für die Kirche
Erstellt: 14:22:42 | Freitag, 11. Juli 2008
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1.734 Lesermeinungen
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Der Tod tritt ein, wenn das Herz herausgeschnitten wird
#20   für die Kirche   17:53:08 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@Jesuit Wiedergänger: die Sperrung
Hoffen wir, daß keine Dominikaner bei der Redaktion sitzt.
Sonst wäre man als Jesuit schlecht daran!
Redaktion benachrichtigen Eine Abfall-Geschichte
#76   für die Kirche   17:49:06 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@Regina: Index
in die Index-Liste unserer politisch Korrektheit gehören noch viele anderen Bücher und Autoren:
Konfuzius: wegen Verumlimpfung der Frauen (er wagte sogar zu sagen, daß Frauen dem Mann unterwürfig sein müssen).
Augustinus: er hat was gegen Sex.
die Bibel: Paulus redet gegen Homosexualität
Narbokov: wegen propagierter Kinderschändung
Buddha: er hat gewagt zu sagen, daß das dieseitige Leben ein Leiden ist.
Aristoteles: er hat gewagt zu sagen, daß die Frau aus Mangel entstanden ist.
Platon: wegen antidemokratischer Gesinnung
Carl Schmitt, Heidegger,…
Liste beliebig fortsetzbar
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#73   für die Kirche   17:36:47 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@Regina: Sortierung in der Hölle
Gewiß ist alles in der Hölle sortiert.
Siehe Dante, „Divina Comedia“, jede Sorte Sünde hat die entsprechende Strafe.
Sehr politisch unkorrekt.
Ich wundere mich schon, daß man Dante nicht verboten und öffentlich verbrannt hat.
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#8   für die Kirche   17:33:12 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@Martin Berger: Sperrung
Das stimmt nicht.
Zensur von kritischer Meinung ist hier nicht der Fall.
Sonst würde Sie nicht mehr so viele Leser wie „Stimme“, „Joberens“ treffen.
Jesuit hat leider uns mit bayerischen Kabaretten aufheitern wollen, und das fällt dann unter Rubrik „unsachlich“, und nach der Nutzungsbedingung wird sowas gelöscht.
Redaktion benachrichtigen Sogar Polizeischutz mußte er in Anspruch nehmen
#15   für die Kirche   15:34:46 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@Jesuit: nein, ein altdeutsches
Wurde in dem dreißigjährigen Krieg angewendet.
Redaktion benachrichtigen Sogar Polizeischutz mußte er in Anspruch nehmen
#13   für die Kirche   15:31:02 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@Jesuit: alternative Therapie
Es gibt noch ein anderes Verfahren:
man bindet einem auf einer Bank, reibt Salz auf seine Fußsohlen.
Dann bindet man die Ziegen los, und die leckern dann am Sohlen den Salz ab…
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#53   für die Kirche   15:19:12 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@freddie: Deine letzte Zuschrift
Frau Gämperle ist ihren Weg gegangen. Die Gründe, ihr Gelübde zu brechen, wird sie allein vor dem barmherzigen Gott verantworten müssen. Jegliche Häme und Überheblichkeit ihr gegenüber ist unpassend. fertig.
Damit bin ich ja auch einverstanden!
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#48   für die Kirche   14:57:56 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@freddie schenk: Ergänzung (ich habe nicht gemeint, daß Du Biene Maja kritisierst)
Ich meinte die anderen (oder habe ich ihre Äußerungen zu stark interpretiert, kann auch sein).
@Kunstmaler:
wenn Gott Gebete erhört und Krankheiten so heilt, dann kann er auch unsere Krankenkasse ersetzen.
Heute erlebt der Glaube eine Krise, die Menschen haben nur das Diesseitige Leben in Auge und verharrt nur auf vergänglichen Vorteilen.
Was die Seele und ihr Heil ist, haben die meisten Menschen längst vergessen.
Das ist auch eine Errungenschaft des Wohlfahrtstaates. Der sich langsam nicht mehr finanzieren läßt.
Der Wohlfahrsstaat gaukelt den Bürgern ein Leben ohne Sorgen und Schmerzen vor, ist das zu verwirklichen?
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#41   für die Kirche   14:49:22 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@freddi schenk: Dein Einwand
ich frage mich, was es bedeutet, wenn jemand sich so wenig selbst liebt, dass er all sein Sein, seine Bedürfnisse, seine Wünsche, Träume und Hoffnungen, das eigene Leben dabei wohl nicht mehr als wichtig erachtet. Das nennt man wohl Altruismus!
Ich vermute, dass im Leben eines solchen Menschen irgendetwas nicht stimmt. Und das meine ich weder vorwurfsvoll noch despektierlich.
Die Heiligen sind eben größer als wir alle.
Und sie haben andere Träume, Wünsche und Hoffnungen: diese sind für die Heiligen einzig und allein Gott.
Daher geben sie ihr winziges kleines, vergängliches Ego für Gott auf, der ewig und die höchste Schönheit, das höchste Gut ist.
Fehlt diese Liebe zu Gott, ist die Kraft zur Selbstverleugung auch nicht vorhanden.
Ich habe diese Kraft nicht, aber ich bewundere und verehre Menschen, die diese Kraft besitzen.
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#33   für die Kirche   14:40:28 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@Biene Maja: ich verstehe nicht, weshalb Du hier ins Kreuzfeuer gerät.
Um Dir zur Hilfe zu kommen, zitiere ich das Buch von dem jüdischen Katholiken Schoemann, der IT-Programmierer und Professor für Wirtschaft in Harvard ist. Er schreibt:
„Die Beziehung zwischen Gott und Mensch basiert nicht auf ‘Durchschnittlichkeit’ oder dem Verhalten der Mehrhaeit. Die ganze Menschenheitsgeschichte hindurch hat sich die Mehrheit immer wieder von Gott abgewandt, ihn verleugnet, und sie wird es auch weiterhin tun. Gottes Beziehung zur gesamten Menschheit basiet auf der Grundlage seiner Beziehung zu einer ‘auserwählten Minderheit’… Um ihretwillen ergießt sich seine Gnade über den Rest“ (Schoemann, Das Heil kommt von den Juden, Sankt Ulrich Verlag, 2007, S. 25).
Daher lasse Dich nicht entmutigen, ich finde es gut, was Du tust und sagst.
Bete (wenn Du ein gottgefälliges Leben führst) für alle, die sich wegen Deines zölibartären Lebens und sonstigen Tuns empören, damit ihre Seelen auch gerettet werden.
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#27   für die Kirche   14:29:05 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@freddi schenk: selbstliebe
Deine Frage kannst Du auch an die Heilige Mutter Theresia von Kalkutta richten.
Dann kannst Du auch weiteren Heiligen vorwerfen, daß sie nicht egoistisch genug sind.
Friedrich Spee, der große Dichter Deutschlands, hat Lepra-Kranken gepflegt, und ist dabei gestorben.
Jesus sagt: „liebet Eure Nächsten wie Euch selbst“.
Redaktion benachrichtigen Eine Abfall-Geschichte
#19   für die Kirche   14:10:36 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@freddi schenk: Wertungen
Der kommerzielle Journalismus lebt von Übertreibungen.
Wenn man relativ objektive Nachrichten hören will, muß man schon Deutschlandfunk einschalten (aber ganz ohne Wertung ist der auch nicht, es fällt Dir bloß nicht auf, weil Du die Werte solcher staatlichen Sender bereits durch den Schulbesuch verinnerlicht hast).
Die Redaktion beherrscht ganz gut den üblichen Journaille-Stil, den auch im Spiegel, Focus etc. zu finden ist. Daher hat sie mehr Leser als kath.net.
Wordpress (der große Bloganbieter) rät seinen Usern, provokativ zu schreiben, wenn sie mehr Leser anziehen wollen!
Redaktion benachrichtigen Wegen der Liturgie und der schönen Gewänder
#22   für die Kirche   19:33:29 | Dienstag, 30. September 2008
@Franz Kappes
Lieber Her Kappes,
auch einen schönen Abend! :-)
Redaktion benachrichtigen Wegen der Liturgie und der schönen Gewänder
#17   für die Kirche   19:04:06 | Dienstag, 30. September 2008
@Franz Kappes: Sie müssen sich doch gar nicht entschuldigen,
ich treibe hier auch ein bißchen Scherz. ;-)
(mein Gefühl kann doch nicht durch eine so harmlose Zuschrift von Ihnen verletzt sein). :(3
Redaktion benachrichtigen Wegen der Liturgie und der schönen Gewänder
#15   für die Kirche   18:53:49 | Dienstag, 30. September 2008
@franz Kappes: der Antichrist
Ach, so harmlos wie die Britney ist der Antichrist doch nicht.
Wir dürfen den doch nicht so leicht nehmen.
Außerdem ist der Hw. Frank B. schuld, nicht die von ihm betrogene Frau. Die hat es natürlich auch verdient, aber wegen Dummheit, nicht wegen Schlechtigkeit.
Leider ist der Antichrist nicht so hirnlos.
Wir sollen uns schon vor ihm in Acht nehmen.
Redaktion benachrichtigen Wegen der Liturgie und der schönen Gewänder
#12   für die Kirche   18:40:05 | Dienstag, 30. September 2008
@Columbe: kann sein.
Das kann wirklich sein!
Die sich zum Priesterberuf hingezogen fühlenden jungen Männer sind natürlich nicht wie mein Bekannter, der ziemlich weltlich denkt und nicht religiös erzogen ist.
Da hast Du recht, habe ich diesen Unterschied vergessen.
Redaktion benachrichtigen Wegen der Liturgie und der schönen Gewänder
#10   für die Kirche   18:33:27 | Dienstag, 30. September 2008
@Benedikt: kann man sowas vorbeugen?
nach meiner Lebenserfahrung kann man die moralische Integrität einer Person (in den meisten Fällen) nach näherer Bekanntschaft feststellen.
Und zum Priesterberuf gehört auch die moralische Integrität, wie z.B. zum Artzberuf auch manche ethische Eigenschaften gehören.
Die Frage ist, weshalb der Ausbilder der Priester nicht genau prüft?
Auch die homosexuellen Seminaristen kann man im Grund bereits aufgrund genauer Beobachtung des Verhaltens vorzeitig aussortieren. (ich habe nämlich einen Bekannten, von dem ich schon immer ahnte, daß er homosexuell ist, und später hat er selber das bekannt).
Oder wegen dem Priestermangel drückt man gerne ein Auge zu?
Redaktion benachrichtigen Wegen der Liturgie und der schönen Gewänder
#2   für die Kirche   18:01:17 | Dienstag, 30. September 2008
Novum Decamerone
Diese Geschichte hätte auch von Boccacio stammen können.
Allerdings verdient dieser Priester Prügel, statt Psychotheraphie.
Der Meister hätte ihm sicher am Schluß der Geschichte noch was Handfestiges verpaßt!
Redaktion benachrichtigen Einzig und allein die katholische Kirche
#185   für die Kirche   15:12:08 | Dienstag, 30. September 2008
@Konversion zum Judentum ist
für Menschen anderer Volksgemeinschaften möglich.
Es gibt historische Belege.
Tierrassen sind von Menschen herangezüchtet, z.B. die Holstein-Friesian-Kuh, auch die „rein-rassischen“ Tiere sind Ergebnisse der Selektion (von Menschen zweckorientiert gesteuert), der Begriff Rasse hat also nichts Ontologisches bzw. Metaphysisches an sich, und taugt deswegen gar nicht, als Grundlage einer Theorie zu dienen.
Und daß die Nicht-Juden auch am Heil teilhaben kann und das Alte Testament nicht rassisch (wenn auch wegen seines hohen Alters im gewissen Sinne völkisch ist), belegt das Buch „Ruth“ im AT.
Rassismus ist eine Erfindung der Moderne, eine Art populäre Pseudo-Wissenschaft, gehört eigentlich nicht in ernsthafte Wissenschaft, sondern ist eine Weltanschauungslehre, die streng wissenschaftlicher Prüfung nicht standhält.
Redaktion benachrichtigen Erfolgreiche Rückkehr
#19   für die Kirche   17:11:09 | Montag, 29. September 2008
@JoBerens: welcome back!
Letzte Woche haben manche bereits Sorgen gemacht, wo Sie überhaupt geblieben sein mögen.
Ach wenn Sie hier heftig kritisiert werden, sind wir alle doch so sehr an Sie gewohnt (und das ganz ehrlich und ohne Ironie!).
Schön, daß das Leben wieder seinen gewohnten Gang geht.
Redaktion benachrichtigen Mehr als umstritten
#21   für die Kirche   16:49:43 | Montag, 29. September 2008
@petrusbinsfeldus: warum die Seminaristen nicht schlank sind?
Schlank sind die nicht…Zumindest im hiesigen Seminar scheinen die Schwestern sehr gut zu kochen…
Naja, meiner Beobachtung nach sind sie pummelig von zuviel McDonalds-Essen: die Schwestern scheinen die Portionen sehr gering zu halten.
Allerdings klagt ein Bekannter von mir über das Essen.
Aber daß die Schwester für Bischöfe gut und reichlich kochen, daran ist kein Zweifel!
Redaktion benachrichtigen Mehr als umstritten
#15   für die Kirche   16:06:23 | Montag, 29. September 2008
@das Photo: to make the best of it
Ach, man kann doch auch alles etwas humorvoll betrachten, und unerfreuliche Situationen geschickt für sich zu wenden, z.B. hier:
das Photo zeigt Homosexuellen in Soutane, wenn also die als besonders modebewußten Homosexuellen die Priesterkleidung schätzen, heißt doch auch, daß unsere traditionelle Priesterkleidung eigentlich sehr schön ist.
Nicht wahr?
Ich finde z.B., daß die Soutane einen schlanken jungen Mann sehr gut bekleidet.
Redaktion benachrichtigen Abgeblitzte Altgläubige
#44   für die Kirche   21:30:25 | Freitag, 26. September 2008
@Gotthard: Pius, Mönche etc.
Mit Pius-Priestern kenne ich mich nicht so gut aus.
Aber wenn die Piusleute doch ihr Auskommen haben, ohne auf die Kirchensteuern zurückgreifen zu können, zeigt, daß sie einen Platz in unsrer Gesellschaft haben und gewisse Bedürfnisse erfüllen.
Ganz neutral „marktwirtschaftlich“ betrachtet. Und in diesem Sinne sind die Piusleute auch modern. Denn immerhin haben sie geschafft, zu expandieren. Schon eine Leistung, wenn man die sinkende Zahl der Katholiken in der Amtskirche betrachtet.
Im Grund muß jedes Kloster auch innovativ sein, denn sonst kann es nicht überleben.
Ich finde, die Priester der Amtskirche müssen die Menschen für den Glauben begeistern, und das bedeutet, Schluß mit der Anpassung, sondern sich profilieren.
Wirtschaftsexpert würde ihnen auch das raten, nehme ich an.
Redaktion benachrichtigen Abgeblitzte Altgläubige
#39   für die Kirche   21:15:33 | Freitag, 26. September 2008
@Gotthard: Was ist modern?
Lieber Gotthard,
„diese Welt“ bedeutet in unsrer religiösen Sprache „nicht von den Begierden geleitet zu sein“. Bzw. man bestrebt keine diesseitigen Gewinn usw.
Und Mönche sind für diese Welt „gestorben“, aber nicht der Weltklerus.
Diesen Unterschied muß man beachten!
Und modern heißt nicht unbedingt, mit Computern hantieren zu können, und Webcam brauche ich auch nicht, ich habe auch keinen Fernseher.
Modern heißt, flexibel zu sein. Und da waren die Jesuiten in der Barockzeit!
Redaktion benachrichtigen Verdoppelt und verdreifacht
#25   für die Kirche   20:40:55 | Freitag, 26. September 2008
@Juergen; @Benedikt
„Reicht man diesen Leuten einen kleinen Finger, und schon ist der ganze Arm weg“.
Aber was ist weg, wenn mehr Messen zelibriert wird?
Die Anzahl der NOM-Messe ist ja doch nicht dadurch beeinträchtigt.
Redaktion benachrichtigen Abgeblitzte Altgläubige
#35   für die Kirche   20:31:53 | Freitag, 26. September 2008
@Gotthard, @Juergen: was stört Sie denn eigentlich?
Warum ist es in unserer modernen Gesellschaft überhaupt sooooo wichtig, daß man nach dem Wohnort sich einordnen läßt?
Bei der Kommunikationstechnik von heute und der Mobilität der berufstätigen Menschen läßt das Leben der Menschen einschließlich der religiöse Alltag anders organisieren.
Die Personalprälatur ist eine Antwort auf den veränderten Lebensrhythmus von heute.
Auch die Gesellschaft ist vielfältig geworden. Die Menschen haben verschiedene Bedürfnisse.
Die geographische Einteilung der Kirche in Diozözen und Gemeinden haben nur dann eine Chance in der Zukunft, wenn die Pfarrer als Gemeindevorsitzender flexibel sind und integrierend wirken.
Die gewohnte autoritäre Gebärde ist einfach nicht zukunftstauglich.
Wann wird der Klerus endlich lernen, daß auch der Priester ein moderner Mensch ist und daher kommunikativ und innovativ sein muß.
Redaktion benachrichtigen Abgeblitzte Altgläubige
#22   für die Kirche   18:40:06 | Freitag, 26. September 2008
@Gotthard:Hat der Papst eine Tradi-Messe gefeiert?
Ja. Bzw. der ehemalige Kardinal Joseph Ratzinger.
In Frankreich.
Man kann Photos online finden.
Redaktion benachrichtigen Abgeblitzte Altgläubige
#13   für die Kirche   17:58:38 | Freitag, 26. September 2008
@Franz Kappes: Kinder
Ich habe mal einen griechisch-orthodoxen Gottesdienst erlebt.
Da rannten die Kinder herum und es war laut, da die Kirche brechend voll gefüllt war.
Dennoch war alles nicht weniger andächtiger.
Es war ein sehr schönes Erlebnis.
Redaktion benachrichtigen Abgeblitzte Altgläubige
#9   für die Kirche   17:49:46 | Freitag, 26. September 2008
Danke für die Anregungen, Hw. Pfarrer Heil!
Also kritisiert man, daß die „Altgläubigen“ diverser Meinungen sind.
Gut, dann organisieren wir uns noch straffer: von nun an vereinbaren wir uns auf Gründe, die wir bei solcher Befragungen immer angeben sollen.
Wenn man uns nicht in die Gemeinde aufnehmen wollen, dann warten wir mal ab: es wird vielleicht folgende Entwicklungen geben:
1) Personale Prälatur für die Alte Messe, in diesem Fall müssen wir nicht mehr in die Gemeindekirche gehen, sondern erhalten eigene Seelsorge.
2) Wir werden mehr junge Leute für die Alte Messe begeistern, sie sind liberaler und offener. Und wenn alle diesen pseudo-liberalen autoritären Herren in Pension gehen, dann werden ihre Nachfolger bereit sein, den Wünschen der „Altgläubigen“ nachzukommen.
Diese ablehnende Haltung solcher hochwürdigen Herren untergraben im Grunde nur ihren eigenen Boden.
Redaktion benachrichtigen Ich will ja auch eine Freud haben und mich nicht nur ärgern
#11   für die Kirche   16:10:03 | Freitag, 26. September 2008
@Marcel Farber: nach der Entlassung
Sie schrieben: „Ansonsten ihn auf die Strasse gesetzt“.
Im Unterschied zu manchen anderen Priestern kann dieser hier in diesem Fall mindestens noch seinen eigenen Lebensunterhalt selber verdienen, statt auf das Arbeitslose Geld angewiesen zu sein.
Vielleicht, man weiß nie, wird er sogar Journalist werden (unter der Rubrik „Mode“)?.
Redaktion benachrichtigen Ich will ja auch eine Freud haben und mich nicht nur ärgern
#1   für die Kirche   14:47:04 | Freitag, 26. September 2008
@Nebenjob für Priester
Naja, warum auch wieder nicht.
Die Bierkellnerinnen u. Kellner bewundre ich immer, da solche Arbeit äußerst anstreng ist.
(mich interessiert aber, wofür er das dazu verdient Geld ausgeben will, dabei gibt es einige Optionen:
1) für Rennwagen. (um das eigene Hobby auszuleben)
2) um Familienmitglieder zu unterstützen (ethisch verantwortungsvoll)
3) er spendet das Geld für Notleidende (Heiliger)
usw.
Redaktion benachrichtigen Verdoppelt und verdreifacht
#6   für die Kirche   12:56:26 | Freitag, 26. September 2008
@Bischofskonferenz zum Moscheenbau
Kath.net berichtet:
1)Die deutschen Bischöfe erinnern an die Grundsätze über die Rechte der Religionen in Staat und Die Genehmigung von Moscheebauten in Deutschland darf nicht davon abhängig gemacht werden, dass den Christen in muslimischen Ländern in gleicher Weise Möglichkeiten zur Errichtung von Kirchen eingeräumt werden. Gerade weil wir Christen die Einschränkungen der Religionsfreiheit in muslimisch geprägten Ländern ablehnen und verurteilen, setzen wir uns nicht nur für die Rechte der dortigen Christen ein, sondern auch für die Rechte der Muslime bei uns.
2) Mit Nachdruck richten die deutschen Bischöfe jedoch die Erwartung an die hier lebenden Muslime, sich in ihren Ursprungs- oder Heimatländern für die Rechte der Christen und der Kirchen einzusetzen.
Mit Punkt 1 bin ich einverstanden.
Mit Punkt 2 bin ich auch einverstanden: die eigentliche Frage ist aber, ob diese Erwartung überhaupt erfüllbar ist. Daran habe ich Zweifel.
Redaktion benachrichtigen Jesuitenpater abgefallen
#17   für die Kirche   19:02:17 | Donnerstag, 25. September 2008
@alle: ein Jesuitenwitz
Frage: Was ist die Gemeinsamkeit zwischen Dominikanern und Jesuiten?
Antwort: Beide Orden bekämpfen die Häresie.
Frage: Was ist der Unterschied?
Antwort: die Jesuiten bekämpfen die Protestanten und die Dominikaner Albigenser.
Frage: Welcher Orden ist dabei erfolgreicher?
Antwort: Finden Sie jetzt noch einen Albigenser?
Redaktion benachrichtigen Das Schlußlicht
#14   für die Kirche   16:53:32 | Donnerstag, 25. September 2008
Zynismus
Im Artikel steht: „Meiner Erfahrung nach ist den Gläubigen doch ein guter Wortgottesdienst lieber als eine Messe mit einem alten Pater, der gerade noch die Arme ausbreiten kann.“
Zynischer kann man die Situation in manchen Dioziösen nicht mehr beschreiben.
Die richtige Lösung meines Achtens wäre aber nicht, daß man Laien für Gottesdienste heranziehen soll, sondern daß man mehr junge Leute für den Priesterberuf begeistern soll. Außerdem sollen die Priester eher von der Verwaltung entlastet werden und vorwiegend für Messe lesen gestellt werden.
Die Verwaltung können wirklich die Laien machen.
Redaktion benachrichtigen Das Schlußlicht
#7   für die Kirche   14:15:24 | Donnerstag, 25. September 2008
@Landorganist
Was Sie gerade sagten, stimmt!
Es ist eine derartige Altersdiskriminierung!
Ich kenne viele Priester über 60, manche sind bereits 80, aber sie sind im Durchschnitt besser als ihre jüngere Kollegen.
Meiner Erfahrung nach sind die Priester im Alter zwischen 40 und 50 die schlechtesten. (aber das kann ja Zufall sein).
Die jüngeren sind mittlerweile wieder besser.
Redaktion benachrichtigen „Kaum Bedarf“
#35   für die Kirche   20:01:35 | Dienstag, 23. September 2008
@Clarissa praeclara
Liebe Clarissa,
da haben Sie auch wieder Recht.
Am besten beten und mehr lernen, um den eigenen Glauben zu stärken und das Verständnis von Glauben u. Kirche zu vertiefen.
Schließlich dient die Liturgie der Verehrung Gottes, wenn man jedoch die Liturgie als Selbstzweck betrachtet, verfehlt man gerade das Endziel.
Redaktion benachrichtigen „Kaum Bedarf“
#31   für die Kirche   19:36:53 | Dienstag, 23. September 2008
@Clarissa doctissima: Pfarrer ohne hinreichende Lateinkenntnis
Liebe Clarissa,
seien Sie herzlichst gegrüßt!
Zu Ihrer Bemerkung muß ich jedoch was aus meiner Erfahrung berichten: es kann sein, daß nicht weniger Pfarrer ihre Abitur erst spät geholt haben und deshalb die tridentinische Messe nicht zelebrieren können.
Bei uns ist aber der Fall, daß wir hier viele gute Priester haben (bin ja nicht im Ruhrgebiet), aber viele wagen wirklich nicht, die Alte Messe zu lesen. Auch theologische Studenten fürchten sich oder werden ohnehin vorher mit Vorurteilt dagegen „gewappnet“.
Gehört habe ich auch, daß einige jungen Seminaristen den Wunsch geäußert haben, die Alte Messe zu lernen, ihnen wird es jedoch untersagt.
Als Besucherin der alten Messe kann man schon behaupten, daß man unter gewisser Diskriminierung lebt: denn man kriegt entweder schwer eine passende Kirche, oder bloß eine sehr kleine Kapelle. Wenn man jedoch eine Kirche kriegt, muß man sich gefallen lassen, wegen Veranstaltungen der Pfarrgemeinde Messe ausfallen zu lassen. Dann steht es nirgendswo angeschrieben, wann die Alte Messe zelebriert wird. Und, und, und.
Vor dem Motu Proprio war so was noch gewissermaßen nachvollziehbar, aber nach dem Motu Proprio?
Redaktion benachrichtigen Auftrittsverbot für wen?
#9   für die Kirche   16:09:45 | Dienstag, 23. September 2008
@Welli: weniger römisch?
Sie haben zitiert: „Er hat vielen meiner Freude und mir, die wir katholisch sind, aber ökumenisch- katholisch, weniger römisch, aus dem Herzen geklungen!“.
Das wundert einen tatsächlich sehr. Offensichtlich bestrebt man, eine von Rom unabhängige Kirche zu öffnen, und eine hat man ja schon: nämlich die protestantische Landeskirche. Oder die altkatholische Gemeinde.
Wenn jedes Land eine Eigenkirche aufmacht und sich „katholisch“ nennt, aber nicht „römisch-katholisch“, indem sie sich auf die ursprüngliche Bedeutung von „kathlos“ als „allgemein“ berufen, dann verliert dieses Wort in diesem Prozeß gerade ihre ursprüngliche Bedeutung!
Denn wenn jedes Land eine Kirche, wo ist noch das Allgemeine. Und die Leute glauben, indem sie nicht mehr römisch sind, schaffen sie, ökumenisch zu sein. Mitnichten! Stattdessen werden sie sich weiter zersplitten, die ganze bunt durcheinander gewürfelte Landschaft von allen protestantischen Gruppierungen ist ein deutlicher Beleg.
Mit der liberalen protestantischen Kirche in Westeuropa schaffen die sogenannten „weniger römischen Katholiken“ nur, zusammen mit den „weniger lutherischen Protestanten“ ihren Glauben gemeinsam zu verlieren. Aber mit denen zusammen den Glauben stark zu machen, schaffen sie nicht.
Stattdessen kann man mit konservativen Protestanten sehr viel zusammenarbeiten und Dialog führen, weil man mit denen ein gemeinsames Interesse hat: nämlich an Jesus Christus zu glauben und das Evangelium unter den Völkern zu verkündigen.
Redaktion benachrichtigen Entarteter Ex-Priester wütet weiter
#119   für die Kirche   15:54:47 | Dienstag, 23. September 2008
@Jonas: Ihre Ironie
Lieber Jonas,
ich bin zwar keiner von den Geistesriesen, habe jedoch genügend Intelligenz, Weltliteratur zu genießen.
Ihre literarischen Produkte sind vielleicht für Marsmänchen bestimmt.
Leider kein Spaß bei Ihrem Geschreibsel.
Tut mir leid.
Redaktion benachrichtigen Entarteter Ex-Priester wütet weiter
#113   für die Kirche   14:57:40 | Dienstag, 23. September 2008
@Jonas: Ironie
Lieber Jonas,
eine gelungene Ironie als rhetorisches Mittel soll man so einsetzen, daß der Leser sie auch ohne Zusatzbemerkungen bemerken kann.
liebe Grüße
Redaktion benachrichtigen Entarteter Ex-Priester wütet weiter
#106   für die Kirche   14:27:15 | Dienstag, 23. September 2008
@Jonas: Ihre Bemerkung
Lieber Jonas,
1) die Kirche lehrt, Homosexuellen sind auch zum Heil und zur christlichen Vollkommenheit gerufen, Näheres erfahren Sie im Katechismus unserer Kirche (auch online unter www.vatican.va zu finden).
2) die Kirche lehrt, daß die Evolutionstheorie nichtim Widerspruch zur Bibel und Theologie steht. Näheres erfährt man von der Enzyklika vom Pius XII, „Humani generis“. 2009 plant man in Rom eine große Konferenz über Evolution.
3) alle diesen von Ihnen erwähnten Menschen sollen nach dem eigenen Gewissen handeln, dabei ist aber vom Nutzen, solange man katholisch ist und bleiben will, sich genügend von der offiziellen Position der Kirche zu informieren, und das dürfte im unseren Internet-Zeitalter sehr leicht sein.
liebe Grüße
Redaktion benachrichtigen „Kaum Bedarf“
#14   für die Kirche   11:55:38 | Dienstag, 23. September 2008
@Croustades: Bischöfe=Kirche?
Kirche ist nicht mit der Diozösanstruktur gleichzusetzen, sie hat auch was Transzendentes.
Wenn nicht von Gott gestiftet, bedeuten die Bischöfe nicht mehr als Schuldirektoren.
Und die Eltern müssen auch nicht immer alles hinnehmen, was an der Schule passiert.
Außerdem, die deutschen Bischöfe reprensentieren nur einen Bruchteil der Gesamtheit der Bischöfe in der ganzen Welt. Und die Bischöfe in ärmeren Gegenden sind vielmehr romtreuer, und gerade Bischöfe aus nicht west-europäischen Räumen haben weniger Problem mit der Wiedereinführung der Alten Messe.
Redaktion benachrichtigen „Kaum Bedarf“
#10   für die Kirche   11:34:18 | Dienstag, 23. September 2008
@Bellarmino: Angst der Bischöfe
Lieber Bellarmino,
die Bischöfe haben Angst, weil sie im Grunde autoritär denken und handeln!
Da die NOM jetzt Usus ist, haben sie Angst, durch die Eigeninitiative und die übermäßige Laienbeteiligung der Alten Messe ihre 100% Kontrolle zu verlieren.
Aber das II. Vatikanum sagt, die Laien sollen ihren Glauben intensivieren und apostolisch wirken.
Paradoxerweise haben die Bischöfe, die diese Idee nach außen predigen, gerade Angst davor, daß die Laien mehr wollen, als sie jetzt haben.
Redaktion benachrichtigen Entstehung durch Zufall ist absurd
#152   für die Kirche   12:46:54 | Montag, 22. September 2008
@verwirrter: Ihre Bemerkung zur hellenistischen Kultur
Sie schrieben: „und maßgeblich von der hellenistischen Kultur geprägt die von den Christen den Todesstoß erhalten hat“.
Total falsch: ohne die griechische Philosophie gibt es kein theologisches Denksystem der Kirche.
Inwiefern das römische Recht von den Griechen beeinflußt war, scheint mir nicht so zu sein wie Sie gerade behaupteten.
Aber Clarissa und Dr. Heger werden Ihnen sicher genügende Informationen dazu geben.
Redaktion benachrichtigen Juden gegen schwarze Legende + …
#67   für die Kirche   18:10:56 | Freitag, 19. September 2008
@Pascal: Ihre Entrüstung
Ich kann Ihre Entrüstung sehr gut verstehen.
Das alles spricht nicht gerade für die deutschen Bischöfe.
Auch heute verweigern nicht wenige dem Heiligen Vater den Gehorsam (das ist aber ein anderes Thema, und ich will hier nicht von der bischofstreuen Fraktion auf diesem Forum bombardiert werden ;-) :-] ).
Man hat mituntern auch Papst Pius XII vorgeworfen, daß er nicht genug getan hat. Aber ich folge meinerseits diesem Vorwurf nicht. Denn er hat tausendfach mehr getan, als ich an seiner Stelle hätte tun können.
Daß ein einfacher, analphabeitscher Bauer mehr für seine Mitmenschen getan hat als viele unter den Würdensträgern, zeigt, daß bei Gott im Himmel eine ganz andere Hierarchie herrscht als auf der Erde.
Denn „Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden“ (Matth. 23, 12) sagte der Herr, u.
„In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte.Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf“ (Matth. 18, 1-5).
Redaktion benachrichtigen Juden gegen schwarze Legende + …
#63   für die Kirche   16:49:47 | Freitag, 19. September 2008
@Pascal: die Kirche
Leider ist es aber doch auch so das viele Bischöfe und Kardinäle geradezu Ihren untergebenen verboten haben zu helfen oder helfend einzugreifen.
Das mußt ein sehr seltener Fall sein. Denn der Vatikan hat ausdrücklich zur Distanzierung vom Naziregim aufgerufen. Außerdem hat Papst Pius XI eine Enzyklika „Mit brennender Sorge“ (14. März 1937) ausdrücklich den Nationalsozialismus verurteilt. Diese Enzyklika wurde außergewöhnlich auf Deutsch verfaßt. Papst hat gemahnt, diesen Brief öffentlich zu verlesen, nach der Verlesung kam jedoch zur Verhaftung und Verfolgung von Seite der Nazis. Siehe hier de.wikipedia.org/…Mit_brennender_Sorge
Papst Pius XII hat in seiner Antrittsenzyklika „Summi pontificatus“ den Angriff auf Polen eindeutig verurteilt.
Auf Veranlassung Pius’ dekretierte 1940 das Hl. Offizium, dass die Euthanasie gegen das Tötungsverbot des Dekalogs verstoße und mit dem Christentum unvereinbar sei.
Die New York Times berichtete 1940 von einer Audienz des deutschen Außenministers Joachim von Ribbentrop, bei der der Außenminister dem Papst vorwarf, auf der Seite der Alliierten zu stehen, und Pius XII. mit einer Liste von nationalsozialistischen Grausamkeiten antwortete, so NYT (14.03.1940): „In den flammenden Worten, mit denen sich der Papst an Herrn von Ribbentrop richtete, verteidigte der Heilige Vater die Juden in Deutschland und Polen.
usw…
Und die Gerechten, die gegen Gefahr sich für die Gerechtigkeit eingesetzten, sind ja die EIGENTLICHE KIRCHE, denn der Heilige Geist ist mit ihnen.
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#59   für die Kirche   15:44:07 | Freitag, 19. September 2008
@Zweifler: Ihre Meinung
Ihrer Meinung stimme ich durchaus zu!
Eine pauschale Verurteilung kann nichts anders als ideologisch sein.
Es ist nicht mein Zweck, die katholische Kirche als die Retterin schlechthin zu glorifizieren.
Die Geistlichen sind auch Menschen, und daher findet man unter ihnen Menschen jeglichen Schlags: Selbstlose, Gerechte, Verzackte, bis zu Tätern.
Wofür ich jedoch bin, ist, daß wir, Christen und Juden, unser gegenseitiges Mißtrauen ablegen sollten. Und ich finde, beide Seiten haben auch redliche Bemühungen gemacht.
Man soll deshalb keine ungerechten Vorurteile mehr hegen und so diese Fortschritte rückgängig machen.
Selbstkritik hilft, sich gegen Fehler hüten zu können, daher ist eine zutreffende Kritik, egal von wem und welcher Lage, durchaus erwünscht.
Vorurteile zu verbreiten und alte Kluften zu vertiefen, finde ich dagegen kontraproduktiv.
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#54   für die Kirche   14:53:18 | Freitag, 19. September 2008
@JMX: Was hat die Kirche in der Nazizeit getan?
Sie schrieben: „Die Kirchen haben den Nazis ihre Kirchenbücher geöffnet. Damit konnte man erst effektiv die „Arier“ von den „Juden“ unterscheiden“.
Mag sein, daß manche Geistlichen mit den Nazis kooperiert haben.
Ein Fakt ist aber, daß ein italienischer Bischof die Priester seiner Diozöse zur Hilfe für die Juden aufgerufen hat. In diesem Zusammenhang haben sie Taufscheine für die Juden gefälscht, damit sie sich als Katholiken tarnen konnten. Dies steht im Archiv des Holocaust-Museums „Yad Vashem“ in Israel.
Durch das sogenannte „Reichskonkordat“ war der katholische Kirche möglich, mindestens die getauften Juden zu schützen, wenn auch mit geringem Erfolg, da die Kirche damals weniger Machtmittel gegen die Nazis hatte (der Vatikan ist ein Staat ohne Armee, und moralischer Druck hilft bei solcher Situation wenig).
Trotzdem hat das Konkordat des Heiligen Stuhls gewirkt, daß mindestens die Juden in Urgarn gewissen Schutz bekamen. Es kam bei der Verschärfung der Judenverfolgung der Nazis in Osteuropa gegen das Ende des II. Weltkriegs zur stark erhöhten Taufanzahl.
Das von den Linken so verpönte „Reichskonkordat“ war nämlich das wenige Rechtsmittel, das die katholische Kirche hatte, um ihre Gläubigen und somit auch die konvertierten Juden zu schützen.
Die Informationen entnehme ich einem Tagungsband eines Kongresses in Israel. Die Beitragsautoren sind meistens Juden.
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#232   für die Kirche   20:44:02 | Mittwoch, 17. September 2008
@Andreas Rau: wessen Schuld an Aids
Da gebe ich Ihnen recht.
Aids in Afrika finde ich auch ehe ein gesellschaftliches Problem.
Ich hoffe, daß die Wissenschaftler bald Impfstoff dagegen finden werden.
Das Projekt der EU, Medikamente gegen Aids allgemein zugänglich zu machen, finde ich gut.
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#127   für die Kirche   16:07:23 | Mittwoch, 17. September 2008
@Eminenz: Psalm
Wer böse ist und wer fromm, bestimmen aber nicht Sie.
Ich finde, man soll Gott sein Gericht nicht abnehmen.
Und ich hoffe auch, daß Sie mehr Frieden finden mit Menschen, die anderer Meinung sind.
Wie Sie mich angreifen wollen oder nicht.
Ich liebe unsere Heilige Kirche und ich liebe auch unseren Papst Benedikt den XVI, ich liebe auch meine Mitmenschen und habe hier viele sehr gern, z.B. Aleph, Clarissa, Colombe usw. Auch wenn z.B. Aleph meine Meinung größenteils ablehnen wird.
Aber so ist halt unsere freie demokratische Gesellschaft, daß wir trotz Meinungsunterschiede miteinander leben können.
Daher für Sie auch Gottes Frieden und Segen.
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#28   für die Kirche   15:36:30 | Mittwoch, 17. September 2008
@Pünkchen
Wir können es aber auch mit einer Prise Humor hinnehmen.
Wir können die Psalmen-Zitate von Eminenz als Stundengebete betrachten, und wir sollen überhaupt froh sein, daß heutezutage überhaupt jemand das Kirchenlatein auf diese Weise fördert. Für die grammatische Korrektur von Eminenz sage ich Dank, denn Latein kann ich zwar lesen, aber aktiv verwenden kann ich es eben nicht.
Mich wundert bloß, wo Aleph verschwunden ist. Er bringt uns immer sehr viel Humor und wohlgesonne Aufheiterung.
Diese Verbissenheit, die in den letzten Tagen aufkeimt, ist hier irgendwie neu.
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#121   für die Kirche   15:28:09 | Mittwoch, 17. September 2008
@Eminenz: Ablativ/Accusativ
Naja, habe ich eben geirrt.
Aber diese Verungestaltung in dem richtigen oder falschen Casus ist nun mal nur Ihre Eigenmächtigkeit. Und ich weiß nicht warum Sie so beißen müssen.
Vulgata kann ich auch zitieren, wenn Sie wollen, es gibt online unter der Seite vom Vatican.
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#119   für die Kirche   15:20:49 | Mittwoch, 17. September 2008
@Eminenz: Ehrfurcht
wenn Sie eigenmächtig meinen Nicknamen zu „contra ecclesia“ änderten, sollen Sie eigentlich eine Begründung vorlegen, in welchem Punkt ich gegen die Kirche war, als ich Ehrfurcht vor der Heiligen Eucharistie forderte.
Und ich fordere auch Ehrfurcht vor dem Papst, weil Leute wie Sie eben den Papst nicht als Papst wahrnehmen, sondern als Ihresgleichen.
Ja, als Bürger eines säkularen Staats ist er Ihresgleicher, aber nicht als Kirchenoberhaupt. So steht er über einem Kardinal und und auch den Laien.
Der Thronsessel soll natürlich nicht als Reliquien verehrt werden. Aber das Verhalten der Laien in dem Spiegelartikel zeigt, daß sie den Thronsessel als ein Theaterstück oder Reisesouvernir betrachten.
Das darf auch nicht sein, weder als Reliquien noch als Reisesouvernir.
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#81   für die Kirche   18:43:50 | Dienstag, 16. September 2008
@Eminenz: Mensch und Amt
Der Papst ist vor allem ein Mensch, der Bischof von Rom ist und so der Vorsitz vor allen Bischöfen hat.
Als Mensch hat er wohl Prostata, als Papst verkörpert er auf sinnfällige Weise unsere Heilige Kirche.
Genauso wie ein Monarch symbolischer Bedeutungsträger ist, wie z.B. Queen Elisabeth, ist der Papst in diesem Sinne größer als wir alle.
Nicht weil er kein normaler Mensch ist, sondern weil die Heilige Kirche ihn zum Oberhaupt gewählt hat.
Daher fordere ich mehr Ehrfurcht.
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#77   für die Kirche   17:25:07 | Dienstag, 16. September 2008
@Alle: fehlende Ehrfurcht
Die Laien tun das aus fehlender Einsicht und Kenntnis.
Das zeigt, wie mißlungen die pastorale Arbeit in den Pfarrereien und der Religionsunterricht ist.
Was können wir denn tun? Was berichtet wird, ist schon haarsträubend.
Daher die Wiedereinführung der tridentinischen Messe.
Durch diese Liturgie wird wieder die Ehrfurcht gelehrt.
Es ist wohl nicht zu verlangen, daß die Mehrheit der Laien in die alte Messe geht, aber sie soll die tridentinische Messe mal erlebt haben!
Und den Krieg gegen die eigene Tradition soll man endlich mal aufgeben. Eigene Tradition gewaltsam abschaffen zu wollen hat in der Geschichte noch nie was Gutes gebracht. Reform ist keine Revolution, sondern ein organisches Wachsen und Ändern. Das zweite Vatikanum hat viel Gutes gedacht und angekündigt, aber viele Geistlichen und Theologen nehmen sich keine Mühe, sich damit gründlich auseinander zu setzen, sondern sie betrachten das Konzil bloß als eine Lizenz für alles, was sie selber gerne möchten.
Daher die Mißstände.
Aber Jammern und Schimpfen bringt doch nicht! Wir müssen selber ein gutes Beispiel setzen! Lassen uns mal gemeinsam beten und das vom Konzil angebannte Laienapostolat fortantreiben.
Lassen uns die Bibel mit Hilfe guter Kommentare studieren, uns mit der Theologie der Kirchenlehrer beschäftigen (Thomas v. Aquin z.B.), uns mit der Kirchengeschichte bekannt machen …
Es gibt so viele Möglichkeiten, durch uns selbst die Kirche von innen her zu erneuern. Machen wir uns nun an die Arbeit!
Redaktion benachrichtigen Am Schluß zählen die Fakten
#116   für die Kirche   15:14:06 | Dienstag, 16. September 2008
@Regina, @Clarissa
Ich denke, nichtwissen ist nicht unbedingt eine Schande. Nichtlernen wollen ist eine Schande.
An diese Meinung schließe ich mich an.
Besser kann man es nicht mehr ausdrücken.
Daher danke ich auch Clarissa ganz herzlich für die gut begründeten Auskünfte! :-] :(3
Redaktion benachrichtigen Piep, piep, piep?
#17   für die Kirche   19:19:00 | Montag, 15. September 2008
@Eminenz: Ihre Fragen
Fragen über Fragen.
Eure Eminenz bräuchtet wohl einen Sekretär?
Wenn der Sekretär auch nicht alles beantworten kann, muß man wohl FBI in Dienst nehmen.
Redaktion benachrichtigen Kein Blut und keine Erklärung
#10   für die Kirche   19:15:28 | Montag, 15. September 2008
@Hochmut: Wunder
Ich habe nicht gesagt, daß es keine echten Wundern geben kann.
Sowohl David Hume als auch John Locke schließen die Möglichkeit der Wundern nicht aus.
Das, was naturgesetzlich nicht erklärt werden kann, ist möglicherweise eine Wunder, obwohl mit der zunehmenenden Kenntnis später vielleicht dafür eine Erklärung zu finden ist.
Aber vonvorherein zu behaupten, daß es keine Wundern geben kann, ist schlichtwegs haltlos.
Außer, man ist ein strenger Determinist.
Aber das ist wieder eine metaphysische Position, die nicht mit Naturwissenschaften zu beweisen ist.
Redaktion benachrichtigen Kein Blut und keine Erklärung
#3   für die Kirche   16:31:19 | Montag, 15. September 2008
@Stimme
So muß man die Kirche auch nicht parodisieren.
Früher hat man genauso geprüft.
Nur die Methode war eben beschränkt.
Das Volk sehnt sich nach Wundern, nicht die Kirche.
Redaktion benachrichtigen Oberpeinliche Mitleidstour
#81   für die Kirche   14:10:33 | Montag, 15. September 2008
@Elijahu: Semiten
Lieber Elijahu,
zu Ihrer Äußerung kann ich nur noch einmal das Wort von dem höchst gelehrten und moralisch lauteren Papst Pius XI. zitieren:
„Durch Christus und in Christus sind wir aus Abrahams geistlichem Geschlecht. Geistlicherseits sind wir Semiten“ (DC 39 (Okt. 1938) 1480).
Und auch schon in dem tridentinischen Katechismus (Catechismus Romanus) hat die Kirche ausdrücklich die Fehlinterpretation des Evangeliums zurückgewiesen, nach welcher den Juden die Schuld allein zugeschrieben wurde.
Das tridentische Konzil betont, daß alle Sünder Anteil an der Kreuzigung Christi haben.
Redaktion benachrichtigen Oberpeinliche Mitleidstour
#76   für die Kirche   11:48:18 | Montag, 15. September 2008
@Gotthard: Ihre Frage
Es fehlt der letzte von Ihnen erwähnte Punkt:
apostolisch,
die protestantische Kirche steht nicht in der apostolischen Sukzession.
Die orthodoxe Kirche aber schon.
Der Protestantimus hält auch nicht viel davon, die radikaleren Gruppen wie die Non-Konformisten in England damals, aus denen die Freikirchen hervorgehen, lehnen außerdem das Bischofsamt ab.
Da ist also gut protestantisch, daß man nicht in der apostolischen Sukzession steht, sondern man versucht, die Lebensform der „Urgemeinde“ wieder herzustellen.
Aber für unsere Kirche ist diese Sukzession wichtig.
Daher ist die protestantische Kirche im Sinne der katholischen Kirche keine „Kirche“.
Hier geht es nicht um Diskriminierung der protestantischen Kirche, von mir aus genügt auch der Glaube an Jesus Christus, um gerettet zu werden. Genau aus diesem Grund versucht ich auch nicht, meine protestantischen Verwandten zu beeinflußen und sie zur Konversion zu bringen.
Aber Unterschied muß klar dargestellt werden.
Das haben auch die Reformatoren so gewollt.
Redaktion benachrichtigen Steht der Weltuntergang bevor?
#33   für die Kirche   20:40:51 | Donnerstag, 11. September 2008
@Schwarzlöcher
Ich glaube, es gibt bereits genug Schwarzlöcher in dieser Region.
Manchmal verschwinden Siemens-Manager mit ihren Aktentaschen drin…
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#80   für die Kirche   18:33:20 | Donnerstag, 11. September 2008
@Stimme der Blödheit: die ungleiche Schwester der Stimme der Vernunft
halleluja! Suscipias ist als Frau auferstanden.
Da manche Alte meinen, daß Frauen als Männer vom Tode auferstehen werden aber nicht umgekehrt, und Lazarus sein angeborenes Geschlecht beibehalten hat, ist wohl davon anzunehmen, daß es gestern bloß um einen Scheintod und Zauberschlaf ging: es ist nicht auszuschließen, daß heidnische Gottheiten wohlmöglich Proteus der Verwandlungsfähiger selber dabei tatkräftig mitgeholfen haben.
Nun erkläre ich Dir lieber Schwester weshalb Susci gestern von der Redaktion in die Dunkelheit geschickt wurde: da Susci gestern zusehr eine Kakophonie mit seinem Pauken (+) und Streicher (-) erzeugte und wütende Russische Tänze blies, sodaß er das wohltemporierte Klavier, wie Joberens hier in wohlgeordneten Zeitabschnitt spielt, ganz und gar vertrieb.
Du neu erschaffene Frau, Jungfräulich wie Eva nach der Nacht ihrer Erschaffung, spielst nun eine der Redaktion viel angenehmere Musik, indem Du brav aus den Carmina Burana hervorträgst, sodaß wir nun in Gregorianik und mittelalterlichen Tänzen unsere Ohre weiden dürfen. Bleibe nun stetig an dieser Linie, so wird Dir das immerwährende Dasein bei +.net zum Teil werden.
Amen! Aaaaaamen! (a mit einem Melisma gesungen).
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#58   für die Kirche   16:02:44 | Donnerstag, 11. September 2008
@Andreas Rau: gute Ausbildung
Naja, da habe ich meinen Vorbehalt, ob heutezutage die theologische Bildung noch ausreichend gut ist.
Andererseits gebe ich zu, daß ich sehr anspruchsvoll bin.
Manchmal denke ich, die armen Priester haben es schwer:
die Laien verlangen nämlich:
sie sollen gut aussehen.
sie sollen sich engagieren.
sie sollen charistmatisch sein.
und manche meinen,
sie sollen besser predigen
sie sollen theologisch kundiger sein
andere meinen,
sie sollen besser singen
sie sollen sich an mehr Pfarrgemeindeaktivitäten beteiligen
sie sollen sich mit den Problemen der Laien auskennen

und das alles für einen nicht so hohen Gehalt und man darf außerdem nicht heiraten.
Wenn ich mir das alles mal vergegenwärtige, dann übe ich etwas mehr Nachsicht mit den Priestern.
Redaktion benachrichtigen Zum Abschuß freigegeben
#50   für die Kirche   15:51:46 | Donnerstag, 11. September 2008
@Andreas Rau:Homosexueller Beichtvater
Im Grunde bin ich einverstanden, daß ein homosexueller Priester, wenn ordentlich ausgebildet und vorbildlich lebt, genauso gut ist wie ein anderer. :-)
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#48   für die Kirche   15:45:51 | Donnerstag, 11. September 2008
@Stimme: Sex=Sünde?
Heterosexueller Sex, wenn in der Ehe praktiziert, ist keine Sünde, der dient zur Vermehrung der Menschen und Erhaltung der Art homo sapiens, und ist konform mit der biblischen Lehre.
Im Beichtstuhl wird nicht geschimpft: man erzählt dem Priester, was man selber nach der Prüfung des eigenen Gewissens als Sünden empfindet. Ein guter Priester weiß zu unterscheiden, was unter dem erzählten tatsächlich Sünde ist und was nicht.
Dann gibt der Priester einige Vorschläge, wie man später besser machen kann, und legt einem eine Buße auf, heutezutage normalerweise ein Gebet, und dann gibt er einem die Absolution.
Beichtstuhl ist deshalb dunkel, weil das Beichtgeheimnis bewahrt werden soll und der Priester nicht sehen muß, wer da beichtet.
Man „verkauft“ eben keine Sünde. Man löst einen vom schlechten Gewissen und gibt einem wieder Kraft, sich zu bessern.
Redaktion benachrichtigen Haßartikel gegen Gloria von Thurn und Taxis
#174   für die Kirche   15:34:24 | Donnerstag, 11. September 2008
@Andreas Rau: Sorry
Dann sind wir ja doch einig.
Bin wiedermal vorwitztig.
liebe Grüße :-)
Redaktion benachrichtigen Haßartikel gegen Gloria von Thurn und Taxis
#171   für die Kirche   14:42:07 | Donnerstag, 11. September 2008
@Andreas Rau, @Colombe: Kondom bei ehelicher Verkehr
„Kondom bei ehelicher Verkehr, um die Partnerin vor Viren zu schützen“
wie bitte? Beim Ehebruch oder Bordellbesuch soll man doch vorsichtsweise Kondome verwenden.
Und daheim muß man dann nicht.
Aus hygenischem Grund kein Kondom beim Ehebruch und Prostituiertendienst aber daheim Kondom ist doch total verkehrt.
Redaktion benachrichtigen Buddhistischer Götzenkrieg
#131   für die Kirche   13:20:08 | Donnerstag, 11. September 2008
@Alois Bischof: Buddismus u. Antisemitismus
Daß die Nazis die Verklärung Tibets getrieben haben und sich mit dem Buddismus beschäftigt haben, beweist noch nicht, daß der Buddismus selber antisemitisch ist, sondern daß der Nationalsozialismus durch und durch anti-christlich und heidnisch ist.
Daher soll eine sich als christlich verstehende Webseite wie diese hier keine antisemitischen Artikeln mehr publizieren, es paßt nicht zum Christentum.
Denn Papst Pius XI sagte: „Durch Christus und in Christus sind wir aus Abrahams geistlichem Geschlecht. Geistlicherseits sind wir Semiten“ [DC 39 (Okt. 1938) 1480].
Redaktion benachrichtigen Profitgier gepaart mit moralischer Verschlagenheit
#45   für die Kirche   13:05:15 | Donnerstag, 11. September 2008
@Schoolboy:Holocaust-Mahnmale
Holocaust-Mahnmale müssen nicht immer was kosten:
Leute wie Lerle, Leo Schüchter, Schoolboy etc. sind die besten Mahnungen, daß man das vergangene Verbrechen immer wieder vergegenwärtigen, und die Kinder von dem Verbrechen, dem Haß und der Gefahr unterrichten muß.
Wer den anderen Gier vorwirft, soll selber kein Argument von Steuerngeldern verwenden.
Redaktion benachrichtigen Profitgier gepaart mit moralischer Verschlagenheit
#4   für die Kirche   19:38:36 | Mittwoch, 10. September 2008
@JMX: Antisemit unter den Aufklärern
Aufklärer dienen hier in diesem Diskurs sowieso als schwache Stütze des Arguments.
Denn hier wird doch gegen die Aufklärung gepredigt, wenn es aber den Antisemiten hier paßt, dann übernehmen sie sogar die Worte ihrer Feinde. Das zeigt Unaufrichtigkeit des Charakters.
Zur Ergänzung Ihres zweiten Punktes: der Antisemitismus im (europäischen) Christentum ist auch nicht rassistisch begründet, sondern theologisch. Ich erinnere mich an einen Artikel: vor dem Krieg hat Martin Buber (berühter jüdischer Schriftsteller) versucht, Dialoge mit protestantischen Theologen zu führen, war aber gescheitert an diesem theologisch begründeten Antisemitismus.
Dieser Antisemitismus wird durch das Mißvertrauen der Bevölkerung gegenüber einer Randgruppe durch die Jahre hin genährt. Aber der theologisch begründete Antisemitismus ist nur abzuschaffen, wenn wir uns der völkerischen Herkunft Jesu und Mariae bedenken.
Daher ist das Buch von Roy Shoeman eine Hilfe für den gegenseitigen Dialog. Die Christen müssen bewußt werden durch die Zeugnisse des Evangeliums, daß sie in einer tiefer Verbindung zu dem jüdischen Volk stehen. Und das ist auch im Sinne unseren Papstes Benedikt XVI.
Nach dem Krieg, nach diesem unerhörten Verbrechen, ist die Zeit, Schuld zu bekennen und Fehler einstehen. Und die Chancen einer Verbrüderung zwischen Juden und Christen, sind auch gegeben. Man darf sie nicht unbenutzt vorbeigehen lassen.
Redaktion benachrichtigen Profitgier gepaart mit moralischer Verschlagenheit
#2   für die Kirche   19:16:17 | Mittwoch, 10. September 2008
Antisemitismus
Was bringt der Kirche solcher Antisemitismus?
Was bringt dem Christentum solche Haßpropaganda!
Wieder einmal versucht man, durch fadenscheinige Argumente was zu „beweisen“. Was dieser Artikel jedoch tatsächlich beweist, ist die Verlogenheit.
Volkscharaktere sind Klischees. Und man verwechselt hier Ursache und Wirkung:
das negative Bild von dem jüdischen Volk stammte gerade von der Ausgrenzung und Diskriminierung durch die übrige Bevölkerung. Jeder, der ein wenig historische Kenntnis besitzt, weiß, daß die Juden deshalb im Geldgeschäft tätig waren, weil ihnen das Ausüben eines normalen, ansehnliches Berufs verboten war, und den Christen war es verboten, Geld gegen Zinsen zu leihen.
Die Stigmatisierung der Juden kommt also gerade von der Diskriminierung.
Sie „christliche“ Antisemitisten, Sie verleugnen unsern Herrn der Jude war, und seine Apostel, die auch Juden waren, sie haben uns Heiden den Gott der Hebräer bekannt gemacht. Gestern hat man hier noch über den Schoeman geschrieben, jeder „christliche“ Antisemitist soll sein Buch lesen, im Johannes-Evangelium steht noch, daß das Heil von den Juden stammt.
Lesen Sie das Evangelium, und es wird Sie von Ihrem Haß heilen, wenn Gott der Herr Gnade mit Ihnen hat.
Redaktion benachrichtigen Kein Spatzengezwitscher
#47   für die Kirche   16:17:30 | Montag, 8. September 2008
Das Recht, eigene Freiheit auszuüben
Jede Frau hat als Bürgerin das Recht, über eigenes Handeln zu entscheiden.
Das bedeutet aber zugleich, daß die Frauen keine Schwangenschaftsberatung brauchen. Als mündige Bürgerin soll sie bereits von dem Biologieunterricht von der Entwicklung des Embryos genügend informiert sein. Wenn sie bereits an der Schule die Verhütung usw. lernt, dann soll man auch gleich solches Wissen an sie vermitteln.
Zum Beispiel kann jeder entscheide, ob er rauchen oder nicht rauchen soll. Eine finanziell vom Staat unterstützte Beratungsstelle gibt dazu eigentlich nicht.
Wenn jemand Beratung will, soll selber bei Privatberatungsfirmen dafür zahlen, wie z.B. man zum Arzt oder Steuerberater geht.
Die gesetzliche Vorschrift, für die gesetzlich nicht erlaubte Abtreibung eine Genehmigung holen zu lassen, die dann diesen gesetzwidrigen Akt legitimiert, ist an sich ein Unding und widersprüchlich.
Entweder erlaubt man gesetzlich die Abtreibung, oder man verbietet sie, das aber dann ohne solches Hintertür-verfahren.
Redaktion benachrichtigen Es zieht sie wieder nach Fulda
#18   für die Kirche   21:02:58 | Freitag, 5. September 2008
@lieber Protestant
Sie haben richtig gesprochen.
Man muß gegenseitig respektieren, da müssen Sie mich nicht belehren, mein Urgroßvater ist Pastor und viele Mitglieder meiner Familie evangelisch.
Es ist aber eine andere Frage, ob man als Privatperson oder als Amtsträger handelt. Die Privatperson kann schlecht gelaunt sein, kann weniger gut erzogen sein usw., sodaß er unliebsame Worte ausstößt. Es ist zwar nicht schön von ihm, ist aber noch kein Mißbrauch.
Aber ein liberaler Pfarrer oder ein Theolog, der eine Position hat, darf nicht so handeln. Was sie jedoch tun. Habe selber erlebt, wie man seine Position und Einfluß mißbraucht, nur um eigene Meinung durchsetzen zu können. Auch daß sie Lügen über Kollegen verbreiten, habe ich erlebt.
Redaktion benachrichtigen Es zieht sie wieder nach Fulda
#16   für die Kirche   20:40:46 | Freitag, 5. September 2008
@Herr Stromberg: Sie haben gut gesprochen!
Aber es scheint mir ein Charakteristikum sich besonders liberal dünkender Zeitgenossen zu sein, das, was ihnen selbst so gar nicht in den Kram paßt, mit ätzendem Hass zu verfolgen.
„Liberalismus“ wird bloß als Etikett mißbraucht.
Denn in einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft genießt die Piusbruderschaft das gleiche Recht wie alle anderen Gruppierungen. Man kann kirchliche Strafmaßnahmen an sie verhängen, aber sie zu verfolgen oder zu verumlimpfen verbietet das Gesetz.
Die „liberalen Theologen“ sind die modernen Tyrannen. Manchmal scheuern sie sich gar nicht vor unrechte Mitteln, bloß um Recht behalten zu wollen.
Redaktion benachrichtigen Katholiken und Lutheraner glauben an die reale Gegenwart Jesu in Brot und Wein
#21   für die Kirche   20:12:14 | Freitag, 5. September 2008
@Karl Murx: es stimmt!
Habe ich gerade gemerkt: war ein Gedächtnisfehler da ein protestantischer Freund mich gefragt hat ob er bei uns zur Beichte gehen konnte, habe ich den nämlichen Text konsultiert, aber dann habe ich nur Buße im Gedächtnis beibehalten. Sorry.
Aber es ist wohl noch zu ergänzen: das Konditional im Text muß man beachten:
Can 844, § 3. Katholische Spender spenden erlaubt die Sakramente der Buße, der Eucharistie und der Krankensalbung Angehörigen orientalischer Kirchen, die nicht die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche haben, wenn diese von sich aus darum bitten und in rechter Weise disponiert sind;
„In rechter Weise disponiert“ heißt, die Lehre der Katholische Kirche akzeptieren!
Die Taufe eröffnet den Zugang zu den anderen Sakramenten, und wer eine gültige Taufe hat, hat theoretisch den Zugang.
Dennoch, wenn die Protestanten eine andere Lehre über das Abendmahl haben, sind sie nicht in der rechten Weise disponiert.
Wer als Protestant jedoch an die katholische Lehre glaubt, kann mit Erlaubnis zur Kommunion zugelassen werden.
Redaktion benachrichtigen Katholiken und Lutheraner glauben an die reale Gegenwart Jesu in Brot und Wein
#19   für die Kirche   20:00:10 | Freitag, 5. September 2008
@Karl Murx: erlaubt?
Der von Ihnen zitierte Text betrifft bloß das Sakrament Buße, aber nicht die Kommunion.
Dort steht anderes über die Kommunion.
Redaktion benachrichtigen Aufgeklärte Märchen
#53   für die Kirche   18:41:49 | Freitag, 5. September 2008
@studer: Spanische Theologen für Menschenrechte
Zu Ihrer Information:
Bartolomé de las Casas
Francisco de Vitoria
Domingo de Soto (1495-1560)
Luis de Molina, S.J. (1535-1600)
sehr wichtig ist auch der Niederländer Hugo Grotius (1583-1645)
Ihre Theorie führt aber zum Teil die Theorie des Thomas von Aquinas über Naturrecht weiter.
Redaktion benachrichtigen Nachgeäffte Weiheliturgie?
#29   für die Kirche   17:11:08 | Freitag, 5. September 2008
@Aleph/no comment: Weihe, Riten usw.
@Aleph
Lieber Aleph,
hoffentlich nehmen Sie trotz meinem Konservativismus meine Grüße noch entgegen!
@no comment:
es gab vor 1972 noch die niedrigeren Weihen, bzw. die Weihe zum Ostiarier, Lektor, Exorzist, Akolyth, Subdiakon, und diese werden als Vorstufen zur Priesterweihe als einem Sakrament betrachtet.
Heutezutage werden sie noch von den Gemeinschaften in der Kirche gespendet, die dem Usus antiquior pflegen.
In dem vorkonziliaren Pontificale steht: die in Albe bekleideten Weihekandidaten halten in der rechten Hand eine Kerze, …, u. ihnen wird auch das Buch übergeben, aus dem sie künftig vorlesen sollen [Quatuor minores Ordines dari possunt extra Missarum solemnia, diebus Dominicis, & Festivis duplicibus: sed in mane tantum. Ordinandi omnes ad quatuor minores Ordines esse debent superpelliceis induti, cum candela in manu dextera … Deinde Pontifex accipit, & tradit omnibus codicem de quo lecturi sunt, quem manu dextera tangunt, dicens:…/Quelle: www.traditio.com/office/lectorum.htm]
heute gibt es auch eine Beauftragungsfeier im Rahmen einer Meßfeier, dennoch ist zu fragen, ob der im Artikel genannte Bischof dem nachkonziliaren Pontificale gefolgt hat oder ein Mischmasch gemacht hat.
Quelle: www.credobox.de/Lek01.htm
Wenn er dem Pontificalen gefolgt hat, dann sollte es in Ordnung sein. Und ich nehme dann meine vorherige Kritik zurück.
Redaktion benachrichtigen Der Grund für die Schlächtereien
#7   für die Kirche   15:58:04 | Freitag, 5. September 2008
@JoBerens: Höllenangst
Sie meinen „Höllenangst“ zu haben=leiden für Christus?
Dann verstehen Sie Florian ganz falsch.
Sie wissen vielleicht nicht, wie die Christen in den armen Gegenden leiden. Europa hat Demokratie und Wohlstand, und Friede über 60 Jahre. Die Menschen hier vergessen fast, was leiden bedeutet.
Aber Ihre Eltern oder Großeltern, die in dem Krieg nicht genug zu essen bekamen, die jenigen, die sich für Gerechtigkeit einsetzten, wußten noch, was Leiden bedeutet, und besonders die letzteren, die wissen, daß Leiden auch mal sinnvoll sein kann.
Bergpredigt des Herrn (Mt. Kap. 5):
Selig, die arm sind vor Gott; / denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; / denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden; / denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; / denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen; / denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben; / denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; / denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; / denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.
Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.
Redaktion benachrichtigen Nachgeäffte Weiheliturgie?
#14   für die Kirche   15:09:50 | Freitag, 5. September 2008
@Stimme
Ihr Beitrag ist witzig.
Dennoch: wissen Sie nicht, daß Religionsfreiheit auch für die Piusbruderschaft gilt. Ich weiß nicht warum man Buddisten als politisch korrekt ansieht aber eigene Tradition als schädlich oder schlecht anprangert. Lacht lieber nicht das aus, was Eure Vorfahren gemacht haben. Achtung vor allen Religionen, achte den Buddismus, gebe den Christen auch ein Lebensrecht.
Wenn nachäffen, dann „äfft“ die Anglikanische Kirche, die „Altkatholische Kirche auch „nach“.
Redaktion benachrichtigen Der Grund für die Schlächtereien
#4   für die Kirche   15:01:13 | Freitag, 5. September 2008
@Auch eine Berichtigung
Ich wollte schreiben :„Am dritten Tag auferstanden von dem Tode“.
Habe mich heute oft verschrieben.
Redaktion benachrichtigen Nachgeäffte Weiheliturgie?
#12   für die Kirche   14:55:01 | Freitag, 5. September 2008
@Protestant: der gute Chef
Ich habe selber einen sehr guten Chef, der mir nicht durch leeres Wort was verspricht, sondern mir und auch allen anderen Menschen mit Respekt und Achtung begegnet.
Mir muß er nichts versprechen, ich vertraue ihm sowieso und er mir auch.
So ist das beste Arbeitsverhältnis.
Aber der Bischof ist ein solcher Chef, der nur auf Äußerlichkeit achtet, hält aber an die Geschäftsordnung (das kanonische Gesetz).
Und Sie müssen meinen Nicknamen nicht so verungestalten: meine Kirche ist nicht der verflachte liberale Kreis in der Kirche, der sich bemüht, den eigentlichen Glauben abzuschaffen.
Meine Kirche ist die universale Kirche, gestiftet von Jesus Christus, auf dem Fels Petri gebaut, die gelitten hat und immer noch leidet, aber dann in der höchsten Freude und als die ewige Jerusalem leuchten wird.
Redaktion benachrichtigen Bistum Erfurt stellt die Kirche unter Generalverdacht
#26   für die Kirche   14:29:15 | Freitag, 5. September 2008
@Berichtigung: meine letze Zuschrift
ich meinte „Wer ist nun gerecht? Doch nur Gott“.
Weiß der Himmel weshalb nun und gerecht zusammengezogen werden und dann die „n“ fehlt.
Redaktion benachrichtigen Nachgeäffte Weiheliturgie?
#7   für die Kirche   14:25:29 | Freitag, 5. September 2008
@Der Bischof und seine Angestellten
Dann legte der Bischof seinerseits ein Gelübde ab und versprach den sieben Laien, ihnen mit Respekt zu begegnen und ihnen Aufgaben zu geben, die ihren Fähigkeiten und den Bedürfnissen des Bistums entsprechen.
Als Arbeitgeber benimmt er sich total daneben.
Wer von den Managern muß seinen Angestellten was versprechen, außer was auf dem Vertrag und in Gesetz steht?
Und das kanonische Gesetz regelt bereits, einen Vertrag müßten die Laien doch haben, wenn sie gegen Gehalt da arbeiten.
Redaktion benachrichtigen Bistum Erfurt stellt die Kirche unter Generalverdacht
#24   für die Kirche   14:13:59 | Freitag, 5. September 2008
@Leblhuber: Schuld und Sühne
Lieber Herr Leblhuber,
zunächst möchte ich als Katholikin durchaus nichts ableugnen, was die Kirche bzw. die Menschen in der Kirche in der gesamten Geschichte falsch gemacht hat.
Dennoch bleiben wir dabei? Vergessen wir dann, weil es Schlechtes gibt, auch das Gute?
Hexenverfolgung ist eine Hysterie der menschlichen Gesellschaft, sie kommt sogar in unserer Gegenwart vor, in Africa, wenn die frühneuzeitliche Kirche die Meinung und Kenntnisstand mit ihren Zeitgenossen teilte, ist die Kirche nicht mehr auch nicht weniger schuldig.
Ich verstehe nicht warum Sie als Katholik die Kirche ausschließlich in der Täterrolle sehen möchten.
Wer ist ungerecht? Doch nur Gott. Wer ist nun gut? Doch nur Jesus allein.
Wie werden wir gerechtfertig? Durch Glauben, Werke und die göttliche Gnade.
Ein Holocaustüberlebender hat einmal ein für mich sehr erschütterndes Wort gesprochen, als er nach vielen Jahren das Konzentrationslager wiederbesuchte: „Man muß auch verzeihen können“. Vergessen ist feig, was die seelische Größe dieses Sprechers auszeichnet ist aber, daß er trotz Erinnerung und Ermahnung verzeiht.
Gott sei mit ihm.
Redaktion benachrichtigen Der Grund für die Schlächtereien
#2   für die Kirche   12:44:57 | Freitag, 5. September 2008
@Nur Mut und Gebet!
Seit 2000 Jahren werden Christen verfolgt.
Schon unser Herrn hat man ans Kreuz geschlagen.
Aber am dritten Tag ist er aufgestanden von dem Tode.
Und sein Volk überlebt immer wieder die Verfolgung und den Haß.
Der Glaube macht uns stark, die Hoffnung hebt uns vom Boden wieder auf, und die Liebe verbindet uns.
2000 Jahre haben wir ausgehalten, wir werden weiter aushalten im Glauben und Gebet, bis an den Jüngsten Tag, Amen!
Redaktion benachrichtigen Aufgeklärte Märchen
#38   für die Kirche   20:55:42 | Donnerstag, 4. September 2008
@Lutheran: Hexen, Reaktioären usw.
Bevor Sie wieder Menschen oder Epochen anprangen, sollen Sie sich vorher besser informieren: 1 sekunde mit der Suchmachine genügt es.
In Wikipedia steht:
Hexerei war für die Kirche kein derart bedrohliches Vergehen wie die Häresie. Dies wird deutlich in der Anweisung Papst Alexanders IV. 1260 an die Inquisitoren, Hexen seien nicht aktiv zu verfolgen, sondern auf Anzeigen hin festzunehmen. Später verurteilte die Inquisition sogar zeitweise die Hexenprozesse.
Die eigentliche europäische Hexenverfolgung fand in der Frühen Neuzeit vor allem in Mitteleuropa aufgrund von Anklagen gegenüber vermeintlichen Anhängern der sogenannten Hexenlehre statt. Bei der europäischen Hexenverfolgung von 1450 bis 1750 (Höhepunkt 1550-1650) handelte es sich nur zum Teil um eine kirchliche Aktion gegen „Ketzer“, sondern in erster Linie um ein europäisches Hysterie-Phänomen bezüglich Zauberei und Hexerei, das juristisch zur Straftat der Zauberei umgesetzt wurde und zu vielen Verdächtigungen, Denunziationen, öffentlichen Massenprozessen und Hinrichtungen führte. Die tatsächliche Verfolgung geschah, im Gegensatz zur Inquisition, durch Gerichte und in sehr vielen Fällen aufgrund von Denunziationen aus der Bevölkerung.
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#52   für die Kirche   16:35:23 | Donnerstag, 4. September 2008
@clarissa: a minoribus ad maiora
Liebe Clarissa:
als Philologin (wie ich so vermute) stehen für Sie die sprachlichen Eigenschaften als Kriterien höher.
Der Erkenntnisweg a minoribus ad maiora ist wohl ein aristotelischer bzw. thomistischer: man erkennt Gottes Dasein nur aposteriorisch (Thomas). Oder daß die empirischen Eigenschaften bloß durch Induktion (Aristoteles). Keineswegs ist aber die Sprache hier gemeint.
Platonisch geht man jedoch deduktiv vor, und so bemüht man aus den ersten Prinzipien alle anderen Erkenntnisse abzuleiten, bzw. more geometrico, wie der große Philosoph Spinoza auch tat.
Übrigens nimmt Aristoteles auch solche Erstprinzipien an.
Anderereits, die Anwendung einer Ordnung der Werte geschieht auf dem umgekehrten Weg, nämlich a maioribus ad minora. So ist die Ordnung der von Gott gutgeheißener Eigenschaften.
In Bezug auf Ihre Zunft geschieht die Anwendung zwar auch a maioribus ad minora, aber in Bezug auf (als eine der zehn Kategorien des Aristoteles) die Dame Philologia, ist die sprachliche Korrektheit das maior.
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#49   für die Kirche   16:17:50 | Donnerstag, 4. September 2008
@liebe Clarissa: Ihre Frage
Die Kandidatin antwortet:
orthographische Korrektheit (oder auch grammatische, stilistische Korrektheit usw.) ist eine Art Vollkommenheit, die mir fehlt.
Dennoch muß sie als Urteilskriterium hinter der inhaltlichen Korrektheit stehen, da die Korrektheit des (bzw. Wohlgegründetheit, Teilhabe an höheren Gütern wie z.B. Gerechtigkeit, Wahrheit usw.) als eine wesentliche Eigenschaft des Gedankens in der Skala höher steht als die sprachliche Korrektheit als eine akzidentelle Eigenschaft des Gedankens, der erst in seiner sprachlichen Ausformung solche Eigenschaft erlangt.
Dennoch führt die fehlende sprachliche Korrektheit zum Notenabzug, und das wohl auch zurecht.
Und Gott ist allen Menschen wohlgefällig, die sowohl gedanklich als auch technisch einen guten Willen erweisen.
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#3   für die Kirche   16:00:45 | Donnerstag, 4. September 2008
Mittelalter
Ich glaube mich zu erinnern, daß der Bundespräsident Köhler einmal in einer Rede die Errungenschaft des Mittelalters sehr wohl hervorhob.
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#43   für die Kirche   15:35:33 | Donnerstag, 4. September 2008
@Pascal: Ihr Einwand
halten sich die meisten der katholischen Poster überhaupt nicht daran
Eben sündigen sie gegen das Gebote der Nächsten Liebe.
Daher ist das Zitat hier nicht nur für Sie, sondern auch für diejenigen, die andere Leute verumlimpfen.
Brauche ich kein Mitleid
Ich bemitleide Sie auch nicht. Nur wer mit seinem Katholiksein und Homosexualität nicht klar kommt und darunter leidet, braucht mein Mitleid oder besser gesagt Nachsicht.
Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind
Sie haben sehr aufmerksam gelesen und das Konditional gemerkt: das ist durchaus meine Meinung, niemand wird zur Enthaltsamheit gewungen, außer durch sein eigenes Gewissen, und da das Christentum den subjektiven Willen zur Erfüllung der Gebote Gottes voraussetzt, impliziert Christensein (bzw. der Glaube an den biblischen Gott und unsere Erlösung durch seinen Sohn) bereits den Gehorsam den Geboten gegenüber.
Die von der Bibel losgesagte Konfessionen nenen sich zwar immer noch „christlich“, aber da müssen wir wohl das Wort sehr großzügig anwenden.
Ich bin für die Religonsfreiheit. Sie erwähnen Moslems, Juden usw.? Dann sind diese noch strenger als die Katholiken. Enthaltsamkeit gehört außerdem zur religiösen Übung der Buddisten.
„halten können, müssen, wollen“: man kann daran halten, da es Vorbilder gibt und so die Möglichkeit empirisch bewiesen ist, und nicht müssen, sondern wollen, da der Glaube Freiheit notwendig voraussetzt.
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#117   für die Kirche   14:41:49 | Donnerstag, 4. September 2008
@Earendil: Schaden
Habe gerade gemerkt, daß Sie Homosexueller sind!
Wenn ich es gewußt hätte, hätte ich nicht so scharf geschrieben.
Denn ich stellt Sie als einen liberalen Theologen vor, keineswegs habe ich aber Ihre sexuale Präferenz gemerkt.
Nun ja, ich muß betone, die seelische Gesundheit besitzen wir generell als Sünder nicht: zwar sind wir erlöst von dem Opfer des Herrn, aber nur von der Erbsünde, indem wir immer wieder sündigen (egal wer und wie), müssen wir durch die göttliche Gnade geheilt werden. Mit meinem Vergleich habe ich nicht gemeint, daß die Homosexualität an sich eine Krankheit sei, sondern daß wir alle, wenn wir die Gebote Gottes übertreten, „an Seele krank“ sind, und brauchen demzufolge Jesus den guten Arzt.
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#27   für die Kirche   14:15:45 | Donnerstag, 4. September 2008
@alle: Kirche zur Homosexualität
Es steht in dem Kathechismus der Katholischen Kirche folgendes über die Homosexualität:
2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.
2359 Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich – vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft –’ durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern.
Quelle: www.vatican.va/…ive/DEU0035/_P8B.HTM
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#115   für die Kirche   14:11:29 | Donnerstag, 4. September 2008
@Earendil: ärztliches Verbot
ja, gesetzlich nicht (außer in Lokals und an den Schulen und im Kino …).
Aber ein ärztliches Verbot ist eine Art Verbot, welches nicht mit staatlicher Gewalt geschieht. Und ein Ärzt als Fachmann hat mit seinem besten Wissen und Gewissen das zu tun.
Hält der Kranke nicht daran, muß er selber die Folge tragen.
Vergleichbar ist auch mit dem kirchlichen Verbot.
Exkommunikation ist genauso wie eine Satz eines Vereins, mehr rechtliche Wirkung hat sie nicht. Und das Mitglied hat selber nach seinem Gewissen zu entscheiden, ob er noch in dem Verein bleibt oder nicht.
Erkennt er die Satzungen an, kann er weiter da bleiben.
Wenn er die Satzungen jedoch ablehnt, dann fragt man sich, weshalb er dann noch Mitglied bleiben will.
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#113   für die Kirche   13:57:14 | Donnerstag, 4. September 2008
@Earendil: Verbot und Freiheit
Das Verbot homosexueller Handlungen schränkt Freiheit und Lustgewinn eines Menschen ein, ohne dass es aus Liebe zu anderen Menschen nötig wäre, widerspricht also (wie einige andere Elemente „christlicher“ Moral) dem Liebesgebot und kann deshalb m.E. nicht göttlicher Wille sein.
Das Verbot des Rauchens eines Lungenkranken schränkt Freiheit und Lusgewinn eines Menschen ein, ohne daß es aus Liebe zu anderen Menschen nötig wäre…
Außer Sie protestieren: ein Lungenkranker darf doch aufgrund seiner körperlichen Gesundheit nicht rauchen!
Aber dann kann man auch sagen: die seelische Gesundheit erhält man nur, wenn man sich von dieser Art von Lustgewinn zurückhält.
Aber die seelische Gesundheit bedeutet heute zu tage nun mal nichts. Auch nicht mehr für manche Christen.
Die zeitgemäß mutierten Menschen haben heute nur einen Körper, dessen grauen Zellen in dem Kugel oben ihre durch Gesellschaftsingenieure eingeplanzte Daten wiedergeben, und diesen Prozeß nennt man heutezutage Denken. Sie sind wohlmöglich nicht mehr beseelte Lebewesen da sowas zu zeitungemäß ist.
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#18   für die Kirche   13:15:34 | Donnerstag, 4. September 2008
@Zweifler: Einfluß oder Zwang
Sind die Politiker nicht selbst denkende menschen? Zwang besteht nur darin, daß man mit Druckmitteln jemanden zu einer Handlung bringt, die er nicht will. Aber wenn Politiker gegen die eigentragene Partnerschaft stimmen, machen sie es aus eigener Überzeugung. Wenn ein Zwang bestehen sollte, dann bitte weisen Sie mal nach, daß die Kirche durch Erpressung usw. jemanden zu einer Handlung gezwungen hat. Zeigen Sie einen solchen Fall an, dann handelt sich darum um eine Straftat, und ich bin ganz und gar damit einverstanden, daß man die Täter straft.
Übrigens bin ich für einen rechtlichen Status der gleichgeschlechtigen Lebensgemeinschaft. Wenn ich darin keinen intrinischen Widerspruch zu meinem Glauben sehe, muß ich nicht dagegen sein.
Und jeder Bürger und rechtlich eingetragene Organisation hat auch das Recht, seine meinung in der öffentlichkeit zu äußern und somit die anderen beeinflußen. Das tun die Grünen genauso wie die Linken. Ganz geschweige von der allgegenwärgtigen political correctness. Manche warten nur darauf, seine unliebsamen Kollegen bei irgendeinem Wort zu „ertappen“ und so die berufliche Konkurrenz auf diese Weise aus dem Weg zu machen. Sei es nur eine harmlose Äußerung.
Jetzt bleibt nur die Frage, wer zwingt überhaupt wen?
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#16   für die Kirche   12:53:09 | Donnerstag, 4. September 2008
@Pascal123: die Vorschriften
Wo aber die RKK versucht in eklatanter Weise Ihre Moralvorstellungen zur moralischen Richtschnur für alle Bürger zu machen, ob diese Katholisch sind oder nicht, ist dies sicherlich nicht zu dulden und wird zurecht angeprangert.
Dieser Äußerung fehlt ein sachlicher Beleg.
Darf die Kirche nicht eine Meinung haben wie die anderen Bürger? Meinungsfreiheit besteht auch darin, daß man sie frei äußern kann, solange sie nicht gegen die Menschenrechtkonvention verstößt. Antisemitismus muß aus diesem Grund verboten werden. Aber daß die Kirche Familie schützt, ungeborene Kinder schützt, verstößt nicht gegen Menschrechte, fördert sogar ihre Durchsetzung.
Was Euch an der Kirche stört, ist nicht der angeblich von der Kirche ausgeübten Zwang, sondern daß die Kirche eine andere Meinung als die Grüne Partei vertritt, und daß die Kirche der Spaßgesellschaft skeptisch gegenüber steht. Wenn Ihr selber kein schlechtes Gewissen habt, mußt Ihr Euch eigentlich gar nicht gestört fühlen. Es leben so viele Heiden sie leben ganz wohl ohne gleich auf die Kirche herfallen zu müssen. Geht einen Bogen um die Kirche und ihre Medien, das Leben wird gleich sonniger für Euch. Aber schreibt bitte nicht vor, wie wir Christen zu leben und zu denken haben.
Punkt.
Redaktion benachrichtigen Verdampfter Katholizismus
#108   für die Kirche   11:57:55 | Donnerstag, 4. September 2008
@Earendil
da der richtige Thread zulange zurück liegt, poste ich nochmal hier, denn ich finde, es gibt doch einige Punkte zu klären:
1) Ihre Bibelausgabe ist vielleicht ohne die Paulus-Briefe?
2) Zum Glück hatte Paulus zu seiner Zeit keinen liberalen Theologen, der die politische Korrektheit seiner Worte überprüft. Sonst würde er nie zum Apostel geworden.
3) Paulus hinkte als hinter seinem Zeitgeist: (wenn Sie den seinigen meinten in Ihrem Posting). Dann läßt es sich sein Erfolg schwer erklären, wieso eine 12-Mann-Team eine unter umgünstigen Umständen so viele Anhänger bekamm.
4) Ist der neue Gott von heute bzw. Zeitgeist das Wahrheitskriterium. Wahrheitskriterium ist bekanntermaßen zeitlos: zum wie 1+2=3.
5) Wenn Paulus seine Nächsten nicht so geliebt wie ihn selbst und somit das zweite wichtigste Gebot Jesu erfüllt hätte, dann hätte er diese herben Worte geschluckt. Denn es ist in jeder historischen Epoche das gleiche, daß die Menschen eher Schmeichen und Lob lieben, aber keine Kritik und Zurechtweisung vertragen. Wenn also Paulus nicht an unser Seelenheil gedacht hätte, hätte er
seiner Gemeinde keine solchen Briefe geschrieben, sondern solche Worte: Ihr seid alle großartig, macht weiter so. Jesus liebt Euch, und erlaubt Euch, alles nach Eurer Herzenslust zu machen. Hauptsache, Ihr habt Spaß daran.
Redaktion benachrichtigen Überraschender Rücktritt
#308   für die Kirche   18:42:07 | Mittwoch, 3. September 2008
@Clarissa: die Birgitta
Liebe Clarissa,
meinen Sie nicht etwa den Birgitta-Orden? Oder irre ich mich? Ist sie doch die Schutzpatronin?
Redaktion benachrichtigen Christenverfolgung ist im System begründet
#31   für die Kirche   18:27:06 | Mittwoch, 3. September 2008
@clarissa: Danke auch
Ich danke Ihnen auch für Ihre bildungsschweren Beiträge, man braucht ein wenig Mühe, sie zu lesen, aber durchaus zum eigenen Nutzen.
Hier noch eine Korrektur: die Galater-Stelle: 5,13ff. (Luther-Bibel)
Redaktion benachrichtigen Verdampfter Katholizismus
#77   für die Kirche   18:23:43 | Mittwoch, 3. September 2008
@Earendil
Lieber Earendil,
ich melde mich mal.
Die von Ihnen zu recht angeforderte Bibelstellen, die besser zu „Begierde als Folge des Sündenfalls“ passen, finden Sie (nach der Zählung von Luther-Bibel) im Paulus-Brief: Galater Brief 5, 13ff.
Insbesondere 5, 19: „Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unreinigkeit, Unzucht, Wisset ihr nicht, daß die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Lasset euch nicht verführen! Weder die Hurer noch die Abgöttischen noch die Ehebrecher noch die Weichlinge noch die Knabenschänder, Abgötterei, Zauberei, Feindschaft, Hader, Neid, Zorn, Zank, Zwietracht, Rotten, Haß, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch zuvor gesagt und sage noch zuvor, daß, die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.Denn das sollt ihr wissen, daß kein Hurer oder Unreiner oder Geiziger, welcher ist ein Götzendiener, Erbe hat in dem Reich Christi und Gottes.Denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Totschläger und die Abgöttischen und alle, die liebhaben und tun die Lüge. Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit“
Ja, unser Apostel ist ein herber Mensch. Er ist leider streng.
Redaktion benachrichtigen Christenverfolgung ist im System begründet
#28   für die Kirche   18:14:42 | Mittwoch, 3. September 2008
@Clarissa
Liebe Clarissa,
ich poste hier, weil Sie sich gerade gemeldet haben.
Daß die (Sexual-)Begierde Folge des Sündenfalls ist, steht bei Augustin, De Civitate Dei, Buch 14.
Ich lese gerade drin.
Und falls Eandil hier mal vorbei schaut, kann er die betreffende Stelle bei Paulus-Brief finden, nämlich:
Galater-Brief kap. 13, daß wir nicht dem Fleisch sondern dem Geist nach leben sollen.
Und Mahnung zur Keuschheit: I. Korith, kap. 6, 7.
Weil er Protestant ist, werden die Stellen nach der Luther-Bibel angegeben.
Redaktion benachrichtigen Christenverfolgung ist im System begründet
#25   für die Kirche   17:38:30 | Mittwoch, 3. September 2008
@Lutheraner: Reiche Christen
Sie denken eurozentrisch: nur 25% der Katholiken wohnen hier, und die Zahl schrumpft hier, (zum Vergleich auf dem amerikanischen, d.h. Lateinamerikan inklusiv, Kontinent hat man eine Zuwachsquote von 8%, und in Africa und Asien jeweils 3%).
Die Zahl der Katholiken
in Asien: 52,371,000
in America (Kontinent):15,629,000
in Oceania: 325,000
Den bedeutendsten Zuwachs hat man nach dem II. Vatikanum erzielt, wohl bemerkt nicht mit imperialistischen und kolonialistischen Druckmitteln.
Die Weltkirche ist insgesamt arm.
Trotz Armut und Unterdrückung lebt sie, und warum auch nicht? Jesus hat doch auch die einfachen Leute als Jünger genommen.
quelle: …ww.catholicnewsagency.com/new.php?n=12752
Redaktion benachrichtigen Christenverfolgung ist im System begründet
#4   für die Kirche   17:27:30 | Dienstag, 2. September 2008
@Navon: die Katholiken und ihre Privilegien
Katholiken kosten zuviel!
Also schaffen wir die Kirche hier ab. Zumindest bin ich dafür, daß man die Kirchensteuern abschafft. Denn die Kirche muß tatsächlich nicht so reich sein, um missionarisch zu sein, um das Wort des Herrn unter die Völker zu bringen.
Andererseits, eine Kultur zu pflegen kostet Geld. Mozart hat sich auch gut bezahlen lassen. Es geht hier nicht nur um Kuchenverteilen: sondern auch um die Backkunst. Das Christentum ist ein sehr wichtiges Bestandteil der europäischen Kultur, wenn auch zugegeben nicht das einzige, es gibt noch die Antike und Aufklärung, es gibt noch Pantheismus, Goethe.
Aber stellt Ihr Euch mal vor, Bachs Kantate verstehen zu wollen ohne irgendwelche Kenntnisse vom Christentum. Und wie wird man noch die Anspielungen in der gesamten klassischen Literatur auf die Bibel verstehen können, ohne Kenntnisse von Religion?
Man kann ruhig das Christentum aus der staatlichen Förderung bannen, schwach wird es nicht: siehe nur die U.S.A., dort hat man ganz andere Christen als hier. Das Christentum wächst weltweit, besonders in armen Gegenden. Nur in Europa geht es unter. Aber es wird auch nicht so weiter dauern. Davon bin ich überzeugt!
Eine pluralistische Gesellschaft ist wünschenswert, aber eine gut funktionierende schafft man nicht durch Selbstkastration.
Redaktion benachrichtigen Nichtig und irreführend
#123   für die Kirche   17:05:55 | Dienstag, 2. September 2008
@Nachhilfe in Religionsunterricht: Unfehlbarkeit
Trotz des Einspruchs von Aleph ein dogmatisches Gehicke. Bitte die Hervorhebung beachten!
Unfehlbarkeit des Papstes
Das Dogma (= die Lehre, der Lehrsatz) von der Unfehlbarkeit des Papstes wurde auf dem I. Vatikanischen Konzil (1869/70) als verbindliche Lehre der katholischen Kirche formuliert.
Entgegen einer weit verbreiteten Annahme meint dieses Dogma nicht, dass alle Äußerungen eines Papstes unfehlbar, also irrtumslos sind. Von Unfehlbarkeit spricht die katholische Kirche nur, wenn der Papst „ex cathedra“ spricht, um eine Lehre verbindlich als Bestandteil der katholischen Tradition auszuweisen.
Dies geschieht, wenn der Papst
* als oberster Hirte und Lehrer der Gesamtkirche
* seine Absicht zu einem letztverbindlichen Urteil über Fragen des Glaubens und der Sitten
* feierlich erklärt und
* dieses Urteil spricht.
Alltägliche Äußerungen, Predigten und Vorträge des Papstes können also per se keine unfehlbaren Äußerungen sein. Ebenso ist es kein Widerspruch zur Lehre der Unfehlbarkeit, wenn Päpste menschliche Schwächen zeigen, sich unklug oder vielleicht sogar unmoralisch verhalten sollten.
Redaktion benachrichtigen Ein peinliches Thema
#222   für die Kirche   15:09:55 | Dienstag, 2. September 2008
@Andreas_Rau
Lieber Herr Rau,
sind wir Spitzbuben an der Schule?
Redaktion benachrichtigen Befohlene Ehrfurcht vor dem Symbol der Schande
#293   für die Kirche   21:12:57 | Montag, 1. September 2008
@Andreas Rau: Ihre Frage
meinen Sie denn die Auseinandersetzung mit Luther?
Dann weiß vielleicht Clarissa mehr Bescheid.
Soweit ich weiß, beschäftigt sich die katholische Kirche bereits ab der Reformation mit ihm. Die ganze Gegenreformation besteht ja in der Auseinandersetzung mit den Reformatoren. Außerdem ist der Gedanke Luthers zunächst bereits in der damaligen Diskussion der Kirche verankert, es ist eigentlich nicht nur lutherisch. Aber durch die Gegenreformation hat man sich dogmatisch und auch hinsichtlich der Kirchenorganisation bewußt von den Protestanten abgegrenzt, denn man soll sich besser profilieren, sonst verliert man ja jegliche Konturen…
Die Methode der Bibelauslegung heute ist sicherlich bereits von den Protestanten beeinflußt, aber ich bin ja keine Fachtheologin…
Redaktion benachrichtigen Befohlene Ehrfurcht vor dem Symbol der Schande
#286   für die Kirche   20:40:55 | Montag, 1. September 2008
@clarissa: die Ergänzung
Nach der Meinung der Prüfungskommision, die aus einem magister grammaticus und einer magistra theologica hat die Kandidatin ihre Antwort zu:
„Def. Sünde=ein Akt einer mit freiem Willen versehener Person, der eine bewußte und vorsätzliche Übertretung der Gesetze Gottes und somit eine Abwendung von Gott darstellt“
zu ändern.
Noch eine Ergänzung gefällig, meine Damen und Herren?
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#283   für die Kirche   20:30:25 | Montag, 1. September 2008
@Aleph: menschliche Akte
Lieber Aleph,
Sie sind nun einmal an Schlagfertigkeit nicht zu übertreffen!
Dann muß ich wohl den Ausdruck zu „Akte einer mit freien Willen versehener Person, die die Übertretung der Gesetze Gottes und eine Abwendung von Gott darstellen“ ändern.
Jetzt zufrieden? Mein magister grammaticus.
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#280   für die Kirche   20:08:05 | Montag, 1. September 2008
@Andreas_Rau: das Argument
naja, wenn Sie zunächst fragen, wo steht’s in der Schrift?
Das ist nuneinmal so typisch lutherisch. Die Lehre der Kirchenväter wie eines Augustins ist nun mal die zweite Säule bzw. die Tradition, die unsere Kirche trägt.
Selbständige Reflexion über den Glauben und Kirche ist immer erwünscht. Daher reden wir ja hier, und sagen nicht sofort, daß alles, was der modernen Vorstellung nicht entspricht, nicht wünschenswert ist.
„Fruchtbar“ impliziert bereits die Vermehrung. Daher ist das „also“ nicht nötig.
Ein Mangel wie „Unfruchtbarkeit“ ist keine Sünde. Nur menschliche Akte können Sünden sein.
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#277   für die Kirche   19:50:58 | Montag, 1. September 2008
@Andreas_Rau/@Gretchen
@Andreas_Rau: „wo steht es in der Schrift?“
bitte schön, sind wir Protestanten? Wenn Sie immer so weiter fragen, dann können Sie gleich unsere Kirche demolieren. Andererseits, wenn Sie doch einen Beleg aus der Schrift brauchen: „Seid fruchtbar und vermehret Euch“ (Genesis 1,28). Also kein Sex ohne Kinderzeugung.
@Gretchen: Empfehlenswert: Nicht nur Augustinus lesen, sondern auch die Sekundärliteratur dazu – und vieles, vieles mehr, was nach dem 5. Jahrhundert (auch von sehr konservativen) Theologen zum Thema verfasst wurde. Und weil sie so viel schöner und bunter ist als all der grau-traurige Unfug, der in diesem Forum hinsichtlich der homosexuellen Liebe geschmiert wird,
Dann muß ich Sie sehr enttäuschen: Sie kennen die Literatur darüber wohl nicht besonders gut. Seit wann sind die Theologen „bunt“? Wenn Sie sich ein wenig auskennen, sollten Sie einen eigentlich auf die Schule von Chartres hinweisen: da steht tatsächlich, daß der Gebrauch des männlichen Sexualorgans, wenn in der RICHTIGEN Ordnung gebraucht, angenehm ist.
Aber das ist es schon: und von konservativen Theologen nach dem 5. Jh. reden Sie? Dann nennen Sie mir doch ein paar Namen, wer was nach Ihrer Meinung Buntes geschrieben hat?
Also ob die spätantiken Christen besonders „rückständig“ wäre, da herrschte mindestens noch die antike Bildung.
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#38   für die Kirche   18:17:16 | Montag, 1. September 2008
@komische Eltern
na, ich habe mal von einem Jesuiten gehört, der dann protestantisch geworden ist und eine Pastorin geheiratet hat.
Jetzt haben sie einen Haufen Kinder.
Und die bemitleide ich mehr als den kleinen Daniel…
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#270   für die Kirche   18:12:24 | Montag, 1. September 2008
@Earendil: ist diese Erkenntnis neu?
Ich habe Ihnen nur die traditionelle Lehre zur Sexualität geschildert: es steht bereits bei Augustin, der Kirchenvater ist der Meinung, daß unsere Fortplanzung im Paradies ohne Lustgefühl stattfindet. Belegstelle: Der Gottesstaat.
Übrigens teilt diese Meinung auch der große protestantische Philosoph Sören Kierkegaard, vgl. „Krankheit zum Tode“.
Sie können ruhig lachen: für die modernen Menschen ist diese Vorstellung wohl möglich lächerlich. Aber vor diesen großen Geistern verbeuge ich mich!
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#30   für die Kirche   17:04:54 | Montag, 1. September 2008
@Kinderadoption
Ich habe vor einigen Monaten gelesen, daß ein lesbisches Paar aus den U.S.A. vor vielen Jahren ein Mädchen aus Asien adoptiert hat.
Und jetzt ist das Kind bereits 12, habe dann Photos von ihm gesehen, es scheint ihm sehr gut zu gehen.
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#267   für die Kirche   17:01:30 | Montag, 1. September 2008
@Earendil: das Lustgefühl
Dieses Lustgefühl ist eine Folge des Sündenfalls.
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#264   für die Kirche   16:37:18 | Montag, 1. September 2008
Lieber Haher
Lieber Haher,
niemand unterstellt Ihnen, daß Sie dieses Mädchenheft „Bravo“ lesen! (übrigens verwechsle ich es mit der „Birgitte“ und keine Dame hat mir bisher noch übelgenommen).
Wenn Columbe mal diesen Scherz mit „Bravo“ gemacht hat, dann meinte sie sicher nicht böse.
Wir wissen doch alle, daß Sie ein intelligenter und gebildeter Mensch sind.
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#26   für die Kirche   15:52:12 | Montag, 1. September 2008
@Amanda / Aleph: Wolle
Beste Antwort aller Zeiten!
Dann kann Marcelus bei Gelegenheit auch ein Paar Socken für mich stricken, da reichlicher Stoff vorhanden ist!
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#23   für die Kirche   15:44:32 | Montag, 1. September 2008
@Aleph;@Marcelus;@Amanda: Federn lesen!
Die Federn, die Marcelus laut Aleph zu sammeln hat, stammen sicherlich von den Streithähnen, die hier in der Hitze des Kampfes ihre Pracht verloren haben. ;-)
Jetzt bleibt noch eine Frage, woraus soll er denn die Strümpfe stricken?
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#54   für die Kirche   14:16:08 | Montag, 1. September 2008
@gunther maria michel: das Herz
Hören wir doch auf, ständig über andere zu lamentieren. Wie evangeliumsgemäß die Kirche ist, dafür ist jeder an dem Platz verantwortlich, an den er von Gott gestellt ist. Du wirst Dich vor Christus nicht dafür zu verantworten haben, was der Bischof von Trier, sondern was Joseph Berens gemacht hat. Und so wir alle.
Der archimedische Punkt zur Veränderung der Welt ist das eigene Herz.
lange kein so wahres Wort gehört! :)3
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#53   für die Kirche   19:13:44 | Freitag, 29. August 2008
@Joberens: Jesuszeit
Ach Herr Berens, zunächst finde ich, daß man Sie nicht mit Schimpfworten überschütten soll.
Aber widersprechen muß ich Ihnen doch: daß es zur Jesuszeit was gab, legitimiert es doch noch nicht. Es gab doch auch Todschlag. Hat Jesus dazu was gesagt? Aber in den zehn Geboten steht alles ja klar geschrieben, was schlecht ist.
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#26   für die Kirche   19:05:11 | Freitag, 29. August 2008
@Elijahu: Messe spielen
Aber so wie es aussieht hat diese Gemeinde ihre Strafe ja schon weg: in Zukunft keinen Priester mehr. Da können die sich dann gegenseitig einen vorpredigen und Messe spielen, ganz nach Protestantenart.
„Messe spielen“ ist wirklich ein passendes Wort.
Laienpredigten will ich mir auch nicht anhören: lese ich die Bibel und gute Bücher, habe ich mehr davon.
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#21   für die Kirche   17:03:33 | Freitag, 29. August 2008
@Aleph: Ernüchterung
für die Kirche: Ihr Postung ist ziemlich ernüchternd, wo ich Ihnen doch den Himmel erschließen wollte, ehemals sakrale Dinge sinnvoll im banalen Alltag einzu setzen.
Das war doch nur ein saurer Hering gegen den im Beichtstuhlbar zugezogenen Kater.
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#21   für die Kirche   17:02:20 | Freitag, 29. August 2008
@Aleph: Ernüchterung
für die Kirche: Ihr Postung ist ziemlich ernüchternd, wo ich Ihnen doch den Himmel erschließen wollte, ehemals sakrale Dinge sinnvoll im banalen Alltag einzu setzen.
Das war doch nur ein saurer Hering gegen den im Beichtstuhlbar zugezogenen Kater.
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#18   für die Kirche   16:11:38 | Freitag, 29. August 2008
@Aleph: ästhetische Sammler
Was Sie nicht sagen, Aleph!
Barock-Beichtstühle als Privatbars, und das mit dem Totenkopf auf der Tür :-O ? Vielleicht als die Erinnerung an die Worte: „Ich beschloß in meinem Herzen meinen Leib in Wein zu laben und mein Herz zu beschäftigen mit Weisheit […] Auch das ist Hauch und haschen nach Wind (Kohelet 2,3 u. 26)“. Allerdings erweckt ein Beichtstuhl genug Melancholie, die dann durch den aschließenden Wishky-Genuß noch gesteigert wird.
Die Wiederverwendung von Weihrauchfaß würde ich einen Atheisten aber abwarten: der Geruch wird ihm wohl möglich unangenehm werden. Es war doch mal so: der Teufel mußte einen Priester aus der Hölle entlassen, da er zusehr nach Weihrauch roch und Kopfschmerzen bei dem Höllenfürsten verursacht!
Sich an der keuschen Schönheit der Muttergott zu erfreuen und so das Herzen mindestens durch die Kunst zu erbauen, dagegen habe ich nichts.
Anzügliche Literatur kann man auch in dem Schutzumschlag von Landesverfassungsgesetz verstecken, so kommt auch keiner auf die Idee, hineinzuschnüffel! Bei einem schönen vergoldeten Kasten kann man dessen nicht sicher sein, daß der Gast doch mal neugierig wird. Harte Getränke füllt man in Medizinflaschen um!
Und vielen Dank für die Literaturempfehlung.
Dorian Grey habe ich als junges Mädchen gelesen, habe mal Oscar Wilde gerne gehabt.
(ich habe auch als junges Mädchen die Lady Chatterley gelesen :-@ )
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#11   für die Kirche   15:09:18 | Freitag, 29. August 2008
@Aleph, @Elijahu
Das stimmt. Durch die Zusammenlegung fallen viele solche Gegenstände aus dem Dienst.
Manchmal schaue ich mir in Antiquitätenläden um und sehe dort oft Kreuze (und auch ziemlich große) im Angebot. Einen Flügelaltar hat ich auch mal im Angebot gesehen.
Mich würde es sehr interessieren, wer solche Gegenstände kauft.
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#7   für die Kirche   14:38:01 | Freitag, 29. August 2008
@Aleph:
zunächst Schöne Grüße!
und zum Altar: da haben Sie einerseits Recht, daß man Gegenstände nicht vergötzen darf, andererseits liegt das Problem nicht an der Entfernung des Altars, sondern der Zweckentfremdung.
Habe mal einen Artikel gelesen, welcher beschreibt, wie man geweihte Gegenstände zu handhaben hat.
Eine schlechtgewordene Hostie spült man z.B. ins Wasser, und geweihte Gegenstände soll zerlegt und verbrannt und in der Erde begraben werden, wenn sie ihren Dienst nicht mehr tun.
wie man jedoch einen so großen Gegenstand wie Altar behandeln soll, weiß ich nicht genau.
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#18   für die Kirche   13:57:09 | Freitag, 29. August 2008
@die Bilderstrecke
Schauderhaft!
Zahlt man Kirchensteuern für sowas?
Das Gemeindezentrum: zugebend ein schönes Gebäude, aber wenn die Priester und seine Gehilfe im schönen Ambient arbeiten und wohnen möchten, müssen sie nicht unbedingt die Finanzierung aus der Geldtasche der Laien ziehen.
Modern Art in der Kirche: nicht die besten Stücke, kriegt man viel besseres zu sehen im Guggenheim Museum. Dafür geben sie also das Geld aus, für Schund, der angeblich Kunst sei: womit helfen sie denn den Obdachlosen, den Alkoholikern, den Drogensüchtigern? Die Heilsarmee ist in dieser Hinsicht viel besser.
Frauen suchen Selbstentfaltung im Gottesdienst: bitte, man kann stattdessen im Chor singen, auf die Musikschule gehen, Tanzclub besuchen… Aber natürlich, im Gottesdienst rumzupuschen kostet weniger Mühe. Der Spaß wird von der Gemeinde finanziert.
Sofa vor dem Altar: gut, gut, wir wissen alle, daß der gute Pfarrer gern in einer Talkshow mitmachen möchte. Aber wer lädet ihn denn ein: das Beste ist, daß man selber eine organisiert, und alle Laien müssen erzwungenerweise die Rolle der Zuschauer spielen, und sagen: wie GROßARTIG ist unser Pfarrer, unsere Gemeindereferentin!!!
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#47   für die Kirche   18:46:56 | Donnerstag, 28. August 2008
@Amanda: auch einen schönen Abend!
Finde ich auch so!
muß doch weg, Ihnen wünsche ich einen schönen Abend!
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#309   für die Kirche   18:38:14 | Donnerstag, 28. August 2008
@Sportgayfan: Erzkatholen!
Bestimmt, ohne die gibt es keinen ordentlichen Spaß!
Man kann noch über Priester-Kragen, Nonnen-Schleier, Meßgewände reden! Es gibt reichlichen Stoff!
Leider muß ich jetzt weg.
Ihnen wünsche ich einen schönen Abend mit den anderen! :(3
Und bis bald!
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#45   für die Kirche   18:34:26 | Donnerstag, 28. August 2008
@Amanda: Der Abt Notke
Stimmt’s, ich habe mich auch über ihn geärgert!
Vielleicht ist er so weltfremd, daß er die Not und Leiden anderer Leute gar nicht kennt? Da er ja doch von der Welt laute Manager kennenlernt.
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#304   für die Kirche   18:28:24 | Donnerstag, 28. August 2008
@Sportgayfan:
Das stimmt, eigentlich darf sowas nicht sein.
Dann müssen wir uns ein anderes Forum vereinbaren, wo wir uns dann treffen können, um über Spezielkleidung für Sauna, Strumpfhalter, Soutan, usw. weiter diskutieren können, wenn Kreuz.net gesperrt wird.
Vielleicht bei Klamotten.net!
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#301   für die Kirche   18:11:18 | Donnerstag, 28. August 2008
@Sportgayfan: Redaktion
Denke ich mirs auch.
Kann sein, daß die Redaktion ein lokerer Zusammenschluß von einer heterogenen Personengruppe ist, und darunter befinden sich nun ein Paar Braunen.
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#299   für die Kirche   18:04:46 | Donnerstag, 28. August 2008
@Sportgayfan: Saunieren
Ja, darüber lache ich jetzt noch.
Lassen wir hoffen daß bei Kreuz-net solche Diskussionen den braunen Sud vertreiben.
Gestern habe ich mir noch Sorgen gemacht:
In Deutschlandfunk redete man darüber, ob man den Zugang zu Internetseiten sperren sollen, die Antisemitistischen Gedankengüter verbreiten.
Wenn kreuz.net deswegen gesperrt wird, wo soll ich wieder Leute wie Sie, Aleph und die anderen noch treffen können?
Daher ein Aufruf an die Redaktion: Höre endlich mal auf mit solcher Hetzpropaganda!
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#297   für die Kirche   17:53:08 | Donnerstag, 28. August 2008
@Sportgayfan: ja, da haban Sie wieder recht
Geht es mir auch so! Gestern mußte ich den ganzen Abend über die Strapze-Diskussion lachen, und heute wieder im Bus!
Aber da haben Sie doch wieder recht: es gibt eine Grenze, und dann hört der Spaß auf.
Außerdem sind auch solche braunen Diskussionen gar nicht lustig! Vom Thema her schon nicht!
Mit dem Christensein meine ich vor allem die Nächstenliebe!
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#295   für die Kirche   17:36:08 | Donnerstag, 28. August 2008
@Sportgayfan: Christen
Da haben Sie recht.
Wir treten hier in diesem Forum als Narren und Possenreißer auf, aber nicht als Christen.
Andererseits hat Aleph Recht, dieses Forum bietet eine schöne Plattform zur zwischenmenschlichen Kommunikation, und wo kann man soviel lachen wie hier?
Vielleicht schafft einer und zwei von uns, mindest in der realen Welt mal als Christ zu handeln. Reicht’s dann auch.
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#42   für die Kirche   17:30:22 | Donnerstag, 28. August 2008
@Samurai: mehr oder weniger zu essen
Ist es denn modern, daß jeder Bruder nach seinem Bedürfnis so und so viel Essen bekommt?
Fließband, Standarisierung, Rationalisierung… Alles Erfindung der modernen Zeit.
Menschen als Nummern zu behandeln: Chipkarten für alle, alles Moderne.
Aristoteles sprach von einer proportionalen Gerechtigkeit, gerade in dem von Ihnen erwähnten Sinne.
Das Heilige Römische Reich: jeder Stand hat eigene Rechte und Reglungen.
Gleichheit vor dem Gesetz: neueren Datums.
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#33   für die Kirche   16:21:31 | Donnerstag, 28. August 2008
@Oleander; @Samurai; @Gotthard
@Oleander&@Samurai:
Ok, kann auch eine Geschmackssache sein. In unserem globalen Zeitalter kann der Glaube in einer anderen Kultur zu einem anderen Ausdruck kommen.
Ich hoffe nur, daß die europäische Musik nicht deshalb verkommt, denn wenn die Europäer selber ihre Tradition und Kultur nicht mehr pflegen, wer macht das sonst? Vielleicht die Japaner? Die haben die H-Moll-Messe von Bach so gut einstudiert. Und die Chinesen haben kürzlich vor Papst das Requiem von Mozart vor Papst aufgeführt.
Andere Völker können sich durchaus die westliche Kultur aneignen, aber das nur auf eine theoretische Art. Diese Kultur hat ihre Humus in Europa. Andere Völker lernt sie als etwas Fremdes und paßt sie an die eigene Kultur an, so wird sie transformiert, was zwar ein dynamischer Prozeß ist und durchaus was Positives an sich hat, aber authentisch ist sie nicht mehr. Soll die europäische Kultur dann langsam den Status einer vergangenen Kultur wie die antike Kultur erhalten? Traurig. Hoffentlich nicht wahr.
@Gotthard: das stimmt. Daher kann sakrale Musik ohne instrumentale Begleitung auch sehr schön sein.
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#27   für die Kirche   15:49:06 | Donnerstag, 28. August 2008
@Samurai: was ist kirchlicher?
Offensichtlich darf man kein Instrument „diskriminieren“.
Aber es gibt auch Konventionen, die bestimmen, was zu welcher Situation gehört: Wenn ich von der Bundeskanzlerin empfangen werde, kann ich auch nicht im T-Shirt auftauchen. Aber T-Shirt ist auch kein schlechteres Kleidungstück als ein Kostüm.
Mozart beachtet auch solche Konventionen. Er hat über seinen Schüler (der jenige, der die Requiem-Messe fertig geschrieben hat) geschimpft, der diese Konventionen nicht verstanden hat. Bin selber keine Musikerin, aber durchaus gibt es Tonarten, die als besonders kirchlich gelten und aufgrund der Konvention bei Hörern schnell das Gefühl der Ehrfurcht hervorruft.
Auch die Schubert-Lieder verwenden spezifische Tonleiter, um bestimmte Gefühlsarten zu kodieren.
Musik ist wie eine Sprache, und genauso wie wir beim Schreiben auf Stilebene achten müssen, darf man die Musiksorten auch nicht blind anwenden.
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#22   für die Kirche   15:35:37 | Donnerstag, 28. August 2008
@oleander75: Gospel
Gospel ist der Ausdruck einer anderen Konfession, diese Art Musik paßt in eine andere Art von Versammlung, und ich gebe zu, sie ist sehr gute Musik. Aber zum katholischen Gottesdienst paßt sie nicht. Man kann sie schon singen, auch in der Kirche, aber eben nicht während der Eucharistischen Feier.
Die Orthodoxen verwenden nicht einmal Orgel.
Es geht prinzipiell nicht um Musik, sondern um Gebet.
Die Musik dient nur zur Untermalung. Sobald die Musik sich selbstverständlicht, verliert der Gottesdienst seine Bedeutung.
Ich höre jede Art von Musik und liebt sie.
Aber Unterhaltungsmusik paßt nun mal besser in Kneipen und Wohnzimmer.
Die Kirche ist zum Gebet da, sie ist keine Mehrzweckhalle.
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#15   für die Kirche   15:24:08 | Donnerstag, 28. August 2008
@Samurai: warum keine Jazzmusik im Gottesdienst?
Jazz paßt nicht in einen Gottesdienst, und zwar aus demselben Grund, weshalb man bei einem Gartenfest keine Gregorianik spielt.
Solange die Idee, in der Diskothek Gregorianik (und zwar nicht die gepunschte wie von Pet shop Boy oder Sinead O’Connor, sondern die richtige, von Mönchen gesungene) zu spielen den meisten Zeitgenossen als absurd vorkommt, wird die Idee, im Gottesdienst Jazz oder Rock zu spielen, bloß eine Schnappsidee von manchen verhinderten Musikern unter den Kirchenangestellten sein.
Die Tragik ist nur, solche Schnappsidee wird nirgendswo in der Gesellschaft ernst genommen außer in der Kirche.
Wenn aber die Gregorianik in der Eckkneipe gespielt wird, bin ich durchaus bereit, einmal Jazz im Gottesdienst hinzunehmen, aber nur einmal.
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#70   für die Kirche   19:38:09 | Mittwoch, 27. August 2008
clarissa: res ipsa
nun, die res ipsa hat keine sittliche Qualität.
So haben die angebotenen Waren bei Beate keine sittliche Qualität, aber wohl der Verkauf, denn das ist eine menschliche Handlung, die wohl ethischen Kriterien unterliegt.
Ob der Verkauf von solchen Waren ethisch gut oder schlecht ist, will ich nicht beurteilen. Aber er gehört bereits in den ethischen Bereich.
man muß bedenken, malum und bonum können auch in der neuplatonisch geprägten Sprache der Kirchenväter ontologisch gemeint sein, und eine res bona kann auch eine Rose sein, die ist aber ethisch gesehen weder gut noch schlecht.
Man darf die Handlungen und Akte überhaupt nicht als „res“ bezeichnen.
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#17   für die Kirche   19:26:22 | Mittwoch, 27. August 2008
@Clarissa: das sehen
Damit unterliegt auch Paulus einem schweren ikonographischem Irrtum, wenn er das irdische menschliche Leben als Rätsel bezeichnet, das wir im Spiegel erkennen und dabei auch noch primitvliterarisch auf Ex 33, 11 und Num 12, 8 anspielt
Paulus meint gar nicht das menschliche Leben, sondern Gott selber! Und erst nach dem Tod werden wir Gott schauen vom Angesicht zum Angesicht, diese von Ihnen zitierte Textstelle ist doch die Grundlage der Mystik. Und jeder Mystiker bemühen sich um einen direkten Schau Gottes bereits im diesseitigen Leben. Die zweite von Ihnen zitierte Textstelle hat auch „gloriam Dei“ als Objekt von „speculantes“.
„Videre“ bedeutet philosophisch-historisch die Intuition, also eine Form des Denkens.
Beziehen wir uns auf die Stelle aus dem Sermo, dann sehen die Gläubigen natürlich zunächst die erhobene Hostie. Aber da der mystische Leib Christi in der früheren Zeit zweierlei Bedeutungen hat, ist es nicht verwunderlich, er bezieht sich sowohl auf die Hostie als Leib Christi als auch auf die Kirche. Die spezifische Bedeutung von „mysterischer Leib Christi“ als die Kirche ist erst später festgelegt worden. Schließlich habe ich auch nicht gemeint, daß die Gläubigen hier in der Hostie sie selber sehen, sondern das Mysterium des Glaubens.
Wenn wir uns aber selber als Spiegelbild Gottes „sehen“ möchten, dann sehen wir es nicht in der Eucharistie, sondern in unserem Geist, was ohnehin in der „Confessiones“ von Augustin breits zu lesen ist.
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#54   für die Kirche   18:06:01 | Mittwoch, 27. August 2008
@Rottenmaier
Da sieht man ja Strumpfhalter und Keuschheitsgürtel in einem vereint!
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#14   für die Kirche   17:30:12 | Mittwoch, 27. August 2008
@clarissa: Fehlinterpretation
„Estote quod videtis et accipite quod estis … Si ergo vos estis corpus Christi et membra, mysterium vestrum in mensa dominica posita est: mysterium vestrum accipitis.“
„Seid was ihr seht (der Leib Christi) und empfangt, was ihr seid … Wenn ihr also sogar die Glieder des Leibes Christi seid, ist euer Geheimnis (das Geheimnis von euch) auf den Tisch des Herrn gelegt: Ihr empfangt euer Geheimnis (das Geheimnis von euch).“
Liebe Clarissa, dieses Zitat aus dem Sermo Augustins meint doch nur, daß wir Christus nachahmen sollen. Und daß wir Spiegelbild des Herrn sind, das ja, aber jeder, der die Schrift „De Trinitate“ Augustins gelesen hat, weiß, daß der Kirchenvater nicht von dem Lichtspiegelbild redet. Das Abbild Gottes in uns ist eigentlich „memoria, intellectus, voluntas“. Auch dreifaltig wie Gottvater, Gottsohn und Gottgeist. Sehen kann man dieses Abbild gerade nicht! Sondern nur durch das „innere Auge“ bzw. die Introspektion, bzw. in sich einkehrende Meditation wird es uns bewußt. Eine sich im Spiegel betrachtende Frau versinnbildlicht in der Iconographie dagegen schon immer die Eitelkeit bzw. Gefallsucht, einer Sünde nämlich.
Und mit „Geheiminis“ meint Augustin auch nicht unser Aussehen, sondern unseren Status als im Christus getaufte und Glieder der Kirche, und die Kirche ist auch das mystische Leib Christi.
Man darf weder die Bibel noch die Kirchenväter so primitiv literarisch interpretieren.
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#120   für die Kirche   17:23:36 | Dienstag, 26. August 2008
@Bellarmino: auch Ihnen vielen Dank!
Schön, mit Ihnen diskutiert zu haben.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen und erfüllten Abend!
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#18   für die Kirche   17:21:04 | Dienstag, 26. August 2008
@Samurai:die Trinität
hinsichtlich der Trinität gibt es wenig Differenz zwischen der katholischen und evangelischen Theologie.
Ihr alter Pfarrer hat sicherlich vergessen, was er in dem Priesterseminar gelernt hat! Oder er hat keine Lust, mit einem Heranwachsenden zu diskutieren.
Allerdings seine Schuld, hätte er eigentlich erklären sollen.
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#112   für die Kirche   17:09:37 | Dienstag, 26. August 2008
@Bellarmino:
Dann lassen wir zusammen beten.
Das wichtigste ist, daß wir Gott suchen und in seiner Nähe wandeln, und wenn Sie in dem Gottesdienst von Piusbruderschaft Gott näher erfahren, dann warum denn auch wieder nicht.
Übrigens, vielleicht finden Sie in Irland auch Gemeinschaften innerhalb der Kirche, die die Alte Messe zelebrieren.
Vielleicht kennen Sie schon die folgenden Webseiten:
summorum-pontificum.de/
…ww.summorumpontificum.net/
www.introibo.net/
und für Irland:
www.latinmassireland.org/…_the_latin_mass.html
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#105   für die Kirche   16:51:52 | Dienstag, 26. August 2008
@Bellarmino:
Sicherlich können Sie selber am Besten beurteilen, ob die Piusbruderschaft zu Ihnen paßt oder nicht.
Ich möchte auch dafür beten, daß die Pius-Priester oder mindestens ein Teil von ihnen bald wieder in voller Kommunion mit Rom stehen werden.
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#98   für die Kirche   16:34:10 | Dienstag, 26. August 2008
@Bellarmino
ich wurde auch schon gefragt, warum ich alle zwei wochen beichte, man muss doch nur einmal im jahr.
Mein Gott ist es lächerlich!
Da kann man den so fragenden seinerseits fragen, weshalb er Priester geworden ist, obwohl niemand ihn dazu gezwungen hat.
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#92   für die Kirche   16:27:04 | Dienstag, 26. August 2008
@Amanda
Ein mit mir befreundeter Priester riet mir, als ich ihm davon erzählte, ich solle eventuell den Beichtvater bitten, auf den Zuspruch zu verzichten und ihm sagen, dass ich nach dem Bekenntnis nur die Buße und die Lossprechung möchte, da der Zuspruch nicht konstitutiv zur Beichte gehört.
Gute Idee, werde sie das nächste Mal gleich anwenden, wenn einer wieder solchen Versuch machen will.
Wenn sie solche Gespräche führen wollen, sollten sie einem eigentlich einen bequemen Sitzplatz anbieten, oder gar eine Couch…
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#85   für die Kirche   16:18:52 | Dienstag, 26. August 2008
@Bellarmino
wir sind ja alle lieb und brav, und wenn wir nichts schon im himmel sind, kommen wir in jedem fall hinein.
Dabei haben die Priester nicht gedacht, daß niemand zur Beichte mehr kommen wird, wenn alle tatsächlich so denken.
Hinter dieser Auffassung steckt wohl eine falsche pädagogische Idee: Kinder müssen gelobt und dürfen nicht getadelt werden. Stimmt’s nicht. Denn Kinder sind noch nicht reif in ihrem Urteilsvermögen (fehlt ihnen auch die dazu passende Erfahrung), und brauchen Orientierung. Konstruktive Kritik kann einem vom sehr hohen Wert sein.
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#74   für die Kirche   16:01:46 | Dienstag, 26. August 2008
@Bellarmino: Beichte oder Psychotherapie
ich bin mittlerweile müde geworden, mehr ein psychologisches beratungsgespräch zu empfangen, als ein sakrament.
Da muß ich Ihnen mal was erzählen: ich war in Frankfurt und wollte beichten. Da mußte ich 30 Minuten warten, da das Beichtkind vor mir so lange gebraucht hat: eine Nonne. Habe mir gedacht, was sie wohl alles verbrochen hat.
Kam ich selber ein, und fing an, eben das Übliche zu beichten: Stolz und Unbeherrschtheit usw. Der Pfarrer fing an, mir zu sagen, daß ich eigentlich ganz toll sei und alles so gut gemacht habe, und daß ich mehr Selbstzufriedenheit mit mir haben solle.
Habe ich ihm widersprochen, dann ließ er mich nicht mehr los, und das Knien ward langsam beschwerlich.
Am Ende, um überhaupt von ihm los gehen zu können, mußte ich zugeben, daß ich nichts falsches gemacht habe und ein sehr tolles Kerl sei. Und erst dann gab er mir die Absolution!
Zu diesem Pfarrer werde ich wohl nicht mehr gehen.
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#60   für die Kirche   15:41:13 | Dienstag, 26. August 2008
@Bellarmino: Beichten bei der Piusbruderschaft
Lieber Bellarmino,
ich habe mal dort bei denen gebeichtet!
Aber später habe ich gehört, daß es eigentlich ungültig ist. Denn beichtberechtigt sind nur die jenigen Priester, die auch den Auftrag von dem Ortsbischof bekommen haben.
Ich hoffe, daß ich es so richtig aufgefaßt habe.
Allerdings kam mir damals der Pius-Priester ganz gut vor.
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#56   für die Kirche   15:34:10 | Dienstag, 26. August 2008
@Bellarmino: Piusbruderschaft
Lieber Bellarmino,
da dürfen Sie auf jeden Fall in die Messe gehen. Sie ist nach der Meinung von Rom gültig.
Ich habe mal einige unsere Priester danach gefragt und sie haben es bejaht. Nur, gerne haben sie es nicht, daß die Laien dahin gehen… Aber es gibt unter unseren Geistlichen durchaus Leute, die sich mit den Piusbrüdern sympathisieren.
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#171   für die Kirche   21:04:25 | Montag, 25. August 2008
@Aleph: die Vergesslichkeit
Sie, die Herrschaften, glauben jetzt freies Spiel zu haben, in dem Sie mit der Vergesslichkeit der Masse rechnen und versuchen, diese Masse hinters Licht zu führen und ihr potemkinsche Dörfer vorzugaukeln.
Genau deswegen muß man das Andenken der Opfer pflegen.
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#169   für die Kirche   20:54:32 | Montag, 25. August 2008
Scheinbeweis, aber noch tricktig genug, um ein paar Dummköpfe anzulockern
Dr. Lerle verwendet einen Scheinbeweis, um sein volkshetzerisches Ziel erreichen zu kommen. Dabei ist einem 10. Klassler bereits klar, woran sein Argument krankt.
Er behauptet: Evolutionsglaube und Holocaustreligion haben eines gemeinsam: Am Anfang stand eine bloße Behauptung. Diese wurde nicht bewiesen, sondern lediglich ständig wiederholt.
Eben das ist total falsch: 1) es gibt keine „Holocaustreligion“, sondern nur ein Andenken an die Opfer. Und an der Schule wird historisches Wissen von dieser historischen Tatsache vermittelt.
2) Evolutionstheorie ist eine Konstruktion und eine Hypothese. Aber der Holocaust war eine historische Tatsache. Eine historische Tatsache kann man nicht mit einer Theorie vergleichen.
3) Es gibt genügende Beweise für den Holocaust und das NS-Schreckensregim. Der springende Punkt ist nur, daß Leute wie Lerle u.co. alle Beweise als nicht gültig abweisen, und das aus rein subjektiven Gründen. Wenn man alles bezweifelt, dann kann Herr Lerle genauso gut zweifeln, daß er eine Mutter und einen Vater hat, wie Wittgenstein meint. Wenn er jedoch dies als absurd ablehnt, dann hat er auch keinen Grund, den Holocaust zu verleugnen. Denn der Holocaust hat mindestens so starke Beweise wie Lerles Zeugung durch seinen Vater.
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#70   für die Kirche   18:10:39 | Montag, 25. August 2008
@Sportgayfan; @Aleph: neue Geschäftsidee
Es ist der jüngste Ehrgeiz der Modeschöpfer, durchatmende und atemberaubende Mode für Sauna-Besucher zu entwerfen: es werden Kollektionen für jede mögliche Situation entwickelt – Smokings, Anzüge, Abendkleider für Damen usw.
Die Sauna wird somit DER Treffpunkt der Promis und DAS Zentrum der Geselligkeit.
Nackt kann man sich nun nur noch auf den Straßen sehen lassen …
Redaktion benachrichtigen Der Wettbewerb „Sister Italia“ ist abgesagt
#3   für die Kirche   17:06:12 | Montag, 25. August 2008
guter Geschmack!
„Es gibt Schwestern aus Afrika und Südamerika, die wirklich sehr, sehr hübsch sind. Besonders die Brasilianerinnen…“
Da hat der zölibatär lebende Pater aber guten Geschmack, was weibliche Schönheit angeht…
Redaktion benachrichtigen Alles für einen + …
#59   für die Kirche   16:20:18 | Montag, 25. August 2008
@Aleph: Sündiger Priester – auch ein Witz für Sie!
Zwei irische Arbeiter arbeiteten in einem Straßengraben, ungesehen von allen Passanten.
Gegenüber stand ein Bordell.
Dann kamm ein protestantischer Pastor und dachte, er sei allein, und verschwand schnell in das Bordell.
Einer der irischen Arbeiter sagte: „Guck mal diesen Heuchler vom Protestanten, predigt Moral und tut dann so was!“
Etwas später kamm ein Rabbiner, und tat das gleiche.
Der zweite Arbeiter sagte dann: „Guck mal wie der da im Fleisch sündigt!“.
Dann kam ein katholischer Priester und verschwand auch in das Bordell.
Der erste irische Arbeiter seufzte auf und hob beide Augen zum Himmel und jammerte: „Da muß doch eines der armen Mädchen in diesem Hause wohl gestorben sein. Gott habe Erbarm“.
Redaktion benachrichtigen Alles für einen + …
#43   für die Kirche   15:35:26 | Montag, 25. August 2008
@Joberens: Nackt!
War selber nie in einer Sauna, kann mir aber vorstellen, daß auch geweihte Personen gelegentlich sich dorthin begeben, um was für ihre Gesundheit zu tun.
Aber wenn diese nun dort nackt herum laufen, wie kann man sie als geweihte Person identifiezieren?
Außer, man trifft ja dort den eigenen Gemeindepfarrer…
Redaktion benachrichtigen Ende für den Eremiten
#2   für die Kirche   10:52:04 | Montag, 25. August 2008
Der Bischof
Das Eremiten-Leben paßt nicht in das Bild von Bischof Gerhard Ludwig Müller. Der Bischof ist zu der Ansicht gekommen, dass, das Priestertum nicht mit dem Eremitenleben vereinbar ist. Das erklärte die Pressestelle des Bistums Regensburg vor der Mittelbayerischen Zeitung.
Eremiten gelten schon seit der frühesten christlichen Zeit immer als besonders heilig.
Aber natürlich, der Regensburger Bischof hat Freude am Verbieten, Verbieten ist für ihn bloß Selbstzweck, um seine Macht zu demonstrieren. Er verbietet nämlich alles, was mit ihm nichts zu tun. Laienrat verbietet er, Alte Messe verbietet er, Eremitentum verbietet er…
Dann muß er sich immer wieder von dem Staat seine Grenzen zeigen lassen.
Eine lächerliche Figur, sonst nix.
Redaktion benachrichtigen Da mischt noch ein Land im kaukasischen Krieg mit
#23   für die Kirche   21:37:06 | Freitag, 22. August 2008
Weltkrieg
Den nächsten Weltkrieg gewinnen wir
Dann muß man schon mit Atomwaffen, Bio-Waffen usw. kämpfen, und mit dem ganzen High-Tech-Waffenarsenal der Supermächte wird unsere arme alte Erdkugel in Nun in Staub und Asche zersprengt.
Redaktion benachrichtigen Nicht einmal im weitesten Sinn analog
#426   für die Kirche   21:30:21 | Freitag, 22. August 2008
@Sportgayfan: Reden mit einem Anderen
dann ist es doch besser ich gehe zu dem Menschen hin versuche mit ihm zu reden und die Sache aus der Welt zu schaffen.
Das ist eigentlich auch der Sinn der Beichte!
Tue ich jemandem Unrecht, dann rede ich mit ihm und versuche, alles wieder gutzumachen.
Übertrete ich die Gebote Gottes, gehe ich zu Gott und sage, daß ich verfehlt habe und bitte um Verzeihung.
Und das ist die eigentliche Beichte! Nur, die römisch-katholische Kirche glaubt, wir können das nur tun, mittels eines Priesters, während die Protestanten meinen, ein Mitbruder genüge auch, oder vielleicht direkt zu Gott (darüber bin ich nicht informiert genug).
Wenn jemand aber die kirchlichen Gebote nicht als Gebote akzeptieren, dann gibt es für ihn auch kein Übertreten der Gebote, und dann gibt es für ihn nur das Verletzen der zwischenmenschlichen Beziehung und Ordnung, und so muß er auch nicht zur Beichte gehen.
Nur wer eine Ich-Du-Beziehung hat, beichtet sinnvoll. Wenn Sie Bedürfnis zu einem persönlichen Gott haben, würden ich vorschlagen, daß Sie direkt mit Gott, ohne die Vermittlung der Kirche reden. Und wenn Sie mit sich und Gott zurecht kommen, ist auch nicht schlecht. Man muß nicht unbedingt römisch-katholisch sein.
Vielleicht ist es so, daß es für jeden einen speziellen Weg zu Gott gibt.
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#423   für die Kirche   19:22:23 | Freitag, 22. August 2008
@Sportgayfan: Es stimmt
Ja, das haben Sie durchaus nicht nötig.
Ich glaube, nur wenn man das Bedürfnis zur Beichte hat, hat das Beichten einen Sinn.
Wenn Sie mit Ihnen selber ins Klare kommen, brauchen Sie sich nicht durch die Ansichten der Kirche stören zu lassen.
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#421   für die Kirche   19:03:33 | Freitag, 22. August 2008
@Sportgayfan: Beichtstuhl
Wenn man keine Reue empfindet und keinen Vorsatz zum Ändern des Verhalten hat, nutzt die Beichte ja nicht.
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#7   für die Kirche   18:25:09 | Freitag, 22. August 2008
Israel
Warum immer wieder diese Verschwörungstheorie?
Ist das alte Gespenst noch nicht verflossen, welches die Juden für alles Übel der Welt verantwortlich zu machen veruscht? Sind die Juden immer noch Sündenbock? Im Mittelalter hat man gemeint, sie seien für Plage usw. verantwortlich. Aber man darf nicht vergessen, wo die Christen als Minderheit leben, widerfahren ihnen selber solche Anschuldigungen.
Man muß dem Staat Israel sein Existenzrecht anerkennen, denn ein Volk ohne Staat ist ohne Schutz.
Schluß mit der Hetze gegen Israel!
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#367   für die Kirche   20:05:24 | Donnerstag, 21. August 2008
@Sportgayfan
Ich glaube, daß nicht die Kirche sich nach der Mehrheit der Menschen richten soll, sondern die Kirche orientiert sich nach Gott und der höchsten und absoluten Wahrheit. Das heißt zwar nicht, daß die Lehre der Kirche absolut wahr sei, aber sie hat die Pflichtung, nach bestem Wissen und Gewissen die Wahrhaftigkeit zu bewahren.
Ich fürchte, auch wenn die Kirche nur eine Handvoll von Mitgliedern besäße, würde sie weiter an die biblische Überlieferung und ihre Tradition halten müssen. Denn es geht nicht ums Werben von Mitgliedern, noch um Macht. Sondern darum, ob die Botschaft Gottes verkündigt wird.
Und wenn die Kirche das nicht mehr tun, sondern allein nach dem aktualen Bedürfnis der Menschen handeln, dann löst sie und hebt sich selber auf. Sie ist dann ein Wohltätigkeitsverein wie alle anderen, und dann haben jegliche Handlungen wie Segnung, Eheschließung usw. keine sakrale Bedeutung mehr.
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#364   für die Kirche   18:34:49 | Donnerstag, 21. August 2008
@Sportgayfan: Spielraum
So wie ich mit meiner beschränkten Kenntnis beurteilen kann, hat er das getan, was nach der kirchlichen Regelung getan werden muß. Aber im Grunde muß jemand, der das kanonische Recht studiert hat, sagen, ob man doch mehr Nachsicht üben könne.
Von mir aus habe ich große Sympathie für alle, die auf irgendeine Weise leiden. Auch für die geschiedenen und wiederverheirateten Paare, die nicht zur Kommunion gehen dürfen. Und ich glaube auch, daß unser Gott ein barmherziger Gott ist. Aber das heißt doch wieder nicht, daß wir alles tun dürfen: wo ist die Grenze, sodaß wir den Menschen und so auch dem Gebot der Nächstenliebe gerecht handeln, aber zugleich doch nicht durch zu große Menschlichkeit Gottesgebote vergessen? Damit bin ich leider nicht im Klaren …
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#358   für die Kirche   18:02:20 | Donnerstag, 21. August 2008
@Sportgayfan
Ob Gott sich wohl auch an da Kanonische Gesetz und an die Regelungen der Kirche hält.
Eben. Wenn man mit Gott gegen die Satzungen einer Religionsgemeinschaft argumentiert, muß man beachten, welchen Gottesbegriff man dabei verwendet.
Ein rein rationalistisch konzipierter Gott kümmert sich tatsächlich nicht um solche Satzungen. Es gibt z.B. Vernunftreligionen, die dann auch kein Problem mit Homosexualität haben. Und das habe ich gemeint: wenn man die Homosexualität bejaht, kann man durchaus an Gott glauben, aber eben an einen solchen rein rationalistisch konzipierten Gott. Aber in solchen Religionen gibt es dann auch keine ritualen Handlungen mehr wie z.B. die Segnung. Ich glaube, das ist der Grund, warum die liberalen Protestanten weniger Probleme haben mit der Homosexualität.
Aber die Katholiken haben einen Gott, der uns das Alte und Neue Testament überliefert hat, wir haben den Gott des Abrahams, Isaaks und Jakobs, und im alten Testament steht klar und deutlich, daß Homosexualität verboten ist. Als Katholik ist man noch nicht so gebunden an die wortwörtliche Bedeutung der Heiligen Schrift, aber wenn da so deutlich gesprochen wurde, kann es ein sehr raffinierter Theolog auch nur schwer umdeuten.
Ich sehe leider keine Lösung zu diesem Problem. Bin selber eine Sünderin (zwar nicht in dieser Hinsicht). Möge Gott nun Barmherzigkeit mit uns allen haben.
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#353   für die Kirche   17:03:21 | Donnerstag, 21. August 2008
@Sportgayfan
Entweder ist er auch ein Hardcorekathole wie die Kreuznattern hier oder ein Eiskalter Karrieretyp der weiterkommen will und es sich mit seinem Management deshalb nicht verderben will.
Ich glaube, keines von Beidem. Denn was erlaubt und unerlaubt ist, ist sicher sehr klar definiert nach dem kanonischen Gesetz und den Regelungen der römisch-katholischen Kirche.
Er kann nun mal nicht anders handeln.
Aber eine Frage, warum braucht man als Homo-Sexuelle(r) die Segnung der Kirche? Ist doch eigentlich nicht nötig, oder?
Redaktion benachrichtigen Ein Satz Kondome als Grundausstattung eines Pfadfinders
#8   für die Kirche   15:25:13 | Donnerstag, 21. August 2008
@ st. Georg
Das von Ihnen hoch gepriesene Erziehungskonzept für heranwachsende Menschen beider Geschlechter wird längst durch die seit Jahrzehnten übliche Koeduation verwirklicht.
Was bleibt noch den Pfarrgemeinden zu tun?
Die Schulen tun es bereits, und das auf eine bewährte Weise.
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#2   für die Kirche   14:01:16 | Donnerstag, 21. August 2008
Jugendverderber?
Wieso Jugendverderber? Nein, Scharlatan trifft mehr zu!
Die Mitarbeiter der Kirche, die sich in diesem Gebiet betätigen, übernehmen sich nur, und holen für sich nichts als Blamage.
Denn wer Beratungen für Sexualität braucht, wendet sich nicht an einen Diakon und einen Pfarrer.
Für wen halten sie sich denn? Alleskönner? Alleswisser?
Dafür hat man Zeitschriften wie „Brigitte“ usw. An der Schule lernen die Kinder genug, was sie diesbezüglich brauchen können.
Wenn die kirchlichen Mitarbeiter denken, daß sie in jeden Bereichen mithalten müssen, dann stehen sie sehr bald als Verlierer da.
Die Kirche ist für den Glauben zuständig, mehr nicht. Wenn die Religionslehrer selber nicht mehr die Katechese kennen und verstehen und die Bibel durchstudieren, sollen sie lieber ihre Zeit und Energie nicht für Dinge verwenden, die sie überhaupt nicht angehen, stattdessen sollen sie still sitzen und sich bemühen, das ordentlich zu tun, wofür sie schließlich bezahlt sind, nämlich den Kindern die katholische Glaubenslehre zu vermitteln.
Dasgleiche gilt für kirchliche Mitarbeiter, die gerne während der Messe Rock spielen. Bitte, für den Musikgenuß habe ich Jim Morrison!
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#284   für die Kirche   22:00:52 | Mittwoch, 20. August 2008
@Aleph
Es kann doch nicht Aufgabe christlichen Gottesdienstes sein, sich währenddessen durch Bücher zu wühlen und Gebetstexte zu übersetzen.
Natürlich nicht. Daher bereitet man sich vorher vor, und liest später daheim nochmal nach.
Wenn man dies oft genug wiederholt, kennt man dann die Texte auswendig …
Ich muß jetzt nach Hause gehen, bis morgen vielleicht, und einen schönen Abend wünsche ich Ihnen noch.
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#278   für die Kirche   17:57:24 | Mittwoch, 20. August 2008
@Aleph
Zumal bin ich nicht dafür, daß man die neue Messe abschafft. Durchaus gestehe ich ihr die gebührende Berechtigung. Sie mag der alten Messe gegenüber manche Vorteile haben.
Aber was ich nicht gutheiße, ist die Alte Messe durch Argumente wie Unverständlichkeit usw. zu verbieten. Wenn ein Teil der Laien die alte Meßform lieben, dann beschäftigen sie sich auch damit, und wenn man sich damit beschäftigt, versteht man sie auch. Schließlich gibt es zweisprachiges Schott und genügende Literatur in der Landessprache, die einem die Alte Messe erklärt.
Und natürlich, die Alte Messe wird Leuten wie Joberens immer unverständlich und verschlossen sein, weil sie eben diese Form von Liturgie von vornherein ablehen. Wenn man sich weigert, etwas zu verstehen, wird man es auch nicht verstehen. Das ist doch nur konsequent, oder?
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#276   für die Kirche   17:40:34 | Mittwoch, 20. August 2008
@Aleph
lieber Aleph,
leider muß ich diesmal Ihnen widersprechen. Man muß kein Latinum haben. Ich kenne einen, der hat bloß eine Realschule und eine Berufsausbildung genossen, aber er ist autodidakt und kann die Meßgesänge auf Latein singen. Er ist Cantor und Organist zugleich in der alten Messe. Und die meisten, die eine alte Messe besuchen, sind gar nicht so gebildet.
Ich erinnere mich an eine Romanpassage (Frank McCourt: Angela’s Ashes): der Vater von McCourt war trunksüchtig und Bauernsohn, aber er war Ministrant und konnte alle Meßformeln auswendig.
Ich erinnere mich noch an den Roman „Lourdes“ von Zola, dort schildert er, die Bäuerinnen haben jeden Abend Bibel vorgelesen bekommen. Ich glaube, die ungebildeten Menschen von früherer Zeit haben vielleicht mehr Ahnung von Religion als ein Religionstudent heute. Leider.
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#273   für die Kirche   17:28:14 | Mittwoch, 20. August 2008
@joberens, hörbar oder nicht hörbar
Warum legt man so viel Wert darauf, daß man 1) Landessprache benutz und 2) daß die Einsetzungsworte laut gesprochen werden?
Es geht nicht um ein Theaterstück,sondern darum, ob die Gläubiger das Altargeschehnis verstehen. Und sie verstehen es, wenn sie solide Katechese durchgelaufen sind.
Man kann eine Umfrage starten, und befragt die Laien einer Messe in der neuen Ordnung, ob sie die Meßhandlungen wirklich deuten können, und dann Gottesdienstbesucher einer alten Messe. Ich fürchte, die Besucher einer alten Messe werden eine bessere Note abschneiden, weil sie sich eben mit der Religion beschäftigen.
Wie oft erlebe ich selber, daß ich mich in einer Messe in der neuen Ordnung nicht konzentrieren und so am Ende sehr wenig mitbekommen habe.
In einer Messe nach der alten Ordnung muß ich mich mindestens konzentrieren, um alles folgen zu können. Ein wenig mehr Anstrengung schadet nie.
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#160   für die Kirche   18:09:37 | Dienstag, 19. August 2008
@Aleph
Dann guten Appetit!
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#157   für die Kirche   17:58:18 | Dienstag, 19. August 2008
@Aleph @Gotthard
Aleph:
Solange es dem kirchlichen Gebot konform ist, können Sie doch tun, wie Sie wollen.
Und als Katholik kann man nicht leugnen, daß wir in einer Kontinuität der alttestamentlichen Überlieferung stehen. Allerdings muß ich Gotthard Recht geben. Denn der Sonntag ist die dies Dominica, und ist der Tag, wo der Herr auferstanden ist.
Allerdings wird deshalb das dritte Gebot auf den Sonntag hin umgedeutet. Der „Sabbat“ wird eben als ein Gebet- und Ruhetag dargelegt, und somit wird auch die Sonntagsruhe der Christen durch die Gesetztafel Moses gleichfalls legitimiert.
Das alte Gesetz, sagt auch unser Herr Jesus Christus, hebt er ja nicht auf. Aber als Christen dürfen wir es mit Hilfe des neuen Testamentes umdeuten.
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#154   für die Kirche   17:33:15 | Dienstag, 19. August 2008
@Aleph
Als jüdisch gesinnter Katholik kann man aber auch am Samstag in die Kirche zur Vorabendmesse gehen. Dann hat an doch so ziemlich alles auf einmal.
Ist ein sehr guter Vorschlag!
herzlich grüßend
Redaktion benachrichtigen Katholische Predigtseite überrascht mit vielen Besuchern
#5   für die Kirche   17:01:32 | Dienstag, 19. August 2008
eine scharfe Predigt
Ein Gedicht von Eduard Mörike, der selber Pastor war und Predigten oft von seinen Kollegen abgeschrieben hat:
(fürs Schmunzeln)
Pastoralerfahrung
Meine guten Bauern freuen mich sehr;
Eine »scharfe Predigt« ist ihr Begehr.
Und wenn man mir es nicht verdenkt,
Sag ich, wie das zusammenhängt.
Sonnabend, wohl nach elfe spat,
Im Garten stehlen sie mir den Salat;
In der Morgenkirch mit guter Ruh
Erwarten sie den Essig dazu;
Der Predigt Schluß fein linde sei:
Sie wollen gern auch Öl dabei.
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#151   für die Kirche   16:50:12 | Dienstag, 19. August 2008
@joberens
Wieso denn nichts mit Gott zu tun?
Die Gesetztafel hat doch Gott selber Moses übergeben.
Aber wie wir die Gebote umsetzen, brauchen wir halt die Priester, Rabbis, und die Kirche.
Wie ich Sie verstehe, sind Sie für eine Art „privaten Glauben“. Aber ich zweifle gerade, ob eine rein private Frömmigkeit möglich ist. Die menschliche Gemeinschaft hat einen hohen ethischen Wert: die Intersubjektivität hütet uns vor Wahn und Trug (wenn auch nicht auf eine absolute Weise und eine Institution ist immer korrigierbar). Aber die Religionsgemeinschaft und ihre Gebräuche verleihen einem Individuum Halt und Orientierung.
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#148   für die Kirche   16:33:08 | Dienstag, 19. August 2008
Sabbat
„Sabbat ist der Samstag“.
So meinen auch die Adventisten.
Für die Juden beginnt der Sabbat bereits am Freitagabend. Und man darf nicht mehr reisen oder ein Feuer anzünden usw.
Für uns Katholiken ist der Sabbat dann Sonntag. Und es ist der sonntägliche Kirchenbesuch die christliche Art, den Sabbat zu heiligen.
Wenn Sie damit nicht zufrieden sind, können Sie auch die jüdische Art ausprobieren, oder Sie können auch Adventist werden, dann müssen Sie aber statt am Sonntag schon am Samstag in die Kirche gehen.
Wenn Sie sich immer noch „katholisch“ nennen, dann bleibt leider der sonntägliche Messbesuch für Sie verbindlich. Es ist Ihre Freiheit, dies nicht wahrzunehmen, oder einer anderen Religionsgemeinschaft beizutreten. Aber es steht eigentlich außerhalb Ihrer Macht, die Sonntagsmesse auch für die anderen Katholiken als unverbindlich zu erklären.
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#142   für die Kirche   16:15:41 | Dienstag, 19. August 2008
Sünde
eigentlich gehört die Unterlassung schon zur Sünde.
Nämlich gegen das dritte Gebot: Gedenke, dass du den Sabbat heiligst.
Natürlich gibt es Auslegungsmöglichkeit. Aber der sonntägliche Messbesuch gehört schon eindeutig dazu.
Für die Juden hat die Heiligung des Sabbats auch eine sehr hohe Bedeutung.
Bei meiner vormaligen Antwort auf Ihre Bemerkung habe ich diesen Punkt vergessen.
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#137   für die Kirche   15:54:32 | Dienstag, 19. August 2008
joberens
Nun ja, folgen wir Ihrer Logik, dann gestehen wir mal zu, unterlassener Sonntagsmessbesuch ist keine Sünde.
Gut, aber der Kirche gegenüber verfehle ich trotzdem.
Wenn ich z.B. bei einem Familientreffen mich nicht sehen lasse, werden meine Verwandten auch über mich maulen. Und ich werde trotzdem schlechtes Gewissen haben, auch wenn ich nichts verbrochen habe.
Solange man katholisch ist, bzw. ein Mitglied der römisch-katholischen Kirche ist, hat man auch ihr gegenüber Verpflichtungen. So einfach ist es.
Außer, man tritt aus. Dann ist man von solchen Pflichten befreit, aber dann gibt es auch keinen Sinn mehr, sich über die Kirche zu klagen.
Redaktion benachrichtigen Rufzeichen in die Welt + …
#80   für die Kirche   15:48:00 | Dienstag, 19. August 2008
orthodoxos
naja, Aleph, schon recht.
Dann hat Marcelus aber doch recht. Denn wenn man nicht rechtgläubig ist, ist man ja doch häretisch, wie kann man noch katholisch sein? Das ist doch eine sich gegenseitig ausschließende Distinktion.
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#78   für die Kirche   15:36:17 | Dienstag, 19. August 2008
orthodox-katholisch
Marcelus hat schon recht.
Denn orthodox auf Grieschisch heißt richtig, und katholisch heiß auf Griechisch allgemein gültig. Im Grunde gleichbedeutend, daher übersetzt man manchmal das Grieschische Werk des Johannes von Damaskus auch als „De fide catholica“, manchmal als „De fide orthodoxa“.
Johannes von Damaskus ist griechischer Kirchenvater und hat große Einflüsse auf die heutige orthodoxe Kirche.
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#134   für die Kirche   15:19:11 | Dienstag, 19. August 2008
Lust oder Unlust
Sonntags in die Kirche zu gehen ist Pflicht, keine Angelegenheit der Lust oder Unlust. Ich kann auch nicht sagen, daß ich heute keine Lust habe, in die Arbeit zu gehen, also bleibe ich daheim.
Gewiß, ich verfehle selber, indem ich einige Sonntage die Messe nicht besucht habe. Aber mir ist bewußt, daß ich dadurch verfehlt habe.
„Kirche muß Freude sein“, dieser Satz klingt, als ob Kirche eine Unterhaltungsfirma wäre. Dabei weiß jeder, daß er die Übung, sei es körperliche oder geistige Art, nicht unterbrechen darf, wenn er dadurch etwas erreichen will. Die Kirche regelmäßig zu besuchen ist wie eine Übung, wie die Menschen morgens joggen gehen. Man muß trotz manchmal auftretender Unlust und Trägheit durchhalten. Und erst dann kann man echte Freude erfahren. Es gibt nämlich keine echte Freude ohne Mühe.
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#129   für die Kirche   13:40:06 | Dienstag, 19. August 2008
dann fahren Sie mal nach Stuttgart, Zuffenhausen
Dort wird anders gestaltet!
Oder fahren Sie mal nach Frankfurt, St. Leonhard, oder Heidelberg, Herz-Jesu-Kappele.
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#120   für die Kirche   13:27:22 | Dienstag, 19. August 2008
Lieber Wiener,
ich habe auch lateinische Messe in der neuen Ordnung gerne.
Aber Sie haben wohl ganz andere alte Messe als ich erlebt. Offensichtlich kann man die alte Messe auch anders gestalten. Die von Ihnen erwähnte Form ist die im 19. Jh. übliche. Aber die alte Messe, die ich u.a. bei den Petrusbrüdern erlebt habe, läßt die Laien „Asperges me“, „Gloria“, „Credo“, „Sanctus“ und „Agnus Dei“ aus dem Kyriale singen. Dabei haben sie noch einen Chor aus Laien (Mädchen und Frauen), die noch die Zwischengesänge und den Introitus auf Latein singen.
Die Ministranten sind Buben, die dann auch die ihnen zustehenden Messformeln im Lateinischen auswendig lernen müssen. Und jeder hat ein Schott, sodaß man zu Hause noch genau nachlesen kann.
Die alte Messe kann sehr hohes Laienengagement bedeuten, nicht das Latein, nicht die Liturgie hält die Laien von der Beteiligung zurück, sondern die Mentalität der Beteiligten.
Redaktion benachrichtigen Zwischen neugläubig und altgläubig liegen Welten
#103   für die Kirche   12:56:54 | Dienstag, 19. August 2008
oh lieber Joberens
was für einen Unsinn haben Sie uns erzählt: ist denn Latein eine Sprache, wenn ja, dann kann man sie verstehen. Vorausgesetzt: man gibt mal ein kleines bißchen Mühe.
Ich habe mir alles in einem Monat angeeignet: es geht sehr einfach. Man ahmt die anderen Gottesdienstbesucher nach, man liest in Schott dem alten Messbuch, mit ganz rudimentären Lateinkenntnis kommt man bald sehr zurecht mit der alten Messe. Einmal saß ich in Dom, hinter mir zwei spanische Damen. Sie konnten die neue Messe im Deutschen nicht mitverfolgen. Aber als wir alle aufstanden und das Credo doch im Latein sangen (Gotteslob nr. 423), konnten sie alles auswendig mitsingen. Das ist dann das Schöne am Latein: wirklich univerell.
Übrigens: alte Bauern aus China können auch Latein singen. Wundert es Sie vielleicht?
Übrigens noch viele liebe Grüße an Sie Aleph, ich freue mich sehr, Sie wieder in diesem Forum zu sehen.
Redaktion benachrichtigen Sonderrechte für den Papstbruder
#40   für die Kirche   15:28:38 | Donnerstag, 14. August 2008
die Stadt ist ohnehin zuvorkommend genug
Benedikt hat sehr gut gesprochen.
Es gibt keinen Grund, wieso der Stiftsdekan Wachter so tun, als ob er noch soviele Sondernrechte und Privilegien wie in dem feudalen Mittelalter genießen würde!
Völlig lächerlich. Wir haben Gott sei Dank eine Demokratie.
Und die Stadt Regensburg ist sowieso so stolz auf ihren Papst und behandelt seinen Bruder mit Hochachtung und Nachsicht.
Der Stiftsdekan nimmt jedoch den ortssässigen Bischof zum Vorbild und fängt mit nichts eine Stänkerei an. Dabei müssen sie aber denken, daß sowohl Bischof als auch Priester von Steuerngeldern bezahlt werden. Als normale Bürger haben sie kein Recht, sich höher als die anderen zu stellen.
Redaktion benachrichtigen Deutschland ist der Geldesel für die Holocaust-Religion
#151   für die Kirche   12:39:01 | Mittwoch, 23. Juli 2008
Dieser Beitrag
hat mir die Augen geöffnet.
Jetzt weiß ich, was für eine Seite kreuz.net ist.
Ein Kreuz eben.
Redaktion benachrichtigen Zeit für Experimente?
#121   für die Kirche   16:43:29 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Jesus
Aber Jesus und die Gottesmutter Maria sind auch jüdisch.
Redaktion benachrichtigen Zeit für Experimente?
#119   für die Kirche   16:34:00 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Sozialkath.
Niemand hat doch behauptet, daß nur Juden gut und die anderen schlecht sind. Richtig ist, daß wir alle Menschen sind und unsere Fehler und Schwäche haben.
Außerdem kann ich mich schwer erinnern, wann die Juden den anderen was angetan haben.
Redaktion benachrichtigen Zeit für Experimente?
#115   für die Kirche   15:08:58 | Donnerstag, 17. Juli 2008
wozu denn soviel Haß? (das meinen Sie wohl doch nicht ernst?)
Der Sinn des Witzes ist doch dies:
Selbstironie braucht man, um nicht überheblich zu werden.
Wer Selbstironie hat, hat auch ein weites Herzen für andere Menschen und Völker.
Und echter Humor besteht darin, Freundlichkeit zu den Mitmenschen zu haben.
Redaktion benachrichtigen Zeit für Experimente?
#110   für die Kirche   14:17:49 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Aleph
Das ist klasse mit dem „milchiges Messer“!
:-] :-] :-]
Redaktion benachrichtigen Gottlose Superparty
#67   für die Kirche   13:41:27 | Donnerstag, 17. Juli 2008
exbochumer
„es geht um ungezügelte Geschlechtsverkehr …“
Auch was, die Leute, die ich kenne, und in den Weltjugendtag fahren, sind gerade die ganz brave.
Die treiben doch keine voreheliche Geschlechtsverkehr.
Redaktion benachrichtigen Zeit für Experimente?
#97   für die Kirche   13:14:17 | Donnerstag, 17. Juli 2008
lieber Aleph, Iudex, Lehlhuber
Danke für die schönen Witze!
Alle sehr gut.
Redaktion benachrichtigen Gottlose Superparty
#58   für die Kirche   12:46:15 | Donnerstag, 17. Juli 2008
Die Sexualität
ist doch nicht von der Kirche abgelehnt.
Die natürliche Sexualität ist eben biologisch gegeben, und soll gelenkt, aber nicht unterdrückt werden. Sonst wird daraus wohl Neurose entstehen.
Die eigene Sexualität zu akzeptieren und trotzdem zolibatär oder keusch zu leben, ist die eigentliche Leistung. Nicht die erzwungene Abwehr dagegen.
Bejaht nicht die Enzyklika von Papst Paul VI „Humanae Vitae“ die sexuale Praxis zwischen Ehepaar als ein Ausdruck der Liebe?
Redaktion benachrichtigen Man hat die Krematorien vergessen
#53   für die Kirche   20:37:24 | Dienstag, 15. Juli 2008
das kann sein, daß die Formulierung nicht gut ist
Natürlich ist das Verbrechen nicht heilig.
Aber das ist ein Verbrechen gegen Gott, daher gehört in das Gebiet des Religiösen. Das Andenken an den Holocaust-Opfer zu profanisieren, ist falsch. Das meinte ich. Aber natürlich, in der Eile macht man halt solche sprachlichen Fehler.
Das Verbrechen ist nicht nur an den Juden geschehen, sondern auch an der ganzen Menschheit. Warum? Da die Untaten der Menschverachtung zugleich eine Verachtung Gottes ist. Denn ER hat jeden Menschen nach seinem Bild geschaffen. Handelt jemand gegen einen Mitmenschen, sündigt er gegen Gott (vgl. die Zehn Gebote), und so geht mich auch als einen Mitmenschen an.
Außerdem zeigt dieses Verbrechen, wie tief die Humanität sinken kann. Da aber unsere Humanität (bzw. humanitas, d.h. , was uns als vernünftige Lebewese ausmacht) dadurch geschändert wird, ist es zugleich ein Sakrileg gegen Gott.
Redaktion benachrichtigen Rabiate Antichristlichkeit
#44   für die Kirche   18:32:11 | Dienstag, 15. Juli 2008
Florian: wie der Heilige Franz von Assisi
Der Heilige Franz von Assisi hat sich von der Frömmigkeit der Muslime beeindrucken lassen und so eine große religiöse Bewegung zu Hause gestartet.
So sollen wir Christen von allem, was gut ist, Kraft schöpfen.
Redaktion benachrichtigen Rabiate Antichristlichkeit
#38   für die Kirche   18:09:11 | Dienstag, 15. Juli 2008
es ist alles so lange her!
Ach Leute!
Warum zankt man über Ereignisse, die 500 Hundert Jahre zurücklagen?
Ich habe einmal einen Türken getroffen. Er ist sehr nett, dann erzählte er mir, er lese ein Buch über den Kreuzzug. Ich habe spontan gesagt, na, ist doch interessant? Aber dann besinne ich mich und fügte dazu „ist wohl für Euch nicht so gut“. Dann zuckte er die Achsel und gab mir die klassische Antwort: „Ach Gott! Das ist doch lange her“.
Redaktion benachrichtigen Man hat die Krematorien vergessen
#47   für die Kirche   17:54:26 | Dienstag, 15. Juli 2008
ich habe die „holocaus-postings“ gelesen
ich bin dem Rat von Rocko gefolgt, und habe viele Seiten mit Holocaust als Stichwort angeschaut (aber nicht alle, denn so hat niemand die Zeit).
Für die Postings von einigen Usern will ich diese Seite nicht verantwortlich machen. Ein Paar Braunen gibt es schließlich überall, und Marcelus, einer bekennende Konservative Katholik, hat einen davon noch zurechtgewiesen. Dies stärkt mich in der Meinung, daß Katholizismus ganz wenig mit Antisemitismus zu tun hat.
Und dann ist ein Artikel von 2007 über das Holocaust-Mahmal. Wenn man ihn bloß überfliegt, wird man vorschnell meinen, es sei was faules daran. Liest man den Artikel genauer, dann sieht man, daß der Autor gegen die Kommerzialisierung der unaussprechlichen Leiden der Juden ist. Und das wohl zu recht!
Einmal habe ich eine Familiengeschichte von einer Bekannten gelesen, sie ist zum Viertel jüdisch. Und sie schrieb über ihre Tanten und Onkeln, wie sie überlebt oder ermordet werden. Das ist erschütternd, und ich habe in der Kirche für sie, mir unbekannten Menschen geweint.
Das ist ein fast heiliges Gefühl, das Trauern und das Solidalitätsgefühl als Mitmensch. Dieses unerhörte Verbrechen an den Juden und somit an der ganzen Menschheit darf nicht von einigen gut meinenden aber blöd denkenden Menschen profanisiert werden.
Redaktion benachrichtigen Man hat die Krematorien vergessen
#43   für die Kirche   17:30:34 | Dienstag, 15. Juli 2008
Antisemitismus
Phillip, so ist es eben. Wenn man einem einen Vorwurf macht, soll mit dem handgreiflichen Beweis kommen. Da kann ein anderer als mündiger Bürger dann auch besser für sich beurteilen, statt von Gutmenschen bevormunden zu lassen.
Redaktion benachrichtigen Rabiate Antichristlichkeit
#13   für die Kirche   17:21:26 | Dienstag, 15. Juli 2008
der Streit hier ist sinnlos
ich finde, daß man als Christen und Muslime über solche Themen lieber schweigen soll.
Es gibt keinen Konsens, der erzielt werden kann.
Ein Konsens ist erst möglich, wenn man bereit ist, die anderen zu akzeptieren.
Auch genaue Kenntnisse der historischen Tatsache helfen einem, die Sache objektiv zu betrachten.
Redaktion benachrichtigen Man hat die Krematorien vergessen
#40   für die Kirche   17:16:40 | Dienstag, 15. Juli 2008
Sollte es wahr sein?
lieber Rocko,
ich kenne diese Seite noch nicht lange. Aber ich kann mir schwer eine Holocaust-Verleudnung vorstellen. Denn ich kenne viele konservative und traditionalistische Katholiken. Aber von Ausländerfeindlichkeit keine Spur!
Und Holocaust-Verleudnung scheint mir auch keine Spezialität der traditionellen Christen zu sein.
Sollte es wahr sein, dann ist es natürlich schlimm.
Redaktion benachrichtigen Man hat die Krematorien vergessen
#38   für die Kirche   16:53:46 | Dienstag, 15. Juli 2008
rockdino
Die Meinung von Ihrem Freund ist doch noch nicht das Kriterium, nach dem wir unser Handeln und Tun richten muß?
Die Katholische Kirche faßt so viele unterschiedliche Menschen unter sich. Und das ist gerade das Schöne daran. Und warum soll Philipp Neri diese Seite nicht unterstützen dürfen. Wenn Homosexuellen für sich werben dürfen, dann müßte in einer freien Demokratie wohl auch dagegen gesprochen werden dürfen.
Sie vergessen, daß in der Kirche selber auch strenge feministische Schwesterorden gibt, und der Vatikan hat sich auch nicht offiziell von denen distanziert.
Ich bin für Toleranz, für Gleichberechtigung. Aber gegen eine Diktatur des „Gutmenschen“ habe ich auch was.
Redaktion benachrichtigen Man hat die Krematorien vergessen
#34   für die Kirche   16:33:24 | Dienstag, 15. Juli 2008
Aleph, da haben Sie recht.
Lieber Aleph,
da muß ich Ihnen recht geben.
Meinungsfreiheit muß auch gewährleistet sein. Daher finde ich die Trennung vom Staat und Kirche eigentlich nicht schlecht.
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#31   für die Kirche   16:27:11 | Dienstag, 15. Juli 2008
ecclesia semper reformanda
… sind eh nicht so viele, die die Alte Messe besuchen.
Es ist zur Zeit noch so, aber wir werden mehr Werbungen dafür machen. Ist alles noch nicht entschieden. Bisher ist nur negativ über die Alte Messe geredet worden. Möchte gern sehen, wie es sich weiter entwickelt, wenn man anfängt, Leute für sie zu werben.
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#29   für die Kirche   16:19:31 | Dienstag, 15. Juli 2008
Aleph!
Lieber Aleph:
zuerst ein Kompliment, Sie sind ein großes Sprachegenie und hat mich durch Ihre Schlagfertigkeit oft sehr unterhalten.
Aber dann zur Antike: man sucht in der Aufklärung ein Weltbild, das von dem mittelalterlichen distanziert. Aber beim weiten ist die Antike nicht so, wie die Aufklärer und dann Goethe und Winkelmann sie so darstellt.
Historische Studien zeigen, daß der Einfluß des Christentums größer ist als die meisten Menschen zugeben. Und hier ein Beispiel: der Sklavenhandel, der war zur Zeit des Aristoteles als normal angesehen, und Aristoteles sah nur die Freiheit für Menschen, die frei geboren sind, aber nicht für die Sklaven. Barockscholastik hat aber den Sklavenhandel angeprangert und theoretische Grundlage geliefert, um diesen unmenschlichen Zustand zu beenden. Und ein Gegener des Sklavenhandels wie Molina wurzelt gerade tief im Kirchenrecht und in der scholastischen Philosophie.
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#24   für die Kirche   16:10:13 | Dienstag, 15. Juli 2008
ecclesia semper reformanda
das ist gut gemacht! eigene Schwester und Brüder mit Dreck zu bewerfen, und dann sagen: „HERR, wir danken Dir, daß wir nicht so sind wie diejenigen, die Alte Messe besuchen, die für christliche Werte eintreten …“.
Aber natürlich, Sie sind die Gerechten in der Kirche, und Leute, die Sie nicht so gerne haben, sind dann die schwarzen Schafe. Ich finde, daß Sie die christliche Lehre wohl sehr großzügig auslegen.
Übrigens über die Alte Messe: ich protestiere gegen jede Verleumdung dieser würdigen Liturgie! Und wer interessiert sich für die Alte Messe? Hier sind ein paar Beispiele: ich habe einigen Leute benachrichtigt, daß es bei uns wieder die Alte Messe gibt. Die Reaktion ist unterschiedlich: alte Damen über 70 interessieren sich NICHT dafür, einige sind sogar skeptisch. Aber zwar sehr jungen aber sehr guten Organisten engagieren sich sehr dafür. Mittlerweise empfängt einer von denen jetzt nur knieend in der Frühmesse nach der Neuen Ordnung die Kommunion (er nahm früher stehend die Kommunion). Und dann eine junge Studentin. Skeptisch sind aber Studenten der Theologie, die befürchten wohl Nachteil. Aber ein junger südamerikanischer Priester nimmt auch an der alten Messe teil.
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#21   für die Kirche   15:54:48 | Dienstag, 15. Juli 2008
die Würde des Menschen
liebe Stimme der Vernunft, Sie haben gut begründet!
Aber bitte erlauben Sie mir zu sagen, daß genau dieser Begriff aus dem christlichen Erbe hervorgegangen ist!
Das haben die meisten modernen Menschen vergessen. Aber Menschenwürde ist eben unbegründbar, wie Sie ganz richtig sagen. Denn nur als imago Dei hat sie eine Berechtigung. Ich las gerade ein Buch, darin gibt eine Abhandlung über die Entwicklung der subjektiven Rechte. Und diese Abhandlung zeigt, daß die positiven subjektiven Rechte, die bei dem großen Rechtsgelehrten Savigny im Willensrecht begründet sehen, nur metaphysisch begründbar ist. Das heißt, kein Naturalismus, keine Naturwissenschaft wird im Stande sein, die subjektiven Rechte, die eine Person ausmachen, zu begründen. Nur der Personenbegriff eines Kants ist im Stande, als Grundlage solcher Rechte zu dienen. Und das stammt wiederum vom Christentum.
Kants Personenbegriff ist sozusagen die Grundlage des klassischen Liberalismus. Und Kants Philosophie ist ohne das Christentum undenkbar, speziell ohne die christliche Moralvorstellung, die bereits in dem mittelalterlichen kanonischen Recht zum Ausdruck kommt, nicht denkbar.
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#11   für die Kirche   14:42:15 | Dienstag, 15. Juli 2008
liebe Stimme der Vernunft
Leider gibt es in jeder Lage Menschen, die gerne ihre Meinung auch gerne mit Gewalt durchzusetzen wünschen.
Und das muß man wohl verhindern. Denn bereits die Kirchenväter und Scholastikern haben vor gezwungener Bekehrung gewarnt. Ohne persönliche Willenszustimmung ist das Christentum nicht Christentum, sondern eine Ideologie.
Ich leuge nicht, daß es in der Kirche auch Ideologen gibt. Aber hier im Forum? Ich habe nur Worte gelesen, aber wie die Menschen sind, muß man an ihren Taten sehen.
Ich hoffe, daß Sie in dem nicht-digitalen realen Leben mal ein positives Erlebnis machen könnten. Denn das ist auch das beste Zeugnis, was ein Christ von seiner Religion geben kann.
liebe Grüße
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#7   für die Kirche   14:21:59 | Dienstag, 15. Juli 2008
zu Stimme der Vernunft
es kann sein, daß unter uns Menschen gibt, die nicht perfekt sind. Auf einem Internet-Forum polemisiert man auch gern.
Mich amusiert eher die Diskussion hier. Manche Äußerungen sind radikal, aber sie sind so, daß man eher angeheitert wird als sich ärgern muß.
Nein, ich finde alle Menschen hier eigentlich ganz lieb, egal aus welcher Lage sie stammen. Ich finde bei jedem Witz und gewiße Begabung.
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#3   für die Kirche   14:13:58 | Dienstag, 15. Juli 2008
zu Stimme der Vernunft
Nein, es ist nicht gut so. Es ist schrecklich!
Aber weltweit ist die Gesamtzahl der Katholiken stark gewachsen. Hier in Europa hat man offensichtlich eine Politik getrieben, die die Wurzel der europäischen Kultur rauswerfen will.
Ich kenne einen angehenden Religionslehrer, der studierte Theologe ist. Er weiß nicht, was für Unterschied zwischen Konzil und Synode gibt. Aber sein Examen hat er bereits hinter sich.
Ich betrachte das alles mit großer Besorgnis. Was einmal weg ist, kann man schwer wieder zurückholen, wie auch man später bereut.
Andererseits, haben die Angestellten der Kirche in Europa tatsächlich Mühe gegeben, die Menschen in die Kirche zurückzuholen?
Es scheint nicht der Fall zu sein. Sie scheinen eher ihre Behaglichkeit in eigenen Gemeindezentren zu genießen und wollen eher unter sich sein und lieber einen Film zusammengucken als das Evangelium zu lesen. Und so, muß man nicht wundern, daß die Kirchegänger wegbleiben. Bei manchen Messen habe ich den Eindruck, daß der Priester selber keine Lust hat. Und so wird Europa immer weniger christlicher.
Nicht, daß die Menschen keine christliche Religion mehr brauchen. Sondern wir tun zu wenig! und das ist der Punkt.
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#12   für die Kirche   11:15:18 | Dienstag, 15. Juli 2008
das II Vatikanum
den faktischen Zustand anzuerkennen ist doch beim weiten kein Relativismus. So viele Protestanten und so viele Menschen anderer Religionen zur Unterwerfung aufzufordern ist einfach irrealistisch und von langer Sicht her unklug.
Die Erfahrung der Mission in anderen Ländern, wo der Katholizismus schwach ist, zeigt, daß die religiöse Toleranz, die das II. Vatikanum lehrt, durchaus von großem Vorteil sein kann für die Kirche.
Wird die Kirche durch unliebsames Reden sich überall in der Welt Feinde schaffen? Dann fürchte ich sehr für die Sicherheit unserer Mitbrüder und Schwestern in anderen Erdteilen.
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#63   für die Kirche   20:54:09 | Montag, 14. Juli 2008
da stimme ich ja zu
lieber Möchte-Gern:
die von Ihnen vorgeschlagenen Punkte heiße ich durchaus gut.
Es ist dann eine Frage der Methode, wie wir sie dann wirksam umsetzen können.
Aber viel Geduld und Nächstenliebe werden sicher manche Früchte einbringen.
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#60   für die Kirche   20:49:27 | Montag, 14. Juli 2008
Naturrecht, Sünde, Gesetz
Zu möchte-gern: gut, daß Sie dieses Thema ansprechen.
Ich finde, daß man eine Unterscheidung zwischen staatlichem Recht und kirchlichen (christlichen Geboten) machen soll. Handelt man gegen die Gebote, muß man zu beichten gehen. Und die Priester legt einem die passende Buße auf. Bei großem Vergehen (wie Inzest) wurde einem im Mittelalter vielleicht eine Pilgerfahrt nach Jerusalem aufgelegt. Handelt man gegen die weltlichen Gesetze, muß man Gefängnis absitzen, Strafgelder zahlen usw.
Aber heute ist die Homosexualität nicht mehr vom Staat her verfolgt, und recht so, denn wenn man die Greueltaten gegen sie in den totalitären Regimen betrachtet, muß man sagen, daß der Staat nicht mit seiner Gewalt Leute strafen dürfen, die den anderen nicht schaden. Klar, von unserem Sicht her schaden sie sich selbst. Und Sündigen gegen sich selbst ist eine schwere Sünde! Aber dann sollen sie zur Beichte gehen, wenn sie Christen sind. Und darüber hinaus kann die Kirche und soll die Kirche auch wenig tun.
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#57   für die Kirche   20:38:57 | Montag, 14. Juli 2008
Wieso Wort Jesu ausklammern?
Gestern las ich in der Bibel, Lukas-Evanglium: Als der HERR mit seinen Jüngern unterwegs nach Jerusalem war, wurde ihnen die Herberge verweigert. Die Jünger fragten Jesus, den himmlischen Vater Feuer vom Himmeln herabschicken zu lassen, damit diese hartherzigen Leute vernichtet wurden. Der HERR wies sie zurecht.
Und so handelte unser HERR mehrfachs.
Und sagte er nicht, daß die Apostel, wenn sie das Evangelium kündeten, nicht erhört wurden, sollte sie doch den Staub von ihren Schuhen abklopfen und weiter ziehen?
Wieso sollen wir anders handeln?
Rache und Vergeltung hat der Herr für sich selber reserviert. Und solange die Gerichtsengel nicht kommen, und der HERR die Lebenden und die Toten zum Gericht ruft, dürfen wir nicht verurteilen, damit wir nicht verurteilt werden. Und noch weniger dürfen wir als Christen andere Menschen zwingen. Nur das Evangelium verkündigen und gute Werke tun heißt uns unser HERR.
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#53   für die Kirche   20:26:47 | Montag, 14. Juli 2008
das finde ich nicht
Solange die Homosexuellen nicht glaubend sind, sind sie ja nicht verpflichtet, nach den Geboten zu leben. Und ich finde, daß der Staat als eine von Religion getrennte Institution, alle seinen Bürger schützen soll. Und darunter fallen auch die Homosexuellen.
Aber wenn sie Christen sind, müssen sie wohl ihre sexuelle Neigung in Zaum halten. Nicht die Zivil-Ehe ist schlimm, schlimm ist eine kirchliche Trauung homosexueller Paare.
Was können wir für diese Menschen tun? Ich finde, Schimpfen hilft ja nichts. Am Besten ist, das Evangelium zu verkünden, und auch durch Akte der Nächstenliebe andere Menschen davon zu überzeugen. Erst wenn die Homosexuellen gläubig Menschen werden, können sie ihr Verhalten ändern.
Alles andere verhilft ihnen nur dazu, die Kirche als Feind zu betrachten. Und was haben wir dadurch gewonnen?
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#51   für die Kirche   20:18:04 | Montag, 14. Juli 2008
ganz normale Menschen werden als anormal dargestellt
Die Satire von bluworld habe ich wohl verstanden.
Aber das Komische an der Sache ist, daß gerade durch solche Aktionen Schwulen und Lesben als anormal dargestellt werden!
Wer von den Heterosexuellen macht so ein Geschrei und schrille Darstellung von seiner sexuellen Neigung.
Und so sehe ich auch diese ganze Homo-Aktion: sie macht die Homosexuellen zu einer komischen Randgruppe, die man genauso wie die schwächeren Gruppen wie Farbigen, Behinderten usw. nicht mehr schimpfen darf. Aber normal und gleichberechtigt? Sind alle diesen Gruppen längst noch nicht.
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#42   für die Kirche   20:00:56 | Montag, 14. Juli 2008
wieso nicht vorkommen darf?
Der Papst hat doch gerade das ernste Problem von pädophilen Priestern in seiner U.S.A.-Reise angesprochen.
Jetzt in Sydney wird er wieder dieses Problem erwähnen. Ich glaube, da will er wirklich diesem Mißstand Einhalt bieten.
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#38   für die Kirche   19:56:12 | Montag, 14. Juli 2008
Die Falschen Feinde
Lieber Pascal,
Du hast die falschen Personen als Feinde.
Konservativ gleicht nicht traditionalistisch gleicht nicht pädophil.
Wie ich weiß, sind die Konservativen und von meisten Menschen als herb betrachteten Priester gerade die guten und aufrichtigen.
Ich habe nichts gegen Homosexuellen. Ich bin überzeugt, daß ihre Lebensgemeinschaft vom Staat durch einen rechtlichen Status geschützt werden soll.
Aber muß man die Homosexualität so darstellen, als ob sie einen „Mehrwert“ hätte? Ist es nicht besser, zu denken, daß die Homosexuellen auch ganz normale Menschen sind? Sie sind auch nicht immer mit dem Sex beschäftig, und haben auch einen Beruf und manche haben große geistige Fähigkeit. Wenn jemand schöne Musik komponiert, wird es mich wenig kümmern, welche sexuelle Neigung er hat. Muß man die Homosexuellen immer als Geil darstellen? Ist das nicht bereits eine Diskriminierung? Warum stellen die Homosexuellen sich selber so dar? Fühlen sie dies nicht gerade als eine Herabwürdigung ihrer Menschenwürde?
Redaktion benachrichtigen Die linke Doppelstrategie: Schimpfen und Jammern
#3   für die Kirche   14:37:44 | Montag, 14. Juli 2008
warum solche Leute aggressiv werden
Es ist klar, warum abgefallene Priester und Leute wie die Predigerin aggressiv werden: sie wollen eben durchs Schimpfen und Sich als Opfer-Darstellen dann eine Existenz sichern. Wenn ein Laie nicht mehr glaubt, er tritt aus und zahlt keine Kirchensteuern mehr. Aber ein Priester, wenn er nicht mehr glaubt, wovon soll er leben? Kein Betrieb wird ihn anstellen. Daher schnell wie möglich sich in Medien als Opfer der Kirche darstellen, so gewinnt man wahrscheinlich noch einen Lebensunterhalt. Wie Drewemann und co.
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#69   für die Kirche   12:08:59 | Montag, 14. Juli 2008
Die tridentinische Messe ist schön, man muß nur für sie werben
Die meisten jungen Leute kennen gar nicht, wie die alte Messe ist. Dabei gibt es ein reichen Schatz zu entdecken: die Rezitation auf Latein, die Gregorianik, die theologische Bedeutung der symbolischen Handlungen des Priesters…
Ja, um die alte Messe würdigen zu können, muß man vielmehr Arbeit leisten, um sich als Laie der altwürdigen Meßform anzueignen. Und natürlich müssen auch Sachkundigen einem dabei behilflich sein. Aber was tun die meisten Pfarrer? Sie verschweigen den Gläubigen, daß es die alte Messe gibt. Wenn sie doch davon reden, dann sagen sie, das sei veraltes Zeug für Rechtsextremisten.
Aber bitte, was hat eine liturgische Form überhaupt mit der politischen Gesinnung zu tun? Ich bin politisch liberal, aber ich gehe trotzdem in die Alte Messe, weil ich sie schön finden, und weil ich mich dabei besser konzentrieren kann. Aber ich gehe auch in die neue Messe, ich sehe überhaupt keinen Widerspruch dabei.
Ein Musikprofessor (ein weltberühmter Kenner der Gregorianik) schreibt in seiner Monographie: „Die Gregorianik als eine liturgische Musik kann man erst verstehen, wenn man sie im Kontext der liturgischen Handlung betrachtet“. Dann fängt seine viel gelesene und hoch gerühmte Monographie mit einer Erklärung des katholischen liturgischen Kalenders (vor 1962 natürlich) an!
Wenn ich nicht die alte Messe gekannt hätte, würde ich dieses Werk über Musik gar nicht richtig verstehen! Für mich allerdings ist es ein großes Geschenk, daß es die Alte Messe noch praktiziert wir…
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#67   für die Kirche   09:19:44 | Montag, 14. Juli 2008
Standpunkt einer Frau
Wenn die Theologie und die Tradition immer so verflacht und vernachlässigt wird, wie man heute gerne tut, dann frage ich mich, warum soll ich noch einer Kirche beitreten, wenn die Kirche nicht mehr anders als die Gesellschaft draußen ist?
Ich meine, ich bin für die Gleichberechtigung der Frauen. Aber daß man unbedingt auch Frauen als Priesterinnen und Bischöfe sehen will, verstehe ich nicht. Es gibt zum Beispiel Kulte aus der Antike, wo Frauen als Priesterinnen wirkten, aber die Gesellschaft damals war durchaus nicht „frauenfreundlich“.
Wenn man in der Kirche alles abschaffen will, was man schätzt, was soll man noch tun? In einer solchen Kirche bleiben? Nein! Denn so kann man gleich so gut ein Heide sein, und das, noch aufrichtiger als Pseudo-Christ zu bleiben.
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#41   für die Kirche   21:08:40 | Freitag, 11. Juli 2008
junge Leute neigen zur Mundkommunion
Ich gehe manchmal in die Frühmesse, und beobachte gerne mal die Leute dort.
Zu meinem Erstaunen (ich bin noch nicht lange katholisch), nehmen die alten Leutechen oft Handkommunion, aber die jungen (20-30), nehmen meistens Mundkommunion. Ich meine, die sind ja fromm, denn sonst würden sie nur den Sonntagsgottesdienst besuchen. Aber zeigt das nicht auch, daß Mundkommunion doch gut ankommt?
Redaktion benachrichtigen Neue Lefebvre-Kirche in Fulda
#150   für die Kirche   21:00:11 | Freitag, 11. Juli 2008
Piusbrüder
Sie sind katholisch. Das sagt ganz offiziell die Heilige, Apostolische Kirche zu Rom!
Die vier illegitim geweihten Bischöfe sind exkommuniziert, aber nicht die Priester. Wir als Rom treue Katholiken dürfen zu ihnen in den Gottesdienst. Die Priester sind nach der Meinung von Rom gültig geweiht, aber sie sind in Sicht der Kirche suspendiert, daher soll man nicht bei ihnen zur Beichte gehen. Aber am Gottesdienst teilzunehmen ist erlaubt. Ich habe zwei Pfarrer gefragt, und beiden sagen so (einer davon ist eher progressiv, der andere ist ein Pater).
Wer das nicht glaubt, soll man sich informieren. Manche Pfarrer werden dies verneinen, aber ganz offiziell ist es soll. Vielleicht soll man selber durchs Internet bei offiziellen Webseiten des Vatikans oder andere katholischen Nachrichtendienste informieren.
Redaktion benachrichtigen Kaplan verheizt
#138   für die Kirche   20:52:25 | Freitag, 11. Juli 2008
Demonkratie und Kirche
Lieber Franziskus,
Ihrem Beitrag zu der „Undemonkratischen Struktur“ in der Kirche gebe ich zum Teil recht. Aber ich möchte die ganze Kirche nicht einfach so verurteilen.
Denn, wenn man die Kirche parallel zum Staat und Betrieb betrachtet, bemerkt man, daß man überall eine gewisse Autorität braucht. Die Lehrer sollen die Schüler unterrichten, aber nicht ungekehrt. Und die Richter sollen eben beim Gericht vorsitzen, nicht die Zuhörer, und im Staat hat man auch Hierarchie, in jeder demonkratischen Partei!
Daher bin ich überhaupt nicht für die Organisation „Wir sind Kirche“. Denn, um überhaupt mitreden zu können (nicht dürfen, sondern können), braucht man eine theologische Bildung. Und auch die Weihe muß auch in das Recht des Mitredens und Steuerns mitgedacht werden!
Aber andererseits, ein bißchen mehr Eigeninitiativ von den Laien her ist nicht schlecht, wenn man denkt, daß die wichtigen Orden- und Frömmigkeitsbewegungen nicht selten von der „Hefe des Volkes“ stammten. Aber ich bin überzeugt, daß man auch solche „Grass-Root“-Bewegungen mal lenken und steuern soll. Nicht gleich maßregeln, sondern mit fachmännlichen Beratungen zur Seite zu stehen.
Aber dazu brauchen wir Männer mit hoher Bildung und starkem Charakter, und für einen Kleinstadtprälat dürfte es wohl zuviel verlangt sein.
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#20   für die Kirche   15:39:39 | Freitag, 11. Juli 2008
stille Messe
Lieber Rocko,
Werktagsgottesdienst ist in der Regel still.
Aber Hochamt ist immer mit Gregorianik und Orgel (wenn eine Vorhanden ist).
Die alte Messe ist sehr schön, und zieht viele junge Leute an. Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum sie so viele Feinde in der Kirche hat. Ich kenne als Erwachsene getaufte Katholiken, sie lieben die alte Messe.
Redaktion benachrichtigen Kaplan verheizt
#123   für die Kirche   15:31:01 | Freitag, 11. Juli 2008
lieber Rocko
lieber Rocko,
der demonkratische Staat, Gott sei Dank, beschützt seine Bürger vor diesen Fällen, die Sie gerade geschildert haben.
Aber für einen demonkratischen Staat ist ein solches Verhalten von dem ehrwürdigen Herrn Prälat Mandl sehr undemonkratisch und intolerant, im Grunde gesagt ist sein Verhalten sehr anti-modern, auch wenn er gern Rockkonzert hört.
Aber ich weiß nicht, ob er wirklich Iron Maids usw. wirklich gerne hört.
Redaktion benachrichtigen Kaplan verheizt
#121   für die Kirche   14:47:27 | Freitag, 11. Juli 2008
Der arme Kaplan
Sollte es wahr sein, habe ich großes Mitleid mit ihm.
Der Herr möge ihn auf seinem weiteren Lebensweg behüten!
Zu dem Rockkonzert und Gospelchor des anderen Kaplans würde ich nicht gehen, denn ich höre lieber gleich Bayern 1, da gibt es richtige Rockmusik zu hören, nicht solche möchtegern-Flotttun.
Wenn ich flott sein will, fahre ich nach Berlin und gehe in die Clubs. Oder ich fahre nach New York. Aber nicht nach Altötting zu irgend einem altmodischen Pfarrer, der gerne über das moderne Leben redet.
Wenn ich in die Kirche gehe, möchte ich GOTT erleben. Und dazu gehört ernste Musik, dazu gehört EHRFURCHT vor unserem HERRN.
Gott sei Dank gibt es noch gute Priester! Auch wenn sie oft diskriminiert und verfolgt werden, aber was sagt JESUS unser Herr in der Seligpreisung?
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#18   für die Kirche   14:35:24 | Freitag, 11. Juli 2008
ich unterstütze den Papst, was die Bischöfe auch sagen wollen.
Die westlichen Länder fühlen sich nicht wohl mit dem echten Glauben und der dazugehörigen Ehrfurcht vor Gott.
Aber in anderen Erdteilen, wo der Glaube wächst und sich ausbreitet, ist man dem Heiligen Vater gehorsam, und ein Grabenkampf wie im Westen ist unerhört. Die tridentinische Messe wird in Südamerika und Asian geliebt.
Die „liberalen“ Christen, ja, wenn sie wirklich liberal sind, würden gar nichts gegen die Tridentinische Messe haben. Denn meine Freunde, die jetzt eher liberal und fern von der Kirche sind, zeigen sich eher interessiert an dieser Form von Liturgie.
Aber leider sind die „liberalen“ in der Kirche gar nicht liberal, sonder authoritär, und wie! Sie sehen nichts gern, was ihrer eigenen Vorstellung widerspricht. Anders als sonst wo in der Gesellschaft, wollen sie sogar noch die Meinung von den anderen Menschen nach allen Möglichkeiten sanktionieren. Verstehen kann man schon, sie wollen ihre Ruhe eben nicht stören lassen.
Ich finde, wenn man die Kirche liebt, muß man alles Mögliche dafür tun, um die Tradition der Kirche beizubehalten. Und man darf keine Menschen, die diese Tradition lieben, diskriminieren. Sonst würde ich gerne fragen, WER spaltet eigentlich die Kirche?
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