Sirilo
Erstellt: 10:33:46 | Sonntag, 12. Juni 2005
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1.921 Lesermeinungen
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Liturgien im Oktober + …
#4   Sirilo   10:19:40 | Mittwoch, 27. September 2006
@Adamah: Fehler beim Zitieren des Beispiels!
Bei Römer 3,28 geht es aber nicht um „sola scriptura“ (allein die Schrift), sondern um „sola fides“ (allein der Glaube)…
„Denn wir sind überzeugt, daß der Mensch durch den Glauben ohne Gesetzeswerke gerechtfertigt wird.“ (Röm 3,28, Jerusalemer Bibel)
Redaktion benachrichtigen Mehr Realitätssinn, liebe Bischöfe, mehr Wahrhaftigkeit, Herr Blocher!
#3   Sirilo   23:42:44 | Dienstag, 26. September 2006
Unter dem Bild…
…steht: „Die KVP warnt…“ Sind die schwarz verschleierten Frauen etwa Mitglieder der KVP?
Ist das Foto wirklich in der Schweiz aufgenommen?
Redaktion benachrichtigen Eine Wahlempfehlung? Ich habe keine
#3   Sirilo   11:01:42 | Montag, 25. September 2006
Man staunt
Die Haider-Partei BZÖ gehört zum linken Lager? Na, wenn Haider und Co. schon links sind, was mag dann in Österreich rechts sein?
Redaktion benachrichtigen Dringender Aufruf zum Gebet
#18   Sirilo   00:54:47 | Montag, 25. September 2006
Warum…
…reicht eigentlich vielen Katholiken die Offenbarung Jesu Christi nicht, wie sie die Kirche lehrt und durch die Jahrhunderte getragen hat? Warum dieses starke Bedürfnis nach immer neuen Privatoffenbarungen: Lourdes, Fatima, La Salette, Heroldsbach, Garabandal, Amsterdam, Medjugorje, Sievernich etc. etc. (Ich habe absichtlich von der Kirche anerkannte und nicht anerkannte Erscheinungsorte genannt; insgesamt soll es ja über 400 geben)? Reicht uns die Darstellung Jesu, wie sie die Evangelien geben, zum Glauben nicht aus? „Selig, die nicht sehen und doch glauben.“
Dieses Rennen nach immer neuen Privatoffenbarungen ersetzt doch den Glauben durch eine Wundersucht und Sensationshascherei. Gefühlsduselei nimmt die Stelle ein, die durch feste, gesunde Überzeugung ausgefüllt sein sollte. Wenn ich glaube, daß ich in der Eucharistifeier Jesu Leib in der Gestalt des Brotes zu essen bekomme, was brauche ich da noch Erscheinungen?
Redaktion benachrichtigen Die Pädophilenpartei und die Abgründe der sexuellen Dekadenz
#49   Sirilo   15:02:27 | Sonntag, 24. September 2006
@Schnabeltierkönig: Sex und Fortpflanzung
„Beweisen Sie mir, dass Sex nicht nur zur Fortpflanzung da ist!“
1. Wenn der menschliche Sex nur zur Fortpflanzung da wäre, dann hätte der Mensch wie die Tiere eine Brunftzeit (vielleicht zwei Wochen oder einen Monat im Jahr). Vom Standpunkt der Fortpflanzung aus gesehen ist ganzjähriger Sex ein unnötiger Luxus.
2. Der weibliche Orgasmus ist für die Fortpflanzung nicht notwendig; Untersuchungen zeigen, daß viele Frauen (gerade religiös konservative) ihre Kinder zur Welt gebracht haben, ohne jemals einen Orgasmus erlebt zu haben. Was also ist der Sinn des weiblichen Orgasmus, wenn er für die Fortpflanzung nicht gebraucht wird?
3. Nach der Menopause, wenn die weibliche Fruchtbarkeit zu Ende geht, erstirbt bei den Frauen keineswegs das sexuelle Verlangen und Empfinden. Wenn der Sex nur der Fortpflanzung dienen würde, müßte er doch nach dem Klimakterium verschwinden, oder?
Redaktion benachrichtigen Dringender Aufruf zum Gebet
#4   Sirilo   14:51:41 | Sonntag, 24. September 2006
Wieso…
…muß die Muttergottes sich an eine Frau Strack in Sievernich wenden, wenn sie dem Papst etwas mitteilen will? Wäre es nicht besser, sie würde direkt den Stellvertreter Christi im Vatikan mit einem Besuch beehren?
Redaktion benachrichtigen Gibt es ein Recht auf eine „Homo-Ehe“?
#9   Sirilo   21:00:56 | Samstag, 23. September 2006
@priest
Sie wissen doch wohl, daß auch Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael und Caravaggio (um nur einige Beispiele zu nennen) zu den „Bösen“ gehörten? Konsequenterweise sollte man in Dresden die Sixtinische Madonna abhängen, die Gemälde in der Sixtinischen Kapelle abkratzen und auch das Letzte Abendmahl in Mailand vernichten, denn es handelt sich dabei ja immer um Werke von „Bösen“…
Redaktion benachrichtigen Die letzte Wegzehrung verweigert
#28   Sirilo   19:29:18 | Samstag, 23. September 2006
@Asphyx
Presbyterianer, die „sich als Katholiken sehen, weil sie dem heiligen Kurs von Martin Luther folgen“, müssen an mehrfacher Verwirrung leiden, denn die Presbyterianer folgen dem Kurs von Calvin, der sich in wesentlichen Punkten (Sakramentenlehre, Prädestinationslehre) erheblich von Luther unterschied.
Oder handelt es sich bei der Website um die einer neuartigen presbyterianisch-lutherisch-katholischen Sekte, die sich aus jeder Konfession das herauspickt, was ihr gerade gefällt?
Redaktion benachrichtigen Die SPD sang das Horst-Wessel-Lied
#20   Sirilo   11:18:21 | Samstag, 23. September 2006
@Asphyx: Joachim Fest
Wie kommen Sie eigentlich auf die absurde und verleumderische Idee, Joachim Fest sei „Vollnazi“ gewesen? Fest war katholisch, konservativ und eine Zeitlang CDU-Abgeordneter in Berlin, aber nie und nimmer Nazi. Er ist nicht als „Hitler-Biograph aufgetreten“, sondern hat 1973 seine Hitler-Biografie veröffentlicht, die weltweit Anerkennung gefunden hat. Vollends irr ist Ihre Annahme, die Familie Fest „bewache zu Hause ‘Mein Kampf’ mit dem Leben“: Bekanntlich hatte der Vater von Joachim Fest im Dritten Reich Berufsverbot.
Redaktion benachrichtigen Zum Dialog geladen + …
#2   Sirilo   11:01:07 | Samstag, 23. September 2006
„…kein Moslem unter keinen Umständen…“
Hat man das in Lahore wirklich so gesagt? Oder ist die doppelte Verneinung von der Kreuz-net-Redaktion in die Nachricht geschmuggelt worden?
Redaktion benachrichtigen Rufmord am Mörderruf?
#151   Sirilo   17:38:36 | Freitag, 22. September 2006
@Malachias
Ihre verschwörungstheoretische Logik ist genauso windig wie Ihre Rückführung des polnischen Namens „Kaczorowski“ auf das deutsche „Katz“.
(Ich warte eigentlich immer noch auf eine Information Ihrerseits, wo sich in Polen der ominöse Ort „Orowsk“ befinden soll.)
Redaktion benachrichtigen Die letzte Wegzehrung verweigert
#14   Sirilo   17:06:09 | Freitag, 22. September 2006
@Asphyx: Presbyterianer
„Presbyterianer“ ist eine vor allem in Schottland und USA gebräuchliche Bezeichnung für die Angehörigen der reformierten Kirchen, also für die Calvinisten. Viele Presbyterianer in Schottland (auf den Hebriden und in den Highlands), die ich kenne, würden Ihnen den Hals umdrehen, wenn Sie sie als Katholiken bezeichneten. Selbstverständlich verstehen sie sich als Protestanten.
Redaktion benachrichtigen Rufmord am Mörderruf?
#149   Sirilo   16:57:13 | Freitag, 22. September 2006
@Malachias
Jolys Schrift erschien 1864; die 1907 in Moskau erschienene Neuausgabe der „Protokolle“ behauptet, die darin geschilderte geheime Versammlung der ‘Weisen von Zion’ habe 1897 in Basel stattgefunden.
Joly kann sich ja 1864 nicht gut auf Protokolle gestützt haben, die erst 1897 angefertigt wurden…
Redaktion benachrichtigen Rufmord am Mörderruf?
#147   Sirilo   16:42:28 | Freitag, 22. September 2006
@Malachias, „Protokolle“
Die sog. „Protokolle der Weisen von Zion“ fußen auf der vom dem französichen Schriftsteller Maurice Joly (1821-1878) verfaßten, anonym erschienenen und gegen Napoleon III. gerichteten Schrift „Gespräche in der Unterwelt zwischen Machiavelli und Montesquieu“ (1864), die von einem Beamten der Synodalkanzlei in Moskau, Sergej Nilus, vielleicht im Interesse der Geheimpolizei Ochrana, auf die Juden umgefälscht wurde. In mehreren Prozessen (Berlin 1924, Johannesburg 1934, Bern 1935, Basel 1936) wurde der rein fiktive Charakter der „Protokolle“ nachgewiesen.
Die „Protokolle“ sind genauso fiktiv wie Ihre Behauptung, die Mutter von Johannes Paul II. sei Jüdin gewesen.
Redaktion benachrichtigen Die SPD sang das Horst-Wessel-Lied
#4   Sirilo   16:21:22 | Freitag, 22. September 2006
Franz von Papen
stand (laut Brockhaus Enzyklopädie) „auf dem rechten Flügel des Zentrums“.
Redaktion benachrichtigen Wie viele Priester wollen die Alte Messe lesen?
#125   Sirilo   16:56:08 | Donnerstag, 21. September 2006
@Malachias, @Breze
Der polnische Familienname „Kaczorowski/a“ bedeutet „Einwohner von Kaczorow“ (einem Ort in Niederschlesien).
Das Element „kaczor“ hat nichts mit deutsch „Katz“ zu tun; es bedeutet im Polnischen „Erpel“ (vergleichbar dem „kacz“ = Ente im Namen des derzeitigen polnischen Präsidenten Kaczinski).
Eine jüdische Deutung des Namens ist absurd. Im übrigen, wo soll sich in Polen ein Ort namens „Orowsk“ befinden?
Redaktion benachrichtigen Halbe Kinder, verfallen ihrem Sexualtrieb
#3   Sirilo   16:14:11 | Donnerstag, 21. September 2006
Reif – ab wann?
Nach dem kath. Kirchenrecht beträgt das Ehefähigkeitsalter für Mädchen 14 Jahre (bis zur Erstellung des CIC im Jahre 1917 waren es sogar 12 Jahre). Wieso sind dann Katholiken erstaunt, wenn Mädchen in diesem Alter tatsächlich sexuell aktiv werden? (Nur ein Beispiel aus der Geschichte: Die hl. Elisabeth von Thüringen wurde mit 14 vermählt. Romeo und Julia waren übrigens auch 14.)
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI.: Sie beten den alleinigen Gott an
#72   Sirilo   17:30:31 | Mittwoch, 20. September 2006
Warum nur…
…hat der allwissende und allmächtige Gott zugelassen, daß eine so teuflische Religion wie der Islam entstand? Ein schöner Herzinfarkt genau zu dem Zeitpunkt, als Mohammed glaubte, ihm erschiene der Erzengel Gabriel – und der Christenheit wäre eine Menge Pein erspart geblieben…
Redaktion benachrichtigen Die eigene Tochter verschleppt
#1   Sirilo   16:09:37 | Mittwoch, 20. September 2006
Wieder ein Rätsel…
Wieso erscheint eine solche Meldung unter der Überschrift „Katholische Nachrichten“?
Redaktion benachrichtigen Dementi + …
#2   Sirilo   09:40:21 | Montag, 18. September 2006
Warum das Fragezeichen…
…in der Überschrift „Eine Gewalttat?“. Die Ermordung eines Menschen ist doch immer eine Gewalttat, oder gelten bei Ordensschwestern andere Regeln?
Redaktion benachrichtigen Heiße Liebe?
#6   Sirilo   10:59:11 | Sonntag, 17. September 2006
Das Rätsel zum Sonntag
Was hat Julia Roberts mit der brasilianischen Pfarrköchin zu tun?
Redaktion benachrichtigen Die sieben Sakramente der westlichen Kultur
#1   Sirilo   11:34:29 | Montag, 11. September 2006
Ein neues Rätsel der KN-Redaktion:
Was hat eigentlich die Abbildung einer Python mit diesem Thema zu tun?
Redaktion benachrichtigen Durch alle Krisen hindurch + …
#9   Sirilo   14:12:11 | Sonntag, 10. September 2006
Neuentwicklung?
„die männlichen Fortpflanzungsorgane <sic! Plural!> mit Gummiüberzügen zu isolieren“ –
Gibt es da jetzt eine Neuentwicklung, bei der das Kondom auch das Skrotum samt Hoden umgibt?
(Die sprachliche Unbeholfenheit der KN-Redaktion bringt immer wieder wunderliche Stilblüten hervor!)
Redaktion benachrichtigen Kein Verständnis + …
#17   Sirilo   10:52:37 | Freitag, 1. September 2006
„Fürstin“ @Toby, Freinsberg
Gloria von Thurn und Taxis ist keine Fürstin (der Fürstentitel des Hauses T&T steht nur ihrem Sohn zu). Das Regensburger Standesamt ließ schon einmal öffentlich verlauten, sie heiße nur „Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis“. Mit dem Titel „Fürstin“ schmückt sich die fromme Frau aus purer Eitelkeit.
Redaktion benachrichtigen Kein Verständnis + …
#13   Sirilo   10:40:41 | Freitag, 1. September 2006
Vollbusig
Falls Prinzessin Gloria (sie ist keine Fürstin, sondern nennt sich nur so) vollbusige Ministrantinnen vom Altar verbannen möchte, dann sollte sie konsequent weitermachen und endlich vollbusige Madonnenbilder und -statuen aus den Kirchen entfernen. Erst gestern war ich in einer Kirche, wo auf dem Altarblatt eine Aufnahme Mariens in den Himmel dargestellt ist und der barocke Künstler die weiblichen Reize der Muttergottes außerordentlich deutlich zur Geltung gebracht hat. Und sowas hängt schon 250 Jahre in der Kirche, und keiner tut etwas dagegen!
Redaktion benachrichtigen Hamburger Homeschooling-Familie flüchtet vor Schulbehörde
#59   Sirilo   08:24:12 | Freitag, 1. September 2006
@Aloah
Willi Brandt hieß in seiner Jugend Herbert *Frahm* (nicht „Framm“).
Redaktion benachrichtigen Wie geht’s mit der Petrusbruderschaft?
#22   Sirilo   09:15:25 | Donnerstag, 31. August 2006
@Athanasius
Interessant zu erfahren, daß das Konzil von Trient seine Beschlüsse auf Englisch veröffentlichte…
Redaktion benachrichtigen Vom Sünder zum Heiligen + …
#1   Sirilo   09:07:17 | Donnerstag, 31. August 2006
Exkommuniziert
Interessant: Der Nachricht zufolge wurde der Vergewaltiger des Mädchens nicht exkommuniziert. Liegt das daran, daß die Kirche in ihm den Erzeuger neuen Lebens sieht?
Redaktion benachrichtigen Wie leidenschaftlich muß eine 14jährige sein?
#70   Sirilo   00:01:51 | Donnerstag, 31. August 2006
@Bruder Theophil
Nach dem derzeit gültigen Eherecht der katholischen Kirche ist eine junge Frau mit dem vollendeten 14. Lebensjahr ehemündig. (Also ist die Frage nach der Leidenschaftlichkeit einer Vierzehnjährigen gar nicht so abwegig.)
Vor der Einführung des CIC von 1917 galt in der katholischen Kirche ein Ehemündigkeitsalter von 12 für die Frau. (Die hl. Elisabeth von Thüringen z.B. wurde bekanntlich mit 14 Jahren vermählt; viele bekannte Töchter aus dem Adel schon früher.) Das Ehemündigkeitsalter von 12 Jahren galt übrigens noch in Francos Spanien…
Während frühere Zeiten den Realitäten des Erwachens der menschlichen Geschlechtlichkeit bei den jungen Leuten pragmatisch Rechnung trugen, hat eine Entwicklung der letzten beiden Jahrhunderte den Zeitpunkt zum Eingang einer Bindung immer weiter nach hinten verschoben (aus sozialen und anderen Gründen).
Doch die Leugnung der natürlichen Gegebenheiten ändert nichts an den Tatsachen: Der Schöpfer hat es so eingerichtet, daß mit 12/13 Jahren das Geschlecht im Menschen erwacht (ob es Ihnen gefällt oder nicht).
Redaktion benachrichtigen Soll ich oder soll ich nicht?
#37   Sirilo   23:27:33 | Mittwoch, 30. August 2006
@Malachias
Als getaufter und gefirmter Katholik habe ich aufgrund des mit der heiligmachenden Gnade verbundenen Glaubenslichts Kompetenz in Glaubensfragen und kann Ihnen daher versichern, daß Pius XII. kein Häretiker war.
(Ach, wenn man die niedlichen Mauwurfshügel sieht, auf denen die Zwergmaulwürfe der Theologie stehen und darüber nachsinnen, ob die Bergspitzen, die sich dort majestätisch gen Himmel recken, nicht häretisch sind, weil ihre Gipfel so verschwenderisch vom Sonnenlicht übergossen werden.)
Redaktion benachrichtigen Hamburger Homeschooling-Familie flüchtet vor Schulbehörde
#44   Sirilo   19:58:12 | Mittwoch, 30. August 2006
Der nächste Schritt
Demnächst kämpft die bibeltreue Familie darum, daß ihre Kinder auch zu Hause studieren dürfen. Der Vater unterrichtet BWL und Theoretische Physik, die Mutter Jura und Biochemie…
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#91   Sirilo   00:34:29 | Mittwoch, 30. August 2006
Die meisten Juden haben nie etwas von Jesus erfahren!
Da es zur Zeit Jesu (und später zur Zeit des Paulus) keine Zeitungen, kein Radio, kein Fernsehen und kein Internat gab, haben die meisten Juden einfach nichts von Jesus und seiner Botschaft erfahren. Nur ein paar Tausend Leute in Jerusalem und Galiläa wußten vielleicht, worum es ging. Die anderen hatten höchstens vage Gerüchte gehört. Und überdies entsprach Jesus nicht den Erwartungen, welche die meisten Juden vom Messias hatten; deshalb kamen sie ja gar nicht auf die Idee, er könnte der Messias sein.
Und wer noch nicht ernsthaft mit Jesus als Messias konfrontiert wurde, er kann ihn ja gar nicht abgelehnt haben.
Es wäre heute Aufgabe der Christen, den Juden überzeugend vom Messias zu erzählen. Dazu müßte man jedoch Hebräisch können – doch welcher Christ kann das schon? (Anmerkung: Jesu Muttersprache, Aramäisch, in der er seine Botschaft verkündete, betete und mit seiner Mutter sprach, als sie ihn auf dem Armt trug, hat seine Kirche so gut wie völlig in der Versenkung verschwinden lassen – kein Anzeichen dafür, daß sie in ihm den Messias respektiert…)
Redaktion benachrichtigen Wie leidenschaftlich muß eine 14jährige sein?
#46   Sirilo   00:22:03 | Mittwoch, 30. August 2006
@Guldin
Aber der Schöpfer war gewiß kein „häretischer Anglikaner“! Und von dem stammt ja der ganze Schlamassel…
Redaktion benachrichtigen Wie leidenschaftlich muß eine 14jährige sein?
#43   Sirilo   00:01:49 | Mittwoch, 30. August 2006
Schuld ist nur der liebe Gott!
Wieso hat der Schöpfer eigentlich schon 13-16-Jährige mit einer vollentwickelten Geschlechtlichkeit ausgestattet, wenn sie die doch erst mit 23-26 Jahren familiengründenderweise einsetzen sollen? Ist das „intelligent design“?
Übrigens, wie alt waren Romeo und Julia?
Schauen Sie bei Shakespeare nach: Vierzehn…
Redaktion benachrichtigen Alpträume der Vernunft
#31   Sirilo   23:20:24 | Montag, 28. August 2006
@Matzerath
Ich habe keine schlechte Nachricht bekommen. Mich interessiert nur: Woher kommt die Vernunft?
Redaktion benachrichtigen Alpträume der Vernunft
#29   Sirilo   23:09:10 | Montag, 28. August 2006
@Matzerath
Und von wem stammt die Vernunft?
Redaktion benachrichtigen Kollaborateure im Klerus?
#35   Sirilo   23:04:17 | Montag, 28. August 2006
@blueberry
Woher haben Sie denn den Unsinn, daß Preußen den deutschen Süden „eroberte“? Der deutsche Süden besteht aus Bayern und Baden-Württemberg, die nie preußisch waren. Im Gegenteil, die beiden Ländern haben sich ihrerseits preußische Gebiete einverleibt (Bayern: die Markgrafschaften Brandenburg-Ansbach und -Bayreuth; Baden-Württemberg: die Fürstentümer Hohenzollern-Sigmaringen und -Hechingen).
Redaktion benachrichtigen Ökumenische Sündenvergebung
#8   Sirilo   19:51:20 | Montag, 28. August 2006
@matt: Ich finde…
Sie sollten Ihre wirren Selbstgespräche in einem anderen Medium führen (Warum schaffen Sie sich kein Blog?) und nicht die Leser „Katholischer Nachrichten“ damit behelligen.
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe nur weniger gut oder gar schlecht?
#124   Sirilo   10:30:28 | Montag, 28. August 2006
Dr. Regazzoni
So, so, Sie sind also die Instanz, die darüber entscheidet, welcher Papst rechtmäßig ist. Wer hat Ihnen denn diese Vollmacht verliehen?
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe nur weniger gut oder gar schlecht?
#120   Sirilo   08:59:01 | Montag, 28. August 2006
@Regazzoni
Tatsache ist, daß der Heilige Geist der Kirche die drei Päpste Johannes XXIII., Paul VI. und Johannes Paul II. geschenkt hat.
Redaktion benachrichtigen Alpträume der Vernunft
#3   Sirilo   22:02:44 | Sonntag, 27. August 2006
Rousseau ein Tradi?
„Der gefährliche Träumer von Genf lehnte in seinen politischen Grundschriften alle politischen Freiheiten und individuellen Rechte ab, die für unsere heutige Demokratie konstitutiv sind: Gewissens- und Gedankenfreiheit, Meinungs- und Pressefreiheit, Recht auf Gruppen- und Parteienbildung.“
Wenn man in traditionalistischen Foren wie kreuzforum.net mitliest, dann kann man fast auf den Gedanken kommen, Rousseau sei ein Vorläufer unserer heutigen Traditionalisten gewesen, denn die lehnen ja u.a. auch die oben aufgeführten Freiheiten und die Demokratie ingesamt ab.
Redaktion benachrichtigen Vorübergehend geöffnet + …
#4   Sirilo   13:43:22 | Sonntag, 27. August 2006
@Athanasius
Das mit dem einen Menschenpaar ist eine schöne Geschichte, aber die hat einen Haken: Die Menschheit verfügt über 4 Hauptblutgruppen (A, B, AB, 0); doch die können (nach den Gesetzen der Vererbungslehre) unmöglich von nur 2 Menschen stammen…
Welche Erklärung haben Sie dafür?
Redaktion benachrichtigen Wie aus einer Perversion eine Tugend wurde
#73   Sirilo   10:22:38 | Sonntag, 27. August 2006
@Serge
Warum schreiben Sie Ihren Namen nicht in lateinischer Schrift, sondern verstecken sich hinter Katakana? Ein Japaner sind Sie ja nicht…
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#41   Sirilo   22:00:50 | Samstag, 26. August 2006
@Christian H.
Das hängt zusammen mit der katholischen Lehre von der Unbefleckten Empfängnis Mariens, d.h. der Lehre, daß Maria (da vorgesehen, die Mutter des Gottmenschen zu werden) ohne den Makel der „Erbsünde“ empfangen und geboren wurde.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#39   Sirilo   21:53:03 | Samstag, 26. August 2006
@Christian Hüller
Jetzt muß ich Ihnen in einem Punkt widersprechen: Nach der Lehre der kath. Kirche hatte die Jungfrau Maria keinen Geburtsschmerz zu erdulden, da der Fluch Evas ja nicht auf ihr lastete…
Redaktion benachrichtigen Einzelunterricht ist etwa 400% effektiver als die Schulpauke
#49   Sirilo   21:39:12 | Samstag, 26. August 2006
@blueberry
Angesichts der Themen, die hier verhandelt werden, ist folgendes zwar nur eine Bagatelle, aber: Jeder Moslem kann ein Wiener Schnitzel essen, denn das Wiener Schnitzel stammt vom Kalb. Verwendet der Koch mangels Kalbfleisch Schwein, dann muß es auf der Speisekarte heißen: „Schnitzel Wiener Art“…
Redaktion benachrichtigen Zwei Parteien beim nächsten Treffen des Ratzinger-Schülerkreises
#40   Sirilo   21:33:50 | Samstag, 26. August 2006
@santa rita
Auf 100.000 Geburten entfallen statistisch drei Fälle von „amniotischer Dysmelie“, bei der dem Neugeborenen eine Gliedmaße (meistens Hand) fehlt. Diese Fehlbildung entsteht weder durch Chemikalien (Tabletten Drogen), die die Mutter während der Schwangerschaft eingenommen hat, noch durch äußere Einwirkung (Strahlung o.ä.), sondern durch einen „Betriebsunfall“ bei der frühen Zellteilung des Embryos.
Wie ist dies mit dem Konzept des „intelligenten Designers“ in Einklang zu bringen?
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#36   Sirilo   21:06:15 | Samstag, 26. August 2006
@Frasim
Wie kommen Sie denn auf solchen Unsinn, daß die Hirten und die Weisen aus dem Morgenland bei der Geburt Jesu dabei waren?
Bei der Geburt Jesu waren nur (wenn man dem NT folgt) Maria und Joseph zugegen (und vielleicht noch eine Hebamme). Die Hirten kamen später und fanden „das Kind in der Krippe und seine Mutter“ – da war die Geburt doch schon längst vorbei.
Und die Weisen aus dem Morgenland kamen noch viel, viel später…
Bitte benutzen Sie zur Untermauerung Ihrer Position doch keine unsinnigen Argumente, die dem Bericht der Heiligen Schrift klar widersprechen!
Redaktion benachrichtigen Wie aus einer Perversion eine Tugend wurde
#32   Sirilo   20:50:19 | Samstag, 26. August 2006
HS ist also eine Krankheit?
Wenn HS (wie in dem Artikel behauptet) eine Krankheit ist, dann
1. kann sie ja keine Sünde sein (eine Krankheit ist keine Sünde);
2. dann waren schon die alten Griechen krank (die Spartaner, Achilles und Ajax, Sokrates und seine Schüler),
3. aber auch schon Gestalten des AT wie David und Jonathan…
Weitere Kranke: Michelangelo, Leonardo, Raffael, Caravaggio, Giorgione…
Wie kann die Katholische Kirche dulden, daß die Werke eines solchen Kranken die Sixtinische Kapelle und den Petersdom (Pietà!) verunzieren?
Redaktion benachrichtigen Einzelunterricht ist etwa 400% effektiver als die Schulpauke
#28   Sirilo   19:20:42 | Freitag, 25. August 2006
@methusalix / zwobbel
Von den Gebrüdern Humboldt wußte ich schon. Aber Zwobbel phantasierte ja von „Großen der ZEITgeschichte“. Also etwa der letzten 60 Jahre. Und da warte ich immer noch auf Namen.
Leider beobachte ich im konservativen Lager oft das Verhalten, daß irgendwelche großartigen vagen Behauptungen aufgestellt werden, und wenn man dann nachhakt, dann kommt nichts Vernünftiges mehr. Etwa wie:
„Viele Kaiser des Hl. Römischen Reiches Deutscher Nation wurden heiliggesprochen.“ Welche, bitte? „Karl der Große…“
oder:
„Vor dem 2. Vatikanischen Konzil gab es in Europa viele Demokratien, die katholische Staaten waren.“ Welche, bitte? „Spanien, Portugal, Polen…“ (Man faßt sich an den Kopf – keiner der 3 Staaten war vor dem VII eine Demokratie.)
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#25   Sirilo   17:15:33 | Freitag, 25. August 2006
@Zwobbel: Zeitgeschichte?
Sie schrieben von „Großen der Zeitgeschichte“. Nun bedeutet „Zeitgeschichte“ die geschichtliche Gegenwart und die jüngste Vergangenheit (laut Brockhaus Deutsches Wörterbuch). Und in diese Kategorie gehört Mozart beim besten Willen nicht mehr.
Also, wer sind bitte die Großen der ZEITgeschichte, die dem Hausunterricht entstammen?
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#15   Sirilo   12:41:58 | Freitag, 25. August 2006
@zwobbel: Bitte Namen nennen!
Welche „Großen der Zeitgeschichte“ hatten Hausunterricht? Bitte nennen Sie Namen!
Redaktion benachrichtigen Einzelunterricht ist etwa 400% effektiver als die Schulpauke
#13   Sirilo   12:36:05 | Freitag, 25. August 2006
Der nächste Schritt:
„Einzelstudium ist 400 % effektiver als Studium in der Uni.“
Die Eltern, die gefordert haben, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten, statt in die Schule zu schicken, werden dann als nächstes fordern, daß ihre Kinder auch zu Hause zu studieren, statt an die Universität zu gehen. Die Eltern werden sie unterrichten und sind dann nicht nur Eltern, Lehrer und Katecheten, sondern auch noch Dozenten und Professoren…
Redaktion benachrichtigen Einzelunterricht ist etwa 400% effektiver als die Schulpauke
#9   Sirilo   11:49:43 | Freitag, 25. August 2006
Kinder in Isolierung?
Hinter diesem Vorhaben scheint die Wunschvorstellung mancher traditionalistischer Eltern zu stecken, ihre Kinder komplett von der Umwelt abzuschotten (siehe die Probleme in Bayern mit der Sekte „Die 12 Stämme“). Diese Leute wollen nicht nur Eltern, sondern auch Lehrer und Katecheten ihrer Kinder sein. (Auf Tradi-Websites wird ja propagiert, es sei besser, zu Hause den Rosenkranz zu beten als eine „NOM“-Messe zu besuchen.)
Diese Kinder brauchen dann gar nicht mehr ihr Haus (wegen Schule, Kirche, Jugendgruppe) zu verlassen und bleiben daheim. Da es im gut-traditionalistischen Haushalt auch kein Radio und kein Fernsehen gibt und Printmedien, die nicht der Tradi-Linie entsprechen, auch nicht abonniert werden, erfahren die Kinder nichts von der Welt außerhalb ihres trauten Heims.
Solche Eltern wollen totalitär über ihre Kinder verfügen und sie zu geistigen Klonen ihrer eigenen Weltsicht machen.
Redaktion benachrichtigen Der Tanz ist keine Ausdrucksform christlicher Liturgie
#16   Sirilo   09:37:41 | Freitag, 25. August 2006
@Hyazinth
Was meinen Sie damit, daß „WIR“ den Kreuzestod Jesu verschuldet haben? Wer ist „WIR“?
Ich jedenfalls war damals noch nicht auf der Welt und lehne jede Kollektivschuld in dieser Hinsicht ab.
Redaktion benachrichtigen Drei Dinge gefallen Gott
#23   Sirilo   08:40:45 | Freitag, 25. August 2006
@Scheinheilig
Die schöne Geschichte, daß alle Menschen von Adam und Eva abstammen, kann aus einem einfachen Grund nicht stimmen: Die Menschheit weist 4 Hauptblutgruppen auf (A, B, AB, 0); nach der Mendelschen Vererbungslehre ist es jedoch unmöglich, daß diese 4 Blutgruppen von nur zwei Menschen herstammen, zumal Eva (aus Adams Rippe geschaffen) ja dieselbe Blutgruppe gehabt haben müßte wie ihr Mann (und „Vater“).
(Und jetzt komme bitte keiner und erzähle mir, die vier Blutgruppen seien erst später entstanden, sei es durch Mutation oder Verschlechterung der Menschen nach dem Sündenfall oder einen Eingriff Gottes; das 4-Blutgruppensystem gibt es nämlich auch schon bei den meisten Primaten!)
Redaktion benachrichtigen Am falschen Ort geboren
#4   Sirilo   14:12:43 | Donnerstag, 24. August 2006
@Frasim
Wenn man von einem geborenen Kind sagt, es sei fünfeinhalb Monate alt, dann bedeutet das: fünfeinhalb Monate ab der Geburt.
Redaktion benachrichtigen Am falschen Ort geboren
#1   Sirilo   13:58:36 | Donnerstag, 24. August 2006
Frage
Das Kind war fünfeinhalb Monate alt. Wo ist es die fünfeinhalb Monate gewesen?
Redaktion benachrichtigen Des Sieges gewiß + …
#7   Sirilo   13:54:23 | Donnerstag, 24. August 2006
@R. Ketelhohn
Worum geht es eigentlich? „Sie gebärt“ ist die normale Form Präsens Indikativ 3. Person Singular von „gebären“ (siehe Duden und andere Wörterbücher). „gebiert“ ist nur eine leicht altertümliche Form aus der gehobenen Sprache.
Redaktion benachrichtigen Fünfzig Jahre zuviel
#49   Sirilo   13:44:44 | Donnerstag, 24. August 2006
Privat…
Eine Zeitschrift mischt sich nur in das Privatleben derjenigen ein, die diese Zeitschrift kaufen und lesen.
Da konservative katholische Eltern BRAVO nicht kaufen und ihre guterzogenen Kinder sie nicht lesen, mischt sie sich nicht in deren Privatleben ein. Kein Grund zum Alarmismus.
Wer jedoch anderen Leuten eine Zeitschrift wegnehmen möchte, der mischt sich in deren Privatleben ein.
Redaktion benachrichtigen Fünfzig Jahre zuviel
#36   Sirilo   09:53:50 | Donnerstag, 24. August 2006
@zwobbel: Kampf gegen Windmühlen…
Obwohl ich nichts über mein Menschenbild geschrieben habe, diagnostizieren Sie bei mir ein „falsches Menschenbild“. Und unterschieben mir ein Plädoyer für Egoismus, indem Sie in Ihrem Zitat meiner Sätze die Worte „Kommunikation, Zärtlichkeit, Nähe“ einfach unterschlagen.
Was den Sinn der menschlichen Geschlechtlichkeit angeht, so gibt es da ganz einfache, klare Sätze in der Bibel: „Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei“ und „Der Mann wird seinem Weibe anhangen, und sie werden zu einem Fleisch.“ (Das ist Selbsttranszendenz: Man überschreitet die Grenzen des eigenen Ichs und verschmilzt mit dem Du.)
Hören Sie auf, gegen Windmühlen zu kämpfen, die Sie nur in Ihrer verzerrten Wahrnehmung der Wirklichkeit sehen!
Redaktion benachrichtigen Warum Eltern ihre Kinder vor dem Staat schützen sollten
#560   Sirilo   09:37:09 | Donnerstag, 24. August 2006
@Jawohl – Hindernisse für die normale Entwicklung?
„Wie die Erfahrung zeigt, schafft das Fehlen der geschlechtlichen Bipolarität Hindernisse für die normale Entwicklung der Kinder, die eventuell in solche Lebensgemeinschaften eingefügt werden. Ihnen fehlt die Erfahrung der Mutterschaft oder der Vaterschaft.“ (Jawohl)
Der Mann meiner Schwester ist vor vier Jahren im Alter von 42 Jahren gestorben. Jetzt ist sie alleinerziehende Mutter zweier Töchter von 7 und 5 Jahren. In ihrer Familie fehlt „die geschlechtliche Bipolarität“. Heißt das jetzt, daß die Kinder sich nicht normal entwickeln werden? Welche Lösung schlagen Sie vor? Daß die Mutter erneut heiratet (um die „geschlechtliche Bipolarität“ wiederherzustellen), oder daß man meiner Schwester die Kinder wegnimmt und in eine Pflegefamilie gibt?
Wenn Ihre Doktrin stimmte, dann müßte es nach dem 2. Weltkrieg eine Menge sich nicht normal entwickelnder Kinder gegeben haben: Denken Sie nur an die vielen Kriegerwitwen, die ihre Kinder allein aufziehen mußten.
Redaktion benachrichtigen Fünfzig Jahre zuviel
#33   Sirilo   09:02:42 | Donnerstag, 24. August 2006
@zwobbel
Es ist genau andersherum: Bei den Tieren dient die Sexualität ausschließlich der Fortpflanzung (wenn wir einmal von den Bonobos absehen); Sex aus „Spaßan der Freud“ gibt es bei den Tieren nicht. Wer also lehrt, die menschliche Geschlechtlichkeit diene zuvörderst der Fortpflanzung, der möchte die Menschen bei den Tieren ansiedeln.
Eine genauere Betrachtung zeigt jedoch, daß die menschliche Sexualität sich sehr erheblich von der der Tiere unterscheidet und auch ganz andere Aufgaben hat: Kommunikation, Zärtlichkeit, Nähe, Selbsterfahrung, Selbsttranszendenz u.v.m.
Erster Schritt müßte sein, das Wesen der menschlichen Geschlechtlichkeit besser zu verstehen, bevor man zu Kreuzzügen gegen vermeintlich gefährliche Publikationsorgane bläst.
Redaktion benachrichtigen Fünfzig Jahre zuviel
#30   Sirilo   07:36:57 | Donnerstag, 24. August 2006
@Stephanus
Sie sind wohl regelmäßiger BRAVO-Leser, daß Sie das so genau wissen?!?
Redaktion benachrichtigen Die wunde Stelle der Liturgiereform
#3   Sirilo   22:17:44 | Mittwoch, 23. August 2006
Kainszeichen?
Das Kainszeichen ist kein Makel, sondern ein Kain von Gott gegebenes Schutzzeichen (siehe Genesis 4,15). „Jeder, der Kain tötet, an dem soll man es siebenfach rächen!“
Im übrigen: Welche Relevanz hat ein fast zwanzigjähriger Text für die heutige Situation der Kirchenmusik?
Redaktion benachrichtigen Strafverfolgung oder Ausschreitungen
#30   Sirilo   17:54:10 | Mittwoch, 23. August 2006
PR für Madonna
Hätte Kreuz.net hier nicht über das Madonna-Konzert berichtet, so hätte ich nie etwas davon erfahren. Macht Keuz.net PR für Madonna?
Redaktion benachrichtigen Fünfzig Jahre zuviel
#11   Sirilo   17:48:24 | Mittwoch, 23. August 2006
Kann man BRAVO entkommen?
Jetzt habe ich doch mal in der eigenen Familie nachgefragt. Meine Kinder (Sohn heute 35, Tochter heute 31) haben nie BRAVO gelesen, obwohl es von Seiten der Eltern kein explizites Verbot gab (wir haben das Heft eben nie in den Kinderzimmern gesehen). Auf die Frage „Warum nicht?“ bekam ich zur Antwort: „Wir haben uns nicht dafür interessiert.“ Also geht es auch anders, und der Ansturz in die Verdorbenheit ist nicht zwangsläufig…
Redaktion benachrichtigen Fünfzig Jahre zuviel
#7   Sirilo   17:20:03 | Mittwoch, 23. August 2006
Lesen
Da sechsjährige Mädchen in der Regel kurz vor der Einschulung stehen, dürften sie noch nicht in der Lage sein zu lesen und somit auch BRAVO nicht lesen können. Oder bietet BRAVO etwa einen Frühlesekurs?
Früher gab es einmal gute Kinder- und Jugendzeitschriften (Liliput, Stafette), aber die sind wohl eingegangen, weil zu wenige Eltern bereit waren, sie für ihre Kinder zu abonnieren. Wie viele katholische Eltern abonnieren für ihre Kinder etwa „Weite Welt“? Schimpfen auf BRAVO bringt nichts. Man sollte statt dessen lieber den jungen Leuten bessere und interessantere Zeitschriften anbieten!
Redaktion benachrichtigen Drei Dinge gefallen Gott
#18   Sirilo   09:01:29 | Mittwoch, 23. August 2006
Beginn der Menschheit
Die Bibel erzählt, daß der „Beginn der Menschheit“ durch eine Zwangsheirat geschehen sei. Adam mußte Eva nehmen, ob er wollte oder nicht – er hatte keine Wahl. (Eva ging es ja genauso.) Genaugenommen war es nur eine Notgemeinschaft – zum Wesen der Ehe gehört ja nach katholischer Ehelehre die freiwllige Wahl des Partners…
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe nur weniger gut oder gar schlecht?
#40   Sirilo   21:30:19 | Dienstag, 22. August 2006
@möchtegern…
Der Tabernakel stand in katholischen Kirchen keiswegs immer in der Altarmitte. Ein gutes Beispiel dafür ist das Sakramentshäuschen von Adam Kraft in der Nürnberger St.-Lorenz-Kirche (1496), das links vom Hauptaltar an einem Pfeiler steht.
Redaktion benachrichtigen Ein neuer Sex-Skandal in St. Pölten?
#3   Sirilo   16:19:47 | Dienstag, 22. August 2006
Wer steckt dahinter?
Daß das anonyme Flugblatt an alle Pfarreien der Diözese St. Pölten verschickt wurde, kann eigentlich nur der wissen, der es verschickt hat. Daraus ergibt sich der Schluß, daß dieser Anonymus mit den Anonymi von Kreuz.net unter einer Decke stecken muß.
(Journalistische Fairness würde es ja verbieten, anonyme Anschuldigungen weiter zu kolportieren. Das Mindeste aber wäre, dem Angeschuldigten eine Gelegenheit zur Darstellung seiner Sicht der Dinge zu geben. Ein weiteres Mal zeigt Kreuz.net, daß es kein journalistisches Medium, sondern ein Propaganda-Organ ist.)
Redaktion benachrichtigen Hausfrauen sind wichtiger als Karrieredrachen
#32   Sirilo   06:58:20 | Dienstag, 22. August 2006
@matt
Leider kann sich an der Jungfrau Maria niemand ein Vorbild nehmen, da sie als einziger Mensch von der Erbsünde befreit war und somit unter völlig anderen Voraussetzungen im Leben antrat als der Rest der Menschheit. Ein mit der Erbsünde und deren Folgen belasteter Mensch leidet unter einem Handicap, das die Jungfrau Maria nie hatte.
Im übrigen kann eine Frau, die ihre Sexualität nie lebte, kein Vorbild sein für Frauen, für die ihre Sexualität ein wesentlicher Faktor ihres Lebens ist.
Redaktion benachrichtigen Hausfrauen sind wichtiger als Karrieredrachen
#28   Sirilo   23:08:52 | Montag, 21. August 2006
Zum Schmunzeln…
Wenn eine Karrierefrau, die mindestens dreimal beim Versuch, eine Familie zu gründen, gescheitert ist, jetzt auf einmal gegen Karrierefrauen schreibt und die Familienidylle anpreist, dann frage ich mich, was sie damit kompensieren möchte…
Redaktion benachrichtigen Woran der Geist leidet + …
#9   Sirilo   23:06:22 | Montag, 21. August 2006
@matt
Schon mal gehört: „Wer zahlt, schafft an.“ In Deutschland z.B. werden die Bischöfe vom Staat besoldet (mit Ministergehältern); deshalb hat der Staat bei der Bischofsernennung ein Mietsprache recht.
Wie ist das in der Schweiz? Wer hat den Herrn Sabo besoldet? Der Bischof von Basel oder die Kirchengemeine Röschenz? Oder wer sonst?
Redaktion benachrichtigen Die Neger sind dumm, träge und faul
#36   Sirilo   23:16:20 | Sonntag, 20. August 2006
Kinder ihrer Zeit…
waren auch die Väter des Konzils von Trient, als sie das Dogma verkündeten, die Erde stehe im Mittelpunkt des Weltalls…
Redaktion benachrichtigen Die Neger sind dumm, träge und faul
#29   Sirilo   21:09:50 | Sonntag, 20. August 2006
Apropos Monogenismus
Leider ist es noch keinem Verfechter des Monogenismus gelungen, mir plausibel zu erklären, wie es möglich sein soll, daß die vier Hauptblutgruppen der Menschheit (A, B, AB, 0) von nur zwei Menschen abstammen sollen (nämlich Adam und Eva). Nach den Mendelschen Erbgesetzen ist das nämlich unmöglich.
(Um nicht wieder auf die Frage zu kommen, woher Kain seine Frau genommen hat. Eine seiner Schwestern, der Töchter von Adam und Eva, kann’s ja wohl nicht gewesen sein, denn die hätten ja wohl kaum den Mörder ihres Bruders geheiratet…)
Redaktion benachrichtigen Die Neger sind dumm, träge und faul
#2   Sirilo   17:22:11 | Sonntag, 20. August 2006
„Die Neger sind…“
Wäre Kreuz.net ein seriöses Medium, dann würde die Redaktion die beleidigende, rassistische Überschrift in Anführungszeichen setzen, um zu zeigen, daß es sich dabei um ein Zitat bzw. nicht um die Meinung der Redaktion handelt. Durch das Weglassen der Anführungszeichen wird allerdings eine Tatsachenbehauptung daraus. (Ist das vielleicht die Absicht der Redaktion?)
Daß Kant ein Kind seiner Zeit war, ist hinlänglich bekannt; es ist unerfindlich, wieso ein solcher Artikel unter dem Rubrum „Katholische Nachrichten“ erscheint-
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#68   Sirilo   16:53:47 | Sonntag, 20. August 2006
@Brandenburgis
Wie kommen Sie denn auf die seltsame Idee, daß die Gottesmutter jemanden (einen Menschen) *haßt*? Haben Sie Beweise dafür?
Redaktion benachrichtigen Opfer ohne Ende + …
#5   Sirilo   16:49:18 | Sonntag, 20. August 2006
@Richard, den Voyeur
Wie viele Moslems haben Sie denn schon beim Ziegenficken beobachtet, daß Sie es so gernau wissen?
Redaktion benachrichtigen Der Glaube und das rohe Fleisch von Vögeln und Fischen
#4   Sirilo   16:04:31 | Samstag, 19. August 2006
Und die Gestorbenen?
Und wie stand es mit dem Glauben der beiden Gestorbenen?
Redaktion benachrichtigen „Dein Glück ist mein Bier“ – Gott
#3   Sirilo   20:18:25 | Freitag, 18. August 2006
@ P. Lingen: „Weltjudentage“?
Wer veranstaltet denn „Weltjudentage“? Das war wohl ein Freudscher Verschreiber!
Redaktion benachrichtigen Die Geister, die man rief
#15   Sirilo   16:51:49 | Freitag, 18. August 2006
@matt
Und warum ist dann der Bischofsstab erst im 7. Jahrhundert aufgekommen, und ausgerechnet in Spanien (nicht in Rom oder Italien)?
Redaktion benachrichtigen Die Geister, die man rief
#13   Sirilo   16:28:08 | Freitag, 18. August 2006
Inkulturation
hat es in der Kirche schon immer gegeben. Oder woher stammen denn der Bischofsstab, die Mitra, der Weihrauch, das Weihwasser, die Kräuterweihe, der Feldumgang, die österliche Feuerweihe und noch vieles mehr? Die Apostel haben das alles noch nicht gekannt; die Kirche hat es später anderen Kulten und Kulturen entnommen.
Redaktion benachrichtigen Für Kölner Kinder geeignet
#6   Sirilo   16:15:38 | Freitag, 18. August 2006
Kreuz.net eine „katholische Instanz“?
Ich möchte mich deutlich dagegen verwahren, daß Kreuz.net als „katholische Instanz“ bezeichnet wird. Kreuz.net ist eine private Initiative anonymer Personen, die keiner kennt und von denen nicht einmal sicher ist, ob sie überhaupt katholisch sind. Es handelt sich um ein privates Unternehmen zur Verbreitung von Propaganda gewisser Tendenzen, die ich hier nicht näher ausführen möchte.
„Katholische Instanzen“ sind z.B. Pfarrer, Bischöfe, Kardinäle, Ordinariate und die Kurie in Rom. Man kann sich nicht selbst zur katholischen Istanz befördern.
Redaktion benachrichtigen Dank dem katholischen Mief
#21   Sirilo   09:57:43 | Donnerstag, 17. August 2006
@Pünktchen
Nein, ich stoße mich keineswegs am Inhalt dieser Leserbriefe. Ich halte lediglich die Urheberrechtsverletzung für unredlich.
Redaktion benachrichtigen Dank dem katholischen Mief
#18   Sirilo   09:40:08 | Donnerstag, 17. August 2006
@Pünktchen
Vor dem Urheberrecht der Leserbriefschreiber der FAZ haben Sie offensichtlich keinen Respekt. Die Autoren haben bewußt an die FAZ geschrieben, nicht an kreuz.net. Ohne deren ausdrückliche Einwilligung ist eine komplette Wiedergabe der Texte ein Verstoß gegen das Urheberrecht!
Redaktion benachrichtigen Ein Widerspruch in sich?
#31   Sirilo   09:02:00 | Donnerstag, 17. August 2006
@Hansl
Die Form „Muttergottes“ steht schon im Duden von 1952 drin, hat also überhaupt nichts mit der Rechtschreibreform zu tun.
Redaktion benachrichtigen Dank dem katholischen Mief
#16   Sirilo   08:47:21 | Donnerstag, 17. August 2006
Bewahrte das „katholische Milieu“ vor Irrwegen?
Daß das „katholische Milieu“ nicht unbedingt vor Irrwegen bewahrte, dafür sind Hitler, Himmler und Goebbels sichtliche Beweise: alle drei sind katholisch aufgewachsen, letzterer war sogar im Jesuiteninternat…
Redaktion benachrichtigen Theologieprofessor gegen Kopftuch
#5   Sirilo   22:15:30 | Mittwoch, 16. August 2006
@Gotthard (Kleidervorschriften)
Betrachen Sie doch einfach mal mittelalterliche Altar- unVotivbilder, wo die Familien der Stifter dargestellt sind. Da werden Sie erkennen, daß die Kleidung der Frauen auffällig den Nonnentrachten ähnelt.
Redaktion benachrichtigen Ein Widerspruch in sich?
#3   Sirilo   19:11:24 | Dienstag, 15. August 2006
@Hansl
Nehmen Sie sich doch einfach mal den Duden her und schauen Sie dort nach, dann werden Sie sehen, daß „Muttergottes“ einfach eine andere Form von „Mutter Gottes“ ist. Kein Grund, sich aufzuregen!
Redaktion benachrichtigen Das kleine Volk, das im Lauf der Geschichte immer gieriger wurde
#15   Sirilo   16:10:58 | Montag, 14. August 2006
Blasphemie
Es ist Blasphemie, daß kreuz.net über solche widerlichen Artikel ein Abbild des Gekreuzigten legt!
Redaktion benachrichtigen „Kippten Feministen sie aus der Tagesschau?“
#44   Sirilo   16:03:49 | Sonntag, 13. August 2006
@Elendester Sünder
Die von Ihnen zitierten Bibel-Stellen handeln im Prinzip nur davon, daß sich das Weib dem Manne unterordnen soll. Aber über das „Wesen der Frau“ wird da gar nichts gesagt.
Redaktion benachrichtigen „Kippten Feministen sie aus der Tagesschau?“
#37   Sirilo   13:22:27 | Sonntag, 13. August 2006
Das „Wesen der Frau“
Wer bestimmt eigentlich, was das „Wesen der Frau“ ist? Die Männer? Die Frauen?
Redaktion benachrichtigen Semantischer Mordanschlag
#3   Sirilo   07:53:55 | Sonntag, 13. August 2006
Schon immer…
…wollten Frauen unerwünschten Nachwuchs loswerden. Vor der Reform des Abteibungsparagraphen machten eben die „Engelmacherinnen“ ein gutes Geschäft.
Und ich erinnere mich an meine Kindheit in einem stockkatholischen oberbayerischen Dorf in den 50er Jahren. Damals belauschte ich ein Gespräch einiger Bäuerinnen und Bauernmägde, die Erfahrungen austauschten, wie man „es loswerden“ könnte: Zu heiß baden, die Treppe hinunterfallen, von einem Tisch herunterspringen, sich überstrecken beim Wäscheaufhängen…
Es ist eine Illusion der militanten Abtreibungsgegner, man könnte Frauen zwingen, gegen ihren Willen ein Kind auszutragen.
Redaktion benachrichtigen „Kippten Feministen sie aus der Tagesschau?“
#20   Sirilo   23:58:29 | Samstag, 12. August 2006
Träume von der guten alten Zeit…
Ich staune, welche idyllischen Vorstellungen manche Leute von der guten alten Zeit haben. Das Ideal der Mutter, die zu Hause bleibt und die Kinder erzieht, war vor der industriellen Revolution den Gutbetuchten vorbehalten; in der Landwirtschaft, bei den Kaufleuten und bei den Handwerkern hat die Hausfrau schon immer im Familienbetrieb mitgearbeitet. Und bei den Proletariern hat sie gebettelt…
Endgültig zerrissen hat die Idylle der Erste Weltkrieg, der die Frauen in die Produktion zwang, da die Männer an der Front waren. (Soviel zu dem Liedchen, unter Kaiser Wilhelm sei alles besser gewesen.)
Im übrigen ist zum Schmunzeln, wie schnell unsere sittenstrengen Glaubenswächter Frau Hermann ihre „serielle Ehebrecherei“ verzeihen, wenn sie nur die Melodie von „Frauen zurück an den Herd“ zu spielen scheint.
Redaktion benachrichtigen „Kippten Feministen sie aus der Tagesschau?“
#1   Sirilo   13:28:33 | Samstag, 12. August 2006
Der Laie staunt…
Warum machen sich die „Katholischen Nachrichten“ plötzlich für eine in *vierter* Ehe lebende Publizistin stark?
Redaktion benachrichtigen Spätmarxistisch orientierte Aufklärungswelle
#4   Sirilo   20:56:01 | Freitag, 11. August 2006
„Meerstern, ich dich grüße“
In der Bamberger Ausgabe des „Gotteslobs“ ist dieses Lied enthalten und zwar im Diözesanteil. Vielleicht verhält es sich in anderen Diözesen ähnlich?
Redaktion benachrichtigen Internationale Besorgnis statt konkrete Taten
#1   Sirilo   16:07:08 | Freitag, 11. August 2006
Auf einem Auge blind
Leider ist Pater Khalil auf einem Auge blind, oder er verschweigt absichtlich, daß die Hisbollah der Handlanger der Mullahs von Teheran ist, die sich – nach Aussage des iranischen Präsidenten – zum Ziel gesetzt haben, Israel von der Landkarte zu tilgen.
Im übrigen hatte der Libanon sechs Jahre Zeit, um die Hisbollah zu entwaffnen. In diese Richtung ist aber nichts geschehen; stattdessen wurde die Hisbollah in die libanesische Regierung aufgenommen…
Redaktion benachrichtigen Interessante Antworten
#11   Sirilo   20:54:11 | Dienstag, 8. August 2006
@santa rita
Aus den Mendelschen Gesetzen und unserem Wissen über das AB0-Blutgruppensystem der Menschen ergibt sich übrigens auch (wie hier schon öfter betont) die Unmöglichkeit, daß die Menschheit mit ihren Blutgruppen A, B, AB und 0 auf nur ein einziges Menschenpaar zurückgeht.
Redaktion benachrichtigen Hier sind sie: die minderwertigen Menschenarten
#7   Sirilo   20:45:43 | Montag, 7. August 2006
Monogenismus ade!
Daß der Monogenismus wissenschaftlich nicht mehr haltbar ist, läßt sich schon aus dem Blutgruppensystem der Menschheit ersehen: Es ist unmöglich, daß die vier Blutgruppen A, B, AB und 0 auf nur zwei Menschen zurückgehen!
(Und noch eine Fußnote zum Rassismus: der war früher auch in kirchlichen Kreisen üblich; gerade las ich über Pater Valignano, den Superintendenten der Japan-Mission der Jesuiten: als er 1579 nach Japan kam, brachte er einen schwarzen Sklaven mit, den er als Kuriosität dem japanischen Fürsten Oda Nobunaga schenkte…)
Redaktion benachrichtigen Maria – nicht Maria Sung
#2   Sirilo   10:54:04 | Samstag, 5. August 2006
Geographische Korrektur
Sambia befindet sich im Süden Afrikas, nicht in Westafrika!
Redaktion benachrichtigen Vom Heiland berührt
#4   Sirilo   12:41:51 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Jesus blond?
Seit wann ist Jesus blond?
Und warum wird Jesus bei seiner Wiederkunft Latein sprechen? Seine Muttersprache ist Aramäisch. Latein war die Sprache der Männer, die ihn ans Kreuz nagelten…
Redaktion benachrichtigen Neuer Distriktsoberer für Deutschland
#50   Sirilo   19:41:36 | Montag, 24. Juli 2006
Tradition
„Traditionen gleichen Straßenlaternen, die den Weg ausleuchten sollen. Nur Betrunkene klammern sich an sie.“
–- Gilbert Keith Chesterton
Redaktion benachrichtigen Hochamt im Hotel Maritim
#36   Sirilo   16:18:01 | Freitag, 21. Juli 2006
„Erneuerung“ der Weihe
Ist eine Erneuerung der Weihe etwa deshalb notwendig, weil die erste Weihe nicht die gewünschte Wirkung gezeigt hat?
Redaktion benachrichtigen Hochamt im Hotel Maritim
#25   Sirilo   13:41:54 | Freitag, 21. Juli 2006
Warum „Erneuerung der Weihe“?
Nutzt sich eine solche Weihe ab, daß sie erneuert werden muß? Ich habe noch nie von der Erneuerung einer Priester- oder Bischofsweihe gehört. Aber wenn es sich um ein Land handelt, muß dann die Weihe in bestimmten Abständen erneuert werden? Weil sie ihre Wirkung verloren hat?
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#95   Sirilo   11:56:24 | Sonntag, 11. Juni 2006
Unauflöslichkeit der Ehe?
Von der Lehre der Unauflöslichkeit der Ehe ist die Kirche im Laufe der Geschichte immer wieder einmal abgewichen, wenn dies politisch oder anderweitig opportun war. Ein berühmtes Beispiel ist die 1. Ehe der Eleonore von Aquitanien: Ihre Ehe mit König Ludwig VI. wurde 1152 nach 15 Jahren Dauer (und der Geburt zweier Töchter) auf Wunsch des Königs aufgehoben; daraufhin heiratete sie (mit kirchlichem Segen) den zukünftigen König Heinrich II. von England…
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#53   Sirilo   12:25:32 | Samstag, 10. Juni 2006
@Bruder Theophil
Anscheinend haben auch Sie mein Posting nicht richtig gelesen. Ich habe nichts davon geschrieben, daß die junge Frau Ehebruch begangen hätte, sondern von ihrem Mann verlassen worden ist. Sind wir schon so weit, daß jetzt auch Verlassenwerden als Ehebruch gilt?
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#49   Sirilo   10:10:07 | Samstag, 10. Juni 2006
@Bruder Theophil
Es gibt heute Lebenswirklichkeiten, die es zu Jesu Zeiten noch nicht gab (oder zu denen Jesus sich nicht geäußert hat). Damals fand eine von ihrem Mann verlassene Frau wahrscheinlich (mehr oder weniger willige) Aufnahme im Kreis ihrer Sippe oder ausgedehnten Verwandtschaft.
Was aber sagen Sie zu der verlassenen jungen Frau aus meinem Beispiel, die keine Verwandtschaft hat (was nicht ihre Schuld ist)? Etwa: „Dein Mann hat dich verlassen; jetzt schau zu, wie du den Rest deines Lebens allein zurechtkommst!“?
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#43   Sirilo   09:48:56 | Samstag, 10. Juni 2006
@apex
Wenn Sie die Bitte um einen Rat für eine konkrete Lebenssituation als „dämliche Impertinenz“ bezeichnen, dann gebe ich den Dialog auf.
Was an der Verächtlichmachung des Fragenden (vgl. Ihre im kreuzforum als „spectator“ geäußerte Schadenfreude bzgl. der Leute, über die Sie sich totlachen) christlich sein soll, ist mir unerfindlich.
Ich stelle nur fest: Sie können zwar Zitate aus dem NT anbringen, haen aber keinen menschlichen Rat für einen Mitmenschen in einer schwer zu lösenden Krise zu bieten. Wahrscheinlich hätten Sie sich fröhlich an der Steinigung der Ehebrecherin im Evangelium beteiligt, denn Vergebung ist nicht Ihre Sache.
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#39   Sirilo   09:17:54 | Samstag, 10. Juni 2006
@apex
Ich warte immer noch auf Ihre Antwort auf meine Frage von gestern 22:12 Uhr.
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#26   Sirilo   22:12:50 | Freitag, 9. Juni 2006
@apex
Ich hatte nicht um die Wiederholung von Zitaten aus dem NT gebeten (ich kenne das NT gut, es liegt hier auf meinem Schreibtisch, nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Griechisch), sondern um das Aufzeigen einer Lebensperspektive für die in meinem Beispiel genannte Frau.
Es sieht allerdings so aus, als wüßten Sie in einem solchen Fall nichts Hilfreiches anzubieten…
Im übrigen bitte ich Sie, mich nicht mit der hochmütig-abschätzigen Vokabel „Möchtegernkatholik“ zu bezeichnen. Allein „Gott, der in die Herzen schaut“, weiß, was für ein Katholik ein bestimmter Mensch ist.
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#20   Sirilo   21:32:07 | Freitag, 9. Juni 2006
@apex
Versuchen wir es einmal mit einem konkreten Fall:
Eine Frau, 29 Jahre alt mit zwei Kindern im Kindergartenalter wird („unverschuldet“) von ihrem Mann verlassen (z.B. „wegen einer anderen“).
Was können Sie dieser Frau als Lebensperspektive für die nächsten 60 Jahre vorschlagen?
Redaktion benachrichtigen Kirchlich abgesegnete Todsünde?
#17   Sirilo   21:03:03 | Freitag, 9. Juni 2006
„Wehe euch, ihr Pharisäer und Schriftgelehrten…“
„…denn ihr bürdet den Menschen Lasten auf, die keiner tragen kann, und rührt selber nicht den kleinen Finger, um beim Tragen zu helfen.“ (Jesus von Nazareth)
Wie ist das eigentlich mit Menschen, die von ihren Ehepartnern verlassen werden? Sind die dazu verurteilt, bis an ihr Lebensende allein und ohne Beistand zu bleiben, obwohl „es nicht gut ist, daß der Mensch allein sei“?
Redaktion benachrichtigen Innenpolitisches Interesse + …
#3   Sirilo   09:12:18 | Freitag, 9. Juni 2006
Üble Unterstellungen
Obwohl kreuz.net genau weiß, daß die spanischen Bischöfe nicht verantwortlich sind für die Störungen des von ihnen mitfinanzierten Senders, titeln die angeblich katholischen Nachrichten „Pornographische Bischöfe?“. Offenbar geht es kreuz.net darum, nach dem Prinzip „Es bleibt immer etwas hängen“ die spanischen Bischöfe zu diffamieren. Damit benutzt kreuz.net genau die kirchenfeindlichen Methoden, die es bei anderen Publikationsorganen anprangert.
Redaktion benachrichtigen Bart statt Bares
#16   Sirilo   22:11:38 | Montag, 5. Juni 2006
@Golileo
Welche christlichen Seiten hetzen Fanatiker auf, *Abtreibungsgegner* zu ermorden?
Redaktion benachrichtigen Bart statt Bares
#11   Sirilo   21:51:48 | Montag, 5. Juni 2006
Sexkommando?
„Ein chassidisches jüdisches Sexkommando“ – sollte es nicht korrekter heißen „ein Antisexkommando“?
Redaktion benachrichtigen Ein falsches und gefährliches Signal
#32   Sirilo   22:50:10 | Samstag, 3. Juni 2006
@Guttenberger: Legion Mariens
Der Gründer der „Legion Mariens“ (einer katholischen Laienorganisation) war der irische Laie Frank Duff.
Sie meinen wohl den Gründer der „Legionäre Christi“.
Redaktion benachrichtigen Trauer um Professor Heribert Mühlen
#8   Sirilo   08:34:11 | Freitag, 2. Juni 2006
@ruhrgebietler
Welche himmlische Macht hat Ihnen eigentlich geoffenbart, daß „wegen des Irrwegs der charismatischen Erneuerung so viele Seelen in den Anbgrund der Hölle gestürzt“ worden sind?
Redaktion benachrichtigen Paukenschlag in Berlin
#53   Sirilo   11:38:02 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@MK28: Frage eines einfachen Christen
Wie sehr müßte eigentlich der Heilige Geist die Katholische Kirche im Stich gelassen haben, wenn 5 Päpste und über 2000 Bischöfe in die Irre gegangen wären und nur ein Erzbischof die Wahrheit bewahrt hätte?
Wenn diese Annahme stimmen würde, wer wäre dann die Instanz, die zu entscheiden und zu verkünden befugt wäre, wer von den beiden Seiten recht hat?
Redaktion benachrichtigen Protestantische Maiandacht
#15   Sirilo   11:23:38 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Magnifikat
Wenn Protestanten ihr Prinzip „Sola scriptura“ richtig anwenden würden (mit Betonung auf „Scriptura“), dann müßten sie sich ernsthaft z.B. mit den Worten auseinandersetzen, welche die Evangelien im Magnifikat von Maria überliefert haben: „Hochpreiset meine Seele den Herrn, und mein Geist jubelt in Gott, meinem Retter (…) Siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Generationen, denn Großes hat an mir getan, der da mächtig ist (…)“ Wenn diese Worte grundlose Anmaßung wären, dann hätten die Evangelisten sie nicht überliefert. So aber sind sie gültig und wegweisend.
Die katholische Marienverehrung ist also nichts anderes als dieses „Seligpreisen“ der Frau, die den Gottmenschen zur Welt bringen und aufziehen durfte.
Im übrigen wäre es für jemand, der in Jesus den Heiland sieht, schon einfach ein Gebot der Höflichkeit, auch seine Mutter zu ehren. Jesus verehren und gleichzeitig seine Mutter geringachten oder ignorieren – wie sollte das zusammengehen?
Redaktion benachrichtigen Eine der ersten Entscheidungen des Papstes + …
#11   Sirilo   11:21:07 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Ehefähigkeitsalter
Bis ins 19. Jahrhundert galt nach dem katholischen Kirchenrecht ein Ehefähigkeitsalter von 14 Jahren für Knaben und von 12 Jahren für Mädchen.
siehe: Nikolaus Knopp, Katholisches Eherecht, Regensburg 1873
(dlib-pr.mpier.mpg.de/…%2237293_00000105%22)
Derzeit beträgt das Egefähigkeitsalter nach dem katholischen Eherecht 16 bzw. 14 Jahre.
Redaktion benachrichtigen Nicht alle beteiligten sich an der Papsthetze
#34   Sirilo   10:01:06 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@Schnabeltierkönig
Was stimmt nicht? Was ist „glatt erfunden“?
Redaktion benachrichtigen Nicht alle beteiligten sich an der Papsthetze
#30   Sirilo   22:42:39 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Peccator
„Seit jeher ist es Lehre der Kirche, daß es keine ‘Kollektivschuld’ gibt“…
Das stimmt nicht ganz: Seit jeher lehrt die Kirche eine Kollektivschuld der ganzen Menschheit – die Erbsünde. (Und nach der Lehre der Kirche werden 99% der Menschen für diese Kollektivschuld mit Hölle bestraft.)
Redaktion benachrichtigen Wer den Dichter will verstehen + …
#17   Sirilo   23:34:56 | Montag, 29. Mai 2006
@Graf von Galen, gonniwell
Sind wir jetzt schon so weit, daß das Zeugnis der Hl. Schrift nichts mehr gilt?
„Während des Mahles aber nahm Jesus Brot, sprach das Segensgebet, brach es und gab es den Jüngern mit den Worten: ‘Nehmt, esset, das ist mein Leib.’“ (Mt 26, 26)
Im griechischen Originaltext wird (wie in der deutschen Übersetzung) dasselbe Wort für „nehmen“ verwendet; daraus ergibt sich, daß die Apostel aufgefordert wurden, das Brot so zu nehmen, wie Jesus es zuvor selbst genommen hatte.
Um eines klarzustellen: Ich befürworte durchaus die Mundkommunion, aber ich sehe keinen wirklichen Grund für die Verteufelung der Handkommunion. (Der Mund ist kein edleres Organ des Menschen als die Hand.)
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#12   Sirilo   22:43:26 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Graf von Galen
Handkommunion wurde schon im Abendmahlssaal praktiziert: „Nehmet und esset“ (Griech: Labete, phagete)!
Redaktion benachrichtigen Der nächste Schritt in der Kurienreform
#33   Sirilo   21:47:59 | Montag, 22. Mai 2006
@Murx
„Wenn Sie mich im Puff anträfen, würden Sie dann dieselben Regeln anwenden? Sie würden meiner Beteuerung, ich wollte Maria Magdalena finden und sie bekehren, wohl kaum glauben schenken.“
Wenn ich Sie im Puff anträfe, lieber Murx, würde ich natürlich annehmen, daß Sie dort auch das tun, was ich immer tue, wenn ich dort bin: eine „Maria Magdalena“ finden und aus dem Milieu retten…
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#30   Sirilo   19:21:37 | Montag, 22. Mai 2006
@murx
Die Beweispflicht liegt immer bei dem, der etwas behauptet. (Sonst könnte man ja alles Mögliche behaupten und den Zweiflern dann sagen: „Beweist mal schön, dass das nicht stimmt.“)
Was wäre etwa, wenn der indische Kardinal beim Entzünden der Kerze still gebetet hätte: „Herr Jesus, erleuchte die heidnischen Inder, damit sie ihre Götzen aufgeben!“
Nach Ihrer Methode der Verdächtigungen könnte man z.B. zu dem Schluss kommen, dass die Teufelsfratzen der Wasserspeier an Notre Dame de Paris beweisen, dass die Erbauer der Kathedrale Satansanbeter waren…
Redaktion benachrichtigen Eine Riesengeschichte
#11   Sirilo   19:11:37 | Montag, 22. Mai 2006
@Deusexmachina
Jesus hat doch etwas auf Erden zurückgelassen: seine Vorhaut (von der Beschneidung). Sie wird an verschiedenen Orten aufbewahrt und verehrt.
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#14   Sirilo   18:45:50 | Montag, 22. Mai 2006
@Maledica
Seien Sie doch froh, daß Frau Merkel nicht den häretischen protestantischen Gottesdienst besucht!
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#24   Sirilo   11:20:51 | Montag, 22. Mai 2006
@Murx
Ihre Logik schlägt Kobolz! Wieso soll ich beweisen, daß etwas nicht geschehe ist? Ich möchte nur wissen, ob jemand von denen, die den Kardinal Diaz des Götzendienstes beschuldigen, ihn gefragt haben, was er da wann und warum getan hat. Es ist eine elementare Regel der Gerechtigkeit und Fairness, daß man jemandem Gelegenheit gibt, seine Sicht der Vorgänge darzustellen, bevor man ein Urteil über ihn fällt. Und Jesus hat sogar gesagt: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!“
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#21   Sirilo   22:41:37 | Sonntag, 21. Mai 2006
@Murks
Die von Ihnen angeführten Links bieten keine weiteren Aufschlüsse.
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#19   Sirilo   17:59:37 | Sonntag, 21. Mai 2006
@G.M. Michel
Ein Foto sagt und beweist heute wenig. Es gibt gekonnte Fotomontagen…
Bevor man Kardinal Diaz mit Vorverurteilungen abfertigt, sollte man ihn fragen, wann er was und warum getan hat. „Audiatur et altera pars.“
Ich finde es wenig christlich, beim kleinsten Anlaß über eine Person herzufallen und sie zu verurteilen, ohne ihr Gehör zu gewähren.
Redaktion benachrichtigen Eine Riesengeschichte
#3   Sirilo   17:51:08 | Sonntag, 21. Mai 2006
@Athanasius1957
Im Mittelalter und früger reichte Armenien („Kleinarmenien“) bis zum Mittelmeer.
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#11   Sirilo   22:02:26 | Samstag, 20. Mai 2006
@G.M. Michel
Was ist an dem Foto skandalös?
Redaktion benachrichtigen Er darf nicht – wird aber trotzdem
#6   Sirilo   19:49:24 | Freitag, 19. Mai 2006
@Sulpicius
Kreuz.net hat offensichtlich auf meinen Einwurf hin die Meldung korrigiert und das „kirchlich“ gestrichen.
Redaktion benachrichtigen Er darf nicht – wird aber trotzdem
#3   Sirilo   16:47:45 | Freitag, 19. Mai 2006
Was denn nun?
Der Artikel bezeichnet Herrn. einmal als „kirchlich wiederverheiratet“ und einmal als „im staatlichen Konkubinat lebend“. Ist das wirklich dasselbe? Wenn nicht, was stimmt dann?
Redaktion benachrichtigen Sexualaufklärung muß nicht pervers sein
#80   Sirilo   16:39:30 | Freitag, 19. Mai 2006
Sexualaufklärung, die anregt…
Die ersten 10 Jahre meines Lebens (1943 – 1953) verbrachte ich in Oberbayern in einem kleinen, stockkatholischen Dorf. Als wir mit 9 Jahren Beichtunterricht bekamen, mußten wir auch das Gebot „Du sollst nicht Unkeuschheit treiben“ auswendig lernen, aber niemand, Pfarrer/Lehrer/Eltern, war bereit zu erklären, was „Unkeuschheit“ überhaupt sei. Außerdem stand noch im Beichtspiegel: „Habe ich unkeusche Körperteile berührt?“ Tja, wieder war niemand Erwachsener bereit zu sagen, welche Körperteile denn unkeusch seien und warum. Dieses Schweigen der Riege der Erzieher hatte zwei Folgen:
1. Da ich wissen wollte, was Unkeuschheit ist, beichtete ich in meiner 1. Beichte: „Ich habe Unkeuschheit begangen“, um herauszubekommen, warum es da geht. Der Pfarrer fragte erschrocken: „Mit wem?“ Ich war verblüfft, denn bisher wußte ich noch nicht, daß man dazu einen zweiten braucht. Also nannte ich den Namen meines besten Freundes. Da war der Pfarrer aber beruhigt! (Hätte ich ein Mädchen genannt, dann wäre wohl eine inquisitorische Befragung gefolgt.)
2. Die Neugierigeren unter den Beichtkindern, Jungen wie Mädchen, trafen sich im anschließenden Sommer im Wald neben dem dörflichen Schwimmbad, um sich hinter den Büschen gegenseitig ausgiebig nach „unkeuschen Körperteilen“ zu untersuchen und von ihnen Gebrauch zu machen. So trat lustvoll der Sex in mein junges Leben…
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#71   Sirilo   09:53:55 | Freitag, 19. Mai 2006
@Abu – Blutgruppen & Genesis
„Was wollen Sie denn mit Blutgruppen?“
Ganz einfach – die vier Blutgruppen (A, B, AB, 0) und die Mendelschen Erbgesetze beweisen, daß die Menschheit nicht nur von einem einzigen Urpaar („Adam und Eva“) abstammt. Es ist unmöglich, daß von nur zwei Menschen die vier Blutgruppen kommen; es müssen mehr als zwei Ureltern gewesen sein. Die Erzählung von Adam und Eva im Buch Genesis erweist sich somit als Mythos. (Die sich daraus ergebenden Folgen für die Erbsünde-Lehre liegen auf der Hand.)
Redaktion benachrichtigen Sexualaufklärung muß nicht pervers sein
#48   Sirilo   13:11:03 | Donnerstag, 18. Mai 2006
„Hör mal, mein Vater…“
„Papa, warum soll ich erst mit 21 Jahren eine Freundin haben, wo sich doch jetzt schon mit 16 das Verlangen in mir regt.“
„Mein Sohn, Gott will einfach, daß du wartest, bevor du dich dem weiblichen Geschlecht näherst.“
„Aber Papa, nach dem Kirchenrecht dürfte ich schon mit 16 heiraten. Ist das auch Gottes Wille?“
„Mein Sohn, das ist nur in der Theorie, in der Praxis kommt das nicht vor.“
„Aber Papa, die heilige Elisabeth von Thüringen hat doch auch schon mit 14 geheiratet und dann gleich Kinder bekommen…“
„Mein Sohn, bis du 21 bist, werde ich nicht mehr mit dir über solche Dinge reden…“
„Papa, eine Frage noch: Wenn das wirklich so war mit Adam und Eva, wieso gibt es dann unter den Menschen 4 Blutgruppen? Nach den Mendelschen Erbgesetzen geht das gar nicht, da müssen mehr als zwei Personen am Anfang der Menschheit gestanden haben…“
(Vater weiß keine Antwort und verläßt genervt das Zimmer.)
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#88   Sirilo   17:43:02 | Mittwoch, 17. Mai 2006
@pedro – Der Zweck der Sexualität…
„Der Zweck der Sexualität ist die Fortpflanzung.“
Dieser Satz gibt eine Wunschvorstellung wieder, hat aber mit der Wirklichkeit wenig zu tun.
Als Denkanstöße nur ein paar Gedanken, warum die Fortpflanzung nicht der Zweck der menschlichen Sexualität sein kann:
1. Im Gegensatz zu den Tieren kennt der Mensch keine Brunftzeit; er kann das ganze Jahr hindurch sexuell aktiv sein, auch während der empfängnisfreien Zeit. Wäre die Fortpflanzung der Zweck der Sexualität, dann wäre der Mensch (wie die Tiere) nur zu der Zeit sexuell aktionsfähig, da eine Empfängnis stattfinden kann.
2. Der weibliche Orgasmus ist für die Fortpflanzung völlig überflüssig. Die Tatsache, daß es ihn doch gibt und daß er ein ungeheures Potential aufweist (multipler Orgasmus), zeigt, daß es bei Sexualität um mehr geht als nur um Fortpflanzung.
3. Wenn der Zweck der Sexualität die Fortpflanzung wäre, dann müßte bei der Frau mit Eintritt der Menopause die sexuelle Libido erlöschen. Nun zeigt die Erfahrung aber, daß gerade bei Frauen nach den Wechseljahren die sexuelle Empfindungsfähigkeit eher zunimmt und daß eine Frau noch Jahrzehnte nach den Wechseljahren zu sexueller Aktivität fähig ist.
Es gäbe noch mehr anzuführen, aber ich glaube, schon dies zeigt, daß Sie Ihre Aussage umformulieren sollten:
„Die Fortpflanzung ist in die menschliche Sexualität eingebettet, aber der Zweck der Sexualität geht weit über die Fortpflanzung hinaus.“
Redaktion benachrichtigen Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber
#9   Sirilo   16:56:30 | Mittwoch, 17. Mai 2006
Kluge Kälber wählen ihre Metzger selber!
„Antikirchlicher Haßroman“ – geht es nicht auch eine Nummer kleiner? „Sakrileg“ ist ein trivialer Unterhaltungsroman aus dem Thriller-Genre, der u.a. die fragwürdigen Thesen aus dem Buch „Der Heilige Gral und seine Erben“ (von Baigent/Leigh) übernommen hat. Als letzteres Machwerk in den 1980er Jahren erschien – und zwar als Sachbuch – gab es nur wenig Aufregung darum. Warum jetzt so ein Getöse?
Gerade habe ich im Videotext gelesen, daß der dazugehörige „Haßfilm“ in Cannes bei der Erstaufführung bei den Kritikern durchgefallen ist – am Ende rührte sich keine Hand zum Applaus. „Viel Lärm um nichts“, meinte ein Kritiker.
Im übrigen wählen kluge Kälber ihre Metzger selber. Denn wenn sie schon zur Schlachtbank schreiten müssen, wollen sie doch, daß es gute Metzger sind, die ihr Handwerk gekonnt ausführen und den Kälbern keine unnötigen Qualen verursachen…
Redaktion benachrichtigen Der Mord wurde vom Bischof angeordnet
#24   Sirilo   23:34:20 | Dienstag, 16. Mai 2006
@Gotthard
The marriageable age is fourteen full years in males and twelve full years in females…
Aus: Catholic Encyclopaedia, Canonical Age
www.newadvent.org/cathen/01206c.htm
Redaktion benachrichtigen Der Mord wurde vom Bischof angeordnet
#22   Sirilo   22:43:49 | Dienstag, 16. Mai 2006
@Clemens – 12jährige Mädchen…
Ist Ihnen bekannt, daß nach dem katholischen Kirchenrecht ein Mädchen mit 12 Jahren als heiratsfähig gilt? In manchen Ländern, wie z.B. Spanien, gilt das auch von Staats wegen.
Redaktion benachrichtigen „Es gab keinen Kahlschlag“
#39   Sirilo   19:59:20 | Dienstag, 16. Mai 2006
Viel Feind, viel Ehr?
Ich habe mich bisher nicht sonderlich mit Kard. Lehmann beschäftigt (ich lebe in einer anderen Diözese), aber wenn ich die vielen wütenden Anschuldigungen hier lese, dann fällt mir nur das Sprichwort ein „Viel Feind, viel Ehr“.
Oder handelt es sich bei ihm um die sprichwörtliche Eiche, an der sich die Wildschweine reiben?
Irgendwas muß sich der Heilige Geist doch dabei gedacht haben, daß er diesen Mann Bischof und Kardinal werden ließ…
Redaktion benachrichtigen Mit dem Papst möchte er über den liturgischen Wildwuchs reden
#45   Sirilo   23:49:36 | Montag, 15. Mai 2006
Ach, die vielen Asketen (unter den Kard.-Lehmann-Kritikern)
Wenn ein Kardinal der Kreuz.net-Redaktion genehm ist, dann wird er schon einmal als „Kirchenfürst“ bezeichnet. Da ist Kard. Lehmann nun einmal ein Kirchenfürst, und ich glaube, ein 70jähriger Fürst darf schon Mercedes fahren. Oder soll er im Smart oder VW-Käfer vorfahren?
Ich weiß, ich weiß, die Lehmann-Kritiker fahren alle rad oder reiten auf dem Esel einher…
Redaktion benachrichtigen Noch ein weiter Weg
#27   Sirilo   23:41:33 | Montag, 15. Mai 2006
@Athanasius
Wie kommen Sie zu dem Schluß, Venedig sei im 19. Jahrhundert sehr lange eine „Abstimmungsdemokratie“ gewesen? Im 19. Jahrhundert war Venedig zuerst von den Franzosen (Napoleon), dann von den Österreichern besetzt, um schließlich 1866 dem neugegründeten Königreich Italien angeschlossen zu werden. Für „Abstimmungsdemokratie“ war da gar keine Gelegenheit!
Redaktion benachrichtigen Kann ein armer Sünder die Muttergottes liebenswert finden?
#17   Sirilo   19:36:02 | Montag, 15. Mai 2006
@Wolfgang K.
Offensichtlich glauben Sie an das protestantische Dogma „Sola scriptura“ (Die Schrift allein). Bedenken Sie bitte, daß nicht das Evangelium die Kirche hervorgebracht hat, sondern die Kirche das Evangelium. Und es gibt Lehren, die nicht im Evangelium, sondern in der Tradition der Kirche weitergegeben wurden.
Das Johannesevangelium endet mit den Sätzen: „Es gibt aber auch noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wollte man das alles im einzelnen niederschreiben, würde – so glaube ich – selbst die (ganze) Welt die Bücher nicht fassen, die man da schreiben müßte.“
Die christliche Lehre beruht also auf der heiligen Schrift und den frühkirchlichen Traditionen. Und die frühkirchliche Tradition berichtete über die Jungfrau Maria, was heute Grundlage der katholischen Mariologie ist.
Redaktion benachrichtigen Noch ein weiter Weg
#7   Sirilo   17:18:00 | Montag, 15. Mai 2006
Utopische Erwartungen
„Folglich hat auch der Staat die Pflicht, sich Gott unterzuordnen. (…) Der Staat hat die Pflicht, an seinem Platz für das Heil der Seelen das seinige zu tun.“
Leider verrät Bischof Fellay nicht, wie die Kirche die Staaten zwingen soll, diese Pflichten zu übernehmen. Deshalb sind diese Forderungen illusorisch.
Redaktion benachrichtigen Kann ein armer Sünder die Muttergottes liebenswert finden?
#2   Sirilo   17:41:16 | Sonntag, 14. Mai 2006
@Wolfgang K.
1. Die „Brüder und Schwestern“ Jesu waren (einer Tradition zufolge) vermutlich Kinder Josefs aus dessen erster Ehe (Ehefrau vestorben) bzw. Cousins und Cousinen.
2. Die „Unbefleckte Empfängnis“ bezieht nicht auf die Zeugung Jesu; sie bedeutet, daß Maria vom ersten Augenblick ihres Lebens (d.h. ihrer eigenen Empfängnis) frei von der Erbsünde war.
3. Woher wollen Sie eigentlich wissen, daß Maria mit Josef „eine ganz normale Ehe“ führte?
Redaktion benachrichtigen Polizeischutz für die Kinderschlächter
#5   Sirilo   18:39:11 | Samstag, 13. Mai 2006
Wie steht es mit dem Lebensschutz geborener Kinder?
Mir fällt auf, daß sich die „Lebensschützer“ nur zum Lebensrecht ungeborener Kinder äußern, aber zum Lebensrecht geborener Kinder schweigen. So habe ich zu dem Fall der Frau, die neun von ihr geborene Babys nach der Geburt getötet hat, keinen Kommentar von Lebensschützern gehört. Hier in Mittelfranken wurde kürzlich ein Zweijähriger vom Lebensgefährten seiner Mutter erschlagen – auch dazu haben sich die Lebensschützer nicht geäußert. Ist das Lebensrecht geborener Kinder belanglos?
Redaktion benachrichtigen Die ersten Resultate?
#8   Sirilo   12:08:56 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Bilderrätsel
Wieder einmal erhebt sich (wie so ft bei Kreuz.net) die Frage: Was hat eigentlich das Bild mit dem Artikel zu tun? Hat jemand eine Vorstellung?
Redaktion benachrichtigen Sexualkunde oder theoretische Vorbereitung der Kinderschändung?
#9   Sirilo   23:20:43 | Dienstag, 9. Mai 2006
Wer stiftet Kinder zum Sex an?
Die ersten 10 Jahre meines Lebens (1943 – 1953) habe ich in Oberbayern in einem kleinen, stockkatholischen Dorf verbracht. Als wir mit 9 Jahren Beichtunterricht bekamen, lernten wir auch das Gebot „Du sollst nicht Unkeuschheit treiben“, aber niemand, weder der Pfarrer noch der Lehrer noch die Eltern, war bereit zu erklären, was „Unkeuschheit“ überhaupt sei. Außerdem stand noch im Beichtspiegel: „Habe ich unkeusche Körperteile berührt?“ Tja, wieder war niemand Erwachsener bereit zu sagen, welche Körperteile denn unkeusch seien und warum. Dieses Schweigen der Riege der Erzieher hatte zwei Folgen: 1. Da ich wissen wollte, was Unkeuschheit ist, beichtete ich in meiner 1. Beichte: „Ich habe Unkeuschheit begangen“, um herauszubekommen, warum es da geht. Der Pfarrer fragte erschrocken: „Mit wem?“ Ich war verblüfft, denn bisher wußte ich noch nicht, daß man dazu einen zweiten braucht. Also nannte ich meinen besten Freund. Da war der Pfarrer aber beruhigt! (Hätte ich ein Mädchen genannt, dann wäre wohl eine inquisitorische Befragung gefolgt.) 2. Die Neugierigeren unter den Beichtkindern, Jungen wie Mädchen, trafen sich im anschließenden Sommer im Wald neben dem dörflichen Schwimmbad, um sich hinter den Büschen gegenseitig nach „unkeuschen Körperteilen“ zu untersuchen. So trat der Sex in mein junges Leben…
Redaktion benachrichtigen Aus dem Leben eines Christdemokraten
#11   Sirilo   16:57:54 | Montag, 8. Mai 2006
Obszönes Bild?
Wenn das den Artikel begleitende Bild „obszönes Bildmaterial“ sein soll, wieso veröffentlicht Kreuz.net es dann? (Ein Bezug zu dem Artikel ist sowieso nicht ersichtlich.)
Redaktion benachrichtigen Verkappter Kannibalismus
#1   Sirilo   09:46:36 | Montag, 8. Mai 2006
Bild?
Was zeigt bitte das Bild, das diesen Artikel begleitet? Bischof Mixa ist es jedenfalls nicht…
Redaktion benachrichtigen Nicht vom historischen Jesus eingesetzt
#43   Sirilo   14:36:17 | Sonntag, 7. Mai 2006
@Ein Christ, @Höck
@EinChrist: Nympha war eindeutig eine Frau, da im griechischen Text das Femininum des Possesivpronomens (*autês*) verwendet wird.
@Höck: Warum soviel Spott? Man kann doch auch sachlich antworten!
Redaktion benachrichtigen Nicht vom historischen Jesus eingesetzt
#38   Sirilo   11:16:31 | Sonntag, 7. Mai 2006
@Höck
Und was ist mit „Nympha und der Gemeinde in ihrem Haus“ (Kol 4,15)? Offensichtlich war sie die Vorsteherin dieser Gemeinde (da kein Mann als Vorsteher genannt wird).
Redaktion benachrichtigen Nicht vom historischen Jesus eingesetzt
#35   Sirilo   23:55:47 | Samstag, 6. Mai 2006
@Schnabeltierkönig
Jesus hat aber auch nur 12 Juden als Apostel ausgewählt, keine Samariter, Griechen oder Römer. Folglich dürften nur Juden das Apostelamt fortsetzen, oder?
Redaktion benachrichtigen Nicht vom historischen Jesus eingesetzt
#33   Sirilo   17:23:18 | Samstag, 6. Mai 2006
@mahner, mimi
Sind dann die Zitate klerikaler Autoren über die Frau in „Eunuchen für das Himmelreich“ etwa gefälscht?
Redaktion benachrichtigen Nicht vom historischen Jesus eingesetzt
#27   Sirilo   10:28:02 | Samstag, 6. Mai 2006
„Da gibt es nicht mehr Mann und Weib“
Wie verträgt sich eigentlich die Weigerung der Kirche, Frauen zum Priestertum zuzulassen, mit Paulus’ Aussage im Galaterbrief (3, 27 ff.): „Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Da gibt es nicht mehr Juden und Griechen, Sklaven und Freie, Mann und Weib. Denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. Folglich: Wenn ihr Christus angehört. so seid ihr Abrahams Nachkommenschaft, Erben der Verheißung.“
Gilt das nun oder nicht?
(Wenn ich allerdings in „Eunuchen für das Himmelreich“ nachlese, was die erlauchten Gottesgelehrten im Laufe der Jahrhunderte Gehässiges, Hämisches und Verächtliches über die Frau geschrieben haben, dann wundere ich mich nicht, daß sie ein so defektives Wesen vom Altar fernhalten wollen.)
Redaktion benachrichtigen „Er starb eines natürlichen Todes“
#17   Sirilo   10:16:50 | Samstag, 6. Mai 2006
Johannes Paul I.
Die Autopsie des Leichnams von Johannes Paul I. unterblieb auf Wunsch seiner Geschwister (nicht der vatikanischen Behörden, die gern eine Autopsie hätten durchführen lassen), die wußten, wie schwer herzkrank der Papst gewesen war. Der Papst hatte noch Tage vor seinem Tod seinem Bruder in einem Telefongespräch von seinen Herzproblemen erzählt. Dies berichtete der Bruder in einem Interview, das ich im Fernsehen sah.
Die Mordspekulationen sind also völlig unfundiert.
Redaktion benachrichtigen Nicht vom historischen Jesus eingesetzt
#8   Sirilo   10:46:30 | Freitag, 5. Mai 2006
@Mimi
An welchen Bibelstellen wird von der Einsetzung des Priesteramtes durch Jesus berichtet?
Redaktion benachrichtigen Homo-Berufungen: Die praktische Lösung des Problems
#78   Sirilo   12:13:16 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@EinChrist: Leviticus zum zweiten…
Leider haben Sie meine Frage nicht beantwortet, was Leviticus damit meint, wenn „ein Mann mit einem anderen Mann wie mit einer Frau ‘schläft’“. Könnten Sie in diesem Punkt nicht einmal Farbe bekennen?
Nach wie vor meine ich, daß es unmöglich ist, daß „ein Mann mit einem anderen Mann wie mit einer Frau ‘schläft’“. (Analverkehr kann Leviticus ja nicht gemeint haben, sonst würde das ja bedeuten, daß damals Analverkehr mit einer Frau üblich war.)
Redaktion benachrichtigen „Kranke Ideen, wahnsinnige Ziele: Wir sind auf dem richtigen Weg“
#41   Sirilo   09:56:23 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Frasim – Hl. Schrift
Wenn der Hl. Geist sich die Mühe gegeben hätte, bei der Hl. Schrift für mehr Eindeutigkeit zu sorgen, dann hätte es nicht die vielen Spaltungen in der Christenheit gegeben!
Als Übersetzer und Philologe weiß ich um die vielen Mißverständnisse und Fehler in der Bibel (und ihren frühen Übersetzungen ins Griechische bzw. Lateinische), angefangen von der „Rippe“ Adams, aus der Eva gemacht worden sein soll (tatsächlich hieß es ursprünglich „aus Adams Schatten“). Was hat sich der Hl. Geist dabei gedacht, als er (im AT) die Fledermaus als Vogel und den Hasen als Wiederkäuer bezeichnet hat?
Oder vielleicht ist die Hl. Schrift gar nicht so wichtig, wie man gewöhnlich meint? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum Jesus, der des Lesens und Schreibens kundig war, nicht selbst das Neue Testament verfaßt hat? Als Gottessohn hätte er doch am besten und am klarsten seine Botschaft schriftlich fixieren können, oder? Aber er hat’s nicht getan, weil es ihm nicht wichtig genug erschien…
Redaktion benachrichtigen Homo-Berufungen: Die praktische Lösung des Problems
#75   Sirilo   09:44:21 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@EinChrist: Leviticus
Können Sie mir bitte erklären, wie das vor sich geht, wenn „ein Mann mit einem anderen Mann wie mit einer Frau ‘schläft’“? Ich halte das für unmöglich, oder sind da meine anatomischen Kenntnisse zu gering? Wenn ein Mann mit einer Frau ‘schläft’, dann penetriert er ihre Vagina (um es einmal medizinisch auszudrücken). Da ein Mann keine Vagina hat, kann kein Mann mit einem anderen Mann wie mit einer Frau ‘schlafen’.
Was hat also Leviticus wirklich gemeint?
(Just for record: Ich bin ein ganz normaler Heterosexueller, den eigentlich die Diskussionen um Homosexualität wenig berühren.)
Redaktion benachrichtigen Er will keine Reform der Reform
#25   Sirilo   22:36:55 | Dienstag, 2. Mai 2006
@Mimi
Sie schreiben:
„Gläubige des NOM, die sich da bloß unterhalten lassen und sowieso nicht wissen, was in der Hl. Messe eigentlich gefeiert wird.“
Wie kommen Sie eigentlich zu derartigen Urteilen über Ihre Mitkatholiken? Es gibt keine „Gläubigen des NOM“; es gibt stattdessen Katholiken, die an Messen teilnehmen, die so gefeiert werden, wie es Papst und Bischöfe vorschreiben.
In unserer PFarrei ist die Kirche jeden Sonntag bei jedem der drei Gottesdienste voll; die Leute kommen nicht, um sich unterhalten zu lassen (da könnten sie gleich zu Hause bleiben und fernsehen); sie kommen, weil sie *wissen*, was in der Hl. Messe eigentlich gefeiert wird. Wenn sie’s nicht wüßten, würden sie ja nicht kommen, denn die Zeiten, da man aus purer Gewohnheit oder aus Tradition oder aus Angst vor dem Gerede der Leute in die Kirche ging, sind Gott-sei-Dank vorbei.
Redaktion benachrichtigen „Kranke Ideen, wahnsinnige Ziele: Wir sind auf dem richtigen Weg“
#39   Sirilo   22:14:08 | Dienstag, 2. Mai 2006
@Frasim – Aufzeichnung der Hl. Schrift
Jesus und die ersten Apostel sprachen Aramäisch. Die Evangelien wurden aber auf Griechisch abgefaßt. Folglich muß da ein Übersetzungsvorgang stattgefunden haben, über dessen Qualität wir heute nichts mehr sagen können, da die ursprünglichen aramäischen Aufzeichnungen (u.a. vermutlich die sog. „Logienquelle“) vernichtet wurden. Die Übersetzung ins Griechische war schon eine Interpretation und ein Umgießen in eine andere Begrifflichkeit (siehe Begriff wie „Pneuma“ und „Logos“). Im strikten Sinne wirkliche Worte Jesu sind nur wenige überliefert (Talitha kumi – Effata etc.); was in den Evangelien steht, sind keine Niederschriften der Predigten Jesu, sondern gestaltete Nacherzählungen sub specie clericorum.
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#21   Sirilo   21:43:22 | Dienstag, 2. Mai 2006
Osten etc.
@Mimi
Ich habe mein NT gefilzt – nirgendwo finde ich einen Hinweis, daß Jesus *nach Osten* in den Himmel aufgefahren ist.
Sie schreiben über die NOM-Messen: „Diese sind von Gott einfach zu weit entfernt. Das kann natürlich Menschen nicht klar sein, die sich selbst von Gott entfernt haben und Ihn nicht mehr an die erste Stelle setzen.“ Wollen Sie damit etwa sagen, daß Papst Benedikt und der Weltepiskopat sich selbst zu weit von Gott entfernt haben und ihn nicht mehr an die erste Stelle setzen?
@Katja Berben:
Ich habe nach wie vor Schwierigkeiten mit der Osten-Symbolik, die aus einer Zeit stammt, als man noch meinte, die Erde sei eine Scheibe – da war Osten ein fester Punkt. Aber jetzt ist Osten sehr relativ – für die Christen in Mittelasien ist der Osten in China, für die Chinesen in Japan, für die Japaner in Amerika. Kommt Jesus aus China, Japan, Amerika? Er kommt vielleicht von Oben, aus dem Mysterium des Himmels…
Redaktion benachrichtigen Lehrer, Denker, Grübler + …
#5   Sirilo   20:10:16 | Dienstag, 2. Mai 2006
@Beobachterin
Mit der Behauptung, Falun Gong seien Feinde des chinesischen Staates, sind Sie ja voll der rotchinesischen kommunistischen Propaganda auf den Leim gekrochen! Falun Gong ist eine chinesische Meditationsbewegung mit Wurzeln im Buddhismus und Taoismus, die in Rotchina erbarmnungslos verfolgt wird, weil sie gedanklich eine Gegenwelt zur kommunistischen Weltsicht anbietet.
Denken Sie daran, daß auch die katholische Kirche in China verfolgt wird und nur im Untergrund agieren kann!
Redaktion benachrichtigen Er will keine Reform der Reform
#11   Sirilo   20:03:01 | Dienstag, 2. Mai 2006
Versus Deum – Wo ist Gott?
Wieso muß der Zelebrant dem Volk den Rücken zukehren, wenn er die Messe „versus Deum“ feiert? Ist Gott nicht überall?
Aus den Darstellungen der christlichen Kunst aller Jahrhunderte wissen wird, daß Jesus Christus bei der ersten Messe im Abendmahlssaal auch „versus populum“, seinen Jüngern zugewandt, positioniert war. Heißt es nicht, daß der Priester bei der Messe als Jesu Stellvertreter agiert?
Und was hat es mit der Richtung „Osten“ auf sich? Wenn man von Berlin nach Osten schaut, dann schaut man nach Warschau, und von München schaut man ostwärts nach Wien. Was haben Warschau ud Wien mit dem christlichen Glauben zu tun?
Redaktion benachrichtigen Die Nase voll von der „Erfüllten Zeit“
#18   Sirilo   21:44:14 | Sonntag, 30. April 2006
Nase voll
Gehört die abgebildete Nase Dr. Adam?
Redaktion benachrichtigen Die Sehenden sind blind. Die blinde Henne trifft den Nagel auf den Kopf
#40   Sirilo   23:18:24 | Samstag, 29. April 2006
Warum „blinde Henne“?
Warum schmäht Kreuz.net eigentlich Frau Hermann als „blinde Henne“?
(Und warum dies sprachlich schiefe Bild „Henne trifft Nagel auf den Kopf“? Hennen befassen sich überhaupt nicht mit Nagelköpfen…)
Redaktion benachrichtigen Die Ursache der fehlenden Kinder + …
#12   Sirilo   22:56:16 | Samstag, 29. April 2006
„Die Ursache der fehlenden Kinder“
Zunächst mal schreit hier die deutsche Sprache um Hilfe! Fehlende Kinder haben keine Ursache, denn was es nicht gibt, hat keine Ursache. Korrekt formuliert hätte es heißen müssen: „Die Ursache für das Fehlen der Kinder“.
Im übrigen wurde bisher ein Grund für den Rückgang der Geburtenrate noch nicht erörtert: Die Zunahme der Asexuellen bzw. der asexuellen Menschen, d.h. der Menschen, die ihre Sexualität nicht leben (wollen). Diese Gruppe wird immer größer, und wer seine Sexualität nicht lebt, kann natürlich (sofern heterosexuell) auch keine Kinder hervorbringen.
Redaktion benachrichtigen Wird Überleben schadenersatzpflichtig?
#2   Sirilo   22:46:07 | Samstag, 29. April 2006
Widersprüchlicher Journalismus
Zuerst schreibt Kreuz.net: „Pflegeeinrichtungen sollen in Deutschland für einen entstehenden Schaden belangt werden, wenn dort Patienten, welche ihre Erben lieber im Grab sehen würden, nicht rechtzeitig euthanasiert werden.“ Das klingt wie eine Tatsachenbehauptung.
Dann aber heißt es: „Danach besitzen Angehörige auch zukünftig keinen Anspruch auf Schadenersatz gegenüber einer Pflegeeinrichtung, wenn das Personal dem ihm anvertrauten Patienten keine Sterbehilfe gewährt und zum Beispiel die künstliche Ernährung nicht einstellt.“ Also genau das Gegenteil des zuvor Behaupteten.
Was ist das für eine hart an der Lüge entlangschrammende Art von manipulativem „Journalismus“?
Redaktion benachrichtigen Die Alte Messe ist nicht verboten
#35   Sirilo   12:18:42 | Freitag, 28. April 2006
@Dr. Regazzoni: Latein
Der Grundsatz lautet: „Lex nova abrogat legem veterem“ (nicht „veterAm“; „vetus“ ist ein einendiges Adjektiv!).
Redaktion benachrichtigen Zuviele Dementis
#24   Sirilo   11:34:24 | Donnerstag, 27. April 2006
@Maledica: Beleidigung anderer Religionen
„Ja ich würde mich aufregen, wenn auch andere Religionen beleidigt werden.“
Dann erheben Sie sicher Ihre Stimme für die Entfernung der Darstellung der „Judensau“ vonchristlichen Kirchen und Domen in Deutschland, oder?
Da wird mit Duldung der kirchlichen Oberen seit Jahrhunderten eine Religion beleidigt und geschmäht…
Redaktion benachrichtigen Noch mehr Rauch aus Rom
#39   Sirilo   22:27:09 | Dienstag, 25. April 2006
@bonifatius
Woher haben Sie das „Du sollst nicht Unkeuschheit treiben“? Im Dekalog (Exodus 20, 14) heißt es doch: „Du sollst nicht ehebrechen“…
Redaktion benachrichtigen Homosexuelle Neigungen sind eine Form der Neurose
#27   Sirilo   22:21:10 | Dienstag, 25. April 2006
@EinChrist
Sie lehnen also Herrn van den Aardwegs These ab, daß es sich bei homosexuellen Neigungen um eine Form der Neurose (einer Krankheit) handelt?
Redaktion benachrichtigen Homosexuelle Neigungen sind eine Form der Neurose
#8   Sirilo   19:09:42 | Dienstag, 25. April 2006
Was stimmt den nun?
Wenn Homosexualität eine Form der Neurose ist, dann ist sie immerhin doch keine Sünde, oder? (Neurose ist Krankheit, Krankheit ist keine Sünde…)
Redaktion benachrichtigen Auch ein Traditionalist braucht manchmal Veränderung
#19   Sirilo   16:37:42 | Montag, 24. April 2006
@Marcel: Stellvertreter Christi
Wie schön, daß der Papst (Stellvertreter Christi) auch bei Ihrer Erstkommunionfeier zugegen war!
Redaktion benachrichtigen Publikumsbeschimpfung von der Kanzel
#4   Sirilo   11:39:36 | Montag, 24. April 2006
Ein Gebot der Fairness
… wäre es, daß Kreuz.net jetzt auch eine Stellungnahme des betroffenen Pfarrers veröffentlicht. Oder ist es schon so weit, daß katholische Pfarrer vogelfrei sind und nur die Denunzianten Gehör finden?
Redaktion benachrichtigen Will der Papst Kondome erlauben?
#35   Sirilo   22:00:00 | Sonntag, 23. April 2006
Die Crux der katholischen Sexualmoral
…ist, daß Zölibatäre mit wenig Ahnung von der menschlichen Sexualität Regeln aufstellen, die mit der Realität wenig zu tun haben. Das grundlegende Axiom, nämlich daß die menschliche Geschlechtlichkeit in erster Linie der Fortpflanzung zu dienen habe, ist ziemlich wirklichkeitsfremd. Dazu ließe sich vieles anführen, vor allem Erkenntnisse der modernen Anthropologie (wir Menschen wissen heute mehr über uns als unsere Vorfahren vor 2000 Jahren über ihr Menschsein wußten). Hier nur ein Beispiel: Für die Empfängnis ist der weibliche Orgasmus überflüssig; d.h. eine Frau kann geschwängert werden, ohne daß sie einen Orgasmus erlebt. Heißt das nun, die Natur hat der Frau völlig überflüssigerweise eine Orgasmusfähigkeit verliehen, die von der Natur der Sache her gar nicht gebraucht wird? Oder deutet dieses Organsmusvermögen nicht darauf hin, daß es bei der „leiblichen Liebe“ um wesentlich mehr geht, als nur um Fortpflanzung?
Redaktion benachrichtigen Die Bischöfe zeigen viel Verständnis
#62   Sirilo   18:17:52 | Sonntag, 23. April 2006
@Larissa – Geschichte
Wie wurde bitte geschichtlich bewiesen, daß Jesus gehängt wurde?
Redaktion benachrichtigen „Das Menschenleben beginnt nicht mit der Befruchtung“
#24   Sirilo   22:35:53 | Samstag, 22. April 2006
@Laurentius 2
Was wollen Sie mit Ihrer unchristlichen Häme und herablassenden Arroganz eigentlich erreichen?
1. Ich bin weder Modernist noch Spät-Modernist.
2. Ich bin auch kein Opfer des heutigen Religionsunterrichts oder der „Katechese in der Krise“ – meinen Beichtunterricht bekam ich im Jahr 1953.
Da ich ansonsten feststellen muss, dass es Ihnen nicht um Meinungs- und Informationsaustausch, sondern nur um Polemik, Verächtlichmachung und Agitation geht, verzichte ich auf weitere Stellungnahmen zu Ihren Expektorationen.
Redaktion benachrichtigen „Das Menschenleben beginnt nicht mit der Befruchtung“
#20   Sirilo   21:51:46 | Samstag, 22. April 2006
@Laurentius 2 – Beratungsscheine
„Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten.“ D.h. Sie sollten sich agitatorischer Verfälschungen enthalten: Erzbischof Lehmann hat nicht für „Abtreibungsscheine“ gekämpft, sondern für eine Schwangerenberatung, die einen Beratungsschein ausstellen darf.
Redaktion benachrichtigen Die Meinung des Papstes über Medjugorje
#52   Sirilo   22:41:40 | Donnerstag, 20. April 2006
@Malachias – Magnifikat
Ich habe das Magnifikat vor 50 Jahren als 13jähriger gelernt und seitdem immer wieder gebetet.
Was sind da schon die vielleicht 20 – 30 Jahre, die zwischen der Himmelfahrt Mariens und der Niederschrift des Lukas-Evangeliums vergangen sein mochten, für jene Begleiter und Begleiterinnen Mariens, denen sie ihren Lobgesang übermittelte und die ihrerseits diesen Hymnus an den Verfasser des Lukas-Evangeliums weitergaben?
Redaktion benachrichtigen Den Polen geht die Luft aus
#22   Sirilo   06:11:06 | Donnerstag, 20. April 2006
@Herr Ketelhohn
Es ist Ihnen unbenommen, uneinsichtig zu bleiben, aber Sie sollten zur Kenntnis nehmen, daß die offizielle Kurzbezeichnung für die Tschechische Republik im Gebrauch des (deutschen) Auswärtigen Amtes „Tschechien“ ist (siehe hier) www.auswaertiges-amt.de/…laender_ausgabe_html?type_id=14&lan…. Und das Auswärtige Amt wird wohl gute Gründe für diesen Sprachgebrauch haben.
Redaktion benachrichtigen Die Meinung des Papstes über Medjugorje
#39   Sirilo   00:51:03 | Donnerstag, 20. April 2006
@Malachias
Weder habe ich eine „Meinung“ zum Zeitpunkt der Niederschrift des Lukas-Evangeliums noch habe ich eine „Meinung“ zum Sterbedatum Mariens. (Selbst wenn ich „Meinungen“ dazu hätte, wären sie irrelevant.)
Redaktion benachrichtigen Den Polen geht die Luft aus
#19   Sirilo   23:52:34 | Mittwoch, 19. April 2006
Ländername „Tschechien“
In diesem Punkt ist dem Gatten der Evelin voll und ganz zuzustimmen.
Der Hohn des Herrn Ketelhohn trifft voll daneben.
Redaktion benachrichtigen Die Meinung des Papstes über Medjugorje
#37   Sirilo   22:42:38 | Mittwoch, 19. April 2006
Mariens Worte
Es gibt einen Text, bei dem wir zu 100% wissen, daß er von der Jungfrau Maria stammt – das „Magnifikat“ (Hochpreiset meine Seele den Herrn, und mein Geist frohlocket in Gott, meinem Heilande… Lukas 1, 46 ff.) Wenn ich diesen Hymnus in seiner schlichten und doch poetischen Eindringlichkeit vergleiche mit den „Botschaften“ der „Gospa“ von Medjugorje, dann erscheinen mir letztere irgendwie klischeehaft, fade, vorgestanzt. Ich kann nicht glauben, daß diese „Botschaften“ von der Autorin des Magnifikat stammen…
Redaktion benachrichtigen Den Polen geht die Luft aus
#14   Sirilo   22:15:16 | Mittwoch, 19. April 2006
Kleine Korrektur
@Evelin: Das Großmährische Reich wurde nicht von „Großkönigen“, sondern von *Großfürsten* (Mojmir, Swaropluk etc.) regiert.
Betr.: „stolzes Spanien“: In den letzten Jahren des früheren spanischen Königreichs (vor Einführung der Republik) waren nur 20% der Spanier praktizierende Katholiken; die übrigen 80% standen der Kirche gleichgültig bis feindselig-ablehnend gegenüber.
Redaktion benachrichtigen Homo-Tendenzen deuten auf ein generelles emotionales Problem
#6   Sirilo   21:57:04 | Mittwoch, 19. April 2006
Frauen-Nichtversteher
„Ein Mann, der (…) eine Frau nicht von seinem seelischen Mannsein aus verstehen kann, leidet unter einer ernsthaften Blockade in der zwischenmenschlichen Kommunikation.“
Das trifft m.E.n. auf die meisten Männer zu, vor allem auf die meisten Zölibatäre. Unter den zighundert Zölibatären, die ich kenne, habe ich kaum einen angetroffen, der Frauen versteht. Die meisten blicken einfach nur auf Frauen herab.
Redaktion benachrichtigen Ein Buhmann der Kirchengeschichte wird aktuell
#8   Sirilo   21:21:58 | Dienstag, 18. April 2006
Konjunktiv
„Der selige Papst Pius IX. hätte der Menschheit manche Irrwege ersparen können.“
Warum hat er’s nicht getan?
Redaktion benachrichtigen „Die überwiegende Mehrheit ist dagegen“
#32   Sirilo   10:30:46 | Montag, 17. April 2006
@Dr. Regazzoni
Hitler wurde keineswegs demokratisch gewählt. Er kam durch eine von der Kamarilla um Hindenburg eingefädelte Intrige in das Amt des Reichskanzlers. Die darauffolgenden Reichtagswahlen vom März 1933 waren nicht mehr frei; der vorausgehende Reichstagsbrand lieferte den Vorwand zur Verfolgung politischer Gegner und zur Behinderung der demokratischen Parteien; trotzdem erreichte die NSDAP bei dieser letzten Wahl nicht die absolute Mehrheit.
Redaktion benachrichtigen Bevölkerungspolitik oder Völkermord?
#9   Sirilo   23:24:42 | Sonntag, 16. April 2006
Veränderung der Bevölkerung
Eigentlich müßten sich die Konservativen doch freuen, daß sich die ganzen Hedonisten, Modernisten, Genußmenschen, Karrierefrauen, 68-er, Liberalen, Kinderfeinde, Homophile, Egoisten etc. nicht fortpflanzen, denn dadurch wird die Gesellschaft insgesamt konservativer, und wenn sich die Konservativen dann entsprechend fortpflanzen, wird sich der Charakter der Bevölkerung ändern – in ihrem Sinne!
P.S. Im Jahre 1937 hatte Deutschland 67 Millionen Einwohner – 15 Mio. weniger als heute. Und war doch der tonangebende Staat in Mitteleuropa…
Redaktion benachrichtigen Eine Speise verwundete, die andere heilte
#8   Sirilo   07:53:20 | Freitag, 14. April 2006
@Guntram
Im Orient gab und gibt es durchaus Hasen – sie wurden sogar in der Bibel (5 Bücher Mosis) erwähnt!
Redaktion benachrichtigen Was genau ist das Problem bei Priestern mit Homo-Neigungen?
#16   Sirilo   11:16:32 | Donnerstag, 13. April 2006
„Reinigt die Kunst!“
Gemäß einer Meldung der römischen Nachrichtenagentur „Novissimi voci di corredoio“ bereitet der Vatikan einen päpstlichen Erlass vor, dem zufolge alle Kunstwerke homosexueller Künstler aus Kirchen und vatikanischen Räumlichkeiten entfernt werden sollen. Begonnen wird mit Gemälden und Skulpturen von Botticelli, Michelangelo (u.a. Sixtinische Kapelle, Pietà), Leonardo da Vinci (u.a. Letztes Abendmahl), Raffael (u.a. Stanzen), Caravaggio; eine päpstliche Antisodomisten-Kommission wird die Kunstgeschichte durchkämmen und weitere zu purgierende Künstler vorschlagen. „Es geht nicht an“, sagte ein Mitglied dieses Gremiums, „daß in unseren Kirchen und Palästen Bilder prangen, deren Schönheit über das Laster ihrer Schöpfer hinwegtäuscht.“
Redaktion benachrichtigen Traditionsbruch? + …
#15   Sirilo   22:17:37 | Mittwoch, 12. April 2006
@Breze
Sie meinten Sulpicius (siehe Posting von 11:55 Uhr), nicht mich.
Redaktion benachrichtigen Traditionsbruch? + …
#13   Sirilo   17:08:54 | Mittwoch, 12. April 2006
@Elendester Sünder: Nadelöhr
Ich weiß, was man gutgläubigen Pilgern und Touristen in Jerusalem zeigt und als „Nadelöhr“ bezeichnet. Die Sache hat nur den Haken, daß die heutige Jerusalemer Stadtmauer nichts mehr mit der Mauer zu Jesu Zeiten zu tun hat, denn von dieser ist ja nichts mehr übrig, nachdem Titus die Stadt eroberte und dem Erdboden gleich machte.
Im übrigen hat Jesus sein Gleichnis nicht in Jerusalem erzählt (seine Zuhörerschaft hätte also auch nicht ans Stadttor gedacht); überdies waren die Evangelien auf Griechisch an ein Publikum weitab von Judäa gerichtet, für das schon eine Erklärung notwendig gewesen wäre, wenn es bei „dia trematos raphidos“ an eine Mauerpforte und nicht an ein Nadelöhr hätte denken sollen. Kurz dahinter heißt es ja im Evangelium, daß die Jünger erschraken und sagten; „Dann ist es also unmöglich…“ Ja, ein Schiffstau durch ein Nadelöhr ist unmöglich…
Redaktion benachrichtigen Wahrer Gott und wahrer Marsianer?
#16   Sirilo   14:22:50 | Mittwoch, 12. April 2006
Petrus II – Jesus zum Alter der Erde (2)
Nein, Sie haben meine Frage immer noch nicht beantwortet. Ich weiß immer noch nicht, wo geschrieben steht, Jesus habe gesagt, die Erde sei 4000 Jahre alt.
Redaktion benachrichtigen „Nicht nur los von Rom, sondern los von Gott.“
#50   Sirilo   14:11:27 | Mittwoch, 12. April 2006
„NOM“ leert die Kirchen?
In etlichen Beiträgen dieses Fadens wurde behauptet, der „NOM“ habe die Kirchen geleert. Dazu muss ich vermerken, dass hier, in einer Großstadt in Mittelfranken (also in einer Diaspora) in unserer Pfarrkirche, wo nur „NOM“ zelebriert wird, am Sonntag alle drei Messen rappelvoll sind, und – soweit ich informiert bin – in den anderen Pfarreien der Stadt geht es ebenso. Einen „NOM“-bedingten Rückgang der Zahl der Meßteilnehmer gibt es hier nicht.
Redaktion benachrichtigen Traditionsbruch? + …
#9   Sirilo   13:59:53 | Mittwoch, 12. April 2006
Das Kamel durchs Nadelöhr…
…ist übrigens durch einen Schreibfehler ins NT gekommen: da schrieb jemand *kámelos* (Kamel), wo er eigentlich hätte *kámilos* (Ankertau, Schiffstau) schreiben sollen. Der Vergleich zwischen einem Faden und einem Ankertau ist auch naheliegender als der zwischen einem Faden und einem Kamel…
Redaktion benachrichtigen Novus Ordo bei den Chaldäern?
#3   Sirilo   13:54:34 | Mittwoch, 12. April 2006
Aramäisch – tatsächliche Muttersprache Christi
„das Aramäische, die vermutliche Muttersprache Christi“ – das ‘vermutliche’ ist hier überflüssig, denn Aramäisch *ist* die Muttersprache Jesu Christi, wie etliche aramäische Einsprengsel im NT aufzeigen.
Redaktion benachrichtigen Wahrer Gott und wahrer Marsianer?
#13   Sirilo   10:35:51 | Mittwoch, 12. April 2006
Petrus II
Hallo! Könnten Sie bitte freundlicherweise meine gestern um 19:15 Uhr gestellte Frage beantworten?
Redaktion benachrichtigen Es geht darum, mit dem Tee in Beziehung zu treten
#32   Sirilo   20:08:08 | Dienstag, 11. April 2006
@Pat: Was Christen glauben
Christen glauben nicht an etwas verschwommen „Spirituelles“ oder an „Esoterik“ oder an einen anderen Wischwaschi, sondern an Jesus Christus, den menschgewordenen Gottessohn, der mehr gelehrt hat als nur „Menschlichkeit und Anstand“. Der Glaube der Christen ist sehr konkret und nüchtern, nicht gefühlig und vage. Christen glauben, daß Jesus von der Jungfrau Maria geboren wurde, rund 33 Jahre unter den Menschen lebte und lehrte, am Kreuz starb und am 3. Tag von den Toten auferstand… Der Glaube der Christen ist nichts fürs Gefühl oder fürs Ahnen oder fürs Empfinden, denn Christus hat gesagt: „Wer mein Jünger sein möchte, der nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ Christentum ist also nicht irgendeine Feelgood-Religion, sondern die Nachfolge in den Fußstapfen einer konkreten Person – der größten Person der Menschheitsgeschichte.
Redaktion benachrichtigen Wahrer Gott und wahrer Marsianer?
#9   Sirilo   19:15:19 | Dienstag, 11. April 2006
@Petrus II – Jesus zum Alter der Erde
Können Sie bitte die Stelle in den Evangelien angeben, wo Jesus nach dem Alter der Erde gefragt wird? (Ich habe das Neue Testament hier vor mir liegen, finde die Stelle aber nicht.)
Redaktion benachrichtigen Der Papst kennt das kleine exegetische Einmaleins nicht
#15   Sirilo   22:51:32 | Montag, 10. April 2006
@Centesimus Annus
Kreuz.net ist leider kein Nachrichtenmedium im journalistischen Sinn (das die Trennung von Nachricht/Sachbericht und Kommentar/Meinungsartikel kennen würde), sondern ein Propaganda- und Agitationsmedium…
Redaktion benachrichtigen Man wird mich dreiteilen
#5   Sirilo   22:46:29 | Montag, 10. April 2006
Nicht Vorhölle, sondern Himmel!
Die obige Legende hat einen schweren Fehler: Da die beiden Propheten von der katholischen Kirche zu den Heiligen gezählt werden, können sie sich nicht mehr in der Vorhölle befinden. St. Jeremias hat seinen Festtag übrigens am 1. Mai; ihm ist zum Beispiel die Kirche San Geremia in Venedig gewidmet, während St. Jesaias z.B. über die Kirche San Isaia in Bologna verfügt.
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Unterwanderung im Klerus
#3   Sirilo   19:12:14 | Montag, 10. April 2006
Pseudologik
„Die Geschichte zeigt, daß das Aufkommen der künstlichen Empfängnisverhütung und die Zunahme des homosexuellen Verhaltens Zwillingsphänomene sind.“
Das klingt für mich so schlüssig wie die Korrelation des Geburtenrückgangs mit der Abnahme der Storchenpopulation…
Was die Verbreitung der HS im katholischen Klerus angeht, waren die entsprechend Veranlagten früher sicher prozentual genau so viele wie heute, aber aus Angst vor Verfolgung und Zerstörung der Existenz im Schatten agierend.
Ich selber wurde im Jahr 1958 (also noch vor dem Konzil, das soviel Ungutes gebracht haben soll) als Fünfzehnjähriger Ziel einer homoerotischen Avance eines Priesters: Während eines Exerzitienkurses beichtete ich im Zimmer des Novizenmeisters; nach der Beichte begann der Beichtvater mich mit eindeutiger Tendenz zu betatschen und befingern. Als ich mir das verbat, ließ er allerdings sofort von mir ab. Es handelte sich um einen in den 50er Jahren berühmten Jugendpater, der viele Bücher zur Jugendpastoral etc. geschrieben hat. (Inzwischen deckt ihn der grüne Rasen; ich habe auch nie gehört, daß er „geoutet“ worden wäre.)
Im Klerus gab es sicher immer (durch die Jahrhunderte hindruch) ca. 10 % Homosexuelle.
Die sich in der Renaissance übrigens in guter Gesellschaft befanden, denn bekanntlich waren z.B. Botticelli, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael und Caravaggio ebenfalls homosexuell…
Redaktion benachrichtigen Einweihung mit nackten Nonnen
#8   Sirilo   13:34:04 | Montag, 10. April 2006
Falschmeldung
Leider bringt Kreuz.net aus journalistischer Schludrigkeit wieder einmal in der Überschrift eines Artikels eine Falschmeldung. Es gab gar keine *Einweihung mit nackten Nonnen*, denn keine der Damen, die sich dort entblätterte, gehörte einem katholischen Frauenorden an. Professionell korrekte Journalisten hätten die Nachricht unter der Überschrift *Einweihung mit nackten „Nonnen“* gebracht, um schon von Anfang an den Leser nicht darüber im Unklaren zu lassen, daß an dem Unfug keine echten Ordensfrauen beteiligt waren.
(Man liest die Überschrift in der vorliegenden Form und denkt erschrocken: Wie tief sind eigentlich gewisse religiöse Gemeinschaften denn schon gesunken?)
Redaktion benachrichtigen Der Papst kennt das kleine exegetische Einmaleins nicht
#12   Sirilo   10:55:49 | Montag, 10. April 2006
„Der Papst kennt…“
Es ist an der Zeit, daß Kreuz.net endlich beginnt, Zitate durch Benutzung von Anführungszeichen auch als Zitate zu kennzeichnen. So wie es hier in der Überschrift steht, nicht als Zitat kenntlich, muß der unbefangene Leser annehmen, es handle sich um eine Tatsachenbehauptung von Kreuz.net. (Die gleiche unprofessionelle Schreibweise ist mir schon öfter aufgestoßen, z.B. bei „Mongoloide sind keine Menschen“. Dieser Satz als Überschrift ohne Zitatkennzeichnung war ein Schlag ins Gesicht von Eltern mit Kindern mit Down-Syndrom.)
Kreuz.net ist inzwischen doch alt genug, um endlich die elementaren Regeln der Journalistik (Unterschied von Nachricht und Meinung, Unterschied von Zitat und Tatsachenbehauptung) zu begreifen und anzuwenden.
Redaktion benachrichtigen Keine Kinder = keine Renten
#28   Sirilo   22:21:37 | Samstag, 8. April 2006
@Stefan68
Warum sollten Menschen, die schlechte Eltern wären, Kinder bekommen?
Redaktion benachrichtigen Keine Kinder = keine Renten
#12   Sirilo   19:52:18 | Samstag, 8. April 2006
Deutschlands Zukunft
Über den momentanen Geburtenrückgang müßten sich doch eigentlich die Konservativen freuen, denn auf lange Sicht wird sich dadurch die Zusammensetzung des deutschen Volkes ändern. All die Liberalen, Materialisten, Hedonisten, Genußmenschen und Karrieresklaven (u.a.), die keine Kinder bekommen, geben ja auch ihre Lebenseinstellung nicht an Nachkommen weiter. Während der konservativere (kirchlich gesinntere) Teil der Bevölkerung weiter Kinder bekommt und ihnen ihre Werte weitergibt. Deutschland wird also durch den Geburtenrückgang konservativer werden.
Und es wird nicht untergehen. 1937 hatte Deutschland 67 Millionen Einwohner (15 Millionen weniger als heute) und war trotzdem eine bestimmende Macht in Europa…
Redaktion benachrichtigen Das katholische Irland wird zum Homo-Irrland
#99   Sirilo   17:50:14 | Samstag, 8. April 2006
Wie steht es eigentlich mit den Hermaphroditen?
Ich wüßte gern, wie die katholische Sexualmoral die Hermaphroditen (Zwitter) beurteilt. Hier handelt es sich ja bei der doppelt ausgebildeten Geschlechtsanlage um ein Werk der Natur. Dürfen Zwitter beide Anlagen ausleben, oder müssen sie sich für eine entscheiden?
Ist Hermaphroditismus ebenfalls ein Geschenk Gottes (wie die „natürliche“ Heterosexualität)?
Redaktion benachrichtigen Zum Karfreitag eine nackte Frau am Kreuz
#23   Sirilo   16:40:52 | Freitag, 7. April 2006
@Petrus II
Wo steht bitte in den Evangelien die Geschichte von dem Mann, der Jesus auf dem Kreuzweg eine Unterleibsbinde gereicht hat?
Redaktion benachrichtigen Drei Etappen auf dem Weg zur Versöhnung
#38   Sirilo   20:24:26 | Mittwoch, 5. April 2006
Vater zeugt Sohn – wie geht das ohne Mutter?
Karl M.s Ausführungen ermutigen mich, endlich mal eine Frage zu stellen, die mich schon lange beschäftigt: Wie kann ein Vater einen Sohn zeugen ohne Mutter? „zeugen“ bedeutet (wenn man es auf den Vater bezieht) „das Ei der Mutter mit Samen befruchten“. Und die Wörter „Vater“ und „Sohn“ sind sinnlos ohne das Wort „Mutter“ – wo es einen Vater gibt, da muß es auch eine Mutter geben, und jeder Sohn hat eine Mutter, sonst gäbe es ihn gar nicht.
Diese Wortwahl zur Beschreibung der innertrinitarischen Vorgänge ist mir schleierhaft.
Redaktion benachrichtigen Wenn Rom uns zu Hilfe ruft
#42   Sirilo   23:00:43 | Dienstag, 4. April 2006
@Marcel, Kreuzritter
„das ?Frauenbild? der ewigen katholischen Kirche, das (…) die Jungfrau Maria zum perfekten Vorbild hat“
Wie soll das gehen? Wie soll die Jungfrau Maria, die geschlechtlich nicht aktiv war, das perfekte Vorbild für geschlechtlich aktive Frauen sein? (Im übrigen, gibt es in der Schar der Heiligen überhaupt eine Frau, die nur Ehefrau und Mutter war?)
„Der Mensch ist verpflichtet die von Gott gegebene Geschlechtlichkeit zu leben.“
Was bedeutet das?
Redaktion benachrichtigen Zwillingsbrüder mit anderen Akzenten
#82   Sirilo   21:02:45 | Dienstag, 4. April 2006
Fundsache – 2. Nachtrag
Jetzt bin ich dem Zufallsfund (War Pius IX. Freimaurer?) etwas weiter nachgegangen und zu dem Schluss gekommen, dass es sich bei der Behauptung, dieser Papst sei in jungen Jahren einer Loge beigetreten, offensichtlich um einen „urban myth“ bzw. eine von italienischen bzw. französischen Freimaurern erfundene Geschichte handelt.
Ausführlich wird diese Frage (allerdings in Englisch) hier untersucht: us.geocities.com/…shjm45/thurston.html
Redaktion benachrichtigen Zwillingsbrüder mit anderen Akzenten
#79   Sirilo   19:26:20 | Dienstag, 4. April 2006
Fundsache – Nachtrag
Im Nachhinein sind mir Zweifel an der Zuverlässigkeit der Quelle meiner Fundsache gekommen, denn Pius IX. wurde nicht 1873, sondern 1846 zum Papst gewählt. Da er 1827 zum Erzbischof von Spoleto und 1832 zum Bischof von Imola ernannt wurde, ist es auch fraglich ob er überhaupt jemals in Uruguay war.
Aber vielleicht kann jemand darauf antworten, der eine ausführliche Biographie dieses Papstes zu Hand hat.
Redaktion benachrichtigen Ein konservativer Bischof?
#7   Sirilo   19:00:39 | Dienstag, 4. April 2006
Wie heißt die Diözese wirklich?
Zuerst heißt es, Mons. Sigampa werde der neue Bischof von „Reconquista“; im weiteren Text wechselt er dann aber nach „Resistencia“. Wie heißt die Diözese nun bitte wirklich?
Redaktion benachrichtigen Zwillingsbrüder mit anderen Akzenten
#74   Sirilo   18:44:56 | Dienstag, 4. April 2006
Eine Fundsache
„Der nachweislich erste Freimaurer, der Papst werden konnte, war Pius IX…Nachdem Giovanni Ferretti Mastai in das Priestertum aufgenommen wurde, ernannte man ihn zum Sonderbotschafter des Papstes in Uruguay. Dort trat er in verschiedenen Freimaurerlogen auf. Als er jedoch im Jahre 1873 zum Papst gewählt wurde, kritisierte er die Freimaurerei öffentlich in einer Epistel und sagte, daß sie vom Teufel abstamme.“
Robin de Ruiter
www.luebeck-kunterbunt/Buch/Zitate.pdf
Redaktion benachrichtigen Beschämend
#9   Sirilo   21:41:14 | Montag, 3. April 2006
@Karl Murx
Schauen Sie bitte mal im Petit Larousse nach: In Frankreich schreibt man „larmoyant“ (wie übrigen im Deutschen auch). Das Wort kommt von „la larme“, die Träne.
Redaktion benachrichtigen Wo Verhöhnung mit Humor verwechselt wird
#9   Sirilo   17:01:13 | Montag, 3. April 2006
@Karl Murx
„Der Zorn Gottes steht vor der Tür“ –
solle mer ihn reinlosse?
(Wenn schon von Karnevalssitzungen die Rede ist.)
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen von Rom gemaßregelt?
#40   Sirilo   22:21:37 | Sonntag, 2. April 2006
@ El. Sünder: „Mulier taceat…“
Es ist bestimmt angebracht, die persönlichen Vorurteile des Hagestolz Paulus („es ist schändlich für ein Weib, in der Gemeinde zu reden“) als das anzusehen, was sie wirklich sind: private Meinungen eines Mannes, der wenig mit Frauen anfangen konnte, und nicht als göttliche Offenbarungen. Würde man seine diesbezüglichen Äußerungen ernstnehmen, dann müßte man eine ganze Reihe weiblicher Heiliger aus dem Heiligenverzeichnis streichen (Katharina von Siena, Birgitta von Schweden, Hildegard von Bingen, Theresia von Avila…)
Redaktion benachrichtigen Zwillingsbrüder mit anderen Akzenten
#20   Sirilo   22:06:54 | Sonntag, 2. April 2006
„Advocatus diaboli“
Bei dem Seligsprechungsverfahren, das momentan auf der Ebene des Bistums Rom läuft, gibt es durchaus einen „Advocatus diaboli“: den Diözesangeistlichen Msgr. Giuseppe d’ Alonzo, der alles zu sammeln hat, was einer Seligsprechung von Johannes Paul II. entgegensteht.
Redaktion benachrichtigen Zwillingsbrüder mit anderen Akzenten
#17   Sirilo   21:53:02 | Sonntag, 2. April 2006
Päpstliches Küssen
Im Laufe seines Pontifikats hat Johannes Paul II. bei seinen Reisen so viel verschiedenen Flughafenbeton geküßt, daß dadurch der mutmaßliche Kuß des Koran relativiert bzw. der Koran mit Flughafenbeton gleichgesetzt wird.
Vgl. „Über das Küssen der Erde“ von Herbert Rosendorfer.
Redaktion benachrichtigen Der Kampf gegen Ehe und Familie
#3   Sirilo   17:10:10 | Freitag, 31. März 2006
@Beobachterin
„Dieses fehlende Wertebewußtsein hat in den letzten Jahren noch rasant zugenommen.“
Eine sprachliche Anmerkung: Etwas, das fehlt, kann nicht zunehmen. Das Nichtvorhandene kann nicht wachsen.
Sie müßten z.B. formulieren: „Dieses Wertebewußtsein hat rasant abgenommen.“
Allerdings muß man auch feststellen: Das Bewußtsein für gute deutsche Sprache nimmt rasant ab…
Redaktion benachrichtigen Sogar die Jungen kommen wieder in die Kirche
#5   Sirilo   03:26:35 | Freitag, 31. März 2006
Beten wir für alle, die in China verfolgt werden!
Verfolgt, gefoltert, eingesperrt und ermordet werden in China nicht nur Katholiken und andere Christen, sondern auch tibetische Buddhisten, uigurische Moslems und Mitglieder der Falun-Gong-Bewegung…
Redaktion benachrichtigen Henker in der Klemme
#24   Sirilo   16:39:27 | Mittwoch, 29. März 2006
@Hrodgar
Sie sollten Brandenburgis nicht zu ernst nehmen. B. gehört einer extremen Sekte an, die Napoleon für Gott hält. B. schrieb nämlich zum Thema „Gott mit dir du Land der Bayern“, der bayerische König sei der von Gott eingesetzte Herrscher des Landes gewesen. Nun ist bekanntlich das bayerische Königtum aber von Napoleon eingesetzt worden, ergo ist (nach B.s Ansicht) Napoleon Gott.
Wer Napoleon für Gott hält, kann natürlich auch der Meinung sein, die Todesstrafe sei keine Tötung im Sinne des 5. Gebots.
Redaktion benachrichtigen Ein neues „Protokoll der Weisen von Zion“
#16   Sirilo   20:28:56 | Dienstag, 28. März 2006
Rätsel
Was hat eigentlich die Mona Lisa mit diesem Film zu tun?
Redaktion benachrichtigen Paul VI. und sein erstaunliches Werk
#10   Sirilo   11:12:49 | Dienstag, 28. März 2006
@Andreas
Wann waren welche Staatsmänner wirklich christlich?
Redaktion benachrichtigen Besitzen Tiere eine Seele?
#7   Sirilo   21:43:59 | Montag, 27. März 2006
Ein Himmel ohne Tiere…
…ist kein Paradies (hat ein kluger Mensch gesagt).
Redaktion benachrichtigen Besitzen Tiere eine Seele?
#3   Sirilo   20:01:32 | Montag, 27. März 2006
Lamm Gottes
Und wie steht es mit dem Lamm Gottes? (Das zur Hochzeit des Lammes lädt…)
Redaktion benachrichtigen Henker in der Klemme
#1   Sirilo   16:21:16 | Montag, 27. März 2006
„Katholische Nachrichten“?
Und worin besteht hier die katholische Nachricht?
Redaktion benachrichtigen „Gott mit dir, du Land der Bayern“ + …
#5   Sirilo   13:51:47 | Samstag, 25. März 2006
@Brandenburgis
Aber das bayerische Königtum wurde nicht von Gott eingesetzt, sondern von Napoleon (zum Dank für die Unterstützung des selbsternannten Kaisers der Franzosen). Und eine der ersten Maßnahmen des Parvenu-Königtums war die Säkularisation: die Auflösung und Ausplünderung der bayerischen Klöster und die Kujonierung der katholischen Kirche. Und überdies die Opferung von 30.000 bayerischen Soldaten in Napoleons Rußlandfeldzug. Später gab es noch den liebestollen Ludwig I. und den psychisch gestörten Ludwig II., der Bayern an das von Preußen dominierte neue Kaiserreich auslieferte (was letztlich dazu führte, daß Bayern in die Kriegsstrudel des 20. Jahrhunderts hineingerissen wurde). Ich glaube, es gibt keinen Grund, weshalb die Bayern heute noch dieser Herrscherfamilie als „von Gott eingesetzt“ gedenken sollten.
Redaktion benachrichtigen Noch ein Zeichen der Hoffnung
#9   Sirilo   22:37:01 | Freitag, 24. März 2006
@Ansgar
Da Sie den Begriff „Realpräsenz“ erwähnen: Ich suche schon lange nach jemand, der mir diesen Begriff (bzw. dieses Konzept) so erklärt, daß ich (ein Nichttheologe und blutiger Laie) es begreife. Was bedeutet es, wenn die katholische Kirche sagt, Brot und Wein werden in Jesu Fleisch und Blut gewandelt/verwandelt? Stellt man sich da vor, daß etwas auf der molekularen oder atomaren Ebene geschieht? Ich kann mir nichts Begreifbares vorstellen…
Vielleicht können Sie mir Einsicht vermitteln.
Redaktion benachrichtigen Aus für den Applaus?
#13   Sirilo   12:39:28 | Freitag, 24. März 2006
Isidorus
Warum diese Verehrung des Lateinischen? Jesus hat auf Aramäisch gesprochen, gebetet, gepredigt und gelehrt; das Neue Testament wurde auf Griechisch abgefaßt. Wenn Latein wirklich so wichtig wäre, hätte dann der Heilige Geist nicht dafür sorgen können, daß das NT auf Latein abgefaßt wird? Latein sprachen in Jesu Gegenwart nur die römischen Soldaten, die ihn ans Kreuz schlugen…
Redaktion benachrichtigen Die Kardinäle in Rom + …
#6   Sirilo   11:23:19 | Freitag, 24. März 2006
@Botschafter
Welchen gerichtsfesten Beweis haben Sie dafür, daß Kardinal Schönborn Freimaurer ist?
Redaktion benachrichtigen In der Zange der Neomarxisten
#10   Sirilo   09:57:57 | Freitag, 24. März 2006
@Ansgar
Das weiß ich aus den Erzählungen eines Deutschen, der sich schon vor dem Bürgerkrieg in Spanien niedergelassen und eine Spanierin geheiratet hatte, sowie einer Spanierin, die einen deutschen Freund von mir heiratete; überdies aus den Briefen katalanischer Brieffreunde und auch aus diversen Reisebeschreibungen, u.a. in der Autobiographie von Giacomo Casanova, der seine Beobachtungen (aus den Jahren 1767/68) so zusammenfaßt: „Übrigens besteht die spanische Religiosität weniger in innerer wahrer Frömmigkeit als in der Ausübung äußerlichen Kults.“ (Da Casanova Theologie studiert und die niederen Weihen empfangen hatte, darf er wohl als Fachmann angesehen werden.)
Redaktion benachrichtigen Die Kardinäle in Rom + …
#1   Sirilo   09:43:01 | Freitag, 24. März 2006
Laienhafte Frage eines Laien
Wieso ist eigentlich die Kleruskongregation zuständig für die Laiengremien in der Kirche? (Siehe Regensburg.) Gibt es keine Laienkongregation?
Redaktion benachrichtigen In der Zange der Neomarxisten
#8   Sirilo   22:05:56 | Donnerstag, 23. März 2006
@Ansgar
„In den spanischen Messen wedeln alte Frauen hektisch mit Fächern. Die Priester leiern, die Glocken sind gesprungen, es wird umhergegangen. In vielen Kathedralen steht aus irgendeiner Epoche liturgischer Umnachtung mitten im Schiff eine Art Heiliges Grab, das den Blick auf den Hochaltar versperrt.“
Das war aber in Spanien schon immer so, schon in vergangenen Jahrhunderten. (In der Zeit vor der Republik besuchten übrigen nur 20 % der Bevölkerung die Sonntagsmesse.)
Redaktion benachrichtigen „Gott mit dir, du Land der Bayern“ + …
#2   Sirilo   18:00:34 | Donnerstag, 23. März 2006
@Brandenburgis
Wer war bitte der von Gott eingesetzte Herrscher des Landes Bayern? Etwa FJS?
Redaktion benachrichtigen Ist ‘Brokeback Mountain’ wirklich ein Film über die Liebe?
#29   Sirilo   17:48:21 | Donnerstag, 23. März 2006
Phantom Dr. Winfield
Liebe kreuz.net-Redaktion!
Leider fehlt bisher immer noch der Beweis, wieso der Physiker (Fachgebiet Photonik) Dr. R. Winfield „Fachmann für Propaganda-Analyse“ sein soll.
Redaktion benachrichtigen Warten auf den Henker
#5   Sirilo   19:09:16 | Dienstag, 21. März 2006
@Botschafter
„Was werden die Moslems sagen, wenn das grosse weisse Kreuz am Himmel erscheint?“
„Au weiah“, werden sie sagen…
Redaktion benachrichtigen Die nächste Enzyklika? + …
#6   Sirilo   19:41:01 | Samstag, 18. März 2006
Tridentinus
„Englische (und anderweitig fremdsprachliche) Beiträge sollten stets willkommen sein.“
Min jaghti jiehu; min ma jaghtix ma jehux. La ddardarx lima li trid tixrob minnu. Ir-Randan huwa zmien meta l-Insara jsumu. Zort li-Kon-Katidral ta’ San Gwann? Obdi ‘l ommok u ‘l missierek. Alla jbierkek u jimliek bil-hena.
Redaktion benachrichtigen Brot statt Brei
#3   Sirilo   11:37:27 | Samstag, 18. März 2006
Historische Anmerkung
„Es allen ? vor allem den Mächtigen ? recht zu machen, ist heute die erste ungeschriebene pastorale Regel der Kirche.“
War es – seit Konstantin dem Großen – nicht schon immer die Strategie der Kirche, es den Mächtigen recht zu machen?
Redaktion benachrichtigen Die nächste Enzyklika? + …
#2   Sirilo   11:34:42 | Samstag, 18. März 2006
@Karl Murx
Könnten Sie bitte so nett sein und Ihren Beitrag ins Deutsche übersetzen. Schließlich handelt es sich hier um ein deutschsprachiges Forum!
Redaktion benachrichtigen „Stellt sich Bischof Williamson gegen eine Aussöhnung?“
#65   Sirilo   00:25:09 | Samstag, 18. März 2006
Historische Korrektur
Marcel, der sich Besitz aller und jeder Wahrheit wähnt, schreibt, Chesterton habe schon 1935 ein Buch über den Spanischen Bürgerkrieg geschrieben. Das ist schlicht unmöglich, da der Spanische Bürgerkrieg erst am 17.7.1936 begann.
Im übrigen hat mich Marcel gelehrt, daß ein Dialog mit ideologisch so verbohrten Menschen leider nicht möglich ist.
Redaktion benachrichtigen „Stellt sich Bischof Williamson gegen eine Aussöhnung?“
#58   Sirilo   16:37:40 | Freitag, 17. März 2006
@Marcel: Bitte keine historischen Verdehungen!
Sie behaupten, Franco hätte zu den Waffen gegriffen, um das Wüten Satans im Spanischen Bürgerkrieg zu beenden. Das stellt die Dinge auf den Kopf, denn der Spanische Bürgerkrieg wurde genau von eben diesem Franco überhaupt ausgelöst (am 17.7.1936), und es ging ihm dabei nicht um die Rettung der spanischen Kirche, sondern um einen Aufstand nationalistischer, autoritärer und militärischer Kreise gegen die rechtmäßige spanische Regierung, der dann die wütende Gegenwehr der Republikaner provozierte.
Was die angerichteten Greuel angeht, standen die Aufständischen hinter den Taten der Republikaner nicht zurück (Guernika!).
Redaktion benachrichtigen Der Staat als Zuhälter
#6   Sirilo   18:52:56 | Donnerstag, 16. März 2006
@richard: Quellen
Quellen anführen muß der, der eine Behauptung aufstellt, nicht derjenige, der sie bezweifelt.
Im übrigen habe ich den zitierten Fall anders in Erinnerung: Die junge Frau sollte einen Job als Bedienung an der Bar eines Bordells annehmen, nicht als Prostituierte. (Allerdings halte ich einen solchen Job im Rotlichtmilieu ebenfalls für eine Zumutung und meine, keine Arbeitslose sollte gezwungen werden, in einem Bordell zu arbeiten, egal in welcher Funktion.)
Redaktion benachrichtigen Der Staat als Zuhälter
#3   Sirilo   18:31:31 | Donnerstag, 16. März 2006
Steuer auf Prostitution
Der Staat hat schon immer von Prostiutierten Einkommenssteuer verlangt – und die Kirche Kirchensteuer. Ich erinnere mich an einen Prozeß der kirchlichen Steuerkammer gegen eine Prostituierte, die keine Kirchensteuer zahlen wollte und dann doch mußte, weil alles Einkommen (egal aus welcher Tätigkeit) auch kirchensteuerpflichtig ist.
Redaktion benachrichtigen Lieber Säue als Kinder
#7   Sirilo   16:24:07 | Donnerstag, 16. März 2006
Rätsel
Was haben eigentlich die aus Asien (China? Honkong? Japan? Singapur?) stammenden Fotos von Hängebauchschweinen mit der deutschen Geburtenrate zu tun?
Redaktion benachrichtigen Jeder Homo-Kritiker ist ein potentieller Mörder
#3   Sirilo   16:16:43 | Donnerstag, 16. März 2006
Warum lügt Dr. Winfield?
Dr. R. Winfield behauptet, er sein „Fachmann für Propaganda-Analyse“. Dabei ist er Physiker (Mikroelektronik, Photonik). Warum spielt er mit falschen Karten?
Redaktion benachrichtigen Die Heimtücke des jüngsten Homo-Propagandafilms
#58   Sirilo   11:17:28 | Mittwoch, 15. März 2006
Falsches Etikett
Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, daß der Autor dieser Filmbesprechung kein „Fachmann für Propaganda-Analyse“ ist, wie fälschlich geschrieben wird, sondern Physiker (Spezialgebiet Mikroelektronik / Photonik). Er versteht von Propaganda-Analyse so viel oder so wenig wie Hinz und Kunz. Ein seriöses Medium sollte eigentlich die Seriosität seiner Autoren vor der Veröffentlichung prüfen und nicht auf Lügen hereinfallen.
Redaktion benachrichtigen Die Heimtücke des jüngsten Homo-Propagandafilms
#36   Sirilo   20:55:56 | Dienstag, 14. März 2006
Zwei Korrekturen
Ang Lee ist weder Koreaner noch indischstämmig; er ist Taiwan-Chinese und lebt in den USA.
Dr. R. Winfield ist kein „Fachmann für Propaganda-Analyse“, sondern ein Physiker, der sich am National Microelectronics Research Centre des University College Cork (Ireland) mit Photonik beschäftigt hat.
Redaktion benachrichtigen Die Heimtücke des jüngsten Homo-Propagandafilms
#27   Sirilo   18:42:02 | Dienstag, 14. März 2006
@Maledica
Seit wann ist eine „selbstzerstörerische Krankheit“ eine Sünde? Sind Koronare Herzkrankheit, Diabetes, Darmkrebs, Zyklothymie und Parkinson auch Sünden?
Redaktion benachrichtigen Die Heimtücke des jüngsten Homo-Propagandafilms
#5   Sirilo   12:13:52 | Dienstag, 14. März 2006
Parallelitäten?
„Das Haus ist ein Durcheinander. Die Ehefrau spricht nie auf einer nachvollziehbaren, sinnvollen Ebene.
Gattinnen werden als beständige Nervensägen hingestellt, die mehr irritieren als verstehen. (…) Gewöhnlich schreien oder weinen die Kinder. (…) Oder sie zerstören etwas. (…) ? eine Bürde und schreckliche Last.“
Das ist ja interessant! Genauso negativ malte mir ein katholischer Prälat vor mehr als 40 Jahren Ehe und Familie aus, als er versuchte, mich fürs Priesterseminar zu gewinnen. Handelte es sich dabei etwa um die „Heimtücke“ klerikaler „Propaganda“?
Redaktion benachrichtigen Steht der Religionsunterricht an den Berliner Schulen vor dem Aus?
#25   Sirilo   16:34:32 | Montag, 13. März 2006
@Hrodgar
„Das Ziel ist es, die Götter, die heute so Präsent sind wie damals, zu ehren, ihren Rat zu würdigen und mit ihrer Führung zu leben. Warum das nicht gehen soll ist mir schleierhaft.“
Ganz einfach: weil es diese Götter nicht gibt.
Redaktion benachrichtigen Der kleine Buddha ist weg
#3   Sirilo   14:26:50 | Montag, 13. März 2006
„Katholische Nachrichten“
Was ist bitte das Katholische an dieser Nachricht?
Redaktion benachrichtigen Belügt Euch nicht selbst!
#4   Sirilo   23:49:45 | Sonntag, 12. März 2006
@bonifatius
„Für das Alter wollt ihr versorgt sein“ – na, machen’se mal halblang, möchte man den Bischöfen zurufen. Bischöfe und Klerus wollen in Deutschland auch bestens fürs Alter versorgt sein; die Bischöfe noch dazu aus der Staatskasse, die ihnen Gehälter und Pensionen zahlt.
Redaktion benachrichtigen Steht der Religionsunterricht an den Berliner Schulen vor dem Aus?
#12   Sirilo   17:25:33 | Sonntag, 12. März 2006
Historische Anmerkung
„Die Ethik findet ihre Grundlage in der Religion.“ Das stimmt so aber nicht, denn z.B. hat Aristoteles seine Nikomachische Ethik entwickelt, lange bevor es eine christliche Religion gab.
Redaktion benachrichtigen Lebensgefährliche Perversionen
#9   Sirilo   17:21:00 | Sonntag, 12. März 2006
Sich selbst verschneiden
„Und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben…“ (Mt 19, 12)
Redaktion benachrichtigen Sind die Schlüssel Petri in der Hand vatikanischer Untersekretäre?
#59   Sirilo   11:28:18 | Samstag, 11. März 2006
@Athanasius
Geben Sie doch bitte dem von Ihnen verehrten Erzbischof Lefebvre die korrekten Titel! Er war nicht „Apostolischer Vikar von Westafrika“, sondern „Apostolischer Vikar von Dakar/Senegal“, später dann Bischof und Erzbischof von Senegal und Apostolischer Delegat für Westafrika (und nicht „Päpstlicher Administrator für Westafrika“, wie Sie in einem anderen Beitrag schrieben).
Redaktion benachrichtigen Der Modernismus präsentiert die Rechnung
#22   Sirilo   14:46:56 | Freitag, 10. März 2006
@Maledica
Sie bemühen sich ja wirklich, der Bedeutung Ihres Nicks („Verleumderin“) gerechtzu werden!
Redaktion benachrichtigen Sind die Schlüssel Petri in der Hand vatikanischer Untersekretäre?
#40   Sirilo   11:43:53 | Freitag, 10. März 2006
@Athanasius
M.W. war Erzbischof Lefebvre *Apostolischer Delegat* von Westafrika, nicht „Päpstlicher Administrator“.
Redaktion benachrichtigen Wo Kinder fehlen, da gedeiht die Sumpfblüte des Egoismus
#16   Sirilo   18:01:37 | Donnerstag, 9. März 2006
Wieviel Kinder hat Herr Schirrmacher?
Meines Wissens hat Herr Schirrmacher selber nur 1 Kind. Möge er doch mit gutem Beispiel voran gehen!
Redaktion benachrichtigen Geteilte Seelsorge, halbe Seelsorge?
#4   Sirilo   17:52:18 | Donnerstag, 9. März 2006
„Auf der Suche nach Gott“ ???
Das Logo verwundert mich: „…auf der Suche nach Gott“… Muß die katholische Kirche wirklich Gott noch suchen? Ich dachte, sie hätte ihn schon längst gefunden und verkündete ihn. Kann man denn etwas verkünden, was man erst noch suchen muß? Und wenn man etwas sucht, kann es einem doch passieren, daß es das gar nicht gibt und man es nie findet.
Für mich fällt dieser Spruch unter die Rubrik „Zaghafte Seelsorge“. Wie will man damit Menschen fischen?
Redaktion benachrichtigen Der Papst vermißt die alten Lesungen
#4   Sirilo   17:17:36 | Mittwoch, 8. März 2006
@Rudolphus
Kreuz.net freut sich sicher über Ihre Auffassung, daß Benedikt XVI. hier im kreuz.net-Forum mitliest.
Und Seine Heiligkeit ist Ihnen sicher dankbar für den Hinweis, daß er jetzt Papst ist. Womöglich hat er das bisher noch gar nicht gemerkt!
Redaktion benachrichtigen „Wir haben ihn alle verehrt“ + …
#14   Sirilo   14:59:34 | Mittwoch, 8. März 2006
@Elendester Sünder
In diesem Punkt schließe ich mich Ihnen an. Es ist völlig überflüssig, diesem Machwerk Platz in kreuz.net einzuräumen.
Redaktion benachrichtigen Auf dünnem Eis
#57   Sirilo   23:12:48 | Dienstag, 7. März 2006
@Eromenos
Da Sie mir auf meine konkrete Frage die Antwort schuldig geblieben sind, nehme ich an, daß noch nie irgendwo ein Homosexueller wegen seiner Homosexualität verbrannt wurde. Das bleibt mein Wissensstand, bis Sie mich mit konkreten Angaben eines Besseren belehren.
Redaktion benachrichtigen Abtreibung abgetrieben
#51   Sirilo   21:27:42 | Dienstag, 7. März 2006
@Elendester Sünder
Die Leibeigenschaft der europäischen Bauern seit dem frühen Mittelalter (die u.a. auch den Großen Deutschen Bauernkrieg auslöste) war ein Werk „neuzeitlicher Ideologien“? Wie das?
Vor der Aufklärung konnte das Volk mehr mitreden als heute? Erklären Sie bitte mal, wie?
Redaktion benachrichtigen Die Bischöfe tagen wieder + …
#7   Sirilo   21:16:28 | Dienstag, 7. März 2006
Zur Finanzkrise der Kirche
Leider haben die maßgeblichen Führer der Kirche die alttestamentarische Geschichte (aus dem Buch Genesis) von den sieben fetten Jahren und den sieben mageren Jahren vergessen und nicht beherzigt. In diesem Fall waren sie keine „Hörer des Wortes“…
Sie haben genauso sorglos und zukunftsvergessen in den Tag hineingelebt wie die weltlichen Führer.
Redaktion benachrichtigen Auf dünnem Eis
#49   Sirilo   21:11:14 | Dienstag, 7. März 2006
@Eromenos
Wann, wo und warum brannten eigentlich noch mal Homosexuelle auf einem (von wem entzündeten?) Scheiterhaufen? Davon habe ich bisher noch nichts gehört.
Redaktion benachrichtigen Der Fehlbarkeit überführt
#18   Sirilo   12:02:21 | Dienstag, 7. März 2006
@Romulus
„Die sogenannte Rechtschreibreform war der Versuch linker Phantasten die Identifikation mit der Schriftspache zu zerstören. (…) Es sei daran erinnert, dass die DDR mal vorhatte, die Groß- und Kleinschreibung abzuschaffen.“
Einspruch, Euer Ehren! Die RSR stammte nicht von „linken Phantasten“, sondern von einer Kommission aus kultusministerialen Bürokraten und sogenannten Rechtschreibdidaktikern. Die Phantasten (Schriftsteller, Journalisten, Publizisten) gleich welcher Couleur wurden überhaupt nicht gefragt.
Und der Vorschlag zur Einführung der sog. „gemäßigten“ Kleinschreibung stammte von derselben Kommission, allerdings einige Jahre früher. Der damalige Reformvorschlag wurde in der Öffentlichkeit abgelehnt. Da die Kommission leider nicht rechtzeitig aufgelöst wurde, tüftelte sie einen neuen Vorschlag aus, eben die seit einem Jahrzehnt diskutierte RSR, und die enthielt auf einmal mehr Großschreibung als früher…
Redaktion benachrichtigen Frauen auf der kirchlichen Karriereleiter + …
#48   Sirilo   00:23:47 | Montag, 6. März 2006
Buddha wird auch von Buddhisten nicht angebetet
Wenn nicht einmal Buddhisten Buddha anbeten, wieso sollte dann Mutter Teresa Buddha angebetet haben?
Eine „Anbetung“ gibt es im Buddhismus nicht, da es dort auch keine Gottheit im christlichen Sinn gibt.
Leider wissen wir immer noch nicht, wann und wo und bei welcher Gelegenheit diese Fotos gemacht wurden. Ohne nähere Informationen über den Event und den Grund der Anwesenheitvon Mutter Teresa beweisen diese Fotos gar nichts.
Redaktion benachrichtigen Mehr als ein Mord pro Tag
#25   Sirilo   17:03:22 | Sonntag, 5. März 2006
@richard: Genau lesen!
Bitte genau lesen! Der Begriff „europäische Sklavenhändler“, den Sie monieren, kommt in meinem Beitrag überhaupt nicht vor!
Redaktion benachrichtigen Jetzt sind die Pfarreien des Bistums Innsbruck an der Reihe
#16   Sirilo   11:10:53 | Sonntag, 5. März 2006
@Evelin / Trzil
Aha, jetzt waren es nicht Juden, sondern Satanisten oder Okkultisten, die den Anderl von Rinn ermordethaben sollen. Warum hat man es dann jahrhundertlang „den Juden“ angelastet (mit der Absicht, alle Juden als potentielle Ritualmörder zu diffamieren)?
Wenn es keine Untersuchung der weltlichen Behörden über den Mord gegeben hat und die ganze Sache erst 158 Jahre nach dem angeblichen Geschehen hochgekocht wurde, welchen vernünftigen Grund soll es dann geben, daß sich alles wirklich so wie in der Legende berichtet zugetragen hat?
Nach der gleichen Logik könnte man ja auch aus dem Märchen von Hänsel und Gretel eine fromme Legende stricken. („Jüdische Einsiedlerin mit okkultistischen Neigungen versucht zwei Christenkinder zu Passah-Lämmern zu verarbeiten.“)
Redaktion benachrichtigen Frauen auf der kirchlichen Karriereleiter + …
#5   Sirilo   11:00:38 | Sonntag, 5. März 2006
Um was geht es eigentlich?
Von zahlreichen Reisen nach Japan weiß ich, daß es im Buddhismus keine Anbetung Buddhas gibt, da Buddha nur als Erleuchteter, aber nicht als göttliches Wesen gesehen wird.
Von Freunden aus Indien und Thailand weiß ich, daß die Hände auch zur Geste des Grußes zusammengelegt werden.
Um was für eine Veranstaltung geht es auf dem Bild nun wirklich? Wer hat sich wo und warum zu welchem Zweck versammelt?
Darüber schweigt sich kreuz.net konsequent aus. Solange aber darüber keine Aufklärung erfolgt, muß man davon ausgehen, daß es sich bei dieser „Meldung“ (die 31 Jahre nach dem Ereignis erfolgt) um den manipulativen Versuch handelt, eine papsttreue Gestalt der Kirche in ein Zwielicht zu bringen nach dem Motto: „Es bleibt immer etwas hängen.“
Mit einem seriösen christlichen Journalismus hat diese Art der „Berichterstattung“ nichts zu tun.
Redaktion benachrichtigen „Ich bin absolut fassungslos“
#78   Sirilo   10:27:02 | Sonntag, 5. März 2006
@sedia
Haben Sie schon einmal etwas von dem Gebot gehört: „Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten!“?
Redaktion benachrichtigen Mehr als ein Mord pro Tag
#22   Sirilo   00:18:11 | Sonntag, 5. März 2006
@Pero
Hätte ein Kongolese Europa zur Zeit des Dreißigjährigen Kriegs (des Hundertjährigen Kriegs, der Rosenkriege, der Albingenserkriege, des Siebenjährigen Kriegs, des Markgrafenkriegs, der Napoleonischen Kriege etc.) besucht, dann hätte er sagen können: „Den Weißen hat der Herr im Zorn erschaffen.“)
Und so schlimm wie die Europäer im 1. und 2. Weltkrieg haben es die Afrikaner bisher noch nicht getrieben.
Was die Kultur angeht: Haben Sie schon einmal etwas von den alten Reichen von Mali, Ghana, Benin, Kano etc. gehört, von den Kulturzentren Ife und Timbuktu?
Und denken Sie mal darüber nach, was der Sklavenhandel der Europäer und der Araber in Afrika angerichtet hat, indem er zig Millionen Menschen aus dem Kontinent fortgeraubt hat.
Hätten sich die Wikinger im mittelalterlichen Europa konsequent so verheerend aufgeführt wie die Weißen in Afrika, dann wäre es zu keiner Gotik, keiner Renaissance und keinem Barock gekommen…
Redaktion benachrichtigen Hilfe, Heiliger Vater!
#30   Sirilo   00:01:14 | Sonntag, 5. März 2006
@Steffen: Zur Qualität der Bischöfe
Wenn man Deine Gedanken konsequent weiterführt, dann liegt die gegenwärtige Misere der Kirche daran, daß Pius XII. überwiegend ungeeignete Männer zu Bischöfen ernannte. (Es waren ja überwiegend von Pius XII. ernannte Bischöfe, die auf dem 2. Vatikanischen Konzil mit Ja stimmten.)
Erweiterung für Sedivakantisten: Das ganze Elend der Kirche begann damit, daß Pius XI. und Pius XII. überwiegend ungeeignete Männer zu Kardinälen kreierten; schließlich waren es diese Kardinäle, die Johannes XXIII. wählten, den Papst, mit dem die virtuelle „Sedisvakanz“ begann, die jetzt schon fast ein halbes Jahrhundert anhält…
;-)
Redaktion benachrichtigen Jetzt sind die Pfarreien des Bistums Innsbruck an der Reihe
#13   Sirilo   23:50:14 | Samstag, 4. März 2006
Anderl-Kult ein Opfer des Bemühens um Wahrheit?
Der Anderl-Mord geschah angeblich 1462. Als Fall aufgegriffen wurde diese Geschichte aber erst 158 Jahre später. Das ist völlig unglaubwürdig. Wenn es um 1462 einen solchen Mord gegeben hätte, wäre wohl ein Tumult in Rinn und Umgebung die Folge gewesen. Und der Kult um den Anderl wäre spontan ausgebrochen. Doch dies war nicht der Fall. Stattdessen anderthalb Jahrhunderte Stille.
Falls es eine Kindstötung gab (wie es sie auch heute noch fast jede Woche in den Nachrichten gibt), dann erfolgte sie wohl durch die eigenen Eltern. (Wer bereit ist, sein Kind zu verkaufen, dem kann man auch zutrauen, dass er den unnützen Esser beiseite schafft.)
Der ganzen Ritualmordlegende fehlt es im übrigen an Plausibilität, da Blut für Juden ja „trefe“ (rituell unrein) ist. Was sollten sie also damit anfangen?
Ich vermute, daß zum Zeitpunkt des Seligsprechungsprozesses (mangels Unterlagen von weltlichen Behörden) einiges in den Akten, die man nach Rom schickte, erfunden war. (Im Fälschen von Dokumenten war man in gewissen kirchlichen Kreisen ja schon immer gut, bis zurück zur Konstantinischen Schenkung und den Pseudoisidorischen Dekretalen…)
Redaktion benachrichtigen Jetzt sind die Pfarreien des Bistums Innsbruck an der Reihe
#10   Sirilo   19:34:14 | Samstag, 4. März 2006
@Tridentinus: Simon von Trient
„1965 machte eine päpstliche Komission die Kanonisierung des Heiligen Simon rückgängig und stellte fest, dass die Trienter Juden einem Justizirrtum zum Opfer gefallen waren, im neuen römischen Martyrologium von 2001 ist er nicht mehr verzeichnet.“
www.heiligenlexikon.de/start.html?BiographienS/S…
Redaktion benachrichtigen Jetzt sind die Pfarreien des Bistums Innsbruck an der Reihe
#7   Sirilo   16:33:57 | Samstag, 4. März 2006
@Evelin: Tirol / Rinn
Es war eine gute (und vermutlich mutige) Tat von Bischof Stecher, endlich mit der unseligen Ritualmord-Legende um den Anderl von Rinn Schluss zu machen. Die katholische Kirche braucht keine Kulte, die auf Erfindungen und Lügen beruhen.
(Und wir Katholiken sollten uns daran erinnern, daß in den ersten 400 Jahren des Christentums heidnische Instanzen ähnliche Ritualmordverleumdungen gegen Christen vorbrachten.)
Redaktion benachrichtigen Papst besucht sein Radio + …
#7   Sirilo   14:59:05 | Samstag, 4. März 2006
@Brandenburgis: George Orwell
George Orwell war keineswegs Bolschewist/Trotzkist, sondern demokratischer Sozialist, der den Totalitarismus haßte und gerade in „Die Farm der Tiere“ und „1984“ die Gefahren totalitärer Regime schilderte.
Redaktion benachrichtigen Mehr als ein Mord pro Tag
#9   Sirilo   22:19:07 | Freitag, 3. März 2006
Aggressive Rasse
Die nordamerikanischen Indianer können viele Lieder singen vom Aggressionspotential der weißen Rasse…
Wem die Darbietungen der Aggressivität weißer amerikanischer Männer in den amerikanischen Filmen im deutschen Fernsehen noch nicht reichen, der soll einmal z.B. mit Rednecks aus Arkansas eine Hirschjagd mitmachen oder ein Treffen einer weißen Miliz in Montana besuchen…
Aggressivität ist – unabhängig von der Rasse – ein prägendes Merkmal der US-amerikanischen Kultur.
Redaktion benachrichtigen Die Taufe für Moslems und Juden
#17   Sirilo   00:47:38 | Freitag, 3. März 2006
Der Mann ist das Haupt…
Der Mann, der ist der Kopf,
der weiß, wie es soll gehen,
die Frau, die ist der Hals,
die weiß den Kopf zu drehen…
(Alter deutscher Volkskanon)
Der Mann war der Prototyp,
die Frau ist das ausgereifte Modell.
„Als Gott den Mann erschuf, übte Gott nur.“
Redaktion benachrichtigen „Über jeden vernünftigen Zweifel erhaben“
#4   Sirilo   00:06:51 | Freitag, 3. März 2006
Vorschlag für eine neue Verschwörungstheorie
Wenn ich lese, was so manche Sedisvakantisten im kreuz.net-Forum an Gehässigkeiten und Häme über Johannes Paul II schreiben, dann kann ich mir gut vorstellen, daß sedisvakantistische Kreise hinter dem Attentat stecken…
;-)
Redaktion benachrichtigen Ist Harry Potter vom Teufel geschrieben?
#36   Sirilo   16:53:47 | Donnerstag, 2. März 2006
Ganz einfach
Wer „Harry Potter“ ohne ideologische Scheuklappen gelesen hat, der weiß:
1. Muggel können nicht „zaubern“.
2. Alle Leser von HP sind Muggel.
Also kann kein Leser von HP auf die Idee kommen, er könne durch diese Bücher sich die Magie aneignen.
HP spielt in einer Phantasiewelt; das weiß jeder Leser. Diese Phantasiewelt ist mit allerhand Grusligem ausgestattet, weil das die Abenteuer des Helden umso spannender macht. Kein Leser (sofern er Phantasie und Wirklichkeit unterscheiden kann) käme auf die Idee, irgendetwas aus HPs Welt in unsere Welt hereinholen zu wollen.
Und HP ist nicht durch ein Medienkomplott zum Erfolg geworden. Der erste Band wurde seinerzeit von den Medien kaum beachtet; er wurde durch die Mundpropaganda unter den jungen Lesern erfolgreich. Und diese jungen Leser waren einfach davon fasziniert, daß ein kleiner Junge sich darin mutig dunklen und undurchsichtigen Mächten konfrontiert. Und die jungen Leser sind klüger als manche verschwörungstheoretisch verwirrte Erwachsene: Sie wissen, es handelt sich um eine Phantasiegeschichte und nicht um Wirklichkeit.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche soll gezwungen werden, Kinder an Homos auszuliefern
#13   Sirilo   16:27:51 | Donnerstag, 2. März 2006
@Georg
Die Schotten trinken in der Regel keine Whiskey, nur Whisky.
Whiskey trinken Iren und Amerikaner. Schotten und Kanadier trinken Whisky.
Redaktion benachrichtigen „Herr, gieße die Glaubensstärke der Moslems in uns ein“
#40   Sirilo   12:40:12 | Donnerstag, 2. März 2006
Trolle bitte nicht füttern!
InHocSegnoVincis ist das, was man in anderen Foren einen Troll nennt. Am besten ist, ihn nicht durch Erwiderungen und Antworten zu füttern.
Mit Leuten, die sich in den Wahn des Sedisvakantismus verstiegen haben, kann man genausi wenig diskutieren wie mit Zeugen Jehovas und Mormonen…
Redaktion benachrichtigen Wider Sünde und Satan + …
#14   Sirilo   11:45:39 | Donnerstag, 2. März 2006
Weitere Patriarchen des Westens
Wie steht es in diesem Zusammenhang mit den Patriarchen von Venedig und Lissabon, die es ja immerhin noch in der lateinischen Kirche gibt?
Redaktion benachrichtigen Ist Harry Potter vom Teufel geschrieben?
#10   Sirilo   11:38:41 | Donnerstag, 2. März 2006
@Romulus
Was ist bitte ein „Schreibdämon“?
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#63   Sirilo   10:09:29 | Dienstag, 28. Februar 2006
@Benedikt78
In der Bulle „Inter caetera“ von 1493 *schenkt* Papst Alexander VI. „aus der Fülle Unserer apostolischen Machtbefugnis“ u.a. den spanischen Königen „alle aufgefundenen oder aufzufindenden, alle entdeckten oder zu entdeckenden Inseln und Festländer, mitsamt allen Herrschaften, Städten, Lägern, Plätzen und Dörfern und allen Rechten…“ Schenken bedeutet doch, daß man sich als Eigentümer des Objektes betrachtet, das man verschenkt. Der Papst hat sich damals also als Eigentümer der gesamten noch nicht entdeckten Erde betrachtet…
Daß die Konstantinische Schenkung eine Fälschung war, muß ich doch nicht mehr beweisen – das hat im 15. Jahrhundert schon u.a. Nikolaus von Kues (immerhin Kardinal) getan…
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#60   Sirilo   00:41:08 | Dienstag, 28. Februar 2006
@Irenäus
Der Kirchenstaat war kein souveräner Staat, sondern Lehen? Wer war dann bitte der Lehensherr?
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#57   Sirilo   22:18:27 | Montag, 27. Februar 2006
@Benedikt78
„Doch auch wenn die Kirche als geistlichen Ratgeber einen gewissen Einfluss hatte, so übernahm sie nie einen weltlichen Sitz!“
Das stimmt so nicht! Der Papst herrschte jahrhundertelang im Kirchenstaat (den sich die Kirche mit der gefälschten „Konstantinischen Schenkung“ aneignete) als weltlicher Herrscher, führte weltliche Kriege, verbündete sich sogar mit den Türken gegen den Kaiser, teilte die Welt zwischen Spaniern und Portugiesen auf (als gehörte sie ihm), und noch heute ist der Papst weltlicher Souverän des Vatikanstaats und ist stolz auf seine eigene Armee. Und denken Sie an die vielen Fürstbischöfe und Fürsterzbischöfe und Fürstäbte, die jahrhundertlang in deutschen Landen als weltliche Herrscher herrschten (mit allem Drum und Dran, bis hin zu den Mätressen)!
Jesu Aussage „Mein Reich ist nicht von dieser Welt!“ wurde vom Klerus oft in den Wind geschlagen…
Redaktion benachrichtigen Die CSU ärgert sich
#9   Sirilo   21:54:17 | Montag, 27. Februar 2006
Schwäche im Denken
„Wer Verhütungsmittel benutzt, will nicht, daß neues Leben entsteht, weil er ein solches Leben als ‘Übel’ betrachtet.“
Die Logik des Herrn Kardinal schwächelt hier etwas. Wer verhütet, betrachtet keineswegs das potentielle Leben als Übel, sondern er sieht sich vielleicht (aus Armut) nicht in der Lage, das neue Leben zu unterhalten, oder sie (die Frau) ist vielleicht aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, das neue Leben zu gebären. Oder die Eheleute haben schon sechs Kinder und haben für ein siebtes weder Platz noch Geld.
Dürers Mutter mußte noch 17 Kinder gebären, damit drei von ihnen das Erwachsenenalter erreichten. Doch die Zeiten haben sich geändert. Heute reichen in der Regel drei Geburten für drei erwachsene Nachkommen.
Alle Eltern, die verantwortet mit ihrer Elternschaft umgehen, als „Mörder“ zu bezeichnen ist arg simpel. Sind dann auch alle Ehepaare, die nach Knaus-Ogino verhüten, Mörder? Und wie ist es mit den Ehepaaren, bei denen die Frau schon die Menopause erreicht hat? Sind die auch Mörder, wenn sie weiter miteinander „schlafen“?
Redaktion benachrichtigen Zurück nach Sant’Anselmo + …
#1   Sirilo   08:41:07 | Sonntag, 26. Februar 2006
Stimmt das?
Gibt es in Belgien wirklich eine „staatliche Kommission für Hilflosentötung“?
Redaktion benachrichtigen Schock im Vatikan? + …
#13   Sirilo   23:33:29 | Samstag, 25. Februar 2006
Apostelzählung
Es kommen aber noch die Apostel Matthias und Paulus hinzu; dann stimmt die Formel 12 + 4 wieder!
Redaktion benachrichtigen Wird heute in Turin ein Wunder geschehen?
#2   Sirilo   16:31:15 | Freitag, 24. Februar 2006
Kein Wunder
Das erhoffte Wunder ist nicht geschehen: Olympiasiegerin wurde die 33-jährige Katerina Neumannova aus Tschechien vor Julia Tschepalowa aus Russland und der Polin Justyna Kowalczyk.
Redaktion benachrichtigen Ein exzellentes Heilmittel gegen den theologischen Tripper
#7   Sirilo   16:24:50 | Freitag, 24. Februar 2006
Mann & Frau = Gottes Bild
Im Buch Genesis (das bestimmt nicht zu den modernistischen theologischen Traktaten gerechnet werden kann) heißt es (1, 27): „Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach seinem Bilde schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie.“
Hieraus ergibt sich klar, daß die menschliche Geschlechtlichkeit etwas mit der Gottesebenbildlichkeit des Menschen zu tun hat und ein göttliches Geschenk an die Menschen ist: sie bietet dem Menschen die Teilhabe an der Schöpferwonne Gottes.
Redaktion benachrichtigen An den Kragen
#14   Sirilo   12:55:32 | Freitag, 24. Februar 2006
Geschichtliche Frage
Jahrhundertelang lehrte die katholische Kirche, die Beseelung der Leibesfrucht erfolge am 40. Tag der Schwangerschaft, wenn es sich um einen Jungen handelt, und am 80. Tag, wenn es sich um ein Mädchen handelt. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Abtreibung gestattet.
Weiß jemand, wann und warum und mit welchen Argumenten die Kirche diese Lehre geändert hat?
Redaktion benachrichtigen Ein Blick in die Wohnung + …
#15   Sirilo   00:06:46 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@Pero
„Die klassische jüdische Gesellschaft hatte keinen Bauernstand.“
So ein Unfug! Woher hatten denn die Bewohner Judäas und Galiläas in alt- und neutestamentarischer Zeit ihre Lebensmittel? Im AT und NT befindet man zahlreiche Belege für Landwirtschaft (Ackerbau).
Redaktion benachrichtigen Papst zum Karikaturenstreit + …
#19   Sirilo   22:11:13 | Dienstag, 21. Februar 2006
@Richard: Bitte keine ollen Kamellen!
Es ist zum Staunen, wie jemand aus purer Voreingenommenheit olle Kamellen wiederkäut, die schon längst widerlegt und abgetan sind – wie etwa die Geschichte von den 12.000 Leuten, die am 11.9.2001 im WTC angeblich nicht zur Arbeit erschienen waren. Die Geschichte ist ganz einfach: Die Anschläge auf die beiden Türme erfolgten relativ früh am Vormittag, so daß ein ganz großer Teil der dort Beschäftigten wegen der gleitenden Arbeitszeit noch gar nicht zur Arbeit erschienen war.
Aber wer an der Krankheit der Konspirationitis (Verschwörungswahn) leidet, dem sind die naheliegenden Erklärungen wohl zu einfach.
Redaktion benachrichtigen Merkwürdige Medaille
#2   Sirilo   10:17:30 | Dienstag, 21. Februar 2006
„Empört sich ein Gläubiger…“
Wieder ist kreuz.nets anonymer Gläubiger am Werk, der immer dann auftreten muss, wenn sonst kein Argument zur Hand ist…
Redaktion benachrichtigen Eine staatliche Schule hätte man nicht so behandelt
#18   Sirilo   17:55:21 | Montag, 20. Februar 2006
Die ganze Wahrheit…
In der Pressemitteilung des Saarl. Kultusministeriums sind zwei Punkte enthalten, welche die Piusbrüder in ihrer Stellungnahme verschweigen:
„Grund sind zwei erneute körperliche Übergriffe gegenüber zwei Schülern der Erweiterten Realschule. Die Vorfälle haben sich im Dezember letzten Jahres und im Februar dieses Jahres ereignet. Dem Kultusministerium wurden sie verheimlicht, obwohl in der Zwischenzeit wieder eine Inspektion stattgefunden hatte. Bekannt wurden die Vorkommnisse dem Ministerium erst am 13. Februar 2006.
Aufgrund der am 11.04.2005 an die Schule ergangenen Abmahnung, in der die sofortige Schließung angedroht wurde, sofern in Zukunft weiteres Fehlverhalten vorkommen sollte, ist die Schließung der Schule unumgänglich. Erschwerend kommt hinzu, dass die Vorfälle verheimlicht wurden.“
Die Schule hat also schon am 11.4.2005 eine ultimative Abmahnung bekommen und überdies die Vorfälle vom Dezember 2005 und Februar 2006 vor der Schulaufsicht verheimlicht. Wenn die Schulleitung die Schulaufsicht derart ignoriert und an der Nase herumführt, ist es kein Wunder, daß irgendwann Konsequenzen gezogen werden.
Redaktion benachrichtigen Eine staatliche Schule hätte man nicht so behandelt
#16   Sirilo   16:59:20 | Montag, 20. Februar 2006
Audiatur et altera pars!
Mir fällt auf, daß bisher in kreuz.net noch keine Stellungnahme der Schulaufsichtsbehörde veröffentlicht wurde. Es besteht also noch keine Möglichkeit, sich ein objektives Bild von den Vorkommnissen an der fraglichen Schule zu machen.
Redaktion benachrichtigen Der Pfarrer mit den leuchtenden Schuhen
#28   Sirilo   09:47:30 | Montag, 20. Februar 2006
Nochmals…
Warum trägt eigentlich der Klerus eine Standeskleidung in der Farbe des Todes?
Redaktion benachrichtigen Der Pfarrer mit den leuchtenden Schuhen
#12   Sirilo   21:31:41 | Sonntag, 19. Februar 2006
Schwarzer Anzug…
Warum erwartet man eigentlich von einem Priester, daß er immer in einem Anzug in der Farbe des Todes herumläuft?
Redaktion benachrichtigen Aktuelle Zahlen aus dem Vatikan + …
#1   Sirilo   08:55:16 | Sonntag, 19. Februar 2006
Danish Pastries…
Das bisher im Iran als „Danish Pastries“ bezeichnete Gebäck war keineswegs ein Import aus Dänemark, sondern wurde von iranischen Bäckern im Land hergestellt. Die Umbenennung in „Rosen des Profeten“ erinnert daran, wie in den USA während des letzten Golfkriegs die als „French Fries“ produzierten Pommes Frites in „Freedom Fries“ umbenannt wurden.
Redaktion benachrichtigen Endlich die richtige Antwort
#4   Sirilo   12:43:48 | Samstag, 18. Februar 2006
Wer zahlt, schafft an…
Nun, das Geld, das der Bischof gibt oder verweigert, stammt ja nicht aus seiner Privatschatulle, sondern von den Kirchensteuerzahlern. Eigentlich müßte er die Kirchensteuerzahler fragen, wie er mit dem von ihnen aufgebrachten Geld umgehen soll. Aber in Regensburg gilt offenbar jetzt die Devise: Der Kirchensteuerzahler soll blechen und ansonsten die Klappe halten…
Redaktion benachrichtigen Realschule der Piusbruderschaft muß geschlossen werden
#68   Sirilo   00:35:58 | Samstag, 18. Februar 2006
@Evelin: Kleine Korrektur
Bei der seinerzeit in die Diskussion geratenen Realschule in Auerbach handelte es sich nicht um eine katholische Privatschule der Schwestern, sondern um eine öffentliche, von einem Zweckverband getragene Schule:
„Die Schule wird als Zweckverband gemeinsam vom Kreis, der Stadt Auerbach und dem Kloster getragen. Finanziert wird die Realschule, die von rund 280 Buben und Mädchen besucht wird, nahezu ausschließlich über den Landkreis.“ (Zitat aus: Die Welt)
Nach dem alten Motto „Wer zahlt, schafft an“ haben natürlich der Landkreis und die Stadt ein Wörtchen mitzureden über das, was in der Schule geschieht, und wenn die Schwestern aus schuleigenen Büchern einfach Seiten herausreißen, dann ist das keine Bagatelle, sondern Beschädigung von Schuleigentum. Es können ja auch die Schüler nicht nach Belieben Seiten aus den Büchern reißen…
Redaktion benachrichtigen „Wir sind heute ein sterbendes Volk“
#12   Sirilo   00:18:41 | Samstag, 18. Februar 2006
Ein Zwischenruf aus Schottland
Gerade habe ich am Telefon meinem schottischen Freund M. MacNeill die neueste kreuz-net-Schlagzeile übersetzt und erklärt, da ist er in schallendes Gelächter ausgebrochen. „Was, ihr Deutschen seid mit euren 82 Millionen ein sterbendes Volk? Was sollen dann wir schottischen Gälen sagen – wir sind noch rund 60.000 (in Worten sechzigtausend). Und uns gibt es schon länger als die Deutschen…“
Redaktion benachrichtigen Realschule der Piusbruderschaft muß geschlossen werden
#54   Sirilo   16:44:13 | Freitag, 17. Februar 2006
Ist es Gott gefällig, ein Kind zu züchtigen?
Wenn ich hier so lese, wie gerade Fromme die Züchtigung von kleinen Kindern als wichtige erzieherische Maßnahme hervorheben, gelange ich allmählich zu der Annahme, daß Max Ernst vielleicht doch recht hatte mit seinem Gemälde „Die Heilige Jungfrau versohlt das Jesuskind“.
(The Holy Virgin Chastising/Spanking the Infant Jesus). www.nelepets.com/…t%20tribulations.htm
Redaktion benachrichtigen In die ägyptische Wüste geschickt?
#5   Sirilo   11:25:31 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@Dorothea / Marcel
Auf Grönland und in Alaska gibt es gar keine Pinguine – die kommen nur in der Antarktis vor.
(Die Gefahr, daß sich Eskimos für Pinguine halten, ist somit nicht gegeben!)
Redaktion benachrichtigen Eine fromme Spende?
#1   Sirilo   11:11:58 | Mittwoch, 15. Februar 2006
Audiatur et altera pars!
Ein Verteidiger von Drogenbaronen schwärzt einen Kurienkardinal an. kreuz.net erkundigt sich nicht erst einmal bei dem Kardinal nach dessen Sicht der Dinge, sondern bringt sofort die inkriminierenden Aussagen des Strafverteidigers. Hauptsache, man kann einem Bischof ans Bein pinkeln.
Das ist kein objektiver Journalismus, sondern gezielte Rufschädigung eines Kirchenmanns. Vielleicht sogar üble Nachrede…
Redaktion benachrichtigen Geisteskrankheiten nehmen stark zu
#8   Sirilo   17:32:23 | Montag, 13. Februar 2006
Weiß der Herr Kardinal, wovon er redet?
„Am Ursprung der Krankheit stünden viele Gründe, etwa die Ablehnung Gottes und der moralische und religiöse Relativismus. Als weitere Gründe nannte Kardinal Lozano die Krise der wichtigsten Werte, den Hedonismus und Materialismus, die technologisierte, in sich geschlossene Kultur, eine Überzahl gehegter Wünsche oder die magischen Rituale vieler Sekten.“
Diese Aussage ist eine Beleidigung für viele Kranke. Wer z.B. an einer bipolaren Störung (Zyklothymie, manisch-depressive Psychose) leidet, der leidet an einer meist angeborenen Stoffwechselkrankheit, die z.B. durch regelmäßige Einnahme von Lithium im Zaum gehalten werden kann.
Doch nach der Logik des Kardinals muß sich der Zyklothyme vorhalten lassen: „Aha, Sie lehnen Gott ab und huldigen einem moralischen Relativismus. Sie folgen dem Hedonismus und hegen zu viele Wünsche oder zelebrieren magische Rituale…“
Der nächste logische Schritt wäre dann wohl, den Kranken aus der Kirche zu exkommunizieren – wie man im Mittelalter die Aussätzigen aus der Gemeinschaft ausgeschlossen hat.
Redaktion benachrichtigen Kirchlich geförderte Homo-Propaganda
#24   Sirilo   21:59:43 | Freitag, 10. Februar 2006
@chancel_screen
Ihnen ist wohl jeder Vorwand recht, um Ihre Vorurteile und üblen Nachreden loszuwerden.
Doch da die fragliche Universität – wie im Artikel erwähnt – 1898 gegründet wurde, kann sie gar nichts mit Paul VI. zu tun haben. Da sie von den Vinzentinern gegründet wurde, ist sie wohl nach dem Hl. Vinzenz von Paul (de Paul) benannt.
Redaktion benachrichtigen Kirchlich geförderte Homo-Propaganda
#9   Sirilo   15:28:11 | Freitag, 10. Februar 2006
@Botschafter: Historische Frage
Inwieweit hat sich Nero gegen Gott gewandt? Und was für ein Ergebnis ist da bekannt?
Redaktion benachrichtigen Auch die Presse muß die Menschenwürde respektieren
#3   Sirilo   10:04:54 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Mal nachdenken
„Es gibt keine Freiheit, die berechtigt, das verächtlich zu machen, was anderen Menschen heilig ist, und sie in ihrer Würde zu verletzen.“
Hat das nicht die christliche Mission von Anfang an gemacht durch die Zerstörung sog. „Götzenbilder“?
Redaktion benachrichtigen Satanistenmorde in Mailand
#2   Sirilo   23:38:26 | Mittwoch, 8. Februar 2006
Sprachliche Korrektur
Der Satanismus feiert nicht „Urstände“, sondern er feiert Urständ. Die Urständ (Singular!) ist ein altertümliches Wort für Auferstehung.
Redaktion benachrichtigen Ein geheimnisvoller Ritt durch die Nacht
#23   Sirilo   21:37:14 | Montag, 6. Februar 2006
@Rituale Romanum
„Denn Deutschland war nie so armselig, moralisch heruntergekommen und erschöpft wie heute. Nicht einmal während der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft oder nach dem letzten Krieg.?
Da ich die letzten Jahre der NS-Herrschaft und die Zeit nach dem Krieg noch miterlebt habe und mit der heutigen vergleichen kann, verwahre ich mich dagegen, daß unsere Gegenwart so hämisch heruntergemacht wird.
Aber was kann man schon erwarten von Geistesleuchten, die einem obskuren Lied Glauben schenken, von dem man nicht weiß, wer wann und wo es geschrieben hat. Solche fadenscheinigen Afterprophezeiungen gibt es zuhauf, und sie sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind.
Redaktion benachrichtigen Von wem wird die Meinungsfreiheit bedroht?
#2   Sirilo   16:41:41 | Montag, 6. Februar 2006
Das stimmt doch nicht!
„Uns Muslimen ist es durch Gottes- und Prophetenwort verboten, andere Religionen und deren Propheten verächtlich zu machen oder deren Anhänger zu beleidigen.“
Juden und Christen werden schon im Koran verächtlich gemacht; im Koran werden über Juden und Christen Dinge behauptet, die nicht stimmen.
Redaktion benachrichtigen Salomonisch? + …
#27   Sirilo   16:37:59 | Montag, 6. Februar 2006
@kali
Wie kommen Sie auf die voreingenommene Idee, ich bezöge mein Wissen aus dem Fernsehen?
Über Bedeutung und Entstehung des V(ictory)-Zeichens kann man z.B. im New Oxford Dictionary of English oder in der Encyclopaedia of Britain nachlesen. (Aber die sind ja vermutlich alle von Freimaurern verfaßt, oder?)
Und die Auferstehungs- und Pantokratorikonen, auf denen Christus dieses Siegeszeichen macht, stammen vermutlich alle von Satanisten, was?
Redaktion benachrichtigen Salomonisch? + …
#11   Sirilo   22:36:56 | Sonntag, 5. Februar 2006
@kali
Ich fürchte, Sie leiden an Sataneidomanie (dem Wahn, überall Satan zu sehen).
1. Die gestreckten Finger des Victory-Zeichens stehen für nichts anderes als das V von Victory (Sieg).
2. Ich habe mir eben meinen bundesdeutschen Personalausweis angeguckt: da ist kein Ziegenkopf auf der Rückseite, da sind nur abstrakte grafische Muster, welche das Fälschen des Ausweises verhindern sollen.
3. Ich habe mir ebenfalls gerade allerhand Waren mit Strichcode in meiner Küche angeschaut – bei keiner einzigen ist die ominöse Zahl 666 dabei.
Falls Sie Angst vor Satan haben, dann lassen Sie ihn nicht Ihr Denken und Ihre Wahrnehmung dominieren!
Redaktion benachrichtigen Die schlimmsten Prophezeihungen erfüllen sich
#3   Sirilo   16:15:28 | Samstag, 4. Februar 2006
@Erzengelchen
Als ich vor mehr als 40 Jahren das Abitur machte, versuchte mein damaliger Pfarrer (ein Prälat, Apostolischer Protonotar) mich zum Eintritt in das Priesterseminar zu bewegen. Eines der Argumente, weshalb ich Priester werden sollte, lautete: „Stell dir vor, wie es ist, wenn man Familie hat – die schreienden Kinder, das plärrende Baby, und überall in der Wohnung hängt Wäsche zum Trocknen.“ Dafür sei ein Pfarrhaus ein stiller Ort der Beschaulichkeit. – Da ging mir auf, daß Zölibat auch eine Form von „Vermeiden von Lasten“ sein kann, die man anderen auferlegt.
Ein weiteres Argument war: „Wir Priester standen schon bei allen Völkern und Kulturen in hohem Ansehen, z.B. schon bei den alten Ägyptern.“ Da habe ich Bauklötze gestaunt, daß ein christlicher Priester sich in einer Traditionslinie mit den Götzenpriestern des alten Ägyptens sieht. Später ging mir auf, daß dem tatsächlich so war; man übernahm ja sogar Amtsinsignien (Mitra und Krummstab) von den alten Ägyptern. Und der Klerus schuf sich seine eigene priviligierte Sonderwelt – auf Kosten der gewöhnlichen Menschen, die diejenigen alimentieren müssen, die ihnen Lasten auferlegen…
Redaktion benachrichtigen Die schlimmsten Prophezeihungen erfüllen sich
#1   Sirilo   15:37:39 | Samstag, 4. Februar 2006
Wer gibt ein Vorbild?
Es ist schon traurig, daß so viele Menschen es Kardinal Trujillo gleichtun und das Kinderkriegen anderen überlassen!
„Wehe euch Gesetzeslehrern, unerträgliche Lasten bürdet ihr den Menschen auf, und ihr selber rührt die Lasten mit keinem Finger an.“ (Lukas 11,46)
Redaktion benachrichtigen Splitter aus dem Leben von Hw. Gregor Hesse
#10   Sirilo   19:14:16 | Freitag, 3. Februar 2006
An Gott und Mensch glauben
?Lieber ein fettgefressener Chorherr, der an Gott glaubt, als ein verhärmter Seelsorger, der an den Menschen glaubt.?
Dies Bonmot klingt aufs erste Hören vielleicht sehr geistreich, entpuppt sich aber bei etwas Nachdenken als rechter Schmarrn. Denn wer wirklich an den Menschen glaubt, der glaubt an die Gottebenbildlichkeit des Menschen, und er glaubt daran, daß der Mensch Gott so wichtig war, daß Gott sich in Jesus Christus inkarniert hat. Jesus hat sich sogar „Menschensohn“ genannt, er ist der Mensch-Sohn par exellence. Ein weiser Glaubender (ich weiß nicht mehr, wer es war, aber es könnte Chesterton gewesen sein) hat einmal gesagt, ein (von uns Menschen aus gesehener) wichtiger Unterschied zwischen Gott und Teufel sei:
„Gott glaubt an den Menschen – der Teufel nicht.“
Weil Gott, der Schöpfer, an den Menschen glaubt, hat er ihm die Erlösung angeboten. Weil der Teufel nicht an den Menschen glaubt, hat er keinen Repekt vor ihm.
Für Christen dürfte zwischen an Gott glauben und an den Menschen glauben keine Kluft sein…
Redaktion benachrichtigen Dänisch oder dämlich?
#3   Sirilo   19:03:28 | Freitag, 3. Februar 2006
Vorsicht im Glashaus!
„Ihr selbstgerechtes Spiel mit den religiösen Gefühlen der Moslems kommt den Dänen teuer zu stehen.“
Kreuz.net sollte da mal vorsichtig sein und seinerseit Selbstgerechtigkeit vermeiden. Nicht nur, weil es meint, eine der inkriminierten Karikaturen wiedergeben zu müssen, sondern vor allem deshalb, weil schon häufig Äußerungen auf diesen Seiten zu lesen waren (und von der Redaktion toleriert wurden), der Islam sei teuflischen Ursprungs etc. Wenn erst die entsprechenden Ermittler der professionell Anstoß nehmenden Moslems mal auf kreuz.net aufmerksam werden, kann dieser Website auch noch so manches Ungemach drohen (siehe Hagalil, das vom moslemischen Hackern stillgelegt wurde).
Redaktion benachrichtigen Splitter aus dem Leben von Hw. Gregor Hesse
#7   Sirilo   18:43:13 | Freitag, 3. Februar 2006
Ganz im Gegenteil!
„Er stufte die Potter-Bücher als satanisch ein und erkannte in der Autorin Joanne Rowlings das Vorhandensein eines okkulten Wissens und einer dämonischen Inspiration, die möglicherweise aus einem Dämonenpakt resultiert.“
Dem muß ich wiedersprechen. Aufgrund meiner guten Beziehungen zum Erzengel Michael und zum Engel Metatron weiß ich, daß J. K. Rowlings keinen Dämonenpakt eingegangen ist, sondern daß sie im Gegenteil von Engeln damit beauftragt wurde, eine Reihe von Büchern zu schreiben, mit der die Magie diskreditiert und bei jungen Lesern veralbert werden sollte. Was ihr ja gelungen ist.
Redaktion benachrichtigen Wolf im Schafspelz?
#4   Sirilo   18:24:55 | Freitag, 3. Februar 2006
Wer ist es?
Wie heißt bitte der ominöse „Gläubige“? Bitte Roß und Reiter nennen!
Redaktion benachrichtigen Ein verlachter, verachteter, karrieretechnisch gescheiterter Priester
#42   Sirilo   12:45:33 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@Stimme aus dem Tradiland
Gerade bin ich beim Durchlesen dieses Threads in einem Ihrer Beiträge auf den Begriff „Pratzenkommunion“ gestoßen. Darf ich daraus schließen, daß man in Ihrer Diktion dann auch von „Maulkommunion“ oder „Fressenkommunion“ reden darf?
Redaktion benachrichtigen Es trifft nicht nur die Piusbruderschaft
#43   Sirilo   20:31:40 | Dienstag, 31. Januar 2006
@Sarto
„Nicht die Priesterbruderschaft muß sich bekehren, sondern das modernistische Rom.“
Da will doch ganz eindeutig wieder einmal der Schwanz mit dem Hund wedeln!
Redaktion benachrichtigen Die erste Enzyklika: von Dante inspiriert
#10   Sirilo   01:19:49 | Donnerstag, 26. Januar 2006
Erkenntnis
Da saß also wieder einmal ein Zölibatär am Schreibtisch und überlegte, was es wohl mit dem „Geschlechtsakt“, den er selbst nie erlebt hatte, auf sich haben könnte. Er wollte nämlich denen, für die der „Geschlechtsakt“ zu ihrem gelebten Leben gehört, klar machen, wie sie sich dabei zu verhalten hätten…
Ein Blinder will Sehenden Farbenlehre beibringen…
Redaktion benachrichtigen Vatikanzeitung verteidigt Evolutionstheorie
#9   Sirilo   16:46:07 | Montag, 23. Januar 2006
Wie steht’s mit dem Neandertaler?
Schon lange warte ich darauf, daß mir ein Anhänger der Theorie vom „Intelligent Design“ einmal erklärt, wie das mit dem Auftauchen und Aussterben der Neandertaler war. Waren die Neandertaler auch intelligent designed?
Und von theologischer Seite wüßte ich gern, wie das bei den Neandertalern mit der Erbsünde war? Oder ist die Erbsünde nur auf den Homo sapiens beschränkt. (Wenn ja, warum?)
Redaktion benachrichtigen Geschlechtergerecht?
#19   Sirilo   10:22:42 | Sonntag, 22. Januar 2006
Zum Bild
Leider fehlt in der kreuz.net-Meldung der Hinweis, daß die bildliche Darstellung der Dreifaltigkeit mit dem Heiligen Geist als Frau aus einer Kirche stammt: aus der Pfarrkirche von Urschalling (Oberbayern); und es stammt aus dem Mittelalter, aus einer Zeit also, als Emanzipation noch kein Thema war.
Was die Frage von Frauen als Priesterinnen angeht, müßte eigentlich Galater 3,27f gelten: „Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Da gibt es nicht mehr Juden und Griechen, Sklaven und Freie, Mann und Weib.“
Redaktion benachrichtigen EU-Parlament im Dienst der Homo-Propaganda
#33   Sirilo   17:44:44 | Freitag, 20. Januar 2006
@Brandenburgis
Giordano Bruno war „Wissenschaftsfeind“? Da lachen ja die Hühner!
„It is often maintained that Bruno was executed because of his Copernicanism and his belief in the infinity of inhabited worlds. In fact, we do not know the exact grounds on which he was declared a heretic because his file is missing from the records.“ (The Galileo Project)
Meines Wissens wurden die Prozeßunterlagen gegen Bruno bis heute nicht veröffentlicht.
Redaktion benachrichtigen EU-Parlament im Dienst der Homo-Propaganda
#28   Sirilo   17:09:27 | Freitag, 20. Januar 2006
@Brandenburgis
1. Worin besteht denn meine „extreme Kenntnislosigkeit“?
2. Von einem „Kreisen der Erde um die Sonne“ habe ich in meinem Beitrag nicht gesprochen.
3. Ist es ein Zeichen von christlicher Einstellung, jemanden aus dem Stand heraus zu beschimpfen, der anderer Meinung ist als Sie?
Redaktion benachrichtigen EU-Parlament im Dienst der Homo-Propaganda
#23   Sirilo   16:41:55 | Freitag, 20. Januar 2006
@Beobachterin
„Jedes totalitäre System ? und auch jedes totalitäre Denken ? bricht irgendwann in sich zusammen.“
Ja, z.B. ist auch das totalitäre Denken, dass die Sonne um die Erde kreist, in sich zusammengebrochen, obwohl man (= die katholische Inquisition) ihm noch im Jahr 1600 Giordano Bruno als Brandopfer dargebracht hatte.
Redaktion benachrichtigen Aus der ‘Times’ erfahren
#6   Sirilo   16:30:39 | Freitag, 20. Januar 2006
@Elendester Sünder
Wann und wo hat eigentlich Judas Deutsch gelernt?
Redaktion benachrichtigen In die Hose gegangen
#3   Sirilo   16:34:37 | Donnerstag, 19. Januar 2006
„Viva Maria“
…war ein Film aus dem Jahre 1965 von Louis Malle mit Brigitte Bardot und Jeanne Moreau; darin spielten die beiden zwei Tänzerinnen, die beide Maria hießen und in die Wirren der mexikanischen Revolution von 1910 gerieten.
In dem Film ist weit und breit keine Religionsverhöhnung zu sehen.
Redaktion benachrichtigen Ich hatte heute Gelegenheit, einem homosexuellen Mann zum Vater-Sein zu gratulieren
#12   Sirilo   16:27:24 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@Catharina / @Benedikt
@Catharina: Krankheit oder Sünde – was denn nun? Beides gleichzeitig kann’s ja nicht sein.
@Benedikt: Seit wann ist Liebe eine Krankheit, die therapiert werde muss?
(Liebe ist keine Krankheit, sondern eine Erfahrung, über die derjenige kaum kompetent sprechen kann, der sie noch nicht gemacht hat.)
Redaktion benachrichtigen Warnung vor Kindergottesdiensten
#13   Sirilo   21:35:28 | Montag, 16. Januar 2006
@Ansgar
Wie geht es Ihnen mit den „nüchternen Religionshallen“ der romanischen Kirchen?
Redaktion benachrichtigen Rom will aufs Gas steigen – die Lefebvristen auf die Bremse
#26   Sirilo   19:39:42 | Montag, 16. Januar 2006
„Mein Reich ist nicht von dieser Welt…“
Jesus hat doch vor Pilatus gesagt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Damit haben sog. „katholische Staaten“ keine Wurzel in der Lehre Christi.
Einer meiner Vorfahren wurde 1652 wegen seines evangelischen Glaubens aus dem „katholischen Staat“ Österreich vertrieben. Damals gingen die Büttel des Staates z.B. im Waldviertel von Haus zu Haus und fragten die Bewohner nach ihrer Konfession. Wenn sie nicht versicherten, katholisch zu sein, wurden die Insassen aus dem Haus vertrieben und ihr Haus- und Landbesitz konfisziert. Zehntausende verloren so ihre Heimat; sie fanden schließlich Asyl in der vom 30-jährigen Krieg verheerten Markgrafschaft Ansbach, der sie neuen Aufschwung brachten, während das österreichische Waldviertel in wirtschaftlicher Stagnation versank.
Redaktion benachrichtigen Der Zorn des Professors
#15   Sirilo   16:05:42 | Samstag, 14. Januar 2006
Das gab’s schon früher…
Das Phänomen der „Traditionalisten“, die für sich in Anspruch nehmen, sich in der Religion besser auszukennen als der Vatikan, gab es schon früher. So schreibt etwa Giuseppe Tomasi di Lampedusa in seinem Roman Il Gattopardo im Rahmen einer 1910 spielenden Szene:
„Carolina gehörte nämlich zu jenen Scharen von Katholiken, die überzeugt sind, die religiösen Wahrheiten besser zu kennen als der Papst; und die wenigen moderaten Neuerungen von Pius X., insbesondere die Abschaffung einiger zweitrangiger Feiertage, hatten sie schon früher in Rage versetzt. >Dieser Papst soll sich lieber um die eigenen Angelegenheiten kümmern, es wäre besser.<“
Dies wurde 1955 geschrieben, wohlgemerkt vor dem 2. Vatikanischen Konzil.
Redaktion benachrichtigen „Laßt uns die Vorstellung vom Limbus begraben“
#18   Sirilo   22:07:09 | Montag, 9. Januar 2006
Noch eine Frage
Kann jemand, der in den Himmel gekommen ist, dort wahrhaft selig werden, wenn er weiß, daß sein Ehepartner oder Kind (oder sonst ein Mensch, den er liebt) sich gleichzeitig in der Hölle befindet? Da muß sich doch in die Seligkeit unendlicher und ewiger tiefer Schmerz mischen…
Redaktion benachrichtigen „Laßt uns die Vorstellung vom Limbus begraben“
#4   Sirilo   19:26:57 | Montag, 9. Januar 2006
Wie geht das?
„Er unterliegt somit keiner körperlichen Strafe wie die verdammten Seelen in der Hölle.“
Wie kann eine Seele, die per Definition unkörperlich ist, eine körperliche Strafe erdulden?
Redaktion benachrichtigen Die ‘Grünen’ wollen mehr homo-ideologische Repression
#2   Sirilo   11:30:50 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Der Masturbation verfallen?
Woher weiß kreuz.net, dass die Gesellschaft „der Masturbation“ verfallen ist? Wie erfährt man solche Dinge? Wie hoch ist denn der Prozentsatz der Männer und Frauen, die der Masturbation verfallen sind? Auf welchen verlässlichen Quellen beruhen solche Aussagen?
Redaktion benachrichtigen Termin verkündet + …
#2   Sirilo   11:23:20 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Warum „widerwärtig“?
Warum ist die Darstellung eines jungen Mannes, der Sport bzw. Gymnastik treibt, „widerwärtig“?
Redaktion benachrichtigen Graue Zukunft für Deutschland
#7   Sirilo   20:56:37 | Samstag, 31. Dezember 2005
@richard: Bitte auf dem Teppich bleiben!
Die heutigen Deutschen haben auch gar nichts mit „Ötzis“ Stamm zu tun; die Vorfahren der Deutschen sind erst viel später eingewandert. Und vorher haben 1000 Jahre lang die Kelten hier gelebt und das Land kultiviert.
Redaktion benachrichtigen Eine Weihnachtsgeschichte
#4   Sirilo   16:44:18 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
Wie geht es den Christen im Irak?
Ich möchte auf einen anderen Aspekt hinweisen: Die Lage der Christen hat sich im Irak enorm verschlechtert.
Unter dem laizistischen Regime der Baath-Partei von Saddam Hussein genossen die Christen im Irak große Freiheit in ihrer Religionsausübung. Jetzt wurde der Islam zur Staatsreligion erklärt und es geben im Irak islamistisch orientierte Kreise (vor allem der Schiiten) den Ton an und versuchen, die Christen zu schikanieren, bis diese auswandern. Außerdem gibt es häufige Anschläge auf christliche Kirchen, Schulen, Kindergärten.
Und mit Unterstützung der amerikanischen Besatzer sind Missionare amerikanischer evangelikaler Sekten ins Land eingefallen und bemühen sich mit z.T. fragwürdigen Mitteln (Lebensmittellieferungen, Geldversprechen etc.), die orthodoxen und unierten Christen für ihre Denominationen zu gewinnen.
Redaktion benachrichtigen Die Wahrheit über das Johannesevangelium
#10   Sirilo   20:44:40 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
@Inderwild: „Eli, eli…“
„Eli, Eli, lema sabachtani“ (Matth. 27. 46: Mark. 15,34) ist *aramäisch*. Im Hebräischen lautet das Zitat (Psalm 22,2) „Eli, Eli, lama asabthani.“
Meine Frage nach der Unterdrückung der frühchristlichen aramäischen Schriften bleibt leider unbeantwortet.
Redaktion benachrichtigen Die Wahrheit über das Johannesevangelium
#4   Sirilo   18:54:00 | Dienstag, 27. Dezember 2005
Noch eine Frage
Die oben angeführte Antworten der Päpstlichen Bibelkommission habe ich schon 1953 im Alter von 10 Jahren gelesen: sie waren der Übersetzung des NT durch Pater Rösch beigefügt. Man musste also gar nicht Theologie zu studieren, um mit ihnen konfrontiert zu werden.
Aber schon damals haben sich mir zwei Fragen gestellt, auf die ich bis heute keine Antworten bekommen habe:
1. Warum hat Johannes, dessen Muttersprache Aramäisch war, nicht in dieser Sprache geschrieben, zumal Jesus ja auf Aramäisch gelehrt und gepredigt hat? Warum schrieb Johannes in einer Fremdsprache? Welche Übersetzungsungenauigkeiten sind in den griechischen Übersetzungen von Jesu Worten enthalten?
2. Warum hat die sich im 1. Jahrhundert etablierende Kirche alle aramäischen Aufzeichnungen von Berichten über Jesus vernichtet und nur die griechischen Texte überleben lassen? So haben wir nur sehr wenige originale Jesusworte („Tabitha kumi“, „Efata“, „Eli, eli lama sabachthani“); alles andere sind Übersetzungen, und wer sich mit der Problematik des Übersetzens befasst, der weiß: „traduttore, traditore“ (wie die Italiener sagen) – jede Übersetzung „verrät“ den Ausgangstext, weil sie immer irgendwo von ihm abweicht.
Redaktion benachrichtigen Jesus der Bastard?
#2   Sirilo   10:08:16 | Montag, 26. Dezember 2005
Ist das nötig?
Warum gibt kreuz.net den Äußerungen dieses Herrn Sabo soviel Raum und Publizität? Wäre es nicht besser, ihn zu ignorieren, anstatt seine Auslassungen weiterzuverbreiten?
Redaktion benachrichtigen Rückkehr des jüdischen Lebens
#6   Sirilo   16:52:44 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
Vielleicht…
Vielleicht hat das Münchner Ordinariat einfach noch ein schlechtes Gewissen wegen der antisemitischen Äußerungen des seinerzeitigen Erzbischofs, Michael Kardinal Faulhaber?
Redaktion benachrichtigen Die geheime Botschaft der Europa-Flagge
#5   Sirilo   22:12:31 | Dienstag, 13. Dezember 2005
@Morus: Wen meinen Sie?
Da Sie beharrlich „Coudenhoven-Kalgeri“ schreiben, scheinen Sie nicht recht zu wissen, um wen es geht. Der Mann hieß Coudenhove-Kalergi, wie Toby richtig schreibt.
Wenn schon Ihre Namensschreibung so fehlerhaft ist, wird es mit dem Wert Ihrer anderen Informationen zu dieser Persönlichkeit nicht besser aussehen.
Redaktion benachrichtigen Wer nicht mehr anziehend ist, muß sich scheinbar ausziehen
#18   Sirilo   14:04:38 | Montag, 12. Dezember 2005
@Benedikt:
Kann ich als Nicht-Drachenflieger ein Buch über Drachenfliegen schreiben? Natürlich kann ich das, indem ich abscheibe etc., aber jeder passionierte Drachenflieger wird merken, dass bei mir keine Erfahrung dahinter steht.
Wenn ich als Mann mit 37jähriger Erfahrung in leiblicher Liebe mit einer Frau Ausdrücke lese wie „Erregung der geschlechtlichen Lust“, dann sträuben sich mir die Nackenhaare, denn das klingt wie die unbeteiligte Beschreibung eines physiologischen Vorgangs durch ein völlig Unbeteiligten.
Bei der leiblichen Liebe geht es aber nicht um „Erregung der geschlechtlichen Lust“, es geht um Liebhaben, Zärtlichkeit, Hingabe, sich Verschenken, Einswerden. Es geht um Teilhabe an der Schöpferwonne Gottes (vgl. das Hohe Lied).
Über Dinge, die man nicht kennt und nicht erfahren hat, sollte man nicht reden, sondern schweigen.
(Gut, dass die Eingabebox mir hier eine kurze Antwort abverlangt, sonst könnte ich gleich weitschweifen über das Thema „Der latente Manichäismus des Klerus“…)
Redaktion benachrichtigen Wer nicht mehr anziehend ist, muß sich scheinbar ausziehen
#16   Sirilo   11:48:19 | Montag, 12. Dezember 2005
@Pater Lingen
Sie zitieren: „Wegen ihres verschiedenen Einflusses auf die Erregung der geschlechtlichen Lust werden die Körperteile eingeteilt ?“
Da stellt sich mir doch die Frage, wieso wissen eigentlich die Zölibatäre, die sich solche Dinge ausdenken, so genau Bescheid über den unterschiedlichen „Einfluss auf die Erregung der geschlechtlichen Lust über die Körperteile“, wenn sie in diesen Dingen keinerlei praktische Erfahrung haben sollten. Wer sind ihre Informanten?
Sirilo (kein Zölibatär, sondern 37 Jahre Ehemann ein und derselben Frau sowie Vater inzwischen erwachsener Kinder; überdies einfacher normaler Katholik (röm.-kath.) mit eigenem Verstand und eigener Vernunft.)
Redaktion benachrichtigen Verschmutzte Weihnacht + …
#1   Sirilo   08:33:01 | Montag, 12. Dezember 2005
Ein Morgengebet – für alle
Ein Morgengebet
(das hoffentlich für alle geeignet ist, egal ob sie „Modernisten“ oder „Traditionalisten“ – oder einfache, normale Katholiken wie der Beitragende – sind)
/Nach Schwester Miriam von Abile/
Mein Herr und Meister Jesus Christus!
Zu Beginn dieses neuen Tages komme ich zu Dir und bitte Dich in Demut und Vertrauen um Deinen Frieden, Deine Weisheit, Deine Kraft.
Gib, dass ich heute die Welt mit Augen betrachte, die voller Liebe sind.
Lass mich meine Nächsten als die Menschen annehmen, die Du durch mich hindurch lieben willst.
Schenke mir die Bereitschaft, ihnen mit Hingabe zu dienen und alles Gute, das Du in sie hineingelegt hast, zu entfalten.
Meine Worte sollen Sanftmut ausstrahlen, mein ganzes Verhalten soll Frieden stiften.
Möge meine Zunge nur dazu dienen, das Gute hervorzuheben.
Verschließe meine Ohren vor jedem übelwollenden Wort und jeder böswilligen Kritik.
Nur jene Gedanken, die Segen verbreiten, sollen in meinem Geiste haften bleiben.
Vor allem bewirke, o Herr, dass ich so voller Frohmut und Wohlwollen bin, dass alle, die mir begegnen, sowohl Deine Gegenwart als auch Deine Liebe spüren.
Bekleide mich mit dem Glanz Deiner Güte und Schönheit, damit ich Dich an diesem Tage offenbare.
Amen.
(Zitiert nach „Yashor – Der Hirte aus Harkin“ von Michael Morgental, Weitbrecht Verlag)
Redaktion benachrichtigen Wer nicht mehr anziehend ist, muß sich scheinbar ausziehen
#13   Sirilo   05:13:50 | Montag, 12. Dezember 2005
@VirOblationis – Sündenfall
In Genesis 1 lesen wir: Gott sprach: „Laßt uns den Menschen machen, nach unserem Bilde, uns ähnlich. (…) Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie. (…) Und Gott sah alles, was er geschaffen hatte, und siehe, es war sehr gut. (Nach der Herder-Bibel).
Daraus ist zu schließen:
a) Der Mensch in seiner Geschaffenheit als Mann und Frau ist nach Gottes Bild geschaffen;
b) deshalb ist der Leib des Menschen in seinem Wesen gut, und es ist völliger Unfug, ihn in „ehrbare“, „weniger ehrbare“ und „unerbahre“ Teile aufzuspalten. (Gerade mit der Physiologie der Zeugungsorgane hat sich Gott viel Mühe gegeben; es ist eine unangebrachte Kritik am Schöpfer, diese Organe, mit deren Hilfe die Menschheit seit Anbeginn das Leben weitergegeben hat, „unehrbar“ zu nennen.)
Wenn es in der Genesis weiter heißt: „Und sie erkannten, dass sie nackt waren“, so heißt das: sie erlebten, dass sie verschieden und damit einander fremd waren. Das Verdecken des Unterschieds war der Versuch, die plötzlich empfundene Fremdheit zu überbrücken. Seitdem sind die Zeugungsorgane die „private parts“, also die verborgenen, privaten Körperteile, an denen man sich – auch seelisch – besonders verletzlich weiß, weshalb man sie nur dem Partner offenbart, auf den man sich bedingungslos verlassen kann. Die Bedeckung ist eine Frage des Selbstschutzes und der gesellschaftlichen Schicklichkeit, nicht der „Ehrbarkeit“ oder „Unehrbarkeit.“
Redaktion benachrichtigen Wer nicht mehr anziehend ist, muß sich scheinbar ausziehen
#9   Sirilo   17:16:24 | Sonntag, 11. Dezember 2005
@Pater Lingen
Wie kommt es nur, dass der Schöpfer es wagte, den Menschen mit „unehrbaren“ Körperteilen zu schaffen? Und außerdem noch die Zeugung neuen menschlichen Lebens solchen „unehrbaren“ Körperteilen zu überlassen?
Übrigens interessiert mich noch die Begründung, warum manche Körperteile „unehrbar“ und „weniger ehrbar“ sind.
Redaktion benachrichtigen Rom hinter Regensburg
#7   Sirilo   19:05:58 | Samstag, 10. Dezember 2005
Kleruskongregation und Laienräte
Seit wann ist die Kleruskongregation für die Beurteilung von Laienräte zuständig?
Redaktion benachrichtigen Entschuldige Dich, Carla!
#11   Sirilo   00:12:58 | Samstag, 10. Dezember 2005
Mal abwarten, bis alles auf den Tisch kommt!
Die Tatsache, dass Gotovina im Dezember auf Teneriffa verhaftet wurde, sagt noch nichts darüber, wo er sich im September aufhielt. Da wird noch einiges ans Licht kommen!
Redaktion benachrichtigen Rom hinter Regensburg
#3   Sirilo   00:36:52 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
„Organismen“
So, Pfarrgemeinderäte etc. sind „Organismen“! Was für welche denn? Bakterien, Viren, Parasiten?
Redaktion benachrichtigen Ein Papier voll fachlicher Inkompetenz
#4   Sirilo   12:29:22 | Dienstag, 6. Dezember 2005
@Peccator
Wenn Homosexualität eine Krankheit ist, dann kann sie keine Sünde sein. Koronare Herzkrankheit, Diabetes, Zyklothymie und Parkinson-Syndrom z.B. sind ja auch keine Sünde, oder?
Redaktion benachrichtigen Akt der Aggression + …
#2   Sirilo   11:38:35 | Sonntag, 4. Dezember 2005
Urheber des Gedichts…
…ist Rainer Maria Rilke. Es ist nicht fair, ein Gedicht abzudrucken und den Autor dabei zu verschweigen!
Redaktion benachrichtigen „Verletzung ihrer Menschenrechte im Namen der Religion“
#4   Sirilo   11:34:12 | Sonntag, 4. Dezember 2005
@Knecht Ruprecht
Bitte erst genau lesen, dann erst meckern!
Hier geht es nicht um das europäische Parlament (der EU), sondern um die Parlamentarische Versammlung des Europa-Rates. Und das ist etwas anderes!
Redaktion benachrichtigen So nicht, Frau Minister!
#20   Sirilo   22:45:38 | Freitag, 2. Dezember 2005
Wie kann man Frauen zum Gebären zwingen?
Mal eine ganz andere, konkrete Frage: Gesetzt den Fall, man würde die Abtreibung in Deutschland verbieten – wie könnte man dann Frauen zwingen, ihr Kind auszutragen und zu gebären und nicht heimlich abzutreiben? Dafür habe ich bisher noch keinerlei Vorschläge gehört.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche ist nicht die „größte transnationale Schwulenorganisation“
#24   Sirilo   00:18:25 | Mittwoch, 30. November 2005
@Knecht Ruprecht
Wenn Homosexualität denn eine Krankheit ist, wer hat dann diese Krankheit geschaffen? Dann gehört sie ja zur Natur wie alle anderen natürlichen Krankheiten…
Redaktion benachrichtigen Die Kirche ist nicht die „größte transnationale Schwulenorganisation“
#22   Sirilo   22:14:41 | Dienstag, 29. November 2005
Können Linkshänder Priester werden?
Es ist jetzt an der Zeit, dass endlich einmal über den Skandal diskutiert wird, dass es unter den Priestern so viele Linkshänder gibt. Linkshändigkeit ist pervers, nur die Rechtshändigkeit entspricht dem Naturgesetz.
Schon bei Moses heißt es: „Und die Linkshändigen sind dem Herrn ein Gräuel, und sie sollen ausgemerzt werden aus dem Volke Israel.“
Gibt es etwa sogar schon unter den Bischöfen und Kardinälen Linkshänder? Gott bewahre!
Redaktion benachrichtigen Unterschiede
#6   Sirilo   21:57:54 | Samstag, 26. November 2005
Wie man’s macht…
Hätte der Kardinal seine Messe in einer Kirche der Patriotischen Vereinigung gehalten, dann würde man ihm jetzt Kollaboration mit diesen „Patrioten“ vorwerfen. Und hätte er die Messe in einer Untergrundkirche gehalten, dann hätte er seine Glaubensbrüder gefährdet (siehe Verhaftungen in der evangelischen Kirche nach Bushs Gottesdienstbesuch).
Übrigens hat man nichts davon gehört, dass Bush gegen diese Verhaftungen protestiert oder sich für die Verhafteten eingesetzt hätte.
Ich meine, der Kardinal hat sich richtig verhalten – „klug wie die Schlangen“, wie der HERR selbst geraten hat.
Redaktion benachrichtigen Eine Bitte an den Papst
#21   Sirilo   09:26:16 | Mittwoch, 23. November 2005
Judenmission durch FSSPX
„Es würde mich interessieren, wie viele Juden bisher von FSSPX zum Christentum bekehrt wurden. Weiß das jemand?“, schrieb ich gestern.
Da keiner der sonst so eifrig hier schreibenden FSSPX-Sympathisanten auf diese Frage geantwortet hat, nehme ich an, dass es bisher keine von FSSPX initiierten Bekehrungen gläubiger Juden gibt.
Es ist anscheinend eben doch einfacher, von der „V2-Kirche“ etwas zu fordern, als es selber zu verwirklichen.
Redaktion benachrichtigen Meditation über die Person + …
#23   Sirilo   20:55:12 | Dienstag, 22. November 2005
@Benedikt: Nachkommen eines Zölibatärs?
Da Erzbischof Johann Philipp von Schönborn keine leiblichen Nachkommen hatte, kann er kein Vorfahr von Kardinal Christoph Schönborn gewesen sein.
Fußnote zum Thema Handkommunion: Zumindest im Abendmahlssaal wurde die Handkommunin praktiziert, denn Jesus sagte (nach dem griechischen Text des NT): Labete, phagete (nehmt und esset). Dass mit „nehmen“ in die Hand nehmen gemeint ist, erkennt man daran, dass zuvor dasselbe Wort (labein/ nehmen) verwendet wird, als es heißt „er nahm das Brot“ (labon ton arton). Wenn also Jesus selbst die Handkommunion praktiziert hat, wird er doch niemanden in die Hölle schicken, nur weil der auch die Handkommunion praktiziert. Oder?
Redaktion benachrichtigen Eine Bitte an den Papst
#12   Sirilo   20:28:53 | Dienstag, 22. November 2005
Judenmission
Es würde mich interessieren, wie viele Juden bisher von FSSPX zum Christentum bekehrt wurden. Weiß das jemand?
Redaktion benachrichtigen ‘kreuz.net’ Bericht bestätigt – Kardinal dementiert
#16   Sirilo   21:40:20 | Montag, 21. November 2005
Wo war der Heilige Geist?
Wenn ich die Argumente der FSSPX-Anhänger lese, dann frage ich mich: Wie konnte es sein, dass der Heilige Geist die Tausende von Konzilsbischöfen und alle Päpste nach Pius XII. in die Irre gehen ließ und nur den Erzbischof Lefebvre erleuchtete? Und Jesus, der gesagt hat, „Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt“, soll alle mit dem Papst einigen Bischöfe verlassen haben und nur noch FSSPX&Co. begleiten? Das erscheint mir fantastisch…
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Versöhnung am Telefon
#9   Sirilo   22:00:36 | Samstag, 19. November 2005
„Kirchenfürst“?
Seit wann gibt es wieder einen „Kirchenfürst“?
Reicht es nicht, dass Monaco einen neuen Fürsten hat?
Wozu braucht die Kirche Christi Fürsten?
Redaktion benachrichtigen Kardinal fällt Bischof in den Rücken
#6   Sirilo   22:14:12 | Mittwoch, 16. November 2005
Das Regensburger Modell
…scheint zu sein: Der Laie hat Kirchensteuer zu zahlen und ansonsten den Mund zu halten. (Übrigens: Wenn man den Mund nicht aufmachen darf, ist Mundkomunion nicht möglich…)
Redaktion benachrichtigen Ein Pater gibt Entwarnung und wird dafür verwarnt
#62   Sirilo   18:47:31 | Sonntag, 13. November 2005
@Frl.Ilse
Leider habe ich den 6. HP noch nicht gelesen (die ersten 5 schon), sodass ich zu Ihrer Frage nichts sagen kann. Für möglich halte ich es schon, da Frau R. sehr belesen ist und dies und das aus der engl. Literatur entlehnt hat.
Redaktion benachrichtigen Ein Pater gibt Entwarnung und wird dafür verwarnt
#59   Sirilo   22:59:51 | Samstag, 12. November 2005
Literatur ist keine Beschreibung von Wirklichkeit1
Erzählende Literatur ist Fiktion, Erfindung, eine Art kontrolliertes Träumen. Es ist unsinnig, an sie die Maßstäbe eines Tatsachenberichts oder einer philosophischen Weltdeutung anlegen zu wollen. Jeder Leser eines Romans weiß, dass dessen Handlung und Personen durch und durch erfunden sind.
Jeder Leser von Harry Potter weiß, dass es Harry Potter, Hogwarts, die Zauberschule und das ganze Zaubererpersonal in Wirklichkeit nicht gibt; der Leser weiß, dass er sich beim Lesen in einer erfundenen Welt befindet, die mit der realen Welt wenig zu tun hat. Jeder Leser weiß auch, dass es die Magie von Hogwarts, Lord Voldemort und die dämonischen Geschöpfe etc. nicht gibt und dass auch die Autorin nicht behauptet, dass es sie gebe. Und dass die Magie in Hogwarts nichts mit der „Magie“ in der realen Welt zu tun hat.
So wie der Mensch die Fähigkeit zum Träumen hat (und um seiner geistigen Gesundheit willen auch braucht), so hat er die Fähigkeit, fiktive Welten zu erfinden und sie lesen nachzuerfinden.
Jedem ist es unbenommen, keine Lust auf Literatur zu haben, aber es wird lächerlich, wenn Leute, die das Wesen der Literatur nicht verstehen, mit theologischen oder philosophischen Argumenten gegen die Windmühlen der Fiktionalität anreiten. Es ist völlig vergebens – die Literatur reagiert nämlich nicht darauf.
(Ich habe Literaturwissenschft studiert und als Student mit J.R.R.Tolkien und C.S.Lewis korrespondiert und arbeite seit 25 Jahren als literarischer Übersetzer und Autor.)
Redaktion benachrichtigen Ein Pater gibt Entwarnung und wird dafür verwarnt
#36   Sirilo   00:27:08 | Samstag, 12. November 2005
Weitere „gefährliche“ Bücher
Ich bin beunruhigt, dass hier immer nur gegen ein einziges Werk (Harry Potter) Stellung bezogen wird, wenn es darum geht, der Magie und der Zauberei den Garaus zu machen. Deshalb möchte ich auf einige Bücher und Texte hinweisen, in denen ebenfalls solche schlimmen Dinge stehen:
Gebrüder Grimm, Kinder- und Hausmärchen
J.W.v. Goethe, Faust
W. Shakespeare, Macbeth / Der Sturm / Hamlet
W.v.Niebelschütz, Der Blaue Kammerherr
O. Preußler, Die Kleine Hexe
M.Ende, Der Wunschpunsch
J.Fowles, Der Magus
Tausendundeine Nacht
Die Arthus-Legende
Die Werke des Hl. Albertus Magnus
Aufmerksame und aufrechte Leser werden gebeten, weitere zu inkriminierende Titel zu nennen.
Redaktion benachrichtigen Neupriester-Theologie
#27   Sirilo   22:32:38 | Mittwoch, 9. November 2005
Zum Thema „Zölibat“
Und Gott sprach: „Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei, deshalb laßt uns ihm eine Hilfe machen.“
(1. Buch Moses)
Redaktion benachrichtigen Mit Bedacht und Begeisterung + …
#9   Sirilo   23:03:20 | Sonntag, 6. November 2005
@richard
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viele Arbeitsplätze der Bau dieser „Luxusautos“ sichert?
Redaktion benachrichtigen Zwei Bayern im Vatikan + …
#10   Sirilo   21:57:55 | Freitag, 4. November 2005
Homophilie im Klerus schon vor VK2
Als ich 1958 im Alter von 15 Jahren an Jugendexerzitien teilnahm, kam es im Sprechzimmer des Novizenmeisters nach der dort abgelegten Beichte zu homophilen Avancen dieses Novizenmeisters, eines Ordenspriesters, der damals als Jugendseelsorger weithin bekannt und angesehen war. Da mir die Sache zuwider war, wehrte ich ab und verließ das Zimmer.
(Dies war vor dem Konzil, und der Pater war ein strenger Verfechter des Zölibats und der lateinischen Messe!)
Somit hat die Tatsache, daß sich Homophile im Klerus befinden, nichts mit „konziliaren Seminaren“ etc. zu tun. Ich glaube, das war schon immer so und wird immer so sein.
Redaktion benachrichtigen Schmerzensgrenze erreicht: „Die Christen“ treten an
#12   Sirilo   20:26:09 | Donnerstag, 3. November 2005
@richard
Bitte keinen Quatsch verbreiten!
Die griechischen Wörter dêmos (Land, Gebiet, Gau; Volk, Gemeinde; Volksversammlung) und demós (Fett) sind verschiedenen Ursprungs und haben nichts miteinander zu tun.
Ihre Argumentation ist etwa so, als würde man im Deutschen sagen, Volk komme von Wolke…
Redaktion benachrichtigen Erneuerung mit dem Preßlufthammer
#18   Sirilo   22:25:58 | Samstag, 29. Oktober 2005
@marcellus
„fettleibige Pfaffen mit ihren fetten Hintern“ – diese Sprache zeigt, wes Geistes Kind Sie sind…
Ich kenne solche Sprache aus folgenden Epochen:
a) Polemik der Reformatoren gegen den kath. Klerus
b) Hetze der Jakobiner gegen die kath. Kirche
c) bolschewistische Hetze gegen orthoxe Priester
d) NS-Sprache gegen kath. Pfarrer
Redaktion benachrichtigen Unehrliche Antwort
#18   Sirilo   20:46:54 | Sonntag, 2. Oktober 2005
@Athanasius
Könnten Sie bitte in Zukunft so nett sein und die von Ihnen angeführten Zitate auf Deutsch mitteilen? Zum einen hat Kardinal Ratzinger auf Deutsch geschrieben, deshalb sollte man seine Worte auch in der Originalsprache wiedergeben; zum zweiten kann nicht jeder Leser dieses Forums Englisch, und es ist schon etwas arrogant, diesen Lesern etwas unübersetzt auf Englisch hinzuknallen, was eigentlich auf Deutsch verfaßt wurde.
Redaktion benachrichtigen Abstecher ins Kinderkrankenhaus + …
#6   Sirilo   21:30:25 | Freitag, 30. September 2005
Statuen auf Bergen?
Wie groß wäre die Erregung, wenn man eine Statue des Rübezahl dort oben aufgestellt hätte, oder des Königs Laurin aus dem Rosengarten?
Redaktion benachrichtigen Willkommen unser Freund – der Feind
#11   Sirilo   20:14:37 | Samstag, 24. September 2005
@Athanasius
Da Papst Pius X. und Anna Katharina Emmerich nicht auf Englisch gesprochen haben, wäre es eine selbstverständliche Geste der Höflichkeit gegenüber den Lesern einer deutschsprachigen Website, diese Außerungen auf Deutsch zu zitieren. Zitate auf Englisch in diesem Rahmen sind ein Zeichen der Arroganz des Autors: „Wenn ihr nicht Enhlisch könnt, seid ihr selber schuld…“
Redaktion benachrichtigen Ein Kardinal bittet Allah
#39   Sirilo   17:49:17 | Freitag, 23. September 2005
Wie sagte Jesus für „Gott“?
Nur eine Fußnote: Jesus sprach und predigte Aramäisch, und in dieser seiner Muttersprache sagte er für Gott „elâhâ“ bzw.„allâhâ“, das natürlich mit dem arabischen „allah“verwandt ist.
Wer sich also am realen Jesus orientiert, wird also nicht krampfhaft aus „allah“ ein Unwort machen wollen…
Redaktion benachrichtigen Was ist die Theorie vom intelligenten Designer?
#15   Sirilo   10:48:15 | Freitag, 23. September 2005
@VirOblationis
In dem von mir geschilderten Fall haben weder Menschen noch Engel die Schöpfung beeinträchtigt. Die Schöpfung selbst hat einen Fehler gemacht…
Redaktion benachrichtigen Ein Kardinal bittet Allah
#31   Sirilo   08:13:12 | Freitag, 23. September 2005
@Athanasius
Es ist nicht gerade die feine christliche Art, dann, wenn man keine richtigen Argumente mehr hat, den anderen als SAUDUMM zu bezeichnen.
Die ganze Aufregung ist sowieso künstlich gemacht, um wieder einmal einem Kardinal etwas am Zeuge flicken zu können und ihn der Häresie zu verdächtigen.
Es ist eigentlich ganz einfach: Jede Sprache hat ihr eigenes Wort für Gott: God, Dieu, Dio, Dios, Theos, Deus, Bozhe, Kamisama, Elohim etc. etc. Und das arabische Wort für „Gott“ ist nun mal Allah, ob es uns gefällt oder nicht.
Daß die christliche, trinitarische Gottesvorstellung von der sozusagen „monistischen“ Gottesvorstellung des Islam (die auf die alttestamentarische Gottesvorstellung zurückgreift) verschieden ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber einem Kardinal Glaubensabfall zu unterstellen, weil er aus Höflichkeit das Wort für Gott aus der Sprache seiner Gastgeber verwendet, ist schon arg weit hergeholt.
Redaktion benachrichtigen Was ist die Theorie vom intelligenten Designer?
#13   Sirilo   08:01:14 | Freitag, 23. September 2005
@Irenäus
In dem von mir geschilderten Fall geht es weder um den Verfall von „bestem technischen Gerät“ noch um „Müll-DNA“, sondern um einen „Betriebsunfall“ bei der Zellteilung.
So wie ein guter Programmierer Programmfehler durch gute Programmierung und ausreichenden Test ausschließen muß, müßte ein „intelligenter Designer“ solche Betriebsunfälle ausschließen. Wenn der „intelligente Designer“ auch noch allmächtig und allwissend ist, dann stellen ihm solche Betriebsunfälle ein schlechtes Zeugnis aus!
Redaktion benachrichtigen Ein Kardinal bittet Allah
#27   Sirilo   22:28:16 | Donnerstag, 22. September 2005
Gesu Kristu huwa Bin Alla.
Die Bewohner vom Malta, die Malteser, sind seid Urzeiten (Mission durch den Apostel Petrus) katholische Christen; ihre Sprache, Maltesisch, ist ein arabischer Dialekt. „Jesus Christus ist der Sohn Gottes“ heißt auf Maltesisch „Gesu Kristu huwa Bin Alla“. „Alla“ (= Allah) ist also die christlich-maltesische Bezeichnung für „Gott“.
Sind jetzt die Malteser alle Häretiker oder was? Oder müßten sie sagen: „G.K. huwa Bin God/Bi Dio/Bin Gott“ oder was?
Redaktion benachrichtigen Was ist die Theorie vom intelligenten Designer?
#9   Sirilo   21:49:40 | Mittwoch, 21. September 2005
Wie intelligent ist der „Intelligente Designer“?
Ich kenne eine junge Dame, die ohne rechte Hand geboren wurde (amniotische Dysmelie), und zwar nicht exogen bedingt als Folge von Contergan-Einnahme (o.ä.) der Mutter während der Schwangerschaft, sondern endogen als „Betriebsunfall“ während der frühen Zellteilung der befruchteten Zelle; statistisch gesehen kommen solche Betriebsunfälle 3mal auf 100.000 Geburten vor.
Wie intelligent ist der Designer, in dessen Design solche „Betriebsunfälle“ vorkommen?
Redaktion benachrichtigen Bischof für 6.000 Katholiken + …
#7   Sirilo   10:52:26 | Mittwoch, 14. September 2005
@Dr. Enderfers
Ich bin kein Strohmann und gehöre – außer der katholischen Kirche – keiner Organisation an. Warum solche Verdächtigungen? („Wir sind Kirche“ kenne ich nur aus der Presse.)
Ich habe mich an dem Begriff „depperter Adam“ gestoßen. Adam war bestimmt nicht deppert, denn es heißt ja im Schöpfungsbericht: „Und Gott sah, daß es gut war.“ Also muß Adam mindestens mit normaler menschlicher Intelligenz begabt gewesen sein…
Redaktion benachrichtigen Römische Rückendeckung
#33   Sirilo   08:42:06 | Mittwoch, 14. September 2005
Fürstbischof – mit devotem Höfling?
Der Regensburger Bischof G. Müller hatte vor einiger Zeit eine eigene wöchentliche Sendung in einem Privatfernsehsender. Eine halbe Stunde lang wurde er von einem Journalisten über die Vorgänge im Bistum befragt. Sehr modern, oder?
Allerdings war der befragende Journalist sein eigener Pressereferent, und der stellte Seiner Exzellenz genau die Fragen, die Exzellenz ihm zuvor zu fragen befohlen hatte. Also Fernsehen nach Art totalitärer Staaten – oder Angst vor den Fragen wirklicher Journalisten…
Da diese Art von Sendung in der Öffentlichkeit mehr Gelächter als Achtung erntete, wurde sie eingestellt…
Redaktion benachrichtigen Bischof für 6.000 Katholiken + …
#5   Sirilo   20:44:21 | Dienstag, 13. September 2005
Depperter Adam?
@Ignatius:
Warum hat eigentlich Gott in seiner unendlichen Weisheit einen „depperten Adam“ geschaffen? Etwas mehr Intelligenz bei Adam – und dann wäre uns der Sündenfall erspart geblieben???
Redaktion benachrichtigen Römische Rückendeckung
#17   Sirilo   20:33:06 | Dienstag, 13. September 2005
Was darf ein Laie?
Es ist doch ganz einfach: Ein Laie darf Kirchensteuer zahlen und ansonsten den Mund halten…
Redaktion benachrichtigen Fatima, Staubsauger und Turbane
#17   Sirilo   20:29:40 | Montag, 29. August 2005
Warum in „Fatima“?
Weiß jemand, warum Maria an einem Ort erschienen ist, der nach der Tochter des Propheten Mohammed (Fatima) benannt wurde?
Redaktion benachrichtigen Ein Sumpf sexueller Unordnung
#24   Sirilo   20:47:23 | Freitag, 26. August 2005
Manches hier klingt wie Nazi-Tiraden
Wenn ich lese, wie haßerfüllt hier manche schreiben (z.B.„Homopest“ u.ä.), die sich selbst als gute Christen betrachten, dann fühle ich mich auf fatale Weise an das Dritte Reich erinnert: Auch damals schürte man den Haß gegen Homophile und Homosexuelle, um sie schließlich in KZs zu sperren und umzubringen.
Wo bleibt hier Christi Liebe zu den Mitmenschen? „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“
Manchen frommen Kommentator hier stört der Splitter im Auge des anderen, ohne daß er den Balken im eigenen Auge sieht.
Redaktion benachrichtigen Theophilos III. ist neuer Patriarch in Jerusalem
#3   Sirilo   21:11:53 | Dienstag, 23. August 2005
Bischöfe und Staat
Da in Deutschland die Bischöfe vom Staat besoldet werden, ist es nur recht und billig, daß der Staat mit ihrer Ernennung einverstanden sein muß und von ihnen einen Eid auf die Verfassung verlangt. (Bei den Beamten ist es ähnlich.)
Redaktion benachrichtigen Ich weiß nicht, was sich die ‘Drewermänner’ und ‘Küngs’ dabei denken
#30   Sirilo   20:55:46 | Dienstag, 23. August 2005
„für alle“ oder „für viele“
Was Jesus bei der Einsetzung der Eucharistie beim Letzten Abendmahl wirklich in seiner Muttersprache Aramäisch gesagt hat, wissen wir leider nicht, da keine aramäische Version der Evangelien auf uns gekommen ist.
Im griechischen Originaltext der Evangelien sagt er „peri pollon“, das heißt auf Deutsch: „für die Vielen, für die Meisten, für die Mehrzahl, für die große Menge, für die Mehrheit“ – ein relativer Begriff. Alle minus Einer ist auch die Mehrheit – und zugleich fast alle…
Im übrigen möchte ich hier, wo es in diesem Forum von theologischem Fachwissen nur so wimmelt, einmal eine Frage stellen, auf die mir noch kein Theologe (egal welcher Richtung) eine plausible Antwort geben konnte: Warum hat Jesus, der des Lesens und Schreibens mächtig war, nicht selber ein Buch mit seiner Lehre geschrieben, sozusagen die authentische Aussage aus der Quelle?
Jetzt haben wir vom NT ca. 5000 Handschriften mit insgesamt 150.000 Textabweichungen, also keinen völlig eindeutigen Text; manche der Schreibfehler, die im Laufe der Textgeschichte sich eingeschlichen haben, sind inzwischen schon ehrwürdige Gegenstände von Predigten, wie z.B. das „Kamel“, das nicht durch ein Nadelöhr gehen soll. Hier hat ein Schreiber statt „kamilos“ (Schiffstau) „kamelos“ (Kamel) geschrieben, und seitdem meint alle Welt, Jesus habe das unsinnige Bild eines Kamels in einem Nadelöhr verwendet; dabei sagte er: „Eher geht ein Schiffstau durch ein Nadelöhr…“, ein Bild, das man leicht nachvollziehen kann.
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: Brisanter Text
#9   Sirilo   20:10:12 | Dienstag, 23. August 2005
@Bonaventura
Was ist bitte ein „Lumumba-Gottesdienst“?
Was hat der ermordete Ministerpräsident des Kongo, Lumumba, mit Gottesdiensten zu tun?
Redaktion benachrichtigen „Wie kann Jesus seinen Leib und sein Blut austeilen?“
#26   Sirilo   23:14:54 | Sonntag, 21. August 2005
@Evelin „Nehmet und esset“
„Christus hat den Aposteln seinen Leib in den Mund gereicht.“
Davon steht aber in den Evangelien nichts. Der griechische Originaltext des „Nehmet und esset“ lautet „labete, phagete“. „Labete“ ist der Imperativ Plural von „lambanein“, und das heißt „fassen, nehmen, anfassen, ergreifen, an sich nehmen, mit sich nehmen etc.“
Für eine Mundkommunion gibt es im Neuen Testament keinen Anhaltspunkt.
Redaktion benachrichtigen Der letzte Tag in Deutschland
#39   Sirilo   22:55:59 | Sonntag, 21. August 2005
Zur Kritik am Papst
Bei der Einsetzung des Fischers Simon in sein Petrus-Amt sagte Jesus: „Du bist Petrus (= der Felsenmann), und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.“
Wenn also Traditionalisten behaupten, die letzten Päpste seien vom wahren Glauben abgewichen, dann hieße dies ja, dass die Pforten der Hölle den Felsen überwältigt hätten und Jesus somit Unrecht hatte mit seiner Vorhersage…
Wenn man aber Jesus glaubt, dann muss man auch den Papst so akzeptieren, wie er ist. Oder man denkt sich eben eine von der Kirche abweichende Richtung aus, die sich „päpstlicher als der Papst“ gebärdet.
Redaktion benachrichtigen „Wie kann Jesus seinen Leib und sein Blut austeilen?“
#22   Sirilo   22:36:05 | Sonntag, 21. August 2005
Jesus praktizierte Handkommunion
Bei der Einsetzung des eucharistischen Sakraments im Abendmahlsaal sagte Jesus: „Nehmet hin und esset…“, und dann praktizierte er mit seinen Aposteln die Handkommunion…
Warum also von konservativer Seite diese Polemik gegen die Handkommunion?
Redaktion benachrichtigen Dicke Post vom Weltjugendtag
#15   Sirilo   20:57:51 | Dienstag, 16. August 2005
@H. Mohrmann – Christliche Popmusik etc.
Man kommt bei der Lektüre mancher Beiträge aus dem Staunen nicht heraus. Zuerst soll John Lennon ein Satanist gewesen sein, dann haben die Juden Paul Simon und Art Garfunkel christliche Popmusik hervorgebracht…
Wenn man beobachtet, wie die eifrigen Vertreter diverser Richtungen der Katholizität sich gegenseitig beschimpfen (als Apostaten, Schismatiker, Sünder, Ketzer usw.) kann man leicht zu dem Schluss kommen, es sei förderlicher für die Menschheit, wenn es keine Religion mehr gäbe.
Zumindest im Himmlischen Jerusalem wird es ja keine Religion mehr geben; dann braucht man sie nicht mehr, weil man weiß und sieht…
Redaktion benachrichtigen Vorschläge zur Liturgie mit „Grüßen aus dem heidnischen Brandenburg“
#6   Sirilo   21:19:00 | Dienstag, 9. August 2005
Kultsprache
„Für den Opfergottesdienst muß grundsätzlich die Kultsprache der Kirche verwendet werden.“
Zwei Fragen, die nicht beanwortet werden:
1. Welche ist denn die Kultsprache der Kirche?
2. Warum „muß sie grundsätzlich“ verwendet werden?
Falls mit der Kultsprache Latein gemeint sein soll: Wieso diese Bevorzugung des Lateinischen? Die Sprache Jesus Christi war Aramäisch, die Verkündigungssprache der Apostel neben dem Aramäischen das Griechische (das Jesus vermutlich auch beherrschte). Das Neue Testament ist auf Griechisch verfaßt.
Latein an sich hat keinen besonderen Bezug zu Jesus Christus; höchstens, dass es die Sprache derer war, die ihn ans Kreuz schlugen, dazu die Verwaltungssprache eines auf Gewalt und Menschenverachtung aufgebauten Weltreiches. Erst durch die Verflechtung von kirchlicher und staatlicher Autorität unter Kaiser Konstantin wurde die Verwaltungssprache Latein zur Kirchensprache. Aber eine besondere Beziehung des Latein zur Botschaft Jesu ist nicht zu erkennen.
Redaktion benachrichtigen Evangelische Armut
#7   Sirilo   00:15:22 | Mittwoch, 3. August 2005
Woher hat der Herr Bischof sein Geld?
In der Diözese Regensburg kürzt der Bischof einem aufmüpfigen Priester die Rente. Interessant.
Um wessen Gelder handelt es sich eigentlich dabei? Kommt die Rente aus dem Vermögen des Bischofs? Nein. Kommt sie aus Geldern, die der Bischof durch Geschäftstätigkeit eingenommen hat? Nein. Die Rente des Priesters wird gezahlt aus der Kirchensteuer, die der Staat freundlicherweise einsammelt. Dabei wird Kirchensteuer auch von denen eingehoben, die nicht in die Kirche gehen oder anderer Meinung sind als der Bischof.
Wenn also der Bischof einem Priester die aus diesen Geldern fließende Rente kürzt, müßte er dann nicht 1. die Kirchensteuerzahler um ihre Zustimmung zur Kürzung fragen (nach dem Prinzip: No taxation without representation, d.h. wer Steuern zahlt, soll mitentscheiden, was mit den Steuerngeldern geschieht) und 2. die Kirchensteuerzahlungen aufmüpfiger Katholiken zurückweisen. Aber wenn es um Geld geht, ist der Klerus nie zimperlich. Er legt sogar großen Wert darauf, auch von den Prostituierten, deren Tätigkeit er schärfstens verwirft, Kirchensteuer einzufordern, also indirekt von der Sünde zu profitieren.
Der Bischof selbst bekommt sein Gehalt (etwa in der Höhe der Bezüge eines Ministers) übrigens nicht aus den Kirchensteuern, sondern direkt vom Staat, d.h. aus allgemeinen Steuermitteln. Das bedeutet: auch Staatsbürger, die nicht der Kirche angehören, alimentieren mit ihren Steuern die Kirchenführer, von denen sie als Ungläubige oder „Relativisten“ geschmäht werden.
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#25   Sirilo   23:16:19 | Sonntag, 31. Juli 2005
@Miles Christi: Betr. Schlusswort
Kein Mensch hat davon gesprochen, ein Kind „Luzifer“ zu nennen. Was soll dieses Ablenken auf andere Themen? Es ging nur um „Lilith“.
Im übrigen ist Luzifer ja kein Dämon, sondern ein Teufel, und das ist doch wohl eine andere Kategorie. (So schlimm scheinen die Teufel aber auch nicht zu sein, denn Baden-Württemberg wurde jahrelang von einem Ministerpräsidenten namens „Teufel“ regiert, der pikanterweise der *Christlich*-Demokratischen Union angehört, und da habe ich von keinem frommen Menschen Protest gegen den teuflischen Namen gehört. ;-) )
Da wir gerade bei Namen sind: Miles Christi heißt ja „Soldat Christi“. In den Evangelien lese ich aber nirgendwo etwas davon, dass Jesus Christus Soldaten haben wollte oder brauchte. Im Gegenteil, er sagte: „Wer das Schwert ergreift, wird durch das Schwert umkommen“ und lehnte Kampf ab: „Liebet eure Feinde, tuet Gutes denen, die euch hassen“. Was soll also „Soldat Christi“ bedeuten? Reicht „Jünger Christi“ nicht aus? Oder soll’s bald wieder in einen Krieg oder Kreuzzug gehen?
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#22   Sirilo   13:55:25 | Sonntag, 31. Juli 2005
@MilesChristi: Re „Lilith“
Ich glaube an die Existenz Gottes. Das ist für mich das Wesentliche. Ich weiß von der Existenz von Dämonen, aber als Christ gebe ich mich nicht mit ihnen ab. Deshalb haben sie keine Macht über mein Leben, und ich muss sie nicht fürchten.
„Lilith“ ist ein Wort aus verschiedenen Menschensprachen, nicht aus einer Dämonensprache. Menschen können Dämonen einen menschlichen Namen geben, aber deshalb ist doch der Name ein Menschenwort und kein Dämonenwort. Genauso wie heute jeder „Martin“, der dem Wortsinn nach dem heidnischen Gott Mars geweiht ist, durch die Taufe Jesus Christus angehört und damit die ursprüngliche Bedeutung seines Namens hinfällig geworden ist, so ist jedes Mädchen, das auf „Lilith“ getauft ist, durch die Taufe Jesus Christus angehörig und heiligt so den Namen Lilith – egal aus welcher Sprache er stammt.
Chongono gehört übrigens keiner der indischen Sprachfamilien an; es steht allein wie etwa das Buruschaski im Himalaya.
Last but not least: Ich hoffe, Du gräbst nicht aus irgendeiner obskuren Quelle aus, dass irgendwo in irgendeiner Kabbalah oder dergleichen der Name „Sirilo“ auch einen Dämon oder Teufel bezeichnet…
Nix für ungut! ;-)
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#20   Sirilo   12:55:28 | Sonntag, 31. Juli 2005
Thema: Der Name „Lilith“
Seit wann ist die Kabbalah für Christen maßgebend? Sind wir nicht alle in und durch Christus befreit? Ist nicht „dem Reinen alles rein“? Wieso muss jemand, der in Christus geborgen ist, sich mit Dämonen beschäftigen?
Übrigens, im Chongono (einer in Indien gesprochenen Sprache) bedeutet Lilith „die Schöne“ und ist dort ein häufiger Mädchenname, auch und gerade unter Christinnen, die im übrigen von der Kabbalah nichts wissen, sondern auf Jesus Christus vertrauen.
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#17   Sirilo   23:51:49 | Samstag, 30. Juli 2005
@Miles Christi – wegen Lilith
Was soll das Getue mit dem Namen „Lilith“? Das ist ein semitischer Frauenname mit der Bedeutung „die Nächtliche“ (verwandt mit arabisch Leila/Laila, „die Dunkle, die Dunkelhaarige, die Nacht“). Im Pentateuch kommt dieser Name nicht vor; die Auffassung, Lilith habe eine Dämonin geheißen, stammt aus dem jüdischen Volksglauben, und der dürfte wohl für Katholiken nicht sonderlich relevant sein.
Auch so mancher „urchristliche“ Name nimmt Bezug auf heidnische Gottheiten, „Martinus“ ist. z.B. „der dem Mars Geweihte“, „Alfred“ ist „der mit den Alben Ratende“, „Irmtrud“ ist „die Zaubererin des Himmelsgottes“…
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#15   Sirilo   23:28:32 | Samstag, 30. Juli 2005
@Bonifatius: „Wie die Tiere die Lust ausleben“
Lieber Bonifatius,
„Gott hat im 6. Gebot uns Menschen wissen lassen, nicht wie Tiere die Lust auszuleben, sondern unsere Triebe zu beherrschen“ – da sind einige Irrtümer drin!
1. Im 6. Gebot ist von den Tieren und ihrer Lust überhaupt nicht die Rede.
2. Die Tiere leben keineswegs „ihre Lust aus“, sondern gehorchen dem Fortpflanzungstrieb, der ihnen vom Schöpfer eingegeben wurde. Die Tiere tun also nichts Verwerfliches, sondern etwas zutiefst Natürliches, und das meist nur während der besonderen Fortpflanzungszeit (Brunft). Menschen ein „tierisches Verhalten“ zuzuschreiben bedeutet, die Schöpfung in der Natur herabzuwürdigen.
3. Beim Menschen hat die Geschlechtlichkeit noch eine weit umfassendere Aufgabe als nur die Fortpflanzung. Das ist daraus ersichtlich, daß der Mensch das ganze Jahr über geschlechtlich aktiv sein kann, nicht nur auf eine Brunftzeit beschränkt. Und daß der Mensch auch noch geschlechtlich aktiv sein kann, wenn die Fortpflanzungsfunktion schon erloschen ist.
Wer (wie gewisse Kirchenleute, die aufgrund ihres zölibatären Lebens keinerlei praktische Ahnung von menschlicher geschlechtlicher Aktivität haben) die Meinung vertritt, die menschliche Geschlechtlichkeit diene in erster Linie der Fortpflanzung, der reduziert eine dem Menschen eigentümliche Form der interpersonalen Kommunikation („ein Fleisch sein“) auf die Fortpflanzungsfunktion der Tiere.
Gebt den Tieren, was den Tieren gehört, und gebt den Menschen, was den Menschen gemäß ist!
Redaktion benachrichtigen Damnatio memoriae?
#5   Sirilo   23:02:25 | Samstag, 30. Juli 2005
Laissez faire – durch Bischof Krenn?
Er wies den damaligen Dekan der Hochschule an, ihm baldmöglichst einen Entwurf für ein neues Statut vorzulegen.
Rund zehn Jahre geschah jedoch nichts.
Wenn ein Bischof eine Anweisung gibt, etwas solle „baldmöglichst“ geschehen, und dann duldet, daß „rund zehn Jahre nichts geschieht“, dann wirft das doch ein recht fragwürdiges Licht auf ihn als Leiter seiner Diözese. In keinem Betrieb der freien Wirtschaft würde ein Chef dulden, daß man zehn Jahre lang sich nicht um eine dringliche Anordnung seinerseits kümmert.
Es gibt für den gesunden Menschenverstand nur eine Deutung von Bischof Krenns Verhalten: Entweder war ihm das Hochschulstatut selbst schnurz und piepe, oder sein Führungsstil in solchen Dingen war generell „laissez faire“ – laß doch die Leute machen oder nicht machen, was sie wollen.
PS: Ich bin nicht aus Österreich und habe zu dem Komplex St. Pölten mangels Wissen keine dezidierte Meinung. Aber obige Anmerkung mußte ich loswerden, da sich dieser Schluß mir aufdrängte.
Redaktion benachrichtigen Ein billiger Trick
#14   Sirilo   00:05:44 | Freitag, 29. Juli 2005
Bitte korrekt bleiben
Es geht bei den diplomatischen Schwierigkeiten zwischen dem Vatikan und Israel nicht um „die Juden“, sondern um die Regierung des Herrn Ariel Scharon, mit dem viele Juden in und außerhalb Israels durchaus nicht einverstanden sind. Scharon, ein Kriegsverbrecher (siehe Vorkommnisse im Lager Shatila u.a. im Libanon in den 80er Jahren), hält sich grundsätzlich nicht an Abkommen, die ihm nicht passen, ob sie mit den Palästinensern, den Amerikanern, der EU oder mit dem Vatikan odser sonstwem geschlossen wurden. Aber dieses Verhalten sollte man keinesfalls der Gesamtheit der Juden in die Schuhe schieben und auch nicht irgendwelche antisemitischen Schlüsse daraus ableiten.
Redaktion benachrichtigen Ein unnötiges und schreckliches Unglück?
#5   Sirilo   20:54:13 | Dienstag, 26. Juli 2005
Urteile ohne authentische Grundlage
Haben wir den autorisierten Originaltext der Worte des Kardinals von Westminster vorliegen?
NEIN!
Haben wir eine autorisierte Übersetzung seiner Worte ins Deutsche vorliegen?
NEIN!
Aber schon sondern selbstgerechte (selbsternannte Gerechte) „Fromme“ hämische Worte über diesen Mann ab und plustern sich scheinheilig auf. Sucht nur die Splitter in den Augen anderen, aber gebt bloß die Balken im eigenen Auge nicht her!
Redaktion benachrichtigen Urlaubspläne + …
#1   Sirilo   22:15:35 | Mittwoch, 29. Juni 2005
Zu Israel
Sitzt in der Redaktion von kreuz.net ein Wahrsager? Noch bevor die Demonstrationen in Jerusalem stattgefunden haben, weiß man dort, daß sie „unzüchtig“ sein werden. Woher diese Information aus der Zukunft?
Redaktion benachrichtigen „Zentralkomitee“- Generalsekretär gescheitert
#6   Sirilo   22:00:25 | Mittwoch, 29. Juni 2005
@graham amor
1. Nach der Lehre der Kirche gehören alle gültig Getauften der katholischen Kirche an.
2. Die Bischöfe werden nicht von Gott eingesetzt, sondern vom Papst. Und der Papst wird von den Kardinälen gewählt. Und das sind Bischöfe, die vom Papst ernannt wurden. Gott tritt bei keiner dieser Einsetzungen, Wahlen und Ernennungen in Erscheinung.
Redaktion benachrichtigen Das Gespenst der Unfruchtbarkeit
#6   Sirilo   20:38:20 | Dienstag, 28. Juni 2005
Verwundert und verwirrt…
Nach der Lektüre dieses Berichts fühle ich mich nicht aufgeklärt oder informiert, sondern verwundert und verwirrt:
a) Was haben Chlamydien mit der angeblichen „sexuellen Revolution“ zu tun? b) Was für „Kinder“ hatte eigentlich die sexuelle Revolution, die sie jetzt fressen kann?
Weiß da jemand mehr?
Redaktion benachrichtigen Es lebe die Meinungsfreiheit!
#7   Sirilo   22:32:31 | Sonntag, 26. Juni 2005
Warum nur Allgemeinplätze?
Es ist schade, daß in dem mit etwas weinerlichem Ton abgefaßten Artikel keine konkreten Beispiele der beklagten Vorkommnisse aufgeführt sind. Alles nur Allgemeinplätze; nirgends werden Roß und Reiter genannt.
Dafür möchte ich zwei Beispiele dafür nennen, daß von christlicher Seite durchaus immer noch Verhöhnungen des Judentums geduldet werden. Da ist zum einen der Regensburger Dom mit seiner Darstellung der „Judensau“, die immer noch an der Außenmauer der Kirche prangt und die Juden verhöhnt. Und da ist zum zweiten die Darstellung der Synagoge im Bamberger Dom als blinder und besiegter Frau. Angesichts der Versuche des letzten Papstes, gute Beziehungen mit dem Judentum herzustellen, wäre es an der Zeit, diese verunglimpfenden Darstellungen aus vergangenen Zeiten von den Domen zu entfernen und in die Museen zu bringen…
Redaktion benachrichtigen „Das sind Wilde“
#25   Sirilo   10:41:23 | Sonntag, 12. Juni 2005
Kann der Schöpfer sündigen?
Man muss sich wundern, wenn man heute noch von der „Sünde von Sodom und Gomorrha“ liest. Die Wissenschaft weiß inzwischen, dass die Veranlagung zur Homosexualität durch vorgeburtliche Vorgänge (endokrinologische Prozesse im Mutterleib) determiniert wird, also ebenso „natürlich“ ist wie etwa die Veranlagung zur Linkshändigkeit. Und so wie der Schöpfer die Möglichkeit zur Linkshändigkeit in den Menschen einprogrammiert hat, hat er auch die Möglichkeit zur Homosexualität einprogrammiert.
In der Bibel steht, der Hase sei ein Wiederkäuer. Trotzdem wird heute in diesem Punkt keiner mehr der Bibel folgen, sondern den Erkenntnissen der Zoologie. Was die „Sünde von Sodom und Gomorrha“ angeht, sollte man den Erkenntnissen der Anthropologie folgen, und nicht den Vorurteilen, die vor 3000 Jahren in einer Nomadengesellschaft aufgekommen sind…
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