Montag, 9. Juni 2008 23:10
Lesername: Tyrus
Beiträge: 252
Tyrus: FEHLINFORMATION / PROPAGANDA!
Hamburg – Der Papst spricht Kondome löchrig. Entgegen dem wissenschaftlichen Konsens, wonach das Verhütungsmittel
für das HI-Virus undurchlässig ist, propagiert der Vatikan, die Gummis hätten kleine Löcher, durch
die das Virus dringen könne. Diese Überzeugung herrscht in den Führungsgremien der Kurie vor. Die britische
Zeitung „The Guardian“ berichtet von einem leitenden Pressesprecher in Rom, der die Behauptung, Kondome
seien virendurchlässig, unterstützt. Dabei scheint es die geistlichen Herren herzlich wenig zu interessieren,
dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) versichert, die Beurteilung des Vatikans sei falsch.
Und sie ist nicht nur falsch – sie setzt möglicherweise Tausende dem Risiko aus, sich den Virus zu fangen. Der für Familienfragen zuständige Kardinal in Rom, Alfonso Lopez Trujillo, sagte gegenüber dem britischen Sender „BBC“: „Das Aids-Virus ist grob 450 Mal kleiner als ein Spermium. Und das Spermium kann leicht durch ein Kondom dringen.“
Kurie: „Die Wissenschaft liegt falsch“
Bei der Weltgesundheitsorganisation ist man über die Thesen aus dem Vatikan empört: „Diese falschen Aussagen über Kondome und HIV sind gefährlich. Wir haben mit einer weltweiten Seuche zu tun, der schon mehr als 20 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind. Derzeit sind mindestens 42 Millionen Menschen von dem Virus befallen.“ Laut WHO reduzieren ordnungsgemäße Kondome das Risiko einer HIV-Infektion um etwa 90 Prozent. […] (Quelle: www.spiegel.de) [mehr…]
Und sie ist nicht nur falsch – sie setzt möglicherweise Tausende dem Risiko aus, sich den Virus zu fangen. Der für Familienfragen zuständige Kardinal in Rom, Alfonso Lopez Trujillo, sagte gegenüber dem britischen Sender „BBC“: „Das Aids-Virus ist grob 450 Mal kleiner als ein Spermium. Und das Spermium kann leicht durch ein Kondom dringen.“
Kurie: „Die Wissenschaft liegt falsch“
Bei der Weltgesundheitsorganisation ist man über die Thesen aus dem Vatikan empört: „Diese falschen Aussagen über Kondome und HIV sind gefährlich. Wir haben mit einer weltweiten Seuche zu tun, der schon mehr als 20 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind. Derzeit sind mindestens 42 Millionen Menschen von dem Virus befallen.“ Laut WHO reduzieren ordnungsgemäße Kondome das Risiko einer HIV-Infektion um etwa 90 Prozent. […] (Quelle: www.spiegel.de) [mehr…]
Freitag, 7. November 2008 11:07
Tyrus: Sexualtrieb
Wer heute immernoch glaubt, dass Enthaltsamkeit ein besseres Mittel gegen AIDS ist als Kondome, sollte
sich vielleicht mal auch nur eine Studie zu dem Thema anschauen. Das der Sexualtrieb vielfach stärker
ist als der Wille, enthaltsam zu leben, zeigt sich immer wieder bei Priestern, die zu Vergewaltigung von
Kindern, aber auch zu Prostitution und homosexuellen Alternativen greifen.
Weiterhin ist es skandalös, das Bischöfe in Südamerika und Afrika behaupten, in Kondomen gäbe es winzige Löcher, die das HIV durchlassen würden. [mehr…]
Weiterhin ist es skandalös, das Bischöfe in Südamerika und Afrika behaupten, in Kondomen gäbe es winzige Löcher, die das HIV durchlassen würden. [mehr…]
Freitag, 7. November 2008 10:37
Tyrus: Aufklärung und Bildung
Es ist primär keine Frage des Fernsehprogramms sondern des Bildungsstandes und der Aufklärungsmethoden.
Man kann dem Fernsehen nicht vorwerfen, dass es nicht das ausbessert, was Eltern und Schule nicht geleistet haben. Restriktionen im TV-Programm schaffen nicht Abhilfe, wenn erziehende Instanzen nicht über Risiken und Möglichkeiten der Verhütung unter Berücksichtigung biologischer und ethischer Vorraussetzung aufklären.
Dennoch bin ich gleichsam der Ansicht, dass Kinder nicht jede Sendung sehen müssen. Ich schaue nur noch sehr selten TV und denke, dass man unbedingt mit Kindern zusammen bestimmte Sendungen aussuchen sollte, bis sie vernünftig genug sind, selbst zu entscheiden, welche Sendungen informativ und nicht bloß verdummend sind. [mehr…]
Man kann dem Fernsehen nicht vorwerfen, dass es nicht das ausbessert, was Eltern und Schule nicht geleistet haben. Restriktionen im TV-Programm schaffen nicht Abhilfe, wenn erziehende Instanzen nicht über Risiken und Möglichkeiten der Verhütung unter Berücksichtigung biologischer und ethischer Vorraussetzung aufklären.
Dennoch bin ich gleichsam der Ansicht, dass Kinder nicht jede Sendung sehen müssen. Ich schaue nur noch sehr selten TV und denke, dass man unbedingt mit Kindern zusammen bestimmte Sendungen aussuchen sollte, bis sie vernünftig genug sind, selbst zu entscheiden, welche Sendungen informativ und nicht bloß verdummend sind. [mehr…]
Freitag, 3. Oktober 2008 16:35
Tyrus: Faschistoide Hetze gegen säkulare Humanisten
Stalin hat doch selbst einen quasi-religiösen Führerkult um seine eigene Person eingesetzt. Hitlers
Hirngespinste von der „göttlichen Vorsehung“, die er in beinahe jeder seiner Reden erwähnt, hatten erst
recht nichts Atheismus zu tun. Ich kenne keinen Atheisten, der die grausamen Taten dieser Männer in irgendeiner
Form gut heißt. Aber alle sind sich einig, dass sie diese Taten aufgrund ihrer quasi-religiösen Ideologie
vollbracht haben, nicht wegen ihreres Atheismus. Für säkulare Humanisten jedenfalls sind Menschenrechte
wie freie Meinungsäußerung und Rechtsstaatlichkeit unbedingte Vorraussetzung. Hohmann liegt daher einfach
falsch mit seiner Behauptung, die Verbrechen des letzten Jahrhunders wären aufgrund von Gottlosigkeit
geschehen. Die katholische Kirche betreibt seit der Spätantike Hetze gegen Juden und Hitler hat bloß
an diesen latent vorhandenen Antisemitismus angeknüpft.
Begriffe wie „Tätervolk“ sollten im Zeitalter der Globalisierung und des Multikulturalismus aus den Köpfen verschwinden. Es gibt schon lange nicht mehr „das Deutsche Volk“. Wir leben lediglich in einem historisch so gewachsenen Kulturkreis, der mehr oder weniger deutlich über die Landesgrenzen hinausgeht und dessen Zeitgeist sich von Bundesland zu Bundesland z.T. erheblich unterscheidet (z.B. Berlin und Bayern).
Hohmann ist ein Rechtsradikaler. Eine Verteidigung seiner kruden Ideologie passt nirgendwo besser hin als auf kreuz.net. [mehr…]
Begriffe wie „Tätervolk“ sollten im Zeitalter der Globalisierung und des Multikulturalismus aus den Köpfen verschwinden. Es gibt schon lange nicht mehr „das Deutsche Volk“. Wir leben lediglich in einem historisch so gewachsenen Kulturkreis, der mehr oder weniger deutlich über die Landesgrenzen hinausgeht und dessen Zeitgeist sich von Bundesland zu Bundesland z.T. erheblich unterscheidet (z.B. Berlin und Bayern).
Hohmann ist ein Rechtsradikaler. Eine Verteidigung seiner kruden Ideologie passt nirgendwo besser hin als auf kreuz.net. [mehr…]
Donnerstag, 25. September 2008 23:42
Tyrus: @zwobbel
Für meine Reduzierung entschuldige ich mich. Natürlich habe ich jedes mal „befruchtete Eizelle“ gemeint,
wenn ich „Eizelle“ geschrieben habe. Ich dachte, dem Leser würde das klar sein, aber da das bei Ihnen
offenbar nicht der Fall ist, hätte ich mich wohl präziser ausdrücken sollen.
In der Tat glaube ich nicht an die Existenz einer unsterblichen Seele (aber nicht aus zynischen sondern aus erkenntnisstheoretischen Gründen), wohl aber an das Ideal, das Leid in der Welt zu mindern und das Glück zu mehren (das sagt mit mein gesunder Menschenverstand). Befruchtete Eizellen sind werdende Menschen, aber keine vollständigen Menschen, keine Kinder, erst recht keine Personen.
Ich habe wegen jedem einzelnen Menschen, der leiden muss und der leidvoll sterben muss ein schlechtes Gewissen. Ich versuche, in meinem Leben so wenig Leid und Schaden wie möglich zu veursachen. Dass täglich tausende Kinder an Hunger, Hitze, Kälte und Krieg sterben, geht nicht spurlos an mir vorrüber. Auch nicht, dass millionenfach empfindungsfähige Tiere gemästet, gequält und ermordet werden. Diese Lebewesen hatten ein Bewusstsein, konnten fühlen, sich freuen und leiden, sie hatten ein soziales Leben und eine Zukunftserwartung. All das trifft auf Embryonen eben nicht zu. Dennoch ist ein werdender Mensch natürlich umso höher zu bewerten, je mehr Gefühle die Eltern für es empfinden. Oberste Priorität muss immer das Selbstbestimmungstrecht der Frau über den eigenen Körper haben. [mehr…]
In der Tat glaube ich nicht an die Existenz einer unsterblichen Seele (aber nicht aus zynischen sondern aus erkenntnisstheoretischen Gründen), wohl aber an das Ideal, das Leid in der Welt zu mindern und das Glück zu mehren (das sagt mit mein gesunder Menschenverstand). Befruchtete Eizellen sind werdende Menschen, aber keine vollständigen Menschen, keine Kinder, erst recht keine Personen.
Ich habe wegen jedem einzelnen Menschen, der leiden muss und der leidvoll sterben muss ein schlechtes Gewissen. Ich versuche, in meinem Leben so wenig Leid und Schaden wie möglich zu veursachen. Dass täglich tausende Kinder an Hunger, Hitze, Kälte und Krieg sterben, geht nicht spurlos an mir vorrüber. Auch nicht, dass millionenfach empfindungsfähige Tiere gemästet, gequält und ermordet werden. Diese Lebewesen hatten ein Bewusstsein, konnten fühlen, sich freuen und leiden, sie hatten ein soziales Leben und eine Zukunftserwartung. All das trifft auf Embryonen eben nicht zu. Dennoch ist ein werdender Mensch natürlich umso höher zu bewerten, je mehr Gefühle die Eltern für es empfinden. Oberste Priorität muss immer das Selbstbestimmungstrecht der Frau über den eigenen Körper haben. [mehr…]
Donnerstag, 25. September 2008 01:36
Tyrus: befruchtete eizelle = mensch?
interessant ist zu bemerken, dass ca. 70% aller Eizellen auf natürliche Weise absterben, ohne zutun jeglicher Pillen oder Abtreibungen. Was ist mit diesen angeblich verlorenen Seelen? Um die trauert niemand! Vielleicht, weil es nichts zu trauern gibt, weil Eizellen keine Menschen sind, sondern nunmal Zellansammlungen. Nennen wir eine befruchtete Eizelle „Peter“. Was passiert, wenn sie sich aufspaltet und eineige Zwillinge entstehen. Welcher von beiden ist dann „Peter“? Gar keiner? Beide? [mehr…]
Montag, 22. September 2008 13:43
Tyrus: @Earendil
Ich kann immernoch keinen Unterschied zwischen Glaube und Aberglaube ausmachen. Vor allem wird mir absolut
nicht klar, wie der Gläubige feststellen will, was teuflische Magie ist und was göttliche Offenbarung.
Durch Eingebung? Wie viele Dämonenarten gibt es denn und was bewirken sie? Hast du jemals in Betracht
gezogen, dass es außerordentlich plausible neurologische Erklärungen für Visionen, Wachträume und
Wunderheilungen gibt? Halluzinationen und Placebo-Effekt nennt man diese Phänomene umgangssprachlich.
Wunder als „Nebensächlichkeiten“ zu bezeichnen, ist Blasphemie. Der christliche Glaube funktioniert ohne
Wunder nicht! Wer nicht an Jungfrauengeburt und leibliche Auferstehung glaubt, kann kein Katholik sein.
Und diese Wunder sind ja nur die Spitze des Eisberges. Mein Leitsatz ist: creo ad logicum. Der Offenbarungsglaube
ist absurd. Aber auch nicht absurder als andere Göttersöhnemythen (Osiris, Dionysos…), die bereits
vor dem Christentum entstanden sind. Dementsprechend kann ich deinen festen Glauben einfach nicht nachvollziehen.
Zu Nietzsche: Ich bin kein Experte, aber ich habe einige seiner Schriften gelesen. Für mich liegt es auf der Hand, dass Nietzsche einen philosophischen Übermenschen meint, einen tugendhaften Helden, der an sich selbst glaubt und sicht nicht vom Wohlwollen irgendwelcher Götter abhängig macht. Aber es ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen, dass er sich anders interpretieren lässt.
@verwirrter: Als Geschichtsstudent kann ich Sie nur bestätige [mehr…]
Zu Nietzsche: Ich bin kein Experte, aber ich habe einige seiner Schriften gelesen. Für mich liegt es auf der Hand, dass Nietzsche einen philosophischen Übermenschen meint, einen tugendhaften Helden, der an sich selbst glaubt und sicht nicht vom Wohlwollen irgendwelcher Götter abhängig macht. Aber es ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen, dass er sich anders interpretieren lässt.
@verwirrter: Als Geschichtsstudent kann ich Sie nur bestätige [mehr…]
Montag, 22. September 2008 01:54
Tyrus: @derLeser:
Eine Lüge ist eine bewusste Falschaussage. Ich glaube aber, dass ich Recht habe. Ich kann mit meiner
Ansicht falsch liegen, aber sie ist keine Lüge. Fakt ist, dass ich nicht nur einige Fachbücher über
Psychologe und Neurobiologie gelesen habe, sondern dass meine Mutter jahrzehntelange praktische Erfahrungen
in dem Bereich vorzuweisen hat und bisher nie auf eine Besessenheit gestoßen ist.
@Elijahu:
Ihre Erfahrungen damals müssen ja wirklich sehr überzeugend auf Sie gewirkt haben. Das glaube ich Ihnen auch sofort. Aber dennoch komme ich nicht umhin, Sie für Einbildungen zu halten. Angst, Hysterie und Panik können im Gehirn die eigenartigsten Vorstellungen und Einbildungen produzieren. Manche Menschen verfügen über erstaunliche mentale Fähigkeiten und können einem vorgaugeln, sie würden einen durchschauen. Illusionisten haben Tricks drauf, die der Otto-Normalbürger für pure Magie hält, in Wirklichkeit verwenden sie aber bloß psychologische Taschenspieler-Tricks. Der skeptische Illusionist James Randi hat 1 Mio. $ gewettet, dass kein Mensch wirklich übernatürliche Fähigkeiten ausüben und dies unter wissenschaftlichen Bedingungen beweisen kann. Viele haben es versucht, alle sind gnadenlos gescheitert. Die Erfahrung mag für Sie zutiefst beeindruckend und beängstigend gewesen sein, aber für meine Begriffe sind Sie auf die mentalen Tricks einens psychisch Kranken hereingefallen. Ich finde es zutiefst erstaunlich, dass Sie dieses eine Erlebnis zum Bibelfundi hat werden lassen. [mehr…]
@Elijahu:
Ihre Erfahrungen damals müssen ja wirklich sehr überzeugend auf Sie gewirkt haben. Das glaube ich Ihnen auch sofort. Aber dennoch komme ich nicht umhin, Sie für Einbildungen zu halten. Angst, Hysterie und Panik können im Gehirn die eigenartigsten Vorstellungen und Einbildungen produzieren. Manche Menschen verfügen über erstaunliche mentale Fähigkeiten und können einem vorgaugeln, sie würden einen durchschauen. Illusionisten haben Tricks drauf, die der Otto-Normalbürger für pure Magie hält, in Wirklichkeit verwenden sie aber bloß psychologische Taschenspieler-Tricks. Der skeptische Illusionist James Randi hat 1 Mio. $ gewettet, dass kein Mensch wirklich übernatürliche Fähigkeiten ausüben und dies unter wissenschaftlichen Bedingungen beweisen kann. Viele haben es versucht, alle sind gnadenlos gescheitert. Die Erfahrung mag für Sie zutiefst beeindruckend und beängstigend gewesen sein, aber für meine Begriffe sind Sie auf die mentalen Tricks einens psychisch Kranken hereingefallen. Ich finde es zutiefst erstaunlich, dass Sie dieses eine Erlebnis zum Bibelfundi hat werden lassen. [mehr…]
Montag, 22. September 2008 01:09
Tyrus: Lieber Elijahu
Und für Sie war vollkommen ausgeschlossen, dass es bei diesem Exorzismus auch „mit rechten Dingen“ hätte
zugegangen sein können? Wissen Sie, meine Eltern arbeiten beide mit psychisch kranken Menschen.
Meine Mutter hat mir schon von schizophrenen und paranoiden Menschen erzählt, deren Verhalten ein psychologisch unbewanderter Mensch vermutlich kaum vernünftig zu erklären und interpretieren gewusst hätte. Aber es gibt sehr gute neurobiologische Erklärungen für diese Phänomene. Mit der richtigen Therapie und den richtigen Medikamenten kann der größte Teil dieser Menschen ein relativ normales, angstfreies Leben führen. Es gibt aber auch Menschen, bei denen der Hirnstoffwechsel und/oder neuronale Verschaltungen so durcheinander gekommen ist/sind, dass sie nur noch in der Geschlossenen leben können. Der Volksmund bezeichnet diese Menschen heite als „Wahnsinnige“. In Antike und Mittelalter nannte man Sie „vom Teufel besessen“. Es ist nicht verwunderlich, dass Psychosen oft religiöse Elemente beinhalten, da die meisten Menschen religiös erzogen werden und bei religiösen respektive transzendenten Vorstellungen das Gehirn oft die größten Schwierigkeiten bekommt. Ein Großteil der Depressionen geht wohl auf existenzialistische Ängste zurück. Es ist nicht verwunderlich, dass Priester bei religiös geprägten Psychosen manchmal helfen können, wenn auch nicht immer.
Es scheint mir, dass auch bei Ihnen damals ein Schalter umgekippt ist. Anders kann ich mir ihre Bekehrung nicht erklären. [mehr…]
Meine Mutter hat mir schon von schizophrenen und paranoiden Menschen erzählt, deren Verhalten ein psychologisch unbewanderter Mensch vermutlich kaum vernünftig zu erklären und interpretieren gewusst hätte. Aber es gibt sehr gute neurobiologische Erklärungen für diese Phänomene. Mit der richtigen Therapie und den richtigen Medikamenten kann der größte Teil dieser Menschen ein relativ normales, angstfreies Leben führen. Es gibt aber auch Menschen, bei denen der Hirnstoffwechsel und/oder neuronale Verschaltungen so durcheinander gekommen ist/sind, dass sie nur noch in der Geschlossenen leben können. Der Volksmund bezeichnet diese Menschen heite als „Wahnsinnige“. In Antike und Mittelalter nannte man Sie „vom Teufel besessen“. Es ist nicht verwunderlich, dass Psychosen oft religiöse Elemente beinhalten, da die meisten Menschen religiös erzogen werden und bei religiösen respektive transzendenten Vorstellungen das Gehirn oft die größten Schwierigkeiten bekommt. Ein Großteil der Depressionen geht wohl auf existenzialistische Ängste zurück. Es ist nicht verwunderlich, dass Priester bei religiös geprägten Psychosen manchmal helfen können, wenn auch nicht immer.
Es scheint mir, dass auch bei Ihnen damals ein Schalter umgekippt ist. Anders kann ich mir ihre Bekehrung nicht erklären. [mehr…]
Montag, 22. September 2008 00:30
Tyrus: @Elijahu
Ich möchte Ihnen ja nicht zu Nahe treten, aber Mohammed Atta hat auch studiert und trotzdem nichts vom
wissenschaftlichen Denken verstanden.
Ich frage mich wirklich, welcher Gehirnwäsche man Sie unterzogen hat, damit Sie von einem vernünftigen Menschen zum Bibelfundamentalisten geworden sind. Wissen Sie, ich bedauere Sie aufrichtig für Ihren Aberglauben. Sie sind genau die Sorte Mensch, vor der ich mich wahrhaftig fürchte, weil Sie die Jugend mit ihrem antiaufklärerischen, antiwissenschaftlichen und antihumanistischen Gedankengut verdirbt.
Wenn Sie an eine Uni gegangen sind, haben Sie nicht gelernt, dass man Belege benötigt, um etwas zu glauben?
Was macht Sie so sicher, dass die Naturgesetze vor ein paar tausend Jahren nicht die selben waren wie die heutigen? Die Offenbarung ist unlogisch. Sie widerspricht den Naturgesetzen. Die Zeugnisse sind nicht glaubwürdig, weil es wahrscheinlicher ist, dass die Autoren unbedarft waren, maßlos übertrieben,, sich geirrt oder gelogen haben, als dass wirklich übernatürliche Wunder stattgefunden haben. Die Bibel ist im Übrigen voller logischer Fehler und archaischen Moralvorstellungen. Im alten Testament wird Mord deutlich öfter legitimiert, als er verboten wird. Beispielsweise Moses selbst war ein Totschläger. Ich wollte Sie nicht beleidigen und entschuldige mich in aller Form, wenn es so bei Ihnen ankam. Ich kann nur beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum Sie etwas glauben, für dass es keinerlei wissenschaftliche Evidenz gibt. [mehr…]
Ich frage mich wirklich, welcher Gehirnwäsche man Sie unterzogen hat, damit Sie von einem vernünftigen Menschen zum Bibelfundamentalisten geworden sind. Wissen Sie, ich bedauere Sie aufrichtig für Ihren Aberglauben. Sie sind genau die Sorte Mensch, vor der ich mich wahrhaftig fürchte, weil Sie die Jugend mit ihrem antiaufklärerischen, antiwissenschaftlichen und antihumanistischen Gedankengut verdirbt.
Wenn Sie an eine Uni gegangen sind, haben Sie nicht gelernt, dass man Belege benötigt, um etwas zu glauben?
Was macht Sie so sicher, dass die Naturgesetze vor ein paar tausend Jahren nicht die selben waren wie die heutigen? Die Offenbarung ist unlogisch. Sie widerspricht den Naturgesetzen. Die Zeugnisse sind nicht glaubwürdig, weil es wahrscheinlicher ist, dass die Autoren unbedarft waren, maßlos übertrieben,, sich geirrt oder gelogen haben, als dass wirklich übernatürliche Wunder stattgefunden haben. Die Bibel ist im Übrigen voller logischer Fehler und archaischen Moralvorstellungen. Im alten Testament wird Mord deutlich öfter legitimiert, als er verboten wird. Beispielsweise Moses selbst war ein Totschläger. Ich wollte Sie nicht beleidigen und entschuldige mich in aller Form, wenn es so bei Ihnen ankam. Ich kann nur beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum Sie etwas glauben, für dass es keinerlei wissenschaftliche Evidenz gibt. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 23:54
Tyrus: @Elijahu
Sie halten die Bibel also wahrhaftig für einen Tatsachenbericht. Hochinteressant. Sie haben wissenschaftliches
Denken also nie gelernt. Kein Wunder also, dass Sie die Evolutionstheorie nicht verstehen können und
für eine Ideologie halten.
@Earendil:
Ich sehe keinen Unterschied zwischen Aberglaube und Offenbarungsglaube. Können Sie ihn mir erläutern?
Für mich ist beides der unhinterfragte Glaube an übernatürliche Wunder ohne glaubwürdigen Beleg. Was macht die Zeugnisse der Bibelautoren glaubwürdiger als die Zeugnisse anderer Autoren? Mein heißer Tipp: Ihre Erziehung. Wären Sie im Iran aufgewachsen, wären Sie heute wahrscheinlich überzeugter Moslem und in Indien überzeugter Hindu. Alle heiligen Schriften enthalten Wunderberichte, die ich beim besten Willen nicht glauben kann.
Ich habe der Kirche keinen Sozialdarwinismus angelastet.
Aber was ich ihr anlaste, ist Traditionsblindheit, Fortschrittsfeindlichkeit und dogmatische Borniertheit, Intoleranz und Ignoranz der Wissenschaft gegenüber. Ist aber kein Wunder, denn letztere lässt ein Dogmengebäude nach dem anderen zusammenfallen… aber schon Jesus wusste, was passiert, wenn man sein Haus auf Sand baut. Nietzsche war übrigens kein Freund des Sozialdarwinismus und erst recht kein Nationalist. Sein „Übermensch“ sollte ein freier, skeptisch denkender Mensch sein, der sich von transzendenten Werten befreit hat und sich tugendhaft selbst verwirklicht. Die Nazis haben Nietzsche ebenso falsch verstanden wie die ET. [mehr…]
@Earendil:
Ich sehe keinen Unterschied zwischen Aberglaube und Offenbarungsglaube. Können Sie ihn mir erläutern?
Für mich ist beides der unhinterfragte Glaube an übernatürliche Wunder ohne glaubwürdigen Beleg. Was macht die Zeugnisse der Bibelautoren glaubwürdiger als die Zeugnisse anderer Autoren? Mein heißer Tipp: Ihre Erziehung. Wären Sie im Iran aufgewachsen, wären Sie heute wahrscheinlich überzeugter Moslem und in Indien überzeugter Hindu. Alle heiligen Schriften enthalten Wunderberichte, die ich beim besten Willen nicht glauben kann.
Ich habe der Kirche keinen Sozialdarwinismus angelastet.
Aber was ich ihr anlaste, ist Traditionsblindheit, Fortschrittsfeindlichkeit und dogmatische Borniertheit, Intoleranz und Ignoranz der Wissenschaft gegenüber. Ist aber kein Wunder, denn letztere lässt ein Dogmengebäude nach dem anderen zusammenfallen… aber schon Jesus wusste, was passiert, wenn man sein Haus auf Sand baut. Nietzsche war übrigens kein Freund des Sozialdarwinismus und erst recht kein Nationalist. Sein „Übermensch“ sollte ein freier, skeptisch denkender Mensch sein, der sich von transzendenten Werten befreit hat und sich tugendhaft selbst verwirklicht. Die Nazis haben Nietzsche ebenso falsch verstanden wie die ET. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 23:27
Tyrus: Lieber Earendil
Vielleicht lesen Sie erstmal Singer, bevor Sie ihm vorwerfen, er würde seine Grenzen völlig willkürlich
ziehen. Die Neurowissenschaften sind mittlerweile in der Lage, ziemlich genaue Aussagen über die Bewusstseinsqualität
eines Lebewesens zu machen.
In erschöpfenden Studien wurde untersucht, wie sich Lebewesen unter verschiedensten Bedingungen verhalten und was sich in ihren Gehirnen abspielt. Höhere Tiere und sogar Fische haben ein zentrales Nervensystem, dass sich nicht signifikant von dem des Menschen unterscheidet, sprich sie können in ganz ähnlichem Maße Schmerz und Furcht empfinden wie wir Menschen. Sie zeigen analoges Verhalten. Einige höhere Affen (z.B. Schimpansen) entwickeln sogar ein Ich-Bewusstsein und können mit Zeichensprache etwa auf dem Niveau von 2-3-jährigen Menschen kommunizieren.
Da ich mich hier nicht erschöpfend äußern kann, verweise ich auf folgenden Link zum Thema Speziesismus: http://de.wikipedia.org/wiki/Speziesismus . Dort wird auch erklärt, wo die Parallelen zum Rassismus liegen. Der Rassismus der Kolonialisten beruhte auf Ignoranz, Egozentrismus und Unwissenheit, ganz genau wie der Speziesismus der meisten heutigen Menschen.
Sie scheinen mir ein vernünftiger Mensch zu sein, der ernsthaft an den hier diskutierten Themen interessiert ist. Ich bin der Überzeugung, der Offenbarungsglaube ist nicht durch die Vernunft zu legitimieren. Menschen glauben aus Furcht vor Ungerechtigkeit, vor Leid und Tod. Glaube dient als Zuflucht, als Beruhigungsmittel. [mehr…]
In erschöpfenden Studien wurde untersucht, wie sich Lebewesen unter verschiedensten Bedingungen verhalten und was sich in ihren Gehirnen abspielt. Höhere Tiere und sogar Fische haben ein zentrales Nervensystem, dass sich nicht signifikant von dem des Menschen unterscheidet, sprich sie können in ganz ähnlichem Maße Schmerz und Furcht empfinden wie wir Menschen. Sie zeigen analoges Verhalten. Einige höhere Affen (z.B. Schimpansen) entwickeln sogar ein Ich-Bewusstsein und können mit Zeichensprache etwa auf dem Niveau von 2-3-jährigen Menschen kommunizieren.
Da ich mich hier nicht erschöpfend äußern kann, verweise ich auf folgenden Link zum Thema Speziesismus: http://de.wikipedia.org/wiki/Speziesismus . Dort wird auch erklärt, wo die Parallelen zum Rassismus liegen. Der Rassismus der Kolonialisten beruhte auf Ignoranz, Egozentrismus und Unwissenheit, ganz genau wie der Speziesismus der meisten heutigen Menschen.
Sie scheinen mir ein vernünftiger Mensch zu sein, der ernsthaft an den hier diskutierten Themen interessiert ist. Ich bin der Überzeugung, der Offenbarungsglaube ist nicht durch die Vernunft zu legitimieren. Menschen glauben aus Furcht vor Ungerechtigkeit, vor Leid und Tod. Glaube dient als Zuflucht, als Beruhigungsmittel. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 23:13
Tyrus: @ Bernd Stromberg
Dass ich mich mit Wyclif vertan habe, fiel mir in dem Moment auf, in dem ich den Post abgeschickt hatte…
musste dann allerdings weg.
Meine Aussage war im Nachhinein betrachtet vermutlich zu pauschalisierend. Ich wollte die Reformation nicht in den Himmel lohnen, letztlich sind die evangelikalen Bibelfundamentalisten heute auch Protestanten und berufen sich auf die Reformation. Dass wir die Religionsfreiheit weder von frommen (=autoritätsgläubigen) Katholiken noch von Protestanten von dergleichem Schlage verdanken haben, liegt auf der Hand. Ich danke für deine differenzierteren Ausführungen, da mein Wissen über diese Eboche auch bisher noch gewissen Lücken aufweist. [mehr…]
Meine Aussage war im Nachhinein betrachtet vermutlich zu pauschalisierend. Ich wollte die Reformation nicht in den Himmel lohnen, letztlich sind die evangelikalen Bibelfundamentalisten heute auch Protestanten und berufen sich auf die Reformation. Dass wir die Religionsfreiheit weder von frommen (=autoritätsgläubigen) Katholiken noch von Protestanten von dergleichem Schlage verdanken haben, liegt auf der Hand. Ich danke für deine differenzierteren Ausführungen, da mein Wissen über diese Eboche auch bisher noch gewissen Lücken aufweist. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 18:51
Tyrus: Wissenschaft schlägt Glaube
Die Mehrheitsmeinung ist natürlich kein Kriterum. Aber in der Wissenschaft geht es auch nicht nach dem
Mehrheitsprinzip sondern um die logischste und unwidersprüchlichste Theorie, die nach dem Prinzip der
empirischen Evidenz erforscht und ständig reformiert oder wiederlegt werden kann. Dass die Zwischenglieder
der Entwicklung der Spezies homo sind durchaus vorhanden. Dazu meine Buchempfehlung: Thomas Junker – „Die
Evolution des Menschen“. Ist dort alles sehr prägnant und nachprüfbar ausformuliert und illustriert.
Für das „unfehlbare Wort Gottes“ gibt es keine Evidenz. Es gibt lediglich schriftliche Zeugnisse von abergläubischen Menschen der Antike. [mehr…]
Für das „unfehlbare Wort Gottes“ gibt es keine Evidenz. Es gibt lediglich schriftliche Zeugnisse von abergläubischen Menschen der Antike. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 18:30
Tyrus: Evolution
„Adolf Hitler sieht bis an sein Lebensende mit tiefem Respekt … auf die römische Kirche, die auf ihre
tausendjährige Kunst der Herrschaft, Kunst der Propaganda, Kunst der Seelenführung.“ – Friedrich Heer
Wer Darwins Theorie nicht versteht, ist selber schuld. Das Problem ist keinesfalls die ET an sich, sondern Leute, die sie für ihre Zwecke uminterpretieren, egal ob Nazis oder katholische Traditionalisten.
Wer Joachim Bauer und andere Sozio- und Neurobiologen liest, wird feststellen, dass Kooperation und Altruismus viel effizientere Evolutionsprinzipien sind als Krieg und Ausbeutung. Aber die Aufhebung des christlich-bornierten Stolz, die Krone der Schöpfung zu sein, ist offenbar für mancherlei schwaches Gemüt nicht erträglich. [mehr…]
Wer Darwins Theorie nicht versteht, ist selber schuld. Das Problem ist keinesfalls die ET an sich, sondern Leute, die sie für ihre Zwecke uminterpretieren, egal ob Nazis oder katholische Traditionalisten.
Wer Joachim Bauer und andere Sozio- und Neurobiologen liest, wird feststellen, dass Kooperation und Altruismus viel effizientere Evolutionsprinzipien sind als Krieg und Ausbeutung. Aber die Aufhebung des christlich-bornierten Stolz, die Krone der Schöpfung zu sein, ist offenbar für mancherlei schwaches Gemüt nicht erträglich. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 18:15
Tyrus: @Earendil
Was ich nicht so toll finde, sind Drescher leerer Phrasen.
Ja, schwere geistige und körperliche Behinderungen, wie z.B. ein ganz oder teilweise fehlendes Gehirn würden für Singer das Lebensrecht ausschließen. Auch hält er es für gerechtfertigt, Menschen, die unzumutbar leiden (z.B. Neugeborene mit stark verformter Wirbelsäule oder schwer krebskranke Menschen) aktive Sterbehilfe über Beruhigungsmittel zu gewähren. Singer spricht sich jedoch dezidiert gegen die Tötung von minderschwer behindertem Leben nach dem 4. Monat oder gar nach der Geburt aus.
Ich halte es nicht für bedenktlich, die Mensch-Tier-Grenze einzureißen, die sie beruht auf Borniertheit, Ignoranz und Rassismus.
Das Dogma der unbedingten Menschenwürde ganz gleich des Bewusstseinszustandes und der Nichtwürde von Tieren stammt zwar nicht aus dem Mittelalter, aber es ist ein Dogma und Dogmen zeichnen das scholastische Denken nunmal aus.
Auch an Sie einmal die Frage: Nach welchen Kriterien vermögen Sie oder ein beliebiger ander Mensch vernünftig zu unterscheiden, welche behauptetermaßen „geoffenbarte“ Wahrheiten wirklich geoffenbart sind und welche Irrtümer oder Lügen sind?
Laut Hume ist das beste Kriterium die Glaubwürdigkeit des Behaupteten mit der Glaubwürdigkeit des Behaupteten zu vergleichen. Aber was um alles in der Welt macht z.B. die Evangelisten, über deren Leben wir kaum mehr als ihren (Künstler)namen wissen, so ungeheuer glaubwürdig, dass ihnen sogar heute noch übernatürliche Wunder abgekauft werden? [mehr…]
Ja, schwere geistige und körperliche Behinderungen, wie z.B. ein ganz oder teilweise fehlendes Gehirn würden für Singer das Lebensrecht ausschließen. Auch hält er es für gerechtfertigt, Menschen, die unzumutbar leiden (z.B. Neugeborene mit stark verformter Wirbelsäule oder schwer krebskranke Menschen) aktive Sterbehilfe über Beruhigungsmittel zu gewähren. Singer spricht sich jedoch dezidiert gegen die Tötung von minderschwer behindertem Leben nach dem 4. Monat oder gar nach der Geburt aus.
Ich halte es nicht für bedenktlich, die Mensch-Tier-Grenze einzureißen, die sie beruht auf Borniertheit, Ignoranz und Rassismus.
Das Dogma der unbedingten Menschenwürde ganz gleich des Bewusstseinszustandes und der Nichtwürde von Tieren stammt zwar nicht aus dem Mittelalter, aber es ist ein Dogma und Dogmen zeichnen das scholastische Denken nunmal aus.
Auch an Sie einmal die Frage: Nach welchen Kriterien vermögen Sie oder ein beliebiger ander Mensch vernünftig zu unterscheiden, welche behauptetermaßen „geoffenbarte“ Wahrheiten wirklich geoffenbart sind und welche Irrtümer oder Lügen sind?
Laut Hume ist das beste Kriterium die Glaubwürdigkeit des Behaupteten mit der Glaubwürdigkeit des Behaupteten zu vergleichen. Aber was um alles in der Welt macht z.B. die Evangelisten, über deren Leben wir kaum mehr als ihren (Künstler)namen wissen, so ungeheuer glaubwürdig, dass ihnen sogar heute noch übernatürliche Wunder abgekauft werden? [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 17:29
Tyrus: @Stromberg
Ich bin beileibe kein Luther-Fan. Er ist ersetzbar. Wyclif und Hus beispielsweise hatten sehr ähnliche
Ideen, aber sie wurden verbrannt. Luther hatte Glück und den Zeitgeist auf seiner Seite. Er muss ein
naiver und zutiefst abergläubiger Mensch gewesen sein und ganz sicher war er kein Humanist.
Ich entschuldige mich, wenn ich den Eindruck erweckt habe, dass ich Luther und die Philosophen der Aufklärung in einen Topf würde werden wollen. Habe da wohl unscharf formuliert. Der Verdienst der Reformation ist allerdings, dass kritische und undogmatische Denker nicht mehr so sehr den Foltertod der Inquisition fürchten mussten und dass ihre Lehren überhaupt in Betracht gezogen werden konnten. [mehr…]
Ich entschuldige mich, wenn ich den Eindruck erweckt habe, dass ich Luther und die Philosophen der Aufklärung in einen Topf würde werden wollen. Habe da wohl unscharf formuliert. Der Verdienst der Reformation ist allerdings, dass kritische und undogmatische Denker nicht mehr so sehr den Foltertod der Inquisition fürchten mussten und dass ihre Lehren überhaupt in Betracht gezogen werden konnten. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 17:13
Tyrus: Lieber Elijahu
in wiefern sehen sie die Meinungsfreiheit gefährdet, nur weil Leute ihre Meinung kundtun. Gloria und
Joachim wurden eine ganze Stunde Redezeit zur besten Sendezeit auf dem größten der öffentlich-rechtlichen
Sender eingeräumt, wohlgemerkt, ohne sich Kritik gefallen lassen zu müssen, da die Meinungen von Gloria
und Joachim offenbar weiitgehend identisch sind.
Und Sie sprechen von Diktatur, Gleichschaltung der Medien und zwangverordneter Meinung… weil eine Person des öffentlichen Lebens in der einen oder anderen Zeitung dezidiert subjektive Kritik einzelner Kommentatoren erfährt???
Dass die Privatsender und manche Zeitungen korrumpiert sind, will ich nicht abstreiten. Sicher haben wir ein Problem in diesem Staat mit dem Einfluss der Wirtschaftslobbys. Aber wer war immer ganz vorne mit dabei, wenn es um eine Liberalisierung der Wirtschaft um jeden Preis ging? – Die CDU Seite an Seite mit der neoliberalen, antisozialen FDP. [mehr…]
Und Sie sprechen von Diktatur, Gleichschaltung der Medien und zwangverordneter Meinung… weil eine Person des öffentlichen Lebens in der einen oder anderen Zeitung dezidiert subjektive Kritik einzelner Kommentatoren erfährt???
Dass die Privatsender und manche Zeitungen korrumpiert sind, will ich nicht abstreiten. Sicher haben wir ein Problem in diesem Staat mit dem Einfluss der Wirtschaftslobbys. Aber wer war immer ganz vorne mit dabei, wenn es um eine Liberalisierung der Wirtschaft um jeden Preis ging? – Die CDU Seite an Seite mit der neoliberalen, antisozialen FDP. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 16:46
Tyrus: Der Dämon der Freiheit von Hirngespinsten
Eines ist festzuhalten. Sie, Josef Berens sind kein frommer Katholik, denn Sie beten nicht blind alles nach, was von oben kommt. Der Bibel messen Sie zwar meines Erachtens zu viel Autoriät zu, aber Sie sind wenigstens redlich dabei und lassen sich nicht von den aburden Erfindungen der Scholastik blenden. Es ist außerordentlich widersprüchlich, dass die kath. Kirche einerseits behauptet, eine „aufgeklärte“ Religionsgemeinschaft zu sein und auf der anderen Seite propagiert, im Besitz absoluter Wahrheiten und absoluter Autorität zu sein, was ja exakt den Grundgedanken der Aufklärung („Sapere Aude!“ nach Kant) widerspricht. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 16:34
Tyrus: Unvereinbar
Will ich ja auch nicht abstreiten, dass diese Lehren unvereinbar sind. Das ist ja auch der Grund, warum
ich mich nicht mehr als Katholik bezeichnen kann.
Eine Freundin von mir ist Theologiestudentin. Sie liest fließend Hebräisch. Das Wort für Töten/Morden im 5. Gebot meint im Hebräischen keinesfalls das, was wir heute darunter verstehen. Eingeschlossen sind bloß Stammesmitglieder, die sich keines Verbrechens (wie Ehebruch, Homosexualität, Diebstahl, „Hexerei“ oder Häresie) schuldig gemacht haben. Mitglieder anderer Stämme waren keinesfalls eingeschlossen und Embryos und Föten kann das Gesetz ohnehin nicht eingeschlossen haben, sie genossen aber ebenso wie Kinder damals keinesfalls den Status erwachsener Menschen.
Singer lehrt, dass man Mord anders definieren sollte, und zwar so, dass nur die Tötung empfindungsfähiger Lebewesen darunter fällt. Ich habe nicht behauptet, dass ich eine Gemeinsamkeit zwischen dem Ultilitarismus (=Leid als Übel vermeiden) und Katholizismus (=Leid als Glaubensprobe dulden) sehe. In meinem Religionsunterricht schimmerte der Missionierungsauftrag klar hervor. Wer dem Kathechismus widersprach, bekam schlechte Noten. Ein positiv besetzter Singer im Religionsunterricht müsste eigentlich zum Entzug der Lehrerlaubnis für den Lehrer führen. [mehr…]
Eine Freundin von mir ist Theologiestudentin. Sie liest fließend Hebräisch. Das Wort für Töten/Morden im 5. Gebot meint im Hebräischen keinesfalls das, was wir heute darunter verstehen. Eingeschlossen sind bloß Stammesmitglieder, die sich keines Verbrechens (wie Ehebruch, Homosexualität, Diebstahl, „Hexerei“ oder Häresie) schuldig gemacht haben. Mitglieder anderer Stämme waren keinesfalls eingeschlossen und Embryos und Föten kann das Gesetz ohnehin nicht eingeschlossen haben, sie genossen aber ebenso wie Kinder damals keinesfalls den Status erwachsener Menschen.
Singer lehrt, dass man Mord anders definieren sollte, und zwar so, dass nur die Tötung empfindungsfähiger Lebewesen darunter fällt. Ich habe nicht behauptet, dass ich eine Gemeinsamkeit zwischen dem Ultilitarismus (=Leid als Übel vermeiden) und Katholizismus (=Leid als Glaubensprobe dulden) sehe. In meinem Religionsunterricht schimmerte der Missionierungsauftrag klar hervor. Wer dem Kathechismus widersprach, bekam schlechte Noten. Ein positiv besetzter Singer im Religionsunterricht müsste eigentlich zum Entzug der Lehrerlaubnis für den Lehrer führen. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 16:10
Tyrus: Bei so manchem Kirchenvater, Papst und Bischof
könnte man aber eine wesentlich längere und problematischerere Liste zusammenstellen als die des Herr von Kokke über Luther… allein beim jetzigen Papst kommt einiges zusammen, was ein gewisser Herr Bittlinger sehr schön ihn Liedform besungen.
[mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 15:45
Tyrus: Begriffe
Kennen Sie einen frommen Katholiken, auf den diese Defintion nicht passt? Ich finde aber, dass sie zu
kurz gegriffen ist und in dieser Form nicht dem modernen Sprachgebrauch entspricht. Für mich kommt hinzu,
dass Rechtskonservative sich demokratischen Prinzipien und Werten kaum oder gar nicht verbunden fühlen
und eine starke Tendenz zum Traditionalismus und zur Autoritätsverherrlichung haben. Dies scheint mir
auf Sie zuzutreffen. Sagen Sie bescheid, wenn ich mich irre.
Ihnen mangelt es offenbar deutlich an historisch-kritischer Bildung. Ich werde Ihnen eine Position, zu der Sie nicht mit rationalen Argumenten gefunden haben (sondern vermutlich durch elterliche und priesterliche Indoktrination) nicht mit solchen ausreden können. Sie mögen das was in der Bibel steht für die historische Wahrheit halten, für mich ist der Wahrheitsgehalt genauso krtitsch zu hinterfragen, wie der von Homers, Herodots oder von mir aus Mohammeds Schriften.
Sie geben selbst zu, Sie verwerfen alles, was Ihrem Glauben widerspricht oder ihn in irgendeiner Form angreifen oder widerlegen könnte. Mit Verlaub, diese Position erinnert mich an ein kleines Kind, das nicht Wahrhaben will, dass Mama und Papa die Schokoladeneier versteckt haben und nicht nicht der Osterhase. Ihr katholischer Religionsunterricht war offenbar auch nichts weiter als Indoktrination und Totmachen der Argumente Andersedenkender. Schade.
Singer lehnt die Tötung geistig behinderter Personen übrigens strikt ab. [mehr…]
Ihnen mangelt es offenbar deutlich an historisch-kritischer Bildung. Ich werde Ihnen eine Position, zu der Sie nicht mit rationalen Argumenten gefunden haben (sondern vermutlich durch elterliche und priesterliche Indoktrination) nicht mit solchen ausreden können. Sie mögen das was in der Bibel steht für die historische Wahrheit halten, für mich ist der Wahrheitsgehalt genauso krtitsch zu hinterfragen, wie der von Homers, Herodots oder von mir aus Mohammeds Schriften.
Sie geben selbst zu, Sie verwerfen alles, was Ihrem Glauben widerspricht oder ihn in irgendeiner Form angreifen oder widerlegen könnte. Mit Verlaub, diese Position erinnert mich an ein kleines Kind, das nicht Wahrhaben will, dass Mama und Papa die Schokoladeneier versteckt haben und nicht nicht der Osterhase. Ihr katholischer Religionsunterricht war offenbar auch nichts weiter als Indoktrination und Totmachen der Argumente Andersedenkender. Schade.
Singer lehnt die Tötung geistig behinderter Personen übrigens strikt ab. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 15:30
Tyrus: Ich kann Jo Berens nur beipflichten.
Er hat vollkommen recht. Die Ignoranz und Borniertheit vieler Katholiken in diesem Forum ist wirklich bedenklich und auch traurig. Ich bin von Katholiken erzogen worden, für die Nächstenliebe das wichtigste Gebot war und nicht die ignorante und reformfeindliche Haltung, im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein. Ohne Menschen wie Luther hätten wir keine Aufklärung und keinen Humanismus erlebt. Alle Erzeugnisse der modernen Wissenschaft (u.a. Medizin, Elektrizität) und Philosophie (u.a. Menschenrechte) wäre Teufelswerk. Die Willkürherrschaft des Monarchismus und die Feudalwirtschaft hätten nie ihre Populariät verloren. Meinungsfreiheit, Handlungsfreiheit, Rechtsschutz gäbe es nicht, ganz zu schweigen von den sozialen Menschenrechten. Ich kann nicht verstehen, wie man sich ernsthaft eine Zeit der Willkürherschaft, des sozialen Elends und des Aberglaubens zurücksehnt. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 15:11
Tyrus: Lieber Elijahu,
sie können glauben was sie wollen, ihre Ideologie wird heutzutage nach modernem Maßstab beurteilt. Dass was die katholische Kirche predigt, ist nach meinem Verständnis stark rechtskonservativ und das was kreuz.net und Konsorten propagieren, ist radikal rechtskonservativ. Ich bin übrigens getauft, zur Kommunion gegangen und gefirmt. Vielleicht trete ich auch bald aus, mal sehen. Sie dürfen mich gern Häretiker (von gr. haíresis „Wahl, Auswahl“) nennen, denn ich bin froh, dass ich die Wahl habe, mein Leben selbst zu bestimmen und nicht von selbsternannten Gottesbotschaftern und ihren mittelalterlichen Dogmen beherrschen zu lassen. Haben Sie je ein Buch von Singer gelesen oder lassen Sie sich – wie offenbar in beinahe sämtlichen Fragen der Moral und Ethik – allein von Ihren Vorurteilen und ihrem Autoritätsglauben leiten? [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 14:39
Tyrus: Wer ist hier Mitläufer?
Ich bin sehr glücklich, dass die radikale katholische Rechte von Ihrem Schlage, Elijahu, in Deutschland
nur eine winzige Minderheit bildet. Sonst würde ich es ernsthaft mit der Angst zu tun bekommen vor so
viel Ignoranz, Feindseligkeit und Abergläubigkeit. Nur weil Sie und Ihre Genossen glauben, Embryonen
hätten eine Seele, muss das doch nicht automatisch wahr sein.
Ich kann nur nochmal betonen, dass Embryonen keine Personen sind und das Leben von Nicht-Personen nicht den gleichen Wert haben kann wie das von Personen. Wenn wir einem Embryo den gleichen Wert wie einem erwachsenen Menschen zuschreiben, müssen wir das auch bei einem Ferkel tun, den von der Bewusstseinsqualität ist das Ferkel dem Embryo sogar überlegen.
Mein Wissen über den Holocaust stammt größtenteils aus Büchern, nicht aus Propagandafilmen. Wohl gemerkt, ich bin Geschichtsstudent und gewohnt, kritisch mit Quellenmaterial umzugehen. Ich bin vor allem eines nicht: Autoritätsgläubig. Egal ob jemand Papst Benedikt heißt oder Professor Dawkins, für mich sind Titel einerlei. Auf den Inhalt kommt es an. Und wenn jemand abergläubig und dazu noch dogmatisch verblendet in seinem Denken ist, dann kann ich seine Thesen nicht unterstüzen.
Im Übrigen ist meine Postition zur Abtreibung nicht sonderlich politisch korrekt. Wer so argumentiert wie ich, der wird als Nazi beschimpft. So passiert ist es dem australischen Bioethiker Peter Singer, der seine eigenen Eltern im Holocaust verloren hat. [mehr…]
Ich kann nur nochmal betonen, dass Embryonen keine Personen sind und das Leben von Nicht-Personen nicht den gleichen Wert haben kann wie das von Personen. Wenn wir einem Embryo den gleichen Wert wie einem erwachsenen Menschen zuschreiben, müssen wir das auch bei einem Ferkel tun, den von der Bewusstseinsqualität ist das Ferkel dem Embryo sogar überlegen.
Mein Wissen über den Holocaust stammt größtenteils aus Büchern, nicht aus Propagandafilmen. Wohl gemerkt, ich bin Geschichtsstudent und gewohnt, kritisch mit Quellenmaterial umzugehen. Ich bin vor allem eines nicht: Autoritätsgläubig. Egal ob jemand Papst Benedikt heißt oder Professor Dawkins, für mich sind Titel einerlei. Auf den Inhalt kommt es an. Und wenn jemand abergläubig und dazu noch dogmatisch verblendet in seinem Denken ist, dann kann ich seine Thesen nicht unterstüzen.
Im Übrigen ist meine Postition zur Abtreibung nicht sonderlich politisch korrekt. Wer so argumentiert wie ich, der wird als Nazi beschimpft. So passiert ist es dem australischen Bioethiker Peter Singer, der seine eigenen Eltern im Holocaust verloren hat. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 14:28
Tyrus: Man muss kein Theologe sein
um die Texte der Bibel zu verstehen und zu interpretieren. Fromme Katholiken sind offenbar nicht nur abergläubisch, sondern haben auch noch Minderwertigkeitskomplexe und ein Bedürfnis nach einem starken Führer. Kleiner Tipp: Gehen Sie an eine Uni: Dort wird man (sofern man nicht geradt Theologie studiert) von allen Seiten ermutigt, seinen eigenen Verstand zu benutzen und sich von keiner noch so heiligen Autorität einschüchtern zu lassen. Menschen können sich irren und sie tun es. Egal ob sie ein Etikett mit Dr., Prof. oder Papst aufgeklebt bekommen haben, sie bleiben Menschen und können nur im Rahmen des menschlichen Verstandes interpretieren. Für mich als angehender Lehrer ist das die wichtigeste Botschaft, die ich zu vermittlen habe: Seid mutig, euch eures eigenen Verstandes zu bedienen. Man kann gar nicht kritisch und skeptisch genug werden gegenüber Behauptungen und Thesen beliebiger Art. Der (selbst)kritische Mensch ist weise, das erkannte schon Protagoras: „Von den Göttern weiß ich nichts, weder dass es solche gibt, noch dass es keine gibt, noch wie sie an Gestalt sind. Denn vieles gibt es, was mich daran hindert: die Nichtwahrnehmbarkeit und die Kürze unseres Lebens.“ [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 14:19
Tyrus: @Ansgar
Etwa ab dem 4. Monat erlangen Föten die Fähigkeit Schmerz zu empfinden. Von da an sollten Schwangerschaftsabbrüche wirklich nur im absoluten Notfall stattfinden, also wenn die psychische und/oder physische Gesundheit von Mutter und/oder Kind unzumutbar in Mittleidenschaft gezogen würde bei einer Fortsetzung der Schwangerschaft. Diese Grenze ist keinesfalls willkürlich, sondern wissenschaftlich evident und noch sehr großzügig geschätzt. Wie ich aber schon betont habe, wenn Eltern ihr Kind aufrichtig lieben, steht Abtreibung doch gar nicht zur Debatte. Wer über ein Fünkchen gesunden Menschenverstand verfügt, wird wohl kaum ein Kind abtreiben, das ein gutes Leben haben könnte. Aber der Staat tut ja auch nicht besonders viel dazu, das Kinderkriegen attraktiv zu machen. So lange die Erziehung von Kindern einen enormen Nachteil in punkto Karriere und ökonomischem Erfolg mit sich bringt, werden sich insbesondere bürgerliche Paare gegen Kinder entscheiden. Das Problem ist nicht, dass Abtreibung zur Wahl steht, sondern dass die poitive Entscheidung den meisten Menschen aufgrund der kaum kinderfreundlichen Politik dieses Staates nachteilig erscheint. Der Mensch funktioniert nunmal nach dem Lustprinzip. Wenn Kinder subjektiv weniger Freude bringen als Karriere machen, reisen, konsumieren, entscheiden sich die Leute dagegen. Man kann den Leuten nicht ihren Willen brechen, aber der Staat kann mehr in Erziehung und Bildung investieren und Eltern stärkere steuerliche Entlastungen gewähren. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 14:08
Tyrus: Spricht der heilige Geist
denn weniger durch die heilige Schrift als durch Männer wie Konstantin, Augustinus und die ersten Päpste? Selbst wenn ich gläubig wäre würde ich das doch arg bezweifeln. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 14:04
Tyrus: Wenn man die Autoriät keines Papstes kritisieren darf
muss man dann nicht Ablasshandel, Folter, Hexenverbrennung, Simonie und Ablehnung von Demokratie und Menschenrechten für moralisch einwandfrei erklären? [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 12:40
Tyrus: Manch einer
scheint hier wirklich nicht in der Lage zu sein, zwischen Zellclustern und Menschen als Personen mit einer
Identität, einem empfindungsfähigen Bewusstsein und sozialen Bindungen zu differenzieren. Wenn die Naziverbrechen
hier verharmlost werden und Abtreibung gar als schlimmeres Verbrechen als Folter und Mord an Millionen
von Personen und Familien propagiert wird, kann ich nur vehement unterstützen, dass Internetseiten wie
babycaust.de verboten werden.
Es gibt nicht den geringsten Beleg dafür, dass die katholische Kirche in irgendeiner Weise mehr oder richtiger göttlich inspiriert ist als eine beliebige andere Religion. Durch diese patriarchalische und antidemokratische Ideologie wird lediglich die Herrschafft von Menschen (Priester) über Menschen (Schäfchen) legitimiert.
Mord an Personen soll man Mord nennen und hart bestrafen, denn es ist falsch ein Wesen zu töten, das darunter leiden würde ein Interesse am weiterleben hat. Das ist die einzig logische Morddefinition. Deshalb würde ich auch niemals ermordete Tiere essen. [mehr…]
Es gibt nicht den geringsten Beleg dafür, dass die katholische Kirche in irgendeiner Weise mehr oder richtiger göttlich inspiriert ist als eine beliebige andere Religion. Durch diese patriarchalische und antidemokratische Ideologie wird lediglich die Herrschafft von Menschen (Priester) über Menschen (Schäfchen) legitimiert.
Mord an Personen soll man Mord nennen und hart bestrafen, denn es ist falsch ein Wesen zu töten, das darunter leiden würde ein Interesse am weiterleben hat. Das ist die einzig logische Morddefinition. Deshalb würde ich auch niemals ermordete Tiere essen. [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 12:30
Tyrus: Luther
„Erstlich, das man jre Synagoga oder Schule mit feur anstecke und, was nicht verbrennen will, mit erden
überheufe und beschütte, das kein Mensch ein stein oder schlacke davon sehe ewiglich Und solches sol
man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren damit Gott sehe, das wir Christen seien.“ – Von den
jüden und iren lügen, 1543
„Luther war ein großer Mann, ein Riese. Mit einem Ruck durchbrach er die Dämmerung; sah den Juden, wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen.“ – Adolf Hitler in: Zwiegespräche zwischen Adolf Hitler und mir, von Dietrich Eckart, München 1924; S. 34 [mehr…]
„Luther war ein großer Mann, ein Riese. Mit einem Ruck durchbrach er die Dämmerung; sah den Juden, wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen.“ – Adolf Hitler in: Zwiegespräche zwischen Adolf Hitler und mir, von Dietrich Eckart, München 1924; S. 34 [mehr…]
Sonntag, 21. September 2008 01:28
Tyrus: Christen mangelt es an humanistischer Bildung
Es gibt eine Moral jenseits der Bibel. Man kann Pädophilie und Prostitution auch ohne Bibel als Grundlage verurteilen. Wir hätten da zum Beispiel die Menschenrechte und die Philosophie des Präferenzutilitarismus. [mehr…]
Samstag, 20. September 2008 21:41
Tyrus: @karljosef
1) Offenbar definieren Sie vernünftig aber ein wenig anders als ich. Glaubwürdig ist für mich eine
Geschichte, wenn es wahrscheinlicher ist, dass sie wie berichtet stattgefunden hat, als dass der Erzählende
sich geirrt hat oder lügt. Letzteres scheint mir aber bei sämtlichen Wunderberichten der Menschheitsgeschichte
der Fall gewesen zu sein.
2) Was unterscheidet Hitler denn von anderen, die sich ihre göttliche Eingebung zurechtgebogen haben. Wieso wird der eine, der eine angebliche göttliche Eingebung hat, zum Messias, Evangelisten, Seligen oder Heiligen erklärt und der andere nicht? Ich kann einfach nicht verstehen, nach welchen Kriterien ein Mensch bewerten will, ob eine Eingebung wirklich göttlich war oder nicht.
3) Ihre Ausführungen zur Inquisition zeugen von einer oberflächlichen und/oder unkritischen historischen Bildung. Es gab doch nicht nur die spanische Inquisition. Die mittelalterliche Inquisition in allen großen europäischen Monarchien richtete sich nicht bloß gegen Muselmanen, sondern vor allem gegen sogenannte Ketzer (agnostische Philosophen, Kirchenkritiker, Reformatoren, Heiden, Esotheriker, „Hexen“) in den eigenen Reihen. Folter und Willkür-Urteile waren an der Tagesordnung. Ich bitte Sie, das habe ich schon in der 8. Klasse gelernt und durch mein Studium immer und immer wieder bestätigt bekommen. [mehr…]
2) Was unterscheidet Hitler denn von anderen, die sich ihre göttliche Eingebung zurechtgebogen haben. Wieso wird der eine, der eine angebliche göttliche Eingebung hat, zum Messias, Evangelisten, Seligen oder Heiligen erklärt und der andere nicht? Ich kann einfach nicht verstehen, nach welchen Kriterien ein Mensch bewerten will, ob eine Eingebung wirklich göttlich war oder nicht.
3) Ihre Ausführungen zur Inquisition zeugen von einer oberflächlichen und/oder unkritischen historischen Bildung. Es gab doch nicht nur die spanische Inquisition. Die mittelalterliche Inquisition in allen großen europäischen Monarchien richtete sich nicht bloß gegen Muselmanen, sondern vor allem gegen sogenannte Ketzer (agnostische Philosophen, Kirchenkritiker, Reformatoren, Heiden, Esotheriker, „Hexen“) in den eigenen Reihen. Folter und Willkür-Urteile waren an der Tagesordnung. Ich bitte Sie, das habe ich schon in der 8. Klasse gelernt und durch mein Studium immer und immer wieder bestätigt bekommen. [mehr…]
Samstag, 20. September 2008 09:28
Tyrus: karljosef
1) Zumindest kann man Ihnen nicht vorwerfen, dass Sie ihren Glauben nicht Ernst nehmen.
Aber ich kann das alles nicht nachvollziehen. Glauben Sie mir, ich habe es versucht. Aber mein Studium der Geschichtswissenschaften und die Lektüre religionskritischer Philosophen hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es notwendig ist, glaubwürdige Belege zu haben, bevor man etwas glaubt. Mir fehlen diese, da ich nirgends erkennen kann, was die Bibel in moralisch-ethischer Hinsicht anderen zeitgenössischen Werken (z.B. griechischer Philosophen) voraus haben soll.
2) Einige Ordensgründer mögen für ihre Zeit sehr schlaue und intelligente Menschen gewesen sein. Der heilige Franziskus ist mir aufgrund seiner allumfassenden Liebe auch Tieren gegenüber außerordentlich sympathisch.
Aber die Frage ist auch, was daraus gemacht wurde. Die meisten Inquisiteure kamen aus den Reihen der Franziskaner. Daran sieht man, wie leicht eine redliche Botschaft verfälscht werden kann und ich denke, genau das ist auch bei Jesus der Fall gewesen. Ich halte betende Menschen nicht für dumm. Ihnen wurde ja meistens als Kind beigebracht, dass Beten gut und sinnvoll sei. Aber da ich nirgends ein Indiz für einen personalen Gott sehe, halte ich es für wesentliche sinnvoller, meine Kraft aus der weltlichen Liebe zu ziehen.
3) Sie irren, was Hitler betrifft. Hitler war selbst der Ansicht, der „göttlichen Vorsehung“ zu entsprechen. Lesen Sie seine Reden! Gott spricht mit niemandem. Alle Moral ist evolutionär erklärbar. [mehr…]
Aber ich kann das alles nicht nachvollziehen. Glauben Sie mir, ich habe es versucht. Aber mein Studium der Geschichtswissenschaften und die Lektüre religionskritischer Philosophen hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es notwendig ist, glaubwürdige Belege zu haben, bevor man etwas glaubt. Mir fehlen diese, da ich nirgends erkennen kann, was die Bibel in moralisch-ethischer Hinsicht anderen zeitgenössischen Werken (z.B. griechischer Philosophen) voraus haben soll.
2) Einige Ordensgründer mögen für ihre Zeit sehr schlaue und intelligente Menschen gewesen sein. Der heilige Franziskus ist mir aufgrund seiner allumfassenden Liebe auch Tieren gegenüber außerordentlich sympathisch.
Aber die Frage ist auch, was daraus gemacht wurde. Die meisten Inquisiteure kamen aus den Reihen der Franziskaner. Daran sieht man, wie leicht eine redliche Botschaft verfälscht werden kann und ich denke, genau das ist auch bei Jesus der Fall gewesen. Ich halte betende Menschen nicht für dumm. Ihnen wurde ja meistens als Kind beigebracht, dass Beten gut und sinnvoll sei. Aber da ich nirgends ein Indiz für einen personalen Gott sehe, halte ich es für wesentliche sinnvoller, meine Kraft aus der weltlichen Liebe zu ziehen.
3) Sie irren, was Hitler betrifft. Hitler war selbst der Ansicht, der „göttlichen Vorsehung“ zu entsprechen. Lesen Sie seine Reden! Gott spricht mit niemandem. Alle Moral ist evolutionär erklärbar. [mehr…]
Samstag, 20. September 2008 03:17
Tyrus: Katholisch ist es hingegen
Dogmen aufzustellen, die jeglicher biblischer Grundlage entbehren. Die Frage ist, woher sollen sie sonst
kommen?
Aus der Vernunft? Ganz gewiss nicht. Meine Vernunft sagt mir, dass es keine unsterbliche, transzendente Seele gibt, da jegliche wissenschaflichen Belege dafür fehlen. Ich denke, die Eltern sollten nach Unterredung mit einem qualifizierten Arzt und evtl. einem weltanschaulich möglichst neutralen Psychologen entscheiden.
Ein Embryo ist bloß ein Zellcluster bis es Empfindungsfähigkeit und Gefühle entwickelt. Es hat keine Interessen irgendwelcher Art. Ein Wesen ohne Autonomie und ohne jegliches Interesse am Leben benötigt auch kein Recht auf Leben. Es gibt keinen Grund, einem potenziellen X die selben Rechte einzuräumen wie einem tatsächlichen X. Bevor also ein Embryo ein denkendes Wesen wird, eine Person, die sich ihrer Existenz bewusst wird, sollte man es nicht anders bewerten als ein Lebewesen mit verglichbarer Bewusstseinsqualität. Da ich denke, ein empfindungsfähiges Wesen soll nicht getötet werden, wenn nicht unbedingt notwendig zur Existenzsicherung, lehne ich es auch ab, Tierfleisch zu essen.
Wenn allerdings Eltern ihren potenziellen Nachwuchs lieben, dann ist es unwahrscheinlich, dass sie ihn abtreiben wollen. Die Empfindunsgfähigkeit des Fötus sollte daher die Hauptrolle spielen. Ansonsten plädiere ich unbedingt dafür, die Entscheidung den Eltern zu überlassen. Es ist unerträglich, wenn christliche Politiker Frauen das Recht auf Selbstbestimmung aberkennen. [mehr…]
Aus der Vernunft? Ganz gewiss nicht. Meine Vernunft sagt mir, dass es keine unsterbliche, transzendente Seele gibt, da jegliche wissenschaflichen Belege dafür fehlen. Ich denke, die Eltern sollten nach Unterredung mit einem qualifizierten Arzt und evtl. einem weltanschaulich möglichst neutralen Psychologen entscheiden.
Ein Embryo ist bloß ein Zellcluster bis es Empfindungsfähigkeit und Gefühle entwickelt. Es hat keine Interessen irgendwelcher Art. Ein Wesen ohne Autonomie und ohne jegliches Interesse am Leben benötigt auch kein Recht auf Leben. Es gibt keinen Grund, einem potenziellen X die selben Rechte einzuräumen wie einem tatsächlichen X. Bevor also ein Embryo ein denkendes Wesen wird, eine Person, die sich ihrer Existenz bewusst wird, sollte man es nicht anders bewerten als ein Lebewesen mit verglichbarer Bewusstseinsqualität. Da ich denke, ein empfindungsfähiges Wesen soll nicht getötet werden, wenn nicht unbedingt notwendig zur Existenzsicherung, lehne ich es auch ab, Tierfleisch zu essen.
Wenn allerdings Eltern ihren potenziellen Nachwuchs lieben, dann ist es unwahrscheinlich, dass sie ihn abtreiben wollen. Die Empfindunsgfähigkeit des Fötus sollte daher die Hauptrolle spielen. Ansonsten plädiere ich unbedingt dafür, die Entscheidung den Eltern zu überlassen. Es ist unerträglich, wenn christliche Politiker Frauen das Recht auf Selbstbestimmung aberkennen. [mehr…]
Samstag, 20. September 2008 03:10
Tyrus: Eine helfende Hand bewirkt mehr als hundert betende
@karljosef:
Mit Verlaub, aber Ihr Glaube ist in meinen Augen zutiefst naiv und infantil. Hier trifft Feuerbachs Kritik messerscharf, dass der Mensch Gott als sein utopisiertes Abbild geschaffen hat. WIESO hat Gott sich erst über hundertausend Jahre nachdem Homo Sapiens entstanden ist, offenbart? Weiterhin: Wie soll man eine Beziehung zu einem Wesen aufbauen, über das man nur aus subjektiven Schriften antiker Autoren und angeblichen Offenbarungen erfährt? Ich folge nicht nur mir selbst, sondern ich lernen von den Philosophen der Menschheitsgeschichte. Meine Weltanschauung ist zwar auf die Beschränktheit der menschlichen Natur begrenzt, was aber keineswegs bedeutet, dass ich nicht altruistisch handeln würde, eben um das Leid in der Welt zu minimieren, was das Ideal des Humanismus ausmacht.
Was nützt es, dem Leid einen subjektiven Sinn zu geben, wenn man das Leid auch objektiv verhindern oder zumindest einschränken kann? Der Sinn im Leid ist evolutionär zu verstehen. Wer weniger leided, kann besser überleben.
@Regina:
Ich poste hier aus reiner Nächstenliebe. Ich möchte, dass Menschen Aberglauben und Unmündigkeit überwinden, um rational und vernünftig in dieser Welt zu handeln, statt ihre kostbare Lebenszeit mit Beten oder sonstigen Ritualen zu verschwenden. Ich kann nicht an Gott glauben, weil jegliche Belege fehlen. Liebe ist einfach Liebe, ein erhabenes Gefühl, das keine Personifikation benötigt. [mehr…]
Mit Verlaub, aber Ihr Glaube ist in meinen Augen zutiefst naiv und infantil. Hier trifft Feuerbachs Kritik messerscharf, dass der Mensch Gott als sein utopisiertes Abbild geschaffen hat. WIESO hat Gott sich erst über hundertausend Jahre nachdem Homo Sapiens entstanden ist, offenbart? Weiterhin: Wie soll man eine Beziehung zu einem Wesen aufbauen, über das man nur aus subjektiven Schriften antiker Autoren und angeblichen Offenbarungen erfährt? Ich folge nicht nur mir selbst, sondern ich lernen von den Philosophen der Menschheitsgeschichte. Meine Weltanschauung ist zwar auf die Beschränktheit der menschlichen Natur begrenzt, was aber keineswegs bedeutet, dass ich nicht altruistisch handeln würde, eben um das Leid in der Welt zu minimieren, was das Ideal des Humanismus ausmacht.
Was nützt es, dem Leid einen subjektiven Sinn zu geben, wenn man das Leid auch objektiv verhindern oder zumindest einschränken kann? Der Sinn im Leid ist evolutionär zu verstehen. Wer weniger leided, kann besser überleben.
@Regina:
Ich poste hier aus reiner Nächstenliebe. Ich möchte, dass Menschen Aberglauben und Unmündigkeit überwinden, um rational und vernünftig in dieser Welt zu handeln, statt ihre kostbare Lebenszeit mit Beten oder sonstigen Ritualen zu verschwenden. Ich kann nicht an Gott glauben, weil jegliche Belege fehlen. Liebe ist einfach Liebe, ein erhabenes Gefühl, das keine Personifikation benötigt. [mehr…]
Freitag, 19. September 2008 02:19
Tyrus: Krieg gegen Windmühlen
Gott ist Phantasie, ein geistiges Konzept, eine Metapher.
Wenn man Gott nicht als Weihnachtsmann versteht, der Wünsche erfüllt, wenn man fleißig betet, sondern als Metapher für das aktive Streben nach Leidverminderung, dann ist Gott ein nützliches und fruchtbares Konzept. Aber welcher Christ oder Muslim versteht dies unter Gott? Theologen jedenfalls meiner Erfahrung nach außerodentlich selten!
Für die meisten Theologen MUSS es der personale Weihnachtsmann-Gott sein, von dem man Geschenke bekommt, wenn man brav ist und an ihn glaubt. Denn ohne unsterbliche Seele ist die Moralforderung des Priesters hinfällig. Ist es nicht so?
Frei nach Steven Weinberg scheint es mir so zu sein, dass gerade Menschen, die von Natur aus vernünftig handeln würden, durch die Indoktrination religiöser und/oder ideologischer Denksysteme oft zu irrationalen Psychopathen werden. Manche User dieser Seite bestätigen dieses Klischee mit jedem einzelnen ihrer Posts. [mehr…]
Wenn man Gott nicht als Weihnachtsmann versteht, der Wünsche erfüllt, wenn man fleißig betet, sondern als Metapher für das aktive Streben nach Leidverminderung, dann ist Gott ein nützliches und fruchtbares Konzept. Aber welcher Christ oder Muslim versteht dies unter Gott? Theologen jedenfalls meiner Erfahrung nach außerodentlich selten!
Für die meisten Theologen MUSS es der personale Weihnachtsmann-Gott sein, von dem man Geschenke bekommt, wenn man brav ist und an ihn glaubt. Denn ohne unsterbliche Seele ist die Moralforderung des Priesters hinfällig. Ist es nicht so?
Frei nach Steven Weinberg scheint es mir so zu sein, dass gerade Menschen, die von Natur aus vernünftig handeln würden, durch die Indoktrination religiöser und/oder ideologischer Denksysteme oft zu irrationalen Psychopathen werden. Manche User dieser Seite bestätigen dieses Klischee mit jedem einzelnen ihrer Posts. [mehr…]
Donnerstag, 18. September 2008 16:21
Tyrus: In der Tat ist es so
und ich sage es jetzt zum vierten Mal, dass neben der Nahrungs- und Medizinknappheit der Aberglaube(!)
und die schlechte Bildung die Hauptursache für die Verbereitung von Krankheiten und auch Kriegen ist.
In irgendeiner Form gläubig sind die ungebildeten Afrikaner fast alle – es ist ja beinahe der einzige
Trost für sie.
Einige meiner Freunde waren in Afrika, nicht auf Urlaub, sondern um Entwicklungshilfe zu leisten. Sie bestätigen ausnahmslos, dass die Hauptursache für die Probleme die schlechte soziale Versorgung und vor allem die mangelde Bildung ist. Geschnackselt wurde und wird überall und überall oft und mit wechselnden Partnern. Aids breitet sich hier nicht aus, weil wir uns leisten können, Prävention und Behandlung zu betreiben. [mehr…]
Einige meiner Freunde waren in Afrika, nicht auf Urlaub, sondern um Entwicklungshilfe zu leisten. Sie bestätigen ausnahmslos, dass die Hauptursache für die Probleme die schlechte soziale Versorgung und vor allem die mangelde Bildung ist. Geschnackselt wurde und wird überall und überall oft und mit wechselnden Partnern. Aids breitet sich hier nicht aus, weil wir uns leisten können, Prävention und Behandlung zu betreiben. [mehr…]
Donnerstag, 18. September 2008 15:29
Tyrus: Eine Wette
Ich wette, dass – im Durchschnitt – weniger Atheisten AIDS haben als Gläubige. Ich bin mir mit dieser Wette eigentlich so sicher, dass ich mein gesamtes Eigentum darauf setzen würde. Wer meine These widerlegen kann, soll das bitte tun, ich bin außerordentlich gespannt. [mehr…]
Mittwoch, 17. September 2008 22:56
Tyrus: karljosef
Zum dritten Mal:
Nicht die Kondome fehlen, die AUFKLÄRUNG fehlt. Die PRÄVENTION. Die MEDIZINISCHE VERSORGUNG.
Glaube Sie wirklich allen erstes, dass das Problem darin liegt, dass die Afrikaner unkeuscher sind als die Mitteleuropäer? Ich will ihnen ja nicht ihre Illusion rauben, aber vielleicht sollten Sie doch mal in einen Kölner Nachtclub gehen… [mehr…]
Nicht die Kondome fehlen, die AUFKLÄRUNG fehlt. Die PRÄVENTION. Die MEDIZINISCHE VERSORGUNG.
Glaube Sie wirklich allen erstes, dass das Problem darin liegt, dass die Afrikaner unkeuscher sind als die Mitteleuropäer? Ich will ihnen ja nicht ihre Illusion rauben, aber vielleicht sollten Sie doch mal in einen Kölner Nachtclub gehen… [mehr…]
Mittwoch, 17. September 2008 22:44
Tyrus: @karljosef
Haben Sie eigentlich gelesen, was ich vorher geschrieben habe? Die Afrikaner sind mit absoluter sicher nicht promiskuitiver oder sexuell aktiver als durchschnittliche Mitteleuropäer! Nur haben Sie die Pest der Moderne am Hals und wir nicht. Was nicht etwa daran liegt, dass wir enthaltsamer leben, sondern daran, dass wir aufgeklärt sind und ganz andere Möglichkeiten der Prävention und Behandlung haben. Überhaupt kann ich mir schwerlich erklären, warum der Herrgott die Ärmsten der Armen, die sowieso schon ein unendlich schweres und mühseliges Leben habem müssen, mit einer Säuche straft, während es den hedonistischesten und egozentrischsten Mitteleuropäern blendend geht. Wo bleibt da Gottes vielzitierte Gerechtigkeit? [mehr…]
Mittwoch, 17. September 2008 22:24
Tyrus: @clarissa
Da sie es ja offenbar selbst zu wissen scheinen, sehe ich mich nicht genötigt zu antworten. Wir sind hier schließlich nicht in der Schule und Sie sind nicht meine Lehrerin. [mehr…]
Mittwoch, 17. September 2008 22:03
Tyrus: Ahsoo
Ich dachte, Sie wollten eine Verbindung zu dem User Karl Murx unterstellen, pardon, mein Fehler.
Die Gräfin hat gesagt: „Da sterben die Leute an AIDS, weil sie zu viel schnackseln. Der Schwarze schnackselt gern.“
ALS OB!!! Ich glaube sogar, die Afrikaner sind im Durschnitt eher keuscher als die Europäer. Nur sie haben weder Pille noch Kondom zur Verfügung und müssen vor einer tödlichen Seuche Angst haben, wogegen sie im Gegensatz zu uns kaum bis keine Medikamente haben.
Ich bin Anfang 20. Beinahe von allen meinen weiblichen Bekannten meines Alters – ob katholisch oder nicht – weiß ich oder vermute ich stark, dass sie die Pille nehmen. Meine Schwester geht noch zur Schule und von ihr weiß ich noch sicherer, dass fast alle ihrer Freundinnen sie nehmen. Die Jugend lässt sich nicht mehr schön indoktrinieren, wie es vielleicht noch Anfang bis Mitte des letzten Jahrhunderts der Fall war. Heute darf jeder schnackeln so oft und mit wem er will und das ist auch gut so. ALS OB ES NICHT WICHTIGERE PROBLEME AUF DER WELT GÄBE!! Was ist mit Armut, Hunger, Krieg, fehlender Bildung, Umweltzerstörung? Hier regt man sich über den angeblichen Verfall der Sitten von Vorgestern auf und draußen geht die Welt vor die Hunde und täglich sterben tausende Kinder durch Hunger, Krieg und Krankheiten! [mehr…]
Die Gräfin hat gesagt: „Da sterben die Leute an AIDS, weil sie zu viel schnackseln. Der Schwarze schnackselt gern.“
ALS OB!!! Ich glaube sogar, die Afrikaner sind im Durschnitt eher keuscher als die Europäer. Nur sie haben weder Pille noch Kondom zur Verfügung und müssen vor einer tödlichen Seuche Angst haben, wogegen sie im Gegensatz zu uns kaum bis keine Medikamente haben.
Ich bin Anfang 20. Beinahe von allen meinen weiblichen Bekannten meines Alters – ob katholisch oder nicht – weiß ich oder vermute ich stark, dass sie die Pille nehmen. Meine Schwester geht noch zur Schule und von ihr weiß ich noch sicherer, dass fast alle ihrer Freundinnen sie nehmen. Die Jugend lässt sich nicht mehr schön indoktrinieren, wie es vielleicht noch Anfang bis Mitte des letzten Jahrhunderts der Fall war. Heute darf jeder schnackeln so oft und mit wem er will und das ist auch gut so. ALS OB ES NICHT WICHTIGERE PROBLEME AUF DER WELT GÄBE!! Was ist mit Armut, Hunger, Krieg, fehlender Bildung, Umweltzerstörung? Hier regt man sich über den angeblichen Verfall der Sitten von Vorgestern auf und draußen geht die Welt vor die Hunde und täglich sterben tausende Kinder durch Hunger, Krieg und Krankheiten! [mehr…]
Mittwoch, 17. September 2008 21:46
Tyrus: Was meinen Sie eigentlich?
Ich habe nichts mit dem Herrn Murx zu tun und Karl Marx ist bei weitem nicht mein Lieblingsphilosoph.
David Hume hingegen ist großartig. Ich zitiere ihn insbesondere hier immer wieder gern:
>Der Glaube an die Existenz eines der traditionellen Wunder ist vernünftig genau dann, wenn die Glaubwürdigkeit der Zeugen wahrscheinlicher als das bezeugte Ereignis ist.<
Nun widerspricht das angebliche Wunderereignis – wie ja auch von Gläubigen betont! –, notwendigerweise einem Naturgesetz. Gerade aus diesem Grunde ist es auch sehr unwahrscheinlich. Also muß die Glaubwürdigkeit der Zeugen extrem wahrscheinlich sein, soll der Glaube an das Wunder vernünftig sein. Aber Zeugen lügen manchmal, wollen also andere täuschen, manchmal irren sie, sind also selbst Opfer kognitiver Täuschungen oder des Betrugs anderer. Und schließlich gesellt sich dazu noch Eitelkeit und Machtwille: „Welche größere Versuchung … gibt es, als für einen Beauftragten, einen Propheten und Sendboten des Himmels gehalten zu werden?“ [mehr…]
>Der Glaube an die Existenz eines der traditionellen Wunder ist vernünftig genau dann, wenn die Glaubwürdigkeit der Zeugen wahrscheinlicher als das bezeugte Ereignis ist.<
Nun widerspricht das angebliche Wunderereignis – wie ja auch von Gläubigen betont! –, notwendigerweise einem Naturgesetz. Gerade aus diesem Grunde ist es auch sehr unwahrscheinlich. Also muß die Glaubwürdigkeit der Zeugen extrem wahrscheinlich sein, soll der Glaube an das Wunder vernünftig sein. Aber Zeugen lügen manchmal, wollen also andere täuschen, manchmal irren sie, sind also selbst Opfer kognitiver Täuschungen oder des Betrugs anderer. Und schließlich gesellt sich dazu noch Eitelkeit und Machtwille: „Welche größere Versuchung … gibt es, als für einen Beauftragten, einen Propheten und Sendboten des Himmels gehalten zu werden?“ [mehr…]
Mittwoch, 17. September 2008 21:40
Tyrus: Ich kann es nur nochmal betonen
Ich wünsche jedem, der sich das Mittelalter zurückwünscht, auch nur einen Tag mal in dieser Zeit leben
zu müssen: Ohne Menschrechte und Demokratie, ohne fließend Wasser und Strom, ohne Schulen und Krankenhäuser
und einer halb so hohen Lebenserwartung. Mit einer Kindstotquote, der gegenüber jede Abtreibungsstatistik
lächerlich wirkt.
Ein wirklich „leutendes Zeitalter“ ohne elektrisches Licht aber dafür mit lodernden Scheiterhaufen!
Wir können gar nicht glücklich und demütig genug sein ob der Errungenschaften der humanistischen Aufklärung und Wissenschaft! [mehr…]
Ein wirklich „leutendes Zeitalter“ ohne elektrisches Licht aber dafür mit lodernden Scheiterhaufen!
Wir können gar nicht glücklich und demütig genug sein ob der Errungenschaften der humanistischen Aufklärung und Wissenschaft! [mehr…]
Mittwoch, 17. September 2008 21:32
Tyrus: Nur so zur Info
(epd) – Angesichts des Streits um den sogenannten Kreationismus hat der Vatikan die Evolutionstheorie gewürdigt. Die Darwinschen Theorien und der christliche Offenbahrungsglaube seien anders als häufig behauptet «nicht unvereinbar», betonte der Präsident des Päpstlichen Kulturrats, Erzbischof Giovanni Ravasi, am Dienstag im Vatikan. Kreationisten interpretieren die biblische Schöpfungsgeschichte wörtlich und lehnen die von Charles Darwin (1809-1882) begründete Evolutionstheorie ab. [mehr…]
Dienstag, 16. September 2008 23:27
Tyrus: @Kunibert
Ich dachte, Sie würden sich zumindest ein bisschen mit Evolution beschäftigt haben. Aber offenbar ist
das nicht der Fall. Die Evolutionstheorie geht davon aus, dass die Arten nicht konstant sind, sondern
sich verändern und zwar nach bestimmten Prinzipien. Im Präkambium kann es keine Kaninchen gegeben haben,
weil die Säugetiere dieser Zeit einen völlig anderen Knochenbau hatten, der eindeutig einen Vorläufer
des Kaninchens darstellt. Das gleiche gilt für homo sapiens. Menschen kann es nicht im Zeitalter der
Dinos gegeben haben, weil die Evolution der Säuger zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht soweit fortgeschritten
gewesen sein kann. So wenig Fossilien sind es nun auch wieder nicht, dass man es für einen Zufall halten
kann, dass sie sich nicht in ihrer Chronologie widersprechen. Die Entwicklung der menschlichen Evolution
(homo) ist übrigens mittlerweile auch dank der modernen Genetik sehr gut dokumentiert. Dazu empfehle
ich wärmstens das sehr prägnant geschriebene Buch von Thomas Junker: „Die Evolution des Menschen“.
Wussten Sie eigentlich, das Waale Rudimente von Landsäugern aufweisen? [mehr…]
Wussten Sie eigentlich, das Waale Rudimente von Landsäugern aufweisen? [mehr…]
Dienstag, 16. September 2008 18:25
Tyrus: Wohlgemerkt
Ich stimme dir in allen Punkten zu, Katholik 999.
Wichtig ist aber zu bemerken, das unsereins eben deshalb nicht fundamentalistisch denkt, weil wir das Falsifizierbarkeits-Prinzip der Wissenschaft und Ockhams Rasiermesser vertreten. Das heißt, wir glauben nur so lang an eine These, wie sie empirisch gesichert ist und nehmen keine überflüssigen Hypothesen in unsere Welterklärung auf, die nicht notwendig sind, um die Welt zu verstehen (z.B. Konzepte wie „Seele“ oder „Gott“).
Fundamentalismus ist laut Wikipedia „allgemein gesehen eine Überzeugung, die sich zu ihrer Rechtfertigung auf eine Grundlage beruft, die auf einer Letztbegründung beruhe und absolut wahr sei.“
Dies trifft eben auf wissenschaftliche Theorien nicht zu!!
Ein Wissenschaftler sagt nie: „X ist wahr, weil der unfehlbare Y es geschrieben hat“, sondern immer „X ist die beste Erklärung, weil es die Belege dafür sprechen.“ Dementsprechend ist es völlig abwegig und unsinnig, starken Agnostikern (gemeinhin auch Atheisten genannt) Fundamentalisten zu nennen. [mehr…]
Wichtig ist aber zu bemerken, das unsereins eben deshalb nicht fundamentalistisch denkt, weil wir das Falsifizierbarkeits-Prinzip der Wissenschaft und Ockhams Rasiermesser vertreten. Das heißt, wir glauben nur so lang an eine These, wie sie empirisch gesichert ist und nehmen keine überflüssigen Hypothesen in unsere Welterklärung auf, die nicht notwendig sind, um die Welt zu verstehen (z.B. Konzepte wie „Seele“ oder „Gott“).
Fundamentalismus ist laut Wikipedia „allgemein gesehen eine Überzeugung, die sich zu ihrer Rechtfertigung auf eine Grundlage beruft, die auf einer Letztbegründung beruhe und absolut wahr sei.“
Dies trifft eben auf wissenschaftliche Theorien nicht zu!!
Ein Wissenschaftler sagt nie: „X ist wahr, weil der unfehlbare Y es geschrieben hat“, sondern immer „X ist die beste Erklärung, weil es die Belege dafür sprechen.“ Dementsprechend ist es völlig abwegig und unsinnig, starken Agnostikern (gemeinhin auch Atheisten genannt) Fundamentalisten zu nennen. [mehr…]
Dienstag, 16. September 2008 17:05
Tyrus: @iustus
Diese Frage ist ziemlich überflüssig. Natürlich ist mir lieber zu existieren als nicht zu existieren.
Ich verstehe die katholische Logik nicht so ganz. Embryonen sollen ab der Zeugung mit einer Seele ausgestattet sein. Die Vorhölle gibt es dank Benedikt nicht mehr. Das heißt doch, dass sie dank der Abtreibung dieses elende Leben, in dem sie evtl. noch mit einem gravierenden Gendefekt ausgestattet wären, gar nicht erst ertragen müssen, sondern dass ihnen sofort die ewige Glückseligkeit zuteil wird, oder nicht? [mehr…]
Ich verstehe die katholische Logik nicht so ganz. Embryonen sollen ab der Zeugung mit einer Seele ausgestattet sein. Die Vorhölle gibt es dank Benedikt nicht mehr. Das heißt doch, dass sie dank der Abtreibung dieses elende Leben, in dem sie evtl. noch mit einem gravierenden Gendefekt ausgestattet wären, gar nicht erst ertragen müssen, sondern dass ihnen sofort die ewige Glückseligkeit zuteil wird, oder nicht? [mehr…]
Tyrus: Wahrscheinlichkeiten
Vaginalverkehr: Ungeschützter vaginaler Geschlechtsverkehr mit einem HIV-positiven Partner ist mit einem
Risiko einer HIV-Infektion von ca. 0,05 bis 0,15 % für die Frau, und von 0,03 bis (bei einer Studie mit
nur 25 männlichen negativen hämophilen Teilnehmern zwischen 54 und 62 Jahren!) 5,6 % für Männer verbunden.
Bei Analverkehr treten häufig kleine Risse an der Schleimhaut auf, daher ist das Risiko im Vergleich zum Vaginalverkehr signifikant erhöht. Eine Studie mit 1583 homo- und bisexuellen Männern in drei amerikanischen Städten ermittelte eine Ansteckungswahrscheinlichkeit in der Größenordnung von 0,8 % für den passiven Teilnehmer und um 0,3 % für den aktiven Teilnehmer.
Sehr merkwürdig, dass die Ansteckungsrate bei Analverkehr offenbar geringer ist als bei Vaginalverkehr. Was hat sich der liebe Gott bloß dabei gedacht? [mehr…]
Bei Analverkehr treten häufig kleine Risse an der Schleimhaut auf, daher ist das Risiko im Vergleich zum Vaginalverkehr signifikant erhöht. Eine Studie mit 1583 homo- und bisexuellen Männern in drei amerikanischen Städten ermittelte eine Ansteckungswahrscheinlichkeit in der Größenordnung von 0,8 % für den passiven Teilnehmer und um 0,3 % für den aktiven Teilnehmer.
Sehr merkwürdig, dass die Ansteckungsrate bei Analverkehr offenbar geringer ist als bei Vaginalverkehr. Was hat sich der liebe Gott bloß dabei gedacht? [mehr…]
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