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Mitschuld Durch seinen Abgang und seine dazugehörige Erklärung, die man auch als gut meinender als Schuldeingeständnis
interpretieren konnte, hat Bischof Mixa der Diözese und der katholischen Kirche einen groesseren Schaden
beschert, als wenn er im Amt geblieben wäre und sich entsprechend gegen Vorwürfe verteidigt hätte.
Auch in anderen theologischen Feldern kann es nicht geboten sein, alleine die mediale Öffentlichkeit
den Gegnern zu überlassen und sich nacher über sein gesunkenes Ansehen zu beschweren.
Williams Williams ist der Scharfmacher unter den Piusleuten. Die Piusbruderschaft muss überlegen, ob
ein Konfrontationskurs wirklich der richtige ist. Gerade das Beispiel Amtskirche in Deutschland zeigt,
wie viele Freiheiten man innerhalb der katholischen Kirche haben kann. Die Piusbruderschaft hat auch eine
Verantwortung gegenüber den Altgläubigen innerhalb der katholischen Kirche, die sie imho wahrnehmen
sollte, wenn es Rom in irgendeiner Weise möglich machen sollte. Wer weiss wie lange die Wetterlage im
Vatikan diese Chance noch zulässt…
Ursachen der HS Ich denke schon, dass es bei Homosexualität um eine Identifikationsstörung handelt,
die sich m.E. allerdings nicht allein durch die Lebengeschichte eines Menschen entwickelt und erklären
lässt. Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass der Testosteronspiegel während der Schwangerschaft der
Mutter einen hohen Einfluss auf die Gehirn- und Identitätsbildung haben kann. Kommt der natürliche Testosteronspiegel
etwa durch Stress der Mutter durcheinander, können männliche Neugeborene mit weiblichem Gehirn entstehen
und umgekehrt. Hierbei kann es sowohl zu Auswirkungen auf das Verhalten aber auch Auswirkungen auf die
geschlechtliche Identität und die sexualle Anziehung kommen. Daher wird man m.E. weder ein Schwulengen
finden, noch wird eine generelle und vollständige Therapierbarkeit dieser Störung möglich sein. Je
nachdem welche Testosterondosen der Embryo abbekommen hat, wird es evtl möglich sein, durch seinen Lebensstil
vorhandene Neigungen zu verstärken oder sich durch Aufbau neuer Synapsen seine Neigungen abzuschwächen
oder gar zu verändern.
Mixa zum Teil selbst schuld Anstatt sich offensiv zu wehren, macht Mixa mehrere Fehler: 1) Sein überraschendes
diffuses Schuldeingeständnis. Bezieht sich dieses nur auf die vielerörterte Watschn oder das Verprügeln
von Heimkindern? 2) Sein überraschendes Verschwinden von der Bildfläche 3) Sein Rücktrittsgesuch Das
sieht halt nicht gut aus, kreuz.net hat es ja selbst mehrfach angemerkt, das sich Mixa „aus dem Staub
gemacht hat“.
Urteil nicht verwunderlich In diesem Fall bedürfte es einer kirchlichen Gerichtsbarkeit und nicht einer
weltlichen. Sollen nun weltliche Gerichte entscheiden, wer katholisch ist und wer nicht?
Menschenrechte Es ist bisher kaum thematisiert worden, dass dieses Urteil eine neue Qualität hat. Ich
kann verstehen, dass Kruzifixe an Schulen entfernt müssen, wenn der Staat sich selbst kraft seiner Verfassung
zur Trennung von Kirche und Staat und staatlicher Neutralität verpflichtet. (Man kann sich dann nicht
als Politiker über die Konsequenz der eigenen Gesetze wundern un den Richtern die Schuld geben…) Nach
Meinung der europäischen Richter verstösst das Kreuz im öffentlichen Raum aber offensichtlich sogar
gegen die Menschrechte! Diese neue Qualität ist bisher nicht genügend thematisiert worden und daher
auch nicht mit dem Kruzifxurteil in Bayern zu vergleichen…
Schwulenparaden Bin gespannt, wann die Schwulenbewegung endlich merkt, dass sie sich mit den infantilen
egozentrischen und exibitionistischen Faschings-Paraden selbst am meisten schaden. Warum können Homosexuelle
nicht einfach seriös für ihre Belange demonstrieren anstatt Klischees zu bedienen, die sie auf der anderen
Seite bekämpfen wollen? Anhand der CSD-Paraden gewinnt man zumindest nicht den Eindruck, dass es sich
um gereifte und vernünftige Persönlichkeiten handelt, denen man z.B. ein Kind überlassen kann. Als
Homosexueller würde ich mir ernsthaft überlegen, die CSD-Organisationen wegen Volksverhetzung anzuklagen…
Kann es den „Homophoben“ doch nur recht sein, wenn sich schwule Menschen zirkusartig und pervers zur Schau
zu stellen.
Unprofessionell Jeder halbwegs Medienkundinge hätte im Vorhinein wissen können, dass man solche Vergleiche
nicht anstellt, bzw. die Medien solche Vergleiche ziehen. Hat denn die Piusbruderschaft nicht dazu gelernt
im Umgang mit der Presse? Wieviel unfreiwillige Anti-Propaganda wollen die dann noch machen???? Da ist
dringend professionelle Beratung erforderlich.
„Kinder schlachten“ Im deutschen Sprachgebrauch steht Schlachten eher für „Töten, um das getötete Subjekt
zu essen“, daher ist der Ausdruck auf kreuz.net unpassend. Der Ausdruck Töten reichte voll aus, ohne
damit Abtreibung zu verharmlosen.
Götterdämmerung??? Man mag den kath.net-Artikel ebenso inhaltlich falsch ansehen, aber manchmal ist
der Boulevardstil von kreuz.net wirklich peinlich… p.s. was ist eigentlich der Unterschied zwischen
altliberal und neokonservativ?
Kleiderordnung Nur wenige würde zu einem „Candle-Light-Diner“ mit Jeans und T-Shirt kommen, genausowenig
wie hier Plastikgeschirr und Schlagermusik angebracht wäre. Auch wenn das alles Äusserlichkeiten sind,
zum einen drückt die eigene Kleidung Wertschätzung gegenüber dem anderen aus, auch Wertschätzung gegenüber
dem besonderen augenblick. Aber die Äusserlichkeigtene verändern auch das eigene Empfinden, egal ob
man das will oder nicht. Wer weil er krank ist, den ganzen Tag zuhause im Pyjama rumrennt, der fühlt
sich auch kränker und schlapper als der, der sich trotzdem gut pflegt und kleidet. Der mensch ist nunmal
schwer von seinen Sinneseinflüssen geprägt, zumindest im Unterbewusstsein.
Äusserlichkeiten Äusseres und Inneres sind miteinander verbunden, das gilt nicht nur für die Kleidung,
auch für die Liturgie. Der Mensch empfindet nunmal zum grossen Teil über seine Sinne. Übrigens, Äusserlichkeiten
sind auch den Altliberalen äusserst wichtig. Eine Grillzange und eine Fladenbrot als Monstranz, das ist
sicherlich nicht aus der Not geboren, weil zufällig keine Monstranz da war. Da werden von langer Hand
„Äusserlichkeiten“ geplant, ebenso werden seit dem Konzil viele millionen Euro in teure Kirchenumgestaltungen
gesteckt, um die unwichtigen „Äusserlichkeiten“ zu verändern.
Handlungsebene „Kritiker des Treffens erklärten schon jetzt, daß trotz endloser Vorträge und Diskussionen
nicht davon auszugehen sei, daß die Handlungsebene je erreicht wird.“ Das kann auch ein Vorteil sein
Anderes Interview, andere Meinung? Bischof Zollitsch in einem anderen Interview (April 09): „Braucht Gott
ein Sühneopfer Zollitsch: Gott braucht kein Sühneopfer, aber theologisch will der Tod Jesu verdeutlichen,
dass die Welt den Kreuzestod Christi brauchte, um erlöst zu werden. Im Alten Testament wird uns die Tradition
vom «Sündenbock» überliefert: Ein Ziegenbock wurde symbolisch mit den Sünden beladen und in die Wüste
gejagt. Christus erlöst mit seinem Tod die Menschheit und ermöglicht ihr so ein Leben bei und mit Gott.
Was sich zunächst tragisch und brutal anhört, der Tod am Kreuz ist letztlich Ausdruck der völligen
Selbsthingabe Jesu, ein Liebesgeschenk an die Menschheit. Er ist gestorben nicht für Gott, sondern für
uns.“ www.pr-inside.com/…ergrund-r1170713.htm
nur zwei-bis-dreiunderttausend… Der schlimmere Teil der Williamsäusserung ist doch die Reduzierung
der Zahl der durch die Nazis getöteten Juden auf „nur zwei- bis dreihunderttausend“. Was sagt kreuz.net
dazu?
Nicht „nur“ Opfer Im grossen und ganze teile ich die Meinung, dass derzeit eine hysterische Pauschlierung
der Pius-Bruderschaft und ihrer Gläubigen in Richtung Antisemitismus und relgiöse Ultraspinner erfolgt.
Ich kann auch die Kritik am Papst nich nachvollziehen. ALLERDINGS: Auch von Seiten der Piusbruderschaft
sind m.E. grosse Fehler gemacht worden. Zu lange hat man die zahlreichen Williams-Äusserungen „überhört“
und auch in Schriften „Dem Jüdischen Volk“ die Schuld am Christusmord gegeben. Die Pauschlisierung ist
doch genau das, wogegen kreuz.net jetzt kämpft. „Die Deutschen“ haben nicht den Holocaust begangen, „Die
Juden“ haben nicht Christus umgebracht und „Die Piusbrüder“ sind nicht antisemtisch. Vorschlag: Die Piusbrüderschaft
beschäftigt sich mit dem Antisemitismus in den eigenen Reihen, räumt auf (Williams ist als Bischof zum
Beispiel nicht mehr haltbar, er sollte zurücktreten) und kann dann mit geläuterter Kraft ihre katholische
Sache weiterverfolgen. Ein ebenso differenzierteres Bild gegen über Vatikanum II wäre ebenfalls hilfreich.
Mit Leichtigkeit könnten z.B. die Piusbrüder an zahlreichen Beispielen belegen, dass sie den Konzilstexten
(von einigen Ausnahmen abgesehen) näher sind als viele nachkonziliare Repräsentaten der Weltkirche insbesondere
deutscher Ausprägung. Würde mich freuen, demnächst zu lesen „Piusbrüderschaft gründet Antisemitismuskommission,
Williams tritt ab, ernsthafte Verhandlung über Vat II mit dem Vatikan angekündigt.“ Dann gibts auch
wieder bessere Presse…
unsensibel „mit drängender Sorge“ ? Etwas mehr Geschichtsbewusstsein und Sensibilität stünde der Pfarrer-Initiative
gut zu Gesicht. Entweder wollten die Initiative bewusst die Enzyklika „Mit brennender Sorge“ zur Situation
des Nationalsozialismus in Deutschland assoziieren, das käme einer Verharmlosung der NS-Zustände gleich.
Oder ein Zusammenhang ist den Autoren mangels Geschichtskenntnis gar nicht bewusst. Beides gäbe zu denken…
folgerichtig @Pro Germania sancta: Ich bestreite gar nicht, dass es unter Wisssenschaftlern und Theologen
umstritten ist, ob Jesus ‘missionieren’ wollte und als was er sich verstanden hat. Wenn man aber zu dem
Schluss kommt (Kirche), dass Jesus der Messias ist und will, dass alle Menschen durch ihn erlöst werden,
dann macht es imho keinen Sinn, gerade die Juden davon auszuschliessen, denn Jesus wurde nunmal zu den
Juden gesandt und hat dort gewirkt und er hat zu den Juden gepredigt, nicht zu den Germanen und Assyrern.
Hauptfrage 2 Die Frage aller Fragen: Warum erschien Jesus ausgerechnet den Juden, wenn diese angeblich
gar nicht seiner bedürfen? Warum betrieb Jesus Judenmission?