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Clarissa In diesem Fall ist die Diözese vor dem Verwltungsgericht unterlegen, weil das Recht, das die
innere Verwaltung von religiösen Körperschaften des öffentlichen Rechts eben kein reines Kirchenrecht,
sondern (z.T. auch) Staatskirchenrecht ist, das auch von staatlichen Gerichten herangezogen werden kann.
Wenn Ahnung schon vor Meinung kommen sollte, dann sollte vielleicht auch die Kenntnis der Tatsachen zu
der rechtlichen Wertung führen, dass durch den Abschluss eines Vergleichs, den die Diözese zur Befriedung
der Situation eingegangen ist, keiner unterliegt. Und das Verwaltungsgericht hat hier nicht zu Gunsten
von irgendwem entschieden. Also kann auch keiner unterlegen sein.
Ganz so ist es nicht Doch die höchsten Bundesgerichte haben mehrfach einen Anspruch dieser Schulen auf
staatliche Finanzhilfe festgestellt, sofern der Schulträger einen angemessenen Eigenbeitrag erbringt,
also Schulgeld erhebt oder im Falle der kirchlichen Schulen Kirchensteuermittel einsetzt. Deren Aufkommen
jedoch ist seit Jahren rückläufig. Katholische Schulen schmerzt es daher zunehmend, daß sie in vielen
Bundesländern erst nach zwei bis sieben Jahren der Existenz „auf Bewährung“ staatlich gefördert werden,
und dann nach ihrer Rechnung auch nur mit höchstens 40 Prozent der Gesamtkosten. aus: Driesen, Oliver
Katholische Schulen: Respekt vor der Überzeugung anderer Dtsch Arztebl 1999; 96(19): A-1289 / B-1079 /
C-1006 VARIA: Bildung und Erziehung
Kosten 80 % Übernahme der laufenden Personalkosten kann gut möglich sein, aber dabei handelt es sich
dann um die Personalkosten des Lehrpersonals. Der gesamte Gebäudeunterhalt bis hin zur Bezahlung des
Hausmeisters und den Grundsteuern, Wasser, Strom und Reinigung zahlt die Diözese.
so ein Unfug anhaltende Widerstand“ von Pfarrer Michael Jung aus Meckenheim die Kölner Bistumsleitung
zum Einlenken veranlaßt habe, so daß das Suspensionsverfahren gegen ihn zurückgenommen worden sei.
Das Generalvikariat hat von vorneherein bei der Suspendierung gesagt, dass diese wieder aufgehoben wird,
wenn der Pfarrer die Folgen der Amtsenthebung zunächst anerkennt, seine Schlüssel abgibt, keine Messen
mehr liest und Hochwürden Auel den Zugang ermöglicht. Das ist geschehen und der Erzbischof hat Wort
gehalten, obwohl das Fernsehinterview und die Pressepräsens von Pfarrer Jung es meiner Meinung nach auch
gerechtfertigt hätten, die Suspendierung aufrechtzuerhalten. Zudem hätte Jung vor dem Verwaltungsgericht
niemals einen positiven Bescheid bekommen, weil staatskirchenrechtlich der Erzbischof völlig im Recht
war und der Kirche grundgesetzlich garantiert ist, das Verhältnis von Priester zu Bischof nach Kirchenrecht
zu gestalten.
NRZ15.9.08 Peter Liebens bleibt Pfarrer der Pfarrgemeinde Heilig Geist in Hiesfeld. Dies erfuhren die
Kirchgänger am Wochenende. Das Bistum Münster hatte dazu eine Pressemitteilung herausgegeben, die Kopien
des Schreibens mit dem Briefkopf des Diözesanadministrators Weihbischof Dr. Franz-Josef Overbeck wurden
im Anschluss an die Messen verteilt. Demnach sind die Forderungen der Liebens-Gegner nach einem Amtsenthebungsverfahren
vom Tisch. Nach deren Demonstration vor dem bischöflichen Generalvikariat in Münster am 1. August sammelten
Gemeindemitglieder Unterschriften für den Verbleib ihres Pastors. Zirka 700 Liebens-Befürworter trugen
sich in die Listen ein, die am 9. September Prälat Norbert Kleybolt, dem ständigen Vertreter des Diözesanadministrators,
übereicht wurden. Bereits zuvor hatte Weihbischof Overbeck ein ausführliches Gespräch mit Pastor Liebens
geführt. Letzten Mittwoch kam es nun zum Gespräch zwischen Overbeck, Kleybolt, Liebens und fünf Vertretern
aus der Pfarrei, in dem Gegner wie Befürworter ihre Standpunkte erneut darlegten…Am Ende des Gespräches,
habe der Diözesanadministrator folgende Entscheidung getroffen: „Aufgrund der unentschiedenen Situation
wird er der Bitte der einen Seite nicht stattgeben. Ein Pfarrenthebungsverfahren für Herrn Pfarrer Peter
Liebens wird nicht auf den Weg gebracht werden. Er ermahnte vielmehr alle Seiten, Wege der Versöhnung
zu gehen. Darum sei es zum jetzigen Zeitpunkt angeraten, die langwierigen Streitigkeiten nicht weiter
durch Diskussionen etc. anzuheizen“, so der Wortlaut in der Pressemitteilung…
Sonderrechte für Promis finde ich auch nicht gut. Aber Papstbruder hin oder her, wenn ein alter, kranker,
fast blinder Priester die Messe zelebriert und dafür von einem Mitbruder gefahren wird, sollte dem nicht
auch noch zugemutet werden, am Ende der Welt zu parken. Noch schärfer wäre es, wenn er alt und krank
wäre, aber noch gut sehen und gerade noch Auto fahren könnte . Soll er dann noch stundenlang durch
die Gegend „humpeln“. Ist doch Unsinn. Ich meine, mit der Duldung ist ein guter Kompromiss gefunden worden.
widerlich was da unter „einigten“ verborgen ist, ist absolut widerlich Missbrauchte Kinder als mit
einem Silberlöffel im Mund geboren zu bezeichnen, das ist mehr als das letzte, das ist einfach widerlich
Da kann man gar nicht genug kotzen.
HvO geben Sie 5 zeichen als Titel ein Danke für den Schnellspanner. Wäre so nicht nötig gewesen. Abgesehen
davon, wo schreibe ich denn was von Märtyrer. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass Lichtenberg vor der
Einweisung in das KZ nicht friedlich zu Hause war, sondern von der Gestapo festgenommen wurde und Jahre
in Haft verbrachte. Und die Gestapo war nicht nett. Natürlich ist es was anderes, wenn einer in den Kopf
geschossen wird – da hat man den direkten Bezug.
sacerdos helveticus confessio schrieb die Tage unter einen anderen Artikel: Geheim-offene Verständigungenin
Stil und Akzent – wer durch’s Raster fällt, wird ignoriert oder an die Stellen geschickt, wo er außen
vor bleibt oder an der Front fallen muß (ich habe miterlebt, wie begabten, durchaus unideologischen,
aber entweder tragisch zu naiven oder bewußt nicht einwilligenden Priestern mit Häme und Unerbittlichkeit
klar gemacht wurde: Du gehörst nicht dazu! Ihr Gebrochenwerden wurde kalt in Kauf genommen und gelassen
abgewartet). Intern wird dann schon mal einer zum S.P.D. gekürt (nota bene: die Grammatik stimmt, es
heißt hier nicht „zur“ – die Eingeweihten verstehen).Weiterkommt, wer sich einpaßt und deckt. Aber es
kommt der Tag der Offenbarung, wo das Verborgene ans Licht geholt wird. Wird dann aber mal einer (aus
dem Nachbarbistum zwar, aber aus der ehemaligen Seilschaft) vor den Kadi gebracht und geächtet, will
man offiziell mit ihm nichts mehr zu tun haben, wendet sich ihm höchstens noch mit pastoraler Empathie
zu – ja, um die eigene Neigung zuzudecken oder zu verdrängen, haut man auf den schwulen Bruder auch schon
mal demonstrativ drauf. Aber Gott sieht alles … – Er ist barmherzig und gerecht. Ein wenig klarer?
Oder mal was anders und den Rest des Tages zu Gebet, Studium und lesen von Büchern sowie einem Spaziergang
nutzen. Oder mal ins Kino, ins Theater oder in den Freizeitpark – kann doch auch mal was nicht ganz so
„Frommes“ sein.
liturgiefreien Wochentage Hab ich so noch nie gehört. Aber ein einziger freier Tag in der Woche für
einen Pfarrer – ist das denn so verwerflich. Der wird da schon beten, wenn er denkt, dass er das haben
muss. Aber einen einzigen Tag in der Woche ohne feste Verpflichtung – sollte man den nicht doch einem
Menschen, und auch ein kath. Pfarrer bleibt ein Mensch, zugestehen.
auf dem Weg ins KZ unglücklich im Krankenhaus verstorben?????????????? Anhand einer Denunziation wurde
Lichtenberg am 23. Oktober 1941 durch die Geheime Staatspolizei festgenommen, bei der Festnahme fand sich
eine vorbereitete Abkündigung, dass die Gemeinde den anonym verbreiteten Aufrufen an die Berliner, bei
der Judenverfolgung „mitzuhelfen“, nicht folgen dürfe. Dem Sondergericht Berlin I genügt dies unter
Berücksichtigung der früheren Gebete für Verfolgte, Lichtenberg am 22. Mai 1942 wegen Kanzelmißbrauchs
und Vergehen gegen das Heimtückegesetz zu einer zweijährigen Haftstrafe unter Anrechnung der Untersuchungshaft
verurteilt, die er zuerst im Zuchthaus Tegel und später im Durchgangslager Berlin-Wuhlheide verbüßte.
Im Spätherbst 1943 wird Lichtenberg jedoch nicht entlassen, sondern unmittelbar in Schutzhaft genommen.
Auf dem Transport in das Konzentrationslager Dachau stirbt der schwer herz- und nierenkranke Geistliche
am 5. November 1943 unter nicht näher geklärten Umständen in einem Krankenhaus in Hof. so ausführlicher
Wikipedia Wenn einer – nachdem er von der Gestapo festgenommen und zwei Jahre bei den Nazis im Knast und
im Durchgangslager war – auf dem Weg ins KZ an Herz und Nierenversagen stirbt, besteht ja wohl eine hohe
Wahrscheinlichkeit, dass er dort vielleicht nicht gestorben wäre, wenn er diese zwei Jahre da verbracht
hätte, wo er gewesen wäre, wenn ihn dieses Schwein nicht denunziert hätte.
und immer noch einer drei Priester und ein evangelischer Prediger – Tolle Differenzierung – Pastor Stellbrink
in dem Zusammenhang als evangelischen Prediger zu bezeichnen
Der Bischof in Münster macht auf mich einen sehr überforderten Eindruck. Man weiss ja im Grunde auc…
Der Bischof in Münster macht auf mich einen sehr überforderten Eindruck. Man weiss ja im Grunde auch
vorher nie wer jetzt zur homosexuellen Subkultur dazugehört, die decken sich ja gegenseitig. Was soll
er da gross machen? Er wird von den liberal-modernistischen Kräften im Bistum geschickt in Schach gehalten.
Ich beneide den Mann nicht um sein Amt, der Domplatz in Münster ist eine Schlangengrube. Wie tut er das
denn – ich meine einen überforderten Eindruck machen. Es gibt in Münster zur Zeit keinen Bischof. Da
ist also nichts nicht zu beneiden
Colombe Gibt es das wirklich noch so krass. Bei uns ist es eigentlich so, dass einem da das „Wir sind
doch alles sowieso Christen“ bis hin zu einem evangelischen Pastor (immer ganz hinten in der Kirche) in
der Christmette auf evangelischer Seite schon ein wenig auf die Nerven geht.
Sozialkatholisch Stimmt, den Unterschied merkt man immer. Aber die schlimmsten Sprüche über Maria habe
ich auch von meinen „Mitkatholiken“ bis hin zu Pastoren gehört, die einen nämlich zum Teil angucken,
wie den Kettensägenmörder, wenn man nur einen Rosenkranz besitzt – geschweige den betet.
Amanda Tja, die „Sprachengeschichte“ ist geschenkt. Weiß gar nicht, wo die herkommt. Hab ich schon Relioberstufenkurs
gebracht und der Lehrer fand den ziemlich bedenklich. Aber ich freue mich immer, über „sprachbegabte“
Menschen. :(3
Protestant, regina, colombe, amanda Colombe: Danke für die Rückmeldung, Sie sie. Ihnen auch alles Gute
und Gottes Segen. Protestant Danke und lasst uns Sprachen lernen und auch unsere eigene nicht vergessen.
Weil – wegen Kindheitserfahrung und Heimat und so. Wenn einer in seiner Heimat sicher ist, kann er auch
andere gelten lassen. Amanda Dialekte finde ich auch toll. Regina Fanatismusdefinition :)3 :)3 :)3 :(3
Regina Protestant Ich glaube wirklich nicht, dass Gott im Himmel auf einer Wolke sitzt und die Katholiken
in eine gelbe Schüssel, die Evangelischen in eine Grüne gibt und alle Nichtchristen von der Wolke schubst.
Ich meine nur, dass die Konfessionen auch eine Art Sprache sind, in der man mit Gott kommunizieren kann.
Gerade auch über die Zeichenhaftigkeit der Sakramente. Und in Krisensituationen sollte – natürlich immer
wenn es möglich ist – es dem Menschen ermöglicht werden, in seiner Sprache zu reden. Ich habe in einer
lebensgefährlichen Krankheit vor der alles entscheidenden Operation die Krankensalbung als ganz ganz
ganz großes Geschenk Gottes empfunden. Das hatte gar nichts mit Angst zu tun. Eher mit großem Vertrauen.
Nicht als Beschwichtigung, als Ersatz Christi – ohne den wäre eh alles nichts – sondern als Besonderes
Zeichen der Verbundenheit – für mich. Und nur das wollte ich Colombe sagen, und er ist da ja auch grundsätzlich
meiner Meinung und die machen das ja auch so. Und übrigens – Regina – glaube ich nicht, dass ich hier
zu den Fanatiker gehöre. Das muß ich mir nicht sagen lassen. Und jetzt habe ich keine Lust mehr, mich
dafür zu rechtfertigen, dass ich eine Meinung.
Möchte antworten kann mal jemand unter kreuzmeldungen einloggen, ich war da letzter und hab mich mit
protestant und regina gekreuzt und würde gerne antworten
Colombe de la Paix War auch gar nicht auf Angriff aus. Wollte wirklich nur meinem Empfinden Ausdruck
geben. Weil – heute hört man ja so oft: Konfessionen sind im wesentlichen egal, das Gemeinsame überwiegt.
Klar steht mir ein evangelischer Christ näher (aber auch nicht jeder – gilt aber auch für Katholiken,
aber ich denke, Sie verstehen, was ich meine) als jeder Atheist, Agnostiker, Muslim oder was weiß ich
noch. Nur – jede Konfession ist auch speziell und gerade bei den Sakramenten sollte man mit der Gleichmacherei
aufhören. Aber was schreibe ich so viel. Tun Sie ja auch.
keine Beschwerde Also ich würde mich da beschweren. Wenn ich noch könnte. Und die Vorstellung, dass
ein mir nahestehender Mensch die Sterbesakramente wünscht und dann ein ev. Pastor geholt wird, ist alles
andere als positiv. Beten kann jeder Laie mit dem Sterbenden, die Sakramente geben eben nur ein kath.
Pfarrer.
Protestant Grundsätzlich verstehe ich ja Ihren Frust und so. Aber da gab es schon andere Themen, die
mich ziemlich mehr genervt haben als die Sinus Studie und die Möglichkeit zu erfahren, welche Gruppen
eigentlich in der eigenen Gemeinde sind und vielleicht auch, wie man an die rankommt
moderne Kunst Passt vielleicht gerade nicht hierhin, aber mir kommt bei solchen Diskussionen immer wieder
das neue Fenster im Kölner Dom in den Kopf. Das ist ja schön bunt, aber vom Aussagegehalt her – Zufall –
na ja. Aber schön bunt ist es, da kann man nichts sagen. Meiner Meinung nach ist religiöse Kunst von
der Religiosität des Künstlers abhängig. Ganz deutlich wird das ja bei der Ikonenmalerei. Aber auch
Kirchen sollten so etwas wie ein „versteinertes Gebet“ sein. Wie sollte jemand so etwas schaffen, der
nicht betet, weil er nicht an Gott glaubt. Ich habe eine Frage: Die Tage habe ich irgendwo hier gelesen,
dass – weil mit Silikon geklebt – das Domfenster in Köln eine (Über)Lebensdauer von 40 – 50 Jahren hat.
Stimmt das? Ich finde, religiöse Kunst sollte schon auf etwas längere Dauer bemessen sein, so etwas
wie „Weitgabe an die nächste Generation“.
Mein letztes Wort Verklagen: Klasse, die Kirche mal wieder vorm Amtsgericht. Dass es Ihnen nichts ausmacht,
Kirche so zu präsentieren, haben sie ja mit der Demonstration und dem Kontakt zur Presse bis hin zur
BILDZEITUNG bewiesen. Die war doch bestimmt nicht zufällig am Domplatz. Oder steht da immer ein Bildreporter
rum??? Vielleicht denken da andere anders. Weil – die kirchenfeindliche Presse freut sich doch immer über
so was. Außerdem, da gab es doch mal ein Strafurteil-ob diebetreffende Person in Münster war, weiß
ich abernicht. Generalvikar Kleybold als Vertreter die Diözese zu Ihrer Gruppe: „Das hätte ich nicht
von Ihnen erwarten“; „Ich habe Ihnen zugehört, jetzt hören Sie mir bitte auch mal zu.“, Sinngemäß
sage er: Es kann sein, dass Herr Pfarrer L. nicht die Lösung findet, aber ein anderer Pfarrer wird die
auch nicht finden.“ Später die Demonstranten: Sie haben doch gesagt, dass Pastor L. keine Lösung finden
will. Herr Generalvikar Kleybold: Drehen Sie mir doch nicht das Wort im Mund um.Und als Abschluss: Generalvikar
Kleybold (so auf kirchensite, der website des Bistums Münster): Zur Versöhnung gibt es keine Alternative.
Wenn das Bistum – das Justiziariat – grobe Dienstverletzungen des Pfarrers kennen würde, dann würde
es wohl anders reagieren. Und wenn er so schrecklich wäre, wären die Zeitungen der Stadt Dinslaken heute
nicht voll von Leserbriefen für den Pfarrer. So – ich habe fertig und auch noch was anderes zu tun. Und
der Account und Mißbrauch fremder Namen: Wirklich billig…
LandorganistII Die Zeitschriften in Dinslaken haben heute beide die Situation wieder im Lokalteil. Anders
als noch am Samstag – da stand die lange angedrohte Demo auf dem Domplatz im Vordergrund – eröffnet heute
eine Zeitschrift mit: Applaus für Peter Liebens. Die Gottesdienste am Wochenende waren sehr gut besucht.
Die Gemeinde stand hinter ihrem Pfarrer. Als dieser – nach der Messe bat, ihn in Gebeten mitzutragen und
ankündigte, er und die Gemeinde – über die ja ebenfalls hergezogen wird (wie z.B. es gäbe keine Jugendarbeit) –
würde sich wehren und er hoffe noch lange der Gemeinde vorzustehen, gab es langanhaltenden Applaus. Ob
man den in der Kirche wirklich haben muss, kann sicher diskutiert werden, aber bei den Denunziationen
und ser beschämenden üblen Nachrede war diese Solidaritätsbezeugung der Gemeinde ihrem Pfarrer gegenüber
wohl mehr als zulässig. Wir beten, dass Ihre Einschätzung zutrifft und die Diözese unter dem Diözesanadministrator
die Gemeinde und den Pfarrer gegen die 70 Demonstranten stützt.
Heilig-Geist Bußi Finden Sie es sehr komisch, unter dem etwas abgeänderten Nachnamen eines Kirchenvorstand-
und Pfarrgemeinderatsmitglieds, das sich immer hinter den Pfarrer gestellt hat, als Gegner zu mailen.
An alle: Der Name, unter dem hier ein Liebensgegner schreibt, ist in der Heilig-Geist-Gemeinde bekannt.
Es ist ein KVMitglied. Offensichtlich findet es einer derjenigen, die der Kirche in der Öffentlichkeit
mit dieser Demo geschadet haben, unheimlich komisch, diesen Namen hier zu mißbrauchen. Ich werde das
Kirchenvorstandsmitglied informieren. Aber an alle: Ist das nicht billig. An die Redaktion: Sie sollten
sich überlegen, ob Sie diesen Mißbrauch mitmachen oder Bußi s beiträge löschen. Clarissa Colonia:
Es stimmt nicht oder nicht so. Alles hat seine Geschichte. Und alle kenne ich auch nicht. Mit der Frauenmesse
weiß ich Bescheid. Es ist richtig, das die kfd-frauen in Herz Jesu nicht an der Heiligen Messe der kfd-Heilig
Geist und „Frauen mit Frauen“ mitfeiern, sondern unbedingt ihre eigene haben wollen. Und die haben sie
eben nicht bekommen. Weil die Heilige Messe nicht mißbraucht werden sollte, als Mittel der Gemeindespaltung.
Es stimmt nicht, dass er Händchenhaltend durch die Gegend läuft. Meinen Sie im Ernst, dass die Diözese,
die seit Jahren mit Briefen dieser Gruppe beschäftigt ist, das dulden würde, wenn was dran wäre.
Wahrheit Pünktchen sagt: Tatsache ist auch, daß es immer wieder Versuche gibt, zu Unrecht Angeschuldigte
mit der Androhung von übler Nachrede und Verleumdung zu erpressen! Zitat aus einem anderen Themenbereich.
Passt aber hier genau hin.
Ich kenne diese Gemeinde – alles Unfug Ich kenne diese Gemeinde und ihren Pfarrer und was da gegenüber
der Bild (welch ein Niveau) ist völliger Unfug. Die fusionierte Gemeinde hat über 7700 Angehörige.
Davon sind 70 aus der ehedem kleineren Gemeinde – nachdem sie seid Jahren damit drohen – jetzt nach Münster
gefahren. Ich glaube nicht, dass da einer drunter war, der jünger als 60 Jahre – ich weiß, dass viele
älter als 70 Jahre waren. Wenn ein Pfarrer seiner Verantwortung nachkommt und nicht jeden tun lässt,
was er will, dann kann es Ärger geben mit Leuten, die die Autorität des Pfarrers nicht anerkennen. Und
wenn man jemanden los sein will, ist es doch so einfach ein Gerücht – Händchenhaltend durch die Straße
-in die Welt zu setzen.
jetzt weiß ichs immer noch nicht Was um Himmels Willen (um dem Anspruch gerecht zu werden) ist denn nun
ein croque monieur oder so ähnlich – hab jetzt keine Lust zurückzublättern.?
alter Rheinlänger Danke :)3 Und stimmt das nicht, ich dachte kath. Bildungshäuser werden in erster Linie
gebaut, um Zen Buddhismus zu betreiben (Achtung!!!! Ironie!!!!)
Benedikt Mein ich ja: Die Kirche hat den Fehler gemacht, nicht gegen die Entrechtung aufzutreten. Und
sie ist auf den Zug aufgesprungen, weil sie die Möglichkeit der Missionierung sah. Und dann hat sie sich
dabei zum Handlanger der Politik gemacht durch Führung dieser schrecklichen Heime, durch Erziehung der
Eingeborenen zu billigen Hilfskräften.
JMX… Komplize ist richtig, leider. Die Heime waren sehr häufig, fast ausschließlich nicht nur in katholischer
Trägerschaft, sondern wurden durch Brüder und Nonnen geleitet. Und die Sterilisationen der Mädchen
fanden in der Regel aus diesen Heimen heraus statt. Bei dem „Legitimationslieferant“ bin ich nicht ganz
sicher, wie weit das in Australien greift, welche Rolle das da bei der politischen Entscheidungfindung
hatte. Nur eins trifft zu,‘die Kirche hätte sich vor die Menschen stellen müssen, statt dessen war sie
Teil des Systems, der unterstützte.
Nicht zu vergessen Was Pascal schreibt, ist häufig so geschehen. Kinder wurden nach ihrer Geburt den
Müttern weggenommen und in Heime gesteckt, in denen nur Eingeborenenkinder waren. Zum Teil wurden sie –
eigenartigerweise besonders die Mädchen im jungen Alter – zwangssterilisiert, um weitere Eingeborene
zu verhindern. Adoptionen fanden statt; in der Regel aber an Orte, die weit entfernt von ihrem Geburtsort
waren, um Kontakte zu vermeiden. Menschen, die völlig entwurzelt waren, vergeblich nach ihrer Identität
suchten, war die Folge. Allerdings ist es zu einfach, die Schuld (allein) der Kirche zuzuschreiben. Zwar
waren viele der Heime in kirchlicher Trägerschaft. Die Entscheidung der Zerstreuung – bis hin zur versuchten
Ausrottung (obwohl ich nicht weiß, ob diese tatsächlich von der Politik gewünscht wurde, die Sterilisationen
sprechen aber schon dafür) – war durchaus eine politische, getragen davon, diese „Störenfriede“ loszuwerden,
und nicht von dem Wunsch ihnen das Christentum zu vermitteln.
Papapjewksieni An alle Denkenden Immer daran denken: Forumsregel : Trolle nicht füttern oder noch besser
Trolle nur dann füttern, wenn man sich über sie amüsieren kann, wie über possierliche oder auch abstoßende
Tierchen. O:O Übrigens wird wohl auch noch unser Papst Benedikt verstehen lernen – vielleicht auch
durch das Scheitern dieser Verhandlungsmöglichkeit – dass es hier wirklich um Menschen geht, die nicht
in die eine heilige katholische und apostolische Kirche zurückkehren, sondern ihren eigenen Kram machen
wollen (Dies gilt bestimmt nicht für „alle“, aber doch für „viele“). o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
Nachfolgesuche Unverschämtheit!!!!!!! Der Papst ist 80 Jahre alt und wenn er da bei den dienstlichen
Verpflichtungen mal müde aussieht, dann ist es eben so. Außerdem – selbst Leute unter 80 pflegen manchmal
nach Flügen über den großen Teich unterm Jet-Lack zu leiden.
Fürbitte Der Orden hat im Gegensatz zur Piusbruderschaft am Karfreitag den neu formulierten Text der
Fürbitte für die Juden benützt. Das wird in Zukunft dasAbgrenzungskriterium sein!
Phillip Nein, aber sie sollten doch abgesichert sein. So ne Krankenversicherung ist doch was schönes –
einige Orden haben die bereits. Wie eine Ordensschwester zu mir sagte: ‘Wir arbeiten jetzt und bezahlen
die Pflegekräfte für unsere alten Mitschwestern. Wenn die damals krankenversichert gewesen wären, hätte
die Gemeinschaft ein finanzielles Problem weniger.“ Sie ist übrigens vom Orden versichert worden.
PGS Jude Jesus Jesus am Kreuz: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen. Der Anfang eines Psalms –
eines jüdischen Gebetes – den der jüdische Sohn einer jüdischen Mutter bei seiner von Römern durchgeführten
Hinrichtung betete. Ich weiß nicht, wo das Problem ist. Natürlich war Jesus Jude. Und ich möchte Kurt
und Regina zustimmen: Auch ich halte Sie für einen Rassisten , einen den Nazis nahestehenden Menschen,
wenn Sie nicht selber einer sind: so Sie das wirklich ernst meinen, was Sie schreiben. Eigentlich kann
ich es immer noch nicht so richtig glauben.
sexychrist Keine Sorge, Bischof Ostermann wird keine Menschen firmen, die das nicht freiwillig tun. Und
es geht um Münster. Da gibt es an jeder Ecke ne Kirche und an manchen sogar zwei. Ich kann mir auch nicht
vorstellen, dass das so eine richtig riesige Veranstaltung ist, deshalb hab ich ja gefragt. Eigentlich
gehe ich davon aus, dass die Besucher des Gottesdienstes und die Firmlinge aus verschiedenen Gemeinden
kommen und die Gelegenheit nutzen, von einem „echten“ Bischof im alten Ritus gefirmt zu werden. Überdies
kann es nicht zulässig sein, in einer Gemeinde die „ordentliche“ Form der Firmung nicht mehr zu feiern
Sexychrist Wenn Sie sich lediglich mit den „Ideen des Christentums“ am meisten identifizieren können,
warum haben Sie dann innerhalb dieses Christentums von der evangelisch-protestantischen zur katholischen
Seite gewechselt. Die Frage finde ich umso interessanter. weil Sie sich hier gegen alles wehren, was die
katholische Kirche in ihrem Wesen von den protestantischen Gemeinschaften unterscheidet. Und dabei gehe
ich nicht von der sogenannten Tradi-Sicht sondern von der ein wenig „weiteren“ des VII-Katholiken aus.
P.S.: Damit will ich jetzt nichts Negatives über die tridentinische Messe oder sonstwas gesagt haben,
es geht mir nur um die Frage an den Poster.
PGS 100 Jahre 100 Jahre Umerziehung – ein vernünftiger Mensch würde sagen 100 Jahre Entwicklung, Fortschritt.
1908 war alles besser – es gab Hungersnöte, die Menschen starben an Grippe, man hatte noch zwei Weltkriege
vor sich (da sollen nach Ihrer Auffassung die Juden auch schuld dran sein / krank) und die Priester der
katholischen Kirche waren Halbgötter, prügelten in Schulen, peinigten Menschen in Beichtstühlen und
verbreiteten nur zu oft Angst und Schrecken. Ich möchte betonen, es gab auch andere. Aber auf keinen
Fall war es das goldene Zeitalter. Im Übrigen, dass was Sie schreiben ist mir nicht fremd. Ich war ganz
gut in Geschichte, besonders auch was die Zeit zwischen 1933 und 1945 angeht. In dem Zusammenhang: Mussten
nicht auch SS Leute bis in die 7. Generation nachweisen, artenrein (welch ein Wort) zu sein?? Ekelhaft.
Wenn ich es mir recht überlege, meinetwegen könne Sie es auch Umerziehung nennen – es gibt ja auch Umerziehung
zum Guten, nur bei manchen kommt sie leider nicht an. Sie meinen also ernst, was Sie schreiben? Ehrlich?
Unfassbar?
PGS Satanische Blutlinien Ok, dann eben 13 satanische Blutlinien. Satanische Blutlinien – welch ein Ausdruck.
Ich bin immer noch nicht ganz sicher, ob Sie das, was Sie da schreiben ernst meinen, oder ob Sie uns hier
alle nur provozieren wollen, um ein bisschen Spaß zu haben. Weil ich einfach nicht glauben kann und will,
dass jemand im dritten Jahrtausend tatsächlich noch hinter diesen Gedanken steht. Aber ich fürchte…-
vielleicht doch
Die 16 satanischen Blutlinien. Dieser Buchtitel ist genauso absurd wie die Auffassungen der Antisemiten,
die hier posten. Und das Argument mit dem Bankhaus ist unschlagbar. Sobald jemand einen Bereich nachweist,
in dem Juden nicht tätig oder dominant sind, kommt ein Anitsemit und sagt: Ja, aber der wird doch von
den Rothschilds oder wem auch immer dominiert. Das einzige was man aus dieser Diskussion lernen kann ist,
dass Antisemiten einfach zu dumm und verblendet sind, um mit normalen Menschen zu diskutieren. Und genau
das macht die so gefährlich.
Ich weiß nicht, welche Medikamente Herr Bischof Küng nimmt. Aber sind die beiden Priester jetzt suspendiert
oder nur als Pfarrer abgesetzt und genießen ihren bezahlten Urlaub im Rahmen einer besinnlichen erholsamen
Zeit? Ich meine die Frage wirklich ernst, ist die Antwort denn so schwer?
Exbochumer Jetzt besteht der niederländische Denkmalschutz auf einem kompletten Wiederaufbau nach den
ursprünglichen Bauplänen Weiß ich auch nicht. Wenn der Orden wirklich kein Geld hat – oder hier nicht
investieren will – und die Versicherung nicht zahlt??? Ich weiß auch nicht, ob der niederländische Denkmalschutz
auf dem kompletten Wiederaufbau bestehen kann? In Deutschland wäre es wohl nicht so. Ich gehe aber davon
aus, dass hier keiner Ahnung von Niederländischem Denkmalrecht hat.
Kurt K. Anerkennung für Ihren Dienst! Ernstgemeinte Frage: Sie schreiben „meist“ meinen die Leute „Igitt“.
Ist das wirklich bei einer Mehrheit der Menschen Ihre Erfahrung?
landorganist II :)3 :(3 Nicht nur das das Pflegepersonal in der Arbeit geringgeschätzt wird, auch die
alten Menschen werden so ziemlich verachtet. Nach dem Motto: Wenn schon keine Zwangsarbeit in Bergwerken,
dann eben in Altersheimen, ist doch egal wers da macht, spielt ja sowieso keine Rolle, ob ein engagierter
Pfleger oder irgendein Zwangsarbeiter.
Exbochumer Ist das in den Niederlanden so, dass der Staat zahlt, wenn er fordert, dass etwas „denkmalgetreu“
wiederaufgebaut wird? Dann haben es die Niederländer in alten, denkmalgeschützten Gebäuden aber gut.
In Deutschland hat sich das schon lange geändert. Da gibt es heute Bauauflagen, aber diese zu finanzieren
obliegt dem Eigentümer. Selbst Zuschüsse gibt es in der Regel nicht (mehr).
ordo62 OK, der provoziert ganz schön. Nach dem Motto – Gott ist gut, kein Mensch geht verloren und überhaupt
kann man machen was man will. Da fragt man sich wirklich, warum denn überhaupt noch Religionen? Aber
trotzdem: Gleích mit dem Spruch. Schönen Abend übrigens, ich muss gleich weg. :)3
Sozialkatholisch Mag sein , aber HBR hat auch keine Frage gestellt. Die einzige Frage, die überhaupt
vorkommt, ist die der Redaktion. Aber was solls denn? 42.
aufrechter katholik Wie bitte? Wo bin ich den hier hineingeraten? Ich hab doch gar keine Frage gestellt
. Warum – um des lieben Himmels Willen – bekomme ich jetzt so viele „Antworten?“?
Unglaublich Jetzt ist der HomoArtikel weg und keiner versteht mehr unsere Mails – Heul – merkwürdig –
auch ne Art mit ner Meldung umzugehen. Wenn einem die Leserbriefe nicht passen, wird die Meldung geändert.
Wie hieß der Mensch gleich: Orwell
jetzt schon wörtlich Den Artikel über Homosexuelle, in der Homosexuelle nicht vorkommen, hatten wir
doch gerade erst. So mag HBR mir seine Wort leihen: Samstag, 19. April 2008 10:27HBR: @Redaktion: Wo steht
da was von HomosFolgende Überschrift: Noch mehr Privilegien für Homos? Dann aber folgende harmlose Meldung
Deutschland. Einer deutschen Familie mit zwei Kindern und einem Durchschnittseinkommen von 30.000 Euro
fehlen pro Jahr 1.197 Euro. Das hat der Dortmunder Sozialrichter Dr. Jürgen Borchert nach Angaben der
Mai-Ausgabe der katholischen Zeitschrift ‘stadtgottes’ berechnet. Unter Berücksichtigung des Existenzminimums,
des Kindergelds, der Abgaben und der Lohnsteuer bleiben einer Einkind-Familie pro Jahr 2.726 Euro an frei
verfügbarem Einkommen, einem kinderlosen Paar 6.517 und einem Ledigen 10.517 Euro. Von Homos steht da
nichts. Wohl die falsche Überschrift herausgesucht Da bleibt nichts zu ergänzen.
Weltverschwörung Bei uns sind die Leute im Passamt auch nett. Und für Italien, Frankreich, Dänemark
und Schweden braucht man auch keinen Pass. Und Namenstag haben wir auch gefeiert – aber nie Geburtstag.
Das mit dem Geburtstag ist nämlich eine Erfindung der zionistisch-freimaurerischen Weltverschwörung,
um das katholische Bewußtsein zu schwächen (klappt aber nur dann, wenn man die Namenstage vorher nach
dem alten Heiligenkalender gefeiert hat – wenn man den neuen V2verseuchten genommen hat, braucht es keinen
Geburtstag mehr für Höllenqualen).
Kurt K. Leben und leben lassen. Sie halten mich für ein wenig bekloppt. Bin ich vielleicht auch, kann
ich mit leben. Aber das mein’Glaube in meinem Leben den Mittelpunkt stellt, daran werden auch Sie nichts
ändern. Ich komm halt woher, wo das so ist. Und für mich ist es auch gut so. Wohin auf der Skala ich
unseren Papst stelle, dazu vielleicht später mehr. Mag jetzt nicht. Vielleicht halte ich es auch ein
wenig für bekloppt, zu glauben, dass hinter all dem kein Plan und kein Sinn steckt. Ist aber eh müßig,
weil für einen großen Teil dieser Poster kommen wir beide eh gemeinsam in die Hölle. Wahrscheinlich
ist mein Feuer nur ein wenig kälter / oder vielleicht auch heißer, weil ich das Heil ja kennengelernt
und ausgeschlagen habe, während Sie vielleicht keine Chance hatten und deswegen… Ist auch egal, ich
schätze Sie immer wieder dann, wenn es um Dummheit, Rassismus, Nazis, braune Scheiße und ähnliches
geht. Und wenn ich bei Mahnwachen vor Asylbewerberheimen gemeinsam mit Sozis und „Ungläubigen“ und wem
auch immre saß, um ein bisschen Ruhe reinzubringen und vielleicht wirklich die braune Brut fernzuhalten,
da waren mir diese Leute – auch im Glauben an Jesus Christus näher, als die anderen, die darüber diskutieren,
ob die dunklen Menschen aus aller Herren Länder ne Seele haben, in den Himmel oder in den Limbus oder
weiß der Geier wohin kommen. Vielleicht glauben Sie, dass es der Geier vielleicht weiß. Ich glaube,
dass es Gott weiß – und das reicht dann auch. Jetz muss ich gleich we…
NurEin Leser Sicher brauche ich Trost in der Todesstunde und ich war auch schon mal knapp davor. Und da
war Gott, an den ich glaube und der mir sehr wichtig ist. Ich kann aufrichtig und ohne mich zu verbiegen
das Glaubensbekenntnis der römisch-katholischen Kirche beten. Nur, dieses ganze Bruhei, dieser Streit
um Kaisers Bart oder seine neuen Kleider. Diese Diskussion – dann auch noch zum Teil von Rassenrass, Neonazis
und Homohassern geprägt. Da kann man ja nur noch zum Ramen abgleiten, um deutlich zu machen, dass es
darum ja wohl nicht gehen kann. Natürlich ist die Bischofsweihe gültig. Und diese ganze Diskutiererei
ist nur noch ermüdend und ätzend. Da kann ich Menschen wie Kurt K. gut verstehen, die uns alle für
bekloppt halten. Und diese ganze Angst, die verbreitet wird. Diese unsägliche Diskussion, in der es ja
wohl auch wieder nur um Macht geht. Genau das ist doch die Paralelle zum FSM.
Umdenken Wenn sich das so kostspielig und problematisch gestaltet, dann sollte man vielleicht doch erst
mal überlegen, ob und wenn ja warum und wen und wieso man Leute auf den Scheiterhaufen bringen will/muss,
bevor man diese aufstellt. Ich ziehe meinen vorherigen Vorschlag in aller Form zurück.
Kurt K. / Stimme der Vernunft q. e. d. Hört sich so an wie: Wir glauben an die Konstanz der Erdentstehungszeit.
Die Erde besteht seit genau 12345,6 Jahren, unabhängig davon, in welchem Jahr wir uns befinden. Das hat
unser genialer Jünger Albert E. Neumann bereits im Jahre 1905 durch einen geschickten Vergleich nachgewiesen.
Er verwendete damals verschiedene, sich zueinander gleichförmig bewegende räumliche Bezugssysteme. In
Wahrheit ist dies natürlich nur ein Gleichnis für den Nachweis der Erdentstehungszeit: Nehmen wir als
Beispiel zwei sich zueinander gleichförmig verhaltene Raum-Zeit-Koordinaten, beispielsweise die beiden
heiligen Jahre 0 und 1401, sowie die beiden heiligen Stätte Jerusalem und Helgoland. Der Abstand zwischen
den beiden Stätten beläuft sich auf exakt 12345,6 pastafarische Halbmeilen (wer will da von einem Zufall
sprechen!!!), wenn man die relativistische Korrektur berücksichtigt, die das Fliegende Spaghettimonster
in Seiner Weisheit geschaffen hat, um sich besser zu verschleiern. Dieser Abstand muß gleich sein, unabhängig
in welchem Bezugszeitpunkt man sich befindet. Da sich aber die Welt seit ihrer Entstehung kontinuierlich
und in alle Richtungen ausdehnt, kann dies nur der Fall sein, wenn die Entstehung zu den beiden Meßzeitpunkten
t-Null und t-1401 zeitlich gleich weit entfernt ist. Q.e.d. (Pasta!)
Kurt K. Wir warnen zudem, dass die globale Erwärmung, Erdbeben, Hurrikans und andere Naturkatastrophen
eine direkte Konsequenz der rückläufigen Zahl der Piraten seit dem Jahre 1800 sind.
Rechtsstaat Klar haben die Juden in einem Rechtsstaat gelebt. Die Machthaber waren nämlich rechts, rechtsradikal
und judenfeindlich. Aber abgesehen davon, vielleicht haben die Juden sich genau wie die Eingeborenen Südamerikas
nach einer derartigen Behandlung und ‘Zukunft gesehnt. iudex: Es ist wirklich schwer, bei diesem Nazipack
nicht die Beherrschung zu verlieren. Es gibt kaum etwas, was ich so verabscheue, wie so was. Bäääääääh.
stimme der vernunft, aleph Danke. Am liebsten wäre mir die Erklärung Hape. Das würde nämlich heißen,
der braune Spuk sei nicht wahr. Aber das wäre zu sch’ön, um wahr zu sein
iudex Sie haben ja recht, wenn Sie meinen, man’sollte diese braune Brut eigentlich ignorieren. Aber irgendwie
ist es nicht so richtig zu schaffen, nicht zu widersprechen, wenn die loslegen. Sehen Sie nur das heilige
Deutschland, der stellt gerade die These auf, die Zionisten hätten die Juden verfolgt. Wie sagte ich
gerade, zum Kotzen, Ekelhaftes Nazipack
Stimme der Vernunft, Aleph zweitens bei solchen jungen Leuten die Häufigkeit der Selbstbefleckung viel
höher ist als bei älteren Menschen, was ja bekanntlich eine schwere Sünde ist und ein Kommunionhelfer
mit einer solchen nicht belastet sein darf Meinen Sie, der meint das irgendwie ernst? Ich kanns nicht
glauben.
Braune Brut Das darf doch nicht wahr sein. Es geht immer noch schlimmer. Das ist wirklich zu einer Nazi-Seite
verkommen. Es ist nicht möglich, ein wie auch immer geartetes Thema, in denen auch nur am Rande ein Jude
oder das jüdische Volk erwähnt wird, auch nur anzusprechen, ohne dass diese braune Scheiße losgeht.
Wie sagte Brecht: Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem es kroch. kreuz-net beweist es täglich. Und dabei
wird dann noch der falsche aber nachvollziehbare Eindruck erweckt, konservativ katholisch (ób jetzt tridentinisch
oder VII, auch da gibts Konservative) zu sein, bedeute automatisch, sich als Nazi zu disqualifizieren.
Zum Kotzen ist das. Ekelhaft
Pro Germania sancta: Es gibt Berichte, wonach sich der Leib Christi auch in seinenchemo-physikalischen
Eigenschaften von Brot unterscheidet! Und deswegen können ihn dann auch Allergiker essen, oder wie?????
Luther Es ist mehr als ein Paragraph oder Artikel. Es ist die Präambel, also das, was vor und über unserer
gesamten Verfassung, über dem gesamten Deutschen Recht und der gesamten deutschen Gesellschaft steht –
und immer mehr und mehr sinnentleert wird. Wie Sie schon richtig schreiben, heute wieder mal ein ganzes
Stück
Luther: ganz ähnlich DIE WÜRDE DES MENSCHEN IST UNANTASTBAR: sIE ZU ACHTEN UND ZU SCHÜTZEN IST VERPFLICHTUNG
ALLER STAATLICHEN GEWALT: DAS DEUTSCHE VOLK BEKENNT SICH ZU UNVERÄUßERLICHEN MENSCHENRECHTEN; ZU DEN
GRUNDSÄTZEN DES FRIEDENS UND DER GERECHTIGKEIT IN DER WELT. so das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
Pascal123 Sie haben sich entschieden. Wie ich schon schrieb, ich auch. Und ich achte Íhre Entscheidung,
die ich auch verstehe. Ich habe auch bereits geschrieben, dass ich davon ausgehe, dass es auch Politiker
gibt, die sich die Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Es ist eine nicht leichte Entscheidung. Auf
der einen Seite die eher abstrakte Idee vom Leben von Anfang an, und diesen Anfang setze ich eben früh,
und auf der anderen die Hoffnung – mehr ist es ja, soweit ich weiß, im Augenblick noch nicht -auf die
Minderung menschlichen Leidens. Meinen Sie, mir fällt es da leicht, so einfach zu sagen, mein Standpunkt
ist… Ich glaube auch, dass für beide Standpunkte Platz ist und auch sein muss in unserer Gesellschaft.
Nicht einverstanden bin ich mit Ihnen an der Stelle, an der Sie sagen, das Rumgeeiere käme aus Angst
vor den Kirchen. Ist das wirklich ihr Ernst?? Ganz ehrlich? Also ich glaub es nicht, ich glaube eher,
es ist aus der Angst, deutlich Stellung zu beziehen, ggf. Wählerstimmen zu verlieren. Politisch nicht
mehr korrekt zu sein, denn schließlich sind wir ja das Volk, dass zwischen 1933 und 1945 …getan hat
und deshalb jetzt besonders vorsichtig sein muss. Aber auch wenn Sie rechthaben sollten. Dann sollen Sie
doch die Empörung meiner Kirche ertragen. Wenn Sie aufrechte Menschen wären, würden Sie für ihre Auffassung
stehen. Aber ich glaube eben nicht, dass es das ist. Dazu eiern mir die Jungs und Mädels in Berlin und
wo auch immer bei anderen Themen viel zu viel rum, wo vi…
pascal123 Luther Luther, danke, Sie haben schon viel von dem geschrieben, was ich auch hätte sagen wollen.
Pascal123 Ich habe doch wohl deutlich gemacht, dass ich diesen Artikel unverständlich, tendenziös, z.
T. absurd finde. Zu den Stammzellen und den Kindern kann ich mich nur Luther anschließen, ebenso wie
zu dem Statement zu christlichen – katholischen Verbänden. Nur noch eine Frage: Warum so schrecklich
aggressiv? Ich habe doch lediglich geschrieben, dass ich die Art, wie hier Politik betrieben wird zum
Kotzen finde (deutlich genug aleph??). Dann sollen sie doch endlich mal entscheiden und nicht so rumeiern.
Und das machen sie doch an so vielen Stellen. Und darüber hinaus – ich habe, wie jeder andere Mensch
ein Recht auf meine eigene Meinung. Und die geht dahin, dass ich die Nutzung der Stammzellen zu diesem
Zweck unverantwortlich finde. Meine Meinung. Dafür hänge ich keinen auf. Ich bin auch davon überzeugt,
dass zumindest einige der Politiker sich die Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Egal in welche Richtung
sie sich entschieden haben. Nach meiner religiösen und meinetwegen auch weltanschaulichen Überzeugung
sollte man lieber die Finger davon lassen. Trotzdem werde ich jetzt nicht auf die Straße gehen und Leute
beleidigen, die sich für diesen Weg entschieden haben.
jeremy Dieser Kompromiss, bei dem wird es einem richtig übel. Wenn denen Provit und Forschung oder Forschung,
um zu provitieren, über alles geht, dann sollen sie doch dazu stehen. Entweder dazu stehen und es erlauben,
oder ebenfalls dazu stehen und es nicht zulassen. Die Position – eigentlich wollen wir das nicht und es
ist scheußlich, aber wir machen es trotzdem, mit einem Stichtag (der ggf. wieder verlängert werden kann,
obwohl das heute ja noch keiner sagt) – die ist symptomatisch für die heutige Politik, die den Kuchen
immer aufessen will, am besten zweimal und ihn gleichzeitig doch behalten. Es ist ein schwarzer Tag für
den Schutz des ungeborenen Lebens. Embryonen – ggf. als Rohstoff für medizinische Produkte, damit Menschen
noch besser noch länger leben, also für mich ist da die Grenze bei weitem überschritten. Trotz allem
Mitgefühl für Menschen, die krank sind, und auf Heilung warten. Wenn ich eine Leberspende brauche, kann
ich auch nicht auf die Straße gehen und so lange Menschen töten, bis ich eine Leber habe, die für mich
passt. Aber das ist meine Meinung, zu der ich stehe. Offensichtlich teilt die Politik sie nicht. Aber
dann sollen die dazu stehen. Verlogenes Pack.
jeremy Also – ich hätte mich dagegen entschieden. Aber dieser Kompromiss, bei dem wird es einem doch
erst richtig übel. Entweder dazu stehen und es erlauben, oder ebenfalls dazu stehen und es nicht zulassen.
Die Position – eigentlich wollen wir das nicht und es ist scheußlich, aber wir machen es trotzdem, mit
einem Stichtag (der ggf. wieder verlängert werden kann, obwohl das heute ja noch keiner sagt) – die ist
symptomatisch für die heutige Politik, die den Kuchen immer aufessen will, am besten zweimal und ihn
gleichzeitig doch behalten. Verlogenes Pack.
Wieso Importland Ich würde mal sagen, mindestens dreifach unverständlich. In Deutschland dürfen bei
Experimenten an Menschen neue Leichen importiertwerde. Ein im Deutschen Reich traditionell beliebtes Importlandfür
geschlachtete und geschändete Kleinkinder ist – und bleibt vermutlich – Israel. warum um Himmels willen
hätte Israel zur Zeit des Deutschen Reiches geschlachtete und geschändete Kleinkinder importieren sollen
??????????? Der Satz macht doch auch in sich überhaupt keinen Sinn.
Aleph Keine Ahnung, warum die sich da die Arbeit gemacht haben. Ich hab bisher gedacht, sie hätten versucht,
die alte Fürbitte im außerordentlichen Ritus etwas abzumildern. Wenn beabsichtigt war, damit den Ärger
über die Zulassung der alten Formulierung zu mindern, hat es offensichtlich nicht funktioniert. Stimmt
das nicht – dann sagen Sie es mir. Übrigens: Ich weiß, passt jetzt nicht, find ich aber trotzdem wichtig:
Die mit Spannung erwartete Entscheidung ist gefallen: Der Bundestag hat am Freitag die umstrittene Lockerung
des deutschen Stammzellengesetzes beschlossen. Damit wird der Stichtag für den Import embryonaler Stammzellen
aus dem Ausland vom 1. Januar 2002 auf den 1. Mai 2007 verschoben.In namentlicher Abstimmung stimmten
346 Parlamentarier für einen entsprechenden Antrag. 228 stimmten dagegen, 6 enthielten sich.
Recht hat er In dem Moment, in dem wir Jesus Christus anerkennen, würden wir nicht länger Juden sein.
Es gibt keinen Raum für Diskussion über dieses Thema, denn das wäre grundlegend sinnlos – zumindest
aus unserer Sicht.“ Di Segni glaubt, daß der katholisch-jüdische Dialog in Anliegen wie Weltfriede oder
Kampf gegen Armut funktionieren kann. In Fragen der letzten religiösen Identität schlage er jedoch fehl.
Recht hat der Mann, da kann man doch gar nichts mehr hinzufügen!!!
Gläserner Sarg Vatikansprecher Federico Lombardi sagte, eine Entscheidung, was mit dem Leichnam geschehe,
werde erst nach einer Seligsprechung Johannes Pauls fallen. Vorher seien solche Diskussionen „absolut
verfrüht“. Und dass dann Johannes Paul II. sein Herz entnommen wird, ist wohl kaum vorstellbar. Zumindest
soll Papst Benedikt nach dem Tod seines Vorgängers gesagt haben, ein derartiges Verfahren sei wohl nicht
mehr zeitgemäß. Wir werden es abwarten müssen. Nur langfristig eine andere Lösung für den Ruheort
von Johannes Paul II. zu suchen als die Bestehende scheint schon sinnvoll, wenn die Pilger- und Besucherströme
anhalten. Aber bis zum Abschluss des Verfahrens ist ja noch Zeit, schaun wir mal.
Kurt K. Danke. Hab ich ja letzte Woche auch schon gesagt. Diskussion sinnlos. Guter Tipp – mach ich jetzt
auch. Marcel ignorier. Spart Zeit und Nerven. :)3
Marcelus Wenn man sich sehr anstrengt, kann man ja wohl alles mißverstehen. Ich habe Kurt K. nicht so
verstanden, und man muss sich schon ziemlich anstrengen, das zu tun.
Wiener Echt. Schon drei Wochen nicht mehr zu sehen. Das finde ich gut. Das macht die vorgeschlagene Sitzblockade
zu einem absolut treffenden Mittel – um die Leute auf Dauer zu beschäftigen, die Mord und Brand predigen.
Also, ich glaubs nicht (Damit meine ich nicht Sie, Wiener, sondern dieses ganze … ach, Sie wissen schon).
Brauner Sumpf Übrigens, so gut wie alle Juden in den ang. „Vernichtungslager“ zogen es vor, 1944/45 mit
den deutschen ang. Massenmördern nach Westen zu ziehen, statt auf die roten Befreier zu warten Klar –
die ausgehungerten jüdischen Menschen aus den Vernichtungslagern haben sich zur Entscheidungsfindung
zusammengesetzt, um zu überlegen, ob sie jetzt freiwillig an dem Todesmarsch teilnehmen oder lieber auf
die Rote Armee warten möchten (so ihnen diese Möglichkeit bleiben würde, und die SS sie nicht erschießt,
wenn sie denen die Entscheidung vielleicht doch lieber zu bleiben, mitteilt). So ein Unfug – die Menschen
wurden auf dem Todesmarsch getrieben und starben dabei – blieben rechts und links am Weg liegen. Die zurückblieben
waren die, die zu schwach waren.
Bento Was hat das denn mit Ablenkung zu tun? Das eine ist eine Ausstellung in einem Diözesanmuseum, die
ich so auch nicht unbedingt gebraucht hätte. Da kann man drüber denken, wie man mag und wer es nicht
mag, kann dagegen demonstrieren, an die Presse gehen, Anzeige erheben usw. Das andere ist der Aufruf zur
Gewalttätigkeit, zur Brandstiftung, zur Sachbeschädigung – oder besser gesagt, die Anstiftung; dazu
kommt noch ne Masse brauner Müll – Nazimeinung – Rassismus. Da kann man nur sagen: Ekelerregend und widerlich.
Es ist unredlich, die beiden Punkte miteinander zu vermischen. Katholizismus ist unvereinbar mit Rassismus
und braunem Pack.
Notwehr Ihr Aufruf zur Brandstiftung hat nichts, aber auch gar nichts mit Notwehr zu tun. Ich werde Ihnen
an dieser Stelle nicht erklären, was Notwehr rechtlich eigentlich ist. Hab ich nämlich keine Lust zu
und ist auch völlig sinnlos. Eines möchte ich aber richtigstellen. Ich diskutiere mit Ihnen nicht über
Ihre Auffassungen und Aufrufe zur Gewalt. Ich verurteile diese zutiefst. Sie sind unmenschlich, rassistisch
und unchristlich. Zu dieser Auffassung komme ich, obwohl auch mir jedes Verständnis für diese Ausstellung
in dem Museum fehlt.
EKELHAFT Ein paar Spritzer mit Säure gegen die Schmiereien dieses Stalinisten und man kann den ganzen
Dreck in die Tonne werfen!!! Scheint mir nicht wie eine Frage – eher als ein Vorschlag. Als Anstiftung
zur Sachbeschädigung. Da fehlen mir die Wort. Nein, doch nicht: EKELHAFT
Das gesunde Volksempfinden ???????? Die Bürger haben sich selbst geholfen und dabei kamen keine Menschen
zu schaden!!! Und das sollte man doch als Ultima Ratio – und nur als solche!!! auch in Betrac#t ziehen
können Das darf doch nicht wahr sein. Das „gesunde Volksempfinden“ entscheidet, hier wird gebrandschatzt,
geschlagen, „ersäuft“. Und da gibt es dann Poster, die finden das als „Ultima Ratio“ ganz in Ordnung –
und werden hier weiter zugelassen und nicht gesperrt. Brandstiftung ist nach unserer Rechtsprechung ein
Verbrechen, eine schwere Straftat. Und andere dazu anzustiften ebenfalls. Es gibt Handlungen, die können
nicht in Betracht gezogen werden, auch nicht als Ultima Ratio (was soll eigentlich dieser Begriff in diesem
Zusammenhang – es gibt doch hin bis zur Großdemo – nicht dem Zusammentreffen von 38 Leuten – noch ausreichend
Mittel, rechtsmäßig Druck zu setzen, wenn man denn meint, ihn setzen zu müssen.) [fett]Die Bürger
haben sich selbst geholfen und dabei kamen keine Menschen zu schaden!!! Und das sollte man doch als Ultima
Ratio – und nur als solche!!! auch in Betrac#t ziehen können[fett] EKELHAFT
Regierungsbezirk Münster Drosten kenn ich nicht – meinen Sie da nicht Dorsten? Aber wie auch immer –
eigentlich hätte ich den ganzen Artikel nicht gebraucht.Bbrrrrrrrrrr
Der Papst überlegt es sich Der Reisemarschall des Papstes hat zur Zeit keinen Vorgang für eine neuerliche
Pastoralreise des Heiligen Vaters auf dem Schreibtisch. Gegenteilige Zeitungsberichte sind falsch, verlautete
am Nachmittag aus Rom. Der deutschsprachige Dienst von Radio Vatikan meldete auf seiner Internetseite
ebenfalls, es stehe noch nicht fest, ob der Papst zum Jubiläum des Mauerfalles 2009 nach Berlin reisen
werde. Nach Angaben von Vatikansprecher P. Federico Lombardi prüfe der Papst Einladungen zu apostolischen
Reisen stets mit Wohlwollen, so auch diese. Noch sei aber keine Entscheidung gefallen, führte Lombardi
an. zitiert aus RP nline
Nichts genaues weiß man nicht! Noch steht die Fahrt wohl nicht fest – aber wenn, das ist richtig, dann
sollte er fahren, wenn die Bauern den Regen für ihre Felder brauchen. Eine Reise zu einem Zeitpunkt,
an dem das Heu trocknen soll, wäre eine Katastrophe für die Landwirtschaft Heute um 15.30 Uhr Vatikan
weist Bericht über Deutschlandreise zurück Berlin (RPO). Der Vatikan hat Berichte zurückgewiesen, nach
denen der Papst im April 2009 einen Besuch in Ostdeutschland plant. Es bestehe lediglich eine Einladung
von Thüringens Ministerpräsidenten Dieter Althaus. Der Papst habe sich jedoch noch nicht entschieden
Juergen Wer über ein Thema nicht diskutieren kann, zeigt nur, daß er es nicht versteht,sondern nur einige
Formeln und Thesen auswendig gelernt hat, ohne sie zu verstehen.Dann kann man natürlich auch nicht auf
Gegenargumente antworten. Das ist keine Begriffsstutzigkeit mehr, dass ist reine, dumme Arroganz. Es hat
wirklich keinen Sinn.
Landorganist II Wäre ja mal ne interessante Nachricht: Ich hatte schon am Montag versucht, hiermit auf
die Entwicklung in Münser hinzuweisen: MALWASGANZANDERES Weihbischof Dr. Franz-Josef Overbeck ist für
die Zeit der Sedisvakanz zum Diözesan-Administrator des Bistums Münster bestimmt worden. Das Domkapitel
wählte den 43-Jährigen am Samstag (29.03.2008) und damit einen Tag nachdem Papst Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch
von Bischof Reinhard Lettmann offiziell angenommen hatte. und erhielt darauf von Pascal 123 folgende Antwort:
MalwasganzlangweiligesIch hab Zahnschmerzen. Wie erst heute bekannt wurde, wurden dem bekannten Poster
Pascal123, schon in der letzten Woch die Weisheitszähne entfernt. Wie aus wohl bekannter Quelle an Tageslicht
geholt wurde, soll dies sehr Schmwerzhaft gewesen sein. Der Poster und der Zahnarzt sind daher überein
gekommen sich vorerst nicht wieder zu treffen, da für beide ein Treffen unrentabel wäre. Der Zahnarzt
ist vom Poster zum unsensibelsten Zahnarzt gewählt worden, und das wo einen Tag zuvor ein Kind nicht
geheult hat beim Zähneziehen. Noch Fragen???
juergen [klein]Das Gravitationsgesetz, so wie es sich auf der Erde konkretisiert,gilt auf anderen Planeten
auch nicht so, weil die Planeten unterschiedliche Größen haben und keine allgemeingültigen Konstanten
sind. Damit gelten andere Naturgesetze, auch wenn die Naturgesetze des Universums auf allgemeingültige
Formeln gebracht werden können. Eine Formel besteht aber aus Konstanten und Variabeln und ist nichts
Konkretes.[klein] Juergen, es hat doch einfach keinen Zweck. Das Unterfangen gestaltet sich ungefähr
so, als wolle man einem von Geburt blinden Menschen die Farben erklären, und zwar einem Menschen, der
es nicht verstehen will und auch nicht kann. Es ist absolut sinnlos. Ungefähr so: Der Mensch hört gewisse
Töne, Hunde und Elefanten sind in der Lage, andere Töne zu hören, nämlich hellere die Hunde und tiefere
die Elefanten. Und deshalb – tatatata – gelten die Gesetze der Akustik schon nicht auf der Erde und schon
gar nicht auf anderen Planeten, weil – da gibt es nämlich weder Menschen, noch Elefanten, noch Hunde.
Oh Himmel, : rofl
Das darf doch nicht wahr sein. [klein]Die Schwerkraftstärke ist eine andere auf einem anderen Planeten,und
auch das nennt man Naturgesetz. Naturgesetze sind z.B. auch alle konkreten Gesetze, die auf unserem Planeten
gelten. ??????? Naturgesetz ist… Ach was, wenn Marcellus schon Juergen nicht verstehen kann (oder
was für ihn zu hoffen ist, will), hat es einfach keinen Sinn. Genauso könnte man sagen, die Schwerkraft
ist abhängig von der Gebäudehöhe auf der Erde’. Wenn das Gebäude höher ist, dann fällt man länger.
Absurd
??????????????? Wieso sind die denn jetzt in Landpfarreien überforderter als in der Stadt??? Ich kenne
die Situation nur als Ferienvertretung und die Inder ebenso wie die Polen sind schon auf Spendentour gewesen.
Da ihre Deutschfähigkeiten kaum vorhanden waren, war ihre Überfordertheit schon vorher abzusehen. Nur,
warum ein – vielleicht auch noch ländlich aufgewachsener und geprägter afrikanischer oder indischer
Pfarrer auf’m Land überfordert ist und in der Stadt eher nicht, leuchtet mir nicht ein.
MALWASGANZANDERES o^/ Weihbischof Dr. Franz-Josef Overbeck ist für die Zeit der Sedisvakanz zum Diözesan-Administrator
des Bistums Münster bestimmt worden. Das Domkapitel wählte den 43-Jährigen am Samstag (29.03.2008)
und damit einen Tag nachdem Papst Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch von Bischof Reinhard Lettmann offiziell
angenommen hatte. o^/ o^/ o^/ o^/
MALWASGANZANDERES o^/ o^/ Weihbischof Dr. Franz-Josef Overbeck ist für die Zeit der Sedisvakanz zum Diözesan-Administrator
des Bistums Münster bestimmt worden. Das Domkapitel wählte den 43-Jährigen am Samstag (29.03.2008)
und damit einen Tag nachdem Papst Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch von Bischof Reinhard Lettmann offiziell
angenommen hatte. :o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
Kurt K. 8? mal mit Sondergenehmigung aufgelöst // 9te Eheschließung: ein bisschen historisches Wissen
sollte doch vorhanden sein, bevor wild rumgepostet wird. Durch die Fragezeichen wird eigentlich nur deutlich,
dass da jemand denkt: Ich hab zwar keine Ahnung, aber ich stell es trotzdem mal ins Netz
Nicht die Teekanne, das Einhorn Das unsichtbare rosafarbene Einhorn (engl. invisible pink unicorn, Abk.
IPU) ist die weibliche Gottheit einer Spaßreligion, die damit theistische Glaubensansichten parodiert.
Zentrales Element ist die Einhorngestalt der Göttin, die paradoxerweise sowohl unsichtbar als auch rosafarben
sein soll. Die Idee stammt aus der englischsprachigen Newsgroup alt.atheism, wo die Figur am 18. Juli
1990 erstmals erwähnt wurde [1]. Das Phänomen erreichte besonders auf Websites und in Online-Diskussionsforen
mit atheistischem Hintergrund eine gewisse Popularität, die einerseits wohl auf dem humoristischen Element
beruht, andererseits aber auch auf der beabsichtigten satirischen Kritik am Theismus. Durch das „Bekenntnis“
zum unsichtbaren rosafarbenen Einhorn soll auch gezeigt werden, dass es schwierig bis unmöglich ist,
den Glauben an Phänomene, die sich außerhalb der gewöhnlichen menschlichen Wahrnehmungsmöglichkeiten
befinden, zu widerlegen. Mit dem unsichtbaren rosafarbenen Einhorn soll auf die schlechte logische Untermauerung
des Glaubens an Übernatürliches aufmerksam gemacht werden, beispielsweise durch die bloße Ersetzung
des Wortes „Gott“ in theistischen Texten durch die Wörter „unsichtbares rosafarbenes Einhorn“. In den
FAQ von alt.atheism heißt es dazu: „Der Sinn dieser Albernheit besteht darin, den Theisten vor Augen
zu führen, dass ihre Predigten den Atheisten wahrscheinlich ebenso glaubwürdig und ernsthaft erscheinen,
wie ihnen selbst das Predigen des unsichtbaren rosafarben…
Alle tot????????????? Von denen, die „noch von der vorkonziliaren Überzeugung geprägt sind“, lebt kaum
noch einer. Das Konzil begann 1962. Wer das bewußt miterleben wollte, mußte schon wenigstens 1956geboren
sein. und ist damit heute doch schon tatsächlich 52 Jahre alt. Und bis zum sechsten Lebensjahr ist ne
Menge Prägung passiert. Und zu behaupten von den Jahrgängen 1928 bis 1956 – heute zwischen 52 und 80
Jahre alt – lebe kaum noch einer, ist na ja zumindest bedenkenswert. Bei der Betrachtung insbesondere
der Messen während der Woche würde es sich dann nämlich um nahezu 100 % Zombies handeln. Die sind nämlich
selten unter 65. Ich glaube eher, dass man diese Argumentation auch umgekehrt aufzäumen kann. Die in
der vorkonziliaren Prägung aufgewachsenen Menschen waren ja 1962 nicht alle weg. Vielmehr haben die Eltern,
die gewohnt waren, dass der wöchentliche Sonntagsgottesdienst zu ihrem Leben gehört, auch ihre Kinder
in diese Richtung erzogen. Daher kam es nicht zu dem plötzlichen Bruch, sondern zu der Entwicklung, die
bis heute dahin geführt hat, dass die Teilnehmer an den Gottesdiensten überaltert sind. Die inzwischen
dritte Generation, die nach dem Konzil erzogen wird, hat Eltern, deren Eltern die vorkonziliare Erziehung
schon nicht mehr erlebt haben, die die WWichtigkeit des wöchentlichen Gottesdienstes nicht mehr kennen –
und deshalb wird es bei uns in den Kirchen immer leerer. Die Entwicklung aber begann mit dem Konzil –
Gott hat uns sowieso alle …
Innerschweizer Ok, muss ich nicht verstehen. Kenn ich nicht. Bin aus dem Rheinland. Aber es ist schon
vielsagend, dass auch der Vorgänger weggeätzt wurde.
Kreuzweg ohne Papst Schade. Johannes Paul II. hat sich nicht gescheut, Schwäche zu zeigen und einen Rollstuhl
zu nutzen, um diesen wichtigen Weg zu gehen. Ich meine das durchaus für die Zeit, bevor es ihm die Krankheit
nahme, überhaupt gehen zu können. Schade.
sacerdos helveticos Das mit dem gestörten Vertrauensverhältnis kann ich nachvollziehen – aber gleich
eine strafrechtliche Verfolgung des Diebstahls nicht mehr. Danke für die Erläuterungen zu den Messintentionen.
So deutlich hatte ich das nicht mehr vor Augen – ich weiß nur noch, dass es damals bei uns richtig Ärger
gab.
soris Kennen Sie den Konflikt aus eigener Erfahrung? Von außen ist es nahezu unmöglich, zu bewerten,
ob da ein Pfarrer ist, der nicht mit Laien zusammenarbeiten will/kann und darüber hinaus erwartet, dass
ihm ohne jegliche Diskussion gefolgt wird -oder ob es sich um Laien handelt, die aus einer eigenen Profilneurose
heraus nicht in der Lage sind, sich auf die gewandelten Verhältnisse einer Pfarreiengemeinschaft – oder
wie das Ding jetzt auch genannt wird – einzustellen. Dass nämlich der Pfarrer Fronleichnam nicht „uns“,
sondern genausogut der „anderen“ Gemeinde gehört; dass dadurch das PGRs und andere Gremien gemischt werden,
mühsam errungene Macht und Einfluss verloren geht; dass der Pfarrer auch die Mentalität und die Wünsche
des anderen Teils der Pfarreingemeinschaft berücksichtigen muss. Wie geschrieben, ich weiß um diesen
Konflikt zu wenig – kenne aber Konflikte in Gemeinden mit ganz ähnlichen Zeichen – wie z. B. die Verselbstständigung
von Gruppierungen um mehr Unabhängigkeit und Macht zu haben –, in denen nahezu ausschließlich die Verantwortung
bei denen liegt, die sich dagegen wehren, einzusehen, dass Fusion – Pfarreingemeinschaft – Seelsorgeeinheit
auch so etwas wie Teilen bedeutet.
Soris Also ich hab mir jetzt mal das Pfarrblättchen angeguckt. Die Geburtstagstermine gehen über Seiten /
Hochzeiten und Taufen sind auch vermerkt und das Ganze verstößt mit Sicherheit gegen den Datenschutz.
Darüber hinaus ist wohl der Hauptdrahtzieher auch PGRVorsitzender und Vorsitzender des Förderkreises,
der sich von dem Verwaltungsrat und PGR losgesagt hat, damit die Mitglieder bei der Verwendung der Gelder
mehr Mitspracherecht haben. Und das ganze nach der Zusammenlegung zweier Pfarrgemeinden, nachdem einer
der Pfarrer gegangen ist. Wahrscheinlich ist das eine dieser fusionstypischen Trotzreaktionen. Und das
bei dem Bericht über den Ablauf eines Tages einige male das ‘Wort „ich“ vorkommt, ist ja wohl normal.
Und im Zusammenhang mit dem Brotkorb hat der Pfarrer ja wohl auch mit Ehrenamtlichen gesprochen, auf die
er sich verlassen kann. Also kann er nicht unbedingt etwas gegen alle Ehrenamtlichen haben. Und unmittelbar
vor Ostern die Brocken hinzuschmeißen, ist ohnehin kein guten Stil.
Vielleicht wars ja kein Diebstahl Der Grund: Er hat insgesamt 900 Franken – 570 Euro- aus der Kirchenkollekte
entwendet. Mit dem gestohlenen Geldhabe der Priester angeblich „Hilfsprojekte in Nigeria“ unterstützen
wollen. Jetzt wurde gegen ihn ein Verfahren wegen Diebstahls eingeleitet. Hw. Ilechukwu hat seine Vergehen
gestanden und darauf hingewiesen, daß Geld nicht für sich, sondern „für ärmere Menschen der Weltkirche“
gebraucht zu haben. In Afrika sei es üblich, daß der Pfarrer über die Kirchenkollekte verfüge. Also
ehrlich gesagt – unabhängig von der Trommelei in den Gottesdiensten – ich ‘kann mir gut vorstellen, dass
der Hw. Ileschukwu sich da wirklich geirrt hat. Bei uns in der Gemeinde war mal ein polnischer Kaplan,
der hatte auch gedacht, dass Messintentionen und Kollekten dem Pfarrer gehören, der die Messe gefeiert
hat… Für 570 € ein Verfahren wegen Diebstahls gegen diesen Priester einzuleiten, ist m. W. ein starkes
Stück.
anneliese michel Ich hab da reingehört, auch an der angegebenen Stelle. Also für mich könnte dieses
Gekrächze alles heißen. Ich verstehe so gut wie kein Wort.
Leblhuber Wollen Sie hier eine Diskussion im Umfang einer Dissertation über die Begriffe Volk, Kulturvolk,
Staatsvolk abhandeln? Das Judentum ist weder Volk, noch Staatsvolk, noch bloße Religion. Es ist eine
Schicksalsgemeinschaft mit gemeinsamem, religiösen Bezug. Man kann diesem Judentum beitreten oder es
durch Wechsel zu einer anderen Religion verlassen. Jeder israelische Staatsbürger, gleich ob Jude, Christ,
Muslim oder Atheist, gehört dem ISRAELISCHEN Staatsvolk an. Ein Jude mit deutschem Pass gehört dem DEUTSCHEN
Staatsvolk an. Es ist als Deutscher gleichzeitig Teil der jüdischen Gemeinschaft. Ein jüd. Israeli,
der zum Christentum übertritt, bleibt Israeli. Aber ein Jude, der VOR seiner Einwanderung nach Israel
das Judentum durch Konversion aufgibt, kann nicht gleichzeitig die Einbürgerungsvorteile von Juden beanspruchen.
Er muss auf seine Einbürgerung, wie jeder Nichtjude auch, ein paar Jahre warten. Und jetzt habe ich von
Ihrer Ignoranz wirklich genug. Behalten Sie sich Ihren „völkischen(rassistischen)“ Dünkel und werden
Sie glücklich damit. Aber überlassen Sie es nach 45 den Juden, zu bestimmen, wer Jude ist und wer nicht.
Und überlassen Sie es den Israelis, zu bestimmen, wer auf welche Weise Israeli wird. Danke :(3 :)3 :(3 –
und wider die braune Pest!
Antwort Es soll ja wohl „weder lesen“ noch“schreiben“ heißen. weder lesen und schreiben ist völlig falsch
weder lesen oder schreiben geht wohl noch so gerade.
Waidler Genau meine Meinung. Die Pfarrer werden in den Gemeinden mit notwendigen Arbeiten außerhalb ihres
Seelsorgeauftrags verheizt, ihre Kraft unsinnig verschendet. Viel sinnvoller wäre es, einer großen Pfarrei
oder meinetwegen vielen kleinen oder einem Dekanat einen Juristen, Betriebswirt oder ähnliches zuzuordnen,
einzustellen oder wie auch immer. Damit würden die Pfarrer von Verwaltungsarbeit, für die sie keine
Ausbildung und wie ích das erlebe auch keine große Neigung haben, befreit und könnten sich den Aufgaben
der Seelsorge widmen. Natürlich entstünden so Personalkosten für die Diözesen; aber die haben sie
ja vorher eingespart, weil einfach weniger Pfarrer im Dienst sind. Das wäre eine optimale Lösung. Aber
offensichtlich sind die Bistümer weit davon entfernt, diesem Gedanken zu folgen.
Fremd In speziellen Messen würden den Föten beim heiligen Abendmahl Meßwein und Hostie dargebracht
Dieser Gedanke erscheint mir fremd. Die Plastikfigürchen zu nehmen, um den vielfachen Mord greifbarer,
vorstellbarer zu machen, kann ich ja noch nachvollziehen. Dass dies in einer Messe geschieht, auch noch –
obwohl mir das schon fremd erscheint. Aber Plastikfiguren die gewandelten Gaben „darzubringen“ – was soll
das eigentlich heißen – liegt für mich nahe an irgendwelchen Vodooideen und ist nach meinem Verständnis
ein Missbrauch der Eucharistie. Vielleicht gerade noch erklärbar aus der dortigen Mentalität.
Zwangsfusionen Interessanter Ansatz. Wie wäre es mit der Auflösung des bankrotten Bistums Essen und
die Rückübergabe der Gebietsbezirke an die ehemaligen Bistümer. Die Kosten für den Bistumshaushalt
könnten ohne weiteres zur Tilgung der Schulden der Diözese aufgewandt werden. Das Experiment des Ruhr-Bistums
scheint ziemlich eindeutig gescheitert. Und da wo es nur noch Mangelverwaltung gibt…
raindance „was es in einer Kirche zu verwalten gibt“. Leider gibt es in einer Pfarrgemeinde von heute
nur zu viel zu verwalten. Da sind die Gebäude (Kirche(n), Kindergärten, Pfarrhaus, etc.), die gereinigt
und erhalten werden müssen. Da sind die Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen, deren Dienstvorgesetzter
der Pfarrer ist, da sind Konferenzen mit der Stadt zur Erhaltung der Kindergärten usw., usw., usw. Die
Frage der Verwaltung einer Gemeinde hat weniger was mit der Menge der Menschen zu tun, die die Gottesdienste
verschläft. Abgesehen davon, in einer 15.000 Personengemeinde gehen mit Sicherheit so viele Menschen
zur Kirche, wie es früher in einer kleinen Gemeinde der Fall war. Die Arbeit für den Pfarrer aus diesem
Bereich verringert sich nicht. Dazu kommen endlos Beerdigungen – in der Regel von Kirchenangehörigen,
die die Gottesdienste der letzten Jahre verschlafen haben. Und da wo früher zwei bis drei Kapläne den
Pfarrer ergänzen und entlasten konnten, gibt es heute Ehrenamtliche, die der genaueren Anweisung und
Absprache mit dem Pfarrer bedürfen. Bestenfalls gibt es noch einen Pastoralreferenten, der – ebenfalls
bestenfalls – sich wirklich bemüht, den Hauptverantwortlichen zu entlasten, auf Grund der fehlenden Weihe
aber immer wieder an (nur um der Diskussion an dieser Stelle zu entgehen: berechtigten) Grenzen stößt.
In der Regel bleibt die letzte Entscheidung – auch bei dem Verwaltungskram, für den er gerade nicht ausgebildet
ist – stets beim Pfarrer hängen.
Aleph Also ich hab das nicht so verstanden, dass suggeriert werden sollte, die Kinder hätten aus reiner
Begeisterung die Messe besucht. Für mich war das eher eine Einschränkung in der Nachricht (so in etwa:
da waren 200 Leute da, aber 80 davon waren Kinder der Schule). Aber so kann man Dinge unterschiedlich
verstehen. Der von Ihnen beschriebene Missbrauch – oder besser gesagt Gebrauch von Kindern ist allerdings
auch bekannt. Man schaue nur über den katholischen Tellerrand und erkenne die genötigten Kinder bei
politischen Ereignissen, fähnchenschwenkend am Rande. Wenn Sie selber einschlägige Erfahrungen machen
mussten, tut mir das aufrichtig leid. Wenn ich jetzt völlig danebenliege bittte ich um Entschuldigung.
Nur den Mantel unter dem Messdienergewand kenne ich durchaus auch. Dabei allerdings mußte ich nicht Wein
und Wasser vor dem Einfrieren schützen – und es war nicht in der Diaspora, sondern am Niederrhein, dem
Guten.
wieso denn Waisenkinder Zur Messe am Aschermittwoch versammelten sich nach Angaben von ‘La Croix’ zweimal
etwa hundert Gläubige, unter ihnen achtzig Kinder einer vom Institut geführten Schule. :)3 Wieso denn
Waisenkinder? Offensichtlich – und da ist „La croix“ völlig offen, handelt es sich um 80 Kinder der vom
Institut geführten Schule, für die es wohl ein Schulgottesdienst war – nehme ich mal an. Die Angabe
ist doch nur redlich. Hätte La croix nur von 200 Gläubigen gesprochen, ohne zu erwähnen, dass dabei
80 Kinder ihren Schulgottesdienst feierten, dass wäre zwar nicht falsch, aber irgendwie auch nicht ganz
ok gewesen. Also, ich war auf einer „normalen“ Grundschule in den 60er Jahren. Auch wir waren – ganz normal –
Aschermittwoch morgen im Schulgottesdienst – und es war – nehme ich mal an – nicht freiwillig, aber die
Frage stellte sich nicht, es war selbstverständlich.
Gebeichtetes Diebesgut! Dem Trend des Staates, das Beichtgeheimnis nicht mehr als absolut anzuerkennen,
wird weiterhin gefolgt. Neben dem Arztgeheimnis und dem Schutz der Vertraulichkeit des Anwaltes soll auch
das Beichtgeheimnis dem Staat unterstellt und relativiert werden. Das wäre der endgültige Niedergang
der Beichte. Gott schenke uns starke Priester, die in einem Konfliktfall die Treue zur Kirche wahren.
Rücktritt??? Wieso denn Rücktritt? Bischof Zollitsch hat auf Fragen geantwortet und dabei eingeräumt,
dass der Zölibat kein Dogma und in der Kirche denken erlaubt ist. Hätte er etwa auf die Frage der Presse:
Zölibat ja oder nein? sagen sollen, darüber rede ich mit Ihnen nicht. Wäre auch nicht gerade so überzeugend
gewesen. Das Problem ist, dass die Fragen, die gestellt werden, oft solche Randthemen betreffen.
#44 jeremy 09:13:30 | Donnerstag, 21. Februar 2008
maliems auch ich stehe lieber inder Messe als zu sitzen. Deshalb halte ich die „Sitte“ der vorderen leeren
Bänke nicht für eine „Unsitte“. Ich hab da mal ne Frage an Sie – wirklich als Frage, weil es mich interessiert.
Als ich meinte, es sei, gerade wenn man in der Messe stehen will, auch eine Frage der Höflichkeit, vielleicht
mal zu schauen, ob man die Leute, vor die man sich stellt, nicht doch stark behindert. Gotthard war nicht
dieser Auffassung. Sind Sie auch dieser Auffassung oder ist das auch nach Ihrer Meinung ausschließlich
das Problem der anderen? Ich meine damit nichts übertriebenes, sondern einfach nur die Aufmerksamkeit,
die für mich zum Beispiel selbstverständlich ist, wenn ich mich nach dem Gebet nach der Kommunion hinsetze –
eben der Blick nach hinten, ob da noch einer kniet, den ich – wenn ich mich zu tief in die Bank setze
behindern oder stören könnte.
#42 jeremy 08:57:16 | Donnerstag, 21. Februar 2008
Nachtlaterne :)3 Genau solche Menschen meine ich. Natürlich kann man aufrecht / gesammelt vor Gott stehen;
dem widerspreche ich ja gar nicht. Nur das Bild, das Sie gemalt haben, das hatte ich auch vor Augen. Bzw.
in der Kirche ganz vorne, wo es kaum zu übersehen ist. Oder zu überhören, weil man in der Zeit, in
der andere zur Kommunion gehen, ja schon sitzend den neusten Klatsch austauschen kann. Um die Diskussion
vorwegzunehmen, natürlich kann man auch kniend quatschen, nur da ist es mir noch nie so extrem aufgefallen.
RRR: mein ich doch gar nicht eben „Knien erwünscht“, aber nicht zwangsläufig, wenn es räumlich nicht
möglich ist. Und es ist räumlich immer dann unmöglich, wenn bei einer „Umordnung“ des Kirchenraums
die Kniebänke herausgenommen werden. Bald wird dies nicht nur in den ersten Bänken sein, sondern sobald –
geplant ist das – die Bänke aus der Kirche heraus und die Stühle drin sind – wird das Knien an keiner
Stelle der Kirche mehr möglich sein, es sei denn man versuchts in den Gängen auf dem Boden. Dahin gehen
die von Ihnen zitierten Vorschriften nicht. Die werden auch sonst nicht eingehalten, der Pfarrer – zum
Teil auch die anderen liturgischen Dienste – laufen zum Friedensgruß in der ganzen Kirche rum, die Hostien
werden bei der stehenden Handkommunion von den Gläubigen in den Kelch getunkt –- also kommen Sie mir
bitte nicht mit liturgischen Vorschriften. Letztlich – außerhalb jeder Kirchenvorschrift – finde ich
es einfach unhöflich, mich vor eine Menge kniender Menschen zu stellen, obwohl ich davon ausgehe, dass
ich störe. Und diese Leute stellen da vorne eine Wand dar – auch für Kinder, die gerne mal was sehen
möchten. Aber egal – ich wollte ursprünglich nur darauf hinweisen, dass einer, der hinten im Petersdom
steht, erstens meistens nichts dafür kann und zweitens durchaus fromm und interessiert der Eucharistiefeier
folgen kann, mitbeten und mitfeiern kann. Und dass das vorne stehen nicht unbedingt diese Haltung zeigt,
aber natürlich zeigen kann.
Gotthard Kann sein, dass da meine persönliche Erfahrung ne Rolle spielt – nämlich die einer Gemeinde,
in der die ersten Bänke eben nicht leer sind. Dort treffen sich regelmäßig – besonders in der ersten
„Bank“, vor der noch nicht mal ne Kniebank sondern rein gar nichts mehr vor den Altarstufen ist – die
Damen und Herren des Liturgieausschusses, die nicht im Einsatz befindlichen Lektoren und Kommunionhelfern,
um eben die Unsitte der leeren ersten Bank zu vermeiden – wie es der Pfarrer gewünscht hat. Da stehen
sie nun – unter anderem in Ermangelung einer Kniebank – auch während der Wandelung und versperren so
dem knieenden Kirchenvolk nicht nur den Blick. So ungefähr das Bild, dass ich bei meiner Mail vor Augen
hatte.
hinten hinstellt Kein Mensch stellt sich in Papstmessen in dem Petersdom einfach irgendwo hin. Die Plätze
werden in der Regel zugewiesen. Letztlich ist es – m. E. – ziemlich daneben, jemandem, der die Romfahrt
als Pilgerfahrt ansieht, gut vorbereitet ankommt und die Feier mit dem Heiligen Vater als Messe feiert,
die der Höhepunkt der Wallfahrt ist abzusprechen, er sei mit dabei, um Anzubeten. Bei uns in unserer
Pfarrkirche sieht jemand der hinten kniet auch nicht unbedingt, was am Altar vor sich geht, wenn vor ihm
ein Großer seinen Platz eingenommen hat. Ist deswegen derjenige, der sich aus Demut und Bescheidenheit
nicht in die erste Reihe quetscht, weniger fromm und gesammelt??
Fusion Mit dem 1. Mai 2005 wurden die beiden Pfarreien und St. Marien aufgelöst und der Pfarrei St. Gertrud
inkorporiert. Also, mal ganz unabhängig von der Diskussion, die Homepage der Gemeinde ist imposant und
zeugt von viel Arbeit – auf der anderen Seite fallen auch Ungenauigkeiten auf, wie z. B. die o. g… Im
Falle einer Fusion werden alle beteiligten Gemeinden aufgelöst und erhalten hinterher einen gemeinsamen
Namen und eine gemeinsame Pfarrkirche. Gesegnet sind die, die als Gemeindenamen den Namen der Pfarrkirche
erhalten. Können sich die „Gremien“ nicht einigen, kann es passieren, dass eine Gemeinde „Maria, Königin
des Friedens“ mit den Kirchen St. Barbara, St. Johannes und St. Paulus (Pfarrkirche) entsteht. Nichts
gegen Maria, sie ist die beste Fürsprecherin, die eine Gemeinde haben kann, aber mir ist es fremd, dass
die Gemeinde nicht das Patronatsfest nach der Pfarrkirche hat.
Fortsetzung und nur weil die Kleine deutlich machte, sie wolle aber beichten, ihre Geschwister hätten
das so schön gefunden, bekam sie dann einen Termin. Das kann es doch nicht sein.
stimme der vernunft Natürlich kann man nicht von Null auf Hundert, von Nichts auf die lateinische – m.
E. auch nicht auf eine nichtlateinische – Messe sprinten. Und bei vielen der Jugendlichen – oder auch
Kindern – ist kein religiöses Vorwissen. Selbst nach der Erstkommunionkatechese sind ihnen die Grundgebete –
weder auf Latein noch auf Deutsch – vertraut. Und statt einer Sakramentenkatechese wird rumgespielt. Die
von Andreas dargestellten Beispiele, in Weizen wühlen, Senfkornsamen aufziehen, Gruppen- oder eigene
Kerzen gestalten, sich fallen und auffangen oder sich von einem anderen blind durch die Gegend führen
lassen, kenne ich auch. Die können vielleicht sinnvoll sein, um Kinder und Jugendliche auch etwas spüren
zu lassen, aber dabei kann es doch bei der Katechese nicht bleiben und das tut es allzuoft. Meine Nichte
mußte zu einer Erstkommunionkatechese Vaseline oder eine Hautcreme mitbringen – ebenso wie die anderen
Kinder. Damit „salbten“ sich dann die Kinder und spielten Taufe. Es endete dann in einem Lied wie „Ich
heiße Nina und ich bin getauft, ich heiße Peter usw. usw.“ Das war dann ein von insgesamt sieben! Katechesstunden.
Ein anderes mal wurde Brot gebacken, bei erstenmal bauten sie eine Gruppenkerze. Zum Schluss hatten die
Kinder während der ganzen Vorbereitung kein einziges Gebet gesprochen, geschweige denn eins gelernt.
Von Beichte war vor dem Sakramentenempfang nicht die Rede. Wir mussten regelrecht um die Möglichkeit
betteln, und nur weil die Kleine deutlich machte, dass sie au
Andreas Mit Ihrem letzten Posting schreiben Sie mir aus der Seele. Die von Ihnen beschriebenen Happenings
kenne ich – Gott sei Dank – nicht in dieser extremen Form aus meiner Gemeide und der NOM wird in der Regel
(nahezu) wie vorgeschrieben gefeiert. Ich war aber im letzten Jahr auf der Erstkommunionfeier einer meiner
Nichten. Von den 32 Kindern dieser „Schicht“ – die Erstkommunion wurde mit jeweils ca. 30 Kindern in vier
Gottesdiensten durchgeführt (anders kann man es kaum nennen) waren nur wenige auch nur in der Lage, das
Vaterunser mitzubeten. Während der heiligen Wandelung standen die meisten – ebenso wie ihre kirchenfernen
Eltern – dumm rum, wedelten mit ihren Gottesdienstzettelchen mit einfältigen Gebeten und Liedern incl.
dem Bestseller von Gottes Ziege die viel Gras am Ufer frisst – und redeten rum. Bisweilen schellte ein
Telefon. Diese gesammte Veranstaltung war nur schwer zu ertragen. Wenn man die Postings liest, hat man
wirklich den Eindruck, es wäre eine Frage des Überlebens des NOM. Dabei geht es zur Zeit um ein zusätzliches
Angebot. Und da ist wirklich nicht zu verstehen, warum die alte liturgische Form der katholischen Kirche
schlechter behandelt wird, als Fußballgottesdienste während der WM, irgendwelche Gruppengottesdienste
oder Familiengottesdienst, bei denen es meines Erachtens wirklich am Respekt vor dem Heiligen fehlt.
#18 jeremy 16:14:14 | Donnerstag, 14. Februar 2008
Florian Geyer Natürlich, Gott läßt nicht mit sich spotten. Den Satz kann ich so – in aller Ernsthaftigkeit
stehen lassen. Und ich hatte ja auch schon vorher geschrieben, dass es natürlich was anderes ist, wenn
ein Mensch im Stand der Todsünde vor dem Gericht Gottes steht. Aber wenn, z. B. ein anderer Mensch Gottes
Segen auf jemanden herabfleht, von dem er weiß, dass der Unrecht begeht und im Stand der Ungnade steht –
ganz einfach in der Hoffnung, dass der Segen die Wandelung in dem Menschen bewirkt – was er, da bin ich
von überzeugt, kann, wenn der betreffende Mensch nicht völlig verstockt ist. Ich glaube, wir sind gar
nicht so weit voneinander entfernt. Es geht mir einfach nur darum, dass ich es mir nicht vorstellen kann,
dass der Segen Gottes zum Fluch wird, wenn ein Mensch „unsauber“ in welcher Form auch immer, ist. Gott
kann strafen, segnen, urteilen verurteilen, vergeben – das ganze Spektrum halt. Aber ein Segen, der –
abhängig vom Empfänger zum Fluch wird? Das kann ich mir nicht vorstellen. Aber vielleicht hatten Sie
das auch gar nicht so gemeint. Wenn Sie sagen wollten, dass man in der Beziehung mit Gott sich selber
prüfen muss, und nicht versuchen darf, Gott zu täuschen, z. B. indem man einen Segen erfleht, den man
gar nicht haben will oder den man gering schätzt – und das die Reaktion Gottes dann darin bestehen kann,
eben nicht zu segnen sondern zu strafen: also, da käme ich eher mit.
#14 jeremy 15:43:13 | Donnerstag, 14. Februar 2008
Florian Geyer Natürlich – da stimme ich Ihnen im vollen Umfang zu – bereite ich mich auf die Begegnung
mit Gott vor – innerlich und äußerlich. Nur letztlich – reinigen, wirklich innerlich reinigen, mich
von Schuld, Sünde und Versagen freisprechen, kann nur Gott. Da bin ich, sind wir einfach nur Empfänger
der Gnade, des Segens. Und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dieser Segen, diese Gnade für
den Menschen zum Schaden wird, wenn er einen gewissen sündhaften Status erreicht hat. Ich meine jetzt
nicht – um Missverständnissen vorzubeugen – das Urteil Gottes zur ewigen Verdammnis bei Todsünden. Sondern
es geht mir um den Segen, die Gnade, die sich nach Ihren Worten ins Gegenteil umkehren soll – und da komme
ich nicht mit. Dass der Segen, die Gnade manchmal nicht als Geschenk, sondern in dem, was geschieht, als
negativ empfunden werden kann; das räume ich noch ein. Aber dass der Segen zum Fluch wird????
#10 jeremy 15:10:26 | Donnerstag, 14. Februar 2008
Florian Geyer Segen ist in erster Line die Herabrufung von Gottes Gerechtigkeit. Wenn ein im Stand schwerer
Süde Segen empfangt oder kommuniziert oder überhaupt mit der Gottheit in Kontakt tritt verkehrt sich
die Segenswirkung is Gegenteil Woher wissen Sie dass?? Muss ich jetzt immer ganz vorsichtig sein, mit
mir zu Rate gehen, ob ich den Segen empfangen darf oder darauf verzichten muss, weil z. B. zwischen mir
und meinem Bruder kein Frieden ist. Scheint anstrengend. Ich vertrau darauf, dass der Segen Gottes nichts
ist, was durch meine Schuld und Sünde – je nach Menge, Anzahl und Gewicht – „ins Gegenteil verkehrt“
wird. Was heißt das eigentlich – Segenswirkung wird zum Fluch??
#25 jeremy 15:02:09 | Donnerstag, 14. Februar 2008
keiner ist Richter als Gott allein Eine löblicheHaltung. Meistens handelt es sich dabei um ungetaufte
oder um Häretiker oder getaufte Todsünder, welche durch eigene Schuld auf das Niveau von metaphysisch
vernunftlosen Primitivmenschen zurückgefallen sind. Das gilt auch für Sektierer aller Art, deshalb ist
es meist nicht sinnvoll sie noch als vollwertige Menschen zu behandeln, das ist Zeitverschwendung .[klein]Ich
habe mich wohl missverständlich ausgedrückt, natürlich haben auch solche Menschen, die unvernünftiges
tun, eine Seele und sind in diesem Sinn vollwertige Menschen, aber ihnen werden -je nach schwere der Schuld-
die Gnadengaben entzogen. Sonst würde jeder Mensch die Wahrheit erkennen, was ja offensichtlich bei weitem
nicht der Fall ist.[klein] Ich glaube Brecht war es, der schrieb: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus
dem es kroch.“ Und obwohl Brecht nicht derjenige ist, mit dem ich eine Weltanschauung teile, so teile
ich mit ihm den Abscheu gegen Menschen, die es als nicht sinnvoll empfinden, Mitmenschen noch als vollwertige
Menschen zu behandeln. Außerdem: wir alle sind sündige Menschen und allein auf die Gnade und Liebe Gottes
angewiesen. Ab welchem Status ist der Mensch dann in einer Situation, in der es nicht mehr sinnvoll ist,
ihn – ein Geschöpf Gottes – nicht mehr als vollwertigen Menschen zu behandeln. Also mir gruselt es bei
diesen Worten: „nicht sinnvoll, sie noch als vollwertige Menschen zu behandeln.“ Mir fällt Glasraum
ein, in dem in Auschwitz die Haare der Ermordeten
Bloedsinn Quatsch, dem Urteil liegt zu Grunde, dass die Eltern nicht nachweisen konnten, dass Sie ihr
Kind – wenn sie von der Abtreibung gewusst hätten – abgetrieben hätten. Wäre das der Fall gewesen,
dann hätten sie einen Anspruch auf Ersatz des Unterhaltes gehabt. Wenn Sie mögen schauen Sie mal in
Goggle unter dem Stichwort, Wrongful Life und Rechtsprechung nach.
keine Liebe????? Letztlich steht in dem Artikel nicht, dass die Eltern ihr Kind nicht lieben. Es steht
sogar drin, dass die Mutter ihr Kind nach der letzten Untersuchung nicht mehr hätte abtreiben können/wollen,
selbst wenn sie die Behinderung gekannt hätte. Nur – dies ist ein Staat, der die Geburt eines behinderten
Kindes als Schaden ansieht. Und die Eltern wahren hier einen Anspruch ihres Kindes auf Unterhalt. Sollen
sie ernsthaft darauf verzichten, wo das Kind es mit der Behinderung ohnehin schon schwer haben wird. Klar,
man muss nicht alles nehmen, was einen zusteht. Aber wenn man seinem Kind damit das Leben erleichtern
kann. Ich weiß nicht, ob es so war, aber es ist zumindest möglich und da ohne weitere Prüfung von satanischen
Eltern auszugehen, finde ich ein wenig vorschnell. Ein Skandal ist, dass man in diesem Staat überhaupt
das Recht hat, die Geburt eines (behinderten oder nicht behinderten, aber nicht gewollten (fehlgegangene
Sterilisation)) Kindes als Schaden geltend machen kann. Da müssten unsere Bischöfe sich heiser schreien.
Aber – kein Laut.
nur noch den Namen nach Echte Demokratie? Hat es die eigentlich jemals zur Regierung eines Staates gegeben.
Ich meine nicht. Es war doch – auch im alten Athen schon – eine Herrschaft von wenigen Priviligierten
über die vielen Unwissenden. Und ist echte Demokratie überhaupt wünschenswert – wenn man sich so den
Bevölkerungsdurchschnitt anguckt? Ich weiss nur eins, ich habe die Tage hier im Forum in einem Posting
das Zitat gelesen: In Deutschland ist es schwieriger sich eine Zigarette anzuzünden als ein Kind abzutreiben.
Und das geht mir seitdem im Kopf rum. Und ob ein Volk, eine Menschengruppe jetzt in einer angeblichen
Demokratie oder einer offenen Diktatur dermaßen verkommt, meinetwegen entartet, ist dann letztlich auch
egal. Aber es zeigt ganz deutlich: Jedes Leben muss geschützt werden. Wenn da auch nur kleine Einschränkungen
gemacht werden, wird der Mensch zur „Suppe“.
Ansbach Dragoner wer will schon in „Teams“ arbeiten Wer zu selbstkritisch ist soll zum Psychotherapeuthen
gehen. Außerdem macht Selbstkritik zeugungsunfähig. Wirksamer ist aber die Beichte zum Sündenvergeben Diese Antwort ist so grottend…, dass ich dazu nichts mehr sagen mag. Klar, dass für Sie Teamfähigkeit
kein erstrebenswerter Zustand ist, und Selbstkritik, die zeugungsunfähig macht, ist eigentlich mit Demut
und Gottesliebe eine Grundvoraussetzung zur Beichte. Ach ist ja egal, hat ja eh keinen Zweck
Ansbach.Dragoner Gutaussehend, erfolgreich, treu, männlich,…äh wars das. Also kurz, ein Ritter ohne
Fehl und Tadel . Und vor allem – scheint es – selbstbewusst und ohne Hang zur Selbstkritik; und vor allem
ohne Vorurteile gegen irgendjemanden. Wow :)3 , so jemanden würde ich mir auch in meinem Team wünschen
:&) .
muntu „Lernen die das nicht in ihrer Ausbildung?“ Ich befürchte nämlich schon, dass sie schon wissen,
was sie tun, wenn sie mit Pappnase durch die Kirche laufen.
ansbach Gut, dass wenigsten jemand weiß, wie Maria sich gefühlt hat. Und darüber hinaus: Wenn Sie in
keiner Weise mit weiblichen Mitarbeitern auskommen und umgehen können –-- haben Sie sich mal überlegt,
ob das vielleicht (auch) an Ihnen liegt.
neben der Spur Jeder – normalen – Frau ist dieses Haltung äußerst fremd. Das eigene Opfer und das der
anvertrauten Herde ist etwas, was Sie naturgemäß vermeiden will. : Ich will mich ja gar nicht in die
Frage: „Frauenpriester ja oder nein“ einmischen. Ich brauche die nicht, hab aber heute von irgendjemandem
gelesen, man könne – analog des „Witwenamtes“ frauliche Ämter schaffen oder darüber nachdenken. Mir
geht es um was anderes. Wir alle hatten Mütter; die Generation vorher hatte „Kriegsmütter“, nur zu oft
„Kriegerwitwen“, die alles dazu getan haben, ihre Kinder aufzuziehen und wenn sie selbst dabei verhungert
sind. Die alles aufgeben, um für ihr behindertes Kind, ihren verunfallten Mann voll da zu sein. Und dann
wagt hier jemand zu sagen, für eine Frau (die ja nach Ihrer Auffassung zur Mutterschaft bestimmt ist)
wäre diese opfernde, sich hingebende Haltung äußerst fremd. Das eigene Opferund das der anvertrauten
Herde ist etwas, was Sie naturgemäß vermeiden will (gilt besonders für Frauen, die sich dafür aufgeopfert
haben, dass ihr Kind was – mglw. Priester – wird. S
Tridentinus Interessanter Gedanke, ich hätte da noch eine Frage. Wenn diese Paxtafel in der von Ihnen
beschriebenen Weise von Gläubigen zu Gläubigen in den Bänken gereicht wird, dauert das ja eine ganze
Weile, ist also nur als besonderes Zeichen in speziellen Messen möglich. Was geschieht in dieser Zeit,
was macht der Priester/die Messdiener?
Don Camillo Ein Pferd??? Am Kirchturm??? : Ganz weit oben??? Ganz ganz weit oben???? aufgehängt???????????????
bei der EM?????????????????? Ehrlich???????????????????????????????? Liebe Grüße :(3 :(3
Paxtafeln und Friedensgruß Aber wenn da die Leute alle nach vorne kommen, sich hinknien und „et cum spiritu
tuo“ sagen, kommt doch auch eine Unruhe in die Kirche. Also, ich finde, es ist schon gut, dass die Riten
nicht vermischt werden sollen. Oder eher – wenn man ehrlich ist, eigentlich auch gar nicht vermischt werden
können.
Paxtafel Meyers Kunstlexikon Kusstafel , auch Pax, Paxtafel oder Pacificale genannt (seltener Lapis pacis
oder Osculatorium), von lateinisch pax, „Frieden“, Bezeichnung für kleine Täfelchen aus Metall (vergoldeter
Bronze oder Silber), Holz oder Elfenbein, die meist mit Darstellungen aus der Heilsgeschichte geschmückt
sind. Sie wurden auf der Rückseite an einem ringförmigen Griff gehalten, wenn römisch-katholische Priester
den vor der Kommunion üblichen liturgischen Friedenskuss, statt der im Frühchristentum üblichen Umarmung,
über die Kusstafel an die Gläubigen weitergaben. Die Sitte, das Pacificale meist ausgewählten Gläubigen
zum Kuss zu reichen, setzte sich seit dem 13. Jh. durch und war bis zum 18. Jh. üblich. Bei besonderen
Anlässen war der Friedenskuss mit der Gewährung der Sündenvergebung (* Ablass) verbunden. Dieser Gedanke
geht auf die Frühzeit der Kusstafel zurück, als sie noch als * Reliquienbehälter ausgeführt waren,
deren Berührung als heilbringend galt.
Heggi Was Sie da schreiben, stimmt bedingt. Natürlich – und das hab ich ja auch geschrieben – wird der
NOM häufig verfälscht und sehr oft in einer Art und Weise gefeiert, dass es einen graust. In nicht so
weiten Ausmaß habe ich auch schon eine „alte“ Messe erlebt, in der ich wirklich nicht so genau wusste,
ob der da vorne noch murmelt oder nur laut atmet, da war nichts von dem, was die Erhabenheit und die Feierlichkeit
der tridentinischen Messe ausmachen sollte. Natürlich ist diese außerordentliche Messform wegen ihres
vorgegebenen Rahmens nicht so den „Experimenten“ meinetwegen auch dem Missbrauch ausgesetzt wie der NOM.
Das sehen Sie doch – wenn ich Sie richtig verstehe – auch so. Aber das würde doch im Ergebnis heißen,
dass der NOM – in seiner vorschriftsmäßigen Form – mit der tridentinischen Messe – wie sie vorgegeben
ist, sehr gut friedlich leben kann – bzw. die Anhänger der beiden Messformen sich nicht ständig angreifen
müssen. Das hat – meine ich – auch Papst Benedikt bewirken wollen. Was dann Missbrauch ist, und was nicht
mehr tragbar ist, könnte – wenn über das oben gesagte Konsens besteht – differenzierter gesprochen werden.
Z. B. werden wahrscheinlich ganz viele NOMFeiernden Auswüchse bei diesen Jugendgottesdiensten, bei denen
wirklich die Eucharistie zur – ggf. auf dem Boden lzertretenden Nebensache wird – auch ganz schrecklich
finden. Bei der Polarisierung hier, hat das aber zu wenig Raum. Es herrscht eher, das wer nicht für mich
ist, ist gegen mich.
Frasim [kursiv]Ein schlichter Friedensgruß 72. Es ist angebracht, dass jeder in schlichter Weise nur
seinen Nachbarn den Friedensgruß gibt. Der Priester kann den Friedensgruß seinen Dienern geben, bleibt
aber immer innerhalb des Presbyteriums, um die Feier nicht zu stören. Dies sollte er auch beachten, wenn
er aus einem gerechten Grund einigen wenigen Gläubigen den Friedensgruß entbieten will. Damit sollten
„Happenings“, bei denen kreuz und quer Hände geschüttelt werden, oder Priester mit wehendem Messgewand
händeschüttelnd durchs Kirchenschiff eilen, ein Ende haben – Auszug aus den neuen Liturgierichtlinien[kursiv]
Ich habs gefunden. Ich finde das Verbot als Verbot widersinnig, nicht den Gedanken, darauf zu achten,
dass es nicht zu einem unruhigen Theater oder zum Happening wird. Es muss ja nicht sein, dass der „Priester
mit wehendem Messgewand händeschüttelnd durchs Kirchenschiff eilt“. Das Verbot ist ja auch nicht absolut,
sondern läßt es durchaus zu, dass der Priester aus gerechtem Grund zu den Gläubigen geht, um einigen
von Ihnen den Friedensgruß zu entbieten. Ich kenne das durchaus aus meiner (NOM)Gemeinde. Allerdings
nicht immer und nicht unbedingt. Es kommt vor, dass der Pfarrer den Altarraum verläßt, um den Friedensgruß
zu entbieten. Allerdings hat das dann meist einen Bezug zu einem bestimmten Ákzent des Gottesdienstes.
Und da empfinde ich es dann nicht als störend. Praktisch immer nahezu „automatisch“ in der Kirche rumzulaufen,
fände ich auch eigenartig.
Aleph Danke. Dann werde ich mich mal auf die Suche machen. Die Regelung ist wirklich widersinnig. Ein
Pfarrer, der seiner Gemeinde nicht den Frieden Gottes bringen darf??? ’
Minis Aleph Noch mal zu den Minis. Anders als früher werden sie heute in ihren Schulklassen und Sportvereinen
für ihre Tätigkeit z. T. ausgelacht und diskriminiert. Nicht nur von Mitschülern sondern auch von Lehrern
(mir sind in diesem Zusammenhang zwei Dienstaufsichtsbeschwerden gegen Lehrer bekannt). Es gehört heute
Mut dazu, sich zum Messdienersein zu bekennen. Und das tun diese jungen Menschen und sie tun es voll Freude
und bekennen damit auch ihren Glauben. Daher finde ich es so traurig, wenn gesagt wird, die stehen da
nur dumm rum. Aleph Stimmt es wirklich, dass es eine Vorschrift gibt, dass der Priester zum Friedensgruß
nicht den Altarraum verlassen und zu der Gemeinde gehen darf, um ihr den Friedensgruß anzubietern? Und
wenn das stimmt, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir einen Link oder eine Fundstelle geben würden.
Fände ich wirklich interessant, habe ich bis jetzt nichts von gehört.
Stromberg Ich möchte mich ausdrücklich für Ihre beiden Beiträge bedanken :(3 :(3 ; :(3 . Ich sehe
es nämlich genauso. Statt sich darüber zu freuen, dass der liturgische Reichtum der Kirche wächst,
werden hier Fronten aufgebaut. Papst Benedikt hat gerade entschieden, dass beide Formen gleichberechtigt
nebeneinanderstehen. Damit ist eigentlich diese ganze leidliche Diskussion überflüssig. Keine der beiden
Liturgien muss die jeweils andere besiegen. Es gibt in beiden Formen Missbrauch, den ich als ein Mensch,
der beide Formen schätzt, schade finde. Wenn in einer tridentinischen Messe ein Priester nur so in rasanter
Geschwindigkeit vor sich hin murmelt, stört mich das ebenso, als wenn ein NOM Gottesdienst lieblos gefeiert
wird. Für Ringelreihen, Fußballspielen oder Skating während der Messe ist der NOM ‘- auf Grund einer
höheren Gestaltungsfreiheit – anfälliger. Solche Auswüchse finde ich aber auch unmöglich. Was die
Messdiener angeht. Es ist richtig, dass der Priester im alten Ritus eine weitere Person brauchte, um die
Gebete zu sprechen. Diese Aufgabe hatte dann der Messdiener. Im NOM entfällt diese Aufgabe. Es sähe
dennoch unmöglich aus, wenn der zelebrierende Pfarrer wild hin und her läuft, um sich bei der Opferung
oder meinetwegen der Gabenbereitung die Hostien und Kelche selbst zu holen, die Handwaschung durchzuführen
etc, etc. Also kann man die Minis auch hier nicht als völlig überflüssig bezeichnen. Und die Kinder
geben Zeugnis von ihrem Glauben ab. Anders als früher werden sie in
Tridentinum Ist wirklich sicher; die haben mindestens zwei Artikel drunter gepackt; vielleicht auch drei,
dab in ich aber nicht ganz sicher. Es stimmt, sie können es an den Daten der Postings festmachen. Ich
geh jetzt ins Wochenende und komme erst am Dienstag wieder. Mal sehen, was dann oben ist. Schönes Wochenende
AB ins Wochenende Kann unter dem ewig-obigen Artikel zur Zeit nicht posten und keiner will mir sagen,
was denn jetzt SOBOISMUS eigentlich ist, wo noch nich mal guuugle das weiß. Egal ich muss weg und komm
erst Dienstag wieder – mal sehen, welcher Artikel dann ewig oben steht. Hab ich ja noch nie erlebt. Ihnen/euch
allen einen gesegneten Sonntag und ein insgesamt schönes Wochenende
der ewig obige Artikel komisch – irgendwie bleibt dieser Artikel immer oben. Das ist noch nicht mal bei
dem Tod von Papst Johannes Paul II geschehen. Egal, wie man zu ihm stehen mag. Er war immerhin der Papst-
Endlich mal keine Polarisation Find ich gut. Das MET als Vorbild für die Einführung einer Gemeindemission
für die messa tridentina. Also wenn irgendeine Gruppierung NOM ist, dann diese.
Ich würde gern verstehen Was bitte ist eine Soboistenfratze – auch wenn ich das „Fratze“ weglasse, findet
google.de nichts. Und ich würde es doch wenigsten gerne verstehen, damit ich weiß, ob ich gemeint bin.
(ehrliche Frage – keine Polemik)
schwarzbach Kann ich auch nicht verstehen. Ich hab zwar keine Ahnung auf wen Sie sich bei Ihren Nachfolgevermutungen
bezogen haben, aber aus welchem Grund Ihr Posting gelöscht wurde, erschließt sich für mich wirklich
nicht. Nicht ärgern
kath. Mariahilf-Kirche Die Rede ist von einem mundartlichen Theaterstück, das derzeit in der katholischen
Mariahilf-Kirche in der Innerschweizer Stadt Luzern gespielt wird. Das die Kunst, die Politik, eine Form
von Wissenschaft den Glauben und die Kirche verhöhnt, ist schon schwer zu ertragen – warum macht da die
Kirche denn auch noch mit? Nicht nur finanziell, sondern auch ganz deutlich, für jeden nach außen sichtbar,
durch Zurverfügungstellung einer katholischen Kirche???? Unerträglich!!!!!!
Rübezahl wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.
(Mt 5,11) Und es schäme sich der Fuldaer Bischof für seine Verleumdungen an Hw. Pater Andreas Hönisch!
Das zum Beispiel ist keine Beileidsbezeugung sondern entweder eine Verleumdung oder eine Aufforderung.
Und auf so was darf man ja wohl reagieren – wobei, ich hatte ohnehin nicht den Eindruck, dass hier besonders
sensibel mit Krankheit oder Tod umgegangen wird – ich mag dabei nur an die schwere Herzerkrankung von
Karl Kardinal Lehmann erinnern und dem geneigten Leser kann für den einen oder anderen Todesfall sicher
noch was anderes einfallen. Nichts desto trotz – wo Sie recht haben haben Sie recht. Also sollte man Verleumdungen
lassen und für dieses Menschen, der das getan hat, von dem er überzeugt war, dass Gott es von ihm wollte, –
und das ist mehr als ich von vielen anderen sagen mag – beten.
nicht schon wieder über Bischöfe herfallen Wenn sich s. E. Bischof Algermissen überhaupt schämen muss –
und das weiß ich nicht, ich war nämlich nicht dabei – dann allerhöchstens für seine Verleumdungen
g e g e n jemanden.
Aleph RJH Woher diese Dame die Stirn nimmt, so vor die Gemeinde treten zu wollen, das haben wir uns auch
gefragt. RJH: Weiß auch nicht,woher diese Übersetzung kommt. Wahrscheinlich aus dem Verlag: Leicht gemacht
// Da gibt es doch Kochen leicht gemacht; Strafrecht leicht gemacht; und jetzt kommt Bibel oder Christentum
leicht gemacht. Verliert zwar ein bisschen dabei, aber wird – wie wohl gewünscht – platt, vereinfacht,
uninteressant und nichtssagend – „es gibt eine Zeit zum Wegräumen der Spielsachen“ – wie kann man das
Buch Kohelet nur so verunstalten.
???????????????? Ich ärgere mich nicht darüber, aber als ich den Artikel gelesen hatte, habe ich mich
schon gefragt, was jetzt eigentlich damit gesagt werden sollte, hab dann aber auf die Fragezeichen, die
ich mailen wollte, zunächst verzichtet. Nun, ich hols jetzt nach.
Hochzeit der Fastnacht Hochzeit der Fastnacht finde ich schon als Ausdruck ziemlich verfehlt. Die Hochzeiten
des Kirchenjahres sind die Heiligen Wochen, Weihnachten, Ostern und Pfingsten, meinetwegen – obwohl ich
das nicht so sehe, aber es ist immerhin eine geprägte Zeit – auch noch die Fastenzeiten, aber bestimmt
nicht Karneval. Und dabei ist es dann völlig egal, ob der Weihnachtsbaum noch steht oder nicht. Das man
mit Kindern vielleicht auch mit Kostümen so eine Art Andachtsstunde, ggf. einen Wortgottesdienst macht,
wenn es denn schon sein muss, um damit auch die Herkunft des Karnevals und sein Verhältnis zur Fasten-
und dann Osterzeit kindgerecht „rüber zu bringen“ – wie man heute so schön sagt, kann ich ja nachvollziehen.
Aber muss es denn wirklich immer die Messe sein. In meiner Pfarrgemeinde kam vor einigen Jahren ein Kommunionhelferin
(wegen der Kommunion in zwei Gestalten brauchen wir jemanden, der den Kelch trägt, damit der Pfarrer
(bei Mundkommunion) oder der zur Kommunion Gehende (bei Handkommunion) die Hostie eintauchen kann (wenn
er/sie mag)) in voller Clownsmonitur und war entsetzlich betroffen, ja sogar beleidigt, weil der Pfarrer
klar sagte, so nicht. Dass das nicht passte, da hatte die Dame kein Verständnis für, und für diese
Haltung hatten wir dann auch keine. Nur dass dann der Pfarrer in den nächsten Wochen als humorlos dargestellt
wurde. Wir müssen wirklich – gerade bei dem ordentlichen Ritus – darauf achten, dass die Ehrfurcht gewahrt
bleibt und den Missbrauch vermeiden
mathilde Super Vorstellung: Bei einer Fürbitte für die Ärzte Gewänder mit Spritze und Pillen, in Zeiten
der Fußball WM eine mit Bällen; in der Zeit von Missio Bilder von fernen Ländern und fremden Menschen;
und bei … Puuh, gut, dass es die liturgischen Farben und die Vorschriften gibt; sonst wären dem Wettbewerb
der Eitelkeiten noch weniger Grenzen gesetzt als es jetzt schon gibt.
Sozialkatholisch Danke. Ich kann Ihnen da nur zustimmen. Und wir können nur hoffen und beten, dass Gott
zu uns und denen die uns nahestehen nicht sagt, bleib weg, sondern komm mit mir – und das wäre dann die
allerhöchste Gnade. Und diesen Smiley meine ich jetzt noch nicht einmal spöttisch, sondern so irgendwie
als Wunsch an Sie für die (fernere) Zukunft (nicht böse sein).
Sozialkatholisch Natürlich gibt es viel Gnade und weniger Gnade (soweit wir das überhaupt erkennen können,
weil keiner von uns weiß, wohin Gott einen Menschen, der aus unserer Sicht gerade vielleicht „weniger
in der Gnade“ steht, durch das, was geschieht, führen will. Vielleicht ist das gräßliche, was geschieht,
gerade die höchste Gnade, weil…Aber ich denke, Sie verstehen schon, was ich meine. Natürlich habe
ich gebetet; viel um Vertrauen in Gott (was natürlich auch eine Gnade ist), viel vor der Beichte in der
Vorbereitung zur Krankensalbung. Aber ich wußte auch gar nicht so richtig, was ich denn nun als Gnade
wünschen sollte, – einen guten Ausgang oder Genesung oder dein Wille geschehe oder Mut, da hab ich mich
auf den Rosenkranz zurückgezogen und hab mir gedacht, die Mutter bittet schon um das, was gut und richtig
ist. Und seitdem hab ich auch kein gestörtes Verhältnis zum Rosenkranz mehr. Wogegen ich mich sträube,
ist nicht der Begriff der Gnade, sondern der des Verdienst. Wir alle bitten um Gnade, und sei es um die
große Gnade standhaft zu bleiben und weiterhin die Kraft zu haben, zu versuchen, unser Leben nach ihm
auszurichten. Und wenn er uns diese Gnade schenkt, wo bleibt dann der Verdienst. Ich kann aber auch die
Kritik nachvollziehen; weil – zu Ende gedacht, wo ist denn da vor Gott der Unterschied zwischen sagen
wir einem Christen und einem bösartigen Mörder; wo ist da der Anreiz seinen Willen zu tun. Aber der
Anreiz sollte Gott selbst sein und nicht der Versuch Verdienst zu erwerb
Sozialkatholisch Gnade als teilverdientes Geschenk? Ich sehe das etwas anders. Ich glaube nicht, dass
der Mensch, dem alles von Gott geschenkt ist – vom Leben angefangen, Gott gegenüber überhaupt einen
Verdienst haben kann. Weil – wenn ich etwas verdient habe, dann habe ich auch einen Anspruch auf das,
was ich verdient habe. Und der Mensch hat keinen Anspruch gegenüber Gott. Wenn sich ein Mensch bemüht,
nach Gottes Willen zu leben, wird er damit keinen Verdienst (Anspruch) erhalten, auch nicht teilweise.
Das ist irgendwie so, wie bei den Arbeitern im Weinberg, die am Ende alle das selbe bekamen und das ungerecht
fanden. Ich war mal gezwungen, einer lebensgefährlichen Operation zuzustimmen. Während des Tages vor
dem Eingriff, ist mir ganz deutlich geworden, dass all das, was ich in meinem Leben getan habe, in keiner
Weise einen Verdienst oder Anspruch gegenüber Gott bedeutet. Das ich ‘nur als sein Geschöpf lebe und
von seinem Erbarmen abhängig bin, in Vertrauen auf ihn, seinen Sohn und Maria leben kann und versuchen,
mein Leben auszurichten. Aber Verdienst – da komme ich nicht mehr mit
strepto von kokke Zutreffend ausgedrückt. Sehe ich genauso. Gott ist immer der, der schenkt. Ich meine
sogar, dass schon der Durst nach Gott, dieser Ausgangspunkt der Suche, dieses Gefühl des Nichtausreichends
ein großes Geschenk ist; um wieviel größer ist dann das Geschenk der Gnade.
in der Perspektive Vorgrimlers Es ist interessant zu verfolgen, wie in der Perspektive Vorgrimlers der
Einfluss Loerschs auf diesen – und damit meint er S. E. Reinhard Lettmann, Bischoff von Münster zunehmend
steigt (250) und sich dieser Vorgrimler gegenüber immer devoter verhält: usw, usw, usw. Es mag darauf
hingewiesen werden, dass der zitierte Kommentar hier auf die Perspektive Vorgrimlersbezieht; bzw. auf
das, womit dieser sich in seiner – im übrigen verrissenen – Biographie aufspielen will. Daraus Rückschlüsse
auf die Historie des neuen Bischofs von Limburg zu ziehen, erscheint mir billig.
Strepto von Kokke Meinen Sie wirklich, dass bei den Jugendlichen nur das zählt, was Sie da nennen. Diese
Form ist auch nicht meine, aber Jugendliche, die nur blinde Action und Verstärkermusik mit Lichtorgeln
haben wollen, die landen letztlich anderswo und nicht bei derartigen Gottesfeiern – wie bereits geschrieben,
als Wortgottesdienste wären sie mir sympatischer.
Unschlüssig Weiß auch nicht so richtig. Meine Art zu feiern und zu beten war das nie. Als gestalteten
Wortgottesdienst fände ich ein derartiges Event – sollte es in der geschilderten Form stattgefunden haben –
auch besser. Wobei ich nicht wagen würde, von einer ungültigen Messe oder einem ungültigen Kommunionempfang
zu reden. Denn es war – wenn auch in einer ungewöhnlichen Form, die so nicht sein muss – eine Eucharistiefeier.
Und wie gültig das jetzt war oder nicht war, dass überlasse ich lieber dem Herrn. Aber es wurde den
Jugendlichen auch gesagt: Wenn du deiner innersten Überzeugung folgst, ist Gott bei dir. – und die wissen
genau, das der innersten Überzeugung folgen nicht heißt, tu doch was du willst. Und der Auftrag an jeden
Menschen, das zu werden, was Gott als Bild von ihm hatte, ist eigentlich auch nicht schlecht „rübergekommen“.
Nur – ob es jetzt immer gleich eine Eucharistiefeier sein muss (frag ich mich ehrlich gesagt bei so mancher
Erstkommunion in der Gemeinde auch)?
LandorganistII :(3 :)3 :)3 Allaaf und helau und tusch und wie das so heißt. Treffend und dazu noch
wesentlich flüssiger als „Holperdurchlaucht“ Gloria in – ja wodrin eigentlich.
Nachtlaterne Warum denn gleich immer so unverschämt? Ich habe geschrieben, dass ich es schade finde.
Und wie das auf Kinder und vielleicht andere Unbedarfte wirkt oder wirken kann. Die Handlungsweise war
eben die von Papst Benedikt, der bedachtsam abwägt. Ist auch Veranlagung. Da ich nicht in der Situation
bin und diese Verantwortung nicht habe, weiß ich nicht, wie ich mich entschieden hätte. Insbesondere,
weil keiner von uns weiß, welche Informationen der Papst wirklich hatte. Aber ist ja gut, dass Sie wissen,
wie ich micht verhalten hätte; da bin ich ja beruhigt.
Kapitulation Also, ich finde es schon schade, dass der Papst sich von ein paar linken Spinnern und Chaoten
davon abhalten lässt, dass zu tun, was er für richtig hielt, als er die Einladung der Uni annahm. Er
ist ja damals bei den Studentenunruhen ja auch ganz rasch nach Bayern geflüchtet und hat dort eine neue
Professur angenommen. Krakelende Studenten liegen ihm wohl nicht.l Ich glaube nicht, dass Papst Johannes
Paul II in dieser Form „gekniffen“ hätte; oder mit anderen Worten, gestern abend sagte mir ein 14 Jahre
alter Messdiener: „Ich hätte ihn (den Papst) nicht für so feige gehalten.“ So hätte ich es jetzt nicht
ausgedrückt, aber ich finde es schon schade.
Pascal123 Sie wünschen also einen Bischof als Vorsitzenden, der die römisch katholische Kirche als eine
Möglichkeit unter mehreren „gleichwahren“ Religionen sieht??? Wer nicht – wenn nicht ein Bischof – sollte
die römisch katholische Kirche als die einzig wahre Kirche bekennen. Das muss ja nicht heißen, dass
er mit einem Flammenschwert – meinetwegen auch im übertragenen Sinne – über die Gesellschaft in der
von Ihnen beschriebenen Weise herfällt.
Ansbach.Dragoner Wetten, dass die Pfarrgemeinderäte einen Wahlausschuss aufstellen, um die Mitglieder
des Ausschusses zu wählen, die die Bestätigung aussprechen sollen – selbstverständlich erst, nachdem
sie Kriterien aufgestellt haben, um die Zukunftsorientiertheit, die Offenheit und die Diskussionsfähigkeit
des Kandidaten zu prüfen l.g.
Pascal123 Sie wünschen sich einen besonnenen und aufgeschlossenen Mann und setzen das in Gegensatz zu
einem „konservativen“ Bischof. Bitte, was verstehen Sie bei dieser Gegenüberstellung unter dem Begriff
„konservativ“?
Aleph Danke. Mit dem Zeitgeist haben Sie recht. Ich hatte nur versucht, kurz auf den Punkt zu bringen,
was der neue Vorsitzende nicht sein sollte. Und ich finde es ungemein wichtig, dass er den Standpunkt
der Kirche vertritt und nicht vertäuscht, für jede gesellschaftliche Eskapade Verständnis zu haben.
Natürlich ist auch „gesellschaftliche Eskapade“ wieder verallgemeinernd. Ich finde es wichtig, das –
gerade auch auf der politischen Ebene, auf der so ein Vorsitzender auftritt – Recht Recht und Unrecht
Unrecht genannt wird. Und Abtreibung ist Unrecht – ohne wenn und aber. Um damit nicht wieder in eine andere
Diskussion zu kommen: Nach der Lehre der kath. Kirche ist Abtreibung Sünde, Unrecht. Und der Vorsitzende
der Deutschen Bischofskonferenz hat die Aufgabe, die Lehre der kath. Kirche und ihr Menschenbild in der
Gesellschaft und Politik zu vertreten und niemandem nach dem Mund zu reden. Das wollte ich mit „nicht
dem Zeitgeist hinterherlaufen“ ausdrücken.
Ansbach.Dragoner Kann ich verstehen. Seh ich auch so ungefähr so, aber aus : „und entspannung in der
Pension am Rotary – Golfplatz !“ konnte ich das doch nicht so einfach erkennen. Lassen Sie uns hoffen
und beten, dass die Deutsche Bischofskonferenz einen Vorsitzenden bekommt, der – ja was – zumindest loyal
ist und nicht dem Zeitgeist hinterherläuft.
Mensch und Kardinal Jetzt mal unabhängig von der Textstelle, die Daniel Stöhr zitiert hat. Karl Lehmann
ist krank und hat als Mensch das Recht auf Achtung und Mitgefühl in seiner Krankheit. Über die „Lehren“
des Kardinals, seine Aussagen, sein Ungehorsam gegenüber dem Papst – gerade in Fragen der Schwangerschaftsberatung
ohne oder mit Schein, in Fragen der Zugehörigkeit zu der Kirche und auch anderen Punkten kann sicherlich
Tage konträr diskutiert werden. Und jeder wird dann wahrscheinlich zu dem Ergebnis kommen, das er vorher
schon gehabt hat. Denn die Einschätzung der Art des Kardinals hängt nunmal sehr von der Lebensauffassung
des Betrachters und dem Stellenwert ab, den Loyalität gegenüber der Kirche für ihn hat. Ich meine schon,
dass wir um Hilfe und Kraft für den erkrankten Karl Lehmann beten sollten und auch können.
lebensbedrohliche Erkrankung Also, in welt-online wird durchaus dargelegt: „In einem am Dienstag in Bonn
veröffentlichten Brief an die Konferenzmitglieder erklärte der Kardinal, er wolle wegen einer lebensbedrohlichen
Krankheit sein Amt am 18. Februar niederlegen“. Nach einem Schnupfen hört sich das wirklich nicht an.
Abgesehen davon können auch Herzrythmusstörungen – je nachdem wie stark sie sind – lebensbedrohlich
werden. Und auch, wenn Kardinal Lehmann nicht totkrank ist, braucht man ihn nicht unbedingt mit Häme
überschütten.
stimme der vernunft Jo, wie hat doch schon der Herr mehrfach gebetet: „Nicht mein, sondern deinWille geschehe
Sicher, aber im selben Gebet hat der Herr gebetet: „unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns
unsere Schuld und führe uns nicht in Versuchung“ Also, von höchster Stelle empfohlen: Bittet um eueren
Lebensunterhalt, betet um das und diejenigen, das und die euch wichtig sind, betet und euch wird gegeben,
klopfet und euch wird aufgetan. Natürlich dürfen wir bitten, ihn, den allmächtigen Vater. Natürlich
unter dem „dein Wille geschehe“. Das Bittgebet wird in der Regel nicht die spirituelle Tiefe haben, wie
das „vor Gott sein“ ohne Bitte, die demutvolle Anbetung; aber Gott zu bitten ist etwas dem Menschen in
seine Natur gegebenes. Und dabei mache ich keinen Unterschied, ob ich für mich oder für andere lebende
und verstorbene Menschen bete. Es geht ja ums „Bitten“, nicht um vorschreiben oder bestellen. Und ist
nicht die Segensbitte für einen anderen, das Kreuz, dass eine Mutter auf die Stirn ihres Kindes macht,
nicht auch eine flehentliche Bitte um Gottes Schutz für ihr Kind.
roland klose Das letzte Abendmahl: Da saß Christus mit seinen Jüngern und sie feierten Pessach. Gut,
dabei wird keiner rumgekniet haben. Sie aßen und tranken. Und schauten dabei auf ihren Herrn, den Bräutigam,
mit dem sie „feiern“ sollten, solange er unter ihnen war. Dass es ein „danach“ gibt, ist unsere Rettung.
Bei aller Ehrfurcht – oder gerade deswegen – gegenüber dem letzten Abend des Herrn mit seinen Jüngern.
Er opferte sich – und sie verstanden ihn nicht, noch nicht. Heute ist das doch völlig anders: und zwar
nach der traditionellen und der „neuen“ auffassung – ich will mit den Begriffen jetzt keinen beleidigen.
Wir wissen heute um seinen Tod und seine Auferstehung. Wir haben die Mahlsgemeinschaft (neu), wir beten
ihn an, wenn er sich opfert (trid.). Hier darzustellen, dass Knien angesichts dieses Geheimnisses ein
Rückschritt ins Mittelalter ist, ist für mich nicht mehr verständlich. Abgesehen davon, dass es zu
dieser Zeit diese Praxis zum Teil gar nicht gab. Warum können Sie nicht Menschen schätzen, die deutlich
machen, dass sie das tiefe innere Bedürfnis haben, vor Gott zu knien und damit ihre Ehrfurcht, Liebe
und Demut auszudrücken. Ich kann es nachvollziehen, dass sich Menschen als Geschöpfe Gottes und Freunde
Gottes zum aufmerksamen Stehen entscheidet – in dem Sinn, Herr ich bin hier – sende mich, eben wie ein
Diener. Nur die Möglichkeit/Gefahr des Nichtachens der Begegnung mit Gott, der Kommunion ist m. E. bei
der stehenden Kommunion größer. vgl.: Laufkommunion
mahner ????????????????????????????????????????? Bitte, was wollen Sie denn damit sagen? Gefallen
Ihnen Kommunionhelferinnen in Hot Pans besser? Aber im Ernst, was wollen Sie denn mit diesem Beitrag
sagen – oder wollen Sie gar nicht „beitragen“, sondern nur beleidigen und stören. Also ich erlebe in
den Gottesdiensten des außerordentlichen Ritus schon Familien und Kinder – mehr als in meiner Stammgemeinde,
wenn ich den Familiengottesdienst (für Insider FamGo), der alle vier Wochen stattfindet, nicht rechne.
Zum Glück ist auch diese Messe nicht in dem Sinne „gruselig“, wie hier zum Teil Familiengottesdienste
beschrieben werden. Es gibt nur zusätzlich ein paar Worte für die Kinder – neben der „normalen“ Messe.
Familien von außen sind da auch schon gegangen, weil – da fehlte wohl das Happening. Schluss mit dem
Exkurs: Also, ich erlebe in den Messen der Tradition Familien mit Kindern. Ihre Beobachtung – die auch
bösartig „rübergebracht“ wurde, kann also so nicht stimmen. Und vor allem, warum dieser missachtende
Ton???
Sozialkatholisch – Strepto von Kokke SozialkatholischEinverstanden, aber das eine schließt das andere
auch nicht aus. Ich freue mich darüber, dass der außerordentliche Ritus – wie Papst Benedikt ihn nennt –
wieder wesentlich häufiger angeboten wird. Und ich besuche ihn wohl – allerdings, zugegeben, nicht jedes
Wochenende. Und in der Gemeinde besteht eben auch die Möglichkeit abends in den Gottesdienst zu gehen.
Da ist dann eh kaum einer und die Feier ist ruhig und würdig. Und ich kann schon in beiden Gottesdienstformen
vor Gott sein. Deshalb finde ich es auch so schade, wenn die Diskussion persönlich und böse wird. Strepto
von Kokke: Danke. Meine provozierende Bemerkung tut mir auch leid, hätte ich auch anders nachfragen können.
Das mein Text sie verärgert hat, kann ich verstehen. Ich kann nur zu meiner Entschuldigung anmerken,
war nicht böse gemeint, ich habs wirklich nicht verstanden.
Sozialkatholisch Versteh ich; hab ich mir auch überlegt. Aber es ist meine Heimatgemeinde und die Messen
sind trotz NOM würdig gehalten. Außerdem: ich find es schon wichtig, dass in diesen Gottesdiensten Menschen
Respekt und Demut zeigen: nach dem Motto „probiert es doch auch mal’ – . Zugegeben, der letzte Satz war
ein bisschen salopp formuliert, aber – ich hoffe Sie verstehen, was ich meine.
Strepto von Kokke Ach so war das gemeint. Danke für die liebevolle Erklärung. Ich finde das immer wieder
schön, wie freundlich Sie mit Ihren Mitmenschen umgehen. Ich habe Ihre Aussage hinterfragt, Sie beschimpfen
mich als Person. Wenn zu so einer Haltung gegenüber dem Nächsten die „kniende Mundkommunion“ führt,
dann sollte man sich das wirklich noch mal überlegen. „und von Herzen demütig“ – haben Sie auch noch
nie gehört. Abgesehen davon ist die Kommunionbank in der Regel um oder vor dem Altar , zu dem man – ich
meine ja immer noch – geht, um sich dann, wenn man mag hinzuknien oder stehen zu bleiben und zu kommunizieren.
Die Bank an sich hat keine liturgische Funktion, der Altar steht für Christus.
ja,ja Modernisten gehen zur Kommunion tolle Kritik von Streptokko, was machen denn Tradis, fliegen die???????????
:&) Und Nachtlaterne hat eine Bibelstelle entdeckt, die er jetzt, egal, ob es passt oder nicht, in jeden
Threat einbringt. Das gleiche Bibelbildnis hat er gerade ebenfalls unverständlich bei den Kreuznachrichten
untergebracht. Zum Thema: In meiner Gemeinde nehmen die meisten Gemeindemitglieder die Handkommunion,
einige haben sich für die Mundkommunion entschieden, selten kniet sich jemand dabei – aber es kommt vor.
Das ist völlig normal bei uns – ohne komische Blicke oder Ausgrenzung. Für mich ist z. B. unverständlich,
wie man bei der Wandlung stehen kann, ich fühle mich da einfach nicht wohl – halte es für nicht angemessen:
also kniee ich mich hin, kein Problem, für niemanden. Ich falle jetzt aber auch nicht über die her,
die sich nicht hinknieen. Und das ist glaube ich das Entscheidende. Da die Kirche es offensichtlich zur
Zeit frei stellt, kann das jeder für sich entscheiden, und muss mit dieser Entscheidung dann leben und –
sterben (können). Letztlich ist das Knieen auch bei der Kommunion schon ein starkes Zeichen, ebenso wie
die Mundkommunion, die das Beschenkwerden, die Abhängigkeit des Menschen und die Angewiesenheit auf die
Liebe Gottes und auf Jesus Christus deutlich machen kann – wenn man sich damit auseinandersetzt. Das verantwortliche
Stehen, das aufrechte vor Gott sein, mit dem Wissen um das Geliebtwerden ist ebenfalls ein Zeichen. Nur
ist beim Stehen eher die Möglichkeit der Unaufmerksa
derfux Weiß auch nicht. Vielleicht, dass man in die Hölle kommt wenn man kein Kreuz trägt, egal ob
über oder unter dem Kragen oder vielleicht ein Kopftuch oder –----- nee, ich weiß auch nicht
Landorganist II Wenn ich das Gebet noch ergänzen darf: Allmächtiger, ewiger Gott, wir danken dir, dass
du die schwachen, der agressiven Lehre der immigrierenden Katholiken ausgelieferte USA in der Vergangenheit
vor Papstverschwörung und Regierungsübernahme durch den König des Vatikans geschützt und es so möglich
gemacht hast, dass das obrigkeitsunabhängige Amerika zu Gottes eigenem Land wurde. Amen Gegen die Monarchie
in den USA Für Rassentrennung und Inhumanität und den Überfall friedlicher Völker ääääääähhhhhhhhhhhhh?!
Wovon redet Rudolph eigentlich????? :
rudolphus Die US-Protestanten warnten seit jeher vor der Katholikenimmigration in die USA und warnten
vorder „Papstverschwörung“, daß die Katholiken und der Papst die Macht in den USA an sich reißen wollen.
Wie man an der Äußerung des sel. Pius IX. sieht, und an der katholischen Staatslehre generell, sind
die Befürchtungen der US-Protestanten auch gar nicht aus der Luft gegriffen Wie bitte??????????
Sweetdragon Und ich stehe immer noch auf dem Standpunkt, ein Mann wird niemals in seinem Leben beurteilen
können wie eine Frau fühlt. Ich glaube, damit haben Sie völlig recht. Letztlich wird nie ein Mensch
beurteilen können, wie ein anderer sich fühlt. Aber es gibt da gemeinsame Erfahrungen, Anschauungen,
Erleben, das Kommunikation mehr oder weniger möglich macht. Und da fehlt zwischen Männern und Frauen
natürlich in vieler Hinsicht die Möglichkeit des gleichgestimmten Erlebens. Aber ich glaube auch, dass
eine Frau, die nie schwanger war, niemals im Leben beurteilen kann, wie es ist schwanger zu sein und Kinder
zu haben. Vielleicht sitzt wirklich jeder irgendwie auf seiner Insel.
Sweetdragon und 2. die Kriterien für eine Adoption sind kaum zu erfüllen und 3. es macht einen riesen
Unterschied ob es das leibliche oder ein adoptiertes Kind ist. Haben Sie schon mal so einen kleinen Menschen
groß gezogen – ihn begleitet. Ich meine jetzt nicht Ihr eigenes Kind, dass Ihnen ja geschenkt wurde;
ich meine, ein adoptiertes. Denn wenn Sie das nicht haben, wo holen Sie den riesen Unterschied zwischen
dem leiblichen und adoptierten Kind her. Nehmen Sie Ihre eigenen Erbanlagen denn so überwiegend wichtig,
wenn es darum geht, einem Kind Liebe zu schenken. Nur, wenn Sie diese Auffassung bei den für eine Adoption
zuständigen Behörden deutlich gemacht haben, dann wundert es mich nicht, dass es Ihnen nicht möglich
war, die Ansprüche an eine Adoption zu erfüllen. Und das ist dann auch gut so; weil es keinem „fremden“
Kind zuzumuten ist, Adoptiveltern mit dieser Einstellung zu erhalten – und schon gar nicht, wenn ein eigenes
Kind, ein Kind erster Klasse da ist. Und noch eins: Irgendwie geht es ja auch darum, Leben aus der Hand
Gottes zu leben. Und wenn eine neue Schwangerschaft nicht möglich ist, kann diese eben nicht erzwungen
werden. Natürlich kann der Verzicht tragisch sein – aber Sie könnten sich auch darüber freuen, ein
Kind zu haben. Viele würden dafür alles geben.
#9 jeremy 09:59:49 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
aleph Besonders schöne Texte – nun, die biblischen Texte vor dem Hochfest Weihnachten haben nun mal einen
anderen Tenor als die vor der Heiligen Woche vor dem Osterfest. Damit sind die Lesungen vor Ostern mit
Sicherheit keine „besonders häßlichen“ Texte, sie haben eben einen anderen Inhalt. Nur als „besonders
schöner Text“ kann die Passion ja nun nicht beschrieben, werden. Vielleicht als „besonders eindringlich“.
Aleph Genau, die christlichen Kirchen, die noch unterhalten werden, sind mehr oder weniger verfallen.
Die historischen Kirchen werden nicht gepflegt. Es macht den Eindruck, als wolle man mal eben noch so
viel Geld damit machen, wie es eben geht – Besichtigungen – etc. Aber sonst nichts weiter. Besonders auffällig
ist das, wenn damit die anderen sehr gut gepflegten Ausgrabungsstätten verglichen werden . Und wie oft
haben wir eine Moschee gesehen, die in der Vergangenheit eine christliche Kirche war.
Andere Erfahrungen Wie unterschiedlich doch in einem Jahr die Erfahrungen in solch einem Land seien können.
Ich war dieses Jahr auf den Spuren des Heiligen Paulus mit einer Pilgergruppe unterwegs. Die Planung war
monate vorher mit einer dafür empfohlenen türkischen Agentur vereinbart. Die „christlich-muslimische“
Erfahrung begann am ersten Tag, an dem wir feststellten, dass unser türkischer Reiseleiter zwar den von
uns erstellten Plan bekommen hatte; allerdings in Kopie, die sich dadurch auszeichnete, dass vor dem Kopieren
sämtliche Messen weiß überklebt worden waren, so dass sie jetzt fehlten. Natürlich ließen wir dass
nicht mit uns machen. Dennoch gab es immer wieder terminliche Schwierigkeiten, sobald es um katholische
Aktivitäten ging – sonst eigentümlicherweise nie. Wir standen vor verschlossenen Kirchen; z. T. mussten
Schlüssel erst über längere Zeit gesucht werden; oder andere Gruppen waren auch dort – zur gleichen
Zeit in anderer Sprache. Die Informationen, die wir von Kirchenvertretern erhielten, zeigten – obwohl
sie vorsichtig formuliert waren – auch nicht so das richtig gute Einvernehmen. Und der erkennbare Umgang
mit den orthodoxen Kirchen, denen man, weil ihnen der Kirchenstatus aberkannt wird, so langsam aber sicher
die Kirchen enteignet, war auch nicht gerade ermunternd. Die Erklärung, der Islam habe den Kirchenstatus
auch nicht, zieht da nicht, weil der Eigentümer der Moscheen der türkische Staat ist, also ist deren
Bestand sicher.Wie gesagt,andere Erfahrungen – Zeichen alle
Gegenleistung Im Verhältnis zwischen Gott, dem großen Liebenden, und uns, seinen Kindern, von Leistung
und Gegenleistung zu reden, finde ich grausig. Natürlich sollte man die Todsünde vermeiden – und nicht
nur die –, aber doch wohl in der Beziehung, um Ihn nicht zu betrüben, aus Liebe und nicht als „Gegenleistung“.
Grauselig. :
Peter-Pan Denke ich ja auch. Natürlich ist es gut, Kindern etwas kindgerecht zu vermitteln. Ob das jetzt
ausgerechnet ein Engel in einem Malbuch tun muss, ? Aber es sei. Letztlich ging es mir in erster Linie
darum, dass es nicht gut sein kann, Kindern ein derart geprägtes Menschenbild zu vermitteln. Ein bisschen
sensibler sollte da schon drangegangen werden. Gerade weil – wie Sie ausführen – die „gefährlichen“
Erwachsenen leider die sind, die die Kinder kennen. Das noch in meiner Kindheit übliche „Geh nicht mit
dem fremden Mann mit“ ist da sicher nicht ausreichend
Nicht in einem Raum Kindesmissbrauch ist ein Verbrechen. Keine Frage! Aber muss man deswegen Kindern in
Malbüchern einbleuen, dass ALLE Erwachsenen solche Verbrecher sind? Natürlich können Sie es sein. Aber
ist es nicht auch ein Problem, Kindern ein Menschenbild zu vermitteln, wie: Mit einem Erwachsenen nie
in einem geschlossenen Raum sein – abgesehen davon, dass sich dieser Ansatz schwerlich realisieren lässt.
Krak des Chevaliers Also, ich kenne keine französichen Gottesdienste. Ich war zwar in Lourdes, aber Lourdes
ist natürlich ein Sonderfall. Hört sich nicht gut an, was Sie da schreiben, kein Wunder, dass auch in
Frankreich die Kirchen immer leerer werden. So einen Glaskasten hab ich mal in Rom gesehen, im Pantheon.
Schien so eine Art Verkaufsstand zu sein. Passt natürlich auch so richtig stimmig in dieses Bauwerk;
und an der Scala Santa haben die Passionisten so einen Kasten – allerdings auch nur als Verkaufsecke.
Sollen in Frankreich diese „Käfige“ tatsächlich auch irgend einen seelsorgerischen Anspruch – welchen
auch immer – erfüllen? (Mischung aus Pfarrbüro und Beichtstuhl). Wer kommt den auf solche Ideen.
Krak des Chevaliers Würden Sie mir bitte kurz erklären, was ein/e „Aceuille“ ist . Im Zusammenhang mit
Kirche(nausstattung) ist mir das noch nicht untergekommen. Danke.
Antisemit Warum denn nicht der „Gott Israels“. Welchen anderen eigenartig-selbstgemachten Gott sollte
unser Herr, der als Jude geborene Jesus Christus, denn sonst gemeint haben?
Leblhuber Danke für den Hinweis (Menschen im KZ). Ich hatte, ähnlich wie Sie Wikipedia zitiert, und
da ist geschrieben: „ So wurden mit dem Begriff auch in deutschen KZs psychisch zerstörte Menschen bezeichnet.“
Aber ich habe das nur aus dieser Quelle. Ich meine allerdings, dass ich in der Vergangenheit schon mal
Ihre Darstellung gelesen habe – scheint mir auch schlüssig. Danke auch für das grundsätzliche Einvernehmen
in der Beurteilung der Wertung im Begriff „Musel“. :(3 :)3 :)3 :)3
muß es denn in der Kirche sein??? Wenn aus kulturellen Gründen gewünscht wird – aus religiösen Motiven
kann es ja bei Christen offensichtlich nicht sein (hoffentlich) – den Tanz der Derwische zu sehen, kann
das doch wohl auch woanders geschehen. Es ist doch absolut nicht angebracht, das in der Kirche stattfinden
zu lassen. Wenn es denn schon unbedingt sein muss, dass Pfarrheim, Gemeindehaus, die Turnhalle oder was
weiß ich hätte da doch auch gereicht. Ein solcher Tanz in der Kirche – da macht man sich vor den Muslimen
wirklich lächerlich. Die schätzen nämlich eine Wischi-‘Waschi Einstellung zur eigenen Religion gar
nicht. Übrigens, nur zur Kenntnis: Selbst in der Türkei ist der Tanz der Derwische nicht als religiöser
Tanz in den Moscheen, sondern nur als kulturelle Veranstaltung zulässig.
Rudolphus/Sozialkatholisch Nach Ihrer eigenen Aussage ist „Muselmane“ kein wertfreier Begriff. Aber wie
Sie wünschen, offensichtlich ist die Diskussion hier beendet – vor allem wenn Sie mit so tollen Beiträgen
geführt wird, wie „Jeremies trügen können“. Ihr „trügender“ Jeremy , obwohl eigentlich ist Ihre
Haltung gar nicht zum Lachen, sondern eher bedenklich.
Rudolphus Also benutzen Sie den Begriff, um damit deutlich zu machen, dass es sich Ihres Erachtens bei
dem Islam um eine „götzenhafte, brutale Stammesreligion“ handelt, die zudem noch „veraltet“ sein soll.
Sag ich doch, der Begriff Muselmane wird negativ und verächtlich gebraucht – ergibt sich aus dem Inhalt
Ihres Textes klar und eindeutig. Dabei geht es letztlich nicht um meine Einschätzung des Islam, sondern
lediglich um den Gebrauch des Begriffs „Muselmane“ und die damit verbundene Haltung. Und die ist – auch
nach Ihrem Beitrag – durchaus nicht positiv zu werten.
Sozialkatholisch Sicher können Sie das – ich bitte um Vergebung für die unklare Ausdrucksweise und bedanke
mich für den Hinweis. Ich wollte mit meiner mißlungenen Formulierung aussagen: Wenn das Wort „Muselmane“
gebraucht wird, ergibt sich für mich klar, deutlich und unmißverständlich aus dem Textzusammenhang
und der damit verbundenen Aussage, dass dieser Begriff benutzt wird, um über die Gruppe der Muslime verächtlich,
herablassend und provokant zu reden.
Immer derselbe Ton Irgendwie ist es immer wieder dieselbe Kerbe. Vorgestern war Bischof Tebartz-van Elst
nach seiner Ernennung plötzlich „progressiv“ und ein „Vollapostat“. Heute ist es Bischof Marx, als „eloquenter,
neokonservativer Prälat“ natürlich „auch ein Feind der alten Messe“. Bischof Marx war bestimmt keiner,
der den außerordentlichen Ritus als unbedingt notwendig gefordert hat, ihn aber als „Feind“ zu betrachten,
geht erheblich zu weit. Übrigens: wartet doch erst mal ab. Und vor allem: Laßt uns um Gottes Segen beten
für den neuen Bischof von München/Freising.
muselmane „Das früher weitverbreitete Wort „Muselman“ oder „Muselmane“ (mit einem „n“, wohl aus der persischen
Form musalmân entlehnt, nach der Pluralform des arabischen Wortes muslimūn), verballhornt sogar „Muselmann“
und „Muselmännin“, ist heute selten geworden, in der verballhornten Form ist es im Deutschen heute ein
abfälliger Begriff. Peter Scholl-Latour gebraucht das Wort „Muselmane“ jedoch öfter. Da im Deutschen
der Begriff „Muselmane“ teilweise abfällig benutzt wird oder wurde, hat dieser Terminus eine negative
Konnotation erhalten und wird aus diesem Grund von Muslimen abgelehnt. So wurden mit dem Begriff auch
in deutschen KZs psychisch zerstörte Menschen bezeichnet. In einigen überwiegend von Muslimen gesprochenen
Sprachen heißt Muslim jedoch ähnlich wie Muselman, z. B. Türkisch müslüman oder im Bosnischen musliman.
Weder im Französischen noch im Spanischen hat das Wort musulman irgendeinen negativen Beigeschmack. Die
Bezeichnung Moslem kommt daher, dass in einigen arabischen Dialekten und im Persischen die arabischen
Vokalzeichen Damma und Kasra nicht als „u“ und „i“, sondern als „o“ und „e“ ausgesprochen werden. Diese
Form ist in der Umgangssprache weit verbreitet und findet sich überwiegend in älterer Literatur.“ Soweit
Wikipedia – ich weiß, nicht gerade das Nachschlagewerk, aber zum eben mal gucken nicht immer nur schlecht.
Und wenn ich Muselmane höre, habe ich immer das Gefühl, dass es abfällig genutzt wird – gerade auch
hier im Forum.
Regina1961 ‘Noch mehr Grüße aus dem Bistum Münster nach Limburg. Vielleicht dürfen wir dann den zweiten
der beiden jungen Weihbischöfe – Franz-Josef Overbeck – im nächsten Jahr als unseren Bischof feiern.
Wohlgemerkt, auch Bischof Lettmann geht Anfang März 2008. Jetzt aber zunächst mit guten Wünschen um
Gottes Segen für die Diözese Limburg und ihren neuen Bischof.
stimme der vernunft Natürlich ist in jedem Partikel Jesus. Wer das nicht glaubt, der ist wirklich nicht
mehr katholisch. Ein Baguette kreisen lassen und im Gedenken an ihn essen, kann ja auch eine Art von „Andacht“
sein; nach dem Motto, wo zwei oder drei… Allerdings hat das mit der Eucharistie, mit der Anwesenheit
Christi in der gewandelten Hostie nichts zu tun. Und mit den Partikeln von Christi Blut im Kelch. Die
Tücher, die zum Reinigen des Kelchs benutzt wurden, werden zunächst mit der Hand ausgewaschen. Das Wasser
wird entweder ins Sanctuarium oder direkt ins Erdreich gegeben. Erst danach können die Tücher der „normalen“
Reinigung unterzogen werden. Also durchaus stimmig, die Vorschriften der Kirche.
Jetztistsoffiziell Gegen 12 Uhr hat das Bischof Münster bekanntgegeben, dass Franz-Peter Tebartz-van
Elst nächster Bischof von Limburg wird. o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ Gott segne den neuen Bischof.
Typ // Pius XII TYP: Wollte ich auch nicht sagen, dass er ein „Schlechter“ ist. Menschlich ist er ausgesprochen
angenehm und theologisch sowie pastoral halte ich auch viel von ihm. Nur mit progressiv ist er schlecht
umschrieben. Allerdings – mit Ihrer Definition (Keine Unterstützung der Pius-Brüder) macht das schon
wieder Sinn. PiusXII Warum immer diese abstoßende Sprache (Tresen/Brötchen segnen?! ). Mit seinen Ausführungen
betont der Weihbischof lediglich eine Komponente der Eucharistie. Wo er da die Realpräsenz leugnet, na,
die Stelle finde ich nicht. Und Ihren Ausführungen unter 3. kann man wohl gar nicht mehr nachvollziehen.
Jesus hat Gott „Vater“ genannt – wenn Gott also als Vater Jesus bezeichnet wird, heißt das doch nicht,
dass die Göttlichkeit Jesu verleugnet wird. Also, dass ist ja nun so weit hergeholt – eigentlich unverständlich,
wie dieser Schluss gezogen werden kann. Mal abwarten, wer Bischof von Limburg wird. Wenn es Mon. Tebartz-van
Elst wird, wäre das sicher keine schlechte Wahl. :)3
-progressiv- Erstmal ist ja nett zu erfahren, dass in dem Bistum Limburg die Diözesanen auf dem Papier
wohnen. Von daher wäre vielleicht ein bisschen Nachhilfe aus Münster sinnvoll, da gibts nämlich schon
Häuser. Aber Spass beiseite. Dass der Evangelische Pressedienst Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst als
progressiv einschätzt, ist ja ganz nett. Ich hatte nicht so unbedingt diesen Eindruck. Wobei sicher die
Frage ist, wie man progressiv definiert. Also, ein wie auch immer gearteter „Revolutionär“ ist er mit
Sicherheit nicht. o^/ o^/
#9 jeremy 12:20:57 | Donnerstag, 22. November 2007
2 Bischofsstühle? – an alle Wäre mal interessant zu wissen, in wievielen Diözesen in den nächsten
Monaten die Bischöfe gehen. Also in Münster wird der Bischof im März 2008 verabschiedet.
#128 jeremy 17:58:07 | Mittwoch, 21. November 2007
Marannenjäger, Sozialkatholisch Jäger: Zugegeben: Amtskirche ist ein Begriff, den ich eigentlich nie
benutze, weil es den im katholischen Glauben nicht gíbt. Ich habe eigentlich nur versucht, die Kirche,
die Sie als V2Kirche bezeichnen, zu benennen. Da wo „katholisch“ geglaubt wird, da ist der mystische Leib
Christi. Aber dann muss ich hier auch keinen zwingen, auszutreten, um katholisch zu sein. Sozialkatholisch:
Danke, damit kann ich jetzt gut aufhören. Dass es außerhalb der Herde nicht geht, dass nur Gott das
Herz (er)kennt und dass es letztlich seine Gnade ist, die uns leben, sterben und ihn schauen lässt, ist
klar. Und die wahre Definition von „Katholisch“, die können wir – glaube ich – alle besser ihm überlassen.
Gerade mit Blick auf die „Steine“ . Bei diesem Ausflug in die Dogmatik bin ich froh, dass ich mich –
in allem Respekt und aller Demut (in Abgrenzung zu dem heute oft gehörten Piep, Piep, Piep, Gott hat
uns sowieso alle lieb, egal was ist) von ihm angenommen und geliebt fühle. Ich wünsche euch / Ihnen
einen guten Abend und eine gute Nacht.
#124 jeremy 17:36:31 | Mittwoch, 21. November 2007
Sozialkatholisch – Marannenjäger Natürlich haben Sie recht. Es geht nicht (nur) um die Zugehörigkeit.
Aber stellt nicht diese Lehre „Kein Heil außerhalb der Kirche“ zunächst auf die Zugehörigkeit ab. Daran
blieb ich ja die ganze Zeit hängen und damit komme ich ja auch zu keinem Ergebnis, wenn ich versuche
den ersten Schritt des Jägers mitzugehen, dass man aus der V2Sekte austreten muss, um katholisch zu sein.
Ich meine ja gerade, dass das sich öffnen für Gott, der Versuch mit ihm und für ihn zu leben, seine
Gebote zu halten, sich immer wieder für die Wahrheit einzusetzen, der Versuch, sich Gott immer wieder –
auch in Exerzitien zu öffnen – dass das alles doch nicht nur dazu führen kann, die Schuld zu erhöhen,
weil ich dann hätte erkennen müssen, dass die Amtskirche falsch liegt. Wie schon geschrieben, sie liegt
sicher nicht überall richtig, sie versucht – wie Sie schon sagten – wohl zu häufig, Christus vom Kreuz
zu nehmen, ihr fehlt oft ernsthaftigkeit und Verbindlichkeit. Aber es ist für mich schon – gerade jetzt
auch noch mal mit der Öffnung für die alte Liturgie – die katholische Kirche, auf die ich getauft bin
und die auch Loyalität fordern darf. Noch ein Wort zu dem Marannenjäger – ich wollte Sie nicht „verkohlen“ –
wie Sie es nennen. Ich habe wirklich versucht zu verstehen. Aber ich denke auch, dass die Problematik
für so eine Art der Kommunikation zu komplex ist. Ich muss jetzt auch gleich aus dem Netz und schau erst
morgen wieder rein.
#120 jeremy 17:11:12 | Mittwoch, 21. November 2007
Jäger Ok, hatte ich so deutlich nicht gesehen. Also kommen die in die Hölle, die das Pech haben, sich
mit den Problemen auf Grund von Herkunft, Ausbildung usw. auseinandersetzen zu können und sich falsch
entscheiden und nicht austreten. Und die, die das Glück haben, einfach nur zu leben, getauft und ungebildet
zu sein, die eben nicht. Aber wie ist das mit denen, die darüber nachdenken und beten und – auch im Gehorsam
gegenüber denen, die sie gelehrt haben und von denen sie denken, sie wüssten es besser – zu dem Ergebnis
kommen, in dieser V2Kirche zu bleiben, um sich dann da gegen Kasperletheater auszusprechen und – auch
dort mögliche – ernsthafte Messen (mit)zu feiern, was ist mit denen? Ist das bewusste Bleiben in dieser
Kirche immer Schuld. Sie sagen, sie haben mir die dogmatische Situation geschildert. Das ist richtig.
Nur komme ich, wie Sie sehen, mit der Antwort nicht ganz klar. Daher verstehe ich nicht, warum Sie mir
mehr oder weniger bewusst keine Antwort gegeben haben. Ich wünsche Ihnen aber eine gute Zeit im kreuzforum.
#118 jeremy 16:51:38 | Mittwoch, 21. November 2007
‘Jäger Schade, ich hätte gerne die Antwort gehört. Aber da wäre nur möglich gewesen, entweder kommen
wir V2Primaten alle in die Hölle – ca. 1,2 Milliarden oder es gibt außerhalb der imaginären Altkatholischenkirche –
wo immer sie sein mag – doch noch son bisschen Heil. Die Antwort des Jägers hätte mich wirklich interessiert
-und nu issa weck.
#107 jeremy 16:08:40 | Mittwoch, 21. November 2007
‘Jäger Sind alle Mitglieder der Konzilskirche verdammt? Genauere Fragestelleung, vgl. unten. ‘Warum beantworten
Sie mir meine Frage nicht? Fürchten Sie die Konsequenz? Und wenn eins austritt aus der Kath. Kirche,
was soll der Mensch dann machen? Sind alle Menschen in der kath. Kirche zur Hölle verloren?
Regina1961 // Jäger Regina 1961 Strafrechtliche Verfolgung durch Sie ist wohl nicht möglich, weil es
sich bei einer Beleidigung um ein Antragsdelikt handelt. Das macht auch Sinn, weil durch die strafrechtliche
Verfolgung und einen möglichen Prozess wird die Beleidigung erst richtig bekannt, und ob das das Opfer
in Kauf nehmen und ertragen will, muss es selbst beantworten. Marannenjäger Ich wäre Ihnen wirklich
dankbar, wenn Sie mir antworten würden.
marannenjäger Danke für die Entschuldigung. Angenommen. Ich kann verstehen, dass es bei der Art, in
der hier manchmal Diskussionen geführt werden, zu Missverständnissen kommt. Aber in der Sache: Meinen
Sie wirklich, dass alle die – ich nenne sie jetzt Katholiken, weil ich schon glaube, dass sie das sind –
Katholiken, die in der „Konzilskirche“ sind und nicht austreten, wirklich verloren sind. Besteht da nicht
doch zumindest auch bei Ihnen die Hoffnung, dass die Menschen, die sich ihr Leben lang bemüht haben,
die Lehren dieser Kirche zu beachten, mit und für Gott und Jesus Christus zu leben, von Gott angenommen
werden. Vielleicht nicht unbedingt für mich, weil ich von Ausbildung, Verstand und auch Möglichkeit
der Information um den Konflikt weiß und mich täglich neu entscheide. Unter anderem auch für die Teilnahme
an „alten“ Gottesdiensten, wenn auch mangels Gelegenheit nicht oft. Aber gut, ich trete nicht aus und
kenne den Konflikt. Das mag Schuld sein. Aber die Millionen Menschen, die in dieser Kirche getauft sind,
auf sie hören, ihre Lehren befolgen und keine persönliche Schuld dafür tragen, dass sie nicht gegangen
sind. Eben weil sie gar nicht informiert waren und sich auch nicht informieren konnten. Ich hab jetzt
nicht mehr viele Zeichen – ich wollte nur noch, dass Sie wissen, dass mir der Missbrauch der Kinder durch
die Jesuiten – jetzt auch noch durch Priester eines Ordens – wirklich weh tut. Da hilft nur noch beten.
Marannenjäger Also außerhalb der Kirche kein Heil. Dieses Dogma so zu Grunde gelegt, was ist dann mit
den Gläubigen der heute offiziellen katholischen Kirche, die Ihrer Meinung nach die falsche ist. Verstehen
Sie mich bitte nicht falsch, ich möchte nicht provozieren, mich interessiert die Antwort wirklich.
Lorenz So habe ich das auch verstanden. Für mich heißt das dann aber auch, dass ich im Vertrauen auf
die Liebe Gottes darauf hoffen darf, dass nicht alle anderen verloren sind.
Jäger Eine ernstgemeinte Frage an Sie, zum Verständnis: Nach Ihrer Auffassung handelt es sich bei der
Organisation, die ich für die Katholische Kirche halte, um etwas anderes, was auch immer. Sie haben geschrieben,
dass es die für Sie die „richtige“ katholische Kirche noch nebendieser Organisation (oder auchinder Kirche?)noch
gibt. Wenn Sie sagen: Außerhalb der katholischen Kirche kein Heil, sind Sie dann der Auffassung, dass
die über eine Milliarde zählenden Gläubigen dieser Kirche alle verloren sind, oder fallen die zumindest
zum Teil (wann?) unter die Rubrik des schuldlosen Irrtums oder des implizierten Votums?
Jäger „Benedict XVI’s worst heresy? He prays with the leader of the world’s „Orthodox“ schismatics and
signs a Joint Declaration with him telling him he’s in the Church of Christ.“ „There’s quite a bit of
heresy in this speech that Benedict XVI gave in the Lutheran church. Allow us to quickly summarize the
main points. First, Benedict XVI goes to the Lutheran temple and takes active part in a „common prayer“
service (his words) with Lutherans, other Protestants and „Orthodox“ schismatics. This is a manifestation
of heresy by deed – attendance at a non-Catholic Lutheran temple. Second, he mentions the Second Coming
of Christ, and says: „we [i.e., he and the Lutherans and „Orthodox“] are directed towards that encounter,
filled with hope and trust that it will be for us the day of salvation“; in other words, the Protestants
and schismatics to whom he was speaking will have salvation. This is complete heresy. Third, he describes
himself and the Lutherans and „Orthodox“ as a single community of disciples: „As a community of disciples…“
This shows that Benedict XVI is part of the same Church as the Lutherans and the schismatics; that is,
he is part of a non-Catholic sect.“ Fourth, Benedict XVI recalls many false ecumenical achievements, including
the totally heretical, Council-of-Trent-trashing Joint Declaration with the Lutherans on Justification.“
Und so geht das über 52 Seiten. Zählt den der Glaube an Christus außerhalb der katholischen Kirche
gar nicht?
Jäger Und bei Ihnen ist es doch auch immer das Gleiche. Behauptungen in den Raum gestellt, ohne Nachweis.
Wie z. B. die, dass die Zionisten die Macht im Vatikan längst übernommen haben – oder waren das gleich
die homoZionisten, weil es sich ja nach Ihren Aussagen auch um eine „Homokirche“ handelt. Nachweise, Belege,
dann könnte man – wenn man das wollte – versuchen, sich sachlich damit auseinanderzusetzen – und natürlich,
wenn man die Zeit dafür hat.
St. Georg Mein: Ach so ist das, bezog sich auf den Jäger, nicht auf Sie. Es war der verzweifelte Versuch,
zu dem Schrott überhaupt was zu kommentieren. Wenn wir da sachlich ran gehen, kommen wir heute zu gar
nichts mehr. Da ist nämlich Null Ansatzpunkt. Nur jahrzehntelanger Hass gegen so ziemlich alles und jeden.
Jäger „perverser Ketzer“ ist auch nett. Vor allem, wenn das die Ausdrucksweise eines 1957 geweihten katholischen
Priester handelt, der 30 Jahre in einer Sekte war und den völligen Ungehorsam gegenüber der römisch
katholischen Kirche lebt. Eigentlich ist da ja „Ketzer“ ein Ausdruck der Anerkennung. Es kommt halt immer
darauf an, wer es sagt. Trotzdem ändert das nichts daran, dass die Jesuiten in Alaska Jungen und Mädchen
missbraucht haben.
Sozialkatholisch Stimmt. Seh ich auch so. Ich verstehe auch nicht alles, was Kirche tut und so manche
Eucharistiefeier artet im Rummel aus – Dank sei Gott nicht in meiner Heimatgemeinde. Ich meine nur, der
Geist der Hingabe an Gott darf – besser kann – nicht dazu führen, dass man derart hässlich miteinander
umgeht. Oder meinen Sie nicht, dass mit der Einstellung gegenüber Christen, die in einer anderen Überzeugung
und Weltanschauung leben, Christus auch wider gekreuzigt wird.
Jäger Selbst im Zusammenhang mit der Abtreibung schafft dieser hinterhältige, gefärliche Apostat sein
Gift zu verspritzen. Das „absolut unschuldigste Wesen“ ist … nicht ein Kind, welches noch gar nicht
geboren, also mit der Erbschuld noch voll behaftet ist.Auch widerlich
angebliche Mißbrauchsopfer im Glück Widerlich – und auch noch falsch dargestellt. Laut Presse und anderer
auch nicht kirchenfreundlicher Berichterstattung waren hier Jungen und Mädchen über Jahre unterschiedslos
dem Missbrauch ausgesetzt. Nicht das das irgendetwas besser macht, nur es war Pädophilie, keine Homosexualität.
Jetzt auch noch die Jesuiten, der Herr erbarme sich seiner Kirche.
Und das sind Christen? Der Häretiker- Homo- und Päderastenschweinestall Konzilskirche hat ja noch nicht
einmal den guten Willen zur Selbstreinigung. Stattdessen werden in legalistischer Pharisäermanier noch
die letzten glaubenstreuen Priester verfolgt. Wie besessen versucht man, das Strafgericht Gottes auszulösen.
Diese Konzilskirche ist wirklich der Antichrist und die Hure Babylon in Personalunion. Wenn wir uns schon
nicht über die Art der Liturgie einigen können, warum müssen wir dann so miteinander umgehen bzw. so
miteinander umgehen lassen? Das ist widerlich und bestimmt nicht das, was in der Bibel unter: Schaut mal,
wie lieb sie sich haben“ gemeint ist.
1957 geweiht und seit 1962/69 nicht einmal die ordentliche Liturgie der römisch katholischen Kirche gefeiert.
Sich dem Gehorsam verweigert und den eigenen Weg gegangen. Und dann noch behaupten, wahrhaft katholisch
zu sein. Kann ich nicht nachvollziehen. Raindance1 und Googler, bitte nicht gehen.
Das eine tun, ohne das andere zu lassen Einen Gottesdienst feierlich gestalten und sich bemühen, die
Gebote einzuhalten, Gottes Liebe im eigenen Leben umzusetzen, schließt sich doch gegenseitig nicht aus.
Wichtig ist doch dabei, dass man authentisch bleibt. Und es hat ja auch eine Außenwirkung, wenn ein Gottesdienst
festlich mit Goldkelch etc. gefeiert wird. Vor Jahren hatte ich mal bei einer Freizeit aus sozialen Gründen
Kinder mit dabei, die aus kirchenfernen Familien stammen. Ein Sechsjähriger bestaunte den Kelch und sagte:
Wie bei einem König. Und genau das ist es doch. Oder wenn die Meßdiener zum ersten mal an die kostbaren
Gefäße dürfen, sind die ganz erfurchtsvoll. Unbedingt notwendig zum Gottesdienst sind sie natürlich
nicht, aber sie erfüllen schon ihren Zweck.
Alle Kardinäle??? Also, mir ist nicht so ganz klar, worin bei diesem Artikel die Nachricht besteht.
Außerdem weiß ich, dass es auch Kardinäle gibt, die recht ärmlich in Rom leben. Nicht alle haben das
Ministerialgehalt der Deutschen. Ein großes Haus zu unterhalten, ist da wahrlich nicht jedem möglich.
Geyer: Was zum Schmunzeln???? Was ist daran zum schmunzeln, wenn ein 60 Jahre alter Mann von einem Metallkreuz
erschlagen wird. Das ist doch wohl weit eher tragisch – für ihn, seine Familie. Also komisch kann ich
dabei wirklich nichts finden. Geschmacklos, so eine Bemerkung.
monti Guten Tag, ich bin neu hier. Ich dachte nur, es sei interessant zu erfahren, dass die Grenze zwischen
den Diözesen Münster und Essen durch die Stadt Duisburg läuft. Ursache dafür ist die kommunale Gebietsreform
der 70er Jahre. Da wurde die Stadt Walsum (Bistum Münster) von der Stadt Duisburg, die zum Bistum Essen
gehört, „geschluckt“. Natürlich änderte dieser Verwaltungsakt nichts an den kirchlichen Grenzen.