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Peinlich! Wenn man zugeben muss, dass man katholisch ist, wenn man sowas sieht. Wenn das überhand nimmt,
hat man im Grunde nur wenige Möglichkeiten dem Rang nach: 1. In eine andere, bessere nachkonziliare Messe
gehen, die nicht von solchen nachpubertären Hampeln verunstaltet wird. 2. Zur Messe bei der Petrusbruderschaft
gehen 3. Wenn’s gar nicht anders geht – Rosenkranz daheim beten. Da wäre ich mir sicher, auch die Sonntagspflich
erfüllt zu haben!!! Wenn die katholische Kirche gleichsam umgekehrt „Säue vor die Perlen“ wirft, dann
ist das skandalös. Offenbar haben wir jetzt gerade wieder so eine Welle von schlechten Versuchen mit
ein paar wild wippenden Hippie-Priestern, dämlichen Disco-Effekten und kommunikations-anregenden Freizeitpark-Spielchen
im Sakralraum Jugendliche zu ködern. Nicht etwa um sie mit Liebe zu Jesus Christus und zur Eucharistie
und damit zur WELTKIRCHE zu erfüllen, sondern um ihnen zu zeigen: 1. Im heiligen Raum könnt ihr euch
benehmen, wie auf der Gasse 2. Ehrfurcht ist nur was für superfromme Rosenkranz-Spinner 3. Eucharistie
geht auch anders, als bei irgend welchen verklebten Konservativen 4. Laßt euch bloß nicht von Rom oder
von anderen Konservativen vereinnahmen, sondern denkt frei und unabhängig!
Stimme aus Wien Ich glaube nicht, dass alle diese, angeblich 1.000 Jugendlichen, irgendwo in den Kirchen
von Wien ihrer Sonntagspflicht nachgekommen wären, wenn es diese „schlimme Jugendmesse“ nicht gegeben
hätte und, dass sie nur deswegen von diesen Messen fernblieben, weil’s diese Messe gab. Ja, da geben
sie es doch zu und berufen sich noch billig auf die Sonntagspflicht. Dass ich nicht lache! Auf einmal
wird man traditionell und bezeichnet sich in diesen als Kreisen Helfer zur Erfüllung der Sonntagspflicht!
Da muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Im übrigen finde ich keine vernünftige Gegenargumentation
zu meinen Einwänden. Sie wissen genau, dass hier etwas läuft, was nicht in Ordnung ist, und versuchen
es mit aller Gewalt und rhetorischem Salböl zu kaschieren. Für wie dumm halten Sie eigentlich die Kritiker
hier?! Diese Art von „pastoralem“ Indifferenzgelaber geht mir schon seit Jahren gewaltig auf den Senkel!
@Wiener Ja, das kann ich mir vorstellen, dass er aus freien Stücken von Köln, nach Wien abgewandert
ist. In Köln wäre er mit diesen Methoden sicher nicht geweiht worden. Ergo: Ein Argument mehr dafür,
welche Richtung im Erzbistum Wien verfolgt wird. Ich habe zu meiner Jugend ganz normale Messen mit anderen
Liedern und freien Fürbitten erlebt. Das war aber die Liturgie der Kirche. Man spürte, dass man dennoch
Teil eines Ganzen war. Diesem Umstand habe ich heute zu verdanken, dass ich meinen Glauben bewahrt habe.
Hätte ich damals so etwas wie in Wien erlebt, wäre ich sicher der Kirche fern geraten. Begründung:
In Wien wird eine Sonderkiche nach dem Zuschnitt dieser Jugendseelsorger etabliert, welche nicht im Kontext
der katholischen Liturgie steht. Die Entfernung ist zu groß. Wer solche liturgischen Ausschweifungen
begeht, der steht nach meiner Erfahrung auch nicht hinter den römischen Weisungen. Jede Liturgie muß
auf die Gesamtkiche und insbesondere auf eine echte und würdige Verehrung Jesu Christi in der Eucharistie
weisen. Was in Wien passiert, ist eine Personalliturgie dieser Jugendpfarrer. Wer Christus und seine Kirche
liebt, der macht so etwas nicht. Wir verkaufen uns immer billiger, bis niemand mehr kommt! Wer von den
jetzt jugendlichen geht denn noch in eine Messe, die würdig und feierlich und nach den Richtlinien gehalten
wird – keiner. Weil vorgespielt wird, Jugendkirche sei die wahre Kirche und alles andere olle Kamellen –
sowas nennt man mindestens Arroganz!
Lächerlich, dass hier liturgische Richtlinien befolgt werden! Offenbar meinen hier manche: was nicht
verboten ist, ist erlaubt! Wieviel soll denn Rom noch regeln und erlassen, weil es einfach nicht mehr
in die arroganten Dickschädel mancher show-verrückter Selbstdarstellungspriester geht, die Messe anständig
zu feiern. Wenn es eine gesetzliche Ruhezeit zum Mittag von 13-15 Uhr gibt, bedeutet das auch keineswegs,
dass in der übrigen Zeit die Sau herausgelassen werden darf, um sich selbstzuverwirklichen! Nicht alles,
muß geschrieben sein, um verstanden zu werden. Aus dem Kontext liturgischer Regeln und sämtlicher Richtlininen
zur Liturgie ist eindeutig ersichtlich, in welcher Weise die Hl. Eucharistie gefeiert werden soll. Ganz
bestimmt nicht so, wie in Wien! Ich muß wohl einmal auf die Interpretation von Gesetzen hinweisen: Wenn
eine Gesetz nicht eindeutig etwas klärt, wird dies u.a. aus dem Zusammenhang mit anderen Stellen erschlossen.
Eine Rechtfertigung von Nebelmaschine, lauter Musik, Showeinlagen… findet sich daher in keinem Zusammenhang
der einschlägigen Texte und kann auch nicht daraus entnommen werden. Hier wird selbstherrlich das Mysterium
der Eucharistie verdreht und verweltlicht!
Es geht nicht um Macht, sondern um Glaubensstärke!!! Immer wieder kommt das alte Geleier von den machtgierigen
Priestern, die ihre alten Herrschaftsstrukturen erhalten wollten. Was in Wahrheit hinter dem Aufbegehren
gegen diese Strukturreform steckt, ist die tief verwurzelte Sorge guter Priester, daß die Macht des Glaubens,
die Kraft der Eucharistie und die Möglichkeit den Menschen als Hirte aus dieser Kraft zu dienen unterwandert
wird, weil machthungrige Pastoralmodellierer und ideologische Priesterhasser jetzt in den Ordinariaten
am Zug sind. Endlich hat man mit der Finanzmisere einen Weg gefunden, die lästige „Klerisei“ abzuschießen.
Von Macht sprechen immer die, die sie gerne hätten, nicht diejenigen, die sie vermeintlich haben. Wenn
man jetzt wie im Bistum Berlin einen Priesterüberschuß hat und sogar Priester in andere Diözesen abwandern,
weil man sie nicht mehr brauchen kann,dann frage ich mich, was hier eigentlich passiert! Das ist, wie
wenn jemand seine paar Groschen in eine kleinere Geldböse tu, diese dann wieder voll ist, und er dann
lauthals schreit: „Hurra, ich bin reich!“ Täuschungen über Täuschungen. Wer fragt bei diesen Modellierungen
überhaupt nach der Berufungspastoral? Wer fragt nach, welche Zustände in den Priesterseminaren herrschen?
Gläubige und Priester werden dadurch erst scharf gemacht, sie werden radikal, weil ihnen keine Wahl bleibt.
Doch dann zeigt man mit dem Finger auf sie und brandmarkt sie als kommunikationsgestörte Fundamentalisten!
#40 katakombus 08:22:00 | Dienstag, 21. Februar 2006
Noch ein Wort zur Kleidung: Natürlich kann man nicht sagen, daß nur diejenigen Priester gut sind, die
geistlich gekleidet sind. Dennoch kann ich nicht behaupten, diese Kleidung sei nicht nötig. Es ist nun
einmal die Standeskleidung und das Erkennungszeichen eines Priesters. Und das ist wunderbar und gut so!
Es geht ja hier auch nicht um Kleidungsfragen, sondern um eine ganze Haltung. In geistlicher Kleidung
ist ein Priester immer richtig gekleidet. Er muß nciht überlegen, was paßt. Und das Argument, nicht
auffallen zu wollen, ist geradezu lächerlich. Was sollen denn Minderbemittelte sagen, wenn so ein Modezar
wie Groß in Designerjeans, Dressman-Turnschuhen und Sportwagen zu einem Hausbesuch kommt! – Beschämend.
Im Übrigen wirkt das auch auf Jugendliche total lächerlich. Ein postpubertierender, ewig junger Kaplan-boy,
der einen auf Hip macht und sich so gibt, provoziert zudem Fragen an seine Außenwirkung, die im Zeitalter
einer auch offen gelebten Homosexualität von hoher Brisanz sind! Wenn das die Vorzeigepriester des Bistums
Mainz sind, die so in ihren Kirchen wirtschaften, kann man immer mehr verstehen, warum leider so viele
Menschen sich zur Piusbruderschaft und anderen Vereinigungen orientieren. Sie werden dort hingetrieben –
und wegen der vermeintlichen Offenheit des liberalen Kardinals Lehmann!
#19 katakombus 20:25:23 | Samstag, 21. Januar 2006
„Die“ Jesuiten gibt es natürlich nicht! Ich finde auch eine Kritik wie diese mit den Haaren (s.u.) absolut
nicht in Ordnung! Dennoch stehe ich dem Jesuitenorden kritisch gegenüber. Ich kannte und kenne viele
ehrbare Jesuiten, die sich auch im Ausland und bei Flüchtlingen engagieren. Fakt ist aber, und das ist
mir nachweislich vor etlichen Jahren schon aufgefallen, dass mehr und mehr der zentralbereich der Liturgie,
die Sorgsamkeit in der Eucharistiefeier, die glaubenstreue Befolgung der katholischen Riten salopp gehandhabt
werden. Aus dem einstigen Orden der Intellektuellen, die sich auch noch der Demut erinnern konnten ist
jetzt -dank etlicher Selbstverwirklichungs-Fanatiker – ein ignoranter und auch arroganter Club profilloser
Weltverbesserer geworden. Insofern stimme ich dem Artikel voll zu. Es tut mir leid für all die guten
Priester, die noch dabei sind und vielleicht selber darunter leiden, was in ihrem Club geschieht. Es ist
aber nicht nur bei den Jesuiten so! Mancher Benedikiner oder Franziskanerkonvent ist heute jenseits von
dem, wa Würde und Katholizität bedeuten. Psychologie und Zen-Buddhismus sind da nur die Spitze des Eisberges.
Solche Orden wird es in 10 Jahren nicht mehr geben. Nur die glaubensstarken und zum Himmel orientierten
Orden können heute auf der Erde fest stehen. Die Jesuiten gehören für mich eher zu Spezies der Dinosaurier.
Nur mit dem Unterschied, dass sie sich selber ausrotten!
Kein Geheimnis! Natürlich geht diese Homosexuelle Subkultur versteckt ihre Wege. Nach St. Pölten wäre
es an der Zeit gewesen, die „unauffälligen“ Seminare zu beobachten, deren (bischöfliche) Leitungen sich
betont rein geben. Übrigens: Der von Logokath angesprochene Fall im Seminar eines „prominenten Bischofs“
ist mir auch bekannt. Wir reden wohl von ein und demselben. Der Fall hat vor nicht langer Zeit um die
Fastnacht große Wellen geschlagen, weil es bei einer Party in den Seminarfluren zu homosexuellen Handlungen
zwischen Insassen und Priestern kam! „Gottseidank“ kam St. Pölten dazwischen, da war man ja geschützt
und konnte den grossen Saubermann spielen. Bloss nicht an die Öffentlichkeit kommen lassen, sonst ist
der gute Ruf ruiniert, den man dort so gerne anderen weiss macht!
#7 katakombus 23:33:11 | Donnerstag, 21. Juli 2005
Wer hat hier die Aufsicht? Offenbar bestätigt es sich wieder, dass unter der Regie von Kardinal Lehmann
einiges Absonderliche geduldet wird, um in der Öffentlichkeit mitreden zu können und gut dazustehen.
Hier scheint wohl wieder einmal die Spitze des Eisbergs der Politik Lehmann aufgetaucht zu sein. Wo bleibt
denn da die Aufsicht über das Bildungswerk? Wer ist denn bitte letztverantwortlich für so etwas? Wer
auf solche Weise Glaubensbewegungen an den Pranger stellt, die vom Papst befürwortet werden, hat sich
doch selber disqualifiziert. Hat Kardinal Lehmann vielleicht gar kein Interesse, einzuschreiten? Es ist
immer eine Frage der Besetzung von Stellen, wenn so etwas geschrieben wird! Vielleicht versteckt sich
Lehmann hinter dem „Bildungswerk“ um damit einen taktischen Widerstand gegen Rom vorzubereiten? Nicht
umsonst hat er ja öffentlich geäußert einen „kritischen Dialog“ mit Rom führen zu wollen. „Hansemann
geh du voran“ scheint hier die Parole zu sein! Es wird höchste Zeit, nach solchen Äußerungen das Bistum
des Vorsitzenden der Bischofskonferenz grundsätzlich genauer unter die Lupe zu nehmen. Reden und Tun
ist ja bekanntlich ein Unterschied, und was im Fernsehen öffentlichkeitswirksam ist, muß im Alltag längst
nicht stimmen! Seid also wachsam!
#3 katakombus 10:12:05 | Donnerstag, 21. Juli 2005
Was sind das für Zeiten! Wenn man heute in manche Seminare schaut, kann es einem schlecht werden. Heute
ist man doch „weltoffen“ und „kommunikativ“. Anbetung, Rosenkranz, priesterliches Profil sind zwar Begriffe,
die hier herumgeistern, aber bestenfalls augenzwinkernd vertreten werden. Ich spreche da aus Erfahrung!!!
Eine Fahrt zum Glaubenskongreß nach Regensburg kann da für Mitbrüder schon zur Zitterpartie werden,
wenn man hinterher vorgeladen wird und sich an oberer Stelle dafür rechtfertigen muß! Welches Priesterbild
wird denn so ganz nebenbei vetreten? Wird überhaupt eines vertreten. Daß Laien gefödert werden sollen
ist doch ohnehin die Plicht der Hirten, aber nicht auf Kosten der Priester. Das geht bis hinein in die
Sprache. Bewußt gibt es nur noch sog. „Hauptamtliche“. Priester werden nicht mehr eigens erwähnt. Pardon-man
könnte ja den Pastoralreferentinnen auf den Fuß treten! Wenn nicht mehr klar ist, was ein Priester ist,
wenn sein besonderer Auftrag zum Dienst an den Menschen aus der Vollmacht Jesu Christi abgelehnt wird,
dann wird es auch keine Heiligung mehr geben. Es wird weniger Priester geben und statt der Maßnahme,
in sich zu gehen und um Prieste zu beten, werden tolle „Pastoralmodelle“ gestaltet, in denen alles ohne
Priester funktioniert. Na dann: Prosit