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#52 Unam sanctam 16:32:04 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Beleg Grüß Gott miteinander, es ist doch interessant, wie man unter derartigen Dokumenten immer wieder
die gleichen Namen und Vereiene finden kann. Mir ist nur beim durchlesen der Signaturenliste aufgefallen,
dass der Name vom ehemaligen Regensburger Diözesanratsvorsitzenden Fritz Wallner fehlt, der aber hier
im Artikel als Unterzeichnender erwähnt wurde. Wäre bitte jemand so freundlich, mir den Link zu schreiben,
wo er zu finden ist, wenn er ihn gefunden hat, würd mich nämlich interessieren. Vergelt’s Gott im Voraus
„wilde Reformen“ Anders als viele andere Punkte des Novus Ordo können wir die Handkommunion zu den sogenannten
wilden Reformen rechnen, die von niemandem im Vatikan vorgeschrieben, ja nicht mal erlaubt wurden. Man
probierte es einfach aus. Aufgrund der Hartneckigkeit der Modernisten wurde sie dann nachtäglich per
Ausnahmegenehmigung legitimiert, allerdings unter Bedindgungen, die nahezu unerfüllbar sind. So, wie
sie heute meist üblich ist, ist sie nicht mal erlaubt. Als normale Form der Kommunionspendung kann sie
schon gar nicht bezeichnet werden. Selbst wer sie nicht generell verbieten will, sollte es denen, die
die normal Form des Kommunionempfangs wünschen, nicht unnötig schwer machen. auch wo eine Kommunionbank
steht, ist die stehende Handkommunion ja noch nicht zwangsweise ausgeschlossen. Es wäre einen Versuch
wert, zu sehen, wie viele bei einem Wiedereinbau der Kommunionbänke von selbst niederknien würden, und
wie viele wirklich auf der angeblich vom Volk so sehr gewünschten Handkommunion bestehen würden.
#25 Unam sanctam 17:51:16 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@Lutheraner Na, wenn es das ist, was Ihnen der Reformator aus Wittenberg gelernt hat, wundert mich gar
nichts mehr. Dem hätte es, trotz all der klaren Häresien, die er verbreitete, bei Ihren Aussagen sicher
den Magen umgedreht.
#22 Unam sanctam 16:42:57 | Mittwoch, 21. Mai 2008
nicht zu vergeistigt denken Dass es der Gottessohnschaft Jesu nicht abträglich sein würde, wenn der
Heilige Joseph doch der leibliche Vater wäre, können wir ja schon in Ratzingers „Einführung in das
Christentum“ nachlesen. Der heutige Papst betont aber gleich darauf alle philosophischen Bedeutungen der
Jungfräulichkeit und warum diese für die Mutter Jesu angemessen sind. Darauf erklärt er, dass die Mariä
immerwährende Jungfräulichkeit zwar Symbol für sehr vieles ist, aber doch auf keinem Fall nur symbolisch
verstanden werden darf. Wäre sie biologisch nicht gegeben, so wäre sie kein Symbol, sondern ganz einfach
eine Lüge und ein Ammenmärchen. Wir dürfen uns aus dem Glauben nicht einfach herauspicken, was uns
gerade gefällt, ein selbstgemachter „eigener“ Glaube, geht im Tod genau wie alles Eigene mit uns zu Grunde
und kann uns nicht retten. Natürlich darf man die Jungfräulichkeit nicht nur an der Unversehrtheit des
Hymens festmachen, aber das heißt ja nicht, dass diese Unversehrtheit nicht ein wesentlich Teil davon
ist, denn wäre diese nicht gegeben, könnten wir von Jungfräulichkeit gar nicht sprechen und alle Deutungsversuche
würden letztlich ins rein geistige, gnostische abdriften, wo das Christentum doch eine Religion des Leibes
und der Seele ist.