Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Man mag die Wortwahl in vielen Artikeln belächeln. Das zeigt aber nur, wie weit man sich der Verkommenheit
und Grausamkeit der Gesellschaft schon angepasst hat. Wir rühmen uns als aufgeklärt, gebildet und tolerant
und bringen unsere Schwächsten um.
Jedem, der hier irgendwelche bösen Gerüchte in einer gehässigten Art über den Dompfarrer in die Welt
setzt, kann ich nur empfehlen, ihn kennenzulernen. Sie würden sich schämen. Schmidt schöpft sicherlich
aus dem großen katholischen Fundus, indem er zB keine Gelegenheit auslässt, die wundertätige Medaille
zu verteilen, allerdings läuft alles in einem natürlichen, ungezwungen Rahmen ab. Seine ständigen Begleiter
sind Brevier und Bibel. Mir sind wenige Geistliche bekannt, die aus dem Kopf so viele Bibelstellen zitieren
(können). Ich bin gespannt, wann sich die erste Demo auf dem Domplatz firmiert. Zumindest konnten heute
Abend nach der Messe schon einmal die ersten Stimmen vernommen werden, die Algermissens Rücktritt fordern
Wir dürfen gespannt sein. Auch wie sich Schmidt verhält. Letztlich liegt es an ihm, ob er bleibt und
bereit ist zu kämpfen oder ob er klein beigibt. Bislang ist von seiner Seite noch nichts zu hören. Die
Wahrheit wird schon zu Tage kommen. Erfreulich auch das große Echo des kath.net-Artikels.
adlimina Da liegen sie richtig. Dann setzen Sie sich gleich mal für die Schließung der Theologischen
Fakultät ein Spart im Monat Millionen und schützt 15 Seminaristen. Das Zugticket nach Marburg o Würzburg
würde ich spendieren.
adlimina Wie man aus einem kirchentreuen Blickwinkel nur schlecht über Schmidt reden kann, ist mir bereits
ein Rätsel. Ein Bischof, der einen privaten Brief in der naheliegenden Absicht, den anderen bloß zu
stellen, an die Presse weitergibt, muss schon sehr niederträchtig sein. Schmidt braucht keine Ratgeber,
die es besser wissen, sondern er hätte einfach lautstark dagegen ankämpfen müssen. Das meinte ich.
Bei seiner Absetzung als GV gab es ein lautes Rumoren, nicht nur Kardinal Lehmann hatte sich für ihn
eingesetzt. Er hätte dies nutzen können. In falscher Gehorsamspflicht ggü seinem Bischof denkt er aber,
nichts sagen zu dürfen und opfert sich lieber. Das ist vielleicht heiligmäßig, dafür aber lebensfremd.
Im Domhof heißt es zurzeit, Schmidt hätte kreuz.net über seine Zwangspause informiert. Dabei hat er
weder Internet, noch weiß er wahrscheinlich, was kreuz.net ist. Tut mir Leid, aber wenn man weiß, was
dort abgeht, was für eine menschliche Armseligkeit viele hohen Domherren dort in ihrer Faulheit und Genüsslichkeit
beherrscht, und dagegen den Schmidt am Rödeln sieht, der den ganzen Tag ackert, Leute anspricht u für
den Glauben gewinnt, bei dem das Licht nicht vor ein Uhr nachts ausgeht u den man um 7 Uhr in der Messe
sieht, kriegt man, mit Verlaub, das Kotzen, wenn man Allerweltsgeschichten vom zurückgetretenen PGR,
angeblich verpassten Terminen, und und und, hört. Die Pressekonferenz vor 2 J ist mir noch in bester
Erinnerung: „Generalvikar auf Zeit; Priester auf ewig…“
Schmidts Problem ist wahrscheinlich, daß er sich keinen professionellen Beistand sucht, sondern in seinem
tiefen Glauben meint, alles mit sich machen lassen zu müssen. Das war schon bei seiner Degradierung vom
Generalvikar zum Dompfarrer so. Es gibt genügend Leute in Fulda u darüberhinaus, die ihn lautstark unterstützen
würden. Man hat aber das Gefühl, daß er sich lieber schlachten und öffentlich vorführen lassen möchte.
Als Dybas Zögling ist es trotzdem bewundernswert wie lange er es unter Algermissen und seiner Mutter
bislang ausgehalten hat. Wenn man die Institution Kirche dort mit der Kirche Christi gleichsetzt, kommt
einem das Grausen; wieviel Hass u Häme dort in den Köpfen der Menschen ist, ist unfassbar. ad adlimina
Du weißt hoffentlich selbst wie blöd u naiv deine Geschichtchen sind. Zumindest liest es sich ziemlich
darhergeholt. Ein Domfarrer wird sicherlich nicht öffentlich fertig gemacht, weil er es mal nicht zum
Beichtehören schafft. Wenn sich so viele auf einem solchem Niveau aufregen, wird es wohl nicht an irgendwelchen
Abstimmungsschwierigkeiten liegen, sondern es geht wohl um sehr viel mehr. Mit was für Methoden Schmidt
bekämpft wird, ist ungeheuerlich. So wurde mal eine Zeit lang kolportiert, warum denn bei Schmidt immer
so viele Jugendliche seien, ob das denn nicht bedenklich sei. Kontakte zu Jugendlichen wurden ihm unmöglich
gemacht und teilweise verboten. Vielleicht ist verwerflich, wenn auf einmal kirchenferne Jugendl. beichten
wollen u ihr Leben ändern.
Das besondere an Schmidt ist seine fast schon stoische Gradlinigkeit und Unabhängigkeit. Den faulen Sesselpupsern von PGR und Domhof wurde der aufkeimende katholische Glaube in der Dompfarrei wohl zu unbequem. Es stimmt traurig, dass dieser Skandal einfach so hingenommen wird. Schmidt ist ein großes Vorbild für viele Jugendliche. Gerade einfachen Leuten in der Gesellschaft konnte er Halt geben. Von Medjugorjebegeisterung bei ihm zu sprechen, ist übertrieben und stimmt so nicht, auch wenn er dort mal hingepilgert ist.
Astreine Heuchelei wie sie überall in der Kirche vorzufinden ist. Die Piusbruderschaft scheint aber auch
nicht besser zu sein bzw. frage ich mich, warum diese sich auf so etwas einlässt, wenn man ansonsten
keine Gelegenheit auslässt, polemisch zu sein.
Wer einmal bei einer Organtransplantation zugegen war, weiß wie grausam und unwürdig es zugeht. Den
meisten ist es nicht bewusst und würden wahrscheinlich, wenn sie es wüssten, es verdammen. Andererseits
werden Leben gerettet. Ein typisches moralisches Dilemma.
Wer will bitte in einem Reagenzglas gezeugt worden sein? Selektiert und geprüft, ob lebenswert. Wie unwürdig
das eines Menschen ist. Wie wäre es, die eigenen Egoismen zurückzustellen und ggf. zu verzichten?
Je mehr Möglichkeiten es für uns Menschen gibt, bequem zu leben, desto anspruchsvoller ist es, moralisch
zu handeln. Aber wollen wir unser Menschsein, also das, was uns ausmacht, an den technischen Fortschritt
koppeln u. uns zu beliebig definierbaren Wesen abstempeln? Uns es so leicht machen? Die Ansprüche soweit
sinken lassen? In der Glücksforschung ist empirisch bewiesen, daß inneres Glücksempfinden und Zufriedenheit
nicht im geringsten mit Krankheit u. Behinderung, unabhänigig von der Schwere, korrelieren. Wo bleibt
die so oft postulierte Toleranz? Auf die pocht man nur so lange, bis man aufstehen müsste. Ein typisches
Symptom dessen ist auch die Fernstenliebe. Ich finde es ungeheuerlich, wie ungeniert kaltherzig man über
vorgeburtliches Leben reden kann u. gleichzeitig sich über die Klimaerwärmung u. Diskriminierung Homosexueller
beklagt. In diesem Thread wurde unglaublich spitzfindig angemerkt, daß, wenn der Embryo schon Mensch
sei, doch auch das Ei schon Huhn sein. Abgesehen davon, dass der Begriff Huhn mit einem ausgewachsenen
Tier konnotiert ist und Küken vielleicht noch eher die verstaubten Antennen der Sensibilität berührt
hätte, hilft schon wenig Abstraktionsvermögen, z.B. indem man sich die Eischale wegdenkt, daraufzustoßen,
dass es doch gar nicht den großen Wesensunterschied gibt. Etwas o. vielmehr jemand, der klein und extern
geschützt ist, muss nicht jemand anderes sein, wenn es nicht mehr geschützt ist und weiter wächst.
Mensch ist man, wenn die Eltern Mens…
Dank an besht, Jubärens und Tuttisanti für die hervorragenden Beiträge! Es ist erschreckend zu sehen,
wie wir weiter hin zu einer materialistischen und biologistischen Aufassung des Lebens verrohen. Wenn
Konsens ist, dass die Würde des Menschen unantastbar und bedingungslos ist und niemand, kein Philosoph,
Biologe oder Jurist bisher unstreitig nachweisen konnte, dass nach dem Beginn der Existenz menschlichen
Lebens, nämlich der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle, erst noch eine Entwicklungsstufe erreicht werden
muss, die einen definitiv zum Menschen macht, solange gebietet allein der Respekt vor dem absoluten Gut
des Lebens und der Würde eines jeden, Handlungen zu verhindern, die dieses Gut verletzten könnten. Die
Würde wird nun an Bedingungen gekoppelt, krank oder nicht krank. Die Spitze des Eisberges ist es, wenn
nun auch noch im Gewande des Humanismus argumentiert wird. Wenn, dann sollte soviel Aufrichtigkeit vorhanden
sein, zu sagen, dass einem die Theorie zu anspruchsvoll ist und man sich in der Praxis kein krankes Leben
zumuten lassen möchte und dafür bereit ist, im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen zu gehen. Oder
man muss beweisen, dass der vorgeburtliche Mensch noch kein Mensch ist.
… Na, wenigstens einer der es ausspricht. :)3 Kisslers Standpauke war schon vor Tagen auf kath.net zu
lesen. Ich finde, so langsam macht kath.net kreuz.net Konkurrenz. Auch dort lesen sich in letzter Zeit
immer häufiger meinungsstarke Standpunkte und das ohne die schwülstigen und brachialen (wenn auch amüsanten)
Neologismen aus der Perspektive des 19. Jh.
hallo erwachet, dein Anliegen in Ehren. Deine Postings umgibt eine ebenso arrogante Aura; den Zeigefinger
hast du doch auch weit oben. Und Gotthard in Schutz zu nehmen, der ähnlich gefühlskalt und abschätzig
wie viele hier mit den Dingen umgeht, die anderen wichtig sind, finde ich, heuchlerisch. Etwas seltsam
erscheint es mir auch, in einem Satz vom Oberlehrer zu fabulieren und dann im nächsten, zur Umkehr aufzurufen.
Ein „lasst uns umkehren“ könnte man noch eher ernst nehmen, oder nicht?
… Gott sei Dank ist es nun so weit. Ich freue mich sehr, dass die Messe in der außerordentlichen Form
nun auch am Hauptaltar von St. Peter gefeiert wurde und das durch den hochverdienten Kardinal Brandmüller!Deo
gratias! Es ist ein starkes Signal, denke ich. Andererseits halte ich die offizielle Note der DBK www.dbk.de/presse/details/?presseid=1828&…
auf die Instruktion über die Ausführung des Apostolischen Schreibens „Summorum Pontificum“ für eine
kaltschnäuzige Frechheit und eine subtile Konfrontation mit den Anliegen des Heiligen Vaters. Der letzte
Absatz trieft vor boshafter Ignoranz und vermutlich auch Dummheit. Es wird insinuiert, dass die Nachfrage
nach der Messe in der forma extraordinaria nicht erwähnenswert wäre und daher die päpstliche Instruktion
keinerlei Auswirkung hätte. Dabei wird von offizieller Seite mit großer Antrengung ein Klima geschaffen,
dass die Gläubigen abschrecken soll: fundamentalistisch, rückständig, judenfeindlich und intolerant
sei die Alte Messe. Nirgendwo Wohlwollen oder Akzeptanz! Der Durschnittsmensch, der sich meist über seine
Außenwirkung definiert, würde den Besuch dieser Messe nicht wagen. Das unverkennbare Hauptanliegen des
Schreibens ist nicht, „die Aufgaben der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei vor[zustellen] und besondere
Normen u.a. zur Zuständigkeit derDiözesanbischöfe“ vorzugeben, sondern die Rechte der Gläubigen, die
der außergewöhnlichen Form des einen Ritus nahe stehen, zu stärken sowie noch mehr, die Messform an
sich. Man könnte weiter analysieren…traurig ist das…
… Auf youtube gibt es eine BBC-Reportage über die Westboro Baptist Church. Die Typen dort sind menschlich
so fehlgeleitet, dass es schon wieder unterhaltsam – erschreckend wie amüsant – ist, sich das Video anzuschauen.
Und wie schon unten gesagt wurde – die haben nichts mit den Baptisten zu tun. Wie man diese Verrückten
ernst nehmen kann, ist mir ein Rätsel.
Konrad […]bei Orden um Aufnahme bitten Solch Aussage halte ich nicht für durchdacht. Bei diesem Orden
handelt es sich um ein Riesenorganisationsgefüge mit großem Potential. Ihr Charisma bleibt auch weiterhin
eine große Bereicherung für die Kirche. 1.500 Seminaristen, 800 Priester, 70.000 Mitglieder im Regnum
Christi, zahlreiche Universitäten, Schulen, Mediendienste. Ohne Frage: der Skandal um Pater Maciel ist
ein unvorstellbare Katastrophe. Und es wird sich vieles ändern müssen, besonders in Strukturen und Ausrichtung.
Effizenz durch agressives Marketing darf bei der Verkündigung der Reich-Gottes-Botschaft kein Maßstab
sein. Auf unvoreingenommene Leute haben die Priester/Seminaristen des Ordens eine überaus positive Wirkung,
durch die schon viele zur Kirche (zurück-)gefunden haben und finden werden. Die Legionäre sind der zu
Guttenberg in der Ordenslandschaft. Dies ist durchaus ambivalent zu verstehen. Der Schein korreliert nicht
immer mit dem Sein. Trotzdem verfügt man über klar überdurchschnittliche Kompetenz. Vergleiche bitte
einen Legionär mit einem Durchschnitts-Regens, der einen wohl eher an eine „Klarsichtfolien-Betriebsnudel“
(Matussek) erinnert. Genauso wie ein Rücktritt Guttenbergs angemessen sein könnte, könnte man mit guten
Gründen dafür plädieren, den Orden aufzulösen. Allerdings hätte niemand etwas davon; man zerstört
dadurch großes Potential nur um der abstrakten Theorie willen!
… Folgende Artikel sind ebenso zu empfehlen 1) „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“ Der Aufstand der Theologen
ist eine Rebellion im Altenheim. Jetzt sind vor allem die deutschen Bischöfe gefordert. Der Papst weiß,
dass die größten Angriffe auf die Kirche aus der Kirche selbst kommen – Kath.net-Interview mit Peter
Seewald www.kath.net/detail.php?id=30063 (kath.net) 2) „Merkels Papstkritik erscheint wie eine Art „Versuchsballon““
Kathnews-Chefredakteur Benjamin Greschner sprach mit Pfarrer Hendrick Jolie, Mitglied im Sprechergremium
des Netzwerks katholischer Priester. kathnews.de/…ms/front_content.php?idart=896 (kathnews.de) 3) „Ein
Lebensbekenntnis, das provoziert“ Ohne den Glauben an Gott und das Ewige Leben ist die priesterliche Ehelosigkeit
nicht zu verstehen – Wo dieser Glaube schwindet, wächst die Kritik. Die Aggression, mit der bisweilen
gegen den Zölibat gekämpft wird, lässt tief blicken. Ein Beitrag zur Zölibats-Debatte aus psychologischer
Sicht. Von Manfred Lütz www.die-tagespost.de/art456,121872 (die-tagespost.de)
Evelynn van der Meer Montag, 7. Februar 2011 10:13: „Wenn nur das Volk so wäre, wie wir es uns wünschten“
wird sich auch Mubarak denken… – Wenn nurdas Kirchenvolk so heiligmäßig wäre, wie im Paradies. Ich
weiß nicht ganz, wie ich einen Erwachsenen ernst nehmen soll, wenn so etwas entgegnet wird. Für eine
sachliche Auseinandersetzung bist du wohl zu emotional. Wir hatten festgestellt, dass zwischen Zölibat
und Priesterberufung kein Zusammenhang bestehen kann. Insofern wird es keine wirkliche zusätzliche Berufung
geben, wenn der Zölibat gelockert werden würde. Vor diesem Hintergrund ist die Vehemenz, mit der diese
Debatte geführt wird, nicht nachvollziehbar, es sei denn, es steckt sehr viel mehr dahinter. Falls nicht,
sollten wir es den Papst, die Bischöfe und Priester selber entscheiden lassen, da es uns als Laien nicht
im Geringsten betrifft, ob der Priester mit einer Ehefrau zusammen lebt, oder eben nicht. Und das haben
jene zuletzt auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil getan – in beeindruckender Geschlossenheit. Oder willst
du auch schon die Entscheidungen des Vatikanum II in Frage stellen? Man könnte jetzt diskutieren, inwiefern
die Entscheidung des Klerus, sich der Ehelosigkeit zu verschreiben, sinnvoll war, aber mehr auch nicht.
Im Übrigen kann ich empfehlen, gesunde, lebendige Pfarreien mit vorbildhaften Priestern aufzusuchen.
Du darfst nicht deine schlechten Erfahrungen als Maßstab nehmen. Und im Übrigen sollte man, um überhaupt
ehefähig zu sein, auf dieselbe auch verzichten können.;…
Evelynn van der Meer Du hast recht, wenn du meinst, dass der Zölibat ohne den strukturellen und persönlichen
Rückhalt der Gemeinde und Familie nicht erfüllend und sinnvoll gelebt werden kann. Beides wird immer
seltener. Die Konsequenz ist dann logischerweise das Infragestellen des Zölibats. Die Krise des Glaubens
korreliert mit der Krise der Familie. Dieses Krisen-Konglomerat führt zur Inpraktikabilität des Zölibats.
Nun das Zölibat aber aufzulockern, wäre das Dümmste des Möglichen. Die Ursachen müssen bekämpft
werden, nicht die Folgen, ansonsten untergräbt man seine Existenz. Für den Berufenen ist es eine fundamentale
Hilfe, wenn er aus einer funktionierenden Familie stammt (die meisten Berufungen gibt es übrigens in
kinderreichen Familien). Abgesehen von Gott – wem kann man mehr als seinen Eltern, Geschwistern vertrauen?
Zudem sollte in der Gemeinde das Bewusstsein für den Stand des Priesters vorhanden sein. Bei der heute
von vielen gewollten Verbürgerlichung und Funktionalisierung des priesterlichen Amtes ist das schwer
möglich. Wenn die oben aufgeführten zwei Voraussetzungen gegeben sind, redet keiner über den Zölibat,
weil er zutiefst logisch ist. Gott sei Dank gibt es noch viele solcher Priester und Gemeinden. Man sieht:
wenn man nach Gottes Regeln leben würde, hätten wir keine Probleme – der Zölibat ist ein vorgeschobenes.
Zu der Beziehungs-/Kindproblematik: du kannst nicht aus falschem Verhalten eine Norm o. Regel folgen lassen.
… Journalisten wie Matussek und Kissler kann man gar nicht dankbar genug sein. Denen ist der Humor noch
nicht verloren gegangen. Dank sei Gott. Zum Zölibat: Die ganze Diskussion um die Ehelosigkeit des Priesters
ist soooooo langweilig, weil die Fakten überaus deutlich gegen eine Auflockerung sprechen. Erst einmal:
Das Priesteramt und das Zölibat haben nichts mit einander zu tun. Man darf nicht den Kategorienfehler
begehen und beide als Ausschlussobjekte verstehen. Aber: – jemand, der nicht bereit ist, für das Priesteramt
und die absolute Nachfolge Christi auf eine Ehe zu verzichten, ist sicherlich nicht berufen, weil nämlich
das Wesen der Berufung die absolute Freiheit voraussetzt. Insofern kann es bei einer Auflockerung des
Zölibats zu keiner quantitativen Steigerung wirklicher Berufungen kommen. M.a.W.: Der Zölibat hat mit
der Berufung zum Priestertum nichts zu tun. Warum das Zölibat erstrebenswert ist? – das biblische Zeugnis:
alle Apostel lebten nach ihrer Berufung enthaltsam; allen voran Jesus Christus; „um des Himmelreichs Willen“
– aus praktikablen Gründen: ein Familienvater, der eine christliche Ehe führt, hat idR genug damit zu
tun, für seine Kinder, um seine Frau zu sorgen! er wird nie unabhängig sein und könnte sich nie ganz
seiner Gemeinde hingeben! – jeder Mensch sollte so frei sein, und auf alles, gerade auf die „Naturkausalitäten“
verzichten können, vor allem der Priester als Vorbild und Hirte – was ist bei Scheidung, Zerüttung der
Ehe? usw.usf.!!!!
… Eine Initiative für schönere Frauen als Gemeinde- und Pastoralreferentinnen fände ich sehr viel
sinnvoller. :)3 Jetzt müssen noch 8 verdienstvolle CDU-Größen einen offenen Brief medienwirksam inszenieren;
dann kommen auch die 144 geistreichen Theologen nachgehuscht.
… Kissler hat den Nagel nicht nur auf den Kopf getroffen, er hat ihn mit einem Schlag in der Wand versenkt.
Bitte seinen „Brief an Norbert“ lesen: www.kath.net/detail.php?id=29911
… Man kann nur dankbar sein, dass es so hervorragende Leute wie Lütz gibt. Ich bewundere diesen Mann
und habe großen Respekt vor seinem Lebenswerk. Er sollte seine Schlagfertigkeit, seine Intelligenz und
sein Wissen mal mit unseren Bischöfen teilen, oder etwas davon abgeben. Die Kirche in Deutschland würde
blühen.
jesusfreund Eine gute Diskussion setzt voraus, dass jeder beim Thema bleibt. Es ging nicht um die konkrete
Jesusnachfolge im Alltag, sondern um die Form der Messe*siehe dein Ausgangsposting. Mit den abschätzigen
Äußerungen hast du viel intolerantes Unverständnis gezeigt. Darauf wollte ich dich lediglich hinweisen.
Insofern kann ich mir für eine liturgische und religiöse Bildung nichts kaufen. Sondern mein Leben ist
dafür da Gott und Menschen zu dienen mit der Liebe mit der er mich durch seinen Heiligen Geist ausgestattet
hat. Im Himmel ist das dann auch alles nicht mehr entscheidend. Durch die Sakramente, mit denen Gott durch
Christus die Kirche ausgestattet hat, ist es uns möglich viele Gnaden zu erlangen. Das könnte im Himmel
sehr entscheidend sein. Religiöse Bildung hat in der Regel zur Folge, dass man bewusster für Gott lebt
und für die Umsetzung der Reich-Gottes-Botschaft hier auf Erden kämpft. *Ich möchte in der Heiligen
Messe deutsch sprechen. Ich sehe keinen Sinn darin dem Priester auf den Rücken zu schauen. Ich sehe keinen
Sinn darin das mir alle Gebete und Handlungen bis ins Kleinste vorgeschrieben sind. Ich möchte verstehen
was gebetet wird. Wer es anders will muss sich halt das suchen wo er es bekommt. Wenn diese mittelalterlichen
Dinge wieder normal werden bleibe ich daheim.
jesusfreund Erst einmal würde ich mir nicht anmaßen, mich derart abschätzig über eine über Jahrhunderte
gewachsene Form der Gottesverehrung zu äußern. Ohne Respekt und Empathie wird man nicht zu einem differenzierten
Urteil kommen. Was du sagen könntest, wäre, dass du mit deinem Wissen und der daraus resultierenden
Erkenntniskraft diese Form für dich nicht nachvollziehen kannst. Offensichtlich warst du noch nie in
der Messe, über die du so hart urteilst: in der Regel liegen für die Messbesucher Bücher mit der kompletten
Übersetzung aus. Dieses kann man sich auch anschaffen. Im übrigen ist der Verkündigungsteil sowieso
auf deutsch und versus populum. Wenn gebetet wird, also Gott angebetet wird, wendet sich der Priester
gen Osten und nimmt so mit der Gemeinde eine Gebetsrichtung ein, die das pilgernde Volk zum himmlischen
Jerusalem symbolisiert. Die Verwendung der Volkssprache in der Liturgie führt zu der falschen Annahme,
das Geheimnis der Hl. Messe mit all ihren Früchten zu verstehen. Das geht jedoch keineswegs durch die
Übersetzung einzelner Worte! Dazu gehört viel mehr! Wie erklärst du dir eigentlich, dass Anhänger
des alten Usus über eine viel höhere liturgische und religiöse Bildung verfügen, wenn diese doch eigentlich
gar nichts verstehen können und ihrem Priester nur auf den Rücken schauen?
jesusfreund Wenn dein Posting nicht ironisch gemeint war, tust du mir Leid. Bevor man so hart urteilt
und Dinge ablehnt, diese sogar ins Lächerliche zieht, sollte man versuchen den Sinn und die Denkweise
der anderen zu verstehen. Falls der eigene Intellekt zu bescheiden ist, kann man sich dieses Wissen anlesen
und erarbeiten. Es gilt der Grundsatz: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten Die Adjektive
dumm, naiv und intolerant können dein Geschreibe treffend qualifizieren.
an guiseppe ich kann ihnen garantieren, dass viele romtreue Priester, die segensreich in der Jugendarbeit
tätig sind, zurzeit aufgrund dieses ständigen Nonsense-Gelabers die Hölle auf Erden durchmachen. Jede
normale Gefühlsregung könnte missverstanden werden. Wie würden sie sich denn fühlen, wenn sie tagtäglich
für das Gute ackern und in einer emotionslosen Maske leben müssten? Gerade in progressiven Möchtegern-Revoluzzer-Pfarreien,
wo ein lehramttreuer Priester tätig ist, der sich für die Jugendlichen engagiert und manche eben diesen
los haben wollen, sind Gerüchte, die Leben zerstören können, schnell verbreitet. Es scheint ganz so,
als könne man sich selbst am besten eine reinhauen.
… na, wenn die Herren Bischöfe wenigstens mit gleichem Engagement gegen die inhumanen Abartigkeiten
im Bereich der Bioethik kämpften, noch besser aber, schon an den Ursachen arbeiteten, würde niemand
den Aussagewert solchen Aktionismus kritisieren. Leider geschieht nichts dergleichen.
#34 LOGDBC 20:50:38 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
… also, ich habe noch nie eine ansatzweise hübsche oder wenigstens attraktive Pastoralreferentin gesehen
oder gar kennengelernt. Deswegen kann mich deine Überlegung aus rein visueller Warte nicht überzeugen.
Ich bin da eher der Ansicht, schlechte Theologie ohne Ott-Dogmatik und Logik zieht Waschlappen und Versager
an, wenn du verstehst, was ich dir damit sagen will…
#30 LOGDBC 18:57:11 | Donnerstag, 16. Dezember 2010
… wohin man schaut – im amtskirchlichen Bereich wird alles hässlicher, unästhetischer und dümmer:
der Kirchenraum, die Liturgie, die Leute. Seltsamerweise sind privat und beruflich Erfolgreiche in der
Kirche nicht anzutreffen. Da treffen sich – zumindest habe ich diesen Eindruck – gescheiterte Existenzen,
Pseudokünstler und Perverse. Besonders fällt das einem beim Nachwuchs ins Auge. Man möge nur einen
Blick in die Priesterseminare werfen (Bäuche, Bärte, buntes Hemd + dumm).
… Bongartz ist ein frommer Mann und guter Seelsorger. Die Entscheidung war vorhersehbar, andere geeignete
Kandidaten dort oben gibt es nicht. Wahrscheinlich war er der einzige Kandidat… Wenn er Trelle gleich
abgelöst hätte, wäre die Welt noch ein wenig glücklicher.
#34 LOGDBC 22:40:04 | Donnerstag, 4. November 2010
… Lehmann lebt zwar in seiner pseudotheologischen Soziologenwelt, ist doch aber ansonsten ein wirklich
ehrbarer Charakter mit großer Empathiefähigkeit und realistischen Ansichten, ganz im Gegensatz zu anderen
Gestalten im Bischofsgewande, die mit konservativen Floskeln die Herzen des ultramontanen Milieu zu bewegen
vermögen und so ihre menschlichen Abgründe und Inkompetenz in einen Dunst- und Nebelschleier hüllen
können.
… an wiederkehrer und ich dachte die – leider in der Qualität nachlassende – Nachrichtenseite kathnews.de
sei schon in der Hand der TFP? Jetzt auch noch kreuz.net? Die scheinen ja ganz schön mächtig zu sein!
Als nächstes wird sicherlich kath.net und domradio.de unterwandert. Der Typ mit dem lustigen Dialekt –
ein gewisser Herr von Gersdorff – hat nämlich auch schon auf ersterer erste Artikel publiziert. Was uns
da nur bevorsteht!
… Vielleicht sollte die Legionäre auch mal die Grundeinstellung ihrer Arbeitsweise überdenken. Viel
Action, überaus volles Programm, Marketing und Publicity sollen über die nicht existente persönliche
Freihheit der Ordensmitglieder hinwegtäuschen. Meiner Ansicht nach verstoßen viele Regeln und Praktiken
gegen die Würde des Menschen. Man kann nicht zur Heiligkeit gezwungen werden. Zudem ist die Geldfixiertheit
sehr fragwürdig (ähnlich wie beim Opus Dei – die allerdings professioneller sind). Hauptsächlich wird
der Kontakt zu liquiden Familien oder leicht beeinflussbaren alten Leuten gesucht. Besuche und Seelsorge
gibt es meistens nur wegen des Geldes. Um das Evangelium geht es selten. Eher um die Realisierung der
eigenen Projekte auf Kosten der Glaubwürdigkeit. Es wird einfach zu viel instrumentalisiert, als dass
wirkliche christliche Tugenden vorgelebt werden könnten. Auch ist die Bettelpraxis vor dem Hintergrund
eines Milliardenvermögens zweifelhaft. Gehirnwäsche ist übertrieben – jedoch wird konsequent und systematisch
dafür gesorgt, dass potentielle Mitglieder den Verstand ausschalten, beeindruckt von der Fülle an Aktivitäten.
Die gedankliche Freiheit des einzelnen wird jedenfalls bewusst hintertrieben.
… Liebe Einfalt, danke für Ihre Zuschrift. Sie sprechen ein großes Problem an, nämlich dass insinuiert
wird, ein Kondom biete absolute Sicherheit. Viele, vor allem Jugendliche u. junge Erwachsene wiegen sich
in diesem Schein und stürzen sich so in den Wahnsinn. Fakt bleibt zwar, dass die Wahrscheinlichkeit einer
Ansteckung bei korrekter Anwendung überaus deutlich sinkt, trotzdem ist sie mehr Schein als Sein. Sex
ist keine sterile Praktik und hat etwas Unberechenbares. In der Realität wird das Präservativ oftmals
erst kurz vor dem (Haupt-)Samenerguss aufgezogen, es wird Oralverkehr praktiziert, so gut wie immer ungeschützt.
Da hilft auch keine sogenannte Aufklärung. Gefühle und Triebe lassen sich nicht einfach so steuern.
Das Problem wird nur an der Wurzel gepackt, wenn grundlegende Werte, die Besonderheit u. Tragweite des
Geschlechtsverkehrs, des Sich-Verschenkens vermittelt werden, sodass für den umsichtigen Menschen klar
ist, dass für wirklich erfüllten Sex ein geschützer Rahmen – die Ehe – nötig ist.
… Ich weiß nicht, was es an den Aussagen des Bischofs zu kritisieren gibt. Menschen mit wechselnden
Bettpartnern bzw. dem Risiko von HIV oder Geschlechtskrankeiten sollten immer Präservative benutzen.
Ansonsten verletzen sie nicht nur ihre eigene Würde, sondern auch noch die Gesundheit des anderen. Insofern
steigert Sex ohne Kondom die Verwerflichkeit des Geschlechtsverkehrs außerhalb der Ehe nur noch mehr.
… Und dem VKKD eilt der Ruf der sauberen Westentasche mit hohem moralischen Anspruch voraus. Natürlich!
Heuchlerei, die ankotzt. Als wenn es der Krankenhausleitung auch nur im Entferntesten darum ginge. Und
eine Mitteilung von Heckeley dazu. Es existieren wohl nicht einmal Hemmungen die eigenen menschlichen
Abgründe seiner Scheinheiligkeit dermaßen freizulegen. Warum man noch seine Kirchensteuer an dieses
korrupte System der Falschheit überweist, frage ich mich in letzter Zeit immer öfter.
Ihre Insinuation einer schweren Körperverletzung ist nicht der Diskussion förderlich , da offensich…
lich bei keinem der angeblichen Opfer eine Gesundheitsschädigung festzustellen war oder ist. Eine Ohrfeige
stellt nach heutiger Rechtsprechung eine leichte Körperverletzung iSv § 223 StGB dar. Eine Geldstrafe
ist zumindest bei leichten Fällen sehr gering oder unüblich. Dazu bedarf es schon einer harten Auseinandersetzung
und überzeugender Zeugen. Falls es zu einem zivilrechtlichen Verfahren kommt, wird das Opfer nach jüngster
Rechtsprechung 800€ und aufwärts aus einer mittelschweren Ohrfeige erstreiten können. Falls eine Ohrfeige
ernsthaft provoziert wurde, wird sie grundsätzlich als belanglose Bagatelle gewertet. Wenn Mixa nicht
ohnehin schon aufgrund des Züchtigungsrechts (s. Ausführungen unten) gerechtfertigt war, hatten einfache
Watschn nach damaliger Rechtsprechung und alter StGB-Fassung so oder so keine strafrechtliche Relevanz
(s. lascherer Strafrahmen des § 223 bis 1984) – im Gegensatz zu heute, wo die Grenzen sehr viel enger
gezogen werden. Die Entscheidungen der Gerichte sind immer ein Abbild der Gesellschaftvorstellungen bezogen
auf die Moral, weswegen sich die Rechtsprechung in einem laufenden Änderungsprozess befindet. Man kann
nicht genug betonen: Noch 1995 sprach sich die absolut h.M. für das elt. Züchtigungsrecht aus. Was in
den 80-igern legitim und legal war, können wir nicht im Nachhinein ändern. Rückwirkung ist nicht mit
dem GG zu vereinbaren, genauso wenig moralische Maßstäbe von heute auf damals anzuwenden. Bleiben wir
differenziert und gerecht!
an arkanum Leider kenne ich mich nicht genügend im Familienrecht aus, um mich mit ihren Erwiderungen
wirklich auseinandersetzen zu können und tue dies nun als Laie. Trotzdem ist noch einmal klarzustellen:
Ihre Erwiderungen gehen in keiner Weise – wie auch Sycamore feststellte – auf meine Punkte ein. Nun gut,
erziehungsberechtigt ist umgangsprachlich und kein juristischer Terminus. Hier geht es um die Personensorge
(u. elterliche Sorge), zu der gem. § 1632 I auch die Erziehung gehört. Nach dem Wortsinn des § 1630
(I,) II ist die Personensorge sehr wohl übertragbar, nämlich auf den Pfleger (vgl. auch §1666 u. §
34 III SGB VIII). Die Personensorge kann zudem über die Vormundschaft auf den den Vormund übertragen
werden. Ohrfeigen waren bis 2000 als Züchtigungsrecht, abgeleitet u.a. aus der Personensorge bzw. elterlichen
Gewalt, gerechtfertigt. Insofern hätte die jeweilige Nonne als Vormund oder bestellte Pflegerin kraft
richterlicher Entscheidung für die Personensorge sehr wohl das Züchtigungsrecht ausüben u. an Mixa
übertragen können. Allerdings macht es wenig Sinn über juristische Konstrukte zu fabulieren. Dass Mixa
in seiner Funktion als Bischof wegen ein paar ausgeteilten Ohrfeigen an schwer erziehbaren Kindern vor
30 Jahren zurücktreten muss, ist ein Rätsel! Es ist zwar nicht schön zu wissen, dass Mixa die Heimkinder
nicht anders erziehen konnte, aber eine Ohrfeige so hoch zu spielen, ist einfach lächerlich! Psychischer
Druck ist bei Weitem schlimmer.
Waren Mixas Watschn illegal? -bis zum 18.6.1957 hat der Vater das Recht „kraft des Erziehungsrechts angemessene
Zuchtmittel gegen das Kind anzuwenden“. Im Zuge des GleichberG ist diese Befugnis allerdings ersatzlos
gestrichen worden. – Züchtigungen durch die Erziehungsberechtigten – sofern angemessen und erforderlich –
waren weiterhin straflos, da gerechtfertigt gem. §1626 BGB – auch die Umformulierung des §1632 II BGB
im Jahr 1998 in „Entwürdigende Erziehungsmaßnahmen, insbesondere körperliche und seelische Misshandlungen,
sind unzulässig“ bedeutete kein Verbot des Züchtigungsrechts – erst der Gesetzgeber des Jahres 2000
konkretisierte die frühere im Rechtsausschuß entstandene und verhältnismäßig unbestimmte Norm in:
„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und
andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig“ (§ 1631 II 2 BGB) Heißt – Züchtigungen der Erziehungsberechtigten
sind erst seit 2000 strafrechtsrelevant und werden idR nach den §§ 223, 224 Stgb geahndet. Aufpassen:
Das Züchtigungsrecht ist zwar nicht übertragbar gewesen, die Ausübung jedoch sehr wohl. In den Zeitungsberichten
war u.a. die Rede davon, dass die (erziehungsberechtigten) Nonnen Mixa beauftragt hätten, entsprechende
Kinder zu maßregeln. Wenn dem wirklich so war, war Mixa sogar nach dem BGB gerechtfertigt. Das Züchtigungsrecht
der Lehrer existiert hingegen schon seit 1973 nicht mehr. Was Mixa uns mit dem Jahr 1980 sagen will, weiß
ich auch nicht.
… Ich kenne Marx nicht näher, weswegen mein Urteil über ihn nur für mich Relevanz haben dürfte.
In den Begegnungen bzw. Gesprächen, die ich mit ihm haben durfte, wirkte er auf mich sehr arrogant, herrschsüchtig
und irgendwie barock. Bescheidenheit, Diskretion, Understatement sind auf jeden Fall Tugenden und Fähigkeiten,
die ich ihm auch beim besten Willen nicht zusprechen kann.
… Oh ja, Bischof Overbeck ist wirklich ein Segen! Klug, stark und ehrlich. Es kann auch aufwärts gehen.
an samurai ich möchte ihnen nicht zu nahe treten, aber sie wirken immer so, als müssten sie etwas beweisen.
Das wirkt sehr unsympatisch.
… an Hans Bendix: Nun ja, wenn man nicht aus katholischer Perspektive Pater Wallners Wirken betrachtet,
sollte man durchaus zu einem anderen Urteil kommen. Ansonsten hätte ich auch etwas falsch gemacht. an
rums: Ja, sie führen eine weitere Tätigkeit Wallners auf, die sehr bewundernswert ist. Medienarbeit!
Und das beherrscht er herausragend – man muss sich nur die ORF-Sendung vom 18.05. anschauen. Auch seine
Katechese-Sendungen z.B. auf EWTN oder K-TV bestechen immer wieder durch ihre ihr zugrunde liegende katholische
Klarheit.
… Über Pater Wallners fast neurotisches Verhältnis zum usus antiquior wird schon lange gerätselt.
Allerdings hat er es auch am wenigsten nötig, sich dort zu profilieren. Zelebration versus orientem,
Liturgiesprache Latein, Mundkommunion, Gregorianik, katholische Predigt, all das ist bei ihm Normalität.
Die kreuz.net-Hetze ist unverschämt, weil sie nicht das herausragende Wirken dieses Mannes z.B. für
die Liturgie oder auch im Bereich der Jugendarbeit anerkennt. Einige fragwürdige Sätze aus einem Vortrag
zum Bestandteil seiner Bewertung zu machen, ist nicht sehr differenzierend. Was dieser Mann alles für
die Kirche geleistet hat, ist unglaublich. Ich habe größten Respekt! Alle Katholiken sollten sich glücklich
schätzen, dass es Heiligenkreuz und die dortige äußerst kompetente Führung gibt. an Samurai: Ich frage
mich, warum sie es nötig haben, der Welt mitzuteilen, dass sie mit Pater Karl in Emailkontakt stehen.
… …die Pille – ein Geschenk Gottes? Jawoll! – Umweltverschmutzend: da Verweiblichung von Fischen und
Vögeln, besonders im Bereich von Kläranlagen (Unfruchtbarkeit, gestörtes Artverhalten, katastrophale
Folgen für das Ökosystem); – hormonbelastetes Trinkwasser, das u.a. für die Infertilität der Spermien
verantwortlich gemacht wird (großes Problem in Spanien). – Kann abtreibend, also tötend wirken (man
schätzt in 2,5 – 5 % der Fälle): Nidationshemmung durch den Tubenfaktor; durch Gestagen verändert sich
das Endometrium derart, dass es nicht mehr zur Aufnahme der befruchteten Eizelle kommen kann – Brustkrebsrisiko
bei früher Einnahme um ein vielfaches höher; bezüglich des Risikos der modernen Pille aufgrund des
Ethinylöstradiols gehen die Meinungen und Ergebnisse auseinander, wobei die Fachliteratur eindeutig einen
Zusammenhang bejaht. – wirkt depressionsverstärkend – kann zu gestörtem Verhältnis zur eigenen Sexualität
führen – führt zur Abwertung des Sex – Infragestellen der Schöpfung Gottes – Diskriminierung der Frau
als Verantwortliche für die Verhütung – demographischer Wandel – ob erhöhtes Gebärmutterhalskrebsrisiko,
ist noch nicht abschließend geklärt und.und.und.
jaja, die Pille Ein Geschenk Gottes? Jawoll! – Umweltverschmutzend: da Verweiblichung von Fischen und
Vögeln, besonders im Bereich von Kläranlagen (Unfruchtbarkeit, gestörtes Artverhalten, katastrophale
Folgen für das Ökosystem); – hormonbelastetes Trinkwasser, das u.a. für die Infertilität der Spermien
verantwortlich gemacht wird (großes Problem in Spanien). – Kann abtreibend, also tötend wirken (man
schätzt in 2,5 – 5 % der Fälle): Nidationshemmung durch den Tubenfaktor; durch Gestagen verändert sich
das Endometrium derart, dass es nicht mehr zur Aufnahme der befruchteten Eizelle kommen kann – Brustkrebsrisiko
bei früher Einnahme um ein vielfaches höher; bezüglich des Risikos der modernen Pille aufgrund des
Ethinylöstradiols gehen die Meinungen und Ergebnisse auseinander, wobei die Fachliteratur eindeutig einen
Zusammenhang bejaht. – wirkt depressionsverstärkend – kann zu gestörtem Verhältnis zur eigenen Sexualität
führen – führt zur Abwertung des Sex – Infragestellen der Schöpfung Gottes – Diskriminierung der Frau
als Verantwortliche für die Verhütung – demographischer Wandel – ob erhöhtes Gebärmutterhalskrebsrisiko,
ist noch nicht abschließend geklärt und.und.und.
… Rund 50% der angezeigten Mißbrauchsfälle sind (zumindest zum großen Teil) erlogen und stellen sich
nach den Untersuchungen als falsch heraus. Allerdings wird vermutlich nur jeder achte bis zehnte Mißbrauch
zur Anzeige gebracht (wobei das vor allem für Fälle in der engen Verwandt-/ bzw. Bekanntschaft gilt)
… Tja, willkommen in der Realität. Unsere Intellektuellen, Politiker, Kirchenfürsten leben leider
in den Elfenbeintürmen einer Scheinwelt. Konzepte, die fruchten, wird es so nicht geben.
… Vielen wäre hier zu empfehlen: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten! Artikel
sind schnell geschrieben, Verleumdungen schnell ausgesprochen. Es gilt die Ergebnisse einer objektiven
Prüfung abzuwarten. Die schweren Vorwürfe gegen Pater Pio haben sich auch erst mit der Zeit als unwahr
herausgestellt. Wenn auch manches im Argen liegt und es sich über manche Methoden streiten lässt – die
Legionäre leisten hervorragende Arbeit, ganz im Sinne der biblischen Reichsgottesbotschaft.
Fulda In den letzten drei Jahren gab es innerhalb der Bistumsführung mit der Einsetzung des linkskatholischen
Generalvikars einen katastrophalen Richtungsumschwung. Algermissen, der in seinen Anfangsjahren noch von
der Dybaägide profitieren konnte, wirtschaftete schnell herunter. Nach und nach wurden die von Dyba eingesetzten
Leute in den Führungspositionen durch Intrigen, Verleumdungen und unmenschliche Vorgehensweisen „ersetzt“.
Algermissen selbst führt schon lange nicht mehr das Bistum, das ist schon lange der linke Pöbel, von
dem sich Algermissen bewusst instrumentalisieren lässt. Gleichzeitig sank nachweislich, überdurchschnittlich
stark die Zahl der aktiven Gläubigen, besonders der aktiven Jugendlichen. Eine Oase des Glaubens hält
lediglich der Dompfarrer Schmidt hoch, dem dafür Schikanen aller Art in den Weg gestellt werden. Was
mit anderen aktiven katholischen Priestern passiert, werden viele spätestens seit dem SJM-Rauswurf wissen.
Wer am wenigsten katholisch ist, hat die besten Karriereaussichten im Bistum Fulda. Wer in der Bistumsleistung
mehr oder weniger offen homosexuell lebt, kann jeder selbst herausfinden. Katastrophal ist vor allem
Fürhungsetage des Bildungswesens. Was im Bistum Fulda abgeht, ist wirklich zum Kotzen!!! Das kann nicht
einmal vom EB FR und B HI übertroffen werden. Hw. Preis kenne ich zwar nicht, dem Bericht eines Bekannten
zu Folge, der in der Pfarrei wohnt, ist Preis ein weiteres Opfer des Algermissschen-Klerikaldespotismus.
michaelamaria Das ist fraglich, weil des Piusprüdersaft einzig und allein seligmachend ist. Ihr vermeintlicher
Opfergedanke entspringt der falschen V2-Räubertheologie. Haha… Vielen Dank für die Beibringung und
Lernerung des Alphabets. Für heute habe ich genug gelernert, sodass ich jetzt guten Gewissens das schöne
Wetter genießen kann und Eishockey zocken werd’.
michaelamaria nee, nur, wenn sie für die Piuspruderpaft zahlen, können sie dieses Recht beanspruchen,
oder nicht? Ja, es wäre sehr freundlich, wenn sie mir das Alphabet lernern könnten. Haha =) Die Welt
ist herrlich, oder?
michaelamaria Ja, ihre Intelligenz schreit wirklich nur so aus ihren Postings. Haha…! Der Mensch und
seine Selbstüberschätzung. Auch wenn sie Recht haben sollten, spricht eine derartige Äußerung, psychologisch
gesehen, Bände. Ich fand die Nachrichten top.
… Nach dem Katechismus wären es sicherlich 90% der Kirchgänger nicht erlaubt, die hl. Kommunion zu
empfangen. Und die sind sicherlich nicht alle homosexuell aktiv. Die Schlussfolgerung daraus ist, dass
die kreuz.net-Provokateure lieber mal in den eigenen Reihen kehren sollten, bevor sie eine Minderheit
beleidigen, die zum einen sowie so schon genug gestraft ist, und zum anderen gerade nicht diejenige ist,
die Sonntag für Sonntag der hl. Messe beiwohnt. Ein viel größeres Übel müsste sein, dass sich vermeintliche
Überkatholiken in Heuchelei ergötzen, von Vorurteilen besessen sind und die Tugend der Verleumdung weitergeben.
Menschen über den Kommunionempfang zu definieren, ist ziemlich armselig. Artikel, die die eigenen Reihen
aufrütteln würden und aus ihrer Trägheit erwachen ließen, wären sehr viel angemessener und sinnvoller,
als der Dauerfingerzeig auf die bösen Anderen. Das verstärkt nur den eigenen Zustand der Depression.
… Ein derartig trauriger Vorgang erinnert mich immer an das allseits bekannte Märchen „Keiserens nye
Klæder“ vom wunderbaren Schriftsteller Hans Christian Andersen. Da ist etwas, was nicht ist und das muss
toll gefunden werden. Sonst versteht man nichts von Kunst, ist einfältig und nicht offen gegenüber anderen
Zugängen, sprich man ist nicht modern. Ein Totschlagargument! Doch spätestens seit Dyba wissen wir:
Wer nach allen Seiten offen ist, ist nicht ganz dicht. Das Kind aus dem Märchen würde hier sagen: Meine
Fresse – die haben doch einen an der Klatsche! Wie hässlich! Doch wir Erwachsenen nicken andächtig vor
diesen Kunstergüssen… In einer modernen Kirche könnte dieser Altar schön und stilvoll sein und Sakralität
vermitteln, aber in einer Barockkapelle?!
… Die FSSPX sollte Williamson endlich auschließen. Bischof Williamson sollte einsehen, daß er nicht
fernab der Realität denken, reden und leben sollte. Damit ist nämlich keiner Seele gedient.
… jaja, früher war alles besser. Der Sex, die Wurst und der Papst. Die Redaktion lebt hinter dem Mond!
Die Welt wird bald untergehen, die zügellose Lust die Seelen der lasterhaften Menschen zerstören. Ihr
spinnt doch! Das ist schon alles nicht einmal witzig oder komisch! Und dass traurige ist, dass eurer Geisteshaltung
vielmehr ein prüder Protestantismus als katholische Lebensfreude in gesundem Rahmen entspringt.
… @DJM: Wenn sie kein Problem mit despotischen Maßnahmen aus der Zeit des Absolutismus haben, dann
kann ich sie nur bemitleiden. Die Sachlage ist selten so klar. Eine Versetzung kann aus folgenden Gründen
gem. Can 1741 rechtmäßig sein: 1° Verhaltensweisen, die für die kirchliche Gemeinschaft schweren Schaden
oder Verwirrung verursachen, 2° Unerfahrenheit oder dauernde geistige oder körperliche Schwäche, die
den Pfarrer zur erfolgreichen Wahrnehmung seiner Aufgaben unfähig machen; 3° Verlust des guten Ruf es
bei rechtschaffenen und angesehenen Pfarrangehörigen oder Abneigung gegen den Pfarrer, die voraussichtlich
nicht so bald behoben werden; 4° grobe Vernachlässigung oder Verletzung der pfarrlichen Amtspflichten,
die trotz Verwarnung weiter andauert; 5° schlechte Vermögensverwaltung, verbunden mit einem schweren
Schaden für die Kirche, sofern diesem Mißstand nicht durch eine andere Maßnahme abgeholfen werden kann.
Kann das Verhalten des Pfarrers (jetzt nicht Ursache und Wirkung vertauschen) hierunter subsumiert werden?
(Mitunter hat der Bischof gegen Can. 1740, 1741, 1752, 1747 §3 verstoßen.)
… Lieber Gotthard, jetzt lassen wir die Kirche mal im Dorf! Was sagt ihnen ihr gesunder Menschenverstand?
Folgende Situation ist gegeben: Ein Pfarrer hat mehr als zwei Jahrzehnte seine Pfarrei treu umsorgt. Die
Gemeinde schätzt ihren Pfarrer und der Pfarrer ist quasi mit ihr verwachsen. Die Pfarrei funktioniert,
ein lebendiger Glaube treu zum Lehramt wird gelebt. Die Messen sind voll, sogar von außerhalb kommen
Gläubige. Gesunde Strukturen, die man heutzutage suchen muss. Eben eine Bilderbuchgemeinde par exellence
Fragen wir uns: a)aus menschlich-ethischen Gesichtspunkten: Ist es vertretbar, ohne schwerwiegenden Grund
einen verdienten Menschen gegen seinen Willen aus seinem Dienst für andere zu entfernen? b) aus rationaler:
Stellt die Zwangsversetzung einen Nutzen für die Kirche dar? Stehen die Folgen der Handlung des Bischofs
im Verhältnis zum Ziel des bischöflichen Willens? War die Maßnahme geeignet und das mildeste Mittel
für die Mehrheit? c) ganz philosophisch: Was wiegt mehr, der Mensch oder die Jahresbilanz? Was bedeutet
Dialog und Kompromissbereitschaft, gerade für eine Führungspersönlichkeit? d) aus kirchenrechtl. Perspektive:
Das sagt ausdrücklich: das wichtigste ist das Heil der Seelen, diesem ist alles unterzuordnen. Inwiefern
hilft die Maßnahme des Bischofs dem Heil der hier betroffenen Seelen? Eine Versetzung kann aus folgenden
Gründen gem. Can 1741 rechtmäßig sein: [bräuchte noch ein paar mehr Zeichen] :(
… Seit Montag ist Hw. Michel jedwede Tätigkeit in der Gemeinde untersagt. Das ganze Spektakel aus anderer
Perspektive www.youtube.com/watch?v=TzLVQjOWzkk. Haha! Was für ein besonnener Bischof. Klasse Managment!
Man muss schon ein riesengroßer Speichellecker sein, sich in diese Pfarre einsetzen zu lassen…man staunt
immer über die Dumm-/Feigheit der Menschen. A propos – lieber Landorganist, lassen Sie doch die Deppen
hier weiter so bedeppert sein. Die sind so ideologisiert und mit Halbwissen versetzt, dass jede Hilfe
zu spät kommt. Die Denke dieser Leute ist himmelschreiend einfältig.
jaja… Eine sehr sympatische Gemeinde!! Wehrt euch gegen den klerikalen Despotismus. Solche Zustände
soll man in angeblich christlicher unterwürfig-demütiger Haltung ertragen? Wenn man möchte, daß es
weiter bergab geht, bitte sehr. Solche aktzeptieren stillschweigend den Faulungsprozess der Bistümer
hin zum Exitus. Die Bistümer zehren allein von der Vergangenheit, der große Teil unserer Bürokratiebischöfe
in ihren Renaissance-Palais sind eingewebt in einen antikirchlichen Dunstkreis, der jedweden positiven
Ansatz zu Nichte macht. Wo wird noch der unverfälschte Glaube der Kirche weitergegeben? Pfarreien in
Herzogenrath, Fulda, Bad Godesberg, München, Essen usw. deren Hirten von Domherren beleidigt, verleumdet
werden, fallen mir da ein. Das Opus Dei, die Legionäre Christi, die FSSP usw. meinetwegen auch die FSSPX,
die ein Schattendasein fristen, und so viel Segen bringen könnten. Ein Vorsitzender der DBK, der in seinem
Münster die Messe in der f.e. despotisch verbieten kann? Wo leben wir eigentlich? Heuchelei bis in die
hinterste Ecke! Wieso muss man für lehramtgetreue Kommunion- und Firmvorbereitung nach Vaduz fahren?
Katechese, Beichte, Bibelstudium, wo gibt’s das noch? Neurotische PGR’s organisieren esoterische Veranstaltungen,
der Priester freut sich für die Zeitung. Leute, wacht auf und meint nicht die Kirche würde sich von
alleine wieder aufrichten. Das Kämpfen für die gute Sache in Freude und Gottesliebe ist unverzichtbar,
meint LOGDBC.
„Kebse“, „Bastard“ etc. Die Kreuz.net-Wortakrobaten möchten nur viele Lesermeinungen provozieren. Daß
jemand so etwas ernst meinen könnte, geht nicht in meinen Kopf. Wahrscheinlich lacht die omnöse Redaktion
sich jetzt angesichts der empörten Kommentare ins Fäustchen.
Emeritus Das ist Homeyer aus Harsewinkel, ihr Dullis von der Redaktion – einer der größten Glaubenszersetzer
im deutschen Lande. Lieb und nett ist er. Und ein bisschen verwirrt auch. Nicht wegen der Flugübungen,
das ist ja gar nix.
Barocker Marx mit Identitätsproblem Marx ist ein machtgeiler Großkotz sondergleichen. Das aber nur am
Rande. Die Distanzierungen der EuroProLife sind in politisch-korrekter Manier erfolgt, die m.M. nach nicht
einmal erforderlich gewesen waren, da für jeden wahrheitsliebenden Menschen die Sachlage eindeutig ist.
Daß Großkotz Marx zudem so feige ist, andererseits aber so katholisch tut, sollte psychologisch ausgedeutet
werden. Gravierende Identitätsprobleme, nehme ich an. Im LZ München werden leider viele Fehler gemacht,
was wohl kein Wunder ist, wenn man so zerstritten ist. Vermarktung, Ausrichtung, Organisation, Glaubwürdigkeit
sind sehr verbesserungswürdig. Oder man bräuchte hier einen Mons. Reilley.
Kindergarten Die Piusbruderschaft ist in ihrer dreisten Art nicht besser als die Bischöfe, die sich ebenso
wenig um den Frieden in der Kirche bemühen. So sind die Äußerungen und Reaktionen einiger Bischöfe
unverhältnismäßig, fadenscheinig und dumm. Wer sich die letzten Pressemiteilungen der FSSPX durchgelesen
hat, sieht jedoch schnell, dass die Piusbruderschaft wenigstens genauso kindisch ist.
Schlechter Start OMG! Was für ein hässliches Meßgewand! Das tut schon weh. Zum Glück ist noch etwas
dazwischengekommen, sodass ich nicht der Einführungsmesse beiwohnen konnte. Dass die Domkapitel schlechten
Einfluss auf ihre Bischöfe ausüben, bestätigt sich immer wieder.
Hallo St. Anton Ich habe sie lediglich kritisiert und keineswegs von der Kirche als (einzige) Widerstandsorgansiation
gesprochen. Ihr Bild von Pius XII. kann ich nicht teilen. Ich habe – für mich – relativ viel zu diesem
Thema gelesen und habe mich mit beiden Seiten auseinandergesetzt. Und ich muss sagen, die Kritiker konnten
nicht überzeugen. Lesen sie einmal „Der Papst, der Hitler trotzte. Die Wahrheit über Pius XII.“ von
Michael Hesemann. In seinem Buch bezieht er des öfteren zu den bekanntesten Pacelli-Kritikern Stellung
und nimmt sie förmlich auseinander. Lesen sie es und wir können uns weiter unterhalten.
Hallo St. Anton beim Lesen von Beiträgen wie den Ihren – entschuldigen sie – wird mir kotzübel. Allein
schon pauschalisierende Begriffe gemäß „risikoarmer Widerstand“ sind derart undifferenziert und zeugen
weder von Einfühlungsvermögen noch von historischem Basiswissen. Sie sollten sich fragen, wie sie gehandelt
hätten. Ob sie bereit gewesen wären ihren Besitz, ihr Leben und das Leben ihrer vertrauten Umgebung
(Stichwort: „Sippenhaft“) aufs Spiel zu setzen. Wissen sie eigentlich, dass auf jeden noch so unbedeutenden
„Führer“witz die Todesstrafe stand? Dass tausende aus eben diesem Grunde ermordet wurden? Wissen sie,
dass jede Äußerung Papst Pius XII. Menschenleben kosten konnte? Und dass der Papst in diesem Bewusstsein
jahrelang lebte? Seien sie froh, dass sie nicht in dieser schrecklichen Zeit lebten und seien sie etwas
vorsichtiger mit ihren leichtfertigen Äußerungen. Ich würde mich interessieren, ob sie dazu bereit
wären von der Öffentlichkeit geächtet zu werden, weil sie konsequent für die Würde des Menschen eintreten
und gegen den Mord an tausenden unschuldigen Kindern kämpfen und protestieren. Ich glaube eher nicht.
Zu mir kann ich sagen, dass ich das sehr schwer finde. Und dass, obwohl ich in einer Zeit lebe, wo ich
nicht mit meiner Ermordnug – das klingt für mich ja schon recht komisch -zu rechnen habe, es nicht konsequent –
weil ich selber eben zu schwach und anpasserisch bin – durchsetze.
Alois Bischof Fotos, die im vergangen Monat durch diverse Klatschzeitschriften herumgeisterten, sprechen
eine andere Sprache. Ein unverkennbarer Gibson küsst dort leidenschaftlich die Schauspielerin Oksana
Koleschnikowa in schöner Strandatmosphäre. Seit Dezember 2008 geistert das Gerücht von einer Affäre
mit der russischen Schauspielerin herum. Für mich war das Foto leider die Bestätigung, dass es bei den
beiden nicht rein platonisch zugeht. Auch traditionelle Katholiken können Fehler begehen. Den Blick für
die Realität sollte man – trotz großer Werke Gibsons wie die „Passion Christi“ – nicht verlieren.
Mel Gibson Wenn man seine Frau betrügt und Ehebruch begeht, ist das wohl kein Wunder. Gibson hat seit
mehreren Monaten eine feste Beziehung. Seltsam, dass kreuz.net nicht darüber berichtet. Der Alkohl ist
nur das vorgeschobene Argument. Ziemlich enttäuschend.
Trelle „Er dreht seine Fahne stets nach dem Wind.“ Kein anderes Sprichwort beschreibt den Hildesheimer
Bischof treffender. Trelle gilt in Kirchenkreisen als absoluter Anpasser ohne Profil, der nicht einmal
seinen eigenen Domhof unter Kontrolle hat. Gut predigen reicht nicht aus, um zu überzeugen. Dahinter
müssen auch Taten und Entscheidungen stehen.
unseriöser Spiegel „Da finden sich die Sedisvakantisten und die Petrusbruderschaft, beides Abspaltungen
der Piusbruderschaft, das Engelwerk oder Opus Angelorum, die Katholische Pfadfinderschaft Europas, die
Legionäre Christi oder der Orden Servi Jesu et Mariae.“, fasst der Spiegel die Strömungen der „rechten
Subkultur“ in der katholischen Kirche, die unbedingt von „Spionen“ des Verfassungsschutzes observiert
werden müssten, zusammen. Wie blöd und dumm eine derartige Gleichstellung und Einordnung ist, kann selbstverständlich
dem Durschnittsspiegelleser nicht auffallen. Wenn der Spiegel recht hat, sollten auch schleunigst „Spione“
in den Vatikan untertauchen und den Anführer der rechten Subkultur Papst Benedikt XVI. überwachen. Gut,
dass der Spiegel so gut Bescheid weiß. Interessant auch die Legionäre Christi und KPE/SJM in einem Atemzug
zu nennen, die sich doch überhaupt nicht miteinander vertragen. Und die LCs sind rechts? Achso. Mir drängt
sich in der ganzen unsinnigen Debatte um die angebliche rechte Subkultur im traditionellen Lager der Kirche
der Verdacht auf, dass sich dahinter lediglich der wirtschaftlich motivierte Wille von Medien zur Skandalisierung
verbirgt.
Hw. Wagner – ein überzeugender Nachfolger Christi Unfassbar! Ich bin erschüttert und kann es nicht glauben.
Hw. Wagner gebührt mein ganzer Respekt. Mit dieser starken, klugen und demütigen Entscheidung zeigt
er der lauen Amts- und Machtkirche wie weit es gekommen ist. Dadurch, dass es sich selber erniedrigt hat,
hat er in Wirklichkeit nur gewonnen. Ich bin davon überzeugt, dass zumindest in seiner Gemeinde eine
Lawine der Entrüstung losgehen wird. Dass Leute, die mit dem katholischen Glauben nichts am Hut haben –
der Klerus einbezogen – über das Wie des Glaubens und über ihre Hirten entscheiden, ist unglaublich.
Den katholischen Glauben findet man nicht mehr in den Pfarrgemeinden, noch seltener bei Funktionsträgern
der Kirche. Man muss schon ziemlich suchen. Hw. Wagner ist ein Don Bosco unserer Zeit. Und ein Don Bosco
hat es nicht leicht. Ich bin froh, dass es einen solchen Priester noch gibt.
Ein ganz mutiger Priester „Einer, der sich mutig der Kritik anschließt, ist Alexander Hafner, Priester
der Friesenheimer Pfarrei St. Laurentius. »Das war eine falsche Entscheidung vom Papst«.“ Oh mein
Gott…bedeppeter geht’s nimmer…
Hitler und Christentum Ups, da hat jemand wohl nicht im Geschichtsunterricht aufgepasst. Nationalsozialismus
und Faschismus dasselbe? Aha, Lutheraner. Wer behauptet Hitler sei Katholik – ich meine nicht Taufscheinkatholik –
ist höchstgradig blöd. Eine Äußerung Hitlers nach der Machtübertragung zum Christentum (06.05.1933):
Mit den Konfessionen, ob nun diese oder jene: das ist alles gleich. Das hat keine Zukunft mehr. Für die
Deutschen jedenfalls nicht. Der Faschismus mag in Gottes Namen seinen Frieden mit der Kirche machen. Ich
werde es auch tun. Warum nicht? Das wird mich nicht abhalten, mit Stumpf und Stiel, mit allen seinen Wurzeln
und Fasern das Christentum in Deutschland auszurotten
Fragen über Fragen – Josef Berens Wie kann man denn dann ihrer Meinung nach das Evangelium „glaubhaft
unter die Leute bringen“? Wie erklären sie das Phänomen, dass katholische Gemeinschaften bzw. Pfarreien
mit einer strengeren religiösen Ausrichtung zahlenmäßig weitaus erfolgreicher sind als die Durchschnittspfarrei?
Woher wissen gerade sie, was Gottes Wille ist? Und würden sie behaupten, dass die Menschen erst neuerdings
denken können bzw. dies in den Jahrhunderten vor uns nicht getan haben?
Unbezwingbar Da wurde Mosebach aber ein ziemlich großes Geschütz in den Weg gefahren. Man könnte zwar
meinen Mosebach sei als Autor des Buches „Häresie der Formlosigkeit – die römische Liturgie und ihr
Feind“ prädestiniert und argumentativ unanfechtbar für die Diskussion im Borromaeum; mit dem Landtagsabegeordneten
Prof. DDr. Sternberg als Kontrahenten, der sich in Kulturfragen und Kunstbelangen auskennt wie kein zweiter
in Deutschland, traue ich Mosebach jedoch kaum Chancen zu – ganz abgesehen von dem vermutlich sehr zeitgeistigen
Publikum, dessen Sicht sowieso schon festgemeißelt ist. Man kann allemal eine spannende Diskussion erwarten.
Wenn es örtlich näher wäre, wäre ich zu 100% anwesend. Für kreuz.net noch ein paar Hetz-Infos: Sternberg
ist großer Donum-Vitae-Verfechter und selber dort aktiv. Außerdem ist er in vielen Kirchen als Laienprediger
gern gesehen. ;)
Wir sind Kirche Man sollte ja nicht pauschalisieren. Beim WsK-Verein bleibt einem allerdings nichts anderes
übrig. Ein für sich geschlossener, depressiv-lethargischer, zurückgebliebener Haufen in selbstgestrickten
Wollsocken, der seine Stammtischphrasen, bei zugezogenen Vorhängen im Teelicht-Schummer, mit kaltem Kaffee
und grünem Tee zelebriert und sich gegenseitig volljammert – das ist die KirchenVolksBewegung. Inkompetente,
verbitterte Personen wie die homosexuelle WsK-Bundesvorsitzende Frau Ahlers, habe ich selten erlebt. Kein
Wunder, dass der Verein trotz der populären Phrasen keine neuen Mitglieder für sich gewinnen kann. Übrigens;
der Wsk-Verein – sofern nicht homosexuell – ist ein reiner Inzuchtverein, der sich nur untereinander fortpflanzt
(/en kann). Man wird als WsK-ler geboren, setzt eine neue depressive Generation davon in die Welt und
stirbt als solcher – die Lebens-Sinnerfüllung findet man dabei in der Stand(t)arbeit auf Katholikentagen
oder wenn Pater Wolfgang Seibel und Pfarrer Breitenbach kommen und auf die Schulter klopfen. Traurig aber
wahr.
Trappistenabtei Mariawald Das freut mich ungeheuer, dass Hw. Vollberg sich durchsetzen konnte und nun
die alte Ordensdisziplin wieder gilt. Langsam müsste Bischof Mussinghof merken, dass der Weg in die andere
Richtung geht…
#20 LOGDBC 21:03:42 | Donnerstag, 20. November 2008
Priesterseminar und Bischofsfavorit Münsters Priesterseminar ist in ganz Deutschland berüchtigt. Mir
sind drei „Ex-Seminaristen“ bekannt, die aufgrund der katastrophalen Zustände im Priesterseminar beinahe
ihren Glauben verloren haben und ausgetreten sind. Rosenkranz und Anbetung waren zumindestens im Jahr
2007 Fremdwörter. Zu den dort gelesenen Lektüren möchte ich mich gar nicht erst äußern. Meiner bescheidenen
Meinung nach wäre S.E. Weihbischof Matthias König ein Glücksfall für Münster. Wenn es zu seiner Ernennung
kommen sollte, würde es bergauf gehen. Der derzeitige Diözesan-Administrator Weihbischof Franz-Josef
Overbeck wäre auch schon eine gute Partie.
Eindeutig Jeder meint eine Meinung haben zu müssen, begründen kann er sie aber nicht. Meistens werden
irgendwelche unreflektierten und vollkommen undifferenzierten Dinge ohne Bodenhaftung aus Schlagzeilenmagazinen
übernommen. So besonders bei Papst Pius XII. Ich empfehle jedem, der nur bloßen Senf abgibt, erst einmal
die vorhandenen Primärquellen zu studieren. Welche Sprache die sprechen, ist mehr als eindeutig.
an Vorposter Vielen Dank dafür, dass sie ihr Schubladendenken einmal mehr offenbart haben. Ich denke
mal, dass sie durch das Zitat witzig erscheinen wollten. Dass sie dadurch verletzen können, hat ihnen
ihre Intelligenz wohl nicht gesagt. Schade.
Freinsberg „In der Alten Messe hatte Stadler zum ersten Mal das Gefühl, daß Christus dort wirklich gegenwärtig
ist.“ „Und wenn ich das gleiche Gefühl in der neuen Messe habe, irre ich mich?“ Warum sollten sie? Jeder
Mensch ist verschieden. Der eine hat diese liturgische Ausrichtung, der andere jene. Herr Stadler spürt
anscheindend eher in einer tridentinischen Messe die Existenz Gottes. Sie – nach ihrer Aussage – in einer
Messe im ordentlichen Ritus. Beides ist korrekt – sofern man in vollem Einklang mit der katholischen Kirche
ist. Oder nicht?
Treffende Analyse Wie Herr Stadler doch recht hat. Eine Analyse, die jemand, der offen, ehrlich und unabhängig
urteilt, nur bestätigen kann. Als ich letzten Sonntag in einer Messe im außerordentlichen Ritus gewesen
bin, staunte ich nicht schlecht: 4 Familien, 17 Kinder! Und: Als ich im Anschluss der Messe mit den Meßgängern
ins Gespräch kam, wurde mir berichtet, dass immer mehr kommen. Während vor dem Motu Proprio „Summorum
Pontificium“ die Filialkirche in der Großgemeinde im Dunst des Verbots mit durchschnittlich 30 alten
Menschen mager besetzt war, besuchen neuerdings zwischen 70-100 Gläubige diese wunderschöne, tiefsinnige
und ausdrucksstarke Liturgie. Ich war und bin beeindruckt.
bergauf Es ist schön zu sehen, dass immer mehr Katholiken die Messe im außerordentlichen Ritus schätzen
und lieben lernen. In meiner Großgemeinde finden nun schon zwei Messen pro Woche im Alten Ritus statt.
Und auch der Pfarrbrief weist erstmals seit Jahrzehnten auf diese Messfeiern hin. Es geht zwar langsam,
aber sicher bergauf.
Papst fährt Maybach Als eigenständige Firma existiert der Traditionskonzern Maybach schon seit 2002
nicht mehr. DaimlerCrysler kaufte die Marke, sodass die Luxuslimusinen heute in Sindelfingen produziert
werden. Bei großen Betrieben ist der Luxuswagen immer noch gerne als Dienstwagen gesehen. Aber Pünktchen,
seien Sie beruhigt – der Papst lässt sich quasi in einem Maybach 57 – von Mercedes gesponsert – chauffieren.
Die Staatskarosse des Heiligen Stuhls ist ein schwarzer gepanzerter S 600, auf dem der Maybach basiert.
Also nur anderes Markenzeichen.
Dunst von Fulda Es ist unglaublich, was zur Zeit in Fulda geschieht. GV Schmidt hatte schon seit langem
die Neider der anderen erregt. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis Algermissen seinen linksgerichteten
Dutzfreund Schmidts Rang heben und ihn mundtot machen würde. Warum kreuz.net GV Schmidt als liberal bezeichnet,
ist mir ein Rätsel. Er ist Unterstützer der alten Messe, Mitorganisator des Forums Deutscher Katholiken
und bekannt – bei Algermissen treffender berüchtigt – für seine katholischen Predigten. Besonders auf
Grund seiner erfolgreichen Jugendarbeit – mit unglaublich vielen Berufungen – ist er vielen Liberalen
ein Dorn im Auge. Man könnte sich zu vielen Internas äußern, die einen Einblick in den tiefen Dunst
um Algermissen gäben. Jeder denke sich jedoch bitte seinen Rest.