wiener
Erstellt: 08:27:08 | Dienstag, 14. Juni 2005
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1.329 Lesermeinungen
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Rückkehr zur guten alten Apologetik
#33   wiener   09:51:14 | Mittwoch, 13. September 2006
@ athanasius
die Frauenkommunionhelfer („Pastoralassistentinnen“) hatten sich völlig als Priester verkleidet (in moderner Albe und Stola.)
1. es ist zu unterscheiden zwischen (bischöflich beauftragten) kommunionspenderinnen und pastoralassistentinnen. die meisten beauftragten ao. kommunionspender/innen stehen in keinem dienstlichen verhältnis zur kirche.
2. die kleidung für personen im liturgischen dienst ist die albe. talar u. rochett (wie sie oft auch von ministrant/innen getragen werden) sind im gegensatz dazu eigentlich klerikerkleidung.
3. es ist auszuschließen, dass kommunionspender/innen eine stola getragen haben. hier dürfte ihnen ihr ideologisch verblendetes auge einen streich gespielt haben.
Redaktion benachrichtigen Die verlorene Ehre der Katharina P.
#25   wiener   09:45:49 | Mittwoch, 13. September 2006
für die rechte des geborenen kindes!
zu den grundrechten gehört das recht auf bildung. dafür wurde als große soziale errungenschaft die allgemeine schulpflicht eingeführt, die dafür sorge trägt, dass kinder und jugendliche eine vergleichbare grund-bildung erhalten. die aufsicht über die qualität des schulunterrichtes obliegt den staatlichen behörden.
eltern haben das recht, im rahmen ihrer möglichkeiten für ihr kind die geeignete und ihnen am besten erscheindende schule zu wählen und auch im rahmen der schulischen mitbestimmung einfluss auf die ausbildung zu nehmen (natürlich ohne dabei den lehrplan außer kraft setzen zu können).
wenn eltern ihren kindern dieses grundrecht auf bildung in einer öffentlichen schule verweigern und sie auch sonst sozial möglichst vollständig abschotten wollen, dann schaden sie ihrem kind. dies ist eine form des missbrauchs.
ich frage mich, warum so viele hier – völlig zu recht – die rechte der ungeborenen immer wieder betonen, aber dann ganz anders reden, wenn es um die rechte der geborenen kinder geht?!
Redaktion benachrichtigen Fortschritt an Menschlichkeit? + …
#8   wiener   09:13:02 | Mittwoch, 13. September 2006
@ alle
ich halte aber fest und möchte es nochmals betonen, dass die genannte eucharistiefeier ja wohl keine papstaudienz war und ich es daher für recht fragwüdig und unnötig halte, dieses thema hier weiter breitzutreten.
Redaktion benachrichtigen Fortschritt an Menschlichkeit? + …
#3   wiener   08:29:40 | Mittwoch, 13. September 2006
audienz?
Verheiratete Frauen tragen während der Audienzen beim Heiligen Vater gewöhnlich einen schwarzen Schleier.
meines wissens hat es sich bei der veranstaltung um eine eucharistiefeier und nicht um eine papstaudienz gehalten. hier hält nicht der stellvertreter audienzen, sondern die kommunikanten empfangen in der eucharistie den, dessen vikar der papst nur ist. daher gelten hier wohl auch andere maßstäbe als im vatikanischen hofzeremoniell.
oder wird eine hl. messe, die der papst feiert, automatisch zur audienz degradiert?
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#55   wiener   16:03:20 | Montag, 11. September 2006
@ dorothea: diffamieren?
ich habe einige argumente gebracht. zu denen haben alle, die diesen beitrag gut finden, noch nichts sagen können oder wollen.
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#52   wiener   14:13:20 | Montag, 11. September 2006
@ beobachterin, c. hüller etc-
nochmals: die berichteten tatsachen sind völlig unproblematisch – selbstverständlich.
aber bei der veröffentlichung fragt man sich doch auch: cui bono? – was will die kreuz.net-redaktion zb. damit erreichen, dass sie dem papst eine nicht ganz koshere familiengeschichte attestiert? wem nützt die information, dass die mutter unehelich zur welt kam?
und was, frau beobachterin, soll man darüber dann „diskutieren“?
wem nützt es, ein bild zu bringen, das den papst beim schneuzen zeigt?
natürlich schneuzt sich ein papst (das war sogar mir bekannt, herr hüller). und der papst wird auch noch andere dinge machen, die ganz menschlich sind. dennoch muss ich fotos davon – wenn es sie denn gibt – nicht permanent verwenden. man merkt bei der bildauswahl von kreuz.net die absicht und ist daher verstimmt. und ich bin längst nicht der erste, der dies so sieht.
Redaktion benachrichtigen Heirat über den Liebfrauenboten
#50   wiener   13:54:07 | Montag, 11. September 2006
@ rudolfsohn
gut, meine frage hätte besser lauten sollen:
und das fällt ihnen erst bei diesem artikel auf (nämlich dass kreuz.net gern unkatholische propaganda betreibt)?
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#43   wiener   11:10:08 | Montag, 11. September 2006
@ c. hüller
was soll die frage?
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#41   wiener   10:59:58 | Montag, 11. September 2006
selbstverständlich …
… ist sachlich eine story über die familiäre herkunft des papstes absolut kein problem. und es wäre nicht der erwähnung wert.
wenn man aber den kontext von kreuz.net ansieht, fällt auf, dass der papst gern in ein etwas schräges licht gesetzt wird. die bildauswahl spricht bände. es wird großer wert auf angebliche theologische irrwege gelegt. es wird moniert, dass prof. ratzinger früher krawatte getragen hat. man sucht bilder von papstliturgien, wo er in möglichst lächerlicher oder seltsamer pose zu sehen ist (zb. beim schneuzen …).
und wenn man all das zusammen nimmt, erscheint ein bericht, der von den familiären wurzeln des papstes spricht, in einem anderen licht. die eltern fanden sich über kontaktanzeigen, die großmutter unehelich … sachlich völlig unproblematisch, aber im gesamt der kreuz.net-berichterstattung bleibt ein beigeschmack, dass hier mit dem finger auf den hl. vater gezeigt werden soll.
und das steht kreuz.net nicht zu.
Redaktion benachrichtigen Die Rache Gottes wird kommen
#31   wiener   10:19:30 | Montag, 11. September 2006
@ schlamm
heute schon gekotzt horsti?
Redaktion benachrichtigen Die Rache Gottes wird kommen
#29   wiener   10:09:58 | Montag, 11. September 2006
bezeichnend …
… übrigens, dass sich nur wenige finden, die bereit sind, sich inhaltlich mit der predigt zu befassen.
da sind primitiv-vulgäre ergüsse rund um liturgische vorlieben allemal einfacher.
Redaktion benachrichtigen Heirat über den Liebfrauenboten
#35   wiener   10:08:03 | Montag, 11. September 2006
@ rudolfsohn
Mir ist unverständlich, warum kreuz.net nicht mehr katholisches Gespür aufbringt und statt dessen solch einen Mist veröffentlicht.
und das fällt ihnen erst jetzt auf?
Redaktion benachrichtigen Die Rache Gottes wird kommen
#26   wiener   09:50:43 | Montag, 11. September 2006
@ landorganist
gar ned drauf eingehen, sonst ermutigen sie horsti nur noch zu weiteren details seiner ungustösitäten.
Redaktion benachrichtigen Durch alle Krisen hindurch + …
#10   wiener   14:43:48 | Sonntag, 10. September 2006
sensation: kreuz.net-redaktion korrigiert sich!
… leider nur in der von mir angesprochenen akkusativ-dativ-verwechslung (gummiüberzügen statt gummiüberzüge).
die restliche formulierung schient der redaktion hingegen keine korrektur wert. anscheinend ist man auf die abstrusen wortschöpfungs-klimmzüge auch nich stolz.
Redaktion benachrichtigen Die Rache Gottes wird kommen
#3   wiener   13:06:27 | Sonntag, 10. September 2006
irreführende überschrift?!
was hat die „redaktion“ denn bewogen, diesen satz als überschrift zu wählen? er gibt weder den gesamtduktus noch eine konkrete aussage der predigt wider.
erst wenn man in den text schaut, wird klar, wie das jesaja-wort von der „rache gottes“ zu verstehen ist:
Die endgültige Auslegung des Prophetenwortes finden wir in dem, der am Kreuz gestorben ist – in Jesus, dem menschgewordenen Sohn Gottes. Seine „Rache“ ist das Kreuz: das Nein zur Gewalt, die „Liebe bis ans Ende“. Diesen Gott brauchen wir.
also: wer immer diese überschrift ausgewählt hat – eine glatte journalistische fehlleistung!
Redaktion benachrichtigen Durch alle Krisen hindurch + …
#1   wiener   09:58:03 | Sonntag, 10. September 2006
warum so … geschwollen?
beim ehelichen Akt die männlichen Fortpflanzungsorgane mit Gummiüberzüge zu isolieren.
[…]
Latexhäute
jetzt üben wir alle noch einmal (in der überschrift und in kombination mit dem terminus „…-bischof“ geht es doch auch schon):
die dinger heißen kon – do – me. und man kann durchaus sagen: ein kondom verwenden. „umschreibungen“ wie sie oben stehen deuten wiederum auf ein leicht unentspanntes (man könnte sagen: pubertär-verklemmtes) verhältnis zur körperlichkeit oder einfach auf sprachliche defizite (dafür wäre die verwendung des akkusativs anstelle des dativs ein indiz) hin.
Redaktion benachrichtigen ‘kreuz.net’ fordert: Radikal-Homos, leistet Abbitte!
#5   wiener   10:16:29 | Samstag, 9. September 2006
wiener fordert: kreuz.net, tue buße!
es kommt nicht oft vor, aber ich muss ‘beobachterin’ zum teil recht geben, wenn sie sagt:
Es wird Zeit, daß die Öffentlichkeit einmal wach wird und zur Kenntnis nimmt, was sich da abspielt und wer aktiv dazu beiträgt, daß der Haß gegen die katholische Kirche verstärkt wird.
in diesem sinne fordere ich kreuz.net auf, endlich damit aufzuhören, permanent aktiv gegen die katholische kirche zu arbeiten, indem sie ständig amt und person des hl. vaters herabwürdigt, seine gegner in unverhältnismäßiger weise ihr gift versprühen lässt und sich alles andere als „katholisch“ erweist.
ich fordere kreuz.net auf, damit aufzuhören, die ganze katholische morallehre ausschließlich auf den bereich der gleichgeschlechtlichen beziehungen zu reduzieren.
ich fordere kreuz.net dazu auf, hasstiraden gegen juden, homosexuelle, moslems … (in artikeln wie in lesermeinungen) zu beenden bzw. zu unterbinden.
ich fordere kreuz.net auf, jegliche rechtsradikale propaganda einzustellen.
vielleicht ist es noch nicht zu spät: kehrt um!
Redaktion benachrichtigen Eine neue Ecclesia-Dei Gemeinschaft
#8   wiener   08:52:07 | Samstag, 9. September 2006
die piusbrüder …
… dürften ja recht rasch mit ihren disziplinierungen und dem rausschmiss bei der hand sein:
einer hat es gewagt, öffentlich von bevorstehenden also möglichen) „problemen“ zu sprechen – da aber die bruderschaft per definitionem unfehlbar und damit auch völlig problemfrei zu sein hat, muss dieser nestbeschmutzer halt eliminiert werden.
ein anderer wagte es anscheinend, eine versöhnung mit rom als erstrebenswert anzusehen – weg mit ihm!
die weiteren hätten die vorgenannten in nicht näher definierter weise „unterstützt“ und flogen deshalb gleich mit raus.
bin ich froh, dass die piusbrüder nicht katholisch sind und in der katholischen kirche niemals eine entscheidende rolle spielen werden. eine solche form von ideologiebesessenheit und gewaltherrschaft, wie sie sie in den eigenen reihen praktizieren, hat in der kirche nämlich keinen platz.
aber selbst über die „ungerechten“ exkommunikationen jammern, die ihnen völlig zu recht widerfahren sind.
ich frage mich nur, warum einige „römische kreise“ dieser sich scheinbar immer weiter zersplitternden splittergruppe immer wieder goldene brücken bauen.
Redaktion benachrichtigen Zurück zum stillen Kanon?
#1   wiener   16:02:12 | Freitag, 8. September 2006
wieso „stiller kanon“?
wie kommt der autor darauf, dass der hl. vater hier den „stillen kanon“ präferiert? wo er doch in aller deutlichkeit sagt:
Man müsse das Hochgebet deutlich sprechen und die vorgeschriebenen Momente der Stille einhalten.
Wenn das Hochgebet mit Innerlichkeit und Redekunst gesprochen werde, könnten die Dinge besser werden, glaubt der Papst.
Redaktion benachrichtigen Die drei Irrtümer der Piusbruderschaft
#20   wiener   13:45:52 | Donnerstag, 7. September 2006
grotesk
ein (häretischer?) schismatiker erklärt, warum die anderen schismatiker häretiker sind.
eine krähe hackt der anderen wohl doch die augen aus.
aber das als „katholische nachricht“ zu präsentieren?!?
ich bin froh, dass die ganzen (im grunde protestantischen oder protestantisierenden) spaltungen nicht für sich in anspruch nehmen können, katholisch zu sein.
und „p.“ lingen (wenn ers denn ist) beklagt sich darüber, dass andere sich an stelle des papstes setzen – es wird immer grotesker
:-D :-S :-D
Redaktion benachrichtigen Massives Sakrileg-Risiko
#36   wiener   17:23:01 | Dienstag, 5. September 2006
@ malachias
sehr treffend haben sie die von ihnen benutzte bezeichnung „konzilssekte“ für die römisch-katholische kirche mit einem „teuflischen“ smiley versehen.
wer die kirche meint als „sekte“ diskreditieren zu dürfen, handelt diabolisch und antikirchlich. und wer gegen die kirche handelt, handelt gegen christus.
spalterisch, verwirrend, diabolisch.
bekehren sie sich!
Redaktion benachrichtigen „Made in Germany“ – ein Label für Ramsch aus einem Billiglohnland?
#8   wiener   14:33:35 | Dienstag, 5. September 2006
@ katharina
englische Ausspracheregeln
das wäre dann: „möh[r]ks“ oder wie?
^-^
Redaktion benachrichtigen Mutig und prophetisch + …
#17   wiener   14:17:31 | Dienstag, 5. September 2006
@ exbochumer
haben sie irgendein problem?
kann man ihnen helfen?
bitte einfach sagen.
Redaktion benachrichtigen Eine zivilreligiöse Weihe für den Homo-Umzug
#15   wiener   17:11:20 | Montag, 4. September 2006
@ richard
du vergisst aber noch einiges:
was ist mit den krebskranken. sind ja auch nur parasiten, die von der natur wegen ihrer sünden (rauchen, ungesundes leben, zu viel essen&trinken, falsche gene, zu viel in der sonne …) ausgesiebt werden.
oder die verkehrsopfer: natürliche auslese – survival of the fittest?!?
was ist mit den opfern von umweltkatastrophen – da fällt uns sicher auch noch etwas ein. es gab ja schon „christen“, die den tsunami als rache gottes für den sextourismus verstanden haben.
also richi: leg los, mach nicht jetzt schon schlapp!!!
und: was haben WIR eigentlich schlimmes getan, dass wir DICH ertragen müssen???
Redaktion benachrichtigen Eine zivilreligiöse Weihe für den Homo-Umzug
#7   wiener   16:47:53 | Montag, 4. September 2006
@ richard
Man kann sagen das AIDS der natürliche Weg der Natur ist sich von geselschaftlichen asozialen Parasiten zu befreien, da der Staat dies ja leider nicht macht im Gegenteil dieses Perverse Gesocks wird zu ihren Mißetaten ja noch ermutigt.
diese äußerung ist in ihrer ignoranz und feindseligkeit gegenüber kranken mitmenschen bodenlos und verabscheuungswürdig. der autor scheint sich geradezu darüber zu freuen, dass es die krankheit gibt.
kleine frage: was sagst du dann zb den afrikanern in ländern, in denen aids eine der haupt-todesursachen ist? ist das auch nur ein weg „der natur“, „sich von parasiten“ zu „befreien“?
und wer gibt dir das recht, andere menschen als „parasiten“ zu bezeichnen? das ist ein jargon, der vollkommen indiskutabel und widerwärtig ist.
richard, du widerst mich an.
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#26   wiener   14:49:08 | Montag, 4. September 2006
@ bernado
… extrem klerikalistischen und durch und durch vorkonziliar-autoritären Argumentationsfigur.
ist es „extrem-klerikalistisch“ wenn man einem zuständigen bischof die kompetenz zuspricht, das zu entscheiden, was nun einmal seine ureigene aufgabe ist: zu prüfen, wen er zum prietser weiht und wen nicht?
ist es „vorkonziliar-autoritär“, wenn man die autorität des bsichöflichen leitungsamtes ernst nimmt? und – wie vorkonziliar! – vielleicht auch noch dem bischof das urteil darüber zutraut, weil man ihm das entsprechende vertrauen entgegen bringt?
wahrscheinlich wäre es weder „extrem-klerikalistisch“ noch „vorkonziliar-autoritär“, wenn man alle kirchlichen entscheidungen einfach der institution überlässt, die sicherlich unfehlbar ist: der kreuz.net-redaktion. das sollten wir tun.
ps: die einschätzung meiner person als „vorkonziliar-autoritär“ könnte manche der hier mitdiskutierenden gehörig durcheinander bringen ;)
tröstlich nur, dass du dies offenbar beleidigend meinst. das gibt grund zur hoffnung.
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#126   wiener   14:14:46 | Montag, 4. September 2006
@ br. theo
wenn sie das so sehen wollen.
für mich ist ein forum wie dieses hier eine ziemlich virtuelle sache. will sagen, dass ich mich durch äußerungen – egal von wem sie stammen – nicht bedroht oder eingeschüchtert fühle.
betroffen machen mich dagegen äußerungen, die zu körperlicher gewalt und damit zu straftaten aufrufen. und da wurde hier in diesem forum u.a. „gewünscht“ bzw. dazu aufgefordert, homosexuelle „an baukränen aufzuhängen“ und ähnlich abscheuliche äußerungen.
derartige verbale entgleisungen finde ich in diesem forum aus den reihen der sog. „hs-befürworter“ nicht.
und wie war das noch mit dem „wie man in den wald hineinruft …“? wenn man sich anschaut, wie hier von manchen postern homosexuelle grob und aufs geschmackloseste beleidigt werden, wie hier manche auf unterstem gossenniveau herumkrakeelen – da ist der schwerpunkt eindeutig auf der „hs-feindlichen“ seite zu sehen.
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#24   wiener   14:02:21 | Montag, 4. September 2006
@ exbochumer
faszinierend: alle, die nicht auf deinen hetzerischen kurs einschwenken, sondern eine eher abwägende und die rolle des bischofs würdigende position einnehmen – wie ich es versuche – werden von dir als „satansdiener“ bezeichnet.
sehr aufschlussreich.
auch die äußerung: „… ist und bleibt ein ärgernis“ – klar, der mann darf sich einfach nicht ändern oder gar entwickeln. dann müssten wir ja die schublade wieder aufmachen, in den wir ihn gesteckt haben.
wie kann ein „exbochumer“ (oder ein priester aus der schweiz, oder ein poster aus berlin …) sich eigentlich ein urteil über jemanden erlauben, den er – vermutlich – nur aus dem zu kennen meint, was hier auf kreuz.net von ihm bzw. über ihn berichtet wurde?
könnte satan vielleicht auch dahinter stecken, wenn man sich weigert, sorgsam aufgebaute feindbilder zu revidieren?
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#19   wiener   13:36:16 | Montag, 4. September 2006
na wie schön …
… dass hier wieder einige ganz genau wissen wie der linzer bischof seine diözese gefälligst zu leiten hat und wie nicht.
anscheinend hat sich der bischof für eine andere vorgehensweise entschieden – es ist davon auszugehen dass dies in absprache mit dem apostolischen nuntius erfolgt ist.
schließlich ist der bischof der zuständige und verantwortliche. er hat im juni die gründe, die zum aufschub geführt haben, festgestellt, und es ist seine aufgabe zu beurteilen, ob diese gründe unverändert vorliegen oder nicht. ihm werden dazu die notwendigen informationen vorliegen.
ein „öffentliches abschwören“ des weihekandidaten zu fordern oder aus der distanz zu reklamieren ist dagegen eher kontraproduktiv.
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#120   wiener   13:16:08 | Montag, 4. September 2006
@ dani c.
sie müssen ja schlimme erfahrungen gemacht haben (oder sind es am ende gar keine erfahrungen?).
ich jedenfalls bin bisher aufgrund meiner christlichen (katholischen) einstellungen noch von keinem einzigen homosexuellen angegriffen, bedroht oder diskriminiert worden.
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#15   wiener   13:10:45 | Montag, 4. September 2006
@ bernado, stimme d.v.
@ bernado:
der bischof scheint es nicht für „unumgänglich“ zu halten, dass eine öffentliche korrektur erfolgt.
die tatsache, dass die weihe jetzt stattfinden wird, ist ja nun auch beleg dafür, dass die gründe, die zum aufschub geführt haben, nun nicht mehr vorliegen.
ich vermute, dass diese feststellung dem bischof ausreicht, der wohl auch von sich aus ein nochmaliges aufkochen der diskussion nicht wünscht.
daher können wir zu kenntnis nehmen, dass die äußerungen im besagten interview null und nichtig sind.
@ stimme d.v.:
auch wenn alles dagegen spricht – ich gebe meine hoffnung nicht auf, dass auch in der redaktion von kreuz.net ein wenig vernunft einkehren könnte.
die tatsache, dass der titel bisher nicht geändert wurde, spricht natürlich eher nicht dafür, aber warum soll uns die red. nicht einmal (positiv) überraschen?
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#12   wiener   12:02:11 | Montag, 4. September 2006
@ r.ruhrgebietler
sprechen sie herrn golatz demzufolge die möglichkeit/fähigkeit/das recht ab, sich zu entwickeln?
ich bin froh, dass der katholische glaube uns die möglichkeit der entwicklung, der bekehrung zugesteht, die wir immer wieder nötig haben.
wenn nun jetzt anscheinend ein derartiger prozess stattgefunden hat, ist das doch ein grund zur freude, oder täusche ich mich da?
ein beharren auf einzementierten vorurteilen dagegen hat dagegen sicher mit einer christlichen haltung nichts zu tun.
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#9   wiener   11:32:07 | Montag, 4. September 2006
bitte an die redaktion
habe folgende bitte an die redaktion gerichtet:
bei allem verständnis für pointierte formulierungen:
ich bitte darum, die bezeichnung „skandaldiakon“ auszutauschen. sie legt eine totalidentifikation der person des herrn golatz mit seinen äußerungen in dem bekannten „standard“-interview nahe, die ihn nur auf dieses verkürzt.
man kann – wenn man will – das interview als „skandalös“ bezeichnen. aber die person des interviewten in folge selbst als „skandal“ zu bezeichnen, ist unpassend.
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#6   wiener   11:12:37 | Montag, 4. September 2006
@ rudolfsohn: skandal… ?
nun hat aber der weihekandidat nach einer – dem bischof ausreichend erscheinenden – bedenkzeit wohl seine haltung in diesen fragen überdacht und revidiert. zumindest so weit, dass der bsichof es nun für angebracht hält, ihn zur priesterweihe zuzulassen.
also hat wohl eine klärung stattgefunden. das ist einmal zu akzeptieren.
zu „skandalös“: mir geht es heute nicht darum, alle strittigen und falschen aussagen des herrn golatz aus seinem standard-interview noch einmal durchzukauen. ich bin nur über die wortkreation „skandaldiakon“ gestolpert, da sie eine totalidentifikation der person des herrn golatz (den vermutlich niemand persönlich kennt) mit seinen – zu recht – kritisierten äußerungen in einem interview auszudrücken scheint. und ihm eine veränderung nicht zugestehen möchte nach dem motto: einmal „skandaldiakon“, immer „skandaldiakon“.
übrigens: jeder diakon, priester, jede/r getaufte christ/in sollte „skandal-“ diakon, priester oder christ/in sein: nämlich ein stein des anstoßes für seine mitmenschen. die botschaft jesu christi (der bedingungslosen liebe, des kreuzes, der auferstehung) ist ein skandalon – in diesem sinne wünsche ich mir „skandalöse“ christen!
Redaktion benachrichtigen Skandaldiakon Golatz wird geweiht
#2   wiener   10:41:28 | Montag, 4. September 2006
fragwürdig
wie denn nun:
hat die diözese es nun bestätigt, oder hat der pressesprecher gesagt, nichts zu wissen – oder beides (wer ist aber dann „die diözese“, die „bestätigt“ – wenn nicht deren pressesprecher)??? im artikel stehen beide (widersprüchliche) aussagen unverbunden nebeneinander.
fragwürdig ist auch die bezeichnung „skandaldiakon“ – was bitte soll diese wortkreation denn bedeuten?
fragwürdig ist auch die – zweifellos jetzt einsetzende – wiederaufnahme der entrüstungsäußerungen, zusammen mit dem schon erfolgten aufruf, die diözese mit protestmails zuzuspammen.
offensichtlich hat es eine bedenkzeit gegeben. offensichtlich hat der bischof von linz die gründe, die damals gegen die weihe sprachen, als nicht mehr vorliegend gesehen.
daher: gottes segen dem weihekandidaten!
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#69   wiener   16:16:45 | Sonntag, 3. September 2006
@ guntram: pardon?
Insofern kann man durchaus von mafiösen Strukturen zwischen Sodomisten-Funktionäre und einen Teil des katholischen Klerus sprechen, wenn es um das Bebauchpinseln der Sodomisten geht.
wo bitte?
wer „bebauchpinselt“ denn?
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#65   wiener   15:39:02 | Sonntag, 3. September 2006
beobachterin und consorten ins stammbuch …
gedanken von christoph kardinal schönborn zum heutigen sonntagsevangelium. als meditation bzw. gewissenserforschung empfohlen.
„Aus dem Inneren, aus dem Herzen der Menschen“ kommt alles, was uns unrein macht. Zuerst die bösen Gedanken. Sie breiten sich aus, wenn wir ihnen Raum geben. Sie vergiften die Luft unserer Seele. Sie „gebären“ die bösen Taten. Jeder von uns kann die Liste „durchchecken“, die Jesus uns vorlegt: Was gewinnt in meinem Leben an Einfluss, wenn ich den bösen Gedanken freien Lauf lasse?
Kommen die bösen Gedanken wirklich aus dem Herzen? Entstehen sie nicht oft durch äußere Einflüsse? Durch böses Gerede? Durch „Ohrenbläserei“, durch „Vernadern“ und „Ausrichten“ der anderen? Durch Vorurteile und Hetzpropaganda? Sicher läuft es meist so. Aber die Frage ist dann immer noch: Lasse ich die bösen Gedanken bei mir ein? Es geht immer darum, ob ich dem Bösen in meinem Herzen Raum gebe.
Wie bekommen wir das Herz rein? Wie schließen wir es gegen die bösen Gedanken, die dann böse Taten zeugen? Und was, wenn sie schon einmal drin sind im Herzen? Wie bekomme ich sie wieder hinaus? Wie bekomme ich ein gutes, gütiges, ein liebevolles Herz? Nur einen Weg gibt es dahin: dass ich Ihn hereinlasse. Wenn Gott in meinem Herzen Platz hat, dann kommen mit Ihm Licht und Liebe herein. Dann kommt aus meinem Herzen nichts Böses hervor. Oder zumindest sehr viel weniger.
Quelle: stephanscom.at stephanscom.at/…es/2006/08/03/a11249/
Redaktion benachrichtigen Eine Erfindung der 60er Jahre
#9   wiener   09:40:56 | Sonntag, 3. September 2006
@ konrad
pardon was hat man ihnen denn in den tee gegeben?
Soll man das Heilige den Hunden vorwerfen? Die „Zelebration zum Volk“ ist Gotteslästerung.
das „volk“ sind also die „hunde“, denen man „das heilige“ vorzuenthalten hat? und deshalb steht der geweihte kultdiener dazwischen? damit nun ja nichts „heiliges“ zu den „hunden“ durchdringt?
man kann nun tatsächlich von mir aus über den sinn einer gemeinsamen gebetsrichtung diskutieren (dass auch bei der zelebration versus populum sich der zelebrant natürlich dem altar zuwendet, sei der vollständigkeit halber angemerkt) – und in manchen (jugend-) messen wende ich mich zu den vorstehergebeten (mit ausnahme des gabengebetes) ganz bewusst gemeinsam mit den mitfeiernden richtung kreuz/altar – aber die „argumentation“ mit den hunden und dem heiligen ist nun wirklich unbrauchbar.
erinnert mich irgendwie an diskussionen über kultische reinheit oder unreinheit mit dem selben user.
Redaktion benachrichtigen Aufschrei der Getroffenen
#48   wiener   09:27:39 | Sonntag, 3. September 2006
angesichts dieses artikels …
… kommt mir das bild eines kleinen kindes in den sinn, das einen großen stinkenden haufen produziert hat, auf den es besonders stolz ist, aber das von seinen eltern ermahnt wird, ihn herunterzuspülen und stattdessen anfängt, darin herumzuzwühlen um zu zeigen, was sich nicht alles schönes darin findet.
die redaktion findet spaß daran, die eigenen verbalexkremente zu durchwühlen.
entweder liegt hier eine komplette präpubertäre (anale phase?) selbstfixierung vor (und die kritische erwähnung auf der anderen website wird mit stolz weitergetragen – ‘mama, mama, sie haben mich endlich mal beachtet’) oder es ist ein weiterer beleg für die komplette realitätsverweigerung der „redaktion“, die sich offenbar über die völlig grenzwertigen auswürfe mancher forumsposter (im artikel auch noch mit nickname erwähnten – die dürfen jetzt auch ganz stolz sein – ‘mama, mama …’) nun gar nicht mehr geheim sehr freut, als ob diese einer erwähnung würdig seien.
alles in allem:
ein „artikel“ ohne inhalt, reine selbstreferenzialität, narzisstisch und peinlich.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#110   wiener   08:24:36 | Sonntag, 3. September 2006
@ abu: praktisch sehen
ist es doch so, daß Mädchen das Anziehen derartiger Gewänder, wie sie im liturgischen Gebrauch sind, näher liegt als Jungen. Auch das Umgehen mit liturgischen Gerätschaften und Tüchern erinnert phänomenologisch eher an feminine Tätigkeiten.
ich bin nunmehr seit 28 jahren mit dem ministrantendienst in verschiedenenen pfarren eng vertraut. die beobachtung, dass die begeisterung oder skepsis gegenüber den ministrantengewändern in irgendeiner weise geschlechterbedingt verschieden war, konnte ich noch nie machen.
die behauptung, dass „das umgehen mit lit. gerätschaften und tüchern“ eher „feminin“ ist, halte ich auch – gelinde gesagt – für blödsinnig. oder ist es bei ihnen daheim noch so, dass die frau den mann bedient, es ihre aufgabe ist, auf- und abzuräumen, zu reinigen und abzuservieren?
haben sie schon einmal ein weihrauchfass in der hand gehabt? da werden sie sehen, wie „maskulin“ die hierzu erforderliche technik ist ;)
Sind einmal ein paar Mädchen dabei, kommen weitere zum Ministrantendienst. In diesem Alter unterscheiden Kinder zwischen der Jungen- und der Mädchenwelt. Irgendwann sagen die ersten Jungs „Das ist was für Mädchen“ –- und schon kostet es Überwindung für einen Jungen, bei „so was“ mitzumachen.
es kommt immer auf die leitung der ministrantengruppen an. in meiner früheren pfarre gibt es sehr engagierte und fähige gruppenleiter/innen. im liturgischen dienst wird kein unterschied zwischen den geschlechtern gemacht und es gibt etwa gleich viel burschen und mädchen.
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#108   wiener   14:38:16 | Samstag, 2. September 2006
@ konrad: weder argument noch ärgern
Deshalb ärgert euch Konrads Argumentation bis zur Weissglut.
es liegt keine nachvollziehbare „argumentation“ vor.
und ärgern tu ich mich auch nicht. bestenfalls amüsieren. aber auch das hält sich angesichts des evidenten blödsinns ihrer ausführungen auch in engen grenzen.
aber „bis zur weißglut“ – wirklich nicht, da tun sie sich zu viel der ehre an.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#106   wiener   09:20:20 | Samstag, 2. September 2006
@ konrad, menstruation
also von manchen „argumenten“ gegen den ministrantinnendienst habe ich selten ein so abstruses gehört wie das ihre:
Mit dem Auftreten der Menstruation ist das Mädchen potentielle Mutter und daher nicht mehr geeignet, zumal im Zustand der Schwangerschaft, am Altar irgendwie mitzuwirken. Das ist keine Diskriminierung, sondern natürliches Empfinden.
abgesehen davon, dass ich bisher relativ selten schwangere ministrantinnen erlebt habe – womit ich auch überhaupt kein problem hätte (schließlich ist die weitergabe des lebens und die mutterschaft nichts, was dem christlichen glauben oder dem gottesdienst widersprechen würde – oder irre ich mich da?):
das ist kein „natürliches empfinden“ sondern un- bzw. vorchristliches denken in den kategorien kultischer reinheit bzw. unreinheit.
konsequenter weise müssten auch männliche ministranten nach der ersten pollution vom dienst supendiert werden.
weitere geschmacklose beispiele erspare ich mir.
vermutlich hat aber konrads ablehnung von ministrantinnen ohnehin seine wurzeln in dem heidnischen bzw. vorchristlichen verständnis, dass frauen prinzipiell kult-unfähig seien und daher zb. vom tempeldienst ausgeschlossen waren.
Redaktion benachrichtigen Kein Verständnis + …
#28   wiener   11:55:21 | Freitag, 1. September 2006
@ k. murx: tatsächlich murx
also die ersten minuten sind extrem erheiternd. aber eine ganze stunde diesen komplettschwachsinn – dafür empfehle ich einen kübel bereitzustellen.
ceterum censeo: mit „katholisch“ haben natürlich diese peinlichen verleumdungen des papstes kaum etwas gemeinsam.
wenn der hl. vater so ein böser antichrist und häretiker ist, dann bin ich ja in guter gesellschaft.
au weia.
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#170   wiener   11:37:02 | Freitag, 1. September 2006
um gottes willen …
eine gesundheitsschädigung ist beim lesen der verlags-homepage nicht auszuschließen.
wes „geistes“ kind die macher sind wird deutlich, wenn man sich die „infoblätter“ anschaut (der name j. rothkranz – hört sich irgendwie semitisch an, oder? – wird überraschend häufig als autor erwähnt).
ich kann nur sagen:
erheiternd, erschreckend, überflüssig.
… aber ich bin ja auch ein judäo-freimaurer und vertreter der vii-sekte, anhänger der antichristen die den stuhl petri okkupieren und modernist … – mit einem wort: römisch-katholisch
Redaktion benachrichtigen Kardinal wischt die Bibel vom Tisch
#168   wiener   10:42:30 | Freitag, 1. September 2006
@ malachias + verlag
dieser herr hat schon ein eigentümliches interesse daran, den verlag zu bewerben. nun ja: auch eine werbestrategie.
aus dem programm:
Im vorliegenden Buch … finden Sie zuverlässige Antworten auf eine Vielzahl dieser bisher öffentlich noch nie gestellten, obwohl nur zu berechtigten Fragen. Zum Beispiel der folgenden:
Warum konnte Kardinal Roncalli 1958 seiner Wahl schon im voraus sicher sein? – Was war Wahres an den Gerüchten über eine bereits erfolgte, aber unterdrückte Wahl beim Konklave im Oktober 1978? – War Kardinal Wojtyla Anhänger der Anthroposophie? – Wieso konnte der junge, unbekannte Priester Karol Wojtyla mehrmals ungehindert den Eisernen Vorhang überwinden – zu einer Zeit, als das ansonsten nur Kommunisten und Juden möglich war?
… War die Wahl Kardinal Lucianis bloß ein Versehen? – Was hat ihn befähigt, seinen Nachfolger vorherzusagen? – Welche tieferen Gründe hat die enge Verbindung zwischen Johannes Paul II. und dem Opus Die?
… Welche Rolle spielen eigentlich die verschiedenen „Traditionalisten“ organisationen und namentlich die Priesterbruderschaft St. Pius X. im „Großen Plan“ der illuminierten Kirchenfeinde? Der Rückgriff auf bislang praktisch unbekannte, aber absolut authentische Planungsunterlagen der „Eingeweihten“ führt auch diese Frage einer überraschend klaren Antwort zu.
überraschend klar. na bitte :-D
Redaktion benachrichtigen Widersprüchliches zum Opus Dei
#36   wiener   10:29:14 | Freitag, 1. September 2006
aus dem verlagsprogramm …
des von m. gern empfohlenen „katholischen“ verlags:
Viel ist bereits über die Illuminaten und ihre Pläne, die zum Eine-Welt-Sklavenstaat führen werden, geschrieben worden. Die Eine-Welt-Verschwörung ist eine religiöse Verschwörung. In ihrem Herzen trägt sie den Satanismus.
Die mächtigsten Illuminaten-Familien unseres Planeten versuchen seit Jahr-zehnten, die traditionelle, individuelle Ordnung der einzelnen Völker abzuschaffen und einen weltweiten, diktatorisch geführten Überwachungsstaat, unter Leitung des Antichristen, zu errichten. Diese mächtigen Familien ge-hören zu den führenden Wegbereitern des Antichristen! Um ihr Ziel zu er-reichen, haben sie ihre Vasallen in die höchsten Reihen der Regierungen, Kirchen, religiösen Vereinigungen, Wissenschaft, Justiz, des Erziehungswesens, der Finanzwelt, der Massenmedien und in viele andere Organisationen, die Einfluß auf das menschliche Leben ausüben, eingesetzt.
wenn diese literatur die (einzige?) quelle seiner „weisheit“ ist, dann wird natürlich vieles klar … :-S
Redaktion benachrichtigen Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
#63   wiener   10:21:03 | Freitag, 1. September 2006
aus dem verlagsprogramm …
… des von malachias hier „empfohlenen“ angeblich „katholischen“ verlags stammt auch folgendes werk:
[klein]Nachdem alle Versuche der Juden, die Kirche Christi durch offene Judaisierung zu zerstören, dank der Wachsamkeit der Bischöfe und Päpste viele Jahrhunderte lang fehlgeschlagen waren, entschlossen sie sich, in den „Untergrund“ zu gehen. Das war in Spanien im 15. Jahrhundert. Sie nahmen zum Schein das Christentum an und ließen sich taufen, wurden sogar Priester, Äbte, Bischöfe – und praktizierten doch insgeheim weiterhin das Judentum. Hätte nicht die Inquisition hart durchgegriffen, so hätten diese „Marranos“ schon damals die katholische Kirche im Sinne des Judentums „revolutioniert“. Allerdings ist es nie mehr gelungen, alle diese jüdischen „U-Boote“ zu entdecken und sie ihrer erschlichenen kirchlichen Ämter zu entheben. Im Gegenteil, überall in Europa, bald auch in Amerika, schlichen sich immer neue Marranen in die Kirche und ihre Hierarchie ein. Sie hatten dann auch maßgeblichen Anteil an der auf und nach dem II. Vatikanum vollzogenen radikalen Umfunktionierung der katholischen Kirche. Dabei konnte sie sich auf die treuen Dienste einer rasch wachsenden Zahl theologisch judaisierender Helfershelfer verlassen. Das vorliegende Bändchen untersucht aus gegebenem Anlaß ein so bezeichnendes wie hochaktuelles Beispiel immer noch weitergehender marranischer/judaisierender Subversion selbst unter dem zahlenmäßig extrem geschrumpften „Restbestand“ der wahren, also römisch-katholischen Kirche…
Redaktion benachrichtigen Die katholische Kirchenspaltung in der Praxis
#17   wiener   10:15:48 | Freitag, 1. September 2006
@ maledica
auch wenn ich darob ein wenig verwundert bin ^-^
wiederum ein beitrag von maledica, dem ich nur zustimmen kann.
es gibt offenbar unter gottes schöner sonne doch mehr übereinstimmung als trennendes.
gruß aus wien! :(3
Redaktion benachrichtigen Soll ich oder soll ich nicht?
#44   wiener   10:13:07 | Freitag, 1. September 2006
@ malachias
wie war das noch mit dem mond, den es nicht kümmert, wenn ihn ein wolf anheult. oder mit der eiche, die es nicht kümmert, wenn sie ein straßenköter anbrunzt …
analog könnte es sich mit dem verhalten einiger diplomtheologen gegenüber dem hl. vater verhalten.
aus einer (hier bereits empfohlenen) buchbeschreibung des „katholischen“ verlags:
Der Autor erläutert knapp und schlüssig den Zusammenhang von Gnosis und „Ökumenischer Bewegung“, das Eindringen des antichristlichen ökumenischen Gedankens in die Katholische Kirche und die Auswirkung dieses Prozesses auf die Glaubenslehre, wie sie sich im neuen Weltkatechismus darbietet. Das satanische Husarenstück der Illuminierten, die Katholische Kirche im gnostisch-ökumenischen Geist umzuformen, führt nicht nur zur weiteren Selbstzerstörung der Kirche, sondern zum klaren Bewußtsein, daß wir Zeugen der globalen Vollendung des antichristlichen Systems sind. Wer sich dem System des Antichristen nicht unterordnen will, der ist aufgerufen sich zu informieren und sich ihm zu widersetzen.
noch fragen?
Redaktion benachrichtigen Die Nazis waren alle vom Teufel besessen
#61   wiener   09:48:20 | Freitag, 1. September 2006
@ malachias
„katholische“ literatur – die sich scheins einzig dem zweck verschrieben hat, die kirche zu diskreditieren und herabzuwürdigen.
also: sehr seriöse schriften …
aber vielleicht sollte man einfach bei ihrem freund lingen anfragen, der serviert uns eine ähnlich antikirchliche sauce schon bis zum überdruss.
nur: katholisch ist das alles längst nicht mehr.
Redaktion benachrichtigen Hamburger Homeschooling-Familie flüchtet vor Schulbehörde
#61   wiener   09:11:45 | Freitag, 1. September 2006
gleiches recht für alle!?
ich hoffe, dass all diejenigen, die sich hier lautstark für das „recht“ der eltern einsetzen, ihren kindern eine schulausbildung vorzuenthalten, das gleiche „recht“ auch für andere schulpflichtige vertreten. warum sollen zb schüler nichtdeutscher muttersprache nicht auch aus „gewissensgründen“ von ihren eltern daheim unterrichtet werden? die können das sicher besser, zumal sie ihre kinder in der eigenen sprache unterrichten. vom religiösen background einmal ganz zu schweigen.
also gehen wir ja wohl alle konform damit zu fordern:
home-schooling für muslime!!! – um nur ein willkürliches beispiel zu nennen.
ach nein – bei ausländern geht es ja um die „integrationswilligkeit“ … die dürfte allerdings bei den hamburger eltern auch nicht sehr hoch ausgeprägt sein.
aber ich sehe das sicher alles ganz falsch.
oder?
Redaktion benachrichtigen Soll ich oder soll ich nicht?
#42   wiener   08:50:40 | Freitag, 1. September 2006
@ malachias
ja natürlich. die kirche wird sich bei herrn lingen erkundigen, wie es um die rechtgläubigkeit bzw. die häresie ihres papstes und seiner vorgänger bestellt ist.
eine wahrhaft groteske idee.
wir sollten dann wohl auch der al-kaida die sicherung unserer flughäfen anvertrauen. oder einen triebtäter zum babysitter machen. oder gleich den bock zum gärtner.
im übrigen: joseph ratzinger/benedikt XVI. ist ein gigant der theologie. was ist/sind malachias und „pater“ lingen? noch nicht einmal katholisch …
Redaktion benachrichtigen Vom Sünder zum Heiligen + …
#21   wiener   11:34:01 | Donnerstag, 31. August 2006
@ yerodin
erwähnt werden die eltern, ärzte, krankenschwestern, politiker etc. aber eben nicht explizit das mädchen selbst.
da auch in kolumbien der cic gilt, ist das 11jährige mädchen natürlich nicht exkommuniziert.
und: ja, ich gehe davon aus, dass die „berichterstattung“ auf kreuz.net unvollständig und oft von geringer sachkenntnis geprägt ist.
Redaktion benachrichtigen Vom Sünder zum Heiligen + …
#19   wiener   11:21:09 | Donnerstag, 31. August 2006
@ yerodin
wo steht etwas davon, dass das 11jährige mädchen exkommuniziert sei?
Redaktion benachrichtigen Die katholische Kirchenspaltung in der Praxis
#5   wiener   10:54:34 | Donnerstag, 31. August 2006
@ kn. rupprecht
offensichtlich scheint in manchen gemeinden die kommunion zu einem gemeinschaftserlebnis geworden zu sein, wie keckswichsen.
niveauloser und primitiver als diese äußerung gehts ja wohl nimmer …
Redaktion benachrichtigen Vom Sünder zum Heiligen + …
#15   wiener   10:45:23 | Donnerstag, 31. August 2006
@ matt
Dann will es Gott eben so und die Menschen haben es zu akzeptieren.
eine vergewaltigung als den „willen gottes“ zu bezeichnen ist blasphemie.
zur sachlichkeit:
laut cic sind grundsätzlich alle an einer abtreibung beteiligten personen ipso facto exkommuniziert (das muss nicht extra festgestellt werden). dass dies natürlich für ein 11jähriges kind nicht gelten wird, liegt auch auf der hand, da das mädchen hierfür nicht zur verantwortung gezogen wird.
übrigens ist laut dem selben cic natürlich auch jeder vergewaltiger ebenfalls exkommuniziert.
Redaktion benachrichtigen Wie gedungene Mörder
#14   wiener   17:23:44 | Mittwoch, 30. August 2006
@ matt
Das ist meine Vorstellung von Christsein und wenn es das nicht ist dann pfeif ich aufs Christsein.
durch derartige äußerungen hast du schon lange aufs christsein „gepfiffen“
aber an ich sollte man sich gar nicht zu irgendwelchen reaktionen auf deine auslassungen hinreißen lassen.
Redaktion benachrichtigen Soll ich oder soll ich nicht?
#27   wiener   17:04:35 | Mittwoch, 30. August 2006
die hier verbreiteten meinungen …
… über die „häresie“ der letzten 5 und des derzeitigen papstes sind nur mehr als gipfel der pseudokatholischen absurdität anzusehen.
mann mann mann macht ihr euch lächerlich.
Redaktion benachrichtigen Wie gedungene Mörder
#11   wiener   16:56:45 | Mittwoch, 30. August 2006
faszinierend …
… ich bin mit maledica einer meinung – dass ich das noch erleben darf …
Redaktion benachrichtigen Visitation auf dem Prüfstand
#42   wiener   20:07:22 | Freitag, 18. August 2006
quizantwort
Quizfrage: bei welchem Seminaristen wurde Sie ganz offensichtlich durch den Fund zahlloser Homovideos festgestellt ?
ein versuch: ist martin humer damals (zb. als seniorenstudent) im st. pöltner seminar gewesen? dann wäre er es wohl, rühmt er sich doch, besitzer der größten pornosammlung des landes zu sein.
naja, der mann ist halt jäger und sammler …
:-P
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#50   wiener   15:14:00 | Freitag, 18. August 2006
nochmals: wie wär’s mit sachlichkeit?
als völlig außenstehendem (ich kenne weder das institut noch die schwestern) stellt sich der fall so dar:
1. es gibt einen rechtsgültigen vertrag, in dem sich der käufer zur zahlung von 450.000 € verpflichtet. eine langjährige ratenzahlung sieht der vertrag offenbar nicht vor.
2. der käufer kann diese sume nicht aufbringen und will einseitig die zahlungskonditionen ändern: 50.000 €/jahr auf weitere 8 jahre oder über 16 jahre 2.500 €/monat.
3. genau wie die ursprüngliche zahlung ist auch dieses angebot nicht durch regelmäßige einnahmen kalkulierbar, man rechnet halt mit einer weiterhin hohen spendenfreudigkeit, kann aber wohl noch immer nicht die erhofften großsponsoren benennen, da es keine gibt.
es besteht also auch jetzt keinerlei sicherheit, dass das institut die summe tatsächlich aufzubringen in der lage ist.
d.h. man appelliert an die großzügige geduld der schwestern, denunziert sie zugleich aber als geldgierige raffzähne (weil sie – wie bösartig – die einhaltung des vertrages oder dessen auflösung wollen).
frage: wer würde das lang mit sich machen lassen?
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#86   wiener   12:39:02 | Freitag, 18. August 2006
@ sulpicius
frage:
haben sie eigentlich noch einen funken anstand?
ihre respektlosen bemerkungen zeigen nur die armseligkeit, keine inhaltlichen argumente zu haben.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#84   wiener   12:22:24 | Freitag, 18. August 2006
katechismus der katholischen kirche
vielleicht ist jetzt einmal eine gewissenserforschung angebracht.
wer so einfach den vom papst approbierten katechsimus als „semi-häretisch“ (was genau soll das eigentlich sein: ein bissl irrgläubig oder was?) abkanzelt, sollte sich einmal fragen, wie es bei ihm um die kirchlichkeit bestellt ist.
ansonsten erübrigt sich hierzu jeder kommentar.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#80   wiener   11:34:05 | Freitag, 18. August 2006
dieser artikel …
… der hier ja von kath.net annähernd wörtlich abgeschrieben wurde (frage nach dem urheberrecht!?), hat zu teilweise erschreckenden antikirchlichen und antijüdischen äußerungen geführt. wer antijüdisch redet, ist immer auch antichristlich.
umso dankbarer bin ich für einen mann wie den unvergessenen kardinal könig, der uns bei begegnungen als zeitzeuge oft aus erster hand über die geschehnisse am II. vatikanischen konzil berichtet hat und der immer ein mann des dialogs mit dem judentum war – und mit ihm große männer der kirche, allen voran johannes paul II. und benedikt XVI.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#77   wiener   10:54:20 | Freitag, 18. August 2006
@ guldin
genau das dürfte athanasius andeuten wollen.
er gehört zu den leuten, die eine theologische entwicklung nicht zulassen können oder wollen.
kurze nebenfrage:
ist es athanasius eigentlich erlaubt, gegen die forumsregeln mit mehreren accounts zu posten?
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#75   wiener   10:50:24 | Freitag, 18. August 2006
päpste
@ athanasius 1-~:
gegenfrage: stehen ihrer bescheidenen meinung nach die päpste johannes XXIII., paul VI., johannes paul II. und benedikt XVI. mit ihrer hochschätzung unserer älteren geschwister im glauben, dem volk des ungekündigten ersten bundes, die zum teil diese wertschätzung durch synagogenbesuche oder den besuch der westmauer in jerusalem zum ausdruck gebracht haben, nicht mehr auf dem boden der katholischen lehre?
und besteht – einmal ganz vorsichtig angefragt – nicht die notwendigkeit, auch ex cathedra-entscheidungen im licht neuer erkenntnisse zu deuten? und wem steht die authentische auslegung dann zu? vielleicht doch der kirche und ihrem lehramt – mit dem papst an der spitze?
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#43   wiener   10:43:21 | Freitag, 18. August 2006
@ athanasius: krypto-kommunist?
das sind ja nahezu kommunistisch anmutende äußerungen:
(haus)besitzer haben kein moralisches recht auf eigentum!?!
vielleicht sollte man die schwestern also gleich enteignen – oder wie habe ich das zu verstehen? ihnen am besten gar nichts zahlen – weil sie ja kein moralisches recht darauf haben???
betrachten wir es einmal anders herum:
das institut hat unter vorspiegelung falscher tatsachen (ob betrügerisch oder unwissentlich ist offen) das nutzungsrecht an der kirche erworben. wenn sie ihren vertrag nicht erfüllen, verhalten sie sich also wie hausbesetzer.
„freunde der tradition“ heißen das selbstverständlich gut. und wer das nicht gut findet, wird als „feind“ und hassender verketzert.
ist es wirklich so einfach?
ich plädiere stark dafür, einen neutralen dritten in form des diözesangerichts anzurufen. die werden das ohne polemik und parteilichkeit prüfen können.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#73   wiener   10:33:42 | Freitag, 18. August 2006
und wieder …
… jemand, der meint sich über das lehramt der kirche setzen zu müssen/zu dürfen.
mir reicht das, was die kirche (zusammengefasst zb. im kkk) sagt.
aber ich bin auch kein eigenes lehramt – im gegensatz zu manchen anderen, die nicht mehr in der gemeinschaft mit rom stehen.
Redaktion benachrichtigen Das Ziel verfehlt? + …
#3   wiener   09:49:15 | Freitag, 18. August 2006
@ matt
„Mit Sicherheit“ wären diese also im Himmel. Ich meine aber, dass darüber „mit Sicherheit“ keine Aussagen möglich sind.
nur gut, dass es wenigstens einen gibt, der uns die sicherheit geben kann: matt der unfehlbare.
ich freue mich auf den tag, an dem allen offenbar werden wird, dass alle menschen, vor allem die kirche, sich ihm und seiner weisheit unterwirft.
in der zwischenzeit sei aber festgestellt:
deine auffassungen haben mit dem christlichen glauben und mit der hl. kirche kaum etwas zu tun. hier und vor allem an anderer stelle im forum wurde das mehr als deutlich.
hier zimmert sich einer seinen eigenen aber“glauben“ und verketzert alle anderen (juden, christen, die kirche …).
no further comment needed.
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#41   wiener   09:42:53 | Freitag, 18. August 2006
@ stimme a.d.tr.
es kommt nicht oft vor, aber ich stimme zu:
bevor der staatliche rechtsweg eingeschlagen wird, sollten die beteiligten sich zur schlichtung bzw. klärung an das diözesangericht wenden – genau dafür ist es nämlich da.
das zitat aus 1 kor könnte aber ebenso auf pfr. goesche zurück fallen: warum erleidet er nicht still die (seiner meinung nach) „ungerechtigkeit“, sondern geht an die öffentlichkeit?
ich sehe ein versagen nicht auf der seite der schwestern – wie viele die sich hier lautstark zu wort melden – sondern im gegenteil viel stärker auf der seite, die ihren teil des vertrags nicht einhält.
d.h.: rein rechtlich sind natürlich die schwestern im recht.
auch moralisch haben sie einen anspruch darauf, dass der ihnen zustehende kaufpreis vertragsgemäß gezahlt wird.
trotzdem wäre natürlich eine angemessene schlichtung anzustreben. die wird aber nicht darin bestehen, dass eine seite auf ihr gutes recht verzichtet, weil sich die andere zu „märtyrern“ hochstilisiert hat.
und ich kann mir vorstellen, dass die bereitschaft, auf die anderen zuzugehen, nicht dadurch wächst, dass sich die schwestern öffentlich als „geldgierig“ etc. beschimpfen lassen müssen.
nachdem der autor des artikels wohl aus dem umfeld des instituts kommt, sollte er sich fragen, ob es klug ist, seine vertrags- und verhandlungspartner zu beschimpfen, wenn er tatsächlich eine gütliche einigung wünscht.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#70   wiener   09:31:25 | Freitag, 18. August 2006
und das sagt die kirche:
KKK 839+840:
Das Verhältnis der Kirche zum jüdischen Volk
Indem die Kirche, das Gottesvolk im Neuen Bund, sich in ihr eigenes Mysterium vertieft, entdeckt sie ihren Zusammenhang mit dem jüdischen Volk [Vgl. NA 4], ‘‘zu dem Gott, unser Herr, zuerst gesprochen hat’’ (MR, Karfreitag 13: große Fürbitte 6). Im Unterschied zu den anderen nichtchristlichen Religionen ist der jüdische Glaube schon Antwort auf die Offenbarung Gottes im Alten Bund. Das jüdische Volk besitzt ‘‘die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihm ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen, sie haben die Väter, und dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus’’ (Röm 9,4-5), denn ‘‘unwiderruflich sind Gnade und Berufung, die Gott gewährt’’ (Röm 11,29).
840 Blickt man auf die Zukunft, so streben das Gottesvolk des Alten Bundes und das neue Volk Gottes ähnlichen Zielen zu: Die Ankunft (oder die Wiederkunft) des Messias. Auf der einen Seite wird die Wiederkunft des gestorbenen und auferstandenen Messias erwartet, der als Herr und Sohn Gottes anerkannt ist; auf der anderen Seite erwartet man für das Ende der Zeiten das Kommen des Messias, dessen Züge verborgen bleiben – eine Erwartung, die freilich durch das Drama der Unkenntnis oder des Verkennens Jesu Christi begleitet wird.
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#39   wiener   09:09:07 | Freitag, 18. August 2006
@ rruhrgebietler: danke für den sachlichen beitrag
– aufs atheistische Lästermaul hauen
– antikatholische Haltung
– reiner Haß
– Schadenfreude
ein beitrag ausschließlich mit beleidigungen und polemik gegen einen anderen forumsteilnehmer, ohne sachlichen bezug, ohne argument, ohne alles …
in einem stimme ich dem autor zu und gebe es im namen aller anderen diskussionsteilnehmer/innen zurück:
Möge der hlg. Geist auch Ihre Seele erleuchten!
und wo er schon mal in der gegend ist, kann er es mit dem verstand ja auch gleich versuchen.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#68   wiener   08:54:51 | Freitag, 18. August 2006
@ danke an die redaktion
ich bin zugegebener maßen nicht immer ein freund davon, was kreuz.net alles an „beiträgen“ bringt.
jetzt muss ich aber der redaktion ein herzliches dankeschön aussprechen, dass sie so rasch auf meine meldung reagiert hat und den letzten beitrag von „matt“ gelöscht hat (und in folge meinen beitrag, der auf diesen bezug nahm).
gut zu wissen, dass es auch hier noch grenzen gibt (die zwar nach meinem geschmack oft zu weit ausgereizt werden, aber das ist ein anderes thema).
und ein klares zeichen, dass antijüdische, rassistische oder nazi-ideologische äußerungen in einem sich „katholisch“ nennenden forum keinen platz haben.
gut, dass wenigstens hier ein minimalkonsens herrschen dürfte.
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#35   wiener   23:17:56 | Donnerstag, 17. August 2006
nicht alles was hinkt …
… ist schon ein vergleich
aber wenn ich meiner (imaginären) tochter das (imaginäre) auto günstig überlasse, ist das meine großzügigkeit.
hier tritt – bildlich gesprochen – die tochter mit dem anspruch auf, das auto in jedem fall und zu geänderten konditionen zu bekommen.
sie hat aber keinen rechtlichen (oder moralischen) anspruch darauf und wird evtl. weiter fahrrad fahren müssen. und ich kenne eltern, die sehr wohl auch bei ihren kindern wert darauf legen, dass getroffene absprachen eingehalten werden.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#24   wiener   21:24:06 | Donnerstag, 17. August 2006
fortsetzung
25 Damit ihr euch nicht auf eigene Einsicht verlasst, Brüder, sollt ihr dieses Geheimnis wissen: Verstockung liegt auf einem Teil Israels, bis die Heiden in voller Zahl das Heil erlangt haben; 26 dann wird ganz Israel gerettet werden, wie es in der Schrift heißt: Der Retter wird aus Zion kommen, er wird alle Gottlosigkeit von Jakob entfernen. 27 Das ist der Bund, den ich ihnen gewähre, wenn ich ihre Sünden wegnehme.
ich halte mich – im gegensatz zu anderen hier – nicht für kompetent, paulus zu widersprechen.
und die arroganz, mit der hier einige „christen“ glauben sich über juden und das judentum erheben zu dürfen, ist mit dem römerbrief sicher nicht vereinbar.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#22   wiener   21:10:35 | Donnerstag, 17. August 2006
röm 11,16-27
[klein]16 Ist die Erstlingsgabe vom Teig heilig, so ist es auch der ganze Teig; ist die Wurzel heilig, so sind es auch die Zweige. 17 Wenn aber einige Zweige herausgebrochen wurden und wenn du als Zweig vom wilden Ölbaum in den edlen Ölbaum eingepfropft wurdest und damit Anteil erhieltest an der Kraft seiner Wurzel, 18 so erhebe dich nicht über die anderen Zweige. Wenn du es aber tust, sollst du wissen: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich. 19 Nun wirst du sagen: Die Zweige wurden doch herausgebrochen, damit ich eingepfropft werde. 20 Gewiss, sie wurden herausgebrochen, weil sie nicht glaubten. Du aber stehst an ihrer Stelle, weil du glaubst. Sei daher nicht überheblich, sondern fürchte dich! 21 Hat Gott die Zweige, die von Natur zum edlen Baum gehören, nicht verschont, so wird er auch dich nicht verschonen. 22 Erkenne die Güte Gottes und seine Strenge! Die Strenge gegen jene, die gefallen sind, Gottes Güte aber gegen dich, sofern du in seiner Güte bleibst; sonst wirst auch du herausgehauen werden. 23 Ebenso werden auch jene, wenn sie nicht am Unglauben fest halten, wieder eingepfropft werden; denn Gott hat die Macht, sie wieder einzupfropfen. 24 Wenn du aus dem von Natur wilden Ölbaum herausgehauen und gegen die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft wurdest, dann werden erst recht sie als die von Natur zugehörigen Zweige ihrem eigenen Ölbaum wieder eingepfropft werden. 25 Damit ihr euch nicht auf eigene Einsicht verlasst, Brüder, sollt ihr dieses Geheimnis wissen: V…
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#19   wiener   20:54:36 | Donnerstag, 17. August 2006
nostra aetate 4
Deshalb kann die Kirche auch nicht vergessen, daß sie durch jenes Volk, mit dem Gott aus unsagbarem Erbarmen den Alten Bund geschlossen hat, die Offenbarung des Alten Testamentes empfing und genährt wird von der Wurzel des guten Ölbaums, in den die Heiden als wilde Schößlinge eingepfropft sind. Denn die Kirche glaubt, daß Christus, unser Friede, Juden und Heiden durch das Kreuz versöhnt und beide in sich vereinigt hat. Die Kirche hat auch stets die Worte des Apostels Paulus vor Augen, der von seinen Stammverwandten sagt, daß „ihnen die Annahme an Sohnes Statt und die Herrlichkeit, der Bund und das Gesetz, der Gottesdienst und die Verheißungen gehören wie auch die Väter und daß aus ihnen Christus dem Fleische nach stammt“ (Röm 9,4-5), der Sohn der Jungfrau Maria. Auch hält sie sich gegenwärtig, daß aus dem jüdischen Volk die Apostel stammen, die Grundfesten und Säulen der Kirche, sowie die meisten jener ersten Jünger, die das Evangelium Christi der Welt verkündet haben. Wie die Schrift bezeugt, hat Jerusalem die Zeit seiner Heimsuchung nicht erkannt, und ein großer Teil der Juden hat das Evangelium nicht angenommen, ja nicht wenige haben sich seiner Ausbreitung widersetzt. Nichtsdestoweniger sind die Juden nach dem Zeugnis der Apostel immer noch von Gott geliebt um der Väter willen; sind doch seine Gnadengaben und seine Berufung unwiderruflich.
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#31   wiener   20:43:00 | Donnerstag, 17. August 2006
stichwort saudumm
also als saudumm würde ich eher äußerungen wie die vorstehende („alle schwestern sind geldgierig“) bezeichnen.
übrigens: geehrter sulpicius, ich hasse kaum etwas – und würdig gefeierte liturgien am allerwenigsten. tut mir leid dass ich hier ihre erwartungen enttäuschen muss.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#17   wiener   20:41:15 | Donnerstag, 17. August 2006
@ matt
kann man eigentlich bei solchen postings wie den letzten beiden auf unzurechnungsfähigkeit plädieren?
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#29   wiener   20:32:04 | Donnerstag, 17. August 2006
diözesangericht?
haben sich die schwestern und das institut schon einmal an das diözesangericht gewandt? das ist grundsätzlich nicht nur für ehenichtigkeitsprozesse, sondern auch für rechtliche streitfragen unter katholiken zuständig. es wäre vielleicht sinnvoll, einen neutralen dritten hinzuzuziehen.
ob es dagegen sinnvoll ist, medien zu mobilisieren und sich selbst als das arme opfer böser geldgieriger nonnen zu stilisieren, sei doch einmal sehr in frage gestellt.
Redaktion benachrichtigen Ein Wunder?
#14   wiener   20:28:32 | Donnerstag, 17. August 2006
klar: ketzer …
johannes paul II – ketzer?
benedikt XVI. – ketzer?
paul VI. – ketzer?
johannes XXIII. – ketzer?
oder einfach: matt – matt?
ich halte es prinzipiell für weniger wahrscheinlich, dass alle päpste der letzten 40 jahre und die im konzil versammelten bischöfe samt und sonders böse ketzer waren, als dass ein herr „matt“ darüber unfehlbar (oder überhaupt) urteilen kann.
und: die juden sind das volk des neimals gekündigten bundes. das haben gott sei dank nicht nur die päpste erkannt, sondern mit ihnen die heilige kirche.
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#22   wiener   19:32:17 | Donnerstag, 17. August 2006
frage
ist ein mensch, der ein haus verkauft, und dann unverschämter weise das geld dafür auch erhalten will, geldgierig?
ach ja, ich vergaß: eigentum ist raub. oder wie?
ich werd demnächst im supermarkt an der kasse sagen, dass ich lieber weniger/später/anders zahlen möchte. und wenn mir die geldgierige kassierin danach meine sachen nicht geben will, ist sie sicher eine böse agentin der schlimmen amtskirche.
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#18   wiener   19:05:17 | Donnerstag, 17. August 2006
spannend …
eine schwesterngemeinschaft verkörpert plötzlich die „amtskirche“, die böse tradis verfolgt …
Wer oder was sind Sie denn überhaupt??
tut das irgend etwas zur sache?
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#7   wiener   17:45:03 | Donnerstag, 17. August 2006
absurd!
klingt das ned a bisssl absurd:
ein angeblich „fanatischer v2-anhänger“ diskriminiert „im v2-sinn rechtgläubige“ priester und beweist damit seine linke grundeinstellung …
ist völlig klar.
man muss nur die rechte ideologische brille aufsetzen, dann erscheint die ganze welt als eine einzige schöne linke verschwörung.
klar doch.
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#5   wiener   17:30:05 | Donnerstag, 17. August 2006
also bitte
schwestern sind „geldgierig“
kardinäle sind „fanatisch links“
– was denn noch alles?
leute, merkt ihr nicht, wie absurd diese bemerkungen eigentlich sind?
faktum (wenn aus dem sehr einseitigen „bericht“ überhaupt fakten herausgezogen werden können) ist wohl, dass die derzeitigen nutzer der liegenschaft ihrem part des kaufvertrages nicht nachkommen wollen/können und ihn deshalb gern ändern wollen. was die eigentümer/verkäufer aber nicht möchten. da zu einer rechtsgültigen vertragsabänderung aber die zustimmung beider seiten notwendig ist, kommt es zu dieser nachträglichen änderung nicht.
das ganze zu einer ideologischen auseinandersetzung hochzustilisieren mag dem bedürfnis mancher kreise, als „märtyrer“ der alten liturgie zu gelten, entspringen, lässt sich aber durch die tatsachen nicht decken.
just to think about:
wären die „bösen geldgierigen“ schwestern tatsächlich solch fanatische gegner der alten liturgie, hätten sie ihr haus schon vor jahren gar nicht erst dem institut überlassen.
oder sind sie erst in letzter zeit spontan linksextrem geworden? wahrscheinlich vom linkslinken erzbischof fanatisiert?
Redaktion benachrichtigen Hat Erzbischof Milingo zugesagt?
#13   wiener   14:09:06 | Donnerstag, 17. August 2006
@ exbochumer
bitte um aufklärung was der inhalt des letzten postings ist/sein soll.
ich versteh’s nämlich nicht.
Redaktion benachrichtigen Hat Erzbischof Milingo zugesagt?
#9   wiener   12:31:15 | Donnerstag, 17. August 2006
@ pünktchen: exkommunikation
selbstverständlich ist milingo exkommuniziert wg. glaubensabfall und bruch des zölibatsversprechens.
beides sind tatsrafen, d.h. sie treten mit der tat ein, ohne „feierlich“ bestätigt werden zu müssen.
ob es im fall milingo zusätzlich eine vatikanische erklärung gab (ich meine mich an eine solche erinnern zu können) kann ich grad nicht verifizieren.
Redaktion benachrichtigen Wollte Prior Roger Schütz schon vor dem Zweiten Vatikanum konvertieren?
#22   wiener   19:15:18 | Mittwoch, 16. August 2006
taizé + fr. roger
der papst würdigte die verdienste von fr. roger heute nach dem angelus-gebet:
„Ich möchte am Ende unserer Begegnung an Frère Roger Schutz erinnern, den Gründer von Taizé, der vor genau einem Jahr am 16. August beim Abendgebet ermordet worden ist“, sagte er am Ende der Generalaudienz. „Sein Zeugnis für den christlichen Glauben und den ökumenischen Dialog ist eine wertvolle Lehre für ganze Generationen von jungen Menschen gewesen. Bitten wir den Herrn, dass das Opfer seines Lebens dazu beitragen möge, die Bemühungen um Frieden und Solidarität derer zu stärken, denen die Zukunft der Menschheit am Herzen liegt.“
quelle kath.net/detail.php?id=14458
Redaktion benachrichtigen Die Affen hingen von der Decke
#19   wiener   15:15:10 | Mittwoch, 16. August 2006
unerklärlich …
… warum kreuz.net diesen artikel mit diesem foto verbindet. beide stehen in keinem nachvollziehbaren zusammenhang. der text spricht von einer schaustellermesse im rahmen eines volksfestes, das bild zeigt eine „faschingsmesse“ in einer kirche.
es ist nicht davon auszugehen, dass der priester der im text erwähnten hl. messe ein kostüm, eine narrenkappe oder gar eine clownsnase getragen hat. genau das ist aber ein punkt, über den sich jetzt viele echauffieren.
wieder einmal betreibt kreuz.net also durch die nicht passende bildauswahl unsachliche stimmungsmache.
bedauerlich.
Redaktion benachrichtigen Die älteste Fassung der Bergpredigt
#18   wiener   18:58:35 | Freitag, 11. August 2006
–???-
? ? ? ? ? ?
Redaktion benachrichtigen Die älteste Fassung der Bergpredigt
#16   wiener   18:50:45 | Freitag, 11. August 2006
@ artois
über die legitimität der hist.-krit. methode haben vatikanische stellen schon genug geschrieben. bleibt also festzustellen: artois irrt hier (andere möglichkeit: rom irrt. ich neige aber zu ersterer annahme)
und: über die theologische relevanz der „bild“ bin ich nun tatschlich anderer auffassung – auch wenn die bezeichnung „dümmlich“ und „links“ mit mir nicht viel zu tun haben kann.
Redaktion benachrichtigen Die älteste Fassung der Bergpredigt
#5   wiener   12:02:38 | Freitag, 11. August 2006
das passt ja
„bild“-zeitung und kreuz.net – das passt ja vom niveau her ungemein gut zusammen.
beide sind in religiösen oder gar theologischen fragen ähnlich kompetent und gleich irrelevant.
Redaktion benachrichtigen „Teuflischer Haß der Homosexuellen“
#140   wiener   10:13:38 | Freitag, 11. August 2006
@ scipio
Zum Schluß noch ein kleines Bibelzitat:
Such nicht den Balken im Auge des anderen, such zuerst den Splitter im eigenen Auge.
jesus ist da sogar noch radikaler als du. bei ihm heißt es:
Mt 7,3-5
Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?
Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und dabei steckt in deinem Auge ein Balken?
Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.
aber ob balken im auge oder brett vor dem kopf: die art des umgangs in diesem forum hat in vielen fällen mit „christlich“ rein gar nichts zu tun. und dass hier menschenverachtende und verabscheuenswürdige dinge vertreten und gesagt werden, ist leider so. es macht nur den hass deutlich, zu dem manche – wenn sie „anonym“ bleiben – fähig sind. und leider glauben sie auch noch, etwas besonders gutes zu tun …
abstoßend.
Redaktion benachrichtigen Die Muttergottes hat zugeschlagen
#1   wiener   10:05:53 | Freitag, 11. August 2006
vom regen in die traufe …
oder: von einem schisma ins nächste.
wie war das: heilsnotwendig ist die volle einheit mit dem nachfolger petri?
Redaktion benachrichtigen Vatikanische Kriegshilfe + …
#3   wiener   09:11:48 | Mittwoch, 9. August 2006
@ barmherzigkeit
nur dass kreuz.net halt kaum einen einfluss auf die „öffentliche meinung“ für sich reklamieren kann. dafür istst denn doch zu unbedeutend ;)
Redaktion benachrichtigen Vatikanische Kriegshilfe + …
#1   wiener   09:02:54 | Mittwoch, 9. August 2006
„kriegshilfe“?
es wäre wünschenswert, wenn sich die redaktion in einer art und weise der deutschen sprache bediente, die angemessen und sorgfältig ist.
es ist natürlich keine „kriegshilfe“ des vatikans, sondern es ist ein beitrag, den vom krieg betroffenen menschen zu helfen.
merken sie einen unterschied?
s’ist (semantisch) wie bei der sterbehilfe: ist es „hilfe“ zum sterben (= aktives töten) oder geht es um die begleitung der betroffenen.
Redaktion benachrichtigen In Jeans und T-Shirt
#36   wiener   08:07:09 | Mittwoch, 9. August 2006
@ athanasius (1 oder 2 – ist ja ident, oder?)
Meine Conclusio ist: der Kaplan will ein Statement machen, und zwar, daß die Hl. Messe kein Opfer sind sondern Gemeinschaftsfeier mit bloß Brot und Wein dazu. Das Weglassen der liturgischen Kleidung, läßt darauf schließen, daß er die weisen liturgischen Weisungen der apostolischen Kirche verwirft und dazu die Instruktion zum Missále Romanum zutiefst ablehnt. Warum ist man dann doch noch kath. Priester? Nur wegen der versicherten Altersrente, oder wegen der billigen Unterkunft?
und diese willkürlich aus vorwürfen zusammengesetzte „conclusio“ schließen sie aus dem betrachten eines fotos, das sie im internet gesehen haben?
und sie wollen noch ernst genommen werden?
was schließen sie noch mal aus dem von ihnen eingestellten foto vom wjt letzten sommer? eine erklärung steht noch immer aus!
übrigens: für mich kommt die ehrfurcht und angemessenheit der feier nicht allein (und gar nicht einmal primär) durch die kleidung des priesters zum ausdruck, sondern dadurch, wie – auch in einer ungewohnten umgebung (nämlich im freien) – gewohntes (nämlich die hl. messe) eine etwas andere, aber dennoch würdige und gute form haben kann. dass diese selbstverständlich in einer pfarrkirche mit gut ausgerüsteter sakristei anders ausschaut als auf der wiese, wird ja wohl einleuchten.
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#7   wiener   19:35:57 | Dienstag, 8. August 2006
schönborn im original
[klein]Die streng wissenschaftliche Evolutionsforschung, die ihre Schritte nachvollzieh bar protokollieren kann, ist als Forschungszweig höchst respektabel. Die Ausweitung auf alle Bereiche der Wirklichkeit, nach dem Motto „alles ist Evolution“, ist nicht mehr wissenschaftlich gedeckt. Hier betreten wir den Boden der Weltanschauung, wenn nicht der Ideologie.
Die „Darwinsche Geschichte“ prägt nicht nur die Vorstellungen vom Ursprung des Lebens und seiner Entwicklung. Sie prägte und prägt auch weiterhin das gesellschaftliche Leben, die großen sittlichen Orientierungen, in der Bioethik, in der Pädagogik, in der Wissenschaft. Die Alternative zur „Darwinschen Geschichte“ ist nicht der Kreationismus, wie das gerne dargestellt wird, sondern das Miteinander von „Darwinsleiter“ und „Jakobsleiter“.
Es spricht vieles dafür, dass das Leben sich in einem langen, aufsteigenden Prozess aus einfachsten Anfängen bis zur Komplexität des Menschen aufsteigend entwickelt hat. Es ist etwas Wunderschönes, immer tiefer in die gemeinsamen Bausteine und damit in die Verwandtschaft allen Lebens einzudringen. Es ist aber nicht nur nicht notwendig, sondern geradezu unsinnig und jeder Vernunft widersprechend, diesen grandiosen Weg des Lebens bis hin zum Menschen als bloßen Zufallsprozess zu sehen. […]
Die Alternative zu einem bloßen Zufallsprozess ist nicht der völlige Determi nismus, sondern die „Verschränkung“ von Eigenwirksamkeit der Geschöpfe und göttlichem Schöpfergeist, der sie trägt und ermöglicht. Am Anfang war das Wort und nicht der Zufall. Es gibt den Zufall im Sinne des Ungeplanten, abe…
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#5   wiener   19:11:14 | Dienstag, 8. August 2006
@ gotthard
an einer „7-tage-schöpfung“ festhält.
Wer das tut, kann ja wohl nicht ernstgenommen werden …
das stimmt schon, aber es gibt gerade in der us-amerikanischen „diskussion“ eine ganze reihe christlich-fundamentalistsicher positionen, die genau das tun. und von denen hat sich kardinal schönborn eindeutig distanziert. er vertritt eine gemäßigte „intelligent desgin“-position.
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#3   wiener   19:01:10 | Dienstag, 8. August 2006
schönborn: kein kreationist
kardinal schönborn hat sich in seiner letztjährigen kritik dagegen gewandt, dass die evolutionstheorie dazu herangezogen wird, einen schöpfergott zu negieren. er hat dabei wörtlich gesagt: „the concept of evolution might be true“ – nur eben von einem schöpfer planvoll eingesetzt und nicht „zufällig“. zugleich hat sich der kardinal von einem kreationismus distanziert, der jegliche form von evolution negiert bzw. an einer „7-tage-schöpfung“ festhält.
die position des kardinals ist also evolutionskritisch, aber sicher nicht kreationistisch. er plädiert dafür, die evolution nicht zu einem „wissenschaftlichen dogma“ zu erheben, aus dem dann u.a. auch religiöse schlüsse gezogen werden. ihn deshalb ins lager der kreationisten zu schieben, entspricht nicht seiner intention – was im übrigen auch seinen katechesen zu entnehmen ist.
Redaktion benachrichtigen In Jeans und T-Shirt
#17   wiener   17:13:58 | Dienstag, 8. August 2006
@ athanasius: ???
Wenn man aber eine „Messe“ […] so […] zelebriert, kapiert nicht, daß immer noch dies die Folge war am letzten Ende.
… und das „dies“ versehen mit einem link zu einem foto, das einen schlafenden jugendlichen am marienfeld beim weltjugendtag in köln zeigt. mir wird der zusammenhang nicht klar.
der wjt ist eine folge von freiluftmessen auf sommerlagern? oder wie?
Redaktion benachrichtigen Seit dem Konzil gibt es nur noch eine Todsünde
#52   wiener   13:07:59 | Dienstag, 8. August 2006
@ regazzoni
Erst nach eingehendem Studium bin ich zur Einsicht gelangt, dass sie mit der aus den Wahnvorstellungen der Konzilspäpste hervorgegangenen Konzilskirche nicht identisch ist
so sprachen alle „reformatoren“ seit luther (und davor), die die einheit mit dem nachfolger petri aufgekündigt haben.
Redaktion benachrichtigen Seit dem Konzil gibt es nur noch eine Todsünde
#49   wiener   12:31:40 | Dienstag, 8. August 2006
wort und sache II
ich kenne leute, die behaupten, dass das alleinige nicht-vorkommen des wortes“opfer“ in einemder approbierten hochgebete darauf schließen lässt, dass die ganze liturgie der römischen kirche seit der liturgiereform kein „opfer“ mehr sei.
ist das auch eine fundamentalistische und damit falsche sichtweise?
^-^
Redaktion benachrichtigen Seit dem Konzil gibt es nur noch eine Todsünde
#43   wiener   10:52:39 | Dienstag, 8. August 2006
@ möchtegern
das heilige Brot des ewigen Lebens und den Kelch des immerwährenden Heiles
ich kenne „konservative“ menschen, die sich vehement gegen den wortgebrauch „heiliges brot“ zur wehr setzen. denen kontere ich auch immer gern mit dem zitierten abschnitt aus dem I. hochgebet.
Redaktion benachrichtigen Kein Machwerk der Beliebigkeit
#13   wiener   20:35:54 | Samstag, 5. August 2006
@ möchtegern
wir stellen also gemeinsam fest, dass eine „minutiöse eliminierung“ des wortes „opfer“ (wobei allein die weniger häufige verwendung des begriffs noch nicht schlüsssig nachweist, dass der opfercharakter geleugnet wird oder gar fehlt) nicht vorliegt.
mit der genannten einschränkung (des zweiten hochgebetes, das zwar nicht den begriff „opfer“ benutzt, aber den opfercharakter ebensowenig leugnet) wird in allen approbierten hochgebeten (auch den „schweizer“ hg und den hg für kinder) vom „opfer“ gesprochen.
halten wir also fest: die behauptung von möchtegern ist widerlegt.
Redaktion benachrichtigen Es braucht eine neue Berufsgruppe
#20   wiener   20:10:27 | Samstag, 5. August 2006
neue berufsgruppe?
seit wann ist eigentlich „pornojäger“ eine qualifizierte berufsbezeichnung?
Redaktion benachrichtigen Kein Machwerk der Beliebigkeit
#10   wiener   20:02:44 | Samstag, 5. August 2006
opfer?
nur ein abschnitt des IV. hochgebetes (übrigens mein lieblings-hochgebet) als widerlegung der these, dass paul VI. das wort „opfer“ „minutiös eliminiert“ habe:
So bringen wir dir
seinen Leib und sein Blut dar,
das Opfer, das dir wohlgefällt
und der ganzen Welt Heil bringt.
Sieh her auf die Opfergabe,
die du selber deiner Kirche bereitet hast,
und gib, dass alle, die Anteil erhalten
an dem einen Brot und dem einen Kelch,
ein Leib werden im Heiligen Geist,
eine lebendige Opfergabe in Christus
zum Lob deiner Herrlichkeit.
Herr, gedenke aller,
für deren Heil wir das Opfer darbringen.
[…]
Redaktion benachrichtigen Eine praktische Beobachtung zur Zelebrationsrichtung
#43   wiener   11:32:19 | Dienstag, 18. Juli 2006
quod erat demonstrandum
war ja klar, dass maledica nur in dumpfe becshimpfungen ausbricht anstatt auf sachliche einwendungen einzugehen.
aber bitte, wofür strapazieren wir sich eigentlich …
Redaktion benachrichtigen Eine praktische Beobachtung zur Zelebrationsrichtung
#38   wiener   10:19:55 | Dienstag, 18. Juli 2006
na also …
ich habs ja kommen sehen.
stumpfsinnstiraden.
:-(
Redaktion benachrichtigen Eine praktische Beobachtung zur Zelebrationsrichtung
#35   wiener   09:50:02 | Dienstag, 18. Juli 2006
@ maledica
respektlose dummheiten werden dadurch nicht akzeptabler, dass sie wiederholt werden.
noch dazu zeigt maledica, dass er keinen tau von liturgie hat, wenn er sagt, dass der priester „christus den hintern zuwendet“.
also kurze nachschulung (ministrantenkurs erstes jahr):
die gegenwart christi wird im gottesdienst in verschiedener weise deutlich: im hören auf sein wort, im feiern des altarsakramentes (das übrigens nicht „tabernakelsakrament“ heißt), außerdem wird christus geehrt in der verehrung des altars (altarkuss, inzens), des kreuzes (das inzensiert wird, nicht aber der tabernakel!), des priesters als dem, der in persona christi handelt und der versammelten gemeinde, die teil des leibes christi ist (ebenfalls durch inszens).
wenn also behauptet wird, das christus „im tabernakel sei“ und deshalb mit dem gesicht zum tabernakel gefeiert werden muss (übrigens eine begründung, die nur vulgärtraditionalisten geben können, spricht man doch eigentlich von der zelebration versus orientem und nicht versus tabernaculum), dann werden die vielfältigen formen der gegenwart christi im gottesdienst unterschlagen bzw. ignoriert.
und übrigens: altäre werden nicht „eingeweiht“, sondern geweiht.
aber auf derart sachliche einwendungen wird maledica vermutlich nur wieder mit irgendwelchen stumpfsinnstiraden reagieren.
Redaktion benachrichtigen Eine praktische Beobachtung zur Zelebrationsrichtung
#27   wiener   16:45:47 | Montag, 17. Juli 2006
maledica und kein ende
maledica dürfte mal wieder in einer seiner (mein respekt vor frauen macht es mir unmöglich, ihn für eine zu halten) manischen phasen stecken. das führt dann immer zu unkontrollierten textauswürfen, die meist gespickt sind mit eher geistlosen verbalinjurien. ein klarer fall von logorrhoe.
aber auch hier ist der unterhaltungswert ein begrenzter, vor allem dann, wenn er in völlig unpassender weise z.b. den altar – an dem die heilige eucharistie gefeiert wird – ungestraft als „ketzertheke“ verhöhnt und verunglimpft.
peinlich, widerlich. und es lässt tief (ziemlich tief) blicken.
Redaktion benachrichtigen Da hilft nur noch beten + …
#4   wiener   10:42:02 | Sonntag, 16. Juli 2006
@ kard. mazella: frage
gehört es in ein „katholisches“ forum, den hl. vater samt seinen vorgängern als schwachsinnig zu bezeichnen?
Redaktion benachrichtigen Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien
#56   wiener   09:06:23 | Mittwoch, 12. Juli 2006
sehr erhellend …
wem und welchen positionen auf kreuz.net ein forum geboten wird.
ein (hoffentlich bald) letzter schritt, allen die augen zu öffenen, die bisher noch darauf gehofft haben, dass hier „katholische nachrichten“ ihren platz hätten. das setzt natürlich auch andere „berichte“ in ein bezeichnendes braunes licht.
das geschreibsel hier ist alles andere, nur nicht katholisch!
Redaktion benachrichtigen Einer kommt nicht + …
#1   wiener   11:08:50 | Samstag, 8. Juli 2006
„gottloser“ ministerpräsident?
an anderer stelle liest sich die begründung dafür, dass der spanische ministerpräsident wohl nicht an der papstmesse teilnehmen wird, anders.
nach dem u-bahn-unglück in valencia:
Die Spanier erwarten sich Trost, ermutigende Worte des Papstes in ihrer Trauer um die 41 Unfallopfer.
Trost, den ihnen José Luis Rodríguez Zapatero nicht geben kann. Den Ministerpräsidenten hatten sie bei der offiziellen Trauerfeier vergangenen Dienstag ausgepfiffen. Derart, dass er der Papstmesse am Sonntag fern bleiben will. Daran kann wohl auch die Aufforderung von Valencias Erzbischof Augustín García-Gasco Vicente, den Gottesdienst nicht für Kritik am Regierungschef zu missbrauchen, nichts ändern. Nach Valencia reisen wird Zapatero am Samstag dennoch. Auf dem Programm steht am frühen Abend ein Besuch bei Benedikt XVI. im Erzbischöflichen Palais.
quelle www.kath.net/detail.php?id=14131
also kann man es auch so sehen, dass der ministerpräsident aus achtung vor dem gottesdienst nicht teilnimmt, um öffentliche missfallenskundgebungen zu vermeiden und so den gottesdienst nicht zu stören.
ich sage nicht, dass es so ist, aber auch diese sichtweise ist möglich.
auf jeden fall ist der hinweis, der spanische ministerpräsident sei „gottlos“ (im jargon von kreuz.net heißt das wohl: er gehört keiner religion an), wohl zu kurz gegriffen.
Redaktion benachrichtigen Bischof Krenn sieht sich als Opfer der Kirchenpolitik
#11   wiener   09:52:42 | Montag, 3. Juli 2006
großer schweiger?
si tacuisses, episcopus (non emeritus) mansisses …
k. krenn – dem zu seinem geburtstag alles gute und gottes segen zu wünschen ist – hat sich noch nie durch besonderen realitätssinn ausgezeichnet. dass er als bischof der diözese st. pölten für rom untragbar geworden ist, liegt u.a. auch daran, dass er oft unüberlegt etwas gesagt hat – meist in eher polterndem denn gütigen ton – was nicht nur der mitbrüderlichkeit den bischöflichen amtsbrüdern gegenüber, sondern auch der sorge um die gläubigen und letztlich dem respekt gegenüber dem papst selbst (er hat dem schwer kranken papst über die medien mitgeteilt, nur ein persönliches schreiben würde ihn zum rücktritt bewegen) widersprach.
hätte er in seiner aktiven zeit manches nicht gesagt und anderes dafür getan, wäre eine geburtstagsfeier auch im aktiven dienst sicher möglich gewesen.
ps: man sollte sich nicht lang darüber wundern, dass „kreuz.net“ im verbund mit dem „13.“ und konsorten an einer dolchstoßlegende strickt (stichwort: freiwillig – unfreiwillig).
tipp aus wien: ned amoi ignoriern!
Redaktion benachrichtigen Es fehlt der Wille zum Frieden + …
#1   wiener   09:43:38 | Montag, 3. Juli 2006
der oberste (schieds-) richter
„Der Papst ist immer unparteiisch, und deshalb wird er am Dienstag ein ganz großes Herz haben, das sowohl für Deutschland als auch für Italien schlägt.“
:-D o^/ :-D o^/ :-D o^/ :-D
Redaktion benachrichtigen Die Rache Gottes
#6   wiener   15:48:59 | Samstag, 1. Juli 2006
@ sozialkatholisch
der artikel ist einfach zu schlecht, um darauf sachlich einzugehen.
natürlich ist deutschland (und österreich wohl leider dicht dahinter) ein land, in dem wenige kinder geboren werden. eine entwicklung, die anlass zur sorge gibt.
aber dafür jetzt „liberale theologen“ zur verantwortung zu ziehen, ist einfach nur mehr lächerlichste polemik.
und das ganze garniert mit einer netten portion islamophobie und fremdenfeindlichkeit.
„leute, kriegt’s mehr kinder, damit die bösen moslems nicht mehr werden …“
zum speiben.
was mich nur wundert: warum wird die verantwortung nicht – wie sonst bei kreuz.net – den schwulen untergeschoben? mit ein bissl selbstüberwindung könnten die doch auch anfangen, sich fortzupflanzen …
Redaktion benachrichtigen Die Rache Gottes
#3   wiener   15:18:00 | Samstag, 1. Juli 2006
„die kirche wird von gott gestraft“
schon dieser satz zeigt, wo der ganze artikel hingeht: hinein in die untiefen dümmster polemik – also typisch für kreuz.net.
keines weiteren kommentars wert.
Redaktion benachrichtigen Doch Paukenschlag in Berlin?
#21   wiener   09:31:59 | Mittwoch, 28. Juni 2006
interreligiös?
Ist das der interreligiöse Dialog 2006?
hoffentlich nur ein schreibfehler.
oder fühlt sich das institut philipp neri tatsächlich einer anderen religion zugehörig als die schwestern?
Redaktion benachrichtigen In Österreich gelten die Menschenrechte für die Kirche nicht
#148   wiener   14:00:51 | Samstag, 17. Juni 2006
noch immer kein beleg!!!
noch immer wurde die aussage, auf die sich die aufregung des artikels stützt, in keiner weise belegt.
kann man davon ausgehen, dass die autorin lügt?
ich wiederhole:
wo bleibt der nachweis der angeblichen äußerung des richters, dass „menschenrechte nicht für priester gelten“? es hat bisher keinen nachweis gegeben, dass diese worte so oder sinngemäß tatsächlich gefallen sind. so lang dies nicht geschieht, ist die aussage des obigen „artikels“, der auch sonst äußerst tendenziös ist, in den bereich des gerüchtes – ja der verleumdung – zu verweisen. erbringen sie den tatsachenbeweis, indem sie (wenigstens) eine unabhängige quelle beibringen.
Redaktion benachrichtigen Laienpfaffen spielten in Saarbrücken katholische Kirche
#24   wiener   09:45:47 | Samstag, 17. Juni 2006
@ belisar
ich vermute, sie meinen „donum vitae“ und nicht „humanae vitae“.
das fand ich originell und erheiternd. sorry.
nur: wer offensichtlich so genau geschaut hat, wird vielleicht auch andere „feinheiten“ nicht erkannt haben, wenn er ständig nur durch seine ideologische brille geschaut hat. könnte ja sein.
Redaktion benachrichtigen Zehn Gründe, um Priester zu werden
#30   wiener   16:08:27 | Freitag, 16. Juni 2006
respekt vor dem bischof!
hervorragend: 10 gründe für das priestertum – und er nennt 10 menschen, denen er in seinem pastoralen wirken begegnet ist.
bei aller notwendigen (und sehr sympathischen) bescheidenheit des bischofs: in den geschilderten „fällen“ dürfte er wohl wirklich „in persona christi“ gehandelt haben, d.h. dass durch sein handeln etwas von der liebe christi durchgeschienen ist.
danke für diesen artikel – über den ich erst nach einigen tagen „gestolpert“ bin.
Redaktion benachrichtigen Ist der Häftling ein Mensch? + …
#6   wiener   16:00:43 | Freitag, 16. Juni 2006
was die deutschen bischöfe wirklich gesagt haben
kreuz.net versucht ja, die deutschen bischöfe kollektiv als totalversager und schwachmaten darzustellen.
wer wissen will, wie die stellungnahme tatsächlich ausgefallen ist – und dass von einem stillschweigenden „übergang zur tagesordnung“ sicher keine rede sein kann – kann sich hier informieren:
zum artikel www.kath.net/detail.php?id=13961
Redaktion benachrichtigen Laienpfaffen spielten in Saarbrücken katholische Kirche
#12   wiener   15:33:07 | Freitag, 16. Juni 2006
na ja …
… humer halt.
er war wohl nicht selbst in saarbrücken, weil er sich ja zeitgleich die x-te vorstrafe abholen musste.
was an faktum aus diesem artikel herauszulesen ist: humers busenfreund annen hat sich anscheinend nicht oder zu spät um eine standgenehmigung bemüht (bzw. hat es bewusst provoziert, auf diese weise aufsehen zu erregen) und wurde deshalb des platzes verwiesen. also: nix skandal, nur peinliche möchtegern-sensationalisierungen, mit denen sich selbst darstellende „lebensschützer“ als märtyrer zu stilisieren versuchen. peinlich so was – aber ähnliches ist man ja vom nicht mehr agilen sondern galoppierend altersschwachsinnigen pornojangenden senior gewohnt.
@ belisar: „humanae vitae“ steht für abtreibung – selten so geschmunzelt ;)
Redaktion benachrichtigen Islamischer Religionsunterricht + …
#15   wiener   10:36:30 | Dienstag, 13. Juni 2006
hoppla …
rudis beiträge werden gelöscht – respekt der redaktion!
Redaktion benachrichtigen Haßpredigt gegen Kirche und Papst
#4   wiener   10:33:24 | Dienstag, 13. Juni 2006
na ja
schlimmer gehts halt doch noch immer …
:-(
Redaktion benachrichtigen Haßpredigt gegen Kirche und Papst
#1   wiener   10:15:28 | Dienstag, 13. Juni 2006
gegen kirche und papst
da ist herr goldhagen ja auf kreuz.net richtig aufgehoben. hasspredigten gegen kirche und papst sind ja hier an der tagesordnung.
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#10   wiener   10:12:34 | Dienstag, 13. Juni 2006
agent provocateur?
mittlerweile wird die vermutung, dass der leser „rudolfsohn“ nichts weiter als ein agent provocateur ist, immer mehr bestätigt.
merkt kreuz.net nicht, dass sich hier einer mit seinen unsäglichen völlig irrational-beleidigend-niveaulosesten wortmeldungen ausbreitet, um das projekt kreuz.net von innen heraus zu zerstören? wehe dem, der anfängt, diesen pausenclown ernst zu nehmen. er müsste ernsthafte zweifel bekommen.
Redaktion benachrichtigen Zwei Messen über Videoschaltung
#18   wiener   08:45:19 | Freitag, 9. Juni 2006
noch immer …
zwar wurden die wahrheitswidrigen behauptungen im artikel inzwischen korrigiert, aber das vier jahre alte bild von gregor jansen, das in keinerlei zusammenhang mit den jugendgottesdiensten in kirchberg und mödling steht, steht noch immer online. man fragt sich, warum.
unnötig zu erwähnen, dass die behauptung, g. jansen sei der „verantwortliche“ dieser jugendgottesdienste, nicht stimmt.
Redaktion benachrichtigen Zwei Messen über Videoschaltung
#3   wiener   18:19:00 | Donnerstag, 8. Juni 2006
zur klarstellung
1. gregor jansen ist nicht der jugendseelsorger der erzdiözese wien (sondern des vikariates wien-stadt).
2. er hat weder in kirchberg noch in mödling zelebriert oder konzelebriert.
3. die beiden bilder, die zur illustration des artikels herangezogen werden, stehen mit den gottesdiensten in keinerlei beziehung.
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#95   wiener   08:48:05 | Donnerstag, 8. Juni 2006
wirklich obszön ist …
… was der autor in dem artikel an rhetorischen glanzleistungen verbreitet:
In diesem Fall sollte man tatsächlich aus der Nazi-Ideologie lernen, daß zum Beispiel der „Kampf ums Dasein“ und das „Recht des Stärkeren“, wie es in der Natur vorherrscht, nicht auf die menschlichen Kulturbeziehungen übertragbar sind.
ich hab mehrmals hinschauen müssen.
wird hier behauptet, dass die nazionalsozialisten nicht das „recht des stärkeren“ vertreten hätten? ist nicht gerade die vernichtung und ermordung „schwächerer“ ein hauptpunkt der ns-verbrechen gewesen?
wer solches schreibt, ist nicht nur verwirrt, sondern gefährlich. er verharmlost die ns-verbrechen (kein wunder auf dieser seite). was übrigens ein bezeichnendes licht auf die ganze ideologie wirft, die hier verbreitet/vertreten wird.
nicht nur obszön, sondern widerwärtig.
Redaktion benachrichtigen Als Programmpunkt beten zwei Seher von Medjugorje in Wien den Rosenkranz
#7   wiener   20:07:07 | Dienstag, 6. Juni 2006
@ benedikt
mit solchen fragen kann sich ein deutscher in österreich aber sehr schnell unbeliebt machen ^-^
Redaktion benachrichtigen Als Programmpunkt beten zwei Seher von Medjugorje in Wien den Rosenkranz
#5   wiener   19:20:07 | Dienstag, 6. Juni 2006
korrektur der korrektur :)
die glocken beim tod des papstes:
die anweisung des eb. ordinariats war, dass bei einer vermeldung des todes des papstes vor 22:00 alle glocken läuten sollten, wenn diese erst nach 22:00 stattfände, am nächsten morgen um 8:00. da die todesnachricht kurz nach 22:00 kam, haben dann einige pfarren noch in der nacht, die meisten (eigentlich alle) aber am nächsten tag.
es hat aber definitiv nicht nur die pummerin geläutet.
zur amtseinführung des papstes (nicht zur wahl) haben dann alle glocken um 10:00 für eine viertelstunde geläutet.
im übrigen halte ich den vergleich im artikel für äußerst entbehrlich und deplatziert. glocken läuten auch zu anderen anlässen, nicht nur zum tod von päpsten.
Redaktion benachrichtigen Interessantes Gerücht + …
#8   wiener   11:33:00 | Montag, 5. Juni 2006
äpfel mit birnen?
ich vergleiche weihezahlen mit weihezahlen.
warum sollte die petrusbruderschaft, die studierende aus allen ländern hat, plötzlich nur mehr mit *einer* diözese verglichen werden?
damit wir uns recht verstehen: ich freue mich nicht über die geringen weihezahlen. ich wollte nur darauf hinweisen, dass hier immer wieder argumentiert wird, dass die altrituellen seminarien so gefüllt seien, während die diözesanen seminarien leer stünden. und jetzt stellen wir fest, dass die weihezahlen der petrusbrüder dem durchschnitt entsprechen.
Redaktion benachrichtigen In Österreich gelten die Menschenrechte für die Kirche nicht
#121   wiener   11:03:01 | Montag, 5. Juni 2006
ceterum censeo …
ich frage erneut:
wo bleibt der nachweis der angeblichen äußerung des richters, dass „menschenrechte nicht für priester gelten“? es hat bisher keinen nachweis gegeben, dass diese worte so oder sinngemäß tatsächlich gefallen sind. so lang dies nicht geschieht, ist die aussage des obigen „artikels“, der auch sonst äußerst tendenziös ist, in den bereich des gerüchtes – ja der verleumdung – zu verweisen. erbringen sie den tatsachenbeweis, indem sie (wenigstens) eine unabhängige quelle beibringen.
Redaktion benachrichtigen Interessantes Gerücht + …
#6   wiener   10:25:28 | Montag, 5. Juni 2006
12 neupriester in 3 kontinenten?
wird hier nicht immer wieder behauptet, dass die gemeinschaften, die sich dem alten ritus verpflichtet fühlen, so eine unglaublich hohe zahl an seminaristen hätte? wenn wir allein die zahl der priesterweihen in den deutschsprachigen diözesen heranziehen, dann wird die relation deutlich: selbst wenn in jeder deutschsprachigen diözese nur weniger als 10 priester geweiht werden (in manchen ist es erheblich mehr), kann von einer „hohen zahl“ an petrus-bruderschafts-weihen nicht einmal ansatzweise gesprochen werden.
nur um einmal die verhältnisse klarzustellen.
Redaktion benachrichtigen Frau Minister, fühlen Sie sich integriert?
#14   wiener   10:18:37 | Montag, 5. Juni 2006
bitte …
schützt diesen – offenbar geistig verwirrten – mann vor sich selbst. es ist kaum mehr zum aushalten, welche unzusammenhängenden stehsätze er zu einem „text“ zusammenfügt, der einfach keinen inhalt mehr hat.
wovon schreibt er hier:
– von der integration der muslime?
– von abtreibung?
– von seiner nicht vorhandenen identifikation mit dem staat, in dem er lebt (frage: wen interessiert das)?
– von konzentrationslagern?
und warum belästigt er die frau minister und die öffentlichkeit (ok. kreuz.net hat mit „öffentlichkeit“ ja nichts zu tun) damit?
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#117   wiener   11:26:16 | Samstag, 3. Juni 2006
@ turk: danke!
danke für diese sätze:
Geht es vielleicht auch einmal ohne Rueckgriff auf derart Geschmackloses? Es ist ein Hohn gegenueber allen Opfern des NS-Regimes, hier staendig Vergleiche zu ziehen mit dieser Zeit im Angesicht eines Urteils, das nach neuesten Informationen ueber den Sachverhalt des Falles St. Poelten absolut in Ordnung geht.
und nochmals die frage an alle, besonders an die autorin obigen „artikels“:
wo bleibt der nachweis der angeblichen äußerung des richters, dass „menschenrechte nicht für priester gelten“? es hat bisher keinen nachweis gegeben, dass diese worte so oder sinngemäß tatsächlich gefallen sind. so lang dies nicht geschieht, ist die aussage des obigen „artikels“, der auch sonst äußerst tendenziös ist, in den bereich des gerüchtes – ja der verleumdung – zu verweisen. erbringen sie den tatsachenbeweis, indem sie (wenigstens) eine unabhängige quelle beibringen.
ps: und hört bitte mit der diskussion zungenkuss – foto – weihnachtskuss – segnung von ringen etc. auf. alles dazu ist schon mehrmals und bis zum überdruss gesagt worden (und gerichtlich geklärt). schüttel/justus und wie sie (er) alle heißen (sich nennen) mögen, werden das immer abstreiten. lieber turk, ich bin mir sicher, dass du mit deiner zeit besseres anzufangen hast als zu versuchen, völlig verstockte und uneinsichtige zu überzeugen.
Redaktion benachrichtigen Bis zur Selbstaufgabe + …
#5   wiener   11:06:41 | Samstag, 3. Juni 2006
@ karim: danke
danke für die völlig zutreffenden anmerkungen zum prinzip „ecclesia supplet“!
mit diesem prinzip wird meiner meinung nach nämlich oft sehr „großzügig“ eigenes fehlverhalten legitimiert. interessanter weise gerade bei konservativen und tradi-leuten.
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#36   wiener   08:49:10 | Mittwoch, 31. Mai 2006
eintreten für den katholischen glauben?
Wie können sich daher so viele angegriffen fühlen, wenn man für den katholischen Glauben eintritt? Frau Mertensacker hat Rückgrat gezeigt und nicht nur protestiert, sondern ein ordentliches Gericht angerufen?
im gegenteil. die aktion von dieser frau war nichts als der verzweifelte versuch, ihre zu recht komplett unbedeutende politische splittergruppe einmal kurz in die medien zu bringen und auf diese weise auf der ganzen „sakrileg“-welle mitzuschwimmen.
schade nur, dass außer kreuz.net niemand so recht dabei mitspielt … ;)
Redaktion benachrichtigen Wie Tag und Nacht
#16   wiener   08:41:26 | Mittwoch, 31. Mai 2006
9 monate post festum …
… wird jetzt über die musik bei der wjt-abschlussmesse geschrieben – sehr aktuell ;)
vielleicht deshalb, damit sich niemand mehr so genau daran erinnert und man mit seiner billigen polemik mehr punkte machen kann.
ich hielt die musik für den durchaus brauchbaren versuch, die tradition der kirche – die gregorianische „missa mundi“ – mit musikalischen elementen aus der ganzen welt zusammenzubringen. musikalisch spannend und vom orchester und chor gut umgesetzt. problematisch war nur, dass das mitsingen nur dann leicht möglich war, wenn man die missa mundi halbwegs kannte – was bei vielen jugendlichen wohl nicht der fall war.
es wurden aber auch ganz „klassische“ mess-gesänge verwendet, die kräftig mitgesungen wurden und hervorragend arrangiert waren.
während des ganzen wjt haben sich übrigens /die zumeist lateinischen ;) ) gesänge aus taizé als international bekannt und einheitsstiftend erwiesen. in fast allen großen menschenmengen ist irgendwann mal ein „laudate dominum“ oder „ubi caritas“ erklungen – und wir haben mit unserer gruppe den ganzen kölner dom zum gemeinsamen singen des taizé-halleluja gebracht (nachdem der organist an der großen orgel zuerst langsam, dann immer stärker unseren gesang begleitete) :)
Redaktion benachrichtigen In Österreich gelten die Menschenrechte für die Kirche nicht
#69   wiener   07:57:13 | Dienstag, 30. Mai 2006
nachweis erbringen!
bisher wurde noch kein nachweis gebracht, dass die von der autorin behauptete aussage:
Der Vorsitzende des Richtersenats erklärte, für Priester gälte der Schutz der Menschenrechtskonvention nicht, da die Katholische Kirche selber ständig gegen die Menschenrechte verstoße.
tatsächlich wörtlich oder sinngemäß gefallen ist.
in keinem österreichischen medium wurde eine derartige (wäre sie gefallen: skandalöse) äußerung wiedergegeben. daher bezweifle ich den wahrheitsgehalt der behauptung in dem artikel – zudem der artikel ja durchaus tendenziös zu nennen ist (eine aussage als „dummdreist“ zu punzieren spricht nicht gerade für eine seriöse berichterstattung).
Redaktion benachrichtigen Produkte der Hetzfirma vermeiden
#23   wiener   07:47:20 | Dienstag, 30. Mai 2006
cm – wer bewegt sich denn da?
Die politische Bewegung ‘Christliche Mitte’ …
wer bewegt sich denn da? also eine nur mit der lupe zu suchende seit jahren unter 1 % herumgrundelnde kleinstpartei als „politische bewegung“ zu bezeichnen, ist schon eine fortgeschrittene realitätsverweigerung ;)
diese setzt sich dann im weiteren artikel fort und gipfelt in der aussage:
Die ‘Christliche Mitte’ schließt sich dem Boykott-Aufruf des Vatikans gegen Buch und Film mit dem Titel „Gotteslästerung“ an.
nun: es gibt keinen „boykott-aufruf des vatikans“. es gibt keine offizielle äußerung eines vatikanischen dikasteriums zu diesem film, höchstens einige wenige mündliche aussagen von kirchlichen würdenträgern, die aber festgestellt haben, dass ihre worte nicht als boykottaufruf zu verstehen seien.
die „christliche mitte“ schließt sich also etwas an, was es nicht gibt. vielleicht auch ein problem, das mit realitätsverweigerung zu tun hat?
im übrigen: ich habe den film gesehen – er ist ziemlich schlecht und wirkt derart konstruiert, dass er nun wirklich bei keinem kinobesucher den eindruck zu hinterlassen imstande ist, er würde die reale kirche oder opus dei beschreiben wollen.
Redaktion benachrichtigen Illegaler Homo-Marsch in Moskau führt zu Unruhen
#127   wiener   17:36:12 | Sonntag, 28. Mai 2006
@ vorredner
ihre aussage ist blasphemisch und mit dem christlichen gottesbild nicht zu vereinbaren.
Redaktion benachrichtigen Gotteslästerung hausgemacht
#2   wiener   14:25:32 | Freitag, 26. Mai 2006
stellvertretung?
ich kenne das stück nicht. jedoch hat mich folgender absatz im artikel aufhorchen lassen:
Sodann übernimmt Gott Sohn die Verantwortung für das Versagen der Menschheit. Er will den Vater überzeugen, nicht die Menschen, sondern ihn zu vernichten.
dies scheint mir – wenn auch nicht in theologischer, sondern in dramatischer sprache – ein hinweis auf den stellvertretenden kreuzestod jesu zu sein, der durchaus legitim und theologisch zutreffend ist.
vgl. dazu den phil-hymnus – da ist das ganz ähnlich formuliert.
was selbstverständlich theologisch unhaltbar ist, ist das ausspielen der göttlichen personen gegeneinander, so als ob jesus christus den zorn gottes des vaters besänftigen und ihn von der zerstörung der welt abhalten müsste. aber ähnlich theologisch fragwürdiges wird uns in so manchen privatoffenbarungen serviert.
Redaktion benachrichtigen Straßenarbeiter oder Kollaborateure?
#6   wiener   10:11:32 | Mittwoch, 24. Mai 2006
@ beobachterin
seltsam, dass jemand, der „beobachtet“ offenbar nicht lesen kann:
Es ist doch sonderbar, daß ausgerechnet in einer einzigen Stadt in Deutschland der Sozialdienst katholischer Frauen auf die Idee kommt, einen Straßenstrich zu betreiben und zu betreuen
der skf betreibt keinen straßenstrich, er betreut auch nicht den strich, sondern er bietet prostituierten einen diakonalen dienst an.
wenn sie hier tatsächlich keinen unterschied erkennen, dann sind sie keine beobachterin, sondern blind bzw. verblendet.
Redaktion benachrichtigen „Diese Masken sind unsere Identität“
#62   wiener   17:28:52 | Dienstag, 23. Mai 2006
@ maledica
wen bitte sprechen sie in ihrem posting an?
aber nochmals: weder die wiener noch andere jugendkirchen sind hier thema. und irgendeinen bezug konstruieren (an den haaren herbeiziehen) zu wollen mit völlig abwegigen ideen, ist entbehrlich.
Redaktion benachrichtigen „Diese Masken sind unsere Identität“
#56   wiener   11:05:16 | Dienstag, 23. Mai 2006
@ „pater“ lingen
Ist Lordi schon für die Wiener „Jugendkirche“ gebucht?
faszinierend, wie themen, die tatsächlich in keinem zusammenhang stehen, hier zusammengepanscht werden.
ich lache herzlich.
und zur allgemeinen beruhigung: in der wiener jugendkirche werden voraussichtlich nie song-contest-teilnehmer auftreten. hat nämlich auch etwas mit niveau zu tun.
Redaktion benachrichtigen Er darf nicht – wird aber trotzdem
#21   wiener   10:37:01 | Dienstag, 23. Mai 2006
firmzeuge
Es gibt Fälle, in denen – analog zur Taufe – jemand als „Firmzeuge“ fungiert, weil er die kanonischen Voraussetzungen für das Patenamt nicht erfüllt. Das kann aber nur dann rechtens sein (über die Sinnhaftigkeit einer solchen Regelung sage ich lieber nichts), wenn es jedenfalls einen katholischen Paten gibt. Ein „Zeuge“ kann einen Paten (weder bei der Taufe noch bei der Firmung) nicht ersetzen!
Meines Erachtens ist jemand, der nach can 874 § 1. 3° bzw. 4° vom Patenamt ausgeschlossen ist (z.B. jemand, der ein zweites Mal verheiratet ist), auch nicht in der Lage, als „Zeuge“ zu fungieren.
Redaktion benachrichtigen Das Bewußtsein wächst + …
#92   wiener   09:03:47 | Sonntag, 21. Mai 2006
rudolfs sohn detlef
ich habe soeben folgenden hinweis an die redaktion von kreuz.net geschrieben:
der leser „detlef“ und der leser „rudolfsohn“ dürften dieselbe person sein. die beiträge gleichen einander in ausdruck und wortwahl, zum teil sind sie wortident.
ich ersuche sie, anhand der ip-adressen eine mögliche identität beider festzustellen und daraus die konsequenzen zu ziehen.
unabhängig davon sind die äußerungen „beider“ auf einem derart unerträglich niedrigen geistigen niveau angesiedelt, dass sie geeignet sind, den ruf von kreuz.net als ganzes zu beschädigen. auf einer sich „katholisch“ nennenden website sollten solche hasstiraden keinen platz haben.
Redaktion benachrichtigen Ein von Gott zugelassenes Kreuz?
#35   wiener   08:58:51 | Sonntag, 21. Mai 2006
@ pablo f.
wenn sie von „dem polen“ und „paparatzi“ sprechen, darf ich davon ausgehen, dass sie damit den verewigten hl. vater papst johannes paul und seinen verehrten nachfolger benedikt meinen?
abgesehen davon, dass sie diese äußerungen selbst disqualifizieren, nur mal ein gedankenspiel:
– wenn der vatikan (die kirche/der zuständige bischof …) einen fall wie den des lc-gründers öffentlich macht, dann begeht er rufmord (ihre diktion)
– wenn er nicht darüber spricht, betreibt er vertuschung (ihre diktion)
– wenn er reagiert, ist er satanisch, besessen (bitte selbst fortführen)
– wenn er nicht reagiert, ist er besessen, satanisch (selbst fortführen)
mit anderen worten:
egal, was geschieht, menschen wie pablo f. sehen in der heiligen kirche immer ausschließlich den gehörnten bocksfüßler am werk. leute wie pablo f. sehen den teufel überall. und wo sie ihn nicht sehen, da malen sie ihn selbst an die wand, damit sie ihn jedenfalls sehen können. lässt auf ziemlich gestörte persönlichkeiten schließen.
Redaktion benachrichtigen Das Frankfurter „Projekt schwul und katholisch“ feiert Jubiläum
#206   wiener   08:35:14 | Sonntag, 21. Mai 2006
@ „detlef“
heißt rudolfs sohn vielleicht detlef?
ganz schön erbärmlich, wenn der eine account gesperrt wurde, jetzt mit neuem namen den selben mist von sich zu geben. aber anscheinend zieht der schreiber eine unerklärliche krank-perverse befriedigung aus seiner verbalen inkontinenz. er hinterlässt seine haufen halt lieber hier im forum …
Redaktion benachrichtigen Ein von Gott zugelassenes Kreuz?
#25   wiener   11:20:43 | Samstag, 20. Mai 2006
ich halte fest …
Das Ziel satanischer Schutz-Taktiken sind Täuschungsmanöver der Angreifer mit Anklagen, die von der eigenen Anklagbarkeit oder ungesühnter, manifester Sündhaftigkeit ablenken wollen.
sie bezichtigen rom (d.h. die glaubenskongregation in verbundenheit mit dem hl. vater) also „satanischer taktiken“ und „manifester sündhaftigeit“? wie verbohrt muss man dazu sein?
Redaktion benachrichtigen Ein von Gott zugelassenes Kreuz?
#22   wiener   10:33:28 | Samstag, 20. Mai 2006
? ? ?
Es wird hoffentlich schleunigst eine ebenso taktisch kluge Aufklärung des Falles gestartet, die Vater Marcial irgendwann zur Ehre der Altäre verhilft.
geht’s auch ein bissl weniger dick aufgetragen? es wird ja auch noch zwischenstufen geben zwischen den (offenbar glaubhaften) beschuldigungen und einer kanonischen heiligsprechung …
fakt ist, dass rom sich berechtigt sah, diesen fall öffentlich zu machen. es ist davon auszugehen, dass dies – mit kenntnis des hl. vaters – nicht vorschnell oder leichtfertig geschehen ist. den vermutlichen täter nun zum märtyrer hochzustilisieren, ist nur mit komplettem realitätsverlust erklärbar.
übrigens: nur einmal angenommen, die verschwörungstheorie träfe zu (was absurd ist, aber ok …): welches interesse sollte der vatikan haben, den gründer der lc zu diffamieren?
Redaktion benachrichtigen In seinen priesterlichen Funktionen beschnitten
#22   wiener   09:08:10 | Samstag, 20. Mai 2006
@ cyprian
kurze (und ehrliche) frage:
Was glaubst Du, warum auch Nichtkatholiken beim Opus Dei Mitglied werden können?
das ist mir neu – stimmt das so?
würde mich über eine antwort freuen!
Redaktion benachrichtigen Ein von Gott zugelassenes Kreuz?
#18   wiener   08:54:49 | Samstag, 20. Mai 2006
@ pablo f.
ach ja, wie konnte man das nur vergessen:
es ist ja alles eine einzige gigantische große böse weltverschwörung …
wie naiv sind die leute eigentlich, die sich solche konstrukte immer wieder ausdenken?
Redaktion benachrichtigen Ein Bistum im Fahrwasser des Sozialismus
#9   wiener   16:25:16 | Freitag, 12. Mai 2006
skandal!
in trier heißt sogar der bischof „marx“!
Redaktion benachrichtigen Für Männer ist das Patriarchat nicht besonders attraktiv
#23   wiener   19:02:57 | Mittwoch, 10. Mai 2006
„rudolfsohn“ sperren!!!
primitivste sprache, beleidigungen anderer leser am laufenden band, todeswünsche für andere etcetcetc…
ich verlange dass dem leser „rudolfsohn“ das recht, hier zu posten, genommen wird. seine beiträge sind nicht nur unsachlich, sondern ohne ausnahme beleidigend, seine wortwahl ist unterstes gossen-niveau, primitiv und ekelerregend.
all das kann auf einer sich selbst als „katholisch“ bezeichnenden homepage keinen platz haben!!!
Redaktion benachrichtigen Die Redaktion der Zeitung ‘Der Stürmer’ dankt dem Landgericht München
#24   wiener   15:22:02 | Mittwoch, 10. Mai 2006
au contraire
weder gut
noch satire
heil(t) humer!
Redaktion benachrichtigen Der „Da Vinci“ Kot
#5   wiener   15:07:17 | Mittwoch, 10. Mai 2006
humer = ein alter verbitterter mann …
… den niemand mehr ernst nimmt.
eigentlich eine tragische figur.
und auch hier wird nicht ein einziges argument gebracht, sondern nur vor sich hin „geraunzt“.
und kreuz.net bietet ihm eine plattform für seine entbehrlichen selbstdarstellungen.
ich wiederhole meine frage, die ich schon vor einiger zeit gestellt habe:
wer schützt humer vor sich selbst?
Redaktion benachrichtigen Die Redaktion der Zeitung ‘Der Stürmer’ dankt dem Landgericht München
#19   wiener   08:03:04 | Montag, 8. Mai 2006
erschütternd …
… finde ich, dass die „redaktion“ bisher noch nicht reagiert und den text vom netz genommen hat. er ist wirklich letztklassig, unterstes niveau, billigste polemik, widerlichste sprache.
und noch dazu eine verantwortungslose verharmlosung der ns-diktatur. ich frage mich, wie lang es dauert, bis jemand, der in einer angeblichen satire „heil hitler“ schreibt, dies auch wieder im wirklichen leben tut, sobald es opportun erscheint.
hier ist humer in seinem eitlen selbstdarstellungswahn (er selbst sei DIE moralische instanz des landes) wirklich jegliche sicherung durchgebrannt. WEG DAMIT!
zur kleinschreibung: in weblogs, gästebüchern, diskussionforen etc. hat sich sie durchgehende kleinschreibung großteils durchgesetzt. seien sie versichert, dass ich die groß- und kleinschreibregeln (selbst die der neuen rechtschreibung) beherrsche. aber wie geagt: im kontext von disjussionsforen habe ich mich dieser (bei unter 30jährigen durchaus gängigen) schreibweise angepasst.
Redaktion benachrichtigen Die Redaktion der Zeitung ‘Der Stürmer’ dankt dem Landgericht München
#13   wiener   15:45:44 | Sonntag, 7. Mai 2006
was für ein murx
erhellend?
sicher mehr als dieses komplett sinnfreie geschreibsel – murx eben.
Redaktion benachrichtigen Die Redaktion der Zeitung ‘Der Stürmer’ dankt dem Landgericht München
#11   wiener   15:30:36 | Sonntag, 7. Mai 2006
humer …
… der richard lugner des primitiv-„katholizismus“ in österreich, versucht sich im satire-schreiben, und scheitert natürlich kläglichst.
wie der baumeister lässt er keine gelegenheit aus, sich in peinlichster art selbst darzustellen.
mit diesem schriftstellerischen missgriff sollte aber jedem (sogar der kreuz.net-redaktion) klar sein, dass man ihm dafür keine plattform mehr liefern sollte.
wer schützt den mann endlich vor sich selbst?
ps: ganz spannend, dass sich ein „pater“ lingen zu „pornosammler“ humer äußert – da hätten sich ja zwei passende herrschaften gefunden …
Redaktion benachrichtigen Wertloser Glaube + …
#5   wiener   11:37:27 | Montag, 1. Mai 2006
wahn …
… in seinem jüdischen Wahn …
und das hat natürlich mit antisemitismus gar nichts zu tun?!?
bitte verschonen sie uns doch mit IHREM senf, den sie meinen dazugeben zu müssen.
Redaktion benachrichtigen Wertloser Glaube + …
#3   wiener   11:07:46 | Montag, 1. Mai 2006
@ rudolfsohn
p. spiegel ist tot. und ihnen fällt nichts ein, als ihn anlässlich seines todes mit spott und hohn zu überziehen. aber es war ja nur eine frage von minuten, wann das erste posting dieser art hier auftaucht.
Redaktion benachrichtigen Privates vom Papst + …
#5   wiener   10:53:01 | Mittwoch, 26. April 2006
boff!
kreuz.net zitiert – offenbar zustimmend – leonardo boff!
wir sollten den heutigen tag rot im kalender anstreichen.
Redaktion benachrichtigen Nach Lateinamerika + …
#1   wiener   08:18:07 | Dienstag, 25. April 2006
martini – humer
da sieht man halt den unterschied:
martini differenziert.
martini argumentiert.
martini denkt.
und humer?
leider immer das genaue gegenteil. und dann noch verbunden mit seinen entbehrlichen dummen pöbeleien gegen den kardinal. schade, dass humer zu den leuten gehört, die einfach nicht den mund halten können, auch wenn die äußerung nur auf sie selbst zurück fällt.
Redaktion benachrichtigen Noch mehr Rauch aus Rom
#2   wiener   08:14:27 | Dienstag, 25. April 2006
da ist er wieder:
der oft zitierte und nie genannte „römische moraltheologe“ …
offenbar hat die redaktion diese absätze als textbausteine gespeichert, so dass sie jetzt bei jedem artikel zu diesem thema als ceterum censeo erscheinen.
und noch immer wissen wir nicht wie er heißt. eigentlich traurig: jetzt wird der mann berühmt, und niemand weiß davon :(
Redaktion benachrichtigen Polen in der Vorbereitung + …
#1   wiener   08:53:23 | Sonntag, 23. April 2006
brot nehmen …
hilfe – da hat doch jetzt glatt ein achtjähriger bursch nicht die ganz korrekte formulierung verwendet, dass er „den leib christi empfangen“ wird und sich darüber freut.
ein skandal.
man sollte die ganze pfarre zusperren.
und die diözese dazu.
Redaktion benachrichtigen „Das Menschenleben beginnt nicht mit der Befruchtung“
#8   wiener   12:54:17 | Samstag, 22. April 2006
martini differenziert …
… und damit ist er natürlich der schwarz-weiß-„theologie“, die auf kreuz.net propagiert wird, suspekt.
etwa die gut katholische lehre, dass in moraltheologischen fragen eine güterabwägung zu geschehen habe, und nach einer solchen der gebrauch des kondoms in begründeten einzelfällen doch möglich sein kann, wird hier – fälschlicher weise – als der kirchlichen lehre widersprechend dargestellt.
auch spricht die überschrift von der aussage, das „menschenleben“ beginne nicht mit der befruchtung, während im text vom „menschlichen leben“ die rede ist. anscheinend hat sich kreuz.net nicht die mühe gemacht, gut zu recherchieren, was der kardinal tatsächlich gesagt hat. denn beide sätze sagen sehr wohl unterschiedliches aus.
andere sätze werden martini in den mund gelegt. so bezweifle ich, dass er in dem interview von „latexhäuten“ gesprochen haben soll.
aber sätze wie:
Damit scheint Kardinal Martini dem Gebrauch der Kindertötungspille danach sowie der Forschung an Kinderzellen, welche die Tötung von Kleinstkindern voraussetzt, zuzustimmen.
Zum Schluß bezweifelte der emeritierte Erzbischof auch die kirchliche Lehre, die jedes Menschenleben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod schützt.
sind bodenlose unterstellungen.
kardinal martini ist seit jahrzehnten einer der angesehensten bischöfe italiens und ein hoch geschätzter autor (erwähnt sei seine veröffentlichung „woran glaubt, wer nicht glaubt“ mit umberto eco). ein guter und beliebter bischof.
Redaktion benachrichtigen Wie man einen Fundamentalisten entdeckt
#54   wiener   08:18:51 | Samstag, 22. April 2006
letztmals
zum letzten mal von mir dazu:
wenn sie – was sie immer wieder andeuten – den begründeten (!) verdacht hätten, dass hier missbrauchsfälle geschehen (und in den usa ging es um missbrauchsfälle), dann könnten/sollten/müssten sie das den zuständigen kirchlichen stellen mitteilen. in wien gibt es dafür eine eigens eingerichtete stelle, die derartigen verdachten nachgeht, etwas ähnliches dürfte es in mainz auch geben. das wäre konstruktiv und zielführend.
also: wenn sie hinweise und indizien haben, dann tun sie das.
das problem dabei: da muss man natürlich tatsächliche hinweise haben und nicht sich einfach nur dinge zusammenphantasieren. und menn m. nicht mehr „indizien“ hat als eine bunte stola, dann besteht natürlich auch die gefahr, dass sich sein ganzes feindbild und bedrohungsszenario in luft auflösen könnte.
da bleiben wir lieber dabei, dinge einfach zu behaupten und zu unterstellen, nach dem motto: etwas wird schon hängen bleiben. und in der kirche gehts ja ziemlich leicht, einem unliebsame personen mit behaupteten „sex-skandalen“ fertig zu machen.
aber vorsicht: ähnliches ist jüngst in st. pölten ganz erbärmlich nach hinten los gegangen…
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#31   wiener   15:36:43 | Freitag, 21. April 2006
verblendung?
wer hier tatsächlich verblendet ist, darüber können sich die geneigten mitleser/innen wohl leicht selbst ein bild machen.
jeder weitere kommentar zu maledicas wüsten beschimpfungen tut diesem herrn zu viel der ehre an.
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#29   wiener   14:43:22 | Freitag, 21. April 2006
ok ein letztes mal
langsam wirds ja wirklich zu blöd immer noch zu antworten.
aber kollege maledica belegt mit jedem satz seine komplette ahnungslosigkeit darüber, was in jugendkirchen tatsächlich stattfindet und angeboten wird.
– „beatmessengehampel“ – bei aller liebe zu historischen formen, aber „beatmessen“ gab es vielleicht in den 60igern – und diese wären für heutige jugendliche kulturell etwa ebenso weit entfernt wie mittelalterliche madrigale.
– „die jugend sucht …“ – „die“ jugend gibt es nun einmal nicht. oder wie es ein soziologe mal so schön formuliert hat: jugendliche sind jung – und ansonsten ganz verschieden. und eben diese verschiedenheit spiegelt sich auch in den unterschiedlichen angeboten von jugendkirchen wieder. natürlich gibt es da auch ruhe, anbetung, meditation (etwa taizé-gebetsnächte werden in vielen jugendkirchen regelmäßig angeboten). aber es gibt eben auch aufwändig gestaltete gottesdienst-feiern. übrigens: die normalen regelmäßigen sonntagsgottesdienste in den jugendkirchen sind vermutlich um längen unspektakulärer als sie es sich ausmalen …
– die sakralität der kirche ist in jeder jugendkirche voraussetzung und wird selbstverständlich nicht angetastet. in jedem mir bekannten jk-konzept wird betont, dass die kirche kirche bleiben muss. und dies ist auch so.
– dass hier hl. messen als „theaterstück mit elevation“ verhöhnt werden, diskreditiert sich selbst.
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#52   wiener   13:51:44 | Freitag, 21. April 2006
sehr überzeugend …
Übrigens: durch ständiges Dementieren wird das Leugnen auch nicht zur Wahrheit.
das war jetzt aber eine billige retourkutsche – da hätte ich mir schon originelleres erwartet.
was zu sagen bleibt:
behauptungen ohne beweise (und die fehlen bis jetzt) bleiben leeres geschwätz.
und persönliche vorwürfe ohne beweise bleiben diffamierungen.
aber vielleicht leidet maledica einfach nur an wahnvorstellungen. könnte ja auch sein.
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#26   wiener   13:44:52 | Freitag, 21. April 2006
@ maledica: wahr ist vielmehr …
1. durch die ständige wiederholung gleichförmiger anschuldigungen und vorwürfe werden diese nicht zutreffender.
2. die jugendkirche wien betreibt keine „propagandaseite“ sondern hat eine homepage, auf der man sich über angebote etc. informieren kann. „propaganda“ wird dort keine betrieben. übrigens sind die betreiber der wiener jugendkirche und deren homepage natürlich namentlich bekannt (auch im impressum der hp) im gegensatz zu seiten wie dieser oder der hp des frankfurter „katholikenkreises“ (wo man ein dem medienrecht entsprechendes impressum vergeblich sucht).
3. gottesdienst – menschendienst: dieser slogan ist theologisch und liturgisch dermaßen lachhaft, dass sich eine entgegnung an sich erübrigt. dennoch: jeder gut und würdig gefeierte gottesdienst dient (auch) den menschen. jedes sakrament ist (auch) „menschendienst“. wie heißt es im joh-ev: „ich habe euch ein beispiel gegeben, damit auch ihr einander die füße wascht“ = einsetzung der eucharistie als dienst am anderen!
beides voneinander zu trennen oder gar als sich ausschließende alternative anzusehen, ist theologischer unsinn. wie wär es mit folgender formulierung: gottesdienst, der als feier wahrgenommen wird und so dem leben dient.
4… o pardon – ich ertappe mich doch glatt dabei, mit argumenten auf die plump-verallgemeinernden beschimpfungen des herrn maledica einzugehen. das wollte er ja gar nicht – ihm liegt es ja nur an der stupiden wiederholung der ewig gleichen tiraden und nicht an sachlicher diskussion.
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#24   wiener   13:24:38 | Freitag, 21. April 2006
@ m.c.
@wiener: Wieviele Nicks haben Sie eigentlich hier?
genau einen. und mir ist nicht klar, was die frage soll.
@ wienermeinung:
natürlich kann ich auch nicht für alle jugendkirchen-projekte sprechen, da ich auch nur einige persönlich kennen gelernt habe. aber auch die „kritiker“ unterscheiden ja nicht zwischen den einzelnen projekten, sondern vermischen (wie h. hecker) munter die projekte in luxemburg (was eine zeitlich begrenzte aktion war) mit limburg, frankfurt, oberhausen, wien … so als ob es eine gemeinsame aktion unter einer gemeinsamen führung wäre.
tatsächlich sind die jugendkirchen-projekte durchaus sehr unterschiedlich, was umfang, angebote etc. angeht. auch da sollte man daher differenzieren – aber differenzierung ist nicht die starke seite eines h. hecker oder anderer, die sich hier lauthals zu wort melden.
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#49   wiener   11:16:58 | Freitag, 21. April 2006
halten wir fest …
die „beweise“ von maledica lassen sich wie folgt zusammenfassen:
– da reden eh alle drüber
– eine bunte stola = regenbogen = gay = der muss doch schwul sein
– „es gibt zeugen“
– alle (außer maledica) unterstützen, decken, fördern einen einzigen sündenpfuhl = das bistum mainz
guter mann (ich nehme an, dass „maledica“ männlich ist, einer frau traue ich nämlich derartig gehässige unsachlich-ausfällige tiraden nicht zu), sie haben wirklich ein problem. aber es wäre angemessen, wenn sie uns mit ihrem rhetorisch erbrochenen (hier wie in anderen threads) nicht weiter behelligen.
übrigens: durch ständiges wiederholen und x-fache rufzeichen wird ein argument nicht besser!
oder in ihrem stil: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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#20   wiener   11:04:55 | Freitag, 21. April 2006
unappetitliche propaganda …
eigentlich ist es aufschlussreich, dass herr hecker (ein als fleißiger leserbrief-verfasser in der diözese limburg nicht unbekannter) zu so aberwitzigen „zuhälter“-hirngespinsten zuflucht nehmen muss, um jugendkirchen zu „kritisieren“.
seine sprache verrät ihn: da werden einzelne worte bewusst verdreht und missverstanden, theologen als „chefideologen“ verunglimpft, völlig unsachliche „bezüge“ hergestellt (als ob die luxemburger jugendkirche mit „popetown“ irgend etwas zu tun hätte …), ein wenig pseudo-skandal rund um „erotica“ (ein im übrigen sehr ernstes und nachdenkliches theaterstück) – dann wird alles in einen großen topf geworfen und dann mal kräftig umgerührt …
geschmacklos und unappetitlich sind aber nicht die jugendkirchen, sondern die hetzerischen schmierereien von herrn hecker. ihm geht es nicht um information oder sachliche kritik, sondern allein um polemische angriffe – für die er auf kreuz.net eine willkommene plattform findet.
bitte verschonen sie uns künftig.
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#43   wiener   12:20:48 | Donnerstag, 20. April 2006
@ maledica
hier ist jedenfalls die quelle mit zu bedenken. es ist ein ausschnitt aus einem rundbrief des „initiativkreises“ und hier kann man nicht nur von gesteigerter sensibilität, sondern geradezu von einem akribischen suchen nach möglichen oder tatsächlichen oder doch nur vermeintlichen „vergehen“ ausgehen.
in wirklichkeit war es vermutlich so, dass neben anderen bildern auch ein bild von zwei sich umarmenden männern gezeigt wurde. viel mehr dürfte nicht passiert sein, sonst wäre die skandal-meldung ja noch um einiges ausufernder. und dieses bild hat dann jemand gesehen (oder von jemandem gehört, dieser habe etwas gesehen …), der es wieder dem ik weiter getragen hat.
nur: der ik ist dafür nicht zuständig. wenn es liturgische oder andere missstände gibt, dann sind die offiziell zuständigen stellen davon in kenntnis zu setzen, die dann gegeben falls maßnahmen setzen.
eine mediale kampagne loszutreten, ist nicht nur kontraproduktiv, sondern widerspricht christlichem geist aufs ärgste. haben sie sich schon einmal überlegt, sich bei kpl. rauch für ihre gehässigen tiraden (die ja von der redaktion dankenswerter weise als solche erkannt und gelöscht wurden) zu entschuldigen?
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#41   wiener   18:56:34 | Mittwoch, 19. April 2006
wo liegt das problem?
@ res 2:
gut, der besagte kaplan macht vielerlei und setzt so manche aktivitäten im jugendseelsorge-bereich. das ist aus den links herauszulesen.
der einzige link, der ansatzweise das thema homosexualität streift, stammt aus dem ik-newsletter. auch hier scheint es die übertriebene interpretation einer bildlichen darstellung durch eine allzu besorgte seele zu sein.
fazit: kein hinweis auf den wahrheitsgehalt der erheblichen vorwürfe gegen diesen priester. aber offenbar genügend leute, die ihn mit einer fast krankhaften gehässigkeit verleumden und schlecht machen wollen. ohne fakten nennen zu wollen. aus der feigen anonymität heraus.
feine gesellschaft.
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#39   wiener   17:21:27 | Mittwoch, 19. April 2006
‘es gibt genügend zeugen …’
das kann man schnell behaupten. es macht das faktum, dass hier unbewiesene ehrabschneidende behauptungen von anonymen verhetzern (während der hier angegriffene natürlich mit vollem namen und funktion genannt wird) in die öffentlichkeit gestellt werden, aber um keinen deut besser.
übrigens: die „dezente“ andeutung, ich hätte etwas mit den hier behaupteten „mainzer ereignissen“ zu tun bzw. stünde in verbindung mit denselben, sind völlig aus der luft gegriffen. ich war noch nie in mainz, habe dies auch weiterhin nicht vor, sondern ziehe doch die schöne donaumetropole vor (alle anwesenden mainzer mögen mir verzeihen).
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#32   wiener   14:03:40 | Mittwoch, 19. April 2006
@ geist
das liegt daran, dass es den verein bei uns in österreich auch nicht gibt. man muss nicht alles kennen und wissen, was sich bei den reichsdeutschen tut ;)
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#30   wiener   13:12:26 | Mittwoch, 19. April 2006
zur aufklärung eines missverständnisses
donum vitae:
1. Instruktion der Glaubenskongregation von 1987 www.vatican.va/…20human-life_ge.html
2. Schwangerschaftskonfliktberatung de.wikipedia.org/wiki/Donum_Vitae
offenbar meint ihr beide unterschiedliches.
@ maledica:
„zensur“ ist dann angebracht, wenn verleumdung und rufmord stattfinden bzw. stattgefunden haben. du solltest dankbar sein, dass deine strafbaren äußerungen gelöscht wurden. und du solltest in dich gehen und fragen, ob das mit-dreck-um-sich-werfen tatsächlich die richtige art ist, vermeintliche oder tatsächliche missstände adäquat anzugehen.
nochmals: die kirchlichen autoritäten – die hierüber zu entscheiden haben – haben offenbar kein weihehindernis gesehen. das ist das faktum, um das es geht.
und nicht um irgendwelche anonymen verleumderischen angriffe, nicht überprüfbare behauptungen, bodenlose unterstellungen.
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#22   wiener   17:34:42 | Dienstag, 18. April 2006
@ res secundae: themenverfehlung
was genau hat „donum vitae“ mit dem vorstehenden artikel zu tun?
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#20   wiener   13:32:21 | Dienstag, 18. April 2006
@ maledica …
es verwundert dann doch, dass sie es schaffen, in ihren äußerungen noch primitiver zu werden. ich erwarte, dass die redaktion handelt:
Sie behält sich aber das Recht vor, unsachliche, unflätige, blödsinnige, beleidigende, rechtswidrige sowie dogmatisch oder moralisch bedenkliche Beiträge sowie Beiträge, die dem Ansehen des Mediums schaden, zu löschen. Beiträge, welche die Anonymität anderer Leser verletzten, werden sofort gelöscht. Nach der dritten Verfehlung wird ein fehlbarer Kommentarschreiber für einen Monat gesperrt, im Wiederholungsfall endgültig ausgeschlossen.
… und wir damit recht bald von ihren ergüssen befreit werden.
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#18   wiener   13:00:44 | Dienstag, 18. April 2006
danke an die redaktion!
danke dass sie die hetzerischen rufmord-beiträge von ‘maledica’ gelöscht haben.
Redaktion benachrichtigen Die sieben Todsünden der Traditionalisten
#3   wiener   12:27:27 | Dienstag, 18. April 2006
recht gute analyse
– stolz
– hass
– schnelles verurteilen
– skandalsucht
– ungehorsam gegenüber dem kirchlichen lehramt
– (zweck-) pessimismus
scheint jedenfalls ein kluger mann zu sein, der bischof von campos – anders als so manche vulgär-traditionalisten, die hier immer wieder das große wort führen.
man könnte noch hinzufügen:
– rufmord
– bösartigkeit
– eine (geradezu satanische) freude an fehlern und missbräuchen
– selbstzufriedenheit bis hin zu unerträglicher arroganz gegenüber papst und bischöfen
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#16   wiener   12:18:32 | Dienstag, 18. April 2006

… er hat oft genug widernatürliche Unzucht betrieben …
@ maledica: sie waren vermutlich zugegen?
übrigens: peinlich für kreuz.net, dass sie es nicht nur unterlassen, eine korrekte quellenangabe für diesen artikel zu liefern, sondern noch dazu den text anscheinend ohne jegliches korrektur-lesen per „copy&paste“ reingesetzt haben …
eine stellungnahme der redaktion zu den hier stattfindenden rufschädigungen/rufmordkampagnen steht ebenso noch aus. man darf gespannt sein ?!?
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#14   wiener   11:55:10 | Dienstag, 18. April 2006
nicht immer hilft ein bibelzitat …
Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weisen Sie es nach.
mit anderen worten: ich kann alles in die welt setzen, munter drauf los lügen, der andere muss dann schon beweisen, dass die vorwürfe nicht stimmen. ist das ihr rechtsverständnis? wenn ja, dann erübrigt sich jede weitere diskussion.
das genannte bibelzitat aus der johannes-passion sagt das genaue gegenteil: wer eine behauptung aufstellt (und das tun in dem fall maledica und andere), der hat den wahrheitsbeweis zu erbringen.
aber das lenkt von dem anlassfall ab:
ohne irgendein indiz zu benennen, wird einer person hier etwas nachgesagt (unterstellt). darum geht es. und das ist rufschädigung.
übrigens, stichwort tatsachenbeweis: offensichtlich haben die genannten personen (bischof, generalvikar, regens …) nichts gefunden, was einer priesterweihe im wege gestanden wäre. ich gehe davon aus, dass dem urteil dieses personenkreises zu trauen ist und nicht irgendwelchen anonymen schmierfinken und verleumdern.
Redaktion benachrichtigen Gesetzespositivismus
#6   wiener   11:22:25 | Dienstag, 18. April 2006
schön wäre es …
… wenn kreuz.net sich selbst wenigstens richtig zitieren würde.
im verlinkten artikel ist nämlich vor allem (vor dem hinweis auf den namentlich ungenannten „römischen moraltheologen“) folgendes zu lesen:
In Ausnahmesituationen, etwa im Drogenmilieu oder in Teilen der Welt, wo es viel Elend und sexuelle Promiskuität gebe, könne man, so Kardinal Cottier, den Gebrauch von Präservativen für „legitim“ halten. Als Beispiel nannte der Kardinal „einige Gegenden Afrikas oder Asiens“.
Allerdings, so Kardinal Cottier im Interview, dürfe das Kondom von Staaten und internationalen Organisationen keinesfalls als wichtigstes Mittel im Kampf gegen Aids angesehen werden. Kampagnen, die auf einen generellen Einsatz von Kondomen setzten, förderten die Promiskuität. Diese wiederum trage erheblich zur Ausbreitung von Aids bei. Der beste Schutz gegen die Viruserkrankung sei sexuelle Enthaltsamkeit und eheliche Treue.
Erst vor elf Tagen meinte der vatikanische „Gesundheitsminister“, Javier Kardinal Lozano Barragan, daß eine Frau beim ehelichen Geschlechtsverkehr von ihrem HIV-infizierten Ehemann den Gebrauch eines Kondoms verlangen dürfe.
Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Krankenpastoral begründete seine Position damit, daß dieser Spezialfall zum „Recht auf Selbstverteidigung“ gehöre. „Ich sehe dies als ihr Recht. Ja, sie hat das Recht, ihren Mann zu bitten, ein Kondom zu verwenden.“ Die Kirche sei stets eine Verfechterin des Selbstverteidigungsrechtes gewesen.
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#12   wiener   11:03:34 | Dienstag, 18. April 2006
@ maledica
glauben sie nicht, dass die vermeintliche „anonymität“ sie vor einer strafverfolgung schützt. was sie hier wiederholt betreiben, ist als rufschädigung zu betrachten und somit strafbar. damit ist die redaktion von kreuz.net verpflichtet, ihre personbezogenen daten herauszugeben, um eine strafverfolgung zu ermöglichen. ansonsten macht sich die redaktion selbst mitschuldig. so einfach ist das.
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#10   wiener   09:54:13 | Dienstag, 18. April 2006
…unsachliche, unflätige, blödsinnige, beleidigende, rechtswidrige … Beiträge …
@ rogade:
was sie hier schreiben (der erwähnte kaplan rauch sei praktizierend homosexuell, bricht also damit sein zölibats-versprechen) ist eine klare rufschädigung und herabwürdigung eines priesters in einem öffentlichen medium (derartiges haben übrigens in großem stil auch die nationalsozialisten von ihnen unliebsamen geistlichen behauptet). ich fordere die redaktion von kreuz.net auf, den verfasser ausfindig zu machen, und dem durch ihn geschädigten die möglichkeit zu geben, rechtliche schritte einzuleiten, bzw. fordere ich die redaktion auf, selbst derartige schritte zu setzen. es kann ja nicht im sinn der redaktion sein, dass hier unter dem deckmantel der anonymität straftaten begangen (und rufschädigung ist strafbar) werden.
@ quis ut deus:
herrliche satire, ihr beitrag – vor allem die „mackellose muttergottes“ – sie treffen köstlich den bei kreuz.net gewohnten ton – bis zur verwechselbarkeit ;)
Redaktion benachrichtigen Das Hotel Collegium Leoninum lädt zum Schmause
#14   wiener   08:28:42 | Donnerstag, 13. April 2006
hab mich am frühen morgen doch glatt verlesen …
… den Apostolaten der Priesterbruderschaft St. Pius X…
da hab ich doch glatt apostaten gelesen. ups.
übrigens: das collegium leoninum gehörte nie der diözese aachen, sondern der erzdiözese köln, die es über jahrzehnte den aachener priesteramtskandidaten für einen eher symbolischen mietpreis überlassen hat. das leoninum war ursprünglich das zweite theologenkonvikt für köln, das sich aber schon in vorkonziliarer zeit als zu groß erwiesen hat, weswegen es zu der erwähnten nutzung durch aachen gekommen ist.
es sollte ferner nicht verschwiegen werden, dass das aachener theologenkonvikt selbstverständlich weiter besteht, wenn auch in anderen räumlichkeiten. und dass es in bonn noch zwei andere priester-ausbildungsstätten gibt: das collegium albertinum und das diözesane missionskolleg redemptoris mater.
Redaktion benachrichtigen Freundschaften statt Massenmedien + …
#11   wiener   12:55:32 | Dienstag, 11. April 2006
grenze überschritten
über die serie mag man durchaus geteilter meinung sein können – prinzipiell halte ich satire für ok, solange sie nicht allzu primitiv daher kommt.
aber die vorgeschaltete werbung lässt genau das befürchten. und sie spielt – ich unterstelle: ganz bewusst – in der gleichen liga wie die mohammed-karikaturen. in der karwoche ein derartiges sujet zu schalten, ist nicht nur unsensibel, sondern eine glatte verhöhnung gläubiger christen.
ich plädiere sonst auch für große gelassenheit und hätte daher auch gegen diese serie nichts gesagt – ich muss mir das ja nicht anschauen, und es kommt so viel menschenverachtendes und widerwärtiges im tv, dass ich mit dem aufregen gar nicht mehr nachkäme – aber hier wird das christliche selbstverständnis sehr bewusst und sehr offensiv verletzt (und nicht nur die verletzung „in kauf genommen“).
und es ist jedenfalls zu unterscheiden zwischen einer serie, die sich (wenn auch niveaulos) über papst, bischöfe und vatikan lustig macht, und einer derartigen verhöhnung der person jesu christi und des kreuzes!
noch ein vorschlag an die werbe-abteilung von mtv: wenn demnächst mal wieder eine „comedy“ über den 2ten weltkrieg gesendet wird (das gabs ja schon auf diversen sendern), sollte man vielleicht mit ausgehungerten kz-häftlingen werben, die statt in die gaskammer zu gehen sich vor einem mtv-bildschirm zerkugeln vor lachen …
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#8   wiener   11:34:33 | Dienstag, 11. April 2006
popetown – mtv
was kreuz.net verschweigt:
nicht nur die deutschen bischöfe, sondern auch das hier oftmals geschmähte zdk (zentralkommitee der deutschen katholiken) findet sehr klare worte:
„Wir fordern alle Christinnen und Christen in Deutschland auf, sich unserer Forderung, dass die Serie ‘Popetown’ nicht gezeigt wird, anzuschließen“, erklärte ZdK-Präsident Hans Joachim Meyer. Außerdem sollten sie gegen die Werbung für die Zeichentrick-Satire protestieren. In der Zeitschrift „TV Today“ hatte MTV demnach mit einer ganzseitigen Anzeige unter der Überschrift „Lachen statt rumhängen“ ein leeres Kreuz gezeigt und davor Christus mit Dornenkrone und Wundmalen, der auf einem Sessel vor einem Fernseher sitzt und lacht. Laut Meyer prüft das ZdK rechtliche Schritte gegen die Werbung.
quelle: religion.orf.at
Redaktion benachrichtigen Polenreise bestätigt + …
#1   wiener   09:57:50 | Sonntag, 9. April 2006
Exkommunikationsgrund …
wie es im volksmund heißt:
„wer sonntags fastet, glaubt nicht an die auferstehung“
Redaktion benachrichtigen Kritik kommt jetzt auch aus dem Vatikan
#6   wiener   11:35:50 | Freitag, 7. April 2006
lefebvre …
(kurze frage vorab: was genau hat der exkommunizierte erzbischof eigentlich mit radio maryja zu tun?)
In Rom wird der Glaube nicht mehr bewahrt und geschützt. Rom ist nicht mehr der wahre Hüter des Glaubens!
{…}
Solange der Feind alle wichtigen Posten in der Kirche besetzt hält, oder Personen wichtige Posten bekleiden und sich von den Feinden der Kirche beeinflussen lassen, dürfen wir ihnen nicht gehorchen. Sie würden uns dazu bringen, den Glauben zu verlieren. Ich habe es bereits zu Beginn erwähnt. Der Gehorsam gegenüber dem Glauben steht an erster Stelle.
wer hats gesagt?
a) martin luther
b) hans küng
c) die am donauschiff „geweihten“ frauen
d) marcel lefebvre
möglich wäre jeder – wir sollten das publikum befragen …
Redaktion benachrichtigen Die Königstochter und der blaue Zwerg
#8   wiener   13:15:20 | Montag, 3. April 2006
kath.net
also ich bin wahrlich unverdächtig, wenn es darum geht, kath.net zu verteidigen. schließlich bin ich mit den dort verantwortlichen auch sehr oft unterschiedlicher meinung. aber zumindest sind die dort agierenden bekannt, stehen zu dem, was sie tun und sagen, und sind auch bereit, fehler einzugestehen und sie zu revidieren.
und als „kritischer denker“ kann ich dort sehr wohl meine meinung äußern und vertreten. natürlich sollte dabei ein gewisses niveau der fairness eingehalten werden. rüde beschimpfungen, polemiken und bösartige hetze kommen dort – anders als auf anderen websites – daher auch kaum vor.
Redaktion benachrichtigen Die Königstochter und der blaue Zwerg
#4   wiener   11:38:47 | Montag, 3. April 2006
ermüdend
der an lächerlichkeit kaum zu überbietende „konkurrenz“-kampf zwischen kreuz. bzw. kath.net ist ziemlich ermüdend …
kommt mir vor wie spielende kinder, die sich drum streiten, wer den größeren bagger hat (meiner ist größer – aber meiner hat die bessere schaufel – aber meiner macht mehr lärm – meiner hat größere räder …) – und ist auch genau so ernst zu nehmen.
aber zumindest decouvrierend: offenbar ist es doch das wichtigste ziel von kreuz.net, das „bessere kath.net“ zu sein.
a propos zugriffs- bzw. leserzahlen: die printmedien mit den höchsten auflagen und den meisten lesern sind nicht immer die, welche auf qualität und seriosität wert legen. so gesehen: „bild“ und „krone“ – das niveau ist durchaus auf einer stufe mit kreuz.net.
Redaktion benachrichtigen Event-Agenturen mit religiöser Färbung
#20   wiener   13:37:12 | Dienstag, 21. März 2006
zu den anwürfen
@ benedikt78:
was die einzelnen filme angeht: „good bye lenin“ thematisiert die frage nach wahrheit und lüge und das problem, ob man aus liebe und rücksichtnahme lügen darf oder vielleicht sogar muss – am beispiel einer familie in der wendezeit der ddr (daher der titel – es geht hier in keiner weise um w.i. lenin …); „mr. ibrahim und die blumen des koran“ ist mit sicherheit kein propagandafilm für den islam, sondern ein sehr guter, poetischer film über das erwachsenwerden einse jungen im paris der 50er jahre (u.a. mit omar sharif – ein sehr sehenswerter, ernster und humorvoller film); „dogma“ spielt mit vorurteilen, biblisch-christlichen versatzstücken, ist eine satire rund um (v.a. amerikanische) frömmigkeitsformen …
@ maledica:
ja, die jugendkirche wien bezeichnet die hl. messe tatsächlich als gottesdienst.
eine entgegnung auf die übrigen unsäglichkeiten erspare ich mir und dir.
Redaktion benachrichtigen Finstere Aussichten
#15   wiener   09:25:58 | Dienstag, 21. März 2006
fertiger mensch?
r. spaemann ist zuzustimmen. er denkt – auch wenn es unpopulär sein mag – die konsequenz dieses gerichtsurteils durch.
und hier im forum tritt sich munter wieder die uralte diskussion breit, ab wann ein mensch denn als solcher zu betrachten sei bzw. bis wann nicht.
mir ist bisher noch kein vernünftig nachvollziehbarer punkt nach der verschmelzung der zellkerne von ei- und samenzelle („befruchtung“) genannt worden, der nicht willkürlich gesetzt war.
mit der befruchtung aber beginnt ein linearer zielgerichteter prozess, an dessen ende ein lebensfähiger mensch steht. dieser prozess ist vorher bei weiblicher ei- und männlicher samenzelle nicht gegeben. daher besteht ab der befruchtung ein wesentlicher unterschied zu vorher. ab diesem punkt kann ich daher von einer menschlichen identität sprechen (bis zu diesem punkt kann ich meine lebensgeschichte schlüssig zurück verfolgen).
alle anderen zeitpunkte sind dagegen willkürlich gesetzt: ausbilden der großhirnrinde, verschiedene fähigkeiten (schmerzempfinden etc.), ende der natürlich möglichen zwillingsteilung …
daher: der mensch ist mensch von anfang an, d.h. ab der befruchtung, und ist somit ab diesem zeitpunkt zu schützen.
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#14   wiener   08:26:32 | Dienstag, 21. März 2006
@ hisidorus
… die Texte des Messbuchs ohne Änderungen oder Zutaten durch den Zelebranten vorgetragen werden …
es dürfte ihnen bekannt sein, dass es im messbuch eine hierarchie der texte gibt. manche sind als vorschläge gedacht („der Priester wendet sich an die gemeinde mit etwa diesen worten …“), andere sind austauschbar, wieder andere sind nicht veränderbar.
daher muss die inquisitorische frage in dieser form natürlich mit „nein“ beantwortet werden: denn es werden nicht (alle) texte des messbuchs unverändert oder ohne zutat vorgetragen.
im übrigen sollten derartige fragen bitte direkt an die zuständigen zelebranten gestellt werden und nicht in einem anonym agierenden „forum“.
Redaktion benachrichtigen „Was gibt es da zu diskutieren?“
#45   wiener   19:15:25 | Montag, 20. März 2006
@ stimme a.d.tr.
in der wiener jugendkirche gibt es kein schisma – wir stehen (im gegensatz zu herrn williamson) in voller einheit mit dem apostolischen stuhl und der römisch-katholischen kirche.
Redaktion benachrichtigen Event-Agenturen mit religiöser Färbung
#11   wiener   18:26:26 | Montag, 20. März 2006
und jetzt zur wahrheit
auf der wiener jugendkirchen-hp stehen hinweise und einladungen zu
– gottesdiensten
– fastenprojekt
– jugendgebeten
– kino-abenden

ist „maledica“ vielleicht doch mit „lügner/in“ zu übersetzen?
Redaktion benachrichtigen Event-Agenturen mit religiöser Färbung
#9   wiener   17:00:04 | Montag, 20. März 2006
@ schandmaul
die jugendkirche wien betreibt keine propaganda-seite.
Redaktion benachrichtigen Event-Agenturen mit religiöser Färbung
#4   wiener   15:37:15 | Montag, 20. März 2006
maledica …
kann man deinen nick-name treffend mit „schandmaul“ übersetzen?
Redaktion benachrichtigen „Was gibt es da zu diskutieren?“
#31   wiener   15:22:06 | Montag, 20. März 2006
williamson
so spricht ein schismatiker in reinkultur.
kein weiterer kommentar nötig – rom sollte sich wesentlicheren themen widmen als dieser besserwisserischen splittergruppe.
Redaktion benachrichtigen Event-Agenturen mit religiöser Färbung
#2   wiener   15:11:39 | Montag, 20. März 2006
schlecht recherchiert
– das copyright der bilder liegt nicht bei der katholischen jugend österreich
– die bilder zum artikel haben mit jugendkirchen nichts zu tun
– die „recherche“ ist mangelhaft: ich weiß von keiner jugendkirche, in der der tabernakel „weggeräumt“ wurde
– das programm der jugendkirchen enthält selbstverständlich die elemente des gebetes, der anbetung, der sakramente. wer anderes behauptet, hat schlecht recherchiert oder lügt.
Redaktion benachrichtigen Die Niedertracht des linken und liberalen Religionshasses steht hier zur Debatte
#39   wiener   11:05:58 | Samstag, 18. März 2006
unfug?
er rief wiederholte male dazu auf, den kirchenbeitrag nicht einzuzahlen (bzw. an andere organisationen oder ein „treuhandkonto“ zu überweisen, was faktisch auf das gleiche herauskommt) und sich dann von der kirche klagen zu lassen. selbiges kann durchaus als indirekter aufruf zum kirchenaustritt gewertet werden – da der kirche die notwendigen mittel vorenthalten werden sollen, zu deren beitrag jeder gläubige verpflichtet ist.
und ich bleibe dabei, dass ich diese agitations-tätigkeiten des herrn volksanwalts für unvereinbar mit seiner politischen funktion halte.
aber unvereinbar ist bei diesem herrn eh einiges: so gehört er – wie schon erwähnt wurde – einer schlagenden studentenverbindung an. selbiges wäre in früheren zeiten (denen herr stadler ja kirchlich eher anhängt) mit der automatischen exkommunikation verbunden gewesen.
und dass eine kampagne wie „pummerin statt muezzin“ nicht nur „immigratonskritisch“, sondern primitiv ausländerfeindlich – und sicherlich nicht christlich – ist, hat der wiener erzbischof zu recht ausgesprochen. ähnlich wie die agitation gegen ein minarett in tirol – das dortige islamische gotteshaus wird ja für die dort lebenden muslime errichtet und hat mit einwanderung absolut nichts zu tun.
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#37   wiener   16:47:55 | Freitag, 17. März 2006
@ stimme a.d. tradil.
Die FPÖ ist nicht fremdenfeindlich.
und die erde ist eine scheibe.
… und wiener ein Apostat.
zumindest rufe ich nicht – wie herr stadler – zum kirchenaustritt (der in österreich seit 140 jahren als apostasie eingestuft wird) auf und dazu, seinen kirchenbeitrag lieber einer schismatischen gruppierung zukommen zu lassen, um so der katholischen kirche zu schaden.
was man im übrigen als missbrauch seines öffentlichen amtes verstehen könnte.
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#14   wiener   16:00:06 | Mittwoch, 15. März 2006
stadler …
Die FPÖ ist nicht fremdenfeindlich.
und die erde ist eine scheibe.
Redaktion benachrichtigen Thomas von Aquin: Vorsicht
#3   wiener   19:56:51 | Samstag, 11. März 2006
@ brandenburgis: gesülze?
Schönborns Gesülze von Vertrauen ist keinen Heller wert. Es ist eitles Gewäsch.
was die worte brandenburgis’ sind, verbietet die höflichkeit zu benennen.
aber eins sind sie auf jeden fall: unnötig, despektierlich und entbehrlich. bitte verschonen sie und künftig.
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#89   wiener   13:53:27 | Freitag, 10. März 2006
den teufel an die wand malen…
es gibt nun einmal zeitgenossen, die ständig und überall den teufel am werk sehen wollen. und wenn dies nicht so ist, malen sie ihn eben an die wand, um ihn wieder sehen zu können.
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#77   wiener   09:11:22 | Sonntag, 5. März 2006
@ sedia: wiederholte lügen bleiben falsch!
Mir ist bekannt, dass dieser ach so wunderbare aus Köln (!) entlaufene (?) Jugendpfarrer z.B. mehrmals im Vorfeld des Weltjugenttages öffentlich geäußert hat, dass die Jugendlichen sich nicht von diesem Papst-Spektakel einwickeln lassen bzw. manipulieren lassen sollen. Sie sollten ihre eigenen Gedanken zur Kirche haben.
schön, dass es ihnen bekannt ist. wo und wann soll er das gesagt haben? ihre behauptungen sind einfach verleumderisch und unwahr.
besagter jugendseelsorger war selbstverständlich in köln beim wjt mit einer gruppe wiener jugendlicher dabei, derartige äußerungen im vorfeld des wjt gab es nicht.
nehmen sie die verleumderischen aussagen daher gefälligst zurück!
ich würde ihnen dies ja in einem persönlichen mail mitteilen, aber diese möglichkeit haben sie ja – wie viele andere hetz-prediger hier – deaktiviert. sie werden wissen, warum.
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#70   wiener   23:05:25 | Samstag, 4. März 2006
ich lege wert darauf …
… festzustellen, dass ich keine gültig gefeierte katholische messe als „hocus pocus“ oder „kasperltheater“ bezeichnet haben möchte.
und die fff-messen waren und sind gültig und würdig gefeierte heilige messen.
vielleicht sollte auch noch deutlich gesagt werden, dass fff überhaupt keinen absolutheitsanspruch erhebt. niemand behauptet, dass nun alle messen in dieser form gefeiert werden sollen. aber ich bitte darum, diese messen einmal als das zu akzeptieren, was sie sind: gottesdienste, die für viele jugendliche einen (neuen) zugang zur kirche ermöglichen, den diese sonst nicht hätten.
und ich fordere dazu auf, die unsäglichen unterstellungen und aus der luft gegriffenen vorwürfe (showeinlagen?), die noch nicht einmal vor persönlichen diffamierungen (verunglimpfung und beleidigung des wiener jugendseelsorgers) haltmachen, zu beenden.
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#66   wiener   22:05:30 | Samstag, 4. März 2006
@ michael m.
1. es sind genau 2 kelche verwendet worden, nicht 20 (!?).
2. es handelt sich um eine ganz normale wiener pfarrkirche.
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#57   wiener   15:06:52 | Samstag, 4. März 2006
in ermangelung sachlicher argumente …
… beginnt man jetzt einen der beteiligten aufs korn zu nehmen.
erbärmliche strategie.
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#55   wiener   14:48:16 | Samstag, 4. März 2006
@ sedia: was sie sagen ist unwahr.
Der links im Bild abgebildete Jugenpfarrer ist nach eigener Aussage nicht aus dem Bistum Wien. In seinem Heimatbistum habe er keine Zukunft gesehen (ach – warum nur?!?). Als Jugendpfarrer kann er ja jetzt in Wien seine „Dienste“ anbieten. Das Schönborn-Bistum wird auch immer mehr zu einem arroganten Wiener-Schmä-Zirkus, der lässig abwinkend alles, was recht ist, abschmettert, und in anderen Bistümern Abgelehnte aufnimmt.
nun zur wahrheit:
der vikariats-jugendseelsorger des vikariates wien-stadt ist priester der erzdiözese wien (und wurde in wien für diese diözese geweiht). dass er gebürtiger deutscher ist, stimmt. und er unterhält weiterhin sehr gute beziehungen in die erzdiözese köln, seine heimatdiözese.
woher sie die aussage nehmen, „er habe in seinem heimatbistum keine zukunft gesehen“, ist mir schleierhaft. sie entspricht jedoch sicher nicht den tatsachen.
der genannte priester ist in seiner heimat-diözese nicht „abgelehnt“ worden. wer anderes behauptet, sagt die unwahrheit. wahr ist vielmehr, dass er während seines promotionsstudiums in wien aus freien stücken und in absprache mit den zuständigen stellen die entscheidung getroffen hat, in wien zu bleiben.
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#49   wiener   14:01:29 | Samstag, 4. März 2006
@ sulpicius
ich halte fest:
– sie können keine konkreten missbräuche nennen.
– sie sprechen den beteiligten grundsätzlich das verständnis der liturgie ab.
– sie verweigern eine diskussion dazu.
jeder kann sich darüber ein eigenes bild machen.
ich halte ferner fest:
– objektiv liegt ein liturgischer missbrauch weder formal noch substantiell vor.
– andere behauptungen entsprechen nicht der wahrheit.
– somit sind andere (unbewiesene und unbeweisbare) behauptungen verleumdungen und unterstellungen.
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#47   wiener   12:44:13 | Samstag, 4. März 2006
„keks“?
das verwendete brot wurde den liturgischen vorschriften gemäß gebacken.
um vermeidbare brösel zu vermeiden, wurde bis auf die vorzeige-hostie das brot vor dem gottesdienst geteilt und in dieser form konsekriert.
damit dürfte dieser vorwurf („keks“) hoffentlich bereinigt sein.
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#45   wiener   12:27:20 | Samstag, 4. März 2006
dann bitte konkret
Nun, ich würde sagen, diese Priester verleumden ihr Amt aufgrund dieser „liturgischen“ Taten selber. Und wer hier wohl die heiligste Eucharistie durch seine „liturgischen“ Handlungen durch den Schmutz zieht?
dann bitte ich um konkrete punkte, wo die heilige messe, die vor 2 wochen in der wiener pfarrkirche cyrill und method gefeiert wurde, liturgische missbräuche enthalten haben soll.
aber nicht wieder mit unsäglichen „freimaurer“-märchen und lächerlichen „satanisten“-schwafeleien kommen.
ich halte – als einer der mitfeiernden – fest, dass die liturgie korrekt und ohne liturgischen missbrauch gefeiert wurde.
wer anderes behauptet, ist in der beweispflicht – und hier reichen phantasievolle spekulationen nicht aus!
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#43   wiener   12:12:01 | Samstag, 4. März 2006
@ katholika: „nur englisch“?
wie kommen sie auf die idee, dass bei fff-messen „nur englisch“ gesungen (gesprochen?) würde? das ist schlicht und einfach nicht der fall.
die lieder waren teils deutsch, teils englisch, teils hebräisch (halleluja …).
allerdings ist es so, dass wir die lieder nach ihren inhalten aussuchen, und nicht primär nach der sprache (und oft ist die deutsche übersetzung eines original englischsprachigen liedes schlecht gelungen).
im übrigen kann ich der impliziten these, dass „gott englisch nicht versteht“, auch nicht zustimmen:
Lobet den Herrn, alle Völker, preist ihn, alle Nationen! (Ps 117)
Singet dem Herrn ein neues Lied, singt dem Herrn, alle Länder der Erde! (Ps 96)
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#40   wiener   11:41:06 | Samstag, 4. März 2006
ein beitrag zu sachlicher information:
So einmal im Jahr kann man damit schon eine Kirche füllen, weil es eben Fun ist für die Jugendlichen. Würde man das aber jede Woche anbieten, dann sähe es wohl anders aus.
die fff-messen finden derzeit monatlich in jeweils einer anderen kirche in einer region wiens statt, für die ein lokales gestaltungsteam zuständig ist, und es kommen regelmäßig um die 1000 mitfeiernde.
also: nicht nur ein mal jährlich, und ein gottesdienst-angebot, dass zuspruch findet (meist stellt sich heraus, dass die kirchen zu klein sind für die vielen, die mitfeiern wollen – ein phänomen, das in wien sonst selten anzutreffen ist).
zudem gibt es – neben fff – noch eine ganze reihe pfarrlicher jugendmessen, die ebenfalls zu einem fixen bestandteil des gottesdienstlichen angebotes in wien geworden sind und die sonntag für sonntag gut angenommen werden.
was die unsäglichen unterstellungen und verdächtigungen angeht, die hier zum teil geäußert werden (bis hin zu „satanistischen ritualen“ …): ich habe keine ahnung, welcher wirren phantasie derartige deutungen einfallen, aber wenn es sachlich nichts zu kritisieren gibt, muss man sich halt irgendetwas zusammenphantasieren. hier wäre jeder kommentar zu viel.
nur eines: überlegt einmal, wen ihr hier angreift und verleumdet (priester) und was ihr in den schmutz zieht (die heiligste eucharistie) und dann überlegt euch nochmals die wortwahl.
Redaktion benachrichtigen Der Pfarrer kann gehen
#14   wiener   10:32:00 | Freitag, 3. März 2006
@ petrus2
ist ihr beitrag als aufruf zur apostasie zu verstehen?
Redaktion benachrichtigen Was ist mit den Mißhandlungen an deutschen Schulen?
#21   wiener   09:57:39 | Donnerstag, 2. März 2006
kompetent?
pardon, aber es hat schon seinen grund dass die sekretärin einer schule nicht zum pädagogischen personal gehört. sie hat einen aller ehren werten und wichtigen beruf, ist aber auf dem gebiet der pädagogik nun einmal amateurin. und wenn sie ihren eigenen sohn als beispiel bringt …
ich lasse mich ja von einer pfarrsekretärin oder dem mesner auch nicht unbedingt theologisch beraten. obwohl beide wichtige berufe ausüben.
Redaktion benachrichtigen Die Todesstunde naht + …
#1   wiener   09:26:56 | Montag, 27. Februar 2006
höchst aktuell
na da sind wir ja wieder ganz aktuell: die besagte werbung hing – wenn ich mich recht erinnere – vor drei jahren am turm des stephansdoms. mittlerweile wurde darüber schon lang und breit diskutiert, zum teil heftig polemisiert, und die jetzigen werbesujets sind deutlich dezenter (und auch kleiner) als die ersten plakate.
aber schön, dass kreuz.net jetzt auch darauf kommt.
könnte ja auch damit zusammen hängen, dass man gerade den dompfarrer gern und heftig anschießt …
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#79   wiener   14:38:33 | Samstag, 18. Februar 2006
@ sünder
warum immer derart primitiv-beleidigende antworten? versuchen sie es mal mit nachvollziehbaren argumenten, dann klappts auch mit der diskussionskultur …
Das, was du in deiner Scheinheiligkeit gutheißt und in Klammern setzt, ist aber gerade das Furchtbare. Das darf es nicht geben.
im klartext: gewalt hat immer vorsätzlich und geplant eingesetzt zu werden?!?
(im übrigen bin ich mir absolut sicher, dass auch niemand von der betreffenden realschule dieser äußerung von ihnen beipflichten würde – immerhin wurde der lehrer genau deshalb gekündigt)
Im übrigen trifft auf dich leider genau das zu, was ich unten geschrieben habe.
mir ist nicht wirklich klar, was genau damit gemeint ist. ich vermute, sonst auch niemandem.
Ich glaube nicht, daß du ein Priester bist.
dann eben nicht.
mein bischof ist aber anderer meinung.
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#77   wiener   13:55:11 | Samstag, 18. Februar 2006
@ sünder
au weh, sie scheinen ja wirklich probleme zu haben …
aber bei aller fassungslosigkeit über ihre unsäglichkeiten doch eine kurze replik:
Ach, wir sind ja so gut und aufgeklärt. Wir schlagen unsere Kinder nicht. Eheprobleme werden bei uns ruhig ausdiskutiert.
ja, herr sünder. so macht man das unter zivilisierten und kultivierten menschen:
– verzicht auf (körperliche und seelische) gewalt als erziehungsmethode (von der einmal im affekt ausgerutschten hand redet ja niemand)
– probleme zwischen erwachsenen (etwa eheleuten) sollten tatsächlich auf dem weg der diskussion und des dialogs zu lösen versucht werden, nötigenfalls unter mithilfe von dritten. die von ihnen in einem anderen beitrag angesprochene körperliche gewalt gegen den ehepartner ist völlig indiskutabel und gott sei dank inzwischen auch strafbar. als priester empfehle ich frauen, die von ihrem mann geschlagen werden, die sofortige trennung.
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#75   wiener   11:17:25 | Samstag, 18. Februar 2006
@ gatte
Sie sind durch und parteiisch, was Ihnen auch zusteht.
parteiisch? ja, sicher. weil ich der meinung bin, dass ein schlag eines lehrers gegen einen schüler ein fehlverhalten ist, egal ob er von einem traditionalisten, einem marxisten, einem atheisten, einem christen, einem protestanten oder einem katholiken geführt wurde. da ergreife ich eindeutig partei gegen den schlagenden.
und wenn hier immer wieder sogar davon die rede ist, dass es ein „recht auf körperliche züchtigung“ von kindern, ehefrauen etc. geben soll, dann kann ich nicht „unparteiisch“ sein.
Nur ersparen Sie mir und uns die Scheinheiligkeit von wegen „arme Kinder, arme Schüler“ usw.
warum scheinheiligkeit?
das gegenteil ist wahr: einer sachlichen diskussion wäre es nur förderlich, wenn die ganzen fsspx-apologeten ihr selbstmitleidtriefendes „alle welt verfolgt uns arme opfer“-lied nicht mehr singen würde. denn genau das könnte man scheinheilig nennen.
Sie haben keine Kinder, damit keine Ahnung von täglicher Erziehungsarbeit und eine ideologische Aversion gegenüber FSSPX.
1. ja, ich habe keine kinder
2. ich habe ahnung von erziehungsarbeit und weiß vor allem, wo die grenzen liegen.
3. ideologische aversion liegt sicher nicht bei mir.
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#71   wiener   09:23:04 | Samstag, 18. Februar 2006
@ ketelhohn
wiener: »wenn du (deine) kinder lieber schlagen lässt hoffe ich, dass du keine eigenen in die welt setzt.«
Bisher erst dreie, noch klein. Aber das genügt mir schon, zu wissen, wovon ich rede. Im Gegensatz zu Ihnen, der Sie wohl eher in andern Gefilden herumwienern.
als priester habe ich selbstverständlich keine eigenen kinder, aber ich stehe lang genug in der kirchlichen (und z.t. schulischen) kinder- und jugendarbeit, um hier einen einblick zu haben. übrigens auch von kindern/jugendlichen, die körperlich misshandelt wurden – meist in der eigenen familie durch „liebevolle“ eltern. genug jedenfalls, um zu wissen, dass der einsatz körperlicher gewalt immer eine kapitulation der autorität darstellt, diese also gerade desavouiert und nicht etwa untermauert.
die grundlage von autorität ist respekt vor der person, nicht angst vor strafe. letzteres ist – wie schon ausgeführt – reinstes faustrecht und gilt genau so lang, bis der geschlagene stärker wird als der schläger.
ps: es ist nur mehr peinlich, wie sich hier manche in die opferrolle hineinjammern. da ist die rede von kulturkampf, kirchenverfolgung, attacke auf christliche familien … merkt ihr eigentlich nicht, wie lächerlich dieses herumgeseiere wirkt und welches bild es u.a. auf den schulträger wirft?
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#52   wiener   16:41:49 | Freitag, 17. Februar 2006
autorität
autorität gründet sich sicher nicht auf körperlichen gewalteinsatz oder körperliche überlegenheit. das wäre das reinste faustrecht oder recht des stärkeren.
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#36   wiener   14:05:06 | Freitag, 17. Februar 2006
na ja …
@ richard:
ich habe nicht von autorität gesprochen (die es natürlich geben muss), sondern von angewandter gewalt. dass hier ein unterschied besteht (bestehen sollte), muss ich ja nicht weiter ausführen. jemand, der eine wirkliche autoritätsperson ist, muss keine gewalt anwenden.
und ich zumindest traue lehrern (auch wenn sie der fsspx nahestehen) ein reflektierteres verhalten zu als „höheren primaten“ ;)
@ stimme tradi:
ich weiß nicht, worüber ich mehr lachen soll: die unverschämtheit oder unsachlichkeit der beiträge.
@ sünder:
darf ich das als plädoyer für gewalt in der ehe und in der schule interpretieren? sie müssen ein ziemliches würschtl sein, wenn sie ihr „patriarchat“ in ihre frau hineinprügeln müssen …
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#29   wiener   13:35:03 | Freitag, 17. Februar 2006
was soll das?
warum beleidigen?
weil wieder einmal argumente fehlen?
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#27   wiener   13:19:51 | Freitag, 17. Februar 2006
@ richard
Wir sollten diesem unmenschlichen, marxistischen Schwachsinn der absoluten „Gewaltfreiheit“ nicht nachgeben, denn dann ziehen wir tatsächlich gewaltbereite Monster und Terroristen groß.
völlig klar: durch lehrer und andere „autoritätspersonen“ angewandte gewalt führt zur gewaltlosigkeit, der verzicht auf körperliche gewalt führt zur gewaltbereitschaft. das hat „die verhaltensforschung“ festgestellt … ???
ich habe erfahrung als seelsorger in der kinder- und jugendarbeit und auch als hauptschullehrer. körperliche gewalt bzw. bestrafung kommt absolut nicht in frage und wäre für mich ein zeichen völliger emotionaler überforderung bzw. hilflosigkeit. beides qualifiziert nicht zur arbeit mit schülern bzw. jugendlichen. und wenn es offensichtlich wiederholt zu derartigen übergriffen gekommen ist (die immerhin zu einer anfrage im landtag geführt hat!), dann scheinen konsequenzen unabdingbar zu sein.
ps: damit es auch der letzte versteht: das alles hat mit fsspx nichts zu tun, sondern gilt für jede schule und jeden schulträger!
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#31   wiener   12:19:55 | Freitag, 17. Februar 2006
@ athanasius
Haben Sie sich schon mal untersuchen lassen wegen Schizophrenie?
wer keine argumente hat, wird beleidigend.
hier wäre jeder weitere kommentar zu viel.
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#22   wiener   12:16:30 | Freitag, 17. Februar 2006
„hass“, „böser wille“ ???
Sie sind offensichtlich bösen Willens.
bösen willens? weil hier meine aussagen verdreht werden? weil ich anderer meinung bin? weil ich gewalt – unbesehen von wem sie ausgeht – nicht für einen legitimen weg der pädagogik halte?
In dieser Schule wird nicht „geschlagen“.
quod erat demonstrandum. daher laufen ja auch ermittlungsverfahren. darum werden lehrer suspendiert. alles nur aus bösem willen. klar.
Es soll Ihnen sehr klar sein (und das ist es auch, aber Ihr Hass gegen die FSSPX reizt Sie zu Hetze an), dass diese Schule das Schlagen von Kindern untersagt.
ich hasse die piusbrüder nicht. ich hasse überhaupt sehr wenige menschen.
richtigzustellen wäre: nicht die schule untersagt es, kinder zu schlagen, sondern recht und gesetz.
Sie hat sogar einen Lehrer wegen zweimaligen Vergehens gefeuert. Lesen Sie das noch mal.
ich dachte, an dieser schule würde nicht geschlagen? oder doch? oder wie?
„Sind zu schliessen“
Ja, Sie wollen einfach, dass der Römisch-katholischen Priesterbruderschaft St. Pius X. finanziellen Schaden angetan werden, da Sie vor Ihrem Hass nicht wissen wie anzufangen mit Beschimpfungen.
fsspx ist hier nicht das thema.
daher nochmals: der grundsatz, dass eine schule, an der es wiederholt zu körperlicher gewalt von lehrern gegen schüler kommt, zu schließen ist, gilt völlig unabhängig vom betreiber dieser schule.
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#26   wiener   11:23:55 | Freitag, 17. Februar 2006
halten wir fest
einen „beachvolleyball-wettkampf“ in jugendkirchen hat es nicht gegeben. daher werde ich dazu nicht stellung nehmen.
zum skater-event in der oberhausener jugendkirche – übrigens eine aktion die schon vier jahre zurück liegt – gibt es rund um die dortige jugendkirche schon eine reichhaltige dokumentation und diskussion. ich bitte dies mit den dortigen verantwortlichen zu klären bzw. sich einfach zunächst einmal darüber zu informieren, was hier tatsächlich stattgefunden hat.
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#15   wiener   11:09:50 | Freitag, 17. Februar 2006
@ schwachsinn
also das muss man dir lassen, im missverstehen-wollen hast du einen preis verdient.
es ging ja wohl vollkommen eindeutig bisher um das thema, dass lehrer schüler schlagen. dieses ist eindeutig verboten (auch wenn leute wie ketelhohn gern prügelnde lehrer hätten, die eigenes erziehungs-versagen kompensieren).
mir jetzt zu unterstellen, ich hätte gesagt, dass jede schule mit gewaltproblemen zwischen schülern (die ernst sind und denen begegnet werden muss) geschlossen werden soll, hat mit dem bisher (u.a. von mir) gesagten ja nun überhaupt nichts zu tun.
aber um auf dieses (im grunde peinliche) ablenkungsmanöver einzugehen:
wie hätte die direktorin deiner meinung nach reagieren sollen? die belästigenden jugendlichen verprügeln? oder was genau hat das von dir gebrachte beispiel sonst mit dem thema zu tun?
Redaktion benachrichtigen 40 Tonnen Sand im Kirchenraum
#24   wiener   10:51:03 | Freitag, 17. Februar 2006
wo denn bitte schön?
Sie mögen bitteschön mal auslegen, was an einer Beachvolleyball-Wettkampf in einer geweihten Kirche so katholisch ist?
wenn sie mir mitteilen, wo es so etwas angeblich gegeben haben soll, dann könnte man eventuell darüber reden. die jugendkirchen-projekte, die ich kenne, haben derartiges bisher nicht gemacht und es ist meines wissens auch nicht geplant. was soll also diese unnötige polemik?
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#13   wiener   10:46:27 | Freitag, 17. Februar 2006
@ perversion
Ich erwarte von einem Lehrer, daß er meinen Kindern auch eine Ohrfeige haut, wenn sie es verdient haben.
dann solltest du dir lieber einen privaten folterknecht anschaffen.
das ist ja nur mehr unsäglich was du hier ablässt.
ich erwarte von einem lehrer, dass er die schüler respekt, achtung und gewaltlosigkeit lehrt und zwar vor allem durch das eigene glaubwürdige vorleben.
wenn du (deine) kinder lieber schlagen lässt hoffe ich, dass du keine eigenen in die welt setzt.
@ all:
wogegen ich mich gewendet habe, ist die völlig unzusammenhängende verbindung zwischen schlagenden lehrern und abtreibung. das eine hat mit dem anderen nämlich genau nichts zu tun. sonst müsste man ja die von mir sarkastisch gebrachten schlüssse ziehen. das zeigt ja gerade die absurdität, hier auf biegen und brechen einen „zusammenhang“ konstruieren zu wollen.
nochmals: schulen, in denen geschlagen wird (und es geht hier nicht nur um zwei ohrfeigen), sind zu schließen. egal wer sie betreibt.
wenn sich die piusbrüder jetzt nicht entblöden, dass als ideologische hetze gegen sie zu bezeichnen bzw. sich selbst zu märtyrern hochstilisieren wollen, ist dies das typische verhalten von tätern, die sich selbst zu opfern machen wollen. ein einbrecher, der verfolgt wird, wäre demnach auch ein opfer staatlicher willkür …
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#6   wiener   09:51:50 | Freitag, 17. Februar 2006
abstoßend
Eine Person, welche die Schule persönlich kennt, erklärte vor ‘kreuz.net’, daß es in keiner Weise um schwerwiegende Vorfälle gehe. Die Situation sei auch völlig widersprüchlich:
„Wäre der geohrfeigte Schüler vor 16 Jahren abgetrieben worden, hätten das die gleichen Kreise, die heute von »Mißhandlung« reden, als »Menschenrecht seiner Mutter« und »Errungenschaft der modernen Gesellschaft« gepriesen.“
eine – natürlich anonyme – „person“ „erklärt“ dem – natürlich anonymen – „kreuz.net“ etwas:
der bursche soll froh sein, dass man ihn verprügeln kann, denn das heißt ja, dass er noch lebt und nicht abgetrieben wurde … (!?!)
dazu fällt einem wirklich nichts mehr ein: dümmerer schwachsinn wurde selbst auf kreuz.net (!) selten verbreitet. gratulation, dass man immer noch tiefer sinken kann.
welche schlüsse sollen aus diesem – tatsächlich haarsträubenden – „vergleich“ gezogen werden:
1. wer kinder schlägt, ist gegen abtreibung (also wollen wir alle unsere kinder kräftig prügeln)
2. wer kinder abtreibt, schlägt sie nicht (?!?)
3. wer kinder nicht schlägt, ist für die abtreibung (???)
[v.d.Red.zens.]
und übrigens: eine schule, in der es wiederholte male zu derartigen gesetzes-überschreitungen kommt (und das ist die körperliche bestrafung nun einmal) wird ganz zu recht zugesperrt – piusbrüder hin oder her.
wer das jetzt als „kampagne gegen die armen piusbrüder“ darstellt, macht sich nur mehr lächerlich.
Redaktion benachrichtigen 40 Tonnen Sand im Kirchenraum
#20   wiener   09:41:06 | Freitag, 17. Februar 2006

herr evelin,
wenn das einzige, was ihnen einfällt, argumente (?) – pardon: beflegelungen – ad hominem sind, dann hätte ich einen besseren vorschlag, wer schweigen und sich nicht weiter verbreitern soll.
Redaktion benachrichtigen 40 Tonnen Sand im Kirchenraum
#18   wiener   09:21:55 | Freitag, 17. Februar 2006
zum gähnen
es ist mittlerweile nur mehr zum gähnen langweilig, mit welcher manie sich „kreuz.net“ über innovative pastorale projekte „ausbreitet“.
meiner beobachtung nach ergeben sich genau vier themenbereiche, die kreuz.net immer wieder aufwärmt:
– (unangefochten an erster stelle) homosexualität (psychologen hätten ihre freude daran, wie besessen kreuz.net von schwulen ist)
– abtreibung (ein wichtiges, aber längst nicht das einzige thema)
– jugendkirchen und jugendliturgie (ist natürlich als völlig böse abzulehnen, auch wenn man sich nicht die mühe macht, sauber zu recherchieren)
– piusbrüder als einzige bewahrer des glaubens und als rettungsboot für die böse abgefallene papst-kirche
ich wette, dass von 100 artikeln etwa 80 diesen vier themen zuzuordnen sind.
schön garniert mit unwahrheiten, denunziationen, anpatzungen, unbewiesenen vorwürfen – und das ganze gern unter der völligen anonymität.
peinlich. langweilig. verzichtbar.
hawediehre
Redaktion benachrichtigen Der Tod eines Unmenschen
#3   wiener   17:45:33 | Mittwoch, 15. Februar 2006
Sie möge ruhen in Frieden
Beten wir für die Verstorbene.
Nur über einen Absatz im Artikel bin ich beim Lesen etwas gestolpert:
Karin Struck entschied sich gegen eine Operation. Wenn überhaupt, dann sollte die Krankheit durch natürliche Mittel oder durch ein Eingreifen des Herrn geheilt werden.
Warum soll ein „Eingreifen des Herrn“ nicht durch eine erfolgreiche Operation möglich sein? Es ist doch genau so gut möglich (vielleicht sogar wahrscheinlicher), dass Gott die geübte Hand eines Chirurgen unterstützt und auf diese Wesie eingreift, oder irre ich mich da? Bzw. würde das bedeuten, dass diejenigen Kranken, die sich auf die ärztliche Heilkunst verlassen, weniger stark im Glauben sind? Ich vermute, dass diese Interpretation nicht im Sinne des Autors ist, aber sie wird durch den zitierten Satz zumindest möglich.
Redaktion benachrichtigen Erneuerung oder Komödie?
#46   wiener   12:39:32 | Sonntag, 12. Februar 2006
@ asteriskus
Nachdem ich einige Vertreter dieser Gattung kennenlernen durfte/musste, bin ich zum Gebet für diese Menschen übergegangen.
„ …sondern erlöse uns von DEM Übel.“ ;-)
Ich hoffe, Gott wird mir das verzeihen.
dass es hier um den (auch nicht näher begründeten) wunsch nach abschaffung des berufes der/des pastoralassistentin/ten geht, ist diesem zitat nicht anzumerken:
„gebet für diese menschen – erlöse uns“.
zumindest eine entschuldigung dafür wäre angemessen.
Redaktion benachrichtigen Erneuerung oder Komödie?
#43   wiener   09:45:18 | Sonntag, 12. Februar 2006
@ asteriskus
Ich hoffe, Gott wird mir das verzeihen.
was soll gott verzeihen? dass sie menschen derart hassen, dass sie von ihnen „erlöst“ werden wollen? dass sie menschen als „das übel“ bezeichnen?
ist das eigentlich schlimmer, als einen anderen als „gottloser narr“ zu bezeichnen?
sei mir nicht böse, aber solche äußerungen zu setzen und dann auch noch darauf zu spekulieren, dass man ja quasi „mit gott einer meinung“ sei, ist nicht originell, sondern primitiv, beleidigend und ganz nebenbei eine gotteslästerung.
Redaktion benachrichtigen Was hat Mission mit der Schuldenfrage zu tun?
#1   wiener   11:27:40 | Donnerstag, 2. Februar 2006
selbstzitation …
schön wenn sich ein autor gleich selbst als experten zitiert …
Redaktion benachrichtigen Ein homosexueller Papst?
#22   wiener   20:06:48 | Samstag, 28. Januar 2006
gleich zu gleich gesellt sich
kreuz.net und bild – da haben sich ja zwei machwerke gleicher seriosität und gleichen niveaus gefunden.
Redaktion benachrichtigen Unter dem Druck der Genossen
#7   wiener   10:21:19 | Samstag, 28. Januar 2006
@ knecht
gibt es hier einen wettbewerb, wer öfter „homo“ schreibt? weiß nicht, ob du den gewinnst oder kreuz.net …
aber als meine beteiligung dazu:
gibt es hier einen [homo]wettbewerb, wer [homo]öfter [homo]homo schreibt? weiß nicht, ob [homo]du den [homo]gewinnst oder [homo]kreuz.[homo]net.
Redaktion benachrichtigen Kandidat für Homo-Orden wirft Bischof Kinderlosigkeit vor
#8   wiener   09:48:31 | Freitag, 27. Januar 2006
klärung
Das katholische Büro in Stuttgart – die Verbindungsstelle zwischen Politik und Diözesen in Baden-Württemberg – betonte unterdessen, daß es bereits „vor längerer Zeit ein klärendes Gespräch“ zwischen Mons. Fürst und Minister Renner gegeben habe.
damit sollte die sache doch gegessen sein. warum jetzt – monate später – ein „skandal“ draus gemacht werden soll? wir werden es wohl nie erfahren …
Redaktion benachrichtigen Betrachtet der Vatikan die Kinderabtreibung als einen Glücksfall?
#14   wiener   18:04:37 | Donnerstag, 26. Januar 2006
@ evelin. deren gatte oder wer dies auch immer sei
Deswegen betonte ich: Wer die Lehre vom Limbus Puerorum ablehnt, um die sofortige Aufnahme von unschuldig ungetauften Kindern in den Himmel zu behaupten, der hat sich in Wirklichkeit sogleich an mehreren Dogmen der Hl. Kirche vergangen und ist als Irrlehrer anzusehen.
Das gilt jedenfalls schon für Cardinal Schönborn. Wir werden sehen, ob es auch für Papst Benedikt XVI. gilt. Seit der Beschleunigung der Eiligsprechung (von Heiligsprechung im traditionellen Sinne kann man nicht mehr sprechen) für JoPaII. und seiner ausgesuchten Betonung der häretischen V2-Texte Nostra Aetate, Dignitatis Humanae etc. bin ich ausgesprochen pessimistisch.
das unfehlbare lehramt, das ja bekanntlich in der person des gatten der e. auftritt und sonst nirgends mehr, hat nunmehr fesgestellt, dass kardinal schönborn und vermutlich auch der hl. vater häretiker sind.
kommt das irgendwem vielleicht nicht lächerlich vor???
Redaktion benachrichtigen Ob freudig oder gequält
#8   wiener   18:00:32 | Donnerstag, 26. Januar 2006
@ athanasius
Ein treuer Katholik steht vor der schwierigen Wahl einen nichtkatholischen Ritus zu besuchen oder nicht. Ich wähle letzteres. Ohne Kompromiss.
und das ist dann ja wohl auch bequemer gar nicht zu gehen …
Redaktion benachrichtigen Betrachtet der Vatikan die Kinderabtreibung als einen Glücksfall?
#7   wiener   12:19:50 | Donnerstag, 26. Januar 2006
@ evelin, deren gatte oder wer auch immer
mit der gleichen logik müsste ich mich vor dem beichtstuhl aufstellen und alle, die heraus kommen, erschießen – aus liebe, damit sie sicher in den himmel kommen.
merken sie nicht, wie blödsinnig und abartig ihre vor- (unter-)stellungen sind???
Redaktion benachrichtigen Die ersten verheirateten Diakone
#5   wiener   12:06:57 | Sonntag, 22. Januar 2006
diakonat und zölibat
Wird man Verheirateter zum Standigen Diakon geweiht, wird ein Zolibatsversprechen dahingehend erwartet, daß man dem Tod der Ehefrau nicht nochmals heiratet.
dass dies erwartet wird und es auch allgemeiner usus ist, ist klar. allerdings geben die verheirateten ständigen diakone bei der weihe eben kein feierliches zölibatsversprechen ab, wahrend die unverheirateten ständigen diakone dies tun. ich war vor einiger zeit bei einem diakonats-weihegottesdienst dabei, wo beide „arten“ ständiger diakone dabei waren.
während der unverheiratete den zölibat versprach, haben bei den verheirateten die ehefrauen ihr einverständnis zu dieser weihe feierlich erklärt. ein beeindruckender moment übrigens.
Redaktion benachrichtigen Die ersten verheirateten Diakone
#2   wiener   11:33:29 | Sonntag, 22. Januar 2006
irgend jemand hat da schlecht recherchiert …
1. diakone sind keine laien, sondern gehören natürlich dem weihe-klerus an.
2. deshalb sind diakone, die – ganz ihrem auftrag und charisma gemäß – die kommunion zu den gläubigen bringen bzw. diese in der messe austeilen, keine „laien“ (im gegensatz zu akolythen und beauftragten kommunionspendern, deren dienst damit nicht geschmälert werden soll).
3. verheiratete männer, die die diakonenweihe empfangen, legen natürlich kein zölibatsversprechen ab.
4. der ständige diakonat wurde nicht erst 1983 „von rom“ wieder eingeführt, sondern durch das zweite vatikanische konzil. die ersten weihen ständiger diakone gab es bereits kurz nach ende des konzils (gemäß dem motu proprio „sacrum diaconatus ordinem“ über die erneuerung des ständigen diakonats vom 18.06.1967): am 28.04.1968 erfolgte die erste weihe ständiger diakone in der lateinischen kirche durch den kölner weihbischof augustinus frotz im auftrag des damaligen kölner erzbischofs joseph kardinal frings.
Redaktion benachrichtigen Wer untergräbt die Autorität von Benedikt XVI.?
#1   wiener   10:32:01 | Donnerstag, 19. Januar 2006
wer untergräbt die autorität von benedikt XVI.?
ganz klar: kreuz.net
Redaktion benachrichtigen „Die Kirche wird auch g’scheiter“
#23   wiener   15:30:35 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@ zwobbel
Mir sagte jemand, daß es sich bei „guter Rutsch“ um eine Verwünschung handeln soll. Stimmt das?
nein.
rosh-ha-shana ist das jüdische neujahrsfest. „an guadn rosh“ war die jiddish-wienerische form des neujahrswunsches. und aus dem wort „rosh“ wurde der „rutsch“. also ein guter wunsch, nichts weiter. und mit (aus-) „rutschen“ hat das nicht das geringste zu tun.
Redaktion benachrichtigen „Die Kirche wird auch g’scheiter“
#21   wiener   15:16:53 | Mittwoch, 18. Januar 2006
„judendeutsch“ ???
„Wie man bei uns in Wien sagt: den Jesus kann ma von seine Hawara [Judendeutsch für „Kameraden“, A.d.R] net trennen.“
kann mir die redaktion bitte einmal erklären, was die seltsame wortschöpfung „judendeutsch“ bedeuten soll?
das wort „hawara“ (haberer) ist – wie viele andere ins wienerische übernommene begriffe – ein aus dem jiddischen stammendes wort (wie etwa auch der neujahrswunsch „guter rutsch“). mir ist jedoch nicht klar, welche information (die eine redaktionelle anmerkung beinhalten sollte) hier transportiert werden soll. dass der kardinal eine dem wiener dialekt zugehörige formulierung verwendet hat, sagte er selbst, so dass eine einfache „übersetzung“ ins hochdeutsche völlig ausreichend gewesen wäre. wofür also die bemerkung, der ausdruck sei „judendeutsch“?
dass kreuz.net den blog ohne wissen der autorin verwendet hat und gegen ihren erklärten ausdrücklichen willen den artikel nicht unverzüglich herausnimmt, spricht ohnehin für sich (aber nicht für kreuz.net).
Redaktion benachrichtigen Der Papst in einer schwarzen Soutane
#4   wiener   18:27:38 | Samstag, 14. Januar 2006
gerüchte …
… von „inkognito nachts durch rom streifenden päpsten“ gibt es doch immer mal wieder. von johannes paul ii. wird ähnliches berichtet, er sei am beginn seines pontifikates inkognito und als einfacher priester gekleidet aus dem vatikan „entwischt“, ähnliches auch von johannes xxiii.
ich denke, man kann diese geschichten getrost in den bereich der „frommen legenden“ verweisen.
Redaktion benachrichtigen Altlasten und ihre Entsorger
#1   wiener   15:13:20 | Freitag, 13. Januar 2006
protest gegen die illustration
und wieder einmal meint kreuz.net eine pseudo-„lustige“ illustration liefern zu müssen.
dazu möchte ich anmerken, dass ich es für zutiefst unpassend und auch der betroffenen person gegenüber respektlos-verachtend halte, einen (emeritierten) bischof der katholischen kirche per foto-montage in einen mistkübel (für münsteraner: mülleimer) zu stecken.
dumm und geschmacklos.
Redaktion benachrichtigen Empörende Priesterlöhne in der Schweiz
#4   wiener   17:58:16 | Montag, 9. Januar 2006
juristische personen + kirchensteuer?
vielleicht habe ich da ja tatsächlich eine bildungslücke. aber zumindest in österreich ist es so, dass nur natürliche personen kirchenmitglied sein können und somit zur zahlung des kirchenbeitrags herangezogen werden. es sind ja auch nur natürliche personen (= menschen) getauft.
daher: geht es hier um eine spezifische schweizer eigenart oder war das nur ein versehen?
im übrigen liegen die gehälter österreichischer priester auch weit unter den im artikel genannten beispielen.
Redaktion benachrichtigen Auf der Suche nach einem Weihbischof
#4   wiener   13:26:13 | Montag, 9. Januar 2006
berichterstattung?
es ist ja schon traurig, wenn äußerungen wie:
im Grunde liegt ihm jede Ideologie wie überhaupt jede Form der Intellektualität fern.
als „berichterstattung“ verkauft werden.
dieser text ist nichts weiter als der versuch, einige priester in beleidigender und herabwürdigender weise zu diskreditieren. das hat mit „berichterstattung“ nichts mehr zu tun – von seriosität ganz zu schweigen, aber die wird man ja auf dieser seite ohnehin kaum vermuten.
Redaktion benachrichtigen Unierte Gemeinschaft + …
#13   wiener   21:44:25 | Samstag, 7. Januar 2006
@ irenäus: thema verfehlt – lob dankend abgelehnt
es geht hier nicht um die diskussion der rechtmäßigkeit der todesstrafe. hier vertrete ich die meinung des (verstorbenen wie des gegenwärtigen) papstes und des kkk, dass die denkbaren umstände, die die todesstrafe bei kapitalverbrechen als ultima ratio theoretisch ermöglichen, de facto gegenwärtig nicht mehr vorliegen und daher von der geringen theoretischen möglichkeit nicht auf die faktische befürwortung der vollstreckung von todesurteilen geschlossen werden darf.
kürzer gesagt: ich bin natürlich gegen die todesstrafe.
aber das war und ist hier nicht thema.
faktum ist, dass es die todesstrafe gab und gibt – auch in rechtsstaaten – und dass der terminus „hinrichtung“ in der regel die vollstreckung von solchen todesurteilen meint. das, was in den vernichtungslagern stattfand, war aber planmäßiger und kaltblütiger mord an menschen aus niederen motiven.
nb: kein mensch käme auf die idee, die tötung zb. einer familie aus habsucht (raubmord) als „hinrichtung“ zu bezeichnen. genau so wenig waren die morde in auschwitz und den anderen vernichtungslagern hinrichtungen.
Redaktion benachrichtigen Unierte Gemeinschaft + …
#11   wiener   21:21:43 | Samstag, 7. Januar 2006
noch etwas
Massenhinrichtungen gab es. Aber was sollte wirklich damit erreicht werden?
1. halte ich es für unangebracht, im zusammenhang mit einem dem massenmord in den konzentrationslagern des dritten reiches von „hinrichtungen“ zu sprechen – das könnte den eindruck eines quasi-rechtstaatlichen verfahrens erwecken. „hinrichtung“ ist die vollstreckung eines todesurteils. was in den vernichtungslagern geschehen ist, war aber planmäßiger massenmord.
ähnlich verharmlosend hat ein österreichischer politiker einmal die konzentrationslager als „straflager“ bezeichnet.
2. es sollte damit „erreicht werden“, dass millionen ermordete menschen aus dem weg geräumt wurden. hier ein spekulatives damit verbundenes weiteres „ziel“ hinzuzudichten (das vielleicht noch die morde „rechtfertigt“) ist der versuch, die verbrechen zu relativieren, nach dem motto: gut, es wurden viele menschen umgebracht, aber das ganze hatte ja einen „höheren“ (?) zweck …
das kann nicht unwidersprochen stehen bleiben!
3. ist die angegebene quelle mehr als unseriös. hier wird u.a. von einer „kriegserklärung“ „der juden“ gegen deutschland gefaselt. folgt man dieser „theorie“, haben es sich die massenweise ermordeten juden quasi selbst zuzuschreiben. sinngemäß steht dort: wenn deutschland etwas auf sich hielt, musste es gegen die juden vorgehen …
ich wiederhole: die äußerungen von „e. sünder“ und der von ihm genannten „quellen“ sind menschenverachtend und verabscheuenswert.
Redaktion benachrichtigen Unierte Gemeinschaft + …
#9   wiener   19:40:41 | Samstag, 7. Januar 2006
@ elender sünder: ???
ich zitiere, wenn auch ungern:
Wir wissen, daß die teuflische Logik der ethnischen Säuberung oder, besser ausgedrückt, der gründlichen Vertreibung bestimmter Bevölkerungsgruppen Greueltaten voraussetzt. Denn Vertriebene brauchen eine starke Motivation, ihr Land zu verlassen.
ich hoffe jetzt sehr, dass ich das missverstehe, oder muss ich das wirklich so interpretieren, dass in dieser interpretation die shoah quasi eine unterstützend-flankierende maßnahme war, um eine möglichst „gründliche vertreibung“ der jüdischen deutschen zu erreichen bzw. diese zu motivieren? und die, die vergast wurden, hätten halt rechtzeitig auswandern sollen?? der millionenfache mord als „entscheidungshilfe zur auswanderung“, als „starke motivation“???
und das alles soll nicht antisemitisch klingen????
es ging bei dem in deutscher verantwortung geschehenen massenmord an juden nicht darum, sie aus ihrer heimat zu vertreiben (was schlimm genug wäre), sondern es ging um ihre systematische vernichtung und ermordung!
pardon: aber wenn ich das so richtig verstanden haben sollte, dann sind die vorherigen äußerungen an menschenverachtung kaum zu überbieten und verabscheuungswürdig.
Redaktion benachrichtigen Kindheitserinnerung + …
#22   wiener   12:31:16 | Dienstag, 20. Dezember 2005
danke …
… für die prompte bestätigung meiner vorherigen ausführungen.
no further comment needed.
Redaktion benachrichtigen Kindheitserinnerung + …
#20   wiener   12:12:42 | Dienstag, 20. Dezember 2005
beleidigend?
es ist nicht beleidigend, wenn man es im zusammenhang liest und wahrnimmt. denn dieser satz bezieht sich nur auf diejenigen, die meinen, beleidigen zu müssen, weil ihnen ansonsten die argumente zu fehlen scheinen. wer sich selbst zu dieser personengruppe zählt, der darf (und soll) sich angesprochen fühlen. alle anderen (und das sind ja zum glück die meisten) müssen sich nicht betroffen fühlen.
was mein zeitmanagement angeht: die sorge können und dürfen alle ruhig mir überlassen. und bisher hatte noch niemand grund zu der annahme, ich hätte zu viel „freizeit“ (was immer das sein soll ;) )
Redaktion benachrichtigen Kindheitserinnerung + …
#17   wiener   08:34:41 | Dienstag, 20. Dezember 2005
@ m. casey
was für ein erfreuliches niveau hier doch erreicht wird …
offensichtlich ist kreuz.net ein medium, in dem kirchenvertreter ohne probleme beleidigt, desavouiert, angep**** werden können. suhlen sie sich ruhig weiter in diesem dreck. das gute daran ist, dass niemand dieses medium ernst nimmt.
ps: was ich verlangt habe, ist nichts weiter als eine selbstverständlichkeit unter zivilisierten menschen: dass man kritik vorbringt, die auf persönliche angriffe und beleidigungen verzichtet (schon sehr decouvrierend, dass der kritisierte meint, nur mit weiteren unverschämtheiten und beleidigungen reagieren zu können). offenbar können einige dies hier aber nicht. was ein trauriges bild auf ihre erziehung, ihre ausdrucksfähigkeit, ihren beschränkten geistigen horizont oder ihren (durch zu langes kreuz.net-lesen geförderten) galoppierenden schwachsinn wirft – und nicht zuletzt zeigt, dass sie auf die kraft der eigenen argumente nicht vertrauen (sonst wären beleidigungen ja gar nicht nötig). traurig das ganze.
Redaktion benachrichtigen Das Schweigen des heiligen Joseph + …
#5   wiener   19:03:12 | Montag, 19. Dezember 2005
wer ohren hat zu hören …
Trotz zahlreicher öffentlicher und privater Warnungen hätten sich diese Leute geweigert, ihre Praktiken und Behauptungen gegen den Glauben zu unterlassen.
dieser hinweis sollte manchen, die hier imer wieder ihre unsäglichkeiten loslassen (gegen die ermüdenden tiraden eines steymard sind die erwähnten behauptungen der „sekte“ doch eher harm- und fantasielos), in den ohren klingen.
und der redaktion wohl auch …
Redaktion benachrichtigen Widersprüche zwischen weichen Worten und würzigem Werk
#3   wiener   12:45:09 | Montag, 19. Dezember 2005
es gibt auch gelungene beispiele
sehr viel besser als der erwähnte fotokalender ist ein projekt, das im kontext der katholischen jugendkirche „tabgha“ (oberhausen) vor ein paar jahren realisiert wurde:
Jesus an der Ruhr …ugendkirche-oberhausen.de/Jesus_an_d.83.0.html
Redaktion benachrichtigen Kindheitserinnerung + …
#13   wiener   12:41:52 | Montag, 19. Dezember 2005
erinnerung
ich erinnere nochmals an meinen gestrigen hinweis und verlange die editierung des genannten beitrags:
–--
18. Dezember 2005 13:39
wiener: bedenklich
ich finde es bedenklich und empörend, dass auf einer sich selbst katholisch nennenden homepage ein amtierender generalvikar einer diözese unwidersprochen als
fettgefressener katholischer Kirchenbonze
bezeichnet werden darf. das sind töne wie sie selbst von kirchenfeinden nicht mehr zu hören sind.
–--
Redaktion benachrichtigen Kindheitserinnerung + …
#5   wiener   13:39:27 | Sonntag, 18. Dezember 2005
bedenklich
ich finde es bedenklich und empörend, dass auf einer sich selbst katholisch nennenden homepage ein amtierender generalvikar einer diözese unwidersprochen als
fettgefressener katholischer Kirchenbonze
bezeichnet werden darf. das sind töne wie sie selbst von kirchenfeinden nicht mehr zu hören sind.
Redaktion benachrichtigen Der Papst im Pelz + …
#1   wiener   08:51:55 | Dienstag, 13. Dezember 2005
corrigenda
zur find-fight-follow-jugendmesse am 8.12.:
Bei der Messe am 8. Dezember stand eine sogenannte Laien-Assistentin offenbar während des ganzen Hochgebets am Altar.
die jugendliche laienassistentin, die im gottesdienst in der rolle der mystagogin und moderatorin fungierte, steht nicht „am altar“, sondern deutlich dahinter (wer genau hinschaut, erkennt das auch auf diesem foto) und hat natürlich das hochgebet nicht mitgesprochen (erkennbar an der handhaltung während der konsekrationsworte über den kelch). sie stand also – ähnlich wie ministranten – nahe beim, aber nicht am altar. auf anderen bildern des gottesdienst sieht man, dass sie deutlich kleiner als der hauptzelebrierende pfarrer ist – aufgrund der perspektive des von kreuz.net verwendeten bildes wird daher deutlich, dass sie ein gutes stück hinter dem altar steht.
Die nächste Messe der Reihe Ende Januar steht unter dem Motto „Iß was g’scheits!!!“ Dann will man sich mit der Heiligen Messe beschäftigen.
hier ist die formulierung irreführend: im jänner wird man sich nicht „mit der hl. messe beschäftigen“, sondern das zentrale thema des gottesdienstes im jänner wird die eucharistie sein. ich denke, dass man hier genauer formulieren müsste, da alle bisherigen fff-gottesdienste hl. messen waren und man sich natürlich auch schon bisher „damit beschäftigt“ hat. fff-gottesdienste haben immer ein thema, am 8.12. „entscheidungen“, ausgehend vom vorbild der gottesmutter.
Redaktion benachrichtigen Ein heiliges Experiment
#26   wiener   10:07:59 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
@ j. gadient
schöne predigt von dir …
aber was hat das alles mit dem erzbischof von wien, kardinal schönborn zu tun???
Redaktion benachrichtigen Ehre wem Ehre gebührt?
#7   wiener   09:42:22 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
nochmals: wo ist das problem?
Problematisch ist daß Nicht-Katholiken (sogar Nicht-Christen) mit einem Orden bedacht werden – für Verdienste um die Katholische Kirche.
aber warum sollen sie denn einen päpstlichen orden nicht erhalten dürfen? offensichtlich ist es für den empfang dieses ordens nicht zwingend vorgeschrieben, katholik zu sein. daher können auch verdiente menschen anderer religionen oder konfessionen diesen orden erhalten. und genau das ist hier geschehen. wenn die kirche für alle menschen da ist und zu allen menschen gesendet ist, kann sie u.a. auch auf diese weise ihre verantwortung für alle menschen wahrnehmen und verdiente menschen guten willens auszeichnen. da ist gar nichts problematisches dabei.
warum sollte es nicht möglich sein, menschen anderer religionen zu ehren? in der jerusalemer shoah-gedenkstätte yad vashem gibt es doch auch einen ehrenhain für die gerechten aus allen völkern. einer der dort gepflanzten bäume steht für den kölner erzbischof josef kardinal höffner.
Redaktion benachrichtigen Ehre wem Ehre gebührt?
#3   wiener   13:30:38 | Montag, 5. Dezember 2005
gut. und wo ist das problem?
Frau O’Donoghue wurde für ihre herausragende Führung der Ureinwohner, für ihr Mitgefühl und ihre Sorge um die Verletzlichsten der Gesellschaft sowie für ihr Beispiel christlicher Liebe und Vergebungsbereitschaft ausgezeichnet.
davon ausgehend, dass kirchliche ordensverleihungen so gut wie täglich stattfinden und diese gewöhnlicher weise keine schlagzeile wert sind:
wo liegt das besondere/problematische (?) an gerade dieser verleihung?
oder anders gefragt:
worin liegt der nachrichtenwert des artikels?
bitte um beantwortung, da ich weder das eine noch das andere zu erkennen vermag.
Redaktion benachrichtigen Das ganze Ausmaß an Unehrlichkeit
#39   wiener   19:27:16 | Samstag, 3. Dezember 2005
@ stimme
daher habe ich mich bei i.h. auch mit dem ausdruck des bedauerns entschuldigt.
aber für denjenigen, der mit diesen zitaten „argumentiert“, ist die feststellung, polemik zu verbreiten, zutreffend.
Redaktion benachrichtigen Das ganze Ausmaß an Unehrlichkeit
#37   wiener   08:38:54 | Freitag, 2. Dezember 2005
@ zitate
das ist natürlich wieder ein gelungenes beispiel, wie man zitate aus dem zusammenhang reißen kann und damit genau gegen den sinn des gesagten umdeutet. der hinweis von i.h. war, auf der hp sei „sinngemäß“ gesagt worden, im projekt fff sei die form unwichtig.
in den beiden zitierten passagen setzt sich der autor mit der frage auseinander, ob die verwendeten formen (moderne musik, aufwändige licht-inszenierung etc.) für den erfolg der veranstaltungen wesentlich war oder nicht, ob also die leute wegen der musik und dem licht gekommen sind oder wegen des gottesdienstes. und hier sagt er deutlich, dass die verwendeten effekte nicht im vordergrund standen, sondern dem inhalt (in diesem fall also der eucharistiefeier) untergeordnet blieben.
das heißt, dass – trotz der verwendeten ungewöhnlichen technischen effekte – immer klar blieb, dass hier gottesdienst gefeiert wurde. und dass <i>in diesem sinn</i> der primat des inhalts über der form besteht. hier herauszulesen, die form sei unwichtig, ist dem sinn des textes diametral zuwiderlaufend.
im sinne eines christlichen umgangs miteinander (der aber in diesem forum kaum zu finden ist) nehme ich natürlich den ausdruck „dumme lügen“ bedauernd zurück. aber einen halbsatz aus einem zweiseitigen artikel herauszulösen und bewusst gegen den gesamtinhalt des textes zu lesen und so misszuverstehen, ist und bleibt polemik.
Redaktion benachrichtigen Ein heiliges Experiment
#21   wiener   12:12:09 | Dienstag, 29. November 2005
@ st. a. d. tr.
was du über den gottesdienst am 9.10. behauptest, ist falsch. da du es mittlerweile besser wissen müsstest, sind deine aussagen bewusst falsch. klassisch würde man sie also lügen nennen.
Redaktion benachrichtigen Jubler und Jauler
#33   wiener   09:21:16 | Dienstag, 29. November 2005
unterscheidung?
Selbstverfreilich darf kein Schwuler geweiht werden; kein homosexueller Typus; ein heterosexueller auch nicht.
???
das lass ich einfach mal so unkommentiert stehen.
Redaktion benachrichtigen Das ganze Ausmaß an Unehrlichkeit
#34   wiener   01:20:55 | Dienstag, 29. November 2005
@ isidorus
Auf der Internetseite der Jugendkirche war in etwa folgendes Statement zu lesen: Uns geht es um den Inhalt, die Form ist doch austauschbar und zweitrangig.
wo bitte soll dieses statement stehen?
glauben sie mir – ich kenne die homepage der jugendkirche wien. und so etwas steht und stand dort nicht.
also bitte verbreiten sie hier keine dummen lügen und polemiken!
Redaktion benachrichtigen Ein heiliges Experiment
#16   wiener   00:10:59 | Dienstag, 29. November 2005
sehr beeindruckend …
kreuz.net bringt fast 2 monate nach dem ereignis (!) diesen text des kardinals und tritt damit erneut eine diskussion los, die in allen relevanten fragen bereits geklärt ist.
daher nur noch einmal in stichworten:
1. das verwendete brot entspricht den kirchlich-liturgischen vorschriften.
2. die liturgie der gefeierten messe ebenso.
aber anscheinend lässt sich die redaktion von kreuz.net von fakten und klarer sachlage nicht aus der ruhe bringen und kocht die immer fader schmeckende einheitssuppe aus unbeweisbaren vorwürfen, unterstellungen und vorurteilen immer weiter auf.
spannend, dass es tatsächlich noch leute gibt, denen dies schmeckt.
Redaktion benachrichtigen Jubler und Jauler
#1   wiener   15:48:47 | Montag, 28. November 2005
wie wahr …
alle, die nichts lieber tun, als sich am Thema Homosexualität öffentlichkeitswirksam zu ergötzen und sich dabei an Peinlichkeit meist gegenseitig übertreffen
spricht der autor hier etwa von kreuz.net? ach nein, das ist ja gott sei dank nicht öffentlichkeitswirksam …
und wieder einmal: eine völlig unnötige und unoriginelle form der illustration. kann bitte jemand der kreuz.net-redaktion (falls es so etwas überhaupt gibt) endlich klar machen, dass es homosexuelle menschen gibt (es ist die mehrheit), die sich nicht tuntig aufschminkt, frauenkleider anzieht oder auf paraden herumtanzt? die bildauswahl zu allen „homosexualitäts“-beiträgen (also quasi zu allem was kreuz.net schreibt) ist absolut unerträglich. widerlich, lieblos, ignorant. oder um den autor des beitrages zu zitieren: an peinlichkeit kaum zu übertreffen.
Redaktion benachrichtigen Das ganze Ausmaß an Unehrlichkeit
#26   wiener   15:27:30 | Montag, 28. November 2005
@ benedikt
als einer der organisatoren des fff-gottesdienstes vom 9.10. (es waren über 200 personen daran beteiligt) kann ich sie beruhigen. das stück „gekommen um zu bleiben“ wurde
a) textlich komplett umgedichtet (natürlich könnte man auch das lied „o heilge seelenspeise“ aus dem gottesdienst verbannen, weil es „nur“ ein umgetextetes volkslied „innsbruck, ich muss dich lassen“ ist) und
b) zu beginn der feier gesungen, hat also keinen teil des liturgischen ordinariums „ersetzt“
wenn sie jedoch sagen, dass mozart für die liturgie nicht geeignet sei, da haben wir dann tatsächlich unterschiedliche auffassungen über liturgische musik.
Redaktion benachrichtigen Es gibt gute Gründe, Homos vom Priestertum auszuschließen
#10   wiener   15:21:27 | Montag, 28. November 2005
@ andrija
machen Sie sich und uns nichts vor, Sie sind nicht katholisch
???
na das nenne ich doch einmal einen fundierten diskussionsbeitrag … :(
wenn sie einen anhaltspunkt für ihre vermutung haben, dann bitte schön. aber so einfach eine behauptung hinrotzen ist lächerlich.
Redaktion benachrichtigen Das ganze Ausmaß an Unehrlichkeit
#24   wiener   13:46:48 | Montag, 28. November 2005
genau!
Im übrigen finde ich schon, dass die 5. Symphonie und die Missa Solemnis deutliche Unterschiede aufweisen. Ähnlichkeiten können höchstens diese eruptiven Ausbrüche darstellen …
danke, denn genau hier sind wir bei dem entscheidenden punkt angekommen. auch stilistisch ähnliche musik hat unterschiede. gleiches gilt für den bereich der pop-musik. kein mensch käme wohl auf die idee, ein stück von britney spears (zufälliges beispiel) für einen gottesdienst auszuwählen. weil es inhaltlich nicht passt. aber es gibt ccm-stücke, die sehr wohl anbetungscharakter haben. oder andere, die psalmvertonungen sind. oder ein sanctus oder agnus dei oder … diese sind für den liturgischen einsatz möglich, britney spears eben nicht – und beides ist in gewisser weise „pop“.
mozarts c moll-messe ist eine wunderbare lturgische musik. eine arie aus der zauberflöte eher nicht ;) beides ist mozart – trotzdem ist das eine liturgisch verwendbar, das andere nicht.
ich rufe also dazu auf, genauer hinzuschauen (resp. zu -hören) und nicht pauschal zu sagen: pop-musik ist aus sich heraus völlig unliturgisch. das ist nämlich nichts weiter als klischee und vorurteil.
Redaktion benachrichtigen Das ganze Ausmaß an Unehrlichkeit
#22   wiener   12:57:09 | Montag, 28. November 2005
pop-musik …
natürlich ist nicht jeder pop-song für den gottesdienst geeignet. in wirklichkeit sind es nur sehr wenige. aber es gibt gute christliche pop-musik (aus dem bereich der sog. „christian contemporary music“), die biblische texte und gebete zur grundlage haben und die sehr wohl im mittelpunkt die verherrlichung gottes haben.
vom musikalischen stil her unterscheiden sich beethovens 5te und seine missa solemnis wenig (obwohl letztere eher der 9ten ähnelt) – beides ist beethoven. vom inhalt her aber unterscheiden sie sich wesentlich. analoges gilt für den großen bereich der pop-musik. vieles ist für die liturgie indiskutabel. aber es gibt gutes, und nichts spricht dagegen, dieses gute zu suchen und zu verwenden.
Redaktion benachrichtigen Es gibt gute Gründe, Homos vom Priestertum auszuschließen
#7   wiener   12:47:00 | Montag, 28. November 2005
unglaublich …
Unglaublich, wie Katholikenhasser gegenwärtig ihren niederen Gefühlen freien Lauf lassen.
noch unglaublicher, wie hier auf dieser seite leider nicht nur gegenwärtig sondern eigentlich immer wieder und unerträglich primitiv „schwulenhasser ihren niederen gefühlen freien lauf lassen“.
ich bin katholik und habe nicht den eindruck, dass homosexuelle mich deshalb hassen. ich frage mich aber, welchen eindruck ich bekäme, wenn ich als homosexueller auf diese angeblich „katholische“ internetseite stieße. und wieder einmal mit einem bild garniert, dass jedes klischee bedient.
Außerdem gibt es auch sexuell normal veranlagte Männer und Priester, die junge Frauen mißbrauchen.
wie haben wir denn das zu verstehen? ist heterosexuelle pädophilie „normale sexuelle veranlagung“??? oder erweist sich die unnormalität nicht gerade darin, dass man sich an schwächeren sexuell vergeht und sie missbraucht? ich würde gerade das als unnormal betrachten.
Der Ursprung des gegenwärtigen Problems liegt im Zweiten Vatikanischen Konzil
… warum wundert mich diese äußerung irgendwie nicht? ach ja: alles übel der welt kommt laut kreuz.net von homosexuellen und dem 2. vatikanischen konzil. wie konnte ich das nur anzweifeln …
Einige Priesterseminarien wurden zu Zentren für Homo-Rekrutierungen und bis anhin fest verschlossene Türen wurden geöffnet.
klar. vorher gab es nie schwule priester …
Redaktion benachrichtigen Das ganze Ausmaß an Unehrlichkeit
#11   wiener   12:28:37 | Sonntag, 27. November 2005
kunst des banalen?
bitte nicht zum 1000sten mal das ratzinger-zitat …
es gibt sowohl im bereich moderner als auch im bereich klassischer musik unterschiedliche qualitäten, sowohl was die komposition als auch was die durchführung angeht. eine ganze reihe äußerst beliebter messlieder aus dem 19. und 20. jahrhundert sind textlich und musikalisch unerträglich banal. da ist mir eine gut komponierte und ansprechend aufgeführte moderne musik um ein vielfaches lieber und sie ist auch der würde der liturgie angemessener.
Redaktion benachrichtigen Das ganze Ausmaß an Unehrlichkeit
#9   wiener   09:40:10 | Sonntag, 27. November 2005
dokumente zur musica sacra
SC 112: … Ecclesia autem omnes verae artis formas, debitis praeditas dotibus, probat easque in cultum divinum admittit …
SC 121: Sentiant musicae artifices, spiritu christiano imbuti, se ad Musicam sacram colendam et ad thesaurum eius augendum esse vocatos.
Modos autem componant, qui notas verae Musicae sacrae prae se ferant atque non solum a maioribus scholis cantorum cani possint, sed minoribus quoque scholis conveniant et actuosam participationem totius coetus fidelium foveant.
Textus cantui sacro destinati catholicae doctrinae sint conformes, immo ex Sacris Scripturis et fontibus liturgicis potissimum hauriantur.
– in der Liturgie soll keine musikalische Monokultur herrschen, daher lässt die Kirche alle Formen wahrer Kunst zu.
– neben Volksgesang und Chorwerken sollen auch Stücke für kleinere Ensembles neu geschaffen werden.
– dabei soll die Teilnahme der Gläubigen möglich sein.
– die Texte sollen vornehmlich der Hl. Schrift und den liturgischen Quellen entnommen werden.
diese Kriterien werden bei fff-Messen allesamt eingehalten. Es muss nicht jedem alles gefallen, wie die Feier hier musikalisch gestaltet wird. Aber es hat seinen Platz genau so wie die große Orchestermesse, das Volkschoralamt, die Messe ohne Gesang, die Messe mit Gotteslob-Liedern – also in der ganzen großen Vielfalt die jeden Sonntag in den vielen Kirchen Wiens gefeiert wird.
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#5   wiener   22:22:44 | Samstag, 26. November 2005
das ganze ausmaß an unehrlichkeit …
… der „berichterstattung“ liegt wieder einmal bei kreuz.net.
1. kombinieren sie einen artikel mit einem damit in keinem zusammenhang stehenden bild.
2. insinuieren sie damit, dass in wien in besonderer weise die von frau wartenberg kritisierten zustände herrschten. dies ist jedoch mitnichten der fall: gerade in wien wird in herausragender weise die kirchenmusikalische tradition in all ihren qualitativ hochstehenden formen gepflegt – wahrscheinlich mehr als in allen anderen deutschsprachigen metropolen.
3. spricht sich die autorin nicht grundsätzlich gegen die verwendung moderner pop- und rockmusik in der liturgie aus, sondern nur gegen qualitativ schlecht dargebotene. bei den auf kreuz.net schon mehrfach kritisierten findfightfollow-gottesdiensten wird jedoch großer wert auf die hohe qualität der musik gelegt. insofern trifft der artikel auch in diesem punkt nicht auf die wiener situation zu.
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#3   wiener   21:34:48 | Samstag, 26. November 2005
zur richtigstellung
frau dr. wartenberg ist nicht (mehr) generalsekretärin des deutschen musikrates (das war sie von 1999-2002). seither ist sie geschäftsführerin der organisation „vier pfoten“ und seit diesem jahr alleiniger geschäftsführender vorstand der stiftung für tierschutz. sie ist juristin und promovierte politikwissenschaftlerin.
jedenfalls ist sie weder theologin noch musikerin und demzufolge ist ihr beitrag als engagiertes statement einer interessierten amateurin zu qualifizieren. als solcher ist er auch wahrzunehmen.
Redaktion benachrichtigen 19. November 2005: Ein dunkler Tag in meinem Leben
#10   wiener   12:04:56 | Donnerstag, 24. November 2005
@ st. a. d. tr.
Ein ÖVP-Politiker, der Nitsch ehrt, kann unmöglich christlich oder konservativ sein, sondern verfolgt eine Ideologie: Die der Freimaurer (Zerstörung des Wahren, Guten und Schönen), egal ob mit oder ohne Schurz.
muss das schön sein, ein derart eindimensionales weltbild zu haben …
alles was mir nicht in dieses bild passt = FREIMAURER!
zur sache:
ich will überhaupt nicht die geschmacklosigkeiten des herrn nitsch verteidigen. aber die frage, ob eine geschmacklosigkeit durch das plumpe nachäffen derselben durch andere angemessen kritisiert wird, darf doch noch gestellt werden. der zweck heiligt die mittel nicht. und außerdem: diejenigen, die sich das nitsch-spektakel anschauen wollten, haben sich dafür freiwillig entschieden und dafür gezahlt – selbst schuld. was ist mit den passanten, die sich die grauslichkeiten des herrn humer bieten lassen mussten?
ich bleibe dabei: selbstdarstellung bleibt selbstdarstellung. und herr nitsch ist mir dabei so wenig sympathisch wie herr humer.
Redaktion benachrichtigen 19. November 2005: Ein dunkler Tag in meinem Leben
#8   wiener   09:34:45 | Donnerstag, 24. November 2005
humer & nitsch
da haben sich halt zwei selbstdarsteller und -inszenierer gefunden. geschmacklosigkeit trifft auf geschmacklosigkeit. ist es wirklich originell und sinnvoll, gleiches mit gleichem zu parieren? aber humer macht ja seit jahren nur etwas, wenn kameras daneben stehen und er mit enstprechender „würdigung“ rechnen kann. die extreme nähern sich an.
@ st. a. d. tradiland:
würdest du bitte einen beleg dafür bringen, dass lh. pröll und bm. gehrer freimaurer sind? ansonsten ist nämlich deine unterstellung ziemlich entbehrlich. und bitte nicht nur den hinweis darauf bringen, dass sich beide in eine gewisse nähe zu herrn nitsch gebracht haben. ich erinnere mich an fernsehsendungen, in denen sich dieser herr und bischof krenn auf der menschlichen ebene sehr gut zu verstehen schienen. trotzdem würde ich bischof krenn keine nähe zu freimaurern unterstellen wollen.
Redaktion benachrichtigen Papstreise ins Heilige Land + …
#27   wiener   12:15:42 | Samstag, 19. November 2005
@ brandenburgis und andere verwirrte
o mann was ist das für ein zeug, das du geraucht oder eingeworfen haben musst, um so einen unsäglichen müll abzusondern???
Redaktion benachrichtigen Schon beinahe avantgardistisch
#2   wiener   15:52:03 | Freitag, 11. November 2005

… und in china ist ein sack reis umgefallen …
Redaktion benachrichtigen Ungereimtheiten über den Exegeten Klaus Berger
#37   wiener   16:15:40 | Mittwoch, 9. November 2005
aus berufenem munde …
höret die stimme:
Schisma ist eine schwere Sünde
Redaktion benachrichtigen 99 Prozent blieben in der Diskothek
#50   wiener   12:49:43 | Montag, 7. November 2005
noch einmal ganz langsam zum mitdenken
wie gesagt, über einzelne formulierungen des texdichters kann man streiten. übrigens wurden einige textpassagen für die aufführung in mariazell geändert! d.h. der hier zitierte text war nicht der in mariazell gesungene!
aber nun zum einzelnen:
ave maria
ruckediku
schön bist du
ave maria
der mann der engel
gottes täuberich
gurrt gurrt um dich
–> verkündigung: w. willms bezieht sich hier auf die in der bibel und der kunst oft verwendete metapher der taube für den geist. es geht hier also um die geistgewirkte empfängnis jesu –> jungfrauengeburt.
lange angestauter same
einsamer same
gottes geist
hat endlich
ein kind
gezeugt
im credo heißt es: gezeugt, nicht geschaffen. zeugen hat nun einmal etwas mit samen zu tun. wiederum: kein problem.
gott und ein mädchen
–> jungfrauengeburt.
denn einen solchen vater
wie er einer sein müßte
gibt es nicht
unter den vätern
der menschen
einen solchen vater
der ein solches kind
hätte zeugen können
einen solchen vater
gibt es nicht
unter den vätern
der menschen
–> gottessohnschaft jesu christi
wer war der vater des kindes
ein gott

wie das zugegangen sei
unbeschreiblich
da wurden ihre gesichter geil
und sie machten witze
hier werden die durchaus möglichen reaktionen der zeitgenossen marias auf die ungewöhnliche schwangerschaft durchgespielt.
Redaktion benachrichtigen 99 Prozent blieben in der Diskothek
#48   wiener   09:40:54 | Montag, 7. November 2005
wirken des teufels???
so, jetzt mach mal bitte einen punkt, lieber gatte.
die ausführenden (musiker, darsteller, regie-team …) des musicals „ave eva“ (das, wie erwähnt, weder blasphemisch noch häretische zu nennen ist – auch wenn man in manchen textpassagen sicher unpassend formuliertes finden mag, ist doch das werk in seiner gesamtheit geradezu rührend „harmlos“ und widerspricht in keinem punkt der katholischen mariologie) hier als „werkzeuge des teufels“ hinzustellen, geht bei aller liebe zur inhaltlichen auseinandersetzung deutlich zu weit!
ähnliches gilt für die verantwortlichen veranstalter: die katholischen bischöfe österreichs und von ihnen beauftragt die katholische jugend österreichs.
nimm das also bitte schleunigst zurück!
und wo wir gerade beim thema „was der gatte zurücknehmen sollte“ sind:
Typisch für wiener ist diese Blasphemie, weil er ständig alles umdeutet bzw. das versucht.
typisch? ständig? alles?
typisch für den „gatten“ ist es, dass er ständig alles verallgemeinert ;)
also: entweder belegen (dürfte aber schwer fallen) – oder schweigen (dürfte dem „gatten“ aber noch schwerer fallen)
geht ja zu wie im kindergarten hier …
Redaktion benachrichtigen 99 Prozent blieben in der Diskothek
#45   wiener   22:03:34 | Samstag, 5. November 2005
blasphemie?
Wenn wiener meint, das als hirnrissig darstellen zu müssen, muß er den Beweis erbringen, dass Gott nicht hinter dem genannten Schlechtwetter stand oder zumindest nicht seinen Unwillen auf diese Weise ausdrücken wollte.
???
was jetzt genau hirnrissig ist, wird wohl jeder selbst beurteilen können. von regen, schnee, sonnenschein direkt auf den willen gottes schließen zu wollen, halte ich – gelinde gesagt – für theologisch waghalsig.
Der Vergleich mit Maria Maggiore ist Blasphemie, typisch für wiener.
blasphemie? es war nur eine analogie: warum ist außergewöhnlicher schneefall im einen (legendären) fall ein wunder, im anderen eine „eindeutige äußerung“ göttlichen unwillens?
wo ist hier eine blasphemie zu sehen?
und warum soll eine solche auch noch „typisch“ für mich sein? es wäre angemessen, diesen vorwurf zurückzunehmen.
und schließlich: wem gehen hier die argumente aus und wer verfällt in billige polemik?
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#43   wiener   21:32:27 | Samstag, 5. November 2005
noch ein paar gedanken zum wetter …
zum wetter:
entweder annahme 1 stimmt: schnee anfang mai ist in maruazell nichts außergewöhnliches –> also war es keine „negative willensäußerung“ des himmels.
oder es stimmt annahme 2: es ist etwas außergewöhnliches. hier sei ein blick in die geschichte gestattet: das schneewunder von sta. maria maggiore (schneefall mitten im august in rom) wurde als so außergewöhnlich verstabden, dass es zum legendären ursprung des kirchenbaus der basilika wurde.
ich überlasse den geneigten leser/innen (und gatten derselben), was in mariazell vorlag: normales wetter oder wunderbares eingreifen des himmels.
wenn wir schon auf dem niveau der metereologie angekommen sind: zum eröffnungs-wochenende der jugendkirche wien herrschte ungewöhnlich mildes und sonniges wetter ;)
zu den themen ave eva, peymann-interview (das nun schon seit jahren bemüht wird, um den kardinal zu diskreditieren) erübrigt sich jeder kommentar.
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#41   wiener   09:23:48 | Freitag, 4. November 2005
@ stimme und ihre „fakten“
MEKT: es ist wahr, dass es geregnet (und am sonntag sogar geschneit) hat. wenn man sich die jährliche regen- und temperaturverteilung in mariazell anschaut, ist das nichts außergewöhnliches. und einen zusammenhang zwischen wetter, dem programm des MEKT und einem willensausdruck des himmels (!) zu konstruieren, ist einfach nur lächerlich und entbehrt jeder weiteren auseinandersetzung.
„ave eva“: wie bereits gesagt: durch häufiges wiederholen wird falsches nicht richtig! das ansprechend und professionell umgesetzte musical war nicht blasphemisch oder häretisch (weder jungfrauengeburt noch unbefleckte empfängnis wurden bestritten) – von einem „skandal“ meilenweit entfernt. manche kreise in (und außerhalb – fsspx) der kirche suchen jedoch akribisch nach punkten (seien sie auch lächerlich), die sie skandalisieren können.
sie schreiben selbst, dass die absage des papstes wohl schon monate vor mariazell vorlag – zu einem zeitpunkt, wo es das offizielle programm noch gar nicht gab (!) – und wenn der kardinal wirklich nur auf sein gutes bild in der öffentlichkeit bedacht wäre (was er nicht ist), hätte er sich doch nie die chance auf einen besuch des papstes nehmen lassen, wenn er dies durch einen einfachen eingriff in das nebenprogramm (es war einer von über 100 „workshops“) hätte bewerkstelligen können.
fff: während der stadtmission hat es keine fff-messe gegeben (nachzulesen auf der fff-homepage www.findfightfollow.at/. Alles andere ist einfach falsch.
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#34   wiener   17:30:36 | Donnerstag, 3. November 2005
@ stimme
MEKT: allein dass ein unsinn oft wiederholt wird, macht ihn nicht wahrer (absage des papstes, musical …) – bitte mach dich nicht noch lächerlicher als es ohnehin schon ist!
stadtmission – fff: wenn du mir bitte noch den direkten zusammenhang von fff und stadtmission erklärst? fff ist ein projekt, das deutlich vor der stadtmission begonnen hat und länger andauert. und die tatsache, dass der bürgermeister von wien die stadtmission mit eröffnet hat, ist ja nun kein „argument“ gegen diese veranstaltung
kkk: schön, dass du es besser gekonnt hättest. seltsam, dass der vatikan dich nicht gefragt hat. wirklich seltsam. vielleicht liegt es daran, dass du einem schisma anhängst?
papstwahl: bitte, vielleicht schaffst du es ja, noch niveauloser zu werden. wir warten mit spannung darauf.
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#28   wiener   15:53:03 | Donnerstag, 3. November 2005
@ stimme: gipfel der absurdität
um es noch einmal zusammenzufassen, was „stimme“ da so zusammenredet:
so gut wie jede eucharistiefeier, die kardinal schönborn zelebriert, ist ungültig, weil er ein intelligenter mensch ist. wenn er den römischen kanon verwendet, kann er eventuell manchmal doch gültig zelebrieren, es sei denn, er hält sich an das deutsche messbuch. bei anderen ist es ähnlich, aber sie wissen es wenigstens nicht so genau.
und wir müssen in zukunft jedes mal bei „stimme“ nachfragen, ob die intention beim zelebrierenden priester vorliegt oder nicht. sonst kommen wir noch in teufels küche.
ich schlage vor, die vereinigte kreuz.net-community schreibt eine eingabe nach rom, in der wir den papst (nun, der zelebriert ja leider auch oft ungültig, ist er als konzilstheologe – der noch dazu balthasar schätzt – überhaupt nicht auch ein häretiker?) bitten, die „stimme“ zum präfekten der gottesdienstkongregation zu erheben. er müsste halt vorher ein paar weihen empfangen und frau „stimme“ in die wüste schicken, aber das muss es ihm und der kirche ja wert sein, wenn es dadurch endlich wieder die gewissheit gibt, dass gültig gefeiert – pardon: objektiv gelesen – wird.
Redaktion benachrichtigen 99 Prozent blieben in der Diskothek
#24   wiener   14:38:30 | Donnerstag, 3. November 2005
zum thema?
alos bei mir steht ja „ihre meinung zum thema“, bevor ich hier einen beitrag verfasse. die beiträge z.b. von der „stimme“ (die alles kann, nur nicht sich entschuldigen) hat mit dem thema „jugendkirche“ nun aber gar nichts mehr zu tun.
priester in clownsgewändern: wo? die zelebranten des gottesdienstes trugen die für den mitteleuropäischen katholikentag in mariazell 2004 hergestellten kaseln.
stark bröselndes medium? das verwendete brot war zum überwiegenden teil vorgeschnitten, so dass es zu einem bröseln de facto nicht kommen konnte. die verwendete gebackene priesterhostie wurde vom zelebrant am altar wie in jedem anderen gottesdienst über dem korporale gebrochen, eventuelle partikel sind dort aufgefangen worden (eben wie in jeder messe).
nitsch-bilder? ich wüsste wirklich gern, wovon die „stimme“ hier herumfaselt …
mit einem wort: setzen, ungenügend, weil thema verfehlt.
Redaktion benachrichtigen Schmerzensgrenze erreicht: „Die Christen“ treten an
#3   wiener   14:20:32 | Donnerstag, 3. November 2005
Satire? Satire!
eine köstliche satire, diese angebliche „partei“-gründung.
„die christen“ werden natürlich eine offene und ökumenische ausrichtung haben, vermute ich? oder sollte man sich nicht doch lieber „die tradis“ nennen?
Redaktion benachrichtigen 99 Prozent blieben in der Diskothek
#21   wiener   13:46:27 | Donnerstag, 3. November 2005
@ athanasius: und nun mal zur wahrheit
face the facts:
1. das verwendete brot (auch wenn es keine üblichen hostien waren) entsprach den liturgischen vorgaben.
2. es wurde ein approbiertes hochgebet verwendet.
3. an der intention der handelnden kann es keinen zweifel geben.
ich frage mich, woher „athanasius“, der offenkundig nicht an der eucharistiefeier teilgenommen hat, seine „fakten“-information haben will. sie sind spannende geschichten, haben aber mit dem tatsächlich geschehenen nichts zu tun. und durch ständiges wiederholen werden sie auch nicht unterhaltsamer.
Redaktion benachrichtigen 99 Prozent blieben in der Diskothek
#11   wiener   17:57:41 | Montag, 31. Oktober 2005
kreuz.net auch…
auch die redaktion von kreuz.net hat angefragt, ob sie diesen kommentar bringen dürfen. nach abschlägiger mitteilung des autors haben sie es vorgezogen, weiter über ihn und das projekt herzuziehen.
Redaktion benachrichtigen 99 Prozent blieben in der Diskothek
#1   wiener   12:44:53 | Montag, 31. Oktober 2005
es ist vollkommen klar …
… dass die angebote der jugendkirche nach dem großen eröffnungsfest erst einmal eine weile brauchen, um sich zu etablieren. und es ist genau so klar, dass die größe der eröffnungs-feierlichkeiten selten erreicht werden wird. viele, die bei der eröffnung dabei waren, feiern den sonntagsgottesdienst ja auch gewöhnlich in der eigenen pfarre mit. zudem ist der gottesdienst-termin am sonntag abend auch am ort noch nicht eingeführt und es sei darauf hingewiesen, dass am selben sonntag in st. florian das kirchweihfest gefeiert wurde, so dass auch aus der pfarre niemand am abend zur messfeier da war.
vergleichbare projekte in deutschland zeigen, dass sich nach dem beginn ein regelmäßiger gottesdienstbesuch bei etwa 200 personen eingependelt hat.
kein grund zur beunruhigung, das projekt und das team hat einen langen atem. aber wir sind gerührt, dass kreuz.net sich offenbar sorgen um die gedeihliche entwicklung des projektes jugendkirche macht.
Redaktion benachrichtigen Entwarnung: Das Opus Dei greift nach Köln
#1   wiener   16:31:45 | Sonntag, 30. Oktober 2005
wieder einmal eine „grandiose“ leistung
kreuz.net beweist wieder einmal, dass es nicht um sachliche informationen geht, sondern um billigste polemik:
Weihbischof Woelki – der in der Erzdiözese auch wegen seines Haarersatzes bekannt ist, den er wegen einer Hautkrankheit trägt –
was bitte hat eine derartige „information“ – die letztlich nur der verhöhnung und dem lächerlich-machen dient – in einem artikel verloren?
Redaktion benachrichtigen „Bleibt diesem Experiment treu“
#38   wiener   09:03:56 | Mittwoch, 12. Oktober 2005
zur klarstellung
es ist ja doch interessant, was manche in bildern zu sehen vermeinen oder in diese hineinlesen (wollen) … wahr ist vielmehr:
– das bei der hl. messe am sonntag verwendete brot wurde speziell für diesen gottesdienst unter beachtung der liturgischen vorschriften von einem bäcker nach den anweisungen eines priesters gebacken. –> es besteht kein „defekt der materie“, die messe ist selbstverständlich gültig gewesen.
– die verwendeten liturgischen geräte sind aus „edlem material“, wie es vorgeschrieben ist. eine eigene vergoldung der innenseite von kelch und hostienschale ist zwar üblich, aber nicht zwingend vorgeschrieben, wenn (etwa durch eine spezielle form der glasur) das verwendete material der eucharistie angemessen ist.
– die im obersten foto gezeigte geste ist natürlich keine liturgische geste. während der verlautbarungen am ende der messe wurde, wie es üblich ist, dem zelebrierenden bischof noch einmal für sein kommen und mitfeiern gedankt. mit der geste gab der kardinal wortlos „den dank zurück“ –> bitte nicht unnötig da etwas anderes hineinlesen wollen.
– noch etwas: das bild vom tanz der jugendlichen stammt selbstverständlich nicht aus der messe, sondern war teil des vorprogrammes am sonntag nachmittag.
die feier am sonntag ist sehr sorgfältig vorbereitet gewesen, die gültigkeit der eucharistie ist gegeben. alle anderen behauptungen und spekulationen sind schlicht unwahr.
ich denke, dass damit jeder weitere kommentar unnötig ist.
Redaktion benachrichtigen „Bleibt diesem Experiment treu“
#21   wiener   18:24:29 | Dienstag, 11. Oktober 2005
@ stimme: verteidigen?
weder seine eminenz noch das projekt jugendkirche haben es nötig, sich gegen die gehässigen, wahrheitswidrigen und sich selbst richtenden anschuldigungen im anonymen forum einer anonymen website zu verteidigen. jedem seine spielwiese – und kreuz.net ist halt die spielwiese für derartige untergriffe. da ist jeder kommentar – und erst recht jede „verteidigung“ schon zu viel der ehre.
Redaktion benachrichtigen „Bleibt diesem Experiment treu“
#5   wiener   16:15:35 | Dienstag, 11. Oktober 2005
respekt vor der eucharistie?
das brot, das am sonntag für die eucharistie verwendet wurde, entspricht in allem den vorschriften, die für die feier des hl. messopfers bestehen. wenn hier völig respektlos die rede davon ist, dass „ein kebap eleviert“ wird, dann frage ich mich, welche haltung die schreiber zur allerheiligsten eucharistie haben. solche kommentare diskreditieren ausschließlich deren verfasser.
Redaktion benachrichtigen 1000 Jugendliche. 2000 Lux. 3000 Watt – 1 Gott
#27   wiener   13:00:11 | Sonntag, 11. September 2005
@ sulpicius
zu ihrer bemerkung:
Bitte bleiben Sie sachlichund bemühen Sie sich um eine freundliche Diskussionsatmosphäre… Die Redaktion … behält sich aber das Recht vor, unsachliche, unflätige, blödsinnige, beleidigende, rechtswidrige sowie dogmatisch oder moralisch bedenkliche Beiträge sowie Anmerkungen, die dem Ansehen des Mediums schaden, zu löschen
ich bitte die redaktion, von ihrem recht gebrauch zu machen.
Redaktion benachrichtigen 1000 Jugendliche. 2000 Lux. 3000 Watt – 1 Gott
#24   wiener   18:43:56 | Samstag, 10. September 2005
Richtigstellungen
1. Das neben dem kreuz.net-Artikel platzierte Bild stammt nicht aus einem Gottesdienst der find-fight-follow bzw. wwww-Reihen, sondern zeigt eine Aufführung eines Musicals, das schon vor mehreren Jahren von Jugendlichen im Bereich einer deutschen Jugendkirche gezeigt wurde. Dieses Bild hat demnach nichts mit den genannten Veranstaltungen zu tun.
2. Auch wenn es manche „enttäuschen“ wird: Bei fff-Gottesdiensten wurde bisher nicht ein einziges Mal zum Tanzen aufgefordert, noch haben Jugendliche dort getanzt. Selbst wenn sie es gewollt hätten: Es wäre auch gar kein Platz dazu gewesen, da die Kirchen immer gesteckt voll waren ;)
3. Der Satz
Mit elektronischer Musik und Licht wollte man Kirchen in „Diskos Gottes“ verwandeln.
ist sachlich falsch. Im Gegenteil betonen die Organisatoren von fff immer wieder, dass es gerade nicht darum geht, die Kirche in eine Disco zu verwandeln. Übrigens: Wer den Unterschied von fff-Messen und dem Angebot einer Disco nicht erkennt, hat wohl in seinem Leben bisher weder das eine noch das andere erlebt …
Redaktion benachrichtigen An welchem Ufer steht der Kardinal?
#24   wiener   18:18:13 | Samstag, 10. September 2005
unfassbar
da schreibt doch ein „sebastianus“ folgendes:
hab auch schon oft gehört, dass der kard. lieblich „christl“ genannt wird in so gew. kreisen. […] vielleicht ist ja der kard. wirklich vom anderen ufer?
primitiver und dümmer gehts ja wohl nicht. aber das bringt genau das zum ausdruck, was die sudel-artikel-schmiede von kreuz.net ja insinuiert: Wer sich für Homosexuellen-Pastoral einsetzt, der muss ja wohl selbst schwul sein…?
Bitte erkennt einmal folgende Tatsachen an:
– es gibt homosexuelle Frauen und Männer
– es gibt homosexuell veranlagte Menschen, die an Gott glauben
– es gibt homosexuell veranlagte Menschen, die in der katholischen Kirche an Gott glauben
– und es gehört zur pastoralen Verantwortung der Kirche, (auch) für diese Menschen ein seelsorgliches Angebot zu haben.
Punktum.
Und das abseits von allen „huch, vielleicht ist der Kardinal ja schwul“ – Sudeleien.
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: Brisanter Text
#22   wiener   17:19:26 | Mittwoch, 24. August 2005
es fehlt das ps der enzyklika …
wie ich aus gewöhnlich gut informierten kreisen erfuhr, hat die enzyklika noch ein gewichtiges ps: hier betont der heilige vater die inflation der vermeintlich katholischen, in wirklichkeit aber nicht in einheit mit dem apostolischen stuhl stehenden internet-nachrichtendienste (xy.net), welche allesamt keine kirchliche autorisierung besitzen, aber sich anmaßen, über katholizität und glaubenstreue von bischöfen, päpsten etc. zu urteilen. diese seien, so benedikt xvi. wörtlich, eine „pestilenz unserer tage“, die es abzustellen gelte, um die gläubigen nicht in verwirrung zu stürzen.
sein wort in gottes gehörgang!
Redaktion benachrichtigen Ein bewegtes Herz + …
#1   wiener   17:07:57 | Mittwoch, 24. August 2005
kreuzzug???
um gottes willen, wieder einmal eine rhetorische glanzleistung der kreuz.net-propaganda: da wird doch ein eventueller pastoralbesuch des papstes glatt als KREUZZUG angekündigt?! bitte was ist denn diesmal wieder in euch gefahren? hört doch endlich mit diesen dummen verbalradikalismen auf – es ist nicht mehr zum aushalten.
Redaktion benachrichtigen Anschlag gegen den Geist des Zweiten Vatikanums
#29   wiener   09:29:10 | Sonntag, 7. August 2005
@ lilith: fehlbar etc.
die feststellung, dass bischöfe und päpste irren können (und dies mitunter auch tun), stellt niemand in frage. aber äußerungen wie z.b. von marcel:
–---
Der katholische Liberalismus, den die vorkonziliaren Päpste in ständiger Lehrtradition verdammten, hat die Kirche besetzt. Entstanden ist die Konzilskirche(ein Wort der Konzilspäpste).
Wir haben seither eine liberalistische Kirchenführung, deren Wort und Tat in weiten Teilen unvereinbar ist mit der überlieferten Lehre.
–---
sprechen eine andere sprache: hier scheint irrtum und unglaube (!) bei bischöfen und papst nicht eine mögliche ausnahme, sondern vielmehr die regel. denkt man diese auffassung weiter, muss man von glück reden, wenn der papst ausnahmsweise einmal etwas sagt und lehrt, dass noch katholisch ist.
ich verstehe einfach nicht, mit welchem verbohrten hass manche gruppierungen wie die „priesterbruderschaft pius x.“ die legitime hierarchie der römisch-katholischen kirche verfolgen, dann aber beleidigt aufschreien, wenn kirchliche vertreter feststellen, dass diese traditionalisten (wie bereits gezeigt wurde: in „guter“ tradition der reformatoren und kirchenspalter stehend) den boden der einheit verlassen haben.
Redaktion benachrichtigen Anschlag gegen den Geist des Zweiten Vatikanums
#26   wiener   23:26:06 | Samstag, 6. August 2005
wie sich die bilder gleichen …
zit. marcel:
–---
Die Kirchengeschichte bezeugt, daß jene, die den apostolischen katholischen Glauben bewahren, in der Kirche Jesu Christi verbleiben und diese sogar darstellen! Und wenn der Papst irrt – was er bei fehlbaren Entscheidungen kann –, sogar gegen den Papst!
Das ist es, was die Initiative „Wir sind Kirche“ macht, die daher weder schismatisch noch exkommuniziert ist, sondern voll katholisch und in Einheit mit allen katholischen Päpsten und Bischöfen steht. Deswegen wird in jeder hl. Messe der Initiative „Wir sind Kirche“ für Papst und Bischöfe gebetet und an die Unfehlbarkeit des Lehramtes geglaubt.
–---
… nur ganz leicht verändert …
wer merkt den unterschied?
;)
Redaktion benachrichtigen Anschlag gegen den Geist des Zweiten Vatikanums
#24   wiener   23:06:35 | Samstag, 6. August 2005
@ marcel
mit genau der selben argumentation haben reformatoren behauptet, den wahren glauben gegen ungläubige päpste und bsichöfe „verteidigen“ zu müssen. mit derselben argumentation nennen sich altkatholiken „katholisch im wahren sinne“ und die liste der selbst ernannten glaubensbewahrer – die noch immer ins schisma geführt haben – ist lang.
offensichtlich glauben die anhänger der bruderschaft an die unfehlbarkeit. aber nur an die eigene.
amen?
Redaktion benachrichtigen Anschlag gegen den Geist des Zweiten Vatikanums
#19   wiener   22:07:23 | Samstag, 6. August 2005
Bravo Bamberg!
manche aussagen in diesem forum (marcel, ignatius …), die großen teilen oder der gesamten katholischen hierarchie den rechten glauben absprechen, bestätigen doch die aussagen der erzdiözese bamberg: dass die „priesterbruderschaft pius x.“ sich ganz deutlich nicht nur außerhalb der gemeinschaft mit rom befindet, sondern klar gegen diese agitiert. und dass dies nicht mehr römisch-katholisch genannt werden darf, ist ja wohl offensichtlich.
es sei den anhängern der bruderschaft unbenommen, zu glauben und zu behaupten, dass die gesamte römische kirche vom glauben abgefallen sei (was sie nicht ist – ubi petrus, ibi ecclesia). aber bitte erwartet nicht von der römisch-katholischen kirche, dies auch noch anzuerkennen und zu unterstützen!
Redaktion benachrichtigen Hintergründe
#9   wiener   08:21:03 | Dienstag, 26. Juli 2005
warum …
… aber bringt kreuz.net diesen „artikel“?
scheinbar ist ihnen mal wieder jedes mittel recht um sachen die sie für falsch halten anzugreifen. merke nur: manchmal lässt die wahl der waffen und die art der auseinandersetzung mehr auf die angreifer als auf die gegner schließen …
unnötig und abstoßend, dieser „bericht“!
Redaktion benachrichtigen Die Kirche? – Die vermißt niemand
#15   wiener   22:12:31 | Sonntag, 24. Juli 2005
Architekt Rudolf Schwarz
Im Mai stand in einem Artikel von kreuz.net über einen anderen Bau des Archtitekten (St. Florian in Wien):
„Die Kirche ist im Stil der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts gestaltete und wird von den Projektleitern als „modern“ bezeichnet.
Von Außen sieht das Gotteshaus aus wie eine Kreuzung zwischen einem Parkhaus und einem Zebra“
Weiters wird dier Kirchenbau als „aus schweren Betonbalken und buntem Glas zusammengezimmerte rechteckige Gotteshaus“ bezeichnet.
Ein Leser empfahl darauf den „sofortigen Abriss“. Jetzt geschieht an einer anderen Kirche des Architekten genau das. Und plötzlich regt sich kreuz.net auf. Seltsam.
Redaktion benachrichtigen Bischof Krenn ist der Teufel
#6   wiener   16:46:03 | Freitag, 22. Juli 2005
Hetzkampagne? Rufmord? Verleumdung?
… ach ja, ich vergaß: Altbischof Kurt Krenn ist ja bereits zu Lebzeiten zum Märtyrer erklärt worden.
;)
Bitte nehmts doch einmal alle zu Kenntnis, dass nachgewiesene Fakten zur Visitation und Schließung des Seminars in St. Pölten geführt haben, die schließlich zur Ablösung Kurt Krenns geführt haben. Und hört mit diesen lächerlichen Dolchstoß-Legenden endlich auf.
PS: Eine ORF-Beschwerde wegen der Verwendung des Terminus „Gottseibeiuns“ – solche Probleme möcht ich auch mal haben, das ist ja noch nicht mal mehr unterhaltsam lächerlich, sondern nur mehr erbärmlich…
Redaktion benachrichtigen Positives aus der Kronenzeitung
#3   wiener   00:15:35 | Dienstag, 19. Juli 2005
Thema verfehlt!
Die ganze Diskussion um die Evolutionsbiologie und der Beitrag Kardinal Schönborns ist gut und notwendig.
Wie aber der Autor darauf kommt, dieses Thema mit „Humanae vitae“ zu verknüpfen, muss gelinde gesagt als ziemlich verkrampft bezeichnet werden. Beide Bereiche – so wichtig sie sind – haben miteinander wirklich nichtszu tun. Also bitte: Über Empfängnisverhütung sprechen wenn es Thema ist, über Abtreibung sprechen wenn diese Thema ist, und über „Zufall oder Gott als oberstes Schöpfungsprinzip“ sprechen wenn es – wie gerade jetzt – eben Thema ist. Alles andere ist entbehrlich!
Redaktion benachrichtigen Schuld sind immer die anderen
#5   wiener   18:59:53 | Montag, 20. Juni 2005
unerträglich …
… ist dieser „bericht“.
ein mensch ist gestorben, offensichtlich nach einem tragischen lebensverlauf – und der anonyme haufen „kreuz.net“ kübelt ihn mit (unbewiesenen) behauptungen zu. ok mittlerweile haben wir ja schon mitbekommen, dass die autoren dieser seite (persönliche?) probleme mit der homosexualität haben. aber einen gerade erst verstorbenen in einem beitrag derart bösartig niederzumachen, spottet jeder beschreibung – egal was er in seinem leben getan oder nicht getan hat.
„ich habe gesündigt in gedanken, worten und werken … durch meine große schuld“ – die autoren von kreuz.net sind große sünder (denn sie werden das schuldbekenntnis ja wohl mitsprechen). und andere sind auch sünder. also hört mit dieser widerlichen hetze auf!
Redaktion benachrichtigen Ein kurzer Kommentar zur „Langen Nacht“
#5   wiener   17:45:19 | Dienstag, 14. Juni 2005
abendgebet + gesungenes gebet
nach einem einstündigen abendgebet folgte in der jugend.kirche.wien eine stunde mit hervorragend vorgetragenen und mitgesungenen gospels – also ebenfalls gesungenes gebet. also: es wurde gebetet, und zwar ziemlich kräftig. und natürlich war christus im tabernakel gegenwärtig, was allen beteiligten bewusst war. punkt.
Redaktion benachrichtigen Ein kurzer Kommentar zur „Langen Nacht“
#3   wiener   08:31:53 | Dienstag, 14. Juni 2005
lesen müsste man halt können
offenbar ist der geistige hoizont des autors mit dem lesen der krone ausgereizt. sonst hätte er etwa die großen plakate an der jugend.kirche,wien st. florian lesen können, die den beginn des programms mit 20:15 ankündigten. und da waren nicht wie beim soundcheck (!) um 18:00 uhr nur fünf, sondern etwa sechshundert begeisterte zuhörer und mitsingende beim gospel-chor-konzert dabei. wenn die kritik also darauf abzielt, festzustellen, dass „wenig jugendliche“ das angebot der lndk genutzt haben, dann ist das schlicht und einfach falsch. die lange nacht war ein großer erfolg, gerade durch die große vielfalt der angebote. jeder hat etwas finden können, was ihn anspricht. und mit etwas mühe natürlich auch anderes, was ihn nicht anspricht. und das passt wohl eher in den ideologischen hintergrund der anonymen kreuz.net-hetzerei.
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