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Das wahre Gesicht der kreuz.net-Autoren Man glaubt es nicht, was für ein hanebüchener und strafrechtlich
nicht uninteressanter Unsinn hier verzapft wird. Jeder kann doch selbst an die Stätten der Shoa fahren
und dort die Opferlisten einsehen. Ich persönlich habe in Theresienstadt meine Nachbarn in der amtlichen
Lagerliste wiedergefunden (oder sind das etwa Ihrer Meinung nach auch gefälschte Urkunden?). Sicher wird
der Autor nun behaupten, diese Papenburger hätten unbemerkt von der Öffentlichkeit 60 Jahre in Shanghai
weitergelebt. Einstein hatte Recht: Unendlich ist nur die Dummheit der Menschen. Man muss es sich eingestehen:
Hier publizieren nicht glaubenserfahrene Christen, die ihre eigenen Grenzen à la Hiob erfahren haben
und an der Theodizee gewachsen sind, sondern peinlich verblendete und hochfahrende Antisemiten und Homophobe
in übelster Bigotterie, die an dieser Stelle ihre eigenen Psychosen und Erlösungsphantasien an einem
unschuldigen Publikum abarbeiten wollen. Ich bin ehrlich gesagt angewidert. Ich werde kreuz.net in Zukunft
meiden.
Hospizdienst Tauwerk e.V. Ein großes Lob für den Hospizdienst Tauwerk e.V. Hier finden sich tatsächlich
einmal echte Christen und nicht solche, die schon mit Felsbrocken in der Hand der nächsten Steinigung
entgegenlechzen (bitte lesen www.bibel-online.net/buch/42.lukas/7.html). Liebe Homophobe, bitte klopft
Euer Verhalten einmal an den zehn Geboten ab: :)3 Ihr bewegt Euch doch hart an der Grenze zum Verbot „Du
sollst nicht töten“, wenn Ihr suggeriert, man dürfe der „Homo-Seuche“ Aids nicht mir Kondomen ins Handwerk
pfuschen (so habe ich diesen Artikel verstanden, bitte korrigiert mich). Welches Vergehen haben denn
die Homosexuellen begangen, wenn sie nicht eine von Euch empfohlene Scheinehe eingegangen sind und deshalb
gegen das Gebot „Du sollst nicht die Ehe brechen“ verstoßen?
„homosexuell unterwandert“ Der Stil ist verletzend und gibt ein bestimmtes Vorurteil wieder, nämlich
dass es sich um Sünde handele und die Betroffenen sich nur richtig am Riemen reißen müssten, um „normal“
zu agieren. Wenn 7% der Bevölkerung schon bei der Geburt homosexuell veranlagt sind (dies ergeben wissenschaftliche
Studien, kein Psychologe konnte jemals die „Heilbarkeit“ beweisen), dann ist die Bildunterschrift genauso
beknackt wie zu sagen unsere Gesellschaft wäre „weibisch unterwandert“ oder „sächsisch unterwandert“.
Will man den Anteil in der Gesellschaft todschweigen, oder was? Ich mag die extrovertierte Rosa Welle
selbst nicht, aber ich kann mittlerweile gut verstehen, dass einige der Betroffenen selbst aggressiv (und
das ist es ja im Grunde) auf derartige ständig wiederholte Stereotypen reagieren. Denken wir doch einmal
logisch: Wenn Gott 7% der Bevölkerung homosexuell ausgestattet hat, dann muss dies einen Sinn haben.
Ein derartiger Prozentsatz kann schlicht kein „Zufall der Natur“ sein, zumal dieser „Zufall“ in der Reproduktion
ja permantent ausgelesen wird. Man kann sich dem logischen Schluss nicht entziehen, dass Methode der Natur
dahintersteckt. Meine Meinung ist: Entweder stellen Homosexuelle die traditionelle Priesterkaste oder
sie bilden wie vor den Thermopylen den Kriegerstand, der „bedenkenlos“ geopfert werden kann, weil keine
Familie trauern muss. Auf jeden Fall sind sie ein stabilisierender Faktor in der Gesellschaft (man denke
an Thomas Mann, Biolek, Feuerstein, van Beust)