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Stelle hier einfach mal die Frage/n Wann gibt es wieder die alte Liturgie, aber in deutscher Sprache,
wie ich sie noch aus meinen Kindestagen in Erinnerung habe, wer weiß um eine treffliche Übersetzung
der komplizierten lateinischen Formulierungen dieser, und wäre nicht eine Mischform Lat./D. möglich,
und warum ist in diesem EORit. immer noch der Laienkelch verboten?
Ehrfurcht ? Also mir erscheint es völlig unorthodox, wenn man schon einen Altar hat, dass man es nicht
schafft die Hostienschalen bei der Gabenbereitung darauf zu postieren. Für was gibt es eigentlich Diakone,
die ja den „Tischdienst“ mit ihrem Amt übernommen haben? Diese könnten doch wenigstens die Hl. Gaben
bewachen bevor sie dann übertragen werden in die nahe gelegenen Tabernakel. Bitte erkläre mir doch einer
mal warum es bei solchen Veranstaltungen nicht möglich sein soll die Gaben auf dem Altar zu postieren,
der ja schließlich dafür da ist.
Dienst-Bekleidung Für all jene, die Hochwürden Rauch lieber im Rauchmantel gesehen hätten sei gesagt,
dass zu dieser Feierlichkeit eh kein Weihrauch Verwendung fand, wohl 1. aus Mangel an Ministranten, und
2. aus Rücksicht auf den Evangelischen Pfarrer und dessen Schäflein, die sowas nicht aushalten mögen.
Da die Luft an diesem Abend von Holzkohlenrauch und Bratwurstduft erfüllt und sehr feucht war, wäre
ein Regenmantel angebrachter gewesen. Zumindest ergänzte der Evangelische Pastor mit seiner vorbildlichen
Stola und seinem Talar samt stilechter Kopfbedeckung das, was man beim Katholen vermisste. Eben daran
nahm der zum Schluss Weihehandlung einsetzende Regen sich ein Beispiel, und ersetzte das, was eigentlich
aus dem notorisch verstopften Aspergil hätte herausgeschleudert werden sollen. (Mein Tipp: Ein Buxbaumzweig
hätte hier wohl nicht versagt).
Es geht um Umweltbewusstsein und Metanoia Bei dem 4-Elemente Brunnen handelt es sich leider nicht um einen
Tiefbrunnen, aus dem „Rhönsprudel“ quillt, sondern nur um einen von Umwälzpumpen betrieben Wasserlauf
auf schiefer Reliefebene mit 4 einrahmenden, mit Menschenantlitzen gekrönten Stein Stelen, als Denkmal
für die gefährdete Umwelt samt den Elementen, aus denen wir bestehen, von denen wir Menschen physisch
leben. Warum muss bei neuen Kunstwerken alles so eindeutig und primär religiös sein? In der Rhön haben
wir tatsächlich schon genug „Schädelstätten“. In und um Poppenhausen scheint es geradezu eine Inflation
von solchen religiösen Zeichen zu geben, von denen sogar nachts über der Ortschaft ein riesiges Kreuz
in Neonröhren-Kaltlicht erstrahlt, ein anderes in Scheinwerfer-Warmton angestrahlt jede Nacht erleuchtet.
Auch steht an jeder Ortseinfahrt ein großes Monumental-Steinkreuz, wir haben über 10 davon auf Pfarrgebiet
und eine Vielzahl von Bildstöcken. Dem muss wirklich nichts mehr hinzugefügt werden, darum bin ich froh,
dass auch mal bei der Aufstellung von religiös einweihbaren Kunstwerken in eine andere Richtung gedacht
wird. Die Ansprachen der Pfarrer zum Weiheakt waren ausgezeichnet. Unser neuer Pfarrer Rauch macht einen
guten Dienst hier und ist genau der Mann den wir hier brauchen. Er ist hier nicht als Unbekannter hergekommen,
außerdem erkennt man ihn als Priester, und das nicht nur an seinem dunklen Anzug und der Barttracht,
er trägt auch für alle sichtbar ein Kreuz auf der Brust, -ist doch Vorbildlic…
Jörg Guttenberger: Patene Meines Wissens wird die Patene, die früher wesentlich größer war ähnlich
einer großen Schale, zur Herbeibringenden des/der Opferbrotes/e durch den/die Subdiakon(/e) gebraucht,
welches dann bloß auf das Korporale gelegt wird, nach diesem Akt der Gabenbereitung vom Subdiakon wieder
entgegengenommen, -wohl damit der Altar nicht überladen wird. Die Aufnahme wird wie zuvor auch aus Verehrung
den liturgischen Gefäßen (und siehe ordentl.Rit., der Amtsinsignien des Bischofs) entsprechend mit einem
Velum erledigt. Der Subdiakon hält sie vom OFFERTORIUM bis zur Brotbrechung welche vom AGNUS DEI Gesang
begleitet wird. Sie dient dann zur Aufnahme der gebrochenen Hostienstücke und deren Bruchpartikel, und
auch zur Austeilung der Kommunion. Mit dem Akt des hochhalten dieser Schale soll unsere Sehnsucht nach
verehrender und höchst schätzender Aufnahme des Leibes XC zum Ausdruck gebracht werden, und damit nicht
etwa Schmutz hinein fällt, wird sie dabei mit dem Velum (das wohl auch die Schwingen des Schutzengels
darstellt) überdeckt. Dieser Gestus in der feierlichen hochform der Messe soll gleichzeitig das SANCTUS
unterstreichen, welches damals der Subdiakon als Chorführer der Schola vor den Altarstufen (-bzw. dem
einstens zum Mysterion geschlossenen Vorhang) anstimmt und durch das ganze Hochgebet weiterklingt. Kleiner
Stümmel hiervon findet sich sogar in der Stillmesse, wobei die Patene halb unter das Koporale geschoben
wird und zur anderen Hälfte mit dem Purifikatorim abgedeckt wird.