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Also zumindest von +.net hätt ich mir erwartet dass, sie wissen, dass Hw. Lederhilger kein „Pater“, sondern
als Prämonstratenser ein „Herr“ oder „Dominus“ ist.
#6 PegasusNbW 08:55:00 | Donnerstag, 28. August 2008
„Das berichtete die Regionalzeitung ‘Wiener Zeitung’“ Das amtliche Veröffentlichungsorgan der Republik
Österreich – nebenbei die älteste noch herausgegebene deutschsprachige Tageszeitung der Welt (gegründet
1703) – ist also nach Meinung der Red. nur eine „Regionalzeitung“?
#7 PegasusNbW 13:21:32 | Dienstag, 4. Dezember 2007
Verstehen… @ecclesia-semper-reformanda Das Geheimnis der Heiligen Messe, an das wir Katholiken glauben,
kann man nicht verstehen. Wie heißt es doch so schön in der Sequenz „Lauda Sion“: „Was das Auge nicht
kann sehen, der Verstand nicht kann verstehen, sieht der feste Glaube ein.“ Das Sprechen der Wandlungsworte
in einer Sakralsprache unterstreicht dieses Unvermögen zu verstehen, während die Verwendung der Volkssprache
dazu verleiten kann, zu meinen, wir würden wirklich mit dem Verstand begreifen, was sich vorne am Altar
abspielt.
#5 PegasusNbW 10:38:37 | Samstag, 29. September 2007
@HeinzJosef Ich stimme Ihnen zu und merke an, dass ich von den Lateinkenntnissen der Redaktion doch etwas
enttäuscht bin. Eigentlich sollte bekannt sein, dass „virus,-i“ ein Neutrum ist und es daher „den Virus“
(sic!; Stand 29 IX 07, 10:37) nicht gibt.
#6 PegasusNbW 09:51:51 | Donnerstag, 20. September 2007
@ruhrgebietler „verheiratete Priester (die dann keine mehr sind)“ Vorsicht. Es gibt innerhalb der katholischen
Kirche genug verheiratete Priester – seien es Konvertiten (bekehrte Anglikaner und Protestanten) oder
seien es Priester der unierten Kirchen.
#2 PegasusNbW 18:13:24 | Montag, 10. September 2007
@pippifax das gericht hat sich nicht direkt über den entzug der missio canonica geäußert. soweit ich
weiß, hat es lediglich festgestellt, dass bei der darauffolgenden entlassung (aus dem staatskirchlichen
konstrukt) die vorschriften des arbeitsrechts nicht eingehalten wurden.
#2 PegasusNbW 10:19:29 | Donnerstag, 2. August 2007
Bild 8 Das, was in Bild 8 zu kritisieren ist, ist nicht die Tatsache, dass ein Laie die Kelchkommunion
spendet. Wenn das allerheiligste Sakrament in beiderlei Gestalt gespendet wird und außerordentliche Kommunionhelfer
eingesetzt werden, ist es mE besser, wenn diese den Kelch mit dem Blut Christi reichen. Zu kritisieren
ist in diesem Bild viel mehr die Tatsache, dass anscheinend ohne große Notwendigkeit außerordentliche
Kommunionhelfer eingesetzt werden – was man aus der Tatsache ablesen kann, dass der hochwürdige Herr
schon Platz genommen hat, während die Dame noch die Kelchkommunion spendet.
@prawda Herzliche Einladung: Pontifikalamt am Vorabend von Mariae Namen; Karlskirche, Wien; zelebriert
vom apostolischen Nuntius in Österreich, S.E. Edmond Farhat. Ausgehend von den früheren Mariä-Namen-Feiern
ist eine volle Karlskirche zu erwarten. Ansonsten: Sonntags, 18:00, Kapuzinerkirche in Wien; normalerweise
gut gefüllt, wenn auch nicht übervoll (im Sommer ist meist etwas weniger los) Sonntags, 09:00, Brompton
Oratory, South Kensington, London – eigentlich auch immer gut gefüllt.
#18 PegasusNbW 12:28:57 | Donnerstag, 5. Juli 2007
@ Puchil2 Zur Kirchenfeindlichkeit: WsK lehnt in mehreren Aussagen den Opfercharakter der Messe ab und
fordert auf, in Zukunft nicht mehr vom „Messopfer“ zu sprechen – dies ist eine Aussage, die laut dem Konzil
von Trient mit dem Anathema belegt ist. Die Gruppe ist daher mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit häretisch.
Zudem unterstützt WsK offen schismatische Gruppen (wie die Donau-„Priesterinnen“ und die Donau-„Bischöfin“).
Auch fordert sie, dass die kath. Kirche Taten setzen soll, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
zu einem Schisma führen würden (siehe Konversionswelle bei den Anglikanern nach deren Frauen-„Ordination“).
Zusammenfassend: WsK verbreitet häresieverdächtige Inhalte, fördert schismatische Gruppen und stellt
schismatische Forderungen – also kirchenfreundlich ist das jedenfalls nicht, katholisch ziemlich sicher
auch nicht.
#3 PegasusNbW 14:25:04 | Donnerstag, 21. Juni 2007
vor allem durch die Passion Christi??? Wertes kreuz.net-Team! Mel Gibson war bei der breiten Bevölkerung
schon lang vor „Der Passion Christi“ (2004) bekannt. Zur Erinnerung ein paar seiner „Blockbuster“: Mad
Max (I: 1979; II: 1981, III: 1985), Lethal Weapon (I: 1987; II: 1989; III: 1992; IV: 1998), Maverick (1994),
Braveheart (1995), Der Partriot (2000), Was Frauen wollen (2000), Signs (2002)… Ich persönlich würde
die wenigsten dieser Filme als tiefkatholisch bezeichnen…
@czibo, @matt2 @czibo Einen eidbrechenden Sektengründer, der andere zum Eidbruch verführt hat, würde
ich nicht als Beispiel für andere Gläubige darstellen @matt2 Auf wen geht denn ihre selbsterlöserische
Privatoffenbarung, die im Widerspruch zur Heiligen Schrift und zum katholischen Katechismus steht, zurück?
(vgl. Joh 20,23). Und zudem: das Christentum ist eine Religion, die vor allem für die Schwachen da ist
(vgl. Bergpredigt) – Ihr Privatoffenbarungskult ist ja offensichtlich nur für die im Geiste starken da.
#12 PegasusNbW 15:33:29 | Donnerstag, 31. Mai 2007
@juergen gegen bruckner dürfte hier in diesem forum eigentlich niemand was haben. vivaldi dürfte auch
noch toleriert werden, auch wenn er ein „roter“ war (il prete rosso)… O:O
#7 PegasusNbW 15:37:43 | Dienstag, 20. Februar 2007
@Arkanum Nun ja – ich möchte eigentlich nicht, dass dann bei jeder Aufzählung der (bei weiterm nicht
so stark geleugneten) Verbrechen des Nationalsozialismus gleich Kommentare wie „ich würde mir bei Stalin
dieselben klaren Verurteilungen wie bei Hitler wünschen“ kommen. Beide Regime waren verbrecherisch und
menschenverachtend. Beide forderten Millionen von Opfern. Beide leugneten grundlegende Menschenrechte.
Nichtsdestotrotz kann man doch nicht die Opfer gegeneinander aufrechnen. Die Verbrechen der Nationalsozialisten
werden nun ja von den meisten denkenden Menschen als solche betrachtet – aber gerade in der linken Reichshälfte
kommt bei jeder Diskussion über die Verbrechen Lenins, Stalins, Maos, … reflexartig „aber der Nazis…“
um von den Verbrechen der eigenen Leute abzulenken…
#1 PegasusNbW 15:51:47 | Montag, 18. Dezember 2006
Wo gibt es diesen Wechselkurs? 56.000 Euro <=> 84.000 Pounds – da würde ich auch gerne vor meinem nächsten
Englandaufenthalt wechseln – bis dato bekam ich immer für 1,5 Euro ca 1 Pound.
#47 PegasusNbW 00:11:02 | Dienstag, 31. Oktober 2006
@Gotthard – Äpfel und Birnen Soweit ich weiß sind die Patres der SJM nicht suspendiert, dürfen also
prinzipiell Pfarradministrator sein und dürfen auch Sakramente spenden – das alles darf der von Ihnen
angeführte Priester nicht. Vergleichen Sie also nicht Äpfel mit Birnen. Aber generell: Natürlich darf
der hochwürdigste Hr. Bischof den Vertrag aufkündigen – es darf aber wohl diskutiert werden, ob es pastoral
sinnvoll ist, in Zeiten des oft beschworenen Priestermangels auf Priester zu verzichten. Natürlich darf
auch diskutiert werden, ob es pastoral sinnvoll ist, einen suspendierten Priester, der keine Sakramente
spenden darf, im Amt zu belassen. In beiden Fällen lautet meine bescheidene Meinung nein.
@MissionX 1. Atheisten dürfen natürlich Christen ihre Meinung kundtun – das Wort „hinweisen“ im Zusammenhang
mit Ihren Thesen würde ich nicht verwenden, da es sich um eine subjektive Meinung handelt. 2. „Abtreibung
tötet“ ist keine subjektive Meinung sondern eine Tatsache. 3. Was ist verwerflich daran, wenn wer versucht,
Schwangeren Alternativen aufzuzeigen und Hilfe anzubieten. Dass ein Abtreibungsdoktor dafür kein Verständnis
hat, weil er ja dann ggf. weniger Geschäft machen könnte, ist auch klar. 4. Wie hoch ist der Prozentsatz
der Abtreibungen aufgrund von Vergewaltigungen? 5. Was kann das Kind aus einer Vergewaltigung für seinen
Vater? Es gibt auch die Möglichkeit, ein solches Kind zur Adoption freizugeben. Jetzt tun wir nicht so,
als wäre das pränatale Töten die einzige Option.
@monachus anglicanus Im Prinzip stimme ich voll zu. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass man heutzutage
zumeist Greater London meint, wenn man von „London“ spricht (meint man nur die City of London sagt man
dies explizit; das ist zumindest die Erfahrung, die ich während meines Gastsemesters in England gemacht
habe) – und in Greater London (also „London“ im landläufigen Sinne) befinden sich eben die zwei unten
genannten Metropolitansitze.
Falsche Vereinfachung Eigentlich sollten die Schreiber, die auf einer katholischen Internet-Seite publizieren,
wissen, dass die Vereinfachung, den Erzbischof von Westminster als den Erzbischof von London zu bezeichen,
falsch ist. Immerhin hat London zwei römisch-katholische Metropoliten besitzt – den Erzbischof von Westminster
und den Erzbischof von Southwark.
@ DDL Meine Replik bezog sich auf die Aussage von JR-Europe: 3. Zellhaufen sind nur das, was wir von denen
halten d.h. die haben 0-eigene-Persönlichkeit, steht auch nix in der Bibel von. Oder? (Hervorhebung von
mir) Es wurde also nach einem Bibelzitat gefragt – ich habe eines geliefert. Mir ist durchaus klar, dass
nicht für jeden die Bibel maßgeblich ist, aber hier ging’s eben um die Frage, ob etwas zu diesem Thema
in der Bibel steht. Desweiteren ging es darum, ob das Kind im Mutterleib schon eine Persönlichkeit hat.
Die Stelle zeigt, dass dies biblisch gesehen der Fall ist – wann in Gottes Ratschluss die Persönlichkeit/Seele
mit der zugehörigen Berufung geschaffen wurde, ist mE für die Frage, ob die Leibesfrucht beseelt ist
und damit eine Persönlichkeit hat, irrelevant. Ich gebe aber zu, ich hätte meine kurze Replik etwas
besser ausformulieren können und sollen.
@JRs Anmerkungen Zur dritten Anmerkung/Frage: Da ich gerade von Exerzitien komme, fällt mir ad hoc folgendes
dazu ein: In der Berufung Jeremias heißt es „noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich
geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.“ (Jer 1,5) Einen bloßen Zellklumpen
wird ER wohl nicht geheiligt und zum Proheten für die Völker bestimmt haben.
Eigentlich kein Homo-Konkubinat Wenn man konsequent die Sprache von kreuz.net verwendet, handelt es sich
um kein Homo-Konkubinat. Der Ehepartner der Frau ist ja nur ein „Kastrat, der sich in Frauenkleider hüllt“.
Und was im Geburtenbuch steht, ist ja naturrechtlich relativ unerheblich. Es besteht also weiterhin eine
Ehe zwischen einer Frau und einem (kastrierten) Mann (der sich zufällig gerne Frauenkleider anzieht).
@Magyarischer Poster Sie sind also ein Freund der „historisch-kritischen Bibelexegese“. Sei ihnen unbenommen.
Dennoch sollten sie, der Sie sich ja Christ nennen, zumindest glauben, dass die Heilige Schrift göttlich
inspirierter Text ist und nicht eine bloße zeitgebundene Schriftensammlung. Natürlich gibt es zeitloses
und zeitgebundenes drinnen. Viele der alttestamentarischen Glaubensvorschriften gelten ja für uns Christen
nicht. Andererseits werden für jeden, der sich Christ nennt, die 10 Gebote bis in alle Ewigkeit gelten,
genauso wird ein Christ die Bergpredigt nicht als zeitgebunden sehen. Die tröstende Wirkung des Psalm
23 wirkt heute genauso wie vor hunderten von Jahren (ein Freund, Sanitäter beim Arbeiter-Samariterbund(!)
hat den Ps 23 immer eingesteckt, weil er die Erfahrung gemacht hat, dass Schwerstverletzte, die am Rande
des Todes stehen viel ruhiger werden, wenn er den Psalm vorliest).
Polyphonie? Raum für kurze Motetten oder für den Gregorianischen Choral gab es nur noch in wenigen toten
Augenblicken der Liturgie. Ich hoffe doch, dass die päpstliche Choralschola so gut ist, dass die von
ihr gesungenen Gregorianischen Choräle nicht polyphon klingen.
@Caelestius Ja: die Kirche verwaltet die Sakramente, nämlich: Taufe, Beichte, Eucharistie (nicht „Abendmahl“,
das wäre eine unzulässige Verkürzung auf den „Malcharakter“) und Firmung, Weihe, Krankensalbung und
Ehe. Kirche ist, wo Christen sich versammeln um das Wort Gottes zu hören, das Heilige Messopfer feiern
und die Botschaft Christi in die Welt hinaustragen. Nein: es gibt keine evangelischen Messen, und nein:
die lutheranischen Gemeinschaften sind keine Kirche (wie auch in Dominus Iesus festgestellt wurde), weil
sie einerseits ein defizitäres Sakramentenverständnis haben und andererseits (zumindst großteils) nicth
in der apostolischen Sukzession stehen.
@Freinsberg Aus den Verurteilungen des hochheiligen Konzils von Trient: Wer behauptet, daß Christus die
Apostel mit den Worten: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ nicht als Priester eingesetzt oder daß er ihnen
und den anderen Priestern nicht aufgetragen habe, seinen Leib und sein Blut zu opfern: der sei mit dem
Anathema belegt.
Eine Korrektur In Wien haben beim Tod des letzten Papstes NICHT alle Kirchenglocken geläutet, sondern
nur die Pummerin (obwohl Schönborn angeblich angeordnet hat, dass es so geschehen sollte). Nach abgeschlossenem
Konklave hats dann doch funktioniert…
Zum Christentum? @stat crux Dass die Hw. Herren der FSSPX vom Christentum abgefallen seien, ist eine harte
Aussage. Wenn jede noch so kleine Sekte (5th baptist church of wherever) und die noch so größten Häretiker
(aus katholischer Sicht) als Christen anerkannt werden (zB Calvinisten), dann kann man den Hw. Herren
der FSSPX nicht das Christ-Sein aberkennen.
Gebet für Mons. Schwarz Bischof Ludwig Schwarz hat alles andere als einen leichtes Bistum zur Leitung
erhalten. Seine Aussagen werden auf der Diözesanen Homepage verschwiegen, widersprechende Aussagen von
Frauenbeauftragten udgl dagegen lauthals verkündet, öffentliche Medien kritisieren den rom-treuen Kurs
mit obskuren Beiträgen, … Beten wir für Bischof Ludwig, dass er trotz der Widerstände seine rechtgläubige
und rom-treue Haltung bewahrt und diese auch Schritt für Schritt in der Diözese umsetzen kann!
Anmerkungen, Teil I Irgendwie ist Teil I verlorengegangen, daher nochmals… 1. Im Gegensatz zu den Deutschen
C-Parteien führt die ÖVP das C nicht im Namen. Sie muss deshalb als Neoliberale Partei ihren Namen auch
nicht ändern, was den C-Parteien in D ans Herz gelegt sei. 2. Weder MKV noch ÖCV sind Vorfeldorganisationen
der ÖVP. Beide Dachverbände sehen sich als parteipolitisch ungebunden. Wenn sich Mitglieder von Verbindungen
politisch einbringen, geschieht dies zumeist im Rahmen der ÖVP, da die Mitglieder meinen, dort noch am
ehesten ihre Prinzipien vertreten zu können, aber nicht ausschließlich (zB Fussi, Firlinger, Kirchschläger
um nur ein paar zu nennen). Die Verbände beziehen aufgrund ihrer Prinzipien auch oft Standpunkte, die
der ÖVP nicht so gefallen (zB Forderung, die Kinderabtreibung in der neuen Verfassung generell zu verbieten)
3. Die Verbindungen haben einen gewissen Grad an Autonomie. Typische Fragen, die in den Bereich der Autonomie
fallen, sind etwa, ob wiederverheiratete Geschiedene (oder homosexuell aktive Mitglieder) automatisch
entlassen werden oder nicht. Im Normalfall kommt es aber automatisch zu einer Anzeige beim Verbindungsgericht,
welches sich dann näher damit beschäftigt. Es dürfte sich bei der CV-Verbindung von „R.“ ohnehin um
eine eher liberalere handeln, da bei vielen bereits das Nichtabschließen des Studiums einen Rauswurf
zur Folge hat.
Anmerkungen, Teil II 4. Gemeinsam ist den beiden Verbänden MKV und ÖCV das Bekenntnis zur katholischen
Kirche (religio ist das erste Prinzip). Die Auslegung des Prinzips Religio variiert relativ stark. So
ist der Präsident der Una Voce Österreich Mitglied einer MKV und einer ÖCV Verbindung, aber auch Kirchenaufbegehrer
wie H. Feichtelbauer (soweit ich weiß sind die beiden aber nicht in derselben Verbindung). 5. Die Formulierung,
die unterstellt, dass jedes Mitglied von MKV-Verbindungen homoerotische Gedanken hegt, weil er lieber
gepflegte Unterhaltung bzw. geselliges generationsübergreifendes Zusammensein proletoiden Halbstarkengehabe
vorzieht, ist eine Frechheit. 6. Bitte um bessere Recherge bzw um besseres Abschreiben. „R.“ soll nach
dem Bericht von „Schwazer Witwe“ Mitglied einer ÖCV-Korporation sein. Die Formulierung „Studentenverein
Kartellverband“ ist ein Blödsinn. Der Österreichische Cartellverband ist ein Dachverband katholischer
Studentenverbindungen. Keine natürliche Person kann sich direkt dem ÖCV anschließen.
@HorstEckner Im Artikel ist nicht ausgeführt, welcher Art der Liturgische Missbrauch war, auch nicht
wann und wie oft er geschehen ist. Es ist nicht angeführt, ob und wenn ja wie oft ein Gespräch mit dem
Pfarrer geführt wurde. Es ist auch nicht das Schreiben an den Heiligen Stuhl, dass die Gläubige verfasst
hat, angeführt. Man kann also nicht sagen, ob das Schreiben im Geiste der Liebe war oder nicht – man
sollte der Gläubigen weder das eine noch das andere unterstellen. Wenn die Schilderungen der Gläubigen
so stimmen, zeugt es mE doch von einem Fehlverhalten des Priesters. Denn auch hier scheint kein Geist
der Liebe zu wehen. Der Pfarrer hätte die Gläubige einzeln ansprechen können oder in einer kleinen
Gruppe, von Personen, die Bescheid wussten, von mir aus auch vor dem Pfarrgemeinderat oder sonst wo. Ob
dies getan wurde, steht nicht im Artikel. Eines ist mE fix: eine solche Ansprache gehört auf keinen Fall
in die Heilige Messe. Es wäre nett, würde die Redaktion auch dem Pfarrer die Möglichkeit einer Darstellung
aus seiner Sicht bringen. Vielleicht würden ja einige der Fragen, die sich mir stellen, ausgeräumt.
#8 PegasusNbW 14:46:00 | Donnerstag, 30. März 2006
Anmerkungen @rotwang Also ist es die Schuld des Opfers, dass die Medien ohne Nachforschung darüber herfallen?
Ich erwarte von Journalisten, dass sie ordentlich nachforschen, bevor sie publizieren (und das wurde im
aktuellen Fall nicht getan) – alles andere ist BILD-Niveau (siehe www.bildblog.de) Zudem ändert selbst
eine gewonnene Klage nichts daran, dass etwas im Gedächtnis hängen bleibt (an den Skandal kann man sich
erinnern, an den Widerruf/die Gegendarstellung meist nicht). @Hrodgar Ich denke nicht, dass viele Protestanten
und Puritaner hier im Forum aktiv sind (die haben nämlich die meisten Scheiterhaufen aufgestellt, aber
das war ja in der dunklen Neuzeit).
#12 PegasusNbW 23:49:07 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@Jörg Guttenberger, Köln Zur Information: Das apostolische Schreiben „Operosam Diem“ richtet sich an
die Erzdiözese Mailand (zum 1600 Todestag des Heiligen Ambrosius). Ich habe zwar die Zahlen jetzt nicht
im Kopf, wenn ich mich aber nicht irre, gibt es in Italien mehrere Erzdiözesen, deren Sitz traditionell
mit der Kardinalskreation verbunden sind ;). Zugegeben, sämtliche Beiträge auf den Seiten des Heiligen
Stuhles waren unter dem Pontifikat von Johannes Paul II zu finden (und hier könnte das Argument der österreichischen
Tradition noch greifen). Ich weiß allerdings auch nicht, inwiefern Ansprachen (und deren deutsche Übersetzung)
anderer Päpste via Internet verfügbar ist…
#10 PegasusNbW 21:31:37 | Donnerstag, 9. Februar 2006
„Kardinalerzbischof“ Zumindest wurde dieser Titel schon in apostolischen Schreiben verwendet. Operosam
Diem, zum Beispiel, richtet sich an „ARCHIEPISCOPO CARDINALI ET CLERO…“ (oder im italienischen „AL CARDINALE
ARCIVESCOVO E AL CLERO…“), was ich als „an den Kardianerzbischof und den Klerus…“ übersezten würde.
Auf Internetseiten des Heiligen Stuhles wird auch folgendes (in deutsch) geschrieben: „Exerzitien, die
er als Kardinalerzbischof von Krakau […] gehalten hat“ (Kreuzweg, 18. April 2003). Also, auch wenn dieser
Titel nicht korrekt sein mag, wird er doch auch im Sprachgebrauch der Kirche verwendet. kreuz.net deswegen
Vorwürfe zu machen, halte ich für überzogen.
#4 PegasusNbW 13:39:16 | Donnerstag, 2. Februar 2006
@Elendester Sünder Also lässt der Antichrist seine Anhänger gegen Rassismus kämpfen und für Versöhnung
und Gerechtigkeit eintreten??? Meines Erachtens gehört der Kampf gegen Ungerechtigkeit und Menschenverachtung
und das Eintreten für Gerechtigkeit AUCH zur Mission. Das sollte doch außer Streit stehen. Nur sollte
Mission MEHR beinhalten – nicht nur nach dem Wort Gottes leben (was man eben mit Werken für die Gerechtigkeit
tut), sondern das Wort Gottes auch glaubhaft verkünden. Und letzteres tut nicht nur in der Ferne Not,
sondern natürlich auch vor unserer Haustür.
#7 PegasusNbW 18:45:29 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@Ottawiani Man mag zu Sr. Exzellenz Fasching stehen wie man will, aber ich gebe zu bedenken, dass der
Postweg von St. Pölten nach Wien auch 1-2 Tage dauert. Wenn also jemand Sr. Exzellenz das Photo vor die
Türe legt oder darunter durchschiebt und am selben Tag einen weiteren Abzug als Brief aufgibt und zu
„profil“ schickt, ist dies eine ebenso plausible Erklärung der zeitlichen Korrelation.
#4 PegasusNbW 17:02:40 | Dienstag, 27. Dezember 2005
@Athanasius: Hätte auch vor dem Vat.II vorkommen können In einer traditionellen Kapelle mit altem trid.
Ritus, wäre der Mann direkt aufgefallen und enttarnt. Wer kennt schon alle genaue Riten und Handlungen
der überlieferten Hl. Messe, wenn Laie? Eben – wäre es den Laien aufgefallen, wenn bei Riten und Handlungen
leicht von den Vorschriften abgewichen worden wären? Allenfalls Ministranten, aber wem glaubt man eher –
den Jugendlichen oder dem „Hochwürden“. Bei einem Dreiherrenamt wäre er sicherlich aufgeflogen, aber
wie oft findet ein solches Hochamt in einer kleinen Landgemeinde statt?
#5 PegasusNbW 00:09:48 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
@Rocky Zur Richtigstellung: Seine Exzellenz Krenn wurde nicht für Sankt Pölten zum Bischof geweiht –
er war schon vor seiner Berufung zum Diözesanbischof von Sankt Pölten Weihbischof in Wien.
#2 PegasusNbW 09:36:48 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Audiatur et altera pars Es ist gut, dass der „Beschuldigte“ auch zu Wort kommt. Dennoch bleiben (zumindest
für mich) Fragen an den Hw. Herrn Direktor offen. Wird die Patene jetzt verwendet, wie es Redemptionis
Sacramentum vorsieht (ja sogar von einer Notwendigkeit spricht) oder sieht man darüber hinweg?
#4 PegasusNbW 16:40:21 | Montag, 28. November 2005
@wiener dass es homosexuelle menschen gibt (es ist die mehrheit), die sich nicht tuntig aufschminkt, frauenkleider
anzieht oder auf paraden herumtanzt nun das ist zumindest das was ich unter „Gay-Kultur“ verstehe: bewusstes
provozieren durch offenes zur Schau Stellen des tuntigen Gehabes. Insofern ist die Bebilderung zu Beiträgen,
die sich gegen die „Gay-Kultur“ richten, zwar provozierend aber durchaus angebracht. Ob es bei jedem Homosexualität
betreffendenen Artikel notwendig ist, sei dahingestellt.
Einige Repliken @„stimme der vernunft“ Wieso hieß es bei den heidnischen Römern „De mortuis nil nisi
bene“? – weil sie Angst vor den Geistern hatten und sie mit Honigraspelei ruhig stellen wollten. Für
jeden Christen muß es heißen: „De mortuis nil nisi vero“ – „Über die Toten nichts als die Wahrheit“.
Alles andere wäre eine Sünde. Ob die Angaben im Bericht alle wahr sind, weiß ich nicht, falls nicht,
wird sich der Autor sicher früher oder später rechtfertigen müssen (und sei es am jüngsten Tage).
@„highnoon“ Ich würde das nicht als Hetze bezeichnen – für einen geweihten Priester sollte jedenfalls
ein homosexuelles Konkubinat oder Promiskuität ein ungeordnetes moralisches Leben darstellen. Ob dies
oder ein daraus resultierends geistiges Spannungsverhältnis zwischen der Lehre der Heiligen Mutter Kirche
und dem tatsächlichen Lebenswandel der Grund für den Verfall (sofern dies stimmt) ist, ist eine andere
Frage – denkbar wäre es, mit Bestimmtheit wissen wird man es aber nicht. Und generell: Dass kreuz.net
nicht gerade ein liberales zeitgeistiges Medium ist, dürfte den p.t. Lesern doch bekannt sein. Hätte
sich wirklich jemand einen positiv gestalteten Nachruf erwartet?