Dienstag, 15. Januar 2008 01:12
Lesername: Dr. Schlämmer
Beiträge: 184
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Freitag, 10. Oktober 2008 20:16
Dr. Schlämmer: Die Weisheit der Schüler
Im Religionsunterricht der sechsten Klasse hat ein Mädchen im Stammbaum der Patriarchen entdeckt, daß bei Jakob zwei Frauen eingetragen sind und fragt nach dieser Besonderheit.

Noch vor der Erklärung des Lehrers ruft ein Elfjähriger in die Klasse: „Der Jakob hat einen flotten Dreier gemacht.“



Wer weiß?

Eine Frau war ihm schließlich nicht genug.
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Donnerstag, 9. Oktober 2008 21:56
Dr. Schlämmer: So wahr mir Gott helfe …
Dieser Artikel amüsiert mich. Er ist nicht gänzlich unwahr. Auf dem Oktoberfest wird regelmäßigen, börsensicheren Abständen das ausgelebt, was so manchen Eingebayerten umtreibt – wo man nach außen hin völlig ungeniert so sein darf, wie man eigentlich tatsächlich und gut verkleidet ist, und die entsprechenden Batterien aufladen kann, damit die rissige Fassade existenzsichernd anpässlich erhalten bleibt. [mehr…]
Montag, 29. September 2008 20:58
Dr. Schlämmer: Guat so.
Nicht eher ein Feigling, der vor der öffentlichen Meinung in die Knie geht und damit der Kirche unermesslichen Schaden zufügt?

Die Kirche ist kein geschlossenes System, sondern unglaublich vernetzt; eine fortgesetzte innnere Spaltung ist Wasser auf die Mühlen ihrer Gegner, insbesondere der kirchenfeindlichen Medien.

Das Prinzip der weiteren Schadensbegrenzung und der Versöhnung wurden vorliegend in großer Weisheit angewandt.

Das Ganze ist durch ein Herrenwort abgedeckt, um nicht zu sagen, gefordert.
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Sonntag, 28. September 2008 21:02
Dr. Schlämmer: Wahr gesprochen …
Sehr informativer Artikel mit konziser Gedankenführung.

Das Heil liegt in der röm.- kath. Kirche allen offen, die aufrichtig danach suchen.

Dass ein Nichtkathole dies indirekt bestätigen kann, zeigt, dass in Sachen Glaube und Religion nicht alles einerlei ist und sein kann.
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Mittwoch, 24. September 2008 22:44
Sehr informatives Interview.

Dass einschlägig bekannte, unterbelichtete Liberalisierungsopfer über die Interviewte herziehen, gereicht dieser nur zu noch mehr Ehre.

Credere et Agere. Beides gehört zusammen.

Und heute mehr denn je schlagen wahre Worte mächtig ein, wie der Reaktion der oben Genannten unschwer zu entnehmen ist.

Menschlich, dass Widerspruch die erste Reaktion ist.
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Montag, 22. September 2008 02:28
Dr. Schlämmer: Was zu hoffen ist …
Ich hoffe, der liebe Gott macht die Menschen durch die fortschreitende Evolution noch ein bisschen reifer.

Nicht auszudenken, wenn das alles wäre.

Erst heute musste ich wieder mal erkennen, wie wenig angepasst ich bin.

… an den Straßenverkehr.
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Montag, 22. September 2008 02:24
Dr. Schlämmer: @ Biene Maja
Dumm bloß, dass diese anderen Gründe kreuz.net nicht mitgeteilt wurden.

So muss Pizzaessen in einem geweihten Gotteshaus als Liturgiemissbrauch herhalten.

Pöse, pöse Zeichen des Untergangs.
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Sonntag, 21. September 2008 13:32
Dr. Schlämmer: Abwegige Vergleiche…
Also, wenn man die Jugendkirche wegen Pizzakonsum in der Kirche geschlossen hätte, wäre das sicherlich äußerst fragwürdig. Pizza konsumierende Jugendliche mit „Räubern“ zu vergleichen ist abwegig. Für Jesus waren die „Räuber“ jedenfalls die Händler und vielleicht noch die Sadduzäer einschließlich der erpresserischen „Schutzmacht“ Rom. Ansonsten meinte er doch wohl: „Der Sabbat ist für die Menschen da“, und „Lasset die Kinder zu mir kommen“, und hatte im übrigen selbst den Ruf, ein „Fresser und Säufer“ zu sein. So wollen wir inständig hoffen, dass hier ahnungslose Amtsträger nicht zu einer Kurzschlusshandlung griffen. [mehr…]
Samstag, 13. September 2008 14:35
Dr. Schlämmer: Kognitive Dissonanzen
Wenn z .B. ein angestellter oder zu erprobender Lehrer eine – zumal angekündigte – Visitation durch seinen „Vorgesetzten“ verweigert, ist Schicht im Betrieb, egal, was das für ein Hampel sein sollte.

Guter Ratschlag an den Pfarrer meinerseits:
appellieren Sie auf Unzurechnungsfähigkeit wegen psychologisch bedingter, kognitiver Dissonanzen.

Das könnte Ihnen den Job retten, den man Ihnen sogar gönnen will.

Komplett NORMAL waren Sie bei dieser Entscheidung jedenfalls GANZ SICHER nicht.
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Freitag, 12. September 2008 08:42
Dr. Schlämmer: Echte Stütze gegen säkularisierte Glaubenssätze
Zufallsmäßig Sendung partiell gesehen. Gloria hat sehr gut argumentiert. War eine echte Stütze für den Kardinal.

Die Zweifelhaftigkeit von Frau Maischbergers säkularisierten Attitüden hat sie sehr gut bloßgelgt.
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Donnerstag, 4. September 2008 14:18
Dr. Schlämmer: Auch gesehen
Zufällig habe ich die Sendung gesehen. Herr Lehmann wirkte etwas müde, was bei seinem Arbeitspensum, das er auch im hohen Alter pflegt, nicht wirklich überraschend scheint.

Die Antworten waren inhaltlich alle okay.

Zum Vorwurf:
„Anderthalb Stunden lang reihte Lehmann kleine Vorträge über den rechten Gebrauch der Freiheit aneinander, ohne das Wort »Sünde« in den Mund zu nehmen“ – so Bahners. – Warum sollte Lehmann auch mit einem Begriff operieren, mit dem viele einfach nichts oder nur „halbschwachsinniges“ anzufangen wissen?

Sünden, dass sind, in der öffentlichen Meiung, „kleine Sünden“, dass ist das, was man sich gönnt, aber die Kirche nicht will. Kurzum: Sünde sind Verstöße gegen überkommene Moralvorstellungen. Wobei diese Betrachtungen nur einen kleinen Ausschnitt aus ‘den üblichen Meiungen darstellen.

Und natürlich musste eine protestantische! Zuschauerin, unter den gestressten Mienen der anderen Zuhörer, auch gleich wieder fragen, warum die Kirche Frauen nicht zum Priestertum zuließe. Die üblichen Dauerbrenner unter „Halbgläubigen“ halt.

Lehmann entschied sich klug, auf die ungeheuere Komplexität der Problematik hinter dieser Fragestellung zu verweisen. Außerdem hat er freundlich, aber klar und bestimmt, eben ohne seine ZuschauerInnen verschrecken zu wollen, auf die Position des Lehramts verwiesen, dass in dieser Frage keine Änderung des bisherigen Standpunktes zu erwarten ist.
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Mittwoch, 3. September 2008 19:17
Dr. Schlämmer: Das größere Übel ist …
Wenn man dann noch in Betracht, warum, meines Wissens nach, Obama die Clintion noch nicht offiziell zu seiner Stellvertreterin ernannt hat – nämlich zumindest auch deshalb, um christliche Wähler nicht durch eine zu verschrecken, die offen und verblümt das Recht auf Abtreibung forciert …, muss der Christ in der Tat für das „kleinere Übel“ votieren – es sei denn, er oder sie entschiede sich dafür, aus der Gesellschaft auszusteigen (welche das aber nicht zulassen wird).

Wobei anzufügen ist, dass diese Wahlempfehlung wohl nicht bei denen ankommen wird, die sie bräuchten.
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Mittwoch, 3. September 2008 19:00
Dr. Schlämmer: Was wollt ihr?
Vielleicht ist das McCain-Duo wirklich die bessere Option als Obama, dessen christliche Wertorientierung in zumindest einer, allerdings zentralen Frage sehr sehr fragwürdig ist.

Wir erinnern uns an dessen kleinen, aber überaus vielsagenden Versprecher zur Abtreibung.
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Dienstag, 2. September 2008 15:33
Dr. Schlämmer: Die totalitäre Suche nach einem Sündenbock
Der Artikel ist eine Warnung vor religiösem und weltanschaulichem Totalitarismus, hier staatskirchlich-protestantischer Manier.

Man sieht auch, zu welch’ moralischer Dekadenz die Suche nach vermeintlichen Sündenböcken führen kann.

Der Jesuit war ein solcher gefundener Sündenbock, aufgeflogen und zur Strecke gebracht im Rahmen einer weltanschaulichen „Säuberungsaktion“.

Wer da noch staatskirchlichen Zeiten hinterhertrauert, dem kann nicht mehr geholfen werden.
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Freitag, 29. August 2008 00:21
Dr. Schlämmer: Jetzt komm’i
So darf ich mich auch noch anschließen und offen bekennen, dass an den Verlautbarungen von Hubert Hecker zwar eine gewisse Einseitigkeit durchaus – sehr – erkennbar ist, aber auch ein Fünkchen Wahrheit darin enthalten zu sein scheint.

Die missionarische Kirche setzt heute eben nicht mehr auf Flächenmission (was hätte sie davon auch gewonnen?), sondern auf eine Mission der Herzen, die nur schlagen, wenn der Bauch genug zu essen hat.

Die Entrüstungen einiger Obersektierer gehen indessen voll am Thema vorbei. Gratulation zu dieser Kunstfertigkeit, einfach fast immer abzuschweifen.
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Donnerstag, 28. August 2008 20:56
Dr. Schlämmer: Kein Einzelfall …
Naja, man erlebt es auch hier immer wieder, dass Lehrmeinungen gewisser meist längst verstorbener Theologen wie z. B. Thomas von Aquin zur Lehre der Kirche erhoben werden.

Die Demokratin steht mit dieser ihrer Fehleinschätzung sicher nicht alleine dar.

Es gab in dwer kath. Kirche schon immer einen Diskurs, aber wenn das Lehramt sich dazu äußert, sind diese Äußerungen maßgeblich und nicht das Gequatsche irgendwelcher Theologen: Roma locuta …
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Mittwoch, 20. August 2008 10:42
Sollte er ihn dem Scheiterhaufen übergeben? Die Abberufung ist Zeichen genug. Und der Bischof traut sich was! Alle Achtung, da könnten sich manche weltliche Institutionen, die ähnlich hierarchisch strukturiert sind, eine Scheibe abschneiden. Da wird nix zugegeben, nix eingeräumt. Schotten zu und durch. [mehr…]
Mittwoch, 20. August 2008 09:11
Dr. Schlämmer: @ Sozialkaholisch
Pardon, es handelt sich um eine (provokative) Missdeutung und/oder Wunschdenken seitens einer Angestellten, laut Auskunft der – allseits – verlässlichen Redaktion. [mehr…]
Mittwoch, 20. August 2008 09:06
Dr. Schlämmer: @ Sozialkatholisch
Eine provokative Missdeutung seitens der Kirchenführung, oder seitens der k.net Redaktion?

Das ist hier die Frage.
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Mittwoch, 20. August 2008 08:57
Dr. Schlämmer: @ Sozialkatholisch
Vielleicht, weil sie keine Ahnung hat – Wunschdenken, erträumte feminine Ursurpation wenigstens des Kirchenbaus, wenn der Altar schon Territorium von Männern bleibt …

Wiewohl, ich erkenne präzisierend das abstrakte Bild des „brennenden Dornbuschs“, das zur Ehfurcht vor dem Transzendenten ruft, welches im Inneren der Kirche ist.
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Mittwoch, 20. August 2008 08:43
Dr. Schlämmer: Gott sieht alles.
Das ist das Auge Gottes – keine Vagina, noch Vulga. [mehr…]
Mittwoch, 20. August 2008 07:18
Dr. Schlämmer: Falsche Schlussfolgerungen …
Ja, Jesus ist ein König. Deswegen duldet er keine Diktatoren wie Saddam Hussein.

Hinweg damit.
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Mittwoch, 20. August 2008 02:28
Dr. Schlämmer: Echt irre…
Meines Erachtens sollte man Leute, die so etwas tun, grundsätzlich abschieben – wegen ihrer totalen und gefährlichen „Unvereinbarkeit“ mit westlichen Rechts- und Lebensvorstellungen.

Dazu bedarf es einer entsprechenden Änderung des Ausländergesetzes.

Rückwirkend sollte solchen Irren die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt werden.

Nochmals vielen Dank an Pünktchen: Sie leistet auf diesem Forum einen wirklich unverzichtbaren Beitrag zum besseren Verständnis der besonderen Ausprägungen der islamischen Kultur.
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Freitag, 15. August 2008 02:19
Dr. Schlämmer: Es gibt keine dummen Fragen …
Wie konnten wir das übersehen.

Nein, natürlich nicht. Es gibt nur dumme Antworten.

Schon Luther sagte ja, man solle dem Volk nach dem Munde reden, pardon aufs Maul schauen.

In diesem Sinne:

http://de.youtube.com/watch?v=nHWicNDkbpw

Feuer frei.

Gelöscht wird hinterher:

http://de.youtube.com/watch?v=Z9yRQ34TGKY

Für Protestanten wie Bittlinger gibt es auch nur eine Lösung:
Buße und Beichte und Rückkehr nach Rom – dort finden alle seine Fragen eine Antwort.
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Donnerstag, 14. August 2008 21:06
Dr. Schlämmer: Der pöse Papst
„Warum verweigerst du den Armen die Kondome?“

Pöse Antwort eines Papisten: damit dass liederliche Ego merkt, dass es möglicherweise falsch liegt, noch bevor ein Kind in den Brunnen gefallen ist.

Absolut realistisch also.

Gegenfrage:
„Warum stelle ich die ewig dummen Fragen, ohne mich vorher gründlich zu informieren?“
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Donnerstag, 14. August 2008 03:32
Dr. Schlämmer: Meine Anfragen …
Versuch einer Antwort*:

1. Identitfikation mit der Kirche ist grundsätzlich variabel bzw. volatil und beliebig, inhaltliche Gesichtspunkte treten in den Hintergrund.

Grundüberzeugung: Kirche hat dem eigenen „Ego“ zu frönen.

2. Massive Probleme mit standardisierten Gottesdienstformen und damit Distanz zur Kirche, wie sie sich eben immer noch in großen Teilen darstellt.

3. Kirche = Mitmachen: Besteht aus irgendwelchen Gründen keine Möglichkeit hierzu, entfällt der Anreiz, überhaupt offizielles Mitglied zu sein.

Unter dem Streich würde ich sagen, dass die(se Förderung dieser) Entwicklung einer Identifikation mit der Kirche eher geschadet hat, trotz ehrlichen Bemühens.

*da von Lesern wie Hank wohl nichts zu erwarten ist.
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Donnerstag, 14. August 2008 00:57
Dr. Schlämmer: Fragen über Fragen …
Interessant ist, dass viele der Jugendlichen hier schon etwas „Kirchenbindung“ hatten. Daran konnten die Pfarrverantwortlichen mit ihren „modernnistischen Ideen“, die ich jetzt mal gar nicht bewerten will, anknüpfen.

Was aber soll getan werden, wenn den Jugendlichen das „sentire cum ecclesia“ völlig abgeht?

Ist es da der richtige Ansatz, an die sich ändernden Formen der Jugendlichen anzuküpfen und diese nur mit einer christlichen Botschaft zu verknüpfen?

Welche Form „kirchlicher Identität“ wird dadurch geschaffen?
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Dienstag, 12. August 2008 04:01
Dr. Schlämmer: @ Benedikt
Gute Analyse. Bekanntheit um jeden Preis. In der Tat, das scheint das bestimmende Ziel der Redaktion zu sein.

Nur so lassen sich hier manche Artikel erklären, die der Leserschaft als „katholische Nachrichten“ verkauft werden.

Cui bono?

Jedenfalls darf gefolgert werden: Gewisse Sedis und Leser, die sehr stark leiden unter ihrer eigenen, gesellschaftlichen Bedeutungslosigkeit, gehören wohl (mit) zu kreuz.nets treuestem Leserkreis.

Diese werden bedient, koste es, was es wolle.

Weiter darf man schließen, dass der potentielle Flurschaden, der hierdurch für die kath. Kirche als Ganzes entsteht, die Redaktion nur peripher berührt.

Die Frage, ob sich diese überhaupt noch als röm.-katholisch betrachtet, darf zumindest teilweise massiv bezweifelt werden.

Hinter sehr vielen, diesbezüglich relevanten Artikeln schimmert eine unversöhnliche, extreme Antihaltung durch.

Trotz dieser Gegebenheiten bin ich Demokrat. Es kommen hier Stimmen zu Wort, die andernorts kein Forum hätten. Sie haben ein Recht darauf, gehört zu werden.
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Samstag, 9. August 2008 16:41
Dr. Schlämmer: Anmerkung am Rande
Kaum meint kreuz.net, mal einen röm.-kath. Bischof loben zu können, was ja nicht gerade häufig ist, passt es schon einem treuen Leser und Kommentator nicht: Brandenburgis.

Catholic Church Conservation ist auch nicht mehr wichtig: stattdessen Werbung für das Buch eines Oberstudienrates, indem das „subsistit in“ als illegitime Neuerung = Modernismus verurteilt wird.

Alles in allem ist doch beruhigend, dass man auf kreuz.net fast alles verdammen und verurteilen kann, ganz ohne Anflug jedweden Skrupels. Die Welt ist einfach – für kreuz.net. Bisweilen wird sie auch einfach gemacht.

Und die treuesten Bannträger sind ganz gewiss tiefgläubige Christen.
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Donnerstag, 7. August 2008 14:43
Dr. Schlämmer: @ Protestant: Lalala …
Ich kann in dem, was Herr Bittlinger sagt und schreibt, weder etwas Falsches erkennen, noch handelt es sich hierbei um die übliche „Kreuznet-Hetze“-sondern um konstruktive Kritik! Würden hier die zahlreichen Hetzer genauso sachlich argumentieren, wie Herr Bittlinger,
Genau so ein Statement habe ich von Ihnen erwartet.

Genauso kurzsichtig wie Bittlingers Kritik an Benedikts Aussage zur Lateinamerikamission, die ich nur voll unterschreiben kann, dankenswerterweise von Pünktchen gut dargetan, ist Bittlingers konstruierter Gegensatz Kirche und Reich Gottes. Veraltete Theologie aus den frühen 70ern, würde ich sagen. Conzelmannjünger?

Jesus verkündigte das Reich Gottes, und indem er es verkündigte, sammelte er das Volk, das zu diesem Reich gehört, die frühe Kirche.

Bittinger, könnten wir nicht mal spazieren gehen, lalalaba baba, über was würden wir dann reden, trallallala? Lalalala

Aber Achtung: Perfekter Auftritt, gutes Styling. Ganz auf der Höhe der Zeit, wie man sich selbst eben gerne sieht. Der kleine Benedikt, der im Video bisweilen kasperartig am rechten Eck hervorguckt, kann da sicher nicht mithalten mit seiner bekloppten, antiquierten Mitra.

Und gewiss gibt es Leute, die es Bittlinger gerne abnehmen.

Anfrage: Welchen Protestanten hat der Protestantismus mit Bittlinger gewonnen?
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Donnerstag, 7. August 2008 14:11
Dr. Schlämmer: Guckstdu
Äußerst spannend – das Projekt.
Es verdient unsere und der Kirche wohlwollende Aufmerksamkeit.
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Mittwoch, 6. August 2008 01:00
Dr. Schlämmer: Die freie Gesellschaft muss dies sanktionieren
Die Vergebungsbereitschaft der Frau ist bewundernswert.

Ich kann sie fast nicht nachvollziehen.

Das Verbrechen wird dadurch auch nicht weniger schlimm. Es sollte ein Zeichen und eine Warnung sein, und die Justiz sollte hierauf eine Antwort setzen, die ebenfalls Zeichen und Warnung ist.
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Montag, 4. August 2008 16:58
Dr. Schlämmer: @ Samurai
Diese meine Vorstelluungen haben nichts mit „Rache“ zu tun, sondern mit Genugtuung und Sühne sowie der Wiederherstellung des verletzten Rechtsfriedens, der für die Zukunft zu wahren ist.

Es entspricht gesundem Rechtsempfinden, dass eine einfache Gefängnisstrafe das vorliegende Verbrechen nicht sühnen kann.
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Montag, 4. August 2008 16:47
Dr. Schlämmer: Bestialisch; ohne Worte …
Dieses Gemetzel war barbarisch.

Junge Leute wurden mit der Hoffnung auf gerichtliche Milde vorgeschickt, um eine abschreckende Schandtat zu begehen, die an Bestialität kaum zu überbieten ist.

Doch der Anführer der Verbrecherbande fand bereits die gebührende Strafe, wie es scheint.

Gott ist groß.

Solche Schandtäter wurden im Mittellalter gerädert, damit ihr Tun kein Beispiel setzt.

Dieses exorbitante Verbrechen schreit nach Sühne; es ist durch NICHTS zu entschuldigen.
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Freitag, 1. August 2008 12:53
Dr. Schlämmer: @ Protestant
Ihre Vorstellung von „Erziehung“ sind nichts weiter, als Kinder in einem Klima der Angst und des Zweifels zu erziehen,

Und Ihre Vorstellung von Erziehung ist es wohl, wenn Sie mir das schon unterstellen wollen, eine Bande von Egoisten heranzuziehen, die ihren eigenen Willen absolut setzen und dabei stets bedacht sind, die Mehrheit hinter sich zu haben.

Nicht meine Vorstellung von Erziehung evoziert den Führerstaat, sondern ihre, angeblich liberale.
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Freitag, 1. August 2008 12:42
Dr. Schlämmer: Ein heißes Eisen …
1. Vollzahl der Elemente, die der Kirche Christi eigen sind, d. h. ihr von ihrem Stifter mitgegeben wurden, nur in der kath. Kirche: substantielle Identität.

2. Ecclesia bedeutet die „Zusammengerufene“.
In der Schrift heißt es, dass eine jede Versammlung von Christgläubigen im Namen Christi sich dessen Gegenwart sicher sein kann.

In diesem Sinne hat jede christliche Gemeinschaft, die sich um eine Umsetzung des Willens Jesu Christi bemüht – was einzig die Berufung auf den Namen Christus verdient – , Aspekte des Kircheseins: d. h. – in der Tat – keine exclusive Identität der kath. Kirche mit der Kirche Christi.
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Freitag, 1. August 2008 12:13
Dr. Schlämmer: @ Messdiener
Wenn ein Single jeden Tag mit einem anderen Single ins Bett steigt, dann ist das vollkommen in Ordnung, …

Sie waren wohl mal Messdiener, haben aber außer den Vollzügen nichts verstanden, oder sind es immer noch, und pflegen weiterhin einen liberalistischen, angeblich menschenfreundlichen Hedonismus.

Clarissa Colonia hat völlig recht, wenn Sie hier ein Versagen kath. Erziehung konstatiert.

Ihre Auffassung, wäre sie die generelle gesellsch. Norm, führte zu geradezu unglaublichen Folgekosten und gesellschaftlichen Zersetzungserscheinungen.

Da die Gesellschaft dies hinnimmt, fördert und trägt, schreit hier auch niemand mehr auf, und der Angepasste fühlt geradezu einen inneren Zwang, im breiten Strome mitzuschwimmen, mit Ihnen als bestes Beispiel hierfür.

Die Kirche muss ungeheuer aufpassen, dass sich eine solche von Jesus klar verdammte Unfähigkeit zu dauerhaften Beziehungen nicht auch und gerade unter Priestern breitmacht, da diese kraft Amt zu einer besonderen Treue zum Wort Gottes verpflichtet sind.
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Freitag, 1. August 2008 01:55
Dr. Schlämmer: @ Messdiener
Halt Jüngelchen, nein: fleischliche Gelüste sind nicht tabu => weit verbreitetes Missverständnis.

Der Priester muss nur damit umgehen können.

Auch ein verheirateter Mann kann Schandtaten begehen, beispielsweise hinter jedem Rock her sein:

Ehebruch ist nach ntl. Verständnis eine ganz gravierende Sünde.

Dass die säkualisierte Gesellschaft das (mittlerweile) nicht (mehr) in den Griff kriegt, ist Ihnen schon klar, oder?

Wollen Sie den Teufel mit dem Belzebub austreiben?
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Freitag, 1. August 2008 01:06
Dr. Schlämmer: @ Messdiener
In der Tat: Ihr Vorschlag wäre die „Einfach-Lösung“:

Öffnung der Kirche für den breiten Strom zukünftiger Laikalgewaltiger mit Option auf Ehe- oder Scheidungskrieg.

Was sagt doch der/die gelehrige ArtikelschreiberIn: „die Handlung nicht isoliert betrachten“ …
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Donnerstag, 31. Juli 2008 23:23
Dr. Schlämmer: @ Rockdino
Im Hinblick auf die moralische Schuld ist das Bewusstsein eines wirklichen Vergehens von entscheidender Bedeutung.

Justiziell können und dürfen(!)* einige Fälle nicht mehr behandelt werden.

Wenn betroffene Personen jahrelang schweigen, sind für mich folgende Schlussfolgerungen naheliegend:

1. Die Berührungen wurden sowohl von den Betroffenen als auch der Umwelt nicht als Problem gesehen.

Es gibt hier also, sofern die Schuldfrage überhaupt zu bejahen ist, eine Mit-schuld seitens der Gesellschaft, die auf Seiten des Domkapitulars zu einer mangelnden Sensibilität bezüglich seines Handelns geführt haben mag, was dessen Schuld – moralisch – mindert, wenngleich zugegebenerweise – im Falle unzüchtiger Berührungen – nicht aufhebt.

2. Es kam wohl kaum zu wirklich schwerwiegenden Übergriffen (wie Geschlechtsverkehr; Petting am Priester selbst etc.).

Denn das wäre wohl früher ans Tageslicht gekommen.

Ob das Berühren eines ansonsten durch Kleider eingepackten Geschlechtsteils ein Fall von „schwerem Missbrauch“ ist, bestreite ich, wobei es natürlich auch auf die Art solcher Berührungen ankommt.

*Das hat eben auch weitesgehend moralische Gründe.
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Donnerstag, 31. Juli 2008 22:59
Dr. Schlämmer: Hurrah: Sommerloch gefüllt – na dann …
Der Mann hat augenscheinlich ein Distanzproblem.

Umarmungen etc. sind per se aber noch kein Kindesmissbrauch.

Wenn die Berührungen häufiger Tabozonen betreffen/betrafen, sollte man zunächst nur von „unzüchtigen oder unsittlichen Berührungen“ sprechen, aber nicht – voreilig – von „Missbrauch“.

Und selbst dieser Terminus ist mit Vorsicht handzuhaben.

Zu klären und für die moralische Schuldfrage wirklich relevant wäre z. B. die Frage, ob sich der Betroffene eines wirklichen „Vergehens“ – damals – überhaupt bewusst war.

Gewohnheit z. B. stumpft bekanntlich jeden Menschen ab – solange niemand Widerspruch anmeldet.

Die gezeigten Bilder lassen vorab nur ein Distanzproblem erkennen, ein Problem, das möglicherweis erst ANDERE zu einem Missbrauchsvorwurf hochstilisiert haben.
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Sonntag, 27. Juli 2008 17:54
Dr. Schlämmer: Klarstellung
Die römisch-katholische Papstkirche kann Lerle mit seiner Kritik wohl nicht meinen, denn die hat die Ausstellung von Beratungsscheinen durch offizielle röm-kath. „kirchliche“ Einrichtungen untersagt, danke Papst Benedikt und seinem Vorgänger.

Seitdem läuft da auch nix mehr.

Ein Hoch auf den Papst!
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Donnerstag, 24. Juli 2008 19:57
Dr. Schlämmer: Kommentar am Rande
„Das Naturrechtsprinzip hilft uns nicht weiter, wenn wir auf der Suche nach vernünftigen ethischen Regeln sind.“

Aja, was also dann?

Die Vernunft? Ist die nun natürlich oder – übernatürlich ?

Übrigens: „Infantizid“ – ein sehr kindgemäßer Ausdruck, nicht?

Das Buch vom kleinen Ferkel – ein Kinderbuch?????

Wenn nicht das, was ist es dann?
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Dienstag, 22. Juli 2008 22:56
Dr. Schlämmer: @ Theophil
Meine Freunde meinen auch, dass das hier ein ernstes Thema sein sollte.

Warum also witzig sein?
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Dienstag, 22. Juli 2008 22:51
Dr. Schlämmer: @Theophil
http://de.youtube.com/watch?v=d_6_9Z4hFRQ

Nicht eigentlich ich unterhalte hier, sondern YouTube und die deutsche Wochenschau.

Bitte dort beschweren.
[mehr…]
Dienstag, 22. Juli 2008 22:41
Dr. Schlämmer: @ Bücher, Blücher, Blecher
Danke.

Ich freue mich, dass ich Sie unterhalten kann und werde mich auch weiterhin bemühen.
[mehr…]
Dienstag, 22. Juli 2008 22:36
Dienstag, 22. Juli 2008 22:17
Dr. Schlämmer: Empfehlung
Schön wäre es, wenn dieser Schüchter mal einen Artikel über die Nazis als herzlose Technokraten schreiben würde …

Ich schaue mir immer wieder gerne die Wochenschauberichte aus dieser Zeit an.

Peng. Bummm.

Zerschlagung der bolschewistischen Horden.

Rumms.

Der Feind wird zurückgedrängt.

Überlegene deutsche Waffen.

Zusammen mit dem zu antizipierenden Ende wirklich schaurig anzusehen.

Rumms.

[mehr…]
Dienstag, 22. Juli 2008 21:59
Dr. Schlämmer: @ Brandenburgis
Erklären, Brandenburgis, erklären. [mehr…]
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Dienstag, 22. Juli 2008 21:52
Dr. Schlämmer: Gegen das Verdrängen
Man kann gar nicht genug tun, um den Holocaust in Erinnerung zu halten.

Den allermeisten Menschen ist dieses Geschehen nämlich schnuppe, nicht nur im Sinne eines: „Was kümmert’s mich?“, sondern vor allem im Sinne eines fehlenden, abstrahierenden Verstehens.

Allenfalls gelegentliche Erinnerungen durch die „Holocaust-Religion“ erinnern sie daran, meistens indessen nur als fremdes, fernes Geschehen, weit weg in den „Tiefen der Geschichte“, weit weg vor allem von der eigenen Person.

Häufige Reaktion: „Huch, was hab’ ich damit zu tun?“ (Schnellschuss)schlussfolgerung (siehe Artikel): Schuldkult.

Falls hier Gelder einbehalten werden sollten, wäre das zwar in der Tat ein Skandal.

Ich fürchte bloß: viele potentielle Adressaten dieser Gelder sind längst tot.

Insofern müssen wir, ja kommen wir nicht darum herum, diesen Artikel klar und eindeutig in die rechte braune Ecke zu verweisen.

Er wäre gut, wenn man das Opfer der Juden wahrhaftige anerkennen und in die eigene (hier nicht vorhandene?) Opfertheologie integrieren würde.

Da hapert es nämlich wirklich unter den Sonntagsmessenpredigern und dem korrespondierenden theologischen Überbau.
[mehr…]
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