Donnerstag, 3. Juli 2008 21:56
Lesername: wolke68
Beiträge: 24
Dienstag, 22. Juli 2008 20:53
wolke68: PFUI DEIBEL
Das „Kreuz“ mit dem www?
Jeder Neandertaler kann sein Neandertal ausbreiten.
Mehr ist nicht zu schreiben.
Die Überschrift ist peinlich und geschmacklos.
Wer so was eine Plattform gibt, darf sich
nicht wundern, wenn auch die Plattform
diskreditiert wird.


wolke68
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Samstag, 12. Juli 2008 19:57
wolke68: Aachen…
„sach ich doch“, nur noch soziale randgruppenfür die ein professionelles engagement in der kath. kirche interssant ist, weiter so, da feiert autismus light bis heavy fröhlich feste, ich schmeiß mich weg, ist denn schon fasching
nie war liturgie so wichtig wie heute, good lord
dem kirchenvolk ab abitur aufwärts geht das ja so etwas an der wahrnehmungsschwelle vorbei
was mich wirklich „erstaunt“, wie kann man so einen artikel schreiben, egal ob manipulativ oder wirklich ernst gemeint, das ist verschwendung von lebenszeit, böse, böse sünde
wolke68
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Freitag, 11. Juli 2008 23:11
wolke68: Günter Annen
weiter so; und am besten noch bilder von kindern zeigen, die dann ins „kindchenschema“ passen, die diese phase ihrer entwicklung eben nicht erreichen.

zero tolerance. wenn man so die jährlichen zahlen in sachen kindsmord sieht, dann:
wolke68
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Freitag, 11. Juli 2008 14:34
wolke68: RJH: nur eine Kirche
werter rjh, da sei gott vor! glauben ist suchen, und wer mir erzählt „gefunden“ (eine wahre kirche etc.)zu haben dem diagonostiziere ich das nichterkennenkönnen der unterscheidung von werturteil und sachurteil.
da brauchts keine phiolosofen, a bisserl basals wissenschaftstheorie tuts auch.
und man sollte schon wissen wann man mit werturteilen im gepäck reist und wann mit sachurteilen.
ich hoffe ich konnte mich veständlich machen.
a bisserl mehr demut vor den grenzen des eigenen verstandens (ein wesensmerkmal jeden glaubens).
alles andere ist formsache, nicht gänzlich unwichtig, aber formsache.
wolke68
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Freitag, 11. Juli 2008 14:24
wolke68: @ALL…
Wen ich mir hier Art und Weise, incl. Ausdrucksweise so mancher Diskussion anschaue, tja dann, kann ich mir vorstellen, dass „Inquisition“ kein historisch erledigtes Phänomen ist. Leider.
wolke68
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Donnerstag, 10. Juli 2008 22:49
wolke68: der eine oder andere
bitte, fegt doch jemand hier mal diesen unterirdischen müll vom server.

vielend dank im voraus
wolke68
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Donnerstag, 10. Juli 2008 19:02
wolke68: wunderkind3 etc.
kann mal jemand diesen „www-müll“ hier wegräumen. wer nicht zivilisiert diskutieren kann hat auf einer solchen seite m.e. nichts zu suchen.
wolke68
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Donnerstag, 10. Juli 2008 01:17
wolke68: tyrus

wolke68
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Mittwoch, 9. Juli 2008 13:49
wolke68: Kirchenbau
danke für die info; warum so beleidigend „Hansel“?; ich habe mit dieser Richtung so gar nichts zu tun, eher liberal katholisch (yepp, das geht und gnibts ) aber ich muss doch diese Mensche nicht beleidigen.

Man kann sich im Diskurs auseinandersetzen und dann muss jeder nach seinem Verantwortungsgefühl seine Entscheidung treffen und ggfls. vertreten.

Mir sind alle willkommen, die sich an Jesus Christus glauben und denen die 10 Gebote im sozialen Alltag als Richtschnur dienen. (siehe auch die Ursprungsdiskussion hier, christl. Handeln gilt „auch“ für Priester und Bischöfe und haben die nicht qua Lebensform schon „sicher“).

Was bei den innerkirchlichen Debatten immer übersehen wird ist, dass der dortige Sprachgebrauch (antiquiert und als Expertenslang geachtet) und die komplexen Voraussetzunge des Wissens in der Moderne die lieben Laien (also auch mich) nicht mehr in Ehrfurcht erstarren lassen, sondern lediglich die Reaktion hervorufen: „wenn ihr was zu sagen habt, sagt es so, dass es jeder verstehen kann“ (sonst führt ihr Selbstgespräche).

Nimmt man das als gegeben an, so lasst sie doch ihre Kirche bauen und ihre Form des christl. Glaubens leben.
So lange sie Niemanden sonst stören und bevormunden wollen.

Gelassenheit ist immer auch ein Ausdruck von Souveränität, wo sie angebracht ist wohlgemerkt.
wolke68
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Montag, 7. Juli 2008 23:26
wolke68: a.wingenfeld
ich glaube sie (und auch ich) würden die diskussion hier völlig falsch verstehen, wenn man hier – und dass dann feiger weise auch noch anonym unter einem nickname – mal so richtig über eine bischof ad personam ablästern könnte .

zumindest meine absicht ist das nicht. ich erlaube mir als kath. schäflein das verhalten, die entscheidung eines priesters und bischofs zu kritisieren. (big difference)

dies ist a) ein freies land und b) bin ich ein mündiger christ.

um mehr geht es nicht. aber mir reicht schon das.
wie gesagt, es geht nicht um mögen oder nicht, sondern um richtig oder falsch, besser machen oder schlecht gemacht.

dazu muss man nicht gleich die untergangsglocken leuten (auch wenn die mittags in fulda jetzt später läuten, wie man so hört…) und alles in bausch und bogen verdammen, ich weiß, dass liest sich in der hitze des „gefechts“ manchmal so.

mit anderen worten, ich (und andere) werden uns unsere kirche nicht durch falsches personal an der falsche stelle vermiesen lassen, allerdings werden wir auch mit unserer meinung nicht „in demut“ und „selbstdemütigung“ zurückhalten, weil es ja „genügend wirklich feinde von außen gibt“ oder was weiß ich nicht noch alles.

und das gerade die kath. kirche das spiel „ingroup-outgroup“ gut beherrscht, na ja, das wissen wir ja.

wolke68
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Montag, 7. Juli 2008 22:11
wolke68: adlimina
ja, stimmt,
beides.
wolke68
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Montag, 7. Juli 2008 21:59
wolke68: adlimina
sehen sie mir nach, dass ich den stadtkern von horas „nicht getroffen habe“, ich war wohl zu beeindruckt von der bescheidenen architektur dieses bescheidenen gebäudes.
in sachen hedwigstift sollten sie sich mal informieren, was in den kath. erziehungsheimen alles so vorgefallen ist, dabei ist nicht von ausnahmen die rede…
aber schön, dass auch ein paar verdiente priester dort einen platz bekommen, ich bin ja nicht mißgünstig.

zurück zum thema: was mich an dieser pressekonferenz mit foto gestört hat: nein,man demütigt nur nicht die nr. 2 der fuldaer kirchenhierarchie, nein, man macht das öffentlich, immer noch nicht genug, man erwartet dass dieser auch noch öffentlich zu seiner demütigung applaudiert.
man muss wohl zölibatär leben, um diese logik und das zugrunde liegende christliche menschenbild zu verstehen. (das war ironisch gemeint).
einfach unanständig.

irgendwann wird das bodenpersonal schon verstehen, dass sie mit iher antiquierten sprache (nie war eine tautologie so wertvoll wie heute) niemand mehr beeindrucken können, höchstens noch die, deren check am monatsende vom GV kommt, by the way, warum bezahlt man den fuldaer bischof wie den hess. Ministerpräsidenten? nein, kein sozialneid, sondern nur eine frage des leistungsbeitrages…aber das sind andere themen aus dem hintergrund.
wolke68
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Montag, 7. Juli 2008 20:19
wolke68: marcelus
wie kommen sie darauf, dass ich entwicklungshilfe „verachte“? das gegenteil ist der fall.

der andere vergleich nimmt sie für mich aus dem kreis der ernstzunehmenden diskutanden heraus.
MFG Wolke 68
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Montag, 7. Juli 2008 19:54
wolke68: marcelus
warum so persönlich?

Ihre Beispiele kann ich gerne ergänzen um ein fuldaer Beispiel: da habe sich die Vinzentinnerinen in den Horaser Stadtkern ein 6,5 Mio Euro Altersitz für 20 Nonnen hingebaut. Alles vom opfern und helfen? Pikanterweise direkt am Gebäude des ehemaligen Hedwigstiftes, fragen sie doch mal die dortigen ehemaligen Erziehungszöglinge (schulentlassene Mädchen) wie ihnen „geholfen“ wurde, in den 1950er und 1960er Jahren…zumindest hat es für den Orden dank reichlich fließender Pfelgesätze zum Altersruhesitz de luxe gereicht…wenn es nicht so unverschämt traruig wäre könnte ich auch darüber milde lächeln.

Ob man im Zölibat leben muss um ein effizienter Sozialarbeiter zu sein verneine ich glatt.

Sie sollten nicht persönliches, heute mehr und mehr unnachgefragtes Opfertum mit sozialemOpfertum (auf andere Menschen gerichtet und nicht auf den eigenen Opferstatus) verwechseln. Wer das Leben nicht kennt, kann auch kein Lehrer des Lebens sein.

Auch muss ich sie warnen, ich kenne die sog. Entwicklugnshilfe in Afrika von eigener vor Ort-Erfahrung.

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn sie mir persönlich nichts unterstellen würden, das tue ich hier bei Anderen auch nicht. Und meine Meinung trage ich begründet vor, tuen sie das bitte schön auch.
wolke68
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Montag, 7. Juli 2008 18:05
wolke68: adlimina

„zöilbatär“ reduziere ich nichtauf das wort mit den drei buchstaben sondern auf den gesamt sozialen kontext der davorund dahinter(zumindest in bürgerlichen kreisen) steht. das zuvor.
„echte Berufung/reife Menschichkeit“, habe ich die abgestritten? nein. ich habe lediglich auf den doch recht hohen %-Satz unfreiwilligzölibatär Lebender hingewiesen, die genau das natürlich auch für sich proklamieren. das muss man halt genau hinschauen.

bei den kath. Laien (für die nicht das Mandat habe zu sprechen) mehren sich übrigens die stimmen, kath. priester wieder in die Gemeinschaft der in sozialen Normallebensformen Lebenden zu entlassen.
Glauben Sie, dass die die ein Leben lang zölibatär gelebt haben, dies für die nächete Generation zulassen würden?
Allzu menschlich…
Einst war diese Lebensform eine Macht- und Autoritätsressource, so einfach ist das, da hatten wir aber auch eine andere Gesellschaft.

Dann würden uns auch so Peinlichkeiten wie die Lex Schlecker in Fulda erspart bleiben.
Die Wahrnehmung der Moderne in der kath. Kirche ist wie die Aufregung den ersten Taschenrechner bekommen zu haben, dabei arbeitet der Rest der Welt schon an der 2. Generation des Internet.
Damit dass keine Bedrohung wird, sollte das Bodenpersonal seine Kommunikationspolitik schleunigst überdenken und seine Personalauswahl verbessern. Incl. der Rekrutierungspolitik. Dabei ist die Sprache noch wichtiger als das Zölibat. Das ist aber ein eigenständiges Thema (Stichwort: Postmoderne Sprachlogik).
wolke68…
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Montag, 7. Juli 2008 13:18
wolke68: marcelus
marcelus
so ganz verstehe ich den zusammenhang nicht, das zölibat war gar nicht so direkt mein thema, auch wenn es natürlich auch bei der sache in fulda, wie bei vielem in der kath. kirche eine „dominiernd latente rolle“ spielt.

es gibt freiwilliges und unfreiwilliges zölibat. das meine ich nicht „formal“ sondern sozial. wenn ich mir die ein oder andere „gestalt“ so anschaue, so würde der (ordensl.: sie) auch zölibatär leben (müssen), wenn er sich nicht zum ÜBERWACHTEN zölibat erklärt hätte. das ist doch die crux an der kath. kirch HEUTIGER Tage: wer ist denn noch bereit zöibatär zu leben, die die wirklich soziale alternativen hätten? oder, die sowieso keine sozialen chancen hätten?
und bitte keine „rüde debatte“ um den stellenwert des zöibats, mir geht es nicht um irgendwelche instinkte, sondern um eine ganzheitliches menschsein.
ich kann diese „verzichts-leiern“, diese „leidens- und opfer-mienen“ nicht mehr sehen, christlicher glaube ist eine selbstverantwortliche, starke und aktives Geschenk und wer nicht „fahrradfahren darf bzw. zumindest offiziell nie fahrrad gefahren ist sollte nicht als fahrradfahr-lehrer auftreten oder meinen über den luftdruck im fahrradreifen regeln erlassen zu müssen“. (vorsicht: iron. metapher).
das (ungeliebte) zölibat führt eben dazu, dass die berufsbiografische sicht auf das leben „alles“ wird,
das ist der zusammenhang. und allzu menschlich.
wolke68
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Montag, 7. Juli 2008 12:08
wolke68: das Hinterletzte (benedikt)…
natürlich nicht werter benedikt,
domPFARRERzu werden nach dem GENERALvikar war,
da werden Träume wahr…
oder was wollen sie uns mit Ihrer Ironie mitteilen?

Dabei ist doch alles ganz einfach und vor allem menschlich: jeder Mensch (dazu zähle ich auch Priester, Bischöfe, Ordensleute) hat sozialePrioriäten im Leben, Relevanzen wenn man so will.
Die Spiritualität ist auch so eine soziale Priorität (jeder der etwas anders behauptet, behauptet, dass man nach einem Theologiestudium (in jedem Fall Universitätslevel?) „näher drann“ (an Gott) wäre, nun ja, das kommt auf den Einzelfall an, die Farbe der Soutane entscheidet das leider nicht in jedem Fall.

Die wichtigste soziale Konsequenz des zölibatereLebensweise(wie weit verbreitet ist die wirklich?) ist eine Art sozialer Autismusim Normalfall (wenige, erreichen wirklich die Subsitution sozialer Bedürfnisse durch Spiritualität, wenn das nicht so wäre, bräuchte die kath. Kriche für ihr „Bodenpersonal“ nicht so rigide und vor allem routinisierte Regeln, Vertrauen ist gut, Kontrolle nach wie vor wohl besser…).

Und da wird der Platz in der kirchlichen Hierachie schon mal zur Lebensaufabe, um die mit jeden Mitteln (auch wenig christlichen) gekämpft wird.

Und das muss man dann der erstaunen (kath.) Öffentlichkeit erklären. Das kann man gut oder schlecht machen, glaubhaft oder so wie jetzt in Fulda geschehen.

Sie sollten sich einaml die Besoldungsruppe eines Generalvkars und eines Pfarrers anschauen, auch des Dompfarrers…
wolk
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Sonntag, 6. Juli 2008 23:18
wolke68: Dummverkaufen
Ich bin zwar nicht der Sekretär von Herrn Wingenfeld , erlaube mir aber als ehemaliges „fuldaer Schäfchen“ mitzuteilen, dass ich Herrn Wingenfeld nur zustimmen kann.

Ich finde es eine kaum zu überbietende Frechheit (wenn es das nicht wäre, wäre es Dummheit der gleichen Kategorie) allenernstes zu versuchen das fuldaer Kirchenvolk für dumm zu verkaufen . Der „Wechsel“ vom GV zum DomPfr. ist eine Degradierung, Herabstufung, öffentliche Bloßstellung etc. Niemand hätte etwas gesagt, wenn ein GV abberufen wird, regelmäßig wird man dann Bischofsvikar oder bekommt eine andere leitende Stellung.
Was da in Fulda abgelaufen ist, in anderen Worten: man hat einen Pfarrer zum Ministrant ernannt. Reimt sich sogar. Obwohl es menschlich eine Katastrophe ist. Schlechter Stil.
Ich hoffe Bischof Algermissen beklagt sich nicht irgendwann darüber, dass er in Fulda nie angekommen ist, dass man ihn nicht gemocht hat etc., denn eines ist doch wohl schon klar, lange wird er nicht mehr in Fulda sein und die Tränen die dann in die Fulda fließen werden überschaubar bleiben.
Im übrigen lade ich jeden ein, sich das veröffentlichte Foto der besagten Herren einmal in aller Ruhe anzuschauen.
Niemand bestreitet die formale Zuständigkeit des Bischofs zu solchen Entscheidungen, aber auch er muss seine Entscheidungen begründen, und wie das erfolgt ist: ärmlich. wolke68 (mit den 68ern verbindet mich übrigens so gar nix)
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Freitag, 4. Juli 2008 23:19
wolke68: Ach Gotthard

wenn die Argumente ausgehen, den Vorwurf „Spekulation“ aus dem Keller holen und sich selbst indirekt als im Besitz des „wirklichen Wissens“ darstellen und die Anderen auf den Stammtisch verbannen.

Die Zeiten des Hofhaltens und der Geheimkämmererei sind vorbei. Informationen sind nicht mehr kontrollierbar, selbst für die kath. Kirche nicht.
Und ehrlich: als Katholik grauts mir schon jetzt was da noch alles ans Tageslicht kommen wird. Und da muss man gerade kein Skandalsucher sein oder sich über das finden derselben freuen können. Im Gegenteil.

Und selbst „meinen lieben Fuldaer“ werden irgendwann verstehen, dass ein violettes Zing. noch gar nichts, wirklich gar nichts, über die es tragende Persönlichkeit aussagt, die es trägt.

Wie gesagt, noch nie war ein Prälaten-Titel so billig wie heute.

Und letztlich ist es ganz einfach: den Herrschaften die finanzielle Unabhängigkeit(en) nehmen. Dann nehmen sie ihre „Schäfchen „auch wieder ernst.
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Freitag, 4. Juli 2008 18:54
wolke68: schizophren?
tja, so ist das, wenn man die bodenhaftung verlieren darf, da ist auch mal mit einem bischofsamt ganz schnell mit psychologische kompetenz verbunden, schade nur, dass diese „beeindruckende vokabel“ hier völlig fehl am platz war. ; nur weil einer mal vor ein paar jahrzehnten „a weng“ theologie studiert hat…

Was ist schlimmer als Nichtbildung?, richtig: Ungebildete, die sich für gebildet halten, das reicht selbst zur Halbbildung nicht mehr.

Und die Rolle eines GV’s sieht das Kirchenrecht übrigens sehr viel „schwergewichtiger“ als das, was da gerade in Fulda fabriziert wurde: GVlight. Ein GV handelt im Normalfall mit EIGENER Vollmacht (die ihm zuvor durch den Ortsbischof erteilt wurde, Stichwort: Alter Ego)

Auf alle Fälle werden sich alles Schizophrenen, die in den Anstalten des Bistums Fulda leben, über dieses Zitat besonders gefreut haben.
wolke68
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Freitag, 4. Juli 2008 13:26
wolke68: Management
Zitat von Hr. Bischof Algermissen: „Es ist ganz gleich, welchen Dienst man als Priester tut, es geht nicht um Macht.“

Genau, deshalb hat die kath. Kirche in Deutschland auch das Arbeitsrecht, das sie hat. Und selbst Laien wie ich mit etwas im anderen Sinne laienhafter Kenntnis des Kirchenrechts stelle meinen „Max Weber“ auch gleich wieder in den Keller.

Die Selbstimmunisierung der Kirchenspritze(n) feiert weiter munter Feste.

Unsicherheit und Unwohlsein manifestiert sich auch in nicht vorhandenem Vertrauen: Fulda ist kein allzu großes Bistum (und wird immer „kleiner“), aber wozu braucht es eigentlich einen Generalvikar, wenn es zig Bischofsvikare und dazu noch „Beauftragte etc.“ gibt. Ich sag hier lieber mal nicht, was ein Generalvikar vom hess. Steuerzahler zu erwarten hat. Wem oder was nützt ein GV der nicht wirklich etwas zu entscheiden hat.

Wenn man sich schon so offen des Managements-Vokabulars bedient und auch mit der Website den Eindruck vermittelt, hier herrscht „modernes Management“ vor, dann kann man sich nicht nur die Rosinen herauspicken; vor allem solange die „Hauptversammlung“, den „Vorstand“ bezahlt und man sich selbst der eigene „Aufsichtsrat“ sein kann.

In der Managementlehre (Organisationslehre) gibt es ein Prinzip: man wird so lange befördert bis man auf die Stelle kommt, die einem unwiderruflich überfordert…
wolke68
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Freitag, 4. Juli 2008 13:20
wolke68: Management?
Zitat von Hr. Bischof Algermissen: „Es ist ganz gleich, welchen Dienst man als Priester tut, es geht nicht um Macht.“

Genau, deshalb hat die kath. Kirche in Deutschland auch das Arbeitsrecht, das sie hat. Und selbst Laien wie ich mit etwas im anderen Sinne laienhafter Kenntnis des Kirchenrechts stelle meinen „Max Weber“ auch gleich wieder in den Keller.

Die Selbstimmunisierung der Kirchenspritze(n) feiert weiter munter Feste.

Unsicherheit und Unwohlsein manifestiert sich auch in nicht vorhandenem Vertrauen: Fulda ist kein allzu großes Bistum (und wird immer „kleiner“), aber wozu braucht es eigentlich einen Generalvikar, wenn es zig Bischofsvikare und dazu noch „Beauftragte etc.“ gibt. Ich sag hier lieber mal nicht, was ein Generalvikar vom hess. Steuerzahler zu erwarten hat. Wem oder was nützt ein GV der nicht wirklich etwas zu entscheiden hat.

Wenn man sich schon so offen des Managements-Vokabulars bedient und auch mit der Website den Eindruck vermittelt, hier herrscht „modernes Management“ vor, dann kann man sich nicht nur die Rosinen herauspicken; vor allem solange die „Hauptversammlung“, den „Vorstand“ bezahlt und man sich selbst der eigene „Aufsichtsrat“ sein kann.

In der Managementlehre (Organisationslehre) gibt es ein Prinzip: man wird so lange befördert bis man auf die Stelle kommt, die einem unwiderruflich überfordert…
wolke68
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Freitag, 4. Juli 2008 00:32
wolke68: Bistum Fulda
Was heißt das eigentlich, wenn man einen Domkapitular zum Dompfarrer degradiert? Jetzt nicht „geistlich“ gesehen, sondern ganz irdisch.
Der hess. Steuerzahler (nicht der Kirchensteuerzahler, soweit ich das weiß) kath. oder nicht, zahlt jetzt einem Pfarrer ein B 5 – Gehalt.
Wie löst man dann das Dienstwohnungs-Problem? Als Domkapitualar steht ihm diese kostenfrei zu, z.B. in der Domdechanei, die man – mittlerweile entkernt und luxussaniert (video kamera an der eingangsklingel, wie reden hier über kath. priester…) hat oder doch ins Dompfarramt…
Aber was reg ich mich da noch auf, in Zeiten in denen die fuldaer Vinzentinnerinnen für 6, 5 Mio Euro einen bauhaus-inspierierten (ich meine nicht den Baumarkt) Luxuskasten für Schwestern im Ruhestand in den Horaser Ortskern klotzen dürfen, für sage und schreibe ca. 20 Pensionistinnen, übrigens pikanter Weise direkt am Altbau eines alten Erziehungsheimes für gefallene Mädchen an das sich heute kaum noch Jemand erinnern will…und so geht das weiter.
Wenn der Abstand zum Leben zu groß wird, ja dann, verlässt das Bodenpersonal allzu schnell die reine Lehre…
Wasser predigen und Wein trinken.
Und: die Zeiten der „doofen Schäfchen“ ist schon lange vorbei, und so mancher Zuhörer von Predigten im Hohen Dom zu Fulda , bspws. mit Doktorentitel oder Professorenamt bleibt während der Predigt nur der Kunstgenuss eines tradierten, spirituellen Raumes,
schaude eigentlich, vor allem eins: traurig.
wolke68
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Donnerstag, 3. Juli 2008 22:14
wolke68: Personalpolitik im Bistum Fulda
Als Ex-Fuldaer überrascht mich nichts mehr. Wenn ich mir die Selbstdarstellung des Bistums in den letzten Jahren so anschaue, erkenne ich „mein“ Heimatbistum nicht wieder. Wo sind sie, die Persönlichkeiten wie Plettenberg, Burschel, Pralle, Lang, Schick etc.?

Selbst als völlig Unbeteiligtem an der Kirchenhierarchie wurde mir „die neue Eitelkeit“ im Dom und um den Dom herum schon alleine durch die Website und diverse Veröffentlichungen deutlich.

Selten war ein Prälaten-Titel so billig wie heute…

Auch dem Bistum Fulda laufen die Gläubigen weg (was ja schon was heißt ).
Die Selbstimmunisierung der Bistumsleitung ist menschlich zwar verständlich, trotzdem für mich auch ein Beleg dass die „Personalentwicklungs-Methoden“ der kath. Kirche schon seit längerem Versagen.
Wenn interessierts? Niemand, so lange die Kirchensteuer fliesst.

Aber es ist doch peinlich, wenn man nur von irgendwelchen Personalquerel. zu hören bekommt, ehrlich, wen interessiert das?
Und was da alles möglich ist: da werden halbe und viertel Stellen zur Karierreplanung eingerichtet und das auch noch veröffentlicht: wo bitte hat ein bischöf. geheimsekretär zeit, ein kompelttes krichenrechtl. studium zu absolvieren, dann irgendwo halbe pfarrstelle und halbe richter-stelle (für was wird das personal am offizialat eigentlich bezahlt): genau in fulda.
really, modern times. dem konkordat sei dank.
man sollte aber die geduld d. öff. nicht unterschätzen.
wolke 68, der das alles nur noch armselig und traurig findet…
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