Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Lieber Leichtmatrose! Ich weiß nicht, wann die Seife erfunden wurde und wieviele Seifenfabriken es gibt,
aber von der Zahl der schmutzigen Menschen auf die Qualität der Seife zu schließen, erscheint mir etwas
gewagt.
Distanzierung In „dieStandard“ dürfte jemand „abgrenzen“ mit „distanzieren“ verwechselt haben. Sonja
Horswell hat sich sicher nicht negativ über HLI geäußert.
Dolchstoß Im O-Ton (etwa bei Ö1) klingt es nicht ganz so schrecklich, wie es dieser Artikel vermuten
läßt. Etwas mehr Sachlichkeit und Wahrheitsliebe wäre angebracht.
Wahlverweigerung Nicht zur Wahl gehen beeindruckt die ÖVP nicht. Ich kann nur raten, soweit möglich
einen Vorzugsstimmenwahlkampf für Kandidaten zu organisieren, die einen katholischen Standpunkt auch
in der Öffentlichkeit vertreten. Wo es keine solchen Bewerber gibt, empfehle ich, das Wahlkuvert leer
einzuwerfen, den Stimmzettel mitzunehmen und einige Tage nach der Wahl an den Obmann der ÖVP zu schicken,
mit dem Bemerken, daß man leider keine für einen Katholiken wählbaren Kandidaten auf der Liste fand.
Keine Benachteiligung Gabi Burgstaller hat die Weisung erteilt, ab April Abtreibungen durchzuführen.
Nach dem Wortlaut des Gesetzes darf dem Leiter des Krankenhauses kein Nachteil daraus erwachsen, wenn
er die Weisung nicht befolgt, keine Räumlichkeiten und kein Personal bereitstellt, also nicht an den
Abtreibungen mitwirkt. § 97 Absatz 3 Strafgesetzbuch gilt nicht nur für medizinisches Personal, sondern
für jederman. Zivilcourage gegen sozialistische Toleranz – als Rechtsanwalt wäre ich sehr an einem Musterprozeß
interessiert.
Katholischer Kalender Beginnt die Woche im (mir nicht bekannten) Kalender mit dem ersten Tag (Sonntag)
oder mit dem ersten Werktag (Montag)? Sonntag entspricht der katholischen Lehre und Tradition, Montag
einer weltlichen UN-Übereinkunft. An solchen „Kleinigkeiten“ zeigt sich, welchen Geistes Kind die Autoren
und Gestalter sind.
Glaubensgene? Wenn durch die Erbsünde nicht nur die Seele sondern auch der Leib getroffen wurde – mit
ihr kamen nach der Heiligen Schrift Tod, Mühsal, sexuelle Ausbeutung, etc … in die Welt – warum soll
die Erlösung nicht auch genetische Auswirkungen haben? So wie manche bessere und manche schlechtere Augen
haben, gibt es vielleicht auch eine „Antenne“ für die Wahrnehmung Gottes, auf den der Mensch ja hingeordnet
ist.
Vorrang der Ehe? Lebensgemeinschaften sind im Gegensatz zur (zivilen) Ehe unverbindlich. Es gibt keine
Unterhalts- oder Beistandspflicht – warum dann ein Zeugnisentschlagungsrecht oder Auskunftsrecht? Es gibt
kein gemeinsames (im Fall der Trennung) aufzuteilendes Vermögen – warum dann ein Eintrittsrecht in Mietverträge?
Nach einer Scheidung besteht die Unterhaltspflicht fort bis zu einer neuerlichen Eheschließung – während
einer Lebensgemeinschaft ruht der Unterhaltsanspruch, nach deren Beendigung ist der geschiedene Ehepartner
wieder unterhaltspflichtig. Wenn die Unverbindlichkeit einer Lebensgemeinschaft gewünscht wird, warum
soll sie dann Dritten gegenüber Rechtswirkungen erzeugen? Wenn eine Lebensgemeinschaft alle Vorteile
einer Ehe ohne deren Pflichten hat, warum dann überhaupt zivil heiraten? Ein Glaube ohne Taten ist leer.
Ein Vorrang ohne Vorteile nur eine leere Worthülse.