Ideologiefeind
Erstellt: 15:18:01 | Dienstag, 26. Februar 2008
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190 Lesermeinungen
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War Ben Hur schwul?
#29   Ideologiefeind   15:19:52 | Dienstag, 6. Mai 2008
Nach langer Abwesenheit im Ausland klicke ich diese pseudochristliche Seite an und was finde ich?
Die gleichen Dummschwätzer (Theophil), Antisemiten, Rassisten, Menschenverachter und Glaube-ad-absurdum-FÜHRER wie eh und je. Da ist mein kurzes und konstruktives Fazit: Zerfleischt Euch ruhig weiter innerlich, hackt auf Euren Lieblingsrandgruppen herum und setzt Eure mentale Vermoderung fort. Ich brauch Euch nicht zum Leben. Ich kenne zu viele anständige Menschen, denen ich künftig lieber die hier verschwendete Zeit widme. Bye…
Redaktion benachrichtigen Die priesterliche Clique des Bischofs
#4   Ideologiefeind   14:49:03 | Donnerstag, 27. März 2008
Stimmt: Bei etwas mehr Selbstreflexion seitens kreuz.net…
…dürfte sich die Redaktion aus Selbstschutz solche Charakterisierungen* nicht erlauben
*…lebt von Schwarz-Weiß-Malerei, Unterstellungen, Simplifizierungen, Karikaturen, Verleumdungen, Ressentiments, Beschimpfungen.
‘Schon witzig!
Redaktion benachrichtigen Nicht alle befinden sich im Krebsgang
#38   Ideologiefeind   15:07:51 | Mittwoch, 26. März 2008
Sechs der 15 größten Vereinigungen sind historische Negerkirchen.
Aha! Der Verfasser solcher rassistischen Formulierungen kann sich gleich neben neben Udo Voigt bei dessen anstehender Gerichtsverhandlung setzen. Ach ja: Anonymität macht ja sooooo mutig und die Freunde des gepflegten Rassismus können sich so schön verschanzen.
Was für ein peinliches, katholizismusschädigendes Verhalten. Möge der Bumerang mit voller Wucht zurückkommen.
Redaktion benachrichtigen Die Kirche schweigt + …
#164   Ideologiefeind   20:23:45 | Montag, 24. März 2008
In der BRD herrscht definitiv Religionsfreiheit
Ich bin z.B. frei von Religion- ein wichtiger Aspekt der Religionsfreiheit. Die BRD ermöglicht es, mit Mehrheiten politische Ziele durchzusetzen. Sollten die vorhandenen Parteien jemandem nicht die entsprechenden Programme anbieten, muß er aus eigener Kraft seine Interessengemeinschaft voranbringen. Nur: Wenn man dann feststellt, dass die entsprechende Menge an Menschen nicht zu mobilisieren ist, kann man den Staat nicht dafür verantwortlich machen. Es ist etwas zu einfach, dann von einer „gesteuerten“ Demokratie o.ä. zu reden. Ich fühle mich jedenfalls wohl mit unseren Wahlmöglichkeiten. Unübersehbar und unüberlesbar ist hier auf der Seite der nostalgisch verklärte Blick einiger
Diktaturfreunde, die wahlweise gelenkt werden wollen (=wenig Eigenverantwortung), oder die sich in einer solchen Staatsform eine Machtposition wünschen, die ihnen bislang offensichtlich verwehrt blieb. Schön, dass die eine Randerscheinung sind.
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#154   Ideologiefeind   14:34:39 | Montag, 24. März 2008
Wer sich in der BRD nicht wohlfühlt, weil er beispielsweise…
…einen Hang zu totalitären Systemen hat und in der Politik eine Rassenideologie vermißt, der kann doch sein Köfferchen packen und seinen Allerwertesten in Richtung eines Landes bewegen, das seinen Vorstellungen eher entspricht. Der perfiden Weltsicht eines pfc wird sich die deutsche Gesellschaft niemals anschließen. Ich kann für ihn nur hoffen, dass er baldmöglichst Asyl in einem passenden Staat erhält. Deutschland hat so jemanden jedenfalls nicht verdient.
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#1   Ideologiefeind   14:25:41 | Montag, 24. März 2008
„Ketzer“???
Oh je. kreuz.net bringt sich durch seine Wortwahl wieder mal in die Region „nicht ernstzunehmen“.
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#128   Ideologiefeind   19:35:55 | Sonntag, 23. März 2008
Pfc- ist das eigentlich das Kürzel für…
Praktikumsgesuch für Chemie???? :-D
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#38   Ideologiefeind   17:28:41 | Sonntag, 23. März 2008
Armes Humbelinchen!
Innerhalb weniger Sätze zu einem giftsprühenden, garstigen Forumskobold zusammengeschrumpft. Tse tse tse…
Es sei Ihnen gegönnt und wir lassen’s jetzt einfach. Ich habe Verständnis für Schwächen, toleriere ein anderes Niveau- nur muß ich mich nicht mit jedem Vertreter dieser Fraktion länger aufhalten. Bye bye!
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#36   Ideologiefeind   16:58:26 | Sonntag, 23. März 2008
Sorry, dass ich Sie ernst genommen habe, Humbelina!
Ihr letztes Posting ist dann doch unfreiwillig ehrlich geraten und ich weiß jetzt, wo ich Sie einsortieren muß. Damit ist uns beiden geholfen. Gute Besserung!
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#34   Ideologiefeind   15:52:49 | Sonntag, 23. März 2008
@Humbelina: Um glaubwürdig zu werden, sollten Sie sich solche…
…Ja, tatsächlich, ungefähr von dieser Qualität sind alle „Holocaust“-Zeugenaussagen … Immer streng nach dem Motto „Die gesamte Familie meines Cousins wurde im Holocaust umgebracht.“
…Bemerkungen sparen! „Alle“ Holocaust-Zeugenaussagen?
Was soll diese dämliche Verallgemeinerung? Und was soll die anschließende Verhöhnung von Menschen, die den Großteil ihrer Familie durch Verfolgung verloren haben? Solange Sie so undifferenziert wie in obigem Zitat mit dem Thema umgehen, werden Sie sich unliebsame Kommentare gefallen lassen müssen.
„Wollen“ möchte ich übrigens gar nichts von Ihnen.
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#32   Ideologiefeind   14:04:27 | Sonntag, 23. März 2008
Oh! PFC hat sich ein Humbelina-Schwesterchen organisiert
Niedlich: Ein kleiner Geschichtsverdreherbund gibt sich mal wieder die Ehre. Schön, dass sich solche Kreaturen derart destruktiv ihrem eigenen Ansinnen gegenüber verhalten. Sie wollen die Geschichte ummodeln, verdrängen und verfälschen und rufen damit erst Recht Menschen auf den Plan, die die Geschichte lebendig halten. Solange es solche Krakehler gibt, wird es auch weitere Mahnmale, Debatten,
Erinnerungszeremonien geben- schon, um unseren Nachfahren vorzuführen, welche Geister ein Land für Jahrzehnte in ethischen Mißkredit bringen können. Wären Humbelina & pfc nur Mitläufer gewesen, oder wären sie „Mitmacher“ geworden? Mir schwant übles…
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#112   Ideologiefeind   13:52:49 | Sonntag, 23. März 2008
@Arkanum/kreuts.net
Keine Angst: Ich denke, die Anzahl derer, die auf das primitive Juden-Bashing eines pfc hereinfallen, ist gering. Jene, die ohnehin von rassistischen Umtrieben geprägt sind,
brauchen keine zusätzlichen Lügengeschichten. Die pflegen
ihre Weltsicht auch ohne so einen Onlinekasper.
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#35   Ideologiefeind   15:48:33 | Samstag, 22. März 2008
Tja Marcelus, mit dieser Aussage beweisen Sie, dass Sie sich…
…im Kreise der Hellseher („Hell“ nicht im engl. Sinne) wähnen. Etwas, was hier von einigen selbsternannten Prophezeiungskünstlern gerne praktiziert wird. Für mich ist das nur ein weiterer Beweis dafür, was Glaube (und Aberglaube) so alles beim Menschen anrichten kann. Hoffentlich haben Sie neben Angstgefühlen auch dann und wann Glücksgefühle. So manch ein kreuz.net-Kandidat scheint doch sehr unter göttlicher Verfolgung zu leiden- eher, als unter göttlicher Hingabe zu genesen.
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#181   Ideologiefeind   15:43:41 | Samstag, 22. März 2008
@Marcelus
Chefs kommen und gehen… Irgendwie tut mir Ratzi auch Leid. Nach „Habemus Papam“ wurde er geradezu gehypt und nun reicht schon kühl-regnerisches Osterwetter um die Schar seiner Fans drastisch zu reduzieren. Okay: Dafür kann er nix. Die Gläubigen sollten sich was schämen, dass
sie ihre Treue (z.T.) vom Blick auf’s Thermometer abhängig machen.
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#179   Ideologiefeind   15:37:07 | Samstag, 22. März 2008
@HeinrichderZweite
Na wat denn: ‘Schon Florida-Rolf vergessen? :-)
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#33   Ideologiefeind   15:33:52 | Samstag, 22. März 2008
Märtyrer gab’ und gibt es immer wieder
Menschen, die sich und ihr Schicksal in den Hintergrund stellen, um die Sache, für die sie kämpfen, voranzubringen.
Dieser Herr Jesus hat aber offenbar die besseren Vermarktungsstrategen erwischt, die sein Ansinnen über Jahrtausende am Köcheln halten. Und da es viele Abnehmer
für diese Strategie gibt, kann man ein gut Maß an Menschenkenntnis wohl nicht absprechen. Ich finde meine
Vorbilder halt woanders. Für Mediamarkt-Kampagnen oder Praktiker-Werbung ist ja zum Glück auch nicht jeder empfänglich.
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#29   Ideologiefeind   15:23:40 | Samstag, 22. März 2008
@Marcelus: Ja, so wird’s auch in der Messe erzählt
Ohne Christus wird niemand von dieser Welt gerettet, und kann die nächste betreten.
Die verdursteten Kids haben halt das Glück, schon früher als erwartet die Neugier auf’s Jenseits befriedigt zu bekommen. Jetzt kapier ich’s endlich!
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#173   Ideologiefeind   15:20:48 | Samstag, 22. März 2008
Nur bedingt, Marcelus
Es muß doch sicher auch ein Gesetz geben, daß ein Staatsbürger nicht einfach seinen gewohnten Lebensstil aufgeben kann, der noch dazu zum Beruf dazugehört.
Sicherlich wird der deutsche Staat hierfür Verständnis zeigen.
Sogenannte Topmanager erreichen dies zuweilen und der ein oder andere Politiker. Ob der Papst als „Top-Kirchen-Manager“ eine Sonderrolle einnehmen kann, weiß ich nicht.
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#27   Ideologiefeind   15:16:39 | Samstag, 22. März 2008
@Marcelus
Was haben unfreiwillig und schuldlos Leidende mit jenen zu tun, die sich im Gegenteil freiwillig und schuldhaft dem Tod nahebringen, wenn auch in der Meinung, eine gottgefällige Bußübung zu verrichten?
Gerade, weil sie unfreiwillig und schuldlos sind, hätten sie mindestens die Aufmerksamkeit verdient, die eine mythische
Figur in feierlichen Zeremonien quasi rund um die Uhr erhält.
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#171   Ideologiefeind   15:10:22 | Samstag, 22. März 2008
Hartz IV für den Papst?
Das bedeutet, daß der Papst, würde er einkommenslos, als deutscher Staatsbürger auch die Segnungen des deutschen Sozialstaates empfanngen kann.
Das mag stimmen. Aber sein derzeitiger Wohnsitz wäre zu teuer (ich glaube, nur bis 50qm Wohnfläche werden für Einzelpersonen akzeptiert). Und auf eine Hofdienerschaft müsste er wohl auch verzichten.
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#25   Ideologiefeind   14:58:34 | Samstag, 22. März 2008
Leiden die Kinder, die täglich verhungern, verdursten, oder…
…an Krankheiten zugrunde gehen, eigentlich weniger? Oder sind die nicht so interessant, weil ihnen die prominente Note fehlt?
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#86   Ideologiefeind   13:14:24 | Freitag, 21. März 2008
Hoppla: Ein plötzliches „Du“, Sozialkatholisch?
Ist das ein Anbiederungsversuch oder (schlimmer) das mühselige Bestreben, mich herabzuwürdigen? Nun, das Sie Ihre bislang getätigten Äußerungen nicht noch einmal lesen möchten, kann ich ganz gut nachvollziehen (was kümmert Sie Ihr Geschwätz von gestern?). Ich fürchte, Sie wollen gerade wieder eines Ihrer Forum-Ping-Pong-Spiele veranstalten (wer hat das letzte Wort). Ich überlasse es Ihnen! Gerne! Aus Ihrer Einsamkeit kann ich Sie durch meine Antworten bestimmt nicht befreien. Genießen Sie den Tag trotzdem, ja?! Teechen, Käffchen, Lesen, zurücklehnen…- Sie schaffen das!
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#84   Ideologiefeind   13:06:46 | Freitag, 21. März 2008
@Sozialkatholisch
Lesen Sie Ihre Beiträge. Gleichen Sie Inhalt, Wortwahl, Stil
etc. mit jenen bedeutender (!) Lehramtsvertreter ab (die kennen Sie). Sie werden feststellen: AUA!!!
P.S.: Mir ist das relativ wurscht, da ich mit dem ganzen Krams ja eh nicht viel anfangen kann. Sie müssen das nicht jetzt machen, da Sie am Karfreitag bestimmt keine Zeit für langes Surfen haben, sondern traditionellen Verpflichtungen nachkommen müssen. Das erwarte ich jedenfalls.
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#82   Ideologiefeind   12:59:39 | Freitag, 21. März 2008
Richtig, Sozialkatholisch! Alles Ansichtssache!
Das ist wie mit der Auslegung der Bibel, bzw. der Beurteilung ihrer Echtheit: Alles Ansichtssache!
Und jetzt mal unter uns: Ich weiß doch längst, wieviel Katholik in Ihnen steckt (kicher)…
^-^
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#80   Ideologiefeind   12:51:43 | Freitag, 21. März 2008
Müde, Sozialkatholisch, sehr müde, Ihr…
…Versuch eines Konterns. Aber Sie haben sicherlich noch oft Gelegenheit, sich hier auszuprobieren. Glückauf! :)3
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#76   Ideologiefeind   12:19:40 | Freitag, 21. März 2008
Religionen untereinander: Ablehnung, Vertreibungsphantsien, Häme, Mißgunst, Belehrung uvm.
So sieht er aus, der „Dialog“ zwischen unterschiedlichen Glaubensrichtungen. Kreuz.net hat eine Freude daran, immer wieder Öl in dieses Feuer der gepflegten Abneigung
zu gießen. Vielleicht sind Gläubige generell viel zu sehr mit sich selbst und ihrer Wahrnehmung beschäftigt, als dass sie die Möglichkeit in Betracht ziehen könnten, die Denkweisen von Andersgläubigen (oder Nichtgläubigen) akzeptieren zu können. Mit diesem Anspruch auf Wahrheit erwächst leider auch eine Form von Egoismus, der „ein wenig“ die Objektivität verdrängt. Zum Glück gibt es auch Gläubige, die mit Toleranz etwas anfangen können. Die sich in ihrem Glauben stark fühlen und aus dieser Stärke die Gelassenheit ziehen, andere Sichtweisen ertragen zu können. Hier schwirren leider sehr viele Geister herum, die von dieser Weisheit weit entfernt sind und eine betont aggressive Haltung einnehmen. Wie groß die Chance auf eine Verständigung dabei ist, kann man sich ausrechnen. Aber vielleicht möchten sie ja auch gar keine Verständigung, weil nicht nur ein Glaube sie vorantreibt, sondern tatsächlich Vorbehalte gegen bestimmte ethnische und sonstige Gruppen vorhanden sind. Schade, dass ihnen der Mut fehlt, dies auch offen zuzugeben.
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#96   Ideologiefeind   19:22:18 | Donnerstag, 20. März 2008
@Rübezahl @Zwobbel
Ich brauche die Sendung nicht gesehen zu haben, denn ich beziehe mich auf h i e r vorgebrachte Zitate, die angeblich von Heiner Geißler stammen. Sollten diese Zitate falsch sein
(Geißler über die leereHölle), kann ich nichts dafür.
Zum Katechismus und der Bewertung einzelner Bibelzitate:
Wo früher eine strikte Auslegung durch das Lehramt erfolgt ist, gibt es heute durchaus interpretatorische Freiräume.
Das mag von Ihnen als Relativismus beschimpft werden. Ich nenne es Willen zur Modernisierung.
Rübezahl: Lesen Sie nicht nur den Katechismus in der 93er-Fassung, sondern vergleichen Sie mit den (unzähligen) früheren Fassungen. Auch Sie können die Unterschiede feststellen. Aber ein bisschen Mühe müssen Sie sich schon geben!
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#390   Ideologiefeind   13:43:22 | Donnerstag, 20. März 2008
Menschen, die Kinder gerne schlagen, sollten einfach dazu stehen
Was soll die Fehlinterpretation unserer Gesetzgebung? Was
soll der Hinweis auf Bibelzitate? Seid so mutig zu sagen: „Ja, meine Kleinen kriegen öfters eins drauf, weil ich anders nicht klarkomme.“ Dies als Bestandteil einer liebevollen Erziehung zu verkaufen ist nun wirklich etwas lächerlich.
Mir ist klar, dass in vielen Haushalten die ausrutschende Hand regelmäßig den Verstand und die Geduld des Erwachsenen ersetzt. Für mich war’s nur neu, dass Gläubige dies auch noch vor sich hertragen. Letztlich bin ich für jedes Puzzleteil dankbar, dass mir bei der Einschätzung einer Glaubensrichtung hilft, dankbar. Und da habe ich hier im Thread einiges erhalten.
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#79   Ideologiefeind   13:25:13 | Donnerstag, 20. März 2008
@Kaylet: Beobachten Sie doch mal die Entwicklung des Katholizismus und die Bibelexegese!
Ihr Toleranzbegriff läuft auf die völlige Entdifferenzierung hinaus. Im Grunde wollen Sie damit die Kirche zerstören, weil Sie es nicht hören können, dass eine kleine Minderheit Ihnen ins Gewissen redet?
Sie reden mir nicht ins Gewissen, pardon! Meine ethischen Grundsätze beziehe ich aus anderen Quellen und diese sind für mich nachvollziehbarer, als die von Ihnen so hochgehaltenen.
Zu Ihrer Kritik an Geißler: Als Katholik darf er Ihrer Meinung nach nicht an der Darstellung der Hölle zweifeln.
Unsinn! Der Katechismus hat sich doch ebenfalls von früher scheinbar unerschütterlichen Dogmen der Kirche getrennt. Längst sind biblische Aussagen, die mit unseren
Gesetzen unvereinbar sind („Die Frau darf in der Gemeinde nicht sprechen“ u.ä.), auch kein Bestandteil der rel. Lehre mehr. Ihrer Meinung nach ist ein guter Gläubiger derjenige, der sich devot duckt und ein Hinterfragen von Aspekten seines Glaubens vermeidet.
Bitte, Sie können in dieser Position verharren, aber Sie können es einem Geißler (und Millionen anderer Katholiken) nicht verbieten, Fragen zu stellen und zu
unbequemen Antworten zu kommen. Sie leiden offenbar darunter, dass Geißler keine Angst vor der Drohkulisse „Hölle“ hat und gönnen ihm seine Sichtweise nicht. Ihre
Waffe ist dann der Verweis auf die vermeintl. „göttliche Wahrheit“. Das ist schwach. Niemand kennt diese Wahrheit wirklich. So, wie niemand wirklich weiß, ob ein Gott existiert. Glaube war noch nie ein Beweis für irgendetwas- außer für Manipulierbarkeit.
Redaktion benachrichtigen Karikatur statt Information
#74   Ideologiefeind   11:57:49 | Donnerstag, 20. März 2008
Oh: Herr Geißler kritisiert und kreuz.net-Gläubige gehen die Wände hoch
Erstaunlich. Ich habe die Sendung leider nicht gesehen, aber die Reaktionen hier sind dennoch interessant. Wie können Menschen, die angeblich tief in ihrem Glauben verwurzelt sind, denn so erschüttert sein, wenn jemand ein anderes Bild der Hölle hat? Geht ihr auch so an die Decke, wenn jemand behauptet „Kaffee schmeckt nicht“, obwohl er euch doch mundet? Ihr seid sehr leicht reizbar- ein Vorwurf, den ihr ständig anderen macht, die sich gegen religiöse Thesen (religiöse Wahrheiten gibt’s für mich nicht) zur Wehr setzen. Ist Euer Glaube nicht stark genug, um über einen Heiner Geißler und seine Ansichten hinwegsehen zu können? Darf der Mann seinen Standpunkt nicht äußern?
Dürft ihr gegen alle mögliche losschwadronieren, aber
darf umgekehrt niemand an vermeintlichen Dogmen rütteln? Lernt Demokratie und Toleranz, dann werdet ihr mit dem Leben und mit euch leichter fertig. Euer Gott hat bestimmt nix dagegen.
Redaktion benachrichtigen Dürftige Grundlagen
#24   Ideologiefeind   11:45:27 | Donnerstag, 20. März 2008
Hut ab, Hans Küng!
Nicht, dass ich überhaupt etwas mit religiösen Strömungen
anfangen könnte. Aber er hat immerhin eine gewisse Weisheit erreicht. Er fordert den kritischen Dialog auch nach innen und schließt die Möglichkeit, dass die Dogmen nicht in Stein gemeißelt sind, immerhin nicht aus. Diese Bescheidenheit wird ihm von Fundis nun gleich angekreidet, weil die ihr dünnes Kartenhaus erneut vom Einsturz bedroht sehen. In der Reaktion auf Küng zeigt sich die tiefe Unsicherheit von Gläubigen, die noch weit weg sind von einem Zustand der Gelassenheit. Wer einen stabilen (!) Glauben an Gott hat, geht souverän mit Andersdenkenden um, denn er kann höchstens zu dem Schluß kommen, dass jene/r noch nicht so weit ist. Wer
aber mit Gezeter und Herabwürdigungen arbeitet, ist selbst noch weit von einer Annäherung an einen echten Glauben entfernt. Der demonstriert
seine Schwäche, seine Unwissenheit und mangelnde Toleranz. Davon „turnen“ hier einige auf der Seite ‘rum.
Redaktion benachrichtigen Besitzt die homophobe Hure einen homo-unzüchtigen Sohn?
#76   Ideologiefeind   12:50:57 | Mittwoch, 19. März 2008
@Verwirrter
Ich finde Ihren Ansatz interessant und naheliegend. Tatsächlich kann eine Kraft, die (angeblich) die Erde mit allem drum und dran erschaffen haben soll, unmöglich so kleinkariert sein, wie sie von vielen Gläubigen dargestellt wird. Was wäre das für ein einfach gestricktes Etwas, dass solche Banalitäten unter’s irdische Volk bringt, wie sie u.a. aus der Bibel herausgelesen werden? Eine Religion, die ernst genommen werden will und sich als rechtmäßigen Vertreter des einen Gottes wähnt, sollte schon mehr anbieten können. Der kirchliche Pomp, der bei allerlei Anlässen aufgetragen wird, kann diese Defizite nicht wirklich überschminken. Er mag die ein oder andere
eingeschüchterte Seele beeindrucken, aber er kommt als
vermeintlich göttlich inspirierte Inszenierung eher peinlich daher.
Redaktion benachrichtigen Das erigierte Glied des Opas
#343   Ideologiefeind   12:43:26 | Mittwoch, 19. März 2008
So können Katholiken eben auch gestrickt sein:
Wenn ein Kind gelegentliche Schläge akzeptiert und bei seinen Eltern bleiben will, dann hat niemand das Recht, das Kind den Eltern wegzunehmen und eine Familie ins Unglück zu stürzen.
Ein Kind akzeptiert eher die physische Überlegenheit des Erwachsenen und die Abhängigkeit, die sich aus dem Verhältnis Vater/Kind ergibt.
Wie hier an anderer Stelle jemand richtig gefragt hat:
Sollen Erwachsene bei ihren vielen „moralischen“ Verfehlungen dann ebenfalls Haue bekommen?
-Der älteren Dame den Platz im Bus nicht angeboten:
Zack- kommt die Ohrfeige des Busfahrers
-Die Tür zum Supermarkt dem/der nachfolgenden Person
nicht aufgehalten: Zack- kommt der Filialleiter und langt
zu
-Bei rot über die Fußgängerampel (‘ist ja alles frei)-
Zack- kommt der Streifenpolizist und gibt eine rechts
und links
Warum Erwachsene besser behandeln, als Kinder? Sie hatten schließlich deutlich mehr Zeit anständiges Verhalten zu lernen, als Kinder.
Wenn Wahrheitsfreund das GG kritisiert (s. seine Bemerkung), beweist das einmal mehr, wie schwer sich manche Gläubige mit der Trennung von Staat und Kirche tun. Er kann im stillen Stübchen seine Kinder unbeobachtet schlagen und es wird vielleicht lange dauern, bis sich diese jemand anders gegenüber öffnen.
Seine Strafe erhält er so oder so. Und das sage ich als Nichtgläubiger.
Redaktion benachrichtigen Der Sedisvakantisten-Pater schlägt zurück
#125   Ideologiefeind   18:53:21 | Dienstag, 18. März 2008
@Pro Fide
Ich habe den Eindruck, Sie fühlen sich von Menschen (oder auch ethnischen Gruppen) verfolgt, die sich für Sie gar nicht interessieren. Aus diesem Verfolgungswahn heraus
basteln Sie sich ein hanebüchenes Bild Ihrer vermeintlichen Gegner und verharren in der Position des in die Enge getriebenen, zähnefletschenden Unikums. Dahinter kann eigentlich nur ein kontinuierlich verabreichtes Weltbild stecken, das Ihnen die Sicht auf die Realität versperrt. Ihre Äußerungen u.a. über Juden sind so abstrus, dass ich sie gar nicht weiter kommentieren möchte. Nur eins: Fühlen Sie sich besser, wenn Sie mal wieder vom Leder gezogen haben? Hält dieses Wohlgefühl- sollte es vorhanden sein- so lange an, dass sich der Aufwand lohnt?
P.S.: Eine Runde durch den Park joggen, Ballspiele, Bowling – es gibt einfache Wege, sich ein bisschen abzulenken und Stress abzubauen.
Redaktion benachrichtigen Besitzt die homophobe Hure einen homo-unzüchtigen Sohn?
#59   Ideologiefeind   18:39:18 | Dienstag, 18. März 2008
@Taize
Ihr Vorrednder bedient sich lediglich der Mittel, mit der der Artikel und einige Kommentatoren Stimmung machen wollen.
Das ist sein gutes Recht. Ich sehe die von ihm beschriebene Gefahr nicht, denn ich denke auch im Fall des Katholizismus haben wir aus der Geschichte gelernt und wissen sehr genau, das Glaubensgemeinschaften (egal welche) in aufgeklärten (!) Gesellschaften nie den politischen Ton angeben dürfen. Der Islam hat diese Erkenntnis noch vor sich, wobei man ihn nicht pauschal als
„terroristisch“ einstufen kann. Die Terroristen bekommen nur mehr Schlagzeilen, als die friedfertigen Moslems.
Redaktion benachrichtigen Besitzt die homophobe Hure einen homo-unzüchtigen Sohn?
#56   Ideologiefeind   17:48:55 | Dienstag, 18. März 2008
Dummer Beifall für eine dumme Frau
Sie wies auch auf Studien hin, die beweisen, daß keine Gesellschaft, die total in die Klauen der Homo-Ideologie geraten ist, länger als einige Jahrzehnte überlebt hat.
Oha! Welche denn? (Was für ein peinlich-dümmliches Geschwafel)
Davon abgesehen: Morddrohungen sind immer falsch- sie stehen niemandem zu, sei er auch noch so aufgebracht.
Amerika erlaubt nun mal Haßpredigten, die ja auch dankbar von sogenannten „Geistlichen“ z.T. im TV durchgeführt werden. Warum nimmt man nachhaltig Anstoß an der offensichtlichen Beschränktheit einer älteren Dame? Ihre Dummheit und die ihrer ideologischen Gefolgschaft wird sich dadurch wenig ändern. Zumindest einer halbwegs gebildeten Gesellschaft gegenüber macht sie sich selbst zum Gespött- das sollte genügen. Die ihr hier Beifall zollen, tun’s ihr nach. Na und?
P.S.: Stimmt es eigentlich, dass Wowereit, Westerwelle,
Kerkeling, Biolek und Will ein homoideologisches Medienimperium aufbauen wollen und eine extrem hohe GEZ-Gebühr von nachweislich Heterosexuellen erheben wollen?
Redaktion benachrichtigen Das erigierte Glied des Opas
#315   Ideologiefeind   17:38:00 | Dienstag, 18. März 2008
@Mic: Seien Sie nicht weltfremd!
Vielleicht denken Sie beim Begriff „Sexualität“ gleich an sexuelle Handlungen- so ist das hier (in Ihrem Zitat) bestimmt nicht gemeint. Aber Sie können nicht leugnen, dass kleine Kinder auch ohne Anleitung schon mal gucken, wie das beim Jungen o. Mädchen anders aussieht. Das ist kindliche Neugier, die man nicht gleich im Keim ersticken muß, nur weil es des Intimbereich betrifft. Hier wird ein wenig Panikmache betrieben an Stellen, die es nicht verdient haben.
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#313   Ideologiefeind   16:30:53 | Dienstag, 18. März 2008
@Doriano: Die Welt ist schlecht- also Kinder einsperren? Oder was???
Nicht die Eltern, die im Notfall zum Mittel der massvollen körperlichen Züchtigung greifen müssen, um größere Schäden vom Kind abzuwenden, sind das Problem, sondern das Umfeld wie öffentliche bzw. staatliche Kindergärten, Schulen, falscher Umgang und Fernsehen oder Computer/Internet.
Sie stellen hier das ganz normale Umfeld eines Menschen- also auch eines Kindes- pauschal in ein schlechtes Licht.
Mit einem Generalverdacht poltern Sie gegen die Bildungs- und Erzeihungseinrichtungen los. Das ist simpel. Falscher Umgang mit TV/PC etc. bedeutet doch, dass die Kinder sich in dieser Angelegenheit ihrer Obhut entziehen.
Wenn SIE das zulassen, dürfen Sie den Kindern keinen Vorwurf daraus machen. Der Umgang mit Gleichaltrigen und anderen Kindern ist lebensnotwendig, wenn sich das Kind jemals draußen zurecht finden soll. Dazu gehört natürlich auch, dass Kinder auf unangenehme Kaliber stoßen können. Wenn Sie Vertrauen zu Ihnen haben, werden Sie darüber mit Ihnen sprechen und Sie haben dann hoffentlich ein paar Erklärungen parat (es gibt solche und solche Menschen etc).
Redaktion benachrichtigen Der Sedisvakantisten-Pater schlägt zurück
#103   Ideologiefeind   17:44:11 | Montag, 17. März 2008
@Pro fide
Nö. Ich verachte sämtliche Ideologien, die sich als Wahrheitsüberbringer brüsten, ohne jemals einen Beweis dafür erbracht zu haben. Nach dem, was ich von Ihnen bislang gelesen habe, halte ich Sie allerdings nicht für einen sog. „treuen Katholiken“. Angriffe gegen den Katholizismus meinerseits müßten Ihnen doch gelegen kommen, denn Ihre Verhalten ist- wenn auch in anderer Form- alles andere, als eine Werbebotschaft für den Katholizismus. Ehrlich gesagt, erkenne ich bei Ihnen wenig religiöse Motivation. Ihr Engagement geht meines Erachtens auf eine politische Einstellung zurück, besser: Eine politische Ideologie.
Eine, die zum Glück bislang nciht in Deutschland richtig Fuß fassen kann, weil wir doch ein wenig aus der Geschichte gelernt haben.
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#244   Ideologiefeind   17:34:41 | Montag, 17. März 2008
@Doriano
Sie tun ja gerade so, als ob ein Kind bis zum Erreichen der Volljährigkeit grundsätzlich nicht aus dem Elternhaus hinaus findet.
Was hat das damit zu tun, dass manche Eltern Erziehungsziele mit Schlägen erreichen wollen?
Ihr Vergleich mit der Politik ist mutwillig an den Haaren herbeigezogen.
Nicht ganz: Die Grundeinstellung, in einer Konfliktsituation notfalls mit Gewalt auf sein Recht zu pochen, ist beiden anhängig.
Redaktion benachrichtigen Der Sedisvakantisten-Pater schlägt zurück
#101   Ideologiefeind   16:08:22 | Montag, 17. März 2008
Gute Geschichtsbücher werden zum Glück von anderen geschrieben, als von diesen…
…z.T. ultrarechts angehauchten (eingetauchten?) Klitterern hier. ‘Ganz schön eklig. Aber die Seite bietet ja nun mal sämtlichen Radikalismus-Fans die Möglichkeit, Unwahrheiten episch auszubreiten. Immerhin inszenieren sie dabei keinen Blick auf die Geschichte, sondern auf ihr Ego.
Wenn man diese Trennung vollzieht und darauf achtet, wer sich da äußert, kann man sich gut damit trösten, das nur ein paar Online-Großmaul-Kasperl laut aufmucken, aber nix zu sagen haben.
Redaktion benachrichtigen Das erigierte Glied des Opas
#242   Ideologiefeind   15:55:41 | Montag, 17. März 2008
Schläge sind aus ein Zeichen von Autoritätsverlust
Wenn erklärende oder mahnende Worte beim Kind nicht ankommen, sollte der Absender sich mal Gedanken darüber machen, warum. Wer dann lieber zulangt und regelmäßige Handausrutscher zum Bestandteil seiner Erziehung macht, umgeht schlicht die Frage nach eigenen Fehlern.
Auf politischer Ebene äußert sich sowas dann so: Wir haben es mit Worten versucht, ihr habt nicht pariert, jetzt gibt’s Raketen. Aber natürlich nur die kleinen.
Redaktion benachrichtigen In der Homo-Therapie
#51   Ideologiefeind   15:51:39 | Montag, 17. März 2008
Eine mögliche Prognose…
Nun will er offenbar wieder normal werden. Seine Zukunft ist ungewiß.
…wenn er dann „normal“ ist, stiehlt er wenigstens Heteropornos. Das ist dann nicht mehr ganz so sündhaft, gell?
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#104   Ideologiefeind   15:43:25 | Freitag, 14. März 2008
Nachtlaterne spricht am Thema vorbei
die sogenannte antiautoritäre erziehung war auf eine neue art sehr autoritär…
Als ob das Modell „antiautoritäre Erziehung“ das allseits umgesetzte wäre. Eine alberne, nicht zutreffende Behauptung. Eine typische Schwarz-Weiß-Malerei, denn zwischen „mit Schlägen Kinder mundtot machen“ und „antiautoritär“ gibt es wahrlich viele, viele andere Modelle.
Es ist schon erstaunlich, dass „gute Katholiken“ sich hier auf die Stufe mit prügelnden Prolos stellen, die von Erziehung keine Ahnung haben und ebenfalls draufhauen. Nein, da gibt es nichts schönzureden.
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#92   Ideologiefeind   13:57:09 | Freitag, 14. März 2008
@Kurt K. über Wahrheitsfreund: Da sieht man die wahren Ursachen
Ich bekam z. B. in meiner Kindheit zurecht Prügel, weil ich aus Übermut mit meinem Bogen Pfeile über unser Haus geschossen habe
Die selbst erlebte Gewalt wird an die eigenen Kinder weitergegeben. Ein Teufelskreis (ausnahmsweise benutze ich mal „Teufel“- bitte nicht persönlich nehmen!). Wie Sie richtig bemerken, wird mit Prügel überhaupt nichts erklärt, d.h. Schmerzzufügung ersetzt eine nachvollziehbare Logik.
„Eine Rötung darf zurückbleiben“- na toll. Die Schläge werden also gerade noch so dosiert, dass man (Arzt) ihm seine Taten nicht nachweisen kann. Ein schöner Papa ist das.
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#86   Ideologiefeind   13:15:38 | Freitag, 14. März 2008
@Wahrheitsfreund
In Ihren Worten drückt sich die Kapitulation vor dem eigenen Versagen als Vater aus. RESPEKT können Kinder sehr gut lernen, ohne sie zu schlagen. Allerdings setzt es beim Erziehenden gewisse Kenntnisse der kindlichen Psyche voraus. Sie beschreiben völlig natürliche Vorgänge beim Kind: Aggression, Austesten von Grenzen, Launenhaftigkeit (oftmals Folge eines Schlafdefizites). Man muß sich eher Sorgen machen, wenn ein Kind passiv herumsitzt. Freilich:Ein immer braves Kind, dass wenig auffällt, ist für die Eltern am bequemsten. Wenn es für Sie unbequem wird, setzen Sie ein Ende mit Gewalt. Ihre eigene Schwäche machen Sie zum Problem Ihres Kindes. Sie werden noch begreifen, dass
Schläge noch nie zu einer innigen Beziehung zum Kind geführt haben. Und schon gar nicht zu Respekt. Die daraus resultierende Angst wird sich später in Abkopplung äußern. Und das haben Sie sich wohl verdient.
Redaktion benachrichtigen Ungewohnte bischöfliche Sorgfalt
#46   Ideologiefeind   12:57:12 | Freitag, 14. März 2008
Nicht schlecht, grauer Wolf!
Der Vorsitzende der Dämonen
Gibt’s da ‘ne Hierarchie? Ist der Vorsitzende der Teufel persönlich? So richtig mit Hörnern, rotem Teint und so?
‘Tut mir Leid für Sie, wenn Sie Realismus mit Modernismus verwechseln. Aber da sind Sie hier auf dieser Seite in halbwegs großer Gesellschaft. Und ich finde es gerecht, wenn nur die Angst vor der Hölle haben, die mit solchen Drohkulissen Ängste schüren wollen. Wer andern eine Grube gräbt…
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#82   Ideologiefeind   12:29:26 | Freitag, 14. März 2008
@Schoolboy & Wahrheitsfreund: Was fühlen Sie, wenn Sie Kinder schlagen?
-Gibt es Ihnen ein Gefühl von Macht?
-Spüren Sie eine Form von Erregung dabei?
-Befriedigt es Sie, ein von vornherein unterlegenes Wesen
mit physischer Einwirkung nochmals auf diese Unterlegenheit hinzuweisen?
-Hat die Entscheidung für Kinder vielleicht auch damit etwas zu tun, dass es sonst niemanden gibt, der Ihnen den erhofften Respekt entgegenbringt?
-Fühlen Sie sich besser, nachdem Sie ein Kind geschlagen haben?
-Wenn Ihre Kinder mal groß sind- welche Art der Züchtigung soll bei Nichtgehorchen/Fehlverhalten dann ihre Schläge ablösen?
-Wenn Sie von mißhandelten Kindern hören und lesen: Denken Sie dann auch manchmal an Ihr eigenes Verhalten?
Liebe Grüße, Ideologiefeind
Redaktion benachrichtigen Chiara Lubich gestorben
#14   Ideologiefeind   12:16:06 | Freitag, 14. März 2008
Gestern abend rief Gott die Gründerin der Fokolarbewegung vor seinen Richterstuhl
Zu deutsch: Die Frau ist gestern gestorben.
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#67   Ideologiefeind   00:30:07 | Freitag, 14. März 2008
Schlimme Vorschläge im Artikel, aber auch schlimme „Fromme“
Die im Artikel zitierten Spielchen dürften glücklicherweise seltenst umgesetzt werden. Was hier als probate Einführung in erste sexuelle Erfahrungen beschrieben wird,
wird von erziehenden Personen mit etwas Grips und Reflektionsgabe wohl in die Ablage „ungeeignet“ gepackt.
Was hier allerdings von einzelnen Postern als „christlicher“ Gegenentwurf geboten wird, ist kaum besser. Der eine will sich zum Erfolg schlagen, der andere trumpft als Schnellrichter auf und malt sich gewaltszenarien auf offener Straße aus: Sollen das die Alternativen sein?
Ein Generalverdacht gegen Kitas & Co. ist unsinnig. Pädagogisch geschultes Personal, gleichaltrige (und gleichkleine) Kinder sind allemal besser, als ein isoliertes
Kind, das wegen vermeintlicher Gefahren in der Welt weggesperrt wird. Über Gluckeneltern freuen sich die wenigsten Kinder, weil die längst nicht alles bieten können, was Kinder brauchen und wollen.
Einzelne Stellungnahmen beweisen, wie wichtig eine zumindest sporadische Kontrolle (z.B. durch den Kinderarzt) ist.
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#39   Ideologiefeind   00:12:26 | Freitag, 14. März 2008
„Hirnforschung“ auf katholisch? Oh je…
Nicht, dass man jedem Psychologen über den Weg trauen könnte. Aber zu glauben, mit Ritualen und Beschwörungen könnte man tiefsitzende seelische Störungen (die kath. Kirche spricht von Dämonen) beseitigen, ist ein wenig naiv.
Allein der Umstand, dass der behandelnde selbst an Dämonen glaubt, spricht gegen seine Heilungskompetenz.
Kirche und Staat müssen getrennt sein, aber auch Kirche und Psychoanalyse. Jedem Gläubigen sei ja sein Bild von Dämonen, von Teufel und Hölle gegönnt. Diese Symbole scheinen sehr wichtig zu sein. Aber im Umgang mit psychisch labilen Menschen sind sie schlecht aufgehoben.
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#43   Ideologiefeind   16:03:16 | Donnerstag, 13. März 2008
@Regina1961: Ich habe die Reportage gesehen
Sicherlich sprechen die Vertreter christlicher Werte hier nicht von derartiger Behandlung. Aber generell ist es ein Armutszeugnis, wenn Eltern, die mit ihrem Latein am Ende sind, mit Schlägen arbeiten. Als ich als 7jähriger (frühe 70er) von einer Lehrerin auf dem Pausenhof geohrfeigt wurde, hat sie durch das anschließende Auftauchen meiner Mutter schnell dazugelernt. Von Erziehern (Pädagogen und Eltern) kann man einfach mehr erwarten- sie wollen schließlich Leitbilder sein. Wenn ein Kinde sieht, dass Papa/Mama ihr Mißempfinden mit Schlägen kundtun, wird es selbst über kurz oder lang dasselbe Mittel in Konfliktsituationen anwenden. Oder ängstlich verstummen, was ebenfalls nicht wünschenswert ist. Sich hier auf die Bibel als Legitimation zu berufen, ist abenteuerlich. Wir haben glücklicherweise Gesetze, die von den unten gebrachten
Bibelzitaten deutlich abrücken.
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#36   Ideologiefeind   15:28:26 | Donnerstag, 13. März 2008
Nix da, Doriano!
Es ist illegal (!) seine Kinder zu schlagen, da nützen Ihnen auch Bibelzitate nichts. Darf Ihre Frau auch nicht in der Gemeinde sprechen? Soll der ungehorsame Sohn von der Stadt gesteinigt werden? Wären Sie mein Nachbar und ich bekäme mit, wie Sie Ihre Kinder schlagen, hätten Sie ganz schnell Polizei und Jugendamt am Hals. Erwachsene, denen als Erziehungsmassnahme nichts anderes als Prügel einfällt,
haben Kinder nicht verdient. Denen fehlt die geistige Reife und das Verantwortungsgefühl. Wer seine sadistischen Gelüste an Kindern auslässt, sollte im Wiederholungsfall sogar weggesperrt werden. Wir haben ja in letzter Zeit ausreichend Schlagzeilen zu mißhandelten Kindern erleben können. Mißhandlung im Namen der Religion ist keine bessere Mißhandlung.
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#33   Ideologiefeind   15:02:47 | Donnerstag, 13. März 2008
Dietersöhnchen
Schon die Bibel sieht diese (Prügelstrafe) als gutes Erziehungsmittel vor und ich kenne viele traditionell-katholische Eltern, die sie mit großem Erfolg einsetzen!!
Schön, wie Sie hier den kriminellen Charakter einer religiösen Lehre wiedergeben. Es ist m.E. eine Form der Perversion, die Macht des Stärkeren per Prügel zu demonstrieren. So produziert man seelische Krüppel- wenn Sie das als Erfolg werten, brauchen Sie dringend therapeutische Unterstützung.
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#134   Ideologiefeind   13:20:21 | Donnerstag, 13. März 2008
Benedikt, Sie ÜBER-Leser!
Ich habe den Papst bereits zitiert. Die Zitate kriminalisieren
Homosexuelle eindeutig- daran gibt es überhaupt nichts herumzudeuteln. Auch der Katechismus stellt Homosexuelle
als Menschen dar, die erst, wenn sie auf Ihre sex.Identität
verzichten („Prüfung“), gottgefällig werden.
Sie machen die Augen einfach dicht, wo Ihnen Fakten als hinderlich erscheinen. Träumen Sie weiter und rauben Sie mir nicht die Zeit, indem Sie ständig bewußt mißverstehen, umdeuten oder ablenken. Ich weiß sehr wohl, was ich gelesen, gehört und gesehen habe. Mir fehlt halt Ihre ideologische Brille. Zum Glück.
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#18   Ideologiefeind   13:09:42 | Donnerstag, 13. März 2008
Den Artikel gab’s quasi schon!
Fast gleicher Inhalt, gleichlautende Zitate etc. Seid nicht so faul und liefert mal ‘was Neues! Vor allem etwas zu einem Thema, von dem die Kirche Ahnung hat, also Sex bitte ausklammern, ihr Lieben.
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#131   Ideologiefeind   16:51:03 | Mittwoch, 12. März 2008
Benedikt,vielleicht sollten Sie sich einmal ansehen…
…was Papst und Bischöfe bislang schon alles zu/Über Homosexuelle losgelassen haben?! Niemand zwingt Sie, sich für die Belange von Homosexuellen zu interessieren. Aber wenn Sie sich als treuer Katholik sehen, dürften Ihnen die Äußerungen nicht ganz egal sein.
Sind Sie gegen den öffentlichen Meinungsdiskurs und die Meinungsfreiheit als solche? Es scheint so zu sein. Sie werden sich allerdings damit abfinden müssen, dass in Deutschland jeder das Recht hat, seine Meinung zu Gesetzesänderungen kundzutun.
Schade, dass Sie sich in dieser Frage jetzt auf das Niveau von Dr.Heger begeben- wenn auch indirekt.
Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Sie sollte niemals dazu mißbraucht werden, Menschen unberechtigt zu kriminalisieren
Zuerst behaupteten Sie, die Kirche lehre, dass bestimmte Gruppen von Menschen vor dem Gesetz nciht gleich zu behandeln seien. Dann deuteten Sie in Abkehr von Ihrer früheren Behauptung an, die Kirche schaffe ein Klima, in dem der Rechtsschutz von Homosexuellen vor Gericht nicht mehr gewährleistet sei. Jetzt endlich erklären Sie, dass sich die Kirche gegen die von Homosexuellen(-verbänden) geforderten Änderungen am Grundgesetz einsetze.
Begreifen Sie denn nicht, dass diese Aspekte nicht voneinander trennbar sind???
-Der Staat schafft ein Gesetz
-Homosexuelle nutzen ihr (als Bürger) darin verankertes Recht, für ihre Gleichbehandlung nach Art. 3 zu kämpfen
-Die Kirche will die Gesellschaft und Politik per Diskreditierung von Homosexuellen dagegen aufbringen
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#239   Ideologiefeind   16:24:34 | Mittwoch, 12. März 2008
@Pro Fidel
Sagen Sie: Tragen Sie eine Glatze, oder haben Sie sich dem inzwischen erwünschten Look angepasst, der Menschen wie
Sie salonfähig machen soll?
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#129   Ideologiefeind   16:20:36 | Mittwoch, 12. März 2008
Wenn ich Ihre Fähigkeit, Benedikt,…
…Gelesenes auch zu begreifen, zu sehr strapaziere, tut mir das natürlich Leid und es war nicht meine Absicht. Der Artikel 3 des GG ist die Basis für die Überlegung, dieses Gesetz auch tatsächlich auf alle anzuwenden. Hierin begründet sich die Forderung von Homosexuellen (und ihrer Unterstützer), fehlende gesetzliche Klarheiten im GG zu schaffen. Diese Überlegung möchte die Kirche durch Propaganda- anders kann ich die gebrachten Papstzitate nicht nennen- verhindern. Sie will keine Diskussion, sie will
eine dauerhafte Stigmatisierung von Homosexuellen.
Jetzt verstanden?
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#234   Ideologiefeind   16:03:08 | Mittwoch, 12. März 2008
Ja, Arkanum/kreuts.net…
…dieser von Ihnen zitierte Forumsteilnehmer stellt eh eine
ganz besondere Form des „Gläubigen“ dar. Ich denke, er
findet deutlich mehr Anhänger auf anderen Seiten (und Märschen). Das er sein Weltbild allerdings noch mit „katholisch“ einkleistert, müsste sogar dieser Seite zu viel sein. Erstaunlich, dass er hier solche Dinge loslassen darf.
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#127   Ideologiefeind   15:58:29 | Mittwoch, 12. März 2008
Benedikt, wie Sie hier alles verdrehen, ist schon frech!
Wer redet denn von „Rechtschutz“ oder „Gerichtsurteilen“?
Ich spreche vom Versuch der Kirche (nochmal zitiere ich nicht!!!), den Artikel 3 des GG durch ihre Sexualmoral zu entwerten und letztlich zu versuchen, politische Entscheidungen auf Kosten von Teilen der Gesellschaft (hier: Homosexuelle) zu beeinflussen. Da sind Gerichtsurteile nebensächlich. Da ist das Klima entscheidend, welches die Kirche (Papstzitate) zu schaffen versucht, um damit Stimmung gegen Homosexuelle zu machen. Es ist schon leicht widerwärtig, wie Sie das mit Ihrer Taktiererei wegzureden versuchen. Aber es hilft, Sie einzuschätzen.
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#231   Ideologiefeind   15:47:06 | Mittwoch, 12. März 2008
@Arkanum/kreuts.net
Dem Herrn Doktor geht’s doch eh nur um seine x-fach getätigte THESE (!) eines…(Zitat Heger)
… inquisitorischen Verbots der „Holocaust-Leugnung“…
Versuche, ihm den Unterschied zwischen Rufschädigung, übler Nachrede und freier Meinungsäußerung zu erläutern, scheitern bei ihm. Irgendein tief sitzender Groll, worauf auch immer begründet, hindert ihn an objektiver Wahrnehmung.
Redaktion benachrichtigen „Die Liebe ist das einzig wahre religiöse Erlebnis der Welt“
#42   Ideologiefeind   15:33:50 | Mittwoch, 12. März 2008
@bbirke
Außerdem interessiert es mich, was für ein Wert, also Nutzen für irgend wen, mit sexueller Enthaltsamkeit verbunden ist.
Der einzige erwünschte Wert ist Kontrolle: Wenn man Menschen dazu bringt, ihre Gefühle, Instinkte und Triebe
einer Institution unterzuordnen, ist das eine schöne Machtdemonstration dieser Institution.
Wo die Chinesen ihren Bevölkerungszuwachs zu kontrollieren versuchen, will die Kirche einen angeblich ethisch motivierten Maßstab setzen. Letztlich interessiert sie aber viel mehr der direkte Eingriff
in die Privatsphäre, weil scheinbar nur so der erwünschte Druck aufgebaut werden kann.
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#125   Ideologiefeind   15:17:47 | Mittwoch, 12. März 2008
Benedikt, bewußtes Mißverstehen oder Ignorieren bringt doch nichts
Wenn Sie die Passage des Katechismus zur Homosexualität
nicht zu deuten wissen, und meine Papst-Zitate, die daran anknüpfen, einfach übergehen, kann ich Ihnen auch nicht helfen. Es ehrt Sie, wenn Ihnen diese religiös motivierten Wertungen von Menschen so peinlich sind, dass Sie sie lieber wegreden wollen. An deren Existenz ändert es aber nichts. Ich denke, es macht keinen Sinn, dass ich mit den immer gleichen Belegen komme und Sie sie anschließend als Belege ablehnen. Wenn Ihnen Zitate nicht genügen, kann ich’s nicht ändern. Ich verplempere meine Zeit aber nicht damit, gegen eine Wand zu reden.
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#90   Ideologiefeind   13:16:10 | Mittwoch, 12. März 2008
Preßlmayer, Sie sind auf dem Holzweg!
Ob nun aus Unwissenheit oder aus Böswilligkeit, sei dahingestellt.
Gleiches gilt für Kinderschändung. Ich gehe davon aus, dass Kinderschändung bei Homos prozentuell ungleich häufiger ist als bei Heteros.
Lassen Sie sich von Kinderärzten und Jugendämtern mal aufklären, wie hoch die Rate mißbrauchter Mädchen (und Jungen) in heterosexuellen Ehen/Familien ist. Da sind verheiratete Männer am Werk. Wollen Sie behaupten, dass seien alles latente Homos?
Bevor man von Dingen mit dieser Tragweite „ausgeht“, sollte man mit der Materie schon einigermaßen vertraut sein.
Mit besten Wünschen auf Besserung, Ideologiefeind
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#123   Ideologiefeind   13:11:03 | Mittwoch, 12. März 2008
@Benedikt: Häääää?????
Nichts von diesem Abschnitt hat etwas damit zu tun, ob eine Gruppe der Bevölkerung anders behandelt werden sollte. Dass man ein gewisses Verhalten ablehnt bedeutet nicht, dass man dessen Gleichbehandlung vor dem Gesetz ablehnt, dies sind zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe.
Um nichts anderes, als genau diese Ablehnung der Gleichbehandlung vor dem Gesetz, geht es dem Papst und seinen (Glaubens-)gefolgsleuten. Sie tun ja gerade so, als ob die Stellungnahmen der Kirche reine Meinungsäußerungen seien und nicht der nachhaltige Versuch auf politische Entscheidungen Einfluß zu nehmen. Ich nehme Ihnen nicht ab, dass Sie so naiv sind.
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#119   Ideologiefeind   01:26:17 | Mittwoch, 12. März 2008
Nicht so dünnhäutig, Benedikt!
Sie ticken nicht mehr richtig, oder? Wo habe ich jemals derartiges behauptet? Kann es sein, dass Sie sich in Ihren Aversionen und Vorurteilen rettungslos verfangen haben?
Eine Fragestellung impliziert nicht automatisch einen Standpunkt des Gefragten.
Ich habe auch keinerlei Grund für eine juristische Sonderbehandlung von Homosexuellen oder Heterosexuellen einzutreten.
Was das Eherecht angeht, genießen Heterosexuelle bereits eine Sonderbehandlung, bzw. eine Behandlung, die Homos in Teilen ebenfalls erfahren möchten.
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Die Meinung einer Institution ist juristisch nicht relevant. Darüberhinaus behauptet kein gültiges Dokument der Kirche, das Personengruppen von dem Gesetz unterschiedlich zu behandeln seien.
Das ist nun Augenwischerei. Wenn der Papst sagt, Homoehen seien Ausdruck einer „anarchischen Freiheit“
und sie indirekt als Bedrohung des Weltfriedens darstellt, ist es völlig unerheblich, ob dies ein geschriebenes Wort oder ein „nur“ gesprochenes Wort ist. Er ist schließlich kein Meßdiener. Oder kann man seine Äußerungen als für Katholiken nicht bindend werten, solange sie den Weg nicht in „gültige Dokumente“ der Kirche finden? Wozu sagt der dann überhaupt etwas???
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#88   Ideologiefeind   00:46:56 | Mittwoch, 12. März 2008
@Filius
Meinen Sie die BRD und das Grundgesetz? Empfinden Sie dies als eine schrankenloseDemokratie???
Also, ich kenne viele Schranken. Mir gefällt nicht jede, aber
ich erkenne den Sinn dahinter. „Schrankenlos“ wird’s erst, wenn Schäuble ungehemmt seine Ideen einer Rundumüberwachung aller Bürger verwirklichen kann. Gut, dass Karlsruhe ihn regelmäßig zügelt. Ich weiß, Sie meinen
wohl eher die schrankenlosen Rechte der Bürger- die sehe ich aber auch nicht.
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#81   Ideologiefeind   19:54:16 | Dienstag, 11. März 2008
Na, da verschränke ich doch mal die Arme und denke:
„Guck’ an! Jetzt kriegen die sich untereinander auch noch in die Wolle. Nie vergessen: Über die eigene Staatsform öffentlich und kritisch zu diskutieren, ist kaum woanders möglich, als in einer Demokratie. Marcelus, versuchen Sie das mal in China oder im Iran. Da wird ihr Selbstmitleid dann ganz andere Blüten treiben!
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#114   Ideologiefeind   19:40:42 | Dienstag, 11. März 2008
@Benedikt
Wenn Sie Demokrat sind, inwiefern halten Sie beispielsweise das Grundgesetz für verbindlich? Nur solange, wie die darin
vorhandenen Gesetze mit der Lehre des Katechismus konform gehen?
Beispiel Homosexualität: Wenn das Grundgesetz im Artikel 3
sagt, dass alle (!) Menschen vor dem Gesetz gleich sind, wie legen Sie diesen Artikel aus?
-Sind Homosexuelle ausgenommen, weil Sie Ihrer Meinung nach keine Menschen sind?
-Gilt der Artikel erst für Homosexuelle, wenn diese explizit benannt werden?
-Sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich, es sei denn, die katholische Kirche sagt zu bestimmten Personengruppen etwas anderes?
Klären Sie mich auf! Es wäre interessant zu wissen, wie Sie Ihren Glauben und die Akzeptanz unserer Verfassung gewichten.
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#174   Ideologiefeind   19:30:33 | Dienstag, 11. März 2008
Jaja, Marcelus,…
…jaja… Wie konnte ich nur einen Moment daran zweifeln, dass Sie eine objektive Sicht auf die Wissenschaft haben?
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#109   Ideologiefeind   19:23:18 | Dienstag, 11. März 2008
Benedikt, was kümmert Sie Ihr Geschwätz von eben?
Ihr Vergleich zwischen einer Staatsform und einer Religion ist sinnlos.
Ich erinnere daran, dass Sie an anderer Stelle den Katechismus mit staatlicher Gesetzgebung in Kontext brachten.
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#82   Ideologiefeind   19:18:59 | Dienstag, 11. März 2008
@Benedikt: Ich denke, Sie haben mich besser verstanden, als Sie vorgeben
Erstens beansprucht der Katechismus universale Geltung…
Pardon, aber das kann er nicht, wie Sie wissen. Er kann allenfalls die Behauptung auf universale Geltung aufstellen. Das ist etwas anderes. Ihr Wunsch einer gesellschaftsübergreifenden Verbindlichkeit ist ein Wunschbild. Das sollten Sie langsam mal einsehen.
Die dauernde Auflistung von Freveln gegen die Lehren des Katechismus ist insofern zwar öffentlich kundgetan, aber rein innerkirchlich von Bedeutung. GESETZE macht der Staat.
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#104   Ideologiefeind   19:11:54 | Dienstag, 11. März 2008
@Benedikt: Mögen Sie Demokratie nicht?
Ist Demokratie eine Ideologie für Sie? Für mich nicht. Die Geselschaftsform, die es allen Recht macht, wird es wohl nie geben. Aber die Möglichkeit Parteien zu wählen, deren Programm einigermaßen meinen Erwartungen an politische Führung entspricht, finde ich sehr angenehm. Das meine Erwartungen wiederum nicht denen der Allgemeinheit entsprechen, ist dabei nur gerecht. Aber immerhin: Am Ende entscheiden gewählte Mehrheiten.
Die Wahlmöglichkeit des Katholizismus ist: Füge Dich bedingungslos in unser Wertesystem, oder sei Sünder/Ungläubiger etc. Da ist mir die Demokratie, die sicherlich immer wieder unter schwachbrüstigen Volksvertretern zu leiden hat, allemal lieber. Und wie gesagt: S i e entscheidet derzeit in den Fragen, die manch kreuz.net-Gläubiger so gern von der Kirche beantwortet hätte.
Redaktion benachrichtigen Der Papst ist wieder einmal ein Antisemit
#79   Ideologiefeind   19:02:34 | Dienstag, 11. März 2008
Marcelus: Ein Eigentor!
Das ist die Aufgabe einer Gebotes- und Gesetzessammlung.
Oder haben Ihre Organisationen oder Ihr Staat keine Ge- und Verbote?
Oh doch. Und anders als der Katechismus sind sie für jeden (!) Bundesbürger gültig und verbindlich- unabhängig seines Glaubens (oder Nichtglaubens). Wenn aber der Katechismus gezielt die Wertschätzung einer Gruppe von Menschen herausheben muß, um diese vor Angriffen aus den Reihen seiner Anhängerschaft zu schützen, spricht das Bände. Wie Benedikt führen Sie hier eine staatliche Verfassung als Vergleich heran. Das ist erstaunlich, wo die Kirche doch sonst auf Unvergleichlichkeit (weil gottgegeben) pocht.
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#102   Ideologiefeind   18:52:32 | Dienstag, 11. März 2008
@Benedikt (& @ Filius)
Nö. Wie an anderer Stelle beschrieben, bin ich Freund gesellschaftlicher Konventionen. Das diese von Ihrer religiösen Lehre abweichen und sofort als „Zeitgeist“ abgeschrieben werden, ist nicht mein Problem. Wir leben heute! Und wenn es Ihnen (Ihrer Kirche) nicht gelingt genügend Leute zu mobilisieren- beispielsweise durch ÜBERZEUGUNG-, um die von Ihnen geschmähten gesellschaftlichen Zustände zu ändern, ziehen Sie halt den Kürzeren. Zu anderen Zeiten mußte man vor der Kirche einknicken. Das ist der Lauf der Dinge und ich bin froh, heute zu leben. Wer nostalgischen Idealbildern hinterherhängt, die im Übrigen selten/nie wirklich stattgefunden haben, ist einfach auf dem verlorenen Posten.
@Filius: Sie sind in Ihr mehrfach wiederholtes Wortspiel etwas zuuuu verliebt und übersehen dabei, dass es- Pardon!- inhaltlich nicht viel hergibt!
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#74   Ideologiefeind   18:43:42 | Dienstag, 11. März 2008
@Benedikt: Der Absender macht’s!
Die Autoren des Katechismus wissen eben auch um die Fehlerhaftigkeit, die jedem Menschen anhängt. Auch der Staat weiß um sie und erlässt entsprechende Vorschriften. Sogar „Ideologiefeind“ weiß von ihr…
Richtig, ich weiß von ihr. Ich trete aber hier auch nicht als selbsternannter Hüter der Moral auf (kommen Sie mir nicht mit Bekehren!) und erhebe symptomatisch den Zeigefinger. Die Vorschriften, die der Staat macht, sind gesellschaftliche Konventionen- parlamentarisch diskutiert und entschieden. Das ist etwas anderes, als eine bloße Aufstellung von Regeln, deren Sinn und Zweck niemals diskutiert wurde. Der Unterschied von „Abstimmung“ und „Diktat“ dürfte Ihnen geläufig sein.
Das hier von einem „göttlichen Diktat“ gesprochen wird,
ist mir wurscht, weil’s mich nicht interessiert. Der Katechismus scheint als Aufruf zum Entdecken (vermeintlicher) Fehler beim anderen verstanden zu werden. Ein nettes Ablenkungsmanöver.
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#98   Ideologiefeind   18:28:59 | Dienstag, 11. März 2008
@HomCat
„Das stinkt doch“, sagen Sie. In gewisser Weise ja, aber es gehört nun mal zum Wesen einer religiösen Ideologie (hier: Katholizismus) dem Glauben mehr Wert beizumessen, als etwaigen Erfahrungen (=Wissen). Im Glauben nach Logik zu suchen, ist wahrscheinlich schon blasphemisch, weil sich darin ja Zweifel an der Echtheit der propagierten Wahrheit widerspiegeln. Sozialkatholisch & Co. haben sich ein Korsett angezogen, es eng geschnürt und nun ist kein Platz mehr für neues Input. Es ist ja auch gar nicht erwünscht. Deshalb bin ich dafür, dass man solche Menschen in Ihrer Welt leben lässt, aber sie am Indoktrinieren von unschuldigen Kindern hindert.
Jeder Mensch muß selbst die Möglichkeit haben, die Wahrheit für sich zu emtdecken. Es kann nicht sein, dass
Kirchen, Sekten o.ä. unserem Nachwuchs von Vornherein
den Horizont mit vorgefertigten Meinungen beschneiden.
Aufklärung, Trennung von Staat und Kirche: Nachrichten aus dem Nahen Osten beweisen uns, wie wichtig diese Entwicklungen gewesen sind.
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#66   Ideologiefeind   18:15:07 | Dienstag, 11. März 2008
@Bruder Thomas: Im Grunde verrät sich der Katechismus selbst
Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen haben tiefsitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt für die meisten von ihnen eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen.
Wie schlecht ist es eigentlich um eine Glaubensgemeinschaft bestellt, der man die guten Manieren anderen Menschen gegenüber diktieren muß?
„Achtung“, „Mitgefühl“, „Takt“, „ungerecht zurücksetzen“ – offenbar ahnen die Verfasser schon, wozu „gute Christen“ in der Lage sind. Diese Seite ist der beste Beweis dafür.
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#171   Ideologiefeind   18:08:14 | Dienstag, 11. März 2008
Ach Filius, was soll ich mich mit Ihnen streiten?
Die Wissenschaft ist nur dann objektive Wissenschaft, wenn sie völlig frei von verordneten Fakultätsdogmen funktioniert.
Sie machen sich’s leicht: Mal eben den Generalverdacht gegen sämtliche Fakultäten äußern und die gesamte Wissenschaft als fakultätshörig abstempeln. Dieses Generalisierungsprinzip führt zu nichts. Sie können sich in die Reihe der ganzen Verschwörungstheoretiker hier begeben: Immer allen Schlechtes unterstellen, nie den Beweis dafür erbringen. Das ist klein.
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#27   Ideologiefeind   17:44:56 | Dienstag, 11. März 2008
@PiusXII
Auch bei der „Toleranz“ gegenüber Homos und anderen Perversen scheint es sich eher um Anpassung an das politisch korrekte Ideal zu handeln als um tiefsitzende Überzeugungen; ein guter Schwulen-Witz zieht immer.
Homos sind für mich keine Perversen- da widerspreche ich Ihrer Anno-D-Sicht, auch, wenn die Kirche mal den Versuch einer Stigmatisierung durch unzulässige Vergleiche, mal durch üble Nachrede und mal „Sittengesetze“ versucht. Diese Arbeitsweise von homophoben Institutionen und Einzelpersonen ist mir mittlerweile bekannt. Gelacht wird wohl auch über Polenwitze, Judenwitze oder satirische Betrachtung des Glaubens. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie darin einen
Beweis für die Richtigkeit der „lustig“ transportierten Inhalte sehen. Es gibt manch begründetes Klischee- zum Mann, zur Frau, zum Homo, zu allerlei Volk. Na und? Es
sollte keine Wertung oder Klassifizierung zur Folge haben.
Die ethische Sichtweise junger Menschen auf das Beziehungsleben macht sich zum Glück weder von vorgelebten Beispielen, noch von ideologischer Sichtweise abhängig. „Erfahrung“ und daraus gezogenen konsequenzen sind das Schlüsselwort. Dies ist noch nie jemandem erspart geblieben.
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#22   Ideologiefeind   16:03:42 | Dienstag, 11. März 2008
In einer bunten Welt…
…hat dann auch solches Geschwafel Platz. Das ist völlig in Ordnung.
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#20   Ideologiefeind   15:44:04 | Dienstag, 11. März 2008
@Pius XII: Wegsehen/Verdrängen heißt nicht „Wegmachen“
Solange die Ehe als Institution allgemein anerkannt ist, wird sich das sexuelle Leben in ihr abspielen und nur ausnahmsweise außerhalb, dann obendrein noch im Verborgenen.
Wo leben Sie??? Haben Sie wirklich den Eindruck, dass dies
auf die heutige Gesellschaft zutrifft? Ich will ihnen ja Ihr Idealbild einer Beziehung á la abgesegnete Ehe nicht nehmen, aber dass es daneben unzählige andere Formen des Miteinanders gibt- inklusive Auslebens sexueller Wünsche, ist unbestreitbar. Von „Ausnahmsweise“ kann da keine Rede sein- dies ist eine reichlich naive Wahrnehmung.
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#157   Ideologiefeind   14:05:05 | Dienstag, 11. März 2008
@Filius: Niedlicher versuch einer Diskreditierung der Wissenschaft
In den meisten Fällen vertrauen wir Behauptungen der Wissenschaftler, selbst wenn diese unbewiesene Theorien als „Tatsachen“ ausgeben.
Tun Sie das wirklich? Ich dachte, Sie glauben? Wozu benötigen Sie dann überhaupt Wissenschaft?
Übrigens: Wissenschaftler (naja: Redakteure von Monitor) haben kürzlich herausgefunden: Der verordnete Ölwechsel beim Auto ist Unsinn, weil die (teil-)synthetischen Öle eine viel längere Lebensdauer haben, als die Industrie uns vorgaukelt. Ölfilterwechsel reicht völlig aus, der Motor kann hohe Fahrleistungen mit ein und demselben Öl erzielen. Schmierstoffhersteller und
Werkstätten wollen aber nicht auf’s Geschäft verzichten.
(…um mal konstruktives Wissen auf die Seite zu bringen)
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#63   Ideologiefeind   13:54:36 | Dienstag, 11. März 2008
@Marcelus
„Es kann gar nicht…“: Ja, das ist die übliche Trotzhaltung.
Es kann auch gar keinen Widerspruch zur Wissenschaft geben
Nein, wenn man sich ihrer Erkenntnisse erwehrt, in dem Moment, wo sie religiöse Thesen widerlegt, kann es bestimmt keinen „Widerspruch“ geben. Dann spricht man wohl eher von „Totalverweigerung“.
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#10   Ideologiefeind   13:49:21 | Dienstag, 11. März 2008
Wieviel Selbstvertrauen habt ihr (kreuz.net-Freunde), wenn ihr glaubt…
…man könne Liebesempfinden und Lust staatlich beeinflussen? Ich lasse mich jedenfalls weder zu viel Sex, noch zu wenig Sex beeinflussen. Weder bunte Bilder, noch Politik, noch religiöses Lehrwerk haben Einfluß darauf. Es überrascht mich ein wenig, dass Menschen sich diesbezüglich einem Diktat unterwerfen oder glauben, dies sei möglich. Das die Nationalsozialisten wenig Interesse daran hatten, neben ihrer Ideologie eine andere zu dulden, ist nachvollziehbar. Konkurrenz hätte in diesem Fall das Geschäft eher nicht belebt. Das der Artikel nebenbei falsche geschichtliche Bezüge herstellt, steht auf einem anderen Blatt. Das scheint ja hier ein Stilmittel zu sein.
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#61   Ideologiefeind   20:07:34 | Montag, 10. März 2008
@Marcelus
Eine richtige Definition von Ideologie ist das aber nicht.
In Bezug auf Katholizismus finde ich sie ganz passend. Ich schrönkte dies mal mit der Formulierung „fundamentaler Katholizismus“ ein und wurde gleich darauf hingewiesen, dass nur fundamentaler Katholizismus echter
Katholizismus ist. Modernismus habe dort nichts zu suchen, weil er automatisch zu Relativismus führe. ich habe dies als weitere Bestätigung meiner Annahme empfunden.
P.S.: Essenszeit=Abschied aus dem Netz! Kochkünste wollen schließlich gewürdigt werden.
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#17   Ideologiefeind   20:02:31 | Montag, 10. März 2008
Marcelus, dort, wo allseitige Kontrolle herrscht…
…wo beispielsweise der Staat ein Überwachungssystem installiert hat- herrscht dort ein menschlicheres Miteinander? Können Sie eine (aktuelle oder geschichtliche Staatsform) nennen, die Ihrer Meinung nach menschlichen Mißgriffen Vorschub geleistet hat? Mir fällt da nichts ein.
Höchstens Gesellschaften, in denen die kontrollierenden Instanzen nach kurzer Zeit selbst zu Tätern wurden. das „Böse“ im Menschen muß zunächst einmal vom Menschen selbst kontrolliert werden und in den meisten Fällen gelingt dies auch. Ein Generalverdacht mit Generalmaßnahmen führt nur zu totalitären Strukturen, die noch nie konstruktiv waren.
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#59   Ideologiefeind   19:53:20 | Montag, 10. März 2008
@Salvatore @Marcelus
Salvatore, sind Sie etwa immer noch sauer, weil ich den m.E. klugen Feuerbach zitiert habe? Da hätte ich noch deutlich schärfere Kommentare heraussuchen können. Das sollte Sie in Ihrem starken Glauben nicht irritieren können.
Wenn Sie sich Ihrer Sache sicher sind, müßten solche Sachen eigentlich an Ihnen abprallen (?!).
@Marcelus
Ich fürchte, Ihr Begriff einer Ideolgie geht ungefähr mit der
kreuz.net-schen Definition des Begriffs einher. Dort wird alles, was nicht kreuz.net-meinungskonform ist, als Ideologie abgestempelt: Homo-Ideologie, Holocaust-Ideologie etc. Ganz so platt und inflationär verwende ich dieses Wort nicht. Zu religiösen Lehren hingegen passt es vorzüglich: Ein eingemeißeltes Weltbild, das um des reinen Selbsterhaltes wider besseren Wissens (!) an sich festhält, ist ganz klar eine Ideologie.
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#14   Ideologiefeind   19:40:55 | Montag, 10. März 2008
@Marcelus
Deswegen müssen alle Menschen, insbesonders die Männer, immer unter Kontrolle stehen
Das wäre eine rein symptomatische Behandlung eines Problems. Und ganz konkret: Die Kamera im Kinderzimmer wird’s so schnell nicht geben und das will wohl niemand wirklich. Statt Ausfälle durch Kontrolle eindämmen zu wollen, könnte man auch versuchen die Umstände zu durchleuchten, die zu solchen Aufällen führen. Ein Vater, der sich an seiner Tochter vergreift, hat offensichtlich in Phasen seiner Entwicklung nachhaltige Schäden mitbekommen. Strafe und Isolation ist das Eine – das andere ist die Frage, wie man aus einem Fall Schlüsse zieht, die bei der Prävention ähnlich gearteter Fälle behilflich sein können. Und da reicht Kontrolle eben nicht.
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#36   Ideologiefeind   19:30:32 | Montag, 10. März 2008
@Marcelus
Das Christentum besteht aus vielen Konfessionen – ist das neu für den „Ideologiefeind“?
Nö. Für Sie? Klar ist: Christ ist nicht gleich Christ. Hier von einer Gesamtheit zu sprechen, ist also falsch. Die ideologisch oftmals weit auseinanderdriftenden Glaubensgemeinschaften unter diesem Begriff „Christentum“
erheben, egal, ob klein oder groß an der Zahl, jeweils den Anspruch auf Wahrheit. So, wie Muslime oder Hindus dies ebenfalls tun. Zahlenspiele sind also nebensächlich: Die Weltreligion gibt es glücklicherweise nicht- allenfalls welche, die das von sich behaupten.
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#56   Ideologiefeind   19:22:48 | Montag, 10. März 2008
@Salvatore
Aber nun vergessen sie Bitte nicht, mein Lieber, daß ich das gleiche Recht genieße wie sie schreiben zu dürfen, was mir gerade so in meinen (Un)Sinn kommt.
Ich zitiere Sie- allerdings fällt es insgesamt schwierig, zitierwürdiges bei Ihnen zu finden. Sie neigen doch eher zu kurzen und oftmals etwas plumpen Ausfällen, mit denen Sie sich frei Luft machen, aber wenig Information freisetzen.
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#10   Ideologiefeind   19:14:20 | Montag, 10. März 2008
Und die Lehre daraus, Marcelus?
Der Mann an sich scheint deutlich triebgesteuerter zu sein, als die Frau. Bei Kindesmißbrauch kommen aber sicherlich noch die Aspekte Machtgefühl, Kompensation von Minderwertigkeitsgefühlen etc. hinzu. Der Lustgewinn scheint hier in der Form einer Unterdrückung einer/s Schwächeren zu bestehen -was auch immer der Auslöser für solches (nicht duldbares) Fehlverhalten sein mag. Der Gipfel ist dann allerdings eine Partei (PNVD), die den Kindesmißbrauch quasi zum Programm macht und das gesetzl. Schutzalter herabsetzen möchte. Auch hier geht es den Verantwortlichen um den legalisierten Zugriff auf Mädchen u n d Jungen.
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#5   Ideologiefeind   19:02:54 | Montag, 10. März 2008
Kirchen mögen besonders plakative Orte für Berichterstattung zu Kindesmißbrauch sein, aber…
…dort dürfte der prozentuale Anteil von Übergriffen ähnlich wie in Vereinen, Schulen oder anderen Jugendeinrichtungen sein. Die Frage ist, wie gut die Aufarbeitung der einzelnen Fälle erfolgt. Leider gibt es allzu oft das Prinzip wegsehen,
vertuschen, negieren oder (finanziell) glattbügeln, ohne den Ursachen auf den Grund zu gehen. Den betroffenen Kindern ist damit nicht geholfen und die Wiederholung am gleichen und/oder an anderen Ort(en) nicht verhindert. tatsache ist aber, dass die meisten Übergriffe innerhalb von Familien stattfinden. Väter, Onkel – meistens männliche Verwandte- nutzen die emotionale Abhängigkeit der weiblichen und männlichen Kinder und deren Respekt vor der Autorität aus. Dieses Thema umgeht kreuz.net geflissentlich, weil es wohl das Bild der heilen (heiligen?) Familie ins Wanken bringen könnte.
Womit wir wieder beim Prinzip „wegsehen“ wären.
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#34   Ideologiefeind   18:16:23 | Montag, 10. März 2008
@graffittibluse
ALLES ist vorübergehend, mein Herzchen. Und wenn Sie sich von mir so oft provoziert fühlen, hilft ignorieren dann nicht besser, als sich immer weider auf’s Neue zu ärgern?
Ich z.B. kann sehr gut mit den teils hausgemachten Schwächen der anderen Forumsteilnehmer umgehen. Heute hat fast jeder einen PC mit Internetanschluß- öffentliches Stussreden (hier unter Anleitung) seitens radikaler Kleingeister ist dabei unvermeidlich. Aber das wirft mich nicht aus der Bahn.
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#129   Ideologiefeind   18:10:58 | Montag, 10. März 2008
Schöner Spruch- und so leicht umzudrehen!!!!
Wenn man nicht an die Hölle und an die ewige Verdammnis glaubt, ändert das leider nichts an der Tatsache deren Existenz
Oder, anders gesagt: Wenn man an die Hölle und ewige Verdammnis glaubt, beweist das nicht deren Existenz.
Tse tse tse …Gläubige… lustig Völkchen…
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#53   Ideologiefeind   18:08:30 | Montag, 10. März 2008
@matt2 & salvatore
Da begibt man sich mal auf Ihr Niveau (es war ein langer, freier Fall) und schon sind Sie beleidigt. Man kann es Ihnen aber auch gar nicht Recht machen, menno!
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#30   Ideologiefeind   14:01:49 | Montag, 10. März 2008
@Marcelus
Oder wissen Sie nicht, daß sich das Christentum in allen Ländern der Welt findet, und die meistverbreitete Religion der Welt ist?
Nun ja, Katholiken, Protestanten und Orthodoxe (+unzählige
Gruppierungen wie Zeugen Jehovas, Mormonen, Quäker etc.) mögen ja alle als Christen gewertet werden. Als Glaubensgemeinschaft kann man sie dennoch nicht bezeichnen (diese Seite hier untermauert dies laufend). Es ist wohl eher ein Wunschdenken hierin eine homogene Gruppe zu sehen, nur weil es um den einen Gott geht.
Wie gesagt: Ich kann mit keiner dieser Strömungen etwas anfangen und kann Glücksgefühle sehr gut ohne Hinwendung zu einer Phantasiefigur erleben. Wer’s braucht, bitte, aber er kann nicht erwarten, dass es ihm alle gleichtun.
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#88   Ideologiefeind   13:43:21 | Montag, 10. März 2008
Die Fundamentalisten hier lehnen doch alles ab,…
…was sich der Kontrolle der Kirche entzieht. Dazu gehört natürlich ein selbstbestimmtes Sexualleben. Eigenmächtige Entscheidungen werden da ganz schnell als Blasphemie bezeichnet und wieder mal sollen Psalme dafür herhalten,
Menschen zu diskreditieren. Es ist nicht nur albern, sondern
manchmal auch langweilig.
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#47   Ideologiefeind   13:22:36 | Montag, 10. März 2008
@Karlchen vom Dach …äh Karl der Fromme
Also, ich habe z.B. überhaupt nix gegen Heterosexuelle und bin dafür, dass sie ihren Platz in der Gesellschaft einnehmen. Man sollte sie auch nicht irgendwie benachteiligen, nur, weil sie vielleicht einer langweiligen Masse angehören und ihre Quantität die z.T. darin vorhandene Qualität überlagert. Von mir aus dürfen Sie sich auch ganz öffentlich zeigen und zu Ihrer Heterosexualität stehen.
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#33   Ideologiefeind   20:23:09 | Sonntag, 9. März 2008
Bedaure, Filius…
…für heute ist meine therapeutische Betreuung von Opfern der Kirche beendet. Bitte setzen Sie ihre Unterhaltung mit anderen Forumsteilnehmern fort. Von Ihrem Glauben abweichende Erfahrungen können Sie dabei mental aus dem Gleichgewicht bringen. Besorgen Sie sich deshalb eine stabile Sitzgelegenheit mit seitlicher Abstützung. Guten Abend!
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#105   Ideologiefeind   20:15:54 | Sonntag, 9. März 2008
Super, Marcelus!
Siehe z.B. Die Hölle – bestätigt durch Verstorbene – Schmid-Verlag, Durach!
Sobald ich mit Pinocchio fertig bin, les’ ich mir das durch.
Allein der Gedanke, dass Verstorbene noch Bestätigungen aussprechen können- hui! – da kann ja ein Stephen King noch richtig von lernen. Gab’s außer Wahnvorstellungen …ähhh …außer Bestätigungen denn irgendwelche Beweise?
Sorry: Wir leben auf dem selben Planeten, aber doch in verschiedenen Welten. Ich bin halt Realist und ertrage mysthische Phantasien nur in kleinen Dosen. Ihre Dosen sind mir deutlich zu hoch!
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#28   Ideologiefeind   20:09:06 | Sonntag, 9. März 2008
@Marcelus (& Salvatore)
Wer katholisch ist, glaubt alle Dogmen.
Wer ein Dogma leugnet, ist überhaupt kein Katholik.
Ich bin keiner, deshalb pfeife ich ja auch drauf. Und deshalb
begrüße ich die Trennung von Staat und Kirche, die religiöse Dogmen nicht zu Gesetzen werden lässt.
Salvatore, Ihr Vergleich rel.Dogmen und giftige Pilze ist spitze!!
:)3
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#23   Ideologiefeind   19:20:57 | Sonntag, 9. März 2008
Marcelus…ähm…wie soll ich’s sagen?
Ich kenne Sie nicht persönlich und will deshalb auch nicht zu persönlich werden. Ich unterstelle auch, dass Sie zu mehr Selbstreflexion fähig sind, als Sie hier an den Tag legen. Ebenso vermute ich, dass sie mit Dogmen auch so Ihre Probleme haben, sonst müssten Sie sich ihrer nicht dauernd öffentlich vergewissern. Also: Ich schreib’ Ihnen jetzt nichts mehr und überlasse Ihnen das, was scheinbar sehr, sehr wichtig für Sie ist: Das letzte Wort. Sie sollen heute gut einschlafen können! ;-)
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#95   Ideologiefeind   19:15:50 | Sonntag, 9. März 2008
Es sei Ihnen gegönnt, Marcelus!
Sie werden einem aber auch nicht verübeln können, sich über die Vorstellung Ihres Schreckens zu amüsieren, wenn Sie wider Erwarten doch im Jenseits stehen bzw. vor Gottes Endgericht im Diesseits.
Ich bin doch mit der metaphernüberfrachteten Denkweise von Fundis vertraut- wie könnte ich Ihnen da so etwas verübeln? Malen Sie sich das schön bunt aus, wenn es Ihnen etwas gibt. Es ist ein gutes Zeichen, wenn Ihre Phantasie nicht vollends unterdrückt wird.
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#20   Ideologiefeind   19:12:54 | Sonntag, 9. März 2008
@Marcelus: Falsch!
Ich habe Recht! Basta!
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#92   Ideologiefeind   19:08:40 | Sonntag, 9. März 2008
@Marcelus
Lassen Sie mir doch bitte den Spaß, mich dann und wann
dem Niveau dieser Seite anzupassen (Tonbandaufnahmen…). Diese Garstigkeit nehme ich mir heraus, weil ich eben keine Strafe im Jenseits dafür erwarte. Ich erwarte gar kein Jenseits.
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#18   Ideologiefeind   19:06:06 | Sonntag, 9. März 2008
„Erkenntnis“, werter Marcelus, kann ich Ihren Ausführungen nun wirklich nicht entnehmen
„Erkenntnis“ bedeutet schließlich, aufgrund von selbst (!) gemachten Erfahrungen zu einem Urteil zu kommen. Das bloße Wiedergeben von Erkenntnissen Dritter ist nur ein Nachweis einer Bequemlichkeit. Sie adaptieren vermeintliche Wahrheiten, ohne deren Wahrheitsgehalt wirklich zu prüfen, weil es Ihnen untersagt ist („Unfehlbarkeit“). Sorry, aber dafür macht mir Nachdenken zu viel Spaß!
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#70   Ideologiefeind   19:01:43 | Sonntag, 9. März 2008
Tja, Marcelus…
…der Artikel bezieht sich aber auf eine karikierte Darstellung des Papstes, die verboten worden ist.
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#16   Ideologiefeind   18:56:31 | Sonntag, 9. März 2008
Na, Marcelus, das hat ja gut geklappt bei Ihnen
Sie sollten mit Sozialkatholisch einen trinken gehen- der hat
dieses schablonenhafte Zitieren verabreichter Pseudo-Wahrheiten auch verinnerlicht. Übrigens: In Paprika ist mehr Vitamin C als in Zitronen- falls Ihnen mal jemand ‘was anderes erzählt.
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#68   Ideologiefeind   18:48:41 | Sonntag, 9. März 2008
Frech-provokante Bildchen zum Thema Papst etc. gibt’s schon viel länger
Ich erinnere mich an einen Cartoonisten (war es Manfred Deix?), der den Papst bei allerlei gymnastischen Höchstleistungen zeigte, wenn er bei Besuchen den Boden küsst. Ich fand’s komisch und in diesem Kontext genauso berechtigt, wie die Mohammed-Karikaturen. Wo kämen wir denn hin, wenn Meinungsfreiheit bei Religion den Kopf einziehen würde? Der Spiegel sieht es bestimmt nicht als sein oberstes Ziel, Katholizismus per se in Frage zu stellen. Er möchte wohl eher zu Diskussionen anspornen, über das ein oder andere anachronistische Detail der daran anhänglichen Lehre nachzudenken. Das scheint ihm ja auch gelungen zu sein.
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#11   Ideologiefeind   18:39:35 | Sonntag, 9. März 2008
Für mich gilt die Unfehlbarkeit des Papstes nicht
Sein Reden und Handeln bedeuten für mich nicht mehr, als
jenes von Frau Krause an der Schwimmbadkasse. Das ist i.Ü. gar nicht so schlecht: Sollte ihm mal ein „unpäpstlicher“ Ausrutscher passieren, bin ich der Letzte, der ihn dafür schelten würde. Bestellen Sie ihm das bitte von mir!
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#76   Ideologiefeind   18:35:38 | Sonntag, 9. März 2008
Mensch Marcelus! Stellen Sie sich dumm?
Ich habe nirgends gesagt, ich bin „für“ Prostitution, sondern
„gegen“ pauschale Verurteilung von Prostitution. Reicht Ihr Verstand, um diesen Unterschied nachvollziehen zu können?
Verstehen Sie auch meinen Hinweis, dass es einen Unterschied zwischen staatlich anerkanntem Bordellbetrieb gibt und illegal geführten Hinterhofetablissements? Begreifen Sie den Unterschied zwischen Herbertstrasse und thailändischem Hinterzimmer? Begreifen Sie den Unterschied zwischen Selbstbestimmung und Fremdbestimmung? Nach Ihren letzten Postings befürchte ich, dass eine mentale Sperre
Ihre Sicht auf die Dinge leicht vernebelt…
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#84   Ideologiefeind   18:13:34 | Sonntag, 9. März 2008
Ist die Bibel eine Fälschung?
Die darin befindlichen Thesen sind schließlich deutlich älter als der Gutenberg’sche Buchdruck. Wer kann heute noch sagen, ob nicht Hinz und Kunz ihren Senf darin zum Besten gegeben haben (Stille Post-Prinzip)? Wurde jemals bewiesen, dass die Verfasser tatsächlich von (einem) Gott inspiriert wurden? Welche Zeichen gab er, bzw. gibt es Tonbandaufnahmen? Wäre mal interessant zu wissen…
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#28   Ideologiefeind   18:07:37 | Sonntag, 9. März 2008
Schön, dass ich Euch Kopfzerbrechen bereite
Das amüsiert. Ich muß nicht auf jeden Quatsch eingehen, nur soviel zum Thema: Sollte es einen Gott mit der ihm zugeschriebenen Macht geben, könnte er unmöglich für die
naiven und längst widerlegten Thesen stehen, die Bibel, Katechismus und Co. ihm unterstellen wollen. Er hätte auch besser geschultes Personal auf der Erde, das nicht bei jeder Gelegenheit Zweifel an seiner Existenz aufkommen lässt.
Er verböte sich Verunglimpfungen und Schmähungen in seinem Namen und würde sich nicht von diversen religiösen Strömungen mit widersprüchlichen Aussagen vereinnahmen lassen. Kurz: Gott ist nach der Darstellung
der Institution Kirche für mich ein reines Konstrukt zur Machterhaltung und Durchsetzung rein irdischer (menschlicher) Ziele. Es reicht immerhin nicht für eine weltweite Ausbreitung. Ich bin also nicht der einzige Zweifler. Meine „Ideologie“ heißt Verstand.
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#71   Ideologiefeind   17:51:46 | Sonntag, 9. März 2008
@Marcelus: Lesen u n d begreifen!
Wie bereits gesagt: Meine persönliche Haltung zur Prostitution ist nebensächlich. Wichtig ist vielmehr, inwiefern die einzelne Prostituierte ihrem Job freiwillig oder
unter Zwangsumständen nachgeht. Sie unterstellen von vornherein Zwangsumstände, was völlig falsch ist und durch Huren selbst widerlegt wird. Der Staat tut gut daran, ihnen den bestmöglichen Rahmen für rechtskonforme Umstände zu schaffen. Das habe ich nun mehrfach erklärt, aber offenbar können Sie bestimmten Sachverhalten nicht folgen. Der hier gerne getätigte Vergleich mit der Abtreibungsgesetzgebung (die muß ja mittlerweile für alles herhalten: Homos, Klima, Steuern…)
wird auch in der x-ten Wiederholung nicht logischer.
Es tut mir Leid für Sie, dass Ihre ideologische Brille eine Analyse komplexer Sachverhalte nicht zulässt. Das ist Ihr Problem- nicht meins.
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#3   Ideologiefeind   17:41:06 | Sonntag, 9. März 2008
Ach Gottchen, kreuz.net! Nu is aber mal gut!
Homo-Ideologe, Homo-Auflauf…und dann diese peinlichen Umschreibungen! Wie kann man sich denn freiwillig derart der Lächerlichkeit preisgeben, wie es Verfasser solcher Artikel tun?
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#73   Ideologiefeind   15:54:50 | Sonntag, 9. März 2008
@Leblhuber
Lingens Verhalten ist manisch. Man muß nicht viel von ihm lesen, um das zu begreifen. Der Eifer, der ihn antreibt und zu solch verworrenen Thesen führt, ist logisch nicht nachvollziehbar. Ob es im therapeutischen Sinne vorteilhaft ist, wenn so jemand hier regelmäßig Artikel veröffentlichen kann, sei dahingestellt. Dieser Humer ist ja auch so ein Kandidat. Wenn die kreuz.net-Redaktion nciht selbst für radikale Ansichten stehen würde, könnte man denken, sie gäben solchen Individuen ein Ventil, um einen unkontrollierten Amoklauf zu verhindern. Aber soviel Weitsicht traue ich den Verantwortlichen dieser Seite nicht zu.
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#35   Ideologiefeind   15:45:55 | Sonntag, 9. März 2008
Sie argumentieren recht primitiv, Vineta
Da ist zunächst einmal wieder der kreuz.net-typische Versuch, Homosexuelle zu kriminalisieren:
Pyromanen, Zoophile, Sadisten und Perversionen allgemein dienen Ihnen hier als legitimer Vergleichswert. Pardon, die Gesellschaft ist heute zum Glück etwas weiter. Ihr Versuch einer Kriminalisierung ist vorgestrig und gleichermaßen infam.
Von einer per Gesetz salonfähig gemachten Homo-Ehe aber geht ein Signal, ja ein Anschub aus für zunehmend mehr in einer entwurzelt-gottlosen Gesellschaft, es – why not- auch mal so zu probieren – zum Schaden der Gesellschaft und trad. Familien. Was den Staat gefährdet, kann kein Menschenrecht sein.
Das übliche Interpretationsmodell, wie man es von den talkshowgehenden-Wüdenträgern kennt. Zunächst einmal gibt es Länder, in denen es die eingetragene Homo-Partnerschaft seit vielen Jahren gibt (Dänemark seit ‘89). Die von Ihnen gemalten Szenarien haben nicht stattgefunden. Das Recht auf eine solche Partnerschaft bedeutet im Übrigen nicht, dass zigtausende Homopaare davon Gebrauch machen. Hier geht es auch um das wichtige Signal seitens des Staates, Homosexuelle als vollwertige Bürger anzuerkennen. Wenn Sie diesen Wert an der Zeugung von Nachkommen festmachen, tun Sie mir Leid. Richtig übel hingegen ist der Versuch, Menschen ihre Liebesfähigkeit abzusprechen und dies dann mit völlig unpassenden Vergeichen (s.o.) untermauern zu wollen.
Um Ihr Idealbild durchzusetzen, argumentieren Sie mit böswilligen Unterstellungen. Gut, dass der Staat anders agiert.
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#24   Ideologiefeind   15:20:03 | Sonntag, 9. März 2008
@Horst Metzker: Wohl gesprochen!
Keiner braucht die Kirche als Vormund, und schon gar nicht als Bibelzitatrichter.
Leider sehen hier einige Individuen genau das als den Sinn hinter der Kirche. Eine fortwährende Drohkulisse, das verlängerte Auge eines Gottes mit ständiger Focussierung auf das Wirken des Menschen, der, wenn er nicht brav dem Regelsatz der religiösen Lehren gehorcht, im Jenseits das Schlimmste zu erwarten hat. Ich bin – obwohl aus Bayern- nicht religiös erzogen worden und deshalb autark, was solche Einschüchterungsversuche betrifft. Ich bedaure allerdings sehr, dass Kinder Opfer solcher Angstschürer werden können. Da ist es wohl als Selbstschutz zu verstehen, wenn diese dann später der Kirche komplett den Rücken zukehren.
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#65   Ideologiefeind   15:09:10 | Sonntag, 9. März 2008
Wichtig sind die Rahmenbedingungen für Prostitution
Würde man der „Logik“ der kreuz.net-Moral (eine eigene Gattung) folgen, hieße Verbot = Vermeidung der Existenz.
Das dies ein Irrglaube ist, beweisen Länder mit striktem Prostitutionsverbot, in denen das Geschäft ebenfalls blüht.
In jeder (!) Großstadt -weltweit- gibt es das Geschäft
mit dem eigenen Körper. Den Frauen ist nur damit zu helfen, dass man Prostitution aus dem dunklen Milieu unkontrollierbarer Hinterhöfe ‘rausholt. Je größer die Sicht
auf dieses Gewerbe, umso geringer die Chancen für kriminelle Menschenhändler. Ein Zulassen von Prostitution seitens des Staates heißt nicht deren Gutheißung, sondern schlicht die Erkenntnis, dass es sie gibt und immer geben wird und der Staat die betreffenden Frauen
nicht einfach links liegen lässt. Steuern will er schließlich in jedem Fall von ihnen.
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#46   Ideologiefeind   20:17:54 | Samstag, 8. März 2008
@geiernder Florian
Der Gipfel ihrer niedrigen ethischen und moralischen einzelligen Beschaffenheit sind jedoch die Toleranzfloskeln mit denen der Wolf seine Menschenfeindlichkeit kaschiert
Meine Toleranz ist in Sachen Prostitution nebensächlich. Ich bestimme schließlich nicht darüber, wie andere ihren Lebenswandel gestalten. Sie hingegen wollen Ihren Versuch anderen in ihr Dasein ‘reinzureden als Menschlichkeit verkaufen, dabei geht es Ihnen letztlich nur darum, Ihre Moralvorstellungen durchzusetzen und zum Gesetz zu machen. Das ist Scheinheiligkeit pur. Wie oft sind Sie denn schon zu Prostituierten gegangen und haben gefragt: „Gute Frau, wie kann ich Ihnen aus dem Dilemma
Ihres unwürdigen Daseins heraushelfen?“ Ihr soziales „Engagement“ besteht aus populistischen Allgemeinplätzen, wie sie Filius hier ähnlich verzapft. Ohne wirkliches Hintergrundwissen wettern Sie drauflos und springen im Kreis, wenn man Ihren Ansichten nicht folgt. Pardon: Ich erwarte mehr Substanz.
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#23   Ideologiefeind   20:08:06 | Samstag, 8. März 2008
@Filius: Karl Marx finde ich interessant, aber wirklichkeitsfern
Was die Betrachtung von religiösen Lehren angeht, kann ich vielmehr mit einem Ludwig Feuerbach konform gehen:
Laßt den andern glauben, was er will, aber fordert dafür auch von ihm, daß er dich nicht glauben läßt, was er glaubt. Diese Forderung ist gerecht und billig; aber ungerecht und verwerflich, verwerflicher noch als die Intoleranz des Gläubigen ist die Intoleranz des Aufgeklärten, welcher von den andern ohne Unterschied verlangt, daß sie zwar nicht so glauben, aber so denken, so frei und gescheut sein sollen, wie er selbst. Man muß auch gegen die Unfreiheit und Dummheit tolerant sein.
Weil ich mich in diesen Worten wiederfinde, gönne ich Ihnen Ihren Glauben, ohne mich ihm anzuschließen. Das ist doch schon mal ‘was, oder?
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#42   Ideologiefeind   19:58:28 | Samstag, 8. März 2008
@Florian
Eher übernachte ich eine Woche im Saustall als mit ihnen weiter zu kommunizeren !
So, wie Sie schreiben, dürfte diese eine bereits Ihrerseits gemachte Erfahrung sein.
Was sonst, wenn nicht „gewinnbringender Körperseinatz“, ist denn Ihrer Meinung nach Prostitution?
Es ist Sex für Geld, ein Geschäft. Und ja, Filius, für die betreffenden Damen ist es ein Beruf. Unter ihnen gibt es viele, die ein Angebot als Aldikassiererin oder Taxifahrerin dankend ablehnen. Ihr Problem ist, dass Sie diesen Frauen Ihre ethische Sichtweise überstülpen wollen und ein Contra von vornherein verbieten möchten. Die Geschichte der Prostitution zeigt: Leute wie Sie haben schon immer an der Realität vorbeigeredet. Ihre Vorstellung einer Ideal-Gesellschaft scheint nicht die allgemeine zu sein.
Und Ihr blamabler Seitenhieb in Richtung Ausländer bezeugt die Gesinnung, von der Sie angetrieben werden.
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#17   Ideologiefeind   19:46:37 | Samstag, 8. März 2008
@Marcelus: Und Jesus sagt im neuen Testament…
…, dass er sich ausdrücklich zu den Lehren aus dem alten Testament bekennt.
Wenn Sie Forschung mit Ideologie gleichsetzen, hat eine Diskussion natürlich keinen Sinn. Diese Wissenschaftsfeindlichkeit (zum Glück von Modernisten abgelegt) lässt natürlich keine rationale und objektive Betrachtung der Exegese früher und heute zu. Sie dürfen gerne die Arme verschränken und sagen: „Ihr lügt doch alle!“. Das bin ich von Fundamentalisten gewohnt. Es bremst mich nicht.
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#39   Ideologiefeind   19:38:57 | Samstag, 8. März 2008
@Geier Sturzflug & Mehrzellus
Schublädchen auf, Schublädchen zu. Ihre Aufgebrachtheit ist amüsant und hoffentlich nur gespielt (?). Bitte bleiben Sie bei dem hier vorgestellten Bordell, das nicht mit irgendwelchen thailändischen Versklavungshöhlen vergleichbar ist. Und Hurenvereinigungen wie „Hydra“ haben
schon vor jahrzehnten klar gemacht: „Wir mögen unseren Job, aber wir wollen bessere soziale Absicherung.“ Die etwas dreiste Unterstellung, es sei generell eine Zumutung für die Frauen, ihren Körper gewinnbringend einzusetzen, ist albern. Es gibt viele Prostituierte, die ihren Lebensstandard nur auf diese Weise halten können – und wollen. Je selbstverständlicher dieser Beruf als solcher anerkannt wird, desto weniger haben prügelnde
Zuhälter und Menschenhändler eine Chance. Sie folgen mal wieder nur der irrigen Annahme, durch ein Verbot und durch Verdrängung ließe sich dieses Gewerbe verhindern.
Diese Naivität sei Ihnen gegönnt, aber sie hilft niemandem weiter.
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#14   Ideologiefeind   19:28:43 | Samstag, 8. März 2008
@Peter-Pan: Fast richtig…
Und die Geschichtlichkeit der „Schrift“ wird heute doch sowieso von (fast) niemanden mehr angenommen
Es gibt durchaus (mögliche) geschichtliche Vorbilder für die ein oder andere biblische Darstellung. So lehren uns gefundene Keilschriften, dass das Sintflutszenario in abgeschwächter Form mit anderem Personal tatsächlich stattgefunden hat. Die Bibelverfasser haben dieses Material dankbar aufgegriffen, um daraus eine religiöse Mythologie zu stricken. Mit einem abgeschlossenen Geschichtskapitel kann eine rel. Instititution keine so wirksame Drohkulisse aufbauen, wie mit düsteren Zukunftsszenarien. Und da das Prinzip Angstmache (Sünde- Beichte-Vergebung bzw. Hölle/Verdammnis) ein wichtiger Bestandteil des katholischen Lehrwerks ist,
wurden bestimmte überlieferte Geschichten ausgeschlachtet, abgewandelt und ideologiekonform eingesetzt. Das kommt nicht von mir: Das kommt von Bibelforschern.
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#29   Ideologiefeind   19:18:40 | Samstag, 8. März 2008
Homosexualität k a n n nur natürlich sein, denn:
Wieso sollte sonst der nachweisliche Lustgewinn beim Geschlechtsakt, der auf emotionaler und (!) physischer Ebene funktioniert, vorhanden sein? Die menschliche Anatomie ist kein Zufall. Und wenn zwei Seelen zueinander finden und Liebe füreinander empfinden, spielt die sexuelle Identität keine Rolle. Liebe ist übergeordnet und schon gar nicht durch Lehren oder Gesetze willkürlich steuerbar. Gläubige halten das für durchaus möglich, weil sie dazu erzogen worden sind, die Intimsphäre institutionell kontrollieren zu lassen. Das tut mir Leid für sie, aber es hat glücklicherweise keine gesamtgesellschaftliche Relevanz.
Wie immer gilt: Erwachsene, die’s im gegenseitigen Einvernehmen wollen, können dies tun. Religiös oder sonstwie motivierte Voyeure haben dabei keine Entscheidungsgewalt.
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#34   Ideologiefeind   19:08:55 | Samstag, 8. März 2008
Lesen u n d Begreifen, Nachtlämpchen!
Kurt K. stellt richtig fest: Hier wird nicht argumentativ gegen Prostitution vorgegangen, sondern rein ideologisch.
Das Wesen einer Ideologie- und dazu gehört die Lehre einer Religionsgemeinschaft- steht für willkürliche Verbote und nicht für nachvollziehbare Entscheidungen, sprich: Es gibt keine Diskussion. Sex zwischen Erwachsenen, egal, wie die beiden zueinander gefunden haben, ist nun mal allein eine Angelegenheit der Mitmachenden. Solange beiderseits Freiwilligkeit herrscht, ist daran nichts auszusetzen. Wer für sich selbst die Entscheidung trifft, ausschließlich innerhalb einer „abgesegneten“ Partnerschaft Lust erleben zu wollen oder sich dies diktieren lassen möchte: Bitte, nur zu!
Wer gar keinen Sex mehr hat, weil das interesse an seiner Person nachgelassen hat oder nötige, physische Voraussetzungen nicht erfüllt sind, sollte ebenfalls nicht mit Neid oder Mißgunst den anderen ihr Intimleben madig machen. Das ist ein wenig dürftig.
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#9   Ideologiefeind   18:58:26 | Samstag, 8. März 2008
Also, ich denke ja, dass dieser Pater Lingen eine Fälschung ist
Für kreuz.net ist es doch bequem, seine wirren Thesen hinter einer scheinbar unkontrollierten Figur zu verstecken.
Da kann man dann richtig loslegen und seine Wahnvorstellungen ungebremst zum Besten geben. Ja, so muß es sein!
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#8   Ideologiefeind   14:02:08 | Samstag, 8. März 2008
Was sollen Adressen und Telefonnummern in einem Artikel?
Tickt Ihr noch ganz richtig??? Selbst schön in Amiland wegducken und hier dann Leute an den Pranger stellen wollen.
Ich bitte um sofortige Veröffentlichung der Adresse/Rufnummer Martin Humers auf dieser Seite!
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#1   Ideologiefeind   16:31:01 | Freitag, 7. März 2008
Ein weiser Mann – deshalb von kreuz.net nicht gemoacht
Der Modernismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts habe nicht nur große Fehler begangen:
„Er hat auch gezeigt, daß der christliche Glaube ohne Eingehen auf die Welt und ihre Probleme gar nicht etabliert werden kann.“
Solche Sätze tun natürlich weh, wenn man lieber die Augen vor Realitäten verschließt und den Radikalismus der Besonnenheit vorzieht. Der dürftige kreuz.net-Versuch, ihn als „Greis“ für quasi unmündig zu erklären, charakterisiert diese Seite- nicht den ehrwürdigen Herrn.
Redaktion benachrichtigen Huldigung eines Gotteslästerers
#7   Ideologiefeind   14:01:17 | Freitag, 7. März 2008
Okay: Ekelphantasien sind noch keine Kunst
Die zitierten Passagen sind -zugegeben- eher ein Hinweis auf eine sonderbare Phantasie des Verfassers, als dass sich dahinter eine große, künstlerische Ader vermuten ließe.
Hier soll wohl eher das Prinzip „Hau drauf- Provokation“ und inszeniertes Tabubrechen zu Erfolgen führen. Die „Kunst“ dieses Herren besteht vielleicht darin, dass er sein Tun erfolgreich als Kunst verkauft. Das Problem liegt dann aber eher bei jenen, die ihm einen entsprechenden Freiraum dafür bieten und sich vor der vermeintlichen Tiefe seiner Darstellungen verbeugen. Er wäre ja blöd, wenn er sich diese offenbar vergoldeten Huldigungen entgehen ließe, denn ohne derlei Aufmerksamkeit wäre er ein Nichts.
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#21   Ideologiefeind   13:08:02 | Freitag, 7. März 2008
@HomCat: Matt2 und wie er die Welt sieht…
So, wie sich die Bibel u.a. bei Homosexualität zu einem Thema äußert, von dem ihre Verfasser keine Ahnung hatten, so gibt auch Mattchen seinen Senf zu manch einem Sachverhalt ab, der ihm völlig fremd ist. Und was ihm fremd ist, das lehnt er lieber kategorisch ab. Originell sind dann allerdings seine Versuche seinen etwas wirren Gedankengängen so etwas wie eine argumentative Basis zu geben. Das geht tüchtig in die Hose. Ich denke, er gehört zu den etwas einsamen Geistern dieses Forums und dieser Seite, die ihr Gefühl der Isolation mit bizarren Zu-Wort-Meldungen kompensieren. Das gelingt halt nicht richtig.
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#59   Ideologiefeind   19:26:24 | Donnerstag, 6. März 2008
Mercí, Nachtlaterne!
Ihre Worte könnten nicht besser meine unten getätigten Ausführungen bestätigen. :)3
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#7   Ideologiefeind   19:23:04 | Donnerstag, 6. März 2008
Kreuz.net scheint doch sehr dem Homo-Thema verbunden zu sein…
Diese anhaltende Fülle von Themen rund um Homosex: Man fragt sich langsam, ob Empörung die Triebfeder ist, oder nicht doch ein reges Interesse. Warum wird eigentlich nicht über die Heterovariante sexueller Eskapaden berichtet?
Da lässt sich sehr viel Material finden: Untreue Ehemänner
(aus sog. intakten Partnerschaften, die sich „heiliger Bund der Ehe“ nennen). Väter, die sich am eigenen Nachwuchs vergreifen. Mütter, die ihr Haushaltsgeld mit bewegten Internetbildern aufbessern. Kirchenfürsten, die die Adressen der umliegenden „Gemischt“-Saunen auswendig kennen…
Der Möglichkeiten wäre soooo viel gegeben, aber nein, kreuz.net focussiert auf Homothemen. Da gibt’s eigentlich nur eine Erklärung für…
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#137   Ideologiefeind   19:10:47 | Donnerstag, 6. März 2008
@kurt K.
Wenn Vorurteile die Wahrnehmung trüben, kommt man mit Argumenten nicht weiter. Wenn diese Vorurteile auch noch gepflegt und geschürt werden, weil sie Bestandteil eines politischen Kalküls sind, ist eine Einsicht erst recht nicht zu erwarten, denn sie ist nicht gewollt. Im vorliegenden Fall muß man aufgrund der Wortwahl davon ausgehen, dass hier jemand einen Wertemaßstab aufgrund einer sexuellen Identität entwirft und offenbar keine Hemmungen hat, bestimmten Menschen eine „unterlegene“ Position zuzuteilen. Was mich wirklich tröstet: Es ist eine Wahrnehmung, die keinen breiten Konsens findet und somit politisch immer weniger Halt. Der betreffende Poster argumentiert mit „so ist es immer gewesen“, anstatt sein Gewissen zu befragen, oder einen
Blick auf elementare Menschenrechte zu werfen. Ich finde, damit charakterisiert er sich doch selbst ganz gut.
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#133   Ideologiefeind   17:24:12 | Donnerstag, 6. März 2008
Luther, Ihr Profil wird immer deutlicher!
Ich habe nicht behauptet, dass Sie durch die Kirche indoktriniert wurden- es gibt andere Organisationen, die mit
Vokabeln wie „überlegen“ arbeiten.
„Schutz“ der Ehe zwischen Mann und Frau heißt nicht, dass es auch andere Formen einer dokumentierten, staatlich anerkannten und rechtlich abgesicherten Partnerschaft geben kann. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es sei denn, man „argumentiert“ mit verquasten Sehnsüchten nach höher gestellten Daseinsformen und begibt sich damit auf die Ebene von Ideologien, die ich lieber nicht näher beschreibe. Sie haben sich nun ganz klar entlarvt. Es ist gut zu wissen, wer sich hinter solchen abenteuerlichen Thesen verbirgt.
Dies war mein letztes, an Sie gerichtetes Posting. Mein Anstand und meine Erfahrung verbieten es mir, mit Leuten Ihrer Couleur Unterhaltungen zu führen.
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#129   Ideologiefeind   17:02:51 | Donnerstag, 6. März 2008
@kurt k.: Bei Luther hat die Indoktrination gut funktioniert
Wer von „überlegener“ Heterosexualität spricht, ist offensichtlich Opfer einer Holzhammer-Prägung geworden.
Hoffentlich benutzt er diesen Begriff nicht auch im Kontext mit ethnischen Gruppen. Schrecklich, wieviele Seelen in der Zange vorgefertigter Weltsicht stehen und damit eine emotionale Starre erhalten. Es ist bedauerlich, dass man den menschlichen Verstand derart außer Kraft setzen kann und ihn durch fertige Denkmuster ersetzen kann.
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#126   Ideologiefeind   16:41:21 | Donnerstag, 6. März 2008
Schon wieder eine „Verwechlung“, Luther!
Es gibt die bisher nun MEHRFACH ausgeführte NATÜRLICHE ÜBERLEGENHEIT der HETEROSEXUALITÄT
Mehrfach von Ihnen ausgeführt, Luther. Na und? Pardon, als Hüter eines allumfassenden Wahrheitsanspruches taugen Sie nicht. Es ist und bleibt eine kümmerliche BEHAUPTUNG und nicht etwa ein bewiesener Fakt. Das Homosexualität etwas anderes als Heterosexualität ist, bestreitet niemand. Das sie „unterlegen“ ist und dementsprechend rechtlich weniger Zuspruch erhalten sollte, ist ein Konstrukt. Bisher konnte dieses Konstrukt
mangels Wissen, dank ideologischer Voreingenommenheit
etc. durchgeboxt werden. Die Zeiten haben sich geändert: Die Wahrnehmung ist differenzierter, die Erfahrungen mit der immer so hochgehaltenen „intakten“
Mann-Frau-Kind-Familie lehren uns eines besseren, weil sie sich als nicht haltbares Idealbild erwiesen haben.
Ihre These einer „Überlegenheit“ ist bereits zigtausendfach widerlegt- da hilft auch keine Schönfärberei. Ich merke schon: Sie sind ein Idealist, dessen Idealismus sich aus schnell verpuffenden (weil verkehrten) Wunschbildchen nährt. Politik stellt sich heute glücklicherweise etwas realitätsnäher dar, insofern bin ich froh, dass nicht Menschen wie Sie an den Schalthebeln der Macht sitzen. Wir können die Diskussion wirklich lassen, weil mich Begriffe wie „natürliche Überlegenheit“ ehrlich gesagt abstoßen. Ich weiß nun, worauf sich Ihre Wahrnehmung stützt und warum Sie bestimmte Sachverhalte nicht nachvollziehen können.
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#3   Ideologiefeind   16:20:44 | Donnerstag, 6. März 2008
Eine „Homolobby“ gibt’s gar nicht
Nur, weil Menschen ihr demokratisches Recht in Anspruch nehmen, für eigene Rechte zu kämpfen, sind sie noch längst keine Lobby. Auch dann nicht, wenn ihr Kampf für bestimmte Rechte Erfolge aufweist. Wenn inpunkto Menschenrechte bestimmte Mehrheiten erreicht werden, die der katholischen Kirche nicht passen, weil diese Rechte konträr zu ihrer Ideologie stehen, ist das vor allem ein Problem der kath. Kirche- nicht der Dermokraten. Der fortwährende Aufschrei auf dieser Seite ist vor allem auf dahinter stehende Sehnsüchte nach totalitärer Führung mit stark katholischem Einschlag zurückzuführen. Gut, dass wir in eine andere Richtung steuern. Wir haben eben doch aus der Geschichte gelernt.
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#123   Ideologiefeind   16:11:59 | Donnerstag, 6. März 2008
Oh je, Luther…
Tore sollte man nur zählen, wenn man die Spielregeln beherrscht. Sonst übersieht man womöglich die vielen Eigentore und Punktabzüge aufgrund unzulässiger Spielweise.
Warum eine Ehe für gleichgeschlechtliche Paare?
Nun, eine „Ehe“ im kirchlichen Sinn muß m.E. nicht sein. Wenn da eine Glaubensgemeinschaft eine Unvereinbarkeit mit ihrer Lehre sieht, kann sie meinetwegen Trauungszeremonien von Schwulen und Lesben ablehnen.
Wichtig ist hingegen die rechtliche Gleichstellung. Diese hat mit dem kirchlichen Sittengesetz
und der biblischen Lehre, katechismus etc. nichts zu tun, weil sie das GG als Basis anführen wird, bzw. anführt.
Dort heißt es richtigerweise, dass niemand ungerechtfertigte Benachteiligungen aus Gründen der „Rasse“, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität erfahren soll. Dementsprechend sind homosexuelle Partnerschaften in keiner Weise niedriger zu bewerten, als heterosexuelle.
Sie wollen leider den Unterschied von staatlicher Gesetzgebung (inkl. darin verankerter ethischer Grundsätze) und privater (!) Moraltheorie nicht wahrhaben.
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#120   Ideologiefeind   15:41:22 | Donnerstag, 6. März 2008
Es wird albern, Luther!
(Die Ehe)…entstammt der Überlegenheit der Heterosexualität
Wo haben Sie denn nun den Unsinn wieder her? „Überlegenheit“: Zahlenmäßig sicherlich, aber qualitativ gibt’s keinen meßbaren Unterschied. Diese Formulierung kommt mir ähnlich abgeschmackt und unpassend vor, wie jene von Leuten, die über sog. Herrenrassen sprechen.
Mensch ist Mensch ist gleich- eine einfache Regel.
Und noch was: Hören Sie endlich mit dem Quatsch auf, dass wir Christen in irgendeiner Weise altmodisch, weltfremd und starrköpfig seien, nur weil wir Ihnen nicht in die dunklen Gebiete eines Darkrooms folgen.
So ähnlich enden auch immer Nachtlaterne, Beobachterin
? Co., wenn ihnen die argumentative Puste ausgeht:
Dämliche, unpassende Seitenhiebe. Gegen Christen äußere ich micht nicht nachteilig, nur gegen religiöse Fundamentalisten. Witzig, wie Sie annehmen, dass eine jahrhundertelange Unterdrückung einer Minderheit eine dauerhafte Legalisierung zum Weitermachen dieser Praxis
darstellt. Altmodisc, weltfremd und starrköpfig sind insofern Begriffe, die Sie in Ihrem Auftreten selbst an Ihr Revers heften. Das tut mir Leid für Sie!
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#117   Ideologiefeind   15:19:50 | Donnerstag, 6. März 2008
Luther, Sie formulieren eine MEINUNG – keine Fakten!
Das ist bereits daran leicht erkennbar, dass unsere verbindliche Gesetzgebung (im Gegensatz zur gesellschaftlich unverbindlichen Glaubenslehre der Katholiken) nicht mit Ihrer Argumentation einhergeht. Sie haben sich da in etwas verbissen, das zum Glück völlig haltlos ist und von der Realität längst überholt. insofern können Sie hier wütend auf den Boden stampfen und sagen „Ich habe Recht!“, aber erzielen damit keine Wirkung. Außer, dass Sie sich damit als leicht weltfremd zu erkennen geben und als nicht oder nur schlecht mit dem Grundgesetz vertraut. Das Sittengesetz der Kirche hat keinen rechtlichen Bestand, wohl aber die im GG enthaltenen Paragraphen zum Schutze Minderjähriger etc. Es ist also albern hier so zu tun, als könnten Sie mit
Verweis auf alte Thesen das GG aushebeln. Und noch einmal (wie oft eigentlich noch, bis Sie’s begreifen?):
Die EHE ist keine Erfindung der Kirche und somit auch kein geeigneter Schauplatz für religiös motiviertes Anspruchsdenken.
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#55   Ideologiefeind   13:31:43 | Donnerstag, 6. März 2008
@bbirke
Je mehr sich so ein Mensch wie NACHTLATERNE argumentativ in der Defensive sieht, desto schneller neigt er zu unflätigen Beschimpfungen („unterbelichtet“ etc.).
Diese Bankrotterklärung ist doch ein kleiner Trost, denn sie führt recht gut vor Augen, dass hier jemand persönliches Leid und selbst erfahrenen Frust zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem machen will. Dann kommen solche unreflektierten Rundumschläge, wie Nachtlaterne, Beobachterin, Sozialkatholisch und andere sie praktizieren. Diese Menschen sind offensichtlich in emotionale Sackgassen geraten. Statt sich dies einzugestehen und daran zu arbeiten, lenken sie von sich ab und suchen lieber nach vermeintlichen Missetätern, überziehen wildfremde Menschen mit garstigen Attacken und verlieren sich in dubiose Anschuldigungen. Was soll man von so jemanden erwarten? Ich glaube nicht einmal, dass diese Leute besonders selbstgerecht sind, sondern
sich schlicht längst aus dem aktiven Gesellschaftsleben zurückgezogen haben und nun mit der selbstverordneten
Einsamkeit nicht klarkommen.
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#111   Ideologiefeind   13:22:18 | Donnerstag, 6. März 2008
Luther, Sie sind ein schlechter Mensch!
Und nun kommen Sie nicht mit dem Unsinn der Gleichstellung. Dann könnten auch Pädophile, polygame Beziehungen, Geschwister, Negrophile, Jugendliche, etc. ankommen und nach Gleichstellung schreien.
Mit (Teilen) dieser Aufzählung beweisen Sie, dass es Ihnen nur um die Stigmatisierung Homosexueller geht. Dazu passt auch Ihr wiederholter Hinweis, Homosexuelle seien bis vor 15 Jahren als psychisch krank eingestuft worden. Mal werden Homosexuelle mit Kriminellen, mal mit Kranken in einen Topf geworfen: Pfui Teufel! Und Sie machen da mit, nur, um krampfhaft an längst überholten Thesen festzuhalten zu können. Ich glaube nicht, dass ein Gott Sie für diese Bereitwilligkeit zur üblen Nachrede bestrafen wird. Ihr Schicksal wird es tun, davon bin ich fest überzeugt.
@Benedikt: Sie ersparen sich die Mühe, auf Argumente einzugehen und flüchten sich in Allgemeinplätze. Das erschwert einen ernstzunehmenden Dialog. Ich habe von Ihnen schon (zumindest stilistisch) verwertbare Beiträge gelesen, deshalb halte ich Sie für klüger und gebildeter, als Sie sich gerade darstellen. Ich denke, dass Sie einfach meine harsche Kritik am Machtapparat Kirche nicht gut vertragen und deshalb so ausweichen. Das die Kirche so ist, wie sie ist, ist hingegen nicht mein Fehler.
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#31   Ideologiefeind   00:59:16 | Donnerstag, 6. März 2008
Homosexualität ist natürlich
Nichts gegenteiliges konnte je bewiesen werden. Sämtliche
Erklärungsversuche, die die Unnatürlichkeit von Homosexualität herausstellen möchten, landen in einer Sackgasse aus Thesen und Behauptungen. Bei der katholischen Betrachtung der Homosexualität fällt vor allem die unpräzise und verkürzte Darstellung in der Bibel auf, sowie die hilflos formulierte Stammelei im Katechismus. Ehrlicher wäre es gewesen, wenn die Kirche einfach gesagt hätte „Mit Homosexualität kennen wir uns nicht aus, sie ist uns fremd und deshalb lehnen wir sie ab“. Dieses Eingeständnis von Wissenslücken stünde der Kirche ganz gut und würde auch manch blamable Stellungnahme ihrer Gefolgschaft verhindern. Vielleicht lernt sie das noch eines Tages?!
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#102   Ideologiefeind   00:48:20 | Donnerstag, 6. März 2008
@kurt k., Blablabla & Mathilde
Vielleicht sind die hier anwesenden Gläubigen (und jene, die sich so nennen) zu lange verwöhnt worden: Jahrhunderte wurden sie durch die politische Klasse in ihrer Abneigung und Ablehnung Homosexueller unterstützt und konnten widerspruchslos ihren Sündenstempel verteilen. Nun sehen sie sich mit einem wachsenden Selbstbewußtsein dieser „Randgruppe“ konfrontiert, die sich seit einigen Jahren nicht mehr wegduckt, sondern ihren ihr zustehenden Platz in der Gesellschaft einfordert. Vorbei ist’s mit dem Versteckspiel von Schwulen und Lesben, die sich u.a. von religiös motivierter Angstschürerei (ausgelebte Homosexualität=Sünde etc.) nicht mehr einschüchtern lassen. Wenn derartige Drohkulissen auf einmal versagen, nagt das an dem ein oder anderen Fundi-Selbstwertgefühl offenbar erheblich.
Ich finde nur eines bestürzend: Homos setzen sich für eigene Rechte ein. Gläubige setzen sich (hier) für die Beschneidung der Rechte Dritter ein. Sie sehen es also als ihr Recht, anderen Rechte abzuerkennen (zum Glück klappt das nur auf verbaler Ebene). Ein ziemliches Armutszeugnis für eine Gemeinschaft, die Nächstenliebe propagiert.
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#97   Ideologiefeind   18:32:19 | Mittwoch, 5. März 2008
Matt2, Sie tun mir Leid!
Allzu oft flüchten Sie in das lautstarke Ausleben Ihrer vorurteilsbesetzen Weltsicht. Ich unterstelle, dass Sie nicht viele Homosexuelle persönlich kennen. Dafür ist ihr Bild vom Dasein des Homosexuellen dann erstaunlich konkret. Vielleicht, weil Sie Ihren Horizont aus solchen Seiten wie dieser hier nähren, oder weil ihr Umfeld Ihnen wenig Einblick in die Gesellschaft gewährt. Ich mache die Kirche an ihrem Personal fest (Papst, Mixa & Co.), am Katechismus, sowie an ihrer dokumentierten Historie. Ich fische also nicht im Trüben, sondern stütze mich auf Erfahrungswerte. Mit dem, was ich da lese, sehe und höre, erhalte ich genug Material, um ganz klar Abstand zu dieser Institution zu nehmen. Ihre (zuletzt spätpubertären) Auslassungen sind dann ebenfalls nicht geeignet, die Kirche als Hort intelligenter, aufgeklärter Mitmenschen wahrzunehmen. Dazu müsste sie sich (und müssten Sie sich) ganz anders darstellen. Ich bin etwas pessimistisch, was eine Entwicklung in eine solche Richtung betrifft. Gleichzeitig tröstet es mich, weil ich weiß, dass sich diese Problematik dann nach und nach von alleine löst (anhaltende Austrittswelle etc.).
‘Schönen Abend!
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#94   Ideologiefeind   18:20:32 | Mittwoch, 5. März 2008
Immer dran denken, Luther: Sie sind Teil einer Glaubensgemeinschaft – ich NICHT!
Die Aussage der Kirche ist klar und eindeutig. Sie leitet sich aus dem Menschenbild ab, welches sie durch unseren Herren Jesus Christus bekommen hat. Dies ist unsere Wahrheitsquelle
Meine Wahrheitsquelle ist die Vernunft, die sich aus rationaler Überlegung, Erziehung und Erfahrungswerten nährt. Sie bringen den Vergleich Verbrecher im Knast/Homosexuelle, verneinen einen Kontext, um dann doch Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Verbrecher unterliegen der Gesetzgebung, wie jeder andere auch.
Homosexualität hat aber mit Straftätern gar nichts zu tun, es sei denn, der einzelne Homosexuelle begeht eine Straftat. Dann ist es aber immer noch ein individueller Fall. Es gibt auch katholische Straftäter, wie Sie wissen.
Der hier oft getätigte Versuch, Homosexuellen generell einen Makel des Kriminellen anzuhängen beweist einmal mehr, zu welchen Mitteln Gläubige manchmal greifen, um ihre Theorien durchzusetzen. Es beweist gleichzeitig deren Scheinheiligkeit, führt es doch sehr gut vor Augen, wie schnell ein Gebot („…falsches Zeugnis“) umgangen wird, wenn es politisch adäquat erscheint. Nein, Luther, durch anerkannte Homosexuellenpartnerschaften wird die Ehe bestimmt nicht bedroht- eher durch bigottes Verhalten sogenannter Gottergebener.
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#92   Ideologiefeind   18:02:33 | Mittwoch, 5. März 2008
Üben, matt2, fleissig üben!!!
…schreckt mich jedenfalls nicht davor zurück die Sehnsucht nach einem christlichen Staatswesens bei den Menschen zu schüren
Gegenwärtig schüren Sie wenig Erfolg versprechendes.
Sie haben offenbar noch nicht gemerkt, dass es durchaus christliche Werte in unserem Staatssystem gibt. Eine erträgliche Dosis, die sich prima mit der Vorstellung demokratischer Werte verträgt. Ihr Wunschmodell hat’s halt schwer, weil wir mit totalitären Strukturen schlechte Erfahrungen gemacht haben. Und blickt man etwas weiter zurück in die Zeiten stärkerer katholischer Herrschaft, findet man wenig Erbauliches im Sinne eines friedvollen Zusammenlebens. Nein, die Kirche ist wahrlich kein guter Maßstab und Ideenlieferant für respektvolles Miteinander. Da nützt auch die Behauptung
nichts, ein Gott schreibe diesen Martyrerweg vor, damit wir im Schmerz die Leiden Jesu erkennen und damit Loyalität beweisen. Das ist ein taktisch kluger, aber der Logik abgewandter Versuch den Machtapparat Kirche am Leben zu halten. Sie definiert ihre Macht nun mal aus einer möglichst großen Gefolgschaft. Wäre Gott so, wie er beschrieben wird, hätte er eine solch gestaltete Hilfestellung nicht nötig.
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#88   Ideologiefeind   17:37:43 | Mittwoch, 5. März 2008
Erstaunliche Logik, Herr Luther
Man muss einfach einsehen, dass eine rechtliche Gleichstellung der Ehe mit homosexuellen Partnerschaften nicht nur zu Glück in der homosexuellen Szene führt, sonder eben, weil Sie keine Monade sind, IMMER Auswirkungen auf andere hat. Das ist das Problem.
Auch die Einführung eines Frauenwahlrechtes hatte Auswirkungen auf alle. Deshalb ist es- im Sinne der MENSCHLICHKEIT (!)- dennoch ein wichtiger Schritt gewesen. Eine Gesellschaft wird jedenfalls nicht durch Homopaare bedroht und die angesprochene Gesetzgebung ist auch keine Eintrittskarte für Sittenverfall. Im Gegenteil: Hier kann ein Staat beweisen,
dass er aus der Geschichte gelernt hat, die einige düstere Kapitel von Verfolgung und Vernichtung sogenannter Randgruppen aufweist.
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#84   Ideologiefeind   17:17:08 | Mittwoch, 5. März 2008
Auch Unkenrufe sollten sich um Sachbezogenheit bemühen
Ich habe nicht behauptet, dass ich Sittengesetze ablehne. Sie sind ja auch (indirekter) Bestandteil manch eines Paragraphen unserer Gesetzgebung. Sie basieren allerdings auf gesellschaftlichen Konventionen und nicht auf religiösen Thesen. Der Vorwurf des Egoismus prallt an mir ab. Es ist albern, einem Nichtgläubigen Egoismus vorzuwerfen, nur, weil er nicht das Vorschriftenwerk einer religiösen Gruppe inhaliert. Ich bin glücklich und dankbar, dass meine Eltern mir eine solche Indoktrination erspart haben. Eine Indoktrination, die mit demokratischem Verständnis unvereinbar ist, weil sie totalitären Ansprüchen gerecht werden soll. Ein Glaube, der nur dann funktioniert, wenn sich ihm alle anschließen,
hat verloren. So wenig ich insgesamt von Religionen halte, bin ich doch froh, dass es derer mehrere gibt. Der Übermut, der auf dieser Seite im Kleinen köchelt, beweist, wie wichtig diese Vielfalt ist. Religionsfreiheit heißt ja Gott sei Dank auch frei von Religion sein zu können. Ich bin deshalb kein Deut schlechter als ihr, meine Süßen.
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#79   Ideologiefeind   16:44:29 | Mittwoch, 5. März 2008
Das „natürliche Sittengesetz“ ist eine rein ideologisch geprägte Erfindung der Kirche
Deshalb ist es gesellschaftlich irrelevant. Die Kirche ist nur eine Glaubengemeinschaft mit selbst auferlegten Regeln, ähnlich einer sportlichen Disziplin, in der bestimmte Regeln eingehalten werden müssen. Selbstverständlich kann dieses Regelwerk niemals bindend für Nichtmiglieder dieses Vereins
(hier: Religionsgemeinschaft) sein- darüber gibt es gar keine Diskussion. Hinzu kommt, dass Begriffe wie Ethik und Moral natürlich einen deutlich älteren Ursprung haben, als deren Besetzung durch religiöse Schriften weismachen will.
Der Respekt vor dem anderen ist Bestandteil von Gesellschaften, seit es Gesellschaften gibt. Auch hier gehen Behauptungen seitens irgendwelcher Glaubensrichtungen ins Leere. Die Ausgestaltung des eigenen Daseins obliegt dem Individuum, das sich innerhalb eines Rechtsraumes frei bewegen kann. Für Homosexuelle bedeutet dies ebenfalls freies Ausleben ihrer Sexualität- egal, was Sekten, Religionsgemeinschaften oder bestimmte Parteien auf ihre Fahnen schreiben.
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#70   Ideologiefeind   16:03:41 | Mittwoch, 5. März 2008
Manchmal ist’s nur noch arm:
Wir alle sind zur Heiligung aufgerufen und dazu gehört auch das Homosexuelle gegen praktizierte Homosexualität ankämpfen bis sie ganz davon frei sind
Eine sexuelle Identität lässt sich zum Glück nicht dauerhaft unterdrücken oder wegtherapieren (ach dazu gibt es ja ein paar Psychoscharlatane).
Eine durch Gehirnwäsche bedingte geistige Beschränktheit hingegen kann- die Bereitschaft des seelisch geschwächten vorausgesetzt- erfolgreich behandelt werden.
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#67   Ideologiefeind   15:43:03 | Mittwoch, 5. März 2008
@Benedikt
Die übergeordnete Arbeitsgrundlage der Kirche ist das Heil der Menschen.
Anmerkung: Das, was die Kirche als Heil versteht. Ein immanenter Unterschied!
Dass dem Staat Rechte zustehen, wurde von der Kirche nie bestritten
Dem Staat stehen nicht Rechte zu. Er schafft die Rechtsgrundlagen, auf deren Grundlage (s)eine Gesellschaft funktionieren soll.
Dazu* werden Sie sicher entsprechende Belege haben
(*zu meiner Behauptung, die Kirche schere sich nicht um die freie Entfaltung des Einzelnen)
Gerne! Studien brauche ich dafür nicht, es genügt ein Blick in den Katechismus:
Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen haben tiefsitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt für die meisten von ihnen eine Prüfung dar.
Hiermit untermauert die (katholische) Kirche, dass sie Homosexualität nicht als Identitätsmerkmal anerkennen will, sondern sie als „objektiv ungeordnet“ einstuft. Diese verquaste Formulierung täuscht nicht darüber hinweg, dass hier eine große Gruppe von Menschen als fehlgeleitet bezeichnet wird- spätestens, wenn sie ihren ihrer Identität entsprechenden Neigungen nachgeht und sich nicht im Sinne der Kirche keusch verhält. Ein klarer Eingriff in die freie, persönliche Entfaltung. Wenn Sie das nicht verstehen, kann ich Ihnen auch nicht helfen!
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#44   Ideologiefeind   14:55:39 | Mittwoch, 5. März 2008
@bbirke: Sie haben natürlich Recht, aber…
…mit weltlicher Logik wollen Gläubige nicht so viel zu tun haben. Viel zu schnell sehen sie das etwas wackelige Karteinhaus ihres Glaubens vom Einsturz bedroht. Wem man erfolgreich eingetrichtert hat, dass nur ein bestimmter Verhaltenskodex zu Vollkommenheit führt und vor einer „Hölle“bewahrt, verweigert sich schlicht rationalen Überlegungen.
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#63   Ideologiefeind   14:46:48 | Mittwoch, 5. März 2008
@Arkanum
Ich denke, was da wirklich an Gesetzen geplant oder nicht geplant, bzw. vorhanden oder nicht vorhanden ist, ist den Unkenrufern egal. Sie gehen ja generell davon aus, dass Gleichstellungsgesetze und die staatliche Anerkennung von Homosexualität als Identitätsmerkmal Wegbereiter für moralischen Verfall sind. Allein der Umstand, dass Homosexuelle sich erdreisten für Gesetzesänderungn zu kämpfen, lässt diese Klerusgesellen die Wände hochgehen.
Was auch immer hier an „Argumenten“ gegen Homos vorgebracht wird: Es sind vorrangig haltlose Anschuldigungen mit dahinter steckenden, böswilligen Absichten. Homosexuelle haben definitiv ein anderes Beziehungsleben als Heteros- na und? Es ist ihr gutes Recht und erklärt sich doch von selbst. Sie deshalb rechtlich zu benachteiligen (Partnerschaftsrecht) ist Quatsch.
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#60   Ideologiefeind   14:06:20 | Mittwoch, 5. März 2008
@Benedikt
Die Kirche hat eine übergeordnete Arbeitsgrundlage: Die Bibel. Erst die Trennung von Staat und Kirche und die damit verbundene staatliche Gesetzgebung hat die Kirche dazu gebracht, von einigen Positionen (Lehren) abzurücken. Der Begriff Exegese kann nicht davon ablenken, dass die Kirche eher unfreiwillig eine Anpassung an eine übergeordnete Gesetzgebung (BRD:Grundgesetz) vorgenommen hat. Sicher: Die Fundamentalisten stechen als Anachronismen besonders hervor. Im Kern aber bleibt bei allen Gläubigen eine Ideologie sichtbar, die sich um das Recht auf freie Entfaltung des Einzelnen wenig schert, sondern
lieber getreu der Glaubenslehre bestimmten Gruppen weniger „Gleichheit“ einräumen möchte.
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#42   Ideologiefeind   13:58:16 | Mittwoch, 5. März 2008
Das katholische Näslein scheint sehr auf fremder Menschen Intimsphäre ausgerichtet zu sein
Anders ist es nicht zu erklären, dass sich die werte Gläubigenschar hier so intensiv um das Sexleben anderer Gedanken macht. Es ist zu befürchten, dass die der Glaubenslehre geschuldeten Defizite in diesem Bereich zu dieser Form einer übersteigerten Wahrnehmung und Focussierung auf andere führen. Wozu auch immer Treue zum Glauben führen mag: Selbstbewußtsein, Entspanntheit und objektive Wahrnehmung gehören jedenfalls nicht zu den Früchten.
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#54   Ideologiefeind   13:47:15 | Mittwoch, 5. März 2008
Wie Teilnehmer Blablabla richtig sagte…
Die Ehe ist keine Erfindung der Kirche. Allenfalls die Ergänzung/Umbenennung in den „heiligen Bund“. Geschenkt! Meinetwegen soll die Kirche sich weigern, Homopaaren den Segen zu erteilen. Eine Institution, die ohnehin wenig Berührungsängste beim Diffamieren und Deklassifizieren von Bürgern hat, sollte für den anständigen Bürger keine Anlaufstelle für Belange und Fragen rund um Lebensplanung, Liebe, Beziehung etc. sein. Die Kirche stolpert da einfach über ihre Ideologie, die realitätsferner nicht sein könnte. Homosexuelle, die auf Selbstbestimmung pochen und sich nicht in die erwünschte Duckmäuserpose
begeben, stellen natürlich eine Bedrohung dar. Die Kirche will alles, aber bestimmt keine Menschen, die ihre der biblischen Lehre abgewandte Identität selbstbewußt nach außen tragen. Da wundert es nicht, wenn Fundis mit Allgemeinplätzen, wüsten Unterstellungen und abgeschmackten Wortkreationen ihre Verzweiflung zum Ausdruck bringen.
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#7   Ideologiefeind   21:21:40 | Dienstag, 4. März 2008
Man lese…und lache!!!
Wieder diese dümmliche Behauptung, die Ehe zwischen Mann und Frau sei durch Anerkennung Homosexueller bedroht (es geht hier um Anerkennung- um nichts anderes- und Anerkennung heißt rechtlicher Gleichstand).
So können nur Menschen reden und argumentieren, die sich des Wertes ihrer eigenen Beziehung nicht sicher sind. Aber dafür können Homos nix. Schön, dass solch Geplapper eine Randerscheinung ist.
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#22   Ideologiefeind   17:35:23 | Dienstag, 4. März 2008
@SimonNeuss
Keine Angst, ich bin nicht dünnhäutig, wenn man mir einen schlechten- weil gottfernen- Lebenswandel vorwirft oder diesen bei mir vermutet. Die vielfach propagierte Nähe zu Gott und die damit verbundenen sprituellen Erfahrungen werte ich ohnehin eher als eine Art gelenkte Esoterik. Ich habe oft den Eindruck, dass das menschliche Gehirn deutlich mehr kluge Fragen stellen kann, als der Mensch beantworten kann. Also sucht er sich Rettungsanker- u.a. Religionen, in der Hoffnung, dort Antworten zu finden. Die
gibt es nicht wirklich, aber es wird geschickt vorgegaukelt, dass es diese Antworten dort gibt und nur diese einer göttlichen, immerwährenden Wahrheit entsprechen. Darin sehe ich- Pardon!- keine Horizonterweiterung, sondern eine geistige Beschneidung.
Krähen finden sich übrigens in sämtlichen Klimazonen der Welt. Sie sind echte Überlebenskünstler und weisen unterschiedliche handwerkliche Fähigkeiten auf, die ihnen
die Futtersuche erleichtert. Sie mögen aufgrund ihres schlechten Images, dunklen Federkleides und alter Sagen
keine Lobby haben, aber sie sind alles andere als die Verkörperung oder ein Symbol des materialistischen Denkens. Triebsteuerung ist sinnvoll, aber sie sollte aus innerer Einsicht geschehen und nicht schablonenhaft aus
religiösen Lehren übernommen werden. Das ist dann keine
Einsicht, sondern Anpassung.
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#24   Ideologiefeind   17:17:09 | Dienstag, 4. März 2008
Ein angenehmer „warmer“ Bruder mit Einsichten dank Lebenserfahrung
Insofern sind die albernen Dauervokabeln „Unzucht“ etc. verfehlt. Hier ist jemand in der Realität angekommen und wagt es, in einem realitätsfernenSystem einen unbequemen Standpunkt einzunehmen. Das ist allemal mutiger, als aus dem anonymen USA-Versteck abermals Stimmung gegen Homosexuelle machen zu wollen.
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#2   Ideologiefeind   17:08:13 | Dienstag, 4. März 2008
Sexsucht mag für den Betroffenen schlimm sein…
…für die Kirche stellt sie aber hauptsächlich einen Machtverlust dar, da sie ihre Moral inzwischen auf eine reine Sexualmoral reduziert. Menschen mit häufigem Sex, mit Lustgefühlen, denen sie nachgehen, mit wechselnden Partnern etc. sind natürlich eine Ohrfeige für eine Institution, die doch so gerne eine totale Kontrolle über die Intimsphäre der Menschen hätte. Gut, dass dies nicht funktioniert.
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#11   Ideologiefeind   13:27:06 | Dienstag, 4. März 2008
Köstlich! Diese witzig-frechen Provokationen müssen auch mal sein!
Wer da dünnhäutig reagiert und gleich in Selbstmitleid vergeht, hat halt keinen Humor. Der kann sich ja mit den moslemischen Karikaturenhassern zusammentun. Gerade diese Seite hier, die in zig Richtungen austeilt, sollte sich schön zusammenreißen und an die eigene Nase fassen.
Es sind ja die üblichen Personen, die im Forum gleich mit in den Kanon der ach so empörten Gutmenschen einstimmen.
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#4   Ideologiefeind   17:12:01 | Montag, 3. März 2008
Harmlos- wenn auch nicht gerade unkompliziert
Das man Kindern auf spielerische Weise Sexualität erläutert und nicht durch dröge Fachvorträge, hat sich nun mal als
besser erwiesen (weil verständlicher). Der hier beschriebene Vorgang ist nun wirklich kein Skandal. Allenfalls wirkt der spielerisch gemeinte Aufbau etwas überfrachtet mit all den Symbolen und Metaphern, die hier anatomische Bezeichnungen ablösen sollen. „Unethisch“ ist es dennoch nicht, das thema so zu gestalten. Da muß man schon sehr verklemmt sein, wenn man da gleich wieder aufschreit.
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#150   Ideologiefeind   14:11:44 | Montag, 3. März 2008
@sexychrist
Hallo, das mit den Kraftausdrücken sollte all jenen gewidmet
sein, die sich aufgrund meiner Äußerungen zu verbalen Ausfällen genötigt fühlen. Sie habe ich damit nicht gemeint. Pardon, wenn das mißverständlich ‘rüberkam! Beim Lesen anderer Beiträge fiel mir eine gewisse Anhäufung von Angriffen der untersten Schublade auf- ein dürftiges, letztes Mittel, mit dem hier einige ihr Argumentendefizit zu kaschieren versuchen.
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#123   Ideologiefeind   20:01:28 | Sonntag, 2. März 2008
@matt2
…ich gebe ja auch nichts auf Deinen Humanismusquatsch…
Soweit ich sehe, geben Sie auf gar nichts etwas, sondern
üben sich in pseudoreaktionären Positionen, die sie in Ihrem Dasein gar nicht aufrecht erhalten. Da fällt es schwer, Sie ernst zu nehmen. Immerhin kann ich Ihnen ein gewisses
Unterhaltungspotential nicht absprechen. Das tut dieser Seite, die sich wahrscheinlich ernst nimmt, ganz gut.
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#139   Ideologiefeind   19:53:52 | Sonntag, 2. März 2008
@sexychrist
Die sog. „Wunder“ der Bibel, die dargestellten Katastrophen etc. sind vielfach auf früher geschehene geschichtliche Ereignisse zurückzuführen. Die Verfasser der Bibel waren so geschickt, sie mit neuem Personal zu versehen (Bsp: Aus Utnapischtim wurde Noah) und damit einem religiösen Kontext zuzuführen. Hinzu kam eine Prise Weltanschauung und der Faktor „Stille Post“: So ist die Bibel vielleicht ein interessantes Werk zur mystischen Wahrnehmung damaliger Zeit, aber denkbar ungeeignet als Indikator einer göttlichen Wahrheit. Gott, sollte es ihn geben, hat an dieser Geschichtensammlung sicherlich sehr geringen oder gar keinen Anteil. Da es aber nun mal keine andere Grundlage für den christlichen Glauben gibt, klammern sich vor allem Fundamentalisten an die These, es handele sich hierbei um göttlich überlieferte Weisheiten. Wie unsicher sie dabei sind, offenbahrt sich an vielen Stellen- nicht nur bei kreuz.net. Es ist ja auch schwer einerseits diese Lehre zu akzeptieren, andererseits auf völlig andere Realitäten zu stoßen, mit denen man dann nicht mehr umgehen kann.
P.S.: Kraftausdrücke treffen mich übrigens nur dann, wenn sie von Personen meines näheren Umfeldes kommen. Hier weiß ich sie einzuordnen und verstehe sie als Bankrotterklärung des Absenders
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#119   Ideologiefeind   19:35:57 | Sonntag, 2. März 2008
Oft übersehen: Die Lehren der Bibel taugen nicht zum moralischen Maßstab
Hier wird immer wieder der Versuch unternommen, den Katholizismus als geeigneten Wertekatalog gegen den moralischen Zerfall einer Gesellschaft darzustellen. Aber wo ist er das? Eine Ideologie, die Frauen und Männern korsettartig eine Daseinsbestimmung überstülpt, die sich erdreistet, die Intimsphäre ihrer Anhänger auszuleuchten,
die mit Zuckerbrot und Peitsche (Sünde-Beichte-Vergebung) ihre Gläubigen gefügig macht etc. pp. ist wahrlich kein leuchtendes Vorbild für ethische Richtlinien. Sie mag es bei ihren eingeschüchterten Gefolgschaften erreicht haben, dass dies unreflektiert adaptieren- das Gros der Menschen erwartet aber eine andere Form von Respekt dem anderen gegenüber, als sie hier in Stein gemeißelt ist. Nach humanistischen Kriterien fällt die Bibel als moralische Instanz (und damit
der ganze Kirchenapparat) durch. Zu Recht, wie ich finde.
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#18   Ideologiefeind   15:35:27 | Sonntag, 2. März 2008
@Simon Neuss: Schweine im falschen (menschlichen) Licht betrachtet
Ihr Beitrag bestätigt abermals meine Vermutung, dass Sie allzu sehr den menschlichen Maßstab auf die Tierwelt übertragen. Und dieser Maßstab hat bei Schweinen zu einer völlig artungerechten, auf menschliche Produktionsziele ausgerichtete Haltung geführt. Das von Ihnen beschriebene Schwein, das es vergnüglich mit allen Familienmitgliedern treibt, werden Sie in der intakten Natur nicht finden. In der Natur führt das Schwein ein auf seine Bedürfnisse zugeschnittenes Leben. Daran ist nichts auszusetzen.
Was ist Natur in der menschlichen Gesellschaft? Die biblischen Lehren? Wohl kaum. Sie sind allenfalls ein Maßstab einer Religionsgemeinschaft. Deren Anhänger mögen sich diesen Maßstäben unterwefen- da will ich keinem erwachsenen Vorschriften machen. Aber der Wunsch, diesen Maßstab zum allumfassenden Leitfaden
für ein „richtiges“ oder „sündenfreies“ Leben zu erklären, ist etwas naiv. Da hilft auch das Wort „gottgewollt“ nicht, mit dem hier gern argumentiert wird. Erstaunlich, wie viele offenbar in direktem Kontakt mit ihm stehen und genau wissen, was er will oder nicht will. Ich halte das für lautes Getöse von unsicheren Menschen, die ein wenige neidvoll auf jene blicken, die ihr Leben nach eigenen Maßstäben gestalten. Wer Angst davor hat, dass (ein) Gott ihm beim Sex zusieht und Buch darüber führt- puh!- dem kann ich auch nicht helfen.
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#109   Ideologiefeind   15:09:27 | Sonntag, 2. März 2008
@Blablabla
Erst einmal Glückwunsch, dass Sie sich auf einen Dialog mit Menschen einlassen, um die ich lieber einen Bogen mache (hier: ignorieren). Der so hochgehaltene Glaube hat es bei einigen geschafft, derart tiefsitzende Versagensängste zu produzieren, dass diese sich ständig in einem Zwang zum Unschuldsbeweis sehen. Offenbar glauben diese Personen, dass der Fingerzeig auf (vermeintliche) Sünder den Kontostand himmlischer Anerkennung erhöht. Wie weit sie sich mit ihrem Gebahren von den eigentlichen christlichen Grundregeln entfernen, geht ihnen dabei abhanden. So schrumpfen diese Personen zu kleinen Hasspredigern, die es nicht ertragen, wenn andere nicht so leiden wollen, wie sie. Dabei haben sie sich ihr Leid selbst aufgezwungen. Wir können solchen Leuten wahrscheinlich nicht helfen, sondern reizen sie eher. Und den Verweis auf geschultes
Personal (Psychotherapeut etc.) empfinden sie als Affront. Das ist der Vorwurf, den ich an fast alle Religionen richte: Die Produktion innerlich zerwühlter, verunsicherter Menschen, die in der modernen Gesellschaft nicht klarkommen. Die Folgen reichen von verbalem Amoklauf bis hin zu Selbstmordattentätern- eine traurige Bilanz.
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#94   Ideologiefeind   14:56:32 | Sonntag, 2. März 2008
In einer Demokraite gibt es verschiedene Parteien
Je nachdem, wieviele Wähler sich für eine Partei und ihr Programm entscheiden, erhält diese die Möglichkeit Politik mitzugestalten und ggf. Gesetze zu verabschieden. Wie kann man sich, wenn man Demokrat ist, darüber aufregen?
Der etwas weinerliche Verfasser übersieht offenbar, dass hier ein ganz normaler, demokratischer Weg beschritten wird. Bestürzt über die Entwicklung, sieht er eine „Homolobby“ als den Kern des Übels. Das Abgeordnete vielleicht wahrnehmen, wie die Gesellschaft um sie herum aussieht und welche Ansprüche diese an die Politik stellt, kommt ihm nicht in den Sinn. Bei Abermillionen Homosexueller, die es weltweit gibt (und immer gab), muß (!) es eine Selbstverständlichkeit sein, diesen Menschen die gleichen Rechte einzuräumen, wie anderen auch. Damit meine ich vor allem die eingetragene Partnerschaft. Alte Bibelzitate waren noch nie eine gute Grundlage für die Einschätzung aktueller Gesellschaftszustände. Hinter all diesen Unkenrufen steht letztlich immer der Wunsch nach einer totalitären Staatsführung, die mit Ge- und Verboten tief in die Intimsphäre des Bürgers eingreift- ganz so, wie es das ein oder andere religiöse Lehrwerk vorlebt.
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#103   Ideologiefeind   14:40:52 | Sonntag, 2. März 2008
An Beck beißt sich kreuz.net mal wieder die Zähne aus – ohne Erfolg
Zum Glück lässt sich Volker Beck nicht durch Angriffe religiös motivierter Menschenfeinde irritieren oder bremsen.
Homosexualität ist ein Identitätsmerkmal. Sie zu verurteilen ist genauso dämlich -anders kann ich’s nicht sagen- als sich über brünette Haare aufzuregen. Und natürlich haben Homosexuelle das Recht, ihre sexuelle Identität auszuleben. Egal, was in irgendwelchen alten Schriften (Bibel, Koran etc.) steht. Tatsächlich steht in der Bibel nichts über Homosexualität, sondern allenfalls Passagen zu Männern, die mit Männern schlafen. Das ist erst mal ein Unterschied und wahrlich kein Hinweis darauf, dass sich die Verfasser der Bibel jemals Gedanken zu der Gefühlswelt eines Homosexuellen gemacht hätten.
Als Lehrwerk mag die Bibel für Gläubige ja eine bindende Funktion haben- wissenschaftlich gesehen ist sie so überholt wie alt. Und unser Rechtssystem tut gut daran,
sich an dern Erkenntissen der Neuzeit zu orientieren und nicht an verquasten Sündenmodellen mit langen, weißen Bärten.
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#11   Ideologiefeind   17:21:00 | Freitag, 29. Februar 2008
@SimonNeuss
Tierisches Leben ist zur Befriedigung der Sinne bestimmt, menschliches Leben ist zur Regulierung der Sinne bestimmt – das nennt man Zivilisation.
Haben Sie sich mit Tieren unterhalten? Oder machen Sie bei Tieren einen „befriedigten“ Gesichtsausdruck aus, wenn sie ihren Sinnen nachgehen? Da wir die Kommunikationsmöglichkeiten der Tiere nicht beherrschen,
gehen solche Behauptungen ins Nichts. Umgekehrt muß Zivilisation nicht notgedrungen bedeuten, dass man Instinkten folgt. Auch, wenn diese vielleicht nicht den sittlichen Vorstellungen bestimmter Personenkreise entsprechen.
Redaktion benachrichtigen Ab ins Umerziehungslager
#19   Ideologiefeind   17:13:06 | Freitag, 29. Februar 2008
Es ist zu befürchten, dass der Artikel Wichtiges weglässt
Keiner weiß, wie die Bewerbung ausgesehen hat, um welches Amt (?) es hier geht, welche Qualifizierung dafür vonnöten ist, wie das Vorstellungsgespräch abgelaufen ist, etc. Leider verkürzt diese Seite so oft die Inhalte, um eine Tendenz zu erzielen, dass manch ein Artikel wertlos und diskussionsunwürdig wird. Das führt dann zu solch banalen Kommentaren, die sich mit einem Foto bzw. dem Aussehen eines Betroffenen beschäftigen- was zur Sache nix beiträgt.
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#6   Ideologiefeind   12:58:30 | Freitag, 29. Februar 2008
Dieser Film ist drastisch, aber kein Porno
Ob eine Kirche ein geeigneter Ort für eine Aufführung ist, sollen Gläubige entscheiden. Mit einer entsprechenden Altersbeschränkung spricht nichts gegen eine Aufführung,
da Erwachsene schließlich selbst entscheiden können, ob sie sich für einen solchen Film interessieren, oder nicht.
Das gilt/galt für „Das große Fressen“ genauso, wie für manch anderen Film. Eine faktentreue Darstellung religiös motivierter Greueltaten aus der Vergangenheit dürfte nicht harmloser ausfallen, als mancher von Moralhütern kritisierte
Streifen.
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#53   Ideologiefeind   15:23:02 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Oh je, Antirassist…
Die Unterwerfung unter das kirchliche Lehramt, u.a. in Gestalt des (wahren) Papstes, ist heilsnotwendig
Ich suche mein Heil lieber im Verzicht auf solche Instanzen.
Wohin die widerspruchslose Loyalität und Dienerschaft führt, kann man ja in diversen Religionsgemeinschaften und Sekten nachvollziehen. Diese Seite liefert ebenfalls einige bezeichnende Beispiele.
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#41   Ideologiefeind   14:52:23 | Donnerstag, 28. Februar 2008
„Armer Tropf“ an Antirassist: Sie irren!
…die vom kirchlichen Lehramt, dem sich alle Menschen – zum Wohl aller – unterwerfen müssen
Diese Annahme ist (belegbar) falsch. Ich unterwerfe mich diesem Lehramt beispielsweise nicht und ich kenne sehr viele weitere, die dies nicht tun. Hier von „müssen“ zu sprechen, ist ein wenig naiv. Ebenso, wie Ihre Einteilung
von Contra-Stimmen in bestimmte Kategorien. Damit treffen Sie mich nicht, sondern bestätigen mir allenfalls die Verunsicherung, die ich zwischen Ihren Zeilen vielfach ausmachen kann. Vielleicht müssen Sie erst einmal mit sich selbst ins Reine kommen?!
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#23   Ideologiefeind   13:32:15 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Wortklauberei, Antirassist!
Die Kirche lehrt ganz klar, daß jedem Menschen aufgrund seines natürlichen Seins ein unendlich hoher Wert zukommt. Dies bedeutet nicht, daß die (wahren!) Sakramente nicht das Sein des Menschen erhöhen, indem sie ihn an der göttlichen Natur teilhaben lassen
„Das Sein des Menschen erhöhen…“ soll ja nix anderes heißen, als die Bevorzugung derer, die sich der kirchlichen Lehre unterwerfen. „Vor Gott sind alle Menschen gleich“ trifft eben nur dann zu, wenn die Menschen sich zunächst gleich machen lassen, sprich einer Ideologie anpassen. Das diese Ideologie Glaube genannt wird, ändert daran nichts. Da nehmen sich die einzelnen Religionen leider nicht viel.
Spürbar sind in christlichen Bewegungen allerdings die Nachwirkungen der Aufklärung (hier bei kreuz.net allerdings recht abgeschwächt).
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#16   Ideologiefeind   12:56:49 | Donnerstag, 28. Februar 2008
„Gleichwertigkeit aller Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu der einen Menschenrasse“
Sooo genau nimmt’s die katholische Kirche leider nicht mit diesem Ansinnen. Ich fange jetzt hier keine Nebendiskussion an, aber wenn man den Katechismus liest, trifft man durchaus auf Formulierungen, die auf eine „Un“-Gleichwertigkeit schließen lassen. Das „nette“ Angebot
der Kirche besteht dann in der Möglichkeit des Sich-bekehren-lassens, um die Gleichwertigkeit mit den anderen, den guten Gläubigen, zu erreichen. Sanftere Formulierungen täuschen halt nicht über ideologische Grundsätze hinweg.
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#14   Ideologiefeind   12:46:32 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Ach herrje, wieder so ein Selbstmitleidsgekreische
Nervig an Gedenkstätten, Denkmälern etc. sind allenfalls die
episch ausgetragenen Wettbewerbe und geldverschlingenden Regularien, bis der erste Schritt zur Errichtung verfolgt. Das man auf diese Weise Geschichte wachhält ist hingegen zu begrüßen. Die muß (!) selbstverständlich positive, wie negative Aspekte der eigenen Vergangenheit berücksichtigen. Wer denkt, er könne die Vita seines Volkes dadurch beschönigen, dass er Dinge verschweigt, negiert oder verdrängt, ist ein unglaubwürdiger Blender und offenbahrt eine schwere Charakterschwäche. Mahnmale sind keine Selbstanzeige und keine Dauerbekundung eines schlechten Gewissens, sondern schlicht ein Angebot, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Beim Mahnmal für die ermordeten Juden in Berlin funktioniert das übrigens sehr gut- das Interesse ist groß. Das es zuvor ein trauriges Hin- und Her von unterschiedl. Interessengruppen gegeben hat, ist bedauerlich, aber für eine Demokratie zu erwarten. Lieber ein Mitspracherecht und ausufernde Diskusssionen, als diktatorische Faktenschaffung.
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: Treulose Dialogpartner
#18   Ideologiefeind   13:35:03 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Sie arbeiten mit mehrlei Maß, Herr Dr.Heger
Das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung hängt nicht von „Zielsetzungen“ des seine Meinung Äußernden ab. Propaganda ist ausdrücklich von diesem Recht umfaßt.
So nehmen Sie, verehrter Ideologiefeind, ja auch das Recht in Anspruch, mit Ihrer Propaganda Ressentiments gegen Religionen, und zwar ganz pauschal, zu schüren.
Ich „propagiere“ nichts, ich kritisiere. Ich vermeide dabei Rufmord, üble Nachrede und die generelle
Verurteilung ganzer Gruppen. Wer hingegen das Ziel verfolgt, durch Schriften, Reden, Desinformation etc.
per se unschuldige Menschen nur aufgrund ihrer Identität
in ein übles Licht zu rücken, macht sich schuldig. Ob eine
mehrjährige Haftstrafe da Abhilfe schafft, sei dahingestellt. Einsicht wird sicherlich nicht das Resultat sein. Gleichzeitig ist es wichtig zu verhindern, dass solche Leute die Gutgläubigkeit mancher Menschen ausnutzen, um ihre üblen Parolen in die Köpfe zu bringen.
Mir ist sehr wohl bewußt, dass es in allen Religionen gemäßigte Kreise gibt, die sich anderen Denkweisen gegenüber offen verhalten. Aber es gibt auch Radikale, die in das oben erwähnte Profil passen. Kreuz.net sehe ich übrigens nicht als „religiöse“ Seite- dafür betätigen sich hier viel zu viele Köpfe aus skurrilen Randerscheinungen der Gesellschaft.
Redaktion benachrichtigen Ein Politiker sagt die Wahrheit
#82   Ideologiefeind   20:36:08 | Dienstag, 26. Februar 2008
@Metzker
Es ist bedauerlich, wenn Sie Ihre Einstellung zum Wert von Kindern, dem Umgang mit Ihnen und ihre Erziehung vom Zeitgeist abhängig machen. Es mag Wortführer gegeben haben, die die von Ihnen gebrachten Zitate als Kampfeshymnen ausposaunt haben. Aber wo sind die denn angekommen? Wohl eher in Phantasiewelten politisch motivierter, als in der breiten Gesellschaft. „Die 68er“ als Generation gibt es gar nicht- allenfalls in Schlagzeilenform.
Wer für die Wertschätzung von Leben das Diktat einer politischen Klasse benötigt, sollte sich ernsthaft Sorgen machen. Egoismus und Verantwortungslosigkeit lassen sich nicht auf „die da oben“ abwälzen. Als Charaktereigenschaft sind sie unabhängig von schlechten Vorbildern. Man macht es sich zu leicht, wenn man sich als Bürger in die Opferrolle einer wie auch immer gearteten Politik begibt. Zunächst ist man selbst für sein Tun verantwortlich.
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: Treulose Dialogpartner
#15   Ideologiefeind   19:20:28 | Dienstag, 26. Februar 2008
Herr Dr.Heger, das Thema Holocaust scheint Ihnen ja sehr auf der Leber zu brennen?!
Beim Sichten Ihrer Beiträge fällt eine Häufung von Seitenhieben in Richtung deutsche Geschichtsaufarbeitung auf. Ebenso wird eine tief sitzende Verunsicherung bezüglich des deutschen Staatssystems spürbar. Ihre Angst, freie Meinungsäußerung könne einen in Deutschland
schnell hinter Gittern bringen, wenn diese nicht dem gegenwärtigen political sense entspricht, kann ich nicht nachfühlen. Wenn die Zielsetzung einer „freien Meinungsäußerung“ das Schüren von Ressentiments ggü. bestimmten ethnischen oder sonstigen Gruppen hat, handelt es sich um Propaganda. Sie wissen als geschichtsinteressierter Mensch sehr genau, welche Opfer ein solches Verhalten fordern kann. Sicher, die Folgen von Hetze und Populismus sind schwer meßbar, aber ich halte es für angebracht Dauerhetzern wie Mahler & Co. Schranken zu setzen. Bleiben Sie sachlich, verletzen Sie nicht die Würde anderer Menschen, dann wird Ihnen nichts geschehen. So, und nun können Sie ja wieder Ihr „Satz für Satz – Zerrupfspiel“ veranstalten.
P.S.: Demokratien ermöglichen auch Leuten wie Ihnen eine Anhängerschaft zusammenzutrommeln. Wir haben die NPD, wir haben die DKP und allerlei sonstige Erscheinungen. Schimpfen Sie nicht nur, sondern stellen Sie etwas auf die Beine, das Sie politisch (ethisch) korrekt finden. Das dieses Forum hier Sie nicht weiterbringt, müsste Ihnen klar sein. Na?
Redaktion benachrichtigen Ein Politiker sagt die Wahrheit
#79   Ideologiefeind   19:03:50 | Dienstag, 26. Februar 2008
Herr Dr.Heger, können Sie Kritik nicht direkt an den Empfänger äußern?
Oder buhlen Sie um den Applaus irgendwelcher geistiger Trittbrettfahrer? Nun gut, die Wahl Ihrer Stilmittel bleibt Ihnen überlassen. Dieses Prinzip des (bemühten) satzweisen Zerrupfens der Beiträge anderer Poster scheint ja Ihr generelles Arbeitsmaterial zu sein. Schade, dass Sie dabei argumentativ auf der Strecke bleiben und -ebenso wie Böhmer- eine bloße Behauptung in den Raum stellen, die Sie nicht beweisen können. Kindstötungen finden übrigens auch in Ländern mit generellem Abtreibungsverbot statt. Nur werden Sie dort nicht so plastisch in die Medien gebracht, weil die jeweilige Staatsführung derlei Gebahren lieber allein auf der Seite
des dekadenten Westens sehen will. Werter Herr Doktor,
Sie müssen Ihrem Titel noch ein wenig mehr gerecht werden! Auf dem Weg dorthin alles Gute! MfG, Ideologiefeind
Redaktion benachrichtigen Falschmeldung: Treulose Dialogpartner
#13   Ideologiefeind   15:55:59 | Dienstag, 26. Februar 2008
Es ist ein Kennzeichen von Religionen…
…andere Menschen bekehren zu wollen und die eigene Ideologie als die einzig wahre hinzustellen.
Ob nun Protestanten, Katholiken, Muslime oder sonst wer: Wichtig ist es aufzuzeigen, dass es auch ganz ohne solche
Ideologien geht.
Redaktion benachrichtigen Steuergelder für Unzucht
#87   Ideologiefeind   15:44:15 | Dienstag, 26. Februar 2008
Warum wird „Aufklärung“ immer mit „Verführung“ gleichgesetzt?
Mir ist ja klar, dass katholisch geprägte Menschen nicht neutral an diese Thema herangehen können, weil die Lehren des Katechismus gerade inpunkto Sexualität wenig Spielraum zulassen. Aber hier wird einfach daneben gehauen: Den jungen Menschen wird schließlich nur das vor Augen geführt, was wirklich existiert und was ihnen früher oder später begegnet. Ein Verschweigen unterschiedlicher sexueller Ausrichtungen verhindert deren Existenz nicht. Ein Verurteilen von Lustempfinden, das bei jungen Menschen irgendwann einsetzen wird, steht völlig gegen die normale (!) Entwicklung des Menschen- hormonell, wie seelisch.
Hier verhindert offenbar eine generelle Sexualitätsfeindlichkeit eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Aufklärung. Das ist schade, weil man mit Pauschalvorwürfen junge Menschen
eher verschreckt, als sie zu gewinnen. Der Autor sollte darüber nachdenken, was sein Ziel ist. Sollte es die reine
Schelte mit dem moralischen Zeigefinger sein, hat er sein Ziel erreicht. Das ist aber nicht viel.
Redaktion benachrichtigen Ein Politiker sagt die Wahrheit
#77   Ideologiefeind   15:27:08 | Dienstag, 26. Februar 2008
Böhmer sollte erst nachdenken und dann reden!
Bei Müttern (und Vätern), die ihre Kinder wahlweise in Blumenkästen verbuddeln, in der Tiefkühltruhe verstauen oder schlichtweg verhungern lassen, handelt es sich um geistig labile Menschen. Deren Antriebskraft für solche Greueltaten resultiert mit Sicherheit nicht aus einer Abtreibungsgesetzgebung. Dieser Ministerpräsident rüttelt nicht etwa wach, sondern liefert ein beschämend unreflektiertes Blabla zu einem wichtigen Thema. Derartige sinnlose Pauschalierungen dienen allenfalls dazu die Diskussion um Abtreibung ins Lächerliche zu ziehen. Für die ostdeutschen Mütter (und Väter), die ihre Kinder sorgsam erziehen, muß so ein Statement sehr befremdlich sein.
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