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#25 Moguntinus 14:32:37 | Mittwoch, 16. September 2009
an Gunsenum Nicht aus Finthen, da hätte ich mich nicht getraut, mich zu „outen“ . Ich wohne im Moment
in Mummerum. Sollte Ruhrgebietler die Gonsbachlerchen wirklich gut finden, würde er in meinem Ansehen
doch etwas steigen… Ein Werum und ein Becker (beide aus Gunsenum) waren im Gynasium mit mir in einer
Klasse .
#13 Moguntinus 12:53:30 | Mittwoch, 16. September 2009
ad clarissam Gunsenum ist meines Wissens ein rhein-fränkisches Dialektwort für Gonsenheim. Dazu dürfte
es doch keinen Vocativ geben. Oder irre ich mich da? Oder fange ich gar an, Erbsen zu zählen? Liebe
Grüße von Moguntinus
#10 Moguntinus 12:48:32 | Mittwoch, 16. September 2009
an den frechen jolie Ich kann Ihnen, was die Tagespost angeht, nicht wirklich zustimmen. Immer wieder
lese ich in der Tagespost Beiträge, die sich sehr kritisch mit den deutschen Bischöfen und ihrer „Linie“
befassen (besonders von Guido Horst). Gerade dafür bin ich der Redaktion dieser Zeitung sehr dankbar.
#22 Moguntinus 14:44:11 | Freitag, 11. September 2009
an Gunsenum Ich bin ein absoluter Befürworter der Koexistenz, glaube aber, die Verhärtung so vieler
auf der „traditionalistischen“ Seite ist vor allem dadurch entstanden, daß die andere Seite diese Koexistenz
über Jahre nicht wollte und bis dato nicht wirklich will. Daher wurde doch vielerorts mit allen Mitteln
versucht, die Zelebration der außerordentlichen Form zu verhindern. Schau doch mal in Dein (und mein)
Heimatbistum! May wird zähneknirschend toleriert und Mohr hatte nur eine Chance, als das Motu Proprio
kam. Von einer echten und aufrichtig gewollten Koexistenz kann da kaum die Rede sein. Mit Grüßen aus
der Moguntia an den Gonsbach!
#7 Moguntinus 18:23:53 | Donnerstag, 25. Juni 2009
ad Clarissam Liebe Clarissa Colonia, zwar erscheinen mir Ihre sechs Punkte schlüssig zu sein, und – wie
von Ihren Beiträgen gewohnt – zeugen sie von fundierter Kenntnis des Kirchenrechts, doch denke ich, Spaemann
geht es um etwas anderes: Der Papst hat in einem Akt der Barmherzigkeit die Exkommunikationen im Februar
zurückgenommen. Er dürfte wohl kaum im Juni dieselben wieder neu aussprechen, wußte er doch damals,
daß die FSSPX Ihre Tätigkeiten nicht ruhen lassen würde. Wenn also der Papst Gespräche mit der FSSPX
wünscht, dann wird er weniger formal-kirchenrechtliche Aspekte im Auge haben, vielmehr dürfte es ihm
um ein großherziges Angebot gehen. Ich bin kein Anhänger der FSSPX, halte hier aber das Vorgehen des
Papstes für nachvollziehbar und seiner Rolle als Brückenbauer angemessen.
nicht „mit dem Rücken zum Herrn“ Nach meiner Erinnerung (ich war recht oft in der Westminster Cathedral)
befindet sich am Hochaltar kein Tabernakel. Die konsekrierten Hostien werden in der Sakaramentskapelle
neben dem Chor aufbewahrt. Somit würde nicht „mit dem Rücken zum Herrn“ zelebriert, wie in dem Artikel
behauptet, wenn dem Volk zugewandt zelebriert würde.
#46 Moguntinus 14:45:32 | Donnerstag, 9. April 2009
an Renate47 Liebe Renate, der Unterschied zwischen der katholischen Kirche und der Piusbruderschaft ist
in der Tat nicht groß. Im Prinzip kann man die Piusbruderschaft der katholischen Kirche zurechnen, wenngleich
sie nicht in vollem Umfang die Weisungen der Päpste und Bischöfe anerkennt bzw. bestimmte Punkte des
letzten Konzils ablehnt sowie theologische Entwicklungen, die im Anschluß an das Konzil stattfanden.
Ich empfehle Ihnen, sich auf der Hompage der Piusbruderschaft (FSSPX) näher zu informieren bzw. bei Wikipedia.
Ich selbst bin kein Anhänger der Piusbruderschaft und würde Ihnen daher empfehlen, Ihren Weg in der
katholischen Kirche weiterzugehen. Es ist bestimmt ein guter Weg. LG, Moguntinus
#83 Moguntinus 16:49:18 | Mittwoch, 5. November 2008
an Josef Berens Lieber Herr Berens, bislang habe ich nie auf einen Ihrer Beiträge reagiert, da ich, obschon
ich völlig andere Positionen vertrete als Sie, Ihre Meinungen respektiert habe. Ihr „Reim“ indes bedarf
einer kurzen Stellungnahme: Wenn Sie in einer Sprachqualität, die dermaßen minderwertig ist, solch unsinnige
Inhalte von sich geben, dürfen Sie sich nicht wundern, daß Sie hier verspottet und angefeindet werden.
Haben Sie es wirklich nötig, sich hier zu blamieren und zum Narren zu machen?? Verstehen Sie bitte meine
Zeilen als gut gemeint!
#14 Moguntinus 17:03:21 | Dienstag, 4. November 2008
priesterliche Kleidung In meiner Heimatstadt tragen selbst einige der Domkapitulare keine priesterliche
Kleidung. Es stimmt mich immer wieder traurig, wie wenig sich Priester offenbar mit ihrem Dienst identifizieren,
daß sie ganz bewußt nicht als Priester wahrgenommen werden wollen.
#15 Moguntinus 17:27:22 | Freitag, 31. Oktober 2008
an Pünktchen Vielen Dank für den Text aus der FAZ! Ich fand ihn besonders interessant, da ich oft in
England bin und dort in die „alte“ Messe gehe – dort erlebe ich genau das, was hier beschrieben ist. Mittlerweile
ist die Messe nicht mehr in der „Little Oratory“ sondern in der großen Oratory. Morgens um 9 Uhr jeden
Sonntag So – jetzt habe ich Feierabend. Bis bald mal!
#12 Moguntinus 16:51:16 | Freitag, 31. Oktober 2008
an Stimme der Vernunft Auch wenn ich die sich stetig wiederholenden Diskussionen bei Kreuz.net ermüdend
finde, hier ein kurzer Kommentar: Die Statistik von Pünktchen zeigt nicht, daß die Mehrzahl der Gottesdienstbesucher
im fortgeschrittenen Alter ist, so daß ein weiterer Abwärtstrend zu erwarten ist – bis hin zu einer
verschwindend geringen Zahl, der niemand mehr eine Bedeutung beimessen wird. Eine entsprechende Entwicklung
dürfte sich in den nächsten zwanzig Jahren vollziehen. Das Interesse an der „alten“ Messe indes besteht
durchaus auch bei jüngeren Menschen. Hier zeigt sich eine erfreulichere Entwicklung, auch wenn die reinen
Zahlen im Augenblick (noch) nicht so sehr beeindrucken.
#11 Moguntinus 15:22:40 | Freitag, 26. September 2008
an Wolfgang Heil Seit meinem 15. Lebensjahr (seit 25 Jahren) bin ich als Organist tätig (in verschiedenen
Gemeinden). Fast immer gibt es zwei Lesungen am Sonntag, fast immer einen Antwortpsalm und immer ein Halleluja
bzw. einen Christusruf. Fast immer werden Lieder thematisch ausgewählt, die zu den Lesungen passen, zumindest
zum Eingang und zur Gabenbereitung. Ich denke, es hängt ganz entscheidend vom Pfarrer und vom Organisten
ab, wie die Kirchenmusik in der Gemeinde gepflegt wird. Hier gibt es durchaus auch viele positive Beispiele.
Zwar mag ich den „tridentinischen“ Ritus, also die außerordentliche Form, sehr, doch spiele ich weiterhin
mindestens zwei Mal wöchentlich in Gottesdiensten der ordentlichen Form, eben gerade, weil man sie auch
würdig und kirchenmusikalisch ansprechend und anspruchsvoll gestalten kann.
#26 Moguntinus 17:00:27 | Montag, 22. September 2008
an Bellarmino Fabianus ist meines Erachtens insofern zuszustimmen, als der Papst in der Tat (zumindest
zu Zeiten, als er noch Kardinal Ratzinger war) sehr deutliche (und durchaus fundierte) Kritik an der neuen
(ordentlichen) Form der Messe geübt hat. Daß er jüngst so deutlich Partei für die ordentliche Form
ergriffen hat, kann daher verwirrend erscheinen. Allerdings vermute ich, daß er als echter Pontifex (Brückenbauer)
vermitteln will. Relativieren will er, da stimme ich Ihnen zu, bestimmt nicht. Daß es schwierig ist,
zwischen den Anhängern der beiden Formen zu vermitteln, sieht man ja an den Beiträgen in diesem Forum.
Ich wünsche ihm indes viel Kraft und den Beistand des heiligen Geistes bei dieser schwierigen Aufgabe.
#45 Moguntinus 10:59:11 | Freitag, 12. September 2008
an Clarissa Eigentlich ist es ja schade, daß die Mehrzahl der Beiträge hier so „schräg“ ist. Denn trotz
der sehr einseitigen und plakativen Berichterstattung von kreuz.net finden sich hier Themen, die es durchaus
wert sind, ernsthaft diskutiert zu werden. Ihre Beiträge, die ich seit längerer Zeit regelmäßig lese,
nehmen sich durchweg sehr positiv aus. Dies als kleines Kompliment vor dem Wochenende an Sie! :(3
#43 Moguntinus 10:49:58 | Freitag, 12. September 2008
an Clarissa Maria Goretti hat in einem früheren Beitrag die Päpste Johannes XXIII und Paul VI als Freimaurer
bezeichnet. Ich denke, dies zeigt, daß sie Probleme mit ihrer Wahrnehmung hat.
#41 Moguntinus 09:13:45 | Freitag, 12. September 2008
an den sacerdos Pfarrer Mohr benutzt das alte Missale und liest die Lesungen der alten Leseordnung. Ich
kann beeiden, daß es bei ihm keine Mischform gibt. Er hat einen Zelebrationskurs besucht und dabei die
außerordentliche Form erlernt. Anfangs sind ihm kleinere Fehler unterlaufen, doch diese sind zu entschuldigen.
Die Aussage von Maria Goretti ist daher nicht korrekt.
#29 Moguntinus 13:39:51 | Donnerstag, 11. September 2008
an den sacerdos Wenn ich in den alten Ritus gehe, dann zu Pfarrer Mohr nach St. Joseph in der Mainzer
Neustadt. Ich schätze Prof. May als Wissenschaftler, aber seine Predigten sind bisweilen grenzwertig,
nicht „aufbauend“. So, jetzt ist meine Mittagspause zu Ende. Vielleicht posten wir ja mal wieder. Liebe
Grüße!
#26 Moguntinus 13:34:18 | Donnerstag, 11. September 2008
an Aleph In Budenum spiel isch am Sunndach die Orschel. In de evangelisch Kersch. Vorher geh isch awwer
brav in e Mess in de Stadt. Isch bin jo schließlich katholisch o^/
#19 Moguntinus 13:19:38 | Donnerstag, 11. September 2008
an Benedikt und Clarissa Lieber Benedikt, mir erscheint Ihre Argumentation nicht logisch. Wenn das Proprium
durch GL-Lieder und Gesänge ersetzt werden darf, kann es doch nicht entscheidend für den Ritus sein.
Sie würden also sagen, solange in Kiedrich GL-Lieder gesungen werden, ist der Ritus in der ordentlichen
lateinischen Form, sobald aber das Proprium von der Schola im (Mainzer) Choral gesungen wird, handelt
es sich um eine Mischform? Das kann doch nicht stimmen. Liebe Clarissa, mich würde Ihre Meinung dazu
sehr interessieren, da Sie das Thema „aufgebracht“ haben. Danke für eine Antwort.
#16 Moguntinus 11:08:17 | Donnerstag, 24. Juli 2008
an das Frollein Vielleicht werde ich mir den Film mal ansehen. Anyway, auch wenn wir weltanschaulich wohl
nicht auf einer Wellenlänge liegen dürften, finde ich Ihre Beiträge immer erfrischend. Der Link jedenfalls
war ein Highlight.
an Tridentinus Die Begriffe „hilflos“ und „unsicher“ bezog ich auf die Anhänger der FSSPX, nicht auf
deren Gründer oder „Köpfe“. Mein persönlicher Eindruck ist, daß die Mehrzahl der Anhänger durchaus
der Gefahr entgehen will, in einer nachkonziliaren Pfarrei einer gewissen Verunsicherung ausgesetzt zu
werden, und daß zahlreiche Traditionalisten hilflos wirken. Dies ist ein, wie ich oben erwähnte, absolut
persönlicher Eindruck; ich kann mich natürlich irren.
an HBR Auch hier stimme ich Ihnen zu. Beten wir, daß der heilige Geist uns aufrechte Hirten mit klarer
Linie schenken möge. Vielleicht wird ja dann irgendwann auch die Spaltung zwischen der Kirche und der
FSSPX überwunden. Ich wünsche es mir, denn auch wenn ich der FSSPX nicht wirklich nahestehe, weiß ich,
daß viele Gläubige sich ihr angeschlossen haben, weil sie einfach hilflos und/oder unsicher sind.
an HBR Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu. Doch das eigentliche Problem ist meines Erachtens nicht die
Frage, ob die FSSPX formal katholisch ist oder nicht. Würden die Kirchenoberen im Westen nur zehn Prozent
der Energie, die sie für die Bekämpfung der FSSPX aufwenden, gegen wirkliche Glaubensirrlehren einsetzen,
die von Priestern und Theologen ungehindert verbreitet werden können, dann wäre die Existenz der FSSPX
bald obsolet. So lange es in der Verkündigung und in der Liturgie so eklatante Mißstände gibt wie jetzt,
wird die FSSPX eine gewisse Anziehungskraft auf verunsicherte Gläubige ausüben, Exkommunikation und
Suspendierung hin oder her.
korrekte Übersetzung Es ist erfreulich, daß wenigstens in Mexico die Wandlungsworte jetzt in der Landessprache
korrekt übersetzt sind. Weiß jemand, ob es im deutschsprachigen Raum bereits Ansätze dazu gibt?