Donnerstag, 6. Dezember 2007 10:45
Lesername: Priesterkandidat
Beiträge: 99
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Samstag, 8. Dezember 2007 00:41
Priesterkandidat: @Gotthard
Oder Maria Goretti [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 00:33
Die Kirche lehrt, dass der Mensch durch den Sündenfall von einer Heilsordnung in eine Unheilsordnung gerutscht ist. Folglich neigt der Mensch dazu, die Schöpfungsordnung zu misbrauchen, zu sündigen, Sexualität ungeordnet auszuleben. Dieser Unordnung soll der Mnesch in der Nachfolge Christi sozusagen wandeln Richtung Heilsordnung. Dazu gehört eben auch, dass man seinen Trieb mit einem Mann und einer Frau auslebt. Fange ich früh an, lebe ich gleich Promiskuität… [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 00:16
Priesterkandidat: @litterae
Die ganzen Weisungen Jesu bleiben ein Ideal, das bestmöglich mit gutem, ernsthaften Willen zu verwirklichen gilt. Selbst bei der Feindes- und Gottesliebe stehen wir weit hinter der Forderung zurück. Dass wir uns aber gehen lassen, nur weil wir etwas sowieso nicht erreichen, ist nicht Sinn der Sache.
Dass wir nicht immer perfekt und idealorientiert unsere Sexualität leben, das ist nun mal so. Aber wenigstens den Willen zu einer geordneten Sexualität sollten wir haben und uns immer wieder neu auf den Weg machen. Das ist es, was zählt.
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Samstag, 8. Dezember 2007 00:00
Dass Liebe schön ist und Sex Spass macht, da werden wohl alle Leser von kreuz.net zustimmen können.
Die kath. Morallehre jedoch ist der Auffassung, dass Sex in die Ehe gehört und die Zeugung der Kinder nicht verhindert werden darf, da man sonst den Geschlechtsverkehr auf Lustbefriedigung reduzieren würde. Deswegen ist die katholische Kirche auch gegen Selbstbefriedigung, da der Trieb immer auf ein Du ausgerichtet sein soll.
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Freitag, 7. Dezember 2007 23:42
Priesterkandidat: @Beobachterin
Genau das ist das Schlimme an der BRAVO, dass die jungen Menschen total versexualisiert werden und dann meine, es alles ausprobieren zu müssen.
Ich war zwar auch nicht der Tugendhafteste in jüngeren Jahren, aber zumindest war ich kein aktiver Bravoleser.
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Freitag, 7. Dezember 2007 22:16
Priesterkandidat: Die Kirche
Wenn ich hier so die Kritik an der Kirche lese, dann frage ich mich, ob ich da überhaupt Priester werden soll, kann, wenn doch so viele Gläubige wie Ungläubige sie negativ sehen. Wie muss man dann sich in ihr als Berufener und Berufstätiger fühlen? [mehr…]
Freitag, 7. Dezember 2007 22:03
Dann müsste die Kirche ja wöchentlich eine Neuausgabe rausbringen, damit sie mit der Bravo mithalten kann. Das ist aber gar nicht möglich bei Thema Sexualität etc. [mehr…]
Freitag, 7. Dezember 2007 20:51
Priesterkandidat: Bravo – gut/ schlecht
An sich ist eine Zeitschrift, die das Thema Sexualität den Pubertierenden näher bringt, nicht schlecht, da in den Elternhäusern oft eisiges Schweigen herrscht, da man nicht über Sexualität so einfach mit seinen Kindern reden will, kann. Dass folglich in einer Zeitschrift über anstehende Fragen offen aufgeklärt wird, ist ja an sich nicht schlecht. Das Problem ist nur, dass Nacktbilder, Fotostories präsentiert werden, dass das Ausleben der Sexualität nach dem Lustgewinn Berechtigung erfährt und somit junge Menschen zur Unkeuschheit regelrecht verführt werden. Zudem meinen oft schon 14- 15 Jährige, ohje, viele in meinem Alter haben schon Sex gehabt, muss ich auch haben und so geraten sie in einen Zugzwang. Ungewollte Schwangerschaften sind oft die Folge.
Zudem wird Selbstbefriedigung als vollkommen O.K. hingestellt. Dass viele mit Selbstbefriedigung – gerade im Pubertätsalter zu kämpfen haben – ist verständlich, jedoch sollte man auch Jugendliche etwas von Zurückhaltung und vom Versuch, ein enthaltsames Leben wenigstens anstreben zu wollen, erzählen. Und das gibts in der Bravo nicht.
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Freitag, 7. Dezember 2007 15:54
Priesterkandidat: Alte Messe
Wenn dem Hl. Vater die alte Messe so sehr am Herzen liegen würde, dann hätte er schon längst von seinem MP Gebrauch gemacht und selbst mal eine in aller Öffentlichkeit gefeiert. Solange er nur das MP schafft, selbst aber keine hält, wird es auch keinen Durchbruch geben können.
Eine wirklich weltweite Aufmerksamkeit würde es geben, wenn er mal meinetwegenm 2 Weihnachtsfeiertag eine hält oder mal am Ostersonntag oder Ostermontag vor lauenden Kameras und vor der ganzen Welt. Dann würden auf einen Schlag mal zig Millionen diese Messe erleben und kennenlernen. Aber was geschieht: Nichts. Die Messe bleibt ein Privatverantsaltun von Kleingruppen irgendwo mit Erlaubnis…
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Freitag, 7. Dezember 2007 13:52
Priesterkandidat: Pius-Bischöfe auch Weihe?
Bekommen die Piusbischöfe auch eine Weihe, wenn sie zurückkehren? Zwar war laut Kirchenrecht die Weihe gültig, aber unerlaubt, jedoch weiss man ja nicht, ob der Herr da einverstanden war und folglich doch keine stattfand. Sehr konstruierter Fall, aber na ja… [mehr…]
Freitag, 7. Dezember 2007 12:28
Priesterkandidat: @Agiafortuni
Glaube nicht, dass die Piusleute zurückkehren können, wollen. Schliesslich müssten sie nach der Aufhebung der Exkommunikation irgendwann neue von Rom eingesetzte Bischöfe akzeptieren, die auch das Werk fortführen. Und wer soll das machen? Glaube nicht, dass die aus eigenen Reihen immer wieder neue rekrutieren dürfen… und dann kräftig gegen die Amtskirche dabei wettern können. Da kommt es spätestens bei der nächsten Bischofsweihe erneut zur Exkommunikation. [mehr…]
Freitag, 7. Dezember 2007 12:14
Priesterkandidat: Konversion – wieso nicht?
Man weiss nicht, welche Gründe Kardinal Kasper bewegen, wenn er etwas zögerlich der Konversion der Anglikaner gegenübersteht. Letztendlich sollte es aber ein Grund der Freude sein, wenn Konversionen zur Katholischen Kirche stattfinden, da das natürlich auch sehr der Einheit dient. Sollten auch die Protestanten mal allmählich zur Überzeugung kommen, dass Konversion der Einheit dient, wäre dies auch ein guter Effekt der ökumenischen Bemühungen
Schliesslich kann so aus der Hoffnung „ut unum sint“ am besten und schnellsten Realität werden.
Wenn man zudem die ganzen ökumenischen Bemühungen sieht, sieht man auch ganz klar, dass nie eine Einheit stattfinden wird, wenn nicht die kath. Kirche so weit protestantisch wird, dass die Protestanten mit uns keine Probleme mehr haben. Von sich aus bewegen sich die Protestanten keinen Schritt. Deswegen sehe ich die ganzen ökumenischen Bemühungen sehr kritisch, da sie lediglich dem freundschaftlichen Austausch dienen. Einen Weg zur Einheit werden sie gewiss nicht bahnen – was zumindest die letzten 40 Jahre gezeigt haben. Zudem haben die letzten Jahrzehnte gezeigt, dass wir uns eher verbogen haben und selbst Richtung Protestantismus gerutscht sind. Und wem ist damit gedient? Der katholischen S ache gewiss nicht.
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Freitag, 7. Dezember 2007 08:27
Sexuelle Veranlagung ist am Körper ersichtlich? Wo denn genau? [mehr…]
Freitag, 7. Dezember 2007 08:25
Priesterkandidat: Gottesdienst mit Trommeln etc.
Ist ja das beste Zeichen von Inkulturation. Wenn es der Kultur/ Mentalität entspricht, wieso nicht. [mehr…]
Freitag, 7. Dezember 2007 08:22
Priesterkandidat: Thema Heirat von Priestern so wichtig?
Die Frage, ob Priester verheiratet sein sollen, spielt für den Zustand des Klerus in Wirklichkeit kaum eine Rolle. Hätten wir verheiratete Priester, die zudem eine klare priesterliche Identität, ein vorbildhaftes Gebets- und Glaubensleben hätten, eine vorbildliche Ehe führen würden, dann könnten wir vor Freude ein Loblied singen und niemand könnte doch an diesen Priestern Anstoss nehmen
Aber was haben wir stattdessen: Teilweise ausgebrannte, glaubenschwache, frustrierte zölibatäre Priester, die gerne dem Alkohol und anderen weltlichen Dingen zugeneigt sind, weil das Konzept Priester ihnen auch in dem glorreichen ehelosen Stand nicht eignet.
Was will ich also sagen: Auch wenn hier z. T. der Zölibat verteidigt wird, sollten wir uns bewusst machen, dass durch diesen keineswegs wirklich bessere Priester rauskommen müssen. Dieser kann sogar genau das Gegenteil bewirken. Und wenn man einen Blick in die Ostkirche wirft, so sieht man teilweise wirklich motivierte verheiratete Priester, die viele Kinder haben, von denen dann auch wieder welche Priester werden.
Und so frage ich: Wer hat der Kirche mehr gedient?
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Freitag, 7. Dezember 2007 08:11
Ich glaube nicht, dass es einer Argumentation dienlich ist, wenn man vom „schwulen Köln“ redet. Was soll das überhaupt sein, ein „schwules Köln“. Zudem sollte man eine sexuelle Veranlagung nicht als Schimpfwort gebrauchen, da es beleidigend wirken kann. [mehr…]
Freitag, 7. Dezember 2007 08:07
Priesterkandidat: @r. ruhrgebietler
Wie sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Wer euch hört, hört mich.“ Wie kannst du dann den Herrn Domprobst so beschimpfen. Jesu Einzigartigkeit hat er ja nicht infrage gestellt. [mehr…]
Freitag, 7. Dezember 2007 08:04
Priesterkandidat: @r. ruhgebietler
Stimmt, auch zur Zeit Jesu sind Menschen hinter Wundern hergerannt! Deswegen sagt ja Jesus auch nicht umsonst: Weil du gesehen hast, glaubst du. „Selig, die nicht sehen und doch glauben.“
Auch Tränenstatuen sind kein Gottesbeweis, auch Erscheinungsorte nicht, da die Umstehenden von der Vision nichts sehen. Auch da bleibt der schlichte Glaube an das Ereignete bestehen.
Wir sind nicht ein Thomas, das stimmt auch! Jedoch können wir uns ein Beispiel an ihn nehmen. Dafür sind doch Heilige auch da.
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Freitag, 7. Dezember 2007 00:12
Priesterkandidat: Moscheen Bau erlauben?
Natürlich ist es dem interreligiösen Dialog förderlich, wenn wir dem Moscheenbau zustimmen. Zudem herrscht Trennung von Kirche und Staat, Religionsfreiheit etc. Und das Vat. II äussert sich positiv gegenüber anderen Religionen. Das ist die eine Seite.
Die andere Seite ist, dass Moslems, wenn sie das Sagen haben, keineswegs mehr tolerant sind und das Christentum keine Chance hätte. Man denke an Mekka etc. Da sollte mal einer eine katholische Kirche bauen wie die Moslems es in Rom gemacht haben. Da ist es aus mit Toleranz etc. Insofern denke ich, sollte man bei aller Toleranz die Realität nicht vergessen.
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Freitag, 7. Dezember 2007 00:03
Priesterkandidat: @Seminarist
Wo bist du denn Seminarist? [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 23:55
Priesterkandidat: @Sozialkatholisch
Katholisch werden muss ich nicht noch erst, da ich schon katholisch bin. [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:23
Priesterkandidat: @HeinrichvonOfterdingen
Ihrer Hoffnung kann ich nicht entsprechen, da ich eben Priesterkandidat bin. Mein Lieber Herr von Ofterdingen, ich nehme nicht an, dass sie Priester sind. Würden sie ein Priester sein und die Lebensituation nicht vom grünen Tisch – z.B. als verheirateter mit einem nichtkirchlichen Beruf, also aus der Distanz – aus sehen, würden sie sicherlich auch über kurz oder lang etwas milder im Urteil werden. [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 16:16
Priesterkandidat: @Burgorus
Dass Priester vor der Weihe heiraten müssen, Diakone nach dem Tod der Frau nicht mehr heiraten dürfen, sind alles Kirchengesetze. Ich wüsste nicht, welchen Schaden es einem Priester zufügt, wenn er nach der Priesterweihe heiraten darf. Der Zölibat macht noch lange nicht den guten Priester aus, die Priesterehe auch nicht den guten Priester. Wenn die Spiritualität, das Glaubens- und Gebetsleben intakt sind, wenn der Priester weiss, wieso er am Altar steht, was sein Auftrag ist, kann er auch als verheirateter ein sehr guter Priester sein. Wenn man hingegen sieht, wie Priester Alkoholiker sind, sich sonstigen Vergnügungen widmen und Zeit genug dazu haben, dann werden sie auch noch Zeit für Frau und Familie haben. Zudem kann es einem Priester auch nicht schaden, wenn er seine durchaus noch vorhandene Sexualität im Rahmen der Ehe lebt. [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:24
Priesterkandidat: @all Fazit
Also ich habe nichts gegen die alte Messe, nichts gegen aufrichtige Gläubige, die sich der alten Messe verpflichtet wissen etc. Wenn ich aber sehe, auf welchem Niveau hier umgegangen wird, wie die offizielle Kirche als Konzilssekte, die Piusleute als Piussekte beschimpft werden, wie manche zum Sedisvakantismus und zu selbsternannten Glaubenswächtern neigen, nichts bzw. kaum was gelten lassen, was es in der Kirche gibt und schwarz-weiss Malerei betreiben, dann wird die ganze Tradiszene für Neulinge dermassen unsympathisch, dass man denkt: Gut, dass das Konzil kam, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass es solche Leute in der Vorkonzislkirche gab. [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:13
Priesterkandidat: @Krak de Chevalier
Ich habe mich nicht für das Frauenpriestertum ausgesprochen, sondern lediglich betont, dass man ohne die Gemeinde- + Pastoralreferenten/ innen eben Priester hoffnungslos überfordern würde an Aufgaben, die sich nicht allein bewältigen könnten. Und da viele Pastoralreferent statt Priester aufgrund des Zölibates werden, der Zölibat ohnehin den guten Priester nicht ausmacht, habe ich für die Freistellung des Zölibates plädiert. Das hat nicht mit der evangelischen Kirche zu tun! Also bitte erst die Beiträge aufmerksam lesen! [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:09
St. Pölten kann man jetzt nicht auf alle Seminare übertragen. Natürlich gibt es unter Priesteranwärtern Homosexuelle wie in anderen Berufsschichten auch. Deswegen wird Homosexualität jedoch nicht in allen Seminaren ausgelebt. Zudem gibts aber auch genug Heteros…, wobei ich manchmal den Eindruck habe, dass manchmal doch recht viele Homosexuelle auf den Priesterberuf vorbereiten. Tja, und wenn dem so ist, ist es eben so. Gottes Geist weht eben wo er will mit seinen Berufungen [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 15:05
Priesterkandidat: Also bitte
Jetzt lasst doch mal die Schwulenszene in Ruhe. Ob einer nun Hetero oder Homo oder Bi ist, dafür kann er nichts. Zudem ist es nicht einfach, mit einer entsprechenden Veranlagung umzugehen. Da kann ich schon verstehen, dass es nicht leicht ist, seinem Verlangen zu widerstehen, wenn einer schliesslich nur so empfindet. Und wenn man dann sagt, dass man es nicht leben darf, dann haben eben Homosexuelle ein Problem, da es bedeutet, dass sie ihre Sexualität aus dem Leben ausklammern müssen. Und das schaff erstmal… schliesslich kann man nicht einfach mal Hetero werden. Insofern ist das ganze Thema nicht einfach, da haben Homos echt ihr Kreuz zu tragen. [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 14:54
Priesterkandidat: @Rudolfus
Sie gehen ausschliesslich seit und je in den alten Ritus? Und sind sie Priester geworden oder was ist ihr Beruf oder war ihr Beruf? [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 14:50
Priesterkandidat: @Rudolfus
Meinen Sie etwa, ich schmeichle Leuten mit meinen Worten? Stehe hinter meinen Worten und nicht, weil ich Leuten damit schmeicheln will. Habe ja nix davon. [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 14:48
Priesterkandidat: @Regina1961
Mein Name ist nicht nur ein Name, sondern entspricht den Tatsachen. Wobei spreche ich Ihnen den besonders aus dem Herzen? [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 14:28
Priesterkandidat: @Rudolfus
Dann müssten ja die Seminare der Piusleute (z. Zt nur 5 Eintritte (!) – und das, obwohl es ein Seminar nicht nur für D ist) und die der FSSP übervoll sein, ja sie müssten noch anbauen und neue eröffnen, um alle aufnehmen zu können, da sie ja die alte Messe noch haben. An der Messe allein liegt es nicht, sondern u.a. auch am:

Demographischen Wandel
keine Volkskirchlichkeit mehr
Zölibat
keine einheitliche Theologiebn etc.
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Donnerstag, 6. Dezember 2007 14:24
Priesterkandidat: @Ultramontanus
Der Vergleich Firmenchef-Papst trifft schon zu. Wenn jemand rechtsgültig gewählt ist, ist er von Rechts wegen gültiger Papst. Und der Papst hat das Recht, eine Liturgie zu ändern, ein Konzil einzuberufen, welche zudem von den Bischöfen weitesgehend getragen wurde. Da kan jetzt nicht einer kommen und erklären, dass wir in der Zeit der Sedisvakanz leben. [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 14:19
Da haste Recht! [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 14:16
Priesterkandidat: @Rudolfus
Wenn man sagt, die neue Messe habe alle Priesterberufungen zerstört so stellt sich die Frage, ob der Ritus oder Gott die Berufung hervorbringt.
Würde es der Ritus tun, würde man wegen Äusserlichkeiten berufen fühlen. Ist es primär Gott selbst, der beruft, ist die Liebe zum Priestertum da, gleich ob es den NOM oder die alte Messe gibt.
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Donnerstag, 6. Dezember 2007 13:50
Priesterkandidat: @Ultramontanus
Bei den Piusleuten liegt keine schizophrene Haltung vor. Selbstverständlich haben sie Recht, wenn sie alle Päpste als Päste anerkennen. Schliesslich ist ein Firmenchef, der gegen die Regeln der Firma arbeitet, immer noch Firmenchef. Folglich kann keiner sagen, dass es keine gültigen Päste mehr gibt.
Zudem kann man auch gegenüber gültigen Päpsten kritische Einwände vertreten. Dazu muss man nicht erst einen Papst für ungültig erklären.
Die Sedisvakantisten massen sich da ganz schön etwas an.
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Donnerstag, 6. Dezember 2007 13:42
Priesterkandidat: Pastoralrefrentinnen
Würde es die Gemeinde- und Pastoralrefrenten/ Innen nicht geben, würden die Pfarrer schon gar nicht mehr ihren Berg an Arbeit erledigen können. Da zudem viele Pastoralreferenten aufgrund des Zölibates verhinderte Priester sind, sollte man in der Tat mal über die Freistellung des Zölibates nachdenken, da es nicht sein kann, dass gutwillige Seminaristen n u r aufgrund des Zölibates das Seminar verlassen oder viele sich erst gar nicht weihen lassen.
Ich hoffe nicht, dass jetzt welche kommen und den Zölibat für Weltpriester eifrig verteidigen. Denen sage ich schon mal jetzt: Meine Damen und Herren, bevor sie den Zölibat hoher Ideale wegen verteidigen, treten sie erstmal in das Priesterseminar ein, leben als Priester mal im Pfarrhaus alleine, stellen sich mal vor, sie wären nicht verheiratet und dürften es auch nicht, weil ihr Beruf sie ganz beansprucht… und schauen dann mal, wie sie den rechten Umgang mit Sexualität zudem noch finden. Erst dann schimpfen wir mal auf die, die ihr Priesteramt deswegen aufgeben oder erst gar keines anstreben. Schliesslich ist mit der Berufung nicht automatisch das Charisma des Zölibates verbunden. Folglich kann ich all die verstehen, die dann doch lieber Pastoralreferent werden wollen, da sie mit dieser Lebensform authentischer leben können.
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Donnerstag, 6. Dezember 2007 13:25
Priesterkandidat: @Antisemit
Sie gehen in keine Kirche/ Messe mehr, weil es keine gültigen Priester mehr gibt? Ja, wie soll es dann jemals wieder gültige geben, wenn alle ungültig sind? Wer kann denn dann noch jemals gültig weihen, wenn alle für sie gültigen schon im Jenseits bald sind oder schon sind?
Sind denn für sie wenigstens die von der „Piussekte“ gültig geweihte Priester und Bischöfe? Schliesslich haben sie ja noch den alten Weiheritus und Erzb. Lefebvre wurde ja vor dem Konzil geweiht?
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Donnerstag, 6. Dezember 2007 12:27
Priesterkandidat: Traditionalisten
Irgndwie mag ich diese Bezeichnung Traditionalisten, Modernisten nicht. Wann ist man denn Tradi oder Moderni überhaupt? Wenn man trid. Messe will, ist man Tradi? Was ist denn dann der Papst nach dem MP? Tradi und Mderni?

Genauso die Bezeichnungen Piussekte, Konzilssekte etc. Da sollten mal diejenigen, die sich dieser Begriffe bedienen, fragen, was eine Sekte überhaupt ist. Weder die Piusleute noch die Konzilskirche sind im klassischen Sinne eine Sekte.
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Donnerstag, 6. Dezember 2007 12:20
Was ist an meiner Darlegung unkatholisch? [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 12:17
Priesterkandidat: @Antisemit
Es ist hier schon interessant, wie manche mit Worten wie Piussekte, Konzilssekte etc. um sich werfen. Da fragt man sich, wo denn noch die Kirche ist, wenn alles schon als Sekte beschimpft wird.

Zum Thema: Nein, zum Abendmahl bin ich nicht gegangen. Jedoch zu Gottesdiensten, da ich da eben Pfarrer kenne. Das heisst noch lange nicht, dass ich nicht mehr zwischen kath. oder ev. unterscheiden kann. Wenn mir das alles so egal wäre, könnte ich ja gleich mich in einer evangelischen Landeskirche bewerben, um Priester zu werden… und den Zölibat könnte ich auch so umgehen. Aber nein, ich bleibe der kath. Kirche auch nach meinen Gottesdienstbesuchen in der ev. Kirche treu und lasse mich auch da bald weihen. Vielleicht besuchen Sie dann einen meiner Gottesdienste, um meine Katholizität zu überprüfen und gegebenenfalls festzustellen. Dass ich mich in der katholischen Kirche in einer Sekte befinde, ist mir neu? Ich hoffe, dass Sie noch wissen, was katholisch ist und was Sekte ist. Oder wo gehen welcher Kirche gehören sie an, wo gehen sie denn dann überhaupt zur Messe?
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Donnerstag, 6. Dezember 2007 12:08
Priesterkandidat: @Widhauch
Was nützt es, wenn der HL. Vater gesagt haben soll, dass die Liturgiezerstörung so nicht gewollt sei vom Vat. II.
Wie kann auch er überhaupt von Liturgiezerstörung reden, wenn er selbst diese Liturgie als ordentlich hinstellt und sie selber hält? Oder hält er schon bzw. nur noch ausserordentlich? Oder hat er die ordentliche schon erneuert, sodass sie nicht mehr zerstörerisch zu sein scheint?
Dass die Gottesdienstzahlen im ordentl. Ritus nicht berauschend sind, stimmt! Den grossen Zulauf zum ausserordentlichen sehe ich aber auch nicht! Oder wo sind denn alle die, die wegen der erneuerten Liturgie aus der Kirche angeblich ausgezogen sind? Sollen sie doch wieder einziehen und Anträge stellen! Ich sehe aber niemanden? Oder sind die alle bei den FSSP oder FSSPX’lern?
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Donnerstag, 6. Dezember 2007 12:02
Und ich bin mal gespannt, wann die katholische Kirche angeziegt wird, weil sie den Klerikern das Recht auf Ehe verweigert. [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 11:56
Priesterkandidat: @Antisemit
Wir leben in der Zeit der Ökumene und in der Folgezeit des II. Vatikanums. Ich habe oft schon evangelische Gottesdienste besucht und bin noch nicht vom Glauben abgefallen. Wenn man den Besuch eines Gottesdienstes aus Angst verbietet, Katholiken könnten so vom Glauben abfallen, scheint man ja nicht sehr von der Glaubensüberzeugung und Glaubensfestigkeit seiner eigenen Leute überzeugt zu sein. [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 11:53
Priesterkandidat: Laien so schlimm?
Was ist daran schlimm, wenn Laien in der Kirche Aufgaben übernehmen, für die eine Weihe nicht erforderlich ist. Genauso gibt es ja auch viele Laientheologen auf den Professurenstühlen. Die fachliche Qualifikation hängt sicherlich nicht von der Priesterweihe ab. Vom Glauben abfallen, häretische Positionen vertreten kann man auch sehr gut als Geweihter. Insofern ist gegen Laien in der Kirche nichts einzuwenden, da die Priesterweihe kein Allround-Qualifikationen verleiht. [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 11:48
Priesterkandidat: @st. georg
Stimmt, die Zahl der Gläubigen an den MP-Messen ist sehr gering. Wenn man dann einige sagen hört, die trid. Messe kommt wieder etc., dann kann ich nur den Kopf schütteln und fragen, ob sie noch in der Realität leben. Klar, der Hl. Vater hat für diese Messe wieder Tür und Tor geöffnet. Aber man glaube nicht, dass viele durch die geöffneten Türen und Tore durchgehen wollen. Die Zeit der trid. Messe ist eben vorbei, Rückhalt gibt es bei den Oberhirten für diese nicht. Und dass die trid. Messe sich gegenüber der neuen zahlenmässig durchsetzen wird, bleibt nach menschlichen Ermessen ausgeschlossen. Feiern wir also die ordentliche Form weiter, die der HL. Vater Paul VI. aus Sorge um die Kirche uns geschenkt hat und von den Oberhirten befürwortet worden ist und wird. [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 11:39
Priesterkandidat: Sie kommt zurück, wirklich?
Dass die Messe hin und wieder jetzt zelebriert wird an weitesgehend von den bischöfl. Ordinariaten ausgewählten Orten heisst noch lange nicht, dass die Messe wieder in der Kirche Einzug halten wird. Es werden immer nur Kleingruppen sein, immer nur Messen an bestimmten Orten. Die ausserordentliche Form wird sicherlich nur ausserordentlich und eine zugebilligte Existenz in der Kirche bleiben. Man warte noch mal einige Jahre ab, dann wird man feststellen, dass die ordentliche Form die ordentliche, die ausserordentliche auch die ausserordentlich bleibt. Die Zeit der trident. Messe im Raum der Kirche ist nun mal vorbei. Sie wird immer nur eine Randerscheinung noch bleiben, da es kaum Bischöfe, Kardinäle, Priester noch Gläubige gibt, die diese Messe wirklich wollen. Selbst der Papst feiert ja nicht mal nach seinem MP die ausserordentliche Messe. Und man warte mal auf den nächsten Papst! Für den wird das schon gar kein Thema mehr sein. Also müssen Gegener dieser Messe sich nicht aufregen, Befürworter keine falschen Hoffnungen mit dem MP verbinden. [mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 11:21
Priesterkandidat: Wirklich Stammtischniveau
Dass Oberhirten alle in Palästen leben, ist sicherlich übertrieben dargestellt. Zudem muss man bedenken, dass das (Glaubens-) Gut auch immer wieder Güter hervorgebracht hat und sie in kulturellen Epochen entstanden, in denen man eben so gebaut hat. Soll man diese Bischofspalais jetzt abreissen und einen Betonklotz hinsetzen? Ich glaube nicht, dass wir mehr Menschen in die Kirche holen, wenn wir in alten Bruchbuden wohnen und barfuss gehen.
Dass der Autor die Gottessohnschaft leugnet, sei ihm zugestanden. Schliesslich ist keiner gezwungen, daran zu glauben. Jedoch finde ich es fragwürdig, wenn man deswegen – wie es z.B. Dawkins macht – den Glauben, die Kirche als schlecht, ja gefährlich hinstellt. Auch wenn 95 % laut Dawkins gegen die Existenz Gottes spricht etc., bleiben noch 5 %. Und das können die alles entscheidenden 5 % sein.
[mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 11:05
Priesterkandidat: Wunder hin oder her…
Es ist einfach schrecklich zu sehen, wie gläubige Menschen so hinter Wundern her sind, zu sämtlichen Orten pilgern, wo man hört, da sei was geschehen. Da stellt sich mir die Frage: Ist ihr Glaube so klein, dass sie immer nach Tränen, Erscheinungen… Ausschau halten müssen. Es ist mir vollkommen egal, ob die Tränen echt sind oder nicht, das tut zum Glauben und zum Seelenheil nichts hinzu. Glauben, beten, hoffen, lieben, anbeten, seine Sünden bereuen, Sühne leisten kann man sehr gut auch ohne Tränenwunder, Erscheinungen. Mehr wird da nicht.
Als dem Hl. Thomas v. Aquin gesagt wurde, in Genua sieht man in der Monstranz das Jesukind, sagte er, ich gehe n i c h t hin. Thomas genügte der Glaube, da braucht man keine Wundersucherei… Vielleicht sollten mal gewisse Leute in die Kirche zum Tabernakel pilgern, da haben sie das grösste Wunder… Und durch die eingesparte Fahrt haben sie auch viel mehr Zeit um anzubeten und mit dem eingesparten Geld können sie viel Gutes tun.
[mehr…]
Donnerstag, 6. Dezember 2007 10:50
Priesterkandidat: Von der Redaktion entfernt
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