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Was unserer Kirche fehlt… …ist Profil. Man stelle sich einmal vor ein Weltkonzern wie z.B. Siemens
würde Mitarbeiter dulden, die ganz offen Werbung für die Konkurrenz bzw. gegen die firmeneigene Doktrin
machen. Untragbar. Aber nicht allein das ist das Problem. Es mangelt an Glauben, an Spiritualität,…
Es gibt zu viele Priester, die einfach nicht mehr wissen, wozu sie eigentlich da sind.
Nicht nur theologische Abrüstung… …am liebsten wäre es den meisten, man würde die Kirche in eine
Art sozial-humansitischen Verein verwandeln, der in Notlagen des Einzelnen süße, aber keine harten Worte
flüstert, für die obligatorischen, weil traditionellen Zeremonien wie Beerdigung, Taufe, Hochzeit da
ist, kostenlos natürlich, und sich ansonsten aus dem Leben des Einzelnen heraushält. Merkt eigentlich
niemand mehr, was mittlerweile wirklich „abgeht“? Denen, die immer noch auf den Konzilsfrühling warten,
kann ich nur sagen: der Gang durch die Wüste infolge des kurzen Frühlings und harten Sommers infolge
1962-65 hat der Wahrnehmung stark geschadet. Nein, daß Konzil ist nicht alleine schuld. Schuld sind unsere
Bischöfe, die meisten bringen außer Schönfärberei und viel Pastoralgeschwurbel nichts mehr hin. Seelsorge
scheint mittlerweile genauso eine Beschäftigung zu sein, pragmatisch eben, wie Liturgiekreissitzungen,
Haushaltspläne schreiben etc. Keiner, der die Augen auf hat, kann das leugnen.
Was lernen wir daraus?… …trotz Summorum Pontificium und allen sonstigen Hoffnungszeichen bleibt alles
beim Alten. Dasselbe Gedankengut, das schon 1970 für einen Kahlschlag sondergleichen verantwortlich war,
ist immer noch genauso präsent, wie eh und je. Deutlich sieht man das an der Masse neuer Altäre, die
in letzter Zeit, landauf, landab, konsekriert wurden. Nun gut, über Geschmack läßt sich bekanntlich
streiten, aber im Grunde sind es mehrheitlich „Mahltische“. Die Hoffnung darauf, daß jemals in die Köpfe
dieser Herren ein wirklich katholisches Gedankengut gelangt, habe ich aufgegeben. Egal wer oder was 1962-1965
angezettelt hat, es hat ganze Arbeit geleistet. Und nebenbei: einer gescheiten und sinnvollen Annäherung
an die Ostkirche ist seit der unglückseligen Anbiederung an den Protestantismus ein großer Klotz in
den Weg geworfen worden. Die östlichen Liturgien sind teilweise uralte Fassungen, an sowas doktort man
nicht herum. Wann lernt man das? Der Wunsch nach Anbiederung an die Bedürfnisse des Menschen entspringt
einem mangelnden Glauben an die Heiligkeit eines Ritus und seiner gottgewollten Ordnung. Mir fällt dazu
das Evangelium des vorletzten Sonntags ein: Wird der Menschensohn, wenn er wiederkommt, auf der Erde noch
Glauben vorfinden????
Och, Gott… …wenn ich sehe, wieviel NOMs gefeiert werden, bei denen sogar Frauen und andere Laien ihre
Hände über den Altar ausbreiten, wobei sich hier niemand aufregt, sehe ich diese Sache als Lapalie.
Unsere Herren Bischöfe sollten erstmal selbst aufräumen. Dann auf andere werfen. –> Geschichte der Ehebrecherin…paßt
prima
Lieber Grand Sol… …Sie gehen den Logen und ihren Helfern genauso auf den Leim, wie andere. Die Juden
sind vielleicht nützlich für die Logen, aber mehr auch nicht. Sie sind genauso ein Teil im großen Puzzle
wie die Katholiken. Das Problem ist nur, daß den Herren der Zeitplan außer Kontrolle kommt, weswegen
sie sehr hektisch reagieren. Daher auch diese Medienhetze. Glauben die wirklich, die FSSPX sei so tragisch
für die Kirche nach VII? Oder wissen die mehr?
Gehört doch zum Allgemeingut… …Friedman darf doch auch unseren Papst als Lügner, Hetzer und Heuchler
betitlen ohne sich entschuldigen zu müssen. Warum darf er das?
Sefirot… …ich gebe Ihnen recht! Aber es wäre an der Zeit, einmal klare Worte zu finden. Von der Kirche
gegenüber der Politik und auch gegenüber den Medien. Die Kirche war zulang der Spielball. Eine Art moralisches
Gewissen, daß man in seltsamen Zeiten mal befragte, in guten aber zur Seite schob und als störend empfindet.
Klarheit ist gefragt!
timpressum… …die Hohenpriester haben, wie nachzulesen, die Menge augewiegelt und sicherlich auch ein
paar Hetzer bezahlt, so wie eben auch Judas Geld bekam. Das ganze Israel dafür in Schuld zu nehmen ist
Schwachsinn. Es war ja nicht ganz Israel zugegen. Aber die Menge rief nicht nur nach der Kreuzigung, sondern
auch: sein Blut komme über uns und unsere Kinder! Man nahm also die Sache in Kauf für persönliche Zwecke
(Barrabas). Das einzige Üble, was man dem Judentum ankreiden kann, ist das sie Jesus als Messias ablehnen
ob ihrer Verblendung. Aber Gott sagte ja schon: sie sind ein störrisches Volk… daher beten, beten,
beten… die wirklich Bösen sind die, welche die ganze Sache nun zum Politikum erheben und die Gespräche
zwischen FSSPX und Rom absichtlich torpedieren. Selbst der Vatikan ist uneins, was noch schlimmer ist.
Lieber Protestant… …die Kommunion ist kein Stück Brot, mit dem man ein Einheitszeichen setzt, indem
man es en masse oder besser in der Masse/Menge verzehrt. Es geht hier nicht um ein Freundschaftsmahl am
Tisch! Die Urchristen ließen die Alumnen und Katechumenen noch nicht einmal im selben Raum verweilen,
während sie Eucharistie hielten!
Sefirot… …seit wann muß man das VII beeiden? Beeidet jemand des heutigen Klerus das Tridentinum,
das ein dogmatisches Konzil war und kein pastorales!?!? Die Ursachen liegen doch viel tiefer: VII ist
in der Kirche wie 1789 in der Politik. Es ist kein Konzil der Kontinuität, sondern des Abrechnens und
Neuordnens. Man muß schon viel Geist verrenken, um das nicht zu erkennen. Und wenn man VII an die anderen
Konzilien anreihen will und sagt: es führt die Tradition fort, dann vielleicht nur bis zum Dokument Nostra
aetate…und das auch nur bedingt. Der Witz ist ja, daß die Konzilsmacher selbst z.B. Sacrosanctum Concilium
für ihre Zwecke mißachtet haben. Der Bruch begann nach 1965!
Gemmingen ist ein liberaler… …Dummschwätzer, der nicht den Weinberg Gottes, sondern seinen eigenen
Arsch retten will. Den obigen Kommentar unterschreibe ich voll und ganz. Das Schlimmste an der ganzen
Sache ist doch, daß der Vatikan nicht geschlossen hinter dem Papst steht, sondern jeder auf seine Art
versucht, als politisch Korrekter dazustehen. Genauso wie bei unseren Bischöfen. Wem huldigt man eigentlich?
Den Logen oder Gott? Was Williamson anbetrifft: Meines Erachtens nach Absicht. Von beiden Seiten. Da wollte
jemand mit diesem Interview den Dialog zwischen Vatikan und FSSPX, was eine rein innerkirchliche Sache
ist,…liebe Frau Merkel,…so torpedieren, daß die Angelegenheit endgültig auf Eis kommt, bevor all
die tollen Dogmen wie Religionsfreiheit (die Superkuh), VII etc. noch in Verruf kommen oder gar revidiert
würden. Ist offensichtlich gelungen. Hatte die FSSPX nach dem Motu Proprio noch Rückenwind und erlang
Sympathien, so isses mit der Holocaustkeule gelungen, sie zu ruinieren. Gestern bekam Friedman zweimal
im Fernsehen Gelegenheit Jaschke fertigzumachen. Man versucht Nostra Aetate zu zementieren. Darum geht
es letzten Endes. Merkt denn eigentlich niemand, wer wirklich dahintersteckt? Sind wir alle schon so verblödet,
daß Neonazis, Holocaustleugner und andere Braune fröhlich Urständ feiern, um eigentlich nur Werkzeuge
zu sein in der Hand derer, denen es nur um die Zerstörung der Kirche geht?
Es ist eine noch einfachere Sache: …schauen wir uns mal die Aktionen der letzten Jahre gegen religiöse
Strömungen egal welcher Couleur an. Ein herausragendes Thema war die sogenannte Terror-Bekämpfung. Und
schon vorher wurde der Holocaust mißbraucht, um religiöse „Eiferer“ zu bremsen. Es scheint, es gäbe
es nur ein Superdogma: die absolute Toleranz zwischen den Religionen. Wer behauptet, seine Religion sei
die Wahre, wird direkt als Fundamentalist abgestempelt und kaltgestellt. Ich verstehe das ja noch, wenn
einer dies mit Waffengewalt versucht durchzusetzen, und andere zwangsbekehrt. Aber alleine das Wort „alleinige
Wahrheit“ genügt. In der Politik ist es üblich, seine Meinung als alleinige Wahrheit zu verkaufen. In
der Religion ein absolutes Tabu. Nun ist es auch jetzt so, daß man bemüht, von einer bestimmten Seite
aus, eben diese Strömungen aus der Kirche fernzuhalten, den sie würden am status quo rütteln, der erst
durch Nostra Aetate geschaffen wurde. Man kann keine Kirche gebrauchen, die widerspenstig wird. Wes Geistes
Kind all diese Umtriebe sind, wissen wir doch wohl. Und daß das alles schon lange am Kernthema vorbeigeht
auch. Warum ging es eigentlich zwischen FSSPX und Rom? Ach ja…VII. Eine Einigung scheint weit entfernt
und das war auch so gewollt. Das Motu Proprio schien noch verkraftbar. Aber die Zurücknahme der Exko…
auf keinen Fall. Da mußten Tatsachen geschaffen werden. Und ob der liebe Kard. Re da nicht etwas mitgeholfen
hat…wer weiß…wer weiß…
Betrachten wir die Sache mal anders: Es gibt Kräfte, die haben ein hehres Interesse daran, den Zustand
der Kirche nach dem VII, so wie er sich heute präsentiert, zu behalten. Aus welchen Gründen auch immer.
Genauso wie 1789 in der Politik ein Dogma ist, so soll es 1962f. sein. Deswegen das gebetsmühlenartige
„VII, VII, VII…“ Dass nun die Juden mal wieder in Anspruch genommen werden, ist klar. Denn nach der
gewollten Shoa hatte man das Konstrukt, um zum einen den widerwilligen deutschen Staat als auch die Kirche
zu erpressen. Dass die Juden damit unglücklicherweise auch nur ein Teil des Puzzles sind, haben diese
bis heute nicht verstanden und mischen munter mit. Eigentlich nutzt man die armen Säue nur aus, was sie
nicht verdient haben. Dass das alles in D so hochkocht ist klar: wir haben Superwahljahr und da müssen
Fakten geschaffen werden! Man weiß um die Qualitäten der FSSPX und deren evtl. Wirkung auf die Kirche.
Deswegen war ich erstaunt, daß man trotz Motu Proprio solange gewartet hat. Als nun auch noch die Exko
zurückgezogen wurde, brauchte man ein altbewährtes Mittel, um endlich die ganze Sache zu diskreditieren:
den Holocaust! Warum hat sich Williamson da einspannen lassen? So dumm ist er eigentlich nicht. Die wahren
Täter sitzen im Vatikan. Und Williamson macht da mit. Weder die Juden, noch irgendwelche Zionisten oder
ähnliches sind da am werkeln, ich bin überzeugt, hier agiert (wie so oft) die Loge. Und die mißbrauchen,
was für sie nützlich ist!
Sehen wir die Sache mal so: Frau Illner durfte unter ausgewählter Mannschaft ihr Programm bieten, Beckmann
ebenso mit Friedmann und Friedmann selbst durfte zweimal Jaschke zur Brust nehmen. Meines Erachtens ist
die ganze Sache gewollt inszeniert. Bevor die Tradition, die sich seit dem Motu Proprio steigender Beliebtheit
bzw. wachsender Akzeptanz erfreute auch noch Einfluss bekommt auf vatikanische Kreise, musste geblockt
werden. Und das klappt immer noch am besten, indem man sagt: Konservativ = Nazi. Diese Masche läuft und
lief seit Jahren. Und sie scheint immer noch zu klappen. Offenbart sich da nicht, wer wirklich hinter
der Sache steckt, man will keine vorkonziliaren Strukturen, koste es was es wolle. VII ist ein Dogma.
Nein, nicht die Juden, vielleicht ein paar, die da mitjaulen, wie Friedman. Auch die sind nur Teil des
Marionettenstaates. Sie spielen eben die guten. Da sind andere am Werk. Wer Augen hat zu sehen, der sehe.
Dass das alles in D besonders kocht, ist klar. Und auch hat das nichts damit zu tun, ob es die Shoa gab,…denn
die gab es. Aber was man aus dieser Tatsache für einen Nutzen ziehen kann, das ist entscheidend. Eine
Sache, die Revisionisten nie verstehen. Sucht die Schuld nicht bei Juden oder Moslems. Sucht sie bei den
Dreipunkte-Brüdern. Die sitzen auch im Vatikan. Wie schon 1962-65. Die Juden sind auch nur Idioten, die
nicht merken, da sie von denen missbraucht werden. Und die FSSPX ebenfalls, zumindest ist Williamson denen
auf den Leim gegangen.
#66 Andreas 13:40:27 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Ganz genau, arcanum! 1) Die T34 erhielten erst nach 1942 f. Dieselmaschinen. 2) Wer hat eine Ölheizung?
Wenn’se keine Luft kriegt, tut sie wegen unvollständiger Verbrennung rußen und eine Menge CO produzieren.
Weiß jeder, der Heizungen mißt.
#63 Andreas 13:15:21 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Lieber Biomilch …es wurden z.B. Panzermotoren aus erbeuteten russischen Panzern benutzt, z.B. T34. Und
das war ein Benziner. Da Dieselmotoren nur begrenzt toxisch sind, war auch damals schon bekannt. Deswegen
auch Otto-Motoren. Davon gibt es sogar Bilder. Ob Diesel- oder Otto war den Zeugen nicht ganz so geläufig.
Viele dachten aus Unkenntnis, es seien Diesel, es waren aber Benziner. Auch gibt es eindeutige Zeugenaussagen
von SS-Mitgliedern. Aber mit Revisionisten kann man nicht diskutieren. Ich war auch mal einer.
#59 Andreas 13:00:42 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Küng ist ja auch ein Häretiker! Williamson ein Holocaustleugner, wobei der Holocaust keine Glaubenswahrheit
ist. Vielleicht ein weltpolitisches Dogma, aber kein kirchliches!
#56 Andreas 12:41:34 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Sefirot… …wo liegt denn jetzt das Problem bei Euch? Ist es das Leugnen des Holocaust oder das VII?
Gehört bei mir nicht zusammen, sind zwar Paar Schuhe. Sollte eines das andere bedingen, werde ich aber
stutzig… Sie wissen warum.
#54 Andreas 12:29:45 | Donnerstag, 5. Februar 2009
@Lorenz und Schwester K. …ja, korrekt, nach 1942/43 dann begann erst die Massenvernichtung mit Gas.
Davor war einiges schon getestet worden, unter anderem auch die Vergasung mit CO durch Otto-Motoren. Zyklon
B schien aber „effektiver“. Und das sollte allein der Massenvernichtung der Juden dienen. Man muß die
Entwicklung richtig sehen. Nicht dieser oder jener Propaganda glauben und dann ablehnen. Es gab keine
Judenseife und auch keine Lampen aus Judenhaut, auch keine Lichtschalter aus Judendaumen. Aber es wurde
z.B. in Hadamar vor dem Krieg anläßlich des Euthanasieprogramms mit CO vergast. Damals aus Flaschen.
Dann wurde während des Krieges bereits mit Otto-Motoren gespielt. Zu dieser Zeit war Auschwitz ein Arbeitslager
mit allen Unannehmlichkeiten. Wer umkam, wurde verbrannt. Aus diesem Zeitraum existieren teils noch die
Sterbebücher. Dann nach 1942/43 ging es los. Auschwitz wurde erweitert, neue Krematorien gebaut inklusive
der „Leichenhallen“ und Entlausungsgebäude. Für was alleine schon der Bau der Krematorien? Nachdem CO
nicht ganz kosher war, da Benzin immer schwieriger rationiert wurde, stieg man auf das leicht beschaffbare
Zyklon B um. Gasdichte Türen, vorgeheizte Räume alles beweisbar. Die Menschen wurden dichtgedrängt
hineingeschoben. In Kürze sank der Luftsauerstoff, die Raumtemperatur stieg ebenso die Luftfeuchte. Da
braucht man nicht mehr viel Zyklon B! Und der hohe CO2-Gehalt der Atemluft sorgte dafür, daß nur wenig
Berliner Blau im Putz entstand, womit der Leuchter widerlegt ist.
#41 Andreas 12:04:42 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Hier für alle Holocaustleugner und… …ansonsten Unbeteiligten: diese Graphik de.wikipedia.org/…lungNachReligion.jpg
zeigt schön, wie viele Katholiken in Auschwitz umkamen. Auschwitz war nicht nur ein Endziel für Juden
sondern genauso für Katholiken!
Na dann, Wahrheit… …belegen Sie mir bitte, daß es in Auschwitz keine Gaskammern gab. Aber bitte keinen
Leuchter, Gauss oder ähnliches. Habe ich alles schon gelesen.
Merkel… …hat nur die Etikette beachtet und, um auch beim nächsten Bilderbergertreffen noch auftreten
zu können, den üblichen Hofknicks gemacht, den „die im Hintergrund“ erwarteten. Political Correctness…nennt
man das. Die kleinen Revert-Abzeichen bei den meisten politicians, sind das nun Logennadeln oder Wanderauszeichnungen?
Lieber Wahrheit… …egal, was nun konkret in Auschwitz oder sonst wo im damaligen Großdeutschland passierte,
jeder Mord egal an welchem Menschen ist ein Verstoß gegen Gottes Gebot. „Du sollst nicht töten“ Ganz
einfach… „Liebet Eure Feinde!“ heißt es im NT. Daß die Juden ihre Möglichkeiten auch ausgenutzt haben,
keine Frage. Dafür gibt es auch Belege. Aber das rechtfertigt keinen Genozid, den die Kirche, nebenbei
bemerkt, auch nicht geduldet hat.
Hotzenplotz und ans Ruhrgebiet …wissen Sie, es ist eigentlich so, daß jede Legende einen wahren Kern
enthält. Wieviel Menschen in Auschwitz und anderen KZ umkamen, wissen wir nicht, und daß besonders die
Sowjets hier Unwahres propagiert haben ist auch bekannt. Man nehme nur mal die Sache mit dem mittlerweile
revidierten Denkmal in Auschwitz, dort waren in roten Zeiten 4,2 Millionen vermerkt. Das wurde als Lüge
entlarvt. Auch daß die Gaskammern, die man besichtigen kann nicht original sind und vielen Phantasien
unterlaufen sind, ist bekannt. Die originalen Kammern sind nur noch Trümmerhaufen. Es bleibt also Platz
für Spekulationen. Tatsache ist aber, daß versucht wurde mittels Zyklon B einen Massenmord durchzuführen,
nachdem mehrere andere Versionen nicht „fruchteten“. Die technischen und logistischen Möglichkeiten waren
gegeben. Fakt ist auch, daß dich diese Methode auf die Gebiete es Generalgouvernements beschränkte.
Fakt ist auch, daß nach dem Krieg der Sieger im Vorteil war und seine Propaganda ebenso nutzte wie einst
Goebbels. Und weiters ist es auch ein Fakt, daß in angesehen Ämtern und Schaltzentralen Zionisten mitwirkten.
Genauso wie später im Vatikan jüdische Vertreter auf Nostra Aetate hinarbeiteten. Eine Sache, die besser
dokumentiert ist, als vieles andere. Warum, weshalb,…wir wissen es nicht. Wegen der „Eine-Welt-Herrschaft“…vielleicht,
vielleicht auch nicht. Wegen eigener Interessen des jungen Staates Israel, schon eher… Aber trotzdem
ist Auschwitz geschehen.
Mich würde es freuen… …wenn diese Seite auch einmal kritisch gegenüber Herrn Williamson und auch
Herrn Lingen aufträte. Sie ist eher deren Sprachrohr! Fellay und Co. werden neuerdings als Roms Nutten
degradiert und der arme Williamson als neuer Athanasius proklamiert, wenn man es mal überspitzt sagen
darf. Auf jeden Fall habe ich diesen Eindruck. Und schuld an allem ist der ZIONISMUS…
Hotzenplotz… …ich verlinke keine Propagandaseiten, sondern unter dem angegebenen Link wird versucht,
die Lügen der Revisionisten zu entlarven, die ja ständig versuchen, das Thema Auschwitz etc. herunterzuspielen
oder als „Alliierten-Lüge“ hinzustellen. Auf dieser Seite findet man auch die Aussagen des Herrn Lingen
wieder und woher sie stammen. Daß eben die „Judenseife“ immer wieder von eingefleischten Nazis kommt,
ist interessant. Die offizielle Geschichtsschreibung kennt sie nicht. Was nach dem Krieg Propagande der
anderen Seite war, wurde auch als solche entlarvt. Wenn auch manchmal spät. Allerdings ist Auschwitz
und die Gaskammern ein historischer Fakt. Rothkranz und Auschwitz www.h-ref.de/feindbilder/
Rothkranz… …ist was Spezielles. Ich kenne ihn, als er noch bei den Piusbrüdern auftauchte. Dann erhielt
er Hausverbot, weil er in seinen Pamphleten behauptete, die FSSPX sei freimaurerisch unterwandert und
diene dem Antichristen in Rom… Vorher konnte er aber schon seine antisemitischen Schriften verbreiten.
Unter anderem auch im Verlag Anton Schmid, dort konnte man anfangs auch Pius-Bücher kaufen. Nachdem dann
allerdings Anton Schmid immer mehr Rothkranztypisch Sedisvakantistenzeugs publizierte, gab es keine Pius-Bücher
mehr dort. Ich möchte also festhalten, daß die FSSPX auf Distanz ging wegen 1) Äußerungen gegen sie
selbst durch Rothkranz in seinen Schriften, 2) Sedisvakantismus Rothkranz’ ,3) den offenen Antisemitismus
desselben.
Ich empfehle: ein Link für Herrn Lingen, Hernn Williamson und auch für die Redaktion www.h-ref.de/ Warum
gibt die Redaktion Herrn Lingen hier überhaupt ein Plattform? Katholisch ist der Herr nicht. Höchstens
deutsch-national…
nach Aleph waren also… …die guten Sozialisten des Ostblocks hervorragende Christen. Wann werden Stalin,
Lenin und all die anderen Gruselinskis heiliggesprochen????
„Irrlehren…, Distanz halten…“ …solche Töne hört man doch seit 40 Jahren nicht mehr aus deutschen
Bischofshäusern. Kann mir vielleicht mal einer erklären, warum sich die Amtskirche ganz im „vorkonziliaren“
Gusto aufführt, wenn es um die FSSPX geht und alle Straf- und Bußregister zieht, während man ansonsten
ganz gerne beim Bau von Gebetsräumen für Heiden und Irrlehrer zuschaut, mitbaut, mitsammelt, mitfühlt…?????
Meine Güte… …haut Euch doch mal wieder die Köpfe ein! Laßt einfach einmal die Augen auf und ihr
erkennt, worum es geht… Normalerweise ist man in VII-Church darauf bedacht, seine Schäfchen zu binden.
Besonders in D wegen der Kirchensteuer. Da sind Jugendmessen mit allem Firlefanz an egal welchen Orten
absolut erlaubt, da fragt auch niemand den Bischof, ob er im Wald und in der Heide mit der Rockband XY
ein Happening machen darf… das wird einfach gemacht. AAAABBBEEERRR: wenn da irgendwo eine Kapelle errichtet
wurde und dort wird dann noch im Gregorianischen Ritus gefeiert,…o je…, dann werden alle Hebel in
Bewegung gesetzt, die man früher nur bei Ketzern und Häretikern fand. Und besonders in D fühlt man
sich gut dabei, denn man hat „faschistoiden“ Umtrieben einhalt geboten… Verkehrte Welt…
Nichts mehr drückt derzeit den Dissenz zwischen post und prae bezogen auf VII aus wie diese Fürbitte.
„Man wolle nicht hinter VII zurück“… das sagt alles. Ein deutlicheres Bekenntnis zum Beginn einer neuen
Religion mit VII kann es von seiten eines Kirchendieners nicht geben. In der ganzen Kirchengeschichte
konnte man theologisch hinter, vor, unter und über die Konzilien. Diese bestätigten und bekräftigten
höchstens, was schon lange bekannt oder erneut formuliert werden mußte. Das Tridentinum z.B. hat ja
auch keine neue Sakramentenlehre oder Liturgie gebracht…auch keine neue Lehre über die Eucharistie
etc. sondern alles nur klarer und deutlicher wiederholt. Nizäa, Konstanz… egal welches, immer das gleiche.
Außer bei einem: VII. „Und siehe, ich mache alles neu…“ Das sagte diesmal aber ein anderer.
Meine Erfahrung mit NOM sind die,… …daß die Art und Weise, wie in diesem Ritus zelebriert wird, der
Grund für den Glaubensverlust in Sachen Realpräsenz zu suchen ist. Kinder, die um den Altar stehen,
und zum „Mahl“ eingeladen werden. Die flappsige Art der Handkommunionspendung,… das Gewusel der Kommunionhelfer,
die sich nach der Spendung natürlich nicht die Finger säubern,,…warum macht das dann überhaupt noch
der Priester,… Laien, die das Ziborium in den Tabernakel stellen und auch von dort während des Agnus
Dei holen, während Herr Pfarrer am „Mahltisch“ wartet… Pfarrer, die prinzipiell eine Verneigung vor
dem Tabernakel machen, aber keine einzige Kniebeuge, und somit zum Vorbild für die ganzen Helferlein
am Mahltisch werden,… Altäre, die zum Schaustück für ganze Kinderkatechesen werden und mit bunten
Tüchern behangen zugemüllt werden… lautstarkes Gequassel bis zum ersten Orgelton,…wenn denn überhaupt
noch Orgel erwünscht ist…drei Kommunionhelfer, bei einem Priester und einem Diakon und 200 Leuten in
der Kirche…der Priester und Diakon teilen natürlich nicht aus…Werktagsmessen, in denen man sich um
den Mahltisch versammelt und dann jeder sein Plätzchen ins Pfötchen kriegt, das man dann brav in den
Kelch tunken darf…die paar Tropfen Wein saugt der Sandsteinboden flink auf… nur so meine Erfahrungen,…
Nicht so unvernünftig… …wollte damit nur auf eines der tausend Hochgebete anspielen, die landauf-landab
gebrabbelt werden. Eines lautet nämlich: Am Abend vor seinem Tod nahm Jesus, als er mit seinen Freunden
am Tisch saß, daß Brot…
Aufgeräumt… …haben wohl die Diener oder Dienerinnen dessen, der Jesus damals den Saal vermietet hat.
Jesus wollte ja einen abgeschlossenen Saal für sich und seine Jünger (NOM-deutsch: Freunde,…). Und
dieser wurde in Jerusalem organisiert.
@pangelingua: vollste Zustimmung! Nicht nur mit Kindergartensprüchen…man hat die ganze Liturgie zu
einem Kindergarten gemacht…und die Kinder inspiriert und erbaut das in keinster Weise. Nein, für sie
ist ein Spielraum, aus dem sie herauswachsen, wenn sie größer werden und sich dann entfremden. In früheren
Zeiten sind die Kinder verstandsmäßig immer mehr in die Liturgie hineingewachsen.
Was entwickeln die???? …eigenen Rhythmus nach den kosmischen …blabla… sind das „Hexen“? Nackilisch
im Kreis sitzen und Joints qualmen, wie? Diese „Wiederentdeckung“ alter Gemeinschaften gab es doch schon
massig seit dem VII. Interessant ist nur, daß die heutigen mit den ursprünglichen rein „NIX“ gemeinsam
haben. Die meisten sind eine Art Spät-68er Kommune mit spiritueller Anhauchung in Anlehnung an „echte“
Orden. Siehe zum Beispiel auch: Brüder und Schwestern vom gemeinsamen Leben…
Das schlimmste Übel ist, …daß man dann, wenn die Kinder erstmal diesen Müll gesehen und gefressen
haben, den Schaden an ihren Seelen kaum mehr wegradieren kann! Was soll diese Art der Aufklärung? Liegt
unser demographisches Problem darin begründet, daß niemand mehr weiß, wie man Kinder macht? Mensch,
müssen unsere Vorfahren einen Sex-Unterricht gehabt haben… Manchmal glaube ich, die Steinzeit war zivilisierter.
Auch wenn ich jetzt böse Dresche kriege… …alleine der Religionsstifter des Islam zeichnete sich nicht
gerade durch Wohltätigkeit und Nächstenliebe aus. Wer Augen hat zu sehen, der sehe, wer Ohren hat zu
hören, der höre…
@Benedikt… ja, so ist es. Der NOM und all seine „Vorteile“, die die „Mißstände“ des Ritus Romani abstellen
sollten, hat keine Verbesserung gebracht. Ich kann keine höhere und innigere Beteiligung der Gemeinde
feststellen, eher eine deutliche Profanierung. Interessant ist zum Beispiel, daß ich bei Kindern beobachte,
daß immer dann, wenn es am Altar mal still wird und „komische Dinge“, wie Weihrauch, Schellen, … benutzt
werden, die Kinder aufmerksam werden. Ansonsten geht es mir immer so, daß man schon seine Last hat, ein
5-jähriges Kind eine Stunde lang dem Redeschwall vom Mikro des Altars her auszusetzen und es dabei ruhig
zu halten. Bei uns im Kloster wird die ganzheitliche Methode gelehrt. Dabei kommen auch Übungen zum Einsatz,
die konzentriertes Schweigen bei Kindern in der Kommunionkatechese fördern sollen. Dabei werden genau
die Mittel eingesetzt, die früher den Canon begleiteten,… warum lernt man nicht daraus? Wir wissen
ja, daß die Kirche manchmal lange braucht, bis eine Änderung eintritt…aber der NOM war und ist ein
typischer 70er Jahre Produkt: nüchtern, ohne Anspruch, quadratisch, praktisch, und selten gut. Theologisch
alleine schon durch die permanenten Basteleien der Herren Pfarrer zum Workshop verkommen.
Lenkt mal nicht vom Thema ab!!! Stellt Euch mal vor: Euer Sohn/Tochter kommt vom KiGa heim und erzählt,
sie hätten heute den „Pimmel von…“ angefaßt… sie hätten das und das gemacht… würdet Ihr dann
lachen? Oder es als kindliche Spielerei abtun? Unsere Gesellschaft ist absolut krank, so krank, daß man
meint, Sodoma und Gomorrha seien Legoland… Um Kinderschänder wird in TV und Presse ein riesiges Aufhebens
gemacht. Und was passiert in Politik und Gesellschaft? Dort bereitet man doch erst den Nährboden für
all diese Perversen. Und das zieht sich bis in die Kirche hinein… Mich wundert nichts mehr.
@LandorganistII Also,…wenn ich Ihnen auch nicht oft zustimme, aber in einem haben Sie recht: die Ehe
bzw. überhaupt eine zwischenmenschliche Beziehung auf längere Zeit konstant prickelnd, anziehend und
aufbauend zu erhalten, erfordert heute viel Geduld und macht auch einigen Streß! Zu früheren Zeiten
war dies sicher einfacher wegen der klaren „Rollenverteilung“, die ich keineswegs loben will. Aber es
ist heute schon schwer. Und allzu schnell ist man dabei, sich zu trennen, um sich vor klärenden Gesprächen
und Neuanfängen zu drücken…
Rübezahl… …ich stimme Ihnen vollkommen zu. Meine Einwände zielen eher auf Dinge wie „Asissi“, Koran
abknutschen, Wischiwaschi-Liturgien tolerieren, kurzum das Verhalten nach dem Motto: „Ich verkaufe Siemens,
was ganz toll ist, aber wenn ihr Bosch kaufen wollt, auch o.K. Ist auch ganz gut…“
Das VatI streite ich auch nicht ab… …um Gottes willen,…der hier von Ihnen zitierte Text spricht
vom Wesen des Papstamtes. Das heißt aber nicht, jeden Unfug theologischer oder liturgischer Natur blind
zu akzeptieren! Der gepostete Text steht geradezu im Gegensatz zu manchen Dingen, die in den letzten 40
Jahren geschehen sind, lesen sie mal Vat1 weiter!
Der Papst ist zwar Stellvertretet Christi, aber… …nicht Christus selbst. Nehmen wir mal einen berühmten
Renaissance-Papst. Seine Sünden sind so immens, daß Du dem wohl nicht nachlaufen würdest, lieber HBR…
Unfehlbar ist der Papst nur in Glaubens- und Sittendingen, die er ex cathedra verkündet. Ansonsten ist
er ein Sünder, wie Du und ich. Den einzigen Vorteil, den er hat, ist daß er als Geweihter ein paar Gnaden
mehr bekommen hat. Damit hat er aber auch mehr Verantwortung! Christus hat seiner jungen Kirche bewußt
den Hl. Geist gesandt, weil er um die Menschlichkeit seiner Jünger wußte! Man kann nicht gutheißen,
wenn etwas verteufelt wird, was jahrhundertelang als heiligstes Gut galt und aufs Blut verteidigt wurde
gegen alle Irrlehren, selbst wenn der Papst einem befiehlt, anders zu denken. Das Glaubensgut der Kirche
ist göttliche Offenbarung und unveränderlich. Was und wer dagegen spricht, ist nicht von Gott, sondern
von der anderen Fraktion. Jesus hat uns doch ein einfaches Mittel der Unterscheidung gegeben: An ihren
Früchten werdet Ihr sie erkennen. Und nun laßt uns die einzelnen Früchten von „links“ und auch die
von „rechts“ mal untersuchen… auf das Ergebnis bin ich gespannt…
Wenn denn vor dem Konzil bzw. der Reform… …genauso wenig Gläubige bewußt an der Messe teilgenommen
haben wie heute und auch damals man nur „abgesessen“ hat, dann ist wohl ganz klar, daß die hochbeschworene
„participio actuosa“ gescheitert ist. Denn das Gegenteil war ja wohl beabsichtigt. Oder war es nur der
Köder, den man auslegte, um die Reform salonfähig zu machen?… Wir haben es doch mittlerweile nicht
nur mit zwei Riten zu tun, sondern auch mit zwei Doktrinen: die eine (1) sagt unmißverständlich, was
der Mensch zu tun und zu glauben hat, um ein derartiges Verhältnis zu Gott aufzubauen, damit seine Seele
nach dem Tode zur Anschauung Gottes gelangt. Man könnte sagen, hier hat man es mit einer Art „Wissenschaft“
zu tun. Himmel, Hölle, Gnade, Sünde…alles Realitäten, die in bestimmten Gesetzmäßigkeiten zueinander
stehen. Die andere Doktrin (2) kennt das nicht. Hier ist der Glaube auf das persönliche Gefühl, das
Empfinden reduziert. Im Vordergrund steht das gemeinsame Erleben, die individuelle Gotteserfahrung. Hier
kann der Gott von A anders sein als der Gott von B. Während Doktrin 1 eine Art Brücke zwischen realer
Welt, Wissenschaft und Spiritualität ist, ist 2 nur noch reine Spiritualität. Aber wie will man von
„Wahrheit“ sprechen, wenn man sein ganzes Glaubensgebäude nur noch auf reine persönliche Spiritualität
reduziert? Im NOM geht es oft um dieses „Erfahren“. Oft hat man den Eindruck, der „Vorsteher“ möchte
bei Gruppe X ein Gefühl erzeugen…die Realitäten bleiben aber vor der Tür: der sich opfernde Gottessohn.
an alle Diskutanten: …bitte zum Kernthema zurückfinden. Fassen wir mal einfach so zusammen: Ob ohne
NOM die Kirchen heute voller wären…schwer zu sagen…die Zeit nach 1968 hatte „Attraktiveres“ zu bieten
als religiöse Betätigung, daher bilde sich jeder sein Urteil. Schauen wir aber mal auf den Glauben der
Kirche selbst. Steht heute Christus in der Eucharistie wirklich noch im Mittelpunkt? Oder ist es nicht
der Mensch? Steht jetzt in der Fastenzeit wirklich noch das Kreuzesopfer und unser Sünde im Mittelpunkt,
oder wieder nur der Mensch? Steht an Ostern der auferstandene, uns den Himmel anbietende Heiland im Mittelpunkt
oder wieder nur der Mensch?… Diese Liste könnte man beliebig fortsetzen. In einer Großzahl aller Predigten,
die ich landauf/landab höre (NOM-Priester, wenn man mal so sagen darf), hört man fast ausschließlich
das gleiche Credo: der liebende Gott und wir erlösten Menschen, die feiern. Was tut denn der einzelne
Pfarrer in den Gemeinden wirklich für ein Anspornen der Gemeinden zum Fasten, Beten…Beichten? In den
meisten Gemeinden wird doch mehr getan für Kindergötzendienste und Happenings, jede Ökumeneveranstaltung
wird höher gehandhabt als jedes Hochamt… Das eigentlich Problem ist, daß ein Großteil der Priester
nicht mehr den Glauben teilt, der vor dem VII gelehrt wurde. Für viele war das Konzil das Heraufholen
der Reformation und der Aufklärung aus dem Keller, in den man beide gut eingesperrt hatte. Das Konzil
war nur das Ventil einer Entwicklung, die schon früher begonnen hatte!
Benedikt, ganz genauso isses! Gehe ich mal in meine Gemeinde. Ein Gros geht nur, weil man es so von früher
gewöhnt war. Macht man so. Die jungen Familien? Fehlanzeige. Wenn dann mal Gottesdienst für den Kindergarten
ist, meint man, man wäre auf einer Spät-68er-Versammlung. Und das Gemenge soll ziehen? Die Anbiederung
an den Zeitgeist soll ziehen?
Nur, matt2, wenn Du mal ehrlich bist,… …belügt man sich als Katholik doch selbst, wenn man den NOM
dauernd schön redet, vor allem, wenn man davon ausgeht, daß die Zeit vor 1970 nicht verwerflich war
und ein Maß an Orthodoxie darstellt. Der NOM ist ja erst der Schlüssel zu all den Mißbräuchen gewesen,
die wir heute liturgisch genießen dürfen. Ohne NOM gäbe es diese nicht. Und Mißbräuche entstehen
aus der Unzufriedenheit des jeweiligen Zelebranten mit der theologischen Sinnhaltigkeit einer Liturgie.
Hört Euch nur mal die ganzen „Ergänzungen“ und „Umdeutungen“ der einzelnen Hochgebete Sonntag für Sonntag
durch verschiedene Zelebranten an. Alleine durch die Tatsache, daß der Kanon laut vorgetragen wird, meint
mittlerweile fast jeder, für irgendein Anliegen sein sozialpathetisches Gespür beweisen zu müssen,
indem mal schnell was eingefügt oder umge“sprochen“ wird. Immer wieder wird versucht, die Messe nicht
„langweilig“, sonder „angepaßt“ zu zelebrieren. Man wird kaum noch eine Pfarrei in D finden, wo an allen
Sonntagen im Jahr die Messe gemäß NOM entsprechend den Rubriken gefeiert wird. Die Messe ist zum Spielball
der theologischen Präferenzen der Pfarrer verkommen. Das war im Vetus Ordo unmöglich. Der Vetus Ordo
sorgte daher von sich aus für eine (zumindest augenscheinliche) Einheit. Daher war es klar, daß, nachdem
so viele „moderne“ Ideen das Konzil belebten, auch die letzte und schwierigste Bastion der ach so verhaßten
„vorkonziliaren Theologie“ entfernt werden mußte: der Römische Ritus. Bestes Beispiel: Taufritus!
Die Quadratur des Kreises… …egal, wie man es wendet und dreht… wenn man sich Novus Ordo und „Vetus“
Ordo einmal genau anschaut und versucht beide miteinander zu verknüpfen, dann erkennt man, daß die einzige
Gemeinsamkeit beider eine große Ähnlichkeit in der Abfolge der einzelnen Schritte ist. Ansonsten muß
man ganz klar herausstellen, daß beide Riten fast schon entgegengesetzte Schwerpunkte haben. Hier Opfer,
dort Mahl… hier ein Priester, der opfert, dort ein der Gemeinschaft Vorstehender, der mit der Gemeinde
„was“ feiert. Nur leider muß man auch sagen, daß von der gepriesenen Partizipierung der Gemeinde genauso
viel übrig ist wie vor 1970. Das Gros derer, die sonntags am NOM teilnehmen, gehen aus Gewohnheit hin,
sitzen ihre Stunde ab, gehen zur Kommunion und wieder nach Hause. Ja, das Gros derer, die dort hingehen
kennt es ja noch so aus Zeiten vor 1970. Das Gros derer, die nur den NOM kennengelernt haben gehen nämlich
sonntags garnicht mehr. Irgendwie muß man Lefebvre zugestehen und im gleichen Atemzug auch Prof. May,
daß der NOM einfach eine katholisch-angehauchte Cranmer-Luthermesse ist. Nicht mehr, nicht weniger. Es
bleibt gerade genug Katholisches, damit Konservative mit Biegen und Brechen und einem flauen Magengefühl
daran teilnehmen, beruhigt mit der Erklärung: „Naja, soll im Urchristentum ja so gewesen sein,…“, und
die linke Liga verspürt gleichzeitig genügend Hoffnung, daß man auch noch den Rest des verbliebenen
„Romanismus“ überwinden wird…dann natürlich in voller Interkommunion…
Aufsicht über die Liturgie? mmmh. typ… Die nehmen unsere Herrn Bischöfe aber nur beim Beaufsichtigen
von „Alten Messen“ war. Ansonsten ist denen oftmals scheißegal, wer wie und wann welche Liturgie bastelt…
Im Prinzip geht es doch Euch allen nur darum, nach ‘65f. uns eine neue Religion zu präsentieren. Die
Religion des Ökumenismus, des Pantheismus, des Relativismus , kurzum die „Eierkuchen-egal wie- Humanisten-Religion…“
Da stört der Glaube, der vor dem genannten Zeitraum präsent war…Ihr denkt wohl, Ihr könntet einen
verarschen. Zuviel gekifft in 68, oder?
Nicht aufregen, nur wundern… …das ist wie beim Fußball. Wenn die eine Mannschaft einen alten Gegner
besiegt zu haben glauben, und dieser dann doch wieder auf der Matte steht, wird man rühriger denn ke
zuvor. So auch mit den Modernisten. Da wird überall zur Zeit, nicht nur in Belgien und Italien, theologisch
und materiell geackert, was das Zeug hergibt, als meine man, Benedikt lebt eh nicht mehr lange, dann kommt
„unser“ Papst und bis dahin müssen wir die bösen Fundis, Tradis und all das katholische Zores noch zurückhalten,
damit die nicht denken, daß gänge ewig so weiter…nicht das die noch denken, die Modernisten wären
auf dem absteigenden Ast…um Gottes willen! Iss’ wie beim FCK… Im Abstieg waren die noch in Siegerlaune…panes
et circenses pro populum…mehr nicht! So auch bei den Modis…
Was in Israel und Gaza… …wirklich „abgeht“,… das wissen wir alle nicht. Aber ich denke, daß hier
die Berichterstattung sehr einseitig ist. Besonders in deutschen Medien macht man spätestens seit der
Ära Schröder/Fischer eine pro-Pälestinenser-Haltung deutlich…während man in US-amerikanischen Blättern
von der bösen Hisbollah und dem Terror spricht. Jeder hat da wohl Dreck am Stecken. Ein schier unendlicher,
endloser Konflikt, seit Israels und Ismaels Tagen…
Und dann lieber Puchil… …wo wäre dann der Unterschied zwischen katholisch und evangelisch? Oder ist
das eh unerheblich? Bei den Evangelen scheint es ja zu klappen. Deren Kirchen sind soooo voll, Berufungen
ohne Ende, Scharen gläubiger Menschen,… besonders dort, wo viele Evangelen sind, ist auch der Sittenverfall
am geringsten,… und dort wählt auch keiner linksextrem…
und paßt doch nach Sobernheim… …der dort zuständige Gemeindepfarrer war früher Schulpfarrer an
einer Schule des Bistums. Er hat nie einen Hehl daraus gemacht, daß er mit einem „Kollegen“ zusammenlebt.
Auf einer Kursfahrt durften wir diesen Herrn auch kennenlernen. Im Religionsunterricht sagte der gewisse
Herr Pfarrer: Ihr glaubt doch nicht wirklich, daß Jesus so auferstanden ist, wie es in der Bibel steht…?
Aber eines muß man ihm lassen: Immer topmodisch angezogen, Lippenschnäuzer rasiert und zu jedem outfit
eine passende Brille. Könnte als C&A-Model laufen…
Na, ob man jetzt 25 Kreuzzeichen macht… und das in atemberaubendem Tempo, oder das 2. Hochgebet in 3
Minuten herunterleiert, ist einerlei. Genauso, wie es früher Priester gab, die die Messe herunterleierten,
so gibt es sie heute auch. Ja, es sind sogar noch mehr. Was ich da schon alles erlebt habe. Aber das hat
nichts mit dem Ritus zu tun. Es hängt allein an der inneren Einstellung. Und zum Verfall dieser Einstellung
hat der NOM beigetragen.
Ist doch klar… …katholische Priester dürfen heiraten und die Kirchenkrise ist gelöst. Das ist wie
das 1x1. Haben die Evangelen auch so gemacht. Das ist ihr Erfolgskonzept seit 400 Jahren, sein wie die
Welt es will. Deswegen platzen die Evangelen-Gebetshäuser sonntags aus allen Nähten und keiner hat soviel
Zulauf wie sie. Wer mit der Welt läuft, gewinnt…oder hatte Jesus was anderes gemeint…verflixt,…ich
weiß es nicht mehr…
Zollitsch ist ein Freimaurer… …schaut Euch mal das verschandelte Münster an! Der Meister vom Stuhl
thront vor dem Tisch aus blutrotem Granit… Im Konradsblatt wurden sogar extra die Maße der Installation
betont. 144x144…angeblich in Anlehnung an die Offenbarung…
wenn der Herr was anderes gesagt hätte, dann wäre er wahrscheinlich von seinen Judenfreunden beschimpft
worden und hätte an der nächsten Logensitzung nicht teilnehmen dürfen, daß darf nicht sein! Immer
schön bei Fuß bleiben, so wie Struppi.
Kardinal Daneels hätte sich als Papst ja Alexander der VI.a) nennen können, seinen Neffen hätte er
dann auch in die Kurie holen können mitsamt Gefolge. Sonntags vormittags gäb’s dann ein Blaskonzert…
Da gebe ich Ihnen vollends recht! Zur Überlegung: Am VOM vermisse ich einen deutlicheren Wortgottesdienst.
Lesung und Evangelium auf Latein und dann nochmal auf Deutsch ist einfach unsinnig. Dann doch gleich auf
Deutsch. Wenn ich mir vorstelle, die Passion, gesungen auf Latein…nee…muß nicht sein. Aber: der zweite
Teil, die Opfermesse im NOM, die müßte besser herausstechen. Also: Refom der Reform?
Falls Sie, werter RRR, Priester sind… …warum machen Sie es dann nicht? Ist nicht verboten. Es gibt
kein Gesetz, daß vorschreibt, der NOM muß in Volkssprache und zum Volk hin zelebriert werden. Er darf,
muß aber nicht!
Mal ‘ne Frage, RRR… …wenn Benedikt XVI jetzt vorschreiben würde, den NOM auf Latein und mit Rücken
zum Volk zu zelebrieren, würden Sie das akzeptieren? Den NOM wohlgemerkt…
An meiner Orgelbank… …habe ich einen SChott zum Missale von 1962 liegen. Damit vergleiche ich immer
den aktuellen NOM mit den entsprechenden Rubriken des eigentlichen VOM vom Tage. Die Unterschiede sind,
abgesehen vom Kalender, so frappierend, daß man weder von Kontinuität, noch von sonst was reden kann.
Einzige Gemeinsamkeit: Beide werden in einer Kirche gefeiert.
Prof. Georg May… …hat vor ein paar Jahren die Sache mal gut analysiert. Eigentlich ist man garnicht
daran interessiert, den NOM auf Latein zu lesen. Man will einfach garnichts mehr damit zu tun haben, was
vor 1962/1965 war. Man erklärt, auch wenn man es nicht zugibt, alles vorkonziliare für einen jahrhundertelangen
Irrweg, der zu Spaltungen, Verfolgungen etc. geführt hat. Daher der ganze Kuschel-Muschel und die Anbiederei.
Man hat seit 1965 eine neue Religion, also eine reformierte Kirche, wenn man so will. Und schwärmt beim
NOM davon, wieder das Urchristentum gefunden zu haben. Wenn die wüßten…arme Schweine, sind alle irgendwelchen
Irrleuchten zum Opfer gefallen. Und den Meister vom Stuhl freut’s…
Auf jeden Fall: Danke, RRR! …daß endlich mal jemand von der anderen Seite offen und ehrlich gesagt
hat, nachdem ich nun lange genug gebohrt habe, warum er was wie, wann, wo gegen die Tridentinische Messe
hat. Outing vom Feinsten!!
Danke, RRR! Ihre Äußerungen sind aber nicht gerade tolerant! Ich dachte katholisch im „neuen“ Sinn,
sei mehr. Auch sie sind politisch, wie die von Ihnen genannten „Piusse“. Nur eben in die andere Richtung.
Wenn das die Früchte des Konzils sind, na dann isses wirklich ein Räuberkonzil. Fuhr man früher rechts
herum, dann fährt man jetzt lediglich links herum, oder wie? Fazit: wir fahren im Kreis.
Aber RRR Wenn jetzt so ein Blauer in den NOM kommt, dann sagen Sie: „Seht! Die wissen, was gut ist, und
wollen vom Bischof gelobhudelt werden. Ups… gelobt werden. Sonst fragen Sie wieder, was ich mit dem
Wort meine…
Tja, Bernd… …wenn unser Hochwürden wüßte, daß Du in als liturgischen Ignoranten betitelst… er
ist bestimmt auch verantwortlich für die Katechese in Eurer Gemeinde. Erstkommunion,… Tücher-Legen? …
Der Herr hat einen Dr.-Titel. RPA-Verlag… … Bei unseren Bischöfen sind die liturgische Größen!
… Ich hatte einmal teilgenommen an Fastenexerzitien. Wir sollten dabei z.B: die Augen schließen und
bekamen Weizenkörner in die offenen Hände. Licht sollten wir spüren…etc. Dann ging’s ab in kleine
Gesprächsrunden. Am Ende gab’s dann noch einen Impuls für die Woche. Nach dem dritten Anlauf bin ich
nicht mehr hin, habe mir zu Hause Langlais in den CD-Player geworfen und mir französische Symphonik reingehauen.
Dabei den Kreuzweg betrachtet. War besser. Diese vielen Worte, diese vielen belanglosen Worte, die heute
gemacht werden. Ich sehe es immer an den Kindern. Wenn Weihrauch kommt und es klingelt, dann schauen sie
zum Altar, aber ansonsten, nur Rumgezappel, wegen der vielen Worte. Der NOM mit allen Begleiterscheinungen
ist so akademisch nüchtern wie die ganzen Diskussionsgruppen und „Runden Tische“ der 70er. Basta.
Freut mich, lieber landorganist… …daß Sie mir zustimmen. Meine hier wiedergegebenen Ergüsse sind
lediglich meine realen Erfahrungen. Das ist die Kirche, wie ich sie täglich erlebe. Werktagsmessen gehen
ja noch. Aber wenn es so ist wie gestern: Cyrill und Methodius, Festmesse mit Gloria. Pfarrer hatte aber
violett an, warum? Weil die Küsterin nicht in den Kalender geschaut hatte und vergessen hatte, die Altäre
umzudecken. Sie hatte auch dem Pfarrer ein violettes herausgelegt. Das ist einfach Dummheit pur. Wegen
der Küsterin nimmt der Pfarrer dann mal violett. Lieder in der Fastenzeit, auch so eine Sache. Beim „Obermotz“
darf ich selbst nichts aussuchen, daß macht er alleine. 1. Fastensonntag Einzug: GL 258 („wegen der Kinder…“)
Kyrie: Taize Zwischengesang: 462 Gabenbereitung: 490 Sanctus 469 Agnus 161 Dank 538 Schluß 577 Fastenzeit?
Habe gefragt, ob man nicht mal dieses oder jenes…„Nein,…die sind sooo traurig…“ Da gehste mit’nem
Hals auf die Orgelbank, das glaubt einem niemand. Letzte Ostern: Hatte mitgeteilt, Chor singt: Halleluja
von Händel…mit Instrumenten…Antwort: zu pompös. Wurde trotzdem gemacht.
Nachhilfe für RRR Verpöpelung: Annäherung eines Volkes oder einer Gruppe an den „Pöpel“, eine Verballhornung
des französischen „peuple“. Auch benutzt für „Anbiederung an säkulare Sitten“ Wobei das sicher nicht
ihre ernstgemeinte Antwort auf meine Meinung war, oder? Man möge entschuldigen, daß auch Organisten
und Standardlaien die Mißstände der Kirche beim Namen nennen, was doch eigentlich allein den Promovierten
vorbehalten ist. Doch meist fällt dem gemeinen Volk zuerst auf, was bei Herrschafts so alles schief läuft.
Der wohl schlimmste Ausdruck nachkonziliarer Verpöpelung ist… …das, was heute bei uns landauf/landab
an Hochzeiten stattfindet. Da degradiert sich Mutter Kirche wirklich als Eventveranstalter ersten Ranges.
Zeremonienmeister sind meistens irgendwelche selbsternannten Gestalter aus den Familien. Was ich da schon
alles erlebt habe. Und das beste: die Pfarrer machen munter mit. Aber, wehe, es käme einer und wollte
im Alten Ritus getraut werden!!! Vorher darf noch eher ein Imam in einer Kirche eine Freitagspredigt halten!
Manchmal hat man wirklich den Eindruck, nach VII wäre eine neue Religion erschaffen worden. Ach, Brautgespräche
sind auch so eine Sache bei uns. Während man z.B. in der Slowakei noch ein halbes Jahr Unterricht nehmen
muß, genügen hier zwei lapidare Formalitätentreffs. Fragt mal die Offizialate, was die davon halten.
Kirche sollte einem höheren Anspruch genügen, denkt man, und wird enttäuscht. Und was die Orgel betrifft,…naja,
bei manchen Pfarrern hat man den Eindruck, sie sei ein notwendiges Übel. Wenn man 1965f. eine direkte
Alternative gehabt hätte wie z.B. den Volksaltar, dann wären die meisten mittlerweile auch verschwunden.
Pfarrer, die das, was man als Kirchenmusiker macht schätzt, gibt es nur wenige. Mit Gregorianik braucht
man da erst garnicht zu kommen. Ja, man kann froh sein, wenn sonntags mal was anderes gesungen wird, als
nur GL 462f. oder GL 521 oder GL622…Psalmen? „Wir sind doch nicht im Kloster…“
emmm…Orgeldienst… hat mehrere Aspekte: 1) Mitgestaltung der Liturgie außerhalb der verunstalteten
Gottesdienste, also ca. 70% des Jahres. 2) Ansprechende Chormusik einbringen (Durufle, Bach, Mozart, de
Lando…) 3) wenn man zwei Stumm-Orgeln die Woche über „schlagen“ darf, entschädigt das für vieles…
4) …Mensch, Mama, ich brauchte das Geld…
Marx kenne ich persönlich… …ein sehr umgänglicher, aber knallharter Mann. Wäre ein guter CDU-Politiker
geworden. Eigentlich kirchentreu. Aber eben auch „neo-konserativ“. Ein ausgesprochen großes Predigttalent.
Habe bislang nur katholische Predigten gehört. Allerdings ist sein Laizismus-Gebrambel typisch für Neo-Konservative.
Im Bistum Trier machte er aber einen integeren Eindruck als sein Vorgänger.
Don Camillo und die Rothaarige …war der Titel des letzten Films. Der wurde allerdings nie ausgestrahlt
und ist nur in Fragmenten gedreht worden, da Fernandel während der Arbeiten starb (Krebs). Hauptthema
ist Don Camillos Nichte, die in den 68er Wirren unterzugehen droht. Also kommt sie zum Onkel in Erziehungskur.
Der hat aber genug mit Peppone zu tun, da dieser in kommunistischer Hochform ist und schon ein italienisches
Sowjetreich sieht, und dann hat Don Camillo genug mit seinem neuen Kaplan zu tun, der in vorauseilendem
Gehorsam ganz konziliar eine liturgische Reform anstrebt. Das geliebte Kreuz soll weg und ein neuer Altar
hin. Don Camillo will aber bei der alten Meßform bleiben und weigert sich vehement. Schade, daß der
Film nie zu Ende gedreht wurde!! Als Buch gibt es die Story. Bei uns im Ort wurden mir und unserem Pfarrer
auch einmal das Don Camillo – Syndrom untergeschoben. Als Organist ist man da schnell dabei. Allerdings
war ich Don Camillo und er Peppone…auch wenn mir nicht alles gefällt und ich oft an der Orgel koche…er
ist halt der Pfarrer und immer noch eine geweihte Person. Nur allen Quark mache ich nicht mit. Familiengottesdienste
gestaltet seine private Instrumentalband. Da kann ich fern bleiben. Das haben wir so ausgemacht. Zum Glück.
Nur, wird das Gegenmittel denn überhaupt noch gezeigt? In meiner Gemeinde beschränkt sich das auf die
genannten Katechesen an Erstkommunion und Firmung. Also Gottes-Erfahrung durch „ganzheitliche Katechese“
aus dem RPA-Verlag, die bei uns nebenbei auch produziert wird. Bei uns ist sozusagen, das geistliche Zentrum
des RPA-Verlages. Klar, hat das ganze Spiel auch gute Seiten. Aber danach müßte mehr kommen. Sonst bleibt
es dabei, daß Christentum zum humanistischen Geplänkel verkommt untermalt mit freimaurerischen Gedanken.
Jesus fordert von uns konkrete Dinge. Wenn die Kirche das in rund 1930 Jahren so schlecht bewerkstelligt
hätte, wäre sie lange untergegangen. Nein, ich fordere keine Inquisition und keine Zwangsmissionierung.
Ich fordere einfach nur unsere Hirten auf, die Wahrheit zu verkünden, so wie es die Märtyrer der Urkirche
kannten. Ich habe es satt, jeden Sonntag diesen Kuschelgott vorgesetzt zu bekommen, der mit uns mal wieder
essen will. Nächstens frage ich mal nach, ob es zur Abwechslung nicht mal Griechisch oder Italienisch
gibt. Brot und Wein ist langsam öde. Oder ist da doch mehr? Ich will Priester, die ihren Beruf ernst
nehmen. Die die Sündigen genauso akzeptieren wie die (Pseudo)Frommen, die im PGR sind. Warum? Weil sie
sie bekehren wollen, wegen ihres Seelenheils. Aber das braucht man nicht mehr. An jeder Beerdigung muß
ich ja hören, daß wieder einer mehr bei den Heiligen ist. Was unsere Kirche braucht sind Don Camillos.
Schade eigentlich, daß der letzte Don Camillo nicht zu Ende gedreht wurde. Wißt Ihr warum…?
Es geht sogar noch weiter… …unsere Jugend sucht. Sie sucht vielleicht noch mehr, als daß unsere Vorfahren
in jungen Jahren gemacht haben. Die hatten aber links und rechts einen Halt. Die Gesellschaft gab Normen
vor. Man konnte sich orientieren. Heute aber, da ist alles möglich. Es wird probiert, toleriert, propagiert.
Endresultat: Verzweifelte junge Menschen ohne Ziel mit einem latenten Hang zum permanenten Abfeiern. Arbeit
wird als lästig betrachtet, das notwendige Übel eben. Und soll nur keiner kommen und irgendwelche Vorschriften
machen, wir sind frei. Ohne daß sie dabei merken, gefangener zu sein, als je ein Mensch gefangen war.
Gefangen in ihren Lüsten, Süchten, stumpfen Zeitvertreibungen. Ich rechne fest, daß in den kommenden
Jahren die Zahl der Scheidungen rapide zunehmen wird. Beziehungsfähigkeit? Fehlt doch schon den meisten
meiner Generation. Frauen und Mädchen sind „chicks“…die bereit zu sein haben…wer die geilere hat,
ist der coolere Typ. Isse schwanger geworden, soll’se abtreiben, ist doch ihr Problem, hätt’se halt besser
aufpassen sollen. Nein, ich mache die Jugend nicht schlecht. Sie ist nur das Produkt von 40 Jahren 68er-Wahn.
Leider ist das alles Realität und das beste ist: Die DBK beweihräuchert sich selbst und sieht nicht
die Aufgaben, die sie wirklich hätte. Anderes Beispiel: WJT. Wird bei uns kräftig agiert. Wer fährt
mit? Die üblichen Verdächtigen. Breite Masse? Nö. Pseudointellektuelle Jugend zwischen 25 und 35, die
ansonsten eh nicht ankommt. Auch Realität.
Mag sein, Dr. Martinus Luther,… …auch ich kenne Taize persönlich. Aber es bleiben eben bei dieser
Spiritualität. Und dann ganz frappierend: der sonntägliche Gemeinschaftsgottesdienst, an dem auch Hostien
ausgeteilt werden. Das ist die Idealvorstellung der künftigen Allerwelts-Kirche. Hier weht ein Geist,
aber nicht der Gottes. Leider. Was heute die Kirche für ein Bild abgibt ist schon seltsam: Beispiele?
Hier: Unser Pfarrer traut nicht ökumenisch, weil er keine Protestanten mag. Aber er traut dann doch ab
und zu einmal ökumenisch, weil es sich um gute Bekannte aus der Gemeinde handelt. Er jammerte mir vor,
daß heute das Opfer in der Messe zu kurz käme, singt aber lauthals mit den Kommunionkindern um den Altar
tanzend: „Komm, komm, komm an den Tisch, Jesu lädt uns ein.“ Selbst hat er an der Gregoriana studiert
und promoviert. Man könnte also geschliffene Predigten unterstellen. Oft ja,…oder auch so: er kommt
an den Ambo. Hat einen Gong in der Hand und schlägt diesen an. Wir sollen hören und still werden. O.K.
Konzept ist klar. Aber auch schon etwas peinlich. Viel schlimmer isses ja, daß selbst an der Erstkommunion
die Erstkommunionkinder nicht in der Lage sind, den Leib des Herrn würdig zu empfangen. Wo bleibt da
die Katechese? Anderes Beispiel aus unserer Gemeinde: Paar wurde nicht getraut von ihm, weil sie bereits
ein Kind hatten. Sie seien unzüchtig gewesen. Anderes Paar wurde getraut (Brautvater ist unser Diakon),
obwohl sie schon im 2. Monat war. Das war dann halt (wie früher üblich) ein 7-Monats-Kind.
Lieber vox rationis, Nein, die Alte Messe würde hier nichts retten! Denn den Jugendlichen fehlen die
Wurzeln. Es spielt keine Rolle, ob ich einen wurzelkranken Baum so schneide oder so. Er geht ein. Aber
die Misere ist nicht allein eine Misere der Gesellschaft, wie Ihre Klientel es gerne darstellen will.
Es ist auch eine Misere der Kirche. Seit 40 Jahren haben Sie es in der Hand den neuen Konzilsfrühling
eunzubringen und aufblühen zu lassen. Doch leider entpuppt sich die gurrende Taube eher als Spatz. Ja,
ich muß sagen, die Früchte sind irgendwie faul. Es ist schon interessant, daß die FSSPX permanent neue
Kapellen baut, und die Amtskirche Kirchen abreißt. Das Kirchenbild der letzten 40 Jahre zeigt sich ja
auch in der sakralen Kunst. Friedhofscharme und pseudosakrale Betonschuppen, oder noch besser, Kalvinistenbunker
für meditative Gruppenhappenings am Tisch. Versteht Ihr nicht, es geht nicht darum, die Menschen irgendwie
anzutouchen, damit sie spiritueller und gefühlsduseliger werden. Es geht darum, das Evangelium zu verkünden.
Die Kirche ist nicht ein alternatives Angebot zu anderen, die ebenfalls spirituelle Ware anbieten, seien
es Moslems, Buddhisten oder Scientology. Die Kirche bietet die Ware an, den Erlöser, den einzigen Erlöser.
Hier habt Ihr leider versagt. Bislang hat mich kein einziger NOM so in der Tiefe getroffen wie der Alte
Ritus. Und auch die Jugend von heute braucht etwas für die Tiefe, mehr denn je. Sonst würden sie keine
fremden Götter suchen.
Bernado hat recht… und noch mehr! Das Bußsakrament ist doch das traurigste Zeichen. Wer geht noch beichten?
Firmlinge, ganz aktuell, alle zwei Wochen „Spätschicht“,…Gottesdienste mitgestaltet von den Firmlingen…Resultat:
Danach gehen die Jungen und Mädels einen „Zischen“ und Pimpern wild durcheinander hinter der Dorfdisco.
Wenn mein Bruder nicht gern gesehener Gast in dieser Disco wäre, würde ich’s nicht glauben. Liebe Modenisten,
ihr seid realitätsfremd. Ihr kommt diesen jungen Menschen mit Katechesen, wo sie Tücher legen sollen,
in Schalen voller Weizen herumwuhlen, Steine befühlen und Kerzen verzieren, um damit den Sinn des Lebens
zu finden. Jeder Jugendliche hier bei uns sagt: „Hoffentlich ist der Quatsch bald vorbei!“ Warum lassen
sie sich firmen… weil’s von zu Hause aus heißt: das macht man so, stell Dich nicht so an, geht schon
vorbei. Und der Pfarrer denkt, wenn er am lautesten ins Mikro singt: Wenn das Brot, das wir teilen…“,
daß alle in den Bänken genauso begeistert sind und „das Feuer Jesu“ voll empfangen haben. Ich bin in
der Konzilskirche aufgewachsen, zur Kommunion gegangen und gefirmt worden. Den wirklichen Gott habe ich
erst durch die Tradition entdeckt. Reli-Unterricht, wohlgemerkt beim schwulen Schulpfarrer gehört, hätte
ich mir sparen können. Da wurde sogar die Auferstehung Jesu von selbigem als Legende „enttarnt“ (12.
Klasse). Das ist die Realität der Kirche in Deutschland. Daran sind unsere Bischöfe schuld. Wollt Ihr
noch mehr?
Ohne Vernunft… …leider schwache Argumente! In Gemeinden wie Kirchweiler findet ja noch nicht mal ein
NOM statt…eher „Wortgottesfeiern“. Der Ausdruck erinnert mich immer an „Jugendweihen“ der DDR. Haben
denn diese Menschen, nur weil sie am A… der Welt wohnen kein Recht auf eine Messe…nur die Berliner,
Kölner…oder andere? Ist die Missa Tridentina zweitrangig gegenüber des NOM? In allen Kommentaren derer,
die gegen den Vetus Ordo wettern, kommt klar zum Vorschein, welche Abneigung man gegen diese Form hat.
Aber tut mir leid, ich habe auch eine Abneigung gegen Eure Klampfen-Veranstaltungen, die die Heiligkeit
des Geheimnisses, um das es gehen soll, ins Lächerliche zieht und einem coolen Sonntagsbrunch gleichstellt.
Hauptsache Gemeinde hat happy gefeiert und miteinander gegessen. Na toll, krieg ich auch „in echt“ und
live bei den Protestanten. Da brauch ich nicht den Pseudo-Abklatsch der Konzilskirche. Ich will’s echt,
nicht imitiert. Wenn ich Mercedes will, kaufe ich auch keinen Hyundai, auch wenn der von außen aussieht
wie die S-Klasse. Tut mir einen Gefallen, liebe Modernisten, sagt mir einfach und sachlich, was Ihr an
der Alten Messe nicht mögt und warum Ihr sie so unterdrückt und nicht genauso offen respektiert und
zulaßt wie all Eure Ökumene-Treffs, Homo-Gottesdienste, Jugend-Happenings, Taize-Parties, Zum-einen-Gott-mit-Moslems-beten-Gottesdienste,…
nennt mir einfach nur den Grund. Und bitte nicht kommen mit: Tradis sind rechtsradikal…
Beispiel vorort: Unsere Pfarreiengemeinschaft besteht aus 4 Pfarreien mit Filialen. Pfarrer: 1 Hauptamtlier,
ein Kooperater und ein Ruheständler. Zur Aushilfe kommen auch mal andere Ruheständler aus Bad Kreuznach.
Wenn da mal einmal im Monat eine tridentinische Messe angeboten würde, wäre das machbar. Aber: es geht
um das Prinzip. Wir sind nicht verkappt, wir sind nicht alt, wir sind „offen“, wir sind „Weltkirche“,
wir sind… eigentlich typisch „lehmännisch“, nur nicht römisch-katholisch. Latein im NOM? unser Kooperator
aus Nigeria hatte anfangs an Festtagen fast nur den NOM in Latein zelebriert, Probleme mit den Gläubigen?
Keine. Die Messen wurden gut besucht, ja, man fragte sogar, hält am… wieder Pater… die Messe? Auf
Latein? Wie schön! Mittlerweile hat er ein paar Dienstgespräche mehr und wurde auf Kurs gebogen. Latein
adieu. Liebe Modernisten, gebt es einfach zu. Ihr wollt keine Alte Messe, ihr wollt kein Latein, ihr wollt
nichts, was auch nur ein bißchen nach prä-VII riecht. Obwohl dieses etwas ganz anderes gewollt hat,
als daß, was ihr daraus gemacht habt. Ihr haßt alles, was damit zusammenhängt, mehr als alles andere.
Ihr habt Angst davor, eine Prä-VII-Phobie, sozusagen. Lieber arrangiert ihr Euch mit Moslems, Häretikern
und anderen Grabschauflern der Kirche Gottes. Der 68-er Virus scheint genauso unheilbar wie HIV.
Ist immer interessant… …die gleichen, die bei Homotiraden gegen Herrn Beck diesen in Schutz nehmen
oder alles relativieren und damit gegen eindeutige Gesetze der Kirche verstoßen und auch die kirchliche
Lehre bewußt oder unbewußt übergehen, kennen in Punkten Missa Tridentina alle Punkte des MP auswendig
und können direkt gleich der ehemaligen Inquisition alle bürokratisch notwendigen Schritte aufzählen.
Wo es paßt, benutzt man das Gesetz bis auf’s Jota, wo man es umgehen will, weil es einem nicht paßt,
da sind Gesetze ja auf einmal soooo flexibel. Anderes Beispiel: dieselben, die sonntags ständig neue
Meßtexte kreieren und ständig neue Hochgebete formulieren, dieselben reiten in Sache Alter Messe auf
jedem Buchstaben herum. Aber wehe es kommt eine grüne Mutti, um mal eine Sonntagskatechese einzubringen,
untermalt von Klampfenklängen und klatschenden Späthippies, da werden ganze Stadttore geöffnet und
rote Teppiche ausgerollt. Das ist eigentlich das moderne Pharisäertum. Das Tradis sich oft so quer gegen
die Amtskirche stellen, hängt an deren Behandlung, an deren Ungerechtigkeit. Offensichtlich nicht Erlaubtes
darf sein, und Treue zum Gesetz und zum Glauben wird lächerlich gemacht. Zeigt mir mal eine Gemeinde
nach dem Modell „Roland Breitenbach“, die noch eine tiefe eucharistische Ehrfurcht und Rosenkranzgebet
kennt. Ich wette, da gibt es keine!!!
Warum nimmt Gotthard… …einen Atheisten wie Beck in Schutz? Nur um kreuz.net nicht zustimmen zu müssen?
Hauptsache dagegen, oder wie? Beck ist ein ausgekochter und raffinierter Medienpolitiker, dem es a) um
seine persönliche Rechtfertigung b) seine Karriere als Nachfolge-Joschka geht. Die hippe Claudia ist
leider out. Sie hat zuviel Häkel-Image aus den 70ern beibehalten, da zieht Beck als der freche, frivole
Youngster bei den Jungwählern einfach besser. Besonders bei potentiellen Linkswählern, die ansonsten
in die PDS abdriften, was man nicht will, den die hat auch im Westen die Grünen schon schwer in der Zange.
Wer besser schreit, der gewinnt.
Gut erkannt, Puchil! Meine Erfahrungen mit SChulkollegen während der Pubertät decken dies. Alle diejenigen,
die von diesen mittlerweile (ich bin 30) schwul sind und dies auch mehr oder weniger offen leben, hatten
während unserer gemeinsamen Schulzeit Freundinnen! Alle! Ohne Ausnahmen! Bei den meisten verliefen die
Beziehungen sehr unglücklich. Andere machten schon deutlich, daß die „irgendwie“ etwas über-sexualisiert
waren und permanent nur daran dachten, jemanden „zu decken“. Ein stückweit psychische Störung oder Fehlentwicklung
kann man wohl zugrundelegen.
#23 Andreas 21:04:50 | Donnerstag, 14. Februar 2008
Wie erwartet… …da legt einer einen Haufen und im Nu sind Tausend Mücken drauf. Aber mal ehrlich:
Auch ich bin ein Freund der „Alten“ Messe. Als Organist unserer Gemeinde muß ich mir fast im Zweiwochentakt
die Ergüsse der „modernen“ Meßgestaltung geben. Schon als Kind habe ich das nicht anziehend empfunden.
Man geht leer in die Kirche und kommt noch leerer heraus. Bei meiner ersten „Alten“ Messe war das anders.
Hier ist etwas, was man schon lange gesucht hat. Soll es ruhig jeder Zweifler mal probieren. Im NOM konnte
ich ganz gut an Werktagsmessen, die rubrikengetreu und würdig gefeiert wurden. Da hatte man auch dann
seine Zeit für ein inneres Suchen und Finden. Sonntags, bei dem bekannten Tohuwabohu? unmöglich! In
der alten Form aber schon!
Zum braunen Bischof: ich finde es ersten dreist, überhaupt irgendeinen römischen Ritus für Eure Spielchen
zu mißbrauchen. Daß hier der tridentinische mal wieder auf’s Tablett kommt, dient allein dem Sedi-Fang.
Aber Du scheinst ja ein liberaler Sedi zu sein. Deine „Bischofsweihe“ soll nämlich lt. der Homepage der
„neu-katholischen Kirche“ im NOM stattfinden. Mir wird immer klarer, was Christus mit den Irrlehrern am
Ende der Zeit meinte, als er sagte: viele werden in meinem Namen auftreten… Macht doch am besten mit
„Pater“ Lingen ne ökumenische WG. Lingen kann dann Inquisition spielen und Brauni den abgefallenen Häretiker.
Was bildet Ihr Euch eigentlich ein? Die Probleme mit der FSSPX sind noch verhandelbar, manche Standpunkte
der Pius-Brüder kann man ja noch nachvollziehen, aber bei Euch??? Wie sagte Dieter Bohlen (wär ein guter
Generalvikar für Dich, Brauni): Du bist so [zensuriert], da kommen die Kartoffeln freiwillig geschält
aus dem Keller!!!
Lieber Tim! Ich erkenne bei Dir, daß für Dich das sola scriptura – Prinzip gilt. Und Du weißt ja, inwiefern
Katholiken mit Protestanten diskutieren können. All diejenigen, die gestorben sind und bereits Gottes
Anschauung genießen, dürfen wir um ihre Hilfe bitten, die sie dann vor Gott tragen. Das ist dem Protestantismus
abwegig, denn dort werden die Seelen der Gerechten erst am Jüngsten Tag zu Gott gelangen. Auch die der
bereits Verstorbenen. Maria ist unsere größte Fürsprecherin direkt nach Christus. Wie oft hat sie Menschen
zu Lebzeiten zu Christus geführt. Lies nur einmal in den Evangelien.
Lieber Timpressionist! Noch nie hat die Kirche es erlaubt, Maria anzubeten. Die Mater Dei wurde immer
verehrt. Selbst in den kältesten urchristlichsten Zeiten. Es ist eben schon was Ungewöhnliches, daß
Gott ein Mädchen auserwählt, um dann als Mensch in die Welt zu kommen. Gott hätte auch so in die Welt
kommen können, in menschlicher Natur. Ohne Geburt, ohne Mutter, ohne Großwerden. Ein Fingerschnipps
und er wäre da gewesen. Aber Gott wollte sich ganz mit den Menschen identifizieren. Dafür bedurfte es
Maria. So ist sie auch zur Mit-Erlöserin geworden. Gott hat Maria nicht einfach zu seiner Geburt gebraucht,
um sie danach fallen zu lassen. Sie war, solange er auf Erden weilte, seine Begleiterin. Auch wenn er
sagte: „Wer ist meine Mutter, wer sind meine Brüder…“, so war sie stets bei ihm. Am Kreuz hat er dann
stellvertretend für die ganze Menschheit, Johannes seine Mutter anvertraut. Wenn sie nur so irgendwer
gewesen wäre, hätte er sie nicht mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen und vorweg von aller Sünde
freigehalten. Sie war der Thron Gottes.
Co-Redemptrix? Issen gefährliches Eis! Wenn ich sehe, wie unsere Haus-Modernisten hier schon alleine
beim Begriff Dogma anfangen zu unken… Daß Maria als unbefleckt Empfangene natürlich eine besondere
Position in der Heilsgeschichte hatte, ist unbestritten. Auch ihre leibliche Aufnahme in den Himmel spricht
dafür.
@dominikaner… …ich hoffe ja nicht, daß Ihr Nick Ihren Beruf verrät. Ansonsten müßte ich darauf
schließen, daß unsere Klöster wohl kirchlich legitimierte Swingerclubs sind.
Meisner? Dyba? Wieso sollten die denn schwul sein bzw. gewesen sein? Sollte ihr äußerer Katholizismus
das Innere verdecken? Dann müßten Fellay und Co. ja reine Tuntenclubs sein,… Ich hatte mal einen schwulen
Schulpfarrer, der war vorher Jugendpfarrer. Er hat offen mit einem anderen Priester „zusammen gewohnt“.
Das Bistum Trier (Spital) hat nichts gemacht. Lediglich die FSSPX-Kapelle in Koblenz wurde ständig bombardiert.
Dyba und Meisner machen bzw. machten mir gegenüber keinen „schwulen“ Eindruck. Da gibt es ganz andere.
EB Haas ist vielleicht ein bißchen barock angehaucht und macht auf mich den EIndruck eines „Dirk Bach“,
aber ob das für’s Schwulsein reicht, sollen die Experten beurteilen. Angeblich sollen Schwule andere
Schwule ja förmlich riechen…Bin ich auch schwul?,…oje!!!!????!
Ich könnte mir vorstellen, worauf das abzielt: …alle die kommen, kommen nur des Geldes wegen, weil
sie sonst nicht gekommen wäre. Würde ja perfider Weise, upps, darf man nicht mehr sagen,…ähm, ich
meine: erleuchteter Weise…zum Evangelium des heutigen Sonntags passen: „Ich gebe Dir alle Reichtümer
der Erde, wenn Du mich anbetest…“ Damit hätte der Pfarrer die Leute aber ganz schön vor den Kopf gestoßen…
sowas macht man aber nicht mehr Kuschel-Churchhausen. Ruhig weiter schlafen lassen. Damit das auch so
bleibt, gibt’s Gute-Nacht-Musik mit Gitarre und Flöte… Das Evangelium von den Talenten? Heute am 1.
Fastensonntag? Weit hergeholt oder theologisch fragwürdig!
Was regt Ihr Euch auf… …eben ein typischer Modernist. Davon gibt es reichlich viele. Zumal sich diese
Sorte in Deutschland besonders behütet findet. Ein Gros der „Gläubigen“ schreit doch nach diesen Typen.
Der Witz ist nur, daß diejenigen, die dann auch wirklich an den „Messen“ teilnehmen, in überwiegender
Zahl noch vor dem NOM bereits Wandlungen miterlebt haben. Aber in treuen und auch blindem Gehorsam alles
schön mitmachen. Ich muß immer grinsen, wenn ich in den „supertollen“ Familiengottesdiensten die Omas
sehe, wenn sie brav die Liedmappen in die Hand nehmen und sich am NGL versuchen. Die Jugendlichen singen
da zwar auch nicht mit, dafür aber der „Vorsitzende“ der Mahlsgemeinschaft umso lauter dank Mikro. Schaut
Euch ruhig mal die Homepage vom „blinden Huhn“ an. Interessant!
Naja, zum Foto… …kann man nur sagen, wenigstens bezeugt die abgebildete Dame ihre Zugehörigkeit zu
ihrem Pseudo-Klerus durch die Kleidung. Wenn ich da an solche Kuschel-Puschel-Typen denke, wie sie heute
als Priester in Deutschland herumlaufen…
#36 Andreas 13:18:57 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Nun gut…aber auf der anderen Seite, war die Fürbitte gerade das Instrument der deutschen Bischöfe,
um gegen die alte Liturgie mit den Waffen zu hetzen, die am besten in D ziehen: Antisemitismus. Diesen
Wind hat B16 der Lehmann-Garde genommen. Allerdings stimmt es schon, was kommt als nächste Etappe? Leseordnung
neu mit Tücherlegen und Gitarrenkurs für Kirchenmusiker? Irgendwie hatte ein Bischof 1988 recht, als
er sagte, man müsse „vorsichtig“ sein… was ist in Rom nur los…manchmal meint man, der Papst sei nur
noch eine Marionette… Jesus, hilf!
#34 Andreas 12:58:06 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Guiseppe hat recht,… …denn das jüdische Gegeifere bestätigt dies eindeutig. Auf der anderen Seite,
was soll noch mehr um den ALten und Neuen Bund gequasselt werden. Jesus selbst bestätigt den Neuen Bund
beim Einsetzungsbericht, und jeder Jude, der Jesus erkannt hat, hat auch Gott erkannt. Der Bund, den Gott
mit Abraham geschlossen hat, ist fortgeführt im Neuen Bund. Gott hat die Qualität seines Bundes geändert,
nicht aber die Zusage an die Unauflöslichkeit. Wer jedoch den Bund aufgegeben hat, sind diejenigen, die
meinen, sie müßten den wahren Messias nicht erkennen und verblendet durch die Gegend laufen.
#19 Andreas 12:45:42 | Donnerstag, 7. Februar 2008
Lieber Peter Pan auch wenn es nicht meiner Meinung entspricht, aber eigentlich muß ich Ihnen wie folgt
antworten: …was die Menschen können, kann Gott erst recht…
So ‘ne schöne Vesper… …wäre jetzt nicht schlecht. Heute morgen hatte ich das Glück, daß ich Vertretung
für einen befreundeten Organisten machen konnte, deren Pfarrer ist mal wieder in Urlaub. Die Vertretung
für diesen machte ein mit mir ebenfalls befreundeter, junger Vikar. So „gestalteten“ wir beide das Hochamt
etwas anders als sonst. Dort herrscht normal Gitarre und Ringelpietz vor. Heute morgen dann mal, zur Freude
aller, Missa de Angelis, gute Gottesloblieder, ein schöner Psalm zum Antwortgesang und der Römische
Kanon. Da ist der NOM ganz anders.
Vesper… Möchte Aurelius vielleícht mitkommen? Die Auszeichnung ist ja toll und klasse. Für was wird
Christus den Kardinal auszeichnen? Fällt mir das heutige Evangelium ein: Geh hin und verkaufe alles,
was Du hast und folge mir nach. Oder nehmen wir doch dieses hier: Mk 16, 15f. Und er sprach zu ihnen:
Geht hin in alle Welt und verkündet das Evangelium allen Völkern. Wer glaubt und sich taufen läßt,
wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Als Zeichen aber werden denen, die
glauben, diese nebenhergehen: in meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Zungen reden.
Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden. Kranken werden
sie die Hände auflegen, und diese werden gesund werden.“ Was eine Grundlage für unseren ach so agilen
Synkretismus allerorten. Sorry, ich vergaß, Jesus, der Wanderprediger, war total bekifft, als er das
sagte.
#43 Andreas 19:58:34 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Ja, Gotthard, Danke!!!!!!!! Endlich gibt ein Modernist mal zu, daß die Liturgiereform lebensnotwendig
für ihn ist! Danke, danke, danke. Es wird aber nicht so bleiben. Spätestens wenn die Alte Messe allgemein
erlaubt wird, fängt der Spaß und Kampf an.
#41 Andreas 19:14:56 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Die Kalenderreform war so unnötig, unnötiger geht es nicht. Sonntage nach Pfingsten war logisch und
gut. (Man tät dann sogar den Protestanten einen Gefallen) Alle anderen Daten, die geschoben wurden, Kappes!
Als wäre man so in Reformwut geraten, daß man alles, was einem in die Wege kam, reformierte. Erinnert
ja ein bißchen an 1792. Dort wurde ja auch das Jahr 1 eingeführt mit dem neuen 10-Monatskalender. Die
Kalenderreform ist eigentlich, meines Erachtens, der olzen gegen das Missale von 1962 gewesen. Hätte
man den alten Kalender behalten, wäre eine Kontinuität zwischen 1962 und 1969 erkennbar gewesen. Nein,
alles neu macht der Mai. Mit dem NOM begann eine neue Zeitrechnung. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es wird
in den nächsten Jahren eine Menge Probleme geben. Ich komme nicht umhin zu behaupten, eine Reform der
Reform ist unausweichlich. Entweder alles doppelt, was nun wirklích nicht sein kann, oder man ordnet
alles neu.
#38 Andreas 18:41:26 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Hier liegt die Sau begraben Ich denke mal, alleine bei uns im Dekanat Bad Kreuznach, wo überwiegend Liberalisten
sich die Stola umlegen, wird es so schnell keine Änderung geben. Das Motu wird zunächst wahrgenommen
als: Schön, hat das was mit uns zu tun? Dann beginnen die alten Repressalien direkt an Ort und Stelle.
Es kommt also auf die Gläubigen an. Und die Entwicklung in den nächsten Jahren. Je mehr Priester die
MT feiern, umso eher wird alles als „normal“ akzeptiert. Der Rest kommt von alleine. Besonders in D und
NL sehe ich große Probleme. CH sowieso. Es kann in Zukunft nicht bei einem Motu bleiben. Es muß noch
mehr nachfolgen. Wer weiß, was in dem Motu drinsteht. Evtl. bezieht der Papst sich auch auf die Mißstände
im NOM. Benedikt wird sich doch nicht von seinen liberalen Kardinälen unterkriegen lassen. Das wäre
untypisch für Ratzinger. Der Mann ist schlau, verdammt schlau!
#34 Andreas 18:20:40 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Möchte mal so sagen: Im Gegensatz zum Indult von 1984 haben wir es hier eigentlich nicht mit Mausefang
zu tun. Es ist ganz klar ein Schritt in Richtung FSSPX. Die FSSP und andere sind doch glücklich mit ihrer
derzeitigen Situation. Wenn nun die Möglichkeit besteht, daß ein Priester, wenn er will, ein MT feiern
kann, dann denke ich, sollte dem nichts im Wege stehen. Wer fragt eigentlich jemanden, wenn diese ollen
Familiengottesdienste mit den Zeltlager-Liedern veranstaltet werden? Ist das liturgisch korrekt? Oder
einfach eine post-V2-Motte? Ich habe unserem Pater gesagt: Du machen Family-Meeting, ich nix spielen Orgel.
Pater sprechen: Iss’ o.K. Meine Combo spielen. Bitteschön. Wenn ich dann eine MT will, sage ich: Ich
wollen MT, weil Du machen auch Family-Meeting. Oder Du sein einseitig und intolerant? Benedikt hat bzw.
wird hier eindeutig den Tradis zuspielen. Welchen Nutzen haben Lehmann und Co. davon? Sie fürchten einen
Biritualismus bzw. spielen alles als „Formsache“ runter (auf einmal!). Als wäre ihnen die Einheit der
Kirche je ein Anliegen gewesen (siehe §218 und f.) Es gibt viele junge Priester, die jetzt erst recht
auf die MT neugierig werden. Wer sie einmal erlebt, den fasziniert sie. Sie muß natürlich würdig und
anspruchsvoll gefeiert werden. Nebenbei: Verunstaltungen à la NOM funktionieren nicht. Denn: Das bringt
den Ablauf durcheinander. Da klappt nichts mehr. Lediglich mit Handkommunion etc. sehe ich schwarz. Ich
denke, das Motu ist der Auftakt zu einer Reform der Reform. Stückweise
#11 Andreas 16:49:08 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Wenn ich kath.net richtig lese… …dann heißt das, daß es einen Ritus in zwei Formen gibt. Einmal
NOM und einmal MT. Nun gut, interpretationsbedürftig… Oder clever, um die Modernisten mundtot zu machen.
Dann müßte jawohl auch bald eine neue Fassung des Missale rauskommen, mit aktualisierten Tagen etc.
Die Benediktiner in F machen da doch was, oder? Exclusive for the pope. Wenn B XVI an Weihnachten eine
MT zelebriert, freß ich einen Besen. Lehmann ist dann bis weit über Fastnacht hinaus nicht ansprechbar.
Wenn ich hier keine MT krieg, beschwere ich mich eben in Rom. Basta.
#1 Andreas 15:54:25 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Der Teufel liegt dann wohl im Detail! Welche Steine können die Bischöfe denn nun wieder in den Weg legen?
Aus Furcht vor der Gemeinden werden viele Priester nur zögerlich eine Tridentinische Messe lesen. Ich
werde eine für Weihnachten fordern. Da bin ich mal gespannt.
#21 Andreas 15:48:01 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Lieber Landorganist, wenn… …1 Mrd. Katholiken wirklich katholisch wären und nicht nur Taufschein-Kandidaten,
hätten Sie recht. Wer ist aber bitteschön noch katholisch? Wer steht hinter dem Lehramt, wer weiß die
Glaubensgrundsätze. Unsere Kommunionkinder können heute weder die 10 Gebote geschweige denn ein Credo,
vom Vater Unser zu schweigen. Rosenkranz? Für Omas. Der katholische Glaube ist doch zu einem humanistischen
Allerlei degradiert worden. Protestantisch und relativistisch bis ins letzte Detail. Da paßt der NOM
mit seinem Zirkus allerorten bestens hinein. Leute, die nicht wissen, für was sie in die Kirche gehen,
muß man eben unterhalten. Dann wird es auch nicht langweilig. Die Mehrheit der Katholiken heute kann
man vergleichen mit Bürgern eines Staates, der niemandem seine Gesetze bekannt gibt. Oder eines Staates,
in dem sich niemand an Gesetze hält. Folge: Anarchie und Willkür. Komisch, daß in der BRD niemand sich
gegen Gesetze auflehnt. In der Kirche aber ist das tägliches Geschäft. Die Freigabe der ALten Messe
wird über kurz oder lang einen Erdrutsch auslösen. Ob Benedikt XVI das weiß, entgeht meiner Kenntnis.
Aber es werden sich Fronten auftun! Heilsame Fronten.
Es geht noch besser: Kardinal Tarcisio Bertone SDB, der neue Staatssekretär des Heiligen Vaters, hat
vor kurzem darauf hingewiesen, dass die Vorstellung des Arius (256-336) auch heute noch stark verbreitet
sei und für die Kirche eine große Herausforderung darstelle. Arius und seine Anhänger hatten die Gottheit
Jesu geleugnet und in ihm einfach einen einzigartigen Menschen gesehen. Gegenüber der chilenischen Tageszeitung
„El Mercurio“ erklärte Kardinal Bertone, dass „eines der Hauptprobleme unserer Zeit die Diskussion um
die Christologie ist“, da viele Christus nur für einen „großartigen Menschen“ hielten. „Wenn die Göttlichkeit
Christi in Zweifel gezogen wird, dann wird die Grundlage des Christentums in Zweifel gezogen“, stellte
Kardinal Bertone fest, der anschließend näher auf die Lehre des Mönchs und späteren Bischofs Arius
einging. Dieser habe die Debatte um das Jahr 318 damit begonnen, die Göttlichkeit des Wortes, des inkarnierten
Logos, und damit die die göttliche Natur Jesu als zweite Person der Dreifaltigkeit zu leugnen. Die Tendenz,
Jesu seine Göttlichkeit abzusprechen, habe auch der Kinofilm „The Da Vinci Code“ zum Ausdruck gebracht.
Trotz seiner „absolut beschämenden fiktiven Erfindungen“ habe er die diesbezügliche Diskussion neu entfacht,
so Kardinal Bertone. „Aber wir sehen darüber hinaus, dass sogar in bestimmten theologischen Abhandlungen
Zweifel an der Göttlichkeit und der Einzigkeit des Erlösungswerks Christi, des einzigen Heilands, aufgeworfen
werden“, fuhr er fort. „Dieser …
Wie oft beten Sie den Rosenkranz? Oder: Warum ist der Rosenkranz nach VII rasend schnell aus dem Leben
der Gläubigen verschwunden? Ein aufgeklärter Mensch betet doch keinen Rosenkranz… So ein Firlefanz.
Hat der Teufel aber gefickt eingeschädelt…
Beten hat mir… …schon solange nicht mehr so viel Spaß gemacht! Warum sehen alle anderen nicht, daß
da oben wirklich jemand ist, der einen hört und auch erhört? Was schreibt denn der Corriere morgen?
Vafanculo,…la missa tridentina e ritorna…oder so… Die Zeiten werden langsam interessant.
Halbzeit! Auf dem Corriere ist 50/50. Tendenz: Pro Missa Tridentina Interessant. Wer kann da noch die
Augen verschließen. Es wird spannend. Wenn eine Freigabe kommt, fordere ich eine an Weihnachten. Unser
nigerianischer Aushilfspriester macht das. Er hat an Ostern schon aus dem alten Missale gelesen. Auf jeden
Fall isses erstmal wichtig, daß die MT freigegeben wird, ohne „Einschränkungen“ und sonstige Repressalien.
Viele junge Priester warten darauf. Die jetzt 40-60 jährigen könnt Ihr vergessen. Sie sind NOM-Kinder.
Wenn der Damm erstmal gebrochen ist, kommt der Rest von alleine. Nur ruhig bleiben und beten, beten, beten…
„Um was immer Ihr meinen Vater im Himmel bitten werdet…“ Nebenbei: Rosenkranz…Fatima, La Salette und
Lourdes haben ganz deutlich die Macht des Rosenkranzes geoffenbart! Aber ich will nicht verschweigen,
daß durch einen „Biritualismus“ auch der Kampf erst richtig beginnt. Aber der dauert keine 40 Jahre mehr.
Babylon geht zu Ende!!!
was passiert,… …wenn immer mehr Menschen den alten Ordo wollen und keiner mehr den neuen? …wenn
Jugendliche auf einmal nicht mehr in die Combo-Gottesdienste kommen sondern in die „alten“? Also noch
weniger Meßbesuch als derzeit im Ordo kann es bei dem „Vetus Ordo“ nicht geben, dann kam ja niemand.
Den Quark glauben Sie doch selbst nicht! Wie wäre es mal mit sachlichen Argumenten? Für Sie ist der
Rosenkranz Firlefanz, ja? Für mich auch Ihr hedonistisches Weltbild.
Tja, Gotthard, leider nur die bereits verschiedenen oder kleinen Lichter. Oder die, mit denen man sich
schmücken kann. Welchen Grades, welcher Ritus, etc. das steht nirgendwo. Sonst gibt mir doch bitte mal
den Link dazu. Kohl, Genscher, Lambsdorff, etc. habe ich noch nirgendwo gelesen. Und die sind welche.
Das stimmt, Benedikt,… …allein in meiner Pfarrei sehe ich keine Chance, daß dort unser Pater eine
Missa Tridentina liest. Er haßt Latein. Obwohl er an der Gregoriana promoviert hat! Aber ich denke, die
Früchte dieses Ritus sind so gut, daß sie wirken müssen. Das dauert eine Zeit. So wie in den 60ern
der Rauch Satans lt. Paul VI in die Kirche kam, so muß jetzt wieder Weihrauch rein. Wie, wann, warum,…
das entzieht sich unserer Kenntnis. Gott rechnet anders. Aber er läßt die Kirche nicht untergehen. Und
wenn der Papst mit den Mullahs Ringelreih tanzen würde. Dann wäre er halt ein echter Petrus, der Christus
verleugnet. Wiederholt sich alles. Darüber sollten die Sedis mal nachdenken. Ah,… Petrus war also der
erste Papst, der zur Sedisvakanz führte! Wegen seiner Leugnung Christi… Mein Gott…Pater Lingen steh’
uns bei. Wie richtig die Sedis liegen,…das sieht man an ihrem Erfolg. Da sieht es bei der FSSPX anders
aus. Vom Erfolg her können sich Sedis und Modernisten die Hände reichen.
Mir kommt es manchmal… …so vor, als wenn der Papst das hätte nachschieben müssen. Ich werde den
Verdacht nicht los, daß Benedikt irgendwie ganz schön unter Druck gesetzt wird, von wem auch immer.
Wenn er die Alte Messe freigibt, ist das sehr gut. Dann wird sich in naher Zukunft einiges ändern. Die
Früchte dieser Liturgie bleiben nicht ohne Folgen. Genauso wie ja auch die Früchte der Liturgiereform
nicht folgenlos geblieben sind. Jeder weiß, was ich meine. Nebenbei, in der Kirchengeschichte hat es
das noch nie gegeben: Ein jahrhundertealter Ritus wird abgesetzt und durch plattes modernes Machwerk ersetzt.
Dann fast vierzig Jahre später, wird der angeblich überholte Ritus wieder rausgekramt, weil man ihn
nicht unterkriegen konnte. Finde ich interessant. Als ob der NOM über kurz oder lang doch als Menschenwerk
enttarnt werden müsse. Das „freut die Dreipunktebrüder“…Mensch, sind die doof, daß sie es immer noch
nicht geschnallt haben! Die können kämpfen, wie sie willen, sie verlieren eh. Aber wie viele Menschen
sind deswegen gestorben? Millionen. Aber die FMs sind ja nur ein kindischer Männerclub. Ich vergaß.
Mal langsam… Für die Muslime ist der Koran eben ein heiliges Buch. Sie sind ja auch eine große Religion.
Hätte B XVI gesagt: Das heilige Buch der großartigen Religion, könnte ich alle Euphorie verstehen.
So kann man das alles aber recht wertungsfrei betrachten. Es ist eben ein heiliges Buch einer großen
Religion. Es gibt ja auch noch andere heilige Bücher. Die ich nicht heilig finde. Der Papst sicher auch
nicht. Den Satz kann man objektiv verstehen, so ist er sicher auch gemeint. Alles andere hätte noch mehr
Unfrieden hervorgerufen. Nicht gerade günstig zur Zeit. Nebenbei: Seid schlau wie Schlangen! Zwischen
diesen Worten und einem Kuß liegen Welten!
Mal was zum Nachdenken… …zufällig aufgeschlagen: Offenbarung 11,1f. „Und man gab mir ein Rohr in
der Art eines Meßstabes und sagte: „Steh auf und miß den Tempel Gottes und den Altar und die Beter darin!
Den Vorhof aber außerhalb des Tempels laß beiseite und miß ihn nicht; denn er ist den Heiden gegeben.
Sie werden die Hl. Stadt zertreten 42 Monate lang. Und ich werde Weisung geben meinen zwei Zeugen, und
sie werden weissagen zwölfhundertsechzig Tage lang, mit Säcken bekleidet.“ Sie sind die zwei Ölbäume
und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen… Wenn sie ihr Zeugnis zu Ende geführt haben,
wird das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit Ihnen führen und sie töten. Ihr Leichnam
wird liegenbleiben auf der Straße der großen Stadt, die geistig Sodoma und Ägypten genannt wird, in
der auch der Herr gekreuzigt wurde… Die Bewohner der Erde freuen sich und frohlocken und werden sich
gegenseitig beschenken, weil diese zwei Propheten die Bewohner der Erde bedrängt hatten. Doch nach dreieinhalb
Tagen fuhr Lebensgeist von Gott her in sie, und sie stellten sich auf ihre Füße, und grpße Furcht fiel
über alle, die sie sahen. Und sie vernahmen eine laute Stimme, die Ihnen vom Himmel her zurief: „Steigt
herauf!“ … Introibo ad altare Dei, ad Deum, qui laetificat iuventutem meam.
Jetzt stellt Euch mal vor… …die Million Rosenkränze der FSSPX hätten geholfen. Nein, nein, ich will
nichts lächerlich machen, ganz im Gegenteil. Aber wär schon ein komischer Zufall. Aber ich glaube schon
dran, daß ich dem NOM eines Tages noch das Requiem spielen darf. Was freu ich mich auf der Gesichter
der Workshop- und Kett.Methoden-Pfaffen… Kann man die zu einem „Dominus vobiscum“ zwingen, oder was
machen die dann? Naja… soweit isses ja noch nicht. Bis dahin können sich Gotthard und „Pater“ Lingen
noch jeder auf seine Art über die Tradis amüsieren.
Ich auch, ich auch!!! Aber bitte keines aus dem A.Schmid-Verlag, da habe ich ein paar. Noch aus beseren
Zeiten. Die neuen bitte gleich verbrennen! Ansonsten Sedi-Haarspalterei! Hätte es gehießen: links unterhalb
des Magens, direkt neben… o.K. das ist was, eben präzise. Aber so ungenau! Wie kann das ein Papst nur
machen, nicht mal genau feststellen, wo er getroffen wurde…ts…ts. Kein Wunder, daß er so ein schlechter
Hirte für die Sedis war, die ja alles genau wollen. Lebt Ihr auch, oder paßt Ihr nur auf? Ecclesiastical
watch dogs… die Firewall des Vatikan…oh, ich vergaß was: Ihr schützt ja noch DOS 1.0. Ab Windows
isses ja häretisch…
Es war einmal ein Pater Lingen, der wollte glatt ‘ne Tat vollbringen, dachte, er besitzt das echte Wissen,
drum hätte er es wissen müssen, daß alles, was er sagt, frank, frei und offen, hat’s Ziel verfehlt,
vorbeigeschossen. Er dachte halt, er wär soooo schlau, drum sitzt er jetzt auch innem Bau. Verbohrt,
verkappt und glatt verdreht… so kann’s kommen…wie Ihr seht, wenn man, anstatt der einen Kirch’ zu
dienen, und seinen Stolz alsbald mal abzusühnen, von falschen Vögeln wird umflogen; man wird zum Schluß
nur angelogen, kriegt von diesen, Lingen müßt es wissen, am Ende noch das Haupt beschissen. Doch ist
der Kopf mal zugekackt, hat es selten einer nur gepackt, trotz allem Dreck und allem Miefen, sich aus
der Kacke rauszuhieven. Um dann erneut, wär kaum zu fassen, für’s Gottesreich zu schaffen. Stattdessen
bleibt man drin im Dreck, die Augen zu, den Kopf rasch weg. So geht’s dem Sedi wie dem Sünder, sind wie
schlechterzog’ne Kinder, anstatt sich einmal aufzurappeln, sie lieber in ihrem Dreck dann weiterzappeln.
Lobenswert ist sie keineswegs… lädt aber ein zum Nachdenken. Außerdem ist es schon merkwürdig, daß
alle „großen politischen Taten“ der letzten 250 Jahre irgendwie mit FM zu tun hatten. Angefangen bei
der Franz. Revolution, was die FM heute offen zugibt, bis hin zu Stresemanns Credo vom „Baumeister aller
Welten“. Die FM ist schon ein bißchen mehr als nur ein geselliger Männerclub, sonst hätte die Kirche
nicht so arg was dagegen! Mal nachdenken!
Das sowieso… allerdings gibt es bei denen auch „Handfestes“. Nur das sind dann nicht mehr die kleinen
Fische, sondern die ganz großen, nur blickt da kaum einer hinein. Nebenbei: Jedes Gerücht hat einen
wahren Kern…
Ostpriesterhilfe… Ein gewisser P. Hubka, der auch mal mit seinem Beichtmobil durch die Lande fuhr, hatte
in einer unserer Filialen halt gemacht,… dort bekam er dann kiloweise alte Meßgewänder von unserem
Pater eingeladen. Zum Teil historische Paramente aus dem 19. Jhr. Alles für die Ostpriesterhilfe. Ich
war erstaunt. Sogar Manipel,…Ob die wirklich zum Messelesen benutzt werden, denke ich nicht, eher in
Geld umgesetzt. Auf jeden Fall hat unser Pater mal für seinen Mitbrunder und Freund Hubka ausgemistet.
Die Ostpriesterhilfe ist doch mittlerweile genauso zu einem geldverschlingenden Huminitätsverband geworden
wie Misereor und andere. Für was wurden die nochmal gegründet? Mission und Caritas? Hatten die Apostel
eigentlich auch schon so einen aufgeblähten Verwaltungsapparat? Ein kopfschüttelnder Andreas
Sedisvakantisten sind offenbar alle behandlungsbedürftig. Würde ich den Lehrmeister Rothkranz nicht
persönlich kennen, könnte man fast schon von krankhafter Manie ausgehen. So aber ist es eine einfache
Neurose, die die persönlichen Unfähigigkeiten und Schuldhaftigkeiten bei den anderen sucht, vor allen
Dingen dort, wo man selbst den Teufel ausmacht. Das Lehramt hat man ja mittlerweile schon in sein eigenes
CIC-Katechismus-Buchstabentreu-Pharisäer-Gewissen verlegt. Sedis halten so sehr am Buchstaben fest, daß
sie mit den Pharisäeren zu Jesu Zeiten zu vergleichen sind. Mission? Wahrer kath. Glauben? Meßopfer?
Alles runterreglementiert auf Gesetze und Buchstaben. Ansonsten hohl. Spricht ja auch für den Erfolg
der Truppe. Wenn ich nicht selbst einmal dort reingeschaut hätte, könnte ich es nicht anders sagen.
Die Freimaurer nimmt keiner ernst, weil sie es schaffen, sich bestens zu tarnen. Unsere Politiker sind
es doch reihenweise. Offizieller Gottesdienst nach der Bundestagswahl mit Angie… Fast jeder der bedeutenden
Demo-Größen hatte sein Logenabzeichen am Revert, so wie unser Bundespräsident permanent. Nach Fragen,
Hauser?
„Katholische Schulen“ war ich auch, auf einer des Bistums Trier. Katholisch? Nicht die Spur. Eher ökumenisch.
Anfangs gab es noch getrennte Gottesdienste, weil die Schule verpflichtend 25% Nichtkatholiken aufnehmen
mußte. Dann nur noch ökumenische Gottesdienste. Der neue Schulpfarrer war offensichtlich homosexuell,
hat auch keinen Hehl draus gemacht. Ist jetzt Gemeindepfarrer in Bad Sobernheim. Damals hat er im Religionsunterricht
offen die Auferstehung als Symbol hingestellt, worauf ich ihm zur Exkommunikation gratuliert habe. Beliebteste
Themen im Reli-Unterricht: Sekten, Sex und Drogen. Fünf Jahre lang. Katholische Lehrer? Keineswegs. Alles
nur finanzierter Schein. Meine Kinder würde ich da nicht hinschicken. Vielleicht liegt die Betonung eher
darin, daß dort Kinder zu „Gutmenschen“ erzogen werden, ganz nach dem Ideal der 1789er. Warum wehrt man
sich so gegen die FSSPX? Wenn es eine protestantische oder islamische Schule wäre, würde kaum einer
was sagen. Liegt es vielleicht einfach daran, daß niemand so deutlich einen Spiegel vor diese Gesellschaft
hält, wie die FSSPX? Wo bleibt denn die Toleranz, meine Herren und Damen, die doch von den Dreipunktebrüdern
so indoktriniert wurde? Außerdem zieht doch die Faschismuskeule am besten, besonders in D, dann wird
eine Schule am schnellsten erledigt. Nebenbei, wenn man schon nicht von „schismatischen, exkommunierten
etc.“ Personen unterrichten lassen will, dann auch nicht von protestantischen, atheistischen etc. Lehrkräften.
Die sind es nämlich auch.
#37 Andreas 11:52:38 | Samstag, 30. September 2006
Mal langsam! Ein Vol, ein Reich, ein…möchte man nachschicken! Ich habe langsam ganz gewaltig was dagegen,
daß sich immer mehr Rechte in die Ecke der FSSPX zurückziehen. Seit wann bringt denn die Hl. Messe etwas
für Volk und Vaterland? Es geht um den katholischen Glauben und nicht um Nationalgefühle. Und der katholische
sprich der christliche Glaube ist für alle Menschen da! Möchte nur sagen: Schuster, bleib bei Deinen
Leisten! Und das heißt für die FSSPX und noch viel mehr für die Anhänger und Freunde derselben: auf
Mißstände hinweisen, den katholischen Glauben verkünden und kämpfen. Ich kenne das aus eigener Erfahrung,
daß sich auch einige recht national Angehauchte dort tummeln. Habe ich Koblenz erlebt, besonders live
bei J. Rothkranz. War für mich der Grund nur noch selten aufzutauchen. Das ist nichts Katholisches mehr,
sondern Historismus und Weltfremde. Mir ging es ja um die Messe und die Predigt. Und da ist es ziemlich
schnuppe, ob ich grün, schwarz, blau bin, oder Anzug oder Jeans anhabe. Gott schaut in mein Herz. Aber
sind ja nicht alle so. Aber ein paar „Spezis“ findet man schon. Deswegen: Aufpassen mit solchen Sprüchen!
Nationalismus und Katholizismus haben vielleicht 1900 mal zusammengepaßt, aber da war vielleicht der
deutsche lokale Katholizismus kein echter Katholizismus, denn der hat was mit „allgemein, weltumfassend“
zu tun!
#15 Andreas 16:08:12 | Donnerstag, 28. September 2006
@Navon und seine Pfähle… Naja, wenn sie gepfählte Christen darstellen würden, dann hätten sie sich
ja geoutet. Ich dachte der Islam sei friedlich? Außerdem reicht es doch wohl langsam mit dieser Kuschelwelle.
In diese Kirche pilgern mit Sicherheit zahlreiche Moslems.
Machen wir es mal andersherum… …wenn schon Geburten in Planung sind, warum nicht gleich ein paar Zeugungen?
Ich schreibe mal eine E-Mail an den „Chefplaner“. „Suchen fünf katholische Paare, frisch verheiratet,
die während der Papstmesse ihrer Liebe Ausdruck verleihen und ihren ehelichen Pflichten nachkommen.“
Marini könnte das ganze ja als Spektakel einbinden, so wie bei einigen „oben-ohne-Tänzen“ bei Benedikts
Vorgänger. „Interkulturelle Gestik“ getreu nach dem Auftrag „Seid fruchtbar und mehret Euch!“ Weiß der
Hl. Vater eigentlich, was da geplant wird?
Sag mal, Ralf,… …hast Du ein Problem mit dem Knien? Du magst wohl keine Zeichen der Demut? Bist Du
so sündenfrei, daß Du schon Auge in Auge mit Gott stehst? Oder vertrittst Du nur den aufgeklärten,
aufrechten Menschen, der sich nicht unterwerfen kann? Wenn man kniet, gibt man auch zu, daß man kleiner
ist, man erkennt seine Schwächen. Der stehende Mensch ist ein anonymer Christ, warum sollte er knien?
Oder sind knieende Menschen etwa Neurotiker? Dann sind betende Muslime offenbar alles Neurotiker. Und
betende Orthodoxe auch. Und Buddhisten auch. und… und Tradis ohnehin, ich weiß! Merkst Du eigentlich
nicht, wie sehr sich die aufgeklärte Welt von der Gottesfurcht entfernt hat? Ihr sucht in den Dokumenten,
um das Stehen zu rechtfertigen, aber wenn wir in den Dokumenten suchen, um Eure Liturgiereform ad absurdum
zu führen, dann sind wir Pharisäer.
Ist schon richtig… …,mein Großvater hat es auch ironisch gemeint! Anläßlich seines Geburtstages
war vor Jahren wieder einmal besagter Pfarrer da, man kam auf frühere Zeiten zu sprechen. Mein Großvater
erzählte, wie sich vor, während und nach dem Krieg der damalige Priester um die Seelsorge bemühte,
oft recht harsch und durchsetzend, aber wohlwollend. Die Gestapo hatte ihn damals auch im Visier wegen
seiner Predigten. Für ihn war das schlimmste Übel, wenn jemand ohne Sakramente starb, dann machte er
sich Vorwürfe. Der Katechismusunterricht war meinem Großvater in reger Erinnerung. Dann erzählte mein
Großvater, wie er nach dem Konzil mal als Vertreter des Kirchenrates den Weihbischof empfangen sollte.
Er erkannte ihn aber nicht, wegen seines Aufzuges und dachte es wäre der Sekretär oder der Fahrer. Der
Bischof fand das nicht lustig, mein Großvater aber sagte: „Vor ein paar Jahren erkannte man noch Priester
als Priester und Bischöfe als Bischöfe. Heute seht Ihr aus wie Vertreter für Ost-West-Früchte!“ (Ost-West-Früchte!)
Der Pfarrer meinte nach der Story, naja, heute wären die Aufgaben der Seelsorge ja andere. Mein Großvater:
„Ja, ja, ich weiß, Ihr seid keine Seelsorger mehr, sondern nur noch Gemeindemanager!“
Schön… …,daß wir mittlerweile 12 Hochgebete haben! Nach der Reform waren es 4, Tendenz wohl steigend.
Allerdings reicht keins der erwähnten auch nur im geringsten an das sog. 1. Hochgebet heran. Mein Großvater
sagte mal zu unserem Pfarrer: „Zum Glück hatten wir früher all diese Rockmessen und diese individuelle
Gestaltung. Sonst wäre meine Generation nicht so tief in der Kirche verwurzelt und würde den Stammteil
ihrer Kirchenbesucher bilden…“ Mons. Mixa tut gut, wenn er so etwas sagt, aber… …es interessiert
niemanden mehr! Und nebenbei sind die Bischöfe mit ihrem Wischiwaschi-Kurs selbst schuld. Ich freue mich
jetzt schon wieder auf die Modernisten-Kommentare, aber: Persönlich habe ich keinen Bock mehr auf diese
Kuschelmessen mit Ringelpieps und Hostientatschen, wenn ich Gefühlsduselei und Brei um den Mund will,
gucke ich Fernsehen. Die bieten alles, was „mann/frau“ will: Tratsch, Unterhaltung, Verblödung, ahh,
und natürlich zu später Erotik. Bin mal gespannt, wann es einen „Erotik-NOM“ gibt. Nee, danke! Da bleibe
ich in meinem Herzen lieber katholisch. Noch jemand?
Zum Schluß noch ein Kommentar: „Während früher der böse Mensch sich befleißigte, gut zu erscheinen,
gibt sich heute der gute oft alle Mühe, den Eindruck zu erwecken, er sei es nicht. Und so heult denn
das Schaf wie ein Wolf, während die echten Wölfe im Schafspelz scheinheilig blöken.“ (Giovanni Guareschi:
Don Camillo und die Rothaarige, 1966).
Nochmal Don Camillo… …,der im letzten (nie veröffentlichten 6.) Film (Fernandel starb während der
Dreharbeiten) mit einem „fortschrittlichen“ Priester zu kämpfen hat, den ihn der Bischof auf die Nase
gesetzt hat. Don Camillo wehrt sich gegen die plötzlichen Reformen des VII, da sie ihm nicht im Einklang
mit dem vorkommen, was er als rechtgläubig empfindet. Don Camillos Kommentar gegenüber dem Bischof:
„So endet auch dieser Kinderreim, dessen einziges Ziel zu beweisen war, dass die Welt sich verändert,
während die Menschen genauso bleiben, wie Gott sie geschaffen hat, weil Gott keine Reform gemacht hat
und seine Gesetze vollkommen, ewig und unveränderbar sind. „ (Don Camillo und die Rothaarige) Schade,
daß der Film nie fertig wurde! Das Buch ist aber genauso gut! Es sind die Jahre des 2. Vatikanums. Don
Camillo weigert sich, die Reformen anzunehmen, sieht er sie doch im Gegensatz zu dem, was er als rechtgläubig
erfahren hat. Im Buch dazu folgendes Kommentar des Don Camillo gegenüber dem Bischof: “
Zum Glück hat Jesus auch die Apostel demokratisch berufen und die Kirche auch demokratisch gegründet
(Abstimmung unter den Aposteln, „wollt Ihr Kirche?…“). Ach, entschuldigt, ich meinte: Jeshua, der Geliebte
Maria Magdalena, Wanderprediger im heutigen Israel um das Jahr 30. Welcher Demokratie untersteht denn
GOTT? Auch der UNO? Oh, ich vergaß, die haben ja schon Ihren Weltenbaumeister. Arme, verkehrte Welt!
Gotthard und Ralfilein… …Don Camillo würde sich bei der FSSP oder auch den …Xern wohlfühlen! Und
Euch Modernisten mal richtig in den A… treten! Gut katholisch, versteht sich!
Dr. Otterbeck… …meine vollste Zustimmung! Klar, das Idealziel ist das vollendete Leben der Lehre Christi.
Viele Heilige haben sich darum bemüht. Und wie oft sind sie gefallen. Ein Beichtvater sagte mir mal,
es gehe nicht darum, perfekt zu sein, sondern nicht aufzugeben und immer wieder aufzustehen. („Katholische
Dynamik“) Außerdem steht die Liebe zu Gott über allen Sünden! Natürlich, wer meint er könne sündigen
und lieben, der irrt! Ein Beispiel ist die Ehe. Ich kann nicht fremdgehen und gleichzeitig meinen Ehepartner
lieben. Aber die Liebe ist größer als jede Sünde! B XVI hat das ganz klar und deutlich in seiner Enzyklika
dargelegt. Ich habe mal zu einem Protestanten gesagt: „Euer Gott ist langweilig, obwohl wir den gleichen
haben! Denn Euer Gottesbild hat einen Gott, der Euch alles vergeben hat und Euch trotzdem Strenge abverlangt.
Irgendwie paradox. Unser Gott aber ist die Liebe in Person. Zwar verlangt er was, aber er läßt uns nicht
fallen wie heiße Kartoffeln, wenn es mal daneben geht, sondern seine Barmherzigkeit ist so groß, daß
er sogar seinen Sohn geopfert hat. So sehr liebt er die Menschen. Das wird auch in der Messe immer sehr
gut deutlich. (Auch im NOM,…in der Tridentina besser, aber egal…) Gruß
Die Sache mit der FSSPX ist ja… …daß man ihr in bezug auf die Sakramentenlehre und die Katechismen
keinen Vorwurf machen kann. Dort findet man einfach das, was bis 1962 offiziell gelehrt wurde. Und eigentlich
auch heute noch Kirchenlehre ist! Die theologische Debatte um Ökumenismus, etc. ist eine zweite Sache.
Hier steht sie konträr zur Amtskirche. Die FSSPX wäre aber um Meilen glaubwürdiger, wenn nicht ein
Gros ihrer Anhänger leider so weltfremd wären! Man debattiert über Röcke und Schleier, in Saarbrücken
wird die Schule dicht gemacht wegen angeblicher Haue, auch etliche Nationalkonservative findet man. Dann
ist man Ruckzuck bei den Verschwörungstheorien usw.! Die FSSPX und ihr Klerus lenken ein Schiff, das
vom Weltmeer auf den Bodensee geraten ist! Das wollte Lefebvre nicht! Man muß sich mit der FSSPX auseinandersetzen,
in vielen Punkten ist ihre Kritik berechtigt. Nur ihr derzeitiger Standpunkt ist einfach nicht nur stur,
sondern auch nicht vereinbar mit dem Wesen der Kirche! Glaubt Ihr wirklich, Gott hätte seine Kirche 1962
einfach den Hl. Geist verweigert und sie den Wölfen ausgeliefert? Und kein Bischof hätte es gemerkt?
Ich streite nicht ab, daß die FMs seit damals viel beeinflußt haben, aber das war die Schuld der Priester
an der Basis und dann erst der Bischöfe, weil sie alles erlaubten. Nicht die Schuld des Konzils! Mit
Beginn des Konzils entstand ein „rechtsfreier Zeitraum“! Viele Kleriker müssen bereits Jahre auf die
Situation gewartet haben, dann wurde der Druck abgelassen!
Mal überspitzt: Ist der Hw. besessen, weil er andere auffordert, es zu unterlassen, vor dem Allerheiligsten
zu knien? „Betet Gott nicht an“ „Ich verbiete es“. Klarer Fall für Rom. Aber sicher haben unsere Linken
einen humanen, toleranten, allerlösenden 68er-Vorschlag!
Und Humer… …naja, schön und gut, aber alte Pronos jagende Männer rufen in mir immer ein komisch
Gefühl hervor. Nach außen gibt man sich oft gegenteilig als im Inneren. Gibt irgendeinen Fachbegriff
dafür. Fragt mich nicht! Außerdem: Ottaviani hat recht, Buch ist Buch und Wahrheit ist Wahrheit. Dan
Brown kratzt in keinster Weise an meinem Glauben.
Liebe Katja! Hätten Sie mal ein NT zur Hand genommen und selbst nachgelesen, dann hätten sie festgestellt,
daß das Tier die Zeugen überwindet und tötet. Nicht die Heiden! Niemand will hier Muslime töten. Auch
will niemand einem Flüchtenden Asyl verweigern, aber eine Kirche ist ein geheiligter Ort und keine „Räuberhöhle“.
Das stammt nicht von mir, sondern von IHS. Bitte dort beschweren. Nebenbei haben Sie sich keine Gedanken
über den Text der Offenbarung gemacht. Lesen Sie mal den Rest. Beschreibt sehr schön den Zustand der
Kirche heute! Gruß!
Seid mir nicht böse… …aber den folgenden Text habe ich mit einem Zug zufällig aufgeschlagen: Offenbarung
11, 1-8 Und man gab mir ein Rohr in der Art eines Meßstabes und sagte: „Steh auf und miß den Tempel
Gottes und den Altar und die Beter darin! Den Vorhof aber außerhalb laß beiseite. Denn er ist den Heiden
gegeben. Die werden die Heilige Stadt zertreten zweiundvierzig Monate lang! Und ich werde Weisung geben
meinen zwei Zeugen, und sie werden weissagen zwöfhundertsechzig Tage lang, mit Säcken bekleidet. …
Wenn sie ihr Zeugnis zu Ende geführt haben, wird das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit
ihnen führen, sie überwinden und sie töten. … „sechste Posaune“ Oder: „Ihr sollt das Haus meines
Vaters nicht zu einer Räuberhöhle machen!“ Nächstenliebe definitiv ja! Aber Schändung des Gotteshauses
nein! Im Islam wird sowas mit dem Tod geahndet!
Eigentlich… …finde ich die Satire garnicht so schlecht! Denn bei vielen VII, JPII und weiß-der-Kuckuck-Fans
scheint mir oft jedes Wort aus diesen Bereichen heiliger als die Worte eines Lehramtes, daß bis Anfang
der 1960er über Jahrhunderte Gültigkeit besaß. Anscheinend existiert seit vierzig eine andere Art der
Kirche. Katholisch heißt heute nicht mehr allumfassend bzw. in Einheit mit der einen Kirche Christi,
sondern VII-treu, papalistisch kritiklos, etc. Sprich: eines hat sich offenbar bestens bestätigt, nämlich:
Daß man nur alles akzeptieren muß, was Rom sagt und tut, um „auf der richtigen Seite“ zu sein. Der Klerus
irrt nicht. Das haben so viele nach VII gesagt: „Tja, irgendwie komisch, war früher doch nicht erlaubt,
aber wenn es der Herr Pfarrer sagt…“ Um dieses Lemmingverhalten wußten die Räuber im Hintergrund,
denn sie fanden alle schlafend! Alle? Nein. Aber die meisten! Seid wachsam!
Wo Otterbeck ist… …ist Ewigkeit? Quis ut Deus, oder so… Ich sage nur: „Wer Ohren hat zu hören,
der höre!“ Wer die Kirche vor VII und danach noch immer als Kontinuum begreift, der hat Probleme mit
seiner Logik! Nebenbei: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!“ Was sind denn bitte die tollen Früchte
der nachkonziliaren Mehrheit, Herr Otterbeck? Ich bin gerne bereit, mich belehren zu lassen! Gruß!
Liebe Sexmachine,… …alleine die Werbung für den Cartoon spricht bände. Sarkasmus und Blasphemie
im Reinformat! Hier wird der Kreuzestod in abscheulichster Weise verspottet und lächerlich gemacht. Ihre
Gesinnung ist widerwärtig! Das hat mit Meinungsfreiheit nichts mehr zu tun!
Meine Lieben… (Carissime)…wenn Ihr wirklich was bewegen wollt, dann schließt Euch zusammen. Gerne
bin ich bereit einen Protestbrief zu verfassen, den wir an MTV schicken. Oder besser: an Kard. Lehmann.
Wenn diesem die Sache dann egal ist, dann richten wir nichts aus. MTV wird den Teufel tun, auf ein paar
Katholiken zu hören. Einschaltquoten bringt Kohle. Nebenbei ist MTV mit Sicherheit nicht daran interessiert,
der Jugend einen Gefallen zu tun. Als Kind und Jugendlicher hatte ich aus mir heraus schon immer eine
Abneigung gegen diesen Sender. Und ich bin nicht fundamentalistisch, traditionell, FSSPX, … oder was
auch immer,…erzogen worden! Mir isses einfach gegen den Strich gegangen. Mit diesem Comic sollen definitiv
Gruppen angesprochen werden, die noch unter Beaves-Butthead-Niveau liegen. Das D in diesem Punkt mittlerweile
am A… ist, brauche ich wohl keinem zu sagen. Also, es wird Zeit, daß mal eine gemeinsame Aktion von
kreuz.net ins Rollen kommt! Warum nehmen wir kath.net nicht mit ins Boot?
@Yersinia „10 Judas Iskariot, einer der Zwölf, ging zu den Hohenpriestern. Er wollte Jesus an sie ausliefern.“
„Einer von den Zwölf“: Damit wird die Verwerflichkeit des Verrats noch deutlicher. Es gab ja noch die
zweiundsiebzig anderen Jünger, die nicht in der gleichen Nähe zum Herrn standen, zu ihm nicht das Vertrauensverhältnis
besaßen wie die Zwölf. Die Zwölf aber waren erprobt. […] (Chrysostomus) „11 Als sie das hörten,
freuten sie sich und versprachen, ihm Geld dafür zu geben. Von da an suchte er nach einer günstigen
Gelegenheit, ihn auszuliefern.“ Was für eine Verblendung des Verstandes, was für eine Gier des Verräters!
Die üble Gier hat alles Böse hervorgebracht: die Gier hält die Seelen gefangen, schnürt sie mit Fesseln
ein, läßt sie Dinge vergessen, entfremdet offenkundig den Geist sich selbst. Judas wurde von dieser
krankhaften Gier eingefangen, er vergaß das gemeinsame Lebens mit Christus, die Tischgemeinschaft, die
Jüngerschaft, die Ermahnung und den guten Rates. (Chrysostomus) 21 Der Menschensohn muß zwar seinen
Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten
wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. Judas aber reagierte weder auf die erste noch
auf die zweite Warnung und hielt seinen Fuß nicht vom Weg des Verrates zurück. So wird ihm die Strafe
angekündigt, damit ihn die Drohung auf den rechten Weg bringe, nachdem die Beschämung dies nicht vermocht
hatte. (Hieronymus)
@Athanasius …tja, unser Nigerianer sagt ja auch, daß man Latein brauche, weil bei den 20.000 nigerianischen
Dialekten es unmöglich wäre und dem großen Analphabetentum unmöglich wäre, etwas anderes zu nehmen.
Außerdem war es immer so. Und: Sonntags morgens gibt es Hochamt, nachmittags um 15.00 Uhr Christenlehre,
danach Rosenkranz und Vesper. Ja richtig, nicht in Stuttgart, Econe, Koblenz, Bonn,… bei der FSSPX,
sondern in der Amtskirche in Nigeria. Da staunt Gotthard Bauklötze! @Salzburger Blasphemie: Unser Hl.
Vater hat doch eine öffentliche E-Mail. Wenn genug von uns den Sachverhalt mailen, dann soll sich der
„Chef“ mal mit seinem Ortsbischof auseinandersetzen! Normalerweise müßten in Österreich schon heiße
Diskussionen laufen! Wie arm sind wir geworden? Und: Der Islam hat die besten Chancen seit Jahrhunderten!
Vielen geht es nicht… …schnell genug! Klar, es wäre am schönsten, wenn es morgen hieße: Papst Benedikt
XVI. erklärt den NOM für nicht-katholisch, verbindliche Festschreibung der Missa Tridentina für die
Lateinische Kirche. Wer hätte vor zwei Jahren überhaupt daran gedacht, daß es mal soweit kommen würde,
daß überhaupt darüber diskutiert wird, daß die MT allgemein „zugelassen“ wird. Warum ist es eines
der ersten Dinge dieses Pontifikates? Warum ist eine „schnelle, unbürokratische“ Aussöhnung mit den
schismatischen Brüder der Ostkirche nicht wichtiger, warum die kleine Spitze in bezug auf den Koran…
Warum macht man sich darüber keine Gedanken? Dieser Papst agiert nicht nur anders als JPII, sondern er
agiert auch eindeutiger! Nur niemand bemerkt es. Vielleicht auch gut so, sonst würden die Modernisten
schon die Spritze aufgezogen haben. Wie war damals die Diagnose, Herzinfarkt? Nun gut, anderes Thema.
Gott weiß, was er tut! Die wahre Erneuerung kommt nur durch die würdige Feier der Messe, das geht mittels
der MT am besten! Sage einer, was er wolle! Nebenbei: Unser nigerianischer AUshilfspriester hat sich letzte
Woche das Missale von 1962 mitgenommen. Bräuchte er für Ostern. Immer deutsch, deutsch,…in Nigeria
ist alles in Latein! So der Priester. Problem: Unser Pfarrer ist Modernist! Es wird spannend!
Da hammer’s doch! Reine Lehre Christi, Johannisevangelium… 1) Ein Katholik bzw. ein Christ, der in voller
Gemeinschaft mit der Kirche Jesu Christi stehen möchte, akzeptiert nicht nur die Lehre Jesu sondern auch
die Lehre der Kirche, weil diese dafür zuständig ist, für die „reine Lehre“. (Ob das heute immer so
gegeben ist nach VII iss’ mal eine andere Sache…) 2) Er akzeptiert neben allen vier Evangelien auch
alle anderen Schriften des NT. Das was Du, lieber Fabian, hier beschreibst, ist das Rosinenpicken der
Protestanten, die mit sola scriptura auch nur das Anerkennen, was ihnen genehm ist. Wer legt denn bei
Euch Dreiecksbrüdern die „reine Lehre Christi“ aus? Bzw., wer bestimmt, was rein ist und was nicht? Glaube
mir, entweder bist Du in den unteren Graden und einer 0-8-15-Loge, oder die streust uns absichtlich Sand
in die Augen. Die Freimaurerei und bes. die Großlogen lenken das politische Schicksal Europas seit der
Revolution in Frankreich. Ihre Ziele sind das, was sie damals schrien: Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit.
Wie man das erreicht, haben sie ja zwischen 1789 und 1792 zugenüge gezeigt. Das erste was damals ausgemerzt
wurde, war alles Katholische! Sogar den Kalender und die Zeitrechnung haben sie geändert, um anzudeuten,
daß die Ära Christi vorbei sei.
Wer an mich glaubt… …wird das ewige Leben haben. Zuvor heißt: Geht hin und lehret alle Völker und
tauft sie auf den Namen… Interessant, daß die Apostel eine derartige Dialogbereitschaft à la Lehmann
und Küng hatten. Da z.B. Petrus, Paulus, Andreas, Matthias, Thomas,… alle damals existenten Religionen
achteten und als ebenbürtige Gesprächspartner schätzten, blieben sie in Jerusalem und eröffneten ein
New-Age-Center. Nach Rom, Indien, Griechenland,… fuhren sie nur zu sogenannten: Treffen der Weltreligionen
Dort faßten sie sich gegenseitig an den Händen und jeder betete zu seinem Gott.
Logischeweise… …muß dies so sein, denn: Eine Selig- bzw. Heiligsprechung der VII-Größen unterstreicht
den rechtmäßigen Charakter dieser Synode mit all ihren Folgen, und sie bringt die verbliebenen Katholiken,
die sich alleine über Assisi massig geärgert haben, in böse Zweifel ob ihrer Haltung! Schlauer Schachzug!
Nebenbei: Auch der Teufel kann Wunder wirken! Wobei ich nicht sagen will, daß JPII, ohne im Stand der
Gnade zu sein, von uns gegangen wäre. Wo, wie, was, das weiß nur GOTT. Allerdings diese Hochstilisierung
und dieses Santo subito ist mehr als verdächtig! Warum spricht dann niemand Pius XII. selig?
Lieber Karl… …welche Formel hat denn Jesus Christus bei den Aposteln benutzt, beziehungsweise, welche
Formel benutzten denn die Apostel? Es heißt nur: sie legten ihnen die Hände auf. Das Gesetzesgejammer
und Haargespalte der Sedisvakantisten ist auch schon mehrmals in anderer Form verurteilt worden. Sogar
von IHM selbst, in bezug auf die Pharisäer und Schriftgelehrten!3
Ach, … …wenn wir die Relativitätstheorie bedienen wollen, um die Auferstehung zu erklären, muß
ich sagen, daß die liberalistische Theologie mit ihrem alles philosophisch erklärenden Zwang noch realittäsfremder
ist, als das, was wir an Aberglauben im Mittelalter hatten! Da die Auferstehung selbst wohl ein göttliches
Geheimnis ist, wissen wir nicht, wie sie stattfand, sonst könnten wir uns sicherlich bemühen, sie reproduzierend
bei unseren lieben Verschiedenen anzuwenden. Fakt ist, daß der Leichnam weg war und ein lebendiger Körper
dem Thomas zum Anfassen gegeben wurde! Also etwas, was wir sehen und ertasten können, demnach in unserer
Welt, die Raum und Zeit besitzt, haftend. Der selbe auferstandene, fühlbare, realexistierende Leichnam,
der verdammt nochmal auch sprechen und laufen konnte, war in Emmaus urplötzlich verschwunden! Also etwas,
was unseren Gesetzen von Raum und Zeit widerspricht! Fakt ist auch: Modernisten glauben nicht an die gleiche
Auferstehung, an die Katholiken glauben! Deswegen sind für sie auch alle Verstorbenen schon auferstanden!
Der Mensch hat Leib und Seele. Um die Seele geht es nach dem Tod! Um den Leib am Jüngsten Tag! Eschatologie
ist eben nicht gleich Eschatologie! Um der leiblichen Auferstehung, also der physischen mehr Nachdruck
zu verleihen, hat die Kirche folgenden Vers „erfunden“: Christus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden!
Wahrhaft, nicht bildlich! Gruß, Andreas
Lieber Herr Eckner… …gehören Sie etwa zur gleichen Fraktion, zu der auch mein Schulpfarrer einmal
gehörte, der offensichtlich nebenbei noch homosexuell war und mit einem „Priesterkollegen“ zusammenwohnte’.
Dieser Mann fragte mich einmal: „Glaubst Du etwa wirklich daran, daß Jesus so auferstanden ist, wie es
in den Evangelien steht? Die Bibel ist doch keine Sammlung historischer Begebenheiten!“ Ich antwortete:
„Sie Häretiker! Aber glücklicherweise haben Sie sich mit dieser Aussage nicht nur selbst disqualifiziert
sondern auch noch exkommuniziert!“ Ach, nebenbei: Ich weiß, die Berichte über die Wunder und Heilungen
sind nur Metaphern. Und letztlich ist auch das Abendmahl nur ein Zeichen der Gemeinschaft. Wenn Jesus
nicht physisch auferstanden ist, was isser bitte dann? Geistig auferstanden? Dann waren die Jünger wohl
nach der Kreuzigung durchgeknallt und hatten Haluzinationen und die Juden recht! Was sagte nur Maria Magdalena,
Jesu Geliebte, und die anderen Geschwister samt der Mutter Miriam? Sie gingen nach Qumran und schrieben
Romane, die Konsalik später fand! Ich frage mich wirklich, warum Jesus sich kreuzigen ließ, wenn doch
so viele immer noch „beratungsresistent“ sind!!!
Maria Magdalena… …war die Konkubine Jeshuas, der hatte noch vier Brüder und zwei Schwestern. Die
Mutter was Miriam. Ihr Mann Joseph war entweder der Vater aller, oder aber … Das isses doch, was heute
alle hören wollen, oder? Wird sogar von ev. Pfarrern verkündet! Was lügt die Kirche, nicht nur die
katholische, nein, auch die orthodoxe! Alles nur wegen Macht, Geld und Frauen!
Kein Zurück mehr… …auf nach vorne! Zurück schauen Modernisten eh nicht! Für diese Menschen ist
ja das morgen schon Vergangenheit! Und das ständige Beharren auf: Schluß, das war’s, es gibt kein Zurück
mehr, geschehen ist geschehen!… Was vor 1962 war ist defacto Vergangenheit! …all diese Parolen kommen
mir so bekannt vor! Klingt ein bißchen nach: Gebt nicht auf, wir haben doch erst angefangen, das Schöne
kommt noch, unser Ziel ist der Endsieg… Ich glaube, Gott grinst, wenn er mitkriegt, was wir uns in diesem
Forum manchmal leisten! Kennt jemand die zwei Dogmen der Modernisten? 1) Die Interpretation des VII ist
unsere Sache und damit verbindlich, weil wir Kleriker sind. 2) Die Liturgiereform ist bindend, weil sie
unsere Sache war, also eine Sache der Kleriker. Die Modernisten haben jahrzehntelang die authoritäre
Struktur Roms angeprangert und bekämpft, wenden sie aber selbst am schärfsten an, um zu überleben!
Interessant, gell?
Bitte nicht… …wieder das Thema Religionsfreiheit aufkochen! Sonst kann ich gleich den Antrag stellen,
einen vorangegangenen Thread komplett hierhin zu kopieren! Es ist aber an der Zeit, daß die Kirche auch
mal was dagegen unternimmt! Sie wird in erster Linie in den Schmutz gezogen. Der arme Gläubige kann sich
ja immer noch als Opfer der bösen Kirche ausgeben!
Jeder… so, wie er’s verdient! Ich dachte immer, wenn die Welt einen haßt, sei das ein Zeichen dafür,
daß man IHN unterstützt? „Ihr werdet verfolgt und…“
mmmhh, Benedikt… ist mir bekannt! Die meisten Adligen waren damals im späten 18. Jhr. Illus. Sogar
heute noch. Der legitime Nachfahre der Dalbergs Salm-Salm ist auch dabei, defintiv! Allerdings spreche
ich von der Zeit 1680-1750! Da waren Illus noch kein Thema! Das schöne an den Illus ist ja, daß sie
sich selbst abgesägt haben, im späten 18. Jhr.!
Das ist heute… …auch nicht anders! Seuchen, Kriege, Verderben, Abtreibung,… so isses heute! Und
ein Glaube, der unter einen Tisch paßt! So klein isser mittlerweile!
@Sirilo Ich denke schon, daß es zur Zeit der Kurfürsten einige gab, die christlich waren. In meiner
Gegend herrschten die Freiherren von Dalberg. Sie gründeten in meinem Heimatort ein Franziskanerkloster,
spendeten viel an die Armen und waren sehr sozial-caritativ eingestellt! Wir trauern ihnen heute noch
nach! Es gab auch andere, ich weiß!
Zum Glück… …sind diese „Messen“ ungültig! Ich glaube nämlich kaum, daß einer der Priester dort
die Absicht hat, ein Opfer zu vollbringen. Hier geht es doch um Ringelpieps um den Altar mit anschließendem
„Anfassen“. Lustiges Mahlfeiern eben, oh, Gemeinschaft, wie bist Du schön! Daher ist garnichts Schlimmes
an der Sache! Ich beschwere mich ja auch nicht, wenn ein Gast bei mir zu Hause mein Brot anfaßt! Insofern
ist der NOM praktisch! Ruckizucki ist die Messe ungültig. Und jetzt will ich keine dogmatischen Belehrungen,
denn wie schnell ein NOM ungültig sein kann, darüber gibt es zahllose Publikationen, auch von alteingesessenen
Vatikan-Doctores!
Richtig… …von der guten, alten Zeit! Als der Glaube noch stark war, Staatsmänner christlich, Nächstenliebe
da war, ein Sozialverständnis, das sich am Christentum orientierte, gläubige Priester, die Kinder noch
beigebracht bekamen, was Eucharistie ist,… und als Mark-Anton noch Kleopatra besuchte!
Lehmann… …beschönigt die Wahrheit! Der Text ist psychologisch interessant! Seine Lobeshymne auf Liturgiereform,
Paul VI. und Assisi sind logisch, ansonsten würde er sein eigenes Lebenswerk in den Müll hauen! Klingt
mir danach, als wolle er sich selbst Mut zusprechen! Daß er nicht genau weiß, ob es ‘ne Komission gibt,
oder nicht,… klärt für mich folgende wichtige Frage: Wie groß ist das Gewicht Lehmanns im Vatikan?
Wenn der Vatikan alles machen will, um eine Versöhnung zu erreichen, kann ich nur sagen: Interessant!
Denn… …1) Warum zieht die Exko-Keule nicht? 2) Warum sind derzeit „Aussöhnungen“ mit Moslems,…
nicht wieder wichtiger, warum ist eine Aussöhnung mit FSSPX überhaupt so wichtig? 3) Warum ruft man
dafür gleich die Kardinäle zusammen? 4) Warum tauchen immer wieder die Punkte „Alte Messe, Liturgiereform“
auf? 5) Warum nimmt man selbst im Vatikan die Exko nicht mehr ernst? Im Vatikan ist mehr im Gange als
wir denken! Lehmann wirkt irgendwie nervös. Meines Erachtens nach, versucht er ein sinkendes Schiff zu
retten. Mein ehrlicher Eindruck! Erinnert sich noch jemand an Marinis Interview? War doch die gleiche
Beschönigung und Lobhudelei wie jetzt bei Lehmann! Außerdem: Lehmann kann Ratzinger nicht ausstehen.
Daß er ihn jetzt als Modernisten per se deklariert, ist auf der einen Seite der Versuch, seine eigene
Position zu rechtfertigen, auf der anderen einfach nur A…kriecherei!
Ich möchte… insofern zustimmen, als daß gerade in besimmten traditionalisitschen Kreisen oft auf jedes
Wort und Komma Wert gelegt wird. Da werden durch Entfernung kleiner Gebete ganze Weihen ungültig,…
überspitzt ausgedrückt,… ein Kyrie zu wenig ist gleich eine Häresie,… darauf kommt es doch nicht
an! Wesentlich festzuhalten sind doch, daß VII in bestimmten Punkten Auffassungen verkündet hat, die
Lehrmeinungen der Kirche zuvor entgegengesetzt sind. Das ist ja nicht bei allen Dokumenten so, sondern
nur bei wenigen. Ein weiteres Problem ist oft auch der nicht eindeutige Charakter vieler Formulierungen!
Drewermann, Küng, … sind keine Derivate des Konzils, sondern hatten nur eher die Gelegenheit zu verkünden,
was ihrer Meinung nach richtig ist, weil die zuständigen Bischöfe und die Kurie gepennt haben. Ich habe
schonmal gesagt, das Konzil ist nicht alleine schuld! Es kommt auch noch ein gutes Stück gesellschaftliche
Entwicklung hinzu! Deswegen wäre die Stimme der FSSPX innerhalb der Kirche umso wichtiger! Auch wäre
es gut, wenn die FSSPX mehr „Pastorales“ zugesprochen bekäme, und nicht alleine „Liturgisches“. Die heutige
Krise sauber zu beurteilen ist defacto unmöglich. Man sieht es an diesem Forum. Aber…an ihren Früchten
werdet ihr sie erkennen. Und da gibt es meines Erachtens in der Kirche viele faule! Ich möchte nicht
wieder das Thema „NOM“ aufwärmen…
Zum Glück… …gibt es in der Geschichte immer wieder Parallelen. Ich glaube, gott fügt dies absichtlich
so, sonst könnte man sich bald garnicht mehr orientieren! Würde mich mal interessieren, was passieren
würde, wann heute der hl. Paulus, der hl. Athanasius, der hl. Thomas von Aquin, die hl. Katharina,…
urplötzlich wieder auftauchen würden. Ja, ja, ich weiß,… vor allem der Hl. Ignatius würde zu einem
Verfechter des NOM und St. Thomas würde die Handkommunion scholastisch ausdeuten! St. Paulus würde eine
bedeutende Grundsatzrede über Laien in der Kirche halten, wonach dann Bendedikt XVI abgesetzt und Martina
I. Päpstin würde. Jesu war ein guter Mann, hatte einen Umhang,… ja, ja,… Zum Glück waren alle Modernisten
damals dabei, sonst wüßten sie heute nicht, wie man sich richtig urchristlich verhält und nicht so
papalisitisch oder „papistisch“ kanonisch verkokst. Schließlich sind Dogmen interpretierbar! Verzeiht
mir meinen Sarkasmus! Aber wenn ich das ganze Elend sehe, höre und lese, dann verstehe ich den Hl.Athanasius
immer besser. Braucht es wirklich soviel Hirnschmalz um den Bruch nach 1962ff. eindeutig festzustellen?
Dann isses doch… einfach! Schriftgelehrte sprechen und legen aus. Wir hören darauf. Wenn sie aber was
sagen, was gegen Gottes Gesetz geht, müssen wir auf Gott hören! Ist doch ganz einfach. Schlimm isses
nur, wenn die Schriftgelehrten nach ein paar Jahren etwas anderes sagen als vorher. Wenn das aber nicht
mit Gottes Gesetz kollodiert, o.K. Andernfalls muß man wieder nur Gottes Gesetz beachten und die Schriftgelehrten
evtl. auch mal ermahnen! Richtig, oder? Was macht denn bitte eine FSSPX anders?
The story goes on… „…eine Stimme davon…“ „viele Stimmen in einer Familie…“ Ich dachte immer, eine
gute Familie zeichnet sich durch Geschlossenheit aus. Viele Stimmen? Klingt nach Pluralismus. Kenne ich
von irgendwo: auch in anderen Religionen ist Heil, es gibt viele Wege. Pantheismus? Assisi etwa, in Nachwirkung?
Mal ehrlich. paßt doch defintiv nicht zu una, sancta, catholica et apostolica.
Interessant… an der Sache ist, daß man überhaupt auf FSSPX zugeht. Wenn man sich seiner Sache und
des „Dogmas VII“ so sicher wäre, dann würde man erneut die Ecclesia-Dei-Keule schwingen! Hat da jemand
was erkannt? Sind wir mal ehrlich, daß das VII stattgefunden hat, sit nicht die Ursache der Kirchenkrise,
das Problem ist das, was aus VII gemacht wurde und interpretiert und gefolgert worden ist. Die schlimmsten
Umstände gibt es wohl in D, CH, NL und mittlerweile auch A und I. Evtl. auch ein Problem des Wohlstandes?
Eines kulturellen Umbruches bzw.Abbruches? Die Wurzel hierfür sehe ich im Jahre 1968. Daß VII und seine
Folgen dazubeigetragen haben, klar. Aber VII ist nicht der Auslöser. Eine Einigung ist wichtig! Auch
die Freigabe der Alten Messe. Benedikt XVI. weiß, was er macht! Gäbe es nicht „Wichtigeres“ als eine
Aussöhnung mit FSSPX? Analog zum „Gehabten“: Assisi Teil III, Korankuß II, … Ratzinger ist nicht mehr
der Jüngste, er setzt Prioritäten! Eine Aussöhnung mit FSSPX und die Freigabe der Alten Messe ist der
späte Triumph eines Lefebvre! Zumindest ein Teilerfolg! Der Rest folgt! Gebt dem lieben Gott und seiner
Fügung auch mal eine Chance! Macht es nicht wie die Sedis, die ihr Seelenheil von Komma, Buchstabe und
Gesetzestreue abhängig machen. Kenne ich irgendwo her (Pharisäer…?)
Anaphora… Zäumen wir das Pferd mal von hinten auf. Was ist defacto unkatholisch an den Texten dieses
Hochgebetes? Ich glaube, da im NOM verwendete 2.Hochgebet macht einem mehr Kopfweh! Die Anaphora möchte
opfern, betont das Kreuzesopfer,… bringt Gott alles dar, was sein muß,… ER sagte: Tut dies zu meinem
Gedächtnis. oder: …und sie hielten fest am Brechen des Brotes… Eine Missa Tridentina war dies noch
nicht, aber die Grundlage. Und daraus hat sich auch diese Anaphora entwickelt. Die Intention ist wohl
gegeben, Materie auch, Form, nun gut, jetzt beginnt die Diskussion. Bis zu welchem Zeitpunkt der Vergangenheit
ist es eigentlich belegt, daß die Worte des Herrn benutzt wurden? Beginnen wir die Diskussion sachlich.
#11 Andreas 18:26:36 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
Man könnte… ganze Bücher schreiben, nöö, ganze Foren füllen, über das VII, wie hier. Wie wird
der ominöse Geist immer noch beschworen, ja, er hat sich noch nicht durchgesetzt, das Konzil ist noch
nicht ganz da, es fehlt noch… Moment! Welches bisherige Konzil hatte denn eine solch lange Anlaufzeit,
um zu wirken? Oder sind die Wirkungen dieses VII schon so frappierend, daß die Macher selbst nichts mehr
sehen? Und wie schön wäre es, wenn man das Missale Pius V. „nur“ auf deutsch oder englisch übersetzt
hätte, nein, was wollt Ihr uns glauben machen, für wie dumm verkauft Ihr uns?! Eine neue Messe habt
Ihr gemacht, und eine Lehre, die mit der überlieferten hadert! Wie bringt Ihr das überein? Indem Ihr
den Konzilsgeist als Hl. Geist ausgebt, alles, was Euch gefällt, als in Ordnung klassifiziert und alles
was vorher war verteufelt! Man gewinnt den Eindruck, als wäre das Konzil eine Befreiung gewesen, nach
2000 Jahre Knechtschaft! Ich weiß, was Ihr wolltet: Euch bequem in den Himmel schaffen, Eure Ideen verwirklichen,
Gott selbst interpretieren! Klingt das nicht ein wenig nach: Seinwollen wie Gott? Wenn Ihr doch nur eine
Linie von Christus bis heute ziehen könntet, ohne über den Knoten VII zu fallen, dann würde ich Euch
alles glauben! Aber Wahrheit bleibt Wahrheit! Genausowenig gibt es einen tridentinischen NOM oder einen
kath. Pantheismus. Würdet Ihr, liebe VII-Freaks, auch dem Kaiser Weihrauch geben, um Euer Leben zu retten,
mit der Begründung: Irgendwie ist Gott doch überall?
Nun ja, aber… soooo schlimm sind die Fotos ja nicht! Wenn sie nicht so geschönt wären! Jeder regt
sich darüber auf, daß „junge, knackige“ Priester gefilmt wurden. Aber in… Soutane und Birett! Welcher
katholische Priester, der V2 anhängt hat heute noch Soutane und Birett? Ich finde es gut, wenn man den
Leuten mal wieder kalr macht, wie katholische Priester aussehen! Nämlich wie die, der FSSPX oder der…
Mensch, da denkt doch jeder irgendwann: was haben die Lefebvres tolle Priester! Nicht so öde wie die
nachkonziliaren, oder so… die meisten sehen heute amt Bischöfen sowieso aus wie Vertreter für Südfrüchte…
Mozart…ja, aber wie stets hier mit Mozarts Freimaurertum? Ich meine nur, daß sich bis heute die Gerüchte
halten, Mozart hätte sich von seiner anfänglichen Euphorie für den Bruderclub mit den Schürzen später
erholt und so einiges erkannt. Als er dann „raus“ wollte, nja, die Illus machen da kurzen Prozeß. Sein
Requiem spricht eine deutliche Sprache in Richtung: Lieber Gorr, was habe ich da angerichtet,… Nun gut
bis zum Offertorium ist er noch gekommen. Besonders das Dies irae ist mehr als nur aus tiefster Seele
geschrieben. Soweit die Gerüchteküche. Jetzt dürft Ihr wieder.
#36 Andreas 18:17:56 | Dienstag, 6. September 2005
@Rotkraut vom Rothkranz Hallo, Marcel! Ich selbst kenne Rothkranz lange genug persönlich, um sagen zu
können, er ist schizophren! Aus seiner noch „aktiven“ FSSPX-Zeit ist er mir noch als „vergeistigter Wandler“
bekannt. Ich habe einige seiner Bücher gelesen, und eigentlich ist für ihn die ganze heutige Welt nur
eine Scheinwelt, die in Wirklichkeit von Illuminaten und Freimaurern regiert wird. Einige seiner Thesen
gehen ja so weit, daß schon im 18. Jhr. die Kirche „illuminiert“ war. Die logisch Folge schien mir bei
ihm zweifelsohne zu kommen: Sedisvakantismus. Rothkranz ist eine arme Person, seine Schwester ein noch
ärmeres Mauerblümchen. Irgendwie eine psychologisch interessanter Fall. Die Hilfe liegt nahe, liegt
doch auch Rothkranz so nahe bei Rosenkranz… Zu Durach ist zu sagen, daß nicht immer alles Schund war,
ganz im Gegenteil. Aber seit dem dort die Sedi-Keule geschwungen wird, laß ich das mal lieber. Gruß,
Andreas
#33 Andreas 17:05:19 | Dienstag, 6. September 2005
@ Messen mit zweierlei Maß… Dieses Messen geht runter bis auf Pfarreienebene. Beispiel: Bei uns gibt
es ein Homo-Pärchen. Ob die beiden „alles“ ausleben, keine Ahnung. Einer der beiden geht jeden Sonntag
zur Messe und bekommt von unserem Pater auch die Kommunion. Beide sind ihm bekannt. Zwei andere (Männlein/Weiblein)
heiraten jetzt, leben schon lange zusammen, sie ist Lehrerin an einer katholischen Bistumsschule, er ebenso.
Sie liegt im Sommer am liebsten „oben ohne“ im Schwimmbad der Nachbargemeinde. Beide sind in der Singgruppe
unseres Klosters aktiv. Kein Problem! Gerne willkommen! Auch ich bin liiert und verlobt, aber unserem
Pater zu konservativ und habe ihm seine Renovierungspläne zur „Umgestaltung“ unserer Barockkirche „versaut“.
Ich gehe nicht zur Kommunion, bis ich geheiratet habe. Trotzdem bin ich nicht willkommen. Es gab Paare,
„Mischlinge“, hat er nicht getraut. Wegen der bösen Protestanten. Ehepartnern, evangelischen, von im
Kloster gern gesehenen „Pfarrkindern“ reicht er problemlos die Kommunion. Das ist Pharisäertum! Und traurige
Realität der V2-Kirche! Gruß, Andreas
…tja, da sieht man wieder… …wie der Herr, so’s Gescherr! Im Thread „Indianerüberfall“ hatte ich
bereits von meinem Kampf zur Erhaltung unserer Barockkirche geschrieben. Vielleicht poste ich hier mal
eine Mail eines Kirchenratmitgl. bzgl. einer von mir entworfenen Werbebroschüre: (neben viel Unwissen
und schlechten Gutachten, stützten sich diese Herren vor allem auf ihre Meinung!) „Die Gutachten sagen,
daß es für 150 Jahre eine in weiß und rot gehaltene Raumgestaltung gab. Danach gab es für 50 Jahre
die Raumgestaltung, die derzeit freigelegt wird – manche halten sie für sehr schön, andere für überladen.
Unzweifelhaft ist, dass man um 1750 die Kraft und den Mut hatte eine Kirche zu gestalten, um 1900 hatte
man diese Form zu einer viel farbkräftigeren geändert, und wiederum 50 Jahre später wurde diese Farbenpracht
beendet – eine graue Schlichtheit und Bescheidenheit zog ein. Und wiederum 50 Jahre später fehlt uns
jegliche Gestaltungskraft, dem Museumswesen angemessen darf kein Pinselstrich geändert werden – zu welcher
Vorlage? Mit welcher Begründung? Eine Kirche ist ein Gotteshaus und kein Museum!! Die Raumgestaltung
dient der Unterstützung der Gottesbegegnung und- verherrlichung, sie darf aber niemals vergangenheits-
orientiert sein. Wenn wir unser heutiges Unvermögen wahrnehmen müssen wir in einer Broschüre eine andere
Tonlage treffen – wir müssen die Raumgestaltung der 50er Jahre nicht mögen – die Kraft derer, die sich
trauten zu Gestalten, müssen wir jedoch wertschätzen.“ Ende.
@ Kirchenumbau und Abhilfe Falls irgendwas Denkmalwertes in der Kirche ist, sofort intervenieren. Ansonsten
sehe ich schwarz! Die Bischöfl. Bauämter und die zuständigen Architekten bilden oft eine unschlagbare
Einheit. Die Denkmalämter sehen das anders! Unsere zuständige Diözesankonservatorin beklagte sich bei
mir einmal, daß die Herrn Pfarrer ja soviel Gehör bekämen, weil sie eine „austerbende Spezies in der
nachkonziliaren Kirche seien“! Wortlaut! Wenn Sie die Verunstaltungen historischer Räume mit den Mahltischen
sehe, dann werde ihr schlecht! Allerdings kann das Denkmalamt nur bei denkmalgeschützten Dingen eingreifen,
sonst obliegt alles dem Bauamt. Und wenn Euer Pfarrer etwas einfach so herausreißt, dann anzeigen. Unserer
hatte morgens einfach die Kommunionbank zerlegt. Ich habe beim Denkmalamt interveniert, Erfolg: sie steht
wieder! Also, kämpfen, kämpfen, kämpfen! Auch wenn man sich zuerst einen schlechten Namen macht, die
Nachkommen danken es einem! Gruß, Andreas
@ tanzendes Kreuz… Ach ja, die Architekten und Künstler… in meiner Heimatkirche, eine Barockkirche,
die vollständig erhalten ist, mit allerdings etlichen 1956 übermalten Fresken, und nun aufwendig restauriert
wurde, sollten ähnliche Dinge geschehen. Einer der vier Beichtstühle sollte entkernt werden (Umbau zum
„Beichtzimmer“, man hätte sonst keine Gelegenheit, die Beichte zu hören, sagte man!!), Kommunionbank
weg für den Kindersingkreis, drei neue hypermoderne Chorfenster, wobei man dann eine Tafel hätte anbringen
müssen, um zu erklären, was dargestellt sei. Für mich waren die Entwürfe: Vanillepudding mit Streifen.
Nur mein permanentes Intervenieren beim Denkmalamt hat alles verhindert. Ich habe jetzt einen riesigen
Streit mit dem Pfarrer und bin aus dem Pfarrgemeinderat draußen. Soweit ist die Kluft zwischen katholischem
Glauben, den manifestiert unsere Kirche einzigartig, und dem nachkonziliaren Glauben schon gediehen! Mittlerweile
habe ich versucht, in einem 15seitigen Schreiben dem Pfarrer zu verstehen zu geben, wie katholisch unsere
Kirche ist. Ob meine theologischen Bemühungen fruchten, muß man abwarten. Allerdings habe ich festgestellt,
daß das Gespann „Pfarrer und Architekt“ eine unschlagbare Einheit bildet, wenn beide ein Ziel haben.
es grüßt Euch ein bemitleidenswerter Andreas
Die Elastik-Latex-Lüge Klar,… Kondome schützen, vor… …der heiligmachenden Gnade, …dem Ewigen
Leben, …diesen kleinen, dauernd quengelnden Kindern, … Aber mal ehrlich,… wer meint, damit die AIDS-Gefahr
zu minimieren, hat wohl keine Ahnung von Geschlechtsverkehr! Wie hoch und weit soll denn bitteschön der
Latex-Regenschirm gespannt werden, damit man mit keinen Körpersäften des Partners in Kontakt kommt?
Sind Menschen wirklich so blöde, daß sie dieser Propaganda glauben? Natürlich, wenn ich ganz behutsam,
versichtig, nicht so tief, aufpassend,… Mensch,…da vergeht denen, die wollen, aber mächtig die Lust!
Und das ist es doch, was man eigentlich will: Lust. Purer Egoismus, unterm Strich, sich befriedigen, mehr
nicht! Wie sich der Partner dabei fühlt, oder ob er genauso denkt? Na, da wundert es mich nicht, wenn
so viele Ehen in die Brüche gehen, wenn jeder nur an sich denkt! Und bei Homos? Da spielt auch nur die
Lust eine Rolle. Daher auch der berühmt-berüchtigte dauernde Partnerwechsel! Wer sich mal intensiv mit
den Vorteilen der katholischen Morallehre beschäftigt, wird erkennen, wie menschenfreundlich und sozialverträglich
sie ist!
Herrschaftsanspruch des Christentum Der Herrschaftsanspruch des Christentumes ergibt sich automatisch
aus der Königsherrschaft Jesu Christi. Nur ein Unterschied: Es ist ein Reich des Friedens und der Liebe,
aber in einer Dimension und einer Herkunft, die „nicht von dieser Welt“ ist. Ansonsten könnte man ja
glatt in Versuchung geraten, daß es sich um Woodstock II handele (Peace and Love). Peace and Love ist
in Wirklichkeit ohnehin nur: Peace = Toleranz, Gleichheit, Synkretismus, Liberalismus… Love = Lust,
Sex, „Tue, was Du willst“, Süchte,… Vielleicht die Grundprobleme unserer Zeit. Und von bestimmten Kreisen
ganz bewußt gewollte „Werte“. Noch nie war die Menschheit sich selbst gegenüber so abhängig wie heute.
Das Königtum Christi widerspricht diesem diametral! Und wer einen Herrschaftsanspruch des Christentums,
der sich auch politisch manifestieren kann, abstreitet, leugnet letztendlich auch das Königtum Christi,
oder er interpretiert es in ganz toller Manier, à la Road Rahner oder McLehman oder Burger Küng oder …
In Christo Andreas
#12 Andreas 16:56:55 | Donnerstag, 1. September 2005
…Mission = Sendung!! Hallo! Mal was für alle nachkonziliaren Lateingrößen: Als ich 1997 Abitur machte
mit Großem Latinum war missio = Sendung, Auftrag Verkündigung hat was mit nuntiare zu tun, missio kommt
von mittere = senden, gehen, schicken. Also, wenn Jesu missio sagt (oder das griechische oder aramäische
Äquivalent), dann meint er: Ihr habt von mir den Auftrag, daß… ich sende Euch, Ihr geht dahin, um…
Und nicht: Wenn Ihr da ein paar feine Menschen findet, die nicht zu böse zu Euch sind, könnt Ihr denen
ja mal was erzählen, oder akzeptiert die wie sie sind, und immer freundlich bleiben… Hieß es nicht:
Ihr sende Euch wie Schafe mitten unter die Wölfe???? Aber vermutlich hat irgendein schlauer Bibelforscher
mittlerweile festgestellt, daß Jesu „Verkündigung“ meinte, und missio die Vulgata-Fehlübersetzung ist,
um den Herrschaftsanspruch der von Menschen gemachten Institution Kirche zu besiegeln. Diese böse Kirche,
die keinen ungehemmten Sex erlaubt, unser einziges Problem. So ein Mist aber auch!!! Was war das bei Jesus,
dem Wanderprediger, noch so toll!
#8 Andreas 13:54:01 | Donnerstag, 1. September 2005
…im Stande der Gnade… Hallo! Nachdem hier mal wieder jeder sich nur mit Homos und sonstigen rosaroten
Pantoffelhelden vergnügt, mal was Wesentliches, was ganz oben zu lesen ist. Unser Papst hat mit seiner
Äußerung die Rechtfertigungslehre der Protestanten ad absurdum geführt und das betont, was die Kirche
immer gelehrt hat: Du bist im Stande der Gnade? Prima! Du tust mal was Gutes und bemühst Dich darum?
Noch besser! Warum? Weil das Deinem „unbeheizten, feuerfreien“ Weiterleben nach dem irdischen Tod viel,
viel bringt! Luther sagt: Adam ist von Anfang an mit einem Sinn für das Böse ausgestattet gewesen, er
konnte garnicht anders, als zu sündigen, so wie wir auch. Also, was nützen gute Werke? Die Tat Jesu
am Kreuz hat uns alle wieder gerecht gemacht! Wir können sündigen wie wir wollen, Jesu Tod nimmt das
alles auf. Außerdem können wir eh nicht anders. Na, merkt Ihr was?
@Romulus: geht noch besser! Abschiedsmesse eines Priesters (Ruhestand, vom PGR erwirkt, war zu konservativ):
messe cum jubilo von Durufle. Resultat: PGR kam nicht, nur die, die meine Arbeit schätzten, also die
Hälfte der Kirche blieb leer. Halbes Jahr arbeit für die Katz’. Wenn nun der KiChor und sein neuer Leiter
rocken und poppen (man weiß, was ich meine…), dann ist der PGR entzückt, besonders der neue Pfarrer.
Die Orgel tut mir leid! Habe sie damals restaurieren lassen mit viel persönlichem Enagegement: Original
erhaltene Klais-Orgel von 1930, spätromantisch. Optimal für „die Franzosen“. Seitdem ich weg bin, iss’
nix mehr! Nur noch Taizé-Gedudel! Traurig, aber wahr! Und da wundert’s einen, wenn man die Messe langweilig
findet, der Organistennachwuchs wegbleibt und man Klassik als „Opa-Gedudel“ empfindet? Man bringt es doch
den Kindern so bei!
NOM und Konzerte Hallo, Evelin! Es gibt NOMs, da hat man einen recht gut „angehauchten“ Priester und die
Sache ist halbwegs würdig, eben im Rahmen des NOM. Ein anderes Mal könnte man einfach nur weglaufen.
Als ich ‘mal über drei Jahre einen Interimsdienst verrichtete, war ich froh, als dieser zu Ende war!
Der zuständige Pfarrer war und ist ein knüppeldicker Modernist. Einmal sollte ich das Vater Unser (aus
einer dubiosen Liedmappe) nach der Melodie „Quanta Na Mera“ begleiten. Keiner konnte es singen und ich
habe es absichtlich den Bach runter laufen lassen. Der Pfarrer mußte es dann beten, grins! Seitdem hat
er immer seine Gitarre am Altar griffbereit. Irgendwie sind diese Typen alle im 68er Zeltlager-Feeling
hängen geblieben. Selbst Sitzblockaden sind doch mittlerweile schon fade, das merken sogar die Grünen!
Mein Heimatpfarrer, Oberguru für ganzheitliche Katechese, frönt ebenfalls dieser Gitarrenmanie. Dann
aber inszeniert von seinen Ordensschwestern und lieben Hausmuttis der Gemeinde, die sich fromm anschleimen
wollen! Für Konzerte bleibt da wirklich nur noch all das Orgelrepetoire, das man sonst nie spielen kann!
Frustierend.
Musica sacra und Realität Als praktizierender Organist kann ich nur sagen, daß es defacto fast unmöglich
ist in einer normalen Pfarrei eine Schola zu initiieren, die Choral singt, oder mehr Latein in die Messen
zu bekommen. Oft scheitert es schon an der Abneigung der zuständigen „Hochwürdens“! Aber, wenn ein Kindergottesdienst
ansteht, werden keine Kosten und Mühen gespart, um Heftchen zu drucken und Franz Kett, Jörg Sieger und
Co. zu allen Ehren kommen zu lassen! Gitarre und Schalgzeug an der Erstkommunion? In Deutschland wohl
Standard. Mittlerweile habe ich an solchen Festivitäten immer frei! Habe einmal versucht, prinzipiell
Kyrie und Agnus auf Latein entsprechend dem Kirchenjahr durchzuboxen. Blindschuß! Nach vier Wochen war
Schluß! Ob ich bei den Lefebvres wär’, lautete die Frage. Gut, ich sympathisiere mit denen, aber ansonsten…
Sch… Modernistenbrut, mein Sonntagskommentar ein gebeutelter Kirchenmusiker mit überqualifizierter
Ausbildung
#27 Andreas 12:24:38 | Donnerstag, 25. August 2005
@ fsspx, das Konzil und Co. Sehen wir es mal so: All unsere Diskus zeigen den Spalt zwischen Tradition
(bzw. der Kirche zw. 33 AD – 1959 AD) und der heutigen Kirche unübersehbar. Betrachte ich das Vat II
als geniale Neuinterpretation der Tradition und Chance der Kirche, dann heißt das unweigerlich, Teile
der Kirchenlehre vor 1962 als falsch, fälschlich oder zumindest „so“ nicht mehr akzeptabel einzustufen.
Da ist so. Es gibt eben diesen Widerspruch zwischen „vor“ und „danach“ (prä- und postkonziliar). Dies
allein sollte schon genügen, um zu fragen, wer hat nun recht? Wenn die postkonz. Position stimmt, dann
ist einiges an Präkonz. falsch oder zumindest revidierungswürdig. Wenn die präkonz. stimmt, muß VII
revidiert werden und etliches der heutigen Theologie abgelehnt. Die Lösung hierzu ist einfach: mal ganz
naiv schauen, was über Jahrhunderte und vor allem auf die Apostel zurückgehend Lehre der Kirche war.
Auch ein Vergleich mit orthodoxen „Grundwahrheiten“ ist lohnend. Man wird zu einem interessanten Schluß
kommen. Nebenbei: Die einzigen, die Rom heute genauso behandelt wie früher z.B. gestandene Häretiker,
sind Tradis, besonders die FSSPX. Andersgläubige, Moslems, Juden, Freimaurer,… alles was die wahre
Gottesherrschaft Jesu leugnet, ist heute hoffähig! Das allein sollte schon aufhorchen lassen! Die Christenverfolgung
geht heute vom Innern der Kirche aus. Wer erinnert dich an Fatima und das 3. Geheimnis? Gruß, Andreas
Roger Schütz, … Zwei Erklärungen, „warum“ evtl.: Entweder: 1) Schütz war zum Zeitpunkt seines Ablebens
katholisch, dafacto wird er katholische begraben. Oder: 2) Schütz ist eine Vorreiterfigur und die Inkarnation
eines krampfhaften Ökumenismus, der versucht, „irgendeine Einheit mit lustigem Hostientausch im Mahl-Event“
(selbst erlebt in Taizé) zu proklamieren. Der Ökumenismus ist aber definitv die heilige Kuh nach dem
Vaticanum II war und ist, wurde auch die Gemeinschaft in Taizé genauso hochgelobt wie zu früheren Zeiten
gute Missionsklöster. Schütz’ Ökumenismus beinhaltet alle Ansichten, die seit 1965 offizielle Linie
sind. Daher ist es nur folgerichtig, daß Kasper, der für den „push“ des Ökumenismus die Verantwortung
trägt, auch im Namen der nachkonziliaren Kirche „Seins“ dazu beiträgt. Sind wir mal ehrlich, ohne Taizé
würfe der Ökumenismus auf Sparflamme kochen. In jeder „guten“ deutschen Pfarrei gibt es ein Taizégebet
oder ähnliches, Zweck: Ökumenearbeit in Pfarreien mit evangelischen Christen. Und das hier die Kirche
mal ‘ne Ausnahme macht, ist auch normal. Wer heute als traditioneller Katholik in den deutschen Pfarreien
aktiv werden will, wird so lange gemobbt, bis er seinen Hut nimmt. Umgekehrt dürfen sich „treue“ Schäfchen
alles erlauben. Das Messen mit zweierlei Maß ist das Kennzeichen schlechthin der Kirche nach dem Konzil!
Vor dem Konzil wußte man noch, warum man nicht willkommen war. Ein Blick in den Katechismus und ein Vergleich
mit dem Lebenswandel haben genügt.
Rotarier und Umstrukturierung Bei uns im Bistum Trier ist eigentlich genau die gleiche Chose am Werk.
Bis 2007 ist ein großflächiges Neustrukturieren im Gange. Pfarreien werden zusammengelegt etc. Da ich
selbst bis vor kurzer Zeit Mitglied im PGR war (bin wegen der Grüne-Mutti-Einstellung dort ausgeschieden,
als Konservativer habe ich nur „Dampf“ bekommen), weiß ich wie einem das ganze Spiel schmackhaft gemacht
wird. Unser Pater hat uns mal immer bröckchenweise informiert, aber prinzipiell stand das alles fest.
Unabänderbar, von oben befohlen,… Wir sollten jetzt „die Wege bereiten“, damit 2007 alles glatt geht…
Über tiefere Inhalte wurden wir nicht informiert, denn unser Pater fuhr immer alleine nach Trier, um
darüber zu sprechen. Unser Pater ist ohnehin ganz ein Mann „des System“, nur nicht des römisch-katholischen,
das er doch kennen müßte, hat er doch an der Gregoriana promoviert! Er würde sich gut mit Msgr. Algermissen
verstehen, definitv! Zu den Rotarieren ist zu sagen, daß im Dekanat Bad Kreuznach alle „wichtigen“ Pfarrer
Rotarier sind. Definitiv. Da ich einen guten „Draht“ zum ehemaligen Dechanten habe (mittlerweile seit
Jahren pensioniert), weiß ich dies, denn zuletzt sollte ich für ihn anläßlich eines ökumenischen
Gottesdienstes „orgeln“. Als ich ankam, sah ich, was Sache war: 50Jahrfeier Rotary Bad Kreuznach. Alle
Pfarrergrößen waren da. Als bevorzugte Liturgiesprache nahm man an diesem Tag „Französisch“, na, blinkt
was auf?
@Anonymus Mal wieder was, was ich jeden Sonntag zu hören bekomme. Kein Fisch, kein Fleisch. Und dazu
noch einen aus dem Kontext gerissenen Augustinus. Diese zwei-, dreideutige Brühe ist doch wohl die Wurzel
allen Übels. Aber auf jeden Fall sehr gut interpretierbar, regt zur Diskussion an…
…vollste Zustimmung @ Dr. Fugel… Ohne generell verallgemeinern zu wollen oder „Stammtischparolen“
abzutröten, meine vollste Zustimmung. Leider hat man den Eindruck, daß „Seelsorge“, so wie sie Jahrhunderte
lang verstanden wurde, nur noch bei der FSSPX zu erwerben ist. Leider! Oder bin ich realitätsfremd? In
meinen Pfarreien, in denen ich Organistendienste versehe, habe ich zumindest den Eindruck, daß das „Management“
an erster Stelle kommt, und die langen „Katechetenvorbereitungen mit Tücherlegen und Bällchenrollen“
nicht zu vergessen! Aber glauben die Kinder wirklich an die Realpräsenz? Weiß noch jemand, was das Meßopfer
ist? Fegfeuer, Todsünde, läßliche Sünde,… Sakramente…? Das sind Realitäten. Ich bin jetzt 27.
Ohne die FSSPX wüßte ich genausowenig wie meine Altersgenossen. Obwohl ich wirklich kein „Turbo-Katholik“
bin und auch kein tief aktiver FSSPXler, eher ein Sympathisant. „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen…“
Würziger und katholischer… …wäre eigentlich, was ich mir von der kommenden Synode erhoffe. Ansonsten
verkommt sie wahrscheinlich wieder zur Farce. Warum eigentlich? Sie wäre eine optimale Gelegenheit, den
eingeladenen getrennten kirchl. Gemeinschaften nochmals die Schönheit der eucharistischen Dogmen zu erklären
und ins Gespräch zu kommen, vielleicht auch zu überzeugen. 1963 hat es ja auch geklappt ,daß die „protestantische
Seite der katholischen Bischöfe“ die „Kirche Christi“ auf ihre Seite ziehen konnte mit allen Folgen.
Warum nicht mal umgekehrt? Ich weiß klingt alles sehr wolkig und gewagt. Aber hier geht es um Wahrheiten,
das ganze Kämpfen der Kirche Christi ist ein Kampf um die Wahrheit, denn „wer aus der Wahrheit ist, der
hört meine Stimme.“ Da gibt es kein jain, keine Einheit mit Vielfalt, kein bißchen hier, bißchen da,
kein Hippie-Christentum, keine christliche verstandene Abtreibung, keine Messe mit Gemeinschaftsflair,
keine… Interessant ist, als ich zuletzt einen Blick in einen evangelischen Kurzkatechismus warf, daß
dieser in einem Abstand von zehn Jahren seine Position zum „Abendmahl“ radikal in Richtung Calvin verstärkt
hat. Na toll, und da soll man eine Gesprächsbasis finden? Grob ausgedrückt: Opfer gegen Mahl, oder (soll
nicht blasphemisch sein, nur harter Vergleich) als wenn ein Metzger sich mit einem Bäcker über ihr Produkt
gemeinsames Produkt reden. Brot mit Fleischfüllung?
… Also, wenn man nur staatlich getraut war, ist dies nach CIC keine sakramentale Hochzeit, man war defacto
nie verheiratet. Deswegen kann VP oder VF kirchlich heiraten. Man sollte lieber prüfen, wie es denn mit
der allgemeinen Einstellung zur Kirche und dem Glauben ausschaut.
Laienräte und Co. Selbst war ich bis vor kurzem im PGR unserer Pfarrei tätig. Allerdings gefiel mir
von Anfang an nicht der „grüne Mutti-Style“, der dort proklamiert wird. Es werden zum Teil Themen behandelt,
die theologische einfach ‘ne Nummer zu groß sind. Die Strukturreform ist auch im Bistum Trier eine beschlossene
Sache, unsere Pfarrei trifft es wahrscheinlich schon dieses Jahr. Vom einst größten Wallfahrtsort des
Kreuznacher Raumes sind wir zur Idylle verkommen. Unsern PGR interessiert das offenbar nicht, hat man
doch fast nur „Auswärtige und Zugezogene“ in seinen Reihen. Ich frage mich eigentlich nur, wie das die
FSSPX hinbekommt, wo dort doch arge Distanzen von Kapelle zu Kapelle herrschen und auch nicht wenige Gläubige
zu zählen sind! Schon vergleichbar mit der „offiziellen“ Kirche, die zwar viele Kirchen aber immer weniger
Teilnehmer hat! Oder verwaltet man sich hier einfach nur zu Tode? Wie war das eigentlich früher, als
ein Priester per pedes oder per equum seine Schäfchen abklappern mußte und keinen PGR hatte? Jungs,
hier stinkt was und zwar gewaltig!
…Enzykliken etc. War eigentlich auch das, was ich in meinen Worten ausdrücken wollte, nämlich das
die Enzykliken mal gut, mal weniger gut bis hin zu „häretisch“ waren. Allerdings, wann wurde denn das
letzte Mal die Unfehlbarkeit in Anspruch genommen? 1950? Also,… Ich glaube, wir befinden uns in einer
Phase der tiefsten Prüfungen seit der Reformation. Für einen selbst ist die Situation alleine deswegen
schon so furchtbar, weil man irgendwie das Gefühl hat, ohne Heimat zu sein!
…Unfehlbarkeit Nur mal zum Überlegen: Im Ponitifikat JPIIs hat es ja viele kritikwürdige Dinge gegeben,
um es mal milde zu formulieren. Sie fallen aber nicht unter die Unfehlbarkeit. In moralischen Fragen war,
wenn mal was „enzyklikt“ wurde, eigentlich kein Anstoß zu nehmen. Auch in „enzyklikten“ Glaubensdingen
nicht unbedingt. Klar, man kann einige Punkte haarspalten, aber im Wesentlichen war es katholisch. Nur
sind „Enzykliken“ auch nicht unfehlbar! Aber offenbar doch sehr vom Hl. Geist geleitet… dieser ist ja
der Grund der Unfehlbarkeit. Also, hat sich in gewisser Weise doch Richtigkeit dieses Dogmas sogar unter
JPII ansatzweise bewiesen. Päpste können irren, sogar sehr! Denken wir an Petrus, der Christus, und
da war er bereits zum Felsen ernannt, dreimal leugnete! Das war das Assisi der Antike! Nach sedisvakantisitischer
Seite hätte wohl damals schon der Papst aufgehört, Papst zu sein… Gottes Geist und sein Wirken lassen
sich aber auch nicht nur auf den CIC beschränken.
Eucharistie und kein Ende… Um im Sprachjargon der deutschen Katholiken bzw. derer Seelsorger zu bleiben,
einige Ideen zur Eucharistie: (Das Wort Altarsakrament wäre richtiger, paßt aber nicht so toll zum gemeinsam
veranstalteten Happening des Brotbrechens) 1. Anstelle von Santo Subito Fahnen sollte man am WJT „Liturgia
catholica subito“ Fahnen schwenken. 2. Wer ein Sakrileg sieht und nichts dagegen unternimmt, macht sich
mitschuldig. 3. Als im NOM aufgewachsener Christ verspürte ich immer eine Wut nach solchen „Jugendmessen“,
irgendwie kam mir das alles falsch und sakrilegisch vor. 4. Wenn Ratzinger, der bekanntlich Argusaugen
besitzt, nach diesem Event immer noch keine „Reform der Reform“ anstrebt, dann kommt niemals eine. 5.
Der Glaube der ganzen Kirche steht und fällt mit dem Altarsakrament und dem Meßopfer, oh, sorry, der
Eucharisitiefeier. Vielmehr isses heut’ oft nich’ mehr! Cranmer und Luther lassen grüßen. (der in Flaschen
abgefüllte Wein, gültig gewandelt war da nix, was für’n Jahrgang war der denn? 1517 oder 1965)
…der Teufel scheut das Weihwasser Irgendwie glaube ich, daß es hierbei noch um mehr geht, als nur um
Korruption. Klar, der attraktive City-Platz… die drückenden Erhaltungskosten… die aufgelöste Pfarrei…
der ohnehin fehlende Bezug zur Opferstätte… … Ich glaube, am Schluß hat man nur Angst, daß die
FSSPX noch den Bau kaufen könnte, um dann die Menschen mittels des Mysteriums wieder in diese Kirche
zu ziehen. Bevor dies passiert, reißen wir lieber ab! Oder müßten wir uns sonst eingestehen, daß Cranmers
Mahlfeier doch nicht das Gelbe vom Ei ist? Ich glaube, hier hat jemand Angst, nicht mehr, nicht weniger.
Eigentlich zum Heulen, wenn man bedenkt, wie viele Kirchen vor hundert Jahren gebaut wurden, oftmals schöne,
würdige Kirchen. Abreißen? Die calvinistischen Betonbunker der 60er und 70er, die so liturgiereformiert
inspiriert sind, gerne!! Ich helfe mit! Wer noch? „Ihr sollt das Haus meines Vaters nicht zu einer Räuberhöhle
machen!“ „Der Boden, auf dem Du stehst, ist heilig…“ „Ich habe diesen Ort erwählt und geheiligt! Mein
Herz und meine Augen sollen da bleiben alle Tage!“ Steht in so einem alten, staubigen Buch voller komischer
Geschichten…
JP2 Fanclub Nun, Ratzinger ist auch JP2-Fan… Ich wäre da vorsichtig! Aber… Ich hoffe auf den Hl.
Geist, denn dies wäre ansonsten ein Hammer der Kirchengeschichte und würde allen Sedisvakantisten richtig
Futter geben. „Da seht ihr’s: Das angeblich unfehlbare Lehramt! Iss auch klar, wo kein Papst ist, kein
auch nix unfehlbar sein!“ kommt dann oder ähnlich. Schwere Zeit, schlimmer als zur Reformation, sicherlich.
Ich hoffe immer auf Gottes Eingreifen, ansonsten würde ich ja an einer wichtigen Eigenschaft Gottes verzweifeln,
nämlich seiner steten Bereitschaft zur Barmherzigkeit. Petrus hat auch Christus dreimal verleugnet. Erinnert
mich ein bißchen an Assisi und JPII. Beten, beten, beten… –> Ölberg: Wachet und betet, damit ihr nicht
in …
Seligsprechungen unfehlbar? Lieber Dolfus, Du irrst! Es gab in der Vergangenheit sehr wohl Heilige, die
wieder entkanonisiert wurden, allerdings weil vorher kein reguläres Verfahren vorgelegen hatte, sondern
sich z.B. durch „Volkes Tun“ über Jahrhunderte eine Verehrung entwickelt hatte und schließlich stillschweigend
von einem Heiligen ausgegangen wurde. Ich möchte aber betonen, daß JPII einige Dinge auf dem Kerbholz
hatte, die in früher nicht nur sein Ansehen gekostet hätten. Ich stelle keineswegs Gottes Barmherzigkeit
infrage, allerdings, so manche „Halb-Apostasie“ wird doch wohl etwas „purgatorianisch“ behaftet sein.
Wenn jetzt schon Wunder geschehen, dann war die Stufe für ihn sehr kurz und das erste Gebot für den
lieben Gott offenbar nicht so ernst. Außerdem kann es schon sein, daß man mittels der Seligsprechung
nachträglich eine theologische Richtung manifestieren will, wäre nicht das erste Mal. Die Geschichte
wird die Wahrheit ans Licht bringen. Sicherlich bald, denn Lügen haben immer kurze Beine!
Ausländische Priester Laßt mich nur eines hinzufügen: Wir haben auch, weil unser Pater ja so einen
tollen Kontakt nach Trier hat, einen ausländischen Priester länger nehalten dürfen. Paterlein war halt
vor lauter Kett-Legen und Katechesen überfordert. Der arme Nigerianer darf jetzt seelsorgen! Am Anfang
und bis vor ein paar Monaten war auch alles in Ordnung. Festtage prinzipiell in Latein und überwiegend
„konservativ“. (Ach, wie schlimm…) Aber der deutsche Einfluß nimmt zu. Neuerdings liebt der Nigerianer
die Schweizer Hochgebete und formuliert auch mal die Wandlungsworte um. Das ist der einzige Grund, warum
man die „verpönten“ Ausländer in ihrer Heimat lassen sollte: um sie nicht zu verderben. Nebenbei: Ein
ebenso bei uns derzeit promovierender Vikar, super konservativ mit Vorliebe für die tridentinische Messe,
muß gehen, damit unser Pater auch noch die Nachbargemeinden übernehmen kann. Das hätte sonst der Vikar
gemacht. Pastorale Leitlinie des Bistums Trier. Es ko… mich langsam an. Benedikt, mach mal, aber schnell!!!!!!
Wie soll es anders kommen… Nachdem der gute Bischof Dyba seliglich ruht, muß der Teufel wohl oder übel
eine der letzten Bastionen einreißen. Anders ausgedrückt: Was Dyba jahrelang verhindern konnte, macht
sich nun in breiter Flur Platz. War in meiner Pfarrei ähnlich: Nachdem der alte Pfarrer weg war und wir
uns nun des Paters mit der Kett-Methode erfreuen (Maria Bronnen sei Dank), kamen alle progressiven, grünen
Muttis aus ihren 68-er Höhlen und blühen auf. Nur unser eins leidet vor sich hin… Aber wie sagte mal
irgendein Revoluzzer des Römischen Reiches im damaligen Palästina: „An ihren Früchten werdet ihr sie
erkennen, oder erntet man etwa Feigen von einem Dornenbusch…“ oder so ähnlich.
zur putinianischen Staatskirche @Knecht Ruprecht: Das ist eben das Problem an der Sache. Nur kann man
die Liturgie der Orthodoxen nicht über den Haufen werfen oder etwa so betrachten wie die „Liturgie“ der
Protestanten! Eigentlich könnte das heutige Rom bei einem ehrlichen Vergleich mit der östlichen Liturgie
erkennen, daß es vor der supertollen Liturgiereform näher an ihr war als danach. Die Machenschaften
und Korrumpierereien sind es, was die orthodoxe Hierarchie so abstoßend macht und hier soll sich Rom
ja nichts vormachen. Sonst verkommt die Sache wirklich zum Kasperltheater. Wenn aber Einheit, dann ist
der Zugang zu den Orthodoxen leichter und einfacher als zu den Protestanten. Allerdings besteht eine echte
Bemühung immer in der Rückkehr zur einzigen Kirche Christi, und die ist meines Erachtens unabhängig
davon, ob das Meßopfer nun lateinisch oder griechisch dargebracht wird. Die russische Variante ist da
schon etwas zweifelhafter.
Zum Kasperltheater Vorweg eins: Die Einheit mit den Orthodoxen liegt mir sehr am Herzen. Alleine schon
deswegen, weil sie genauso wie wir apostolische Wurzeln hat. Aber das darf nicht wieder auf Kosten des
katholischen Glaubens gehen. Einheit in Vielfalt ist Schmarrn. Richtiger wäre ein uniertes Verhältnis.
Letzendlich sind die Unterschiede zwischen der katholischen und der orthodoxen Theologie nicht so groß,
daß sie unüberwindbar wären. Oft handelt es sich um Spitzfindigkeiten, wenn man das berühmte filioque
einmal außen vor läßt! Daneben kann das heutige Rom die Ostliturgie mit der alten Messe vergleichen.
Nehmen wir mal die Ikonostase. Früher, im Hochmittelalter, nannte man dieses bei uns „Lettner“. Die eucharistische
Frömmigkeit des Ostens kennt keine Handkommunion. Leider auch keinen Tabernakel, die Priester verzehren
alles. Betrachtet man also die Gemeinsamkeiten der Katholiken und der Orthodoxen, besonders bis zu unserer
„tollen“ Liturgie-Unreform, dann erkennt man urchristliches Erbe. Sei noch beigefügt, daß nach 1965
der „urchristliche“ Aufbruch in der katholischen Kirche, also „back to the roots“, eigentlich ein „back
to Cranmer und Luther“ war. Nichts mehr, nichts weniger. Deswegen eine Einigung mit der Orthodoxie wäre
wünschenswert. Allerdings müßten jene sich erst selbst untereinander einigen und ihre politischen Machenschaften
ablegen und man in Rom langsam die Liturgie wieder in die richtige Richtung drücken.
Spottend @ Athanasius: P. Herrmann-Josef ist mir persönlich bekannt. Eigentlich ein lieber Kerl. Aus
seiner Vorliebe für „68-er“-Kirche macht er aber keinen Hehl. Er gehört den Brüdern vom gemeinsamen
Leben an. Ein anderer Bruder dieses Ordens residiert bei uns als Pfarrer und publiziert gemeinsam mit
Franz Kett alles zur „ganzheitlichen Religionspädagogik“, welche mit Tücherlegen und Steinrollen und
Kindergartenmimik versucht, Kindern und Jugendlichen ein „Gefühl für Gott zu geben“. Früher gab’s für
so was mal einen Kommunionunterricht oder die Christenlehre. P. Herrmann-Josef nimmt gerne Paramente an
für die Ostpriesterhilfe. So hat denn auch unser Pater vor Ort eine Filialkirche um ihre alten Paramente
erleichtert (Manipel, Kaseln, Velen…), die dann P. Herrmann-Josef in seinen Renault Kangoo verfrachtet
hat. Bleibt die Frage: Wenn diese Paramente für die „Ostpriester“ gut sind, warum dann nicht für die
„Westpriester“? Seltsame Praxis… Aber im Notfall gibt’s ja ein Beichtmobil… Service- und Dienstleistungen
am Menschen werden ja vielfach in Wohnwägen angeboten…schmunzel…