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#56 verwirrter 22:11:52 | Mittwoch, 8. September 2010
@DerRabe @sct @DerRabe: das gericht gottes wird kommen? ist das im uebertragenen sinne gemeint oder besinnt
sich das christentum wieder auf seine wurzeln als weltuntergangsreligion? das letztere waere naemlich
viel lustiger als der derzeitige status… also fuer uns restliche europaer @sct: ich bin mir ziemlich
sicher das die homos das gar nicht wollen… das ist wie man so schoen sagt euer bier… das muesst ihr
christen fuer euch selber wissen… und ist auch euer gutes recht es nicht zu wollen… zum beitrag: irgendwie
sehr schwer ernst zu nehmen bei den ganzen kraftausdruecken und schimpfwoerter… aber das ist ja nichts
neues…
Wie gut… das es die Christen gibt, die uns mit ihrer alles übersteigenden Weisheit weltabgewandt kopfüber
von der Decke hängend die Welt erklären ohne sich je mich ihr beschäftigt zu haben.
#197 verwirrter 23:53:33 | Montag, 22. September 2008
@Earendil „Hat man den Epikureern nicht auch ihr Heidentum „vorgeworfen“? „ Sie wahren keine Christen,
also nehme ich an das die Christen sie so genannt haben. Aber wir sprächen hier von einer Zeit in der
das Christentum eine Religiöse Strömung unter vielen wahr und noch nicht wirklich etabliert war. „Der
Vorwurf der moralischen Verderbtheit ist wohl gleich, aber ansonsten scheint es mir doch größere Unterschiede
zwischen Homophobie und Epikureerverfolgung zu geben.“ Mag sein, die Vorgehensweise des Christentum ist
aber dieselbe, Mann versucht den Diskussionspartner in die Illegalität zu drängen. Und diese Form des
„Sich der Diskussion nicht stellen müssen“ ist Historisch in allen Phasen des Christentums die vorherrschende
Vorgangsweise. Sie haben recht Im Neuen Testament wird darüber überhaupt nicht gesprochen. Aber der
Paps publiziert in seinen jüngeren Schriften gerne sein Naturrecht und ich nehme daher an das es die
offizielle Lehrmeinung der Kirche ist und dieses Naturrecht verwendet die Schlussform die man in der Logik
den Naturalistischen Fehlschluss nennt. (Auch wenn die päpstliche Theologie nicht Naturalistisch ist
aber der Name für diese Schlussschema hat sich eben etabliert)
#180 verwirrter 18:38:59 | Montag, 22. September 2008
@Earandil „Kannst du das mal ausführen?“ Man geht in beiden fällen Ähnlich vor, so werden kaum Gegenargumenten
angebracht sondern man beschränkt sich darauf die Personen einfach als unmoralisch abzutun. Die arbeiten
von Butler z.B. werden einfach als von Grund auf Unmoralisch bezeichnet. Bei Epikur ist man ähnlich vorgegangen,
es wurde eigentlich hauptsächlich darauf abgezielt das er wegen seiner Brot und Käse Feiern verschwenderisch
sei. Und die Handlungsweise die man eingeschlagen hat ist ebenfalls ähnlich. Man hat den Byzantinischen
Kaiser gegen seinen Widersacher in Rom geholfen und dafür ist er gegen die Epikureer vorgegangen (Bücherverbrennungen
und Schließung von Schulen) und bei der Homo Bewegung versucht man es wieder so, anstatt das man versucht
eignen Ansichten zu verbreiten fordert man die „christlichen“ Politiker einfach auf gegen Gleichstellung
der Homo-Ehe zu stimmen. „Blödsinn! Christliche Ethik ist eben nicht naturalistisch, sondern mutet dem
Menschen zu, wenn es sein muss auch gegen seine Natur zu handeln.“ Weil wir jetzt schon beim Homo-Problem
sind: Das Hauptargument, so scheint es mir, gegen die Homosexualität, das von Christlicher Seite kommt,
ist die Unnatürlichkeit. Und das ist genau dieser Schluss, Man bildet die Norm „Homosexualität ist verwerflich“
mit der Begründung „Gott hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen.“ Die Rechtfertigung für die
Anti-Homo-Norm ist die Natur des Menschen als von Gott geschaffenes wesen.
#176 verwirrter 17:18:07 | Montag, 22. September 2008
@Elijahu „Na die Christen schämen sich wenigstens wenn man ihnen heute die Verbrechen vorhält, die in
ihrem Namen begangen wurden.“ Ihre vorgehensweise ist aber im Wesentlichen dieselbe geblieben, auch wenn
sie es wegen dem druck der Öffentlichkeit nicht mehr auf gleichen Weise Praktisch durchführen können.
(z.B. die Homo-Hetze hat viel Ähnlichkeiten mit der Hetze gegen die Epikureer) „Der Sozialdarwinismus
leitet sich aus der Evolutionstheorie ab wie der Nationalsozialismus aus der Rassenlehre.“ 1, Das ist
nicht der Fall! Wie ich ihnen vorher versucht habe zu erklären sagt der Darwinismus nichts der gleichen
aus. 2, Auch wenn das so wäre, würde das nichts Aussagen. Deskriptives zwingt nichts Normatives auf.
Ich gestehe aber zu das der 2, Punkt für Christen schwer einsehbar ist, leiten sie ihre Ethik doch aus
ihrer Vorstellung von der Natur des Menschen ab (Naturalistischer Fehlschluss). Wo wir beim Thema sind.
Möglicherweise sind die Gründe der Tendenzen die sie zu erkennen glauben nicht die Inhalte der Wissenschaftlichen
Arbeit der Biologen sondern einige abstruse Ansichten über die Methodik der Ethik die das Christentum
propagiert.
#171 verwirrter 16:26:33 | Montag, 22. September 2008
Fehler in meinem letzten Beitrag Sorry ich meinte natürlich: Es gibt viele Theorien die Menschen wissentlich
oder unwissentlich falsch interpretiert haben um ihre normativen Systeme zu propagieren. Aber mal abgesehen
davon fallen diese Systeme alle dem Naturalistischen Fehlschluss zum Opfer.
#169 verwirrter 16:18:25 | Montag, 22. September 2008
@Elijahu Was hat der Darwinismus mit dem Sozialdarwinismus zu tun? Der Darwinismus beschreibt wie in Jahrmillionen
Spezies ausgestorben sind wie durch ihre Genetischen Nachteile ihre Geburtenrate zurück gegangen ist
bis sie schließlich ausgestorben sind. Das legitimiert keine gegenseitige Tötung von Individuen einer
Spezies, erstens weil diese gar nicht beurteilen können welche Gene in ET sinne die besseren sind und
zweitens weil es gar nichts um Individuen sondern um eine Dynamik der Spezies untereinander geht. Es gibt
zu vielen Theorie Menschen die wissentlich oder unwissentlich diese falsch interpretieren haben um ihr
Normatives System zu propagieren.
#160 verwirrter 13:44:25 | Montag, 22. September 2008
@Earandil Ja gut das ist zu wenig mein Fachgebiet das ich mich damit auskenne. Aber darum ging es mir
nicht. Es war mir nur ein anliegen Ideengeschichtlich bzw. das Methodische Vorgehen und weniger den Inhalt
des Rechtssystems vom dem Vorgehen der Theologie und ihrem Menschenbild (und damit meine ich was der Mensch
ist und nicht was seine rechte sind) zu unterscheiden. Da in diesem Forum gerne so gesprochen wird als
wären die altertümlichen Griechen lediglich die unwissenden Vorgänger der Christen und wie toll das
Christentum den Diskurs nicht bereichert habe, und dagegen wollte ich Stellung beziehen in dem ich eben
einbringe das man sich im Laufe der Gesichte, also von Philosophischer Seite, immer mehr dem Altertum
verpflichtet Fühlte und die Theologische „Wende“ die durch das Christliche Denkens eingebracht wurde,
stritt für schritt aus der Philosophie und damit auch aus der Rechtsphilosophie wieder entfernt hat.
Und wollte damit Unterstreichen das es Unfug ist zu behaupten das das derzeitige Menschenbild ein christliche
Menschenbild ist.
#155 verwirrter 13:09:51 | Montag, 22. September 2008
@für die Kirche „Total falsch: ohne die griechische Philosophie gibt es kein theologisches Denksystem
der Kirche.“ Richtig! Nur sagt das weder etwas über das heutige Rechtssystem aus noch über die Rechtsphilosophie.
Die Sparte des Europäischen Denkens die zur Theologie wurde unterscheidet sich fundamental von ihrem
Vorgänger. Man beachte nur Augustinus im Vergleich zu den Hellenistischen Philosophen. Es steht nciht
zur Depatte das sich das Theologische Denken aus dem Girchischen Entwikelt hat. Aber unser Heutiges Rechtssystem
baut auf einem Diskurs auf der sich von dem mit Augustituns begonnen los sagt und sich auf das Vorgehen
der Grichischen Philosophen rückbesinnte. Daher auch die Frühe Neuzeit (Renaissance) oder die Aufklährung.
Daher kann man von einer geraden Line ausgehend von Hellenismuss über zur Heutigen Philosophie sprechen
die parallel zum Theologischen Diskurs steht, also diesen nicht inkludiert.
#151 verwirrter 12:39:00 | Montag, 22. September 2008
@Elijahu „…deren letztes Ziel die Zerstörung des christlichen Menschenbildes ist, auf der unser gesamtes
abendländisches Rechtssystem basiert.“ Dies haben sie zwar schon vor einiger Zeit geschrieben aber mit
dreht sich bei diesem Unfug der Magen so um das ich mich dazu äußern muss. Jeder Jurastudent muss in
seinen Ersten Semestern einige SWS zum Römischen Recht absolvieren, da die Gemeinschaft der Juristen
der Ansicht ist das es die Grundlage des heutigen Rechts ist. Und dieses Recht ist älter als das Christentum
und maßgeblich von der hellenistischen Kultur geprägt die von den Christen den Todesstoß erhalten hat.
#146 verwirrter 12:01:10 | Montag, 22. September 2008
@Rolf Froböse Wie es mir scheint sind sie aber Chemiker. Ohne das Studium der Chemie herabsetzen zu wollen,
aber das Fachgebiet der Wahrscheinlichkeitsrechnung und der Statistik ist eines der Komplexesten der Mathematik
das selbst Wissenschaftler die auf ein Anderes Gebiet der Mathematik spezialisiert sind nicht ausreichend
kennen um stets die richtige Theorie für den zu bearbeitenden Fall zu finden. Den in diesem Fach kommt
es auf die kleinsten Kleinlichkeiten ganz besonders an. Ohne sie persönlich angreifen zu wollen und wegen
meiner eigenen Erfahrung mit solchen Fehlern würde ich nicht raten den Zahlenwerten von Dr. Froböse
zur Entscheidungsfindung heran zu ziehen.
#139 verwirrter 10:47:20 | Montag, 22. September 2008
@r.ruhrgebietler Sie schreiben an Peter-Pan „Sind Sie anderer Meinung, beweisen Sie es statt mir die Sinnhaftigkeit
in Frage zu stellen!“ Wieso verlangen sie einen Beweis? Weiter oben schreiben sie ja:„Der Glaube braucht
keine Beweise“. Glauben sie einfach was der Herr Peter-Pan ihnen erzählt! Sie scheinen ja sonst sehr
„Leichtgläubig“ zu sein. Weiters verstehe ich nicht granz was das soll, denn selbst wenn sich die Evolutionbiologie
als unbrauchbar erweisen sollte hat das keinen Einfluss auf die richtigkeit oder wahrheit oder verwendbarkeit
der Schömpfungsgeschichte. Denn erstens sind Theorien immer nur Relativ zu anderen besser (und in dem
fall schneidet die Schöpfungsgeschichte sicher Schlächter ab als die Evolutionsbiologie) und niemals
Absolut wahr (was auch immer das heißen soll) und zweitens sind Theoretisch unendlich viele Theorien
über dieses Thema denkbar, es könnte auch eine von denen besser bzw. (wenn sie der Meinung sind das
es doch geht) absolut wahr sein.
#87 verwirrter 22:28:41 | Sonntag, 21. September 2008
Ja und? Ich weis nicht wie die Zahlen die in dem Artikel angegeben sind errechnet wurden (es gibt eine
Menge Mathematischer Theorien die sich mit Wahrscheinlichkeit von Aufeinader Folgenden Ereignissen beschäftigen
und ob die verwendete Theorie Adäquat ist die Evolution zu beschreiben habe ich mir nicht angesehen,
es ist aber schon sehr hochmütig zu glauben das man nur weil man einen Mathematik Prof. Gelesen hat mehr
von Biomathematik versteht als die Gemeinschaft der Mathematiker schlecht hin.) aber mal abgesehen davon
frage ich mich was das aussagen soll? Soll das Information über Lücken in der Evolutionsbiologie mitteilen?
Wenn ja, schön man sollte sich immer mit irgendwas beschäftigen. Aber irgend wie hat man ja das gefühlt
das es unterschwellig mitteilen soll: Die Evolutionsbiologie hat Lücken also ist die Schöpfungsgeschichte
die in irgend einem sinne des Wortes wahr. Wer glaubst den Schluss ziehen zu können den muss ich leider
enttäuschen denn erstens sind Theorien immer nur Relativ zu anderen besser (und in dem fall schneidet
die Schöpfungsgeschichte sicher Schlächter ab als die Evolutionsbiologie) und niemals Absolut wahr (was
auch immer das heißen soll) und zweitens sind Theoretisch unendlich viele Theorien über dieses Thema
denkbar, es könnte auch eine von denen besser bzw. (wenn sie der Meinung sind das es doch geht) absolut
wahr sein.
@ Benedikt 16.-17. Jh.? Meinen Sie, der Aufschwung Europas habe erst ab dem 16. Jh. begonnen? Akademische
Gruppierungen die nicht von beginn an in fester kirchlicher Hand waren (so wie die Mittelalterlichen Universitäten)
haben sich erst im 16jhr. gebildet, eben die Akademien. Davor war die mathematische und naturwissenschaftliche
Forschung Teils in privaten Händen (z.B. Fibonacci) oder fristete ein Schattendasein neben der Theologie
und der Literatur an den Universitäten. Die großen Neuerungen in den Naturwissenschaften wurden erst
im 16jhr. durch diese Eigeninitiative der Forscher erreicht. Die Elemente von Euklid, die im 4jhr. Geschrieben
wurden waren DAS Werk der Geometrie bis ins 15jhr. Hinein es gab so gut wie keine Neuerungen auf dem gebiet
der Mathematik. Wenn man bedenkt das die Mathematik eine Disziplin ist die kaum bis keine Resultate aus
anderen Wissenschaften benötigt und deren letzter Stand der Dinge an jeder Universität zugänglich gewesen
ist kann man davon sprechen das der Aufschwung was die Naturwissenschaften betrifft erst im 16Jhr. begonnen
hat. Man hat die Akademie von Athen und die Bibliothek von Alexandria an denen bis ins 5jhr. große Forscher
gearbeitet haben und die offenen Anfeindungen der Christen ausgesetzt waren. Dann ein Schattendasein der
Naturwissenschaften und dann im 16jhr. ein Comeback mit neuen Anfeindungen durch die Kirche. Und vor diesem
Hintergrund sagen diese Texte extrem viel über die Stellung der Kirche gegenüber der Naturwissenschaft
aus.
@ Daniel Stöhr Natürlich ist Ethik eine Wissenschaft! Wenn eine Philosophische Disziplin Wissenschaft
ist dann Ethik. Weiters ist Wissenschaft immer von Betrachter abhängig. Dass die Kirche natürlich keine
Theorien tolerieren kann, wonach es lauter Multiversen gibt oder die Materie ewig ist usw. ist völlig
klar. Sonst würde es sich ja selbst ad absurdum führen. ganz genau! Das ist der Punkt. Das Christentum
muss die Wissenschaft schon aus ihrer inneren Struktur heraus ablehnen da es die wissenschaftliche Methode
nicht anerkennen kann denn sonst könnten die Resultate die daraus entstehen im Widerspruch zu der Christlichen
Lehre stehen. Aber das bedeutet die Wissenschaft als ganzes abzulehnen denn man kann sich nicht einfach
blind und ohne darüber nachzudenken das raus picken was einem gefällt und den Rest verdammen, erst recht
nicht wenn eines aus dem anderen logisch folgt. Das ist soweit noch nichts schlimmes, ich darf alles ablehnen,
das ist mein gutes recht als Individuum. Aber wenn ich es ablehne dann muss ich mir auch sagen lassen
können das ich es ablehne bzw. hat man kein Recht Menschen zu verfolgen die es nicht ablehnen. (hier
geht es wohlgemerkt um Theoretische Überzeugungen und noch nicht um Handlungen, Wissenschaft ist immer
deskriptiv und nie normativ.)
@ Daniel Stöhr Bitte?! Ein wesentlicher Bestandteil des wissenschaftlichen Denkens ist es aus konkurierenden
Theorien die jeweils beste auszuwählen. Wenn das Christentum kategorisch jene ablehnt die ihr widersprechen
macht sie dies unmöglich. Da das Christentum in gewissen Wissenschaften selbst Stellung bezieht (Ethik,
Kulturwissenschaften, Kosmologie, usw.) ist diese Verhalten sogar schädlich für diese Wissenschaften,
schon allein deshalb weil sie der anderen Theorie ja keine Existenz Berechtigung zusprechen kann und sie
kategorisch ablehnen muss.
@ Benedikt Ja schön, aber das ist leider kein Beleg. Es sagt lediglich aus, dass diese Behauptung auch
schon jemand anders erhoben hat. Ich bezweifle das die sich die Neuzeitlichen Wissenschaftler (16-17jhr.)
diese Texte verfasst hätten wenn es nicht nötig gewesen wäre sich vor dem Einfluss der Kirche zu schützen.
Das ist das, was Sie daraus ableiten, weil das besser in Ihr Weltbild passt. Es steht explizit da (Kolosser
2.8). Mit Ableiten meinte ich die Handlungen die einige Religionsgemeinschaften ableiten. Sorry, aber
nirgendwo wird mehr Kritik an der Kirche geübt als auf dem Gebiet der Theologie, die heute vor allen
Dingen kritische Theologie ist. Diese Tatsache ist einer der Gründe für den erbitterten Streit, den
Sie in diesem Forum oder auch in den Artikelinhalten hier nachvollziehen können. Wie gesagt als Außenstehender
kann ich das Christentum nur danach beurteilen wie es sich nach außen hin verhält bzw. von welchen Grundlagen
sie ausgehen. Da mir bisher noch jeder Christ versichert hat, dass die Bibel die Grundlage ist muss ich
natürlich davon ausgehen (Kolosser 2.8). Sie klammern offenbar einfach aus, was Ihnen nicht in Ihre Theorie
passt. Das soll der wissenschaftliche Fortschritt sein, dem die Kirche folgen soll? Ich klammere nur das
aus das die jeweiligen Kirchen auch ausklammern. Was vollkommen gerechtfertigt ist wenn man das Christentum
einschätzen will, den jeder der heutzutage mit den ansichten seiner Führer nicht einverstanden ist kann
sich von ihnen trennen.
@ Benedikt Das ist eine bloße Behauptung, die überhaupt nicht belegbar ist. Ich habe ihnen sogar Texte
angegeben in denen sie das nachlesen können. Zugegeben diese Texte sind schwer zu bekommen. Außerdem
möchte ich an dieser stelle wieder an Kolosser 2.8 erinnern der teil der Christlichen Lehre ist und aus
dem sich dies sehr wohl ableiten lässt und da es ableitbar ist, ist es teil der Christlichen Lehre. Diese
Unfähigkeit wird lediglich von Ihnen behauptet. In Wahrheit setzt sich die Theologie mit all diesen Themen
auseinander und prägt sie bisweilen mit. Der beitrag der meisten Theologen, die der Kirche nahe stehen,
gerade im bereich der Ethik, ist der, das man andere Positionen wie wild zu kritisieren, aber kaum am
eignen System zu arbeiten, zumindest nicht grundlegend sondern immer wenn es gerade wirklich nicht mehr
haltbar ist einige Schönheitsfehler auszubessern. Kritik an den eigenen Systemen wird aber immer wieder
gerne mit dem unten zitierten Beleidigungsargument beantwortet. Es gibt natürlich viele Theologen die
das Christentum vom Grund auf neu denken wollen. Diese sind aber im diesen fall nicht erwähnenswert.
Solange es in jeder ihrer Splittergruppen eine offizielle Lehrmeinung gibt und sich diese Theologen zu
einer dieser Splitergruppen bekennen, ist es diese Meinung die das Bild des Christentums bestimmt. Als
Außenstehender kann ich nur so auf das Christentum reagieren.
#464 verwirrter 23:07:36 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@ Benedikt Denn die Existenz einer solchen hätte den kulturellen und wissenschaftlichen Aufschwung des
christlich geprägten Abendlands unmöglich gemacht. Falsch! Es hat die Denker und Wissenschaftler nur
dazu gebracht erfindungsreicher sein zu müssen um dies zu erreichen was sie erreicht haben. Egal ob es
um Ethik, Astronomie oder Theoretische Philosophie geht. (die Absichtserklärungen die bei der Gründung
vieler Akademie der Wissenschaften aufgesetzt wurde ist einer der besten beispiele wie viel Energie darauf
verwendet wurde um die Kirche nicht auf die eigene arbeit Aufmerksam zu machen, da sie sonst negativen
Einfluss darauf genommen hätten.) Die Unfähigkeit moderne Ethik oder Theorien des Geistes anzuerkennen
ist ein weiteres Zeichen für das wissenschaftsfeindliche verhalten des Christentums. Das Lieblingsargument
in diesen zusammenhänge ist meistens: diese Theorie ist eine Beleidigung für jeden Christen. (ich selbst
habe es des Öfteren an einigen Universitäten vernommen, es zeigt sich immer öfter, dass das Christentum
nicht zu sachlicher Argumentation fähig ist)
#444 verwirrter 16:45:07 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@ Benedikt Sie haben recht, diese Faktoren gibt es überall daher sind auch auf allen Kontinenten Hochkulturen
entstanden. Warum die Europäische Kultur diejenige ist die sich am höchsten entwickelt hat, hatte mehrere
gründe. Der stärkste dieser Gründe ist das die Methode des Disputes und der gegenseitigen Kritik in
der Intellektuellen Landschaft Europas am ausgeprägtesten war und ist. Das geht auf die Philosophie des
Altertums zurück in der die Dialektik bzw. die Diskussion unter den Philosophen begründet wurde. Vor
diesem Hintergrund sieht man auch sehr gut die Wissenschaftsfeindlichkeit und die Gefahr die das Christentum
für die Europäische Kultur darstellt. Durch ihren Dogmatismus und ihre Absolutheitsanspruch ihrer Lehre
(Offenbahrung) laufen sie diesem Erfolgsrezept zu wieder. Z.B. durch die Schließung der Akademie von
Athen, die geschlossen wurde weil sie das frühe Christentum (ganz nach europäischer Manier) kritisiert
hatte. (deshalb ist das auch mein Lieblingsbeispiel, weil es sehr gut die Gefahr, die das Christentum
darstellt, aufzeigt)
#430 verwirrter 13:12:28 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@ Benedikt Das hat die verschiedensten Gründe: Hunger, Suche nach rechtlicher Absicherung, Wirtschaftliche
stärke, Wissenschaftliche Neugierde, Freiheitsliebe, Wunsch nach Gleichberechtigung usw. Das Christentum
hat in vielen dieser Bereiche mehr im weg gestanden als geholfen! Das Christentum ist die Religion die
parallel dazu existiert hat, es wäre parallel zu jeder anderen Religion genau so gut/schlecht gegangen.
In den wesentlichen für die Gesellschaft wichtigen fragen sind alle Religionen gegeneinander austauschbar
da durch ihre schwammigen Grundlagen die Ethischen Notwendigkeiten für eine Gesellschaft in jede Religion
hinein interpretiert werden können.
#389 verwirrter 00:03:21 | Donnerstag, 17. Juli 2008
@Benedikt Er vergisst natürlich zu erwähnen, dass z.B. die Gesetze der Vererbungslehre von einem Mönch
entdeckt wurden, dass die großen Astronomen Kopernikus und Kepler selbst Theologen waren, mit Nikolaus
von Kues ein Kardinal zu den größten Mathematikern des 15. Jh. gehört usw. Dies ist lächerlich! Kopernikus
und Kepler waren keine Theologen! Das zu behaupten izeugt von Unwissen über die Universitätsgeschichte!
Es gab überhaupt nur 3 Doktortitel, wer eine Akademische Laufbahn einschlagen wollte musst sich entweder
für Theologie, Medizin oder Rechte entscheiden warum einige Mathematiker Theologie wählte hatte nichts
mit dem Gebiet der Theologie zu tun! Weiters sind Mendels Vererbungslehre noch keine Evolutionsbiologie!
(das Defizit das man Naturwissenschaften nicht ausreichend an den Schulen unterreichte macht sich wieder
einmal bemerkbar). Mal abgesehen davon, dass das Mönch sein nichts mit christlich gläubig zu tun hat.
Es gibt einige Beispiele von Mönchen in deren nachlass sich sogar Atheistische Schriften befunden haben.
Kein wunder zu dieser zeit wäre ich auch Mönch geworden war es doch fast die einzige Möglichkeit in
die Bibliotheken dieser zeit zu kommen. Faktum ist, dass die Zugehörigkeit zum Klerus vom Mittelalter
bis zur Neuzeit Privilegien mit sich brachte die man anders nicht erreichen konnte, daher gab es die unterschiedlichsten
Ökonomischen, Politischen oder Bildungspolitischen gründe ein Kirchenamt zu bekleiden.
#386 verwirrter 21:49:37 | Mittwoch, 16. Juli 2008
@Benedikt Eine kleine Beschäftigung mit dem Ursinn des Wortes Sekte dürfte Ihnen gut tun. Der Ursinn
eines Wortes? Überlegen sie noch mal scharf was das sein soll, Reflektieren sie darüber wie sie argumentieren
wollen das ein solcher begriff sinnvoll ist und dann kritisieren sich mich noch einmal. dass Sie Religion
aus einem rein utilitaristischen Blickwinkel sehen und damit vom Wesen einer Religion wenig bis nichts
verstehen. Das Wesen einer Religion? Nun Erklärungsdefiziente ausmerzen und Begründung von Normen…
habe ich etwas vergessen? Aber bitte beleidigen sie meinen Verstand nicht mit Metaphysik! Sagen Sie mal,
in welcher Verfassung hat sich Europa am Ausgang der Völkerwanderungszeit Ihrer geschätzten Meinung
nach befunden? Habe ich jemals behauptet, dass sich Europa in einem guten zustand befunden hat? Ich habe
sogar explizit geschrieben, dass das Christentum nach dem zerfall einer Hochkultur an die macht kam. Aber
nach dieser Machtübernahme wurde noch zerstört was zu zerstören war. Konstantin und seiner Erben haben
ganze Bibliotheken verbrannt, die Akademie von Athen wurde von Justinian geschlossen Epikureer, Stoa und
Neuplatoniker wurden verfolgt. Auch wenn es kaum mehr Forschungen gab, diejenigen die es gab wurden eingestellt
und das errungene Wissen teilweise verbrannt!
#376 verwirrter 17:46:43 | Mittwoch, 16. Juli 2008
@Daniel Stöhr Bitte beachten sie das ich immer und ausschließliche vom Christentum als ganzes spreche!
Wenn ich als Mensch eine Lehre voll und ganz übernehme, und in diesem fall auch Kolosser 2.8, dann muss
ich auch zu allen Logischen Implikationen stehen, z.B. zu dem Unfug den die Evangelikalen in den USA betreiben
und versuchen Einfluss auf den Biologieunterricht in den schulen zu nehmen. Es mag ein gutes Zeichen sein
das die Europäischen Christen diesen Schluss nicht ziehen, das heißt aber nicht das er in diesem System
nicht gerechtfertigt wäre. Auch wenn die einzelnen Christen vielleicht nicht Wissenschaftsfeindlich sind
und keine konsequenten aus Kolosser 2.8 ziehen heißt das nicht das das System es nicht ist. Nur weil
die derzeit lebenden Menschen die das System übernommen haben seine Wissenschaftsfeindlichkeit nicht
ausspielen bedeutet das nicht, dass das System nicht wissenschaftsfeindlich ist. Mein Kritik punkt ist
das es weitaus bessere Systeme gibt die alles Gute, dass das Christentum liefert auch liefern aber darüber
hinaus das schlechte nicht. Und ich bin der Meinung diesen Systemen ist der Vorzug zu geben.
#372 verwirrter 17:14:26 | Mittwoch, 16. Juli 2008
@Bruder Theophil und @Daniel Stöhr @Bruder Theophil: Und wieder müssen sie armer Mensch mich beleidigen.
Es tut mir leid das sie nicht in der Lage sind eine zivilisierte Diskussion zu führen, obwohl sogar ihnen
dieses defizient ein Indiz sein sollte das die Fundierung ihres Weltbildes große Lücken aufweist, arbeiten
sie vielleicht daran. Ist besser für alle. @Daniel Stöhr: 1, eine Bibel stelle: Der Brief des Paulus
an die Kolosser: 2.8 2, Die Ablehnung der Biologischen Grundlagenforschung, z.B. der Evolutionsbiologie.
3, Die Verfolgung der Astronomen in der frühen Neuzeit. 4, Bücher Zensur 5, Die Versuche der politischen
Einflussnahme auf die Lehre an Universitäten (zugegeben mit sehr geringen erfolg) in der frühen Vergangenheit.
Und die Fruchtbare Einflussnahme der Lehre an Universitäten von deren beginnt an bis in das 17jhr. 6,
Die Rhetorische Verdrehung des Technik Begriffes mit dem Wissenschaftsbegriff um Wissenschaftliche Reflexion
mit Technischen gefahren gleich setzen zu können. (z.B. die Böse Physik und ihre Atombomben) 7, Weiters
ihre Resistenz gegenüber Philosophischer Reflexion ihrer Lehre. usw.
#368 verwirrter 16:29:24 | Mittwoch, 16. Juli 2008
@Bruder Theophil Über die letzten 2000 Jahre war die Kirche Motor für Zivilisation, Bildung und Kultur.
Das Christentum hat Bildung und Kultur in Europa Zerstört! Sie haben die erste Universität der Welt,
die Akademie von Athen, geschlossen von den Bücherverbrennungen im 5Jhr. ganz zu schweigen. Haben sie
schon einmal ein Geschichte Buch aufgeschlagen? bei dieser Lektüre wird ihnen auffallen das das Christentum
am Ende einer Blütezeit Europas an die macht kam und zu beginn einer neuen Blütezeit (der Frühen Neuzeit
und später der Aufklärung usw.) im vorfällt stentig an Einfluss verloren hat. Es ist nicht schwer zu
erkennen, dass der Einfluss des Christentums und der Intellektuelle Entwicklungsstand indirekt proportional
zu einander stehen. Durch die Katholische Kirche ist uns außerdem der Islam in Europa erspart geblieben,…
Ich glaube, dass es vom Standpunkt des freien Denkens egal ist ob die vorherrschende Religion der Islam
oder das Christentum ist. Sie sind beide in ihrer Wissenschafts- und Philosophiefeindlichkeit äquivalent.
Die Vernunft hätte in Europa den Islam genau so überlebt wie sie das Christentum hat. Und auch heutzutage
basiert das soziale System mit Krankenhäusern, Altersheimen und Hospizen auf einer kirchlichen Trägerschaft,
ohne die dieser Staat auf der Felge laufen würde. Absoluter Unsinn. Bezahlt werden diese Einrichtungen
vom Steuerzahler und geführt von den verschiedensten Arbeitnehmern. Nicht mal die Entstehung ist Christlich,
Krankenhäuser gibt es überall.
#364 verwirrter 15:12:44 | Mittwoch, 16. Juli 2008
@Bruder Theophil Ganz schön krass diese Sekte mit einer Milliarde Menschen… Ja sie haben recht, das
ist krass das es so viele Menschen gibt die diesen Transmutations-Blödsinn glauben. Wobei so viele sind
es ja nicht, weil es Blödsinn ist haben viele von ihnen einfach begonnen diesen teil der Christlichen
Lehre zu ignorieren und behaupten es hätte nichts mit dem Christentum zu tun. Aber für mich ist das
Christentum dasselbe wie vor 1600 Jahren eine Sekte die versucht an Einfluss zu gewinnen bzw. in zu halten.
(huch irgend wie erinnert das an Scientology, tja jeder hat Nachahmer.) Die Größe ändert nichts daran.
Es zeigt nur, dass das Christentum eine sehr erfolgreiche Sekte ist. Oder besser eine von 5 sehr erfolgreichen
Sekten. Wobei ich ihre Reaktion nicht ganz verstehe, sie sind ja wohl der Ansicht das man Kleinkinder
Taufen sollte oder nicht? (immerhin ist es das Überlebensrezept des Christentums seit mehr als 1000 Jahren
die kleinsten der Kleinen zu indoktrinieren) Kleiner Vorschlag: Sie sollten Ihren Namen unbedingt ändern,
denn Sie haben den nächsten Level erreicht: „unzurechnungsfähiger“ …ist irgendwie viel passender…
Die Typische Reaktion des Christentums. Aber es ist verständlich, die Argumente der Christen haben schon
im Altertum nicht überzeugt, da muss man sich eben was anderes einfallen lassen, wenigstes haben sie
dazu gelernt. (Das ist übrigens in allem zu beobachten in dem Christen mit diskutieren, sei es nun der
Dialog der Religionen oder Tagespolitische Themen)
#338 verwirrter 12:03:46 | Mittwoch, 16. Juli 2008
Indoktrinierungsanschuldigungen von einer Religion des Zwanges?! Auch die jungen Münchner können gar
nicht früh genug homo-ideologisch indoktriniert werden. Von einer Gruppe von Menschen, die Säuglinge
in ihre Rituale einbindet und darauf besteht ihre „Lehren“ in den Grund- und Volksschulen verbreiten zu
können, zu lesen das das Argumentative auftreten anderes Denkender Indoktrinierung sei ist mehr als lächerlich.
Von den menschenunwürdigen Ansichten über Männliche Prostituierte ganz zu schweigen.
#83 verwirrter 22:54:08 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@Marcelus Es ging in meinen Postings nicht um die Frau Jelinek sondern wie man gegen sie hetzt und wie
das in Verbindung zu den Üblichen Umgangsformen der Christen steht. Aber Welche Ideologie wäre das denn?
Bzw. welche Bluttaten hätte jenige welche dann verbrochen? Mal abgesehen davon, dass ich glaube, dass
sie bekennende Pazifistin ist und wie ich sie bisher kennen gelehrt habe würde sie wahrscheinlich bestreiten
das sie eine Ideologie hat, zumindest in dem sinne wie ich glaube das sie das Wort gebrauchen.
#80 verwirrter 22:00:23 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@HeinrichvonOfterdingen Sie kennen meine Weltanschauung nicht… ich werde keine rhetorischen und abstrusen
Vergleiche ziehen (ich esse auch Brot, ich bin mir sicher das haben manche Nazis auch gemacht und ich
wage zu behaupten sie essen es auch?!) Ich kenne aber die Geschichte des Christentums und die spricht
bände… beginnend im 4 Jahrhundert mit Übergriffe auf hellenistische Gelehrte bzw. die Verbrennung
deren Bücher, ab Kaiser Konstantin dann sogar „legal“, geht es weiter über die Inquisition und in der
derzeitige Ablehnung von Philosophie und Wissenschaft endet es vorerst. Alles in allem sind die Christen
die bildungsfeindlichste Gruppe in Europa. hat nicht sogar Paulus geschrieben man solle sich von Philosophie
und Wissenschaft abwenden? Und die Gegenargumente sind wie immer nicht vorhanden, wie denn auch, man ist
ja bildungsfeindlich… man verbündet sich lieber mit dem Römischen Kaiser und läst morden oder setzt
Bücher auf Listen bzw. verbrennt sie oder beschimpft wüst als unmoralisch (was das auch immer heißen
soll). Seit beginn an die gleiche vorgehensweise egal ob Epikureer, Astronomen oder jetzt in dem Fall
eben Jelinek.
#76 verwirrter 20:48:25 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Weitere Zeichen der Unbildung Und wieder zeigt uns das Christentum das es wenig von der Welt versteht,
dafür viel von Wortverdreherei und Hetze (was dieser rein beleidigende und sonst nichts aussagende Artikel
wieder einmal sehr gut zeigt). Haben diese Menschen in den Lätzen 1600 Jahren denn gar nichts dazu gelernt?
#178 verwirrter 15:45:00 | Donnerstag, 3. April 2008
@Bruder Theophil: Der Mensch ist genau so ein ding wie alle anderen Gegenstände im Universum. animalisch
lasse ich mich nicht nennen denn auch das Tier ist nur ein ding wie der Mensch eines ist. Missionierung
ist nicht die einzige Methode um anderen Menschen den eigenen glauben aufzuzwingen. Gesetze zu befürworten
deren einzige Begründung die eigene Religiöse Überzeugung ist, ist eine weitere Methode.
#175 verwirrter 09:21:08 | Donnerstag, 3. April 2008
@Bruder Theophil: Bei vielen Tierarten wird das Praktiziert… Bei einigen Affenarten ist es so das jedes
10 Weibchen gleichgeschlechtlich orientiert ist und man kann nachrechnen das die Überlebenschancen der
Jungtiere so erhöht wird weil es diese Kinderlosen Paare gibt. Natürlich sehe ich das nicht als Beweis
an, dass das bei Menschen auch so sein muss. Aber es liegt nahe so zu denken. Zumindest ist es mehr gerechtfertigt
als die Arroganz sich anzumaßen einen Göttlichen Plan zu kennen diesen in ein Buch zu schreiben und
dann noch die Frechheit zu besitzen diesen anderen aufdrängen zu wollen.
#171 verwirrter 22:04:19 | Mittwoch, 2. April 2008
*lach* ich bin gerade mal um die 20 *lach*. Außerdem bin ich in einer Großstadt zur schule gegangen.
Ich hatte viele Kinder mit muslimischen Eltern auf meiner Schule. Jaja, das kommt davon wenn man nach
ausreden sucht! Aber sie hatten recht gegen ende hatte ich hauptsächlich (nicht alle) Atheisten und Agnostiker
in der Klasse (das hat sich im Religionsunterreicht gezeigt, der ja bekanntlich eine 1 garantiert ). Die
meisten haben mit 12-14 Endgültig aufgehört an den Osterhasen zu glauben… aja und diese Sachen die
sie ihren Großmüttern zu liebe nachgeplappert haben, haben sie natürlich auch nicht mehr gesagt…
wissen sie, sie müssen unterscheiden lernen was Kinder sagen weil sie ihren Eltern und Verwandten gefallen
müssen und dem was sie wirklich meinen. Schon allein deshalb weil die wenigsten in dem Alter verstehen
was sie sagen. Wie gesagt es ist Schwachsinn einem Kind anzudichten es wäre gläubig, auch wenn es Worte
verwendet die es noch nicht versteht, weil es die von seinen Verwandten gehört hat.
#169 verwirrter 21:25:54 | Mittwoch, 2. April 2008
@Marcelus und Florian Geyer @Marcelus: Was will ich nicht? ich habe nie gesagt was ich will! Aber ich
hätte kein Problem damit wenn ich zwei Väter oder Mütter hätte und warum Kinder deren Eltern Mohammedaner
sind zwangsweise Homofeindlich sein sollten müssen sie mir noch erklären. Als ich in der Unterstufe
war hatte ich sowohl Kinder deren Eltern Muslime waren als auch einen Homosexuellen in der Klasse und
es gab nie Probleme zwischen diesen. Probleme gab es nur zwischen Kindern christlichem Hintergrund und
diesem einen. Ich bezweifle das es etwas mit der Religion der Eltern zu tun hat wie sich Kindern anderen
Kindern nähern. @Florian Geyer: Kinder sind meistens ehrlich und sagen die Wahrheit. Das heißt sie sind
so weit als nur irgend möglich von den Katholiken entfernt. @Marcelus: Kindern unter 6 Jahren können
sicher nicht als gläubig bezeichnet werden! Bei Kindern unter 12 Jahren ist es sehr strittig und erst
über 12 wage ich zu behaupten das Kinder sich mit glauben beschäftigen. Daher kann ich auf ihre frage
nur so weit antworten das ich in der Unterstufe sehr viele verschieden Weltanschauungen in meiner Klasse
hatte… die meisten fanden das Thema aber uninteressant.
#165 verwirrter 20:55:15 | Mittwoch, 2. April 2008
@Marcelus: Hassen Sie die Menschen? Wenn sie sie mit Schimpfwörtern titulieren bzw. „mohammedanischen“
Kinder als Unmenschen bezeichnen. Mal abgesehen davon das, 1. dass eine nichts mit dem anderen zu tun
hat und 2. es keine „mohammedanischen“ Kinder gibt. Kinder verstehen noch nichts von Religion sie können
sich daher zu keiner rechnen. Es ist Unfug Kinder als mohammedanisch, christlich, sozialtistisch, freiheitlich
oder sonst was zu bezeichnen.
#163 verwirrter 20:38:25 | Mittwoch, 2. April 2008
wieder sehr merkwürdige Verdrehspielchen von kreuz.net Homo-Paarungen werden vom Staat privilegiert,
ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen oder sich mit Kindern herumschlagen zu müssen. Sehr richtig!
und aus diesem Grund sollte man es Homosexuellen Paaren auch erlauben Kinder zu adoptieren damit sie ihren
vorgesehenen Platz als Auffangbecken für verwaiste Kinder einnehmen können! Die Meinung zu verdrehten
Homosexuelle sollen schlechter gestellt werden (ich erwehre mich so etwas wie Steuerrecht und Erbrecht
als Privileg zu sehen, das sollte Normalzustand sein!) weil sie für die Gesellschaft nichts leisten und
gleichzeitig die Auffassung vertreten ihnen sollten die mittel etwas zu leisten verwert bleiben, ist dumme
Hetze und weit entfernt von einer sachlichen Beurteilung. Die Zahl der reisefreudigen Homos wird in Deutschland
von einer Homo-Vereinigung auf 5,5 Millionen geschätzt. Daß es sich hier um reine Phantasiezahlen handelt,
sagt ‘Die Presse’ nicht. Wenn die Veranstalter eine zahlt schätzen dann ist es natürlich eine Phantasie
zahl! Das weiß jeder der schon mal eine Veranstaltung ausgerichtet hat zu der zu wenig Menschen gekommen
sind, dass man sich aber auf so viele ausrichtet sag aber viel aus. Wer investiert schon gerne in unrentable
Geschäfte?!
#22 verwirrter 13:27:26 | Donnerstag, 20. März 2008
Ein trauriges Zeugnis… legt kreuz.net hier ab. Das fehlen von Inhaltlichen Argumenten verleitet immer
dazu den Menschen persönlich anzugreifen. Nun Herr Küng kann froh darüber sein, es spricht für ihn
das auf seine Argumenten nicht mit Gegenargumenten sondern mit einer Diskussion über seinen „Charakter“
beantwortet werden. Fraglich nur wie man rechtfertigen will wie der Wahrheitswert seiner Aussagen mit
dem Grund warum er sie ausspricht in Verbindung steht. (Einmal abgesehen davon das ich bezweifele das
er sie tätigt weil er so selbstverliebt ist.)
#96 verwirrter 10:52:29 | Donnerstag, 20. März 2008
@mandy Ach machen sie sich um mich keine sorgen ich halte sowas aus. Die Vorgehensweise, sich die Finger
in die Ohren zu stopfen und „nein nein nein…“ zu brüllen ist mir aus dem Kindergarten noch wohl bekannt.
Das kann mich nicht Frustrieren.
@Rübezahl *lach* Gotteslästerung, Mann kann jede Kritik am Christlichen Gott als Lästerung interpretieren.
*lach* Und wer auf Kritik nicht eingeht bzw. diese nicht als unbegründet zurückweisen kann (also mit
Argumenten) ist ignorant. Aber wie dem auch sei wir sind wirklich weit vom Thema abgekommen. ich betrachte
diese Diskussion als beendet.
@Rübezahl: weil ich kein Christ bin braucht man mir nicht zuhören? Ignoranz ist der einfachste Weg!
Hypatia von Alexandria und die Philosophen der Akademie von Athen hätten zum Christentum Konvertieren
können sie haben nämlich nicht vor Christus gelebt sondern 400 Jahre nach ihm! Weiters habe ich Aristoteles
und Platon angeführt um darauf aufmerksam zu machen das jeder Europäer an deren werk anknüpfen kann
und damit die christlichen Denker umgehen kann. Das impliziert natürlich das man auch nicht Christliche
Philosophie über Gott betreiben kann. was vorm Hintergrund unserer Diskussion über Descartes wichtig
ist. Weiters ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich das Christentum nicht mag. Und das steht
mir auch zu. Und ich habe den Christlichen Gottesbegriff in vergleich zu dem vieler Philosophen nicht
christlicher Ausrichtung (z.B. jene die in der Tradition nach Platon stehen) als Primitiv bezeichnet und
auch Argumente dafür angedeutet. Sie scheinen aber diese Argumente nicht endkräftigen zu wollen oder
zu können. Zur Erinnerung der dogmatische Abbruch der Christen innerhalb des neoplatonischen Diskurses
war mein Hauptargument warum dem Rationaltisch Platonischen Gottesbegriff der Vorzug zu geben ist. Ich
bin ihnen im Punkte Atheismus nicht ausgewichen ich wollte nur hinweisen das man sich Gott mit der Religion
und/oder mit dem Verstand nähern kann. Ich persönlich habe meine unberechtigte Zuteilung zur katholischen
Kirche als ich noch Baby war, das sich dagegen nicht wären konnte, (auch hier wieder Übergriffe, in
dem fall auf Kinder) längst richtig gestellt.
@Rübezahl Machen sie sich nicht lächerlich das hier ist ein Privatgespräch! Ich glaube das zeigt auch
die Lächerlichkeit ihres Vorwurfes der „Pseudowissenschaftlichkeit“. Wenn sie eine wissenschaftlich fundierten
Dialog wünschen Veröffentlichen sie ein Paper in einer Zeitschrift! zum Satz: „FALSCH! Es gibt viele
nicht Atheistische Denker in der Europäischen Geschichte die keine Christen waren“ z.B. Platon mit seiner
Idee des reinen guten, Aristoteles mit dem unbewegten Beweger, waren beide keine Christen weil, ach du
schreck, die waren schon tot da war Jesus noch nicht geboren. Hypatia hat versucht einen beweis für Gott
zu finden, daher keine Atheistin sonst würde sie ja zu beweisen versuchen das es ihn nicht gibt. Und
sicher keine Christin, weiters von Christen ermordet. Wo wir ein Indiz zu meiner „bösen Christen These“
hätten. (mal ganz zu schweigen von den Verfolgungen denen Atheistische oder Naturwissenschaftlich orientierte
Denkrichtungen ausgesetzt waren, Inquisiton und so.) Und wie gesagt das Kollegium der Akademie von Athen
oder der Bibliothek von Alexandria die ebenfalls keine Christen waren und Parallel zum Christlichen Dialog
gearbeitet haben. Erstere wurde sogar wie gesagt wegen konträrer Meinung zum Christentum geschlossen.
So etwas ist Allgemeinbildung! Zum nicht-Atheist sein: Ein Atheist ist ein Mensch der die Existenz von
Gott negiert, wer das nicht tut ist nach Definition keiner, das hat noch nichts Religion zu tun. Ich weis
das ist schwer zu verstehen
@Ideologiefeind Was mich vor allem stört ist die aggressive Egozentrik der Christen, jetzt und in der
Vergangenheit. Die sämtliche anderen Strömungen in Europas verbieten will. Ein gutes Beispiel hierfür
ist die Schließung der Akademie von Athen 529 n.Chr. durch Justinian I. Wo andere Denkrichtungen einfach
mundtot gemacht wurden. Diese Taktik ist typisch für die Christen und wir immer noch praktiziert. Ich
glaube in der heutigen zeit in der die Erdrückende übermacht des Christentums in Europa zumindest de
Jure etwas angebrochen werden konnte kann man wieder beginnen sich gegen die Unterdrückung der Christen
zur wehr zu setzen und die anderen Kulturellen Strömungen Europas aus ihrem versteck raus lassen. 1500
Jahre Versteckspiel sind wirklich genug.
@Rübezahl Wie kommen sie auf den abstrusen Gedanken ich wäre Atheist? Schreiben sie überhaupt mit mir?
Ich habe innerhalb dieser Diskussion nicht einmal einen atheistischen Standpunkt vertreten. Ihre Pseudoargumente
die nicht annähernd meine außer kraft setzen weil sie weder auf diese eingehen noch irgendetwas mit
diesen zu tun haben beweisen doch nur was ich ihnen schon zu Anfang gesagt habe: Sie leiden unter dem
bei Christen weit verbreiteten Missverständnis das kontradiktorische Gegenteil von Christentum ist Atheismus.
FALSCH! Es gibt viele nicht Atheistische Denker in der Europäischen Geschichte die keine Christen waren.
Denken sie nur and die vielen Philosophen des Altertums. Gott ist keine Christliche Erfindung auch wenn
ihnen das nicht gefällt! Und hinter diesen Hintergrund hat diese Diskussion statt gefunden. Wenn ein
Philosoph wie Descartes in seinen Schriften über Gott schreibt dann schreibt er über etwas, dass viel
größer und fundierter und vor allem älter ist als diese Lächerlichkeit die die Christen anbeten. Sie
können mich noch so gerne mit irgendwelchen abwertenden Namen wie Hobby Philosoph persönlich angreifen.
Ihre Haltung zu diesem Thema zeigt nur das sie Descartes bzw. die Tradition in der er steht nicht verstanden
haben.
@Rübezahl Ihre Umgangsformen lassen zu wünschen übrig Lassen sie ihre Frechheiten hinter ihren zähnen.
Ihnen steht weder ein Urteil über meinen Wissenstand zu noch über den glauben von Descartes zu. Nur
das Individuum selbst hat das recht seinen glauben zu definieren. Ich bezweifle das man einen Historiker
als seriös bezeichnen kann der Mutmaßungen über die nicht aufgeschriebenen Gedanken eines Menschen
anstellt. Irgendeinen Unfug über „wahrscheinlich“ zu sprechen und Mutmaßungen anzustellen reicht nicht
aus um einen Menschen irgendeinem Glauben zuzurechnen. Wo wir bei ihrem Vorwurf sind ich würde ihnen
etwas in den Mund legen, genau darauf bezieht sich ja wohl ihre „Wahrscheinlichkeit“, dass man von Descartes
nur weil er dem Ritus folgt und nichts Gegenteiliges gesagt hat annähmen kann er sei gläubig gewesen.
Obwohl es genau so möglich gewesen wäre das er sich nur genötigt dazu fühlte weil er ansonsten gesellschaftliche
Einbußen machen hätte müssen. Es lässt sich keine aussage über Descartes glauben machen! Daher ist
die aussage er war Christ schlicht Unfug. Wie gesagt die Übliche Taktik der Christen sich irgendwelche
Menschen einzuverleiben und das mit einer zwielichtigen Wahrscheinlichkeitsbegriff zu rechtfertigen. Was
wir über Descartes wissen ist das was er geschrieben hat (und das steht ganz eindeutig in einer älteren
Tradition als in der Christlichen) und alle Mutmaßungen über das was er nicht in seinen Schriften zu
finden ist, ist Schwafelei.
@Rübezahl wie gesagt auch wenn er Katholik war hat das nichts mit seiner Theorie zu tun! Aber mal abgesehen
davon. Reflektieren sie mal ihre vorgangsweise. Ihre Mutmaßungen mein Wissen über Descartes würde von
wiki kommen hat viel Ähnlichkeit damit das einfach annehmen Descartes war gläubiger Katholik weil er
formal daran festhielt. Es ist leider etwas das Christen immer gerne machen, nicht bis zu ende denken
weil ihnen das vorläufige Ergebnis gefällt. Aber um auf den punkt zu kommen. wir reden darüber, dass
sie Descartes einfach als Christ bezeichnen nur weil er in einer zeit gelebt hat wo es gefährlich war
öffentlich gegen das Christentum ins Feld zu ziehen. Und ihr Einwand ist, er hätte ja Protestant werden
können?! Merken sie nicht auch, dass das irgendwie kein Argument ist weil Protestanten nur eine andere
Denkrichtung innerhalb der Christlichen ist. Noch mal, mein Einwand gegen die Christianisierung Descartes
ist der das sein Gottesbegriff wesentlich an die Diskussion des Altertums anknüpft die die Christen mit
ihrer Politischen macht zu Gunsten ihres Dogmatischen Abbruchs beendet haben. Die Diskussion über Gott
in Europa ist keine rein Christliche sondern eine die von vielen Denkrichtungen geführt wird und die
platonisch Rationalistische unterscheidet sich gewaltig von der Christlichen. Man beachte nur den unterscheid
zwischen Platon und Augustinus. Es ärgert das die Christen alle anderen Denkrichtungen in Europa einfach
uminterpretieren und behaupten sie wären teilder ihrigen
@Rübezahl Ich muss ihnen leider mitteilen, dass sie an einem unter Christen weit verbreitetem Missverständnis
leiden. Der Überzeugung zu sein das Gott existiert sagt noch nicht das man Christ ist. Immerhin ist die
Idee des Reinen Guten von Platon älter als die Gottesvorstellung der Christen und es ist wohl naheliegender
das Descartes von einem Philosophischen Gottesbegriff in seinen Schriften ausgeht oder? Weiters habe ich
nie gesagt das Descartes Atheist sei, ich habe ihn auch nie zur Untermauerung einer Atheistischen These
heran gezogen. ich habe den Herrn Geyer nur darauf hin gewiesen, dass wenn ein Philosoph von Gott spricht,
dann spricht er von etwas das weit über die kindlichen Vorstellung der Christen hinaus geht. Sie wagen
es zu behaupten das Descartes Christ war? In einer zeit in der so viel macht von der Katholischen Kirche
ausging wie zu Zeiten Descartes traut sich ja wohl kaum einer zu sagen das er es nicht ist. (die Ansicht
jeder Europäer sei Christ ist eine weiteres Missverständnis an dem die Christen kränkeln). Und wenn
er sich als Christ bezeichnen würde oder getan hat sagt das nichts über seinen Gottesbegriff innerhalb
seiner Theorie aus, der wie oben schon erwähnt im Rationalistischen Diskurs steht, der mit Platon begonnen
hat und damit, wie ebenfalls oben bzw. in einer anderen antwort von mir an Herrn Geyer schon erwähnt,
weit über diesen vereinfachten Abbruch der Christen den sie neoplatonischen Diskurs vollzogen haben hinaus
geht.
@Florian Geyer Jaja ich weis die versuche Descartes zu einem Kirchenphilosophen zu machen gehen schon
auf George Berkeley zurück. Es ist eine übliche Taktik der Christlichen Denker Philosophen anderer Meinung
einfach umzuinterpretieren. Man denke nur an die Versuche Thomas von Aquins, Aristoteles neu zu interpretieren.
Übrigens das werk Aquins ist jedem weiter zu empfählen. Seine Versuche zu argumentieren, dass wenn Heiler
A, B und C vollkommen konträrer dinge zu heiligen D,E und F gesagt haben, das sie eigentlich das selbe
meinen kommt locker an jedes Cabaret ran
@Florian Geyer Ich glaube es gibt nichts absurderes als „cogito ergo sum“ mit der Christlichen Vorstellung
eines Heiligen Geistes in Zusammenhang zu bringen. Es geht um Vernunft und Denken. Und das ist weit entfernt
von diesem vereinfachten Abbruch, den die Christen in Neoplatonischen Diskurs, vollzogen haben. Der Rationalistische
Gottesbegriff ist um einiges komplexer und eleganter als alle von den Christen in dieser Diskussion eingeführten
Entitäten.
Mangelnde Englisch Kenntnisse Die adäquate Übersetzung von „bitch“ ist nicht „Hure“! „bitch“ hieß ursprünglich
Hündin und wird im derzeitigen Sprachgebrauch ca. so verwendet wie Kuh im deutschen. Das Englische Wort
für „Hure“ ist „slut“.
@Marcelus: kurzer Überblick: Thales von Milet geboren 624 v. Chr. Parmen(e)ides von Elea geboren anfang
5. jahrhundert v. Chr. Sokrates geboren 469 v. Chr. Platon geboren 427 v. Chr. Aristoteles geboren 384
v. Chr. Epikur geboren 341 v. Chr. usw. also das „v.“ steht jeweils für VOR im sinn von zeitliche DAVOR!
der erste der Mensch der das Christentum in die Geistesgeschichte einspielen lies war: Augustinus von
Hippo geboren 354 n. Chr. Die Akademie von Athen die konträr zur christliche Lehre stand wurde erst 529
n. Chr. geschlossen. dazwischen kann man dann von einer rein christlichen Dominanz sprechen das ist wahr.
René Descartes wird dann wieder 1596 n. Chr. geboren und mit ihm trauen sich dann westliche Gelehrte
an die Philosophischen Diskurse der Antike die während christlicher Vorherrschaft eingeschlafen waren
(Atheistische, Rationalistische, Naturalistische) wieder anzuschließen und dann entstanden wieder neue
Denkrichtungen die wieder mehr oder weiniger konträr zum Christentum stehen… ja die teils sogar recht
belächelnd vom Christlichen denken sprechen. Wir sehen also der Anteil christlicher Ansätze im europäischen
Denken ist mehr oder weniger geringer als es die Christen gerne hätten.
#139 verwirrter 22:17:24 | Donnerstag, 6. März 2008
@Kurt K: Ja aber das kann man noch abschwächen. Denn es sind nur bisschen weniger als 1600 Jahr Christliche
Vorherrschaft in Europa. weiters war es nur eine Vorherrschaft und nichts Absolutes. Menschen die allen
ernstes glauben das Europa Christlich ist haben (hoffendlich) nur noch keine zeit gefunden sich mit der
europäischen Geistesgeschichte zu befassen. Das einzige was man von Europa im Zusammenhang mit dem Christentum
sagen kann ist das das Christentum etwas Europäisches ist. Europa ist viel reicher an Ideen und Denken,
das Christentum ist nur ein Strang davon.
#136 verwirrter 19:04:41 | Donnerstag, 6. März 2008
Fragen über Fragen, implizite Annamen und viel Unfug! „Das ist nicht bloß eine Frage des persönlichen
Glaubens oder des persönlichen Geschmacks, diese Werte sind in der Natur des Menschen selbst verankert.“
Ich würde dafür sehr gerne ein Argument hören das sich nicht auf den persönlichen glauben stützt!
„Gleichgeschlechtliche Paare können die für die Gesellschaft wichtigen Leistungen der Familie nicht
erbringen, daher können ihnen vom Staat – wenn er gerecht sein will – auch nicht die der Ehe vorbehaltenen
Rechte gewährt werden.“ Welche Leistungen können sie nicht erbringen? Also mal abgesehen vom aufziehen
der Kinder. Denn das wollen sie, daher auch der Wunsch Kinder zu adoptieren.
@Marcelus *schock* natürlich will sie das! jede Religion will das… aber das darf sie nicht! wenn sie
das tut werden Menschen anderer Ansichtigen verfolgt verbrannt usw. Daher wurde ja auch die Trennung zwischen
Kirche und Staat vollzogen. Damit die Führer der Religionen das nicht ausnützen um ihren Glauben anderen
aufzuzwingen, um damit Macht über sie ausüben zu können. So müssen sie nämlich argumentieren wenn
sie etwas durchbringen wollen, was viel schwieriger ist. So wollte man einen Staat schaffen (wollte weil
wie man sieht versuchen die einzelnen Religionen immer noch über Parteien wie „dieChristen“ das zu umgehen)
wo jeder mit seiner Überzeugung leben kann ohne vom anderen dabei gehindert zu werden. Wie gesagt das
gegen die Homo-Ehe zu sein ist ja kein eintreten für Christliche werte sondern eine Handlung gegen diejenigen
die homosexuell sind. Denn ein eintreten für christliche Werte wäre das recht einzufordern das ein Christ
seinen Religiösen Praktiken nachgehen kann. So kann jeder Mensch seine Überzeugung leben und niemand
wird dabei in seiner gestört, unter der großen Vorraussetzung das man keinem anderen dabei schaden darf.
Und sie werden doch wohl nicht ernsthaft der Meinung sein das wenn zwei Homosexuelle Menschen heiraten
das ihnen das Persönlich schadet?! Aber was die Trennung von Religion und Staat mit der Ausländer- und
Sozialpolitik zu tun hat müssen sie mir noch erklären!
@Marcelus Ja genau darum geht es ja! Die Homosexuellen werden Partnerschaften bilden, egal ob irgendjemand
was dagegen hat oder nicht! Die Frage dabei ist ja nur die ob der Staat das regeln soll. Und meiner Meinung
sollte er das wenn man sich die vielen Streitereien ansieht die beim Erbrecht auftreten wenn in einem
Homosexuellenpaar einer stirbt. Viele fragen werden vom Gesetz nicht behandelt! Und das muss sich ändern!
Darum ist es ja so absurd, dass sich die Kirche da einmischt. Dieses Gesetz geht die Religionen nichts
an. Wenn es gegen ihre Lehre verstößt und alle Bürger eines Staates dieser Lehre angehören heiratet
eh niemand egal ob es dieses Gesetz gibt. Das man das gesetzt verhindern will zeigt doch nur das man jemanden
unterdrücken will, das man eine Handlung gegen andere Denkweisen setzen will um macht zu erlangen! Das
Problem der Kirche ist kein religiöses sondern ein machtpolitisches!
@Marcelus Die handlung zum heiraten wird vom Paar das heiratet gesetzt nicht vom staat! Der staat liefert
nur die gesetze die erleutern wie es gemacht werden muss bzw. welchen regeln es gehorchen muss und was
passiert wenn es auf natürlichen oder unnatürlichen weg aufgehoben wird (z.B. erbrecht, scheidungsrecht,
usw.).
@FiliusEcclesiae Aber steht das nicht im Widerspruch zu dem was du vorher gesagt hast. Wenn man den Homosexuellen
ihre Ehe nicht erlaubt ist das doch bereits ein kriegerischer Akt gegen Menschen die nicht dem Christlichen
Bild entsprechen, eben auf dem Feld der Politik oder der Juristerei. Denn es ist ja wohl ein unterschied
ob ich an etwas glaube und etwas als falsch erkenne und jemanden zwinge dieses dann auch leben zu müssen,
besonders dann wenn es mich eigentlich nicht betrifft. Also ich möchte damit nur sagen ich habe nichts
gegen Christen, ich habe nur etwas dagegen wenn sie sich aufdrängen, sie dürfen denken und sagen was
sie wollen wie jede andere Gruppe aber Handlungen gegen jemanden setzen so wie es die Partei „dieChristen“
verlangen ist auf jeden fall zu verurteilen.
@Florian Geyer Also nur vorweg ich bin nicht der Meinung, dass Wunderheilung wirklich passiert. Ich bin
der Meinung, dass es immer eine Erklärung dafür gibt. Aber ich nehme jetzt mal an es gäbe solche unerklärlichen
Wunderheilungen dann wäre ja ein Wunder Gottes schon eine Erklärung versuch und sie wären nicht mehr
Unerklärlich. Aber Gott ist bereits wieder eine teil einer Ideologie. Daher solche Erklärungen weg zu
lassen ist selbst keine Ideologie sondern ist Ideologie neutral, da sie keine aussagen über dinge trifft
die sie nicht erklären kann. Was Ideologie ja macht, denn Ideologie ist ja ein als wahr Anerkennen von
Sätzen deren Wahrheit nicht überprüft werden kann. Es ist daher genau umgekehrt der katholische Glaube
ist eine Ideologie die sich aufzudrängen versucht und deren übermacht in Europa zu bekämpfen ist, nur
die übermacht, ich spreche nicht vom katholischen glauben als solches!
Merkwürdige Ansicht über ein merkwürdiges Urteil. Also wenn es sich so zugetragen hat finde ich das
urteil auch etwas übertrieben. Warum eine Homosexueller in einer Kirchlichen Einrichtung arbeiten will
ist auch sehr fragwürdig aber deshalb von Homo-Unzucht und Umerziehungslager zu sprechen und in irgend
einer art und weise von den einer bösen Homosexuelle Verschwörung zu sprechen ist nicht besser. Wie
in den meisten fällen sind beide Seiten gleich uneinsichtig.
@FiliusEcclesiae jetzt verstehe ich dich nicht mehr… du verteidigst die Protestanten die eine Ideologie
vertreten während du die Ideologie als schlecht bezeichnest?
@matt2 Was ist denn wahr nach deiner Ansicht nach? das was du als wahr angibst? und wenn es sich widerspricht
liegt es einfach an den bösen säkularisierten Vernunftmenschen die dich verwirren wollen?
@FiliusEcclesiae Willst du damit sagen das Gott die Menschen so beeinflusst das sie kriege beginnen wenn
sie nicht seiner lehre folgen? wenn er das tut warum beeinflusst er sie dann nicht gleich zum guten. Muss
ja ein sehr böser Gott sein an den du da glaubst!?
@FiliusEcclesiae Die Weltkriege die Europa so geschadet haben bzw. die großen Kriege Europas waren immer
Produkte eine ideologischen Radikalisierung… im fall des 30 Jährigen Krieges sogar definitiv der Christlichen
Ideologien!
@matt2 Du verstehst hoffendlich schon das du zirkulär argumentierst?! oder? Wenn du auf meine Frage,
warum das etwas mit Christen zu tun hat, mit einer christlichen Überzeugung antwortest.
Kann mir bitte jemand erklären was diese Diskusion soll?! Ich scheine, was dieses thema betrifft, etwas
nicht ganz verstanden zu haben. Zumindest habe ich das gefühl wenn ich diesen Artikel lese. Denn ich
frage mich, was eine die Homo-Ehe mit der Christlichen Kirche zu tun hat? In der Diskussion über eine
eingetragenen Partnerschaft bzw. die rechtliche Gleichstellung von diesen mit der Ehe melden sich oft
kirchliche Vertreter bzw. gläubige Christen mit dem Einwand solche Gesetze würden in irgendeiner Art
und Weise die Familie schlechter stellen bzw. diese zerstören. Ich frage mich wie das gehen soll? Oder
glaubt hier ernsthaft jemand das sobald die Homo-Ehe eingeführt wird die Männer und Frauen dieses Landes
ihre intakten Ehen scheiden lassen und mit einem gleichgeschlechtlichen Partner eine neue beginnen? Defakto
ist es doch so das Homosexuelle Partnerschaften parallel zu den Chritlich anerkannten existieren, relativ
egal ob sie gesetzlich anerkannt sind oder nicht. Das wird sich auch nicht ändern. Die Eingetragenen
Partnerschaften ermöglichen Homosexuellen nur in rechtlichen Fragen Klarheit zu schaffen und um sonst
nichts. Rein formal betrachtet hat die Katholische kirche garkein Mitspracherecht, es betrifft sie nicht,
das sie dagegen ist wurde oft genug betont und es steht ihr auch frei es ihren Gläubigen zu verbieten.
Es geht aber in dieser Frage nicht um eine Gleichstellung vor dem Christlichen Gott sondern vor dem Rechtssystem
in Österreich das für alle Menschen gelten soll und nciht nur für Christen!