Dienstag, 21. Juni 2005 07:51
Lesername: virOblationis
Beiträge: 893
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Dienstag, 20. November 2007 08:21
Dr. Annemarie Glauberecht-Polkor: Der NAZOMETER für die Kirche
virOblationis: Anstand und Gewissen?
Nachtrag zum Index: „Gebot“

„Ge-wissen“ klingt anmaßend, „Ge-fühl“ ist schon besser. Im Namen eines „Ge-wissens“ könnte uns irgendjemand autoritär kommen, geradezu faschistoid! Aber meinem „Ge-fühl“ kann ich allein nachspüren, um darauf zu hören, was es mir sagt.

„Anstand“ und „anständig“ sind furchtbare Worte. Auch der blutdürstige Jäger steht auf dem „An-stand“: Da steht etwas, starr und unsensibel. Viel schöner ist doch ein behutsames „An-gehen“.
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Montag, 19. November 2007 13:20
Dr. Annemarie Glauberecht-Polkor: Der NAZOMETER für die Kirche
virOblationis: Heute wissen wir ja alles besser.
Ja, die Zeiten von Gebot und Gehorsam sind glücklicherweise vorbei.

Heute wissen wir ja alles besser.

Wenn die MitgliederInnen der Kirche als Gottes-Bevölkerung verstanden werden, dann doch wohl die Gemeinde als eine Gruppe. – Müße die Gruppen- bzw. vielmehr die Gemeindedynamik nicht noch weit stärker befördert werden als bisher?
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Montag, 19. November 2007 11:14
Dr. Annemarie Glauberecht-Polkor: Der NAZOMETER für die Kirche
virOblationis: „Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“
Vielen Dank für Ihre Hinweise, werter Tobak!

„Ausgerechnet in den gut besuchten und kunsthistorisch bedeutsamen Kirchen liegt fast immer ein ,Kirchenführer’ aus!“

Igitt!

„Die ,Mutterschaft’ Mariens
muß auch überdacht werden! Hatten nicht die Nazis einen wahren Kult um Mütter und Mutterschaft errichtet?“

So ist es.

Wenn es heißt: „Die Mutter des Heilands stand unter dem Kreuz“ – da ist ja die Rede vom „Mutterkreuz“ schon fast mit Händen zu greifen!

Mit Ihrem Vorschlag „,theotokos’ = Gottegebärerin!“ gehe ich allerdings nicht konform.

Es kann doch nicht nur darum gehen, eindeutig nazistisches Vokabular zu meiden, sondern auch solche ideologischen Konzeptionen, die den Faschismus erst dazu verhelfen, sich zu etablieren. Ihre „Gottesgebärerin“ ist leider von Intoleranz gegenüber dem Judentum geprägt. „Gottesgebärerin“! Ein solcher Begriff muß doch jedem gläubigen Juden geradezu ein Greuel sein. Auch die werten Mohammedaner werden daran gewiß keine Freude haben. Also etwas toleranter muß er schon lauten, der Ersatz für „Mutter Maria“, vielleicht etwa „Erziehungsberechtigte des …“ – nun hätte ich fast „Heilands“ geschrieben.
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Dienstag, 13. November 2007 14:33
virOblationis: Vergleich
Man vergleiche dazu die Meldung von 8:19

Sie kamen in Zivilkleidung

„Der Besuch der Moscheen auf dem Tempelberg am frühen Vormittag war ein rein touristischer Programmpunkt gewesen. Nur sieben der 15 Mitglieder der Bischofskonferenz nahmen daran teil. Sie kamen in Zivilkleidung – ohne Bischofstalar und Kreuz auf der Brust.“
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Montag, 12. November 2007 16:20
virOblationis: noch einmal zur kanaanäischen Frau
Matth. 15, 25 – 28
„Doch die Frau (kanaanäische Frau) kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir! Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen. Da entgegnete sie: Ja, du hast recht, Herr! Aber selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.“

In bezug auf Mathh. 15,25 – 28 hatte ich die Ansicht vertreten, daß der Unterschied zwischen „Hunden“ und „Menschenkindern“ durch den Glauben hergestellt wird.

Der vorangehende Vers 15,24 bestätigt dies:
Der Heiland sagte: „Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.“

Mit diesen Worten gibt der Heiland der kanaanäischen bzw. syrophönizischen Frau zu verstehen, warum Er auf ihre Bitte (15,22) nicht eingeht (15,23). Er sieht es als Seine Aufgabe an, die Israeliten – auch mit Hilfe von Wundern – zum Glauben zu führen. Die außerhalb Palaestinas lebenden Heidenvölker zu missionieren wird erst Aufgabe der Apostel sein (Matth. 28, 16 – 20).
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Montag, 12. November 2007 08:15
virOblationis: Vergleich mit Hunden
„Doch die Frau (kanaanäische Frau) kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir! Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen. Da entgegnete sie: Ja, du hast recht, Herr! Aber selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Was du willst, soll geschehen. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt.“

Israel mit Menschenkindern, die übrigen Völker mit Hunden zu vergleichen! Wirklich ein hartes Wort des Heilandes.

Doch läßt sich die angesprochene Frau dadurch nicht entmutigen. Sie wagt es dennoch nicht, dem Heiland zu widersprechen. Vielmehr nimmt sie Sein hartes Wort an, und zugleich überwindet sie es durch ihren Glauben.

Der Glaube der Frau führt zur Aufhebung des Vergleiches mit einem Hund. – Ebenso sprach ja schon einer der Vorredner davon, daß das Petrus-Zitat sich auf einen Vergleich mit dem Unglauben bezieht.

Man sieht also: Es geht bei den ntl. Vergleichen von Menschen mit Tieren um den (fehlenden) Glauben. Der Glaube ist es, der wahrhaft zum Menschen macht.

Eigene Gedanken dazu: Gewiß besitzt auch der ungläubige Mensch jene ratio, die ihn vom Tier unterscheidet, doch erst die gläubige Annahme der offenbarten Wahrheit verleiht der ratio die Vollkommenheit, so daß sie – von daher betrachtet – zuvor eigentlich noch nicht den Namen der menschlichen Vernunft im Vollsinne verdient hatte.
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Sonntag, 11. November 2007 20:29
virOblationis: Versuch einer Textdeutung
„Es wird gelehrt: R. Schimon b. Johaj sagte: Die Gräber der Nichtjuden sind nicht (levitisch) verunreinigend, denn es heißt (Ezech. 34,31.): Ihr aber seid meine Schafe, die Schafe meiner Weide, Menschen seid ihr; ihr heißt Menschen, nicht aber heißen die weltlichen Völker Menschen, (sondern Vieh) 444.“

[Anm.?] 444.
Ob der Gelehrte nun verfolgt wurde oder nicht: Dies sind nur Begleitumstände. Sie erhellen mögl. die Umstände der Textsentstehung, aber können diesen nicht relativieren; der Text bleibt, wie er ist.

Textstruktur (soweit aus Übersetzung erkennbar) und Aussage

„Die Gräber der Nichtjuden sind nicht verunreinigend, denn es heißt:“
Eine Lehraussage wird mit einem AT-Zitat (Ez. 34,31) begründet.

Dann folgt in poetischer Sprache (parallelismus membrorum) die Auslegung
„Ihr aber seid meine Schafe,
die Schafe meiner Weide,“
Ez. 34,31 fährt fort mit einer Bundeszusage an die „Schafe“: „Ich bin euer Gott etc.“
Es geht hier also um Israel als Bundesvolk.

„Menschen seid ihr;
ihr heißt Menschen,“
Die Angehörigen des Bundesvolkes werden zwar als Tiere bezeichnet, doch in Wirklichkeit sind sie Menschen.

„nicht aber heißen die weltlichen Völker Menschen,“
Hier fehlt die zweite Zeile (das Gegenstück der parallelen Glieder).
Es muß sinngemäß ergänzt werden.
Dies kann nach dem Zusammenhang nur der folgende Gedanke sein:
Die Nicht-Juden heißen nicht Menschen. Tatsächlich sind sie in Wahrheit Tiere, sie werden nicht nur bildhaft so bezeichnet.
Daher die Ergänzung „(sondern Vieh)“.
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Freitag, 9. November 2007 08:35
virOblationis: Rom und Byzanz
Rudolfus schrieb:
„…so ist das abgefallene Ostkirchentum nicht nur schismatisch, sondern auch häretisch.
Jeder, der ein Dogma der una sancta ecclesia leugnet, ist ein Häretiker.“

Heinrich von Ofterdingen fragte:
„Welche Dogmen leugnet die Orthodoxie?“

Rudolfus schrieb:
„…[dort] werden … mindestens sämtliche katholische Dogmen geleugnet, die nach 1054 … verkündet wurden…“

Darüber hinaus ein weiteres Beispiel: Die Lehre vom Fegfeuer.
Dies wurde auf den Unionskonzilien zu Lyon (1274) und Florenz (1438 – 1439) von den Orthodoxen korrigiert. – Leider blieben sie nicht dabei.

Statt einer Abspaltung will Heinrich von Ofterdingen von einem „Bruch“ reden. Doch wird damit die Tatsache verdeckt, daß sich die Wahrheit ebensowenig in zwei teilen läßt wie die Kirche. Es gibt nur Abspaltung und Rückkehr.

Heinrich von Ofterdingen zieht wikipedia heran:
„Entscheidend für die Trennung waren nicht theologische Differenzen, sondern kirchenpolitische Faktoren.“

Rudolfus führt dazu folgendes an:
„… Hochmut Konstantinopels gegenüber dem … Papst, dem Nachfolger Petri …“

Dies ist nur die eine Seite des Problems.

Denn der Osten vertritt auch eine andere Konzeption der Theologie (keine eigenständige Rolle der ratio), die ihn im 14. Jh zur ausdrücklichen Verwerfung von Augustinus und Thomas geführt hat.
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Montag, 5. November 2007 17:51
virOblationis: zu Beobachterins Fragen
Beobachterin schrieb:
„Was hebt sie aus der Schar aller Toten heraus, damit das gerechtfertigt ist?“

Sie sollen als solche geehrt werden, die an den Folgen ihres verkehrten Verhalten gestorben sind.“

Beobachterin schrieb weiter:
„Ich kann nicht einmal eine politische Botschaft darin sehen.“

Das verkehrte Verhalten der Verstorbenen soll weiter propagiert werden. Die Verstorbenen sind sozusagen die gefallenen Vorkämpfer jener Bewegung. – Das ist schon eine politische Botschaft.
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Montag, 5. November 2007 15:14
virOblationis: Cat. rom. I, 10
Gemäß dem römischen Katechismus gehören (als abgestorbene Glieder) weder Häretiker noch Schismatiker zum Leibe Christi. [mehr…]
Montag, 5. November 2007 13:48
virOblationis: …et fissam sanctam … Ecclesiam?
Wenn Sie die Kirche als gespalten ansehen, in welchem Sinne sprechen Sie dann die Worte des Credos:
„…et unam sanctam catholicam et apostolicam Ecclesiam“?

Zu den vier Kennzeichen der Kirche gehört ja eben auch, daß sie eine bzw. einig ist.
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Montag, 5. November 2007 10:46
virOblationis: una sancta ecclesia
Bischof Reinelt dürfte sich eher auf das berühmt-berüchtigte „subsistit“ beziehen.

Schon die Rede von „Spaltung“ führt in die Irre: Die Kirche ist nicht gespalten, sd. „una“. Es haben sich Irrgläubige von ihr getrennt, sie haben sich abgespalten.
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Montag, 5. November 2007 08:48
virOblationis: hochwürdigste Deutung
„Bischof Reinelt erinnert an das Zweite Vatikanum, das ‘von bindender und bleibender Bedeutung’ sei.“

Offenbar ist es nötig, dies immer wieder zu behaupten.

„Darin sei die Kirche angeblich von ihrem Anspruch zurückgetreten, daß s[ie] allein Kirche Christi ‘ist’ – behauptete der Bischof.“

Ein solcher Satz sollte eigentlich ausreichen, jemanden als Irrlehrer zu entlarven.
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Donnerstag, 1. November 2007 13:04
virOblationis: Korrektur
Statt
„Was bleibt: Jeder macht irgendwie irgendwas.“

muß es heißen:
„Was bleibt: Jeder sagt irgendwem irgendwas.“
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Donnerstag, 1. November 2007 13:01
virOblationis: Wahrheit im Plural? – Eher Leimrute als Leimgruber.
„Die Theologie … [darf] sich … nicht mehr als Allwissende präsentieren …“

Ist denn die Wahrheit eine andere geworden? Hat sie sich geändert? Vermag sie das denn? Wie ist sie dann Wahrheit?

„ … der eigenen Botschaft in zu pluralen Lebensräumen.“

Ist das „zu“ ein Versehen oder sozusagen ein überschießender Plural?

„Die vorvatikanisch-neuscholastische Sprache für die gleichbleibenden, übergeschichtlichen Wesensgehalte war schlichtweg untauglich für die ständige Veränderung und Pluralisierung der Lebensverhältnisse.“

Gemeint ist wohl nicht nur die Sprache, sd. die Sache an sich(*): die Wahrheit. Sie soll nicht mehr die eine verbindliche sein, sd. sich in lauter Wahrheiten auflösen, von denen jeder seine eigene hat, entsprechend seinen Lebensverhältnissen.“
(*) Dauernd wird über die Sprache gesprochen, nicht über die Sache an sich, vgl. „Die Rede vom Teufel“. – Gibt es nach Ansicht der Autorin überhaupt Wahrheit außerhalb des Redens?

„Es gibt nicht mehr einfach zu definierende Wesensgehalte menschlichen Daseins.“

So! – Das Gegenteil zeigt Pünktchens Beitrag.

„Auf der Suche nach der Sprache, die die Menschen und ihre pluralen Lebenswelten umgreift, geht es um ein Moment, das mit der Beschreibung eindeutiger anthropologischer Grundlagen nicht in den Blick gerät: ‘die humane Situation, die sich fortlaufend verändert und beständig mit neuen Problemlagen verbunden ist.’“

Was bleibt: Jeder macht irgendwie irgendwas.
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Dienstag, 30. Oktober 2007 12:51
virOblationis: Demokratie
Lorenz schrieb:
„Demokratie … ist dann bedenklich, wenn die Demokratie als Heilsweg begriffen wird“

Dem stimme ich nachdrücklich zu.

Bedenklich ist es, wenn eine einzelne Großmacht alle übrigen Staaten, wenn sich weigern, liberal-demokratische Verhältnisse einzurichten, mit Krieg zu überziehen droht – vor allem dann, wenn sie so reich an Bodenschätzen sind wie der Iraq.
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Dienstag, 30. Oktober 2007 12:31
virOblationis: „Sünde gegen die Einheit“
Die „Einheit“ ist kein Wert an sich, denn es kann auch eine „Einheit im Irrtum“ geben.

Benötigt wird ein absoluter Maßstab, kein relativer.
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Dienstag, 30. Oktober 2007 10:08
„Ein Baby paßte jetzt einfach nicht in ihren Lebensplan.“

Es kann auch sein, daß andere Menschen einfach nicht in den Lebensplan passen, z.B. die altgewordenen Eltern. Dann aber können auch noch andere Personen einem unliebsam in die Quere kommen…

Wenn man mit dem Morden erst einmal beginnt, gibt es keinen Grund mehr, damit an irgendeiner Grenze haltzumachen. Jegliche Begrenzung erscheint nur willkürlich gezogen.
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Montag, 29. Oktober 2007 08:53
virOblationis: differenzierte Betrachtung erforderlich
K.TO schrieb:
„wieviel Juden haben IHRE Grosseltern zw 1939-1945 persönlich gerettet ?
Eins, Zwei, mehr ? Mehr als 50 000 ?“

Wessen Großeltern hatten schon die Möglichkeit, spanische Pässe ausstellen zu lassen! – Keine Anlastung von Kollektivschuld, auch nicht durch die Hintertür angeblicher Unterlassung von Hilfeleistung.
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Sonntag, 28. Oktober 2007 20:04
virOblationis: Fehlanzeige
K.TO schrieb:
„Franco hat 50000 Juden gerettet zw 1939 und 1945, als die Deutschen, also IHRE GROSSELTERN sie töteten…“

Meine Großeltern haben 1939 bis 1945, also während des 2. Weltkriegs, keine Juden getötet.

Von Zuweisungen kollektiver Schuld halte ich nichts.
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Sonntag, 28. Oktober 2007 19:38
virOblationis: Größte Seligsprechung der Kirchengeschichte
„Insgesamt sind es 498 Märtyrer, die der Präfekt der Heiligsprechungskongregation, José Kardinal Saraiva Martin, zur Ehre der Altäre erhebt.
Es handelt sich dabei um die größte Seligsprechung der Kirchengeschichte.“

Eine solche Seligsprechung der (rund) Fünfhundert setzt eine furchtbare, geradezu apokalyptische Welle der Verfolgung und Vernichtung voraus. Der hat Franco sich entgegengeworfen.

Diese von keiner Seite in Frage gestellten Tatsachen sprechen für sich. Franco stellte sich an die Seite der Kirche und half der Bedrängten. Gerade der heutige Christkönigsonntag ist ein geeigneter Termin, seiner dankbar zu gedenken, ist doch der Christkönigsonntag (nach vor-konziliarem Verständnis) ein Fest des Herrschers Christus hier und jetzt. Alle staatliche Obrigkeit soll sich Ihm beugen, nicht allein die spanische.
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Samstag, 27. Oktober 2007 15:15
virOblationis: Vergessen?
Jemand schrieb:
„…sollte aber auch die Tatsache vergessen machen, daß er (sc. der Heiland) beschnitten und somit als Jude erkennbar war.“

Das während des gesamten Mittelalters begangene Fest der Beschneidung des Herrn wurde erst 1961 abgeschafft.
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Freitag, 26. Oktober 2007 14:30
virOblationis: Wortsinn
Es heißt:
„Was sollen wir tun? Der Kirche wieder beitreten und dann von all diesen Leuten angegriffen werden?“

Mit Bezug darauf kann man den Vorwurf des Schismas nur dann erheben, wenn man voraussetzt, daß der Begriff „Kirche“ hier in dogmatischem Sinne verwendet wird. – Das dürfte aber kaum der Fall sein, da dies anderen Aussagen direkt widersprechen würde.
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Freitag, 26. Oktober 2007 08:47
virOblationis: Merkwürdigkeit
„Im Bistum Brügge gibt es als einziges belgisches Bistum bislang keine regelmäßigen Gottesdienste im Alten Ritus – weder von einer Ecclesia-Dei Gemeinschaft noch von der Priesterbruderschaft St. Pius X.“

Schwer vorstellbar angesichts des FSSPX-Priorates Christ-Roi in Brüssel.
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Montag, 22. Oktober 2007 08:04
zu K.TO / Florian Geyer:
„Als Ausländer bemerke ich, dass die Deutschen immer Mitläufer waren und Mitläufer sind… Egal wleches System kommt, sie kämpfen immer bis zum Tod um den Staat zu verteidigen. Gestern Sozialismus oder NS, vorgestern Kaiserreich, heute BRD… pathetisch, lächerlich.
Jedes Mal finden sie, dass sie das allerbeste System haben, das man sich vorstellen kann.
Widerständler gibt’s heute wie früher kaum…“

Welches Volk wäre auch durch Krieg und Kriegsgreuel durch die Jhh so gebrochen worden wie das deutsche 1618 – 1945? (Vom Judentum einmal abgesehen.)

Ist es ein Wunder, wenn es sich danach sehnt, endlich das richtige System zu haben, um endlich in Frieden gelassen zu werden?
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Sonntag, 21. Oktober 2007 21:51
virOblationis: „enge Bindung“
Student schrieb:
„Nur weil die meisten Männer (Frauen gibts ja hier eh keine) es nicht geschafft haben, eine enge Bindung zu ihren Kindern aufzubauen, heißt [dies] nicht, dass es andere Väter in heutigen Familien nicht schaffen!“

Natürlich kann ein Mann eine enge Bindung zu den eigenen Kindern haben, und dies sollte auch so sein. Dennoch wird sie nicht der mütterlichen vergleichbar sein.

„Kann ich das als Mann nicht ebenso gut??“

Nein. – Sollten Sie das Glück haben, später Famlilienvater zu werden, dann können Sie dies auch „vor Ort“ beobachten.
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Samstag, 20. Oktober 2007 08:05
virOblationis: Entgegnungen
Stimme a. d. T. schrieb:
„- Polen ziemlich genau die Grenzen zur Zeit Otto des Großen zurückerhalten hat;“

Nicht weil Polen damals weiter nach Westen reichte, sd. weil es zeitweilig Pommern und Schlesien angeschlossen hatte.

Pippifax schrieb:
„Es gab durchaus auch Stimmen, die Polen bis in die Lausitz ausdehnen wollten, um die Sorben ebenfalls zu inkorporieren.“

Da liegt m.E. der tiefere Grund der Ausdehnung Polens nach Westen (zur Ostgrenze s. Pippifax, 19.10. 15:30 Uhr). Polen versteht sich offenbar als eine Art nordwest-slawische Schutzmacht, die alle anderen Slawen, die (ab dem 6. Jh) bis zur Elbe-Saale-Linie siedelten, unter seine Fittiche nhmen will. Doch handelt es sich bei Pommern, Schlesiern und Wenden (Sorben)* eben nicht um Polen, und diese Stämme haben sich – mehr oder weniger freiwillig (s. Wenden) – lieber der deutschen Kultur angeschlossen (vgl. deutsche Siedler z.Z. der hl. Hedwig!), wenn sie die Wahl hatten.

* hinzu kommen noch kleinere Gruppen wie die Kaschuben

Artois
„Das von ihnen verlinkte Video ist eindeutig nationalsozialistisch inspiriert und soll in rassistischer Manier den Polen grundsätzlich einen (angeborenen?) Hang zu antideutscher Grausamkeit andichten. Deshalb am Anfang dieser dämliche Bericht aus dem 17. Jh.“

Dadurch, daß der gesamte Bericht zahlreiche Zeugnisse aus dem 20. Jh sozusagen dichtgedrängt vorbringt und nur zwei frühere (vgl. dgg 12.9.1683!), zeigt sich schon, daß die anti-deutsche Einstellung doch wohl moderenen Ursprungs ist.
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Samstag, 6. Oktober 2007 21:03
virOblationis: Zustimmung und Frage
Mir sagt der Text auch zu.

Ich verstehe nur nicht, wie sich der Autor – wenn ich das so sagen darf – als Luftsack bezeichnet. Dies erweckt in mir ganz andere Assoziationen.
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Freitag, 5. Oktober 2007 14:50
virOblationis: Glaube und öffentlicher Kultus
Benedikt schrieb:
„Das Konzil vertritt eine Religionsfreiheit, die auch schon von Tertullian vertreten hat.“

Das denke ich nicht. So weit ich sehe, fordert Tertullian die Glaubensfreiheit, also auch für Christen, Apologeticum 24 und Ad scapulam 1 – 5.

Anders verhält es sich mit der pauschalen Freiheit für alle Kulte, d.h. die Religionsfreiheit im Sinne des Vat. II. Natürlich fordert Tertullian diese für die Kirche, die ihr – zu seiner Zeit – nicht zugestanden wurde. Ihrer erfreuten sich vielmehr die heidnischen Kulte, deren Götter aber, wie Tertullian sagt, gar keine solchen sind, sondern Daemonen. – Insofern gebührt ihnen eigentlich keine kultische Verehrung: Diesen Satz spricht Tertullian nicht aus. Es bleibt dem Leser überlassen, diese Schlußfolgerung zu ziehen. Konsequenter Weie müssen die heidnischen Kulte verboten werden, was dann ja auch unter Theodosius (379 – 395) geschah.
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Donnerstag, 27. September 2007 08:29
virOblationis: Dies scheint für sich zu sprechen
Pater Benedikt Ulitzka [hatte sich im Februar 2007 einem der deutschen Bischöfe unterstellt und] wurde [bereits] am 20. August 2007 von seinem Amt entpflichtet. [mehr…]
Mittwoch, 26. September 2007 14:21
virOblationis: extra ecclesiam
St. Cyprian lehrt: Salus extra ecclesiam non est.

Da schrieb jemand:
„… ich fragte nicht nach diesem Bibelvers, sondern nach dem Satz, dass es außerhalb der Kirche kein Heil gäbe…“

Die Belege sind zahlreich.
Ein Beispiel: 4. Laterankonzil (1215) Una vero est fidelium universalis Ecclesia, extra quam nullus omnino salvatur. (DH 802)
Und diese Kirche ist nicht irgendeine geistige Gemeinschaft, sondern die sichtbare röm.-kath. Kirche: Bulle Unam Sanctam (1302) Porro subesse Romano Pontifici omni humanae creaturae declaramus etc. (DH 875)
Vat. I [= Konzil von Florenz] (1869/70): Pontificem Romanum … verum … omnium Christianorum patrem et doctorem existere [Concilium Fl. 1439 definivit]. (DH 3068)

Weiter wurde gefragt:
„Alle christliche Konfessionen glauben an Christus, sind aber nicht Teil der katholischen Kirche, von daher sind dann diese Menschen vom Heil ausgeschlossen, obwohl sie an Christus glauben?“

Diese Frage weist zurück auf Lumen Gentium 9 des Vat II, wo – wie O. H. Pesch anmerkt – die Nähe zu luth. Formulierungen mit Händen zu greifen ist: Die Kirche als
Versammlung aller Glaubenden zu allen Zeiten und an allen Orten.

„Deus congregationem eorum, qui in Iesum, salutis auctorem … credentes aspiciunt, convocavit et constituit Ecclesiam …“
„Gott hat die Versammlung derer, die zu Jesus als dem Urheber des Heiles … glaubend aufschauen, als seine Kirche zusammengerufen und [sie] gestiftet …“ (DH 4124)
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Dienstag, 25. September 2007 07:31
virOblationis: Kleines Kantionale
Kennt noch jemand das „Kleine Kantionale“? Handelt es sich dabei nicht um Gregorianik mit deutschen Texten?

Mir hat das „Kleine Kantionale“ früher jedenfalls gefallen, und es hat mir geholfen die Zeit zu überbrücken, bis ich katholisch werden konnte.
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Donnerstag, 20. September 2007 08:53
virOblationis: Zustimmung
Vor allem gilt es deshalb, die Familie mit ihrer überlieferten Ordnung zu zerstören, denn sie ist die Brutstätte des Fachismus. [mehr…]
Donnerstag, 20. September 2007 08:21
virOblationis: Kant oder nicht Kant
Daß es nach Kant keine Gottesbeweise mehr geben kann, gilt nur innerhalb des Kantianismus.

Wenn man dessen Grundlagen nicht akzeptiert, stellt sich wiederum die Frage:
„Wie konnte Seiendes aus dem Nicht-Sein hervorgehen?“

Und weil die Antwort darauf von so existentieller Bedeutung ist, ist ein Beweis die beste.
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Dienstag, 18. September 2007 10:34
virOblationis: Zustimmung und Anmerkung
Dies leuchtet mir ein.

Der Kardinal hat offenbar nicht mit dem nun sichtbar werdenden Ausmaß an geistiger Beschränktheit gerechnet, die es nur noch versteht, auf bestimmte Reizworte reflexhaft zu reagieren.
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Donnerstag, 13. September 2007 11:00
virOblationis: Anlaß der Hexenverfolgung
Im Artikel heißt es:

„Obwohl es schon in der Zeit vor dem Aufkommen des Christentums viele Vorurteile über Hexen gab, war die tödliche Verrücktheit der Großen Hexenjagd in Wahrheit ein Kind des sogenannten Jahrhunderts der Vernunft.



In vorchristlichen Tagen existierten viele Vorurteile gegen Hexen. Vom Mittelmeer bis nach Irland glaubte man, daß Hexen in der Nacht herumfliegen, Blut trinken, Säuglinge töten und menschlichen Leichen fressen.



Die traditionelle Haltung der Hexerei gegenüber, begann sich im 14. Jahrhundert – also am Ende des Mittelalters – zu ändern.“

Warum?

Die Autorin vermutet:

„Nach den schrecklichen Verwüstungen, die durch den Schwarzen Tod hervorgebracht wurden (1347-1349) verschärften sich diese Gerüchte und konzentrierten sich vor allem auf Hexen und sogenannte Seuchen-Verbreiter.“

Die Pest als Grund der Verfolgung?

Mir scheint etwas anderes mittlerweile wahrscheinlicher zu sein:

Die Renaissance wollte gegen die von ihr als „Mittelalter“ abqualifizierte christliche Ära wieder an die Antike anknüpfen, doch eben nicht – wie das „Mittelalter“ an die christliche, sondern an die wahre Antike, die heidnische.

Wenn man sich die römische Kaiserzeit ansieht, so bemerkt man, wie voll von Hexerei und Zaubereiprozessen diese Zeit (ab etwa dem 2. Jh) war.

Liegt der Gedanke nicht nahe, daß die Renaissance-Humanisten beim Rückgriff auf die heidnische Antike auch die Furcht vor Hexerei samt den dazu gehörigen Gerichtsprozessen im 14. Jh wiederbelebten?
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Sonntag, 9. September 2007 20:47
virOblationis: Wenn meine Überlegungen zutreffen…
Wenn meine Überlegungen zutreffen, dann hat ein Staatsoberhaupt – zumindest auch – aus persönlichen Motiven, dem von ihm repräsentierten Volk kollektiv Schuld angelastet und es damit zum Tätervolk gemacht.

Das ist nicht nur erschütternd, das ist eine Tragödie.
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Sonntag, 9. September 2007 20:02
virOblationis: Korrektur und Anmerkung
Korrektur (ich hatte das Verb vergessen):

Dies sagte 1985 derselbe Richard von Weizsäcker, der als Jura-Student und Hilfs-Advokat geholfen hatte, seinen Vater, den Botschafter Ernst Heinrich von Weizsäcker, im Nürnberger „Wilhelmstraßen-Prozeß“ (1947 – 1949) vor Gericht zu verteidigen.

Anmerkung:

Ich will Ihre Gesundheit nicht schädigen, werter Freiherr. Mir fiel nur einfach diese inhaltliche Übereinstimmung von angeblichem Nicht-Wissen des Vaters und dem Volk kollektiv angelastetem Wissen auf.

Je besser man die Zusammenhänge begreift, desto eher wird man sich ungerechtfertigter Angriffe erwehren können.
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Sonntag, 9. September 2007 19:45
virOblationis: Verkehrte Bewältigung väterlicher Schuld?
In dem obigen Artikel heißt es:
„[Zuerst sagte der Bundespräsident in seiner Rede vom 8. Mai 1985] ‘Schuld eines ganzen Volkes gibt es nicht, Schuld ist immer persönlich.’
[Danach aber lastete er diese Schuld allen Deutschen an:] … dann beginnt der Politiker mit einer Kaskade von Schuldzuweisungen, die genau den scheinbar abgelehnten Kollektivschuldvorwurf neu wiederherstellen:
‘Jeder Deutsche“ konnte das Leid der jüdischen Mitbürger miterleben. Keiner konnte nach den Synagogenbränden arglos bleiben. [Es wurde also allen die persönliche Schuld zugeschrieben.]
Jeder konnte sich damals informieren, aber ‘allzu viele’ wollten es nicht.
Die meisten hätten ihr Gewissen abgelenkt, weggeschaut, geschwiegen. Aber ‘allzu viele’ beriefen sich nach dem Krieg darauf, ‘nichts gewußt oder nur geahnt zu haben’.“

Dies sagte 1985 derselbe Richard von Weizsäcker, der als Jura-Student und Hilfs-Advokat seinen Vater, den Botschafter Ernst Heinrich von Weizsäcker, im Nürnberger „Wilhelmstraßen-Prozeß“ (1947 – 1949) vor Gericht zu verteidigen. – Bitte korrigieren Sie mich, wenn ich die historischen Vorgänge nicht genau genug darlege! – Vater Ernst Heinrich rechtfertigte sein Verhalten (Abzeichnen der Deportation von franz. Juden nach Ausschwitz) mit Unwissen hinsichtlich der „Endlösung“. Sein Sohn unterstellte 40 Jahre später allen Landsleuten, Täterwissen, obwohl ihnen kaum dieselben Informations-Quellen zur Verfügung gestanden haben werden wie dem seiner Zeit angeklagten Vater.
[mehr…]
Donnerstag, 6. September 2007 07:39
virOblationis: Verstehe nur ich nicht?
Die USA wurden als meltingpot of nations bezeichnet.
Aber – noch einmal die Frage – inwiefern kann man die
„Türkei. Schmelztiegel der Kulturen“ nennen?
[mehr…]
Mittwoch, 5. September 2007 11:07
„Türkei. Schmelztiegel der Kulturen?“

Das verstehe ich nicht. – Oder ist gemeint, daß andere Kulturen darin eingeschmolzen werden im Sinne eines Untergehens?
[mehr…]
Dienstag, 4. September 2007 07:11
virOblationis: Moses wird seit alters von der Kirche verehrt:
s. Vollständiges Heiligen-Lexikon, hg. J. E. Stadler, F. J. Heim und J. N. Ginal (Augsburg 1858 bis 1882) Bd. IV, S. 499f. [mehr…]
Montag, 3. September 2007 22:04
virOblationis: 4. September
Immerhin wird Moses als Heiliger der Kirche verehrt. – Morgen ist übrigens sein Festtag. [mehr…]
Freitag, 31. August 2007 19:34
virOblationis: Sitzgelegenheit
Wenn ich die Stühle betrachte, muß ich unwillkürlich an das Lied denken:

„Wir [setzen] uns danieder vor Dir, Gott Sabaoth…“
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Freitag, 31. August 2007 12:11
virOblationis: Kirchenzugehörigkeit
„Wer der Kirche seinen Kirchensteuerbeitrag entzieht, verzichtet damit auch auf das Recht, in Dingen dieser Kirche noch mitzureden. (Wer den Vereinsbeitrag nicht zahlt, hat im Verein auch nichts mehr zu sagen.)“

Ich verstehe meine Zugehörigkeit zur Kirche anders: Als Glied am Leibe Christi empfnage ich vor allem die Sakramente; dazu kommen Predigten, die ich höre, mein Beten; ja, da rede ich.

Aber bei irgendetwas „mitreden“, das ist für mich kein Bestandteil meiner Zugehörigkeit, jedenfalls kein konstitutiver.
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Donnerstag, 30. August 2007 18:40
virOblationis: trefflich
„Einführung eines Anti-Traditionalisten-Eides“: Dies bringt die Angelegenheit sehr treffend zum Ausdruck, Pünktchen. [mehr…]
Donnerstag, 30. August 2007 18:00
virOblationis: Mahltisch?
Ich vermag auch nicht zu begreifen, wie man angesichts des abgebildeten Altares, der auf das Überirdische des Geschehens, das sich auf ihm ereignen soll, so deutlich hinweist, auf den Gedanken kommen kann, von einem „Mahltisch“ zu sprechen. [mehr…]
Mittwoch, 29. August 2007 14:29
virOblationis: Einleuchtend.
Vielen Dank, Herr Dr. Heger. [mehr…]
Mittwoch, 29. August 2007 14:05
virOblationis: mangelndes Verstehen
Ich begreife nicht, wie fortwährend von einer Trennung zwischen Staat und Religion in der Türkei gesprochen werden kann, da doch der sunnitische Islam wie eine Staatsreligion dort behandelt wird. [mehr…]
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Mittwoch, 29. August 2007 13:22
virOblationis: Gewißheit
Das ist ja unglaublich, was da über Gonzales zu Tage gefördert worden ist.

Kann man ausschließen, daß es sich bei diesem Video um eine Fälschung handelt?
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