Samstag, 5. April 2008 20:19
Lesername: Helmut Zermin
Beiträge: 4
Samstag, 19. April 2008 23:48
Helmut Zermin: Betroffenverband gründen
Auch in Deutschland gibt es klärungsbedürftige Vorgänge von sexuellem Missbrauch durch Priester und Würdenträger der katholischen Kirche. Es ist zu begrüßen, dass Papst Benedikt XVI. während seines USA-Besuchs in Washington in Reden und Gesprächen auf das Thema eingeht und sich mit Alle Opfer von seelischen und körperlichen Missbrauch und sexuellen Missbrauch sollten sich einmal dieses US-Internetseite anzuschauen:

http://….bishopaccountability.org/

Dort wurden fast alle Fälle in den USA registriert und einige Fälle öffentlich gemacht und den Betroffenen Hilfestellung gegeben.
Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz sollten sich die Opfer jetzt zusammen tun und mit Hilfe eines guten Rechtanwalts zu einer Betroffenengruppe zusammenschließen und ihre Interessen vor dem Vatikan und der katholischen Kirche energisch vertreten.
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Samstag, 19. April 2008 22:55
Helmut Zermin: Alle Bischöfe müssen handeln
Auch in Deutschland gibt es klärungsbedürftige Vorgänge von sexuellem Missbrauch durch Priester und Würdenträger der katholischen Kirche. Es ist zu begrüßen, dass Papst Benedikt XVI. während seines USA-Besuchs in Washington in Reden und Gesprächen auf das Thema eingeht und sich mit fünf Opfern von sexuellem Missbrauch durch katholische Würdenträger getroffen hat. Auch die Pläne des Vatikans zu einer Änderung des Kirchenrechts, um sexuelle Übergriffe durch Priester besser verfolgen zu können, sind ausdrücklich zu begrüßen. Laut Vatikan sieht diese Änderung des Kirchenrechts ja auch eine Verlängerung der Verjährungsfristen vor, um sexuelle Übergriffe durch Priester besser verfolgen zu können.
Unter der Führung des damaligen Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, wurden aber auch strenge Richtlinien dafür ausgearbeitet, wie im Verdachtsfall zu verfahren ist. Diese gelten seitdem weltweit. Die konkrete Umsetzung obliegt dem einzelnen Ortsbischof. Er ist letztendlich verantwortlich dafür, wie die Richtlinien angewendet werden.
Diese Richtlinien müssen jetzt von allen Ortbischöfen in Deutschland und der Welt strikt umgesetzt werden, damit es nicht zu weiteren Fällen von sexuellem Missbrauch und Kindesmisshandlung durch Priester und Würdenträger der katholischen Kirche kommt. Jetzt liegt es aber auch an jedem einzelnen Bischof in Deutschland genauso entschlossen zu handeln.
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Mittwoch, 9. April 2008 23:56
Helmut Zermin: Missbrauch durch katholische Priester und Lehrer: Papst schaltet sich ein
Scheinbar sind die Vorfälle von Kindesmisshandlung und sexueller Missbrauch von Kindern durch katholische Priester im Rheinisch Bergischen Kreis weltweit tatsächlich keine Einzelfälle. Selbst Papst Benedikt XVI. wird bei seiner Reise in die USA das Problem des sexuellen Missbrauchs durch Priester und Erzieher ansprechen. Das hat laut Radio Vatikan Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone in einem Interview mit dem US-Fernsehsender Fox TV angekündigt. Die Serie von Missbrauchsfällen, die in mehreren Etappen und oft mit jahrzehntelanger Verzögerung an die Oberfläche gespült wurde, hat die katholische Kirche in Amerika in den vergangenen Jahren bis auf die Grundfeste erschüttert und hohe Entschädigungszahlungen an die Opfer ausgelöst. Der Papst will daher am Samstag den 19.April 2008 in der St. Patricks Kathedrale in New York in seiner Rede auch auf dieses Thema eingehen. [mehr…]
Samstag, 5. April 2008 20:22
Helmut Zermin: Kein Einzelfall
Wenn es um Kindesmisshandlungen durch Pfarrer, katholische Lehrer und Erzieher in den 50iger, 60iger und 70iger Jahren geht, wird der Bergisch Gladbacher Aufruf wohl kein Einzelfall bleiben. Heute wird das Thema Kindesmisshandlung durch Eltern groß diskutiert. Der Gesetzgeber plant ein Kinderpräventionsgesetz, damit es zu weniger Kindesmisshandlungen kommt.
Doch besonders die ältere Generation, wird sich daran erinnern, dass Kindesmisshandlungen in katholischen Schulen und Kinderheimen und durch katholische Priester damals an der Tagesordnung waren. Nicht selten hatten die katholischen Lehrer und Lehrerinnen oder Erzieher sogar ihre „Rohstöckchen“ in der Ecke stehen. So manchem Kind wurde mit diesem Rohrstöckchen sogar das Schreiben mit der linken Hand ausgetrieben. Was heute Gott sei Dank nicht mehr üblich ist, da man inzwischen etwas von Linkshändern weiß.
Bleibt zu hoffen, dass die katholische Kirche auch diese Vergangenheit einmal aufarbeitet und dazu auch generell einmal Stellung nimmt. Und sich auch dazu einmal Betroffene bei der katholischen Kirche melden und evtl sogar entschädigt werden.
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