Evelin
Erstellt: 15:33:13 | Freitag, 24. Juni 2005
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1.040 Lesermeinungen
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Die ersten Pilger
#6   Evelin   20:43:18 | Sonntag, 7. August 2005
@ Lysistra
Ihre Islam-Ausführungen sind unzutreffend: Denn alle müssen neu geboren werden aus Wasser und Geist (Joh 3,5, Gespräch mit Nikodemus), wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden, wer aber nicht glaubt (und daher sich auch nicht taufen läßt), wird verdammt werden. Wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht, wer den Sohn leugnet, leugnet auch den Vater. Juden und Moslems leugnen also Gott, weil sie zwar Irgendetwas Gott nennen, Gott in seiner Dreifaltigkeit aber ablehnen.
Die Taufe ist heilsnotwendig und außerhalb der Kirche kein Heil (beide Aussagen sind dogmatisch und von Katholiken zu glauben. Jemand, der selbst verpflichtende Glaubenssätze ablehnt, sollte nicht von anderen behaupten, er sei außerhalb der Kirche. Auch die Angehörigen der Religionen sind vor Gott nicht gleich (es gibt nach wie vor ein Gottesvolk und das sind nicht alle Menschen, sondern die Gläubigen. Ich bin kein Sedisvakantist, weil ich nicht leugne, dass Papst Benedikt XVI. Papst ist, also auch nicht glaube, dass der Stuhl Petri vakant ist.
Zu Ihren Fragen: a) Das E-mail habe ich erhalten; b) teile ich Ihre Ansicht zur Abtreibung auch im Falle der Vergewaltigung keineswegs, im Gegenteil; c) halte ich Gewalt der Lebensschützer für keineswegs erwiesen und sehr unwahrscheinlich; es wäre schon einmal wichtig, zu erfahren, von welcher Gruppe die von Ihnen beobachteten Demonstranten waren.
Der Gatte
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#20   Evelin   18:02:41 | Sonntag, 7. August 2005
@ Methusalix
Natürlich, der Papst ist ja der Stellvertreter Christi!
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#3   Evelin   18:00:58 | Sonntag, 7. August 2005
Jugendliche Aktivitäten sind nicht notwendig positiv
@ Lysistra: Ein Beispiel: Vor der von Ihnen heißgeliebten Abtreibungsanstalt (kreuz.net nennt derartiges Kinderschlachthof) Gynmed in Wien versehen Studenten (ehrenamtlich? Geringfügig bezahlt?) „Dienst“ für die Abtreiber, indem sie die Straßenberater unterbrochen blöd ansprechen, umarmen, unsittlich berühren, verleumden etc. Körperlich und seelisch versuchen zu peinigen.
Ich habe geglaubt, ich höre und sehe nicht recht, als ich das einmal zufällig miterlebte! Der Straßenberater, der so sekkiert wurde, schien es gut auszuhalten, deswegen bin ich nicht eingeschritten. Ausgerechnet vor dieser Tötungsklinik wurde bisher auch – das unter Außerachtlassung von Menschenrechten wie Glaubens- und Gewisssensfreiheit, Meinungsäußerungsfreiheit – durch die Polizei das Wegweiserecht mehrfach praktiziert.
Das sind die Methoden, über die Sie herziehen sollten, gnädige Frau! Ein gerechtfertigter Anlaß für Ihre Kritik an Romulus besteht überhaupt nicht!
Nur der Gatte
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#48   Evelin   17:28:38 | Sonntag, 7. August 2005
@ Methusalix
Die eigentliche Angst, die man im Leben haben muß, ist der Verlust des ewigen Lebens. Christus hat nach den vier Evangelien (Frohbotschaften) in ca. 3 Jahren mehr über Sünde, Hölle, Teufel und Daemonen gepredigt, als ein durchschnittlicher NOM-Priester in seinem ganzen Leben.
Von außerehelichen Beziehungen gehe ich überhaupt nicht aus, weil diese ohnedies von Christus verboten sind, der die Unauflöslichkeit der Ehe gewiß nicht für das Linsengericht der außerehelichen Beziehungen abgewertet sehen wollte. Wenn jemand außerehelichen Verkehr hat, dann ist das die eigentliche Sünde, die Einnahme der Pille nur eine Zugabe. Nicht einmal in solchen Fällen kann man die „Pille“ empfehlen.
Ein Beispiel: Ein Freund von mir, der sich später bekehrt, hatte jahrelang außerehelichen Verkehr mit seiner Freundin und verhütete mittels natürlicher Empfängnisregelung und zwar perfekt: In 10 Jahren Beziehung keine Schwangerschaft (er selbst hat mittlerweile Kinder, von dieser Freundin weiß ich das nicht, er hat viel später eine andere geheiratet).
Auch in diesem Fall liegt selbstverständlich schwere Sünde vor – ganz unabhängig von der „Pille“.
Ja, Christus hat gesagt „Habt keine Angst!“, aber damit hat er nicht gemeint: „Habt keine Angst vor der Sünde, also tut sie einfach!“. Keine Angst muß man vor den Daemonen, dem Teufel und ihren menschlichen Verbündeten haben: Denn sie können mit Gottes Beistand unsere Seele nichts anhaben!
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#43   Evelin   17:13:56 | Sonntag, 7. August 2005
@ Pelagius
Und wo ist jetzt der konkrete Unterschied zu denjenigen Diskutanten, die sich für die Priesterbruderschaft St. Pius X. einsetzen? Mehr als Spott und Selbstgefälligkeit haben Sie für diese ja zumeist nicht übrig. Glauben Sie, dass Sie so über den „Dingen“ stehen?
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#40   Evelin   16:06:56 | Sonntag, 7. August 2005
Verschieden Antworten
@ Romano: Das Problem ist nur, dass sich auch „Progressive“ nicht selten auf „die Tradition“ der Kirche, häufig auf frühchristliche Traditionen, berufen. Mit der Berufung ist es natürlich nicht getan, den wer so etwas behauptet, ist nicht nur den Beweis schuldig, sondern hat auch noch das Problem, dass in der Tradition der Kirche bis in unsere Zeit unabänderliche Klarstellungen getroffen hat, die auch durch wissenschaftliche Forschungen nicht ausgehebelt werden können.
So stehen Quo Primum und das Tridentinische Konzil gegen alle Behauptungen, dass die Liturgie vom Papst beliebig abgeändert werden könnte.
Ebenso wurde z.B. durch Forschungen Klaus Gambers und anderer erwiesen, dass weder der Volksaltar(in der Antike lagen die Essenden auf einer Seite des Tisches, schauten also in die gleiche Richtung, dorthin, woher das Essen kam, welches aufgetragen wurde) noch die Handkommunion(es gab eine Kommunion, bei der die Kommunion auf ein Tuch gelegt wurde, welches in der Hand gehalten wurde und mit dem Mund von dort aufgenommen wurde; die Handhaltung war genau umgekehrt als bei der heutigen Handkommunion) eine Grundlage in der Urkirchehaben.
@ MilesChristi: Ist es sicher, dass die SSPV, die Priesterbruderschaft St. Pius V. sedisvakantistisch ist?
Der Gatte
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#45   Evelin   15:50:18 | Sonntag, 7. August 2005
Verschiedene Antworten
@ Lysistrata: Sich nur mit der Krebsgefahr der „Pille“ zu befassen und die anderen – gefährlicheren – Nebenwirkungen zu ignorieren, bedeutet ungeniert Propaganda dafür zu treiben. Wie Sie ja schon als Propagandistin für der Abtreibungsanstalt Gynmed als Vertreterin der Kulturr des Todes gut erkennbar sind!
@ Methusalix: Die Progagierung von „freier Liebe“, „wilder Ehe“, „sich ausleben können“ oder wie immer das – lügenhaft – ausgedrückt wird (deren wesentliches Instrument die Suggerierung von Sexualität ohne Schwangerschaft durch die „Pille“ ist), führt zu einer Vielzahl leichtfertig eingegangener Beziehungen, die – mehr oder weniger schnell (je nach den Umständen) – zu einem Vertrauensverlust in das andere Geschlecht führen.
Zum – vielfach unbewußten – Eindruck, dass „soetwas“ wie Ehe gar nicht gelingen kann. Außerdem verträgt man weniger Enttäuschungen, weil man solche aus Gewohnheit mit der Trennung beantwortet. Ich behaupte, dass Leute mit fünf oder sechs Beziehungen (viele junge Leute haben das hinter sich, bevor sie 20 Jahre alt sind) gar nicht mehr ehefähig sind.
Das ist aber nicht bloß meine Idee, sondern in den USA wissenschaftlich untersucht worden: Am haltbarsten sind die Ehen ohne vorherige Beziehung – weder mit Dritten noch mit dem Ehepartner, am anfälligsten Ehen mit einer Vielzahl vorheriger Beziehungen.
Der Gatte
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#18   Evelin   15:33:20 | Sonntag, 7. August 2005
@ VirOblationis: Hervorragend ausgedrückt!
Möchte gar nichts hinzufügen!
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#42   Evelin   10:58:11 | Sonntag, 7. August 2005
@ Methusalix: Völlig ahnungslos
Dass die Fortpflanzungsfunktion des Menschen zentral ist für die Gegenwart und Zukunft jeder Gesellschaft, dafür braucht man noch nicht einmal gläubig sein, das ist ganz einfach denknotwendig und logisch. Sich mit Störfaktoren, die diese Fortpflanzungsfunktion beeinträchtigen, zu befassen, hat ebenfalls noch immer nichts mit fromm oder gläubig zu tun.
Tatsache ist, dass die „Pille“ ein Antimenschengift ist und abgesehen von ihren verschiedenen (teilw. frühabtreibenden) menschenreduzierenden Hauptwirkungen auch einige höchst gefährliche Nebenwirkungen hat. Zusätzlich zu den unten genannten wäre noch die ebenfalls lebensgefährliche signifikante Steigerung von Eileiterschwangerschaften, die Entstehung von Unfruchtbarkeit und – peinlich, peinlich für die Sexideologen vom Schlage Methusalix – auch Libidoverlust zu erwähnen.
Dazu kommen noch die sozialen Nebenwirkungen, die indirekt wiederum medizinisch äußerst bedenkliche Folgen bewirken. Durch den Hedonismus die Förderung von Geschlechtskrankheiten, Abtreibung und die Herbeiführung der Eheunfähigkeit.
Außerdem ist vor Gott nichts Privatsache: Er sieht auch das Verborgene. Und auch das Verborgene bringt – positive oder negative – Früchte hervor. Jedes andere Medikament wäre bei den furchtbaren Nebenwirkungen längst verboten. Dass dies bei der „Pille“ nicht so ist, ist die Folge der menschenfeindlichen Ideologie, die sie hervorgebracht hat.
Der Gatte
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#30   Evelin   10:27:51 | Sonntag, 7. August 2005
Die Gleichsetzungsideologie von wiener und Yersinia
schaut so aus: Ungehorsam gegen die Tradition der Kirche ist das gleiche wie Ungehorsam in Verteidigung der Traditiion. Genauso intelligent ist es, den Räuber und den früheren Eigentümer einer Sache gleichzusetzen: Beide wollen eine Sache, ob der eine Recht hat und der andere Unrecht, ist nach wiener und Yersinia inhaltlich nicht zu überprüfen. Beide streiten sich, also liegt die „Wahrheit“ in der Mitte.
wiener und Yersinia übersehen dabei einiges: So liegt die Wahrheit selten in der Mitte, weil es auch nur eine gibt, die Christus ist und dieser ist nicht bloß gekommen, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert, welches spaltet zwischen den Anhängern der Wahrheit und ihren Gegnern. Außerdem gehen wiener und Yersinia offenkundig davon aus, dass die Wahrheit relativ ist und eine „Tochter der Zeit“ (also des jeweiligen Zeitgeistes). Wiederum falsch, denn sie ist absolut, unveränderlich, eben, weil sie Christus ist.
Die Hl. Tradition ist die Grundlage der Kirche, ohne sie gäbe es nicht einmal die Hl. Schrift. Wer mit Berufung auf diese Tradition einen Notstand feststellt, welcher zum Ungehorsam gegenüber der kirchl. Obrigkeit, welche die Tradition verletzt (und zwar häufig), berechtigt, hat eine andere, nämlich gerechtfertigte, Position, als jemand, der gegen die Tradition der Kirche Veränderungen durchführen möchte wie „Wir sind Kirche“.
Der Gatte
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#25   Evelin   23:16:13 | Samstag, 6. August 2005
Die freien Meßzentren in der Schweiz
@ MilesChristi: Ich hatte mehrfach mit dem Inhaber eines solchen Meßzentrums in der Schweiz zu tun. Dieser hat mir erzählt, dass es 20 – 30 derartiger Meßzentren in der Schweiz gibt. Häufig sind Vorbehalte gegen die FSSPX, die aber ganz unterschiedliche Gründe haben, meist eher persönliche, Besitzstandsdenken (meine Kapelle nimmt mir niemand weg), Kantönligeist usw. Ohne diese Vorbehalte würden sie ja mit der FSSPX kooperieren.
Die Priester kommen aus dem Diözesandienst (emeritierte), sind aus diesem aus Gründen der Tradition ausgeschieden oder sind aus der Priesterbruderschaft St. Pius X. ausgetreten. Die Anzahl der Gläubigen pro Meßzentrum ist nicht sehr hoch, mehr als 40 ist selten. Die Opferbereitschaft und Spendenbereitschaft der einzelnen Gläubigen ist hoch. Man könnte sagen, es sind „katholische Freikirchen“ (was aber ein Widerspruch in sich ist, aber auf die faktischen Umstände abstellt).
Der Übergang zu den Sedisvakantisten ist fließend. In der Schweiz kenne ich sogar einen Sedisvakantisten, der die Sedisvakantisten ablehnt, weil sie keine Befugnis hätten für ihr Tun, ebensowenig die FSSPX. Die offizielle Hierarchie sei glaubenslos und ungültig geweiht, dies mit Ausnahme jener, die vor dem Amtsantritt Papst Johannes XXIII. geweiht wurden.
Der Gatte
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#6   Evelin   18:46:04 | Samstag, 6. August 2005
Meßzentren FSSPX in der Schweiz
@ Rosa v. Lima: Die Antwort ist leicht. Die Meßzentren der FSSPX in der Schweiz findet man auf der Webseite der Priesterbruderschaft St. Pius X. (hier gleich die richtige Subseite) www.piusx.ch/german/kapellen.htm. Auf der Seite findet sich auch eine Karte mit den Orten der Meßzentren.
In der Schweiz gibt es überhaupt viel. Auch die Priesterbruderschaft St. Petrus ist vertreten und gibt es vor allem viele freie Meßzentren, die nicht sedisvakantistisch sind. Die Schweiz ist also ein Zentrum der Tradition. Im deutschen Sprachraum wohl mit der größten Dichte an Traditionalisten aller Art.
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#6   Evelin   14:51:43 | Samstag, 6. August 2005
@ Benedikt: Jein
Die Hardcore-Darwinisten, die nur den Zufall als Ursache gelten lassen, sehen im Urknall den Quasischöpfungsakt, wodurch sich aus dem Nichts etwas entwickelt hätte. Dies auf der Idee basierend, wenn Gott nicht die Arten geschafften hat, dann auch nicht die ganze Welt.
Unter Evolution wird in aller Regel – mindestens umgangssprachlich – die Entwicklung sämtlicher Arten verstanden, nicht bloß von Gattungen innerhalb der Arten. Dass das Hausrind und die Hunderassen gezüchtet und nicht geschaffen wurden, ist klar.
Naturwissenschaftlich wäre der Darwinismus nur, wenn man mittels Experiment beweisen könnte, dass man aus einem Fisch einen Vogel züchten kann, oder aus einem Camäleon einen Eisbären. Was ist denn da mit der Zählbarkeit, Meßbarkeit, Wägbarkeit, der experimentellen Beweisbarkeit?
Die Katholiken vergessen oft, dass die Schöpfung vorrangig eine Glaubensfrage ist, nicht für pseudowissenschaftliche Theoretiker. Wer Gott beiseite läßt, arbeitet in Wirklichkeit nicht wissenschaftlich, weil er eine wesentliche Ursache (die mehr als bloß denkmöglich ist) von vornherein ausklammert.
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#40   Evelin   14:39:27 | Samstag, 6. August 2005
@ Lilith: Die handelsübliche „Pille“ ist auch frühabtreibend
Die Wahrscheinlichkeit einer Durchbruchsovulation pro Jahr der Pilleneinnahme beträgt ca. 30%. Davon wird nach statistischer Wahrscheinlichkeit ein Drittel befruchtet, wobei sich dieser kleine Mensch i.d.R. augrund der pillenbedingten Hormonbedingungen nicht in der Gebärmutter einnisten kann. Wird daher (früh)abgetrieben.
Zur Veranschaulichung: Bei einer Million Pillenschluckerinnen gibt es 100.000 Frühabtreibungen zusätzlich zu den „normalen“ Abtreibungen. Dazu muß man wissen, dass „die Pille“ ja nicht einmal hundertprozentig wirkt, der Pearl-Index liegt mindestens bei 3% (3 von hundert Pillenschluckerinnen werden im ersten Jahr der Einnahme schwanger) und dieser Anteil sich bei Jugendlichen auf 15 % und mehr verschlechtert.
Bei guten Beipackzetteln ist sowohl nachzulesen, dass eine der Pillenwirkungen die Nidationshemmung ist und dass es auch zu Schwangerschaften kommen kann. Die „Pille“ ist medizinisch auch außerhalb äußerst bedenklich. Die Thrombosesteigerung (interessanter Weise je niedrigdosierter, umso mehr) beschert den Pillenschluckerinnen schon im Alter von z.B. 16 Jahren Herzinfarkte, Gehirnschlag, Lungeninfarkte etc., welche sie in signifikanter Steigerung gegenüber Nichtpillenschluckerinnen auf sich nehmen.
(nur) der Gatte
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#4   Evelin   12:08:10 | Samstag, 6. August 2005
Der Darwinismus-Glaube ist ab ovo dummdreist,
tarnt sich aber als wissenschaftliche Theorie. Tatsächlich handelt es sich um wilde pseudowissenschaftlich Spekulation.
Das beginnt schon einmal am Anfang: Am Anfang war nichts, kein Himmelskörper, kein Atom, keine Kraft/Energie, einfach nichts. Keinerlei Ansatzpunkt für irgendeine naturwissenschaftliche Theorie, wie die Schwelle vom Nichts zum Etwas übersprungen werden kann. Das kann nur der Schöpfer und ist es sichere theologische, ja sogar domatisierte Lehre, dass die Welt und alles in und auf ihr aus dem Nichts geschaffen wurde, also eben nicht aus göttlicher Substanz.
Die ungläubigen Darwinisten erfinden statt der Schöpfung den Urknall, da muß man wahrlich einen Knall haben, das zu glauben. Dann die „gemeinsamen Vorfahren mit den Affen“. Weil die irgendwelche alte Knochen nach ihrer Ideologie rekonstruieren, werden daraus irgenwelche gemeinsamen Vorfahren mit den Menschen, so als ob zwischen der menschlichen Seele, die zum ewigen Leben gerufen ist (und jeweils von Gott bei jedem Menschen aus dem Nichts geschaffen wurde) und der tierischen Seele, die lediglich die niederen Bereiche, also insbesondere kein Gewissen aufweist, und nicht zum ewigen Leben gerufen ist, kein Unterschied bestünde.
Katholiken sind übrigens verpflichtet, zu glauben, dass sich die Menschheit auf Adam und Eva zurückführt und von diesen die Erbsünde auf uns gekommen ist.
Der Gatte
Redaktion benachrichtigen Nachhilfestunde
#27   Evelin   10:11:02 | Samstag, 6. August 2005
Tatsächlich Ketzer, aber nicht bewundernswert
@ Detlev: Ohne den Papst gibt es keine Kirche, denn auf Petrus, dem Felsen, wurde die Kirche gebaut. Anzunehmen, dass die Kirche nach dem Tod des Petrus ohne den Felsen auskommen könnte, auf dem sie gebaut ist, ist so logisch, wie anzunehmen, dass ein Haus fortbestehen könnte, wenn man das Fundament entfernt.
Ebenso ist successio apostolica nur für Ketzer und Modernisten ein Problem: Denn obwohl Sie wohl kaum alle Zeugungsvorgänge von Adam bis zu Ihnen nachweisen können, leben Sie. Ebenso lebt auch die Kirche im Vertrauen darauf, dass die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen können.
1517 als Beginn des Christentums nach Marcel: Die Protestanten handeln so als ob davor keine Kirche existiert hätte. Das beginnt schon bei ihrem „ein und alles“, der Hl. Schrift. Denn obwohl sie behaupten „sola scriptura“, haben Sie die von Luther verkürzte und verstümmelte Bibel übernommen, reduziert um die Bücher Tobit, Judith, Ester, Makkabäer 1 und 2, Weisheit, Jesus Sirach, Abschnitte von Daniel (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Nur dank Melanchthon wurden nicht auch Schriften aus dem NT ausgesondert wie die „strohene Epistel“, der Jakobusbrief.
Ohne die Tradition gäbe es überhaupt keine Hl. Schrift, weder des AT noch des NT und bis zu Luther war der Umfang der Hl. Schrift schon mehr als 1.000 Jahre unstrittig.
Der Gatte
Redaktion benachrichtigen Wie sehen Sie den Segen von Medjugorje in Ihrer Diözese?
#63   Evelin   22:50:36 | Freitag, 5. August 2005
@ Sünder
Solange Sie sich nur aus Medjugorje-Propagandamaterial informieren, ist es natürlich schwierig. Gerade von strittigen „Botschaften“ gibt es z.T. Varianten und bevorzugen Sie eben die geschönten. Auch diese sind allerdings noch problematisch genug. Denn auch der Satz „Vor Gott sind die Angehörigen aller Religionen gleich“ ist theologisch falsch.
Denn alle müssen neu geboren werden aus Wasser und Geist (Joh 3,5, Gespräch mit Nikodemus), wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden, wer aber nicht glaubt (und daher sich auch nicht taufen läßt), wird verdammt werden. Wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht, wer den Sohn leugnet, leugnet auch den Vater. Juden und Moslems leugnen also Gott, weil sie zwar Irgendetwas Gott nennen, Gott in seiner Dreifaltigkeit aber ablehnen.
Die Taufe ist heilsnotwendig und außerhalb der Kirche kein Heil (beide Aussagen sind dogmatisch und von Katholiken zu glauben. Jemand, der selbst verpflichtende Glaubenssätze ablehnt, sollte nicht von anderen behaupten, er sei außerhalb der Kirche. Auch die Angehörigen der Religionen sind vor Gott nicht gleich (es gibt nach wie vor ein Gottesvolk und das sind nicht alle Menschen, sondern die Gläubigen. Ich bin kein Sedisvakantist, weil ich nicht leugne, dass Papst Benedikt XVI. Papst ist, also auch nicht glaube, dass der Stuhl Petri vakant ist.
„Gospa“ verkündet also Irrlehren, die gleich gegen mehrere Dogmen verstoßen.
Redaktion benachrichtigen Selber schuld
#3   Evelin   15:37:42 | Freitag, 5. August 2005
Völlig frech und arg
– die Argumentation dieses Anwaltes.
Man müsste einmal diesen komischen Anwalt über den wesensmäßigen Zusammenhang zwischen Sexualität und Fruchtbarkeit aufklären, über das Faktum, dass dazu zwei gehören, außerdem garantiert ja ein sogenannter „geschützter Verkehr“ ja nicht für die Nichtzeugung eines Kindes etc.
Die Aussage ist völlig daneben, unsensibel, ganz abgesehen davon, dass sie gegen die naturrechtlich (=wesensgemäß) fundierte katholische Lehre verstösst.
Der Kindsvater hätte nie geweiht werden dürfen. Er soll gefälligst in der „Welt“ arbeiten gehen und für das Kind zahlen bzw. es auch besuchen und miterziehen, falls er dazu charakterlich in der Lage ist.
Aber man muss ja schon froh sein, wenn nicht immer nur „Homo-Geschichten“ hört.
Redaktion benachrichtigen Wie sehen Sie den Segen von Medjugorje in Ihrer Diözese?
#59   Evelin   09:48:12 | Freitag, 5. August 2005
@ Sünder
Ich kann nicht nachvollziehen, warum Sie sich so gegen die „Botschaft: Vor Gott sind die Religionen gleich“ wehren. Denn diese wird von mehreren „Sehern“ unabhängig voneinander bestätigt, zumeist in Interviews mit ihnen freundlich gesinnten Medjugorje-Anhängern, insb. Franziskanern wie P. Vlasic. Konkret von den „Seherinnen“ Mirjana, Ivanka und Vicka sowie von „der Seherin der zweiten Generation“ Jelena Vasilj. Die genauen Fundstellen werde ich jetzt nicht angegeben, weil Sie es ja auch dann nicht glauben würden.
P. Zofko: War von 17. August 1981 bis 17. Februar 1983 inhaftiert, also 1,5 Jahre, „jahrelang“ ist übertrieben, gefoltert wurde er auch nicht. Interessant sind dazu die folgenden Details: Bei der Abendmesse am 15. August 1981 kündigte P. Zofko für den 17. August 1981 ein „Zeichen der Gospa“. Tatsächlich gab sie eines, wenn auch nicht ohne Ironie: Am 17. August 1981 wurde P. Zofko wurde an diesem Tag verhaftet (sonst geschah in Medjugorje nicht von Bedeutung an diesem Tag). Das dürfte das einzige vorangekündigte Zeichen der Gottesmutter in Medjugorje geblieben sein: Dass P. Zofko verhaftet wurde.
Am 21. Oktober 1981 sprach die „Gospa“ einen Lebenden heilig, nämlich P. Zofko, dies nach einer „Botschaft“ von Marija. Abgekürzter spricht nicht einmal die V2-Kirche heilig (der Sedisvakantisten-Begriff ist übrigens „V2-Sekte“, dies zur Unterscheidung).
Der Gatte
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#55   Evelin   23:32:09 | Donnerstag, 4. August 2005
Die Nonne Manda und die Verantwortung des P. Zofko (Fortsetzung)
(nochmals zum Sünder) Die Geschichte mit der Schwängerung der Nonne Manda durch P. Vlasic OFM können Sie in zwei Büchern des Journalisten E. Michael Jones, Inhaber des Verlages Fidelity Press in den USA nachlesen. Er spricht deutsch und ist über E-mail erreichbar. Das erste Buch heißt in der Übersetzung „Das Geheimnis von Medjugorje“ (Verlag Anton A. Schmid, deutsch 1992) und findet sich die Geschichte dort auf den Seiten 80ff. Das zweite „Der Medjugorje Betrug – Geschichte und Fakten zu seiner Aufklärung“ (Verax Verlag 2001) und findet sich die Geschichte auf den Seiten 186ff.
Im übrigen treffen Verfolgungen schuldige und unschuldige Leute. So wurde der Seher von Guadalupe, Juan Diego, nicht verfolgt, obwohl es sich um eine der großartigsten Privatoffenbarungen überhaupt handelt. Die Medjugorje-Seher wurden in Wirklichkeit nicht verfolgt (sie wurden ein paar mal von Polizei und Polizeiärzten einvernommen und untersucht, aber nicht in Haft genommen, zum Unterschied von den Fatima Seherkindern), P. Vlasic und dessen Nachfolger als Pfarrer sowie die anderen Franziskaner auch nicht. P. Jozo Zofko schon aufgrund atheistisch-kommunistischer Strafrechtsbestimmungen, aber nicht als Unschuldiger.
Denn er ist wohl der Hauptverantwortliche für die Etablierung der falschen „Erscheinungen“, indem er diese vom Hügel Podbrdo in die Pfarrkirche von Medjugorje verlegen ließ und damit eine de facto Anerkennung der „Erscheinungen“ bewirkte.
Gatte der Evelin
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#53   Evelin   23:08:49 | Donnerstag, 4. August 2005
Konzelebration, das blutige Taschentuch und die schwangere Nonne Manda
@ Benedikt: Konzelebration bedeutet, dass mehrere Priester in einer NOM-Messe versuchen, gemeinsam zu wandeln. Bei einem „für alle-Hochgebet“ wird es ihnen gar nicht gelingen, im übrigen nur demjenigen oder denjenigen, der/die zuerst spricht/sprechen (die zu spät dran sind, können nicht mehr wandeln, weil nur eine Wandlung erfolgt). 20 Messen im alten Ritus sind einfach 20 Hl. Meßopfer. So einfach ist das.
@ Sünder: Verleumdung (ungerechte Beschuldigung, hier, eine Lüge oder mehrere geschrieben zu haben) ist übrigens auch eine. Sich auf www.gospa.de zu berufen, ist lustig. Nicht nur, dass das eine Medjugorje-Propaganda-Seite ist, sind die Botschaften dort auch total unvollständig. Der Suchbegriff „Teufel“ ergibt nur sechs Treffer, obwohl „Gospa“ das Vokabel sicherlich viel öfter verwendet hat. Die „Erscheinung“, bei welcher Mirjana der Teufel als Gottesmutter erschienen ist, ist so nicht aufzufinden. Der Suchbegriff „Taschentuch“ ergibt Leermeldung, obwohl die „Botschaft“ mit dem blutigen Taschentuch unstrittig ist. Es gibt gar keine vollständige Sammlung der „Botschaften“.
Gatte der Evelin
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#49   Evelin   15:11:18 | Donnerstag, 4. August 2005
Bitte genau lesen, Hr. Benedikt
„20 NOM-Konzelebrationen ergeben bestenfalls ein hl. Meßopfer, 20 Einzelzelebrationen im alten Ritus jedenfalls 20 hl. Meßopfer…“
habe ich geschrieben.
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#3   Evelin   09:20:48 | Donnerstag, 4. August 2005
„Dialogerbe“
Unter dem „Erbe des Dialogs“ des + Cardinals Königs leidet und ächzt nicht nur die Hl. Kirche in Österreich u. das österr. Volk, sondern auch die Weltkirche und die ganze Welt.
Ihm verdankten wir den Assisi-Papst JoPa II., die Streichung der speziellen Freimaurerexkommunikation aus dem CIC, die „Maria Troster Erklärung“ (anaolog zur „Königsteiner“, aber primitiver bzw. schärfer gegen Papst Paul VI.) und damit den Pillenknick in Österreich, damit auch die (negative) moralische Voraussetzung für die Straffreistellung der Abtreibung, bei welcher er ebenfalls mit den Sozis paktiert hat („offiziell“ beteiligte er sich an zwei Demonstrationen dagegen – hintenrum werkelte er an dem „Dialog“ mit der „Arbeiterschaft“, d.h. mit den linken Freimaurerideologen). Führend war er auch bei Einführung der Handkommunion, der Volksaltäre und der Ministrantinnen.
Sein Wirken zeigt sich als Blutspur und moralische Verwüstung in Österreich und darüber hinaus. Nach der Logik der V2-Kirche in Österreich (insb. Cardinal Schönborn) und darüber hinaus soll er dafür auch „selig“ gesprochen werden.
Sagt Euch der Gatte der Evelin und er weiß wovon er spricht (Vorsicht: Gleich kommt „faith-watcher“ Catholicus).
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#44   Evelin   09:03:07 | Donnerstag, 4. August 2005
Verschiedene Schmankerl
@ hcr: P. Jozo Zofko ist auch sonst eine höchst bedenkliche Persönlichkeit. Über seine moralischen Qualifikationen (vor allem sein Verhalten gegenüber Frauen und Mädchen) kann Mark Waterinckx, der unten gepostet hat, detailliert Auskünfte erteilen. Seine Charismatik grenzt mindestens an Okkultismus.
Durch die Übergabe von Plastikrosenkränzen (Standardprocedere für Medju-Pilger in Siroki Brijeg, dem Hauptwirkungsort von P. Zofko) verpflichtet man sich der „Gospa“ und ihren Botschaften. Durch Handauflegung – welcher nicht oder nicht unbedingt Gebet vorangeht (u. im übrigen nicht sakramental oder sonst begründet ist) – bringt er serienweise Leute zum Umfallen (die Charismatiker nennen das „Ruhen im Geiste“).
@ MilesChristi: Keiner der „Seher“ hat tatsächlich einen Beruf ausgeübt (schon die Berufsausbildung läßt bei den meisten zu wünschen übrig), sie sind „Berufsseher“ und profitieren direkt von den Pilgereinnahmen. Fünf der „glorreichen“ sechs betreiben selbst Pilgerhotels in Medjugorje (die Ausnahme ist Jakov Colo, dieser ist Angestellter der Pfarre Medjugorje – ohne einschlägige Qualifikation – und profitiert „nur“ indirekt vom finanz. Wohlergehen der „Erscheinungspfarre“).
Übrigens sind bereits nach dem ersten „Erscheinungstag“ (24. 6. 1981) zwei „Seher“ abgesprungen, nämlich Ivan Ivankovic, damals 20 Jahre alt, der das Ganze für „Kinderei“ hielt und Milka Pavlovic, die Schwester von Marija, die damals 13 Jahre alt war. Sie mußte am zweiten Tag im Haus arbeiten.
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#40   Evelin   22:29:33 | Mittwoch, 3. August 2005
Belege gegen Athanasius’ Unsinnannahme
Hier zwei Links, die belegen, dass Bischof Williamson FSSPX Garabandal für authentisch hält: Das eine von der
Webseite der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Kanada aus 1992 www.sspx.ca/…iamson/May8-1992.htm, das andere von der südafrikanischen FSSPX aus 2001 mit dem Text: „When Our Lady (allegedly) appeared in the mountain village of Garabandal in Northern Spain in the early 1960s, it was still an isolated mountain village.“ www.sspxafrica.com/…illiamson_Letter.htm. Lustiger Weise war seinerzeit eine Anti-Garbandal-Bloßstellung auf der Seite www.trad.info, die leider nicht mehr existiert…
Bezüglich San Damiano habe ich die Anhängerschaft von bedeutenden FSSPX-Priestern mündlich verbürgt. Bezüglich Amsterdam war eine Verteidigung dieser falschen „Erscheinungen“ noch kürzlich (bis zu meiner Intervention, von einem sonst seriösen traditionellen Autor!) auf einer Traditionalisten-Webseite darauf. Von wegen Warnung! Also bitte nicht gleich Modernismus etc. (was soll dies überhaupt in diesem Zusammenhang?) unterstellen.
Mir geht es darum, aufzuzeigen, dass angesichts der Lage der Kirche auch Traditionalisten, die sich aufgrund ihrer besser fundierten Information leichter tun mit der Unterscheidung der Geister, ebenfalls durchaus irren können.
@ Marcel: Ich danke herzlich.
Grüß Gott, Ihr Gatte der Evelin
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#36   Evelin   21:28:20 | Mittwoch, 3. August 2005
Fortsetzung 2 zur Unterscheidung der Geister
Je nach Inhalt verteilen sich die Sympathisanten. Eine „Erscheinung“, die sich gegen die Handkommunion wendet (ich glaube, bei Garabandal und San Damiano), gilt Traditonalisten als mutmaßlich authentisch, mag sie auch sonst dummes Zeug von sich geben. Ebenso eine solche, die das Dogma „Maria Miterlöserin“ fordert („die Frau aller Völker“ von Amsterdam, wobei hier aber ein – kirchenpolitisch motiviertes – Mißverständis vorliegt, denn Maria würde niemals etwas für sich fordern, schon gar kein Dogma).
Dazu kommt der Umstand, dass die Krise der Bischöfe und des Lehramtes (welche den Hauptgrund für die Krise der auf Erden sichtbaren Kirche darstellt) dazu geführt hat, den Entscheidungen der Ortsbischöfe und des Hl. Stuhl grundsätzlich zu mißtrauen. Die Untätigkeit der meisten Ortsbischöfe, aber auch des Papstes (mindestens durch falsche Personalauswahl) bei der Verteidigung der Lehre und des Glaubens hat den gleichen Effekt wie die Erschlagung des Hirten (hier: der Hirte ist untätig, obwohl die Wölfe in die Schafherde eingedrungen sind, viele getötet haben und noch mehr bedrohen): Die Herde zerstreut sich.
Obwohl es niemand von den Frommen deklariert, gefordert oder dargelegt hat, ist damit jeder Gläubige in wichtigen Fragen seines Glaubenslebens auf sich allein gestellt und praktiziert solcher Art sein eigenes „Lehr- und Hirtenamt“.
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#34   Evelin   20:56:32 | Mittwoch, 3. August 2005
Fortsetzung 1 zur Unterscheidung der Geister
Manche Traditonalisten schätzen Scio, andere Amsterdam („Frau aller Völker“, mehrfach abgelehnt durch Ortsbischöfe und das Hl. Officium, durch den derzeitigen Ortsbischof mit Hinweis auf „Früchte“ anerkannt).
Es gibt Traditionalisten, die nichts gegen Wünschelruten einzuwenden haben, andere schätzen die „Medizin“ der Hl. Hildegard v. Bingen, auch dort, wo diese nicht nachweisbar von ihr stammt und ins Esoterische reicht, so z.B. die „Steinmedizin“. Ganz diffizil wird es, wenn man Maria v. Agreda, Anna Katharina v. Emmerick (bei beiden ist die Authetizität der Botschaften fraglich, weil nur Überarbeitungen in Verbindung mit theolog. Korrekturen erhältlich sind, in beiden Fällen ist der Umfang des angeblich Offenbarten verdächtig), Homöopathie, Akupunktur (auf welchem Menschenbild bauen denn diese auf?) etc. hinzunimmt.
Wieso das alles und was bedeutet das? Alle frommen Katholiken, ob charismatisch, halbkonservativ oder traditionalistisch fühlen sich in der V2-Kirche nur beschränkt zu Hause und sehnen sich nach „höherer Anerkennung“ (wenn sie diese durch die V2-Priester und -bischöfe schon nicht erhalten). Diese können sie von „Erscheinungen“ und durch „Botschaften“ erhalten.
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#32   Evelin   20:36:14 | Mittwoch, 3. August 2005
Jetzt einmal zum Grundsätzlichen – der fehlenden Unterscheidung der Geister
Die „Unterscheidung der Geister“ wird von Paulus ausdrücklich als Gnadengabe anerkannt, in der heutigen Zeit ist diese weitgehend verloren gegangen. Denn die Probleme bei der Unterscheidung der Geister lassen sich nicht auf Medjugorje reuduzieren. Bei Medjugorje tun sich nur die Traditionalisten insoferne leichter, weil diese „Erscheinungen“ eng mit den Schattenseiten der V2-Kirche verbunden sind:
Mit dem Ökumenismus („Botschaft: die Religionen sind gleich“), mit dem Laizismus („Botschaft: spendet die Krankensalbung, auch die Laien können das, tut es!“) und dem Modernismus in papalistischer Form (Bsp. „Botschaft: Hinsichtlich der Handkommunion haltet es wie der Hl. Vater“ – d.h., als Priester spendet sie, als Laien tut Euch keinen Zwang an) sowie mit der Deformierung der Liturgie und Eucharistie, so etwa durch die massenhaften Konzelebrationen, die das Hl. Meßopfer verringern; 20 NOM-Konzelebrationen ergeben bestenfalls ein hl. Meßopfer, 20 Einzelzelebrationen im alten Ritus jedenfalls 20 hl. Meßopfer.
Bei anderen „Botschaften, Erscheinungen und Gnadengaben“ schaut es aber anders aus. Ich kenne Tradtionalisten, die Maria Valtortas „Gottmensch“ lesen, unbeindruckt von meinem Hinweis, dass dieselbe vom Hl. Officium verurteilt wurde und ihr Werk auf dem Index verbotener Bücher steht (dieser besteht nach wie vor, wird aber nicht fortgeführt). Ein prominenter FSSPX-Priester befürwortet Garabandal, ein anderer San Damiano.
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#28   Evelin   18:26:11 | Mittwoch, 3. August 2005
@ hcr
Danke für – schon weit unten stehenden Link. Aus des P. Vlasic’ Ausführungen ist ersichtlich, dass diejenigen, die nach Aufforderung der Gospa eine Marienweihe erhalten haben (das sind wohl viele der treuen Medju-Pilger), auch am Donnerstag fasten sollen. Dies nach Botschaften einer „Seherin der zweiten Generation“.
D.h., die treuesten Medju-Anhänger sollten also Mittwoch bis Freitag durchgehend bei Wasser und Brot verbringen, was für die wenigsten auf Dauer zu schaffen ist und im übrigen gesundheitlich bedenklich. Wer das nicht kann (auch aus gesundheitl. Gründen!), der liebt die Gottesmutter nicht (Aussage von P. Zofko OFM, dem Pfarrer von Medjugorje zu Beginn der „Erscheinungen“).
„Versüßt“ wird einem das Ganze mit täglich drei Rosenkränzen, Bibelstudium, sieben Vater Unser, Gegrüßet seist Du Maria und Ehre sei dem Vater täglich (täglich mind. 3 Stunden Gebet, so nach mehreren „Botschaften“). Auch das letztere ist für Leute mit normalem Arbeits- und Familienleben auf Dauer nicht zu schaffen.
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#25   Evelin   18:12:06 | Mittwoch, 3. August 2005
Antworten zu Romulus
Nur einer der Seher, nämlich Ivan Dragicevic, lebt jedes Jahr ein halbes Jahr in den USA; er hat eine Amerikanerin aus Boston geheiratet. Er behauptet, nach wie vor tägliche „Erscheinungen“ zu haben, somit mehr als 100 mal jedes Jahr in den USA. Unlogischerweise gibt es aber keinen „Marienwallfahrtsort-Erscheinungsort“ Boston.
Eine weitere Seherin, die angebliche Adressatin der „Monatsbotschaften“, ebenfalls angeblich nach wie vor mit täglichen „Erscheinungen“ bedacht wird, Marija Pavlovic-Lunetti (sie hat einen Italiener geheiratet), lebt ganzjährlich in Italien (Monza bzw. Umgebung). Unlogischerweise gibt es aber keinen „Marienwallfahrtsort-Erscheinungsort“ Monza.
Was P. Vlasic OFM betrifft, so hat Sie Ihr Gefühl nicht getäuscht. P. Vlasic hat mit einer Nonne, die er damit unu actu exclaustriert hat, ein Kind gezeugt, zu dem er sich dann trotz Versprechungen an die Mutter nicht bekannte. Als Bischof Zanic (Vorgänger des jetzigen Ortsbischofs von Mostar-Duvno) durch einen Brief der Ex-Nonne an ihn davon erfuhr und Ermittlungen begann (es handelte sich um einen Priester seiner Diözese und einen der bedeutendsten Medjugorje-Propagandisten), zogen die Hercegowina-Franziskaner mit den Medjugorje-Spendengeldern zunächst die Ex-Nonne und ihr Kind, danach auch P. Vlasic aus dem Verkehr.
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#20   Evelin   17:10:11 | Mittwoch, 3. August 2005
Gebe Marcel vollkommen recht
Kann Marcel nur recht geben.
Redaktion benachrichtigen Krebserregend
#7   Evelin   15:00:41 | Dienstag, 2. August 2005
zu Petrus II
Sie schrieben:
Was ist mit den Frauen, wenn Sie merken, dass Sie Ihr eigenes Fleisch im Leibe getötet haben?
Ich füge hinzu:
Was ist mit den Männern, die seelenruhig zuschauen, wenn die Frauen die Pille schlucken, die mitmachen, ihr eigenes Kind (im Falle einer Pillenschwangerschaft) im Leibe der Frau zu töten.
Was ist mit den Männern, die nicht lernen, sich zu beherrschen und enthaltsam zu leben.
Es gibt ja die Natürliche Empfängnisregelung, die einen besseren Pearl-Index als die Pille aufweist.
www.iner.orgwww.iner.org www.kreuz.net/
Redaktion benachrichtigen Späte Erklärung
#8   Evelin   18:12:38 | Sonntag, 10. Juli 2005
Auch ein Kardinal oder ein Papst
ist nicht berechtigt, sich über die Lehre Christi und die Ordnung der Kirche zu stellen.
Ganz einfach.
Übrigens: Prior Roger Schütz wollte vor dem II. Vat. Konzil konvertieren, man hatte es ihm aber von katholischer Seite mit dem Argument verwehrt, dass er und seine Gemeinschaft nach dem Konzil die „Brücke zu den Protestanten“ sein werde.
Redaktion benachrichtigen Die Hausmacht von Prälat Ulrich Küchl
#2   Evelin   18:06:30 | Sonntag, 10. Juli 2005
Und was hat das mit Eisgarn zu tun, Hr. Niclaas?
Sie glauben wohl, Prälat Küchl wäre unschuldig? Alles nur Opus Dei Intrige?
Redaktion benachrichtigen Probleme mit dem liberalen Klerus
#10   Evelin   18:04:06 | Sonntag, 10. Juli 2005
Es heißt
„Hochzeit zu Kana“, nicht „Hochzeit zu Kanaan“.
„Kanaan“ hieß Israel vor der Landnahme der Israeliten.
Redaktion benachrichtigen Propst Küchl wieder zuhause
#42   Evelin   21:30:07 | Donnerstag, 7. Juli 2005
Kraut und Rüben auseinanderhalten!
Man sollte bestimmte Tatsachen nicht vermengen:
1. hat es tatsächlich eine Kampagne gegen Bischof Krenn gegeben, nicht erst seit 2004, sondern seit seine Ernennung zum Weihbischof bekannt gegeben wurde (1988). Erfolgreich wurde diese solange nicht, als ihm persönlich oder fachlich nichts vorzuwerfen war;
2. Gab es gravierende Mängel im Priesterseminar: Es wurden neben einigen ausgezeichneten Kandidaten soziale Problemfälle (einer sogar mit aggressiv-rassistischem Einschlag), suizidgefährdete Geisteskranke, Alkohohlkranke und eine ganze Reihe sexualbesessener „Früchtchen“ (Pornographen, aktive Homosexuelle) aufgenommen. Auf Beschwerden – die zunächst nur intern liefen – hat weder die Seminarleitung (die selbst involviert war) noch Bischof Krenn reagiert. Bis ein Informant (es war nicht Rabiega) in die Öffentlichkeit ging.
3. Gibt es eine ganze Reihe von Zeugen für 2. – ihre Namen sind in den Polizei- und Visitationsprotokollen enthalten. Ihre neuerliche Namensnennung ist nicht erforderlich. Die meisten Zeugen kenne ich persönlich
4. Aufgrund seiner Uneinsicht und Untätigkeit zu Punkt 2. mußte Bischof Krenn gehen.
5. ist es richtig, dass Bischof Küng personelle Fehlentscheidungen betroffen hat. Diese betreffen u.a. die Seminarleitung und die Neuaufnahme bzw. Nichtaufnahme von Seminaristen.
6. Gilt 5. für sämtliche österr. Diözesanbischöfe, auch alle der letzten 40 Jahre, unter ihnen Bischof Krenn.
Redaktion benachrichtigen Wiener Weihbischof wird neuer Bischof von Linz
#6   Evelin   10:46:01 | Donnerstag, 7. Juli 2005
Na klar sind wir nicht verpflichtet,
das Lob über die falschen Erscheinungen von Medjugorje zu teilen.
Wir sind nicht einmal verpflichtet, an anerkannte Erscheinungen zu glauben. Punkt.
Prinzipiell wünsche ich dem neuen Bischof von Linz alles Gute und Gottes Segen, dass er seine Diözese zu neuer Frömmigkeit und zu einem erneuerten Glauben an unseren Herrn und Erlöser Jesus Christus führen möge!
Redaktion benachrichtigen Selbst ist die Frau
#3   Evelin   10:41:53 | Donnerstag, 7. Juli 2005
Mifepristone = Mifegyne
müsste man noch dazusagen.
Nichts Neues unter der Sonne.
Wo der Unterschied zum NS-Régime sein soll, muss mir mal jemand erklären, bis jetzt schaffte das noch niemand.
Redaktion benachrichtigen Spanien hat die Familie zu Grabe getragen
#6   Evelin   23:21:54 | Donnerstag, 30. Juni 2005
Ohne die Familie
(= Mann, Frau, Kinder) gibt es keinen Staat, keine Gesellschaft, keine Kirche.
Auch Kinderlose, selbst wenn sie während ihrer aktiven beruflichen Zeit viel, sehr viel für den Staat, die Gesellschaft, die Kirche geleistet haben, sind auf die Kinder der Familien angewiesen, das ist eben so. Nicht nur wegen der Pensionen (die Kinder der Familien sind ja die Steuerzahler der Zukunft), auch wegen der Infrastruktur eines Staates und einer Gesellschaft, die ja von Menschen aufrechterhalten werden muss (Beispiele: Bauernhof, Friseur, Lehrer, Elektriker, Kraftwerksangestellter, Krankenpflegeperson, Arzt etc. etc.).
Daher wird die Ehe mit Recht privilegiert.
Kinderlose Menschen, wer das auch immer ist, profitieren von den Familien.
Eine Verbindung von homosexuell empfindenden Menschen ist keine Ehe. Abgesehen davon, ist Homosexualität nicht normal und es können homosexuell empfindende Personen geheilt werden, wenn sie das wollen.
Siehe Buch von Richard Cohen, Ein anderes Coming Out, Brunnen Verlag.
Redaktion benachrichtigen Unbewohnbar + …
#4   Evelin   15:52:42 | Freitag, 24. Juni 2005
Das mit den Rotariern, Lions, Kiwanis
und wie sie alle heißen, ist ganz einfach:
die Freimaurerei ist ja ein Geheimbund, die aber von irgendwoher ihre Mitglieder herbekommen muss bzw. diese gezielt ansprechen muss.
FM können ja nicht einfach ins Wirtshaus, in den örtlichen Fussballverein oder Imkerverein (die reine Zweckvereine sind) oder zu einer Bushaltestelle gehen und dort Mitglieder anwerben. Vor allem, weil sie ja einen gewisssen Typus Mann sucht.
So gibt es eben die Möglichkeit überkonfessioneller, weltanschaulich neutral-liberaler, teilweise caritativer Clubs mit gediegener entspannter Atmosphäre, die diverse Geschäftsleute, höhere Angestellte etc. anlocken, die gleichgesinnte, ebenbürtige Freunde suchen. Oft sind sie bereits etabliert, über 40, möchten etwas Positives bewegen, hier bieten sich dann diverse Projekte an, etwa Spenden für die neue Intensivstation des örtlichen Krankenhauses zu sammeln etc.
In diesen Clubs bewegen sich eben auch Freimaurer, die über das ganz normale zwischenmenschliche Gespräch und die gemeinsamen Aktivitäten nun genau herausfinden können, wer zu ihnen passt
(d. h. ideologisch und sympathiemäßig). Diese kann man dann gezielt ansprechen.
In diesen Clubs sind in der Tat oft viele Geistliche aller möglichen Konfessionen zu finden. Man könnte einwenden, dass sie ja missionieren könnte. Nun, genau
das – also religiöse Diskussionen ist in den meisten Fällen von den Statuten her untersagt. Also was machen die Geistlichen dann dort?
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