Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Tragisch Also, Progerm, schön, dass Sie jetzt klar sagen, wessen Lied Sie hier singen. Das von H. Storck
und H. Rothkranz, die auch bei Piusbrothers nicht gern gesehen sind. Zum Hostienzählen: bitte teilen
Sie mir prompt mit, in welchem päpstlichen Dekret festgelegt ist, wann die Zahl der nicht zu konsekrieren
beabsichtigten Hostien WESENTLICH höher ist und die Wandlung ungültig macht. Eine solche unexakte Schlamperei
dürft Ihr doch nicht billigen! Beschwere dich beim Herrn, der das Sakrament eingesetzt hat, dass er das
nicht geregelt hat! Abgesehen: wann hat diese Regelung wirklich Relevanz? Doch höchstens bei einer Notzelebration
auf dem Ladentisch des Bäckers. Weshalb sollte ein Priester sich den Altar vollstellen mit Ziborien um
dann sich vorzunehmen: „Die da konsekriere ich, die anderen nicht?“ Kabbalismus-Zahlensucher mögen sich
bitte gleich in der Klapse anmelden: klar, dass der Katholikentag eine jüdisch-freimauererische Propagandaveranstaltung
von Satanistenerzbischof Z. und dem inkarnierten Antichrist Prof. Mayer war. Weshalb regen sich da noch
Leute auf, dass es keine „alte Messe“ in OS gab? Wäre das nicht ein Sakrileg gewesen???? Wer einmal in
den gedanklichen Fleischwolf des Sedi-und Traditums gerät, scheint allzuleicht ganz darin zu versacken.
Tragisch!
seltsam Also, progerm, haben Sie noch Verstand? Wenn der Priester mit dem Vorsatz „Ich konsekriere heute
212 Hostien, ich konsekriere heute 212 Hostien …“ an den Altar geht, und durch ein Versehen des Küsters
sind es 214 in der Hostienschale, dann sind alle nicht konsekriert? Was soll denn dieser Unsinn! SignSal
KCC – 1. Sahne! Wer den King’s College Choir abqualifiziert, hat wirklich keine Ahnung. Die Aufnahmen
die ich kenne (doppelchörige Messe von Fr. Martin, die Requiems von Faur#e und Durufl’e usw.: erste Sahne!).
Da fällt es wohl jemandem schwer zuzugeben, dass Anglikaner auch singen können …! SignSal
ahnungslos Die hauptamtlichen Mitarbeiter – Pfarrer, Gemeinde- und Pastoralreferenten – seien mit der
Arbeit überlastet. Haha… Dass ich nicht lache. Was tun die in ihrer Pfarrei vor 16.00 Uhr nachmittags?
Sooooo viel Arbeit fällt da wohl nicht an… Romulus redet da wohl ahnungslos wie ein Blinder von der
Farbe …
@Ultramontanus siehe weiter untern: Nein: wir sind mutierte Affen, die Gottes Liebe und Offenbarung empfangen
können. Gott konnte sogar als „mutierter Affe“ zur Welt kommen und die Schranke zwischen sich und dem
chronischen Affentheater allhier überwinden. Thomas von Aquin hat doch schon den Menschen als animal
bezeichnet – und zwar mit der genaueren Beschreibung „rationale“. Der Mensch ist ein vernunftbegabtes
Tier: die Erkenntnis existiert nicht erst seit der Evolutionstheorie.
TradiSediBischofAloisius @ möchtegernBischof: Ihre Thesen haben die gleiche Grundlage, wie die der Sedisvakantisten,
merken Sie das nicht? Man muss katholisch sein, um das Amt auszuüben, gegenw. Amtsträger hätten mit
der r. k. Kirche „wenig am Hut“ (Achtung: „Hintertürchen“: ist J. Ratzinger/Benedikt XVI. am Ende doch
noch ein wenig katholisch?) – wer um alles in der Welt möchte das beurteilen? Wo erkenne ich die wahre
kath. Kirche, wenn nicht in Einheit mit dem Papst? Wenn Sie A sagen: der gegenw. Papst ist (vielleicht?)
nicht katholisch, die Kirche ist (zumindest dem Kern nach) gegenw. eine „Konzilssekte“, die die autentische
Lehre und Praxis verletzt, dann sagen sie bitte konsequent auch B: das der Stuhl Petri nicht gültig besetzt
ist, und fordern evtl. auf, die Bischöfe in der Lefevre-Nachfolge, einen „rechtmäßigen“ Papst zu wählen.
Der kann dann sich nach dem Vorbild von H. Lingen in zahllosen Prozessen vor europ. Gerichten versuchen,
seinen Rechtsanspruch auf alle kirchlichen Güter und Rechte durchzusetzen … Es gibt nicht „ein bißchen
schwanger“ und auch nicht „ein bißchen papsttreu“ o. ä.: entweder mit dem Hl. Vater oder nicht.
intelligenter Pfarrer Intelligenter Pfarrer – kluge Lösung. Den Ball flach halten. Super. Ich kenne auch
Leute, die sich für „pro missa tridentina“ interessieren, denen es bei genauerem Nachfragen aber um sorgfältige
Feier der Liturgie und Verwendung der lat. Sprache geht. Alois Amtsanmaßer: wie im anderen Thread festgestellt:
was ist denn der, der die Kirche, die Benedikt XVI. folgt, als „Konzilssekte“ (das ist ja RHLingen-Diktion!)
beschimpft? Purer Sedisvakantismus – etwas anderes zu folgern, dazu reichen meine Hirnwindungen nicht
aus.
sedi, ohne es zu merken … Achja, Herr Bischof Alois, da ziehen sie über den armen Herrn Theo Rolf Hermann
Lingen her und stehen, wie man liest, just an der Schwelle zum Seditum. Die römische Kirche ist nicht
mehr die echte – tja, da muss der Papst ja auch irgendwann unecht sein, oder??? Oder weiß die Piusbruderschaft,
was der Papst wirklich glaubt, ohne es selbst zu wissen? Der Papst ist bei der kapelleneinweihnung gelb-weiß
mit dabei, er ist einverstanden, er weiß es nur nicht. Irgendwann wird einer aus der Lefevre-Fraktion
den Tanz nicht mehr mitmachen und irgendeine, vielleicht verkleisterte Form von Seditum ausrufen. Oder
einige werden sich nach Rom besinnen. Aber der Tanz, der dort aufgeführt wird, ist nicht lange durchzu
halten.
progerm – hoffnungslos? @progerm es ist ja schwer zu begreifen, aber wahr: „Rasse“ gibt es nicht – die
zeitgenössische Humangenetik widerlegt den Rassebegriff eindeutig: die Menschheit ist ein Genpool, und
meine Gene können mit denen meines Cousins schon weniger übereinstimmen, als mit denen Nelson Mandelas
oder des Dalai Lama. Die Vorfahren des Jetztmenschen lebten über 800.000 Jahre in einem überschaubaren
geographischen Raum, in dem sich der heutige Genpool der Menschheit stabilisierte, der in allen Erscheinungsformen
der Menschen gegenwärtig ist. Menschen, die jüdischer Herkunft sind und die jüdische Religion abgelegt
haben, sind keine Juden, gehören zu keiner „jüdischen Rasse“, sondern sind einfach Menschen mit einer
bestimmten Erscheinungsform neben anderen. Schau mal die Einwanderer in Israel an: dunkelhäutige Juden
aus Ätiopien, blonde Juden aus Russland, dunkelhaarige Sefarden aus dem Nahen Osten – soviel zum biologischen
Begriff des „Judentums“. (Kann man aufs Germanentum auch anwenden).
seltsam @ pascal: diesen ketz.net-hetzern hier können Sie keine größere Freude bereiten als mit ihrem
primitiven Pubertäts-Antifaschismus. Merken Sie das garnicht? Gucken Sie doch mal nach wer Preysing und
Faulhaber waren … ist nicht schwer, kommt bestimmt noch in Kl. 11 im Geschichtsunterricht … @ Alois:Soso,
Hitler wohl war der einzige Nazi (und Schuld war nur der Bossa Nova, wie?), und in der Wehrmacht gabs
wohl kaum welche … immer ein wenig genauer hingucken, das hilft. Und der jüdische Weltkongress hatte
seine Freude an Genoziden? Das müssen Sie mir mal belegen … Vielleicht hat am Ende der jüdische Weltkongress
sechs Millionen SS-Leute vergast?
oh, oh. @ Alois bißchen seltsam, er Vergleich, mit Athanasius, der wochenlang Boten über die Alpen hätte
schicken müssen, um vom Papst Erlaubnisse zu bekommen, der keinen CIC kannte (nicht den alten und nicht
den neuen); und den Pius-Schisma-Bischöfen, die eigentlich nur ne e-mail schreiben müßten um zu erfahren,
wie der Hl. Vater über ihre Ansinnen denkt. Umkehrung der Beweislast gegen die „Konzilskirche“: da kippt
der Tradi so langsam über zum Sedi, wie? Da malt man sich sein Phantasiepapstum einer Kirche aller Zeiten
aus um dem realen Papst nicht folgen zu müssen. Kirchengeschichte zeigt: solche Wege gehen nicht gut.
Schade um die Menschen, die da mitgezogen, aufgerieben und verletzt werden.
nochwas @pascal: also: Sie haben wohl nen Bayern-Komplex. Sie scheinen das schöne Land nicht zu kennen:
und sein Katholizismus ist vielleicht bei manchen Spinnern bräunlich, aber auch bunt, manchmal grün,
oft schwarz, ganz sicher aber weiß-blau . Schade: gute kritische Ansätze bei Ihnen werden unglaubwürdig
durch diese dummen Stereotypen. @Bischof: der Artikel ist wohl rassistisch, denn die Wortwahl ist, wie
ich zeigen wollte, nicht die eines Antijudaismus, sondern antisemitisch: die Stereotypen von „Halbjude“,
„Weltjudentum“ usw. sind aus der antisemitischen Mottenkiste. Der Autor hängt nur sein vorgeblich kath.
Mäntelchen darüber. SignSal
Besten Gruß an Landi – – von Dir wieder mit die besten Kommentare! keth.nattern: bitte bedenken: – in
dem Artikel wird geschrieben von einem Altar, an dem das Hl. Messopfer gefeiert wird. Bitte dem Verfasser
wegen seiner despektierlichen, latent blasphemischen Diktion auf die Füße treten! – desgleichen das
„Lesepult“: es handelt sich um den Ambo: nicht irgend einen Notenständer von Landis Orgelbühne ( ):
Ort der Verkündigung. Etwas mehr Gespühr für Sakrales und Liturgie täte dieser Seite und Ihren Machern
gut! SignSal
Fragen … Irgendwie erscheint es mir sehr kurz gegriffen, „Jungfräulichkeit“ am bloßen Vorhandenseins
des Hymens festzumachen. Warum sollte der Herr seine Menschwerdung wesentlich daran verknüpfen, dass
bei der Gottesgebärerin in eine körperliche Verletzung ausbleibt, die nach mediz. Kenntnis zwar nicht
unbedingt beim geschlechtlichen Verkehr, spätestens aber bei der Geburt des ersten Kindes praktisch unausweichlich
ist? Jungfräulichkeit: ein unverständliches Mirakel oder ein Grundhaltung, die uns etwas sagt? Christus:
geboren aus Gott, nicht aus dem Willen des Mannes. Menschwerdung Gottes kann nicht Folge menschlicher
Sexualität – die von der Erbsünde begrenzt ist – sein. Aber schließt dies aus, dass unbeschadet der
eigentlichen Sohnschaft Christi zum Vater die Geburt Jesu nicht auch Folge eines ehelichen Beischlafes
war? Wäre es nicht gnostisch, anzunehmen, dass Gott sich von vorn herein dessen bei seiner Menschwerdung
nicht bedient, unbeschadet des „JA“ Mariens zu ihrer Sendung und der Gottessohnschaft Christi? (vs. Erstkommunionglaube)
@ ordo: ehrlich bleiben Sie sagen die Unwahrheit und lenken ab: – keine Caritasberatungsstelle hat Bescheinigungen
ausgestellt MIT DEM ZWECK, dass abgetrieben wird. Sondern im Bewußtsein, sonst nicht mit abtreibungswilligen
Frauen ins Gespräch zu kommen und ungeborenes Leben zu retten. Darüber kann man geteilter Meinung sein,
aber sie können den Bischöfen und Beraterinnen nicht vorwerfen, sie hätten Abtreibungen zum Ziel gehabt.
– sie können den Weltbildverlag kritisieren, und man kann darüber diskutieren, ob Literatur, die sich
mit sexueller Lust beschäftigen, gleich pornographisch sind – (ohne besagte Bücher wirklich zu kennen).
Aber sie lenken ab: weißgelbe Fähnchen ohne faktische Loylität sind, als ob sie unter dem Sternenbanner
die USA bekämpfen wollten. SignSal
scheinheiliges gelb-weiß … da maßen sich die Piusbrüder an, die Farben des Vatikan zu zeigen – und
erweisen sich immer wieder als illoyal dem Hl. Vater gegenüber. Pfui! An keiner Stelle hat der Papst
illoyale, von schismatischen Bischöfen geweihte Priester legitimiert, Messen zu feiern, die faktisch
die Einheit mit der Kirche aufgeben. SignSal
Hakenkreuz.net … anders kann man das hier wohl nicht mehr nennen. Dieser Artikel ist eigentlich rechtsrelevant:
für Autor und Veröffentlicher darf er nicht ohne Folgen bleiben. 1. Fr. Knobloch wird als „Halbjüdin“
bezeichnet. Sie gehört als ganzer Mensch der israelitischen Religionsgemeinschaft an, nicht halb. Alles
andere ist perverser Rassismus. Die moderne Genetik hat bewiesen, dass genetische Verwandtschaft nicht
eine Frage des Erscheinungsbildes (Phänotyps) ist, sondern Menschen, die im gleichen Umfeld mit teilw.
geichen Vorfahren geboren werden, häufig solchen mit vollkommen verschiedenem Aussehen in anderen Teilen
der Welt genetisch näher stehen. 2. „Jüdische Weltlobby“ – das ist wohl die Neuauflage des „Weltjudentums“
der NS-Propaganda. 3. „Die Juden“ reden von Blasphemie usw.: der Autor hat wohl Fr. Knobloch und alle
anderen Juden (Angehörige der jüd. Religionsgemeinschaft(en); Menschen jüdischer Kultur oder Abstammung)
gefragt??? Gilt es vielleicht auch rückwirkend für die Apostel oder die hl. Edith Stein, oder die Muttergottes?
Schlimm auch das übliche ketz.net-Echo: „pro germ. sct.“ erweist sich als treuer Ziehsohn Rosenbergs:
der Vorwurf des Markionismus trifft den Nagel auf den Kopf. Ist „pro germ. sct.“ der Autor dieses perversen
Pamphlets?
… neue Kampagne Soso, nachdem also vergangene Woche die Pornowelle durch ketz.net geflossen ist, werden
heute wieder die Freunde von rechts bedient: ein paar Artikelchen aus der antijüdischen Mottenkiste.
Und wenn Schisma-EB Levebvre dafür herhalten muss. Ein Unterfangen, dass von geistiger wie geistlicher
Armseligkeit zeugt.
Fürbitten … man muss nochmal im Vorwort zum neuen Messbuch (was best. Leute ja nur mit 2 Fingern anfassen
) nachsehen: ich habe gelernt: Ambo ist für die Verkündigung des Gotteswortes: – Lesungen – Psalmen
und Ruf vor dem Evangelium – Evangelium – Predigt. >> keine Fürbitten. „Eigentlich“ braucht jede Kirche
ein zweites Pult für „Sonstiges“. Es ist ja auch sinnvollerweise nachkonziliar (garstiges Wort!) so,
dass Altar und Ambo oft optisch aufeinander abgestimmt sind, Tisch des Sakramentes (und, Tradis, tapfer
sein:) Tisch des Wortes. Ich glaube die Homepage des liturg. Institutes (schon wieder: igittigitt) Trier
hat des Vorwort zum Meßbuch als pdf, mal sehen … SignSal
Zwischenbilanz Ein Artikel mit der entsprechenden Wortwahl bleibt bei Ketz.net natürlich lange
in den charts. Einmal „Sex sells“ – dann wieder moralischer Heiligenschein und Schwulenhetze.
Die Fürstin am Ambo … … das geht aber nicht. Der Ambo ist der Ort der Verküdigung – er ist vorbehalten
dem Lektor/Lektorin; Kantor/Kantorin und dem Diakon oder Priester, der das Evangelium liest bzw. auslegt.
Oder war die Fürstin in besagter Messfeier Lektorin? anderenfalls erwarte ich einen traditionalistischen
Aufschrei allhier! SignSal
Schwere im Kopf Wie Pornobilder aussehen, davon kann sich jeder überzeugen, leider. Ich glauben den Machern
dieser Page kein Wort mehr von ihren – zweifelsohne schönen – bilder zur Himmelfahrt Christi, wenn sie
die Frechheit besitzen, waschechte Pornografie ungeschönt hier darzubieten. Die Wortwahl spricht für
sich. Gegen Inzest-Pornos kann man anders vorgehen. Ich kann nicht soviel fressen, wie ich kotzen könnte
über die Verunglimpfung unseres Glaubens, die hier geschieht.
@ landi hast du hier Beispiele von aussagekräftigen Gedankengängen erwartet? Echte Inhalte? Die Fundis
von der Sedi und Tradi – Fraktion und die Hau-Drauf-Atheisten bestätigen sich gegenseitig in ihren Vorurteilen –
damit geht es ihnen beiden gut. Sie brauchen sich keine Gedanken mehr über das Weltgeschehen zu machen.
Es ist wie mit den jüdischen und islamistischen Fundis in Israel und Palästina: sie brauchen sich gegenseitig.
Beste Grüße SignSal
quod erat expectandum es muss für den alte Prälaten Scheipers ein Schlag ins Gesicht sein – ich weiß
nicht, ob er, jetzt in seiner münsterländischen Heimatstadt lebend – mit dem Internet Kontakt haben,
in der Diskussion über ihn Halbnazis und Holocaustleugner hier vom Leder ziehen. Ketz.net gibt ihnen
noch die anonyme Möglichkeit dazu. Wann hat dieser Spuk ein Ende? SignSal
Scheipers für ketz.net? Mir dreht sich alles dabei um, wenn dieser glaubwürdige Priester mit seinem
Schicksal in Nachbarschaft mit ketz.netz ‘s CSD-Stories und Spitzenröckchenmessen verwurstet wird. Der
Bericht an sich ist nicht schlecht – woher stammt er eigentlich? (Vielleicht kennt Landi Scheipers persönlich –
Münsterland … usw.?) Eine gesegnete Feier der Auferstehung allen – SignSal
verjährt? … „längst verjährte und aufgebauschte angebliche sexuelle Mißbrauchsfälle“ – wann ist
ein (nur) angeblicher Mißbrauch verjährt? Ketz.net betreibt mal wieder die Negation der Negation: 1.
gibt es ohnehin nirgendwo Mißbrauch. 2. ist der verjährt. und 3. dazu noch aufgebauscht. Jeder Fall
des Mißbrauchs ist einer zuviel, und durchgeknallten Journalisten kann Kirchens am besten begegnen, in
dem sie glaubhaft und effektiv sich gegen jede Form von Mißbrauch o. ä. starkmacht. Das Schlimmste ist:
Mißbrauch untergräbt das Vertrauen in der Pastoral. Die Menschen müssen spüren, dass es „vor Ort“
anders ist, als in Klischees einer gewissen Presse, dann laufen die ins Leere. Was aber am Karfreitag
in den Fürbitten erscheint, trägt die Kirche Christi in einem Ihrer verinnerlichtesten Augenblicke vor
Ihren Herrn, den leidenden und erhöhten. Wenn dazu das Leid gehört, dass Täter des Mißbrauchs 1. ihren
Opfern und in 2. Linie ihrer Kirche zufügen, – weshalb nicht? Allen reichen Segen dessen, der durch Leid
und Kreuz für uns den Weg zur Auferstehung gegangen ist (davon lese ich bei ketz.net z. Zeit leider nicht
viel … )
Seligsprechung @ sani: super! (bist du sani von katholon? – dort agierst du auch nicht schlecht – MP-Diskussion
usw.). „links-neokonservativ“????? Realsatire a la ketz.net. Die Fokolarini-Welt ist nicht die Meine (nicht
meine Wellenläne, nicht meine „Färbung“) – aber bewegt viele Menschen in der Kirche. Es gibt wirklich
stockkonservative Fokos, aber auch soft-liberale. Ja, klar: die großen Liturgen muss man bei ihnen suchen –
sind halt keine Benediktiner. Aber ich habe manchmal den Eindruck, manch einer hier denkt, der Herrgott
wolle, dass wir im christlichen Abendland gemeinsam mit Al-Quaida-Fundis, amerikanischen Freikirchlern
und israelischen Hardcore-Siedlern gegenseitig in die Blutwurst drehen. Darüber sollte man vielleicht
noch einmal nachdenken … Da bieten die Fokos – bei allen Schwächen, die sie auch haben mögen („Herr
Doktor, ich krieg meine Mundwinkel nicht mehr runter!“, echte Alternativen. Kandidatin für die Seligsprechung
ist diese Frau allemal …! SignSal
uuuäh. also, hier ist einer der wenigen Fälle, in denen der Artikel von kreuz.net das Beste an der Diskussion
überhaupt ist. Es ist ja widerlich, dass ein Priester und Wissenschaftler sich hier antisemitsch beschimpfen
lassen muss. Und Herrn Gotthard fällt erstmal nix anderes ein, als Soutanentracht einzufordern –
einzige mögliche Kleidung für einen Priester im 21. Jahrh.? Tut es ein schlichter Anzug mit Priesterkreuz
am Revers nicht auch? Kollarhemd? Da lese doch erst einmal jemand Hellers Bücher – ich kennen sie auch
nicht – gebe ich offen zu. Überhaupt: was soll er konkret mit dem „Judentum“ zu tun haben? Eine juadisieren
Sekte sind doch alle Christen . Möglich, dass Pfr. Heller den weit überschätzten Dawkins im Regen
stehen läßt, der sich mit theol. Erkenntnislehre, Fundamentaltheol. usw. nie beschäftigt zu haben scheint.
SignSal
Scheinheilig Ach ja, es ist zum Mäusemelken auf ketz.net . Männerorden, Männerklöster haben immer
wieder homesexuell empfindende Menschen angezogen – besonders, wenn sie sich dessen selbst nicht bewußt
waren. Dem armen Tropf, der sich so sehr in ein Doppelleben und Widerspruchen verzurrt hat, ist nur zu
wünschen, dass er in seinem Leben eine neues Gleichgewicht findet. Kaum vorstellbar, dass er in der klösterlichen
Gemeinschaft bleibt. Ketz.net aber hat nichts besseres zu tun, als diese story hier zum vierten Mal aufzukochen –
soll das von den wirklich schlimmen Zuständen zur Zeit Bischof Krenns in seinem Priesterseminar ablenken?
Oder den Eindruck erwecken, die Tradi-Benediktiner aus Frankreich, die demnächst in der Eifel anrücken,
seien ohnehin schon eine andere, engelsgleiche Sorte Mensch? Scheinheilig wird da über die Medien gejammert,
die über das verdiente Maria Laach Dreckskübel auskippen, in Wirklichkeit ist ketz.net vorne mit dabei.
SignSal.
@ sweetie Herr, lass Hirn vom Himmel fallen! Je 1000 Geburten: Abtreibungen: hier!Dass im bevölkerungsreichsten
NRW oder Bayern natürlich mehr sind als in Bremen, ist klar. Deutschland 182,4 180,0 179,7 182,3 179,4
173,9 Baden-Württemberg 142,9 142,2 146,9 147,4 142,2 138,7 Bayern 141,6 139,1 139,0 144,8 132,8 126,3
Berlin 403,8 392,1 377,1 371,4 365,6 344,5 Brandenburg 279,3 255,8 248,2 251,3 242,1 232,6 Bremen 311,0
299,7 315,0 340,7 311,7 299,2 Hamburg 282,8 270,4 259,3 264,4 235,7 237,3 Hessen 189,1 190,3 203,8 197,5
198,1 178,9 Mecklenburg-Vorpommern 288,3 290,3 271,8 256,4 278,9 257,3 Niedersachsen 143,7 144,2 147,3
152,1 158,3 156,9 Nordrhein-Westfalen 162,9 163,6 162,3 164,3 164,1 162,2 Rheinland-Pfalz 132,8 132,8
130,3 138,4 138,48 138,9 Saarland 161,3 176,6 191,1 185,5 186,2 167,2 Sachsen 234,3 216,8 204,4 200,2
202,7 198,6 Sachsen-Anhalt 306,0 289,9 278,3 283,4 277,2 261,7 Schleswig-Holstein 148,1 149,3 151,2 159,5
159,8 150,9 Thüringen 280,3 271,1 252,6 262,2 251,4 250,7 Ich weiß ja nicht, an welche Trantüten du
gekommen, bist, als du Hilfe gesucht hast. Die gibts leider überall und immer wieder. Ich denke aber
an etliche unermüdliche Caritassoz.arb., ehrenamtl. engagierte, die sich die Hacken abrennen, um zu helfen
wo wirklich not ist. (Wenn du magst, kannst du mir das in einer priv. Mitt. schildern, ehrlich! (gerne
auch bei kreuts) ).
notorisch grün …? Was ist ein „notorischer Grünenpolitiker“? Bezügl. Hönisch: wenn er geglaubt
hat, er brauche die tridentinische Form um sich in der Eucharistiefeier zuhause zu fühlen, hätte er
selbstkritisch sein Eucharistieverständnis anfragen müssen: ist die Form (alter, neuer, ostkirchlicher …
Ritus) letztlich entscheidend? Entscheidend ist das Versprechen des Herrn, das wir immer ihm begegnen,
wann und wo immer die Kirche zu seinem Gedächtnis die Hl. Messe feiert.
@ Sozkath … schön, ich sitze nicht 3 Stunden über einem posting- schließlich muss ich ja „nebenbei“
arbeiten. Ich tipp mal so in die Tastatur. Sündenböcke: die sucht ketz.net hier immer wieder, für die
klar ist, dass man bezügl. Lebensschutz die Welt klar in Gut und Böse einteilen kann. Dann braucht man
nicht darüber nachzudenken, ob man selbst genügend getan hat. Wer mit dem Finger auf andere zeigt, zeigt
mit dreien auf sich selbst. Ich habe keine Veranlassung meine Hände in Unschuld zu waschen und weiß
auch nicht, wo ich das getan haben sollte. Jeder, jede muss sich fragen wo er oder sie an lebensfeindlicher
Kultur teilhat. Es gibt die Erbsünde: wir hängen alle irgendwo mit drin und müssen uns das immer wieder
fragen. Und heraushelfen kann uns nur der, der den Weg der Liebe bis zum Ende gegangen ist … „Einfache“
Antworten gibt es da nicht. Sonst beschwere dich beim Schöpfer, dass er die Welt kompliziert erschaffen
hat, und uns bezüglich des Lebensschutzes vor Dilemmata stellt.
@ sweetdragon … du nähest dich in deinem niveau schon Sozkath oder Rudolfilius an … Ich gebe dir
den guten Rat dich einmal zu informieren, was die kath. Kirche wirklich zu Schwangerschaftsabbruch zu
sagen hat und de facto tut – auch bezügl. der Hilfe für alleinerziehende Frauen usw… Und dein link
zum stat. Bundesamt ging ja nun wirklich nach hinten los. Es hängt sicher auch mit dem Weltbild zusammen:
wer materialistisch denkt und menschliche Rechte nur empirisch erkennbar empfindenden Menschen zugestehen
möchte, kann über ein paar Zellen im Frühstadium leichter hinweggehen. Damit meine ich am allerwenigsten
die betr. Frauen, eher sie bedrängende Männer. Es hängt sicher auch schon mit der schon vor der DDR
begonnenen Entstehung der „Gottesfinsternis“ in Neufünfland zusammen. Ich empfehle hierzu die Auslassungen
des Bruders unseres Verkehrsministers zu lesen: www.uni-erfurt.de/…ige_materialien.html (Warnung an
alle Sweetdrags und Filiusse: Vorsicht: keine klaren Feindbilder, differenziertes Denken!). Die Statistik
steht für mich in Widerspruch zu den äußerungen eines in Ostdtld. lehrenden evgl. Prof.s für system.
Theol., der auf meine Frage meinte, einen Zusammenhang zwischen Atheismus und sich verflüchtigendem Lebensschutz
könne er nicht erkennen. Ob Böhmer recht hat: so plakativ sicher nicht. Aber die Zahlen des stat. Bundesamtes
werden ihre Gründe haben. Dabei muss Böhmer sich fragen lassen, was er als Gynäkologe im DDR-Medizinsystem
für den Lebensschutz tun konnte.
Peitsche und Zuckerbrot Eine beispiellose Arroganz steckt hinter dem Verhalten der Piusbrüder: der sein
Bischofsamt zu Unrecht ausübende Herr Fellay klatscht Beifall wegen des MP, bestreitet aber dem hl. Vater
das Recht, EINE FÜRBITTE im Messbuch von 1962 zu ändern – da ist schon von „Meßbuch 2008“ die Rede!!
Folgt: sie wollen die Einheit mit dem Papst nicht, bzw. nur, wenn er nach ihrer Pfeife tanzt, oder Fellay
im Schenllverfahren zum Papst gewählt wird. Traditum scheint wie ein Auto zu sein, dass sich im Schnee
festgefahren hat: je mehr es fährt sich immer weiter fest: entweder man bleibt stecken oder (der Hl.
Geist) jemand kommt und zieht den Wagen aus dem Dreck. SignSal
Bravo, Herr Hecker – – sachlich, informativ, schlüssig. Keine christlichen Berührungsängste mit Symbolen,
die auch vor und neben dem christlichen Glauben exisistierten. Warum nicht gleich so …
wie kriegen die das hin … liebe+.net-macher von der sjm, wie schafft ihr das, das das Ableben des umstrittenen
Ordensgründers immer der „meistgelesene Artikel“ bleibt? Setzt ihr da Leute vor den Rechner, die den
ganzen Tag dort anklicken, damit er die Führung behält? Gleich wie P. H. sterben täglich, wöchentlich
im dt. Sprachraum brave kath. Ordensleute und Geistliche, ohne dass das verbreitet wird, als sei ein Kardinal
gestorben. Gott allein kennt sein Herz und schenke ihm, wohin immer ihn sein Weg geführt haben mag, mögen
auch Irrwege darunter gewesen sein, den Frieden in seinem Licht. SignSal.
@rudifiliusratlosusw. Die ketz.net -Autoren haben sich hier ihre Diktatur im Kleinformat geschaffen, wo
sie die Sau rauslassen können. Sie scheren sich nicht um Gesetze der Bundesrepublik Deutschland oder
der Republik Österreich, sondern verbreiten Un- und Halbwahrheiten, verunglimfpen kirchliche Amtsträger,
homosexuell empfindende Menschen und andere Personen und haben nicht den A… in der Hose, mit Name und
Adresse zu ihrem Zeug zu stehen, das ihnen schon manchen Prozess eingebracht hätte.
@Freiheit von Intelligenz – libertas: an Ihnen ist wohl ein Naturwissenschaftler verlorengegangen. Löchlein
in Gummitütchen messen – und schon weiß ich über Kontrazeption oder Infektion Bescheid – das nimmt
kein ernstzunehmender Mediziner für voll (vielleicht Dr. Lindemann???) – Bischof Kamphaus liegt, wie
fast immer, goldrichtig. :(3 auch von mir!! – endlich mal ein Bild von ketz.net, dass wirklich „Sodomie“
zeigt wieder mal ein Beispiel dafür, dass die hier geführten Kampagnen von der unschlagbaren Erotik
des Verbotenen leben. Wie erregend, dass Aids eine „Lustseuche“ ist – is aber falsch.
Satanist … seltsam, der Satanist bei der britischen Marine dient unter eine Fahne (und wird darauf vereidigt),
die für den hl. Georg, den hl. Andreas und den hl. Patrick steht, sowie für das Kreuz Christi … also:
so weit her kann das mit dem Satans-Mummenschanz nicht sein.
ich bin baff und ich hatte vermutet, Reli-Lehrer Hecker unterrichtet nach dem (von der DBK zugelassenen)
Halbfas-Büchern … Da mag er mal erklären, weshalb es das weltberühmte Labyrinth von Chartre gibt-
neben vielen anderen –, waren die Altvorderen der Kirche auch schon so dekadent, wie Halbasbuchverwender
oder Jugendarbeit im Bistum Limburg? Vielleicht läuft H. H. auch vor der eigenen Mitte davon, um nicht
dort hinsehen zu müssen … SignSal
Paisley/Soz.kath Britisch-Unionistischer Nationalist, protestantischer Traditionalist, Gegner des Ökumenismus:
Ian Paisley ist doch dem Geiste nach manchem hier garnicht so fern. Und mentalitätsmäßig noch viel
weniger. Und zu soz.kat: wem von uns ist Gott etwas schuldig? Etwas anderes zu behaupten, ist blasphemisch,
ja magisch. (Magie: die transzendenten Mächte durch menschliche Handlung zu manipulieren). Nein, von
Gott ist alles Geschenk, unser Leben, unsere Erlösung, und – wie wir hoffen – unsere Vollendung bei ihm.
Er schuldet uns nichts, wir schulden ihm alles. „Verdienen“ können wir bei ihm nichts, nicht mit ihm
handeln, aber wir dürfen wissen und annehmen: er liebt uns mehr, als wir uns vorstellen können. SignSal
uuäääh … einer der abstoßendsten Artikel seit langem! Da wird in Überschrift und Foto die verlogene
Bildzeitung-Erotik-Masche gefahren „huch – es ist soooo erotisch und soooo schwer sündhaft“ – um dann
mit Seitenhieb auf die Handkommunion angeblich die Würde der Eucharistie zu verteidigen. Ich bin zutiefst
angewidert. Solche Artikel stellen ihrerseits einen Mißbrauch des Herrn in den eucharistischen Gestalten
dar. Selbsternannten Satans-Fuzzis sollte man diskret und effektiv das Handwerk legen – solche Leute schielen
doch nur darauf, dass man ihr Tun durch viel Aufhebens noch aufwertet. Ganz zu schweigen zu dem Konsens
zur tridentinischen Messe. Wie sagte mal ein Sektenexperte auf einer Fortbildungsveranstaltung: „Ja, die
Satanisten sind auch nicht mehr das was sie mal waren. Früher – da konnte man damit rechnen, dass eine
schwarze Messe von einem gültig geweihten abgesprungenen kath. Priester gehalten wurde, jetzt tummelt
sich da jeder rum!“ Wird hier demnächst für tridentinischen Satanismus geworben?
also liebe tradis aller coleur … wer das Engelwerk für sauber hält, muss selbst schlecht informiert
oder „nicht ganz sauber“ sein. Dessen zwielichtige Machenschaften sind schon seid Jahren dokumentiert
und bekannt. Das Engelwerk ist so wenig katholisch wie ich Mennonit bin – es verkündet absurde, von der
realen Überlieferung und Offenbarung abweichende Engellehren und geht dabei „arkan“ – geheim – vor. Preßlmeierchen:
ich nehme schon eine Weile davon Notiz und habe auch von näher betroffenen (vor Jahren durchseuchten
Ordensgemeinschaften) sehr klare Schilderungen bekommen, die zeigen, dass die ein paar Leichen im Keller
haben … SignSal
Zwischenbilanz am Abend des Tages des Rücktritts Karl Lehmanns … @ rudifilius: du mußt nur brav die
Dokumente lesen, die ich dir hier an anderer stelle schon genannt habe, z. B. die Verurteilung der Jansenisten
1713 durch den hl. Stuhl, entsprechendes findet sich unter dem Stichwort „Heilsnotwendigkeit“ (der Kirche)
in der 3. Auflage des Lexikons für Theologie und Kirche. Nichts, was ein „modernistischer“ (???) Dogmatik-Prof.
entworfen hat, sondern kirchliche Lehräußerungen. Ich muss einmal herzlich danke sagen: :(3 :(3 :(3
:(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :( – Benedikt – Clarissa – RRR es ist wohltuend, gute theologische
Argumente hier zu lesen, da bleibt den Lordsigelbewahrern des Betonkatholizismus hier die Spucke weg.
:)3 :)3 Vielleicht kann Arkanum in kreuts.net mal ‘n paar Orden locker machen (wenn es dafür welche gibt
…) SignSal
@möchtgern – nomen est omen So erkennt man auch und besonders in den beiden Kommunionformen (neben vielen
anderen Unterschieden), dass der NOM protestantischen „Glauben“ ausdrückt, der Alte Ritus aber den katholischen
Glauben. Der NOM ist deshalb per se schlecht. Dieser Kommentar illustriert schon Ihren Nick: „möchtegern
…“ (katholisch kann sich dieser hanebüchene Unsinn kaum nennen).
@rudi – bibellektüre wie erklären sie sich, dass katholische Missionare in Afrika bspw. offensiv das
„Bibel-Sharing“ propagieren – Bibellesegruppen OHNE Priester. Klar – das Ergebnis sind nicht nur Wiedergaben
offizieller Verlautbarungen des päpstlichen Stuhles – sie erreichen etwas, was solche Verlautbarungen
garnicht können und wollen: das ganz persönliche Leben im Lichte des Evangeliums zu sehen. Auch in Deutschland
erfreut sich diese Form dies Bibellesens immer größerer Beliebtheit. Es ist wohl wiedersinnig, das Christen
um Erlaubnis fragen müßten, die Ur-Kunde ihres Glaubens in die Hand zu nehmen. Natürlich bedarf das
alles des Rahmes kirchlicher Verkündigung und Tradition: die Bibel ist ein Buch der Kirche, und viel
nicht vom Himmel, wie viele evangelikale manchmal in fast schon islamischem Biblizismus unterstellen …
Bible-Sharing wird aber von vielen Bischöfen gefördert und ist offensichtlich vom hl. Vater nicht beanstandet
…
@rudi Naja, umgekehrt wird auch ein Schuh draus: das Konzil von Florenz im Lichte der ganzen kirchlichen
Lehrtradition sehen. Vereinfacht gesagt: die bloße Tatsache, dass einer nach Außen hin evangelisch,
Jude, Muslim, nach eigener Auffassung Atheist ist usw. reicht noch nicht aus für den Blickwinkel des
Herrn: der kennt die Herzen der Menschen besser als wir selbst, hat jedes Haar auf unserem Haupt gezählt.
Man kann es auch so sagen: außer der katholischen Kirche gibt es kein Heil, aber vieles ist katholisch,
was sich nicht so nennt und hat somit an Gottes Heil Anteil. Die sichtbare Kirche ist „Zeichen und Werkzeug
für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit.“ In der Kirche spiegelt
sich, möchte ich sagen, das, was in der Welt an „Gutem“, „Katholischem“ unausgesprochen und unerkannt
da ist. Auf alle Menschen guten Willens zuzugehen das aufgehen zu lassen, was vielleicht als kleiner Samen
in ihnen angelegt ist, ist Sendung der Kirche. Dies bedeutet aber nicht, allen die Taufe penetrant aufzudrängen:
gerade Dialogunfähigkeit, auch Gewalt, arrogantes Auftreten, Unglaubwürdigkeit, Nichtrespektieren fremder
Kulturen usw. haben immer wieder dazu geführt, dass das Evangelium Christi durch Menschen, die im Auftrag
der Kirche handelten, verdunkelt wurde und so zu „unüberwindlicher Unkenntnis“ im Sinne des hl. Thomas
führten. Klar muss sein: die Kirche will Heil bringen, und rechnet gemäß LG immer damit, dass Gottes
Geist schon unerkannt am Werke seinkann
@rudi Gut. Jetzt kommen wir an die Frage, wann ein Mensch sich im Sinne des Konzils von Florenz außerhalb
der kath. Kirche befindet. Sie haben selbst die Begierdetaufe als zureichend erwähnt. D. hl. Thomas von
Aquin betont selbst, das unüberwindliche Unkenntnis vom Heil NICHT ausschließt. (De Veritate 14,11 ad
1) Gegen die Jansenisten in Frankreich lehrte die Kirche, dass Christus FÜR ALLE gestorben ist. Heiden,
Juden und Häretiker erhalten zureichende Gnade. Ausdrücklich wird vom hl. Stuhl 1713 in der Konstitution
„Unigenitus Dei Filius“ die Auffassung zurückgewiesen „Außerhalb der Kirche wird keine Gnade gewährt.“
Enzyklika „Mediator Dei“ 1943 betont, daß nicht zur sichtbaren Kirche Gehörende „in einer Art unbewußtens
Verlangens und Wunsches hingeordnet sein auf den mystischen Leib des Erlösers“ sein können. Die Konstitution
Lumen Gentium und die genannten Beispiele zeigen, dass bloße instituttionelle Nichtzugehörigkeit zur
sichtbaren Kirche nicht als zureichende Annahme zur Nichtzugehörigkeit zur katholischen Kirche als Heilsgemeinschaft
im Sinne des florentiner Konzils anzunehmen ist. Die Aussage von Florenz kann auf Menschen, die notorisch
und in Bewußtsein seines Heilsangebotes in der Ablehnung Christi verharren, Anwendung finden. Ein Gott,
der die, die ihn ohne eigene Schuld nicht kennen, in die Verdammnis stürzen würde, wäre wohl schwerlich
als Gott Jesu Christi auszugeben. (schauen Sie mal in den Artikel „Heilsnotwendigkeit der Kirche“ im Lexikon
für Theologie und Kirche…
@rudi Gut. Aber an welcher stelle hat die Kirche ein derartiges Dogma verkündet, wüßte ich gerne von
ihnen. Und ist das von mir zitierte Wort aus der Dogmatischen Konstitution des II. Vatikanums heterodox?
@Rudiratlos Ein „Dogmatiker“, der eine solche Auskunft gibt, ist alles, nur kein Katholik oder ein „katholischer
Dogmatiker“. Prof. Greshake hat mehrere Jahrzehnte lang von Ortsbischöfen und Glaubenskongregation (wer
leitete die bisher doch gleich?) unbeanstandet katholische Dogmatik gelehrt. – ich vermisse eine Auskunft
darüber, werter H. Rudi, wann und wo die Kirche ein Dogma verkündet hat, sie sei „alleinseligmachend“.
Woher stammt der von ihnen eingefügte angebliche „Dogmentext“ (wenn nicht von Ihnen selbst?). Lumen Gentium
(eine DOGMATISCHE Konstitution): „Diese Kirche […] ist verwirklicht (susbsistit) in der katholischen
Kirche, die vom Nachfolger Petri […] geleitet wird. Das schließt nicht aus, daß außerhalb ihres Gefüges
vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden sind, die als der Kirche Christi eigene
Gaben auf die katholische Einheit hindrängen.“ [klein]Die Kirche besteht unabhängig vom Papsttum![klein]
Hört, hört! Woran erkenne ich denn diese WAHRE Kirche, wenn sie die Einheit mit dem Nachfolger Petri
aufgibt, wenn doch LG sagt, sie sich zu allererst in der vom Papst geleiteten röm.-kath. Kirche verwirklicht?
Wer sagt mir denn, dass ich vom Papst verlautbarten Enzykliken wie Hum. Vitae folgen muss, oder nicht?
Die von Lefevre geweihten Bischöfe sind exkommuniziert: ja oder nein? Oder ist der hl. Vater exkommuniziert?
– an welcher Stelle in diesem Forum soll ich mich zu dem von ihnen postulierten „Dogma von der alleinseligmachenden
Kirche“ geäußert haben?
@rudi mit phantasie Laien dürfen in der Hl. Schrift nur lesen, wenn sie mit katholischen Kommentaren
versehen sind – also, wo hamse nun den Quatsch her? Der Hl. Paulus und die Evangelisten hätten am besten
den Kommentar gleich mit dazu geschrieben? Ist die Schrift ohne Kommentar nicht katholisch? Die Bibel
ist ein Buch der Kirche!
@rudi Jeder, der die göttliche Wahrheit sucht, sollte allerdings auch von der Kirche die volle Wahrheit
erfahren, nämlich, wie sie die Kirche immer gelehrt hat und nicht in den Häresieformen, wie sie in irriger
Berufung auf das Pastoralkonzil verbreitet werden. Nun: ich nehme an, dass die Mönche und der damalige
Abt den echten Glauben der Kirche, wie er Grundlage für das Konventsleben dort ist, vertreten hat. Campino
sprach allerdings später von einem „rebellischen Geist“ hinter Klostermauern, war wohl auch vom Stundengebet
beeindruckt, ist aber m. w. nicht wieder in die kath. Kirche eingetreten. Aber wozu braucht die europäische
Liturgie fernöstliche Einflüsse? Braucht sie nicht notwendigerweise, aber wenn sie sich als hilfreich
und mit der Glaubensüberlieferung in Einklang zu bringen erweisen? Die Kirche hat dies immer getan (z.
B. bei der Übernahme germanischer Gesten und Bräuche, die heute von vielen als „ewig gültig“ dargestellt
werden) und wird es weiterhin tun. beinhalt bereits seit Jahrhunderten Klangschalen: zu Meßbeginn und
bei der Wandlung! Also, Rudilein, du weiß jetzt wohl nicht genau, wovon die Rede ist: nicht von kleinen
Glöckchen (obschon seit der furchtbaren Liturgiereform in manchen Kirchen regelrechte „Klangschalen“
zur Wandlung angeschlagen werden – im außerord. Ritus würden sie mich eher verwundern ). Akkustisches
Beispiel von „domino“: www.domino-community.de/index.php?id=9 Es hat mit „Ruhe finden“, „Meditation“ und
„Versenkung“ zu tun – verdächtig?
@Rudiratlos 1. Wann ist die Formulierung „alleinseligmachend“ zum Dogma erhoben worden? (Dogmatiker Greshake
im LThK: „eine im kath. Glaubensbewußtsein u. in der kath. Dogmatik vis z. Mitte des 20. Jh. (allerdings
mit einer Reihe v. Einschränkungen) verwendete Bez., die z. Ausdruck bringen will, daß nur die römisch-kath.
Kirche, dem Willen Christi entsprechend, dem Menschen das Heil vermittelt. 2. Die Kirche führt zum Heil,
unüberbietbar und einzig, die sichtbare röm.-kath. Kirche ist aber (schon bei Augustinus) nicht deckungsgleich
mit denen, die am Heil Anteil haben (vgl. Lumen gentium 8). Andere Menschen, die ehrlichen Herzens Gott
suchen, empfangen von ihm Heil (vgl. Hebr. 11,6; Apg. 10,35). 3. Wann soll ich mich von dem (nicht vorhandenen)
Dogma von der alleinseligmachenden Kirche distanziert haben? 4. Hört die Kirche Ihrer Ansicht nach auf,
alleinseligmachend zu sein, wenn Päpste, die aus Ihrer Sicht das Allerheiligste nachlässig behandeln
und einem relativistischen Ökumenismus frönen, an ihrer Spitze stehen? 5. Sind die Herren, denen der
ehemalige Erzbischof Lefevre unerlaubterweise die Bischofsweihe gespendet hat, alleinseligmachend?
@Remus Sie wissen wohl auch nur vom Hören-Sagen, wovon Sie da schreiben. Klar, Fr. Roger hat „wellness“
gelebt, schauen Sie ihn sich doch an, sieht aus wie an Masseur aus einem Verwöhn-Hotel? Die Brüder von
Taizé leben in der 3. Welt wohl auch nur für „wellness“ bei den Ärmsten, wie ja auch Fr. R.‘s Mitstreiterin
im Geiste M. Theresa Beispiel für einen „wellness“-Lebensstil ist. Auch die Jugendlichen auf den Pritschen
in den Zelten in Taiz’e leben „Wellness“, die sie anderswo doch echter haben können. Eine Kreuzikone
zu verehren ist wohl auch „w.“ wie auch der massenweise Empfang des Sakraments der Versöhnung?? Und die
dazugehörigen Katechesen? „Confitemini domino“ in alter Messe ist wohl anspruchsvoll, und in Taizé dann
„w.“? Und dann wir wieder behauptet, Gregorianik gemäß der Semiologie würde es zu anspruchsvoll machen
sei für das gewöhnliche Volk nicht singbar. Interssant: Gregorianik-Spezialist Joppich hat sich ausnehmend
positiv über Gesänge aus Taizè geäußert. So einfach ist das nicht. Wahrscheinlich wird von den Brüdern
während der Lichtfeier immer in der Krypta irgendein Satansritus vollzogen oder was? Spirituelles Erbe
des Ostens: schon JP II sagte: die Kirche hat zwei Lungenflügel. In Liturgie und geistlichem Leben des
Ostens lebt vieles von den Quellen des Glaubens. Vieles aus unserer Überlieferung erschließt sich erst
in Kenntnis dessen. In Taizé wird bei der Hl. Messe im Hochgebet immer die Einheit mit den Patriarchen
des Ostens eigens erwähnt.
Nackt?@rudi usw. Auch Michelangelos Jüngstes Gericht ist bekanntermaßen umgearbeitet und zensuriert
worden! … offensichtlich nicht besonders gründlich. Die beanstandete Osterkerze ist doch wohl theol.
sauber, verweist sie doch auf die Erlösung der Schuld Adams, auf Christus, den neuen Adam, den erneuerten
Bund (Regenbogen). Wer anders darin entdeckt, denkt nur mit dem Schw… Sorry. Eher spiegelt sich der
Frust gewisser Tradi-Kreise, dass auch das gute, alte Ötting nicht nur ewig gleiches in Liturgie und
Verkündigung nachbetet, sondern nach neuen, dem Traditum entsprechenden Formen sucht. Ach Rudi: weshalb
sollen Leser hier im KKK nachsehen, herausgegeben vom jetzigen und vorherigen Inhaber des Stuhles Petri,
denen du vorwirfst, durch Ökumenismus „Millionen von der Kirche wegeführt“ zu haben. Also: entweder
Katechismus UND „Ökumenismus-Papst“ oder weder das eine noch das andere. Wie legitimierst du Patchwork-Glaube
a la Rudolfus? Du widersprichst dich laufend und ich erhoffe mir Aufklärung, wo da der rote Faden zu
finden ist? Soll ich noch den KKK zum Ökumenismus zitieren??? Sag doch lieber offen, dass DU mit ROM
nix am Hut hast!
@protestant … und du glaubst, otti hitzfeld singt demnächst mit campino begleitet von der konventsschola
königsmünster im duett, vielleicht noch begleitet vom abtprimas der osb auf der e-gitarrre „ich würde
nie zum fc bayern gehn …“? Frag dich mal, wie man hier nach eine Bayern-Trainer sucht? Vielleicht einer,
der den Torhüter mit dem Gesicht zum Tor stellt … und fifa-regeln von 1910 fordert
@Murx Jegliche Vermehrung von Gnaden, auch die von geschaffenen Gnaden, ist in Christus ausgeschlossen.
ohne Zweifel. Wir stehen 1 Woche vor dem Fest der Taufe des Herrn: worin liegt denn Ihrer Meinung nach
dessen tieferer Sinn? Ihre Theologie hinkt dort, wo sie vor lauter Präexistenz kaum noch laufen kann:
der Gottessohn war Mensch unter Menschen und sein gnadenhaftes Wirken geschah lebendig und erfahrbar:
so z. B. in der Taufe am Jordan, bei der der Vater seinen Sohn bezeugte (aber nicht „zeugte“). In ihrem
gnadenhaften Wirken handeln die göttlichen Personen auch nicht statisch gleich, sondern ihrer „Eigenheit“
entsprechend: der Vater ganz als Vater, der Sohn ganz als der Sohn, der Hl. Geist ganz als solcher. Die
Gnade hat eine „Fließrichtung“, sie geht vom Vater aus, der ganz Ursprung ist, in ihr und sie vermittelt
der Sohn, der zwar „indirekt“ auch Ursprung ist (filioque), aber nicht in gleicher Weise, wie der Vater.
(LThK: „gemeinschaftlich, aber nicht gleichrangig“. Diese „Fließrichtung“ oder „Aufgabenteilung“ der
göttlichen Personen berührt deren Einheit im Wesen nicht. Die westeuropäische Theologie war diesbezügl.
sehr einheitlich geworden, die Taufe Christi streicht die Vater-Sohn-Beziehung heraus; in Taizé ist man
sehr bemüht, das spirituelle Erbe des Ostens fruchtbar zu machen … (höre gerade über Rad. Horeb die
Lichtefeier aus T. „Misericordias domini in aeternum cantabo“ [[häretisch …?])
arme Mönche? Armer „Tote-Hosen“-Campino! … scheint unser lieber Rudi nich zu kennen, nunja, ich habe
auch nicht damit gerechnet, dass er in der punk-szene verkehrt … Arme Mönche und armes Seelenheil!
Klar: Semiologie und asiatische Klangschalen: das ist doch klar, da ist das Seelenheil futsch. Zumindest
unser Freund Rudi guckt da dem lieben Gott genau in die Karten. (hat nicht mal ein gewisser Paulus gesagt,
man solle nach den Früchten schauen, alles prüfen, das Gute behalten …??)
rätselhaft … wie haben es die Mönche von Königsmünster geschafft, solch eine wohlwollende Berichterstattung,
sind sie doch als „liberal“ bekannt …, stehen in freundschaftl. Beziehung zu Tote-Hosen-Campino verwenden
bei ihrem online-Gebet (pfui!) Klangschalen!!!! (aus dem nichtchristl.-asiat. Kulturraum), und wenn sie
Choral singen, dann auf den Grundlagen der Semiologie … und ähnliche schlimme Dinge …
Ja, ExBo, merken Sie es auch schon: hier geht es um Fun und Action, und nichts ist denen hier zu blöd,
und sei es nur, dass ein durchgeknallter nach Frankreich emigrierter Mediziner hier seine Privatfotos
veröffentlicht (man erinnere sich: „Gregorianik-Kurs“- „Der mit dem Pfeil, das bin ich …“ . Also:
eine stringente – wie auch immer orientierte – Richtung hier zu erwarten, wäre falsch. Mal ein bißchen
Sedi, mal ein bißchen Eccl. Dei, mal ein Schüßchen Pius, Hauptsache werden neugierige hier angezogen
wie die Fliegen von der …e .
@rudilein also, ich muss mich ja immer mehr wundern: immer wieder forderst du Respekt und Gehorsam gegenüber
den Päpsten, die teilw. persönlich mit Fr. Roger, einem „ökumenischen Irrlehrer“ od. ähnl, persönlich,
spirutuell, befreundet waren, ihm (wie Benedikt XVI.) den Leib des Herrn ohne Hostienpatene reichten,
von einem „kleinen Frühling“ sprachen. Die „Dreierfreundschaft“ Mutter Theresa- JP II. – Fr. Roger war
allgemein bekannt. Rudi: du kannst dich drehen und wenden, wie du willst: du kannst dir kein Papsttum
erdenken, dem man dann loyal sein soll, und den real wirkenden Päpsten fundamental die Loyalität verweigern.
Ich war in Taizé: ein Ort, an dem der Hl. Geist wirkt, ohne Zweifel. Wer einmal erlebt hat, wie tausende
jugendliche Pilber freitag abends in einer Prozession das Hl. Kreuz verehren, geht beschenkt und beschämt
heim. Alle christlichen Bekenntnisse auf dem Fundament des Nizänokonstantinopolitanischen Bekenntnisses
werden respektert, und zwar nicht in einer „alles rein und einmal umrühren“-Ökumene, die manche sich
hier in D.land wünschen, sondern echtem Respekt. Wer aber von vorn herein weiß, was dort geschieht und
sich mit Urteilen weit aus dem Fenster lehnt, ist zu bemitleiden, werter Rudolfus. Fahren Sie doch mal
hin, oder wird man da bei den Piusbrüdern exkommuniziert?
Mozart – Staatsbürgerschaft … Mozarts Vater hatte noch das Bürgerrecht der Stadt Auggschpurg – womöglich
hätte er heute einen deutschen Pass (ducken und weg … vor den Ösis …) , SingSal
@rudi Richtig: kirchliche Strukturen spiegeln immer gesellschaftliche Strukturen – das braucht man garnicht
großartig zu bewerten, dass ergibt sich von selbst, und er Hl. Geist findet (hoffentlich) immer noch
wege, darin zu wirken. Ich musste mich SEEEHR wundern, als auf dem Einladungsprospekt des Kongresses „Freude
am Glauben“ die beteiligten blaublütigen Herr- und Damschaften (darunter auch Fr. v. T. u. T.) mit althergebrachtem
Adelsbrimborium hofiert wurden: etwas, was der gegenwärtigen Realität weder im Staate noch in der Kirche
entspricht. Dennoch fällt auf, dass Traditions- und Royalistenszene häufig gemeinsam auftreten (siehe
z. B. unser Freund Dr. med. Lindemann in Frankreich). Sie, werter Rudolphus, haben wohl mit Adelsnostalgie
nichts am Hute, sondern Ihnen geht es wirklich um Liturgie, authentisch weitergegebenen Glauben und dergleichen?
Ich sehe da ja einiges deutlich anders als Sie, aber meinen Respekt, wenn Sie sich von denen, die neben
der Kniebeuge auch den Hofkniks kultivieren wollen, distanzieren.
Eure Durchgelaucht? Irgendein halbgebildeter Lokaljournalist schreibt halbgares Zeug über die „alte Messe“ –
toll, ketz.net hat nix besseres zu tun, als voll draufzusemmeln. Und man bildet sich dort ein, im 8. Jahrhundert
wäre die Messe wirklich fast exakt so wie nach 1570 gefeiert worden. Fazit: beide schreiben großen Senf.
Dabei ist es nicht verwerflich, wenn man nicht genau Bescheid weiß, schlimm ist es, wenn man große Töne
spuckt. Ansosnten beobachte ich: die Obertradis desavouieren ihr Anliegen immer wieder selbst, es gehe
um die Hl. Messe, die rechte Glaubensüberlieferung: dieses Adelsgetue, auch noch ernst gemeint, hat ja
damit wohl von der Sache her damit nicht im Entferntesten etwas zu tun. Wenn im gleichen Atemzug nicht
nur die Wiederherstellung alter Liturgie, sondern auch von Gesellschaftsverhältnissen von vor 1919 gefordert
wird, läßt dies tief blicken: dem glaube ich nicht mehr, das es um den Glauben geht! Also: was soll
„Eure Durchgelaucht“, „Merkwürden“ usw.? Gibt es dafür in Bibel und Tradition der Kirche IRGENDEIN Fundament?
Was sagt Th. von Aquin dazu, die Hl. Schrift? Ich begrüße (Weih-)bischöfe mit freundlichem Handschlag
und „H. Bischof“ – und bemerke dabei keine irgendwie geartetete Respektlosigkeit. Kommt mal wieder auf
den Teppich!
@Rudi Rudi, du wendest dich gegen päpstlich approbierte Beschlüsse eines ökumenischen Konzils der Hl.
Kirche: die Liturgiekonstitution des Vat. II fordert die actuosa participatio der Gläubigen, schon der
hl. Paulus forderte seine Adressaten auf, Psalmen, Hymnen und Lieder zu singen – der Mißstand läge sicher
eher im Fehlen des Gesanges des Gottesvolkes. Wie ist denn Deine Idealvorstellung von Liturgie? Alle sind
in der Kirchenbank und schweigen ergriffen, oder sagen hin und wieder „et cum spiritu tuo?“ Wie vereinbarst
Du das damit, dass Lit – urgie „-ourgia“, d. h. „ergon“, „Werk“, Arbeit, Dienst des Volkes ist (aber auch
und vor allem Gottes an seinem Volk). Zum Choral: zur Ed. Medicea, dem Endpunkt einer jahrhundertelangen
Verwässerung des Chorals (den Pius-Freaks wohl über alles zu schätzen scheinen) schrieb DER Gregorianikspezialist
G. Joppich: „Ein bis zur Unkenntlichkeit verstümmelter Leichnam wurde beigesetzt. Der Gregorianische
Choral war tot. Doch der Tote sollte auferstehen“. ‘(Vgl. Artikel auf der Homepage der Kiedricher Chorbuben).
Ich habe nichts hinzuzufügen.
#107 SignumSalutis † 01:25:44 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@rudi Gegenüber Gott dem Herrn kann doch nur die höchste Form der Ehrerbietung die geziemende Form sein.
Das steht außer Frage, aber frage dich doch mal, ob gemäß unserer katholischen Glaubensüberlieferung
wir wirklich gefordert sind, höfische Unterwerfungsformen der außerchristlichen Umwelt auf unseren Schöpfer
und Erlöser anzuwenden: will der uns in den Staub drücken? Nein: der erlöste, österliche Mensch wird
von Gott erhoben. Er findet DAS GESUNDE MASS, eine uralte geistliche Tugend seit dem hl. Paulus und den
Wüstenvätern, echte Demut und sich Gott verdankendes Selbstbewußtsein zu vereinen. Dies ist wohl die
HÖCHSTE Form der Ehrerbietung. Deine scheint mir sehr eindimensional. Das päpstliche Lehramt, das auch
Quo primum miteinschließt, gilt auch für den Papst. Demzufolge durfte kein Papst ein erneuertes Meßbuch,
wie das von 1970 einführen? Somit jede Feier der Hl. Messe nach der erneuerten Ritusform ein Ärgernis?
Rudi: einmal forderst du vehement Gehorsam gegenüber dem Papst, dann kritisierst du gleich mehrere Päpste
heftig und wirfst ihnen ungebürlichen Umgang mit dem Allerheiligsten (für den hl. Vater kein Pappenstil
als Vorwurf!) vor. Stehst du an deren Seite oder nicht??? geziemenden Form der Hostienausteilung, die
dem allmächtigen Gott zukommt Diese Formulierung deutet auf ein nichtchristliches Gottesverständnis
hin: Gott als Autorität, der der Mensch Verehrung schuldet, scheint mir der Dreh- und Angelpunkt zu sein.
SEEHR problematisch, zumindest einseitig.
#13 SignumSalutis † 01:06:48 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@Sulpicius-Tunger … ich bin von jemandem, der sich auf seiner Homepage als arrivierter Kirchenmusikspezialist
ausweisen möchte, echt enttäuscht, v. a., wenn es um die „Tradition“ geht. Wenn man gräbt, dann muss
man auch tief graben dürfen, nicht nur bis 1570. – dann muss es Semiologie geben, die sovieles erst entschlüsselt
und erahnen läßt von der Ruminatio, der Meditation des Gotteswortes der monastischen Väter, deren Praxis
diesen einmaligen Schatz geschenkt hat. Wer sich davon überzeugen möchte, höre einmal Prof. Godehard
Joppich dazu, wenn er sich nicht davon abschrecken läßt, dass er ein „davongelaufener Mönch“ ist. – dann
kommt man auch liturgiewissenschaftlich zu Ergebnissen, die den römischen Ritus betreffen, die man bei
Jungmann nachlesen kann und die AUCH die Erneuerung des Meßbuches beeinflußt haben. Dass der Altar umschritten
wird, viele Kreuzzeichen und Gesten in der trid. Liturgie sekundär waren, Introitus von „Intro-ire“ kommt,
und nicht am Altar vom Zelebranten in den Bart gemurmelt werden soll usw… Es paßt wohl nicht in das
Weltbild gewisser Leute, dass in manchen OSB-Klöstern täglich Choral auf höchstem Niveau gesungen wird,
und dieselben Mönche eine offene, den jungen Menschen zugewandte „liberale“ Jugendarbeit betreiben …
#53 SignumSalutis † 00:55:46 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@Landi … gut durchschaut. Irgendwelche Windlöcher mit Mystikerinnen aus dem 19. Jahrh. zu stopfen,
ist eine Spezialität von *.net. Klingt doch nett, wenn Artikel von „Ambrosius von Mailand“ oder „Anna
Katharrina Emmerinck“ o . ä. sind – wie wird denn das Autorenhonorar überwiesen?
@ Rudi Paul VI.: rechtmäßig, rechtgläubig. Gut. Wie vereinbarst Du das damit, dass er jahrelang die
von Dir beklagte Nichtverwendung der Hostienpatene geduldet hat? Ich habe als Kind mehrfach Übertragungen
der Hl. Messe vom Petersplatz mit dem Hl. Vater Paul VI. gesehen. Ich kann mich nicht daran erinnern,
dass so etwas, wie ein Hostienpatene verwendet wurde. Ich lasse mich gerne korrigieren – mir viel dergleichen
nicht auf. Eher erinnere ich mich daran, dass die Italiener mit verschränkten Armen, nicht wie wir Deutschen
mit gefalteteten Händen, vorkamen, was mich damals sehr verwunderte. Hat sich Paul VI. nun des vielfachen
Frevels am Allerheiligsten schuldig gemacht – oder zumindest an der sträflichen Nichteinhaltung der Anordnung
eines seiner Vorgänger? Bezügl. der Verbindlichkeit des Hinweises von 1929: „oportet“ heißt nach dem
„Heinichen“ (Globalwörterbuch Latein, Klett-Verlag, 1. Auf. 1978): „es geziemt sich“. Also: es gab 1929
keine verbindliche, zwingend notwendige Vorschrift der H.-Patene, und diese Praxis wurde und wird geduldet.
Von allen Päpsten seit dem Meßbuch von 1970 – du mußt dich schon entscheiden: mit oder ohne sie: bei
„Humanae vitae“ mit, bei der Erneuerung der Form der Hl. Messe dagegen? geht nicht!
schließe mich an: Weihnachtlicher Friede über dem kreuz.net? Der Honig-Artikel ist wirklich interessant.
Danke auch für die guten Bilder aus der Kunstgeschichte in diesen Tagen …
@samurai … da mußt du mal ein wenig stöbern, das geht so in den Bwereich der „episcopi vagantes“,
dubioser Gestalten, die die Bischofsweihe teilw. über „Weihegenerationen“ schon außerhalb der kath.
oder orthod. oder altkath. Tradition weitergeben. Aus dieser Szene stammt der angebl. Weihevater von Theo
Lingen. Wenn du es genau wissen willst, mußt du mal ein bißchen googlen. Ich glaube, im +.net-Bereich
wie auch bei Lingens Chaos-Seite findest du einiges dazu. Die Frage der Gültigkeit seiner Priesterweihe
hängt davon ab, ob diese dubiosen Bischöfe gültig waren. Einer gehörte – glaube ich, zur alt-römisch-kath.
Kirche, einer war auch schon Sedisvakantist usw… Ich hab da mal nachgelesen, aber da muss man sich richtig
damit beschäftigen, um das zu durchschauen. Frohe, segensreiche Festtage Dir und allen hier!!
@RRR … :)3 Weise gesprochen. Wenn sich die Pius-Hanseln als Gralshüter des Chorals aufblasen – mir
ist nicht bekannt, dass es in diesen Kreisen wirkliche Choral-Kenner gäbe, die z. B. auch neuere Ergebnisse
der Choralforschung (älteste Neumanhandschriften aus St. Gallen, Einsiedeln, Metz usw.) berücksichtigen.
Die Editio Medicea war ja eigentlich eher ein Fehlschuss des Tridentinums – wenn auch ein gut gemeinter.
Führend im Choralgesang und -forschung sind einige deutsche „liberale“ Benediktinerklöster. Wer dort
ein lateinisches Choralamt gemäß dem Meßbuch von 1970 erlebt hat, geht beschenkt heim.
ketz.net-Werbung … jetzt ehrlich, was hat durex hingeblättert für den spot? Bessere Werbung gibt’s
nicht. Strömen morgen früh noch die ketz-net-leser zu Schlecker und holen sich den albernen Kalender.
Manches straft man am Besten mit Nichtachtung. Der Autor des Artikels scheint sich bei der genüßlichen
Beschreibung der „Gummihüllen“ ja seiner Faszination nicht erwehren zu können.
Fun-Faktor bei Ketz.net … klar. Wenn man einmal von P. Theo Lingens lustigen Thesen hört, ist es skurril
und unterhaltsam. Aber diesem Herrn ein Dauerpodium zu bieten, zeugt wohl davon, dass die ketz.net-Macher
letztlich keine ernsthaften Absichten haben, sonder Spaß daran, die Sedi-Tradi-Szene in all ihren gegenseitigen
Verketzerungen zu zeigen, hauptsache heavy traditionell. Das hat sowas von der K-Gruppen-Szene von nach
‘68: „Ich bin für Mao, ich für Albanien, ich für Marcuse, ich für … – und der Genosse von gestern
ist der schlimmste Feind von heute.“ Methode „Befreiungsfront von Judäa“ vs. „Judäische Befreiungsfront“
(ich gestehe: ich kenne den Film). So. Der Theodor, der Theodor, der steht in Dorsten nicht im Fußballtor
und wen interessiert es? Er kann ja jede Pfarrgemeinde verklagen, bei der sich 1-2 Geistliche als rechtmäßige
und geweihte Pfarrseelsorger derselben bezeichnen. Und ketz-net kann jedesmal lange, spannende Artikel
schreiben. Es ist ja weltweit sonst nix los. SignSal
liebe keth.netz Verbreiter … die ihr ja immer so schön verborgen aus dem Untergrund die Welt in Schwarz
und Weiß einteilt: wißt Ihr nicht, dass Tony Blair seine Kinder auf die Schule des Brompton-Oratory
geschickt hat, jenes Instituts, dessen tridentinische Messen Ihr mit Vorliebe im wenigstens wöchentlichen
Rhythmus unter irgendeinem Vorwand hier abbildet??? … und das so freundschaftliche Beziehungen zum sog.
Philipp-Neri-Institut von Propst Groesche unterhält (weniger freundschaftliche vielleicht zu echten deutschen
Oratorianern). SignSal
Geist Norbert Blüms Da wünsche ich mir, dass von dem ehrlichen, verantwortungsbewußten, sozial und
kirchlich kritischen wie auch loyalen Geist Norbert Blüms einiges bei +.net hängen bleibt. Allen hier
ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest. ALLEN!!! SignSal
@landi „Menschen, die ihr wart“ – ja, das Lied selbst ist ja unter Kirchenmusikern nicht unumstritten.
Mir hamse im C-Kurs immer vorgeführt, dass man die einzelnen Teile der Melodie beliebig miteinander austauschen
kann, um die mangelnde Qualität nachzuweisen. Bei „Ehre sei Gott“ hat dann bei uns zuhaus aber die Kirche
gewackelt. In meiner neuen Heimat steht es aber nicht im Diözesanteil. Die „Himmelhoch-Fuge“ steht im
Anhangsband IX bei Peters, wie? (Schade, kein Messiaen auf der Landorgel …?)
#35 SignumSalutis † 08:45:31 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@kreuznet-redaktion Bernstein schickt mir eine ellenlange Mail mit ungebetenem, ungewaschenem verschwörungstheoretischem
Zeug. Bitte hinern Sie ihn daran. Sicher bin nicht nur ich betroffen. Ich möchte mich nicht zumüllen
lassen. Danke.
@landi @moin landi, Gruß ins schöne Münsterland! Da hat der Papst ja was gaaanz schlimmes (einen Mahltisch,
nach +.net also mit unserem Eßzimmertisch zuhause vergleichbar) mit etwas gaaanz schönem verbunden:
liturgische Gewänder übereinander getragen, obschon jeder weiß, dass der Papst vor der Priester- auch
die Diakonen- und damals auch die Subdiakonenweihe empfangen hat. Üb schön auf deiner Landorgel für
Weihnachten – was wird denn gegeben zu den Feiertagen?
#81 SignumSalutis † 08:37:45 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Frage … für +.net gibt’s nur schwarz oder weiß, noch nicht gemerkt? Du kriegst die Daten dazu sicher
bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Sicher gibt’s im Netz auch was dazu.
#45 SignumSalutis † 01:19:21 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@clarissa … ich vermute eher Inkontinenz der Argumentation Rudi Ratlos macht seinem verunsicherten
Tradi-Herzen Luft und schreibt, wie es ihm gerade paßt. Dabei ist es doch urkatholisch, dem Doctor Angelicus
Thomas von Aquin und seinem heidnischen Lehrmeister Aristoteles zu folgen: das etwas nicht gleichzeitg
sein und nicht sein kann (Satz vom Nichtwiderspruch). Da dürfte er mal in die Schule gehen. Also: Paul
VI. ist Apostat erster Güte (wegen der Liturgiereform und des Konzils), die Bischöfe Apostaten von Apostaten,
diejenigen, die ihnen nicht folgen „dritten Grades“ oder wie? Und er gegenw. Papst? Ich befürchte, Rudilein
weiß garnicht so recht, was er von ihm halten soll? Sein „Papst der Herzen“ heißt Marcellus …
#33 SignumSalutis † 01:08:07 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@clarissa :)3 da möchte ich mich anschließen. Solche Theorien hat mir vor Jahren auch schon ein durchgeknallter
Kirchenmusiker (war bestimmt nicht landi) unterbreitet: die Federal Reserve Bank und Fam. Rothschild regieren
die Welt, indem sie den Dollar kontrollieren, die Nazis haben auf dem Original des Pergamonaltars Satan
angebetet, die Russen haben diesen dann bei der Eroberung Berlins nach Moskau entführt (in Berlin steht
seitdem eine Kopie), die Kommunisten haben seitdem damit Satanismus betrieben – über jüngste Entwicklungen
seit 1990 bin ich nicht informiert … Wir können Erich von Däniken oder andere Weltbildausdenangelnheber
fragen: Verschwörungstheorien gibt es an jeder Straßenecke. SignSal
#69 SignumSalutis † 01:01:55 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@rudi ratlos Also: ich habe – wozu haben wir das internet – den lateinischen Originaltext der Instruktion
von 1929 ausfindig gemacht. [93.] Patina pro Communione fidelium oportet retineatur, ad vitandum periculum
ut hostia sacra vel quoddam eius fragmentum cadat. Oportet: es ist angebracht, sinnvoll, notwendig. Es
handelt sich wohl um einen praktischen Hinweis, nicht um eine strenge Vorschrift. In der AEM ist sie vorgesehen,
sie ist aber in der Praxis nach LTHK/3. Aufl. „kaum mehr im Gebrauch“. Und in rom stört dies offensichtlich
NIEMANDEN. Selbst wenn man es GANZ rubrizistisch sehen wollte: ein schwerwiegender Verstoß gegen den
ehrfürchtigen Umgang mit dem Allerheiligsten kann dies wohl kaum bedeuten. Und ich frage: verunehrt übertriebene
„Partikelangst“ nicht genauso den Leib des Herrn? Will Christus uns mit der Lupe Kirchenteppiche nach
Partikeln absuchen lassen? Oder uns seine Nähe, seine Vergebung, Anteil an Tod und Auferstehung schenken?
#30 SignumSalutis † 00:31:09 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@LennyB. … Hitler war laut Handbuch des deutschen Reichstages zumindest im staatskirchenrechtlichen
Sinne Katholik, sicherlich durch sein Treiben von den Sakramenten ausgeschlossen. Woher wollen Wie wissen,
dass er Satanist gewesen sei? Apropos jüdische Herkunft: sie machen sich durch Ihr Nick verdächtig:
wollen sie vielleicht im Auftrag der Weisen von Zion das Forum unterwandern?
#19 SignumSalutis † 00:10:53 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@rudi ratlos „Wenn eine Bischofskonferenz eine päpstliche Lehre verwirft, heißt das, im Zweifel für
das päpstliche Lehramt.“ – verwirft die Königst. Erkl. Humanae vitae? Sie verweist darauf, dass nach
uralter kath. Lehrtradition, der kath. Christ seinem Gewissen verantwortlich ist. Heißt es dort an irgendeiner
Stelle „Hum. Vitae ist Blödsinn??“ „Es ist aber richtig, daß ein einzelner, nach 1968 ernannter DBK-Bischof
als rechtgläubig betrachtet werden müßte.“ Also gestehen Sie damit zu, dass die deutschen Bischöfe
sich DOCH in Gemeinschaft mit dem Hl. Stuhl befinden, auch, wenn es da immer wieder mal Reibungsflächen
gibt (die gibt’s inner halb der Piusbruderschaft wohl nicht, wie?). Und die Bischöfe, die die Erklärung
damals verabschiedet haben: waren das alles Apostaten (darunter mein Firmbischof …! – bin ich jetzt
ungültig gefirmt?)?
#10 SignumSalutis † 00:01:53 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@rudi ratlos … da können sie aber auch Pius V. vorwerfen, die Vielfalt unterdrückt zu haben. De facto
hat ja durch das Meßbuch von 1970 die Vielfalt zugenommen, z. B. durch die wunderbaren neuen (aber nicht
wirklich neuen, sondern aus dem liturgischen Schatz der Kirche erstellten) Hochgebete, die vielfalt der
biblischen Lesungen, die Möglichkeiten, die liturgische feier und Verkündigung mit Rücksicht auf kulturelle
Eigenheiten in jeweils besonderer Form zu feiern und dennoch das einende Band der Weltkirche, die in Christus
geeint ist, zu wahren.
@rudi ratlos „Wieso weigert sich dann die DBK, die Erklärung zu widerrufen?“ Ja, das Frage ich sie! Vielelicht,
weil sie keinen Widerspruch zu Humanae vitae sieht? „Die DBK-Bischöfe befinden sich zum Großteil nicht
in Einheit mit dem Papst“ – „Die einzelnen, nach 1968 ernannten Bischöfe kann man als rechtgläubig annehmen
–“ Ja, was denn nun? Als DBK abtrünnig, als Einzelbischof mit dem Papst in Einheit? Wann und wie hat
Johannes-Paul II. bezüglich der Königsteiner Erkl. interveniert? Bei der Schwangerenkonfliktberatung
hat er sich doch auch durchgesetzt, weshalb hier nicht? Da stimmt doch was nicht! Und noch etwas: weshalb
stellt nicht der hl. Vater selbst fest, wer in Gemeinschaft mit ihm ist, und stattdessen Rudolfus …????!!!
Marcel Lefevre und die Männer, an denen er die Bischofsweihe vollzogen haben, haben jedenfalls die Gemeinschaft
verlassen, daran gibt es nichts zu deuteln …
@rudi Die Frage der Kommunionhelfer oder der Laienpredigt wurde von den vergangenen Päpsten sehr wohl
ausdrücklich geklärt – seltsamerweise die der Hostienpatene nicht – wie erklärst du dir das? Weshalb
fehlt sie in der Allgemeinen Einführung ins Meßbuch, wenn sie aus deiner Sicht so unverzichtbar ist?
Gab es sie vor 1929 – die Quellen die mir vorliegen, sagen, vorher war sie nicht vorgeschrieben. Es gab
im Mittelalter zunächst das Kommuniontuch (laut Jungmann, der es ja wissen muss): die Kirche kam wohl
1000 Jahre ohne spezielle Hostienpatene oder Kommuniontuch aus. 1000 Frevel????? Wenn die Sorge um fallende
Partikel so beherrschend für die Bedeutung der Eucharistie ist, weshalb erwähnt sie der hl. Paulus nicht
im 1. Korinterbrief?
@rudirallala Gut: die Königsteiner Erklärung. Lassen wir mal die Frage außer acht, ob sie eine Abwendung
vom kirchlichen Lehramt darstellt. Ist noch einer der Bischöfe, die diese Erklärung damals verfaßt
haben im Amt? Nein. Befinden sich deren Nachfolger aus deiner Sicht ebenfalls automatisch im Zustand der
Apostasie, wenn sie sich nicht ausdrücklich distanziert haben (wer hat das?) Der Nachfolger von Kardinal
Döpfner auf der erzbischöflichen Kathedral von München und Freising war … – war er als deutscher
Bischof zeitweise Apostat? Bitte antworte: wie kannst Du es dem hl. Vater durchgehen lassen, dass er Apostaten
auf den deutschen Bischofstühlen duldet? Ich verstehe dich nicht, Rudi …, schwierig, schwierig …
@rudi „Die römisch-katholische Kirche ist vielfältig!“ Ich vernehme mit Freude das Plädoyer für Vielfalt
in der Kirche aus traditionalistischem Munde! Es gibt aber gemäß dem Motu proprio des hl. Vaters EINEN
römischen Ritus – in verschiedener Weise der Ausführung (diese sind außer- bzw. -ordentlich). Die Ostkirchen
muss man in diesem Zusammenhang völlig losgelöst betrachten: sie haben teilweise über 1500 Jahre alte
Eigentraditionen. Die Ordensgemeinschaften und Diözesen usw. haben ihre Eigenregelungen als Teile der
EINEN römischen Kirche. Ich sehe garnicht ein, weshalb in der ganzen Kirche das Fest der Taufe des Herrn
gefeiert wird und bspw. in einer „Ecclesia-Dei“-Kirche noch nicht. Das hat schon eine andere Relevanz,
als ob ein lokal bedeutsamer Heiliger irgendwo einen anderen Stellenwert hat o. ä…
@rudi Vorgeschrieben war eine spezielle „Hostienpatene“ nach 1929. Die „Allgemeine Einführung“ erwähnt
sie nicht. Der Hl. Stuhl hat die gängige Praxis niemals beanstandet – folglich ist von einer Billigung
auszugehen. Ebenfalls war gemäß dem römischen Missale (von 1570?) ein „Kommuniontuch“ vorgeschr., das
(so 2. Aufl. LThK), man inzwischen aus Bequemlichkeitsgründen auf der (historisch spät entstandenen)
Kommunionbank befestigte. Marschieren b. d. Piusbruderschaft jeweils drei Ministranten mit Tuch und Hostienpatene
her? Sicher gibt es in deren Kirchen nicht überall Kommunionbänke? Hat der Nachfolger des hl. Petrus
nicht die Vollmacht, die Bischöfe und Priester zu ermächtigen, Laien, Männer und Frauen, als außerordentliche
Spender der Hl. Kommunion zu ernennen, sofern sie aus praktischen Gründen benötigt werden? Und weshalb
sollte er davon keinen Gebrauch machen? Bitte beantrage sofort, dass der hl. Tarcisius aus der Liste der
Heiligen gestrichen wird, der als Nichtgeweihter den Leib des Herrn bei sich trug … Und jetzt ehrlich:
dass die Hl. Kommuion „zumeist“ durch Laien ausgeteilt wird – was zu beanstanden wäre, wenn es entgegen
der päpstlichen Instruktion geschehen würde (nämlich dann, wenn genügend Kleriker anwesend wären
für diesen Dienst) – bitte: wo findet man das? Sicher gelegentlich, aber nicht als Normalfall. Bei aller
Ehrfucht: es verzerrt die Absicht des Herrn, der die Euchariste eingesetzt hat und sich darin schenkt,
sich mit übertriebener „Partikelangst“ aufzuhalten
@Theologicus Ich sehe bezüglich der Ritenvarianten eigentlich ein gravierenderes Problem woanders – ich
hoffe, ich liege da richtig: der liturgische Kalender. Die erneuerte Liturgie hat alles gestrafft, durch
die Einführung des „Jahreskreises“, wobei – wenn man die Propriumstexte usw. ansieht deutlich wird, dass
die alte römische Tradition nach wie vor das Grundgerüst bildet. Die erneuerte Bibelleseordnung (mit
3- bzw. 2-Jahresrhythmus) ist ein unschätzbarer Gewinn, um die die r. k. Kirche manche andere Kirche
beneidet. Protestantische Kirchen in den USA sollen sie in abgewandelter Form übernommen haben. Die biblische
Botschaft ist dem regelmäßigen Kirchgänger nun in einer nie gekannten Breite und Vielfalt zugänglich.
Soweit mir bekannt ist, bedeutet es, die Messe nach dem Meßbuch von 1962 zu feiern, auch die bis dahin
gültige Leseordnung und den liturgischen Kalender einzuhalten. Dies wiederum bedeutet: es gibt Abweichungen
vom heutigen römischen Kalender. Manche Feste können auf anderen Tagen liegen. Dies finde ich nicht
hinnehmbar. Abgesehen von Zelebrationsrichtung und anderen Fragen sollte deutlich sein: die römische
Kirche ist EINE. Daher man wenigstens den Gebrauch des Meßbuches von 1962 an die neue Leseordnung und
den lit. Kalender anpassen.
@rudi „nämlich mit Verwendung der vorgeschriebenen Hostienpatene“ ich habe in fast 40 Jahren, die ich
die Hl. Eucharistie nach der erneuerten Liturgie mitfeiern darf, noch keine Hl. Messe ohne Patene, d.
h. im Wortsinne „Hostienschale“ erlebt. Es gibt keinen Grund dafür, dass zusätzlich noch kleine schmale
„Priesterpatene“ verwendet wird. Dies wäre eine Doppelung, die ja – alter liturgischer Grundsatz – immer
zu vermeiden sind. Die Hostienschale soll so groß sein, dass sie alle für die Eucharistiefeier benötigten
Hostien aufnehmen kann (LThK) Die Allgemeine Einführung ins Messbuch schreibt, dass entweder eine Patene
(im Sinne einer im Laufe der Jahrhunderte „zurückgebildeten“ kleinen Schale auf dem Kelch) oder eine
Hostienschale verwendet wird. Also: wo ist das Problem? Ein kirchentreuer Katholik besucht eine Hl. Messe,
in der er rechnen kann, dass sie gemäß der Allgemeinen Einführung ins Meßbuch gefeiert wird. Daß
es auch unwürdigen Umgang mit dem Allerheiligsten gibt, möchte ich nicht abstreiten. Würden die betr.
Personen, Priester oder Laien, bei anderer Form der Liturgie hierin umsichtiger sein? Gab es vor der Liturgiereform
keinen unwürdigen Umgang mit dem Leib und Blut des Herrn? Ist es nicht auch unwürdig, durch ein übertrieben
skrupelhaftes Verhalten das eucharistische Brot Angst zu schüren, eine ungute „Ehrfurcht“, die die Hingabe
des Herrn und seine Zuwendung zu den Menschen verdunkelt?
@rudirallala „Erzbischof Lefebvre tat zwar eine exkommunizierende Tat“ – ja wenn es weiter nichts ist
für einen katholischen Erzbischof nicht weiter von Bedeutung, wie? Sie lehnen sich mit ihrem Apostasie-Geschreibsel
ganz schön weit aus dem Fenster. Einmal sprechen sie dem Papst die Legitimität zu, den erneuerten Ritus
zum „ordentlichen“ zu erklären, vorausgesetzt, die Patene wird bei der Kommunionspendung verwendet. Dann
erklären sie die Bischöfe, die teilweise schon VON dem heutigen Papst eingesetzt wurden, sich aber in
jedem Falle in völliger Einheit mit ihm befinden, zu Glaubensfeinden. Ich kann keine klare Linie in ihrem
Welt- und Glaubensbild erkennen. Ich erkenne nur Widersprüche. Erklären sie bitte Benedikt XVI. auch
zum Glaubensfeind, ein solcher wäre er, würde er das – ihrer Meinung nach so schändliche – Treiben
der deutschen Bischöfe auch nur einen Tag lang dulden.
@rudi aber rudi Erzbischof Lefevre hat sich doch selbst exkommuniziert, die Tat bewirkte die Sanktion,
und das wußte er. Immer schön bei der Wahrheit bleiben. Er wurde ja vorher darüber informiert.
@rudi also rudi, du musst schon konsequent sein. Solchen Novus-Ordo-Vertreter, wenn sie auch stramm römisch
auftreten, kannst du doch nicht mit Toleranz begegnen oder? Ich denke, in der Kirche darf keiner eine
Pieps sagen, der diese neue Messe usw. zelebriert … SingSal
@rudi … womit Sie bravourös unter Beweis stellen, dass Sie und Gesinnungsfreunde schon nicht mehr unterscheiden
zwischen den Thesen ihrer Tradi-Bischöfen und der ewigen Lehre der Kirche: sie stimmen allen Ernstes
an eine Doxologie der Art, wie sie der Allerheiligsten Trinität vorbehalten ist. Ich hatte Ihren Gesinnungsgenossen
das ironisch unterstellt, und Sie nehmen den Ball gleich auf … Denken Sie ruhig mal darüber nach, wem
Sie da die Ehre bringen … Eigentor, Rudi!
@landi … danke nochmal für die Psalmen. Ehre sei Lefevre und Fellay * und dem vorkonziliaren Geist(e).
Wie 1950 so auch jetzt und allezeit * und eine endlos-ewig dauernde stille Messe lang. Amen.
lieber Theologicus Methusalem … (Jahrgang 1035) – gut: da hast Du schon ein hohes Maß an Erfahrung
mit tridentinischer und spätmittelalterlicher Liturgie Aber- Spaß beiseite: mir will auch nicht in
den Kopf, weshalb gewisse Leute solche Formen, wo das gesungene Sanctus nicht das Sanctus ist, weil der
Priester es „zur Sicherheit“ nochmal privat beten muss, nach gesungenem Introitus nochmal das Stufengebet
folgt, dann nochmal privat der Introitus: was daran stimmig oder liturgisch höherwertig sein soll. Jungmann
und Konsorten haben doch wieder ausgegraben, wie die Elemente der römischen Liturgie wieder verständlich,
deutlich werden. Und über den Wortsinn Leit-ourgia (von Laos!!) macht sich von den Obertradis hier auch
niemand Gedanken. Eines ist klar: ich bin auch kein Freund von pseudoliturgischem Ringelpietz mit Anfassen,
den manche aufführen. Aber ich lasse mir die Freude an der erneuerten, d. h. auch z. T. zu ihren Ursprüngen
zurückgeführten röm. Liturgie nicht nehmen. Dir eine frohe, segensreiche Adventszeit weiterhin SignSal
@ ordo62 für Sie haben wohl die falschen Leute den Krieg verloren, wie? Besser noch ein paar Jahrzehnte
rassistsicher Wahn mit Menschenzucht und Gaskammer-Selektion in Europa, nur damit es nicht „bolschewistisch“
wird, denken sie das? Schön, dass wir in Fatima ein paar schöne Sonderoffenbarungen haben: ein katholisches
Orakel von Delphi? Da muss ich das Lehramt wohl falsch verstanden haben, wie? Suchen sie auch in der Geheimen
Offenbarhung das Datum des Weltuntergangs wie die „Zeugen“?? Ich denke: die Größe von Kardinal von Galen
liegt auch darin, dass er die national und an Gehorsam gegenüber der Staatsautorität sicher von Kindesbeinen
an geprägte Grundhaltung überwunden hat und sein Gewissen sprechen ließ. (Ähnlich war es ja bei Stauffenberg
auch …). SignSal
Schwarz-Weiß oder Grau? 1. ein alter Hut. Vernünftiger und abgestufter habe ich ähnliches im Geschichtsunterricht
gelernt. 2. die +.net – Berichte kennen wieder nur schwarz und weiß – Grautöne gibts nicht. Man muss
z. B. mal fragen: wie sahen die Typen aus, die mit Hitler 1923 schon die Weimarer Republik umkippen wolltenk?
Alles Wurzelsepps mit Trachtenhüten aus dem bayrischen Oberland: deutsches, protestantischesw Bürgertum???
Welchen Taufschein hatten die? Im deutschen Katholizismus gab es damals viele Versatzstücke eines gewissen
faschistoiden Denkens, der Traum von einem „neuen Reich“ – wenn man darunter auch nicht das Hitlers verstand.
Oder Leute, die 1933 plötzlich schrien: „Wir sind dabei!“. Was war denn mit der Selbstauflösung der
Zentrumspartei? Gut: im Wesentlichen stimmt es, dass das national-protestantische Milieu (wobei die Vokabel
„national“ hier sicher fragwürdig scheint) im entscheidenden Moment dem NS zum Durchbruch verhalf. Aber
die deutschen Katholiken können sich nicht hinstellen und sagen: „Wir sind unschuldig.“ Wir Katholiken
können von einem heiligmäßigen evangelischen Christen des Widerstandes wie Dietrich Bonhoeffer viel
lernen: das Zeugnis für Wahrheit und Liebe im rechten Moment verbindet im Geiste Christi.
Apropos tridentinische Liturgie … … die ich noch nie live erlebt habe (vielleicht unbewußt mit 1
od. 2 Jahren). Betr. Kardinal Stickler: in einem hierher verlinkten Video wurde gezeigt, wie er angeblich
ein Requiem im tridentinischen Ritus zelebriert. Dabei zieht er zum Introitus ein – befindet sich nicht
bei der tridentinischen Liturgie der Priester zu diesem Moment bereits in der Kirche am Altar, da er schon
vorher das Stufengebet usw. spricht? Ich persönlich fände, dies wäre eine erfreuliche Abweichung des
Kardinals von der frühereren tridentinischen Form: den „Introitus“ bedeutet ja wirklich „intro-ire“ (hineingehen):
da hat die Liturgiereform ja ältere Traditionen wieder hervorgeholt und unklares in der trid. Liturgie
wieder neu geklärt (falls man sowas hier ungestraft schreiben darf). Vielleicht kann mir jemand erklären,
ob es tridentinisch korrekt ist, erst zum Introitus in die Kirche einzuziehen … wann und wo hat dann
der Priester und die Ministranten das Stufengebet gebetet? In der Sakristei? SginSal
Scholl-Latour? Kronzucker? Antonia Rados? „(kreuz.net, Smirna)“ … das ist von dem Türkei-Korrespondenten
des hochkompetenten professionellen weltweiten +.net – Korrespondentennetzes. (wer weiß, wo die den
Artikel wieder abekupfert haben).
LC … In der Kirchengeschichte gibt es tatsächlich Beispiele dafür, dass Orden trotz einer turbulenter
Umständer der Ordensgründung, so z. B. Bernadino Ochino, der den Kapuzinerorden mit aufbaute und einer
seiner ersten Generaloberen war, dann aber sich ins calvinistische Genf absetzte … Beim LC scheint vieles
undurchsichtig zu sein. Die Bettelbriefe disqualifizieren m. E. den Orden: es wird psychischer Druck ausgeübt:
„Wir beten für Sie eine Novene, jetzt spenden sie bitte auch für uns!“ Gerade unbedarfte ältere Leute
können damit schlecht umgehen: das ist infam!! Woher haben die die Adressen?? Engelwerk: es ist nach
wie vor suspekt: schon vor Jahren wurde ihm vorgeworfen, die Regeln bezüglich häretischer Engellehren
usw. nur nach Außen hin einzuhalten. Denn man kennt dort die Arkandisziplin: Verschwiegenheit, die für
sich in Anspruch nimmt, auch über der kirchlichen Disziplin zu stehen. Erstaunlicherweise scheinen Engelwerksymathisanten
in selbstverfassten Schriften auch immer wieder Medjugorje in Verbindung zu stehen („wir haben uns auf
der M-Wallfahrt kennengelernt“ usw.) . Mehr dazu kann uns sicher Arkanum sagen. SignSal
gäähhn rhl wird mal wieder von der Leine gelassen, damit bei keth.net keine Langeweile aufkommt. Wann
schreibt hier eigentlich wieder H. Schmidt-Salomon? Haben sie schon Alice Schwarzer angefragt? Ruhig noch
ein bißchen auf die K… hauen, damit auch möglichst viele Leute den anderen M… lesen. Da kann man
schon traditionell-theologisch mal fünfe gerade sein lassen, wie? Arkanum hat doch recht: die Leute,
die dies hier betreiben, haben auch den fun-faktor im Kopf. SignSal
@Glöfe wenn man so problemlos Neger sagen kann, dann sagen sie mal, wie Menschen anderen Typs hellhäutige
anreden sollen, damit die Balance gewahrt bleibt. Wie finden sie es, wenn sie nach China kommen, und werden
ständig als Langnase bezeichnet …? Neuere Untersuchungen des menschlichen Gennoms haben ergeben, dass
dem Erbgut nach die Menschheit eine Einheit bildet, seit vielen Hunderttausenden von Jahren (gut, Dr.
Lindemann vertritt diese Sicht vielleicht nicht …). Von meinem GENOTYP her kann ich einem Menschen aus
der Nachbarschaft trotz äußerlicher Ähnlichkeit sehr fernstehen, dagegen jemandem auffällig anderem
Erscheinungsbild (z. B. einem in Asien oder Afrika vorherrschendem Phänotyp) genetisch viel näher. Aus
Sicht der Genetik gibt es keine menschlichen Rassen! Es gibt lediglich PHÄNOTYPEN, die in menschheitsgeschichtlich
kurzer Zeit sich unter dem Einfluss des Lebens in verschl. Klimazonen herausgebildet haben. Die eine genetische
Gemeinschaft des Menschen hat sich über zehntausende von Jahren in einem überschaubaren geographischen
Raum in Afrika gefestigt und verbreitete sich dann über die ganze Erde und bildete dabei die unbedeutenden
Phänotypen heraus. Des Weiteren bin ich nicht sicher, ob die Schwestern auf der Bilderserie wirklich
Choral singen. Vielleicht singen die auch „Hänschen klein“ oder „Asante sana Yesu“. Die Bildunterschriften
sind z. T. menschenverachtend und rassistisch. Sie stehen für ein Missionsverständnis, das Gott sie
dank kirchlich überwunden ist.
Liechtenstein ohne Bischofsstab? Klar, in dem Bangla-Desh Europas, dem Fürstentum L., ist der Erzbischof
von vorn herein derart verarmt, dass er seine Insignien in der Schweiz ausborgen muss … ?!! Hätte da
der Fürst nicht mit einer kleinen Stiftung ausgeholfen? ansonsten: wer EB Haas angreift, greift den
rechten Glauben, an, dass ist für ketz.net wohl klar, wie? Wenn ich ihn auf dem Foto sehe, habe ich den
Eindruck: solange er sich am Tabernakel aufhält, kann man sich das rote ewige Licht sparen …
@möchtegernsozialkatholisch gültig geweiht ist so manch einer: altkatholische Bischöfe, orthodoxe in
allen Schattierungen und Spaltungen, episcopi vangantes. Am Ende vielleicht auch derjenige, der Herrn
Lingen geweiht (?) hat. Die Anrede „Pfarrer“ oder „Bischof“ gebührt demjenigen, der legitimerweise dieses
Amt ausübt und nicht durch eine Kirchenstrafe daran gehindert ist.
Bitte nicht auf der Mensa rumtrampeln! Sakrileg! „Der Obersakristan der Kathedrale, Hw. Francisco Becerra,
schließt nicht aus, daß die Alte Messe in Zukunft einmal pro Woche auf dem Hochaltar der Kathedrale
zelebriert wird.“ Ich plädiere dafür, dass Messfeiern jedweder Ritusvariante nur AM Altar gefeiert werden!
@möchtegernsozialkatholisch … die Herren Fellay und Williamson haben zwar gültig die Bischofsweihe
empfangen, sind aber exkommuniziert … üblicherweise sage ich bspw. zu suspendierten Priestern auch
nicht „Herr Pfarrer xy“, sonder „H. Meier“ – warum sollte ich bei Bischöfen, die ihr Amt illegitimerweise
ausüben, mich anders verhalten?
@sozialkatholisch so, so, der hl. Benedikt hat die hl. Messe gefeiert. Nenne mir bitte mal EINEN Hinweise,
dass er Priester gewesen ist. Jedenfalls haben die Mönche, die bei Benedikt die Messe gefeiert haben,
wohl kaum die später hinzugefügten ständigen Bekreuzigungen und Zusatzverneigungen durchgeführt. An
keiner Stelle wird z. b. erwähnt, dass der Abt Priester sein müsse. Die Tradition ist eben oft nicht
so, wie „Tradis“ sie sich denken. Ansonsten: „Typ“ hat weise gesprochen … Und sollte Bischof Mussinghoff
mal in der Eifel vorbeikommen und einen ordentlichen Abt mitbringen, dann können die angebl. Benediktiner
ja beweisen, ob sie dem Ortsbischof gehorsam sind. Sollten sie aber die Herren Fellay und Williamson als
„ihre“ Bischöfe ansehen, würde dies bedeuten: die Piusbrudersch. ist keine Priesterbruderschaft, sondern
verhält sich wie eine abgespaltene Diözese, die die kirchliche Disziplin vollkommen ignoriert. „Katholisch“
kann ich solch ein Verhalten nicht nennen.