Unam sanctam
Erstellt: 16:29:34 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Mitteilung schreiben
4 Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Tanz der Dinosaurier
#52   Unam sanctam   16:32:04 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Beleg
Grüß Gott miteinander,
es ist doch interessant, wie man unter derartigen Dokumenten immer wieder die gleichen Namen und Vereiene finden kann.
Mir ist nur beim durchlesen der Signaturenliste aufgefallen, dass der Name vom ehemaligen Regensburger Diözesanratsvorsitzenden Fritz Wallner fehlt, der aber hier im Artikel als Unterzeichnender erwähnt wurde.
Wäre bitte jemand so freundlich, mir den Link zu schreiben, wo er zu finden ist, wenn er ihn gefunden hat, würd mich nämlich interessieren.
Vergelt’s Gott im Voraus
Redaktion benachrichtigen Leib Christi oder Brötchen in der Cafeteria?
#9   Unam sanctam   20:57:46 | Sonntag, 25. Mai 2008
„wilde Reformen“
Anders als viele andere Punkte des Novus Ordo können wir die Handkommunion zu den sogenannten wilden Reformen rechnen, die von niemandem im Vatikan vorgeschrieben, ja nicht mal erlaubt wurden. Man probierte es einfach aus. Aufgrund der Hartneckigkeit der Modernisten wurde sie dann nachtäglich per Ausnahmegenehmigung legitimiert, allerdings unter Bedindgungen, die nahezu unerfüllbar sind. So, wie sie heute meist üblich ist, ist sie nicht mal erlaubt. Als normale Form der Kommunionspendung kann sie schon gar nicht bezeichnet werden.
Selbst wer sie nicht generell verbieten will, sollte es denen, die die normal Form des Kommunionempfangs wünschen, nicht unnötig schwer machen. auch wo eine Kommunionbank steht, ist die stehende Handkommunion ja noch nicht zwangsweise ausgeschlossen. Es wäre einen Versuch wert, zu sehen, wie viele bei einem Wiedereinbau der Kommunionbänke von selbst niederknien würden, und wie viele wirklich auf der angeblich vom Volk so sehr gewünschten Handkommunion bestehen würden.
Redaktion benachrichtigen Ich habe mir mein eigenes Christentum zurechtgelegt
#25   Unam sanctam   17:51:16 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@Lutheraner
Na, wenn es das ist, was Ihnen der Reformator aus Wittenberg gelernt hat, wundert mich gar nichts mehr.
Dem hätte es, trotz all der klaren Häresien, die er verbreitete, bei Ihren Aussagen sicher den Magen umgedreht.
Redaktion benachrichtigen Ich habe mir mein eigenes Christentum zurechtgelegt
#22   Unam sanctam   16:42:57 | Mittwoch, 21. Mai 2008
nicht zu vergeistigt denken
Dass es der Gottessohnschaft Jesu nicht abträglich sein würde, wenn der Heilige Joseph doch der leibliche Vater wäre, können wir ja schon in Ratzingers „Einführung in das Christentum“ nachlesen. Der heutige Papst betont aber gleich darauf alle philosophischen Bedeutungen der Jungfräulichkeit und warum diese für die Mutter Jesu angemessen sind. Darauf erklärt er, dass die Mariä immerwährende Jungfräulichkeit zwar Symbol für sehr vieles ist, aber doch auf keinem Fall nur symbolisch verstanden werden darf. Wäre sie biologisch nicht gegeben, so wäre sie kein Symbol, sondern ganz einfach eine Lüge und ein Ammenmärchen. Wir dürfen uns aus dem Glauben nicht einfach herauspicken, was uns gerade gefällt, ein selbstgemachter „eigener“ Glaube, geht im Tod genau wie alles Eigene mit uns zu Grunde und kann uns nicht retten. Natürlich darf man die Jungfräulichkeit nicht nur an der Unversehrtheit des Hymens festmachen, aber das heißt ja nicht, dass diese Unversehrtheit nicht ein wesentlich Teil davon ist, denn wäre diese nicht gegeben, könnten wir von Jungfräulichkeit gar nicht sprechen und alle Deutungsversuche würden letztlich ins rein geistige, gnostische abdriften, wo das Christentum doch eine Religion des Leibes und der Seele ist.
Redaktion benachrichtigen
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net