Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ Sycamore: Alle Belege für die Manipulation eines weit größeren Anteils der Konzilsväter des I. Vatikanischen
Konzils finden Sie bei August Bernhard Hasler: Pius IX. (1846-1878), päpstliche Unfehlbarkeit und 1.
Vatikanisches Konzil. Das Buch finden Sie in jeder gut sortierten Bibliothek.
>Das Buch berichtet, wie fünfhundert Konzilsväter am Wochenende des 13. und 14 Novembers 1965 eine Gratis-Busreise
nach Florenz unternahmen. Kurz vor der Abfahrt am Samstag erhielten sie das Schema von ‘Gaudium et Spes’ –
einen 152 Seiten langen Text. Erst am Sonntag in der Nacht kehrten sie von Florenz nach Rom zurück. Am
Montag morgen stimmten sie übermüdet über den Text ab. Viele von ihnen gaben zu, daß sie keine Zeit
hatten, den Text zu lesen. Sollte das wirklich so gewesen sein, wäre es nur der faire Ausgleich dafür,
dass auf dem I. Vatikanischen Konzil Bischöfe bedroht und finanziell gekauft wurden, um der Unfehlbarkeitsdeklaration
zuzustimmen.
Grüß Gott. Ich habe eine wichtige Mitteilung: Juden haben mich gekreuzigt, daher ist von nun an das
deutsche Volk das auserwählte Volk. Selbstverständlich ist Deutschland keine Demokratie, sondern vollständig
von der Piusbruderschaft zu führen. An bayerischen Schulen darf man sich ab sofort nur noch mit „Pius
Heil“ grüßen. Ich bin kein Jude, ich wurde auch nicht beschnitten und nicht im Tempel dargebracht. Meine
Mutter hieß in Wahrheit Edelgunde, erst die jüdischen Fälscher haben den Namen geändert. Pius Heil!
Euer Wotan-Jesus
>Wie kann man den Gläubigen das Knien austreiben? Dieses Themas nahm sich schon das 1. Nizänum Anno
Domini 325 an, und es verbot das Knien an Sonntagen und in der Pentekoste. War das 1. Nizänum altliberal?
War es satanisch?
>Denn die Einfügung eines Artikels entspricht nicht dem Urtext des Evangeliums – und ist somit falsch.
„Dominus venit“ muss man demnach übersetzen mit „Herr kommt“ und nicht mit „Der Herr kommt“. Interessantes
Paradigma für Übersetzungsarbeit.
>Die Tatsache der Sedisvakanz des hl. Stuhles ist seit Ende der 1960er Jahre evident. Die Tatsache, dass
es über eine Milliarde Katholiken gibt, ist der beste Beweis für die Nicht-Evidenz. Das ist evident.
Das Problem ist, dass der Maschinenraum schwul ist. Das wusste der Kapitän aber nicht, obwohl er doch
hätte merken müssen, dass es „DER Maschinenraum“ heißt. Damit hat sich der Kapitän als Homofreund
entlarvt.
>Die dritte Partei ging zwar zum Modernismus auf Distanz, stellte aber nach dessen Verurteilung deren
Weiterleben sicher. Ergibt dieser Satz semantisch irgendeinen Sinn?
@31: Wenn jemand meint, die Christlichkeit einer Zeitung besser beurteilen zu können als der zuständige Träger des apostolischen Amtes, dann ist dieser Jemand fehl am Platze.
>Augsburger Bischof zensuriert einen katholischen Priester Ja und? Genau das war doch vor dem II. Vatikanum
auch so, als sich jeder Priester für seine Publikationen ein Imprimatur oder wenigstens ein Imprimi potest
bei seinem Bischof holen musste. So ist das eben, wenn man Gehorsam gelobt (außer natürlich, man in
Piusbruder, dann ist man nur sein eigener Herr – aber dann darf man sich nicht über andere beschweren,
die das genauso handhaben).
>Der greise Hw. Peter Hünermann hätte besser die Frage gestellt Wer das Video sieht, der sieht: Der
Mann mag ja vieles sein, aber ein Greis ist er nicht.
>Man bekommt den Eindruck, daß diese Hochwürdigsten Herren die Gerüchte selber lancieren, um ihren
Berufswünschen näherzukommen. Ich weiß nicht, wer „man“ ist, aber ich bin es nicht. Vermutlich traut
sich Fake-Autorin Mayrbichl auch nur, zu ihrer Privatmeinung zu stehen und „ich“ zu sagen; sie versteckt
sich lieber hinter einem angeblichen „man“. Ich jedenfalls bekomme den Eindruck, den „man“ bekommt, nicht.
Eher im Gegenteil: Wenn jemand als Kandidat für irgendetwas in der Presse lanciert wird, könnte auch
dahinterstecken, dass man ihn diskreditieren will – derjenige, der die Entscheidung trifft, könnte in
den Ruf geraten, sich von der Presse seine Entscheidungen vorsagen zu lassen. Aber „man“ bekommt den Eindruck,
dass Fake-Autor Mayrbichl mit diesem Gedanken heillos überfordert ist.
>Nigeria ist ein geteiltes Land: Christliche Stämme dominieren den Sünden, islamische Stämme den Norden.
Ja, die Christen kennen sich eben aus mit Sünden!!!
Ein Priester, der andere Priester daran erinnert, dass sie bei der Weihe dem Bischof Gehorsam gelobt haben, sollte sehr zurückhaltend sein, die Bischöfe zu irgendetwas zu ermahnen.
@ Greggy: >Das Beste von diesem schlimmen Artikel ist das Foto, das eine junge Frau mit einem lieben,
jedenfalls nicht lasterhaften Gesicht zeigt. Sie haben eine interessante Art, persönliche Empfindungen
sprachlich auszudrücken. „Das Bild zeigt X“ ist – jedenfalls in der mir bekannten deutschen Sprache –
keine Selbstoffenbarung der Gefühle des Sprechers, sondern ein Aussagesatz. Sie sind übrigens ein Spinner.
(Aber das ist jetzt keine Aussage, sondern nur eine Aneinanderreihung von Wörtern in einer Sprache, die
ich mir gerade ausgedacht habe. Das ist Ihnen sicher klar. Die wahre Bedeutung ist eine ganz andere, vor
allem bedeutet dieser Satz keineswegs, dass ich behaupten würde, Sie seien ein Spinner. Interpretierten
Sie mich so, so verstünden Sie mich gänzlich miss.)
Ich schließe mich dem Autor des Artikels vollumfänglich an und ich flehe zu Gott, dass er gerecht sein
möge und alle Beteiligten in der Hölle schmoren lasse: Das neugeborene Kind zur Strafe dafür, dass
es ein Bastard ist. Schon seine pure Existenz ist eine Beleidigung für Marcel Lefebvre und kreuz.net,
daher muss es verrecken!! Die Mutter, weil sie die Dreistigkeit besaß, mit 17 Jahren Sex zu haben! Sie
hat Schande über Marcel Lefebvre und kreuz.net gebracht! Während die Hingabe des eigenen Lebens für
gewöhnlich alle Sünden abwäscht, gilt das selbstverständlich nicht für die Sünde, mit 17 Jahren
schwanger zu werden! Die Eltern der Mutter natürlich auch! Sie haben in der Erziehung komplett versagt.
Sie hätten besser abgetrieben werden sollen, dann wären sie wenigstens unschuldig gewesen! Und natürlich
gehört auch Karl Lehmann in die Hölle, und Helmut Schüller, und Franz Kamphaus, alle Pastoralreferentinnen
Deutschlands, Österreichs und der Schweiz (besonders die Schwangeren), alle, die die Kommunion mit den
Händen empfangen, Paul VI., der Papst und alle, die dem Lehramt von kreuz.net nicht folgen!
@ Ossietzky: Und vor denen musste man die Juden schützen? Komisch, das verstehe ich nicht. Soweit ich
weiß, wurden in den Lagern doch nur katholische Priester getötet, alle anderen hingegen hüpften Tag
für Tag vergnügt auf den Lagerwiesen herum und freuten sich ihres Lebens. Und jetzt heißt es plötzlich,
man musste jemanden davor schützen?? Ich komme nicht mehr recht mit…
wickerl meint: >Komischer Weise sind im Neuen Ritus jeden Sonntag 2 Lesungen vorgesehen,die aber nirgendwo
gelesen werden. Komischerweise scheinen Sie selten in Messen zu gehen. Weltweit werden die beiden Lesungen
in ca. 90% aller Messen gelesen, es ist nur eine kleine Minderheit, die sie weglässt: nämlich der deutsche
Sprachraum, wo diese Kürzung erlaubt und weit verbreitet ist. Aber selbst hier stimmt Ihr „nirgendwo“
nicht. Ich war selbst vor zwei Wochen, vor vier Wochen und vor fünf Wochen in Sonntagsmessen mit beiden
Lesungen – zweimal in einer Kathedrale, einmal in einer „normalen“ Pfarrkirche. Und beim Papstbesuch in
Deutschland waren es ebenfalls zwei Lesungen am Sonntag. Also die Behauptung, die beiden Lesungen würden
„nirgendwo“ genommen, kann nur von jemandem kommen, der sich nicht auskennt.
>„Die Zeit ist gekommen, nicht nur die neue Liturgie durch radikale, inhaltliche Änderungen zu erneuern,
sondern auch mehr und mehr zur Rückkehr der Alten Messe zu ermutigen.“ Wenn der Herr Kardinal das so
sagt, dann steht er gegen den Heiligen Vater, denn jener will ja eine gegenseitige Befruchtung zwischen
dem Missale von 1970 und dem von 1962.
>An RRR: Prüfen Sie doch den Sachverhalt. Auf welche Faktenbasis stellt die Kirche ihre „Meinung“? Auf
dem historischen Befund natürlich. Der Glaube und auch die Heiligenverehrung basiert nicht auf Fabeln,
sondern auf der geschichtlichen Wirklichkeit. Die ist beim Anderl von Rinn hinreichend erforscht worden,
deswegen hat das kirchliche Lehramt den Kult verboten. Also an wen soll ich mich halten: An Alois Bischof
oder an die Kirche?
>Das selige Kind Anderl von Rinn ist und bleibt selig, dafür wird Stecher in die Vergesslichkeit absteigen
nach seinem Tode. Die Kirche ist anderer Meinung. Also wem soll ich folgen: Der Privatmeinung von Alois
oder der Kirche?
>Der entscheidene Punkt ist, daß die Diakonissen keine priesterliche Funktionen wahr nahmen. Also ich
habe nie behauptet, dass sie das taten. Wieso sollte das der entscheidende Punkt sein? Entscheidend ist:
Es gab die Frauenordination (cheirotonia) zu Diaconissa. Auch ein männlicher Diakon übt keine presbyteralen
Funktionen aus – ebenso wie ein Presbyter keine episkopalen Funktionen ausübt (irgendwie trivial – also
warum sollte das „der entscheidende Punkt“ sein?). Kurzum: Es gab die Frauenordination. Ein christlicher
Kaiser zählte diese ordinierten Frauen zum Klerus. Und niemand hat sich dagegen gewehrt. >Ich glaube
nicht, daß das Konzil von Chalcedon behauptet, die Diakonissen waren Priesterinin. Ich auch nicht. Aber
die Behauptung, es habe nie eine Frauenordination gegeben, ist – wie das Chalcedonense beweist – falsch.
@ Tomás: Es genügt der Denzinger. Oder jede andere Edition der Konzilsakten von Chalcedon. Entweder
es gab Diaconissae, die in Form einer ordinatio (cheirotonia) zu ihrem Amt kamen – also eine Weihe. Oder
das Konzil von Chalcedon war sakrilegisch. Sogar der byzantinische Weiheritus ist überliefert (er fand
am Altar statt, wurde durch einen Bischof vorgenommen, und als Amtsinsignie erhielt die neue Diaconissa
ihre Stola), und der Codex Iustinianus listet die Diaconissae noch vor dem niederen Klerus auf, direkt
nach Episkopos, Presbyter und Diaconos. Und genau das findet sich auch in jedem qualitätsvollen und der
Tradition der Kirche verpflichteten Lehrbuch zur Sakramententheologie, zum Amt und zur Weiheliturgie.
@ Massa damnata: > Es ist umstritten, ob das in den Konzilsdokumenten erwähnte Frauendiakonat mit irgendwelchen
Weihen verbunden war. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte dafür. Völliger Quark. Gerade can. 15 ist der
Beweis dafür, denn dort wird der Begriff „ordinatio“ (griechisch „cheirotonia“) genannt, und genau das
ist der liturgische Fachbegriff für die Weihe, der auch damals nur für Episkopat, Presbyterat und Diakonat
sowie ggfs. die niederen Weihen verwendet wurde. Daran ist nichts umstritten, sondern es ist eine allgemein
in der Kirchengeschichte, Sakramententheologie und Liturgiewissenschaft anerkannte Tatsache. Jedes Lehrbuch
hilft Ihnen da!
Der Priester hat in seiner Pfarre Samen ausgesät? Dann ist es gut, dass er weg ist… (Bestimmt gibt
es dazu auch gleich einen Leserbeitrag, in dem 25 Mal das Wort „razyboard“ vorkommt…)
Ich weiß ja nicht, ob es erlaubt ist, auf kreuz.net das Konzil von Chalcedon zu zitieren, aber: Can 15.:
Diaconissam non esse mulierem ordinandam ante annum quadragesimum, et eam cum accurata examinatione. Si
auten postquam ordinatione sucepta ministerio aliquo tempore permansit, seipsam matromonio tradiderit,
dei gratiae iniuriam faciens, ea una com illo, qui ei coniunctus est, anathematizetur. Wenn Frauen erst
ab dem Alter von 40 Jahren zur „diaconissa“ „ordiniert“ werden dürfen, wieso folgt dann daraus, dass
es den Frauendiakonat nicht gibt?
Es stimmt, der demokratische Rechtsstaat verweigert niemandem die ihm zustehenden Rechte. Im Gegensatz
zu Herrn Lingen bekennt sich die Bundesrepublik Deutschland auch zur Ablehnung er Todesstrafe. Aber es
müsste doch für Herrn Lingen eine Ehrensache sein, dass er alle Behandlungskosten selbst übernimmt
und kein Geld von diesem Übernazi-Staat annimmt, dessen Unrechtmäßigkeit er schließlich nach eigenem
unfehlbarem Urteil schon oft genug festgestellt hat. Also, Rolf, wie wirst Du es halten? Lässt Du Dich
von dem Nazistaat BRD durchfüttern oder trägst Du die entstehenden Kosten selbst?
Diese Umgestaltung ist nichts gegen den Kulturfaschismus des Barock, der wunderbare gotische und romanische Kunstwerke und architektonische Konzepte übermalt, zerschlagen, herausgerissen, umgewandelt, ergänzt und durch Kitsch ersetzt hat, der zu seiner Zeit revolutionär und modern gewesen ist.
> Für Pater Schmidberger ist „unerklärlich, wie man einem solch verhängnisvollen Treffen eine Silberjubiläumsfeier
widmen kann.“ Dem illegal geweihten und illegal sein Amt ausübenden Herrn Schmidberger täte es gut zu
Gesicht, sich demütig dem Heiligen Stuhle zu unterwerfen. Wenn Herr Schmidtberger etwas nicht versteht
(„unerklärlich“), dann soll er nicht den Fehler beim Heiligen Vater suchen, sondern in seiner eigenen
Verstocktheit gegenüber dem Nachfolger Petri.
Kann sich der Herr Dembski mal entscheiden? Erst Diözesanpriester, zu diesem Behufe Gehorsam gegenüber
dem Bischof gelobt. Dann plötzlich alles anders: Eintritt in die Abtei Mariawald. Dann plötzlich alles
anders: Eintritt in die Petrusbruderschaft. Dann plötzlich alles anders: Ab zu Papi zurück ins Bistum.
Was kommt als nächstes?
>Eigentlich wäre er ein Kirchenmann und katholischer Priester. Aber er hat sich ein Krawättchen um den
Hals gebunden und spielt jetzt den Pressesprecher der kirchenfeindlichen Medien. Soweit ich weiß, IST
Paul Zulehner ein Kirchenmann (er ist nicht exkommuniziert) und katholischer Priester (er ist gültig
geweiht). Welche Kleidung er trägt ist dafür irrelevant. Außerdem sehe ich auf dem Bild keine Krawatte,
sondern ein offenes Hemd. Jemand mit offenem Hemd hat sich also ein Krawättchen umgebunden? Wenn dem
wirklich so ist, dann ist Paul Zulehner ein Wundertäter!
Ich weiß zwar nicht, was ein „Mahlbock“ sein soll, aber so ähnlich wie das Ding auf dem Bild sahen auch
die christlichen Altäre in spätantiken Basiliken aus. Was hält kreuz.net denn von denen? Sollte der
hl. Augustinus etwa an einem „Mahlbock“ oder „Luthertisch“ zelebriert haben?
Und was ist daran verkehrt, wenn der Bischof diejenigen Leute auf verantwortungsvolle Posten setzt, die er kennt und denen er vertraut? Hat Marcel Lefrevel jemals jemanden in seinen Mitarbeiterkreis geholt, den er nicht kannte oder dem er nicht vertraute? Hat Heldenbischof Willy Williamson irgendwelche schicken jungen Soutanenträger um sich, die er nicht kennt oder denen er nicht vertraut? Hat Wonneproppen Wolfgang Haas unter seinen führenden Mitarbeitern irgendeinen, den er nicht kennt oder dem er nicht vertraut?
@ Humbelina Na dann mal los: Listen Sie mal die Weihelinie auf – lückenlos bis zu Petrus oder einem anderen
Apostel. Sie dürfen sich irgendeinen Bischof der Gegenwart aussuchen! Bitte mit vollständigen Datums-
und Quellenangaben zur Dokumentation der vollzogenen Weihehandlung. Angesichts Ihrer Sachkenntnis wird
Ihnen das leicht fallen, und dann gebe ich mich geschlagen!
@ Humbelina: Irrtum, da es vorausgesetzt werden kann, daß die Weihen des 12. Jh. intakt waren. Quatsch,
es kann nicht vorausgesetzt werden. Fakt ist: Weiter als bis in 12. Jahrhundert sind keine Weihelinien
zurückzuverfolgen, alles andere ist also Spekulation. Und im NT gibt es keine einzige Bischofsweihe.
Es gibt nur ein paar Handauflegungen und Gebete, aber nichts, was auch nur ansatzweise den dogmatisch-liturgischen
Mindestanforderungen an eine Bischofsweihe genügen würde. Also ist eine lupenreine Weihelinie NICHT
vorauszusetzen. So etwas zu tun, ist naive Dummheit.
@ Humbelina: Das SOLLTEN sie – aber dafür gibt es keine historischen Belege. Die ältesten Spuren sind
nur bis, ich glaube, ins 12. Jahrhundert zurückzuverfolgen. Mit anderen Worten: NIEMAND auf der Welt –
kein katholischer Priester, kein Rolf Lingen, kein Piusvereins-Priester – kann seine eigene Weihelinie
bis zu den Aposteln zurückverfolgen. Wenn Sie das verlangen, dann erklären Sie die Kirche für bankrott.
@ Humbelina: Wie niedlich nur, dass es keine einzige Weihelinie weltweit gibt, die auch nur bis ins 1.
Jahrtausend zurückverfolgbar wäre. Aber für einen astreinen Priesterstammbaum müsste es doch schon
bis zu Petrus oder einem anderen Apostel zurückgehen, oder? Dann sieht es aber sehr schlecht aus für
die Kirche und für alle anderen, die sich dafür halten…
Ich tippe mal, dass das Attest, das den Rolf für verhandlungsunfähig erklärt, von der Mami Lingen stammt, die ihm auch jeden Tag seine Brötchen schmiert und der er immer kräftig mit Höllenstrafen droht, wenn sie ihm nicht gehorcht – schließlich ist er der einzige Priester auf der ganzen pösen Welt!
Die Betreiber von kreuz.net werden sich beim Jüngsten Gericht wundern, dass sie dort a) nicht mehr anonym
bleiben können und b) an Mt 7,1 gemessen werden. Aber dann ist es für sie zu spät.
Lustige Vorstellung: Die Konzilsväter sitzen da zusammen und sagen: „Ach scheiß auf das 5. Gebot, der
Hus will ja selbst verbrannt werden!“ So war’s doch, Herr Brandmüller, oder?
Und was lernen wir daraus? Weil Hitler einzelne Priester verfolgt hat, sind sämtliche Meldungen über
Kindesmissbrauch durch Priester im Jahr 2011 falsch. Na das nenn ich Logik! Was würde der doctor angelicus
dazu sagen??
>Keinesfalls ist das II. Vatikanum ein Konzil gewesen. Das ist eine bewiesene Tatsache.< Das sahen ca.
2200 Konzilsväter anders, darunter auch ein gewisser Marcel, moment, wie hieß er noch… Lefrevel!
@ Greggy Quatsch. Was Sie schreiben, ist purer Subjektivismus (also Pius-Privatglaube): ICH meine, eine
Abweichung des Lehramts von der Tradition gefunden zu haben, also entscheide ICH, dass das Lehramt nicht
mehr Lehramt ist. Die richtige Vorgehensweise dagegen lautet: Wenn ICH meine, eine Abweichung des Lehramts
von der Tradition gefunden zu haben, muss ICH lernen, Texte und Quellen und andere Zeugnisse IM LICHT
DER TRADITION zu interpretieren. Nicht ICH entscheide, ob das Konzil und die Tradition übereinstimmen,
sondern das Konzil lehrt MICH, wie ich die Tradition zu verstehen habe. Das ist der große hermeneutische
Fehler der Piussekte: Durch ihren SUbjektivismus hat sie jede Katholizität verloren, denn anstatt sich
vom Lehramt belehren zu lassen, stellt sie sich über das Lehramt.
>Alle seine Aspekte und Inhalte müßten in sich und im Vergleich zum kirchlichen Lehramt dargestellt
werden. So ein Quatsch. Ein Konzil IST eine Einrichtung des Lehramts. Auch das Konzil von Trient oder
das von Kalzedon muss nicht mit dem Lehramt verglichen werden, es IST das Lehramt.
> „Nach 1945 überschlug sich die ‘Süddeutsche Zeitung’ in Vergangenheitsbewältigung und Haßgesängen
gegen das Dritte Reich und gegen ehemalige Nationalsozialisten.“ Wie unfair! Dabei waren die Nazis doch
alles Supertypen, und der Adolf sogar ein Katholik! (Und zwar kein Wischiwaschi-Konzilskatholik, sondern
noch so ein richtiger, mit tridentinischer Messe!)
> Der scheinheilige Urin-Duscher pinkelt < Ich staune immer wieder über die Fantasien der kreuz.net-Redaktion…
Einen klareren Beweis für die von Berger behauptete unterdrückte Homosexualität im Traditionalistenmilieu
der katholischen Kirche gibt es nicht…
Welcher der Beteiligten ist denn nun altliberal, welcher neokonservativ? Wer zelebriert die ewig gültige
tridentinische Opfermesse, die Jesus selbst im Abendmahl in formschöner Bassgeige unter Verwendung des
Canon Romanus und aller darin genannter Heiliger gefeiert hat; wer hingegen zelebriert nur so einen Abschaum
wie die katholische Eucharistie? Was ist in diesem Zusammenhang mit „heiliger Messe“ gemeint? Die ewig
gültige tridentinische Opfermesse, die Jesus selbst im Abendmahl in formschöner Bassgeige unter Verwendung
des Canon Romanus und aller darin genannter Heiliger gefeiert hat, oder der Abschaum der katholischen
Eucharistie? Wie soll man sich ohne diese grundlegenden Informationen ein Urteil bilden können?
>Die Handkommunion wurden ursprünglich von den Calvinisten nach der Reformation eingeführt So ein Quatsch.
Zum Beispiel der Ordo Romanus Primus beschreibt die Handkommunion bei der Papstliturgie: Der Papst reicht
dem Archidiakon zwei (!) Hostien, und dieser gibt eine davon an den Papst zurück. So empfangen Papst
und Archidiakon je eine Hostie, die sie dann konsumieren. Wer meldet sich, der behauptet, das sei in Form
der Mundkommunion geschehen? :)))
@ Jolanda: Ich dachte, Ehepaare bleiben zusammen, weil sie sich lieben, weil sie sich gegenseitig aushalten
und stützen können. Dass Ehepaare nur deswegen zusammenbleiben, damit sie dann die Kommunion empfangen
können, höre ich zum ersten Mal. Ich kenne kein solches Paar.
>Erwartungsgemäß ist die Gemeinschaft nie gewachsen. Sie umfaßt heute noch 160 Mitglieder. Das dürfte
in etwa so viel sein wie Piusclub und Petrusbruderschaft in den USA *zusammen* umfassen.
@ Tomás: >Ihre „Kinder“, die heutigen Judaisten, übernehmen diese Verantwortung, indem sie den Mord
billigen. Was bitte hat die heutige Judaistik mit der Hinrichtung Jesu zu tun? de.wikipedia.org/wiki/Judaistik
> Hw. Erwin Kalteis hat möglicherweise homosexuelle Neigungen. Auch Papst Benedikt hat möglicherweise
homosexuelle Neigungen. Auch Marcel Lefebvre hatte möglicherweise homosexuelle Neigungen. Auch Horst-Kevin
Müller aus Bramschede hat möglicherweise homosexuelle Neigungen. Auch Lisa-Maria Schneider-Kubarsky
aus Rottweil hat möglicherweise homosexuelle Neigungen. Denn: Vieles ist möglich.
> Der abgesetzte katholische Bischof Kurt Krenn von Sankt Pölten Schon im ersten Satz der erste Fehler.
Bischof Kurt Krenn ist auf Wunsch des Hl. Vaters aus eigenem Entschluss zurückgetreten. Er wurde nicht
abgesetzt. Mag sein, dass er abgesetzt worden wäre, wenn er nicht freiwillig zurückgetreten wäre, aber
das ist Spekulation. Er ist zurückgetreten.
> Zehnköpfige Piusbruder-Familie verrecke! Was lernen wir aus dieser Überschrift? Überleben wird nur,
wer sich mit einem geschiedenen und wiederverheirateten CDU-Politiker fotografieren lässt!
Zuerst motzt man darüber, dass der Bundespräsident geschieden und wiederverheiratet ist, und dann will
man unbedingt mit ihm fotografiert werden… Nun ja. Gibt es denn einen Rechtsanspruch auf ein Foto mit
dem Präsidenten? Ansonsten möge man es doch seiner freien Entscheidung überlassen, mit wem er aufs
Bild will und mit wem nicht.
> Ein seltsames Bistum. Hier scheinen die Dekanatsleiter die Personalpolitik in der Presse zu diskutieren.
Nö. Die Personalentscheidung des Bischofs zeigt ja gerade, dass die Dekane diese NICHT diktiert haben.
Aber dass sie ihre Meinung sagen, ist erstens ein kanonisch verbrieftes Grundrecht (sogar BESONDERS für
Amtsträger), und zweitens tun das Willy Williamson, Angelina Jolie, Franz Schmidberger und andere doch
auch alle Nase lang.
> „Das ist eine Erniedrigung, das machen wir nicht“, sagt Schwester Katharina. Wenn die sich nicht erniedrigen
wollen, dann haben sie das Ordensleben aber nicht verstanden. Typisch modernistischer Hurenladen: Nonnen,
die keine Erniedrigung akzeptieren! Was würde der heilige Marcellus Lefebvrus dazu sagen? Er würde ihnen
mit seinen heiligen Priesterhänden links und rechts eine Ohrfeige verpassen.
>Der Vater behauptete, Hw. Skoblocki habe seiner Tochter angeblich die Taufe verweigert. Sollte das der
Fall sein, gehört Pfarrer Skoblicki (nicht Skoblocki) schwerst bestraft, denn er hat in diesem Fall einem
Menschenkind die Pforte zur Seligkeit verweigert.
>„Die heilige Liturgie des Sterbetages Christi ist ein einziger Ausdruck der großen Liebe zum Volk, das
einst das auserwählte war.“ Da hat aber einer seinen Römerbrief nicht gelesen…
> Die Leute der Pfarrer-Initiative sind allesamt Zivilpriester. Und noch eine Ergänzung: Es sind auch
Diakone dabei, die können schon mal per definitionem keine Zivilpriester sein. Ähnlich übrigens wie
das Priesterhetzwerk, in dem auch Diakone und sogar Priesteramtskandidaten Mitglieder sind.
> Die Leute der Pfarrer-Initiative sind allesamt Zivilpriester. Wenn das heißen soll: „Sie sind Weltpriester“,
dann ist es falsch. Es gibt auch viele Ordenspriester in der Pfarrer-Initiative. Wenn das heißen soll:
„Sie tragen Zivilkleidung“, dann ist es ebenso falsch. Insbesondere Helmut Schüller ist bei Interviews
meistens im Collar zu sehen.
Der Priester in diesem Video ist als Autorität nicht zu akzeptieren. Er trägt kein Collar, geschweige denn eine Soutane. Er ist ein modernistisches Arschloch und kommt daher als Zeuge der Anklage gegen den Bischof nicht in Frage.
gloria.tv hat ja den „Aufruf zum Ungehorsam“ heftig kritisiert. Dann kann gloria.tv jetzt auch mit Gehorsam
vorangehen und die Entscheidung des Bischofs loyal mittragen. Ggfs. kann man auch Rekurs beim Apostolischen
Stuhl einlegen. Wenn der dann zugunsten des Bischofs entscheidet, ist das wieder eine tolle Gelegenheit,
im Gehorsam gegenüber Papst und Bischöfe voranzugehen. Oder ist Ungehorsam immer nur dann schlecht,
wenn ihn die Anderen praktizieren?
@ güldenesKalb: Ist in dem Artikel oder in sonstigen Informationen über den besagten Priester irgendwo
die Rede von praktiziertem oder angestrebtem Analverkehr?
Was macht ein Priester der Kirche in den Bergen? Er hat gefälligst im Beichstuhl zu sitzen und täglich
so viele Messen abzuzelebrieren, wie das Kirchenrecht maximal zulässt! Hat er in den Bergen Soutane getragen?
Oder war er doch ein Krawatten- und Polohemdpriester? Sollte er gar – solche Gerüchte habe ich über
ihn gehört! – ohne Soutane auf dem Klo gesessen haben, sogar regelmäßig? Nein, in den Himmel kommt
der nicht.
@ güldenesKalb Wie wär’s denn, wenn Sie Ihre Tirade in Beziehung zu meiner Aussage setzen würden? Oder,
hier mal an einem Beispiel: Frage: „Was ist an dem Satz ‘Man darf nicht über rote Ampeln fahren’ falsch?“
Antwort: „Wer analfixiert ist, ist ein Häretiker.“ Hm. Logikkurs Note 6. Setzen. Thomas von Aquin würde
sich schämen…
>eine zwanglos religiöse Gemeinschaftsfeier zusammen mit Jesus< Was sollte daran so schlimm sein? Es
gibt für den Menschen nichts Größeres als mit Jesus zusammen zu sein – und dann sogar mit ihm feiern
zu dürfen! Und dazu nicht gezwungen zu werden, das entspricht dem Heilswirken Gottes, der niemanden zwingt,
das Heil anzunehmen. Also: Wo ist das Problem?
>Von Matthäus Dropsinski< Wir präsentieren den neuesten Fake-Autor. Selbstverständlich eine (misslungene)
Parodie auf den hervorragenden Journalisten der Süddeutschen Zeitung, Matthias Drobinski. Naja. Beim
Ewigen Gericht wird Gott den Fake-Autor trotzdem identifizieren, auch wenn er sich hier verstecken will.
Vor dem Weltenrichter wird es ihm nicht gelingen.
@ Domenico Also wenn ich Dein Argument jetzt richtig verstehe, dann willst Du sagen: Das Verbieten von
Weingenuss ist schlecht. Also ist der Islam schlecht. Die alte Messe ist besser, aber nur ein klein wenig,
denn sie erlaubt den Weingenuss nur sehr, sehr wenigen Menschen. Die neue Messe hingegen ist am besten,
denn sie gestattet den Weingenuss in vielen Fällen allen Gläubigen. Gut, dann sind wir beide ja in der
Kritik an der alten und in der Zustimmung zur neuen Messe einig! Schönen Abend noch!
@ Domenico >Der Katholizismus verbiteet niemandem den Weingenuss! Das gilt unabhängig von der gottesdienstlichen
Praxis.< Oh doch! In der vom 21. Ökumenischen Konzil als reformbedürftig festgestellten tridentinischen
Liturgie ist der Genuss der Weinakzidenzien in der Substanz des Blutes Christi den allermeisten Gläubigen
untersagt. (Und den Nichtkatholiken sowieso). Erst die nachkonziliare Reform hat, initiiert durch SC 55,
der Wertschätzung des Weines wieder zu ihrem Recht verholfen!
> „Wenn der Satz der alten Römer »In vino veritas« stimmt, kann eine Religion, die den Weingenuß bei
Strafe verbietet, nur einen eingeschränkten Wahrheitsgehalt haben.“< Dann kann auch die alte Messe nur
einen eingeschränkten Wahrheitsgehalt haben, denn sie untersagt 99% der Katholiken den Empfang des Blutes
Christi unter der Gestalt des Weines.
>Auf der Webseite bewerben sie die Familienmesse mit dem Bild eines großen Tonkrugs, der auf einem Mahltisch
herumstehen.< Wie so oft danken ich kreuz.net für ihre tolle Grammatikkenntnissen, mit der sie mir überzeugt.
> humer hat zu recht seine anklageschriften verfasst und die ablehnung seiner anklagen ist eine anklage
gegen kirche, staat, medien, industrie und gesellschaft. < Wenn vor einem staatlichen Gericht eine Klage
abgelehnt wird, wieso wird dadurch dann die Kirche angeklagt? Interessante Logik. Mal sehen, ob sie sich
mir erschließt… … denk … denk … denk … Nein, tut sie nicht.
@ Jolanda: Scientology ist gegen Homosexualität und damit über jede Kritik erhaben. Eine Hierarchie
der Religionen kann man daher nach kreuz.net wie folgt anordnen: – kreuz.net (hat immer recht) – Willy
Williamson und seine – nach eigener Aussage – nichtkatholische Religion (hat immer recht, sofern es keinen
Widerspruch zu kreuz.net gibt) – Piuskirche (hat immer recht, sofern es keinen Widerspruch zu höheren
Autoritäten gibt) – Scientology – Achmadinedschad (einer der kreuz.net-Hauptautoren) – Werner Königshofer
(ganz neu, kurz vor der Heiligsprechung) – Martin Humer – Dekan Wolfgang Haas von Vaduz – konservative
Lutheraner Dann kommt lange nichts. Dann, am Ende kommt: – katholische Kirche Scientology ist jedenfalls
super!
@ Eisbär Knut: Katholiken waren immer ganz supidupi Typen. Alles andere sind böse Gerüchte von Juden,
Freimaurern, Protestanten und Kardinal Lehmann. Und dem II. Vatikanischen Konzil. Eigentlich stimmt das
gar nicht. Katholiken sind immer volle lieb und haben alle anderen ganz dolle lieb.
@ Atzmon: Klar, schon Jesus sagte ja: Schaut nur auf das Äußere, und urteilt dann! Was im Menschen ist,
ist scheißegal. Verflucht alle, die Euch optisch nicht gefallen! Evangelium nach Marcel, Kapitel 18,
Vers 88
Wenn Abtreibungsgegner Filme, Bilder, Skulpturen und Bücher über Abtreibungen vertreiben, dann darf eine christliche Kirche auch einen Okkultismuskoffer haben.
>„Normalerweise antworte ich nur auf E-Mails, die an mich persönlich gerichtet sind. Aber Ihre Stellungnahme
ist sowas von dämlich, daß es sie tatsächlich verdient, auch von Leuten, die nicht gemeint sein können,
beantwortet zu werden. Werden Sie erwachsen, Mann. Bei uns ist keiner Freimaurer. Sowas von zum Kotzen.
Unterlassen Sie eine Antwort an meine Adresse. Ich werde sie ungelesen löschen. Sie sind einfach nur
dumm.“< Ein kluger Mann, der Herr Sperrer.
Dies wurde gesungen: >Gott erhalte, Gott beschütze >Unsern Kaiser, unser Land! Kommentar: Sinnloser Vers
mangels Kaisers. Warum sollte man so einen Humbug mitsingen. Gut, dass die Vertreter der Republik sich
darauf nicht eingelassen haben – sowohl Sozialdemokraten wie Volkspartei. >Mächtig durch des Glaubens
Stütze >Führt er uns mit weiser Hand! siehe oben. >Laßt uns seiner Väter Krone >Schirmen wider jeden
Feind: Gibt es derzeit potentielle Räuber, die die Krone aus dem Museum klauen wollen? Dann sollte man
sie in der Tat schützen. Aber ist das wirklich der Mittelpunkt des nationalen Tuns? Ich hoffe nicht.
>Innig bleibt mit Habsburgs Throne >Österreichs Geschick vereint. Auch völliger Humbug. Österreich
ist seit fast 100 Jahren eine Republik, nach 1945 sogar sehr stabil. Es scheint also durchaus das Geschick
Österreichs nicht mit dem habsburgischen Thron (Welcher soll das überhaupt sein? Den nimmt nicht einmal
der Staatsbürger und ÖVP-Politiker Herr Karl Habsburg-Lothringen in Anspruch) vereint zu sein. Summa
summarum: Unfug, da mitzusingen.
@ Tommi >Cristina Kirchner, in Wirklichkeit Cristina Fernandez, eine Überzeugte Kommunisten, Sympathisantin
der linksextreme Terrororganisation Montoneros und Freundin von Chavez und Castro, hat nicht aus moralischen,
sondern feministischen Gründen diese Anzeigen verboten.< Wie sagte doch ein gewisser Jesus? „An ihren
Früchten sollt ihr sie erkennen.“ Ist aber nicht so wichtig, war ja nur ein Jude.
@ AnnaMariaAndreaTeresaUndSoWeiter >Ihr müßt Euch mal das Video von der Kaiserhymne bei der Begräbnisfeier
von Otto von Habsburg anschauen. Alle singen fröhlich mit, auch Königin Silvia von Schweden, nur die
österreichischen Staatsmänner Bundespräsident Fischer und der österreichische Bundeskanzler schauen
irritiert und blöd aus der Wäsche.< Sie waren nicht irritiert, sondern wussten das schon vorher. Jedenfalls
habe ich ein Interview mit Faymann gesehen, in dem er dazu befragt wurde, und zwar vor Beginn des Gottesdienstes.
Und dass sie nicht mitgesungen haben, scheint mir für die obersten Repräsentanten einer Republik – zu
der sich letztlich ja dann auch die Habsburgs bekannten – eigentlich nicht weiter ungewöhnlich. Übrigens
hat – wie man sehen kann – auch der Außenminister Michael Spindelegger von der ÖVP, in der Karl Habsburg
ja sogar Mitglied ist und zeitweise politische Mandate innehatte, nicht mitgesungen.
Als ich in der Überschrift gelesen habe „Zwei Erzfeinde trafen sich am Altar des Herrn“, dachte ich ja zuerst, hier wird über eine Begegnung von Marcel Lefebvre mit Jesus Christus berichtet!
@ TBolt Danke, dass auch Sie die Einlassung von Herrn Rempeldipempel eines theologisch bewanderten Publikums
für unwürdig halten. Schön, dass wir uns einig sind!
>Man traf sich leider nicht am ALTAR DES HERRN, sondern am TISCH LUTHERS! Der Tisch Luthers? Ein 500 Jahre
alter Tisch wird in einer katholischen Kirche in Bayern aufbewahrt, und an ihm wird dann Eucharistie gefeiert?
Mann, hier erfährt man ja lauter neue Sachen. Warum wusste ich das bisher noch nicht? Steckt womöglich
das Finanzjudentum dahinter? Oder Karl Lehmann? Oder sämtliche Pastoralreferentinnen aus Linz? Oder vielleicht
sogar Paul VI.?
>soll auf ausdrücklichen Wunsch des verstorbenen Kaisers Wie muss man das verstehen? Wann war Herr Otto
Habsburg Kaiser? Wurde er jemals gekrönt? Und bis wann hat er als Kaiser amtiert? Meines Wissens jedenfalls
war er nie Kaiser. Aber die Redaktionsglatze weiß sicher die präzisen Herrschaftsdaten!
@MisterX Da machen wir doch mal die Probe aufs Exempel. A sagt zu B: „Ich verachte dich, weil du rote
Haare hast.“ Welche Aussage ist nun richtig? I) A sagte zu B, er verachte ihn, weil er rote Haare habe.
II) A sagte zu B, er verachte ihn, weil er angeblich rote Haare habe. Nun?
> Das Landgericht Regensburg hat den tapferen Pius-Bischof Richard Williamson (71) heute wegen angeblicher
Volksverhetzung zu 6.500 Euro Strafe verurteilt. Wieder mal falsch. „Angebliche Volksverhetzung“ ist kein
Straftatbestand. Das Gericht hat ihn wegen Volksverhetzung verurteilt, nicht wegen angeblicher Volksverhetzung.
Ob das Urteil ein Fehlurteil ist oder nicht, ist damit nicht gesagt. Tatsache ist: Die Verurteilung erfolgte
wegen Volksverhetzung. Doch wie so oft scheitert die Redaktionsglatze an den Regeln der deutschen Sprache.
Schade.
>Deutschland. Kürzlich kommentierte der deutsche Modeschöpfer Karl Lagerfeld (77) den Kleiderstil des
deutschen Hosenanzugs, Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘AFP’. Lagerfeld
will die CDU-Genossin nicht kritisieren: „In ihrer Rolle, was zieht man da an?“ Die Kanzlerin sei „ja
auch ein bißchen korpulent, hat immer schlecht geschnittene Hosen an, die immer etwas zu kurz sind.“
Eine wahrhaft katholische Nachricht! Danke der Redaktion dafür. Wann wird Karl Lagerfeld denn zu Ehren
der Altäre erhoben?
Wenn die Albe gar nicht das weiße Taufgewand darstellt, sondern ein Nachthemd (wie ich dank dieser „katholischen Nachricht“ hetzt weiß), warum ist sie dann für Priester auch im alten Ritus eigentlich vorgeschrieben?
Ich dachte immer, Christen sollen dienen, alle Menschen lieben und dem, der sie auf die rechte Wange schlägt,
auch die linke hinhalten, und bei Bedarf sogar das Kreuz auf sich nehmen. Von politischer Führungsrolle
stand da eigentlich nichts.
@ Jenenser1 >Ihr veröffentlicht einen Artikel der von einen Verbrecher geschrieben wurde. Oder ist das
Abballern von Demonstranten seit neusten gerecht? Na ist doch sonnenklar: Die Erschossenen waren keine
Piusbrüder, daher wertloses Menschenmaterial, das selbstverständlich abgeschossen werden kann. Atmen
den ehrwürdigen Piusbrüdern am Ende noch die gute teutsche Luft weg! Ja, so ist das bei den Verfechtern
des Lebensrechtes!
Offene Frage Weihbischof Werner Guballa von Mainz Was ist das denn für eine Information?? Das Entscheidende
fehlt mal wieder: Ist er altliberal, neokonservativ, altliberal-neokonservativ, ein Homo-Bischof, ein
Abtreibungsbischof, ein Kirchenfeind? Kreuz.net wird leider immer unzuverlässiger, was die gelieferten
Informationen angeht.
Der Krenn Er ist gesundheitlich schwer angeschlagen und lebt zurückgezogen – von Schwestern betreut –
in einem Haus unweit seiner ehemaligen Bischofsresidenz in der niederösterreichischen Stadt Sankt Pölten.
In einem Grußwort schrieb Bischof Klaus Küng von Sankt Pölten von seinem Vorgänger, daß dieser seine
Krankheit geduldig trage. Er sei „nur mehr wenig mobil, besonders schwierig ist für ihn die Kommunikation“.
Da sieht man wieder mal, was der Alkohol alles anrichten kann.
@ lycos Meinen sie denn die Heilstaten des Herrn hätten mit ihrer Sündhaftigkeit nichts zutun? O doch!
Aber im Vordergrund der Eucharistie mögen doch bitte die Heilstaten des Herrn aufgrund seines Heilswillens
stehen, und nicht aufgrund meiner je eigenen Sündhaftigkeit. Schließlich ist die Eucharistie eine kollektive
Feier der ganzen Kirche, und keine invididuelle von irgendwem (auch nicht vom Priester). Deswegen finde
ich es sehr gut, wenn meine individuelle Sünde nicht im Vordergrund der Eucharistie steht, sondern beispielsweise
in der Beichte.
@ Lycos Sie vergessen das die hl. Kleine Theresa täglich das Kreuzesopfer in der außerordentlichen Liturgie
gefeiert hat, die das Opfer aufgrund der eigenen Sündhaftigkeit in den Vordergrund stellt. Ich dachte
immer, da stehen Verkündigung, Kreuz und Auferstehung Jesu Christi im Vordergrund und nicht meine eigene
Sündhaftigkeit. Wenn Sie recht haben, dann ist der ehrwürdige Ritus von 1570 eine ziemlich egozentrische
Veranstaltung. Da bin ich froh, dass es eine Reform gegeben hat, die die Heilstaten Christi in den Vordergrund
stellt und nicht meine Sündhaftigkeit.
@ lycos Es gibt sogar weit mehr als 27, jedenfalls wenn man die ostsyrischen dazuzählt; da gibt es im
Laufe der Liturgiegeschichte fast 100. Gemeint war aber auch nicht ein bestimmtes Hochgebet, sondern „das
Hochgebet“ im Sinne eines liturgischen Aktes. So wie „der Segen“ oder „das Tagesgebet“, auch wenn es mehrere
Segensformeln und für jeden Tag ein anderes Tagesgebet gibt. Welcher Text auch immer verwendet wird:
Das Hochgebet benennt IMMER den Anlass der Feier.
Quark Und: „Wäre es im weltlichen Bereich denkbar, daß eine Feier abgehalten wird, ohne daß der Anlaß
dieser Feier erwähnt wird?“ Das ganze Hochgebet beinhaltet den Anlass der Feier. Dafür muss man nicht
notwendigerweise das Wort „Opfer“ gebrauchen. Sämtliche vier Evangelien (!) berichten von Tod und Auferstehung
Jesu Christi, ohne auch nur einmal das Wort „Opfer“ oder „opfern“ dafür zu gebrauchen. Sind die Evangelien
nach der Meinung von Jolly Jolie auch defizitär?
Na immerhin Der Text erschien auf der kaum beachteten Vereins-Homepage. Immerhin wurde der Text von kreuz.net
beachtet und weiterverbreitet – jenes kreuz.net, das sich rühmt, das größte katholische Internetportal
der Milchstraße zu sein.
Danke! Und jetzt wissen wir endlich, dass Jesus selbst keine Ahnung vom Katechismus hatte, als er das
Brot nahm und – natürlich auf Latein! – sagte: „Hoc est corpus meum“, und als er den Wein nahm und sagte:
„Hic est enim calix sanguinis mei“. Danke, kreuz.net! Jesus wird diese Belehrung sicher gerne annehmen!
@ DucevonKreuzberg Sehr richtig! Weiber gehören nicht in öffentliche Ämter und in die Leitung eines
Staates! Man denke nur an so ekelerregende Weibsstücke wie Helena, Irene, Maria Stuart, Jeanne d’Arc
oder gar Isabella von Portugal. Nein wirklich. Als Christ kann man keine Frauen in staatlichen Machtpositionen
wollen!
Gute Bedingungen! In der Friedhofskirche sinken die Temperaturen im Winter auf bis zu fünf Grad Minus.
Ideale Bedingungen für eine echte tridentinische Opferseele und einen stolzen Opferpriester! Hat Jesus
am Kreuz etwa darüber gejammert, dass ihm die Windrichtung nicht passt?
GANZ SICHER GANZ SICHER IST DER PROFESSOR ENTLASSEN WORDEN, WEIL ER SELBST EIN HOMOPERVERSER IST. DENN
GANZ LANGSAM BEGINNT DIE WELTHERRSCHAFT VON KREUZ.NET. WAS AUCH IMMER PASSIERT: ES LIEGT NUR AN KREUZ.NET
UND DER DAMIT VERBUNDENEN NIEDERSCHLAGUNG ALLER HOMOPERVERSEN, JUDEN, NACHKONZILIARER KATHOLIKEN UND SONSTIGEN
UNTERMENSCHENPACKS WIE ZUM BEISPIEL NEGERN, FRAUEN, NEGERFRAUEN, JUDEN, FRAUEN, JUDENFRAUEN UND ÜBERHAUPT
ALLER HOMOPERVERSEN NEGER, HOMOPERVERSEN FRAUEN UND HOMOPERVERSEN NEGERFRAUEN. DANN WIRD ENDLICH DIE GANZE
WELT KATHOLISCH SEIN, DEUTSCHBLÜTIG UND ARISCHREIN. UND WER NICHT VON EINEM PIUSBISCHOF ZUM PIUSPRIESTER
GEWEIHT IST, KOMMT SOFORT INS HOMOHEIM. LANG LEBE KREUZ.NET! UND DASS ES GERADE SO HEISS IST, LIEGT AUCH
AN KREUZ.NET. ÜBERHAUPT ALLES LIEGT AN KREUZ.NET. DIE HOLLÄNDER HABEN GEGEN SPANIEN VERLOREN, WEIL DER
ROBBEN IMMER SO HOMOPERVERS GUCKT UND WEIL DER SNEIJDER SO EINE HOMOPERVERSE FRISUR HAT. DIE SPANIER HABEN
LEIDER IM HALBFINALE DIE ARISCHEN DEUTSCHEN BESIEGT, ABER DARAN ARBEITEN WIR NOCH. DIE SPANIER HABEN JA
SO DUNKLE HAARE UND SO DUNKLE HAUT, ABER BESSER ALS NICHTS. WELT, SIEH DICH VOR, WIR KOMMEN!
@ Wohlehrwürden Sehr richtig! Die einzigen wirklich wertvollen Beiträge zum Christentum stammen von
deutschblütigen, arisch-reinraSSigen Katholiken. Auch Jesus selbst war natürlich blond und blauäugig
und trug einen exakten RechtSScheitel. Leider wird das von der jüdischen Systempresse immer geleugnet,
die ihn als dunkel- und langhaarig darstellt. Nur Deutsche sind wahre Katholiken, alles andere ist niederwertiges
Geschmeiß. Negertaufe ist ohnehin ein großer Fehler.
Typographietest Nach dem VORBILD eines uns WOHL ALLen bekannten Mitnutzers MÖCHTE ich auch einMAL ausprobieren,
WIE VIELE Schriftarten ich auf engstem Raum UNTERBRINGEN kann. Das DogMA LAUTET: Je unüBERSICHTLICHER,
umso GoTT WOHLGEFälliger!
@ monens Sehr richtig! Ich werde meiner Oma, die seit 20 Jahren aufgrund schwerer Erkrankungen im Rollstuhl
sitzt, sagt, dass sie eine sakrilegische Dreckschlampe ist, wenn sie jemals die Kommunion im Rollstuhl
empfängt, anstatt sich auf die Knie zu werfen (bzw. werfen zu lassen). Soweit kommen wir noch, dass so
eine miese Modernistennutte im Rollstuhl die Kommunion empfängt!
Die Clos Für das Aufkommen von Feministinnenclos gibt es nur wenige mögliche Erklärungen, alles andere
ist per se ausgeschlossen: a) Die Homos sind schuld b) Die Juden und/oder Freimaurer sind schuld (Rotarier
und CDU zählen auch) c) Das II. Vatikanische Konzil ist schuld d) Weihbischof Anton Losinger ist schuld
e) Pfarrer Roland Breitenbach ist schuld f) Die Handkommunion ist schuld g) Das Missale Romanum von 1970
ist schuld Dass der Artikel der Fake-Autorin Karin Wörster hingegen einfach nur purer Schwachsinn ist,
ist ganz, ganz sicher ausgeschlossen.
@ Lycos Na klar. Das läuft bei den Schutzengeln nämlich so: Schutzengel 1: „Hey, hast du gesehen, was
der Modernist (Jude, Freimaurer, Rotarier, Drecksack…) Breitenbach letzten Sonntag in der Messe gemacht
hat? Hat drei Wörter im Hochgebet ausgetauscht!“ Schutzengel 2: „Wie ekelhaft! Da lasse ich mal zur Strafe
eine Straßenbahn gegen einen Augsburger Neupriester fahren! Ha, die werden sich wundern!“ Ja, so sind
sie, die Schutzengel, diese putzigen kleinen Kerlchen, die in Auftrag des Herrn unterwegs sind!
Blitzeinschlag Für den Blitzeinschlag im Kölner Dom gibt es nur eine Handvoll möglicher Erklärungen,
alles andere ist per se ausgeschlossen: a) Die Homos sind schuld b) Die Juden und/oder Freimaurer sind
schuld (Rotarier zählen auch) c) Das II. Vatikanische Konzil ist schuld d) Weihbischof Anton Losinger
ist schuld e) Pfarrer Roland Breitenbach ist schuld Ein Naturphänomen ist jedenfalls ganz, ganz, ganz
bestimmt ausgeschlossen.
@ Schäfer Sogar die rote Schrift und oben das Bild auf kreuz.net sehen heute irgendwie anders aus als
gestern. Irgendwie roter. Hüten wir uns also. Sie sind überall.
@ Schäfer Aber vielleicht haben sich ja Islamisten und Freimauerer schon verbündet. Gestern hat mich
ein Mann auf der Straße so komisch angeschaut. Und am Mittwoch in der Tagesschau hat der Sprecher einmal
kurz mit dem Papier geraschelt. Und heute morgen im Radio hat der Sprecher einmal gehustet. Das waren
geheime Zeichen. Sie sind unter uns.
Grundschulniveau Wieder einmal ist kreuz.net mit der indirekten Rede überfordert. Der Papst interessiere
sich angeblich für die Fußballweltmeisterschaft. Das sagte sein Bruder, Prälat Georg Ratzinger Georg
Ratzinger hat also gesagt: „Der Papst interessiert sich angeblich für die WM.“ Warum sollte Georg Ratzinger
so einen Unsinn von sich geben? Er kann doch Deutsch und er kennt seinen Bruder recht genau. Viel wahrscheinlich
ist doch, dass er gesagt hat: „Der Papst interessiert sich für die WM.“ Somit muss es in der indirekten
Rede heißen: Der Papst interessiere sich für die Fußballweltmeisterschaft. Das sagte sein Bruder, Georg
Ratzinger. So geht indirekte Rede in der deutschen Sprache. Habe ich in der Grundschule gelernt. Leider
ist kreuz.net damit überfordert.
@ Homosex 1. Das weiß ich nicht. Das werde ich erst wissen, wenn ich jemals in so eine Situation komme.
Alles andere ist Spekulation. 2. Selbstverständlich würde für mich der Katechismus auch dann noch gelten,
wenn ich selbst zum Opfer von wem auch immer geworden wäre. Würde mich ein heterosexueller HIV-Infizierter
beißen, würde daraus kein Recht zum taktlosen Umgang mit Heterosexualität folgen. 3. Wenn Deine Frage
impliziert, dass man als unmittelbares Opfer von der im Katechismus genannten Pflicht entbunden ist, dann
lautet meine Gegenfrage, ob der Artikel von kreuz.net, der die von mir zitierte Überschrift trägt, tatsächlich
von jemandem geschrieben wurde, der selbst Opfer des „Beißers“ gewesen ist – und woher Du das weißt.
P.S.: Wenn die kreuz.net-Redaktion (vielleicht sogar kollektiv) mit einer ansteckenden Krankheit infiziert
sein sollte, würde das vielleicht so manchen Beitrag hier erklären. Ich würde dann aber weniger auf
HIV als eher auf Tollwut tippen.
kreuz.net vs. katholische Kirche Das sagt die katholische Kirche: „Eine nicht geringe Anzahl von Männern
und Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten
von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen.“ Und das
sagt kreuz.net: „Stockbesoffener HIV-Homo beißt wild um sich.“
@ Wohlehrwürden Er ist eher konservativ und romtreu (trotz seiner Irrlehren über das Frauendiakonat.
Hältst Du eigentlich das Konzil von Chalkedon auch für häretisch? Das regelt nämlich den Zugang zum
Frauendiakonat. (in Kanon 15, falls Du es nachschlagen willst)
@ SignumSalutis Auch die leonianischen Gebete, das Christkönigsfest, das Graduale Romanum Pius’ X., das
Herz-Jesu-Fest, und außerdem das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis und vom päpstlichen Primat gehören
abgeschafft. Und natürlich die Erstkommunion der Schulkinder.
@ Das Kind Ob S.E. Marx sich auch die Ehre geben wird? Der hat als Erzbischof wahrlich Wichtigeres zu
tun als sich dem Papst anzubiedern. Zum Beispiel muss er eine Diözese leiten, Liturgie feiern und das
Evangelium auslegen. DAS ist der Dienst eines Bischofs und wahrhaft katholisch.
Patron Jean-Marie Vianney ist deswegen nicht Patron aller Priester geworden, weil er eine Menge unsäglich
dummes Zeug geschrieben hat. Seine Aufopferungsbereitschaft für den Dienst an seiner Pfarrei ist vorbildlich
und insofern mag er sich als Patron der Pfarrer eignen, ihn aber grundsätzlich zum Patron aller Priester
zu machen – die ja nicht nur in Pfarrseelsorge und Beichte, sondern auch in der diözesanen Verwaltung,
Kirchengerichtsbarkeit, Religionsunterricht, theologischer oder sonstiger wissenschaftlicher Forschung,
Diplomatie, dem Betreiben von Fernseh- und Rundfunksendern etc. tätig sind –, würde aber das Anliegen
der Kirche konterkarieren, wonach Priester gebildet sein sollen, auf dem aktuellen Stand der Theologie
und der Humanwissenschaften, über Kenntnisse der biblischen Sprachen verfügen etc. etc. Alles das fehlte
des Pfarrer von Ars. Insofern taugt er auch nicht als Patron aller Priester.
@ Das Kind Daß Bischof Mixa rechtgläubig und papsttreu war, daß er – im Gegensatz zu anderen deutschen
Bischöfen – stets die Stimme gegen Abtreibung und die „Kultur des Todes“ erhoben hat, ja daß er sogar
das Christentum als einzigartig und anderen Religionen und Lebensanschauungen überlegegen bezeichnete,
hat ihm den Hass der Freimaurer und -Bischöfe zugezogen. Also laut unfehlbarer kreuz.net-Lehre ist Mixa
eigentlich ein „Altliberaler“ www.kreuz.net/article.10071.html. Kann mir das mal jemand erklären?
Auweh Homosexuell und Kinderschänder sind synonyme Begriffe Schon ein Blick in ein drittklassiges Wörterbuch
hätte geholfen, diesen Unsinn zu vermeiden. Und sei es nur, weil das eine ein Adjektiv und das andere
ein Substantiv ist. Aber schon das würde mehr Gehirn verlangen, als die kreuz.net-„Redakteure“ jemals
haben werden.
@ fundamentalist „Segnet eure Verfolger, segnet, verflucht sie nicht“ (sagt der dumme Jude Paulus, Röm
12,14) „Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn Gottes“ (derselbe Juden-Drecksack
Paulus in Röm 12,19) Ich sehe schon, wie deine Worte aus wahrhaft christlichem Geist gesprochen sind.
Bravo. Danke!
@ Wohlerwürden Wenn alle so wären wie Du, dann gäbe es keine Piussekte: Die wären dann ihren Weihevätern,
dem Papst und dem Konzil treu. Aber das war zu viel verlangt.
@ fundamentalist Ich hasse die rotarier und lions und wie sich diese elenden gottlosen Humanisten und
Freimaurer sonst noch nennen… Denn so gebietet es der Herr: „Hasst alle Freimaurer! Liebt nur eure Freunde!
Wenn ihr auch eure Feinde hasst, was tut ihr dann besonderes? Das überlasst lieber der V2-Sekte! Ihr
aber sollt abgrundtief hassen!“ (Evangelium nach Marcellus, 18. Kapitel, Vers 88.)
Gelernt ist gelernt! Erwartungsgemäß verbergen sich die „zehn Kapläne“ hinter einem undurchdringlichen
Schleier der Anonymität. Würde kreuz.net ja niemals tun.
@ Burgorus Steht nicht schon in der Botschaft von La Salette: „Bischof wird gegen Bischof sein!“? Na klar.
Aber in der Botschaft von Legoland steht: „Bischof wird für Bischof sein!“ Und in der Botschaft von Pusemuckel
der unvergessliche Satz: „Bischöfe werden für Bischöfe sein!“ Die Botschaft von Hamburg-Harburg lautet
übrigens: „Alles wird gut!“ Und nicht zu vergessen die Botschaft von Berlin-Wilmersdorf: „Tach!“
Na klar Sie wollen den Totalen Krieg Man glaubte kaum, dass das journalistische Niveau von kreuz.net noch
weiter sinken kann, nachdem es sich schon seit Jahren mitten in der Gosse befindet. Aber nun sehe ich:
Es kann.
@ Wallfahrer Der adelige Pater, der gegen den Papst und gegen Bischof Mixa hetzt, ist der Kath.-Kirche
gegenüber nicht fair!Schließlich hat der Jesuitenorden dem Papst gegenüber Treue gelobt! Der Papst
hat das Rücktrittsgesuch von Herrn Mixa angenommen. Was also hat Kritik an Mixa mit Unfairness gegenüber
der Kirche oder mit Untreue gegenüber dem Papst zu tun?
Genau! altliberal-neokonservativer Kardinal Der altliberal-neokonservative Kardinal wird sicher ein guter
Gesprächspartner sein für die sozialistisch-konservative Bewegung, die faschistischen Demokraten, die
Schwarzweiß-Fotografen, das menschenfreundliche kreuz.net, die männlich-weiblichen Zwitterpappeln, die
95-jährigen Säuglinge, und natürlich für den altliberal-neokonservativen Walter Mixa!
@ Otti Anscheinend hat es sich noch nicht zu dir herumgesprochen, aber der Sinn einer Visitation ist nicht,
das Ergebnis herbeizuführen, das du dir wünschst. Wenn das Urteil schon vorher feststünde, wäre die
Visitation nämlich überflüssig. Aber ich weiß, um das zu verstehen, muss man das Gehirn einschalten,
und das fällt dir offenkundig sehr, sehr schwer. EinAufnethalt in einer psychiatrischen Klinik könnte
ein guter erster Schritt sein.
Alternative Kaum verhüllte Hofberichterstatter kämpfen um eine Rehabilitierung der deutschen Verleumder-Bischöfe.
Ihr Mittel: Die Diffamierung von Bischof Mixa als Homosexuellen. kreuz.net hingegen bericht vorurteilsfrei
und untendenziös, unter voller Nennung aller Quellen und Offenlegung der eigenen journalistischen Methoden.
So ist kreuz.net absolut frei von Beschimpfungen, Diffamierungen und Ungerechtigkeiten.
Total gaga Papst, Bischöfe und Vatikan leiden an geistigem Aids. Dass kreuz.net angesichts so eines Satzes
sich noch allen Ernstes „katholische Nachrichten“ nennt, ist ziemlich bizarr, wenn nicht sogar total gaga.
Menschenwürde Die Kirche müsse „die Menschenwürde um Gottes willen auch überall dort verteidigen,
wo sie mit Füßen getreten wird“. Sogar gegenüber brandenburgis, marienkind und allen anderen Nazikatholen.
@ rums Es gab ein Amt, das „diakonissa“ hieß und das durch eine „cheirotonia“ vergeben wurde, so dokumentiert
es das Konzil. Also ist das auch heute möglich. Das Amt der diakonissa war keine Vorstufe zum Amt des
presbyteros. Also wäre auch heute einer Wiederbelebung des chalcedonensischen Frauendiakonats keine Vorstufe
zum Frauenpresbyterat. Nichts weiter ist hier gesagt, alles andere ist Unterstellung – sowohl gegenüber
dem Bischof als auch gegenüber etwaigen Wortmeldungen im Forum. Ich selbst habe überhaupt nichts dazu
gesagt, wer was „sein will“.
@ rums Wie kommst Du denn auf die Priesterweihe? Darum ging es hier doch gar nicht. Und dass es die Diakoninnenweihe
gibt, beweist das Konzil von Chalcedon (das erkennst Du doch an, oder?) im Canon 15, wo es die Bedingungen
regelt, unter denen eine Frau zur Diakonin geweiht werden kann. Tja, manchmal gar nicht so super, die
Tradition, gelle?
Äh, was? Doch der zuständige Oberhirte hat keine Lust, sich mit seinen wirklichen Problemen zu befassen.
Er wurde in einem Interview danach gefragt. Da hat er wahrheitsgemäß geantwortet. Was gibt es daran
zu kritisieren? Und was sagt das über seine Lust, sich mit bestimmten Problemen zu befassen? Richtig,
nichts. Ach, moment, jetzt merke ich es: Ich hatte schon wieder so getan, als könne ich bei kreuz.net
mit seriösem Journalismus rechnen. Wie man sich doch täuschen kann…
@ Walther Na wenn Du das Schreiben vollständig gelesen hättest, wüsstest Du auch, dass da sogar ausdrücklich
drinsteht, dass „für alle“ theologisch nicht falsch ist, sondern es nur um eine möglichst wortgetreue
Übersetzung geht.
@ Domenico Entscheidend ist der Text selbst und nicht dessen Interpretation durch wen auch immer. Im Text
heißt es, die Bischöfe werden gebeten (nicht angewiesen). Es ist also eine Entscheidung der Bischöfe,
wie sie vorgehen möchten; es steht ihnen frei, die Bitte zu befolgen oder nicht. Eine Anweisung sieht
anders aus und wird auch auf anderen Rechtswegen übermittelt als durch eine Privatauslegung eines Kardinals.
@ Domenico Ja und? Im Mittelalter wurden in deutschen Kirchen vor dem Altar und auf den Emporen Osterspiele
abgehalten – da liefen auch Leute mit Kostümen herum.
@ jolie Nein da scheinst Du Dich zu irren denn es gibt kein Urheberrecht auf die ENTER- Taste. Naja, klar,
beim Hetzwerk kann man eben nicht rational denken sondern muss den ganzen Tag auf die Untermenschen wie
zum Beispiel den eigenen Bischof fluchen. Da bleibt eben für andere Dinge kein Platz mehr im Hirn.
@ jolie Ich glaub nicht das du einen Schreck kriegst denn das Du wie es sich für einen Hetzwerkspriester
gehört nicht einmal Deinen Ordinarius respektierst sondern lieber auf ihn spuckst und ihn öffentlich
beschimpfst das wissen wir doch alle! Merke: Der bei der Weihe versprochene Gehorsam gegenüber dem Bischof
gilt nicht für Mitglieder des Priesterhetzwerks die nur ihre eigenen Herren sind und nicht an ihre Gelübde
gebunden. Die können sich ja auch öffentlich als „frech“ bezeichnen und halten das wohl für einen Akt
der priesterlichen Demut.
@ marienkind Bischof Mixa ist sogar Diakon und auch Bischof! Auf ewig! (Wobei das Amt natürlich seine
Relevanz verliert, sobald Christus selbst die Herrschaft sichtbar antritt).
@ Konrad Nun ja, bei der „Redaktion“ ist das so: Wenn es ihnen in den Kram passt, ist Bischof Mixa ein
dreckiger Untermensch, der ins Pius-KZ gehört („Fluchtbischof“); und bei anderen Gelegenheiten ist er
der Heilige, dessen Gegner ins Pius-KZ gehören („verjagter Bischof“). Dass das Schwachsinn ist, wissen
die „Redakteure“ natürlich auch – aber es ist offenkundig ihr Ziel, sich selbst den Weg in die Hölle
freizuschaufeln, in die sie nach ihrem Ableben geworfen werden als Strafe für ihre Sünden.
Absurd? In der Vergangenheit hatten kirchenfeindliche Medien absurde Vorwürfe gegen den Bischof verbreitet.
Unter anderem soll er einem Schüler durch Box-Schläge eine Rippe gebrochen haben. Was daran „absurd“
sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Es ist denkbar (Logik, Ontologie und Metaphysik 1. Semester –
sowohl neuscholastisch als auch nachkonziliar, das ändert nix), es ist für einen erwachsenen Mann gegenüber
Kindern durchaus physisch möglich, mithin ist es nicht absurd. Ob es allerdings wahr ist, das weiß ich
nicht. Ich weiß nur, dass es nicht absurd ist. Aber die „Redaktion“ hat im 1. Semester Philosophie wohl
gepennt.
Welch ein Unfug Die DBK bekämpft alle kirchlichen Dogmen Falsch. Falsifikation gefällig? Die Deutsche
Bischofskonferenz veröffentlicht jedes Jahr zu Ostern mehrere Osterpredigten deutscher Bischöfe. Das
Dogma der Auferstehung Jesu Christi wird mithin nicht abgelehnt. Damit wäre bewiesen, dass Deine Aussage,
die DBK „bekämpfe“ „alle“ kirchlichen Dogmen, falsch ist. lehnt alle Anweisung des obersten Lehramtes
ab, bereits bei Papst Paul VI. bis zum heutigen Papst. Falsch. Falsifikation gefällig? Die Deutsche Bischofskonferenz
beschloss den Ausstieg aus der Schwangerenberatung auf Wunsch (nicht einmal auf Anweisung) des damaligen
Papstes Johannes Paul II. Damit wäre bewiesen, dass Deine Aussage, die DBK „lehne“ „alle“ Anweisung(en)
des obersten Lehramtes ab, falsch ist. Wirst Du Dich nun wegen Verstoßes gegen das achte Gebot des Dekalogs
entschuldigen?
@ Spiegel Nur 100 Fälle in 10 Jahren … das sind mindestens 100 Fälle zu viel!!! Stimmt. Bzw.: Es sind
EXAKT 100 Fälle zu viel, aber das will ich mal als rhetorisches Stilmittel durchgehen lassen. Wie krank
ist das eigentlich! Wenn Sie kreuz.net meinen: Die Verantwortlichen sind sehr krank. Psychisch, theologisch,
moralisch. Außerdem sind das nicht 100 Fälle von Homo-Schändung! Das stimmt. Aber für kreuz.net macht
das nichts. Die Schreiber dieses Artikels haben wohl Hirnschwund! Ja, sehr massiv sogar. Danke für die
zutreffenden Worte!
@ Brandenburgis Ja und? Sagt Dein Konzil von Trient auch, dass man, um Glied der Kirche zu sein, die Letzte
Ölung empfangen haben müsse? Merke: 1. Ich habe nicht bestritten, dass das Sakrament der Versöhnung
ein Sakrament sei (das war nämlich gar nicht Gesprächsthema). 2. Die Auflistung der Sakramente durch
das Konzil von Trient sagt nichts darüber aus, wie man Glied Christi wird. 3. Denken würde sogar Dir
helfen. Und Lesen auch.
@ Brandenburgis Dass man durch die Taufe und nicht durch die Beichte Glied der Kirche wird, kannst Du
schon in der Bibel nachlesen und gerne auch im CIC/1917, daneben in allen Katechismen, die die Kirche
bisher so hervorgebracht hat. Aber dass Du es nicht so ganz mit dem katholischen Glauben hast, wusste
ich schon immer.
@ Brandenburgis Ich wollte damit sagen (das hat Dich wohl intellektuell überfordert?), dass Deine Aussage
falsch sei, wonach ich nur auf dem Weg der Beichte Glied der Kirche sein könne. Hier hätte Dir Katechismuswissen
gut getan, aber das war wohl schon zu viel erhofft.
@ Brandenburgis Ihre Verleumdungen gehören in die Beichte hinein, ohne die Sie nun wiederum gar kein
Glied der Kirche sein können. Ganz nebenbei: Glied der Kirche wird man durch die Taufe und nicht durch
die Beichte. Und selbst wenn man eine schwere Sünde begangen hat, bleibt man doch immer ein Glied der
Kirche. Merke: Katechismuslesen bildet!
@ Brandenburgis Du scheinst ja nicht viel über Papst und Konzil gelernt zu haben… Naja, deswegen mal
in aller Kürze: Papst und Konzil sind die authentischen Ausleger der Tradition, deswegen ist jede Ablehnung
der päpstlichen bzw. der Konzilsautorität als „gegen die Tradition stehend“ bereits ein Ausdruck des
Subjektivismus. Wer treu zur Kirche steht, lernt auch, päpstliche Lehren und Konzilsdokumente im Gehorsam
anzunehmen, anstatt ihnen Glaubenszerstörung zu unterstellen. Letzteres tun nur Subjektivisten und Satanisten,
die nicht wissen, dass der Herr den Aposteln seinen Geist zugesagt hat.
@ Lycos Habe ich doch erklärt. Piussektierer sind Altgläubige (weil sie nicht die ganze Tradition der
katholischen Kirche annehmen, sondern nur deren älteren Teil), Petrusbruderschaftsmitglieder und -anhänger
sind keine Altgläubigen, weil sie an der vollen katholischen Tradition (bis in die Gegenwart) teilhaben.
Der Begriff „altgläubig“ impliziert – siehe einschlägige Wörterbücher –, dass man in einem gewissen
Stadium der Traditionsbildung stehengeblieben ist. Das ist bei der Petrusbruderschaft nicht der Fall,
die zwar der Form von 1962 verpflichtet bleibt, aber die Lehre des II. Vatikanums anerkennt. Insofern
sind sie „altrituell“, aber nicht „altgläubig“ (sondern voll katholisch). Die Piusbruderschaft hingegen
ist „altrituell“ und „altgläubig“ (nämlich subjektivistisch-selektiv katholisch).
@ Lycos Guten Morgen Frau RRR können sie mir bitte sagen wo und wie der Begriff Altgläubig genau definiert
ist? – einschlägige theologische Wörterbücher (die beweisen, dass der Begriff „altgläubig“ je nach
Kontext unterschiedlich verwendet wird, z.B. in der orthodoxen Kirche anders als in der römischen) – Wortsemantik
als solche („alt“ + „gläubig“)
Mal wieder keine Ahnung 15.000 Altgläubige kreuzen sich auf dem Weg Wie so oft ein inhaltlicher Fehler
der „Redaktion“, aber was will man auch anderes erwarten? Daher nochmal ganz langsam: Die Petrusbruderschaft
anerkennt das II. Vatikanische Konzil und somit die gesamte katholische Tradition. Die Piussekte anerkennt
das II. Vatikanische Konzil nicht, sie sucht sich aus der katholischen Tradition nur das heraus, was ihr
gefällt – insofern trifft hier der Ausdruck „Altgläubige“ durchaus. Petrusbruderschaft aber ist nicht
„altgläubig“, sondern voll und ganz katholisch.
Ja, die Wahrheit Nicht die Priesterbruderschaft Sankt Pius X., sondern die ermordete Wahrheit hält den
Papst des Nachts wach. Von Bischof Richard Williamson. Ja, der Herr Williamson ist natürlich der Fachmann
für Wahrheit!
@ Gunsenum KOmmt die Redaktion nicht ohne Beleidigungen und Schmähungen aus? Nein. Anscheinend ist das
die Pius-Variante des achten Gebot. Die „Redaktion“ hält ihre Leser auch für dermaßen tumb und schwachsinnig,
dass sie nicht einmal die Quellen für ihre Texte angibt, sondern nur Fragmente zusammenschneidet und
mit verunglimpfenden Kommentaren vermischt. Gossenjournalismus der untersten Schublade eben. Ein einfacher
Link auf das Interview täte es auch – aber dann würden sich die Leser womöglich ein eigenes Urteil
bilden, und das muss im Sinne des Pius-Subjektivismus um jeden Preis verhindert werden.
Heldenmut Mit dem radikalen Schritt will die Redaktion dem „sich verschlechternden Klima“ für die Presse-
und Meinungsfreiheit in Deutschland entgehen. Na das ist doch wahrer Helden- und Bekennermut. Jesus ist
sicher mächtig stolz auf die Redaktion.
Die Jagd Wer glaubt, daß die Diffamierungen gegen Fluchtbischof Walter Mixa abenteuerlich waren, der
weiß von der jüngsten Augsburger Menschenjagd noch nichts. kreuz.net hingegen bürgt für moralisch
einwandfreien Qualitätsjournalismus
Welch eine Lüge Doch gutplazierte Informanten sowohl in den Diözesen Augsburg als auch in der Eichstätt
haben vor ‘kreuz.net’ erneut bestätigt, daß Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg, Erzbischof Reinhard
Marx von München und der Augsburger Weihbischof Anton Losinger den Papst Ende April genau mit diesem
„Fall“ über den Tisch gezogen haben. kreuz.net erfindet einen Kronzeugen, der stellt sich als falsch
heraus, und schuld ist jetzt Erzbischof Zollitsch. Welch ein Lügengebilde dieser schändlichen „Redaktion“…
Doch was die „Redakteure“ nicht wissen: Auch bei anonymen Artikeln kennt Gott den Autor – und der wird
eines Tages den „Redakteuren“ diese niederträchtigen Verstöße gegen das achte Gebot des Dekalogs vorhalten.
Und vergesst nicht: Mit dem Maß, mit dem Ihr messt, werdet auch Ihr selbst gemessen werden… Da schaut
es für die „Redakteure“ von kreuz.net schlecht aus. Beten wir für Ihre Seelen, damit sie nicht verlorengehen.
Unterhosen Der Erzbischof empfing die auf Unterhosen-Themen fixierte Vereinigung aus der Pfarrei Taxham
bereits zum dritten Mal. kreuz.net hingegen kümmert sich ja bekanntermaßen nie um Unterhosen-Themen!
Bayernweihe Gilt die Bayernweihe eigentlich für das Bundesland Bayern oder nur für (Alt-)Baiern? Was
passiert, wenn ich ein Stück bayerischer Erde über die Grenze nach Ulm schaffe und dort ablege? Ist
die dann auch geweiht oder braucht sie dann eine eigene baden-württembergische Weihe? Aber ist im Grunde
ja egal, da die Bayernweihe, wie wir jetzt wissen, ohnehin nach einem Jahr verfällt. (Verfällt die eigentlich
punktgenau nach einem Jahr? Oder verblasst die Weihe nach und nach?)
@ Rempeldipempel Bischofsmüll Na das ist doch mal wahrhaft katholischer Geist! Jesus Christus wird bestimmt
mächtig stolz auf Dich sein, wenn er Dir beim ewigen Gericht Deine Akte vorliest und dann sieht, wie
Du über die Nachfolger Seiner Apostel redest!
Intellektuelle Überforderung Bemerkenswert, dass die „Redaktion“ die Leser für dermaßen unterbelichtet
hält, dass sie meint, das Interview Zeile für Zeile abschreiben und dümmlich kommentieren zu müssen.
Offenbar ist es für Menschen, die ihr Weltbild aus kreuz.net beziehen, schon eine intellektuelle Überforderung,
das Interview einfach im Original zu lesen.
So ein Quatsch Somit erfindet der Staat seine eigene Kirche. Das ist ja völliger Unsinn denn der Staat
und die Kirche haben einen Vertrag abgeschlossen das nennt man Konkordat und das ist dann für beide Seiten
bindend also auch für Prof. Zapp ganz einfach eigentlich findet der/die/das denkende RRR
@ Brandenburgis Ja, genau das hat Jesus geboten: „Wünscht Euren Feinden den Tod, dann öffnen sich Euch
die Pforten des Himmels.“ Nur wo war die Belegstelle nochmal?
@ Mathilde Mal wieder null Ahnung. Von den Ordensgelübden kann DIE KIRCHE entbinden, vom Ehegelübde
kann sie NICHT entbinden (sondern nur eine Ehe im Nachhinein für ungültig erklären).
@ marienkind Hättest Du meine Frage gelesen, würdest Du auch merken, dass Deine Antwort gar keine Antwort
auf meine Frage ist. Naja. Intelligenz ist halt nicht jedermenschs Sache.
Die Frage Er stellt auch in Frage, ob es dem Geist der Liturgie entspricht, wenn Laien die Hostie mit
ihren ungeweihten Händen berühren. Die Frage stellt sich in der Tat. Und die Antwort lautet: Ja, warum
denn nicht? Wenn die Menschen die Hostie mit ihren ungeweihten Händen nicht berühren dürften, warum
dann mit der Zunge? Ist die etwa geweiht? Also meine Zunge jedenfalls nicht. Auch ist der Ritus der Zungenweihe
mir aus der Liturgiegeschichte völlig unbekannt.
@ Lycos Ich sagte doch schon, dass an Deiner Annahme alles falsch ist: Das sie ein männliches Wesen sind
habe ich an ihrer Schreibweise gesehen, klar und deutlich. Ist aber falsch. Das sie Priester sind ist
eine Vermutung gewesen wegen ihres theologischen Wissens Ist falsch. ein studierter Theologe werden sie
wohl sein Ist falsch. aber wahrscheinlich kein nichtklerikaler Lehrer Ist insofern falsch, als ich kein
Lehrer bin (und auch keine Lehrerin). Achja, ehe sie mich falsch verstehen, theologisches Wissen heißt
für mich nicht zwangsläufig das auch das Herz richtig liegt. Sofern das insinuiert, mein Herz läge
falsch, ist auch diese Annahme falsch. Und damit habe ich alle Deine Fragen beantwortet. Gute Nacht, Bübchen,
und träum was schönes.
@ Lycos Meine Frage war nur, wie Du zu der Annahme kommst, ich sei Priester und daher auch Mann. Die Antwort
„Wahrscheinlich sind sie (sic!) Priester“ ist aber keine Antwort auf diese Frage. Also beantworte meine
Frage, dann sage ich Dir auch, ob Du richtig liegst.
@ Lycos und ruhrtyp @ Lycos Wahrscheinlich sind sie Priester, aber mit Sicherheit dem Geschlecht nach
ein männliches Wesen. Wenn Du das ernsthaft für eine Antwort auf meine Frage hältst, was Dich denn
zu der Annahme bringt, ich sei Priester und daher zwangsläufig männlich, dann bekommst Du im neuscholastischen
Logikkurs eine glatte Sechs. Eine Antwort meinerseits wirst Du also nicht ernsthaft erwarten. @ ruhrtyp
Zahl Deiner Beiträge auf diesem Portal: 4691 seit März 2006 Zahl meiner Beiträge: 826 seit Dezember
2007 Und Du willst mir sagen, wie ich meine Zeit zu verbringen habe?
@ FranzvPaul Wie hättest denn du das formuliert? Mir fällt kein Ersatz für „erleben“ spontan ein. Zum
Beispiel so: Während seines Lebens amtierten insgesamt neun Päpste (Pius X. bis Benedikt XVI.) Er lebte
schon zur Zeit Pius X., acht weitere Päpste sollten zu seinen Lebzeiten folgen. Bei seiner Geburt war
Pius X. noch im Amt, acht weitere Päpste sollten zu Mayers Lebzeiten folgen. Insgesamt neun Päpste (von
Pius X. bis Benedikt XVI.) waren während des Lebens von Kardinal Mayer im Amt. usw.
@ Lycos Du hast meine Frage nur dahingehend beantwortet, dass Du gesagt hast, Du gingest davon aus, ich
sei Priester. Dir wird wohl einleuchten, dass mich dann mindestens genauso interessiert, wie Du zu dieser
Vermutung kommst. Erst wenn Du das gesagt hast, weiß ich ja dann auch, worauf Deine Vermutung, ich sei
männlich, gründet.
@ Lycos Woher glaubst Du zu wissen, dass ich Priester sei? Und selbst wenn ich hier sage, welchem kirchlichen
Stand und welchem biologischen Geschlecht ich angehöre (die biologische Gattung kann ich Dir sofort mitteilen,
nämlich homo sapiens), dann kannst Du das ja sowieso nicht überprüfen. Ich könnte also auch lügen
bzw. Du könntest mich der Lüge zeihen. Daher wäre die Kundgabe dieser Information völlig wertlos.
@ FranzvPaul Ich verstehe Deine Frage nicht einmal grammatisch. Kannst Du sie noch einmal formulieren?
Der Einfachheit halber erkläre ich gerne noch einmal: Zur Semantik des Verbums „erleben“ – wie ich es
verwende und wie ich seine Verwendung in der deutschen Sprache kenne – gehört wesentlich die bewusste
Wahrnehmung dessen, der „erlebt“. Insofern decken sich „erleben“ und „leben“ nicht. Man kann „leben“,
ohne zu „erleben“, z.B. wenn man bewusstlos ist oder auch, wenn das eigene Erinnerungsvermögen noch nicht
entwickelt ist, zum Beispiel bei der eigenen Geburt. Daraus folgt: Ich habe natürlich bei meiner Geburt
schon gelebt (und zwar schon ca. 9 Monate vorher), dennoch habe ich sie nicht „erlebt“. Genausowenig habe
ich weltgeschichtliche Ereignisse „erlebt“ in der Zeit, in der ich ein Jahr alt war.
@ Lycos Woher glaubst Du zu wissen, dass ich „geschlechtlich zur Gattung Mann“ gehöre? (Mal abgesehen
davon, dass man gemeinhin unter „Gattung“ etwas anderes versteht als das Geschlecht, aber das nur nebenbei.)
@ IZAAC Doch, ich wurde definitiv geboren und lebe. Ich bin sogar getauft. Dennoch ist meine Verwendungsweise
des Begriffs „erleben“ anders als die der „Redaktion“.
@ Lycos Berger hat nicht den Wert der Messe vor Gott erkannt sondern hat in seiner homosexuellen Verwirrung
das für sich schön gefunden was aber nur für Gott schön seien soll. Das beruhigt mich. Ich fand barocke
steife Litfaßsäulen, die sich ein Mann um den Körper wirft, noch nie schön. Und nun höre ich von
Ihnen, dass ich das auch gar nicht schön finden soll, sondern nur Gott soll das schön finden. Wenn ich
es schön finde, bin ich wohl tendenziell schwul. Schau an, schau an: Die Alte Messe: Gemacht, damit Menschen
sie nicht schön finden. Ich hab’s doch schon immer gewusst.
@ antivaticanum (I ?) Für Ihre schmutzigen Zeilen Meine Zeilen erscheinen – jedenfalls auf meinem Monitor –
genauso schwarz auf weiß wie alle anderen auch. Ich sehe daran nichts Schmutziges. Aber Du kannst mich
sicher genauer aufklären. Vielleicht einen Screenshot?
@ wickerl Laut dem kreuz.net-Dogma kommt jeder Mensch, der sich irgendwie positiv über die Alte Messe
geäußert hat, sofort in den Himmel. Auch Kinderschändungen, Morde und das Lesen von Luther-Schriften
werden dann automatisch vergeben, denn jeder, der positiv über die Alte Messe denkt und redet, ist per
definitionem im Stand der Heiligkeit. Dies nur zur Erklärung, die Ihnen das Verstehen erleichtern kann.
@ Tom Er hat das kurze Erdenleben hinter sich gebracht… und darf sich EWIG freuen Woher weißt Du das?
Vielleicht hat er ja drei Minuten vor seinem Tod an Sperma gedacht, konnte nicht mehr beichten und ist
jetzt in der Hölle… Tja, so kann’s kommen…
@ ruhraltnazi Ich weiß ja nicht, wie Du das Wort „erleben“ gebrauchst, aber den Satz „Als ich meine Geburt
erlebte…“ habe ich noch nie gehört. „Erleben“ setzt für mich bewusste Wahrnehmung voraus. Wenn ich
schlafe, erlebe ich auch nicht den ins Zimmer scheinenden Mond. Denn ich schlafe ja. Aber das kapierst
Du wohl nicht, weil Du nur kapierst, was Marcel Lefrevel und Richard Williamson sagen.
@ Clemens II Ja, das hatte ich mir gedacht. Trotzdem würde ich nicht behaupten, dass ich die Bundestagswahl
1965 „erlebt“ habe, nur weil ich 1962 geboren bin. Ich würde nicht mal behaupten, dass ich meine eigene
Geburt „erlebt“ habe. Aber die sogenannte „Redaktion“ hat ja das orwell’sche Umdeuten von Begriffen bzw.
das Schaffen neuer Begriffe sich offenbar schon seit Jahren zum Ziel gesetzt, insofern wundert mich gar
nichts mehr.
„erlebte“? Kardinal Mayer erlebte neun Pontifikate – von Pius X. bis Benedikt XVI. Das Pontifikat Pii
X. endete 1914. Wie kann jemand, der 1911 geboren ist, das „erleben“?
Denk dran, Angelina Ganz wichtig beim Layout ist dass es dem Priesterhetzwerk gefällt denn ganz praktisch
ist ja das Priesterhetzwerk hat immer recht und Kardinal Lehmann ist ne doofe Sau Ach wem hat Angelina
Jolie bei seiner Priesterweihe Gehorsam gelobt naja das verschweigen wir lieber denn das Hetzwerk hat
immer recht und der Dreckslehmann immer unrecht nur aus diesem Geist darf ein Priester handeln das ist
wahrhaft katholisch was sind dagegen schon Bischöfe oder gar Treueversprechen es zählt in Wahrheit doch
nur was das Hetzwerk sagt wie gesagt das gilt auch fürs Layout schwachsinniges Layout im Namen des Hetzwerks
ist gut und Gott wohlgefällig aber wehe ein anderer übernimmt es dann ist es ganz schwach das ist absolut
nicht logisch aber egal denn das Hetzwerk hat immer Recht und nicht das Konzil oder der Bischof der Apostelnachfolger
Igitt wo kommen wir denn da hin wenn jemand die Autorität des Priesterhetzwerks anzweifelt nein nein
wer sowas tut der gehört in die Hölle Und der dreckige Lehmann gleich mit der Judenlump Lang lebe das
Hetzwerk und weg mit dem Bischof und den anderen deutschen Bischöfen auch sind ja alles Lumpen nur das
Hetzwerk ist gut wer dagegen ist ist böse und das lernt man bei Angelina denn Angelina ist vom Hetzwerk
und hat daher immer recht sogar in Fragen des Layouts das ist gut zu wissen da weiß man wen man fragen
muss wenn man was wissen will frag immer das hetzwerk das hat jetzt verstanden der/die/das aufmerksame
RRR
@ Angelina Du bist also demütig und frech? Na wie das zusammengeht weiß wohl nur das allwissende Hetzwerk
das ja auch besser weiß was ein Bischof zu tun hat als die Bischöfe selbst Das ist der wahre Gehorsam
den die Priester vom Hetzwerk gegenüber ihren Bischöfen gelobt haben Und vor allem Jesus hat ja selbst
immer gesagt Seid demütig und frech So mag Jesus die Priesterhetzer Davon ist überzeugt der/die/das
kritsch denkene RRR
An Angelina Ist denn der Priester der einen anderen Menschen als Spacko bezeichnet ein Priester der dem
Herrn gefällt? Das fragt sich interessiert der/die/das mit der Bibel und dem kanonischen Recht und den
bedeutenden Äußerungen des Lehramtes zum Dienst des Priesters vertraute RRR
RRR meint Hallo freche Angelina (ist eigentlich Frechheit eine priesterliche Tugend? Naja der stolze Kon-Dux
des Priesterhetzwerks wird es ja ganz genau wissen jedenfalls mal auf jeden Fall besser als sein Bischof,
aber egal damit ist dann also widerlegt dass man Pfarrer gewesen sein muss um ein guter Bischof zu sein.
Hier scheint es also ein Schisma zu geben zwischen zwei Führern des Hetzwerks nämlich Angelina und Guido
Das fällt jedenfalls ins Auge dem/der/dem aufmerksamen RRR
RRR fragt Angelina Wie viel erfahrung hat eigentlich der jolie vom priesterhetzwerk mit dem eheleben dass
er sich dazu äußern kann und wie viel erfahrung mit dem bischofsamt dass er den bischöfen sagen kann
wie sie es ausüben sollen und wie viel erfahrung mit der sünde dass er in der beichte gute ratschläge
verteilen kann fragt sich der/die/das nachdenkliche (eine eigenschaft, die es beim priesterhetzwerk nicht
gibt) RRR
Verzeihung Da haben noch vier gefehlt: Hofmann: 22 Jahre Lehmann: 0 Jahre Marx: mehr als 2 Jahre Meisner:
mehr als 2 Jahre Es sind also doch nur 25 von 27. Aber immerhin mehr, als die polemische Anfrage des Priesterhetzwerk-Chefs
insinuiert.
Antwort „Wie viele Bischöfe waren in ihrer Vergangenheit Pfarrer oder wenigstens mit Aufgaben in der
unmittelbaren Seelsorge im territorialen Bereich betraut?“ Antwort: Von den 27 deutschen Diözesanbischöfen
exakt 26. Und zwar: Ackermann: 5 Jahre lang als Kaplan bzw. Pfarrer in einer Pfarrei tätig Algermissen:
27 Jahre Becker: 16 Jahre Bode: 7 Jahre Feige: 4 Jahre Fürst: 2 Jahre Genn: 2 Jahre Mixa: 26 Jahre Müller:
8 Jahre (nebenamtlich) Mussinghoff: mindestens 3 Jahre (genauere Angaben mir derzeit nicht verfügbar)
Overbeck: 4 Jahre Reinelt: 25 Jahre Schick: mindestens 2 Jahre Schraml: 25 Jahre Sterzinsky: 19 Jahre
Tebartz-van Elst: 6 Jahre Thissen: 3 Jahre Trelle: 24 Jahre Wanke: mindestens 3 Jahre Wiesemann: 13 Jahre
Zdarsa: 20 Jahre Zollitsch: mindestens 2 Jahre zum Vergleich: Joseph Ratzinger: 2 Jahre Gregor Hanke (großer
Förderer der forma extraordinaria, einziger deutscher Diözesanbischof ohne Erfahrung in der Pfarrseelsorge):
0 Jahre Richard Williamson: 0 Jahre
Unfassbar!! Unfassbar! Von der Piussekte wird die Einhaltung von staatlichen Gesetzen und selbst gegebenen
Zusagen verlangt! Welch ein Unrecht! Nur der Staat ist ein guter Staat, in dem die Piussekte tun und lassen
kann, was immer sie will! Nur der Staat ist ein guter Staat, in dem alle Politiker der Piussekte gehorchen
müssen, unter Androhung der christlichen Todesstrafe, die nur durch die Piussekte verhängt werden darf!
Sehr richtig! Jesus feierte Abendmahl mit 12 jüdischen Männern. Wenn die Zwölfzahl für das kirchliche
Amt nicht relevant ist (es gibt viele Tausend Priester, und die eigentlichen Nachfolger der Apostel sind
die Bischöfe, auch davon gibt es vierstellige Zahl), wenn das Judesein nicht relevant ist (ich wüsste
von keinem Bischof, der Jude ist; einige Priester wird es wohl geben), warum soll dann das Mannsein für
die kirchliche Amt Bedingung sein?
Lügner Wenn es geht, besuche ich jeden Tag die Heilige Messe. Nein! Er besucht die nachkonziliare gefälschte
Messe, die keine Messe mehr ist! Da lesen sogar menstruierende Weiber! Und Mädchen bringen mit ihren
sündhaften, dreckigen Händen die Gaben zum Altar! Und Untermenschen (= Laien) teilen die Kommunion aus!
Der Mann ist eine Schande!
Nett! Mons. Wagner ist Titularbischof von Zuri im heutigen Tunesien und gehörte früher zur Kirchenprovinz
Karthago Gerhard Wagner gehörte früher zur Kirchenprovinz Karthago? Na dann…
Übliche Fehlinformation Die meisten Kommunionspender verwendeten statt eines goldenen Ciboriums einen
liturgisch verbotenen, hellblauen Tontopf. Was in der Papstliturgie praktiziert wird, ist per definitionem
nicht verboten.
@ chico flojo Gemurmel (lateinisch murmuratio) ist ein gebräuchlicher Begriff für das kaum hörbare
Vorsichhersprechen von Texten. Und genau so geschieht Brevierbeten – im Gegensatz zum Gemeindeoffizium.
Letzteres ist die Vollform von Stundenliturgie, ersteres die verkümmerte Not-Ersatzform.
@ Lycobates Meine Güte, sind Sie dumm. 1. Ja, das Brevierversäumen war Sünde. Deswegen hat man es ja
gebetet statt gebeichtet, das ging schneller. Der Witz „Bet ich dich oder beicht ich dich“ stammt nicht
aus der Nachkonzilszeit, sondern der davor. 2. Wo habe ich von Abendmessen geredet? Und wo habe ich in
diesem Zusammenhang vom 20. Jahrhundert geredet? 3. „Brevierbeten im Chor“ ist nicht die Regel, sondern
eine contradictio in adiectio. Das „breviarium“ wurde ja gerade für Einzelbeter (z.B. auf Reisen) geschaffen.
Dass die römische Kirche ihr Brevier Brevier nannte, zeigt schon, dass sie es zuallererst als Privatgemurmel
verstand. Die Reform vom „Brevier“ zur „Liturgie“ (breviarium Romanum vs. Liturgia Horarum) war ein heilsamer
Schritt in die richtige Richtung (und in die viel ältere Tradition der frühen Kirche – viel älter als
Trient).
Stimmt nur halb Sie hörten auf, täglich die Heilige Messe zu feiern und sie beteten nicht mehr regelmässig
das Brevier. Und wie war es vor dem Konzil? Da wurde das Brevier auch nicht gebetet, sondern gebeichtet.
Und noch früher? Da wurde gemeinsam in den Stadtkirchen morgens und abends Gottesdienst gehalten. Aber
das käme für Tradis ja nie in Frage. Pfuipfui, Zeit verschwenden mit gemeinsamem Gebet, igittigitt!
Ab mit den Priestern in ihre Privatkapellen, damit sie schon das Brevier herunterleiern!
@ Tuttisanti Wenn es heisst, dass Mixa „zu keiner Zeit erzieherische oder pädagogische Funktionen im
Sankt Josef-Kinderheim inne“hatte, dann wäre dies – sollte es sich bestätigen – in der Tat ein sehr
konkretes Faktum, das mit der Schilderung von wiederholten und geradezu ritualisierten Prügelorgien an
der genannten Stätte schwer harmonisierbar ist. – Warten wir’s ab! Stimmt, aber es sei auch die Möglichkeit
hingewiesen, dass Mixa einfach als Priester und als geistliche Autorität zur Bestrafung der Kinder herangezogen
wurde, auch ohne dass er im Heim selbst irgendeine amtliche Funktion gehabt hätte. Genau so wird es jedenfalls
in der Süddeutschen Zeitung durch die mutmaßlichen Opfer dargestellt.
12. Bitte Diakon (Priester): Lasset uns beten für alle Bischöfe, Priester und Laien, denen von Hetzseiten
im Internet unrecht getan wird, die beschimpft und verleumdet und denen der Glaube abgesprochen wird;
lasst uns auch beten für alle, die selbst Verfolgung ausüben, besonders jenen, denen der Mut fehlt,
sich zu ihrem Tun öffentlich zu bekennen. (Diakon: Beuget die Knie. – Erhebet euch.) Priester: Allmächtiger,
ewiger Gott, dein Sohn ist allen Leidenden nahe. Erlöse die Welt von kreuz.net, kath.net, kathnews.de,
der Priesterbruderschaft Pius X. und allen, die in ihrem Namen die Botschaft des Evangeliums verfälschen.
Befreie die Welt von allem Unrecht, erlöse alle, die sich dir anvertrauen, und offenbare dich denen,
die sich an dir, deinem fleischgewordenen Sohn und dem Heiligen Geist versündigen. Darum bitten wir durch
Christus, unseren Herrn. Alle: Amen
Wieland Berglich Wieland Berglich. Schon wieder ein Autor, der nicht zu existieren scheint – nur als Autor
von kreuz.net. Wer mag es sein? Hendrik Jolie vielleicht? Oder Angelina Jolie?
Falschmeldung Am Dienstag gab die deutsche Bischofskonferenz bekannt, daß die neue Hotline für Opfer
von Homo-Schändungen eingerichtet ist. Wieder mal eine Falschmeldung. Die Hotline ist eingerichtet für
Opfer aller Formen von sexueller und körperlicher Gewalt durch kirchliche Mitarbeiter.
@ Domenico Ich hatte von dieser Aktion schon vor Wochen mehrfach gehört, und NIE hat jemand dazugesagt,
es handle sich um eine Eucharistiefeier, sondern IMMER hat es geheißen, das sei eine orthodoxe Tradition
eines gemeinsamen Brotbrechens. Haben Sie irgendeinen Beleg dafür, dass von den Veranstaltern oder irgendwelchen
Multiplikatoren dieser Ritus als Eucharistie ausgegeben wird?
Toller Journalismus kreuz.net hingegen entblödete sich nicht, die Falschmeldung ungeprüft zu übernehmen
und sogar noch mit geifernden, gehässigen Untertönen zu kommentieren www.kreuz.net/article.10903.html.
Ein Beweis für die hohe journalistische Qualität der „Redaktion“.
@ noch ein Landorganist Wie erfreulich dagegen die Piussekte: Meine erste Piussekten-Messe, die ich mitfeiern,
äh, pardon, hören und dabei zuschauen durfte, war an einem Weißen Sonntag. Die Predigt bestand in einer
minutenlangen Tirade gegen die versammelten Scheißgläubigen (ca. zehn Personen im Alter von 50-80),
die mal wieder kein Erstkommunionkind für den Weißen Sonntag produziert hatten und sich gefälligst
für ihre Trägheit schämen sollten. Es fehlte nur noch die Androhung körperlicher Strafen, wenn die
Gläubigen es wagen sollten, auch im kommenden Jahr dem stolzen Piuspriester ohne Kommunionkinder unter
die Augen zu treten. Da kam wahrer Osterjubel auf, ich vergesse es nie.
Lukas Pawlowski Wieder mal so ein Fake-Autor… „Hochwürden Lukas Pawlowski“ existiert vermutlich nicht,
denn man findet ihn im WWW nur als Autor von kreuz.net. Das ist für einen offenkundig recht redefreudigen
katholischen Priester dann doch ein bisschen zu wenig, um wahr zu sein.
@ jolieecht na das ist doch wahrhaft priesterliche gesinnung einen menschen nach seinem äußeren zu beurteilen
jesus ist bestimmt mächtig stolz auf dich und beurteilt dich beim ewigen gericht nur nach der kleidung
und natürlich das celebret bringt dich auch direkt in den himmel im gegensatz zu den schäbigen dreckslaien
die hoffentlich alle in der hölle schmoren müssen so ohne sukzession diese untermenschen und ganz ohne
collar das geht aber nicht meint der/die/das RRR
Ja, der Bischof um einen unbescholtenen Bischof um seinen guten Ruf zu bringen. Aha. Vor gut zwei Jahren
war derselbe derselbe Bischof noch ein Schimpf- und Schandobjekt www.kreuz.net/article.5906.html und eigentlich
ja schon reif fürs lefebvrianische KZ, mindestens aber die Todesstrafe, und heute ist er auf einmal „unbescholten“??
Vortäuschung eines gemeinsamen Abendmahles Seit wann ist die – sowohl aus katholischer wie orthodoxer
Sicht – völlig legale Mitfeier einer Artoklasia eine „Vortäuschung eines gemeinsamen Abendmahles“? Verstehe
ich nicht. Ich habe mal mit einem Atheisten zu Abend gegessen. War das auch eine Vortäuschung eines gemeinsamen
Abendmahles? Was, wenn die FSSPX-Delegaten in Rom mit ihren rechtgläubigen katholischen Gesprächspartnern
ein paar Brotscheiben und vielleicht sogar nach mediterranem Brauch verdünnten Rotwein auf den Tischen
stehen haben und diese konsumieren? Vortäuschung eines gemeinsamen Abendmahles zwischen katholischer
Kirche und Lefebvre-Privatsekte??
Deutsche Sprache, schwere Sprache Ende März 1995 warf das österreichische Kirchenkampf-Magazin ‘profil’
dem damaligen Wiener Kardinal Groer angeblichen Homo-Mißbrauch von Jugendlichen vor. Quatsch. Selbst
wenn man die Bezeichnungen „Kirchenkampf-Magazin“ und „Homo-Mißbrauch“ durchgehen lassen will, muss der
Satz immer noch lauten: Ende März 1995 warf das österreichische Kirchenkampf-Magazin ‘profil’ dem damaligen
Wiener Kardinal Groer Homo-Mißbrauch von Jugendlichen vor. „Angeblichen Missbrauch“ wird man wirklich
schlecht jemandem vorwerfen können. Nun ja. Um die Bildung der Redaktion scheint es nicht gut bestellt
zu sein, wenn sie mit der Semantik der deutschen Sprache so überfordert ist.
Da kennt mal wieder jemand das katholische Kirchenrecht nicht Da kennt mal wieder jemand das katholische
Kirchenrecht nicht. Bei der Papstmesse kann es per definitionem keinen Liturgiemissbrauch geben, denn
alles, was der Papst in seiner Liturgie tut, ist damit rechtsgültig approbiert (sofern der Papst selbst
dem nicht im Nachhinein widerspricht).
Mal wieder Fehlinformation Radio Vatikan arbeitet offen gegen den Papst Nein. Radio Vatikan berichtet
über kirchliche Initiativen gemäß can. 299 §1 sowie 212 §2,3. Ich habe dem Bericht auch keine Bewertung
entnehmen können – was auf gute journalistische Qualität hinweist (im Gegensatz zu kreuz.net, wo ja
eher Gossenjournalismus betrieben wird, der sich dadurch auszeichnet, dass er die Darstellung von Sachverhalten
und deren Bewertung vermischt).
Ach ja? Erst kürzlich hat sein Weihbischof, Mons. Hans-Jochen Jaschke, den Zölibat in Frage gestellt.
Hat er nicht. Er hat nur in Frage gestellt, dass ausschließlich zölibatäre Männer zu Priestern der
Lateinischen Kirche geweiht werden dürfen. Aber den Zölibat in seinem Wert an sich hat er nicht in Frage
gestellt, sondern nur die kirchenrechtliche Verbindung von Zölibatsberufung und Priesterberufung (die
ja z.B. die unierten Kirchen nicht kennen).
einfach Damals war der Erzabt einfacher Mönch und noch nicht zum Priester geweiht. Und ein zum Priester
geweihter Mönch ist dann was? Vielleicht ein „komplexer Mönch“? Oder ein „doppelter Mönch“? Ein „einfacher
Mönch“ ist er jedenfalls nicht mehr…
@ Dr. Martin Luther Die Beirätin der religionsfeindlichen ‘Humanistischen Union’ und deutsche Justizministerin,
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), hat ihren Hund „Dr. Martin Luther“ genannt. Ich erinnere mich
daran, dass das schon bei Leutheusser-Schnarrenbergers erster Amtszeit von der CSU empört vorgebracht
wurde und die Ministerin damals erklärte, sie habe den Hund nicht so genannt, sondern ihn von jemand
anderem bekommen, der den Hund so genannt hatte. Wenn das so ist – man wird sicher im Internet dazu entsprechende
Berichte finden –, dann wäre die Meldung von kreuz.net eine Falschmeldung. Ob kreuz.net sich dann entschuldigen
wird, z.B. wegen eines Verstoßes gegen das 8. Gebot? (Nein, war nicht ernst gemeint!)
Schwachsinn Das stimmt nicht. Bis ins 19. Jh., wenn nicht noch länger, ist auch die orthodoxe Theologie
davon ausgegangen, dass die Wandlungsworte wandeln, wie es ja auch Christus selbst vorgezeigt hat. Quatsch.
In der Orthodoxie wurde diese Auffassung erst unter Einfluss lateinischer Theologen vertreten, vor allem,
als Jesuiten an Bedeutung am Zarenhof gewannen. Zuvor gab es diese Ansicht nie. Die Orthodoxen kannten
nämlich sehr wohl ihre Liturgie, in der es erst nach den Einsetzungsworten heißt „Mache diese Gaben
zum Leib Christi“ bzw. „Blut Christi“. Erst als die Orthodoxen unter lateinischem Einfluss ihre eigene
Liturgie nicht mehr ernst nahmen, übernahmen sie auch die lateinische Wandlungsvorstellung.
@ noch ein Landorganist Thomas von Aquin nennt die Eucharistie „sacrum convivium“ (heiliges Gastmahl /
Festmahl / Gelage / Bankett). In allen Kulturen der Welt gehört dazu ein Gastgeber.
Noch eine Theorie Das Kreuz symbolisiert die Zugehörigkeit der Piuspriester zu den Freimaurern, denn
es zeigt in alle vier Richtungen, so wie die Maurerkelle, die ja auch vier Ränder hat. Außerdem ist
das Kreuz abzulehnen, weil es nicht in der europäischen Kultur verankert ist: Es ist ein Fremdsymbol,
das aus dem Nahen Osten kommt, sogar aus einem jüdisch durchrassten Gebiet – das richtige Europa (also
vor 10000 Jahren) kannte keine Kreuze. So drückt das Kreuz die Abhängigkeit der Piussekte von den jüdischen
Freimaurern aus. q.e.d.
@ LM und seine Krawatten-Verschwörungstheorie Da denke ich mir auch was aus… Ja, ich hab’s: manipel
ist ein abhängigkeitssymbol es symbolisiert die schlinge des strickes die gezogen wird beim aus der reihe
tanzen des autonomen handelns. piuspriester und andere zeigen sich dadurch als funktionierende nichtauonome
systemrädchen wo der strick jederzeig gezogen werden kann wenn man den führern adolf, marcel und richard
nicht folgt. bewusster verzicht auf das manipel signalisiert die bewahrte autonomie und unzugehörigkeit
zu diesem system.
Und… …interessant, dass für kreuz.net ein Kleriker im dunklen Anzug ein „Zivilist“ ist Lasst mich
raten: Piusbrüder baden in Soutane und ziehen die auch beim Kacken nicht hoch? Sonst wären sie ja Zivilisten!
So schnell also geht der character indelibilis wieder flöten…
Ja was denn nun? Löwenthal litt als Jude während der NS-Zeit als Insasse im Konzentrationslager Sachsenhausen.
Also nach den letzten Artikeln war ich eigentlich davon ausgegangen, dass die Konzentrationslager eigentlich
nur sympathische Freizeitanlagen gewesen sind, in denen alle Anwesenden den ganzen Tag nur Spaß hatten.
Und jetzt heißt, da habe ernsthaft jemand gelitten? Ich bin entsetzt. Und dann noch etwas: Angeblich
hat dort ein Jude gelitten. Seit wann ist das denn etwas, das man positiv für ihn erwähnen kann? Der
ist doch ein Gottermörder, dieser Löwenthal! Dann ist es doch in Ordnung, wenn er leidet! Oder habe
ich kreuz.net da schon wieder falsch verstanden?
@ Navon Nein, in der kreuz.net-Lehre sind Moslems nicht böse. Denn Moslems sind gegen Juden, und das
findet kreuz.net gut. Genauso wie Nazis. Gut. Gegen Juden. Super. Freund von kreuz.net. Williamson. Gut.
Findet Juden doof. Super. Freund von kreuz.net. kreuz.net – Nazis – Moslems – Williamson. Alles gute Freunde.
@ Mary in vielen Gemeinden gibt es nicht mal eine Anbetung des heiligsten Altarsakraments. So ein Skandal!
Dann war das ganze 1. Jahrtausend wohl ein ziemlich schäbiges Christentum, oder? Die kannten nämlich
keine eucharistische Anbetung als Veranstaltung der (Pfarr-)Gemeinde. Und erst die ganzen dreckigen Riten
des Ostens! Die haben sowas bis heute nicht! Pfuipfuipfui! Nein, das Heil der Kirche hängt an einer hochmittelalterlichen
Frömmigkeitsform des Westens! Genau so ist es!
@ Chrysantus Bullen von irgendwem sind unerheblich. Die Lehre der Kirche steht in den Konzilsakten und
in dogmatischen Äußerungen, das Recht der Kirche steht im CIC. Nirgends hat der Papst das Recht, Bischöfen
Befehle zu erteilen. Er hat nur das Recht, Bischöfe abzusetzen oder für Bischöfe bindende Gesetze zu
erlassen. Solange ein Bischof aber amtiert und sich im Rahmen des Rechtes bewegt, hat der Papst nicht
das Recht, dem Bischof irgendwelche Weisungen zu erteilen.
@ Chrysantus Werter RRR, ob die Bischöfe, die letztlich Beihilfe zum Mord leisteten (jedenfalls kann
man das begründet so sehen) Nein, kann man nicht. Weder nach staatlichen Strafrecht noch nach CIC. Der
Papst hat nach katholischer Lehre sehr wohl das Recht, einem Bischof nötigenfalls auch zu befehlen. Nein,
hat er nicht. Denn das Bischofsamt ist göttlichen Rechtes. Der Papst kann allenfalls als Gesetzgeber
Gesetze erlassen, die für die Bischöfe bindend sind. Aber das ist ein Akt der Judikative, nicht der
Exekutive. Sogar einem Staatschef könnte er befehlen. Sogar nichtkatholischen Staatschefs. Das behaupten
Religionsführer immer wieder mal von sich.
@ MaryCruz Richtig. Und die Bischöfe waren nicht exkommunziert und es ist ihnen auch nicht angedroht
worden. Der Papst hat ihnen nur seine Meinung gesagt und sie gebeten, aus der Beratung auszusteigen. Selbst
als Bischof Kamphaus das nicht getan hat, wurde er nicht exkommuniziert; der Papst hat ihm nur die Zuständigkeit
für diesen Bereich seiner Diözese entzogen und damit jemand anderen beauftragt. Denn auch der Papst
wusste, dass er in diesem Punkt den Bischöfen überhaupt keine Vorschriften machen kann, das fällt alles
in ihre eigene Entscheidungskompetenz. Er kann ihnen nur eine bestimmte Handlungsweise empfehlen. Wenn
also die Bischöfe bis 2001 nicht exkommuniziert waren, ist Donum Vitae es natürlich auch nicht.
@ Mary „Donum Vitae“ stellt genauso Abtreibungsscheine aus Donum Vitae bescheinigt Beratungen. Sie sind
allesamt exkommuniziert Quatsch. Wirf mal einen Blick in den CIC, dann weißt auch Du es besser. , da
nützt das Beichten auch nichts, wenn sie dabei bleiben. Stimmt. Das Nichtexkommuniziertsein wird durch
Beichten nicht geändert.
@ Mary Der ZdK hat den Abtreibungsverein „Donum Vitae“ gegründet Donum Vitae ist kein Abtreibungsverein,
sondern ein Schwangerenberatungsverein. trotzdem hat Erzbischof Zollitsch einem der Gründer, Alois Glück,
zum ZdK-Vorsitz gratuliert. Ja, hm, gratulieren (also Gutes wünschen) ist doch nicht verboten, oder?
Kirchenfeinde wie der angebliche Pater Hagenkord Das ist in der Tat der echte Pater Hagenkord. Er gibt
nicht vor es zu sein, sondern er ist es. und das antichristliche ZdK Das ZdK besteht aus Christen und
kann daher schlecht antichristlich sein. ignorieren jedoch die Aussagen des Konzils, nämlich dass Abtreibung
ein verabscheuungswürdiges Verbrechen ist. Irgendwelche Belege dafür, dass das ignoriert wird? Soweit
ich weiß, geht es bei Donum Vitae doch nur darum, dass die Beteiligten es nachvollziehen können, dass
Abtreibung unter bestimmten Bedingungen nicht unter staatliche Strafe gestellt wird. Selbst die Exkommunikation,
die dafür seitens des Kirchenrechtes erfolgt, wird durchaus akzeptiert (so viel ich weiß), aber das
staatliche Strafrecht muss nicht jeder Christ gleich bewerten. Wenn es kirchlicherseits vollständige
Rekonziliation durch die Beichte geben kann, kann es doch staatlicherseits auch den Verzicht auf Strafe
geben. Solche Leute können sich noch so unter ihrem pseudochristlichen Mantel tarnen, man erkennt ihr
wahres Gesicht. Nochmal: Es sind alles Christen.
@ noch ein Landorganist woran erkennt man, dass dieser SJ-Pater ein Pater ist? Am character indelebilis.
Und am Celebret. An der Kleidung jedenfalls nicht. Selbst wenn es eine Soutane wäre, würde das nicht
viel aussagen – die gibt es nämlich in jedem Kostümverleih.
@ RJH statt Jesuiten hätte man Kartäusermönche mit der Führung von Radio Vatikan beauftragen sollen!
Von Kartäusern hast du ja noch weniger Ahnung als von Jesuiten… Merke: Ein Kartäuser, der bei Radio
Vatikan arbeitet, ist per definitionem schon kein Kartäuser mehr. Lern einfach mal ein bisschen was über
katholische Orden, ja? Danke dir!
@ zeitgeist Na dann hören wir doch mal, was der Nachfolger des Apostels Petrus von den Jesuiten hält: www.zenit.org/article-14736?l=german Scheint wohl doch alles gar nicht so falsch, gell?
@ RJH Warum trägt der Pater kein Ordensgewand? oder sonstige Kennzeichen, so dass man ihn als Ordensmann
oder Priester erkennt? Na Du hast ja richtig viel Ahnung von Jesuiten! Die HABEN überhaupt kein Ordensgewand.
Und vermutlich braucht er keine Kennzeichen, weil seine Mitarbeiter ohnehin wissen, dass er Priester ist.
@ Antipacelli Was katholisch ist oder nicht, definierst nicht du, sondern das definiert das Lehramt der
Kirche, das sich durch den Papst und durch Konzilien äußert. Wenn dir die Aussagen des II. Vatikanischen
Konzils oder die Aussagen von Benedikt XVI. nicht gefallen, dann musst du wohl deine Vorstellung von Katholizismus
ändern. Aber der Katholizismus muss sich – Gott sei Dank! – nicht deinen Wünschen anpassen. Laudetur
Jesus Christus.
@ wickerl Genau, so ist es wahrhaft christlich: Man beurteilt einen Menschen a) nach der Kleidung und
b) nach einem einzigen Foto! Bravo, Jesus wäre stolz auf dich!
@ Antipacelli Tja, und ich stelle hiermit fest, dass Du seit dem allgemeinen Hospelpospel von 7. Januar
2008 Dich nicht mehr Antipacelli nennen darfst. Toll, was?
@ Antipacelli Das ändert aber nichts daran, dass der Orden, der den Namen „Societas Iesu“ (vulgo Jesuitenorden)
trägt, nach wie vor bersteht. Insofern darf er sich auch so nennen. Alles andere wäre doch arg irriterend,
oder?
@ Brandenburgis Sie SIND ja auch nicht Kasperle. Der Jesuitenorden aber ist tatsächlich der Jesuitenorden,
daher sollte er sich naturgemäß auch so nennen.
@ Romulus Der Jesuitenorden ist gar nicht überaltert. Das mag vielleicht in Mitteleuropa derzeit so sein,
aber in Lateinamerika, Afrika und Asien ist das Gegenteil der Fall. International wächst der Jesuitenorden
rapide.
@ Brandenburgis Jesus war kein Jude das ist sicher. Genau. Deswegen wurde er am 8. Tag beschnitten, wie
das Gesetz es vorschreibt. Deswegen wurde ihm am 8. Tag sein Name gegeben, wie das Gesetz es vorschreibt.
Deswegen sagte er, er sei nur zu seinem Volk gesandt worden. Deswegen betätigte er sich als Ausleger
des Gesetzes, das Gott dem Mose gegeben hat, und ließ sich „Rabbi“ nennen. Deswegen suchte er ausgerechnet
12 Apostel aus. Deswegen zitierte er alle Nase lang das Alte Testament. Weil er kein Jude war.
Na klar doch Eine „gewisse Gruppe“ von deutschen Bischöfen habe ein „gestörtes Verhältnis zum Papst
und zur Theologie der Kirche aller Jahrhunderte“ – ergoß er sich vor der Nachrichtenagentur ‘ddp’ in
Binsenwahrheiten. Na klar. Die Suspendierung sämtlicher Priester der Piussekte hingegen ist wohl als
Zeichen des ungestörten Verhältnis zum Papst und zur Theologie der Kirche aller Jahrhunderte zu deuten.
Keine Ahnung, der Mann „Warum lassen die Christen ihre heiligsten Werte in solcher Weise verspotten?“
Das Aufstellen von Weihnachtskrippen gehört in das Hochmittelalter, ist im Osten nahezu unbekannt. Das
Weihnachtsfest ist bei weitem nicht so bedeutend wie das Osterfest, es wurde in den ersten christlichen
Jahrzehnten gar nicht gefeiert. Warum also bitte soll die Weihnachtskrippe „die heiligsten Werte“ des
Christentums sein (abgesehen vom unpassenden Plural)? Der Mann hat noch nie etwas von der Auferstehung
Christi, dem Kreuzestod, der Geistsendung usw. gehört.
@ LOGDBC Folgende Situation ist gegeben: Ein Pfarrer hat mehr als zwei Jahrzehnte seine Pfarrei treu umsorgt.
Die Gemeinde schätzt ihren Pfarrer und der Pfarrer ist quasi mit ihr verwachsen. Die Pfarrei funktioniert,
ein lebendiger Glaube treu zum Lehramt wird gelebt. Alles das sind pure Behauptungen, die durch den Bericht
nicht belegt sind. Und der, der es zu beurteilen hat, nämlich der Bischof, ist offenbar zu einem anderen
Urteil gekommen. Eben eine Bilderbuchgemeinde par exellence Der Bischof, der für dieses Urteil zuständig
ist, ist aber offenbar zu einem anderen Ergebnis gekommen. Ist es vertretbar, ohne schwerwiegenden Grund
einen verdienten Menschen gegen seinen Willen aus seinem Dienst für andere zu entfernen? Der Bischof,
der das zu beurteilen hat, sieht offenbar durchaus einen schwerwiegenden Grund. Stellt die Zwangsversetzung
einen Nutzen für die Kirche dar? Der Bischof sagt offenbar Ja, und er hat das zu beurteilen. Was wiegt
mehr, der Mensch oder die Jahresbilanz? Gerade eben haben Sie selbst noch mit der Bilanz argumentiert.
Was bedeutet Dialog und Kompromissbereitschaft, gerade für eine Führungspersönlichkeit? Der Bischof
ist sogar in die Gemeinde gekommen – was bedeutet denn Dialog für die Tradis? Auspfeifen, handgreiflich
werden, beschimpfen? aus kirchenrechtl. Perspektive: Das sagt ausdrücklich: das wichtigste ist das Heil
der Seelen, diesem ist alles unterzuordnen. Der Bischof hat das zu beurteilen, sein Ergebnis ist zu respektieren.
@ eigerhar Ich stimme Ihnen voll und ganz zu! Und genau deswegen müssen wir uns von barocken und mittelalterlichen
Bräuchen verabschieden, die in sich einen Bruch mit der Tradition darstellen: barocker Kirchenbau – Bruch
mit dem gotischen (der selbst einen Bruch mit dem romanischen darstellte) eucharistische Anbetungsriten –
der Kirche des 1. Jahrtausends unbekannt Hochaltar – der Kirchenarchitektur der ersten Jahrhunderte unbekannt
Knien in der Sonntagsmesse – vom Konzil von Nizäa verboten Bimmeln bei der Wandlung – im 1. Jahrtausend
unbekannt usw. usw.
@ noch ein Landorganist mit einem einfachen Kreuz wäre die Sache klar Es gibt so viele Religionen, die
Kreuze benutzen – da wäre gar nichts klar. Warum muss man missverständliche Symbole wählen (welcher
Otto-Normal-Mensch kennt sich mit biblisch entsprungenen Symbolenaus!)? Man kann ja auch auf diese Weise
biblische Symbolik bekanntmachen. Oder ist das Christen nicht zuzumuten, die Bibel zu lesen? Das Kreuz
selbst ist ja auch ein biblisch entsprungenes Symbol. Es gibt übrigens auch Leute, die das Kreuz absichtlich
missverstehen („Foltersymbol“, „menschenverachtendes Symbol“, „Verherrlichung der Folter“) – gar nicht
so selten übrigens! – und trotzdem forderst Du nicht dessen Abschaffung in der Liturgie.
@ Domenico Um das zu verhindern, haben wir ja eine Tradition: auch in Bezug auf Paramente! Um diese Tradition
hat sich der Barock nicht geschert, als er einen neuen Stil entwickelte. Warum darf dann das 21. Jahrhundert
nicht auch einen Stil entwickelt – sogar mit Bezug auf die Bibel? Ach ja, Bibel magst Du ja nicht…
@ Domenico Diese Regenbogen-Emblematik kennen wir doch irgendwoher? Ja und? Mit derselben Begründung
müssten Sie auch die Bibel zum Homo-Buch erklären, da kommt nämlich – ogottogott, oschwuchteloschwuchtel –
der Regenbogen als Symbol des Bundes zwischen Gott und der Schöpfung vor: 1 Mose (Gen) 9,12-17. Die Bibel –
nach der Lehre von Domenico ein Schwuchtelbuch!
@ WvS Die Aussagen des Lehramtes ändern nichts daran, dass es keine historischen Belege dafür gibt.
Die Aussagen des Lehramtes ändern auch nichts am eindeutigen historischen Befund, wonach der Monepiskopat
sich erst im 2. Jahrhundert durchgesetzt hat.
@ WvS Aber Dir ist schon bekannt, dass wir auch für die katholischen Bischöfe die Fakten der apostolischen
Sukzession gar nicht kennen? Nahezu alle (über 90%) der heutigen Bischöfe haben Weihelinien, die nur
bis zu Kardinal Scipione Rebiba zurückgehen, und der war nach dem Tridentinum. Was davor war, wissen
wir nicht – es gibt keine dokumentierten Weihelinien. Einige wenige reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück,
und damit hat sich’s dann auch.
Frage Ein österreichischer Homo- und Abtreibungspolitiker will die Messe lesen. Was rechtfertigt eigentlich
diese Überschrift? Im Artikel steht nichts, was diese Aussage begründen würde…
Jaja… …kreuz.net, Fachinstitut für kirchliche Diplomatie, gelle? Dass Benediktiner nicht mit dem
Nachnamen, sondern mit dem Vornamen bezeichnet werden, ist allerdings hier unbekannt. Pater Grün, tz,
tz, tz.
@ engelhardt Dann ist auch die Physik eine Pseudowissenschaft, denn ihre Prämisse, dass es in der Materie
wirksame Naturgesetze gäbe, ist ebenfalls nicht falsifizierbar.
@ PeterHummel Klar, es gibt genügend biblische Beispiele für den Zölibat als eine spezielle Berufung.
Aber KEIN EINZIGES Beispiel dafür, dass diese spezielle Zölibatsberufung Voraussetzung für die Zulassung
zur Priesterweihe wäre. Selbst der erste Papst war verheiratet. Der Drecksack, gell? War bestimmt nicht
wirklich berufen…
@ PeterHummel1 Warum bleiben Sie nicht einfach beim Thema? Das Thema war nicht: Joberens und ich und das
Konzil sind an allem Schuld. Sondern: Joberens Aussage: „Beten bringt nichts, wenn die Kirche zugleich
Berufungen durch ihr Zölibatsgesetz verhindert“ ist ihrer Meinung nach sinnlos und zeugt von Dummheit.
Ich habe nachgewiesen, dass die Kirche tatsächlich Berufungen verhindert.
@ PeterHummel1 Joberens hat natürlich recht: Was soll das Gebet um Berufungen bringen, wenn diese Berufungen
dann durch kirchliches Recht zurückgewiesen werden? Vielleicht verstehen Sie das an folgendem Beispiel:
Herr X. ist Angehöriger der rumänisch-katholischen Kirche. Er ist zum Priester und zum Ehemann berufen.
Er wird – gemäß CCEO Priester und Ehemann. Nun geschieht aber die kreuz.net-Traditionalisten-Logik:
Da ja nach dieser Lehre (die nicht die katholische ist) Priestertum und Ehe einander aus glaubensimmanenten
Gründen ausschließen, erlässt der Papst, der gehorsam auf kreuz.net hört, ein Gesetz, wonach auch
die katholischen Ostkirchen nur noch zölibatäre Männer zu Priestern weihen dürfen. Herr X., der bisher
zu beidem berufen war und für den viele Leute gebetet haben, ist nun – vielleicht nur eine Woche vor
der Weihe – plötzlich nicht mehr weih-bar. Da hilft auch kein Beten mehr. Verstanden?
@ chico Mag sein, dass im Falle von Jean Marie Vianney die Marienfrömmigkeit allein genügte, aber heute
gilt der CIC/1983, und darin finden Sie sehr wohl Bestimmungen, die mehr als nur die Frömmigkeit verlangen
als Voraussetzung zur Zulassung zur Priesterweihe: cc. 248 ff. (zum Beispiel).
Unfassbar! Sakramente werden „gefeiert“, nicht mehr „gespendet“. Schon die Kirchenväter sprachen davon,
„die Mysterien zu feiern“. Ist das heutzutage etwa verboten? Die Apostel wurden „erwählt“ Wurden sie
das nicht? und dann wurde ihnen die „frohe Botschaft anvertraut“. Wurde sie das nicht? So kann jeder Protestant
beten. Unfassbar! Habe neulich an einem Sonntag einen lutherischen Gottesdienst mitgefeiert – da haben
die Psalm 42 und das Vaterunser gebetet. Danach war ich bei der Piussekte – und die haben auch Psalm 42
und das Vaterunser gebetet! Wie die Protestanten! Eklige Piussschweine! Sofort raus mit der Bibel, die
haben auch die Protestanten! Weg mit der Predigt, die haben auch die Protestanten!! Von Vollmacht keine
Spur. Eben hieß es noch „anvertraut“. Das ist doch wohl dasselbe wie „bevollmächtigt“, oder?
@ ruhrgebietler So viel ich weiß, trägt auch Hw. Schulz den character indelebilis des Priesteramtes.
Er darf es nur nicht mehr ausüben. Das aber ist kirchliches Recht, nicht göttliches.
@ ruhrgebietler Das Zölibatsgelübde hat er nicht gegenüber Gott abgelegt, sondern gegenüber der Kirche,
die ihn auch davon dispensieren kann (mit allen rechtlichen Konsequenzen die Ausübung des Priesteramtes
betreffend). Es ist nichts Verwerfliches daran, diese Dispens zu erbitten. Wäre es verwerflich, dürfte
diese Dispens ja überhaupt nie erteilt werden. Außerdem: Wer hat eigentlich kreuz.net legitimiert, diesen
Brief zu veröffentlichen, der ja offenbar nicht an die Öffentlichkeit gerichtet ist?
@ Domenico Doch, weiß ich durchaus. Aber wenn der Islam so eindeutig zum Christenmord aufruft, warum
wurden dann Christen jahrhundertelang zu Beratern islamischer Herrscher gemacht? Wie konnte Boutros Ghali
ägyptischer Spitzendiplomat werden? Warum leben die Deutschen noch und wurden nicht schon längst von
den hier lebenden Muslimen niedergestreckt?
@ noL Der Text handelte nicht von einem Herrscher, der zur Kirchenzerstörung aufruft, sondern von einem
Gutachter, der sagt, ein Herrscher müsste dies oder jenes tun. Ein solcher Gutachter ist aber keineswegs
bindende und unfehlbare authentische Stimme des Islam. Die Türkei ist selbstverständlich laizistisch;
es genügt ein Blick in die Verfassung. Da 99% der Türken Muslime sind, ergibt sich eine gewisse islamische
Prägung der Gesellschaft natürlich von selbst. Aber das ist in Spanien mit den Katholiken auch nicht
anders. Oder in Liechtenstein oder in San Marino. Ohne dass dort der Katholizismus Staatsreligion wäre.
Und schließlich: Laut der Privatlehre von Marcellus schismaticus (anders als laut der katholischen Lehre)
sind Orthodoxe alle der Hölle verfallen. Was sollten dann ihre Kirchen wert sein?
@ noL Gibt es in Deutschland schon einen islamischen Herrscher, der die Wiederherstellung renovierungsbedürftiger
Kirchen verboten hat? In der Meldung war überhaupt nicht von einem Herrscher die Rede, sondern von einem
Gutachter. Und der Islamismus – der ja nach Deiner Privatlehre so nah am Islam ist – agiert bekanntlich
nicht nur auf staatliche Weisung hin. Wäre er so stark, hätte er nun wirklich die siebenstellige Zahl
an Muslimen in Deutschland doch wohl mal zu der ein oder anderen Kirchenverbrennung getrieben, oder? In
der Türkei z.B. gibt es islamische Herrscher – und wie sehen die Kirchen zum großen Teil aus? Enteignet,
ruinös, stillgelegt Die Türkei ist laizistisch, wie es laizistischer kaum geht. Und auch die Kirchen
in Frankreich sind ruiniert und enteignet – ganz ohne Islamismus, einfach durch Laizismus. Und die Kirchen
in Nordkorea auch – ganz ohne Islamismus. Und außerdem sind das in der Türkei meistens gar keine christlichen
Kirchen, sondern nur so Abschaumsachen wie z.B. orthodoxe Kirchen. Und davor müsste es den echten toitschen
Tradi doch erst recht ekeln, oder?
@ noL Das Argument ist, dass deine These von der Realität widerlegt ist! Selbst wenn 1 Milliarde Christen
nicht an die Auferstehung glauben würden, so würde das Christentum sehr wohl an die Auferstehung glauben.
Die Tatsache, dass es Islamisten gibt, beweist also keineswegs, dass „der Islam“ identisch ist mit dem
politischen, terroristischen Islamismus. Der real existierende Islam ist nämlich sehr nahe bei diesem
Islamisten. Dann müsste Deutschland schon längst von den hier lebenden Muslimen in Schutt und Asche
gelegt worden sein. Ist aber nicht der Fall.
Ulrich Es erschien kürzlich im Augsburger ‘Sankt Ulrich Verlag’. Der Augsburger Sankt-Ulrich-Verlag ist
ja auch die international anerkannte Referenzgröße für präzises wissenschaftliches Arbeiten!
Ja und? Die Lehrmeinung irgendeines muslimischen Gelehrten repräsentiert keineswegs „DEN Islam“ schlechthin.
Genauso wie die Privatmeinung von Marcel Lefebvre oder seinem schnuckeligen Zögling Richard Williamson
keineswegs den katholischen Glauben repräsentiert.
@ Goldengel Es ging nicht um das Thema Zölibat (auch wenn Sie das nicht verstehen; es erfordert ein bisschen
Grundkenntnisse in Logik), sondern um die Frage, ob zwischen Milingo und Lefrevel etwas Vergleichbares
besteht. Und das ist der Fall: der Ungehorsam. Den Zölibat nicht einzuhalten, ist ein Akt des Ungehorsams
(freilich einer, der durchaus gnadenhalber durch den Papst sankioniert werden kann – im Falle einer Laisierung
auf Antrag des Betroffenen), unerlaubt Bischöfe zu weihen, ist ebenfalls ein Akt des Ungehorsams (und
zwar nach den Worten Pius XII. ein Sakrileg – während der Zölibat ja nur kirchliches Recht ist, von
dem auch dispensiert werden kann bzw. das ohnehin nur im römischen Ritus besteht). Ergo: Beide Fälle
sind vergleichbar (Ungehorsam). Im einen Fall Ungehorsam gegenüber einem kirchlichen Recht, im anderen
Fall ein Sakrileg. In dieser Hinsicht also sind beide wohl eher nicht vergleichbar.
@ Leo Miles 1. Herr Milingo hat sein Zölibatsgelübde gebrochen, Erzbischof Lefebvre nicht. Das war auch
gar nicht die Frage. Die Frage, ob beide Fälle miteinander vergleichbar sind. Natürlich sind sie in
Sachen Zölibat nicht vergleichbar, aber in Sachen Ungehorsam sind sie es sehr wohl. 2. Herr Milingo hat
sich sozusagen selbst laisiert, Erzbischof Lefebvre aber nicht. Kanonistisch gesehen, ist Erzbischof Milingo
laisiert WORDEN, er hat das nicht selbst getan. Was aber stimmt, ist, das er wusste, dass auf sein Verhalten
diese Strafe konsequenterweise folgen würde. Nun, wie steht es da bei Herrn Lefebvre? Kannte der etwa
can. 1382 CIC nicht? Doch, den kannte er sehr wohl (wie er selbst oft genug gesagt hat). Also wusste auch
Herr Lefrevel, welche Strafe auf sein Verhalten folgen würde. Wenn Sie über Milingo sagen, er habe sich
„sozusagen selbst laisiert“, dann kann man genauso sagen, Lefrevel habe sich „sozusagen selbst exkommuniziert“.
3. Welche „päpstliche Entscheidung“ über das Amt Erzbischofs Lefebvre wurde denn getroffen? Das Motuproprio
„Ecclesia Dei“ (2. Juli 1988) stellt fest, dass Erzbischof Lefebvre sein Amt qua Exkommunikation nicht
ausüben darf. Eine nicht unerhebliche päpstliche Feststellung, wie mir scheint; wenngleich zugestanden
sei, dass es sich nicht um eine „Entscheidung“ im engeren Sinne handelte, da der Papst ja nur explizierte,
was qua can. 1382 CIC ipso facto schon eingetreten war.
@ chico flojo Ich betrachte Milingo ganz bestimmt nicht als „dummen Neger“ Nun ja, Marcel Lefebvre hatte
ja über die Afrikaner so seine eigene Meinung… Was den „Ungehorsam“ anbelangt – so ist bei beiden die
Intention ja wohl völlig unterschiedlicher Art. Bei Milingo: Überzeugung, auch im Ungehorsam das Richtige
zu tun. Bei Lefrevel: Überzeugung, auch im Ungehorsam das Richtige zu tun. Ich glaube, bei absolut jedem,
der Ungehorsam praktiziert, ist die Intention dieselbe, nämlich das Richtige zu tun. Insofern sehe ich
keinen Unterschied.
@ chico flojo 1. Habe ich irgendwo behauptet, Herr Lefebvre sei in den Laienstand versetzt worden? 2.
Natürlich sind die Herren Milingo und Lefrevel miteinander vergleichbar: Missachtung einer päpstlichen
Entscheidung betreffend ihre Ämter. Es mag ja in Ihren Augen Lefrevel der Größte aller Heiligen und
Milingo ein dummer, der Hölle verfallener Neger sein – aber dass der von mir beschriebene Zusammenhang
besteht, das können Sie wohl schlecht bestreiten…
@ Milingo, @ Schick Emmanuel Milingo (79) will trotz der Laisierung „missionieren“. Das sagte er der römischen
Tageszeitung ‘Il Tempo’. Laut dem Nachrichtendienst ‘Zambia National Broadcasting Corporation’ will Milingo
seine erfolgte Laisierung nicht anerkennen. Der Brief an ihn sei „ungültig“. Moment, hatten wir sowas
nicht schon mal…? Ach ja: Marcel Lefebvre (82) will trotz der Exkommunikation weiter liturgisch und
sakramental wildern. Das sagte er in verschiedenen Predigten und Interviews. Danach will er seine erfolgte
Exkommunikation nicht anerkennen. Sie sei „ungültig“. Und zu Erzbischof Schick: Er hat Recht. Man muss
nur die Akten des Konzils von Chalkedon lesen, dann erfährt man: Es gab Diakoninnen, und diese empfingen
eine „Cheirotonie“ – das ist genau derselbe Terminus, der bei Bischöfen, Priestern und männlichen Diakoninnen
für gewöhnlich als „Weihe“ übersetzt wird.
Antwort Ich bin zwar nicht der Bischof von Innsbruck, aber ich antworte mal: 1. Weil die Kirche natürlich
keinen Kindern die Erziehung verweigert. Sie kann doch froh sein, wenn es Menschen gibt, die ihre Kinder
der Kirche anvertrauen. 2. Die beurteile ich nicht aufgrund von Berichten von Dritten, deren Glaubwürdigkeit
ich nicht beurteilen kann. Ich würde vermutlich direkt Kontakt mit dem Lehrer aufnehmen und ihn danach
beurteilen. 3. Da müssen Sie die Schüler und Eltern fragen. 4. Die Frage ist so allgemein gehalten,
dass ich sie nicht beantworten kann; ich weiß auch nicht, inwiefern „dieser Zusammenhang“ damit etwas
zu tun hat. 5. Wenn mit diesen Methoden eine gesellschaftliche Anerkennung der Religionsfreiheit gefördert
wird und das Christentum als eine Religion vermittelt wird, in der Gott auf die freie Zustimmung des Menschen
hinzielt und nicht auf Zwang, dann wäre schon viel erreicht. Ob das mit diesen Methoden wirklich erreicht
wird, kann ich aber aufgrund eines Einzelfalls nicht beurteilen. 6. Ich nehme sie als historische Fakten
zur Kenntnis. 7. Auch das Christentum war einmal eine morgenländische Religion (entstanden in Israel).
Wenn ich dem Christentum zugestehe, sich nach Europa ausbreiten zu dürfen, dann muss ich das auch dem
Islam zugestehen. Es steht jedem Menschen frei, sich für oder gegen jede Religion zu entscheiden – ganz
gleich, welcher Nationalität dieser Mensch ist und wo er lebt. Das Christentum braucht die Religionsfreiheit
nicht zu fürchten.
@ Krak Hat der Bischof denn den Piusbrüdern abgesprochen, ihre Religion frei ausüben zu dürfen? Soweit
ich sehen kann, hat er nur gesagt, er rechne damit, dass der religiöse Frieden gestört werde (was auch
immer das genau heißen mag, aber ich sehe darin keine Einschränkung der Religionsfreiheit),
Krieg Der Bischof von Aachen will Krieg mit den Altgläubigen In welchem Zusammenhang steht eigentlich
diese Überschrift zum Inhalt des Artikels? Soweit ich sehen kann, steht im Artikel nur, dass der Bischof
sage, die Ankunft der Piudiktiner gefährde den religiösen Frieden in der Region. Das ist eine Aussage,
die richtig oder falsch sein, die aber nichts über den Willen des Bischofs aussagt. Von „Ich will Krieg“
steht da jedenfalls nichts. Oder doch? Dann bitte ich um Aufklärung.
Benediktiner Zur Benediktsregel gehört auch der Gehorsam gegenüber dem Ortsbischof. Z.B. kann der Ortsbischof,
wenn er es für nötig hält, den Abt einsetzen. Außerdem ist der Ortsbischof für die Erteilung der
Priesterweihe zuständig. Gedenken die Pius-Benediktiner hier ihrer Ordensregel zu folgen oder doch lieber
ihrem subjektivisten, modernistischen und antikirchlichen Eigenwillen?
Realität Ökumenische Realität: Bei einer ökumenischen Trauung in Bayern hat sich ein katholischer
Diakon nicht geschämt, die Perlen – die nicht ihm gehören – den Schweinen vorzuwerfen. kreuz.net-Realität:
In einem Artikel über eine „ökumenische Trauung“ (die es gar nicht gibt, aber das nur nebenbei…) hat
sich eine anonyme Internetredaktion nicht geschämt, Menschen – die Gott in Liebe erschaffen hat – als
Schweine zu bezeichnen.
@ Krak des Chevaliers Da kann man mal wieder sehen, wie lange Bischöfe brauchen, um dem kirchlichen Lehramt
Gehorsam entgegenzubringen – und auch dann nur mit Einschränkungen und unter Auflagen. Das Problem der
Kirche unserer Tage sind nicht selten die Bischöfe – und das nicht nur in Deutschland und Österreich.
Erzbischof Lefebvre hat den Gehorsam nicht mal bis zum Tod hingekriegt, und die von ihm geweihten Bischöfe
auch nicht: Trotz ausdrücklichen Verbots (auch nach der Aufhebung der Exkommunikation noch einmal bekräftigt)
wildern sie verbotenerweise in der ganzen Welt herum und spenden gegen die Weisung des Papstes Sakramente.
@ Vineta Er wurde ernannt? Soso, aber wer hat ihn denn ernannt und ist für diese Ernennung verantwortlich??
Sollte man hier nicht besser über den (Übel)täter diskutieren? Also zumindest hat der Heilige Vater
keinen Einspruch gegen die Ernennung geltend gemacht. Das ist doch schon mal eine wichtige Information
(die sich im Artikel allerdings nicht findet): Der Papst hat keinen Einwände gegen den Professor. Wenn
kreuz.net papsttreu wäre (was es natürlich nicht ist), dann würde es sich diesem Urteil fügen.
@ noch ein Landorganist „Priester“, die nie in Gemeinden waren, sondern von der Uni in die Verwaltung
und dann vielleicht ein Hin- und Hergewechsel Uni-Ordinariatsbürokrat-volksferne Vereinigungen usw. dann
vielleicht sogar noch Bischof werden, naja von denen hab ich eh keine tolle Meinung. Da fällt mir auch
einer ein: – Uni – Dr. phil. – noch ein Doktor: Dr. theol. – Ordenseintritt – Aussendung in die Mission,
dort: Dozent und Regens am Priesterseminar – Apostolischer Vikar – Päpstlicher Diplomat – Bischof ohne
pastorale Verantwortung (Titularbischof) – Erzbischof …und danach dann nur noch Gejammere über die
böse, böse Welt. Man nannte ihn Marcel Lefebvre (1905-1991, 1988 nach einer sakrilegischen Bischofsweihe
exkommuniziert)
@ Kappes Einen Hirten hat das Bistum Chur schon: Vitus Huonder. Marian Eleganti wird als Weihbischof nicht
Hirte des Bistums Chur sein, sondern als Auxiliarbischof in vollem Umfang der Weisung des Hirten Vitus
unterstehen. Nichtsdestrotrotz sei dem Bistum Chur ein kluger und guter Auxiliarhirte gewünscht. Alle
meine bisherigen Begegnungen mit ihm lassen mich allerdings eher vermuten, dass es ein jähzorniger, aggressiver,
arroganter und herablassender Hirte sein wird.
@ Domenico Tuttisanti Ich warte noch immer auf die Liste der „vielen“ Bischöfe, die aus der Ottilianer
Kongregation stammen. Ich kenne nur die zwei Genannten, und das sind nun wahrlich noch nicht „viele“,
außerdem kenne ich keinen in Übersee. Bitte nennen Sie mir die Namen, dann gebe ich Ihnen sofort recht!
@ Domenico Tuttisanti Na dann nennen Sie doch mal Namen! Ich meine mal gehört zu haben, dass es anfangs
des 20. Jhs. viele Ottilianer Missionsbischöfe gegeben hat, aber ich glaube kaum, dass von denen noch
jemand lebt. Und dass eine Missionsgemeinschaft Bischöfe hervorbringt, ist ja nun etwas völlig Normales.
@ DomenicoTuttisanti Die Kongregation St. Ottilien bringt auffällig viele Bischöfe hervor! Also mir
fällt nur der nun schon einige Jahre emeritierte Viktor Dammertz ein und nun Marian Eleganti. Das finde
ich nicht gerade auffällig viel – es könnte auch reiner Zufall sein. An der Mitgliederzahl gemessen
dürfte die bayerische Benediktinerkongregation mit ihrem Gregor Hanke genauso viele Bischöfe hervorgebracht
haben.
Birituell Das birituelle Priesterseminar in Lyon soll mit dem Studienjahr 2010/2011 beginnen. Römisch
und römisch? Das ist nicht birituell. Birituell wäre z.B. römisch und byzantinisch, oder armenisch
und alexandrinisch. Da hat der Autor leider keine Ahnung vom Thema. Aber egal, bei kreuz.net darf ja jeder
seine Artikel publizieren.
@ Hans im Glück Selbstverständlich gibt es evangelische Liturgen, die Casel tragen. Gerade in eher traditionellen
lutherischen sowie in sehr „liturgiefreudigen“ Gemeinden verwendet man dieselbe Art von Paramenten (oder
zumindest sehr ähnliche), die auch Katholiken kennen. Zum Beispiel hier asia-lutheran.org/…s/Bp-Mark-Hanson.jpg
oder hier www.flickr.com/…nsverus/3962215068/. Vielleicht sollten Sie sich erst informieren, bevor Sie
herumposaunen.
Und wer ist schuld? Und wer ist schuld an solch einer Fehldiagnose? kreuz.net-Leser haben die Wahl zwischen…
…a) dem II. Vatikanischen Konzil, …b) den Freimaurern, …c) Bischof Gerhard Ludwig Müller, …d)
Erzbischof Robert Zollitsch, …e) sämtlichen pastoralen Mitarbeitern des Bistums Linz außer Pfarrer
Gerhard Maria Wagner, …f) irgendeinem laisierten Priester, …g) dem Modernismus, …h) dem Novus Ordo
Missae, …i) den Juden. Richtig ist: a und b und c und d und e und f und g und h und i!!!!
@ Goldengel Noch mal zum Mitlesen: Jesus Christus sagt: „Mein Königtum ist nicht von dieser Welt.“ Der
Papst sagt: „Das Königtum Jesu Christi ist nicht von dieser Welt.“ santa rita sagt: „Der Papst ist ein
häretisches Schwein, wenn er sowas sagt.“ Da sag ich nur: Logikkurs, 1. Semester Philosophie (vor dem
Konzil genauso wie nach dem Konzil): Note 6. Setzen. Danke schön.
Unreif Die Schuld fand Kolberg – wie jeder unreife Charakter – bei den anderen. Dann dürfte es sich bei
der „Redaktion“ von kreuz.net ja um eine Ansammlung unreifer Charaktere handeln…
Hoffnung! Mittlerweile verkündet er, daß Christus bereit ist, jede Sünde zu vergeben. Dann besteht
sogar für die Redaktion von kreuz.net noch Hoffnung beim Endgericht.
Lesen lernen Der neue Bischof von Essen, Mons. Franz Joseph Overbeck (45), im Gespräch mit der deutschen
‘Bildzeitung’. Wie wäre es, wenn die Redaktion wenigstens mal die Namen von Personen richtig recherchieren
würde?
Ja und? Der siebzigjährige Priester kann jetzt nur auf eine winzige Pension aus seinem früheren Schuldienst
in Deutschland zurückgreifen. Ansonsten sieht er nach dem Rauswurf einer Zukunft ohne Altersvorsorge
entgegen. Als getreuer, traditionsfroher Priester dürfte dem Herrn ja bekannt sein, dass zu den von ihm
gelobten evangelischen Räten auch die Armut gehört. Es wird ihm also eine Ehre sein, auch ohne fette
Pension Christus nachzufolgen. Im Übrigen: Wieso hat der eigentlich mindestens zweimal die Diözese gewechselt?
Wie steht es da mit dem gelobten Gehorsam gegenüber dem Bischof? Naja, egal, hauptsache eine Tradi, dann
ist ja alles erlaubt, gelle?
@ Marcelus Höhere Kleriker, die für die Nationalsozialisten waren? In der katholischen Kirche mit Sicherheit
nicht. Da müssen Sie nur die Hirtenbriefe des damaligen deutschen Militärbischofs (Name ist mir entfallen,
aber den kriegen Sie selbst raus) lesen, um zu sehen, dass Sie irren. Der Nationalsozialismus ist ein
protestantisches Fänomen. Welcher Konfession gehörte Hitler doch gleich an?
@ möchtegern-kathole wenn bei nur geringer Kenntnis der Alten Messe 30 dafür sind, dann sind nach regelmässigem
Besuch und genauerer Kenntnis irgendwann 300 dafür, 3000, 300000 und irgendwann 60000000 (mit dem Himmelreich
ist es wie mit einem Senfkorn …). Und wieso ist die Welt dann nicht zwischen 1570 und 1970 zu 100% katholisch
geworden, wie Sie es nach Ihrer Rechnung hätte werden müssen? Wieso gab es auch in jener Zeit für die
katholische Kirche hier und da mal ein zahlenmäßiges Auf und Ab? Wäre nach Ihrer Rechnung ja schon
theoretisch nicht möglich gewesen – war aber so!
@ Elijahu Na gut, wenn daraus die von Ihnen genannte Konsequenz zu ziehen ist, wie sollte dann Ihrer Meinung
nach der christliche Umgang mit Alkoholikern aussehen? Schließlich sagt Paulus „Habt nichts gemein mit
dem, der sich Bruder nennt […] und trinkt.“ Demnach dürfte man also Alkoholikern auch nicht mit Mitleid
und Takt begegnen, korrekt?
Schau’n mer doch mal Ich habe die Sendung nicht gesehen und weiß daher nicht, ob sie hier korrekt wiedergegeben
ist. Aber schauen wir uns doch mal die Beschreibung an: […] ob er an ein Weiterleben nach dem Tod und
an eine Wiederbegegnung mit seinen Verwandten glaube. […] „Also, ich muß sagen, mir persönlich ist
das im Moment keine wichtige Frage“ Das ist nicht häretisch. „Ich habe eher das Gefühl, es wird schon
passen – es wird schon in Ordnung sein.“ Vertrauen in Gott. Meines Wissens auch nicht häretisch. Er glaube
an „irgendein Fortleben“. Da die Bibel das Leben nach dem Tod nur in Gleichnissen beschreibt (Hochzeitsmahl,
Schafe/Böcke, himmlische Stadt), nicht aber in exakten, gleichsam „wissenschaftlichen“ Aussagen, ist
die Aussage, man glaube an „irgendein Fortleben“ ziemlich genau das, was man als Christ dazu wissenschaftlich
fundiert sagen und bekennen kann. Also auch nicht häretisch. Dabei könne er sich natürlich auch nicht
vorstellen, wie das aussehen soll. Die Bibel liefert ja auch nur Bildreden. Einen Widerspruch zwischen
seiner Stellung als Kirchenmann und als […] Wissenschaftler sieht Pater Goller nicht. Es besteht ja
auch keiner. Denn er beschränkt sich […] in seinem Nachdenken über den Themenbereich auf die akademisch-philosophische
Frage, inwieweit die These eines Weiterlebens nach dem Tod vernünftig sei und intellektuell gerechtfertigt
werden könne. Genau das ist sein Job als Philosoph. Summa summarum: Vielleicht etwas hemdsärmelig, aber
keineswegs häretisch.
@ sozialkatholisch Schwachsinn und verlogen, und das von einem Amtskirchler die sonst nur Selbstverwirklichung
predigen. 1. Definieren Sie „Selbstverwirklichung“. 2. Zeigen Sie anhand meiner Beiträge auf kreuz.net,
dass ich „nur“ (d.h. ausschließlich) „Selbstverwirklichung“ (im von Ihnen noch zu definierenden Sinne)
„predige“ (was auch immer Sie darunter verstehen). Da Sie dies so leichthin behauptet haben und ich Ihnen
selbstverständlich intellektuelle Redlichkeit unterstelle, wird Ihnen der Nachweis sicher leicht fallen
bzw. werden Sie sich anderenfalls für Ihren Fehler gewiss gleich entschuldigen, wie es das 8. Gebot verlangt.
Danke!
@ Hank Schrecklich, gell? Man beruft sich auf Enzykliken und ein Konzil! Pfui Teufel! Na dann doch lieber
ein Motuproprio nach Wahl und natürlich einen exkommunizierten Bischof nach Wahl – wollen ja mal schön
katholisch bleiben!
@ Stromberg Hat jemand von einer Straftat gesprochen? Und wenn Ihnen der gewisse Pfarrer aus Schweinfurt
nicht gefällt, dann müssten doch gerade Sie ein Interesse daran haben, dass schon in der Priesterausbildung
Personen aussortiert werden, die öffentlich gegen ihre eigenen Ausbilder und ihre kirchlichen Oberen
agitieren.
Jaja, der Herr Berger Nach diesem Kommentar ist Prof. Berger wohl wieder Hassobjekt der Tradis. Bisher
war er ja quasi ein Heiliger. Aber nun spricht er gegen das Pfarrersmilieu der 1950er-Jahre. Buh, buh,
buh, pöser Professor! Sofort ans Kreuz mit ihm!
Da kann man nur hoffen,… …, dass die Diözesanleitung diesen Burschen ausfindig macht. So schwer sollte
das ja nicht zu sein. Als Seminarist anonyme Texte gegen die eigenen Vorgesetzten zu veröffentlichen,
zeugt von geistiger und geistlicher Unreife und der völligen Unfähigkeit zum Gehorsam gegenüber der
Kirche. Ganz egal, ob diese Person nun Unterschriften für die „Alte Messe“, die Katzentaufe oder die
Heiligsprechung von Mohammed sammelt.
Exakt! Man würde es nicht glauben, wenn es ein italienisches Boulevardmagazin nicht schwarz auf weiß
bestätigt hätte In Zeiten, in denen kreuz.net behauptet, „katholische Nachrichten“ zu produzieren, soll
man nun auch noch glauben, italienische Boulevardmagazine seien geeignete Quellen für „katholische Nachrichten“.
@ ruhrgebietler Hoffentlich bleibt alles beim alten – es lebe die „alte“ Messe. Die Lektüre solch basaler
Werke wie der von J. A. Jungmann, K. Gamber und anderen könnte Ihnen zeigen, dass mit der Parole „Hoffentlich
bleibt alles beim alten“ die „tridentinische Messe“ heute ganz anders aussehen würde bzw. nicht einmal
als solche erkennbar wäre. Es fiele alleine der ganze neumodische Scheißkram wie die lateinische Sprache,
die barocken Kirchengebäude, das Schlussevangelium, das Stufengebet, der Gregorianische Choral, die Eucharistiefeier
an Donnerstagen der Fastenzeit, barocke Ornate, Kinder als Ministranten, einige Heilige im Canon Romanus
usw. weg. Das war nämlich alles mal „neu“ – und die historische Wissenschaft kann sogar – mal sehr präzise,
mal etwas vage – sagen, wann es entstanden ist.
@ Stöhr Mithin stehen sämtliche Bischöfe nicht in der apostolischen Sukzession, denn das aktuelle Weihegebet
stammt aus der römischen Liturgie der ersten Jahrhunderte. Da es ungültig ist, sind also alle Bischöfe
seitdem nicht gültig geweiht.
@ Tridentinus Und zur ostysrischen Anaphora lesen Sie bitte nicht nur den von Lang herausgegebenen Band,
sondern auch die Entscheidung des Papstes: hier www.vatican.va/…aldea-assira_ge.html Damit ist klar
gesagt, dass nicht die exakten „ipsissima verba“ entscheidend sind für die Konsekration.
@ Tridentinus Dann zeigen Sie mir doch einen Beleg für die Herrenworte, die der spätere Canon Romanus
verwendet, die mindestens so alt sind wie die ältesten biblischen Quellenfunde. Solange Sie das nicht
können, bleibt Ihre Aussage, wonach die liturgische Texttradition in diesem Punkt der biblischen vorausgehe,
pure Spekulation, und es bleibt der biblische Text selbstverständlich normativ. Auch Ihre Theorie, wonach
die biblischen Autoren nach Lust und Laune die wahre ipsissima vox Christi verändert hätten, ist pure
Spekulation (resp. Ideologie). Richtig ist, dass die Schrift selbst Ergebnis der Tradition ist. Richtig
ist auch, dass zur Tradition auch die liturgische Tradition gehört – die aber aller Quellenkenntnis zufolge
gerade in den ersten Jahrhunderten ständigem Wandel unterzogen war (anders als die Schrift). Die Behauptung,
der Wortlaut des Canon Romanus sei älter als der Wortlaut der biblischen Abendmahlsberichte, ist hingegen
nichts weiter als Spekulation, solange es dafür keine archäologischen Belege gibt. Oder, um es anders
auszudrücken: Diese Behauptung ist ideologisch. Sie stellen sie nur auf, weil sie in Ihr Argument passt.
Von wissenschaftlichen Quellen ist sie nicht gedeckt. (Das heißt nicht, dass sie falsch ist – das wissen
wir erst, wenn wir entsprechende Funde haben. Bis dahin ist und bleibt sie aber Spekulation – und hat
als solche einen sehr niedrigen dogmatischen Stellenwert. Anders als die Schrift, die, einmal hervorgebracht,
normativ ist und bleibt.)
Korrekt! Eine Kirche, die nicht im Gleichschritt mit den gesellschaftlich Mächtigen und ihrer Ideologie
marschiert, wird von diesen früher oder später abgestraft werden. Korrekt! Deswegen folgte auf die Kirche
in der Neuzeit auch die Bewegung der Aufklärung,
@ Tridentinus Quatsch. Ad 1. Sie schrieben: Da die Irrtumslosigkeit des Canon Romanus auf dem Konzil von
Trient dogmatisch definiert wurde, kann man nicht ohne Konflikt mit dem objektiven Glauben der Kirche
die Ansicht vertreten, ihr Fehlen stelle einen relevanten Mangel dar. Tja, wie komme ich wohl darauf,
dass Sie mir einen Konflikt mit dem Glauben der Kirche unterstellen? Wie wohl? Hm, raten Sie mal? Ad 2:
Nur weil die Kirche sich entscheidet, den Heiligen Geist in allen neu zugelassenen Hochgebeten explizit
zu erwähnen, leugnet sie noch lange keine Dogmen und steht auch nicht in Konflikt mit ihrer eigenen Tradition.
Amüsant übrigens, dass Sie gleich andeuten, die kirchliche Liturgie unter „dogmatischen Verdacht“ stellen
zu dürfen. Die ipsissima verba Jesu sind übrigens keineswegs konstitutiv für die Eucharistische Wandlung –
das beweisen, als ein Beispiel unter mehreren, die ostsyrische Apostelanaphora, sowie die Tatsache, dass
die „ipsissima verba“ im Eucharistischen Hochgebet mit keiner biblischen Überlieferung übereinstimmen,
es sich mithin also gar nicht um „ipsissima verba“ handelt, sondern um ein nur in der Liturgie tradiertes,
aber nicht auf die einzigen normativen Quellen der Worte Jesu zurückgehendes Sondergut.
@ Tridentinus Dass ein Kanon dogmatisch korrekt heißt ja nicht, dass er auch in allen Zeiten und für
alle Hörer- und Beterschaften unmissverständlich wäre. Es ist nicht ausgeschlossen, dass in einer bestimmten
Epoche, einem bestimmten geistesgeschichtlichen Umfeld oder auch nur einer bestimmten feiernden Gemeinde
ein anderer Kanon – gar einer, der nicht explizit durch ein Konzil als dogmatisch korrekt definiert wurde –
besser geeignet sein kann, den Glauben in Worte zu fassen. Zumindest die liturgisch durch den zuständigen
Gesetzgeber zugelassenen Hochgebete könnten dafür in Frage kommen. Insofern stehe ich nicht in Konflikt
mit dem objektiven Glauben der Kirche, wenn ich polemisch darauf hinweise, dass, wenn man schon das Gebet
zum Heiligen Geist für nötig hält, es nur konsequent wäre, dies auch explizit durch dessen Nennung
im Hochgebet zu tun, was aber gerade im „tridentinischen“ Eucharistieformular nicht geschieht.
Unklar Unklar ist …, …wieso ein Jesuit nicht an einer Podiumsdiskussion mit einem Pornographen teilnehmen
darf …woher man weiß, dass der Jesuit „kleinlaut“gewesen sei …wie man darauf kommt, die Mystik der
Theresa von Avila sei nicht mit einem Orgasmus vergleichbar bzw. benutze nicht dessen Metaphorik
@ letzte instanz Und das sollen keine „Nazitendenzen“ sein, oder sowas. Homos sollen einfach weg von der
Erde. Na klar. Die Aussage „XXX soll einfach weg von der Erde“ hat natürlich mit Nazitendenzen nicht
das Geringste zu tun, gell?
@ Sozialkatholisch Mit demselben Argument könnte man auch eine Gruppe französischer Zisterziensermönche
beim Einzug in die Kirche als Teufelsfratzen bezeichnen. Die haben nämlich oft dieselbe Frisur und fast
denselben Gesichtsausdruck. Wenn man sie nicht gut persönlich kennt, kann man sie verwechseln. SIe sehen
also unpersönlich aus. Französische Zisterzienser sind demnach teuflisch, richtig?
Ruf nach dem Heiligen Geist Wenn der katholische Herr Rodheudt nach dem Heiligen Geist rufen will, sollte
er ein wenig mehr Skepsis gegenüber dem Canon Romanus walten lassen – da sucht man den Geist nämlich
vergebens.
@ RJH Auf was sollen denn zölibatär lebende Priester denn bitte „bitter verzichten“ müssen? Die Frage
können Sie selbst beantworten. Ich vermute Sie denken in Kategorien die für die allermeisten die sich
einem gottgeweihten Leben verschrieben haben überhaupt keine Rolle spielen. Ich vermute, Sie haben eine
viel zu romantisierende Vorstellung vom priesterlichen Beruf und der priesterlichen Berufung. Typen wie
Sie sind es, die Priestern, die immer wieder neu mit ihrer Berufung ringen müssen, das Leben zur Hölle
machen. Gehen Sie in sich und üben Sie die Freude am Menschen, die auch Gott eigen ist (Weish 11,26ff.).
Und hören Sie auf, über Dinge zu reden, von denen Sie keine Ahnung haben.
@ Sozialkatholisch Der „Arbeitgeber“ Kirche ist aber qua seiner eigenen „Betriebspolitik“ dazu verpflichtet,
seinen „Kunden“ den Empfang bestimmter „Serviceleistungen“ zu ermöglichen. Und wenn das in vielen „Shops“
nicht möglich ist, weil der „Arbeitgeber“ in den „Arbeitsvertrag“ Bedingungen hineinschreibt, die für
die Arbeit selbst gar nicht notwendig sind (wie andere „Betriebe“ nicht nur in derselben „Branche“, sondern
sogar innerhalb desselben „Mutterkonzerns“ zeigen) und deswegen interessierte und geeignete und voll ausgebildete
Fachkräfte nicht „eingestellt werden“, dann ist es nur legitim, wenn „Beobachter“ (sowohl „Kunden“ als
auch „Außenstehende“) auf diesen Widerspruch in der „Firmenpolitik“ hinweisen. – Im Übrigen geht es
im Artikel eindeutig NICHT um den Zölibat als persönliches Charisma, sondern darum, dass die Zölibatspflicht
für Priester sinnvoll sei. Ein Gedankengang, den ich dem Herrn nicht abnehme, denn dann hätte er konsequenterweise
nach seiner Konversion das Angebot ablehnen müssen, mit einer päpstlichen Zölibatsdispens doch Priester
des römischen Ritus zu werden.
@ Sozialkatholisch trotzdem kann man bei den Homos auf den Bilden schon im Ansatz eine Teufelsfratze erkennen.
Und woher wissen Sie, wie eine Teufelsfratze aussieht? Beziehen Sie Ihr Wissen hier aus barocker Ikonographie?
Und wer sagt, dass die korrekt ist und nicht nur eine Phantasie des 17. Jahrhunderts?
@ Sozialkatholisch Stimmt, der Zölibat ist eine biblische Einrichtung. Aber nicht als Voraussetzung für
die Zulassung zur Priesterweihe für Kandidaten des lateinischen Ritus.
@ miles Wie wäre es, wenn kreuz.net wenigstens seinen Jargon der verbindlichen Lehre anpassen würde
(Homosexuelle statt Homo-Unzüchtige etc. pp.)? Das kirchliche Lehramt ist für kreuz.net komplett irrelevant.
Relevant ist allenfalls die Lefebvre-Privatlehre, aber nicht das, was die Kirche sagt.
@ matt2 Mir ist kein einziger Evolutions-„gläubiger“ bekannt, sondern nur Menschen, die die wissenschaftliche
Herleitung der Evolutionstheorie für plausibel halten. Gegenstände wissenschaftlicher Forschung können
aber niemals Gegenstände des Glaubens sein – so lehrt es das I. Vatikanische Konzil. (DH 3015)
@ Guttenberger Sie haben nicht nachgewiesen, dass die Bibel keine Legenden enthält, sondern Sie haben
behauptet, dass die Bibel keine Legenden enthält. Und selbstverständlich folgt die literarische Gestalt
zahlreicher Passagen der gesamten Bibel – AT wie NT – bestimmten Formen, die außerhalb biblischer Literatur
als Legenden bezeichnet werden. Insofern ist es eine rein terminologische Frage: Bezieht man den Begriff
Legende auch auf biblische Texte, dann enthält die Bibel Legenden, bezieht man ihn nicht darauf, dann
enthält sie ihn nicht. Aber ganz bestimmt enthält die Bibel „Erzählungen, die in Bilder hüllen, was
Traktate in Begriffe kleiden“ (und das sind ja nach Ihrer Definition Legenden): Schöpfung, Exodus, eschatologische
Visionen, prophetische Klage/Anklage/Vorausschau, Geburt Jesu, Auferstehung Jesu etc. etc. Die Auferstehungsevangelien
erzählen in verschiedenen Bildern (die nicht einmal innerhalb der Synoptiker übereinstimmen!) das, was
das Dogma von der Auferstehung Jesu Christi begrifflich und satzhaft aussagt.
@ florianklaus Zum Beispiel hier – und das ist schon satte 16 Tage alt: hier www.domradio.de/…l/artikel_42774.html
Da sieht man dann, dass von „heulen“ keine Rede sein kann und auch nicht von einem „Wunsch“.
Würde es nicht genügen… …den Artikel von Prof. Gerhards (den ich schon mindestens zweimal im Original
anderswo gefunden habe) einfach zu verlinken, anstatt ihn in leserentmündigender Weise zu paraphrasieren
und mit zynischen Füllsätzen oder manchmal auch haltlosen Unterstellungen und Fehlinterpretationen („als
Aussage gekleideter Wunsch“, „sieht schwarz für den Ökumenismus“, „Vorschläge bleiben kleben“) zu versehen?
@ mariokin Nur weil Kardinal Hoyos das so sagt, muss es noch lange nicht stimmen. Der Papst kann für
sich selbst sprechen, und wenn er wollte, dass der außerordentliche Ritus in jeder Pfarrei gefeiert würde,
dann hätte er Summorum Pontificum anders verfassen müssen als er es getan hat. Verbindlich für die
Auslegung des päpstlichen Willens sind die von ihm erlassenen verbindlichen Dokumente und nicht irgendwelche
Interviews und Pressekonferenzen irgendwelcher Kardinäle. Ansonsten werde ich gerne bei passender Gelegenheit
auf Worte von Kardinal Kasper oder Kardinal Vingt-Trois sowie Kardinal Lehmann dieselbe Hermeneutik anwenden.
Da werden Sie sich noch wundern!
@ Enide Messe im gregorianischen Ritus Interessant. Diese Terminologie benutzt nicht einmal der Papst,
sondern nur ein Kardinal in einem Interview. Aber das Wort des Papstes zählt für Sie wohl nicht viel.
@ Bernardo Der Artikel schreibt nicht, dass die Redemptoristen „aussterben“, sondern „sich in Auflösung
befinden“. Und das ist nicht wahr. Ein diesbezügliches Verfahren ist nicht eingeleitet worden. Auch von
Aussterben kann keine Rede sein – das mag für die deutschsprachigen Klöster zutreffen, für den Orden
insgesamt definitiv nicht. (Ich kenne sehr junge Redemptoristengemeinschaften in anderen Kontinenten,
die über die Behauptung, ihr Orden sterbe aus, nur lachen können. Von einer Auflösung des Ordens ganz
zu schweigen.)
Was ist da die Frage? Moldawier und Ukrainer zu den Russen? Italien. Die russisch-orthodoxe Gemeinschaft
will in Italien eine Auslandsdiözese mit eigenem Bischof gründen. Das gab der Patriarch von Moskau und
ganz Rußland, Alexi II., bekannt. Die neue Diözese soll die Beziehungen zu Italien und angeblich auch
zur Kirche fördern. Ihre Gläubigen seien russisch-orthodoxe Einwanderer, vor allem aus Moldawien und
der Ukraine. Was ist da die Frage? Selbstverständlich gab es schon immer auch in Moldawien und der Ukraine
Angehörige der russisch-orthodoxen Kirche. Und selbstverständlich kann, darf, ja muss sich die russisch-orthodoxe
Kirche auch um diese kümmern, wenn sie sich in Italien befinden.
Eigenritus? Weiß jemand etwas über diesen „Eigenritus“? Sind das Katholiken im „anglikanischen Ritus“?
Was macht diesen Ritus aus? Wie ist der rechtlich geregelt? Und – die Frage muss man ja bei kreuz.net
immer stellen: Stimmt diese Information überhaupt?
Soso, eine Predigt Aus der Predigt des lefebvristischen Bischofs, Mons. Alfons de Galarreta (51), anlässlich
der letzten Weihen im Priesterseminar der Piusbruderschaft in Ecône in der Schweiz. Wie offenbar alle
Piusbischöfe ist auch dieser zu doof, um zu verstehen, was eine Predigt ist – noch dazu bei einer Priesterweihe.
Kirchenpolitische Ansprachen statt Auslegung des Evangeliums – das verrät viel über den Geist dieser
Sektierer, deren ganzen „Evangelium“ nur die Gegnerschaft zur katholischen Kirche ist und die deswegen
auch über nichts anderes predigen können.
@ Matthias_DD Warum eigentlich Pflichtzölibat? Der Zölibat ist immer freiwillig Korrekt. Niemand wird
zum Zölibat gezwungen. Aber für die, die Priester werden wollen, ist die Zölibatsberufung (bzw. das
Zölibatsversprechen) in der Tat Pflicht. Müssten alle Kindergärtnerinnen verheiratet sein, könnte
man durchaus von einer Pflichtehe für Kindergärtnerinnen sprechen. Erkennen Sie jetzt zufällig gewisse
Parallelen zwischen dem weltlilchen und dem geistlichen Stand? Vielleicht in der Wahl des Partners für
das sakramentale Versprechen? Na, dämmerts??? RICHTIG!!! Man kann nicht beiden Ständen angehören! So
isses und so bleibt es! Selbstverständlich kann man: verheiratete Diakone (gehören nämlich ebenfalls
dem geistlicghen Stand an), verheiratete Priester-Konvertiten, verheiratete Priester in den Ostkirchen,
auch den katholischen. Na, dämmerts??? RICHTIG!!! Man kann sehr wohl beiden Ständen angehören! So isses
und so bleibt es! Nur die lateinische Kirche hält in vielen (aber nicht in allen) Fällen an der Zölibatsverpflichtung
für Priester fest. Das ist kirchenhistorisch gewachsen, pragmatisch sinnvoll (höhere Verfügbarkeit
der Priester), vielleicht auch spirituell eindrucksvoll (in den Fällen, wo es wirklich gelingt) – aber
notwendig für das Amt ist es nicht (denn sonst dürfte es ja keine Abweichungen geben, weder durch Ausnahmeregeln
für Konvertiten noch durch die Anerkennung der ostkirchlichen Praxis, wonach Zölibat nur für Bischöfe
verpflichtend ist.
@ adlimina Eine rätselhafte Frage. Habe ich behauptet, dass das Kirchenrecht zum Himmel führt? Ich habe
nur festgestellt, dass es dem Domkapitel eine bestimmte Aufgabe zuweist, die das Domkapitel an niemanden
delegieren, sondern nur in eigener Verantwortung wahrnehmen kann. Dazu ist eine Befragung von wem auch
immer womöglich hilfreich, kann aber die Verantwortung des Domkapitels nicht ersetzen. Die Domkapitulare
können ihre Verantwortung nicht dadurch wahrnehmen, dass sie sie einfach an andere delegieren: den Nuntius,
die Mehrheit der Befragten, kreuz.net, Marcel Lefrevel. Sie müssen SELBST entscheiden und sind dann auch
dafür vor Gott und der Kirche und sich selbst verantwortlich. Woraus haben Sie denn geschlossen, ich
würde behaupten, das Kirchenrecht sei der einzige Weg zum Himmel? Ich habe meine Postings nochmal gelesen
und nichts dergleichen darin gefunden. Sind denn Ihrer Meinung nach Mehrheitsbeschlüsse oder Kirchenvolksbefragungen
der Weg zum Himmel?
@ ad limina Je nach Betonung Ihrer wertvollen Aussagen, werter RRR, stimmt das, was Sie weihevoll ausbreiten,
oder auch nicht. Die Betonung ist dafür irrelevant. Es stimmt. Denn in Fulda war es kein basisdemokratischer
Druck, der eine Bischofswahl unselig beeinflussen wollte, sondern die rare Koninzidenz von sensus fidelium
und römischer Vorgabe, die eine seltene Vorlage bot, nämlich – schon lange nicht mehr vorgekommen –
den Weihbischof der eigenen Diözese auf die Terna (Wahlliste) zu setzen. Das sehen diejenigen, die dafür
vom kanonischen Recht zuständig erklärt wurden, anders. Ob Sie oder die Mehrheit oder irgendein namenloser
Mensch, den Sie kennen, unter Berufung auf den Heiligen Geist oder eine Privatoffenbarung oder Papst Gregor
den Großen oder sonstwen eine andere Meinung vertritt, ist völlig irrelevant. Also, bitte, Vorsicht
mit Hinweisen auf heilige Verantwortung! Mehr heilige Verantwortung als die vom Kirchenrecht auferlegte
gibt es nicht. Spiegel der bitteren Vorgänge war auch eine unbedachte Äußerung des dann Gewählten:
Ohne Namensnennung sagte er, es könne nicht sein, daß ein Bistum in die Hände eines Kandidaten falle,
der sicher davon ausginge, daß es ihm sicher sei – klar, wer gemeint war. Beleg? Mag er auch noch so
schäumen: Gnagflow sagt die Wahrheit, daß nach Patt eine einzige Stimme im Abstimmungsvorgang die Situation
wendete und einen Bischof Schick im tiefsten Wortsinne vereitelte. Menschlich allzu menschlich … Beleg?
@ Heger Ich kann sehr wohl feststellen, ob eine Behauptung mit dem vom Lehramt der Kirche in öffentlichen
Urkunden dargelegten (objektiven) katholischen Glauben übereinstimmt oder nicht. Tut sie das nicht, gibt
es insofern auch keine Pflicht zum Gehorsam. Aber auch die öffentlichen Urkunden, in denen der Glaube
niedergelegt ist, bedürfen der Auslegung. Sie sind ja – schon alleine weil sie Fachbegriffe verwenden –
nur unter Zuhilfenahme differenzierter philologisch-historischer Instrumente verständlich. Insofern ist
auch ein von Ihnen skizzierter Widerspruch zwischen einer Aussage und der objektiven Urkunde immer nur
unter der Prämisse einer bestimmten Auslegung der Urkunde feststellbar – und kann damit selbstverständlich
ebenfalls dem Irrtum unterliegen. Insbesondere ist es hermeneutisch nicht legitim, der Urkunde von vornherein
zu unterstellen, sie bedeute genau das, was ich von ihr will, und einer mir oberflächlich nicht gefallenden
Aussage von vornherein zu unterstellen, sie befände sich im Widerspruch zu der Urkunde. Aber genau diese
Strategie wird von Piussektieren und Sedisvakantisten gefahren. Dass aber sogar ein und dasselbe Wort
(erst recht ein Fachbegriff) je nach Kontext eine andere Bedeutungsnuance haben kann, ist – obwohl eine
hermeneutische Selbstverständlichkeit – zahlreichen Protagonisten von kreuz.net nicht zugänglich. Sie
benutzen eine „boshafte Hermeneutik“ gegenüber allem, was nach 1962 von der Kirche getan und gesagt wurde.
@ adlimina Aber warum fragt man dann während des Suchprozesses nach dem neuen Bischof erst den Klerus
und die verantwortlichen Laien in Gremien und Verbänden nach geeigneten Kandidaten Ein normaler Vorgang:
Z.B.: der Papst entscheidet diesunddas, aber er lässt sich beraten – durch Kommissionen, die ihre Papiere
sogar veröffentlichen. Ähnlich auch oft in Ordensgemeinschaften, wo einer alleine entscheidet, aber
eine Beratung durch die Mitbrüder verpflichtend ist. Es geht nicht um eine demokratische Abstimmung,
sondern darum, dass die Verantwortungsträger sich breitestmöglich beraten lassen. Sie sind aber dennoch
nicht an Mehrheiten gebunden, denn ihre Verantwortung bleibt ja bei ihnen. Die Befragung anderer kann
also den Entscheidungsprozess sehr wohl beeinflussen, aber die Verantwortung ersetzen kann sie nicht.
Vor einer Bischofsernennung muss die Diözese selbst befragt werden (auch ohne Konkordate). Das nimmt
dem Papst aber nichts von seiner Entscheidungskompetenz. Ich glaube meistens läuft das so ab, dass der
Nuntius ein paar wichtige Leute aus der Diözese befragt und das dann an den Papst weiterleitet, der dennoch
souverän entscheidet. Ähnlich scheint es in Fulda gelaufen zu sein. – um sich dann doch ungeniert den
eigenen Vorstellungen und Wünschen hinzugeben? Was Sie „ungeniert“ nennen, ist die Wahrnehmung der eigenen
Verantwortung. Sich hinter einer rechtlich irrelevanten „Mehrheit“ zu verstecken und die eigene kanonische
Verantwortung nicht wahrzunehmen, DAS wäre ungeniert.
@ Brandenburgis Die Schrift gibt es immer nur in Auslegung – und für die authentische Auslegung der Schrift
sorgt der römische Pontifex. Was immer also der römische Pontifex lehrt, IST die Tradition. Wenn Sie
die Schrift über die Tradition stellen, sind Sie eben ein Protestant.
Wieder mal falsch Pater Recktenwald ist Priester der altgläubigen Petrusbruderschaft, Die Petrusbruderschaft
ist nicht „altgläubig“, sondern katholisch. Sie anerkennt zur Gänze das katholische Lehramt (im Gegensatz
zur Piusvereinigung, die sich aus der katholischen Tradition nur das raussucht, was ihr in den Kram passt).
Der Blick „Selbst der Blick in die Gemeinde, der mich ja immer in einer positiven oder negativen Form
in Kommunikation mit meiner Gemeinde bringt und mich dann vom Ritus abbringt, sind im Alten Ritus nicht
denkbar.“ Ich sag nur „Dominus vobiscum“ – „Et cum spiritu tuo“. Offenbar zelebriert dieser Rodheudt den
Ritus nicht rite et recte, sonst wüsste er, dass die Geste der Kommunikation zwischen dem Vorsteher und
der Gemeinde (Zuwendung durch Blick und Öffnung der Arme) sehr wohl im Alten Ritus vorkommen. Und zwar
etliche Male.
Korrekt! Die Bischöfe tolerieren von untergebenen Mitarbeitern Schmähungen, die keine Firma, keine Organisation
und keine Gemeinschaft, die sich selber respektiert, ertragen kann. Meisterhaft darin: kreuz.net !
@ Tridentinus Dem Papst schwebt aber eine Beeinflussung vor: Zwar nicht „in eine bestimmte Richtung“,
sondern wechselseitig, aber es ist klar, dass für die von ihm angestossene Reform der ‘Reform’ zunächst
eine stärke Anbindung des Usus Ordinarius an die liturgische Kontinuität der Lateinischen Kirche wichtig
ist. Ich denke auch, dass das die Intention des Papstes – ich halte das auch inhaltlich für sehr sachdienlich.
Aber: Es muss den „Tridentinern“ deutlich sein, dass der Papst vollumfänglich hinter dem 2. Vatikanischen
Konzil und Sacrosanctum Concilium steht, wo ausdrücklich bestimmte Änderungen der Liturgie (v.a. der
Eucharistie) in Auftrag gegeben werden. Paul VI. hat viele dieser Vorgaben sehr weit interpretiert (das
ist sein gutes Recht als liturgischer Gesetzgeber). Der jetzige Papst hätte es wohl eher eng ausgelegt –
nichtsdestrotrotz: Benedikt XVI. wird – wie von ihm in seiner Zeit als Kardinal schon angedeutet – auch
den 62er-Ritus nicht dauerhaft unverändert stehen lassen. In der ein oder anderen Form ist dieser Ritus
zu vereinfachen, die Volkssprache prinzipiell zu ermöglichen, die Leseordnung zu erweitern, Fürbittgebet
einzuführen etc. Der „Ritus von 1965“ könnte hier einen meiner Meinung nach geeigneten Ausgangspunkt
bilden, um mittelfristig die Lateinische Kirche wieder zu einer einheitlichen liturgischen Gestalt (in
verschiedenen Sprachen) zu führen. Für nähere Erläuterungen fehlt mir jetzt die Zeit und 1500 Zeichen
reichen dafür nicht. Ich verabschiede mich ins WE.
@ Merker Mein Rat an jene, die noch die HEILIGE Messe, nicht aber die Spektakelmesse lesen: Mit „Spektakelmesse“
meinen Sie die, wo Männer in Frauenkleidern und mit Manipelchen 13 Minuten an einem Seitenaltar herumflüstern
und anschließend gleich beichten gehen müssen, weil sie beim Händeausbreiten nicht einen exakten 90-Grad-Winkel
hingekriegt haben, oder?
@ Tridentinus Unreif ist das pedantische Gehabe der Korrektur, die Sie zum wiederholten Male anbringen
In dieser Unreife sind Traditionalisten in aller Regel Meister – die schreiben nämlich sogar ganze „Artikel“
darüber, wen sie meinen wie korrigieren zu müssen. Aber es freut mich, dass wir uns darin einig darin
sind, dass kreuz.net zutiefst Unreife ausstrahlt. Im Übrigen haben exakt Sie vor exakt 30 Minuten von
mir eine genaue Erklärung erbeten – da können Sie sich jetzt doch wohl kaum beschweren, dass Sie sie
bekommen haben. was vermuten lässt, dass Sie das auch noch originell oder lustig finden Die Vermutung
teile ich nicht. Dabei nennen Sie ja selbst ein völlig etabliertes paralleles Phänomen des sprachlichen
Ausdrucks, und es gäbe deren mehrere. Das Zeigt eben, dass es Ausdrucksweisen gibt, die rein semantisch
betrachtet Normabweichungen sind oder Inkonsequenzen implizieren, gleichwohl aber im sogar hochsprachlichen
Sprachgebrauch akzeptiert und daher eben nicht mehr als falsch bezeichnet werden können. Da sind wir
unterschiedlicher Ansicht. Im Gegensatz zu Ihnen bin in der Meinung, dass der Ausdruck „Komm zur Laudes,
die ist immer so feierlich“ auch durch ständige Wiederholung nicht korrekt wird. Es heißt „Komm zu den
Laudes, die sind immer so feierlich“. Allenfalls bin ich bereit – wie ich auch schon sagte – zu akzeptieren,
dass ein solcher grammatisch falscher Ausdruck nicht moniert werden MUSS. Falsch ist und bleibt er aber
trotzdem.
@ Tridentinus „knie(e)nd“ ist ein Partizip Präsens Aktiv – im Nominativ Singular. Die Zuschreibung dieses
Partizips als Attribut ist beim Substantiv „Mundkommunion“ zwar grammatisch möglich, aber semantisch
sinnlos. Darin besteht der Fehler. Genauso wie bei „stehenden Ovationen“. Ein grammatischer Fehler bleibt
auch dann, wenn er zur festen Redewendung geworden ist, ein Fehler – allenfalls einer, den man mit Rücksicht
auf die Normalsprache nicht monieren muss. Ich kann also knie(e)nd (die) Mundkommunion empfangen. Aber
eine knie(e)nde Mundkommunion zu empfangen, das ist und bleibt semantisch unmöglich. Und diese Feststellung
macht mich jetzt – wenn ich den Vorredner richtig verstehe – zu einer unreifen Person.
@ Tridentinus die sprachlich vielleicht nicht ganz exakt ist, aber üblich und verständlich Zu Ihrem
Bedauern muss ich Ihnen mitteilen, dass mir – geschult durch die liturgische Tradition der Kirche – etwas
an sprachlicher Feinheit liegt. Und da stelle ich fest, dass der Ausdruck „kniende Mundkommunion“ nicht
etwa, wie Sie behaupten, „vielleicht nicht ganz exakt ist“, sondern schlicht und einfach falsch. Wenn
das der Umgang der Traditionalisten mit Sprache ist, dann gibt es keinen Grund, die lateinische Tradition
der Kirche wieder höher zu hängen als das in den letzten Jahrzehnten war. Das hieße dann nämlich Perlen
vor die Säue werfen.
Igitt! die kniende Mundkommunion Wie muss man sich denn eine kniende Mundkommunion vorstellen? Komische
Vorstellung… Da kommt so eine Mundkommunion an, kniet sich hin – und was will sie dann? Vielleicht die
Mundkommunion? Von wem? Darf man einer Mundkommunion, die vor einem kniet, die Mundkommunion reichen?
Ich dachte, das dürfe man nur bei Menschen!
@ Papa Jewski Den Verdacht hatte ich allerdings schon öfter, in Bussen und Bahnen. Auch beim Aldi riecht
es öfter so, wenn Mohammedaner in der Gegend sind. Wie erkennt man beim Einkaufen „Mohammedaner“? Sie
glauben gar nicht, wie viele von denen, die bei Aldi einkaufen und nicht in Ihren toitschen Geruchssinn
passen, gar keine Muslime sind, sondern – Achtung! – Christen. Oder Atheisten. Oder – Achtung! – deutsche
Staatsbürger ohne Konfession!
@ Guttenberger Selbst der jetzige Pfarrer von Maria i. d. Kupfergasse in Köln (Jahrgang 11.09.1962),
also nachweislich nach 1968 ausgebildet, weiß nicht einmal daß der Zelebrant einer Vesprer Chormantel
trägt! 1. Nicht nur der Zelebrant, auch seine Assistenten, in Klöstern auch Kantoren (Priester wie Laien)
tragen Chormantel. 2. Das ist nicht vorgeschrieben, sondern allenfalls Brauch.
@ Egypt_girl Rituelle Waschung gibt es natürlich auch im Christentum: – Im Ritus von Aquileia (im 1.
Jahrtausend untergegangen, verbreitet ungefähr im heutigen Norditalien) gehörte zum Betreten einer Kirche
eine Fußwaschung. – Dass sich Katholiken beim Betreten der Kirche auch heute noch mit Wasser bekreuzigen,
geht ebenfalls auf rituelle Waschung zurück (wenngleich heute meist als Erinnerung an die Taufe gedeutet).
– In der Eucharistiefeier wäscht sich der Priester die Hände (ebenfalls nur sehr stilisiert, aber auch
eine Form ritueller Waschung) – Und die Aufnahme in die Kirche samt Sündenvergebung erfolgt auch heute
noch durch ein Bad: die Taufe (Untertauchen im Wasser oder Übergießen mit Wasser).
@ Wingenfeld Ah ja? Der Glaube der SJMler wurde durchaus inkriminiert, zum Beispiel durch ungerechtfertigte
Vorwürfe des Fuldaer Sektenbeauftragten: Und deswegen muss der Bischof erst Sie um Erlaubnis fragen,
ehe er mit SJM-Vertretern irgendwo auftritt? Ich habe ja an sich nichts dagegen, dass Algermissen und
die SJM nun wieder gemeinsam – nebeneinander – auf einem Glaubenskongress auftreten. Nur sollten auch
die Umstände, die zum Rauswurf der SJM führten, ehrlich und einvernehmlich aufgearbeitet werden. Wieso
müssen Bischof und SJM erst tun, was Sie von ihnen wollen, ehe Sie denen erlauben, gemeinsam aufzutreten?
Einen Beleg für nicht aufgearbeitete Probleme haben Sie noch immer nicht geliefert. Der Bischof hat Gestellungsverträge
gekündigt bzw. nicht verlängert, und die SJM hat nie und mit keinen Worten daraus dem Bischof einen
Vorwurf gemacht. Was um alles in der Welt müssen die jetzt noch miteinander klären? Ein völlig normaler
arbeitsrechtlicher Vorgang in der Kirche, und nun muss Andreas Wingenfeld erst Gericht darüber halten,
ob die Beteiligten noch miteinander auf einem Kongress auftreten dürfen?????? Wenn Bischof und SJM ihr
Kommen angejündigt haben, dann haben Sie da keine unaufgearbeiteten Konflikte zu unterstellen, sondern
zur Kenntnis zu nehmen, dass die Beteiligten GANZ OFFENBAR keine Probleme miteinander haben. Also ist
da auch nichts aufzuarbeiten. Ob das der Fall ist, entscheiden nämlich die Beteiligten, und nicht die
Gerüchte von kreuz.net oder gar Herr Wingenfel…
@ Wingenfeld Außerdem lese ich mit einigem Befremden, dass die SJM auf dem Kongress vertreten sein wird
und die KPE im Programm aufgeführt wird, jener Orden, den Algermissen aus dem Bistum vertrieben hat.
Warum den Sachverhalt nicht erst einmal klären und menschlich wie theologisch aufarbeiten, bevor man
gemeinsam – nebeneinander – auf einem Glaubenskongress auftritt. Schon mal drüber nachgedacht, dass es
vielleicht gar keine Glaubenskonflikte gegeben hat, sondern nur disziplinarische (oder wasweißichfürwelche)?
Ich habe nie gehört, dass der Bischof etwas gegen den Glauben der SJMler gesagt hat, und die SJMler haben
sowieso überhaupt nie etwas gegen den Bischof gesagt. Einzig Medien wie kath.net und hetz.net haben das
so dargestellt – von den Beteiligten aber war eine solche Fassung nie zu hören. Warum sollen sie dann
nicht auch nebeneinander auf einem Kongress auftreten?
Antwort Welche Menschen mit Hausverstand haben überhaupt Interesse an solchen Sendungen, außer ein paar
interlecktuelle Dummköpfe? Offenbar Günter Annen und sein Zentralorgan kreuz.net, die fleißig darüber
berichten und ihre Zeit damit verbringen, Artikel darüber zu publizieren. Und was bitte ist „Hausverstand“???
@ Tridentinus Unglaublich, aber wahr: Im 62er-Ritus stehen solche Sachen wie „Kniebeuge“ ohne eine exakte
Angabe, wie viele Zehntelsekunden das Knie den Boden berühren muss! Morale Ungewissheit allerorten! Da
gibt es schäbige Modernistenschweine, die mit dem Knie 0,3 Sekunden den Boden berühren und andere 0,8.
Totale Unsicherheit, die den Ritus zerstört! Und dann erst so ein wirrer Müll wie „der Priester spricht
leise“. Das kann 0,3 Dezibel sein oder sogar 9 Dezibel! Keine moralische Klarheit! Liturgische Farbe rot.
Keine Angabe über den exakten HTML-Code des Rot. Es gibt tausende verschiedene Rots! Überall wird die
Einheitlichkeit des Ritus gefährdet! Und am Fest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit ist die dritte Secreta
und die dritte Postcommunio NACH FREIER WAHL! Schäbige Willkür und modernistische Scheiße halten permanent
Einzug in den Ritus! Der römische Ritus, zerlegt und zerfetzt von der Willkür der Priester! [zensuriert]
@ Tridentinus Auch Ihnen ist sicher bekannt, dass es zwei Formen des Händefaltens gibt. In einem Ritus
kann nur eine zulässig sein. So ein Quatsch. In ein und demselben Ritus kann ja auch „levitiertes Hochamt“
und „Flüstermesse“ zulässig sein. In ein und demselben Ritus können auch gotische, römische und moderne
Kaseln zulässig sein. In ein und demselben Ritus können sogar an ein und demselben Tag mehrere Lesungen
zur Auswahl sein. In ein und demselben Ritus kann das Evangelium mal gesungen, mal gelesen werden. In
ein und demselben Ritus konnte früher mal die Kommunion stattfinden oder auch ausgelagert werden. In
ein und demselben Ritus können die Hände mal so, mal so gefaltet werden!
Und übrigens: Im 62er-Ritus kann man wählen zwischen – levitiertem Hochamt mit Weihrauch und Supermarktkassen-Stellung
bei den Orationen – Betsingmesse ohne Weihrauch – Flüstermesse ohne Gemeinde etc. etc. Lauter Wahlmöglichkeiten!
Da geht doch total die Einheitlichkeit verloren! [zensuriert]
@ Tridentinus Es gibt natürlich Rubriken. Also lügt Rodheudt, der das Messbuch nun wahrlich kennt. Aber
diese sind unbrauchbar unpräzise. Z.B. „Der Priester faltet die Hände“ Wie er das macht, steht im ganzen
Messbuch nicht. Dann hat aber der NOM tatsächlich zuviele Wahlmöglichkeiten, die untereinander auch
noch in unzähligen Kombinationen miteinander verbunden werden können. Ist im byzantinischen Ritus übrigens
nicht anders. Da hat noch niemand gejammert, weil da nicht steht, wie hoch der Priester die Hände ausbreitet,
wenn er sie ausbreitet. Der Ritus hängt nicht am Gestus des Händefaltens. Und wenn doch, dann müssten
Sie schon die pure Existenz des alten Dominikanerritus, bei dem die Handhaltung anders ist als im „normalen“
römischen Ritus von 1962, für dein Verbrechen an der Einheitlichkeit der Struktur des Ritus halten.
Ganz zu schweigen von Eigenkreationen, die natürlich durch so ein Klima der Variation und Alternativen
begünstigt werden. Das löst die einigende Struktur auf, die gerade einen Ritus ausmacht. Dem stimme
ich zu, auch wenn ich vermute, dass wir beide darunter etwas Unterschiedliches verstehen. Und das meint
Rodheudt. Wenn er das meint, dann soll er es sagen. Was er gesagt hat, ist schlichtweg eine Lüge, nämlich
dass es keine Rubriken gebe. Ich zitiere mal zufällig: „Der Priester stellt die Schale auf das Korporale“
(Missale Romanum, deutsche Fassung von 1970, S. 344.) Wenn Rodheut meint, das sei keine Rubrik, dann ist
er ein Schwachkopf oder ein Lügner.
Welch ein Schwachsinn Den Grund für diese Defizite findet Hw. Rodheudt darin, „daß der Neue Ritus keine
Rubriken mehr kennt, sondern nur noch Wahlmöglichkeiten“. Das ist so dumm, dass ich es bei jemandem,
der das Missale täglich benutzt, schlichtweg für eine boshafte Lüge halte.
@ Dr. Heger Dürfen neuerdings schon irgendwelche „Sprecher des Bistums Fulda“ und anonyme „Kanonisten“
wie HBR solche Exkommunikationsurteile verkünden? Erstens hat HBR kein „Exkommunikationsurteil“ verkündet.
Und zweitens ist es natürlich die Aufgabe eines Sprechers, zu sprechen. Dazu ist er ja angestellt. Oder
muss jetzt der Bischof auch noch neben seinen täglichen zwölf Terminen auch noch jede Pressemitteilung
selbst verfassen und jede Pressekonferenz geben und alle 32 Seiten der Kirchenzeitung selber schreiben?
Und wieso wurde eigentlich der Bau der Fuldaer Kirche von dem „Sprecher von Herrn Schmidberger“ bekanntgegeben?
Darf neuerdings schon irgendein „Sprecher der FSSPX“ Kirchenbauerrichtungsdekrete verkünden – noch dazu
gegen can. 1215 CIC?
@ ExBochumer Aber ich hoffe, Sie nutzen auch das Sakrament der Versöhnung. Was ist das denn für ein
Untermenschen-Modernistendeutsch??? „Sakrament der Versöhnung“, igitt, das wäre ja korrekt!!! Neinnein,
bei uns Tradis heißt das ja wohl „Buße“. Denn das wahre Handeln Gottes besteht ja nicht in der Versöhnung,
sondern im Menschenwerk. Versöhnung ist protestantischer Scheißdreck! Strafe muss sein! „Sakrament der
Strafe“, das wär’s. Da würde sich selbst Marcellus Schismaticus noch mal freuen!
@ pneumatomache Keine Tradition, sondern Gott selbst untersagt der Frau Priesterschaft. Irgendein Beleg
außerhalb der kirchlichen Tradition? Also Heilige Schrift oder so?
Einige Hinweise Die angeschlagene Fuldaer Bistumsleitung Watt? „angeschlagene Bistumsleitung“? So ein
Schwachsinn. Die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. will in Fulda ein eigenes Gotteshaus für hundert
Gläubige errichten. „Keine Kirche darf ohne ausdrücklich und schriftlich erteilte Zustimmung des Diözesanbischofs
erbaut werden“ (can. 1215 §1 CIC) Da sieht man mal, wie ernst es der FSSPX mit der Treue zur Kirche ist!
@ Marcelus Die Messe des hl. Pius V. war nie rechtmäßig verboten Und deshalb sind auch die irregulären
Kirchen, in denen eine unrechtmäßig verfolgte Messe zelebriert wird, völlig rechtmäßig Lesen, dann
nachdenken: can. 1215 CIC Resultat: Die Piuskirchen sind nicht rechtmäßig errichtet. Da können Sie
den Heiligen Geist beschwören, so viel Sie wollen.
Schwachsinnige Bildunterschrift Ein Bild, auf dem keine Hände zu sehen sind, mit „Soutane und Nagellack“
zu untertiteln, zeugt von der nur der kreuz.net-„Redaktion“ eigenen Doofheit, die man fast schon in den
Bereich der geistigen Behinderung einsortieren muss. Wenn ich so einen Schwachsinn produzieren würde,
würde ich auch lieber anonym bleiben. Aber merke: Gott sieht auch, was jemand anonym veröffentlicht!
@ Marcelus Irgendwo von Spanien bis Germanien? Das ist ein bedeutender Teil der damaligen katholischen
Nationen, Aber eben nicht Rom. und der Römische Kaiser der Souverain des damaligen katholischen Hauptreiches
Also stimmen Sie mir zu, dass der Kaiser nicht – wie vom Vorredner behauptet – einfach nur „Volk“ ist.
Und wer einen kirchlichen Text approbiert, ist alleine der Papst. Nun ja. Das filioque war ja auch ohne
päpstliche Approbation schon jahrhundertelang in der Liturgie (wenn auch nicht der römischen). Und es
gibt haufenweise Synodentexte (gerade in Franken), die der Papst keinesfalls approbierte. Und liturgische
Texte beispielsweise für die (katholischen) Ostkirchen hat der Papst noch nie approbiert, sondern allenfalls
ein Einspruchsrecht ausgeübt. Lesen Sie besser zuerst Kirchengeschichte und Theologie. Lesen Sie besser
zuerst Kirchengeschichte und Theologie.
@ Marcelus Erstens ist der Kaiser ein Laie und gehört theologisch zum Kirchenvolk, Das sagen Sie mal
im 10./11. Jahrhundert einem Kaiser! Erstens wird er es sich verbitten, einfach so zum Volk gezählt
zu werden, zweitens wird er auf seine Krönung verweisen und auch eine theologische Schule finden, die
ihm das als Sakrament nachweist, und drittens – und das ist das Entscheidende – ist er als Einzelperson
nicht – wie Sie vorher noch frech und lügnerisch behauptet haben – „das“ Volk. und zweitens war das „filioque“
nicht die Idee eines einzelnen Kaisers, sondern ist schon früher aufgekommen, und sicherlich nicht am
Kaiserhof. Korrekt – aber es war der Kaiser (und sonst niemand), der den Papst darauf drängte, das filioque
in den Text des Credo einzufügen, das zuvor nur eine regionale Besonderheit irgendwo von Spanien bis
Germanien war. Über die Geschichte des „filioque“ schlagen Sie zum Beispiel im „Grundriß der Dogmatik“
bei Ludwig Ott nach. Und versuchen Sie es mit Jungmann!
@ Burgorus „GRM 100“? Natürlich für die „Grundordnung des römischen Messbuchs“, oder auch IGMR auf
Lateinisch. Also die offiziellen Auführungsbestimmungen, die demnächst auch im deutschen Sprachraum
in Kraft treten. Ungehorsam gegenüber Rom ist und bleibt Sünde Knien beim Hochgebet war also im 9. Jahrhundert
Sünde. Man muss natürlich dann zwischen Ungehorsam aus Bosheit und aufgrund besseren Wissens oder Streben
nach Wahrheit unterscheiden. Ich unterstelle JEDEM GRUNDSÄTZLICH Streben nach Wahrheit und nach evangeliumsgemäßem
Leben. Woher hätte ich das Recht, etwas anderes zu unterstellen? Die von mir angesprochenen Dinge sind
Ungehorsam aus Bosheit Quatsch. Sie waren (nicht „sind“) Ungehorsam aus dem Bemühen um eine dem Willen
des Herrn entsprechende Liturgie – egal ob das Ergebnis nun in Ihren Augen gelungen ist oder nicht. und
wenn die Ungehorsamen ein nachträgliches „Macht doch, was ihr wollt!“ erhalten Sie haben eine ERLAUBNIS
erhalten und sonst nichts. heißt dies nur, dass es sich um keine kleine Sünden handelt Na klar. Die
Erlaubnis der Handkommunion ist der Beweis dafür, dass das eine große Sünde ist! Und die Erlaubnis
für das Knien beim Hochgebet war im 11. Jh. natürlich auch ein Beweis, dass das eine große Sünde ist!
Und die Erlaubnis, den Ritus von 1962 zu feiern, bedeutet… hm, na was wohl? Diskussion ist damit
beendet.
@ iustus Die gibt es als Orientierungspunkte, als Garanten der Einheit. Aber sie müssen immer offen sein
dafür, dass je im Einzelfall oder manchmal auch in einer großen historischen Bewegung sich, geleitet
vom Heiligen Geist, Neues durchsetzen kann, selbst wenn es am Anfang durch die beschränkte Brille des
liturgischen Rechtes betrachtet verboten ist/war.
@ Burgorus Ich kann mich an Konstitutionen erinnern aus Rom erinnern, wo es heißt dass Laienkommunionausteilung
zum Zwecke der Verkürzung der heiligen Messe, wie heute üblich, ausdrücklich nicht erlaubt ist. GRM
100. Ministrantinnen wurden von den Bischofskonferenzen eingeführt. Von Rom hieß es nur, dass das die
Bischofskonferenzen zu verantworten hätten, und so etwas ist keine Gutheißung, sondern eher eine Resignierung
vor ungehorsamen Kindern. Mit anderen Worten: Es ist erlaubt. Dasselbe gilt für die Handkommunion. Im
Ungehorsam eingeführt, wurde sie nachträglich, um die Einheit der Kirche aufrechtzuerhalten, den betreffenden
Bischofskonferenzen, nicht allgemein!, genehmigt. Mit anderen Worten: Sie ist genehmigt. Ich erinnere
nur mal nebenbei daran, dass durch ebensolchen „Ungehorsam“ gegen die ausdrückliche Weisung des Konzils
von Nizäa irgendwann um das Jahr 900-1000 das Knien an Sonntagen stillschweigend eingeführt und dann
im Nachhinein auch von den kirchlichen Autoritäten gebilligt wurde (nachzulesen in Jungmann, Missarum
Sollemnia – habe ich leider gerade nicht zur Hand, aber da steht’s). Das ist der Beweis, dass auch aus
Ungehorsam auf einmal Tradition werden kann. Insofern ist das Argument des Ungehorsams sehr sehr schwach.
Alles, was Sie erwähnen, ist erlaubt – damit muss sich auch niemand mehr dafür rechtfertigen. Die Entstehungsgeschichte
ist irrelevant. Erlaubt ist erlaubt. Es gibt kein „ungern erlaubt“ im Kirchenrecht, auch nicht im liturgischen
Recht.
@ Burgorus Diese Bestimmungen wurden alle im Ungehorsam eingeführt. Alle diese Bestimmungen sind durch
die entsprechenden Autoritäten (Papst, Bischofskonferenzen, CIC etc.) legitimiert.
@ Pünktchen Ja, reformbedürftig! Aber nach den Worten des II. Vatikanischen Konzils – auf dessen Boden
Papst Benedikt voll und ganz steht – ist eben auch der Ritus von ‘62 reformbedürftig! Des Papstes Worte
in seinem ominösen Brief in Barth weisen hier meines Erachtens in eine sehr gute Richtung: – Latein oder
Landessprache nach Wahl – Einführung eines festen Fürbittformulars – Einführung neuer (und Wiedereinführung
alter, verlorengegangener) Präfationen – neuer Kalender (jedenfalls zum Teil) – erweiterte Leseordnung
und ich würde noch hinzufügen: – neue Hochgebete (und/oder Übernahme ostkirchlicher Hochgebete, wie
der Chrysostomus- oder Basilius-Anaphora) – selbstverständlich unter völliger Beachtung der seit dem
Konzil erlassenen Bestimmungen zu den liturgischen Diensten: also Altardienst durch Männer und Frauen,
Lektorenamt durch Männer und Frauen, bei Bedarf Kommunionspendung durch Männer und Frauen, endlich wieder
die Beachtung des Willens des Herrn „Nehmt und trinkt“ – also Kelchkommunion für alle (in welcher konkreten
Form auch immer) So sähe m.E. ein Neuversuch aus, der durch das Konzil in Auftrag gegebene Reform auf
der Grundlage der seit 1970 gemachten Erfahrungen zur Geltung zu verhelfen und die Spaltung in zwei römische
Ritus-Formen zu beseitigen. Und das alles selbstverständlich unter völliger Anerkennung sämtlicher
Dokumente des II. Vatikanischen Konzils – die stehen nicht zur Disposition.
@ Pünktchen Ganz richtig! Aber man beachte: Der Papst steht voll und ganz hinter dem II. Vatikanischen
Konzil und er hat – gerade im MP – herausgestellt, dass das Messbuch Pauls VI. die „Normalform“ (forma
ordinaria) der römischen Eucharistiefeier darstellt, wobei das Messbuch ‘62 daneben (nicht stattdessen!)
ebenfalls verwendet werden kann. Das meine ich mit: nicht überschätzen.
@ Ottaviani Für die Sakramentenspendung ist doch wohl in erster Linie der Ortsordinarius zuständig!
Danke für den Hinweis! Gerade die FSSPX schert sich darum ja bekanntermaßen nur einen Dreck. Der Ortsordinarius
ist für die ach-so-katholischen Piussektierer ja letztlich eh nichts weiter als Dreck.
Überschätzung „Ich versuche mit der Zelebration des außerordentlichen Ritus ein ganz wichtiges und
zentrales Anliegen der Theologie und des Pontifikates von Papst Benedikt XVI. zu fördern.“ Wer definiert
eigentlich, was „zentrale Anliegen“ des Papstes sind? Motu Proprios gibt es auch von ihm schon mehrere,
aber nicht jedes ist deswegen automatisch ein zentrales Anliegen. Vor dem Hintergrund, dass der Papst
im MP die Zelebration im außerordentlichen Ritus nur als zusätzliche Form vorgesehen hat, die den ordentlichen
Ritus nicht ersetzen soll, und vor dem Hintergr5und, dass der Papst noch nie selbst außerordentlich zelebriert
hat, sollte man das Motu Proprio nicht überschätzen.
@ Marcelus Aber auch das „filioque“ kommt ja in der ursprünglichen Fassung des Konzilscredo nicht vor,
und wurde erst später, aufgrund der Frömmigkeit und der Vollständigkeit halber, von einem Papst auf
Initiative des Kirchenvolkes ins Credo eingefügt. Schwachsinn. Es wurde auf Drängen des Kaisers eingefügt,
nicht auf Drängen „des Kirchenvolkes“.
@ wassers Die Forderung … muss gefragt werden Atmen Sie mal durch und versuchen Sie es dann bitte in
verständlichem Deutsch, danke! „Für welche Kirche“ zelebriert wird, geht aus dem Hochgebet eindeutig
hervor – für die ganze Kirche in Einheit mit dem Papst und dem jeweiligen Ortsbischof.
Fragen bleiben Die Frage, die angesichts dieses Artikels bleibt, ist: Woher meint kreuz.net zu wissen,
dass der Bischof lügt, wenn er sagt, ihm sei die Information so mitgeteilt worden, dass er glauben musste,
nichts mehr tun zu können? Das geht nämlich aus dem gegen den Bischof gerichteten Artikel nicht hervor.
Aber bekanntermaßen zählt ja für das ach-so-katholische kreuz.net das Wort eines Hierarchen nichts,
selbst wenn man es nicht widerlegen kann. Merke: Katholisch ist, wenn man Bischöfen per se unterstellt,
Lügner zu sein, und wenn die Unschuldvermutung nicht gilt. Das ist wahrhaft katholischer Journalismus!
@ möchtegern-kathole Das 2. Hochgebet, das immerhin fast wörtlich so in Rom im 3. Jahrhundert gebetet
wurde, leugnet den Opfercharakter der Messe nicht. Es kommt nur das Wort „Opfer“ nicht drin vor (immerhin
kommt „Darbringung“ vor, auf lateinisch wörtlich „offerimus“). Aber das ist bei der Chrysostomos-Anaphora
genau so (bis auf einmal „geistiges Opfer“ und einmal „Opferdienst“, wo aber im Griechischen nur „leitourgia“
steht), und die wird immerhin von den katholischen Ostkirchen schon immer verwendet. Und außerdem kommt
in vielen, vielen Gaben- und Schlussgebeten das „Opfer“ vor. Von einer Leugnung des Opfercharakters können
also nur Dummköpfe sprechen (In den meisten Präfationen kommt die Schöpfung der Welt nicht vor. Sind
also die Präfationen häretischer Scheißdreck, weil sie die Schöpfung der Welt leugnen??). Im übrigen
wurde das 2. Hochgebet ordentlich für den liturgischen Gebrauch approbiert. Seine potenzielle Verwendung
im Amtsbereich eines Bischofs ist also kein hinreichender Grund, innerhalb dieses Amtsbereichs die Eucharistie
mit suspendierten Priestern zu feiern.
@ Marcelus Die FSSPX-Kirchen sind Pfarrkirchen Weil die regulären Pfarrkirchen abgefallen sind und sich
der Kirche widersetzen. Was irgendeine andere Pfarrei oder womöglich sogar weltweit alle Pfarreien tun,
ist völlig irrelevant. Pfarreien gibt es nur durch kanonische Errichtung durch den Ortsbischof. Wenn
die Piussekte irgendwo eine Kirche aufstellt und verbotene Messen zelebriert, dann ist das eben eine Verbotene-Messen-Zelebrationsort,
aber keine Pfarrei.
@ Marcelus Wer katholisch ist, muß das glauben, und das gilt auch für die DBK und ÖBK. Eine Enzyklika
ist kein Glaubensgegenstand. Wer katholisch ist, kann dem Inhalt einer Enzyklika zustimmen oder auch nicht.
Und je nachdem, wie sehr jemand in besonderer Weise innerhalb der Kirche Gehorsam gelobt hat (z.B. als
Priester oder Bischof), wird von ihm erwartet, dass er nicht öffentlich gegen den Inhalt einer Enzyklika
Stellung bezieht. Tut er es doch, wird er eventuell – je nach Bedeutung des Themas, je nach Art der Kritik
und je nachdem, was derjenige sonst noch so alles sagt oder tut – sanktioniert. Aber alles das ändert
nichts daran, dass derjenige genauso katholisch ist wie der Papst. Nochmal: An einer Enzyklika ist nichts
zu glauben. An ihr ist allenfalls etwas zu verstehen und ggfs. dem zuzustimmen oder es abzulehnen.
@ Tridentinus Ich dachte, Papst Paul VI. sei nur der menschenfressende Abschaum Giovanni Montini gewesen,
der christushassende Okkupant auf dem Stuhle Petri!
@ Heini Lieber RRR, so schlimm kann das nicht sein, immerhin führt es bei Gläubigen und Priestern ja
nicht zur Exkommunikation Na dann kann es ja auch nicht so schlimm sein, wenn jemand den Text des Hochgebetes
ändert oder mal die Kasel weglässt. Das ist zwar auch verboten, wird aber WEDER mit der Exkommunikation
NOCH mit der Suspendierung bestraft. Dasselbe gilt für die Handkommunion, Laienpredigt und Fußbälle
auf dem Altar. Na dann.
@ Tridentinus Da scheinen Sie ja weitgehend vollständig informiert zu sein, aber: Diese Zelebration ist
jetzt natürlich noch eine akzeptable Möglichkeit, aber man weiss nicht, wie sich die FSSPX in Zukunft
entwickelt. Sie ist auch jetzt keine akzeptable Möglichkeit. Sakramentliche Feiern durch suspendierte
Priester sind niemals akzeptabel, nur bei Lebensgefahr. Das Ausweichen auf den Vorabend (seit 20. Jh.
zwar nicht ideal, aber erlaubt) und die Feier mit einem vom Ortsordinarius beauftragten Priester ist möglich,
daher besteht keine Lebensgefahr. Siehe can 1333, 1335, 265, 1383 CIC.
@ Tridentinus Nach meinen Wissen – zugebenenermaßen nur rudimentären Informationen aus der Ferne, aber
alleine kreuz.net bietet da ja schon genug – scheint es in der Stadt Innsbruck eine Sonntagsmesse im 62er-Ritus
zu geben. (Vielleicht kommen noch andere irgendwo im Bistum dazu.) In der Stadt Paris informiert der Artikel
über etwa eine Handvoll. Ich schätze mal die Zahl der Katholiken in Innsbruck auf vielleicht 100 000,
im Bistum 500 000 oder so (grob geschätzt nach dem bisschen, was ich über Österreich weiß). In der
Stadt Paris kann man sicher von einer Katholikenzahl ausgehen, die deutlich in die Millionen geht. Insofern
scheint die Quote in Innsbruck und in Paris in etwa gleich zu sein. – Übrigens ist es eine Frechheit,
wenn der Artikel behauptet, die Piussekte betriebe eine „Pfarrei“ in Paris. Wenn sie das tut, dann handelt
es sich definitiv nicht um eine kanonische Pfarrei, die vom Ortsbischof errichtet wurde – und das ist
nun mal die Definition von „Pfarrei“. Allenfalls handelt es sich um einen vom Ortsbischof nicht genehmigten
Messzirkus durch suspendierte Priester. Und das ist nun wahrlich keine Pfarrei – egal nach welchem Ritus.
Ach so? Seit Jahrzehnten werden die allermeisten päpstlichen Dokumente in den Wind gereimt. Doch ‘Summorum
Pontificum’ macht diesbezüglich eine klare Ausnahme. Bisher vermittelte mir hier jeder zweite Artikel,
dass SP von den achsobösen Katholiken völlig ignoriert würde. Und nun doch nicht?
@ matt2 Islam bezichtigt das Christentum der Lüge… Diese Araber erdreisten sich zu behaupten Jesus
sei garnicht gekreuzigt worden. Damit bezichtigen sie die Evangelien der Lüge… das ist eigentlich eine
so himmelschreiende Frechheit, dass es mir unerklärlich ist, wie sich ehrbare Christen mit diesem Gesox
abgeben mag. Ehrbare Christen wie Thomas von Aquin haben mit großem Vergnügen islamische Schriften gelesen
und daraus viel Philosophie gelernt, Aristoteles wiederentdeckt etc. Mit EXAKT IHRER Haltung hätte also
die Scholastik nie entstehen können, denn Thomas von Aquin und andere wären von Ihnen persönlich daran
gehindert worden, sich mit desem „Gesox“ abzugeben. Im Übrigen bezichtigt auch das Christentum den Islam
der Lüge: Diese Germanen/Romanen/Juden/Iberer/Kelten etc. behaupten nämlich, der Koran sei gar nicht
von Gott diktiert worden. Damit bezichtigen sie den Koran der Lüge. Das ist eigentlich eine so himmelschreiende
Frechheit, dass es unerklärlich ist, wieso ehrbare Muslime schon seit vielen Jahrhunderten mit Christen
Handel treiben und sie sogar – sofern es sich um altorientalische Christen handelt – ganz gerne mal an
ihre Höfe als Berater geholt haben.
@ matt2 jawoll! Stoppt die Überfremdung! Daham brauch i kan Islam. Islam geh ham! Das ist lustig – denn
mit EXAKT DERSELBEN Begründung hätte Europa niemals christlich werden dürfen. Das Christentum ist nämlich
„daham“ in Israel und via Paulus dann zunächst einmal nur im östlichen Mittelmeerraum. Und mit EXAKT
DERSELBEN Begründung hätte auch jedes Volk in Ostasien, Panamerika und Ozeanien die Missionierung durch
das Christentum zurückweisen dürfen, ja müssen. Sie machen sich mit Ihrer Denkweise zum Verächter
der gesamten christlichen Missionsgeschichte!
@ Brandenburgis Wer die Heiligen und Bekenner der Kirche verdammt Wo habe ich das getan? Irgendwo ein
kanonisierter Heiliger oder Bekenner von mir verdammt worden? Bitte Beleg! und sich dadurch als Handlanger
Satans entlarvt, Nee, is klar. der hat es nie und nimmer beser verdient. Was hat denn die von Ihnen behauptete
Leugnung von Heiligen mit der Strafrechtskategorie „Kriminalität“ zu tun? Und mich legitimerweise als
„Kriminellen“ bezeichnen zu können, müssten Sie ja mindestens eine vom Strafrecht als Straftat deklarierte
Handlung benennen können, die ich tatsächlich begangen habe. Kritik an der FSSPX ist übrigens nach
deutschem, europäischem und Kirchenrecht (wahlweise CIC/1917 oder der gültige CIC/1983) keine Straftat.
Aber Sie haben sicher eine Quelle, anhand derer Sie mich einer Straftat überführen können.
@ Heggi Ich Grunde haben Sie und andere auf diesem Sender mit der Kirche doch „nicht viel am Hut“. Nee,
is klar. Ich würde nur zu gerne erleben, wie Sie sich in Ihren Gemeinden gerieren, welche Rollen Sie
da spielen und wie papsttreu und orthodox Sie sich da geben. Ich erfülle zahlreiche Dienste und gebe
mich papsttreu und orthodox. Hier Gift und Galle zu spucken gegen FSSPX ist einfach zu durchsichtig. Was
ist daran durchsichtig? Argumente widerlegt man übrigens durch Argumente und nicht dadurch, dass man
die Integrität des Argumentierenden in Frage stellt. Das sollten Sie, wenn schon nicht in der allgemeinen
Lebenserfahrung, so doch wenigstens in neuscholastischen Philosophiekurs 1. Semester gelernt haben.
So ein Quatsch Die Priesterbruderschaft St. Pius X. maßt sich nicht an, ein über dem Heiligen Vater
stehendes Lehramt auszuüben, noch sucht sie sich der Kirche zu widersetzen. Das Mindeste wäre dann ja
wohl, dass die Bischöfe auf die Ausübung ihres Amtes verzichten (exkommuniziert!) und die Priester nicht
länger ohne gültige Inkardination in der Welt herumzelebrieren (suspendiert!) Aber mal eben ohne päpstliche
Erlaubnis und ohne Zustimmung des Ortsordinarius „Priorate“ gründen und Eucharistiefeiern veranstalten,
und dann behaupten, dass man sich ja der Kirche nicht widersetze, das ist eine freche Lüge, für die
die FSSPX vor dem Herrn wird Rechenschaft ablegen müssen. Die FSSPX ist eine Lügnerbande.
@ Nazibischof Korrekt! Aber damit ist die Behauptung eindeutig widerlegt, dass das Nichtknien beim Kommunionempfang
gleichbedeutend sei mit der Bestreitung der Realpräsenz: Es gibt eben auch andere Formen, Anbetung auszudrücken.
Und auch das typisch Lateinische muss nicht immer typisch Lateinisch bleiben: So galt ja auch mal bei
den Lateinern das Knie-Verbot an Sonntagen und in der Osterzeit. Das typisch Lateinische kann also in
100 Jahren auch anders aussehen als es das heute tut.
@ Burkhard Urheberrecht ist Urheberrecht und wird gerade in den USA – wo ja der Server von kreuz.net liegt –
streng beachtet. Und der Artikel ist abgeschrieben, und zwar komplett. Das sind Fakten – ganz egal, wie
heiß die Sonne scheint.
@ Nazibischof Außerhalb Christus kann keiner gerettet werden. Aber die von manchne immer noch zum Götzen
gemachte Konzilskirche lehrt, die Juden hätten auch einen „zweiten Weg“ in den Himmel Im Lichte von Röm
8-11 muss also Paulus als ein dreckiger Häretiker gesehen werden und die Bibel als irrtumsdurchseucht.
Hoffentlich haben Sie ihre Bibel schon längst weggeschmissen und am vergangenen Sonntag nicht Petrus
und Paulus (also einen erwiesenen dreckigen Häretiker) gefeiert.
@ miles Wer sich beim Kommunionempfang kniet, ist also altmodisch und rückständig? Nein. Wie oft ist
im Alten und Neuen Testament davon die rede, daß wir vor dem Herrn die Knie beugen sollen? Oft. Es ist
aber auch oft die Rede davon, dass man zum Herrn die Hände erheben soll, zum Himmel aufschauen soll,
sich in den Staub werfen soll, sich verneigen soll, ihm zujubeln soll, ihm danken soll etc. Wer es also
nicht tut, leugnet doch die Gegenwart des Herrn in Brot und Wein – oder liege ich da falsch? Falsch. Ansonsten
würde ja auch jeder die Gegenwart des Herrn im Evangelium leugnen, wer nicht vor dem Evangelium die Knie
beugt. Es würde auch jeder die Gegenwart des Herrn in jedem Getauften leugnen, wer nicht vor jedem Getauften
die Knie beugt. Es würden die katholischen Ostkirchen die Gegenwart des Herrn in der Eucharistie leugnen,
weil sie die Kniebeuge gar nicht kennen. usw. usw. Oder ist die Bezugnahme auf die Heilige Schrift auch
altmodisch und rückständig? Nein. Aber die Heilige Schrift sagt nichts darüber, das exakt diese Verehrungsgeste
für exakt diesen liturgischen Akt notwendig oder die einzig richtige sei. Zu den wenigen Dingen, die
die Heilige Schrift über die Kommunion sagt, gehören etwa solche Dinge wie „EMPFANGT und TRINKT“ (Kelchkommunion!),
„das Fleisch Jesu KAUEN“ (Joh 6, nix mit Hostien im Mund auflösen!). Mit Ihrer Begründungsfigur kann
man also gerade an der „tridentinischen“ Kommunionpraxis erheblichste Kritik üben. So danke ich Ihnen
für die Steilvorlage!
Diebstahl Der Artikel stammt nicht von „kreuz.net, Frankfurt“, sondern ist komplett abgeschrieben. Nicht
vergessen: Wenn man seinen Server in den USA betreibt, hat man wenig Ärger bei Beleidigungen, Lügen
etc. Aber bei Urheberrechtsverletzungen kennt die US-Justiz keinen Spaß.
@ Daniel Stöhr Deine Begründungsleistung ist wirklich beeindruckend. Der heilige Thomas von Aquin wäre
stolz auf Dich. Der hat ja auch abwegige Thesen immer dadurch widerlegt, dass er gleich mal darauf hingewiesen
hat, wie dumm sie sind und dann die Argumentation eingestellt. So hat er’s doch gemacht, gelle? Mann,
der wäre echt voll stolz auf dich. Würde dich bestimmt zu seinem Haus- und Hofassistenten machen!
@ Romulus Wie bei dieser Petrusbruderschaft, die zwar reguliert sind, die jedoch kein deutscher Bischof
in seinen Diözesen einsetzt. Also ich bin kein Fachmann für die FSSP, aber selbst ich weiß mindestens
zwei deutsche Diözesen, wo die FSSP sehr wohl eingesetzt wird und eigene Rektoratskirchen betreut. Und
ich bin sicher, dass es noch etliche mehr gibt. Sie sind also entweder dumm oder ein Lügner.
So ein Quatsch Diesbezüglich läßt sich der Tatbestand des Traditionsbruches nicht leugnen. Bezüglich
des „subsistit“ kann man nicht oft genug darauf hinweisen, dass die Kirche zu allen Zeiten (sic!) die
Häretikertaufe anerkannt hat – somit gibt es „die Kirche“ bzw. „Christus“ ganz offensichtlich nicht nur
innerhalb der kanonischen Grenzen der Autorität des römischen Pontifex. Christus wirkt auch außerhalb
der römischen Kirche – denn wo immer einer tauft, tauft Christus, selbst wenn der Taufspender nicht katholisch
ist. Und da Christus in seinem Evangelium gegenwärtig ist, ist er es natürlich auch da, wo Häretiker
sein Wort lesen und verkünden. Damit ist bewiesen, dass die subsistit-Lehre voll und ganz der Lehrtradition
der Kirche entspricht – auch wenn sie dasselbe mit anderen Worten sagt als bisher.
@ noL Sobald die eine Gruppe die Gottessohnschaft anerkennt und die andere nicht, kann auch der dahinterstehende
Gott nicht mehr der selbe sein. So ein Unsinn. Wenn X sagt, dass das Haus von Z gelb angemalt sind, und
Y sagt, es sei grün angemalt, dann sprechen doch beide über dasselbe – nämlich das Haus von Z. Nur
werden diesem unterschiedliche Eigenschaften zugeschrieben, die nicht beide stimmen können (Möglicherweise
irren sowohl X als auch Y, aber es können nicht beide recht haben.). Nichtsdestotrotz beziehen sich sowohl
X als auch Y auf dasselbe Objekt. Wenn also Christen sagen, der Gott Abrahams sei in Jesus Christus Mensch
geworden, und Muslime sagen, der Gott Abrahams sei niemals Mensch geworden, so sprechen sehr wohl Christen
als auch Muslime über denselben Gott, nämlich den Gott Abrahams. Freilich schreiben Christen und Muslime
diesem Gott unterschiedliche Eigenschaften/Heilstaten zu, und es können nicht sowohl Christen als auch
Muslime zugleich recht haben. Nichtsdestotrotz: Christen wie Muslime beziehen sich auf denselben Gott.
Logik-Anfängerkurs belegen, dann klappt es vielleicht auch bei Ihnen mal mit dem Denken!
@ Brandenburgis Abgesehen davon, daß ein deutsches Sanctus in der Messe NICHTS ZU SUCHEN HAT!!!!!!!!!!!!!!!!
Auch das Lateinische hat dort nichts zu suchen. Das ist ja nur ein lumpige Übersetzung eines biblischen
Textes (Jes 6) – und der ist nun mal Griechisch resp. Hebräisch. Von „Sanctus“ ist in der Bibel keine
Rede.
Wunderbar! Der Kurienkardinal, der für den interreligiösen Dialog zuständig ist, hat erneut bewiesen,
daß er nicht für Religion, Wahrheit und Gerechtigkeit, sondern für Politik, Taktik und Diplomatie steht.
Ein grandioser Satz, den ich gelegentlich bei Kardinal Hoyos anwenden werde: Der Kurienkardinal, der für
den interreligiösen Dialog mit der Piussekte (nach Aussagen eines Piusbischofs ja bekanntlich eine andere
Religion als die katholische) zuständig ist, hat erneut bewiesen, daß er nicht für Katholizismus, Papst
und Treue zum Lehramt, sondern für Politik, Taktik und Diplomatie steht.
Tradition wurde nicht ausgelöscht, sondern neu gefasst „Niemand […] hat das Recht, die Tradition der
Kirche auszulöschen, auch nicht das Zweite Vatikanische Konzil, dem all mein Respekt gilt.“ Dieses Konzil
habe den Alten Ritus nicht ersetzt, sondern einfach einen weiteren hinzugefügt: „Wenn einige Bischöfe
oder »eifrige Hirten« gedacht haben, daß der Novus Ordo den Alten Ritus abgeschafft hätte, haben sie
sich schwer getäuscht.“ Da kennt der Kardinal seine Kirche schlecht. Ich sehe es ihm nach – und zitiere:
APOSTOLISCHE KONSTITUTION Einführung des gemäß Beschluss des zweiten Vatikanischen Konzils erneuerten
Römischen Messbuches […] Wie aus der Apostolischen Konstitution „Quo primum“ Unseres Vorgängers, des
heiligen Pius V., hervorgeht, hatten schon nach dem Konzil von Trient zur Revision des Römischen Meßbuches
das Studium und der Vergleioch der alten Handschriften, die sich in der Vatikanischen Bibliothek befanden
oder die von überall her hinzugezogen wurden, nicht wenig beigetragen. Inzwischen sind sowohl älteste
liturgische Quellen neu erschlossen […] Die Bestimungen dieser Konstitution treten am 30. November,
dem ersten Adventssonntag dieses Jahres, in Kraft. Unsere Anordnungen und Vorschriften sollen jetzt und
in Zukunft gültig und rechtskräftig sein, unter Aufhebung jedweder entgegenstehender Konstitutionen
und Verordnungen Unserer Vorgänger sowie aller übrigen Anweisungen, welcher Art sie auch seien. Gegeben
zu St. Peter in Rom, am 3. April, Gründonnerstag 1969,im sechsten Jahre Unseres Pontifikates. Paulus
PP. V…
@ Brandenburgis denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messet, wird man euch wieder messen. Und genau deswegen
schaut es für Sie SEHR schlecht aus. Lesen Sie nur mal Ihre ganzen Postings hier. Und noch allgemein:
Ich bin nicht für die Auflösung des Bistums Essen. Eher für die Einrichtung vieler neuer Bistümer.
In Italien geht das auch. Es ist nicht erträglich, wenn Bistümer so groß sind, dass der Bischof nicht
einmal mehr alle seine Priester persönlich kennen kann. Dort, wo ein Bischof meint, einen Weihbischof
zu brauchen, müsste er konsequenterweise sagen: Das Bistum ist zu groß für mich, machen wir zwei draus.
Wie gesagt: In Italien sitzt alle 50 km ein Bischof, und in der frühen Kirche war das auch nicht anders.
Wo das so ist, kann ein Bischof noch das sein, was er sein soll: Hirte und Seelsorger für die Gläubigen.
Aus Köln, Paderborn, München, Freiburg ließen sich problemlos je 3-4 Bistümer machen. Die Verwaltung
kann ja dann trotzdem weiter nur an einem zentralen Standort sitzen. Insofern: PRO ESSEN.
@ Brandenburgis 300 Euro entspricht exakt der Wertschätzung des Bistums Essen für den kirchlichen Glauben.
Interessant. Ihrer Meinung nach kann man also den Glauben in Geld umrechnen. Wenn das Ihr Verständnis
von Christentum ist, dann sind Sie definitiv kein Christ. Und beim ewigen Gericht werden Sie sich noch
wundern, wenn Christus vor Sie tritt und sagt: „Dich kenne ich nicht.“
@ sacerdos helveticus Vielleicht war es ja auch nur ein hundsordinärer Diebstahl. Übrigens: In der Pfarrkirche
St. Osram zu Holzhausen-Unterobertupfendorf ist gestern eine Leiter umgefallen, die der Hausmeister aufgestellt
hatte, um eine Lampe zu reparieren. Erst vor 672 Jahren war die Pfarrei Holzhausen-Unterobertupfendorf
von der Pfarrei St. Mickymaus zu Holzhausen-Oberobertupfendorf abgepfarrt worden. – Gläubige Frauen und
Männer sehen in der umgestürzten Leiter einen Hinweis, dass der 672-jährige unnatürliche Zustand der
Abpfarrung wieder rückgängig gemacht werden könnte. Das göttliche Zeichen scheint jedenfalls in dieser
Sache eindeutig – war die Leiter doch ein Geschenk eines Zimmereibetrieb aus Holzhausen-Oberobertupfendorf.
@ Burgorus Das Umbringen der Kinder ist von den Strippenziehern gewollt. Offenbar nicht. Denn dieselben
Leute, die Straffreiheit für Abtreibung wollen, wollen ja sehr wohl auch Beratungen für Schwangere,
haben oft selbst Kinder und treten nicht dafür ein, irgendwen umzubrigen. Den Puppen an ihren Fäden
mag es zwar nur um das Recht zum Morden und nicht um das Umgebrachtwerden der Kinder gehen „Recht zum
Morden“ ist eine contradictio in adiecto. „Mord“ ist per definitionem Unrecht. Aber je nach Umständen
ist eben eine Tötung nicht immer ein Mord, und je nach Umständen wird eine Tötung nicht immer auf dieselbe
Weise bestraft; ja, manchmal sieht man sogar von einer Strafe überhaupt ab. Ihnen täte nicht nur ein
Grundkurs in Logik gut, sondern auch einer in Strafrecht! aber die Strippenzieher wollen auch Letzteres
Na klar. Irgendwelche Belege? Irgendein Enthüllungsbuch, in dem Gesprächsprotokolle aus SPD-Vorstandssitzungen
abgedruckt sind, so in der Art: „Lasst uns mal die Abtreibungsgesetzgebung lockern, damit wir danach endlich
lustvoll so richtig losmorden können?“ Wenn Sie wissen, dass es Strippenzieher gibt, dann belegen Sie
doch, woher Sie dieses Wissen haben! Mit jedem Mord wird nämlich die Macht Satans größer. Aha. Irgendwelche
Belege? Inwiefern wurde durch den Kreuzestod Jesu die Macht Satans größer? Inwiefern wurde durch das
Matyrium des Polykarp die Macht Satans größer? Inwiefern wurde durch den Mord an Mahatma Gandhi die
Macht Satans größer?
Beten wir! Beten wir, dass die Piussekte endlich die katholische Kirche anerkennt („eine andere Religion“
laut Williamson!) Beten wir, dass die Piuspriester endlich aufhören, ihre Suspendierung zu ignorieren.
Beten wir, dass die Piusbischöfe endlich auf die Ausübung ihres Amtes verzichten, das sie als exkommunizierte,
illegal geweihte Bischöfe verbotenerweise ausüben und damit die Einheit der Kirche beschmutzen. Beten
wir, dass die Piussekte sich endlich der Kirche einordnet, die Autorität von Papst und Bischöfen anerkennt
und für ihre Spaltung und ihren Hass auf das Lehramt Buße tut.
@ Burgorus Ich halte die Arglosigkeit, mit der manche Menschen die Straffreiheit für Abtreibung fordern
bzw. gefordert haben, für unethisch und fatal. Aber daraus nun den Umkehrschluss zu ziehen, diese Leute
„wollten Kinder umbringen“, ist einfach nur schwachsinnig. Das ist so schwachsinnig, dass selbst Leute
wie Sie eigentlich merken sollten, dass man mit dieser Argumentation schon im neuscholastischen Logikkurs
im 1. Semester durch die Prüfung fallen würde.
@ möchtegern Das Motu-Proprio und die darauffolgenden Aktionen des Contra-AlteMesse-Lagers zeigen dies
in auffallender Weise. Wo gab es denn solche „Aktionen“? Ich könnte auf Anhieb fünf „Motuproprio ist
geil!“-Internetseiten nennen, aber keine einzige „Scheiß-MP“-Seite. Ich weiß wirklich nicht, was für
„Aktionen“ das sein sollten. Dass es Menschen gibt, die mit dem MP unglücklich sind und das auch sagen,
ist ja nun keine „Aktion“. Also lassen sie mich doch mal ein paar solcher „Aktionen“ wissen! Danke!
@ Pünktchen Meines Erachtens kann man das nicht. Aber es ist eine päpstliche Auszeichnung und keine
bischöfliche. Es geht doch für kreuz.net nicht um das Leben von Kindern, sondern darum, auf eines der
hiesigen Hassobjekte, den Erzbischof von Wien, kübelweise Dreck ausschütten zu können. Alleine die
Tatsache, dass er für gewöhnlich das Missale Pauls VI. verwendet, macht ihn todeswürdig; er gehört
gevierteilt und dann die einzelnen Teile in einer FSSPX-„Kirche“ zum Bespucken ausgestellt. Da passt einem
dann sogar eine Auszeichnung an Herrn oder Frau X in den Kram, die der Erzbischof überhaupt nicht verleihen
kann – eben weil es eine päpstliche Auszeichnung ist.
@ matt2 die kath. Kirche sagt „ja ja“ zum Lebensschutz… aber dann tut sie nichts. Es gibt nirgends so
viele Angebote zur Beratung von Schwangeren sowie zur Beratung und Förderung von Familien wie in der
katholischen Kirche. Nur weil die Kirche nicht – wie Sie es wollen – die sofortige öffentliche Steinigung
von vergewaltigten 12-jährigen Mädchen fordert, die aus Verzweiflung eine Abtreibung durchführen lassen,
heißt das noch lange nicht, dass die Kirche nichts tut. Aber das zu verstehen, ist für Menschen wie
Sie, für die christliche Verkündigung gleichbedeutend ist mit staatlichem Strafrecht und die deswegen
von Hass auf alle, die das anders sehen, zerfressen sind, leider eine intellektuelle Überforderung.
@ miles Eben. Alle Übersetzung führt zum Verlust von Bedeutung. Dann müssen Sie schon die Übersetzung
der Bibel ins Lateinische ablehnen und gefälligst Griechisch und Hebräisch lesen und beten – und sonst
gar nichts. Was gemeint ist, ergibt sich im konkreten Fall durch den für Bibelkenner eindeutigen Bezug.
(Lukas 23, 46) Sehr richtig! Aber Jesus hat eben seine ganze Existenz in die Hand Gottes gelegt und nicht
nur seinen Geist. Es geht um die letzten Worte Jesu am Kreuz, der Bezug ist damit endzeitlich, transzendental.
Korrekt! Leben aber ist diesseitig gemeint. Quatsch. Oder aber Sie verwendet deutsche Wörter ganz anders
als ich: Für mich: „Leben“ = die ganze Existenz. „Geist“ = die ganze Existenz, aber ohne Leib. Sollten
Sie das Deutsch anders gebrauchen als ich, wäre das ein weiterer Beweis dafür, dass Übersetzungsarbeit
noch viel komplizierter ist als Sie sie in Ihrer gehässigen Art dargestellt haben. Das ist eben das Ziel
der sogenannten Liturgiereform. Verdiesseitigung, Veralltäglichung, Entmystifizierung. In „Leben“ klingt
„ewiges Leben“ an, erst recht, wenn es heißt, dass ein Mensch sein „Leben“ dem Vater übergibt. Aber
egal, bleiben Sie nur in ihrem abgrundtiefen Hass. Und dann erzählen Sie mir was vom lateinischen Brevier?
Es ist nichts als eine Übersetzung des ursprünglichen Bibeltextes und somit – wie Sie selbst sagen –
ein Verlust von Bedeutung. Also schmeißen Sie das lateinische Brevier weg und verschwinden Sie aus den
tridentischen Fälschermessen!
@ miles „spiritus“ so einfach mit „Geist“ zu übersetzen, ist aber nicht weniger gewagt. Im Deutschen
klingt dabei nämlich ein Leib-Seele-Dualismus an, den die christliche Tradition und insbesondere die
biblische Sprache in dieser Form nicht kennt bzw. ablehnt. Insofern ist die Übersetzung von „spiritus“
mit „Leben“ gar nicht so dumm. Jedenfalls ist die Sache erheblich komplizierter als Sie sie hier darstellen.
Und auch die Übersetzung der biblischen Texte ins Lateinische ist nicht immer glücklich. Den Anfang
müsste also für Christen Griechisch und Hebräisch machen, danach dann Latein und möglichst auch Aramäisch.
Päpstliche Auszeichnung Die jungen Leute sollen sich an den Papst wenden – nicht umsonst ist der Gregoriusorden
eine „päpstliche Auszeichnung“, bei der der Erzbischof bestenfalls vor Ort die Verleihung vornimmt, aber
nicht über die Vergabe entscheidet. Vielleicht würden jungen Leute etwas mehr Bildung helfen. Schon
die aufmerksame Lektüre des Ausdrucks „päpstlicher Gregoriusorden“ hätte ihnen zu denken geben können.
Muss man eigentlich, wenn man für eine rigide Abtreibungsgesetzgebung ist, auch gleich noch dumm sein?
@ Marcelus Paul VI. hatte natürlich die Möglichkeit, ein weiteres, einfacheres Meßbuch zu promulgieren,
aber er hat die Meßbuchkanonisation von St. Pius V. von 2323 A.U.C. nicht aufgehoben. Na dann lesen Sie
mal hier (zur leichtetren Orientierung habe ich eine Passage in Fettdruck gesetzt): APOSTOLISCHE KONSTITUTION
Einführung des gemäß Beschluss des zweiten Vatikanischen Konzils erneuerten Römischen Messbuches […]
Wie aus der Apostolischen Konstitution „Quo primum“ Unseres Vorgängers, des heiligen Pius V., hervorgeht,
hatten schon nach dem Konzil von Trient zur Revision des Römischen Meßbuches das Studium und der Vergleioch
der alten Handschriften, die sich in der Vatikanischen Bibliothek befanden oder die von überall her hinzugezogen
wurden, nicht wenig beigetragen. Inzwischen sind sowohl älteste liturgische Quellen neu erschlossen […]
Die Bestimungen dieser Konstitution treten am 30. November, dem ersten Adventssonntag dieses Jahres, in
Kraft. Unsere Anordnungen und Vorschriften sollen jetzt und in Zukunft gültig und rechtskräftig sein,
unter Aufhebung jedweder entgegenstehender Konstitutionen und Verordnungen Unserer Vorgänger sowie aller
übrigen Anweisungen, welcher Art sie auch seien. Gegeben zu St. Peter in Rom, am 3. April, Gründonnerstag
1969, im sechsten Jahre Unseres Pontifikates. Paulus PP. VI.
@ Marcelus Vielleicht bin ich’s ja? Nach Aussagen anderer Poster hier (keine Lust, das jetzt rauszusuchen),
bin ich ja bereits – Priester – AUF JEDEN FALL ein Mann – und natürlich alles Böse dieser Welt in Person
(das liste ich jetzt auch nicht alles auf) Tja, wer weiß, wer weiß? Vielleicht bin ich alles das? Vielleicht
nichts von alledem? Vielleicht stamme ich aus Westfalen (weil ich dort einmal in der FSSPX-Kirche war)?
Vielleicht war ich nur auf Durchreise? Wer weiß, wer weiß?
@ ruhrgebietler Ich erzähle gerne nochmal die Erlebnisse aus meiner ersten FSSPX-Messe (übrigens verbotenerweise
zelebriert, da der Priester suspendiert ist!) in einer westfälischen FSSPX-Kapelle: Eine alte – natürlich
sehr fromme! – Dame schlug mir ins Gesicht und schubste mich durch die Bankreihe, weil ich das vorbeikommende
Kollektenkörbchen nicht nach vorne, sondern – wie mir auch katholischen Kirchen mit legal irkardinierten
Priestern gewohnt – nach hinten weiterreichen wollte. Vielleicht lag ihre nackte Wut aber auch nur daran,
dass sie – die Dame – wie auch ich und alle anderen Anwesenden zuvor in der „Predigt“ vom suspendierten
Priester beschimpft wurden, weil wir keine Kinder waren. Es müssten aber Kinder her. Für die alte Dame
wird das eine sehr erbauliche Auslegung des Tagesevangeliums gewesen sein: Sie wurde beschimpft, weil
sie ihre Wechseljahre schon hinter sich hatte. Na da strahlte doch der Glanz der Glaubens!
@ Genoveva Von ALLEN Piussekten-Kirchgängern, die ich persönlich kenne. Durch die Bank abstoßende Menschen
ohne Manieren und ohne Respekt. Damit sage ich nicht, dass ALLE Piussekten-Kirchgänger so sind, ich sage
nur, dass alle, die ich persönlich kenne, so sind.
Interessant Das wäre vor zwanzig Jahren nicht der Fall gewesen. In den 80er Jahren waren viele Gläubige
der tridentinischen Messe so bitter und paranoid, daß man die damaligen Bischöfe schwer dafür kritisieren
konnte, daß sie ihnen aus dem Weg gingen. Korrekt. In den meisten Fällen ist das auch heute noch so.
Und ich kenne keine Menschen, die sich im Alltag dermaßen aggressiv, besserwisserisch und heuchlerisch
verhalten wie die paar Leute, die zu den Messen der Piussekte gehen. Die schlagen auch ihre Kinder, wollen
im Restaurant nicht von Afrikanerinnen bedient werden und geben kein Trinkgeld. Wird man automatisch so,
wenn man in die alte Messe geht? Im Gegensatz dazu waren die jungen Leute, die sich für das Pontifikalamt
des Kardinals in der Kathedrale einfanden, mit der Messe in der Nationalsprache aufgewachsen. Sie haben
keine Schwierigkeit, die Neue Messe in der Nationalsprache zu besuchen, wenn sie ehrfürchtig zelebriert
wird. Ja, die gibt es. Aber genau die gehören ja weder zur Zielgruppe der Piussekte noch von kreuz.net.
Aber sie sind auch darüber entzückt, daß Papst Benedikt XVI. ihnen mit dem Motu Proprio die Möglichkeit
gegeben hat, an einer älteren und göttlicheren Liturgie teilzunehmen. Eben. Genau DAS ist die Zielgruppe
von kreuz.net: Jene, die das Messbuch von 1970 als „weniger göttlich“ verunglimpfen und Hass und Spott
über die Kirche und den Papst als liturgischen Gesetzgeber ausgießen.
@ monti Auch der Jesuitenorden (jedenfalls in Afrika und Asien), einige Benediktinerklöster (auch im
deutschsprachigen Raum, z.B. Münsterschwarzach, St. Ottilien), die Zisterzienser in Heiligenkreuz (Österreich),
einige Jugendkirchen (z.B. in Wien) etc. haben sehr viele junge Neumitglieder und Gottesdienstbesucher.
Und wenn ich richtig gezählt habe, hat allein Heiligenkreuz in diesem Jahr mehr Priesterweihen als die
Piussekte in Deutschland (oder sogar ganz Europa?). Dies nur, um ihre polemische Demagogie ein wenig geradezurücken!
Beachtlich! Die Dame habe sich weiterhin in undifferenzierter, populistischer und auch sehr verletzender
Art gegen die katholische Hierarchie geäußert. Durchaus denkbar, dass sie das bei kreuz.net gelernt
hat!
@ möchtegern-kathole Gibt es ein Königtum Christi über diese Welt, dem sich Staat und Gesellschaft
unterordnen müssen, oder gibt es das nicht? Quanta Cura sagt: ja, gibt es. Dignitatis Humanae: nein,
gibt es nicht. Mannmannmann, so doof kann man doch gar nicht sein, dass man mit der eigenen katholischen
Tradition so hanebüchen umgeht. Dignitatis Humanae sagt nicht „Nein, gibt es nicht“, sondern „Ja, gibt
es – aber die Kirche hat nicht das Recht, einen Staat dazu zu zwingen, sich dem Königtum Christi unterzuordnen,
da Gott dem Menschen die Freiheit gegeben hat, ihn abzulehnen.“ Sie sollten erst einmal die Lehre der
Kirche kennenlernen, bevor sie anfangen, so gegen sie zu hetzen. Vergessen Sie nicht: Lügner kommen nicht
in das Reich Gottes!
Hä??? Pfarrer Thomas Meyer von Burglengenfeld unternimmt nichts. Er konzentriert sich lieber auf den
Kampf gegen die Alte Messe. Was hat dieser Schlusssatz und was hat das Bild mit dem Artikel zu tun?
@ HvO Man darf also über den Papst urteilen? Man schaut sich an, was er macht, und dann entscheidet man,
ob das dem eigenen Privatglauben entspricht oder nicht? PURER MODERNISMUS. Sie sind ein Häretiker – viel
Spaß in der Hölle!
@ Brandenburgis Ganz besonders herausragend zeigt sich die Anerkennung der päpstlichen Primatialgewalt
natürlich an der Beachtung des MP „Ecclesia Dei“ und den Rechtsfolgen der Exkommunikation der Pius-Führer
und der Suspendierung ihrer Lakaien.
Grundschule Und wieder hat jemand aus der „Redaktion“ offenbar die Grundschule verpasst. Da lernt man
nämlich, wie man Aussagen in indirekter Rede wiedergibt. Der Satz: Marcel sagt: „Die Kirche ist scheiße“
heißt in der indirekten Rede NICHT: Marcel sagt, dass die Kirche angeblich scheiße sei. sondern: Marcel
sagt, dass die Kirche scheiße sei. Und genauso verhält es sich mit: Ring-Eifel glaubt, daß die Kirche
nach einer Versöhnung mit der Piusbruderschaft in der Liturgie, aber auch insgesamt angeblich wieder
„konservativer“ würde. Das ist schlichtweg falsch, denn das hat Ring-Eifel nicht gesagt. Merke: „Du sollst
nicht lügen.“ Lernt man so einen hundsmiserablen Umgang mit der deutschen Sprache auf den Pius-Gymnasien?
@ Pavle Unsere Göttliche Liturgie, unsere Eucharestiefeier ist 1700 Jahre alt und es kommt keine auf
die Idee sie zu Reformieren Das ist historisch falsch. Lesen Sie kirchenhistorische Arbeiten etwa von
Robert Taft, Alexander Schmemann oder anderen – dann sehen Sie, dass die Göttliche Liturgie erst im 2.
Jahrtausend ihre heutige Gestalt erhielt.
@ Fabian Ich bitte um Meinung zu folgendem Link: Der Link ist exakt, präzise gesetzt und führt zum gewünschten
Ziel! Das ist meine Meinung zu dem Link.
@ monti Im Gegensatz zur FSSPX gehört der Bischof von Aachen ja auch voll zur Römisch-Katholischen Kirche.
Sein Ungehorsam gegenüber dem Paps wiegt also wohl schwerer als der einer „schismatischen Sekte“, als
die Sie die FSSPX gerne bezeichnen. Bitte zeigen Sie unter meinen bisherigen Beiträgen einen Beleg dafür,
wann ich die FSSPX wörtlich als „schismatische Sekte“ bezeichnet habe. Danke!
@ Brandenburgis Und verflucht sei das ketzerische Brandenburg! Und zur Hölle mit allen Negern, die das
Christentum nicht annehmen! Verdammt in alle Ewigkeit seien alle katholischen Ostkirchen, die das filioque
nicht beten! Jeder, der seinen Mitmenschen liebt, ohne katholisch zu sein, werde vom Blitze vernichtet!
Hinab in die Grube stürze jeder, der nicht lauten Mundes bekennt „Williamson ist Gott!“
Na klar Das Zweite Vatikanum bezeichnete die vorgeburtliche Kinderschlachtung noch im letzten Jahrhundert
als „abscheußliches Verbrechen“. Schwachsinn. Das Wort „abscheußlich“ gibt es im Deutschen überhaupt
nicht.
Stimmt Im Bistum Aachen ist das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ ein päpstliches Papier ohne sonderliche
Bedeutung. Tja, das gute alte Glashaus und die Steine: In der „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ ist das
Motu Proprio „Ecclesia Dei“ ein päpstliches Papier ohne sonderliche Bedeutung. Ach halt, ich vergaß:
MP’s, die mit dem Willen der FSSPX nicht übereinstimmen, sind natürlich gegenstandslos!
@ st.polterer Das heißt, Sie meinen, eine katholische Kirchengemeinde mit 10000 Katholiken ist „katholischer“
als eine Kartause mit 20 Kartäusern – wegen der Zahl der zugehörigen Katholiken? Mannmannmann… Merke:
„Katholischsein“ kann man nicht steigern, auch nicht in einer Gruppe. Und daher auch nicht in der Kurie.
Kurie Eines ist klar: Unter Benedikt XVI. wird die römische Kurie katholischer. Falsch. Die Kurie bestand
auch bisher schon aus Katholiken und war die Kurie der katholischen Kirche. Katholischer geht nicht.
@ Kurt K. Der Unterschied besteht darin, dass nicht das gesamte Deutschlandlied Nationalhymne ist. Bis
1991: Das gesamte Deutschlandlied ist Nationalhymne, aber bei öffentlichen Anlässen ist nur die dritte
Strophe zu singen. Seit 1991: Nur die dritte Strophe des Deutschlandliedes ist Nationalhymne. Merke: Das
Deutschlandlied ist nicht dasselbe wie die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland.
@ Papajewski Da ist ihr Buch falsch informiert. Was dort steht, galt nur bis 1991. Seitdem ist AUSSCHLIESSLICH
die dritte Strophe des „Deutschlandliedes“ Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland. Für Rückfragen
wenden Sie sich einfach an die Bundeskanzlerin oder den Deutschen Bundestag und nicht an irgendwelche
Reclam-Bücher. Note 6, setzen.
@ Petrus Radii Die Behauptung, dass der Ortsbischof der Oberstbefehlsinhaber seiner Dioezese in Sache
Liturgie sei, und nicht der Papst, ist nicht nur dem Kirchenrecht zuwider, sondern reine Ketzerei. CIC
lesen. Für die Liturgie in einer Diözese ist allein der Bischof zuständig – freilich nach Maßgabe
des Papstes. Der Papst ist aber kein „Oberbefehlshaber“ über den Bischof, sondern er hat allenfalls die
Autorität, dem Bischof die Zuständigkeit für bestimmte Agenden zu entziehen. Das sind zwei völlig
verschiedene Dinge. Der Bischof hat Recht, wenn er sagt, dass er der Verantwortliche für die Liturgie
in seiner Diözese ist und nicht der Papst. Wie das Vaticanum I. lehrt, hat der Papst die oberste Autoritaet,
und zwar direkt und unmittelbar, ueber jeden Glaeubigen, und in jeder Pfarrei, Dioezese, und Ordensgemeinschaft.
Das Bischofsamt ist göttlichen Rechtes. Dieser Kanadier redet Ketzerei und soll sofort abgesetzt werden!
Schwachkopf.