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#160 Innozenz 10:13:25 | Sonntag, 22. Oktober 2006
Turk! Nachdem ich auch auf Ihrer seltsamen Watchlist gelandet bin, sehe ich mich gezwungen mich von Ihrer
Aussage zu distanzieren, ich würde nur deshalb St. Pölten verteidigen (was ich ja gar nicht tue, ich
finde nur die Argumente der Verteidiger überzeugender als Ihre), weil die Angegriffenen zu „unserem“
Lager gehören. Pardon, aber ich gehöre keinesfalls zu „Ihrem“ Lager und will dies auch nicht! Ich bin
norma katholisch und (als Laie) weder karrieresüchtig noch mediengeil!
Aufhören Nun hat noch ein hochdotierter Professor nachgewiesen, dass an dem St. Pölten Skandal nichts
dran ist. Kann man nicht endlich mit dieser leidigen Diskussion aufhören? Mir reichts jedenfalls. Turk
sollte vor jedem Leserbrief ein Gesätzchen Rosenkranz beten. Vielleicht würde er dann weniger verhasst
daherkommen. Das ist nicht christlich.
Hört doch endlich auf damit Sind wir doch froh, dass die scheußliche Sache aufgeklärt und die Beschuldigten
nun rehabilitiert sind. Immer wieder den gleichen Schmutz aufzuwühlen, nutzt doch niemandem.
Nochmals: Gutachten Mag sein, dass das entlastende Gutachten einer staatlichen, vielleicht sogar kirchenfeindlichen
Richterin nicht in den Kram passt. Um so mehr sollte es Bischof Küng freuen, der ja schließlich große
Stücke auf Sachverständigengutachten zu halten scheint! Und bitte ersparen Sie uns in Zukunft den Fettdruck
in Ihren Elaboraten – sonst müssen wir noch darauf bestehen, dass Sie sich einem psychologischen Gutachten
unterziehen…
Schwindel Sie sollten die Leserschaft von kreuz.net nicht für dumm verkaufen, Herr Turk: Bei der von
Ihnen als Prozessbeobachter angeführten Person handelt es sich – wie „Der 13.“ schon vor Monaten aufgedeckt
hat – um niemand anderen als einen gewissen Herrn Eberhard Wagner, dessen Homepage mit der Ihren verknüpft
und von Ihnen wärmstens empfohlen wird. Wagner hat – genau wie Sie – unter Bischof Krenn nicht die erwartete
Karriere gemacht. Alles leicht durchschaubar. Sie drehen sich im Kreis. Und schwindelig ist Ihnen offenbar
schon lange…
Stimmungswechsel Der von Laurentius2 vermutlich gemeinte ORF Bericht findet sich übrigens unter folgender
Adresse: noe.orf.at/stories/46293/. Die Stimmung in Österreich scheint sich zunehmend gegen Bischof Küng
zu wenden.
Kleines Grüppchen Mir scheint, das kleinere Grüppchen ist jenes, das noch immer von der Aufrichtigkeit
des St. Pöltener Usurpators und seinem modernistischen Schmusekurs überzeugt ist. Das Grüppchen umfasst
exakt eine Person: Dr. Pytlik!
Logik Logik ist genau das, was ich bei Ihnen vermisse, Turk! Sie sollten sich mal eine Auszeit gönnen,
denn Ihre schriftlichen Ergüsse, von Eigenlob strotzend, sind unerträglich und eines Priesters unwürdig.
Gutachten Im von Ihnen, turk, zu Unrecht geschmähten „13.“ war ein Gerichtsgutachten abgedruckt (das
von der zuständigen Richterin aus prozessökonomischen Gründen abgewiesen wurde, ungeachtet dessen aber
wissenschaftlich unanfechtbar ist), in dem das eine der von Ihnen als homoerotisch eingestufte Foto als
völlig harmlos erwiesen wurde. Bevor Sie den „13.“ heruntermachen, sollten Sie ihn zunächst mal lesen!
Schlechtes Gewissen Konrad, Du hast die Sache auf den Punkt gebracht: Turk hat ganz offensichtlich ein
schlechtes Gewissen. Und das Zurecht! Mir ist ein aufrechter Progressist immer noch lieber als ein karrieregeiler
Pseudokonservativer wie Turk, der Homos und Modernisten verteidigt.
Küngs Pornopriester Hiermit wende ich mich an das Team von Bischof Küng, genauer gesagt an Turk: Nennen
Sie uns die Namen der von Küng gedeckten Pornopriester von St. Pölten! Das ständige Vertuschen von
Bischof Küng muss ein Ende haben! Wir verlangen die Wahrheit und Gerechtigkeit für alle!!!
Küngs neuer Pornoskandal Wer die Namen hinter dem neuen Pornoskandal von St. Pölten (den zweiten, den
Bischof Küng zu vertuschen versucht hat) sind, weiß ich leider nicht. In der Juli-Ausgabe der stets
gut informierten, in der Diözese St. Pölten ansässigen Monatszeitschrift „Der 13.“ (Seite 23) ist aber
zu lesen, dass es sich bei den von Küng geouteten und – weil Krenn-Gegner – gedeckten Pornokonsumenten
um zwei Priester handelt, die im Bischofshaus von St. Pölten leben bzw. arbeiten. Wenn einer mehr weiß,
dann sicher der Rechtsberater des Visitators… Also, Herr Turk, raus mit den Namen!
Glaubwürdig? Immer wieder beruft sich Turk auf die Glaubwürdigkeit Bischof Küng. Bischof Küng hast
erst jüngst selbst zugegeben, wiederholt gelogen zu haben: Erst hatte Prälat Küchl behauptet, Bischof
Küng verlange von ihm eine mehrwöchige Psychotherapie. Küng dementierte heftig. Jetzt musste er es
doch zugeben. Dann behauptete Küchl, von Küng zu einer gerichtspsychiatrischen Begutachtung gezwungen
worden zu sein. Küng dementierte heftig. Jetzt musste er es doch zugeben. Und wenn Küng in der gleichen
Presseaussendung behauptet, die genannten Maßnahmen seien freiwillig gewesen, zugleich aber deren Nichtbefolgen
mit schwersten beruflichen Nachteilen für Küchl verknüpft, stellt er seine Verlogenheit nur um so deutlicher
unter Beweis!
Mag. Lochner Ich musste nur ein einziges Telefonat mit einem mir bekannten Kircheninsider in Österreich
führen um herauszufinden, dass der von Turk als Gewährsmann angeführte Mag. Siegfried Lochner ein enger
Freund von Dr. Pytlik ist. Woher mag er wohl seine Informationen haben? Ist Mag. Lochner vielleicht der
Taufpate oder Kegelbruder von Homo-Kronzeuge Rabiega?
Quantität UND Qualität „Qualität statt Quantität“ – klingt auf den ersten Blick logisch, ist aber –
zumal in Sachen Priesterseminar – völlig verfehlt. Viele Bischöfe versuchen mit diesem Spruch ihre fast
leeren Priesterseminare zu rechtfertigen. Wenn man diese Logik konsequent fortführt, gäbe es die besten
Priesterseminaristen dort, wo das Priesterseminar völlig leer wäre. Genau das ist es ja, was die Modernisten
wollen!
Faule Wurzel Ja, Papst Benedikt ist eine große Hoffnung für alle, die die Tradition, die Wahrheit, die
Liturgie und das Recht lieben. Leider hat man in St. Pölten die faktische Sedisvakanz im letzten Amtsjahr
von Papst Johannes Paul II. ausgenutzt, um einen braven, unbescholtenen Bischof durch eine von langer
Hand vorbereitete Intrige zu stürzen. Aber die faule Wurzel, den man gepflanzt hat, nachdem der feste
Stamm von Bischof Krenn gefällt war, bringt nun ihre faulen Früchte hervor.
Saustall Schlimmer als Progressimus ist die Paarung von Homo und Konservatismus, schreibt Turk zurecht.
Aber gerade im Fall St. Pölten scheinen die Homos ihren Sieg (wie schon so oft) mit der Homokeule errungen
zu haben. Immerhin hat Dr. Alexander Pytlik, der Rechtsberater des Apostolischen Visitators, einen bekennenden
Homo als Vertrauensperson unterstützt! (Aus Eichstätt hört man übrigens, dass Pytlik deshalb demnächst
seinen Posten als Vizeoffizial verliert und von Eichstätt weg muss. Bravo, Bischof Mixa!) Der neue St.
Pöltener Regens Dr. Anton Leichtfried soll nach wie vor ein Freund und Förderer des Homo-Kronzeugen
sein. Und das Tollste: Während der Apostolischen Visitation hat Küng alle Computer im Bischofshaus nach
Homopornos durchsuchen lassen. Bei zwei Priestern soll er fündig geworden sein. Beide sind nach wie vor
in Amt und Würden, weil sie zum Sturz von Bischof Krenn beigetragen hatten. Der eine soll ein Freund
von Pytlik sein, wie man hört. Küngs Saustall gehört ausgemistet!!!
Quantität und Qualität Gedrückte Stimmung sollte in Eichstätt herrschen, das einen hervorragenden
Bischof verliert. Insbesondere was Berufungspastoral und Priesterausbildung anbelangt, war Eichstätt
unter Bischof Mixa führend in Deutschland. So wie man auf unelegante Weise ein ähnlich hoffnungsvolles
Projekt in St. Pölten brutal abgewürgt hat, könnte es jetzt auf etwas elegantere Weise in Eichstätt
passieren. Bischof Mixa hat bewiesen, dass Quantität nicht das Gegenteil von Qualität ist, wie manch
unerleuchtete Geister (wie etwa der neue Bischof von St. Plölten) anscheinend glauben.
Richter Wenn Bischof Küng, wie Turk wieder einmal nach dreifachem Argumentationssalto mit Bauchlandung
(im Fachjargon kurz „Pytlik-Salto“ genannt) behauptet, der zuständige Richter ist, warum verweigert er
dann den Beschuldigten das von ihnen aufgrund ihres offenbar sauberen Gewissens gewünschte Verfahren???
Dank an Turk Dir, lieber Turk, gebührt inniger Dank, denn wie niemand sonst hast Du dazu beigetragen,
die dilettantisch durchgeführte, weil im Ergebnis von vornherein feststehende Intrigenvisitation von
St. Pölten zu entlarven. Bitte mach weiter so, dann gelingt es sicher alsbald, Bischof Küng zum Apostolischen
Visitator (und natürlich neuen Bischof) von Ulan Bator zu befördern!
Der wahre Skandal Ich habe selbst neulich von einem österreichischen Bekannten eine Kopie der Druckausgabe
von „Ja – die neue Kirchenzeitung“ geschickt bekommen. Wir alle sind entsetzt! Darin steht tatsächlich
Frau Mayr-Lumetzberger als Redakteurin im Impressum. Nach der Rehabilitierung von P. Udo Fischer und der
Festmesse für das Forum XXIII dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Bischof Küng mit seiner
selbsternannten „Kollegin“ im St. Pöltener Dom konzelebrieren wird… Ein herzliches Dankeschön an kreuz.net
für die erhellende Berichterstattung über St. Pölten! Dass Bischof Küng freiwillig mit den ärgsten
Modernisten paktiert, kann ich nicht glauben. Er muss entweder unglaublich dumm oder selbst erpressbar
sein.
Unsinn Die Taufe DARF nach kirchlichem Recht überhaupt nicht verweigert, sondern höchstens aufgeschoben
werden – und das nur, wenn KEINE Aussicht auf eine katholische Erziehung der Kinder besteht!!!
Getrübte Freude Bei aller Freude über die Ernennung von Exz. Mixa zum Bischof von Augsburg darf man
nicht übersehen, dass es sich nicht um eine Beförderung, sondern um eine bloße Versetzung, in gewissem
Sinn sogar um eine Herabsetzung handelt. Dass Augsburg die Heimatdiözese von Mixa ist, mag ihn trösten.
Eichstätt als Sitz der einzigen katholischen Universität im deutschen Sprachraum hat dagegen eine Schlüsselposition,
die Mixa durch eine erneuerte Berufungspastoral und Priesterausbildung in beispielhafter Weise zu nutzen
wusste. Das St. Pöltener Priesterseminar wurde brutal zerstört. Blüht Eichstätt jetzt dasselbe Schicksal –
vielleicht ein wenig eleganter?