Freitag, 14. März 2008 12:05
Lesername: Unda_maris
Beiträge: 17
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Sonntag, 15. Juni 2008 13:07
Unda_maris: @Jörg Guttenberger
Was soll das jetzt? Für Sie gibts anscheinend nur schwarz und weiß. Genau wie es in der Politik eine „Mitte“ gibt, so schätze ich im Ganzen auch die ThF in Eichstätt ein. Aber bitte, wenn Sie unbedingt irgendwelche Etikettierungen brauchen: „normal“, „gemäßigt“, …
Wie bereits gesagt: aufs Ganze gesehen, im Dozentenkollegium lassen sich natürlich schon verschiedene „Tendenzen“ ausmachen, aber wir betrachten ja das Gesamte.
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Samstag, 14. Juni 2008 21:23
Unda_maris: @Andraous
Da schau her, noch ein Mitglied an der KU – seien Sie gegrüßt!

Ihre Einschätzung, dass die Theologische Fakultät eine der führenden in Deutschland sein soll und dazu noch besonders progressiv, kann ich nicht ganz nachvollziehen, ehrlich gesagt. Führend ist die Eichstätter Uni auf den Gebieten der Geographie oder des Journalismus, aber ganz sicher nicht im Bereich der Theologie. Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass das Lehrpersonal schlecht wäre (ist es sicher nicht), aber die Zeiten, in denen wirklich namhafte Theologen dort gelehrt haben, sind doch längst vorbei.
Und progressiv? Natürlich gibt es große Unterschiede innerhalb der Dozenten, aber im Ganzen gesehen, würde ich die Fakultät weder als ausgesprochen konservativ, aber schon gar nicht als progressiv einschätzen. Ist aber meine persönliche Meinung.
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Samstag, 14. Juni 2008 08:35
Unda_maris: @Bernd-Jupp
Genau dieses Gefühl kann ich mich auch nicht ganz erwehren, dass Bischof Hanke sich jetzt durch seine Entscheidung selbst die Verantwortung für die Ablehnung des Kandidaten Hemel aufbürdet, um den Vatikan gleichsam in Schutz zu nehmen und davon abzulenken.
Ob Mixa, Müller oder sonst irgendein Bischof hinter dem aus Rom nicht eingetroffenen „Nihil obstat“ steht, darüber wird natürlich heftig spekuliert. Man kann es jedenfalls nicht ausschließen, wenngleich es wie gesagt nur Spekulationen sind.
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Freitag, 13. Juni 2008 16:17
Unda_maris: @Beide Vorposter
Kennen Sie die Universität Eichstätt überhaupt und wissen Sie überhaupt über die Vorkommnisse der letzten Zeit genau Bescheid?
Aus der Ferne irgendetwas daherzusülzen ist natürlich immer leicht. Fakt ist, dass auf BEIDEN Seiten, weltlich UND kirchlich in der Personalie extrem viel Mist gebaut wurde und dass sich auch die Kirche keinen berechtigten Grund hat, hier den Saubermann spielen zu wollen. Fakt ist auch, dass nicht mit offenen Karten gespielt wurde und wird.
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Montag, 9. Juni 2008 19:33
Unda_maris: Interessant
Da kopiert dieser „Student“ den kompletten Artikel über den Rückzug von Prof. Schieren von der Eichstätt Bistumsseite, ergänzt ihn aber dezent, aber dennoch auffällig, um die Hinweise über die SPD-Tätigkeit des Herren.

Die damit verbundene Aussageabsicht ist klar: Schieren ist bei der SPD = er ist links und damit schon mal zwangsläufig und automatisch kirchenkritisch eingestellt. Damit kann man ihn als den „bösen Buben“ hinstellen, der sich den Vorstellungen des Bischofs widersetzt hat.

Wer den Artikel in seiner Originalfassung lesen möchte, geht auf die Bistumsseiten von Eichstätt und blättert bei den Nachrichten zurück auf Samstag, den 7. Juni. Dort findet man den Text.
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Donnerstag, 22. Mai 2008 14:14
Unda_maris: @ RJH und allgemein
„Gerade diese Entscheidung stärkt das Profil der katholischen Hochschule.“

Und das meinen Sie ernst, oder wie? Den enormen Imageschaden und die Tatsache, dass die deutsche Uni-Landschaft über Eichstätt momentan nur lächelt, ignorieren sie einfach bewusst weg. Profil schärfen ja, aber nicht um jeden Preis. In der Personalie sind von allen Seiten, weltlich UND kirchlich, große Fehler gemacht worden.

Zu dieser Plakataktion: na klar waren das wieder böse linke Studenten. Jeder, der sich mal kritisch gegenüber kirchlichen Themen äußert, ist ja sofort links. Warum ist man hier denn dem krankhaften Zwang ausgesetzt, alles schubladisieren zu müssen? Im Übrigen zur Klarstellung bzgl. dieser großen „Protestaktion“: von der hat praktisch niemand etwas bemerkt: die Plakate wurden mitten in der Nacht angebracht und waren wenige Stunden später, gegen 8:30 Uhr schon wieder restlos entfernt, so dass wohl kaum irgendjemand etwas mitbekommen haben dürfte. Nachzulesen im aktuellen „Donaukurier“.
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Donnerstag, 8. Mai 2008 16:50
Unda_maris: Chaos
Ach Gott, unser Berufskomiker (= aufrechterirgendwas) redet mal wieder wirres, weltfremdes Zeug. Aber soll er …

Jedenfalls ist es eine Unverschämtheit, sowohl Hemel, der Uni und auch der Öffentlichkeit gegenüber, immer noch nicht Klartext zu reden und die Dinge beim Namen zu nennen, was genau die Gründe für die ablehnende Haltung Roms sind. Nach dem Theater der letzten Wochen wird sich jeder potentielle neue Interessent zweimal überlegen, ob er sich für das Präsidentenamt in Eichstätt bewirbt. Ich glaube, dass die Uni weniger Schaden daran genommen hätte, einen vielleicht kirchlich nicht ganz 100% erwünschten Präsidenten an der Spitze zu haben, als es nun der Fall ist. Wenn es das ist, was unter dem Terminus „katholisches Profil“ schärfen zu verstehen ist, na dann gute Nacht.
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Donnerstag, 17. April 2008 18:16
Unda_maris: @Burgorus
Na dann lesen Sie hier nur fleißig weiter und informieren sich, was wirklich Sache ist. Denn wer sollte es sonst besser wissen, außer +.net, dem größten katholischen Internet-Nachrichtendienst

Ich gebe unbestritten zu, dass manche Nachrichten hier im Kern ja durchaus wichtiges ansprechen, nur die Art und Weise, wie man meist auftritt, in selbstherrlicher Arroganz und gespickt mit Polemik, oft unter der Gürtellinie und am Rande des Anstands, kann ich einfach nicht akzeptieren. Das hat für mich „Nachrichten“ nichts mehr zu tun, sondern ist Hetze und Propaganda. Dies ist ein Grundproblem: man darf und kann Wahres ansprechen und auch den Finger in die Wunde legen (wenn es berechtigt ist), nur in dieser oft widerwärtigen Art und Weise, wie es auf diesen Seiten geschieht, das ist völlig unakzeptabel und primitiv.
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Donnerstag, 17. April 2008 17:36
Unda_maris: @Burgorus
+.net ist ein Fähnchen im Wind und solange für jemanden, solange dessen Entscheidungen und Aussagen den eigenen Vorstellungen und Ideologien entsprechen. Wie oft wurden hier schon beispielsweise Bischöfe in den höchsten Tönen gelobt und zwei Tage später waren sie schon wieder unten durch, weil sie etwas geäußert haben, was den +.net-lern wieder nicht in den Kram passt. So siehts aus, wenn man ehrlich ist. [mehr…]
Donnerstag, 17. April 2008 15:40
Unda_maris: Die Uni Eichstätt …
… ist keine theologische Hochschule im eigentlichen Sinn, das sei einmal klargestellt, weil bei vielen da Missverständnisse auftreten. Die Theologische Fakultät ist EINE von acht Fakultäten. [mehr…]
Donnerstag, 17. April 2008 15:36
Unda_maris: Na ja gut …
… „Wir sind Kirche“ sind schon in vielerlei Hinsicht grenzwertig und übertreiben es dann doch häufig mit der Forderung nach Anpassung an den Zeitgeist.
Der Begriff „kirchenfeindlich“ wird natürlich von +.net inflationär für alles verwendet, was sich nicht ganz rechts bzw. jenseits des rechten Randes befindet, daher braucht man das schon mal nicht ernst nehmen.
Dennoch sollte man mit „Wir sind Kirche“ durchaus kritisch umgehen, natürlich nicht auf +.net-Niveau.
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Donnerstag, 17. April 2008 15:18
Unda_maris: @Burgorus und Laberhuber
Ich sehe, Sie haben an meinem Beitrag einiges falsch verstanden. Das war mir schon beim Schreiben klar. Und jetzt schießen Sie, wie üblich, wieder einmal über das Ziel hinaus. Alles andere hätte mich auch gewundert … [mehr…]
Donnerstag, 17. April 2008 12:38
Unda_maris: @Burgorus und Gleichgesinnte
Recht haben Sie! Waschechter Hurenbock! So jemand darf nicht Präsident einer Katholischen Universität werden, keinesfalls. Es muss jemand sein, der wahrhaft im Glauben steht, einen 150% katholisch einwandfreien Lebenswandel hat, am besten zölibatär lebt und endlich wieder Zucht und Ordnung in den verlotterten Laden bringt. Die Missstände an der Uni sind ja bereits gravierend. Nur einige Beispiele:

– Lehrveranstaltungen werden kaum noch mit gemeinsamem Gebet und/oder Anbetung begonnen
– Protestanten und andere Häretiker und Ketzer, sogar Atheisten, haben freien Zugang zur Hochschule und werden gleichbehandelt
– es gibt eine grüne, (d.h. sodomistenfreundliche, familien-, kirchen-, kinder- und sonstwasfeindliche) Hochschulgruppe
– Frauen dürfen nicht nur niedere Dienste (Putzfrau, etc… ) ausüben, sondern dürfen sogar Lehrstühle und Professuren innehaben
– Hochschulgottesdienste werden im Neuen Ritus zelebriert
– Es soll sogar Theologieprofessoren geben, die eine nachkonziliare Einstellung haben
– Etc…

Das ist doch skandalös, oder? Eigentlich dürfte sich die Uni nicht mehr katholisch nennen, wie ich finde. Ein neuer Präsident muss hier gewaltig aufräumen und die ganze Hochschule wieder zu einem Vorzeigeort für den wahren katholischen Glauben machen. Hemel wäre da mit seinem abstoßend unkatholischen Lebenswandel nur noch mehr Öl ins Feuer. Pfui!
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Samstag, 12. April 2008 09:16
Unda_maris: @seminarist/Aleph
Wenn man sonst keine Argumente hat, dann bedient man sich halt der üblichen Klischees und Vorurteilen gegenüber der Religionspädagogik. Gerade manchen Priestern würden einige Kenntnisse auf diesem Fachgebiet nicht schaden, man schaue sich nur so manchen Religionsunterricht in der Schule an, der von Geistlichen erteilt wird … der mag zwar fachlich gut sein, aber das ist nur die halbe Miete.
Der bisherige Präsident der Uni Eichstätt ist übrigens Germanist und Phillologe – also gar kein Theologe – ist das nicht ein Skandal? Und das an einer katholischen Universität!
Wenn jemand Dogmatiker oder Philosoph ist, dann ist das noch lange kein Gütesiegel, eine Hochschule zu leiten, würde ich mal sagen.
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Mittwoch, 9. April 2008 19:27
Unda_maris: @unteroktav
Na klar, so sind die +.net’ler halt …

Wobei man natürlich schon sagen muss, dass die Ausstellung nicht minder provokant und geschmacklos ist
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Samstag, 15. März 2008 12:56
Unda_maris: Vielen Dank
für diesen Artikel aus einer anderen Welt mit seinem hohen Unterhaltungswert. [mehr…]
Freitag, 14. März 2008 12:14
Unda_maris: @ HBR
Gehen Sie mal lieber in Deckung, wahrscheinlich wird gleich das Feuer auf Sie eröffnet [mehr…]
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