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Nur den Betern… Also bei allem Respekt vor der Wichtigkeit des Gebetes, frage ich mich doch, ob es nicht
eher so ist, dass diese „Rosenkrankreuzzüge“ erst dann begonnen wurden, als schon klar war, dass das,
worum gebetet wird auch kommt.
Teilnehmen wohl schon, aber kommunizieren? Es scheint ja kaum etwas schlimmeres als Homosexualität zu
geben, wenn man sich auf dieser Seite so umschaut.
Elton John Elton John erfreut sich am Choral… Aber so ein Homosodomist dürfte doch wohl kaum an einer
Messe im außerordentlichen Usus des römischen Ritus teilnehmen dürfen, oder?
#97 Funke 23:30:24 | Donnerstag, 27. November 2008
@clarissa liebe clarissa, Du hast mich so falsch verstanden, wie es nur geht. Es gibt sicherlich viele
sehr gute, verheiratete Zeugen. die Zeugen der Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die den Zölibat
nicht kennen, werden nicht dadurch zu schlechten zeugen, dass sie nicht zölibatär leben wollen, da sich
die frage nie gestellt hat, ob sie in dieser hinsicht mit der nachfolge ernst machen wollen. nur kennen
diejenigen, die sich zum priestertum in der römisch-katholischen kirche berufen fühlen den zölibat
als anspruch schon und ich halte es für ein kriterium für eine berufung, ob sie bereit sind, ihn auch
auf sich zu nehmen. und da komme ich wieder zu joberens: der zölibat ist aus menschlicher sicht womöglich
wirklich unsinnig, aber gerade aufgrund seiner scheinbaren sinnlosigkeit doch ein mächtiges zeichen dafür,
dass man vertrauen in die verheißungen hat, die uns christen gemacht sind: das nämlich meine zeit auf
dieser welt nicht das einzige bisschen leben ist, aus dem ich alles rausquetchen muss und dass ich nicht
allein gelassen werde. von daher finde ich übrigens den zölibat auch eine caritative angelegenheit,
denn man macht sich freiwillig mit denen gemein, die ohne es zu wollen einsam sind. armut, ehelosigkeit
und gehorsam sind also zeichen des gottvertrauens. den „gottesmann“, der „einer von uns“ ist, finde ich
in jeder stadt: im evangelischen Pfarrhaus. der zölibatäre Priester dagegen ist ein „ärgernis“, ein
Stein des Anstoßes.
#82 Funke 22:55:19 | Donnerstag, 27. November 2008
dem allzu einfachen Katholiken 94% aller Gläubigen gegen den Pflichtzölibat… Allsoo: 1. Wenn man von
den Gottesdienstbesuchszahlen der Diözesen ausgeht, sind auch bis zu 95% der Katholiken gegen die Sonntagsmesse:
Abschaffen also. 2. Auch die Todesstrafe hat unter den Deutschen Bürgern regelmäßig bis zu 60% Befürworter.
Da finde ich es gut, dass nicht alles, was die Mehrheit will, mitgemacht wird. 3. Weiß ich nicht, was
der Zölibat diejenigen angeht, die ihn nicht leben wollen/nicht dazu berufen sind. Man macht doch auch
nicht unter Priestern eine Umfrage bzgl. der Abschaffung der Ehe. 4. Frage ich mich, welchen Eigeninteressen
die offenbar prälatös verklemmten von der „Amtskirche“ folgen? Freude am Leid der einfachen Katholiken?
5. (alter Hut) wird ja niemand gezwungen, den Zölibat anzunehmen- und ich weiß nicht, ob ich von Männern
beseelsorgt werden möchte, die in ihrer Überzeugung so schwach sind, dass sie nicht bereit wären, „um
des Himmelreiches Willen“ auf Frau und Kind zu verzichten. Das wären recht armselige „Zeugen“! 6. Das
Leben ist kein Ponyhof, die Kirche keine Demokratie (sonst wäre ja der Sonntagsgottesdienst schon abgeschafft)
und Scheiße offenbar wohlschmeckend- denn 1000000 Fliegen können ja nicht irren.
@stgeorg Wo ist denn das Problem? Das ist sicher der neutralste Artikel, den ich hier bislang gelesen
habe- alles peinliche kommt in den Zitaten vor. Und vielleicht hat die Dame wirklich eine „tiefere Beziehung
zu Gott“ allerdings drängt sie diese den Leuten schon ziemlich auf, wenn sie an prominenter Stelle des
Gottesdienstes um den Altar tanzt.