Donnerstag, 6. Dezember 2007 10:45
Lesername: Priesterkandidat
Beiträge: 99
Priesterkandidat: FSSPX-Rom
Sehen wir die Situation ROM-FSSPX differenziert:
Rom möchte die FSSPX in die volle Kirchengemeinschaft wieder aufnehmen, stellt dafür genaue Vetragsbedingungen auf. Rom will dabei aber beim bisherigen Kurs bleiben, das Konzils und die Liturgiereform werden auch bei einer vollen Einheit mit der FSSPX nicht infrage gestellt. Das will aber die FSSPX nicht, da sie nicht nur irgendwie integriert werden möchte, sondern eine – wie es im Kirchenrecht heisst – „sanatio in radice“, eine „Heilung an der Wurzel“ anstrebt. Dafür müsste der Papst die von der FSSPX geforderten Mängel des Konzils samt Liturgiereform beseitigen. Da stellt sich dann die alte Frage: Steht der Papst über dem Konzil oder umgekehrt. Da Rom aber nicht seinen bisherigen Kurs der letzten 40 Jahre infrage stellen bzw. sich infrage stellen lassen wird, die FSSPX ihre Anliegen so nicht erfüllt sieht, da die „sanatio in radice“, d.h. ihr Grundanliegen, woraus sie ihre Daseinsberechtigung ableitet, nicht erfolgt ist, wird es nach menschlichen Ermessen nie eine Einigung und Einheit mehr geben. Hier hilft nur noch göttliches Eingreifen von „oben“, wie es beim Zusammenbruch des Kommunismus geschehen ist, welcher nach menschlichen Ermessen auch nie ohne Krieg etc. denkbar gewesen wäre. Deswegen kann man prognostizieren:
1. Rom kehrt zur Tradition zurück, Problem gelöst.
2. Rom bleibt auf bisherigen Kurs, die FSSPX bleibt.
3. Die FSSPX hält sich nicht auf Dauer, wird zur Rand bzw. Splittergruppe oder verschwindet vielleicht. [mehr…]
Rom möchte die FSSPX in die volle Kirchengemeinschaft wieder aufnehmen, stellt dafür genaue Vetragsbedingungen auf. Rom will dabei aber beim bisherigen Kurs bleiben, das Konzils und die Liturgiereform werden auch bei einer vollen Einheit mit der FSSPX nicht infrage gestellt. Das will aber die FSSPX nicht, da sie nicht nur irgendwie integriert werden möchte, sondern eine – wie es im Kirchenrecht heisst – „sanatio in radice“, eine „Heilung an der Wurzel“ anstrebt. Dafür müsste der Papst die von der FSSPX geforderten Mängel des Konzils samt Liturgiereform beseitigen. Da stellt sich dann die alte Frage: Steht der Papst über dem Konzil oder umgekehrt. Da Rom aber nicht seinen bisherigen Kurs der letzten 40 Jahre infrage stellen bzw. sich infrage stellen lassen wird, die FSSPX ihre Anliegen so nicht erfüllt sieht, da die „sanatio in radice“, d.h. ihr Grundanliegen, woraus sie ihre Daseinsberechtigung ableitet, nicht erfolgt ist, wird es nach menschlichen Ermessen nie eine Einigung und Einheit mehr geben. Hier hilft nur noch göttliches Eingreifen von „oben“, wie es beim Zusammenbruch des Kommunismus geschehen ist, welcher nach menschlichen Ermessen auch nie ohne Krieg etc. denkbar gewesen wäre. Deswegen kann man prognostizieren:
1. Rom kehrt zur Tradition zurück, Problem gelöst.
2. Rom bleibt auf bisherigen Kurs, die FSSPX bleibt.
3. Die FSSPX hält sich nicht auf Dauer, wird zur Rand bzw. Splittergruppe oder verschwindet vielleicht. [mehr…]
Sonntag, 29. Juni 2008 08:46
Priesterkandidat: Bestandsanalyse
Treffender kann man die kirchliche Situation nicht schildern als es die Erfurter Pastoraltheologin gemacht hat. Jedoch geht aus dieser Analyse nicht hervor, ob diese Entwicklung und der status quo nun gut oder schlecht ist. [mehr…]
Donnerstag, 5. Juni 2008 01:02
Priesterkandidat: Priesterehe
Wenn es Pfarrer Roth zur Ehe gedrängt hat, wird es seine Gründe haben, aus lauter Bosheit wird er das nicht gemacht haben. Schliesslich ist er auch nur ein Mann wie jeder andere, dem eben aufgrund eines Kirchengesetzes das Recht zur Heirat genommen ist. Jeder andere wäre beglückwünscht und angesehen gewesen. Vielleicht sollte die Kirche mal langsam, aber sicher über das Zölibatsgesetz nachdenken, da es scheinbar eher zum Priesteramt hindert und von diesem öfter wegführt als motiviert. Muss das aber sein? Ist das der Wille Gottes? [mehr…]
Donnerstag, 5. Juni 2008 00:58
Priesterkandidat: Masturbation
Ich kann sagen, dass ich als Seminarist sogar Probleme mit der Masturbation habe. Schliesslich ist man jung und der Trieb ist stark, da passiert es, dass man auch als Seminarist (!) masturbiert. Und ich glaube, dass alle Menschen damit zu kämpfen, logischerweise auch insbesondere die Zölibatären. [mehr…]
Dienstag, 3. Juni 2008 10:21
Priesterkandidat: Masturbation
Bei Masturbation sollte man vielleicht nicht sofort und immer von schwerer Sünde sprechen. Es kann sich
einer ernsthaft bemühen keusch zu leben und dann masturbiert er, weil er schwach geworden ist. Das ist
etwas anderes als wenn einer tagtäglich masturbiert nur weil ihm danach ist. Deswegen denke ich, sollte
man Masturbation von Masturbation je nach Sachlage unterscheiden, bevor man sofort jeden als schweren
Sünder einstuft.
Selbst als Priesterkandidat und Priester ist man kein asexuelles Wesen… und weiss um die Problematik. [mehr…]
Selbst als Priesterkandidat und Priester ist man kein asexuelles Wesen… und weiss um die Problematik. [mehr…]
Donnerstag, 28. Februar 2008 11:35
Priesterkandidat: Motu Proprio
Die „neue“ Messe mag zwar vielen gefallen, für viele nicht als so rückwärtsgewand erscheinen, man versteht
alles, alle können mit-machen, abwechslungsreiche Leseordnung, alle empfundenen Misstände wurden beseitigt,
es ist kaum auszudenken, was aus der Kirche geworden wäre, wenn es diese glorreiche Reform samt Konzil
nicht gegeben hätte. So hört man immer wieder.
Nur schaue man sich einmal die Lage der Gottesdienstbesucher an: Wenn das so weitergeht, stehen wir in absehbarer Zeit endgültig vor fast leeren Bänken! Wo wirkt also dieser Ritus, der so verständlich ist, auf die jungen und alten Leute positiv? Letztndlich lockt auch der ordentliche Ritus kein „Schwein“ hintern Ofen hervor. Von der ach so glücklichen Neuerung lassen sich scheinbar nur sehr wenige anstecken, obwohl alles verstanden wird etc.
Folglich sollte man den neuen Ritus nicht als das Meisterwerk schlechthin ansehen und alle anderen als die ewig Gestrigen beschimpfen, die noch nicht den Wert der Neuerung erkannt haben. [mehr…]
Nur schaue man sich einmal die Lage der Gottesdienstbesucher an: Wenn das so weitergeht, stehen wir in absehbarer Zeit endgültig vor fast leeren Bänken! Wo wirkt also dieser Ritus, der so verständlich ist, auf die jungen und alten Leute positiv? Letztndlich lockt auch der ordentliche Ritus kein „Schwein“ hintern Ofen hervor. Von der ach so glücklichen Neuerung lassen sich scheinbar nur sehr wenige anstecken, obwohl alles verstanden wird etc.
Folglich sollte man den neuen Ritus nicht als das Meisterwerk schlechthin ansehen und alle anderen als die ewig Gestrigen beschimpfen, die noch nicht den Wert der Neuerung erkannt haben. [mehr…]
Dienstag, 19. Februar 2008 14:25
Priesterkandidat: @thamaturgos
Wenn jemand sagt, der Zölibat sei nicht nötig, so ist das doch kein Angriff auf das Priestertum. Vielleicht sollten mal hier so einige zwischen dem Priestertum an sich und der Ausgestaltung differenzieren. [mehr…]
Dienstag, 19. Februar 2008 14:13
Priesterkandidat: @bonifatius
Jetzt werden sie mal nicht überheblich! Nur weil Menschen nicht für den Zölibat sind, sollten sie nicht die Berufung und den Ernst der Christusnachfolge der Prieser infrage stellen. Sind sie verheiratet? Wenn ja, dann wissen sie ja gar nicht, was es heisst, zölibatät zu leben. Deswegen überlassen sie die Entscheidung lieber den kirchlichen Würdenträgern – sprich Klerikern. Schliesslich wird es ja einen Grund haben, wenn man das Thema Zölibat immer wieder kritisch aufgreift… oder meinen sie, dass alle vor Freude jubeln, wenn sie diesen Leben dürfen? Wenn ja, dann folgen sie als Laie (sind sie das) diesem Lebensstil nach. [mehr…]
Dienstag, 19. Februar 2008 12:52
Priesterkandidat: @Sozialkatholisch
Über das persönöiche Leben der Gottesdienstteilnehmer ist doch gar nichts ausgesagt. Wie kann man die also verurteilen? oder waren sie schon bei ihnen beichten, sodass sie Bescheid wissen? [mehr…]
Dienstag, 19. Februar 2008 12:29
Priesterkandidat: Zollitsch hat Recht!
Zollitsch hat Recht! Der Zölibat ist nicht notwendig, da er noch keinen guten Priester ausmacht. Diese Lebensform sollte jeder frei wählen und nicht aufgedrückt bekommen und dann nach paar Jahren nur wegen des Zölibates den Priesterstand aufgeben. Wenn jemand sich mal in die Priester reinversetzen würde, die irgendwo in einer Gemeinde hocken, frustriert vom ach so tollen Gemeindeleben sind… und dann ihre Einsamkeit spüren… die nicht mit dem Gebet und der Messer allein gelöst werden kann, der würde nicht mehr pro Zölibat sein… oder wieso gabs denn nachm Konzil so viel Laisierungen? Weils so toll war im Zölibat? Wieso sollen Priester wie Eunuchen leben… auch nach der Weihe haben sie noch Sexulität und gerade noch Männer, die schon mit 25 geweiht werden. Ja, denken denn alle, die beten ihre Sexualität weg? Was rauskommt, sieht man ja immer wieder an den Skandalen etc. [mehr…]
Dienstag, 19. Februar 2008 12:24
Priesterkandidat: @kath.Sachs
Da gebe ich ihnen völlig Recht. Der Zölibat tut nichts zum Aufschwung der Kirchenbeuscher bei. Die Kirche hat infolge des II. Vatikanums den Mut gehabt, das Herzstück, die Liturgie der Kirche, zu verändern… die negativen Folgen sind deutlich sichtbar…, aber ein Aggiornamento in Sachen Zölibat wird nicht vorgenommen. Da steht kein Bischof auf und drückt den Wunsch nach Erneuerung aus, da schimpft keiner, wir wollen keine vorkonziliaren Zustände… da ist sowohl Joh. Paul II. erzkonservativ… aber sonst wird reingefegt was das Zeug hält. Das verstehe ich echt nicht. [mehr…]
Dienstag, 19. Februar 2008 12:19
Priesterkandidat: Ja und?
Was ist an der Verantsaltung bitte schlecht? [mehr…]
Dienstag, 19. Februar 2008 12:15
Priesterkandidat: Das eigentliche Problem der Kirche
Was ist denn das eigentliche Problem der Kirche? Ich weiss nicht, was die Netzwerkvereinigung kath. Priester will! Der Zölibat ist genauso ein eigentliches Problem wie die Glaubenskrise, der Rückgang der Gottesdienstbesucher etc. [mehr…]
Sonntag, 30. Dezember 2007 12:14
Priesterkandidat: @Marranenjäger
Adam und Eva gabs es nicht als historische Personen. Der Erzähler der jahwistischen Urgeschichte wählt die Form der Urzeit-Erzählung, um die ursprünglich gedachte Schöpfungsordnung und die Unheilsordnung durch die Sünde aufzuzeigen. Der Erzähler erzählt also Erstmaliges + Allmaliges. Trotzdem geschichtlich, da jeder an der Unheilsordnung Anteil hat. Der 2. priesterliche Schöpfungsbericht kennt Adam + Eva so nicht. [mehr…]
Mittwoch, 19. Dezember 2007 14:44
Priesterkandidat: @Alkuin
Zölibat bleibt nur so lange ein fester Bestandteil des Priestertums, bis der Papst einen Strich durch
macht. Dann kann auch plötzlich die Ehe zum festen Bestandteil werden. Sie sehen, es ist ein relativer
Bestandteil, kein wesenhafter.
Denn: Zölibat ist kein Dogma. Zölibat ist ein Kirchengesetz! Nicht mehr, nicht weniger. [mehr…]
Denn: Zölibat ist kein Dogma. Zölibat ist ein Kirchengesetz! Nicht mehr, nicht weniger. [mehr…]
Mittwoch, 19. Dezember 2007 13:48
Priesterkandidat: Neuer Bischof
Es hätte der Kirche sicherlich mehr gedient, wenn er den Zölibat nicht mit einem klaren „Ja“ befürwortet
hätte. Da frage ich mich wirklich, ob die Bischöfe nicht die Lage klar genug erkennen, die es einen
nicht erlauben dürfte, mit einem „Ja“ zu antworten.
Er hätte ja nicht entschieden „Nein“ sagen müssen, jedoch hätte er sagen können, dass der Zölibat viele Probleme mit sich bringt und deswegen zur Diskussion steht.
Aber nein, die Herren Bischöfe und Kardinäle schlafen weiter in der Sache vor sich hin und alle müssen sehn, wie sie durchs Leben kommen. Na dann: Frohe Zukunft der Kirche! [mehr…]
Er hätte ja nicht entschieden „Nein“ sagen müssen, jedoch hätte er sagen können, dass der Zölibat viele Probleme mit sich bringt und deswegen zur Diskussion steht.
Aber nein, die Herren Bischöfe und Kardinäle schlafen weiter in der Sache vor sich hin und alle müssen sehn, wie sie durchs Leben kommen. Na dann: Frohe Zukunft der Kirche! [mehr…]
Dienstag, 18. Dezember 2007 13:33
Priesterkandidat: Papstgewand
Der Papst kann ja auch mal so gehen wie als Professor Ratzinger seinerzeit – mit Anzug. Dann ist er eben
Professor-Papst auch mal kleidungsmässig. Gültig sind die Messen und Entscheide auch so.
Oder was noch Geld spart: Einfach mal die alten Gewänder rauskramen, schliesslich gabs schon vor ihm paar Päpste. Habe manchmal den Eindruck, dass ein Gewand einmal nur getragen und dann recycelt wird… [mehr…]
Oder was noch Geld spart: Einfach mal die alten Gewänder rauskramen, schliesslich gabs schon vor ihm paar Päpste. Habe manchmal den Eindruck, dass ein Gewand einmal nur getragen und dann recycelt wird… [mehr…]
Sonntag, 16. Dezember 2007 12:58
Priesterkandidat: @möchtegern-kathole
Wenn man für Jesus alles liegen lassen soll, muss man sich fragen, ob man auch ein Sakrament wie das
der Ehe liegen lassen soll.
Mit alles liegen lassen kann man auch meinen: Lass einen weltlichen Beruf liegen, arbeite nicht für einen Betrieb, in einer staatlichen Einrichtung, aber für das Reich Gottes in der Welt. Sei einer, der aus der Welt ist, aber nicht mehr für die Welt, sondern für die Menschen, für ihre Seelen arbeitet um des Himmels Reiches willen. Blicke ganz auf das ewige Ziel in deiner Arbeit. [mehr…]
Mit alles liegen lassen kann man auch meinen: Lass einen weltlichen Beruf liegen, arbeite nicht für einen Betrieb, in einer staatlichen Einrichtung, aber für das Reich Gottes in der Welt. Sei einer, der aus der Welt ist, aber nicht mehr für die Welt, sondern für die Menschen, für ihre Seelen arbeitet um des Himmels Reiches willen. Blicke ganz auf das ewige Ziel in deiner Arbeit. [mehr…]
Sonntag, 16. Dezember 2007 12:49
Priesterkandidat: @Benedikt
Was Ihnen die Aufhebung des Zölibates als Gäubigen gebracht hätte? Ja, schauen sie sich mal um! In wieviel Pfarrhäusern wohnen „nur“ Pastoralreferenten, die aufgrund des Zölibates sich nicht haben weihen lassen, da sie dieses Charisma nicht haben. Da würden sich viele von denen weihen lassen und müssten nicht nur Wortgottesdienste anbieten. Und somit wäre die priesterliche Versorgung für Sie und vielle weitere Gläubige viel besser gedeckt. [mehr…]
Sonntag, 16. Dezember 2007 12:09
Priesterkandidat: @JosefPresslmayr
Jetzt nehmen Sie sich doch bitte etwas zurück und beschimpfen Herrn Kardinal Lehman nicht so. Generell muss man zu Lehmann sagen, dass er die aktuellen Probleme der Zeit gut erkennt und sich entsprechend einbringt und nicht wie andere einfach nur weiterrudert, ohne Rücksicht auf Verluste. Nur in Fragen des Zölibates würde ich mir gerade von Kardinal Lehmann als Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz mehr klare Entschiedenheit erwarten. Es ist doch offenkundig, dass da das Konzil als auch Papst Paul VI. und seine Nachfolger es bereits versäumten, sich von diesem Ideal Richtung Realität zu bewegen. Eine Freistellung des Zölibates wäre mal eine gute und sinnvolle Aggiornamento-Bewegung gewesen und hätte sowohl den Priestern als auch Gläubigen mehr gebracht als die ganze Reform der Messe etc. Wollen wir hoffen, dass Benedikt XVI. vom Heiligen Geist geleitet hier endlich die notwenige Reform bringt. [mehr…]
Sonntag, 16. Dezember 2007 08:41
Priesterkandidat: @Fragender
Also ihr Beitrag kann auch falsch verstanden werden [mehr…]
Sonntag, 16. Dezember 2007 08:39
Priesterkandidat: Religionsfreiheit
Da hat der Hl. Vater doch gut definiert, was man unter Religionsfreiheit verstehen darf. Mit so einer verstanden Religionsfreiheit dürften doch auch die Tradis keine Probleme haben. [mehr…]
Samstag, 15. Dezember 2007 23:12
Priesterkandidat: Tolle Diskussion
Wenn jemand die Diskussion hier liest, bekommt er von der Tradiszene sicherlich ganz die Nase voll. [mehr…]
Samstag, 15. Dezember 2007 21:45
Priesterkandidat: Weihe gültig oder nicht
Die Weiheformel geht auch nicht auf den Herrn selbst zurück. Folglich würde ich mich hier nicht verrückt machen, wenn Worte umgestellt sind. Der Herr wird schon wissen, was der Bischof im Augenblick der Weihe will. Da sollte man sich nicht verrückt machen. [mehr…]
Samstag, 15. Dezember 2007 17:18
Priesterkandidat: Alte Messe
Der Pater in Heiligenkreuz als auch alle anderen, die das MP für gestrige ansehen, sollen ruhig so weitermachen.
Das wird nur weiterhin die Piusleute in ihrem Kurs weiter bestärken, dass eine wirkliche Einheit momentan
gar nicht möglich ist, da nicht mal ein päpstliches Schreiben eine wohlwollende Umsetzung erfährt.
Fazit: Man will einfach nicht die ausserordentliche Form haben. Das ist nun mal so, damit muss man sich abfinden.
Zudem denke man mal an den Papst: Solange nicht mal er wenigstens eine ausserordentliche Messe öffentlich hält, kann er nicht erwarten, dass andere das MP gerne umsetzen.
Dass Benedikt XVI. gegenüber der ausserordentlichen Form keine so rigorose ablehnende Haltung wie seine Vorgänger einnimmt, verstehe ich nicht, wieso er nicht mal selbst eine alte Messe hält. Sowas bewirkt oft viel mehr als tausend Worte! [mehr…]
Fazit: Man will einfach nicht die ausserordentliche Form haben. Das ist nun mal so, damit muss man sich abfinden.
Zudem denke man mal an den Papst: Solange nicht mal er wenigstens eine ausserordentliche Messe öffentlich hält, kann er nicht erwarten, dass andere das MP gerne umsetzen.
Dass Benedikt XVI. gegenüber der ausserordentlichen Form keine so rigorose ablehnende Haltung wie seine Vorgänger einnimmt, verstehe ich nicht, wieso er nicht mal selbst eine alte Messe hält. Sowas bewirkt oft viel mehr als tausend Worte! [mehr…]
Donnerstag, 13. Dezember 2007 10:33
Priesterkandidat: Traurig, aber wahr
Dass es genügend homosexuell veranlagte Priester gibt, ist ja kein Geheimnis. Ein Problem mit dem Zölibat.
bzw der Ehelosigkeit haben sie folglich nicht, da fällt es leicht, „Ja“ zum Zölibat zu sagen, wenngleich
dann Sexualität auf andere Weise eben gelebt wird. Ich habe den Eindruck, dass die Zahl der homosexuell
veranlagten Männer in den Priesterseminaren nicht so gering wie angenommen ist und sie auch teilweise
ihre homosexuelle Neigung leben. Insofern ist der Sexskandal auf dem Schiff keine Sache, die allzugrosse
Verwunderung hervorrufen sollte.
Generell kann man sagen, dass der Zölibat zwar versprochen wird, sich aber in der Realität dann für nicht wenige als nur schwer lebbar erweist. [mehr…]
Generell kann man sagen, dass der Zölibat zwar versprochen wird, sich aber in der Realität dann für nicht wenige als nur schwer lebbar erweist. [mehr…]
Mittwoch, 12. Dezember 2007 08:57
Priesterkandidat: Pius Brüder – Nom Brüder
Was soll denn das heissen, dass man Pius Brüder an der schlecht sitzenden Strickjacke erkennt und am
Kragen mit Rötungsgefahr und NOM-Leute mit der Herpersgefahr-Gebetshaltung?
Ist beides nun schlecht? Oder wie ist der Beitrag zu verstehen? Soll lieber Soutane und Strickjacke nicht angezogen werden, dafür Jeans und Pulli o.ä. (wie ich mich auch so kleide), damit der Rötungsgefahr vorgebeugt wird und man besser gekleidet ist? Ich verstehe den Beitrag schlussendlich somit als Kompliment, dass wir Priesterkandidaten und NOM Priester besser angezogen sind. Danke, kreuz. net! [mehr…]
Ist beides nun schlecht? Oder wie ist der Beitrag zu verstehen? Soll lieber Soutane und Strickjacke nicht angezogen werden, dafür Jeans und Pulli o.ä. (wie ich mich auch so kleide), damit der Rötungsgefahr vorgebeugt wird und man besser gekleidet ist? Ich verstehe den Beitrag schlussendlich somit als Kompliment, dass wir Priesterkandidaten und NOM Priester besser angezogen sind. Danke, kreuz. net! [mehr…]
Mittwoch, 12. Dezember 2007 08:49
Priesterkandidat: @r.ruhrgebietler
Wenn sie selbst Priester sind und diese Massgabe für Priester so leben, dann können sie sich zumindest
als eifriger Priester ansehen.
Wenn sie aber ein „Laie“ sind und mit Worten wie „kein Urlaub“, „schluss mit lustig“ um sich werfen, dann frage ich mich, wie sie so als „Laie“ eigentlich leben? Da gibt es nämlich auch Leute von ihrer Sorte, die vom Priester erwarten, dass er im Höchstmass ein opfervolles Priesterleben führt, er schon gar keine menschliche Seite mehr haben/ zeigen darf, er so gut wie nach keinem weltlichen Gut mehr Ausschau zu halten hat (und am besten zu Fuss geht oder einen Schrotthaufen fährt), um den man ihn dann bemitleidet, sein Pfarrhaus kaum beheizt ist und sonst auch so bescheiden ist, dass jeder Mitleid bekommt und natürlich ist der Zölibat selbstverständlich, da muss er eben ein Opfer bringen und auf Sexualität verzichten, schliesslich ist er ja der Welt enthoben (und selbst heiraten manche, die das Unglück haten, mehrere Ehepartner zu verlieren, bis ins höhere Alter bis zu 3 x neu – da sieht man mal, wie es „Laien“ in der ehelosen Lebensform aushalten, vom Priester wird sies selbstverständlich verlangt, weil er eben Priester ist und die menschliche Seite wird ihm nicht zugestanden)… – und die, die dies vom Priester erwarten, gehen manchmal nur mühsam sonntags zur Messe, mit dem Gebet klappts auch nicht so, weil es janicht so einfach ist, ein geistliches Leben zu führen, fahren selbst ganz nette Autos, haben ihre Häuser usw. [mehr…]
Wenn sie aber ein „Laie“ sind und mit Worten wie „kein Urlaub“, „schluss mit lustig“ um sich werfen, dann frage ich mich, wie sie so als „Laie“ eigentlich leben? Da gibt es nämlich auch Leute von ihrer Sorte, die vom Priester erwarten, dass er im Höchstmass ein opfervolles Priesterleben führt, er schon gar keine menschliche Seite mehr haben/ zeigen darf, er so gut wie nach keinem weltlichen Gut mehr Ausschau zu halten hat (und am besten zu Fuss geht oder einen Schrotthaufen fährt), um den man ihn dann bemitleidet, sein Pfarrhaus kaum beheizt ist und sonst auch so bescheiden ist, dass jeder Mitleid bekommt und natürlich ist der Zölibat selbstverständlich, da muss er eben ein Opfer bringen und auf Sexualität verzichten, schliesslich ist er ja der Welt enthoben (und selbst heiraten manche, die das Unglück haten, mehrere Ehepartner zu verlieren, bis ins höhere Alter bis zu 3 x neu – da sieht man mal, wie es „Laien“ in der ehelosen Lebensform aushalten, vom Priester wird sies selbstverständlich verlangt, weil er eben Priester ist und die menschliche Seite wird ihm nicht zugestanden)… – und die, die dies vom Priester erwarten, gehen manchmal nur mühsam sonntags zur Messe, mit dem Gebet klappts auch nicht so, weil es janicht so einfach ist, ein geistliches Leben zu führen, fahren selbst ganz nette Autos, haben ihre Häuser usw. [mehr…]
Dienstag, 11. Dezember 2007 23:35
Priesterkandidat: Alte Messe
Wozu soll denn die alte Messe gut sein? Was wird sie mehr bringen? Das ist doch die Frage! [mehr…]
Dienstag, 11. Dezember 2007 18:55
Priesterkandidat: Messe
Was habt ihr mit der alten Messe immer. Kommen auch mit der neuen in den Himmel, und das ist doch das wichtigste. Alles andere ist zweitrangig. [mehr…]
Dienstag, 11. Dezember 2007 17:36
Priesterkandidat: Alte Messe?
Das MP ist sehr nützlich, da die schismatische Priesterbruderschaft St. Pius X. durch dieses bald in
den Schoss der Kirche zurückkehrt. Na ja, wenn die Piusleute wiedervereint sind, kommt durch diese recht
jungen Priester wieder neuer Wind in die Kirche, sodass sich das Thema alte Messe bald erledigt. Dann
brauchen wir keinen tridentinischen Ritus mehr, da der NOM dann von neuem Glaubensgeist der Piusbrüder
in seiner Herrlichkeit aufstrahlt. Irgendwann fasziniert der Nom nämlich auch die Piusbrüder, dann ist
das Thema alte Messe ad acta und Paul VI. wird dann seliggesprochen, da er uns diesen Schatz geschenkt
hat und die Bischöfe können sich anderen Dingen widmen als sich gegen die konservativen Strömungen
zu Wehr zu setzen.
Und dann sagt einer, die Kirche gehe keiner glorreichen Zukunft entgegen. Sie ist im steilen Aufwärtstrend. Die Stunde ist nah. Warten wir also ab und wachen wir… [mehr…]
Und dann sagt einer, die Kirche gehe keiner glorreichen Zukunft entgegen. Sie ist im steilen Aufwärtstrend. Die Stunde ist nah. Warten wir also ab und wachen wir… [mehr…]
Sonntag, 9. Dezember 2007 18:10
Priesterkandidat: Fragen
Will der Artikel nun sagen, dass die Messen mit ausgefallenen Experimenten etc. die Kirchen geleert haben?
Da das Thema Motu Proprio ja noch aktuell ist: Wären die Kirchen voll bzw. voller, wenn es keine Liturgiereform gegeben hätte und folglich es nur diese einhetliche Liturgie ohne Experimente gefeiert worden wäre? [mehr…]
Da das Thema Motu Proprio ja noch aktuell ist: Wären die Kirchen voll bzw. voller, wenn es keine Liturgiereform gegeben hätte und folglich es nur diese einhetliche Liturgie ohne Experimente gefeiert worden wäre? [mehr…]
Sonntag, 9. Dezember 2007 18:05
Priesterkandidat: @Seminarist
Wen meinen sie hier mit Möchtegernprietser? [mehr…]
Sonntag, 9. Dezember 2007 16:41
Priesterkandidat: Pius XII
Ich bin der Überzeugung, das Pius XII geschwiegen hat, um nicht durch seinen Protest noch mehr Juden
dem sicheren Tod auszuliefern. Wenn nach dem Protest holländischer Bischöfe (waren es holländische?)
noch mehr Juden abtransportiert wurden, kann man sich vorstellen, dass bei Protest des Papstes nicht weniger
abtransportiert worden wären.
Pius XII. hätte schon längst seliggesprochen werden müssen, gerade diese Schlammschlacht verzögert dies nur.
Apropos Seligsprechung: Mich wundert es, das Joh. XXIII seliggesprochen wurde, die Heiligsprechung von J. Paul II. mit „santo subito“ gefordert wird.
Wieso redet aber keiner von einer Seligsprechung Paul VI., der doch die grossartige Liturgiereforn der Kirche gebracht hat, worauf doch Bischöfe, Gläubige so stolz sind. [mehr…]
Pius XII. hätte schon längst seliggesprochen werden müssen, gerade diese Schlammschlacht verzögert dies nur.
Apropos Seligsprechung: Mich wundert es, das Joh. XXIII seliggesprochen wurde, die Heiligsprechung von J. Paul II. mit „santo subito“ gefordert wird.
Wieso redet aber keiner von einer Seligsprechung Paul VI., der doch die grossartige Liturgiereforn der Kirche gebracht hat, worauf doch Bischöfe, Gläubige so stolz sind. [mehr…]
Sonntag, 9. Dezember 2007 16:26
Priesterkandidat: Alte Messe?
Abgesehen von der Meinung des Bischofs stellt sich doch die Frage:
Brauchen wir überhaupt die alte Messe. Schliesslich ist der Herr auch im NOM mit Fleisch und Blu gegenwärtig, beschenekt uns nicht mehr oder weniger mit seinen Ganden als in der alten Messe.
Was nutzt es folglich, an der alten Messe festzuhalten? [mehr…]
Brauchen wir überhaupt die alte Messe. Schliesslich ist der Herr auch im NOM mit Fleisch und Blu gegenwärtig, beschenekt uns nicht mehr oder weniger mit seinen Ganden als in der alten Messe.
Was nutzt es folglich, an der alten Messe festzuhalten? [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 23:03
Priesterkandidat: @möchtegern-kathole
Beides wurde geprüft und verworfen, also auch die Ehelosigkeit! Dann wundert es mich, wie Sie hier so
glühend von der Ehelosigkeit vorschwärmen können. Können Sie sich nach Ihrer Selbstprüfung nicht
vorstellen, dass es Menschen gibt, die sich berufen fühlen, aber denen die Ehelosigkeit grosse Nöte
bereitet? Nehmen wir mal an, Sie arbeiten in ihren Traumberuf und man sagt Ihnen am Montag, dass Sie ab
sofort keine Ehe eingehen dürfen. Was machen Sie dann? Wie verbiegen sie sich dann? Traumberuf, dafür
Ehe nicht, Ehe, dafür Traumberuf nicht…
Und wieso verwerfen sie auch die Ehelosigkeit für sich? Wo ist das Problem? Sagten sie nicht, dass der Herr in der Kirche auf uns wartet… Ja, dann machen sie es mal, wie es die Priester ihrer Meinung tun sollen. Gehen sie in die Kirche, wenn sie mit der Ehelosigkeit ein Problem haben. Mehr Mann als die Priester sind sie nun auch nicht. Wenn die das Problem so lösen können, sollten sie es auch können. [mehr…]
Und wieso verwerfen sie auch die Ehelosigkeit für sich? Wo ist das Problem? Sagten sie nicht, dass der Herr in der Kirche auf uns wartet… Ja, dann machen sie es mal, wie es die Priester ihrer Meinung tun sollen. Gehen sie in die Kirche, wenn sie mit der Ehelosigkeit ein Problem haben. Mehr Mann als die Priester sind sie nun auch nicht. Wenn die das Problem so lösen können, sollten sie es auch können. [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 22:46
Priesterkandidat: @möchtegern-kathole
Sie müssen seinen Ruf auch zulassen! So wie Sie entbrannt zu sein scheinenn, spricht alles dafür, dass
sie ein guter Priester werden. Stellen Sie sich mal vor, sie predigen so. Da tun sie viel fürs Reich
Gottes.
Und wenn nicht; dann schenken Sie sich ihm wenigstens als Laie ganz und streben aus Liebe zu ihm nicht die Ehe an, damit sie ganz für ihn in der Welt da sind. [mehr…]
Und wenn nicht; dann schenken Sie sich ihm wenigstens als Laie ganz und streben aus Liebe zu ihm nicht die Ehe an, damit sie ganz für ihn in der Welt da sind. [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 22:42
Priesterkandidat: @möchtegern-kathole
Sie schwärmen richtig von Gott, der seit Ewigkeit für uns entbrannt ist, trauern um einen potentiellen
Verlust der Abendmesse, wenn Sie aus Fortbildungsgründen nicht hingehen können.
Lieber möchtegern-kathole, da frage ich mich, wieso
S I E denn nicht bereit sind, Priester zu werden und sich ihm ganz hinzuschenken? An Glaubensglut, Gottesliebe, Gebetsleben, Frömmigkeit mangelt es Ihnen scheinbar nicht. Was machen Sie noch in der Welt in ihrem Beruf und verschwenden dort die Zeit, wo es so vieler Arbeiter im Weinberg mangelt? Und wenn es der Priesterberuf nun nicht ist, aus welchen Gründen auch immer, wieso wollen sie u.U. noch heiraten, schenken sie sich als Laie ganz seiner Liebe und bleiben sie ehelos, wenn sie schon nicht Priester sind. Dann profitieren sie auch von den Früchten des ehelosen Lebens als Nichtpriester. Also dass sie da noch heiraten wollen, das verwundert mich. [mehr…]
Lieber möchtegern-kathole, da frage ich mich, wieso
S I E denn nicht bereit sind, Priester zu werden und sich ihm ganz hinzuschenken? An Glaubensglut, Gottesliebe, Gebetsleben, Frömmigkeit mangelt es Ihnen scheinbar nicht. Was machen Sie noch in der Welt in ihrem Beruf und verschwenden dort die Zeit, wo es so vieler Arbeiter im Weinberg mangelt? Und wenn es der Priesterberuf nun nicht ist, aus welchen Gründen auch immer, wieso wollen sie u.U. noch heiraten, schenken sie sich als Laie ganz seiner Liebe und bleiben sie ehelos, wenn sie schon nicht Priester sind. Dann profitieren sie auch von den Früchten des ehelosen Lebens als Nichtpriester. Also dass sie da noch heiraten wollen, das verwundert mich. [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 21:39
Priesterkandidat: @möchtegern-kathole
Da haben Sie Recht! Gott wartet auf uns im Tabernakel und überall auf der Welt. Da fragt man sich aber,
wieso es trotzdem hunderttausende von Laiisierungen gab. Wussten die nicht um die Liebe Gottes, um sein
offenes Ohr, um seine Hilfe? Wieso wollen dann noch so viele Menschen heiraten? Vielleicht, weil sie als
Leib-Seele Geschöpfe um die Liebe Gottes wissen, aber auch noch Mensch aus Haut, Haaren und Sexualität
sind und sie sich auch als so geschaffen wissen? Die Ostkirche kennt die Problematik der Ehelosigkeit
nicht und die Priester werden auch als nicht-zölibatäre sicherlich ein gottwohlgefälliges Leben führen.
Fazit: Zölibat kann, muss aber nicht um des himmelsreiches Willen sein. [mehr…]
Fazit: Zölibat kann, muss aber nicht um des himmelsreiches Willen sein. [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 21:17
Priesterkandidat: @Heinrich von Oft…
Sie können nicht 1:1 Ehe und Zölibat sehen. Wer im Zölibat lebt, hat keinerlei Beziehung, muss sich
zeitlebens jeder sexuellen Handlung enthalten. Körperliche Nähe bleibt ihm verwehrt. Wenn dann ein Pfarrer
abends in das leere Pfarrhaus kommt, niemanden hat, der ihn in die Arme nimmt, Probleme und Sorgen ihn
noch umgeben, dann wird es nunmal schwer. Ein verheirateter hat dann wenigstens seine Frau, mit der er
sprechen kann, Zärtlichkeit leben darf. Ein Priester ist dann ganz auf sich allein gestellt. In so einer
Situation ist der Weg statt zum Gebet zum Alkohol bei manchen nicht weit. Wenn es zudem noch eine sympathische
Frau in seiner Nähe gibt, ist der Schritt vom gemeinsamen Gespräch hin zur Beziehung nicht mehr fern.
Vielleicht sollte man mal so eine Pfarrerleben bedenken, bevor man hier gross als Nicht-Zölibatärer
den Zölibat verteidigt.
Ausserdem bedenke man mal, dass unter Paul VI. – auch Priester, die vorkonziliar ausgebildet wurden – sich laiisieren liessen. Wenn es hunderttausende waren, kann man nicht sagen, dass nur die nachkonziliaren, glaubensschwachen Priester so verweltlicht sind. Da scheinen wohl doch etliche auch in der Vorkonzilszeit darunter gelitten zu haben. Die Theorie ist eine Sache, die Praxis eine andere. Darüberhinaus ist der Zölibat keine konkrete Person. Ihn kann man also nicht mit der Ehefrau gleichsetzen. [mehr…]
Ausserdem bedenke man mal, dass unter Paul VI. – auch Priester, die vorkonziliar ausgebildet wurden – sich laiisieren liessen. Wenn es hunderttausende waren, kann man nicht sagen, dass nur die nachkonziliaren, glaubensschwachen Priester so verweltlicht sind. Da scheinen wohl doch etliche auch in der Vorkonzilszeit darunter gelitten zu haben. Die Theorie ist eine Sache, die Praxis eine andere. Darüberhinaus ist der Zölibat keine konkrete Person. Ihn kann man also nicht mit der Ehefrau gleichsetzen. [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 20:49
Priesterkandidat: Zölibat
Deswegen sollte man doch mal über die Freistellung des Zölibates dringend nachdenken. So viele Priester, die dem Alkohol, Frauen zuneigen seit eh und je, das kann ja wirklich ein Indiz dafür sein, dass das ehelose Leben auch den Berufenen nur zu einem kleinen Prozentsatz eignet. [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 20:22
Priesterkandidat: @Burgorus
Keine Angst, ich bringe die Gläubigen nicht um das HL. Messopfer, da ich ja PRIESTERKANDIDAT bin.
Andererseits muss man sagen, dass man froh sein sollte, dass Pastoralreferenten einen Wortgottesdienst vorbereiten und die Kommunion austeilen, sonst hätten die Gläubigen und besonders alten Menschen gar keine Möglichkeit zum Empfang der Kommunion. [mehr…]
Andererseits muss man sagen, dass man froh sein sollte, dass Pastoralreferenten einen Wortgottesdienst vorbereiten und die Kommunion austeilen, sonst hätten die Gläubigen und besonders alten Menschen gar keine Möglichkeit zum Empfang der Kommunion. [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 20:15
Priesterkandidat: Unverständlich
Eines verstehe ich nicht: Wieso regen sich einige über die Bezahlung von Pfarrern auf? Werden Pfarrer
durch ihre Bezahlung zu schlechteren Priestern? Führt weniger Geld sie zu mehr Gebet und Glauben?
Man brauch nur einen Blick in die letzten Jahrhunderte werfen. Da sieht man, dass der Klerus auch ohne gute Bezahlung nicht nur sehr ungebildet, sondern auch teilweise nicht ihrem Stand entsprechend gelebt hat. Also mit Gehaltskürzungen bekommen wir auch nicht bessere Priester. Zudem muss man auch sagen, dass Priester aufgrund des Zölibates seit eh und je zur Kompensation neigten. Das werden sie mit mehr als auch mit weniger Geld tun.
Dann möge man eben den Zölibat freistellen, dann kann der Pfarrer sein Geld in die Familie investieren und das Argument mit den Familienvätern ist vom Tisch. [mehr…]
Man brauch nur einen Blick in die letzten Jahrhunderte werfen. Da sieht man, dass der Klerus auch ohne gute Bezahlung nicht nur sehr ungebildet, sondern auch teilweise nicht ihrem Stand entsprechend gelebt hat. Also mit Gehaltskürzungen bekommen wir auch nicht bessere Priester. Zudem muss man auch sagen, dass Priester aufgrund des Zölibates seit eh und je zur Kompensation neigten. Das werden sie mit mehr als auch mit weniger Geld tun.
Dann möge man eben den Zölibat freistellen, dann kann der Pfarrer sein Geld in die Familie investieren und das Argument mit den Familienvätern ist vom Tisch. [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 20:04
Priesterkandidat: Nette Ratschläge
Schön zu wissen, dass Menschen, die keinen kirchl. Beruf innehaben, so gut Ratschläge erteilen können, was das Leben der Priester angeht. Scheinbar ist das Leben der Priester in Saus und Braus doch für viele aber nicht verlockend, da doch viele, die sich berufen fühlen, aber wegen des Zölibates ihrer Berufung nicht nachgehen wollen, lieber das Eheleben anstreben. Was ich damit sagen will ist, dass das Geld keineswegs verlockend ist am Priesterberuf. Wer erstmal Priester ist, wird schnell erfahren, welch’Opfer von ihm verlangt werden… und da ist der Zölibat noch gar nicht mitgedacht. Da glaube noch einer, dass man da noch Zeit, Lust und Spass am Geld hätte. [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 19:39
Priesterkandidat: @möchtegern-kathole
Auch die Familienväter hatten Gelegenheit, einen Beruf anzustreben, der mit A13 entlohnt wird. Also nur
weil andere weniger verdienen, muss man nicht das Gehalt von Priestern kürzen.
Dass Priester kein „normaler“ Beruf ist, ist klar. Deswegen muss man aber auch nicht so tun, als ob man nur was zu essen haben darf und am besten um sein Geld bettelt. Wenn Sie das so verlockend finden, dann weden Sie doch Priester im entsprechenden Orden… [mehr…]
Dass Priester kein „normaler“ Beruf ist, ist klar. Deswegen muss man aber auch nicht so tun, als ob man nur was zu essen haben darf und am besten um sein Geld bettelt. Wenn Sie das so verlockend finden, dann weden Sie doch Priester im entsprechenden Orden… [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 19:24
Priesterkandidat: Gehälter
Die Pfarrergehälter sind wie bereits erwähnt z. B. denen der Lehrer im Schuldienst angepasst. Dass Pfarrer
A 13 – A 14 bekommen, ist vollkommen O.K. Es ist gar nicht einzusehen, wieso ein Pfarrer, nur weil er
Theologie studiert hat, auf Niveau eines Nichtakademikers bezahlt werden soll. Schliesslich haben sie
auch wie alle anderen Gehaltsempfänger dieser Klasse ein Hochschulstudium absolviert, das Zeit und Geld
kostete… und in dieser Zeit hat manch einer, der im Alter von 16 Jahren die Schule verlassen hat, geheiratet
und sein Haus gebaut und schon zig Tausende verdient, wo der angehende Priester noch als Bettelstudent
über seinen Büchern gesessen hat und nun noch Studienschulden von etlichen Tausend Euros abzuzahlen
hat.
Das Argument, dass Pfarrer keine Familie zu unterhalten haben, hat nichts mit dem Gehalt zu tun. Zudem können Pfarrer ja auch keine Familie haben, deswegen soll man sie nicht noch deswegen mit geringerer Bezahlung bestrafen. Bezahlt wird man zudem nicht nach Familienstand, sondern nach Bildung und Arbeit. Von eheloslebenden Studienräten verlangt ja auch keiner, dass sie weniger bezahlt bekommen sollen.
Und wer den Pfarrern ihr Gehalt immer noch nicht gönnt, der möge doch selbst Pfarrer werden und einmal dieses Lusxusleben leben, in welchem man im Geld schwimmt. Mal sehen, wie schnell dann so einige lautstarke Gemüter sich in ihren alten und vielleicht auch schlechterbezahlten Beruf zurückwünschen. [mehr…]
Das Argument, dass Pfarrer keine Familie zu unterhalten haben, hat nichts mit dem Gehalt zu tun. Zudem können Pfarrer ja auch keine Familie haben, deswegen soll man sie nicht noch deswegen mit geringerer Bezahlung bestrafen. Bezahlt wird man zudem nicht nach Familienstand, sondern nach Bildung und Arbeit. Von eheloslebenden Studienräten verlangt ja auch keiner, dass sie weniger bezahlt bekommen sollen.
Und wer den Pfarrern ihr Gehalt immer noch nicht gönnt, der möge doch selbst Pfarrer werden und einmal dieses Lusxusleben leben, in welchem man im Geld schwimmt. Mal sehen, wie schnell dann so einige lautstarke Gemüter sich in ihren alten und vielleicht auch schlechterbezahlten Beruf zurückwünschen. [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 15:09
Priesterkandidat: @möchtegernkathole
Es gibt so viele Gutverdienende, die keine Familie zu unterhalten haben. Sollten sie auch keine Familie haben, verzichten Sie mal auf Ihr Gehalt, sodass sie am Existenzminimum leben. Wenn es dann ihren Glauben fördert uns ansonsten guttut, dann leben sie so weiter und fordern es für alle… [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 14:54
Priesterkandidat: @möchtegern kathole
Dann gehen Sie mal mit gutem Beispiel voran und verzichten auf ihr Gehalt… oder überlassen ihrem Arbeitgeber mal so viel ihres Gehaltes, dass sie auf gleichen Niveau mit den Priestern in Frankreich etc. leben. Dann melden sie sich nochmal, wie es ihnen dabei ergeht. [mehr…]
Samstag, 8. Dezember 2007 14:50
Priesterkandidat: @Logos + @ all
Apropos dummer Kmmentar:
Wieso ist es eigentlich nicht möglich, dass man beim Artikel „Misstände im Seminar“ seine Lesermeinung schreiben kann. Ich habe diese Frage schon der Redaktion gestellt, sie blieb bislang jedoch unbeantwortet. [mehr…]
Wieso ist es eigentlich nicht möglich, dass man beim Artikel „Misstände im Seminar“ seine Lesermeinung schreiben kann. Ich habe diese Frage schon der Redaktion gestellt, sie blieb bislang jedoch unbeantwortet. [mehr…]
Priesterkandidat: Sparen
Dass gespart werden muss, ist ja kein Geheimnis. Zudem sind die Pfarrergehälter auch nur durchschnittlich. [mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.






