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@ ruhrgebietler Das sagen Sie. Es kann auch umgekehrt gedeutet werden: Wenn ein Seminarist den alten Ritus
lernen möchte, muss es ihm ermöglicht werden, d.h. dann macht man sich auf die Suche nach einem Ausbilder.
Ich glaube aber kaum, dass sich ein Seminar jahrelang einen Altrituellen hält, den gar niemand benötigt.
Falls einer gebraucht werden sollte, kann man sich immer noch nach einem umschauen, der dann „die Möglichkeit“
bietet.
Titel: „Die Alte Messe muß in jedem Priesterseminar unterrichtet werden“ FALSCH! „Die Ordinarien werden
ersucht, dem Klerus die Möglichkeit zu bieten, eine angemessene Hinführung zu den Feiern der forma extraordinaria
zu erhalten. Dies gilt auch für die Seminare, die für eine geeignete Ausbildung der zukünftigen Priester
durch das Studium der lateinischen Sprache sorgen müssen (8) und, wenn die pastoralen Erfordernisse dies
nahelegen, die Möglichkeit bieten sollen, die forma extraordinaria des Ritus zu erlernen.“ Also: Wer
will, soll die Möglichkeit haben. Von einer obligatorischen „zweigleisigen“ Ausbildung ist nicht die
Rede.
#10 cantate 09:50:37 | Mittwoch, 29. Dezember 2010
@ Nimrod Waren Sie in der Pius-Bruderschaft, oder aus welcher Kirche sind Sie ausgetreten? Aus der katholischen
ja wohl kaum, wenn man sieht wie Ruhrgebietler & Co. über deren Vertreter hier herziehen …
Zitat: „Jetzt besteht die Hoffnung, daß dieser Schritt von einer schnellen Verwirklichung der vollen
Gemeinschaft der ganzen Bruderschaft Sankt Pius X. mit der Kirche gefolgt werde“ M. a. W.: Die volle Gemeinschaft
besteht auch nach der Exkommunikation nicht. Die gegenseitige Exkommunikation der orthodoxen Kirchen und
der katholischen Kirche ist ja schon seit Jahrzehnten aufgehoben … Also nicht mehr als eine symbolische
Geste?
@ Hacki @Cantate: wenn sie in Deutschland drei Kath. Kirchen mit noch funktionfähiger Kommunionbank finden
wollen, müßten sie wohl mehrere 100 km weit herumfahren. Sie sprachen von einem „Befehl der Bischöfe“.
Wo kann ich den finden?
@ Hacki „IN ALLEN NEUGLÄUBIGEN KIRCHEN WURDE AUF BEFEHL DER BISCHOEFE DIE KOMMUNIONBÄNKE ENTFERNT!“
Können Sie diesen „Befehl“ bitte gerade mal kurz belegen?
#224 cantate 22:46:08 | Dienstag, 21. Oktober 2008
KREUZ.NET … … hat vor lauter Schaum vor dem Mund wohl nicht kapiert, dass bei dieser Anordnung der
Priester während der Eucharistiefeier nicht zur Gemeinde blickt, sondern versus orientem!
KREUZ.NET … … könnte eigentlich eine Web-Partnerschaft mit dieser israelischen Privat-Seite anstreben.
Vom Stil der Berichterstattung ist man sich ja offensichtlich sehr nahe …
#83 cantate 20:22:37 | Dienstag, 16. September 2008
@ wiener Noch schlimmer: Der Spiegel-Autor schreibt noch nicht mal, dass die Hostien konsekriert waren!
(Offensichtlich ist er religiös so ungebildet, dass ihm nicht klar ist, dass es darauf für einen Skandal
wesentlich ankommt …) Dass die Hostien konsekriert waren, erfindet +.net aus dem Nichts heraus, um mal
wieder billig zu einem Skandal zu kommen und damit dem Papst zu schaden! Lächerlich, dass diese Hetz-Seite
sich „katholisch“ nennt!
#84 cantate 21:00:05 | Mittwoch, 3. September 2008
GL 259,6 Erd, Wasser, Luft, Feuer und himmlische Flammen, ihr Menschen und Engel, stimmt alle zusammen:
Auf Erden hier unten, im Himmel dort oben: den gütigen Vater, den wollen wir loben.
@ Krak des Chevaliers Je ahnungsloser, um so länger das Posting! Naja, passt zu +.net. Mit diesem Stil
könnten Sie glatt in die Redaktion aufgenommen werden.
„Pluralis modestiae“ müsste es heißen, da er nicht nur an sich denkt. Und wenn +.net meint, es handle
sich doch um den pluralis maiestatis“, sollten Sie das „Wir“ doch auch mit großem W wiedergeben.
Der +net-Artikel ist natürlich in seiner unnachahmlichen Paraphrasierung mal wieder viel schlechter als
das Original. Trotzdem kann man daran noch erkennen, wie der Kardinal mal wieder scharf analysiert hat.
Danke, +.net, dass Sie sich so zum Sprachrohr von Kardinal Lehmanns Mainzer Kirchenzeitung „Glaube und
Leben“ machen!
@ Lingen „Die Anti-Lingen-Heulsusen sollen doch einfach einen Thread im Forum aufmachen „Ich mag den Lingen
nicht“, wo sie das dann immer und immer wieder eintragen können.“ Interessanter wäre vielleicht eine
Auflistung: „Ich mag den Lingen“.
Ballungsräume … Dirmstein ist umgeben von den Ballungsräumen Worms, Frankenthal, Ludwigshafen/Mannheim
und Grünstadt. Man könnte auch sagen: Liegt völlig in der Pampa.
Warum … … wird hier einer zitiert, der von wesentlichen Dingen keine Ahnung hat? Offensichtlich hat
er den Kreuzweg gar nicht gesehen! Und: „Jensen erwähnt auch die Definition der päpstlichen Unfehlbarkeit
durch das Erste Vatikanische Konzil im Jahr 1870. Danach habe der Papst die Unbefleckte Empfängnis definiert“
Jou, das „danach“ war 1854.
„Hier stehen wir.“ Das kennen wir doch irgendwoher … Luther in Worms: „Hier stehe ich und kann nicht
anders.“ O.K., wenn jemand nicht anders kann, dann soll er sich halt außerhalb der Kirche positionieren.
Ist ja auch eine Gewissensfrage, der man folgen muss …
@ Regina Oh, als großer Lehmann-Fan muss ich da leider anderes berichten … Aber ich fand immer, wenn
er eingeschlafen ist, dass das auf sein rastloses Wirken für die Kirche zurückzuführen war. Schade,
dass er jetzt offensichtlich langsam älter wird. Aber hoffentlich dient er auf dem Heiligen Stuhl von
Mainz nach lange Zeit! Vivat!
Hahaha! „Tezier weist außerdem darauf hin, daß die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in Saint-Nicolas
du Chardonnet im fünften Pariser Bezirk eine der wichtigsten Pfarreien der französischen Hauptstadt
führt.“ Ach ja, und wie war das noch: kreuz.net ist das bedeutendste katholische Portal im deutschsprachigen
Internet?
@ möchtegern-kathole Soll das heißen: Außer wenn der Papst oder ein Konzil die Dogmen-Keule schwingt,
braucht man nicht gehorsam zu sein, sondern kann auf dem Papst und dem Konzil herumdreschen wie mal will?
Das gesamte Kirchenrecht ist auch zu übergehen, da es ja kein Dogma ist? Fragt sich, wer hier wirklich
„Pseude-Gehorsam“ übt …
„Es wird gemunkelt, daß Papst Benedikt XVI. wegen dieser Manifestation schlechter Manieren verärgert
war.“ Auf kreuz.net wird doch nur gemunkelt … Die BILD-Zeitung ist noch seriös dagegen …
Sicher! Sie werden das Nicäno-Konstantinopolitanum sprechen. Ohne filioque, wie das schon öfter vom
Papst getan wurde. Lassen die katholischen Ostkirchen nicht sowieso das filioque immer weg?
Die armen Kinder in der Pius-Schule! Naja, wenn da dieselben Sitten herrschen wie im Pius-Priesterseminar,
wissen wir ja, woher die guten Noten kommen … Viel Spaß dann im echten Leben!
@ Seminarist Hoffen wir mal, dass Ihr Nick-Name nicht der Wirklichkeit entspricht. Sonst müsste man sich
über die zukünftige Priestergeneration wahrlich sehr, sehr große Sorgen machen!
Piusse … Aber Vorsicht: wir sollten mit Übernahme socher Neuerungen in die alte Liturgie die Pius-Brüder
nicht vergraulen, deren Hardliner dann einen Vorwand für Verweigerung der kirchlichen Einheit finden.
Ach, die finden doch bis zum Sankt-Nimmerleinstag Vorwände!
Herrliches Titelbild, das mit den Ministranten vor der Kirchentür! Ich bin mir aber sicher, dass dieses
Foto von der Redaktion in der Kategorie „Sakrileg“ abgespeichert würde, wenn die lustigen Jungs „herumalbernde,
selbstherrliche und ablenkende“ Mädchen wären …
kreuz.net – kotz.net „Der im Neuen Ritus kaum mehr verwendete Weihrauch …“ … womit es sich lohnt,
das Lesens des Artikels schon beim ersten Satz abzubrechen.
Ganz genau! Man kann den NOM genauso auf Latein und versus orientem feiern. Das wünsch ich mir auch manchmal,
Latein, versus orientem, aber ohne die 100 Kniebeuge und Kreuzchen. Schade, dass es das in unserer Stadt
(noch?) nicht gibt.
@ Brandenburgis „Es ist leider bittere Erfahrungswahrheit, daß die meisten Personen Satire nicht von
Berichterstattung unterscheiden können.“ Es ist leider bittere Erfahrungswahrheit, daß man bei kreuz.net
meistens Satire nicht von Berichterstattung unterscheiden kann.
KREUZ.NET weiß anscheinend selbst, dass es nötig ist, die Unterscheidung zwischen gewollten „Satire“-Artikeln
und ungewollten überdeutlich kenntlich zu machen.
Die Fotoreihe „Handkommunion“ ist mal wieder völlig unanstößig. Sie ist sogar ein guter Beweis dafür,
wie selbstverständlich und würdig Handkommunion sein kann.
KREUZ.NET trägt seinen Namen doch zu Recht … … und zwar weil hier Christus täglich neu in seinen
geschmähten Brüdern und Schwestern gekreuzigt wird. Liebe kreuz.net-Redakteure! Der Blick des Gekreuzigten
in Eurer Titelzeile treffe Euch täglich wie er auch die Henker auf Golgata traf.
Apropos Mädchen! Ich frage mich schon länger, was an der schon öfter eingesetzten Bildfolge mit dem
Titel „Handkommunion“ anstößig sein soll. Da gehen junge Leute zur Kommunion. Na und? Ist doch schön!
Könnte höchstens sein, dass die homophilen Redakteure von +.net den Anblick junger Frauen an sich abstoßend
finden. Aber das sind dann eben Einzelmeinungen, mit denen man auf einer Homo-Seite halt leben muss.
Och, bitte, lasst doch den Sozialkatholisch in Ruhe! Das ist doch einfach ein armer Sack! (Diese Beleidigungen
kann man doch wirklich nicht ernst nehmen.)
Heuchelei „Dank ihres Onkels, des Erzbischofs, habe sie die „Heuchelei der Kirche“ entdeckt.“ Heutzutage
braucht man dazu gar keinen Erzbischof als Onkel mehr. Ein Blick in einen beliebigen Artikel von kreuz.net
offenbart jederzeit ein Übermaß an Heuchelei. –-> Ein weiterer Beweis dafür, wie das Internet für
Gleichberechtigung sorgt.
Jetzt mal keine Polemik, sondern eine Frage: Offensichtlich kritisiert der Erzbischof, dass bei der Gabenbereitung/Opferung
im NOM nicht ausdrücklich das Opfer vorkommt. Abgesehen vom „Suscipiat“, wo es ja doch vorkommt: Warum
soll man denn schon bei der Gabenbereitung von Opferung sprechen? Sollen wirklich die unverwandelten Gaben
von Brot und Wein ein Opfer sein? Ist das Opfer nicht vielmehr die Selbsthingabe Jesu in den Gestalten
von Brot und Wein?
@ Burgorus Das mit dem Klageweib ist Ihr Beweis dafür, dass das Papst-Attentat wirklich stattgefunden
hat? Ich komme mir hier ja vor wie beim heimlichen Wettbewerb „Ich bin der größte Irre“.
HakenKREUZ.NET ist dumm. Deshalb mag man dort Kardinal Lehmann nicht. Er ist nämlich sehr klug und differenziert
deshalb. HakenKREUZ.NET versteht es nicht, und noch schlimmer: will es nicht verstehen. Aber HakenKREUZ.NET
bedient damit anscheinend das Bedürfnis einiger anderer Dummer. Naja, zum Glück merken aber die meisten
Leser, wie dumm HakenKREUZ.NET ist, und die wenigen, die sich wirklich mit solchen Artikeln identifizieren,
sind ja in der Mehrzahl pseudo-katholische Sekten-Heinis. Ach, noch was: HakenKREUZ.NET ist sehr feige.
Das päpstliche Lehramt definiert Glaubens- und Sittenlehre, und nicht die politischen Wunsch-Utopien
einzelner vergangenheitsverliebter kreuz.net-Redakteure.
Wer behauptet, katholisch zu sein, und gleichzeitig den Papst ablehnt ist genauso ein Sektierer wie allen
anderen zuvor, die sich irgendein Gedankenkonstrukt zurechtgelegt haben, um ihren Ungehorsam gegenüber
dem Nachfolger Petri zu rechtfertigen. Wer seiner eigenen Brauchtumsverliebtheit mehr traut, als dem Heiligen
Geist, der der Kirche für alle Zeiten zugesagt wurde, soll seine unveränderlichen Brauchtümer feiern
wie und wo er will, katholisch ist deshalb nicht, auch wenn er dabei den Katholizismus des 19. Jahrhunderts
haargenau nachspielen sollte.
@ Frollein Glauben Sie HeinrichvonOfterdingen und bonifatius kein Wort! Die beiden sind – ohne es vielleicht
selbst zu wissen – von freimaurerischen und modernistischen Ideen so verseucht, dass sie es Leuten wie
uns, die es ernst meinen mit dem wahren Anti-Modernismus, verübeln, wenn wir hier mal die ganze Wahrheit
aussprechen! Gerade die, die den Modernismus nur halbherzig bekämpfen, sind seine größten Feinde! Aber
es dauert nicht mehr lange, da werden diese Kreaturen balmiert, wie noch nie zuvor jemand balmiert wurde!
@ M. Goretti Sinnvoll wäre aber auch die Überlegung der Kleidung, im alten Ritus hat es keine hautengen
Jeans oder Miniröcke gegeben, und ich wundere mich immer, wenn auch Leute älteren Semesters so auftauchen.
Ich finde ebenso, dass man in Kirchen, in denen Energiesparlampen in den Leuchtern sind, wenigstens die
guten alten Glühbirnen von 1962 einschrauben sollte, wenn der außerordentliche Usus gefeiert wird. Dasselbe
gilt natürlich für Orgeln, die – wie ja jeder weiß – nach 1962 in der Regel unter freimaurerischen
Einflüssen gebaut wurden und durch ihren Klang die Gläubigen verwirren. Wenn ich richtig informiert
bin, ist Una Voce auch gerade dabei, Messweinbestände von vor 1962 in größerem Umfang ausfindig zu
machen, da die modernistischen Methoden, die nach 1962 auch vor dem Weinbau nicht Halt gemacht haben,
keinesfalls eine Messe im Ritus von 1962 negativ beeinflussen sollten.
@ Frasim Nix Schismatiker, dank Ecclesia Dei und Summorum pontificum in voller kirchlicher Einheit! Wer
den außerordentlichen Ritus mag, den ordentlichen aber anerkennt, war weder vor noch nach Ecclesia Dei
und Summorum pontificum Schismatiker. Wer allerdings unbedacht den Begriff „Altgläubige“ verwendet und
damit eine Glaubensbarriere aufbaut, stellt sich doch selbst auf die andere Seite des Zauns, eben außerhalb
der Katholischen Kirche. (Das Schutzargument, nur die „Altgläubigen“ seien wahre Katholiken und die andern
„V2-ler“ alles Abtrünnige, benutzen eben nur die Sekten-Heinis wie Lingen & Co.)
@ Frasim Dann waren also alle Katholiken und Heilige bis etwa 1969 nicht katholisch, oder?! Ach, das ist
doch mal wieder der alte Keil, den Ihr Schismatiker zwischen uns Katholiken treiben wollt! Gähn!
„Altgläubig“ Der im Artikel mehrfach verwendete Begriff „Altgläubige“ sagt doch schon alles! Wer den
katholischen Glauben im außerordentlichen Usus feiern möchte, sei unbehelligt. Wer aber „altgläubig“ –
also andersgläubig – ist, mag seinen Glauben feiern wie und wo er will, aber damit bitte keinen römisch-katholischen
Bischof belästigen.
@ Ansgar Nur wird in diesem Fall – im Gegensatz z. B. zur Kapuzinergruft in Palermo – gar nicht der Tote
selbst ausgestellt, sondern sein Leichnam liegt quasi in einer Schaufensterpuppe in Gestalt des Padre
Pio. Dieser Umgang mit dem Toten nimmt dem Tod nur so scheinbar den Schrecken wie der mit Lenin oder Mao.
Haben wir Katholiken es nötig, auf dem Niveau dieser Atheisten dem Tod den Schrecken zu nehmen?
@ aufrechterkatholik „An anderer Stelle wiesen wir bereits darauf hin, dass unser geliebtes Vaterland
über genügend geeignete Damen und Herren verfügt, die nach eingehender Katechismusisierung sehr dafür
geeignet sind, genaue und sorgfältige Kontrollen der Kommunikanten vorzunehmen.“ … „Auch im Rahmen
der Ermittlungen für zu ernennende Bischöfe würden diese Damen und Herren die Wege der Erkenntnis außerordentlich
fördern, jawoll!“ Ganz Ihrer Meinung! Unser geliebtes Vaterland verfügt schließlich über jahrzehntelange
Erfahrung mit gegenseitigen Kontrollen seiner Bürger! Es wäre vielleicht auch die Gelegenheit, mit diesen
Kontroll-Aufgaben Bürgern der ehemaligen DDR, denen die Kirche bisher fremd geblieben ist, eine sinnvolle
Tätigkeit zu verschaffen, bei der sie die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte einbringen können. Ganz
zu schweigen von den modernen Möglichkeiten der Überwachung, wie versteckte Punkt-Kameras in der Nähe
der Kommunionbank und Abhörvorrichtungen und Computer-Trojaner in den Wohnungen verdächtiger Kommunikanten!
Da bekommt die Rede vom „Segen der Technik“ endlich mal wieder ihren eigentlichen Sinn. Jawoll!
@ aufrechterkatholik Wie kommen Sie denn darauf, dass ich Sie „reinlegen“ will? Ich nehme Sie in Ihrer
Argumentation ernst, aber vielleicht ernster, als es Ihnen lieb ist, da ich Ihre Argumente nur zu Ende
führe und nicht da stehen bleibe, wo Sie stehen, der Sie einfach nur der Kommuniontradition vergangener
Jahrhunderte folgen, ohne neuere Erkenntnisse und Methoden (Mikroskope, Lesebrillen, Halogenlampen, …)
zu verwenden, um Partikelverlust zu verhindern! @ kreuz.net-Redaktion Ich frage mich, worüber man sich
bei Ihrer Bilder-Galerie aufregen soll (soll man doch – wie immer –, oder?)
@ aufrechterkatholik Oh, jetzt haben Sie mir die Idee mit dem Zähneputzen vorweggenommen! Gemeinheit!
Ich hatte mich nämlich schon gefragt, wie lange die strengen Handkommunikanten ihre Mundpflege vernachlässigen,
nachdem Sie zur Kommunion gegangen sind. Allerdings – ich bin mir da immer noch nicht ganz sicher – meinen
Sie das wohl sogar ernst! Gibt es eigentlich auch genaue Angaben, wie lange die Hostie nach dem Kauen
und Verschlucken in Gestalt des Brotes ist? Das könnte beim Erbrechen ja von Bedeutung sein! Oder bei
gerade Verstorbenen! Und wenn ich sehe, dass sich Priester nach der Kelchkommunion mit dem Kelchtuch den
Mund abwischen, ohne vorher zehnmal (oder müsste es öfter sein?) mit der Zunge die Lippen abzuschlecken,
frage ich mich auch, wo da die Ehrfurcht bleibt. Obwohl: Mit der eigenen Zunge geht es ja nicht, da dann
vielleicht noch mehr von dem konsekrierten Wein verteilt würde! Also müsste es einen Diakon geben, der –
bevor er selbst kommuniziert – den anderen Priester den Mund bzw. die Lippen abschleckt, womit wir wieder
mal – wie kommt das nur bei kreuz.net immer so automatisch? – beim Thema „Homoideologie“ wären. Da tut
sich dann natürlich die Frage auf, ob für diesen Fall nicht doch die Weihe von Diakoninnen in Betracht
gezogen werden sollte, da dann wenigstens der Verdacht der Förderung der „Homoideologie“ durch die Kirche
abgwendet wäre. Sie sehen: Fragen über Fragen, und immer wieder kommen wir von der Handkommunion zur
„Homoideologie“. Da muss doch was dran sein! Wirklich!
@ Defensor Fidei „Zweitens ist wohl auch für Sie offensichtlich, daß Ihr Einwand mit der geringeren
Ehrfurcht in der alten Kirche ein voller Schuß ins Klo war.“ Wo habe ich denn etwas von „geringerer Ehrfurcht“
geschrieben? Weder propagiere ich „geringere Ehrfurcht“ noch habe ich „geringere Ehrfurcht“ als Mundkommunikanten.
Das ist vielleicht Ihre Interpretation, die ich aber nicht teile. Bei mir war die Rede von Skrupulantentum
in Bezug auf Hostienpartikel. Aber die Betroffenen wollen in der Regel davon ja nichts wissen, wie Sie.
@ Defensor Fidei „Nur weil die treulosen Juden – die treuen Juden haben ja Gottes letzte & endgültige
Offenbarung angenommen & wurden somit Christen – sich daran gestört haben, müssen wir uns daran ja nicht
auch stören. Das unterscheidet uns ja gerade von denen.“ Hier müsste jetzt das Gebet kommen, dass darum
betet, dass Gott den Schleier der Unwissenheit von den Augen der selbstgerechten „Katholiken“ wegnehme.
„Aber man nimmt billigend in Kauf, daß mehr verlorengeht!“ Wenn Sie mir Ihre Art zu kommunizieren genau
beschreiben würden, würde ich sicher eine Art finden, wie sie noch weniger Partikel verlieren könnten,
und ihnen so zeigen, dass auch Sie (nur weil Sie einer veralteten Partikel-Vermeide-Methode anhängen),
„billigend in Kauf nehmen, daß mehr verlorengeht!“ @ aufrechterkatholik Ihre Sünden-Verbindungs-Theorie
liegt gar nicht so fern. Allerdings kann man das mit allem, was man für Sünde hält, genauso machen,
nur dass in Ihrem Fall eben zwei Dinge im Mittelpunkt stehen, die andere eher als nebensächlich betrachten.
Etwas inkohärent an Ihrer Argumentation finde ich allerdings den Bezug zwischen „in die Hand nehmen“
und „Homosexualität“. Würde man diese Logik fortführen, müsste man zu dem Ergebnis kommen, dass Homosexuelle,
die Mundkommunion praktizieren, statistisch eher zu Oralverkehr neigen, da sie das Verbotene nicht mit
den Händen berühren möchten. Soviel ich weiß, gibt es dazu bisher keine Untersuchungen.
Es sind jetzt schon vier Wochen seit Ostern vorbei, und der Papst trägt immer noch die weiße Mozzetta.
Kann es sein, dass er – o Schreck! – die alte Tradition („nur in der Osteroktav“) geändert und auf die
ganze Osterzeit ausgedehnt hat?
@ Karl der Fromme „Liebe wird heute oft als Dummheit ausgelegt. Man kann machen was man will es gibt ja
Liebe. Noch ein wenig weiter: Es macht ja nichts, wenn die Hostie auf den Boden fällt, zertreten oder
verkauft wird, der wirds schon verstehen und es verzeihen, der Liebevolle.“ Auf einmal bedeutet „Handkommunion“
jetzt schon, dass man die Hostie auf den Boden schmeißt und zertritt? Das geht doch etwas zu weit. Der
Lehrsatz, dass der ganze Christus auch in der geteilten Hostie ganz anwesend ist, ist doch zuerst unter
dem Aspekt der Heilszusage zu verstehen. Das wurde doch nicht dogmatisiert, um skrupulösen Partikel-Suchern
einen Dienst zu erweisen. Und wenn ich hier von einer Mit-Diskutierenden höre, dass sie noch nicht mal
mehr gerne zur Mundkommunion geh, weil sie da mal ein offensichtlich traumatisches Erlebnis mit einer
runtergefallenen Hostie hatte, tut mir diese Frau einfach leid, dass bei ihr die Gottesverehrung einen
solchen Schwerpunkt setzt, dass sie eigentlich sein größtes Geschenk nicht mehr annehmen kann. Dieses
Skrupulantentum grenzt eben doch immer wieder an das Nicht-Annehmen-Können der Größe der Liebe Gottes,
seit eh und je einer der größten Vorbehalte gegen den christlichen Glauben. Aber mit dieser Liebe muss
man umgehen können! Weder zu locker noch zu ängstlich. 1 Joh 4,18: Furcht gibt es in der Liebe nicht,
sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. Denn die Furcht rechnet mit Strafe, und wer sich fürchtet,
dessen Liebe ist nicht vollendet.
@ Defensor Fidei Dass Jesus Christus sich uns in der Gestalt des Brotes hingibt, war schon für die jüdischen
Zuhörer im Johannesevangelium eine Zumutung. Da ist es nur eine logische Schlussfolgerung, dass es durch
die ganze Geschichte des Christentums Skrupulanten gibt, die Angst haben, dass auch nur der kleinste „Partikel“
von der Hostie abfällt. Teilweise war dieses Skrupulantentum Mainstream, in der alten Kirche offensichtlich
nicht (s. Handkommunion bei Cyprian), heute auch wieder nicht, außer in Euren Nischen. Wie ich unten
schon beschrieben habe, kann man heute in keiner Kommunion-Form davon sprechen, dass unsichtbare Partikel
abfallen. Ganz zu schweigen vom konsekrierten Wein, der an den Tüchern abgewischt wird und dann zur Wäsche
kommt (das Sakrarium ist da nur eine Scheinlösung …) Wenn man die Hostie normal mit der Hand empfängt,
„schmeißt“ man sie nicht auf den Boden, vom absichtlichen Betrampeln kann eh keine Rede sein. Also: Skrupulantentum,
das wohl nicht zu ändern ist.
Hey, haken-kreuz.net! Wo bleibt der Hetz-Artikel gegen den Papst, weil er sich mit amerikanischen Juden
getroffen hat? Das ist jetzt schon fast 24 Stunden her, und Ihr habt immer noch nichts dazu geschrieben!
Dabei hätte man den Artikel doch wunderbar aus alten Beiträgen zusammenkopieren können! Naja, lang
wird’s wohl nicht mehr dauern … Gespannt sein müssen wir ja nicht, weil eh schon klar ist, was da drin
stehn wird.
ALLEN müsste die Kommunion verweigert werden! Wer von Euch kann hier wirklich behaupten, würdig zu sein,
den HERRN selbst zu empfangen? Keiner ist würdig! Die einen beten „Herr, ich bin nicht würdig, …“
gehen dann aber doch zur Kommunion. Und die, die es nicht beten, sind ja wohl noch unwürdiger! Wer dieses
christliche Paradoxon nicht begreift, ist doch so wie der Pharisäer im Gleichnis Jesu, der betet: „Danke,
dass ich nicht bin wie dieser Sünder.“
@ Alkuin „Die Frage ist, „habe ich alles getan um so etwas zu vermeiden?“ Wenn die Frage mit nein beantwortet
wird, dann müssen wir uns fragen warum wir Ihn so geringschätzen, dass wir bereit sind Ihn nachlässig
zu behandeln.“ Jeder mittelmäßige Physiker wird Ihnen schnell erklären können, dass – unter heutigen
physikalischen Gesichtspunkten – auch Ihre traditionellen Methoden, um Partikelverlust zu vermeiden (Mundkommunion,
Kommunionpatene, Kommunionbank mit Tuch, …) nicht alles sind, um Partikelverlust zu vermeiden. Insofern
sitzen wir alle in einem Boot und keiner, außer dem, der gar keine Messe feiert, kann von sich behaupten,
alles getan zu haben, um Partikelverlust zu vermeiden.
@ Alois „Bischof“ „Wer nicht glaubt, daß der Herr auch im kleinsten Partikel der Hl. Hostie gegenwärtig
ist bis die Brotsgestalt nicht mehr da ist, der ist gar kein Katholik mehr, nach dem Konzil von Trient
und dem römisch-katholischen Glauben.“ Definiert das Tridentinum auch, ab welcher Größe ein Krümel
keine Brotsgestalt mehr hat? Im Zeitalter der Elektronenmiskroskope dürfte man eigentlich keine Messe
mehr feiern, wenn man dies ohne Verlust von „Partikeln“ tun möchte. Oder genügt für die würdige Feier
schon ein bisschen abgedunkeltes Licht und ein weitsichtiger Zelebrant?
@ Parmenas Vielleicht sollten wir diesen Marcel einfach in Ruhe lassen. Wer weiß, was für ein armes
Würstchen sich da hinter seinem PC verkriecht und seine Verdikte in die Weiten des WWW hinausschickt.
Dass wir in mehr oder weniger ernst nehmen, ist wahrscheinlich noch sein größtes Erfolgserlebnis. Ein
Klick auf seinen Nickname und ein kurzes Schweifen darüber, was er so im Laufe eines Abends verfasst,
zeigt doch, wie der drauf ist. Ich jedenfalls lass ihn vorerst mal in Ruhe.
@ Marcellus Hallo? Lesen Sie meine Postings überhaupt, bevor Sie antworten? Wenn Sie genauso aufmerksam
den Denzinger/Hünermann studieren, kann ich mir jetzt Ihre dogmatische Verwirrtheit erklären. Ich empfehle
Ihnen mal, tief durchzuatmen, einen Spaziergang an der frischen Nachtluft und dann eine Anmeldung unter
dem Namen „Marcellus“ (mit 2 L), um hier noch mal ganz unbelastet von vorne anzufangen. Gute Nacht!
@ Inquisitor Marcellus Sie können ja mal mithilfe des Denzinger/Hünermanns ein Quiz erstellen, um die
wahren von den falschen Katholiken zu trennen („1000 Fragen, eine falsche Antwort? –-> raus“). Allerdings
dürften Sie selbst wohl auch dabei verlieren. Nehme ich zumindest mal an, wo Sie noch nicht mal den eigenen
Nickname richtig schreiben
„Bei der Massenkommunionausteilung, vielleicht sogar durch Laien, werden wieder unheimliche Mengen von
Partikeln des Allerheiligsten Sakramentes zu Boden geworden, zertreten, mißachtet und entheiligt.“ Bei
gleichzeitig stattfindenden Sonntagsmessen werden auch unheimliche Mengen von Partikeln des Allerheiligsten
Sakramentes zu Boden geworden, zertreten, mißachtet und entheiligt. @ Marcellus „Am besten wäre es,
der Papst würde zumindest keine Massenkommunionausteilungen abhalten, und sich auf die Darbringung des
Meßopfers beschränken, während nur der engere Umkreis die Kommunion gereicht bekommt, oder auch nur
der Papst alleine.“ Jetzt fehlt noch der Vorschlag an Jesus Christus, seine Menschwerdung als einen Fehler
einzusehen, damit jegliche Verunehrung völlig ausgeschlossen ist.
@ aufrechterkatholik „Schürzt euch mit scharfen Keuschheitsgürteln! Jawoll!“ Wo gibt’s die? Können
Sie mir einen Shop empfehlen? Können Sie die Anwendung und Wirkung bitte detailliert beschreiben?
„der dommuseums-direktor kreuzigt den heiland auch tag täglich.“ Ja, sag ich doch! kreuz.net stellt sich
in die lange Reihe der heidnischen wie der „frommen“ Christusmörder. Und wie damals stehen die, die sich
für die Frommen halten, in der ersten Reihe. kreuz.net – das virtuelle Golgota von heute! Und noch ein
Extra für die treusten kreuz.net-Fans: Bei der täglichen unblutigen Wiederholung des Opfers Christi
auf dieser Seite findet 100%ig kein Mahl statt!
KREUZ.NET trägt seinen Namen wirklich zu Recht … … und zwar weil hier Christus täglich neu in seinen
geschmähten Brüdern und Schwestern gekreuzigt wird. Liebe kreuz.net-Redakteure! Der Blick des Gekreuzigten
in Eurer Titelzeile treffe Euch täglich wie er auch die Henker auf Golgata traf.
KREUZ.NET trägt seinen Namen wirklich zu Recht … … und zwar weil hier Christus täglich neu in seinen
geschmähten Brüdern und Schwestern gekreuzigt wird. Liebe kreuz.net-Redakteure! Der Blick des Gekreuzigten
in Eurer Titelzeile treffe Euch täglich wie er auch die Henker auf Golgata traf.
KREUZ.NET trägt seinen Namen wirklich zu Recht … … und zwar weil hier Christus täglich neu in seinen
geschmähten Brüdern und Schwestern gekreuzigt wird. Liebe kreuz.net-Redakteure! Der Blick des Gekreuzigten
in Eurer Titelzeile treffe Euch täglich wie er auch die Henker auf Golgata traf.
Ein Aprilscherz, in dem gleich zweimal der 1. April beim Namen genannt wird und der dann auch noch erst
am 9. April veröffentlich wird, ist so flach, dass sich jeder weitere Kommentar ersparrt.
@ kHonk Ich finde es echt super, was Sie hier so von sich geben! Wirklich! Als „normaler“ Katholik weiß
man ja wirklich nicht, wie man diesen Verschwörungs-Witzfiguren, die sich auf diesem US-Server auslassen
können, noch begegnen soll. Aber dass sich hier mal ein echter Juder herverläuft und sich nicht vor
Grausen stumm abwendet, sondern ganz witzig kontert, ist ja wirklich mal was Neues. Es ist natürlich
nicht zu erwarten, dass irgendeiner dieser verkorksten Verblendeten Ihnen oder sonst jemandem Vernünftigen
glaubt. Aber die ein- oder andere Antwort erfrischt dann doch immer wieder. Stellen Sie sich mal vor,
die wären nur unter sich. Die würden sich ein paar Links von „logischen“ Seiten zuschicken, und das
wärs auch schon gewesen! Weiter so, wenn Sie noch Geduld haben! Danke!
KREUZ.NET trägt seinen Namen wirklich zu Recht … … und zwar weil hier Christus täglich neu in seinen
geschmähten Brüdern und Schwestern gekreuzigt wird. Liebe kreuz.net-Redakteure! Der Blick des Gekreuzigten
in Eurer Titelzeile treffe Euch täglich wie er auch die Henker auf Golgata traf.
Es ist widerlich, wie hier den Holocaust-Leugnern das Wort geredet wird, da es eine Wiederholung der Schändung
der Opfer ist. Aber dass in demselben Artikel, in dem die Opfer (oder ihre Zahl oder Abstammung oder blablabla…)
geleugnet werden, ein Foto eben solcher Opfer verwendet wird, ist so widerlich, dass ich auf der Stelle KOTZEN könnte. Pfui, schämt Euch, Ihr +.net-Redakteure!
@ Florian Geyer Letztendlich war er ein toller Papst. Die Hl. Kirche verdankt ihm z.B. das „Gegrüsset
seist du Maria“ Den ersten Teil des „Ave Maria“ gibt es schon in der Ostkirche, der zweite Teil stammt
aus dem 13. Jahrhundert. und die Basilika San Maggiore. Was soll das denn für eine tolle Basilika sein?
Noch nie gehört. Falls Sie „Santa Maria Maggiore“ in Rom meinten: Die stammt schon aus dem 4. Jahrhundert
…
@ PaterLingen Danke für die Antwort! „Früher habe ich in einer Kapelle in Herne zelebriert (die Kapelle
gehörte der Stadt, und sie wurde an unterschiedliche Konfessionen für 25 EUR / 2 h vermietet).“ Darf
ich daraus schließen, dass Sie zurzeit nicht öffentlich zelebrieren?
Also, lieber „Pater“, Sie sind wirklich ein Unikum! Wir hatten mal einen Kaplan, der hat oft laut gerülpst
und uns ab und zu einfach so ohne Grund als „Arschloch“ angesprochen. Das war echt ein witziger Typ! Aber
der Kaplan war ja nur ein „Kaplan“ und Sie sind in Ihrer derben Art wesentlich kreativer! Weiter so!
Hallo, Herr „Pater“ Lingen! Das ist ja ein Ding, dass Sie hier mal persönlich auftreten! Ich hab schon
ein paar Mal von Ihnen gelesen, konnte aber gar nicht glauben, dass es Sie wirklich gibt und Sie nicht
eine Erfindung sind. Ich hab mich auch mal durch Ihre Website „kirchenlehre“ durchgekämpft, aber ein
paar Fragen sind noch offen geblieben: Also ich habe verstanden, dass Sie sich für den einzigen römisch-katholischen
Priester im deutschen Sprachraum halten. Oder? Gibt es auch Gläubige, die Ihre Gottesdienste besuchen
und haben Sie eine Kirche? Kann man da mal hinkommen? Ich habe auch Ihre „Oster-Predigt“ gelesen. Haben
Sie die echt gehalten, also in einem Gottesdienst mit Gläubigen, und wie finden die so etwas? Es ging
da ja irgendwie gar nicht um die Auferstehung Jesu, sondern gleich gegen die Juden. War das vor dem V2-Konzil
der eigentliche Inhalt des Osterfestes und wurde die Auferstehung Jesu erst von den Freimauerern erfunden,
um das Thema von den Juden abzulenken? Mir fallen bestimmt noch ein paar Fragen ein … Ach ja, wie geht
das denn weiter mit Ihrer „katholischen Kirche“? Wenn Sie nicht die Bischofsweihe empfangen, sieht das
ja düster aus, zumindest im deutschen Sprachraum … Gibt es da konkrete Pläne? Also ich finde das Ganze
ja wirklich sehr originell! Kennen Sie Eric Satie? Der hat eine Sekte gegründet, in der per definitionem
nur er selbst sein konnte. Coole Idee, oder? Aber Sie toppen den noch, indem Sie sich selbst als „Kirche“
bezeichnen und alle andern „die Sekte“ sind! Hut ab!
Leider ist diese Partei, die wohl demokratisch (!) gewählt werden will, nicht nur gegen Abtreibung, sondern
auch gegen Demokratie 5) „Demokraten raus! Es lebe der König! Kein französischer christlicher König
erlaubte Massenmord an den Babys.“ und gegen Europa.
88% der „ehemaligen“ deutschen Katholiken sahen keinen Unterschied zwischen Abendmahl und kath. Messe?
Und die anderen 12% der „ehemaligen deutschen Katholiken“ (z.B. ich) sind aus ungenannten Gründen auch
„ehemalige“? Mit anderen Worten: Es gibt in Deutschland nur noch „ehemalige Katholiken“? Was da in väterlichem
Ton vorgetragen wird, sind selbstgerechte Urteile eines verbitterten Menschen, der im Selbstmitleid auch
mal gerne über das Ziel hinausschießt! Auf einmal gibt es da ein aus der Luft gegriffenes Pauschal-Urteil
über den Unglauben der heutigen Priester, von denen unzählige ihr ganzes Leben einsetzen, um der Kirche
zu dienen! Pfui!
@ petrusbinsfeldus Einer der Gründe für den Abbruch der alten Peterskirche waren die zahlreichen, nicht
mehr theologisch begründbaren Ablässe, die Pilger erhielten, indem sie die absudesten Objekte (z. B.
das Fischernetz des Apostels Petrus) betrachteten. Man wollte hier Mißbräuche abstellen, und sie durch
theologisch einwandfreie Ablässe ersetzen. Dies lies sich am Besten dadurch realisieren, daß man die
alte Kirche beseitigte. Wo haben Sie denn das her? Um diese angeblichen Missstände zu beseitigen, lässt
man nicht einfach die „Reliquien“ verschwinden, sondern reißt gleich eine über 1000-jährige Kirche
ab? Baufälligkeit von Alt-St.-Peter und auch einfach die Baulust der Renaissance-Päpste erscheinen mir
da wesentlich plausibler. Die Peterskirche mag so schön und wunderbar sein, wie sie ist. Die Geschichte
ihrer Baufinanzierung ist und bleibt ein Makel, mit dem ich allerdings leben kann.
Wo finde ich das „unfehlbare Dogma, dass der Mensch kein Recht auf (bürgerliche) Religionsfreiheit hat“
Ein Dogma ist doch ein Glaubenssatz. Wo findet sich in diesem Satz eine Glaubenswahrheit? Und wenn diese
vielen Päpste angeblich ein Dogma unterstützt haben, das ein Nicht-Recht definiert, gibt es dann auch
das Dogma, dass der Mensch kein Recht hat auf: Himbeereis ohne Ende, mehr als 30 Tage Urlaub, genug Schlaf,
absolute Rede-/Schwafel-Freiheit im Internet?
@ Burgorus Meine Infos habe ich nur mündlich von jemanden, der aufgrund seiner Abstammung und seiner
internationalen Kontakte zu entsprechenden Personen darüber sehr genau Bescheid weiß. Von „Mein Kampf“
sagt er, dass, was dort über die Juden stehe, alles zu 100 % wahr ist.
@ Brandenburgis Doch auch die Dekrete von Pius X. haben zeitgebundene Aspekte, die bedenklich sind. Nennen
Sie mir irgendein Detail in der Kirchengeschichte, das keine „zeitgebundenen Aspekte“ hat. Ich meine,
seit der Menschwerdung Christi in unserer Welt und Zeit sollte man Zeitgebundenheit nicht mehr in Gegensatz
zur Wahrheit der Religion bringen. Wer einen Glauben sucht, der diese zeitgebundenen Aspekte weitgehend
zu vermeiden versucht, ist im Islam vielleicht besser aufgehoben. Ein Mensch-gewordener Gott macht da
doch einige Probleme. lieber mal was Neues ausprobieren Hab ich richtig gelesen? „Mal was Neues“???
Mein Geheimtipp: Ein gepflegter NOM.
@ maliens ich traue keinem liturgiewissenschaftler. Sie brauchen auch gar keinem Liturgiewissenschaftler
zu trauen, sondern einfach nur die Texte der Kirchenväter zu lesen, die oft die Osternachtfeier in der
Nacht erwähnen. Sie die gefälscht? Haben die gelogen? (Übrigens betreiben Sie beim Lesen und Bedenken
dieser Quellen ja selbst schon Liturgiewissenschaft …) wieso sollte ich choral ablehnen, da sehe ich
keinen grund. Den Grund nenne ich Ihnen gerne: Der Gregorianische Choral, wie er in den geläufigen Ausgaben
abgedruckt ist, ist eine Rekonstruktion vom Beginn des 20. Jahrhunderts, die rein wissenschaftlich aufgrund
einer einzigen Quelle (Handschrift von Benevent) erstellt wurde. Die gregorianische Tradition war jahrhundertelang
abgebrochen, bzw. durch eine Verstümmelung der gregorianischen Melodien in der Folge des Konzils von
Trient („Medicea-Ausgabe“) ersetzt. Wer die liturgischen Veränderungen im 20. Jahrhundert als rein geschichts-
und liturgiewissenschaftlich (und damit hypothetitsch) begründetete Rekonstruktion ablehnt, aber begeistert
Gregorianik singt, die ebenso rekonstruiert ist und heute immer noch in diesem Sinne von Semiologen verändert
wird, weiß wohl nicht genau, was er tut.
@ mailems das exsultet geht laut gamber allerdings in den abend hinein, nicht in die nacht. Wirklich ein
bestechendes Argument für die Feier am Karsamstagmorgen! Natürlich ist das Exsultet ein Teil des Lichtritus
(Lucernarium) beim Einbruch der Dunkelheit zum Entzünden des Lichts. Es spricht ja auch nichts dagegen,
die Osternacht in der (Abend!-)Dämmerung zu beginnen. ich traue keinem liturgiewissenschaftler. Verstehe.
Sicher lehnen Sie auch die Verwendung des Greogorianischen Chorals in der Messe ab, oder?
Osternacht @ Aleph Dennoch bin ich sehr froh, Ihre Zeilen gelesen zu haben. Das bestärkt im Bewusstsein,
dass sich hier nicht nur Altrituelle tummeln … Bleiben Sie tapfer. Danke für die Ermutigung! Ich war
allerdings lange unschlüssig, ob ich mich hier überhaupt anmelden soll, da das Prinzip von +.net ohne
namentliches Impressum und mit teilweise unsäglichen Schmähartikeln eigentlich extrem ätzend ist. Aber
zu manchem kann man gar nicht schweigen, auch wenn’s vielleicht besser wäre … @ Brandenburgis Ich bleibe
dabei: Es kann nicht falsch sein, was jahrhundertelang richtig war. Mit dieser Argumentation kommen sie
allerdings in die Zwickmühle, dass es vor der morgendlichen Osternachtsfeier eben eine nächtliche gab,
und zwar auch „jahrhundertelang“. Man mag ja meinetwegen die Osternacht am Karsamstagmorgen feiern, sie
ist dadurch weder „ungültig“ noch „falsch“. Aber es gehört doch einiges an Starrsinn dazu, wenn man
nicht einsieht, dass es unzählige Argumente für die nächtliche Feier gibt, nicht zuletzt die jahrhundertelange
Tradition vor der Vorverlegung, die uns aus allen Ecken der liturgischen Texte anspringt. Die abendliche
Osternacht liegt zeitlich viel zu nahe am Osterhochamt. Sehen Sie das bei der traditionellen Feier der
3 Weihnachtsmessen „in nocte“ (ca. Mitternacht), „in aurora“ (6 oder 7 Uhr) und „in die“ (9-11 Uhr) auch
so?
@ maliems, marcelus man muß ja nicht auch in der Nacht beten, um „eine heilige Nacht“ zu preisen Nur
kommt dieser Ausdruck „eine heilige Nacht“ in der Osternachtfeier gar nicht vor, allerdings sehr wohl
„dies ist die Nacht“, „in dieser heiligen Nacht“, … und hic, haec, hoc bezieht sich im Lateinischen
eben auf das, was gerade ist, und nicht auf etwas ferner Liegendes, sonst stünde da ille, illa, illud
oder iste, ista, istud was bis zu pius xii richtig war, kann nicht plötzlich falsch sein. Diese Vorstellung
von einer schon immer gleichen Liturgie kann man nur unter Missachtung aller historischen Quellen durchhalten.
z.B.: In der alten römischen Liturgie gab es in der Messe Fürbitten in der Art, wie sie heute in der
Karfreitagsliturgie vorkommen. Irgendwann wurden die Fürbitten in der Messe – wie wir wissen – abgeschafft,
für Rubrizisten: „verboten“. Und? „Was bis zu … richtig war, kann nicht plötzlich falsch sein!“???
Die Osternachtsliturgie wurde ursprünglich in der Nacht gefeiert. Irgendwann wurde sie auf den Karsamstagmorgen
vorverlegt. Und? „Was bei Gregor dem Großen richtig war, kann nicht plötzlich falsch sein!“??? Ganz
zu schweigen vom Wechsel der römischen Gottesdienstsprache im 4. Jahrhundert von Griechisch zu Lateinisch!
Summa summarum: Das, was Sie für eine unveränderbare Liturgie halten, ist das Ergebnis einer Entwicklung,
in der viele unserer christlichen Vorfahren Veränderungen – im Gegensatz zu Ihnen heute – mitgetragen
und akzeptiert haben.
@ Marcelus Biblische Texte können auch in der Morgenmesse verwendet werden, dafür bedarf es keine Liturgie
zur Nachtzeit. Natürlich ist nicht jeder einzelne Satz der Osternachtliturgie nur in der Nacht passend.
Aber ich weiß nicht, wie viele innere Verrenkungen es braucht, wenn man ernsthaft bei strahlendem Sonnenschein
zu Gott (!) betet: „In dieser Nacht“ und „Dies ist die Nacht …“ Was Jahrhunderte lang bis zu Papst Pius
XII. recht war, kann nicht falsch gewesen sein. 1. Doch. Wenn man in den absoluten Kategorien von „falsch“
und „richtig“ urteilt, würde ich eher zu „falsch“ tendieren. Aber ich meine, angebracht wäre die Unterscheidung
zwischen „sinnvoll“ und „weniger sinnvoll“. 2. Der gesamten Anlage der Osternacht (Texte und Riten) ist
doch anzumerken, dass es sich ursprünglich um eine nächtliche Liturgie handelt, die – aus welchen Gründen
auch immer (vielleicht strenge eucharstische Nüchternheit ab Mitternacht?) – auf den Morgen des Karsamstag
gelegt wurde. D.h. doch offensichtlich, dass es auch eine Zeit lang eine Osternachtliturgie in der Nacht
gab. Und waren die auch schon falsch, weil sie nicht in vorauseilendem Gehorsam die Vorverlegung bis 1950
vollzogen haben? Oder meinen Sie allen Ernstes, dass diese Texte und die Lichtfeier von Anfang an für
einen Gottesdienst bei Tageslicht gedacht waren?
@ Marcelus Die Auferstehungsmesse am Samstag Vormittag ist allerdings ein weit angenehmerer Termin für
eine wichtige Festmesse als die Osternacht Pius XII. Das ist doch völliger Irrsinn, eine Liturgie, die
in ihren Texten und Riten eindeutig eine nächtliche Liturgie ist, auf einem Vormittagstermin zu verteidigen,
nur weil es vor 1950 so war! Was soll den daran gottgefälliger sein, wenn man bei strahlender Sonne einen
Kerzenlichtritus feiert und dann dauernd zu Gott betet „in dieser hochheiligen Nacht“ und „dies ist die
Nacht“? Meinen Sie das wirklich ernst? Sagen Sie mir einen Grund dafür!