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#33 wiener 09:51:14 | Mittwoch, 13. September 2006
@ athanasius die Frauenkommunionhelfer („Pastoralassistentinnen“) hatten sich völlig als Priester verkleidet
(in moderner Albe und Stola.) 1. es ist zu unterscheiden zwischen (bischöflich beauftragten) kommunionspenderinnen
und pastoralassistentinnen. die meisten beauftragten ao. kommunionspender/innen stehen in keinem dienstlichen
verhältnis zur kirche. 2. die kleidung für personen im liturgischen dienst ist die albe. talar u. rochett
(wie sie oft auch von ministrant/innen getragen werden) sind im gegensatz dazu eigentlich klerikerkleidung.
3. es ist auszuschließen, dass kommunionspender/innen eine stola getragen haben. hier dürfte ihnen ihr
ideologisch verblendetes auge einen streich gespielt haben.
#25 wiener 09:45:49 | Mittwoch, 13. September 2006
für die rechte des geborenen kindes! zu den grundrechten gehört das recht auf bildung. dafür wurde
als große soziale errungenschaft die allgemeine schulpflicht eingeführt, die dafür sorge trägt, dass
kinder und jugendliche eine vergleichbare grund-bildung erhalten. die aufsicht über die qualität des
schulunterrichtes obliegt den staatlichen behörden. eltern haben das recht, im rahmen ihrer möglichkeiten
für ihr kind die geeignete und ihnen am besten erscheindende schule zu wählen und auch im rahmen der
schulischen mitbestimmung einfluss auf die ausbildung zu nehmen (natürlich ohne dabei den lehrplan außer
kraft setzen zu können). wenn eltern ihren kindern dieses grundrecht auf bildung in einer öffentlichen
schule verweigern und sie auch sonst sozial möglichst vollständig abschotten wollen, dann schaden sie
ihrem kind. dies ist eine form des missbrauchs. ich frage mich, warum so viele hier – völlig zu recht –
die rechte der ungeborenen immer wieder betonen, aber dann ganz anders reden, wenn es um die rechte der
geborenen kinder geht?!
@ alle ich halte aber fest und möchte es nochmals betonen, dass die genannte eucharistiefeier ja wohl
keine papstaudienz war und ich es daher für recht fragwüdig und unnötig halte, dieses thema hier weiter
breitzutreten.
audienz? Verheiratete Frauen tragen während der Audienzen beim Heiligen Vater gewöhnlich einen schwarzen
Schleier. meines wissens hat es sich bei der veranstaltung um eine eucharistiefeier und nicht um eine
papstaudienz gehalten. hier hält nicht der stellvertreter audienzen, sondern die kommunikanten empfangen
in der eucharistie den, dessen vikar der papst nur ist. daher gelten hier wohl auch andere maßstäbe
als im vatikanischen hofzeremoniell. oder wird eine hl. messe, die der papst feiert, automatisch zur audienz
degradiert?
@ beobachterin, c. hüller etc- nochmals: die berichteten tatsachen sind völlig unproblematisch – selbstverständlich.
aber bei der veröffentlichung fragt man sich doch auch: cui bono? – was will die kreuz.net-redaktion
zb. damit erreichen, dass sie dem papst eine nicht ganz koshere familiengeschichte attestiert? wem nützt
die information, dass die mutter unehelich zur welt kam? und was, frau beobachterin, soll man darüber
dann „diskutieren“? wem nützt es, ein bild zu bringen, das den papst beim schneuzen zeigt? natürlich
schneuzt sich ein papst (das war sogar mir bekannt, herr hüller). und der papst wird auch noch andere
dinge machen, die ganz menschlich sind. dennoch muss ich fotos davon – wenn es sie denn gibt – nicht permanent
verwenden. man merkt bei der bildauswahl von kreuz.net die absicht und ist daher verstimmt. und ich bin
längst nicht der erste, der dies so sieht.
@ rudolfsohn gut, meine frage hätte besser lauten sollen: und das fällt ihnen erst bei diesem artikel
auf (nämlich dass kreuz.net gern unkatholische propaganda betreibt)?
selbstverständlich … … ist sachlich eine story über die familiäre herkunft des papstes absolut
kein problem. und es wäre nicht der erwähnung wert. wenn man aber den kontext von kreuz.net ansieht,
fällt auf, dass der papst gern in ein etwas schräges licht gesetzt wird. die bildauswahl spricht bände.
es wird großer wert auf angebliche theologische irrwege gelegt. es wird moniert, dass prof. ratzinger
früher krawatte getragen hat. man sucht bilder von papstliturgien, wo er in möglichst lächerlicher
oder seltsamer pose zu sehen ist (zb. beim schneuzen …). und wenn man all das zusammen nimmt, erscheint
ein bericht, der von den familiären wurzeln des papstes spricht, in einem anderen licht. die eltern fanden
sich über kontaktanzeigen, die großmutter unehelich … sachlich völlig unproblematisch, aber im gesamt
der kreuz.net-berichterstattung bleibt ein beigeschmack, dass hier mit dem finger auf den hl. vater gezeigt
werden soll. und das steht kreuz.net nicht zu.
bezeichnend … … übrigens, dass sich nur wenige finden, die bereit sind, sich inhaltlich mit der predigt
zu befassen. da sind primitiv-vulgäre ergüsse rund um liturgische vorlieben allemal einfacher.
@ rudolfsohn Mir ist unverständlich, warum kreuz.net nicht mehr katholisches Gespür aufbringt und statt
dessen solch einen Mist veröffentlicht. und das fällt ihnen erst jetzt auf?
sensation: kreuz.net-redaktion korrigiert sich! … leider nur in der von mir angesprochenen akkusativ-dativ-verwechslung
(gummiüberzügen statt gummiüberzüge). die restliche formulierung schient der redaktion hingegen keine
korrektur wert. anscheinend ist man auf die abstrusen wortschöpfungs-klimmzüge auch nich stolz.
irreführende überschrift?! was hat die „redaktion“ denn bewogen, diesen satz als überschrift zu wählen?
er gibt weder den gesamtduktus noch eine konkrete aussage der predigt wider. erst wenn man in den text
schaut, wird klar, wie das jesaja-wort von der „rache gottes“ zu verstehen ist: Die endgültige Auslegung
des Prophetenwortes finden wir in dem, der am Kreuz gestorben ist – in Jesus, dem menschgewordenen Sohn
Gottes. Seine „Rache“ ist das Kreuz: das Nein zur Gewalt, die „Liebe bis ans Ende“. Diesen Gott brauchen
wir. also: wer immer diese überschrift ausgewählt hat – eine glatte journalistische fehlleistung!
warum so … geschwollen? beim ehelichen Akt die männlichen Fortpflanzungsorgane mit Gummiüberzüge
zu isolieren. […] Latexhäute jetzt üben wir alle noch einmal (in der überschrift und in kombination
mit dem terminus „…-bischof“ geht es doch auch schon): die dinger heißen kon – do – me. und man kann
durchaus sagen: ein kondom verwenden. „umschreibungen“ wie sie oben stehen deuten wiederum auf ein leicht
unentspanntes (man könnte sagen: pubertär-verklemmtes) verhältnis zur körperlichkeit oder einfach
auf sprachliche defizite (dafür wäre die verwendung des akkusativs anstelle des dativs ein indiz) hin.
wiener fordert: kreuz.net, tue buße! es kommt nicht oft vor, aber ich muss ‘beobachterin’ zum teil recht
geben, wenn sie sagt: Es wird Zeit, daß die Öffentlichkeit einmal wach wird und zur Kenntnis nimmt,
was sich da abspielt und wer aktiv dazu beiträgt, daß der Haß gegen die katholische Kirche verstärkt
wird. in diesem sinne fordere ich kreuz.net auf, endlich damit aufzuhören, permanent aktiv gegen die
katholische kirche zu arbeiten, indem sie ständig amt und person des hl. vaters herabwürdigt, seine
gegner in unverhältnismäßiger weise ihr gift versprühen lässt und sich alles andere als „katholisch“
erweist. ich fordere kreuz.net auf, damit aufzuhören, die ganze katholische morallehre ausschließlich
auf den bereich der gleichgeschlechtlichen beziehungen zu reduzieren. ich fordere kreuz.net dazu auf,
hasstiraden gegen juden, homosexuelle, moslems … (in artikeln wie in lesermeinungen) zu beenden bzw.
zu unterbinden. ich fordere kreuz.net auf, jegliche rechtsradikale propaganda einzustellen. vielleicht
ist es noch nicht zu spät: kehrt um!
die piusbrüder … … dürften ja recht rasch mit ihren disziplinierungen und dem rausschmiss bei der
hand sein: einer hat es gewagt, öffentlich von bevorstehenden also möglichen) „problemen“ zu sprechen –
da aber die bruderschaft per definitionem unfehlbar und damit auch völlig problemfrei zu sein hat, muss
dieser nestbeschmutzer halt eliminiert werden. ein anderer wagte es anscheinend, eine versöhnung mit
rom als erstrebenswert anzusehen – weg mit ihm! die weiteren hätten die vorgenannten in nicht näher
definierter weise „unterstützt“ und flogen deshalb gleich mit raus. bin ich froh, dass die piusbrüder
nicht katholisch sind und in der katholischen kirche niemals eine entscheidende rolle spielen werden.
eine solche form von ideologiebesessenheit und gewaltherrschaft, wie sie sie in den eigenen reihen praktizieren,
hat in der kirche nämlich keinen platz. aber selbst über die „ungerechten“ exkommunikationen jammern,
die ihnen völlig zu recht widerfahren sind. ich frage mich nur, warum einige „römische kreise“ dieser
sich scheinbar immer weiter zersplitternden splittergruppe immer wieder goldene brücken bauen.
wieso „stiller kanon“? wie kommt der autor darauf, dass der hl. vater hier den „stillen kanon“ präferiert?
wo er doch in aller deutlichkeit sagt: Man müsse das Hochgebet deutlich sprechen und die vorgeschriebenen
Momente der Stille einhalten. Wenn das Hochgebet mit Innerlichkeit und Redekunst gesprochen werde, könnten
die Dinge besser werden, glaubt der Papst.
#20 wiener 13:45:52 | Donnerstag, 7. September 2006
grotesk ein (häretischer?) schismatiker erklärt, warum die anderen schismatiker häretiker sind. eine
krähe hackt der anderen wohl doch die augen aus. aber das als „katholische nachricht“ zu präsentieren?!?
ich bin froh, dass die ganzen (im grunde protestantischen oder protestantisierenden) spaltungen nicht
für sich in anspruch nehmen können, katholisch zu sein. und „p.“ lingen (wenn ers denn ist) beklagt
sich darüber, dass andere sich an stelle des papstes setzen – es wird immer grotesker
@ malachias sehr treffend haben sie die von ihnen benutzte bezeichnung „konzilssekte“ für die römisch-katholische
kirche mit einem „teuflischen“ smiley versehen. wer die kirche meint als „sekte“ diskreditieren zu dürfen,
handelt diabolisch und antikirchlich. und wer gegen die kirche handelt, handelt gegen christus. spalterisch,
verwirrend, diabolisch. bekehren sie sich!
@ richard du vergisst aber noch einiges: was ist mit den krebskranken. sind ja auch nur parasiten, die
von der natur wegen ihrer sünden (rauchen, ungesundes leben, zu viel essen&trinken, falsche gene, zu
viel in der sonne …) ausgesiebt werden. oder die verkehrsopfer: natürliche auslese – survival of the
fittest?!? was ist mit den opfern von umweltkatastrophen – da fällt uns sicher auch noch etwas ein. es
gab ja schon „christen“, die den tsunami als rache gottes für den sextourismus verstanden haben. also
richi: leg los, mach nicht jetzt schon schlapp!!! und: was haben WIR eigentlich schlimmes getan, dass
wir DICH ertragen müssen???
@ richard Man kann sagen das AIDS der natürliche Weg der Natur ist sich von geselschaftlichen asozialen
Parasiten zu befreien, da der Staat dies ja leider nicht macht im Gegenteil dieses Perverse Gesocks wird
zu ihren Mißetaten ja noch ermutigt. diese äußerung ist in ihrer ignoranz und feindseligkeit gegenüber
kranken mitmenschen bodenlos und verabscheuungswürdig. der autor scheint sich geradezu darüber zu freuen,
dass es die krankheit gibt. kleine frage: was sagst du dann zb den afrikanern in ländern, in denen aids
eine der haupt-todesursachen ist? ist das auch nur ein weg „der natur“, „sich von parasiten“ zu „befreien“?
und wer gibt dir das recht, andere menschen als „parasiten“ zu bezeichnen? das ist ein jargon, der vollkommen
indiskutabel und widerwärtig ist. richard, du widerst mich an.
@ bernado … extrem klerikalistischen und durch und durch vorkonziliar-autoritären Argumentationsfigur.
ist es „extrem-klerikalistisch“ wenn man einem zuständigen bischof die kompetenz zuspricht, das zu entscheiden,
was nun einmal seine ureigene aufgabe ist: zu prüfen, wen er zum prietser weiht und wen nicht? ist es
„vorkonziliar-autoritär“, wenn man die autorität des bsichöflichen leitungsamtes ernst nimmt? und –
wie vorkonziliar! – vielleicht auch noch dem bischof das urteil darüber zutraut, weil man ihm das entsprechende
vertrauen entgegen bringt? wahrscheinlich wäre es weder „extrem-klerikalistisch“ noch „vorkonziliar-autoritär“,
wenn man alle kirchlichen entscheidungen einfach der institution überlässt, die sicherlich unfehlbar
ist: der kreuz.net-redaktion. das sollten wir tun. ps: die einschätzung meiner person als „vorkonziliar-autoritär“
könnte manche der hier mitdiskutierenden gehörig durcheinander bringen ;) tröstlich nur, dass du dies
offenbar beleidigend meinst. das gibt grund zur hoffnung.
@ br. theo wenn sie das so sehen wollen. für mich ist ein forum wie dieses hier eine ziemlich virtuelle
sache. will sagen, dass ich mich durch äußerungen – egal von wem sie stammen – nicht bedroht oder eingeschüchtert
fühle. betroffen machen mich dagegen äußerungen, die zu körperlicher gewalt und damit zu straftaten
aufrufen. und da wurde hier in diesem forum u.a. „gewünscht“ bzw. dazu aufgefordert, homosexuelle „an
baukränen aufzuhängen“ und ähnlich abscheuliche äußerungen. derartige verbale entgleisungen finde
ich in diesem forum aus den reihen der sog. „hs-befürworter“ nicht. und wie war das noch mit dem „wie
man in den wald hineinruft …“? wenn man sich anschaut, wie hier von manchen postern homosexuelle grob
und aufs geschmackloseste beleidigt werden, wie hier manche auf unterstem gossenniveau herumkrakeelen –
da ist der schwerpunkt eindeutig auf der „hs-feindlichen“ seite zu sehen.
@ exbochumer faszinierend: alle, die nicht auf deinen hetzerischen kurs einschwenken, sondern eine eher
abwägende und die rolle des bischofs würdigende position einnehmen – wie ich es versuche – werden von
dir als „satansdiener“ bezeichnet. sehr aufschlussreich. auch die äußerung: „… ist und bleibt ein
ärgernis“ – klar, der mann darf sich einfach nicht ändern oder gar entwickeln. dann müssten wir ja
die schublade wieder aufmachen, in den wir ihn gesteckt haben. wie kann ein „exbochumer“ (oder ein priester
aus der schweiz, oder ein poster aus berlin …) sich eigentlich ein urteil über jemanden erlauben, den
er – vermutlich – nur aus dem zu kennen meint, was hier auf kreuz.net von ihm bzw. über ihn berichtet
wurde? könnte satan vielleicht auch dahinter stecken, wenn man sich weigert, sorgsam aufgebaute feindbilder
zu revidieren?
na wie schön … … dass hier wieder einige ganz genau wissen wie der linzer bischof seine diözese
gefälligst zu leiten hat und wie nicht. anscheinend hat sich der bischof für eine andere vorgehensweise
entschieden – es ist davon auszugehen dass dies in absprache mit dem apostolischen nuntius erfolgt ist.
schließlich ist der bischof der zuständige und verantwortliche. er hat im juni die gründe, die zum
aufschub geführt haben, festgestellt, und es ist seine aufgabe zu beurteilen, ob diese gründe unverändert
vorliegen oder nicht. ihm werden dazu die notwendigen informationen vorliegen. ein „öffentliches abschwören“
des weihekandidaten zu fordern oder aus der distanz zu reklamieren ist dagegen eher kontraproduktiv.
@ dani c. sie müssen ja schlimme erfahrungen gemacht haben (oder sind es am ende gar keine erfahrungen?).
ich jedenfalls bin bisher aufgrund meiner christlichen (katholischen) einstellungen noch von keinem einzigen
homosexuellen angegriffen, bedroht oder diskriminiert worden.
@ bernado, stimme d.v. @ bernado: der bischof scheint es nicht für „unumgänglich“ zu halten, dass eine
öffentliche korrektur erfolgt. die tatsache, dass die weihe jetzt stattfinden wird, ist ja nun auch beleg
dafür, dass die gründe, die zum aufschub geführt haben, nun nicht mehr vorliegen. ich vermute, dass
diese feststellung dem bischof ausreicht, der wohl auch von sich aus ein nochmaliges aufkochen der diskussion
nicht wünscht. daher können wir zu kenntnis nehmen, dass die äußerungen im besagten interview null
und nichtig sind. @ stimme d.v.: auch wenn alles dagegen spricht – ich gebe meine hoffnung nicht auf,
dass auch in der redaktion von kreuz.net ein wenig vernunft einkehren könnte. die tatsache, dass der
titel bisher nicht geändert wurde, spricht natürlich eher nicht dafür, aber warum soll uns die red.
nicht einmal (positiv) überraschen?
@ r.ruhrgebietler sprechen sie herrn golatz demzufolge die möglichkeit/fähigkeit/das recht ab, sich
zu entwickeln? ich bin froh, dass der katholische glaube uns die möglichkeit der entwicklung, der bekehrung
zugesteht, die wir immer wieder nötig haben. wenn nun jetzt anscheinend ein derartiger prozess stattgefunden
hat, ist das doch ein grund zur freude, oder täusche ich mich da? ein beharren auf einzementierten vorurteilen
dagegen hat dagegen sicher mit einer christlichen haltung nichts zu tun.
bitte an die redaktion habe folgende bitte an die redaktion gerichtet: bei allem verständnis für pointierte
formulierungen: ich bitte darum, die bezeichnung „skandaldiakon“ auszutauschen. sie legt eine totalidentifikation
der person des herrn golatz mit seinen äußerungen in dem bekannten „standard“-interview nahe, die ihn
nur auf dieses verkürzt. man kann – wenn man will – das interview als „skandalös“ bezeichnen. aber die
person des interviewten in folge selbst als „skandal“ zu bezeichnen, ist unpassend.
@ rudolfsohn: skandal… ? nun hat aber der weihekandidat nach einer – dem bischof ausreichend erscheinenden –
bedenkzeit wohl seine haltung in diesen fragen überdacht und revidiert. zumindest so weit, dass der bsichof
es nun für angebracht hält, ihn zur priesterweihe zuzulassen. also hat wohl eine klärung stattgefunden.
das ist einmal zu akzeptieren. zu „skandalös“: mir geht es heute nicht darum, alle strittigen und falschen
aussagen des herrn golatz aus seinem standard-interview noch einmal durchzukauen. ich bin nur über die
wortkreation „skandaldiakon“ gestolpert, da sie eine totalidentifikation der person des herrn golatz (den
vermutlich niemand persönlich kennt) mit seinen – zu recht – kritisierten äußerungen in einem interview
auszudrücken scheint. und ihm eine veränderung nicht zugestehen möchte nach dem motto: einmal „skandaldiakon“,
immer „skandaldiakon“. übrigens: jeder diakon, priester, jede/r getaufte christ/in sollte „skandal-“
diakon, priester oder christ/in sein: nämlich ein stein des anstoßes für seine mitmenschen. die botschaft
jesu christi (der bedingungslosen liebe, des kreuzes, der auferstehung) ist ein skandalon – in diesem
sinne wünsche ich mir „skandalöse“ christen!
fragwürdig wie denn nun: hat die diözese es nun bestätigt, oder hat der pressesprecher gesagt, nichts
zu wissen – oder beides (wer ist aber dann „die diözese“, die „bestätigt“ – wenn nicht deren pressesprecher)???
im artikel stehen beide (widersprüchliche) aussagen unverbunden nebeneinander. fragwürdig ist auch die
bezeichnung „skandaldiakon“ – was bitte soll diese wortkreation denn bedeuten? fragwürdig ist auch die –
zweifellos jetzt einsetzende – wiederaufnahme der entrüstungsäußerungen, zusammen mit dem schon erfolgten
aufruf, die diözese mit protestmails zuzuspammen. offensichtlich hat es eine bedenkzeit gegeben. offensichtlich
hat der bischof von linz die gründe, die damals gegen die weihe sprachen, als nicht mehr vorliegend gesehen.
daher: gottes segen dem weihekandidaten!
@ guntram: pardon? Insofern kann man durchaus von mafiösen Strukturen zwischen Sodomisten-Funktionäre
und einen Teil des katholischen Klerus sprechen, wenn es um das Bebauchpinseln der Sodomisten geht. wo
bitte? wer „bebauchpinselt“ denn?
beobachterin und consorten ins stammbuch … gedanken von christoph kardinal schönborn zum heutigen sonntagsevangelium.
als meditation bzw. gewissenserforschung empfohlen. „Aus dem Inneren, aus dem Herzen der Menschen“ kommt
alles, was uns unrein macht. Zuerst die bösen Gedanken. Sie breiten sich aus, wenn wir ihnen Raum geben.
Sie vergiften die Luft unserer Seele. Sie „gebären“ die bösen Taten. Jeder von uns kann die Liste „durchchecken“,
die Jesus uns vorlegt: Was gewinnt in meinem Leben an Einfluss, wenn ich den bösen Gedanken freien Lauf
lasse? Kommen die bösen Gedanken wirklich aus dem Herzen? Entstehen sie nicht oft durch äußere Einflüsse?
Durch böses Gerede? Durch „Ohrenbläserei“, durch „Vernadern“ und „Ausrichten“ der anderen? Durch Vorurteile
und Hetzpropaganda? Sicher läuft es meist so. Aber die Frage ist dann immer noch: Lasse ich die bösen
Gedanken bei mir ein? Es geht immer darum, ob ich dem Bösen in meinem Herzen Raum gebe. Wie bekommen
wir das Herz rein? Wie schließen wir es gegen die bösen Gedanken, die dann böse Taten zeugen? Und was,
wenn sie schon einmal drin sind im Herzen? Wie bekomme ich sie wieder hinaus? Wie bekomme ich ein gutes,
gütiges, ein liebevolles Herz? Nur einen Weg gibt es dahin: dass ich Ihn hereinlasse. Wenn Gott in meinem
Herzen Platz hat, dann kommen mit Ihm Licht und Liebe herein. Dann kommt aus meinem Herzen nichts Böses
hervor. Oder zumindest sehr viel weniger. Quelle: stephanscom.at stephanscom.at/…es/2006/08/03/a11249/
@ konrad pardon was hat man ihnen denn in den tee gegeben? Soll man das Heilige den Hunden vorwerfen?
Die „Zelebration zum Volk“ ist Gotteslästerung. das „volk“ sind also die „hunde“, denen man „das heilige“
vorzuenthalten hat? und deshalb steht der geweihte kultdiener dazwischen? damit nun ja nichts „heiliges“
zu den „hunden“ durchdringt? man kann nun tatsächlich von mir aus über den sinn einer gemeinsamen gebetsrichtung
diskutieren (dass auch bei der zelebration versus populum sich der zelebrant natürlich dem altar zuwendet,
sei der vollständigkeit halber angemerkt) – und in manchen (jugend-) messen wende ich mich zu den vorstehergebeten
(mit ausnahme des gabengebetes) ganz bewusst gemeinsam mit den mitfeiernden richtung kreuz/altar – aber
die „argumentation“ mit den hunden und dem heiligen ist nun wirklich unbrauchbar. erinnert mich irgendwie
an diskussionen über kultische reinheit oder unreinheit mit dem selben user.
angesichts dieses artikels … … kommt mir das bild eines kleinen kindes in den sinn, das einen großen
stinkenden haufen produziert hat, auf den es besonders stolz ist, aber das von seinen eltern ermahnt wird,
ihn herunterzuspülen und stattdessen anfängt, darin herumzuzwühlen um zu zeigen, was sich nicht alles
schönes darin findet. die redaktion findet spaß daran, die eigenen verbalexkremente zu durchwühlen.
entweder liegt hier eine komplette präpubertäre (anale phase?) selbstfixierung vor (und die kritische
erwähnung auf der anderen website wird mit stolz weitergetragen – ‘mama, mama, sie haben mich endlich
mal beachtet’) oder es ist ein weiterer beleg für die komplette realitätsverweigerung der „redaktion“,
die sich offenbar über die völlig grenzwertigen auswürfe mancher forumsposter (im artikel auch noch
mit nickname erwähnten – die dürfen jetzt auch ganz stolz sein – ‘mama, mama …’) nun gar nicht mehr
geheim sehr freut, als ob diese einer erwähnung würdig seien. alles in allem: ein „artikel“ ohne inhalt,
reine selbstreferenzialität, narzisstisch und peinlich.
@ abu: praktisch sehen ist es doch so, daß Mädchen das Anziehen derartiger Gewänder, wie sie im liturgischen
Gebrauch sind, näher liegt als Jungen. Auch das Umgehen mit liturgischen Gerätschaften und Tüchern
erinnert phänomenologisch eher an feminine Tätigkeiten. ich bin nunmehr seit 28 jahren mit dem ministrantendienst
in verschiedenenen pfarren eng vertraut. die beobachtung, dass die begeisterung oder skepsis gegenüber
den ministrantengewändern in irgendeiner weise geschlechterbedingt verschieden war, konnte ich noch nie
machen. die behauptung, dass „das umgehen mit lit. gerätschaften und tüchern“ eher „feminin“ ist, halte
ich auch – gelinde gesagt – für blödsinnig. oder ist es bei ihnen daheim noch so, dass die frau den
mann bedient, es ihre aufgabe ist, auf- und abzuräumen, zu reinigen und abzuservieren? haben sie schon
einmal ein weihrauchfass in der hand gehabt? da werden sie sehen, wie „maskulin“ die hierzu erforderliche
technik ist ;) Sind einmal ein paar Mädchen dabei, kommen weitere zum Ministrantendienst. In diesem Alter
unterscheiden Kinder zwischen der Jungen- und der Mädchenwelt. Irgendwann sagen die ersten Jungs „Das
ist was für Mädchen“ –- und schon kostet es Überwindung für einen Jungen, bei „so was“ mitzumachen.
es kommt immer auf die leitung der ministrantengruppen an. in meiner früheren pfarre gibt es sehr engagierte
und fähige gruppenleiter/innen. im liturgischen dienst wird kein unterschied zwischen den geschlechtern
gemacht und es gibt etwa gleich viel burschen und mädchen.
@ konrad: weder argument noch ärgern Deshalb ärgert euch Konrads Argumentation bis zur Weissglut. es
liegt keine nachvollziehbare „argumentation“ vor. und ärgern tu ich mich auch nicht. bestenfalls amüsieren.
aber auch das hält sich angesichts des evidenten blödsinns ihrer ausführungen auch in engen grenzen.
aber „bis zur weißglut“ – wirklich nicht, da tun sie sich zu viel der ehre an.
@ konrad, menstruation also von manchen „argumenten“ gegen den ministrantinnendienst habe ich selten ein
so abstruses gehört wie das ihre: Mit dem Auftreten der Menstruation ist das Mädchen potentielle Mutter
und daher nicht mehr geeignet, zumal im Zustand der Schwangerschaft, am Altar irgendwie mitzuwirken. Das
ist keine Diskriminierung, sondern natürliches Empfinden. abgesehen davon, dass ich bisher relativ selten
schwangere ministrantinnen erlebt habe – womit ich auch überhaupt kein problem hätte (schließlich ist
die weitergabe des lebens und die mutterschaft nichts, was dem christlichen glauben oder dem gottesdienst
widersprechen würde – oder irre ich mich da?): das ist kein „natürliches empfinden“ sondern un- bzw.
vorchristliches denken in den kategorien kultischer reinheit bzw. unreinheit. konsequenter weise müssten
auch männliche ministranten nach der ersten pollution vom dienst supendiert werden. weitere geschmacklose
beispiele erspare ich mir. vermutlich hat aber konrads ablehnung von ministrantinnen ohnehin seine wurzeln
in dem heidnischen bzw. vorchristlichen verständnis, dass frauen prinzipiell kult-unfähig seien und
daher zb. vom tempeldienst ausgeschlossen waren.
@ k. murx: tatsächlich murx also die ersten minuten sind extrem erheiternd. aber eine ganze stunde diesen
komplettschwachsinn – dafür empfehle ich einen kübel bereitzustellen. ceterum censeo: mit „katholisch“
haben natürlich diese peinlichen verleumdungen des papstes kaum etwas gemeinsam. wenn der hl. vater so
ein böser antichrist und häretiker ist, dann bin ich ja in guter gesellschaft. au weia.
um gottes willen … eine gesundheitsschädigung ist beim lesen der verlags-homepage nicht auszuschließen.
wes „geistes“ kind die macher sind wird deutlich, wenn man sich die „infoblätter“ anschaut (der name
j. rothkranz – hört sich irgendwie semitisch an, oder? – wird überraschend häufig als autor erwähnt).
ich kann nur sagen: erheiternd, erschreckend, überflüssig. … aber ich bin ja auch ein judäo-freimaurer
und vertreter der vii-sekte, anhänger der antichristen die den stuhl petri okkupieren und modernist … –
mit einem wort: römisch-katholisch
@ malachias + verlag dieser herr hat schon ein eigentümliches interesse daran, den verlag zu bewerben.
nun ja: auch eine werbestrategie. aus dem programm: Im vorliegenden Buch … finden Sie zuverlässige
Antworten auf eine Vielzahl dieser bisher öffentlich noch nie gestellten, obwohl nur zu berechtigten
Fragen. Zum Beispiel der folgenden: Warum konnte Kardinal Roncalli 1958 seiner Wahl schon im voraus sicher
sein? – Was war Wahres an den Gerüchten über eine bereits erfolgte, aber unterdrückte Wahl beim Konklave
im Oktober 1978? – War Kardinal Wojtyla Anhänger der Anthroposophie? – Wieso konnte der junge, unbekannte
Priester Karol Wojtyla mehrmals ungehindert den Eisernen Vorhang überwinden – zu einer Zeit, als das
ansonsten nur Kommunisten und Juden möglich war? … War die Wahl Kardinal Lucianis bloß ein Versehen? –
Was hat ihn befähigt, seinen Nachfolger vorherzusagen? – Welche tieferen Gründe hat die enge Verbindung
zwischen Johannes Paul II. und dem Opus Die? … Welche Rolle spielen eigentlich die verschiedenen „Traditionalisten“
organisationen und namentlich die Priesterbruderschaft St. Pius X. im „Großen Plan“ der illuminierten
Kirchenfeinde? Der Rückgriff auf bislang praktisch unbekannte, aber absolut authentische Planungsunterlagen
der „Eingeweihten“ führt auch diese Frage einer überraschend klaren Antwort zu. überraschend klar.
na bitte
aus dem verlagsprogramm … des von m. gern empfohlenen „katholischen“ verlags: Viel ist bereits über
die Illuminaten und ihre Pläne, die zum Eine-Welt-Sklavenstaat führen werden, geschrieben worden. Die
Eine-Welt-Verschwörung ist eine religiöse Verschwörung. In ihrem Herzen trägt sie den Satanismus.
Die mächtigsten Illuminaten-Familien unseres Planeten versuchen seit Jahr-zehnten, die traditionelle,
individuelle Ordnung der einzelnen Völker abzuschaffen und einen weltweiten, diktatorisch geführten
Überwachungsstaat, unter Leitung des Antichristen, zu errichten. Diese mächtigen Familien ge-hören
zu den führenden Wegbereitern des Antichristen! Um ihr Ziel zu er-reichen, haben sie ihre Vasallen in
die höchsten Reihen der Regierungen, Kirchen, religiösen Vereinigungen, Wissenschaft, Justiz, des Erziehungswesens,
der Finanzwelt, der Massenmedien und in viele andere Organisationen, die Einfluß auf das menschliche
Leben ausüben, eingesetzt. wenn diese literatur die (einzige?) quelle seiner „weisheit“ ist, dann wird
natürlich vieles klar …
aus dem verlagsprogramm … … des von malachias hier „empfohlenen“ angeblich „katholischen“ verlags
stammt auch folgendes werk: [klein]Nachdem alle Versuche der Juden, die Kirche Christi durch offene Judaisierung
zu zerstören, dank der Wachsamkeit der Bischöfe und Päpste viele Jahrhunderte lang fehlgeschlagen waren,
entschlossen sie sich, in den „Untergrund“ zu gehen. Das war in Spanien im 15. Jahrhundert. Sie nahmen
zum Schein das Christentum an und ließen sich taufen, wurden sogar Priester, Äbte, Bischöfe – und praktizierten
doch insgeheim weiterhin das Judentum. Hätte nicht die Inquisition hart durchgegriffen, so hätten diese
„Marranos“ schon damals die katholische Kirche im Sinne des Judentums „revolutioniert“. Allerdings ist
es nie mehr gelungen, alle diese jüdischen „U-Boote“ zu entdecken und sie ihrer erschlichenen kirchlichen
Ämter zu entheben. Im Gegenteil, überall in Europa, bald auch in Amerika, schlichen sich immer neue
Marranen in die Kirche und ihre Hierarchie ein. Sie hatten dann auch maßgeblichen Anteil an der auf und
nach dem II. Vatikanum vollzogenen radikalen Umfunktionierung der katholischen Kirche. Dabei konnte sie
sich auf die treuen Dienste einer rasch wachsenden Zahl theologisch judaisierender Helfershelfer verlassen.
Das vorliegende Bändchen untersucht aus gegebenem Anlaß ein so bezeichnendes wie hochaktuelles Beispiel
immer noch weitergehender marranischer/judaisierender Subversion selbst unter dem zahlenmäßig extrem
geschrumpften „Restbestand“ der wahren, also römisch-katholischen Kirche…
@ maledica auch wenn ich darob ein wenig verwundert bin wiederum ein beitrag von maledica, dem ich nur
zustimmen kann. es gibt offenbar unter gottes schöner sonne doch mehr übereinstimmung als trennendes.
gruß aus wien! :(3
@ malachias wie war das noch mit dem mond, den es nicht kümmert, wenn ihn ein wolf anheult. oder mit
der eiche, die es nicht kümmert, wenn sie ein straßenköter anbrunzt … analog könnte es sich mit
dem verhalten einiger diplomtheologen gegenüber dem hl. vater verhalten. aus einer (hier bereits empfohlenen)
buchbeschreibung des „katholischen“ verlags: Der Autor erläutert knapp und schlüssig den Zusammenhang
von Gnosis und „Ökumenischer Bewegung“, das Eindringen des antichristlichen ökumenischen Gedankens in
die Katholische Kirche und die Auswirkung dieses Prozesses auf die Glaubenslehre, wie sie sich im neuen
Weltkatechismus darbietet. Das satanische Husarenstück der Illuminierten, die Katholische Kirche im gnostisch-ökumenischen
Geist umzuformen, führt nicht nur zur weiteren Selbstzerstörung der Kirche, sondern zum klaren Bewußtsein,
daß wir Zeugen der globalen Vollendung des antichristlichen Systems sind. Wer sich dem System des Antichristen
nicht unterordnen will, der ist aufgerufen sich zu informieren und sich ihm zu widersetzen. noch fragen?
@ malachias „katholische“ literatur – die sich scheins einzig dem zweck verschrieben hat, die kirche zu
diskreditieren und herabzuwürdigen. also: sehr seriöse schriften … aber vielleicht sollte man einfach
bei ihrem freund lingen anfragen, der serviert uns eine ähnlich antikirchliche sauce schon bis zum überdruss.
nur: katholisch ist das alles längst nicht mehr.
gleiches recht für alle!? ich hoffe, dass all diejenigen, die sich hier lautstark für das „recht“ der
eltern einsetzen, ihren kindern eine schulausbildung vorzuenthalten, das gleiche „recht“ auch für andere
schulpflichtige vertreten. warum sollen zb schüler nichtdeutscher muttersprache nicht auch aus „gewissensgründen“
von ihren eltern daheim unterrichtet werden? die können das sicher besser, zumal sie ihre kinder in der
eigenen sprache unterrichten. vom religiösen background einmal ganz zu schweigen. also gehen wir ja wohl
alle konform damit zu fordern: home-schooling für muslime!!! – um nur ein willkürliches beispiel zu
nennen. ach nein – bei ausländern geht es ja um die „integrationswilligkeit“ … die dürfte allerdings
bei den hamburger eltern auch nicht sehr hoch ausgeprägt sein. aber ich sehe das sicher alles ganz falsch.
oder?
@ malachias ja natürlich. die kirche wird sich bei herrn lingen erkundigen, wie es um die rechtgläubigkeit
bzw. die häresie ihres papstes und seiner vorgänger bestellt ist. eine wahrhaft groteske idee. wir sollten
dann wohl auch der al-kaida die sicherung unserer flughäfen anvertrauen. oder einen triebtäter zum babysitter
machen. oder gleich den bock zum gärtner. im übrigen: joseph ratzinger/benedikt XVI. ist ein gigant
der theologie. was ist/sind malachias und „pater“ lingen? noch nicht einmal katholisch …
@ yerodin erwähnt werden die eltern, ärzte, krankenschwestern, politiker etc. aber eben nicht explizit
das mädchen selbst. da auch in kolumbien der cic gilt, ist das 11jährige mädchen natürlich nicht exkommuniziert.
und: ja, ich gehe davon aus, dass die „berichterstattung“ auf kreuz.net unvollständig und oft von geringer
sachkenntnis geprägt ist.
@ kn. rupprecht offensichtlich scheint in manchen gemeinden die kommunion zu einem gemeinschaftserlebnis
geworden zu sein, wie keckswichsen. niveauloser und primitiver als diese äußerung gehts ja wohl nimmer
…
@ matt Dann will es Gott eben so und die Menschen haben es zu akzeptieren. eine vergewaltigung als den
„willen gottes“ zu bezeichnen ist blasphemie. zur sachlichkeit: laut cic sind grundsätzlich alle an einer
abtreibung beteiligten personen ipso facto exkommuniziert (das muss nicht extra festgestellt werden).
dass dies natürlich für ein 11jähriges kind nicht gelten wird, liegt auch auf der hand, da das mädchen
hierfür nicht zur verantwortung gezogen wird. übrigens ist laut dem selben cic natürlich auch jeder
vergewaltiger ebenfalls exkommuniziert.
@ matt Das ist meine Vorstellung von Christsein und wenn es das nicht ist dann pfeif ich aufs Christsein.
durch derartige äußerungen hast du schon lange aufs christsein „gepfiffen“ aber an ich sollte man sich
gar nicht zu irgendwelchen reaktionen auf deine auslassungen hinreißen lassen.
die hier verbreiteten meinungen … … über die „häresie“ der letzten 5 und des derzeitigen papstes
sind nur mehr als gipfel der pseudokatholischen absurdität anzusehen. mann mann mann macht ihr euch lächerlich.
quizantwort Quizfrage: bei welchem Seminaristen wurde Sie ganz offensichtlich durch den Fund zahlloser
Homovideos festgestellt ? ein versuch: ist martin humer damals (zb. als seniorenstudent) im st. pöltner
seminar gewesen? dann wäre er es wohl, rühmt er sich doch, besitzer der größten pornosammlung des
landes zu sein. naja, der mann ist halt jäger und sammler …
nochmals: wie wär’s mit sachlichkeit? als völlig außenstehendem (ich kenne weder das institut noch
die schwestern) stellt sich der fall so dar: 1. es gibt einen rechtsgültigen vertrag, in dem sich der
käufer zur zahlung von 450.000 € verpflichtet. eine langjährige ratenzahlung sieht der vertrag offenbar
nicht vor. 2. der käufer kann diese sume nicht aufbringen und will einseitig die zahlungskonditionen
ändern: 50.000 €/jahr auf weitere 8 jahre oder über 16 jahre 2.500 €/monat. 3. genau wie die ursprüngliche
zahlung ist auch dieses angebot nicht durch regelmäßige einnahmen kalkulierbar, man rechnet halt mit
einer weiterhin hohen spendenfreudigkeit, kann aber wohl noch immer nicht die erhofften großsponsoren
benennen, da es keine gibt. es besteht also auch jetzt keinerlei sicherheit, dass das institut die summe
tatsächlich aufzubringen in der lage ist. d.h. man appelliert an die großzügige geduld der schwestern,
denunziert sie zugleich aber als geldgierige raffzähne (weil sie – wie bösartig – die einhaltung des
vertrages oder dessen auflösung wollen). frage: wer würde das lang mit sich machen lassen?
@ sulpicius frage: haben sie eigentlich noch einen funken anstand? ihre respektlosen bemerkungen zeigen
nur die armseligkeit, keine inhaltlichen argumente zu haben.
katechismus der katholischen kirche vielleicht ist jetzt einmal eine gewissenserforschung angebracht.
wer so einfach den vom papst approbierten katechsimus als „semi-häretisch“ (was genau soll das eigentlich
sein: ein bissl irrgläubig oder was?) abkanzelt, sollte sich einmal fragen, wie es bei ihm um die kirchlichkeit
bestellt ist. ansonsten erübrigt sich hierzu jeder kommentar.
dieser artikel … … der hier ja von kath.net annähernd wörtlich abgeschrieben wurde (frage nach dem
urheberrecht!?), hat zu teilweise erschreckenden antikirchlichen und antijüdischen äußerungen geführt.
wer antijüdisch redet, ist immer auch antichristlich. umso dankbarer bin ich für einen mann wie den
unvergessenen kardinal könig, der uns bei begegnungen als zeitzeuge oft aus erster hand über die geschehnisse
am II. vatikanischen konzil berichtet hat und der immer ein mann des dialogs mit dem judentum war – und
mit ihm große männer der kirche, allen voran johannes paul II. und benedikt XVI.
@ guldin genau das dürfte athanasius andeuten wollen. er gehört zu den leuten, die eine theologische
entwicklung nicht zulassen können oder wollen. kurze nebenfrage: ist es athanasius eigentlich erlaubt,
gegen die forumsregeln mit mehreren accounts zu posten?
päpste @ athanasius 1-~: gegenfrage: stehen ihrer bescheidenen meinung nach die päpste johannes XXIII.,
paul VI., johannes paul II. und benedikt XVI. mit ihrer hochschätzung unserer älteren geschwister im
glauben, dem volk des ungekündigten ersten bundes, die zum teil diese wertschätzung durch synagogenbesuche
oder den besuch der westmauer in jerusalem zum ausdruck gebracht haben, nicht mehr auf dem boden der katholischen
lehre? und besteht – einmal ganz vorsichtig angefragt – nicht die notwendigkeit, auch ex cathedra-entscheidungen
im licht neuer erkenntnisse zu deuten? und wem steht die authentische auslegung dann zu? vielleicht doch
der kirche und ihrem lehramt – mit dem papst an der spitze?
@ athanasius: krypto-kommunist? das sind ja nahezu kommunistisch anmutende äußerungen: (haus)besitzer
haben kein moralisches recht auf eigentum!?! vielleicht sollte man die schwestern also gleich enteignen –
oder wie habe ich das zu verstehen? ihnen am besten gar nichts zahlen – weil sie ja kein moralisches recht
darauf haben??? betrachten wir es einmal anders herum: das institut hat unter vorspiegelung falscher tatsachen
(ob betrügerisch oder unwissentlich ist offen) das nutzungsrecht an der kirche erworben. wenn sie ihren
vertrag nicht erfüllen, verhalten sie sich also wie hausbesetzer. „freunde der tradition“ heißen das
selbstverständlich gut. und wer das nicht gut findet, wird als „feind“ und hassender verketzert. ist
es wirklich so einfach? ich plädiere stark dafür, einen neutralen dritten in form des diözesangerichts
anzurufen. die werden das ohne polemik und parteilichkeit prüfen können.
und wieder … … jemand, der meint sich über das lehramt der kirche setzen zu müssen/zu dürfen. mir
reicht das, was die kirche (zusammengefasst zb. im kkk) sagt. aber ich bin auch kein eigenes lehramt –
im gegensatz zu manchen anderen, die nicht mehr in der gemeinschaft mit rom stehen.
@ matt „Mit Sicherheit“ wären diese also im Himmel. Ich meine aber, dass darüber „mit Sicherheit“ keine
Aussagen möglich sind. nur gut, dass es wenigstens einen gibt, der uns die sicherheit geben kann: matt
der unfehlbare. ich freue mich auf den tag, an dem allen offenbar werden wird, dass alle menschen, vor
allem die kirche, sich ihm und seiner weisheit unterwirft. in der zwischenzeit sei aber festgestellt:
deine auffassungen haben mit dem christlichen glauben und mit der hl. kirche kaum etwas zu tun. hier und
vor allem an anderer stelle im forum wurde das mehr als deutlich. hier zimmert sich einer seinen eigenen
aber“glauben“ und verketzert alle anderen (juden, christen, die kirche …). no further comment needed.
@ stimme a.d.tr. es kommt nicht oft vor, aber ich stimme zu: bevor der staatliche rechtsweg eingeschlagen
wird, sollten die beteiligten sich zur schlichtung bzw. klärung an das diözesangericht wenden – genau
dafür ist es nämlich da. das zitat aus 1 kor könnte aber ebenso auf pfr. goesche zurück fallen: warum
erleidet er nicht still die (seiner meinung nach) „ungerechtigkeit“, sondern geht an die öffentlichkeit?
ich sehe ein versagen nicht auf der seite der schwestern – wie viele die sich hier lautstark zu wort melden –
sondern im gegenteil viel stärker auf der seite, die ihren teil des vertrags nicht einhält. d.h.: rein
rechtlich sind natürlich die schwestern im recht. auch moralisch haben sie einen anspruch darauf, dass
der ihnen zustehende kaufpreis vertragsgemäß gezahlt wird. trotzdem wäre natürlich eine angemessene
schlichtung anzustreben. die wird aber nicht darin bestehen, dass eine seite auf ihr gutes recht verzichtet,
weil sich die andere zu „märtyrern“ hochstilisiert hat. und ich kann mir vorstellen, dass die bereitschaft,
auf die anderen zuzugehen, nicht dadurch wächst, dass sich die schwestern öffentlich als „geldgierig“
etc. beschimpfen lassen müssen. nachdem der autor des artikels wohl aus dem umfeld des instituts kommt,
sollte er sich fragen, ob es klug ist, seine vertrags- und verhandlungspartner zu beschimpfen, wenn er
tatsächlich eine gütliche einigung wünscht.
und das sagt die kirche: KKK 839+840: Das Verhältnis der Kirche zum jüdischen Volk Indem die Kirche,
das Gottesvolk im Neuen Bund, sich in ihr eigenes Mysterium vertieft, entdeckt sie ihren Zusammenhang
mit dem jüdischen Volk [Vgl. NA 4], ‘‘zu dem Gott, unser Herr, zuerst gesprochen hat’’ (MR, Karfreitag
13: große Fürbitte 6). Im Unterschied zu den anderen nichtchristlichen Religionen ist der jüdische
Glaube schon Antwort auf die Offenbarung Gottes im Alten Bund. Das jüdische Volk besitzt ‘‘die Sohnschaft,
die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihm ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen,
sie haben die Väter, und dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus’’ (Röm 9,4-5), denn ‘‘unwiderruflich
sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt’’ (Röm 11,29). 840 Blickt man auf die Zukunft, so streben
das Gottesvolk des Alten Bundes und das neue Volk Gottes ähnlichen Zielen zu: Die Ankunft (oder die Wiederkunft)
des Messias. Auf der einen Seite wird die Wiederkunft des gestorbenen und auferstandenen Messias erwartet,
der als Herr und Sohn Gottes anerkannt ist; auf der anderen Seite erwartet man für das Ende der Zeiten
das Kommen des Messias, dessen Züge verborgen bleiben – eine Erwartung, die freilich durch das Drama
der Unkenntnis oder des Verkennens Jesu Christi begleitet wird.
@ rruhrgebietler: danke für den sachlichen beitrag – aufs atheistische Lästermaul hauen – antikatholische
Haltung – reiner Haß – Schadenfreude ein beitrag ausschließlich mit beleidigungen und polemik gegen
einen anderen forumsteilnehmer, ohne sachlichen bezug, ohne argument, ohne alles … in einem stimme ich
dem autor zu und gebe es im namen aller anderen diskussionsteilnehmer/innen zurück: Möge der hlg. Geist
auch Ihre Seele erleuchten! und wo er schon mal in der gegend ist, kann er es mit dem verstand ja auch
gleich versuchen.
@ danke an die redaktion ich bin zugegebener maßen nicht immer ein freund davon, was kreuz.net alles
an „beiträgen“ bringt. jetzt muss ich aber der redaktion ein herzliches dankeschön aussprechen, dass
sie so rasch auf meine meldung reagiert hat und den letzten beitrag von „matt“ gelöscht hat (und in folge
meinen beitrag, der auf diesen bezug nahm). gut zu wissen, dass es auch hier noch grenzen gibt (die zwar
nach meinem geschmack oft zu weit ausgereizt werden, aber das ist ein anderes thema). und ein klares zeichen,
dass antijüdische, rassistische oder nazi-ideologische äußerungen in einem sich „katholisch“ nennenden
forum keinen platz haben. gut, dass wenigstens hier ein minimalkonsens herrschen dürfte.
nicht alles was hinkt … … ist schon ein vergleich aber wenn ich meiner (imaginären) tochter das (imaginäre)
auto günstig überlasse, ist das meine großzügigkeit. hier tritt – bildlich gesprochen – die tochter
mit dem anspruch auf, das auto in jedem fall und zu geänderten konditionen zu bekommen. sie hat aber
keinen rechtlichen (oder moralischen) anspruch darauf und wird evtl. weiter fahrrad fahren müssen. und
ich kenne eltern, die sehr wohl auch bei ihren kindern wert darauf legen, dass getroffene absprachen eingehalten
werden.
fortsetzung 25 Damit ihr euch nicht auf eigene Einsicht verlasst, Brüder, sollt ihr dieses Geheimnis
wissen: Verstockung liegt auf einem Teil Israels, bis die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben;
26 dann wird ganz Israel gerettet werden, wie es in der Schrift heißt: Der Retter wird aus Zion kommen,
er wird alle Gottlosigkeit von Jakob entfernen. 27 Das ist der Bund, den ich ihnen gewähre, wenn ich
ihre Sünden wegnehme. ich halte mich – im gegensatz zu anderen hier – nicht für kompetent, paulus zu
widersprechen. und die arroganz, mit der hier einige „christen“ glauben sich über juden und das judentum
erheben zu dürfen, ist mit dem römerbrief sicher nicht vereinbar.
röm 11,16-27 [klein]16 Ist die Erstlingsgabe vom Teig heilig, so ist es auch der ganze Teig; ist die
Wurzel heilig, so sind es auch die Zweige. 17 Wenn aber einige Zweige herausgebrochen wurden und wenn
du als Zweig vom wilden Ölbaum in den edlen Ölbaum eingepfropft wurdest und damit Anteil erhieltest
an der Kraft seiner Wurzel, 18 so erhebe dich nicht über die anderen Zweige. Wenn du es aber tust, sollst
du wissen: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich. 19 Nun wirst du sagen: Die Zweige
wurden doch herausgebrochen, damit ich eingepfropft werde. 20 Gewiss, sie wurden herausgebrochen, weil
sie nicht glaubten. Du aber stehst an ihrer Stelle, weil du glaubst. Sei daher nicht überheblich, sondern
fürchte dich! 21 Hat Gott die Zweige, die von Natur zum edlen Baum gehören, nicht verschont, so wird
er auch dich nicht verschonen. 22 Erkenne die Güte Gottes und seine Strenge! Die Strenge gegen jene,
die gefallen sind, Gottes Güte aber gegen dich, sofern du in seiner Güte bleibst; sonst wirst auch du
herausgehauen werden. 23 Ebenso werden auch jene, wenn sie nicht am Unglauben fest halten, wieder eingepfropft
werden; denn Gott hat die Macht, sie wieder einzupfropfen. 24 Wenn du aus dem von Natur wilden Ölbaum
herausgehauen und gegen die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft wurdest, dann werden erst recht sie
als die von Natur zugehörigen Zweige ihrem eigenen Ölbaum wieder eingepfropft werden. 25 Damit ihr euch
nicht auf eigene Einsicht verlasst, Brüder, sollt ihr dieses Geheimnis wissen: V…
nostra aetate 4 Deshalb kann die Kirche auch nicht vergessen, daß sie durch jenes Volk, mit dem Gott
aus unsagbarem Erbarmen den Alten Bund geschlossen hat, die Offenbarung des Alten Testamentes empfing
und genährt wird von der Wurzel des guten Ölbaums, in den die Heiden als wilde Schößlinge eingepfropft
sind. Denn die Kirche glaubt, daß Christus, unser Friede, Juden und Heiden durch das Kreuz versöhnt
und beide in sich vereinigt hat. Die Kirche hat auch stets die Worte des Apostels Paulus vor Augen, der
von seinen Stammverwandten sagt, daß „ihnen die Annahme an Sohnes Statt und die Herrlichkeit, der Bund
und das Gesetz, der Gottesdienst und die Verheißungen gehören wie auch die Väter und daß aus ihnen
Christus dem Fleische nach stammt“ (Röm 9,4-5), der Sohn der Jungfrau Maria. Auch hält sie sich gegenwärtig,
daß aus dem jüdischen Volk die Apostel stammen, die Grundfesten und Säulen der Kirche, sowie die meisten
jener ersten Jünger, die das Evangelium Christi der Welt verkündet haben. Wie die Schrift bezeugt, hat
Jerusalem die Zeit seiner Heimsuchung nicht erkannt, und ein großer Teil der Juden hat das Evangelium
nicht angenommen, ja nicht wenige haben sich seiner Ausbreitung widersetzt. Nichtsdestoweniger sind die
Juden nach dem Zeugnis der Apostel immer noch von Gott geliebt um der Väter willen; sind doch seine Gnadengaben
und seine Berufung unwiderruflich.
stichwort saudumm also als saudumm würde ich eher äußerungen wie die vorstehende („alle schwestern
sind geldgierig“) bezeichnen. übrigens: geehrter sulpicius, ich hasse kaum etwas – und würdig gefeierte
liturgien am allerwenigsten. tut mir leid dass ich hier ihre erwartungen enttäuschen muss.
diözesangericht? haben sich die schwestern und das institut schon einmal an das diözesangericht gewandt?
das ist grundsätzlich nicht nur für ehenichtigkeitsprozesse, sondern auch für rechtliche streitfragen
unter katholiken zuständig. es wäre vielleicht sinnvoll, einen neutralen dritten hinzuzuziehen. ob es
dagegen sinnvoll ist, medien zu mobilisieren und sich selbst als das arme opfer böser geldgieriger nonnen
zu stilisieren, sei doch einmal sehr in frage gestellt.
klar: ketzer … johannes paul II – ketzer? benedikt XVI. – ketzer? paul VI. – ketzer? johannes XXIII. –
ketzer? oder einfach: matt – matt? ich halte es prinzipiell für weniger wahrscheinlich, dass alle päpste
der letzten 40 jahre und die im konzil versammelten bischöfe samt und sonders böse ketzer waren, als
dass ein herr „matt“ darüber unfehlbar (oder überhaupt) urteilen kann. und: die juden sind das volk
des neimals gekündigten bundes. das haben gott sei dank nicht nur die päpste erkannt, sondern mit ihnen
die heilige kirche.
frage ist ein mensch, der ein haus verkauft, und dann unverschämter weise das geld dafür auch erhalten
will, geldgierig? ach ja, ich vergaß: eigentum ist raub. oder wie? ich werd demnächst im supermarkt
an der kasse sagen, dass ich lieber weniger/später/anders zahlen möchte. und wenn mir die geldgierige
kassierin danach meine sachen nicht geben will, ist sie sicher eine böse agentin der schlimmen amtskirche.
spannend … eine schwesterngemeinschaft verkörpert plötzlich die „amtskirche“, die böse tradis verfolgt …
Wer oder was sind Sie denn überhaupt?? tut das irgend etwas zur sache?
absurd! klingt das ned a bisssl absurd: ein angeblich „fanatischer v2-anhänger“ diskriminiert „im v2-sinn
rechtgläubige“ priester und beweist damit seine linke grundeinstellung … ist völlig klar. man muss
nur die rechte ideologische brille aufsetzen, dann erscheint die ganze welt als eine einzige schöne linke
verschwörung. klar doch.
also bitte schwestern sind „geldgierig“ kardinäle sind „fanatisch links“ – was denn noch alles? leute,
merkt ihr nicht, wie absurd diese bemerkungen eigentlich sind? faktum (wenn aus dem sehr einseitigen „bericht“
überhaupt fakten herausgezogen werden können) ist wohl, dass die derzeitigen nutzer der liegenschaft
ihrem part des kaufvertrages nicht nachkommen wollen/können und ihn deshalb gern ändern wollen. was
die eigentümer/verkäufer aber nicht möchten. da zu einer rechtsgültigen vertragsabänderung aber die
zustimmung beider seiten notwendig ist, kommt es zu dieser nachträglichen änderung nicht. das ganze
zu einer ideologischen auseinandersetzung hochzustilisieren mag dem bedürfnis mancher kreise, als „märtyrer“
der alten liturgie zu gelten, entspringen, lässt sich aber durch die tatsachen nicht decken. just to
think about: wären die „bösen geldgierigen“ schwestern tatsächlich solch fanatische gegner der alten
liturgie, hätten sie ihr haus schon vor jahren gar nicht erst dem institut überlassen. oder sind sie
erst in letzter zeit spontan linksextrem geworden? wahrscheinlich vom linkslinken erzbischof fanatisiert?
@ pünktchen: exkommunikation selbstverständlich ist milingo exkommuniziert wg. glaubensabfall und bruch
des zölibatsversprechens. beides sind tatsrafen, d.h. sie treten mit der tat ein, ohne „feierlich“ bestätigt
werden zu müssen. ob es im fall milingo zusätzlich eine vatikanische erklärung gab (ich meine mich
an eine solche erinnern zu können) kann ich grad nicht verifizieren.
taizé + fr. roger der papst würdigte die verdienste von fr. roger heute nach dem angelus-gebet: „Ich
möchte am Ende unserer Begegnung an Frère Roger Schutz erinnern, den Gründer von Taizé, der vor genau
einem Jahr am 16. August beim Abendgebet ermordet worden ist“, sagte er am Ende der Generalaudienz. „Sein
Zeugnis für den christlichen Glauben und den ökumenischen Dialog ist eine wertvolle Lehre für ganze
Generationen von jungen Menschen gewesen. Bitten wir den Herrn, dass das Opfer seines Lebens dazu beitragen
möge, die Bemühungen um Frieden und Solidarität derer zu stärken, denen die Zukunft der Menschheit
am Herzen liegt.“ quelle kath.net/detail.php?id=14458
unerklärlich … … warum kreuz.net diesen artikel mit diesem foto verbindet. beide stehen in keinem
nachvollziehbaren zusammenhang. der text spricht von einer schaustellermesse im rahmen eines volksfestes,
das bild zeigt eine „faschingsmesse“ in einer kirche. es ist nicht davon auszugehen, dass der priester
der im text erwähnten hl. messe ein kostüm, eine narrenkappe oder gar eine clownsnase getragen hat.
genau das ist aber ein punkt, über den sich jetzt viele echauffieren. wieder einmal betreibt kreuz.net
also durch die nicht passende bildauswahl unsachliche stimmungsmache. bedauerlich.
@ artois über die legitimität der hist.-krit. methode haben vatikanische stellen schon genug geschrieben.
bleibt also festzustellen: artois irrt hier (andere möglichkeit: rom irrt. ich neige aber zu ersterer
annahme) und: über die theologische relevanz der „bild“ bin ich nun tatschlich anderer auffassung – auch
wenn die bezeichnung „dümmlich“ und „links“ mit mir nicht viel zu tun haben kann.
das passt ja „bild“-zeitung und kreuz.net – das passt ja vom niveau her ungemein gut zusammen. beide sind
in religiösen oder gar theologischen fragen ähnlich kompetent und gleich irrelevant.
@ scipio Zum Schluß noch ein kleines Bibelzitat: Such nicht den Balken im Auge des anderen, such zuerst
den Splitter im eigenen Auge. jesus ist da sogar noch radikaler als du. bei ihm heißt es: Mt 7,3-5 Warum
siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Wie kannst
du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und dabei steckt in
deinem Auge ein Balken? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen,
den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen. aber ob balken im auge oder brett vor dem kopf:
die art des umgangs in diesem forum hat in vielen fällen mit „christlich“ rein gar nichts zu tun. und
dass hier menschenverachtende und verabscheuenswürdige dinge vertreten und gesagt werden, ist leider
so. es macht nur den hass deutlich, zu dem manche – wenn sie „anonym“ bleiben – fähig sind. und leider
glauben sie auch noch, etwas besonders gutes zu tun … abstoßend.
@ barmherzigkeit nur dass kreuz.net halt kaum einen einfluss auf die „öffentliche meinung“ für sich
reklamieren kann. dafür istst denn doch zu unbedeutend ;)
„kriegshilfe“? es wäre wünschenswert, wenn sich die redaktion in einer art und weise der deutschen sprache
bediente, die angemessen und sorgfältig ist. es ist natürlich keine „kriegshilfe“ des vatikans, sondern
es ist ein beitrag, den vom krieg betroffenen menschen zu helfen. merken sie einen unterschied? s’ist
(semantisch) wie bei der sterbehilfe: ist es „hilfe“ zum sterben (= aktives töten) oder geht es um die
begleitung der betroffenen.
@ athanasius (1 oder 2 – ist ja ident, oder?) Meine Conclusio ist: der Kaplan will ein Statement machen,
und zwar, daß die Hl. Messe kein Opfer sind sondern Gemeinschaftsfeier mit bloß Brot und Wein dazu.
Das Weglassen der liturgischen Kleidung, läßt darauf schließen, daß er die weisen liturgischen Weisungen
der apostolischen Kirche verwirft und dazu die Instruktion zum Missále Romanum zutiefst ablehnt. Warum
ist man dann doch noch kath. Priester? Nur wegen der versicherten Altersrente, oder wegen der billigen
Unterkunft? und diese willkürlich aus vorwürfen zusammengesetzte „conclusio“ schließen sie aus dem
betrachten eines fotos, das sie im internet gesehen haben? und sie wollen noch ernst genommen werden?
was schließen sie noch mal aus dem von ihnen eingestellten foto vom wjt letzten sommer? eine erklärung
steht noch immer aus! übrigens: für mich kommt die ehrfurcht und angemessenheit der feier nicht allein
(und gar nicht einmal primär) durch die kleidung des priesters zum ausdruck, sondern dadurch, wie – auch
in einer ungewohnten umgebung (nämlich im freien) – gewohntes (nämlich die hl. messe) eine etwas andere,
aber dennoch würdige und gute form haben kann. dass diese selbstverständlich in einer pfarrkirche mit
gut ausgerüsteter sakristei anders ausschaut als auf der wiese, wird ja wohl einleuchten.
schönborn im original [klein]Die streng wissenschaftliche Evolutionsforschung, die ihre Schritte nachvollzieh
bar protokollieren kann, ist als Forschungszweig höchst respektabel. Die Ausweitung auf alle Bereiche
der Wirklichkeit, nach dem Motto „alles ist Evolution“, ist nicht mehr wissenschaftlich gedeckt. Hier
betreten wir den Boden der Weltanschauung, wenn nicht der Ideologie. Die „Darwinsche Geschichte“ prägt
nicht nur die Vorstellungen vom Ursprung des Lebens und seiner Entwicklung. Sie prägte und prägt auch
weiterhin das gesellschaftliche Leben, die großen sittlichen Orientierungen, in der Bioethik, in der
Pädagogik, in der Wissenschaft. Die Alternative zur „Darwinschen Geschichte“ ist nicht der Kreationismus,
wie das gerne dargestellt wird, sondern das Miteinander von „Darwinsleiter“ und „Jakobsleiter“. Es spricht
vieles dafür, dass das Leben sich in einem langen, aufsteigenden Prozess aus einfachsten Anfängen bis
zur Komplexität des Menschen aufsteigend entwickelt hat. Es ist etwas Wunderschönes, immer tiefer in
die gemeinsamen Bausteine und damit in die Verwandtschaft allen Lebens einzudringen. Es ist aber nicht
nur nicht notwendig, sondern geradezu unsinnig und jeder Vernunft widersprechend, diesen grandiosen Weg
des Lebens bis hin zum Menschen als bloßen Zufallsprozess zu sehen. […] Die Alternative zu einem bloßen
Zufallsprozess ist nicht der völlige Determi nismus, sondern die „Verschränkung“ von Eigenwirksamkeit
der Geschöpfe und göttlichem Schöpfergeist, der sie trägt und ermöglicht. Am Anfang war das Wort
und nicht der Zufall. Es gibt den Zufall im Sinne des Ungeplanten, abe…
@ gotthard an einer „7-tage-schöpfung“ festhält. Wer das tut, kann ja wohl nicht ernstgenommen werden …
das stimmt schon, aber es gibt gerade in der us-amerikanischen „diskussion“ eine ganze reihe christlich-fundamentalistsicher
positionen, die genau das tun. und von denen hat sich kardinal schönborn eindeutig distanziert. er vertritt
eine gemäßigte „intelligent desgin“-position.
schönborn: kein kreationist kardinal schönborn hat sich in seiner letztjährigen kritik dagegen gewandt,
dass die evolutionstheorie dazu herangezogen wird, einen schöpfergott zu negieren. er hat dabei wörtlich
gesagt: „the concept of evolution might be true“ – nur eben von einem schöpfer planvoll eingesetzt und
nicht „zufällig“. zugleich hat sich der kardinal von einem kreationismus distanziert, der jegliche form
von evolution negiert bzw. an einer „7-tage-schöpfung“ festhält. die position des kardinals ist also
evolutionskritisch, aber sicher nicht kreationistisch. er plädiert dafür, die evolution nicht zu einem
„wissenschaftlichen dogma“ zu erheben, aus dem dann u.a. auch religiöse schlüsse gezogen werden. ihn
deshalb ins lager der kreationisten zu schieben, entspricht nicht seiner intention – was im übrigen auch
seinen katechesen zu entnehmen ist.
@ athanasius: ??? Wenn man aber eine „Messe“ […] so […] zelebriert, kapiert nicht, daß immer noch
dies die Folge war am letzten Ende. … und das „dies“ versehen mit einem link zu einem foto, das einen
schlafenden jugendlichen am marienfeld beim weltjugendtag in köln zeigt. mir wird der zusammenhang nicht
klar. der wjt ist eine folge von freiluftmessen auf sommerlagern? oder wie?
@ regazzoni Erst nach eingehendem Studium bin ich zur Einsicht gelangt, dass sie mit der aus den Wahnvorstellungen
der Konzilspäpste hervorgegangenen Konzilskirche nicht identisch ist so sprachen alle „reformatoren“
seit luther (und davor), die die einheit mit dem nachfolger petri aufgekündigt haben.
wort und sache II ich kenne leute, die behaupten, dass das alleinige nicht-vorkommen des wortes“opfer“
in einemder approbierten hochgebete darauf schließen lässt, dass die ganze liturgie der römischen kirche
seit der liturgiereform kein „opfer“ mehr sei. ist das auch eine fundamentalistische und damit falsche
sichtweise?
@ möchtegern das heilige Brot des ewigen Lebens und den Kelch des immerwährenden Heiles ich kenne „konservative“
menschen, die sich vehement gegen den wortgebrauch „heiliges brot“ zur wehr setzen. denen kontere ich
auch immer gern mit dem zitierten abschnitt aus dem I. hochgebet.
@ möchtegern wir stellen also gemeinsam fest, dass eine „minutiöse eliminierung“ des wortes „opfer“
(wobei allein die weniger häufige verwendung des begriffs noch nicht schlüsssig nachweist, dass der
opfercharakter geleugnet wird oder gar fehlt) nicht vorliegt. mit der genannten einschränkung (des zweiten
hochgebetes, das zwar nicht den begriff „opfer“ benutzt, aber den opfercharakter ebensowenig leugnet)
wird in allen approbierten hochgebeten (auch den „schweizer“ hg und den hg für kinder) vom „opfer“ gesprochen.
halten wir also fest: die behauptung von möchtegern ist widerlegt.
opfer? nur ein abschnitt des IV. hochgebetes (übrigens mein lieblings-hochgebet) als widerlegung der
these, dass paul VI. das wort „opfer“ „minutiös eliminiert“ habe: So bringen wir dir seinen Leib und
sein Blut dar, das Opfer, das dir wohlgefällt und der ganzen Welt Heil bringt. Sieh her auf die Opfergabe,
die du selber deiner Kirche bereitet hast, und gib, dass alle, die Anteil erhalten an dem einen Brot und
dem einen Kelch, ein Leib werden im Heiligen Geist, eine lebendige Opfergabe in Christus zum Lob deiner
Herrlichkeit. Herr, gedenke aller, für deren Heil wir das Opfer darbringen. […]
quod erat demonstrandum war ja klar, dass maledica nur in dumpfe becshimpfungen ausbricht anstatt auf
sachliche einwendungen einzugehen. aber bitte, wofür strapazieren wir sich eigentlich …
@ maledica respektlose dummheiten werden dadurch nicht akzeptabler, dass sie wiederholt werden. noch dazu
zeigt maledica, dass er keinen tau von liturgie hat, wenn er sagt, dass der priester „christus den hintern
zuwendet“. also kurze nachschulung (ministrantenkurs erstes jahr): die gegenwart christi wird im gottesdienst
in verschiedener weise deutlich: im hören auf sein wort, im feiern des altarsakramentes (das übrigens
nicht „tabernakelsakrament“ heißt), außerdem wird christus geehrt in der verehrung des altars (altarkuss,
inzens), des kreuzes (das inzensiert wird, nicht aber der tabernakel!), des priesters als dem, der in
persona christi handelt und der versammelten gemeinde, die teil des leibes christi ist (ebenfalls durch
inszens). wenn also behauptet wird, das christus „im tabernakel sei“ und deshalb mit dem gesicht zum tabernakel
gefeiert werden muss (übrigens eine begründung, die nur vulgärtraditionalisten geben können, spricht
man doch eigentlich von der zelebration versus orientem und nicht versus tabernaculum), dann werden die
vielfältigen formen der gegenwart christi im gottesdienst unterschlagen bzw. ignoriert. und übrigens:
altäre werden nicht „eingeweiht“, sondern geweiht. aber auf derart sachliche einwendungen wird maledica
vermutlich nur wieder mit irgendwelchen stumpfsinnstiraden reagieren.
maledica und kein ende maledica dürfte mal wieder in einer seiner (mein respekt vor frauen macht es mir
unmöglich, ihn für eine zu halten) manischen phasen stecken. das führt dann immer zu unkontrollierten
textauswürfen, die meist gespickt sind mit eher geistlosen verbalinjurien. ein klarer fall von logorrhoe.
aber auch hier ist der unterhaltungswert ein begrenzter, vor allem dann, wenn er in völlig unpassender
weise z.b. den altar – an dem die heilige eucharistie gefeiert wird – ungestraft als „ketzertheke“ verhöhnt
und verunglimpft. peinlich, widerlich. und es lässt tief (ziemlich tief) blicken.
sehr erhellend … wem und welchen positionen auf kreuz.net ein forum geboten wird. ein (hoffentlich bald)
letzter schritt, allen die augen zu öffenen, die bisher noch darauf gehofft haben, dass hier „katholische
nachrichten“ ihren platz hätten. das setzt natürlich auch andere „berichte“ in ein bezeichnendes braunes
licht. das geschreibsel hier ist alles andere, nur nicht katholisch!
„gottloser“ ministerpräsident? an anderer stelle liest sich die begründung dafür, dass der spanische
ministerpräsident wohl nicht an der papstmesse teilnehmen wird, anders. nach dem u-bahn-unglück in valencia:
Die Spanier erwarten sich Trost, ermutigende Worte des Papstes in ihrer Trauer um die 41 Unfallopfer.
Trost, den ihnen José Luis Rodríguez Zapatero nicht geben kann. Den Ministerpräsidenten hatten sie
bei der offiziellen Trauerfeier vergangenen Dienstag ausgepfiffen. Derart, dass er der Papstmesse am Sonntag
fern bleiben will. Daran kann wohl auch die Aufforderung von Valencias Erzbischof Augustín García-Gasco
Vicente, den Gottesdienst nicht für Kritik am Regierungschef zu missbrauchen, nichts ändern. Nach Valencia
reisen wird Zapatero am Samstag dennoch. Auf dem Programm steht am frühen Abend ein Besuch bei Benedikt
XVI. im Erzbischöflichen Palais. quelle www.kath.net/detail.php?id=14131 also kann man es auch so sehen,
dass der ministerpräsident aus achtung vor dem gottesdienst nicht teilnimmt, um öffentliche missfallenskundgebungen
zu vermeiden und so den gottesdienst nicht zu stören. ich sage nicht, dass es so ist, aber auch diese
sichtweise ist möglich. auf jeden fall ist der hinweis, der spanische ministerpräsident sei „gottlos“
(im jargon von kreuz.net heißt das wohl: er gehört keiner religion an), wohl zu kurz gegriffen.
großer schweiger? si tacuisses, episcopus (non emeritus) mansisses … k. krenn – dem zu seinem geburtstag
alles gute und gottes segen zu wünschen ist – hat sich noch nie durch besonderen realitätssinn ausgezeichnet.
dass er als bischof der diözese st. pölten für rom untragbar geworden ist, liegt u.a. auch daran, dass
er oft unüberlegt etwas gesagt hat – meist in eher polterndem denn gütigen ton – was nicht nur der mitbrüderlichkeit
den bischöflichen amtsbrüdern gegenüber, sondern auch der sorge um die gläubigen und letztlich dem
respekt gegenüber dem papst selbst (er hat dem schwer kranken papst über die medien mitgeteilt, nur
ein persönliches schreiben würde ihn zum rücktritt bewegen) widersprach. hätte er in seiner aktiven
zeit manches nicht gesagt und anderes dafür getan, wäre eine geburtstagsfeier auch im aktiven dienst
sicher möglich gewesen. ps: man sollte sich nicht lang darüber wundern, dass „kreuz.net“ im verbund
mit dem „13.“ und konsorten an einer dolchstoßlegende strickt (stichwort: freiwillig – unfreiwillig).
tipp aus wien: ned amoi ignoriern!
der oberste (schieds-) richter „Der Papst ist immer unparteiisch, und deshalb wird er am Dienstag ein
ganz großes Herz haben, das sowohl für Deutschland als auch für Italien schlägt.“ o^/ o^/ o^/
@ sozialkatholisch der artikel ist einfach zu schlecht, um darauf sachlich einzugehen. natürlich ist
deutschland (und österreich wohl leider dicht dahinter) ein land, in dem wenige kinder geboren werden.
eine entwicklung, die anlass zur sorge gibt. aber dafür jetzt „liberale theologen“ zur verantwortung
zu ziehen, ist einfach nur mehr lächerlichste polemik. und das ganze garniert mit einer netten portion
islamophobie und fremdenfeindlichkeit. „leute, kriegt’s mehr kinder, damit die bösen moslems nicht mehr
werden …“ zum speiben. was mich nur wundert: warum wird die verantwortung nicht – wie sonst bei kreuz.net –
den schwulen untergeschoben? mit ein bissl selbstüberwindung könnten die doch auch anfangen, sich fortzupflanzen
…
„die kirche wird von gott gestraft“ schon dieser satz zeigt, wo der ganze artikel hingeht: hinein in die
untiefen dümmster polemik – also typisch für kreuz.net. keines weiteren kommentars wert.
interreligiös? Ist das der interreligiöse Dialog 2006? hoffentlich nur ein schreibfehler. oder fühlt
sich das institut philipp neri tatsächlich einer anderen religion zugehörig als die schwestern?
noch immer kein beleg!!! noch immer wurde die aussage, auf die sich die aufregung des artikels stützt,
in keiner weise belegt. kann man davon ausgehen, dass die autorin lügt? ich wiederhole: wo bleibt der
nachweis der angeblichen äußerung des richters, dass „menschenrechte nicht für priester gelten“? es
hat bisher keinen nachweis gegeben, dass diese worte so oder sinngemäß tatsächlich gefallen sind. so
lang dies nicht geschieht, ist die aussage des obigen „artikels“, der auch sonst äußerst tendenziös
ist, in den bereich des gerüchtes – ja der verleumdung – zu verweisen. erbringen sie den tatsachenbeweis,
indem sie (wenigstens) eine unabhängige quelle beibringen.
@ belisar ich vermute, sie meinen „donum vitae“ und nicht „humanae vitae“. das fand ich originell und
erheiternd. sorry. nur: wer offensichtlich so genau geschaut hat, wird vielleicht auch andere „feinheiten“
nicht erkannt haben, wenn er ständig nur durch seine ideologische brille geschaut hat. könnte ja sein.
respekt vor dem bischof! hervorragend: 10 gründe für das priestertum – und er nennt 10 menschen, denen
er in seinem pastoralen wirken begegnet ist. bei aller notwendigen (und sehr sympathischen) bescheidenheit
des bischofs: in den geschilderten „fällen“ dürfte er wohl wirklich „in persona christi“ gehandelt haben,
d.h. dass durch sein handeln etwas von der liebe christi durchgeschienen ist. danke für diesen artikel –
über den ich erst nach einigen tagen „gestolpert“ bin.
was die deutschen bischöfe wirklich gesagt haben kreuz.net versucht ja, die deutschen bischöfe kollektiv
als totalversager und schwachmaten darzustellen. wer wissen will, wie die stellungnahme tatsächlich ausgefallen
ist – und dass von einem stillschweigenden „übergang zur tagesordnung“ sicher keine rede sein kann –
kann sich hier informieren: zum artikel www.kath.net/detail.php?id=13961
na ja … … humer halt. er war wohl nicht selbst in saarbrücken, weil er sich ja zeitgleich die x-te
vorstrafe abholen musste. was an faktum aus diesem artikel herauszulesen ist: humers busenfreund annen
hat sich anscheinend nicht oder zu spät um eine standgenehmigung bemüht (bzw. hat es bewusst provoziert,
auf diese weise aufsehen zu erregen) und wurde deshalb des platzes verwiesen. also: nix skandal, nur peinliche
möchtegern-sensationalisierungen, mit denen sich selbst darstellende „lebensschützer“ als märtyrer
zu stilisieren versuchen. peinlich so was – aber ähnliches ist man ja vom nicht mehr agilen sondern galoppierend
altersschwachsinnigen pornojangenden senior gewohnt. @ belisar: „humanae vitae“ steht für abtreibung –
selten so geschmunzelt ;)
gegen kirche und papst da ist herr goldhagen ja auf kreuz.net richtig aufgehoben. hasspredigten gegen
kirche und papst sind ja hier an der tagesordnung.
agent provocateur? mittlerweile wird die vermutung, dass der leser „rudolfsohn“ nichts weiter als ein
agent provocateur ist, immer mehr bestätigt. merkt kreuz.net nicht, dass sich hier einer mit seinen unsäglichen
völlig irrational-beleidigend-niveaulosesten wortmeldungen ausbreitet, um das projekt kreuz.net von innen
heraus zu zerstören? wehe dem, der anfängt, diesen pausenclown ernst zu nehmen. er müsste ernsthafte
zweifel bekommen.
noch immer … zwar wurden die wahrheitswidrigen behauptungen im artikel inzwischen korrigiert, aber das
vier jahre alte bild von gregor jansen, das in keinerlei zusammenhang mit den jugendgottesdiensten in
kirchberg und mödling steht, steht noch immer online. man fragt sich, warum. unnötig zu erwähnen, dass
die behauptung, g. jansen sei der „verantwortliche“ dieser jugendgottesdienste, nicht stimmt.
zur klarstellung 1. gregor jansen ist nicht der jugendseelsorger der erzdiözese wien (sondern des vikariates
wien-stadt). 2. er hat weder in kirchberg noch in mödling zelebriert oder konzelebriert. 3. die beiden
bilder, die zur illustration des artikels herangezogen werden, stehen mit den gottesdiensten in keinerlei
beziehung.
wirklich obszön ist … … was der autor in dem artikel an rhetorischen glanzleistungen verbreitet:
In diesem Fall sollte man tatsächlich aus der Nazi-Ideologie lernen, daß zum Beispiel der „Kampf ums
Dasein“ und das „Recht des Stärkeren“, wie es in der Natur vorherrscht, nicht auf die menschlichen Kulturbeziehungen
übertragbar sind. ich hab mehrmals hinschauen müssen. wird hier behauptet, dass die nazionalsozialisten
nicht das „recht des stärkeren“ vertreten hätten? ist nicht gerade die vernichtung und ermordung „schwächerer“
ein hauptpunkt der ns-verbrechen gewesen? wer solches schreibt, ist nicht nur verwirrt, sondern gefährlich.
er verharmlost die ns-verbrechen (kein wunder auf dieser seite). was übrigens ein bezeichnendes licht
auf die ganze ideologie wirft, die hier verbreitet/vertreten wird. nicht nur obszön, sondern widerwärtig.
korrektur der korrektur :) die glocken beim tod des papstes: die anweisung des eb. ordinariats war, dass
bei einer vermeldung des todes des papstes vor 22:00 alle glocken läuten sollten, wenn diese erst nach
22:00 stattfände, am nächsten morgen um 8:00. da die todesnachricht kurz nach 22:00 kam, haben dann
einige pfarren noch in der nacht, die meisten (eigentlich alle) aber am nächsten tag. es hat aber definitiv
nicht nur die pummerin geläutet. zur amtseinführung des papstes (nicht zur wahl) haben dann alle glocken
um 10:00 für eine viertelstunde geläutet. im übrigen halte ich den vergleich im artikel für äußerst
entbehrlich und deplatziert. glocken läuten auch zu anderen anlässen, nicht nur zum tod von päpsten.
äpfel mit birnen? ich vergleiche weihezahlen mit weihezahlen. warum sollte die petrusbruderschaft, die
studierende aus allen ländern hat, plötzlich nur mehr mit *einer* diözese verglichen werden? damit
wir uns recht verstehen: ich freue mich nicht über die geringen weihezahlen. ich wollte nur darauf hinweisen,
dass hier immer wieder argumentiert wird, dass die altrituellen seminarien so gefüllt seien, während
die diözesanen seminarien leer stünden. und jetzt stellen wir fest, dass die weihezahlen der petrusbrüder
dem durchschnitt entsprechen.
ceterum censeo … ich frage erneut: wo bleibt der nachweis der angeblichen äußerung des richters, dass
„menschenrechte nicht für priester gelten“? es hat bisher keinen nachweis gegeben, dass diese worte so
oder sinngemäß tatsächlich gefallen sind. so lang dies nicht geschieht, ist die aussage des obigen
„artikels“, der auch sonst äußerst tendenziös ist, in den bereich des gerüchtes – ja der verleumdung –
zu verweisen. erbringen sie den tatsachenbeweis, indem sie (wenigstens) eine unabhängige quelle beibringen.
12 neupriester in 3 kontinenten? wird hier nicht immer wieder behauptet, dass die gemeinschaften, die
sich dem alten ritus verpflichtet fühlen, so eine unglaublich hohe zahl an seminaristen hätte? wenn
wir allein die zahl der priesterweihen in den deutschsprachigen diözesen heranziehen, dann wird die relation
deutlich: selbst wenn in jeder deutschsprachigen diözese nur weniger als 10 priester geweiht werden (in
manchen ist es erheblich mehr), kann von einer „hohen zahl“ an petrus-bruderschafts-weihen nicht einmal
ansatzweise gesprochen werden. nur um einmal die verhältnisse klarzustellen.
bitte … schützt diesen – offenbar geistig verwirrten – mann vor sich selbst. es ist kaum mehr zum aushalten,
welche unzusammenhängenden stehsätze er zu einem „text“ zusammenfügt, der einfach keinen inhalt mehr
hat. wovon schreibt er hier: – von der integration der muslime? – von abtreibung? – von seiner nicht vorhandenen
identifikation mit dem staat, in dem er lebt (frage: wen interessiert das)? – von konzentrationslagern?
und warum belästigt er die frau minister und die öffentlichkeit (ok. kreuz.net hat mit „öffentlichkeit“
ja nichts zu tun) damit?
@ turk: danke! danke für diese sätze: Geht es vielleicht auch einmal ohne Rueckgriff auf derart Geschmackloses?
Es ist ein Hohn gegenueber allen Opfern des NS-Regimes, hier staendig Vergleiche zu ziehen mit dieser
Zeit im Angesicht eines Urteils, das nach neuesten Informationen ueber den Sachverhalt des Falles St.
Poelten absolut in Ordnung geht. und nochmals die frage an alle, besonders an die autorin obigen „artikels“:
wo bleibt der nachweis der angeblichen äußerung des richters, dass „menschenrechte nicht für priester
gelten“? es hat bisher keinen nachweis gegeben, dass diese worte so oder sinngemäß tatsächlich gefallen
sind. so lang dies nicht geschieht, ist die aussage des obigen „artikels“, der auch sonst äußerst tendenziös
ist, in den bereich des gerüchtes – ja der verleumdung – zu verweisen. erbringen sie den tatsachenbeweis,
indem sie (wenigstens) eine unabhängige quelle beibringen. ps: und hört bitte mit der diskussion zungenkuss –
foto – weihnachtskuss – segnung von ringen etc. auf. alles dazu ist schon mehrmals und bis zum überdruss
gesagt worden (und gerichtlich geklärt). schüttel/justus und wie sie (er) alle heißen (sich nennen)
mögen, werden das immer abstreiten. lieber turk, ich bin mir sicher, dass du mit deiner zeit besseres
anzufangen hast als zu versuchen, völlig verstockte und uneinsichtige zu überzeugen.
@ karim: danke danke für die völlig zutreffenden anmerkungen zum prinzip „ecclesia supplet“! mit diesem
prinzip wird meiner meinung nach nämlich oft sehr „großzügig“ eigenes fehlverhalten legitimiert. interessanter
weise gerade bei konservativen und tradi-leuten.
eintreten für den katholischen glauben? Wie können sich daher so viele angegriffen fühlen, wenn man
für den katholischen Glauben eintritt? Frau Mertensacker hat Rückgrat gezeigt und nicht nur protestiert,
sondern ein ordentliches Gericht angerufen? im gegenteil. die aktion von dieser frau war nichts als der
verzweifelte versuch, ihre zu recht komplett unbedeutende politische splittergruppe einmal kurz in die
medien zu bringen und auf diese weise auf der ganzen „sakrileg“-welle mitzuschwimmen. schade nur, dass
außer kreuz.net niemand so recht dabei mitspielt … ;)
9 monate post festum … … wird jetzt über die musik bei der wjt-abschlussmesse geschrieben – sehr
aktuell ;) vielleicht deshalb, damit sich niemand mehr so genau daran erinnert und man mit seiner billigen
polemik mehr punkte machen kann. ich hielt die musik für den durchaus brauchbaren versuch, die tradition
der kirche – die gregorianische „missa mundi“ – mit musikalischen elementen aus der ganzen welt zusammenzubringen.
musikalisch spannend und vom orchester und chor gut umgesetzt. problematisch war nur, dass das mitsingen
nur dann leicht möglich war, wenn man die missa mundi halbwegs kannte – was bei vielen jugendlichen wohl
nicht der fall war. es wurden aber auch ganz „klassische“ mess-gesänge verwendet, die kräftig mitgesungen
wurden und hervorragend arrangiert waren. während des ganzen wjt haben sich übrigens /die zumeist lateinischen
;) ) gesänge aus taizé als international bekannt und einheitsstiftend erwiesen. in fast allen großen
menschenmengen ist irgendwann mal ein „laudate dominum“ oder „ubi caritas“ erklungen – und wir haben mit
unserer gruppe den ganzen kölner dom zum gemeinsamen singen des taizé-halleluja gebracht (nachdem der
organist an der großen orgel zuerst langsam, dann immer stärker unseren gesang begleitete) :)
nachweis erbringen! bisher wurde noch kein nachweis gebracht, dass die von der autorin behauptete aussage:
Der Vorsitzende des Richtersenats erklärte, für Priester gälte der Schutz der Menschenrechtskonvention
nicht, da die Katholische Kirche selber ständig gegen die Menschenrechte verstoße. tatsächlich wörtlich
oder sinngemäß gefallen ist. in keinem österreichischen medium wurde eine derartige (wäre sie gefallen:
skandalöse) äußerung wiedergegeben. daher bezweifle ich den wahrheitsgehalt der behauptung in dem artikel –
zudem der artikel ja durchaus tendenziös zu nennen ist (eine aussage als „dummdreist“ zu punzieren spricht
nicht gerade für eine seriöse berichterstattung).
cm – wer bewegt sich denn da? Die politische Bewegung ‘Christliche Mitte’ … wer bewegt sich denn da?
also eine nur mit der lupe zu suchende seit jahren unter 1 % herumgrundelnde kleinstpartei als „politische
bewegung“ zu bezeichnen, ist schon eine fortgeschrittene realitätsverweigerung ;) diese setzt sich dann
im weiteren artikel fort und gipfelt in der aussage: Die ‘Christliche Mitte’ schließt sich dem Boykott-Aufruf
des Vatikans gegen Buch und Film mit dem Titel „Gotteslästerung“ an. nun: es gibt keinen „boykott-aufruf
des vatikans“. es gibt keine offizielle äußerung eines vatikanischen dikasteriums zu diesem film, höchstens
einige wenige mündliche aussagen von kirchlichen würdenträgern, die aber festgestellt haben, dass ihre
worte nicht als boykottaufruf zu verstehen seien. die „christliche mitte“ schließt sich also etwas an,
was es nicht gibt. vielleicht auch ein problem, das mit realitätsverweigerung zu tun hat? im übrigen:
ich habe den film gesehen – er ist ziemlich schlecht und wirkt derart konstruiert, dass er nun wirklich
bei keinem kinobesucher den eindruck zu hinterlassen imstande ist, er würde die reale kirche oder opus
dei beschreiben wollen.
stellvertretung? ich kenne das stück nicht. jedoch hat mich folgender absatz im artikel aufhorchen lassen:
Sodann übernimmt Gott Sohn die Verantwortung für das Versagen der Menschheit. Er will den Vater überzeugen,
nicht die Menschen, sondern ihn zu vernichten. dies scheint mir – wenn auch nicht in theologischer, sondern
in dramatischer sprache – ein hinweis auf den stellvertretenden kreuzestod jesu zu sein, der durchaus
legitim und theologisch zutreffend ist. vgl. dazu den phil-hymnus – da ist das ganz ähnlich formuliert.
was selbstverständlich theologisch unhaltbar ist, ist das ausspielen der göttlichen personen gegeneinander,
so als ob jesus christus den zorn gottes des vaters besänftigen und ihn von der zerstörung der welt
abhalten müsste. aber ähnlich theologisch fragwürdiges wird uns in so manchen privatoffenbarungen serviert.
@ beobachterin seltsam, dass jemand, der „beobachtet“ offenbar nicht lesen kann: Es ist doch sonderbar,
daß ausgerechnet in einer einzigen Stadt in Deutschland der Sozialdienst katholischer Frauen auf die
Idee kommt, einen Straßenstrich zu betreiben und zu betreuen der skf betreibt keinen straßenstrich,
er betreut auch nicht den strich, sondern er bietet prostituierten einen diakonalen dienst an. wenn sie
hier tatsächlich keinen unterschied erkennen, dann sind sie keine beobachterin, sondern blind bzw. verblendet.
@ maledica wen bitte sprechen sie in ihrem posting an? aber nochmals: weder die wiener noch andere jugendkirchen
sind hier thema. und irgendeinen bezug konstruieren (an den haaren herbeiziehen) zu wollen mit völlig
abwegigen ideen, ist entbehrlich.
@ „pater“ lingen Ist Lordi schon für die Wiener „Jugendkirche“ gebucht? faszinierend, wie themen, die
tatsächlich in keinem zusammenhang stehen, hier zusammengepanscht werden. ich lache herzlich. und zur
allgemeinen beruhigung: in der wiener jugendkirche werden voraussichtlich nie song-contest-teilnehmer
auftreten. hat nämlich auch etwas mit niveau zu tun.
firmzeuge Es gibt Fälle, in denen – analog zur Taufe – jemand als „Firmzeuge“ fungiert, weil er die kanonischen
Voraussetzungen für das Patenamt nicht erfüllt. Das kann aber nur dann rechtens sein (über die Sinnhaftigkeit
einer solchen Regelung sage ich lieber nichts), wenn es jedenfalls einen katholischen Paten gibt. Ein
„Zeuge“ kann einen Paten (weder bei der Taufe noch bei der Firmung) nicht ersetzen! Meines Erachtens ist
jemand, der nach can 874 § 1. 3° bzw. 4° vom Patenamt ausgeschlossen ist (z.B. jemand, der ein zweites
Mal verheiratet ist), auch nicht in der Lage, als „Zeuge“ zu fungieren.
rudolfs sohn detlef ich habe soeben folgenden hinweis an die redaktion von kreuz.net geschrieben: der
leser „detlef“ und der leser „rudolfsohn“ dürften dieselbe person sein. die beiträge gleichen einander
in ausdruck und wortwahl, zum teil sind sie wortident. ich ersuche sie, anhand der ip-adressen eine mögliche
identität beider festzustellen und daraus die konsequenzen zu ziehen. unabhängig davon sind die äußerungen
„beider“ auf einem derart unerträglich niedrigen geistigen niveau angesiedelt, dass sie geeignet sind,
den ruf von kreuz.net als ganzes zu beschädigen. auf einer sich „katholisch“ nennenden website sollten
solche hasstiraden keinen platz haben.
@ pablo f. wenn sie von „dem polen“ und „paparatzi“ sprechen, darf ich davon ausgehen, dass sie damit
den verewigten hl. vater papst johannes paul und seinen verehrten nachfolger benedikt meinen? abgesehen
davon, dass sie diese äußerungen selbst disqualifizieren, nur mal ein gedankenspiel: – wenn der vatikan
(die kirche/der zuständige bischof …) einen fall wie den des lc-gründers öffentlich macht, dann begeht
er rufmord (ihre diktion) – wenn er nicht darüber spricht, betreibt er vertuschung (ihre diktion) – wenn
er reagiert, ist er satanisch, besessen (bitte selbst fortführen) – wenn er nicht reagiert, ist er besessen,
satanisch (selbst fortführen) mit anderen worten: egal, was geschieht, menschen wie pablo f. sehen in
der heiligen kirche immer ausschließlich den gehörnten bocksfüßler am werk. leute wie pablo f. sehen
den teufel überall. und wo sie ihn nicht sehen, da malen sie ihn selbst an die wand, damit sie ihn jedenfalls
sehen können. lässt auf ziemlich gestörte persönlichkeiten schließen.
@ „detlef“ heißt rudolfs sohn vielleicht detlef? ganz schön erbärmlich, wenn der eine account gesperrt
wurde, jetzt mit neuem namen den selben mist von sich zu geben. aber anscheinend zieht der schreiber eine
unerklärliche krank-perverse befriedigung aus seiner verbalen inkontinenz. er hinterlässt seine haufen
halt lieber hier im forum …
ich halte fest … Das Ziel satanischer Schutz-Taktiken sind Täuschungsmanöver der Angreifer mit Anklagen,
die von der eigenen Anklagbarkeit oder ungesühnter, manifester Sündhaftigkeit ablenken wollen. sie bezichtigen
rom (d.h. die glaubenskongregation in verbundenheit mit dem hl. vater) also „satanischer taktiken“ und
„manifester sündhaftigeit“? wie verbohrt muss man dazu sein?
? ? ? Es wird hoffentlich schleunigst eine ebenso taktisch kluge Aufklärung des Falles gestartet, die
Vater Marcial irgendwann zur Ehre der Altäre verhilft. geht’s auch ein bissl weniger dick aufgetragen?
es wird ja auch noch zwischenstufen geben zwischen den (offenbar glaubhaften) beschuldigungen und einer
kanonischen heiligsprechung … fakt ist, dass rom sich berechtigt sah, diesen fall öffentlich zu machen.
es ist davon auszugehen, dass dies – mit kenntnis des hl. vaters – nicht vorschnell oder leichtfertig
geschehen ist. den vermutlichen täter nun zum märtyrer hochzustilisieren, ist nur mit komplettem realitätsverlust
erklärbar. übrigens: nur einmal angenommen, die verschwörungstheorie träfe zu (was absurd ist, aber
ok …): welches interesse sollte der vatikan haben, den gründer der lc zu diffamieren?
@ cyprian kurze (und ehrliche) frage: Was glaubst Du, warum auch Nichtkatholiken beim Opus Dei Mitglied
werden können? das ist mir neu – stimmt das so? würde mich über eine antwort freuen!
@ pablo f. ach ja, wie konnte man das nur vergessen: es ist ja alles eine einzige gigantische große böse
weltverschwörung … wie naiv sind die leute eigentlich, die sich solche konstrukte immer wieder ausdenken?
„rudolfsohn“ sperren!!! primitivste sprache, beleidigungen anderer leser am laufenden band, todeswünsche
für andere etcetcetc… ich verlange dass dem leser „rudolfsohn“ das recht, hier zu posten, genommen
wird. seine beiträge sind nicht nur unsachlich, sondern ohne ausnahme beleidigend, seine wortwahl ist
unterstes gossen-niveau, primitiv und ekelerregend. all das kann auf einer sich selbst als „katholisch“
bezeichnenden homepage keinen platz haben!!!
humer = ein alter verbitterter mann … … den niemand mehr ernst nimmt. eigentlich eine tragische figur.
und auch hier wird nicht ein einziges argument gebracht, sondern nur vor sich hin „geraunzt“. und kreuz.net
bietet ihm eine plattform für seine entbehrlichen selbstdarstellungen. ich wiederhole meine frage, die
ich schon vor einiger zeit gestellt habe: wer schützt humer vor sich selbst?
erschütternd … … finde ich, dass die „redaktion“ bisher noch nicht reagiert und den text vom netz
genommen hat. er ist wirklich letztklassig, unterstes niveau, billigste polemik, widerlichste sprache.
und noch dazu eine verantwortungslose verharmlosung der ns-diktatur. ich frage mich, wie lang es dauert,
bis jemand, der in einer angeblichen satire „heil hitler“ schreibt, dies auch wieder im wirklichen leben
tut, sobald es opportun erscheint. hier ist humer in seinem eitlen selbstdarstellungswahn (er selbst sei
DIE moralische instanz des landes) wirklich jegliche sicherung durchgebrannt. WEG DAMIT! zur kleinschreibung:
in weblogs, gästebüchern, diskussionforen etc. hat sich sie durchgehende kleinschreibung großteils
durchgesetzt. seien sie versichert, dass ich die groß- und kleinschreibregeln (selbst die der neuen rechtschreibung)
beherrsche. aber wie geagt: im kontext von disjussionsforen habe ich mich dieser (bei unter 30jährigen
durchaus gängigen) schreibweise angepasst.
humer … … der richard lugner des primitiv-„katholizismus“ in österreich, versucht sich im satire-schreiben,
und scheitert natürlich kläglichst. wie der baumeister lässt er keine gelegenheit aus, sich in peinlichster
art selbst darzustellen. mit diesem schriftstellerischen missgriff sollte aber jedem (sogar der kreuz.net-redaktion)
klar sein, dass man ihm dafür keine plattform mehr liefern sollte. wer schützt den mann endlich vor
sich selbst? ps: ganz spannend, dass sich ein „pater“ lingen zu „pornosammler“ humer äußert – da hätten
sich ja zwei passende herrschaften gefunden …
wahn … … in seinem jüdischen Wahn … und das hat natürlich mit antisemitismus gar nichts zu tun?!?
bitte verschonen sie uns doch mit IHREM senf, den sie meinen dazugeben zu müssen.
@ rudolfsohn p. spiegel ist tot. und ihnen fällt nichts ein, als ihn anlässlich seines todes mit spott
und hohn zu überziehen. aber es war ja nur eine frage von minuten, wann das erste posting dieser art
hier auftaucht.
martini – humer da sieht man halt den unterschied: martini differenziert. martini argumentiert. martini
denkt. und humer? leider immer das genaue gegenteil. und dann noch verbunden mit seinen entbehrlichen
dummen pöbeleien gegen den kardinal. schade, dass humer zu den leuten gehört, die einfach nicht den
mund halten können, auch wenn die äußerung nur auf sie selbst zurück fällt.
da ist er wieder: der oft zitierte und nie genannte „römische moraltheologe“ … offenbar hat die redaktion
diese absätze als textbausteine gespeichert, so dass sie jetzt bei jedem artikel zu diesem thema als
ceterum censeo erscheinen. und noch immer wissen wir nicht wie er heißt. eigentlich traurig: jetzt wird
der mann berühmt, und niemand weiß davon :(
brot nehmen … hilfe – da hat doch jetzt glatt ein achtjähriger bursch nicht die ganz korrekte formulierung
verwendet, dass er „den leib christi empfangen“ wird und sich darüber freut. ein skandal. man sollte
die ganze pfarre zusperren. und die diözese dazu.
martini differenziert … … und damit ist er natürlich der schwarz-weiß-„theologie“, die auf kreuz.net
propagiert wird, suspekt. etwa die gut katholische lehre, dass in moraltheologischen fragen eine güterabwägung
zu geschehen habe, und nach einer solchen der gebrauch des kondoms in begründeten einzelfällen doch
möglich sein kann, wird hier – fälschlicher weise – als der kirchlichen lehre widersprechend dargestellt.
auch spricht die überschrift von der aussage, das „menschenleben“ beginne nicht mit der befruchtung,
während im text vom „menschlichen leben“ die rede ist. anscheinend hat sich kreuz.net nicht die mühe
gemacht, gut zu recherchieren, was der kardinal tatsächlich gesagt hat. denn beide sätze sagen sehr
wohl unterschiedliches aus. andere sätze werden martini in den mund gelegt. so bezweifle ich, dass er
in dem interview von „latexhäuten“ gesprochen haben soll. aber sätze wie: Damit scheint Kardinal Martini
dem Gebrauch der Kindertötungspille danach sowie der Forschung an Kinderzellen, welche die Tötung von
Kleinstkindern voraussetzt, zuzustimmen. Zum Schluß bezweifelte der emeritierte Erzbischof auch die kirchliche
Lehre, die jedes Menschenleben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod schützt. sind bodenlose unterstellungen.
kardinal martini ist seit jahrzehnten einer der angesehensten bischöfe italiens und ein hoch geschätzter
autor (erwähnt sei seine veröffentlichung „woran glaubt, wer nicht glaubt“ mit umberto eco). ein guter
und beliebter bischof.
letztmals zum letzten mal von mir dazu: wenn sie – was sie immer wieder andeuten – den begründeten (!)
verdacht hätten, dass hier missbrauchsfälle geschehen (und in den usa ging es um missbrauchsfälle),
dann könnten/sollten/müssten sie das den zuständigen kirchlichen stellen mitteilen. in wien gibt es
dafür eine eigens eingerichtete stelle, die derartigen verdachten nachgeht, etwas ähnliches dürfte
es in mainz auch geben. das wäre konstruktiv und zielführend. also: wenn sie hinweise und indizien haben,
dann tun sie das. das problem dabei: da muss man natürlich tatsächliche hinweise haben und nicht sich
einfach nur dinge zusammenphantasieren. und menn m. nicht mehr „indizien“ hat als eine bunte stola, dann
besteht natürlich auch die gefahr, dass sich sein ganzes feindbild und bedrohungsszenario in luft auflösen
könnte. da bleiben wir lieber dabei, dinge einfach zu behaupten und zu unterstellen, nach dem motto:
etwas wird schon hängen bleiben. und in der kirche gehts ja ziemlich leicht, einem unliebsame personen
mit behaupteten „sex-skandalen“ fertig zu machen. aber vorsicht: ähnliches ist jüngst in st. pölten
ganz erbärmlich nach hinten los gegangen…
verblendung? wer hier tatsächlich verblendet ist, darüber können sich die geneigten mitleser/innen
wohl leicht selbst ein bild machen. jeder weitere kommentar zu maledicas wüsten beschimpfungen tut diesem
herrn zu viel der ehre an.
ok ein letztes mal langsam wirds ja wirklich zu blöd immer noch zu antworten. aber kollege maledica belegt
mit jedem satz seine komplette ahnungslosigkeit darüber, was in jugendkirchen tatsächlich stattfindet
und angeboten wird. – „beatmessengehampel“ – bei aller liebe zu historischen formen, aber „beatmessen“
gab es vielleicht in den 60igern – und diese wären für heutige jugendliche kulturell etwa ebenso weit
entfernt wie mittelalterliche madrigale. – „die jugend sucht …“ – „die“ jugend gibt es nun einmal nicht.
oder wie es ein soziologe mal so schön formuliert hat: jugendliche sind jung – und ansonsten ganz verschieden.
und eben diese verschiedenheit spiegelt sich auch in den unterschiedlichen angeboten von jugendkirchen
wieder. natürlich gibt es da auch ruhe, anbetung, meditation (etwa taizé-gebetsnächte werden in vielen
jugendkirchen regelmäßig angeboten). aber es gibt eben auch aufwändig gestaltete gottesdienst-feiern.
übrigens: die normalen regelmäßigen sonntagsgottesdienste in den jugendkirchen sind vermutlich um längen
unspektakulärer als sie es sich ausmalen … – die sakralität der kirche ist in jeder jugendkirche voraussetzung
und wird selbstverständlich nicht angetastet. in jedem mir bekannten jk-konzept wird betont, dass die
kirche kirche bleiben muss. und dies ist auch so. – dass hier hl. messen als „theaterstück mit elevation“
verhöhnt werden, diskreditiert sich selbst.
sehr überzeugend … Übrigens: durch ständiges Dementieren wird das Leugnen auch nicht zur Wahrheit.
das war jetzt aber eine billige retourkutsche – da hätte ich mir schon originelleres erwartet. was zu
sagen bleibt: behauptungen ohne beweise (und die fehlen bis jetzt) bleiben leeres geschwätz. und persönliche
vorwürfe ohne beweise bleiben diffamierungen. aber vielleicht leidet maledica einfach nur an wahnvorstellungen.
könnte ja auch sein.
@ maledica: wahr ist vielmehr … 1. durch die ständige wiederholung gleichförmiger anschuldigungen
und vorwürfe werden diese nicht zutreffender. 2. die jugendkirche wien betreibt keine „propagandaseite“
sondern hat eine homepage, auf der man sich über angebote etc. informieren kann. „propaganda“ wird dort
keine betrieben. übrigens sind die betreiber der wiener jugendkirche und deren homepage natürlich namentlich
bekannt (auch im impressum der hp) im gegensatz zu seiten wie dieser oder der hp des frankfurter „katholikenkreises“
(wo man ein dem medienrecht entsprechendes impressum vergeblich sucht). 3. gottesdienst – menschendienst:
dieser slogan ist theologisch und liturgisch dermaßen lachhaft, dass sich eine entgegnung an sich erübrigt.
dennoch: jeder gut und würdig gefeierte gottesdienst dient (auch) den menschen. jedes sakrament ist (auch)
„menschendienst“. wie heißt es im joh-ev: „ich habe euch ein beispiel gegeben, damit auch ihr einander
die füße wascht“ = einsetzung der eucharistie als dienst am anderen! beides voneinander zu trennen oder
gar als sich ausschließende alternative anzusehen, ist theologischer unsinn. wie wär es mit folgender
formulierung: gottesdienst, der als feier wahrgenommen wird und so dem leben dient. 4… o pardon – ich
ertappe mich doch glatt dabei, mit argumenten auf die plump-verallgemeinernden beschimpfungen des herrn
maledica einzugehen. das wollte er ja gar nicht – ihm liegt es ja nur an der stupiden wiederholung der
ewig gleichen tiraden und nicht an sachlicher diskussion.
@ m.c. @wiener: Wieviele Nicks haben Sie eigentlich hier? genau einen. und mir ist nicht klar, was die
frage soll. @ wienermeinung: natürlich kann ich auch nicht für alle jugendkirchen-projekte sprechen,
da ich auch nur einige persönlich kennen gelernt habe. aber auch die „kritiker“ unterscheiden ja nicht
zwischen den einzelnen projekten, sondern vermischen (wie h. hecker) munter die projekte in luxemburg
(was eine zeitlich begrenzte aktion war) mit limburg, frankfurt, oberhausen, wien … so als ob es eine
gemeinsame aktion unter einer gemeinsamen führung wäre. tatsächlich sind die jugendkirchen-projekte
durchaus sehr unterschiedlich, was umfang, angebote etc. angeht. auch da sollte man daher differenzieren –
aber differenzierung ist nicht die starke seite eines h. hecker oder anderer, die sich hier lauthals zu
wort melden.
halten wir fest … die „beweise“ von maledica lassen sich wie folgt zusammenfassen: – da reden eh alle
drüber – eine bunte stola = regenbogen = gay = der muss doch schwul sein – „es gibt zeugen“ – alle (außer
maledica) unterstützen, decken, fördern einen einzigen sündenpfuhl = das bistum mainz guter mann (ich
nehme an, dass „maledica“ männlich ist, einer frau traue ich nämlich derartig gehässige unsachlich-ausfällige
tiraden nicht zu), sie haben wirklich ein problem. aber es wäre angemessen, wenn sie uns mit ihrem rhetorisch
erbrochenen (hier wie in anderen threads) nicht weiter behelligen. übrigens: durch ständiges wiederholen
und x-fache rufzeichen wird ein argument nicht besser! oder in ihrem stil: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
unappetitliche propaganda … eigentlich ist es aufschlussreich, dass herr hecker (ein als fleißiger
leserbrief-verfasser in der diözese limburg nicht unbekannter) zu so aberwitzigen „zuhälter“-hirngespinsten
zuflucht nehmen muss, um jugendkirchen zu „kritisieren“. seine sprache verrät ihn: da werden einzelne
worte bewusst verdreht und missverstanden, theologen als „chefideologen“ verunglimpft, völlig unsachliche
„bezüge“ hergestellt (als ob die luxemburger jugendkirche mit „popetown“ irgend etwas zu tun hätte …),
ein wenig pseudo-skandal rund um „erotica“ (ein im übrigen sehr ernstes und nachdenkliches theaterstück) –
dann wird alles in einen großen topf geworfen und dann mal kräftig umgerührt … geschmacklos und unappetitlich
sind aber nicht die jugendkirchen, sondern die hetzerischen schmierereien von herrn hecker. ihm geht es
nicht um information oder sachliche kritik, sondern allein um polemische angriffe – für die er auf kreuz.net
eine willkommene plattform findet. bitte verschonen sie uns künftig.
@ maledica hier ist jedenfalls die quelle mit zu bedenken. es ist ein ausschnitt aus einem rundbrief des
„initiativkreises“ und hier kann man nicht nur von gesteigerter sensibilität, sondern geradezu von einem
akribischen suchen nach möglichen oder tatsächlichen oder doch nur vermeintlichen „vergehen“ ausgehen.
in wirklichkeit war es vermutlich so, dass neben anderen bildern auch ein bild von zwei sich umarmenden
männern gezeigt wurde. viel mehr dürfte nicht passiert sein, sonst wäre die skandal-meldung ja noch
um einiges ausufernder. und dieses bild hat dann jemand gesehen (oder von jemandem gehört, dieser habe
etwas gesehen …), der es wieder dem ik weiter getragen hat. nur: der ik ist dafür nicht zuständig.
wenn es liturgische oder andere missstände gibt, dann sind die offiziell zuständigen stellen davon in
kenntnis zu setzen, die dann gegeben falls maßnahmen setzen. eine mediale kampagne loszutreten, ist nicht
nur kontraproduktiv, sondern widerspricht christlichem geist aufs ärgste. haben sie sich schon einmal
überlegt, sich bei kpl. rauch für ihre gehässigen tiraden (die ja von der redaktion dankenswerter weise
als solche erkannt und gelöscht wurden) zu entschuldigen?
wo liegt das problem? @ res 2: gut, der besagte kaplan macht vielerlei und setzt so manche aktivitäten
im jugendseelsorge-bereich. das ist aus den links herauszulesen. der einzige link, der ansatzweise das
thema homosexualität streift, stammt aus dem ik-newsletter. auch hier scheint es die übertriebene interpretation
einer bildlichen darstellung durch eine allzu besorgte seele zu sein. fazit: kein hinweis auf den wahrheitsgehalt
der erheblichen vorwürfe gegen diesen priester. aber offenbar genügend leute, die ihn mit einer fast
krankhaften gehässigkeit verleumden und schlecht machen wollen. ohne fakten nennen zu wollen. aus der
feigen anonymität heraus. feine gesellschaft.
‘es gibt genügend zeugen …’ das kann man schnell behaupten. es macht das faktum, dass hier unbewiesene
ehrabschneidende behauptungen von anonymen verhetzern (während der hier angegriffene natürlich mit vollem
namen und funktion genannt wird) in die öffentlichkeit gestellt werden, aber um keinen deut besser. übrigens:
die „dezente“ andeutung, ich hätte etwas mit den hier behaupteten „mainzer ereignissen“ zu tun bzw. stünde
in verbindung mit denselben, sind völlig aus der luft gegriffen. ich war noch nie in mainz, habe dies
auch weiterhin nicht vor, sondern ziehe doch die schöne donaumetropole vor (alle anwesenden mainzer mögen
mir verzeihen).
@ geist das liegt daran, dass es den verein bei uns in österreich auch nicht gibt. man muss nicht alles
kennen und wissen, was sich bei den reichsdeutschen tut ;)
zur aufklärung eines missverständnisses donum vitae: 1. Instruktion der Glaubenskongregation von 1987
www.vatican.va/…20human-life_ge.html 2. Schwangerschaftskonfliktberatung de.wikipedia.org/wiki/Donum_Vitae
offenbar meint ihr beide unterschiedliches. @ maledica: „zensur“ ist dann angebracht, wenn verleumdung
und rufmord stattfinden bzw. stattgefunden haben. du solltest dankbar sein, dass deine strafbaren äußerungen
gelöscht wurden. und du solltest in dich gehen und fragen, ob das mit-dreck-um-sich-werfen tatsächlich
die richtige art ist, vermeintliche oder tatsächliche missstände adäquat anzugehen. nochmals: die kirchlichen
autoritäten – die hierüber zu entscheiden haben – haben offenbar kein weihehindernis gesehen. das ist
das faktum, um das es geht. und nicht um irgendwelche anonymen verleumderischen angriffe, nicht überprüfbare
behauptungen, bodenlose unterstellungen.
@ maledica … es verwundert dann doch, dass sie es schaffen, in ihren äußerungen noch primitiver zu
werden. ich erwarte, dass die redaktion handelt: Sie behält sich aber das Recht vor, unsachliche, unflätige,
blödsinnige, beleidigende, rechtswidrige sowie dogmatisch oder moralisch bedenkliche Beiträge sowie
Beiträge, die dem Ansehen des Mediums schaden, zu löschen. Beiträge, welche die Anonymität anderer
Leser verletzten, werden sofort gelöscht. Nach der dritten Verfehlung wird ein fehlbarer Kommentarschreiber
für einen Monat gesperrt, im Wiederholungsfall endgültig ausgeschlossen. … und wir damit recht bald
von ihren ergüssen befreit werden.
recht gute analyse – stolz – hass – schnelles verurteilen – skandalsucht – ungehorsam gegenüber dem kirchlichen
lehramt – (zweck-) pessimismus scheint jedenfalls ein kluger mann zu sein, der bischof von campos – anders
als so manche vulgär-traditionalisten, die hier immer wieder das große wort führen. man könnte noch
hinzufügen: – rufmord – bösartigkeit – eine (geradezu satanische) freude an fehlern und missbräuchen
– selbstzufriedenheit bis hin zu unerträglicher arroganz gegenüber papst und bischöfen …
… … er hat oft genug widernatürliche Unzucht betrieben … @ maledica: sie waren vermutlich zugegen?
übrigens: peinlich für kreuz.net, dass sie es nicht nur unterlassen, eine korrekte quellenangabe für
diesen artikel zu liefern, sondern noch dazu den text anscheinend ohne jegliches korrektur-lesen per „copy&paste“
reingesetzt haben … eine stellungnahme der redaktion zu den hier stattfindenden rufschädigungen/rufmordkampagnen
steht ebenso noch aus. man darf gespannt sein ?!?
nicht immer hilft ein bibelzitat … Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weisen Sie es
nach. mit anderen worten: ich kann alles in die welt setzen, munter drauf los lügen, der andere muss
dann schon beweisen, dass die vorwürfe nicht stimmen. ist das ihr rechtsverständnis? wenn ja, dann erübrigt
sich jede weitere diskussion. das genannte bibelzitat aus der johannes-passion sagt das genaue gegenteil:
wer eine behauptung aufstellt (und das tun in dem fall maledica und andere), der hat den wahrheitsbeweis
zu erbringen. aber das lenkt von dem anlassfall ab: ohne irgendein indiz zu benennen, wird einer person
hier etwas nachgesagt (unterstellt). darum geht es. und das ist rufschädigung. übrigens, stichwort tatsachenbeweis:
offensichtlich haben die genannten personen (bischof, generalvikar, regens …) nichts gefunden, was einer
priesterweihe im wege gestanden wäre. ich gehe davon aus, dass dem urteil dieses personenkreises zu trauen
ist und nicht irgendwelchen anonymen schmierfinken und verleumdern.
schön wäre es … … wenn kreuz.net sich selbst wenigstens richtig zitieren würde. im verlinkten artikel
ist nämlich vor allem (vor dem hinweis auf den namentlich ungenannten „römischen moraltheologen“) folgendes
zu lesen: In Ausnahmesituationen, etwa im Drogenmilieu oder in Teilen der Welt, wo es viel Elend und sexuelle
Promiskuität gebe, könne man, so Kardinal Cottier, den Gebrauch von Präservativen für „legitim“ halten.
Als Beispiel nannte der Kardinal „einige Gegenden Afrikas oder Asiens“. Allerdings, so Kardinal Cottier
im Interview, dürfe das Kondom von Staaten und internationalen Organisationen keinesfalls als wichtigstes
Mittel im Kampf gegen Aids angesehen werden. Kampagnen, die auf einen generellen Einsatz von Kondomen
setzten, förderten die Promiskuität. Diese wiederum trage erheblich zur Ausbreitung von Aids bei. Der
beste Schutz gegen die Viruserkrankung sei sexuelle Enthaltsamkeit und eheliche Treue. Erst vor elf Tagen
meinte der vatikanische „Gesundheitsminister“, Javier Kardinal Lozano Barragan, daß eine Frau beim ehelichen
Geschlechtsverkehr von ihrem HIV-infizierten Ehemann den Gebrauch eines Kondoms verlangen dürfe. Der
Präsident des Päpstlichen Rates für die Krankenpastoral begründete seine Position damit, daß dieser
Spezialfall zum „Recht auf Selbstverteidigung“ gehöre. „Ich sehe dies als ihr Recht. Ja, sie hat das
Recht, ihren Mann zu bitten, ein Kondom zu verwenden.“ Die Kirche sei stets eine Verfechterin des Selbstverteidigungsrechtes
gewesen.
@ maledica glauben sie nicht, dass die vermeintliche „anonymität“ sie vor einer strafverfolgung schützt.
was sie hier wiederholt betreiben, ist als rufschädigung zu betrachten und somit strafbar. damit ist
die redaktion von kreuz.net verpflichtet, ihre personbezogenen daten herauszugeben, um eine strafverfolgung
zu ermöglichen. ansonsten macht sich die redaktion selbst mitschuldig. so einfach ist das.
…unsachliche, unflätige, blödsinnige, beleidigende, rechtswidrige … Beiträge … @ rogade: was
sie hier schreiben (der erwähnte kaplan rauch sei praktizierend homosexuell, bricht also damit sein zölibats-versprechen)
ist eine klare rufschädigung und herabwürdigung eines priesters in einem öffentlichen medium (derartiges
haben übrigens in großem stil auch die nationalsozialisten von ihnen unliebsamen geistlichen behauptet).
ich fordere die redaktion von kreuz.net auf, den verfasser ausfindig zu machen, und dem durch ihn geschädigten
die möglichkeit zu geben, rechtliche schritte einzuleiten, bzw. fordere ich die redaktion auf, selbst
derartige schritte zu setzen. es kann ja nicht im sinn der redaktion sein, dass hier unter dem deckmantel
der anonymität straftaten begangen (und rufschädigung ist strafbar) werden. @ quis ut deus: herrliche
satire, ihr beitrag – vor allem die „mackellose muttergottes“ – sie treffen köstlich den bei kreuz.net
gewohnten ton – bis zur verwechselbarkeit ;)
hab mich am frühen morgen doch glatt verlesen … … den Apostolaten der Priesterbruderschaft St. Pius
X… da hab ich doch glatt apostaten gelesen. ups. übrigens: das collegium leoninum gehörte nie der
diözese aachen, sondern der erzdiözese köln, die es über jahrzehnte den aachener priesteramtskandidaten
für einen eher symbolischen mietpreis überlassen hat. das leoninum war ursprünglich das zweite theologenkonvikt
für köln, das sich aber schon in vorkonziliarer zeit als zu groß erwiesen hat, weswegen es zu der erwähnten
nutzung durch aachen gekommen ist. es sollte ferner nicht verschwiegen werden, dass das aachener theologenkonvikt
selbstverständlich weiter besteht, wenn auch in anderen räumlichkeiten. und dass es in bonn noch zwei
andere priester-ausbildungsstätten gibt: das collegium albertinum und das diözesane missionskolleg redemptoris
mater.
grenze überschritten über die serie mag man durchaus geteilter meinung sein können – prinzipiell halte
ich satire für ok, solange sie nicht allzu primitiv daher kommt. aber die vorgeschaltete werbung lässt
genau das befürchten. und sie spielt – ich unterstelle: ganz bewusst – in der gleichen liga wie die mohammed-karikaturen.
in der karwoche ein derartiges sujet zu schalten, ist nicht nur unsensibel, sondern eine glatte verhöhnung
gläubiger christen. ich plädiere sonst auch für große gelassenheit und hätte daher auch gegen diese
serie nichts gesagt – ich muss mir das ja nicht anschauen, und es kommt so viel menschenverachtendes und
widerwärtiges im tv, dass ich mit dem aufregen gar nicht mehr nachkäme – aber hier wird das christliche
selbstverständnis sehr bewusst und sehr offensiv verletzt (und nicht nur die verletzung „in kauf genommen“).
und es ist jedenfalls zu unterscheiden zwischen einer serie, die sich (wenn auch niveaulos) über papst,
bischöfe und vatikan lustig macht, und einer derartigen verhöhnung der person jesu christi und des kreuzes!
noch ein vorschlag an die werbe-abteilung von mtv: wenn demnächst mal wieder eine „comedy“ über den
2ten weltkrieg gesendet wird (das gabs ja schon auf diversen sendern), sollte man vielleicht mit ausgehungerten
kz-häftlingen werben, die statt in die gaskammer zu gehen sich vor einem mtv-bildschirm zerkugeln vor
lachen …
popetown – mtv was kreuz.net verschweigt: nicht nur die deutschen bischöfe, sondern auch das hier oftmals
geschmähte zdk (zentralkommitee der deutschen katholiken) findet sehr klare worte: „Wir fordern alle
Christinnen und Christen in Deutschland auf, sich unserer Forderung, dass die Serie ‘Popetown’ nicht gezeigt
wird, anzuschließen“, erklärte ZdK-Präsident Hans Joachim Meyer. Außerdem sollten sie gegen die Werbung
für die Zeichentrick-Satire protestieren. In der Zeitschrift „TV Today“ hatte MTV demnach mit einer ganzseitigen
Anzeige unter der Überschrift „Lachen statt rumhängen“ ein leeres Kreuz gezeigt und davor Christus mit
Dornenkrone und Wundmalen, der auf einem Sessel vor einem Fernseher sitzt und lacht. Laut Meyer prüft
das ZdK rechtliche Schritte gegen die Werbung. quelle: religion.orf.at
lefebvre … (kurze frage vorab: was genau hat der exkommunizierte erzbischof eigentlich mit radio maryja
zu tun?) In Rom wird der Glaube nicht mehr bewahrt und geschützt. Rom ist nicht mehr der wahre Hüter
des Glaubens! {…} Solange der Feind alle wichtigen Posten in der Kirche besetzt hält, oder Personen
wichtige Posten bekleiden und sich von den Feinden der Kirche beeinflussen lassen, dürfen wir ihnen nicht
gehorchen. Sie würden uns dazu bringen, den Glauben zu verlieren. Ich habe es bereits zu Beginn erwähnt.
Der Gehorsam gegenüber dem Glauben steht an erster Stelle. wer hats gesagt? a) martin luther b) hans
küng c) die am donauschiff „geweihten“ frauen d) marcel lefebvre möglich wäre jeder – wir sollten das
publikum befragen …
kath.net also ich bin wahrlich unverdächtig, wenn es darum geht, kath.net zu verteidigen. schließlich
bin ich mit den dort verantwortlichen auch sehr oft unterschiedlicher meinung. aber zumindest sind die
dort agierenden bekannt, stehen zu dem, was sie tun und sagen, und sind auch bereit, fehler einzugestehen
und sie zu revidieren. und als „kritischer denker“ kann ich dort sehr wohl meine meinung äußern und
vertreten. natürlich sollte dabei ein gewisses niveau der fairness eingehalten werden. rüde beschimpfungen,
polemiken und bösartige hetze kommen dort – anders als auf anderen websites – daher auch kaum vor.
ermüdend der an lächerlichkeit kaum zu überbietende „konkurrenz“-kampf zwischen kreuz. bzw. kath.net
ist ziemlich ermüdend … kommt mir vor wie spielende kinder, die sich drum streiten, wer den größeren
bagger hat (meiner ist größer – aber meiner hat die bessere schaufel – aber meiner macht mehr lärm –
meiner hat größere räder …) – und ist auch genau so ernst zu nehmen. aber zumindest decouvrierend:
offenbar ist es doch das wichtigste ziel von kreuz.net, das „bessere kath.net“ zu sein. a propos zugriffs-
bzw. leserzahlen: die printmedien mit den höchsten auflagen und den meisten lesern sind nicht immer die,
welche auf qualität und seriosität wert legen. so gesehen: „bild“ und „krone“ – das niveau ist durchaus
auf einer stufe mit kreuz.net.
zu den anwürfen @ benedikt78: was die einzelnen filme angeht: „good bye lenin“ thematisiert die frage
nach wahrheit und lüge und das problem, ob man aus liebe und rücksichtnahme lügen darf oder vielleicht
sogar muss – am beispiel einer familie in der wendezeit der ddr (daher der titel – es geht hier in keiner
weise um w.i. lenin …); „mr. ibrahim und die blumen des koran“ ist mit sicherheit kein propagandafilm
für den islam, sondern ein sehr guter, poetischer film über das erwachsenwerden einse jungen im paris
der 50er jahre (u.a. mit omar sharif – ein sehr sehenswerter, ernster und humorvoller film); „dogma“ spielt
mit vorurteilen, biblisch-christlichen versatzstücken, ist eine satire rund um (v.a. amerikanische) frömmigkeitsformen …
@ maledica: ja, die jugendkirche wien bezeichnet die hl. messe tatsächlich als gottesdienst. eine entgegnung
auf die übrigen unsäglichkeiten erspare ich mir und dir.
fertiger mensch? r. spaemann ist zuzustimmen. er denkt – auch wenn es unpopulär sein mag – die konsequenz
dieses gerichtsurteils durch. und hier im forum tritt sich munter wieder die uralte diskussion breit,
ab wann ein mensch denn als solcher zu betrachten sei bzw. bis wann nicht. mir ist bisher noch kein vernünftig
nachvollziehbarer punkt nach der verschmelzung der zellkerne von ei- und samenzelle („befruchtung“) genannt
worden, der nicht willkürlich gesetzt war. mit der befruchtung aber beginnt ein linearer zielgerichteter
prozess, an dessen ende ein lebensfähiger mensch steht. dieser prozess ist vorher bei weiblicher ei-
und männlicher samenzelle nicht gegeben. daher besteht ab der befruchtung ein wesentlicher unterschied
zu vorher. ab diesem punkt kann ich daher von einer menschlichen identität sprechen (bis zu diesem punkt
kann ich meine lebensgeschichte schlüssig zurück verfolgen). alle anderen zeitpunkte sind dagegen willkürlich
gesetzt: ausbilden der großhirnrinde, verschiedene fähigkeiten (schmerzempfinden etc.), ende der natürlich
möglichen zwillingsteilung … daher: der mensch ist mensch von anfang an, d.h. ab der befruchtung, und
ist somit ab diesem zeitpunkt zu schützen.
@ hisidorus … die Texte des Messbuchs ohne Änderungen oder Zutaten durch den Zelebranten vorgetragen
werden … es dürfte ihnen bekannt sein, dass es im messbuch eine hierarchie der texte gibt. manche sind
als vorschläge gedacht („der Priester wendet sich an die gemeinde mit etwa diesen worten …“), andere
sind austauschbar, wieder andere sind nicht veränderbar. daher muss die inquisitorische frage in dieser
form natürlich mit „nein“ beantwortet werden: denn es werden nicht (alle) texte des messbuchs unverändert
oder ohne zutat vorgetragen. im übrigen sollten derartige fragen bitte direkt an die zuständigen zelebranten
gestellt werden und nicht in einem anonym agierenden „forum“.
@ stimme a.d.tr. in der wiener jugendkirche gibt es kein schisma – wir stehen (im gegensatz zu herrn williamson)
in voller einheit mit dem apostolischen stuhl und der römisch-katholischen kirche.
und jetzt zur wahrheit auf der wiener jugendkirchen-hp stehen hinweise und einladungen zu – gottesdiensten
– fastenprojekt – jugendgebeten – kino-abenden … ist „maledica“ vielleicht doch mit „lügner/in“ zu
übersetzen?
williamson so spricht ein schismatiker in reinkultur. kein weiterer kommentar nötig – rom sollte sich
wesentlicheren themen widmen als dieser besserwisserischen splittergruppe.
schlecht recherchiert – das copyright der bilder liegt nicht bei der katholischen jugend österreich – die
bilder zum artikel haben mit jugendkirchen nichts zu tun – die „recherche“ ist mangelhaft: ich weiß von
keiner jugendkirche, in der der tabernakel „weggeräumt“ wurde – das programm der jugendkirchen enthält
selbstverständlich die elemente des gebetes, der anbetung, der sakramente. wer anderes behauptet, hat
schlecht recherchiert oder lügt.
unfug? er rief wiederholte male dazu auf, den kirchenbeitrag nicht einzuzahlen (bzw. an andere organisationen
oder ein „treuhandkonto“ zu überweisen, was faktisch auf das gleiche herauskommt) und sich dann von der
kirche klagen zu lassen. selbiges kann durchaus als indirekter aufruf zum kirchenaustritt gewertet werden –
da der kirche die notwendigen mittel vorenthalten werden sollen, zu deren beitrag jeder gläubige verpflichtet
ist. und ich bleibe dabei, dass ich diese agitations-tätigkeiten des herrn volksanwalts für unvereinbar
mit seiner politischen funktion halte. aber unvereinbar ist bei diesem herrn eh einiges: so gehört er –
wie schon erwähnt wurde – einer schlagenden studentenverbindung an. selbiges wäre in früheren zeiten
(denen herr stadler ja kirchlich eher anhängt) mit der automatischen exkommunikation verbunden gewesen.
und dass eine kampagne wie „pummerin statt muezzin“ nicht nur „immigratonskritisch“, sondern primitiv
ausländerfeindlich – und sicherlich nicht christlich – ist, hat der wiener erzbischof zu recht ausgesprochen.
ähnlich wie die agitation gegen ein minarett in tirol – das dortige islamische gotteshaus wird ja für
die dort lebenden muslime errichtet und hat mit einwanderung absolut nichts zu tun.
@ stimme a.d. tradil. Die FPÖ ist nicht fremdenfeindlich. und die erde ist eine scheibe. … und wiener
ein Apostat. zumindest rufe ich nicht – wie herr stadler – zum kirchenaustritt (der in österreich seit
140 jahren als apostasie eingestuft wird) auf und dazu, seinen kirchenbeitrag lieber einer schismatischen
gruppierung zukommen zu lassen, um so der katholischen kirche zu schaden. was man im übrigen als missbrauch
seines öffentlichen amtes verstehen könnte.
@ brandenburgis: gesülze? Schönborns Gesülze von Vertrauen ist keinen Heller wert. Es ist eitles Gewäsch.
was die worte brandenburgis’ sind, verbietet die höflichkeit zu benennen. aber eins sind sie auf jeden
fall: unnötig, despektierlich und entbehrlich. bitte verschonen sie und künftig.
den teufel an die wand malen… es gibt nun einmal zeitgenossen, die ständig und überall den teufel
am werk sehen wollen. und wenn dies nicht so ist, malen sie ihn eben an die wand, um ihn wieder sehen
zu können.
@ sedia: wiederholte lügen bleiben falsch! Mir ist bekannt, dass dieser ach so wunderbare aus Köln (!)
entlaufene (?) Jugendpfarrer z.B. mehrmals im Vorfeld des Weltjugenttages öffentlich geäußert hat,
dass die Jugendlichen sich nicht von diesem Papst-Spektakel einwickeln lassen bzw. manipulieren lassen
sollen. Sie sollten ihre eigenen Gedanken zur Kirche haben. schön, dass es ihnen bekannt ist. wo und
wann soll er das gesagt haben? ihre behauptungen sind einfach verleumderisch und unwahr. besagter jugendseelsorger
war selbstverständlich in köln beim wjt mit einer gruppe wiener jugendlicher dabei, derartige äußerungen
im vorfeld des wjt gab es nicht. nehmen sie die verleumderischen aussagen daher gefälligst zurück! ich
würde ihnen dies ja in einem persönlichen mail mitteilen, aber diese möglichkeit haben sie ja – wie
viele andere hetz-prediger hier – deaktiviert. sie werden wissen, warum.
ich lege wert darauf … … festzustellen, dass ich keine gültig gefeierte katholische messe als „hocus
pocus“ oder „kasperltheater“ bezeichnet haben möchte. und die fff-messen waren und sind gültig und würdig
gefeierte heilige messen. vielleicht sollte auch noch deutlich gesagt werden, dass fff überhaupt keinen
absolutheitsanspruch erhebt. niemand behauptet, dass nun alle messen in dieser form gefeiert werden sollen.
aber ich bitte darum, diese messen einmal als das zu akzeptieren, was sie sind: gottesdienste, die für
viele jugendliche einen (neuen) zugang zur kirche ermöglichen, den diese sonst nicht hätten. und ich
fordere dazu auf, die unsäglichen unterstellungen und aus der luft gegriffenen vorwürfe (showeinlagen?),
die noch nicht einmal vor persönlichen diffamierungen (verunglimpfung und beleidigung des wiener jugendseelsorgers)
haltmachen, zu beenden.
@ sedia: was sie sagen ist unwahr. Der links im Bild abgebildete Jugenpfarrer ist nach eigener Aussage
nicht aus dem Bistum Wien. In seinem Heimatbistum habe er keine Zukunft gesehen (ach – warum nur?!?).
Als Jugendpfarrer kann er ja jetzt in Wien seine „Dienste“ anbieten. Das Schönborn-Bistum wird auch immer
mehr zu einem arroganten Wiener-Schmä-Zirkus, der lässig abwinkend alles, was recht ist, abschmettert,
und in anderen Bistümern Abgelehnte aufnimmt. nun zur wahrheit: der vikariats-jugendseelsorger des vikariates
wien-stadt ist priester der erzdiözese wien (und wurde in wien für diese diözese geweiht). dass er
gebürtiger deutscher ist, stimmt. und er unterhält weiterhin sehr gute beziehungen in die erzdiözese
köln, seine heimatdiözese. woher sie die aussage nehmen, „er habe in seinem heimatbistum keine zukunft
gesehen“, ist mir schleierhaft. sie entspricht jedoch sicher nicht den tatsachen. der genannte priester
ist in seiner heimat-diözese nicht „abgelehnt“ worden. wer anderes behauptet, sagt die unwahrheit. wahr
ist vielmehr, dass er während seines promotionsstudiums in wien aus freien stücken und in absprache
mit den zuständigen stellen die entscheidung getroffen hat, in wien zu bleiben.
@ sulpicius ich halte fest: – sie können keine konkreten missbräuche nennen. – sie sprechen den beteiligten
grundsätzlich das verständnis der liturgie ab. – sie verweigern eine diskussion dazu. jeder kann sich
darüber ein eigenes bild machen. ich halte ferner fest: – objektiv liegt ein liturgischer missbrauch
weder formal noch substantiell vor. – andere behauptungen entsprechen nicht der wahrheit. – somit sind
andere (unbewiesene und unbeweisbare) behauptungen verleumdungen und unterstellungen.
„keks“? das verwendete brot wurde den liturgischen vorschriften gemäß gebacken. um vermeidbare brösel
zu vermeiden, wurde bis auf die vorzeige-hostie das brot vor dem gottesdienst geteilt und in dieser form
konsekriert. damit dürfte dieser vorwurf („keks“) hoffentlich bereinigt sein.
dann bitte konkret Nun, ich würde sagen, diese Priester verleumden ihr Amt aufgrund dieser „liturgischen“
Taten selber. Und wer hier wohl die heiligste Eucharistie durch seine „liturgischen“ Handlungen durch
den Schmutz zieht? dann bitte ich um konkrete punkte, wo die heilige messe, die vor 2 wochen in der wiener
pfarrkirche cyrill und method gefeiert wurde, liturgische missbräuche enthalten haben soll. aber nicht
wieder mit unsäglichen „freimaurer“-märchen und lächerlichen „satanisten“-schwafeleien kommen. ich
halte – als einer der mitfeiernden – fest, dass die liturgie korrekt und ohne liturgischen missbrauch
gefeiert wurde. wer anderes behauptet, ist in der beweispflicht – und hier reichen phantasievolle spekulationen
nicht aus!
@ katholika: „nur englisch“? wie kommen sie auf die idee, dass bei fff-messen „nur englisch“ gesungen
(gesprochen?) würde? das ist schlicht und einfach nicht der fall. die lieder waren teils deutsch, teils
englisch, teils hebräisch (halleluja …). allerdings ist es so, dass wir die lieder nach ihren inhalten
aussuchen, und nicht primär nach der sprache (und oft ist die deutsche übersetzung eines original englischsprachigen
liedes schlecht gelungen). im übrigen kann ich der impliziten these, dass „gott englisch nicht versteht“,
auch nicht zustimmen: Lobet den Herrn, alle Völker, preist ihn, alle Nationen! (Ps 117) Singet dem Herrn
ein neues Lied, singt dem Herrn, alle Länder der Erde! (Ps 96)
ein beitrag zu sachlicher information: So einmal im Jahr kann man damit schon eine Kirche füllen, weil
es eben Fun ist für die Jugendlichen. Würde man das aber jede Woche anbieten, dann sähe es wohl anders
aus. die fff-messen finden derzeit monatlich in jeweils einer anderen kirche in einer region wiens statt,
für die ein lokales gestaltungsteam zuständig ist, und es kommen regelmäßig um die 1000 mitfeiernde.
also: nicht nur ein mal jährlich, und ein gottesdienst-angebot, dass zuspruch findet (meist stellt sich
heraus, dass die kirchen zu klein sind für die vielen, die mitfeiern wollen – ein phänomen, das in wien
sonst selten anzutreffen ist). zudem gibt es – neben fff – noch eine ganze reihe pfarrlicher jugendmessen,
die ebenfalls zu einem fixen bestandteil des gottesdienstlichen angebotes in wien geworden sind und die
sonntag für sonntag gut angenommen werden. was die unsäglichen unterstellungen und verdächtigungen
angeht, die hier zum teil geäußert werden (bis hin zu „satanistischen ritualen“ …): ich habe keine
ahnung, welcher wirren phantasie derartige deutungen einfallen, aber wenn es sachlich nichts zu kritisieren
gibt, muss man sich halt irgendetwas zusammenphantasieren. hier wäre jeder kommentar zu viel. nur eines:
überlegt einmal, wen ihr hier angreift und verleumdet (priester) und was ihr in den schmutz zieht (die
heiligste eucharistie) und dann überlegt euch nochmals die wortwahl.
kompetent? pardon, aber es hat schon seinen grund dass die sekretärin einer schule nicht zum pädagogischen
personal gehört. sie hat einen aller ehren werten und wichtigen beruf, ist aber auf dem gebiet der pädagogik
nun einmal amateurin. und wenn sie ihren eigenen sohn als beispiel bringt … ich lasse mich ja von einer
pfarrsekretärin oder dem mesner auch nicht unbedingt theologisch beraten. obwohl beide wichtige berufe
ausüben.
höchst aktuell na da sind wir ja wieder ganz aktuell: die besagte werbung hing – wenn ich mich recht
erinnere – vor drei jahren am turm des stephansdoms. mittlerweile wurde darüber schon lang und breit
diskutiert, zum teil heftig polemisiert, und die jetzigen werbesujets sind deutlich dezenter (und auch
kleiner) als die ersten plakate. aber schön, dass kreuz.net jetzt auch darauf kommt. könnte ja auch
damit zusammen hängen, dass man gerade den dompfarrer gern und heftig anschießt …
@ sünder warum immer derart primitiv-beleidigende antworten? versuchen sie es mal mit nachvollziehbaren
argumenten, dann klappts auch mit der diskussionskultur … Das, was du in deiner Scheinheiligkeit gutheißt
und in Klammern setzt, ist aber gerade das Furchtbare. Das darf es nicht geben. im klartext: gewalt hat
immer vorsätzlich und geplant eingesetzt zu werden?!? (im übrigen bin ich mir absolut sicher, dass auch
niemand von der betreffenden realschule dieser äußerung von ihnen beipflichten würde – immerhin wurde
der lehrer genau deshalb gekündigt) Im übrigen trifft auf dich leider genau das zu, was ich unten geschrieben
habe. mir ist nicht wirklich klar, was genau damit gemeint ist. ich vermute, sonst auch niemandem. Ich
glaube nicht, daß du ein Priester bist. dann eben nicht. mein bischof ist aber anderer meinung.
@ sünder au weh, sie scheinen ja wirklich probleme zu haben … aber bei aller fassungslosigkeit über
ihre unsäglichkeiten doch eine kurze replik: Ach, wir sind ja so gut und aufgeklärt. Wir schlagen unsere
Kinder nicht. Eheprobleme werden bei uns ruhig ausdiskutiert. ja, herr sünder. so macht man das unter
zivilisierten und kultivierten menschen: – verzicht auf (körperliche und seelische) gewalt als erziehungsmethode
(von der einmal im affekt ausgerutschten hand redet ja niemand) – probleme zwischen erwachsenen (etwa
eheleuten) sollten tatsächlich auf dem weg der diskussion und des dialogs zu lösen versucht werden,
nötigenfalls unter mithilfe von dritten. die von ihnen in einem anderen beitrag angesprochene körperliche
gewalt gegen den ehepartner ist völlig indiskutabel und gott sei dank inzwischen auch strafbar. als priester
empfehle ich frauen, die von ihrem mann geschlagen werden, die sofortige trennung.
@ gatte Sie sind durch und parteiisch, was Ihnen auch zusteht. parteiisch? ja, sicher. weil ich der meinung
bin, dass ein schlag eines lehrers gegen einen schüler ein fehlverhalten ist, egal ob er von einem traditionalisten,
einem marxisten, einem atheisten, einem christen, einem protestanten oder einem katholiken geführt wurde.
da ergreife ich eindeutig partei gegen den schlagenden. und wenn hier immer wieder sogar davon die rede
ist, dass es ein „recht auf körperliche züchtigung“ von kindern, ehefrauen etc. geben soll, dann kann
ich nicht „unparteiisch“ sein. Nur ersparen Sie mir und uns die Scheinheiligkeit von wegen „arme Kinder,
arme Schüler“ usw. warum scheinheiligkeit? das gegenteil ist wahr: einer sachlichen diskussion wäre
es nur förderlich, wenn die ganzen fsspx-apologeten ihr selbstmitleidtriefendes „alle welt verfolgt uns
arme opfer“-lied nicht mehr singen würde. denn genau das könnte man scheinheilig nennen. Sie haben keine
Kinder, damit keine Ahnung von täglicher Erziehungsarbeit und eine ideologische Aversion gegenüber FSSPX.
1. ja, ich habe keine kinder 2. ich habe ahnung von erziehungsarbeit und weiß vor allem, wo die grenzen
liegen. 3. ideologische aversion liegt sicher nicht bei mir.
@ ketelhohn wiener: »wenn du (deine) kinder lieber schlagen lässt hoffe ich, dass du keine eigenen in
die welt setzt.« Bisher erst dreie, noch klein. Aber das genügt mir schon, zu wissen, wovon ich rede.
Im Gegensatz zu Ihnen, der Sie wohl eher in andern Gefilden herumwienern. als priester habe ich selbstverständlich
keine eigenen kinder, aber ich stehe lang genug in der kirchlichen (und z.t. schulischen) kinder- und
jugendarbeit, um hier einen einblick zu haben. übrigens auch von kindern/jugendlichen, die körperlich
misshandelt wurden – meist in der eigenen familie durch „liebevolle“ eltern. genug jedenfalls, um zu wissen,
dass der einsatz körperlicher gewalt immer eine kapitulation der autorität darstellt, diese also gerade
desavouiert und nicht etwa untermauert. die grundlage von autorität ist respekt vor der person, nicht
angst vor strafe. letzteres ist – wie schon ausgeführt – reinstes faustrecht und gilt genau so lang,
bis der geschlagene stärker wird als der schläger. ps: es ist nur mehr peinlich, wie sich hier manche
in die opferrolle hineinjammern. da ist die rede von kulturkampf, kirchenverfolgung, attacke auf christliche
familien … merkt ihr eigentlich nicht, wie lächerlich dieses herumgeseiere wirkt und welches bild es
u.a. auf den schulträger wirft?
autorität autorität gründet sich sicher nicht auf körperlichen gewalteinsatz oder körperliche überlegenheit.
das wäre das reinste faustrecht oder recht des stärkeren.
na ja … @ richard: ich habe nicht von autorität gesprochen (die es natürlich geben muss), sondern
von angewandter gewalt. dass hier ein unterschied besteht (bestehen sollte), muss ich ja nicht weiter
ausführen. jemand, der eine wirkliche autoritätsperson ist, muss keine gewalt anwenden. und ich zumindest
traue lehrern (auch wenn sie der fsspx nahestehen) ein reflektierteres verhalten zu als „höheren primaten“
;) @ stimme tradi: ich weiß nicht, worüber ich mehr lachen soll: die unverschämtheit oder unsachlichkeit
der beiträge. @ sünder: darf ich das als plädoyer für gewalt in der ehe und in der schule interpretieren?
sie müssen ein ziemliches würschtl sein, wenn sie ihr „patriarchat“ in ihre frau hineinprügeln müssen
…
@ richard Wir sollten diesem unmenschlichen, marxistischen Schwachsinn der absoluten „Gewaltfreiheit“
nicht nachgeben, denn dann ziehen wir tatsächlich gewaltbereite Monster und Terroristen groß. völlig
klar: durch lehrer und andere „autoritätspersonen“ angewandte gewalt führt zur gewaltlosigkeit, der
verzicht auf körperliche gewalt führt zur gewaltbereitschaft. das hat „die verhaltensforschung“ festgestellt …
??? ich habe erfahrung als seelsorger in der kinder- und jugendarbeit und auch als hauptschullehrer. körperliche
gewalt bzw. bestrafung kommt absolut nicht in frage und wäre für mich ein zeichen völliger emotionaler
überforderung bzw. hilflosigkeit. beides qualifiziert nicht zur arbeit mit schülern bzw. jugendlichen.
und wenn es offensichtlich wiederholt zu derartigen übergriffen gekommen ist (die immerhin zu einer anfrage
im landtag geführt hat!), dann scheinen konsequenzen unabdingbar zu sein. ps: damit es auch der letzte
versteht: das alles hat mit fsspx nichts zu tun, sondern gilt für jede schule und jeden schulträger!
@ athanasius Haben Sie sich schon mal untersuchen lassen wegen Schizophrenie? wer keine argumente hat,
wird beleidigend. hier wäre jeder weitere kommentar zu viel.
„hass“, „böser wille“ ??? Sie sind offensichtlich bösen Willens. bösen willens? weil hier meine aussagen
verdreht werden? weil ich anderer meinung bin? weil ich gewalt – unbesehen von wem sie ausgeht – nicht
für einen legitimen weg der pädagogik halte? In dieser Schule wird nicht „geschlagen“. quod erat demonstrandum.
daher laufen ja auch ermittlungsverfahren. darum werden lehrer suspendiert. alles nur aus bösem willen.
klar. Es soll Ihnen sehr klar sein (und das ist es auch, aber Ihr Hass gegen die FSSPX reizt Sie zu Hetze
an), dass diese Schule das Schlagen von Kindern untersagt. ich hasse die piusbrüder nicht. ich hasse
überhaupt sehr wenige menschen. richtigzustellen wäre: nicht die schule untersagt es, kinder zu schlagen,
sondern recht und gesetz. Sie hat sogar einen Lehrer wegen zweimaligen Vergehens gefeuert. Lesen Sie das
noch mal. ich dachte, an dieser schule würde nicht geschlagen? oder doch? oder wie? „Sind zu schliessen“
Ja, Sie wollen einfach, dass der Römisch-katholischen Priesterbruderschaft St. Pius X. finanziellen Schaden
angetan werden, da Sie vor Ihrem Hass nicht wissen wie anzufangen mit Beschimpfungen. fsspx ist hier nicht
das thema. daher nochmals: der grundsatz, dass eine schule, an der es wiederholt zu körperlicher gewalt
von lehrern gegen schüler kommt, zu schließen ist, gilt völlig unabhängig vom betreiber dieser schule.
halten wir fest einen „beachvolleyball-wettkampf“ in jugendkirchen hat es nicht gegeben. daher werde ich
dazu nicht stellung nehmen. zum skater-event in der oberhausener jugendkirche – übrigens eine aktion
die schon vier jahre zurück liegt – gibt es rund um die dortige jugendkirche schon eine reichhaltige
dokumentation und diskussion. ich bitte dies mit den dortigen verantwortlichen zu klären bzw. sich einfach
zunächst einmal darüber zu informieren, was hier tatsächlich stattgefunden hat.
@ schwachsinn also das muss man dir lassen, im missverstehen-wollen hast du einen preis verdient. es ging
ja wohl vollkommen eindeutig bisher um das thema, dass lehrer schüler schlagen. dieses ist eindeutig
verboten (auch wenn leute wie ketelhohn gern prügelnde lehrer hätten, die eigenes erziehungs-versagen
kompensieren). mir jetzt zu unterstellen, ich hätte gesagt, dass jede schule mit gewaltproblemen zwischen
schülern (die ernst sind und denen begegnet werden muss) geschlossen werden soll, hat mit dem bisher
(u.a. von mir) gesagten ja nun überhaupt nichts zu tun. aber um auf dieses (im grunde peinliche) ablenkungsmanöver
einzugehen: wie hätte die direktorin deiner meinung nach reagieren sollen? die belästigenden jugendlichen
verprügeln? oder was genau hat das von dir gebrachte beispiel sonst mit dem thema zu tun?
wo denn bitte schön? Sie mögen bitteschön mal auslegen, was an einer Beachvolleyball-Wettkampf in einer
geweihten Kirche so katholisch ist? wenn sie mir mitteilen, wo es so etwas angeblich gegeben haben soll,
dann könnte man eventuell darüber reden. die jugendkirchen-projekte, die ich kenne, haben derartiges
bisher nicht gemacht und es ist meines wissens auch nicht geplant. was soll also diese unnötige polemik?
@ perversion Ich erwarte von einem Lehrer, daß er meinen Kindern auch eine Ohrfeige haut, wenn sie es
verdient haben. dann solltest du dir lieber einen privaten folterknecht anschaffen. das ist ja nur mehr
unsäglich was du hier ablässt. ich erwarte von einem lehrer, dass er die schüler respekt, achtung und
gewaltlosigkeit lehrt und zwar vor allem durch das eigene glaubwürdige vorleben. wenn du (deine) kinder
lieber schlagen lässt hoffe ich, dass du keine eigenen in die welt setzt. @ all: wogegen ich mich gewendet
habe, ist die völlig unzusammenhängende verbindung zwischen schlagenden lehrern und abtreibung. das
eine hat mit dem anderen nämlich genau nichts zu tun. sonst müsste man ja die von mir sarkastisch gebrachten
schlüssse ziehen. das zeigt ja gerade die absurdität, hier auf biegen und brechen einen „zusammenhang“
konstruieren zu wollen. nochmals: schulen, in denen geschlagen wird (und es geht hier nicht nur um zwei
ohrfeigen), sind zu schließen. egal wer sie betreibt. wenn sich die piusbrüder jetzt nicht entblöden,
dass als ideologische hetze gegen sie zu bezeichnen bzw. sich selbst zu märtyrern hochstilisieren wollen,
ist dies das typische verhalten von tätern, die sich selbst zu opfern machen wollen. ein einbrecher,
der verfolgt wird, wäre demnach auch ein opfer staatlicher willkür …
abstoßend Eine Person, welche die Schule persönlich kennt, erklärte vor ‘kreuz.net’, daß es in keiner
Weise um schwerwiegende Vorfälle gehe. Die Situation sei auch völlig widersprüchlich: „Wäre der geohrfeigte
Schüler vor 16 Jahren abgetrieben worden, hätten das die gleichen Kreise, die heute von »Mißhandlung«
reden, als »Menschenrecht seiner Mutter« und »Errungenschaft der modernen Gesellschaft« gepriesen.“
eine – natürlich anonyme – „person“ „erklärt“ dem – natürlich anonymen – „kreuz.net“ etwas: der bursche
soll froh sein, dass man ihn verprügeln kann, denn das heißt ja, dass er noch lebt und nicht abgetrieben
wurde … (!?!) dazu fällt einem wirklich nichts mehr ein: dümmerer schwachsinn wurde selbst auf kreuz.net
(!) selten verbreitet. gratulation, dass man immer noch tiefer sinken kann. welche schlüsse sollen aus
diesem – tatsächlich haarsträubenden – „vergleich“ gezogen werden: 1. wer kinder schlägt, ist gegen
abtreibung (also wollen wir alle unsere kinder kräftig prügeln) 2. wer kinder abtreibt, schlägt sie
nicht (?!?) 3. wer kinder nicht schlägt, ist für die abtreibung (???) [v.d.Red.zens.] und übrigens:
eine schule, in der es wiederholte male zu derartigen gesetzes-überschreitungen kommt (und das ist die
körperliche bestrafung nun einmal) wird ganz zu recht zugesperrt – piusbrüder hin oder her. wer das
jetzt als „kampagne gegen die armen piusbrüder“ darstellt, macht sich nur mehr lächerlich.
… herr evelin, wenn das einzige, was ihnen einfällt, argumente (?) – pardon: beflegelungen – ad hominem
sind, dann hätte ich einen besseren vorschlag, wer schweigen und sich nicht weiter verbreitern soll.
zum gähnen es ist mittlerweile nur mehr zum gähnen langweilig, mit welcher manie sich „kreuz.net“ über
innovative pastorale projekte „ausbreitet“. meiner beobachtung nach ergeben sich genau vier themenbereiche,
die kreuz.net immer wieder aufwärmt: – (unangefochten an erster stelle) homosexualität (psychologen
hätten ihre freude daran, wie besessen kreuz.net von schwulen ist) – abtreibung (ein wichtiges, aber
längst nicht das einzige thema) – jugendkirchen und jugendliturgie (ist natürlich als völlig böse
abzulehnen, auch wenn man sich nicht die mühe macht, sauber zu recherchieren) – piusbrüder als einzige
bewahrer des glaubens und als rettungsboot für die böse abgefallene papst-kirche ich wette, dass von
100 artikeln etwa 80 diesen vier themen zuzuordnen sind. schön garniert mit unwahrheiten, denunziationen,
anpatzungen, unbewiesenen vorwürfen – und das ganze gern unter der völligen anonymität. peinlich. langweilig.
verzichtbar. hawediehre
Sie möge ruhen in Frieden Beten wir für die Verstorbene. Nur über einen Absatz im Artikel bin ich beim
Lesen etwas gestolpert: Karin Struck entschied sich gegen eine Operation. Wenn überhaupt, dann sollte
die Krankheit durch natürliche Mittel oder durch ein Eingreifen des Herrn geheilt werden. Warum soll
ein „Eingreifen des Herrn“ nicht durch eine erfolgreiche Operation möglich sein? Es ist doch genau so
gut möglich (vielleicht sogar wahrscheinlicher), dass Gott die geübte Hand eines Chirurgen unterstützt
und auf diese Wesie eingreift, oder irre ich mich da? Bzw. würde das bedeuten, dass diejenigen Kranken,
die sich auf die ärztliche Heilkunst verlassen, weniger stark im Glauben sind? Ich vermute, dass diese
Interpretation nicht im Sinne des Autors ist, aber sie wird durch den zitierten Satz zumindest möglich.
@ asteriskus Nachdem ich einige Vertreter dieser Gattung kennenlernen durfte/musste, bin ich zum Gebet
für diese Menschen übergegangen. „ …sondern erlöse uns von DEM Übel.“ Ich hoffe, Gott wird mir
das verzeihen. dass es hier um den (auch nicht näher begründeten) wunsch nach abschaffung des berufes
der/des pastoralassistentin/ten geht, ist diesem zitat nicht anzumerken: „gebet für diese menschen –
erlöse uns“. zumindest eine entschuldigung dafür wäre angemessen.
@ asteriskus Ich hoffe, Gott wird mir das verzeihen. was soll gott verzeihen? dass sie menschen derart
hassen, dass sie von ihnen „erlöst“ werden wollen? dass sie menschen als „das übel“ bezeichnen? ist
das eigentlich schlimmer, als einen anderen als „gottloser narr“ zu bezeichnen? sei mir nicht böse, aber
solche äußerungen zu setzen und dann auch noch darauf zu spekulieren, dass man ja quasi „mit gott einer
meinung“ sei, ist nicht originell, sondern primitiv, beleidigend und ganz nebenbei eine gotteslästerung.
@ knecht gibt es hier einen wettbewerb, wer öfter „homo“ schreibt? weiß nicht, ob du den gewinnst oder
kreuz.net … aber als meine beteiligung dazu: gibt es hier einen [homo]wettbewerb, wer [homo]öfter [homo]homo
schreibt? weiß nicht, ob [homo]du den [homo]gewinnst oder [homo]kreuz.[homo]net.
klärung Das katholische Büro in Stuttgart – die Verbindungsstelle zwischen Politik und Diözesen in
Baden-Württemberg – betonte unterdessen, daß es bereits „vor längerer Zeit ein klärendes Gespräch“
zwischen Mons. Fürst und Minister Renner gegeben habe. damit sollte die sache doch gegessen sein. warum
jetzt – monate später – ein „skandal“ draus gemacht werden soll? wir werden es wohl nie erfahren …
@ evelin. deren gatte oder wer dies auch immer sei Deswegen betonte ich: Wer die Lehre vom Limbus Puerorum
ablehnt, um die sofortige Aufnahme von unschuldig ungetauften Kindern in den Himmel zu behaupten, der
hat sich in Wirklichkeit sogleich an mehreren Dogmen der Hl. Kirche vergangen und ist als Irrlehrer anzusehen.
Das gilt jedenfalls schon für Cardinal Schönborn. Wir werden sehen, ob es auch für Papst Benedikt XVI.
gilt. Seit der Beschleunigung der Eiligsprechung (von Heiligsprechung im traditionellen Sinne kann man
nicht mehr sprechen) für JoPaII. und seiner ausgesuchten Betonung der häretischen V2-Texte Nostra Aetate,
Dignitatis Humanae etc. bin ich ausgesprochen pessimistisch. das unfehlbare lehramt, das ja bekanntlich
in der person des gatten der e. auftritt und sonst nirgends mehr, hat nunmehr fesgestellt, dass kardinal
schönborn und vermutlich auch der hl. vater häretiker sind. kommt das irgendwem vielleicht nicht lächerlich
vor???
@ athanasius Ein treuer Katholik steht vor der schwierigen Wahl einen nichtkatholischen Ritus zu besuchen
oder nicht. Ich wähle letzteres. Ohne Kompromiss. und das ist dann ja wohl auch bequemer gar nicht zu
gehen …
@ evelin, deren gatte oder wer auch immer mit der gleichen logik müsste ich mich vor dem beichtstuhl
aufstellen und alle, die heraus kommen, erschießen – aus liebe, damit sie sicher in den himmel kommen.
merken sie nicht, wie blödsinnig und abartig ihre vor- (unter-)stellungen sind???
diakonat und zölibat Wird man Verheirateter zum Standigen Diakon geweiht, wird ein Zolibatsversprechen
dahingehend erwartet, daß man dem Tod der Ehefrau nicht nochmals heiratet. dass dies erwartet wird und
es auch allgemeiner usus ist, ist klar. allerdings geben die verheirateten ständigen diakone bei der
weihe eben kein feierliches zölibatsversprechen ab, wahrend die unverheirateten ständigen diakone dies
tun. ich war vor einiger zeit bei einem diakonats-weihegottesdienst dabei, wo beide „arten“ ständiger
diakone dabei waren. während der unverheiratete den zölibat versprach, haben bei den verheirateten die
ehefrauen ihr einverständnis zu dieser weihe feierlich erklärt. ein beeindruckender moment übrigens.
irgend jemand hat da schlecht recherchiert … 1. diakone sind keine laien, sondern gehören natürlich
dem weihe-klerus an. 2. deshalb sind diakone, die – ganz ihrem auftrag und charisma gemäß – die kommunion
zu den gläubigen bringen bzw. diese in der messe austeilen, keine „laien“ (im gegensatz zu akolythen
und beauftragten kommunionspendern, deren dienst damit nicht geschmälert werden soll). 3. verheiratete
männer, die die diakonenweihe empfangen, legen natürlich kein zölibatsversprechen ab. 4. der ständige
diakonat wurde nicht erst 1983 „von rom“ wieder eingeführt, sondern durch das zweite vatikanische konzil.
die ersten weihen ständiger diakone gab es bereits kurz nach ende des konzils (gemäß dem motu proprio
„sacrum diaconatus ordinem“ über die erneuerung des ständigen diakonats vom 18.06.1967): am 28.04.1968
erfolgte die erste weihe ständiger diakone in der lateinischen kirche durch den kölner weihbischof augustinus
frotz im auftrag des damaligen kölner erzbischofs joseph kardinal frings.
@ zwobbel Mir sagte jemand, daß es sich bei „guter Rutsch“ um eine Verwünschung handeln soll. Stimmt
das? nein. rosh-ha-shana ist das jüdische neujahrsfest. „an guadn rosh“ war die jiddish-wienerische form
des neujahrswunsches. und aus dem wort „rosh“ wurde der „rutsch“. also ein guter wunsch, nichts weiter.
und mit (aus-) „rutschen“ hat das nicht das geringste zu tun.
„judendeutsch“ ??? „Wie man bei uns in Wien sagt: den Jesus kann ma von seine Hawara [Judendeutsch für
„Kameraden“, A.d.R] net trennen.“ kann mir die redaktion bitte einmal erklären, was die seltsame wortschöpfung
„judendeutsch“ bedeuten soll? das wort „hawara“ (haberer) ist – wie viele andere ins wienerische übernommene
begriffe – ein aus dem jiddischen stammendes wort (wie etwa auch der neujahrswunsch „guter rutsch“). mir
ist jedoch nicht klar, welche information (die eine redaktionelle anmerkung beinhalten sollte) hier transportiert
werden soll. dass der kardinal eine dem wiener dialekt zugehörige formulierung verwendet hat, sagte er
selbst, so dass eine einfache „übersetzung“ ins hochdeutsche völlig ausreichend gewesen wäre. wofür
also die bemerkung, der ausdruck sei „judendeutsch“? dass kreuz.net den blog ohne wissen der autorin verwendet
hat und gegen ihren erklärten ausdrücklichen willen den artikel nicht unverzüglich herausnimmt, spricht
ohnehin für sich (aber nicht für kreuz.net).
gerüchte … … von „inkognito nachts durch rom streifenden päpsten“ gibt es doch immer mal wieder.
von johannes paul ii. wird ähnliches berichtet, er sei am beginn seines pontifikates inkognito und als
einfacher priester gekleidet aus dem vatikan „entwischt“, ähnliches auch von johannes xxiii. ich denke,
man kann diese geschichten getrost in den bereich der „frommen legenden“ verweisen.
protest gegen die illustration und wieder einmal meint kreuz.net eine pseudo-„lustige“ illustration liefern
zu müssen. dazu möchte ich anmerken, dass ich es für zutiefst unpassend und auch der betroffenen person
gegenüber respektlos-verachtend halte, einen (emeritierten) bischof der katholischen kirche per foto-montage
in einen mistkübel (für münsteraner: mülleimer) zu stecken. dumm und geschmacklos.
juristische personen + kirchensteuer? vielleicht habe ich da ja tatsächlich eine bildungslücke. aber
zumindest in österreich ist es so, dass nur natürliche personen kirchenmitglied sein können und somit
zur zahlung des kirchenbeitrags herangezogen werden. es sind ja auch nur natürliche personen (= menschen)
getauft. daher: geht es hier um eine spezifische schweizer eigenart oder war das nur ein versehen? im
übrigen liegen die gehälter österreichischer priester auch weit unter den im artikel genannten beispielen.
berichterstattung? es ist ja schon traurig, wenn äußerungen wie: im Grunde liegt ihm jede Ideologie
wie überhaupt jede Form der Intellektualität fern. als „berichterstattung“ verkauft werden. dieser text
ist nichts weiter als der versuch, einige priester in beleidigender und herabwürdigender weise zu diskreditieren.
das hat mit „berichterstattung“ nichts mehr zu tun – von seriosität ganz zu schweigen, aber die wird
man ja auf dieser seite ohnehin kaum vermuten.
@ irenäus: thema verfehlt – lob dankend abgelehnt es geht hier nicht um die diskussion der rechtmäßigkeit
der todesstrafe. hier vertrete ich die meinung des (verstorbenen wie des gegenwärtigen) papstes und des
kkk, dass die denkbaren umstände, die die todesstrafe bei kapitalverbrechen als ultima ratio theoretisch
ermöglichen, de facto gegenwärtig nicht mehr vorliegen und daher von der geringen theoretischen möglichkeit
nicht auf die faktische befürwortung der vollstreckung von todesurteilen geschlossen werden darf. kürzer
gesagt: ich bin natürlich gegen die todesstrafe. aber das war und ist hier nicht thema. faktum ist, dass
es die todesstrafe gab und gibt – auch in rechtsstaaten – und dass der terminus „hinrichtung“ in der regel
die vollstreckung von solchen todesurteilen meint. das, was in den vernichtungslagern stattfand, war aber
planmäßiger und kaltblütiger mord an menschen aus niederen motiven. nb: kein mensch käme auf die idee,
die tötung zb. einer familie aus habsucht (raubmord) als „hinrichtung“ zu bezeichnen. genau so wenig
waren die morde in auschwitz und den anderen vernichtungslagern hinrichtungen.
noch etwas Massenhinrichtungen gab es. Aber was sollte wirklich damit erreicht werden? 1. halte ich es
für unangebracht, im zusammenhang mit einem dem massenmord in den konzentrationslagern des dritten reiches
von „hinrichtungen“ zu sprechen – das könnte den eindruck eines quasi-rechtstaatlichen verfahrens erwecken.
„hinrichtung“ ist die vollstreckung eines todesurteils. was in den vernichtungslagern geschehen ist, war
aber planmäßiger massenmord. ähnlich verharmlosend hat ein österreichischer politiker einmal die konzentrationslager
als „straflager“ bezeichnet. 2. es sollte damit „erreicht werden“, dass millionen ermordete menschen aus
dem weg geräumt wurden. hier ein spekulatives damit verbundenes weiteres „ziel“ hinzuzudichten (das vielleicht
noch die morde „rechtfertigt“) ist der versuch, die verbrechen zu relativieren, nach dem motto: gut, es
wurden viele menschen umgebracht, aber das ganze hatte ja einen „höheren“ (?) zweck … das kann nicht
unwidersprochen stehen bleiben! 3. ist die angegebene quelle mehr als unseriös. hier wird u.a. von einer
„kriegserklärung“ „der juden“ gegen deutschland gefaselt. folgt man dieser „theorie“, haben es sich die
massenweise ermordeten juden quasi selbst zuzuschreiben. sinngemäß steht dort: wenn deutschland etwas
auf sich hielt, musste es gegen die juden vorgehen … ich wiederhole: die äußerungen von „e. sünder“
und der von ihm genannten „quellen“ sind menschenverachtend und verabscheuenswert.
@ elender sünder: ??? ich zitiere, wenn auch ungern: Wir wissen, daß die teuflische Logik der ethnischen
Säuberung oder, besser ausgedrückt, der gründlichen Vertreibung bestimmter Bevölkerungsgruppen Greueltaten
voraussetzt. Denn Vertriebene brauchen eine starke Motivation, ihr Land zu verlassen. ich hoffe jetzt
sehr, dass ich das missverstehe, oder muss ich das wirklich so interpretieren, dass in dieser interpretation
die shoah quasi eine unterstützend-flankierende maßnahme war, um eine möglichst „gründliche vertreibung“
der jüdischen deutschen zu erreichen bzw. diese zu motivieren? und die, die vergast wurden, hätten halt
rechtzeitig auswandern sollen?? der millionenfache mord als „entscheidungshilfe zur auswanderung“, als
„starke motivation“??? und das alles soll nicht antisemitisch klingen???? es ging bei dem in deutscher
verantwortung geschehenen massenmord an juden nicht darum, sie aus ihrer heimat zu vertreiben (was schlimm
genug wäre), sondern es ging um ihre systematische vernichtung und ermordung! pardon: aber wenn ich das
so richtig verstanden haben sollte, dann sind die vorherigen äußerungen an menschenverachtung kaum zu
überbieten und verabscheuungswürdig.
beleidigend? es ist nicht beleidigend, wenn man es im zusammenhang liest und wahrnimmt. denn dieser satz
bezieht sich nur auf diejenigen, die meinen, beleidigen zu müssen, weil ihnen ansonsten die argumente
zu fehlen scheinen. wer sich selbst zu dieser personengruppe zählt, der darf (und soll) sich angesprochen
fühlen. alle anderen (und das sind ja zum glück die meisten) müssen sich nicht betroffen fühlen. was
mein zeitmanagement angeht: die sorge können und dürfen alle ruhig mir überlassen. und bisher hatte
noch niemand grund zu der annahme, ich hätte zu viel „freizeit“ (was immer das sein soll ;) )
@ m. casey was für ein erfreuliches niveau hier doch erreicht wird … offensichtlich ist kreuz.net ein
medium, in dem kirchenvertreter ohne probleme beleidigt, desavouiert, angep**** werden können. suhlen
sie sich ruhig weiter in diesem dreck. das gute daran ist, dass niemand dieses medium ernst nimmt. ps:
was ich verlangt habe, ist nichts weiter als eine selbstverständlichkeit unter zivilisierten menschen:
dass man kritik vorbringt, die auf persönliche angriffe und beleidigungen verzichtet (schon sehr decouvrierend,
dass der kritisierte meint, nur mit weiteren unverschämtheiten und beleidigungen reagieren zu können).
offenbar können einige dies hier aber nicht. was ein trauriges bild auf ihre erziehung, ihre ausdrucksfähigkeit,
ihren beschränkten geistigen horizont oder ihren (durch zu langes kreuz.net-lesen geförderten) galoppierenden
schwachsinn wirft – und nicht zuletzt zeigt, dass sie auf die kraft der eigenen argumente nicht vertrauen
(sonst wären beleidigungen ja gar nicht nötig). traurig das ganze.
wer ohren hat zu hören … Trotz zahlreicher öffentlicher und privater Warnungen hätten sich diese
Leute geweigert, ihre Praktiken und Behauptungen gegen den Glauben zu unterlassen. dieser hinweis sollte
manchen, die hier imer wieder ihre unsäglichkeiten loslassen (gegen die ermüdenden tiraden eines steymard
sind die erwähnten behauptungen der „sekte“ doch eher harm- und fantasielos), in den ohren klingen. und
der redaktion wohl auch …
es gibt auch gelungene beispiele sehr viel besser als der erwähnte fotokalender ist ein projekt, das
im kontext der katholischen jugendkirche „tabgha“ (oberhausen) vor ein paar jahren realisiert wurde: Jesus
an der Ruhr …ugendkirche-oberhausen.de/Jesus_an_d.83.0.html
erinnerung ich erinnere nochmals an meinen gestrigen hinweis und verlange die editierung des genannten
beitrags: –-- 18. Dezember 2005 13:39 wiener: bedenklich ich finde es bedenklich und empörend, dass auf
einer sich selbst katholisch nennenden homepage ein amtierender generalvikar einer diözese unwidersprochen
als fettgefressener katholischer Kirchenbonze bezeichnet werden darf. das sind töne wie sie selbst von
kirchenfeinden nicht mehr zu hören sind. –--
bedenklich ich finde es bedenklich und empörend, dass auf einer sich selbst katholisch nennenden homepage
ein amtierender generalvikar einer diözese unwidersprochen als fettgefressener katholischer Kirchenbonze
bezeichnet werden darf. das sind töne wie sie selbst von kirchenfeinden nicht mehr zu hören sind.
corrigenda zur find-fight-follow-jugendmesse am 8.12.: Bei der Messe am 8. Dezember stand eine sogenannte
Laien-Assistentin offenbar während des ganzen Hochgebets am Altar. die jugendliche laienassistentin,
die im gottesdienst in der rolle der mystagogin und moderatorin fungierte, steht nicht „am altar“, sondern
deutlich dahinter (wer genau hinschaut, erkennt das auch auf diesem foto) und hat natürlich das hochgebet
nicht mitgesprochen (erkennbar an der handhaltung während der konsekrationsworte über den kelch). sie
stand also – ähnlich wie ministranten – nahe beim, aber nicht am altar. auf anderen bildern des gottesdienst
sieht man, dass sie deutlich kleiner als der hauptzelebrierende pfarrer ist – aufgrund der perspektive
des von kreuz.net verwendeten bildes wird daher deutlich, dass sie ein gutes stück hinter dem altar steht.
Die nächste Messe der Reihe Ende Januar steht unter dem Motto „Iß was g’scheits!!!“ Dann will man sich
mit der Heiligen Messe beschäftigen. hier ist die formulierung irreführend: im jänner wird man sich
nicht „mit der hl. messe beschäftigen“, sondern das zentrale thema des gottesdienstes im jänner wird
die eucharistie sein. ich denke, dass man hier genauer formulieren müsste, da alle bisherigen fff-gottesdienste
hl. messen waren und man sich natürlich auch schon bisher „damit beschäftigt“ hat. fff-gottesdienste
haben immer ein thema, am 8.12. „entscheidungen“, ausgehend vom vorbild der gottesmutter.
nochmals: wo ist das problem? Problematisch ist daß Nicht-Katholiken (sogar Nicht-Christen) mit einem
Orden bedacht werden – für Verdienste um die Katholische Kirche. aber warum sollen sie denn einen päpstlichen
orden nicht erhalten dürfen? offensichtlich ist es für den empfang dieses ordens nicht zwingend vorgeschrieben,
katholik zu sein. daher können auch verdiente menschen anderer religionen oder konfessionen diesen orden
erhalten. und genau das ist hier geschehen. wenn die kirche für alle menschen da ist und zu allen menschen
gesendet ist, kann sie u.a. auch auf diese weise ihre verantwortung für alle menschen wahrnehmen und
verdiente menschen guten willens auszeichnen. da ist gar nichts problematisches dabei. warum sollte es
nicht möglich sein, menschen anderer religionen zu ehren? in der jerusalemer shoah-gedenkstätte yad
vashem gibt es doch auch einen ehrenhain für die gerechten aus allen völkern. einer der dort gepflanzten
bäume steht für den kölner erzbischof josef kardinal höffner.
gut. und wo ist das problem? Frau O’Donoghue wurde für ihre herausragende Führung der Ureinwohner, für
ihr Mitgefühl und ihre Sorge um die Verletzlichsten der Gesellschaft sowie für ihr Beispiel christlicher
Liebe und Vergebungsbereitschaft ausgezeichnet. davon ausgehend, dass kirchliche ordensverleihungen so
gut wie täglich stattfinden und diese gewöhnlicher weise keine schlagzeile wert sind: wo liegt das besondere/problematische
(?) an gerade dieser verleihung? oder anders gefragt: worin liegt der nachrichtenwert des artikels? bitte
um beantwortung, da ich weder das eine noch das andere zu erkennen vermag.
@ stimme daher habe ich mich bei i.h. auch mit dem ausdruck des bedauerns entschuldigt. aber für denjenigen,
der mit diesen zitaten „argumentiert“, ist die feststellung, polemik zu verbreiten, zutreffend.
@ zitate das ist natürlich wieder ein gelungenes beispiel, wie man zitate aus dem zusammenhang reißen
kann und damit genau gegen den sinn des gesagten umdeutet. der hinweis von i.h. war, auf der hp sei „sinngemäß“
gesagt worden, im projekt fff sei die form unwichtig. in den beiden zitierten passagen setzt sich der
autor mit der frage auseinander, ob die verwendeten formen (moderne musik, aufwändige licht-inszenierung
etc.) für den erfolg der veranstaltungen wesentlich war oder nicht, ob also die leute wegen der musik
und dem licht gekommen sind oder wegen des gottesdienstes. und hier sagt er deutlich, dass die verwendeten
effekte nicht im vordergrund standen, sondern dem inhalt (in diesem fall also der eucharistiefeier) untergeordnet
blieben. das heißt, dass – trotz der verwendeten ungewöhnlichen technischen effekte – immer klar blieb,
dass hier gottesdienst gefeiert wurde. und dass <i>in diesem sinn</i> der primat des inhalts über der
form besteht. hier herauszulesen, die form sei unwichtig, ist dem sinn des textes diametral zuwiderlaufend.
im sinne eines christlichen umgangs miteinander (der aber in diesem forum kaum zu finden ist) nehme ich
natürlich den ausdruck „dumme lügen“ bedauernd zurück. aber einen halbsatz aus einem zweiseitigen artikel
herauszulösen und bewusst gegen den gesamtinhalt des textes zu lesen und so misszuverstehen, ist und
bleibt polemik.
@ st. a. d. tr. was du über den gottesdienst am 9.10. behauptest, ist falsch. da du es mittlerweile besser
wissen müsstest, sind deine aussagen bewusst falsch. klassisch würde man sie also lügen nennen.
unterscheidung? Selbstverfreilich darf kein Schwuler geweiht werden; kein homosexueller Typus; ein heterosexueller
auch nicht. ??? das lass ich einfach mal so unkommentiert stehen.
@ isidorus Auf der Internetseite der Jugendkirche war in etwa folgendes Statement zu lesen: Uns geht es
um den Inhalt, die Form ist doch austauschbar und zweitrangig. wo bitte soll dieses statement stehen?
glauben sie mir – ich kenne die homepage der jugendkirche wien. und so etwas steht und stand dort nicht.
also bitte verbreiten sie hier keine dummen lügen und polemiken!
sehr beeindruckend … kreuz.net bringt fast 2 monate nach dem ereignis (!) diesen text des kardinals
und tritt damit erneut eine diskussion los, die in allen relevanten fragen bereits geklärt ist. daher
nur noch einmal in stichworten: 1. das verwendete brot entspricht den kirchlich-liturgischen vorschriften.
2. die liturgie der gefeierten messe ebenso. aber anscheinend lässt sich die redaktion von kreuz.net
von fakten und klarer sachlage nicht aus der ruhe bringen und kocht die immer fader schmeckende einheitssuppe
aus unbeweisbaren vorwürfen, unterstellungen und vorurteilen immer weiter auf. spannend, dass es tatsächlich
noch leute gibt, denen dies schmeckt.
wie wahr … alle, die nichts lieber tun, als sich am Thema Homosexualität öffentlichkeitswirksam zu
ergötzen und sich dabei an Peinlichkeit meist gegenseitig übertreffen spricht der autor hier etwa von
kreuz.net? ach nein, das ist ja gott sei dank nicht öffentlichkeitswirksam … und wieder einmal: eine
völlig unnötige und unoriginelle form der illustration. kann bitte jemand der kreuz.net-redaktion (falls
es so etwas überhaupt gibt) endlich klar machen, dass es homosexuelle menschen gibt (es ist die mehrheit),
die sich nicht tuntig aufschminkt, frauenkleider anzieht oder auf paraden herumtanzt? die bildauswahl
zu allen „homosexualitäts“-beiträgen (also quasi zu allem was kreuz.net schreibt) ist absolut unerträglich.
widerlich, lieblos, ignorant. oder um den autor des beitrages zu zitieren: an peinlichkeit kaum zu übertreffen.
@ benedikt als einer der organisatoren des fff-gottesdienstes vom 9.10. (es waren über 200 personen daran
beteiligt) kann ich sie beruhigen. das stück „gekommen um zu bleiben“ wurde a) textlich komplett umgedichtet
(natürlich könnte man auch das lied „o heilge seelenspeise“ aus dem gottesdienst verbannen, weil es
„nur“ ein umgetextetes volkslied „innsbruck, ich muss dich lassen“ ist) und b) zu beginn der feier gesungen,
hat also keinen teil des liturgischen ordinariums „ersetzt“ wenn sie jedoch sagen, dass mozart für die
liturgie nicht geeignet sei, da haben wir dann tatsächlich unterschiedliche auffassungen über liturgische
musik.
@ andrija machen Sie sich und uns nichts vor, Sie sind nicht katholisch ??? na das nenne ich doch einmal
einen fundierten diskussionsbeitrag … :( wenn sie einen anhaltspunkt für ihre vermutung haben, dann
bitte schön. aber so einfach eine behauptung hinrotzen ist lächerlich.
genau! Im übrigen finde ich schon, dass die 5. Symphonie und die Missa Solemnis deutliche Unterschiede
aufweisen. Ähnlichkeiten können höchstens diese eruptiven Ausbrüche darstellen … danke, denn genau
hier sind wir bei dem entscheidenden punkt angekommen. auch stilistisch ähnliche musik hat unterschiede.
gleiches gilt für den bereich der pop-musik. kein mensch käme wohl auf die idee, ein stück von britney
spears (zufälliges beispiel) für einen gottesdienst auszuwählen. weil es inhaltlich nicht passt. aber
es gibt ccm-stücke, die sehr wohl anbetungscharakter haben. oder andere, die psalmvertonungen sind. oder
ein sanctus oder agnus dei oder … diese sind für den liturgischen einsatz möglich, britney spears
eben nicht – und beides ist in gewisser weise „pop“. mozarts c moll-messe ist eine wunderbare lturgische
musik. eine arie aus der zauberflöte eher nicht ;) beides ist mozart – trotzdem ist das eine liturgisch
verwendbar, das andere nicht. ich rufe also dazu auf, genauer hinzuschauen (resp. zu -hören) und nicht
pauschal zu sagen: pop-musik ist aus sich heraus völlig unliturgisch. das ist nämlich nichts weiter
als klischee und vorurteil.
pop-musik … natürlich ist nicht jeder pop-song für den gottesdienst geeignet. in wirklichkeit sind
es nur sehr wenige. aber es gibt gute christliche pop-musik (aus dem bereich der sog. „christian contemporary
music“), die biblische texte und gebete zur grundlage haben und die sehr wohl im mittelpunkt die verherrlichung
gottes haben. vom musikalischen stil her unterscheiden sich beethovens 5te und seine missa solemnis wenig
(obwohl letztere eher der 9ten ähnelt) – beides ist beethoven. vom inhalt her aber unterscheiden sie
sich wesentlich. analoges gilt für den großen bereich der pop-musik. vieles ist für die liturgie indiskutabel.
aber es gibt gutes, und nichts spricht dagegen, dieses gute zu suchen und zu verwenden.
unglaublich … Unglaublich, wie Katholikenhasser gegenwärtig ihren niederen Gefühlen freien Lauf lassen.
noch unglaublicher, wie hier auf dieser seite leider nicht nur gegenwärtig sondern eigentlich immer wieder
und unerträglich primitiv „schwulenhasser ihren niederen gefühlen freien lauf lassen“. ich bin katholik
und habe nicht den eindruck, dass homosexuelle mich deshalb hassen. ich frage mich aber, welchen eindruck
ich bekäme, wenn ich als homosexueller auf diese angeblich „katholische“ internetseite stieße. und wieder
einmal mit einem bild garniert, dass jedes klischee bedient. Außerdem gibt es auch sexuell normal veranlagte
Männer und Priester, die junge Frauen mißbrauchen. wie haben wir denn das zu verstehen? ist heterosexuelle
pädophilie „normale sexuelle veranlagung“??? oder erweist sich die unnormalität nicht gerade darin,
dass man sich an schwächeren sexuell vergeht und sie missbraucht? ich würde gerade das als unnormal
betrachten. Der Ursprung des gegenwärtigen Problems liegt im Zweiten Vatikanischen Konzil … warum wundert
mich diese äußerung irgendwie nicht? ach ja: alles übel der welt kommt laut kreuz.net von homosexuellen
und dem 2. vatikanischen konzil. wie konnte ich das nur anzweifeln … Einige Priesterseminarien wurden
zu Zentren für Homo-Rekrutierungen und bis anhin fest verschlossene Türen wurden geöffnet. klar. vorher
gab es nie schwule priester …
kunst des banalen? bitte nicht zum 1000sten mal das ratzinger-zitat … es gibt sowohl im bereich moderner
als auch im bereich klassischer musik unterschiedliche qualitäten, sowohl was die komposition als auch
was die durchführung angeht. eine ganze reihe äußerst beliebter messlieder aus dem 19. und 20. jahrhundert
sind textlich und musikalisch unerträglich banal. da ist mir eine gut komponierte und ansprechend aufgeführte
moderne musik um ein vielfaches lieber und sie ist auch der würde der liturgie angemessener.
dokumente zur musica sacra SC 112: … Ecclesia autem omnes verae artis formas, debitis praeditas dotibus,
probat easque in cultum divinum admittit … SC 121: Sentiant musicae artifices, spiritu christiano imbuti,
se ad Musicam sacram colendam et ad thesaurum eius augendum esse vocatos. Modos autem componant, qui notas
verae Musicae sacrae prae se ferant atque non solum a maioribus scholis cantorum cani possint, sed minoribus
quoque scholis conveniant et actuosam participationem totius coetus fidelium foveant. Textus cantui sacro
destinati catholicae doctrinae sint conformes, immo ex Sacris Scripturis et fontibus liturgicis potissimum
hauriantur. – in der Liturgie soll keine musikalische Monokultur herrschen, daher lässt die Kirche alle
Formen wahrer Kunst zu. – neben Volksgesang und Chorwerken sollen auch Stücke für kleinere Ensembles
neu geschaffen werden. – dabei soll die Teilnahme der Gläubigen möglich sein. – die Texte sollen vornehmlich
der Hl. Schrift und den liturgischen Quellen entnommen werden. diese Kriterien werden bei fff-Messen allesamt
eingehalten. Es muss nicht jedem alles gefallen, wie die Feier hier musikalisch gestaltet wird. Aber es
hat seinen Platz genau so wie die große Orchestermesse, das Volkschoralamt, die Messe ohne Gesang, die
Messe mit Gotteslob-Liedern – also in der ganzen großen Vielfalt die jeden Sonntag in den vielen Kirchen
Wiens gefeiert wird.
das ganze ausmaß an unehrlichkeit … … der „berichterstattung“ liegt wieder einmal bei kreuz.net.
1. kombinieren sie einen artikel mit einem damit in keinem zusammenhang stehenden bild. 2. insinuieren
sie damit, dass in wien in besonderer weise die von frau wartenberg kritisierten zustände herrschten.
dies ist jedoch mitnichten der fall: gerade in wien wird in herausragender weise die kirchenmusikalische
tradition in all ihren qualitativ hochstehenden formen gepflegt – wahrscheinlich mehr als in allen anderen
deutschsprachigen metropolen. 3. spricht sich die autorin nicht grundsätzlich gegen die verwendung moderner
pop- und rockmusik in der liturgie aus, sondern nur gegen qualitativ schlecht dargebotene. bei den auf
kreuz.net schon mehrfach kritisierten findfightfollow-gottesdiensten wird jedoch großer wert auf die
hohe qualität der musik gelegt. insofern trifft der artikel auch in diesem punkt nicht auf die wiener
situation zu.
zur richtigstellung frau dr. wartenberg ist nicht (mehr) generalsekretärin des deutschen musikrates (das
war sie von 1999-2002). seither ist sie geschäftsführerin der organisation „vier pfoten“ und seit diesem
jahr alleiniger geschäftsführender vorstand der stiftung für tierschutz. sie ist juristin und promovierte
politikwissenschaftlerin. jedenfalls ist sie weder theologin noch musikerin und demzufolge ist ihr beitrag
als engagiertes statement einer interessierten amateurin zu qualifizieren. als solcher ist er auch wahrzunehmen.
#10 wiener 12:04:56 | Donnerstag, 24. November 2005
@ st. a. d. tr. Ein ÖVP-Politiker, der Nitsch ehrt, kann unmöglich christlich oder konservativ sein,
sondern verfolgt eine Ideologie: Die der Freimaurer (Zerstörung des Wahren, Guten und Schönen), egal
ob mit oder ohne Schurz. muss das schön sein, ein derart eindimensionales weltbild zu haben … alles
was mir nicht in dieses bild passt = FREIMAURER! zur sache: ich will überhaupt nicht die geschmacklosigkeiten
des herrn nitsch verteidigen. aber die frage, ob eine geschmacklosigkeit durch das plumpe nachäffen derselben
durch andere angemessen kritisiert wird, darf doch noch gestellt werden. der zweck heiligt die mittel
nicht. und außerdem: diejenigen, die sich das nitsch-spektakel anschauen wollten, haben sich dafür freiwillig
entschieden und dafür gezahlt – selbst schuld. was ist mit den passanten, die sich die grauslichkeiten
des herrn humer bieten lassen mussten? ich bleibe dabei: selbstdarstellung bleibt selbstdarstellung. und
herr nitsch ist mir dabei so wenig sympathisch wie herr humer.
#8 wiener 09:34:45 | Donnerstag, 24. November 2005
humer & nitsch da haben sich halt zwei selbstdarsteller und -inszenierer gefunden. geschmacklosigkeit
trifft auf geschmacklosigkeit. ist es wirklich originell und sinnvoll, gleiches mit gleichem zu parieren?
aber humer macht ja seit jahren nur etwas, wenn kameras daneben stehen und er mit enstprechender „würdigung“
rechnen kann. die extreme nähern sich an. @ st. a. d. tradiland: würdest du bitte einen beleg dafür
bringen, dass lh. pröll und bm. gehrer freimaurer sind? ansonsten ist nämlich deine unterstellung ziemlich
entbehrlich. und bitte nicht nur den hinweis darauf bringen, dass sich beide in eine gewisse nähe zu
herrn nitsch gebracht haben. ich erinnere mich an fernsehsendungen, in denen sich dieser herr und bischof
krenn auf der menschlichen ebene sehr gut zu verstehen schienen. trotzdem würde ich bischof krenn keine
nähe zu freimaurern unterstellen wollen.
@ brandenburgis und andere verwirrte o mann was ist das für ein zeug, das du geraucht oder eingeworfen
haben musst, um so einen unsäglichen müll abzusondern???
noch einmal ganz langsam zum mitdenken wie gesagt, über einzelne formulierungen des texdichters kann
man streiten. übrigens wurden einige textpassagen für die aufführung in mariazell geändert! d.h. der
hier zitierte text war nicht der in mariazell gesungene! aber nun zum einzelnen: ave maria ruckediku schön
bist du ave maria der mann der engel gottes täuberich gurrt gurrt um dich –> verkündigung: w. willms
bezieht sich hier auf die in der bibel und der kunst oft verwendete metapher der taube für den geist.
es geht hier also um die geistgewirkte empfängnis jesu –> jungfrauengeburt. lange angestauter same einsamer
same gottes geist hat endlich ein kind gezeugt im credo heißt es: gezeugt, nicht geschaffen. zeugen hat
nun einmal etwas mit samen zu tun. wiederum: kein problem. gott und ein mädchen –> jungfrauengeburt.
denn einen solchen vater wie er einer sein müßte gibt es nicht unter den vätern der menschen einen
solchen vater der ein solches kind hätte zeugen können einen solchen vater gibt es nicht unter den vätern
der menschen –> gottessohnschaft jesu christi wer war der vater des kindes ein gott … wie das zugegangen
sei unbeschreiblich da wurden ihre gesichter geil und sie machten witze hier werden die durchaus möglichen
reaktionen der zeitgenossen marias auf die ungewöhnliche schwangerschaft durchgespielt.
wirken des teufels??? so, jetzt mach mal bitte einen punkt, lieber gatte. die ausführenden (musiker,
darsteller, regie-team …) des musicals „ave eva“ (das, wie erwähnt, weder blasphemisch noch häretische
zu nennen ist – auch wenn man in manchen textpassagen sicher unpassend formuliertes finden mag, ist doch
das werk in seiner gesamtheit geradezu rührend „harmlos“ und widerspricht in keinem punkt der katholischen
mariologie) hier als „werkzeuge des teufels“ hinzustellen, geht bei aller liebe zur inhaltlichen auseinandersetzung
deutlich zu weit! ähnliches gilt für die verantwortlichen veranstalter: die katholischen bischöfe österreichs
und von ihnen beauftragt die katholische jugend österreichs. nimm das also bitte schleunigst zurück!
und wo wir gerade beim thema „was der gatte zurücknehmen sollte“ sind: Typisch für wiener ist diese
Blasphemie, weil er ständig alles umdeutet bzw. das versucht. typisch? ständig? alles? typisch für
den „gatten“ ist es, dass er ständig alles verallgemeinert ;) also: entweder belegen (dürfte aber schwer
fallen) – oder schweigen (dürfte dem „gatten“ aber noch schwerer fallen) geht ja zu wie im kindergarten
hier …
blasphemie? Wenn wiener meint, das als hirnrissig darstellen zu müssen, muß er den Beweis erbringen,
dass Gott nicht hinter dem genannten Schlechtwetter stand oder zumindest nicht seinen Unwillen auf diese
Weise ausdrücken wollte. ??? was jetzt genau hirnrissig ist, wird wohl jeder selbst beurteilen können.
von regen, schnee, sonnenschein direkt auf den willen gottes schließen zu wollen, halte ich – gelinde
gesagt – für theologisch waghalsig. Der Vergleich mit Maria Maggiore ist Blasphemie, typisch für wiener.
blasphemie? es war nur eine analogie: warum ist außergewöhnlicher schneefall im einen (legendären)
fall ein wunder, im anderen eine „eindeutige äußerung“ göttlichen unwillens? wo ist hier eine blasphemie
zu sehen? und warum soll eine solche auch noch „typisch“ für mich sein? es wäre angemessen, diesen vorwurf
zurückzunehmen. und schließlich: wem gehen hier die argumente aus und wer verfällt in billige polemik?
noch ein paar gedanken zum wetter … zum wetter: entweder annahme 1 stimmt: schnee anfang mai ist in
maruazell nichts außergewöhnliches –> also war es keine „negative willensäußerung“ des himmels. oder
es stimmt annahme 2: es ist etwas außergewöhnliches. hier sei ein blick in die geschichte gestattet:
das schneewunder von sta. maria maggiore (schneefall mitten im august in rom) wurde als so außergewöhnlich
verstabden, dass es zum legendären ursprung des kirchenbaus der basilika wurde. ich überlasse den geneigten
leser/innen (und gatten derselben), was in mariazell vorlag: normales wetter oder wunderbares eingreifen
des himmels. wenn wir schon auf dem niveau der metereologie angekommen sind: zum eröffnungs-wochenende
der jugendkirche wien herrschte ungewöhnlich mildes und sonniges wetter ;) zu den themen ave eva, peymann-interview
(das nun schon seit jahren bemüht wird, um den kardinal zu diskreditieren) erübrigt sich jeder kommentar.
@ stimme und ihre „fakten“ MEKT: es ist wahr, dass es geregnet (und am sonntag sogar geschneit) hat. wenn
man sich die jährliche regen- und temperaturverteilung in mariazell anschaut, ist das nichts außergewöhnliches.
und einen zusammenhang zwischen wetter, dem programm des MEKT und einem willensausdruck des himmels (!)
zu konstruieren, ist einfach nur lächerlich und entbehrt jeder weiteren auseinandersetzung. „ave eva“:
wie bereits gesagt: durch häufiges wiederholen wird falsches nicht richtig! das ansprechend und professionell
umgesetzte musical war nicht blasphemisch oder häretisch (weder jungfrauengeburt noch unbefleckte empfängnis
wurden bestritten) – von einem „skandal“ meilenweit entfernt. manche kreise in (und außerhalb – fsspx)
der kirche suchen jedoch akribisch nach punkten (seien sie auch lächerlich), die sie skandalisieren können.
sie schreiben selbst, dass die absage des papstes wohl schon monate vor mariazell vorlag – zu einem zeitpunkt,
wo es das offizielle programm noch gar nicht gab (!) – und wenn der kardinal wirklich nur auf sein gutes
bild in der öffentlichkeit bedacht wäre (was er nicht ist), hätte er sich doch nie die chance auf einen
besuch des papstes nehmen lassen, wenn er dies durch einen einfachen eingriff in das nebenprogramm (es
war einer von über 100 „workshops“) hätte bewerkstelligen können. fff: während der stadtmission hat
es keine fff-messe gegeben (nachzulesen auf der fff-homepage www.findfightfollow.at/. Alles andere ist
einfach falsch.
#34 wiener 17:30:36 | Donnerstag, 3. November 2005
@ stimme MEKT: allein dass ein unsinn oft wiederholt wird, macht ihn nicht wahrer (absage des papstes,
musical …) – bitte mach dich nicht noch lächerlicher als es ohnehin schon ist! stadtmission – fff:
wenn du mir bitte noch den direkten zusammenhang von fff und stadtmission erklärst? fff ist ein projekt,
das deutlich vor der stadtmission begonnen hat und länger andauert. und die tatsache, dass der bürgermeister
von wien die stadtmission mit eröffnet hat, ist ja nun kein „argument“ gegen diese veranstaltung kkk:
schön, dass du es besser gekonnt hättest. seltsam, dass der vatikan dich nicht gefragt hat. wirklich
seltsam. vielleicht liegt es daran, dass du einem schisma anhängst? papstwahl: bitte, vielleicht schaffst
du es ja, noch niveauloser zu werden. wir warten mit spannung darauf.
#28 wiener 15:53:03 | Donnerstag, 3. November 2005
@ stimme: gipfel der absurdität um es noch einmal zusammenzufassen, was „stimme“ da so zusammenredet:
so gut wie jede eucharistiefeier, die kardinal schönborn zelebriert, ist ungültig, weil er ein intelligenter
mensch ist. wenn er den römischen kanon verwendet, kann er eventuell manchmal doch gültig zelebrieren,
es sei denn, er hält sich an das deutsche messbuch. bei anderen ist es ähnlich, aber sie wissen es wenigstens
nicht so genau. und wir müssen in zukunft jedes mal bei „stimme“ nachfragen, ob die intention beim zelebrierenden
priester vorliegt oder nicht. sonst kommen wir noch in teufels küche. ich schlage vor, die vereinigte
kreuz.net-community schreibt eine eingabe nach rom, in der wir den papst (nun, der zelebriert ja leider
auch oft ungültig, ist er als konzilstheologe – der noch dazu balthasar schätzt – überhaupt nicht auch
ein häretiker?) bitten, die „stimme“ zum präfekten der gottesdienstkongregation zu erheben. er müsste
halt vorher ein paar weihen empfangen und frau „stimme“ in die wüste schicken, aber das muss es ihm und
der kirche ja wert sein, wenn es dadurch endlich wieder die gewissheit gibt, dass gültig gefeiert – pardon:
objektiv gelesen – wird.
#24 wiener 14:38:30 | Donnerstag, 3. November 2005
zum thema? alos bei mir steht ja „ihre meinung zum thema“, bevor ich hier einen beitrag verfasse. die
beiträge z.b. von der „stimme“ (die alles kann, nur nicht sich entschuldigen) hat mit dem thema „jugendkirche“
nun aber gar nichts mehr zu tun. priester in clownsgewändern: wo? die zelebranten des gottesdienstes
trugen die für den mitteleuropäischen katholikentag in mariazell 2004 hergestellten kaseln. stark bröselndes
medium? das verwendete brot war zum überwiegenden teil vorgeschnitten, so dass es zu einem bröseln de
facto nicht kommen konnte. die verwendete gebackene priesterhostie wurde vom zelebrant am altar wie in
jedem anderen gottesdienst über dem korporale gebrochen, eventuelle partikel sind dort aufgefangen worden
(eben wie in jeder messe). nitsch-bilder? ich wüsste wirklich gern, wovon die „stimme“ hier herumfaselt …
mit einem wort: setzen, ungenügend, weil thema verfehlt.
Satire? Satire! eine köstliche satire, diese angebliche „partei“-gründung. „die christen“ werden natürlich
eine offene und ökumenische ausrichtung haben, vermute ich? oder sollte man sich nicht doch lieber „die
tradis“ nennen?
#21 wiener 13:46:27 | Donnerstag, 3. November 2005
@ athanasius: und nun mal zur wahrheit face the facts: 1. das verwendete brot (auch wenn es keine üblichen
hostien waren) entsprach den liturgischen vorgaben. 2. es wurde ein approbiertes hochgebet verwendet.
3. an der intention der handelnden kann es keinen zweifel geben. ich frage mich, woher „athanasius“, der
offenkundig nicht an der eucharistiefeier teilgenommen hat, seine „fakten“-information haben will. sie
sind spannende geschichten, haben aber mit dem tatsächlich geschehenen nichts zu tun. und durch ständiges
wiederholen werden sie auch nicht unterhaltsamer.
kreuz.net auch… auch die redaktion von kreuz.net hat angefragt, ob sie diesen kommentar bringen dürfen.
nach abschlägiger mitteilung des autors haben sie es vorgezogen, weiter über ihn und das projekt herzuziehen.
es ist vollkommen klar … … dass die angebote der jugendkirche nach dem großen eröffnungsfest erst
einmal eine weile brauchen, um sich zu etablieren. und es ist genau so klar, dass die größe der eröffnungs-feierlichkeiten
selten erreicht werden wird. viele, die bei der eröffnung dabei waren, feiern den sonntagsgottesdienst
ja auch gewöhnlich in der eigenen pfarre mit. zudem ist der gottesdienst-termin am sonntag abend auch
am ort noch nicht eingeführt und es sei darauf hingewiesen, dass am selben sonntag in st. florian das
kirchweihfest gefeiert wurde, so dass auch aus der pfarre niemand am abend zur messfeier da war. vergleichbare
projekte in deutschland zeigen, dass sich nach dem beginn ein regelmäßiger gottesdienstbesuch bei etwa
200 personen eingependelt hat. kein grund zur beunruhigung, das projekt und das team hat einen langen
atem. aber wir sind gerührt, dass kreuz.net sich offenbar sorgen um die gedeihliche entwicklung des projektes
jugendkirche macht.
wieder einmal eine „grandiose“ leistung kreuz.net beweist wieder einmal, dass es nicht um sachliche informationen
geht, sondern um billigste polemik: Weihbischof Woelki – der in der Erzdiözese auch wegen seines Haarersatzes
bekannt ist, den er wegen einer Hautkrankheit trägt – was bitte hat eine derartige „information“ – die
letztlich nur der verhöhnung und dem lächerlich-machen dient – in einem artikel verloren?
zur klarstellung es ist ja doch interessant, was manche in bildern zu sehen vermeinen oder in diese hineinlesen
(wollen) … wahr ist vielmehr: – das bei der hl. messe am sonntag verwendete brot wurde speziell für
diesen gottesdienst unter beachtung der liturgischen vorschriften von einem bäcker nach den anweisungen
eines priesters gebacken. –> es besteht kein „defekt der materie“, die messe ist selbstverständlich gültig
gewesen. – die verwendeten liturgischen geräte sind aus „edlem material“, wie es vorgeschrieben ist.
eine eigene vergoldung der innenseite von kelch und hostienschale ist zwar üblich, aber nicht zwingend
vorgeschrieben, wenn (etwa durch eine spezielle form der glasur) das verwendete material der eucharistie
angemessen ist. – die im obersten foto gezeigte geste ist natürlich keine liturgische geste. während
der verlautbarungen am ende der messe wurde, wie es üblich ist, dem zelebrierenden bischof noch einmal
für sein kommen und mitfeiern gedankt. mit der geste gab der kardinal wortlos „den dank zurück“ –> bitte
nicht unnötig da etwas anderes hineinlesen wollen. – noch etwas: das bild vom tanz der jugendlichen stammt
selbstverständlich nicht aus der messe, sondern war teil des vorprogrammes am sonntag nachmittag. die
feier am sonntag ist sehr sorgfältig vorbereitet gewesen, die gültigkeit der eucharistie ist gegeben.
alle anderen behauptungen und spekulationen sind schlicht unwahr. ich denke, dass damit jeder weitere
kommentar unnötig ist.
@ stimme: verteidigen? weder seine eminenz noch das projekt jugendkirche haben es nötig, sich gegen die
gehässigen, wahrheitswidrigen und sich selbst richtenden anschuldigungen im anonymen forum einer anonymen
website zu verteidigen. jedem seine spielwiese – und kreuz.net ist halt die spielwiese für derartige
untergriffe. da ist jeder kommentar – und erst recht jede „verteidigung“ schon zu viel der ehre.
respekt vor der eucharistie? das brot, das am sonntag für die eucharistie verwendet wurde, entspricht
in allem den vorschriften, die für die feier des hl. messopfers bestehen. wenn hier völig respektlos
die rede davon ist, dass „ein kebap eleviert“ wird, dann frage ich mich, welche haltung die schreiber
zur allerheiligsten eucharistie haben. solche kommentare diskreditieren ausschließlich deren verfasser.
@ sulpicius zu ihrer bemerkung: Bitte bleiben Sie sachlichund bemühen Sie sich um eine freundliche Diskussionsatmosphäre…
Die Redaktion … behält sich aber das Recht vor, unsachliche, unflätige, blödsinnige, beleidigende,
rechtswidrige sowie dogmatisch oder moralisch bedenkliche Beiträge sowie Anmerkungen, die dem Ansehen
des Mediums schaden, zu löschen ich bitte die redaktion, von ihrem recht gebrauch zu machen.
Richtigstellungen 1. Das neben dem kreuz.net-Artikel platzierte Bild stammt nicht aus einem Gottesdienst
der find-fight-follow bzw. wwww-Reihen, sondern zeigt eine Aufführung eines Musicals, das schon vor mehreren
Jahren von Jugendlichen im Bereich einer deutschen Jugendkirche gezeigt wurde. Dieses Bild hat demnach
nichts mit den genannten Veranstaltungen zu tun. 2. Auch wenn es manche „enttäuschen“ wird: Bei fff-Gottesdiensten
wurde bisher nicht ein einziges Mal zum Tanzen aufgefordert, noch haben Jugendliche dort getanzt. Selbst
wenn sie es gewollt hätten: Es wäre auch gar kein Platz dazu gewesen, da die Kirchen immer gesteckt
voll waren ;) 3. Der Satz Mit elektronischer Musik und Licht wollte man Kirchen in „Diskos Gottes“ verwandeln.
ist sachlich falsch. Im Gegenteil betonen die Organisatoren von fff immer wieder, dass es gerade nicht
darum geht, die Kirche in eine Disco zu verwandeln. Übrigens: Wer den Unterschied von fff-Messen und
dem Angebot einer Disco nicht erkennt, hat wohl in seinem Leben bisher weder das eine noch das andere
erlebt …
unfassbar da schreibt doch ein „sebastianus“ folgendes: hab auch schon oft gehört, dass der kard. lieblich
„christl“ genannt wird in so gew. kreisen. […] vielleicht ist ja der kard. wirklich vom anderen ufer?
primitiver und dümmer gehts ja wohl nicht. aber das bringt genau das zum ausdruck, was die sudel-artikel-schmiede
von kreuz.net ja insinuiert: Wer sich für Homosexuellen-Pastoral einsetzt, der muss ja wohl selbst schwul
sein…? Bitte erkennt einmal folgende Tatsachen an: – es gibt homosexuelle Frauen und Männer – es gibt
homosexuell veranlagte Menschen, die an Gott glauben – es gibt homosexuell veranlagte Menschen, die in
der katholischen Kirche an Gott glauben – und es gehört zur pastoralen Verantwortung der Kirche, (auch)
für diese Menschen ein seelsorgliches Angebot zu haben. Punktum. Und das abseits von allen „huch, vielleicht
ist der Kardinal ja schwul“ – Sudeleien.
es fehlt das ps der enzyklika … wie ich aus gewöhnlich gut informierten kreisen erfuhr, hat die enzyklika
noch ein gewichtiges ps: hier betont der heilige vater die inflation der vermeintlich katholischen, in
wirklichkeit aber nicht in einheit mit dem apostolischen stuhl stehenden internet-nachrichtendienste (xy.net),
welche allesamt keine kirchliche autorisierung besitzen, aber sich anmaßen, über katholizität und glaubenstreue
von bischöfen, päpsten etc. zu urteilen. diese seien, so benedikt xvi. wörtlich, eine „pestilenz unserer
tage“, die es abzustellen gelte, um die gläubigen nicht in verwirrung zu stürzen. sein wort in gottes
gehörgang!
kreuzzug??? um gottes willen, wieder einmal eine rhetorische glanzleistung der kreuz.net-propaganda: da
wird doch ein eventueller pastoralbesuch des papstes glatt als KREUZZUG angekündigt?! bitte was ist denn
diesmal wieder in euch gefahren? hört doch endlich mit diesen dummen verbalradikalismen auf – es ist
nicht mehr zum aushalten.
@ lilith: fehlbar etc. die feststellung, dass bischöfe und päpste irren können (und dies mitunter auch
tun), stellt niemand in frage. aber äußerungen wie z.b. von marcel: –--- Der katholische Liberalismus,
den die vorkonziliaren Päpste in ständiger Lehrtradition verdammten, hat die Kirche besetzt. Entstanden
ist die Konzilskirche(ein Wort der Konzilspäpste). Wir haben seither eine liberalistische Kirchenführung,
deren Wort und Tat in weiten Teilen unvereinbar ist mit der überlieferten Lehre. –--- sprechen eine andere
sprache: hier scheint irrtum und unglaube (!) bei bischöfen und papst nicht eine mögliche ausnahme,
sondern vielmehr die regel. denkt man diese auffassung weiter, muss man von glück reden, wenn der papst
ausnahmsweise einmal etwas sagt und lehrt, dass noch katholisch ist. ich verstehe einfach nicht, mit welchem
verbohrten hass manche gruppierungen wie die „priesterbruderschaft pius x.“ die legitime hierarchie der
römisch-katholischen kirche verfolgen, dann aber beleidigt aufschreien, wenn kirchliche vertreter feststellen,
dass diese traditionalisten (wie bereits gezeigt wurde: in „guter“ tradition der reformatoren und kirchenspalter
stehend) den boden der einheit verlassen haben.
wie sich die bilder gleichen … zit. marcel: –--- Die Kirchengeschichte bezeugt, daß jene, die den apostolischen
katholischen Glauben bewahren, in der Kirche Jesu Christi verbleiben und diese sogar darstellen! Und wenn
der Papst irrt – was er bei fehlbaren Entscheidungen kann –, sogar gegen den Papst! Das ist es, was die
Initiative „Wir sind Kirche“ macht, die daher weder schismatisch noch exkommuniziert ist, sondern voll
katholisch und in Einheit mit allen katholischen Päpsten und Bischöfen steht. Deswegen wird in jeder
hl. Messe der Initiative „Wir sind Kirche“ für Papst und Bischöfe gebetet und an die Unfehlbarkeit des
Lehramtes geglaubt. –--- … nur ganz leicht verändert … wer merkt den unterschied? ;)
@ marcel mit genau der selben argumentation haben reformatoren behauptet, den wahren glauben gegen ungläubige
päpste und bsichöfe „verteidigen“ zu müssen. mit derselben argumentation nennen sich altkatholiken
„katholisch im wahren sinne“ und die liste der selbst ernannten glaubensbewahrer – die noch immer ins
schisma geführt haben – ist lang. offensichtlich glauben die anhänger der bruderschaft an die unfehlbarkeit.
aber nur an die eigene. amen?
Bravo Bamberg! manche aussagen in diesem forum (marcel, ignatius …), die großen teilen oder der gesamten
katholischen hierarchie den rechten glauben absprechen, bestätigen doch die aussagen der erzdiözese
bamberg: dass die „priesterbruderschaft pius x.“ sich ganz deutlich nicht nur außerhalb der gemeinschaft
mit rom befindet, sondern klar gegen diese agitiert. und dass dies nicht mehr römisch-katholisch genannt
werden darf, ist ja wohl offensichtlich. es sei den anhängern der bruderschaft unbenommen, zu glauben
und zu behaupten, dass die gesamte römische kirche vom glauben abgefallen sei (was sie nicht ist – ubi
petrus, ibi ecclesia). aber bitte erwartet nicht von der römisch-katholischen kirche, dies auch noch
anzuerkennen und zu unterstützen!
warum … … aber bringt kreuz.net diesen „artikel“? scheinbar ist ihnen mal wieder jedes mittel recht
um sachen die sie für falsch halten anzugreifen. merke nur: manchmal lässt die wahl der waffen und die
art der auseinandersetzung mehr auf die angreifer als auf die gegner schließen … unnötig und abstoßend,
dieser „bericht“!
Architekt Rudolf Schwarz Im Mai stand in einem Artikel von kreuz.net über einen anderen Bau des Archtitekten
(St. Florian in Wien): „Die Kirche ist im Stil der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts gestaltete und
wird von den Projektleitern als „modern“ bezeichnet. Von Außen sieht das Gotteshaus aus wie eine Kreuzung
zwischen einem Parkhaus und einem Zebra“ Weiters wird dier Kirchenbau als „aus schweren Betonbalken und
buntem Glas zusammengezimmerte rechteckige Gotteshaus“ bezeichnet. Ein Leser empfahl darauf den „sofortigen
Abriss“. Jetzt geschieht an einer anderen Kirche des Architekten genau das. Und plötzlich regt sich kreuz.net
auf. Seltsam.
Hetzkampagne? Rufmord? Verleumdung? … ach ja, ich vergaß: Altbischof Kurt Krenn ist ja bereits zu Lebzeiten
zum Märtyrer erklärt worden. ;) Bitte nehmts doch einmal alle zu Kenntnis, dass nachgewiesene Fakten
zur Visitation und Schließung des Seminars in St. Pölten geführt haben, die schließlich zur Ablösung
Kurt Krenns geführt haben. Und hört mit diesen lächerlichen Dolchstoß-Legenden endlich auf. PS: Eine
ORF-Beschwerde wegen der Verwendung des Terminus „Gottseibeiuns“ – solche Probleme möcht ich auch mal
haben, das ist ja noch nicht mal mehr unterhaltsam lächerlich, sondern nur mehr erbärmlich…
Thema verfehlt! Die ganze Diskussion um die Evolutionsbiologie und der Beitrag Kardinal Schönborns ist
gut und notwendig. Wie aber der Autor darauf kommt, dieses Thema mit „Humanae vitae“ zu verknüpfen, muss
gelinde gesagt als ziemlich verkrampft bezeichnet werden. Beide Bereiche – so wichtig sie sind – haben
miteinander wirklich nichtszu tun. Also bitte: Über Empfängnisverhütung sprechen wenn es Thema ist,
über Abtreibung sprechen wenn diese Thema ist, und über „Zufall oder Gott als oberstes Schöpfungsprinzip“
sprechen wenn es – wie gerade jetzt – eben Thema ist. Alles andere ist entbehrlich!
unerträglich … … ist dieser „bericht“. ein mensch ist gestorben, offensichtlich nach einem tragischen
lebensverlauf – und der anonyme haufen „kreuz.net“ kübelt ihn mit (unbewiesenen) behauptungen zu. ok
mittlerweile haben wir ja schon mitbekommen, dass die autoren dieser seite (persönliche?) probleme mit
der homosexualität haben. aber einen gerade erst verstorbenen in einem beitrag derart bösartig niederzumachen,
spottet jeder beschreibung – egal was er in seinem leben getan oder nicht getan hat. „ich habe gesündigt
in gedanken, worten und werken … durch meine große schuld“ – die autoren von kreuz.net sind große
sünder (denn sie werden das schuldbekenntnis ja wohl mitsprechen). und andere sind auch sünder. also
hört mit dieser widerlichen hetze auf!
abendgebet + gesungenes gebet nach einem einstündigen abendgebet folgte in der jugend.kirche.wien eine
stunde mit hervorragend vorgetragenen und mitgesungenen gospels – also ebenfalls gesungenes gebet. also:
es wurde gebetet, und zwar ziemlich kräftig. und natürlich war christus im tabernakel gegenwärtig,
was allen beteiligten bewusst war. punkt.
lesen müsste man halt können offenbar ist der geistige hoizont des autors mit dem lesen der krone ausgereizt.
sonst hätte er etwa die großen plakate an der jugend.kirche,wien st. florian lesen können, die den
beginn des programms mit 20:15 ankündigten. und da waren nicht wie beim soundcheck (!) um 18:00 uhr nur
fünf, sondern etwa sechshundert begeisterte zuhörer und mitsingende beim gospel-chor-konzert dabei.
wenn die kritik also darauf abzielt, festzustellen, dass „wenig jugendliche“ das angebot der lndk genutzt
haben, dann ist das schlicht und einfach falsch. die lange nacht war ein großer erfolg, gerade durch
die große vielfalt der angebote. jeder hat etwas finden können, was ihn anspricht. und mit etwas mühe
natürlich auch anderes, was ihn nicht anspricht. und das passt wohl eher in den ideologischen hintergrund
der anonymen kreuz.net-hetzerei.