Rheiny
Erstellt: 10:10:03 | Donnerstag, 31. Januar 2008
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71 Lesermeinungen
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Lutherbock verschandelt Barockkirche
#52   Rheiny   17:46:52 | Dienstag, 13. September 2011
Ein solcher Freimaurerwürfel ist allein schon vom verfügbaren Platz her zur Zelebration denkbar ungeeignet. Da hat kein Messbuch mehr Platz, es sei denn man legt es vor sich hin und zelebriert wie aus dem Kochbuch. Und wehe es kommt noch die Mesnerin und will Blumen auf den Altar stellen, dann wirds echt eng ;)
Redaktion benachrichtigen Das sagt alles: Ihr psychischer Zustand ist besorgniserregend
#2   Rheiny   11:36:01 | Montag, 15. August 2011
Vielleicht sollten kirchliche Mitarbeiter, die zu unrecht beschuldigt wurden, auch diesen Weg gehen und auf die psychischen wie physischen Folge einer Verleumdungskampagne gegen sie hinweisen. Wenn ihnen dann ähnlich hohe Entschädigunszahlungen zustünden, würden wohl manche falsche Beschuldigungen und Verleumdungsversuche erst gar nicht entstehen.
Redaktion benachrichtigen Nächster Weltjugendtag in Rio de Janairo + …
#2   Rheiny   09:05:30 | Donnerstag, 4. August 2011
Noch schlechter (in Bezug auf die Gottesdienstteilnehmer) als Mainz (10,7%) liegen:
Köln: 10,5 %
Hamburg: 10,3 %
Hildesheim: 9,9%
Aachen: 9,7%
Essen: 9,5 %
Kein Zufall: In Köln ist es sogar noch schlimmer als in Mainz! Ich erwarte als Nächstes den Verriss der Kölner Eminenz!
Quelle: www.dbk.de/…se/2010_Eckdaten.pdf
Redaktion benachrichtigen Neuer Nuntius in der Schweiz
#2   Rheiny   14:23:49 | Samstag, 28. Mai 2011
Mehr Infos !!!
Hallo Redaktion: Mir fehlt noch die Einordnung in die klassischen Schubladen (z.B. altliberal oder neokonservativ). Allerdings spricht eindeutig (und sicher auch umfänglich) gegen ihn, dass er während des Zweiten Vatikanischen Konzils zum Priester und von JPII höchstpersönlich zum Bischof geweiht wurde. Weil er wohl nicht auschließlich für die Alte Messe ist, dürfte jeder Versuch vergeblich sein, eine gute Seite an ihm zu finden. Für diese Tatsache ist mir der Artikel zu langweilig, ja geradezu informativ schlicht.
@Humbelina: Hast du es schonmal mit Tschechisch versucht? Hab Nachsicht mit den armen Vatikandiplomanten.
Redaktion benachrichtigen Nach dem Selbstmord des Dekans
#7   Rheiny   13:33:36 | Montag, 16. Mai 2011
Seufz …
Ach, dem Selbstdenker Herrn Berens kann man auch nichts recht machen. Dreht sich halt alles so hin wie er will. Heute sind im die Spätberufenen ein Dorn im Auge, morgen sind ihm dann die jungen Neupriester noch zu unreif für das wahre Leben. Oder könnte es doch sein, dass vielleicht die Ausnahme doch die Regel ist, und ihm nur sein Balken im Auge im Weg ist, die Wirklichkeit zu erkennen?
Redaktion benachrichtigen Die Zahnlos-Bischöfe sind Befehlsempfänger der altliberalen Laien
#15   Rheiny   13:03:20 | Dienstag, 10. Mai 2011
Basisdemokratie führt in den Untergang
Anhörung? Nein, Entscheidungen wollen sie treffen, diese Klageweiber. Natürlich kann man Empörung auch auf die Spitze treiben – dann geht es (wie hier) nicht um die konkrete Sache, sie wird nur als Aufhänger benutzt.
Der Spiegel (wie jedes andere Medium auch) disqualifiziert sich, durch das stereotype Verwenden von emotionalen Worthülsen wie stockkonservativ, erzkonservativ, altliberal, neokonservativ, …
Ebenso disqualifizieren sich alle Leser, die auf solche Worthülsen hereinfallen und sich dadurch radikalisieren lassen.
Wenn man allerdings nicht argumentativ oder disziplinarisch gegen solche Worthülsler angehen will, dann muss man wirklich einen langen Atem haben um die Kritik auf ungeliebte Entscheidungen auszusitzen. Nur diesen langen Atmen haben die Bischof leider auch nicht. Und so wechseln sich Zuckerbrot und Peitsche ab, anstatt eine klare Linie vorzugeben. Trainiert man dem Kirchenvolk das Frustrationsgebaren als erfolgreiche Methode zur Durchsetzung unberechtigter Forderungen an, dann muss man auch bereit sein, durch immer mehr Zugeständnisse diesen Mechanismus zu bedienen.
Redaktion benachrichtigen Überrumpelung direkt nach der Wahl + …
#1   Rheiny   08:24:20 | Montag, 2. Mai 2011
Werbung für Gott
Na, da bin ich ja mal gespannt, wie lange es dauert, bis diese Werbung wieder aus dem Kino verbannt wird. Im Namen der Toleranz.
Redaktion benachrichtigen Konzils-Triumphalismus statt Reformen
#8   Rheiny   17:31:46 | Montag, 18. April 2011
Freudiger Eifer … ?
Wenn ich mir das so in den letzten Jahren anschaue, für was sich Leute ereifern können, dann würde ich eine solche Aussage über die Liturgiereform mehr als kritisch hinterfragen. Aber das macht eben wie so oft der zeitliche Abstand und die auch in anderen Bereichen gewonnene Erfahrung aus.
Es ist aber ein schönes Beispiel, dass es eben nicht allein vom Papst abhängt, was gemacht wird, sondern eben auch von den Bischöfen vor Ort. Und wie gerade die deutschen Bischöfe JPII unter Druck gesetzt haben (auch mit der hinter ihnen stehenden Meinungsmehrheit), das kann man an vielen Beispielen belegen.
Heutzutage ist es wohl fast aussichtslos, nach einer Phase der totalen Verwirrung auf liturgischem Gebiet, nochmal so etwas wie ein einheitliches und in sich übereinstimmendes liturgisches Verständnis herzustellen.
Man stelle sich vor, ein Bischof würde beginnen, selbst die groben Verstöße zu disziplinieren – die Welle der Empörung (auch aus der Priesterschaft) würde wie ein Tsunami über den Bischof hereinbrechen.
Redaktion benachrichtigen Kein Witz: Der Mahl-Klotz paßt gut zum Fußboden
#4   Rheiny   10:52:41 | Montag, 18. April 2011
Ikonoklasmus pur
Die Pfarrei muss ja Geld haben. Völlig unverständlich mit solchen Beträgen einen derartigen Unsinn zu machen. Aber es entspricht erstaunlich dem Zustand der Deutschkatholischen Kirche: Der größte Bildersturm aller Zeiten tobt seit 40 Jahren im Land der Dichter und Denker.
Redaktion benachrichtigen Der „Sieg der Sühne“ scheint trotzdem zu siegen
#2   Rheiny   11:34:40 | Donnerstag, 24. März 2011
Kein Gespräch???
Pfui, Dialogverweigerung! Böser Bischof! Wo ist die entsprechende Petition zum Unterschreiben?
Redaktion benachrichtigen Internationale Petition für den Bischof von Chur
#1   Rheiny   09:58:49 | Dienstag, 8. März 2011
Gähn …
Diese „Unterschreiberitis“ kann nun wirklich nicht der heutige Weg zur Klärung akuter Fragen sein. Memorandum und Petition waren ja auch nur symbolische Scheingefechte. Im Grunde macht sich jetzt jede Unterschriftenliste langsam aber sicher lächerlich.
Redaktion benachrichtigen Gericht stopft der deutschen Lügen-Zeitung ‘Welt’ das Maul
#14   Rheiny   11:13:52 | Donnerstag, 24. Februar 2011
Zu spät …
Jede einstweilige Verfügung kommt zu spät, da die verleumderische Aussage ja bereits veröffentlicht wurde und sich in den Köpfen der Menschen als Eindruck festgesetzt hat.
Diese Form der nachgeschobenen „Gerechtigkeit“ ist ein zahnloser Tiger. Solche Verfahren hätten nur dann Wirkung, wenn mit der Unterlassungsverfügung auch ein „Bußgeld“ in mind. fünfstelliger Höhe pro fehlerhafter Aussage verbunden wäre.
Redaktion benachrichtigen Beförderung von Kardinal Kasper + …
#3   Rheiny   10:09:54 | Dienstag, 22. Februar 2011
Opfern die Füße waschen …
Das Waschen der Füße als Liebesdienst Jesu war sein Zeichen der Reinigung von den Sünden. Darin besteht der Dienst Jesu an den Seinen (und entfaltet sich weiter in Abendmahl und Kreuzesopfer). Dieser Ritus ist weit mehr als nur ein Zeichen des Dienens. Missbrauchsopfern die Füße zu waschen halte ich für eine sehr zwiespältige Symbolik.
Redaktion benachrichtigen Sie hat die halbe Welt bekehrt – jetzt droht der Abgrund
#1   Rheiny   09:21:38 | Dienstag, 15. Februar 2011
Einer allein ist nie der Schuldige
Ob man JPII als den allein Schuldigen hinstellen kann, bezweifle ich. Auch in Rom hat nicht einer allein das Sagen. Wenn ich das unwürdige Geschrei in Österreich und in der Schweiz bei den letzten Bischofsernennungen anschaue, dann tragen da noch viel mehr Leute eine Verantwortung an der Situation heute. Die Verunsicherung in Glauben und Handeln ist eben nicht nur eine Beobachtung bei den Schafen, sondern auch bei den Hirten. Und mit Grausen stelle ich mir vor, ein Bischof würde künftig (inkl. Meinungsumfragen und Wahlkampf) von den Diözesanen gewählt).
Redaktion benachrichtigen Bistum Aachen: Warum ist dieser Mann Regens?
#11   Rheiny   15:55:30 | Mittwoch, 9. Februar 2011
@SignumSaltutis
Natürlich fordert das Memorandum die Abschaffung des Zölibates. Die generelle Möglichkeit zwischen der zölibatären und nichtzölibatären Lebensform als Priester zu wählen, kommt nach den Jahrzehnten der Anti-Zölibats-Ideologisierung der Abschaffung gleich.
Jeder Priester, der unverheiratet bliebe würde nach der Logik der unterirdischen Kirchenkritiker entweder ehe- und familienuntauglich, sexuell gehemmt, schwul, egoman oder sonst an einer nicht akzeptablen Motivation „leiden“. Die bisherige Linie besagt ja, dass nur verheiratete Menschen Ahnung vom Leben haben – so wird aus der Wahlfreiheit sehr schnell eine Verheiratungspflicht. Das ist die Situation in unseren Breiten. Eine Freistellung des Zölibates bedeutet also de facto dessen generelle Abschaffung.
Ebenso verhält es sich bei der Frage nach einem Weiheamt für Frauen, auch dort ist das „Diakonat der Frau“ nur die Vorstufe zum Frauenpriestertum. Wer tatsächlich daran glaubt, dass die aufgehetzte Meute nach dem ersten Schritt nicht auch den zweiten fordern würde, ist entweder dumm oder ein Demagoge.
Aus diesem Grund und den jahrzehntelangen Erfahrungen mit diesen Dauerthemen (und vor allem der Unkirchlichkeit ihrer Verfechter) ist es schlichtweg nicht möglich, ein solches Dokument „vorurteilsfrei“ zu lesen.
Ich sage nur: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ …
Redaktion benachrichtigen Damit nicht zu viele kommen + …
#6   Rheiny   09:09:06 | Dienstag, 1. Februar 2011
@Met …
Das ist richtig. Und das ist auch die eigentliche Herausforderung für die Pastoral bei Menschen, deren Ehe gescheitert ist. Niemand wird das Leiden und die damit verbundenen Belastungen (auch für die Kinder) in Abrede stellen. Wer sich entschließt, nach einer Trennung u./o. Scheidung bewußt keine neue Beziehung einzugehen, der nimmt diesen Umstand vielleicht als Kreuz auf sich. Denn zumindest theoretisch hält man dann dem Partner/der Partnerin die Chance offen, in die Gemeinsamkeit zurückzukehren. Durch eine Wiederheirat macht man die Möglichkeit zur Versöhnung zunichte, sie lässt keine Umkehr des weggegangenen Partners mehr zu.
Darum kennt die Kirche auch keine Scheidung (in keinem Fall), wenn die Ehe sakramental gültig geschlossen und vollzogen ist (Auflösung einer Naturehe oder Annullierung sind keine „Scheidung“).
Redaktion benachrichtigen Damit nicht zu viele kommen + …
#2   Rheiny   08:45:33 | Dienstag, 1. Februar 2011
@Met: Ehrlich sein oder Ahnung haben!
Man darf aber auch nicht vergessen das Scheidungen in der lateinischen Kirche erlaubt sind!
Wobei diese Form der „Scheidungen“ nichts mit dem zu tun haben, was gesellschaftlich unter Scheidung verstanden wird.
Redaktion benachrichtigen Kurz vor Torschluß müssen neue Volksaltäre rein
#7   Rheiny   11:45:59 | Dienstag, 7. Dezember 2010
Schon oft beobachtet …
Ein „Volksaltar“ passt in die kleinste Kirche. Ich kann aus eigener Erfahrung das nur bestätigen. Hier sind wirklich Ideologen am Werk. Und wirklich treffend: Pfarrer kurz vor der Pensionierung setzen sich (!) ein Denkmal, indem sie möglichst einschneidende Veränderungen durchdrücken. Und dann erklären sie auch noch öffentlich: Bezahlen darf das mein Nachfolger. Und auch das ist nicht selten: Solche Umbaupläne spalten Gemeinden oft noch nach Jahrzehnten.
Redaktion benachrichtigen Abfall-Pfarrer war eineinhalb Jahre staatlich verheiratet
#36   Rheiny   12:00:05 | Montag, 15. November 2010
@Vogel
Sorry, ich kann Ihren Ausführungen nicht ganz folgen. Worauf wollen Sie mit dem Vergleich einer Haushälterin hinaus? Das Zusammenwohnen unter einem Dach hat erst einmal nichts mit dem Zölibat zu tun.
Was meinen Sie mit „Zwangspolterung“? Habe gegoogelt, bin aber auf keine Erklärung gestoßen, die mich vermuten läßt, was Sie meinen.
Auch wenn man es immer wieder sagen muss: Die Kirche (genauer: die Diözesen) zahlt nicht für die Kinder von Priestern. Dieses Märchen wird dadurch nicht wahr, dass man es immer wieder ahnungslos in die Welt hinausposaunt. Jeder Priester zahlt, sofern er dazu verpflichtet ist, den Unterhalt für Kinder aus eigener Tasche, vom eigenen Gehalt.
Redaktion benachrichtigen Abfall-Pfarrer war eineinhalb Jahre staatlich verheiratet
#27   Rheiny   11:15:21 | Montag, 15. November 2010
Der kleine Finger …
@Gallow: Die Weihe von verheirateten ehemals evangelischen Pfarrern ist ein individueller Weg, der Konversionsentscheidung eine Zukunft zu geben. Diese Fälle sind die absolute Ausnahme (schon zahlenmäßig kann man daher nicht von einer eigenen „Klasse“ sprechen). Leider zeigt mir Ihre Argumentation, dass die Weihe von verheirateten Konvertiten nicht als Akt der Großzügigkeit einem Einzelnen gegenüber verstanden wird, sondern als eine Ausnahme, die zur Regel werden soll. Die Schlussfolgerung lautet daher, auf die Priesterweihe von verheirateten Konvertiten in Zukunft grundsätzlich zu verzichten und ihnen lediglich den Zugang zum ständigen Diakonat zu öffnen.
Und übrigens: Heiratspflicht in der Bibel, Ehelosigkeit verdammt … das sind auf das Priesteramt bezogen schon sehr abstruse Aussagen.
@caritas2010: Ihre Worthülsen wie „Freiheitsbotschaft“ zeigen mir, dass Sie sich wohl noch nie intensiv mit dem Ursprung und der Motivation zur ehelosen Lebensform auseinander gesetzt haben. Lesen Sie dazu einmal Galater 5.
Redaktion benachrichtigen Abfall-Pfarrer war eineinhalb Jahre staatlich verheiratet
#24   Rheiny   11:00:57 | Montag, 15. November 2010
Pflichtzölibat ist immer auch Wahlzölibat
[fett]@caritas2011:[fett] Erstaunlich, wie gut Sie mich und meine „Taktik“ kennen. Sie sind schon sehr überheblich mit Ihrer Behauptung, es gäbe kaum Gründe für den Pflichtzölibat, viele aber dagegen. Anscheinend haben Sie dann meinen Beitrag nicht gelesen. Oder begehen Sie etwa den gleichen Fehler, den Sie anderen so gerne vorhalten, dass Sie nur Ihre eigene Meinung gelten lassen. Es gehört nicht viel dazu, sich hier gegenseitig Wattebäuschen zuzuwerfen und gegeseitig zu loben, wie toll und einsichtig man analysiert und kommentiert.
[fett]@Regina 1961:[fett] Was den Umgangston angeht kann ich Ihnen grundsätzlich zustimmen. Aber dass man einen Priester, der jahrelang nicht nur sein Weiheversprechen gebrochen, sondern auch Bischof und Gläubige mit absoluter Dreistigkeit belogen hat, verdient nun mal keine „zivile Heiligsprechung“.
[fett]@Botschafter:[fett] Ich habe leider aus eigener Erfahrung selbst erlebt, wie Pfarrer regelrecht abgezockt werden. Denen werden oft die größten Horrogeschichten aufgetischt. Wenn man sich dagegen für die wirklichen persönlichen Lebensumstände interessiert, sind die „Bettler“ oft nicht mehr interessiert. Die kirchlichen Stellen sind da wirklich die besseren Instanzen, weil sie nachhaltig helfen und besser unterscheiden können, wer welche Hilfe braucht.
[fett]@Ehrenmann:[fett] Wenn sie meinen Beitrag aufmerksam gelesen hätten, wäre ihnen mein Hinweis auf die orthodoxe Praxis im Vergleich zum westlichen Verständnis nicht entgangen.
Redaktion benachrichtigen Abfall-Pfarrer war eineinhalb Jahre staatlich verheiratet
#16   Rheiny   10:31:07 | Montag, 15. November 2010
@Botschafter
Geh und handle selbst nach deinen Worten!
Redaktion benachrichtigen Abfall-Pfarrer war eineinhalb Jahre staatlich verheiratet
#13   Rheiny   10:02:48 | Montag, 15. November 2010
Wahlzölibat bedeutet das Ende des katholischen Priestertums
Würde die zölibatäre Lebensform einem Priester freigestellt, würde es in kürzester Zeit zunächst zu einem Zwei-Klassen-Priestertum kommen. Die öffentliche (veröffentlichte) Meinung ist so umfassend auf die Zölibatsablehnung dressiert, dass auch diejenigen Priester, die unverheiratet bleiben konsequent abgelehnt werden müssen.
Aus einer Wahlmöglichkeit zur Heirat wird eine Pflicht zur Heirat. Anderenfalls haben diese zölibatären Priesters entweder a.) keine abbekommen b.) sind schwul c.) oder gar Kinderschänder oder d.) einfach so egozentrisch, dass sie nicht heiraten wollen. Spirituelle Argumente für den Zölibat gibt es in der Öffentlichkeit keine.
In der Folge hätte man dann die guten, modernen, menschenzugewandten, verheirateten Priester auf der einen Seite. Auf der anderen Seite dann die ewig gestrigen Nostalgiker, auf die man getrost eine Hetzjagd nach der anderen veranstalten kann.
In Deutschland nach der Reformation (und den anderen westlichen Ländern) bedeutet allerdings (anders als in den orthodoxen Kirchen) die Verheiratung der Priester eine ausdrückliche Abkehr von der Sakramentalität der Weihe und der Eucharistie – was die Kirchlichkeit grundsätzlich in Frage stellt.
Also würde die Freistellung des Zölibates in d. westlichen Kirche zu einem vollständigen Verschwinden des Glaubens an die zentralen Wesenselemente der Kirche führen (mehr als eh schon). Die Folge wäre eine zweite protestantische Gemeinschaft, die sich nur noch das Deckmäntelchen katholisch umhängt
Redaktion benachrichtigen Hier kann man sehen, welche schrägen Vögel die altliberale Kirche anstellt
#1   Rheiny   16:30:53 | Sonntag, 31. Oktober 2010
Sowas wundert mich schon lange nicht mehr
Auch wenn sich jetzt wieder viele darüber aufregen, dass kreuz.net diesen Wechsel thematisiert: Die Fakten sprechen für sich.
Redaktion benachrichtigen Die Frauenweihe würde nur eine Kirchenspaltung bewirken
#35   Rheiny   12:38:56 | Donnerstag, 21. Oktober 2010
In Wirklichkeit sind wir auf dem Weg zur Staatskirche
In der aktuellen Diskussion um die Kirchensteuer und Kirchenprivilegien wird oft argumentiert, dass es schließlich keine Staatskirche in Deutschland gäbe.
So wie sich z.Zt. Politiker in die innere Verfassung der Kirche einmischen und z.B. die Frauenordination nach staatlichem Gleichheitssgrundsätzen durchsetzen wollen, sind wir aber auf dem besten Weg zu einer richtigen Staatskirche.
Am Ende wird dann eine Situation wie in China stehen. Die staatlich gedultete und nach staatlichen Vorgaben organisierte Kirche (ohne Freiheit der Verkündigung und ohne Anspruch auf die volle Glaubenswahrheit) und die Untergrundkirche, die bis aufs Blut bekämpft wird.
In der Schweiz steht dieser Schritt eigentlich kurz bevor und viele warten darauf, dass sich die Katholische Kirche von der gegängelten Schweizer Staatskirche trennt (frei nach dem Motto „Machd doch eiern Drägg alleene!“).
Redaktion benachrichtigen Der Mixa-Jäger pinselt seinen wohlgenährten Bauch
#2   Rheiny   17:06:20 | Mittwoch, 20. Oktober 2010
Ein positives Wort zu EB Marx ist hier absolut nicht zu erwarten
Es zählt allein, ob der Erzbischof ein Unterstützer der Alten Messe ist oder nicht. Wenn ja, dann ist er gut – besser wäre es jedoch, wenn er ausschließlich die Alte Messe zelebrieren würde und die neue Messe in seinem Bistum abschafft. Tut er das nicht, hat er sich das Urteil schon selbst gesprochen, denn es gibt nur dieses eine Kriterium für die Beurteilung eines Bischofs (zumindest im Welt- und Denkhorizont von kreuz.net).
Redaktion benachrichtigen „Die Leute nehmen heute die Kommunion wie früher das Weihwasser“
#51   Rheiny   15:10:39 | Montag, 11. Oktober 2010
@CarloBorromaeo
In der heutigen Zeit, in der Verstöße gegen die kirchliche Disziplin nur noch sehr selektiv geahndet werden, ist kein Priester mehr zum Gehorsam gegenüber den Bischöfen verpflichtet. Jeder ist sich selbst der Nächste.
Redaktion benachrichtigen „Die Leute nehmen heute die Kommunion wie früher das Weihwasser“
#31   Rheiny   14:04:30 | Montag, 11. Oktober 2010
kairos_03
Ein Pfarrer darf in Deutschland die Kommunion niemals verweigern. Es ist Weisung der Bischöfe, dass ein Pfarrer niemanden im Augenblick der Kommunionspendung zurückweisen darf. Ggf. muss er im Nachhinein eine Person auf ein Kommunionhindernis ansprechen und um Einsicht werben, nicht mehr zur Kommunion hinzuzutreten. Ist das aber wieder der Fall, darf der Priester die Person auch in diesem Fall nicht zurückweisen. Es gilt das Gewissen der Person, die zur Kommunion geht. Das priesterliche Gewissen steht hier niedriger. Also kann ich es gut verstehen, wenn Pfr. Jolie das kritisiert. Was anderes bleibt ihm in Deutschland nicht übrig.
Redaktion benachrichtigen „Die Leute nehmen heute die Kommunion wie früher das Weihwasser“
#26   Rheiny   13:13:57 | Montag, 11. Oktober 2010
@THOMAE
Auf … weiter, nochmal :)
Redaktion benachrichtigen „Die Leute nehmen heute die Kommunion wie früher das Weihwasser“
#24   Rheiny   13:10:39 | Montag, 11. Oktober 2010
@THOMAE
Ich schreib schnell einen Leer-Kommentar dazwischen, damit Sie wieder posten können.
Noch ein Tipp: Erst ab einer 8-fachen Widerholung desselben Beitrags erzielt er seine volle Wirkung (das habe ich mal in einer Katakombe, wo sonst niemand hinkommt, gelesen). Wobei man beim Posten immer darauf achten sollte, dass man aus seinen Vorlagen mit copy&paste immer den ganzen Text erwischt
Redaktion benachrichtigen „Die Leute nehmen heute die Kommunion wie früher das Weihwasser“
#22   Rheiny   13:04:52 | Montag, 11. Oktober 2010
@sbauer
Ist doch super. Kirchensteuer wird in Deutschland immer knapper und gleichzeitig finanziert man McKinsey-Beratung (die teuerste überhaupt).
Und der Dialogprozess hat doch schon ein fertiges Drehbuch:
Man diskutiert lang und breit über die altbekannten Forderungen, gibt sich gegenseitig sein Leiden an der Kirche zur Kenntnis, fordert das „unbewegliche Rom“ endlich zu einer Richtungskorrektur … nur um am Ende festzustellen, dass sich die Weltkirche eben nicht um die deutschen Befindlichkeiten dreht.
Vom römischer Seite wird diesen Forderungen natürlich nicht nachgegeben. Aber man hat mit der Dialogoffensive eine Erwartungshaltung geweckt, die ins Leere laufen muss und dann zu noch mehr Frustration führt.
Es ist wie in den vergangenen vierzig Jahren. Man hat den Menschen religiöse Bildung und Katechese versagt, sie ermutigt, sich einen subjektiven Glauben zu basteln, und gleichzeitig das beliebte Klischee genährt, dass der Feind in Rom sitzt und ohne den Papst eh alles schöner ist.
Redaktion benachrichtigen „Die Leute nehmen heute die Kommunion wie früher das Weihwasser“
#12   Rheiny   12:14:03 | Montag, 11. Oktober 2010
@sevenup
Oje, Lesen, Denken und Urteilen sind schon Glückssache …
:'(
Redaktion benachrichtigen „Die Leute nehmen heute die Kommunion wie früher das Weihwasser“
#8   Rheiny   12:08:49 | Montag, 11. Oktober 2010
@THOMAE
Wer schafft wen in die Hölle und warum?
Redaktion benachrichtigen „Die Leute nehmen heute die Kommunion wie früher das Weihwasser“
#4   Rheiny   11:21:28 | Montag, 11. Oktober 2010
Gott doch einfach abschaffen
Ich bin wie unser einfach gestrickter Katholik Berens der Meinung, dass man die Menschen doch alles selbst entscheiden lassen soll: wie sie leben, was gut und was schlecht ist, was richtig und was falsch ist. Wir nennen das schließlich Aufklärung. Denn die Aufklärung lehrt uns, dass es nicht darauf ankommt, was richtig und was falsch ist. Solange es sich ein Mensch mit seiner subjektiven Auffassungsgabe (die er als Verstand bezeichnet) einbildet, ist alles für ihn wahr und richtig.
Die Kirche sollte darum aufhören, von Gottes Willen, Gottes Geboten oder einer höheren Wahrheit zu sprechen. Es zählt allein das, was der Mensch sich ausdenkt. Gott ist dafür da, dass er am Ende seinen Segen zugibt, dafür ist Gott (als Erfindung von Menschen) schließlich nützlich. Und er muss sich darum an die Vorgabe der Menschen halten, die da lautet: „Wir kommen alle alle in den Himmel“.
Sollte sich wider Erwarten doch herausstellen, dass Gott souverain ist und das mit der Kirche und den Geboten ernst gemeint hat, dass er Blasphemien und Sakrilegien doch nicht kommentar- und folgenlos hinnimmt, dann kann man sich ja jenseitig beschweren und versuchen, die Schuld wieder auf die Kirche zu schieben, die es versäumt hat, gegenüber diesen Fragen konsequent zu bleiben, weil man ihr eingeredet hat, es seinen doch nur „Spinnereien“.
P.S: UND BITTE, JOBERENS, MACHEN SIE ENDLICH DIE KLAMMER HINTER IHRER PEINLICHEN, EINFACHGEDACHTEN SELBSTBEWEIHRÄUCHERUNG ZU!
Redaktion benachrichtigen Das Internet überrollt die Printmedien + …
#27   Rheiny   14:03:19 | Freitag, 8. Oktober 2010
Esoterik hat Herder nicht nötig …
Die Dt. Bischofskonferenz sorgt schon dafür, dass alle paar Jahre neues Geld in die Verlagskassen gespült werden. Hier mal ein neues Beerdigungsrituale (das nach einem Jahr bereits wieder überarbeitet wird), da mal eine Neufassung der Bibeltexte, des Messbuches und des Breviers. Im Vergleich zum Ausland wird in Deutschland (nicht nur von Herder) mit liturgischen Büchern richtig Kohle gemacht. An das neue (praxisuntaugliche) Gesangbuch möchte ich gar nicht denken.
Redaktion benachrichtigen Damit hat der Mainzer Kardinal keine Probleme
#15   Rheiny   13:57:44 | Freitag, 8. Oktober 2010
@Tchibo
Von Exegese und Dogmatik kein Ahnung!
Redaktion benachrichtigen Jetzt gehen sie vor Gericht gegeneinander los
#3   Rheiny   19:38:32 | Mittwoch, 22. September 2010
@Mighty Counsellor
Gott, wie führt man denn DIESEN Beweis?
Er soll mit einem Homo „per Du“ sein … braucht es da noch mehr Beweise? :-!
Redaktion benachrichtigen Der Teufel hat gesprochen: „‘kreuz.net’ ist antichristlich“
#16   Rheiny   17:02:42 | Dienstag, 14. September 2010
Drohkulisse?
„Angesichts der nachweisbaren Wahrheit wird es von Seiten des deutschen Volkes in dieser Sache absolut kein Verständnis geben.“
Wenn Frau Roth das so geschrieben hat … was meint sie wohl damit? Spielt sie auf die Justiz „im Namen des Volkes“ an? Droht sie etwa mit rechtlichen Schritten, wenn die Vorwürfe aufrecht gehalten werden? Versucht sie, ein mögliches Opfer einzuschüchtern? Und wer hat überhaupt welche Sache nachgewiesen?
Baut sie etwa eine Drohkulisse auf? …
Moment, da war doch noch jemand anderes, dem sie das vorgeworfen hat. Ja richtig … und da Frau Roth ein vorbildliche und rechtschaffende Politikerin ist, wird sie nicht zögern und Konsequenzen ziehen. Zunächst einmal von allen Ämtern zurücktreten (natürlich nur vorsorglich, der Glaubwürdigkeit wegen), einen unerfahrenen Rechtsanwalt einschalten, der die Vorwürfe gegen die Humanistische Union sammelt und als Tatsachenberichte veröffentlicht.
Dann könnte ich guten Gewissens sagen: Ich habs ja immer gewusst, die HU ist tief verstrickt in Kinderschänderei (<-- bewusste Verallgemeinerung, heutzutage aber geduldet, ja quasi erwartet) und Frau Roth steckt da über beide Ohren mit drin (<-- noch eine Unterstellung, die die BILD auf ihrer Titelseite sicher besser hinbekommen würde … „Machte Claudia Roth mit Kinderschändern gemeinsame Sache?“).
Ich warte jetzt stündlich auf ihr zerknirschtes Schuldeingeständnis und ein Angebot zur Opferentschädigung … und natürlich die Zurücknahme der Drohkulisse.
Redaktion benachrichtigen Die Hostiennachschieberei des Sankt Pöltner Generalvikars
#43   Rheiny   14:07:07 | Montag, 2. August 2010
@Herrn Preßmayer
Wenn ich die beiden Zitate auf gloria.tv recht interpretiere, dann spricht sich der GV eindeutig für die Unersetzbarkeit der Hl. Messe aus. Wer den GV für diese Worte angreift, leistet der allgemeinen Forderung nach Viri Probati Vorschub, denn nur so kann in den immer kleiner werdenen Pfarreien noch überall die Hl. Messe gefeiert werden. Die Zusammenlegung von Pfarreien ist nicht nur eine Folge des „Priestermangels“ sondern v.a. des Gläubigenmangels. Wer das nicht zur Kenntnis nimmt, hat noch nie etwas von der Situation der Kirche in Missionsgebieten gehört.
Das eigentliche Kernproblem liegt nicht bei den Aussagen von GV Gruber, sondern, wie es im gloria-tv-Beitrag heißt, in der fehlenden Bereitschaft der Gläubigen, auch kurze Wege in eine Nachbargemeinde in Kauf zu nehmen, bzw. einen WoGodi mit Kommunion als gleichwertig mit einer Messe zu sehen. Letzterem wirkt GV Gruber entgegen, wenn er Andachten und reine Wortgottesdienste als Möglichkeit nennt, damit eine Ortgemeinde auch neben der Messfeiern noch als Gemeide zusammenkommen kann. Auch die Tatsache, dass mache Gemeinden den Einsatz von Ruheständlern ablehen, ist sicher nicht auf den GV zurückzuführen, sondern ist durchaus öfters anzutreffen (bes. in der Schweiz).
Und nochmals: Die Kritik an den Festzeltgottesdiensten aus Dekorationsgründen stimme ich voll zu. Dem GV dafür eine Abwertung der Eucharistie zu unterstellen ist absolut paradox.
Redaktion benachrichtigen Die Hostiennachschieberei des Sankt Pöltner Generalvikars
#36   Rheiny   15:05:15 | Samstag, 31. Juli 2010
Was will Herr Preßmayer sagen?
Ich werde nicht schlau aus der Kritik von Herrn P. Was kritisiert er, oder meint er zu kritisieren? Oder handelt es sich bei diesem Artikel um ein großes Missverständnis?
Zu den Aussagen von GV Gruber: Man kann sie eigentlich so interpretieren, dass sie in einer Zeit der zurückgehenden Priesterzahlen den rechten weisen.
Viele Gemeinden bestehen ja heute auf ihre „eigene“ Messe, selbst wenn die Teilnehmer immer weniger werden. Fakt ist ja, dass nur das zählt, was vor Ort ist – in eine Nachbargemeinde geht man aus Prinzip nicht. Dann ist es natürlich logisch, dass aus dem WsK-Lager die Forderung nach Viri-Probati, nach Frauenpriestern, etc … kommt. Gemeinden brauchen die Eucharistie, auch ohne Priester. Wenn der nicht verfügbar ist, dann hält man Wortgottesdienste, aber natürlich mit Kommunionausteilung. Auf diese Weise schwindet das Bewußtsein der Hl. Messe völlig. Wenn GV Gruber als auf andere Formen des gemeinschaftlichen Betens verweist, dann ist das nur konsequent und schützt die Hl. Messe.
M.M. nach dürfte es in Gemeinden, die an einem Sonntag keine Messfeier haben (sondern sich mit Nachbargemeinden abwechseln) kein WoGodi mit Kommunionausteilung geben. Ebenso sollte die Andacht, das Rosenkranzgebet, … nicht zur üblichen Messzeit stattfinden, sondern Nachmittags.
Seine Meinung nach Messfeiern (vielleicht sogar noch Open-Air oder im Festzelt) als Sahnehäubchen für weltliche Feiern teile ich völlig.
Im Übrigen wäre genau zu betrachten, was er wörtlich gesagt hat.
Redaktion benachrichtigen Ehebruch mit gefälschtem Segen
#12   Rheiny   16:22:39 | Dienstag, 20. Juli 2010
Immer großzügig sein
Wird ein Pfarrer dann auch mal (wie bei manchen VIPs) sagen können: „Wenn die siebte Ehe wahrhaft in Treue gelebt wird, dann liegt sicherlich Gottes Segen drauf“? – Naja, der lebt halt in einer Welt mit nach oben offener Relativierungsskala.
Redaktion benachrichtigen Werden die Karten neu gemischt?
#4   Rheiny   20:22:55 | Samstag, 12. Juni 2010
Aha, auch noch alte Menschen beleidigen …
Welche Kompetenz und Einfluss ein 37-jähriger Gesundheitsminister in dieser Bunderregierung hat, wird uns dieser Tage wieder einmal sinnfällig vor Augen gestellt. Ich bin durchaus dankbar für Lebens- und Amtserfahrung wenn es um die zentralen Bereiche der Kurie geht.
Redaktion benachrichtigen Neues Begräbnis-Rituale „gescheitert“
#27   Rheiny   18:02:26 | Samstag, 22. Mai 2010
Pure Geldmacherei
Danke, Herr Kardinal … dass Ihnen das erst einfällt, nachdem sich die Pfarrer und Pfarreien diese neue Ausgabe (wie befohlen) angeschafft haben. Wenn in drei Jahren dann das erneuerte neue Beerdigungsrituale erscheint, können sich die beteiligten Verlage wieder über einen Geldsegen freuen. Aber diese Masche gab es ja schon öfters. Der Herder-Verlag verdankt den kirchlichen Lizenzen schließlich sein Überleben. Auch das neue Gesangbuch ist für die Verlage wie ein 6er im Lotto.
Redaktion benachrichtigen Jetzt fliegen die Mißbrauchs-Lügner auf
#5   Rheiny   11:09:49 | Montag, 3. Mai 2010
Druckmittel
In Irland hat es sich bereits herumgesprochen, dass man schon mit einem einzigen Missbrauchsvorwurf einen missliebigen Priester aus einer Pfarrei herausmobben kann. Selbst wenn sich der Vorwurf schon bald als unbegründet herausstellt, ist man den Priester los – da er sofort nach einer Anschuldigung beurlaubt und aus der Pfarrei entfernt wird (man will sich ja keine Vertuschung oder zögerliches Handeln nachsagen lassen). Er wird dann zwar wieder weiterarbeiten dürfen, aber eben woanders. Und schon haben die Initiatoren ihr Ziel erreicht. Lästige Diskussionen im Pfarrgemeinderat oder inhaltliche Argumentationen mit dem Pfarrer gehören damit der Vergangenheit an.
Redaktion benachrichtigen Schon damals gab es eine Sonderbehandlung für die Kirche
#6   Rheiny   12:19:55 | Montag, 26. April 2010
Wirklich traurig
In der Tat ist es traurig. Die weiterführenden Schulen bei uns haben ja schon Informationsbroschüren aufgelegt, in denen vermerkt ist, welche Lehrer verheiratet sind und welche nicht. Leider sind nicht alle Lehrer bereit, ihren Beziehungsstatus zu veröffentlichen, obwohl das so wichtig wäre. Alleinstehende, zölibatäre Lehrer … pfui. Die Priester leben ja den Zölibat freiwillig, aber Lehrer, die keine „abbekommen“ haben und deshalb alleinstehende, frustrierte und komplexbeladene Singles sind, sind ja noch ein viel größeres Risiko. Wirklich unverantwortlich für denkende Eltern und den einen denkenden Katholiken.
Ich suche übrigens immer noch nach einem Ansprechpartner, bei dem ich mich über die Schläge in der Grundschule beschweren kann. An die denke ich heute noch – und habe sie wirklich nicht verdient. Aber es wäre an der Zeit, dass sich unser Kultusminister für diese Kultur des Prügelns an seinen Schulen (wenn auch vor Jahrzehnten) einmal aufrichtig entschuldigt. Ich will ja kein Geld (obwohl das ja immer schön ist welches zu bekommen). Aber dass der Minister endlich zu seiner Verantwortung steht und endlich handelt, das würde mir als Opfer schon genügen. Aber er sitzt das untätig aus. Ich habe auch schon an Claudia Roth geschrieben, aber leider gehöre ich nicht ihrer Partei an und habe deshalb keine Unterstützung von ihr bekommen.
Redaktion benachrichtigen Jetzt zeigt er seine Zähne
#13   Rheiny   16:33:27 | Montag, 18. Januar 2010
Purer Zynismus
Das muss sich Bischof Schwarz schon ankreiden lassen: Wirft Pfr. Wagner emotionale Aufheizung vor und hat in der ganzen Causa Weihbischof nie den Mut gefunden, die viefachen „Aufheizungen“ seiner Dekane etc. auch nur annähernd in gleicher Weise zu charakterisieren. Sein Artikel ist Zynismus pur.
Pfr. Wagner hat sehr lange eine vorbildliche Appeacement-Haltung gezeigt. Jetzt verträgt es der Bischof nicht, dass er deutlich seine Meinung sagt. Und das nicht einmal so deutlich wie die Kritiker von Wagner ja auch durchs Land brüllen.
Man mag vor kreuz.net halten was man will, aber anscheinend braucht es die Überzeichnung in Wort und Stil, damit man einmal aufmerksam wird, wie die Dinge in Wirklichkeit laufen.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof betet für die Bekehrung des Abtreibungs-Ideologen
#8   Rheiny   15:02:05 | Montag, 23. November 2009
„Öffentlich“
Das ist genau das Problem. Solange etwas nicht „öffentlich“ oder „offensichtlich“ ist, macht niemand ein Problem daraus. Wie bei den Geschiedenen, die standesamtlich wieder heiraten. Da macht die Kirche ein Problem draus und verweigert ihnen die Kommunion. Würden sie beiden aber ohne Wiederheirat zusammenleben (mit allen Implikationen), schert sich niemand drum. Keine Saktionen, keine Notwendigkeit zur Beachtung. Erst die öffentliche Heirat bringt für die Kirche die Notwendigkeit mit sich, einzuschreiten. Solange alles unter einem Deckmantel geschieht und man (zumindest theoretisch) behaupten kann, nicht in die Privatsphäre schauen zu können.
In der Praxis aber wirkt sich diese „Doppelmoral“ katastrophal auf das Verständnis der Leute aus. So gibt es viele Beispiele, wo die „Hirten“ lange schweigen und erst spät die Keule schwingen, dann aber um so heftiger. Die Menschen haben doch Augen im Kopf und sehen, dass da, was manche Bischöfe so medienwirksam bestrafen, anderenorts die Regel ist und geduldet wird.
Redaktion benachrichtigen Die öffentliche Bejubelung des Versager-Priesters ist unfair
#32   Rheiny   19:53:39 | Freitag, 23. Oktober 2009
@RJH „In der katholischen Kirche darf es niemals eine Aufweichung des Zölibats geben!“
Das gibt es schon längst. In den katholischen Gemeinschaften des Ostens … jetzt bald bei der Anglikanisch-Katholischen Teilkirche. Der Papst selbst beendet in diesen Tagen den Pflichtzölibat. Warum keine Personalprälatur für Priester, die dann doch heiraten wollen. Dann kommen sie den anderen nicht in die Quere und können ihre eigenen Gemeinden und Anhänger um sich sammeln – und diesmal ganz legal.
Wenn jetzt viele verheiratete protestantische und anglikanische Pfarrer in die volle Gemeinschaft mit der römischen Kirche kommen, dann kann man den bisher in ihr verwurzelten Priestern nicht die Lebensform verwehren, die die Neuankömmlinge haben. Was bei den einen geht sollte für die anderen doch auch möglich sein. Ansonsten muss man es einfach als „Pech“ bezeichnen, dass man „dummerweise“ zuerst schon katholisch war.
Die Theologie der „Rückkehrökumene“ hat auch was sehr sympathisches an sich :-) :-D
Redaktion benachrichtigen Die öffentliche Bejubelung des Versager-Priesters ist unfair
#21   Rheiny   18:21:13 | Freitag, 23. Oktober 2009
Alle Gebote und Vorschriften abschaffen
Die Kirche sollte alle Gebote und Vorschriften abschaffen. Schließlich sind wir alle Sünder und keiner hat das Recht einem anderen etwas vorzuschreiben. Da im Grunde nur wichtig ist, wie jeder einzelne Gott sieht und verehrt, braucht es auch keine festen Formen und Regeln. Und wenn sich jeder seine Kirche so gestalten kann, wie er will, dann leben ja alle glücklich, weil es ja keinen Stress und Druck gibt.
Ich bin der festen Überzeugung, dass Jesus als das Höchste Gut des Menschen dessen Freiheit und ein glückliches Leben gewollt hat, ganz ohne Repressalien. Die Kirche darf also niemals dagegenstehen, wenn jemand auf seine Weise glücklich werden möchte. Gesetze, Dogmen, Regeln und Gebote sind Menschenwerk. Darum muss man sie abschaffen. Wenn man nicht mehr zwischen richtig und falsch unterscheidet und die Menschen entsprechend bewertet, wird ihnen einen große Last genommen. Schließlich hat jeder ein Recht auf ein ruhiges Gewissen, ohne fremde Vorhaltungen. Gott will den Menschen ja nicht belasten, sondern befreien und glücklich machen.
Und die Notwendigkeit zur Befreiung gilt nicht nur in der Kirche, sondern auch im Staat. Auch dort sollte man alle Gesetze und Regeln abschaffen, denn sie engen nur die freie Entfaltung ein. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Ich kann nicht mit ansehen, dass Menschen, wie der arme Pfarrer mit Familie leiden, weil ihm ein Gesetz aufgezwungen wird. Und wenn sich seine Ansichten ändern, dann muss ihm die Kirche doch entgegenkommen.
Redaktion benachrichtigen Noch einer, der es besser weiß
#2   Rheiny   12:11:06 | Mittwoch, 5. August 2009
@Kardinal Lehmann (und bischöfl. Mitbrüder):
Schweigen bedeutet Zustimmung.
Redaktion benachrichtigen Neuer Gips + …
#4   Rheiny   09:50:43 | Sonntag, 26. Juli 2009
*seufz*
Da kann man mal wieder sehen: Stammtischgeschichten – wie die einer Päpstin – werden mit einer nicht zu überbietenden Selbstsicherheit herumposaunt. Das beruhigt mich zum einen, weil ich seitdem auf die Rufe nach Abschaffung des Zölibates, Priesterinnenweihe, etc … aus den gleichen Mündern grundsätzlich nicht mehr höre (und auch – wie religious incorrect – noch nicht einmal mehr diskutiere).
Auf der anderen Seite mache ich mir aber doch Sorgen, weil die kollektive Dummheit anscheinend als Maßstab ausreicht. Würde man eine Umfrage machen ‘Glauben Sie, dass es schon einmal eine Päpstin gab?’, dann würde es da sicher eine Mehrheit geben (die sich das zumindest vorstellen kann) ohne je einmal nach den Belegen gefragt zu haben. Und diese Leute halten sich für besonders fortschrittlich. Und wer nicht erkennt, dass die Medien die Menschen manipulieren, der hat eh schon verloren.
Redaktion benachrichtigen Verständliches Heulen
#16   Rheiny   11:25:51 | Mittwoch, 15. Juli 2009
Agieren nicht reagieren
Bischof Schwarz hat anscheinend (leider) immer noch nicht verstanden, wie es in seiner Diözese läuft:
1. Es genügt nicht, eine einzelne Personalentscheidung zu treffen und alle anderen vergleichbaren Fälle zu ignorieren. Dieses scheibchenweise Vorgehen leistet nur seinen Kritikern Vorschub, weil so der Eindruck entsteht, dass es um die Person und nicht um die Sache geht (vgl. Pfr. Friedl). Jahrelang schweigen und zusehen, um dann plötzlich ein Machtwort zu sprechen, weckt sicher keine Sympathien.
2. Bei unbequemen Entscheidungen muss man sich vorher eine Vorgehensweise überlegen und in die Offensive gehen. Dabei muss man „Ross und Reiter nennen“. Die Pressemitteilung aus Linz ist ein Armutszeugnis. Wenn ich weiss, welche Reaktion auf so eine Entscheidung zu erwarten ist, dann darf die Deutung dieser Entscheidung und die Information der Öffentlichkeit nicht den Kritikern überlassen werden. Durch Stillhalten gewinnt man nichts. Schon gar nicht, wenn ich mich über die Gründe ausschweige.
3. Wenn Bischof Schwarz jetzt nicht Initiative zeigt und die unzähligen Problemfälle konsequent und ausdrücklich (!) angeht, dann kann er jetzt schon seinen Hut nehmen. Er bleibt sonst immer der Gejagdte und wird in der öffentlichen Diskussion nie mehr einen Fuß auf den Boden bekommen.
Die Schweiz ist für die Kirche und den katholischen Glauben verloren … Österreich steht kurz davor. Die Bischöfe sind offensichtlich nicht gewillt, dieser Entwicklung etwas entgegen zu setzen.
Redaktion benachrichtigen Das Herzstück der christlichen Religion geleugnet
#411   Rheiny   11:11:38 | Mittwoch, 22. April 2009
Der Erzbischof ist in einen Formulierungen richtig gefährlich …
Zu: Anderes Interview, andere Meinung?
Was bedeutet „theologisch verdeutlichen“? Das kann auch heißen, dass es sich um eine menschliche Floskel, eine theologische Worthülse handelt, die keine direkte Wirklichkeit bezeichnet. Zudem erklärt er nicht schlüssig, warum die Welt den Tod Jesu zu ihrer Erlösung „braucht“.
Und mit dem Hinweis auf den Sündenbock ist er wieder gefährlich nahe daran, auch den Tod Jesu nur noch symbolisch zu deuten …
Redaktion benachrichtigen Das Herzstück der christlichen Religion geleugnet
#46   Rheiny   13:52:36 | Montag, 20. April 2009
Jenseits von Gut und Böse
Man merkt dem ganzen Interview an, welche Absicht dahinter steht. Und von der Intention des Redakteurs hat sich der Erzbischof einfangen lassen. Sein breites Grinsen zeigt, dass er nicht das geringste der journaistischen Verdummung entgegen setzen möchte.
EB Zollitsch ist eben ein Vertreter der typischen Bischofsgeneration, die versucht, den Medien durch gefällige Formulierungen in den A**** zu kriechen (und Beifall zu bekommen), ohne zu erkennen, dass so die vielen Fehlinformationen innerhalb und außerhalb der Kirche verursacht werden.
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe sind skrupellose Scharfmacher
#26   Rheiny   16:33:04 | Dienstag, 24. März 2009
Notstand
Es ist schon schön, wie man alles, was man will, mit dem „Notstand“ begründen kann. Das hat vor 20 Jahren schon geklappt, das wird auch heute und in den nächsten 20 Jahren klappen.
Im Moment sieht man nur das: Viele Zeichen des Entgegenkommens durch den Papst – Rückzugsstrategien auf der anderen Seite. Jetzt versucht man also bei Pius, wie man krampfhaft den „schwarzen Peter“ wieder dem Papst unterjubeln kann – nur damit man sich keinen Schritt bewegen, geschweige denn die eigenen Häresien eingestehen muss.
Redaktion benachrichtigen „Ideologische Scheuklappen haben noch keine Glaubenskrise gemeistert“
#37   Rheiny   18:13:45 | Sonntag, 30. November 2008
@joberens
Wie schön ist kreuz.net: Ein Paradies für Trolle de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur), hier können sie sich so richtig sattessen.
Redaktion benachrichtigen „Ideologische Scheuklappen haben noch keine Glaubenskrise gemeistert“
#31   Rheiny   17:40:32 | Sonntag, 30. November 2008
Achtung: Satire!
Unser Pfarrer ist erst ganz kurz in seinem Amt. Er wurde 2006 zum Priester geweiht und übernahm sogleich das Amt des Pfarrers (zugegeben, er kannte unsere Pfarrei schon länger, weil er hier seit 1986 lebt). Die Gemeinde wollte ihn unbedingt auch als ihren Pfarrer haben, deshalb wurde nach seiner Weihe gleich in dieses Amt berufen.
Jetzt, nach zwei Jahren, hat er beschlossen, das gesamte Pfarrleben und die Gottesdienste auf den Alten Ritus umzustellen. Er kann diesen Ritus zwar nicht zelebrieren, aber er verstehe sich als Lernender. So wird die Pfarrei schrittweise umgestellt, der Papst hat dafür schon seine Erlaubnis gegeben. Wer von den Gemeindemitgliedern diese Umstellung (in Einzelfällen natürlich) nicht mitvollziehen kann, dem wird es möglich sein, eine Sonntagsmesse im Neuen Ritus (wahrscheinlich um 6.30 Uhr) besuchen zu können.
Weil der Alte Ritus und die alten Gewohnheiten zugegeben anspruchsvoll und schwieirg sind, deshalb will er nur das übernehmen, was in heutiger Zeit „lebbar“ ist.
Unser Pfarrer erhofft sich einen Aufschwung des Pfarrlebens und der christlichen Spiritualität, denn im 16. Jahrhundert, in dem der Alte Ritus verbreitet wurde, war es in der Kirche einfach schöner. Und die Menschen war frommer. Und vielleicht auch noch ein Stück optimistischer?
Redaktion benachrichtigen Es gibt keinen einheitlichen Ritus mehr
#2   Rheiny   13:35:21 | Montag, 7. Juli 2008
@RRR …
… dass der Papst noch nie selbst außerordentlich zelebriert hat, sollte man das Motu Proprio nicht überschätzen.
Und umgekehrt sollte man dieses Anliegen des Papstes auch nicht unterschätzen. Und doch gibt es gerade zu diesem Thema ebenso unzählige Leute, die ihrerseits meinen, die Intention des Papstes „zu definieren“ – gerade wenn es um die Ausführungsbestimmungen geht.
Und dass dieses Thema dem Papst ein Anliegen ist, sieht man nicht nur am Motu Proprio (--> „aus eigenem Antrieb“), sondern auch an seinen bisherigen Veröffentlichungen.
Redaktion benachrichtigen 95 Prozent sind dagegen
#23   Rheiny   21:01:37 | Montag, 5. Mai 2008
@Landorganist
Das Gerede vom Priestermangel ist ziemlich einseitig – wenn man sich die Betreuungsverhältnisse zwischen Gläubigen und Priestern anschaut, dann sind wir heutzutage nicht wesentlich schlechter gestellt. Wenn man dann noch wagt, nicht die Zahl der Taufscheinchristen, sondern die der regelmäßigen Gottesdienstbesucher und derjenigen, die am Leben der Pfarrei teilnehmen zu berücksichtigen, dann können wir wahrlich nicht vom Priestermangel sprechen.
Natürlich gibt es dieses Besitzstandsdenken, dass manche Sonntagsgottesdienste so krampfhaft verteidigt werden, obwohl kaum noch Feiernde zusammenkommen. Für viele ist schon eine veränderte Gottesdienstzeit ein Weltuntergang (da werden viele neue Gemeindegemeinschaften noch harte Kämpfe ausfechten).
Gerade im ländlichen Gebiet wird sich immer die Frage stellen, ob es am Ort mit 300 Katholiken und 10% Kirchenbesuch noch eine eigene Sonntagsmesse geben muss, wenn im 2km-Nachbarort ein Angebot gegeben ist. Im Übrigen hat es das schon immer gegeben, dass sich Ortschaften und damit auch Pfarreien dynamisch entwickelten. Darum ist es auch kein Problem, wenn ein Pfarrer z.B. drei oder vier solcher Mini-Pfarreien in seiner Verantwortung zusammenfasst und in seiner Person das verbindende seelsorgliche Element darstellt.
Unsinn aber ist es, 10 -15 Pfarreien (eigentlich schon Dekanate) zu einer neuen Pfarrei zusammenzulegen, hier dann eine ganze Handvoll Priester einzusetzen, die aber selbst keine Leitungskompetenz haben – nur der Superpfarrer…
Redaktion benachrichtigen 95 Prozent sind dagegen
#15   Rheiny   13:31:06 | Montag, 5. Mai 2008
Strukturen?
Alte Strukturen – neue Strukturen … man muss immer berücksichtigen, was möglich und sinnvoll ist. Dabei sollte man aber immer den klassischen Grundsatz berücksichtigen „Eine Herde – ein Hirte“.
Groß-Strukturen zu schaffen, in denen viele Seelsorger vor sich hin wurschteln ohne wirklich einen umgrenzten Bereich in der Verantwortung zu haben, wird über kurz oder lang das Ende jeder wirklichen Seelsorge bedeuten. So erreicht man nur, dass zwar alle vorgesehenen Gottesdienste und Kasualien bedient werden, für viel mehr, tiefergehendes, reicht das dann nicht mehr.
Darum: Ein Priester, der auch Pfarrer sein kann, soll auch eine Pfarrei leiten und für sie verantwortlich sein. Eine überpfarrliche Kooperation ist dadurch ja nicht ausgeschlossen und funktioniert vielerorts schon hervorragend. Wer aber weiß wieviel Zeit in sinn- und ergebnislosen „Team“-gesprächen abgesessen wird, kann sich denken, dass für die Seelsorge nicht mehr viel Kraft und Zeit übrigbleibt.
Redaktion benachrichtigen 95 Prozent sind dagegen
#12   Rheiny   23:20:43 | Sonntag, 4. Mai 2008
Kostenfaktor Pfarrer?
Auf den ersten Blick mag man vermuten können, dass sich ein Bistum damit Geld sparen möchte, indem man in jeder dieser „Gemeinschaften von Gemeinden“ (ausdrücklich nicht Pfarreien!!!) nur noch einen nominellen „Super“-Pfarrer als Pfarrer zu besolden braucht. Die anderen priesterlichen Mitarbeiter (wie auch immer man sie dann nennt) stehen ja auf der Ebene von Vikaren (auch in der Gehaltsklasse).
In Wirklichkeit möchte man mit diesem System die neue Priestergeneration so lange wie möglich aus dem Kreis der verantwortlichen Seelsorger fernhalten. Auch wenn ein Priester, der einem Teilbereich dieser neuen Struktur zugewiesen ist (wie es früher ein Pfarrer dort war), so steht über ihm immer noch der eigentliche Super-Pfarrer, der im Zweifelsfall das Sagen hat (auch wenn er sonst mit der Seelsorge nix mehr am Hut hat, weil er ausschließlich die Verwaltung führt).
Jeder unbequeme Priester in den Augen des Alt-68er-Dunstkreises kann so noch lange in Schach gehalten werden. Und für das Ordinariat wird es noch einfacher, wenn nur 72 willfährige („linientreue“) Pfarrer gefunden werden müssen, als man es bei 537 tun musste.
Aber Halt – nicht dass man da eine böse Absicht vermuten würde. Schließlich ist es ein wichtiges Anliegen, die Einheit im Klerus eines Bistums zu wahren, und sich nicht von der neuen Priestergeneration eine Spaltung ins Bistum tragen zu lassen. Junge Priester sind schließlich suspekt, wenn sie z.B. wieder Priesterkleidung tragen oder mal den Rosenkranz beten.
Redaktion benachrichtigen Vom Vatikan verhindert?
#36   Rheiny   21:23:31 | Samstag, 12. April 2008
@HeinrichvonOfterdingen
… die KU Eichstätt hat überhaupt keine Chance wenn sie sich ein klares katholisches Profil zulegt. Dies ist allerdings auch nicht zu befürchten.
Ohne ein katholisches Profil wird es sich für den VDD und besonders die Bayerischen Bistümer wohl kaum lohnen, die gesamte Uni noch finanziell zu unterstützen. Die Theologenausbildung kann man auch in eigener Regie an einer Kirchlichen Hochschule organisieren. Und was dann noch übrig bleibt, kann auch woanders leicht integriert werden. Der Staat wird zwar dann den kirchlichen Anteil selbst kompensieren müssen – aber das wird er verschmerzen können. Denn es fällt leicht, wenn man den Standort ganz aufgibt. Das aber wäre weniger für die Kirche eine Katastrophe als für die Stadt Eichstätt und die ganze Region.
Redaktion benachrichtigen Vom Vatikan verhindert?
#30   Rheiny   21:01:47 | Samstag, 12. April 2008
Panne bei der Kandidatenauswahl?
Die KU Eichstätt-Ingolstadt hat nur eine Überlebenschance, wenn sie sich durch ein eindeutiges und klares katholisches Profil als förderungswürdig erweist. Nach Presselage scheint die eheliche Situation des designierten Präsidenten wohl nicht das Problem zu sein.
Redaktion benachrichtigen Erzbischof ermordet
#8   Rheiny   14:50:31 | Donnerstag, 13. März 2008
@semper reformandus
Ich wende mich lediglich gegen eine Pauschalisierung. Mit den „Intergrations“-Versuchen bin ich auch alles andere als glücklich.
Redaktion benachrichtigen Erzbischof ermordet
#5   Rheiny   14:46:08 | Donnerstag, 13. März 2008
Was natürlich noch zu sagen ist …
Die Ermordung des Erzbischofs ist natürlich durch nichts zu rechtfertigen und aufs schärfste zu veruteilen. Er hat einen Platz in meinen Gebeten wie auch alle dortige Christen in dieser schweren Situation.
Redaktion benachrichtigen Erzbischof ermordet
#2   Rheiny   14:20:18 | Donnerstag, 13. März 2008
@Beobachterin – Darfs noch ein Bier zu ihren Stammtischparolen sein?
Die Christen im Irak werden schon lange von radikalen islamischen Gruppen verfolgt und sind Opfer ethnischer Vertreibungen.
… und alle Moslems hier in Deutschland, wie überall in der Welt, unterstützen die Christenverfolgung und heißen sie gut. Darum sollten wir (Christen) mit aller Härte zurückschlagen und die islamische Gefahr ein für alle Mal bannen. Wir können froh sein, dass unser Innenminister noch lebt, denn bei jeder Islamkonferenz tragen die Moslems ja Dolche unter ihrem Gewand und warten auf die erstbeste Gelegenheit, jeden Christen in ihrer Umgebung abzuschlachten … [Ironie aus]
… Klasse Argumentation :)3
Redaktion benachrichtigen Hinhören statt hineinlegen + …
#17   Rheiny   12:36:21 | Montag, 25. Februar 2008
Videotext – Meldung
Nach den ital. Presseberichten bezieht sich diese Regelung auf die außerordentliche Form um Verwischungen etc. zu vermeiden und klarzustellen, dass auch die äußeren Regelungen für die Gläubigen im Ritus einzuhalten sind.
Ansonsten gelte weiter die Aussage in Redemptionis sacramentum, nach dem es dem Gläubigen frei steht, ob er die Kommunion auf die Hand oder den Mund empfangen möchte.
Redaktion benachrichtigen Einfach Schwamm drüber
#41   Rheiny   15:33:54 | Donnerstag, 31. Januar 2008
@Aleph
Da macht kein Dogma und keine Glaubensvorschrift etwas besser oder schlechter. Es geht immer um diesen gleichen JX. Es ist immer in allen Fällen eine Geheimnis des Glaubens.
Das geht aber jeden Menschen ganz persönlich etwas an.
Damit führen sich Kirche und Glaube ad absurdum. Natürlich ist es dann müßig über die Eucharistie zu diskutieren, wenn man den gemeinsamen Glauben an die Kirche und die Offenbarung Gottes nicht teilt.
Jedem ist es natürlich unbenommen, zu glauben was er will. Aber dann nicht beleidigt sein, wenn die Kirche dann feststellt: Es ist nicht der Glaube der Kirche, und Konsequenzen zieht. Das gilt für Pfarrer natürlich auch.
Redaktion benachrichtigen Einfach Schwamm drüber
#39   Rheiny   14:19:45 | Donnerstag, 31. Januar 2008
@Aleph
Bei gemeinsamen Feiern dieser Art geht es schon auch um Glaube. Im Vordergrund steht aber doch das gemeinsame Mahl, in dem sich Jesus Christus mitteilt. Wie: das ist das Geheimnis des Glaubens.
Das ist aber genau das Problem: Jesus teilt sich nicht „im gemeinsamen Mahl“ mit, sondern dadurch, dass wir ihn im Sakrament (d.i. sein Leib und sein Blut) empfangen. Wenn es nur um das Mahl geht, dann kann ich das auch im Restaurant haben – und dazu noch viel geschmacksintensiver.
Und nochmal: Das „Geheimnis des Glaubens“ ist objektive Offenbarung, nicht das was ich mir einbilde oder subjektiv denke. Es kann also nicht jeder kommen und die Kommunion als das empfangen, was er darunter verstehen möchte. Darum ist die Kommuniongemeinschaft auch nicht ein Schritt in der Ökumene (am Anfang) sondern sichtbares Zeichen der erreichten, vollständigen Gemeinschaft im Glauben (am Ende).
Darin liegt aber doch die Faszination des Geschehens. Die ist außerhalb der Kirchenmauern geraten und niemand wird in der Lage sein, diese Begeisterung wieder ausschließlich auf den Kirchenraum zu konzentrieren. Davon werden die Kirchen nicht voller werden.
Begeisterung und Faszination erleben wir überall … auch in den Freikirchen, den Pfingstkirchen und den Sekten. Aber hier wird Spaltung gefestigt und vorangetrieben. Der Heilige Geist aber zeigt sich darin, dass er zur Einheit in der einen Kirche führt (vgl. www.kreuz.net/article.5429.html).
Redaktion benachrichtigen Einfach Schwamm drüber
#37   Rheiny   13:51:59 | Donnerstag, 31. Januar 2008
@Aleph
Wenn das Bedürfnis und Interesse der Jugendlichen und Erwachsenen an solchen gemeinsamen Feiern zwischenzeitlich so stark ist, wird es immer auch Mittel und Wege zu solchen gemeinsamen Abendmahlsfeiern geben.
Erstaunlich ist, dass es zwar ein postuliertes Bedürfnis gibt, zur katholischen Eucharistie zu gehen, aber nicht das Bedürfnis, auch den katholischen Glauben zu teilen. Dieses subjektive Bedürfnis kann also nicht Maßstab für kirchliches Handeln sein.
Die Kirche hat da kaum Möglichkeiten, korrigierend in ihrem Sinne einzugreifen. Das ist nun mal Fakt und sollte auch als Fakt im Raum stehen bleiben, weil er zum Selbstverständnis der Kirche gehört. An der gängigen Praxis wird dieser Fakt aber kaum etwas ändern.
Ich würde es eher so sagen: Sie hat nicht mehr die Möglichkeit, korrigierend einzugreifen, ohne auf eine große Anzahl von Menschen zu stoßen, die – auf Grund ihrer subjektiven, zementierten Meinung – das katholische Verständnis nicht mehr teilen können und sich dann wie wild gebärden.
An diesem Beispiel sieht man sehr gut, wie die Verantwortlichen in der Kirche durch ihr Schweigen und Hinnehmen ein Problem noch vergrößern, anstatt es zu lösen. Darum ist es jetzt umso unverständlicher, gerade im Bereich der Jugendarbeit einen Priester einzusetzen, der in diesen Fragen persönlich vorbelastet ist.
Außerdem: Die normative Kraft des Faktischen mag in der Staatsphilosophie funktionieren – in Bezug auf die göttliche Wahrheit tut sie das nicht.
Redaktion benachrichtigen Einfach Schwamm drüber
#26   Rheiny   10:25:12 | Donnerstag, 31. Januar 2008
@Steini1974
Allein in meiner Pfarrei war das noch monatelang immer wieder aufgerührt worden. Bei jeder passenden und umpassenden Gelegenheit. Unser Pfarrer hatte aus dem Grund sogar eine Fastenpredigtreihe im Jahr drauf angesetzt, bewusst – wie er sagte – um die Diskussion bei den Leuten einmal auf die theologischen Inhalte zu stellen und nicht nur auf die persönliche Unwissenheit.
Das mit der Interkommunion in der Jugendarbeit kann ich nur bestätigen. War lange bei den Pfadis und auch beim BDKJ aktiv. Da gehen alle zur Kommunion, katholisch oder nicht. Der eine Jugendpfarrer hatte ausdrücklich zu aufgefordert, ein anderer hats (stillschweigend) hingenommen und einfach nichts gesagt. Ein früherer Jugendpfarrer ist deswegen einmal nicht zum Präses eines Jugendverbandes gewählt worden, weil er bei der Personalbefragung sinngemäß gesagt hatte: „Kommunion für alle ist nicht so einfach, das kann man nicht einfach selbstverständlich so handhaben“.
Gut, kein Vorwurf an die Jugendlichen, die von dem Thema meist halt keine Ahnung haben. Aber es zählt halt nicht das, was man meint, sondern was es in Wirklichkeit bedeutet.
Redaktion benachrichtigen
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