Freitag, 29. Juli 2005 23:13
Lesername: sacerdos helveticus
Beiträge: 694
[ « 3 4 5 6 7 » ]
Freitag, 1. Februar 2008 22:09
sacerdos helveticus: Weihe von Frauen?
Der Papst selbst hat im Apostolischen Schreiben nur davon gesprochen, die Entscheidung sei „definitive tenenda“, die Charakterisierung als „unfehlbare Entscheidung“ des „universalen ordentlichen Lehramtes“ enstammt der Erklärung der Glaubenskongregation hierzu aus dem Jahre 1995.
Zur Frage des Diakonates der Frau dagegen gibt es noch keine definitive Entscheidung des Lehramtes, wohl aber ein Dokument der Päpstlichen Theologenkommission.
Gerade die Sakramentenlehre des letzten Konzils bietet jedoch ein starkes Argumentgegen die Möglichkeit des sakramentalen Diakonates der Frau: Betont doch das letzte Konzil sehr deutlich, es handle sich um einWeihesakrament in drei Stufen.
Der als Spezialist für diese Fragen geltende Dogmatiker und Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller hält deshalb in einem vor einigen Jahren erschienen Aufsatz für die Zeitschrift der Gotttesdienstkongregation die Weihe einer Frau zur Diakonin (im Sinne des sakramentalen Diakonates) für von vornherein ungültig. Wichtiges Argument hierfür ist für ihn die Einheit des Weihesakramentes.
Können sie etwas Genaueres sagen über die von ihnen genannten byzantinischen „Bischöfinnen“?
Wo war das? Welche Beweggründe führten zu dieser „Weihe“, vielleicht eine Verfolgungssituation oder handelte es sich um eine sektiererische Gruppe?
[mehr…]
Donnerstag, 31. Januar 2008 21:54
doublemax hat dankenswerterweise die Erklärung der Glaubenskongregation zitiert, dass es sich beim Auschluss der Frau vom Priestertum um eine unfehlbare Entscheidung des ordentlichen Lehramtes handelt.
Ausserdem ist es durchaus Auffassung der bewährter Theologen, dass eine „Weihe“ von Frauen zum Priester deshalb ungültig ist, weil die Frau keine gültige Materie für die Weihe ist, ähnlich, wie ich mit Wein nicht taufen kann oder mit Coca-Cola nicht das Messopfer feiern kann.
[mehr…]
Donnerstag, 31. Januar 2008 11:01
Leider nicht, habe gestern extra einen Focus gekauft, aber davon nichts gefunden. In der Schweiz werde ich die Bayernausgabe wohl kaum auftreiben können. [mehr…]
Mittwoch, 30. Januar 2008 20:41
sacerdos helveticus: @ Udo Glöfe
Wo steht das im neuen Fokus?
Habe nichts dergleichen dort gefunden!
[mehr…]
Mittwoch, 30. Januar 2008 20:34
sacerdos helveticus: nicht vergleichbar!
Die letzte Liturgiereform wird von mir zwar durchaus kritisch gesehen, aber ich bin keineswegs der Meinung, dass sie häretisch ist. Zwar werden bestimmte Glaubenswahrheiten in den neuen liturgischen Texten (dann noch einmal verschlimmert in den Übersetzungen) weniger deutlich ausgedrückt als vorher, aber Irrlehren vermag ich darin nicht zu finden.
Ich finde es ehrlich gesagt, eigenartig, dass Sie -an anderer Stelle- geneigt waren, sogar die rechtmässigkeit der Karwochenreform Pius XII. als fragwürdig zu bezeichnen. Hier ist doch jedem Theologen klar, dass es sich bei der Regelung der Karwochenliturgie um ius mere ecclesiasticumhandelt
Bei der in Humanae Vitae behandelten Frage handelt es sich aber gemäss Lehramt um eine Frage des Naturrechts, also eine Frage die in der Kompetenz des Lehramtes liegt. Manche Moraltheologen (wohl vor allem ausserhalb des deutschen Sprachraumes) sind der Meinung, dass es sich in der Sache um eine irreformable und definitive Entscheidung des ordentlichen Lehramtes handelt und um eine Materie, die auch Gegenstand einer Dogmatisierung sein könnte.
[mehr…]
Mittwoch, 30. Januar 2008 19:26
sacerdos helveticus: Humanae Vitae= Prophetisches Zeugnis!
Benedikt schreibt, sekundiert von Tridentinus:.
Nein, denn man muss nicht jeden Fitzel des Lebens irgendeiner Lehre unterwerfen oder erklären. Der Effekt von Humanae vitae war, dass sich viele von der Morallehre der Kirche abgewandt haben (…)
Man kann dem entgegenstellen, dass die Kirche auf diesen Aussagen beharren musste, aus dogmatischer Sicht sicher korrekt, doch aus seelsorgerlicher Hinsicht fatal, weil man jede Möglichkeit der Einflussnahme verlor. Das hätte besser abgewogen werden müssen

Bei der Materie, die Humanae Vitae regelt, handelt es sich nicht -wie Benedikt meint- um „eirgendeinen Fitzel des Lebens“, sondern es geht um den Schutz der Heiligkeit der Ehe.
Es war die Pflicht des Lehramtes, verbindlich zu erklären, wie die bewährten Prinzipien der Moraltheologie auf neue Fragen angewendet werden müssen (vielleicht vergleichbar mit den neu aufkommenden Fragen der Bioethik, auf die auch eine Antwort zu geben ist).
Die Kirche hat die Pflicht, gelegen oder ungelegen die Wahrheit zu verkünden (sicher in liebevoller Weise) vor allem, wenn letztlich das Ewige Heil der Seelen auf dem Spiel steht. Die Kirche muss es dann auch in Kauf nehmen, wenn dann Viele sagen, wir folgen dem nicht und den Weg des Heiles verlassen, so wie viele Jünger dem Herrn nicht mehr folgten, wegen seiner „harten Worte“.
Leider haben Kontestation und Dissens von Bischöfen, Klerus und Theologen das Zeugnis der Kirche in diesem Punkt verdunkelt, so dass wir jetzt vor einem Scherbenhaufen stehen!
[mehr…]
Dienstag, 29. Januar 2008 19:17
sacerdos helveticus: @Benedikt Das eine tun und das andere nicht lassen
Benedikt schrieb: Ich meinte damit, dass Paul VI. auf dem Gebiet der Liturgie und Theologie unnachgiebiger hätte sein sollen, während er sich Humanae vitae hätte sparen könnenEin härteres Durchgreifen Paul VI. im Bereich der Theologie und Liturgie, wäre sicher gut gewesen und hätte manche Missstände behewben können.
Warum er aber sich die Enzyklika Humanae Vitae hätte sparen können, verstehe ich nicht.
Es war ja trotz der Prinzipien von Casti Conubiieben auch unter den Moraltheologen nicht klar, ob die neuen empfängnisverhütenden Methoden (z.B. Pille), erlaubt seien oder nicht.
Da bedurfte es ganz klar der verbindlichen Klärung dieser Angelegenheit durch das Lehramt der Kirche.
[mehr…]
Dienstag, 29. Januar 2008 12:58
sacerdos helveticus: @Freinsberg
Zwar ist dem Spruch des gebildeten Gewissens zu folgen. Es wird aber weder in der Königsteiner noch in der Mariatroster Erklärung darauf aufmerksam gemacht, dass ein Gewissen, dass der verbindlichen Lehre der Kirche in Glaubens- oder Sittenfragen widerspricht, ein objektiv irrendes Gewissen ist. [mehr…]
Montag, 28. Januar 2008 10:31
sacerdos helveticus: @clarissa colonia
So einfach ist das mit dem Weihesakrament wohl doch nicht. Ich teile zwar nicht die Thesen von Karl Murx, dass das neue Weiherituale ungültig sei.
Aber neben der Handauflegung müssen auch die Worte der Weihe adäquat ausdrücken, was geschieht.
Worte gehören essentialiter zu jedem Sakrament. Vgl. die Sakramentsdefinition des Hl. Augustinus: „Accedit verbum ad elementum et fit sacramentum.“
Immerhin hat Leo XIII. die Weihen der Anglikaner nicht zuerst wegen Fehlen der apostolischen Sukzession, sondern wegen deren defizitären Weiheformeln für ungültig erklärt.
[mehr…]
Freitag, 25. Januar 2008 21:56
sacerdos helveticus: Super-Savonarola
Protestant schrieb:
Na super-Savonarola kanonisieren…das würde ja wirklich den gesamten Ablauf dieses ohnehin umstrittenen Verfahrens ad absurdum führen! Gleichzeitig könnten Sie ja Josef Göbbels als großen Deutschen hochleben lassen!
Wen meinen Sie mit „Super-Savonarola“? Den historischen Dominikanermönch Savonarola oder in spottender Weise den heimgegangenen Pater Hönisch?
Für den historischen Savonarola ist nämlich zumindest vor einigen Jahren der Seligsprechungsprozess eingeleitet worden!
[mehr…]
Freitag, 25. Januar 2008 19:23
sacerdos helveticus: Petrusbruderschaft in der Schweiz
Pippifax wirft dem Pater der Petrusbruderschaft vor, dass seine Kritik an der Theateraufführung nicht recht glaubwürdig sei mit dem merkwürdigen Argument, die Petrusbruderschaft sei in Luzern nicht präsent.
Nun: Die Petrusbruderschaft ist deshalb in Luzern nicht mit einer Niederlassung präsent, da die Hl. Messen im „Alten Ritus“ schon seit vielen Jahren durch Diözesanpriester gefeiert werden. Nach dem Tode des langjährigen Priesters dieser „Personalgemeinde“ vor einigen Jahren übernahm wieder ein Diözesanpriester im auftrtag des zuständigen Bischofs die Verantwortung für jene Seelsorge: Es finden dort m.W. etwa 3 Hl. Messen pro Woche in einer von der Diözesanleitung zugewiesenen Kirche statt, in der (nahezu) ausschliesslich der ausserordentliche usus des Römischen Ritus gefeiert wird. Die in der Schweiz jedoch mit mehreren Priestern und an mehreren Orten vertretene Petrusbruderschaft hilft auch in Luzern immer wieder aus.
[mehr…]
Freitag, 25. Januar 2008 02:09
sacerdos helveticus: Durchaus mögliches Institut für Gläubige des Alten Ritus
Nun, der Vorschlag von pippifax ist im Gegensatz zur Meinung von clarissa colonia durchaus realistisch.
Der heilige Stuhl hat zumindest im Jahre 2002 die Apostolische Personaladministrator „San Giovanni Maria Vianney“ errichtet. Diese umfasst das Gebiet der brasilianischen Diözese Campos und ihr unterstehen unter Leitung eines Prälaten mit Bischofsweihe alle Priester und Gläubigen, die dem „Alten Ritus“ anhängen.
(daneben gibt es die „normale“ Diözese Campos mit eigenem Bischof
Also: 2 territorial identische Jurisdiktionsbezirke für Gläubige des Lateinischen Ritus , die den unterschiedlichen usus dieses Ritus anhängen mit je eigenem Jurisdiktionsträger.
[mehr…]
Montag, 21. Januar 2008 22:44
sacerdos helveticus: Ende des Weihnachtsfestkreises
Der bedeutende Liturgiker Joseph Braun sagt zum Ende des Weihnachtsfestkreises in seinem liturgischen Handlexikon Folgendes: Der Weihnachtsfestkreis endet mit der Komplet von Mariae Lichtmess. „Fällt Ostern auf oder vor den 6. April, so greifen der Weihnachtsfestkreis und der Anfang des Osterfestkreises mehr oder weniger ineinander über.“ [mehr…]
Montag, 21. Januar 2008 19:55
sacerdos helveticus: @clarissa colonia
Letztendlich lassen sich wohl alle Dogmen der Kirche mehr oder weniger ungezwungen den Artikeln des Glaubensbekenntnisses zuordnen, sind aber nicht notwendige Entfaltungen dieser.
Sie haben zum Beispiel nicht die Definition der Unfehlbarkeit erwähnt, die selbst natürlich unfehlbar ist.
Die dogmatischen Lehrsätze des Tridentinums z.B. über die Eucharistie sind auch unfehlbar, aber nicht so ohne Weiteres einem Artikel des Glaubensbekenntnisses zuzuordnen.
Auch gibt es unfehlbare Sätze, die nie feierlich dogmatisiert wurden, sondern dem ordentlichen Lehramt zuzuordnen ist. Gemäss einer Erklärung der Glaubenskongregation ist der Ausschluss der Frau vom Weihepriestertum unfehlbar.
[mehr…]
Sonntag, 20. Januar 2008 23:01
Worin hat sich denn konkret gezeigt, dass der betreffende Priester die „Weihnachtszeit um eine Woche verlängert hat“?
Hat er es etwa gewagt ein weichnachtliches Lied auch am 2. Sonntag im Jahreskreis zu singen oder einfach gewünscht, dass die Krippe nach altem Brauch bis Mariae Lichtmess stehen bleibt?
[mehr…]
Samstag, 19. Januar 2008 15:16
sacerdos helveticus: Doch eine Messe!
Wenn Sie dem link folgen und den kreuz.net-artikel vom November lesen, so geht daraus hervor, dass es sich um eine Messehandelte, da der Verfasser auch vom Hochgebet spricht und davon, dass der protestantische prediger währenddem sich nahe beim Altar aufgestellt hatte. [mehr…]
Freitag, 18. Januar 2008 23:12
sacerdos helveticus: Fürbitte für die Juden
Der Text der Fürbitte für die Juden in der Fassung von 1965, die erwähnt wurde, wäre meines Erachtens ein tragbarer Kompromiss.
Da viele sie kaum kennen werden, hier der Text (Gemäss der approbierten deutschen Fassung:
Lasset uns auch beten für die Juden.
Unser Gott und Herr lasse über sie leuchten sein Angesicht, damit auch sie erkennen den Erlöser aller Menschen, unseern Herrn Jesus Christus.
Lasset uns beten.- Beuget die Knie. -Erhebet euch.
Allmächtiger ewiger Gott, dem Abraham und seiner Nachkommenschaft hast du deine Verheissungen gegeben; erhöre in Güte die Bitten deiner Kirche; und jenes Volk, das du in alter Zeit angenommen als eigen, lass gelangen zur Fülle des Heiles („ad redemptionis mereatur plenitudinem pervenire“) : Durch unsern Herrn …Amen“
[mehr…]
Freitag, 18. Januar 2008 21:30
Karl Murx schrieb:
Die Vereinigung Amici d’Israele wurde verboten, die Antragsteller mußten 1928 abschwören, darunter Ildefons Schuster.
„…darunter der Selige Ildefons Cardinal Schuster“ sollte es heissen!
[mehr…]
Freitag, 18. Januar 2008 13:03
sacerdos helveticus: Taufe des Herrn
Die Messe war an Taufe des Herrn. [mehr…]
Freitag, 18. Januar 2008 12:51
sacerdos helveticus: @Clarissa Colonia
Ja, so in etwa hat das Gericht geurteilt.
Bischof Koch weigert sich, gegen das Urteil Berufung einzulegen, da er damit die Zuständigkeit kirchlicher Gerichte in innerkirchlichen Fragen anerkennen würde.
Hier finden Sie die Stellungnahme des Diözesanbischofs
http://www.bistum-basel.ch/seite.php?na=1,1,0,84028…
[mehr…]
Freitag, 18. Januar 2008 10:00
sacerdos helveticus: Staatskirchenrecht
clarissa colonia schrieb:
Kirchliches Recht hat nach StaatsKR in D, Aut, CH nur innerkirchliche Geltung, während ein Arbeitsvertrag Gegenstand der staatlichen Rechtsordnung ist.
Kann man so generell nicht sagen.
In Deutschland erkennen die staatlichen Gerichte der Kirche in aller Regel eine grosse Autonomie im Arbeitsrecht zu.
In der Schweiz sehen die Arbeitsverträge, die z.B. eine Kirchgemeinde mit einem Geistlichen oder Laientheologen schliesst, in der Regel natürlich vor, dass die Seelsorge nach der kirchlichen Ordnung zu geschehen hat.
Auch im Fall Sabo hat das Gericht ja erklärt, dass die missio canonica des Bischofs für das Arbeitsverhältnis nötig ist und dem Bischof nicht grundsätzlich die Berechtigung abgesprochen, die missio zu entziehen.
Wohl aber hat das Gericht beansprucht, den Entzug der missio zu überprüfen und befunden, der Bischof habe z.B. gewisse Formfehler begangen.
[mehr…]
Donnerstag, 17. Januar 2008 19:24
sacerdos helveticus: „Pfarrherren“
Der Begriff „Pfarrherr“ wird zwar heutzutage nicht mehr häufig gebraucht. In der Schweiz begegnet der Begriff aber noch häufiger als wohl in Deutschland.
Auch in neuen offizielllen Dokumenten einzelner Kantonalkirchen (z.B. Besoldungsordnung der Kantonalkirche von Graubünden; totalrevidiert 2006) wird mehrmals der Begriff „Pfarrherr“ verwendet
[mehr…]
Mittwoch, 16. Januar 2008 18:21
sacerdos helveticus: @Agiafortuni
Nun können Sie weiterschreiben! [mehr…]
Dienstag, 15. Januar 2008 21:11
sacerdos helveticus: @agiafortuni
Haben Sie eine Quelle für die Äusserung Siris?
Dass es so gewesen sein mag, ist durchaus möglich.
Die Schuld, die Siri anerkennt, wäre dann die gewesen, nicht mutiger gewesen zu sein und die Wahl (von 1958) abgelehnt zu haben.
[mehr…]
Dienstag, 15. Januar 2008 20:41
So wie Sie die Frage Remys formulieren, war sie nicht sehr präzise. Siri wurde danach gefragt, ob er zum Papst gewählt worden sei, die Wahl angenommen habe und zum Rücktritt gedrängt worden sei.
Siri antwortete scheinbar durch Schweigen. Es ist nicht erweisbar, dass durch dieses Schweigen eine zustimmung zu allen drei Tatsachen ausgedrückt werden sollte. Es wäre auch möglich, dass er zum Beispiel gewählt wurde, aber die Wahl nicht angenommen hatte.
Auch die von Ihnen berichtete Äusserung Siris, er habe versagt, liesse sich ungezwungen so erklären, dass er im Nachhinein sich Vorwürfe macht, die Wahl nicht angenommen zu haben.
[mehr…]
Sonntag, 13. Januar 2008 18:31
sacerdos helveticus: Papstmesse in der Sixtina
„ Bilder von der heutigen Papstmesse und ein Bild zum Vergleich aus dem Vorjahr findet man unter:
http://www.mc-pro.de/motu/
[mehr…]
Samstag, 12. Januar 2008 23:30
sacerdos helveticus: Wesley-Brüder
Als Gründer der Methodisten gilt John Wesley.
Cjharles Wesley, der Hymnendichter, dessen Jubiläum jüngst gefeiert wurde, war dessen Bruder, der mit ihm zusammen an den Anfängen der Methodisten statt.
[mehr…]
Dienstag, 8. Januar 2008 01:17
sacerdos helveticus: Jurisdiktionsprimat
Poste meinen beitrag noch einmal, da ich vergessen habe, das Zitat des Vatikanum II kenntlich zu machen (durch kursivschrift):
Das vatikanum I hat definiert:
Wer deshalb sagt, der Römische Bischof besitze lediglich das Amt der Aufsicht bzw. Leitung, nicht aber die volle und höchste Jurisdiktionsvollmacht über die gesamte Kirche, nicht nur in Angelegenheiten, die den Glauben und die Sitten, sondern auch in solchen, die die Disziplin und Leitung der auf dem ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche betreffen; oder er habe nur einen größeren Anteil, nicht aber die ganze Fülle dieser höchsten Vollmacht; oder diese seine Vollmacht sei nicht ordentlich und unmittelbar sowohl über alle und die einzelnen Kirchen als auch über alle und die einzelnen Hirten und Gläubigen: der sei mit dem Anathema belegt.
Den vom Vatikanum I unfehlbar definierten Jurisdiktionsprimat übt der Papst gegenüber allen Katholiken aus, sei es der lateinischen Riten, sei es der östlichen.
Auch in den mit Rom unierten Kirchen kann der Heilige Vater ungehindert seinen Jurisdiktionsprimat ausüben, unter Anderem könnte der Heilige Vater alle Kirchengesetze, die nicht göttlichen Rechtes sind, abrogieren und durch neue ersetzen. Er könnte auch ohne andere Gremien um Zustimmung bitten zu müssen, Patriarchen der unierten Ostkirchen absetzen, ja sogar ein Patriarchat als solches abschaffen, andere errichten da diese Patriarchate sicher nicht iuris divini sind.
[mehr…]
Dienstag, 8. Januar 2008 01:08
Was halten Sie von folgendem Zitat?
„Tatsächlich hat die antike Welt den Durchbruch des christlichen Glaubens als Befreiung von der trotz Speksis und Aufklärung alles durchwaltenden Dämonenfurcht erlebt, und so geschieht es auch heute überall dort, wo das Christentum die alten stammesreligionen ablöst und ihr Positives verwandelnd in sich aufnimmt“
[mehr…]
Dienstag, 8. Januar 2008 00:43
sacerdos helveticus: Jurisdiktionsprimat ist universal!
Das vatikanum I hat definiert:
Wer deshalb sagt, der Römische Bischof besitze lediglich das Amt der Aufsicht bzw. Leitung, nicht aber die volle und höchste Jurisdiktionsvollmacht über die gesamte Kirche, nicht nur in Angelegenheiten, die den Glauben und die Sitten, sondern auch in solchen, die die Disziplin und Leitung der auf dem ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche betreffen; oder er habe nur einen größeren Anteil, nicht aber die ganze Fülle dieser höchsten Vollmacht; oder diese seine Vollmacht sei nicht ordentlich und unmittelbar sowohl über alle und die einzelnen Kirchen als auch über alle und die einzelnen Hirten und Gläubigen: der sei mit dem Anathema belegt.
Den hier unfehlbar definierten Jurisdiktionsprimat übt der Papst gegenüber allen Katholiken aus, sei es der lateinischen Riten, sei es der östlichen.
Auch in den mit Rom unierten Kirchen kann der Heilige Vater ungehindert seinen Jurisdiktionsprimat ausüben, unter Anderem könnte der Heilige Vater alle Kirchengesetze, die nicht göttlichen Rechtes sind, abrogieren und durch neue ersetzen. Er könnte auch ohne andere Gremien um zustimmung bitten zu müssen, Patriarchen der unierten Ostkirchen absetzen, ja wohl sogar ein Patriarchat als solches abschaffen, da diese sicher nicht iuris divini sind.
[mehr…]
Dienstag, 8. Januar 2008 00:29
Begriffsklärung: Wer ein Dogma leugnet ist Häretiker, nicht Apostat!
Ihre Aussage liesse sich m.E. nur dann rechtfertigen, wenn ein Dogma bewusst und mit Hartnäckigkeit (pertinacia) geleugnet wird.
[mehr…]
Dienstag, 8. Januar 2008 00:08
sacerdos helveticus: Rechtmässigkeit des Konzils
Rudolfus meint:
Widerspräche Vaticanum II einem früheren Dogma, insbesonders dem des Konzils v. Florenz, so wäre es ein Apostatenkonzil gewesen und ungültig.
In diesem Fall, der meiner Überzeugung hypothetischer Natur ist, wäre meines Erachtens nicht einfach das ganze Konzil ungültig und alle seine Beschlüssen sondern schlicht und einfach der betreffende Beschluss.
Vor Allem, da das jüngste Konzil ja gar keine dogmatischen Definitionen vornehmen wollte/sollte, liesse sich aus einem Beschluss, der im Widerspruch zu einer definierten Lehre steht, keine Ungültigkeit des ganzen Konzils und seiner Beschlüsse ableiten.
[mehr…]
Montag, 7. Januar 2008 20:21
sacerdos helveticus: Exorzismen vor und nach Ostern
Konrad behauptet:
Es gab und gibt bei Jesus und den Jüngern Dämonenaustreibungen nur vorösterlich“
Woher haben sie diesen Blödsinn?
Was ist mit Mk 16,17 (Ausendungsbefehl des Auferstandenen) : „Jene Zeichen werden die begleiten, die zum Glauben kommen. In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben …“
Diesen Auftrag hat die Kirche durch alle Zeiten mit mehr oder weniger grossem Eifer zu erfüllen sich bemnüht.
Ihre Berufung auf das Jesusbuch des Papstes führt auch in die Irre. Sie erwecken den Eindruck, der Papst selber vertrete die Meinung, (nachösterliche) Exorzismen seien Aberglaube. Dies habe ich nicht finden können.
[mehr…]
Sonntag, 30. Dezember 2007 21:13
sacerdos helveticus: Verneigungen in der Liturgie
Fabianus fragt:
wann wurde es eigentlich abgeschafft, dass die Geistlichen beim Namen Jesu in der Liturgie eine Verneigung machen?
Die Antwort ist klar! Es kann kein Datum genannt werden. Die Verneigung wurde nämlich nie abgeschafft.
So heisst es bereits in der ersten Auflage des Messbuches Pauls VI. von 1969: Die Verneigung des Kopfes geschieht wenn die Drei Göttlichen Personen zugleich genannt werden, beim Namen Jesu, beim Namen der Seligen jungfreu Maria und bes Heiligen zu dessen Ehre die Messe gelesen wird.“
Nicht mehr wird zwischen kleiner, mitttlerer grosser verneigung des Kopfes unterschiden, nicht mehr ist die rede von einer Verneigung bei der Nennung des Papstes im Kanon. auch wird nicht mehr gesagt, dass die Verneigung zum Namen Jesu in der Meesse zum Kreuz hin zu geschehen habe.
Soweit die Theorie! Dass offensichtlich nicht wenige Zelebranten diese Regelung nicht praktizieren, steht auf einem anderen Blatt.
[mehr…]
Samstag, 29. Dezember 2007 18:50
sacerdos helveticus: Konzilsbeschlüsse disziplinärer Art
Welche disziplinären Vorschriften der Alten Kirche weiterhin Geltung haben und welche nicht, entscheiden die kirchlichen Autoritäten und nicht ein Laie irgendeiner Liturgiegruppe.
Dass die Ostkirchen sich weiterhin an diese kontingente Regelung halten, muss die Römisch-Katholische Kirche nicht sonderlich interessieren.
[mehr…]
Mittwoch, 26. Dezember 2007 22:31
sacerdos helveticus: Keine Pflicht der Gläubigen @Benedikt
Zumindest nach dem neuesten Motu Proprio ist es keineswegs Pflicht der die Messe wünschenden Gläubigen, selbst für einen Zelebranten Priester zu sorgen. Die Gläubigen dürfen sich an ihren Pfarrer wenden. Wenn der die Bitten der Gläubigen nicht selbst zu erfüllen bereit ist, indem er die Zelebration übernimmt (wozu das Motu proprio ihn berechtigt und auch letztendlich darum bittet) oder einen anderen Priester sucht bzw. beauftragt. , so ist es Aufgabe des Bischofs, dem Wunsch der Gläubigen nachzukommen durch die Suche und Beauftragung eines geeigneten Priesters. [mehr…]
Mittwoch, 26. Dezember 2007 22:24
sacerdos helveticus: Mitgliederzahlen
Habe die Meldung zur Priesterbruderschaft St. Petrus zuerst auch falsch verstanden. Nachdem ich die Quelle nachgeprüft habe, stellte ich fest, dass es sich hier nicht um die Priesterbruderschaft selbst, sondern um die Konfraternität der Priesterbruderschaft handelt, das ist eine Gemeinschaft von eingetragenen Laien, die der Priesterbruderschaft verbunden sind, und diese u.a. durch Gebet unterstützen [mehr…]
Dienstag, 25. Dezember 2007 15:36
sacerdos helveticus: Petrusbruderschaft
Auch die Seminaristen werden nach wohl einer bestimmten Zeit als Mitglieder der Bruderschaft gezählt werden, auch wenn sie noch nicht Priester sind. [mehr…]
Samstag, 22. Dezember 2007 23:28
sacerdos helveticus: Verleumdung durch „prawda“
prawda schrieb auch:
Na ja zu Prof. Winter will ich lieber schweigen
Das grenzt an Verleumdung. Es tönt nach: Wenn ihr wüsstet, was ich über diesen Mann weiss, aber ich sage nichts. Aber egal: „semper aliquid haeret“.
[mehr…]
Samstag, 22. Dezember 2007 23:19
sacerdos helveticus: Hochmut der „prawda“!
Prawda: Wir brauchen in Fulda und zwar im ganzen Bistum keine Alte Messe.Was es im Bistum Fulda braucht oder nicht entscheidet weder der Leser, der sich den Namen der Sowjetischen Parteipostille gibt , noch die Fuldenser Dekanatskonferenz.
Der Heilige Vater hat als oberster Gesetzgeber der Kirche bestimmt: Wenn Gläubige den Alten Ritus wünschen, ist ihnen dieser zu gewähren. Wenn ein Pfarrer dieses Begehren erfüllen will, hat er dazu das Recht und weder Dekanatskonferenz noch Ortsbischof haben da noch weiter hineinzuregieren.
Sieht sich der Pfarrer nicht in der Lage, ein Begehren der Gläubigen zu erfüllen, so hat der Bischof für eine Lösung zu sorgen.
Eine Durchsicht der bisher von prawda geposteten Beiträge zeigt übrigens eindeutig, wes Geistes Kind der Diskutant ist. Seine Beiträge zur Frage der SJM-Priester im Bistum Fulda zeigen eine Haltung des Spottes, ja fman könnte sagen des Hasses gegen diese Priester, wie es der „prawda“ würdig ist.
[mehr…]
Samstag, 22. Dezember 2007 21:56
sacerdos helveticus: Münstersche Weihnachtslieder @landorganistII
„Menschen, die ihr wart verloren“ ist wirklich ein sehr schönes Weihnachtslied aus dem münsterschen Anhang zum Gotteslob. Desgleichen auch „Seid nun fröhlich, jubilieret“(mussten wir im Religionsunterricht auswendig lernen) und „Heiligste Nacht“ sowie „O selige Nacht!“.
Leider sind diese Lieder ausserhalb des Bistums Münster und evtl. der Nachbarbistümer kaum bekannt.
[mehr…]
Freitag, 21. Dezember 2007 22:43
sacerdos helveticus: Präzisierungen @Benedikt
Fakt ist, dass durch die vom Tridentinum beschlossene Errichtung von Priesterseminaren ein höherer Wert auf die Ausbildung der Kleriker gelegt wurde.
Die vom Tridentinum beschlossene Einrichtung diözesaner Priesterseminare hat jedoch lange gebraucht.
In manchen Diözesen kam es erst 200 oder noch mehr Jahre nach Abschluss des konzils zu solchen Seminaren. Auch die Umsetzung der anderen tridentinischen reformdekrete hat zum teil recht lange gedauert.
Die eigentliche Arbeit zur Herstellung geordneter Verhältnisse unternahm in unseren Breiten der Jesuitenorden.

dessen verdienste sind unbestritten, jedoch nicht ausschliesslich.
Dennoch blieb der Konkubinat, der bisweilen höchst offenherzig gelebt wurde weiterhin bestehen, wie Visitationsakten aufzeigen.
In der Regel kam es wohl erst dann, als die diözesanen Priesterseminare als obligatorische Ausbildungsstätten des WeltkKlerus (und nicht nur fakultativ zu besuchende Kollegien z.B. der Jesuiten), sich durchsetzten, zur Ausmerzung des Übelstandes des Priesterkonkubinates. Die Periode, in der z.B. im deutschen Sprachraum der Zölibat der Weltgeistlichen am besten gelebt wurde, wird wahrscheinlich vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis etwa 1950 sein.
[mehr…]
Dienstag, 18. Dezember 2007 18:29
sacerdos helveticus: Dalmatik des Bischofs!
Die Dalmatik (natürlich eine speziell dafür geschaffene und dünner als eine Diakonsdalmatik) gehört -wie bereits aus dem unter Johannes Paul II. herausgegebenen Caeremoniale Episcoprum zitiert wurde- auch im Neuen Ritus zu den Pontifikalgewändern des Bischofs und damit natürlich auch des Papstes. Sie ist nicht mehr vorgeschrieben, aber bei feierlichen Anlässen empfohlen!
Wenn aber eine Kasel im „gotischen Schnitt“ verwendet wird, fällt es kaum auf, dass der Pontifex eine solche trägt.
[mehr…]
Montag, 17. Dezember 2007 20:00
sacerdos helveticus: @ExBochumer
Eine zumindest vorübergehende Einstellung der Unterstützung Ihrerseits ist sicher nicht schlecht.
Sie ist jedoch m.E.nur dann sinnvoll, wenn Sie in einem sachlich aber verbindlichgehaltenen Schreiben an das Stift Ihre Enttäuschung über die Stellungnahme von Stift und Hochschule darstellen und ihre künftige Nichtunterstützung entsprechend begründen.
[mehr…]
Montag, 17. Dezember 2007 19:56
sacerdos helveticus: Kreuze in deutschen Gerichten @Samurai
Samurai behauptet, in deutschen Gerichtssälen gäbe es (seines wissens) keine Kreuze.
Dies stimmt nachweislich nicht. Es herrscht einfach eine unterschiedliche Praxis.
Dies beleuchtet folgender Beitrag aus der Trierer Bistumszeitung „Paulinus“ aus diesem Jahr.
Anlass war ein Gerichtspräsident in Trier, der nach einer Renovierung des Gerichtsgebäudes keine Kreuze mehr aufhängen liess. Das Bistum Trier kritisierte die Entscheidung.
Im Artikel heisst es u.a. folgendermassen:
Bei den Koblenzer Gerichten unterschiedliche Regelungen

Das Trierer Justizgebäude ist in Rheinland-Pfalz indes bei weitem nicht das einzige, das heutzutage auf Kreuze verzichtet. In den Landgerichten Mainz, Kaiserslautern und Zweibrücken gibt es laut Anfragen seit längerem keine Möglichkeit mehr, in Sichtweite eines Kruzifixes „so wahr mir Gott helfe“ zu sprechen – gleiches gilt für das Oberlandesgericht Koblenz, wo die Kreuze vor einigen Jahren nach einer Renovierung ebenfalls nicht mehr angebracht worden waren – übrigens ohne jedes Aufsehen.
Am Koblenzer Landgericht dagegen zählen die Kreuze zur Standardausrüstung – wie übrigens in fast allen Gerichtsstädten im Bistum – etwa beim Landgericht Bad Kreuznach oder den Amtsgerichten Cochem und Bernkastel-Kues. Gleiches gilt für das Saarland – ohne dass es nach Angaben des Justizministeriums jemals Probleme gegeben hätte. Eine „vorauseilende Abnahme“ sei daher auch kein Thema, beruhigt Sprecher Stephan Kolling: „Im Saarland bleiben die Kreuze hängen“
[mehr…]
Sonntag, 16. Dezember 2007 11:47
sacerdos helveticus: Entäuschend!
Bisher hielt ich Heiligenkreuz für eine der besten Theologischen Hochschulen im deutschsprachigen Raum und Pater Karl Wallner für einen kirchlich gesonnenen rechtgläubigen Theologen.
Die Stellungnahme Wallners bzgl. Alter Messe in seiner Funktion als Rektor der Hochschule hat mich sehr enttäuscht. Den durchaus legitimen Wunsch von Studenten, in die Praxis der Zelebration des Römischen Ritus in seiner ausserordentlichen Form zu erlernen, ohne weitere Prüfung bzw. ohne Kontaktaufnahme mit den Antragstellern mit fadenscheinigen Gründen apodiktisch abzulehnen, ist ein Armutszeugnis und trägt sicher zu keiner guten Profilierung im kirchlichen Sinne bei.
[mehr…]
Sonntag, 16. Dezember 2007 11:46
Habe leider meinen Beitrag zu Heiligenkreuz bei der falschen Meldung gepostet! [mehr…]
Sonntag, 16. Dezember 2007 11:44
sacerdos helveticus: Anforderungsprofil eines Bischofs @ st. georg
Bischof Haas müsste zu den Menschen gehen, fordert unser Drachentöter!
Interessant ist, dass Erzbischof Haas gerade bei den einfachen Leuten z.B. bei seinen Pastoralbesuchen wegen seiner freundlichen Art im Allgemeinen gut aufgenommen wird. Im Bistum Chur sollen nicht wenige Geistliche es durch Stimmungsmache verhindert haben, dass der Bischof als Firmspender in die Pfarrei kommt. Sie wussten: Wenn die Gläubigen (zumindest jene, die unvoreingenommen waren) die Gelegenheit zur Begegnung mit dem Oberhirten der Diözese bekommen hätten, hätte kaum jemand von denen noch die Horrormärchen über den Bischof geglaubt, die ihnen aufgetischt wurden (gesteuert von Geistlichen und „Kantonalkirchen“ und verstärkt durch ein „Trommelfeuer“ der Medien)
Im Übrigen ist Erzbischof Haas einer der wenigen Bischöfe im deutschen Sprachraum (mir fällt auf Anhieb diesbezüglich nur Kardinal Schönborn ein), die regelmässig (das heisst monatlich) öffentliche Katechesen halten. Der Katechses geht eine Messe voraus, an die Kateches schliesst sich sich eine Aussprache an.
Dass der Erzbischof den Medien gegenüber gewisse Vorbehalte hat, kann ich aufgrund der Vorgeschichte gut verstehen.
[mehr…]
Sonntag, 16. Dezember 2007 11:31
sacerdos helveticus: Enttäuschend!
Bisher hielt ich Heiligenkreuz für eine der besten Theologischen Hochschulen im deutschsprachigen Raum und Pater Karl Wallner für einen kirchlich gesonnenen rechtgläubigen Theologen.
Die Stellungnahme Wallners bzgl. Alter Messe in seiner Funktion als Rektor der Hochschule hat mich sehr enttäuscht. Den durchaus legitimen Wunsch von Studenten, in die Praxis der Zelebration des Römischen Ritus in seiner ausserordentlichen Form zu erlernen, ohne weitere Prüfung bzw. ohne Kontaktaufnahme mit den Antragstellern mit fadenscheinigen Gründen apodiktisch abzulehnen, ist ein Armutszeugnis und trägt sicher zu keineer guten Profilierung im kirchlichen Sinne bei.
[mehr…]
[ « 3 4 5 6 7 » ]
Samstag, 15. Dezember 2007 21:16
sacerdos helveticus: Hanebüchen!
Es ist meines Wissens noch nie ernsthaft behauptet worden, dass die Gültigkeit bzw. Ungültigkeit einer heiligen Messe von der Nennung bzw. Nichtnennung des Papstes abhängt, resp. durch die Nennung eines unrechtmässigen Papstes im Kanon ungültig werden könnte! [mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net