Nólimon
Erstellt: 10:18:04 | Dienstag, 5. Juli 2005
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46 Lesermeinungen
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Theologe der Piusbruderschaft zieht die deutschen Bischöfe bei den Ohren
#3   Nólimon   19:01:22 | Freitag, 12. Februar 2010
banal …
… „[französisch], gedanklich unbedeutend, geistlos, durchschnittlich; keine Besonderheit aufweisend, alltäglich“.
© Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2004)
Diese Banalitäten, gegen die die Gläubigen sich angeblich „zusammenrotten“ sind leider nicht wirklich banal.
Ihre Einlassung ist es allerdings schon …
Redaktion benachrichtigen Ein wahrer Karneval
#3   Nólimon   10:54:11 | Dienstag, 24. Februar 2009
Wer …
… ist dieser Gotthard?
Redaktion benachrichtigen Befehlsausgabe an den Bischof
#43   Nólimon   10:31:09 | Dienstag, 2. September 2008
@ Protestant
Ich glaube, wir haben hier ein unterschiedliches Verständnis von „Autorität“. Sie scheinen darunter mehr die moralische Glaubwürdigkeit, die jemand hat, zu verstehen. Dieses Verständnis ist gewiß nicht falsch. Ich verstand darunter eher jemandes Befug, dieses oder jenes zu tun – unabhängig davon, ob er meinen „Hochachtung“ durch besondere moralische oder fachliche Integrität verdient oder nicht.
Zur Weisungsbefugnis von Pfarrern oder Bischöfen. Ihr Nickname „Protestant“ deutet m. E. darauf hin, daß sie (wie ich selbst auch) evangelischer Christ sind. Insofern ist mir diese Sicht nicht unbekannt, daß Pastoren keinerlei Weisungsbefugnis haben. Aber ist das schriftgemäß? Alle Lehre und Praxis in der Kirche soll ja nach evangelischem Verständnis allein am Maßstab der Hl. Schrift gemessen werden. Der Apostel Paulus hat durchaus verbindliche Anordnungen in liturgischen, disziplinären und anderen Angelegenheiten gegeben (beispielsweise in 1 Kor 11,17. 2 Thess 3,4.12. Phlm 8). Auch Nichtapostel hatten Weisungsbefugnisse (z. Bsp. 1 Tim 1,3.411. Tit 3,15).
Daß ein Pastor natürlich nicht alles Mögliche und Unmögliche anweisen kann wie es ein Apostel oder Apostelschüler ebensowenig konnte; daß seine Befungisse begrenzt sind, muß ich – glaube ich – nicht extra noch hinzufügen.
Gnade und Frieden!
Redaktion benachrichtigen Befehlsausgabe an den Bischof
#30   Nólimon   08:13:46 | Dienstag, 2. September 2008
Autorität
Niemand ist nur deshalb Autorität, weil er ein bestimmtes Amt innehat! Autorität muss man sich erstmal verdienen!Das gilt für jeden von uns, ob Kirchenvertreter,Politiker, Maurer oder Finanzbeamte!
Wenn mich ein Polizist in Uniform während der Ausübung seines Amtes auf der Straße kraft der ihm von Staat verliehenen Autorität anhält und meine Fahrzeugpapiere verlangt, bin ich sicher nicht gut beraten, wenn ich ihm entgegne, daß er sich seine Autorität erst einmal verdienen müsse … und sei er auch der größte Schnarchhaken, der je in Uniform daherkam.
Redaktion benachrichtigen Lefebvristische Redemptoristen versöhnt
#24   Nólimon   11:51:38 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Das ist es …
… was ich an den Diskussionen hier so „schätze“. Jemand ist vielleicht mangelhaft informiert (was ja keine Schande ist und irgendwie und irgendwo auf uns alle zutrifft) und da heißt es gleich, daß er „dumm“ sei oder ein „Lügner“ (oder vielleicht auch beides).
Wie kommt es, daß bei Gesprächen übers Internet oft so schnell der Respekt vor dem anderen weg ist? :-(
Redaktion benachrichtigen Lefebvristische Redemptoristen versöhnt
#17   Nólimon   10:06:56 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Süße und Bitternis
Eben! Solche Einheit wird vor Ort gelebt, nicht in Rom.
Redaktion benachrichtigen Lefebvristische Redemptoristen versöhnt
#11   Nólimon   08:36:26 | Mittwoch, 2. Juli 2008
Man hofft, …
… daß das, was diesen Redemptoristen im Mund süß war wie Honig im Magen nicht bitter wird, nachdem sie es gegessen haben.
Redaktion benachrichtigen Christus, König der Parlamente
#52   Nólimon   11:39:10 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Joh 18,36
Es ist wahr: Die Königsherrschaft des Christus Jesus „ist nicht von dieser Welt“ (wörtlich: ouk éstin ek tou kósmou toúto).
Sie ist ganz einfach darum „nicht von dieser Welt“, weil dem Christus alles von Seinem Vater übergeben worden ist und mithin eben „nicht von dieser Welt“ oder irgendeiner weltlichen Macht in ihr.
Daß die Königsherrschaft dieses Königs nicht von dieser Welt ist, bedeutet aber noch lange nicht, daß sie nicht doch dieser Welt gilt und sich nicht „in dieser Welt“ auswirken soll!
Redaktion benachrichtigen Müssen wir das wirklich selber tun?
#3   Nólimon   13:40:11 | Montag, 24. September 2007
Unfreier Wille
Luther sagte in seiner Schrift „Vom unfreien Willen“, daß der Mensch zu keinem Zeitpunkt „neutrales Terrain“ ist, nicht aber, daß der Mensch „immer zum bösen Tun und Sündigen verdammt sei“:
„In Summa, wenn wir unter dem Gott dieser Welt sind, ohne die Einwirkung und den Geist des wahren Gottes, werden wir gefangengehalten nach seinem Willen, wie Paulus zu Timotheus sagt, so daß wir nur wollen können, was er selbst will. Denn er ist der starke Gewappnete, der sein Haus so bewahrt … Wenn aber ein Stärkerer über ihn kommt, ihn besiegt und uns als seine Beute raubt, so werden wir umgekehrt durch dessen Geist Sklaven und Gefangene (was dennoch eine königliche Freiheit bedeutet), so daß wir gern wollen und tun, was er selbst will.
So ist der menschliche Wille in die Mitte gestellt (zwischen Gott und Satan) wie ein Zugtier. Wenn Gott sich darauf gesetzt hat, will er und geht, wohin Gott will … Wenn Satan sich darauf gesetzt hat, will und geht er, wohin Satan will.
Und es steht nicht in seiner freien Entscheidung, zu einem von beiden Reitern zu laufen oder ihn sich zu verschaffen zu suchen, sondern die Reiter selbst kämpfen miteinander, ihn zu erlangen und zu besitzen.“
[Martin Luther: Vom unfreien Willen (1525), S. 72. Digitale Bibliothek Band 63: Martin Luther, S. 2024 (vgl. Luther-W Bd. 3, S. 195-196) © Vandenhoeck und Ruprecht]
Redaktion benachrichtigen Zahlbar in drei Arbeitstagen
#2   Nólimon   21:02:32 | Freitag, 7. September 2007
Nicht jeder …
… ist des griechischen Sprache mächtig. Warum schreiben Sie nicht die Bibelstelle Mt 18,21 dazu?
Redaktion benachrichtigen Trostpreis statt Motu Proprio? + …
#28   Nólimon   12:08:02 | Donnerstag, 10. Mai 2007
„Wissenschaftlichkeit“
Im Jahre 7 v. Chr. ließ Herodes 6000 Pharisäer verhaften und hinrichten, die Augustus den Treueid verweigert hatten.
Kurz vor seinem Tod 4. v. Chr. ließ er die angesehensten jüdischen Männer in der Rennbahn in Jericho einschließen, um sie bei seinem Tod ermorden zu lassen, damit die Juden anläßlich seines Sterbens weinen würden. Der Plan wurde vereitelt und die Männer befreit. Josephus spricht von 15 000, die Herodes so umbringen lassen wollte.
Bethelhem war zur Zeit der der Geburt Jesu gewiß nur ein recht kleiner Ort. Wie viele Kinder unter zwei Jahren mag es in um um Bethlehem wohl gegeben habe? Die Zahl der Mordopfer war gewiß kleiner als die sonst üblichen Zahlen an Opfern des großen Herodes. Vielleicht hat der Historiker Josephus dewegen nicht über den Kindermord von Bethlehem berichtet, weil die Zahl der bei dieser Mordaktion umgekommenen eigentlich „Peanuts“ für Herodes waren.
Gleichwohl: Viele Begebenheiten aus dem Leben des Herodes kennen wir einzig und allein aus den Büchern des Flavius Josephus, die er gegen Ende des 1 . Jh. n. Chr. schrieb. Die Tatsächlichkeit dieser Berichte zu bestreiten gilt als „unwissenschaftlich“.
Vom Kindermord von Bethlehem wissen wir nur aus dem Matthäusevangelium. Da ist es plötzlich Ausdruck „streng wissenschaftlicher Gesinnung“, diesen Bericht zu bezweifeln, weil eben nur an dieser einen Stelle darüber berichtet wird.
Über den Wert dieser Art von „Wissenschaftlichkeit“ kann sich jeder selbst ein Urteil bilden …
Redaktion benachrichtigen Eine Frage des Gebisses
#4   Nólimon   12:09:29 | Mittwoch, 14. Februar 2007
Recht und Gesetz … und so weiter
>>auch ein Pornojäger – was ist das eigentlich? – hat sich an Recht und Gesetz zu halten!!!!!!! Also muss er zahlen<<
Immerhin hat er gegen die Gebote der Staatsreligion der Bundesrepublik Deutschand verstoßen, dem „Antifaschismus“ nämlich. Da kennen deutsche Gerichte nix. Scheint aber die einzige von ihnen geschützte Religion zu sein …
Redaktion benachrichtigen Narrenmesse
#66   Nólimon   10:58:26 | Samstag, 10. Februar 2007
Hinter verschlossenen Türen …
Wenn ich mir vorstelle, daß die Apostel sich am Ostertag mit Narrenkappen auf dem Kopf versammelten, kann ich viel besser verstehen, daß sie es hinter verschlossenen Türen taten.
Es heißt im Johannesevangelium, daß sie das aus Furcht vor den Juden taten. Bislang verstand ich das immer so, daß sie um ihr Leben fürchteten. Aber anscheinend fürchteten sie sich nur davor, sich absolut zum Löffel zu machen.
Man sollte solche Narrenmessen vielleicht auch hinter verschlossenen Türen feiern. Oder noch besser: in der geschlossenen Abteilung einer medizinischen Einrichtung …
:-D
Redaktion benachrichtigen Nigerianischer Bischof gegen Evolutionstheorie
#5   Nólimon   12:05:11 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ …
@ Navon: Und an welche Segnungen denken Sie da konkret?
@ Gotthard: Doppelberichterstattung mit scheinbaren Widersprüchen ist auch im heutigen Journalismus keineswegs unüblich: www.apologetica.de/bankraub.htm
@timpressum: Die Evolutions-Theorie besticht keineswegs durch Logik, sondern lediglich dadurch, daß sie Gott für überflüssig erkärt.
Redaktion benachrichtigen Sinnstörender Fehler
#10   Nólimon   02:39:50 | Freitag, 5. Januar 2007
Luthers Abendmahlslehre
Luther geht von den Worten Jesu aus. Nach dem biblischen Bericht hat Jesus ein sichtbares Brot in die Hände genommen und mit dem Wort „dies ist mein Leib“ eben gerade „dieses“ Brot gemeint. Darum schlußfolgert Luther: Ich „… halte mich einfältig an sein Wort und glaube fest, daß Christi Leib nicht bloß im Brot ist, sondern daß das Brot der Leib Christi ist.“ (WA 6,511,19 ff.).
„Das Brot ist der Leib.“ Auf diese fünf Worte kann man Luthers Abendmahlslehre reduzieren.
Für die „reformierten“ Gegner Luthers ist es nur Brot, der Leib ist abwesend.
Für die römischen Gegener Luthers ist es nur der Leib, das Brot ist abwesend.
Die Transsubstantiationslehre hat Luther allerdings eigentlich nur abgelehnt, weil er sie für eine „vernünftelnde“ Erklärung hielt, die seiner Meinung nach versucht, ein unerklärliches Geheimnis zu erklären. Streiten wollte er über die Transsubstantiationslehre aber nicht: „Es bedeutet mir nicht viel, denn ich habe öfters offen erkläre, ich will darum nicht streiten: möge der Wein da verbleiben oder nicht, mir ists genug, daß Christi Blut da ist; dem Wein mags gehen, wie Gott will. Und lieber als mit den Schwärmern eitel (= nur) Wein zu haben, saufe ich eitel (= nur) Blut mit dem Papst.“
(WA 26,462,1ff.)
Redaktion benachrichtigen Die Rhön ist schön, doch leider muß ich gehen
#10   Nólimon   12:41:55 | Montag, 27. November 2006
Wo es lang geht … und wo es enden wird.
„ …Er zeigt wenigstens, wo es lang geht …“
Eben! Aber die Richtung, die er zeigt, ist es gerade, die einem mit großer Sorge erfüllen kann …
„In vier Tagen hat sich alles erledigt!“
Glaube ich kaum: In vier Tagen kann man keine ganze Diözese ruinieren …
Redaktion benachrichtigen Drei Dinge gefallen Gott
#3   Nólimon   19:42:53 | Dienstag, 22. August 2006
Zwei Fragen:
1. Wie viele Bibelverse muß man am Stück zitieren, um sich nicht dem Vorwurf ausgesetzt zu sehen, man würde sich an der Heiligen Schrift wie an einem Steinbruch bedienen?
2. Was ist inhaltlich falsch an der Zusammenfassung des Autors und paßt nicht in das biblische Gesamtbild?
Redaktion benachrichtigen Seit dem Konzil gibt es nur noch eine Todsünde
#2   Nólimon   14:32:42 | Montag, 7. August 2006
Es ist nicht nötig …
… hier eine Markierung als Werbung vorzunehmen, denn es handelt sich nicht um Werbung.
Die DVD wird nämlich, wie in dem vorerwähnten Interview in der „Kirchlichen Umschau“ ausdrücklich erwähnt wird, „ausschließlich an Priester abgegeben“. Und die bekommen alle mit der Post ein Werbeblatt zugesandt, dem eine Bestellkarte für die DVD beigefügt ist. Vermutlich braucht man also diese Bestellkarte, um eine der DVDs zu erhalten. „Werbung“ auf kath.net gelesen zu haben, reicht nicht aus …
Redaktion benachrichtigen Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien
#58   Nólimon   09:33:50 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@ DDL
Für undemokratisch halte ich nicht das Redaktionssystem von Wikipedia. Für undemokratisch halte ich vielmehr das systematische Suchen und Löschen von Verweisen auf Quellen, die ein einzelner für „unseriös“ hält.
Die Demokratie (und somit auch Wikipedia) leben – so heißt es – von der aktiven Beteiligung mündiger Menschen. Mündigen Bürgern sollte man durchaus Quellen zumuten, die man selbst für unseriös hält und diesen Mündigen auch zutrauen, sich ein eigene Meinung bilden zu können. Systematische „Quellenbeseitigung“ entmündigt andere.
Redaktion benachrichtigen Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien
#7   Nólimon   19:19:38 | Dienstag, 11. Juli 2006
@ DDL
Zitat: „Sowas bestärkt mich darin, in der Wikipedia darauf zu achten, dass nicht wieder irrtümlich irgendwo kreuz.net als Quelle verlinkt wird. Neulich war das in 5 Artikeln noch der Fall – jetzt nicht mehr.
Seriöse Medien sind anders.“
Und was „seriös“ ist, legen Sie fest? Meinen Sie, daß alle anderen Leute völlig verblödet sind, so daß Sie sich berufen fühlen müssen, sie vor „unseriösen“ Quellen zu bewahren und deswegen Wikipeida „bereinigen“ müssen?
So was gab’ schon früher mal: Der „Volksempfänger“ (im Volksmund auch „Goebbelsschnauze“ genannt) war dem Vernehmen nach so konzipiert, daß im Grunde nur der Empfang deutscher Sender möglich war. „Unseriöse Quellen“ sollten ausgemerzt werden. Und welche Quellen „seriös“ waren, entschied das „Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda“.
:-!
Redaktion benachrichtigen „Dieser Mann ist ein Phänomen“
#5   Nólimon   17:01:36 | Montag, 10. Juli 2006
Der Internet-Name „Ralf B.“ …
… ist ja auch nicht gerade eine „Offenbarung“, sondern läßt dessen Träger eher anonym in Erscheiung treten …
;-)
Redaktion benachrichtigen Warum die Alte Messe besser ist als die Neue
#41   Nólimon   09:43:37 | Dienstag, 4. Juli 2006
Warum?
Wenn die Feier der Alten Messe mit allem Drum und Dran an Pracht (inklusive Pontifikalhandschuhen etc.) wirklich so absolut lächerlich und überholt wäre, wie manche meinen, warum wüten sie dann so sehr dagegen, anstatt sich lachend auf die Schenkel zu klopfen?
Redaktion benachrichtigen Warum die Alte Messe besser ist als die Neue
#11   Nólimon   17:52:43 | Montag, 3. Juli 2006
@ aschera
„… Für den neuen muss man 11 Semesterwochenstunden Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie studieren …“
Da müssen einige Pfarrer 11 Semesterwochen gefehlt haben. Denn das was in ihren Messen abgeht, haben sie bestimmt nicht in Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie „studiert“ …
Redaktion benachrichtigen Redeverbot in der Diözese Linz?
#29   Nólimon   14:44:44 | Samstag, 24. Juni 2006
„Geschwisterliche Kirche“
Wer von einer „geschwisterlichen Kirche träumt“ ist wahrscheinlich als Einzelkind aufgewachsen … ;-)
Geistliche, die „die das aussprechen, was sie Denken und Fühlen“, die sozusagen ständig ihre Befindlichkeiten vor den Leuten ausbreiten, öden doch ihre Zuhörer an. Wer will denn das hören? Ich jedenfalls nicht …
Redaktion benachrichtigen Wenn der Becher zum kostbaren Kelch wird
#5   Nólimon   12:24:39 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Nicht für Eingeweihte?
Als Jesus mit seinen Begleitern und den Zwölf allein war, fragten sie ihn nach dem Sinn seiner Gleichnisse. Da sagte er zu ihnen: Euch ist das Geheimnis des Reiches Gottes anvertraut; denen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen gesagt; denn sehen sollen sie, sehen, aber nicht erkennen; hören sollen sie, hören, aber nicht verstehen, damit sie sich nicht bekehren und ihnen nicht vergeben wird.
Und durch viele solche Gleichnisse sagte Jesus ihnen das Wort so, wie sie es zu hören vermochten. Und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen; aber wenn sie allein waren, legte er seinen Jüngern alles aus.
Redaktion benachrichtigen Aus der ‘Times’ erfahren
#27   Nólimon   16:54:40 | Dienstag, 24. Januar 2006
Es wäre mir lieb …
… und für die Diskussion auch förderlicher, wenn auf das geantwortet werden würde, was ich gesagt(resp. geschrieben) habe und nicht auf das, was man mir unterstellt: Ich habe weder gesagt oder auch nur irgendwie angedeutet, daß Emil Carlebach meiner Meinung nach ein biblisches Buch verfassen wollte oder daß das, was er sagte, den Stellenwert eines NT-Buches hätte.
Daß Thema ist nicht die Kanonizität der Aussagen von Emil Carlebach, sondern der Umstand, daß eine bildhafte Sprache keine unachtsame und schludrige Sprache ist:
Jemand, der etwas „begriffen“ hat, hat es deswegen noch lange nicht mit mit den Händen befingert; und wer etwas „erfaßt“ hat ebenso wenig. Ein „Gedankenblitz“ durchzuckt uns gelegentlich, aber es donnert dabei in der Regel nicht. Wer denkt, daß man am „Fuß eines Berges“ darauf aufpassen muß, nicht getreten zu werden, den wird gegebenefalls die Nachricht „sauer aufstoßen“ daß dem nicht so ist. Hoffentlich „verliert er nicht den Boden unter den Füßen“ deswegen oder „versinkt vor Scham in demselben“. Falls ihm ein „spitzer Schrei“ entfährt, wird er damit nichts ritzen können.
Wer hier überall sprachliche Schludrigkeit und Nachlässigkeit unterstellt, hat würde von den meisten als jemand angesehen, der „Grillen im Kopf“ hat, auch wenn bei einer Trepanation seines Schädels keine Insekten gefunden werden würden…
;-)
Redaktion benachrichtigen Aus der ‘Times’ erfahren
#25   Nólimon   16:37:58 | Montag, 23. Januar 2006
Sprachgebrauch
Ich würde diesen Sprachgebrauch weder schludrig noch unachtsam nennen. Es ist genauso wenig schludrig und unachtsam, wie wenn man sagt, daß die Sonne „aufgeht“. Natürlich „geht“ die Sonne nicht und vor allem nicht „auf“. Das weiß jeder. Aber niemand wirft dem, der so spricht, Schludrigkeit und Nachlässigkeit vor und vermutet gleich, daß er auch sonst es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.
Oder ein anderes beliebiges Beispiel aus der Neuzeit:
Auf einer Internetseite der DKP (www.dkp-hessen.de/…bach-haft-hameln.htm) berichtet Emil Carlebach, ein Widerstandskämpfer, Kommunist und Jude, der im KZ Buchenwald der Lagerälteste der Judenbaracke 22 war:
„Mir war klar, daß bevor der Hitler krepiert ist, komme ich nicht mehr in Freiheit.“
Ich glaube nicht, daß Carlebach schludrig oder unachtsam diesen Gedanken formuliert hat, noch daß er gelaubt hat, Hitler müßte buchstäblich und wirklich „krepieren“ (= zerplatzen), ehe er aus dem KZ herauskäme …
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#23   Nólimon   12:46:22 | Sonntag, 22. Januar 2006
Zwei Berichte?
Es gibt m. E. keine zwei Berichte über den Tod des Judas in der Bibel: Er hat sich selbst erhängt.
Petrus benutzt lediglich in Apg 1 eine sehr drastische, aber bildhafte Ausdrucksweise, um zu sagen, daß es mit Judas ein besonders übles Ende genommen hat.
Noch heute sagt man von jemandem, der besonders schmachvollen Tod hatte, er sei „krepiert“. Wörtlich bedeutet „krepieren“ aber „platzen“. Doch käme niemand auf die Idee, von jemandem anzunehmen er wäre wirklich „geplatzt“, wenn er hört, dieser sei „krepiert“
So müssen wir das m. E. auch hier die Ausdrucksweise des Petrus in Apg 1 verstehen: Judas, der sich selbst erhängt hatte, hatte einen besonders entehrenden Tod. Er ist „krepiert“: „mitten entzwei geborsten“.
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#21   Nólimon   17:29:29 | Samstag, 21. Januar 2006
Der Bericht des Josephus …
… über den Tod des Jakobus im zwanzigsten Buch seiner „Altertümer“ ist ein sehr gutes Beispiel dafür, daß es den Juden nicht erlaubt war, Todesurteile zu fällen.
Er schreibt, daß das Todesurteil des Hohen Rates gegen Jakobus illegal war und gefällt wurde, als es ein Machtvakuum gab: der alte Prokurator war tot und der neue noch nicht da:
„Als der Kaiser von dem Tod des Festus erfahren hatte, entsandte er den Albinus als Prokurator nach Judäa. Der jüngere Ananus, der, wie gesagt, die hohepriesterliche Würde erhalten hatte, war ein ausserordentlich stürmischer Draufgänger; er gehörte der Sekte der Sadduzäer an, welche, wie wir schon gezeigt haben, als Richter grausamer waren als alle anderen Juden. Dieser Ananus nun glaubte, da Festus gestorben und Albinus erst noch auf der Reise war, die Lage sei für ihn günstig, weshalb er den Hohen Rat einberief und den Bruder Jesu, des sogenannten Christus, der Jakobus hiess, und noch einige andere Männer vorführen liess, sie der Gesetzesübertretung beschuldigte und zur Steinigung auslieferte.“
Josephus berichtet weiter, daß es deswegen eine Bescherde an den neuen Prokurator gab:
„Einige gingen sogar dem Albinus entgegen, der von Alexandrien her unterwegs war, und klärten ihn darüber auf, dass es dem Ananus nicht erlaubt war, ohne sein Einverständnis die Gerichtssitzung abzuhalten. Albinus schenkte den Worten Gehör, schrieb entrüstet an Ananus und drohte ihm Strafe an.“
Diese Strafe bestand dann darin, daß Ananus abgesetzt wurde.
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#19   Nólimon   13:54:31 | Samstag, 21. Januar 2006
Der Hohe Rat …
… hat das Todesurteil nicht einfach selbst verhängt, weil er es nach Errichtung der römischen Prokuratur im Jahre 6 n. Chr. nicht durfte. Auch eine Steinigung durfte er nicht veranlassen!
Die Steinigung des Stephanus geschah nicht auf Grund eines „ordentlichen“ Todesurteiles des Hohen Rates, sondern war illegal und ein Akt der Lynchjustiz: Stephanus verteidigte sich, „da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los, trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn.“ (Apg 7,57) Ein Todesurteil wurde hier durch den Hohen Rat gar nicht gefällt, sondern es durch die aufgebrachte Masse sozusagen kurzer Prozess gemacht. Daß Stephanus nicht ordnungsgemäß zum Tode verurteilt, sondern gelyncht worden war, ist auch daran zu erkennen, daß er anständig bestattet wurde. Wahrscheinlich ließen die Steinewerfer die Leiche nach vollbrachter Tat einfach liegen und verschwanden schnell, ehe die Römer dazu kamen.
Daß Pilatus zögerte, zum Passafest einen Messiasprätendenten hinzurichten, wenn Jerusalem voller religiös hochgestimmter Menschen war, kann ich gut nachvollziehen.
Ob es wirklich eine so große Anbiederung an die römische Staatsmacht war, sich eine Geschichte auszudenken, in der ein römischer Prokurator ein ungerechtes Urteil fällt, weil er von den Eingeborenen erpreßt wurde: „„Wenn du ihn freiläßt, bist du kein Freund des Kaisers! Wer sich als König ausgibt, stellt sich gegen den Kaiser!“ (Joh 19,12)
Redaktion benachrichtigen Aus der ‘Times’ erfahren
#10   Nólimon   18:59:55 | Freitag, 20. Januar 2006
Der Unterschied
Reue ist nur ein Teil der Buße. Zu weinen und zu bereuen genügt nicht. Esau bereute auch, aber es kam nicht zur Buße: Hebr 12,17 „Ihr wißt auch, daß er verworfen wurde, als er später den Segen erben wollte; denn er fand keinen Weg zur Umkehr, obgleich er unter Tränen danach suchte.“
Was aber war der Unterschied zwischen Judas und Petrus? Warum ging der Verräter Judas verloren, aber der Verleugner Petrus nicht?
Petrus fiel tief. Aber er fiel nicht rettungslos. Denn Petrus griff dem Urteil Gottes nicht vor, indem er zum Strick griff. Petrus legte nicht Hand an sich.
Petrus verzweifelte an sich selbst und das ist uns gelegentlich heilsam. Aber er verzweifelte nicht an seinem Gott.
Judas hingegen war vom Teufel besessen, der von jeher die Menschen damit köderte, sie selbst könnten wie Gott sein. Judas verzweifelte an seinem Gott, als er an sich selbstverzweifelte.
Judas wollte Gott nicht Gott und also Richter sein lassen. Er war sein eigener Richter, richtete sich selbst – und ging verloren.
Petrus aber wollte nicht wie Gott sein, sondern ließ Gott Gott und Richter sein. Darum verzweifelte er nur an sich selbst, nicht aber an seinem Gott – und fand Rettung und Heilung bei Gott. Denn sein Gott und Richter erwies sich als sein Retter.
Redaktion benachrichtigen Weihnachten beim Schweizer Fernsehen
#12   Nólimon   23:11:20 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
Aus einer anderen lutherischen Bekenntnisschrift:
„Man legt den Unsern mit Unrecht auf (wirft… vor), daß sie die Messe abgetan haben sollen. Denn das ist offensichtlich, daß die Messe, ohne Ruhm zu reden, bei uns mit größerer Andacht und Ernst gehalten wird als bei den Widersachern. So werden auch die Leute mit höchstem Fleiß zum öfteren Mal unterrichtet vorn heiligen Sakrament, wozu es eingesetzt und wie es zu gebrauchen sei, nämlich die erschrockenen Gewissen damit zu trösten, wodurch das Volk zur Kommunion und Messe gezogen wird…“
Augsburgisches Bekenntnis Artikel XXIV
Redaktion benachrichtigen Der Kardinal weinte
#2   Nólimon   12:21:25 | Samstag, 24. Dezember 2005
Es geht um eine Fälschung.
Der einst gefeierte südkoreanische Klonforscher Hwang Woo Suk hat eine als bahnbrechend gefeierte Arbeit in der Stammzellforschung gefälscht. Der vermeintliche Klonpionier steht nun vor dem abrupten Ende seiner wissenschaftlichen Karriere.
Redaktion benachrichtigen Die Abschaffung des Latein als Beispiel der Reform
#25   Nólimon   11:53:36 | Sonntag, 11. Dezember 2005
Konvertiert ist 1760 …
… nicht Johann Sebastian Bach, sondern sein 1735 in Leipzig geborener jüngste Sohn aus zweiter Ehe. Nach seiner Konversion war er Domorganist in Mailand.
Der „alte“ Luther verstand sich wahrscheinlich als „katholisch“ (im Sinn etwa von „allgemein christlich“). Aber ob er sich als „römisch“ bzw. „päpstlich“ verstanden hätte …?
Redaktion benachrichtigen Die Abschaffung des Latein als Beispiel der Reform
#22   Nólimon   23:29:47 | Samstag, 10. Dezember 2005
@ Le Trot:
Sie scheinen demnach nichts Gutes erreichen zu wollen … und irgendwie man kommt nicht umhin, Ihnen eben das zu glauben.
Redaktion benachrichtigen Die Abschaffung des Latein als Beispiel der Reform
#17   Nólimon   10:54:40 | Samstag, 10. Dezember 2005
Hallo, Le Trot …
… indem Sie kübelweise unflätige Beschimpfungen ausgießen, erreichen Sie nichts, jedenfalls nichts Gutes (Das ist meine- völlig unmaßgebliche – Meinung.)
Die andererseits sehr maßgebliche Meinung des Hl. Paulus ist die:
„Ein Knecht des Herrn soll nicht streiten, sondern gütig sein gegen jedermann, fähig zur Unterweisung, verträglich. In Milde soll er die Widersacher zurechtweisen, vielleicht daß Gott ihnen Bekehrung schenkt zur Erkenntnis der Wahrheit.“ (2 Tim 2,24f.)
Redaktion benachrichtigen Die Abschaffung des Latein als Beispiel der Reform
#12   Nólimon   12:47:40 | Freitag, 9. Dezember 2005
Mancher Eindruck täuscht nicht!
„Zugleich vermittle sie aber „den Eindruck“, als fehle ihr nichts.“ Das beanstandet Dr. Huber an der Römisch-Katholischen Kirche. Durch die Blume sagt er, daß da seiner Meinung nach doch noch dies und jenes fehle würde. Vielleicht etwas, was der Protestantismus beisteuern könnte?
Aber was? Was sich im Protestantismus an Gutem findet, besitzt auch die katholische Kirche. Alles typisch Protestantische ist hingegen nicht gut, so daß die katholische Kirche nichts davon lernen oder übernehmen sollte. Mit anderen Worten: Was am Protestantismus evangelisch (= evangeliumsgemäß) ist, das ist katholisch (= allumfassend)! Und was am Protestantismus nicht katholisch (= allumfassend) ist, das ist auch nicht evangelisch (= evangeliumsgemäß). Das sollte dann freilich auch nicht eingebracht werden in die katholische Kirche.
Redaktion benachrichtigen In Malawi abgeblitzt
#7   Nólimon   18:54:32 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Als Sympathikundgebung …
… wollte ich meinen Beitrag allerdings nicht verstanden wissen. Ich bezog mich auf die zuvor gemachte Aussage, daß das Thema Homosexualität bei geschätzten 10% an Homosexuellen in der Gesamtbevölkerung „hier auf jeden fall deutlich überrepräsentiert“ sei.
Redaktion benachrichtigen In Malawi abgeblitzt
#3   Nólimon   16:52:29 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
ca. 10% …
Von den 15 Meldungen, die sich momentan auf der Startseite von kreuz.net befinden, habe ich zwei gezählt, die sich mit dem Thema Homosexualität befassen. Das sind 13,3 Prozent. Kommt doch in etwa gut hin mit dem Prozentsatz …
Redaktion benachrichtigen Entspricht nicht den Tatsachen
#14   Nólimon   14:11:02 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Halbwahrheiten?
Fakt ist, daß der Gebrauch einer Patene dort nicht üblich zu sein scheint. Die „Notwendigkeit, von der Redeptionis Sacramentum Nr. 93 spricht, scheint man nicht zu sehen. Jedenfalls kam – wie zugegeben wird – der Gebrauch der Patene „völlig überraschend“:
„Wahr ist, daß die für die Kommunität vollkommen überraschend kommende Benutzung der Patene durch einen Studierenden des Hauses Gespräche ausgelöst hat, die zu moderieren die Hausleitung unmittelbar bemüht war.“
Ist es denn so unglaubwürdig, daß darauf insistiert wurde, in Zukunft solche „Überraschungen“ wie etwa den Gebrauch einer Patene zu unerlassen? Ob man das nun „Moderation“ nennt oder „strengstes Verbot“ ist eher eine Frage des Standpunktes des Betrachters …
Redaktion benachrichtigen Sonderangebot
#3   Nólimon   22:52:25 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Wie sich die Zeiten ändern …
Für Dinge, für die man früher ins Gefängnis oder in die psychiatrische Anstalt kam, bekommt man heutzutage mitunter einen Kunstpreis …
Redaktion benachrichtigen Das ganze Ausmaß an Unehrlichkeit
#6   Nólimon   22:25:09 | Samstag, 26. November 2005
Schon länger her …
Die hier zitierten Äußerungen scheint sie aber noch während ihrer Amtszeit als Generalsekretärin des Deutschen Musikrates gemacht zu haben …
Redaktion benachrichtigen Ein verheirateter Pfarrer studiert im Priesterseminar
#15   Nólimon   15:04:58 | Montag, 21. November 2005
Die Ehefrau des Petrus
Zumindest am Ende des irdischen Lebens der Ehefrau des Petrus waren die beiden zusammen.
Eusebius von Caesarea erwähnt im Dritten Buch seiner Kirchengeschichte folgende altkirchliche Überlieferung:
„Klemens, dessen Worte wir soeben angeführt haben, erwähnt im Anschluss an das Gesagte um derentwillen, welche die Ehe verwerfen, jene Apostel, welche nachweislich im Ehestande gelebt haben.

Im Anschluss an diesen Bericht ist es nicht unpassend, noch eine andere erwähnenswerte Geschichte mitzuteilen, welche Klemens im siebten Buche der „Teppiche“ so wiedergibt: „Als der selige Petrus – so erzählte man – sah, wie seine Frau zum Tode geführt wurde, freute er sich über ihre Berufung und ihren Heimgang, rief ihr unter Namensnennung zu: ‘Gedenke, Weib, des Herrn!’ und richtete an sie sehr ermunternde und trostreiche Worte. So sah die Ehe der Seligen aus, so die erhabene Gesinnung derer, die sich innig liebten“.
Diese Mitteilungen, welche in unser vorliegendes Werk einbezogen werden müssen, mögen an dieser Stelle ihren richtigen Platz gefunden haben.“
(Eusebius, Kirchengeschichte III,30)
Es mag indes sein, daß Petrus und seine Frau eine sogenannte Josefsehe geführt haben …
Redaktion benachrichtigen Ein verheirateter Pfarrer studiert im Priesterseminar
#12   Nólimon   21:00:49 | Sonntag, 20. November 2005
Die Frauen der Apostel
Daß die Apostel ihre Frauen dauerhaft verlassen haben, glaube ich nicht. Sonst hätte der Apostel Paulus ja nicht in 1 Kor 9,5 schreiben können: „Numquid non habemus potestatem sororem mulierem circumducendi sicut et ceteri apostoli et fratres Domini et Cephas.“
(Haben wir etwa kein Recht, eine Schwester als Frau mitzunehmen wie die übrigen Apostel und die Brüder des Herrn und Kephas?)
Da ist bestimmt nicht nur von Sekretärinnen die Rede …
Redaktion benachrichtigen Firmung mit acht
#9   Nólimon   16:34:27 | Donnerstag, 10. November 2005
Hl. Firmung oder protestantische Konfirmation
Wird die kirchliche Firmung oft nicht auf etwas reduziert, das einer protestantischen „Konfirmation“ entspricht?
Firmung und evangelische Konfirmation haben beide die lateinische Bezeichnung „confirmatio“. Sowohl in Firmung als auch in Konfirmation wird etwas „befestigt“. Es gibt aber einen Unterschied, nämlich – sehr grob und vereinfachend gesagt – den, daß in der Konfirmation der Mensch aktiv ist und in der Firmung Gott.
Die protestantische Konfirmation kam als Ersatz für die Firmung, nachdem die Reformatoren die Firmung abgeschafft hatten. In dieser Konfirmation als dem feierlichen Abschluß des kirchlichen Unterrichtes der Kinder und Jugendlichen bekräftigen die Konfirmanden das Taufversprechen, das ihre Paten bei ihrer Taufe für sie ablegten. Sie bekräftigen, daß sie gewillt sind, als Christen zu leben. Kirchlicher Unterricht und eine solche Bekräftigung des Glaubens durch den Glaubenden in der Konfirmation sind gewiß nicht zu tadeln. Nur sollte das nicht als einziger Zweck der Firmung angesehen werden.
Denn die Firmung eigentlich ursprünglich etwas anderes. In der Firmung bekräftigt nicht der Glaubende etwas, sondern er wird befestigt und gestärkt von Gott durch die Gabe des Hl. Geistes!
Ich meine, daß eine solche Befestigung gerade nötig ist, bevor die jungen Menschen in die schwierige Pubertät kommen. Andere „Geister“ warten nicht darauf, bis aus Kindern kleine Erwachsene werden…
Redaktion benachrichtigen Bischof verzeiht – und wird dafür geprügelt
#2   Nólimon   12:50:50 | Montag, 10. Oktober 2005
Der kleine Unterschied …
Vielleicht liegt das daran, daß das Herausreißen von Nebenaltären und Anbringen eines Pentagramms in einer Kirche etc. keine Aktionen sind, die sich dezidiert gegen die Autorität des Diösesanbischofs richten…
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