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Weg mit dieser elenden Zensurbehörde! Es wird Zeit, dass diese elende Zensurbehörde völlig verschwindet!
Und mit ihr auch die ganzen Zensurgesetze, wie §131, §184 und die ganzen so genannten „Jugendschutz“-Gesetze,
die letztlich auch Erwachsene bei ihrer Mediennutzung behindern. So lange durch ein Medium niemand konkret
zu Schaden kommt oder entwürdigt wird, darf es auch nicht verboten oder mit verbotsähnlichen Maßnahmen
(Indizierung) belegt werden! Mag ja sein, dass „Pornorap“ nichts für kleine Kinder ist, wirklich gefährlich
ist er aber nicht, und als Erwachsener hat man ein Recht darauf, genau so wie auf jedes Computerspiel,
dass man will! Die Computerspieler haben wohl auch in Bayern die CSU mit abgesäbelt, als sie im Wahlkampf
wieder mit Spielezensur-Forderungen auftrat – gut so! Die Indizierung von babycaust.de ist inakzeptabel,
auch, wenn die Seite durchaus fragwürdigen Hintergrund hat. Weder die gezeigten Bilder noch der Schutz
gewisser historischer Kultobjekte vor „Verwässerung“ legitimieren es, sowas weg zu zensieren. Nicht jeden
Blödsinn glauben: „zur gewalttätigen Nachahmung angereizt … – wie das bei Gewaltporno-Songs oder Egoshooter-Spielen
oft der Fall ist“ ??? – Man sollte Medien wie die Bild-Zeitung oder Frontal 21 nicht zu ernst nehmen!
Gewaschen und geduscht statt versaut… warum sollte ein verünftiger Mann eine nehmen die schon versaut
wurde? Was soll da versaut sein, wenn sie doch täglich ihre Hygiene macht, sich wäscht und duscht? Dass
Leute einen Putzfimmel haben, in jeder Ecke Bakterien wittern und jedem Handgriff mit Sagrotan hinterher
wischen, kenne ich, aber dass man sich über eingebildeten „Schmutz“, geschaffen durch sexuelle Handlungen,
erregt, bleibt mir unbegreiflich!
@Florian Geyer, betr. Heiraten kein vernünftiger Mann heiratet eine die schon für einen Anderen die
Beine gespreizt hat ! Na, dann ein Hoch auf die Handarbeit im Sinne von Eigenliebe! Keine vernünftige
Frau lässt sich heute noch auf solchen Quatsch wie „kein Sex vor der Ehe“ ein, und wenn doch, dann bringt
es dem Mann rein gar nichts, es sei denn, er findet das Entjungfern sooo supergeil! Nichts, was an ihr
„rein“, bzw. an einer bereits entjungferten Frau „schmutzig“ wäre! Oder kommen jetzt die Türkenmacho-Sprüche
der Art „lieber frisch als gebraucht“? Und dafür soll die dann jahrelang auf einen wichtigen Teil der
Lebensfreude verzichten? Ich nenne es auch Liebe und Respekt, wenn man der Partnerin nicht vorher den
Spaß am Leben verbietet!
Es besoffen zu treiben kann problematisch sein… … weil die Leute dann eben nicht mehr an Verhütung
und Krankheitsschutz denken sondern es nur noch so tun… also sinngemäß: don’t drink and fuck! (jedenfalls
nicht so, dass man die Kontrolle verliert) Aber trotzdem: Die Spaßmaximierung für alle Beteiligten statt
lebensfeindlichem Verzicht sollte auch weiterhin die Maxime sein. Solcher Enthaltsamkeitsstuss wie auf
dieser Seite hier propagiert soll nur Leuten den Spaß am Leben verderben. „Zucht“ im Sinne reiner Spaßunterdrückung
bringt nichts, also soll, wer will, ruhig weiter „Unzucht“ treiben. Liebe, Ehe und später Familie werden
ja dadurch nicht ausgeschlossen…
Keine freie Sexualität im NS! Die Sexualität war im NS keineswegs frei, sondern den Volks-, Eugenik-
und Rasseideologien des Systems unterworfen (Nürnberger Gesetze, Verhütung erbkranken Nachwuchses),
außerdem dem, was das System „gesundes Volksempfinden“ nannte, weshalb z.B. die Homosexualität intensiv
verfolgt wurde (letzteres in Einigkeit mit den Kirchen und Leuten wie den Herausgebern dieser Webseite).
Die bedingte „Liberalisierung“ des Sex im 3. Reich hatte ihren Grund einerseits darin, die schmerzhaftesten
Repressionen wegzunehmen, um etwas Unterstützung im Volk zu gewinnen, und vor allem, Kanonenfutter für
den Staat zu zeugen. Außerdem band das NS-System die Menschen mehr direkt über Massenorganisationen
u.ä. ein, so dass das Outsourcing der Kontrolle in die bürgerliche Familie, wie bei der Kirche, nicht
mehr in dem Maße nötig war. Außerdem gab es durch die stärkere staatliche Einbindung nicht mehr die
extreme Benachteiligung unehelicher Mütter und Kinder. Wirklich freier Sex kam erst Ende der 60er-Jahre
auf, als einmal Verhütung Nachteile für alle Beteiligten verhinderte und wesentliche sexualrepressive
Gesetze abgeschafft wurden.
Die Nazis haben sich manchen Fortschritt zunutze gemacht… so auch die sexuelle Freiheit, aber auch nur
ein Stück, soweit es dem System nützlich war. Aber der Weg zur echten sexuellen Freiheit war noch weit,
wurden die wichtigsten Reformen des Strafrechts doch erst um 1970 herum gemacht (Abschaffung §175, Kuppeleiparagraf
usw.). Und die Erkenntnis, dass der Staat an einvernehmlicher Sexualität nichts zu reglementieren oder
zu strafen hat, ist leider immer noch nicht überall durchgedrungen, siehe jetzt wieder das Inzest-Strafbarkeits-Urteil
des Verfassungsgerichts (man muss Inzest nicht gut finden, um solche Strafgesetze abzulehnen). Aber was
nicht ist, kann ja noch werden. Wer es für sinnvoll hält, kann ja bis zur Ehe auf Sex verzichten, aber
der Staat hat solche Pseudo“moral“ nicht durchzusetzen!
Wertneutraler Staat, Werte und Sexualität Zunächst mal kann ein Staat Werte empfehlen, aber er soll
nicht fragwürdige „Werte“ erzwingen, sei es durch Strafandrohung, sei es durch gesellschaftlichen oder
wirtschaftlichen Druck. Außerdem interessiert es mich, was für ein Wert, also Nutzen für irgend wen,
mit sexueller Enthaltsamkeit verbunden ist. Darwinismus bzw. Evolution ist eine wissenschaftliche Theorie
und somit in evtl. einzelnen Fehlern überprüfbar, wo dann eben weiter geforscht werden muss. Aber es
ist Wissenschaft, im Gegensatz zu mythologischen Schöpfungsvorstellungen und religiösen Erklärungen,
die eigentlich für gar kein Wissen stehen, zu denen aber dennoch oft behauptet wird, dass sie alles erklären
könnten.
USA und Puritanismus… Da hebeln die Amerikaner ihre eigenen Freiheitswerte mit aus. Totale Strafbarkeit
von Prostitution, Abstinenzkampagnen und Kreationismus in Schulen sind wirklich Dinge, die in einem modernen,
aufgeklärten Staat nichts zu suchen haben. In Sachen Meinungsfreiheit (politisch) und Waffenbesitz sind
sie aber weitgehend frei (auch wenn es z.B. in den Weltkriegen, im Kalten Krieg und nach 9/11 immer wieder
erhebliche Mängel gab); auch letzteres ist wichtig, damit die Bürger nicht wehrloses Vieh für einen
autoritären Staat sind. Es ist in Ordnung, wenn Pigrim Fathers oder Amish People in den USA ihre Auffassung
von Sitten und Moral leben können, aber sie sollten es bitte nicht zum Staatsgesetz machen, auch nicht
in Ansätzen!
Auch im NS war Sex nicht frei… … sondern der Volks- und Rassenideologie unterworfen. Es sollte einerseits
Kanonenfutter für den Führer gezeugt werden, andererseits Nachwuchs im Sinne der Rasseideologie entstehen.
Das stand im Widerspruch zu religiöser Sexualfeindlichkeit, die Sex als schmutzig sieht, ihn nur zur
Fortpflanzung toleriert und ansonsten den Verzicht auf sexuelles Vergnügen zum „Wert“ stilisiert. Dafür
gab es andere Einschränkungen der Sexualität, siehe Nürnberger Rassegesetze. Und das war ein gewaltiger
Unterschied zur freien Sexualität, weil sich im NS der Staat immer noch die Verfügung über die Sexualität
der Menschen anmaßte. Wirkliche Freiheit der Sexualität gab es erst lange nach dem NS und Gründung
der BRD. So wurde z.B. der schwule §175 erst 1969 in seiner absoluten Form und erst 1994 total abgeschafft,
der Kuppeleiparagraf erst Anfang der 70er-Jahre. Ähnliches galt für Pornografie. Auch heute ist die
sexuelle Freiheit nicht total, aber das deutsche Sexualstrafrecht kann dennoch im internationalen Vergleich
als vorbildlich gelten, verglichen z.B. mit sonst liberaleren Ländern wie den USA.
Sexualrepression = göttliche Ordnung? Wieso Sautrog des Zeitgeistes? Was ist an Sex denn dreckig, wenn
man es mal objektiv betrachtet? Gottes Ordnung? Woher wollte die jemand kennen, selbst, wenn es einen
Gott gäbe? Die Bibel (und Koran oder ähnliche Schriften entsprechend) sind Menschenwerk, geschrieben
von Stammesführern, Herrschern und Staatsideologen, später von den Anführern des Christentums, bzw.
ihren Schreibern, um ihren Kult mit maximaler Effizienz verbreiten und beherrschen zu können. Mit einer
Ordnung Gottes hat das nichts zu tun, es ist vielmehr eine menschliche (Repressions-)Ordnung, für deren
Legitimation und Durchsetzung man Gott erfunden hat.
Die unsichtbaren Mitleser… werden aber wohl sehen, was für ein Quatsch auf dieser Seite verzapft wird,
und da kann ich wohl ein wenig nachhelfen, auch, wenn die Seitenbetreiber und einige Forenschreiber, wie
Nachtlaterne, hier wohl den größeren Beitrag dazu leisten. Man lese nur mal das hier: „erniedrigung
anderer (auf sogenanntter basis der freiwilligkeit!!)“ Wie das, erniedrigt werde ich, wenn ich mich dabei
schlecht fühle, wenn es mir gut geht und etwas Spaß macht, ist das doch keine Erniedrigung… „die versexualisierung
der menschen und die maßlose überbewertung des sexuellen fordert mehr opfer als alle unseligen kriege
zusammengerechnet.“ Da haben wir’s: Millionenfacher Mord, durch Schlachten, Gräuel an Zivilisten, Völkermorde,
kriegsbedingten Hunger ist nicht so schlimm, als wenn Leute einvernehmlich miteinander Spaß haben und
niemand darunter leidet. Sowas ist wichtig zu wissen, wenn es um das Verständnis religiös-fundamentalistischer
Sexual“moral“ geht… und diese Leute schreiben es selbst, auch, wenn sie nun wirklich keine Argumente
vorbringen können, WAS denn nun freien Sex schlimmer machen soll als millionenfache Kriegsgräuel.
@Nachtlaterne: Wessen Menschschenrechte werden sexuell verletzt? Wenn meine Menschenrechte oder die eines
anderen verletzt werden, ist das sehr deutlich: jemand wird geschlagen, seiner Freiheit beraubt oder umgebracht,
oder auf sonstige Weise elementar behindert; in leichterer Form zählen hierzu auch etwa Gesetze und Regelungen,
die das persönliche Vergnügen über das Notwendige hinaus beschränken (also da, wo niemand anderes
einen Schaden empfindet). Beim Sex haben in der Regel beide Spaß, allenfalls kann es noch einer der Partner
rein für einen materiellen Vorteil tun. Sexuelle Menschenrechtsverletzungen, wie Vergewaltigung, Missbrauch
von Abhängigen oder Kindern stehen in der Tat und zu Recht unter Strafe. Was aber soll an einvernehmlichem
Spaß, durch den niemand verletzt, erniedrigt oder in seiner Lebensqualität beeinträchtigt wird (Maßstab
hierfür ist das Empfinden der Betroffenen), eine Menschenrechtsverletzung sein? Sehr wohl eine Menschenrechtsverletzung
ist das Verbot von Spaß, wenn auch eine leichtere als Völkermord. So die Beschränkung der Sexualität
über nicht einvernehmliche Handlungen hinaus, oder von Unterhaltungsmedien, wie Horrorfilmen, Computer-„Killerspielen“
und Pornografie. Und wenn dann noch Frauen oder uneheliche Kinder für das angeblich „unmoralische“ Sexualverhalten
geächtet oder bestraft werden, wenn durch willkürliches Vorenthalten von Sexualaufklärung und Verhütungsmitteln
Notlagen durch Schwangerschaften und Krankheiten erzeugt werden, ist auch die Grenze zur schweren Menschenrechtsverletzung
überschritten!
Rechenschaft für die Sexualität… 1.) Vor wem soll man für seine Sexualität Rechenschaft ablegen?
Normale Richter? Klar, für Vergewaltigung oder Kindesmissbrauch kommt man in den Bau, aber dadurch schadet
man auch jemandem. Ansonsten gibt es keine legitime Gesetzgebung, die Sexualität irgend einer einvernehmlichen
Weise bestraft, und solcher Dreck wie Kuppeleiparagraf und §175 sind ja vernünftiger Weise abgeschafft.
Mit einem in keiner Weise belegbaren Gericht in jenseitigen Fantasiewelten sollte man sich doch nicht
einschüchtern lassen… 2.) Selbst wenn es ein „jenseitiges“ Gericht gäbe: wofür sollte es einen verurteilen,
wo nicht mal ein normaler Richter verurteilt? Wo niemandem Schaden zugefügt wird, ist auch kein Verurteilungsbedarf.
Wo kein Opfer, da kein Verbrechen! Oder soll man da echt auf völlig willkürliche und schikanöse Reglementierungen
spekulieren und die Schreckbilder jüdischer Stammesführer und Staatsideologen für bare Münze nehmen?
Warum soll ein Sexkontakt unbedingt mit mehr zusammenhängen als nur mir Reinraus? Sex ist nunmal eine
Sache, die im höchsten Maße Spaß macht, dank Verhütung kann man sich vor ungewollten Schwangerschaften
und Krankheiten schützen. Was spricht also dagegen, dass man rein diesen Spaß ohne irgend welchen Ballast
hat, oder gar dafür, dass Staat und Gesellschaft solche Zusammenhänge (z.B. Ehe) zwingend vorschreiben?
Nichts gegen Partnerschaft, Familie und desgleichen, aber es gibt keinen vernünftigen Grund, dies als
Grundlage für Sexualität zu verlangen und sonstige Sexualität zu ächten oder gar zu verfolgen. Wenn
jemand meint, unter Einschränkung der Sexualität „Gott finden“ zu müssen, oder Allah, Buddha, Jahwe,
Cthulhu, Shub Niggurat, Dagon oder wen auch immer, kann er das tun, aber einen vernünftigen Grund, dies
allgemein erzwingen zu wollen, kann ich nicht sehen. Und wenn ich Herrn Brenners langjährige Agitation
mit seinem Mut e.V. sehe, geht es ihm ja gerade um die staatliche Durchsetzung solcher Sexualnormen.
@Nachtlaterne: Pornoanbieter mischen sich nicht ins Privatleben Sie drängen ihre Ware nicht in den Haushalt
(von den Spammern im Internet mal abgesehen), sie machen niemandem Vorschriften, ob, wie oder wann er
Sex zu haben hat. Ein Staat, der Sexualnormen vorschreibt, tut aber genau dies, und dagegen sollte man
kämpfen (wie man es im Übrigen auch gegen pornografischen und sonstigen Spam tut). Pornos erwirbt man
dagegen in der Regel immer noch auf eigenen Wunsch, holt sie sich also eigenmächtig ins Privatleben.
Besser von Trieben beherrscht als von Sittenwächtern Der Herr Brenner kann dies ja als Privatmeinung
haben und äußern, aber zur staatlichen Doktrin oder gar Gesetzgebung darf es auf keinen Fall werden.
Sexualität ist in erster Linie zum Vergnügen da, es ist Privatleben, und da hat der Staat nichts verloren!
Beziehung und Partnerschaft, gut und schön, aber bitte nicht als zwingende Voraussetzung für Sexualität!
Wir sollten froh sein, dass es den Begriff „Unzucht“ zumindest im deutschen Strafgesetzbuch nicht mehr
gibt, und dass auch ein Herr Brenner da nicht viel dran ändern wird!
Mottenkisten-Propaganda Das sind alles populäre, aber falsche Behauptungen zu Computerspielen, würden
die direkt nachgeahmt, hätten wir täglich hunderte von Amokläufern. Die wissenschaftlichen Untersuchungen
sind widersprüchlich, es zeigen sich nur statistische Korrelationen von Gewaltspielkonsum und Gewalt,
die keine Ursächlichkeit belegen, sondern eher auf gemeinsame Ursachen im sozialen Umfeld deuten. Christian
Pfeiffer agiert bei dem Thema nicht seriös, er verkauft die Korrelationen als Ursächlichkeit, und auf
der www.kfn.de-Seite seines kriminologischen Forschungsinstituts findet sich ein offener Brief an den
Medienausschuss der Bundesregierung, in dem er Normenzensur gegen Spiele im allgemeinen Strafrecht (§131),
also das allgemeine Erzwingen seines persönlichen Geschmacksurteils und gesellschaftlicher Normvorstellungen,
fordert, unabhängig davon, ob wirklich eine Gewaltwirkung vorliegt. Und schließlich sollten wir in einem
freien Staat leben, wo jeder tun und lassen kann, was er will, gerade im Privaten, und nur da etwas verboten
werden kann, wo unmittelbar und bewiesener Maßen ein schwerer, beweisbarer Schaden für andere droht.
Reine Fantasiemedien schaden niemandem und dürfen darum, spätestens ab dem 18. Lebensjahr, auch keinerlei
gesellschaftlichen Normgrenzen unterworfen werden! (Wer will, kann sich ja seine eigenen Grenzen setzen!)
Wo kein Opfer, da kein Verbrechen!