Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Nach langer Abwesenheit im Ausland klicke ich diese pseudochristliche Seite an und was finde ich? Die
gleichen Dummschwätzer (Theophil), Antisemiten, Rassisten, Menschenverachter und Glaube-ad-absurdum-FÜHRER
wie eh und je. Da ist mein kurzes und konstruktives Fazit: Zerfleischt Euch ruhig weiter innerlich, hackt
auf Euren Lieblingsrandgruppen herum und setzt Eure mentale Vermoderung fort. Ich brauch Euch nicht zum
Leben. Ich kenne zu viele anständige Menschen, denen ich künftig lieber die hier verschwendete Zeit
widme. Bye…
Stimmt: Bei etwas mehr Selbstreflexion seitens kreuz.net… …dürfte sich die Redaktion aus Selbstschutz
solche Charakterisierungen* nicht erlauben *…lebt von Schwarz-Weiß-Malerei, Unterstellungen, Simplifizierungen,
Karikaturen, Verleumdungen, Ressentiments, Beschimpfungen. ‘Schon witzig!
Sechs der 15 größten Vereinigungen sind historische Negerkirchen. Aha! Der Verfasser solcher rassistischen
Formulierungen kann sich gleich neben neben Udo Voigt bei dessen anstehender Gerichtsverhandlung setzen.
Ach ja: Anonymität macht ja sooooo mutig und die Freunde des gepflegten Rassismus können sich so schön
verschanzen. Was für ein peinliches, katholizismusschädigendes Verhalten. Möge der Bumerang mit voller
Wucht zurückkommen.
In der BRD herrscht definitiv Religionsfreiheit Ich bin z.B. frei von Religion- ein wichtiger Aspekt der
Religionsfreiheit. Die BRD ermöglicht es, mit Mehrheiten politische Ziele durchzusetzen. Sollten die
vorhandenen Parteien jemandem nicht die entsprechenden Programme anbieten, muß er aus eigener Kraft seine
Interessengemeinschaft voranbringen. Nur: Wenn man dann feststellt, dass die entsprechende Menge an Menschen
nicht zu mobilisieren ist, kann man den Staat nicht dafür verantwortlich machen. Es ist etwas zu einfach,
dann von einer „gesteuerten“ Demokratie o.ä. zu reden. Ich fühle mich jedenfalls wohl mit unseren Wahlmöglichkeiten.
Unübersehbar und unüberlesbar ist hier auf der Seite der nostalgisch verklärte Blick einiger Diktaturfreunde,
die wahlweise gelenkt werden wollen (=wenig Eigenverantwortung), oder die sich in einer solchen Staatsform
eine Machtposition wünschen, die ihnen bislang offensichtlich verwehrt blieb. Schön, dass die eine Randerscheinung
sind.
Wer sich in der BRD nicht wohlfühlt, weil er beispielsweise… …einen Hang zu totalitären Systemen
hat und in der Politik eine Rassenideologie vermißt, der kann doch sein Köfferchen packen und seinen
Allerwertesten in Richtung eines Landes bewegen, das seinen Vorstellungen eher entspricht. Der perfiden
Weltsicht eines pfc wird sich die deutsche Gesellschaft niemals anschließen. Ich kann für ihn nur hoffen,
dass er baldmöglichst Asyl in einem passenden Staat erhält. Deutschland hat so jemanden jedenfalls nicht
verdient.
Armes Humbelinchen! Innerhalb weniger Sätze zu einem giftsprühenden, garstigen Forumskobold zusammengeschrumpft.
Tse tse tse… Es sei Ihnen gegönnt und wir lassen’s jetzt einfach. Ich habe Verständnis für Schwächen,
toleriere ein anderes Niveau- nur muß ich mich nicht mit jedem Vertreter dieser Fraktion länger aufhalten.
Bye bye!
Sorry, dass ich Sie ernst genommen habe, Humbelina! Ihr letztes Posting ist dann doch unfreiwillig ehrlich
geraten und ich weiß jetzt, wo ich Sie einsortieren muß. Damit ist uns beiden geholfen. Gute Besserung!
@Humbelina: Um glaubwürdig zu werden, sollten Sie sich solche… …Ja, tatsächlich, ungefähr von dieser
Qualität sind alle „Holocaust“-Zeugenaussagen … Immer streng nach dem Motto „Die gesamte Familie meines
Cousins wurde im Holocaust umgebracht.“ …Bemerkungen sparen! „Alle“ Holocaust-Zeugenaussagen? Was soll
diese dämliche Verallgemeinerung? Und was soll die anschließende Verhöhnung von Menschen, die den Großteil
ihrer Familie durch Verfolgung verloren haben? Solange Sie so undifferenziert wie in obigem Zitat mit
dem Thema umgehen, werden Sie sich unliebsame Kommentare gefallen lassen müssen. „Wollen“ möchte ich
übrigens gar nichts von Ihnen.
Oh! PFC hat sich ein Humbelina-Schwesterchen organisiert Niedlich: Ein kleiner Geschichtsverdreherbund
gibt sich mal wieder die Ehre. Schön, dass sich solche Kreaturen derart destruktiv ihrem eigenen Ansinnen
gegenüber verhalten. Sie wollen die Geschichte ummodeln, verdrängen und verfälschen und rufen damit
erst Recht Menschen auf den Plan, die die Geschichte lebendig halten. Solange es solche Krakehler gibt,
wird es auch weitere Mahnmale, Debatten, Erinnerungszeremonien geben- schon, um unseren Nachfahren vorzuführen,
welche Geister ein Land für Jahrzehnte in ethischen Mißkredit bringen können. Wären Humbelina & pfc
nur Mitläufer gewesen, oder wären sie „Mitmacher“ geworden? Mir schwant übles…
@Arkanum/kreuts.net Keine Angst: Ich denke, die Anzahl derer, die auf das primitive Juden-Bashing eines
pfc hereinfallen, ist gering. Jene, die ohnehin von rassistischen Umtrieben geprägt sind, brauchen keine
zusätzlichen Lügengeschichten. Die pflegen ihre Weltsicht auch ohne so einen Onlinekasper.
Tja Marcelus, mit dieser Aussage beweisen Sie, dass Sie sich… …im Kreise der Hellseher („Hell“ nicht
im engl. Sinne) wähnen. Etwas, was hier von einigen selbsternannten Prophezeiungskünstlern gerne praktiziert
wird. Für mich ist das nur ein weiterer Beweis dafür, was Glaube (und Aberglaube) so alles beim Menschen
anrichten kann. Hoffentlich haben Sie neben Angstgefühlen auch dann und wann Glücksgefühle. So manch
ein kreuz.net-Kandidat scheint doch sehr unter göttlicher Verfolgung zu leiden- eher, als unter göttlicher
Hingabe zu genesen.
@Marcelus Chefs kommen und gehen… Irgendwie tut mir Ratzi auch Leid. Nach „Habemus Papam“ wurde er geradezu
gehypt und nun reicht schon kühl-regnerisches Osterwetter um die Schar seiner Fans drastisch zu reduzieren.
Okay: Dafür kann er nix. Die Gläubigen sollten sich was schämen, dass sie ihre Treue (z.T.) vom Blick
auf’s Thermometer abhängig machen.
Märtyrer gab’ und gibt es immer wieder Menschen, die sich und ihr Schicksal in den Hintergrund stellen,
um die Sache, für die sie kämpfen, voranzubringen. Dieser Herr Jesus hat aber offenbar die besseren
Vermarktungsstrategen erwischt, die sein Ansinnen über Jahrtausende am Köcheln halten. Und da es viele
Abnehmer für diese Strategie gibt, kann man ein gut Maß an Menschenkenntnis wohl nicht absprechen. Ich
finde meine Vorbilder halt woanders. Für Mediamarkt-Kampagnen oder Praktiker-Werbung ist ja zum Glück
auch nicht jeder empfänglich.
@Marcelus: Ja, so wird’s auch in der Messe erzählt Ohne Christus wird niemand von dieser Welt gerettet,
und kann die nächste betreten. Die verdursteten Kids haben halt das Glück, schon früher als erwartet
die Neugier auf’s Jenseits befriedigt zu bekommen. Jetzt kapier ich’s endlich!
Nur bedingt, Marcelus Es muß doch sicher auch ein Gesetz geben, daß ein Staatsbürger nicht einfach
seinen gewohnten Lebensstil aufgeben kann, der noch dazu zum Beruf dazugehört. Sicherlich wird der deutsche
Staat hierfür Verständnis zeigen. Sogenannte Topmanager erreichen dies zuweilen und der ein oder andere
Politiker. Ob der Papst als „Top-Kirchen-Manager“ eine Sonderrolle einnehmen kann, weiß ich nicht.
@Marcelus Was haben unfreiwillig und schuldlos Leidende mit jenen zu tun, die sich im Gegenteil freiwillig
und schuldhaft dem Tod nahebringen, wenn auch in der Meinung, eine gottgefällige Bußübung zu verrichten?
Gerade, weil sie unfreiwillig und schuldlos sind, hätten sie mindestens die Aufmerksamkeit verdient,
die eine mythische Figur in feierlichen Zeremonien quasi rund um die Uhr erhält.
Hartz IV für den Papst? Das bedeutet, daß der Papst, würde er einkommenslos, als deutscher Staatsbürger
auch die Segnungen des deutschen Sozialstaates empfanngen kann. Das mag stimmen. Aber sein derzeitiger
Wohnsitz wäre zu teuer (ich glaube, nur bis 50qm Wohnfläche werden für Einzelpersonen akzeptiert).
Und auf eine Hofdienerschaft müsste er wohl auch verzichten.
Leiden die Kinder, die täglich verhungern, verdursten, oder… …an Krankheiten zugrunde gehen, eigentlich
weniger? Oder sind die nicht so interessant, weil ihnen die prominente Note fehlt?
Hoppla: Ein plötzliches „Du“, Sozialkatholisch? Ist das ein Anbiederungsversuch oder (schlimmer) das
mühselige Bestreben, mich herabzuwürdigen? Nun, das Sie Ihre bislang getätigten Äußerungen nicht
noch einmal lesen möchten, kann ich ganz gut nachvollziehen (was kümmert Sie Ihr Geschwätz von gestern?).
Ich fürchte, Sie wollen gerade wieder eines Ihrer Forum-Ping-Pong-Spiele veranstalten (wer hat das letzte
Wort). Ich überlasse es Ihnen! Gerne! Aus Ihrer Einsamkeit kann ich Sie durch meine Antworten bestimmt
nicht befreien. Genießen Sie den Tag trotzdem, ja?! Teechen, Käffchen, Lesen, zurücklehnen…- Sie
schaffen das!
@Sozialkatholisch Lesen Sie Ihre Beiträge. Gleichen Sie Inhalt, Wortwahl, Stil etc. mit jenen bedeutender
(!) Lehramtsvertreter ab (die kennen Sie). Sie werden feststellen: AUA!!! P.S.: Mir ist das relativ wurscht,
da ich mit dem ganzen Krams ja eh nicht viel anfangen kann. Sie müssen das nicht jetzt machen, da Sie
am Karfreitag bestimmt keine Zeit für langes Surfen haben, sondern traditionellen Verpflichtungen nachkommen
müssen. Das erwarte ich jedenfalls.
Richtig, Sozialkatholisch! Alles Ansichtssache! Das ist wie mit der Auslegung der Bibel, bzw. der Beurteilung
ihrer Echtheit: Alles Ansichtssache! Und jetzt mal unter uns: Ich weiß doch längst, wieviel Katholik
in Ihnen steckt (kicher)…
Müde, Sozialkatholisch, sehr müde, Ihr… …Versuch eines Konterns. Aber Sie haben sicherlich noch
oft Gelegenheit, sich hier auszuprobieren. Glückauf! :)3
Religionen untereinander: Ablehnung, Vertreibungsphantsien, Häme, Mißgunst, Belehrung uvm. So sieht
er aus, der „Dialog“ zwischen unterschiedlichen Glaubensrichtungen. Kreuz.net hat eine Freude daran, immer
wieder Öl in dieses Feuer der gepflegten Abneigung zu gießen. Vielleicht sind Gläubige generell viel
zu sehr mit sich selbst und ihrer Wahrnehmung beschäftigt, als dass sie die Möglichkeit in Betracht
ziehen könnten, die Denkweisen von Andersgläubigen (oder Nichtgläubigen) akzeptieren zu können. Mit
diesem Anspruch auf Wahrheit erwächst leider auch eine Form von Egoismus, der „ein wenig“ die Objektivität
verdrängt. Zum Glück gibt es auch Gläubige, die mit Toleranz etwas anfangen können. Die sich in ihrem
Glauben stark fühlen und aus dieser Stärke die Gelassenheit ziehen, andere Sichtweisen ertragen zu können.
Hier schwirren leider sehr viele Geister herum, die von dieser Weisheit weit entfernt sind und eine betont
aggressive Haltung einnehmen. Wie groß die Chance auf eine Verständigung dabei ist, kann man sich ausrechnen.
Aber vielleicht möchten sie ja auch gar keine Verständigung, weil nicht nur ein Glaube sie vorantreibt,
sondern tatsächlich Vorbehalte gegen bestimmte ethnische und sonstige Gruppen vorhanden sind. Schade,
dass ihnen der Mut fehlt, dies auch offen zuzugeben.
@Rübezahl @Zwobbel Ich brauche die Sendung nicht gesehen zu haben, denn ich beziehe mich auf h i e r
vorgebrachte Zitate, die angeblich von Heiner Geißler stammen. Sollten diese Zitate falsch sein (Geißler
über die leereHölle), kann ich nichts dafür. Zum Katechismus und der Bewertung einzelner Bibelzitate:
Wo früher eine strikte Auslegung durch das Lehramt erfolgt ist, gibt es heute durchaus interpretatorische
Freiräume. Das mag von Ihnen als Relativismus beschimpft werden. Ich nenne es Willen zur Modernisierung.
Rübezahl: Lesen Sie nicht nur den Katechismus in der 93er-Fassung, sondern vergleichen Sie mit den (unzähligen)
früheren Fassungen. Auch Sie können die Unterschiede feststellen. Aber ein bisschen Mühe müssen Sie
sich schon geben!
#390 Ideologiefeind 13:43:22 | Donnerstag, 20. März 2008
Menschen, die Kinder gerne schlagen, sollten einfach dazu stehen Was soll die Fehlinterpretation unserer
Gesetzgebung? Was soll der Hinweis auf Bibelzitate? Seid so mutig zu sagen: „Ja, meine Kleinen kriegen
öfters eins drauf, weil ich anders nicht klarkomme.“ Dies als Bestandteil einer liebevollen Erziehung
zu verkaufen ist nun wirklich etwas lächerlich. Mir ist klar, dass in vielen Haushalten die ausrutschende
Hand regelmäßig den Verstand und die Geduld des Erwachsenen ersetzt. Für mich war’s nur neu, dass Gläubige
dies auch noch vor sich hertragen. Letztlich bin ich für jedes Puzzleteil dankbar, dass mir bei der Einschätzung
einer Glaubensrichtung hilft, dankbar. Und da habe ich hier im Thread einiges erhalten.
@Kaylet: Beobachten Sie doch mal die Entwicklung des Katholizismus und die Bibelexegese! Ihr Toleranzbegriff
läuft auf die völlige Entdifferenzierung hinaus. Im Grunde wollen Sie damit die Kirche zerstören, weil
Sie es nicht hören können, dass eine kleine Minderheit Ihnen ins Gewissen redet? Sie reden mir nicht
ins Gewissen, pardon! Meine ethischen Grundsätze beziehe ich aus anderen Quellen und diese sind für
mich nachvollziehbarer, als die von Ihnen so hochgehaltenen. Zu Ihrer Kritik an Geißler: Als Katholik
darf er Ihrer Meinung nach nicht an der Darstellung der Hölle zweifeln. Unsinn! Der Katechismus hat sich
doch ebenfalls von früher scheinbar unerschütterlichen Dogmen der Kirche getrennt. Längst sind biblische
Aussagen, die mit unseren Gesetzen unvereinbar sind („Die Frau darf in der Gemeinde nicht sprechen“ u.ä.),
auch kein Bestandteil der rel. Lehre mehr. Ihrer Meinung nach ist ein guter Gläubiger derjenige, der
sich devot duckt und ein Hinterfragen von Aspekten seines Glaubens vermeidet. Bitte, Sie können in dieser
Position verharren, aber Sie können es einem Geißler (und Millionen anderer Katholiken) nicht verbieten,
Fragen zu stellen und zu unbequemen Antworten zu kommen. Sie leiden offenbar darunter, dass Geißler keine
Angst vor der Drohkulisse „Hölle“ hat und gönnen ihm seine Sichtweise nicht. Ihre Waffe ist dann der
Verweis auf die vermeintl. „göttliche Wahrheit“. Das ist schwach. Niemand kennt diese Wahrheit wirklich.
So, wie niemand wirklich weiß, ob ein Gott existiert. Glaube war noch nie ein Beweis für irgendetwas-
außer für Manipulierbarkeit.
Oh: Herr Geißler kritisiert und kreuz.net-Gläubige gehen die Wände hoch Erstaunlich. Ich habe die Sendung
leider nicht gesehen, aber die Reaktionen hier sind dennoch interessant. Wie können Menschen, die angeblich
tief in ihrem Glauben verwurzelt sind, denn so erschüttert sein, wenn jemand ein anderes Bild der Hölle
hat? Geht ihr auch so an die Decke, wenn jemand behauptet „Kaffee schmeckt nicht“, obwohl er euch doch
mundet? Ihr seid sehr leicht reizbar- ein Vorwurf, den ihr ständig anderen macht, die sich gegen religiöse
Thesen (religiöse Wahrheiten gibt’s für mich nicht) zur Wehr setzen. Ist Euer Glaube nicht stark genug,
um über einen Heiner Geißler und seine Ansichten hinwegsehen zu können? Darf der Mann seinen Standpunkt
nicht äußern? Dürft ihr gegen alle mögliche losschwadronieren, aber darf umgekehrt niemand an vermeintlichen
Dogmen rütteln? Lernt Demokratie und Toleranz, dann werdet ihr mit dem Leben und mit euch leichter fertig.
Euer Gott hat bestimmt nix dagegen.
Hut ab, Hans Küng! Nicht, dass ich überhaupt etwas mit religiösen Strömungen anfangen könnte. Aber
er hat immerhin eine gewisse Weisheit erreicht. Er fordert den kritischen Dialog auch nach innen und schließt
die Möglichkeit, dass die Dogmen nicht in Stein gemeißelt sind, immerhin nicht aus. Diese Bescheidenheit
wird ihm von Fundis nun gleich angekreidet, weil die ihr dünnes Kartenhaus erneut vom Einsturz bedroht
sehen. In der Reaktion auf Küng zeigt sich die tiefe Unsicherheit von Gläubigen, die noch weit weg sind
von einem Zustand der Gelassenheit. Wer einen stabilen (!) Glauben an Gott hat, geht souverän mit Andersdenkenden
um, denn er kann höchstens zu dem Schluß kommen, dass jene/r noch nicht so weit ist. Wer aber mit Gezeter
und Herabwürdigungen arbeitet, ist selbst noch weit von einer Annäherung an einen echten Glauben entfernt.
Der demonstriert seine Schwäche, seine Unwissenheit und mangelnde Toleranz. Davon „turnen“ hier einige
auf der Seite ‘rum.
@Verwirrter Ich finde Ihren Ansatz interessant und naheliegend. Tatsächlich kann eine Kraft, die (angeblich)
die Erde mit allem drum und dran erschaffen haben soll, unmöglich so kleinkariert sein, wie sie von vielen
Gläubigen dargestellt wird. Was wäre das für ein einfach gestricktes Etwas, dass solche Banalitäten
unter’s irdische Volk bringt, wie sie u.a. aus der Bibel herausgelesen werden? Eine Religion, die ernst
genommen werden will und sich als rechtmäßigen Vertreter des einen Gottes wähnt, sollte schon mehr
anbieten können. Der kirchliche Pomp, der bei allerlei Anlässen aufgetragen wird, kann diese Defizite
nicht wirklich überschminken. Er mag die ein oder andere eingeschüchterte Seele beeindrucken, aber er
kommt als vermeintlich göttlich inspirierte Inszenierung eher peinlich daher.
So können Katholiken eben auch gestrickt sein: Wenn ein Kind gelegentliche Schläge akzeptiert und bei
seinen Eltern bleiben will, dann hat niemand das Recht, das Kind den Eltern wegzunehmen und eine Familie
ins Unglück zu stürzen. Ein Kind akzeptiert eher die physische Überlegenheit des Erwachsenen und die
Abhängigkeit, die sich aus dem Verhältnis Vater/Kind ergibt. Wie hier an anderer Stelle jemand richtig
gefragt hat: Sollen Erwachsene bei ihren vielen „moralischen“ Verfehlungen dann ebenfalls Haue bekommen?
-Der älteren Dame den Platz im Bus nicht angeboten: Zack- kommt die Ohrfeige des Busfahrers -Die Tür
zum Supermarkt dem/der nachfolgenden Person nicht aufgehalten: Zack- kommt der Filialleiter und langt
zu -Bei rot über die Fußgängerampel (‘ist ja alles frei)- Zack- kommt der Streifenpolizist und gibt
eine rechts und links Warum Erwachsene besser behandeln, als Kinder? Sie hatten schließlich deutlich
mehr Zeit anständiges Verhalten zu lernen, als Kinder. Wenn Wahrheitsfreund das GG kritisiert (s. seine
Bemerkung), beweist das einmal mehr, wie schwer sich manche Gläubige mit der Trennung von Staat und Kirche
tun. Er kann im stillen Stübchen seine Kinder unbeobachtet schlagen und es wird vielleicht lange dauern,
bis sich diese jemand anders gegenüber öffnen. Seine Strafe erhält er so oder so. Und das sage ich
als Nichtgläubiger.
@Pro Fide Ich habe den Eindruck, Sie fühlen sich von Menschen (oder auch ethnischen Gruppen) verfolgt,
die sich für Sie gar nicht interessieren. Aus diesem Verfolgungswahn heraus basteln Sie sich ein hanebüchenes
Bild Ihrer vermeintlichen Gegner und verharren in der Position des in die Enge getriebenen, zähnefletschenden
Unikums. Dahinter kann eigentlich nur ein kontinuierlich verabreichtes Weltbild stecken, das Ihnen die
Sicht auf die Realität versperrt. Ihre Äußerungen u.a. über Juden sind so abstrus, dass ich sie gar
nicht weiter kommentieren möchte. Nur eins: Fühlen Sie sich besser, wenn Sie mal wieder vom Leder gezogen
haben? Hält dieses Wohlgefühl- sollte es vorhanden sein- so lange an, dass sich der Aufwand lohnt? P.S.:
Eine Runde durch den Park joggen, Ballspiele, Bowling – es gibt einfache Wege, sich ein bisschen abzulenken
und Stress abzubauen.
@Taize Ihr Vorrednder bedient sich lediglich der Mittel, mit der der Artikel und einige Kommentatoren
Stimmung machen wollen. Das ist sein gutes Recht. Ich sehe die von ihm beschriebene Gefahr nicht, denn
ich denke auch im Fall des Katholizismus haben wir aus der Geschichte gelernt und wissen sehr genau, das
Glaubensgemeinschaften (egal welche) in aufgeklärten (!) Gesellschaften nie den politischen Ton angeben
dürfen. Der Islam hat diese Erkenntnis noch vor sich, wobei man ihn nicht pauschal als „terroristisch“
einstufen kann. Die Terroristen bekommen nur mehr Schlagzeilen, als die friedfertigen Moslems.
Dummer Beifall für eine dumme Frau Sie wies auch auf Studien hin, die beweisen, daß keine Gesellschaft,
die total in die Klauen der Homo-Ideologie geraten ist, länger als einige Jahrzehnte überlebt hat. Oha!
Welche denn? (Was für ein peinlich-dümmliches Geschwafel) Davon abgesehen: Morddrohungen sind immer
falsch- sie stehen niemandem zu, sei er auch noch so aufgebracht. Amerika erlaubt nun mal Haßpredigten,
die ja auch dankbar von sogenannten „Geistlichen“ z.T. im TV durchgeführt werden. Warum nimmt man nachhaltig
Anstoß an der offensichtlichen Beschränktheit einer älteren Dame? Ihre Dummheit und die ihrer ideologischen
Gefolgschaft wird sich dadurch wenig ändern. Zumindest einer halbwegs gebildeten Gesellschaft gegenüber
macht sie sich selbst zum Gespött- das sollte genügen. Die ihr hier Beifall zollen, tun’s ihr nach.
Na und? P.S.: Stimmt es eigentlich, dass Wowereit, Westerwelle, Kerkeling, Biolek und Will ein homoideologisches
Medienimperium aufbauen wollen und eine extrem hohe GEZ-Gebühr von nachweislich Heterosexuellen erheben
wollen?
@Mic: Seien Sie nicht weltfremd! Vielleicht denken Sie beim Begriff „Sexualität“ gleich an sexuelle Handlungen-
so ist das hier (in Ihrem Zitat) bestimmt nicht gemeint. Aber Sie können nicht leugnen, dass kleine Kinder
auch ohne Anleitung schon mal gucken, wie das beim Jungen o. Mädchen anders aussieht. Das ist kindliche
Neugier, die man nicht gleich im Keim ersticken muß, nur weil es des Intimbereich betrifft. Hier wird
ein wenig Panikmache betrieben an Stellen, die es nicht verdient haben.
@Doriano: Die Welt ist schlecht- also Kinder einsperren? Oder was??? Nicht die Eltern, die im Notfall
zum Mittel der massvollen körperlichen Züchtigung greifen müssen, um größere Schäden vom Kind abzuwenden,
sind das Problem, sondern das Umfeld wie öffentliche bzw. staatliche Kindergärten, Schulen, falscher
Umgang und Fernsehen oder Computer/Internet. Sie stellen hier das ganz normale Umfeld eines Menschen-
also auch eines Kindes- pauschal in ein schlechtes Licht. Mit einem Generalverdacht poltern Sie gegen
die Bildungs- und Erzeihungseinrichtungen los. Das ist simpel. Falscher Umgang mit TV/PC etc. bedeutet
doch, dass die Kinder sich in dieser Angelegenheit ihrer Obhut entziehen. Wenn SIE das zulassen, dürfen
Sie den Kindern keinen Vorwurf daraus machen. Der Umgang mit Gleichaltrigen und anderen Kindern ist lebensnotwendig,
wenn sich das Kind jemals draußen zurecht finden soll. Dazu gehört natürlich auch, dass Kinder auf
unangenehme Kaliber stoßen können. Wenn Sie Vertrauen zu Ihnen haben, werden Sie darüber mit Ihnen
sprechen und Sie haben dann hoffentlich ein paar Erklärungen parat (es gibt solche und solche Menschen
etc).
@Pro fide Nö. Ich verachte sämtliche Ideologien, die sich als Wahrheitsüberbringer brüsten, ohne jemals
einen Beweis dafür erbracht zu haben. Nach dem, was ich von Ihnen bislang gelesen habe, halte ich Sie
allerdings nicht für einen sog. „treuen Katholiken“. Angriffe gegen den Katholizismus meinerseits müßten
Ihnen doch gelegen kommen, denn Ihre Verhalten ist- wenn auch in anderer Form- alles andere, als eine
Werbebotschaft für den Katholizismus. Ehrlich gesagt, erkenne ich bei Ihnen wenig religiöse Motivation.
Ihr Engagement geht meines Erachtens auf eine politische Einstellung zurück, besser: Eine politische
Ideologie. Eine, die zum Glück bislang nciht in Deutschland richtig Fuß fassen kann, weil wir doch ein
wenig aus der Geschichte gelernt haben.
@Doriano Sie tun ja gerade so, als ob ein Kind bis zum Erreichen der Volljährigkeit grundsätzlich nicht
aus dem Elternhaus hinaus findet. Was hat das damit zu tun, dass manche Eltern Erziehungsziele mit Schlägen
erreichen wollen? Ihr Vergleich mit der Politik ist mutwillig an den Haaren herbeigezogen. Nicht ganz:
Die Grundeinstellung, in einer Konfliktsituation notfalls mit Gewalt auf sein Recht zu pochen, ist beiden
anhängig.
Gute Geschichtsbücher werden zum Glück von anderen geschrieben, als von diesen… …z.T. ultrarechts
angehauchten (eingetauchten?) Klitterern hier. ‘Ganz schön eklig. Aber die Seite bietet ja nun mal sämtlichen
Radikalismus-Fans die Möglichkeit, Unwahrheiten episch auszubreiten. Immerhin inszenieren sie dabei keinen
Blick auf die Geschichte, sondern auf ihr Ego. Wenn man diese Trennung vollzieht und darauf achtet, wer
sich da äußert, kann man sich gut damit trösten, das nur ein paar Online-Großmaul-Kasperl laut aufmucken,
aber nix zu sagen haben.
Schläge sind aus ein Zeichen von Autoritätsverlust Wenn erklärende oder mahnende Worte beim Kind nicht
ankommen, sollte der Absender sich mal Gedanken darüber machen, warum. Wer dann lieber zulangt und regelmäßige
Handausrutscher zum Bestandteil seiner Erziehung macht, umgeht schlicht die Frage nach eigenen Fehlern.
Auf politischer Ebene äußert sich sowas dann so: Wir haben es mit Worten versucht, ihr habt nicht pariert,
jetzt gibt’s Raketen. Aber natürlich nur die kleinen.
Eine mögliche Prognose… Nun will er offenbar wieder normal werden. Seine Zukunft ist ungewiß. …wenn
er dann „normal“ ist, stiehlt er wenigstens Heteropornos. Das ist dann nicht mehr ganz so sündhaft, gell?
Nachtlaterne spricht am Thema vorbei die sogenannte antiautoritäre erziehung war auf eine neue art sehr
autoritär… Als ob das Modell „antiautoritäre Erziehung“ das allseits umgesetzte wäre. Eine alberne,
nicht zutreffende Behauptung. Eine typische Schwarz-Weiß-Malerei, denn zwischen „mit Schlägen Kinder
mundtot machen“ und „antiautoritär“ gibt es wahrlich viele, viele andere Modelle. Es ist schon erstaunlich,
dass „gute Katholiken“ sich hier auf die Stufe mit prügelnden Prolos stellen, die von Erziehung keine
Ahnung haben und ebenfalls draufhauen. Nein, da gibt es nichts schönzureden.
@Kurt K. über Wahrheitsfreund: Da sieht man die wahren Ursachen Ich bekam z. B. in meiner Kindheit zurecht
Prügel, weil ich aus Übermut mit meinem Bogen Pfeile über unser Haus geschossen habe Die selbst erlebte
Gewalt wird an die eigenen Kinder weitergegeben. Ein Teufelskreis (ausnahmsweise benutze ich mal „Teufel“-
bitte nicht persönlich nehmen!). Wie Sie richtig bemerken, wird mit Prügel überhaupt nichts erklärt,
d.h. Schmerzzufügung ersetzt eine nachvollziehbare Logik. „Eine Rötung darf zurückbleiben“- na toll.
Die Schläge werden also gerade noch so dosiert, dass man (Arzt) ihm seine Taten nicht nachweisen kann.
Ein schöner Papa ist das.
@Wahrheitsfreund In Ihren Worten drückt sich die Kapitulation vor dem eigenen Versagen als Vater aus.
RESPEKT können Kinder sehr gut lernen, ohne sie zu schlagen. Allerdings setzt es beim Erziehenden gewisse
Kenntnisse der kindlichen Psyche voraus. Sie beschreiben völlig natürliche Vorgänge beim Kind: Aggression,
Austesten von Grenzen, Launenhaftigkeit (oftmals Folge eines Schlafdefizites). Man muß sich eher Sorgen
machen, wenn ein Kind passiv herumsitzt. Freilich:Ein immer braves Kind, dass wenig auffällt, ist für
die Eltern am bequemsten. Wenn es für Sie unbequem wird, setzen Sie ein Ende mit Gewalt. Ihre eigene
Schwäche machen Sie zum Problem Ihres Kindes. Sie werden noch begreifen, dass Schläge noch nie zu einer
innigen Beziehung zum Kind geführt haben. Und schon gar nicht zu Respekt. Die daraus resultierende Angst
wird sich später in Abkopplung äußern. Und das haben Sie sich wohl verdient.
Nicht schlecht, grauer Wolf! Der Vorsitzende der Dämonen Gibt’s da ‘ne Hierarchie? Ist der Vorsitzende
der Teufel persönlich? So richtig mit Hörnern, rotem Teint und so? ‘Tut mir Leid für Sie, wenn Sie
Realismus mit Modernismus verwechseln. Aber da sind Sie hier auf dieser Seite in halbwegs großer Gesellschaft.
Und ich finde es gerecht, wenn nur die Angst vor der Hölle haben, die mit solchen Drohkulissen Ängste
schüren wollen. Wer andern eine Grube gräbt…
@Schoolboy & Wahrheitsfreund: Was fühlen Sie, wenn Sie Kinder schlagen? -Gibt es Ihnen ein Gefühl von
Macht? -Spüren Sie eine Form von Erregung dabei? -Befriedigt es Sie, ein von vornherein unterlegenes
Wesen mit physischer Einwirkung nochmals auf diese Unterlegenheit hinzuweisen? -Hat die Entscheidung für
Kinder vielleicht auch damit etwas zu tun, dass es sonst niemanden gibt, der Ihnen den erhofften Respekt
entgegenbringt? -Fühlen Sie sich besser, nachdem Sie ein Kind geschlagen haben? -Wenn Ihre Kinder mal
groß sind- welche Art der Züchtigung soll bei Nichtgehorchen/Fehlverhalten dann ihre Schläge ablösen?
-Wenn Sie von mißhandelten Kindern hören und lesen: Denken Sie dann auch manchmal an Ihr eigenes Verhalten?
Liebe Grüße, Ideologiefeind
Schlimme Vorschläge im Artikel, aber auch schlimme „Fromme“ Die im Artikel zitierten Spielchen dürften
glücklicherweise seltenst umgesetzt werden. Was hier als probate Einführung in erste sexuelle Erfahrungen
beschrieben wird, wird von erziehenden Personen mit etwas Grips und Reflektionsgabe wohl in die Ablage
„ungeeignet“ gepackt. Was hier allerdings von einzelnen Postern als „christlicher“ Gegenentwurf geboten
wird, ist kaum besser. Der eine will sich zum Erfolg schlagen, der andere trumpft als Schnellrichter auf
und malt sich gewaltszenarien auf offener Straße aus: Sollen das die Alternativen sein? Ein Generalverdacht
gegen Kitas & Co. ist unsinnig. Pädagogisch geschultes Personal, gleichaltrige (und gleichkleine) Kinder
sind allemal besser, als ein isoliertes Kind, das wegen vermeintlicher Gefahren in der Welt weggesperrt
wird. Über Gluckeneltern freuen sich die wenigsten Kinder, weil die längst nicht alles bieten können,
was Kinder brauchen und wollen. Einzelne Stellungnahmen beweisen, wie wichtig eine zumindest sporadische
Kontrolle (z.B. durch den Kinderarzt) ist.
„Hirnforschung“ auf katholisch? Oh je… Nicht, dass man jedem Psychologen über den Weg trauen könnte.
Aber zu glauben, mit Ritualen und Beschwörungen könnte man tiefsitzende seelische Störungen (die kath.
Kirche spricht von Dämonen) beseitigen, ist ein wenig naiv. Allein der Umstand, dass der behandelnde
selbst an Dämonen glaubt, spricht gegen seine Heilungskompetenz. Kirche und Staat müssen getrennt sein,
aber auch Kirche und Psychoanalyse. Jedem Gläubigen sei ja sein Bild von Dämonen, von Teufel und Hölle
gegönnt. Diese Symbole scheinen sehr wichtig zu sein. Aber im Umgang mit psychisch labilen Menschen sind
sie schlecht aufgehoben.
@Regina1961: Ich habe die Reportage gesehen Sicherlich sprechen die Vertreter christlicher Werte hier
nicht von derartiger Behandlung. Aber generell ist es ein Armutszeugnis, wenn Eltern, die mit ihrem Latein
am Ende sind, mit Schlägen arbeiten. Als ich als 7jähriger (frühe 70er) von einer Lehrerin auf dem
Pausenhof geohrfeigt wurde, hat sie durch das anschließende Auftauchen meiner Mutter schnell dazugelernt.
Von Erziehern (Pädagogen und Eltern) kann man einfach mehr erwarten- sie wollen schließlich Leitbilder
sein. Wenn ein Kinde sieht, dass Papa/Mama ihr Mißempfinden mit Schlägen kundtun, wird es selbst über
kurz oder lang dasselbe Mittel in Konfliktsituationen anwenden. Oder ängstlich verstummen, was ebenfalls
nicht wünschenswert ist. Sich hier auf die Bibel als Legitimation zu berufen, ist abenteuerlich. Wir
haben glücklicherweise Gesetze, die von den unten gebrachten Bibelzitaten deutlich abrücken.
Nix da, Doriano! Es ist illegal (!) seine Kinder zu schlagen, da nützen Ihnen auch Bibelzitate nichts.
Darf Ihre Frau auch nicht in der Gemeinde sprechen? Soll der ungehorsame Sohn von der Stadt gesteinigt
werden? Wären Sie mein Nachbar und ich bekäme mit, wie Sie Ihre Kinder schlagen, hätten Sie ganz schnell
Polizei und Jugendamt am Hals. Erwachsene, denen als Erziehungsmassnahme nichts anderes als Prügel einfällt,
haben Kinder nicht verdient. Denen fehlt die geistige Reife und das Verantwortungsgefühl. Wer seine sadistischen
Gelüste an Kindern auslässt, sollte im Wiederholungsfall sogar weggesperrt werden. Wir haben ja in letzter
Zeit ausreichend Schlagzeilen zu mißhandelten Kindern erleben können. Mißhandlung im Namen der Religion
ist keine bessere Mißhandlung.
Dietersöhnchen Schon die Bibel sieht diese (Prügelstrafe) als gutes Erziehungsmittel vor und ich kenne
viele traditionell-katholische Eltern, die sie mit großem Erfolg einsetzen!! Schön, wie Sie hier den
kriminellen Charakter einer religiösen Lehre wiedergeben. Es ist m.E. eine Form der Perversion, die Macht
des Stärkeren per Prügel zu demonstrieren. So produziert man seelische Krüppel- wenn Sie das als Erfolg
werten, brauchen Sie dringend therapeutische Unterstützung.
#134 Ideologiefeind 13:20:21 | Donnerstag, 13. März 2008
Benedikt, Sie ÜBER-Leser! Ich habe den Papst bereits zitiert. Die Zitate kriminalisieren Homosexuelle
eindeutig- daran gibt es überhaupt nichts herumzudeuteln. Auch der Katechismus stellt Homosexuelle als
Menschen dar, die erst, wenn sie auf Ihre sex.Identität verzichten („Prüfung“), gottgefällig werden.
Sie machen die Augen einfach dicht, wo Ihnen Fakten als hinderlich erscheinen. Träumen Sie weiter und
rauben Sie mir nicht die Zeit, indem Sie ständig bewußt mißverstehen, umdeuten oder ablenken. Ich weiß
sehr wohl, was ich gelesen, gehört und gesehen habe. Mir fehlt halt Ihre ideologische Brille. Zum Glück.
Den Artikel gab’s quasi schon! Fast gleicher Inhalt, gleichlautende Zitate etc. Seid nicht so faul und
liefert mal ‘was Neues! Vor allem etwas zu einem Thema, von dem die Kirche Ahnung hat, also Sex bitte
ausklammern, ihr Lieben.
Benedikt,vielleicht sollten Sie sich einmal ansehen… …was Papst und Bischöfe bislang schon alles
zu/Über Homosexuelle losgelassen haben?! Niemand zwingt Sie, sich für die Belange von Homosexuellen
zu interessieren. Aber wenn Sie sich als treuer Katholik sehen, dürften Ihnen die Äußerungen nicht
ganz egal sein. Sind Sie gegen den öffentlichen Meinungsdiskurs und die Meinungsfreiheit als solche?
Es scheint so zu sein. Sie werden sich allerdings damit abfinden müssen, dass in Deutschland jeder das
Recht hat, seine Meinung zu Gesetzesänderungen kundzutun. Schade, dass Sie sich in dieser Frage jetzt
auf das Niveau von Dr.Heger begeben- wenn auch indirekt. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Sie sollte
niemals dazu mißbraucht werden, Menschen unberechtigt zu kriminalisieren Zuerst behaupteten Sie, die
Kirche lehre, dass bestimmte Gruppen von Menschen vor dem Gesetz nciht gleich zu behandeln seien. Dann
deuteten Sie in Abkehr von Ihrer früheren Behauptung an, die Kirche schaffe ein Klima, in dem der Rechtsschutz
von Homosexuellen vor Gericht nicht mehr gewährleistet sei. Jetzt endlich erklären Sie, dass sich die
Kirche gegen die von Homosexuellen(-verbänden) geforderten Änderungen am Grundgesetz einsetze. Begreifen
Sie denn nicht, dass diese Aspekte nicht voneinander trennbar sind??? -Der Staat schafft ein Gesetz -Homosexuelle
nutzen ihr (als Bürger) darin verankertes Recht, für ihre Gleichbehandlung nach Art. 3 zu kämpfen -Die
Kirche will die Gesellschaft und Politik per Diskreditierung von Homosexuellen dagegen aufbringen
@Pro Fidel Sagen Sie: Tragen Sie eine Glatze, oder haben Sie sich dem inzwischen erwünschten Look angepasst,
der Menschen wie Sie salonfähig machen soll?
Wenn ich Ihre Fähigkeit, Benedikt,… …Gelesenes auch zu begreifen, zu sehr strapaziere, tut mir das
natürlich Leid und es war nicht meine Absicht. Der Artikel 3 des GG ist die Basis für die Überlegung,
dieses Gesetz auch tatsächlich auf alle anzuwenden. Hierin begründet sich die Forderung von Homosexuellen
(und ihrer Unterstützer), fehlende gesetzliche Klarheiten im GG zu schaffen. Diese Überlegung möchte
die Kirche durch Propaganda- anders kann ich die gebrachten Papstzitate nicht nennen- verhindern. Sie
will keine Diskussion, sie will eine dauerhafte Stigmatisierung von Homosexuellen. Jetzt verstanden?
Ja, Arkanum/kreuts.net… …dieser von Ihnen zitierte Forumsteilnehmer stellt eh eine ganz besondere
Form des „Gläubigen“ dar. Ich denke, er findet deutlich mehr Anhänger auf anderen Seiten (und Märschen).
Das er sein Weltbild allerdings noch mit „katholisch“ einkleistert, müsste sogar dieser Seite zu viel
sein. Erstaunlich, dass er hier solche Dinge loslassen darf.
Benedikt, wie Sie hier alles verdrehen, ist schon frech! Wer redet denn von „Rechtschutz“ oder „Gerichtsurteilen“?
Ich spreche vom Versuch der Kirche (nochmal zitiere ich nicht!!!), den Artikel 3 des GG durch ihre Sexualmoral
zu entwerten und letztlich zu versuchen, politische Entscheidungen auf Kosten von Teilen der Gesellschaft
(hier: Homosexuelle) zu beeinflussen. Da sind Gerichtsurteile nebensächlich. Da ist das Klima entscheidend,
welches die Kirche (Papstzitate) zu schaffen versucht, um damit Stimmung gegen Homosexuelle zu machen.
Es ist schon leicht widerwärtig, wie Sie das mit Ihrer Taktiererei wegzureden versuchen. Aber es hilft,
Sie einzuschätzen.
@Arkanum/kreuts.net Dem Herrn Doktor geht’s doch eh nur um seine x-fach getätigte THESE (!) eines…(Zitat
Heger) … inquisitorischen Verbots der „Holocaust-Leugnung“… Versuche, ihm den Unterschied zwischen
Rufschädigung, übler Nachrede und freier Meinungsäußerung zu erläutern, scheitern bei ihm. Irgendein
tief sitzender Groll, worauf auch immer begründet, hindert ihn an objektiver Wahrnehmung.
@bbirke Außerdem interessiert es mich, was für ein Wert, also Nutzen für irgend wen, mit sexueller
Enthaltsamkeit verbunden ist. Der einzige erwünschte Wert ist Kontrolle: Wenn man Menschen dazu bringt,
ihre Gefühle, Instinkte und Triebe einer Institution unterzuordnen, ist das eine schöne Machtdemonstration
dieser Institution. Wo die Chinesen ihren Bevölkerungszuwachs zu kontrollieren versuchen, will die Kirche
einen angeblich ethisch motivierten Maßstab setzen. Letztlich interessiert sie aber viel mehr der direkte
Eingriff in die Privatsphäre, weil scheinbar nur so der erwünschte Druck aufgebaut werden kann.
Benedikt, bewußtes Mißverstehen oder Ignorieren bringt doch nichts Wenn Sie die Passage des Katechismus
zur Homosexualität nicht zu deuten wissen, und meine Papst-Zitate, die daran anknüpfen, einfach übergehen,
kann ich Ihnen auch nicht helfen. Es ehrt Sie, wenn Ihnen diese religiös motivierten Wertungen von Menschen
so peinlich sind, dass Sie sie lieber wegreden wollen. An deren Existenz ändert es aber nichts. Ich denke,
es macht keinen Sinn, dass ich mit den immer gleichen Belegen komme und Sie sie anschließend als Belege
ablehnen. Wenn Ihnen Zitate nicht genügen, kann ich’s nicht ändern. Ich verplempere meine Zeit aber
nicht damit, gegen eine Wand zu reden.
Preßlmayer, Sie sind auf dem Holzweg! Ob nun aus Unwissenheit oder aus Böswilligkeit, sei dahingestellt.
Gleiches gilt für Kinderschändung. Ich gehe davon aus, dass Kinderschändung bei Homos prozentuell ungleich
häufiger ist als bei Heteros. Lassen Sie sich von Kinderärzten und Jugendämtern mal aufklären, wie
hoch die Rate mißbrauchter Mädchen (und Jungen) in heterosexuellen Ehen/Familien ist. Da sind verheiratete
Männer am Werk. Wollen Sie behaupten, dass seien alles latente Homos? Bevor man von Dingen mit dieser
Tragweite „ausgeht“, sollte man mit der Materie schon einigermaßen vertraut sein. Mit besten Wünschen
auf Besserung, Ideologiefeind
@Benedikt: Häääää????? Nichts von diesem Abschnitt hat etwas damit zu tun, ob eine Gruppe der Bevölkerung
anders behandelt werden sollte. Dass man ein gewisses Verhalten ablehnt bedeutet nicht, dass man dessen
Gleichbehandlung vor dem Gesetz ablehnt, dies sind zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe. Um nichts anderes,
als genau diese Ablehnung der Gleichbehandlung vor dem Gesetz, geht es dem Papst und seinen (Glaubens-)gefolgsleuten.
Sie tun ja gerade so, als ob die Stellungnahmen der Kirche reine Meinungsäußerungen seien und nicht
der nachhaltige Versuch auf politische Entscheidungen Einfluß zu nehmen. Ich nehme Ihnen nicht ab, dass
Sie so naiv sind.
Nicht so dünnhäutig, Benedikt! Sie ticken nicht mehr richtig, oder? Wo habe ich jemals derartiges behauptet?
Kann es sein, dass Sie sich in Ihren Aversionen und Vorurteilen rettungslos verfangen haben? Eine Fragestellung
impliziert nicht automatisch einen Standpunkt des Gefragten. Ich habe auch keinerlei Grund für eine juristische
Sonderbehandlung von Homosexuellen oder Heterosexuellen einzutreten. Was das Eherecht angeht, genießen
Heterosexuelle bereits eine Sonderbehandlung, bzw. eine Behandlung, die Homos in Teilen ebenfalls erfahren
möchten. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Die Meinung einer Institution ist juristisch nicht
relevant. Darüberhinaus behauptet kein gültiges Dokument der Kirche, das Personengruppen von dem Gesetz
unterschiedlich zu behandeln seien. Das ist nun Augenwischerei. Wenn der Papst sagt, Homoehen seien Ausdruck
einer „anarchischen Freiheit“ und sie indirekt als Bedrohung des Weltfriedens darstellt, ist es völlig
unerheblich, ob dies ein geschriebenes Wort oder ein „nur“ gesprochenes Wort ist. Er ist schließlich
kein Meßdiener. Oder kann man seine Äußerungen als für Katholiken nicht bindend werten, solange sie
den Weg nicht in „gültige Dokumente“ der Kirche finden? Wozu sagt der dann überhaupt etwas???
@Filius Meinen Sie die BRD und das Grundgesetz? Empfinden Sie dies als eine schrankenloseDemokratie???
Also, ich kenne viele Schranken. Mir gefällt nicht jede, aber ich erkenne den Sinn dahinter. „Schrankenlos“
wird’s erst, wenn Schäuble ungehemmt seine Ideen einer Rundumüberwachung aller Bürger verwirklichen
kann. Gut, dass Karlsruhe ihn regelmäßig zügelt. Ich weiß, Sie meinen wohl eher die schrankenlosen
Rechte der Bürger- die sehe ich aber auch nicht.
Na, da verschränke ich doch mal die Arme und denke: „Guck’ an! Jetzt kriegen die sich untereinander auch
noch in die Wolle. Nie vergessen: Über die eigene Staatsform öffentlich und kritisch zu diskutieren,
ist kaum woanders möglich, als in einer Demokratie. Marcelus, versuchen Sie das mal in China oder im
Iran. Da wird ihr Selbstmitleid dann ganz andere Blüten treiben!
@Benedikt Wenn Sie Demokrat sind, inwiefern halten Sie beispielsweise das Grundgesetz für verbindlich?
Nur solange, wie die darin vorhandenen Gesetze mit der Lehre des Katechismus konform gehen? Beispiel Homosexualität:
Wenn das Grundgesetz im Artikel 3 sagt, dass alle (!) Menschen vor dem Gesetz gleich sind, wie legen Sie
diesen Artikel aus? -Sind Homosexuelle ausgenommen, weil Sie Ihrer Meinung nach keine Menschen sind? -Gilt
der Artikel erst für Homosexuelle, wenn diese explizit benannt werden? -Sind alle Menschen vor dem Gesetz
gleich, es sei denn, die katholische Kirche sagt zu bestimmten Personengruppen etwas anderes? Klären
Sie mich auf! Es wäre interessant zu wissen, wie Sie Ihren Glauben und die Akzeptanz unserer Verfassung
gewichten.
Benedikt, was kümmert Sie Ihr Geschwätz von eben? Ihr Vergleich zwischen einer Staatsform und einer
Religion ist sinnlos. Ich erinnere daran, dass Sie an anderer Stelle den Katechismus mit staatlicher Gesetzgebung
in Kontext brachten.
@Benedikt: Ich denke, Sie haben mich besser verstanden, als Sie vorgeben Erstens beansprucht der Katechismus
universale Geltung… Pardon, aber das kann er nicht, wie Sie wissen. Er kann allenfalls die Behauptung
auf universale Geltung aufstellen. Das ist etwas anderes. Ihr Wunsch einer gesellschaftsübergreifenden
Verbindlichkeit ist ein Wunschbild. Das sollten Sie langsam mal einsehen. Die dauernde Auflistung von
Freveln gegen die Lehren des Katechismus ist insofern zwar öffentlich kundgetan, aber rein innerkirchlich
von Bedeutung. GESETZE macht der Staat.
@Benedikt: Mögen Sie Demokratie nicht? Ist Demokratie eine Ideologie für Sie? Für mich nicht. Die Geselschaftsform,
die es allen Recht macht, wird es wohl nie geben. Aber die Möglichkeit Parteien zu wählen, deren Programm
einigermaßen meinen Erwartungen an politische Führung entspricht, finde ich sehr angenehm. Das meine
Erwartungen wiederum nicht denen der Allgemeinheit entsprechen, ist dabei nur gerecht. Aber immerhin:
Am Ende entscheiden gewählte Mehrheiten. Die Wahlmöglichkeit des Katholizismus ist: Füge Dich bedingungslos
in unser Wertesystem, oder sei Sünder/Ungläubiger etc. Da ist mir die Demokratie, die sicherlich immer
wieder unter schwachbrüstigen Volksvertretern zu leiden hat, allemal lieber. Und wie gesagt: S i e entscheidet
derzeit in den Fragen, die manch kreuz.net-Gläubiger so gern von der Kirche beantwortet hätte.
Marcelus: Ein Eigentor! Das ist die Aufgabe einer Gebotes- und Gesetzessammlung. Oder haben Ihre Organisationen
oder Ihr Staat keine Ge- und Verbote? Oh doch. Und anders als der Katechismus sind sie für jeden (!)
Bundesbürger gültig und verbindlich- unabhängig seines Glaubens (oder Nichtglaubens). Wenn aber der
Katechismus gezielt die Wertschätzung einer Gruppe von Menschen herausheben muß, um diese vor Angriffen
aus den Reihen seiner Anhängerschaft zu schützen, spricht das Bände. Wie Benedikt führen Sie hier
eine staatliche Verfassung als Vergleich heran. Das ist erstaunlich, wo die Kirche doch sonst auf Unvergleichlichkeit
(weil gottgegeben) pocht.
@Benedikt (& @ Filius) Nö. Wie an anderer Stelle beschrieben, bin ich Freund gesellschaftlicher Konventionen.
Das diese von Ihrer religiösen Lehre abweichen und sofort als „Zeitgeist“ abgeschrieben werden, ist nicht
mein Problem. Wir leben heute! Und wenn es Ihnen (Ihrer Kirche) nicht gelingt genügend Leute zu mobilisieren-
beispielsweise durch ÜBERZEUGUNG-, um die von Ihnen geschmähten gesellschaftlichen Zustände zu ändern,
ziehen Sie halt den Kürzeren. Zu anderen Zeiten mußte man vor der Kirche einknicken. Das ist der Lauf
der Dinge und ich bin froh, heute zu leben. Wer nostalgischen Idealbildern hinterherhängt, die im Übrigen
selten/nie wirklich stattgefunden haben, ist einfach auf dem verlorenen Posten. @Filius: Sie sind in Ihr
mehrfach wiederholtes Wortspiel etwas zuuuu verliebt und übersehen dabei, dass es- Pardon!- inhaltlich
nicht viel hergibt!
@Benedikt: Der Absender macht’s! Die Autoren des Katechismus wissen eben auch um die Fehlerhaftigkeit,
die jedem Menschen anhängt. Auch der Staat weiß um sie und erlässt entsprechende Vorschriften. Sogar
„Ideologiefeind“ weiß von ihr… Richtig, ich weiß von ihr. Ich trete aber hier auch nicht als selbsternannter
Hüter der Moral auf (kommen Sie mir nicht mit Bekehren!) und erhebe symptomatisch den Zeigefinger. Die
Vorschriften, die der Staat macht, sind gesellschaftliche Konventionen- parlamentarisch diskutiert und
entschieden. Das ist etwas anderes, als eine bloße Aufstellung von Regeln, deren Sinn und Zweck niemals
diskutiert wurde. Der Unterschied von „Abstimmung“ und „Diktat“ dürfte Ihnen geläufig sein. Das hier
von einem „göttlichen Diktat“ gesprochen wird, ist mir wurscht, weil’s mich nicht interessiert. Der Katechismus
scheint als Aufruf zum Entdecken (vermeintlicher) Fehler beim anderen verstanden zu werden. Ein nettes
Ablenkungsmanöver.
@HomCat „Das stinkt doch“, sagen Sie. In gewisser Weise ja, aber es gehört nun mal zum Wesen einer religiösen
Ideologie (hier: Katholizismus) dem Glauben mehr Wert beizumessen, als etwaigen Erfahrungen (=Wissen).
Im Glauben nach Logik zu suchen, ist wahrscheinlich schon blasphemisch, weil sich darin ja Zweifel an
der Echtheit der propagierten Wahrheit widerspiegeln. Sozialkatholisch & Co. haben sich ein Korsett angezogen,
es eng geschnürt und nun ist kein Platz mehr für neues Input. Es ist ja auch gar nicht erwünscht. Deshalb
bin ich dafür, dass man solche Menschen in Ihrer Welt leben lässt, aber sie am Indoktrinieren von unschuldigen
Kindern hindert. Jeder Mensch muß selbst die Möglichkeit haben, die Wahrheit für sich zu emtdecken.
Es kann nicht sein, dass Kirchen, Sekten o.ä. unserem Nachwuchs von Vornherein den Horizont mit vorgefertigten
Meinungen beschneiden. Aufklärung, Trennung von Staat und Kirche: Nachrichten aus dem Nahen Osten beweisen
uns, wie wichtig diese Entwicklungen gewesen sind.
@Bruder Thomas: Im Grunde verrät sich der Katechismus selbst Eine nicht geringe Anzahl von Männern und
Frauen haben tiefsitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt für
die meisten von ihnen eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte
sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen. Wie schlecht ist es eigentlich um eine Glaubensgemeinschaft
bestellt, der man die guten Manieren anderen Menschen gegenüber diktieren muß? „Achtung“, „Mitgefühl“,
„Takt“, „ungerecht zurücksetzen“ – offenbar ahnen die Verfasser schon, wozu „gute Christen“ in der Lage
sind. Diese Seite ist der beste Beweis dafür.
Ach Filius, was soll ich mich mit Ihnen streiten? Die Wissenschaft ist nur dann objektive Wissenschaft,
wenn sie völlig frei von verordneten Fakultätsdogmen funktioniert. Sie machen sich’s leicht: Mal eben
den Generalverdacht gegen sämtliche Fakultäten äußern und die gesamte Wissenschaft als fakultätshörig
abstempeln. Dieses Generalisierungsprinzip führt zu nichts. Sie können sich in die Reihe der ganzen
Verschwörungstheoretiker hier begeben: Immer allen Schlechtes unterstellen, nie den Beweis dafür erbringen.
Das ist klein.
@PiusXII Auch bei der „Toleranz“ gegenüber Homos und anderen Perversen scheint es sich eher um Anpassung
an das politisch korrekte Ideal zu handeln als um tiefsitzende Überzeugungen; ein guter Schwulen-Witz
zieht immer. Homos sind für mich keine Perversen- da widerspreche ich Ihrer Anno-D-Sicht, auch, wenn
die Kirche mal den Versuch einer Stigmatisierung durch unzulässige Vergleiche, mal durch üble Nachrede
und mal „Sittengesetze“ versucht. Diese Arbeitsweise von homophoben Institutionen und Einzelpersonen ist
mir mittlerweile bekannt. Gelacht wird wohl auch über Polenwitze, Judenwitze oder satirische Betrachtung
des Glaubens. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie darin einen Beweis für die Richtigkeit der „lustig“
transportierten Inhalte sehen. Es gibt manch begründetes Klischee- zum Mann, zur Frau, zum Homo, zu allerlei
Volk. Na und? Es sollte keine Wertung oder Klassifizierung zur Folge haben. Die ethische Sichtweise junger
Menschen auf das Beziehungsleben macht sich zum Glück weder von vorgelebten Beispielen, noch von ideologischer
Sichtweise abhängig. „Erfahrung“ und daraus gezogenen konsequenzen sind das Schlüsselwort. Dies ist
noch nie jemandem erspart geblieben.
@Pius XII: Wegsehen/Verdrängen heißt nicht „Wegmachen“ Solange die Ehe als Institution allgemein anerkannt
ist, wird sich das sexuelle Leben in ihr abspielen und nur ausnahmsweise außerhalb, dann obendrein noch
im Verborgenen. Wo leben Sie??? Haben Sie wirklich den Eindruck, dass dies auf die heutige Gesellschaft
zutrifft? Ich will ihnen ja Ihr Idealbild einer Beziehung á la abgesegnete Ehe nicht nehmen, aber dass
es daneben unzählige andere Formen des Miteinanders gibt- inklusive Auslebens sexueller Wünsche, ist
unbestreitbar. Von „Ausnahmsweise“ kann da keine Rede sein- dies ist eine reichlich naive Wahrnehmung.
@Filius: Niedlicher versuch einer Diskreditierung der Wissenschaft In den meisten Fällen vertrauen wir
Behauptungen der Wissenschaftler, selbst wenn diese unbewiesene Theorien als „Tatsachen“ ausgeben. Tun
Sie das wirklich? Ich dachte, Sie glauben? Wozu benötigen Sie dann überhaupt Wissenschaft? Übrigens:
Wissenschaftler (naja: Redakteure von Monitor) haben kürzlich herausgefunden: Der verordnete Ölwechsel
beim Auto ist Unsinn, weil die (teil-)synthetischen Öle eine viel längere Lebensdauer haben, als die
Industrie uns vorgaukelt. Ölfilterwechsel reicht völlig aus, der Motor kann hohe Fahrleistungen mit
ein und demselben Öl erzielen. Schmierstoffhersteller und Werkstätten wollen aber nicht auf’s Geschäft
verzichten. (…um mal konstruktives Wissen auf die Seite zu bringen)
@Marcelus „Es kann gar nicht…“: Ja, das ist die übliche Trotzhaltung. Es kann auch gar keinen Widerspruch
zur Wissenschaft geben Nein, wenn man sich ihrer Erkenntnisse erwehrt, in dem Moment, wo sie religiöse
Thesen widerlegt, kann es bestimmt keinen „Widerspruch“ geben. Dann spricht man wohl eher von „Totalverweigerung“.
Wieviel Selbstvertrauen habt ihr (kreuz.net-Freunde), wenn ihr glaubt… …man könne Liebesempfinden
und Lust staatlich beeinflussen? Ich lasse mich jedenfalls weder zu viel Sex, noch zu wenig Sex beeinflussen.
Weder bunte Bilder, noch Politik, noch religiöses Lehrwerk haben Einfluß darauf. Es überrascht mich
ein wenig, dass Menschen sich diesbezüglich einem Diktat unterwerfen oder glauben, dies sei möglich.
Das die Nationalsozialisten wenig Interesse daran hatten, neben ihrer Ideologie eine andere zu dulden,
ist nachvollziehbar. Konkurrenz hätte in diesem Fall das Geschäft eher nicht belebt. Das der Artikel
nebenbei falsche geschichtliche Bezüge herstellt, steht auf einem anderen Blatt. Das scheint ja hier
ein Stilmittel zu sein.
@Marcelus Eine richtige Definition von Ideologie ist das aber nicht. In Bezug auf Katholizismus finde
ich sie ganz passend. Ich schrönkte dies mal mit der Formulierung „fundamentaler Katholizismus“ ein und
wurde gleich darauf hingewiesen, dass nur fundamentaler Katholizismus echter Katholizismus ist. Modernismus
habe dort nichts zu suchen, weil er automatisch zu Relativismus führe. ich habe dies als weitere Bestätigung
meiner Annahme empfunden. P.S.: Essenszeit=Abschied aus dem Netz! Kochkünste wollen schließlich gewürdigt
werden.
Marcelus, dort, wo allseitige Kontrolle herrscht… …wo beispielsweise der Staat ein Überwachungssystem
installiert hat- herrscht dort ein menschlicheres Miteinander? Können Sie eine (aktuelle oder geschichtliche
Staatsform) nennen, die Ihrer Meinung nach menschlichen Mißgriffen Vorschub geleistet hat? Mir fällt
da nichts ein. Höchstens Gesellschaften, in denen die kontrollierenden Instanzen nach kurzer Zeit selbst
zu Tätern wurden. das „Böse“ im Menschen muß zunächst einmal vom Menschen selbst kontrolliert werden
und in den meisten Fällen gelingt dies auch. Ein Generalverdacht mit Generalmaßnahmen führt nur zu
totalitären Strukturen, die noch nie konstruktiv waren.
@Salvatore @Marcelus Salvatore, sind Sie etwa immer noch sauer, weil ich den m.E. klugen Feuerbach zitiert
habe? Da hätte ich noch deutlich schärfere Kommentare heraussuchen können. Das sollte Sie in Ihrem
starken Glauben nicht irritieren können. Wenn Sie sich Ihrer Sache sicher sind, müßten solche Sachen
eigentlich an Ihnen abprallen (?!). @Marcelus Ich fürchte, Ihr Begriff einer Ideolgie geht ungefähr
mit der kreuz.net-schen Definition des Begriffs einher. Dort wird alles, was nicht kreuz.net-meinungskonform
ist, als Ideologie abgestempelt: Homo-Ideologie, Holocaust-Ideologie etc. Ganz so platt und inflationär
verwende ich dieses Wort nicht. Zu religiösen Lehren hingegen passt es vorzüglich: Ein eingemeißeltes
Weltbild, das um des reinen Selbsterhaltes wider besseren Wissens (!) an sich festhält, ist ganz klar
eine Ideologie.
@Marcelus Deswegen müssen alle Menschen, insbesonders die Männer, immer unter Kontrolle stehen Das wäre
eine rein symptomatische Behandlung eines Problems. Und ganz konkret: Die Kamera im Kinderzimmer wird’s
so schnell nicht geben und das will wohl niemand wirklich. Statt Ausfälle durch Kontrolle eindämmen
zu wollen, könnte man auch versuchen die Umstände zu durchleuchten, die zu solchen Aufällen führen.
Ein Vater, der sich an seiner Tochter vergreift, hat offensichtlich in Phasen seiner Entwicklung nachhaltige
Schäden mitbekommen. Strafe und Isolation ist das Eine – das andere ist die Frage, wie man aus einem
Fall Schlüsse zieht, die bei der Prävention ähnlich gearteter Fälle behilflich sein können. Und da
reicht Kontrolle eben nicht.
@Marcelus Das Christentum besteht aus vielen Konfessionen – ist das neu für den „Ideologiefeind“? Nö.
Für Sie? Klar ist: Christ ist nicht gleich Christ. Hier von einer Gesamtheit zu sprechen, ist also falsch.
Die ideologisch oftmals weit auseinanderdriftenden Glaubensgemeinschaften unter diesem Begriff „Christentum“
erheben, egal, ob klein oder groß an der Zahl, jeweils den Anspruch auf Wahrheit. So, wie Muslime oder
Hindus dies ebenfalls tun. Zahlenspiele sind also nebensächlich: Die Weltreligion gibt es glücklicherweise
nicht- allenfalls welche, die das von sich behaupten.
@Salvatore Aber nun vergessen sie Bitte nicht, mein Lieber, daß ich das gleiche Recht genieße wie sie
schreiben zu dürfen, was mir gerade so in meinen (Un)Sinn kommt. Ich zitiere Sie- allerdings fällt es
insgesamt schwierig, zitierwürdiges bei Ihnen zu finden. Sie neigen doch eher zu kurzen und oftmals etwas
plumpen Ausfällen, mit denen Sie sich frei Luft machen, aber wenig Information freisetzen.
Und die Lehre daraus, Marcelus? Der Mann an sich scheint deutlich triebgesteuerter zu sein, als die Frau.
Bei Kindesmißbrauch kommen aber sicherlich noch die Aspekte Machtgefühl, Kompensation von Minderwertigkeitsgefühlen
etc. hinzu. Der Lustgewinn scheint hier in der Form einer Unterdrückung einer/s Schwächeren zu bestehen
-was auch immer der Auslöser für solches (nicht duldbares) Fehlverhalten sein mag. Der Gipfel ist dann
allerdings eine Partei (PNVD), die den Kindesmißbrauch quasi zum Programm macht und das gesetzl. Schutzalter
herabsetzen möchte. Auch hier geht es den Verantwortlichen um den legalisierten Zugriff auf Mädchen
u n d Jungen.
Kirchen mögen besonders plakative Orte für Berichterstattung zu Kindesmißbrauch sein, aber… …dort
dürfte der prozentuale Anteil von Übergriffen ähnlich wie in Vereinen, Schulen oder anderen Jugendeinrichtungen
sein. Die Frage ist, wie gut die Aufarbeitung der einzelnen Fälle erfolgt. Leider gibt es allzu oft das
Prinzip wegsehen, vertuschen, negieren oder (finanziell) glattbügeln, ohne den Ursachen auf den Grund
zu gehen. Den betroffenen Kindern ist damit nicht geholfen und die Wiederholung am gleichen und/oder an
anderen Ort(en) nicht verhindert. tatsache ist aber, dass die meisten Übergriffe innerhalb von Familien
stattfinden. Väter, Onkel – meistens männliche Verwandte- nutzen die emotionale Abhängigkeit der weiblichen
und männlichen Kinder und deren Respekt vor der Autorität aus. Dieses Thema umgeht kreuz.net geflissentlich,
weil es wohl das Bild der heilen (heiligen?) Familie ins Wanken bringen könnte. Womit wir wieder beim
Prinzip „wegsehen“ wären.
@graffittibluse ALLES ist vorübergehend, mein Herzchen. Und wenn Sie sich von mir so oft provoziert fühlen,
hilft ignorieren dann nicht besser, als sich immer weider auf’s Neue zu ärgern? Ich z.B. kann sehr gut
mit den teils hausgemachten Schwächen der anderen Forumsteilnehmer umgehen. Heute hat fast jeder einen
PC mit Internetanschluß- öffentliches Stussreden (hier unter Anleitung) seitens radikaler Kleingeister
ist dabei unvermeidlich. Aber das wirft mich nicht aus der Bahn.
Schöner Spruch- und so leicht umzudrehen!!!! Wenn man nicht an die Hölle und an die ewige Verdammnis
glaubt, ändert das leider nichts an der Tatsache deren Existenz Oder, anders gesagt: Wenn man an die
Hölle und ewige Verdammnis glaubt, beweist das nicht deren Existenz. Tse tse tse …Gläubige… lustig
Völkchen…
@matt2 & salvatore Da begibt man sich mal auf Ihr Niveau (es war ein langer, freier Fall) und schon sind
Sie beleidigt. Man kann es Ihnen aber auch gar nicht Recht machen, menno!
@Marcelus Oder wissen Sie nicht, daß sich das Christentum in allen Ländern der Welt findet, und die
meistverbreitete Religion der Welt ist? Nun ja, Katholiken, Protestanten und Orthodoxe (+unzählige Gruppierungen
wie Zeugen Jehovas, Mormonen, Quäker etc.) mögen ja alle als Christen gewertet werden. Als Glaubensgemeinschaft
kann man sie dennoch nicht bezeichnen (diese Seite hier untermauert dies laufend). Es ist wohl eher ein
Wunschdenken hierin eine homogene Gruppe zu sehen, nur weil es um den einen Gott geht. Wie gesagt: Ich
kann mit keiner dieser Strömungen etwas anfangen und kann Glücksgefühle sehr gut ohne Hinwendung zu
einer Phantasiefigur erleben. Wer’s braucht, bitte, aber er kann nicht erwarten, dass es ihm alle gleichtun.
Die Fundamentalisten hier lehnen doch alles ab,… …was sich der Kontrolle der Kirche entzieht. Dazu
gehört natürlich ein selbstbestimmtes Sexualleben. Eigenmächtige Entscheidungen werden da ganz schnell
als Blasphemie bezeichnet und wieder mal sollen Psalme dafür herhalten, Menschen zu diskreditieren. Es
ist nicht nur albern, sondern manchmal auch langweilig.
@Karlchen vom Dach …äh Karl der Fromme Also, ich habe z.B. überhaupt nix gegen Heterosexuelle und
bin dafür, dass sie ihren Platz in der Gesellschaft einnehmen. Man sollte sie auch nicht irgendwie benachteiligen,
nur, weil sie vielleicht einer langweiligen Masse angehören und ihre Quantität die z.T. darin vorhandene
Qualität überlagert. Von mir aus dürfen Sie sich auch ganz öffentlich zeigen und zu Ihrer Heterosexualität
stehen.
Bedaure, Filius… …für heute ist meine therapeutische Betreuung von Opfern der Kirche beendet. Bitte
setzen Sie ihre Unterhaltung mit anderen Forumsteilnehmern fort. Von Ihrem Glauben abweichende Erfahrungen
können Sie dabei mental aus dem Gleichgewicht bringen. Besorgen Sie sich deshalb eine stabile Sitzgelegenheit
mit seitlicher Abstützung. Guten Abend!
Super, Marcelus! Siehe z.B. Die Hölle – bestätigt durch Verstorbene – Schmid-Verlag, Durach! Sobald
ich mit Pinocchio fertig bin, les’ ich mir das durch. Allein der Gedanke, dass Verstorbene noch Bestätigungen
aussprechen können- hui! – da kann ja ein Stephen King noch richtig von lernen. Gab’s außer Wahnvorstellungen
…ähhh …außer Bestätigungen denn irgendwelche Beweise? Sorry: Wir leben auf dem selben Planeten,
aber doch in verschiedenen Welten. Ich bin halt Realist und ertrage mysthische Phantasien nur in kleinen
Dosen. Ihre Dosen sind mir deutlich zu hoch!
@Marcelus (& Salvatore) Wer katholisch ist, glaubt alle Dogmen. Wer ein Dogma leugnet, ist überhaupt
kein Katholik. Ich bin keiner, deshalb pfeife ich ja auch drauf. Und deshalb begrüße ich die Trennung
von Staat und Kirche, die religiöse Dogmen nicht zu Gesetzen werden lässt. Salvatore, Ihr Vergleich
rel.Dogmen und giftige Pilze ist spitze!! :)3
Marcelus…ähm…wie soll ich’s sagen? Ich kenne Sie nicht persönlich und will deshalb auch nicht zu
persönlich werden. Ich unterstelle auch, dass Sie zu mehr Selbstreflexion fähig sind, als Sie hier an
den Tag legen. Ebenso vermute ich, dass sie mit Dogmen auch so Ihre Probleme haben, sonst müssten Sie
sich ihrer nicht dauernd öffentlich vergewissern. Also: Ich schreib’ Ihnen jetzt nichts mehr und überlasse
Ihnen das, was scheinbar sehr, sehr wichtig für Sie ist: Das letzte Wort. Sie sollen heute gut einschlafen
können!
Es sei Ihnen gegönnt, Marcelus! Sie werden einem aber auch nicht verübeln können, sich über die Vorstellung
Ihres Schreckens zu amüsieren, wenn Sie wider Erwarten doch im Jenseits stehen bzw. vor Gottes Endgericht
im Diesseits. Ich bin doch mit der metaphernüberfrachteten Denkweise von Fundis vertraut- wie könnte
ich Ihnen da so etwas verübeln? Malen Sie sich das schön bunt aus, wenn es Ihnen etwas gibt. Es ist
ein gutes Zeichen, wenn Ihre Phantasie nicht vollends unterdrückt wird.
@Marcelus Lassen Sie mir doch bitte den Spaß, mich dann und wann dem Niveau dieser Seite anzupassen (Tonbandaufnahmen…).
Diese Garstigkeit nehme ich mir heraus, weil ich eben keine Strafe im Jenseits dafür erwarte. Ich erwarte
gar kein Jenseits.
„Erkenntnis“, werter Marcelus, kann ich Ihren Ausführungen nun wirklich nicht entnehmen „Erkenntnis“
bedeutet schließlich, aufgrund von selbst (!) gemachten Erfahrungen zu einem Urteil zu kommen. Das bloße
Wiedergeben von Erkenntnissen Dritter ist nur ein Nachweis einer Bequemlichkeit. Sie adaptieren vermeintliche
Wahrheiten, ohne deren Wahrheitsgehalt wirklich zu prüfen, weil es Ihnen untersagt ist („Unfehlbarkeit“).
Sorry, aber dafür macht mir Nachdenken zu viel Spaß!
Na, Marcelus, das hat ja gut geklappt bei Ihnen Sie sollten mit Sozialkatholisch einen trinken gehen-
der hat dieses schablonenhafte Zitieren verabreichter Pseudo-Wahrheiten auch verinnerlicht. Übrigens:
In Paprika ist mehr Vitamin C als in Zitronen- falls Ihnen mal jemand ‘was anderes erzählt.
Frech-provokante Bildchen zum Thema Papst etc. gibt’s schon viel länger Ich erinnere mich an einen Cartoonisten
(war es Manfred Deix?), der den Papst bei allerlei gymnastischen Höchstleistungen zeigte, wenn er bei
Besuchen den Boden küsst. Ich fand’s komisch und in diesem Kontext genauso berechtigt, wie die Mohammed-Karikaturen.
Wo kämen wir denn hin, wenn Meinungsfreiheit bei Religion den Kopf einziehen würde? Der Spiegel sieht
es bestimmt nicht als sein oberstes Ziel, Katholizismus per se in Frage zu stellen. Er möchte wohl eher
zu Diskussionen anspornen, über das ein oder andere anachronistische Detail der daran anhänglichen Lehre
nachzudenken. Das scheint ihm ja auch gelungen zu sein.
Für mich gilt die Unfehlbarkeit des Papstes nicht Sein Reden und Handeln bedeuten für mich nicht mehr,
als jenes von Frau Krause an der Schwimmbadkasse. Das ist i.Ü. gar nicht so schlecht: Sollte ihm mal
ein „unpäpstlicher“ Ausrutscher passieren, bin ich der Letzte, der ihn dafür schelten würde. Bestellen
Sie ihm das bitte von mir!
Mensch Marcelus! Stellen Sie sich dumm? Ich habe nirgends gesagt, ich bin „für“ Prostitution, sondern
„gegen“ pauschale Verurteilung von Prostitution. Reicht Ihr Verstand, um diesen Unterschied nachvollziehen
zu können? Verstehen Sie auch meinen Hinweis, dass es einen Unterschied zwischen staatlich anerkanntem
Bordellbetrieb gibt und illegal geführten Hinterhofetablissements? Begreifen Sie den Unterschied zwischen
Herbertstrasse und thailändischem Hinterzimmer? Begreifen Sie den Unterschied zwischen Selbstbestimmung
und Fremdbestimmung? Nach Ihren letzten Postings befürchte ich, dass eine mentale Sperre Ihre Sicht auf
die Dinge leicht vernebelt…
Ist die Bibel eine Fälschung? Die darin befindlichen Thesen sind schließlich deutlich älter als der
Gutenberg’sche Buchdruck. Wer kann heute noch sagen, ob nicht Hinz und Kunz ihren Senf darin zum Besten
gegeben haben (Stille Post-Prinzip)? Wurde jemals bewiesen, dass die Verfasser tatsächlich von (einem)
Gott inspiriert wurden? Welche Zeichen gab er, bzw. gibt es Tonbandaufnahmen? Wäre mal interessant zu
wissen…
Schön, dass ich Euch Kopfzerbrechen bereite Das amüsiert. Ich muß nicht auf jeden Quatsch eingehen,
nur soviel zum Thema: Sollte es einen Gott mit der ihm zugeschriebenen Macht geben, könnte er unmöglich
für die naiven und längst widerlegten Thesen stehen, die Bibel, Katechismus und Co. ihm unterstellen
wollen. Er hätte auch besser geschultes Personal auf der Erde, das nicht bei jeder Gelegenheit Zweifel
an seiner Existenz aufkommen lässt. Er verböte sich Verunglimpfungen und Schmähungen in seinem Namen
und würde sich nicht von diversen religiösen Strömungen mit widersprüchlichen Aussagen vereinnahmen
lassen. Kurz: Gott ist nach der Darstellung der Institution Kirche für mich ein reines Konstrukt zur
Machterhaltung und Durchsetzung rein irdischer (menschlicher) Ziele. Es reicht immerhin nicht für eine
weltweite Ausbreitung. Ich bin also nicht der einzige Zweifler. Meine „Ideologie“ heißt Verstand.
@Marcelus: Lesen u n d begreifen! Wie bereits gesagt: Meine persönliche Haltung zur Prostitution ist
nebensächlich. Wichtig ist vielmehr, inwiefern die einzelne Prostituierte ihrem Job freiwillig oder unter
Zwangsumständen nachgeht. Sie unterstellen von vornherein Zwangsumstände, was völlig falsch ist und
durch Huren selbst widerlegt wird. Der Staat tut gut daran, ihnen den bestmöglichen Rahmen für rechtskonforme
Umstände zu schaffen. Das habe ich nun mehrfach erklärt, aber offenbar können Sie bestimmten Sachverhalten
nicht folgen. Der hier gerne getätigte Vergleich mit der Abtreibungsgesetzgebung (die muß ja mittlerweile
für alles herhalten: Homos, Klima, Steuern…) wird auch in der x-ten Wiederholung nicht logischer. Es
tut mir Leid für Sie, dass Ihre ideologische Brille eine Analyse komplexer Sachverhalte nicht zulässt.
Das ist Ihr Problem- nicht meins.
Ach Gottchen, kreuz.net! Nu is aber mal gut! Homo-Ideologe, Homo-Auflauf…und dann diese peinlichen Umschreibungen!
Wie kann man sich denn freiwillig derart der Lächerlichkeit preisgeben, wie es Verfasser solcher Artikel
tun?
@Leblhuber Lingens Verhalten ist manisch. Man muß nicht viel von ihm lesen, um das zu begreifen. Der
Eifer, der ihn antreibt und zu solch verworrenen Thesen führt, ist logisch nicht nachvollziehbar. Ob
es im therapeutischen Sinne vorteilhaft ist, wenn so jemand hier regelmäßig Artikel veröffentlichen
kann, sei dahingestellt. Dieser Humer ist ja auch so ein Kandidat. Wenn die kreuz.net-Redaktion nciht
selbst für radikale Ansichten stehen würde, könnte man denken, sie gäben solchen Individuen ein Ventil,
um einen unkontrollierten Amoklauf zu verhindern. Aber soviel Weitsicht traue ich den Verantwortlichen
dieser Seite nicht zu.
Sie argumentieren recht primitiv, Vineta Da ist zunächst einmal wieder der kreuz.net-typische Versuch,
Homosexuelle zu kriminalisieren: Pyromanen, Zoophile, Sadisten und Perversionen allgemein dienen Ihnen
hier als legitimer Vergleichswert. Pardon, die Gesellschaft ist heute zum Glück etwas weiter. Ihr Versuch
einer Kriminalisierung ist vorgestrig und gleichermaßen infam. Von einer per Gesetz salonfähig gemachten
Homo-Ehe aber geht ein Signal, ja ein Anschub aus für zunehmend mehr in einer entwurzelt-gottlosen Gesellschaft,
es – why not- auch mal so zu probieren – zum Schaden der Gesellschaft und trad. Familien. Was den Staat
gefährdet, kann kein Menschenrecht sein. Das übliche Interpretationsmodell, wie man es von den talkshowgehenden-Wüdenträgern
kennt. Zunächst einmal gibt es Länder, in denen es die eingetragene Homo-Partnerschaft seit vielen Jahren
gibt (Dänemark seit ‘89). Die von Ihnen gemalten Szenarien haben nicht stattgefunden. Das Recht auf eine
solche Partnerschaft bedeutet im Übrigen nicht, dass zigtausende Homopaare davon Gebrauch machen. Hier
geht es auch um das wichtige Signal seitens des Staates, Homosexuelle als vollwertige Bürger anzuerkennen.
Wenn Sie diesen Wert an der Zeugung von Nachkommen festmachen, tun Sie mir Leid. Richtig übel hingegen
ist der Versuch, Menschen ihre Liebesfähigkeit abzusprechen und dies dann mit völlig unpassenden Vergeichen
(s.o.) untermauern zu wollen. Um Ihr Idealbild durchzusetzen, argumentieren Sie mit böswilligen Unterstellungen.
Gut, dass der Staat anders agiert.
@Horst Metzker: Wohl gesprochen! Keiner braucht die Kirche als Vormund, und schon gar nicht als Bibelzitatrichter.
Leider sehen hier einige Individuen genau das als den Sinn hinter der Kirche. Eine fortwährende Drohkulisse,
das verlängerte Auge eines Gottes mit ständiger Focussierung auf das Wirken des Menschen, der, wenn
er nicht brav dem Regelsatz der religiösen Lehren gehorcht, im Jenseits das Schlimmste zu erwarten hat.
Ich bin – obwohl aus Bayern- nicht religiös erzogen worden und deshalb autark, was solche Einschüchterungsversuche
betrifft. Ich bedaure allerdings sehr, dass Kinder Opfer solcher Angstschürer werden können. Da ist
es wohl als Selbstschutz zu verstehen, wenn diese dann später der Kirche komplett den Rücken zukehren.
Wichtig sind die Rahmenbedingungen für Prostitution Würde man der „Logik“ der kreuz.net-Moral (eine
eigene Gattung) folgen, hieße Verbot = Vermeidung der Existenz. Das dies ein Irrglaube ist, beweisen
Länder mit striktem Prostitutionsverbot, in denen das Geschäft ebenfalls blüht. In jeder (!) Großstadt
-weltweit- gibt es das Geschäft mit dem eigenen Körper. Den Frauen ist nur damit zu helfen, dass man
Prostitution aus dem dunklen Milieu unkontrollierbarer Hinterhöfe ‘rausholt. Je größer die Sicht auf
dieses Gewerbe, umso geringer die Chancen für kriminelle Menschenhändler. Ein Zulassen von Prostitution
seitens des Staates heißt nicht deren Gutheißung, sondern schlicht die Erkenntnis, dass es sie gibt
und immer geben wird und der Staat die betreffenden Frauen nicht einfach links liegen lässt. Steuern
will er schließlich in jedem Fall von ihnen.
@geiernder Florian Der Gipfel ihrer niedrigen ethischen und moralischen einzelligen Beschaffenheit sind
jedoch die Toleranzfloskeln mit denen der Wolf seine Menschenfeindlichkeit kaschiert Meine Toleranz ist
in Sachen Prostitution nebensächlich. Ich bestimme schließlich nicht darüber, wie andere ihren Lebenswandel
gestalten. Sie hingegen wollen Ihren Versuch anderen in ihr Dasein ‘reinzureden als Menschlichkeit verkaufen,
dabei geht es Ihnen letztlich nur darum, Ihre Moralvorstellungen durchzusetzen und zum Gesetz zu machen.
Das ist Scheinheiligkeit pur. Wie oft sind Sie denn schon zu Prostituierten gegangen und haben gefragt:
„Gute Frau, wie kann ich Ihnen aus dem Dilemma Ihres unwürdigen Daseins heraushelfen?“ Ihr soziales „Engagement“
besteht aus populistischen Allgemeinplätzen, wie sie Filius hier ähnlich verzapft. Ohne wirkliches Hintergrundwissen
wettern Sie drauflos und springen im Kreis, wenn man Ihren Ansichten nicht folgt. Pardon: Ich erwarte
mehr Substanz.
@Filius: Karl Marx finde ich interessant, aber wirklichkeitsfern Was die Betrachtung von religiösen Lehren
angeht, kann ich vielmehr mit einem Ludwig Feuerbach konform gehen: Laßt den andern glauben, was er will,
aber fordert dafür auch von ihm, daß er dich nicht glauben läßt, was er glaubt. Diese Forderung ist
gerecht und billig; aber ungerecht und verwerflich, verwerflicher noch als die Intoleranz des Gläubigen
ist die Intoleranz des Aufgeklärten, welcher von den andern ohne Unterschied verlangt, daß sie zwar
nicht so glauben, aber so denken, so frei und gescheut sein sollen, wie er selbst. Man muß auch gegen
die Unfreiheit und Dummheit tolerant sein. Weil ich mich in diesen Worten wiederfinde, gönne ich Ihnen
Ihren Glauben, ohne mich ihm anzuschließen. Das ist doch schon mal ‘was, oder?
@Florian Eher übernachte ich eine Woche im Saustall als mit ihnen weiter zu kommunizeren ! So, wie Sie
schreiben, dürfte diese eine bereits Ihrerseits gemachte Erfahrung sein. Was sonst, wenn nicht „gewinnbringender
Körperseinatz“, ist denn Ihrer Meinung nach Prostitution? Es ist Sex für Geld, ein Geschäft. Und ja,
Filius, für die betreffenden Damen ist es ein Beruf. Unter ihnen gibt es viele, die ein Angebot als Aldikassiererin
oder Taxifahrerin dankend ablehnen. Ihr Problem ist, dass Sie diesen Frauen Ihre ethische Sichtweise überstülpen
wollen und ein Contra von vornherein verbieten möchten. Die Geschichte der Prostitution zeigt: Leute
wie Sie haben schon immer an der Realität vorbeigeredet. Ihre Vorstellung einer Ideal-Gesellschaft scheint
nicht die allgemeine zu sein. Und Ihr blamabler Seitenhieb in Richtung Ausländer bezeugt die Gesinnung,
von der Sie angetrieben werden.
@Marcelus: Und Jesus sagt im neuen Testament… …, dass er sich ausdrücklich zu den Lehren aus dem
alten Testament bekennt. Wenn Sie Forschung mit Ideologie gleichsetzen, hat eine Diskussion natürlich
keinen Sinn. Diese Wissenschaftsfeindlichkeit (zum Glück von Modernisten abgelegt) lässt natürlich
keine rationale und objektive Betrachtung der Exegese früher und heute zu. Sie dürfen gerne die Arme
verschränken und sagen: „Ihr lügt doch alle!“. Das bin ich von Fundamentalisten gewohnt. Es bremst mich
nicht.
@Geier Sturzflug & Mehrzellus Schublädchen auf, Schublädchen zu. Ihre Aufgebrachtheit ist amüsant und
hoffentlich nur gespielt (?). Bitte bleiben Sie bei dem hier vorgestellten Bordell, das nicht mit irgendwelchen
thailändischen Versklavungshöhlen vergleichbar ist. Und Hurenvereinigungen wie „Hydra“ haben schon vor
jahrzehnten klar gemacht: „Wir mögen unseren Job, aber wir wollen bessere soziale Absicherung.“ Die etwas
dreiste Unterstellung, es sei generell eine Zumutung für die Frauen, ihren Körper gewinnbringend einzusetzen,
ist albern. Es gibt viele Prostituierte, die ihren Lebensstandard nur auf diese Weise halten können –
und wollen. Je selbstverständlicher dieser Beruf als solcher anerkannt wird, desto weniger haben prügelnde
Zuhälter und Menschenhändler eine Chance. Sie folgen mal wieder nur der irrigen Annahme, durch ein Verbot
und durch Verdrängung ließe sich dieses Gewerbe verhindern. Diese Naivität sei Ihnen gegönnt, aber
sie hilft niemandem weiter.
@Peter-Pan: Fast richtig… Und die Geschichtlichkeit der „Schrift“ wird heute doch sowieso von (fast)
niemanden mehr angenommen Es gibt durchaus (mögliche) geschichtliche Vorbilder für die ein oder andere
biblische Darstellung. So lehren uns gefundene Keilschriften, dass das Sintflutszenario in abgeschwächter
Form mit anderem Personal tatsächlich stattgefunden hat. Die Bibelverfasser haben dieses Material dankbar
aufgegriffen, um daraus eine religiöse Mythologie zu stricken. Mit einem abgeschlossenen Geschichtskapitel
kann eine rel. Instititution keine so wirksame Drohkulisse aufbauen, wie mit düsteren Zukunftsszenarien.
Und da das Prinzip Angstmache (Sünde- Beichte-Vergebung bzw. Hölle/Verdammnis) ein wichtiger Bestandteil
des katholischen Lehrwerks ist, wurden bestimmte überlieferte Geschichten ausgeschlachtet, abgewandelt
und ideologiekonform eingesetzt. Das kommt nicht von mir: Das kommt von Bibelforschern.
Homosexualität k a n n nur natürlich sein, denn: Wieso sollte sonst der nachweisliche Lustgewinn beim
Geschlechtsakt, der auf emotionaler und (!) physischer Ebene funktioniert, vorhanden sein? Die menschliche
Anatomie ist kein Zufall. Und wenn zwei Seelen zueinander finden und Liebe füreinander empfinden, spielt
die sexuelle Identität keine Rolle. Liebe ist übergeordnet und schon gar nicht durch Lehren oder Gesetze
willkürlich steuerbar. Gläubige halten das für durchaus möglich, weil sie dazu erzogen worden sind,
die Intimsphäre institutionell kontrollieren zu lassen. Das tut mir Leid für sie, aber es hat glücklicherweise
keine gesamtgesellschaftliche Relevanz. Wie immer gilt: Erwachsene, die’s im gegenseitigen Einvernehmen
wollen, können dies tun. Religiös oder sonstwie motivierte Voyeure haben dabei keine Entscheidungsgewalt.
Lesen u n d Begreifen, Nachtlämpchen! Kurt K. stellt richtig fest: Hier wird nicht argumentativ gegen
Prostitution vorgegangen, sondern rein ideologisch. Das Wesen einer Ideologie- und dazu gehört die Lehre
einer Religionsgemeinschaft- steht für willkürliche Verbote und nicht für nachvollziehbare Entscheidungen,
sprich: Es gibt keine Diskussion. Sex zwischen Erwachsenen, egal, wie die beiden zueinander gefunden haben,
ist nun mal allein eine Angelegenheit der Mitmachenden. Solange beiderseits Freiwilligkeit herrscht, ist
daran nichts auszusetzen. Wer für sich selbst die Entscheidung trifft, ausschließlich innerhalb einer
„abgesegneten“ Partnerschaft Lust erleben zu wollen oder sich dies diktieren lassen möchte: Bitte, nur
zu! Wer gar keinen Sex mehr hat, weil das interesse an seiner Person nachgelassen hat oder nötige, physische
Voraussetzungen nicht erfüllt sind, sollte ebenfalls nicht mit Neid oder Mißgunst den anderen ihr Intimleben
madig machen. Das ist ein wenig dürftig.
Also, ich denke ja, dass dieser Pater Lingen eine Fälschung ist Für kreuz.net ist es doch bequem, seine
wirren Thesen hinter einer scheinbar unkontrollierten Figur zu verstecken. Da kann man dann richtig loslegen
und seine Wahnvorstellungen ungebremst zum Besten geben. Ja, so muß es sein!
Was sollen Adressen und Telefonnummern in einem Artikel? Tickt Ihr noch ganz richtig??? Selbst schön
in Amiland wegducken und hier dann Leute an den Pranger stellen wollen. Ich bitte um sofortige Veröffentlichung
der Adresse/Rufnummer Martin Humers auf dieser Seite!
Ein weiser Mann – deshalb von kreuz.net nicht gemoacht Der Modernismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts
habe nicht nur große Fehler begangen: „Er hat auch gezeigt, daß der christliche Glaube ohne Eingehen
auf die Welt und ihre Probleme gar nicht etabliert werden kann.“ Solche Sätze tun natürlich weh, wenn
man lieber die Augen vor Realitäten verschließt und den Radikalismus der Besonnenheit vorzieht. Der
dürftige kreuz.net-Versuch, ihn als „Greis“ für quasi unmündig zu erklären, charakterisiert diese
Seite- nicht den ehrwürdigen Herrn.
Okay: Ekelphantasien sind noch keine Kunst Die zitierten Passagen sind -zugegeben- eher ein Hinweis auf
eine sonderbare Phantasie des Verfassers, als dass sich dahinter eine große, künstlerische Ader vermuten
ließe. Hier soll wohl eher das Prinzip „Hau drauf- Provokation“ und inszeniertes Tabubrechen zu Erfolgen
führen. Die „Kunst“ dieses Herren besteht vielleicht darin, dass er sein Tun erfolgreich als Kunst verkauft.
Das Problem liegt dann aber eher bei jenen, die ihm einen entsprechenden Freiraum dafür bieten und sich
vor der vermeintlichen Tiefe seiner Darstellungen verbeugen. Er wäre ja blöd, wenn er sich diese offenbar
vergoldeten Huldigungen entgehen ließe, denn ohne derlei Aufmerksamkeit wäre er ein Nichts.
@HomCat: Matt2 und wie er die Welt sieht… So, wie sich die Bibel u.a. bei Homosexualität zu einem Thema
äußert, von dem ihre Verfasser keine Ahnung hatten, so gibt auch Mattchen seinen Senf zu manch einem
Sachverhalt ab, der ihm völlig fremd ist. Und was ihm fremd ist, das lehnt er lieber kategorisch ab.
Originell sind dann allerdings seine Versuche seinen etwas wirren Gedankengängen so etwas wie eine argumentative
Basis zu geben. Das geht tüchtig in die Hose. Ich denke, er gehört zu den etwas einsamen Geistern dieses
Forums und dieser Seite, die ihr Gefühl der Isolation mit bizarren Zu-Wort-Meldungen kompensieren. Das
gelingt halt nicht richtig.
Kreuz.net scheint doch sehr dem Homo-Thema verbunden zu sein… Diese anhaltende Fülle von Themen rund
um Homosex: Man fragt sich langsam, ob Empörung die Triebfeder ist, oder nicht doch ein reges Interesse.
Warum wird eigentlich nicht über die Heterovariante sexueller Eskapaden berichtet? Da lässt sich sehr
viel Material finden: Untreue Ehemänner (aus sog. intakten Partnerschaften, die sich „heiliger Bund der
Ehe“ nennen). Väter, die sich am eigenen Nachwuchs vergreifen. Mütter, die ihr Haushaltsgeld mit bewegten
Internetbildern aufbessern. Kirchenfürsten, die die Adressen der umliegenden „Gemischt“-Saunen auswendig
kennen… Der Möglichkeiten wäre soooo viel gegeben, aber nein, kreuz.net focussiert auf Homothemen.
Da gibt’s eigentlich nur eine Erklärung für…
@kurt K. Wenn Vorurteile die Wahrnehmung trüben, kommt man mit Argumenten nicht weiter. Wenn diese Vorurteile
auch noch gepflegt und geschürt werden, weil sie Bestandteil eines politischen Kalküls sind, ist eine
Einsicht erst recht nicht zu erwarten, denn sie ist nicht gewollt. Im vorliegenden Fall muß man aufgrund
der Wortwahl davon ausgehen, dass hier jemand einen Wertemaßstab aufgrund einer sexuellen Identität
entwirft und offenbar keine Hemmungen hat, bestimmten Menschen eine „unterlegene“ Position zuzuteilen.
Was mich wirklich tröstet: Es ist eine Wahrnehmung, die keinen breiten Konsens findet und somit politisch
immer weniger Halt. Der betreffende Poster argumentiert mit „so ist es immer gewesen“, anstatt sein Gewissen
zu befragen, oder einen Blick auf elementare Menschenrechte zu werfen. Ich finde, damit charakterisiert
er sich doch selbst ganz gut.
Luther, Ihr Profil wird immer deutlicher! Ich habe nicht behauptet, dass Sie durch die Kirche indoktriniert
wurden- es gibt andere Organisationen, die mit Vokabeln wie „überlegen“ arbeiten. „Schutz“ der Ehe zwischen
Mann und Frau heißt nicht, dass es auch andere Formen einer dokumentierten, staatlich anerkannten und
rechtlich abgesicherten Partnerschaft geben kann. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Es sei denn,
man „argumentiert“ mit verquasten Sehnsüchten nach höher gestellten Daseinsformen und begibt sich damit
auf die Ebene von Ideologien, die ich lieber nicht näher beschreibe. Sie haben sich nun ganz klar entlarvt.
Es ist gut zu wissen, wer sich hinter solchen abenteuerlichen Thesen verbirgt. Dies war mein letztes,
an Sie gerichtetes Posting. Mein Anstand und meine Erfahrung verbieten es mir, mit Leuten Ihrer Couleur
Unterhaltungen zu führen.
@kurt k.: Bei Luther hat die Indoktrination gut funktioniert Wer von „überlegener“ Heterosexualität
spricht, ist offensichtlich Opfer einer Holzhammer-Prägung geworden. Hoffentlich benutzt er diesen Begriff
nicht auch im Kontext mit ethnischen Gruppen. Schrecklich, wieviele Seelen in der Zange vorgefertigter
Weltsicht stehen und damit eine emotionale Starre erhalten. Es ist bedauerlich, dass man den menschlichen
Verstand derart außer Kraft setzen kann und ihn durch fertige Denkmuster ersetzen kann.
Schon wieder eine „Verwechlung“, Luther! Es gibt die bisher nun MEHRFACH ausgeführte NATÜRLICHE ÜBERLEGENHEIT
der HETEROSEXUALITÄT Mehrfach von Ihnen ausgeführt, Luther. Na und? Pardon, als Hüter eines allumfassenden
Wahrheitsanspruches taugen Sie nicht. Es ist und bleibt eine kümmerliche BEHAUPTUNG und nicht etwa ein
bewiesener Fakt. Das Homosexualität etwas anderes als Heterosexualität ist, bestreitet niemand. Das
sie „unterlegen“ ist und dementsprechend rechtlich weniger Zuspruch erhalten sollte, ist ein Konstrukt.
Bisher konnte dieses Konstrukt mangels Wissen, dank ideologischer Voreingenommenheit etc. durchgeboxt
werden. Die Zeiten haben sich geändert: Die Wahrnehmung ist differenzierter, die Erfahrungen mit der
immer so hochgehaltenen „intakten“ Mann-Frau-Kind-Familie lehren uns eines besseren, weil sie sich als
nicht haltbares Idealbild erwiesen haben. Ihre These einer „Überlegenheit“ ist bereits zigtausendfach
widerlegt- da hilft auch keine Schönfärberei. Ich merke schon: Sie sind ein Idealist, dessen Idealismus
sich aus schnell verpuffenden (weil verkehrten) Wunschbildchen nährt. Politik stellt sich heute glücklicherweise
etwas realitätsnäher dar, insofern bin ich froh, dass nicht Menschen wie Sie an den Schalthebeln der
Macht sitzen. Wir können die Diskussion wirklich lassen, weil mich Begriffe wie „natürliche Überlegenheit“
ehrlich gesagt abstoßen. Ich weiß nun, worauf sich Ihre Wahrnehmung stützt und warum Sie bestimmte
Sachverhalte nicht nachvollziehen können.
Eine „Homolobby“ gibt’s gar nicht Nur, weil Menschen ihr demokratisches Recht in Anspruch nehmen, für
eigene Rechte zu kämpfen, sind sie noch längst keine Lobby. Auch dann nicht, wenn ihr Kampf für bestimmte
Rechte Erfolge aufweist. Wenn inpunkto Menschenrechte bestimmte Mehrheiten erreicht werden, die der katholischen
Kirche nicht passen, weil diese Rechte konträr zu ihrer Ideologie stehen, ist das vor allem ein Problem
der kath. Kirche- nicht der Dermokraten. Der fortwährende Aufschrei auf dieser Seite ist vor allem auf
dahinter stehende Sehnsüchte nach totalitärer Führung mit stark katholischem Einschlag zurückzuführen.
Gut, dass wir in eine andere Richtung steuern. Wir haben eben doch aus der Geschichte gelernt.
Oh je, Luther… Tore sollte man nur zählen, wenn man die Spielregeln beherrscht. Sonst übersieht man
womöglich die vielen Eigentore und Punktabzüge aufgrund unzulässiger Spielweise. Warum eine Ehe für
gleichgeschlechtliche Paare? Nun, eine „Ehe“ im kirchlichen Sinn muß m.E. nicht sein. Wenn da eine Glaubensgemeinschaft
eine Unvereinbarkeit mit ihrer Lehre sieht, kann sie meinetwegen Trauungszeremonien von Schwulen und Lesben
ablehnen. Wichtig ist hingegen die rechtliche Gleichstellung. Diese hat mit dem kirchlichen Sittengesetz
und der biblischen Lehre, katechismus etc. nichts zu tun, weil sie das GG als Basis anführen wird, bzw.
anführt. Dort heißt es richtigerweise, dass niemand ungerechtfertigte Benachteiligungen aus Gründen
der „Rasse“, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, der Weltanschauung, einer Behinderung,
des Alters oder der sexuellen Identität erfahren soll. Dementsprechend sind homosexuelle Partnerschaften
in keiner Weise niedriger zu bewerten, als heterosexuelle. Sie wollen leider den Unterschied von staatlicher
Gesetzgebung (inkl. darin verankerter ethischer Grundsätze) und privater (!) Moraltheorie nicht wahrhaben.
Es wird albern, Luther! (Die Ehe)…entstammt der Überlegenheit der Heterosexualität Wo haben Sie denn
nun den Unsinn wieder her? „Überlegenheit“: Zahlenmäßig sicherlich, aber qualitativ gibt’s keinen meßbaren
Unterschied. Diese Formulierung kommt mir ähnlich abgeschmackt und unpassend vor, wie jene von Leuten,
die über sog. Herrenrassen sprechen. Mensch ist Mensch ist gleich- eine einfache Regel. Und noch was:
Hören Sie endlich mit dem Quatsch auf, dass wir Christen in irgendeiner Weise altmodisch, weltfremd und
starrköpfig seien, nur weil wir Ihnen nicht in die dunklen Gebiete eines Darkrooms folgen. So ähnlich
enden auch immer Nachtlaterne, Beobachterin ? Co., wenn ihnen die argumentative Puste ausgeht: Dämliche,
unpassende Seitenhiebe. Gegen Christen äußere ich micht nicht nachteilig, nur gegen religiöse Fundamentalisten.
Witzig, wie Sie annehmen, dass eine jahrhundertelange Unterdrückung einer Minderheit eine dauerhafte
Legalisierung zum Weitermachen dieser Praxis darstellt. Altmodisc, weltfremd und starrköpfig sind insofern
Begriffe, die Sie in Ihrem Auftreten selbst an Ihr Revers heften. Das tut mir Leid für Sie!
Luther, Sie formulieren eine MEINUNG – keine Fakten! Das ist bereits daran leicht erkennbar, dass unsere
verbindliche Gesetzgebung (im Gegensatz zur gesellschaftlich unverbindlichen Glaubenslehre der Katholiken)
nicht mit Ihrer Argumentation einhergeht. Sie haben sich da in etwas verbissen, das zum Glück völlig
haltlos ist und von der Realität längst überholt. insofern können Sie hier wütend auf den Boden stampfen
und sagen „Ich habe Recht!“, aber erzielen damit keine Wirkung. Außer, dass Sie sich damit als leicht
weltfremd zu erkennen geben und als nicht oder nur schlecht mit dem Grundgesetz vertraut. Das Sittengesetz
der Kirche hat keinen rechtlichen Bestand, wohl aber die im GG enthaltenen Paragraphen zum Schutze Minderjähriger
etc. Es ist also albern hier so zu tun, als könnten Sie mit Verweis auf alte Thesen das GG aushebeln.
Und noch einmal (wie oft eigentlich noch, bis Sie’s begreifen?): Die EHE ist keine Erfindung der Kirche
und somit auch kein geeigneter Schauplatz für religiös motiviertes Anspruchsdenken.
@bbirke Je mehr sich so ein Mensch wie NACHTLATERNE argumentativ in der Defensive sieht, desto schneller
neigt er zu unflätigen Beschimpfungen („unterbelichtet“ etc.). Diese Bankrotterklärung ist doch ein
kleiner Trost, denn sie führt recht gut vor Augen, dass hier jemand persönliches Leid und selbst erfahrenen
Frust zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem machen will. Dann kommen solche unreflektierten Rundumschläge,
wie Nachtlaterne, Beobachterin, Sozialkatholisch und andere sie praktizieren. Diese Menschen sind offensichtlich
in emotionale Sackgassen geraten. Statt sich dies einzugestehen und daran zu arbeiten, lenken sie von
sich ab und suchen lieber nach vermeintlichen Missetätern, überziehen wildfremde Menschen mit garstigen
Attacken und verlieren sich in dubiose Anschuldigungen. Was soll man von so jemanden erwarten? Ich glaube
nicht einmal, dass diese Leute besonders selbstgerecht sind, sondern sich schlicht längst aus dem aktiven
Gesellschaftsleben zurückgezogen haben und nun mit der selbstverordneten Einsamkeit nicht klarkommen.
Luther, Sie sind ein schlechter Mensch! Und nun kommen Sie nicht mit dem Unsinn der Gleichstellung. Dann
könnten auch Pädophile, polygame Beziehungen, Geschwister, Negrophile, Jugendliche, etc. ankommen und
nach Gleichstellung schreien. Mit (Teilen) dieser Aufzählung beweisen Sie, dass es Ihnen nur um die Stigmatisierung
Homosexueller geht. Dazu passt auch Ihr wiederholter Hinweis, Homosexuelle seien bis vor 15 Jahren als
psychisch krank eingestuft worden. Mal werden Homosexuelle mit Kriminellen, mal mit Kranken in einen Topf
geworfen: Pfui Teufel! Und Sie machen da mit, nur, um krampfhaft an längst überholten Thesen festzuhalten
zu können. Ich glaube nicht, dass ein Gott Sie für diese Bereitwilligkeit zur üblen Nachrede bestrafen
wird. Ihr Schicksal wird es tun, davon bin ich fest überzeugt. @Benedikt: Sie ersparen sich die Mühe,
auf Argumente einzugehen und flüchten sich in Allgemeinplätze. Das erschwert einen ernstzunehmenden
Dialog. Ich habe von Ihnen schon (zumindest stilistisch) verwertbare Beiträge gelesen, deshalb halte
ich Sie für klüger und gebildeter, als Sie sich gerade darstellen. Ich denke, dass Sie einfach meine
harsche Kritik am Machtapparat Kirche nicht gut vertragen und deshalb so ausweichen. Das die Kirche so
ist, wie sie ist, ist hingegen nicht mein Fehler.
Homosexualität ist natürlich Nichts gegenteiliges konnte je bewiesen werden. Sämtliche Erklärungsversuche,
die die Unnatürlichkeit von Homosexualität herausstellen möchten, landen in einer Sackgasse aus Thesen
und Behauptungen. Bei der katholischen Betrachtung der Homosexualität fällt vor allem die unpräzise
und verkürzte Darstellung in der Bibel auf, sowie die hilflos formulierte Stammelei im Katechismus. Ehrlicher
wäre es gewesen, wenn die Kirche einfach gesagt hätte „Mit Homosexualität kennen wir uns nicht aus,
sie ist uns fremd und deshalb lehnen wir sie ab“. Dieses Eingeständnis von Wissenslücken stünde der
Kirche ganz gut und würde auch manch blamable Stellungnahme ihrer Gefolgschaft verhindern. Vielleicht
lernt sie das noch eines Tages?!
@kurt k., Blablabla & Mathilde Vielleicht sind die hier anwesenden Gläubigen (und jene, die sich so nennen)
zu lange verwöhnt worden: Jahrhunderte wurden sie durch die politische Klasse in ihrer Abneigung und
Ablehnung Homosexueller unterstützt und konnten widerspruchslos ihren Sündenstempel verteilen. Nun sehen
sie sich mit einem wachsenden Selbstbewußtsein dieser „Randgruppe“ konfrontiert, die sich seit einigen
Jahren nicht mehr wegduckt, sondern ihren ihr zustehenden Platz in der Gesellschaft einfordert. Vorbei
ist’s mit dem Versteckspiel von Schwulen und Lesben, die sich u.a. von religiös motivierter Angstschürerei
(ausgelebte Homosexualität=Sünde etc.) nicht mehr einschüchtern lassen. Wenn derartige Drohkulissen
auf einmal versagen, nagt das an dem ein oder anderen Fundi-Selbstwertgefühl offenbar erheblich. Ich
finde nur eines bestürzend: Homos setzen sich für eigene Rechte ein. Gläubige setzen sich (hier) für
die Beschneidung der Rechte Dritter ein. Sie sehen es also als ihr Recht, anderen Rechte abzuerkennen
(zum Glück klappt das nur auf verbaler Ebene). Ein ziemliches Armutszeugnis für eine Gemeinschaft, die
Nächstenliebe propagiert.
Matt2, Sie tun mir Leid! Allzu oft flüchten Sie in das lautstarke Ausleben Ihrer vorurteilsbesetzen Weltsicht.
Ich unterstelle, dass Sie nicht viele Homosexuelle persönlich kennen. Dafür ist ihr Bild vom Dasein
des Homosexuellen dann erstaunlich konkret. Vielleicht, weil Sie Ihren Horizont aus solchen Seiten wie
dieser hier nähren, oder weil ihr Umfeld Ihnen wenig Einblick in die Gesellschaft gewährt. Ich mache
die Kirche an ihrem Personal fest (Papst, Mixa & Co.), am Katechismus, sowie an ihrer dokumentierten Historie.
Ich fische also nicht im Trüben, sondern stütze mich auf Erfahrungswerte. Mit dem, was ich da lese,
sehe und höre, erhalte ich genug Material, um ganz klar Abstand zu dieser Institution zu nehmen. Ihre
(zuletzt spätpubertären) Auslassungen sind dann ebenfalls nicht geeignet, die Kirche als Hort intelligenter,
aufgeklärter Mitmenschen wahrzunehmen. Dazu müsste sie sich (und müssten Sie sich) ganz anders darstellen.
Ich bin etwas pessimistisch, was eine Entwicklung in eine solche Richtung betrifft. Gleichzeitig tröstet
es mich, weil ich weiß, dass sich diese Problematik dann nach und nach von alleine löst (anhaltende
Austrittswelle etc.). ‘Schönen Abend!
Immer dran denken, Luther: Sie sind Teil einer Glaubensgemeinschaft – ich NICHT! Die Aussage der Kirche
ist klar und eindeutig. Sie leitet sich aus dem Menschenbild ab, welches sie durch unseren Herren Jesus
Christus bekommen hat. Dies ist unsere Wahrheitsquelle Meine Wahrheitsquelle ist die Vernunft, die sich
aus rationaler Überlegung, Erziehung und Erfahrungswerten nährt. Sie bringen den Vergleich Verbrecher
im Knast/Homosexuelle, verneinen einen Kontext, um dann doch Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Verbrecher
unterliegen der Gesetzgebung, wie jeder andere auch. Homosexualität hat aber mit Straftätern gar nichts
zu tun, es sei denn, der einzelne Homosexuelle begeht eine Straftat. Dann ist es aber immer noch ein individueller
Fall. Es gibt auch katholische Straftäter, wie Sie wissen. Der hier oft getätigte Versuch, Homosexuellen
generell einen Makel des Kriminellen anzuhängen beweist einmal mehr, zu welchen Mitteln Gläubige manchmal
greifen, um ihre Theorien durchzusetzen. Es beweist gleichzeitig deren Scheinheiligkeit, führt es doch
sehr gut vor Augen, wie schnell ein Gebot („…falsches Zeugnis“) umgangen wird, wenn es politisch adäquat
erscheint. Nein, Luther, durch anerkannte Homosexuellenpartnerschaften wird die Ehe bestimmt nicht bedroht-
eher durch bigottes Verhalten sogenannter Gottergebener.
Üben, matt2, fleissig üben!!! …schreckt mich jedenfalls nicht davor zurück die Sehnsucht nach einem
christlichen Staatswesens bei den Menschen zu schüren Gegenwärtig schüren Sie wenig Erfolg versprechendes.
Sie haben offenbar noch nicht gemerkt, dass es durchaus christliche Werte in unserem Staatssystem gibt.
Eine erträgliche Dosis, die sich prima mit der Vorstellung demokratischer Werte verträgt. Ihr Wunschmodell
hat’s halt schwer, weil wir mit totalitären Strukturen schlechte Erfahrungen gemacht haben. Und blickt
man etwas weiter zurück in die Zeiten stärkerer katholischer Herrschaft, findet man wenig Erbauliches
im Sinne eines friedvollen Zusammenlebens. Nein, die Kirche ist wahrlich kein guter Maßstab und Ideenlieferant
für respektvolles Miteinander. Da nützt auch die Behauptung nichts, ein Gott schreibe diesen Martyrerweg
vor, damit wir im Schmerz die Leiden Jesu erkennen und damit Loyalität beweisen. Das ist ein taktisch
kluger, aber der Logik abgewandter Versuch den Machtapparat Kirche am Leben zu halten. Sie definiert ihre
Macht nun mal aus einer möglichst großen Gefolgschaft. Wäre Gott so, wie er beschrieben wird, hätte
er eine solch gestaltete Hilfestellung nicht nötig.
Erstaunliche Logik, Herr Luther Man muss einfach einsehen, dass eine rechtliche Gleichstellung der Ehe
mit homosexuellen Partnerschaften nicht nur zu Glück in der homosexuellen Szene führt, sonder eben,
weil Sie keine Monade sind, IMMER Auswirkungen auf andere hat. Das ist das Problem. Auch die Einführung
eines Frauenwahlrechtes hatte Auswirkungen auf alle. Deshalb ist es- im Sinne der MENSCHLICHKEIT (!)-
dennoch ein wichtiger Schritt gewesen. Eine Gesellschaft wird jedenfalls nicht durch Homopaare bedroht
und die angesprochene Gesetzgebung ist auch keine Eintrittskarte für Sittenverfall. Im Gegenteil: Hier
kann ein Staat beweisen, dass er aus der Geschichte gelernt hat, die einige düstere Kapitel von Verfolgung
und Vernichtung sogenannter Randgruppen aufweist.
Auch Unkenrufe sollten sich um Sachbezogenheit bemühen Ich habe nicht behauptet, dass ich Sittengesetze
ablehne. Sie sind ja auch (indirekter) Bestandteil manch eines Paragraphen unserer Gesetzgebung. Sie basieren
allerdings auf gesellschaftlichen Konventionen und nicht auf religiösen Thesen. Der Vorwurf des Egoismus
prallt an mir ab. Es ist albern, einem Nichtgläubigen Egoismus vorzuwerfen, nur, weil er nicht das Vorschriftenwerk
einer religiösen Gruppe inhaliert. Ich bin glücklich und dankbar, dass meine Eltern mir eine solche
Indoktrination erspart haben. Eine Indoktrination, die mit demokratischem Verständnis unvereinbar ist,
weil sie totalitären Ansprüchen gerecht werden soll. Ein Glaube, der nur dann funktioniert, wenn sich
ihm alle anschließen, hat verloren. So wenig ich insgesamt von Religionen halte, bin ich doch froh, dass
es derer mehrere gibt. Der Übermut, der auf dieser Seite im Kleinen köchelt, beweist, wie wichtig diese
Vielfalt ist. Religionsfreiheit heißt ja Gott sei Dank auch frei von Religion sein zu können. Ich bin
deshalb kein Deut schlechter als ihr, meine Süßen.
Das „natürliche Sittengesetz“ ist eine rein ideologisch geprägte Erfindung der Kirche Deshalb ist es
gesellschaftlich irrelevant. Die Kirche ist nur eine Glaubengemeinschaft mit selbst auferlegten Regeln,
ähnlich einer sportlichen Disziplin, in der bestimmte Regeln eingehalten werden müssen. Selbstverständlich
kann dieses Regelwerk niemals bindend für Nichtmiglieder dieses Vereins (hier: Religionsgemeinschaft)
sein- darüber gibt es gar keine Diskussion. Hinzu kommt, dass Begriffe wie Ethik und Moral natürlich
einen deutlich älteren Ursprung haben, als deren Besetzung durch religiöse Schriften weismachen will.
Der Respekt vor dem anderen ist Bestandteil von Gesellschaften, seit es Gesellschaften gibt. Auch hier
gehen Behauptungen seitens irgendwelcher Glaubensrichtungen ins Leere. Die Ausgestaltung des eigenen Daseins
obliegt dem Individuum, das sich innerhalb eines Rechtsraumes frei bewegen kann. Für Homosexuelle bedeutet
dies ebenfalls freies Ausleben ihrer Sexualität- egal, was Sekten, Religionsgemeinschaften oder bestimmte
Parteien auf ihre Fahnen schreiben.
Manchmal ist’s nur noch arm: Wir alle sind zur Heiligung aufgerufen und dazu gehört auch das Homosexuelle
gegen praktizierte Homosexualität ankämpfen bis sie ganz davon frei sind Eine sexuelle Identität lässt
sich zum Glück nicht dauerhaft unterdrücken oder wegtherapieren (ach dazu gibt es ja ein paar Psychoscharlatane).
Eine durch Gehirnwäsche bedingte geistige Beschränktheit hingegen kann- die Bereitschaft des seelisch
geschwächten vorausgesetzt- erfolgreich behandelt werden.
@Benedikt Die übergeordnete Arbeitsgrundlage der Kirche ist das Heil der Menschen. Anmerkung: Das, was
die Kirche als Heil versteht. Ein immanenter Unterschied! Dass dem Staat Rechte zustehen, wurde von der
Kirche nie bestritten Dem Staat stehen nicht Rechte zu. Er schafft die Rechtsgrundlagen, auf deren Grundlage
(s)eine Gesellschaft funktionieren soll. Dazu* werden Sie sicher entsprechende Belege haben (*zu meiner
Behauptung, die Kirche schere sich nicht um die freie Entfaltung des Einzelnen) Gerne! Studien brauche
ich dafür nicht, es genügt ein Blick in den Katechismus: Eine nicht geringe Anzahl von Männern und
Frauen haben tiefsitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt für
die meisten von ihnen eine Prüfung dar. Hiermit untermauert die (katholische) Kirche, dass sie Homosexualität
nicht als Identitätsmerkmal anerkennen will, sondern sie als „objektiv ungeordnet“ einstuft. Diese verquaste
Formulierung täuscht nicht darüber hinweg, dass hier eine große Gruppe von Menschen als fehlgeleitet
bezeichnet wird- spätestens, wenn sie ihren ihrer Identität entsprechenden Neigungen nachgeht und sich
nicht im Sinne der Kirche keusch verhält. Ein klarer Eingriff in die freie, persönliche Entfaltung.
Wenn Sie das nicht verstehen, kann ich Ihnen auch nicht helfen!
@bbirke: Sie haben natürlich Recht, aber… …mit weltlicher Logik wollen Gläubige nicht so viel zu
tun haben. Viel zu schnell sehen sie das etwas wackelige Karteinhaus ihres Glaubens vom Einsturz bedroht.
Wem man erfolgreich eingetrichtert hat, dass nur ein bestimmter Verhaltenskodex zu Vollkommenheit führt
und vor einer „Hölle“bewahrt, verweigert sich schlicht rationalen Überlegungen.
@Arkanum Ich denke, was da wirklich an Gesetzen geplant oder nicht geplant, bzw. vorhanden oder nicht
vorhanden ist, ist den Unkenrufern egal. Sie gehen ja generell davon aus, dass Gleichstellungsgesetze
und die staatliche Anerkennung von Homosexualität als Identitätsmerkmal Wegbereiter für moralischen
Verfall sind. Allein der Umstand, dass Homosexuelle sich erdreisten für Gesetzesänderungn zu kämpfen,
lässt diese Klerusgesellen die Wände hochgehen. Was auch immer hier an „Argumenten“ gegen Homos vorgebracht
wird: Es sind vorrangig haltlose Anschuldigungen mit dahinter steckenden, böswilligen Absichten. Homosexuelle
haben definitiv ein anderes Beziehungsleben als Heteros- na und? Es ist ihr gutes Recht und erklärt sich
doch von selbst. Sie deshalb rechtlich zu benachteiligen (Partnerschaftsrecht) ist Quatsch.
@Benedikt Die Kirche hat eine übergeordnete Arbeitsgrundlage: Die Bibel. Erst die Trennung von Staat
und Kirche und die damit verbundene staatliche Gesetzgebung hat die Kirche dazu gebracht, von einigen
Positionen (Lehren) abzurücken. Der Begriff Exegese kann nicht davon ablenken, dass die Kirche eher unfreiwillig
eine Anpassung an eine übergeordnete Gesetzgebung (BRD:Grundgesetz) vorgenommen hat. Sicher: Die Fundamentalisten
stechen als Anachronismen besonders hervor. Im Kern aber bleibt bei allen Gläubigen eine Ideologie sichtbar,
die sich um das Recht auf freie Entfaltung des Einzelnen wenig schert, sondern lieber getreu der Glaubenslehre
bestimmten Gruppen weniger „Gleichheit“ einräumen möchte.
Das katholische Näslein scheint sehr auf fremder Menschen Intimsphäre ausgerichtet zu sein Anders ist
es nicht zu erklären, dass sich die werte Gläubigenschar hier so intensiv um das Sexleben anderer Gedanken
macht. Es ist zu befürchten, dass die der Glaubenslehre geschuldeten Defizite in diesem Bereich zu dieser
Form einer übersteigerten Wahrnehmung und Focussierung auf andere führen. Wozu auch immer Treue zum
Glauben führen mag: Selbstbewußtsein, Entspanntheit und objektive Wahrnehmung gehören jedenfalls nicht
zu den Früchten.
Wie Teilnehmer Blablabla richtig sagte… Die Ehe ist keine Erfindung der Kirche. Allenfalls die Ergänzung/Umbenennung
in den „heiligen Bund“. Geschenkt! Meinetwegen soll die Kirche sich weigern, Homopaaren den Segen zu erteilen.
Eine Institution, die ohnehin wenig Berührungsängste beim Diffamieren und Deklassifizieren von Bürgern
hat, sollte für den anständigen Bürger keine Anlaufstelle für Belange und Fragen rund um Lebensplanung,
Liebe, Beziehung etc. sein. Die Kirche stolpert da einfach über ihre Ideologie, die realitätsferner
nicht sein könnte. Homosexuelle, die auf Selbstbestimmung pochen und sich nicht in die erwünschte Duckmäuserpose
begeben, stellen natürlich eine Bedrohung dar. Die Kirche will alles, aber bestimmt keine Menschen, die
ihre der biblischen Lehre abgewandte Identität selbstbewußt nach außen tragen. Da wundert es nicht,
wenn Fundis mit Allgemeinplätzen, wüsten Unterstellungen und abgeschmackten Wortkreationen ihre Verzweiflung
zum Ausdruck bringen.
Man lese…und lache!!! Wieder diese dümmliche Behauptung, die Ehe zwischen Mann und Frau sei durch Anerkennung
Homosexueller bedroht (es geht hier um Anerkennung- um nichts anderes- und Anerkennung heißt rechtlicher
Gleichstand). So können nur Menschen reden und argumentieren, die sich des Wertes ihrer eigenen Beziehung
nicht sicher sind. Aber dafür können Homos nix. Schön, dass solch Geplapper eine Randerscheinung ist.
@SimonNeuss Keine Angst, ich bin nicht dünnhäutig, wenn man mir einen schlechten- weil gottfernen- Lebenswandel
vorwirft oder diesen bei mir vermutet. Die vielfach propagierte Nähe zu Gott und die damit verbundenen
sprituellen Erfahrungen werte ich ohnehin eher als eine Art gelenkte Esoterik. Ich habe oft den Eindruck,
dass das menschliche Gehirn deutlich mehr kluge Fragen stellen kann, als der Mensch beantworten kann.
Also sucht er sich Rettungsanker- u.a. Religionen, in der Hoffnung, dort Antworten zu finden. Die gibt
es nicht wirklich, aber es wird geschickt vorgegaukelt, dass es diese Antworten dort gibt und nur diese
einer göttlichen, immerwährenden Wahrheit entsprechen. Darin sehe ich- Pardon!- keine Horizonterweiterung,
sondern eine geistige Beschneidung. Krähen finden sich übrigens in sämtlichen Klimazonen der Welt.
Sie sind echte Überlebenskünstler und weisen unterschiedliche handwerkliche Fähigkeiten auf, die ihnen
die Futtersuche erleichtert. Sie mögen aufgrund ihres schlechten Images, dunklen Federkleides und alter
Sagen keine Lobby haben, aber sie sind alles andere als die Verkörperung oder ein Symbol des materialistischen
Denkens. Triebsteuerung ist sinnvoll, aber sie sollte aus innerer Einsicht geschehen und nicht schablonenhaft
aus religiösen Lehren übernommen werden. Das ist dann keine Einsicht, sondern Anpassung.
Ein angenehmer „warmer“ Bruder mit Einsichten dank Lebenserfahrung Insofern sind die albernen Dauervokabeln
„Unzucht“ etc. verfehlt. Hier ist jemand in der Realität angekommen und wagt es, in einem realitätsfernenSystem
einen unbequemen Standpunkt einzunehmen. Das ist allemal mutiger, als aus dem anonymen USA-Versteck abermals
Stimmung gegen Homosexuelle machen zu wollen.
Sexsucht mag für den Betroffenen schlimm sein… …für die Kirche stellt sie aber hauptsächlich einen
Machtverlust dar, da sie ihre Moral inzwischen auf eine reine Sexualmoral reduziert. Menschen mit häufigem
Sex, mit Lustgefühlen, denen sie nachgehen, mit wechselnden Partnern etc. sind natürlich eine Ohrfeige
für eine Institution, die doch so gerne eine totale Kontrolle über die Intimsphäre der Menschen hätte.
Gut, dass dies nicht funktioniert.
Köstlich! Diese witzig-frechen Provokationen müssen auch mal sein! Wer da dünnhäutig reagiert und
gleich in Selbstmitleid vergeht, hat halt keinen Humor. Der kann sich ja mit den moslemischen Karikaturenhassern
zusammentun. Gerade diese Seite hier, die in zig Richtungen austeilt, sollte sich schön zusammenreißen
und an die eigene Nase fassen. Es sind ja die üblichen Personen, die im Forum gleich mit in den Kanon
der ach so empörten Gutmenschen einstimmen.
Harmlos- wenn auch nicht gerade unkompliziert Das man Kindern auf spielerische Weise Sexualität erläutert
und nicht durch dröge Fachvorträge, hat sich nun mal als besser erwiesen (weil verständlicher). Der
hier beschriebene Vorgang ist nun wirklich kein Skandal. Allenfalls wirkt der spielerisch gemeinte Aufbau
etwas überfrachtet mit all den Symbolen und Metaphern, die hier anatomische Bezeichnungen ablösen sollen.
„Unethisch“ ist es dennoch nicht, das thema so zu gestalten. Da muß man schon sehr verklemmt sein, wenn
man da gleich wieder aufschreit.
@sexychrist Hallo, das mit den Kraftausdrücken sollte all jenen gewidmet sein, die sich aufgrund meiner
Äußerungen zu verbalen Ausfällen genötigt fühlen. Sie habe ich damit nicht gemeint. Pardon, wenn
das mißverständlich ‘rüberkam! Beim Lesen anderer Beiträge fiel mir eine gewisse Anhäufung von Angriffen
der untersten Schublade auf- ein dürftiges, letztes Mittel, mit dem hier einige ihr Argumentendefizit
zu kaschieren versuchen.
@matt2 …ich gebe ja auch nichts auf Deinen Humanismusquatsch… Soweit ich sehe, geben Sie auf gar nichts
etwas, sondern üben sich in pseudoreaktionären Positionen, die sie in Ihrem Dasein gar nicht aufrecht
erhalten. Da fällt es schwer, Sie ernst zu nehmen. Immerhin kann ich Ihnen ein gewisses Unterhaltungspotential
nicht absprechen. Das tut dieser Seite, die sich wahrscheinlich ernst nimmt, ganz gut.
@sexychrist Die sog. „Wunder“ der Bibel, die dargestellten Katastrophen etc. sind vielfach auf früher
geschehene geschichtliche Ereignisse zurückzuführen. Die Verfasser der Bibel waren so geschickt, sie
mit neuem Personal zu versehen (Bsp: Aus Utnapischtim wurde Noah) und damit einem religiösen Kontext
zuzuführen. Hinzu kam eine Prise Weltanschauung und der Faktor „Stille Post“: So ist die Bibel vielleicht
ein interessantes Werk zur mystischen Wahrnehmung damaliger Zeit, aber denkbar ungeeignet als Indikator
einer göttlichen Wahrheit. Gott, sollte es ihn geben, hat an dieser Geschichtensammlung sicherlich sehr
geringen oder gar keinen Anteil. Da es aber nun mal keine andere Grundlage für den christlichen Glauben
gibt, klammern sich vor allem Fundamentalisten an die These, es handele sich hierbei um göttlich überlieferte
Weisheiten. Wie unsicher sie dabei sind, offenbahrt sich an vielen Stellen- nicht nur bei kreuz.net. Es
ist ja auch schwer einerseits diese Lehre zu akzeptieren, andererseits auf völlig andere Realitäten
zu stoßen, mit denen man dann nicht mehr umgehen kann. P.S.: Kraftausdrücke treffen mich übrigens nur
dann, wenn sie von Personen meines näheren Umfeldes kommen. Hier weiß ich sie einzuordnen und verstehe
sie als Bankrotterklärung des Absenders
Oft übersehen: Die Lehren der Bibel taugen nicht zum moralischen Maßstab Hier wird immer wieder der
Versuch unternommen, den Katholizismus als geeigneten Wertekatalog gegen den moralischen Zerfall einer
Gesellschaft darzustellen. Aber wo ist er das? Eine Ideologie, die Frauen und Männern korsettartig eine
Daseinsbestimmung überstülpt, die sich erdreistet, die Intimsphäre ihrer Anhänger auszuleuchten, die
mit Zuckerbrot und Peitsche (Sünde-Beichte-Vergebung) ihre Gläubigen gefügig macht etc. pp. ist wahrlich
kein leuchtendes Vorbild für ethische Richtlinien. Sie mag es bei ihren eingeschüchterten Gefolgschaften
erreicht haben, dass dies unreflektiert adaptieren- das Gros der Menschen erwartet aber eine andere Form
von Respekt dem anderen gegenüber, als sie hier in Stein gemeißelt ist. Nach humanistischen Kriterien
fällt die Bibel als moralische Instanz (und damit der ganze Kirchenapparat) durch. Zu Recht, wie ich
finde.
@Simon Neuss: Schweine im falschen (menschlichen) Licht betrachtet Ihr Beitrag bestätigt abermals meine
Vermutung, dass Sie allzu sehr den menschlichen Maßstab auf die Tierwelt übertragen. Und dieser Maßstab
hat bei Schweinen zu einer völlig artungerechten, auf menschliche Produktionsziele ausgerichtete Haltung
geführt. Das von Ihnen beschriebene Schwein, das es vergnüglich mit allen Familienmitgliedern treibt,
werden Sie in der intakten Natur nicht finden. In der Natur führt das Schwein ein auf seine Bedürfnisse
zugeschnittenes Leben. Daran ist nichts auszusetzen. Was ist Natur in der menschlichen Gesellschaft? Die
biblischen Lehren? Wohl kaum. Sie sind allenfalls ein Maßstab einer Religionsgemeinschaft. Deren Anhänger
mögen sich diesen Maßstäben unterwefen- da will ich keinem erwachsenen Vorschriften machen. Aber der
Wunsch, diesen Maßstab zum allumfassenden Leitfaden für ein „richtiges“ oder „sündenfreies“ Leben zu
erklären, ist etwas naiv. Da hilft auch das Wort „gottgewollt“ nicht, mit dem hier gern argumentiert
wird. Erstaunlich, wie viele offenbar in direktem Kontakt mit ihm stehen und genau wissen, was er will
oder nicht will. Ich halte das für lautes Getöse von unsicheren Menschen, die ein wenige neidvoll auf
jene blicken, die ihr Leben nach eigenen Maßstäben gestalten. Wer Angst davor hat, dass (ein) Gott ihm
beim Sex zusieht und Buch darüber führt- puh!- dem kann ich auch nicht helfen.
@Blablabla Erst einmal Glückwunsch, dass Sie sich auf einen Dialog mit Menschen einlassen, um die ich
lieber einen Bogen mache (hier: ignorieren). Der so hochgehaltene Glaube hat es bei einigen geschafft,
derart tiefsitzende Versagensängste zu produzieren, dass diese sich ständig in einem Zwang zum Unschuldsbeweis
sehen. Offenbar glauben diese Personen, dass der Fingerzeig auf (vermeintliche) Sünder den Kontostand
himmlischer Anerkennung erhöht. Wie weit sie sich mit ihrem Gebahren von den eigentlichen christlichen
Grundregeln entfernen, geht ihnen dabei abhanden. So schrumpfen diese Personen zu kleinen Hasspredigern,
die es nicht ertragen, wenn andere nicht so leiden wollen, wie sie. Dabei haben sie sich ihr Leid selbst
aufgezwungen. Wir können solchen Leuten wahrscheinlich nicht helfen, sondern reizen sie eher. Und den
Verweis auf geschultes Personal (Psychotherapeut etc.) empfinden sie als Affront. Das ist der Vorwurf,
den ich an fast alle Religionen richte: Die Produktion innerlich zerwühlter, verunsicherter Menschen,
die in der modernen Gesellschaft nicht klarkommen. Die Folgen reichen von verbalem Amoklauf bis hin zu
Selbstmordattentätern- eine traurige Bilanz.
In einer Demokraite gibt es verschiedene Parteien Je nachdem, wieviele Wähler sich für eine Partei und
ihr Programm entscheiden, erhält diese die Möglichkeit Politik mitzugestalten und ggf. Gesetze zu verabschieden.
Wie kann man sich, wenn man Demokrat ist, darüber aufregen? Der etwas weinerliche Verfasser übersieht
offenbar, dass hier ein ganz normaler, demokratischer Weg beschritten wird. Bestürzt über die Entwicklung,
sieht er eine „Homolobby“ als den Kern des Übels. Das Abgeordnete vielleicht wahrnehmen, wie die Gesellschaft
um sie herum aussieht und welche Ansprüche diese an die Politik stellt, kommt ihm nicht in den Sinn.
Bei Abermillionen Homosexueller, die es weltweit gibt (und immer gab), muß (!) es eine Selbstverständlichkeit
sein, diesen Menschen die gleichen Rechte einzuräumen, wie anderen auch. Damit meine ich vor allem die
eingetragene Partnerschaft. Alte Bibelzitate waren noch nie eine gute Grundlage für die Einschätzung
aktueller Gesellschaftszustände. Hinter all diesen Unkenrufen steht letztlich immer der Wunsch nach einer
totalitären Staatsführung, die mit Ge- und Verboten tief in die Intimsphäre des Bürgers eingreift-
ganz so, wie es das ein oder andere religiöse Lehrwerk vorlebt.
An Beck beißt sich kreuz.net mal wieder die Zähne aus – ohne Erfolg Zum Glück lässt sich Volker Beck
nicht durch Angriffe religiös motivierter Menschenfeinde irritieren oder bremsen. Homosexualität ist
ein Identitätsmerkmal. Sie zu verurteilen ist genauso dämlich -anders kann ich’s nicht sagen- als sich
über brünette Haare aufzuregen. Und natürlich haben Homosexuelle das Recht, ihre sexuelle Identität
auszuleben. Egal, was in irgendwelchen alten Schriften (Bibel, Koran etc.) steht. Tatsächlich steht in
der Bibel nichts über Homosexualität, sondern allenfalls Passagen zu Männern, die mit Männern schlafen.
Das ist erst mal ein Unterschied und wahrlich kein Hinweis darauf, dass sich die Verfasser der Bibel jemals
Gedanken zu der Gefühlswelt eines Homosexuellen gemacht hätten. Als Lehrwerk mag die Bibel für Gläubige
ja eine bindende Funktion haben- wissenschaftlich gesehen ist sie so überholt wie alt. Und unser Rechtssystem
tut gut daran, sich an dern Erkenntissen der Neuzeit zu orientieren und nicht an verquasten Sündenmodellen
mit langen, weißen Bärten.
@SimonNeuss Tierisches Leben ist zur Befriedigung der Sinne bestimmt, menschliches Leben ist zur Regulierung
der Sinne bestimmt – das nennt man Zivilisation. Haben Sie sich mit Tieren unterhalten? Oder machen Sie
bei Tieren einen „befriedigten“ Gesichtsausdruck aus, wenn sie ihren Sinnen nachgehen? Da wir die Kommunikationsmöglichkeiten
der Tiere nicht beherrschen, gehen solche Behauptungen ins Nichts. Umgekehrt muß Zivilisation nicht notgedrungen
bedeuten, dass man Instinkten folgt. Auch, wenn diese vielleicht nicht den sittlichen Vorstellungen bestimmter
Personenkreise entsprechen.
Es ist zu befürchten, dass der Artikel Wichtiges weglässt Keiner weiß, wie die Bewerbung ausgesehen
hat, um welches Amt (?) es hier geht, welche Qualifizierung dafür vonnöten ist, wie das Vorstellungsgespräch
abgelaufen ist, etc. Leider verkürzt diese Seite so oft die Inhalte, um eine Tendenz zu erzielen, dass
manch ein Artikel wertlos und diskussionsunwürdig wird. Das führt dann zu solch banalen Kommentaren,
die sich mit einem Foto bzw. dem Aussehen eines Betroffenen beschäftigen- was zur Sache nix beiträgt.
Dieser Film ist drastisch, aber kein Porno Ob eine Kirche ein geeigneter Ort für eine Aufführung ist,
sollen Gläubige entscheiden. Mit einer entsprechenden Altersbeschränkung spricht nichts gegen eine Aufführung,
da Erwachsene schließlich selbst entscheiden können, ob sie sich für einen solchen Film interessieren,
oder nicht. Das gilt/galt für „Das große Fressen“ genauso, wie für manch anderen Film. Eine faktentreue
Darstellung religiös motivierter Greueltaten aus der Vergangenheit dürfte nicht harmloser ausfallen,
als mancher von Moralhütern kritisierte Streifen.
#53 Ideologiefeind 15:23:02 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Oh je, Antirassist… Die Unterwerfung unter das kirchliche Lehramt, u.a. in Gestalt des (wahren) Papstes,
ist heilsnotwendig Ich suche mein Heil lieber im Verzicht auf solche Instanzen. Wohin die widerspruchslose
Loyalität und Dienerschaft führt, kann man ja in diversen Religionsgemeinschaften und Sekten nachvollziehen.
Diese Seite liefert ebenfalls einige bezeichnende Beispiele.
#41 Ideologiefeind 14:52:23 | Donnerstag, 28. Februar 2008
„Armer Tropf“ an Antirassist: Sie irren! …die vom kirchlichen Lehramt, dem sich alle Menschen – zum
Wohl aller – unterwerfen müssen Diese Annahme ist (belegbar) falsch. Ich unterwerfe mich diesem Lehramt
beispielsweise nicht und ich kenne sehr viele weitere, die dies nicht tun. Hier von „müssen“ zu sprechen,
ist ein wenig naiv. Ebenso, wie Ihre Einteilung von Contra-Stimmen in bestimmte Kategorien. Damit treffen
Sie mich nicht, sondern bestätigen mir allenfalls die Verunsicherung, die ich zwischen Ihren Zeilen vielfach
ausmachen kann. Vielleicht müssen Sie erst einmal mit sich selbst ins Reine kommen?!
#23 Ideologiefeind 13:32:15 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Wortklauberei, Antirassist! Die Kirche lehrt ganz klar, daß jedem Menschen aufgrund seines natürlichen
Seins ein unendlich hoher Wert zukommt. Dies bedeutet nicht, daß die (wahren!) Sakramente nicht das Sein
des Menschen erhöhen, indem sie ihn an der göttlichen Natur teilhaben lassen „Das Sein des Menschen
erhöhen…“ soll ja nix anderes heißen, als die Bevorzugung derer, die sich der kirchlichen Lehre unterwerfen.
„Vor Gott sind alle Menschen gleich“ trifft eben nur dann zu, wenn die Menschen sich zunächst gleich
machen lassen, sprich einer Ideologie anpassen. Das diese Ideologie Glaube genannt wird, ändert daran
nichts. Da nehmen sich die einzelnen Religionen leider nicht viel. Spürbar sind in christlichen Bewegungen
allerdings die Nachwirkungen der Aufklärung (hier bei kreuz.net allerdings recht abgeschwächt).
#16 Ideologiefeind 12:56:49 | Donnerstag, 28. Februar 2008
„Gleichwertigkeit aller Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu der einen Menschenrasse“ Sooo genau
nimmt’s die katholische Kirche leider nicht mit diesem Ansinnen. Ich fange jetzt hier keine Nebendiskussion
an, aber wenn man den Katechismus liest, trifft man durchaus auf Formulierungen, die auf eine „Un“-Gleichwertigkeit
schließen lassen. Das „nette“ Angebot der Kirche besteht dann in der Möglichkeit des Sich-bekehren-lassens,
um die Gleichwertigkeit mit den anderen, den guten Gläubigen, zu erreichen. Sanftere Formulierungen täuschen
halt nicht über ideologische Grundsätze hinweg.
#14 Ideologiefeind 12:46:32 | Donnerstag, 28. Februar 2008
Ach herrje, wieder so ein Selbstmitleidsgekreische Nervig an Gedenkstätten, Denkmälern etc. sind allenfalls
die episch ausgetragenen Wettbewerbe und geldverschlingenden Regularien, bis der erste Schritt zur Errichtung
verfolgt. Das man auf diese Weise Geschichte wachhält ist hingegen zu begrüßen. Die muß (!) selbstverständlich
positive, wie negative Aspekte der eigenen Vergangenheit berücksichtigen. Wer denkt, er könne die Vita
seines Volkes dadurch beschönigen, dass er Dinge verschweigt, negiert oder verdrängt, ist ein unglaubwürdiger
Blender und offenbahrt eine schwere Charakterschwäche. Mahnmale sind keine Selbstanzeige und keine Dauerbekundung
eines schlechten Gewissens, sondern schlicht ein Angebot, sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen.
Beim Mahnmal für die ermordeten Juden in Berlin funktioniert das übrigens sehr gut- das Interesse ist
groß. Das es zuvor ein trauriges Hin- und Her von unterschiedl. Interessengruppen gegeben hat, ist bedauerlich,
aber für eine Demokratie zu erwarten. Lieber ein Mitspracherecht und ausufernde Diskusssionen, als diktatorische
Faktenschaffung.
#18 Ideologiefeind 13:35:03 | Mittwoch, 27. Februar 2008
Sie arbeiten mit mehrlei Maß, Herr Dr.Heger Das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung hängt nicht
von „Zielsetzungen“ des seine Meinung Äußernden ab. Propaganda ist ausdrücklich von diesem Recht umfaßt.
So nehmen Sie, verehrter Ideologiefeind, ja auch das Recht in Anspruch, mit Ihrer Propaganda Ressentiments
gegen Religionen, und zwar ganz pauschal, zu schüren. Ich „propagiere“ nichts, ich kritisiere. Ich vermeide
dabei Rufmord, üble Nachrede und die generelle Verurteilung ganzer Gruppen. Wer hingegen das Ziel verfolgt,
durch Schriften, Reden, Desinformation etc. per se unschuldige Menschen nur aufgrund ihrer Identität
in ein übles Licht zu rücken, macht sich schuldig. Ob eine mehrjährige Haftstrafe da Abhilfe schafft,
sei dahingestellt. Einsicht wird sicherlich nicht das Resultat sein. Gleichzeitig ist es wichtig zu verhindern,
dass solche Leute die Gutgläubigkeit mancher Menschen ausnutzen, um ihre üblen Parolen in die Köpfe
zu bringen. Mir ist sehr wohl bewußt, dass es in allen Religionen gemäßigte Kreise gibt, die sich anderen
Denkweisen gegenüber offen verhalten. Aber es gibt auch Radikale, die in das oben erwähnte Profil passen.
Kreuz.net sehe ich übrigens nicht als „religiöse“ Seite- dafür betätigen sich hier viel zu viele Köpfe
aus skurrilen Randerscheinungen der Gesellschaft.
#82 Ideologiefeind 20:36:08 | Dienstag, 26. Februar 2008
@Metzker Es ist bedauerlich, wenn Sie Ihre Einstellung zum Wert von Kindern, dem Umgang mit Ihnen und
ihre Erziehung vom Zeitgeist abhängig machen. Es mag Wortführer gegeben haben, die die von Ihnen gebrachten
Zitate als Kampfeshymnen ausposaunt haben. Aber wo sind die denn angekommen? Wohl eher in Phantasiewelten
politisch motivierter, als in der breiten Gesellschaft. „Die 68er“ als Generation gibt es gar nicht- allenfalls
in Schlagzeilenform. Wer für die Wertschätzung von Leben das Diktat einer politischen Klasse benötigt,
sollte sich ernsthaft Sorgen machen. Egoismus und Verantwortungslosigkeit lassen sich nicht auf „die da
oben“ abwälzen. Als Charaktereigenschaft sind sie unabhängig von schlechten Vorbildern. Man macht es
sich zu leicht, wenn man sich als Bürger in die Opferrolle einer wie auch immer gearteten Politik begibt.
Zunächst ist man selbst für sein Tun verantwortlich.
#15 Ideologiefeind 19:20:28 | Dienstag, 26. Februar 2008
Herr Dr.Heger, das Thema Holocaust scheint Ihnen ja sehr auf der Leber zu brennen?! Beim Sichten Ihrer
Beiträge fällt eine Häufung von Seitenhieben in Richtung deutsche Geschichtsaufarbeitung auf. Ebenso
wird eine tief sitzende Verunsicherung bezüglich des deutschen Staatssystems spürbar. Ihre Angst, freie
Meinungsäußerung könne einen in Deutschland schnell hinter Gittern bringen, wenn diese nicht dem gegenwärtigen
political sense entspricht, kann ich nicht nachfühlen. Wenn die Zielsetzung einer „freien Meinungsäußerung“
das Schüren von Ressentiments ggü. bestimmten ethnischen oder sonstigen Gruppen hat, handelt es sich
um Propaganda. Sie wissen als geschichtsinteressierter Mensch sehr genau, welche Opfer ein solches Verhalten
fordern kann. Sicher, die Folgen von Hetze und Populismus sind schwer meßbar, aber ich halte es für
angebracht Dauerhetzern wie Mahler & Co. Schranken zu setzen. Bleiben Sie sachlich, verletzen Sie nicht
die Würde anderer Menschen, dann wird Ihnen nichts geschehen. So, und nun können Sie ja wieder Ihr „Satz
für Satz – Zerrupfspiel“ veranstalten. P.S.: Demokratien ermöglichen auch Leuten wie Ihnen eine Anhängerschaft
zusammenzutrommeln. Wir haben die NPD, wir haben die DKP und allerlei sonstige Erscheinungen. Schimpfen
Sie nicht nur, sondern stellen Sie etwas auf die Beine, das Sie politisch (ethisch) korrekt finden. Das
dieses Forum hier Sie nicht weiterbringt, müsste Ihnen klar sein. Na?
#79 Ideologiefeind 19:03:50 | Dienstag, 26. Februar 2008
Herr Dr.Heger, können Sie Kritik nicht direkt an den Empfänger äußern? Oder buhlen Sie um den Applaus
irgendwelcher geistiger Trittbrettfahrer? Nun gut, die Wahl Ihrer Stilmittel bleibt Ihnen überlassen.
Dieses Prinzip des (bemühten) satzweisen Zerrupfens der Beiträge anderer Poster scheint ja Ihr generelles
Arbeitsmaterial zu sein. Schade, dass Sie dabei argumentativ auf der Strecke bleiben und -ebenso wie Böhmer-
eine bloße Behauptung in den Raum stellen, die Sie nicht beweisen können. Kindstötungen finden übrigens
auch in Ländern mit generellem Abtreibungsverbot statt. Nur werden Sie dort nicht so plastisch in die
Medien gebracht, weil die jeweilige Staatsführung derlei Gebahren lieber allein auf der Seite des dekadenten
Westens sehen will. Werter Herr Doktor, Sie müssen Ihrem Titel noch ein wenig mehr gerecht werden! Auf
dem Weg dorthin alles Gute! MfG, Ideologiefeind
#13 Ideologiefeind 15:55:59 | Dienstag, 26. Februar 2008
Es ist ein Kennzeichen von Religionen… …andere Menschen bekehren zu wollen und die eigene Ideologie
als die einzig wahre hinzustellen. Ob nun Protestanten, Katholiken, Muslime oder sonst wer: Wichtig ist
es aufzuzeigen, dass es auch ganz ohne solche Ideologien geht.
#87 Ideologiefeind 15:44:15 | Dienstag, 26. Februar 2008
Warum wird „Aufklärung“ immer mit „Verführung“ gleichgesetzt? Mir ist ja klar, dass katholisch geprägte
Menschen nicht neutral an diese Thema herangehen können, weil die Lehren des Katechismus gerade inpunkto
Sexualität wenig Spielraum zulassen. Aber hier wird einfach daneben gehauen: Den jungen Menschen wird
schließlich nur das vor Augen geführt, was wirklich existiert und was ihnen früher oder später begegnet.
Ein Verschweigen unterschiedlicher sexueller Ausrichtungen verhindert deren Existenz nicht. Ein Verurteilen
von Lustempfinden, das bei jungen Menschen irgendwann einsetzen wird, steht völlig gegen die normale
(!) Entwicklung des Menschen- hormonell, wie seelisch. Hier verhindert offenbar eine generelle Sexualitätsfeindlichkeit
eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema Aufklärung. Das ist schade, weil man mit Pauschalvorwürfen
junge Menschen eher verschreckt, als sie zu gewinnen. Der Autor sollte darüber nachdenken, was sein Ziel
ist. Sollte es die reine Schelte mit dem moralischen Zeigefinger sein, hat er sein Ziel erreicht. Das
ist aber nicht viel.
#77 Ideologiefeind 15:27:08 | Dienstag, 26. Februar 2008
Böhmer sollte erst nachdenken und dann reden! Bei Müttern (und Vätern), die ihre Kinder wahlweise in
Blumenkästen verbuddeln, in der Tiefkühltruhe verstauen oder schlichtweg verhungern lassen, handelt
es sich um geistig labile Menschen. Deren Antriebskraft für solche Greueltaten resultiert mit Sicherheit
nicht aus einer Abtreibungsgesetzgebung. Dieser Ministerpräsident rüttelt nicht etwa wach, sondern liefert
ein beschämend unreflektiertes Blabla zu einem wichtigen Thema. Derartige sinnlose Pauschalierungen dienen
allenfalls dazu die Diskussion um Abtreibung ins Lächerliche zu ziehen. Für die ostdeutschen Mütter
(und Väter), die ihre Kinder sorgsam erziehen, muß so ein Statement sehr befremdlich sein.