Dienstag, 21. Juni 2005 07:51
Lesername: virOblationis
Beiträge: 893
Leser ‘virOblationis’ wünscht keinen Kontakt über Email.
virOblationis: Autorität des Priesters
Wenn man dem „öffentlichen Ärgernis“ keine objektive Grundlage (vgl. Benedikts Beitrag) gibt, schwächt man die Autorität des Priesters, denn man setzt ihn dem Widerstreit der Meinungen aus, gleich welche Entscheidung er fällt. So wäre es m.E. sehr begrüßenswert, wenn von der Kirche festgestellt würde, daß im jedem Falle eines öffentlichen Sünders, dem ein kirchliches Begräbnis zuteil werden soll, ein öffentliches Ärgernis gegeben wäre. – Wie schwer es ist, sich der (ver)öffentlich(t)en Meinung entgegenzustellen, sieht man ja schon an Bischöfen; wieviel schwerer noch für Priester! [mehr…]
Freitag, 22. Juli 2005 22:09
virOblationis: öffentliches Ärgernis
Wie sollte es öffentliche Sünder geben können, deren kirchliche Beerdigung kein öffentliches Ärgernis hervorruft? [mehr…]
Freitag, 22. Juli 2005 12:41
virOblationis: Sancta Catharina, carissima, ora pro nobis!
Ja, nehmen wir unsere Zuflucht zur hl. Katharina, die der Kirche bereits früher in schwerer Zeit (Exil der Päpste in Avignon, beginnendes Großes Abendländisches Schisma) beigestanden hat. [mehr…]
Freitag, 22. Juli 2005 12:37
virOblationis: Beleidigungen
Würde man es wagen, einen mohammedanischen Würdenträger in gleicher Weise zu verunglimpfen? Nun, das ist schon darum nicht anzunehmen, weil man gewalttätige Reaktionen befürchten müßte. Friedfertigen Katholiken aber darf wohl alles angetan werden, vorerst noch ausschließlich verbal. [mehr…]
Mittwoch, 20. Juli 2005 14:47
virOblationis: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“
Wer die Kirche von ihrer autoritären Ordnung „befreien“ will, wird letztlich auch Christus Seine Autorität absprechen müssen, ist die Kirche doch Sein Leib. [mehr…]
Mittwoch, 20. Juli 2005 14:39
virOblationis: Verantwortlichkeit des Papstes?
AIDS hat sich doch wohl aus den öffentlichen Herren-Toiletten der USA heraus zur Geißel der Menschheit entwickelt. [mehr…]
Dienstag, 19. Juli 2005 22:17
virOblationis: ad Romulum II
Die „Sekretärin“ war natürlich eine Fehlleistung von mir.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Ralf Oppermann [mehr…]
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Ralf Oppermann [mehr…]
Dienstag, 19. Juli 2005 12:49
virOblationis: ad Romulum
Vielen Dank für die Ratschläge!
Ich hätte dennoch gern die Gegenargumente der „Sekretärin“ gehört, die aber – wie gesagt – nicht bei mir ankamen. [mehr…]
Ich hätte dennoch gern die Gegenargumente der „Sekretärin“ gehört, die aber – wie gesagt – nicht bei mir ankamen. [mehr…]
Dienstag, 19. Juli 2005 09:26
virOblationis: „reine Lehre“ der Bischöfe?
Als ich meinen Erzbischof brieflich auf das, was in meinen Augen Widersprüche zwischen seinem Reden bzw. Tun und der katholischen Tradition sind, aufmerksam gemacht habe, hat er mir mit dem Hinweis auf die „Lebendigkeit“ der Tradition geantwortet. Daraufhin entgegnete ich wiederum, daß sie doch nie so lebendig sein kann, daß sie sich ins Gegenteil verkehrt, da was immer, was überall und von allen geglaubt worden ist doch eigentlich katholisch ist. – Es erfolgte keine Antwort. [mehr…]
Montag, 18. Juli 2005 14:23
virOblationis: ad apicem: Anmerkungen
Ich verstehe schon, daß die Kirche nicht so erscheinen soll, als ob sie beliebige Wünsche erfülle.
Doch geht es bei der Taufe grundsätzlich darum, ob die selige Schau Gottes erreicht wird oder nicht.
Darum darf man sich, denke ich, von Erwägungen hinsichtlich des Ansehens im Falle einer Taufe nicht leiten
lassen.
Die Kirche entscheidet natürlich nicht darüber, wem das Heil zuteil wird, sondern ihr Taufen ermöglicht das Heil. [mehr…]
Die Kirche entscheidet natürlich nicht darüber, wem das Heil zuteil wird, sondern ihr Taufen ermöglicht das Heil. [mehr…]
Montag, 18. Juli 2005 12:47
virOblationis: ad peccatorem
Zur Vernichtung des kath. Glaubens in Fulda:
Ich meine mich zu erinnern, daß nicht nur die FSSPX vom Domplatz gewiesen wurde, sondern daß auch die Petrusbruderschaft nicht im Dom das Meßopfer darbringen durfte, während man dieselbe Kirche Anglikanern für einen Gottesdienst zur Verfügung stellte. [mehr…]
Ich meine mich zu erinnern, daß nicht nur die FSSPX vom Domplatz gewiesen wurde, sondern daß auch die Petrusbruderschaft nicht im Dom das Meßopfer darbringen durfte, während man dieselbe Kirche Anglikanern für einen Gottesdienst zur Verfügung stellte. [mehr…]
Sonntag, 17. Juli 2005 17:10
virOblationis: ad methusalix
Sunt, qui non comprehenderunt.
Sunt, qui nolunt comprehendere. [mehr…]
Sunt, qui nolunt comprehendere. [mehr…]
Sonntag, 17. Juli 2005 17:03
virOblationis: Taufe der Kinder
Ich fürchte, daß man am unbeschwertesten dann einem Kind die Taufe verweigern kann, wenn man nicht mehr
an ihre – unbedingt notwendige – Heilswirksamkeit glaubt. Wenn die Taufe nur als ein Symbol angesehen
wird, ja dann gewinnt natürlich die Frage nach der katholischen Erziehung einen um so größeren Stellenwert.
Der Heiland aber sagt: Lasset die Kindlein zu mir kommen, und wehret ihnen nicht! [mehr…]
Der Heiland aber sagt: Lasset die Kindlein zu mir kommen, und wehret ihnen nicht! [mehr…]
Samstag, 16. Juli 2005 18:55
virOblationis: Verweigerung der Taufe
Wie darf man Kindern die Taufe verweigern, indem man ihnen die Verhältnisse zum Vorwurf macht, unter denen sie heranwachsen? – Wenn das Kind nun stirbt ohne die heiligmachende Gnade und man sich nicht – wie z.Z. sogar in höchsten kirchlichen Kreisen üblich – mit Hoffnungen trösten mag, die in Richtung einer Allerlösung gehen, wie soll man dann die Verweigerung der Taufe dann mit gutem Gewissen vornehmen? Ich wüßte es nicht. [mehr…]
Freitag, 15. Juli 2005 08:09
virOblationis: zugegeben: polemisch formuliert
Hoffentlich muß der Heiland vor Seiner Wiederkunft nicht auch erst einen Konsultationsprozeß durchführen. [mehr…]
Freitag, 15. Juli 2005 08:00
virOblationis: Röm. 1
Pelagius hat doch völlig korrekt dargestellt, wovon in Röm. 1 die Rede ist:
1, 18 – 25 geht es um die Sündenverfallenheit der Heidenwelt (also der Menschheit – abgesehen von den Juden, deren ebenso große Erlösungsbedürftigkeit in Kap. 2 dargestellt wird); die Menschen haben, obwohl es ihnen kraft ihrer Vernunft möglich sein müßte, Gott nicht als ihren Schöpfer erkannt, sondern Geschöpfliches an seine Stelle gerückt.
1, 26 – 27 wird die Homosexualität als Folge, ja beinahe schon als Strafe der Sünde charakterisiert. – Der Wortlaut ist doch völlig eindeutig! Man könnte allenfalls versuchen, ihn als historisch bedingt hinzustellen, doch bei solchem Vorgehen entzieht sich die gesamte hl. Schrift als Argumentationsgrundlage, da ja alles historisch bedingt sein könnte.
1, 28 – 32 zeigt die praktischen Konsequenzen der Sündenverfallenheit im allgemeinen auf und weist noch einmal auf deren Schuldhaftigkeit hin. [mehr…]
1, 18 – 25 geht es um die Sündenverfallenheit der Heidenwelt (also der Menschheit – abgesehen von den Juden, deren ebenso große Erlösungsbedürftigkeit in Kap. 2 dargestellt wird); die Menschen haben, obwohl es ihnen kraft ihrer Vernunft möglich sein müßte, Gott nicht als ihren Schöpfer erkannt, sondern Geschöpfliches an seine Stelle gerückt.
1, 26 – 27 wird die Homosexualität als Folge, ja beinahe schon als Strafe der Sünde charakterisiert. – Der Wortlaut ist doch völlig eindeutig! Man könnte allenfalls versuchen, ihn als historisch bedingt hinzustellen, doch bei solchem Vorgehen entzieht sich die gesamte hl. Schrift als Argumentationsgrundlage, da ja alles historisch bedingt sein könnte.
1, 28 – 32 zeigt die praktischen Konsequenzen der Sündenverfallenheit im allgemeinen auf und weist noch einmal auf deren Schuldhaftigkeit hin. [mehr…]
Donnerstag, 14. Juli 2005 07:50
virOblationis: ad Benedikt
Werter Benedikt!
Auf die gesamte Tagesordnung einzugehen, erscheint mir aus Platzgründen nicht ratsam; aber es ist vielleicht auch gar nicht nötig. Ich will nur ein Stichwort aufgreifen: „Seelsorgeteam“. So etwas kann es bei uns nicht geben: Wir haben nur einen einzigen Seelsorger, nämlich den, der die Beichte abnimmt. – Ich hoffe, der Unterschied zweier Konzeptionen wird auch ohne wortreiche Ausführungen deutlich.
Bevor ich mich zur Priesterbruderschaft absetzte, lernte ich stets Gemeinden mit sehr niedrigem geistlichem Niveau kennen. Ich will ja gern zugestehen, das die Ihrige viel frommer ist. Um Ihnen aber anzudeuten, was ich durchweg erlebt habe: Stellen Sie sich einen PGR-Vorsitzenden vor, der während des Hochamtes schnell ‘mal vor die Tür geht, um noch eine zu rauchen. [mehr…]
Auf die gesamte Tagesordnung einzugehen, erscheint mir aus Platzgründen nicht ratsam; aber es ist vielleicht auch gar nicht nötig. Ich will nur ein Stichwort aufgreifen: „Seelsorgeteam“. So etwas kann es bei uns nicht geben: Wir haben nur einen einzigen Seelsorger, nämlich den, der die Beichte abnimmt. – Ich hoffe, der Unterschied zweier Konzeptionen wird auch ohne wortreiche Ausführungen deutlich.
Bevor ich mich zur Priesterbruderschaft absetzte, lernte ich stets Gemeinden mit sehr niedrigem geistlichem Niveau kennen. Ich will ja gern zugestehen, das die Ihrige viel frommer ist. Um Ihnen aber anzudeuten, was ich durchweg erlebt habe: Stellen Sie sich einen PGR-Vorsitzenden vor, der während des Hochamtes schnell ‘mal vor die Tür geht, um noch eine zu rauchen. [mehr…]
Mittwoch, 13. Juli 2005 14:22
virOblationis: Auch ich gehörte einmal einem PGR an
Auch ich war einmal Mitglied eines PGR. Was dort verhandelt wurde, hätte man ebenso mit weit geringerem
Aufwand, d.h. vor allem ohne Debatten, erledigen können. – Mein Gegenbeispiel: Unser Pater von der Priesterbruderschaft
St. Pius X. geht einfach auf einzelne Gemeindeglieder zu und bittet sie, bestimmte Aufgaben zu übernehmen;
in der Regel folgen sie dem. „Fertig ist die Laube.“
Ich hatte mich hauptsächlich deshalb in den PGR wählen lassen, um meinen Teil dazu beizutragen, die Autorität des jungen Pfarrers gegenüber anmaßend auftretenden Laien zu stärken. Leider versuchte er nur allzu sehr, mit jedem gut auszukommen (kritiklos, auch bei verheerenden Aussagen zum katholischen Glauben). Viel vermochte ich also nicht auszurichten, aber die Rahmenbedingungen waren wohl auch sehr ungünstig. [mehr…]
Ich hatte mich hauptsächlich deshalb in den PGR wählen lassen, um meinen Teil dazu beizutragen, die Autorität des jungen Pfarrers gegenüber anmaßend auftretenden Laien zu stärken. Leider versuchte er nur allzu sehr, mit jedem gut auszukommen (kritiklos, auch bei verheerenden Aussagen zum katholischen Glauben). Viel vermochte ich also nicht auszurichten, aber die Rahmenbedingungen waren wohl auch sehr ungünstig. [mehr…]
Mittwoch, 13. Juli 2005 08:05
virOblationis: ad Pelagium
Vielleicht ist die beabsichtigte Aussage Ihres Beitrages auch nicht ohne weiteres für jeden verständlich, da nur angedeutet, nicht ausformuliert. Auch ich habe einige Schwierigkeiten, den genauen Sinn jener Zeilen zu verstehen. – Es geschieht eben, das kenne ich auch von mir selbst, daß man etwas schreibt und erst später sieht, wie vertraut einem selbst die Gedankengänge gewesen sind, so daß man nur grob skizzierte und für andere nicht ohne weiteres nachvollziehbar schrieb. [mehr…]
Sonntag, 10. Juli 2005 13:48
virOblationis: Dogmen
Ich denke, es gilt zu differenzieren zwischen Fragen, hinsichtlich deren Beantwortung man unterschiedlicher Meinung sein kann, und solchen, bei denen man übereinstimmen muß. Dies bringen auch die theol. Gewißheitsgrade zum Ausdruck: „De fide“, „Sent. certa“ etc. – Im Gegensatz zu früheren Zeiten meinen wohl heute viele, alles in Frage stellen zu können, doch ist das natürlich nicht möglich, weil jedes gemeinsame Bekenntnis verschwinden würde. Es heißt aber: Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe. [mehr…]
Samstag, 9. Juli 2005 18:11
virOblationis: Gottes- und Nächstenliebe
Ein so verdiesseitigtes Verständnis von Liebe wie in der oben dargestellten Predigt verkündet – wenn
man sich einmal auf das AT bezieht – weit eher Baal (vgl. dazu Osee) als Jhwh.
Auch zu Elias’ Zeiten gab es nur siebentausend, die das Knie nicht vor Baal beugten. [mehr…]
Auch zu Elias’ Zeiten gab es nur siebentausend, die das Knie nicht vor Baal beugten. [mehr…]
Freitag, 8. Juli 2005 11:46
virOblationis: Erinnerung an den Eid des Hippokrates
Wie edel war teilweise das vorchristliche Heidentum. Im 4. Jh v. Chr. gelang es ihm, den Hippokratischen Eid zu formulieren: „… Ich werde niemandem, auch nicht auf seine Bitte hin, ein tödliches Gift verabreichen oder auch nur dazu raten, Auch werde ich nie einer Frau ein Abtreibungsmittel geben… – Das heutige Heidentum dagegen erscheint mehr und mehr als bloße Barbarei. [mehr…]
Freitag, 8. Juli 2005 09:51
virOblationis: Kirche und Laien-Räte
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß mit dem weiteren Ausbau des „Rätesystems“ die Protestantisierung der Gemeinden und Bistümer organisatorisch zementiert werden soll. [mehr…]
Freitag, 8. Juli 2005 07:48
virOblationis: Umgang miteinander
Beschimpfungen wie „freche Göre“ helfen kaum weiter. – Allerdings ist der ausgewählte Name „Yersinia“, der doch an kaum etwas anderes erinnern dürfte als an den Erreger der Pest, Yersinia pestis, m.E. auch schon eine Zumutung angesichts der Verheerungen, die der „Schwarze Tod“ im Abendland jahrhundertelang verursacht hat. [mehr…]
Donnerstag, 7. Juli 2005 07:39
virOblationis: 4. September 2004
Es war derselbe Bischof, der den Traditionalisten anläßlich der Erneuerung der Weihe Deutschlands an das Unbefleckte Herz Mariae nicht nur die Nuntzung des Domplatzes untersagte, sondern mit dem Argument einer gerade stattfindenden gottesdienstlichen Feier auch noch die einzelnen Beter aus dem Dom weisen ließ. [mehr…]
Donnerstag, 7. Juli 2005 07:27
virOblationis: ad Beobachterin
Nur – wie schade um jedes einzelne Kind, daß bis zur Rückbesinnung diesem Wahn zum Opfer fällt.
Kinder werden nicht nur von Homosexuellen adoptiert. Es ist auch so, daß Geschiedene nun einen gleichgeschlechtlichen Partner wählen und – ganz offiziell – ein Kind, das zuvor seinen Platz in der Ehe hatte, weiter gemeinsam aufziehen. Solche Fälle gibt es nachweislich bereits in meiner Heimatstadt Hamburg.
Ich habe so etwas Abscheuliches noch vor wenigen Jahren für unmöglich gehalten, für eine bloße Utopie einzelner Perverser. [mehr…]
Kinder werden nicht nur von Homosexuellen adoptiert. Es ist auch so, daß Geschiedene nun einen gleichgeschlechtlichen Partner wählen und – ganz offiziell – ein Kind, das zuvor seinen Platz in der Ehe hatte, weiter gemeinsam aufziehen. Solche Fälle gibt es nachweislich bereits in meiner Heimatstadt Hamburg.
Ich habe so etwas Abscheuliches noch vor wenigen Jahren für unmöglich gehalten, für eine bloße Utopie einzelner Perverser. [mehr…]
Mittwoch, 6. Juli 2005 14:42
virOblationis: ad Marcel
Zumindest einen Überblick über die Geschichte der Kirche im Verhältnis zur Freimaurerei vom Beginn des 18. Jh’s bis zu Paul VI. bieten das elfte und das zwölfte Kapitel des Buches „Das Geheimnis der Freimaurer“ von J. Ploncard d’Assac (dtsch. [Priesterbruderschaft St. Pius X.] Stuttgart 1989). – Ich weiß allerdings nicht, ob es z.Z. noch erhältlich ist. [mehr…]
Dienstag, 5. Juli 2005 18:16
virOblationis: Die Revolution ist in sich schlecht gewesen.
Natürlich hat das Volk bis 1789 unter einer schlechten Regierung gelitten, und dies haben die Revolutionäre
für ihre Zwecke zu nutzen gewußt; unter ihrer Herrschaft ging es den Menschen jedoch nicht besser –
im Gegenteil. All die Güter der Kirche wurden geraubt und verschleudert, doch wurden Hungersnöte dadurch
nicht seltener! Das Elend traf die Menschen aber um so härter, da die hilfreichen Einrichtungen der Kirche
nun fehlten. – Einen – wie ich finde – unterhaltsam geschriebenen und gar nicht undifferenzierten Eindruck
vom Leben vor und nach der Revolution gibt Hünermanns neu aufgelegtes Werk „Tochter des Sturms“.
Daß die Revolutionäre einfach über das Ziel hinausschossen etc. – nein, ich fürchte, sie wußten genau, was sie taten: Sie kannten ihren Gegner, die Obrigkeit, die ihre Autorität (gemäß Röm. 13) auf Gott zurückführte (wenn sie dem auch mit ihren Taten nur allzu wenig gerecht wurde), die dieser Ordnung gehorchenden Menschen und die hl. Kirche. An deren Stelle trat die gottlose Ordnung, der sich selbst erhebende Mensch mit seiner Parole von Freiheit – Liberalismus, Gleichheit – Sozialismus, beides verbunden durch die Brüderlichkeit – Nationalismus. Wer sich dem nicht fügte, wurde systematisch terrorisiert, nicht versehentlich verfolgt. Und auf dem Altar der Kirche Notre Dame tanzte ein leichtes Mädchen als Göttin der Vernunft… [mehr…]
Daß die Revolutionäre einfach über das Ziel hinausschossen etc. – nein, ich fürchte, sie wußten genau, was sie taten: Sie kannten ihren Gegner, die Obrigkeit, die ihre Autorität (gemäß Röm. 13) auf Gott zurückführte (wenn sie dem auch mit ihren Taten nur allzu wenig gerecht wurde), die dieser Ordnung gehorchenden Menschen und die hl. Kirche. An deren Stelle trat die gottlose Ordnung, der sich selbst erhebende Mensch mit seiner Parole von Freiheit – Liberalismus, Gleichheit – Sozialismus, beides verbunden durch die Brüderlichkeit – Nationalismus. Wer sich dem nicht fügte, wurde systematisch terrorisiert, nicht versehentlich verfolgt. Und auf dem Altar der Kirche Notre Dame tanzte ein leichtes Mädchen als Göttin der Vernunft… [mehr…]
Sonntag, 3. Juli 2005 17:09
virOblationis: Korankuß
Ich fürchte, diesen Korankuß kann und darf man nicht vergessen – nicht, weil man kleinlich aufrechnen will, sondern weil er bezeichnend ist für einen Papst, der auch andere Dinge dieser Art getan hat: s. das götzendienerische Tillak-Zeichen, anstößige Messen (z.B. mit Oben-Ohne-Verleserin der Epistel auf Neuguinea) etc. Gläubige früherer Zeiten lehnten solches so vehement ab, daß sie lieber das Marytrium erlitten, als sich darauf einzulassen. Sie sollten Vorbild auch für die Gläubigen heute sein, nicht Johannes Paul II. [mehr…]
Freitag, 1. Juli 2005 09:37
virOblationis: Familie und Konkubinate aller Art
Die Familie ist einzigartig, und kein Konkubinat kann mit ihr konkurrieren, da die Sexualität (nach traditioneller kath. Überzeugung) der Fortpflanzung dient und diese wiederum ihren einzig legitimen Platz in der auf Lebenszeit von einem Mann und einer Frau geschlossenen Ehe hat. – Alles, was die Einzigartigkeit der Familie relativiert, beschädigt sie, weil sie zu einer Form des Zusammenlebens unter anderen herabwürdigt. [mehr…]
Freitag, 1. Juli 2005 08:17
virOblationis: Ministrantinnen
Da Ministranten am Altar eine Tätigkeit ausüben, die den niederen Weihen entspricht (Akolyth), ist die Hinordnung ihres Dienstes auf das Priesteramt aus meiner Sicht sehr deutlich. Wer also Ministrantinnen duldet, wird sich der Einsetzung von Priesterinnen letztlich kaum verschließen können, meine ich. [mehr…]
Donnerstag, 30. Juni 2005 12:28
virOblationis: ad sirilo
„Alle … Getauften gehören der Katholischen Kirche an.“ – Gewiß; doch können sie die heiligmachende Gnade auch wieder verlieren, z.B. indem sie das katholische Bekenntnis verleugnen. [mehr…]
Mittwoch, 29. Juni 2005 09:31
virOblationis: Glaube und Architektur
Die Architektur von Gotteshäusern ist mit dem Glauben so innig verbunden, daß man wohl sagen kann, sie sei Ausdruck des Glaubens; man schaue sich nur einmal die z.Z. der in Blüte stehenden Scholastik entstandenen gotische Dome an. – So ist eben auch ein modernes Kirchengebäude Ausdruck des eines – offenbar – zersetzten Glaubensbekenntnisses und einer defizitären Theologie. [mehr…]
Montag, 27. Juni 2005 14:38
virOblationis: ad Benedikt
Vielen Dank für die Stellungnahme. – Ich glaube, ich konnte in meinem Beitrag noch nicht deutlich genug
machen, daß ich mich auf einen etwas anderen Begriff von Natur beziehe: Ich denke an die Gesamtheit der
natürlichen Dinge, so wie sie z.B. der hl. Franziskus in seinem Schöpfungshymnus besingt.
Diese gesamte Natur ist von Gott geschaffen und strebt von sich aus zu ihm hin. In diesem Sinne erscheint es beispielsweise „natürlich“, den Vater zu ehren, ist doch Gott das Urbild aller Vaterschaft.
Wie sollte demnach die Fortpflanzung ausschließende Homosexualität nicht wider die Natur sein, wenn die Sexualität nach Gottes Willen (gemäß traditionell kath. Sichtweise) dem Zweck der Fortpflanzung dienen soll? [mehr…]
Diese gesamte Natur ist von Gott geschaffen und strebt von sich aus zu ihm hin. In diesem Sinne erscheint es beispielsweise „natürlich“, den Vater zu ehren, ist doch Gott das Urbild aller Vaterschaft.
Wie sollte demnach die Fortpflanzung ausschließende Homosexualität nicht wider die Natur sein, wenn die Sexualität nach Gottes Willen (gemäß traditionell kath. Sichtweise) dem Zweck der Fortpflanzung dienen soll? [mehr…]
Montag, 27. Juni 2005 09:07
virOblationis: Natur und Gott
Wenn man die Sünde nicht auch in ihrer Naturwidrigkeit betrachtet – wobei „Natur“ hier die Gesamtheit
der Dinge als erlösungsbedürftige (s. Röm. 8) Schöpfung bezeichnen soll – droht eine Entweltlichung
des Glaubens von der Art, wie sie sich seit dem spätmittelalterlichen Nominalismus Wilhelm von Occams
verbreitet hat.
Ich meine, daß die Kirche stets an der Verbindung von Glauben und Wissen, Theologie und Philosophie, festzuhalten bestrebt war und darum den hl. Thomas von Aquin auch so hoch geschätzt hat, auch wenn Aristoteles selbstverständlich die Erkenntnisse moderner Naturwissenschaft nicht ersetzen kann. [mehr…]
Ich meine, daß die Kirche stets an der Verbindung von Glauben und Wissen, Theologie und Philosophie, festzuhalten bestrebt war und darum den hl. Thomas von Aquin auch so hoch geschätzt hat, auch wenn Aristoteles selbstverständlich die Erkenntnisse moderner Naturwissenschaft nicht ersetzen kann. [mehr…]
Samstag, 25. Juni 2005 19:13
virOblationis: ad Aurelium
Wie kann es albern sein, über die Sprache der Kirche sprechend die Sprache der Kirche zu sprechen – gleich wie gut oder schlecht? [mehr…]
Samstag, 25. Juni 2005 12:49
virOblationis: Latein
Natürlich läßt sich das Problem des Traditionalismus nicht auf das der lateinischen Sprache reduzieren;
doch gleichgültig ist es m.E. nicht, in welcher Sprache zelebriert wird. Die Kirchengeschichte zeigt
doch, daß sich mit landessprachlichen Gottesdiensten nur allzu leicht auch schismatische Gedanken verbinden.
Anmerkung zum dem mehrfach angesprochenen lateinischen Beitrag: Warum sollte diese Sprache in einer Diskussion, die eben gerade (auch) das Latein betrifft, nicht verwendet werden? [mehr…]
Anmerkung zum dem mehrfach angesprochenen lateinischen Beitrag: Warum sollte diese Sprache in einer Diskussion, die eben gerade (auch) das Latein betrifft, nicht verwendet werden? [mehr…]
Samstag, 25. Juni 2005 09:00
virOblationis: hl. Messe aller Zeiten
Man stelle sich nur einmal den hl. Pater Pio vor, der eine Novus Ordo Messe in der Landessprache zelebriert,
dann weiß man sogleich, was weithin verloren gegangen ist.
Selbst wenn es früher natürlich auch schlechte Zelebranten gegeben hat, die „leierten“: Die Alte Messe trug sie mit ihren Schwächen; die Neue Messe dagegen wird vom Zelebranten getragen, so daß seine Unzulänglichkeiten unmittelbar auf die Feier die hl. Opferfeier auswirken. – Die Zelebranten mögen heute nicht schlechter sein als früher, aber ihr Missale ist schlechter. [mehr…]
Selbst wenn es früher natürlich auch schlechte Zelebranten gegeben hat, die „leierten“: Die Alte Messe trug sie mit ihren Schwächen; die Neue Messe dagegen wird vom Zelebranten getragen, so daß seine Unzulänglichkeiten unmittelbar auf die Feier die hl. Opferfeier auswirken. – Die Zelebranten mögen heute nicht schlechter sein als früher, aber ihr Missale ist schlechter. [mehr…]
Freitag, 24. Juni 2005 18:26
virOblationis: Was der Erzbischof tat
Ich denke, daß Mgr. Lefebvre sich in derselben Situation befand wie jeder der zehn Apostel während der Verleugnung Petri. Natürlich hatte der Heiland diesen zum Felsgrund gemacht und darauf seine Kirche gegründet, und doch durfte man ihm erst wieder folgen, als er nach dem Hahnenschrei bitter bereut hatte. [mehr…]
Freitag, 24. Juni 2005 08:59
virOblationis: ad Dr. Otterbeck
Wenn ich Aussagen und Handlungen Pauls VI. betrachte, erscheinen sie mir oft widersprüchlich. – Als „Papst mit dem Zwiegesicht“ und „Mensch[en] …im Widerspruch“ charakterisiert Paul VI. Mgr. Lefebvres in „Sie haben ihn entthront“, Kap. 31. [mehr…]
Donnerstag, 23. Juni 2005 12:55
virOblationis: Unterschriften-Sammlung
Es ist gut, daß über die Wahrheit nicht abgestimmt werden kann.
Es sei angemerkt, daß nach den sog. Malachias-Weissagungen die Devise „de labore solis“ die Ära Johannes Pauls II. kennzeichnet, was wohl wiederzugeben ist mit: „Von der Verfinsterung der Sonne“. [mehr…]
Es sei angemerkt, daß nach den sog. Malachias-Weissagungen die Devise „de labore solis“ die Ära Johannes Pauls II. kennzeichnet, was wohl wiederzugeben ist mit: „Von der Verfinsterung der Sonne“. [mehr…]
Mittwoch, 22. Juni 2005 09:29
virOblationis: FSSPX schismatisch?
Das Bild war doch ganz klar und spricht für sich:
Auf der einen Seite standen diejenigen, die eine himmelschreiende Sünde propagieren, auf der anderen die katholischen Gläubigen. [mehr…]
Auf der einen Seite standen diejenigen, die eine himmelschreiende Sünde propagieren, auf der anderen die katholischen Gläubigen. [mehr…]
Dienstag, 21. Juni 2005 08:07
virOblationis: „Der Schott“ als Weggefährte
Auf dem Weg zur Aufnahme in die Kirche war „der Ott“ für mich ein stets verläßlicher Kamerad. Ich sah in ihm einen guten Repräsentanten katholischer Theologie, wie sie war und stets bleiben wird. Als ich dann einige Vertreter postkonziliaren Elends kennenlernte, hielt ich dies noch für die unbegreifliche Verirrung einzelner; erst später wurde mir das ganze Ausmaß der Krise der Kirche bewußt. – Nun freue ich mich, daß „der Ott“ erneut aufgelegt wird, um auch noch viele weitere Gläubige auf ihrem Weg zu begleiten. [mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





