Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ Filius Die Messe im alten Ritus wurde bekanntlich weltweit verfolgt, von Rom angefangen: und weltweit
ausschließlich durch die FSSPX bewahrt und den Gläubigen zugänglich gemacht, nämlich alle sieben Sakramente.
1. DIe Messe im alten Ritus wurde auch durch die Petrusbruderschaft bewahrt und zum Teil auch von anderen
Personen („Indultmessen“). 2. Die römische Messe wurde ohnehin bewahrt – nämlich im neu herausgegebenen
Messbuch von 1965 und dem von 1969/70.
@ Geier statt Komasaufen in Schicki Micki Bars könnten sie ja auch mal was sinnvolles machen Danke für
Ihre gewohnt überzeugenden Sachargumente! Augustinus und Thomas von Aquin wären stolz auf Sie!
@ Filius Das Kleine Konzilskompendium von Rahner/Vorgrimmler ist das Basisbuch der V2-Irrlehrer Deutschlands.
Das Kleine Konzilskompendium von Rahner/Vorgrimmler ist die einfachst zugängliche deutschsprachige Übersetzung
der Lehren der Kirche, wie sie sich auf dem letzten ökumenischen Konzil geäußert hat.
@ Geier Warum gibts dort keine katholischen Studentenverbindungen die dieses Gesocks ein bischen aufmischt ?
Weil „Gesocks aufmischen“ nicht zu den Aufgaben einer katholischen Studentenverbindung gehört, ja mit
den christlichen Tugenden der Demut, Leidensbereitschaft und Liebe nicht vereinbar ist.
@ Filius Nein. Deswegen sagte ich „Lernen Sie“. (Höflichkeitsform des Imperativs 2. Person Singular)
Sonst hätte ich einen Imperativ 1. Person Singular verwenden müssen, was aber erstens nicht meine Intention
war und was zweitens in der deutschen Sprache gar nicht möglich ist.
Unter Drogen? Was für ein Gemisch hat denn die Sprecherin von gloria.tv geraucht? Da muss man ja unter
Drogen stehen, um einen Text so dermaßen am Inhalt vorbei zu artikulieren.
@ Filius Ecclesiae Äh, ja, und? GERADE WEIL das Konzil nur in Einheit mit dem Papst handeln kann, ist
es ja DASSELBE Lehramt, das sowohl durch den Papst als auch durch ein Konzil ausgeübt wird. – Siehe auch
can 749 §2 CIC. Ich stelle fest, dass Sie die Lehre der Kirche leugnen. Übrigens, wenn doch das Lehramt,
wie Sie betonen, dem Papst zukommt, teilen Sie mir bitte mit, wann der Papst eine Aussage von Kardinal
Lehmann verworfen und seine Exkommunikation qua Häresie festgestellt hat. Bis Sie mir das entsprechend
dokumentieren, gilt – gerade im Interesse des päpstlichen Lehramts – der Verdacht, dass wenn SIE Bischof
Lehmann für einen Häretiker HALTEN, DER PAPST HINGEGEN das offenkundig nicht so sieht, ich mich lieber
an den Papst halte als an Sie. Auch für Lehmann gilt also eine „positive Hermeneutik“: Er ist so lange
im Sinne der Kirche auszulegen, wie es möglich ist, und nicht so lange, bis Flegel wie Sie „Häresie“
schreien, nur weil sie denkfaul sind. Wenn Sie möchten, können Sie auch gerne den Papst anschreiben
und um Klärung bitten, ob Lehmann ein Häretiker ist oder nicht. Sie werden das, was ich Ihnen hier nun
schon ca. zum zwanzigsten Mal geschrieben habe, schwarz auf weiß bekommen. Und dann möchte ich mal sehen,
wie es mit Ihrer Lehramtstreue aussieht!
@ Filius Alleine das kirchliche Lehramt gilt in der katholische Kirche, nämlich das Lehramt, so wie es
der Papst lehrt. Dasselbe Lehramt wird auch durch ein Ökumenisches Konzil ausgeübt. Toll, was?
@ Samurai Gerade „Dominus Jesus“ hätte – unbeachtet des Inhaltes – wesentlich geschickter formuliert
werden können. So, wenn ich nach der Meinung einiger User ausgehe, hieße meine Aussage jetzt, daß ich
das Dokument ablehne, richtig? Nach authentischer kreuz.net-Lehrmeinung… …sind Sie damit nicht mehr
katholisch …werden Sie Ihren Pflichten als Papstuntertan nicht gerecht …sind Sie Freimaurer, Jude,
Laientheologe, Altliberaler, Frau, Sodomist, Kirchenhasser oder ein Jammerlappen – oder alles zusammen
…kommen Sie selbstverständlich in die Hölle!
@ Filius Ecclesiae Es gibt nichts zu deuteln, ein Papstuntertane hat ein Papstdokument zu akzeptieren.
Erstens: Ein Diözesanbischof ist kein „Papstuntertane“. Zweitens: Lesen Sie can. 212 §3 CIC. Drittens:
Denken Sie darüber nach. Viertens: Schämen Sie sich für Ihre Flegeleien gegenüber kirchlichen Hirten.
Fünftens: Bewundern Sie die Größe der kirchlichen Lehre. Sechstens: Bewundern Sie die Größe des Heiligen
Geistes, der allen Getauften gegeben ist, was sich in kirchlichen Canones wie dem oben Genannten widerspiegelt.
@ Elendester Sünder Es klingt in den Ohren eines Gläubigen schon sehr zynisch, was Stephan Vesper hier
über den Kirchenzerstörer Lehmann zum Besten gibt. Es klingt allenfalls zynisch in den Ohren eines Gläubigen,
der mit der Lehre der Kirche intellektuell überfordert ist, nicht aber in den Ohren sehr vieler anderer
Gläubiger.
@ Filius Die Bezeichnung einer katholischen Lehre als „Betriebsunfall“ ist die Leugnung dieser Lehre!
Quatsch. Es bedeutet nur, dass der Aussagende der Meinung ist, dass dieselbe Sache auch besser, unmissverständlicher,
geschicker, schöner hätte ausgedrückt werden können und dass er die Art und Weise der Darstellung
der Lehre für kontraproduktiv hält. Es bedeutet nicht, dass er ihr nicht zustimmt. Erst denken, dann
posten! (Bitte als Grundregel merken – damit ersparen Sie einigen hier unnötigen Mehraufwand!)
@ Filius Ein Dogma gilt wort-wörtlich Auch ein Dogma bedarf der Auslegung. Auch ein Dogma hat einen Kontext,
ohne den seine Begrifflichkeit nicht verständlich ist. Und dieser Kontext ist die Kirche als Ganze –
mit der Heiligen Schrift, mit allen übrigen Dogmen, mit der Liturgie, mit der Praxis. Besuchen Sie einen
Dogmatik-Grundkurs – könnte helfen!
@ Benedikt, Pius XII. Tja, KKK 750 ist ja noch eindeutiger als das, was ich schrieb! :)3 @ Filius Ecclesiae
Und exakt dieselbe Kirche, die in Florenz gesprochen hat, hat auch in ihrer Praxis bewiesen, dass die
katholische Kirche nicht nur innerhalb des ekklesialen Einflussbereichs des Papstes zu finden ist: Denn
auch außerhalb dessen wirkt Christus – z.B. in der (Häretiker-)Taufe, die stets voll anerkannt war.
Merke: Einzelne Dokumente nie isoliert lesen, sondern immer im Zusammenhang mit der gesamten Tradition,
der kirchlichen Praxis und der Liturgie. Die Praxis wusste schon immer, dass die „katholische Kirche“
(als der einzige Weg zum Vater) auch außerhalb der „katholischen Kirche“ (als der vom römischen Bischof
geleiteten Institution, die das Werk Jesu Christi und der Apostel voll und ganz weiterführt) existiert –
diese Selbstverständlichkeit wurde dankenswerterweise von Lumen Gentium endlich auch dogmatisch ausgesprochen.
@ Pius XII. Claro, etwa das „Streit“-Gespräch mit Hans Küng auf dem Katholikentag in Ulm, wo Lehmann
erklärte, man sei eigentlich in den großen Linien immer einer Meinung. Je nachdem, was er unter „Große
Linien“ versteht, kann das doch durchaus sein. Oder das Fernsehinterview, in dem er zum besten gab, er
glaube nicht an die Kirche. Je nachdem, in welchem Sinne er dabei von „Kirche“ sprach, kann das doch durchaus
sein. Merke: Auch als „Anhänger der Tradition“ muss man die intellektuelle Redlichkeit aufbringen, eine
Aussage zunächst so zu verstehen, dass sie einen möglichst großen Sinngehalt ergibt. Also nicht: „Bäh,
er hat gesagt, er glaubt nicht an die Kirche, er ist ein Untermensch und gehört ins Gas, die Judensau!“
Sondern: „Wie könnte er das, was er da sagt, gemeint haben? Ich Credo steht doch, dass die Kirche Glaubensgegenstand
ist! In welchem Sinne kann er da von ‘Kirche’ gesprochen haben? Hm, vielleicht wollte er darauf hinweisen,
dass [hier müssen Sie jetzt selber denken!] und hat in diesem Sinne von Kirche gesprochen. Hm, vielleicht
etwas provokativ, also ich an seiner Stelle hätte das nicht so gesagt, mir ist das zu missverständlich.“
Dass man SO UND NUR SO mit menschlichen Aussagen umgehen darf, wenn man ihnen gerecht werden will, lernt
man bei Paulus, Ignatius von Loyola und auch im Proseminar Philosophie. Aber wieder mal sind die „Anhänger
der Tradition“ mit einer solchen selbstverständlichen intellektuellen Redlichkeit überfordert.
@ Pius XII. meine Frage zielt darauf, wann er einmal den Glauben vertreten hat. In ca. 25 Jahren als Bischof
und über 40 Jahren als Priester kommen so viele Predigten und öffentliche Stellungnahmen zusammen, dass
die betreffende Person sich vor einem Flegel wie Ihnen nicht mehr beweisen muss. JEDE Predigt von Karl
Lehmann war eine Verteidigung des Glaubens, JEDES öffentliche Gespräch mit Intellektuellen, Künstler,
Philosophen, Theologen war eine Verteidigung des Glaubens.
@ Danny Ihr seid schon eine extrem lächerliche Truppe. Schwer vorstellbar, dass ihr euch überhaupt selbst
noch ernst nehmen könnt. Danke für die hervorragenden Sachargumente! Thomas von Aquin und Augustinus
würden echt platzen vor Bewunderung!
@ Burgorus Von Anhängern der Tradition wird doch nur kritisiert, wenn ein Theologe jahrzehntelang nicht
gemaßregelt wird, obwohl er gegen die katholische Lehre agiert. Es ist aber nicht die Aufgabe der „Anhänger
der Tradition“, das zu prüfen. Es ist allein Aufgabe des Papstes, und dessen Entscheidung haben auch
die „Anhänger der Tradition“ hinzunehmen. Auch „Anhänger der Tradition“ müssen sich von einem Theologen
oder Bischof oder Papst darüber belehren lassen, dass es vielleicht sogar gerade im Dienst des Glaubens
steht, ihn in eine neue Sprache zu übersetzen. Und niemand maßt sich so an, über andere Gericht zu
halten, wie dies die „Anhänger der Tradition“ tun. Im Übrigen sind die „Anhänger der Tradition“ zumeist
keine solchen, denn ihr Traditionsbegriff weicht von dem der Kirche ab. Zur Tradition der Kirche gehört
eben auch das II. Vatikanische Konzil. Das lernt man bei jedem Theologen oder Bischof, aber die „Anhänger
der Tradition“ meinen, nur ihnen stehe es zu, zu beurteilen, was katholisch ist, weswegen sie all denen,
die nicht nach ihrer Pfeife tanzen, absprechen, katholisch zu sein – nur weil sie dort ein Zitate aus
dem Zusammenhang reißen und dann „akatholisch“ schreien. Ob Lehmann gegen die kirchliche Lehre verstoßen
hat, entscheiden nicht kreuz.net, Marcel Lefrevel oder die „Anhänger der Tradition“, sondern einzig die
Autorität der Kirche. Nur weil den „Anhängern der Tradition“ Wille, Demut und Intelligenz fehlen, Lehmann
zu verstehen, ist er noch lange kein Häretiker.
@ Benedikt Ihre Analyse ist vortrefflich! Übrigens wissen die jungen, von der 62er-Messe begeisterten
Jungkatholiken oft auch nicht, dass man damals noch in Morallehrbüchern gesagt bekam, dass man in die
Hölle kommt, wenn man nach 0 Uhr versehentlich einen Regentropfen verschluckt hat und doch zur Kommunion
geht. Sie wissen auch nicht, dass die allermeisten Messen vor dem Konzil in schwarzen Paramenten gefeiert
wurden, weil ständig Totenmessen abgearbeitet wurden, weil die göttliche Gnade ja in Mengenrabatten
gewährt wird. Sie wissen auch nicht, dass die allermeisten Messen eben keine gefeierten Hochämter mit
gregorianischem Choral, polyphoner Musik oder Mozartmessen waren, sondern von einem Priester an einem
Seitenaltar gegen die Wand geflüstert wurden, während der einzige anwesende Ministrant sich 15 Minuten
lang den Schlaf aus den Augen rieb und lateinische Sprüchlein aufsagte, die er nicht verstanden.
@ Pius XII. Das Problem ist nicht das von Ihnen beschriebene, sondern dass unterbelichtete Katholiken,
die der Meinung sind, nur die aus ihren Erbauungsbüchern des 19. Jahrhunderts vertraute Sprache sei die
einzig katholische Ausdrucksweise, jedem Gelehrten, der im Dialog mit Philosophie und Gesellschaft versucht,
die Wahrheiten des christlichen Glaubens zu reformulieren (wie es nun einmal die Aufgabe eines Theologen
und auch – wenn auch unter etwas anderen Vorzeichen – eines Predigers ist), in den Rücken fallen, nur
weil sie zu beschränkt sind. Da wird dann nur gezählt, wie oft die Wörter „Hölle“, „Ablass“, „Messopfer“
und „Sakrament“ vorkommen und anhand dessen werden Träger des kirchlichen Lehramts (Papst, Bischöfe,
Theologen) verleumdet, beschimpft, verdächtigt. Selbsternannte Glaubenshüter meinen, sie müssten den
Job machen, der einzig dem Papst und seinen Behörden zukommt. Und wenn ein Theologe jahrzehntelang NICHT
gemaßregelt wird, ist das ein Zeichen für die Verkommenheit der Kirche – anstatt, wie es sich geziemen
würde, das Urteil der Kirche anzunehmen, gut paulinisch auch bei einem unbequemen Kirchenmann nach dem
Guten zu suchen, ihn zu verstehen versuchen und sich auch mal belehren zu lassen. Niemand in der Kirche
ist so arrogant wie die Traditionalisten, die einfach nur zu dumm sind, sich auf fremde Gedankenwelten
einzulassen. Dieselben Leute hätten auch Thomas von Aquin brennen sehen wollen, als dieser plötzlich
anfing, die Philosophie des Heiden Aristoteles rezipierte.
Weinerlich Homo-ideologische Wortmeldungen sind immer nach der gleichen weinerlichen Masche gestrickt:
Die Sodomisten sind die armen Opfer und die Kritiker der Homo-Unzucht die Bösen. Katholisch-traditionalistische
Wortmeldungen sind immer nach der gleichen weinerlichen Masche gestrickt: Die Anhänger einer willkürlichen
Auswahl aus der kirchlichen Lehre (meist ist damit Trient und Vaticanum I gemeint) sind die armen Opfer,
und die Kritiker dieses Willkür-Traditionalismus die Bösen.
@ Pius XII. Lehmann war sicher der gefährlichste Feind des Katholischen Glaubens in Deutschland. Na klar
doch! Deswegen wurde er auch …zum Priester geweiht …zum Dr.theol. promoviert …auf einen Dogmatik-Lehrstuhl
berufen …zum Bischof geweiht …zum Kardinal kreiert Wenn ich zukünftig Fragen habe, werde ich mich
selbstverständlich nur an Sie wenden, da Ihnen ja offenbar das letztgültige Urteil über Träger des
katholischen Lehramts zusteht!
@ Danny Stöhr Die Menschheit kann aber nur eine Einheit bilden, wenn sie von einem Menschenpaar abstammt,
So ein Quatsch. Was haben Sie denn für einen Begriff von „Einheit“ und warum erwarten Sie, dass der Text
Ihre Privatverwendungsweise des Begriffs „Einheit“ teilen müsste?
Ach, der Jolie „Viele wollen sich erst einmal im Bistum etablieren, bevor sie explizit Farbe bekennen.“
Angelina, ist das etwa lobenswert? Lügen, lügen, lügen, sich verstellen, etwas vortäuschen – und wenn
man dann endlich einen wichtigen Posten hat, dann „Farbe bekennen“. Lächerlich. Die Kirche braucht keine
Seminaristen und keine Priester, die erst dann, wenn sie eine „Machtposition“ erreicht haben, Manns genug
sind, um Farbe zu bekennen. Gott schütze uns vor solchen Priestern.
@ Signum Salutis Spott und Hohn für eine Herzkranken, was bedarf es da noch weiterer Kommentare … Da
sehen wir eben wieder einmal, was für Tradis die von Jesus Christus selbst eingeforderten Tugenden der
Demut, Nächstenliebe, ja sogar Feindesliebe, Sorge für die Kranken wert sind!
@ Ansbach.Dragoner Welcher Muslin kann durch solch Hohles furchtsames angepasstes Bekehrt werden. Die
lachen höchstens ! Also ich kenne einen persönlich, der wird bald getauft. Und von zweien in meinem
weiteren Umfeld weiß ich, ohne sie persönlich zu kennen. Daraus folgt: Sie, oh weiser Dragoner, irren.
@ Tridentinus Tja, und aus der Tatsache, dass die Neue Messe eher protestantische „Ästhetik“ anspricht,
während die Alte Messe eher orthodoxe „Ästhetik“ anspricht, folgt eben dogmatisch überhaupt nichts.
Im Übrigen beweisen genügend Klöster und Pfarrgemeinden, dass die Neue Messe auch Platz hat für eine
sehr rituelle, „orthodoxe“ Ästhetik. Und die Alte Messe hat davon nicht immer viel – sonst hätte ein
Heiliger wie Alfons Maria von Liguori nicht die Frage behandeln müssen, in wie vielen Minuten sie mindestens
heruntergenudelt werden muss, ohne sündhaft zu sein. Und ganz sicher entsprechen die 15-Minuten-Winkelmessen
mit einem flüsternden Priester und einem nuschelnden Ministranten überhaupt nicht dem, was Russisch-Orthodoxe
sich unter Liturgie vorstellen.
@ Filius Ecclesiae Damit, dass Sie Typs Frage beantworten, ist wohl nicht mehr zu rechnen – was in diesem
Fall dann doch auch eine Antwort ist, und zwar eine ziemlich eindeutige.
Ökumene! Motu Proprio ist ökumenisch Rußland. Der Papst ist ein Vermittler zwischen der jahrhundertealten
Tradition und den Erfordernissen der Moderne. Das erklärte der Patriarch von Moskau und ganz Rußland,
Alexeij II., im Gespräch mit der Monatszeitschrift ‘30 Giorni’. Im Motu Proprio sieht der Patriarch einen
der grundlegendsten Aspekte des Wirkens von Benedikt XVI. Na dann warte ich schon darauf, dass die „Alte
Messe“ hier schleunigst von den Traids beschimpft und verunglimpft wird! Man überlege sich das einmal:
Der Ritus der Tradis, der doch eigentlich der Verteidigung gegen die Häretiker und Schismatiker dienen
soll, wird plötzlich von einem Untermenschen („Orthodoxen“) gelobt! Was die Neue Messe für die Protestanten,
ist also die Alte Messe für die Orthodoxen! Muss ein echter Tradi jetzt nicht genauso gegen die Alte
Messe wie gegen die Neue hetzen?
@ möchtegern-kathole Sie haben „Argumente vorgetragen“? Ich zitiere: eine Pseudo-Messe, die keine ist,
aber so tut als ob. Wort-Gottes-Feier – heißt nicht Messe – wird nicht von Priestern geleitet – hat einen
anderen Eröffnungsteil als die Messe – hat kein Eucharistisches Hochgebet – hat das Gloria an anderer
Stelle – hat Friedensgruß und Geldkollekte an anderer Stelle – beinhaltet nicht die dem Priester vorbehaltenen
Gruß- und Segensformeln – wird mit Leiter(innen) ohne priesterliche Kleidung gefeiert – wird nicht vom
Priestersitz aus geleitet – hat andere Auswahlelemente nach der Predigt – hat entweder keine Kommunion
oder aber Kommunion aus dem Tabernakel Also wenn das eine „Pseudo-Messe“ ist, „die so tut, als ob“ (????),
dann werden Sie hoffentlich auch das Verbot jeglicher griechisch-katholischen Präsanktifikatenliturgie
fordern – die ist der byzantinischen Eucharistiefeier nämlich so ähnlich, dass Sie vermutlich keinen
Unterschied feststellen könnten. Und die funktioniert seit 1500 Jahren als fester Teil der byzantinischen
Liturgie prächtig. Aber wenn Sie so dumm sind, dass Sie den Unterschied von Eucharistiefeier und Wort-Gottes-Feier
nicht erkennen können und meinen, das eine sei eine Vortäuschung des anderen, dann ist Ihnen wohl kaum
zu helfen. Ob die griechisch-katholischen Mütterchen, die die Präsanktifikatenliturgie mitfeiern, wohl
in die Hölle kommen, wenn sie den Unterschied zwischen beiden nicht theologisch korrekt benennen können?
@ möchtegern-kathole Die Sache ist doch klar: Katholiken muss jeglicher Gottesdienst ohne Priester verboten
werden! Wo kommen wir denn da hin? Ich hab neulich beobachtet, wie eine Mutter ihrem Kind ein Kreuz auf
die Stirn gezeichnet hat! Eine ekelerregende Simulation des priesterlichen Segensgestus, mit der die Protestantisierung
der katholischen Kirche vorangetrieben werden soll! Ich habe das Drecksweib sofort zur Rede gestellt,
und sie hat behauptet, das der Gestus, mit dem ein Priester segnet, doch ein ganz anderer sei. Eine pure
Ausrede! Diese Rabenmutter höhlt das heilige Priestertum der Kirche aus! Sie hat es sogar zur selben
Uhrzeit gemacht, zu der sonst der Priester den Schlusssegen der Messe gibt, nämlich gegen 10 Uhr vormittags.
Deshalb: Sofortiges Verbot jeglichen Gottesdienstes ohne Priester! Kein Rosenkranz mehr (die Vorbeterin
schändet das Priesteramt, indem sie ins Mikrofon spricht!)! Frauenklöstern gehört das Stundengebet
untersagt (da sprechen sogar Frauen den Segen, was ein eindeutiger Protestantisierungsversuch der Kirche
ist)! Und natürlich Verbot des Tischgebets in den Familien! Wo kommen wir denn ja hin, wenn jeder lumpige
Familienvater den Segen Gottes über das sonntägliche Mittagessen herabruft! Abartige perverse Schweine
sind das! Keine Gottesdienste ohne Priester! Privates Bibellesen gehört mit der Exkommunikation belegt
(protestantisches Untermenschentum)! Nur so wird die Kirche gerettet!
@ Guttenberger Was Sie meinetwegen als lateinische Kirche bezeichnen, hat nur einen einzigen Ritus, nämlich
den römischen. Ungeachtet Ihrer hilfreichen und guten Zusammenfassung irren Sie hier. Die Lateinische
Kirche teilt sich nämlich in mehrere Riten auf: den römischen, dem ambrosianischen (in Mailand und auch
ein klein wenig außerhalb), den mozarabischen (in Toledo), den zairischen (eigener Messritus für Zaire/heute
Kongo). Deswegen ja auch die begriffliche Unterscheidung zwischen „lateinisch“ und „römisch“: Zur „Lateinischen“
Kirche gehören mehrere Riten als nur der „römische“. Die anderen sind aber zahlenmäßig unbedeutend,
und organisatorisch bildet die lateinische Kirche eine Einheit (im Gegensatz zu den einzelnen griechisch-katholischen
oder anderen östlich-katholischen Kirchen, die tatsächlich als einzelne Kirchen innerhalb des katholischen
„Kirchenverbandes“ gezählt werden, der als ganzer den Papst als Oberhaupt hat, welcher zugleich Oberhaupt
der Lateinischen Kirche ist).
@ Rottenburg Richtig stellt der Autor dieses Artikels fest, wie entsetzlich es ist, wenn in Festzelten
und anderen Orten, die keine Kirchen sind, das Heilige Opfer dargebracht wird. Ja, wie entsetzlich. Und
weil das so entsetzlich ist, berichten uns auch die Apostelakten davon, dass Petrus persönlich nach einer
Taufe einen Holztisch aufzustellen pflegte, um an ihm mit dem Neugetauften das Herrenmahl zu feiern. Entsetzlicher
Petrus. Perverses Papstschwein. Abartiger Widerling. Hoffentlich wird er im Himmel dafür von Marcel Lefrevel,
der zur Rechten Gottes sitzt, exkommuniziert.
Quatsch Die Frage, ob die Austrittszahlen nicht trotz, sondern wegen des vermeintlichen Erneuerungsprozesses
angestiegen sein könnten, haben sich Mons. Küng und seine Gefolgsleute bislang offenbar noch nicht gestellt.
Wieso soll das „offenbar“ sein? Beobachtet kreuz.net den Bischof und seine Mitarbeiter etwa 24 Stunden
am Tag und weiß, worüber der sich Gedanken macht? Außerdem lehrt mich gerade das authentische Lehramt
von kreuz.net permanent, dass es nicht auf die Zahlen ankommt, sondern auf die Wahrheit. Warum dann so
ein Artikel? Und wie wäre es, mal jemanden zu Rate zu ziehen, der sich mit der Auswertung statistischer
Daten auskennt? kreuz.net unterstellt Zusammenhänge, die alles andere als offensichtlich sind. Erst wenn
man die Ausgetretenen nach ihren Gründen befragen würde, könnte man sehen, ob es einen inhaltlichen
Zusammenhang zu der Arbeit des Diözesanbischofs gibt oder nicht.
@ Nazibischof Wenn aber die frühkirchliche Praxis eins-auf-eins wiederhergestellt werden muss, dann sollte
auch die öffentliche Beichte, die Pänitenz als Fasten auf Wasser und Brot ein ganzes Jahr lang, und
der Kirchgang für Frauen wiedereingeführt werden. Meinetwegen! Und das Verbot des Kniens an Sonntagen
und in der Osterzeit! Aber, wie ja gerade Tradis doch so genau wissen: Es geht nicht darum, alles so zu
machen wie es im Jahre X einmal war, sondern es geht darum, dass der ganze Schatz der kirchlichen Tradition
zur Verfügung steht, um für hier und heute passende Formen des Glaubens zu finden und zu kultivieren.
Und es geht darum, Hetzern wie Ihnen klarzumachen, dass es sehr viel mehr legitime Traditionen in der
Kirche gab oder gibt oder zumindest geben darf, als Sie gerne wahrhaben wollen. Auch zitieren diese Fälscher
den angeblichen Zyrillus-Text, der als Rechtfertigung für die Handkommunion benutzt wird, nie vollständig.
Dass Kyrillos (seit wann schreibt man den mit „Z“?) etwas anderes beschrieben hat als das, was wir heute
als Handkommunion praktizieren, weiß eigentlich jeder, der sich mit dem Text beschäftigt hat.
@ Rudolfus Also der Artikel sagt, dass das Schweizer Fernsehen genau dasselbe getan habe wie gloria.tv.
Ob das nun nach Schweizer Recht verboten ist oder nicht, weiß ich nicht, jedenfalls behauptet es „der
Datenschützer“ und der Artikel weist es nicht zurück. Vermutlich müssen das die Gerichte klären. Klar
ist jedenfalls: Der Vorwurf trifft entweder beide Unternehmen oder keines.
@ Hans Mohrmann In der katholischen Gemeinde, der ich seit sechs Jahren angehöre, sogar als mit hoher
Stimmenzahl wiedergewähltes Mitglied des Pfarrgemeinderates, Also ein Rätekatholik. Warten Sie mal ab,
wie schnell Sie hier von manchen dafür exkommuniziert werden! Wenn Sie einem kirchlichen Gremium angehören
(selbst wenn es kirchenrehtlich vorgeschrieben ist), sind Sie in den Augen des kreuz.net-Lehramts schon
ein Untermensch und gehören lieber vergast als erlöst. wage ich es nicht einmal, mich hinzuknien, wie
ich es gewohnt war. Dann sind Sie einfach nur feige. Beschweren Sie sich darüber nicht. Das liturgische
Recht gibt Ihnen das Recht, sich zum Kommunionempfang hinzuknien. Machen in meiner Gemeinde, hm, ich würde
mal schätzen, etwa 10% der Gläubigen. Manche machen sogar im Knien Handkommunion, auch das gibt es.
Wer es wagt, die Mundkommunion zu verlangen, oder sich gar in den Dreck zu knien, der verstößt gegen
die Weisung des Konzils von Nicäa (Kanon 20), zumindest wenn er es an Sonntagen oder in der Osterzeit
tut. denn Kniebänke wurden ja weggeräumt nach ältestem Brauch gibt’s die eben nicht. Wer knien will,
kann doch auf dem Boden knien – warum auch nicht? Erst so gewinnt der Gestus seine volle Bedeutung. Bequem
auf Polstern knien hat doch nix mit demütiger Anbetung zu tun. wird angesehen, als gehöre er einer satanistischen
Sekte an. Liegt wohl daran, dass die „Knier“ sich oft für die besseren Christen halten – siehe die Beiträge
hier.
Das heißt: Wenn ich das richtig verstehe, lautet die Quintessenz: gloria.tv hat tatsächlich gegen Persönlichkeitsrechte
verstoßen. gloria.tv findet das aber okay, denn das Schweizer Fernsehen hat ja HINTERHER auch gegen Persönlichkeitsrechte
verstoßen. Eine tolle Argumentation. Sie wird bestimmt sowohl vor staatlichen Gerichten als auch dem
göttlichen Gericht standhalten. Denn gerade Gott hat ja gesagt: „Deine Schuld ist nicht so schlimm, wenn
ein anderer dasselbe tut“, „Wirf mit Steinen auf andere“, „Schau zuerst auf den Splitter im Auge deines
Bruders, ignoriere deinen eigenen“ und natürlich: „Was du willst, das man dir tue, das mache mit anderen
nicht.“
@ Rudolfus Mindestens 2/3 des Weltepiskopates war auf Anfrage Pauls VI. gegen die Erlaubnis der Handkommunion,
Stimmt (soweit ich weiß). Aber Gesetzgeber in der Kirche ist nun einmal nicht die Mehrheit der Bischöfe,
sondern allein der Papst. Siehe I. Vaticanum.
@ Florian Geyer knien ist die einzig angemessene Haltung wenn man Gott begegnet ! Falsch, dafür genügt
schon ein Blick in die Bibel: Paulus wird vollständig zu Boden geworfen – das ist mehr als nur Knien.
Der von Jesus so gelobte Zöllner steht. Die fünf klugen Jungfrauen gehen dem Herrn entgegen – das geht
im Knien nicht. Ach, und der Canon Romanus spricht von den „circumstantes“, die also beim Hochgebet um
den Bischof/Priester „stehen“. Und als Stephanus den Himmel offen sah, blieb er noch stehen (erst am Schluss
kniete er sich sterbend hin). Und das Konzil von Nikaia wollte nicht, dass Christen sonntags kniend beten.
Also: Für die Begegnung mit dem Herrn ist keineswegs, wie Sie hier mal so eben lostrompeten, „einzig“
das Knien angemessen. Wäre das so, müssten Sie massenhaft Blätter aus der Bibel rausreißen und aus
der frühen kirchlichen Tradition auch.
Interessant „Wenn ein Ungläubiger hinzukommt und einen solchen Akt der Anbetung beobachtet, wird er möglicherweise
auch ‘niederfallen und Gott anbeten und bekennen: Gott ist wirklich in unserer Mitte’“ – zitiert der Weihbischof
den ersten Korintherbrief. Seit wann spricht der erste Korintherbrief von der Mundkommunion? Bitte Belege,
danke! In seinem Artikel weist der Weihbischof auch darauf hin, daß die Praxis der knienden Mundkommunion
sehr alt ist. Bereits ab dem sechsten Jahrhundert war es bei Laien üblich, die Kommunion so zu empfangen.
Also vorher nicht. Gehören die ersten fünf Jahrhunderte denn nicht zur kirchlichen Tradition? Zumindest
steht damit doch fest: Auch andere Formen sind legitim. Der Weihbischof erinnert auch daran, daß die
Väter den Kommunionempfang mit der Nahrung der Mutterbrust verglichen haben. Ich habe nicht kniend an
der Mutterbrust gelegen. Durch den knienden Empfang werde Anbetung ausgedrückt. Schon durch die Teilnahme
an der Kommunion wird Anbetung ausgedrückt. Wer die Kommunion auf der Zunge empfange, vermeide außerdem,
daß der Leib Christi in schmutzige Hände gelegt werde. Schmutzige Hände haben nichts mit der Würdigkeit
des Empfangenden zu tun. Sie sind ein schönes und sehr altes Symbol für die innere Reinheit des Menschen,
aber mehr auch nicht. Jesus Christus ist sich nicht zu schade dafür, auch in schmutzigen Händen zu liegen.
@ Sozialkatholisch Wenn das mit dem Personalpronomen nicht in Ordnung geht war das wohl nur eine Erzählung
von einem Bekannten der RRR erzählt hatte das er einen kennen würde der einen kannte der das erlebt
hatte, oder die gläserne Pfarrei mit Videoüberwachung. Quatsch. Jeder Ministrant (und sogar jede Ministrantin)
kann so etwas in der Sakristei miterleben und dann auch schildern. Dafür braucht’s keine Videoüberwachung.
Und ja: Ich habe es selbst miterlebt. Und nein: Die Erzählung lässt nicht darauf schließen, dass ich
„Amtskirchenpriester“ sein müsste. Und nein: Überhaupt keines meiner Zitate hier lässt darauf schließen,
dass ich „Amtskirchenpriester“ sein müsste. Und nein: Überhaupt keines meiner Zitate hier lässt darauf
schließen, dass ich ein Mann bin. Und nein: Wegen der kreuz.net-Ideologie der Anonymität werde ich nicht
verraten, ob ich „Amtskirchenpriester“ bin oder nicht. Vielleicht bin ich ja nicht mal katholisch? Oder
vielleicht bin ich sogar ein Piussektierer, der sich hier einen kleinen Spaß erlaubt? Wer weiß, wer
weiß?
@ Sozialkatholisch Ad 1) Ach so, ich wusste nicht das sie Ex Cathedra sprechen! Nö, tue ich nicht, nicht
mein Job. Aber wenn ein Argument korrekt ist, ist es korrekt, unabhängig davon, wer es ausspricht. Aber
leider wohl aus der falschen Cathedra, der von unten Wahrheit ist unabhängig von Autorität – sogar in
der Kirche. Lernt man bei Thomas von Aquin und vielen anderen. Lesen Sie mal! 2) War ne Frage, weil ich
es vermute Und meine Frage war: Warum vermuten Sie das? 3) Wenn es so ist ist die Amtskirche nun mal immer
weniger meine Kirche Weil Ihnen Internetpostings eines (vermeintlichen?) „Amtskirchenpriesters“ nicht
gefallen, ist die Kirche „weniger Ihre Kirche“? Wieviel Prozent bleiben denn noch übrig? Und was ist,
wenn ich kein Priester sein sollte? Wie sehr ist die Kirche dann doch noch „Ihre“? 4) Ob sie ein Mann
sind weiß ich natürlich nicht, aber männlich sind sie, da wette ich drauf. Ich frage gerne nochmal:
Wie kommen Sie darauf? Bibelstellen zum Schamgefühl Christie gibt es, zwar versteckt,aber da ich keine
Bibel, bzw. kein religiöses Buch im Moment zu Hand habe kann ich da im Moment keine Stellung zu nehmen…
Gut, wenn Sie wieder eine haben, posten Sie bitte die Bibelstellen. Danke! (Und keine Piussekten-Erbauungsbücher.
Ich bevorzuge originale Quellen und nicht vorgekaute Interpretationen.)
@ Tilly Der NOM ist Häretisch den der Opfergedanke wurde fast vollständig eliminiert Quatsch. Lesen
Sie das Messbuch von 1970. die Opferhandlung wurde ersetzt durch eine so genannte Gabenbereitung. Nein,
sie wurde nur umbenannt. Außerdem hieß sie schon in ältesten Quellen so. Die Texte dazu wurden wortwörtlich
aus dem Jüdischen Berachar Gebet übernommen. Das Ding heißt beraka, und Jesus selbst hat beim Abendmahl
so gebetet – jedenfalls verwenden die Evangelisten bei der Schilderung des Betens Jesu beim Abendmahl
exakt dasselbe Wort, das im griechischen AT immer dort steht, wo das Hebräische „beraka“ sagt. Die Einsetzungsworte
Christie wurden gefälscht (mein Blut das für euch uns alle vergossen wird). Das ist keine Fälschung,
sondern allenfalls eine umstrittene Interpretation. Auch der VOM zitiert keinen der biblischen Einsetzungsberichte
wörtlich. (Alles verfälscht?) Eine Huldigung an die Allerlösungslehre des Theologen Rahner. Quatsch.
Übrigens haben Mönche des Berges Arthos schon vor Jahren die Meinung vertreten das der NOM Häretisch
sei. Der Berg heißt Athos, und die Athosmönche sind für die katholische Lehre irrelevant. Selbst Erzbischof
Lefebvre war der Meinung das der NOM aus der Häresie stammt und in die Häresie führt. Immerhin wollte
er das Gegenteil unterschreiben und hat das dann nur aus taktischen Gründen nicht getan (weil ihm das
Schisma lieber war). Im Übrigen ist die Privatmeinung eines schismatischen Bischofs ebenfalls irrelevant
für die kirchliche Lehre.
@ stimme des herrn Prälaten scheint wohl ziemlich getrübt zu sein, wenn er allen ernstes sagt „Heute
sind wir eine verfolgte Minderheit“. Und hätte er ein bisschen Ahnung von der kirchlichen Tradition,
dann wüsste er, dass es für die ersten Christen kaum etwas Schöneres gab als das Martyrium! Soll er
doch froh sein, dass ihm diese Chance gegeben wird, und nicht so peinlich rumjammern. So eine Memme.
@ Sozialkatholisch Wenn es so wäre hätte er es dennoch nicht öffentlich zur Schau gestellt, denn in
seiner Menschheit hatte unser Gott aber dennoch ein gesundes Schamgefühl. Welche Belegstellen haben Sie
für das „gesunde Schamgefühl“ Jesu Christi? Immerhin wurde ihm vorgeworfen, sich mit Frauen abzugeben,
ein Fresser und Säufer zu sein, und im Gleichnis vom barmherzigen Samariter hat er zu Akten aufgefordert,
die rituell unrein machten. Das stand zumindest dem „gesunden Schamgefühl“ seiner Zeit entgegen. Und
übrigens: Das „gesunde Schamgefühl“ sagt dem Menschen auch, er solle nicht nackt in der Gegend herumlaufen,
trotzdem hat Michelangelo seine Sixtinische Kapelle voll mit Nackten gemalt – und (o Schweinkram!) da
wird bis heute der Papst gewählt. Ich finde es interessant wie Amtskirchenpriester (sie sind doch einer?)
sich immer mehr in Richtung Gotteslästerung bewegen. 1. Ich habe nunmehr hinreichend erklärt, warum
die Darstellung keine Gotteslästerung ist (Ihr persönliches Schamgefühl ist dafür nämlich irrelevant).
2. Woraus schließen Sie, ich sei ein „Amtskirchenpriester“? 3. Welche Bedeutung hat mein eventuelles
„Amtskirchenpriestersein“ für meine Argumentation? 4. Woher meinen Sie eigentlich zu wissen, dass ich
überhaupt ein Mann sei? So viel kann ich aber verraten: Laut Taufe bin ich „Priester“ (sacerdos). Ob
ich auch presbyter bin, sprich: das Sakrament des Ordo empfangen habe, verrate ich nicht. Warum auch?
Anonymität ist das Grundprinzip von kreuz.net!
@ Alkuin Die Berichtstserstattung des Konradsblatts Nr. 2 vom 13.01.2008 war keines wegs neutral: Das
lernt man bei kreuz.net nun einmal so. Als orentierungspunkt fanden die wörte „vorkonziliar“ vs. „nachkonziliar“
häfig gebrauch. 1962 ist nun einmal vor dem Konzil, 1970 nach dem Konzil. Auch ein Kritik an den Papst?
„In seinem Motu proprio „Summorum Pontificium“ unterscheidet er erstmals – gegen den erklärten Willen
zahlreicher Bischöfe – zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen Form des römischen Ritus“
Wieso Kritik? Es ist doch korrekt – wie uns gerade kreuz.net immer wieder belehrt hat! aus dem Stehgreif?
„Die Gemeinde sang die Zweite Choralmesse („De angelis“) aus dem Gotteslob (Nr. 405 ff.).“ Da steht jetzt
Aussage gegen Aussage. Im Übrigen kann einerseits „aus dem Stegreif“ auch bedeuten: „ohne Vorbereitung,
aber mit Buch“, wie umgekehrt das Zitat aus dem Konradsblatt auch bedeuten kann: „die Missa de angelis,
die es auch im Gotteslob gibt“. Da ich nicht dabei war, weiß ich nicht, wie es wirklich war. Jedenfalls
sehe ich keinen Widerspruch zwischen beiden Berichten – je nachdem, wie man die Aussagen genau versteht.
Informativ? „Der Priester trug eine so genannte „Bassgeige“ als Gewand.“ Ja, das ist doch informativ.
Und diese barocken Caseln werden nun mal „Bassgeigen“ genannt, sogar von Tradis.
@ HBR Der Christ steht für seine Überzeugung ein, der Homosexuelle aber für eine widerliche und widernatürliche
Neigung. Das ist in meinen Augen ein himmelweiter Unterschied. Der Unterschied beruht ja wieder nur Ihrer
persönlichen Interpretation/Überzeugung. Es gibt auch Menschen, die das Christentum für eine widerliche
Neigung halten – das ist dann eben deren Überzeugung. Also, es bleibt in den genannten Beispielen dabei:
Jeder steht für seine Überzeugung ein.
Kirche ist nicht Handlangerin der Monarchie Ich hoffe dass zumindest alle höchsten kirchlichen Würdenträger
am Requiem teilnehmen und eine würdige Zeremonie abhalten, so wie es einem Kaisersohn gebührt! Seine
Geburt wenige Monate vor dem Zusammenbruch der Monarchie wurde noch mit 101 Kanonenschüssen begrüßt,
aber bereits seine Kindheit musster er leider im Exil verbringen. Kaisersohn? Merkwürdig, wo doch gerade
das habsburgische Beerdigungszeremoniell klarstellt, dass der Verstorbene nicht als Monarch/Adliger, sondern
einfach als Mensch, als Diener Gottes vor den Richterstuhl tritt. Schön wäre es freilich, wenn alle
höchsten kirchlichen Würdenträger überhaupt bei jedem Begräbnis eines Christenmenschen dabei wären.
Typisch Die versammelten Gläubigen sangen aus dem Stehgreif die lateinische ‘Missa de Angelis’. Na toll.
Ein Messordinarium, das nichts mit Gregorianik zu tun hat: Die „Missa de angelis“ stammt Pi mal Daumen
aus dem 17. Jahrhundert. Die großen Meister der Gregorianik in Metz, St. Gallen und sonstwo würden sich
im Grabe umdrehen.
Kirchliche Lehre Zu sehen ist unter anderem eine dreißig Zentimeter große Christusstatue mit erigiertem
Geschlechtsorgan. P1: Wie die Schrift lehrt, war Christus „in allem uns gleich außer der Sünde“ (Hebr
4,15; so auch lehrt es das Konzil von Kalzedon). P2: Eine Erektion als solche ist keine Sünde. C: Auch
Christus hatte Erektionen.
@ Pippifax Ich fordere lediglich die Nutzungsänderung oder den Abbruch der bereits in D bestehenden Moscheen,
da der Islam hier nichts zu suchen hat. Mit exakt, und zwar wirklich exakt derselben Begründung hätte
das Christentum niemals nach Deutschland gebracht werden dürfen.
@ matt2 Benedikt ist mehr ein ausgewogener Mensch, ein typischer Bayer halt, der eigentlich mehr dem vernünftigen
Handeln entspricht, als dem charismatischen. Selten so gelacht! Nirgends in Deutschland gibt es so viele
knurrige, lästernde, gehässige, permanent besoffene, Frauen schlagende, eingebildete, von Vorurteilen
zerfressene und aggressive Persönlichkeiten wie in Bayern. Schon die Tatsache, dass Papst Benedikt ein
Intellektueller ist und daher nichts vom Schimpfkanonaden, Vorurteilen und deftigen Flüchen unter Alkoholeinfluss
hält, polyglott und in verschiedenen Regionen Deutschlands und der Welt gelebt und gewirkt hat, macht
ihn zu alles anderem als einem typischen Bayern.
@ ruhrgebietler Jede Liturgie ist eine Feier??? Mal ehrlich, wer glaubt denn das!!! Alleine der Anlaß
gibt nichts zum FEIERN her! Wir wäre Neujuden aus der Zeit Jesu Christi, würden wir SEINEN TOD feiern.
Hingegen dürfen wir uns in Buße und Demut der Zelebration der Opfermesse nähern! Also gefeiert werden
darf nicht, aber zelebriert werden durchaus? Dann schauen Sie doch mal in ein lumpiges Latein-Wörterbuch
und schauen Sie nach, was „celebrare“ heißt. – Aber Vorsicht: Das Ergebnis wird Ihnen nicht gefallen!
Und übrigens: Alleine der Anlaß gibt nichts zum FEIERN her! Wir wäre Neujuden aus der Zeit Jesu Christi,
würden wir SEINEN TOD feiern. Dann müssen Sie die Karfreitagsliturgie wohl für ein häretisches Machwerk
halten: …propter lignum [in allen Quellen: crucem] gaudium in universo mundo wegen des Holzes/Kreuzes
ist FREUDE in der ganzen Welt. Schau an, schau an: Christen FREUEN SICH im Angesicht des Kreuzes. Na hoffentlich
gehen Sie in keine vor- oder nachkonziliare Karfreitagsliturgie mehr – bei so viel bösem „Neujudentum“
@ Seminarist Seminarist schrieb: Meine Güte RRR – sie sind ja zu dumm einen Text zu verstehen! (Schlagen
Sie mal im Wörterbuch unter Ironie nach!) Meine Güte Seminarist – Sie sind ja zu dumm, einen Text zu
verstehen! (Schlagen Sie mal im Wörterbuch unter Ironie nach!) P.S.: Zu dumm, deutsche Rechtschreibregeln
korrekt anzuwenden, scheinen Sie (sic!) ebenfalls zu sein.
Interessanter Kurswechsel In Amiens gab es unter den Traditionalisten seit langem Spaltungen, die an dieser
Stelle weder begründet noch erläutert werden sollen. Der Grund ist – wie immer in Tradi-Kreisen – offensichtlich:
Jeder ist sein eigener Papst, alle exkommunizieren sich gegenseitig, und je kleiner die Gruppe sie ist,
umso überzeugter ist sie, dass alle anderen freimaurerische, jüdisch unterwanderte Untermenschen sind.
Oder – noch schlimmer – positiv über die Kirche (II. Vatikanisches Konzil) denken. Interessant ist jedenfalls
der Kurswechsel, den kreuz.net hier einschlägt: Wurde bisher jeder Bischof beschimpft und verunglimpft,
der nicht auf kreuz.net-Linie war, wird jetzt erstmals einer dafür gelobt! Also, im Namen von kreuz.net:
Liebe Bischöfe, untersagt die Alten Messen, widersetzt Euch dem Motu proprio – der Dank der Tradis wird
Euch gewiss sein und sogar hier veröffentlicht werden!
Unsinnredner Der Delegierte für die Polen in England und Wales, Hw. Tadeusz Kukla, erklärte: „Wenn wir
unsere nationale Identität verlieren, verlieren wir alles.“ Wenn er das ernst meint, hat er vom Christentum
nicht viel verstanden. Christentum, zumal das katholische, ist nicht an Nationalitäten gebunden. Wer
seine ganze Identität („alles“) an seiner Nation festmacht, scheint der Glaube für ihn ja nicht besonders
wichtig zu sein.
Was ist mit kreuz.net los?? Was ist mit kreuz.net los?? In der Nachricht „jubilierender Pater“ hätte
es doch heißen müssen: ENTWEDER „…der modernistische Priester…“, „…der häretische Drecksack…“,
…„der ökumenefreundliche Untermensch…“, „…machte angeblich sogar manchmal Urlaub…“ ODER „…der
glaubenstreue Seelsorger…“, „…feierte eifrig die hll. tridentinische Opfermesse…“, „…trug immer
brav Priesterkleidung, sogar beim Duschen…“ Stattdessen: NICHTS. Keine Wertung, weder Lob noch gehässige
Beschimpfung. Kann es sein, dass da neuerdings ein neuer Mitarbeiter Meldungen verfasst? Derjenige scheint
jedenfalls die offzielle Nomenklatur von kreuz.net noch nicht zu kennen…
@ iustus Nein! Jede desuetudo ist zunächst einmal rechtmäßig (außer den in can. 24 genannten Fällen,
die aber hier nicht zutreffen, weil in keiner Instruktio ausdrücklich und namentlich die Gewohnheit des
Eintauchens verboten wurde; sie steht dort zwar als „verboten“, aber eben nicht ausdrücklich unter Verweis
auf eine zu verbietende Gewohnheit, was für can. 24 ja entscheidend ist). Durch entsprechende Kundgaben
des gesetzgeberischen Willens beginnt nun aber die Zeit, aber der eine desuetudo in Gang gesetzt werden
kann, wieder von vorne, bei Null. Wenn sie das tut, ist sie aber – nach 30 bzw. 100 Jahren – sehr wohl
rechtmäßig. Wäre es so, wie Sie es behaupten, könnte es niemals eine desuetudo geben. Das aber ist
sehr wohl der Fall – sonst gäbe es ja die entsprechenden canones nicht. Nachzulesen in allen Handbüchern
der kirchlichen Rechtsgeschichte und allen seriösen Kommentaren zum CIC.
@ iustus Und jetzt bitte noch can. 26 (habe ich gerade nicht vor mir liegen), dann sehen Sie, dass eben
doch ich richtig liege und nicht Sie. Erst can. 26 macht ja begreiflich, warum ständig neue Instruktiones
etc. kommen, in denen immer dasselbe steht: Damit beginnt nämlich jedesmal das Zählen von neuem, ehe
man den Punkt erreicht, an dem eine „dem Recht widersprechende Gewohnheit“ Gesetzeskraft erlangen kann.
Aber sie kann eben durchaus – siehe can. 26.
@ Fabian Benedikt XVI. trägt in der letzten Zeit alte Gewänder und Mitren. Ich frage mich, ob dies in
Zukunft weiterhin so sein wird, oder ob es eher eine Erscheinung bleiben, die der nächste Papst wieder
ablegen wird. Das ist wohl dem ästhetischen Urteil des Papstes bzw. seines Zeremonienmeisters überlassen
(je nachdem, wieviel der Papst da direkt selbst entscheidet und wieviel er delegiert). Warten wir also
bis zum nächsten Papst, dann werden wir es wissen!
@ Krake So habe ich wiederholt erleben müssen, dass hauptamtliche Laien in Messfeiern predigten, obwohl
ein Hauptzelebrant und mehrere Konzelebranten anwesend waren. Das gleiche gilt für die Spendung der Hl.
Kommunion. Ich kann mich auch noch an eine Gruppenmesse erinnern, in der den Teilnehmern freigestellt
wurde, das Blut des Herrn durch Trinken aus dem Kelch oder Einstippen der Hostie zu empfangen. Und das
war nach der Instruktion Redemptoris sacramentum, die eine solche Handlung eindeutet untersagt. Can. 26
CIC in Übereinstimmung mit der kanonistischen Tradition der Kirche, wie sie seit Gratian, also seit fast
einem Jahrtausend festgehalten wird, eröffnet allen Gläubigen die Möglichkeit, geltendem Recht entgegenstehende
Gewohnheiten zu initiieren, die dann auch Gesetzeskraft erlangen können. Es steht den Gliedern der Kirche
also sehr wohl zu, gegen geltendes Recht zu verstoßen – schon so manches ist auf diese Weise als erlaubt,
ja sogar als lobenswert in die kirchliche Praxis eingegangen, hier nur zwei Beispiele: 1. Knien am Sonntag
2. massenhafte Priesterweihen für Benediktinermönche
@ Fabianus Mich interessiert ob Paul VI. nun gegen Qor primum gehandelt hat oder nicht. Hat er nicht.
Genausowenig wie alle seine Vorgänger, die das Missale Pauls V. neu ediert haben. Die neue IGMR schreibt:
„Bei den Vorschriften zur Überprüfung des Ordo Missae hat das Zweite Vatikanische Konzil unter anderem
bestimmt, dass einige Riten ‘nach der altehrwürdigen Norm der Väter’ wiederherzustellen sind. Das sind
dieselben Worte, die der heilige Pius V. in seiner Apostolischen Konstitution ‘Quo primum’ gebraucht hat,
mit der im Jahre 1570 das Tridentinische Messbuch in Kraft gesetzt wurde. Aus der Übereinstimmung der
zitierten Worte kann man erkennen, auf welche Weise beide römischen Messbücher trotz eines Zeitabstandes
von vier Jahrhunderten die tatsächlich gleiche Überlieferung umfassen. Bedenkt man den inneren Gehalt
dieser Überlieferung, so erkennt man auch, wie hervorragend und geglückt das frühere Messbuch durch
das neue vervollkommnet wird.“ (IGMR 6)
Ach ja… Es gibt keine Alte Messe sondern nur die überlieferte Hl. Römische Messe! Sehr richtig! Siehe
„Summorum Pontificum“. Da der so genannte NOM eine Erfindung des Freimaurers Paul VI. ist hat sie in der
Kirche und auch im Christentum keinerlei Tradition. Da der so genannte NOM vom Papst approbiert ist, ist
er Teil der kirchlichen Tradition. Sie ist eine Freimaurerische Menschenmesse. Sie entspricht dem Ablauf
des ältesten Mess-Schemas das wir kennen, und das Justin im 2. Jahrhundert beschreibt. Nicht das II.
Vatikanum hat diese Kunstmesse beschlossen sondern Paul VI. und seine Maurerischen Berater. Der Papst
als Gesetzgeber der Kirche ist auch Gesetzgeber in der Liturgie. Das diese nun ihr Kunststück in Gefahr
sehen das nur faule sonst keinerlei Früchte gebracht hat ist klar. Jaja… Paul VI. muß wie schon einmal
gesagt und gefordert in einer Leichensynode für seine Taten exkommuniziert sein Leichnahm auf den Petersplatz
verbrannt werden. Na klar. Nur so ist Sühne und Buße möglich! Sühne und Buße ist durch „Metanoia“
möglich, wie uns Jesus Christus gelehrt hat. Verbrennungen von Leichnamen sind da womöglich eher hinderlich,
weil sie von der EIGENEN Metanoia ablenken können und im übrigen Gott in seiner Gerechtigkeits-Registratur
wohl kaum beim ewigen Gericht vermerken wird: „X hat Leichen verbrannt. Guter Mann. Ab in den Himmel.“
@ Überpapst Rudi Einen solchen Schwachsinn hört man mit Regelmäßigkeit auch nur von Modernisten und
Neuritualisten! Genau! Denn der gute Altritualist weiß: Ein Priester, der versehentlich zwei Wörter
im Hochgebet auslässt und dann an einem Herzinfarkt verstirbt, kommt ohne Verzögerung in die Hölle,
und Gott freut sich drüber!
@ Sozialkatholisch Der Kommunionempfang aus Laienhände kommt für mich nur im Notfall in Frag Was ist
denn ein „Notfall“? ansonsten nehme ich nur die Mundkommunion aus geweihten Händen Interessant. Schon
mal was von „opere operato“ gehört? soviel ich weiß habe ich als Katholik auch das Recht die Kommunion
so zu empfangen. Nein. Sie haben das Recht, dass nach Messbuch gefeiert wird, und dazu gehört auch, Rücksicht
auf die Mitfeiernden zu nehmen und evtl. Anweisungen zu beachten. Sich von hinten links durch die Reihen
zu boxen, um vorne rechts vor dem einigen Priester herumzurutschen, gehört jedenfalls nicht dazu. Wenn
ich sehe das im Chorraum mehrere Priester faul rumsitzen und 3-4 Laien die Kommunion austeilen ist für
mich ein Grund für den Priestermangel gegeben, man braucht sie ja nicht mehr. Unfug. Wieso „faul rumsitzen“?
Die letzte Messe, in der ich vergleichbares erlebt habe, war mit einem fremden Priester, der 5 Minuten
vor Messbeginn in die Sakristei stürmte und konzelebrieren wollte, aber weder wusste, an welchen Stellen
in der Kirche die Kommunion ausgeteilt wird, noch gut genug Deutsch konnte, als dass man es ihm hätte
erklären können. Die Kommunionhelfer der Gemeinde waren präpariert und hatten bereits ihre Plätze
eingenommen. Also hat er nicht mit ausgeteilt. Gut so. Rubrizismus heißt nicht:Verzicht auf gesunden
Menschenverstand.
@ Rudolfus Papst Paul VI. hat die Handfingerkommunion grundsätzlich nicht erlaubt, und später seine
Einverständnis nur gegeben, „für jene Gemeinden, in denen der Brauch bereits (widerrechtlich) eingeführt
ist“ Das musste er gar nicht erlauben. Das entspricht dem seit 1000 Jahren festgeschriebenen Prinzip der
desuetudo: eine Gewohnheit kann nach einer gewissen Zeit Gesetzeskraft erlangen. Der Papst hat durch seine
Zustimmung dieses Verfahren nur abgekürzt. Die heutige Handfingerkommunion hat mit der antiken Handaufleckkommunion
jedenfalls nichts zu tun. Das ist korrekt! Und genauso hatte die antike Handaufleckkommunion wie auch
die mittelalterlich-neuzeitliche Mundkommunion nichts mit dem Abendmahl Jesu Christi zu tun, von dem immerhin
das Zitat des Herrn stammt: „tut DIES zu meinem Gedächtnis“. Auf die FORM des Kommunionempfangs war das
offenbar nicht bezogen, und also darf auch das 20. Jahrhundert gerne eine neue Form entwickeln.
@ Sozialkatholisch Nemen sie die Mundkommunion auch aus Laienhände? Ich war zwar nicht gefragt, aber
ich habe schon die Mundkommunion aus Laienhänden empfangen. Warum auch nicht: Der wahre Spender ist Christus,
der menschliche Spender ist nur Werkzeug. Wenn schon jeder Mensch das Werkzeug Christi bei der Taufe sein
kann, dann geht das natürlich auch bei der Kommunion. Die Amtsträger sind ordentliche Spender der Kommunion
(weil sie schon qua Amt Christus in der Kirche repräsentieren), Laien sind außerordentliche Spender
(weil sie zwar nicht qua Amt, aber doch qua Taufe Christus repräsentieren). Moment, da fällt mir noch
was ein… ordentlich – außerordentlich; die Begrifflichkeit kommt mir bekannt vor! Wenn Tradis beim
Messritus die außerordentliche Form bevorzugen, müssten sie doch auch beim Kommunionempfang…!
Interessante Fotomeile Was lehrt uns die Fotomeile? 1. „Alte Messe“ geht auch am freistehenden, nachkonziliaren
Altar. 2. „Alte Messe“ geht auch mit halbwegs schönen Gewändern (wenn auch das barocke Tischdeckchen
in der extra Schwuchtel-Edition, getragen um die Beine, auch in diesem Fall nicht fehlen darf). 3. „Alte
Messe“ geht auch ohne SS-Frisuren. 4. „Alte Messe“ geht auch ohne verquollene Männer mit 100 Kilo Übergewicht.
Gar nicht so schlecht für den Anfang.
@ Tilly Mit derselben Begründung hätten Latein und Altslawisch nie eingeführt werden dürfen, denn
auch die waren mal Übersetzungen (also, um Ihren Gedanken darauf anzuwenden: Fälschungen) des Originals:
Griechisch.
@ Benedikt Mancher Bischof wäre das gerne (Kamphaus hat es mehrfach gesagt, das er damit auch glücklich
wäre). Doch allein – es geht einfach nicht. Die Arbeit eines Bischofs wäre ja damit nicht verschwunden,
und wenn ich mir ansehe, was unser Bezirksdekan schon an Zusatzaufgaben hat…wie soll einer das alleine
für das ganze Bistum schaffen? Würde man aber das Bischofsamt wieder so einrichten, wie es in der frühen
Kirche gedacht war, dann – wäre der Bischof kein „regionaler Kirchenfürst“, der womöglich nicht mal
alle Priester persönlich kennt – wäre er das Oberhaupt, der Seelsorger, wichtigste Prediger und ständig
präsenter Liturg einer Stadtgemeinde – wären die Priester Beauftragte für die Sorge um einzelne Kirchengebäude
(sozusagen „Kirchenrektoren“, aber keine „Pfarrer“) – wären die Diakone Helfer des Bischofs in Liturgie,
Fürsorge und Verwaltung und – wäre das Arbeitspensum eines Bischofs tatsächlich in etwa dem eines heutigen
Dekans oder eines „Stadtpfarrers“ in einer großen Stadt vergleichbar Was spricht dagegen? Muss die Zuschneidung
der Diözesen immer so bleiben wie im feudalen Mittelalter? Muss man am Amt der „Auxiliarbischöfe“ festhalten,
die für die Leitung von Kirchen beauftragt und geweiht werden, die es gar nicht gibt („Titularbistümer“
irgendwo in Tunesien!?)? Würde man heute jede Diözese, die Weihbischöfe hat, in entsprechend viele
Diözesen aufteilen, wäre das theologische Profil des Bischofsamt schon gleich viel klarer als es das
heute ist.
Sehr richtig! Zwischen den beiden Riten bestehe zwar ein Unterschied. Aber dieser sei nicht wesentlich:
„Es ist immer die gleiche Heilige Messe.“ Sehr richtig! Und genau aus diesem Grund steht es der Kirche
auch frei, eine dieser Varianten zur „ordentlichen Form“ zu erklären, neben der es bei entsprechendem
Bedarf und entsprechend ausgebildetem Personal auch eine „außerordentliche Form“ gibt. Merke: 1. „außerordentlich“
heißt nicht „besser“ 2. Im Ordo von 1970 wird genau dasselbe gefeiert wie im Ordo von 1570, 1962, 1965
oder auch 700, 800 oder 900.
@ Rudolfus Die Exkommunikation für die Treue zum kanonisierten Meßbuch des hl. Pius V. kann nur ungültig
sein Ansonsten hätte der Papst die Kanonisierung des Meßbuches aufheben müssen – das hat er aber nicht
getan. Sie bleiben also dabei, dass es nach wie vor erlaubt sei, dass Missale Pius V. zu verwenden: ohne
Christkönigsfest, ohne Fest der Heiligen Familie, ohne die Heilige Maria Goretti, ohne das Fest der Rosenkranzkönigin,
mit Ambo im Kirchenraum, mit Tabernakel an der Seite einer gotischen Apsis, ohne das Fest des Hl. Johannes
Maria Vianney. Na dann mal viel Spaß in Ihrer Ein-Mann-Privatkirche!
@ Stimme, Benedikt Im Übrigen hat in der ganzen Tradition noch kein Bischof von Jerusalem sich darauf
berufen, der Nachfolger des Petrus zu sein. Wobei ich unter „Tradition“, anders als die Propaganda von
kreuz.net, hier natürlich die gesamte kirchliche Tradition meine und nicht nur willkürlich ausgewählte
Elemente des 14., 16. und frühen 20. Jahrhunderts.
Danke! Eine Filmserie warnt vor Christen und Missionare und bringt sie mit Organhandel, Mafia und Prostitution
in Zusammenhang. Begeisternde Sprachkompetenz der Schreiberin bzw. des Schreibers. Bravo, der deutsche
Sprache tut voll leben und total schön sein!
@ landorganist Wie ist denn der Dinosaurierbischof einzuordnen? Steht der über dem Erzbischof? Oder darunter?
Wo gehören die „Vagantenbischöfe“, also die, die bei den Pius-Brüdern herumhanseln, hin? Das ist relativ
einfach: Ganz unten stehen die Auxiliarbischöfe. Dann kommen die normalen Diözesanbischöfe. Darüber
stehen die Erzbischöfe, auch „Metropoliten“ genannt. Darüber steht der Papst. Und noch ganz viel weiter
darüber stehen die Vagantenbischöfe der FSSPX. Die haben nämlich immer recht und der Papst muss tun,
was sie sagen, sonst sind sie ganz böse. Die haben uns gelehrt, dass die päpstliche Unfehlbarkeit und
der Jurisdiktionsprimat grundsätzlich in jedem Einzelfall der Zustimmung durch die Vagantenbischöfe
der FSSPX bedürfen. Noch darüber steht ein Bischof namens Marcel Lefebvre. Der sagt allerdings nicht
mehr viel, aber als Autorität wird er noch gerne angefügt. Er hat sogar „Sacrosanctum Concilium“ mit
unterschrieben, aber das zählt heute irgendwie nicht mehr. Sagen jedenfalls die anderen FSSPX-Vagantenbischöfe,
und die haben immer recht – siehe oben.
Harro Meyer Die sollten sich auch mal entschuldigen. Verstehe ich jetzt nicht. Im Artikel steht, Kerner
habe sich entschuldigt. Gut, diese Entschuldigung wird als „unglaubwürdig“ hingestellt, aber das ist
Interpretationssache. Aber die lügen ja ohne rot zu werden. Ich weiß zwar auch hier noch nicht, wer
„die“ sind, aber Kerner scheint keineswegs „gelogen“ zu haben, sondern sich ungeschickt verhalten zu haben
und dieses Verhalten jetzt zu bedauern. Lüge setzt voraus, dass der Lügner sich seiner Lüge bewusst
ist, dass er absichtlich lügt und dass er – um überhaupt „lügen“ zu können – etwas der Wahrheit Widersprechendes
als Tatsache hinstellt. Wo also hat Kerner „gelogen“? Verstehe ich noch nicht, aber wenn Sie ihm eine
Lüge unterstellen, werden Sie die ja auch sicher kurz zitieren können. Danke schön! Danach können
wir dann diskutieren, ob es sich wirklich um eine „Lüge“ gehandelt hat. Die Tatsache, dass Kerner sein
Verhalten bedauert, lässt doch eher vermuten, dass er, selbst wenn er Unwahres gesagt haben sollte, es
doch nicht absichtlich getan hat – mithin kann er kein Lügner sein. Aber ich danke schon im Voraus für
die Quelle (wenn’s geht, mit Quellennachweis), in der Kerner gelogen haben soll.
Wat is datt denn? Die Gläubigen der Alten Messe Was sind „die Gläubigen der Alten Messe“? Woran glauben
die denn? An etwas anderes als die „Gläubigen der katholischen Kirche“?
@ Rudolfus Bereits St. Paulus warnt vor dem unwürdigen Kommunionempfang – „wer unwürdig kommuniziert,
ißt und trinkt sich das Gericht“. Nun führt St. Paulus auch aus, was er darunter versteht, nämlich:
die Abtrennung des Herrenmahls von der Sozialgemeinschaft innerhalb der Gemeinde. Von rubrizistischer
Kleinkrämerei ist da nicht die Rede und auch nicht von der später entwickelten Kasuistik.
Tolle Kritik Er hätte auch erwähnen können, daß sich die Gläubigen während der Messe mehrheitlich
„den Rücken zukehren“. Lustig, sich über den Schreibstil des Autors zu echauffieren und dann so einen
semantischen Blödsinn zu produzieren. Wenn überhaupt, dann muss es heißen: Er hätte auch erwähnen
können, daß die Gläubigen während der Messe einander mehrheitlich „den Rücken zukehren“. Sich den
Rücken zukehren, das tut nämlich niemand, auch keine Gruppe, auch nicht mehrheitlich, auch nicht in
der Eucharistiefeier.
@ Carla Hat Herr Bischof Büschel eine eigene kirchliche Tradition? Nö. Aber die kirchliche Tradition
ist nun einmal auch seine. Die kirchliche Tradition, die bis zum Ende der Zeiten gelten wird […] hat
immer gesagt, dass die Hl. Kommunion nur empfangen darf, wer im Stand der heiligmachenden Gnade ist, weil
er ansonsten einen schweren Gottesraub begeht. Quatsch. Der Begriff „Gottesraub“ ist sehr spät und nicht
die primäre Begründung für das Verbot des Kommunionempfangs unter bestimmten Umständen. Sein Gewissen
allein sagt dem Protestanten keineswegs, dass er im Stand der heiligmachenden Gnade ist, sondern das sagt
ihm nur eine gültig abgelegte Beichte und dazu müßte er konvertieren. Interessant, dass Sie wissen,
was das Gewissen jemandem sagt, den sie gar nicht kennen. Von der Beichte kann auch Bischof Büschel niemanden
suspendieren. Hat er das? Er hat nur gesagt, dass er niemandem die Kommunion verweigert, der vor ihm steht.
Und genau dazu verpflichtet ihn das Kirchenrecht. Die Protestanten kennen bedingt durch die häretische
Lehre Martin Luthers keine Beichte und sehen auch deren Notwendigkeit nicht ein. Schwachsinn. Luther sagt
genau das Gegenteil. Jedes evangelische Gottesdienstbuch beschreibt die Beichte. Die Protestanten kennen
die Beichte sehr wohl (Bestes Beispiel: Altlutheraner!), sie kennen sie allenfalls nicht als Sakrament
und heute auch nicht mehr als notwendig, aber sie kennen sie! Lesen Sie, dann schreiben Sie! (Und schreiben
Sie nicht so viel dummes Zeug)
Vorzeigekatholikin Die Vorzeigekatholikin Eva Herman gehörte übrigens zum Freundeskreis des legendären
Zuhälters und „Kiez-Königs“ Willi Bartels, auf dessen Begräbnis sie sich von der Regenbogenpresse munter
fotografieren ließ. Sie ist bekanntermaßen viermal verheiratet und hat ein einziges Kind, um das sie
sich wegen ihrer Berufstätigkeit praktisch nie gekümmert hat. Eine großartige Galionsfigur für Vaticanum-II-Hasser!
Kommunionempfang Selbstverständlich handelt der Bischof richtig! Das Kirchenrecht verbietet den Kommunionempfang
durch Nichtkatholiken, aber es gibt Ausnahmen. Da die Person, die die Kommunion spendet, nicht entscheiden
kann, ob eine solche Ausnahme vorliegt (dies kann nur Gott selbst – das ist so ähnlich wie bei einigen
anderen Vorschriften, bei denen oft gar keine exakte Beweisführung möglich ist bzw. jede Beweisführung
immer auf der Vertrauenswürdigkeit der Zeugen beruht, die ebenfalls nie gewiss ist; dies betrifft viele
„ipso facto“-Vorschriften, die bisiweilen sogar eine Ehe ungültig oder gültig machen können, ohne dass
jemand der Beteiligten sich dessen bewusst ist und ohne dass ein kirchliches Gericht es mit letzter Sicherheit
feststellen könnte), hat er immer dem Grundrecht auf Sakramentenempfang den Vorrang zu geben und die
Kommunion auszuteilen – das eine ist ein Grundrecht, das andere eine „Ausführungsbestimmung“. (Canones
weiß ich gerade nicht auswendig und habe den CIC nicht hier, Grundrecht auf Sakramentenempfang irgendwo
can. 200-220; unüberprüfbare Vorschriften für alles mögliche gibt’s vor allem im Eherecht, aber auch
im Sakramentenrecht (ca. can 880). Und selbstverständlich dürfen Protestanten das Sakrament der Beichte
empfangen, denn Nichtkatholiken dürfen von einem katholischen Priester Sakramente erbitten, die sie in
ihrer eigenen Gemeinschaft nicht bekommen können. Da es in den evangelischen Kirchen das Bußsakrament
nicht existiert, dürfen sie „katholisch“ beichten.
Ergänzung Am 18. Februar verunglückte der Priester und Kirchenmusiker Pater Bruno Isenmann FSSPX fünfzigjährig
in Afrika. Am 18. Februar verunglückte der suspendierte Priester und Kirchenmusiker Pater Bruno Isenmann
FSSPX fünfzigjährig in Afrika. Trotz päpstlichen Verbots zelebrierte er zahlreiche Eucharistiefeiern
und spendete unerlaubt Sakramente.
@ ruhrgebietler Sie brauchen doch nur hier im Forum zu lesen, dann sind Sie bestens informiert! Mich interessieren
keine Behauptungen, sondern Belege! Quellen, diözesane Veröffentlichungen, bischöfliche Erklärungen,
die publiziert sind und überprüft werden können. 12? Warum die Anlehnung an die Apostel?? Reiner Zufall.
27 deutsche Diözesen, Sie behaupten, es seinen „die meisten“ Bischöfe, da dachte ich, ich nehme mal
knapp die Hälfte der Diözesanbischöfe. (insbesondere!!!) Algermissen, (insbesondere!!!) Lehmann, Mixa,
Genn, (insbesondere!!!) Marx, Tebartz-van Elst, Meissner, Schönborn, Becker, (insbesondere!!!) Mussinghoff,
Reinelt, Thissen, Grave, Jaschke. Reicht das? Nein. Ich fragte nach Belegen, nicht nach Behauptungen oder
Namenslisten. Und sein Wann ist Schönbar ein deutscher Bischof? Die dt. Bischöfe haben fast alle kein
Interesse am MP!! Belege? Soweit ich mich erinnern kann, habe ich noch auf jeder deutschen Diözesanhomepage
Informationen über das MP gefunden. Ich kann nicht sehen, dass es „kein Interesse“ gebe. Es ist bislang
von der Amtskirche keiner ganz klar FÜR DAS MOTU PROPRIO aufgetreten! Hä? Von den Bischöfen wird nur
verlangt, es zu beachten, aber nicht, „dafür aufzutreten“ (was auch immer Sie darunter verstehen mögen,
noch dazu „ganz klar“).
@ Marranenjäger Ja,ja,ja. Rahner vertritt u.a. die Möglichkeit der „Sukzzesibeseelung“, was aber längst
nicht alles ist. Belegstelle? Und vertraten das nicht auch Aristoteles und Thomas von Aquin? „Die ‘Erbsünde’
besagt selbstverständlich nicht, daß die personale ursprüngliche Freiheitstat am eigentlichen Ursprung
der Geschichte in ihrer sittlichen Qualität auf die Nachkommen übergegangen sei“ (GK 116) Ja und? Was
ist daran häretisch? ‘Erbsünde im christlichen Sinne besagt in keiner Weise, daß die personale, ursprüngliche
Freiheitstat des oder der ersten Menschen als unsere sittliche Qualität auf uns übergehe“ Ja und? Was
ist daran häretisch? Ich lese hier nichts von Konkupiszenz. „Wir verfehlen von vornherein den Sinn von
‘Auferstehung’ im allgemeinen und auch bei Jesus, wenn wir uns ursprünglich an der Vorstellung einer
Wiederbelebung eines physisch-materiellen Leibes orientieren.“ Paulus unterscheidet vom irdischen Leib
und dem Auferstehungsleib (1Kor 15). Wieso ist also das Rahner-Zitat häretisch? Ist etwa Paulus häretisch?
Danke für die Antworten, muss aber jetzt für heute Schluss machen!
@ Marranenjäger Rahner betrieb „theologischen“ Evolutionismus. Und das ist natürlich häretisch. Was
ist „theologischer Evolutionismus und was bedeuten die Anführungsstriche in diesem Zusammenhang? Ich
habe den von Ihnen verlinkten Artikel nur schnell überflogen, aber da Sie es sind, der diesen Begriff
selbst verwendet, werden Sie ihn sicher auch einfacher definieren können als durch so einen Link auf
einen Fachartikel. Übrigens scheint in dem Artikel Rahner als geisteskrank hingestellt zu werden. Das
ist bestenfalls eine Immunisierungsstrategie gegen sein Denken, aber keine Widerlegung. Meine Bitte an
Sie und an Florian Geyer: Geben Sie mir keine Sekundärliteratur – Interpreten können irren, und wenn,
falls Herr Geyer recht hat, man Rahner „nix direkt nachweisen kann“, muss ich ohnehin an jeder Interpretation
zweifeln, die meint, Rahner etwas nachweisen zu können – erst recht, wenn die darin benutzen Fachbegriffe
mir nicht vertraut sind. Bitte benennen Sie mir stattdessen Quellen. Die sind mir lieber als jede Sekundärliteratur,
bei der ich nicht weiß, ob nicht Zitate aus ihrem Zusammenhang gerissen falsch interpretiert sind. Dass
so etwas vorkommen kann, wissen wir alle – nicht zuletzt aus dogmatischen Streitereien um die Auslegung
von Bibelstellen. Also danke für die Quellen, wonach Rahner – häretisch ist – einen theologischen Evolutionismus
mit Anführungsstrichen vertritt. Danke!
@ Florian Geier entweder sie stellen sich absichtlich ein bischen unwissend oder sie wissen in der tat
nicht dass man rahner nicht an einzelzitaten häresien nachweisen kann da er stets so schwammig und doppeldeutig
formulierte das ihm nix direkt nachgewiesen werden kann. Das verwirrt mich jetzt. Woher wissen Sie dann,
dass ausgerechnet Ihre Interpretation die richtige ist? Und dass Ihre Zusammenfassung korrekt ist? er
war zwar häretisch Woher wissen Sie das, wenn Sie gleichzeitig betonen, dass Rahner „nix direkt nachgewiesen
werden kann“? Wenn Sie die Behauptung aufstellen, Rahner sei häretisch, dann müssen Sie die Behauptung
doch auch begründen können! Aber zugleich sagen Sie, dass Sie das nicht können. Woher wissen Sie es
dann? seine pappenheimer jedoch wussten ganz genau was er meint. Woher wussten die ganz genau, was er
meint, wenn man ihm „nix direkt nachweisen kann“? Gibt es geheime Gesprächsnotizen, aus denen für Sie
und mich klar hervorgeht, was er wirklich meint? Nur dann können Sie ja wissen, dass „seine pappenheimer“
(wer auch immer…) wussten, was Rahner meint. das faktum ändert aber nichts daran dass sein gesamtes
gottesbild eine einzige häresie ist Woher wissen Sie das? und im evolutionären christlich verbrämten
naturalimus mündet. Ich kenne schon wieder einen Fachbegriff nicht. „Christlich verbrämter Naturalimus“
(„Naturalismus“?). Was soll das sein? Da Sie sich ja mit Fachbegriffen exzellent auszukennen scheinen,
bitte ich um eine verständliche Begriffsdefinition, da…
@ virOblationis Sie ist und bleibt gemäß ihrem Selbstverständnis Teil der Kirche, des mystischen Leibes
Christi. Gut. Dann gründe ich auch eine Privatkirche. Gemäß meinem Selbstverständnis (das ich dann
in einigen Schriften niederlegen würde) bleibe ich dabei Teil der Kirche, des mystischen Leibes Christi.
Genau wie die Piussekte suche ich mir aus dem kirchlichen Lehramt nur die Teile heraus, die mir passen,
z.B. das Konzil von Chalkedon, lehne aber das Konzil von Trient ab. Ich erkläre dem Papst, er müsse
auch endlich hinter das Konzil von Trient zurück. Ich hänge Papstbilder auf, bete für den Papst, gehorche
ihm aber nicht. Ich suche mir ein paar Priester. Der Papst suspendiert diese, ich ignoriere das. Ich eröffne
Internetforen, auf die ich dick „katholisch“ schreibe. Und jemand wie Sie kommt mir dann auch gleich argumentativ
zu Hilfe. Sehr praktisch, danke!
@ Florian Geier Ich will nicht Ihre persönliche Interpretation von Rahner hören (deren Ergebnis kenne
ich schon vorher), sondern die einschlägigen Belegstellen. Wenn Christologie = Anthropologie, dann müsste
sich das doch sehr schnell anhand von Quellen bei Rahner belegen lassen. Sie scheinen ja ein echter Experte
auf diesem Gebiet zu sein. Bitte mit Angabe der vollständigen Schrift, damit ich ggfs. Zitate auch im
Zusammenhang überprüfen kann. Danke!
@ Geier Florian Na damit ist sie auf den Spuren Rahners und ist fakultätschristologisch „auf der Höhe
der Zeit“ 1. Bitte belegen Sie dies anhand von Schriften Rahners (kurze Angabe des einschlägigen Kapitels
oder so)! Wenn Sie so sicher sind und sich mit Rahner so gut auskennen, dürfte Ihnen das ja nicht schwer
fallen. 2. Was ist „Fakultätschristologie“? Ich habe den Begriff noch nie gehört und bin dankbar für
eine klärende Definition!
@ Florian der Geier Ökomene und katholischer Glaube sind unvereinbar. Alles andere ist Betrug ! Da lesen
Sie mal, was das katholische Lehramt auf dem II. Vatikanischen Konzil gelehrt hat. Und ob Sie es glauben
oder nicht: Schon vor dem Konzil wusste die Kirche stets, dass der Heilige Geist und Jesus Christus auch
außerhalb der Kirche wirken: Sie anerkennt seit jeher jede christliche Taufe, und sie anerkennt beispielsweise
in den orthodoxen Kirchen auch die Sakramente. Ökumene und katholischer Glaube sind untrennbar. Alles
andere ist Betrug an der Kirche und am Heiligen Geist und am Herrn Jesus Christus! Und Gott sei Dank zieht
die Kirche seit dem II. Vatikanischen Konzil daraus andere Konseque3nzen für die Praxis als sie das zuvor
getan hatte. Übrigens: Sie scheinen ja ein echter Fachmann für die Beurteilung der Ökumene zu sein,
wenn Sie noch nicht mal das Wort selbst richtig schreiben können.
Endlos Um der Leere und Banalität des Neuen Ritus zu entfliehen, gibt es nicht nur die Alte Messen. Man
kann es auch mit endlos wiederholten Kinderliedern versuchen. Um der Klerikalisierung und Überladenheit
des Alten Ritus zu entfliehen, gibt es nicht nur den Schott. Man kann es auch mit endlos wiederholten
Ave Maria versuchen. Ein katholischer Priester in Saint Louis, USA, zelebriert das Lichterspektakel Kwanzaa
und läßt sich dabei von der Lokalpresse feiern. Ich sehe nur, dass er fotografiert wurde (vielleicht
sogar gegen seinen Willen?) Bitte die Redaktion um eine Quelle für die Behauptung, er habe sich „feiern“
lassen. Danke!
@VirOblationis Der Protestantismus ist stets nur eine Ansammlung von „Individualisten“ gewesen, die sich
dem entsprechend in immer weitere Denominationen aufspalten, weil es keine echte kirchliche Autorität
über ihnen gibt. So ist schließlich jeder sein eigener Papst und tut, was ihn gut dünkt. Demnach fällt
für Sie die Piussekte auch unter die Definition des Protestantismus. Danke!
@ ruhrgebieter Die meisten deutschen Bischöfe boykottieren das MP, sabottieren das MP Ich kenne keinen
einzigen Bischof, der es boykottiert und sabotiert. Wenn es „die meisten“ sind, wird es Ihnen aber sicher
leicht fallen, wenigstens 12 aufzulisten und kurz zu erläutern, worin der Boykott und die Sabotage je
im Einzelfall besteht. Im zentralen Ruhrgebiet ist jedenfalls von der Umsetzung des MP rein gar nichts
zu spüren!! Im Gegenteil! „Kirchenschließungen“ allenortes! Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Hat der Papst mit dem Motu proprio etwa der Diözese Essen gleich ein paar Millionen Euro zur Verfügung
gestellt, um Kirchengebäude aufrechtzuerhalten? Vielleicht gibt es auch einfach nur keine über die bisherigen
62er-Messen hinausgehende Nachfrage seitens der Gläubigen und/oder keine Priester, die in der Zelebration
des 62er-Ritus versiert sind. Denn entgegen dem, was Sie gerne hätten, fordert das MP ja nicht dazu auf,
jetzt plötzlich 62er-Messen zu fördern, sondern es verlangt nur, sie dort, wo es Gläubige gibt, die
sie erbitten, und Priester, die sie zelebrieren können, und wo dadurch keine Spaltungen in den Gemeinden
entstehen und wo das Wohl der ganzen Gemeinde weiter an erster Stelle steht, zuzulassen.
@ Rudolfus Aber ist damit auch der Gottesdienst und die hl. Messe gemeint? Ja. Definitiv. Man hält ja
im Westen dieses Verbot auch noch etwa bis zur Jahrtausendewende ein, gekniet wird in der Messe zunächst
gar nicht, später ja (als Kommunionvorbereitung), aber nur an Werktagen. An Sonntagen verneigt man sich.
Siehe Jungmann, Missarum Sollemnia, der die entsprechenden Quellen anführt. Ca. um die Jahrtausendwende
wird die Weisung des Konzils dann einfach ignoriert. Das östliche Christentum beachtet die Weisung des
Konzils bis heute, der Westen hat sich frech darüber hinweggesetzt. In der Regula Magistri steht die
Weisung, am Sonntag das Knie nicht zu beugen, in liturgischem Zusammenhang. Außerdem sind die Aussagen
von Konzil und RM so apodiktisch, dass sie als allgemeine Vorschriften verstanden werden müssen. Der
Satz „Am Sonntag darf man nicht knien“ ist eindeutig; er bezieht sich auf jegliche Liturgie genauso wie
auf das private Gebet – genauso haben ihn ja auch schon die Zeitgenossen rezipiert (und rezipiert ihn
das östliche Christentum bis heute). Jeder Versuch, da hineininterpretieren, es sei ja nicht die Eucharistiefeier
gemeint, wäre eine ideologische Vergewaltigung des Textes. Wer am Sonntag in der Messe kniet, mag lautere
Gründe dafür haben, aber er verstößt gegen die Weisung des ersten Konzils. Und wer andere als unfromme
Dreckschweine darstellt, nur weil sie beim Hochgebet stehen, maßt sich an, Gericht über das Konzil von
Nizäa zu halten.
Papst irrt Der Heilige Vater würdigt dabei das Handbuch „Katholische Dogmatik“, dessen Verfasser der
Bischof ist. Es sei derzeit das einzige auf dem Markt befindliche Lehrbuch für Dogmatik, das von einem
einzigen Verfasser geschrieben sei. Da irrt der Heilige Vater. Die Uralt-Dogmatik von Ludwig Ott ist im
Handel erhältlich, und aus aktueller Zeit hätten wir zum Beispiel die Dogmatik von Harald Wagner. Und
es gibt sicher noch mehr.
@ Nachtlaterne einer von ihnen, ein scheinbar selbstbewußter mann in den 40er jahren, kniet niemals bei
der wandlung nieder. Damit tut er etwas, – was das Konzil von Nizäa von allen Gläubigen für Sonntage
und die Osterzeit verlangt hat – was die Regula Magistri ebenfalls verlangt hat, sogar mit Begründung
(„Am Sonntag beuge man das Knie nicht, denn der Sonntag ist der Tag der Auferstehung“, wobei im Lateinischen
wie auch im Griechischen die Wörter für „aufstehen“ und „auferstehen“ dieselben sind, so dass der Zusammenhang
zwischen dem Osterglauben und der Körperhaltung unmittelbar ersichtlich wird) – was das Messbuch zumindest
erlaubt (wenn auch nicht als Normalfall, sondern nur bei räumlichen oder sonstigen besonderen Gründen –
und solche besonderen Gründe sind oben sehr einfach aufgelistet) Mit dem, was Sie schreiben, verunglimpfen
Sie die älteste klösterliche Tradition und das erste Konzil der Kirche. Gehen Sie in sich, und büßen
Sie für Ihre Frechheit gegenüber der kirchlichen Tradition!
@ ruhrgebieter und Familie Neumayer Zum Glück entscheidet über die kirchliche Lehre immer noch das kirchliche
Lehramt und nicht Herr Ruhrgebieter. Wie schon Joseph Ratzinger gesagt hat: Wer das II. Vatikanische Konzil
ablehnt, lehnt damit auch die Autorität ab, die das Konzil von Trient und das I. Vatikanische Konzil
hervorgebracht hat – lehnt also die kirchliche Tradition ab. Und an die Neumayers: Anna Katharina Emmerick
ist nicht das Lehramt und auch nicht die heilige Schrift. Die Privatmeinung einer Seherin ist völlig
irrelevant für die kirchliche Lehre. Wenn beide übereinstimmen, ist es gut, wenn nicht, dann überwiegt
immer das Lehramt. Und keine Privatoffenbarung kann etwas wissen, was nicht ohnehin in der kirchlichen
Lehre geoffenbart ist. Wenn der Seher Hutzli Hitzli behauptet, Jesus sei 1,20 Meter groß gewesen, ist
das ebenso irrelevant.
Schwarzröcke Die Schwarzröcke gingen mit Besen, Eisenstangen und Steinen aufeinander los. Hab vor kurzem
Schwarzröcke („Piusbrüder“) gesehen, die in der Fußgängerzone Passanten belästigt und angepöbelt
haben. Sehr bedauerlich, aber zum Glück haben die ja nichts mit der katholischen Kirche zu tun.
Lustig Wirklich lustig finde ich, dass das Ganze als „Predigt“ bezeichnet wird, obwohl es das Genus einer
Predigt/Homilie komplett verfehlt. Und außerdem finde ich es unterhaltsam, dass Herr Lingen behauptet,
es würden derzeit „zig“ Prozesse gegen ihn geführt. Er möge einfach mal 20 Prozesse auflisten. Wenn
er das nicht kann, sind es auch nicht „zig“.
Zweimal falsch Sein Vorgänger war der umstrittenen Pater Pedro Arrupe. „Umstritten“ allenfalls bei kreuz.net,
aber keineswegs im Jesuitenorden, keineswegs beim Papst und keineswegs bei all jenen Katholiken, die seine
Schriften gelesen und seine Predigten gehört haben. Im Jahr 1965 gab es 36.000 Jesuiten – viele im jugendlichen
Alter. Heute besitzt der stark überalterte Orden noch knapp über 20.000 Mitglieder. Der Orden ist nicht
stark überaltert. Nur in Europa gibt es derzeit wenig Nachwuchs. In Asien, Afrika und so viel ich weiß
auch in Südamerika blüht er. Da gibt es vielerorts mehr jesuitische Studenten als Priester, weil so
unglaublich viele junge Leute dort eintreten. Übrigens: Im Jahr 1965 gab es 36.000 Jesuiten – viele im
jugendlichen Alter. Naturgemäß gibt es somit jetzt sehr viele in hohem Alter – was ist daran schlecht?
Dass heute nicht mehr so viele eintreten wie in den Jahren vor 1965, muss ja gar nicht am Konzil liegen,
sondern kann eine Schwankung sein, wie sie jeder Orden, jedes Kloster und jede Mission mal gehabt hat.
Einen Kausalzusammenhang zum Konzil nur aus dem Zahlenmaterial abzuleiten, ist ideologisch und unredlich.
Jeder Statistik-Student im 1. Semester weiß das. Die Reporter von kreuz.net sind aber anscheinend zu
doof dafür.
@ Sulpicius Unsinn, Herr Dr. Tunger. Pius X. wollte ausdrücklich den Choral in seiner ursprünglichen
Form wiederhergestellt sehen – und genau das leistet die Gregorianische Semiologie. Die Interpretationsschulen
zuvor konnten viele Phänomene der ältesten Neumenhandschriften nicht erklären, die Semiologie kann
es. Und dass das alles mit der Einschränkung „ungefähr“ zu sagen ist, liegt daran, dass Wissenschaft –
ob Sie es wahrhaben wollen oder nicht – voranschreitet und daher immer den (scheinbaren) Makel des Hypothetischen
hat. Es existieren eben keine Tonaufnahmen aus dem 10. Jahrhundert. Aber die Hypothesen der Semiologie
sind um ein Vielfaches plausibler als die Hypothesen aller anderen bisherigen Interpretationsschulen,
somit stellen sie die beste der bisher vorhandenen Möglichkeiten dar, dem Willen Pius X. und der fränkisch-römischen
Choraltradition zu entsprechen – was nicht ausschließt, dass eine spätere Generation etwas noch Besseres
finden wird. Wieso die Semiologie zum Niedergang des Chorals beigetragen haben soll, erschließt sich
mir nicht. Schon 1928 erklärte Pius XI. das Projekt „Gregorianik als Gemeindegesang“ für weitgehend
gescheitert (Divini cultus sancititatem, Einleitung). Und da gab es die Semiologie noch gar nicht. Jedenfalls
wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Herunterhacken von Einzeltönen – wundern Sie sich nicht, wenn DAS
zum Niedergang des Chorals beiträgt…
@ Rudolfus Der Choral wird flächendeckend im Klerus ausschließlich in den altrituellen Gemeinschaften
gepflegt Nein. Da wird er misshandelt und abgearbeitet, aber nicht gepflegt. Gepflegt wird er nur an wenigen
Orten, und unter denen ist – jedenfalls meines Wissens – kein altritueller.
Choral Die lateinischen Choräle nach mittelalterlichen Melodien der Mönche findet Kurzke „eigentlich
sehr beeindruckend“: „Obwohl sie lange Zeit nur mündlich überliefert wurden, haben sie sich seit tausend
Jahren nicht verändert.“ Da hat er nicht viel Ahnung. Die Urfassung der Gesänge ging schon nach etwa
200-300 Jahren verloren. Die Gregorianik, wie sie das Konzil von Trient erarbeiten ließ („Medicea“) hatte
damit nicht mehr viel gemein. Die Gregorianik, wie sie in der Zeit Pius X. erarbeitet wurde, klang wieder
völlig anders und hatte nicht viel mit der Ausdrucksform des Ursprungs zu tun. Erst seit ein paar Jahrzehnten
kann man den Choral wieder ungefähr so singen, wie er ursprünglich gedacht war. So habe ich ihn aber
noch in keiner Petrus-Messe und auch in keiner schismatischen Pius-Messe gehört, sondern nur in Messen
nach dem Messbuch von 1970. Denn nur dort gibt es intelligente Menschen, die auch aktuelle Forschung zur
Kenntnis nehmen. Beim Petrus- und Pius-Club gibt es hingegen nur Rubrizisten, die meinen, wenn sie 100
im Graduale stehende Töne hintereinander herunterhacken, hätten sie etwas Sakrales getan.
@ Krak des Chevaliers In Rom scheint man sich jetzt von den Herren Bischöfen nicht mehr hinters Licht
führen lassen zu wollen. Der Wille des Hl. Vaters ist ganz eindeutig. Kein Bischof hat sich dem entgegenzustellen.
Ich hoffe, Sie sprechen mit demselben Engagement auch über den Willen des Heiligen Vaters in Bezug auf
die Piussekte, besonders die verbotenen Weihen durch Herrn Lefebvre. Die Piussekte könnte ja mal mit
gutem Beispiel vorangehen, sich den Ortsbischöfen unterstellen, die Entscheidungen des Lehramts auf dem
II. Vatikanischen Konzil anerkennen, und die exkommunizierten Pius-Bischöfe könnten demütig den Papst
um Vergebung ihres frechen Ungehorsams gegen die Kirche bitten. DANN können die Pius-Anhänger den römisch-katholischen
Christen (inkl. Bischöfen) Ratschläge in Bezug auf Papsttreue erteilen.
„Tisch“ Hat sich eigentlich bei den Tradis schon herumgesprochen, daß ein Ding nicht dadurch zum Altar
wird, daß es als Altar geweiht wird, aus derundder Substanz besteht, dem ästhetischen Geschmack der
Tradis entspricht, vollgestellt ist mit Heiligenfiguren, Tabernakeln und dergleichen, sondern nur dadurch,
daß an ihm Eucharistie gefeiert wird? Können Tradis kaum glauben, ist aber so.
So So Um sein Ansehen hat sich der Erzbischof deswegen nie Sorgen gemacht. Um sein AUSsehen sollte er
sich aber mal besser Sorgen machen, nicht nur aus Gründen der Medientauglichkeit. Dem Erzbischof ist
seit langem klar, daß sich die Kirche auch in Liechtenstein mit ihrer Kernaufgabe beschäftigen muß…
Durch Massenkommunikationsmittel sei das nicht zu erreichen – stellt der Erzbischof nüchtern fest. Dann
wird kreuz.net dem Wort des Dekans sicher folgen und seine Arbeit bald einstellen. Und besonders für
Rudolfo haeretico: Die übrigen deutschen und westeuropäischen Bischöfe können sich doch Erzbischof
Haas nur zum Vorbild nehmen, in dessen Glaubenstreue, Christus- und Papstverbundenheit. Der Mann ist so
unglaublich papstverbunden, dass der Papst ihn aus Chur abgezogen hat. Hat er sicher aus Würdigung für
seine Papstverbundenheit getan!
An Rudi Nach dem Pastoralkonzil wurden die Missionen abgeschafft Ich kenne mehrere Priester und Laien,
die derzeit unter Lebensgefahr in China wirken. Sie wurden erst vor kurzem dorthin ausgesandt, mit päpstlichem
Auftrag. Ich werde ihnen sagen, dass Rudolf es besser weiß und die besagten Personen daher gar nicht
existieren können. Sie werden sich dann bestimmt im Gehorsam gegen Rudolf, den Über-Papst, dematerialisieren.
@ HvO Zumal sich der Klerus dem Zölibat (auch so eine Nagelprobe für echte Berufungen) zunehmend entzieht.
Unsinn. Um die EInhaltung des Zölibats war es noch nie gut bestellt. Es gibt dazu genügend Untersuchungen,
bischöfliche Visitationsberichte, Synodenbeschlüsse etc. aus allen Jahrhunderten. Vielleicht kommt in
unserer Mediengesellschaft mehr ans Tageslicht, aber es spricht historisch so gut wie gar nichts dafür,
dass sich der Klerus dem Zölibat „zunehmend“ entzieht, sondern vielmehr dafür, dass der Zölibat noch
nie breit beachtet wurde.
@ ottaviani Man muss auch alle FSSPX-Priester melden, die in einer Predigt Kirchenpolitik kommentieren
anstatt das Evangelium auszulegen. Ach nein, geht ja nicht, die kann man ja nirgens melden, die gehorchen
ja nur sich selbst!
@ Agiafortuni Sonderbarerweise verlangten gerade jene Kreise seine Versetzung, die der Piusbruderschaft
Ungehorsam gegen Rom vorwerfen. Was ist daran sonderbar? Laut can. 212 §3 haben alle Gläubigen das Recht
und bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung über Dinge aller Art der zuständigen Autorität mitzuteilen –
im Falle eines Bischofs gibt es dafür keine andere Adresse als den Papst. Das ist per se kein Ungehorsam,
sondern die Ausübung eines Grundrechts in der Kirche. Ungehorsam ist es, wenn man dem Papst Bedingungen
diktiert, verbotene Bischofsweihen durchführt und dann rumheult und jammert und hetzt, weil man plötzlich
mit der dadurch automatisch eintretenden Exkommunikation leben muss. Dem Papst die Meinung über Dekan
Haas mitzuteilen, ist hingegen kein Ungehorsam. Auch Ihnen würde theologische und kanonistische Bildung
nicht schaden!
Hausaufgaben nicht gemacht… Da hat aber jemand in der „Redaktion“ den Grundkurs Theologie verpasst…
Juden haben keinen „Stadttempel“, sondern „Synagogen“, die einem völlig anderen Zweck dienen als der
einzige jüdische Tempel überhaupt, nämlich der in Jerusalem. Bildung würde nicht schaden! Und da auch
Jesus Christus selbst sowie die ersten Apostel viel in Synagogen waren, scheint das ja durchaus nicht
unschicklich – auch wenn kreuz.net das gerne hätte.
@ ordo62 Zu den südlichsten Städten Deutschlands zählen ja bekanntermaßen Venedig und Windhuk. @ alle
Hat sich mittlerweile irgendwem der SInn der Überschrift und ihr Zusammenhang zum Artikel erschlossen
?
Treffliche Polemik! Anschließend macht kreuz.net noch etwas Gratiswerbung für SJM und FPSSX – zwei Klubs
voller unreifer, die kirchliche Lehre und Tradition nur sehr selektiv rezipierenden Persönlichkeiten,
die 70er-Nostalgien des vorvorvorvorletzten Jahrhunderts nachhängen.
Sehr richtig! Infolgedessen gab es während dieser Alten Messe zwei Lesungen. Dazwischen las ein Laie
den Psalm, der vom gesungenen Zuruf „Ich war in der Freude, Alleluja“ unterbrochen wurde. Das biblische
Texte vorgetragen wurden, ist schlichtweg ein Skandal! Da kommt ja ein liturgischer Ablauf raus, wie es
schon vom Heiligen Augustinus beschrieben wurde! Ist ja pervers! Dann doch lieber Piussekte! Da wird man
wenigstens nicht von biblischen Texten belästigt, in die man womöglich sogar noch einstimmen muss! Bäh!
Da kann man sich zurücklehnen und zugucken, wie heiligmäßige suspendierte Priester lateinische Lesungen
gegen die Wand flüstern! So muss dat sein! Die Bibel kommt uns nicht in die Liturgie! Pfui Teufel!
@ zwobbel diese Andeutung:rief die Eltern darum zu einer „eucharistischen Erziehung“ der Kinder auf. Heißt
für mich im Klartext: Katholiken auf die Knie vor dem Allerheiligsten! panis finitur ut consumatur –
sagt der Heilige Augustinus, und das Tridentinum so ähnlich (finde nur die Belegstelle nicht, aber das
mit dem „ut consumatur“ stimmt. Sobald ich es finde, poste ich die Stelle). Eucharistie heißt zuallererst:
Eucharistie FEIERN, am kyriakon deipnon („Herrenmahl“) teilnehmen. Eucharistische Anbetung ist ein möglicher
Weg der Vertiefung, aber Sinn der Sache ist die Vereinigung mit Christus in der TEILNAHME an der Eucharistie.
Ansonsten müssten Sie ja das erste christliche Jahrtausend, das keine Monstranz und keine Aussetzung
kannte (und schon mal gar nicht pauschal „auf Knien“, das war nämlich an Sonntagen und in der ganzen
Osterzeit verboten – ein Verbot, das noch etwa bis zur Jahrtausendwende auch von den Lateinern streng
beachtet wurde). Aber egal. Tradis meinen wohl wirklich, die „Tradition“ sei im 19. Jahrhundert direkt
von Gott offenbart worden und alles, was davor war, sei nicht der Ursprung, sondern nur eine widerwärtige,
abartige, perverse unfromme Spielart gewesen… Wie sagt doch Jesus Christus selbst? Wer mein Fleisch
KAUT (!) und mein Blut TRINKT, der hat das ewige Leben. Von „auf die Knie“ hat er nicht geredet, von der
Verweigerung der Kelchkommunion auch nicht und von hauchdünnen weißen Scheiben auch nicht… Aber die
Tradition steht ja über dem Wort des Herrn
@ Sozialkatholisch Natürlich, aber immer wieder hat unser Gott etwas getan, z.B. Heilige wie den hl.
Franziskus oder den hl. Dominikus erweckt die das Steuer wieder etwas herumgerissen haben. Sie vergleichen
die Heiligen Franziskus und Dominikus, die die Kirche über alles liebten, mit dem Kirchenhasser Marcel
Lefebvre, der ein ordentliches Konzil der Kirche ablehnte, dem Papst meinte Bedingungen diktieren zu dürfen,
der ein vom Papst herausgebenes Missale ablehnte, der gegen den Willen des Papstes illegal Bischöfe weihte,
die heute munter gegen den Papst hetzen (Williamson) und ihn als Geisteskranken darstellen (Williamson)?
Schämen Sie sich, die Namen der Heiligen Franz und Domingo dermaßen mit Dreck zu beschmutzen. Schämen
Sie sich!