Criticus
Erstellt: 11:18:04 | Donnerstag, 23. Juni 2005
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49 Lesermeinungen
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Das war für Erzbischof Marcel Lefebvre ein Schlüsselerlebnis
#31   Criticus   18:44:00 | Dienstag, 14. Februar 2012
#28 lux in tenebris:
Unabhängig von der Frage nach der Unfehlbarkeit des Konzils war das II. Vaticanum aus meiner Sicht bereits deshalb kein Konzil, weil es eben nicht den Anspruch hatte, die Lehre zu präzisieren, etwas zu definieren oder zu verurteilen. Da aber nur diese Intention ein Konzil ausmacht, war das II. Vaticanum kein Konzil.
Indem es sich mit diesem Mäntelchen schmückt, versucht es sich einen Stellenwert zu erschleichen, der ihm nicht zukommt. Es ist eben nicht jede Bischofsversammlung ein ökumenisches Konzil.
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#27   Criticus   18:10:44 | Dienstag, 14. Februar 2012
#26 Nichts was Sie unten zitiert haben, belegt Ihren Standpunkt oder widerlegt meinen. Der Jurisdiktionsprimat als solcher hat mit der Unfehlbarkeit nichts zu tun. Außerdem führen Sie selber an:
„Die Gesamtheit der Bischöfe ist unfehlbar, wenn sie (…) eiine Glaubens- oder Sittenlehre als eine von allen Gläubigen festzuhaltende Wahrheit vorlegen.“
Das zweite Vaticanum hat aber gerade nicht eine von allen Gläubigen festzuhaltende Wahrheit vorgelegt. Das geht aus der Eröffnungsrede des Papstes und aus dem Verlauf des „Konzils“ klar hervor. Es ging um einen rein pastoralen Charakter, ohen etwas zu definieren.
Darüber hinaus leidet Ihre Argumentation an logischer Inkonsistenz (sofern ich Sie richtig verstanden habe). Wenn Sie tatsächliuch annehmen, dass Dogmen menschengemachte Gesetze und nicht „gottgegeben“ sind, kann ihnen natürlich auch keine Unfehlbarkeit zukommen, weshalb die Diskussion müßig wäre.
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#21   Criticus   17:26:17 | Dienstag, 14. Februar 2012
#16: Das ist allgemein bekannt. Leider befinde ich mich derzeit nicht in heimatlichen Gefielden, weshalb ich die Quellen anchreichen muss. Ich komme darauf zurück. Grundsätzlich ist es so, dass auch ein Konzil nur dann unfehlbar ist, wenn es eine Glaubenswahrheit verbindlich und endgültig darlegt (analog zur päpstlichen Unfehlbarkeit).
#17: Unfehlbar und für Katholiken verbindlich ist nicht dasselbe. Im Text eines Konzil kann einiges an Unsinn stehen, ohne dass dies für die Gesamtnatur als Konzil problematisch wäre. Ich verstehe den Sedisvakantimus als Konzept durchaus und es besteht mMn durchaus die Möglichkeit dass wir derzeit Sedisvakanz haben, wiewohl sie sicherlich nicht als erwiesen anzusehen ist, dennoch überspannen die Sedisvakantisten immerzu die kirchliche Lehre über die Unfehlbarkeit. Hier schon wieder gut ersichtlich. Gerade aus der engen Definition der Unfehlbarkeit in pastor aeternus ergibt sich doch gerade, dass das ordentliche Lehramt des Papstes nicht unfehlbar ist. Dasselbe gilt auch für Konzilstexte außerhalb der Canones.
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#12   Criticus   16:04:39 | Dienstag, 14. Februar 2012
#11 Fackel, Sie haben leider unrecht.
Nach katholischer Lehre sind nur die Canones der Konzilien unfehlbar. Wenn Sie mir einen Canon in einem Dokument des II. Vaticanums zeigen, dann gebe ich Ihnen recht, dass hier lehramtlich relevantes formuliert wurde.
Ansonsten hat das II. Vaticanum den lehramtlichen Stellenwert einer Bischofspredigt am Sonntag in Mainzer Dom.
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#16   Criticus   14:49:36 | Sonntag, 25. Mai 2008
@Aida
Trottel sind lustig, kein Wunder, daß jedes Dorf einen haben will.
„Lernens Geschichte!“ Wie Bundeskanzler Kreisky sagen würde…
Redaktion benachrichtigen Alles begann mit einer großen Lüge
#4   Criticus   18:57:27 | Samstag, 17. März 2007
@Peter Pan
Abtreibung ist NICHT erlaubt, sondern stellt ein Delikt im Sinne des StGB (zumindest in Österreich) dar, das unter bestimmten Umständen nicht verfolgt wird.
Redaktion benachrichtigen Wahrer Apostel + …
#12   Criticus   16:21:37 | Donnerstag, 15. März 2007
@Navon
Nochmal und langsam lesen, vielleicht verstehen Sie ja dann den Sinn des Zitats!
Redaktion benachrichtigen Viele Gemeinplätze – wenig Konkretes
#55   Criticus   23:22:35 | Dienstag, 13. März 2007
@Gotthard
Sachliches diskutieren ist Ihre Sache nicht, oder? Zuletzt hat Morsebach zu Recht darauf hingewiesen, daß es kein besser oder schlechter im eigentlichen Sinne in dieser Frage gibt, sondern, daß es um die Verunehrung von Partikeln geht.
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#50   Criticus   20:03:11 | Dienstag, 13. März 2007
Andere Übersetzungen
Im Englischen steht überdeutlich „lawfulness“ , im Italienischen „sia leggitima“. Das betrifft auch in diesen Sprachen ganz klar die Erlaubtheitsebene. Die deutsche Variante scheint die einzige zu sei, die begrifflich ungenau ist. Interessant bei einem deutschen Papst…
Redaktion benachrichtigen Freimaurerei ist Todsünde
#26   Criticus   14:40:10 | Montag, 5. März 2007
@Stimme der Vernunft
Langsam wird mir Ihre Unwissenheit zum Ärgernis:
Die „Piusgeistlichen“ sind nicht exkommuniziert. Exkomuniziert (über die Rechtmäßigkeit will ich mich nicht äußern) sind lediglich die vier Bischöfe, nicht die Priester.
Informieren Sie sich, bevor Sie Dummheiten von sich geben!
Redaktion benachrichtigen Freimaurerei ist Todsünde
#19   Criticus   13:12:05 | Montag, 5. März 2007
@Unvernünftige Stimme:
Genau lesen, dann schreiben. Vielleicht kommt dann weniger Stuß raus.
Redaktion benachrichtigen Noch vor dem Ostersonntag
#21   Criticus   13:08:03 | Montag, 5. März 2007
@Daniel Stöhr
Würden Sie mir dafür bitte Belegstellen zuschicken? Gerne auch über private Nachricht.
Redaktion benachrichtigen Die Namen unter dem Manifest
#7   Criticus   23:30:09 | Samstag, 20. Januar 2007
@Gotthard
Immer wieder schön zu sehen, mt welchem Hochmut Sie hier ein Urteil abgeben. Vor allem der Rückschluß von ihrer Unkenntis der unterzeichnenden Personen auf deren fehlendes Engagement für die Kirche läßt seinerseits Rückschlüsse auf Ihre geistige Verfassung zu.
Redaktion benachrichtigen Härte und Beharrlichkeit
#35   Criticus   17:02:21 | Donnerstag, 2. November 2006
Chatprogramm
Können Protestant, Brez, tau usw. ihr sinnentleertes Gewäsch nicht in irgendwelche Chatprogramme umleiten. Das hält man auf Dauer wirklich nicht aus!
Wenn ich jemandem eine gute Nacht wünsche, frage, wie er geschlafen hat, was es zum Mittagstisch gibt oder wie das Fernsehprogramm ist muß das wirklich nicht als Kommentar unter einem Artikel stehen.
Redaktion benachrichtigen Dieses Mal ist die Sache ernst
#73   Criticus   15:29:17 | Freitag, 13. Oktober 2006
@Athanasius
So habe ich das nicht unbedingt gemeint. man kann über das Problem der Sedisvakanz durchaus diskutieren. Es gibt dazu Stellungnahmen nahmhafter Theologen in beide Richtungen. Leider sind die lehramtlichen Aussagen zu diesem Punkt sehr schwach und allesamt nicht schlagend. So gibt es durchaus Indizien, daß der Papst nicht Papst ist (trifft auf den letzten in erhöhtem Maße zu). Demgegenüber gibt es durchaus Argumente für die Gegenposition, welche mir augenblicklich gewichtiger erscheinen.
Festzustellen bleibt, daß die Theorie des Sedisvakantismus eine theologische Meinung ist. In jedem Fall darf man nicht intuitiv, sondern sachlich und quellenbezogen diskutieren. Vielfach werden jedoch in solchen Kreisen die wüstesten Theorien verbreitet, die nicht zu halten sind.
Insgesamt ist die Frage jedoch nicht relevant für unser Seelenheil und lediglich akademisch interessant. Denn wie man alles auch beurteilen mag, wenn der Papst irrt, darf man ihm nicht folgen. In der praktischen Auswirkung ist die Frage also ohnehin geklärt. Warum man dann ein so ideologisches Aufheben macht, ist mir schleierhaft. Man kann die Beurteilung dieser Phase in der Kirchengeschicht durchaus den Päpsten der Zukunft überlassen.
Redaktion benachrichtigen Dieses Mal ist die Sache ernst
#69   Criticus   10:04:41 | Freitag, 13. Oktober 2006
@Perpetua
Vor allem bitte nicht alles nachplabbern, was auf irgendwelchen Hetzseiten verbreitet wird, sondern sich in die nächste theologische Bibliothek begeben und lesen, lesen, lesen!
Redaktion benachrichtigen Die Petrusbruderschaft verliert ihr wichtigstes Apostolat
#27   Criticus   16:11:13 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@tau!
mal ganz ruhig bleiben.
kreuz.net ist kein Heiligenlexikon, sondern ein Informationsportal. Wenn Du etwas über den Hl. Franziskus lesen willst: www.fsspx.info
Redaktion benachrichtigen Die Petrusbruderschaft verliert ihr wichtigstes Apostolat
#7   Criticus   23:32:48 | Montag, 2. Oktober 2006
@savonarola
Nun, die Gefahr, natürlich, in einer Hierarchie, die den Umsturz des Pseudokonzils VatII. und die zumindest unerlaubte Liturgiereform der folgenden Jahre mit aller Macht legitimieren will, unter die Räder zu kommen.
Ich habe da noch die Bilder von Bischof Rifan im Kopf, mit lustigem modernen Jutesackgewand Gewand bei einem Bischofstreffen konzelebrierend: www.sspx.org/…n_concelebration.htm
Wer strebt nicht nach der Einheit, aber hier muß die Einheit in Christus gemeint sein, nicht die Einheit in einer zum Neoprotestantismus abdriftenden Hierarchie!
Redaktion benachrichtigen Die Petrusbruderschaft verliert ihr wichtigstes Apostolat
#5   Criticus   22:51:52 | Montag, 2. Oktober 2006
@AthanasiusII
Ich denke KM meinte, falls Msgr. Fellay einer Einigung mit Rom hoffend entgegensieht, dürften derlei Vorkommnisse ihn nicht gerade beruhigen. Die Gefahr der Vereinnahmung ist evident.
Redaktion benachrichtigen Die Politik in der Hand der Freimaurer
#58   Criticus   22:13:32 | Montag, 2. Oktober 2006
@Guldin:
Darum geht es gar nicht. Vielmehr soll gesagt sein, daß auch ein Nazi (so er einer ist) in manchen Punkten richtig liegen kann. Somit muß die Widerlegung auf inhaltlicher, nicht personaler Ebene erfolgen!
Redaktion benachrichtigen Die Politik in der Hand der Freimaurer
#49   Criticus   21:14:30 | Montag, 2. Oktober 2006
@Guldin
Ohne die fragliche Quelle zu kennen oder beurteilen zu können: Maßstab der Glaubwürdigkeit muß immer der Inhalt sein. Aus Irrtümern in anderen Bereichen, kann man nicht zwangsweise in allen Dingen darauf schließen! Wiewohl man zugeben muß, daß die Person des Autors selbst ein Indiz sein kann… Aber hört endlich mal auf mit der iditoischen und unsachlichen Nazikeule!!!
Redaktion benachrichtigen Pfarrer begeht Selbstmord
#10   Criticus   19:27:56 | Montag, 2. Oktober 2006
@Guldin:
Ironie -passend oder nicht – offenbart sich bei Ihnen wohl erst nach mehrmaligem Hinsehen, oder?
Redaktion benachrichtigen Wie die traditionellen Gläubigen von den deutschen Bischöfen behandelt werden
#6   Criticus   15:53:41 | Montag, 2. Oktober 2006
Immer gern:
Und schon lösen sich Mißverständnisse in Nichts auf… wenns doch nur immer so einfach wäre! ;-)
Redaktion benachrichtigen Wie die traditionellen Gläubigen von den deutschen Bischöfen behandelt werden
#5   Criticus   15:32:02 | Montag, 2. Oktober 2006
@Dorothea
nsgesamt eine, oder eine pro Seite = zwei?
Redaktion benachrichtigen Lefebvre erobert die ehemalige DDR
#41   Criticus   13:21:17 | Samstag, 30. September 2006
@Sr. Maria Andrea
Verzeihen Sie, aber sollte man gerade als geistliche Schwester nicht nach beidem leben?
Beten Sie für die Kirche, ehrwürdige Schwester und kritisieren Sie nicht ungerechtfertigt jene, die dasselbe tun!
Redaktion benachrichtigen Lefebvre erobert die ehemalige DDR
#33   Criticus   09:56:13 | Samstag, 30. September 2006
@Bonjour
Fällt Ihnen was auf? Die Kirche IST voll! Die Mönche, die zelebrieren sind jung, die Seminaristen der Schola zahlreich. Heute ist die Kirche leer, die Priester meist alt (und Mönche sind sowieso Mangelware) und Seminaistenscholae wären meist wohl erbärmlich anzuhören, zwei Leutchen singen halt doch nicht sooo schön!
Die Messe ist erhaben, auch wenn man nicht alles mitplabbert. Man kann auch im Herzen AMEN sagen, zu dem Geschehen am Altar. Auch das ist participatio actuosa.
Nur vergessen Sie, daß es damals halt alles gegeben hat. Vom levitierten Hochamt bis zur stillen Winkelmesse und alles war legitim und hatte seinen Platz. Wenn Sie das dann als Theater verkaufen, zeigen Sie Ihr völlig fehlendes Verständnis…
Redaktion benachrichtigen Lefebvre erobert die ehemalige DDR
#31   Criticus   09:16:21 | Samstag, 30. September 2006
@Guldin
Komplexe…?
Redaktion benachrichtigen Nie vom Leben der Kirche ausgeschlossen?
#48   Criticus   13:16:39 | Donnerstag, 28. September 2006
@Karl Murx
Danke, angekommen, ich habe nur noch nicht alles sichten können, bin etwas eingespannt im Moment.
Aber auch das von Ihnen angesprochene Dokument wäre hochinteressant, bitte auch an mich, wenn Sie es bekommen. Der Auszug aus DictDroitCan ist übrigens unterwegs. Sollte bald eintreffen.
Redaktion benachrichtigen Nie vom Leben der Kirche ausgeschlossen?
#43   Criticus   11:47:41 | Donnerstag, 28. September 2006
Ergänzung zu meiner letzten Äußerung:
… per quemcumque ecclesiarum pastorem mutari posse: anathema sit.“
Was anderes hat Paul VI. denn getan? Er hat den Ordo Missae und die Sakramente in einen Novus Ordo Missae und neue Sakramente verwandelt. Es hat also einer der Hirten der Kirche, althergebrachte Riten in neue, andere verwandelt. Klarer geht es tatsächlich kaum.
Und dieser unerlaubte Ritus soll katholisch sein?
Und bedenken Sie auch: Wenn der Novus Ordo korrekter römischer Ritus wäre, wieso stehen Sie dann der „Alten Messe“ so nahe? Die Kirche ist kein Wunschkonzert, man braucht schon guten Grund einen katholischen Ritus abzulehnen. Gottseidank ist der Novus Ordo kein solcher…
Redaktion benachrichtigen Nie vom Leben der Kirche ausgeschlossen?
#40   Criticus   22:26:24 | Mittwoch, 27. September 2006
@AthanasiusII
Das bestimme nicht ich, sondern das Konzil von Trient.
Wir kennen alle einen der ältesten Grundsätze der Kirche in Fragen der Liturgie: lex orandi statuit legem credendi. Dieser Grundsatz gilt seit Gregor d. Gr., der übrigens beinahe von den Römern gesteinigt worden wäre, weil er die Worte „diesque nostros in tua pace disponas“ in das Hanc igitur der Messe eingefügt hatte und damit den Kanon anrührte. Letztesmal wurde besagter Grundsatz von Pius XII. aufgenommen und eine solche ständige Lehre muß als status ecclesiae gelten und ist somit unfehlbar.
Was aber ist nun das Gesetz des Betens? In erster Linie doch Meßbuch und Brevier. Wenn diese aber das Glaubensgesetz aufstellen, so ist diese Frage nicht eine der Kirchendisziplin oder zeitabhängiges Beiwerk, sondern grundlegend für Wohl und Wehe des Glaubens: Neue Liturgie heißt demnach neuer Glaube.
Dafür spricht auch, daß keiner der Nachfolger von Pius V. dessen Dekret aus dem Meßbuch geworfen hat, sondern es dem eigenen sogar vorangestellt hat. Clemens VIII., Urban VIII., sie ließen Quo primum stehen, was ein einzigartiger Vorgang in der Kirchengeschichte ist.
Pius V. selbst hat geordnet, vereinheitlicht, rückgeführt nicht neu geschaffen. Pius V. hat keinen neuen Ritus geschrieben und die legitimen Riten der Kirche unangetastet gelassen. Sie haben unrecht: der Papst hat hier sicher nicht die Allgewalt, wie eben DH 1613 lehrt: „Si quis dixerit, receptos et approbatos Ecclesiae catholicae ritus (…) in novos alios per quemcumq…
Redaktion benachrichtigen Nie vom Leben der Kirche ausgeschlossen?
#36   Criticus   19:01:48 | Mittwoch, 27. September 2006
@Athanasius:
Bitte, der Ritus Pauls VI. ist sicher kein katholischer Ritus! Ob die Weihen gültig sind steht auf einem anderen Blatt, unerlaubt ist der Ritus allemal, denn der Papst darf keinen neuen Ritus schreiben. Geht aus DH 1613 klar hervor. „quemcumque ecclesiarum pastorem“ schließt auch den Papst mit ein!
Redaktion benachrichtigen Rufmord am Mörderruf?
#48   Criticus   19:37:10 | Montag, 18. September 2006
@obelix:
Bestechende Logik: Eltern, die ihre Kinder nicht gut genug versorgen wird das Sorgerecht entzogen, Eltern, die die Kinder sicherheitshalber vorher abschlachten sind jedoch verantwortungvoll! Das muß der vielgerühmte Fortschritt im Denken sein. Gratulation!
Redaktion benachrichtigen Rufmord am Mörderruf?
#46   Criticus   19:28:29 | Montag, 18. September 2006
@daughter of dumbness
Aber sonst sind Sie schon ganz normal, oder?
Aber daß die Linken hier Unterscheidungsschwierigkeiten haben zeigt sich ja schon im Spanischen Bürgerkrieg, als man „Pfaffenfleisch zu Okkasionspreisen“ in den Metzgereien anbot, nachdem man die Priester auf offener Straße abgeschlachtet hat. Oder eben auch in Nazi- Tötungsanstalten. Links und Links gesellt sich gern und Menschen wie Sie reihen sich augenscheinlich gern in die Reihe von Mördern und Wahnsinnigen ein. Viel Erfolg bei der Suche nach dem nächsten Sonntagsbraten, in Rottenburg könnten Sie fündig werden!
Redaktion benachrichtigen Ein unvergeßliches Andenken für Sammler und Liebhaber
#19   Criticus   16:28:15 | Freitag, 15. September 2006
@stat crux
Das Problem ist ja nicht, daß viele zur Kommunion strömen, sondern daß die Kommunion dadurch auf ganz und gar unwürdige Weise gespendet wird.
Wenn jetzt aber gesagt wird, das müsse so sein, denn die Kommunion ist das Wichtigste an der Messe, so ist das Blödsinn und hat mit der katholischen Lehre NICHTS zu tun.
Letztlich kommt es auf die praktische Duchführbarkeit an. Wenn 1000 Priester, vor tausend Kniebänken die Kommunion spenden würden, und 250.000 auf die Messe gut vorbereitete Katholiken im Gnadenstand sie empfangen würden, gäbs kein Problem, aber führen Sie das mal durch!
Redaktion benachrichtigen Ein unvergeßliches Andenken für Sammler und Liebhaber
#11   Criticus   14:29:08 | Freitag, 15. September 2006
Schmarrn
Die Kommunion des Zelebranten findet ja ohnehin statt. Dieser tut das ja auch stellvertretend für die Umstehenden, wenn keine allgemeine Kommunion stattfinden kann. Die Gläubigen sollen in diesem Fall geistig kommunizieren.
Ansonsten ist nicht die Kommunion des Volkes das Wesentliche, sondern die Messe als solche und die daraus entspringenden Gnaden.
Redaktion benachrichtigen Papst und Erzbischof Lefebvre in trauter Eintracht
#53   Criticus   14:26:22 | Freitag, 15. September 2006
@Dr. Otterbeck:
Es geht mir hier aber auch gar nicht um eine bestimmte Vorstellung, wie der Papst sein Amt auszuführen hat, das wäre tatsächlich schrecklich, denn Heilige Päpste sind selten. Vielmehr geht es darum, daß ein Papst zwar irren kann, aber eine solche Kummulation von Irrtümern, wie in letzter Zeit nie da gewesen ist. Der von mir so betitelte „praktische Sedisvakantismus“ soll bitte nicht meine Zufriedenheit mit der Amtsführung des Papstes zum Maßstab haben, sondern das Faktum, daß es wahrscheinlich kein Dokument von Johannes Paulus II. gibt, in dem nicht mindestens eine Häresie steht. In abgeschwächter Form gilt das auch für das derzeitige und für die vorangehenden Pontifikate. Nun sagen allerdings die Moraltheologen des beginnenden 20. Jahrhunderts (z.B. Prümmer) einhellig, daß man, wenn einem die Person des Papstes suspekt geworden ist, diesem nicht mehr folgen darf. Und die Person des Papstes muß einem zwangsläufig suspekt werden, wenn dieser immer wieder Dinge verkündet, die gegen die kirchliche Tradition sind.
Redaktion benachrichtigen Ein unvergeßliches Andenken für Sammler und Liebhaber
#8   Criticus   13:43:05 | Freitag, 15. September 2006
@Stimme der „Vernunft“
Ich hab es selber gesehen! Übrigens weiß ich von Gardisten der Schweizer Garde, daß das auch auf Messen auf dem Petersplatz zutrifft. Aber wenn Sie so leicht darüber hinweggehen können, ich kann es nicht! Daß man sich nun leichter Hostien auch für sakrilegische Handlungen (Stichwort Satanismus) holen kann ist sowieso klar.
An sich scheint eine gewisse Fehlinterpretation eingetreten zu sein. Es gibt die Möglichkeit der geistigen Kommunion, man muß ja nicht zwanghaft dauernd kommunizieren. Vor allem, wenn man sich die Häufigkeit der Beichte und des Kommunionempfanges vor Augen hält tut sich eine erschreckende Diskrepanz auf. Auch mit dem Hintergrund, daß auch Benedikt XVI. immer wieder betont hat, daß Kommunionempfang in schwerer Sünde ein Sakrileg darstellt.
@Gotthard:
Denkfehler, denn wenn keine Kommunion ausgeteilt werden muß, braucht man auch die Nüchternheit vor Mitternacht nicht einzuhalten und deshalb nicht mehr Malteser! Ansonsten haben Sie recht, man sollte es tatsächlich so einführen, wenngleich ich jetzt keine allzu wichtige Frage daraus machen würde.
Redaktion benachrichtigen Papst und Erzbischof Lefebvre in trauter Eintracht
#51   Criticus   12:37:58 | Freitag, 15. September 2006
Fortsetzung von vorhin:
Dann kommt ein Fall, in dem Pelagius I. die Bischöfe Theodoretus von Cyrrhus und Ibas von Edessa als Rechtgläubige verehrt und dies in einer Enzyklika kundtut. Das Konzil von Chalcedon folgt ihm darin (allerdings nur im Text). Das Konzil von Konstantinopel II. bezeichnet allerdings diese nun als gottlos und zwar in den KANONES! (13 und 14). Gregor d. Gr. bestätigt genau das ausdrücklich. Also hat sowohl Pelagius, wie Chalcedon sich geirrt. (Ist ja möglich, da nur im Text!). und so könnte ich noch einige Zeit fortfahren.
Fakt ist also, daß Päpste durchaus in ihrem ordentlichen Lehramt irren können. Über das VII (besser als die Räubersynode von Trastevere zu titulieren) möchte ich jetzt nicht einmal ein Wort verlieren…!
Zu Ihrem letzten Posting:
Das ist es ja, was ich sagen will.
Der Papalismus von heute führt zu zwei katastrophalen Entwicklungen: dem Sedisvakantismus und dem neokonservativen Ansatz, alles für wahr zu halten, was der Papst sagt, weil es der Papst sagt. Letztlich halte ich einen „praktischen Sedisvakantismus“ für vertretbar, für den Papst zu beten, seine Stellungnahmen ansonsten aber zu ignorieren und die Klärung dieser Situation einem zukünftigen Papst zu überlassen.
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#2   Criticus   12:32:10 | Freitag, 15. September 2006
Saudummes Zeug
Erstens wissen wirs nicht, zweitens möcht ich nicht verantwortlich sein, wenn wirklich der Leib des Herrn verschachert wird.
Fakt ist jedenfalls, daß durch die Art der Kommunionsspendung bei Papstmessen im Schlamm zertretene Hostien liegen…
Redaktion benachrichtigen Papst und Erzbischof Lefebvre in trauter Eintracht
#49   Criticus   10:46:18 | Freitag, 15. September 2006
@Dr. Otterbeck:
Die Zahl der ex cathedra Entscheidungen ist mir bekannt. Weiters ging meine Anmerkung der irrenden Päpste sicherlich nicht auf die großen Verteidiger gegen den Modernismus, noch auf jene, die Galilei zurecht aufgrund seiner theologischen Fehlschlüsse und wissenschaftlichen Unredlichkeit verurteilt haben.
Also, in aller Kürze:
Petrus als erster Papst und Haupt des Apostelkollegiums wurde von Paulus, wie uns die Apostelgeschichte bezeugt zurechtgewiesen. Sogar öffentlich! „Als ich aber sah, daß sie nicht richtig handelten nach der Wahrheit des Evangeliums, sprach ich zu Kephas öffentlich vor allen: Wenn du, der du ein Jude bist, heidnisch lebst und nicht jüdisch, warum zwingst du dann die Heiden, jüdisch zu leben?“ (Gal 2,14)
Weiter zu Liberius, den Fall kennen wir ja eh alle.
Weiter zu Leo I.: Er schreibt in einem Brief aus dem Jahr 449 an Bischof Flavian von Konstantinopel, daß in Christus von der Mutter die Natur, aber nicht die Schuld übernommen wurde. Zwar war das Dogma der unbefleckten Empfängnis damals noch nicht definiert, dennoch hat ein Papst sich in diesem doch recht bedeutenden Fall geirrt.
Redaktion benachrichtigen Papst und Erzbischof Lefebvre in trauter Eintracht
#47   Criticus   08:59:27 | Freitag, 15. September 2006
@Karl Murx
Ich kann ein Beispiel geben:
In seiner Bulle „INEFFABILIS DEUS“, die, wie wir wissen eine dogmatische Definition, nämlich die der immaculata conceptio enthält, schreibt Papst Pius IX. „Wenn also jemand, was Gott verhüten wolle, anders, als von Uns entschieden ist, im Herzen zu denken wagt, der soll wissen und wohI bedenken, daß er sich selbst das Urteil gesprochen hat, daß er im Glauben Schiffbruch erlitten hat und von der Einheit der Kirche abgefallen ist.“
Damit steht er in der Rechtsfolge aber gegen DS 1814 (bitte nachschaun, ich hab meinen Denzinger grad nicht zur Hand. Es sollte der Grundsatz „Ecclesia de occultis non iudicat“ sein) und Apostolicae Curae („The Church does not judge about the mind and intention…“).
Bitte mir nicht hineinzulesen, ich würde ein Dogma leugnen! Es zeigt allerdings, daß in rechtlichen Dingen, selbst, wenn es in einer dogmatischen Bulle steht, ein Irrtum enthalten sein kann.
Und auch das ordentliche Lehramt der Päpste ist nicht unfehlbar sondern nur insofern bindend, als es in der Tradition der Kirche steht. Die Kirchengeschichte ist voll von Päpsten, die sich geirrt haben. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, kann ich eine unvollständige Liste hier einstellen.
Redaktion benachrichtigen Papst und Erzbischof Lefebvre in trauter Eintracht
#41   Criticus   15:25:51 | Donnerstag, 14. September 2006
@Karl Murx:
Nichtsdestotrotz dürfte die Berufung des CIC auf eine Bulle kaum genügen um ihr unfehlbaren Charakter zuzuerkennen. Das Kirchenrecht ist nicht dogmatisch.
Wie gesagt ist die Formulierung auch in reinen Disziplinarangelegenheiten verwendet worden, die den Nachfolger nie binden konnten.
Weiters bleibt anzumerken, daß man keinem der Päpste eine formelle Häresie nachweisen kann und nur weil der Papst Irrtümer ausspricht ist er kein Häretiker. Die Liste der Päpste, die sich irrten ist ellenlang, trotzdem stehen sie in sämtlichem römischen Bischofslisten.
@Dr. Regazzoni:
Newman war vor seiner Konversion Anglikaner.
Natürlich ist die Kardinalserhebung kein unfehlbarer Akt. Dennoch zeigt sich, welche Bedeutung Leo XIII. Cum ex apostolatus officio zuerkannt hat: Keine bindende!
Letztlich mag ja tatsächlich eine gewisse Möglichkeit bestehen, daß der Papst nicht Papst ist. Nur möchte ich mich ungern aufschwingen, das zu beurteilen. Das können wir getrost einem der nächsten Päpste überlassen. Kirchenrechtliche Indizien und ähnliches reichen dazu kaum aus.
Des Weiteren kann man sich getrost auf den Rat Papst Pius IX. halten, der auf die Frage des Bischofs von Brixen in Bezug auf das Unfehlbarkeitsdogma, was man denn machen solle, wenn ein zukünftiger Papst Häresien verkünde antwortete, man solle dann einfach nicht auf ihn hören.
Redaktion benachrichtigen Papst und Erzbischof Lefebvre in trauter Eintracht
#38   Criticus   09:36:17 | Donnerstag, 14. September 2006
@Karl Murx
Cum ex apostolatus officio ist an sich ein problematisches Dokument.
Man kann jedenfalls festhalten, daß bereits Leo XIII. darüber hinweggegangen ist, als er Henry Newman zum Kardinal erhob, somit sogar zum papabile machte, obwohl dieser formeller und öffentlicher Häretiker und Schismatiker war.
Außerdem leugnet das Dokument indirekt die Möglichkeit einer echten Bekehrung, und das wäre zumindest der Häresie verdächtig.
Dieselbe Formulierung übrigens findet sich auch in „Dominus ac redemptor noster“, mit der Clemens XIV. den Jesuitenorden aufhob. Sein Nachfolger führte ihn halt wieder ein.
Mag sein, Karl Murx, daß ich vieles von dem, das Sie in früheren Beiträgen geschrieben haben nicht gelesen habe und darum vielleicht Themen anspreche, die schon lange abtgehandelt wurden, dennoch wäre ich über eine Bemerkung zu der Problematik, auch über PM sehr verbunden.
Redaktion benachrichtigen Ein Schritt hin zur Normalität
#9   Criticus   00:57:28 | Sonntag, 10. September 2006
@Bernardin
Sie haben nicht wirklich viel verstanden, oder?
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: Mit Farbbeuteln gegen die Kinderabtreibung
#2   Criticus   14:55:01 | Mittwoch, 19. April 2006
Lob an die Redaktion
Ausgezeichneter Artikel. Herzliche Gratulation!
Redaktion benachrichtigen Die Liebe als Lösung + …
#6   Criticus   12:32:02 | Freitag, 27. Januar 2006
Don Gregor
Neben dem menschlichen Verlust, ist es vor Allem einer der großen Theologen in der augenblicklichen Phase der nachsynodalen Zerstörung, den wir verlieren. Ein großer Priester und weiser Ratgeber.
Requiescat in pace.
Redaktion benachrichtigen „Bleibt diesem Experiment treu“
#8   Criticus   16:27:25 | Dienstag, 11. Oktober 2005
Erlaubte Materie?
@Wiener:
Das sieht mir aber nicht nach ungesäuertem Brot, ausschließlich aus Weizenmehl aus… Außerdem sind solche Keramikgefäße verboten. Zumindest das Innere, das mit dem Allerheiligsten in Berührung kommt muß vergoldet sein!!
Redaktion benachrichtigen Wieviele Geheimnisse und Botschaften gibt es in Medjugorje?
#4   Criticus   01:17:39 | Donnerstag, 8. September 2005
Keine Polemik, sondern gewichtige Umstände
Es geht in diesem Artikel nicht um plumpe Polemik, sondern um die Frage, weshalb die allerseligste Gottesmutter tagtäglich erscheint und Botschaften banalsten Inhalts kundtut.
Ein wichtiger Grundsatz in der Bewertung solcher Offenbarungen ist der, daß Gott Wunder nicht ohne Not vermehrt. Wenn aber die Gottesmutter einer Seherin aufträgt, sie solle ihrer Großmutter gehorsam sein, so kann ich keine großartige Bedeutung für die Christenheit feststellen.
Redaktion benachrichtigen „Ich geh’ in die Synagoge“ + …
#13   Criticus   13:52:17 | Mittwoch, 6. Juli 2005
@Andreas:
Es wäre zwar schön, wenn man sagen könnte, der Papst hätte nur in Briefen, Ansprachen etc geirrt und in Enzykliken nur Wahres gesprochen. Leider ist dem ganz und gar nicht so, der Papst irrte bereits in „Redemptor hominis“ (z.B. Nr. 10) und es zog sich durch sämtliche Dokumente seines Wirkens die Vorstellung der Allerlösungslehre und des Antropozentrismus.
Nun, das Irren des Papstes ist theologisch jedoch auch in Enzykliken kein Problem, so bedauerlich es grundsätzlich auch ist. Die Sedisvakantisten agieren samt und sonders zu vorschnell, denn nur weil Häresie in Dokumenten steht (materielle Häresie) ist ja nicht gesagt, daß sie bewußt im Gegensatz zum Lehramt dargestellt ist. Und zur formellen Häresie gehört der Wille sich dem Lehramt der Kirche zu wiedersetzen.
Bei Enzykliken verhält es sich grundsätzlich so, daß sie an sich bindend für die gesamte Christenheit sind, solange sie der Tradition und der Lehre der Kirche entsprechen. Wenn dem nicht so ist, hat man als Katholik die Pflicht dem nicht zu folgen. Erzbischof Lefebvre hat das mehrmals sehr schön ausgesprochen.
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