Mittwoch, 25. Juni 2008 13:18
Lesername: M.B.Neh
Beiträge: 20
Leser ‘M.B.Neh’ wünscht keinen Kontakt über Email.
Mittwoch, 3. September 2008 14:42
M.B.Neh: @ Libertas
„Sind die vier Elemente nicht heidnisch-gnostischen Ursprungs, die als magisch-okkulte Symbole verwendet werden?
Was soll daran christlich sein?“

Ich glaube darauf zielt die Bemerkung in der Einleitung „und keiner merkt etwas“ ab. Auch der Titel „Verdampfter Katholizismus“ deutet darauf hin, dass der Brunnen, der durch eine 4-Elemente Symbolik gekennzeichnet ist, eben KEIN katholischer Brunnen ist.

Man könnte in den 4 Elementen allerdings auch die SChöpfungsgeschichte Adams erkennen. Adam ((„Mensch“, „der von der Erde Genommene“) wurde demnach von Gott aus dem Lehm des Ackerbodens erschaffen. Zur Erschaffung Adams aus Lehm sind die vier Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft vonnöten.

Auch kann man bei Feuer an den brennenden Dornbusch, bei Wasser an die Taufe, und bei Luft an das Einhauchen von Leben durch Gott an den aus Erde geschaffenen Menschen denken.

Nur so zum Nachdenken, und Diskutieren…
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Donnerstag, 14. August 2008 10:25
M.B.Neh: Wohin darf ich überweisen?
Das Ordnungsgeld vom Februar soll noch nicht bezahlt sein. Das übernehme ich doch gerne, wenn mit dem bisschen Münzgeld endlich Frieden in der Sache herrscht.

Die Praktizierte Lösung finde ich Klasse: Das Parken vor dem Dom bleibt verboten, aber das Dienstfahrzeug von Prälat Georg Ratzinger wird für die Zeit der Messe auf wundersame Weise ignoriert.
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Dienstag, 15. Juli 2008 17:17
M.B.Neh: Missionierung
Wir Christen müssen missionieren, weil wir nicht so viele Kinder bekommen, wie unsere islamischen Mitmenschen. [mehr…]
Dienstag, 15. Juli 2008 17:02
M.B.Neh: @ Egypt_girl
Was weißt du denn wie Christen in islamischen Ländern leben? Einen Scheiß weißt du!

Ich bin Katholik, und habe viele Jahre in Saudi Arabien, den Emiraten, Pakistan, Malaysien gelebt und gearbeitet. Ich habe viele wunderbare Menschen in diesen Ländern kennengelernt. Insbesondere ist mir die grosse Gastfreundschaft, die ich sehr häufig dort erleben durfte, in Erinnerung geblieben.

Auf der anderen Seite habe ich aber auch erschütternde Diskreminierung von einigen pakistanischen Christen, die während meines Aufenthaltes meine Freunde geworden sind, erlebt. Auch kenne ich einen Priester, der in Saudi Arabien ins Gefängnis gesteckt wurde, nur weil er einige Christen im Land betreut hat (ohne Saudis bekehren zu wollen). Das sind nur einige Aspekte, die persönlich erfahren habe.

Ich behaupte nicht, dass alles, was Katholiken so tun oder sagen zwangsweise gut und richtig ist. Keineswegs. Aber es gibt eine ganze Menge, was auch in den islamischen Ländern -in Bezug auf Glaubensfreiheit- noch verbessert werden könnte.
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Dienstag, 15. Juli 2008 16:07
M.B.Neh: @ Egypt-girl
5. In praktisch allen muslimischen Ländern existiert eine kleine oder größere Minderheit ursprünglicher (also nicht zugenwanderter) Christen die dort seit Jahrhunderten leben.

Diese Christen gibt es, Gott sei dank. Aber ich behaupte, dass diese Christen dort eher „überleben“, als gleichberechtigt leben.

Diese Christen haben Vorfahren, welche in diesen mittlerweile islamisierten Gebieten/Ländern schon vor der Gründung und Ausbreitung des Islams lebten. Und in praktisch allen muslimischen Ländern, in denen christliche Minderheiten noch überdauern konnten, werden sie heute im Alltag von der Bevölkerungsmehrheit permanent diskreminiert oder gar bedroht.
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Dienstag, 15. Juli 2008 15:11
M.B.Neh: @ Stimme der Vernunft
Ich meine, dass es nicht „vernünftig“ ist, wenn man sämtliche Christen, und insbesondere derer katholische, als gefährliche Menschen ansieht, und als solche öffentlich bezeichnet. [mehr…]
Dienstag, 15. Juli 2008 14:22
M.B.Neh: @ Stimme der Vernunft
Dieses Internet-Forum ist doch überhaupt gar nicht representativ für alle deutschsprachigen Katholiken. Das ist hier nur ein winziger Ausschnitt. Gehen Sie am Sonntag in die Kirche, oder zu anderen katholischen Veranstaltungen. Dort wird der Glaube überwiegend sehr ehrlich und positiv gelebt. [mehr…]
Dienstag, 15. Juli 2008 11:04
M.B.Neh: Aleph: Fundamentalisten
Ich habe lange genug in Ländern gelebt/gearbeitet, in denen der Islam Staatsreligion ist, oder zumindest der mit grosser Mehrheit herrschende Glaube ist. Auch in diesen Ländern werden die islamistischen Fundamentalisten als gefährliche Spinner angesehen, von denen man sich zu distanzieren habe.

Dennoch, und das ist für mich das Schlimme, wird von Christen in diesen Ländern strengstens erwartet, dass sie diskret und heimlich ihren Glauben sollen. Das Bekennen des eigenen katholischen Glaubens wird dort zumeist als Missionierungsversuch gedeutet, der nicht zu tolerieren sei. Orte, an denen Messen abgehalten werden dürfen von aussen nicht als Kirchen zu erkennen sein, und finden demnach zumeist in normalen Häusern statt. Selbst die St. Francis Church im einigermassen liberalen Dubai ist nicht von den anderen Villen der Nachbarschaft zu unterscheiden.

Es ist noch ein weiter Weg…
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Dienstag, 15. Juli 2008 10:36
M.B.Neh: Islam und Gewalt / Meine Erfahrung
Ich wurde als Kind in einem Land getauft, dessen „Staatsreligion“ der Islam ist. Der Kapuzinerpater, der mich (heimlich in einem Privathaus) getauft hat, wurde kurze Zeit später für seine Missionstätigkeit verhaftet, und wurde nach Verbüssung einer Haftstrafe des Landes verwiesen.

Ich habe während meiner Reisen auch persönlich erlebt, dass Angehörige der christlichen Minderheit in Pakistan ständig diskreminiert, und sogar bedroht wurden.

So lange Christen in islamisch geprägten Ländern ihren Glauben „im Untergrund“ heimlich leben müssen, kann ich nicht die Meinung vertreten, dass der Islam eine gewaltfreie Religion ist.
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Montag, 14. Juli 2008 17:18
M.B.Neh: CSD in München
Wenn ein Mann einen anderen Mann liebt, oder eine Frau eine andere Frau, dann ist das eben so. Aber ich finde es überhaupt nicht richtig, dass eine öffentliche Demonstration, die für Toleranz gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften werben möchte, überwiegend zu einer Zurschaustellung von sexuellen Praktiken verkommt. Aus meiner Sicht erreichen die Homoaktivisten mit so einer Veranstaltung das Gegenteil von dem, was sie sich eigentlich wünschen.

Für mich bedeutetet dies, dass ich am letzten Samstag ganz bewusst die Münchner City gemieden habe, obwohl ich dort eigentlich einkaufen wollte. Ich wollte nicht, dass meine noch jungen Kinder solch eine Demo zu sehen bekommen.
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Donnerstag, 10. Juli 2008 14:35
M.B.Neh: paixliturgique.com
Danke für den Hinweis auf die Internet-Homepage von ‘La lettre de Paix Liturgique’. Diese war mir noch nicht bekannt.

Der versöhnliche Ton, der mir auf dieser Homepage vernehmbar zu sein scheint, gefällt mir gut.
Siehe z.B.: „Au moment où l’Eglise traverse en France [nicht nur dort!] une crise grave, il est urgent de mettre en oeuvre une réconciliation entre tous les fidèles : les fidèles des paroisses, les catholiques qui vivent leur foi au sein des communautés « Traditionnelles» en dehors du diocèse et ceux qui, pour des raisons diverses, ont préféré suivre le mouvement de Monseigneur Lefebvre.“
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Dienstag, 8. Juli 2008 16:48
M.B.Neh: Nichtige Ehe
Es gibt Fälle, in denen keine katholisch gültige Ehe zustande gekommen ist. Dies kann von einem katholischen Diözesan-Ehegericht untersucht werden. Dafür muss zunächst die Versöhnung des Paares unmöglich erscheinen, und es müssen entsprechende Beweise vorgelegt werden.

Kriterien für die Ehenichtigkeitserklärung:
– die Ehe wurde in ungültiger Form geschlossen
– bei einem der Partner liegt ein Ehehindernis vor
– ein Partner ist aus psychischen Gründen nicht in der Lage eine Ehe zu führen
– mangelnder Ehewillen, z.B. durch das Ausschließen der Unauflöslichkeit der Ehe, oder von Elternschaft sowie der ehelichen Treue
– ein Partner hat Kinder bewußt ausgeschlossen
– ein Partner wurde bewußt getäuscht
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Dienstag, 8. Juli 2008 16:40
M.B.Neh: @ Elijahu
Grundsätzlich ist dieser Standpunkt auch in meinen Augen richtig. Doch im profanen Leben wird meistens anders verfahren. Im konkret von mir geschilderten Fall sah dies so aus, dass die Schwiegermutter sich für eine physische und zivilrechtliche Trennung vom schlagenden Mann entschieden hat. Dass sie dadurch aus katholischer Sicht einen Ehebruch vollzogen hat, hat sie im konkreten Fall als das kleiner Übel angesehen. [mehr…]
Dienstag, 8. Juli 2008 15:21
M.B.Neh: Es ist manchmal nicht einfach
Meine Schwiegermutter hat -brav katholisch- sehr jung geheiratet. Im Laufe der Zeit und des Zusammenlebens hat sie erleben müssen, wie sich ihr erster Ehemann verändert hat. Sie hat Jahre lang versucht ihn zu verstehen und zu unterstützen. Sie hat sich auch ihrer Kinder wegen, um eine gute Ehe bemüht. Doch irgendwann gingen es zu Weit mit den Schlägen, die sie durch ihrem Ehemann erleiden musste. Sie musste sich -allein schon ihrer Gesundheit/Sicherheit wegen- von ihm trennen. Dieser Mann war brutal und unverbesserlich geworden, kam mit sich-selbst und seinem Leben nicht mehr zurecht.

Jahre später, im Alter von ca. 55 Jahren, hat sie einen Mann Kennengelernt, mit dem sie nun sehr glücklich und harmonisch zusammenlebt. Sie haben nun auch standesamtlich geheireatet. Ihr ist bewusst, dass sie mit ihrem 2. Mann keine kirchliche Trauung möglich ist. Sie hat allerdings auch kein Verlangen danach.

Im Leben kommt es manchmal anders, als man sich es wünscht!
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Dienstag, 8. Juli 2008 14:31
M.B.Neh: Einmalige Ehe
Das Recht der Eheschließung/Personenstandsgesetz ist in Deutschland vor kurzem verändert worden. Ab dem 1. Januar 2009 darf sich ein Paar auch dann kirchlich trauen lassen, wenn es zuvor nicht standesamtlich geheiratet hat, meldet die „Süddeutsche Zeitung“. Das kirchliche Sakrament der Ehe und die zivilrechtliche Ehe beim Standesamt stehen damit völlig unabhängig nebeneinander. In Zukunft dürfen Paare sogar kirchlich heiraten, ohne sich staatlich und zivilrechtlich binden zu müssen.

In Anbetracht der Tatsache, dass in der EU mittlerweile Männer Männer, bzw. Fraue Frauen, zivilrechtlich Heiraten dürfen, halte ich die Loslösung der kirchlichen Ehe von der staatlichen Ehe für absolut richtig.

Ich habe meiner Frau bei unser kirchlichen Trauung meine Treue „bis das der Tod uns scheidet“ geschworen, und unsere Liebe unter Gottes Schutz gestellt. DAS ist und bleibt für mich eine „einmalige Sache“!
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Mittwoch, 2. Juli 2008 12:09
M.B.Neh: @ Nólimon
„Wie kommt es, daß bei Gesprächen übers Internet oft so schnell der Respekt vor dem anderen weg ist?“

Das frage ich mich auch des öfteren. Solch ein Verhalten ist in profanen Internetforen schon schlimm genug. Aber in einem katholischen Internet-Treffpunkt finde ich es zutiefst enttäuschend, dass so selten etwas von der Liebe zum Anderen zu spüren ist. Wenn jemand der Meinung sein sollte, dass ein anderes Foren-Member einem Irrglauben aufsitzt, so sollte er diesem Mitmenschen doch eigentlich mit gottgewollter Liebe begegnen, und nicht mit Hass. Dafür werde ich beten.
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Mittwoch, 2. Juli 2008 10:04
M.B.Neh: Redemptoristen vs. Transalpine Redemporisten
Zitat Bento: „Das ist eine Frage der Zeit, bis die Redemptoristen im Neuen Ritus konzelebrieren.“

Nur zur Klarstellung, die Transalpinen Redemptoristen sind ein unabhängiger Orden, der NICHT identisch ist mit dem Seelsorgsorden „Congregatio Sanctissimi Redemptoris – Die Redemptoristen“.

Diese Redemptoristen (CSsR) feiern die Eucharistie durchaus in der forma ordinaria. So z.B. bei der Polnischen Katholischen Mission in München, die in hervoragender Weise von Redemptoristen-Ordenspriestern geführt wird.
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Freitag, 27. Juni 2008 11:35
M.B.Neh: @ karljosef
Den von Ihnen dargestellten Ansatz finde ich sehr interessant. Ich habe auch den Eindruck, dass die 5 Punkte, und die darin eingeräumte kurze Frist, einer Annäherung eher im Weg stehen. Absicht? [mehr…]
Mittwoch, 25. Juni 2008 16:11
M.B.Neh: …ein wunderbares Gefühl…
Ich bin (erst) Ende 30, und habe mittlerweile, nach vielen Jahren des Lebens ohne Glaubenspraxis, den Weg zurück in die katholische Kirche gefunden. Nun lebe ich meinen Glauben mit tiefer Überzeugung, auch wenn ich dafür in meinem Freundes-/Kollegenkreis teilweise auf unverständnis stosse. Glaube scheint wohl in meiner Generation nur „in“ zu sein, wenn ein Papst medienwirksam verstirbt

Dabei habe ich festgestellt, dass mich der sogenannte außerordentliche Ritus deutlich mehr berührt, als der in meiner Ortspfarrei gefeierte übliche Ritus. Ich bin dankbar dafür, dass in der Stadt, in der ich lebe, eine tridentinische Messe gefeiert wird. ICh sehe eine grosse Zukunft in dieser Form des Messopfers.
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Mittwoch, 25. Juni 2008 14:08
M.B.Neh: FM „die wahre Religion für Männer“ ?
Sehr merkwürdiger Bericht. Die FM ist keine Religion, und sieht sich auch selbst nicht als eine/die Religion. Es gibt dort auch keine „Gebetsbücher“ oder dergleichen. Im Interent finden sich ganz offen verschiedene „Katechismen“ der FM. Aus den darin entnehmbaren Frage-Antwort Formeln ergibt sich ein Bild, wie sich die FM selbst sieht (z.B. als „Lehrgebäude der Sittlichkeit“ usw.).

Meines Erachtens ist aus christlicher Sicht zu bemängeln, dass der hinter der FM steckende Geist auf die Mitglieder einen relativierenden Einfluss hat. Die FM relativiert jeden menschlichen Glauben, und jeden Aspekt menschlichen Seins z.B. durch eine Vermischung der Gegensätze (Licht/Schatten, Glauben/Wissen usw.), oder als lediglich subjektiv, kulturell, geschichtlich, gesellschaftlich o.ä. bedingt (Grosser Baumeister ?).

Auch führt die Tatsache, dass das Ideal der FM -die hohen Erwartungen die sie bei ihren Mitgliedern anfänglich weckt- aus vielfachen Gründen nicht erreichbar ist, zu einer unvermeidbaren Enttäuschung (ent-Täuschung) der Mitglieder. Dabei ist besonders schlimm, dass aus freimaurerischer Sicht die Schuld für diese Enttäuschung stets bei dem einzelnen „Bruder“ liegt, niemals in der FM an sich (da die FM ja ein Kult des selbstverantwortlichen (Bau-/Werk-)tätigen Mannes ist).
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