Mittwoch, 27. Februar 2008 12:04
Lesername: CarloBorromaeo
Beiträge: 25
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Montag, 7. Juli 2008 23:28
CarloBorromaeo: Seltsam…
Wenn Pfr. Rodheudt wirklich etwas für die Liturgie im Sinne des Hl. Vaters tun will, so möge er sich doch bitte an dessen Vorgaben halten, und nicht mutmaßen (hat er seherische Fähigkeiten?), was der Papst u.U. gemeint haben könnte.

Auch, wenn das die Liebhaber des außerdordentlichen Usus selbst nach einem Jahr immer noch nicht gerne hören:
Das Motu Proprio antwortet (!) auf einen Bedarf und tut dies in pastoraler Umsicht! Es will aber keinen Bedarf schaffen!

Insofern hat Pfr. Rodheudt auch keine Messen von sich aus anzubieten, es sei denn eine Gruppe bittet ihn darum…

Auch päpstliche Schreiben zu lesen ist doch gar nicht so schwer, oder?
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Montag, 7. Juli 2008 23:22
CarloBorromaeo: Was für ein Unsinn:
Die „Redaktion“ schreibt: Im Neuen Ritus gibt es kaum noch praktizierende Katholiken, die das Sonntagsgebot halten.

Diese Behauptung ist falsch!

Jeden Sonntag nehmen 3,5 Millionen (!) Katholiken an den Sonntagsgottesdiensten teil, bei einem stabilen Prozensatz von 14-15% Kirchenbesuch.

Das alles kann man leicht aus den aktuellen statistischen Zahlen eruieren, die offen zugänglich auf der Webseite der Deutschen Bischofskonferenz zugänglich sind!

Demgegenüber sind wohl auch 125 Messorte für die Messe in der außerordentlichen Form nach dem Missale 1962 wirklich zu vernachlässigen!

Also: Aufhören hier herum zu heulen! (Und noch wichtiger: Zu lügen! Wie war das mit dem 8. Gebot?) Und den Fakten ins Auge sehen!
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Mittwoch, 25. Juni 2008 16:50
CarloBorromaeo: köstlich…
Ein sonst verhasster „Sodomit“ wird akzeptabel, solange er nur die angebliche „Messe aller Zeiten“ preist…

Die dann – aber das nur am Rande – noch nicht mal entsprechend den Vorschriften des Mot. Prop. „Summ. Pontificum“ gefeiert wird, denn nach der Reform des Codex Rubricarum 1962 (vgl. Nr. 503) hat das (zweite) Confiteor da gar nix mehr zu suchen.

Aber klaro, Hauptsache eklektisch die beiden Usus des einen Ritus mischen, oder sogar noch um Eigentraditionen erweitern… Geht ja eh nur um den schönen Schein, nicht wahr?

Bei liturgischen Experimenten von links nennt man so etwas hier auf +.net ja gerne mal die „Gräuel der VII-Kirche“ – aber, wenn sowas in der vorkonziliaren Messe geschieht ist dies natürlich alles super in Ordnung!

Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!
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Dienstag, 27. Mai 2008 19:32
CarloBorromaeo: @clarissa
werte clarissa, you saved my day! selten habe ich mich beim lesen eines forum-eintrags hier so amüsiert! kompliment!

ja, die kompetenz des verehrten herrn erzbischof in liturgischen dingen scheint doch arg begrenzt zu sein, wenn er vermeintliche positionen als „nicht wissenschaftlich“ (hm? wie?) bezeichnet und – zitat – ein: „ironisches Verständnis des Konzepts der „Participatio actuosa““ beklagt…

wie meinen? kafka? vielleicht wäre er wirklich besser im diplomatischen dienst aufgehoben…
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Dienstag, 20. Mai 2008 17:36
CarloBorromaeo: Hm? Seltsam?
Komisch nur, dass diese Braut-Bräutigam-Metaphorik in keinem einzigen der offiziellen liturgischen Texte zur Priesterweihe auftauchen?

Wenn dies die zentrale Aussage zum Zölibat wäre, müsste dieses Argument doch mal irgendwo in Tradition auftauchen?! (Tut es aber nicht – denn Eph 5 bezieht sich ja auf die christliche Ehe…)

In den liturgischen Texten heißt es vielmehr, dass sich die Kandidaten Christus immer mehr verbinden… Hm?

Alles in allem: Mettlers Arbeit ist biologistischer Schwachsinn, pseudomystisch getarnt, theologisch verquirlte Sauce…
Von dem ganzen sonstigen Unsinn in Mettlers Theorien (wie: Gleichsetzung von Pädophilie und Homosexualität, mangelnde Differenzierung von homophiler Veranlagung und ausgelebter Homosexualität, angeblich frei gewählter (!) homosexueller Veranlagung (!) ) ganz zu schweigen… Albern sowas…
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Freitag, 9. Mai 2008 17:37
CarloBorromaeo: Seltsamer Text…
Der Text von Pfr. Jolie hinterlässt beider Lektüre nun doch einen mehr als zwiespältigen Eindruck.

Zum einen stellt er ein Junktim her zwischen der Struktur von Ortskirchen (=Pfarreien) und dem Amt in der Kirche, dass es so nicht gibt: Presbyter gab es schon zur Zeit des NT, wo es wohl Gemeinden, aber noch keine Pfarreien im heutigen Sinn gab – diese entstanden im Frühmittelalter im Kontext der damaligen Taufpraxis.

Aber wirklich traurig stimmt einen, dass zwar viel von verlorener Hirtengewalt (an der die Priester ohnehin nur qua Bischof als „minister ordinarius“ partizipieren), aber wenig von Dienst die Rede ist!

Ein seltsames Bild vom priesterlichen Dienst (!) wird da entworfen, wenn das Trauern um verlorene „Gewalten“ im Vordergrund steht! Theologisch eher einseitig, um nicht zu sagen gruselig! Und fragwürdig, wenn es um die Nachfolge dessen geht, der gekommen ist, nicht um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen! (Mt 20,26f). Hm?
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Mittwoch, 7. Mai 2008 23:02
Tja, da gilt wohl, was der gute alte Goethe dichtete: „Was ihr den Geist der Zeiten heißt, das ist der Herren eigner Geist!“ [mehr…]
Samstag, 26. April 2008 10:52
CarloBorromaeo: @einfache Antworten
Stimme Kurt K. zu: Liebe Verschwörungsfanatiker, es ist religionssoziologisch gesehen alles ein bißchen komplizierter. Wäre ja schön, wenn es so einfach wäre: Zurück zum 62er-Messbuch und die Kirchen sind wieder voll. (Warum laufen dann nicht die verblendeten 99% Katholiken alle in Scharen zur Pius-Bruderschaft? Eben…
Zum einen hilft ab und zu mal übern Tellerrand zu schauen: Die Kirchenbesuchszahlen im Ritus ordinarius liegen in anderen Ländern deutlich höher als bei uns (etwa in den USA, Lateinamerika, Afrika, Asien – also da, wo es eine lebendige Missionskirche gibt).
Dann die berechtige Frage: Wenn’s nur an der bösen nachkonziliaren Liturgie liegen würde, wieso erleben dann andere kirchliche Gemeinschaften ähnliches? Hm?

Und schließlich: Leute, lest doch mal aktuelle religionssoziologische/historische Untersuchungen (etwa von Wilhelm Damberg im QD Band „2. Vatikanum“): Hätte es das Konzil nicht gegeben, wären die Kirche heute leerer (!) und nicht voller.

Weil das Konzil (und das ist nun mal empirischer Fakt), die Abwärtskurve in den Kirchenbesuchszahlen, die schon in den 20er (!) Jahren des 20. Jh. einsetzt, die dann durch den 2. Weltkrieg abgebremst wird (Stichwort: Not lehrt beten!), und dann in den 50 Jahren völlig abwärts geht (Stichwort: Es geht uns wieder gut!), weil also das II. Vatikanum diese Abwärtskurve eher verzögert, abbremst und nicht beschleunigt.

Aber klar, Fakten will hier ja keiner hören. Immer schön am Feindbild basteln – gegen alle Logik! Hm?
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Freitag, 25. April 2008 23:34
CarloBorromaeo: Grotesk!
Die Verschwörungstheorien, die hier ins Kraut schießen, sind wirklich unerträglich. Meine Güte, es geht um den außerordentlichen (!) Ritus, dessen Anhänger im Promille Bereich liegen. Als ob die Sancta Ecclesia Romana keine anderen Sorgen hätte…

@von Ofterdingen:
Die Chuzpe, mit der sich mancher hier entblödet (in Fällen wie diesen hilft nur Thomas Mann’sche Diktion) und anheischig macht, für sich zu reklamieren, was angeblich röm. katholisch ist, ist nur noch grotesk! Im besten Falle lächerlich…

@Dr. Otterbeck:
Sie haben völlig Recht: Sowohl das Buch von Erzb. Marini als auch die Rezension sind höchst lesenswert – und bereiten einem bei der Lektüre so manches traurige Dejavu… Alles schon mal da gewesen… Grotesk!
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Montag, 14. April 2008 17:26
CarloBorromaeo: @Heinrich
Bei Ihren Aussagen (und den Aussagen des Artikels zur Verortung des Tabenakels) kriegt man ja theologische Gänsehaut.

Vielleicht lesen Sie mal wieder SC, Art. 7? Nur mal so als theologischen Crashkurs in Sachen Realpräsenz!

Nur als historischer Hinweis: Tabernakel auf dem Hochaltar gibt es seit der Gegenreformation nach dem Konzil von Trient! Eine eigene Sakramentskapelle oder ein Seitenaltar, der zur Aufbewahrung des Allerheiligsten dient, sind also kein Sakrileg sondern lange röm.-kath. Tradition.

SC, Art. 7:
Um dieses große Werk voll zu verwirklichen, ist Christus seiner Kirche immerdar gegenwärtig, besonders in den liturgischen Handlungen. Gegenwärtig ist er im Opfer der Messe sowohl in der Person dessen, der den priesterlichen Dienst vollzieht – denn „derselbe bringt das Opfer jetzt dar durch den Dienst der Priester, der sich einst am Kreuz selbst dargebracht hat“ –, wie vor allem unter den eucharistischen Gestalten. Gegenwärtig ist er mit seiner Kraft in den Sakramenten, so dass, wenn immer einer tauft, Christus selber tauft. Gegenwärtig ist er in seinem Wort, da er selbst spricht, wenn die heiligen Schriften in der Kirche gelesen werden. Gegenwärtig ist er schließlich, wenn die Kirche betet und singt, er, der versprochen hat: „Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen“ (Mt 18,20).“
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Montag, 7. April 2008 14:48
Ihr Beitrag ist – mit Verlaub – nun wirklich historischer Murx:

Der ursprüngliche, mittelalterliche Hamburger Dom St. Marien wurde 1806 nach dem Reichsdeputationshauptschluss (1803) von der Bürgerschaft der Hansestadt Hamburg einfach abgerissen!

An dessen Stelle befindet (ungefähr hinter der Hauptkirche St. Petri) befindet sich übrigens heute ein scheußlicher Parkplatz.

Die ursprüngliche Pfarrkirche St. Marien im Stadtteil St. Georg hat mit diesem Dom nur den Namen gemein.

Kathedrale wurde sie erst nach der Neugründung des Erzbistums Hamburg im Jahre 1993.

Insofern ist die Bildreihe in diesem Artikel wirklich unsinning, weil sie Birnen mit Äpfeln vergleicht… Naja, passt zum Niveau des Artikels…
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Montag, 7. April 2008 13:58
CarloBorromaeo: @stimme der vernunft
Katholiken und Menschen, die ein Empfinden für Kultur besitzen

Na, offensichtlich gehört der Verfasser dieses unnötig polemischen Artikels weder zur einen noch zur anderen Gruppe!

Was für ein geistiges Armutszeugnis dieser Artikel doch darstellt… Schade drum…
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Mittwoch, 2. April 2008 09:34
CarloBorromaeo: Weder noch…
Paul VI. fügte lediglich der IGMR (=Allgemeinen Einführung), die bereits 1969 vorab publiziert wurde, in der Fassung, die dann Eingang in das Missale Romanum 1970 (Editio Typica) fand, eine Apostolische Konstitution hinzu.

Diese war vor allem notwendig geworden, weil eine Vereinheitlichung der Einsetzungsworte in allen (neu approbierten) Hochgebeten eine Veränderung der Forma Sacramenti bedeutete, und damit dem Papst vorbehalten war (vgl. Analoges bei der Firmung und dem neuen Ordo Confirmationis).

HG II gibt den Opfercharakter der Eucharistie genauso wieder, wie der Canon Romanus. Im Abschnitt nach den Einsetzungsworten verwendet er sogar dieselben lat. Worte: memores – offerimus für die Darbringungsaussage, die die Darbringung des Opfers der Kirche bezeichnen!

Alles nix für Verschwörungstheoretiker! Sondern ganz banale Handlungsabläufe, die dem üblichen Procedere entsprechen!

Aber wie hier Waldstein&Co ein verschwörugstheoretisches Süppchen anrühren… Großartig!

Also, Leute, erst mal sachkundig machen! Und dann hier posten…
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Dienstag, 1. April 2008 20:30
CarloBorromaeo: Aprilscherz?
Wenn dieser Artikel ein Aprilscherz sein soll, so ist es ein schlechter… [mehr…]
Freitag, 21. März 2008 00:26
Ach Heger, lesen Sie doch einfach den Kardinal im original, bevor Sie sich hier als Pseudo-Lehramt aufspielen:

Beachtung verdient indes die Tatsache, dass die Karfreitagsfürbitte des Römischen Messbuchs von 1970, also des „ordentlichen“ Ritus, nicht verändert wurde. Das zeigt, dass die Kirche mit der neuen Formulierung nicht hinter „Nostra aetate“, die die Erklärung des II. Vatikanischen Konzils über die nichtchristlichen Religionen enthält, zurückgeht. Das gilt umso mehr, als die Substanz von „Nostra aetate“ auch in der formal höherrangigen Kirchenkonstitution „Lumen gentium“ enthalten ist und darum grundsätzlich nicht zur Disposition steht. Außerdem hat es seit dem Konzil eine große Zahl von Stellungnahmen, auch des gegenwärtigen Papstes, gegeben, die auf „Nostra aetate“ Bezug nehmen und die Bedeutung dieser Erklärung bestätigen.

Soviel dazu… Und wenn sich hier ständig deutlich antisemitische Töne in die Foren reinschleichen, dann sollte das auch Sie nachdenklich machen!

(Und das hat nichts damit zu tun, dass man aus christlicher Perspektive nicht dafür beten kann/darf/soll/muss, dass alle (!) Menschen Jesus Christus als den Messias erkennen! Natürlich darf/kann/soll man das… Die Frage ist das „wie“! nicht das „ob“!)

Also unterstellen Sie hier nicht so dümmliche Vorurteile!
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Freitag, 21. März 2008 00:20
CarloBorromaeo: Im Klartext:
Bevor man sich auf das dümmliche Geschwurbel von +.net verlässt, lieber Kard. W. Kasper im Original hören, so heute in der FAZ:

Beachtung verdient indes die Tatsache, dass die Karfreitagsfürbitte des Römischen Messbuchs von 1970, also des „ordentlichen“ Ritus, nicht verändert wurde. Das zeigt, dass die Kirche mit der neuen Formulierung nicht hinter „Nostra aetate“, die die Erklärung des II. Vatikanischen Konzils über die nichtchristlichen Religionen enthält, zurückgeht. Das gilt umso mehr, als die Substanz von „Nostra aetate“ auch in der formal höherrangigen Kirchenkonstitution „Lumen gentium“ enthalten ist und darum grundsätzlich nicht zur Disposition steht. Außerdem hat es seit dem Konzil eine große Zahl von Stellungnahmen, auch des gegenwärtigen Papstes, gegeben, die auf „Nostra aetate“ Bezug nehmen und die Bedeutung dieser Erklärung bestätigen.

Dem ist wohl nichts hinzuzufügen!
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Donnerstag, 20. März 2008 23:51
Tja, mit der moralischen Erneuerung nimmt es die braune Brut ja nie so genau… hm?

Da muss dann schon mal ein Mailänder Kardinal und großer Theologe der Gegenreformation zum Papst gemacht werden…

Herzallerliebst…
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Donnerstag, 20. März 2008 22:19
CarloBorromaeo: Wie treffend…
Zitat:

Schon jetzt sei das Internet „voll“ mit Kommentaren „rechtskonservativer“ Katholiken, die sagten: „Wunderbar, jetzt haben wir endlich das Signal, Juden zu missionieren.“

Na, da hat +.net doch wirklich mal ein schönes Eigentor geschossen, denn zumindest hier sagt der Rabbi ja durchaus wahres.

Vielleicht sollte man noch hinzufügen, dass es weniger um das Signal geht, Juden zu missionieren (was ja auch vom Gebet für die Juden im Sinne des Römerbriefs zu unterscheiden wäre), als vielmehr schlicht darum, hier antisemitischen Tönen aus dem übelsten braunen Sumpf freien Lauf zu lassen.

Hat mit röm.-kath. Kirche rein gar nix zu tun! Mit der Fürbitte am Karfreitag noch viel weniger (sic!)!

Und ist einfach nur widerlich das alles…
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Donnerstag, 20. März 2008 17:15
CarloBorromaeo: Passender Titel…
Hm? Wohl selten war ein Titel so passend gewählt!

Wenn innerkirchliche Kritik so ätzend, zynisch, verbittert, fast schon boshaft und verbiestert vorgetragen wird wie von Prof. G. May, dann kann man wohl von Lieblosigkeit sprechen…

Zielführend und hilfreich ist dies sicher nicht, eher ideologisch verbiestert, da hat der Kölner Geistliche schon Recht…

Passend zum Kirchenjahr möchte man May eigentlich nur zusingen: „Erlöst ist, wer an Christus glaubt…!“
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Mittwoch, 19. März 2008 20:49
CarloBorromaeo: Seltsam, das alles…
Man ist erstaunt, Journalist Englisch steuert gute Informationen bei, Horst Herrmann argumentiert erstaunlich konzise, Geisler redet sich (wie üblich) um Kopf und Kragen und dieser „Herr“ Schmidberger?

Naja – O-Ton: Maria opfert unter dem Kreuz ihren Sohn (mit)?! Das ist dann die Ofertheologie, die es seit dem II. Vatikanum angeblich nicht mehr gibt?

Wenn das dann die Eucharistietheologie der röm.-kath. Kirche sein soll?

Grusel pur würde ich mal sagen…
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Mittwoch, 19. März 2008 12:00
CarloBorromaeo: Feigenblatt?
Inwiefern soll dieser Herr Schmidberger ein Feigenblatt für was auch immer sein?

Im Namen der die röm.-kath. Kirche spricht er ganz sicher nicht…

Naja, und der Rest der Diskussionstruppe ist Grusel pur – dafür werden also meine GEZ Gebühren verwendet? Schlimm, schlimm, schlimm…
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Mittwoch, 27. Februar 2008 13:52
Man kann hier ja doch ganz konstruktiv, ruhig und gelassen und dabei noch sachbezogen theologisch argumentieren!

Erfreulich…

Würde man sich hier öfter wünschen…

In diesem Sinne, Danke Rübezahl…
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Mittwoch, 27. Februar 2008 13:25
CarloBorromaeo: Rübezahl und Co
Lieber Rübezahl, netter Versuch, aber trifft mich leider nicht, denn Sie argumentieren gegen Windmühlen (Naja, zumindest in meinem Fall… )

Natürlich fußt das II. Vatikanum auf den von Ihnen genanten Konzilien. Und natürlich setzt es diese nicht außer Kraft. Und auch ich würde so manchem hier – übrigens: von rechts wie von links, denn Dummheit gibt’s leider auf beiden Seiten – ein gründliches Studium der von Ihnen aufgeführten Texte ans Herz legen.

„Pastoral“ ist vom Konzil sicher nicht im Sinne eines Gegensatzes zu „dogmatisch“ gebraucht worden. Eine solche Hermeneutik ist genauso in die Texte hineingelesen, wie die der sog. „Geist des Konzils“. Beides sind Chimären… Halten wir uns also doch, der Einfachheit halber, an die Texte…

Ich habe auch nicht behauptet, dass das Mot.Propr. eine Privatmarotte ist (wer wäre ich das?), sondern dass die theologische Vorliebe von BXVI für die vorkonziliare Liturgie, bzw. seine teilweise recht einseitige, und in manchen Punkten historisch zu verifizierende Kritik an der Liturgiereform (nicht an den Auswüchsen, auch da stimme ich voll überein), durchaus theologische Schlagseiten hat. Bei einem Papst, der sogar in seinen Publikationen, die er als Sum. Pontifex publiziert, ausdrücklich zum kritischen und offenen Diskurs einlädt (siehe Vorwort zu: Jesus von Nazareth), mag ein solcher kritischer Diskurs bei Werken, die er zu früheren Zeiten als Privatmann schrieb („Der Geist der Liturgie“ ist keine lehramtliche Äußerung), gestattet sein.
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Mittwoch, 27. Februar 2008 12:33
CarloBorromaeo: stromberg
Genau! Sie haben ja so Recht!

Und weil das, was Sie an Mißständen beschreiben, nicht der Wille des Konzils ist, und sogar den geltenden liturgischen Vorschriften widerspricht, hat es auch wenig Sinn, dies dem II. Vatikanum anzukreiden.

Wann kapieren die Leute hier endlich, dass man von Missbräuchen nicht auf die Allgemeinheit schließen kann.

Noch einmal: SC ist die Antwort (!) auf die liturgischen Missstände der Vorkonzilszeit, die es zuhauf gab. (Warum sonst hätten die Konzilsväter SC fast einstimmig verabschiedet? Hm? )

Nur weil diese vorkonziliaren liturgischen Missstände unserem Langzeitgedächtnis nicht mehr so präsent sind, wird nun die glorifizierte gute alte Zeit dem angeblichen nachkonziliaren Verfall gegen übergestellt.

(Was nicht nur unhistorisch, sondern schlicht naiv und dumm ist. )
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Mittwoch, 27. Februar 2008 12:09
CarloBorromaeo: Privatmarotte!
Doch, doch, stimmt schon, Privatmarotte trifft es leider genau. Da muss man Konrad leider zustimmen.

„Leider“ weil ja die wohlmeinende Intention, die man BXVI erst einmal unterstellen darf, gerade keine Früchte zeigt. Die Schismatiker von rechts lachen sich ins Fäustchen.

Ach ja, und wann hört der Unsinn mal auf das Vaticanum II als bloßes (?) Pastoralkonzil (?) zu diffamieren – ein bißchen Dogmenhermeneutik täte hier manchem Fundi ganz gut!

Leider gilt für die Foren dieser Website wohl wirklich, was die SZ vor Wochen schon im Hinblick auf die Idiotae des Web 2.0 veröffentlicht hat.
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