Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#82 Dr. Schlämmer 20:33:58 | Donnerstag, 10. November 2011
@ Elvenpath >>Sie wollen also andeuten, das Jesus die Todesstrafe befürwortet hätte?<< Nein, ich wollte
damit nur sagen, dass Jesus der Meinung war, dass es Menschen gibt, die den Tod verdient haben. Daraus
lässt sich aber nicht ableiten, dass dieser die Todesstrafe befürwortet hätte. Seine Äußerungen scheinen
eher dafür zu sprechen, dass er diesbezüglich voll und ganz auf Gottes überaus große und von den Menschen
nicht zu überbietende Gerechtigkeit vertraute. Schließlich war er selbst das Opfer eines Justizmordes.
Aber diesen Aspekt halte ich für sehr wichtig für die Verhältnisbestimmung zu Gott: Wer sich selbst
nicht als Sünder erkennt und daraus die entsprechenden Folgen zieht, riskiert das ewige Feuer, zumal
im Falle einer Todsünde. Diese Strafe ist bei Weitem virulenter als die Beendigung des zeitlich ohnehin
begrenzten Lebens auf der Erde – und sollte den Menschen demzufolge auch bei Weitem mehr bewegen. Sie
ist ganz real und nur der Teufel sorgt dafür, dass die Menschen dazu neigen, dies zu leugnen oder zu
vergessen.
#64 Dr. Schlämmer 22:06:22 | Mittwoch, 9. November 2011
Wie gesagt: Ich kann ganz gut damit leben, dass Gott die Strafe an den Tätern vollenden wird, wenn es
hier etwas zu vollenden gibt. Weil ich daran glaube, aus tiefstem Herzen, dass Gott gerecht ist, und allen
nach ihren Taten vergilt.
#62 Dr. Schlämmer 21:58:39 | Mittwoch, 9. November 2011
Korrektur: „… in der Todsünde gestorben sind“ (muss es natürlich heißen). Aber er überlässt das
Gott, sodass ich mich mit den jetzigen Regeln der BRD ganz gut arrangieren kann. Gleichwohl bin ich der
Meinung, dass 10 Jahre hier völlig angemessen sind. Die Jugendlichen sollten in Sack und Asche gehen,
statt ihre Anwälte um eine Revision kämpfen zu lassen. Das wäre Gott BEI WEITEM wohlgefälliger.
#60 Dr. Schlämmer 21:48:29 | Mittwoch, 9. November 2011
@ Elvenpath Was hätte Jesus dazu gesagt …? ICH weiß es nicht. Wissen Sie es? Immerhin hat er wohl
folgendes gesagt: >>Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den
wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde.<< >>Wenn dich deine
Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen,
als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer.<< … in das NIE erlöschende
FEUER. Das ist das Schicksal derer, die der Todsünde gestorben sind.
#53 Dr. Schlämmer 20:03:10 | Mittwoch, 9. November 2011
Man sollte den Täter an seinen Eiern aufhängen. Das lässt unser Rechtsstaat aber nicht zu. Die Allmacht
Gottes im Jenseits steht über unseren Gesetzen. Dort wird der Täter erfahren müssen, dass unser Gott
gerecht ist. Gepriesen sei sein Name.
#68 Dr. Schlämmer 12:18:03 | Mittwoch, 9. November 2011
>>Abtreibung auf kurz oder lang keine Ziele im Großen Erfüllen muss sondern ein Werkzeug der privaten
Familienplanung wird…<< Da sind aber viele Werkzeugmacher unterwegs heute. Vielleicht wird irgendwann
noch die „Senilenfreiwilligenabtreibung“ eingeführt Das nennt inglorious bass dann aber sicher „Werkzeug
der privaten Altersvorsorge“, die ihren Zweck erfüllen muss, damit die vorher durchgeführte „private
Familienplanung“ ihren Privatheitscharakter behalten kann.
#57 Dr. Schlämmer 18:14:22 | Dienstag, 8. November 2011
Das Problem wird sich systemimmanent lösen: Gibt es weniger Frauen, steigt deren Wert. Das bedeutet,
dass man in Zukunft mit weiblichen Föten „ressourcenschonender“ umgehen wird. Für die vielen Männer
entbrennt nun ein harter Kampf um die vergleichsweise wenigen Frauen. Damit wiederum stiegt die Wahrscheinlichkeit,
dass sich solche Männer durchsetzen, die Frauen ganz real mit mehr Respekt begegnen. Auch das könnte
längerfristig zu einem Rückgang der Abtreibungen führen. Abtreibung ist in den maskulin dominierten
Gesellschaften nämlich vornehmlich ein Männerproblem. Letztendlich stehen vorwiegend Männer hinter
diesem Verbrechen.
#14 Dr. Schlämmer 19:36:40 | Samstag, 22. Oktober 2011
Chöre der Engel mögen Dich empfangen, und mit Lazarus, dem einst so armen, soll ewige Ruhe Dich erfreuen.
Lasset uns beten. Gott, durch dessen Erbarmen die Seelen der Gläubigen in Frieden ruhen, würdige Dich,
diesen Grabhügel zu segnen und stelle vor ihm Deinen heiligen Engel als Wächter auf. Löse die Seelen
aller, deren Leib hier begraben wird, von den Banden der Sünde, auf daß sie sich mit den Heiligen ewig
an Deiner Anschauung erfreuen. Durch Christus unsern Herrn. R. Amen.
#137 Dr. Schlämmer 20:42:03 | Freitag, 21. Oktober 2011
An die interessierten Leser: Wer eigentlich war Onan, von dem sich der Begriff des Onanierens = Masturbierens =
Selbstbefriedigens ableitet? Dazu die Internetenzyklopädie: Onan ist eine biblische Gestalt, deren Geschichte
in der Genesis (Kapitel 38) erzählt wird. Onan musste Tamar, die Witwe seines verstorbenen Bruders Er,
heiraten, um in dessen Namen Nachkommen zu zeugen. Dies war früher ein üblicher Brauch, da das Alte
Testament einen noch lebenden Bruder als Ersatzehemann verpflichtet (Schwagerehe, Levirat). Über Onan
heißt es (Gen 38,8-10 LUT): 8 Da sprach Juda zu Onan: Gehe zu deines Bruders Weib und nimm sie zur Ehe,
dass du deinem Bruder Samen erweckest. 9 Aber da Onan wusste, dass der Same nicht sein eigen sein sollte,
wenn er einging zu seines Bruders Weib, ließ er’s auf die Erde fallen und verderbte es, auf dass er seinem
Bruder nicht Samen gäbe. 10 Da gefiel dem Herrn übel, was er tat, und er tötete ihn auch. Wegen eines
Interpretationsansatzes dieser Stelle, den manche für fehlerhaft halten, entstand der Begriff der Onanie
(für Selbstbefriedigung). Andere Interpretationen geben zu verstehen, Onan habe den Geschlechtsverkehr
mit seiner Schwägerin vollzogen und habe im entscheidenden Augenblick das Glied aus der Scheide genommen
(Coitus interruptus). Onan wurde allerdings nicht wegen des Coitus Interruptus bzw. der Selbstbefriedigung
bestraft, sondern weil er durch die Verweigerung des Ehevollzugs die Blutslinie seines Bruders nicht weiterführen
wollte…
#73 Dr. Schlämmer 15:04:14 | Montag, 17. Oktober 2011
Man wird mir vielleicht vorwerfen, hier unchristlich hart in meinem Urteil zu sein. Aber erstens habe
ich nicht den Eindruck, dass diese Gesellschaft, ihre Institutionen und Vertreter in ihren Urteilen besonders
gemäßigt wären, wenn es um die Vertretung von Meinungen . Zweitens bin ich der Meinung, dass man Christ,
gerade als Protestant, erst einmal für sich geklärt haben sollte, ob man bereit ist, zentrale Glaubenssätze
anzunehmen, oder eben NICHT. Falls dies auf einen so zentralen Glaubenssatz zutreffen sollte, wie der
Sühnetod oder die stellvertretende Lebenshingabe, sollte man nicht das Amt des Sprecher der deutschen
Protestanten anstreben. Andernfalls wird man zum Fuchs in Hühnerstall. Oder zum Wolf im Schafspelz. Die
Auswahl der Metapher überlasse ich dem geneigten Leser. Drittens mahne ich an, sich erst einmal GANZ
gründlich mit Wahrheit und dem inhärenten Wahrheitsgehalt gewisser Glaubensaussagen zu befassen, bevor
man diese vorschnell ablehnt. Die Wahrheit des Sühnetodes ist kein „unglaubliches“ Konstrukt, sondern
eine Wahrheit, die mit dem Ansinnen auch des historischen Jesus absolut konform geht. Viertens mahne ich
alle Protestanten deutlich an, die Wahrheit vor den Nutzen zu stellen. Die Position, die in Teilen der
EKD im Hinblick auf PID und Abtreibung vertreten wird, ist bei näherer Betrachtung Utilitarismus in Reinform.
Eine Unterscheidung zwischen „lebenswertem“ und „lebensunwertem“ Leben kommt für das Lehramt der wahren
Kirche überhaupt nicht in Frage.
#65 Dr. Schlämmer 01:44:40 | Montag, 17. Oktober 2011
„Er lehnt Christi stellvertretendes Leiden und Sterben ab und glaubt nicht, daß der Heiland sein Leben
als Lösegeld „für viele“ hingegeben hat.“ Wenn dieser Protestantenpräses diesen Glauben ablehnen sollte,
was ich noch gerne belegt hätte, wäre dies in der Tat ein starkes Argument dafür, die Ökumene als
reinen Aktionismus zu betrachten, die keine echte Basis hat. Es kann nicht sein, dass die kath. Kirche
mit solchen Brüdern etwas gemein hat, die mit Grundaussagen des christlichen Glaubens nichts anzufangen
wissen bzw. diese sogar explizit leugnen (reine Unwissenheit wäre ja noch „heilbar“). Da ist keine Ökumene
gefragt, sondern MISSIONSARBEIT. „Ich habe dich schon gekannt, ehe ich dich im Mutterleib bildete, und
ehe du geboren wurdest, habe ich dich erwählt. Du sollst ein Prophet sein, der den Völkern meine Botschaften
verkündet.“ (Jer 1,5) Vielleicht kein Nazi, aber sicher eine Zeitgeisttunte.
#177 Dr. Schlämmer 12:51:41 | Sonntag, 16. Oktober 2011
Es gab einmal den großangelegten Versuch, die Schamgefühle abzulegen, zumindest was Minderheiten anbelangt,
und die Schamlosigkeit gewissermaßen zum „Gesetz“ zu erheben. Bezeichnender Weise hatte dieser Versuch
ein sozialistisches Vorzeichen, und wir alle wissen, wie er ausgegangen ist … Die Vergangenheit ist
ein großer Schatz, der uns helfen kann, vor peinlichen und teilweise überaus schmerzhafte Erfahrungen
verschont zu bleiben. Man muss freilich gewillt sein, sich auf diese Erfahrungen auch einzulassen, insbesondere
darauf, was kluge Köpfe – im Laufe der Geschichte – zu diesem Thema schon gesagt haben. Wer das Rad ständig
neu erfinden möchte, braucht vielleicht tatsächlich die Erfahrung der totalen Katastrophe.
#172 Dr. Schlämmer 14:11:57 | Samstag, 15. Oktober 2011
Danke, Thomasius, dass Sie mich „durchleuchtet“ haben. Bloß mit den Argumenten will es wieder mal nicht so recht klappen bei Ihnen. In einem Punkt haben Sie freilich recht: Frau Brychcy dürfte mehr hergeben als das vorsintflutliche Bildmotiv.
#170 Dr. Schlämmer 14:04:13 | Samstag, 15. Oktober 2011
Immerhin hat Frau Franziska Brychcy selbst noch so viel Schamgefühl, dass sie die Berliner im Wahlkampf
nicht als Nudistin erfreut. Aber ich finde, Frau Franziska Brychcy sollte da SCHON Nägel mit Köpfen
machen, denn Schamgefühle sind ihrer Meinung nach ja völlig „unnötig“. Frau Franziska Brychcy sollte
also in jeder Hinsicht konsequent sein und sich selbst und Ihr Leben – vorbildhaft und widerspruchsfrei –
zum Subjekt ihrer Thesen machen. Frau Franziska Brychcy sollte sich also völlig freimachen vom unerträglichen
Unterdrückungszustand menschenrechtswidrig anerzogener Schamgefühle und der Welt und uns allen vorführen
vorführen, dass ein Leben ohne „Schamgefühle“ möglich ist. Oder in Zukunft schweigen.
#30 Dr. Schlämmer 14:44:12 | Freitag, 14. Oktober 2011
„Nach dem sonntäglichen Hochamt gibt es seit einiger Zeit ein „Kirchen-Café“. Dieses wird bei schlechtem
Wetter in die Kirche verlegt.“ – sehr interessante und beachtenswerte Praxis, die es eigentlich verbietet,
dem Priester das Engagement abzusprechen. Auch ich bin der Meinung, dass man die Messe zeitsparend auf
das Wesentliche reduzieren kann, ohne deswegen ein Häretiker oder Blasphemiker zu sein. Dass es Hw. Jung
ablehnt, in allen möglichen Vereinen und Verbänden den pastoralen „Hansdampf“ und quasi göttlichen
Beistand zu spielen, kann ich sehr gut nachvollziehen. Dafür hat er ja unter anderem pastorale Mitarbeiter.
Die können sich da ins Zeug legen.
#83 Dr. Schlämmer 23:35:47 | Freitag, 7. Oktober 2011
Im Internet kann man lesen: Die nachkonziliare Diskussion von Amts- und Liebeskirche ist mit der Synode
der deutschen. Bistümer vor dreißig Jahren begraben worden… Müsste es nicht vielmehr heißen: „In
der nachkonziliaren Zeit wurde die Amts- und Liebeskirche entsorgt zugunsten einer Diskussions- und Grabenkampfkirche
…“ ? Naja, dieses Urteil überlasse ich dem geneigten Leser. Viel Spaß beim Reflektieren und Diskutieren!
#56 Dr. Schlämmer 23:00:21 | Samstag, 1. Oktober 2011
Ich kann den Bischof nur ermutigen, sich von diesen Meinungen nicht beirren zu lassen. Die Wahrheits ist
nicht etwas, das der Mehrheit bedarf, oder der Unterwerfung unter höchst fragwürdige Kriterien wie einer
angeblich „eigenwilligen Spiritualität“. Wenn Jesus nach Mehrheiten geschielt hätte und nicht irgendwie
auch „eigenwillig“ gewesen wäre, wäre er wohl nicht am Kreuz geendet und hätte die Welt somit auch
nicht erlösen können. „Die Wahrheit wird euch freimachen.“ Diesen Rat möchte ich allen erteilen, die
sich gerne auf Menschenjagd begeben, statt sich an die eigene Nase zu fassen und dort erst mal anzufangen
mit dem großen Saubermachen.
#53 Dr. Schlämmer 22:50:00 | Samstag, 1. Oktober 2011
Das „mittlere Management“ macht nun gegen den Bischof Front: >>Damit nehme man wahr, „dass dem Bischof
die eigenwillige Spiritualität eines Priesters wichtiger ist als Wohl und Seelenheil einer ganzen Pfarre“,
sagte Alfred Steininger. Das Vorstandsmitglied des diözesanen Pastoralrats zitierte aus einem gemeinsamen
Positionspapier der Dekanatsleitung Andorf. Während die Bischofsentscheidung heftig kritisiert wurde,
fand sich bislang niemand aus der Diözesanleitung, der Schwarz’ Vorgehen öffentlich verteidigt. Sogar
in seinem Umfeld zeigt man sich irritiert davon, dass der Bischof seine Entscheidung innerhalb von nur
zehn Tagen im Alleingang und offenbar entgegen anderslautenden Ratschlägen revidiert hat. Und mit dem
Festhalten am erzkonservativen Kopfinger Pfarrer stößt er liberal eingestellte Katholiken quer durchs
Land vor den Kopf.<< www.nachrichten.at/…olitik/art383,725616
Tut Gutes und folgt Christus nach, dann braucht es kein Jammern und Beschuldigen; dann „rettet“ sich die
Kirche von alleine. Denn die Krise der Kirche war immer schon eine Krise des Glaubens. Dieser Glaube entzieht
sich an seinem „Endpunkt“, dann, wenn er aufs höchste gefordert ist, utilitaristischen Kriterien, sodass
alle Seiten, die utilitaristisch argumentieren (Gottesdienstzahlen; formale Mitgliedszahlen etc.), letztendlich
nur auf Symptome verweisen.
@ Antonio Michele Ghislieri Beten vielleicht, mit dem Feiern wird’s schon schwieriger. Ich frage mich:
Warum müssen solche „Heilsegoisten“ )wie Sie?) immer gleich die Kirche anpinkeln, mit der sie sonst eigentlich
doch sehr wenig bis überhaupt nichts am Hut haben? Ist es das eigene schlechte Gewissen oder die Verteidigung
des Weges der Stiftung einer Hauskirche mit Ein-Personen-Mitgliedschaft?
Es ist immer wieder lustig, wie sich hier … Poster über Papst und Bischöfe echauffieren, die seit
Urzeiten keine Kirche mehr von Innen gesehen haben, teilweise seit Jugendtagen. Papst Paul II empfiehlt:
„Hinknien und beten“. (PS.: der Hausaltar gilt nicht) Darum geht es in der Kirche, nicht darum, ob Männlein
oder Weiblein darin Priester werden kann. Niemand hat ein Recht darauf!
Hust, hüstl … Erst mal im eigenen Laden wirklich „glauben“, dann von mir aus die Juden bekehren. Immer
diese rührseligen Geschichten von vor 100 Jahren. Was soll damit bewiesen werden?
Tja: „Hilflos im Alter“… Das wird gerne verdrängt und links liegen gelassen, genauso wie die Piusbruderschaft.
Kreuz.net sollte sich solidarisch zeigen mit der Wahrheit.
Ist nicht zu erwarten – stimmt – auf dieser Erkenntnis bauen Die Bruderschaft könne sich nicht erwarten,
daß Rom plötzlich eingestehe: „Ich war falsch.“ Sie ist es auch DEFINITIV nicht. Die alten Aussagen
müssen vielmehr neu gelesen werden, unter Berücksichtigung allen biblischen Materials und natürlich
auch der Zeit, in der die Kirche Kirche ist und sein will.
Harter Tobak! Etwas mehr Respekt vor der Irrenden seitens des Schreiberlings wäre angebracht gewesen.
Trotzdem gilt: Ein Priester der authentischen katholischen Kirche kann aus ganz tiefen Gründen, die nicht
ohne Weiteres vermittelt werden können, niemals eine Frau sein. Die Kirche ist nicht befugt, an dieser
Regelung etwas zu ändern, wie der Selige Papst Johannes Paul II verbindlich festgestellt hat. Das Wesen
des Priesteramtes lässt es nicht zu, dass dieser Dienst von einer Frau wahrgenommen wird. Das hat nichts
mit Diskriminierung zu tun, sondern ist eine Wahrheit, die der Ideologie des gender mainstreaming diametral
entgegensteht. Pastorinen mag es geben, aber eben keine katholische Priesterin. Die Frau ist nicht in
der Lage, die persona Christi in all ihrem Sinnen und Trachten authentisch zu repräsentieren. Sie soll
es auch gar nicht. Sie täte sich nichts Gutes dabei.
Es muss an Bayern liegen Schon das Grundgesetz wollte man dort www.zeit.de/2011/20/Grundgesetz nicht haben.
Und jetzt wird eben der CIC über den Haufen geschmissen. „Dahoom is dahoom.“
Obama ist ein „Kriegstreiber“ … und Osama mag Pornos www.welt.de/…in-Ladens-Villa.html und beauftragt
den Mord von Zivilisten. Die schmutzige Welt der Politik eben, über die sich nur kreuz.net wohltuend
erhebt.
@ Gotthard Hab ich mir fast gedacht. Wer sonst mit klarem Verstand hat so viel Zeit für kreuz.net? Ein
Familienvater sicher nicht. Kreuz.net übertrifft die Bildzeitung bei Weitem, nicht? Unüberbietbar: ein
riesengroßer Misthaufen, wie das wirkliche Leben, aber hier eben unverstellt und in Reinform, weil unzensiert
und ohne Angst auf die kleinliche Rache des Gegenübers jeder sagen kann, was er denkt und fühlt.
@ Gotthard Beauftragter der ÖBK ? – hätte die Frage korrekterweise lauten müssen. Aber lassen wir
das. Wie alt bist du eigentlich? Gut, das brauchst du nicht zu beantworten, aber ich schätze mal über
40 und wahrscheinlich sogar über 50, was angesichts eine Lebenserwartung von 110 ja nicht weiter schlimm
ist.
@ Gotthard Bist du hier der Beauftragte der DBK? Hey, ernst gemeint, die Frage … Die Konsistenz deiner
Anwesenheit und Unerschütterlichkeit deiner Gegenrede ist jedenfalls positiv unübersehbar.
@Brandenburgis; Kristall Mein Freund Fred Leuchter hat sich gemeldet. Er sagt, die USA seien nun bereit
für the German takeover. Nur die Nahrung muss noch deutscher werden.Zurzeit werden noch zu viele undeutsche
Macs gegessen, was sich augenscheinlich negativ auf die Athletik der zukünftigen Herrenrasse www.spiegel.de/…strecke-67979-2.html
auswirkt.
@Blackbird Na, aber Ihnen doch sicher nicht. Sonst würden Sie sich ja wohl kaum hierher verirrt haben.
Und man kann durchaus erkennen, dass es eben die Grundhaltung ist, die den einen hierhin treibt und den
anderen dorthin, in eine morbide Todessehnsucht und die Bereitschaft, an sich selbst Hand anzulegen. Wir
sollten uns jedenfalls hüten, diesen Akt der Selbstexekution noch zu verklären oder zu heroisieren.
Sonst dürften und müssten wir uns alle freiwillig an den nächsten Baum hängen, denn fehlbar ist der
Mensch und nichtig, von Anfang an, dem Tod geweiht. Trotzdem hat ihn Gott geliebt, von Anfang an.
@ Blackbird 2280 Jeder ist vor Gott für sein Leben verantwortlich. Gott hat es ihm geschenkt. Gott ist
und bleibt der höchste Herr des Lebens. Wir sind verpflichtet, es dankbar entgegenzunehmen und es zu
seiner Ehre und zum Heil unserer Seele zu bewahren. Wir sind nur Verwalter, nicht Eigentümer des Lebens,
das Gott uns anvertraut hat. Wir dürfen darüber nicht verfügen. 2281 Der Selbstmord widerspricht der
natürlichen Neigung des Menschen, sein Leben zu bewahren und zu erhalten. Er ist eine schwere Verfehlung
gegen die rechte Eigenliebe. Selbstmord verstößt auch gegen die Nächstenliebe, denn er zerreißt zu
Unrecht die Bande der Solidarität mit der Familie, der Nation und der Menschheit, denen wir immer verpflichtet
sind. Der Selbstmord widerspricht zudem der Liebe zum lebendigen Gott. 2282 Wenn der Selbstmord in der
Absicht begangen wird, als Beispiel -vor allem für junge Menschen – zu dienen, bildet er zudem ein schweres
Ärgernis. Freiwillige Beihilfe zum Selbstmord verstößt gegen das sittliche Gesetz. Schwere psychische
Störungen, Angst oder schwere Furcht vor einem Schicksalsschlag, vor Qual oder Folterung können die
Verantwortlichkeit des Selbstmörders vermindern. 2283 Man darf die Hoffnung auf das ewige Heil der Menschen,
die sich das Leben genommen haben, nicht aufgeben. Auf Wegen, die Gott allein kennt, kann er ihnen Gelegenheit
zu heilsamer Reue geben. Die Kirche betet für die Menschen, die sich das Leben genommen haben. Das lehrt
die eine heilige und katholische Kirche.
Die Darstellung … entbehrt nicht eines gewissen Wahrheitsgehaltes. Jeder prüfe genau, worauf er sein
Leben baut. Es könnte ein Sandburg sein, die von vielen umjubelt und beneidet wird, und eben trotzdem
eine Sandburg ist.
@ Beda a) Auf welcher Grundlage wird denn in der Schweiz Religionsunterricht erteilt? Steht das dort nur
in einfachen, kantonalen Gesetzen? So viel ich weiß, kann eure „Verfassung“ jederzeit vom Volk geändert
werden und ist nicht sonderlich vor Änderungen geschützt. Lex est vox vulgi. Volkssouveränität in
Reinform. b) Die Piusbruderschaft ist noch nicht schismatisch, aber wenn die Gespräche zwischen den Beauftragten
Roms und den Beauftragten der Piusbruderschaft zu keiner Einigung in den von Diamant benannten Punkten
kommen, werden sie den Weg ins Schisma unzweifelhaft antreten.
@ Beda: Art. 7 (3) beachten Ich darf Sie mal zitieren: „Der Religionsunterricht (selbstverständlich auf
die grossen Kirchen beschränkt) ist noch so ein altes Privileg, ein alter Zopf, der abgeschnitten gehört.
Sollen sich die Konfessionen darum bemühen, dass die Kinder in die Sonntagsschule kommen. Dann werden
sie sehen, wie gross das Interesse noch ist …“ Leute, die nicht auf dem Boden der Verfassung stehen,
sollten hier gesperrt werden. Ganz rigoros. Späßle. Aber es zeigt sich doch, dass sie mit der institutionalisierten
Religion so ihre Problemchen haben. Gleichzeitig meinen Sie, uns sagen zu dürfen, dass die Piusbruderschaft
schismatisch sei. An liebsten wären Sie wohl selber Papst – und würden die Bruderschaft dann ausheben.
@ sct In diesem Punkt ist eine gute Portion Doppelmoral deutlich zu erkennen. Wenn die Muslime hier in
Deutschland Religionsfreiheit haben, muss diese SICHER auch für die Piusse gelten. Und wenn genügend
Eltern ihre Kinder zu deren Schulen schicken, dann hat das die Grünen einen feuchten Kehrichtzu scheren
(Art. 6 (2) GG). Jawolllllllllllllll. Ich wiederhole: einen Kehricht.
Wenn hier nicht ein paar postings gelöscht werden sehe ich schwarz mit einer erneuten Genehmigung. Zu
viel krudes und schockierendes Gedankengut auf Seiten der angeblichen Unterstützer. Zeit für eine Reinigung
www.youtube.com/watch?v=_rHrV2QhArA.
@ Paul M. Wer müsste da nicht alles gehen und seinen Lehrauftrag abgeben wegen Punkto „persönliche Lebensführung“?
„Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah.“ Konkubinatoren, priesterliche Queerfriends, Knabenfreunde etc.? Aber die halten
ihre Klappe. Wir hoffen, dass sie es aus *wahrer* Einsicht tun. Das Problem wird aber nicht dadurch gelöst,
dass ich kurzerhand sage, all das sei okay und gottgefällig. Also quasi einen bedauernswerten Zustand
zu Norm erklären möchte. Das war der Fehler von Dr. Berger, soweit ich das beurteilen kann. Außerdem
das Arbeiten mit wirklich bösen Unterstellungen, die geeignet sind, jeden Priester unter Generalverdacht
zu stellen. Selbst der Papst sei ja schwul. Nach Dr. Berger sind in der kath. Kirche nur noch Schwule
am Werk. Sicher ist dem nicht so.
#159 Dr. Schlämmer 23:04:06 | Donnerstag, 5. Mai 2011
Es musste geschehen, was geschehen musste … Schadenfreude liegt mir fern. Berger hat es getroffen, weil
er das offen thematisiert hat, was andere vertuschen. Und dabei natürlich und – in der Tat betrüblich –
in einen Widerspruch zur katholischen Lehre trat. Diese Lehre ist im Feuer www.youtube.com/watch?v=ATEjQhdfA8U.
Von allen Seiten. Aber wir halten durch und trennen in der Praxis fein säuberlich das Änderbare vom
Unabänderbaren. Wer das Unabänderbare angeht, muss belehrt werden. Und das meine ich jetzt ausnahmsweise
ernst.
Man sollte nicht alles spöttisch sehen und nicht alles niedermachen, um von der eigenen Nichtigkeit abzulenken:
Die Kirche und speziell die katholische ist ein Ort, wo so mancher Gottlose oder *bekenntnislose* Gottbekennende
oder agnostischer Kirchensteuerflüchtling etc. etc. das Fenster zum Himmel für sich wieder entdecken
konnte. Hoffnung ist angesagt, Hoffnung, auch für meine Freunde mit den linken Parteibüchern.
Tiefblick Die Kommis glauben, dass der Himmel leer ist. Naja, vielleicht ist das auch die Auffassung des
Pfarrers. Vielleicht. Er könnte sich aber auch um seinen bescheidenen Beitrag bei dem Versuch handeln,
das Himmelreich auf Erden zu etablieren. Viel Erfolg dabei. :)3
#116 Dr. Schlämmer 21:22:26 | Samstag, 30. April 2011
@ Brandenburgis Interessante Sichtweise. Vom Regen in die Traufe, dachte ich ja immer. Haben sich die
Russen schon an einem Denkmal in Katyn beteiligt? Wie dem auch sei: Wir haben Dachau, Auschwitz, Buchenwald
etc… Das ist unser Feld. Da waren die Russen nicht beteiligt.
#93 Dr. Schlämmer 16:53:54 | Freitag, 29. April 2011
@Kraut Wobei man doch Zweifel haben muss, dass die Juden von den Sowiets systematisch vernichtet wurden;
davon ist mir zumindest nichts bekannt. Das Foto legt indessen genau diese Systematik nahe. Und was die
beiden auf dem Foto zu sehenden Täter anbelangt, es könnte sich sogar um Einheimische handeln, die für
die Nazichergen „gearbeitet“ haben. Schließlich hat man sicher auch vor Ort von der Entrechtung und Enteignung
der Juden profitiert. Mitläufer. Die Uniformen sind m. E. zu unscharf abgebildet, um eine eindeutige
Zuordnung zu ermöglichen. Die Mützen könnten durchaus deutsch sein; sie sind auf den ersten Blick nicht
www.google.de/imgres?imgurl=http://… übermäßig groß, was in der Tat eher für sowjetische Mützen
spräche (wenn sie es wären).
#88 Dr. Schlämmer 11:31:03 | Freitag, 29. April 2011
@ Dr.phil Z. Laus: Die ermordeten Juden haben einen Beitrag zum Sühnewerk des Erlösers geleistet. Deswegen
und gerade aufgrund des Zusammenhangs mit Sünde und Schuld ist es angemessen, diesen Beitrag in Ehren
zu halten.
#86 Dr. Schlämmer 11:25:22 | Freitag, 29. April 2011
@ Dr.phil Z. Laus Vielleicht kann ihnen folgendes zur Erkenntnis helfen: Pius XII. schreibt in der Enzyklika
Mystici corporis (Nr. 44) über die Verantwortung und Pflicht zur Sühne: „Während er (Jesus) nämlich
am Kreuze starb, hat er den unermesslichen Schatz der Erlösung seiner Kirche vermacht, ohne dass sie
ihrerseits dazu beitrug. Wo es sich aber darum handelt, den Schatz auszuteilen, lässt er seine unbefleckte
Braut an diesem Werke der Heiligung nicht nur teilnehmen, sondern will, dass dies sogar in gewissem Sinne
durch ihre Tätigkeit bewirkt werde. Ein wahrhaft schaudererregendes Mysterium, das man niemals genug
betrachten kann: dass nämlich das Heil vieler abhängig ist von den Gebeten und freiwilligen Bußübungen
der Glieder des Geheimnisvollen Leibes Jesu Christi, die sie zu diesem Zweck auf sich nehmen, und von
der Mitwirkung, die die Hirten und Gläubigen, besonders die Familienväter und -mütter unserem göttlichen
Erlösers zu leisten haben.“
#84 Dr. Schlämmer 11:13:43 | Freitag, 29. April 2011
@ Dr.phil Z. Laus Jeder prüfe, wann er selbst dieser Täter ist. Gar nicht die große weltgeschichtliche
Bühne ist vielleicht der Tatort, nein, das ganz normale zwischenmenschliche oder berufliche Umfeld bietet
schier grenzenlose Möglichkeiten, zum Täter zu werden, und gar NICHTS zu empfinden dabei.
#80 Dr. Schlämmer 11:07:19 | Freitag, 29. April 2011
@ bassmann Das Beschriebene entspringt meinem allgemeinen Wissen. Die Pathologie von Tätern ist gewissermaßen
mein heimliches Steckenpferd. Es dürfte jedenfalls wohl mehr dahinter stecken als bloße Phantasie.
#75 Dr. Schlämmer 10:56:02 | Freitag, 29. April 2011
Pathologie der Täter Autobiographisches: „Ich war eigentlich ein mittelmäßiger Schüler. Mittelmäßig,
durch und durch. Aber ich merkte schon sehr früh, dass ich mich mit der „Macht“ verbinden muss, um aufzu-steigen
und Anerkennung zu erlangen. Da spielte es keine Rolle, wie „gut“ man eigentlich ist. Denn wie „gut“ man
ist, sagen schließlich andere. So roch ich förmlich, dass es gut sei, mich den Nazis anzuschließen.
Und in dieser Bewegung fand ich auch Bestimmung. Als SS-Mann, vielleicht auch als Polizist, als Beamter
etc. Es ging dort unglaublich schnell voran mit mir. Von meinem Vater habe ich mitbekommen, dass man seine
Pflicht erfüllen muss. Er war streng mein Vater, er kannte kein Pardon, erfüllte akkurat das, was ihm
aufgetragen wurde. Das habe ich mir zu eigen gemacht. Da konnte er nicht irren.“ Szenenwechsel, 5 Jahre
später, Ukraine: „Ich stehe unter all den Leichen. Judenpack. Die Männer haben wir bereits exekutiert.
Wie die brav waren, als wir unsere Gewähre zuckten. Wie Lämmer! Jetzt sind ihre Weiber dran. Ein SS-Mann
hat den ganzen Haufen niedergemäht. Und wir machen nun den Rest. „Jawoll, Herr Oberscharführer, wird
gemacht, Herr Oberscharführer.“ Schließlich weiß ich, wem ich was verdanke. Froh, diesen Job zu tun,
statt an der Front zu verrecken. Laufe die Reihen ab und prüfe, ob noch etwas zuckt. Da vorne, die will
entkommen. Ich lade kurz durch und gebe ihr den Gnadenschuss.“
#58 Dr. Schlämmer 03:45:09 | Freitag, 29. April 2011
Der gute Mensch immer wenn ich wissen will, wie gut der Mensch ist, schaue ich mir dieses www.entopia.org.za/…sc/RovnoMassacre.jpg
Foto an. Ich schaue dann ganz genau hin und frage mich: könnte ich auch der Täter sein? Wäre es völlig
ausgeschlossen? –--------------------------- Man beachte das Pflichtgefühl: da zuckt noch eine entkleidete
Frau, und ruckzuck wird die deutsche Pflicht erfüllt. Nichts darf entkommen, nichts darf mehr zucken.
Die Pflicht wird erfüllt. Denn ich bin ein treuer Diener meines Führers. Er soll doch STOLZ auf mich
sein. STOLZ. Dafür lebe ich. Werkzeug zu sein für einen heiligen Zweck, der mich erhebt über all die
Leichen, die ich produziere.
#3 Dr. Schlämmer 12:01:06 | Donnerstag, 28. April 2011
Das Problem, das die Redaktion nicht zu sehen scheint, ist, dass ein Missbrauch durch einen katholischen
Priester, der sich der Keuschheit und Ehelosigkeit verschrieben hat, moralisch in der Tat schwerer wiegt
als einer durch einen Menschen, der diese Verpflichtungen nicht auf sich genommen hat, auch wenn beides
gesetzlich natürlich gleich zu werten ist. Wer meint, ein solches Leben, das dem Menschsein wohl doch
eher fremd ist (ich denke, das darf man sagen), und welches Jesus im übrigen niemandem vorgeschrieben
hat, auf sich nehmen zu können, sollte dazu auch tatsächlich in der Lage sein, ohne zu absonderlichen
Ersatzhandlungen greifen zu müssen.
#75 Dr. Schlämmer 01:51:58 | Samstag, 23. April 2011
Für mich wirkt es etwas befremdlich … wenn der Papst greisen Männern den Fuß wäscht. Die sollten
zumindest erkennbar jünger als der Papst sein – und nicht den Anschein von Leuten erwecken, die man aus
dem Altersheim abgeholt hat. Sonst verdampft die Symbolik. Jesus has risen. Halleluja www.youtube.com/watch?v=t63iAnAVN7Q.
#84 Dr. Schlämmer 19:40:46 | Dienstag, 12. April 2011
@Kristall Ja, der Jude Oppenheimer. Man, der hat’s den Japsen gegeben, nicht? Da war aller Todesmut und
sinnloser Opfersinn ein für alle mal begraben. Long live America www.youtube.com/watch?v=omW6LGVogSM.
@Goldengel „Zölibat gibt es schon noch, Armut nicht mehr. Denn der Lohn eines heutigen Priesters kann
sich sehen lassen.“ Jetzt dreh’ich den Spieß mal um: Wozu braucht eigentlich eine eheloser Priester so
viel Kohle?
Was wir aus diesem Artikel lernen „Er hat doch etwa ab seinem 35. Lebensjahr dem Sex abgeschworen und
ab da keusch gelebt.“ Womit klar würde, dass es mit dem Zölibat auch außerhalb der kath. Kirche nicht
so recht klappen will.
@ Kraut Ich muss mich jetzt leider auch allmählich von diesem Forum verabschieden. Muss noch ein paar
Dinge tun. Daher beste Grüße und einen gesegneten Nachmittag auch von meiner Seite aus …
@ Kristall Vielleicht lag es ja an den Genen. Genetisch bedingte Essstörungen? Spaß beseite, wohlgenährte
Menschen gelten oder galten in bestimmten Gesellschaften als erfolgreiche und damit vorbildhafte Menschen.
Deshalb wird er auch oft so dargestellt; ob er wirklich „fett“ war, ist mir nicht bekannt.
@Goldengel Ich bin auch kein Anhänger der pluralistischen Religionstheologie. :)3 Im asiatischen Raum
läuft das Erlöschen zur Zeit im übrigen ganz alleine, man braucht gar keine buddhistische Religion
dazu. In Bausch und Bogen ablehnen würde ich die Lehre Buddhas aber nicht.
@ Goldengel Wobei man noch anfügen sollte, dass Buddha das Kastenwesen ethisch neu verstanden wissen
wollte: Man muss sich in seiner Kaste bewähren im Sinne seiner, der buddhistischen Ethik, um sich wahrhaft
Mitglied dieser Kaste nennen zu können.
@ Gallowglas Sie haben recht. Was immer das Zentrum vorher geleistet hat, durch die Unterzeichnung dieses
Gesetzes ist diese Partei ein für allemal unglaubwürdig geworden, hat sich vor der Geschichte blamiert
und ist doch (wenn man ihr Glaubwürdigkeit noch zusprechen will) jedenfalls dauerhaft beschädigt. Es
gibt Fehler, die dürfen einfach nicht passieren. Das Zentrum müsste sich von diesem Kardinalfehler in
aller Deutlichkeit offen distanzieren. Ist das schon geschehen? Durch den Akt der Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz
wurde m. E. auch der politische Katholizismus ein für alle mal irreparabel beschädigt. Man hat immer
das Gefühl, es dabei mit irgendwelchen „Radikalskis“ zu tun, die den Kern des Glaubens nicht begriffen
haben. Jedenfalls geht mir das so. Jedenfalls würde ich als politischer Katholik nicht unbedingt das
Zentrum wählen.
@Kristall Rein mental würde ich sagen, dass Sie einem gläubigen Buddhisten diametral gegenüberstehen.
Aber gegen diese Feststellung haben Sie sicher nichts einzuwenden.
Kreuz.net schwebt wohl eine Führerkirche vor. Vielen Dank, aber bitte ohne mich. „Denn Mons. Müller
wird nicht im Traum daran denken, gegen die in seinem Bistum aktiven Pamphletisten vorzugehen.“ Die haben
sich selbst desavouiert. Dem ist nichts hinzuzufügen. Im Übrigen: Wenn Jesus ganz Mensch war, wird er
wohl auch auf sehr natürliche Weise zur Welt gekommen sein. Oder sehe ich das falsch? Oder gehört die
Geburt nicht dazu? Buddha übrigens konnte laut buddhistischer Tradition gleich nach seiner Geburt schon
sprechen. Wusstet ihr das? Aber die Buddhisten sagen nicht, dass man das glauben muss, um erlöst zu werden.
Die Zeit der Ernte ist gekommen … Die Grünen wollen eine Steuer für große Vermögen einführen und
den Spitzensteuersatz anheben. […] Denn Gott stößt die satten und fetten Wohlstands-Reichen vom Thron
und erhöht die Niedrigen. Passt doch: dann sind die Grünen eben das Werkzeug des Herren. „Wir wenden
uns gegen jeden Versuch, Religionsgemeinschaften zu diskriminieren oder sie aus dem religiösen Pluralismus
unserer Kultur hinauszudefinieren.“ Alles in Butter.
#35 Dr. Schlämmer 00:26:47 | Donnerstag, 24. März 2011
Führt die Ständegesellschaft wieder ein… Erhebt Guttenberg zum König. Es gibt noch viele Menschen,
die rein titulatorisch zu Höherem berufen sind, und viele, die endlich aufblicken wollen und selbst führen
und geführt werden wollen.
Bejorommers Argumentation … hat was für sich. Was er da sagt, ist nicht abwegig. Aber die Krise der
Kirche ist hauptursächlich eine Glaubens- und (wie Marx richtig feststellt) eine Gotteskrise. Daraus
abgeleitet aber mindestens ebenso fundamental eine Krise der Liturgie. Die menschlichen Zweifel am Zölibat
würden rasch verschwinden, wenn die fundamentaleren Krisen nicht alles durchdringten und durchsetzten.
Insofern lenkt die Zölibatsdebatte von den eigentlichen Krisen ab. Bejorommer, ich frage Dich: „Jesus
ist gestoben für unsere Sünden gemäß der Schrift“ (1 Kor 15,3) – Glaubst Du das, so kann man mit Dir
reden. Glaubst Du es nicht, so bist Du des Teufels und Du kannst mit oder ohne Zölibat zu ihm hinabfahren.
Jetzt muß der Unzüchtige zahlen Das weltliche Recht kommt in diesem Punkt den kath. Vorstellungen durchaus
sehr nahe. Ein Schelm, wer Übles dabei denkt. War nix – die Aktion. An alle Spät68er – war nix und wird
auch in Zukunft nix sein! Immer schön treu bleiben.
Anbiederung? – Nein: Interessenvertretung … „Wenn sie aus nackten Verfolgungsängsten – Angst vor Schließung
ihrer Schulen, Angst vor der Aufnahme in den Verfassungsschutzbericht – heraus meint, sich politisch anbiedern
und anpassen zu müssen, so werde ich ihr hierin nicht folgen.“ Und wer meint, dass Religion und Politik
nichts miteinander zu tun hätten, lebt wohl auf einem anderen Planeten. Die Bruderschaft hat völlig
recht, im Bereich des Politischen eine Wahl zu treffen, die ihren Interessen noch am nächsten kommt und
realistische Chancen auf reale Machtteilnahme hat. Das ist im Hinblick auf ihre geistige Grundausrichtung
sicher nicht die NPD; insofern kann ich den Autor für seinen NPD-Austritt nur beglückwünschen.
@Noricum Die meisten Juden werden konvertiert sein. Ich will jetzt keine Mutmaßungen anstellen, ob sich
besondere Charakterzüge bewahrt haben, obwohl ich es für möglich und sogar für wahrscheinlich halte,
denn die jüdischen Genbestände werden sich teilweise auch bis heute durchgesetzt haben. Deswegen ist
es völliger Unsinn, eine jüdische Gefahr zu sehen. Wir (d. h. die Gesellschaft) sind längst unaufhebbar
„infiltriert“ und sollten dankbar sein, dass es noch Juden gibt, die sich auch Juden nennen. Das sind
die, die ihrem Glauben treu geblieben sind. MEINE EHRE HEISST TREUE.
Immer diese böse Juden … Besonders böse sind sie auf kreuz.net, wo man speziell als Rechtsaußen immer
eine gute Plattform hat. Und ich sage euch: Lieber ein Jude, der Jude geblieben ist, trotz all der unsäglichen
Verfolgungen, als ein angepasster Konvertit, der außer windiger Anpassung auch Generationen später nichts
zu bieten hat. Denn die Gene schlagen bekanntlich immer durch.
#105 Dr. Schlämmer 11:58:35 | Sonntag, 27. Februar 2011
Wahltag ist Zahltag Ich beobachte augenblicklich, wie das linke Lager in der Öffentlichkeit unglaublich
mobilisiert und sich die Konservativen teilweise verschämt zurückziehen. Doch was hat rotgrüne Lager
wirklich vorzuweisen? Seien wir ehrlich – was??????? Dagegen sein kann schließlich jeder. Kleine Revolution
in BW gefällig? – Nein Danke. Aber die CDU sollte mal ausmisten – zu viel angepasste Duckmäuser schaden
dem Profil. Gönnert und Co sind da rühmliche Ausnahmen.
#76 Dr. Schlämmer 00:14:14 | Montag, 21. Februar 2011
Schade … Satan hat verhindert, dass es zu einer Einigung kam und dass ich mehr dafür tun konnte. Ein
Triumph der Mächte dieser Welt und vor allem seines größten Fürsten. Satan ist mächtig: Er will,
dass die Kirche gespalten ist. Seine Handlanger sind überall, in allen Bereichen der Gesellschaft: …
all das eitle und angepasste Gewürm, das die eigene Nichtigkeit nicht sieht und die Gerechten bestürmt.
Sehr schön … Endlich mal ein Spiegelartikel, den sich kreuz.net – voll und ganz – zu eigen machen kann,
aus der Hand des „Feigenblatt-Journalisten Matthias Matussek“. Das muss eigentlich gefeiert werden! Und
doch meine ich, dass auch die Gegenposition nicht völlig „fehlt“ und plädiere für die bereits dargelegte
Lösung: Zölibat als Pflicht nur noch für höhere Weihen. PS: Der Artikel ist wirklich gut! Neben den
Inhalten die Wortwahl – köstlich. Wirklich – außerordentlich genießbar. Huch, wer fühlt sich angesprochen:
Klarsichtfolien-Betriebsnudeln, Kirche-von-unten Funktionäre, wer kennt sie nicht?
#30 Dr. Schlämmer 21:58:44 | Sonntag, 6. Februar 2011
Natürlich ist die Gesellschaft in gewisser Weise eine „Sexgesellschaft“. Das Problem beim ehelosen Priester
geht indessen weiter und lässt sich nicht auf eine wie auch immer einzuschätzende „Triebfrage“ reduzieren:
1. Massive Nachwuchsprobleme, eben weil heutzutage fast jeder davor zurückschreckt, ein Versprechen abzugeben,
den Rest des Lebens keine Frau mehr zu begehren, und wenn, dann in jedem Fall eine Beziehung mit ihr einzugehen,
mit den bekannten heuchlerischen Vertuschungsmannövern. 2. Die gestiegene und steigende Lebenserwartung,
damit einhergehend Einsamkeit und Verwahrlosung im Alter (als Bischof und Papst wird man ja immer fleißig
umsorgt, aber das ist bei den normalen Prälaten eben nicht der Fall). 3. Das sich ändernde soziokulturelle
Umfeld, das den Priester in einer Durchschnittspfarrgemeinde heute weniger stark einbettet und integriert
als vielleicht noch vor 50 Jahren. Es droht ihm die geistige und soziale Vereinsamung, gerade in einem
eher säkularen Umfeld. 4. Die De-facto-Machtübernahme durch die Laien in vielen Pfarrgemeinden. Nicht
das ich antilaikal eingestellt wäre, aber der Preis ist eine Aufgabe und Aushöhlung des priesterlichen
Anspruchs und Selbstverständnisses. Außerdem eine zunehmende Distanzierung von Rom. um nur vier Punkte
zu nennen. Leider haben es die „Theolunken“ versäumt, die wirklich gravierenden Sachverhalte auf den
Punkt zu bringen, aber zum Glück gibt es ja mich, Dr. Schlämmer. Zu irgendwas muss mein Studium ja gut
gewesen sein. Und sei es über kreuz.net …
#23 Dr. Schlämmer 16:30:03 | Sonntag, 6. Februar 2011
Ein wirklich sachlicher Beitrag, der die Ebene von bloßen Plattitüden verlässt: hier www.spiegel.de/…,1518,743789,00.html.
Zugleich eine köstliche Widerlegung von kreuz.net, das im Spiegel ja immer „kirchenfeindliche“ Hetzer
am Werk sieht (Selbstzweifel ausgeschlossen) oder, wenn überhaupt, weltangepasste „Quotenkatholiken“.
#38 Dr. Schlämmer 00:23:59 | Sonntag, 6. Februar 2011
Huch, was ist da passiert …? Zutiefst beunruhigende Ereignisse in Karaganda. Lassen diese auf eine Verschwörung
der Logenbrüder schließen? Können die Logenbrüder uns rein nachbarschaftlich zur Gefahr werden? Muss
ich umziehen? Den Exorzisten aufsuchen? Fragen über Fragen … Morgen werd’ ich schlauer sein.
#48 Dr. Schlämmer 00:15:05 | Sonntag, 6. Februar 2011
@Kreuz.net: Bist mir die bessere Bildzeitung. Und das noch „umsonst“ (außer der Gefahr, seinen mehr oder
weniger guten Ruf zu verlieren). Bleib wie du bist. Mach sie fertig, die weltliche Konkurrenz von Springer-fancy-world.
I keep my fingers crossed!
#33 Dr. Schlämmer 20:40:29 | Samstag, 5. Februar 2011
@Antipacelli Alexander VI kann niemand übertreffen. Sie nicht, ich nicht, und auch ein Lehmann nicht.
Wenn die Antizölibatären einen solchen fürchten, soll’s mir recht sein, aber ich fürchte, sie fürchten
einfach alles Neue und Ungewohnte. Es ist auch völlig sinnlos, dass hier zu diskutieren.
#149 Dr. Schlämmer 12:17:52 | Samstag, 5. Februar 2011
@ IZAAC Ist kreuz.net mein „Bruder“? Ihrer vielleicht, meiner nicht. Das geht schon deshalb nicht, weil
kreuz.net anonym ist. Eine persönliche Beziehung fehlt also total. Fazit: Vergeblicher Versuch, meine
Worte gegen mich selbst zu richten. Was hätten Sie bloß Jesus erzählt, der mit seiner Wortwahl den
Pharisäern gegenüber auch nicht glimpflich war? Wahrscheinlich auch verdammt für sie. Aber Jesus ist
ja nicht unbedingt der Maßstab hier.
#63 Dr. Schlämmer 21:46:48 | Freitag, 4. Februar 2011
Dieser Artikel ist einfach nur untergriffig … Theologen + Halunken = Theololunken? Amt + Schlafen +
Beischlaf = Amtsbeischläfer? Sollte damit insinuiert werden, dass diese Bischöfe irgendwie unkeusch
leben? Oder ihr Amt missbrauchen oder falsch wahrnehmen? Oder, wie ich vermute, beides? Nur weil sie eine
Meinungsäußerung nicht in Bausch und Bogen verdammen? Beides scheint mir anzuklingen. „Jeder, der seinem
Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!,
soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber sagt: Du Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen
sein.“ (Mt 5, 22)
#55 Dr. Schlämmer 21:20:52 | Freitag, 4. Februar 2011
Dieser Artikel … ist das beste, was den Unterzeichnern passieren kann. Wie kann man nur so dämlich
sein? Aber gut, kreuz.net läuft außer Konkurrenz: nimmt ohnehin keiner ernst, jedenfalls nicht für
bare Münze. Für mich zählen Sachargumente.
#23 Dr. Schlämmer 18:51:05 | Freitag, 4. Februar 2011
Mein zweiter Gedanke nach Durchsicht des Schreibens war: Wer hat das alles unterschrieben? Nun, all zu
viele jedenfalls nicht. Das „Problem“ besteht darin, dass, würden all diese Forderungen umgesetzt werden,
die katholische Kirche de facto protestantisch würde. Jedenfalls kann man unter Umständen feststellen,
dass sich in dem Dokument neben sinnvollen Forderungen möglicherweise auch weniger sinnvolle, ja problematische
Forderungen befinden. So verwundert es mich nicht, dass nicht alle Theologen unterschrieben haben, de
facto nur eine Minderheit, freilich eine mutige.
#99 Dr. Schlämmer 22:38:11 | Sonntag, 30. Januar 2011
@Goldengel Ich kann Ihre Argumentation durchaus nachvollziehen – positiv nachvollziehen. Deswegen meine
ich, die kath. Kirche sollte ihre Zölibatsregeln denen der griech.-orthodoxen Kirche anpassen. Oder die
Pfarreien künftig von Laientheologen führen lassen. Das ist mittelfristig die Alternative bei uns in
der BRD zumindest.
#53 Dr. Schlämmer 22:21:08 | Sonntag, 30. Januar 2011
@ Domenico Tuttisanti Zum Glück gibt es auf der A 81 kein so bescheuertes Tempolimit. Und zum Glück
sind all die – wirklich – „berufen“, die ihre Triebe zwangsweise unterdrücken, „umleiten“ oder „ableiten“,
oder halt zum Urlauben nach Thailand fliegen. Oh wie sind sie doch“berufen“, und sei es um des lieben
Scheins …
#9 Dr. Schlämmer 14:32:57 | Sonntag, 30. Januar 2011
Also wenn ich auf der A 81 mit 80 fahren muss, obwohl die Strecke völlig frei ist, nur weil die Grünen
ein generelles Tempolimit auf Autobahnen eingeführt haben, ich dann aber 120 fahre und dazu auch noch
stehe, bin ich dann zum Autofahren „nicht berufen“?
#91 Dr. Schlämmer 14:22:12 | Sonntag, 30. Januar 2011
@Goldenengel Ich persönlich bin zu einem zölibatären Leben nicht verpflichtet, dies nur zur Klarstellung.
Wie viele ungeeignete Männer wären dann wohl plötzlich Priester der RKK, nur um sich dort durchfüttern
zu lassen? Sie sind ja sehr schnell im Urteilen. Dr. Schlämmer rät zur Vorsicht hier. Wir hatten schon
früher umfänglich diskutiert, sodass ich auf einen Schlagabtausch an dieser Stelle verzichten will.
#88 Dr. Schlämmer 13:21:41 | Sonntag, 30. Januar 2011
@ Goldenengel Das kann man so keinesfalls generalisieren. Natürlich und leider wird die Abtreibung heute
gerne als Mittel der Familienplanung angesehen, aber prinzipiell sind das zwei Paar Schuhe.
#3 Dr. Schlämmer 18:56:23 | Samstag, 29. Januar 2011
@ Ulrich Seidel Ja, wirklich lächerlich ist das. Mit Gott und ohne Weib wird die Burg gehalten gegen
alle Anfeindungen zum Trotz. Wie kann man nur so bescheuert sein. Es ist wirklich kaum zu fassen. Bald
vielleicht ohne mich.
#52 Dr. Schlämmer 16:00:28 | Samstag, 29. Januar 2011
Das Problem ist bloß, verehrter Ruhrgebietler, dass Jesus mit dem „anderen Herrn“ den Mammon meinte oder
allenfalls den „Geist der Welt“, und nicht die Ehe. Sie drücken Sie vor der Argumentation durch unbewiesene
Behauptungen. Etwas armselig.
#48 Dr. Schlämmer 14:40:03 | Samstag, 29. Januar 2011
@Ruhrgebietler Ich sehe ein Lockerung dieser Vorschrift nicht so negativ, sondern kann eine solche nach
Stand der Dinge sogar eher begrüßen. Jesus selbst meinte zum frei gewählten, zölibatären Leben: „Wer
das verstehen kann, verstehe es“, und macht damit deutlich, dass dieser kein allgemeines Gesetz sein kann.
Petrus selbst jedenfalls hat er allen Anschein nicht zur Aufgabe seiner Ehe gedrängt. Dass die Apostel
nach der Berufung plötzlich alle völlig enthaltsam lebten, halte ich für ein gern geglaubtes Märchen.
Und auch Paulus macht den Zölibat nirgendswo zu einer conditio sine qua non für den Priesterstand. Im
Gegenteil: Er warnt davor, sich menschlich zu verrenken, wenn man von Leidenschaften übermannt wird.
Offensichtlich hatte er Verständnis für diese gleichsam normale und angeborene menschliche Gefühlsregung.
Nirgends möchte er das ehelose Leben allgemein verpflichtend machen, auch nicht für den Priesterstand.
Er bzw. ein Evangelist in seiner Tradition warnt sogar ausdrücklich vor denen, die die Ehe verbieten
wollen.
#34 Dr. Schlämmer 02:28:32 | Samstag, 29. Januar 2011
Ein Appell … der viele Fragen involviert … a) Ist der christliche Glaube ein Glaube, der die Welt
„umarmt“ bzw. „umarmen“ soll? Wenn ja, warum ist er dann in der Krise? b) Wenn nein, darf es eigentlich
wundern, dass er in der Krise ist? c) Braucht ein Leben aus dem Glauben wirklich einen Kult? d) Wenn ja,
was wäre dann die zentrale Aufgabe dieses Kultes? e) Muss man als Christ daran teilnehmen? Und irgendwann
kommt dann auch die Frage: Braucht man dazu unbedingt einen Priester, der im Zölibat lebt? Was hier bei
kreuz.net oft sehr banal unter der Zölibatsfrage diskutiert wird, kratzt also die eigentlichen Fragen
nur an der Oberfläche … Es ist eine abgeleitete Frage, der wesentlich grundsätzlichere Fragen vorausgehen.
#32 Dr. Schlämmer 01:29:13 | Samstag, 29. Januar 2011
@Amethyst Nicht der Zölibat ist das Problem, sondern der dramatische Glaubensverlust unter den Menschen,
auch unter den (altliberalen, lauen, modernistischen, ökumeneverdrehten) Priestern unserer Tage! Die
Krise des Glaubens ist eine Krise der Inhalte des Glaubens. Das ist der Punkt. Der christliche Glaube
muss radikal durchleuchtet werden, auch auf seine Lebenstauglichkeit. Wer den Glauben inhaltlich nicht
durchdrungen hat, kann ihn nämlich nicht positiv vertreten im Hinblick auf seine Lebensrelevanz. Er bleibt
entweder bei leeren Formeln, oder wendet sich innerlich davon ab.
#96 Dr. Schlämmer 01:41:09 | Dienstag, 25. Januar 2011
Der Ruf nach dem Scheiterhaufen … wird ja immer lauter hier. Diese Töne lassen ja tief blicken und
erahnen, wie gründlich das Gebot der Nächsten- und Feindesliebe hier internalisiert wurde. :)3
#42 Dr. Schlämmer 22:15:55 | Sonntag, 23. Januar 2011
@ De Boer Wahr ist die Wahrheit, und sonst nichts. Keine Kirche ist dieser Wahrheit völlig gleichförmig.
Aber immerhin soll es eine Kirche geben, die dazu steht, dass es eine Wahrheit gibt, die sich nicht quantifizieren
lässt. Diese Wahrheit ist die Liebe. Die Kirche ist davon überzeugt, dass Jesus diese Wahrheit ist und
alle seine Kinde sind, die ihm gleich werden. Vielleicht ist es ein guter Anfang, wenn man auf diesen
Mann getauft wird.
#39 Dr. Schlämmer 21:51:39 | Sonntag, 23. Januar 2011
@ Gallowglas Kinder schon im Säuglingsalter ungefragt in ihre Reihen aufnehmen muß, um überhaupt noch
Zuwachs zu haben Sie können ja später wieder austreten, wie z. B. Sie. Also mir hat es nicht geschadet,
das Wasser am Taufbecken. Sich ständig, z.T. mit Zwang, in die Leben der Menschen einmischen will, weil
sie sonst keine Beachtung mehr findet. Ist mir nicht bekannt. Wir leben ja nicht in Teheran. Aber Dawkins
hat ein exorbitantes Mitteilungsbedürfnis, das werden Sie nicht leugnen können. Sich nur noch mit Skandalen
und großspurig verbreitetem Unsinn im Gespäch halten kann. Es gibt in der Tat viele Skandalnudeln auch
in der christlichen Religion, Schwätzer, Großmäuler und IntrigantenInnen, die in jeder Form von institutionalisierter
Religion ihren berechtigten Platz haben, auf dass die Wahrheit am Ende siegen mögen. :&)
#11 Dr. Schlämmer 19:23:05 | Sonntag, 23. Januar 2011
@ Gallowglas Man benötige einen Bus, in dem durch die Gassen fährt und verkündet: „Es gibt keinen Gott“,
einen oder mehrere Hohenpriester, wie z. B. Richard Dawkins, der zudem noch das Kunstwerk schafft, seine
Religion als Wissenschaft zu tarnen, um sie marktfähiger zu machen, und diverse Messen, das sind die
Vorlesungen und Veranstaltungen der Atheisten …
#2 Dr. Schlämmer 15:55:02 | Sonntag, 23. Januar 2011
Die Feststellung des Weihbischofs … ist umso zutreffender, da sich die Atheisten mittlerweile anschicken,
aus ihrem Atheismus eine Religion zu machen. Vgl. die Ausführungen und das öffentliche Auftreten von
Dawkins und Konsorten.
#58 Dr. Schlämmer 12:43:03 | Sonntag, 23. Januar 2011
Und wenn er es machen würde wäre das trotzdem sehr lobenswert. Als Missionar wird er die ansprechen,
die sich von ihm angesprochen fühlen. Man unterstellt ihm wohl, er möchte wieder Bischof werden bzw.
seinen Nachfolger in Frage stellen, also sozusagen unlautere Motive. Denken wir doch erst mal positiv.
#13 Dr. Schlämmer 22:12:04 | Freitag, 21. Januar 2011
Der Spiegel ist in Sachen kath. Kirche in der Tat voreingenommen und ihr gegenüber tendenziell feindselig
bis ablehnend eingestellt. Er arbeitet sich ihr ab, wie ein pubertäres Kind, das es mit der Wahrheit
nicht immer ganz so genau nimmt, weil der Reifestand bzw. die entsprechenden Voreinstellungen es einfach
nicht anders zulassen, besonders wenn die Autoren ans Werk gehen dürfen, die grundsätzlich ein Problem
mit der Kirche haben. Trotzdem will ich dieses Blättlein nicht vermissen.
#97 Dr. Schlämmer 01:35:25 | Donnerstag, 20. Januar 2011
Ein ehrlicher Standpunkt … Ist Allah der dreifaltige Gott? Dieser Gott, der uns im Koran gegenübertritt
…? Streuen wir uns keinen Sand in die Augen, sondern bleiben wir wahrhaftig. Erst den Koran lesen, dann
urteilen. Dann vielleicht ein bisschen Aktionismus. Elija treu sein heißt das Wahre vom Falschen unterscheiden.
Das ist die grundlegende Aufgabe jedes Christenmenschen: das Wahre vom Falschen unterscheiden.
#42 Dr. Schlämmer 20:39:56 | Montag, 17. Januar 2011
@ Jenenser I. Gegen all das, was Sie hier nennen, muss man als Christ GRUNDSÄTZLICH sein. Lediglich die
Evolution ist eine Ausnahme. Gott und Evolution schließen sich aber auch nicht aus. Jedenfalls macht
es Sinn, dass Jesus vor 2000 Jahren und nicht vor 300 Millionen Jahren auf die Erde gekommen ist. Er wollte
sie noch bekehren, Sie Zeitgeistnudel. Die Dinos hätten seine Botschaft nicht kapiert. Bei Ihnen besteht
noch Hoffnung.
Die Heldenhaftigkeit dieses Bischofs will sich auch mir nicht ganz erschließen. Es sei denn, der Verfasser
huldigt einem sehr allgemeinen Heldenbegriff. Sehnsucht nach Helden? Nein danke.
#44 Dr. Schlämmer 22:23:08 | Donnerstag, 6. Januar 2011
@Poster Statt über Berger sich das Maul zerreißen, sollten Ihr Buße tun wegen Eurer Taten und Unterlassungen –
und den Zustand dieser Welt. Wenigstens über letzteren. Und doch gilt: Jeder fange bei sich selber an,
die Welt im Geiste Christi zu verwandeln, indem er sich selbst verwandeln möge …
#70 Dr. Schlämmer 19:36:55 | Donnerstag, 6. Januar 2011
Alle Instanzen ausschöpfen … notfalls bis zum BVerfG. Dass eine Abiturstufe mir nichts dir nichts die
Schule wechseln MUSS, scheint mir mit einigen Verfassungsgrundsätzen nicht zu vereinbaren sein. Der Brief
des Ministers ist als Verwaltungsakt ungeeignet. Notfalls prominente Verwaltungsrechtler heranziehen.
#25 Dr. Schlämmer 19:17:34 | Donnerstag, 6. Januar 2011
Das Problem von Kerner als Moderator ist oder war … jedenfalls soweit ich mich erinnern kann: a) dass
er einfach unfähig war, sein prominentes Gegenüber auch nur ansatzweise zu kritisieren, sodass die Interviews
mit ihm oft in reine Selbst- und Moderatorenbeweihräucherung ausarteten; b) damit zusammenhängend eine
inhärente Tendenz, mit der Mehrheit zu gehen, den Weg des geringsten Widerstands, sein Fähnchen nach
dem Wind zu richten … So etwas kommt auf Dauer NICHT gut an.
#25 Dr. Schlämmer 23:40:52 | Dienstag, 4. Januar 2011
@Antipacelli Was stört Sie denn ein „Scheinbischof“? Sie gehen zu einem richtigen – und der Rest der
Welt ist eben verblendet. PS: Welchem gültig geweihten Bischof unterstehen Sie eigentlich? Würde mich
brennend interessieren.
#23 Dr. Schlämmer 02:51:52 | Dienstag, 4. Januar 2011
Naja, seis drum … „Ist ja seltsam wie viele Lesermeinungen hier nicht nur zensiert sondern komplett
gelöscht werden (Stand: Heute um 10:48 Uhr Seite1): 58“ Um ehrlich zu sein, seitdem das passiert, kann
man sich richtig wohlfühlen hier. :)% Nicht dass ich alles gutheißen und unterschreiben würde, was
hier so gepostet wird, aber das Geschreibsel vieler Poster, gerade aus dem antikreuznet-Lager, war einfach
unerträglich und dazu meist noch redundant. Dieses ständige Gejammer gegen kreuz.net … kombiniert
mit dem Ruf nach der Staatsgewalt und intriganten Hackattacken. Wenn sich viele Leute oder auch nur einige
Grüppchen durch kreuz.net auf den Schlipps getreten fühlen, sollte man mal darüber nachdenken, woran
das liegt. Vielleicht erfahren sie hier etwas, was ihnen sonst keiner zu sagen traut – und sie können
es einfach nicht ertragen und schreien nach der Zensur, statt sich argumentativ damit auseinanderzusetzen.
Ich sehe das jedenfalls nicht nur negativ, wenngleich ich es bedaure, dass die offiziellen kath. Medien
offensichtlich versagen, was eine überzeugende Öffentlichkeitsarbeit anbelangt. Es fehlt ihnen einfach
die Würze und der Mut, die freie Meinung zuzulassen und zu dulden. Die richtige Mischung fehlt wohl auch.
Und wieder zeigt sich … dass bei ethischen Fragen anstelle der Wahrheit immer mehr der Nutzen tritt.
Weil es eben nicht als allgemein „wahr“ anerkannt wird, dass jedwedes gezeugtes Leben unumschränkten
Schutz genießt. Die Föten können ihren Anspruch nicht geltend machen, aber der einstige CDU Generalsekretär
Hintze meint, die PID hülfe den Paaren, sich FÜR das (werdende) Leben zu entscheiden. Wie edel scheinen
doch die Motive zu sein, mit denen er und andere argumentieren. Fast könnte man glauben, die Anwendung
der PID sei völlig alternativlos und vernünftig. Sogar die Menschenwürde wird von ihm bemüht, damit
die grundlegende Nutzenerwägung verschleiert bleibt: Der Verstoß der Präimplantationsdiagnostik „wäre
aus meiner Sicht ein Verstoß gegen die Menschenwürde der betroffenen Frauen“, sagte der Chef der NRW-Landesgruppe
im Bundestag. Hintze, Hintze, du willst uns verarschen, aber wir alle wissen, dass du ein Kind des Utilitarismus
bist. Nur manchmal klingt es durch, wessen Geistes Kind du bist, etwa wenn du auf die „schweren genetischen
Schäden“ verweist, die durch die PID verhindert werden könnten, oder sogar „die Natur“ heranziehst,
die eben auch das eine oder andere Leben aussortiere. Hintze, Hintze, wenn du selbst einmal alt, krank
und schwach geworden bist, wollen wir hoffen, dass andere anders denken und handeln als du.
#27 Dr. Schlämmer 21:00:31 | Dienstag, 21. Dezember 2010
Wobei ich überzeugt bin, dass WAHRHAFT Liebende tatsächlich IMMER offen für die Weitergabe für neues
Leben sind, wenn es zum ehelichen Akt kommt. Jeder Akt, der nicht mit dieser Intention vorgenommen wird,
ist zumindest fragwürdig. Ob er deswegen aber gleich „verwerflich“ ist? … ein kühnes und weitreichendes
Urteil jedenfalls, das die gebührende Reaktion erfahren hat.
#20 Dr. Schlämmer 20:45:57 | Dienstag, 21. Dezember 2010
@ Romulus Sachte, sachte, wer viel schreibt, ist auch mehr angreifbar, besonders, wenn Äußerungen aus
dem Kontext gerissen werden. Der Papst bezog sich eben auf die Prostitution und homosexuelle Akte. Eine
Sexualität vollgemäß im Sinne der Kirche muss nach der Lehre der Kirche offen für das Leben sein.
Die Ausdehnung dieser generellen Wahrheit auf jeden einzelnen Akt einer sexuellen Begegnung (vulgo: Geschlechtsverkehr)
werden Ehepaare ablehnen, die verantwortet in die Zukunft schauen. Das müssen sich Papst und Kirche leider
sagen lassen. Wenn Papst Paul VI. in der Nummer 14 der Enzyklika Humanae schreibt, >>daß „jede Handlung
verwerflich ‘ist’, die entweder in Voraussicht oder während des Vollzugs des ehelichen Aktes oder im
Anschluß an ihn beim Ablauf seiner natürlichen Auswirkungen darauf abstellt, die Fortpflanzung zu verhindern,
sei es als Ziel, sei es als Mittel zum Ziel<<, dann liegt er einfach FALSCH. Ich erinnere mit deutlichen
Worten daran, dass auch Päpste irren können. Und selbstverständlich gilt diese Wahrheit auch nicht,
wenn einer der Geschlechtspartner HIV-positiv ist. Dann hat er die Pflicht zu verhüten; andernfalls begeht
er eine große und verabscheuenwürdige Sünde.
#48 Dr. Schlämmer 21:24:19 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@ Febron Ja, und im Prinzip könnte man auch alle Eunuchen verpflichten. Dann gibt es sowieso kein Problem.
Ihr Argument unterstreicht nur, dass Priestertum und Zölibat auch in der kath. Kirche nicht zwanghaft
verbunden sind und verbunden sein müssen.
#24 Dr. Schlämmer 19:18:23 | Sonntag, 19. Dezember 2010
Die Bildzeitung ist „Volksverarsche“ in Reinform. Sie hat den Finger immer am Puls am Zeit, auch wenn
der Puls einem „Todkranken“ gehört. Sie lebt von den mannigfaltigen Tragödien und Fehlentwicklungen
in dieser Welt. Jetzt ist sie selbst mal „Opfer“ und „Verlierer“ geworden – und huch, wie kleinlaut steht
sie plötzlich da, auch wenn es nur dieses eine Thema ist.
#46 Dr. Schlämmer 18:54:41 | Sonntag, 19. Dezember 2010
@ Equalizer Ohne Carl Benz kein Automobil. Deshalb sollte Carl Benz ein Auto werden dürfen. Ohne Regen
keine Blumen. Daher sollte der Regen eine Blume werden dürfen. Justieren Sie mal Ihre Logik.
#41 Dr. Schlämmer 21:04:54 | Samstag, 18. Dezember 2010
Tolle Rezepte … „Es muß in unserer Glaubenspraxis ankommen, daß auch Frauen ordiniert werden und damit
Weihungen übernehmen dürfen.“ Warum verwandeln wir die katholische Kirche nicht gleich in eine protestantische
Teilkirche? Ernsthaft: Wenn ich das alles so lese, frage ich mich, warum wir keinen Massenexodus zu den
Protestanten haben, wo es all diese Errungenschaften ja längst gibt. Das tiefeste Problem der katholischen
Kirche ist die mangelnde Wahrhaftigkeit, die ich in allen Strömungen des Katholizismus immer wieder beobachten
kann. Wenn, wie der Papst zurecht festgestellt hat, „Berufskatholiken“ im alltäglichen Leben und Umgang
nichts von der Nachfolge Jesu Christi erkennen lassen, dann kann die katholische Kirche durch all diese
Strukturmaßnahmen sicher nicht gerettet werden. Aber das ist jetzt ein langes Kapitel … Wer Probleme
hat mit dem Sühnetod Jesu und seiner stellvertretenden Lebenshingabe, ist für solche Einsichten gleichsam
beratungsresistent. In keinem Punkt zeigt sich die Divergenz der Werte dieser Welt zur Wahrheit des Christentums
so stark wie in diesem Punkt. Umso heftiger muss am Christentum „scheitern“, wer dafür nicht empfänglich
ist.
#17 Dr. Schlämmer 06:08:26 | Freitag, 10. Dezember 2010
Wenn er gesagt hätte dass die Amis und Tommys das Deutsche Reich in Schutt und Asche gebombt haben, um
den deutschen Wehrwillen zu brechen und es den Deutschen heimzuzahlen, dann hätte ich dem Urteil von
kreuz.net womöglich zugestimmt: Williamson ist ein Heldenbischof, weil er die Wahrheit nicht verschweigt.
Aber nur dann, wenn er im einem Zug erklärt hätte, dass die Aggression, der Überfall auf das Nachbarland
Polen sowie das Verhalten gegenüber der Tschechei, eindeutig zunächst von Deutschen Reich ausging. Denn
ein „Heldenbischof“ versucht die Wahrheit vollumfänglich zu erfassen. Ziemlich „untergriffig“ ist es,
dass entsetzliche Verbrechen an den Juden „kleinzureden“. Denn ein „Heldenbischof“ beschönigt nichts.
Vorrangig widmet hat er sich der Seelsorge zu widmen, und nicht der Geschichtsarbeit.
#106 Dr. Schlämmer 23:13:58 | Dienstag, 7. Dezember 2010
@ Antonio Michele Ghislieri Wahre Liebe braucht den ständigen Coitus nicht. Alles andere wäre sehr verwunderlich.
Insofern kann ich den biblischen Weisungen nur völlig zustimmen. Der wahre Priester ist sicherlich kein
„Sexmonster“.
#104 Dr. Schlämmer 23:09:34 | Dienstag, 7. Dezember 2010
@ Antonio Michele Ghislieri Das ist doch eine kühne Unterstellung. Dann müsste ja praktisch die gesamte
alte Kirche mit ihren verheirateten Bischöfen „abgefallen“ sein. Die biblische Begründung des Zölibats
hat einen apokalyptischen Hintergrund. Der Zölibat ist dadurch zwar nicht per se verkehrt, aber im Hinblick
auf seine Verallgemeinerungsfähigkeit eben doch sehr kritisch zu hinterfragen. Gut für die einen, schlecht
für die anderen, die deswegen dennoch keine schlechten Priester wären.
#102 Dr. Schlämmer 22:57:55 | Dienstag, 7. Dezember 2010
@DerRabe der zölibat ist in erster linie all jenen ein dorn im auge, die etwas gegen einen starken glauben
haben. Das ist ein Unsinn. Jemand, der stark im Glauben ist, braucht keinen Pflichtzölibat; er hat es
nicht nötig, sich in dieser Frage gängeln zu lassen noch kann es befürworten, dass andere dadurch gegängelt
werden. In der orthodoxen Kirche sind die Bischöfe auch niemals ausgegangen.
#40 Dr. Schlämmer 22:46:22 | Dienstag, 7. Dezember 2010
Sehr schöne Worte mit viel Wahrheit, aber es wäre schön, wenn man der „bösen“, „verrotteten“ Weltkirche
mit etwas mehr Achtung begegnen würde und sich voll auf die eigene Mission konzentrieren würde. Warum
ständig diese negative Abgrenzung? Ich spreche nicht vom Generaloberen. Der macht seine Sache gut. Aber
es gibt andere, die ständig „querschießen“ …
#91 Dr. Schlämmer 00:35:16 | Dienstag, 7. Dezember 2010
@DerRabe „ohne den pflichtzölibat wird es vermutlich gar keinen zölibat mehr geben.“ Das wäre in der
Tat ganz und gar traurig und bedauernswert. Die Argumentation legt indessen auch nahe, dass der Zölibat
von vielen als „Preis“, als „Opfer“ betrachtet wird, um das Amt des Priesters ausüben zu können. So
wollte das der Apostel Paulus aber nicht haben: diesen Preis wollte er niemandem aufbürden. Aber die
angedeutete Entwicklung würde im negativen Sinne nicht eintreten, wenn man die „Stellschrauben“ nur ein
wenig, und eben nicht radikal, verändern würde. Bischofs- und Papstamt sollten in der katholischen Kirche
vielleicht tatsächlich besser mit der Ehelosigkeit verbunden werden. Somit würde auch klar und deutlich
werden, dass die Kirche diese Lebensform besonders würdigt und schätzt. Eine Reform in kleinen Schritten.
Wenn sich dann herausstellt, dass auch verheiratete Priester zuverlässig sind, kann man gegebenenfalls
weiter justieren …
#45 Dr. Schlämmer 18:36:09 | Montag, 6. Dezember 2010
Die Zölibatsdebatte ist überhaupt nicht sekundär Entgegen kreuz.net und seinen Anhängern steuert die
Welt nicht auf ihren Untergang noch auf die anstehende Wiederkunft Christi zu. Im hohen Mittelalter, als
man den verpflichtenden Zölibat für alle Priester vorschrieb, war man ja höchst geneigt, in solchen
Vorstellungen zu schwelgen. Wir leben aber nicht in den letzten Tagen, wo wir uns rüsten müssten, um
möglichst ehelos den himmlischen Heerscharen entgegenzuharren. Leider haben sich diese Vorstellungen
auch 1000 Jahre nach Papst Gregor VII nicht als wahr erwiesen; vielmehr wurden sie mit der Zeit sogar
immer problematischer. 1000 Jahre sind genug. So ist nun die Zeit gekommen, die betreffenden Bibelstellen
richtig zu lesen und zu deuten und das Priesteramt endlich für solche Kandidaten zu öffnen, die ihre
ganz normalen Bedürfnisse nicht zwanghaft unterdrücken wollen und dabei auch keinen Neigung zum eigenen
Geschlecht verspüren. Ich kann auch das Argument auf keinen Fall akzeptieren, dass die so umrissenen
Personen irgendwie weniger geeignet für die Aufgabe des Priesters wären. Vielmehr bin ich in höchster
Sorge um Zustand und Situation der aktuellen Bewerber sowie den priesterlichen Nachwuchs im Allgemeinen.
#8 Dr. Schlämmer 14:30:26 | Mittwoch, 1. Dezember 2010
Die Öffentlichkeitsarbeit der Piusbruderschaft ist leider nicht die beste. Kaum macht der Papst z. B.
eine lächerliche Kondomäußerung, in der er eine Meinung vertritt, die ohne Zweifel sinnvoll, wenn nicht
christlich ist, wird er sogleich von ihr belehrt. Nur so zum Beispiel. Nichts gegen einen Gegenstandpunkt,
aber die Piusbruderschaft lässt eben sehr sehr wenig gelten außerhalb der eigenen Reihen. Das gehen
die Schotten hoch. Ist doch klar.
#103 Dr. Schlämmer 05:35:25 | Dienstag, 30. November 2010
Rekurs Vielmehr sollte man darauf vertrauen, dass die Eheleute selbst am besten wissen, was für sie gut
ist und was nicht. Wenn ein Volk „zu doof“ sein sollte, sich selbst zu reproduzieren, genügt es völlig,
wenn die Kirche auf diesen Umstand hinweist und sich mit der Tatsache begnügt, dass es genug Katholiken
auch außerhalb Europas gibt. Es ist jedenfalls völlig unnötig, dass die Kirche die Sexualität unter
irgendein Fortpflanzungsverdikt stellt. Angesichts ihres eigenen Glaubwürdigkeitsdefizits im Hinblick
auf die Sexualität ihrer Amtsträger erscheint dies sogar in sich widersprüchlich. Man könnte es sogar
noch härter formulieren: Wenn die Kirche ihre eigene Haltung zur Sexualität und Zölibatsfrage nicht
gründlich revidiert, wäre es für die Kirche vielleicht sogar besser, in allen sexualethischen Fragen
in Zukunft ein für alle Mal schweigen. Ich würde jetzt nicht so weit gehen, dennoch meine ich, dass
der Status Quo in diesen Fragen einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Was im hohen Mittelalter gut war,
muss im 21. Jd.- bei 90 Jahren Lebenserwartung, geringer Kindersterblichkeit und relativem Wohlstand (zumindest
in Zentraleuropa) – gründlich überdacht werden.
#99 Dr. Schlämmer 22:48:58 | Montag, 29. November 2010
@ Rudolfus Frohe Tage im Untergrund. Nicht Masse, sondern Klasse … Dazu braucht es aber kein „Kondomverbot“.
Ich kann diesen lustfeindlichen Impetus bzw. den zwingenden Nexus zwischen Sexualität und Fortpflanzung
hinter dem „Kondomverbot“ jedenfalls kaum nachvollziehen. Man muss es akzeptieren, dass eine kath. Ehefrau
es ablehnt, eine Gebärmaschine zu werden, und dass die Mittel für den Unterhalt einer Familie in der
Regel auch begrenzt sind. Vielmehr sollte man darauf vertrauen, dass die Eheleute selbst am besten wissen,
was für sie gut ist und was nicht.
#54 Dr. Schlämmer 16:57:16 | Montag, 29. November 2010
Für die Kirche ist es sicherlich nicht nötig auf Kondome besonders einzugehen; sie hat wirklich wichtigere
Aufgaben und Probleme. Freilich darf sie nicht so weltfremd sein, solche Tüten rundherum in jeder Situation
abzulehnen, weil der Gummi im Zweifelsfall eben doch die bessere Lösung sein kann – die bessere Lösung
im Vergleich zum ungeschützten Geschlechtsverkehr!!! Und wenn es tatsächlich Lehre der Kirche sein sollte,
dass jede geschlechtliche Begegnung offen für neues Leben (Volksmund: ungewollte Schwangerschaften) sein
sollte (was bei homosexuellen Begegnungen ausgeschlossen ist), so muss diese gegebenenfalls überprüft
und – tatsächlich – beerdigt werden. Im Prinzip wurden diese ganzen Diskussionen auch schon längst geführt.
Sie wiederholen sich bloß ständig, weil die Position der Amtskirche BISLANG die erhoffte Nuancierung
nicht erkennen ließ. Problematisch wird es, wenn vor lauter Verhütung keine Kinder mehr gezeugt werden.
Trotzdem kann von einem Aussterben der Menschheit bei WEITEM nicht die Rede sein. Es ist dies vielmehr
ein Phänomen gewisser westlicher, hochindustrialisierter Gesellschaften. Mit Verboten ist da nichts zu
machen.
#83 Dr. Schlämmer 00:28:01 | Samstag, 27. November 2010
Die Priester haben deshalb nichts zu sagen weil sie mittlerweile rein quantitativ eine verschwindende
Minderheit innerhalb der Amtskirche darstellen, aus fragwürdigen Gründen zum Priesteramt gelockt wurden,
veraltet sind oder Substituten aus Dritte-Welt-Ländern darstellen. Der Preis des zwangsverordneten, ehelosen
Lebens. Rom greift tief in die Tasche dafür. Das sind auch der tiefere Grund, warum Rom nichts mehr zu
melden hat.
#46 Dr. Schlämmer 23:57:24 | Freitag, 26. November 2010
Es ist mein fester Wille … diese verklemmte und beklommen machende, verschwuchtelte Sexualmoral, die
offenbar tief in der Tradition der katholischen Kirche verankert ist, ohne deshalb ein wirklich tragendes
Fundament in Jesus Christus selbst zu haben, ein für alle mal zu beseitigen, ohne deshalb einem schrankenlosen
Hedonismus das Wort reden zu wollen. Am Ende dürfen auch die Priester wieder Menschen sein, und nicht
etwa die Projektionsfolien verzweifelter Subjekte.
#43 Dr. Schlämmer 23:46:14 | Freitag, 26. November 2010
@ Noricum Die Verteufelung von Verhütungsmitteln ist der erste Schritt zur Verteufelung der Sexualität
an sich. Sprach Gott oder auch nicht. Rübe einschalten!
#39 Dr. Schlämmer 23:41:11 | Freitag, 26. November 2010
Die Verwendung eines Kondoms ist nicht a priori „böse“. Insofern hinkt der Vergleich mit der Heiligung
des guten Zwecks durch „böse Mittel“. Was sei ihr doch für kleinkarierte Spinner! Schämt euch was!
#122 Dr. Schlämmer 23:08:10 | Montag, 22. November 2010
Aberwitz Ist diese Aussage nicht genauso aberwitzig wie die Empfehlung an einen Mörder, sein Opfer durch
Genickschuß zu töten, um diesem Schmerzen zu ersparen oder Diebe in Häuser der Reichen zu schicken,
um die Armen zu schonen? Das ist ein völlig aberwitziger Vergleich, dessen Aberwitz völlig außer Frage
steht. Die katholische Sexuallehre hatte schon immer den hauptsächlichen Zweck, eine menschengemäße,
gemeinschaftsstiftende Sexualethik in den Menschen einzupflanzen. Leider können – aus welchen Gründen
auch immer – nicht alle Menschen ihre Sexualität vollumfänglich im Sinne dieser Sexualmoral gestalten.
Diese müssen dennoch vor einem größeren Übel bewahrt werden. Das, was der Papst jetzt gesagt hat,
war schon immer meine Meinung. Und es war auch schon immer die Meinung des Papstes, allen Anfeindungen
und Gehässigkeiten zum Trotz.
#43 Dr. Schlämmer 23:13:28 | Samstag, 20. November 2010
Botschaft an queer.de Ihr Kanaillen solltet das Wort des Papstes sehr ernst nehmen: Wer Männer von hinten
penetriert, was automatisch bzw. in der Regel zu infektiösen Darmverletzungen führt, darf bzw. sollte
einen Gummi verwenden. So viel seid ihr Gott und dem Papst schon wert. Auch wenn beide dieses Bedürfnis
nicht recht nachvollziehen können … Deswegen sollter ihr von queer.de auch schleunigst die tuntige
Papstmontage entfernen.
#71 Dr. Schlämmer 21:02:29 | Dienstag, 9. November 2010
@ Botschafter Jesus selbst war kein Asket. Das ekelhaft, unmenschliche Priesterbild, das hier teilweise
vertreten und vermittelt wird, missfällt mir. Es gleicht eher einem Götzenbild als dem Menschen, wie
er ist und isst. Das leistet der Heuchelei Vorschub oder führt zu unglaublichen menschlichen Verrenkungen.
#28 Dr. Schlämmer 23:53:04 | Samstag, 6. November 2010
Bei solchen Personalien … halte ich mich für gewöhnlich zurück, aber die Idee ist originell. Berlin
wäre um eine Attraktion reicher und der Ruf als Kulturhauptstadt erweitert und gewahrt. Mal ehrlich:
Wie viel kann dort schon oder noch verloren gehen? Zeit für einen Kontrapunkt? Berlin ist tolerant …
#34 Dr. Schlämmer 15:24:03 | Samstag, 30. Oktober 2010
Fragen über Fragen … Jetzt muss er dafür büßen, dass er den US-Abzug kritisierte und von „Wölfen“
sprach, die die US-Truppen nach ihrem Abzug im Irak zurücklassen würden. Wie kann es sein, dass nach
dem Sturz des sozialistischen Diktators alle Christen in Scharen das Land verlassen? Kann es vielleicht
sein, dass im Irak der Teufel anstelle des Beelzebubs getreten ist?
#77 Dr. Schlämmer 18:49:57 | Mittwoch, 20. Oktober 2010
@Lycobates Joh. 6 ist eindrucksvoller Beleg für die Wahrheit der Transsubstantiationslehre. Danke, dass
Sie mich darauf aufmerksam gemacht haben. Die geweihte Hostie ist nach katholischem Verständnis mehr
als nur Symbol, sie schenkt Anteil am ewigen Leben Jesu Christi und Jesus ist in ihr tatsächlich gegenwärtig.
Denn in Joh 6 erwähnten Juden ist das völlig unverständlich. Sie stehen in dieser Bibelstelle für
die positivistischen Materialisten. Jeder möge sich fragen, ob und inwieweit er ein solcher Jude im Geiste
ist. 1 Kor 9,5 scheint mir eher dafür zu sprechen, dass Petrus seine Frau auch nach seiner Berufung nicht
verlassen hat. Im übrigen spricht die Stelle auch ganz klar gegen eine dem Hl. Apostel Paulus immer wieder
unterstellte angebliche homophile Neigung. Paulus war der zölibatäre Christusnachfolger aus freien Stücken,
ein solcher, der ganz und gar durchdrungen von der Naherwartung war, die ihn auch zu einem eifrigen Verteidiger
des ehelosen Lebens werden ließ.
#72 Dr. Schlämmer 13:47:45 | Mittwoch, 20. Oktober 2010
Der verheiratete Petrus hat „alles verlassen“ … Vor allem Jesus, als es darauf ankam … Was für den
Zölibat spricht. Und trotzdem war er wohl verheiratet, bis zum Schluss … Jesus hat ihn allen Anschein
nach nicht dazu aufgefordert, seine Frau aus der Ehe zu entlassen. Jeder Bischof mit Weitsicht weiß,
dass es mit dem (uneingeschränkten) Pflichtzölibat für alle (neuordinierten) Priester der Westkirche
früher oder später VORBEI sein wird. Ich sage das jetzt nicht als verbrannter Schürzenjäger und Alt68er,
sondern als jemand, der weiß und sieht, was Sache ist.
#103 Dr. Schlämmer 20:56:17 | Dienstag, 19. Oktober 2010
Diözese hat klar gestellt dass da wer nicht ganz im Duktus der Lehrmeinung der Kirche www.kath.net/detail.php?id=28578
war. Alles andere wäre auch höchst unverständlich und verwunderlich. Die Kirche hat keinen Grund, sich
ihrer Sexualmoral zu schämen, was die Haltung zu den Lebensformen anbelangt, zu denen sich in den Hl.
Schriften klare Stellungnahmen finden. Anlass zur Sorge gibt allenfalls die Haltung zur gelebten Sexualität
von Amtspersonen.
#97 Dr. Schlämmer 20:10:24 | Dienstag, 19. Oktober 2010
@ fhernhachenzwerg Was ich bei Dir nicht erreichen kann, das erreicht der Islam. Und das ist auch gut
so. … bis sich alle unterwerfen und bekennen: Gott ist einzig.
#94 Dr. Schlämmer 19:55:22 | Dienstag, 19. Oktober 2010
Homosexualität ist eine schwere Verirrung, genauso wie die Pädophilie, wenn sie geduldet und praktiziert
wird. Es ist notwendig, dass sich darunter leidenden Menschen in Demut und Bescheidenheit üben. So kann
ihr Leben zum sühnender Beitrag am Heilswerk Jesu Christi werden. Ganz und gar schädlich und gotteslästerlich
ist es, diese Verirrungen als legitime Selbstentfaltung zu propagieren und ihre Gleichstellung mit anderen
Lebensformen einzufordern. Ein Katholik mit Verkündigungsauftrag sollte sich hüten, derartigen Unsinn
zu verzapfen. Statt den zeitgeistigen Forderungen anzuhängen, sollte er oder sie über den Sinn der biblischen
Weisungen sinnieren, die Gott den Menschen zu ihrer Hilfe und zur allgemeinen Wohlfahrt offenbart hat.
#118 Dr. Schlämmer 19:39:35 | Dienstag, 19. Oktober 2010
Die Frauen sind sehr neutestamentlich gekleidet, auf dem Foto. Besteht hier eine Vorbildfunktion? Sollte
man sich in diesem Punkt nicht vielleicht auch dem Neuen Testament annähern, wie bei der Einführung
des Mahltisches? Kann man das eine tun ohne das andere? Oder ist man in Sachen „Mahltisch“ = Volksaltar
nicht etwa den biblischen Vorgaben gefolgt, sondern dem oder einem protestantischen Zeitgeist, der bisweilen
denkt, vom Hl. Geist zu sein? Anmerkungen eines Widerspenstigen.
#53 Dr. Schlämmer 00:31:28 | Sonntag, 10. Oktober 2010
Wer versucht, die Eucharistie in eine Mahlfeier umzuwandeln, versucht, das Rad der Geschichte zurückdrehen.
„Wer Hunger hat, soll zu Hause essen.“ (Paulus, 1 Kor 11, 34) Die „Mahlfeier“ – als Gedächtnis von Tod
und Auferstehung Jesu Christi – hat schon bei den frühen Christen nicht funktioniert, und man hätte
daher auch nicht versuchen sollen, durch Abschaffung der Alten Messe zugunsten eines „Mahltisches“ eine
unvollständige Mahlfeier zu installieren. Ein mögliches Gemeinschaftsmahl NACH der Eucharistie wäre
glaubwürdiger und auf lange Sicht erfolgsversprechender gewesen.
#30 Dr. Schlämmer 22:05:16 | Samstag, 9. Oktober 2010
Die Neue Messe: eine Mahlfeier ohne Mahl. Ein halbherziger Versuch, die Tradition der Kirche einem angeblich
besseren Anfang zu überantworten. Jesus hat aber keine Mahlfeier angeordnet, sondern das Gedächtnis
seines Todes und seiner Auferstehung. Jeder möge sich gut überlegen, was es dazu wirklich braucht.
#88 Dr. Schlämmer 21:10:10 | Mittwoch, 6. Oktober 2010
… Für Hw. Schießler war das eine „grenzwertige Erfahrung“: „Dafür hat ein Tier sterben müssen.“
Vermutlich sah es das Maid genauso. Ähnlich dem Prinzip: Wer einmal in einem Schlachthof war …
#40 Dr. Schlämmer 10:03:41 | Sonntag, 3. Oktober 2010
Richtig festgestellt … Viele fragen sich: Kann ich auf meine Kirche überhaupt noch stolz sein? Kann
ich sie noch lieben? Muß ich mich ihrer nicht schämen? Das stimmt. Es ist wirklich so …! Angewidert
von der verallgemeinerten Sündhaftigkeit einzelner, die in der medialen Hetzjagd zur Anklage gegen Glaube
und Kirche aufgebauscht wird, lassen sich manche verunsichern. Stimmt ebenfalls. Satan freut sich und
tanzt einen Reigen: Die Kirche und ihre Vertreter müssen in vielen Fällen herhalten als Sündenbock.
Da wird so mancher schwach.
#14 Dr. Schlämmer 20:47:16 | Mittwoch, 22. September 2010
Eine Posse – aufgebauscht durch kreuz.net Ganz und gar ärgerlich. Selbstverständlich muss man mit Menschen
jedweder Neigung umgehen können, auch mit denen vom anderen Ufer, die es selbstverständlich auch in
der kath. Kirche gibt. Die verklemmte und man möchte fast sagen: „folgerichtig“ verschwuchtelte „Sexualmoral“
der kath. Kirche sorgt zusammen mit den Missbrauchsskandalen dafür, dass neurdings fast jeder kath. Amtsträger
verdächtig ist. Dass soll keine Entschuldigung für homosexuelle Umtriebe sein, im Gegenteil, es ist
ja gerade das Klima der Verdrängung und Heimlichtuerei, welches die „verschwuchtelte“ Sexualmoral begünstigt.
Was mich aber am meisten ärgert: die vermeintlichen (Besser-)„Wisser“ kommen oft sogar aus kath. Kreisen
und versuchen, einen Amtsträger aus den eigenen Reihen mit kühnen Behauptungen und Unterstellungen in
Misskredit zu bringen. Das ist für mich mindestens genauso ärgerlich.
#12 Dr. Schlämmer 20:58:24 | Montag, 20. September 2010
Ob es wirklich so viel … mit „altliberalen“ Thesen zu tun hat, dass das Blatt in Schwierigkeiten gekommen
ist … Wenn ich mich informieren will, kaufe ich den Spiegel. Und dann wird im Zweifelsfall gegengeprüft.
So läuft das bei mir: „altliberal“ hin oder her.
#84 Dr. Schlämmer 00:22:11 | Montag, 20. September 2010
@ Sycamore :)3 Immerhin traut er sich stets und immerfort aufs Neue hierher. Das verdient Lob. Die Zecken,
für die er spricht, würden sich das nicht trauen. Weil wir sie ZERPFLÜCKEN, und dazu STEHEN.
#39 Dr. Schlämmer 15:04:53 | Sonntag, 19. September 2010
@Matt3 … und zugleich das Böse schnurstracks ausführt, sodass das Paradies verloren geht. Wenn das
mal keine Sünde ist. Die Deutung des Sündenfallgeschichte als bloße Symbolgeschichte über das „Erwachsenenwerden“
ist mir zu banal. Da wird die klare Anweisung Gottes zu wenig in Betracht bezogen. Die Sünde resultiert
nur zu oft aus vermeintlicher Besserwisserei.
#35 Dr. Schlämmer 14:45:31 | Sonntag, 19. September 2010
@ bejorommer Es ist auch schwer glaubhaft zu machen, daß Gott sich genötigt sah, einen Sohn auf Erden
zu zeugen, damit dieser, als Sühne für die Sünden und die Schuld der Menschen ermordet werde. Worin
soll diese Schuld denn überhaupt bestanden haben? Sie haben, wie die meisten Pastoralreferenten hierzulande,
überhaupt keine Ahnung von dem Zusammenhang zwischen Sühne und Buße, der Eucharistiefeier und dem Opfertod
Jesu Christi. Ihr Gottesbild ist durch und durch naiv. Einen solchen Gott, wie Sie ihn vertreten, kann
man ja nicht mehr ernst nehmen. Kein Wunder, dass man in den NOM-Gemeinden immer mehr dazu übergeht,
den Fruchtbarkeitsbaalen bzw. „Mutter Erde“ zu verehren. Husch, husch, die Gaben auf den Altar! Anmerkung:
Ich werde Ihnen das heute nicht auseinandersetzen. Keine Zeit dazu. Lesen Sie die Monographie von Helmut
Merklein über die Reich-Gottes-Botschaft Jesu.
#150 Dr. Schlämmer 01:23:19 | Dienstag, 14. September 2010
@Pascal123 Immer diese verzweifelten Versuche, das Widernatürliche, die Unzucht, zu verteidigen. Trotz
all der Zeichen und Warnungen, die Gott Euch schickt. Es ist fast ein wenig traurig. Ihr spürt den Ruf
des Gewissens und versucht diesen Ruf durch Zerreden und angebliche Widersprüche zu verdrängen. Was
scheren Euch die heterosexuellen Unzuchtpartner, wenn ihr selbst „vom anderen Ufer“ seid? Die werden selbstverständlich
auch zur Rechenschaft gezogen, spätestens im Jenseits. Kehrt um und bekehrt Euch.
#70 Dr. Schlämmer 17:11:21 | Montag, 13. September 2010
@ Pascal123 Die unzüchtigen Ehebrecher sind davon wohl auch betroffen. Früher (und heute noch?) gingen
an homosexuellen Partnerschaften Ehen und intakte Familien zugrunde, was ebenfalls nahelegt, dass dieser
Lebensentwurf in Gottes Schöpfungsplan nicht vorgesehen ist. Seine Worten sollen uns eine Mahnung und
Warnung sein, auch wenn uns der Sinn der Weisungen nicht immer unmittelbar aufgeht. Dafür steht übrigens
exemplarisch die Sündenfall-geschichte. Adam und Eva fanden es eben auch in keiner Weise verständlich,
warum sie nicht von diesem Baum in der Mitte des Paradiesgartens essen sollten. Sie taten es, und die
„Strafe“ ließ nicht lange auf sich warten. Wir müssen eben akzeptieren, dass manche Dinge in Gottes
Schöpfungsplan nicht vorgesehen sind und der entsprechende Verstoß Folgen nach sich zieht, die für
den Menschen schädlich sind.
#48 Dr. Schlämmer 16:08:23 | Montag, 13. September 2010
Was ist da los? Sollte das, was im Neuen Testament als Unzucht verboten ist, für den Menschen tatsächlich
schädlich sein? Wollte Gott die Menschen mit klaren Worten vielleicht davor bewahren? Wie kommt es dann,
dass so viele meinen, es besser zu wissen als das Alte und Neue Testament?
#89 Dr. Schlämmer 14:10:32 | Samstag, 11. September 2010
@Rückkehr-Ökumene; Janka Also meines Wissens nach haben die Aussagen in LG Verfassungsrang. Sie sind
keineswegs einfach so zu revidieren. Gründe für die Anwendung der subsistit-Formel findet man im Kontext
der entsprechenden Konzilsaussage: 1. „Das schließt nicht aus, daß außerhalb ihres Gefüges vielfältige
Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden sind, die als der Kirche Christi eigene Gaben auf die
katholische Einheit hindrängen.“ =>entspricht in etwa den Aussagen von Janka 2. „Wie aber Christus das
Werk der Erlösung in Armut und Verfolgung vollbrachte, so ist auch die Kirche berufen, den gleichen Weg
einzuschlagen, um die Heilsfrucht den Menschen mitzuteilen. Christus Jesus hat, „obwohl er doch in Gottesgestalt
war, … sich selbst entäußert und Knechtsgestalt angenommen“ (Phil 2,6) […] So ist die Kirche […]
nicht gegründet, um irdische Herrlichkeit zu suchen, sondern um Demut und Selbstverleugnung auch durch
ihr Beispiel auszubreiten. Christus wurde vom Vater gesandt, „den Armen frohe Botschaft zu bringen, zu
heilen, die bedrückten Herzens sind“ (Lk 4,18), „zu suchen und zu retten, was verloren war“ (Lk 19,10).
In ähnlicher Weise umgibt die Kirche alle mit ihrer Liebe, die von menschlicher Schwachheit angefochten
sind, ja in den Armen und Leidenden erkennt sie das Bild dessen, der sie gegründet hat und selbst ein
Armer und Leidender war.“ => dadurch kommt die kath. Kirche als Kirche Christi ihrer Bestimmung nach 3.
„Während […] => vgl. meine letzten Ausführungen
#82 Dr. Schlämmer 00:21:53 | Samstag, 11. September 2010
@ Rückkehr-Ökumene Sie sollten erst mal den Nachweis bringen, dass die kath. Kirche auch heute noch,
als Institution, in jeder Hinsicht dem Maßstab entspricht, den Jesus Christus seiner Kirche vorgibt.
Wenn Sie diese Frage bejahen können, erlaube ich Ihnen höchstpersönlich, die subsistit-Formel als häretisch
zu eliminieren. Wenn Sie das nicht können, ist entweder die Tradition falsch, was ich bezweifle, oder
sie haben ein falsches Traditionsverständnis, was ich für wahrscheinlicher erachte.
#76 Dr. Schlämmer 14:07:18 | Freitag, 10. September 2010
Rückkehr-Ökumene Der Exklusivitätsanspruch wurde nicht im Hinblick auf das „Kirchesein“ an sich aufgegeben;
im Vollsinn Kirche nach katholischem Verständnis ist nur die kath. Kirche. Die anderen Kirchen sind aus
ihrer Sicht (in ihrem Kirchesein) „defizitär“. Gleichwohl gibt es „Heiliges“, „Gottgemäßes“ und „Gottgewolltes“
auch außerhalb ihres „sichtbaren Gefüges“. Aber abgesehen davon, dass alleine diese Klarstellung für
Empörung und Kritik seitens der Protestanten führte, was zeigt, dass die Wahrheit auch verletzen kann,
erblicke ich in dieser Klarstellung nicht irgendeine Minderung des „Anspruchs Jesu“, der letztlich entscheidend
ist, sondern im Gegenteil, ich sehe seinen Willen darin klarer und ursprünglicher zum Ausdruck gebracht
als in einer undifferenzierten und letztlich missverständlichen Gleichsetzung, die auch von Apostel Paulus
niemals geteilt wurde. Absolut ist nur Gott! Die irdische Kirche kann es niemals sein. Die biblische Auffassung
ist letztlich die entscheidende. Bei den Kirchenväter gilt es außerdem immer zu beachten dass diese
mit dem Problem der Kirchenspaltung, so wie sie sich heute darstellt, schlichtweg nicht konfrontiert waren.
Vor diesem Hintergrund sind auch deren Aussagen zu sehen. Fazit: das Zweite Vatikanische Konzil steht
nicht im Widerspruch zur katholischen Tradition, hat aber vor dem Hintergrund gewandelter Zeiten eine
präzisierende Klarstellung vorgenommen.
#24 Dr. Schlämmer 23:59:11 | Donnerstag, 9. September 2010
Für mich leider … wieder ein Beleg, dass es in der Kirche ein Strukturproblem gibt. Warum ist ein Mann
mit solchen Neigungen Priester geworden – und dann sogar noch Bischof? Dieser Frage müssen wir uns stellen,
bei aller persönlichen Schuld. An diesem meinen Standpunkt wird sich nichts ändern. Anders formuliert:
Warum ist das Priesteramt gerade für solche Menschen attraktiv?
#63 Dr. Schlämmer 03:24:07 | Donnerstag, 9. September 2010
@Rückkehr-Ökumene; Guttenberger Meine Frage war rhetorisch. „Teilhaftigkeit am mystischen Leib Christi“.
In der Tat, die wird man auch vielen Protestanten nicht absprechen dürfen. Alles andere wäre anmaßend
und unvereinbar mit einschlägige Bibelstellen. Die Protestanten sind keinesfalls völlig von der Kirche
Christi abgeschnitten, die auch in der kath. Kirche nicht immer vollumfänglich wirksam wird. In diesem
Sinne auch LG 13: >>Auf verschiedene Weise gehören ihr zu oder sind ihr* zugeordnet die katholischen
Gläubigen, die anderen an Christus Glaubenden und schließlich alle Menschen überhaupt, die durch die
Gnade Gottes zum Heile berufen sind.<< * der katholischen Einheit des Gottesvolkes. Die wesentlichen Elemente
des mystischen Leibes einschließlich der Sakramente sind nach kath. Auffassung aber nur in der kath.
Kirche verwirklicht, weshalb die Kirche auch im II. Vatikanum erklären kann: „Darum könnten jene Menschen
nicht gerettet werden, die um die katholische Kirche und ihre von Gott durch Christus gestiftete Heilsnotwendigkeit
wissen, in sie aber nicht eintreten oder in ihr nicht ausharren wollten.“ (LG 14) Hier dürfte wiederum
die römisch-katholische Kirche gemeint sein. Die Aussage ist überaus interessant, weil sie Bezug auf
das Wissen der Menschen nimmt. Dieses Wissen kann die Kirche nur durch ihr eigenes Tun und Vorbild vermitteln,
weshalb nicht jeder, der formell aus der röm.-kath. Kirche austritt, zugleich seines Heiles verlustig
wird. Indessen, er riskiert es.
#46 Dr. Schlämmer 21:52:13 | Mittwoch, 8. September 2010
@ Jörg Guttenberger, Köln Und welche „katholische“ Kirche ist nun in der „subsistit-Formel“ gemeint?
Also ich plädiere für die römisch-katholische Konzilskirche.
#43 Dr. Schlämmer 21:26:11 | Mittwoch, 8. September 2010
@Vorposter Lumen Gentium 8: Der einzige Mittler Christus hat seine heilige Kirche, die Gemeinschaft des
Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, hier auf Erden als sichtbares Gefüge verfaßt und trägt sie als
solches unablässig; so gießt er durch sie Wahrheit und Gnade auf alle aus. Die mit hierarchischen Organen
ausgestattete Gesellschaft und der geheimnisvolle Leib Christi, die sichtbare Versammlung und die geistliche
Gemeinschaft, die irdische Kirche und die mit himmlischen Gaben beschenkte Kirche sind nicht als zwei
verschiedene Größen zu betrachten, sondern bilden eine einzige komplexe Wirklichkeit, die aus menschlichem
und göttlichem Element zusammenwächst. […] Dies ist die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis
als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen. Sie zu weiden, hat unser Erlöser nach seiner
Auferstehung dem Petrus übertragen (Joh 21,17), ihm und den übrigen Aposteln hat er ihre Ausbreitung
und Leitung anvertraut (vgl. Mt 28,18 ff), für immer hat er sie als „Säule und Feste der Wahrheit“ errichtet
(1 Tim 3,15). Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfaßt und geordnet, ist verwirklicht [=
dauert fort; ist das Fundament] in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen
in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird. Die Kirche bestand und besteht immer schon aus fehlbaren Gliedern,
obwohl sie mit allen Gaben beschenkt ist, die der Kirche Christi eigen sind. Solche Probleme wie die Ihren
möchte ich haben.
#40 Dr. Schlämmer 19:31:05 | Mittwoch, 8. September 2010
Mein Gott bin ich froh dass die Kirche heute, in dem Zustand, in dem sie sich darstellt – und sie stellt
sich eben vor allem durch ihre Glieder dar – nicht menr beansprucht, vollumfänglich, in jederlei Hinsicht
„Kirche Christi“ zu sein. Die Kirche Christi dauert unzweifelhaft in der kath. Kirche und außerdem nur(!)
in dieser – als Kirche – fort, aber nicht alles an ihr entspricht eben der Kirche Christi. Wir sollten
den Konzilsvätern danken für ihre inhaltliche Präzisierung, die alles andere ist als eine Abkehr von
der kath. Lehre, sondern eben deren genauere Entfaltung. Sein und Schein, Anspruch und Wirklichkeit gilt
es sorgfältig zu trennen, wiewohl der Anspruch immer Leitbild bleibt.
#40 Dr. Schlämmer 15:13:31 | Mittwoch, 8. September 2010
@juemuc Ein erster Schritt wäre es vielleicht, die Kirchen mal ordentlich umzubauen, sodass es dort keinen
Opferaltar, pardon, „Mahltisch“ mehr gibt. Schon käme der Priester von ganz alleine darauf, die forma
extraordinaria zu zelebrieren … Okay, das war jetzt ein klein wenig provokativ. Aber das Körnchen Wahrheit
dahinter ist …: die etablierten Strukturen „wehren“ sich mit allen Kräften gegen eine solche Gleichberechtigung.
Sie tun jedenfalls nichts von sich aus, um die „Messe aller Zeiten“ angemessen zu fördern. Vielleicht
weil sie im Innersten spüren, dass sie der Kraft und dem inneren Reichtum der alten Form NICHTS entgegenzusetzen
haben? Weil der liebgewonnene Weg der Säkularisierung und Anpassung der Kirche an die Welt dann ein jähes
Ende finden würde?
#36 Dr. Schlämmer 14:28:13 | Mittwoch, 8. September 2010
@Juemuc Das Problem von Leuten ihresgleichen ist, dass sie, jedenfalls ist das meine Erfahrung, diese
Toleranz gegenüber den Befürwortern der „Messe aller Zeiten“ nicht aufbringen. Sie scheinen da ja eine
Ausnahme zu sein. Schauen wir uns mal die angekündigten Videoausschnitte an. Schulgottesdienste. Wow,
sollte man da denken, Heranführung der Jugendlichen an die HL. Messe und sonntägliche Eucharistiefeier.
Pustekuchen. Um mir so www.youtube.com/watch?v=r0ZP3_cTBGw was oder so www.youtube.com/watch?v=pDxH2Vw-M3k
was anzuschauen, gehe ich NICHT in einen katholischen Gottesdienst. Okay, man man einwenden: ökumenisch
ausgerichtet. Bitte? Muss man als Katholik wirklich alles www.hekate.info.at/…s/schwarze_messe.jpg mitmachen?
Nein, muss man nicht, und man wäre auch nicht versucht dazu, wenn es bei dieser …ww.summorum-pontificum.de/…lder/messe_alt_k.jpg
Form geblieben wäre.
#19 Dr. Schlämmer 12:54:44 | Mittwoch, 8. September 2010
Youtube hilft … Ich werde ihnen nach her mal ein Video aus youtube hineinstellen, wo man erkennt, wie
leicht neue liturgische Praktiken zum Götzendienst ausarten. Jetzt muss ich leider weg …
#15 Dr. Schlämmer 12:43:46 | Mittwoch, 8. September 2010
@juemuc Ich würde mal sagen, sie bestätigen, dass es bei der Alten Messe mehr um das „Empfangen“ und
bei der Neuen mehr um das „Tun“ und „Machen“ geht. Ich frage mich nur, was der einfache Gläubige in einem
Gottesdienst mehr braucht. Meiner Meinung nach braucht er die Kommunion und das Wort Gottes – und sonst
nichts. Alles andere gerät in Gefahr, Menschendienst statt Gottesdienst zu werden, ja mehr noch: Verdiensthaltung
und Götzendienst zu fördern. Wie kann man sich überhaupt andächtig, ernsthaft und ehrfurchtsvoll der
Lebenshingabe Jesu bewusst werden, wenn einem der Priester ständig ins Gesicht schaut? Wie Gott loben –
und nicht den Menschen?
#34 Dr. Schlämmer 21:55:32 | Freitag, 3. September 2010
@Matthäus Drei Diese Missbrauchsgeschichte ist ganz und gar erschütterlich und hat die irische Kirche
ins Mark getroffen. Aber die irische Kirche hat wirklich vertrauenswürdige Maßnahmen getroffen, um solche
Missbräuche in Zukunft zu verhindern. Es gibt unter anderem zahlreiche, von engagierten Laien und Priestern
geführte Gremien und Anlaufstellen, an die man sich in Zukunft wenden kann, wenn man einen entsprechenden
Verdacht hat. Deshalb, und wegen der grundsätzlichen Anhänglichkeit an die Kirche, kam es dort auch
nicht zu einer massenhaften Entfremdung von der Kirche.
#32 Dr. Schlämmer 21:31:59 | Freitag, 3. September 2010
Die Kirche in Irland ist extrem gesund. Nicht vergleichbar mit der hiesigen. Herausragende Kennzeichen:
Authentische und fröhliche Glaubenspraxis, eine Gottesdienstbesuchsquote, die die deutsche bei Weitem
überragt, extreme Anhänglichkeit an die Hirten und die katholische Lehre im Ganzen (trotz der Skandale,
die auch Irland nicht verschonten), was sich auch an der hohen Geburtenrate zeigt. So siehts aus. Das
geschilderte Ereignis muss vor diesem Hintergrund als Ausnahme betrachtet werden.
#102 Dr. Schlämmer 03:28:17 | Freitag, 3. September 2010
Am schlimmsten sind die Männer die solche Nutten noch hofieren und ihnen damit Erfolg bescheiden. Da
hilft wirklich nur: ab damit und aus is www.grillsportverein.de/…stseeaal/bild_22.jpg. Wenn sie sich
wehren, muss der Onkel Doktor www.fair-news.de/…loads/1252414807.jpg kommen. Oder die Männer ziehen
in Zukunft ein Kopftuch an, dann könnte er dran bleiben, vielleicht. Aber ich muss erst noch den Erzengel
Gabriel befragen, ob das geht. Von den Frauenkopftüchern hat er nämlich nichts gesagt.
#39 Dr. Schlämmer 02:52:16 | Freitag, 3. September 2010
@ TANTE JOLANTE weiss es † Was ist mit euch Leichen los? Ständig versucht ihr die Burg zu stürmen
und das Resultat ist stets das Gleiche. Tipp: Atombomben auf Kanada. Dann ist der Server hin.
#40 Dr. Schlämmer 02:18:03 | Freitag, 3. September 2010
Obwohl der Artikel etwas seltsam ist scheint er dennoch eine schöne Wahrheit zu lehren, die auch der
Dalai Lama teilt: Konversion unerwünscht. Wenn Hitlers Vorvorfahren bei ihren religiösen Wurzeln geblieben
wäre … Assimilationsjuden und Assimilationsmuslime – nein Danke. Indessen: Deutschland dürfte voll
davon sein. Man achte auf die entsprechenden körperlichen Merkmale. Ein solches Ansinnen disqualifiziert
zunächst einmal das dumme Nazipack. Und ich selbst denk mir meinen Teil. UND DER BLEIBT AUSNAHMSWEISE
MAL PRIVAT. Möchte ja nicht enden wie Herr Sarrazin. Schon mal den Gencheck gemacht? Bloß aufgepasst
…
#269 Dr. Schlämmer 23:33:35 | Donnerstag, 2. September 2010
@Otto Ich kenne das Buch nicht im Einzelnen und werde es mir auch nicht kaufen. Trotzdem habe ich mich
natürlich informiert. A www.welt.de/…ank-unter-Druck.html B www.spiegel.de/…,1518,715345,00.html
C www.zeit.de/…ntelligenz-Factcheck?page=3 Und diese Beispiele stellen nur einen Auszug dar. Meine Folgerungen:
1. Sarrazin hat offensichtlich ein drängendes Problemfeld angesprochen. Sehr gut. Verdient er daher,
gefeuert zu werden? 2. Viele statistischen Befunde, die Sarrazin zusammengetragen hat, BELEGEN dieses
Problemfeld. 3. Problematisch, aber keinesfalls völlig unzutreffend, sind allenfalls seine Aussagen zur
Intelligenz und zur Ursächlichkeit der Religion für die beschriebenen Missstände. Für mich ist das
weder Volksverdummung noch Stammtischniveau, sondern ein ernstzunehmender Beitrag, der offensichtlich
einige wachgerüttelt hat und die vorhandenen, objektiven Missstände nun zu einem kontroversen Thema
werden ließ. Agenda-setting nennt man das. Sehr löblich. Wenn dies ein „Beamter“ oder Staatsdiener erreicht,
ist im Sinne des Leitbildes vom mündigen Bürger umso lobenswerter.
#266 Dr. Schlämmer 22:41:27 | Donnerstag, 2. September 2010
Zusatz … Zumal er mit dem so dargelegten „Beamtendenken“ eher ins 19. Jahrhundert passt … Passt eher
für die Monarchie, würde ich sagen, die sorgsam darauf achtet, dass keine Misstöne die hohe Politik
stören… Ein Relikt aus der Untertanengesellschaft …, das in dieser Ausprägung nicht mehr zeitgemäß
ist.
#256 Dr. Schlämmer 22:15:05 | Donnerstag, 2. September 2010
@OttoLXXI Ein klassischer Fall von Güterabwägung, würde ich mal sagen, wobei noch sehr kritisch zu
überprüfen wäre, was es mit der angeblichen „Ansehensschädigung“ der Bank tatsächlich auf sich hat.
Ich kann auch mal dies und jenes in den Raum stellen. Tatsache ist, dass viele Bundesbürger Sarrazin
sogar recht geben – wie soll er da das Ansehen der Bank beschädigt haben? Das ist die Meinung anderer
Meinungsvertreter, die meinen, darüber urteilen zu können und zu dürfen, wobei die „hohe Politik“ hier
offenbar den Ausschlag gab. Und überhaupt, selbst wenn es ein „Ansehen“ der Bank geben sollte, wie kann
dieses durch qualifizierte Äußerungen zu einem -völlig -bankfremdem Sujet überhaupt beschädigt werden?
Mit dem Rückgriff auf das Ansehen macht man es sich sicherlich zu einfach hier … Und wie gesagt: andere
Rechte wiegen schwerer, wie Kristall völlig zutreffend erkannt hat. Die politische Dimension und die
allgemeine Bedeutung des Falles sprechen sehr zugunsten Sarrazins.
#246 Dr. Schlämmer 21:13:07 | Donnerstag, 2. September 2010
Ohne Worte „Mit der Abberufung geht die Bundesbank allerdings ein Risiko ein. Arbeitsrechtler Joachim
Vetter, Vorsitzender des Bundes der Richter der Arbeitsgerichtsbarkeit, ist eher skeptisch, dass Sarrazins
Verfehlungen für eine Entlassung reichen. Sarrazin könnte eventuell gegen eine Entlassung klagen. Damit
würde der 65-Jährige jedoch den Bundespräsidenten und Bundesbank-Chef Weber beschädigen. „Sarrazin
ist ein Staatsbürger. Das wird er nicht machen“, hieß es aus der Bundesbank.“ Quelle: hier www.welt.de/…essigung-im-Amt.html.
Wer den Gesinnungswächter spielt, muss einstecken können. Der Schaden für die Demokratie, deren Grundlage
die Meinungsfreiheit ist, wäre größer, wenn die Sache durchgeht. Die Gerichtsbarkeit muss sich bisweilen
auch gegen vorherrschende Meinungen stellen und Entscheidungen treffen, die gegen Vertreter der anderen
Gewalten gerichtet sind. Dadurch erst erhält sie langfristig Würde und Respekt. Die Äußerung Sarrazins
steht in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit seinem Amt. Die Argumentation des Bundespräsidentialamtes
ist hanebüchen. Amtsträger dürften demnach keine Bücher mehr schreiben, die streitbare Thesen enthalten.
Der Maulkorb als Voraussetzung für ein öffentliches Amt. Ein wirklich hanebüchenes Ansinnen, das wilhelminische
Verhältnisse bzw. die entsprechende Untertanen- und Beamtenideologie ins 21. Jahrhundert überretten
möchte…
#242 Dr. Schlämmer 20:10:16 | Donnerstag, 2. September 2010
Widerstand gegen die Meinungsdiktatur Ich hoffe, dass diejenigen, letztendlich der Bundespräsident, eine
Bauchlandung machen, wenn die Entlassung am Ende vor Gericht geht. Der gute Mann hat die Entlassung ja
indirekt empfohlen – und das als CDU-Mann. Man muss Sarrazin nicht zustimmen, aber SO geht es nicht. Morgen
erteilen wir dem einen Maulkorb, übermorgen jenem, und in drei Tagen fragen wir erst die Grünen oder
den Bundespräsidenten, bevor wir etwas sagen. Sarrazin kann ich nur raten, den Rechtsweg einzuschlagen.
Diese totalitäre Meinungsdiktatur muss eine Klatsche bekommen, die sich gewaschen hat.
#4 Dr. Schlämmer 16:55:18 | Donnerstag, 2. September 2010
Huch! Noch ein Falschmünzer. Sarrazin könnte Sarazenengene in sich tragen; nach Sarrazin haben die sich
vererbt. Wie würde Freud das umschreiben: Selbsthass, der sich auf andere projiziert, weil man – unbewusst –
das Gemeinsame erkennt, und damit eine Läuterung anstrebt (allerdings eben nicht bei sich selbst)? Ich
halte das für keineswegs ausgeschlossen. Die Psychologie ist eine ernstzunehmende Wissenschaft – im Gegensatz
zum Sozialdarwinismus. Aber dem sei hinzugefügt: Sarrazin ist beherrschbar und muss auch toleriert werden.
Er hat (völlig unironisch) einen überaus wichtigen Diskussionsbeitrag gebracht. Bei Hitler artete dieser
in Mord und Totschlag aus, aber, wie gesagt: andere Zeiten, andere Sitten. Letzteres war der Beitrag Hitlers!
#21 Dr. Schlämmer 16:44:01 | Donnerstag, 2. September 2010
@Religionsfreier Der Papst ist für die Katholiken der Stellvertreter Gottes auf Erden und daher über
jede Kritik erhaben. Das ist, zumindest, was den zweiten Teil anbelangt, ein ausgesprochener Krampf. Natürlich
darf der Papst nicht immun gegenüber Kritik sein. Das Zeitalter des Absolutismus haben wir hinter uns.
#227 Dr. Schlämmer 00:55:56 | Donnerstag, 2. September 2010
Ob der Islam DIE Religion Europas sein wird, ist für mich nicht entscheidend. Dann hätte das Christentum
eben etwas falsch gemacht. Ob Mahltischfeiern daran ihren Anteil haben, vermag ich nicht zu beurteilen.
Ob die Alte Messe hieran etwas ändern könnte – ja, wahrscheinlich schon. Aber die wird sich nur wieder
durchsetzen, wenn es einen grundsätzlichen Gesinnungswandel gibt, der weit und breit nicht zu verzeichnen
ist. Ein V-2 Priester und der entsprechende pastoraltheologische Anhang weiß vermutlich weitgehend nichts
mehr vom Opferchararakter der Messe, die in jedem Fall auch Buße ist, und feiert stattdessen den „geschlossenen
Kreis“. Es geht in Glaubensdingen an der Basis weiter in Richtung sektiererhafte Protestantisierung, wobei
den Katholen meist die Bibel fehlt, die sie geflissentlich durch Maria, „Mutter Erde“ und andere Selbstverwirklichungsfordreungen
ersetzen, was die Sache eher wie lutheranische Bauernhaufen erscheinen lässt. An denen ließ Luther bekanntlich
kein gutes Wort. Diese Art von Religion bekommt dann durch den Islam eben ihr passendes Gegengewicht.
Der wein ich keine Träne nach. Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade. Was mich aber wirklich stören
würde, wäre eine wie auch immer geartete berufliche Sanktionierung von Herrn Sarrazin. Das wäre ein
überaus problematischer Schlag gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung, der an den Grundfesten der
Zivilgesellschaft rütteln würde. Passen wir auf, was passiert!
#54 Dr. Schlämmer 23:40:24 | Donnerstag, 19. August 2010
Dieser Jolie hat sehr richtige Ansichten. So wie es ist, kann es nicht bleiben. Das ausdrücklich auch
an die Adresse auch von Rom! Augen zu, durchhalten und hoffen aufs Gebet – das wird nicht reichen (es
sei denn, man will in Westeuropa nur noch Pfarrer aus Indien rekrutieren, was ja immerhin ein netter Beitrag
zur Etablierung der multikulturellen Gesellschaft ist). Es gibt nur zwei gangbare Alternativen: A) Rückkehr
zur Alten Messe, was sich natürlich auch auf die Sakralität und das Priesterbild auswirken muss. Diese
Alternative ist aus meiner Sicht sehr ernst zu nehmen. B) Vorsichtige Modernisierung im Sinne der Abschaffung
des Pflichtzölibats. Ich fürchte nämlich, Kurs A lässt sich gegen das kirchliche Establishment nicht
durchsetzen. Für Kurs A als von oben aufgesetzten Weg der ganzen Kirche gibt es einfach zu viel Widerstand.
Also bleibt nur Kurs B. Damit Kurs B aber nicht als Signal zur Revolution missverstanden wird, und versucht
wird, die kath. Kirche gleichsam in eine protestantische Außenstelle umzuformen, muss an ALLEN Priesterseminaren
GRUNDSÄTZLICH verpflichtend die Einweisung in die ALTE MESSE vorgeschrieben werden. Ein Priester, der
den Geist der Alten Messe verinnerlicht hat, wird sich nämlich kaum zum „Deppen“ seiner „Basis“ machen
lassen, noch irgendwelchen modernistischen Scheiß verzapfen, der die una sancta nur in eine protestantische
Sekte verwandeln würde. Beide Maßnahmen vereint wären eine wunderbares Signal an die interessierte
Öffentlichkeit.
#15 Dr. Schlämmer 23:28:28 | Mittwoch, 18. August 2010
Und wenn die Sozialisten am Schalter wären … würde man die Bibel durch’s Manifest ersetzen lassen.
Und wenn die Atheisten am Schalter sind – dann überlassen wir die Wertevermittlung dem Zufall, den Medien,
der Mehrheit und dem Geist des Utilitarismus. Bedenke: die Mehrheit wollte nach 1933 auch Hitler und den
Nationalsozialismus. Und der war Utilitarismus in Reinform, mit einem religiösen Hemdchen, um die Eiferer
zu integrieren. Daher plädiere ich dafür, die Bibeln in den Schulen zu lassen, und nicht all zu sehr
der „freien Meinungsbildung“ zu vertrauen.
#20 Dr. Schlämmer 22:54:38 | Montag, 16. August 2010
Mit einem „34 Jahre älteren Schürzenjäger“ sollte man sich auch nicht einlassen, wenn der solche keine
ernsten Absichten hegt. Ein Tölpel, der hoffentlich in der Hölle schmort, sollte er am Kindsmord eine
Schuld tragen. Hier gilt der Spruch vom Mühlstein, der den Verführer versenken soll.
#168 Dr. Schlämmer 11:19:14 | Donnerstag, 12. August 2010
Pöse Hetzer Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich finde hier, in sehr verdichteter Form, das reale
Leben wieder! Die „Opferrollen“ sind bloß etwas untypisch verteilt. Das stimmt. Minderheiten und Mehrheiten,
die in der Öffentlichkeit und im breiten, pseudoliberalen Mainstream sich jeglicher Kritik verwehren,
oder ihre eigene Position kaum zu hinterfragen wagen, erfahren hier eine für sie ungewöhnlich scharfe
Würdigung – und etliche haben ein Problem damit, statt diese Seite einfach zu meiden, was doch das Beste
für ihr Wohlbefinden wäre, oder sehe ich das falsch? Liest man die User-Statistiken nach, kann man die
Seite ja ohne vernachlässigen – jedenfalls wollte uns das gestern ein User suggerieren. Teilweise werden
hier übrigens Dinge auf den Tisch gebracht, die durchaus lange Zeit als katholisch galten, aber jetzt
irgendwie als nicht mehr zeitgemäß gelten. Über den Tonfall und die Art der Darstellung mag man streiten.
Zugegebenermaßen eher Bild-Niveau. Aber der Springer-Verlag hat erst vor kurzem einen Umweltpreis gewonnen,
für nachhaltiges Wirtschaften.
#166 Dr. Schlämmer 02:54:19 | Donnerstag, 12. August 2010
@ Uluru Shaman Notfalls wird ein Server in China gesucht. Russland wäre auch ein netter Standort. Oder
doch lieber gleich den Iran? Naja, für den letzten Fall müssten manche Poster lieb gewonnene Themen
lassen. Die Freunde der „Hakennasen“ (jüdische Weltverschwörung) hätten indes großen Freiraum dort.
Bin mal gespannt, wie die Denunziation, pardonnez, die Anzeige endet. Für kreuts.net wär’s doch schade,
wenn dem ewigen Gegner die Luft ausginge… Wo bliebe denn dann der Sinn der eigenen Existenz????
#155 Dr. Schlämmer 18:27:19 | Mittwoch, 11. August 2010
Man beachte das Video Es ist in der Tat bemerkenswert, dass Ranke-Heinemanns emotionaler Ausraster von
den Mainstreammedien komplett unterschlagen wurde. Für den Rest der Sendung hatte sie sich übrigens
demonstrativ ausgeklinkt: Anstarren des Publikums statt kommunikative Aufmerksamkeit. Ihre Strategie:
Ratzinger in die Missbrauchsskandale mit hineinzuziehen. Man stelle sich nur vor, was eingetreten wäre,
wenn noch zwei weitere Emanzen am Tisch gesessen hätten: ein Schlachtfest hysterischer Emotionen zugunsten
des Verstandes.
#318 Dr. Schlämmer 03:38:07 | Montag, 9. August 2010
Kommentar „Mittlerweile wird die Diskussion über die Ursachen der Love-Parade-Katastrophe differenzierter
geführt. Nikolaus Schneider, der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, war einer der ersten,
die Gerechtigkeit für Sauerland forderten. Schneider, der selbst aus Duisburg kommt, versteht zwar das
Verlangen nach Verantwortung, fordert aber ein nötiges Maß an Distanz. Einem Einzelnen dürfe nicht
alle Schuld aufgebürdet werden, es dürfe nicht gleichsam ein Sühneopfer verlangt werden.“ (faz.net;
8. August) So ist sie, die tumbe Masse: die Strafe Gottes will sie nicht sehen, aber einen Einzelnen als
Sühnopfer an den Galgen bringen. Wie ich sie h…, die MASSE. Aber nein, ich analysiere nur. Dabei wundert
mich indessen, dass das genuin katholische Verständnis der Messe als Sühnopfer so stark in Verruf geraten
ist. Dieser Trend passt schließlich gar nicht zu den Vorlieben der MASSE. Wie konnte das nur geschehen?
Warum halten wir uns lieber die Händchen zum feierlichen „Gemeinschaftmahl“, und suchen dann nach menschlichen
Sühnopfern, wenn etwas schief gelaufen ist, oder stechen es lieber gleich in einer konzertierten Aktion
von hinten ab? Genügt uns etwa der EINE Jesus nicht?
Und wo der Zölibat keinen juckt … … braucht man auch nicht dagegen sein. Jetzt hat es ausnahmsweise
mal einen Oberen erwischt. Dumm gelaufen, aber was juckt es den Dorfpopen? Summa summarum finde ich es
kaum vermittelbar, dass das Kirchenrecht der einen Kirche so unterschiedlich gehandhabt wird.
@Matthäus Drei Also dass es so manches Unkraut unter den sich gläubig gebenden oder haltenden „Gewächsen“
gibt, wusste schon Rabbi Jesus. Und der war sicherlich katholischer als ich. Ich hoffe, er ist jetzt nicht
disqualifiziert bei Ihnen.
Hingucken lohnt sich … besseres Vorbild für mehr Menschen und dadurch sicher im Laufe der Zeit „bessere“
Gläubige, die besseres Beispiel geben und so auch zu mehr Gläubigen in der Kirche und überhaupt führen
werden. Ich frage mich in der Tat bisweilen, zu welcher Art von Gläubigen unsere jetzigen Pfarradministrativteameinheiten
führen: möglichweise wächst da auch so manche „Unkrautpflanze“. Die Hierarchen nimmt man dort schon
lange nicht mehr richtig ernst. Eher noch wird die Hierarchie als Feindbild wahrgenommen. Lass die doch
labern in Rom. Und wehe, ein Romtreuer wagt sich aus der Deckung! Das jedenfalls ist mein Eindruck. So
schwimmt die Basis der Führung davon. Verdientermaßen.
Gute Analyse …, wirklich, …sehr aufrichtig und tiefsinnig. Es gefällt vor allem die mutige Benennung
von Missständen. Nur in einem Punkt gibt es einen Gegensatz: der Pflicht-Zölibat für Weltpriester ist
unter Umständen kein wirklicher Vorteil für die Kirche und ihren Auftrag mehr. Wenn man nüchtern Bilanz
zieht, wird man ihn heute womöglich eher als Teil des Problems empfinden müssen. Ich frage mich, ob
auch die genannten Seilschaften das Problem wirklich sehen, oder ob sie nicht vielmehr lieber alles beim
Alten bleiben lassen wollen. Wobei ich mir in einer Sache ziemlich sicher bin: mehr Priester heißt keineswegs
automatisch mehr Gläubige und mehr Gottesdienstbesuche. Der status quo hingegen ist der „freie Fall“.
#130 Dr. Schlämmer 21:18:17 | Mittwoch, 12. Mai 2010
Bei den Ohrfeigen … hätte er nicht rumeiern sollen. Das war einfach nur dämlich und zeugt von mangelnder
Courage. Den guten Schein über alles stellen. So geht’s halt nicht. Mutig bekannt – der Preis war das
Amt. Aber was man ihm da sonst noch anhängen wollte, und vor allem wie, klingt nach einer großen Sauerei.
Und da muss ausgemistet werden, falls eine Intrige dahinter stecken sollte. Geistige Flurbereinigung nennt
man das – wider das Intrigantenpack.
#124 Dr. Schlämmer 20:29:07 | Mittwoch, 12. Mai 2010
@r.ruhrgebietler Tut mir leid, aber von denen, die das Hl. Schiff der Mutter Kirche verlassen haben, kann
ich keinen Ratschlag annehmen. Mt 7,3: „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den
Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
#122 Dr. Schlämmer 20:18:02 | Mittwoch, 12. Mai 2010
Es gab berechtigte Anklagen … gegen den Bischof, aber unberechtigte eben auch. Gerade letztere aber
sind geeignet, sein Ansehen in den Schmutz zu ziehen. Umso roter ist der Wein des Zorns, der sich über
solche ergießt, die sich erdreisten, diese in die Welt zu setzen und den eigenen Bischof dabei zu übergehen.
Der unberechtigte Neid und die Rachsucht des (verführten?) Weibes werden gestillt durch den verdienten
Kelch des Zorns.
#120 Dr. Schlämmer 19:48:44 | Mittwoch, 12. Mai 2010
Okay, kreuz.net geht nun ebenfalls auf die Suche wie eben vorher die Denunzianten im Umkreis des Bischofs.
Und ist nun fündig geworden: ein Wespennest wurde ausgehoben. Ob dort die richtige Wespe ihren Stachel
hat, eine solche, die eine wohlwollende Förderung zu einem MISSBRAUCH stilisierte? Der Langmut der Herrn
des lang, aber der Kelch des Zorns ist schnell geleert, … wenn es denn von Nöten ist.
Zölibatär … lebende Priester wird es immer geben. Und das ist auch gut so! „Keine Panik auf der Titanik“.
Die Welt besteht nicht nur aus „Unterhosenteufeln“. Manchmal glaube ich fast, die Verteidiger des uneingeschränkten
Plichtzölibats hielten jeden und vor allem sich selbst für hemmungslose Triebtäter.
Mutig gesprochen … 1. Der Erzbischof ist kein „Altliberaler“ 2. Mit seinen Äußerunge versucht er nur,
die Kirche wieder stärker an die Wahrheit des Evangeliums anzunähern. 3. Wenn es in Deutschland nicht
bald mehr Priester gibt, droht eine beschleunigte Zersetzung von unten. Schon jetzt gibt es vielerorts
eine bemerkenswerte Diskrepanz zwischen der Hierarchie und der sich selbst als solche verstehenden „Basis“,
neben denen eine immer größe werdende, schweigende Mehrheit verwunderter „Zuschauer“ steht, die nur
noch Taufscheinchristen sind, was nicht heißt, dass es im Alltagsleben durchaus Christen sind: aber eine
solche Spaltkirche vermag sie nicht stärker einzubinden. Das Ergebnis ist in jedem Fall eine immer stärker
werdende Distanz von Rom.
#27 Dr. Schlämmer 18:48:16 | Donnerstag, 6. Mai 2010
Was da auf dem Kirchentag läuft … in dieser Angelegenheit, erfüllt mich auch mit Unruhe. Vielleicht
muss man mal mit solchen sprechen, die für die Wahrung der katholischen Sittenlehre von Amts wegen zuständig
sind. Zunächst sind das ja die Bischöfe, und dann kommt der Papst. Ein Wort sollte genüge, um jedem
Katholiken klar zu machen, was Sache ist, und was nicht.
@fides und ratio Genau deswegen würde er vor Rom auch scheitern. Als sein Anliegen kann er dieses Anliegen –
als Amtsträger der kath. Kirche – in keiner Weise glaubhaft machen. Die Robbin Hood-Rolle bleibt ihm
dauerhaft verwehrt.
Lächerlich … Ich selbst würde nie Gewalt gegen Schutzbefohlene anwenden, aber vor vier Jahren war
das gängige Praxis. Und ich kenne sowohl Opfer als auch Täter, denen das allen Anschein nicht geschadet
hat. Den Volksmund mal außen vor gelassen. Es ist nur allzu offenkundig, dass hier jemand zur Strecke
gebracht werden soll, der irgenwelchen nicht in den Kram passt. Genaueres weiß ich nicht. Und natürlich
trägt auch auch kreuz.net nicht ganz unfreiwillig zu dieser Debatte bei, indem es die Seiten aufeinander
aufhetzt, oder zumindest polarisiert.
Falls die Auswürfe des Wilfried Blums … so korrekt wiedergegeben wurden, sollte dieser umgehend diszipliniert
werden. Denn bei der Priesterweihe verspricht der Priester im Hinblick auf den Bischof a) die Bereitschaft,
das Priesteramt als zuverlässiger Mitarbeiter des Bischofs auszuüben b) Ehrfurcht und Gehorsam gegenüber
dem Bischof und seinen Nachfolgern … Falls der Priester ernsthafte Anschuldigungen gegen seinen Bischof
hat, möge er mutig hervortreten und den kirchlichen Beschwerdeweg beschreiten. Ansonsten soll er schweigen
und vorliegend angemessen Buße tun.
Wenn der zurücktritt … … dann kann sie einpacken, die una sanctain Österreich. Ernsthaft, dann ist
das Rückgrat weg. Ein Bischof ist Bischof, damit er nicht gefällt wird ne Tanne, wenn die Tanne sich
nichts vorzuwerfen hat.
#62 Dr. Schlämmer 17:20:18 | Sonntag, 25. April 2010
@Ultra Ihre Polemik sollten Sie beiseite lassen. Sie ist gerade bei diesem Thema völlig kontraproduktiv.
Ich denke beide Seiten haben hier diskussionswürdige Thesen und Sachverhalte angeführt. Aber beide Seiten
müssten sich von der jeweils anderen Seite auch belehren lassen. Da dies in der Realität kaum praktisch
realisierbar ist, kommt diese Aufgabe dem Papst und den Bischöfen zu, die nun aber in der Tat, wie ich
in früheren Positings bereits erwähnt habe, eine Bewegung weg vom Status Quo vornehmen sollten. Dies
betrifft aus meiner Sicht SICHERICH das Thema Pflichtzölibat. Was das Thema Frauen und die Ämterfrage
anbelangt, so verweise ich darauf, dass die Frauen schon heute jenseits des Bischofs-und Priesteramtes
zahlreiche Ämter oder Aufgaben in der Kirche wahrnehmen und wahrnehmen können. Es ist also aus meiner
Sicht nicht so, dass Frauen in der Kirche marginalisiert würden. Man denke nur an die unzähligen Pastoralreferentinnen
und Pastoralassistentinnen. Eine Diakonat der Frau scheint es in der Alten Kirche in der Tat gegeben zu
haben; allerdings waren diese Frauen auch NUR für Frauen zuständig. Dies bitte bei der Diskussion beachten.
Worin der zentrale Unterschied zwischen einem Diakon und einer Pastoralreferentin liegen sollte, jenseits
der Tatsache, dass erstgenanntes Amt eine Weihe involviert, will sich mir nicht so einfach erschließen,
sodass ich den Sinn dieser Forderung nicht ganz nachvollziehen kann.
#164 Dr. Schlämmer 19:21:29 | Donnerstag, 22. April 2010
…enthält aber bei näherem Ansehen … durchaus Wahres oder Wahrscheinliches. Zum Beispiel die Sache
mit Gerhard Ludwig Müller. Über dessen Weggang würden sich sicher einige freuen, nicht nur aus den
Reihen der Medien. Ich hoffe für ihn, er lernt aus den Fehlern von Mixa. Die Wahrheit siegt immer, und
wehe den Heuchlern. Besser eine extreme Position verteidigen, als die Wahrheit zu verleugnen.
Aus dieser Uni … …stammt die eine EU-Richterin, die den Italienern Kreuzverbot in öffentlichen Räumen
erteilen wollte. Was so alles entblüht – aus dieser belgisch-katholischen Uni. Sehr vielsagend ist das.
#209 Dr. Schlämmer 01:52:24 | Sonntag, 18. April 2010
Feuer bringt das Gas zum Leuchten … Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, Ins Dunkel www.youtube.com/watch?v=FOEAT-Ty2UA
zu treiben und ewig zu binden.
#169 Dr. Schlämmer 23:17:44 | Samstag, 17. April 2010
@Ein treuer Christ Sie sind ein Laberer. Der dem Bischof zugesagte Spruch ist interessant. Wer hat noch
keinen Jugendlichen getroffen, von dem er nicht sagen würde, da steckt ein kleiner Satan drinnen? Also
wer das leugnet hat erstaunlich wenig erfahren vom wahren Leben. Genauso, wie er manchmal in Erwachsene
fährt, nimmt der Versucher bisweilen Vorlieb mit dem Nachwuchs. Bitte, wollen wir nicht heucheln. Das
ist die Wahrheit. Satan ist unter uns. Im Himmel besiegt, treibt er auf Erden immer noch sein Umwesen.
Gesehen habe ich ihn noch nicht, nicht persönlich jedenfalls, wohl ab er in diversen irdischen Manifestationen.
#83 Dr. Schlämmer 00:00:36 | Donnerstag, 15. April 2010
Für alle Un-Einsichtigen … die nun auch die biblischen Prophetengestalten in Frage stellen (ein Schicksal,
das diese schon zu Lebzeiten erlitten haben), ein Griff in die Schatzkiste derer, die es besser wissen
müssten: www.queer.de/detail.php?article_id=159… www.queer.de/detail.php?article_id=109… Aus diesem
statistischen und empirisch gesicherten Datenmaterial geht eindeutig hervor, dass der homosexuelle Lebensstil
definitiv NICHT dem Willen Gottes entspricht. Streuen Sie sich und anderen doch keinen Sand in die Augen.
Selbstverständlich haben die einschlägigen biblischen Weisungen einen ganz realen, lebenspraktischen
Sinn.
#51 Dr. Schlämmer 21:51:05 | Mittwoch, 14. April 2010
@Jonathan1602; Zweifler @Jonathan1602 Die Rede vom Lieblingsjünger heißt nicht, dass Jesus schwul gewesen
wäre. Sonst müsste ja jeder Lehrer, der einen Lieblingsschüler hat, ein Schwuler sein. Für aberwitzig
halte ich das. Oder wenn Ihnen der Kontext fremd ist: Nur weil Sie einen Lieblingssportler haben, wollen
Sie noch lange nicht (zwangsläufig) mit ihm in die Kiste steigen. @Zweifler: Da Sie mich hier, offenbar
wirklich zu dem geworden, was Paulus eindringlich beschrieben hat, nämlich zu einem Menschen mit Hang
zur *Falschheit* und *Intrige*, der Hartherzigkeit gegenüber praktizierenden Homosexuellen bezichtigen,
wiederhole ich Ihnen gegenüber gerne, was Paulus zu diesen sagten: sie *verdienen* den *geistigen Tod*.
So frage ich nun umgekehrt: War Paulus ein Unmensch? Nein, er war ein Realist, der die Verirrten bekehren
wollte. Und nichts anderes ist meine Absicht hier. Und ich gebe es Ihnen auch gerne noch einmal mit den
Worten Jesu: „Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre
es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde.“ War Jesus wegen dieser
„kruden“ Wortwahl nun ein Unmensch oder potentieller Menschenrechtsverletzer? Weder potentiell noch realiter
war er das gewesen. Er liebte die Verirrten, nicht wegen der Sünde, sondern der Sohnschaft wegen, und
rief sie zur Umkehr auf. Ihnen sagte ich mit Jesus: “
#46 Dr. Schlämmer 21:31:05 | Mittwoch, 14. April 2010
@Zweifler Weil in diesem Punkt die alttestamentliche Auffasung im Neuen ausdrücklich bestätigt wurde.
Lediglich bei der Sanktionierung scheint man etwas „vorsichtiger“ zu sein.
#43 Dr. Schlämmer 21:21:39 | Mittwoch, 14. April 2010
@Hypathia; Zweifler; Schwuler Der Unterschied zu den anderen Weisungen besteht in der Tat darin, dass
Gottes Ablehnung praktizierter Homosexualität ZEITLOS und IMMERWÄHREND gültig ist. Das Neue Testament
lässt nämlich KEINEN anderen Schluss zu. Statt STÄNDIG zu versuchen, den Kritikern am homosexuellen
Lebensstil Mangel an Logik oder inhärente Widersprüche nachzuweisen, und auf diese Weise das zu tun,
was Paulus einprägsam beschrieben hat, nämlich in eine „ehrlose Gesinnung hinein[zu]geraten“, „voll
Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, „voll Neid, Streitsucht, Arglist und Tücke“, zu „Prahler“[n] zu
werden, „erfinderisch im Bösen“, […] sage ich EUCH: BEKEHRT EUCH, damit der ZORN GOTTES EUCH nicht
HINWEGRAFFT wie so manchen, der der Meinung war, GOTT ließe seiner spotten!
#40 Dr. Schlämmer 21:04:20 | Mittwoch, 14. April 2010
@Schwuler; Zweifler Ich muss meine Zeit heute noch mit anderem verbringen, als Leuten, denen Bibel und
Hermeneutik offenbar völlig fremd sind, das Einmaleins des Bibellesens zu vermitteln. Nur so viel: die
Weisungen des Alten Testaments sind im Lichte des Neuen zu lesen und zu deuten. Auf Brandopfer legte Jesus
erwiesenermaßen wenig Wert. Und Schuldsklaverei war ihm fremd. Aber eines lassen uns Paulus und Jesus
Christus eindeutig wissen: „Deshalb gab Gott sie den schändlichen Leidenschaften preis. Das weibliche
Geschlecht unter ihnen huldigte dem widernatürlichen Geschlechtsverkehr, anstatt dem natürlichen. Das
Gleiche taten die Männer. Sie gaben den natürlichen Verkehr mit dem Weibe auf und entbrannten in wilder
Begierde zueinander. Männer verübten mit Männern die werke der Schamlosigkeit und hatten die Strafe
für ihre Verwirrung an ihrem eigenen Leibe zu tragen. In dem Maße, wie sie die Erkenntnis Gottes von
sich wiesen, ließ Gott sie in eine ehrlose Gesinnung hineingeraten, so daß sie alle Schandtaten verübten.
Sie wurden voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit jeglicher Art; voll Neid, Mordlust,
Streitsucht, Arglist und Tücke. Sie wurden Ohrenbläser, Verleumder, Gottes Feinde, gewalttätige und
hoffärtige Menschen, Prahler, erfinderisch im Bösen, […] Sie hatten zwar die Rechtsordnung Gotteskennengelernt,
wonach jene den geistigen Tod verdienen, die so etwas tun.“ Und Jesus, der Retter und Erlöser: „Wer einen
von diesen Kleinen, […], zum Bösen verführt …“
#25 Dr. Schlämmer 20:39:15 | Mittwoch, 14. April 2010
@Schwuler Das ist dümmliche Zitatenglauberei, die den gesellschafts- und lebensbezogenen Sinn dieser
Weisungen völlig außer Acht lässt und daher zu diesen abstrusen Schlussfolgerungen kommen muss. Sie
müssen beim Autofahren den Motor anlassen. „Muss ich den Motor auch an der Ampel anlassen?“ Lesen bildet.
„Gilt das auch für Jim Bims die Anweisungen zum Selbstmord?“ In Tempo-30-Zonen muss man 30 fahren. „Wieso
fahren dann manche Menschen 70?“ Hohl, höhler, am höhlsten.
#20 Dr. Schlämmer 20:26:29 | Mittwoch, 14. April 2010
@Zweifler Lesen bildet. Ich sagte ja, dass uns das Liebesgebot dazu zwingt, dem Sünder heute mit mehr
Nachsicht zu begegnen, was die Sünde aber nicht entschuldigt noch ungeschehen macht. Zwei Anmerkungen
noch: 1. Wenn Sie aus der Bibel zitieren, bitte immer die Stelle angeben. 2. Ich habe nichts gegen homosexuell
veranlagte Menschen an sich; im Gegenteil, diese können sehr intelligent und feinfühlend sein. Aber
ich weise das Ansinnen derer zurück, die den homosexuellen Lebensstil verteidigen und als gottgefällige
Lebensform und Lebenspraxis etablieren wollen. Erstgenannte Menschen sind zu Großem befähigt, sofern
Sie ihre Neigung als Bürde erkennen und versuchen, die Kirche und Welt mit spirituellen Werken und Leistungen
reicher und lebendiger zu machen.
#15 Dr. Schlämmer 20:09:07 | Mittwoch, 14. April 2010
@Melek Die Versuche seitens der Homosexuellen, in eindeutige Bibelstellen etwas Zweideutiges hineinzuinterpretieren,
können Sie sich sonstwo hinschieben. Ich kann diese Manipulationsversuche nicht ausstehen. Lassen Sie
das Wort Gottes das sein, was es ist.
#11 Dr. Schlämmer 19:42:19 | Mittwoch, 14. April 2010
@Melek @ Melek Das sind keine Zahlenspielchen, sondern statistische Belege, die nahelegen, dass die Homoperversen
unter den’Kinderschändern innerhalb der katholischen Kirche überdurchschnittlich vertreten sind. Das
sind die Eingeschlichenen. Sie werden es fortan weitaus schwerer haben. Und das ist auch gut so. Denn
die ausgelebte Homoperversion hat in der Kirche selbstverständlich keinen Platz. Lev. 18, 22: „Du (männlich)
sollst nicht mit einem Mann als wie mit einer Frau liegen; das ist ein Greuel“ Lev. 20, 13: „Wenn ein
Mann mit einem Mann liegt als wie mit einer Frau, haben beide einen Greuel begangen, sie sollen getötet
werden, ihr Blut lastet auf ihnen.“ Die Perversen sollten dem Heiland und Erlöser Christus dankbar sein,
dass er das Liebesgebot über alles stellen, sodass sie heute am Leben bleiben dürfen. @Joberens Mit
ihrer destruktiven Papstkritik, mit ihren ständigen Versuchen, dem Papst „an die Eier zu gehen“, erreichen
sie rein gar nichts. Ihre ganze Diktion hat etwas Überheblich-Anmaßendes. Der Papst ist auch Ihr Lehrer,
sofern Sie sich noch Katholik nennen (sollten). Lassen Sie sich in Demut belehren und argumentieren Sie
stets sachlich, nicht aus einer diffusen Unterhosenmentalität heraus.
Übergriffe auf … Ministrantinnen und weibliche Kinder und Jugendliche werden im Zweifelsfall genauso
hart geahndet. Ein Warnschuss vor den Bug für alle Pädaphilen und Päderasten, sich die Kirche nicht
als Arbeitsplatz zu suchen. Die Reihen werden sich weiter lichten. Am Ende werden nur relativ wenige Priester
einer – vergleichsweise – großen Zahl von Gläubigen gegenüberstehen. Mehrere Szenarien sind denkbar:
die ecclesia dei-Gemeinschaften. Pius- und Prietserbruderschaft widmen sich verstärkt der Massenseelsorge,
zum Schreck der dort anzufindenden Modernistenschar, oder man verzichtet darauf, und setzt stattdessen
auf Diakone und PatoralreferentInnen, ein Trend, der sich auf breiter Linie durchzusetzen scheint. Hier
sehe ich dann die Gefahr einer Entkoppelung der Hierarchie von den einfachen Gläubigen. Schon jetzt gibt
es in einzelnen Pfarreien massiven modernistische Umwelzungen von unten. Rom droht dort zunehmend an Bedeutung
zu verlieren, vulgo: wird nicht mehr ernst genommen. Rom pokert hoch mit dem „heiligen“ Zölibat. Der
Preis könnte einst noch hoch sein. Fahrlässig wird qualifiziertes Personal auf dem Altar einer angeblich
immer und umstandslos besseren Lebensform geopfert. Unglaublich ist das.
Artikel ist verleumderisch … denn Müller und Overbeck zum Beispiel gehören sicher nicht zu der beschriebenen
Kategorie. Insofern sollte sich der Verfasser des Artikels fragen, ob er nicht selbst ein Rufschädiger
ist, der der medialen Hetze noch eins drauf gibt. Overbeck hat bei Will etwas gemacht, was die meisten
Laienkriecher und Politikschwafler sich NIEMALS zu tun trauten: er bezeichnete dort die homosexuelle Verirrung
als Sünde. www.derwesten.de/…uende-id2843446.html Dazu gehört sicher „Rückgrat“. Und genau dieses
Rückgrat braucht die Kirche. Ein Stehen hinter der Lehre der Kirche, in allen Angelegenheiten. Gratultion
an Hochwürden Overbeck zu diesem mutigen Bekenntnis gegen den Zeitgeist. Der bekennende Schwule Rosa
von Braunheim(?) hat zwar etwas dumm geschaut, aber innerlich hat er ihn (= Overbeck) bewundert, dafür
dass Overbeck ihm sagte, was Sache ist.
#73 Dr. Schlämmer 22:50:19 | Sonntag, 11. April 2010
@Ich hoffe, die verehrte Leserschaft erkennt meine letzte Äußerung als … naja, … sagen wir, …
„ambivalent“. Verzichtbar, in anderen Worten, wie so vieles auf diesem Forum. Es gibt einen strukturellen
Reformbedarf. Dazu stehe ich. Und der Papst ist natürlich Papst für die ganze Kirche, nicht nur für
die deutsche. Hoffentlich weiß er eine Antwort auf den Priestermangel in Westeuropa, die über das Gebet
hinausgeht. Das würde ich mir wünschen.
#64 Dr. Schlämmer 15:26:06 | Sonntag, 11. April 2010
Gut so, Benedetto … Man muss immer antizyklisch reagieren. Die Masse schreit: Entschuldige Dich – und
Benedetto würdigt das Verdienst von Papst Pius XII. Irgendwie vorbildhaft – finde ich. Viele Dinge aus
der Vergangenheit werden gegenwärtig von den Medien als den selbst ernannten Vertretern des Volkes in
eklatanter Weise hochgespielt. Da kann man ernsthaft nur antizyklisch reagieren. Weiter so, Papst!
#62 Dr. Schlämmer 19:37:01 | Donnerstag, 8. April 2010
Allerdings muss man auch sagen, dass es damals noch genügend Priester und eine augeprägte katholische
Volksfrömmigkeit gab und der Pflichtzölibat vor diesem Hintergrund eine größere Tragfähigkeit besaß.
#93 Dr. Schlämmer 17:18:35 | Mittwoch, 7. April 2010
@Goldengel Ein Problem der Frauen, würde ich meinen, und nicht ihres. Solche Phänomene gibt es m. E.
nur, wo keine wahre Gleichberechtigung, sondern (allenfalls) die Quote herrscht. Eine „gut“ gemeinte Bestimmung
mit verheerenden Auswirkungen.
#89 Dr. Schlämmer 17:05:32 | Mittwoch, 7. April 2010
@Goldengel Tja, genauso wie bei Männern: da soll es auch solche geben, die alles begatten, was ihnen
so unter die Fittiche kommt. Protzauto und dickes Portemonnaie helfen nach. Also in diesem Punkt sind
Männer KEIN Deut besser, eher Gegenteiliges ist wahr …
#84 Dr. Schlämmer 16:55:07 | Mittwoch, 7. April 2010
@Nachdenklichr Objektiv kann ich den Sachverhalt der positiven Vorbildwirkung (iher Vokabular: „vormachen“)
nicht bestätigen. Und weswegen und worauf Quotentussies stolz sein sollten, wird mir auch nicht klar.
Sie wissen es meist selber nicht, und verfallen daher in die von mir skizzierten Verhaltensweisen.
#64 Dr. Schlämmer 16:13:53 | Mittwoch, 7. April 2010
Wer kennt keine … Quotentussie in Amt und Würden? Bitte melden. Es sind die schlimmsten, weil sie im
Nachinein oder im Vorfeld beweisen müssen, dass sie es „wert“ waren oder sind. Demut: Fehlanzeige. Stattdessen
leiden sie meistens unter einer guten Portion Selbstüberschätzung, was die eigenen Fähigkeiten anbelangt,
und führen sich auf, wie Mayers Lumpi bei der Mäusejagd: ständig unter Strom, ständig auf der Lauer,
ständig durchgeknallt und nach Opfern und Schuldigen ihrer eigenen verfehlten Lebensplanung schielend.
Auch dem Radfahrersyndrom begegnet man häufig bei diesen Damen.
Jetzt wird Der Spiegel wieder sagen, im Vatikan wisse die eine Hand nicht, was die andere tue, und es
herrsche sowieso nur noch Chaos im Vatikan … Der Vergleich war indessen unmissverständlich und legitim,
und – aus der Hand eines Juden stammend – auch in keiner Weise dazu geeignet, das jüdische Leid irgendwie
zu schmälern. Für den kühnen Vergleich aus der Feder eines jüdischen Freundes habe ich den Prediger
zunächst sogar bewundert, mehr noch den Juden ob seiner Sensibilität für die mediale Hetze. Wenn der
päpstliche Hofprediger nun für seinen Vergleich nun um Entschuldigung bittet, sollte er in Zukunft –
als Hofprediger – lieber schweigen, denn in der nachträglichen Unsicherheit um die gewählten Worte zeigt
sich eine tiefe Unsicherheit, was die Bewertung des angesprochenen Sachverhalts betrifft. Kurzum: Erst
denken, dann sprechen, oder eben – schweigen.
@Kristall; Mag. Dietmar Fischer Gerade in diesen Krisenzeiten erwarte ich von einem Politiker formale
Treue zur katholischen Kirche, die ich weder bei Eurem Fischer noch bei Eurer Mutterkreuzkreuzzüglerin
mutmaßlich jüdischer Liierung „Rosenkranz“ mitsamt germanophilen Anhang erblicken kann. So einfach ist
das. Die Folge ist: PRO Dr. Gehring.
Wahlempfehlung … Ich als deutscher Nichtösterreicher mit sudetendeutschen Wurzeln (also einst Untertanen
der Habsburgmonarchie) gebe hier für meine österreichischen Glaubensbrüder und Glaubensschwestern sowie
Gesinnungsgenossen und Gesinnungsgenossinnen angesichts der ebenfalls zur Wahl stehenden neuheidnischen
Alternativkandidaten ebenfalls eine klare Wahlempfehlung ab: PRO Dr. Gehring. Die Stimmen sind wirklich
NICHT verschenkt! Das hat man und frau selten. Gehen Sie zur Wahl und wählen einen wirklich christlichen
Politiker.
#27 Dr. Schlämmer 13:18:22 | Donnerstag, 1. April 2010
Gut so kreuz.net … Die korrupten Machenschaften der Liberalsozialisten offenlegen dort, wo sie die Maßstäbe,
die sie an der out-groupanlegen, nicht an sich selbst anlegen. Schade, dass man das in den USA nicht lesen
wird. Schon mal an einen Ableger gedacht? Dürfte dort doch fast mehr interessieren als hier.
Soso … Was der Kardinal nicht sagt: Die meisten Mißbrauchstäter sind verheiratet. Die meisten Missbrauchstäter
jenseits der Institution Kirche, welche sich meist an ihren eigenen Kindern vergehen. Der Kardinal wendete
seinen Blick indessen auf die Kirche. Homosexuelle sind in der Täterkategorie überproportional vertreten.
Letztere werden auch nach einer Abschaffung des Zölibates nicht heiraten. Wer spricht von Abschaffung?
Aber sie stünden nach einer Lockerung unter schärferer Beobachtung. Sie müssten ihre Neigung eher als
Bürde tragen und könnten sich eher und vielleicht sogar voll und ganz der selbstlosen Liebe an ihren
Mitmenschen widmen statt zweifelhaften Lastern nachzugehen. Und die homosexuellen Seilschaften würden
ebenfalls deutlich abnehmen.
Der Kardinal … …hat Humor. Hätte auch Lust, wieder mal kräftig wütend zu sein. Das Problem bei
der Wut: manchmal trifft’s den falschen. ICH BIN WÜTEND.
Wenn Worte alles sagen … Das Thema des Gottesdienstes lautet „Ich bin wütend, Gott!“. :)3 So kennt
man sie. „Unglaubliches wurde offenbar“ Wer hätt’s gedacht.
Klarstellung Der bekannte Psychiater Manfred Lütz stellte vor der ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ fest,
daß es „besonders verantwortungslos ist, den Zölibat in diesem Zusammenhang zu nennen“. Der Zölibat
ist sicher keine direkte Ursache für solche Übergriffe, aber diese Einrichtung hat zumindest in der
Vergangenheit dazu geführt, dass sich Menschen zum Priesteramt hingezogen fühl(t)en, die, wie ebenfalls
schon öffentlich konstatiert wurde, eine unreife Sexualität haben oder eben über sexuelle Neigungen
verfüg(t)en, die sie für die Ehe nicht gerade tauglich machten, was nun wiederum nicht heißen soll,
dass der Zölibat an sich verkehrt wäre. Es kommt auf die Art der Verwirklichung an.
Als Beobachter … Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hat sich am Freitag bei einer Pressekonferenz
von der österreichischen Präsidentschaftskandidatin der Partei ‘FPÖ’, Barbara Rosenkranz, distanziert …
Schlecht in den Augen von kreuz.net … Die Mutter von Wolf, Sonnwind und Hedda kann er als Kardinal der
katholischen Kirche ja schwerlich unterstützen, oder? Oder sollte sich der Purpurträger zum Anhänger
des Neuheidentums erklären? Eine klare Linie hierzu ist auf kreuz.net nicht zu erkennen.
#44 Dr. Schlämmer 23:52:12 | Donnerstag, 4. März 2010
Ein Konservativer … ist jemand, der Rückgrat hat, auch wenn einem der Wind von allen Seiten ins Gesicht
bläst. Winston Churchill ist so ein Beispiel, der Untertan von Heinrich Mann ist das profane Gegenstück:
ein Kriecher, der sich an den Mächtigen hält, mächtig nach unten tritt, und nach oben buckelt. Und
sich für unglaublich anständig und konsequent hält dabei.
#32 Dr. Schlämmer 21:44:45 | Dienstag, 23. Februar 2010
@ Wabenbeißer Leider gibts auf kreuz.net keine Alkohol- und Polizeikontrolle. Sonst würden Sie jetzt
wie Käsmann in Erklärungsnote kommen – wegen unlauterer Wahrnehmungstäuschung und Gefährdung des Publikumsverkehrs.
#47 Dr. Schlämmer 11:05:29 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Die Grafik … in der Spiegelausgabe ist wirklich ein Musterbeispiel für mediale Manipulation. Sie insinuiert
für die Diözese Rottenburg-Stuttgart 23 „Missbrauchsfälle“ (vgl. Grafik, S. 65), dabei waren es 23
Verdachtsfälle, denen von der Diözese selbst genau nachgegangen wurde, auch im Falle bloß verleumderischer
Behauptungen.
#54 Dr. Schlämmer 14:25:11 | Sonntag, 14. Februar 2010
@Kraut Ja, ja, Sie hatten Weitblick und sind daheim geblieben. War vielleicht besser so für Sie als erfahren
zu müssen, wie wenig Verständnis man für eine Vereinnahmung von Leid durch braune Ideologen man in
der Gesellschaft immer und zum Glück noch hat.
#55 Dr. Schlämmer 14:18:28 | Sonntag, 14. Februar 2010
Die Sozialisten haben nichts gelernt … und werden es nie lernen, und wenn ich einem begegne, merke ich
früher oder später, dass man mit diesen Leuten keinen Staat machen kann, der irgendwie Substanz hat.
Die Gehirnwäsche, mit der sie andere Menschen gerne unterziehen, solange oder sobald sie an der Macht
sind, und ihr skrupelloser und instinktsicherer Machtmissbrauch, der sich dann ebenfalls einstellt, bedürfen
keines weiteren Kommentars. In China wird derweil fleißig exekutiert, um die Ordnung zu gewährleisten:
der Sozialismus schützt das Volk. Wahrscheinlich, und symptomatisch für dessen gesitige Umnachtung,
sehen sieht man das dort sogar noch positiv. So lässt sich die Bilanz des Sozialismus bilanzieren: ein
Meer von Blut durchtränkt die Geschichte, seitdem die Anhänger und Sympathisanten dieser Ideologie irgendwie
Kontakt mit der staatlichen Macht bekommen hatten. Die entsprechenden Schlussfolgerungen überlasse ich
jedem Leser: wehret den Anfängen.
#44 Dr. Schlämmer 23:44:19 | Donnerstag, 11. Februar 2010
@Bademeister Wenn in einer Organistion jemand fehlt, wird der- oder diejenige zur Rechenschaft gezogen,
und nicht die gesamte Organisation geplättet. So war das schon immer. Ich weiß gar nicht, worauf Sie
hier hinauswollen. Was wollen Sie hier eigentlich? Was ist ihr Ziel? Wenn Sie nichts mit der Kirche am
Hut haben – schön. Warum dann noch Ihre wertvolle Zeit mit Kommentaren darauf verschwenden? Oder brauchen
Sie einen Sündenbock für Ihren Lebensentwurf als Bademeister?
#35 Dr. Schlämmer 21:05:09 | Donnerstag, 11. Februar 2010
@Bademeister Die Kirche dürfte in der Tat schreien: „Wir waren es nicht“, weil in der Tat nicht DIE Kirche
für den einzelnen Missbrauchsfall die Verantwortung trägt. Es sind immer Einzelpersonen, die Verantwortung
tragen – oder sind Sie ein Befürworter der Sippenhaft? Aber die Kirche schreit ja nicht. Es ist die Menge
oder die dumpfe Masse, die schreit, und heutzutage sind ihr Organ die Massenmedien. Diese arbeiten indessen
nicht immer gänzlich sauber, wie aus den vielen Repliken zur letzten Spiegelausgabe klar hervorgeht.
Ich vernehme in der letzten Spiegelausgabe jedenfalls nicht den Schrei der bedrängten Kreatur, sondern
ich vernehme sehr deutlich die falsche Stimme Satans, der die Kirche einebnen und plätten möchte und
die im Zusammenhang mit den Missbrauchsskandalen aufgeworfene Zölibatsfrage zum Anlass nimmt, die ganze
Kirchenstruktur einschließlich der katholischen Auffassung zur Frauenordination und praktizierten Homosexualität
zu verunglimpfen und über sie Gericht zu halten: „Kreuzigt sie“, „kreuzigt sie“ … So kennt man sie
ja, die Masse: „Sie aber schrien und forderten immer lauter, er solle Jesus kreuzigen lassen, und mit
ihrem Geschrei setzten sie sich durch …“ (Lk 23,23)
#24 Dr. Schlämmer 20:35:38 | Donnerstag, 11. Februar 2010
Die säkularisierte Welt … arbeitet sich am Zölibat ab. Und ihr sei versichert: es gibt keine Anzeichen,
dass dieser, jedenfalls, für die höheren Ämter der Kirche jemals fallen wird. Die Kirche darf sich
der Welt nicht in allem gleichmachen. Und wenn die Welt lauter schreit, muss die Antwort ein mutiges „weiche“
sein. Meine Ausführungen zum Zölibat gelten und galten in erster Linie für den einfachen Priester.
Es steht für mich völlig außer Frage, dass der vorbildhafte Priester, der sich als VORSTEHER seiner
Kirche eignet, heute in erster Linie Diener seiner Kirche sein muss, und nicht der seiner eigenen Familie.
#139 Dr. Schlämmer 16:58:59 | Dienstag, 9. Februar 2010
Der Spiegelartikel – genaur gesagt – das Coverbild erfüllt m. E. (wie im Artikel zum Ausdruck gebracht)
ganz klar den Tatbestand der Volksverhetzung. Ich würde den katholischen Bischöfen juristische Schritte
nahelegen. So etwas sollte sich die Kirche nicht bieten lassen, weil dadurch jeder katholische Geistliche
und insbesondere die höheren Würdenträger ausnahmslos in den Dreck gezogen werden. Einige Vorposter
verwiesen sehr zutreffend auf die entsprechenden Praktiken in der Nazizeit. ENTLARVEND. Der Zweck heiligt
NICHT die Mittel.
#124 Dr. Schlämmer 16:42:46 | Dienstag, 9. Februar 2010
Wie heißt es doch so schön in dem Artikel … eine „verkrampfte Einstellung zur Homosexualität“ habe
die Kirche. Ja, was glauben die Herren und Frau Redakteure, was die Kirche mittlerweile geworden wäre,
wenn es diese klare Distanzierung zur praktizierten Homosexualität nicht gäbe in der Kirche? Dann wäre
die Kirche mittlerweile Sodom in Reinform. Oder reden die Herren und Frau Redakteure in dieser Frage einer
illegitimen Unterwanderung des Zölibats das Wort? Ich vergaß: aus Opportunitätsgründen schien es angemessen,
die diskriminierungsgefährdete Minderheit auch ja nicht in einem schlechten Licht erscheinen, sondern
sie im Gegenteil als weiteres Opfer der Kirche erscheinen zu lassen. Der Artikel unterschlägt in dieser
Frage den klaren Zusammenhang zwischen dieser Neigung und pädophilen Praktiken (bevorzugt an männlichen
Ministranten). Stattdessen redet man im Wortlaut Küngs ganz allgemein von einem häufigen Misslingen
einer „gesunden Integration der Sexualität“ aufgrund des Zölibatsgesetzes. Nicht gänzlich falsch, aber
dann bitte auch eines faires Wort zur praktizierten Homosexualität: Diese ist laut Statistik alles andere
als „gesund“. Die Homos haben auch ganz bestimmt kein Vorrecht, dieses allgemeine Kirchengesetz zu unterlaufen.
#60 Dr. Schlämmer 18:01:49 | Samstag, 6. Februar 2010
@Timpressum Das klare Bekenntnis gegen die Homoperversion kann in der Tat nur ein Ansatz zur Behebung
des Problems sein. Auch strukturelle Antworten sind unbedingt erforderlich.
#57 Dr. Schlämmer 17:49:43 | Samstag, 6. Februar 2010
Spiegel: die Wahrheit benennen, statt nach Sündenböcken suchen! Jetzt stellt es sich plötzlich auf
die Seite der Opfer von Homo-Verbrechern, die von ‘Spiegel’ seit Jahren in ihrer sexuellen Dekadenz ermutig
werden. Korrekt, völlig zutreffend beobachtet. Und wehe ein Kirchenvertreter wagt es, etwas gegen die
„Homoehe“ oder die Homoperversion im Allgemeinen zusagen. Dann droht Teeren und Federn. Mit dem möglichen
Verweis: all das habt ihr doch in euren eigenen Reihen. So ist es wichtig, der Homoperversion ins Angesicht
zu widerstehen und in dieser Frage nicht den Verlockungen des Zeitgeistes auf den Leim zu gehen. Man muss
es den Leuten ganz offen sagen: gelebte Homosexualität entspricht nicht dem Plan Gottes, statt sich in
dieser Frage kriecherisch dem Zeitgeist zu unterwerfen. Denn der schlägt unbarmherzig zurück, wie jetzt
an der medialen Kampagne gegen die Jesuiten und die Kirche wunderbar zu sehen ist. Gott hasst nichts mehr
als die Lauen in den eigenen Reihen.
#46 Dr. Schlämmer 20:41:22 | Freitag, 5. Februar 2010
@Goldengel Die Sexualität ist dem Menschen angeboren (Gen 2, 20.23.24) und mündet nicht zwangsläufig
in Hurerei. Auch der „reine“ Priester ist kein asexuelles Wesen.
#44 Dr. Schlämmer 20:28:28 | Freitag, 5. Februar 2010
@Goldengel Anmerken möche ich noch: es gibt sehr gute Priester in der RKK, die ihr Zölibat in Würde
und Verzicht leben. Diese darf man nicht vergessen. Das möchte ich ebenfalls betont wissen. Und dennoch
ist festzuhalten: der Pflichtzölibat in der RKK ist ein Einfallstor für die Sünde, und es wird Zeit,
dieses nun zu schließen. Oder anders ausgedrückt: es gibt Strukturen, die die Lüge begünstigen, und
diese sollten reformiert werden. Reformieren heißt ja nicht völllig abschaffen.
#41 Dr. Schlämmer 20:18:29 | Freitag, 5. Februar 2010
@Goldengel Der Ministrantendienst ist für Kinder sowieso nicht geeignet, da sich ein Kind an und für
sich für den Altardienst nicht eignet. Allenfalls bedingte Zustimmung. Der Ministrantendienst stellt
einen Wert in sich dar, der nicht das „Opfer“ einer „pädophiliefreien“ Kirche werden sollte. In einer
Kirche, in der Zölibat nicht mehr allgemein verpflichtend wäre, wäre der zölibatär Lebende automatisch
einer stärkeren Prüfung hinsichtlich seiner sexuellen Neigung unterzogen, und müsste auch sich selbst
viel stärker hinterfragen. Die allgemeine Zölibatspflicht steht dem genau entgegen. Böcke und Schafe
sind gegenwärtig kaum zu unterscheiden, da alle im „Mainstream“ gleichsam untergehen. Die Freigabe des
Zölibats würde die wahrhaftig Gesonnen von den bloß Angepassten und womöglich Unwahrhaftigen schärfer
unterscheiden helfen.
#39 Dr. Schlämmer 20:00:43 | Freitag, 5. Februar 2010
@Izmet Necist Praktizierte Homosexualität ist unbedingt zu vermeiden. Man erkennt dies unter anderem
daran, dass die Zahl der HIV-Neuinfektionen unter der betreffenden Personengruppe bislang immer überdurchschnittlich
hoch war und diese Personengruppe nach wie vor die größte Risikogruppe im Hinblick auf HIV darstellt.
Ich sehe hier einen glasklaren Zusammenhang zwischen einer gewählten Form der Sexualität und den entsprechenden,
gesundheitsschädlichen Auswirkungen. Daraus wird ersichtlich: der homosexuelle Lebensstil ist von Gott
nicht gewollt, wie dies in der Bibel auch zum Ausdruck kommt. Ich lasse mich in dieser völlig logischen
Auffassung auch von keinem Spinner abbringen.
#34 Dr. Schlämmer 19:45:34 | Freitag, 5. Februar 2010
@Goldengel Der Zölibat ist nicht gottfern, sondern eben Jesusnahe, da dieser zölibatär lebte. Absolute
Zustimmung, sofern völlig frei und ohne Zwang und Auflagen gewählt. (Wobei mir völlig bewusst ist,
dass es die absolute Freiheit nicht gibt)
#31 Dr. Schlämmer 19:37:30 | Freitag, 5. Februar 2010
@Goldengel Wenn Ihre Thesen stimmte, dann müsste es ja an den Schulen von Pädophilen nur so wimmeln.
Denken Sie mal darüber nach. Allein den entsprechenden Verdacht weise ich indessen auf das Entschiedendste
zurück. Es ist genau der Faktor der „zölibatären Exklusivität“, der die Kirche zum Einfallstor für
entsprechende Neigungen gemacht hat, oder, zurückhaltend formuliert: der sie hierfür sehr verwundbar
macht.
#29 Dr. Schlämmer 19:21:04 | Freitag, 5. Februar 2010
@Goldengel Entgegen Ihrer Auffassung sehe ich tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Kinderschändung
und Unterwanderung des Zölibats, der Homo- und Pädophilie sowie der allgemeinen Zölibatspflicht in
der Kirche. Ich werde diesen an dieser Stelle aber nicht näher ausführen, weil ich dazu weder Zeit noch
Muße habe. In der Zölibatsfrage haben wir ganz klar eine andere Auffassung, mit dem kleinen und entscheidenden
Unterschied: meine Auffassung ist biblisch schlüssig zu begründen, und Ihre eben nicht.
#27 Dr. Schlämmer 19:09:21 | Freitag, 5. Februar 2010
Richtige Lösungen und Scheinlösungen, die tief blicken lassen … Wenn Pater Mennekes mit Kindern zu
tun hat, betreibt er bei den Eltern eine Pastoral des Mißtrauens: „Trauen Sie keinem Pfarrer! Schauen
Sie genau zu, was ich mache! Ich möchte, daß bei unseren gemeinsamen Aktionen immer mindestens ein Elternteil
präsent ist.“ Wenn diese Äußerung richtig sein sollte, kann die Antwort auf das – berechtigte – Misstrauen
aber nicht die kirchliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften sein, sondern die endgültige
und konsequente Ausdünnung des Homophilen- und Pädophilensumpfes in der Kirche. Die einzig gangbare
Lösung, die auch den entsprechend veranlagten Menschen einen Raum in der Kirche gäbe, ohne dass diese
von diesen gleichsam als genuines Betätigunsgfeld missverstanden werden würde, ist aus meiner Sicht
die Freigabe des Zölibats (was den einfachen Priester anbelangt). Nur so kann das verlorene Vertrauen
wiedergewonnen und der immer stärker werdenden Kluft zwischen Amts- und Laienkirche erfolgreich entgegengewirkt
werden. Es geht wirklich nur so – nicht anders. Ich habe mir das lange und reiflich überlegt und die
verschiedensten Faktoren in meine Überlegung einbezogen.
#17 Dr. Schlämmer 16:32:18 | Mittwoch, 3. Februar 2010
Gute Charakterbeschreibung … die möglicherweise nicht mehr ganz dem neuesten Stand der Geschichtswissenschaft
entspricht, die bekanntlich sehr an möglichst „harten“ Fakten interessiert ist. Alles Anekdotenhafte
erscheint in diesem Sinne suspekt. Nichtsdestotrotz, und darin liegt für mich der wahre Wert, erkenne
ich in dem Kurzportait einen recht überzeugenden Widerhall eines so manchen Zeitgenossen und einer so
manchen ZeitgnossIn: Selbstgerecht, gierig, verblendet und im Wesentlichen triebgesteuert, aber sehr bemüht,
nach außen hin den schönen Schein zu wahren. Schließlich hat man durch viel Bestrafung ja gelernt,
sich zusammenzureißen, wenn es die Umstände erfordern. Chaplin: Strafen www.youtube.com/watch?v=DkL6azMwJ-U,
Strafen, Strafen… Und das kommt raus dabei: Ein wahrer Luther(freund). Oder ein Bewunderer von Hitler.
Alles Produkte einer verfehlten, autoritären Erziehung.
#35 Dr. Schlämmer 17:12:05 | Dienstag, 2. Februar 2010
@Puchil2; Michelmaria @Puchil2 Ich würde eher sagen: ein Schritt in Richtung Vielfalt. Jesuitenkollegs
werden ja auch nicht dichtgemacht, wiewohl der Nachwuchs fehlt. Vielleicht sucht der ja nach ‘was anderem?
@Michelmaria Lehmann und Spaemann gegeneinander auszuspielen, darauf muss man erst mal kommen. Gratulation
für diesen geistigen Höhenflug. Nur der Sinn wird nicht richtig klar dabei.
#23 Dr. Schlämmer 00:39:07 | Dienstag, 2. Februar 2010
In diesem Sinne auch … der folgende Link www.telegraph.co.uk/…nd-and-Scotland.html. Die Windsors sind
total verweltlichte Protestanten. Dass die Church of England unter der Monarchin Queen Elizabeth II in
die Kniee geht, war doch eigentlich abzusehen. Das richtige Röckchen und der richtige Hut machen eben
noch lange keinen Kirchenführer. Jetzt schickt sie ihre Lakaien vor, um mit der Papstkirche zu verhandeln
…, weil sie selbst null Ahnung hat von der Materie. Franz von Bayern wäre für England wahrlich eine
gute Lösung.
#21 Dr. Schlämmer 22:45:48 | Montag, 1. Februar 2010
@HeinrichderZweite Die anglikanische Kirche ist die Braut der Hurerei. Sie erleidet das Ende, das Gott
für solches Tun vorgesehen hat. Die Frucht der Sünde wird getilgt.
#2 Dr. Schlämmer 13:38:55 | Sonntag, 31. Januar 2010
Die Kirche leide an „Homophobie“… Die Kirche – insgesamt – leidet nicht an Homophobie, sie leidet darunter,
dass es in der Kirche offenbar zu viele Homophile gibt, gelinde ausgedrückt. Sonst hätte die Kirche
längst eine überfällige Selbstreinigung durchgeführt, allerdings nicht auf revolutionärem Wege, sondern
im Sinne einer ganz natürlichen personellen Fluktuation. Es ist ja nicht so, dass irgendjemand, zumindest
ich nicht, die Homosexuellen aus der Kirche drängen wollte. Die entsprechende Neigung ist sicherlich
schwer, wenn nicht gar unmöglich zu beheben. Aber ein Aspekt ist völlig klar: die homophilen Seilschaften
können ganz gut leben mit dem Zölibat. Man bleibt schließlich gerne unter sich. So kann ich nur warnen:
treibt es nicht zu bunt.
#109 Dr. Schlämmer 00:20:50 | Sonntag, 31. Januar 2010
Neues Angebot Also gut, wenn ihr nicht mittippen wollt, dann probieren wir es doch mal in die andere Richtung.
Ich tippe auf 5 878 966. Und ich könnte dies mittels einer mathematisch-chemischen Formel auch beweisen.
Opferzahlen: X 18 * ZU – 87 %klj8 + t²/z+r = 5 878 966 Jetzt muss nur noch schnell ein Preis mehr, damit
derjenige, der am richtigsten liegt, auch etwas davon hat! Schließlich sollte sich die Mühe um die wahren
Opferzahlen ja irgendwie auszahlen.
#103 Dr. Schlämmer 00:06:18 | Sonntag, 31. Januar 2010
Ich weiß aus sicherer Quelle, dass es acht Millionen waren. 8 Milionnen zum ersten, zum zweiten, …
zum … Wer bietet mehr? Bitte nicht kneifen, ich weiß, dass die Interessenten an genauen Zahlen genau
hier, auf diesem Forum sind.
#90 Dr. Schlämmer 22:54:27 | Donnerstag, 28. Januar 2010
Letztes Statements zum Thema … @ Paulaner: der Zölibat wurde einst auch auf Druck des Volkes eingeführt,
und so wird er wieder fallen, jedenfalls in der jetzigen Form, wenn nicht heute, dann eben morgen, …
weil er nicht mehr haltbar ist. Hundert pro. Und ich bin wahrlich keine optimistische Frohnatur. Die Wiederzulassung
der Alten Messe habe ich ebenfalls völlig richtig prognostiziert. Noch heute stehe ich dazu. @Heinrich-der-Zweite:
Wer die richtigen Prioritäten setzt, muss deswegen NOCH LANGE keine Karrierist sein, oder sehe ich das
falsch? So etwas gibt es vielleicht, ja sicherlich im Öffentlichen Dienst, da tun manche ja so einiges
für den persönlichen Aufstieg, übrigens bisweilen auch auf Kosten der Familie , meistens eher der Untergebenen,
aber ist die Kirche der Öffentliche Dienst?
#85 Dr. Schlämmer 21:48:12 | Donnerstag, 28. Januar 2010
@Goldengel „Es gibt aber auch viele Priester, die den Zölibat einhalten können und nicht darunter leiden,
weil diese eben eine andere Vorstellung vom Leben haben, als Sie.“ Wer wollte das bestreiten? Trotzdem
sollte der Zölibat in der katholischen Kirche freiwillig sein – das Bischofsamt vielleicht ausgenommen.
Das ist meine Meinung, und ich hoffe, Sie können diese ebenfalls akzeptieren.
#82 Dr. Schlämmer 21:36:16 | Donnerstag, 28. Januar 2010
@Goldengel „Also der Zölibat ist immer eine Hinwendung zu Gott – so wie Christus sich eben ganz auch
in seiner menschlichen Natur Gott hingewendet hat durch sein eheloses Dasein.“ Der Zölibat kann aber
auch zu krankhafter Verblendung führen, zu einem unterschwelligen Hass gegen das Objekt der unterdrückten
Begierde, die Frau, und speziell deren Geschlechtsorgane. Häufig sind die Dinge ganz „banal“, was nicht
heißt, dass sie deswegen falsch oder abstrus wären. Gehen Sie in sich, Mann.
#77 Dr. Schlämmer 21:24:56 | Donnerstag, 28. Januar 2010
@Goldengel Sie sind Gnostiker oder, zutreffender noch, Katharer. Gegen diese predigte die Hl. Mutter Kirche
das Kreuz. Sie schlittern haarscharf an der Häresiekante.
#75 Dr. Schlämmer 21:16:38 | Donnerstag, 28. Januar 2010
@Goldenengel … dass nämlich der Mann „mit dem Genitalien des Weibes […] sich mit der Erbsünde des
Weibes“ beschmutze. Weiter: „Und der Priester wird dann nicht mehr im Geist Gottes reden, sondern sein
Geist wird absinken zum Geist eines Weibes.“ Der „Geist des Weibes“ ist ein Geist, der Sie in Wirklichkeit
viel mehr beherrscht, als Sie es hier zu sagen trauen.
#71 Dr. Schlämmer 21:01:31 | Donnerstag, 28. Januar 2010
@Goldengel Einerseits sagen Sie ja wirklich interessante Sachen wie: „Die Nachfolger Christi sollen jedoch
den außergewöhnlichen Weg gehen – den der Enthaltsamkeit um Gott nahe zu sein, um des Himmelreich willen.“
Dann machen sie den Fehler, aus dem „Sollen“ ein „Müssen“ zu machen, wobei das im Falle des Priesters
ja noch verzeihlich wäre – ihr Grundfehler liegt indessen darin, dass Sie eine wesensmäßige Verbindung
zwischen freiwilliger Enthaltsamkeit und auferlegtem Zölibat herstellen. Gewohnheit ist noch lange keine
Freiheit. Enthaltsamkeit ist nur gut und gottgefällig, wenn sie von innen kommt und aus freien Stücken
geleistet wird. Eine solche Enthaltsamkeit vermag ein formales Gesetz niemals herzustellen. Kurzum: Sie
heben den Zölibat auf ein ungebührliches Podest, gleichsam als sei er ein Heilmittel gegen wirklich
jeden Missstand in der Kirche, was de facto völlig an der Realität vorbeigeht. Peinlich wird es dann,
wenn Sie die glasklaren Äußerungen von Papst Johannes Paul II. im Einklang mit der Tradition der Kirche
ad absurdum führen, wonach das Priestertum der Frau aus biblisch-theologischen Gründen in der kath.
Kirche eben nicht zu haben ist: „Ich habe nichts dagegen, wenn Frauen Priesterinnen werden würden – nur
müssten diese eben wie die Nonnen den Zölibat halten.“ Noch peinlicher wird es freilich, wenn man Ihre
wahre Haltung zu den Frauen sich zu Gemüte führt, die Sie mir Ihrer Äußerung zum Priestertum der Frau
eben noch so listig zu beschwichtigen wussten …
#54 Dr. Schlämmer 19:35:47 | Donnerstag, 28. Januar 2010
@Goldengel Die Frau kann auch dem Priester eine Stütze sein. Basta. So steht es im Neuen und Alten Testament
und Sie werden meine diesbezügliche, lange gereifte Überzeugung in diesem Punkt nicht ändern können.
Die Liebe zu einer Frau disqualifiziert niemanden als Priester, denn die wahre Liebe zu einer Frau übersteigt
die bloße Sinneslust. Augenblicklich ist die Kirche dabei, sich durch das überkommene Zölibatsgesetz
selbst zu ruinieren, jedenfalls, was das Personal betrifft. Da gibt es für mich den geringsten Zweifel.
Als besonders ärgerlich empfinde ich es in diesem Zusammenhang, das Pädophile, bei denen einen Zusammenhang
zur Homosexualität in der Tat oft erwiesen ist – denn warum können es bei manchen auch immer nur die
„kleinen Jungs“ sein?, den Ruf der Kirche ruinieren. Sie haben in der Kirche ein Nische gefunden, um mit
ihrem gotteslästerlichen Treiben das Ansehen von Mutter Kirche zu beflecken. Für sie kann es meiner
Meinung nach nur eine harte Strafe geben: die Strafe der Exkommunikation. Widerliche Satansbrut! Bekehrt
euch, und bittet und betet mit mir darum, dass in Rom der gesunde, biblisch begründete Menschenverstand
endlich Einzug halten möge! Dann möge Gott Euch Eure Missetaten verzeihen. Mir steht es nicht an.
#52 Dr. Schlämmer 19:14:16 | Donnerstag, 28. Januar 2010
@Goldengel Jeder reifer Mann wird erkennen, dass das zölibatäre Leben dem Priestertum am nächsten kommt.
Aber diese Erkenntnis muss reifen, wie bei Paulus; sie sollte nicht von außen aufgezwungen werden. Das
Zölibatsgesetz entmüdigt den Mann und mutet ihm zu, eine Entscheidung zu treffen, für die er zum Zeitpunkt
der Entscheidungsfindung vielleicht – gerade, wenn er ein junger Priesteramtsanwärter ist – noch nicht
gewachsen ist. Dieser Zwang und diese Entmündigung ist der Sache Jesu Christi wesensfremd.
#49 Dr. Schlämmer 18:56:18 | Donnerstag, 28. Januar 2010
Zei Aussagen haben meine volle Zustimmung … 1. „Hätten die beiden Jesuiten sich damals nicht der Homo-Unzucht,
sondern der Alten Messe zugewendet, wären sie schnell aus der Schule entfernt worden.“ 2. „Jetzt starten
die homo- ideologischen Medien eine weitere Hetzjagd gegen die Kirche – statt dem abartigen Homo-Trieb
den Garaus zu machen.“ Wobei ich die zweite Aussage als noch gelungener empfinde. So tickt er eben, unser
Zeitgeist, durch und durch doppelbödig und verlogen. Die Promiskuität ist der Homosexualität mitgegeben,
wie dem Mayer sein Lumpi. Ob die Alte Messe ein Heilmittel für die Unterwanderung der Kirche durch Homosexuelle
ist, wage ich indessen zu bezweifeln. So fordere ich, den Homosumpf in der Kirche endlich trockenzulegen,
indem man den Männern zugesteht, als Priester auch wahrhaft Mann zu sein, und eben keine Memme.
#78 Dr. Schlämmer 17:22:49 | Mittwoch, 27. Januar 2010
Oder sollte … dieser Avraham Burg in Wirklichkeit ein Eingeschleuster sein? Ein Wolf im Schafspelz?
PS: Ich bin ein großer Bewunderer von Mythen. Die Bibel ist voll davon.
#10 Dr. Schlämmer 03:46:34 | Montag, 18. Januar 2010
Probleme mit der Vielfalt. Nichts anderes – hat die Redaktion. Dass es keine Pfarrer mehr gibt, dafür
kann Linz nur bedingt etwas. Da sollte sich Rom mal Gedanken machen – ernsthaft.
#9 Dr. Schlämmer 19:41:39 | Samstag, 16. Januar 2010
Mich stört dieses ständige Rumhacken auf Israel bei kreuz.net. Wäre es vielleicht besser, den Israelis
in Deutschland einen eigenen Judenstaat zu eröffnen? Die Moslems haben sich am modernen Judenstaat die
Zähne ausgebissen. Die Aggression ging stets zuerst von ihnen aus. Der Verlierer zahlt die Zeche. Das
eherene Gesetz des Krieges. Vgl. in Mein Kampf die die Ausführungen zum Überlebenskampf der Völker.
So what?
#146 Dr. Schlämmer 23:53:54 | Donnerstag, 14. Januar 2010
@Eigerhar Möglicherweise war dann auch Hitler ein Jude; er sieht schließlich gänzlich unarisch aus.
Nach der These von Michael Jones wird er wohl ein Jude gewesen sein.
#144 Dr. Schlämmer 23:48:37 | Donnerstag, 14. Januar 2010
Schlimm, schlimm, bimm, bimm „Der Jude als ewiger Revoluzzer“ Also hier will uns jemand sagen, dass läge
an den Genen? Dabei sollte die verehrte Leserschaft dann aber nicht vergessen, dass die Geschichte der
Juden immer auch schon eine Geschichte der Assimilation war. Die jüdischen Gene (falls es solche gibt,
und ich halte das – tatsächlich – nicht einmal für ausgeschlossen) haben sich seit dem Mittelalter überall
in Europa ausgebreitet, gerade im urbanen Umfeld. Diese Leute waren auch durch den sogenannten (m. E.
lächerlichen) „Ariernachweis“ nicht ausfindig zu machen, z. B. weil gerade während der Zeit des Dreißigjährigen
Krieges viele Dokumente unwiderruflich verloren gingen. Anders ausgedrückt: Sie sind schon LANGE mitten
unter uns! Und Ihr könnt sie nicht erkennen. (Außer ich vielleicht, aber wie, das bleibt mein Geheimnis)
#57 Dr. Schlämmer 22:14:51 | Mittwoch, 13. Januar 2010
Wahrscheinlich steckt hinter diesem Trend der heimlische Wunsch jeder Frau, ihren Meister zu finden. (vgl.
Gen 3, 16). So zeigt der Islam, dass das Wort Gottes immer im Recht ist.
#56 Dr. Schlämmer 17:51:58 | Mittwoch, 13. Januar 2010
@Burgorus (danke, okay dann beenden wir’s) 1. über keinerlei Mittel mehr verfügte, eine eigene, respektable
Infrastruktur aufzubauen (sie wurde vielmehr, aufgrund ihrer entschädigungslosen Enteignung sowie einer
fehlenden, staatlich eingetriebenen Kirchensteuer zunehmend mittellos) 2. im Hinblick auf staatsnahe Funktionen,
v. a. im sozialen Bereich, völlig überflüssig wurde bzw. keine nenneswerte Funktionen mehr ausüben
konnte (weder finanziell noch rechtlich). Kirche wurde in Frankreich in der Tat gänzlich zur Privatsache
und führte zunehmend ein kaum mehr wahrgenommenes Randdasein. Gesellschaftlich bedeutungsvolle und (vor
allem) wahrnehmbare Aufgaben wurden ihr genommen, und konnten nicht wieder gefunden werden. Inwiefern
strategisch unkluge Anpassung den Untergang beschleunigten, vermag ich nicht zu beurteilen.
#50 Dr. Schlämmer 17:21:14 | Mittwoch, 13. Januar 2010
Frankreich ist abgefallen … mit dem Sieg der Französischen Revolution und der radikalen Trennung von
Staat und Kirche. Mit ihr (der Revolution) wurde die entmachtete Kirche in den Staub gedrückt, und hat
sich nie mehr davon erholt. Sie wurde VÖLLIG bedeutungslos. Weil sie
#84 Dr. Schlämmer 02:37:16 | Samstag, 9. Januar 2010
@ Krippenausstellung B/S; Empörte Interessante Begründung. Da waren demnach einige überfordert. Gefällt
mir aber, dass Religion auf diese Weise wenigstens zu einem ernsten Thema wird bzw. werden kann. Auf der
anderen Seite muss man aber schon aufpassen, was man bei religiös sensiblen (und vielleicht auch eingefahrenen)
Menschen damit anrichtet: Symbolik ist bekanntlich vielschichtig. Ein kleines Papp-KZ mit Schweineinsassen
würde sicherlich einen Aufschrei auflösen, egal, was über diesem „Kunstwerk“ stände, und das sicher
nicht nur bei kreuz.net (berechtigte Anmerkung eines Posters). Es sei denn, der Künstler wäre Jude.
Warum eigentlich?
#126 Dr. Schlämmer 13:28:02 | Sonntag, 3. Januar 2010
@Ixtlan Von Ihnen lass’ ich mir das gerne sagen. Zitat: „2000 Jahre Christentum waren die schlimmsten
Jahrtausende der Weltgeschichte. Erst durch die Zurückdrängung des Christentums in den letzten Jahrzehnten,
entsteht wieder soetwas wie echte Menschlichkeit und Lebensfreude.“ Weiche, Satan.
#114 Dr. Schlämmer 02:45:39 | Sonntag, 3. Januar 2010
Sicherlich eine legitime Deutung Insofern ist sicherlich der schreckliche Tod der Deutschen im Zweiten
Weltkrieg ein Sühnetod im Sinne der Braut Christi. Wir müssen ja mit Christus sterben, um mit ihm aufzuerstehen.
Wenn Sie das ernst meinten sollten, kann ich Ihren Worten durchaus zustimmen. Wobei Sie ja nicht sterben
mussten. Und sicher auch nicht alle Deutschen unschuldig waren. Aber der Tod der Unschuldigen war sicherlich
ein Opfer- oder Sühnetod, ohne Zweifel, das hat mit brauner Suppe nichts zu tun. „Wer das Geheimnis des
kostbaren Blutes bekennt und somit seinen Glauben an das Erlösungswerk Jesu Christi bekundet, der kann
nicht anders, als selber mit anderen und auch für andere zur Opfergabe werden www.erzbistum-vaduz.li/hirtenbrief05.htm.
Ganz eindringlich ruft uns ein grosser „Apostel der Eucharistie“ zu: „Betet Jesus an und leistet ihm Sühne
für eure Vergehen und für die aller Menschen. Bietet ihm eure Leiden an und die der Menschen, legt euch
einige Werke der Busse auf. – Weil eure Genugtuungen und Bussübungen zu schwach und armselig sind, um
die grossen Vergehen zu sühnen, vereinigt sie mit jenen von Jesus Christus, eurem Erlöser am Kreuz.“
#96 Dr. Schlämmer 00:00:49 | Sonntag, 3. Januar 2010
Tatsache ist … … der NS-Staat war eine oligarchisch-materialistische Missgeburt. Ohne Krieg wäre
er in schnellen Zügen zahlungsunfähig geworden. Von der menschlich-moralischen und religiösen Komponente
ganz zu schweigen.
#92 Dr. Schlämmer 23:49:33 | Samstag, 2. Januar 2010
@Burgorus Die Deutschen wollten Frieden um jeden Preis. Die Manns vielleicht und einige Katholiken mit
Weitsicht. Hitler wollte Lebensraum im Osten. Und den hätten die Russen sicher nicht freiwillig rausgerückt.
Oder meinen Sie, Hitler hätte das Land pachten wollen?
#85 Dr. Schlämmer 23:33:52 | Samstag, 2. Januar 2010
@Burgorus: Wofür dankbar? Ganz einfach, und ohne Anspruch auf Moralin: dass die menschenverachtende,
kirchen- und gottfeindliche NS-Diktatur nur 12 Jahre lang währte, und nicht eben länger. Die Brechung
der Herrschaft des Bösen geht und ging nicht ohne Opfer. Das können Sie ja auch am Heiland sehen.
#75 Dr. Schlämmer 22:46:17 | Samstag, 2. Januar 2010
Ein Reflex auf die … … besonderen Ansprüche und Hoffnungen der Leserschaft in Zeiten der Wirtschaftskrise
und dem allgemeinen Bedeutungsverlust der Kirchen? Ich frage mich, was der Zweck des Ganzen ist: eine
Apologie Hitlers oder dessen Anempfehlung zur Lösung gegenwärtiger Probleme? In beiden Fällen ist der
Ansatz indessen wieder einmal DURCH und DURCH verfehlt. Ich bin sowieso nur noch hier, weil es mir echt
Spaß macht unter so viel Irren, und bisweilen ist ja auch eine echte Leuchte dabei; ‘hat man nicht alle
Tage. Man kann auch lernen von den Irren. Wir hatten das ja schon, das Thema mit den Normalen und den
Devianten, und vielleicht bin ich ja auch ein Irrer.
#139 Dr. Schlämmer 13:29:59 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
@Goldengel Sie haben wirklich ein problematisches Frauenbild, das ich so, nur zum allgemeinen Verständnis,
nicht teilen will, noch theologisch teilen kann.
#107 Dr. Schlämmer 22:18:37 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Noch ein ehrliches Wort … Nachdem mir diese/r Poster/in nun besonders aufgefallen ist, aufgrund ihrer –
ich mutmaße, es handelt sich um eine Frau – FRAGWÜRDIGEN Einlassung gegen den ehrwürdigsten Pfarrer
von Ars, möchte ich hier, weil es passend ist, ein paar „ehrliche Worte“ seitens dieser Posterin anführen.
„Erfreuliche Nachricht [!!]: Die anglikanische Episkopalkirche des Bistums Los Angeles hat Mary Glasspool,
eine zu ihrer Homosexualität stehende Priesterin, zur Bischöfin gewählt. Gottes Segen auf ihr! Uns
wünsche ich, dass uns Gott den Mut und die Kraft geben möge, die unselige Zölibatsverpflichtung endlich
ad acta zu legen und der Weihe verheirateter Männer und der von Frauen die Wege bereiten: Das wäre ein
ADVENT heute!“ Die Posterin hat wohl nicht zur Kenntnis genommen, dass schon Papst Johannes Paul II die
Weihe von Frauen stjosef.at/…tio_sacerdotalis.htm zu Priestern im Einklang mit dem Lehramt und der Tradition
der Kirche definitiv ausgeschlossen hat? Darin wiederholt er: „Wenn Christus nur Männer zu seinen Aposteln
berief, tat er das völlig frei und unabhängig. Er tat es mit derselben Freiheit, mit der er in seinem
Gesamtverhalten die Würde und Berufung der Frau betonte, ohne sich nach den herrschenden Sitten und nach
der auch von der Gesetzgebung der Zeit gebilligten Tradition zu richten.“ Auch die Anschauungen der Kirche
zum Thema Weihe Homosexueller dürften der Posterin nicht unbekannt sein. Es ist verwerflich und in jeder
Hinsicht verräterisch, die legitime Zölibatsfrage mit diesen Themen zu verbinden.
#101 Dr. Schlämmer 19:06:47 | Dienstag, 29. Dezember 2009
@Anmut Sie wollen doch nicht etwa behaupten, dass Frauen „inhärent friedvoller“ seien als Männer? Sie
tragen ihre „Kriege“ und „Konflikte“ anders aus, sind in ihren Methoden „indirekter“ und bisweilen auch
„sublimer“; die Wirkung der von ihnen bevorzugten Formen von Gewalt ist nicht weniger bösartig und „gemein“.
Häusliche Gewalt wurde durch ein Gesetz gestoppt, nicht oder zumindest nicht in erster Linie durch die
Emanzipation der Frau. Die Emanzipation der Frau blieb in dieser Hinsicht ohne Wirkung. Es bleiben die
von mir skizzierten, gesellschaftlich verheerenden Auswirkungen. Die geringere Kindersterblichkeit verdanken
wir dem medizinischen Fortschritt.
#98 Dr. Schlämmer 18:35:11 | Dienstag, 29. Dezember 2009
@Anmut Da will ich Ihnen einer Antwort keinesfalls schuldig sein: -Sicherung der Reproduktionsrate des
deutschen Volkes -weniger Scheidungen -weniger Alleinerziehende -weniger verhaltensauffällige Kinder
-weniger falsche und verbogene Karriereweiber etc.
#93 Dr. Schlämmer 17:58:25 | Dienstag, 29. Dezember 2009
@siggi666 Ich ein Macho? Sagen wir mal so: es ist einiges schief gelaufen im Namen der Emanzipation der
Frau. Dem stelle ich mich entgegen, wo immer ich kann. Aus tiefster Überzeugung. Deswegen bin ich aber
noch lange kein Macho im zeitgeistigen Sinn.
#89 Dr. Schlämmer 17:42:21 | Dienstag, 29. Dezember 2009
@Goldengel Jedenfalls scheint Jesus selbst dem ersten seiner Jünger nicht verboten zu haben, eine Frau
mitzunehmen auf seinen Missionsreisen (1 Kor 9, 5). Gleiches gilt für „die übrigen Apostel und die Brüder
des Herrn“. Nachzulesen ebenda. So darf man sich fragen, ob Sie den Willen Gottes besser kennen als die
ersten Apostel. Oder wird man nicht eher sagen müssen: der Zölibat ist schön und gut für die, die
ihn einhalten können, aber doch bitte nicht für alle, die in der besonderen Nachfolge Jesu Christi stehen?
Im Übrigen: Der von Ihnen angesprochene Geist der Frau ist ein Geist, den man beherrschen muss. Wer sich
von einer FRAU beherrschen lässt, ist eine MEMME, nicht würdig des Priesterstandes. Solche sollten in
der Tat davon Abstand nehmen. Denn niemand kann die Kirche würdig leiten, der seinen eigenen Hausstand
nicht im Griff hat. So steht es auch irgendwo im Neuen Testament.
#71 Dr. Schlämmer 11:54:59 | Dienstag, 29. Dezember 2009
@Ruhrgebietler Wer ein wahres Vorbild ist, zeigt sich meist erst im Nachhinein. D. h. die Heiligen entfalten
ihre Wirkung als *anerkannte* Heilige erst aus der Vergangenheit. Derjenige, der eine heiligengemäße
Existenz für die Gegenwart beanspruchen kann , kommt in Wesen und Anspruch einem Pfarrer von Ars gleich.
Und solche bleiben in der Gegenwart meist unerkannt, werden tendenziell eher verlacht: denn die gottlose
Welt *will sie nicht*. Sie wirken im Stillen, ohne großes Tamm-Tamm. Umso wichtiger ist es, dass die
gottlose Welt möglichst oft das Wort Gottes erfährt; denn dieses lässt sich niemals außer Kraft setzen.
#45 Dr. Schlämmer 00:12:11 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Zustimmung Pater Schmidberger möchte mit jüdischen Vertretern die Frage diskutieren, „ob der aus ihrem
eigenen Volk hervorgegangene Jesus nicht der von ihren eigenen Propheten vorhergesagte Messias ist.“ Ein
sehr sinnvoller Ansatz, wie ich meine.
#46 Dr. Schlämmer 00:06:46 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Richtigstellung Der Kardinal wird wohl erkannt haben, dass es so wie bisher mit dem Priestertum nicht
weitergehen kann, auch wenn er das nicht offen äußert. Mit der Betonung des Wortes statt der Heiligen
oder der Gottesmutter liegt er auf einer mir absolut sympathischen Linie. Die Gnade wird den Menschen
zugesprochen: Sie müssen ihre Ohren öffnen’und bereit sein, das Wort Gottes zu empfangen. Je öfter,
desto besser. Dann werden sie auch nicht faschistisch oder leugnen der Holocaust.
#29 Dr. Schlämmer 15:33:46 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Kirche-von-unten … … macht der aussterbenden Gattung der Zwangszölibatären langsam, aber unaufhörlich,
den UNVERDIENTEN Garaus. Und Rom schweigt … und schweigt – und alles ist in bester Ordnung, … ja.
Ja??? PS: Unverdient, weil natürlich auch ich der Meinung bin, dass das zölibatäre Leben dem Dienst
an Gott und dem Nächsten *am nächsten* kommt, … … aber doch bitte nicht als ZWANG oder meinetwegen
conditio sine qua non für das Priesteramt!
#25 Dr. Schlämmer 15:10:53 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Der Priester von heute … … ist ruckzuck in der Defensive, wenn ihm die allgemeinen „Priester“ und
„Priesterinnen“ von unten auf die Pelle rücken. Und diese Trend dürfte eher noch zu nehmen, da die allgemeinen
„Priester“ und „Priesterinnen“ hoch zu pokern wissen, wenn der „Hohepriester“ nicht so spurt, wie sie
das gerne hätten, denkt sich der freche Dr. Schlämmer. Der ferne Petrus in fernen Rom ist dann oft der
einzige Trost, oder man sucht sich eine … Na, …?
#1 Dr. Schlämmer 16:58:10 | Sonntag, 20. Dezember 2009
Eine sehr bewegende Veranstaltung… … die den zu erhoffenden Sieg des katholischen Glaubens über alle
von den Menschen gemachte Ideologien sehr eindrucksvoll auch für die Ungläubigen zu demonstrieren vermochte.
Die Canones hat der Priester sicher alle gewissenhaft überprüft. Näheres obliegt dem Beichtgeheimnis.
#162 Dr. Schlämmer 16:26:34 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Eiserne Jungfer Ach, ist mir noch nicht aufgefallen. Trifft das etwa auch auf mich zu? Und verstoßen
Sie dann nicht auch gegen die „Gesetze“, wenn Sie hier posten? Offenbar haben Sie eine Selbsteinschätzung,
die gerne nur den Balken im Augen seines Nächsten sieht, auch da, wo es gar nichts zu sehen gibt.
#160 Dr. Schlämmer 16:14:17 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Eifelplatz Sie kleinkarierter Sozialist. Das hätten Sie wohl gerne, eine Gesinnungsprüfung vor Verleihung
der Missio Canonica dahingend, ob die Gesinnug auch ja genügend mainstreamförmig ist und der linksliberalen,
atheistischen Vorstellungswelt entspricht, ob nun spießbürgerlich verbrämt oder sozialistisch angehaucht.
Genauso, wie es den Medien gefällt, und wie es ihr gutes Recht darstellt, die Päpste und ihr „Treiben“
kritisch zu hinterfragen, tut es auch dem Luther gut, wenn er hin und wieder mal „geerdet“ wird. Es ist
im Übrigen nicht bekannt, dass er für sich einen Heiligenschein beansprucht hat.
#17 Dr. Schlämmer 14:31:58 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Alle um die Kirchenmusik Besorgten Glückwunsch zum gelungenen Coup. Dass die vorgeblichen Reformen von
oben eine seriöse Nachrichtenagentur dazu veranlasst haben, bei Rom eine Stellungnahme zu erbitten, lässt
für mich auch den Schluss zu, dass diese einen wunden Punkt aufgegriffen haben. Eine Schola oder ein
Chor, um die Gemeinde in Sachen Gregorianik voranzubringen ist doch eine gute Sache! Und da in Deutschland
bekanntlich aller Segen von oben kommt, wie auch die kath. Nachrichtenagentur internalisiert hat, braucht
es in dieser Sache vielleicht tatsächlich einer kleinen Anstrengung von oben.
#89 Dr. Schlämmer 14:21:49 | Freitag, 18. Dezember 2009
@Redaktion Gratulation für diesen Coup. Offenbar waren die postulierten Thesen nicht so weltfremd und
abartig, dass sie eine seriöse katholische Nachrichtenagentur nicht dazu veranlassen könnten, von höchster
Stelle eine Stellungnahme zu erbitten. So darf man fragen, ob die vorgeblichen Reformen nicht tatsächlich
einen wunden Punkt aufgegriffen haben. Eine Schola oder ein Chor für Gregorianik – super Idee. Und da
in Deutschland bekanntlich aller Segen von oben kommt (), müsste Rom hier vielleicht tatsächlich tätig
werden.
#128 Dr. Schlämmer 08:03:31 | Montag, 14. Dezember 2009
@Rabe Danke, dass Sie die Verantwortlichkeiten so klar benennen: Utilitarismus + Sozialismus + Liberalismus:
=> Feminismus => reine Situtionsethik; Gesinnungsethik gegenüber Andersdenkenden => Instrumentalisierung
der staatlichen Stellen => Mord an den Schwachen und Ungeboren =>Auflösung der Gesellschaft =>Vorbereitung
für die Übernahme durch geburtenstarke Völker, die ganz und gar nicht feministisch ticken. Zugegeben
etwas holzschnittartig, aber die Tendenz ist stimmig.
#117 Dr. Schlämmer 23:38:17 | Sonntag, 13. Dezember 2009
Donum Vitae … … und die ganze Posse mit dem Beratungsschein: Ohne Worte. Die katholischen Damen werden
sich schon entscheiden müssen, was schwerer wiegt, das Mitmachen bei den staatlichen Beratungen oder
ein Fötus, dem die Abtreibung droht, und der dann womöglich tatsächlich abgetrieben wird, nach der
durch Donum Vitae durchgeführten und beglaubigten Beratung. Dank der Abtreibungspille ist diese Geschichte
heute aber fast schon „Vergangenheit“.
#51 Dr. Schlämmer 18:21:36 | Montag, 7. Dezember 2009
Kapitulation … nein danke. Wenn die Implosion droht, erübrigt sich die Kapitulation. Dann wird einfach
„übernommen“. In Ansätzen zu sehen in der Schweiz. Oder spiegelt sich in der Äußerung mit dem „Trommelfeuer“
die Verzweiflung vor einem katholischen „Stalingrad“? Durchhalten wortwörtlich bis zum letzten Mann?
Wir wollen das nicht vertiefen hier.
#18 Dr. Schlämmer 16:28:53 | Mittwoch, 25. November 2009
@Causa finita „Rückabwicklung der EU“. Gefällt mir. Auf Gott setzen, dass daraus etwas Neues erwachsen
möge. Sehr biblisch: Gott schreibt bekanntlich auch auf krummen Zeilen gerade. Die areligiösen und religiös
uninteressierten, „religionsneutralen“ Superbürger werden es ohnehin erst merken, wenn sie nur noch zuschauen
können.
#14 Dr. Schlämmer 15:27:43 | Mittwoch, 25. November 2009
@unsere ehrwürdigsten, allseits erhabenen „Vollaufgeklärten“: Grüne, Sozialisten & Säkularliberale
„…danach bauen sie [= die Muslime] unsere Kirchen und Kathedralen zu Moscheen um und JAGEN alle Ungläubigen –
vor allem unsere freiheitsliebenden a-religiösen und religiös uninteresseireten „religionsneutralen“
Superbürger – genau dorthin, wo sie unter christlichen Führern nie hingegangen wären: INS GOTTESHAUS.
Dann ist endlich Schluss mit Lustig und die, welche heute über die kath. Religion spotten und Gülle
und Gift auskotzen, werden endlich erkennen, wie saublöd sie waren, nicht ihre eigenen christl. Wurzeln
geschützt, sondern in allerblödester Toleranz Moslems und darunter viele Islamisten in die dt.sprachigen
Gebiete gelassen zu haben…“ Wer wollte MIT Bestimmtheit sagen, dass PrälatHinter in diesem Punkt VÖLLIG
daneben liegen wird?
#68 Dr. Schlämmer 05:18:43 | Donnerstag, 19. November 2009
Zum Zölebat, ähem Zölibat, (männl.) Er eliminiert auch Mietlinge, denen der Glaube fehlt, um katholische
Priester zu sein. Wie wär’s mit einem „r“ => katholischer Priester. Dieser kleine, bislang unverbesserte
Lapsus verrät, was von der ganzen Meinung der kreuz.net-Redaktion in diesem Fall halten ist: DURCH UND
DURCH UNKATHOLISCH.
#21 Dr. Schlämmer 18:08:15 | Mittwoch, 18. November 2009
Besser mal Klappe halten Es sei ihm psychisch „immer schlechter“ gegangen. Nicht jeder Pfarrer verfügt
über das Privileg eines Anhangs von Matronen www.kreuz.net/…ry.5628-remarks.html, die ihn bemuttern
und bewundern, egal was kommen mag. Doch dann begann er es mit einer Konkubine zu treiben, die er schließlich
schwängerte. Ebenso genügt es manchen Pfarrern nicht, immer nur die zweite Geige zu spielen, wenn es
einmal kritisch wird. Außerdem sind Matronen nicht jedermanns Geschmack www.kreuz.net/…ry.5628-remarks.html.
#34 Dr. Schlämmer 21:31:15 | Samstag, 14. November 2009
@Thomasius Es gibt nicht nur eine Freiheit „von“ Religion, Sie Überflieger, sondern auch eine „zur“ Religion.
Ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass der „europäische Gerichtshof“ Religionsfreiheit nur negativ auffasst?
Was können z. B. die Italiener dafür, dass in diesem demokratisch kaum legitimierten Gerichtshof fast
nur Atheisten sitzen? Da sag ich noch einmal: AUA.
#31 Dr. Schlämmer 18:23:20 | Samstag, 14. November 2009
EU-Institutionen Was fällt dem gemeinen Mann dazu ein? -Abgehoben -Undemokratisch -Religiösen Traditionen
gegenüber ablehnend und feindselig gesinnt Das Stichwort des Tages heißt folglich: AUA! Einige EU-Institutionen
sind auf dem besten Weg, die Rolle der mittelalterlichen Päpste einzunehmen; rührt daher die latente
und bisweilen unverhohlene Feindschaft gegenüber Mutter Kirche und religiösen Traditionen? Ist die EU
der Bastard, der sich anschickt, seinen leiblichen Vater von hinten zu erdolchen, um dessen Erbe zu verschleudern?
#25 Dr. Schlämmer 13:50:03 | Samstag, 14. November 2009
@Europa -abgehoben -undemokratisch -religiösen Traditionen ablehnend, feindselig und gefährlich =>Einige
EU-Institutionen sind auf dem besten Weg, die Rolle der mittelalterlichen Päpste einzunehmen; rührt
daher die latente und bisweilen unverhohlene Feindschaft gegenüber Mutter Kirche und religiöse Traditionen?
Ist es der Bastard, der sich anschickt, seinen leiblichen Vater von hinten zu erdolchen?
#118 Dr. Schlämmer 23:57:35 | Samstag, 7. November 2009
Femlaizistische Atheistengruppe Fräulein Françoise Tulkens (67) – die Präsidentin des Gerichtes – stammt
aus Belgien und war außerordentliche Professorin für Rechtswissenschaft an der katholischen Universität
Löwen. Die Karriere an der katholischen Universität vermochte offenbar ihr Denken nicht wesentlich zu
beeinfussen. Schade eigentlich, hat sich das modernistische Umfeld dort, im liberalen Belgien, in ihrem
Fall doch sicherlich um die Quote bemüht. Aber so kann es kommen, wenn man dem Zeitgeist aufsitzt: Man
bekommt von den Damen der Schöpfung ordentlich eine reingewürgt. Oder war es späte Rache dafür, dass
man sie nicht zur Präsidentin kürte? Karrierefrauen wäre es zuzutrauen. Und wen haben wir da denn noch
im betugten Richterkreis? Einen Mann aus Serbien. Assoziiere ich mit Tito und roten Kriegsverbrechern.
Okay, abgehakt. Könnte als Erklärung taugen. Und auch dass ein gebürtiger Türke mit Kreuzen nichts
anzufangen weiß, jedenfalls durchschnittlich – damit war ebenfalls zu rechnen. Von Kreuzen hält man
halt nicht allzu viel, in der gelobten Türkei, generell, und von Kreuzen an staatlichen Einrichtungen
sowieso nicht. Da schlug der Laizismus durch. Fazit: da hat ja eine wirklich „nette“ Crew entschieden,
eine „femlaizistische Atheistengruppe“. So würde ich das nennen. Um den obigen, ausnahmsweise mal wirklich
guten Beitrag von kreuz.net zu ergänzen.
#72 Dr. Schlämmer 18:42:21 | Mittwoch, 4. November 2009
Der Katechismus der Katholischen Kirche … über das Fegefeuer www.kathpedia.com/index.php/Fegefeuer:
1030 Wer in der Gnade und Freundschaft Gottes stirbt, aber noch nicht vollkommen geläutert ist, ist zwar
seines ewigen Heiles sicher, macht aber nach dem Tod eine Läuterung durch, um die Heiligkeit zu erlangen,
die notwendig ist, in die Freude des Himmels eingehen zu können. 1031 Die Kirche nennt diese abschließende
Läuterung der Auserwählten, die von der Bestrafung der Verdammten völlig verschieden ist, Purgatorium
[Fegefeuer]. Sie hat die Glaubenslehre in bezug auf das Purgatorium vor allem auf den Konzilien von Florenz
[Vgl. DS 1304] und Trient [Vgl. DS 1820; 1580] formuliert. Im Anschluss an gewisse Schrifttexte [Vgl.
z.B. 1 Kor 3,15, 1 Petr 1,7] spricht die Überlieferung der Kirche von einem Läuterungsfeuer (Vgl. dazu
auch 954, 1472): „Man muß glauben, dass es vor dem Gericht für gewisse leichte Sünden noch ein Reinigungsfeuer
gibt, weil die ewige Wahrheit sagt, dass, wenn jemand wider den Heiligen Geist lästert, ihm ‘weder in
dieser noch in der zukünftigen Welt’ vergeben wird (Mt 12,32). Aus diesem Ausspruch geht hervor, dass
einige Sünden in dieser, andere in jener Welt nachgelassen werden können“ (Gregor I. d. Gr., dial. 4,39).
[…] Schon seit frühester Zeit hat die Kirche das Andenken an die Verstorbenen in Ehren gehalten und
für sie Fürbitten und insbesondere das eucharistische Opfer [Vgl. DS 856] dargebracht, damit sie geläutert
werden und zur beseligenden Gottesschau gelangen können.
#70 Dr. Schlämmer 18:10:03 | Mittwoch, 4. November 2009
@Antipacelli Danke für die Klarstellung. Wir sind uns einig, dass die Entscheidung für die ewige Verdammnis
oder das ewige Leben zu Lebzeiten fällt. Die Seelen, die im Fegefeuer sind, werden gereinigt; sie sehnen
sich nach Gott, aber der Weg zu Gott führt in diesem Zustand nur über das Gewahrwerden und die schmerzhafte
Erkenntnis der eigenen Gottesferne bzw. Sünden zu Lebzeiten (was aber vor allem die unbereuten betrifft).
Das irdische Leben ist gelebt. Es kann im Fegefeuer nicht gleichsam wiederholt werden. Die Entscheidung
für Gott fällt zu Lebzeiten; im Fegefeuer wird der Mensch dafür „präpariert“, dass er auch tatsächlich
würdig ist, Gott zu schauen und auf ewig bei ihm zu sein, und der Mensch „im“ Fegefeuer will das, unbedingt,
er kann und will nicht anders. Insofern, und nur insofern, als die Menschen für das Sein bei Gott „gewandelt“
werden, ist das Fegefeuer auch eine „zweite Chance“; aber es ist keine Chance, auf die man sich verlassen
sollte, auf keinen Fall ist es ein grundsätzliches Sich-Entscheidenkönnen für oder gegen Gott. l
#64 Dr. Schlämmer 18:46:31 | Dienstag, 3. November 2009
Zurück zum Thema … Wenn das Fegefeuer nichts mit dem Menschen macht, sondern einfach nur „tilgt“ bzw.
Schmerzen zufügt(!) ohne Läuterung, dann ist dieser Mensch so schlecht wie zuvor, hat nichts „gelernt“
und ist Gott damit weiter „fern“. Oder soll die in Christus geoffenbarte Gnade, die zu Lebzeiten oft genug
abgelehnt wurde, dem Sünder „im“ Fegefeuer gleichsam „aufgezwungen“ werden? In diesem Sinne muss es ein
Läuterung geben im Kontext des Fegefeuers, d. h. nach dem Tod. Der Katechismus nimmt Bezug die Offenbarung
in der Schöpfung und durch das Wort Gottes, die Heilige Schrift, und die Hl. Überlieferung. Diese Offenbarung
gibt es nicht mehr „im“ Fegefeuer. Alles andere würde mich sehr erstaunen. In diesem Sinne kann ich an
der Äußerung des Bischofs nichts Verwerfliches ergründen.
#37 Dr. Schlämmer 17:09:30 | Montag, 2. November 2009
Den Katechismus richtig auslegen … „Der Tod setzt dem Leben des Menschen, das heißt der Zeit, in der
dieser die in Christus geoffenbarte göttliche Gnade annehmen oder zurückweisen kann, ein Ende.“ Wenn
das Fegefeuer nicht mit dem Menschen macht, sondern einfach nur „tilgt“ bzw. Schmerzen zufügt ohne Läuterung,
dann ist dieser Mensch so schlecht wie zuvor, hat nichts „gelernt“ und ist Gott damit weiterhin „fern“.
In diesem Sinne muss es ein Läuterung geben im Kontext des Fegefeuers. Die Christus geoffenbarte Gnade
wurde zu Lebzeiten oft genug abgelehnt, und im Fegefeuer wird sie ihm, dem Sünder, gewissermaßen aufgezwungen?
So kann der Katechismus meiner Meinung nach nicht verstanden werden. Dieser nimmt Bezug die Offenbarung
in der Schöpfung und durch das Wort Gottes, die Heilige Schrift, und die Hl. Überlieferung. Diese Offenbarung
gibt es nicht mehr „im“ Fegefeuer. Alles andere würde mich sehr erstaunen.
#2 Dr. Schlämmer 15:59:28 | Sonntag, 1. November 2009
Wahr gesprochen … „Wenn man dogmatisch definieren würde, daß Maria die Mittlerin der Gnaden ist, so
wie Christus uns die Gnaden schenkt, könnte das durchaus falsch verstanden werden.“ Richtig. Die jetzige
Gnadenlehre und die Verbindung mit dem Sühnetod ist schwer genug und bedarf keiner weiteren Verkomplizierung.
#48 Dr. Schlämmer 16:21:42 | Samstag, 31. Oktober 2009
@Antitheisti Fallen Sie nicht auf die atheistische Greuelpropaganda der Gottlosen herein: Nicht jeder
Pfaffe ist ein Kinderschänder. Aber das wissen Sie im Grunde ja auch. Im Übrigen: Was hat Kindesmissbrauch
mit positiven Kenntnissen über Ehe und Familie zu tun? Wiederum zeigt sich, dass Ihre Denke durch und
durch negativ zersetzt ist.
#46 Dr. Schlämmer 16:10:42 | Samstag, 31. Oktober 2009
@Antitheisti Sie nihilistischer Pfaffenhasser, aus all Ihren Äußerungen spricht die „Kultur des Todes“.
Wenn ich Ihnen jetzt sagte: hängen Sie sich doch auf, wäre das nicht christlich, und so begnüge ich
mich auf den Hinweis, dass ein unverheirateter, im Leben stehender „Pfaffe“ vielleicht mehr von den Familien,
den Müttern und ihren Freuden und Sorgen mitbekommt, als ein atheistischer, vom Nihilismus verbrannter
Theoretiker.
#43 Dr. Schlämmer 15:56:25 | Samstag, 31. Oktober 2009
@Joberens Sie haben nicht begriffen, oder wollen es nicht begreifen, dass es für jede normale und gesunde
Frau nichts Erfreulicheres, nichts Erquickenderes und nichts Erfüllenderes geben kann als Mutterschaft,
selbst bei anfänglichen Schwierigkeiten und unbeschadet der zweifelsohne großen Anstrengungen bei der
Geburt. Haben Sie überhaupt eigene Kinder, dass Sie sich hier anmaßen, Frauen zu indoktrinieren und
ihnen ständig die „Normalität“ dieser teuflischen Praxis einzureden versuchen? Ich mutmaße, dass Sie
so ein kinderloser Alt68er sind, oder dass Sie Ihr möglicherweise einziges Kind vorher gut „geplant“
haben, alle anderen in spe in Ihrer Kondomhülle, durch die Pille oder den Abtreibungsarzt aber „vorsorglich“
haben entsorgen lassen.
#37 Dr. Schlämmer 15:13:08 | Samstag, 31. Oktober 2009
Joberens irrt … Die Möglichkeit von Abtreibung ist die billige Endlösung für hemmungs- und skrupellose
Männer, die Frauen schwängern, und sich danach ihrer Verantwortung entziehen, indem sie die geschwängerten
Frauen über ihre „Rechte“ aufklären und zum Abtreibungsarzt begleiten, und meistens nicht mal das. Das
Abtreibungssystem verhärtet das Patriarchat bzw. patriarchale Gesellschaftssystem, indem es Frauen tendenziell
zu bloßen Sexobjekten degradiert und ihnen einen „Ausstieg“ vorgaukelt, der in Wirklichkeit ein inhumaner
Abstieg ist. Joberens ist leider nicht in der Lage, diesen Zusammenhang richtig zu sehen. Er ist, ohne
es zu merken, der Vertreter eines patriarchalen Gesellschaftssystems. Wird es jemals gelingen, ihn aus
den Klauen der materialistischen Denke zu befreien und für die wahren Anliegen der Frauen zu sensibilisieren?
#172 Dr. Schlämmer 20:36:31 | Sonntag, 25. Oktober 2009
@Leo Miles 1 Kor 7,8 Den Unverheirateten und den Witwen sage ich: Es ist gut, wenn sie so bleiben wie
ich. 1 Kor 7,9 Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, sollen sie heiraten. Es ist besser zu heiraten,
als sich in Begierde zu verzehren. 1 Kor 7,10 Den Verheirateten gebiete nicht ich, sondern der Herr: Die
Frau soll sich vom Mann nicht trennen 1 Kor 7,11 – wenn sie sich aber trennt, so bleibe sie unverheiratet
oder versöhne sich wieder mit dem Mann – und der Mann darf die Frau nicht verstoßen. Ich denke, damit
ist alles gesagt. Selbstverständlich sind mit diesen Äußerungen von Paulus auch die Leute im Priesterstand
mit eingeschlossen. Mit ihrer Argumentation könnte sich der Apostel wohl nicht anfreunden … Des Weiteren
gilt nämlich: Gottes- und Nächstenliebe sind für Jesus gleich wichtig. Für“Höre, Israel, der Herr,
unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und
ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.“ Und dann spricht Jesus von dem zweiten Gebot,
das hinzu kommt: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes ist größer als diese
beiden.“ Im Paralleltext bei Matthäus sagt Jesus, das erste und das zweite Gebot seien gleich wichtig
(Mt 22.39). Bei Jesus […] sind Gottes- und Nächstenliebe aufeinander bezogen. Ohne die Liebe zum Mitmenschen
www.cssr.at/…v/b2000/b31_pr_2.htm wäre die Liebe zu Gott eine Selbsttäuschung (1 Joh 4, 19-21). Und
der Nächstenliebe fehlte ohne die Gottesliebe die innere Kraft.“
#139 Dr. Schlämmer 16:12:29 | Samstag, 24. Oktober 2009
@Leo Miles Sie führen hier sehr viele, interessante und bedenkenswerte Thesen zur Beibehaltung des Pflichtzölibates
an. Nicht zustimmen kann ich der scharfen Trennung zwischen Gottes – und Menschenliebe, die sich eben
auch in geschlechtlicher Liebe äußern kann. Da gibt es sicherlich eine lange Tradition innerhalb der
Kirche, aber diese muss sich jedenfalls kritisch hinterfragen lassen. Was für den einen Gültigkeit besitzen
mag, muss für den anderen nicht zutreffen. Nicht alle Menschen sind gleich gestrickt. Aber auf ihr letztes
Zitat muss ich dann doch noch einmal in concreto eingehen: Ein Ingenieur wird auf seinem eigenen Fachgebiet
ja auch mehr leisten können, wenn er nicht nebenher noch andere Bereiche zu bearbeiten hat. Und wenn
Sie den Ingenieuren ihre Frau verbieten wollten, hätten die meisten von ihnen sicher über kurz oder
lang keinen Spaß mehr an ihrem Tun (= ihrer „Berufung“), und würden dann gar nichts Produktives mehr
zustandebringen. Es schwingt bei Ihnen nach wie vor die Unterstellung mit, Ehe und Familie würden Energien
„aufsaugen“, die sonst uneingeschränkt für Gott da wären. Das mag im Einzelfall tatsächlich zutreffen,
aber genauso gut kann die Familie dem Pfarrer auch etwas geben und negative Gedanken kompensieren helfen.
#56 Dr. Schlämmer 00:19:09 | Samstag, 24. Oktober 2009
@ IZAAC O (1) Protestanten: Starker Glaube, daher viele Pastoren O (2) Protestanten: Kein Zölibat, daher
viele Pastoren Nach Ihrer Logik ist hier (1) richtig. Is’ mir aber noch nicht richtig aufgefallen. Scheint
an mir vorbeigegangen zu sein.
#54 Dr. Schlämmer 23:20:44 | Freitag, 23. Oktober 2009
@Noch ein Landorganist wäre der freiwillig-verpflichtende Zölibat weg, würden eigentlich vorbildliche,
weil zölibatär lebende Priester sowieso nur noch schief angeschaut als Sonderlinge und man würde schnell
vermuten oder behaupte, er sei schwul oder sonstwas Das ist eines der wenigen Argumente, die ich in der
vorliegenden Diskussion wirklich gelten lasse. Einer solchen schiefen Auffassung (= alle Zölibatäre
Sonderlinge) müsste man bei einer Lockerung des Zölibats doktrinär und institutionell entgegenwirken.
#52 Dr. Schlämmer 23:05:22 | Freitag, 23. Oktober 2009
Widerspruch an die Adresse von Leo Miles Früher hätte ich mich Ihren Worten vielleicht angeschlossen,
aber es kamen viel zu viele Ereignisse dazwischen, die mich daran zweifeln lassen: 3. Die größte Liebe
ist die Gottesliebe. Wer wahre Gottesliebe hat, braucht keine geschlechtliche Beziehung. Wer sagt das?
Warum sollte ein Mensch, der Gott liebt, asexuell sein? Ist nicht vielmehr von einer angeborenen, natürlichen
Triebhaftigkeit aller Menschen auszugehen? Und was sollte daran auch (grundsätzlich) schlimm sein? 4.
Wer allein für Gott da ist, kann für Gott mehr leisten. Wer auch noch für eine Familie sorgen muß,
kann weniger für Gott leisten. Wer sagt das? Warum sollte einen Familie einen Priester zwangsläufig
„auslaugen“? Könnte es nicht vielmehr auch umgekehrt sein, dass sie ihm nämlich Halt gibt? Mit welcher
Anmaßung gehen wir davon aus, dass der solitär lebende Mensch „mehr für Gott leisten“ kann? 5. Die
Stärke der kath. Kirche beruht gerade auch auf dem Zölibat. Wer die „Priesterehe“ will, will auch ein
mit ihr einhergehende Schwächung der Kirche. Das mag in der Vergangenheit der Fall gewesen sein. Augenblicklick
sehe ich im Zwangs-Zölibat für alle Priester eher einen Faktor der Schwäche, der den Priesterstand
mittlerweile, jedenfalls in Europa, hier vor meiner Haustüre, dramatisch reduziert hat und die Kirche
letztlich von unten aushöhlt und zermürbt.
#29 Dr. Schlämmer 19:22:19 | Freitag, 23. Oktober 2009
Und noch mal … Die Situation des Priesters in der Welt von heute ist gekennzeichnet durch lange, einsame
Abende, selbstherrliche Laienvertreter, die es besser zu wissen meinen als der geweihte Priester trotz
seines Theologiestudiums und seiner seelsorgerischen Erfahrung, alte und junge Leute mit ganz unterschiedlichen
Ansprüchen und Erwartungshaltungen, ständige, subtile und offene Zweifel und Anfragen an seinen ehelosen
Status (der Pädophilievorwurf schwebt quasi wie ein Damoklesschwert über jeden Priester), Anwürfe gegen
„die da oben“ (in Rom), die sich an ihm als geweihten Amtsträger entladen – alles in allem eine wohl
oft sehr bedrückende Situation, in der sich kein Priester alleine auf seine Laienmitarbeiter(Innen) oder
geweihten Mitbrüder verlassen kann. Ich bin im Übrigen, wie die meisten Poster hier, zu 100% davon überzeugt,
dass die kath. Kirche wieder mehr Priester hätte, wenn es den aus meiner Sicht sexualfeindlichen Pflichtzölibat
bzw. die zwingende Kopplung von Amt und Ehelosigkeit nicht geben würde. Anhand der Auslassungen eines
kreuz.net-Redaktionsmitgliedes kann man auch sehr gut erkennen, zu welch’ frauenfeindlichen Auswürfen
(Stichwort: „Kebse“) eine naive Verklärung des Zölibats führt.
#26 Dr. Schlämmer 18:46:31 | Freitag, 23. Oktober 2009
Der Bischof hat … … in vielen Punkten recht, aber er muss auch sehen, was kluge Poster zur Situation
von Priestern in der Welt von heute gesagt haben. Diese ist gekennzeichnet durch lange, einsame Abende,
selbstherrliche Laienvertreter, die es besser zu wissen meinen als der geweihte Priester trotz seines
Theologiestudiums und seiner seelsorgerischen Erfahrung, alte und junge Leute mit ganz unterschiedlichen
Ansprüchen und Erwartungshaltungen, ständige, subtile und offene Zweifel und Anfragen an seinem ehelosen
Status (der Pädaphilievorwurf schwebt quasi wie ein Damoklesschwert über jeden Priester), Anwürfe gegen
„die da oben“ (in Rom), die sich an ihm als geweihtem Amtsträger entladen – alles in allem eine wohl
oft sehr bedrückende Situation, in der sich kein Priester alleine auf seine Laienmitarbeiter(Innen) oder
geweihten Mitbrüder verlassen kann.
#12 Dr. Schlämmer 11:09:11 | Freitag, 23. Oktober 2009
Hallo, jetzt keine Kebsen mehr? Die Zölibatsverpflichtung für Kleriker erweist sich damit als nicht
ehernes Gesetz, das die katholische Kirche zumindest im Vergleich zum Gut der Kircheneinheit eher als
zweitrangig erachtet. Alle Konvertiten dürfen ihre „Kebse“ haben, aber die katholischen Nichtkonvertiten
nicht. Da würde ich mich als Konvertit auch nicht um den Zölibat scheren. Wie die kreuz.net-Redaktion
zu ihrer Überschrift über den zitierten Ausschnitt aus der Tagespost gelangt, ist mir absolut schleierhaft.
#28 Dr. Schlämmer 14:15:52 | Dienstag, 20. Oktober 2009
Fragen, die sich stellen … Und wenn er seine „Kebse“ zur Abtreibung gedrängt hätte oder bei Weigerung
Schweigegeld und Alimente bezahlt hätte, dann wäre er kein Versager? Wie stellt sich der Verfasser die
Lösung des Problems vor, nachdem ihm ja (Zitat kreuznet-Redaktion) die „menschliche Schwäche […] einen
Streich“ gespielt hat? Abdanken, nach außen hin tun, als sei nichts gewesen, reumütig den Kopf in den
Sand stecken und innerhalb der vier Wände rufen (das doch mindestens): „Ich bin ein großer Sünder!
Mea Culpa! Mea Culpa!“ Dazu gehört wohl mehr als nur ein heroischer Tugendgrad. (Und wehe dem Kind, sollte
es diese, von der Redaktion geforderten Haltung jemals zu spüren bekommen). Oder man ist dann ein Fall
für den Psychologen. Und das wünschen wir dem suspendierten Pfarrer nicht.
#36 Dr. Schlämmer 21:15:30 | Montag, 19. Oktober 2009
@Troja Wenn Sie ihre Grundsätze auch auf Vati Staat anwenden würden und könnten, wären Sie wohl ein
Staatenloser. Das wäre Ihnen sicher gar nicht recht. Aber lassen wird das Scherzen. Sollte die Kirche
Sie stets höchst persönlich um Ihre Meinung fragen, wenn Gelder ausgegeben werden?
#33 Dr. Schlämmer 20:09:12 | Montag, 19. Oktober 2009
@Troja Also ich schließe mich der Argumentation von Müller an: man kann nicht öffentlich, vor den staatlichen
Behörden, seinen Austritt aus der Kirche erklären und damit Christus selbst – höchst offiziell – verleugnen,
aber gleichzeitig noch Mitglied der Kirche mit allen Rechten sein bzw. als solches angesehen werden. Er
hat ja offiziell erklärt, dass er das nicht mehr sein will. Das ist der Unterschied zu den von Ihnen
angeführten Beispielen.
#30 Dr. Schlämmer 19:51:17 | Montag, 19. Oktober 2009
@Pro Müller Die Kirche ist der reale Leib Christi und hat als solches einen Anspruch an seine Glieder.
Wer meint, er könne noch Glied des Leibes sein, sich dessen Ansprüchen, die für alle gelten, aber verwehren,
ist außerhalb des Leibes. Ob „öffentlich-rechtliche Köperschaft“ nun im CIC steht, oder nicht. Man
kann nicht Glied des Leibes sein, aber mit dessen Normen und Regeln rumspringen wie das Rehlein auf der
Weide.
#41 Dr. Schlämmer 19:25:07 | Montag, 19. Oktober 2009
Das gute Güld … denn die Kirchenmittel reichen bei weitem nicht aus, eine Priesterfamilie zu ernähren;
Fantasie ist gefragt. Bei den Evangelen klappt es ja auch. In meinen Augen ein erbärmliches, vorgeschobenes
Argument, das mich nicht überzeugen kann. Man muss halt schau’n, wo die Gelder hinfließen. Und selbst
wenn es daran hapern sollte – die verheirateten Jünger Jesu lebten schließlich auch nicht in Saus und
Braus. Über dem Harz-IV Satz wird das Salaire schon sein. Nur keine Bange. Also bitte! Wir leben nicht
in Afrika.
#26 Dr. Schlämmer 20:24:40 | Sonntag, 18. Oktober 2009
@vonHerzmanovsky-Orlando Man muss eben Manns genug sein, die Irrenden zurückzuweisen. Deswegen haben
unsere Bischöfe, im Gegensatz zu den Protestanten, ja diese Machtfülle: damit sie die auf den rechten
Weg zurückbringen, die davon abgekommen sind, und sie den Pöbel nicht zu fürchten haben, sondern Gott
allein, und ihm die Ehre geben.
#21 Dr. Schlämmer 20:14:34 | Sonntag, 18. Oktober 2009
Esc wird dann auch gescheiterte Ehen geben … Das ist in Kauf zu nehmen. Für diesen Fall greifen dann
die Regeln der Alten Kirche, die natürlich auch in der heutigen Zeit nicht unterboten werden sollten.
Eine kirchliche „Wiederverheiratung“ wird es daher nicht geben können. Ist die Ehe einmal geschieden,
wird die Kirche keine neue „absegnen“. Offiziell zumindest. Das hat etwas mit der Zeichenhaftigkeit der
Ehe zu tun. Umso wichtiger wird es für eine kath. Pfarrer sein, das Eheweib sorgsam auf deren Eignung
zu überprüfen, bevor er mit ihr die Ehe eingeht.
#18 Dr. Schlämmer 19:59:00 | Sonntag, 18. Oktober 2009
Wie wär’s mit einem Mittelweg? Müssen es immer die Extreme sein? Alles oder nichts? Meistens ist nichts
gefährlicher, abschüssiger und kontraproduktiver als die totale Verneinung des Status Quo. Ein Mittelweg
wäre es, den einfachen Weltpriester, der, wie Sie so schön formuliert haben, in die „verdorbene“ Welt
involviert ist, was ich jetzt mal so stehen lassen will, sein sittsames Eheweib haben, und den Bischöf
nach wie vor ehelos leben zu lassen. Denn es steht außer Frage, dass das Reich Gottes eine ungeteilte
Liebe und Aufopferung verlangt, die es ratsam erscheinen lässt, den katholischen Bischof, der ja nicht
ein einfacher Dorfpope ist, wie bei den Protestanten, den Zölibat leben zu lassen,und zwar verpflichtend,
wenn er dieses Amt innehat, aber die einfachen Priester davon auszunehmen. Vor einem radikalen Schnitt
kann ich in der Zölibatsfrage nur warnen. Und einen solchen wird unser Papst sicher auch niemals vornehmen.
In Hammelburg warte ich immer noch auf ein Angebot der Piusbruderschaft.
#12 Dr. Schlämmer 13:03:59 | Sonntag, 18. Oktober 2009
@Sefirot Die übervollen Piusbruderschaft-Seminare sind hier sicherlich bereit, einzuspringen und Aushilfe
zu leisten. Ein Testfall für innerkirchliche Solidarität, würde ich meinen. Hiermit fordere ich die
FSSPX offiziell dazu auf, eine entsprechende Anfrage an den Ortsbischof zu stellen. Die Gläubigen dürfen
nicht zu Opfern des Kirchengesetzes werden.
#152 Dr. Schlämmer 20:49:00 | Samstag, 17. Oktober 2009
Nanu? „Was ist der Unterschied zwischen einem (unbekannten) Priester und einem (bekannten) Filmregisseur?“ –
fragt Frau Schwarzer. Ihre Antwort: „Wenn ein kinderschänderischer Priester nach Jahrzehnten zur Rechenschaft
gezogen werden, dann sind alle zufrieden.“ Doch nach der Verhaftung Polanskis – „der eingestandenermaßen
eine Dreizehnjährige mehrfach vergewaltigt hat“ – seien viele empört. Ich wusste gar nicht, dass Frau
Schwarzer auch vernünftige Dinge von sich geben kann. Respekt.
#39 Dr. Schlämmer 21:23:33 | Freitag, 16. Oktober 2009
Immerhin wird „die Kebse“ … … ihm hoffentlich auch in Zukunft zur Seite stehen, wenn die kirchlichen
Alimentierungen ausgehen. Dann kann sich der Pfarrer, pardon „Abfall-Pfarrer“ (kreuz.net-Jargon) in Zukunft,
ganz und gar unzeitgemäß, einzig und allein der Erziehung seines Sohnes widmen, weil er ja zum „Abfall-Priester“
geworden ist …, und damit nicht mehr rein und unbefleckt an den gottgeweihten Altar herantreten kann.
#57 Dr. Schlämmer 18:18:49 | Dienstag, 13. Oktober 2009
Seltsames „Wunder“ von zweifelhaftem Wert Zwei medizinische Fakultäten in Polen haben nachgewiesen, daß
es sich bei einer eingereichten Probe um ein Herzgewebe nach einem Todeskampf handelte. Das Erzbistum
Bialystok hat eine Untersuchungskommission einberufen. Wenn es sich tatsächlich um menschliches Herzgewebe
handelt, wäre der Vorwurf nicht ganz unbegründet , Katholiken seien Kannibalen. Mittelalterliche Hirngespinste
nähren hier ein zweifelhaftes Wunschdenken. Ich für meinen Teil jedenfalls möchte beim Empfang der
Hostie kein menschliches Herzgewebe einnehmen.
#41 Dr. Schlämmer 23:39:25 | Sonntag, 11. Oktober 2009
Nicht ganz unrichtig … „Wie ein angeschlagener Boxer wird die Katholische Kirche schwanken zwischen
öffnenden Gesten und ruppiger Abgrenzung, zwischen ökumenischen Einladungen und profilierender Abgrenzung.“
Und dann noch zwischen allerlei Fiügelkämpfen und internen Abgrenzungs- und Exkommunikationsversuchen.
Die kath. Kirche ist ein Pulverfaß. Es explodiert bloß nicht, weil der Papst – in seiner Machtfülle –
die Lunte in den Händen hält. Wenn der Papst ein intellektueller Versager wäre, wäre das Fass schon
längst hochgegangen. Ein geistiger Zwerg als Nachfolger von Benedetto, und die Kirche fliegt uns um die
Ohren. Also aufgepasst!
#85 Dr. Schlämmer 07:21:10 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
Nana … … denken wir da nicht etwas zu genealogisch, deterministisch, und letztlich fatalistisch? Ist
das überhaupt katholisch, was Sie da sagen? Immerhin hat der Kardinal ja auch Gene seiner Mutter.
#134 Dr. Schlämmer 07:54:07 | Mittwoch, 30. September 2009
@smallplayer Die Lebensschützer retten hier Kinder vor ihrer sicheren, gesellschaftlich akzeptierten
Ermordung. Einen außerordentlichen Akt von Zivilcourage würde ich das nennen. Psychiater sind für Geisteskranke.
#67 Dr. Schlämmer 17:54:53 | Sonntag, 27. September 2009
Was Abtreibung wirklich ist … Die Möglichkeit von Abtreibung ist die billige Endlösung für hemmungs-
und skrupellose Männer, die Frauen schwängern, und sich danach ihrer Verantwortung entziehen, indem
sie die geschwängerte Frau über ihre „Rechte“ aufklären und zum Abtreibungsarzt begleiten, und meistens
nicht mal das. Das Abtreibungssystem verhärtet das Patriarchat bzw. patriarchale Gesellschaftssystem,
indem es Frauen tendenziell zu bloßen Sexobjekten degradiert und ihnen einen „Ausstieg“ vorgaukelt, der
in Wirklichkeit ein inhumaner Abstieg ist. Joberens ist leider nicht in der Lage, diesen Zusammenhang
richtig zu sehen. Er ist, ohne es zu merken, der Vertreter eines patriarchalen Gesellschaftssystems. Wird
es jemals gelingen, ihn aus den Klauen der materialistischen Denke zu befreien und für die wahren Anliegen
der Frauen zu sensibilisieren?
#63 Dr. Schlämmer 16:32:52 | Sonntag, 27. September 2009
Möglichkeit von Abtreibung muss es geben …???? „So sollen die Schreihälse, die glauben mit ihrem Geschrei
auch nur irgendeinden beeinflussen zu können, ruhig weiter schreien. Gut, daß die Regierungen da mehr
Verstand und auch Verständnis für Frauen in bestimmten Situaltionen haben und sich von dem Geschrei
und auch Demonstraqtionen in keinster Weise beieinflussen lassen.“ Der Schreihals sind Sie. Und wenn es
die Möglichkeit von Abtreibung eben nicht gäbe, hätten alle Seiten viel weniger zu schreien. Einzig
das Schreien von Babys würde wieder zunehmen. Und auf dieses Schreien könnten sich dann alle Seiten
wirklich freuen.
#16 Dr. Schlämmer 23:25:19 | Samstag, 26. September 2009
Es ist schon erschreckend … wie die Abtreibungsbefürworter ausrasten, wenn sie mit der Unrechtmäßigkeit
ihres Handelns konfrontiert werden. Die Gewalt, zu deren Anwendung gegenüber wehrlosen Ungeboren sie
skrupellos bereit sind, entlädt sich dann quasi am Ersatzobjekt, nämlich den Abtreibungsgegnern. Das
Böse in uns tut oft alles oder zumindest sehr viel, um ja nicht mit der Wahrheit konfrontiert zu werden:
Verschließung vor der Wirklichkeit, Hass auf diejenigen, die das verdrängte Böse aufdecken.
#89 Dr. Schlämmer 21:35:27 | Samstag, 26. September 2009
Gute Politik zu machen ist die Fähigkeit … … angesichts einer Vielfalt von Meinungen das Optimum
im Hinblick auf die eigenen Überzeugungen herauszuhohlen. Vor dem Hintergrund der säkularisierten Gesellschaft,
wie sie sich heute eben darstellt, und den realistischen Machtverhältnissen im Bundestag dürfte diese
Fähigkeit im Hinblick auf die Durchsetzung christlicher Positionen noch am ehesten von den C-Parteien
zu erwarten sein. Dass es Parteien gibt, die christlichen Positionen noch näher kommen, will ich damit
gar nicht in Frage stellen (PBC; Christliche Mitte, Zentrum). PS: Sicher nicht die NPD, sicher nicht Die
Linke oder Sozialistische Mitte, oder wie diese Randparteien auch immer heißen mögen. Ich plädiere
im Hinblick auf die Wahlentscheidung für situations- und verantwortungsethische Position, auch wenn sich
die Gesinnung gerne noch schärfer äußern würde, denn solche Stimmen sind verschenkt.
#71 Dr. Schlämmer 18:19:02 | Samstag, 26. September 2009
Über ihre … … „Rechte“, die … die die „schlaue“ Mehrheit so beschlossen hat. Tausend Eimer Scheiße
bleiben „Scheiße“. Da macht die Menge auch nichts wett.
#69 Dr. Schlämmer 18:05:51 | Samstag, 26. September 2009
@Damenschuh Falls Sie ein Mann sein sollten, ist Ihre Lage fast noch verfänglicher: Sie schwängern Frauen,
und danach entziehen Sie sich Ihrer Verantwortung, indem Sie die Frau zum Abtreibungsarzt begleiten und
über ihre Rechte „aufklären“.
#46 Dr. Schlämmer 13:59:03 | Samstag, 26. September 2009
@Damenschuh Wichtig ist, dass sich in der katholischen Kirche 95 % sowieso nicht daran halten – zu Recht.
Ich selbst sorge meinerseits dafür, dass die Lehre der kath. Kirche präsent bleibt und die augenblick
angesagten, morbiden Werthaltungen diese nicht völlig vergessen machen. Ihnen empfehle ich die Freuden
der Mutterschaft: das wird Sie von Ihrem teuflischen Schaffen gegen die Lehre und Überzeugungen der Kirche
abbringen. Eine Emanze blüht bekanntlich erst dann vollends auf, wenn Sie das Glück der Mutterschaft
gefunden hat.
#40 Dr. Schlämmer 13:41:54 | Samstag, 26. September 2009
@Damenschuh Dass Sie ihr Anliegen unter dem Strich als ein „entchristlichtes“ beschreiben, reißt Ihen
und Ihresgleichen die Tarnkappe vom Gesicht. Seien Sie sich gewiss: die Wächter der katholischen Kirche
achten, zumindest unter dem jetzigen Papst, sehr sorgsam darauf, dass Sie und Ihre Genossinnen die Kirche
nicht klammheimlich unterminieren und Sie Ihrem gottlosen Anliegen nicht auch noch ein christlichen Mäntelchen
umlegen.
#22 Dr. Schlämmer 13:10:04 | Samstag, 26. September 2009
@Damenschuh Wenn Sie von der Fraktion der Radikalemanzen sind, rate ich Ihnen, auszuwandern, bevor die
kinderreichen Muslime und Muslima hier in der Mehrheit sind. Die machen solchen wie ihnen, unverbesserlichen
Abtreibung = Frauenrechtpropagandistinnen, per demokratischem Mehrheitsbeschluss, den verdienten Garaus.
#3 Dr. Schlämmer 12:37:25 | Freitag, 25. September 2009
Alles hat seine Zeit … Man sollte über die Aufgabe des Klosters durch die Benediktiner nicht all zu
sehr aus den Fugen geraten. Die Attraktivität eines Lebens als Mönch oder Nonne ist eben heutzutage
nicht mehr so gegeben wie im Mittelalter. Der erste Papst soll bekanntlich auch kein Mönch gewesen sein.
#73 Dr. Schlämmer 18:03:10 | Mittwoch, 23. September 2009
auf diesen spott-und hämeartikel habe ich schon gestern gewartet. der schnöde mammon sollte uns in diesen
krisenzeiten nicht zu unsachgemäßer häme verleiten
#7 Dr. Schlämmer 19:26:46 | Donnerstag, 17. September 2009
Wo bitte ist hier ein Skandal? Ich bin sprachlos: kann mir das einer erklären? Warum soll ich jetzt empört
sein? Ich verstehe das nicht. Bitte um Aufklärung um die Art und Weise des vorliegenden Skandals.
#45 Dr. Schlämmer 17:07:29 | Donnerstag, 10. September 2009
Ich will es mal so formulieren… … wenn es jetzt unter diesem Papst nicht gelingt, dann nie. Dann dürfte
sich die Bruderschaft aber auf einen Sturmwind gefasst machen, der sie bis ins Mark erschüttern wird.
Denn dann hat sie – und nicht der Papst und die durch ihn repräsentierte „Konzilskirche“ – den Weg der
Versöhnung ausgeschlagen, und damit die Autorität des Papstes selbst. Es wird dann aber nicht so sein,
dass einige fromme Piusbrüder als Märtyrer in die Geschichte der Christenheit eingehen, vielmehr wird
man sie im Rückblick verbohrte Apostaten nennen, die das sie tragende Fundament eitel und selbstgefällig
verlassen haben, eine traurige Randnotiz des 20. Jahrhunderts.
#36 Dr. Schlämmer 18:12:08 | Mittwoch, 9. September 2009
@Leon Ersparen Sie uns Ihre brutalen Gewaltfantasien. Christus kann Sie von solchen Gedanken befreien.
Nur müssen Sie ihn auch zu sich lassen. Das schafft man nicht, indem man die Kirche zu einem Spielplatz
für persönliche Vorlieben und zum Intrigieren macht.
#28 Dr. Schlämmer 17:53:03 | Mittwoch, 9. September 2009
@Leon Sie intrigante Qualle. Die vatikanischen Behörden mit Müll zuspammen, nur weil Ihr kleines Hirn
keinen Sinn für die katholische Weite hat, typisch linkes Querulantenpack. Mir kommt die Kotze. Was kümmert
Sie der Petersdom?
#17 Dr. Schlämmer 15:48:03 | Dienstag, 8. September 2009
Klar doch … „Auf der Linken verbreiten weder ‘Wir sind Kirche’ noch ‘Publik Forum’ Netz-Aktivitäten
in einem vergleichbaren Umgang“ wie die Katholiken.“ Die haben ja seit Jahrzehnten nichts zu sagen außer:
1. Der Papst ist böse. 2. Seine Bischöfe tendenziell auch. 3. Wir wollen das Frauenpriestertum. 4. Verheiratete
Priester sind das Nonplusultra. 5. Schwulenkonkubinate und wiederheirat von Geschiedenen endlich kirchlich
anerkennen. Das wirkt auf Dauer langweilig, um nicht zu sagen: pubertär, weil vieles lehramtlich längst
geklärt ist. Die Pubertät haben die meisten Christen hinter sich, bei vielen Linken hingegen ist sie
ein unverarbeitetes Dauerproblem. Kreuz.net sollte sich aber nicht vormachen, dass seine Hetze oder zumindest
unmögliche Wortwahl gegen Einzelpersonen, wie den Kardinal von Wien, bei den Lesern Respekt und Dankbarkeit
evoziert.
#43 Dr. Schlämmer 03:35:40 | Donnerstag, 3. September 2009
Stalin … ist das einzige, was der Kommunismus am Ende hervorzubringen vermag. Leider hat der unkontrollierte,
ungehemmte Kapitalimus dermaßen abgewirtschaftet, dass solche kommunistischen GESCHICHTSVERSAGER und
KONTROLLFREAKS heute wieder salonfähig werden und von Postern wie Leon bewundert werden.
#23 Dr. Schlämmer 18:39:43 | Mittwoch, 2. September 2009
Es ist die Maßlosigkeit seiner Gegner … und die ihrer Forderungen, die den Papst wohl dazu neigen lassen,
Reformen auch da abzublocken, wo sie vielleicht wirklich sinnvoll wären. Der Papst ist einwirklich empfindsamer
Mensch: Wenn er daher wahrnimmt, wie Stimmen gegen ihn polemisieren, denen in der Tat ein „anarchische[s]
Element von Verlangen und Sexualität“ zugrundeliegt, oder gar eine irrationale, „von Angst oder Leidenschaft
besetzte[…] Fantasie“, (die Häring selbst offenbar überhaupt nicht stört), so darf man sich nicht
wundern, dass er diese (gut organisierten) „Stimmen“ mit all ihren Forderungen geflissentlich ignoriert.
Er handelt dann aus tiefer Überzeugung. Und es geht dann auch das an ihm vorbei, was vielleicht wirklich
angepackt gehörte. Es ist die Maßlosigkeit seiner Gegner, die ihn, geeint mit lange gepflegtem Hass,
gerade unter deutschen Theologenkreisen, zum stummen Felsen in der Brandung macht.
#49 Dr. Schlämmer 03:00:00 | Samstag, 29. August 2009
–---------------- @Klosterschüler Ja, sie steigt, bloß nicht bei uns. @Methusalix Was wir benötigen
ist nicht Masse, sondern Klasse; und da sehe ich angesichts eines ständisch organisierten Schulsystems,
das seine Wurzeln im achtzehnten Jahrhundert hat, grössere Probleme auf uns zukommen, als bei den Sozialsystemen.
Was wir brauchen, ist im Gegenteil die verschärfte Reaktivierung dieses Systems. Schulen sollten genauso
differenziert sein wie die Gesellschaft selbst. Ein Elektriker braucht kein Latein (für die Messe reicht
der Schott), und Göthes Faust braucht ein guter Handwerker sicher auch nicht. Der ganze Egalitarismus
schafft nur unlösbare Probleme. Eine kranke Kopfgeburt von vernebelten Utopisten. Das gegliederte Schulsystem
ist übrigens viel differenzierter als Sie es hier darstellen; und das ist auch gut so.
#35 Dr. Schlämmer 23:57:38 | Freitag, 28. August 2009
Jeder muss mal dran glauben … Wie nennt man das noch mal, den Nichteinsatz lebensverlängernder Maßnahmen,
auch gegen den Willen des Patienten? Passive Sterbehilfe? Oder das Einflößen von Mitteln, die einen
einlullen, aber zugleich den Tod beschleunigen? Indirekte Sterbehilfe, wenn mich nicht täuscht. Das wird
den Sozialstaat sicherlich viel Kosten sparen. Den Nichteinsatz lebensverlängerender Maßnahme kann man
ja beliebig nach vorne verlegen… Neues Knie? Pech gehabt. Ein Bein reicht zum Laufen. Brusttumor? Jeder
muss mal dran glauben. Ich weiß, das war geschmacklos. Filmempfehlung: Jahr 2022 – die überleben wollen.
de.wikipedia.org/…C3%BCberleben_wollen
#32 Dr. Schlämmer 23:20:25 | Freitag, 28. August 2009
So soll es geschehen Man könnte das alles evolutionär wenden und sagen, die Evolution „straft“ eben
die (vermeintlich) Tüchtigen. Aber dass wir uns als Sklaven der Evolution verstehen, dahin sind wir ja
noch nicht gekommen. Wenn wir jetzt aber den lieben Gott mit ins Spiel bringen, mit seinem Mehrungsauftrag
und seinen Verheißungen („Ihr sollt ein großes Volk werden“), dann wird man ganz klar konstatieren müssen,
dass dieses Volk falschen „Götzen“ hinterherrennt, und es daher gehörig dezimiert wird. Das allein ist
die Strafe nicht: die wird viel heftiger ausfallen, wenn einst drei Rentner einem „Tüchtigen“ gegenüberstehen
und der „Tüchtige“ die Rentner euthanasieren wird, zumal wenn diese Rentner von einer anderen Ethnie
sind. Blutverwandtschaften begründen bekanntlich noch die stärkste Verbundenheit, ein Fehlen derselben
mindert die Solidarität. So wird es geschehen, dass Gott und sein Wort am Ende recht hat, allen selbstherrlichen
Quakern und Ignoranten zum Trotz.
#28 Dr. Schlämmer 22:37:58 | Freitag, 28. August 2009
Frankreich adé „Die tolle französische 209.85.129.132/search?q=cache:Kwm553… Statistik rührt einzig
aus dem Umstand, dass der Anteil afrikanischer bzw. exkolonialer gebährfähiger Frauen in der französichen
Gesellschaft prozentual deutlich höher ist, als beispielsweise der türkischer oder auch afrikanischer
Frauen in Deutschland. Jene heben den Gesamtschnitt in der französischen Gesellschaft nämlich ganz gewaltig
indem sie 4 bis 5 Kinder im Schnitt haben. Ähnlich sind die Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland.
Der geringere Gesamtschnitt hier zu lande ergibt sich lediglich aus dem vergleichsweise deutlich niedrigeren
Prozentualanteil von Frauen mit türkischem oder afrikanischem usw. Migrationshintergrund…Kindertagesstätten
und Krippenplätze sind also zunächst einmal für die Geburtenrate irrelevant. Wenn man sich hierzulande
in Kindertagesstätten und Krippenplätzen umschaut, so fällt auf, dass diese in der überwältigenden
Regel von Eltern mit Nichtmigrationshintergrund genutzt werden. Das heißt, jene Familien mit den meisten
Kindern hier, schicken ihre Kinder überhaupt nicht in die Krippe. Seltsam, nicht?“ Jedenfalls ein eindeutiges
Indiz dafür, dass Strukturen allein das Problem nicht beheben können. Vielen Frauen gehen Beruf und
Karriere einfach vor, und sie denken gar nicht daran, nur wegen eines Krippenplatzes zur Entschärfung
des Rentenproblems beizutragen. Die jetzigen Strukturen in Deutschland stellen dazu keinen Anreiz dar.
Komisch, dass das vor 50 Jahren auch ohne Krippen völlig funktionierte.
#23 Dr. Schlämmer 20:19:54 | Freitag, 28. August 2009
Bündnis zwischen Homos und Emanzen = Zweckbündnis „Wo Frauen Pastorinnen und Bischöfinnen werden können,
geht es auch Homos besser. Die progressiven [sic!] Teile der evangelischen Kirche sind in dieser Hinsicht
ein gutes Kontrastprogramm zur sehr frauen- und schwulenfeindlichen [sic!] katholischen Kirche. Frauenrechte
zu stärken und damit das Patriarchat einzuschränken, hat fast automatisch zur Folge, dass Lesben und
Schwule davon profitieren.“ Der Soziologe Michael Bochow petras-galerie.de/…der/Alles_unklar.jpg (Berlin)
im Homoexuellen-Magazin Du & ich Quelle [IdeaSpektrum 29/30/2009] Und diese Entwicklung gilt nicht nur
für den „kirchlichen“ Bereich… Wie treffend hat es Pat Robertson doch formuliert: „The feminist agenda
is not about equal rights for women. It is about a socialist, anti-family political movement …amental-christian.blog.de/…n-feminismus-6531398/
that encourages women to leave their husbands, kill their children, practice witchcraft, destroy capitalism
and become lesbians.“ Gerade wegen der hier skizzierten Auswirkungen ist der Feminismus eine Gefahr, deren
destruktiven Auswirkungen gar nicht hoch genug anzusetzen sind, das Grundübel der Gesellschaft schlechthin.
#20 Dr. Schlämmer 19:50:35 | Freitag, 28. August 2009
Früher pflegte man zu sagen Die Juden sind unser Unglück. Das war falsch. Richtig vielmehr ist: es ist
der Feminismus. Und dazu stehe ich – mit allem was ich bin und kann.
#18 Dr. Schlämmer 19:30:00 | Freitag, 28. August 2009
Der deutsche Weg Dass es in Deutschland keine Kinder mehr gibt, dafür gibt es aus meiner Sicht eine klar
zu benennende Hauptursache: das ist die Folge der sogenannten Emanzipation der Frau und der Durchseuchung
der Gesellschaft mit feminstischem Gedankengut. Woraus ich das schließe? Unter anderem aus der Tatsache,
das von der Leyen mit ihrer „Geburtenkopfsteuer“ gescheitert ist, und aus der Tatsache, dass alle sozialistischen
Staaten mit einer negativen Geburtenrate zu kämpfen hatten. Es ist also primär die Folge einer falschen
Mentalität, und die nicht die Folge falscher Strukturen. Die „Ironie“ bei der ganzen Angelegenheit: Ohne
die vielen Alleinerziehenden und Immigrantenfamilien sähe es in Punkto Geburtenentwicklung noch düsterer
aus. Irgendwie stellt sich hier bei mir aber keineswegs eine besondere Dankbarkeit ein – Probleme in der
Erziehung und Ausbildung sind meistens vorprogrammiert. Es bleibt jedem überlassen, welche Schlussfolgerungen
er oder sie hier zu ziehen hat. Meine sind jedenfalls glasklar.
#14 Dr. Schlämmer 14:31:08 | Freitag, 28. August 2009
„Amtskirche in ‘grün’-extremistischer Hand“ Das mag bei den Evangelen zutreffen, ist sogar ziemlich sicher
ein Fakt, bei den Katholiken aber nicht, auch wenn „Kirche-von-unten“ und entsprechende GesinnungsgenossInnen
entsprechend Druck machen. Ich sag’denen immer wieder, dass sie doch offen und publikumswirksam die Seiten
wechseln sollen, aber offenbar nicht laut und deutlich genug.
#30 Dr. Schlämmer 14:17:14 | Freitag, 28. August 2009
Kolbes Beitrag zum Erlösungswerk Jesu Christi Maximilian Kolbe wird der Nachwelt vor allem deswegen in
Erinnerung bleiben, weil er sich selbst für einen Familienvater geopfert hat, und nicht dafür, was er
für die Juden gemacht hat oder nicht. Sein Tod war ein gewollter und substantieller Beitrag zum Erlösungswerk
Jesu Christi.
#12 Dr. Schlämmer 10:34:54 | Donnerstag, 27. August 2009
Falsches Thema? Es steht völlig außer Frage, dass dem Papst niemand die Themen vorzugeben hat, auch
nicht die kreuz.net-Redaktion. Eine solche Anmaßung bin ich sonst eigentlich nur von Modernisten gewöhnt.
Hat man sich im Stil vollends den Gegnern angeglichen?
#61 Dr. Schlämmer 01:03:40 | Donnerstag, 20. August 2009
@ Thomasius Das Opfer der alten Römer ist natürlich etwas ganz anderes als die Vergegenwärtigung des
einmaligen und letzten Opfers Jesu Christi. Dieses Opfer hat, richtig verstanden, etwas mit Schuldvergegen-wärtigung
und Versöhnung zu tun. Sie scheinen mir wenig Ahnung darüber zu haben, wie viel selbstgewisse Sünde
sich in manch katholischer Modernistenpfarrei angesammelt hat. Gerade dieses Pfarren täte es gut, regelmäßig
eine richtige „Opfermesse“ nach dem Alten Ritus zu empfangen, damit sie das rechte Maß und eine gesunde
Selbsteinschätzung wieder findet.
#44 Dr. Schlämmer 15:16:14 | Mittwoch, 19. August 2009
@ Leon und Konsorten Wenn man die Religion zerstören will, so beginnt man damit, den Priester anzugreifen,
weil da, wo kein Priester mehr ist, auch kein Opfer mehr ist, und weil da, wo kein Opfer petrusbruderschaft.eu/…02009-Layout%201.pdf
mehr ist, auch keine Religion mehr sein wird. (Hl. Pfarrer von Ars)
#34 Dr. Schlämmer 14:02:52 | Mittwoch, 19. August 2009
@Leon Komischerweise „gelingt“ es mir hier immer wieder, einige Leser zum Offenbarungseid zu bringen.
Die Kirche, die Sie wollen und suchen, finden Sie sicher in einer der evangelischen Landeskirchen wieder.
Da kriegen Sie alles, was Sie in der katholischen Kirche augen-scheinlich so sehnlich vermissen und Ihrer
Meinung nach das Maß der Dinge ist. Wenn dem so ist, was hält Sie dann noch auf? Jeder soll glücklich
werden – nach seiner Fasson. Tun Sie doch das Naheliegende. Es erspart Ihnen viel Zeit und Anstrengung.
Genießen Sie das Leben!
#23 Dr. Schlämmer 12:55:08 | Mittwoch, 19. August 2009
Das ist ein gutes Beispiel … … dafür, wie groß die Kluft zwischen Amtskirche und dem Kirchenvolk
mittlerweile vielerorts geworden ist. Auch die „Protestaktion“ ist typisch für einen anmaßenden, neunmalklugen
Laizismus. Was dagegen seitens der kirchlich Beauftragten hilft: die totale Treue zum Lehramt. Was nicht
hilft und auf lange Sicht nur schaden kann: Dünkel, Häme und Ungehorsam gegenüber dem Papst. Es gibt
viele Freikirchen, aber nur eine katholische Kirche. Und man sollte auch den Mut haben zu sagen: Wer gehen
will, kann gehen.
#3 Dr. Schlämmer 19:32:54 | Dienstag, 18. August 2009
Unschuldig schuldig „Ich will meine Unschuld bewahren.“ Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach
(51, 1), ab origine. Eltern sollten ihren Kindern keine Märchen auftischen. Das liebe Töchterchen stammt
nicht vom Storch, und selbst als Gottesgeschenk haben die Eltern einiges dazugetan. Gegen Heuchelbrüder
und Heuchelschwestern.
#87 Dr. Schlämmer 03:17:45 | Montag, 17. August 2009
Meinung zum Thema … moralischer Schadensersatz in Form von Geldleistungen? Gar nichts. Nullo. Zero.
Die Kirche kümmerte sich um die, um die sich sonst keiner kümmern wollte oder konnte. Die Mittel entsprachen
der Zeit. Geohrfeigt wurde früher auch an Schulen. Keiner macht irgendein Bundesland heute dafür regresspflichtig.
Deswegen nochmals: Nullo. Zero. Und wenn Anwalte mit ins Boot geholt werden, dann schon gar nicht. Die
Kirche lässt sich nicht erpressen. Jedes von der Kirche aufgezogene Leben ist besser als ein abgetriebenes.
#78 Dr. Schlämmer 18:36:42 | Freitag, 14. August 2009
@Thomasius Bibelarbeit zu anstrengend? Wo sind wir denn? Ist die Kirche ein Ort, wo Gruppenegoismen gefördert
werden sollten, aber die Basis des Gemeindelebens, die Bibel, offenbar nicht wichtig ist? Aber Danke wenigstens
für Ihre ehrliche Antwort. Eine solche Gemeinde wird für Außenstehende zunehmend weniger akttraktiv.
Sie muss das rechte Maß unbedingt wieder finden.
#65 Dr. Schlämmer 14:07:30 | Freitag, 14. August 2009
Backabal-Gruppe, Taize-Gruppe, Krabbel- und Familiengruppe – ist das nicht überallin den V-II „Pfarren“
so? Backabal-Gruppe, Taize-Gruppe, charismatische Erneuerung, Kirche-von-Unten Die größte Frechheit
sehe ich darin, dass man diesen fragwürdigen, spalterischen Tendenzen, die teilweise von diesen Grüppchen
ausgehen (generalisieren will ich das nicht), nicht als solche erkennt, sondern sogar viel Lob für diese
Grüppchen aufbringt, weil sie – wie bereits geäußert – dem Idealbild der sogenannten participatio actuosazu
entsprechen scheinen. Okay, Gruppen hat es früher auch schon gegeben: aber man betete für die Rückkehr
des Herrn, und NICHT für Kasperlpriester, Frauenpriestertum und tolerierte Homosexualität. Das war der
kleine, feine Unterschied. Diese Grüppchen, die sich – gar nicht zu Unrecht – als Basis verstehen, okkupieren
die Kirche und blockieren damit eine notwendige geistig-spirituelle Erneuerung. Denn meistens sind es
nur Schwatz- und Selbstbestätigungsgrüppchen, die mit praktiziertem Christentum wenig am Hut haben,
der Sache und seiner Wurzeln nach.
#319 Dr. Schlämmer 13:37:46 | Freitag, 14. August 2009
Strategie des Vollmüllens Die Homos prabbeln uns hier voll, sodass vernünftige Stellungnahmen zur Dekadenz
völlig untergehen. Ich sagte ja: dumm ist sie nicht, die Sippschaft.
#37 Dr. Schlämmer 13:35:30 | Freitag, 14. August 2009
Voll daneben Das Bild mit „Dekolletee“ von Frau Merkel ist manipuliert. Die CDU-Politikerin Vera Lengsfeld
hat sie nicht mehr alle an der Waffel. „Entehrung der Mutterbrust“ ist harmlos ausgedrückt. Ich bin sprachlos.
Einfach nur peinlich. Ist das alles, was uns Vera Lengsfeld zu sagen hat?
#205 Dr. Schlämmer 03:17:53 | Freitag, 14. August 2009
Manipulation statt Umkehr und Bekenntnis Ich kann mir das gut vorstellen, solche manipulativen Machenschaften.
Viele Homos sind ja in der Tat nicht auf den Kopf gefallen. Sie tun alles, um diese Neigung, die vormals
als psychische Krankheit galt, als gleichberechtigte Form der Sexualität zu etablieren. Anstatt zu bekennen:
Ich tat fehl und will nun umkehren, reden sie sich ständig ein, die praktizierte Homosexualität sei
normal, und versuchen alles, um gegenteilige Meinungen auszuschalten.
#56 Dr. Schlämmer 03:03:47 | Freitag, 14. August 2009
Wenn Laien Lehramt spielen … „theologisch ahnungslose Gemeindemitglieder drehten durch und und versanken
in einem irrationalen Sturm der Entrüstung.“ Was da im Einzelnen dran war, kann ich nicht beurteilen.
Aber eins ist sicher: Viele Pfarreien werden nicht mehr von den Pfarrern geführt, sondern faktisch von
selbstherrlichen, modernistisch angehauchten Grüppchen dominiert, die die Gemeinden zur Durchsetzung
ihrer egoistischen Gruppeninteressen missbrauchen. Im Sinne der participatio actuosa lässt man diese
gewähren, teilweise mit eigenem Geld und Personal, nur damit eben die participatio actuosa dem Schein
nach gewahrt bleibt. Man kann sehen, wohin das führt: die Laien maßen sich am Ende an, über dem Papst
zu stehen. Es SCHRECKT AUSSENSTHENDE GANZ KLAR AB, und jeden PFARRER mit VERSTAND und TREUE zum LEHRAMT
sowieso.
Die päpstlichen Baupläne Benedikt „verbaut“ den Revoluzzern die totale Vernichtung und Unterminierung
der Kirche. In diesem Sinne lob’ ich mir diesen der Zukunft hingewandten Baumeister.
#31 Dr. Schlämmer 19:38:37 | Donnerstag, 9. Juli 2009
Nachgedacht „Es handelt sich eher um theologischen Nachhilfeunterricht“ – versucht der Bischof, die Mitglieder
der Piusbruderschaft lächerlich zu machen. Nur nicht überheblich auf wohlwollende Hilfen zur Horizonterweiterung
reagieren. Da Lefebvre das V 2 pauschal ablehnte, obwohl es erst später aufgearbeitet und damit ein Prozess
des Verstehens und der Umsetzung eingeleitet wurde, ist in der Tat davon auszugehen, dass es in der Bruderschaft
bezüglich V 2 eine reflexartige, pauschale Antihaltung gibt, die mit Verständnisproblemen verbunden
ist. Das V 2 gilt oder galt dort ja gewissermaßen als no go area , wo man sich nur die Finger verbrennen
kann. Ein Atomkraftwerk zu verstehen, ist eine wirkliche Herausforderung, wenn man bislang nur die Dampfmaschine
kannte.
@Joberens „Und joberens ist kein „denkender Katholik“, sondern ein perverser Systemknecht. Als wenn durch
Kondome die Menschen vernünftig, geschweige denn gesund werden würden. Wie blöd muß man sein, um so
etwas zu glauben? Hier gibt es überall Kondome. Trotzdem boomen die Geschlechtskrankheiten aufgrund der
perversen Lebensweise der verdorbenen „westlichen Zivilisation“. Seit wann greifen die Triebtäter denn
auch immer zu Kondomen? Das kann sich von den Triebtätern doch schon finanziell keiner leisten. Die müßten
ja ständig ne Familienpackung dabeihaben und auch noch bei ihrem Überdruck immer daran denken. Wer Kondome
predigt, will nur von den wahren Ursachen der Problem und Krankheiten ablenken.“ Tut mir leid, aber Sie
brauchen … eine Horizonterweiterung.
@Joberens „Und joberens ist kein „denkender Katholik“, sondern ein perverser Systemknecht. Als wenn durch
Kondome die Menschen vernünftig, geschweige denn gesund werden würden. Wie blöd muß man sein, um so
etwas zu glauben? Hier gibt es überall Kondome. Trotzdem boomen die Geschlechtskrankheiten aufgrund der
perversen Lebensweise der verdorbenen „westlichen Zivilisation“. Seit wann greifen die Triebtäter denn
auch immer zu Kondomen? Das kann sich von den Triebtätern doch schon finanziell keiner leisten. Die müßten
ja ständig ne Familienpackung dabeihaben und auch noch bei ihrem Überdruck immer daran denken. Wer Kondome
predigt, will nur von den wahren Ursachen der Problem und Krankheiten ablenken.“ Tut mir leid, aber für
Jauchekübel gibts eben mal nur Jauche.
@MartinBieger Und ich behaupte, Sie wurden nur schwul geprägt, weil Sie in homosexuellen Beziehungen
natürlich auch Anerkennung und Bestätigung erfahren (haben); aber Ihre Entwicklung war in sexueller
Hinsicht nicht vorherbestimmt. Es waren letztlich die Umstände, die bei Ihnen diese Entwicklung begünstigt
haben.
@MartinBieger Behaupten können Sie viel. Prüfen Sie ihre eigene Biografie ganz genau auf die Rolle,
die Ihre Mutter und Ihr Vater in Ihrer Erziehung gespielt haben, insbesondere deren Haltung zu Ihrer sich
entfaltenden Sexualität. Mit freundlichem Gruß Dr. Schlämmer
@Mannheimer; MartinBieger Dominanz ist ein Begriff, der mit Unschärfen versehen ist. Entscheidend sind
hier subjektive Erfahrungen des Ungenügens vor der eigenen Mutter, die seitens der Betroffenen nicht
kompensiert werden können.
Homosexualität nicht angeboren Oft untergrub die Beziehung zur Mutter seine Unabhängigkeit und eine
männliche Entwicklung. Daraus ergibt sich folgender Konflikt: Einerseits der Wunsch, sich mit Männern
zu verbinden und gleichzeitig das innere Vorurteil, abgelehnt zu werden. Eine unheilvolle Beziehung zu
dominanten Müttern, die ihre Söhne als Ersatz für ihren Gatten und den eigenen Ehrgeiz missbrauchten,
ist, nach dem, was ich aus Gesprächen erfahren habe, der Hauptgrund für einen homosexuellen Werdegang.
Niemand wird homosexuell geboren. Aber einer Thearapie muss kein Erfolg beschieden sein; ohne aufrichtigen
Willen schon gar nicht. Die Prägung spielt hier eine entscheidende Rolle.
@Joberebs Immer, wenn Sie hier anfangen, systematisch rumzustänkern, und ich gerade mal zufällig auf
meiner Lieblingsunterhaltungsseite kreuz.net bin, bekommen Sie von mir in Zukunft folgende Standartantwort
serviert, die Sie als Prophet von Halbwahrheiten zweckmäßig in Szene setzt. „Und joberens ist kein „denkender
Katholik“, sondern ein perverser Systemknecht. Als wenn durch Kondome die Menschen vernünftig, geschweige
denn gesund werden würden. Wie blöd muß man sein, um so etwas zu glauben? Hier gibt es überall Kondome.
Trotzdem boomen die Geschlechtskrankheiten aufgrund der perversen Lebensweise der verdorbenen „westlichen
Zivilisation“. Seit wann greifen die Triebtäter denn auch immer zu Kondomen? Das kann sich von den Triebtätern
doch schon finanziell keiner leisten. Die müßten ja ständig ne Familienpackung dabeihaben und auch
noch bei ihrem Überdruck immer daran denken. Wer Kondome predigt, will nur von den wahren Ursachen der
Problem und Krankheiten ablenken.“ An dieser Stelle einmal der Verweis aufs copyright:das liegt bei Leo
Miles. :(3
@Vorposter Der Begriff „altliberal“ soll wohl nahelegen, dass aus Sicht der Gruppen, die sich um die Alte
Messe scharen, nicht sie selbst, wie ihnen oft vorgeworfenwird, „verstaubt“ oder „veraltet“ sind, sondern
gewisse Grundüberzeugungen des (linkskatholischen) Mainstream aus deren Sicht den Makel einer – inzwischen
veralteten oder (auch personell) in die Jahre gekommenen – Modeerscheinung tragen. Der Begriff bzw. dessen
penetrante Verwendung trifft als ein genuines Anliegen dieser Gruppen. Damit will ich mich nicht selbst
positioniert haben; aber jede Aussage trägt bekanntlich ein Körnchen Wahrheit in sich.
Meldung aus dem Domradio Die Homosexuellen haben bereits die Strafbarkeit ihres Tuns aus dem Gesetz entfernen
lassen.“ Vor kurzem habe aber Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) sogar gefordert, die „geschlechtliche
Perversion“ in das Grundgesetz aufzunehmen. „Wenn das geschieht, dann wird es in Deutschland für Katholiken
eng. Dann darf man die sodomitische Sünde nicht mehr anprangern, weil es verfassungsfeindlich ist.“ (dr,ddp)
Ich würde mal sagen: Volltreffer.
#33 Dr. Schlämmer 20:03:38 | Donnerstag, 25. Juni 2009
Der Vergleich … mit den Orthodoxen etc. hinkt insofern, als die Kirche gegenüber diesen formell keinen
Gehorsam verlangen kann, eben weil diese formell außerhalb der Kirche stehen, was bei der Piusbruderschaft
eben gerade nicht der Fall ist, auch deren eigenem Verständnis nach. Somit ergibt sich hier eine besondere
Gehorsamspflicht, die von den Orthodoxen etc. eben gerade nicht verlangt werden kann.
Kardinal Bertone, 15. Juni, Petersdom „Manche Gefahren und Versuchungen „kommen von außen, aber andere –
die besonders schmerzhaft und schädlich sind – von innen.“ Auch davon zeugten das Neue Testament und
speziell Paulus, der immer wieder mit Problemen innerhalb der Gemeindenzu kämpfen hatte.“ Ich frage mich
schon seit Längerem, wo hier das eigentliche Problem liegt.
@ Elijahu Da würde ich an Ihrer Stelle mal nicht so „tiefstapeln“. Schwarz ist ein Phänomen, und man
kann in der Tat Zweifel haben, was seine (bischöfliche) „Führungsrolle“ anbelangt. Ausgleich und Konfliktvermeidung
stehen sicher ganz oben seiner persönlichen Wertpräferenz – was aber in Linz nicht schaden muss, wenn
nicht gar von Vorteil ist. Ich betrachte es als Fügung, dass Papst Benedikt zusammen mit Kardinal Schönborn
und Bischof Schwarz erleben und in – vermeintlicher – Unbeholfenheit demonstrieren können, wie ein überkommenes
Kirchengesetz an seine Grenzen stößt.
@Paulaner Sie gedemütigter? Demutsprediger. Ihre Theorien dürfen Sie keinesfalls verallgemeinern. Dass
den Katholen die Priester ausgehen, liegt, davon bin ich zu 110 Prozent überzeugt, am „Demut lehrenden“
demütigenden Pflichtzölibat.
@Paulaner Nicht so viel Weißbier trinken, dann weiß ich vielleicht besser, worauf Sie hinauswollen.
Oder kommen Sie etwa aus Bayern? Dann könnte man darüber gerade noch hinwegsehen. PS: „der“ Zölibat,
nicht „das“.