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@schwarzbach Also mein Lieber, ich muss Weihrauch recht geben. Diese Seite scheint tatsächlich eine Mischung
von Bildzeitung und RTL news für Katholiken zu sein. Wer schafft es den grössten Skandal zu beschreiben,
auf die tatsächliche Wahrheit und Wesentlichkeit kommt es nicht so an… Von daher verabschiede ich mich
hier mal lieber wieder, für solche Diskussionen habe ich weder Lust noch Zeit. Selbst Pater Hönisch
wird wahrscheinlich über deine Kommentare schmunzeln.
@prawda absurde Behauptung der Untreue Sie sprechen von Untreue weil P. Hönisch, wie Edith Breburda schreibt,
Strafzettel mit Spendengeldern bezahlt hat? Wie traurig, dass es tatsächlich noch Menschen gibt, die
sich wahrscheinlich noch als christlich bezeichnen und dann mit aller Gewalt nach Argumenten suchen um
verstorbene Priester die sich ihr ganzes Leben in den Dienst der Jugendarbeit gestellt haben schlecht
zu reden. Wenn er Spendengelder verwendet hat, dann sicher diese, die ihm bei Gottesdiensten und Begegnungen
für seine Arbeit von gutwilligen Menschen „zugesteckt“ wurden. Die Spender erhielten sich keine Spendenquittung
dafür und machten die Spende somit auch nicht gem. §10b EStG in ihrer Steuererklärung geltend. Somit
kann auch nicht im Ernst von Untreue gesprochen werden. Eigentlich ist die Basis auf der hier diskutiert
wird auch unter jedem Niveau und wer ihn näher kannte weiß, dass kein Spender ihm heute Untreue vorwerfen
würde, wenn er mit seinem Geld einen Strafzettel bezahlt hat, auch „der Himmel“ wird es ihm nicht übel
nehmen…
Requiem in Wickstadt/Wetterau Bis zur Gründung der SJM lebte und wirkte P. Hönisch auf dem Hofgut Wickstadt
bei Florstadt in der hessischen Wetterau. Die dortige St. Nikolauskirche und die Wallfahrtskirche Maria
Sternbach waren in dieser Zeit der religiöse Mittelpunkt des dort entstandenen KPE Stammes Maria Sternbach
und umliegender Pfadfindergruppen. P. Hönisch rief die monatlichen Fatima-Wallfahrten und Sühnenächte
in Wickstadt und Maria Sternbach ins Leben und es entstand eine eigene Pilgergemeinde aus Pfadfinder(innen)
und Gläubigen der Umgebung. Damit sich diese Gemeinde auch in Wickstadt von „ihrem“ Pater Hönisch im
gemeinsamen Gebet verabschieden kann, findet am Freitag, 8.2.2008 ein Requiem statt, welches von einem
ehemaligen Wetterauer Pfadfinder zelebriert wird. Beginn ist um 19.30 Uhr mit dem Rosenkranzgebet. Alle
sind herzlich eingeladen.
Enttäuscht über die hohe Betroffenheit? @SignumSalutis. Ist die Frage wirklich Ihr ernst? Sie glauben
wirklich, da sitzen die Angehörigen der SJM und „Verbündete“ in der Woche vor der Beisetzung ihres Ordensgründers
vor dem PC um Artikelquoten auf dieser Seite hoch zu halten ? Welch oberflächliches Gedankengut zu diesem
Anlass… Ich glaube nicht, dass Andreas Hönisch oder seine Mitbrüder der SJM so etwas nötig haben.
Akzeptieren Sie doch einfach, dass es nicht nur Kritiker sondern auch eine grosse Menge an Befürworter
seiner Linie gibt. Ausserdem gibt es eine Menge Menschen, die keine Befürworter sind und waren aber anerkennen,
welch grosse Verdienste sich Andreas Hönisch in der Verkündigung und der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
erworben hat. Respektieren Sie einfach, dass der Tod dieses Mannes vielen Menschen sehr nahe geht und
diese Menschen, wenn sie heute wie ich keine Möglichkeit haben persönlich der Beisetzung beizuwohnen,
hier eine Gemeinschaft suchen und finden die sich in Gebet und Würde von einem langjährigen Wegbegleiter
und Freund verabschieden wollen. Suchen Sie nicht auch noch nach seinem Tod nach Kritikpunkten sondern
würdigen Sie wenigstens im Stillen seine Verdienste um die Verkündigung.
Uns Jugendlichen war er Vorbild Die hessische Wetterau hat ihn nicht vergessen, die Pfadfinder des KPE
Stammes Maria Sternbach, welche heute in viele Himmelsrichtungen verstreut sind. Untereinander ist der
Kontakt leider auch oft abgebrochen aber eins verbindet uns alle, die Erinnerung an eine Kindheit und
Jugend als Pfadfinder mit diesem Pater Hönisch, der uns als Kurat und Feldmeister durch ein spannendes
und aufregendes Pfadfinderleben geführt hat. Ob in der algerischen Sahara 1986, einer Sommerfahrt mit
dem Pferdewagen durch Ungarn oder in die Ukraine. Einfache Lager im nahen Volgelsberg. Ganz gleich wie
es jedem Einzelnen von uns inzwischen ergangen ist, ganz gleich wie unser religiöses Leben heute aussieht.
Eines hat uns geprägt, die Verkündigung unseres Andreas Hönisch in den Kirchen von Maria Sternbach
und Wickstadt. Er hat dafür gesorgt, dass wir heute alle wissen, am Ende zählt der Satz „Mein Jesu Barmherzigkeit“.
Danke Andreas und ein letztes „Herzlich Gut Pfad“.