Montag, 3. Dezember 2007 19:29
Lesername: RRR
Beiträge: 683
RRR: @ Marcelus
Höhere Kleriker, die für die Nationalsozialisten waren? In der katholischen Kirche mit Sicherheit nicht.
Da müssen Sie nur die Hirtenbriefe des damaligen deutschen Militärbischofs (Name ist mir entfallen, aber den kriegen Sie selbst raus) lesen, um zu sehen, dass Sie irren.
Der Nationalsozialismus ist ein protestantisches Fänomen.
Welcher Konfession gehörte Hitler doch gleich an?
[mehr…]
Da müssen Sie nur die Hirtenbriefe des damaligen deutschen Militärbischofs (Name ist mir entfallen, aber den kriegen Sie selbst raus) lesen, um zu sehen, dass Sie irren.
Der Nationalsozialismus ist ein protestantisches Fänomen.
Welcher Konfession gehörte Hitler doch gleich an?
Freitag, 1. August 2008 12:58
RRR: @ möchtegern-kathole
wenn bei nur geringer Kenntnis der Alten Messe 30 dafür sind, dann sind nach regelmässigem Besuch und
genauerer Kenntnis irgendwann 300 dafür, 3000, 300000 und irgendwann 60000000 (mit dem Himmelreich ist
es wie mit einem Senfkorn …).
Und wieso ist die Welt dann nicht zwischen 1570 und 1970 zu 100% katholisch geworden, wie Sie es nach Ihrer Rechnung hätte werden müssen?
Wieso gab es auch in jener Zeit für die katholische Kirche hier und da mal ein zahlenmäßiges Auf und Ab?
Wäre nach Ihrer Rechnung ja schon theoretisch nicht möglich gewesen – war aber so! [mehr…]
Und wieso ist die Welt dann nicht zwischen 1570 und 1970 zu 100% katholisch geworden, wie Sie es nach Ihrer Rechnung hätte werden müssen?
Wieso gab es auch in jener Zeit für die katholische Kirche hier und da mal ein zahlenmäßiges Auf und Ab?
Wäre nach Ihrer Rechnung ja schon theoretisch nicht möglich gewesen – war aber so! [mehr…]
Freitag, 1. August 2008 11:00
RRR: @ Elijahu
Na gut, wenn daraus die von Ihnen genannte Konsequenz zu ziehen ist, wie sollte dann Ihrer Meinung nach
der christliche Umgang mit Alkoholikern aussehen?
Schließlich sagt Paulus „Habt nichts gemein mit dem, der sich Bruder nennt […] und trinkt.“
Demnach dürfte man also Alkoholikern auch nicht mit Mitleid und Takt begegnen, korrekt? [mehr…]
Schließlich sagt Paulus „Habt nichts gemein mit dem, der sich Bruder nennt […] und trinkt.“
Demnach dürfte man also Alkoholikern auch nicht mit Mitleid und Takt begegnen, korrekt? [mehr…]
Donnerstag, 31. Juli 2008 20:53
RRR: Nackheit
Die Nacktheit ist heute immer mehr kunstverdächtig.
Ganz anders natürlich als in der Renaissance, dem Barock und dem Rokoko!
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Ganz anders natürlich als in der Renaissance, dem Barock und dem Rokoko!
Donnerstag, 31. Juli 2008 20:52
RRR: Schau’n mer doch mal
Ich habe die Sendung nicht gesehen und weiß daher nicht, ob sie hier korrekt wiedergegeben ist. Aber
schauen wir uns doch mal die Beschreibung an:
[…] ob er an ein Weiterleben nach dem Tod und an eine Wiederbegegnung mit seinen Verwandten glaube. […] „Also, ich muß sagen, mir persönlich ist das im Moment keine wichtige Frage“
Das ist nicht häretisch.
„Ich habe eher das Gefühl, es wird schon passen – es wird schon in Ordnung sein.“
Vertrauen in Gott. Meines Wissens auch nicht häretisch.
Er glaube an „irgendein Fortleben“.
Da die Bibel das Leben nach dem Tod nur in Gleichnissen beschreibt (Hochzeitsmahl, Schafe/Böcke, himmlische Stadt), nicht aber in exakten, gleichsam „wissenschaftlichen“ Aussagen, ist die Aussage, man glaube an „irgendein Fortleben“ ziemlich genau das, was man als Christ dazu wissenschaftlich fundiert sagen und bekennen kann. Also auch nicht häretisch.
Dabei könne er sich natürlich auch nicht vorstellen, wie das aussehen soll.
Die Bibel liefert ja auch nur Bildreden.
Einen Widerspruch zwischen seiner Stellung als Kirchenmann und als […] Wissenschaftler sieht Pater Goller nicht.
Es besteht ja auch keiner.
Denn er beschränkt sich […] in seinem Nachdenken über den Themenbereich auf die akademisch-philosophische Frage, inwieweit die These eines Weiterlebens nach dem Tod vernünftig sei und intellektuell gerechtfertigt werden könne.
Genau das ist sein Job als Philosoph.
Summa summarum: Vielleicht etwas hemdsärmelig, aber keineswegs häretisch. [mehr…]
[…] ob er an ein Weiterleben nach dem Tod und an eine Wiederbegegnung mit seinen Verwandten glaube. […] „Also, ich muß sagen, mir persönlich ist das im Moment keine wichtige Frage“
Das ist nicht häretisch.
„Ich habe eher das Gefühl, es wird schon passen – es wird schon in Ordnung sein.“
Vertrauen in Gott. Meines Wissens auch nicht häretisch.
Er glaube an „irgendein Fortleben“.
Da die Bibel das Leben nach dem Tod nur in Gleichnissen beschreibt (Hochzeitsmahl, Schafe/Böcke, himmlische Stadt), nicht aber in exakten, gleichsam „wissenschaftlichen“ Aussagen, ist die Aussage, man glaube an „irgendein Fortleben“ ziemlich genau das, was man als Christ dazu wissenschaftlich fundiert sagen und bekennen kann. Also auch nicht häretisch.
Dabei könne er sich natürlich auch nicht vorstellen, wie das aussehen soll.
Die Bibel liefert ja auch nur Bildreden.
Einen Widerspruch zwischen seiner Stellung als Kirchenmann und als […] Wissenschaftler sieht Pater Goller nicht.
Es besteht ja auch keiner.
Denn er beschränkt sich […] in seinem Nachdenken über den Themenbereich auf die akademisch-philosophische Frage, inwieweit die These eines Weiterlebens nach dem Tod vernünftig sei und intellektuell gerechtfertigt werden könne.
Genau das ist sein Job als Philosoph.
Summa summarum: Vielleicht etwas hemdsärmelig, aber keineswegs häretisch. [mehr…]
Donnerstag, 31. Juli 2008 20:12
RRR: @ sozialkatholisch
Schwachsinn und verlogen, und das von einem Amtskirchler die sonst nur Selbstverwirklichung predigen.
1. Definieren Sie „Selbstverwirklichung“.
2. Zeigen Sie anhand meiner Beiträge auf kreuz.net, dass ich „nur“ (d.h. ausschließlich) „Selbstverwirklichung“ (im von Ihnen noch zu definierenden Sinne) „predige“ (was auch immer Sie darunter verstehen).
Da Sie dies so leichthin behauptet haben und ich Ihnen selbstverständlich intellektuelle Redlichkeit unterstelle, wird Ihnen der Nachweis sicher leicht fallen bzw. werden Sie sich anderenfalls für Ihren Fehler gewiss gleich entschuldigen, wie es das 8. Gebot verlangt.
Danke! [mehr…]
1. Definieren Sie „Selbstverwirklichung“.
2. Zeigen Sie anhand meiner Beiträge auf kreuz.net, dass ich „nur“ (d.h. ausschließlich) „Selbstverwirklichung“ (im von Ihnen noch zu definierenden Sinne) „predige“ (was auch immer Sie darunter verstehen).
Da Sie dies so leichthin behauptet haben und ich Ihnen selbstverständlich intellektuelle Redlichkeit unterstelle, wird Ihnen der Nachweis sicher leicht fallen bzw. werden Sie sich anderenfalls für Ihren Fehler gewiss gleich entschuldigen, wie es das 8. Gebot verlangt.
Danke! [mehr…]
Donnerstag, 31. Juli 2008 19:59
RRR: @ Hank
Schrecklich, gell?
Man beruft sich auf Enzykliken und ein Konzil! Pfui Teufel!
Na dann doch lieber ein Motuproprio nach Wahl und natürlich einen exkommunizierten Bischof nach Wahl – wollen ja mal schön katholisch bleiben!
[mehr…]
Man beruft sich auf Enzykliken und ein Konzil! Pfui Teufel!
Na dann doch lieber ein Motuproprio nach Wahl und natürlich einen exkommunizierten Bischof nach Wahl – wollen ja mal schön katholisch bleiben!
Donnerstag, 31. Juli 2008 19:58
RRR: @ Stromberg
Hat jemand von einer Straftat gesprochen?
Und wenn Ihnen der gewisse Pfarrer aus Schweinfurt nicht gefällt, dann müssten doch gerade Sie ein Interesse daran haben, dass schon in der Priesterausbildung Personen aussortiert werden, die öffentlich gegen ihre eigenen Ausbilder und ihre kirchlichen Oberen agitieren. [mehr…]
Und wenn Ihnen der gewisse Pfarrer aus Schweinfurt nicht gefällt, dann müssten doch gerade Sie ein Interesse daran haben, dass schon in der Priesterausbildung Personen aussortiert werden, die öffentlich gegen ihre eigenen Ausbilder und ihre kirchlichen Oberen agitieren. [mehr…]
Donnerstag, 31. Juli 2008 19:04
RRR: Jaja, der Herr Berger
Nach diesem Kommentar ist Prof. Berger wohl wieder Hassobjekt der Tradis. Bisher war er ja quasi ein Heiliger. Aber nun spricht er gegen das Pfarrersmilieu der 1950er-Jahre. Buh, buh, buh, pöser Professor! Sofort ans Kreuz mit ihm! [mehr…]
Donnerstag, 31. Juli 2008 19:01
RRR: Da kann man nur hoffen,…
…, dass die Diözesanleitung diesen Burschen ausfindig macht. So schwer sollte das ja nicht zu sein.
Als Seminarist anonyme Texte gegen die eigenen Vorgesetzten zu veröffentlichen, zeugt von geistiger und geistlicher Unreife und der völligen Unfähigkeit zum Gehorsam gegenüber der Kirche.
Ganz egal, ob diese Person nun Unterschriften für die „Alte Messe“, die Katzentaufe oder die Heiligsprechung von Mohammed sammelt. [mehr…]
Als Seminarist anonyme Texte gegen die eigenen Vorgesetzten zu veröffentlichen, zeugt von geistiger und geistlicher Unreife und der völligen Unfähigkeit zum Gehorsam gegenüber der Kirche.
Ganz egal, ob diese Person nun Unterschriften für die „Alte Messe“, die Katzentaufe oder die Heiligsprechung von Mohammed sammelt. [mehr…]
Samstag, 26. Juli 2008 14:38
RRR: Exakt!
Man würde es nicht glauben, wenn es ein italienisches Boulevardmagazin nicht schwarz auf weiß bestätigt
hätte
In Zeiten, in denen kreuz.net behauptet, „katholische Nachrichten“ zu produzieren, soll man nun auch noch glauben, italienische Boulevardmagazine seien geeignete Quellen für „katholische Nachrichten“. [mehr…]
In Zeiten, in denen kreuz.net behauptet, „katholische Nachrichten“ zu produzieren, soll man nun auch noch glauben, italienische Boulevardmagazine seien geeignete Quellen für „katholische Nachrichten“. [mehr…]
Freitag, 25. Juli 2008 13:50
RRR: @ ruhrgebietler
Hoffentlich bleibt alles beim alten – es lebe die „alte“ Messe.
Die Lektüre solch basaler Werke wie der von J. A. Jungmann, K. Gamber und anderen könnte Ihnen zeigen, dass mit der Parole „Hoffentlich bleibt alles beim alten“ die „tridentinische Messe“ heute ganz anders aussehen würde bzw. nicht einmal als solche erkennbar wäre.
Es fiele alleine der ganze neumodische Scheißkram wie die lateinische Sprache, die barocken Kirchengebäude, das Schlussevangelium, das Stufengebet, der Gregorianische Choral, die Eucharistiefeier an Donnerstagen der Fastenzeit, barocke Ornate, Kinder als Ministranten, einige Heilige im Canon Romanus usw. weg. Das war nämlich alles mal „neu“ – und die historische Wissenschaft kann sogar – mal sehr präzise, mal etwas vage – sagen, wann es entstanden ist. [mehr…]
Die Lektüre solch basaler Werke wie der von J. A. Jungmann, K. Gamber und anderen könnte Ihnen zeigen, dass mit der Parole „Hoffentlich bleibt alles beim alten“ die „tridentinische Messe“ heute ganz anders aussehen würde bzw. nicht einmal als solche erkennbar wäre.
Es fiele alleine der ganze neumodische Scheißkram wie die lateinische Sprache, die barocken Kirchengebäude, das Schlussevangelium, das Stufengebet, der Gregorianische Choral, die Eucharistiefeier an Donnerstagen der Fastenzeit, barocke Ornate, Kinder als Ministranten, einige Heilige im Canon Romanus usw. weg. Das war nämlich alles mal „neu“ – und die historische Wissenschaft kann sogar – mal sehr präzise, mal etwas vage – sagen, wann es entstanden ist. [mehr…]
Freitag, 25. Juli 2008 02:52
RRR: @ Stöhr
Mithin stehen sämtliche Bischöfe nicht in der apostolischen Sukzession, denn das aktuelle Weihegebet
stammt aus der römischen Liturgie der ersten Jahrhunderte.
Da es ungültig ist, sind also alle Bischöfe seitdem nicht gültig geweiht. [mehr…]
Da es ungültig ist, sind also alle Bischöfe seitdem nicht gültig geweiht. [mehr…]
Donnerstag, 24. Juli 2008 23:53
RRR: @ Tridentinus
Und zur ostysrischen Anaphora lesen Sie bitte nicht nur den von Lang herausgegebenen Band, sondern auch
die Entscheidung des Papstes:
hier
Damit ist klar gesagt, dass nicht die exakten „ipsissima verba“ entscheidend sind für die Konsekration. [mehr…]
hier
Damit ist klar gesagt, dass nicht die exakten „ipsissima verba“ entscheidend sind für die Konsekration. [mehr…]
Donnerstag, 24. Juli 2008 19:21
RRR: @ Tridentinus
Dann zeigen Sie mir doch einen Beleg für die Herrenworte, die der spätere Canon Romanus verwendet, die
mindestens so alt sind wie die ältesten biblischen Quellenfunde.
Solange Sie das nicht können, bleibt Ihre Aussage, wonach die liturgische Texttradition in diesem Punkt der biblischen vorausgehe, pure Spekulation, und es bleibt der biblische Text selbstverständlich normativ.
Auch Ihre Theorie, wonach die biblischen Autoren nach Lust und Laune die wahre ipsissima vox Christi verändert hätten, ist pure Spekulation (resp. Ideologie).
Richtig ist, dass die Schrift selbst Ergebnis der Tradition ist.
Richtig ist auch, dass zur Tradition auch die liturgische Tradition gehört – die aber aller Quellenkenntnis zufolge gerade in den ersten Jahrhunderten ständigem Wandel unterzogen war (anders als die Schrift).
Die Behauptung, der Wortlaut des Canon Romanus sei älter als der Wortlaut der biblischen Abendmahlsberichte, ist hingegen nichts weiter als Spekulation, solange es dafür keine archäologischen Belege gibt. Oder, um es anders auszudrücken: Diese Behauptung ist ideologisch. Sie stellen sie nur auf, weil sie in Ihr Argument passt. Von wissenschaftlichen Quellen ist sie nicht gedeckt. (Das heißt nicht, dass sie falsch ist – das wissen wir erst, wenn wir entsprechende Funde haben. Bis dahin ist und bleibt sie aber Spekulation – und hat als solche einen sehr niedrigen dogmatischen Stellenwert. Anders als die Schrift, die, einmal hervorgebracht, normativ ist und bleibt.) [mehr…]
Solange Sie das nicht können, bleibt Ihre Aussage, wonach die liturgische Texttradition in diesem Punkt der biblischen vorausgehe, pure Spekulation, und es bleibt der biblische Text selbstverständlich normativ.
Auch Ihre Theorie, wonach die biblischen Autoren nach Lust und Laune die wahre ipsissima vox Christi verändert hätten, ist pure Spekulation (resp. Ideologie).
Richtig ist, dass die Schrift selbst Ergebnis der Tradition ist.
Richtig ist auch, dass zur Tradition auch die liturgische Tradition gehört – die aber aller Quellenkenntnis zufolge gerade in den ersten Jahrhunderten ständigem Wandel unterzogen war (anders als die Schrift).
Die Behauptung, der Wortlaut des Canon Romanus sei älter als der Wortlaut der biblischen Abendmahlsberichte, ist hingegen nichts weiter als Spekulation, solange es dafür keine archäologischen Belege gibt. Oder, um es anders auszudrücken: Diese Behauptung ist ideologisch. Sie stellen sie nur auf, weil sie in Ihr Argument passt. Von wissenschaftlichen Quellen ist sie nicht gedeckt. (Das heißt nicht, dass sie falsch ist – das wissen wir erst, wenn wir entsprechende Funde haben. Bis dahin ist und bleibt sie aber Spekulation – und hat als solche einen sehr niedrigen dogmatischen Stellenwert. Anders als die Schrift, die, einmal hervorgebracht, normativ ist und bleibt.) [mehr…]
Donnerstag, 24. Juli 2008 18:58
RRR: Korrekt!
Eine Kirche, die nicht im Gleichschritt mit den gesellschaftlich Mächtigen und ihrer Ideologie marschiert,
wird von diesen früher oder später abgestraft werden.
Korrekt! Deswegen folgte auf die Kirche in der Neuzeit auch die Bewegung der Aufklärung, [mehr…]
Korrekt! Deswegen folgte auf die Kirche in der Neuzeit auch die Bewegung der Aufklärung, [mehr…]
Donnerstag, 24. Juli 2008 17:34
RRR: @ Tridentinus
Quatsch.
Ad 1. Sie schrieben:
Da die Irrtumslosigkeit des Canon Romanus auf dem Konzil von Trient dogmatisch definiert wurde, kann man nicht ohne Konflikt mit dem objektiven Glauben der Kirche die Ansicht vertreten, ihr Fehlen stelle einen relevanten Mangel dar.
Tja, wie komme ich wohl darauf, dass Sie mir einen Konflikt mit dem Glauben der Kirche unterstellen? Wie wohl? Hm, raten Sie mal?
Ad 2:
Nur weil die Kirche sich entscheidet, den Heiligen Geist in allen neu zugelassenen Hochgebeten explizit zu erwähnen, leugnet sie noch lange keine Dogmen und steht auch nicht in Konflikt mit ihrer eigenen Tradition.
Amüsant übrigens, dass Sie gleich andeuten, die kirchliche Liturgie unter „dogmatischen Verdacht“ stellen zu dürfen.
Die ipsissima verba Jesu sind übrigens keineswegs konstitutiv für die Eucharistische Wandlung – das beweisen, als ein Beispiel unter mehreren, die ostsyrische Apostelanaphora, sowie die Tatsache, dass die „ipsissima verba“ im Eucharistischen Hochgebet mit keiner biblischen Überlieferung übereinstimmen, es sich mithin also gar nicht um „ipsissima verba“ handelt, sondern um ein nur in der Liturgie tradiertes, aber nicht auf die einzigen normativen Quellen der Worte Jesu zurückgehendes Sondergut. [mehr…]
Ad 1. Sie schrieben:
Da die Irrtumslosigkeit des Canon Romanus auf dem Konzil von Trient dogmatisch definiert wurde, kann man nicht ohne Konflikt mit dem objektiven Glauben der Kirche die Ansicht vertreten, ihr Fehlen stelle einen relevanten Mangel dar.
Tja, wie komme ich wohl darauf, dass Sie mir einen Konflikt mit dem Glauben der Kirche unterstellen? Wie wohl? Hm, raten Sie mal?
Ad 2:
Nur weil die Kirche sich entscheidet, den Heiligen Geist in allen neu zugelassenen Hochgebeten explizit zu erwähnen, leugnet sie noch lange keine Dogmen und steht auch nicht in Konflikt mit ihrer eigenen Tradition.
Amüsant übrigens, dass Sie gleich andeuten, die kirchliche Liturgie unter „dogmatischen Verdacht“ stellen zu dürfen.
Die ipsissima verba Jesu sind übrigens keineswegs konstitutiv für die Eucharistische Wandlung – das beweisen, als ein Beispiel unter mehreren, die ostsyrische Apostelanaphora, sowie die Tatsache, dass die „ipsissima verba“ im Eucharistischen Hochgebet mit keiner biblischen Überlieferung übereinstimmen, es sich mithin also gar nicht um „ipsissima verba“ handelt, sondern um ein nur in der Liturgie tradiertes, aber nicht auf die einzigen normativen Quellen der Worte Jesu zurückgehendes Sondergut. [mehr…]
Donnerstag, 24. Juli 2008 17:06
RRR: @ Tridentinus
Dass ein Kanon dogmatisch korrekt heißt ja nicht, dass er auch in allen Zeiten und für alle Hörer-
und Beterschaften unmissverständlich wäre.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass in einer bestimmten Epoche, einem bestimmten geistesgeschichtlichen Umfeld oder auch nur einer bestimmten feiernden Gemeinde ein anderer Kanon – gar einer, der nicht explizit durch ein Konzil als dogmatisch korrekt definiert wurde – besser geeignet sein kann, den Glauben in Worte zu fassen. Zumindest die liturgisch durch den zuständigen Gesetzgeber zugelassenen Hochgebete könnten dafür in Frage kommen.
Insofern stehe ich nicht in Konflikt mit dem objektiven Glauben der Kirche, wenn ich polemisch darauf hinweise, dass, wenn man schon das Gebet zum Heiligen Geist für nötig hält, es nur konsequent wäre, dies auch explizit durch dessen Nennung im Hochgebet zu tun, was aber gerade im „tridentinischen“ Eucharistieformular nicht geschieht. [mehr…]
Es ist nicht ausgeschlossen, dass in einer bestimmten Epoche, einem bestimmten geistesgeschichtlichen Umfeld oder auch nur einer bestimmten feiernden Gemeinde ein anderer Kanon – gar einer, der nicht explizit durch ein Konzil als dogmatisch korrekt definiert wurde – besser geeignet sein kann, den Glauben in Worte zu fassen. Zumindest die liturgisch durch den zuständigen Gesetzgeber zugelassenen Hochgebete könnten dafür in Frage kommen.
Insofern stehe ich nicht in Konflikt mit dem objektiven Glauben der Kirche, wenn ich polemisch darauf hinweise, dass, wenn man schon das Gebet zum Heiligen Geist für nötig hält, es nur konsequent wäre, dies auch explizit durch dessen Nennung im Hochgebet zu tun, was aber gerade im „tridentinischen“ Eucharistieformular nicht geschieht. [mehr…]
Donnerstag, 24. Juli 2008 16:13
RRR: Unklar
Unklar ist …,
…wieso ein Jesuit nicht an einer Podiumsdiskussion mit einem Pornographen teilnehmen darf
…woher man weiß, dass der Jesuit „kleinlaut“gewesen sei
…wie man darauf kommt, die Mystik der Theresa von Avila sei nicht mit einem Orgasmus vergleichbar bzw. benutze nicht dessen Metaphorik [mehr…]
…wieso ein Jesuit nicht an einer Podiumsdiskussion mit einem Pornographen teilnehmen darf
…woher man weiß, dass der Jesuit „kleinlaut“gewesen sei
…wie man darauf kommt, die Mystik der Theresa von Avila sei nicht mit einem Orgasmus vergleichbar bzw. benutze nicht dessen Metaphorik [mehr…]
Donnerstag, 24. Juli 2008 15:30
RRR: @ letzte instanz
Und das sollen keine „Nazitendenzen“ sein, oder sowas. Homos sollen einfach weg von der Erde.
Na klar.
Die Aussage „XXX soll einfach weg von der Erde“ hat natürlich mit Nazitendenzen nicht das Geringste zu tun, gell?
[mehr…]
Na klar.
Die Aussage „XXX soll einfach weg von der Erde“ hat natürlich mit Nazitendenzen nicht das Geringste zu tun, gell?
Donnerstag, 24. Juli 2008 15:28
RRR: @ Sozialkatholisch
Mit demselben Argument könnte man auch eine Gruppe französischer Zisterziensermönche beim Einzug in
die Kirche als Teufelsfratzen bezeichnen.
Die haben nämlich oft dieselbe Frisur und fast denselben Gesichtsausdruck. Wenn man sie nicht gut persönlich kennt, kann man sie verwechseln. SIe sehen also unpersönlich aus.
Französische Zisterzienser sind demnach teuflisch, richtig? [mehr…]
Die haben nämlich oft dieselbe Frisur und fast denselben Gesichtsausdruck. Wenn man sie nicht gut persönlich kennt, kann man sie verwechseln. SIe sehen also unpersönlich aus.
Französische Zisterzienser sind demnach teuflisch, richtig? [mehr…]
Donnerstag, 24. Juli 2008 15:05
RRR: Ruf nach dem Heiligen Geist
Wenn der katholische Herr Rodheudt nach dem Heiligen Geist rufen will, sollte er ein wenig mehr Skepsis gegenüber dem Canon Romanus walten lassen – da sucht man den Geist nämlich vergebens. [mehr…]
Donnerstag, 24. Juli 2008 12:46
RRR: @ RJH
Auf was sollen denn zölibatär lebende Priester denn bitte „bitter verzichten“ müssen?
Die Frage können Sie selbst beantworten.
Ich vermute Sie denken in Kategorien die für die allermeisten die sich einem gottgeweihten Leben verschrieben haben überhaupt keine Rolle spielen.
Ich vermute, Sie haben eine viel zu romantisierende Vorstellung vom priesterlichen Beruf und der priesterlichen Berufung. Typen wie Sie sind es, die Priestern, die immer wieder neu mit ihrer Berufung ringen müssen, das Leben zur Hölle machen.
Gehen Sie in sich und üben Sie die Freude am Menschen, die auch Gott eigen ist (Weish 11,26ff.). Und hören Sie auf, über Dinge zu reden, von denen Sie keine Ahnung haben. [mehr…]
Die Frage können Sie selbst beantworten.
Ich vermute Sie denken in Kategorien die für die allermeisten die sich einem gottgeweihten Leben verschrieben haben überhaupt keine Rolle spielen.
Ich vermute, Sie haben eine viel zu romantisierende Vorstellung vom priesterlichen Beruf und der priesterlichen Berufung. Typen wie Sie sind es, die Priestern, die immer wieder neu mit ihrer Berufung ringen müssen, das Leben zur Hölle machen.
Gehen Sie in sich und üben Sie die Freude am Menschen, die auch Gott eigen ist (Weish 11,26ff.). Und hören Sie auf, über Dinge zu reden, von denen Sie keine Ahnung haben. [mehr…]
Donnerstag, 24. Juli 2008 12:36
RRR: @ Sozialkatholisch
Der „Arbeitgeber“ Kirche ist aber qua seiner eigenen „Betriebspolitik“ dazu verpflichtet, seinen „Kunden“
den Empfang bestimmter „Serviceleistungen“ zu ermöglichen.
Und wenn das in vielen „Shops“ nicht möglich ist, weil der „Arbeitgeber“ in den „Arbeitsvertrag“ Bedingungen hineinschreibt, die für die Arbeit selbst gar nicht notwendig sind (wie andere „Betriebe“ nicht nur in derselben „Branche“, sondern sogar innerhalb desselben „Mutterkonzerns“ zeigen) und deswegen interessierte und geeignete und voll ausgebildete Fachkräfte nicht „eingestellt werden“, dann ist es nur legitim, wenn „Beobachter“ (sowohl „Kunden“ als auch „Außenstehende“) auf diesen Widerspruch in der „Firmenpolitik“ hinweisen.
– Im Übrigen geht es im Artikel eindeutig NICHT um den Zölibat als persönliches Charisma, sondern darum, dass die Zölibatspflicht für Priester sinnvoll sei. Ein Gedankengang, den ich dem Herrn nicht abnehme, denn dann hätte er konsequenterweise nach seiner Konversion das Angebot ablehnen müssen, mit einer päpstlichen Zölibatsdispens doch Priester des römischen Ritus zu werden. [mehr…]
Und wenn das in vielen „Shops“ nicht möglich ist, weil der „Arbeitgeber“ in den „Arbeitsvertrag“ Bedingungen hineinschreibt, die für die Arbeit selbst gar nicht notwendig sind (wie andere „Betriebe“ nicht nur in derselben „Branche“, sondern sogar innerhalb desselben „Mutterkonzerns“ zeigen) und deswegen interessierte und geeignete und voll ausgebildete Fachkräfte nicht „eingestellt werden“, dann ist es nur legitim, wenn „Beobachter“ (sowohl „Kunden“ als auch „Außenstehende“) auf diesen Widerspruch in der „Firmenpolitik“ hinweisen.
– Im Übrigen geht es im Artikel eindeutig NICHT um den Zölibat als persönliches Charisma, sondern darum, dass die Zölibatspflicht für Priester sinnvoll sei. Ein Gedankengang, den ich dem Herrn nicht abnehme, denn dann hätte er konsequenterweise nach seiner Konversion das Angebot ablehnen müssen, mit einer päpstlichen Zölibatsdispens doch Priester des römischen Ritus zu werden. [mehr…]
Donnerstag, 24. Juli 2008 12:14
RRR: @ Sozialkatholisch
trotzdem kann man bei den Homos auf den Bilden schon im Ansatz eine Teufelsfratze erkennen.
Und woher wissen Sie, wie eine Teufelsfratze aussieht?
Beziehen Sie Ihr Wissen hier aus barocker Ikonographie? Und wer sagt, dass die korrekt ist und nicht nur eine Phantasie des 17. Jahrhunderts? [mehr…]
Und woher wissen Sie, wie eine Teufelsfratze aussieht?
Beziehen Sie Ihr Wissen hier aus barocker Ikonographie? Und wer sagt, dass die korrekt ist und nicht nur eine Phantasie des 17. Jahrhunderts? [mehr…]
Donnerstag, 24. Juli 2008 12:13
RRR: @ Sozialkatholisch
Stimmt, der Zölibat ist eine biblische Einrichtung.
Aber nicht als Voraussetzung für die Zulassung zur Priesterweihe für Kandidaten des lateinischen Ritus. [mehr…]
Aber nicht als Voraussetzung für die Zulassung zur Priesterweihe für Kandidaten des lateinischen Ritus. [mehr…]
Mittwoch, 23. Juli 2008 20:29
RRR: @ miles
Wie wäre es, wenn kreuz.net wenigstens seinen Jargon der verbindlichen Lehre anpassen würde (Homosexuelle
statt Homo-Unzüchtige etc. pp.)?
Das kirchliche Lehramt ist für kreuz.net komplett irrelevant. Relevant ist allenfalls die Lefebvre-Privatlehre, aber nicht das, was die Kirche sagt. [mehr…]
Das kirchliche Lehramt ist für kreuz.net komplett irrelevant. Relevant ist allenfalls die Lefebvre-Privatlehre, aber nicht das, was die Kirche sagt. [mehr…]
Mittwoch, 23. Juli 2008 20:27
RRR: @ matt2
Mir ist kein einziger Evolutions-„gläubiger“ bekannt, sondern nur Menschen, die die wissenschaftliche
Herleitung der Evolutionstheorie für plausibel halten.
Gegenstände wissenschaftlicher Forschung können aber niemals Gegenstände des Glaubens sein – so lehrt es das I. Vatikanische Konzil. (DH 3015) [mehr…]
Gegenstände wissenschaftlicher Forschung können aber niemals Gegenstände des Glaubens sein – so lehrt es das I. Vatikanische Konzil. (DH 3015) [mehr…]
Mittwoch, 23. Juli 2008 20:17
RRR: @ blücher
Eine weitere „Sackgasse der Evolution“ ist übrigens der Zölibat. [mehr…]
Mittwoch, 23. Juli 2008 19:59
RRR: @ Guttenberger
Sie haben nicht nachgewiesen, dass die Bibel keine Legenden enthält, sondern Sie haben behauptet, dass
die Bibel keine Legenden enthält.
Und selbstverständlich folgt die literarische Gestalt zahlreicher Passagen der gesamten Bibel – AT wie NT – bestimmten Formen, die außerhalb biblischer Literatur als Legenden bezeichnet werden.
Insofern ist es eine rein terminologische Frage: Bezieht man den Begriff Legende auch auf biblische Texte, dann enthält die Bibel Legenden, bezieht man ihn nicht darauf, dann enthält sie ihn nicht.
Aber ganz bestimmt enthält die Bibel „Erzählungen, die in Bilder hüllen, was Traktate in Begriffe kleiden“ (und das sind ja nach Ihrer Definition Legenden): Schöpfung, Exodus, eschatologische Visionen, prophetische Klage/Anklage/Vorausschau, Geburt Jesu, Auferstehung Jesu etc. etc. Die Auferstehungsevangelien erzählen in verschiedenen Bildern (die nicht einmal innerhalb der Synoptiker übereinstimmen!) das, was das Dogma von der Auferstehung Jesu Christi begrifflich und satzhaft aussagt. [mehr…]
Und selbstverständlich folgt die literarische Gestalt zahlreicher Passagen der gesamten Bibel – AT wie NT – bestimmten Formen, die außerhalb biblischer Literatur als Legenden bezeichnet werden.
Insofern ist es eine rein terminologische Frage: Bezieht man den Begriff Legende auch auf biblische Texte, dann enthält die Bibel Legenden, bezieht man ihn nicht darauf, dann enthält sie ihn nicht.
Aber ganz bestimmt enthält die Bibel „Erzählungen, die in Bilder hüllen, was Traktate in Begriffe kleiden“ (und das sind ja nach Ihrer Definition Legenden): Schöpfung, Exodus, eschatologische Visionen, prophetische Klage/Anklage/Vorausschau, Geburt Jesu, Auferstehung Jesu etc. etc. Die Auferstehungsevangelien erzählen in verschiedenen Bildern (die nicht einmal innerhalb der Synoptiker übereinstimmen!) das, was das Dogma von der Auferstehung Jesu Christi begrifflich und satzhaft aussagt. [mehr…]
Mittwoch, 23. Juli 2008 17:44
RRR: @ maliems
„kommentieren“ ist aber etwas anderes als „unterstellen“, „hineininterpretieren“ und „verunglimpfen“. [mehr…]
Mittwoch, 23. Juli 2008 17:14
RRR: @ florianklaus
Zum Beispiel hier – und das ist schon satte 16 Tage alt:
hier
Da sieht man dann, dass von „heulen“ keine Rede sein kann und auch nicht von einem „Wunsch“. [mehr…]
hier
Da sieht man dann, dass von „heulen“ keine Rede sein kann und auch nicht von einem „Wunsch“. [mehr…]
Mittwoch, 23. Juli 2008 16:36
RRR: Würde es nicht genügen…
…den Artikel von Prof. Gerhards (den ich schon mindestens zweimal im Original anderswo gefunden habe) einfach zu verlinken, anstatt ihn in leserentmündigender Weise zu paraphrasieren und mit zynischen Füllsätzen oder manchmal auch haltlosen Unterstellungen und Fehlinterpretationen („als Aussage gekleideter Wunsch“, „sieht schwarz für den Ökumenismus“, „Vorschläge bleiben kleben“) zu versehen? [mehr…]
Dienstag, 22. Juli 2008 18:02
RRR: @ mariokin
Nur weil Kardinal Hoyos das so sagt, muss es noch lange nicht stimmen.
Der Papst kann für sich selbst sprechen, und wenn er wollte, dass der außerordentliche Ritus in jeder Pfarrei gefeiert würde, dann hätte er Summorum Pontificum anders verfassen müssen als er es getan hat.
Verbindlich für die Auslegung des päpstlichen Willens sind die von ihm erlassenen verbindlichen Dokumente und nicht irgendwelche Interviews und Pressekonferenzen irgendwelcher Kardinäle.
Ansonsten werde ich gerne bei passender Gelegenheit auf Worte von Kardinal Kasper oder Kardinal Vingt-Trois sowie Kardinal Lehmann dieselbe Hermeneutik anwenden. Da werden Sie sich noch wundern! [mehr…]
Der Papst kann für sich selbst sprechen, und wenn er wollte, dass der außerordentliche Ritus in jeder Pfarrei gefeiert würde, dann hätte er Summorum Pontificum anders verfassen müssen als er es getan hat.
Verbindlich für die Auslegung des päpstlichen Willens sind die von ihm erlassenen verbindlichen Dokumente und nicht irgendwelche Interviews und Pressekonferenzen irgendwelcher Kardinäle.
Ansonsten werde ich gerne bei passender Gelegenheit auf Worte von Kardinal Kasper oder Kardinal Vingt-Trois sowie Kardinal Lehmann dieselbe Hermeneutik anwenden. Da werden Sie sich noch wundern! [mehr…]
Dienstag, 22. Juli 2008 14:15
RRR: @ Enide
Messe im gregorianischen Ritus
Interessant. Diese Terminologie benutzt nicht einmal der Papst, sondern nur ein Kardinal in einem Interview.
Aber das Wort des Papstes zählt für Sie wohl nicht viel. [mehr…]
Interessant. Diese Terminologie benutzt nicht einmal der Papst, sondern nur ein Kardinal in einem Interview.
Aber das Wort des Papstes zählt für Sie wohl nicht viel. [mehr…]
Dienstag, 22. Juli 2008 13:26
RRR: @ Bernardo
Der Artikel schreibt nicht, dass die Redemptoristen „aussterben“, sondern „sich in Auflösung befinden“.
Und das ist nicht wahr. Ein diesbezügliches Verfahren ist nicht eingeleitet worden.
Auch von Aussterben kann keine Rede sein – das mag für die deutschsprachigen Klöster zutreffen, für den Orden insgesamt definitiv nicht. (Ich kenne sehr junge Redemptoristengemeinschaften in anderen Kontinenten, die über die Behauptung, ihr Orden sterbe aus, nur lachen können. Von einer Auflösung des Ordens ganz zu schweigen.) [mehr…]
Und das ist nicht wahr. Ein diesbezügliches Verfahren ist nicht eingeleitet worden.
Auch von Aussterben kann keine Rede sein – das mag für die deutschsprachigen Klöster zutreffen, für den Orden insgesamt definitiv nicht. (Ich kenne sehr junge Redemptoristengemeinschaften in anderen Kontinenten, die über die Behauptung, ihr Orden sterbe aus, nur lachen können. Von einer Auflösung des Ordens ganz zu schweigen.) [mehr…]
Samstag, 19. Juli 2008 16:10
RRR: @ Romulus
Na wie schön, dass es bei der Piussekte natürlich überhaupt keinen Popstarkult gibt
[mehr…]
Samstag, 19. Juli 2008 09:47
RRR: Was ist da die Frage?
Moldawier und Ukrainer zu den Russen?
Italien. Die russisch-orthodoxe Gemeinschaft will in Italien eine Auslandsdiözese mit eigenem Bischof gründen. Das gab der Patriarch von Moskau und ganz Rußland, Alexi II., bekannt. Die neue Diözese soll die Beziehungen zu Italien und angeblich auch zur Kirche fördern. Ihre Gläubigen seien russisch-orthodoxe Einwanderer, vor allem aus Moldawien und der Ukraine.
Was ist da die Frage? Selbstverständlich gab es schon immer auch in Moldawien und der Ukraine Angehörige der russisch-orthodoxen Kirche. Und selbstverständlich kann, darf, ja muss sich die russisch-orthodoxe Kirche auch um diese kümmern, wenn sie sich in Italien befinden. [mehr…]
Italien. Die russisch-orthodoxe Gemeinschaft will in Italien eine Auslandsdiözese mit eigenem Bischof gründen. Das gab der Patriarch von Moskau und ganz Rußland, Alexi II., bekannt. Die neue Diözese soll die Beziehungen zu Italien und angeblich auch zur Kirche fördern. Ihre Gläubigen seien russisch-orthodoxe Einwanderer, vor allem aus Moldawien und der Ukraine.
Was ist da die Frage? Selbstverständlich gab es schon immer auch in Moldawien und der Ukraine Angehörige der russisch-orthodoxen Kirche. Und selbstverständlich kann, darf, ja muss sich die russisch-orthodoxe Kirche auch um diese kümmern, wenn sie sich in Italien befinden. [mehr…]
Freitag, 18. Juli 2008 15:51
RRR: @ stimme
Zwischenpost.
Nach allem, was ich bei Anglikanern bisher erlebt habe, kann ich da nur zustimmen! [mehr…]
Nach allem, was ich bei Anglikanern bisher erlebt habe, kann ich da nur zustimmen! [mehr…]
Freitag, 18. Juli 2008 14:49
RRR: Eigenritus?
Weiß jemand etwas über diesen „Eigenritus“? Sind das Katholiken im „anglikanischen Ritus“? Was macht
diesen Ritus aus? Wie ist der rechtlich geregelt?
Und – die Frage muss man ja bei kreuz.net immer stellen: Stimmt diese Information überhaupt? [mehr…]
Und – die Frage muss man ja bei kreuz.net immer stellen: Stimmt diese Information überhaupt? [mehr…]
Donnerstag, 17. Juli 2008 12:10
RRR: Soso, eine Predigt
Aus der Predigt des lefebvristischen Bischofs, Mons. Alfons de Galarreta (51), anlässlich der letzten
Weihen im Priesterseminar der Piusbruderschaft in Ecône in der Schweiz.
Wie offenbar alle Piusbischöfe ist auch dieser zu doof, um zu verstehen, was eine Predigt ist – noch dazu bei einer Priesterweihe.
Kirchenpolitische Ansprachen statt Auslegung des Evangeliums – das verrät viel über den Geist dieser Sektierer, deren ganzen „Evangelium“ nur die Gegnerschaft zur katholischen Kirche ist und die deswegen auch über nichts anderes predigen können. [mehr…]
Wie offenbar alle Piusbischöfe ist auch dieser zu doof, um zu verstehen, was eine Predigt ist – noch dazu bei einer Priesterweihe.
Kirchenpolitische Ansprachen statt Auslegung des Evangeliums – das verrät viel über den Geist dieser Sektierer, deren ganzen „Evangelium“ nur die Gegnerschaft zur katholischen Kirche ist und die deswegen auch über nichts anderes predigen können. [mehr…]
Mittwoch, 16. Juli 2008 13:37
RRR: @ Matthias_DD
Warum eigentlich Pflichtzölibat? Der Zölibat ist immer freiwillig
Korrekt. Niemand wird zum Zölibat gezwungen. Aber für die, die Priester werden wollen, ist die Zölibatsberufung (bzw. das Zölibatsversprechen) in der Tat Pflicht. Müssten alle Kindergärtnerinnen verheiratet sein, könnte man durchaus von einer Pflichtehe für Kindergärtnerinnen sprechen.
Erkennen Sie jetzt zufällig gewisse Parallelen zwischen dem weltlilchen und dem geistlichen Stand? Vielleicht in der Wahl des Partners für das sakramentale Versprechen? Na, dämmerts??? RICHTIG!!! Man kann nicht beiden Ständen angehören! So isses und so bleibt es!
Selbstverständlich kann man: verheiratete Diakone (gehören nämlich ebenfalls dem geistlicghen Stand an), verheiratete Priester-Konvertiten, verheiratete Priester in den Ostkirchen, auch den katholischen.
Na, dämmerts??? RICHTIG!!! Man kann sehr wohl beiden Ständen angehören! So isses und so bleibt es! Nur die lateinische Kirche hält in vielen (aber nicht in allen) Fällen an der Zölibatsverpflichtung für Priester fest. Das ist kirchenhistorisch gewachsen, pragmatisch sinnvoll (höhere Verfügbarkeit der Priester), vielleicht auch spirituell eindrucksvoll (in den Fällen, wo es wirklich gelingt) – aber notwendig für das Amt ist es nicht (denn sonst dürfte es ja keine Abweichungen geben, weder durch Ausnahmeregeln für Konvertiten noch durch die Anerkennung der ostkirchlichen Praxis, wonach Zölibat nur für Bischöfe verpflichtend ist. [mehr…]
Korrekt. Niemand wird zum Zölibat gezwungen. Aber für die, die Priester werden wollen, ist die Zölibatsberufung (bzw. das Zölibatsversprechen) in der Tat Pflicht. Müssten alle Kindergärtnerinnen verheiratet sein, könnte man durchaus von einer Pflichtehe für Kindergärtnerinnen sprechen.
Erkennen Sie jetzt zufällig gewisse Parallelen zwischen dem weltlilchen und dem geistlichen Stand? Vielleicht in der Wahl des Partners für das sakramentale Versprechen? Na, dämmerts??? RICHTIG!!! Man kann nicht beiden Ständen angehören! So isses und so bleibt es!
Selbstverständlich kann man: verheiratete Diakone (gehören nämlich ebenfalls dem geistlicghen Stand an), verheiratete Priester-Konvertiten, verheiratete Priester in den Ostkirchen, auch den katholischen.
Na, dämmerts??? RICHTIG!!! Man kann sehr wohl beiden Ständen angehören! So isses und so bleibt es! Nur die lateinische Kirche hält in vielen (aber nicht in allen) Fällen an der Zölibatsverpflichtung für Priester fest. Das ist kirchenhistorisch gewachsen, pragmatisch sinnvoll (höhere Verfügbarkeit der Priester), vielleicht auch spirituell eindrucksvoll (in den Fällen, wo es wirklich gelingt) – aber notwendig für das Amt ist es nicht (denn sonst dürfte es ja keine Abweichungen geben, weder durch Ausnahmeregeln für Konvertiten noch durch die Anerkennung der ostkirchlichen Praxis, wonach Zölibat nur für Bischöfe verpflichtend ist. [mehr…]
Dienstag, 15. Juli 2008 19:49
RRR: @ adlimina
Eine rätselhafte Frage. Habe ich behauptet, dass das Kirchenrecht zum Himmel führt?
Ich habe nur festgestellt, dass es dem Domkapitel eine bestimmte Aufgabe zuweist, die das Domkapitel an niemanden delegieren, sondern nur in eigener Verantwortung wahrnehmen kann. Dazu ist eine Befragung von wem auch immer womöglich hilfreich, kann aber die Verantwortung des Domkapitels nicht ersetzen.
Die Domkapitulare können ihre Verantwortung nicht dadurch wahrnehmen, dass sie sie einfach an andere delegieren: den Nuntius, die Mehrheit der Befragten, kreuz.net, Marcel Lefrevel. Sie müssen SELBST entscheiden und sind dann auch dafür vor Gott und der Kirche und sich selbst verantwortlich.
Woraus haben Sie denn geschlossen, ich würde behaupten, das Kirchenrecht sei der einzige Weg zum Himmel? Ich habe meine Postings nochmal gelesen und nichts dergleichen darin gefunden.
Sind denn Ihrer Meinung nach Mehrheitsbeschlüsse oder Kirchenvolksbefragungen der Weg zum Himmel? [mehr…]
Ich habe nur festgestellt, dass es dem Domkapitel eine bestimmte Aufgabe zuweist, die das Domkapitel an niemanden delegieren, sondern nur in eigener Verantwortung wahrnehmen kann. Dazu ist eine Befragung von wem auch immer womöglich hilfreich, kann aber die Verantwortung des Domkapitels nicht ersetzen.
Die Domkapitulare können ihre Verantwortung nicht dadurch wahrnehmen, dass sie sie einfach an andere delegieren: den Nuntius, die Mehrheit der Befragten, kreuz.net, Marcel Lefrevel. Sie müssen SELBST entscheiden und sind dann auch dafür vor Gott und der Kirche und sich selbst verantwortlich.
Woraus haben Sie denn geschlossen, ich würde behaupten, das Kirchenrecht sei der einzige Weg zum Himmel? Ich habe meine Postings nochmal gelesen und nichts dergleichen darin gefunden.
Sind denn Ihrer Meinung nach Mehrheitsbeschlüsse oder Kirchenvolksbefragungen der Weg zum Himmel? [mehr…]
Dienstag, 15. Juli 2008 14:35
RRR: @ ad limina
Je nach Betonung Ihrer wertvollen Aussagen, werter RRR, stimmt das, was Sie weihevoll ausbreiten, oder
auch nicht.
Die Betonung ist dafür irrelevant. Es stimmt.
Denn in Fulda war es kein basisdemokratischer Druck, der eine Bischofswahl unselig beeinflussen wollte, sondern die rare Koninzidenz von sensus fidelium und römischer Vorgabe, die eine seltene Vorlage bot, nämlich – schon lange nicht mehr vorgekommen – den Weihbischof der eigenen Diözese auf die Terna (Wahlliste) zu setzen.
Das sehen diejenigen, die dafür vom kanonischen Recht zuständig erklärt wurden, anders. Ob Sie oder die Mehrheit oder irgendein namenloser Mensch, den Sie kennen, unter Berufung auf den Heiligen Geist oder eine Privatoffenbarung oder Papst Gregor den Großen oder sonstwen eine andere Meinung vertritt, ist völlig irrelevant.
Also, bitte, Vorsicht mit Hinweisen auf heilige Verantwortung!
Mehr heilige Verantwortung als die vom Kirchenrecht auferlegte gibt es nicht.
Spiegel der bitteren Vorgänge war auch eine unbedachte Äußerung des dann Gewählten: Ohne Namensnennung sagte er, es könne nicht sein, daß ein Bistum in die Hände eines Kandidaten falle, der sicher davon ausginge, daß es ihm sicher sei – klar, wer gemeint war.
Beleg?
Mag er auch noch so schäumen: Gnagflow sagt die Wahrheit, daß nach Patt eine einzige Stimme im Abstimmungsvorgang die Situation wendete und einen Bischof Schick im tiefsten Wortsinne vereitelte. Menschlich allzu menschlich …
Beleg? [mehr…]
Die Betonung ist dafür irrelevant. Es stimmt.
Denn in Fulda war es kein basisdemokratischer Druck, der eine Bischofswahl unselig beeinflussen wollte, sondern die rare Koninzidenz von sensus fidelium und römischer Vorgabe, die eine seltene Vorlage bot, nämlich – schon lange nicht mehr vorgekommen – den Weihbischof der eigenen Diözese auf die Terna (Wahlliste) zu setzen.
Das sehen diejenigen, die dafür vom kanonischen Recht zuständig erklärt wurden, anders. Ob Sie oder die Mehrheit oder irgendein namenloser Mensch, den Sie kennen, unter Berufung auf den Heiligen Geist oder eine Privatoffenbarung oder Papst Gregor den Großen oder sonstwen eine andere Meinung vertritt, ist völlig irrelevant.
Also, bitte, Vorsicht mit Hinweisen auf heilige Verantwortung!
Mehr heilige Verantwortung als die vom Kirchenrecht auferlegte gibt es nicht.
Spiegel der bitteren Vorgänge war auch eine unbedachte Äußerung des dann Gewählten: Ohne Namensnennung sagte er, es könne nicht sein, daß ein Bistum in die Hände eines Kandidaten falle, der sicher davon ausginge, daß es ihm sicher sei – klar, wer gemeint war.
Beleg?
Mag er auch noch so schäumen: Gnagflow sagt die Wahrheit, daß nach Patt eine einzige Stimme im Abstimmungsvorgang die Situation wendete und einen Bischof Schick im tiefsten Wortsinne vereitelte. Menschlich allzu menschlich …
Beleg? [mehr…]
Dienstag, 15. Juli 2008 14:26
RRR: @ Heger
Ich kann sehr wohl feststellen, ob eine Behauptung mit dem vom Lehramt der Kirche in öffentlichen Urkunden
dargelegten (objektiven) katholischen Glauben übereinstimmt oder nicht. Tut sie das nicht, gibt es insofern
auch keine Pflicht zum Gehorsam.
Aber auch die öffentlichen Urkunden, in denen der Glaube niedergelegt ist, bedürfen der Auslegung. Sie sind ja – schon alleine weil sie Fachbegriffe verwenden – nur unter Zuhilfenahme differenzierter philologisch-historischer Instrumente verständlich.
Insofern ist auch ein von Ihnen skizzierter Widerspruch zwischen einer Aussage und der objektiven Urkunde immer nur unter der Prämisse einer bestimmten Auslegung der Urkunde feststellbar – und kann damit selbstverständlich ebenfalls dem Irrtum unterliegen.
Insbesondere ist es hermeneutisch nicht legitim, der Urkunde von vornherein zu unterstellen, sie bedeute genau das, was ich von ihr will, und einer mir oberflächlich nicht gefallenden Aussage von vornherein zu unterstellen, sie befände sich im Widerspruch zu der Urkunde.
Aber genau diese Strategie wird von Piussektieren und Sedisvakantisten gefahren. Dass aber sogar ein und dasselbe Wort (erst recht ein Fachbegriff) je nach Kontext eine andere Bedeutungsnuance haben kann, ist – obwohl eine hermeneutische Selbstverständlichkeit – zahlreichen Protagonisten von kreuz.net nicht zugänglich. Sie benutzen eine „boshafte Hermeneutik“ gegenüber allem, was nach 1962 von der Kirche getan und gesagt wurde. [mehr…]
Aber auch die öffentlichen Urkunden, in denen der Glaube niedergelegt ist, bedürfen der Auslegung. Sie sind ja – schon alleine weil sie Fachbegriffe verwenden – nur unter Zuhilfenahme differenzierter philologisch-historischer Instrumente verständlich.
Insofern ist auch ein von Ihnen skizzierter Widerspruch zwischen einer Aussage und der objektiven Urkunde immer nur unter der Prämisse einer bestimmten Auslegung der Urkunde feststellbar – und kann damit selbstverständlich ebenfalls dem Irrtum unterliegen.
Insbesondere ist es hermeneutisch nicht legitim, der Urkunde von vornherein zu unterstellen, sie bedeute genau das, was ich von ihr will, und einer mir oberflächlich nicht gefallenden Aussage von vornherein zu unterstellen, sie befände sich im Widerspruch zu der Urkunde.
Aber genau diese Strategie wird von Piussektieren und Sedisvakantisten gefahren. Dass aber sogar ein und dasselbe Wort (erst recht ein Fachbegriff) je nach Kontext eine andere Bedeutungsnuance haben kann, ist – obwohl eine hermeneutische Selbstverständlichkeit – zahlreichen Protagonisten von kreuz.net nicht zugänglich. Sie benutzen eine „boshafte Hermeneutik“ gegenüber allem, was nach 1962 von der Kirche getan und gesagt wurde. [mehr…]
Dienstag, 15. Juli 2008 13:28
RRR: @ adlimina
Aber warum fragt man dann während des Suchprozesses nach dem neuen Bischof erst den Klerus und die verantwortlichen
Laien in Gremien und Verbänden nach geeigneten Kandidaten
Ein normaler Vorgang:
Z.B.: der Papst entscheidet diesunddas, aber er lässt sich beraten – durch Kommissionen, die ihre Papiere sogar veröffentlichen. Ähnlich auch oft in Ordensgemeinschaften, wo einer alleine entscheidet, aber eine Beratung durch die Mitbrüder verpflichtend ist.
Es geht nicht um eine demokratische Abstimmung, sondern darum, dass die Verantwortungsträger sich breitestmöglich beraten lassen. Sie sind aber dennoch nicht an Mehrheiten gebunden, denn ihre Verantwortung bleibt ja bei ihnen. Die Befragung anderer kann also den Entscheidungsprozess sehr wohl beeinflussen, aber die Verantwortung ersetzen kann sie nicht.
Vor einer Bischofsernennung muss die Diözese selbst befragt werden (auch ohne Konkordate). Das nimmt dem Papst aber nichts von seiner Entscheidungskompetenz. Ich glaube meistens läuft das so ab, dass der Nuntius ein paar wichtige Leute aus der Diözese befragt und das dann an den Papst weiterleitet, der dennoch souverän entscheidet. Ähnlich scheint es in Fulda gelaufen zu sein.
– um sich dann doch ungeniert den eigenen Vorstellungen und Wünschen hinzugeben?
Was Sie „ungeniert“ nennen, ist die Wahrnehmung der eigenen Verantwortung. Sich hinter einer rechtlich irrelevanten „Mehrheit“ zu verstecken und die eigene kanonische Verantwortung nicht wahrzunehmen, DAS wäre ungeniert. [mehr…]
Ein normaler Vorgang:
Z.B.: der Papst entscheidet diesunddas, aber er lässt sich beraten – durch Kommissionen, die ihre Papiere sogar veröffentlichen. Ähnlich auch oft in Ordensgemeinschaften, wo einer alleine entscheidet, aber eine Beratung durch die Mitbrüder verpflichtend ist.
Es geht nicht um eine demokratische Abstimmung, sondern darum, dass die Verantwortungsträger sich breitestmöglich beraten lassen. Sie sind aber dennoch nicht an Mehrheiten gebunden, denn ihre Verantwortung bleibt ja bei ihnen. Die Befragung anderer kann also den Entscheidungsprozess sehr wohl beeinflussen, aber die Verantwortung ersetzen kann sie nicht.
Vor einer Bischofsernennung muss die Diözese selbst befragt werden (auch ohne Konkordate). Das nimmt dem Papst aber nichts von seiner Entscheidungskompetenz. Ich glaube meistens läuft das so ab, dass der Nuntius ein paar wichtige Leute aus der Diözese befragt und das dann an den Papst weiterleitet, der dennoch souverän entscheidet. Ähnlich scheint es in Fulda gelaufen zu sein.
– um sich dann doch ungeniert den eigenen Vorstellungen und Wünschen hinzugeben?
Was Sie „ungeniert“ nennen, ist die Wahrnehmung der eigenen Verantwortung. Sich hinter einer rechtlich irrelevanten „Mehrheit“ zu verstecken und die eigene kanonische Verantwortung nicht wahrzunehmen, DAS wäre ungeniert. [mehr…]
Dienstag, 15. Juli 2008 10:55
RRR: @ Brandenburgis
Die Schrift gibt es immer nur in Auslegung – und für die authentische Auslegung der Schrift sorgt der
römische Pontifex.
Was immer also der römische Pontifex lehrt, IST die Tradition.
Wenn Sie die Schrift über die Tradition stellen, sind Sie eben ein Protestant. [mehr…]
Was immer also der römische Pontifex lehrt, IST die Tradition.
Wenn Sie die Schrift über die Tradition stellen, sind Sie eben ein Protestant. [mehr…]
Dienstag, 15. Juli 2008 10:45
RRR: Wieder mal falsch
Pater Recktenwald ist Priester der altgläubigen Petrusbruderschaft,
Die Petrusbruderschaft ist nicht „altgläubig“, sondern katholisch. Sie anerkennt zur Gänze das katholische Lehramt (im Gegensatz zur Piusvereinigung, die sich aus der katholischen Tradition nur das raussucht, was ihr in den Kram passt). [mehr…]
Die Petrusbruderschaft ist nicht „altgläubig“, sondern katholisch. Sie anerkennt zur Gänze das katholische Lehramt (im Gegensatz zur Piusvereinigung, die sich aus der katholischen Tradition nur das raussucht, was ihr in den Kram passt). [mehr…]
Montag, 14. Juli 2008 15:13
RRR: Der Blick
„Selbst der Blick in die Gemeinde, der mich ja immer in einer positiven oder negativen Form in Kommunikation
mit meiner Gemeinde bringt und mich dann vom Ritus abbringt, sind im Alten Ritus nicht denkbar.“
Ich sag nur „Dominus vobiscum“ – „Et cum spiritu tuo“.
Offenbar zelebriert dieser Rodheudt den Ritus nicht rite et recte, sonst wüsste er, dass die Geste der Kommunikation zwischen dem Vorsteher und der Gemeinde (Zuwendung durch Blick und Öffnung der Arme) sehr wohl im Alten Ritus vorkommen. Und zwar etliche Male. [mehr…]
Ich sag nur „Dominus vobiscum“ – „Et cum spiritu tuo“.
Offenbar zelebriert dieser Rodheudt den Ritus nicht rite et recte, sonst wüsste er, dass die Geste der Kommunikation zwischen dem Vorsteher und der Gemeinde (Zuwendung durch Blick und Öffnung der Arme) sehr wohl im Alten Ritus vorkommen. Und zwar etliche Male. [mehr…]
RRR: Korrekt!
Die Bischöfe tolerieren von untergebenen Mitarbeitern Schmähungen, die keine Firma, keine Organisation
und keine Gemeinschaft, die sich selber respektiert, ertragen kann.
Meisterhaft darin: kreuz.net !
[mehr…]
Meisterhaft darin: kreuz.net !
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





