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#12 carolusmagnus 20:12:03 | Mittwoch, 11. Februar 2009
Abbruchstimmung in Mönchengladbach In Mönchengladbach wird bereits öffentlich über den Abbruch der
Basilika St.Vitus www.rp-online.de/…he-verschwindet.html aus dem 12.Jahrhundert nachgedacht, da braucht
einen die Zerstörung des Altarraumes in St.Helena nicht zu wundern…
#19 carolusmagnus 18:48:39 | Mittwoch, 14. Januar 2009
Alte Messe im Bistum Aachen „So feierte der im Juni 2002 gestorbene Pfarrer der zu Mechernich zählenden
Dörfer Floisdorf und Berg, Hw. Heinz Jumpertz, unbeirrt die Messe nach Altem Ritus.“ In Berg wird sie
auch heute noch so gefeiert. Im Bistum Aachen ist die Tendenz der Zelebrationsorte der „alten Messe“ steigend.
In der Stadt Aachen wird sie zelebriert, auch in Herzogenrath, Kohlscheid, Kloster Steinfeld, Mönchengladbach
und nun Mariawald und zukünftig in Kloster Reichenstein. Weitere Orte werden folgen.
Nord- und Südbistum für Deutschland Fusionen von Bistümern, notfalls Zwangsfusionen in Analogie zu
den Zwangspfarrfusionen im Bistum Aachen, erscheinen bei anhaltendem Gläubigenschwund und anhaltendem
Glaubensschwund durchaus sinnvoll – nicht nur aus betriebswirtschaftlichen Gründen. Das Bistum Aachen
würde man sinnvollerweise wieder zwischen Münster und Köln aufteilen, aus diesen Bistümern ist es
ja auch entstanden. Langfristig würde für Deutschland ein Nord- und ein Südbistum ausreichen. Darin
läge noch eine ganz andere Chance: Auflösung der überflüssigen „Bischofskonferenz“ und Besetzung dieser
beiden Bistümer mit papst- und glaubenstreuen Bischöfen…
#67 carolusmagnus 21:10:35 | Sonntag, 28. Dezember 2008
Tridentinische Sonntagsmessen im Bistum Aachen „Der starke Zuwachs an tridentinischen Meßorten in Aachen,
Herzogenrath, Kohlscheid, Steinfeld, der Abtei Mariawald, Kloster Reichenstein und im Norden Mönchengladbach
macht dem Bischof zunehmend Sorgen.“ In Kloster Mariawald wird es nach dem Gang der Piusbruderschaft über
die Grenze die erste offizielle Sonntagsmesse im alten Ritus im Bistum Aachen sein, die man bisher gegen
den Willen des Papstes und der Gläubigen vor Ort zu verhindern suchte, weitere werden im Laufe der Zeit
folgen…
#8 carolusmagnus 18:40:38 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Puer natus est nobis… Puer natus est nobis, et filius datus est nobis, cujus imperium super humerum
ejus et vocabitur nomen ejus, magni consilii Angelus. Cantate Domino canticum novum quia mirabilia fecit.
www.gloria.tv/?video=fwg9en8t…
#63 carolusmagnus 18:21:49 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Jahrestag der Kaiserkrönung in Rom am Weihnachtsfest A.D.800 Zum Jahrestag der Kaiserkrönung Karl des
Großen in Rom am 25.Dezember des Jahres 800 hier die Karlshymne. Das „Urbs Aquensis“, der wohl älteste
Hymnus auf die Stadt Aachen, stammt aus dem Hochmittelalter und ist fester Bestandteil des Gottesdienstes
am Karlsfest in Aachen am 28.Januar. Allen Aachenern und Nicht-Aachenern ein Frohes Weihnachtsfest! Urbs
Aquensis, urbs regalis, regni sedes prinzipalis, prima regnum curia. Regni regnum pange laudes, quae de
magni regis gaudes Caroli praesentia. Iste coetus psallat laetus, psallat chorus hic sonorus, vocali concordia.
At dum manus operatur, bonum quod cor meditatur, dulcis est psalmodia. Hac in die, die festa, magni regis
magna gesta, recolat Ecclesia, reges terrae et omnes populi, omnes simul plaudant et singuli, celebri
laetitia. Hic est magnus imperator, boni fructus bonus sator, et prudens agricola, infideles hic convertit,
fana, deos hic evertit et confringit idola. Hic superbos domat reges, hic regnare sacras leges facit cum
justitia. Quam tuetur eo fine ut et justus sed nec sine sit misericordia. Stella maris, o Maria, mundi
salus, vitae via, alma nostra Domina. Vacillantum rege gressus et ad regem des accessus in perenni gloria.
Christe splendor Dei patris incorruptae fili matris gentem tuam adjuva. Per hunc sanctum, cuius festa
celebramus, nobis praesta sempiterna gaudia.
#60 carolusmagnus 12:46:42 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
In Wirklichkeit ist es genau umgekehrt: Bismark wurde von der Kirche ins Exil geschickt „bekämpft werden
wieder Katholiken – nur diesmal aus der eigenen Kirche… Du hast das Wirken der Pius-Leute sehr gut beschrieben!“
Positiv an Ihrem Komentar: Sie haben Ihre bisherige abfällige Formulierung „Pius-Typen“ schon gegen die
etwas freundlichere Formulierung „Pius-Leute“ ausgetauscht. Aus Ihrer Sicht scheinen ja die „Pius-Leute“
nicht diejenigen zu sein, die von den genannten Bischöfen und Generalvikariatsmitarbeitern bekämpft
werden, sondern umgekehrt. Können Sie das denn auch belegen, wo der Bischof von Roermond, der Bischof
von Aachen und Pfarrer Cremer vom Generalvikariat von den „Pius-Leuten“ bekämpft worden sind? Wir sind
gespannt auf Zitate, Ort und Uhrzeit. An Ihrer verdrehten Version ist lediglich positiv, daß Sie die
„Pius-Leute“ in der „eigenen Kirche“ ansiedeln, also scheinbar kein Anhänger der unverbesserlichen „Schisma“-Liga
sind.
#58 carolusmagnus 07:44:26 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Kirchenkampf II „Ursprünglich gehörte das Gotteshaus zu einer Franziskaner-Niederlassung. Diese hatten
dort Ende des 19. Jahrhunderts ein Jungeninternat errichtet, nachdem sie wegen des Kirchenkampfes unter
Reichskanzler Otto von Bismarck († 1898) verbannt wurden.“ Mehr als hundert Jahre später findet der Kirchenkampf
im innern der Kirche statt, bekämpft werden wieder Katholiken – nur diesmal aus der eigenen Kirche…
#44 carolusmagnus 12:38:31 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Zerfall des Bistums Aachen??? „auch im zerfallenden Bistum Aachen. Gotthard: Wo bitte schön soll das
Bistum Aachen denn zerfallen? Strukturfragen eines Bistums sind immer zeitbedingt…“ Die Zahl der Kirchgänger
sinkt seit Jahren, Kirchen werden geschlossen, bzw. verkauft, Klöster geben ihre Niederlassungen auf,
kirchliche Schulen werden geschlossen, Priestermangel, Das Bistum selbst nur knapp an der Insolvenz vorbeigekommen,
Millionen bei Lehmann & Co. verschwunden, sinnloser Widerstand gegen das päpstliche Motu proprio Summorum
Pontificum, Pfarrfusionen als Vorstufe weiterer „Pfarrfusioschließungen“, Priester werden durch Laien
aus ihrem Amt verdrängt, Messen durch Wortgottesdienste ersetzt, vielleicht müssen Sie noch zehn oder
zwanzig Jahre warten, damit Sie es erkennen, andere sehen es jetzt schon. Der Zerfall wird auch diejenigen,
die den Zerfall verursacht haben, mit in den Untergang ziehen.
#2 carolusmagnus 20:01:35 | Montag, 22. Dezember 2008
Aachener Dom „Ach ja, es gibt schönere Kirchen, als die in Rede stehende!“ Möglich, den Aachener Dom
zum Beispiel? Wenn man im Aachener Bistum so weitermacht, wird die Piusbruderschaft den sicher auch in
einigen Jahren günstig übernehmen können.
#6 carolusmagnus 13:03:06 | Montag, 22. Dezember 2008
Oculos habent et non videbunt, aures habent et non audient… „Was soll eigentlich dieses Gejammer dieses
angeblich bekannten Pfarrers.“ An den angeblich völlig unbekannten Gotthard: Das „Gejammer“ dieses bekannten
Pfarrers soll die Katholische Kirche vor dem fortschreitenden Untergang retten, wer dies heute noch bestreitet
und leugnet, der will es nicht sehen: Oculos habent et non videbunt, aures habent et non audient („Sie
haben Augen und sehen nicht, Ohren haben sie, doch hören sie nicht“, aus der Sonntagsvesper).
#1 carolusmagnus 17:44:51 | Sonntag, 14. Dezember 2008
Ausverkauf im Bistum Aachen geht weiter… Der Ausverkauf im Bistum Aachen geht weiter. Das Grundstück
in Top-Lage wird sicher einen guten Preis erzielen. Einst vermutlich von Spendengeldern der Gläubigen
finanziert und nun verschwinden die Millionen hoffentlch nicht auch bei Lehman & Co. Die kirchlichen Abbruchunternehmer
in Aachen fahren weiter ihren alten „Titanic-Kurs“ ohne etwas merken zu wollen – Hauptsache die „Kohle“
stimmt…
#22 carolusmagnus 21:58:53 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Gute Besserung! walderer: „…abt josef hat mitnichten ein betriebswirtschaftsstudium abgeschlossen.“
Das widerspricht in keiner Weise meiner Behauptung, daß er Betriebswirtschaft studiert hat. walderer:
„… er kennt den usus von monte cistello nicht, weil er damals noch nicht zisterzienser war, oder noch
gar nicht auf der welt war. im übrigen: ich selbst bin aus dieser branche…“ Er kann ihn auch kennen,
wenn er damals noch nicht Zisterzienser war, er kann ihn beispielsweise von älteren Mönchen, wovon es
ja nach Ihrer Kenntnis in Mariawald etliche gibt, kennengelernt haben oder durch Literatur. walderer:
„wenn ein grossteil des konvents in der krankenabteilung liegt… dann sollte mich in erster linie das
wohlbefinden dieser mitbrüder interessieren und dann kommt lange nichts … sehr viel später vielleicht
irgendwann dann die liturgischen spielereien!“ Soll diese Behauptung unterstellen, daß der Konvent in
Mariawald sich nicht genug um das Wohlbefinden der Mönche auf der Krankenstation kümmert? Woher wollen
Sie wissen, daß es nicht so ist? Oder soll man Ihre Bemerkung „ich selbst bin aus dieser branche…“
so deuten, daß Sie selbst in Mariawald auf der Krankenstation liegen? Dann gute Besserung!
#16 carolusmagnus 20:41:41 | Dienstag, 9. Dezember 2008
absurdes Theater in Mariawald? „…wer soll die künftigen mönche denn ausbilden? … abt josef hat den
usus von monte cistello nie kennengelernt! völlig absurd, das ganze theater!“ Der Abt, ein kluger und
intelligenter Mensch, der Betriebswirtschaft studiert hat und nicht in der Lage sein soll, Mönche in
einem bestimmten Ritus auszubilden , den er angeblich (!) nicht kennt? Das sollten Sie getrost Sorge
von Abt Josef sein lassen, darüber wird er sich sicher schon vor Ihnen Gedanken gemacht haben, der Papst
hatte wohl auch keine Bedenken, oder sollten Sie, Walderer etwa der erste sein, der das überhaupt gemerkt
hat? Wohl kaum. Den Usus von Monte Cistello als „Theater“ zu bezeichnen ist einer sachlich fundierten
Diskussion wenig zuträglich.
#9 carolusmagnus 20:12:07 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Geduld, Geduld, Walderer, die erforderlichen Mönche werden nach der Umstellung auf die alte Ordensregel
und alte Liturgie in den nächsten Jahren schon noch kommen, warten Sie’s ab…
#6 carolusmagnus 20:06:01 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Tridentinische Sonntagsmesse im Bistum Aachen… „Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen betonte in einem
Gespräch mit Abt Josef Vollberg, die Rückkehr der Abtei Mariawald zum alten Ordensritus zu respektieren.“
Ja was auch sonst, die berittene bischöfliche Palastwache kann Mussinghoff wohl schlecht nach Heimbach
schicken, um den Mönchen den alten Ritus austreiben zu lassen. Kirchensteuermittel und finanzielle Unterstützung
aus dem Bistum Aachen bekommen die Trappisten auch nicht. Da bleibt wohl nichts anderes übrig, als den
mutigen Schritt der Mariawalder zu respektieren. Vielleicht sollten die Gläubigen im Norden des Bistums,
die bis heute noch vergeblich auf die tridentinische Sonntagsmesse in Mönchengladbach warten, ein Filialkloster
der Mariawalder Trappisten oder der Reichensteiner Benediktiner gründen…
#12 carolusmagnus 22:00:49 | Freitag, 5. Dezember 2008
Bedarf an Alten Messen im Bistum Aachen??? „Bischof Mussinghoff sieht den Bedarf an Alten Messen gedeckt –
führt Facius weiter aus.“ Der Bedarf der Gruppe von Gläubigen, die eine tridentinische Sonntagsmesse
in Mönchengladbach beantragt haben ist bisher noch nicht gedeckt…
#15 carolusmagnus 15:13:02 | Freitag, 5. Dezember 2008
Et non comprehenderunt… Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen respektiert die Heimkehr der Trappistenabtei
Mariawald zum Alten Ritus. Das erklärte er im Gespräch mit Abt Josef Vollberg laut einem Bericht der
Pressestelle des Bistums Augsburg. Der Bischof verwies „jedoch auf die öffentliche Wirkung des Schrittes“.
Der Bischof von Aachen und seine Generalvikatsmitbrüder scheinen gar nicht begriffen zu haben, was für
einen Segen es bedeutet, drei Klöster in der Diözese zu haben in denen die „tridentinische Messe“ -wenn
auch in Steinfeld nur einmal monatlich – gefeiert wird… Den Verweis auf die öffentliche Wirkung soll
jeder so deuten wie er mag, positiv oder negativ? Oder fehlte hier nur der Mut zu klaren Worten?
#69 carolusmagnus 14:18:42 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Oberbeauftragter des Unterbeauftragten beauftragt Beauftragten mit Überwachungsauftrag… „Welchen Sinn
macht die Beurkundung der Umstände (resp. des „Ritus’“), in dem ein Sakrament gespendet wurde?“ Auf den
ersten Blick macht es keinen Sinn. Alle Systeme mit Hang zum Totalitarismus neigen jedoch dazu, alles
über ihre Mitglieder und auch ihre Gesinnung wissen zu wollen und zu dokumentieren – das war nicht nur
beim Stasi so. Die heimlichen – oder besser gesagt „unheimlichen“ – Gegner des motu proprio „summorum
pontificum“ scheinen auch in diese Richtung zu tendieren. Es wird sicherlich noch der verantwortungsvolle
Posten eines Ober- und Unterbeauftragten geschaffen werden, die an der Überwachung der „Altgläubigen“
und Erschwerung der Umsetzung von „summorum pontificum“ mitarbeiten, bei dem sogenannten „Priestermangel“
sicherlich kein Problem…
#65 carolusmagnus 08:17:13 | Mittwoch, 3. Dezember 2008
Krankensalbung oder letzte Ölung im dringenden Notfall erst beim Beauftragten beantragen??? „Die Krankensalbung
gehört nicht in die Sterbestunde. Sie gehört in die Zeit der Krankheit und des Siechtums. Das Sterbesakrament
ist die hl. Kommunion.“ Soweit die „nouvelle theologie“ des Gotthard… Die Krankensalbung gehört durchaus
in die Sterbestunde, soweit es dem Sterbenden nicht möglich ist noch zu beichten oder zu kommunizieren,
da die „letzte Ölung“ – in diesem Fall ist sie es tatsächlich – selbst Todsünden nachläßt, wenn der
Kranke nicht mehr beichten kann, seine Sünden aber bereut. Dazu kann sie bei Bewußtlosen/Komapatienten
„sub conditione“ gespendet werden. Soll ein Unfallopfer oder ein Kranker, dessen Zustand sich plötzlich
unvorhergesehen verschlechtert erst einen Antrag beim Beauftragten stellen? Wer das wirklich befürwortet,
der sollte so ehrlich sein, sich offen zu den Gegnern des Papstes und seines motuproprio „summorum pontificum“
bekennen… Das gleiche Problem ergibt sich ja bei der Absolution. Wer in Todesgefahr, sei es durch Unfall,
plötzliche Erkrankung oder Verschlechterung des Zustandes, die Absolution nach der Formel von 1962 wünscht –
„summorum pontificum“ sieht auch das vor – soll vorher einen Antrag stellen? Auch bei regulären Beichten
muß das vorher jedesmal beantragt werden? Wer da nicht merkt, daß hier eine unnötige Erschwerung installiert
wird, der will es nicht sehen. Verständlich und sinnvoll wäre ein Beauftragter, der Beschwerden der
Gläubigen nachgeht und ihnen zu ihrem im motu proprio verbrieften Recht verhilft!
#21 carolusmagnus 19:16:55 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Sterbesakramente beim Beauftragten schriftlich beantragen??? „3. Wenn Gläubige den Wunsch äußern, daß
im Einzelfall eine Eucharistiefeier im außerordentlichen Ritus gefeiert wird – zum Beispiel im Zusammenhang
mit der Feier der Sakramente oder der Exequien, oder daß ein Sakrament (Taufe, Krankensalbung, Buße,
Ehe) im außerordentlichen Ritus gespendet wird – wird der Beauftragte die erforderlichen Abklärungen
treffen.“ Also auch im Sterbefall ist erst einen Antrag beim Beauftragten zu stellen, ist der Beauftragte
denn für Notfälle 24h erreichbar? An dieser Regelung kann man ja wohl sehen, daß es nicht darum geht,
das motu proprio „summorum pontificum“ zu fördern, sondern um den Versuch die Umsetzung zu erschweren,
bzw. im Einzelfall zu verhindern.
#117 carolusmagnus 09:24:56 | Sonntag, 30. November 2008
Seligsprechung in Köln? Kardinal Meisner hat vor einiger Zeit verlauten lassen, daß er die Seligsprechung
des im Volksmund sogenannten „Heiligen Doktor von Moskau“ als Krönung seiner Tätigkeit in Köln gerne
noch erleben möchte. Vielleicht wird dieser Wunsch so noch erfüllt? Das Seligsprechungsverfahren wurde
vor Jahren von Moskau nach Köln abgegeben. Zum Abschluß fehlt nur noch ein dokumentiertes Wunder.
#66 carolusmagnus 18:25:04 | Samstag, 29. November 2008
Nur peinlich… Was der Hw.Benediktinerabt Franziskus Freiherr Heereman van Zuydtwyck OSB (62) da von
sich gegeben hat ist für einen Abt einfach nur peinlich, schade, daß er seine Ansichten so unüberlegt
veröffentlicht hat. Einem Benediktiner steht ein solches öffentliches Drauflosreden nicht gut und es
wirft auch kein gutes Licht auf die Disziplin und Spiritualität in seinem Haus.
#61 carolusmagnus 18:19:19 | Samstag, 29. November 2008
Folgen der Zerstörung beseitigt… Die Abtei Mariawald musste in ihrer Geschichte mehrfach aufgegeben
werden, bzw. wurde auch im Krieg zerstört. Nachdem die Schäden der Gebäude längst behoben sind, werden
nun pünktlich zur 100-Jahrfeier nach über 40 Jahren auch die Schäden durch die „postkonziliäre Erneuerung“
beseitigt…
#95 carolusmagnus 18:14:27 | Samstag, 29. November 2008
Unabhängigkeit… Da die Abtei Mariawald keine Mittel aus Kirchensteuergeldern und ebenfalls keine vom
Bistum Aachen erhält, ist sie hoffentlich ebensowenig „beeinflussbar“ seitens des Aachener Bischofs und
seiner Herren im Generalvikariat wie die künftigen Mönche in Kloster Reichenstein. In Mariawald wird
dann hoffentlich wirklich das in die Tat umgesetzt, was Papst und Abt vorhaben zur Rettung des Konvents –
ohne daß die deutschen bischöflichen Verhinderer zum Zug kommen…
#55 carolusmagnus 08:19:34 | Freitag, 28. November 2008
walderer: Telefonstörung In Ihrem Link zu der Telefonstörung heißt es: „Denn auch das Internet sei
nicht zu nutzen. Betroffen seien aber vor allem auch ältere Menschen, die kein Handy haben.“ Das Internet-Tagebuch
des Hochwürdigen Herrn Benediktinerabtes hat scheinbar doch noch funktioniert, aber vielleicht gehört
er ja zu den älteren Menschen, die kein Handy haben – oder verbietet die reformierte Regel der Benediktiner
nach der „konziliären Erneuerung“ den Besitz oder das Nutzen von Mobiltelefonen? Für den Herrn Benediktinerabt
selbst wäre ein Schweigegebot, wie es die Trappisten früher hatten, in diesem Fall durchaus von Vorteil
gewesen: Si tacuisses…
#31 carolusmagnus 19:44:30 | Donnerstag, 27. November 2008
Telefonstörung??? „Er habe bis jetzt mit niemandem aus Mariawald darüber sprechen können, „warum man
zu den Formen und Inhalten zurückkehren will, die von einem Menschenbild geprägt sind, das bereits 1964
nicht mehr den Grundsätzen einer gesunden geistlichen Pädagogik entsprach, ganz zu schweigen von den
Erkenntnissen der Psychologie“ – disqualifiziert der Benediktinerabt.“ War der Grund vielleicht eine Telefonstörung –
das Schweigegebot in Mariawald soll ja irgendwann aufgehoben worden sein…
#23 carolusmagnus 18:31:38 | Donnerstag, 27. November 2008
nachkonziliare Erneuerung ein voller Erfolg in Mariawald??? „In den Jahren nach seinem Eintritt habe sich
die „Gemeinde“ – wie die Trappisten damals ihren Konvent zeitgeistig nannten – auf einem Weg der angeblichen
„nachkonziliaren Erneuerung“ befunden.“ Die „nachkonziliare Erneuerung“ hat in Mariawald bewirkt, daß
die Zahl der Mönche drastisch gesunken ist und neue Berufungen ausgeblieben sind. Das Kloster steht de
facto kurz vor seinem Ende. Wer weiter an diese „nachkonziliare Erneuerung“ glaubt, kann eigentlich nur
als verblendeter Ideologe bezeichnet werden. Benediktinerabt Franziskus Freiherr Heereman van Zuydtwyck
OSB (62) von Neuburg in Heidelberg muß sich selbst entweder für einen begabten Demagogen halten, daß
er das Versagen der „nachkonziliaren Erneuerung“ in Mariawald seinen Lesern noch als Erfolg verkaufen
will. Oder er hält seine Leser für so intellektuell unterbelichtet, daß sie es wirklich glauben sollen.
Vermutlich glaubt er es noch selbst…
#9 carolusmagnus 14:36:03 | Donnerstag, 27. November 2008
Spaltung im Bistum Aachen „Als Benedikt XVI. im Juli 2007 die traditionelle Form rehabilitierte – erinnert
Kissler –, warnte Mons. Mussinghoff davor, daß „bestimmte liturgische Vorlieben“ die Gemeinden nicht
spalten dürften.“ Mussinghoff selbst – wenn man ihn nach dem Konzept des Aachener Bistums (oder besser
gesagt der Machthaber imGeneralvikariat) weitermachen lässt – wird wohl auch eine Spaltung der Gemeinden
herbeiführen: Die eine Hälfte kommt sonntags nicht mehr zur Messe, die andere Hälfte bleibt sonntags
zuhause… Nein,jetzt mal im Ernst: Die Gemeinden sind doch längst durch die samstäglichen Vorabendmessen
gespalten! Ein Teil der Gemeinde geht samstags zur „Vorabendmesse“, der andere Teil geht sonntags zur
Kirche. Als ob es eine Spaltung der Gemeinden geben müsste, wenn man tridentinische Sonntagsmessen anböte.
Kein Argument ist zu lächerlich, um gegen die „alte Messe“ am Sonntag herzuhalten. Für wie „mündig“
hält man in Aachen die Christen des Bistums eigentlich in Wirklichkeit?
#61 carolusmagnus 08:04:17 | Donnerstag, 27. November 2008
konsequenter Prozeß… Es handelt sich beim Rückgang der Berufungen nur um einen Aspekt eines gesamten
Prozesses in der Entwicklung der Kirche in Deutschland in den letzten 40 Jahren. Seltsamerweise beginnt
die Statistik angeblich erst 1972, wollte man sich die Zahlen in den Jahrzehnten vorher absichtlich ersparen
um nicht den Niedergang in vollem Ausmaß eingestehen zu müssen? Stark vereinfacht hier einige Stationen
des Prozesses herausgegriffen: Schrittweiser Verlust des Glaubens, Eintritt falscher Philosophien, Oekumenismus,
Nachlassen des Praktizierens, fehlende oder falsche/mangelhafte Katechese/Religionsunterricht der folgenden
Generation, Aufgabe der Missionstätigkeit, erst geistiger, dann physischer Austritt von Kirchenmitgliedern,
Liturgischer Wildwuchs, Verweltlichung des Klerus und Episkopates, Duldung der Mißstände im Klerus durch
die Bischöfe, Duldung der Mißstände im Episkopat durch die Päpste, Verlust des glaubenskonformen Verständnisses
des Priestertums, „Priestermangel“, „Gläubigenmangel“, „Berufungsmangel“… Das sind keine schicksalhaften
Symptome, an denen man einzeln herumdoktern kann, das ist ein zusammenhängendes Krankheitsbild eines
Schwerstkranken!
#58 carolusmagnus 20:34:23 | Mittwoch, 26. November 2008
Bollwerk gegen illegale Kleinschreibung… „in welchem bollwerk sind sie denn aktiv? bollwerk, was für
ein unwort!“ Ich habe mich kurzfristig entschlossen, im Bollwerk gegen illegale Kleinschreibung aktiv
zu werden… Zum Begriff „Bollwerk“ de.wikipedia.org/wiki/Bollwerk Wikipeda schreibt dazu: Die Franzosen
haben das ursprünglich mittelniederländische Wort bulwerke, in ihre Sprache übernommen (boulevard),
genauso die Briten in dem Wort bulwark. In der katalanischen Sprache entwickelte sich Bollwerk über das
mittelalterliche französische boulouart zu baluard. Es findet sich zum Beispiel im Namen des Museums
für moderne und zeitgenössische Kunst in Palma de Mallorca wieder: Es Baluard. Die Franzosen Briten
und Katalanen fanden das Wort „Bollwerk“ scheinbar nicht so schlimm… Wie definieren Sie den Begriff
„Unwort“?
#52 carolusmagnus 19:20:27 | Mittwoch, 26. November 2008
Bollwerke… Alexander Kissler schreibt in der Süddeutschen Zeitung, daß laut Benedikt allen Orden aufgegeben
ist: Sie sollen Bollwerke sein gegen „Mittelmäßigkeit, Verbürgerlichung und Säkularismus“. Das sollten
sich auch der Bischof von Aachen und die Herren im Generalvikariat zu Herzen nehmen, das gilt doch wohl
für die ganze Kirche – auch im Bistum Aachen!
#43 carolusmagnus 08:18:27 | Mittwoch, 26. November 2008
Eine Frage von Sein oder Nichtsein… Das monastische Leben in der – immer noch katholischen – Eifel gelangt
zu neuer Blüte. Mariawald kehrt zur Tradition der Kirche zurück, bald wird aus Gut Reichenstein wieder
ein traditionelles Benediktinerkloster, in Kloster Steinfeld gibt es seit Jahren regelmäßig eine Messe
im gregorianischen Ritus. Für Mariawald wird es eine Frage von Sein oder Nichtsein. Ohne den mutigen
Schritt nach vorn – genauso klug wie die Rückkehr zur biologischen Landwirtschaft – wäre das Ende des
Konvents nur eine Frage der Zeit, man betrachte den zahlenmäßigen Schwund der Mönche, genauso wie der
Ausverkauf auf Raten in der ebenfalls in der Eifel gelegenen Benediktinerabtei Kornelimünster. Die Formulierung:
„Nachdem die verschiedenen nachkonziliaren Reformen für das Kloster nicht die erhoffte Blüte in Liturgie
und im Leben des Konvents erbracht haben, knüpft nun die Rückkehr zur Tradition an die jahrhundertealte
Überlieferung des Ordens an.“ ist sehr schonend und sanft. Man hätte auch schreiben können: „Die nachkonziliaren
Reformen hätten auf Dauer das Kloster aussterben lassen – geistig/geistlich und physisch… Dem Abt zu
seiner Weitsicht herzlichen Glückwunsch, dem Bischof von Aachen und den wahren Machthabern im Generalvikariat
sei gewünscht, daß sie irgendwann ihren Widerstand gegen die „alte Messe“ und alles, was dazugehört,
aufgeben werden, sonst wird die „neue Blüte“ an ihnen spurlos vorrübergehen…
#114 carolusmagnus 19:39:02 | Dienstag, 25. November 2008
Und dann noch Mariawald… Das Bistum Aachen wird zu einem Zentrum des monastischen Lebens der Traditionalisten
in Deutschland, Kloster Reichenstein in Zukunft als traditionelles Benediktinerkloster, Mariawald kehrt
auch zur überlieferten Liturgie zurück, in Kloster Steinfeld wird die tridentinische Messe schon regelmäßig
zelebriert. Wenige Kilometer von Aachen in Kerkrade demnächst ein würdiger Kirchenraum für die alte
Messe, im Raum Herzogenrath und in Mönchengladbach wöchentliche Messen im gregorianischen Ritus.
#71 carolusmagnus 19:19:00 | Dienstag, 25. November 2008
Die Eifel ist noch katholisch… Mariawald wäre, wenn man Kloster Reichenstein schon miteinrechnet, das
dritte Kloster in der Eifel, in dem die alte Liturgie gefeiert würde. In Kloster Steinfeld findet sie
auch schon statt. Man wird ja sehen, wie sich Mariawald mit diesem mutigen Schritt nach vorne entwickeln
wird, insbesondere bezüglich der Frage der Berufungen. Die Eifel ist scheinbar immer noch eine katholische
Region…
#5 carolusmagnus 14:39:46 | Montag, 24. November 2008
Herzlichen Glückwunsch auch an den Bischof von Aachen! Da kann man ja dem Bischof von Aachen gleich mit
gratulieren. Demnächst noch Kloster Reichenstein, das sind ja gleich zwei Klöster in seiner Diözese,
die die tridentinische Messe zelebrieren werden. Hoffentlich in Mariawald auch am Sonntag, damit im Bistum
Aachen endlich der Damm des erbitterten Widerstandes von Seiten des Bischofs und der wahren Machthaber
im Generalvikariat gegen eine tridentinische Sonntagsmesse gebrochen wird. Je mehr man es bekämpfen wird,
umso mehr wird es kommen…
#44 carolusmagnus 18:24:53 | Sonntag, 23. November 2008
Konsequenz Im Bistum Aachen ist bisher keinem einzigen Antrag nach einer Sonntagsmesse im tridentinischen
Ritus stattgegeben worden, statt dessen versucht man die Antragsteller mit irgendwelchen Wochentagsterminen
zu besänftigen. In Kerkrade ab dem vierten Adventsonntag und in Zukunft auch in Kloster Reichenstein
wird es solche Sonntagsmessen – auch ohne „Erlaubnis“ der zuständigen Bischöfe – geben. Für die Gläubigen
der jeweiligen Region, die diese Liturgie wünschen, ist es konsequent, dort in Zukunft den Sonntagsgottesdienst
zu besuchen. Für die zuständigen Bischöfe scheint es konsequent zu sein, davor zu warnen und den „mündigen
Christen“ den Besuch verbieten zu wollen – konsequent weil diese Messe und die Piusbruderschaft nicht
in das eigene Konzept der „priesterlosen Kirche“ passen…
#17 carolusmagnus 18:08:28 | Sonntag, 23. November 2008
Schöne Worte in der Fremde – wo bleiben die Taten in der Heimatdiözese ? Schön, daß man in Aachen
trotz Finanzkrise im Bistum noch Geld zum Reisen hat um unter südlicher Sonne in der Fremde schöne Reden
zu halten, die Kirchensteuerzahler werden zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise dafür dankbar sein. Notfalls
kann man ja noch ein paar Kirchen schließen… Schöne Worte unter zypriotischem Himmel und wo sind die
Taten in der Heimatdiözese? Dort wird gegen die Piusbruderschaft Zank und Haß geschürt, von Bestrebungen
nach Integration unter Wahrung der Identität kann hier keine Rede sein. Eher von Verfolgung. „Ein politisches
Gesamtkonzept müsste politisch Verfolgten Schutz sichern.“ Müsste nicht auch ein kirchliches Gesamtkonzept
innerkirchlich verfolgten Schutz sichern? Die Gläubigen des Aachener Bistums, die schon seit langem eine
Sonntagsmesse im gregorianischen Ritus beantragt haben – im ganzen Bistum ist bisher keine einzige eingerichtet
worden – sie warten bisher vergeblich, da helfen auch keine schönen Reden in Nikosia.
#15 carolusmagnus 19:12:34 | Donnerstag, 25. September 2008
Ganze Arbeit… „Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen will künftig Laien auch häufiger zur Leitung
von Gemeinden heranziehen.“ Unser Vorschlag: Vielleicht sollte man im Bistum Aachen künftig auch Laien
zur Leitung des Bistums heranziehen – schlimmer kann es ja wohl nicht mehr werden. Da haben die Herren
Cremer und Mussinghoff schon ganze Arbeit geleistet…
irgendein Glaube – aber nicht der „katholische“ Glaube… „Ein Glaube ohne leeres Grab und ohne Auferstandenen
ist überhaupt kein Glaube. Wer soetwas von sich gibt, ist deshalb auch kein Gläubiger.“ Der erste Teil
der obigen Aussage ist dahingehend zu präzisieren, daß ein Glaube ohne leeres Grab und ohne Auferstandenen
natürlich schon irgendeinein Glaube ist – aber nicht der „katholische“ Glaube. Der zweite Teil der Aussage
ist dahingehend zu korrigieren, daß jemand, der soetwas „von sich gibt“, schon irgendein „Gläubiger“
ist, aber keinesfalls ein „katholischer“ Gläubiger. Im „katholischen“ Credo heißt es: „…passus et
sepultus est. Et resurrexit tertia die, secundum Scripturas. Et ascendit in caelum: sedet ad dexteram
Patris…et expecto resurrectionem mortuorum…“ Aus diesem Passus des Credo folgt, daß nach katholischer
Lehre – die im Credo kondensiert formuliert ist – das Grab zwangsläufig leer sein muß. Umgekehrt ist
ein Glaube – auch wenn er sonst alle anderen katholischen Glaubensinhalte umfassen würde – ohne leeres
Grab zwar irgendein haeretischer Glaube, aber nicht der „katholische“ Glaube.
Glaube ohne leeres Grab? „Das leere Grab alleine gibt noch keine Glaubensbegründung…“ Das leere Grab
als Bestätigung der Auferstehung ist fundamental für den katholischen Glauben. Ohne Auferstehung, d.h.leeres
Grab, kein Glaube. Dazu der Hl.Paulus: „…ist aber Christus nicht auferstanden,dann ist unsere Predigt
hinfällig und hinfällig auch euer Glaube…“ 1 Korinther 15, 14
Frohe Ostern allen, deren Glauben auf dem leeren Grab gründet! Den anderen einen schönen Frühling!
Victimae paschalis laudes immolent Christiani. Agnus redemit oves: Christus innocens Patri reconciliavet
peccatores. Mors et vita duello conflixere mirando: dux vitae mortuus, regnat vivus. Dic nobis Maria,
quid vidisti in via? Sepulcrum Christi viventis, et gloriam vidi resurgentis Angelicos testes, sudarium
et vestes. Surrexit Christus spes mea, praecedet vos in Galilaeam. Scimus Christum surrexisse a mortuis
vere: tu nobis, victor Rex, miserere. Amen. Alleluia. The paschal victim, let Christians praise. The Lamb,
hath ransomed the sheep, To the Father hath the sinless Christ sinners reconciled. Death clashed with
life in wondrous strife, The prince of life who died, now living reigneth. Say Mary, say, what did you
see there by the way? The tomb of the living Christ I saw, and the glory of his rising The Angel witnesses,
the napkin, the garments. Christ, my hope, has risen : to Galilee He will go before you.“ Christ, we know,
from the dead hath risen truly, Thou, O Victor King, on us have mercy. Amen. Alleluia. A blessed Easter
to you all!
Die drei Pfarreien in „Alt-Kempen“ heißen: St.Josef, Christ-König und Mariae-Geburt „Anfang März gab
die Diözese Aachen bekannt, die drei Pfarrgemeinden in Kempen bis zum 1. Januar 2010 zusammenlegen zu
wollen.“ „Im kreuz.net-Artikel ist nur von St. Josef in Kempen die Rede, aber von keiner weiteren Pfarrei.“
Um das vermeintliche Informationsdefizit in dem Artikel auszufüllen, hier noch einige detailliertere
Informationen: Die drei in dem Artikel erwähnten Pfarreien in Kempen heißen St.Josef, Christ-König
und Mariae-Geburt. Da „Alt-Kempen“ nur drei Pfarren hat – von diesen drei war die Rede in dem Artikel –
wird es in Zukunft nur noch eine Pfarrei „Alt-Kempen“ geben. Hier noch ein paar Links zum Thema in Kempen:
Nur noch eine Kempener Pfarre www.rp-online.de/…ichten/kempen/541907 Auflehnung gegen Aachen www.rp-online.de/…ichten/kempen/546339
Mahngeläut gegen Fusion www.rp-online.de/…ichten/kempen/543167 Liste der Zwangsfusionen in der Region
Kempen/Viersen www.rp-online.de/…t/fotos/HBfCNs4A.pdf
Wie heißt denn die andere Pfarrei? Aleph:„Dürfte man korrekterweise erfahren, um welche beiden Pfarreien
es sich handelt, die im Bistum Aachen fusioniert werden sollen. Die Rede ich von St. Josef in Kempen und
welche andere Pfarrei…? Das bleibt im Text offen. Da hat wohl der neue Volontär den Text geschrieben
und gedacht, passt schon, wenn der Redakteur auch nicht Bescheid weiß. Wichtig ist natürlich die Demonstration.
Das muss selbstversändlich hinaus posaunt werden…!“ Warum so bissig? Es gibt nicht nur zwei von der
Zwangsfusionierung betroffene Pfarreien im Bistum Aachen, sondern mehr als hundert. Die Pfarreien, die
in Kempen zwangsfusioniert werden sollen, finden Sie beispielsweise hier www.wz-newsline.de/?redid=202867.
Die Demonstration findet statt am Ostermontag um 11:00 Uhr am Dom in Aachen.
gestörte Osterfreude? „Die Osterfreude und den Frieden durch solchen Aktionismus zu stören ist nicht
richtig!“ Es war ja wohl zweifelsfrei der Bischof von Aachen, bzw. die Herren vom Generalvikariat, die
nicht nur den erwähnten Kempenern, sondern über hundert anderen Gemeinden im Bistum Aachen kurz vor
Ostern die Osterfreude und den Frieden nicht nur gestört, sondern zerstört haben!
Pfarrfusioschließung …die Katholiken aus St.Josef in Kempen haben wohl auch schon den Verdacht, daß
es sich um eine geplante langfristige „Pfarrfusioschließung“ handeln wird…
#103 carolusmagnus 17:01:02 | Freitag, 21. März 2008
Ist der Himmel auch leer? Einen inhaltlichen Aspekt der Sendung herausgegriffen: „Historisch-kritische
Methode“: wenn jeder „Theologe“ auf eigene Faust – ohne Rücksicht auf das Lehramt der Kirche – Passagen
der Heiligen Schrift in ihrer Authentizität bezweifelt, dann bleibt in der Konsequenz nichts mehr vom
katholischen Glauben übrig, der nur in seiner Geamtheit existiert, dann kann sich jeder selbst seinen
eigenen Glauben „basteln“ – sollte aber ehrlicherweise auf die Bezeichnung „katholisch“ verzichten. Alles
ist dann fraglich, jede Diskussion aber auch nutzlos. Schriftstellen über Exorzismus im NT oder die Existenz
der Hölle, von der Christus im NT oft spricht – je nach Belieben dieser „Theologen“ alles Märchen? Die
Hölle leer? „Heulen und Zähneknirschen“, wovon im NT die Rede ist – alles nur Phantasie? Sollte der
barmherzige Gott die Menschen, die ihn hassen und die nicht in seine Anschauung gelangen wollen, gegen
ihren freien Willen dazu zwingen? Im Credo heißt es „…judicare vivos et mortuos…“ – wozu die Mühe
des Richtens – um im Himmel die für alle überreichlich vorhandenen Sitzplätze zu verteilen? Diese „Theologen“
schleusen dann auch alle Verbrecher der Menschheitsgeschichte mit in den Himmel hinein, auch die, die
sie hier auf Erden noch „verteufeln“. Oder haben sich diese „Theologen“ schon soweit vom katholischen
Glauben entfernt, daß sie insgeheim glauben, daß der Himmel auch leer ist?
#98 carolusmagnus 21:05:05 | Donnerstag, 20. März 2008
Spiegel unserer Zeit Als echter langjähriger Fernsehabstinenzler – als Kind die Überdosis TV-Konsum
gehabt – habe ich mir die Sendung doch noch auf der SWR-Site angesehen. Mit etwas Abstand zum Fernsehkonsum
fällt es vielleicht noch mehr auf, wie sehr das ein Spiegel unserer Zeit ist: Keiner kommt richtig zu
Wort und kann ausreden, alle reden dazwischen – einschließlich fachlich inkompetenter Moderatorin – die
Zeit für alles zu knapp bemessen. Ausdiskutiert wird nichts, da kommt schon das nächste Thema, oder
die nächste Frage würgt alles ab. Scheinbar wird das auch nicht als störend empfunden. Eine bunte Mixtur
von nicht fundierten Behauptungen und haarsträubenden Ansichten, garniert mit einigen vermeintlich „fossilen“
Relikten katholischer Lehre aus scheinbar vergangenen Zeiten. Häresie und Wahrheit wild gemischt, Klischees,
Selbstdarstellung, Maskerade – ausgerechnet Geißler in der Verkleidung eines Möchtegernpfarrers – dazwischen
noch ein schriller Ausschnitt aus dem Michel-Film eingeblendet – man fühlt sich wie bei einer geistigen
Achterbahnfahrt mit doppeltem Tempo. Und dann irgendwann, mittendrin – wie ein Fallbeil – endlich fällt
die erlösende Klappe. Fazit: 45 Minuten verlorene Zeit…
#17 carolusmagnus 19:07:14 | Donnerstag, 20. März 2008
ubi bene – ibi colonia Hw. Herr Pfarrer Vosen ist unbestritten ein Pfarrer, der seine Seelsorge sehr ernst
nimmt, und auch keine Berührungsängste mit der Tradition zu haben scheint. Nicht umsonst sollen die
Messen sonntags sehr gut besucht sein. Wer unter www.kupfergasse.de www.kupfergasse.de/ nachsieht, wird
eine sehr lebendige und gesunde Pfarrei vorfinden, erstaunlich alleine die ausgedehnten Beichtzeiten.
Ubi bene – ibi colonia. Aber leider ist das „Hillige Köln“ in Köln und Köln ist nicht überall in Deutschland…
Gutes Zeichen für den Papst Da scheint der Papst ja auf dem richtigen Weg zu sein, wenn er sich den Spott
und Widerspruch der „Welt“ zuzieht. Da sieht man, daß die Lehre der Kirche – wenn sie denn noch von Kirchenvertretern
öffentlich verkündet wird – auch heute noch die Gegner reizt, weil sie im Widerspruch zur Welt steht –
heute wie vor 2000 Jahren. Daß ein katholischer Kirchenvertreter die Lehre der Kirche in der Öffentlichkeit
verkündet und verteidigt, hat man in den letzten Jahren selten genug erlebt. Die Kirchenvertreter, die
in den weltlichen Medien gefeiert und bejubelt werden, zählen normalerweise nicht zu denen, die das Evangelium
kompromißlos verkünden – „sei es gelegen oder ungelegen“. Ein gutes Zeichen für den Papst, wo doch
auch Widerspruch der Welt und Verfolgung für die Jünger Christi schon vor fast 2000 Jahren vorhergesagt
wurde.
#24 carolusmagnus 07:46:01 | Mittwoch, 19. März 2008
vermeintlicher „Bischof“ Braun Hier gibt es einige Hintergrundinformationen zu „Möchtegernbischof“ Braun
von „Jüchen“ im Bistum Aachen: www.rp-online.de/…h/nachrichten/500637 (link ins Browserfenster kopieren
und los gehts…)
#43 carolusmagnus 10:33:20 | Dienstag, 18. März 2008
Konzil & Liturgie „…die Einführung der Liturgie, die man hier laut Ratzinger nicht ächten soll, war
begleitet von Ächtung und Auslöschung vieler traditioneller Liturgien…dass eine renitente Gruppe ein
Konzil nicht anerkennt, diesen Kampf über die Liturgie austrägt und statt ausgeschlossen zu werden vom
Vatikan den Bauch gepinselt kriegt. Das hat es wirklich in der ganzen Geschichte noch nicht gegeben!“
Die Wahrheit ist, daß das Konzil selbst kein Dogma definiert hat und sich bewußt in einem niedrigeren
Rang als reines Pastoralkonzil ausdrücken wollte; trotzdem interpretieren es viele, als wäre es fast
das Superdogma, das allen anderen die Bedeutung nimmt… was früher als das Heiligste galt – die überlieferte
Form der Liturgie – scheint plötzlich als das Verbotenste und das Einzige, was man mit Sicherheit ablehnen
muß… Joseph Kardinal Ratzinger, Rede vor den Bischöfen von Chile vom 13.7.1988 Die „tridentinische
Kirche“ war bezüglich verschiedener Liturgieformen grosszügiger als die Kirche nach dem Konzil. Da gab
es nicht nur den Römischen Ritus des Missale von 1570, es gab die Ordensliturgien und anderen Liturgien
wie die ambrosianische, mozarabische etc., Papst Pius V. erlaubte allen Diözesen, die Eigenriten hatten,
die älter als 200 Jahre waren, diese zu behalten. Es gab in der Geschichte den Fall einer Gruppe, die
das Konzil falsch bewertete und ihren Kampf über die Liturgie (gegen die „Tridentinische Messe“) führte,
und fast 40 Jahre vom Vatikan und den Diözesanbischöfen freie Hand hatte…
Urbi et Orbi… „Letztlich gilt aber in jedem Fall: Wenn der Glaube in der Tiefe die Herzen verbindet,
ist die Herkunft – ob Deutsch, Polnisch oder Indisch – völlig sekundär.“ Schön gesagt – für einen
Katholiken ist doch ein Unterschied in der Nationalität und Sprache eigentlich unbedeutend, alle Katholiken
auf der ganzen Welt sind doch Brüder im Herrn, die Unterschiede im Glauben sind viel schmerzlicher. Zudem
war früher die lateinische Kultsprache für die Katholiken weltweit verbindend, jeder Gläubige konnte
mit seinem „Schott“ an jedem Ort der Welt der katholischen Messe folgen, jeder Priester konnte sie an
jedem Ort für die Gläubigen zelebrieren…
Kirche und Welt… 50 Jahre später ist die Welt GANZ anders … dieses Faktum wird von den Tradis leider
NIE berücksichtigt. Unbestritten ist die Feststellung richtig, daß die Welt 50 Jahre später ganz anders
ist, in weiteren 50 Jahren wird sie wieder ganz anders sein als heute. Das berechtigt aber nicht zu dem
Schluß, daß die Kirche dem Zeitgeist folgen muß. Glaubenswahrheiten können nicht geändert werden,
weil die Menschen sie nicht mehr wollen. Die Liturgie muß deshalb nicht zwangsweise geändert werden,
auch wenn eine weitere organische Entwicklung möglich ist. Man stelle sich eine völlig glaubensfeindliche
Welt vor, sollte die Kirche dann den Glauben und die Liturgie auch anpassen? Die Kirche muß trotz Änderungen
des Zeitgeistes oder trotz äußerer Bedrängnisse oder gar Verfolgungen an den überlieferten Wahrheiten
festhalten. Zum Abschluß nochmals ein Zitat von Kardinal Ratzinger: „Es ist überhaupt nicht einzusehen,
was (am alten Ritus) gefährlich oder unannehmbar sein sollte. Eine Gemeinschaft, die das, was ihr bisher
das Heiligste und Höchste war, plötzlich als strikt verboten erklärt und das Verlangen danach geradezu
als unanständig erscheinen läßt, stellt sich selbst in Frage. Denn was soll man ihr eigentlich noch
glauben? Wird sie nicht morgen wieder verbieten, was sie heute vorschreibt?“ Joseph Kardinal Ratzinger,
Salz der Erde, Heyne, 2001, S. 188
Kardinal Ratzinger zum Thema: „Die Wahrheit ist, daß das Konzil selbst kein Dogma definiert hat und sich
bewußt in einem niedrigeren Rang als reines Pastoralkonzil ausdrücken wollte; trotzdem interpretieren
es viele, als wäre es fast das Superdogma, das allen anderen die Bedeutung nimmt. Dieser Eindruck wird
besonders durch Ereignisse des täglichen Lebens verstärkt. Was früher als das Heiligste galt – die
überlieferte Form der Liturgie – scheint plötzlich als das Verbotenste und das Einzige, was man mit
Sicherheit ablehnen muß… Das führt bei vielen Menschen dazu, daß sie sich fragen, ob die Kirche von
heute wirklich noch die gleiche ist wie gestern, oder ob man sie nicht ohne Warnung gegen eine andere
ausgetauscht hat.“ Joseph Kardinal Ratzinger, Rede vor den Bischöfen von Chile vom 13.7.1988
Verhaftungen bei FSSPX? Allerdings ist Ihre Behauptung in Bezug auf die FSSPX Unsinn, da die FSSPX natürlich
durch Rom strafrechtlich verfolgt wird. „Strafrechtliche“ Verfolgung ist im juristischen oder kirchenrechtlichen
Sinne nicht ganz korrekt, zudem hört es sich so an, als ob es bald erste Verhaftungen und Einkerkerungen
in den Kellern der Engelsburg durch international operierende Agenten der Schweizer Garde geben würde,
vermutlich wäre die korrektere Formulierung: „…von Rom mit kirchenrechtlichen Strafen belegt wurden…“ –
deren Rechtmäßigkeit innerhalb der Kirche übrigens nicht unumstritten sein soll…
Niederzier ist nicht Mönchengladbach Der Kleriker ist Kleriker der Diözese Roermond, und nicht der Diözese
Aachen. Da werden oder wurden also vom Bistum Aachen Priester in der eigenen Diözese eingesetzt, die
Angehörige eines anderen Bistums sind. Das ist höchstinterressant, da der Bischof von Aachen gegenüber
Antragstellern für die außerordentliche Form erklärt hat, der mögliche Zelebrant müsse aus dem Bistum
Aachen sein. Nachzulesen in: „Das Bistum Aachen zieht die Bremse“ bzw. „Bistum Aachen im Aufwind“, in
Niederzier galten scheinbar andere Gesetze als in Mönchengladbach. Oder sollte der Aachener Bischof gar
nicht gewußt haben, daß Hw. Rick van den Berg aus dem Bistum Roermond kommt? Oder sollte er es gewußt
haben und den Antragstellern in Mönchengladbach bewußt verschwiegen haben? Egal, beides für den Bischof
peinlich genug. Die Vorgabe, daß der Zelebrant aus dem Bistum Aachen sein müsse, ist den Gläubigen
in Mönchengladbach gegenüber nie begründet worden, sie warten heute noch vergeblich auf eine Antwort
auf diese Frage. Mit Bekanntwerden des Falles Hw. Rick van den Berg aus Niederzier versteht man auch warum,
eine ehrliche Antwort wäre für den Bischof wohl recht schwierig…
Aachen, Kaiserstadt, du here… Leider reichten 1500 Zeichen nicht mehr für die deutsche Übersetzung
der Karlshymne „Urbs Aquensis“, aber ein solches Kulturgut ist einen Nachtrag wert: Aachen, Kaiserstadt,
du hehre, alter Städte Kron’ und Ehre, Königshof voll Glanz und Ruhm! Singt dem Himmelskönig Lieder,
Festesfreude füllet wieder Karls des Großen Heiligtum! Feierklänge, Festgesänge aus der frohbewegten
Menge einet volle Harmonie. Hand und Herz zu Gott erhoben, ihn zu preisen, ihn zu loben, tönet süße
Melodie. Und des Königs Ruhmestaten, seines Lebens reichste Saaten rühmet heute Festgesang. Fürsten
ihr und Völker alle, lobet ihn mit Jubelschalle, jauchzet froh im Wettgesang. Wohl zog nie ein Landsmann
weiser gute Frucht wie dieser Kaiser aus dem Acker wüst und wild, da er Heidenvolk bekehrte, Heidentempel
rings zerstörte und zerbrach der Götzen Bild. Stolze Fürstenwillkür zwingend und für heilge Lehen
ringend hat er Christus Sieg verschafft. Allzeit strengen Rechtes Pfleger und Erbarmens milder Heger übt
er seines Amtes Kraft. Maria, Stern der Meere, Heil der Welt, die Wege lehre sichern Schrittes uns zu
gehn. Zu dem Himmel hilf uns schreiten, bis im Licht der Ewigkeiten wir vor unserm König stehn. Christus,
Gottes Sohn, geboren von der Jungfrau auserkoren, sei zu helfen uns bereit. Höre deines Heiligen Flehen,
dessen Festtag wir begehen, schenk uns ewge Seligkeit. P.S.: „ich weiß nicht, wie du den Glauben der
Menschen in einer Pfarrei bemessen willst?“ Im Dom sicher am Gesang der Karlshymne!
Urbs aquensis, urbs regalis… Den in dem Artikel geäußerten Verkaufsplänen bezüglich des Aachener
Doms muß ich verständlicherweise energisch widersprechen. Wo sollte dann am 28.Januar das „Urbs Aquensis“
gesungen werden? Wenn überhaupt, käme nur ein Verkauf an den Vatikan zur Einrichtung einer päpstlichen
Personalpfarrei für den außerordentlichen Ritus in Frage. Das „Urbs Aquensis“, der wohl älteste Hymnus
auf die Stadt Aachen, stammt aus dem Hochmittelalter und ist fester Bestandteil des Gottesdienstes am
Karlsfest: Urbs Aquensis, urbs regalis, regni sedes prinzipalis, prima regnum curia. Regni regnum pange
laudes, quae de magni regis gaudes Caroli praesentia. Iste coetus psallat laetus, psallat chorus hic sonorus,
vocali concordia. At dum manus operatur, bonum quod cor meditatur, dulcis est psalmodia. Hac in die, die
festa, magni regis magna gesta, recolat Ecclesia, reges terrae et omnes populi, omnes simul plaudant et
singuli, celebri laetitia. Hic est magnus imperator, boni fructus bonus sator, et prudens agricola, infideles
hic convertit, fana, deos hic evertit et confringit idola. Hic superbos domat reges, hic regnare sacras
leges facit cum justitia. Quam tuetur eo fine ut et justus sed nec sine sit misericordia. Stella maris,
o Maria, mundi salus, vitae via, alma nostra Domina. Vacillantum rege gressus et ad regem des accessus
in perenni gloria. Christe splendor Dei patris incorruptae fili matris gentem tuam adjuva. Per hunc sanctum,
cuius festa celebramus, nobis praesta sempiterna gaudia.
Zwangsfusionen?! In Aachen hat der Bischof gegen den Willen der meisten Betroffenen nun Zwangsfusionen
von Pfarreien beschlossen. Das Vermögen der fusionierten Pfarreien, die zunächst nur als Filialkirchen
bestehen bleiben – bis sie dann vermutlich irgendwann ganz geschlossen werden – geht in diejenigen Pfarreien
über, die zunächst bestehen bleiben, bzw. neu gebildet werden. Es ist doch nur konsequent, weiterzudenken,
ob der Papst nicht auch Zwangsfusionen von Bistümern anordnen sollte. Das finanziell angeschlagne Bistum
Aachen gehört rechtlich als Suffragandiözese zur Kirchenprovinz Köln. Was spräche denn gegen eine
Fusion mit dem Erzbistum Köln, das noch übriggebliebene Vermögen der Aachener Diözese könnte so vor
weiterer Mißwirtschaft gerettet werden, die Verwaltungskosten gesenkt werden und zudem wäre es noch
nicht einmal neu, 1821 wurde das Bistum schon einmal zwischen Köln und Münster aufgeteilt. Die Blütezeit
in Aachen ist nun offensichtlich nach jahrelangem Mißmanagement vorrüber. Angesichts des, wenn zum Teil
auch gewollten Priestermangels, und des für die kommenden Jahre zu erwartenden Gläubigenschwundes ist
eine Fusion mit Köln doch eigentlich eine vernünftige Sache. Wenn man den bisherigen Kurs weiterfährt,
werden irgendwann für Deutschland vielleicht ein Nord- und ein Südbistum ausreichen. Wenn diese dann
mit fähigen und papsttreuen Bischöfen besetzt wären, könnte man die Anhänger der Liturgie von 1962
noch mit im Dom unterbringen – das wäre echte innerkirchliche Versöhnung!
Wille der Betroffenen… Wenn der Bischof den Willen der Betroffenen nicht kennt, so hat er scheinbar
den Kontakt zu seinen Gläubigen verloren oder gar nicht gesucht. Er wird ihn unweigerlich noch kennenlernen,
sobald er in die Öffentlichkeit zurückkehrt, das wird ihm nicht erspart bleiben. Er könnte ihn schon
kennen, wenn er Zeitungen liest. In den regionalen Tageszeitungen, die ja auch im Internet viele Artikel
einstellen, waren die befragten Betroffenen, seien es Pfarrer, Kirchenvorstandsmitglieder, Ehrenamtliche
oder einfache Gemeindemitglieder entsetzt. Wofür soll es gut sein, wenn die Betroffenen – nachdem die
Entscheidung bereits getroffen ist – ihre Meinung kundtun dürfen bis September? Will man hier eine nicht
vorhandene Demokratie vorgaukeln? Ein guter Führungsstil wäre, die Meinung der Betroffenen vorher anzuhören
und dann eine Entscheidung zu treffen. Selbst der Protest der Katholiken vor Ort, den viele schon angekündigt
haben, wird vermutlich nicht viel nutzen, da die Vergangenheit gezeigt hat, daß der Bischof von Aachen
sich gerne hinter den Vertretern des Generalvikariats versteckt, wenn es um unangenehme Entscheidungen
geht. Der Preis dafür ist allerdings, daß diese Herren dann auch die Entscheidungen gleich selbst treffen
wollen. Der Bischof erklärte noch auf seiner letzten Visitationsreise, es gäbe nur freiwillige Fusionen,
derweil man im Generalvikariat scheinbar bereits andere Pläne hatte – daß der Bischof auf seiner Visitationsreise
log, wollen wir doch nicht unterstellen…
#19 carolusmagnus 16:58:51 | Donnerstag, 13. März 2008
Zwangsfusionen… In Aachen hat der Bischof gegen den Willen der meisten Betroffenen nun Zwangsfusionen
von Pfarreien beschlossen. Das Vermögen der fusionierten Pfarreien, die zunächst nur als Filialkirchen
bestehen bleiben – bis sie dann irgendwann ganz geschlossen werden – geht in diejenigen Pfarreien über,
die zunächst bestehen bleiben, bzw. neu gebildet werden. Konsequent weitergedacht, kommt man zu der Überlegung,
ob der Papst nicht auch Zwangsfusionen von Bistümern anordnen sollte. Das finanziell angeschlagne Bistum
Aachen gehört rechtlich als Suffragandiözese zur Kirchenprovinz Köln. Was spräche denn gegen eine
Fusion mit dem Erzbistum Köln, das noch übriggebliebene Vermögen der Aachener Diözese könnte so vor
weiterer Mißwirtschaft gerettet werden, die Verwaltungskosten gesenkt werden und zudem wäre es noch
nicht einmal neu, 1821 wurde das Bistum schon einmal zwischen Köln und Münster aufgeteilt. Angesichts
des, wenn zum Teil auch gewollten Priestermangels, und des für die kommenden Jahre zu erwartenden Gläubigenschwundes
doch eigentlich eine vernünftige Sache. Wenn man den bisherigen Kurs weiterfährt, werden irgendwann
für Deutschland vielleicht ein Nord- und ein Südbistum ausreichen. Die in Aachen nach der Zwangsfusion
mit Köln überflüssigen Würdenträger könnte der Papst doch in die Nuntiatur im Iran „befördern“
wie dereinst Bugnini oder vielleicht zum Titularerzbischof von Diocletiana ernennen, was es 1972 auch
schon mal gab…
#28 carolusmagnus 07:58:04 | Donnerstag, 13. März 2008
Priestermangel? Gläubigenmangel? Die Frage sollte lauten warum werden diese Leute nicht zu Priestern
geweiht! Die Antwort auf diese Frage ist auch wieder vielschichtig: 1. Vielleicht haben die Betroffenen
gar keine Eignung zum Priestertum, 2. Vielleicht haben sie keine Berufung zum Priestertum, 3. Vielleicht
wollen sie gar nicht geweiht werden, 4. Vielleicht können sie gar nicht geweiht werden, da irgendwelche
Weihehindernisse vorliegen, 5. Vielleicht will man sie gar nicht weihen, da man das Konzept der „priesterlosen
Kirche“ bevorzugt, 6. Vielleicht braucht man sie gar nicht zu weihen – wenn das Bistum so weitermacht,
wird vielmehr bald der Mangel an Gläubigen das entscheidende Problem sein…
#21 carolusmagnus 21:52:22 | Mittwoch, 12. März 2008
Hw. Rick van den Berg (47) suspendiert? Daß Hw. Rick van den Berg (47) suspendiert sein sollte, davon
ist in dem Artikel nichts erwähnt. Ob Hw.Matthias Rey in der Schweiz, von dem in dem Artikel „Kein Priestermangel“
die Rede ist, suspendiert ist, entzieht sich ebenfalls meiner Kenntnis, ich vermute aber eher, daß er
es nicht ist, da er eine 40%-Stelle hat. Es gibt noch andere Priester, die nicht suspendiert sind und
zur Verfügung stünden. Die möglichen Gründe dafür, daß ein Priester suspendiert wird, sind sicherlich
sehr vielschichtig. Die Suspendierung wird in der Praxis in den deutschen Diözesen sehr zurückhaltend
gehandhabt, es gibt sicherlich viele Fälle, wo eine Suspendierung angebracht wäre, aber in praxi nicht
erfolgt, und umgekehrt Fälle wo eine Suspendierung nicht gerechtfertigt ist, aber da können kompetente
Kirchenrechtler sicher mehr zu sagen. Ebenfalls ist überlegenswert, ob es nicht in Einzelfällen Suspendierungen
gibt, die man angesichts des Priestermangels überdenken oder aufheben könnte. Eine weitere interessante
Frage wäre auch: Können Pastoralreferenten oder Laien, die Gottesdiensten immer häufiger vorstehen
wegen des vermeintlichen Priestermangels auch suspendiert sein oder werden?
#17 carolusmagnus 20:13:30 | Mittwoch, 12. März 2008
gewollter „Priestermangel“ Fakt ist doch, daß das so häufig beschworene Argument „Priestermangel“ nicht
ganz ehrlich ist. Wenn man mehr Priester im Bistum Aachen wollte, könnte man sie haben, aber man will
es nicht. Dieser Priester ist nicht der einzige Fall. Dahinter steht, wie manche nicht zu unrecht vermuten,
das langfristige Konzept „priesterlose Kirche“.
#10 carolusmagnus 17:45:10 | Mittwoch, 12. März 2008
Die Maske fällt… Ganz ungewohnt tritt hier der „autoritäre Klerikalismus“ offen zu Tage, die Antragsteller
für den außerordentlichen Ritus im Bistum Aachen kennen ihn schon länger. Jetzt bekommen ihn auch die
restlichen Gläubigen des Aachener Bistums zu spüren, hier fällt die freundliche Maske einmal, denn
hier geht es um Geld und Macht. Die Herrschaften vom Bistum und Generalvikariat machen sich ein feines
Leben mit ebensofeinen Gehältern und Dienstwagen auf Kosten der Kirchensteuerzahler – der sog. „evangelische
Rat der Armut“ soll jetzt anderen mit Gewalt beigebracht werden. Da werden jetzt zuerst die zwangsfusionierten
Pfarreien enteignet und zu Filialkirchen. Der nächste Schritt, wenn sich die Wogen wieder geglättet
haben, wird die Schließung der Filialkirchen – eine nach der anderen – sein. Der Bischof gibt keine gute
Figur ab als Marionette der grauen Emminenzen des Generalvikariats von Holtum und Cremer. Die Mißwirtschaft
in Aachen ist nicht nur betriebswirtschaftlich-finanzieller Art, sondern auf dem Sektor der Seel- und
Hirtensorge noch viel gravierender. Auf einen baldigen Rücktritt der Riege Mussinghoff/von Holtum/Cremer
hoffen die Gläubigen wohl vergeblich…
Messe totgelaufen… …in den 60-ern hatte sich die „Tridentinische Messe“ totgelaufen… Es war wohl
eher so, daß die „tridentinische Messe“ Ende der 60-er/Anfang der 70-er gewaltsam totgelaufen wurde durch
das vermeintliche Verbot. …mit dieser Messe gäbe es heute nur noch Relikte katholischen Glaubens…
Dazu muß man leider ehrlicherweise feststellen: ohne diese Messe gibt es heute leider so gut wie gar
keine Relikte des katholischen Glaubens mehr oder man versteht unter „katholischen Glauben“ etwas völlig
anderes…
nicht nur in der Schweiz… …auch anderswo ist es so, daß der Priestermangel nicht wirklich so groß
ist, wie immer behauptet wird, siehe die beiden Artikel: „Das Bistum Aachen zieht die Bremse“ und „Bistum
Aachen im Aufwind?“. Es gäbe nicht nur einen papsttreuen Priester, der bereit wäre beispielsweise sonntags
in Mönchengladbach zu zelbrieren in einem kirchlich approbierten Ritus, aber das Bistum will sie nicht –
ohne plausible Erklärung. Lieber will man priesterlose Gemeinden und sonntägliche Wortgottesdienste
von Laien – da steckt System dahinter, das Konzept heißt „priesterlose Kirche“…
#66 carolusmagnus 20:08:32 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Anordnungen des Papstes… Zwei Antworten fehlen noch bei der Frage, wann man verpflichtet ist den Anweisungen
des Papstes zu folgen: * wenn es mir in den Kram passt? * wenn ich es bei kreuz.net gelesen habe? Scherz
beiseite, normal wäre es, wenn päpstliche Anweisungen sonntags in der Kirche verkündet würden. Da
das mancherorts boykottiert würde, ist der normale Weg für Laien, daß sie ihren Pfarrer danach fragen,
sobald sie es irgendwo gelesen oder gehört haben, was im Medienzeitalter nicht allzu lange dauern dürfte –
desgleichen für Kleriker, nur ist für diese ihr Bischof oder der entsprechende Ordensobere zuständig.
Die Rechtsgültigkeit und Verpflichtung Folge zu leisten beginnen mit der Veröffentlichung einer Anordnung,
unabhängig davon, ob man sie gelesen hat, das ist bei staatlichen Gesetzen genauso, der populäre juristische
Grundsatz lautet hier: „Unwissenheit schütz vor Strafe nicht.“ Die Frage, wann man verpflichtet ist,
den Anweisungen des Papstes zu folgen kann aber noch anders beantwortet werden: „Wenn man katholisch ist
und damit den Papst als Oberhaupt derselben Kirche anerkennt.“ Dann wird man, sobald man irgendwo etwas
davon hört oder liest, sich danach erkundigen und im Zeitalter, wo sogar der Vatican Email und eine Homepage
hat, schnell genauere Informationen erhalten…
#39 carolusmagnus 20:14:06 | Dienstag, 26. Februar 2008
Kreisky??? Der zitierte Agnostiker Kreisky mit seiner „Weisheit“ weist wohl schon – nicht nur österreichische
Leser – deutlich darauf hin woher der Wind hier weht, auch ohne sein gutes Einvernehmen mit Kardinal König
deuten zu wollen. Die erwähnten intoleranten Zeitgenossen wollen ihre NOM-Liturgie gerne anderen aufzwingen,
vergessen dabei aber, daß in der Katholischen Kirche fast zwanzig verschiedene Riten nebeneinander existieren.
Für die Einheit und auch die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche ist nicht der gleiche Ritus für
alle entscheidend, sondern das Anerkennen aller Dogmen und des Papstes. Um sich von der Kirche zu trennen,
ist eine Akt der Häresie oder des Schismas nötig, das hat nichts mit dem Praktizieren eines der verschiedenen
approbierten Riten zu tun oder dem Zweifel an einem Konzil – ist das etwa verboten? Da ist von Ausschluß
die Rede, da müsste man den Papst ja gleich mit ausschließen – nur weil er katholisch denkt? Pauschale
Verurteilungen wie „…renitente Gruppe, die ein Konzil nicht anerkennt und diesen Kampf über die Liturgie
austrägt…“ helfen der sachlichen Auseinandersetzung nicht wirklich weiter. Wenn da ein Kampf nötig
ist, dann ein Kampf gegen die herrschende reaktionäre Intoleranz – eine friedliche Existenz verschiedener
Riten nebeneinander müsste doch möglich sein. Warum lässt man den Gläubigen nicht die Freiheit der
Entscheidung, welchen Ritus sie bevorzugen? Fürchtet man den älteren Ritus als Konkurrenz, wenn man
ihm wirklich seine Freiheit gäbe?
#37 carolusmagnus 19:20:59 | Montag, 25. Februar 2008
Anstalt für Aussätzige??? Vielleicht gibt es in Mönchengladbach eine Hauskapelle in einer Anstalt für
Aussätzige, da gehören die Anhänger der „Tridentinischen Messe ja wohl immer noch in den Augen mancher
intoleranter Zeitgenossen hin, dazu ein Zitat von Benedikt XVI., bzw. Kardinal Ratzinger: „…die Ächtung
der bis 1970 gültigen Form von Liturgie muß aufhören. Wer sich heute für den Fortbestand dieser Liturgie
einsetzt oder an ihr teilnimmt, wird wie ein Aussätziger behandelt; hier endet jede Toleranz… Derlei
hat es in der ganzen Geschichte nicht gegeben, man ächtet damit ja auch die ganze Vergangenheit der Kirche.
Wie sollte man ihrer Gegenwart trauen, wenn es so ist? Ich verstehe, offen gestanden, auch nicht, warum
so viele meiner bischöflichen Mitbrüder sich weitgehend diesem Intoleranzgebot unterwerfen, das den
nötigen inneren Versöhnungen in der Kirche ohne einsichtigen Grund entgegensteht.“ Nachzulesen: Joseph
Kardinal Ratzinger, Gott und die Welt – Glauben und Leben in unserer Zeit, Ein Gespräch mit Peter Seewald,
2. Aufl., München 2000, S.357
#68 carolusmagnus 12:18:03 | Samstag, 23. Februar 2008
Falschmeldung… Leider entspricht die Meldung, daß der Bischof dem Wunsch der Initiative in Mönchengladbach
entsprochen hätte, nicht ganz der Wahrheit, wie in dem Artikel „ Bistum Aachen im Aufwind?“ zu lesen
ist. Die Gläubigen in Mönchengladbach hatten um eine regelmäßige Sonntagsmesse gebeten, ohne eine
plausible Begründung wurde dieser Wunsch verweigert. Die Gläubigen hatten ja einen romtreuen Priester
benannt, der sonntags eigens angereist wäre. Wenn man diesen Priester – aus nicht erklärten Gründen –
nicht will, dann hätte man sich lt. Artikel 7 des Motu Proprio „SummorumPontificum“ an Rom um Hilfe wenden
müssen, damit Rom einen geeigneten Priester hätte benennen können. Die Meldung des Bistums ist in diesem
Punkt nicht ganz ehrlich, was bei Kirchenvertretern, besonders unangenehm auffällt, da das Christentum
doch sonst Wahrhaftigkeit predigt…
#11 carolusmagnus 21:38:11 | Montag, 18. Februar 2008
Bischofskonferenz im Rückwärtsgang… Tatsache ist doch, daß die deutsche Bischofskonferenz mit Ihrem
Beschluß von Ende September 2007 versucht hat, die Zeit zurückzudrehen in die Zeit der „Indultmessen“,
wo der jeweilige Bischof diese Messen genehmigen musste. Das ist aber nicht das, was „Summorum Pontificum“
eigentlich beeinhaltet, dort geht es in Art.7 darum, daß die Gläubigen sich an den Bischof wenden sollen,
wenn der Pfarrer nicht den Wunsch nach dieser Liturgie erfüllen kann (nicht: will !). Der Bischof soll
dann helfen, von Genehmigung seitens der Bischöfe ist dort keine Rede, da hat man wohl den Inhalt gerne
„falsch verstanden“. Ebenso hat man ja gegen die Intention des Papstes verkündet, von Art.10 „keinen
Gebrauch“ machen zu wollen. Dagegen hat Benedikt XVI. das Modell der Personalpfarrei wie in Rom in „Santa
Trinita dei Pellegrini“ inzwischen als Vorbild für die ganze Kirche bezeichnet.
#60 carolusmagnus 18:39:29 | Sonntag, 17. Februar 2008
Zeit zurückgedreht… Tatsache ist doch, daß die deutsche Bischofskonferenz mit Ihrem Beschluß von
Ende September 2007 versucht hat die Zeit zurückzudrehen in die Zeit der „Indultmessen“, wo der jeweilige
Bischof diese Messen genehmigen musste. Das ist aber nicht das, was „Summorum Pontificum“ eigentlich beeinhaltet,
dort geht es in Art.7 darum, daß die Gläubigen sich an den Bischof wenden sollen, wenn der Pfarrer nicht
den Wunsch nach dieser Liturgie erfüllen kann (nicht: will !). Der Bischof soll dann helfen, von Genehmigung
seitens der Bischöfe ist dort keine Rede, da hat man wohl den Inhalt gerne „falsch verstanden“…
#45 carolusmagnus 20:30:39 | Montag, 28. Januar 2008
Versuchung…/ Richtigstellung Die Versuchung, sich im Schutze der Anonymität des Web-Pseudonyms, auf
abfällige und beleidigende Worte zu verlegen ist wohl für „Heggi“ zu groß um ihr widerstehen zu können.
Einer sachlichen Diskussion wäre es dienlicher, sich auf Fakten zu beschränken. Die ersten drei Sätze
seines Kommentars vom 27.1.2008, 22:54, hätte er sich sparen können, da sie uns in der Diskussion nicht
weiterbringen. Folgendes aus seinem Kommentar möchte ich noch richtigstellen: Er schreibt im weiteren,
ich würde mich seit ewigen Zeiten mit einer Jahrestagung nur noch selbst feiern. Das ist schlichtweg
absurd und zudem eine Lüge und entbehrt jeder Tatsache. Ich habe nie an irgendwelchen Jahrestagungen
der PSE teilgenommen und weiß auch nicht woher er es wissen wollte. Ebenso schreibet er, PSE mache die
Arbeit und nicht mein Verein, welchen Verein meinet er denn mit „Ihr Verein“? Heggi, wie kommen Sie dazu
solche wirren Unwahrheiten zu verbreiten? Wenn Sie über entsprechende Umgangsformen verfügen widerrufen
Sie selbst bitte diese Aussage in diesem Forum.
#24 carolusmagnus 21:32:53 | Sonntag, 27. Januar 2008
Streit um Zahlen… Benedikt XVI. hat in „Summorum Pontificum“ keinerlei Angaben über notwendige Zahlen
von potentiellen Gottesdienstbesuchern des außerordentlichen Ritus gemacht. Es ist die Rede von einer
Gruppe. Die Größe der Gruppe wird nicht eigens definiert. Nach dem Grundsatz „tres faciunt collegium“
und der Aussage des Neuen Testamentes „… wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen…“ genügen
theoretisch zwei bzw. drei Personen. Für den NOM ist mir ebenfalls keine kirchlich approbierte Vorschrift
bekannt, die Mindestzahlen von Gottesdienstbesuchergruppen erwähnt. Beim außerordentlichen Ritus hat
der Pfarrer lt. „Summorum Pontificum“ den Wunsch „bereitwillig aufzunehmen“ (Art5 §1). Warum sollen nicht
zwei Riten friedlich nebeneinander existieren können. Im Orient gibt es zahlreiche verschiedene Riten
der unierten Kirchen. Entscheidend für die Einheit der Katholischen Kirche ist nicht (!), daß alle den
gleichen Ritus praktizieren, sondern die Anerkennung der Dogmen und des Papstes (!), daran scheitert es
doch viel eher. Die Katholische Kirche hat es bisher gut verkraftet verschiedene Riten zu dulden. Es geht
doch nicht um kleinkarierte Zählerei, wieviele Gottesdienstbesucher welchen Ritus besuchen, davon schreibt
der Papst auch nichts…
#17 carolusmagnus 20:20:32 | Sonntag, 27. Januar 2008
…teilweise recht dümmlich… Trotz oder gerade wegen der unsachlichen und beleidigenden Worte einige
Anmerkungen: Wenn „Heggi“ genau gelesen hätte statt Dinge hineinzulesen, die ich nicht geschrieben habe,
würde er ehrlicherweise zugeben müssen, daß ich nirgendwo behauptet habe, der Meßbesuch hätte 1962
bei 100% gelegen. Fakt ist, daß 85-90% am Sonntag keinen Gottesdienst mehr besuchen. Das wäre für echte
„Seelsorger“ oder „Hirten“ beängstigend. Fakt ist ebenfalls, daß die Zahl der Gottesdienstbesucher in
den letzten Jahrzehnten rückläufig ist. Daß das am NOM liegt habe ich nirgendwo geschrieben, einen
Zusammenhang könnte man sicherlich teilweise vermuten. Bisher habe ich wenig davon bemerkt, daß man
über diesen Rückgang ernsthaft besorgt ist. Die „Missa tridentina“ als Chance zu begreifen um den weiteren
Rückgang zu bremsen sehe ich als ein erfolgversprechendes Experiment an. „Reaktionäre Kirchenfunktionäre“:
„reaktionär“, weil sie keine Veränderung wollen und sich dagegen sträuben, dieses Experiment der „alten
Messe“ zu unternehmen und an ihrem gewohnten NOM festhalten wollen. „Kirchenfunktionäre“: diejenigen
Kirchenvertreter, bei denen die „Nächstenliebe“ denen gegenüber, die – konform mit dem Wunsch des Papstes –
den außerordentlichen Ritus wünschen, auf der Strecke bleibt und bei denen aus Angst vor Machtverlust
mehr „kirchenpolitische“ Erwägungen im Vordergrund stehen. Von wahrer „Hirtensorge“ bekommen die Antragsteller
für die Messe nach dem 1962-er Missale Johannes’ XXIII. meist wenig zu spüren.
#9 carolusmagnus 16:33:04 | Sonntag, 27. Januar 2008
Reaktionäre Kirchenfunktionäre… Da sind reaktionäre Kirchenfunktionäre am Werk, die mit allen Mitteln
verhindern wollen, was der Papst ausdrücklich gewünscht hat, wie schon zu Zeiten der „Indult-Messen“.
Wenn man so mit den berechtigten Wünschen der Gläubigen umgeht, braucht man sich nicht zu wundern, wenn
Jahr für Jahr weniger Katholiken ihren Glauben praktizieren und die Gottesdienste besuchen. Noch ca.
10-15% sonntägliche Gottesdienstbesucher und 85-90% (!) die sonntags lieber zuhause bleiben. Jede Firma,
die 85-90% ihrer Kunden verloren hätte würde ihre bisherige „Geschäftspolitik“ überdenken, ihre Manager
austauschen und nach neuen Chancen und Bereicherungen ihres Sortimentes suchen. Das fadenscheinige Deckmäntelchen
der Nächstenliebe, Toleranz und Offenheit, mit dem sich diese reaktionären Kirchenfunktionäre sonst
so gerne schmücken, kann die Gläubigen wohl auch nicht mehr täuschen. Diese Ideologen wollen die „alte
Messe“ nicht, weil es ihr Lebenswerk in Frage stellt und man vielleicht irgendwann zugeben müsste, daß
die Zahl der Gläubigen, die den alten Ritus bevorzugen, größer ist als man uns immer einreden will.
Wenn es so wenige sind, warum hat man dann solche Angst davor und behindert die Umsetzung von „Summorum
Pontificum“? Das Modell der jüngst vom Papst als Vorbild für die Kirche bezeichneten Personalpfarrei
für den außerordentlichen Ritus in Rom in „Santa Trinta dei Pellegrini“ wurde Ende September schon von
der Deutschen Bischofskonferenz vorausahnend für ganz Deutschland ausgeschlossen.
#15 carolusmagnus 16:25:26 | Mittwoch, 16. Januar 2008
…Leute wie Pfarrer Goesche… Was hat denn Pfarrer Goesche böses getan? Vielleicht weiß es hier jemand?
Wenn ich in dem Fall richtig informiert bin, war es übrigens umgekehrt, was Pfarrer Goesche betrifft.
Pfarrer Goesche war früher im Bistum Aachen und ist dort weggegangen – vermutlich nicht ohne gutem Grund.
Da braucht man wohl nicht zu versuchen, Pfarrer Goesche wieder nach Aachen zu bitten. Es gibt meines Wissens
auch noch mehr „Ecclesia-Dei“-Priester als nur Pfarrer Goesche. Abfällige Pauschalisierungen wie „Leute
wie Goesche“ und „solche Typen“ ohne weitere Erläuterungen helfen einer sachlich fundierten Diskussion
wohl nicht wirklich weiter. Im Erzbistum Köln hat man scheinbar keine Angst vor „Ecclesia-Dei“-Priestern,
dort scheint es auch reibungslos zu funktionieren, wenn man beispielsweise die Kirche „Maria-Hilf“ in
Köln oder „St.Dionysius“ in Düsseldorf betrachtet. Wo ist das Problem? Die Fähigkeit des Bistum Aachen
hat man ja auch auf betriebswirtschaftlichem Gebiet bewundern können, wie clarissa colonia richtig bemerkt
hat…
#1 carolusmagnus 19:29:33 | Dienstag, 15. Januar 2008
…auf dem richtigen Weg… Da scheint der Papst ja auf dem richtigen Weg zu sein, wenn er sich den Haß
der „antiklerikalen Liga“ zuzieht. Das deutet doch darauf hin, daß die Lehre der Kirche – wenn sie denn
noch von Kirchenvertretern verkündet wird – auch heute noch die Feinde auf die Barrikaden bringt. Ein
schlechtes Zeichen für diese Gegner, die sich doch sonst das fadenscheinige Deckmäntelchen von Toleranz
und Liberalismus umhängen, ein gutes Zeichen für den Papst, wo doch auch die Verfolgung für die Jünger
Christi schon vor fast 2000 Jahren vorhergesagt wurde.
#11 carolusmagnus 19:18:19 | Dienstag, 15. Januar 2008
Was herrscht da eigentlich für ein Geist in der Kirche?! Was herrscht da eigentlich ein Geist in der
Kirche und den deutschen Diözesen, wenn Priester und Seminaristen Angst haben müssen wegen Kontakten
zu dem besagten „Priesternetzwerk“? Intoleranz, Totalitarismus, Machtbesessenheit der amtierenden Kirchenfunktionäre?
Ist da das Wesen der von Christus gegründeten Kirche nicht an vielen Stellen längst verdunstet?
#11 carolusmagnus 18:58:51 | Dienstag, 15. Januar 2008
Angst? Haben die machthabenden Kirchenfunktionäre Angst vor dem „außerordentlichen Ritus“? Man versucht
doch mit allen erdenklichen Ausreden das zu verhindern, was der Papst in „Summorum Pontificum“ gewollt
hat. Es ist im „Motu Proprio“ die Rede von „bereitwilliger Aufnahme“ des Wunsches nach der Messe Johannes’XXIII.
Davon spürt man allerdings in den deutschen Diözesen wenig, eher das Gegenteil ist der Fall. Selbst
wenn man keine geeigneten Priester in der Diözese hat, Priester einer „Ecclesia-Dei“-Gemeinschaft will
man nicht. Nachzulesen auch bei kreuz.net in dem Artikel „Das Bistum Aachen zieht die Bremse“. Dahinter
steckt doch die Angst der regierenden Kirchenfunktionäre vor „Machtverlust“ und die Angst, daß den gar
nicht mehr so seltenen priesterlosen Wortgottesdiensten ein Teil der Gläubigen davonläuft und lieber
die „alte Messe“ besucht. Angst davor, daß die „mündigen Christen“ selbst entscheiden wollen, welche
Form des Gottesdienstes sie bevorzugen. Da schließt man lieber Kirchen oder bricht sie ab, als „Ecclesia-Dei“-Priester,
die dazu bereit wären, den außerordentlichen Ritus zu zelebrieren, hineinzulassen…
#22 carolusmagnus 15:02:16 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Bistum Aachen… Selbst wenn die Gläubigen, die den außerordentlichen Ritus wünschen, einen geeigneten
Priester einer „Ecclesia-Dei“ – Gemeinschaft benennen können, der bereit wäre für diese Gruppe zu zelebrieren,
will man es im Bistum Aachen nicht – auch wenn das Bistum selbst (noch?) keinen geeigneten Priester verfügbar
hat. Eine plausible Erklärung für diese Verweigerung gibt man nicht, das wäre wohl auch schwer… da
werden die Gläubigen manchmal von oben herab behandelt wie lästige bettelnde Bittsteller vor dem großen
feudalen „Fürsterzbischof“. Hier spielt man nicht wie sonst so oft die Rolle der „machtlosen Liebeskirche“
sondern eher die der „lieblosen Machtkirche“. Rom scheint weit genug weg zu sein, hier darf scheinbar
jeder selbst „Papst“ spielen, oder noch besser gesagt „Gegenpapst“. Übrigens detailliert nachzulesen
bei kreuz.net unter „Das Bistum Aachen zieht die Bremse“.
#56 carolusmagnus 20:04:32 | Freitag, 21. Dezember 2007
Nicht nur bei „Pro Sancta Ecclesia“… Auch bei regionalen Initiativen wird von Bistümern der Versuch
unternommen, „Verhandlungen“ mit den Initiativen auszuhebeln, indem man erst einmal versucht, aufgrund
angezweifelter Autorisierung gar nicht mit den Initiativen sprechen zu müssen, geschweige denn, ihre
Anträge „bearbeiten“ zu müssen. Kein Versuch, sei er noch so absurd, wird ausgelassen…aber es wird
nicht helfen.
#54 carolusmagnus 20:39:59 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Römisch-katholisch??? Römisch-katholisch? Da hat doch der Papst in „Summorum Pontificum“ etwas von „bereitwilliger
Aufnahme“ des Wunsches nach dem außerordentlichen Ritus geschrieben. Davon spürt man bisher auch in
anderen Diözesen wenig, nachzulesen übrigens auch in dem Artikel „Das Bistum Aachen zieht die Bremse“,
der hier bei kreuz.net noch aufrufbar ist. Wird der Papst de facto in diesen Diözesen überhaupt noch
als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche anerkannt? Wie lieblos geht man denn da mit den Gläubigen
oft um, die den Wunsch nach dem außerordentlichen Ritus geäußert haben? Passt das zu der doch sonst
so oft verkündeten Nächstenliebe? Ist es nicht so, daß sich manche Bischöfe wahlweise gegenüber den
„Progressiven“ als „machtlose Liebeskirche“ und den „Traditionsorientierten“ als „lieblose Machtkirche“
zeigen?
#138 carolusmagnus 21:16:32 | Montag, 10. Dezember 2007
Der Bischof als Wegbereiter… Der Bischof von Aachen ist doch der beste „Wegbereiter“ der Priesterbruderschaft
St.Pius, da in seinem Bistum ja heute noch – trotz des päpstlichen Schreibens „Summorum Pontificum“ –
die „Tridentinische Messe“ mehr behindert als gefördert wird. Die traurigen Umstände der Indultmesse
in der Stadt Aachen sind ja erst durch einen Artikel in der Aachener Zeitung im Sommer 2007 ans Tageslicht
gekommen. Dazu noch ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit nach Erscheinen des Motu Proprio: Der
Artikel „Das Bistum Aachen zieht die Bremse“ – übrigens hier bei kreuz.net noch aufrufbar. Vielleicht
gründen die Benediktiner aus Reichenstein eines Tages auch eine Niederlassung in der ehemaligen Mönchengladbacher
Benediktinerabtei, die bereits der Säkularisation zum Opfer fiel und zum Teil heute als Rathaus genutzt
wird. Der verbliebene Rest in Form der „Münsterbasilikakirche St.Vitus“ wird wohl, wie man derzeit hört,
in naher Zukunft durch die kirchlichen Vetreter vor Ort und im Bistum Aachen auch der Säkularisation –
durch die Kirche selbst (!) – zum Opfer fallen: Nutzung als „Event-Hall“. Das ist keineswegs der erste
Fall, die benachbarte Hauptpfarre „St.Mariä Himmelfahrt“ hat man schon zur „City-Kirche“, manche sagen
auch „City-Hall“, desakralisiert, zur Zeit werden die alten Kirchenbänke aus Eichenholz als „Bastelholz“,
der laufende Meter 50,-€, verschleudert…
#66 carolusmagnus 22:57:31 | Freitag, 7. Dezember 2007
„Talis hominibus fuit oratio qualis vita“ Betrifft Kommentar von „Gotthard“: Scheinbar wollen oder können
Sie meinen am 2.12.2007 geäußerten Gedanken nicht folgen, daher halte ich eine weitere Konversation
mit Ihnen für unfruchtbar und Zeitverschwendung. Auf ein Niveau, das von Unsachlichkeit und Beleidigungen
geprägt ist, möchte ich mich nicht begeben: „Talis hominibus fuit oratio qualis vita“. Ihre beleidigenden
Worte vom 4.12.2007 will ich Ihnen gerne verzeihen: „Der Siege göttlichster ist das Vergeben“ (Schiller,
Die Braut von Messina).
#64 carolusmagnus 16:36:25 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Gotthard / Herzogenrath 1. Wenn Sie sich nicht beim Generalvikariat in Aachen oder bei dem betroffenen
Pfarrer von Herzogenrath selbst erkundigen möchten – Ihr Problem. 2. Ich habe konkrete Informationen,
sehe aber keine Veranlassung hier zum jetzigen Zeitpunkt Einzelheiten zu veröffentlichen ohne ausdrückliche
vorherige Zustimmung des Betroffenen. 3. Nach den Gesetzen der Logik wäre aber selbst eine solche Veröffentlichung
meinerseits kein Beweis, wie Sie schreiben. 4. Die etwas polemische Bemerkung „Also bisher nur heiße
Luft“ dient wohl nicht gerade einer sachlichen Auseinandersetzung. 5. Wenn Sie „Du“ groß schreiben, sollten
Sie „deine“ auch groß schreiben, noch korrekter wäre allerdings „Sie“ und „Ihre“.
#62 carolusmagnus 08:44:09 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Gotthard / Herzogenrath Am besten erkundigen Sie sich selbst beim Bistum Aachen, da wird man Ihnen sicher
über die „Schwierigkeiten“ des betreffenden Pfarrers berichten können, da müßte man sich gut auskennen,
schließlich ist der Bischof als „Oberhirte“ für alle Pfarrer seines Bistums verantwortlich. Habe mir
für Sie die Mühe gemacht die Kontaktdaten im Web herauszusuchen: Bistum Aachen Generalvikariat Klosterplatz
7 Tel. 0241/452-0 Fax. 0241/452-496 Email: bistum-aachen@bistumaachen.de
#57 carolusmagnus 10:13:19 | Samstag, 1. Dezember 2007
„Alte Messe“ in Aachen Die „Umstäde“ der „Indultmessen“ – zwei im ganzen Bistum Aachen -haben ja schon
die ablehnende Einstellung im Bistum zu dieser Liturgie mehr als deutlich gezeigt. Eine Messe einmal monatlich
(!) in Kloster Steinfeld in der tiefsten Eifel, nicht in der Klosterkirche, sondern in der Hauskapelle.
Die Umstände in der Stadt Aachen wurden erst allgemein bekannt durch einen Zeitungsbericht im Sommer
2007 in der „Aachener Zeitung“: Einmal wöchentlich, abends in der Hauskapelle einer psychiatrischen Fachklinik
(!), lange Zeit nicht in der Aachener Kirchenzeitung oder Gottesdienstordnung angekündigt und zelebriert
von einem Priester namens „Umberto Lovato“, der in der Zeitung auch noch berichtete, daß er diese Messe
„nicht gerne“ zelebriert. Da erübrigt sich eigentlich jeder weitere Kommentar…
#45 carolusmagnus 20:15:48 | Mittwoch, 28. November 2007
Uriel: kein Priester im Bistum Aachen… Vermutlich der Artikel „Das Bistum Aachen zieht die Bremse“:
Der Bischof von Aachen weigert sich bisher in Mönchengladbach einen geeigneten Priester einer „Ecclesia-Dei“ –
Gemeinschaft, der dazu bereit wäre, zelebrieren zu lassen, mit der „Begründung“, er würde nur Priester
aus der Diözese Aachen dafür zulassen, auch wenn man im Bistum für Mönchengladbach keinen hat. Man
könnte ohne Probleme ab sofort in Mönchengladbach eine Sonntagsmesse im außerordentlichen Ritus einrichten,
man will aber nicht. Man will bis 30.6.2008 (!) im Bistum suchen, ob man einen geeigneten Priester findet,
obwohl jetzt schon alles bereit wäre, man müßte nur eine der 50 Kirchen in Mönchengladbach dafür
öffnen. Vermutlich hat man Angst, daß eine größere Zahl von Gläubigen die „tridentinische Messe“
einem sonntäglichen Wortgottesdienst vorzöge…
#35 carolusmagnus 21:33:41 | Montag, 26. November 2007
Kein Wunder Kein Wunder, daß in Deutschland nur noch weniger als 10% der Katholiken sonntags zur Kirche
gehen, wenn man so lieblos mit den Gläubigen, Ihren Wünschen und Anliegen umgeht. Da ist kein Argument
zu lächerlich, warum man den Wunsch nach der „Missa tridentina“ nicht erfüllen kann. Am 19.10.2007 ist
in Rom ein Missale Romanum, Editio typica, 1962, neu gedruckt, erschienen und wird für 59,-€ verkauft,
wo ist das Problem? Daß der Papst etwas von „bereitwilliger Aufnahme“ des Wunsches nach dem außerordentlichen
Ritus geschrieben hat, scheint man nicht gelesen zu haben oder man hält den Papst nicht mehr für den
Oberhirten der römisch-katholischen Kirche.
#47 carolusmagnus 19:41:53 | Freitag, 23. November 2007
Rom ist weit weg… Da mutet man den Gläubigen, die den außerordentlichen Ritus bevorzugen – das darf
doch wohl jeder Katholik selbst entscheiden – zu, sonntags 60 km zu fahren, Jungen, Alten, Behinderten,
Familien mit Kindern. Und das obwohl in Mönchengladbach inzwischen die ersten Kirchen leerstehen. Die
lokale Presse,„Rheinische Post“, berichtete jüngst von 76 Gläubigen, die auf Einladung der Initiative
aus Mönchengladbach ins Nachbarbistum zu einer „tridentinischen Messe“ fuhren. Da wäre mancher Pfarrer
froh, wenn er sonntags soviele Gläubige in seiner Messe hätte. Es scheitert doch einzig und allein daran,
daß man sonntags nicht eine einzige von ca. 50 Kirchen für diesen Ritus öffnen will. Ein geeigneter
Priester wäre ja da und alles andere auch, man müßte nur eine Kirchentüre aufschließen. Scheinbar
ist der Papst in Aachen nicht mehr Oberhirte der „römisch-katholischen“ Kirche, dann sollte man doch
ehrlicherweise das „römisch“ streichen und sich statt dessen „aachen-katholisch“ nennen. Oder man bietet
den „Bremsern“ aus Aachen einige ruhige Posten in der „Nuntiatur in der Wüste“ an, als würdige Spätnachfolger
Annibale Bugninis.