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die Tradition erneuert sich selbst Bestes Beispiel für die sich selbst erneuernde Tradition ist meiner
Meinung nach der christiliche Glaube selbst, der den alten jüdischen Glauben nicht „reformiert“ sondern
„erfüllt“hat. Ohne also das Alte beseite zu schieben wurde es so im christlichen Glauben vielleicht einzigartig
bewahrt. „Ich bin nicht gekommen um aufzuheben, sondern zu erfüllen“ Mt 5,17 Dieses Beispiel belegt meiner
Meinung nach die Bedeutung, welche die Tradition in der Kirche haben muß. Die Tradition ist ganz wesentlicher
Teil des Glaubens für mich.
Traditonswandel ohne Bruch Veränderung im Sinn der „Tradition“ bedeutet, etwas, was sich bereits als
praktisch erwiesen hat, im nachhinein anzuerkennen. Im Grunde braucht man nichts absichtlich verändern,
weil die Dinge sich von selbst wandeln. Es geht hauptsächlich darum, die sinnvollen Veränderungen von
den Unsinnigen zu unterscheiden.
Fasten am Sonntag Da erwiderte ihnen Jesus: „Können denn die Freunde des Bräutigams trauern, so lange
der Bräutigam bei ihnen ist? es werden aber Tage kommen, da ihnen der Bräutigam genommen wird, dann
werden sie schon fasten.“ (Matth. 9, 14, 15)
Gott ist! Die Atheisten irren sich! Gott gibt es ganz bestimmt.Er kann nur „seiend“ sein, da er auch das
„Nichtsein“ umfaßt und somit auch im „Nicht-Sein“ „seiend“ bleibt.
Gott zu leugnen ist Unsinn! Es ist doch Unsinn Gott zu leugnen! Gott als das „Sein“ schlechthin kann doch
nicht nicht sein. Der Atheismus muß also als eine Verwirrung des Geistes betrachtet werden!
arme Irre Atheismus gibt es nicht! Selbst der Teufel glaubt an Gott! Atheisten sind im Grunde „arme Irre“.
Oder wer sollte jemanden ernst nehmen, der behauptet, er hätte keinen Vater?
heilige Kommunion Wen dürfte auch interessieren, wie heilig die Kommunion ausgeteilt werden kann, ob
sie noch heiliger ausgeteilt werden kann und/oder ob auch der Superlativ dieser Art von Austeilung möglich
ist? Darum geht es gar nicht. Es geht um die angemessene Weise dies zu tun. Diese wird von der Tradition
vorgegeben.
„Der Herr ist mein Hirt“ Ganz bestimmt sorgt der Herr für seine Kirche: „Deswegen sage ich euch: Sorgt
euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt…(Lk 12,22) „Darum fragt nicht, was
ihr essen und trinken sollt, und ängstigt euch nicht! Denn um all das geht es den Heiden in der Welt:
Eurer Vater weiß, das ihr das braucht.“(Lk12,29f.)
Wissenschaft und Wahrheit Einer Meinung den Wahrheitsgehalt abzusprechen, nur weil diese nicht aus dem
richtigen Verlagshaus stammt, finde ich schon ein bißchen dreist. Ist das etwa die wissenschaftliche
Methode? Besser versucht man es mit Argumenten, die mit dem Thema zu tun haben, anstatt sich auf seinen
Status als „Theologe“ zu berufen. Ansonsten vehöhnt man diejenigen Gläubigen, denen es der Herr ins
Herz gelegt hat, nicht zuletzt durch viele „fromme Andachtsübungen“ im „stillen Kämmerlein“!
@kreuzi rettung vor der sodomie liegt in körperlicher ertüchtigung, körperpflege und dem rechten katholischen
glauben. das alles zusammengenommen gibt zeugnis einer beispielhaften manneszucht & dann klappt es auch
mit der chicka. Wünsche mir mehr so aufschlußreiche Kommentare von Ihnen! :)3
Eine Weltreligion Ich glaube auch nicht an diesen „Eine-Religion“ Käse! Es wird doch immer einen Unterschied
geben und sei es am Ende der zwischen Athesisten und Theisten. Oder will man am Ende die, die gar nicht
beten, auch noch nach Assisi einladen? Nur zu wem sollen die dann beten? Und vielleicht noch Tom Cruise.
Der kann dort im Öko-Gottesdienst die Predigt halten!
@p.pio „Auch mit den Klassen haben Sie recht: Die Kirche braucht Priester, aber keine zwei- und drittklassigen!
Nur erstklassige Priester sind der Ausweg.“ Wer ist denn für sie ein „erstklassiger“ Priester? Können
SIe das einmal ausführen?
Taktik Die Änderung der Bitte ist ein kluger Zug des heiligen Vaters. Die „Nazikeuler“ werden so schon
mal entwaffnet und der vermehrten Durchführung der heiligen Tradition wird vielleicht mit weniger Ressentiments
begegnet. Die Pius-Traditionalisten werden wahrscheinlich nicht begeistert sein , allerdings wird, falls
diese Maßnahme zu greifen beginnt und der Traditon zum Durchbruch verhilft, den „Brüdern“ immer weniger
Angriffsfläche geboten. Der heilige Vater ist halt einfach „sakrisch gscheit“
@ florian geyer Vielen Dank für die Aufnahme! Fühle mich unter Ihnen und den von Ihnen genannten Herrschaften
in bester Gesellschaft, erachte aber meine Wenigkeit mit ihren geringen Sachkenntnissen für nur allenthalben
zur Meinungsbildung berufen. Nichtsdesweniger bleibt Kreuz.net für mich eine informative und wichtige
Seite mit nicht geringem Unterhaltungswert.
@matt2 Meiner Meinung nach schreitet man dann voran, wenn man die Tradition gewissenhaft erfüllt. Unser
Herr Jesus Christus, der alles neu geschaffen hat indem er das „Alte“ vollkommen erfüllt hat, ist unser
aller Vorbild.
@guttenberger Stimme Ihnen zu! Spaltung, die die Spreu vom Weizen trennt, die aus aus dem Einsatz für
die Wahrheit folgt, kann meiner Meinung nach nur heilsam sein. Schwierig wird es, denke ich, wenn die
Trennung einen endgültigen Charakter, vergleichbar eines Schismas, bekommt. Meiner Meinung nach muß
man alles nur mögliche tun, um die schlimmste aller Strafen, die Exkumminizierung, zu verhindern.
dünne Luft Vielleicht ist es kein Zufall, dass der Kardinal jetzt als Vorsitzender abdankt. Der heilige
Vater leitet vielleicht gerade eine Wende in der Kirche ein. Jedenfalls ist es für mich ein positivies
Signal, welches sich nahtlos einfügt in die Zeichen der Zeit. Darum regen sich ja viele Progris hier
so auf! Weil die Luft langsam dünn wird…das hat auch der Kardinal gemerkt…!