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@matt2 Also ich würde niemals so weit gehen und Sie zu den Naiven, Dummen und Unwissenden zählen. Was
nicht heißt, dass ich es ausschließe, dass sie tatsächlich naiv, dumm und unwissend sind. Ihre Bemerkungen
zum Thema und darüber hinaus ließen diesen Schluss schon zu. Aber das wäre dann Ihr Niveau, nicht meins,
hehe.
@matt2 Wie mir scheint sind Beleidigungen das Mittel Ihrer Wahl bei wichtigen Auseinandersetzungen im
Bereich von Theologie und Wissenschaft. Das ist natürlich schön einfach, setzt es doch nicht voraus
dass man etwas verstanden hat von dem worüber man sich äußert. Und man kommt auch nicht in die Verlegenheit
seine Meinung in Frage stellen zu müssen. Ich kann nachvollziehen, dass das eine verlockende Strategie
ist, gerade in der heutigen Zeit, wo ja alles immer komplizierter wird. Ich glaube ich kann mich da sehr
gut in Sie einfühlen, immer dieses nachdenken, abwägen, zweifeln, zuhören, diskutieren geht mir manchmal
ja auch ganz schön auf den Sack. Ja, sogar mir, mir wissenschaftlichem Schnösel. Ich fasse Ihren kleinen
Kommentar daher gar nicht als Beleidigung auf, sondern als Anregung, mein eigenes Leben einfacher zu gestalten,
werde darüber nachdenken und bedanke mich für Ihre Mühe. Sie müssen aber noch etwas Geduld mit mir
haben, vorerst ist das alles noch so weit unter meinem Niveau.
@matt: „Evolutionsgläubige“ Evolution ist keine Sache des Glaubens oder Nicht-Glaubens, sie ist eine
Sache der Wissenschaft. Sie beruht auf der Beobachtung der Natur und darauf, dass man aus diesen Erkenntnisse
ein zusammenhängendes Gedankengebäude errichtet, was dann weitere Schlüsse auf bisher unbekannte Gebiete
erlaubt. Allerdings bleiben diese Schlüsse ganz auf den Bereich der Natur (der Biologie) beschränkt,
und haben keine Auswirkungen auf soziologisch-ethische Fragen und schon gar nicht auf theologisch-moralische,
somit kann durch die Evolutionstheorie auch keine Aussage über den Begriff der „Sünde“ getroffen werden.
@blücher: Homosexualität und Evoltution Was wird wohl der Grund für diese natürliche oder Gottgegebene
verweigerung der Weitergabe der Gene auf „natürlichem“ Wege sein? Ja was ist denn der Grund? Und können
Gene auch noch anders als auf „natürlichem“ Weg weitergegeben werden? Und insbesondere: Wenn die Gene,
die Homosexualtät ermöglichen, nicht weitervererbt würden, wäre dieses Phänomen längst ausgestorben
und würde in der Natur nicht vorkommen. Die Homosexualität ist aber im Gegenteil eine in der Natur bei
allen höheren Lebewesen sehr erfolgreiche Verhaltensweise, überhaupt nicht unnatürlich und ohne jedes
Merkmal, die für die objektive Qualifizierung als Krankheit nötig wäre. Man muss im Sinne der Evolutionsbiologie
daher sogar annehmen, dass Homosexualität die Reproduktionsrate einer Art erhöhen kann und Genpools,
die mit diesem Merkmal ausgestattet sind, sich besser verbreiten als solche, die zu gleichgeschlechtlichen
Verhaltensweisen nicht in der Lage sind.
@Artois Ich bin ein SPIEGEL-Leser und es würde mich interessieren, was Sie mit „menschenfeindliche und
geradezu diabolische Sprache des SPIEGEL“ meinen.