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Trauerspiel Wenn wir unseren Brüdern von der Priesterbruderschaft Anlass gegeben haben, an unserer katholischen
Rechtgläubigkeit zu geben, so ist das schlimm und ein mehr als bedauerlicher Zustand innerhalb der Kirche.
Der Papst soll noch offener und unbedenklicher auf die FSSPX zu gehen. Bis jetzt sind alle Unternehmungen
des heiligen Vaters in diese Richtung doch nur katholische Selbstverständlichkeiten. Aufrichtige und
ernsthafte Katholiken dürfen nicht am Rande der Kirche stehen. Der Papst muß sie in die Mitte heben
und Ihnen endlich den verdienten Platz zuweisen. Wenn der Vater den verlorenen Sohn, der all sein Erbe
verprasste, mit offenen Armen und mit einem Festmahl empfängt, wievielmehr dann die, welche aus nachvollziehbaren
Gründen dem heiligen Vater nicht auf all seinen Wegen folgen konnten.
Diskriminierung Genau in die selbe Schublade wird jetzt die Pius-Bruderschaft gedrängt, weil sie sich
wahrscheinlich mit Rom nicht einigegn möchte. Der Blogger von summorum-pontificum.de schreibt da z.B.:
„Vieles spricht dafür, daß diese ökumenische Feier längerfristig größere Auswirkungen auf den weiteren
Gang der Dinge haben wird als die Frage der Rückkehr der Piusbruderschaft.“ Mit den selben dummen und
ausgrenzenden Methoden wird jetzt versucht, Druck auf die Bruderschaft auszuüben. Tatsächlich aber ist
es die Sache der Bruderschaft, ob sie sich mit Rom jetzt einigen möchte oder nicht. Da ist die Rede vom
„großzügigen Angebot“ des Papstes gegenüber der Tradition. Die Tradition braucht aber kein „großzügiges
Angebot“, sondern hat ein Recht darauf in der Mitte der Kirche jetzt vollständig ihren Platz einzunehmen.
Was hat sich denn groß geändert sein Summorum-pontificum? Ja, der Papst spendet jetzt die Mundkommunion
und trägt ein anderes Pallium, darüberhinaus ist hier und da in Deutschland eine überlieferte Messe
am Samstag morgen um 8.00 genehmigt worden. Aber wirklich nennenswerte Veränderungen sind doch noch nicht
sichtbar. Immer noch fühlen sich traditionstreue und gläubige Kathokliken in den Durchschnittsgemeinden
unwohl und ausgegrenzt. Welche Pfarrer klärt den heute die Gläubigen von sich aus noch über die kath.
Lehre auf? Wer spricht denn über Themen, über die sich w i r k l i c h zu predigen lohen würde?