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@hieronymus333: schockt? Wieso? Ich habe nur sein eigentliches Talent erkannt. Wer keinen Witz ertragen
kann, hat einen schwachen Charakter, das will ich sagen. Nichts Positives über den Regens und das weitere
Augsburger Estabishment…
schön, daß einige kundige Zuschreiber unterwegs sind. Können Sie mir die Frage beantworten, ob man
als ausgetretener Katholik, der dadurch eine Apostasie begeht, aber dann in die Orthodoxe Kirche eintritt,
notfalls bei einem katholischen Priester das Beichtsakrament empfangen darf? Vielen Dank!
Hallo, Kanisten aufgehorcht! Frage und Hilfe an Euch! (Da Klarissa leider hier nicht unterwegs ist, darf
ich vielleicht jemanden anderen fragen): Es scheint so zu sein, daß Orthodoxe Christen notfalls bei einem
katholischen Priester beichten dürfen. Aber was macht man mit einem, der von der Katholischen Kirche
zur Orthodoxen Kirche konvertiert ist? Ist ihm das Beichtsakrament auch erlaubt bei einem katholischen
Priester? Und könnt Ihr noch die Stelle nennen, wo die betreffende Regelung steht? Vielen Dank im Voraus!
(wenn keine Antwort da ist, muß ich mal Klarisse fragen, wenn sie unterwegs ist).
Deswegen regt man sich doch nicht auf, Mittelbayerische ist ein drittrangiges Blatt und ahmt halt das
zweitrangige Blatt Süddeutsche nach, und die SZ dagegen das erstrangige wenn auch kirchefeindliche Magazin
Spiegel. Es fehlt sowohl der SZ als auch der Mittelbayerischen an Originalität.
@SignumSalutis: hat etwa Ihre Seele Beine? Und sie macht wohl einen Spaziergang, während Sie seelenlos
im Schlaf verharren? Ich hoffe, daß Sie Ihrer Seele ein Navigationsgerät kaufen würden, falls sie sich
mal verläuft.
jeder Mensch hat Recht auf die Unversehrheit seines Körpers. So steht es in der Menschenrechts-Charta.
Somit kann der Staat, sofern es sich um einen demokratischen, auf humaner Basis gebauten Staat geht, die
Körper seiner Bürger gar nicht besitzen.
@Lollipop: Daß es früher das Wort nicht wichtiger war, ist nicht ganz zutreffend. Wenn man die große
Predigtsammlungen des Bernard von Clairvaux anschaut, auch von eher wenig bedeutenden Gestalten des MA.
und Frühneuzeit gibt es große Predigtsammlungen. Daß im Dorf alles nicht optimal war, kann man nicht
als Argument gegen „frühere Zeit“ verwenden. Sonst verfallen wir in eine modernistische und auch reaktionäre
Denkweise (denn beiden liegen nicht fern voneinander, eine will die frühere Zeit schlecht machen, die
andere sieht darin das Vorbild). Wir sollen doch die Hermeneutik der Kontinuität als unseren Leitgedanken
betrachten. Und die frühere Kirche ist mit der heutigen Kirche eins, daher ist es wirklich schädlich,
einen Schnitt beim Zweiten Vatikanum zu machen. Wir können sagen, es wurde in dem letzten Konzil Sinnvolles
gedacht, aber vielleicht nicht gut umgesetzt. Ich habe alte Predigten gelesen: sie sind vollzüglich.
Man kann heute aber nicht so predigen, wie der heilige Bernard, weil die Predigten eine Vermittlung zwischen
uns und dem WOrt ist, daher muß man dabei unsere Zeit miteinbeziehen, und gerade deswegen muß man auch
neue Methode anwenden, aber von den Alten lernen, können wir. U. wir dürfen nicht so argumentieren,
daß das Vat II besser als Tridentinum sei. Nein, jedes Konzil ist gleichberechtigt, nur das Vat. II behandelt
die Probleme des 20.Jhs. Unsere Priester: damit meine ich halt die Priester, die bei uns die Alte Messe
zelebrieren, sie sind normale Gemeindenpriester.
@Lollipop: hast Du jemals die ganzen Dokumente des Konzils zu Trient gelesen? Wenn nicht, dann können
wir uns darüber nicht unterhalten, weil keiner von uns die nötige Voraussetzung besitzt. Es kann zwar
in Dei Verbum gemeint sein, daß man dadurch die Bedeutung des WOrt Gottes betont, aber wenn ich beide
Ritus vergleiche, finde ich, daß ich im Alten Ritus aufmerksamer bin als im NO. Weil ich einmal das Wort
Gottes auf Latein vorgelesen bekomme und dabei auf das Buch schauen muß, und dann ein zweites Mal auf
Dt, wie es bei uns Gebrauch ist. Danach bemüht unser Priester immer, hinsichtlich der Lesung eine sehr
erbauliche Predigt zu halten. Es geht hier im Grunde nicht darum, ob früher alles besser war oder nicht.
Sondern darum, wie man am Besten Gottesdienst feiern kann: nach heutigen Möglichkeiten. Und ich sehe,
daß der Alte Ritus dem Neuen in nichts nachsteht, was die Verkündigung des Wort Gottes und dessen Auslegung
angeht. Die Priester, die im Alten Ritus zelebrieren, werden diesen im Vat. II genannten Zweck auch erfüllen,
wenn sie sich bemühen. Und unsere Priester geben wirklich viel Mühe, dafür bin ich ihnen auch sehr
dankbar. Sie sind auch neuartig ausgebildet, haben z.B. historisch-kritische Auslegung der Schrift gelernt.
Und wenn sie diese anwenden, ist auch gut. Die beste Predigt, die ich gehört habe, enthält solche Momente.
Die Tradition ist lebendig, daher soll man nicht alles wie vor 50 Jahren machen. Aber man soll keine VII
Verschlechterung in die Alte Messe einschleppen, wie der Kanonist beachtsichtig
@Lollipop: Haarspalterei, es gibt auch eine Gewohnheitsverfassung. Daß es nicht niedergeschrieben wurde,
heißt nicht, daß es dafür Regeln gibt. Wenn ein Priester die Predigt ausläßt am Sonntag, oder was
Blödes erzählt, wie es leider in der Novus-Ordo-Messe auch oft passiert, wird den Laien doch auffallen.
Und das zeigt, daß der Priester sich nicht gerade korrekt verhält. Man kann auch die Konzils-Dokumente
von Trient gründlich studieren, aber dazu fehlt mir jetzt die Zeit. Allerdings zu behaupten, daß hinsichtlich
der Predigt der NO einen Vorzug hat, stimmt nicht. Die beste Predigt die ich gehört habe, war im Alten
Ritus, obwohl bei uns viele aus dem Domkapitel auch vorzüglich predigen kann. Und manchmal im Alten Ritus
erlebt man auch eine schwache Predigt. Aber es ist doch überall so.
@Lollipop: der Beweis: The advantages of the homily are that it is a form of preaching which was in use
from the very beginning of Christianity; it is simple and easily understood; it affords a better opportunity
than the formal sermon for interweaving Sacred Scripture. The most appropriate time for the homily is
at the early Mass; for the formal sermon, at the principal Mass; and for the catechetical sermon (see
HOMILETICS), at the evening devotions. As to its place in the Mass, the homily is usually preached after
the first Gospel; but St. Francis de Sales would prefer that it come after the Communion, and in his letter
to the Archbishop of Bourges he quotes the words of St. Chrysostom: „Quam os illud quod SS. Mysteria suscepit,
daemonibus terrible est“; also those of St. Paul (2 Corinthians 13:3): „in experimentum quaeritis ejus,
qui in me loquitur Christus.“ Francis de Sales zelebrierte die Tridentinische Messe. Im Vergleich zu heute
wurde früher mehr gepredigt als heute, es gab auch Predigt ohne Messe, aber Messe wurde auch früher
mit Predigt gefeiert.
@Lollipop: eine Predigt ist am Werktag nicht vorgesehen, nach dem Alten Ritus, aber das ist auch der Fall
im Novus Ordo. Der Priester legt seine Kassel und sein Manipel ab, und verläßt den Altarraum, dabei
legt er seine Biretta auf, weil eine Predigt die persönliche Darlegung des Priesters ist. Die Heilige
Messe wird dabei unterbrochen. Aber es bedeutet nicht, daß die Predigt nicht notwendig ist. Wie man eine
Predigt hält, gibt es auch Vorschriften. Eine Sonntagspredigt ist auch in Tridentinischem Ritus vorgeschrieben.
@Ottonis: bei uns gibt es am Sonntag immer eine sehr schöne Predigt. Außerdem glaube ich nicht, daß
der Anschlag des Mitarbeiters von Pater Häring gelingen wird. Denn: A): der Autor dieses Machwerkes hat
sowieso keine Ahnung vom Alten Ritus, und kann daher keine wissenschaftlich gehaltvolle und zutreffende
Analyse liefern. B): ein Priester, der sich die Mühe nimmt, den Alten Ritus zu erlernen, und zusätzlich
dafür Zeit nimmt, die Alte Messe zu feiern, und die Laien, die eigens hingehen, werden nie solche blödsinnigen
Vorschläge von dem Herrn sowieso folgen. Fazit: bloß ein blödsinniger Wunschgedanke. Aber man soll
wirklich aufpassen: daß man sich gemeinsam um die Reinheit und Schönheit des alten Ritus bemüht. Das
heißt, sich ständig bilden durch Vorträge, Bücher und Blogs (www.summorum-pontificum, Pater Zuhlsdorfs
Blog, Rorate-Caeli, New Liturgical Movement usw.)!
@Lollipop: natürlich nicht. Sie sind sehr geübt, verleumderisch zu puffen. Gegenbeweis: Jede Sonntagsmesse
im Alten Ritus spricht per se gegen Ihren unsinnigen und böswilligen Auspuff. Aber es nützt nicht, Sie
aufzuklären, da Sie den Willen haben, zu verleumden. Aber jeder, der guten Willens ist, soll selber mal
in die Alte Messe gehen, dann wird er schon sehen, daß Sie nicht nur ahnungslos puffen, sondern auch
absichtlich lügen.
merkwürdig, Pater Haering ist Kanonist, er ist für liturgische Fragen gar nicht zuständig, noch hat
er die nötige Kompetenz dazu. Man soll sich nicht beirren lassen, beim Zweifelfall soll man sich gleich
an die Kommission Ecclesia Dei wenden, wie viele schon getan haben: vgl. www.summorum-pontificum.de Man
kann auch Pater Zuhlsdorf eine Email schreiben, er als Ehemaliger Mitarbeiter der Ecclesia Dei wird einem
dabei helfen, viele solche Nacht-Nebel-Attake auf die Alte Messe abzuwehren: wdtprs.com/blog/
@Lisibald Poier: für Modernisten ist der Wiedereintritt in die Kirche jedoch nicht so problematisch.
In Deutschland genügt, daß man wieder Kirchensteuer zahlt. Konvertiten werden deswegen nicht gerne gesehen,
weil die Geistlichen keinen Ärger mit den anderen Konfessionen haben wollen. Da in England die Anglikanische
Kirche immer noch die mächtigere Position hat, wollen die katholischen Bischöfe dort naturgemäß keinen
Ärger mit dem Establishment haben. Immerhin sind die Anglikanischen Bischöfe Lords im Oberhaus, und
werden mit dem Titel „Your Lordship“ angeredet, katholische Bischöfe sind dagegen im öffentlichen Leben
eine Nummer kleiner.
Angst haben die Bischöfe wohl keine, aber sie wollen einfach nicht, daß man sich zum Katholizismus bekehrt.
Das ist gegen das Prinzip des vermeintlichen Ökumenismus. Alle Liberalen sind dagegen, daß jemand katholisch
wird. Eine ehermalige anglikanische Christin in den U.S.A. berichtete: sie wollte zum Katholizismus übertreten,
aber der katholische Pfarrer sagte, wozu, Anglikanische Kirche ist doch in Ordnung.
Hat Krah ein Alibi dafür, daß er zu der genannten Zeit nicht in London war? Eine zweite Frage: woher
hat der Spiegel das Foto von Bp. Williamson und seinem zweiten Anwalt Loßmann? Dritte Frage: zitiert
der Spiegel Bp. Fellay und Pater Pfluger richtig? Die Aussagen von beiden sind meiner Ermessung nach nicht
gerade brüderlich. Wie sind die beiden Journalisten dann in das Haus St. Georg eingedrungen? Denn wenn
Bp. Williamson so abgeschirmt wurde, wie sein Oberer es wünschte, sollte man sie nicht einmal in die
Tür reinlassen. Aber offensichtlich waren sie bereits im Wartezimmer. Wie sind die Spiegeljournalisten
zu den internen Emails gekommen, das Bp. W. immer der alten Ansicht ist? Das ist nämlich, was eigentlich
die Öffentlichkeit interessiert. Alles andere ist eigentlich nur interne Streitigkeit in der Bruderschaft
selber. Und was für Interesse soll Heiner gehabt haben, den Rechtsanwalt Krah, der immerhin der Piusbruderschaft
nahe steht, zu belasten?
@devmann: wissen Sie, Ihr Relativismus ist mir zu fade. Dogmengeschichte, ja natürlich kenne ich den
Denzinger. Dort findet man, auf Lateinisch, die Lehraussagen der Kirche im Lauf der Zeit aufgezeichnet,
aber sie bilden ein kohärentes System, und keine spätere Interpretation hebt die frühere auf. Das nennt
man Tradition, Hermeneutik der Kontinuität. Während Modernisten wie Sie bloß Ihre eigene extreme Position
als die absolute Position betrachten. Die moderne Philosophie, Akzidentien, Substanz, ja solche Begriffe
werden immer noch verwendet. Nicht jeder Philosoph ist gleich ein Schüler Heideggers. Es gibt auch andere
philosophische Schulen, aber wiederum Modernisten wie Sie erkennen bloß die eigene als die einzig erlaubte
an. Die Juristen z.B. verwenden noch immer die Begriffe, die auch in der Kanonistik schon existieren.
Dieses Blabla mit den östlichen Riten, na und, die haben zwar eine andere Liturgie, aber sie spielen
keine Disko-Musik dazu. Wie Thomas von Aquin sagt, die Liturgie soll dazu dienen, den Menschen so zu formen,
daß er ehrfürchtig vor Gott steht. Die moderne Liturgie verfehlt einfach diesen Zweck. Daher ist es
Unsinn, die Piusbruderschaft wegen ihrer Liturgie anzugreifen.
@devmann: und Sie scheinen von Kirchelehre keine Ahnung zu haben. Sie behaupten: „Die Kirche ist zu allen
Zeiten ein Spiegelbild der Gesellschaft gewesen“. Das ist falsch, die Kirche hat zwei Seite, eine natürliche
und eine übernatürliche Seite, als eine menschliche Organisation muß sie im Rahmen der gegenwärtigen
gesellsaftlichen Ordnung gestaltet werden, aber in ihrer übernatürlichen Seite kann sie sich nie an
die zeitgenössigen Gedanken anpaßen. Denn was hätte Paulus getan, wer er Ihrem Rat gefolgt wäre? Er
wäre Heide geworden! Und die Urchristen hätte sich an die Anbetung des Kaiser angewöhnt, und heute
wären natürlich alle Katholiken genauso gut Atheisten. Daher scheien Sie halt anpassen, so laut Sie
können, was Sie vorantreibt, ist die Abschaffung des Christentums.
@devmann: wenn Gott immer derselbe, aber die Gesellschaft sich ändert, soll doch die Gesellschaft sich
an Gott anpaßen, statt daß Gott sich an die Gesellschaft anpaßt, sonst wäre Gott nicht immer derselbe…
@devmann: uns in Psychotherapie abzuliefern? Nein, Kreuz.net ist meine Therapie. Lachtherapie. Entertainment
pur ist dieser Artikel. Konnte mich vor Lachen kaum mehr aufrichten! @lux @read: Euerer Meinung ist voll
zuzustimmen. Allerdings ist dieser Artikel hier noch besser als die von Frau Felicitas Küble. Danke!
Redaktion!
#49 für die Kirche 17:51:18 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
@ruhrgebietler: das hat er ja gemacht, in der Regensburger Vorlesung. Dann sind schon wütende Menschen
auf die Straßen gerannt und ihn mit Mord bedroht. Aber ich glaube, die Atheisten lieber Gewalt, daher
sind sie mehr für den Islam als für das Christentum.
#42 für die Kirche 17:26:33 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
@sigi666: Sie können offenbar nicht lesen, man liest normalerweise auch den Wenn-Satz mit. Sie sind übrigens
keine Fachistin, aber eine person , die durch atheistisch-faschistische Ideologie schwer beschädigt ist.
#38 für die Kirche 17:02:07 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
@sigi666: culture relativism „Lieber Counsellor, ich habe zum Thema Religion gelernt, dass es nicht die
Wahrheit gibt. Religiöse Wahrheiten sind immer höchst subjektiv und nur ein Blickwinkel des Betrachters.“.
–-- Und warum soll diese deine aussage ausgerechnet umbedingt wahr sein? Sie könnte genauso höchstens
subjketiv und illusorisch sein… außer, culture relativists finden nur, daß ihre eigene Wahrheit ist
absolut, alle anderen Fakten und geglaubten Wahrheiten sind relativ. Eine fein subtile fachistische Ansicht.
Gratuliere in 1984.
Daily Mail ist eine Tory-Zeitung, und die Meinungen der Leser laufen erwartungsmäßig in diese Richtung.
Aber interessant ist zu sehen, daß in einem Guardian-Artikel (Labour-Zeitung und links orientiert), der
Gedanke einer Verfolgung den meisten Lesern auch nicht besonders sympathisch ist. Ein Tipp für Kreuz.net
also: über diesen Artikel und die Leser-Kommentare mal zu berichten.
#15 für die Kirche 20:16:36 | Donnerstag, 19. November 2009
@Philipp: ich glaube die Feindlichkeit gegen die Katholiken ist den Menschen anerzogen, systematisch durch
Indokrination der Medien. Früher war ich eher liberal gesonnen und meinte, daß wir unseren Glauben auch
im Privaten praktizieren können. Jetzt, angesicht diesem massiven und ideologischen Haß gegen alles,
was christlich ist, (das schändliche Kruzifixurteil z.B., oder Abschaffung der Weihnachten) bin ich jetzt
der Überzeugung, daß wir Christen die Öffentlichkeit zurückerobern müssen. Wir müssen die Medien
für uns erkämpfen. Die Homo-Lobby hat, ohne daß die anderen es bemerkten, die Medien erobert, und das
ist der Grund, warum Homosexuellen jetzt faktisch immun sind, egal was sie machen: sie dürfen alles,
in England hat eine alte Dame sich wegen der CSD beschwert und bekam Polizei-Besuch, der sie wegen PC
belehrte. Es ist mir einfach zu weit gegangen. Und das scheint systematisch und absichtlich getrieben
zu sein, mindestens in den U.S. scheint es so zu gehen. Leben wir im Medienzeitalter, müssen wir uns
anpaßen, und das bedeutet, mit allen zugänglichen und erlaubten Mitteln wieder unsere Freiheit und Rechte
zurückzuerobern. Sonst werden Christen irgendwann eine unterdrückte Minderheit wie im Irak. Was schreibt
man mal in Washington Post? Ich erinnere mich, ein konvertierter Jude schrieb in einem Leserbrief: Antikatholizismus
ist Antisemitismus der Linken, er ist die letzte Diskriminierung, die im Westen noch erlaubt ist.
#6 für die Kirche 19:51:11 | Donnerstag, 19. November 2009
@Philipp: wie wahr! Ich finde, wenn man nicht mit uns einer Meinung ist, kann man ja sein eigenes Leben
genießen, aber warum sitzen viele hier vor Bildschirm und suchen Gelegenheiten, christliche Forumschreiber,
oder die Kirche im Allgemeinen zu beschimpfen? Das muß irgendwie eine psychische Erklärung geben? Neulich
war ich auf einer atheisten-seite, und wie die da schimpfen! Atheismus ist vielleicht nicht ganz gesund.
Allerdings scheint es den Menschen nicht gut zu bekommen.
#163 für die Kirche 19:27:29 | Donnerstag, 19. November 2009
WTF-Christlich?: sicherlich kann man das Problem lösen. Die Geburtenrate muß nicht so bleiben, wie sie
jetzt ist. Wir Christen müssen nur mehr Werbungen dafür machen. Denn die Abtreibungsideologen haben
die Medien und Öffentlichkeit manipuliert, die müssen wir nun zurück eroberen! Also Kreuznet, nicht
mehr weiter schimpfen, sondern handeln! Wir müssen mehr Public-Relation für die Kirche und unsere Morallehre
treiben, und auf sehr geschickte Weise. So weiter zu schimpfen und toben bringt nichts! Wir werden die
ganze PC-Lobby noch mit ihrer eigenen Waffe schlagen! Alle Christen, auf zur Arbeit! Nur Mut!
#29 für die Kirche 19:22:11 | Donnerstag, 19. November 2009
die Jungendlichen sollen sich währen gegen die Omas und Opas. Und wenn ein Tradi-Ordinariat errichtet
wird, dann kann man sich wieder tridentinisch firmen lassen. Und dann ist die Luft aus mit den Luftballoons
in Wien.
#158 für die Kirche 19:12:43 | Donnerstag, 19. November 2009
@lieber Dr. Schlämmer: Haß ist es nicht, eher Frustration. Politische Korrektheit wird noch alle Kulturblüten
der Menschheit umbringen. Die Menschheit rutscht jetzt in die Barbarei. Und Neugeburt? Jährlich in Dt.
110 000 Abtreibungen, nur 1000 Kinder für Adoption, und 9000 Kinderlose Paare warten auf der Warteliste
für ein Adoptivkind. Das Ironische ist: Homosexuelle Paare verlangen nach „Gleichberechtigung“ bei der
Adoption. und neulich berichtet man: in Washington D.C. mußte die Kirche einen Vertrag mit der Regierung
für Armenversorgung kündigen, weil die Regierung die Kirche dazu zwingen will, die Kinder in katholischen
Heime für Homo-paare frei zu geben, obwohl genügende Heterosexuelle Paare auf ein Adoptivkind warten.
Ironisch, zutiefst ironisch. Aber lange kann es so nicht dauern, denn wenn alles von der PC kaput gemacht
wird, wird Common Sense wieder herrschen, aber erst nach der erwartungsmäßigen Katastrophe.
#45 für die Kirche 22:21:31 | Freitag, 13. November 2009
@lateinheini: man braucht jemand wie Columba, aber sie ist weg, aleph ist auch weg. Und beim Streit braucht
man immer eine dritte Partei, damit es nicht zur Krawalle wird. @sideshowbob: Elijahu ist nicht „die richtige
Seite“, Elijahu ist Elijahu, er vertritt nur ihn selbst. Sie können nachschauen, wieviele seine Postings
bereits gelöscht wurden: tip: „Elijahus Schweigen“, ein Beitrag von Leser „finkchen“.
#41 für die Kirche 21:37:24 | Freitag, 13. November 2009
@lateinheini: Sie sind tatsächlich unverkennbar. Aber Kreuz.net hat sich viel verändert. Die Schreiber
keifen, und diskutieren tut man nicht mehr. Vermisse die gute alte Zeit.
#30 für die Kirche 20:43:30 | Freitag, 13. November 2009
SSPX ist die Abkürzung von „Society of St. Pius X“. Früher war es vielleicht als eine Priestergemeinschaft
gedacht, aber wenn sie ist längst über diese Dimension hinausgewachsen. Wenn die Piusbruderschaft tatsächlich
Autonomie von Ortsordinariat haben möchten, wird sie auch nicht mehr als „Fraternitas“ bezeichnet werden.
Denn sonst bliebe sie tatsächlich wie die FSSP. Die SSPX hat in den U.S.A. sehr viele Mitglieder, ein
Priesterseminar, und plant eine eigene Kirche. Also, was von den U.S.A. kommt, kann man vergessen.
#19 für die Kirche 19:07:24 | Freitag, 13. November 2009
@Rumulus: die SSPX wird nicht das gleiche Schicksal wie die FSSP erleiden müssen. Denn sie werden eigene
Bischöfe bekommen und eine ähnliche Struktur wie die anglikanische Katholiken bekommen: sie werden Mitglieder
der jeweiligen nationalen Bischofskonferenz werden, sie sind autonom, sie werden auch adlimina-Besuche
machen müssen … Nein, sie wird nicht mehr unterdrückt.
#138 für die Kirche 23:00:45 | Mittwoch, 28. Oktober 2009
@eikgudzei: möglich heißt, das Dein Vorschlag nicht schlecht ist. In Ethikkommission sitzen gerade fachfremde,
die die Ärtzte von einer anderen Perspektive doch wertvolle Vorschläge und Kritik liefern. Die Gesellschaft
funktioniert nicht allein mit Technokraten.
#125 für die Kirche 22:42:29 | Mittwoch, 28. Oktober 2009
@eikgudzei: ob man die eigenen Organe spenden will oder nicht, gehört in seine eigene ethische Entscheidung,
wie Sie genau gesehen haben. Und das soll jeder so entscheiden, wie er für richtig hält. Dennoch ist
das Thema nicht erledigt, weil dieses Thema zur öffentlichen Diskussion gehört und die Ethikkommission
immer noch wirkt.
#119 für die Kirche 22:37:29 | Mittwoch, 28. Oktober 2009
man geht zum Artz, um geheilt zu werden, aber nicht um den eigenen Körper bei ihm „abzuliefern“. Außerdem
es gibt immer Berichte darüber, welche Fehlentscheidungen die Ärtze treffen. The Liverpool Care Pathway
erlaubt den Hospizen, sterbenden die Nahrungszufuhr zu entsagen. Eine Frau muß kämpfen, daß ihre 80jährige
Mutter endlich Wasser und Nahrung bekommt. Dann erholte sich ihre Mutter, die der Artz für moribund erklärt
hat und ins Hospiz zum Sterben schickte. Wer im Krankenhaus gearbeitet hat, weiß, unter welchem Arbeitsbelastung
die Ärtze leiden, sodaß Fehler viel häufiger sind als die Laien für gewöhnlich annehmen. Die Überwachung
besteht darin, das Gesundheitssystem zu ändern, denn sonst wird unter Kostendruck Fehlentscheidungen
oder gar ethisch unannehmbare getroffen, und auch die Ärtzte zu entlasten. Aber bei einem Wohlfahrtsstaat
ist das alles ein Geld und Verteilungsproblem. Ich behaupte nicht, daß ich die Medizin besser verstehe
als Fachleute, sondern daß das Gesundheitssystem zu verbessern ist.
#112 für die Kirche 22:26:59 | Mittwoch, 28. Oktober 2009
@eikgudzei: Sie sagen doch selber, „Es steht doch nicht bei jedem beatmeten Pat.ein Organentnahmeteam
neben dem Intensivbett und wartet darauf das der „Hirntot“ festgestellt wird.“ Eben das ist das Problem!
Nicht die Organspende, nicht die Organtransplantation, sondern die unter Druck arbeitenden Ärtzte. Und
dann denen sollen wir eben 100% vertrauen! Und das Krankenhausbudget spielt auch eine Rolle! Ethisch verantwortungsvoll
zu handeln ist schwer! Besonders in einem wirtschaftlich denkenen Zeitalter, wo jeder Mensch bloß Zahlen
für die Bürokraten ist. @clarissa: vielleicht bin ich fanatisch, vielleicht nicht. Aber ich braue keinen
Essig.
#106 für die Kirche 22:22:09 | Mittwoch, 28. Oktober 2009
im Wikipedia-Artikel ist weiter zu lesen: Traditionally, both the legal and medical communities determined
death through the end of certain bodily functions, especially respiration and heartbeat. With the increasing
ability of the medical community to resuscitate people with no heart beat, respiration or other signs
of life, the need for a better definition of death became obvious. This need gained greater urgency with
the widespread use of life support equipment, which can maintain body functions indefinitely, as well
as rising capabilities and demand for organ transplantation. … The case of Zach Dunlap, who was declared
brain dead but later recovered undermines this presumption… Brain death may result in legal death, but
still with the heart beating, and with mechanical ventilation all other vital organs may be kept completely
alive and functional, providing optimal opportunities for organ transplantation.
#100 für die Kirche 22:10:54 | Mittwoch, 28. Oktober 2009
@eikgudzei: die Ärtzte glauben doch, sie seien Gott, und möchten über Leben und Tod der anderen entscheiden.
Es ist höchst Zeit, daß wir ihre Macht einschränken. Nebenbei gemerkt: Hirntod ist kein naturwissenschaftlicher
Begriff, sondern ein im Medizinerkreis erzielter Konsensus, er wird sogar eingeführt, um die Organentnahme
zu erleichtern. Beleg: en.wikipedia.org/wiki/Brain_death nach der Ansicht der katholischen Kirche ist
man erst 6 Stunden nach der medizinischen Feststellung von Hirntod als Tod zu betrachten.
#96 für die Kirche 21:51:31 | Mittwoch, 28. Oktober 2009
eikgudzei: ich nicht, als als Bürger habe ich das Recht, darüber zu diskutieren. Aber wollen Sie die
anderen mundtot machen? Sind Sie von der Stasi? Geregelt! Ja, wie geregelt, geregelt heißt noch nicht
gerecht. Die Juden sind auch auf geregelte Weise in KZ geschicken worden.
#89 für die Kirche 21:32:28 | Mittwoch, 28. Oktober 2009
@Paulaner: niemand argumentiert Organtransplantation. Man denkt hier nur kritisch darüber nach, ob die
Organentnahme doch etwas geregelter sein könnte, als sie tatsächlich ist. Alle selbsternannten „Humanisten“
schreien hier aber schon durcheinander, daß man gegen die Organspende an sich sei. Ein Ablenkungsmanöver.
Die Überwachung der Organentnahme ist keine Absage an Organtransplantation. Etwas klarer denken sollen
Sie mindestens, aber mit diesem Nicknamen … Natürlich muß die Organentnahme überwacht sein. Und die
Ärtzte sind auch keine Engeln die immer alles richtig machen. Daher müssen auch alle sich gegen die
Bevormundung des sowieso maroden Gesundheitssystems währen.
#85 für die Kirche 21:09:53 | Mittwoch, 28. Oktober 2009
@Paulaner: ich behaupte gar nicht ein „Humanist“ zu sein. Oder Sie können nicht lesen? Meine Meinung
ist eine Meinung. Was soll sie sonst sein? Oder Sie halten meine Meinung für ein Gesetz?
#83 für die Kirche 21:05:33 | Mittwoch, 28. Oktober 2009
@Thomasius: ich mache mir überhaupt keine Sorgen! Es gilt auf dieser Welt das Darwinische Prinzip. Wer
Platz machen will für die anderen, soll es tun. Niemand hindert ihn daran.
#81 für die Kirche 20:49:51 | Mittwoch, 28. Oktober 2009
@Paulaner: wenn das Bier Ihnen zu stark ist, brauchen Sie es auch nicht zu trinken. Und wenn das, was
ich gesagt habe, Ihnen unbekömmlich ist, dann laß auch stehen. Wer zwingt Sie denn, Meinungen von anderen
Leuten zu schlucken. Sie schreien ständig von Freiheit, können sie aber im Grunde nicht ausüben. Die
Freiheit besteht gerade darin, sich nicht von den Meinungen anderer Menschen stören zu lassen.
#73 für die Kirche 19:51:55 | Mittwoch, 28. Oktober 2009
@Paulaner: ganz richtig, wer sich nicht reproduziert, verschwindet von Erdefläche. Viele Arten von Tieren
oder Pflanzen sind auch auf dieselbe Weise verschwunden.
#70 für die Kirche 19:36:33 | Mittwoch, 28. Oktober 2009
@Samurai: ich habe nur die Durchschnittsmenschen durchgeschaut. Die meisten Menschen wollen bloß so tun,
als ob sie aus moralischen Gründen handelten, in der Wirklichheit treibt sie der Eigennutz. Dies einzugestehen
wäre ein großer moralischer Fortschritt.
#68 für die Kirche 19:22:46 | Mittwoch, 28. Oktober 2009
@wie ich beobachte, sind Zuschreiber wie Samurai u. co. eher daran interessiert, wie sie, falls sie krank
sind, so schnell wie möglich ein Ersatz Organ von anderen Menschen bekommen können, ob an diesen ethisch
verantwortungsvoll gehandelt wird oder nicht, interessiert sie nicht. Unter dem Deckmantel von „Humanismus“
ist der nackte Eigennutz verborgen.
#62 für die Kirche 18:02:43 | Dienstag, 27. Oktober 2009
im Grunde hat die Kirche ein Rechtssystem. Genauso wie wir als Bürger zum Gehorsam gegen über dem Gesetz
verpflichtet sind, aber immer noch das Recht besitzen, gegen Urteil des Richtes Einspruch einzulegen,
dann müßten dieser Priester mindestens das Recht habe, Zweifel an der Gerechtigkeit und Billigkeit der
bischöflichen Entscheidung zu äußern, oder auch seine Sympathisanten. Die Kirche ist keine Diktatur,
und war auch nie eine, sogar bei Inquistion gab es ein rechtlich geregeltes Verfahren. Und das ist gerade
was gut an ihr ist.
#59 für die Kirche 17:52:49 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@clarissa: ist der Priester dem Bischof soweit zum Gehorsam verpflichtet, daß er seine persönliche Meinung
gegen eigenes Gewissen ändern muß. Das kann glaube ich nur im Fall von Häresie geschehen, ansonsten
hat der Priester noch gewisse Freiheit gegenüber seinen Oberen. Wenn er aber eine Häresie geäußert
hat, dann soll er exkommuniziert werden, und das liegt in Hand von Papst. Hat der Bischof soviel Gewalt,
daß er auch bei Gedanken und Gesinnungen eines Priesters eingreifen darf? Ich glaube, der Gehorsam ist
kirchrechtlich gut definiert, und es gibt keinen unbegrentzten Gehorsam. Absoluter Gehorsam gebührt nur
den Dogmen, der Heiligen Schrift und den Kirchenvätern. Er verlangte von Pater Hirsch, daß er im nächsten
Pfarrbrief das Gegenteil seiner Ansichten abdruckte. Weihbischof Anton Losinger von Augsburg würde eine
Gegendarstellung zum Thema verfassen.
#50 für die Kirche 17:33:08 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@Philipp: ja, man kann sagen: er stirbt ohnehin. Aber Beweis, daß er nimmermehr vom Koma aufwacht? Der
Artzt sagt, er stirbt ohnehin, damit spricht er ein Todesurteil über jemanden aus.
#45 für die Kirche 17:24:56 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@Philipp: daß Sie soviel Vertrauen zu den Ärtzten haben, ist bewundernswert. Dennoch liest man so viele
Geschichten … Gerade hat Siegfried doch was gepostet, was einem zu denken gibt. Ich wehre mich gegen
den Totalitarimus in jeder Form. Viele merken es nicht, bevor es zu spät ist. Besonders, wenn der Totalitarimus
in Form vom Wohlfahrtsstaat heranschleicht.
#43 für die Kirche 17:18:30 | Dienstag, 27. Oktober 2009
KKK 2301 sagt: „nach dem Tod“, daher hat der Pater recht. Er hat nur die Lehre der Kirche verteidigt.
Nach dem Tod. Aber der Artz definiert den Tod. Hat die Kirche noch eine Definition dafür? Eigentlich
ist sie dafür zuständig. Aber nein, in dem Wohlfahrtsstaat bestimmt der Staat oder das Gesundheitssystem,
wer als tot zu erklären ist. Daher wird gerne auch Liverpool Care Pathway angewendet, um Menschen zu
euthanasieren. ihnen wird Nahrung und Wasser verweigert, damit sie schneller sterben. Schön, daß viele
hier dieses Verfahren gut heißen. Wir haben wieder einen großen Sprung auf die schöne neue Welt hin
gemacht.
#40 für die Kirche 17:13:51 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@Philipp: eine solche unverantwortliche Organentnahme wird soger im KKK verboten. Wenn Sie die von Ihnen
selber angeführte Stelle etwas genauer lesen mögen: Die Invalidität oder den Tod eines Menschen !direkt!
herbeizuführen, ist selbst dann sittlich unzulässig, wenn es dazu dient, den Tod anderer Menschen hinauszuzögern.“
(vgl. KKK N° 2296) Jemand in Koma durch Organentnahme zu töten, ist eine Handlung, die den Tod eines
Menschen direkt herbeizuführen, um den Tod anderer Menschen hinauszuzögern. Und daher nach KKK 2296
sittlich unzulässig.
#36 für die Kirche 17:07:45 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@Philipp: wenn es unerheblich ist, dann entspricht es also der Sitte der Kirche, Menschen wegen ihrer
Organe umzubringen? Zum Beispiel jemand in Koma, soweit er einen Organpaß bei sich führt?
#33 für die Kirche 17:05:04 | Dienstag, 27. Oktober 2009
man muß weiter beachten, daß die KKK 2296 von einer Organverpflanzung, aber nicht von Organentnahme
von Menschen die Rede ist, die der Artz für tot erklären will oder nicht. Man muß beachten: man kann
der Spender einer Niere sein, ohne dafür sterben zu müssen. Und davon spricht offensichtlich der Katechismus,
denn er erwähnt noch die Risiken, auf die der Spender eingeht: ein Toter hat keine Risiken zu tragen.
Der Pater hat also mindestens diesem Lehrsatz aus dem KKK nicht widersprochen.
#31 für die Kirche 17:00:47 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@Philipp: ach ja, ich habe Ihre Bemerkung gerade nicht so genau gelesen. Sie behaupten das Gegentei…
Aber, die der Katechismus besagt, hängt alles eben von dem Nebensatz „wenn…“ ab. Der Pater, man weiß
nicht, wie seine originale Bemerkung ist, scheint jedoch zu behaupten, daß es Organentnahme gibt, die
eben an noch nicht toten Patienten vorgenommen wird. Und das ist wohl unannehmbar, weil es Töten ist.
Du sollst nicht töten. Organentnahme ist nur annehmbar, wenn sie nicht gegen die zehn Gebote Gottes verstößt.
#25 für die Kirche 16:40:11 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@Thomasius: Petzerei ist was typisches für Stasi, Gestapo, KGB, usw. Der Mann kann zu seinem Pfarrer
gehen, und mit ihm reden, wenn er mit ihm nicht gerade einer Meinung ist. Petzen ist heimtückisch und
feig zugleich.
#21 für die Kirche 16:37:56 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@Philipp: danke für den Hinweis! Also, soweit ist es mit der Kirche gekommen, daß sie eigene Leute entlassen
muß, weil sie für die Kirche gesprochen haben? Vielleicht nur von einer staatlich überwachten Kirche
dürfen wir dies erwarten? Wo bleibt nun die Religionsfreiheit? Ach ja, diese besteht nur für die Muslime,
man soll nicht vergessen, daß bald ein Gesetz der EU erlassen werden kann, (es wird darüber abgestimmt),
daß man bestraft wird, wenn man was gegen den Islam redet.
#16 für die Kirche 16:26:32 | Dienstag, 27. Oktober 2009
Im Grunde verdient eine solche Gemeinde auch keinen Priester. Soll sie eben ohne Priester sein. Der Petzer
soll halt Priester spielen, oder eine Partei für Politische Korrektheit gründen und alle seinen Nachbarn
ausspionieren.
@Luteranerin: es geht nicht darum, ob der Pater recht hat oder nicht. Es geht darum, daß er kein Recht
auf freie Meinungsäußerung hat, und das, auch wenn er kein Gesetz noch gegen irgendein Dogma geäußert
hat. Später gilt es dann, jeder wird eingesperrt oder muß verhungern, wenn er irgendeine Main-Stream-Meinung
nicht teilt, erinnert mich sehr an das stalinistische Regime. Viel Glück für die EU!
#79 für die Kirche 15:45:41 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@Thomasius: eben! wo hat sich Jesus Christus über „Pastoren“ oder „Priester“ und deren Bezahlung ausgelassen?
Gerade darum sieht man, daß Ihr Protestanten mit Jesus Christus gar nicht viel zu tun habt, bestimmt
gar nichts, wenn man Euer Sola-Scriptura-Prinzip akzeptiert.
#73 für die Kirche 14:39:20 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@Thomasius: Jesus hat auch nicht gesagt, daß einige Laien sich Pastoren nennen sollen und sich dann von
den anderen Laien bezahlen lassen. Wenn nach Luther das allgemeine Priestertum unter allen getauften herrschen
soll, dann soll man Frau Käßmann entlassen, und die evangelische Kirche hier auflösen. Alles was die
Evangelischen tun, ist im Grunde gegen die Lehre und Botschaft Luthers, gemäß seiner Interpretation
der Bibel.
#16 für die Kirche 10:51:10 | Dienstag, 27. Oktober 2009
@Stimme der Vernunft: ich habe recherchiert. Es gibt nun mal keine. Sie sind manchmal an der Schule beschäftigt,
aber sie sind Angestellten von Church of England. Es kann eben keine nebenberuflichen Priester geben.
Falls ich was verpaßt habe, dann geben Sie mindestens Ihrerseits einige Belege an. Statt ewig nur von
den anderen einen Link zu fordern.
@stimme der Vernunft: warum recherchieren Sie nicht zuerst, bevor Sie was sagen. Natürlich gibt es Mitglieder-Gemeinde
der TAC in England: in Bedfordshire, Cornwall, Cumbria … …onalanglicanchurch.org.uk/others.htm Es
gibt keine anglikanischen Priester mit Zivilberuf, sie werden vom Ortsbischof ordiniert, und bekommen
somit auch eine Pfründe. Priester der Katholischen Kirche dürfen außerdem keinen Zivilberuf ausüben.
Daher bekommen sie auch kein Zubrot. Man ist Priester, und das 100%.
@Stimme usw.: wie Sie wollen, aber TAC ist die Abkürzung von „Traditional Anglican Communion“. Hier darf
ich noch hinzufügen: in England verdient ein anglikanischer Pastor pro Jahr c.a. 22000 Pounds, ein katholischer
Priester 8000 Pounds. Aber es gibt trotzdem eine große Zahl von Pastoren, die übertreten wollen. Es
gibt einem schon zu denken.
@General Ratibor: dieses ständige Aufwärmen interessiert im Grunde gar keinen mehr. Heute früh im Deutschlandfunk
hat die Sendung „Religion u. Gesellschaft“ wieder dieses Gericht aufgetischt, und die Stimme Seiner Exzellenz
wieder in Deutschland hören lassen, obwohl seine Äußerung per Gesetz verboten ist. Aber nun ja, wenn
er der Liebling der Medien geworden ist, hilft auch die aufrichtige moralische Entrüstung der Öffentlichkeit
nicht mehr. Die Medien dürfen die nämliche Äußerung nicht nur öffentlicher machen, als sie tatsächlich
zu sein verdient, sondern dürfen auch die Gesamtbevölkerung ständig daran erinnern, obwohl diese Äußerung
soooooo gefährlich ist. Ja? Und dieses Aufwärmen wird sich so oft wiederholen, bis die Priesterbruderschaft
in die Kirche aufgenommen wird. Ich darf Sie auch noch daran erinnern, daß Frau Zypries weg ist.
Piusbruderschaft ist unsere Elitentruppe, sie befestigt unsere Kirche und bewahrt sie vor einem ähnlichen
Los wie dem der auseinanderfallenden Anglikanischen „Kommunion“.
@stimme der usw.: natürlich habe ich einen Link. Denn woher soll ich sonst dies erfahren haben? Ein Artikel
aus der britischen Zeitung „Times“ (nicht gerade Rom freundlich): Zitat „More than 440 took the compensation
package on offer and left the Church of England, most for Rome, after the General Synod voted to ordain
women priests in 1992. Some subsequently returned“ www.timesonline.co.uk/…h/article6884298.ece Außerdem
dürfen wir Katholiken mit Sicherheit 500.000 neue Eintritte von der anglikanischen Seite erwarten. Denn
die 1991 von der Anglikanischen Kommunion abgespaltete TAC hat soviele Mitglieder, und diese Organisation
hat 2007 den Römischen Katechismus anerkannt und unterzeichnet. Das Errichten eines Personalordinariats
stammt eigentlich aus ihrer Initiative. Papst hat ihnen nur geschenkt, worum sie gebeten haben. Eine andere
High Anglican organisation ist „Forward in Faith“, von denen dürfen wir weitere Übertritte erwarten.
Mindestens zwei Bischöfe werden nach meiner jetzigen Information übertreten.
1991 waren 440 anglikanische Pastoren in die Katholische Kirche eingetreten. Jetzt dürfen wir 200-500
erwarten können. Auch wenn Bf. Hind nicht darunter ist, aber wie es ausschaut, ist es ohnehin besser,
daß er bei dem Pastorinnen-Verein bleibt. Vorschreiber: Ihr seid ein Haufen von Clowns.
@Pius XII: Danke für die Erklärung. Bischof Fellay ist so ein großartiger Mensch! Und unser Heiliger
Vater natürlich auch! Und was er alles zustande bringt, man staunt und staunt: er schreibt Bücher, veröffentlicht
Enzykliken, und macht solche erstaunliche kirchenpolitische Züge, und das alles mit 82! Aber er ist eben
der Heiliger Vater und steht geistig über uns allen normalen Sterblichen. England wird bekehrt! Man fragt
sich, ob die Königin irgendwann auch katholisch wird. Und das ist nicht unmöglich! Denn neulich hat
sie Sympathie zur Katholischen Kirche geäußert. Ich denke, die SSPX muß sicherlich nicht das Vat. II
1:1 schlucken! Denn das Konzil sagt selber, daß der Heilige Geist IN DER ZEIT wirkt, dann hat das Konzil
gar keinen Anspruch darauf, daß alle Entschlüße des letzten Konzils als absolut und statisch angenommen
werden müssen, sondern es ist gerade im Sinne des II. Vatikans, daß man eine zeitgemäße Interpretation
zu den Konzilsdokumenten aufarbeitet, und die doktrinale Diskussion zwischen dem Heiligen Stuhl und der
SSPX dient genau diesem Zweck! Ich werde dafür beten, daß alles wohl gelingt! Alles Gute für Ihre Mitstreiter!
@lieber Pius XII: gut daß Sie hier sind: in Catholic News Agency wird berichtet, daß Bischof Fellay
in einem Interview bestätigt, daß die Personalprälatur eine mögliche Struktur für die SSPX sein könnte.
Vielleicht wird die SSPX bald einen kanonischen Status bekommen? Wie meinen Sie dazu? Das mit den Anglikanern
war eine äußerst freudige Überraschung!
#17 für die Kirche 12:52:08 | Donnerstag, 22. Oktober 2009
@duc in altum: tja, wie Schade, Holocaust-revisionisten lassen sich nun nicht so leicht auftreiben. Daß
man Bf. Williamson noch gefunden hat, ist für die, die mit dem STV ein kleines Geheimnis haben, schon
ein Glücksfund gewesen.
#40 für die Kirche 21:19:10 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@HwstVaterAbt: es heißt noch nicht die Abschaffung des Zölibats. Sie und einige vor Ihnen übersehen
zwei Dinge: 1) die anglikanische Ordination ist ungültig, und die Priester werden noch einmal geweiht,
wenn sie in den Dienst der katholischen Kirche eintreten. Sie müssen vor der Ordination geheiratet haben,
denn nach der vollgültigen Weihe können sie es nicht mehr tun. Der Zölibat gilt also immer noch, auch
für anglikanische Konvertiten. 2) der Bischof für die anglikanische Personalprälatur muß alleinstehend
sein. Viele Bischöfe aus der traditionalen anglikanischen Kommunion können daher nicht mehr weiter Bischöfe
bleiben, sondern werden zu normalen Priestern. Dieses Opfer möchten sie aber offensichtlich aufbringen,
um zu Rom zurückzukehren, wie man es der offiziellen Verlautbarung ihres Primates entnehmen kann. Alle
Achtung vor diesen Bischöfen.
#162 für die Kirche 12:22:50 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@Thomasius: was heißt innerhalb anderer Kirchen, wer Hilfe braucht und in Not ist, dem gilt dann die
Nächstenliebe. Das genügt doch, daß er ein Mensch ist. Sogar einem Tier kann man helfen. Was für einen
Ton hier einige Schreiber anschlagen, ist mir egal. Nur wenn Sie sich genau rumschauen, merken Sie, Haß
predigen allelei Typen von Menschen: Linke, Rechte, Politisch Korrekte und Politisch Unkorrekte. Haß
ist nicht ein Problem der Ideologie, man kann egal welcher Ideologie anhängen, wenn er einen schlechten
Charakter hat, bleibt er ein gehäßiger Mensch. Die Zuschriften von Damenschuh und anderen Linken kotzt
mich genauso an wie der giftige Judenhaß. Aber heute zu tage gilt, wer die Kirche angreift, ist ein guter
Mensch, auch wenn er für Konzentrationslager für Priester und Laien ist.
#160 für die Kirche 11:29:55 | Dienstag, 20. Oktober 2009
@Thomasius: ich bin aber keine Bible only-Christin, ich glaube, daß Nächstenliebe nicht durch leeres
Wort oder stilles Brüten vor der Heiligen Schrift ausgeübt wird, sondern durch tatkräftige Hilfe an
den Nächsten, den Menschen. Daher bekenne ich mich zu der Katholischen Kirche.
@Thomasius: Nach Ihrer Empfindung teilen Sie also Menschen in Christen und Nicht-Christen ein? Wie barmherzig!
Es gibt also Untermenschen, die man also zurecht beschimpfen dürfen? Z.B. Menschen, die sich irren? Menschen,
die einige Main-Stream-Meinungen nicht teilen? Und die, weil sie nach den Urteilen der Richter und etablierten
Menschen in unserer Gesellschaft zu unerwünschten Elementen gehören, brauchen also keine Nächstenliebe
mehr? Jetzt habe ich verstanden, was man unter „Liebe“ versteht. Mörder dürfen in einer modernen Zivilgesellschaft
als Opfer seiner Umgebung bemitleidet werden. Aber wer gegen die vorherrschende Meinung was sagt, ist
er zum Abschuß freigegeben. Tatsächlich sehr barmherzig, sehr christlich. Jesus Christus, habe Erbarmen
mit uns und der ganzen Welt.
@smallplayer: sagen Sie mir bitte, warum? Sind sie Päpste geworden. Oder sind alle Katholiken Österreicher
geworden? Ich sehe nicht ein, warum ein fünftel der Erdebewohner nach der privaten Meinung einer Österreicher
tanzen soll.
@Thomasius: Bist Du ein Christ? Bitte beweise es? Mich interessiert es, wie man zeigen kann, daß ein
getaufter Mensch Christ und nicht Christ sein kann.
@alle: bitte, könnte irgendeiner rechtskundige unter Ihnen mir mal erklären, weshalb der schwedische
Sender keine Strafe bekommt? Schließlich hat der Journalist zuerst auf dem deutschen Boden die revisionistische
Position erwähnt und hat von Bischof Williamson noch mal diese wiederholen lassen. Im Grunde hat der
Journalist diese Äußerung provoziert. Und dann hat der Sender diese Äußerung in Deutschland übers
Internet verbreitet, obwohl Bischof Fellay und Bischof Williamson dies rechtlich zu verhindern versuchten,
und vom Gericht das jedoch untersagt bekamen. ich da nicht gerade versiert in Jura, wünsche, daß einer
kundige Mensch, mir erklären könnte, worin die Gerechtigkeit eines solchen Urteils liegen könnte. Vielen
Dank!
#88 für die Kirche 21:55:56 | Mittwoch, 14. Oktober 2009
@omnes (aber insbes. Orlando & Thomasius): um Bischof Williamson mache ich mir keine Sorgen. Er hat mehr
Freunde als Feinde. Und er ist fröhlicher als all die, die hier ihn als Zielscheibe benutzen, nur um
die eigene Frust etwas loszuwerden. Außerdem mag seine Ansicht hier vielen etwas sonderbar vorkommen,
sie ist jedoch in England ganz normal. Man denkt an David Cameron, der den Lissabon-Vertrag noch mal kippen
möchte. Auch viele Vorurteile von Bischof Williamson sind eher Tory-Vorurteile einer älteren Generation,
zu der er halt gehört. Und weil er eben lange nicht unter NuLabour-Regierung gelebt hat, sondern in einem
abgeschirmten Seminar in den U.S.A., bleibt er halt von dem Newspeak verschont.
#94 für die Kirche 20:51:41 | Mittwoch, 14. Oktober 2009
wenn die Bischöfe voranmarschieren, dann ist es auch keine Gefahr mehr, daß solche Prozession von Rechtsextremisten
verunreinigt wird. Aber das mit den Rechtsextremisten ist im Grunde bloß ausreden, um es sich mit der
örtlichen CSU nicht zu verderben.
#101 für die Kirche 20:48:17 | Mittwoch, 14. Oktober 2009
das Thema ist langweilig, und im Thread posten lauter Ahnungslosen und kotzen ihre blinden an der Schulen
gelernt Vorurteile aus. Sex ist die neue Götze der Gesellschaft, daran darf man nun mal keine Kritik
üben. Denn die Sex-Industrie muß gefördert werden, auch wenn die Menschen dadurch enthumanisiert und
zu reinen Reizwirbelsäulern werden.
#99 für die Kirche 20:33:31 | Mittwoch, 14. Oktober 2009
Von seiner Erziehung kann niemand emanzipieren, man braucht eine Erziehung, um überhaupt eine Orientierung
zu haben. Ansonsten ist ein Kind wie Affe Tarzan.
@Zweifler@Fragender: ja Ihr alle, deren Namen schon Orientierungslosigkeit und charakterlosigkeit verraten.
Ob es Euch paßt oder nicht, Bf. Fellay ist ein echter Katholik. Ihr von denen man nicht recht weiß ob
Ihr überhaupt eine Religion habt, sollt Euch nicht in unsere innenkirchliche Angelegenheit einmischen.
Bischof Launs Äußerung „Doch als Haupttäter identifiziert der Weihbischof den bezahlten Kinderschlächter:
„Er handelt meist aus niedrigsten Motiven. Weil er dabei an sein Konto denkt.“ Richtig, weil eine Abtreibung
viel einfacher ist als das Heilen und eine richtige Behandlung irgendeiner Krankheit. Schnelles einfaches
Geld.
@Lycobates: jaja, Ihr wißt immer besser, besser als Bp. Fellay, besser als der Papst, besser als alle
Bischöfe der Welt, besser als das Konzil und die Einheit der Kirche, besser als Jesus Christus.
@smallplayer: immerhin wird schon irgendein Pastor oder ein rebellisch. selbstdenkender kath. Provokateur
diese Gelegenheit, sich aufzuspielen, nicht vergehen lassen. Kühe haben nämlich das Menschenrecht, in
eine Liebesbeziehung mit einem artenfremden Wesen einzugehen. Unsere Presse wird schon für sie aussprechen.
Die ganze PC ist hinter Euch.
@smallplayer: die Kühen auf der Weide sind allerdings ideale Bürger eines totalitären Regimes. Machen
höchstens ein bißchen muhmuh, f**rzen ein wenig, aber gehorchen immer, lassen sich ohne Klagen melken
und dann nach Bedarf schlachten.
Dich durchzuschauen ist nicht so schwer. Aber Du hast eine falsche Vorstellung vom Laizimus. Der Laizismus
verbietet nicht die religiösen Schulen. In Frankreich gibt es nämlich eine große Zahl von religiösen
Schulen, Piusschulen inklusiv, niemand denkt daran wie Du oder Deine Genossen in Deutschland, sie unter
fadenscheinigen Vorwänden zu schließen. Die SPD hat die Wahl verloren. Rote Dikdatur in der nahen Zukunft
nicht im Sicht. Die U.S.A. wo es vom Anfang an bereits das Prinzip von Trennung von Kirche und Staat gegolten
hat und bis jetzt gilt, hat ein sehr lebendes religiöses Leben.
auf dem politischen Weg anderen Denkenden Menschen das Denken verbieten zu wollen ist eine Diktur. UDSSR
hat es schon vor Dir das gemacht: alles Religiöse wurde unter Strafe gesetzt. In China wurden buddhistische
Mönche gezwungen zu heiraten, Gläubigen auf den Straßen öffentlich geprügelt, dabei wurden sie gezwungen,
sakrilegische Sprüche laut auszurufen. Manche wollten es nicht und wurden zu Tod getreten, Bibel, religiöse
Bücher wurden verbrannt. Das Grab von dem Missionar Matteo Ricci geöffnet, die Leiche geschändet. Kirchenfenster
zerschlagen, Orgeln abmonitert und zerschlagen… Das wurde einmal in der Französischen Revolution gemacht,
wiederholte sich aber immer wieder. Was Du willst, ist altbekannt, wird aber immer wieder überwunden.
@Czibo: Danke! Sie vertreten die echten liberalen Werten. Während die alten Linken wie Damenschuh eine
Schule aufbauen möchten, wo Mädchen gezwungen sind, Miniröcke zu tragen und Mädchen und Buben von
der ersten Klasse Onanieren nach Anleitung dreimal im Unterricht prakzieren müssen und alle ab 10 Jahre
zwangsweise Kiffen lernen müssen, und wer trotzdem noch ein anständiger Mensch werden möchte, werden
von den Lehren vergewaltigt. Eine schöne Diktatur der angeblich „aufgeklärten“ Menschen.
Gottsuchender: dann hat diese Webseite gelogen. Denn diese Webseite wimmelt voll von den alten Liberalen,
die sehr versiert in Lügen sind: Drewermann &Co, dann muß man schon die Nase zuhalten. Ich kenne den
Papst als Gelehrten gut, ich habe mehrere seine Schriften gelesen. Dieses Zitat widerspricht direkt seiner
eigenen Auffassung. Es kann nur ein Fake sein, oder aus dem Kontext ins falsche Licht gerückt. Sie sollen
den originalen Text hervortragen, und wir werden zusammen den ganzen Text im Zusammenhang betrachten.
von mir aus kann Obama ruhig den Friedensnobelpreis bekommen. Wen kümmert es? Wenn Dalai Lama den auch
bekommen hat, obwohl er in den 70er mit der CIA kooperiert hat. Dann kann ihn eigentlich fast jeder bekommen,
voraussetzung, der ist Liebling der Medien. Moralische Vorzüge stellen sich dabei bloß als Hindernisse
dar. Je skrupelloser je besser, so lautet das Motto unserer ach so humaner so fortgeschrittener Gesellschaft.
@Gottsuchender: ein gefälschtes Zitat. Schämen Sie sich. Die selbsternannten Humanisten sollen eigentlich
nicht lügen. Das Zitat vom Papst Benedikt ist ein Fake!
#60 für die Kirche 22:35:10 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
solafide: Euere Rechtsgrundlagen besteht also im Regeln, die für eine altorientalische Gesellschaft galten?
Z.B. Ehrbrecherinnen steinigen usw.? Oder willst Du homoehe aus der Bibel ableiten, wie Euere kirche jetzt
praktiziert? In ersten Fall seid Ihr Fundamentalisten, im zweiten Betrüger.
#164 für die Kirche 22:27:39 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@Peter Pan: der englische Philosoph John Locke hat mal gezeigt, wenn etwas von glaubwürdigen Menschen
bezeugt wurde, dann kann man es glauben, auch wenn es ungewöhnlich ist jedoch logisch nicht ausgeschlossen
ist. Die Bibel notiert vieles, was unserer normaler Erfahrung widerspricht, gerade deshalb wird es Wunder
genannt, logisch jedoch möglich ist, z.B. wenn andere Naturgesetze gelten würden, dann wäre das Geschehnis
naturgesetzlich und kein Wunder mehr. Ich glaube, die Juden des alten Bundes sind das auserwählte Volk,
und seine Propheten heilige Männer, daher glaube ich, was die Israeliten als Gottesvolk uns überliefert
haben. Soweit zu Ihrem Einwand. Wenn Sie nächstes Mal Bibel angreifen, tun Sie es bitte vor einem jüdischen
Rabbi. Ich möchte gerne von Ihrer Erfahrung hören. liebe Grüße
#53 für die Kirche 22:15:20 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@solafide: deine „kirche“ ist also eine, die keine Rechtsgrundlagen hat. LOL Jetzt weiß ich warum Luther
so gerne eine eigene kirche aufbauen möchten, da mußte er nicht mehr an Regeln halten, reine Räubergemeinschaft
seid ihr.
#36 für die Kirche 20:56:28 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@lateinheini: Die Kirche hatte damals kein Recht darauf. Kleriker durften nicht einmal Waffen tragen.
Bischöfe als Territorialherrscher können auch Urteil vollstrecken, aber dann vertreten sie auch die
weltliche Macht. In einer Reichsstadt wie Konstanz kann aber nur der Kaiser oder der Vertreter des Kaisers
das Urteils vollstrecken. Andererseit, der Kaiser hatte ein großes Interesse daran, daß Hus verbrannt
wurde, wegen Böhmen. Die damaligen Herrscher ergaben sich nicht so einfach des Befehls von Rom, ganz
im Gegenteil, sie taten was sie wollten. In der Zeit des Kreuzzugs hatte die Kardinäle aus Rom sogar
Schwierigkeit, Steuern bei den autaken Klöstern zu sammeln. Und die Herrscher gehorchten auch nicht so
gern. Alles bloß eine Nutzenerwägung. Es war alles geregelt damals, wie jetzt, es herrschen bloß etwas
andere Regeln.
#158 für die Kirche 20:46:42 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@Fridericus: eben nicht wie Sie geschildert haben. Theresa von Avila war jüdisch stämmig. Niemand hat
sie, ihre Verwandten, ihre Bekannten verfolgt. Und sie ist eine große Heilige geworden. Wenn eine Christin
(nicht jüdisch stämmig) heidnische Gebräuche und Hexerei trieb zu jener Zeit, wurde sie verurteilt,
rechtsgemäß, nach der Feststellung des Delikts. Und wenn eine Christin (jüdisch stämmig) zwar bekannt,
daß sie an Christus glauben, aber jedoch jüdische Riten vollzog, wurde sie auch in die Inquisition gezogen.
Ob die Inquistion gerechtfertig war oder nicht ist eine Frage. Aber ob sie „Judenverfolgung“ war, ist
eine andere. Auf die letzere Frage ist eindeutig mit „NEIN“ zu beantworten.
#31 für die Kirche 20:40:48 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@lateinheini: da bin ich nicht so sicher. Was heißt intelligent. Der Mann hat keine Schriften hinterlassen.
Daß er tollkühn war, zeigen seine Taten im Krieg. Aber alles andere was seinen Charakter und intellektuelle
Beschaffenheit betrifft ist nur spekulation. Intelligent ist Bischof Williamson schon. Wer unter uns schafft,
auf mehrere Fremdsprachen ohne Text eine Predigt zu halten. Holocaust-Relativierung hat meines Achtenspsychologische
Wurzeln , hat mindestens in seinem Fall nichts mit Intelligenz zu tun. Päpste: es gibt durchaus humane
Päpste, ich weiß von einem, der in seinem Roman „bei Jupiter“ als Ausruf verwendet hat. Die Kirche ist
nicht so finister wie ihre Feinde sie zu malen pflegen. Außerdem wissen Sie vielleicht, daß die Vollstreckung
des Urteils von der weltlichen Macht erledigt waren? Z.B. von einem Herrscher wie Richard. Jan Hus wurde
von einer Fachkommission aus Theologen durch Disputation als Ketzer verurteilt, aber verbrannt hat ihn
der Pfalzgraf. Der Papst war mit seinem Kardinalkollegium auf der Flucht, wurde aber später von Kaiser
erfaßt und nach Konstanz zurückgebracht.
#23 für die Kirche 20:20:48 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@Brandenburgis: Danke, dann hat mich das Gedächtnis getäuscht. lateinheini: daß Leute wie Du plötzlich
Sympathie für sooooo böse Kreuzfahrer haben können, wundert mich nicht wenig. Wenn Richard Löwenherz
so hierher käme, werden sicher Leute wie Ihr ihn ins Gefängnis werfen wollen. Kein Zweifel.
#14 für die Kirche 19:50:09 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@Carl: Richard Lionheart wurde einmal in Dürnstein gefangen genommen, später auf einer Burg in der Eifel.
Aber er hat geschafft, zu fliehen. Sein Gefolgsmann zog als Trobardo von Burg zu Burg und der gefangene
Richard hat ihn am Gesang erkannt, und so entkam mit dessen Hilft der Gefangenschaft.
#156 für die Kirche 19:44:36 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@Fridericus&Thomasius: Es war anders, weil nicht Juden in der spanischen Inquistion verfolgt waren, sondern
Christen, die jedoch häretischen oder einen anderen Glauben praktizierten. Im Dritten Reich jedoch Menschen,
die durch eine künstliche Definition als Juden aussortiert wurden. Natürlich, Linke wie Ihr denkt nicht.
Ihr verfahrt so wie die Rechtextremisten. Was richtig ist, wollt Ihr bestimmen, ohne die historische Fakt
und Umstände respektieren zu wollen.
#150 für die Kirche 16:30:28 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@Thomasius: In der Spanischen Inquistion wurden einige verfolgt, nicht weil sie jüdische Vorfahren hatten,
sondern weil sie trotz ihres Christseins die Verdacht erweckten, daß sie heimlich jüdische-religiöse
Riten durchführten. Das war nämlich eine Häresie, und zwar genauso eine Häresie wie die der Katharer,
obwohl die letzeren keine jüdischen Vorfahren hatten. Das ist was ganz anders als im Dritten Reich. Wenn
ein Unrechtsregim eine Teilbevölkerung unterdrücken will, findet es immer eine Ausrede: es nennt unwillkommene
Elemente „Juden“, „Kommunisten“, „Kapitalisten“, „Linken“, „Rechten“ … Hauptsache, eine Menge Menschen
als Untermenschen aussortieren und den Rest der Bevölkerung auf sie loshetzen. Und der mitmachende Pöbel
bekommt eine kleine Belohnung für gehorsame Brutalität, das Regime kassiert aber Macht und Kontrolle
über alle ein. So funktioniert es, und so funktioniert es noch in vielen Ländern der Welt.
#143 für die Kirche 10:15:45 | Donnerstag, 8. Oktober 2009
@Thomasius: aha, Sie meinen „Juden“ ist ein schmutziges Wort. Verstehe. Frau Knochloch wäre gut beraten,
den Namen der von ihr geleiteten Organisation zu ändern: in Zentralrat der „Menschen, die früher Juden
heißen und sich selber Juden nennen aber nach der PC-Sprache nicht mehr Juden genannt werden dürfen“ www.zentralratdjuden.de/de/topic/1.html unter dieser Webadresse können Sie Ihren wertvollen Vorschlag
einreichen.
@Arkanum: kath.net ist wirklich nicht objektiv, diesen Eindruck habe ich auch gewonnen. Andererseits,
es scheint überhaupt keine objektiven Medien zu geben: Journalisten scheinen nur Sensationen erhaschen
zu wollen, ob wahr oder nicht, kümmert sie nicht. Aber gut ist, daß es konkurrierende Medien gibt. Und
wenn einer lügt, kann der andere immer noch die Lüge entlarven, als Sensation, versteht sich.
#116 für die Kirche 19:13:38 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Peter-Pan: War Heinrich Heine jüdisch? Zitat aus der Wikepedia: [Heinrich Heine] war das älteste von
vier Kindern des Tuchhändlers Samson Heine und seiner Frau Betty (eigentlich Peira), geborene van Geldern.
Seine Geschwister waren Charlotte, Gustav – der spätere Baron Heine-Geldern und Herausgeber des Wiener
Fremdenblatts – und Maximilian, später Arzt in Sankt Petersburg. Sie alle wuchsen in einem weitgehend
assimilierten, vom Geist der Haskala geprägten jüdischen Elternhaus auf. Ab 1803 besuchte Harry Heine
die israelitische Privatschule von Hein Hertz Rintelsohn. Peter-Pans Äußerung „Heine meinen Sie wahrscheinlich…
Und ist der nicht zum Protestantismus konvertiert?“. Toll, wer zum Christentum konvertiert ist, ist nun
kein Jude mehr, sagt unser großer Kämpfer für Politische Korrektheit Peter-Pan. Also, eine Frage an
Sie wäre: War Jesus Jude? Hat er nicht das Christentum begründet? Nach meinem Verständnis war er Jude,
weil Maria Jüdin war und sein Vorfahren biologisch aus dem israelischen Volk stammten. Nach Peter-Pans
Auffassung war Jesus aber kein Jude! Weil Jude sein ist so was wie katholisch sein. Nach Peter-Pan waren
also Jesus, Petrus, Paulus alle also keine Juden. Wenn also Jesus Jude war, dann wäre nach Peter Pans
Vorstellung das Christentum identisch mit Judentum. Also sind alle Katholiken zugleich Juden, weil wir
zu der Religion gehören, die von Jesus gegründet wurde und Jesus war Jude und jüdisch eine reine religiöse
Zugehörigkeit. Also, Anti-Katholizismus ist Antisemitismus.
#113 für die Kirche 18:41:15 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
@Peter-Pan: jüdische Mutter, Quelleangabe, nicht von Hilter definiert. Außerdem, es gibt eine bekannte
Definition von Judem, wer eine jüdische Mutter hat, ist ein Jude / eine Jüdin. „Und wo soll die her
sein? Aus dem Lehrbuch der Rassenlehre?? Das ist doch Quatsch.“ Nein, nicht aus dem Lehrbuch der Rassenlehre,
sondern nach der orthodoxen Definition der Juden selbst: aus Wikipeidia: de.wikipedia.org/wiki/Juden Zitat
Innerhalb jüdischer Religionsgemeinschaften Der orthodoxen Interpretation der Halacha entsprechend, ist
nur das leibliche Kind einer jüdischen Mutter als jüdisch zu bestimmen. Ein Kind mit einem jüdischem
Vater und einer nicht-jüdischen Mutter wird als nicht-jüdisch betrachtet. Obwohl die Konversion eines
Säuglings unter bestimmten Umständen wie etwa bei Adoptivkindern oder bei Kindern konvertierender Eltern
in Betracht gezogen werden kann, werden konvertierte Kinder beim Eintritt in den religiösen Erwachsenenstatus,
der bei Mädchen im Alter von 12 Jahren, bei Jungen im Alter von 13 Jahren erreicht wird, typischerweise
befragt, ob sie jüdisch bleiben wollen. Dieser Standard gilt sowohl im Konservativen als auch im Orthodoxen
Judentum.
Juden bilden nicht nur eine Glaubensgemeinschaft. Denn sonst wie soll man diejenigen bezeichnen, di…
israelische Staatsbürger sind und jüdische Vorfahren haben, aber Atheisten sind? Andererseits dürften
man dann viele hervorragende Europäische Männer wie Heinrich Heiner nicht mehr als „jüdisch“ bezeichen,
auf den aber Juden stolz sein können. Außerdem, es gibt eine bekannte Definition von Judem, wer eine
jüdische Mutter hat, ist ein Jude / eine Jüdin. Dann soll irgendeiner hier mir erklären, weshalb der
Begriff „Jude“ nichts mit der Rasse (im entideologisierten Sinne, wie man sagt ein Ire, auch wenn er in
New York wohnt, sei jemand mit irischen Vorfahren) zu tun hat.
anders als manche, die hier sich ereifern, wie gut sie von klassischer Musik verstehen, kann der „Schreibling“
(ich zitiert einen immer durch seine Besserwißerei hervorgetanen Schreibling hier Thomasius) Bp. Williamson
die von ihm behandelte Musik auch wirklich spielen, und zwar sehr gut. Wie engherzig Ihr alle seid, Ihr
selbstgenannte Richter über Euere Mitmenschen: nicht einmal ist einem anderen sein privater ästhetischer
Geschmack gegönnt, wenn er sich der amtlich vorgeschriebenen Ideologie nicht beugt. Während Ihr Bravo
ruft, wenn eine alte gothische Kirche durch Modernisierung ihre Kunstschätze verliert, und verweist dabei
auf den besonderen Geschmack der Pfarrergemeinde. Wie scheinheilig Ihr Political Correct Männlein alle
seid.
@Gottsuchend: wenn Sie alles, womit Sie nicht einverstanden sind, als Gift bezeichnen. Dann bitte schön.
Wenn jemand wegen abweichender Meinung einen Anderen mundtot machen, und dabei diesem nicht einmal gönnen,
seine eigene Meinung auf seinem privaten Blog zu schreiben, dann ist die Freiheit auch tot.
Daß Menschen Gift über diesen eher harmlosen Artikel schütteln, verstehe ich nicht. Es scheint draußen
die Sonne, und heute ist so ein herrlicher Herbsttag, die Berge in der Ferne blau, und die Wälder so
lustig bunt. Können wir nicht etwas freundlicher sein? liebe Grüße
@Bernd-Jupp: wer ist der Clown mit langem Haar im Schlafrock? Ist dies eine spezielle Erneuerung de…
VII? Und mehr, gehören also Burkas in den christlichen Altarraum? Mir ist lieber, daß der säkulare
Staat diese Kirche aus den Händen dieser Kirchenhaßern rettet und zu einem Museum wandelt, als die Kirche
so geschändet zu sehen. Es sieht nach einem Gottschalk-talkshow aus als nach einem Gottesdienst. Die
Leute schaffen es nicht ins Fernsehen und wollen also der armen Pfarrgemeinde ihre egoitische kindliche
Nachahmung vom Onkel Gottschalk aufdringen? Pfui.
@smallplayer: selektive Wahrnehmung, wer kümmert sich um einen Fuldaer Bischof, denkt er, er sei de…
Nabel der Welt? Und der obskurante Bode dürfte im europäischen Ausland als nobody vorkommen. Und bitte,
wer ist u. wo ist Ackermann? Weiß ich nicht, interessiert mich nicht.
Lehmann ist im Ruhestand. Die Zukunft gehört den jüngeren Bischöfen und Prälaten und Priestern und
Laien, die langsam sich von dem Ungeist des Modernismus wegbewegen. weitere korrektur „Kinderschänderei
ist meiner Meinung nach viel harmvoller als die äußerung einer persönlichen Meinung“, wenn auch Frau
Zypries es vielleicht anders sehen würde.
@clarissa: Korrektur-nach meiner moralischen Empfindung ist eine Meinung, wenn auch falsch und verwerflich,
immer noch harmloser als eine Tat. An vielen Diskutanten hier kann man aber beobachten, daß sie (kleingeschrieben)
den Besitz von Kinderpornographie als weniger harmloser als die Äußerung einer persönlichen Meinung
halten. Man könnten natürlich, nach der Vorstellung mancher, die Holo-Leugnung als Exkommunikationsbedingung
betrachten und in das CIC reinschreiben. Jawoll, und dann, alle Kinderschänder als Priester und Prälaten
beibehalten, weil sowas doch nicht so schlimm ist. Polansky hat es auch gemacht, ist doch auch nicht so
schlimm.
@clarissa: nach meiner moralischen Empfindung ist die Meinung, wenn auch falsch und verwerflich, immer
noch harmloser als eine Tat. An vielen Diskutanten hier kann man aber beobachten, daß Sie den Besitz
von Kinderpornographie als weniger harmloser als die Äußerung einer persönlichen Meinung halten. Verkehrte
Welt!
#22 für die Kirche 19:55:14 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@Gisela: die SSPX ist klein u. daher nicht repräsentativ, das stimmt. Aber mit den Schulen stimmt e…
nicht. 3% der kath. Priester haben Kinder mißbraucht, aber bei den Schulen (nicht kirchlichen) sind es
11% der Lehrkräfte, die Kinder mißbraucht haben. Fast jede Woche kommt es in der engl. Zeitung Daily
Mail eine Meldung auf von Mißbrauchsfällen an den Schulen und Kinderstätten. Heute eine Meldung über
eine Angestellte einer Kinderstätte, und vor einer Woche eine Meldung von einer lesbischen Lehrin, die
ein Mädchen (15) bei sich übernachten ließ und mit nach Paris bracht. Sie kam sogar gelind vom Gericht:
Sie darf weiterhin das Mädchen sehen! Und in Tate Moderne sollte ein Foto von einer 10jährigen (nackt
u. geschminkt) im Rahmen von Softporno-Ausstellung ausgestellt werden, wurde aber in der letzten Minute
verhindert. Was für eine Gesellschaft in der wir jetzt leben! Und auch Polansky, Schlöndorff findet
offensichtlich nicht so schlimm, was Polansky an einer 13jährigen verbrochen hat.
#17 für die Kirche 19:36:55 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@Gisela: stimmt. Aber das eben aus empirischer Erfahrung. Denn bei den Piusbrüdern gibt solche graßlichen
Fälle tatsächlich nicht. Eine strenge Erziehung in Seminaren und Kontrolle durch Obere helfen nämlich.
#13 für die Kirche 19:28:57 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@Peter-Pan: Sie sind so lange hier, kennen sich immer noch nicht aus. Nicht die Opfer sind hier das Ziel
der Kritik, sondern der sogenannten „Personalpolitik“ des letzten Pontifex.
#16 für die Kirche 16:19:47 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
keine Sorge, der Heilige Bonifatius erhört Euer Gebet auch hinter dem verschlossenen Tor. Ihr konnt vor
dem zugemachten Dom beten, das ist noch medienwirksamer, und ist auch eine sehr sinnfällige Anklage auf
die engherzigkeit des Fuldaer Bischofs, die jeder versteht.
#68 für die Kirche 18:42:31 | Mittwoch, 30. September 2009
@Alexander von Eich: hinter den anscheinenden wissenschaftlichen Termini ist der tiefe Abgrund der Unwissenheit
versteckt. Glauben die Psychiater selber, daß sie heilen können? Pillen wirken schon, aber da soll man
zuerst die chemikalische Wirkung nachweisen. Neurologen sind schon ernst zu nehmen. Aber Psychiater und
Psychotherapeuter sind Taschenspieler.
#56 für die Kirche 17:14:34 | Mittwoch, 30. September 2009
@Gottsuchender: Danke für die netten Worte. Nun, mit dem Lehrer habe ich einen englischen Schullehrer
im Kopf: es wurde gemeldet, Schüler (!) haben seine Nackt-Fotos auf einer Porno-Seite entdeckt, dabei
verlor er seine Anstellung. Bei ihrem Beispiel mit dem muslimischen Professor fürchte ich, daß es ähnlich
auskommen wird. War nicht vor kurzem eine Meldung, daß ein Professor den Propheten als fiktional erklärte?
Da darf der Betroffene von der dt. Regierung bezahlt werden, aber Geistlichen auszubilden wurde ihm untersagt.
Es wurde auch mal einem evangelischen Professor sein Lehrbefügnis entzogen, aber ihn bezahlt immer noch
das Land, vermute ich mal.
#49 für die Kirche 17:00:06 | Mittwoch, 30. September 2009
Sie hat ihn allerdings um seine vielverprechende Karriere gebracht. Aus welchem Grund auch immer. Schade
für ihn. Egoismus ihrerseits ist wohl auch im Spiel.
#42 für die Kirche 16:43:55 | Mittwoch, 30. September 2009
@Clarissa/@Gottsuchender: für die lateinische Kirche gilt es nunmal diese Reglung. Um Sakramente spenden
zu können, braucht man die Genehmigung des Ortsbischofs, für frühere Anglikaner und unierte Kirche
gibt es Sonderregelung. @Gottsuchender: mir ist was eingefallen. Um dem modernen Betrachter etwas auf
den Sprung zu helfen: vergleiche ich die Priester mit der Misswahl: wenn es sich herausgestellt hat, daß
eine Miss-Welt sich mal für Pornographie zur Verfügung gestellt hat, verliert sie den Titel. Also, es
gibt nunmal auch weltliche Organisationen und Vereine, die Gesinnung u. Lebenshaltung von ihren Mitgliedern
oder für eine Qualifikation verlangen. Oder weshalb regt man so auf wegen des Ehebruchs von Bill Clinton?
Oder Schullehrer: läßt er sich auf einer Porno-Seite ertappen, verliert er auch seinen Job. Oder Polizistinnen
dürfen keinen Escort-Dienst machen. Und die Kirche verlangt eben die Ehelosigkeit.
#36 für die Kirche 16:33:08 | Mittwoch, 30. September 2009
@Gottsuchender: die Kirche bloß als Arbeitergeber zu betrachten, ist leider eines der Grundübel unserer
Zeit. Denn woher hat die Kirche Geld: durch Produktion? Nein, sondern bloß Spenden. Dann warum erhält
die Kirche Spenden? Weil die Spendenden an Gott glauben. Ein wahrer Glaube an Gott impliziert, daß die
Spendenden von den Priestern erwarten, daß sie Gott dienen, und die Sakramente verwalten, nicht daß
sie bloß einen Job aussuchen. In der Katholischen Kirche Priester zu sein bedeutet zölibatär leben.
Um Sakramente verwalten zu können, muß man auch zölibatär leben. Also, wenn ein Priester weiterhin
von der Kirche bezahlt werden möchte, soll er an die Vorschriften halten.
#22 für die Kirche 15:52:12 | Mittwoch, 30. September 2009
@Gottsuchender: Sie scheinen den Satz nicht verstanden zu haben: er bedeutet, Prof. Dr. Schulz ist Beamter
und genießt als Hochschullehrer das Recht der Freiheit der Forschung u. Lehre. Nun kann er aber, wie
Hans Küng, die angehenden Religionslehrer nicht mehr prüfen und kann seinen Lehrstuhl für Dogmatik
nicht beibehalten, aufgrund des Konkordats der Kirche mit dem Staat. Also, er wird nicht als Beamter entlassen,
scheidet aber aus dem kirchlichen Dienst aus. Daher bleibt aufgrund seiner persönlichen Entscheidung
eine heikle Aufgabe für das Land: woher soll man einen neuen Lehrstuhl für diesen Professor schaffen
können, in der Zeit der Verknappung. Das heißt, man muß einen Lehrstuhl wie „Religion u. Gesellschaft“
oder sowas Ähnliches für ihn aus dem Nichts kreieren, und das aus den Mitteln des Landes für Forschung
u. Wissenschaft.
#17 für die Kirche 15:09:14 | Mittwoch, 30. September 2009
er tauscht eine Karriere gegen eine Frau. Hoffentlich macht er hier eine richtige Entscheidung: 11. August
2009 Professor Dr. Michael Schulz, Dogmatiker an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität
Bonn, ist von Papst Benedikt XVI. zum Mitglied der Internationalen Theologenkommission ernannt worden.
Mit Schulz erhielten nach einer Mitteilung aus dem Vatikan fünf weitere Theologen den Ruf in das päpstliche
Beratungsgremium. Der Wuppertaler Neutestamentler Thomas Söding wurde für weitere fünf Jahre als vatikanischer
Berater bestätigt.
#13 für die Kirche 14:36:59 | Mittwoch, 30. September 2009
Trennung von Kirche und Staat: hier sieht man, wie notwendig sie ist. Wenn die Theologie-Professore…
keine Beamten sind, können sie von Kirche diszipliniert werden. In einem dt. Sonderfall der Verquickung
der staatlichen u. kirchlichen Zuständigkeit hat man dann eben das Dilemma: man muß einen neuen Lehrstuhl
für diese Person schaffen, weil man ihn nicht einfach entlassen kann, auch wenn er gegen kirchliches
Disziplin verstoßen hat. Das alles auf Kosten der Steuerzahler. Aber bitte schön, wenn der Staat dies
will? Der Kirche schadet es allerdings nicht besonders.
#97 für die Kirche 13:37:43 | Dienstag, 29. September 2009
@karljosef: eigentlich nicht, wenn man die Reaktion in dem englisch sprachigen Raum betrachtet. Und das
Spielchen gegen Papst wird dem dt. Publikum auch mal fade. Man braucht nur die zweite Folge der Swedischen
Sendung zu betrachten: niemand schenkt ihr mehr Beachtung. Bei uns wächst die Besucher-Zahl der Alten
Messe nach dem sogenannten „Wiliamson-Gate“ um das Doppelte!
#69 für die Kirche 22:20:20 | Montag, 28. September 2009
@liebe Clarissa: ich schreibe hier, weil ich den Computer runterfahren will, aber bisher niemand bei dem
Williamson-Artikel gepostet hat und ich also dort nicht posten kann: Nein, ich habe Ihnen dies nicht unterstellt,
das bezieht sich auf den sogenannten Petrus. Ich stimme zu mit der veränderten Staatstheorie. Mich wundert
es auch, weshalb es heute noch Leute gibt, die immer noch von einem katholischen Staat ala SSPX schwärmen.
Aber eine kleine Gemeinschaft, die lange von der Mehrheit der Katholiken getrennt lebt, kann solche Vorstellungen
haben. Pater Gaudron aus Stuttgart hat mal selber dieses Problem angesprochen. Die FSSPX wird schon ihre
Einstellung etwas ändern, hoffe ich. Die Hardliner bleiben bisher immer noch in ihrer Traumwelt. Was
soll man denn auch machen, sturre Menschen gibt es halt überall. Schönen Abend noch!
#74 für die Kirche 22:01:00 | Montag, 28. September 2009
@Pseudo-Petrus: Deine Aussage muß etwas korrigiert werden, um zu stimmen. „Es entspricht doch der Wahrheit,
Konsequenzen solcher Vorstellungen im 21. Jahrhundert (da sind wir nämlich inzwischen) für absurd zu
erklären, oder?“ >>>> Es entspricht doch der Gewohnheit der durchschnittlichen Menschen der industrialisierten
Welt, Konsequenzen solcher Vorstellungen im 21. Jahrhundert (da sind wir nämlich inzwischen) für absurd
zu erklären, oder?
#71 für die Kirche 21:55:33 | Montag, 28. September 2009
Williamson ist alles andere als wirr. Er denkt äußerst klar, aber zu klar, um sich mit den den vorgegebenen
Widersprüchen der realen Welt versöhnen zu können. Was er nicht einsehen kann und will, ist daß die
Welt viel zu kompliziert ist, um ein stimmiges Weltbild von sich entwerfen zu lassen, ohne daß man sich
von deren Realität verabzuschiedet.
#67 für die Kirche 21:43:41 | Montag, 28. September 2009
@liebe Clarissa: beides kann geschehen, nur hoffe ich, daß Pseudo-Petrus sie überhaupt verstanden hat.
Wenn er sie verstanden hat, und jedoch für wirr erklärt, dann kennt er die kirchliche Tradition nicht.
Dieses Argument Seiner Exzellenz ist nicht seine eigene Erfindung, sondern geht auf eine alte Diskussion
zurück, die im Spätmittelalter zum zentralen Thema des Konziliarismus versus Papst-Gewalt wurde. Auch
wenn diese Diskussion ihre Brisanz und Gefahr hat, ist es ganz abwegig, sie als lachhaft oder absurd zu
betrachten.
#55 für die Kirche 20:38:31 | Montag, 28. September 2009
@Leon: und Du bist der Gockelhahn, der im brauen Misthaufen lustvoll herumwühlt, und wenn Du da eine
Made findest, krähst Du strotzend vor eitelem Stolz.
#23 für die Kirche 17:07:51 | Donnerstag, 24. September 2009
@Gunsenum: Pater Schmidberger ohne Soutane? Falsch. Er sitzt ja da in Soutane, mit einem schwarzen Zingulum.
Sie erkennen die Soutane nicht mehr, wenn sie weiß ist? Ja, normale Priester dürfen auch weiße Soutane
tragen, ja, in tropischen Ländern. Ich dachte, Sie seien Kirchenangestellter und müßten es eigentlich
wissen?
#73 für die Kirche 18:13:47 | Mittwoch, 23. September 2009
@Gunseum: er ist neidisch auf die FSSPX insgesamt. Wie alle anderen. Denn die haben mehr Erfolg bei der
Mission. Außerdem, der Haß gegen die SSPX ist weit verbreitet. Viele liberalen Kleriker sind bereit,
alles zu tun, um die SSPX außerhalb der Kirche zu halten. Wenn sie nämlich die kleine Bruderschaft nicht
haßen würden, würden sie nicht so viel Lärm gegen sie machen.
#69 für die Kirche 17:51:45 | Mittwoch, 23. September 2009
das Verhalten des sehr moralischen Bischofs von Stockholm errinnert einen an jemanden, der Neid auf einen
Mitsoldalten hat. Nun wird die Burg von Feinden belagert, und alle in Burg legen die persönlichen Streitigkeiten
nieder, und versuchen mit vereinigten Kräften, die Feinde abzuwehren. Bald werden sie siegen. Aber vom
Haß und Neid zerfressen, kann der Neider nicht sehen, wie der, den er beneidet und haßt, nach der Befreiung
nun vom Burgherrn ausgezeigt wird. Ja, was macht man denn? Er schickt einen Boten zu den Feinden vor der
Burg, und sagt, nachts um 12 lasse ich das Falltor runter, und ihr konnt dann rein kommen, vorausgesetzt,
ihr schenkt mir den Kopf einer gewissen Person. Ausgemacht. Früher hat man einen direkteren Namen für
einen solchen Menschen. Heute lobt man ihn wegen seinem PC-hochwertigen Verhalten. Bravo.
#64 für die Kirche 17:27:43 | Mittwoch, 23. September 2009
liebe Clarissa: gelogen habe ich nicht behauptet, aber Sie können gernen den Artikel von kath.net lesen,
es scheint alles vorher geplannt und inszeniert zu sein, weil der gute Bischof Angst vor der Expansion
der Piusbruderschaft in Sweden hatte: www.kath.net/detail.php?id=24014
#62 für die Kirche 17:14:39 | Mittwoch, 23. September 2009
Gratuliere, Ex. Arborelius, Sie haben wieder geschafft, der Kirche zu schaden. Leider nicht in Ihrem Sinne.
Denn Sie haben durch Ihre moralisch hochwertige Tat gezeigt, wie man, wenn man eigene Brüder nicht leiden
kann, auch mit den Feinden verbünden kann. Tja, von kath.net ist man über Ihre hohe Gesinnung wohlinformiert,
Einladung bei dem Swedischen Fernsehen, das Fernsehenprogramm wohl vorher geplanntes Schauspiel. Wohlgelungen!
Wer lügt, kann nicht lange unentdeckt bleiben. Sie haben Ihre echte Farbe gezeigt. Bravo!
#39 für die Kirche 17:36:02 | Freitag, 18. September 2009
Klar, solche Schulbücher können in kommunistischen Ländern als Hetzpropaganda gegen die Christen verwendet
werden, um die Unterdrückung der Christen dort zu rechtfertigen.
#22 für die Kirche 17:04:14 | Freitag, 4. September 2009
@Methodist: Schlafzimmer ist zum Pennen da. „weg gepenntes Kirchen- und Menschenbild“. das müsste sich
auf Ihren geschätzten Aachener Kollegen beziehen, der so gerne über die Funktion des Schlafzimmers redet.
#20 für die Kirche 15:59:29 | Freitag, 4. September 2009
eine Woche später gelangt er zu seiner Toilette. Und der philosophische Hochwürdiger sinniert: das Wasserklosett
ist die größte Erfindung seit Adam und Eva. Stellt Ihr Euch mal vor, ich sch**ße, und der Dreck fällt
durch ein Loch auf die Passanten auf der Straße! Die Welt nach dem Konzil sieht doch besser aus als die
Welt davor: denn damals hatten die Bauern bloß ein Plumpsklo. Oder sie ging in den Stall. Das Klo kann
ein Platz für Forschung sein: Luther soll seine besten Gedanken auf dem Klo bekommen haben. Daher ist
es ökumenisch, über wichtige Fragen auf dem Klo nachzudenken. Was gibt’s auf meinem Klo: naja, ich habe
einen Topf, Klobürste, Zeitschriften, Zeitungen, und natürlich Klopapier. Manchmal erlebe ich Momente
des Glücks auf meinem Topf: denn nach langem Leiden an Verstopfung habe ich ein richtiges Ge*** gemacht.
Dieselbe Erfahrung soll Luther auch gemacht haben: wieder ein großer Fortschritt in der Ökumene. Aber,
ich habe auch Momente des Unglücks: stellt Ihr mal vor, wie furchtbar der Durchfall ist. Und so denke
ich, als Geistlicher werde ich doch genug Langmut haben, um diese Heimsuchung durchzustehen. Ja, liebe
Hörerinnen und Hörer: aus unseren Alltagssituationen können wir unendlich tiefe Gedanken machen! Es
hängt nur davon ab, ob wir uns Zeit gönnen. Manchmal ist es auch wichtig, ob man für solche Trivialität
bezahlt wird, was in meinem Fall durchaus so ist, daher ist es so lohnend, solche Gedanken zu machen.
In der nächsten Sendung stelle ich Euch meinen Zen-Garten vor: Eine schöne Woche!
Ursi: ein unzufriedener Ehemaliger Mitarbeiter, tja, rechtfertigt Ihr persönlicher Streit Ihre unehrenhafte
Tat, in einem anonymen Forum Gerüchte zu verbreiten? Moralisch finde ich Ihre Tat tausendfach verwerflicher
als das tatsächliche oder angebliche Konkorbinat … Gut, daß die SSPX Sie los ist. So einen Mitarbeiter
wird man nirgendswo gerne sehen.
Ein Tip: nächstes nehmt doch auch die orthodoxen Juden mit. Das wäre eine große Peinlichkeit für die
PC-Politiker. Kann kaum warten, den Gesichtsausdruck von Frau Zypries u. Co. zu sehen.
confiteor: wer sagt Ihnen, daß ein Christ nicht stirbt? Dalai Lama? Nicht einmal über die grundkenntnisse
des Christlichen Glauben verfügen Sie, dabei sind Sie wohl meinem Eindruck nach Priester oder Angestellter
der Kirche. Wieder ein Beweis für den Notstand.
über den absoluten Gehorsam, schreibt einmal die großen Jesuitentheologen: absoluter Gehorsam der Heiligen
Schrift gegenüber, absoluter Gehorsam den Kirchenvätern gegenüber. Wenn einige Kirchenfunktionäre
sich zu fleischgewordener „Autorität“ aufschwingen, und den Gehorsam gegenüber der christlichen Lehre
brechen, dann hat niemand die Pflicht, dieser falschen „Autorität“ zu folgen. Diese „Autorität“ ist
nämlich die häretische Theologenloge und ein paar Bischöfe, die denken sie seien die Welt und fordern
absoluten Gehorsam. Das ist Baal-Dienst, wenn wir diesen Theologen in ihrer Leugnung aller urchristlichen
Lehren folgen würden. Siehe die Argumente von Leser „Confiteor“ und seinen Gleichgesonnenen. Der Notstand
ist da.
@confiteor: warum schreiben Sie Gott ohne o? Es ist nicht einmal korrekt jüdisch. Nicht unter Zwang,
aber ein wahrer Christ muß die Rettung aller Menschen wünschen. Lesen Sie mal den Artikel von Papst.
Ihr strebt im Grunde die Abschaffung des Christentums an. Daher der Notstand, zurecht! Ihr seid der kirchlichen
Autorität gar nicht gehorsam, sondern die SSPX.
@St.Anton: ich habe vor kurzem den von Joseph Ratzinger verfaßten Lexikonartikel „Kirche“ (in LThK) gelesen.
Darin schreibt er, es sei die genuine Aufgabe der Kirche, Menschen, die wegen Exkommunikation usw. vor
die Pforte der Kirche geraten sind, heimzuholen. Danach verstehe ich seine Bemühung um die Einheit der
Kirche noch besser. Ja, es ist genuin christlich, zu wünschen, alle Menschen in die Kirche zu holen.
Daher ist der moderne Ökumenismus nicht nur falsch, sondern gerade unchristlich. Hier ist der Bericht
über das Interview parteiisch. Hier ein Ausschnitt (über die Juden): Fellay: Right. This is an extremely
delicate and burning matter, and I think that we should remove ourselves from this climate which is not
good. There was an unfortunate coincidence of events which must never happen again. In this context, the
anger of the Jews can be understood, I understand it, and I deplore what happened. für den ganzen Text: rorate-caeli.blogspot.com/
die Orthodoxe Kirche ist antisemitisch, aber man redet nicht darüber. Dagegen ist SSPX als Congregation
nicht antisemitisch, vgl. die ausgewogenen Äußerung von Bf. Fellay, aber man bewirft sie mit Schmutz.
Sogar die eigenen Brüder. Statt zu freuen, daß Bf. Fellay durch dieses Interview Hoffnung für die Vereinigung
gemacht hat, fangen die Funktionäre an, die Haßlitanei zu lesen.
@St. Anton: können Sie mir erklären, weshalb Sie soviel Haß auf die Piusbruderschaft haben. Egal wie
es auch sei, die SSPX ist katholisch. Und eigene Brüder zu beschimpfen scheint vom Amt vorgeschriebene
Gesinnung zu sein? Egal, Ade, Amtskirche. Wenn die Laien sehen wie Deine Funktionäre gerade diejenigen
voller Haß beschimpfen, die den Herrn lieben, ist es mit der Amtsreligion auch nicht mehr weit. Die Zahl
der Laien nimmt ab, Tja, was hätte man noch anders erwartet. Es GIBT keine Nächstenliebe in der Amtskirche.
Gottesliebe? Auch keine. Dagegen viel Egoismus. Liebe SSPX, ich halte zu Euch. Was für Fehler Ihr auch
haben mocht, Ihr liebt den Herrn, und, was ist noch wichtiger als dies für unser Christentum?
@Leo Miles: ja, durchaus. Bp. Williamson weiß im Grunde genau, was er redet. Aber die von Antipacelli
aufgeworfene Frage ist trotzdem interessant, was die Form gebende Ursache der Kirche ist. Ich habe keine
eindeutigen Belege dazu gefunden. Aber von den Lehräußerung kann ich schließen, daß Gott keine causa
formalis der Kirche sein kann. Aber hätte gerne bessere Klarstellung.
@Leo Miles: Sakramente sind wohl die Mittel der Kirche, durch die sie die Menschen zum Heil bringt. Somit
ist die causa formalis nicht mit den Sakramenten gleichzusetzen. Causa formalis einer Substanz ist was,
was diese Substanz zu gerade dieser gemacht hat (bzw. bei Rindern ist die causa formalis eben die Natur
des Rinds). Die causa finalis wird nur durch Mittel erreicht, nicht durch die Formursache. Hier begehst
Du einen großen Denkfehler.
@Antipacelli: Falsch. Denn Du hast die Kirche falsch aufgefaßt. Die kirchlich. Lehräußerungen über
die Kirche: 1) Die K. ist von Christus gestiftet (D 703 1618 etc.) 2) sie bildet einen myst. Leib utner
dem Haupt Christus (D 468) 3) Sie ist nach Ziel u. Mitteln (Sakramente) übernatürlich (D 1959) 4) ihr
Ziel ist, das durch Christus erlangte Heil allen Menschen aller Zeiten zu vermitteln. Dabei ist die von
Dir vorlaut erwähnte causa formalis der Kirche überhaupt nicht Gott. Zwar ist der Heilige Geist in der
Kirche gegenwärtig, aber nur durch seine Wirkung (bzw. Geistesgabe bzw. Gnade), aber nicht substantiell
als Form. Die Kirche ist sowohl in der causa materialis und causa formalis rein menschlich. Das ist eine
schwere Häresie, die Du behauptet hast.
@mens: ich habe geschrieben „in der Theologie gebildet“. Wenn Sie den Artikel ganz genau durchlesen, wenn
möglich auf Englisch, dann sehen Sie eine sehr klare Argumentationslinie, die ich hier wie Folgendes
zusammenfasse: 1) der Ausdruck „Konzilskirche“ wird oft auf die RKK von heute verwendet. 2) Aber wenn
so verstanden, dann hätte wir zwei Kirchen: die Gemeinschaft der Katholiken in der SSPX und der Katholiken,
die sich dem VII verpflichtet fühlen. 3) Ekklesiologisch gesehen ist dies aber nicht möglich (vgl. Def.
von „Kirche“ in Denzinger usw.) 4) Dann müßte die Verwendung des Ausdrucks „Konzilskirche“ falsch sein.
5) Kann man nun diesen Ausdruck noch verwenden? 6) Ja, aber in einem veränderten Sinn. 7) Denn die Kirche
hat übernatürliche und natürliche Elemente. Und fehlerhafte Menschen gehören zu ihren natürlichen
Elementen. 8) das Vat. II hat Folgen, die die Gläubigen von der wahren kath. Lehre entfremden (z.B. öffentliche
Leugung der Dogmen durch Religionslehrer u. Pfarrer od. sakrilegische Veranstaltung vgl. Linz-Prozession).
9) Und diese gefährlichen Elemente kann man mit „Konzilskirche“ bezeichnen (d.h. ohne Kontinuität der
Tradition, alles nur neuwertig nachkonziliar). 10) So haben wir eine einzige kath. apostolische Kirche,
in der aber gefährliche Elemente existieren, zu denen Mons. Lefbvre sich nie zugehörig fühlte. So leugnet
er nicht, daß die RKK die wahre Kirche ist, er meint nur, daß in der RKK gefährliche Tendenzen existieren.
Irgnoranten aller Sorten: Bp. Williamson ist in der Theologie sehr gebildet. Lest mal seine Aussage…
Unser Heiland hat nur eine Kirche gegründet. Doch wenn die „Konzilskirche“ nicht katholisch ist, gibt
es dann zwei Kirchen – die Konzilskirche und die Katholische Kirche? Das ist unmöglich. Es gibt nicht
zwei Kirchen. Es gibt nur die eine Kirche unseres Herrn Jesus Christus, und das ist die Katholische Kirche.
Zitat aus der Übers. oben. Alles klar?
@Dani: Nächstenliebe gilt nicht für eigene Brüder, wenn Bp. Williamson tatsächlich Anglikaner wäre,
würden die Funktionäre und hochgelehrten Theologen hier ihn nicht so zu beschimpfen wagen. Peitsche
heben sie doch nur für die Traddis auf, für alle anderen gibt es Zuckerbrot. Auch wenn ich nicht immer
mit der Meinung von Bp. Williamson einverstanden bin, muß ich ihn vor diesen Pharisäern verteidigen.
Wenn jemand ein Argument aufbringt, dann gilt es auch, Gegenargument aufzutischen, wenn man anderer Meinung
ist. Diese wüste Beschimpfung hier zeigt entweder die heuchlerische Gesinnung der Funktionäre, oder
die intellektuelle Unfähigkeit derselben. Eine dritte Erklärung gibt es nicht.
pius.punkt: für Leute wie Sie tut manchmal Unflat eine gute Wirkung. Dient zur Ausnüchterung von Ihrer
zuhohen aber nicht realistischen Meinung über Ihre eigene Person.
pius.punkt: ob ich korrekt schreibe oder nicht, ändert nichts daran, daß in einem öffentlichen Foru…
Sie als offenbarter Kirchenhaßer auch mal einige Zurechtweisungen bekommen könnten. Ob Ich Sie vor irgendetwas
verschonen möchte oder nicht, hängt von mir ab. So ist das Leben, jawohl.
@pius.punkt: manchmal ist es für gewisse Menschen tatsächlich peinlich, if you call a spade a spade.
Meine Antipathie zu Ihnen dürfen Sie gerne zur Kenntnis nehmen.
@Phillip: wobei ich Sedis für ehrbarer halte, denn Modernisten sind von der Kirche bezahlt, profitieren
von dem Ansehen das unser Heilge Vater durch seine Liebe und Gelehrsamkeit für die Kirche eingebracht.
Modernisten sind Verräter, Arschkriecher, Eidbrecher, Giftschlangen, Betrüger; minderwertige Würme.
@pius.punkt verkauft vergifteten Haß unter der Etikette „liebe“. Lebt gerne von Kirchensteuern, liebt
die Kirche aber nicht. Will nur das Geld sehen, wie jeder Liberale der in der Kirche angestellt ist. Liberalismus
ist für solche Leute: ich nehme Dein Geld und mache was ich will, wenn Du protestierst, zeige ich es
Dir. Menschen mit mehr Häme und Haß gibt es nicht nirgendwo, die Modernisten in der Kirche sind die
minderwertigsten Menschen, die es in der ganzen Welt gibt. Sogar Banditen sind ehrlicher.
#103 für die Kirche 16:55:13 | Donnerstag, 16. Juli 2009
@Ansgar: das kommt doch nur davon, daß Pius.inqu. so gut in seine/ihre Gemeinde integriert ist, und ihren
Pfarrer so „gerne“ hat. Ja, solche Leute sind die wahren „katholiken“, die ihre „Priester“ lieben und
„ihre“ Kirche lieben. Solche Leute entlarven sich doch sofort. Auch wenn sie den anderen immer die „Liebe“
vorgaukeln…
#218 für die Kirche 16:43:59 | Donnerstag, 16. Juli 2009
@Dani: Die Bezeichung „Kleingeist“ ist eher rhetorisch gemeint, aber nicht persönlich gegen Sie gerichtet.
Falls Sie sich dadurch beleidigt fühlen, dann biete ich meine ehrliche Entschuldigung an. Röntgenauge:
Nein, leider habe ich kein persönliches Gespräch mit seiner Exzellenz, aber ich habe Texte, die ich
interpretieren kann. U. vom Beruf aus bin ich dazu geschult, so glaube ich, gewisse Indizien finden zu
können. Dabei erhebe ich aber keinen absoluten Geltungsanspruch, es soll stattdessen bloß als eine Hypothese
dienen, wenn gerade nichts Besseres da ist. Ja, die unverfälschte Lehre von EB. Geht es hier um die unverfälschte
Lehre der Kirche, oder hat jede Aussage des EBs Vorrang vor den Doktores der Kirche? Verstehen Sie mich
nicht falsch, ich schätze den EB sehr hoch, aber um Gotteswillen geht es jetzt um den ganzen Katholizismus.
Nein, ich unterstelle Bf. Williamson keine Absicht zur Trennung. Dennoch gibt es Leute, die die Einigung
nicht wollen. Daher habe ich auch gemeint, daß diese nicht mehr katholisch sind. Weil ich Bf. Williamson
sehr hoch schätze, möchte ich nicht, daß er von solchen Leuten für ihren egoistischen Zweck instrumentalisiert
wird. Ich habe ein redliches Wollwollen zu seiner Exzellenz. Wenn ich mich klar ausdrücken darf. Ich
habe Sie aber nicht zu diesen Leuten gezählt, falls Sie diesen Eindruck haben, dann kommt er davon, daß
ich die Antwort pauschal an Sie und Altmann u. a. gerichtet habe.
@lieblingssuli: Danke für Deine Hobby-Seelsorge, ich habe keine Lust, mit irgendeinem Geistlichen über
meine private Vorliebe zu reden. Wenn ich sündige, gehe ich halt beichten. Aber solches Gespräch brauche
ich nicht. Liebe gilt nicht jedem, sondern die universale Nächstenliebe. Es gibt einen Unterschied zwischen
persönlicher Zuneigung und der Nächstenliebe, die in der universalen Würde der Person begründet ist.
Ich kann jeden Menschen achten, ja ich respektiere auch Muslime, sogar jemand, den ich nicht mag und nie
mögen kann. Aber Zuneigung habe ich nur zu ganz bestimmten Personen. Ich wiederhole, es gibt Personen,
die ich nicht liebe, denen aber als meinen Nächsten in Not doch helfen werde, und die auch im persönlichen
Umgang respektiere. Das reicht, und ist auch gut so.
@sefirot:Ihr fester Wille zu beleidigen ist wohlbekannt, aber aus christlicher Nächstenliebe drücke
ich hier ein Auge zu. @pius.inquisitor: daß Sie auch im Chorus der Beleidigung als Sirene mit aufspielen,
diskretiert Sie selbst.
@pius.inqu.: wie schön für Sie, wenn ich einen guten Gemeindepfarrer hätte, würde ich auch auch gerne
da bleiben, leider zeigt er bei Predigt weniger Näschtenliebe zu seinen eigenen Brüdern in Herrn, und
die Messe ist protestantisch geworden.
@sefirot: blödsinn, sakramente spenden ist nicht abhängig von persönlicher Zuneigung. Jeder geweihte
Priester spendet mir die Sakramente, ohne daß ich eine Zuneigung zu ihm haben muß. Priesteramt ist ein
Amt, es hat nichts mit dem Individuum zu tun.
DJM: ich liebe Bf. Fellay, und sehr. Ich liebe auch den Heiligen Vater, und sehr. Ich liebe noch sehr
viele anderen Menschen, und ich liebe die von Gott erschaffene Welt, und ich liebe die Katzen, die Hunde,
die Vögelchen. Aber ich habe keine Gefühlsmäßige Beziehung zu den meisten Gemeindepfarrern.
@Lieblingsuli: leider schaffe ich nicht, die schlechten Kleriker zu lieben. Ich fühle mich auch nicht
verpflichtet, sie zu lieben. Sie sind mir im grunde gleichgültig, genauso wie ich denen als Laie gleichgültig
bin. Ich suche kein Gespräch mit denen, will nichts von denen. Was für anspruch sollen die auf mich
erheben? Gar keinen! Wenn ich merke, daß sie die Laien als unerwünscht betrachten, dann gehe ich halt
weg, ist doch genug Nächstenliebe davon vorhanden.
@Franz Kappes: was ist Unsinn? Wenn Du geliebt sein willst, dann zeige Dich auch liebenswert. Wenn die
Priester nichts für die Laien tun, warum möchten sie noch von uns geliebt sein? Ich habe persönlich
einige Priester sehr gerne, ich werde denen auch die Hand küssen. Aber ich sage ja, solche sind sehr
rar. Die meisten sind Durchschnittsmenschen ohne Enthusiamsus. Ich bete für die Berufung von besseren
Männern für den Priesterberuf.
@Lieblingssuli: Es gibt leider ganz wenige gute Priester in normalen Pfarreien, viele haben keine Lust,
sich mit Laien zu beschäftigen. Einen Brief an Bischöfe zu schreiben ist reine Zeitverschwendung, weil
es nichts bewirken kann. Gute Seelsorger findet man meistens in konservativen Gemeinschaften wie Opus
Dei, FSSP oder FSSPX. Es gibt tatsächlich sehr gute Gemeindepfarrer, aber die sind sehr sehr rar.
@PiusXII: vielleicht irre ich mich, denn ich habe ohne genaue Nachprüfung, sondern nach meinem Eindruck
die letzte Bemerkung gemacht. Allerding scheint mir jedoch, daß Stephen Heiner kein Sedi ist, denn er
verlinkt zum Rorate-Caeli, ein FSSP-nahes Blog. Auch zu Predigten von Bf. Fellay hat er auf seiner Webseite
verlinkt. Außerdem ist er nach seiner eigenen Angabe ein M.A.-Student von Business, kein freischaffender
Künstler. Vielleicht kennen Sie schon seine Webseite, aber ich verlinke nochmal: …erestoration.blogspot.com
@sankt niketas, @cutty sark: Gehör bei Bischof @cutty sark: ja, wenn der Bischof Dich ok. findet, dann
kriegst Du eine nette Antwort. Wenn er aber anderer Meinung ist, dann bist Du bloß ein Störfaktor. Bischöfe
sind authoritär, weil die Hierarchie einfach authoritär aufgebaut ist. Allerdings amerikanische Bischöfe
bilden eine Ausnahme, einige davon haben sogar Blogs und sind offen für kritische Auseinandersetzungen.
@sankt niketas: Bf. Williamson ist kein Nazi, ja er ist Revisionist und sicher kein Judenfreund. Aber
Nazi ist er trotzdem nicht. Er hat nichts zu tun? Ich glaube, er hat viel zu tun. Er geht in Tate Modern
zur Van-Dyck-Ausstellung und hat sicherlich viel zu lesen. Er kann auch Klavier spielen, Beethoven oder
Mozart. Er spielt nämlich sehr gut. Außerdem kann er auch Catull lesen und übersetzen, oder Thomas
lesen. Daß er nichts zu tun hat ist schlichtwegs nicht wahr. Ein gebildeter Mensch langweilt sich nie.
@sankt niketas: ist der Bischof nicht ein öffentlicher Amtsträger? Wenn ja, warum darf man keinen offenen
Brief an ihn schreiben? Ich meinem Bischof einen Brief schreiben? Um Gotteswillen! Das kommt einem Selbstmord
nahe. Meine Bekannte hat allerdings höflicherweise einen kleinen Vorschlag an Bischöfe geschickt, sie
hat allerdings eine sehr unpersönlich (vielleicht machinell angefertigte) Antwort bekommen, die nichts
sagend ist. Alles soll beim Alten bleiben. Laien haben den Mund zuzuhalten. Im Unterschied: Bf. Williamson
antwortet sogar öffentlich auf öffentlich im Netz gestellte Frage. Ein Unterschied.
@sankt niketas: Sie glauben doch nicht im Ernst, daß ein so erhabener Bischof der Kritik u. Anregungen
der bloß als Störfaktor u. Leibeigener betrachtet Laien irgendmal wirklich anhören würde! Kreuz.net
ist leider der einzige Ort, wo ein Laie zu Wort kommen darf. Ja leider. Daher soll die Kirchenhierarchie
nicht immer so giftig auf kreuz.net einschlagen, sondern sich selber tüchtig reformieren.
@Altmann, @Dani: das Interview Es sind lauter kleinliche Vermutungen. Natürlich wird es auf der offiziellen
Webseite der SSPX keinen Link dazu geben, weil sonst die außenstehende Welt die Aussagen von Bf. Williamson
als die offizielle Meinung der gesamten SSPX interpretieren würde, was aber nicht der Fall ist. Zensiert
ist es aber nicht. Glaubt Ihr etwa, daß Stephen Heiner dies ohne Erlaubnis und mit Absicht gegen den
General gemacht hat? Grober Unsinn. Denn zu Osten hat man Bf. Fellay im Thomas Aquinas Seminar interviewed,
somit ist seine Forderung auch von der nordamerik. Fraktion der SSPX akzeptiert wird. Dieser Eindruck
läßt sich auch durch die Reaktion einzelner Laien u. Priester in den USA bestätigen. Es ist nämlich
eine amerikanische, demokratische Tradition, auch verschiedene Meinungen zu Wort kommen zu lassen. Stephen
Heiner ist ein treuer Anhänger von Bf. Williamson, aber er handelt hier nicht als Privatmann, sondern
im Namen von Angelus-Verlag, man läßt halt die verschiedenen Erwägungen zum Wort kommen, aber man wird
sich später doch einigen und an das Gemeinwohl der SSPX denken. Nicht wie Ihr Kleingeister hier, die
ihre persönliches Grollen hier los lassen. Außerdem sagt Bf. Williamson: es ist ein Problem, die Konzilstexte
zu beseitigen. Ja, aber er ist nicht so unversöhnlich wie Ihr Euch vorstellt. Er sagt, was die Kirche
nach seiner Meinung machen soll und wird. Somit denkt er an die Einigung. Er ist nicht für die Trennung.
Das habt Ihr aus lautem persönlichen interessse übersehen.
@Altmann, @Carl: schau, schau, nicht einmal hat Bf. Williamson die theologische Schwierigkeit gelöst,
die er in einem Satz seines vorletzten Blogeintrags auch eingesteht. Und hier behaupten schon manche sie
hätten die Antwort? Wie soll man die Gültigkeit eines Konzils der Heiligen Kirche total ablehnen können?
Die Unfehlbarkeit des allgemeinen Konzils ist ein Dogma, das noch älter ist als die Unfehlbarkeit des
Papstes. Daher hat Bf. Williamson gesagt, das dies ein Problem ist. Eine Uminterpretation der als gültig
anerkannten Konzilstexte ist der einzige gangbare Weg, um die Tradition in der Kirche wieder herzustellen.
Die Gültigkeit des Konzils zu leugnen ist häretisch! Das nicht vergessen.
@Altmann: diese Haarspalterei ist zu schmunzeln. So streitet Ihr darum, ob der EB. 100 oder 97% der Dokumente
unterschrieben hat oder nicht? Um Gotteswillen sind wir im Verein Hobbyhistoriker? Oder sind wir interessiert,
unsere Heilige Mutter Kirche zu erhalten und zu Gedeihen zu bringen? Trotz aller meinen starken Sympathie
zu seiner Exzellenz Bf. Williamson kann ich seinem neuen Blogeintrag über die zwei Kirchen nicht zustimmen.
Denn es ist mir so verdächtig kalvinistisch. Ja, Ihr Hartliner der SSPX mit dieser Selbstgerechtigkeit
kommt ja den Calvinisten nahe. Denkt doch nach! Alles hat ein Maß, der gute Thomistische Katholizismus
ist auf der Aristotelischen Philosophie aufgebaut, die aber die Mesothes-Lehre enthält (nämlich Tugend
ist das richtige Maß zu halten). Zu viel Selbstgerechtigkeit schadet dem Seelenheil, mein lieber Freund.
@Altmann, @Carl: ob er alle Dokumente unterschrieben hat, ist doch so leicht zu überprüfen. Man schaut
auf die Dokumente des VII, und ein Historiker soll sie geprüft haben und zum Ergebnis gekommen sein,
daß er alle unterschrieben hat. Wenn man dies nicht glaubt, kann doch mal versuchen, Zugang ins Archiv
des Vatikans zu verschaffen. Wenn nicht alle, dann stimmt die Aussage von Bf. Fellay von 95% immer noch,
und darum geht es jetzt doch. Laßt die Toten ruhen. Außerdem, wer ist größer, frage ich bei allem
Respekt vor dem Erzbischof, Hl. Thomas v. Aquin, Hl. Bellarmin, Hl. Bernard alle Heiligen und Doktoren
der Heiligen Mutter Kirche, oder Erzbischof Lefbvre, gab er nicht vor, der Tradition zu gehorchen? Dann
muß man absoluten Gehorsam zu den Kirchenvätern pflegen. Dann lest doch mal die Schriften der Kirchenväter
und Scholastiker, und auch der großen Theologen der Gegenreformation, Schrift von Ignatius von Loyola
z.B., der über den absoluten Gehorsam geschrieben hat. Ja, dann werdet Ihr nicht mehr so besserwißerisch
da stehen. Bescheidenheit ist eine Tugend, die eingeübt werden soll. Wie Bf. Williamson mal geschrieben
hat, der moderne Mensch ist stolz und daher fern von Gott. Und so seid Ihr auch. Bedenkt es doch mal.
@Gotthard: Ihre Bemerkung gleicht dem hysterischen Schrei eines in Panik geratenen Weibs. @Carl: ich wußte
vorher nicht, daß Du in Verbindung mit CIA stehst!
@PiusXII: Seine Exzellenz Bf. Fellay „Ich bin einfach dafür, Vertrauen in den Generaloberen zu setzen,
denn er macht seine Sache doch ausgezeichnet, er ist besonnen, souverän, maßvoll und hält klaren Kurs.
Nach den Priesterweihen dankte beim Essen der Regens dem Generaloberen ausdrücklich dafür, so Kurs zu
halten und weder in die eine, noch in die andere Richtung zu wackeln und es gab langanhaltenden, donnernden
Applaus – anwesend waren Bischof de Gallaretta, nahezu alle deutschen Patres plus die Oberen der meisten
europäischen Distrikte. Das ist die Realität. Nicht das, was Bi Williamson in seinem Interview Teil
I sagt. Und diese Geschlossenheit ist auch die Garantie dafür, dass die Verhandlungen mit Rom zu einem
für die Kirche guten Ergebnis führen – Klarheit über das Vat II durch das traditionelle Dogma – und
damit der Notstand beendet ist.“ Einfach klasse gesagt! Bischof Fellay ist wirklich ein sehr sehr liebenswürdiger
Mann von großer Fähigkeit.
@Pius XII: Danke für Ihre Anwort. In Kath.net sowie in Radio Vatikan taucht zur Zeit aber Falschmeldung
über dieses Interview mit Bp. Williamson auf. Einige engl. Blogger haben schon diese vielleicht absichtliche
Falschmeldung gemerkt, aber Kath.net greift sie trotzdem auf, obwohl die Wahrheit sehr leicht nachzuprüfen
ist. Denn Bp. Williamson sagt darin kein Wort zu dem Motu Proprio des Papstes weil das Interview längst
vorher gemacht wurde. Aber das soll’s? In Deutschland hat die SSPX offensichlich Feinde. Aber die Welt
ist ihr wohlgesonnen. Ich wünsche alles Gute für die Intergration und hoffe auf eine baldige Regularisierung
der SSPX. @Carl: möchten Sie noch ein echterer Lefbverist als Bp. Williamson sein? Er hat zwar etwas
kritisch zu Bp. Fellay geäußert, aber in erlaubten Grenzen. Außerdem hat er auch gar nicht geklagt
über seine jetzige Situation, er ist eigentlich gutgelaunt und lebt ganz frühlich in seiner Heimat.
Wofür ereifern Sie sich denn?
@Pius XII: Antipacelli ist nach meiner Beobachtung Sedi, wobei Josef_G die FSSPX nicht einmal kennt…
ob er katholisch ist, weiß man nicht. Carl ist ein Hardliner der SSPX. Die SSPX hat nach dem Williamson-Affair
einige Trittbrettfahrer, die aber nicht ernst zu nehmen sind. Die Hardliner muß man dagegen noch mit
Argumenten überzeugen, manche sind im Herzen keine richtigen Katholiken, von denen kann man ohne große
Verlust auch trennen. Meine bescheidene Ansicht.
@Josef_G: Leute wie Du versaut alles, die SSPX hat eine Plage mit Euch. Bf. Williamson hat gar nichts
mit Euch zu tun. Er hat viel wichtigere Aufgabe zu erledigen. Vergesse es, ihn noch für Euere dumme Zwecke
zu instrumentalisieren.
@Marcel: sind Sie etwa naive? Bischof auszuschließen bedeutet Schisma in der Bruderschaft selbst, Bischöfe
können Priester weihen! Es geht nicht um die ungleiche Behandlung von Bischöfen und Priestern, sondern
um dieses Problem! Das wäre eine große Katastrophe! Erwähne deshalb bitte dies nicht mehr wieder. Außerdem
ist Bp. Williamson seinem Generaloberer gegenüber gehorsam genug, ihm wurde nur das Äußern über die
spezielle Geschichte, die ihn und SSPX in Schwierigkeit gebracht hat, verboten. Sonst ist er gleichberechtigt.
Neulich hat noch Bp. Tissier gesagt, alle vier Bischöfe werden in das Gespräch mit Rom eingezogen. Merke
mal genau, er hat gesagt „allle vier“. Außerdem warum muß man wegen einem einzigen Interview nervös
werden? Bp. Fellay hat eine sehr schwierige Aufgabe, die Laienanhänger von SSPX sind auch verschiedener
Meinungen. Aber die Bruderschaft muß als eine Ganze mit Rom vereinigt werden. Sonst wäre die ganze Mühe
vergeblich. Laßt uns also für das Gelingen der Mission von Bp. Fellay beten, und schreien wir dann lieber
weniger besserwißerisch herum. Das verschlimmt nur noch alles.
@PiusXII: diesen Film habe ich vor einiger Zeit mehrfach angeschaut! Da waren aber Medienexperte am Werke,
Musik sehr gut ausgewählt! Ich habe übrigens auch seinen Vortrag in Schweden über Syllabus angeschaut.
Er hat sogar über die gute Wirkung der Trennung von Kirche und Staat gesprochen. Allerdings ist er eine
höchst interessante Persönlichkeit, schreibt sehr gut, hat eine tiefe leidenschaftliche Seele, drückt
sich klar und effektvoll aus, und ist menschlich (solange ich nach der Erscheinung beurteilen kann) eigentlich
sehr nett und umgänglich. Sie müßten ihn persönlich kennen, vielleicht können Sie mal sagen, ob mein
„Ferndiagnose“ seines Charakters stimmt oder nicht?
@St. Anton: Pluralismus und Liberalismus ist gesund verstanden ein Prinzip, das Zusammenleben verschiedener
Gruppierungen in einer pluralistischen Gesellschaft zu lenken. Somit ist es inhaltsneutral und sagt nicht,
alle Homo seien bessere Menschen als die Fundis. Noch impliziert es, daß die Gruppen DEN vorgeschriebenen
PLURALISMUS wie Frau Zypries allein das Recht zu interpretieren hat, auch verinnerlichen muß. So wäre
ein Totalitärismus, denn Meinungsfreiheit wird nicht mehr dadurch garantiert. Die SSPX hat das Recht
zu glauben, und zu behaupten, daß Praxis der Homosexualität eine Sünde ist, genauso wie die Juden und
Muslime hier in der BRD das Recht dazu haben. Wenn man die SSPX deshalb verbieten will, dann muß man
die beiden anderen auch gleichfalls verbieten. Sonst würde die Gleichheit vor Gesetz nicht mehr garantiert.
So wäre hier kein Rechtsstaat mehr. Der von Dir geglaubte Pluralismus ist genauso gut wie der Leninismus
od. Stalinismus, der für Gleichheit, Brüderlichkeit usw. steht, aber manche Tiere sind gleicher als
die anderen in die Praxis setzt.
engl. native speaker: Levada-Williamson, Ich protestiere, in guten alten Zeiten hätten beide auf Latein
miteinander zu verhandeln. Die Unklarheit der Dokumente kommt wohl nicht zuletzt davon, daß man in der
Kirche verschiedene vernacular languages benutzt.
@DJM: das mit dem „Radio Vatican“ und „Toiletteninschriften“ ist aber ein echter Brüller! oh man oh man,
den Herrn bei Radio Vatican fällt nun nichts mehr besseres ein als diese niveaulose Beschimpfung! Ne,
etwas eleganteres hätte ich doch erwartet.
Horatius: Bravo, sehr gut gelungen! Tja, Minderheit, SSPX ist nach der SPD keine Minderheit, offentlich.
Denn das Wahrheitsministerium im Orwellschen Stil definiert, was eine Minderheit ist.
Ich glaube, unter den Laien,die SSPX-Gottesdienste besuchen, gibt es sicher tüchtige Juristen? Diese
sollen der SSPX helfen, ihr Grundrecht gegen totalitär denkende Politiker zu verteidigen. Auf der Webseite
allein Kundgebungen zu machen reicht es nicht, ein rechtliches Verfahren muß her, damit die popularistischen
Politiker endlich mal begreifen, daß die BRD doch auf Freiheit und Demokratie gegründet ist, und diese
sind nicht nur zum Mißbrauch für sie als skrupellose Politiker da, sondern im eigentlichen Sinne zum
Schutz und Wohl aller Bürger dieses Landes.
Gotthard: Sie alter Haßverbreiter Dreckschleuder: als Laie würde ich lieber zu einem SSPX-Priester gehen
als zu Ihnen. Von Ihrem Verhalten hier weiß ich, daß Sie ein modernistischer Priester sind. Von dem
Gottesdienst solcher Priester bleibe ich sowieso schon fern, denn manchmal habe ich den Eindruck, ich
sei bei den Protestanten. Da meine Familie protestantisch ist, frage ich mich, wieso trette ich in die
Katholische Kirche, um das zu haben, was ich ohnehin schon habe, sehr attraktiv um die Mitgliederzahl
zu vermehren nicht wahr? Ihre Konzeption zus. mit Ihrer Ideologie sind einfach nicht zukunfstfähig, nicht
einmal überlebensfähig. Die Zeit Ihrer Generation ist längst vorüber und vorbei.
@Gotthard: Sie können lügen wieviel Sie wollen, ich bin aber informierte Father-Z leserin der ein sehr
gut ausgebildeter Priester ist, humorvoll und human dazu, leutselig, modern hat viele hobbys. Der informiert
die Öffentlichkeit genau und sachlich über diese Sachen, Eheschließung von SSPX gültig oder nicht,
das wurde gerade behandelt, Buße? sicherlich gültig, gibt dazu aber manche einschränkungen. Father
Z. war übrigens ein enger Mitarbeiter in der Ecclesia-Dei-Kommission in Rom, und unterhält sehr gute
Beziehungen zu Rom. Also, kann ich seine Seite nur empfehlen: ich bin eine Anhängerin der Kantschen Aufklärung,
wir Laien müssen uns von der unfreien Bevormundung des Ortsordinariats befreien und mündig werden, und
dazu gilt, Informationsblockade überwinden, sich sachlich zu informieren. eigene urteile fällen… Father
Z’s blog: wdtprs.com/blog/
@möchtegern-kathole: Tja, einige Gruppen die Macht haben dürfen nun definieren, was „Haß“ ist, und
so können sie durch ihre Machtposition ihren Haß den anderen gegenüber austoben. Deutschland, ein Wintermärchen.
Gilt immer noch.
@Dr. Schlämmer @DJM @DJM: danke, ich habe wohl ein falsches Wort verwendet, ich meine die 12 Millionen
Rosenkränze zur Weihe Rußlands an das Herz Mariae. @Dr. Schlämmer: Ihr Eindruck ist falsch. SSPX beschäftigt
sich sehr intensiv mit VII, auch Bf. Williamson und seine Anhänger kennen die Dokumente sehr genau. Und
sie haben sehr viel darüber nachgedacht. Daß manche Hartliner dies paschal ablehnen, trifft zu. Dennoch
die offizielle Haltung der SSPX ist es nicht.
@chico flojo: herzlichen Dank für den Link! Ja! Aber es zeigt wieder, wie lächerlich die dt. Amtskirche
sich verhält. Die dt. Übers. des päpstlichen Motu Proprio wird nur durch Initiativen wie kathnew zur
Verfügung gestellt. Und auf der offiziellen Webseite von Vatikan ist bis heute keine dt. Übers. von
„Summorum Pontificum“ verfügbar! Aus der dt. Übers. des Motu Proprio „unitatem ecclesiae“: 7. Mit dieser
Entscheidung haben Wir insbesondere gewünscht, Unsere väterliche Fürsorge für die „Bruderschaft St.
Pius X.“ zu zeigen, sodass es am Ende zur vollen Gemeinschaft mit der Kirche kommen möge. Wir richten
an alle eine dringende Einladung, ununterbrochen zum Herrn zu beten, auf die Fürsprache der seligen Jungfrau
Maria, „ut unum sint“. Die Aufforderung zum Gebet korrespondiert mit dem von Bf. Fellay ausgerufenen Rosenkranzkreuzzug.
@appius: Ihr Eindruck stammt wohl von der dt. Interpretation. Woher sollen Sie sogar über die Intention
des Heiligen Vaters informiert sein? Haben nicht die dt. Bischöfe Monate lange Szenen gemacht? Ob es
so in den anderen Ländern so ist? haben Sie das Motu Proprio des Heiligen Vaters gelesen? Gibt es jetzt
eine dt. Übersetzung. Wenn nicht, können Sie die engl. bei www.rorate-caeli.blogspot.com lesen.
Gretchen: blödsinn, Krieg kommt, Krieg geht, das Leben ist ein Kreislauf, ein Krieg ist nur dann abscheulich,
wenn er nicht mehr zur Bewährung der Tapferkeit der Männer, sondern nur mit technischen Vernichtungsmitteln
ausgestattet, von einem dehumanisierten Staatsapparat durchgeführt wird, wie eben die modernen Kriege
nunmal sind. Aber unsere Milites Ecclesiae sind noch Kämpfer in der guten alten Art. Und vergessen Sie
nicht, wie die sogenannten Pazifisten aggressive und menschenfeindlich sein können, wie Sie, wenn etwas
ihnen nicht paßt. Auch die Schwulen, die haben nunmal kein bißchen Toleranz mehr.
Richtige Männer: sind die, die nicht bei jeder leisen Anschuldigung schon in die Hose machen und Kotaus
machen. Und das sie es sind, kann man die ganze Zeit beobachten, dagegen Eb. Zollitsch u. & … Männer
sind von Natur aus Krieger, sagt ein israelischer Militärhistoriker, und die SSPX hat die besten Sodalten
für die Kirche. Gretchen: immer nur Sex im Kopf?
eigerhar: Deine Tarnung war früher besser, jetzt läßt Du aber durchblicken, daß Du ein Fake bist.
Habe schon gewundert, woher so naivling herkommt. Aber eben, Lügen werden doch immer sehr schnell als
solche offensichtlich.
Piusbrüder sind richtige Männer, die noch Rückgrat haben. Und Bischof Williamson ist auch kein Nazi
noch ist er das Oberhaupt der FSSPX. Er mag Fehler haben, aber er hat auch gute Seiten. Bischof Fellay
ist dagegen ein großartiger Mann, heilig, klug, unsichtlich und entschieden. God bless him. God bless
the SSPX.
eine Frau erfüllt nicht einmal die materiale Bedingung der Weihe, daher kann man gar nicht von einer
„Weihe“ reden, es war eine Simulation durch einen exkommunizierten Bischof, außerdem war es auch nur
einen. Während Mons. Lefebvre nicht exkommuniziert war, als er die Weihe zus. mit Mons. Meyer unternahm.
Die Weihe der vier Pius-Bischöfe war deshalb durch und durch gültig. Die Frau ist psychisch krank u.
soll einen Artz aufsuchen.
@Gotthard: Zaitkofen hat ein anderes Konzept: global, international, dynamic, young. Die Diözesan-Struktur
stammt dagegen aus weiß Gott wie geraumer Zeite. Eigentlich ein feudaler Überrest. In der globalisierten
modernen Welt soll neue Struktur her: Personalprälatur, Apostolische Administration usw.
die dt. Bischöfe liebe eher Sekte als eigene Brüder. Kommunion mit Häretikern jeder Richtung ist hierzulande
doch unter dem herrlichen VII „Ökumenismus“ aufzufassen.
Ist die Meinung aus Deutschland so wichtig? In den USA sind die Menschen viel gelassener, und die SSPX
baut in Kansa eine neue Kirche! Und kein amerikanischer Bischof macht ein Geschrei, obwohl ein amerikanischer
Bischof viel mehr Bedeutung hat in der Öffentlichkeit als irgendeiner von seinen dt. Kollegen. Man denkt
an den neuen Bischof von New York, was für eine Persönlichkeit, sogar die linksliberale Zeitung „New
York Times“ hat äußerst euphorisch von ihm berichtet. Hat er was gegen die SSPX gesagt? Klar, die ganze
Welt außerhalb Deutschland will einfach die Versöhnung. Wir haben es nunmal satt, daß die Tradition
und die Lehre der Kirche jahrzehnte lang mit Füßen getreten sind. Schluß mit dem Mißstand!
@Samurai: Warum kein Ultimatum? Es ist klar, Papst liebt die Piusbrüder, wie ich sie auch liebe und wie
jeder getaufte Katholik ihre Brüder in Herrn lieben soll. Daher hoffen wir, daß sie zurückkehren. Und
die Jazz-Messe, die Mißbräuche in der Liturgie, offentlich gelehrte geduldete und sogar teilweise geförderte
Irrlehre sind das, was die Piusbrüder von der Versöhnung abhalten. Daher wird zunächst über die Doktrine
diskutiert. Ich sehe es als eine Chance, gerade den beklagenden Mißstand der nach dem Vat. II eingetreten
ist zu beseitigen. Beten wir, daß es so auch gelingt.
@DJM: ich fürchte ich muß Sie etwas aufklären: Werk, ein theologischer Begriff, der in der Reformation
eine große Rolle spielt. Ob wir allein durch Glauben oder auch durch Werke d.h. gute, wohltätige ethische,
gerechte Taten, auch gerechtfertigt werden. Siehe auch Jakobus-Brief, Rechtfertigungslehre siehe auch
Paulus Briefe an die Römer. Die Protestanten glauben, der Mensch wird allein durch den Glauben gerechtfertigt,
was aber bloß durch eine verfälschende Übersetzung Luthers begründet wird, wir Katholiken glauben
aber, daß die guten Taten auch eine Mitwirkung haben. Es ist also gut katholisch, das ethisch verantwortliche
Verhalten der Katholiken in der Welt durch kirchliche Autorität regeln zu lassen. Die da hier herum blind
schreien sind bereits vom Katholizismus abgefallen. Nicht umsonst betont auch die SSPX das soziale Konigtum
Jesu Christi. Es ist nämlich eine traditionell katholische Lehre, was der Heilige Vater hier schildert.
Sie haben vorher meine Äußerung falsch verstanden.
@pneumat: sind Sie Protestant? Die Werke zählen also nicht. Aha. Nur das Wort. Jetzt weiß ich woher
sie kommen. Lesen Sie mindestens als Haeretiker das Evangelium? Hat Jesus nicht gesagt, daß man den Hungenden
zu essen geben sollte? Aha, nur weil man God in der Liturgie verehren muß, darf man keine Nächstenliebe
mal in Werke setzen? Sehr gut. Sehr gut. Ein guter Einwand, zugleich sich als fromm auszugeben, aber nichts
mehr für die Anderen tun, nicht wahr?
Tridentinus: Sie sind sehr arrogant. Diese Enzyklika ist durch und durch von dem individuellen Stil und
der Denkgewohnheit des Heiligen Vaters geprägt. Zu unterstellen, daß er diese schreiben ließ, ist eine
unerhörte Frechheit.
@Guiseppe: ganz genau. Zollistsch u. die Sedis sind beide modernistisch. Manchmal bedauert man schon die
Abschaffung der Inquistion. Sowohl gegen liberalen als auch gegen die selbst genannten „wahren“ Katholiken
muß man hart vorgehen. Die Sedis sind eine echte sektiererische Gruppe, völlig pathologisch, aber bedeutungslos.
@gunter maria michel: ich empfehle das NT für alle Geistlichen (inkl. die der SSPX) Wie sehr ist Euer
Leben von dem der Apostel entfernt! SSPX hat ein Bankkonto! Unerhört! Nimmt Kredite auf! Ihr hat Kunststoffkleidungen!
Um Gottes Willen? Und Baumaterial aus Beton? Abscheulich! Also, ab ins 1. Jh. Kündigt Eueren Vertrag
bei den Krankenkassen. Basta!
eigenhar: Du bist ein Fall für die Inquistion. Soziallehre gehört zur Morallehre der Kirche. Nämlich
das Verhalten der Gläubigen in der Welt nach Willen Gottes und Seinen Gesetzen. Und das regelt eben die
Kirche und der Heilige Father. Wenn Du soviel Schwachsinn herredest, dann verschwinde mal zu den Sedis,
die leiden alle unter Größenwahn.
was für ein redaktorischer Schwachsinn: ältere Sozialenzykliken ignoriert? Blöderes kann man nicht
mehr finden. Und dann eine derartige Selbstübersetzung der Redaktion, als ob sie die dreifache Papstkrone
schon auf ihrem Haupt spürte. Die älteren Enzykliken kennen um Gottes willen keine globale Wirtschaftsordnung,
und da wurden Machinen noch von Dampfmachinen getrieben statt von Atomkraft werk. Also soll man liebe
die älteren als Richtlinien für unsere Handlung in einer total veränderten Umwelt nehmen, was nur impliziert,
daß man diese unbeachtet beiseite lassen muß, weil handlungsirrelevant. Sogar die SSPX ist ein globales
Unternehmen und um Gottes willen hat sie sicher auch mal Anteil an dem global vernetzten eletronisch organisierten
Finanzwesen. Wie bekommt Bf. Williamson z.B. seine Besoldung? Vielleicht in Silbermünzen? Wie bezahlt
die SSPX ihre Miete, führt Käufe durch? Nicht etwa über Banküberweisung? Die Redaktion soll ihren
Ton mäßigen, denn langsam verliert sie jegliche gesunden Realitätsbezug.
@vonHermanovsky-Orlando: Danke für den Link! Also, die dt. Deutschen Biscböfe sollen nicht mehr klagen,
wenn sie weiter an Bedeutung und Glaubwürdigkeit verlieren. Offensichtlich sind sie mehr daran interessiert,
in der Lokalpresse wohlwollend dargestellt zu werden als das Evangelium zu verkünden und zu verteidigen.
Das zeigt, es gibt wirklich einen Notstand in der Kirche.
blöde Scheinaktion, nur um die Irrelevanz und Bedeutungslosigkeit solcher Gruppen zu verbergen. Gegen
Rechtsradikalen? Also ob die Kirche für Politische Erziehung der Jugend zuständig wäre.
stimme der vernunft: was für blödsinn, ich habe noch in meiner nächsten Umgebung erleben können, wi…
Menschen bloß wegen abweichender Meinung gefoltert wurden. Daher mein angeborener und natürlicher Haß
gegen all diese systemkonformen Menschen. Hier zu lande leben zu sehr durch Ideologie abgerichteten Idioten,
die aber auch gefährlich sein können, wenn es um die Verfolgung von Minderheit geht.
Verhalten der Katholiken in NZ-Zeit: damals sogar unter Todesbedrohung haben damals Katholiken gewagt,
aufgrund der Stimme des Gewissens lebensgefährliche Widerstände zu leisten. Heute? Heute wird man vielleicht
nur etwas schief angeschaut, oder in Firmen als Sonderling betrachtet, aber die meisten Konzilskatholiken
wagen trotzdem nicht einmal ein faires Wort für die eigenen Brüder zu reden. Was für eine tragische
Entwicklung. Kein Rückgrat, keine Liebe, kein Gewissen. Hauptsache, für sich kein bißchen Nachteil,
dann kann man immer mit den Wölfen heulen.
rote KZ-Aufseherinnen gibt es heute noch, das Gretchen kann eine Bewerbung nach Nordkorea schicken. Dort
kann sie ihre sadistische Gewaltfantasie und Menschenverachtung mal richtig ausleben.
Piusbruderschaft hat Recht. Aber die meisten selbstgenannten „guten Katholiken“ werden sie einfach aus
Feigheit an die Löwen füttern lassen. Auch die episkopalen Hirte fliehen zuerst, wenn die Wölfe heulen.
So weit ist es schon gekommen …
Gretchen ist eine Fachistin, die sich etwas schön schmückt mit rotem Gedankengut, was ihr allerdings
schlecht steht und ihre braune Farbe nicht bedecken an. Sie hat doch mal sehr von Arbeit in Umerziehungslagern
geschwärt, so eine SS-KZ-Wärtin, in der NZ-Zeit hätte sie Karriere gemacht.
@welli: Sie haben viel Verstand, aber Sie wissen nicht, wozu unser Herz gut ist. Lasset uns beten, daß
die SSPX in Einheit bleibt. Möge Gott uns davor bewahren! Bf. Fellay hat es schwer genug. Bf. Williamsons
politische Ansichten haben aber wenig mit seinem Glauben zu tun. Er ist ein guter Katholik. Und das genügt
mir.
@Stephanus: Bf. Williamsons Interview – ja, die Welt ist ein Esel. Bf. Williamson hat nun mal politisch
inkorrekte Ansichten. Nun, wozu die Aufregung? Man regt sich nicht einmal um Massenmord und Krieg auf,
aber ein Mann sagt kurz was, und die ganze Welt heult auf. Eine große Heuchelei, und auch eine Eselei.
Denn die Welt ist nicht nur heuchlerisch, sondern auch dumm. Aber Gott lenkt, und jetzt sehen Sie, zu
wessen Vorteil die ganze Sache sich wendet… Deo Gratias!
@möchtegern-kathole: richtig! große Medienpräsenz, und sie ist auch was sehr ungewöhnliches, interessantes
für die Menschen, die sonst bloß Nachrichten von Bischöfen in fünf-stern-Hotel über Wirtschaftskrise
hören. Aber seit Januar ist die Römische Katholische Kirche sehr spannend für die Menschen. Gut so.
welli: ach was, nehmen Sie alles nicht so schwer. Bf. Williamson hat auch Talente. Das kann man ihm nicht
absprechen. Und am wichtigsten ist, er ist sehr fromm.
@Ben Sira: Sie beruhigen mich, nun meinte der Heilige Vater damit wohl bloß die Orthodoxen und die Anglikaner?
Wenn es so ist, dann doch weg mit dem falschen Ökumenismus, sondern zuerst die Integration der SSPX,
die sowieso ein Teil von uns ist, und dann der Ökumenismus mit den Tradi-Anglikanern (vor kurzem ist
ein angl. Nonnenkloster in uns eingegliedert worden). Aber meine Erfahrung mit den Orthodoxen ist: sie
sind sehr hochnäsig, und sind nur gemäßig, weil sie die Hilfe von der Röm. Kirche brauchen. Wenn diese
Bedürftigkeit nicht vorhanden ist, sind sie sehr bereit, gegen die Röm. Mutter Kirche Haßrede zu halten.
Daher wenn SSPX hat auf jedem Fall Vorrang vor jedem Ökumenismus.
welli: ich meinte es nicht ironisch. Man kann die Lage tatsächlich so betrachten. Bf. Fellay verglich
ihn mit einem Kind, das ein Wespennest gestochen hat und alle umstehenden dabei gefährdet hat. Stimmt’s,
die SSPX hatte eine schwierige Zeit! Aber ohne Bf. Williamson wäre die SSPX ohne die ganze Medienaufmerksamkeit.
Und mit dieser Aufmerksamkeit läßt die Botschaft der SSPX viel schneller und leichter verbreiten, und
sie gewinnt dabei immer mehr Unterstützer.
@Ben Sira: nun wie sehen Sie dann die Auffassung, daß die anderen Kirche (z.B. protestantische) auc…
echte Teilkirchen sind? Ist dies dann die alte Lehre der Kirche (ich meine z.B. bei der Gegenreformation?).
@werter unitate fidei: ich habe nur zitiert, die Aussage stammt von einem Leser von „Focus“. Der konziliare
Ökumenismus scheint mir aber auch sehr problematisch zu sein. Ich lehne die Verprotestantisierung der
katholischen Kirche striktest ab.
Die SSPX ist populärer denn je. Denn wann haben die Medien von einer Priesterweihe berichtet? Außer
der Mittelbayerischen vielleicht. Aber jetzt berichten alle Großmedien aller Welt die Weihe der SSPX.
Bf. Williamson sei gedankt! Er hat einen guten Dienst für die SSPX geleistet.
ein Leser Kommentar aus Focus: Skandalos (27.06.2009 16:56) Nur noch peinlich Was einige deutsche Bischöfe
im Zusammenhang mit der Bruderschaft Pius X so von sich geben, ist nur noch peinlich. Was denken eigentlich
die Dialogpartner in den protestantischen Kirchen, wenn Teile des deutschen Episkopats mit so mit Glaubensgenossen
umgehen, die in die Kirche zurück wollen, den Papst, das Lehramt, die Dogmen anerkennen, nur eben ein
paar Sätze des Konzils geklärt haben wollen.
@vonHerzmanovsky-Orlando: Danke für den schönen Artikel im Focus, SSPX gewinnt immer mehr Freunde, sogar
aus der säkularen Welt. Und Zitat: Der Prückl-Wirt hat dafür kein Verständnis: „Im Schloss haben wir
zehn Patres und die dürfen nur in ihrer Kirche Messdienste feiern. Und wir haben einen Pfarrer aus Indien,
der kaum Deutsch spricht, den keiner versteht und der kommt nur alle zwei Wochen zu uns. Wir wollen unsere
Piusbrüder, die sind höflich und nett und hilfsbereit. Da gehen wir doch lieber zu unseren Piusbrüdern,
als zum Ortsgeistlichen. Nächste Woche stellt die Piusbruderschaft ihr Schloss der Feuerwehr und dem
Schützenverein „Lustige Brüder“ für das Sommerfest bereit. „Wir sind doch alles Brüder und feiern
können die auch“, sagt der Wirt Toni „Zum Prückl“. Bier schenken die Patres aus. Das kann der indische
Ortspfarrer nicht. Fakt ist das beste Argument!
Heizung defekt: schöne Ausrede. Wer braucht Heizung im Sommer? Und reparieren kostet auch nicht mehr
eine Kirche in Kletter-Paradies zu verwandeln. Einige Pfarrerhelferinnen entlassen, Gemeindereferentinnen
entlassen, die schaden nur, dann ist Geld schon da.
eigerhars Nazi-Bild: Ihre Verwurzelung im deutschen Volk, welches wesentlich katholisch ist, hat ihnen
geholfen einen Teil ihrer Würde zu bewahren und nicht in die bestialische Entstellung des menschlichen
Wesens zu entgleiten, die Bolschewismus und Sozialismus bedeuten. Blödes Gesabber, kommt von unzulänglichem
Geschichtskenntnis, fehlendem Verständnis von der tiefen deutschen Seele und Kultur, und einer vollig
absurben Vorstellung vom Katholizismus. Deine Äußerung ist sowohl eine Beleidigung des Katholizismus
als auch eine Beleidigung des Deutschen Volkes.
@St. Anton: weniger Gläubigen. Ein Kirchenhaus aufgeben zu müssen, ist hart, das ist aber die Konsequenz
daraus, wenn sich immer mehr Gläubige von der Kirche abwenden. Wir werden diesen traurigen Prozess noch
sehr viel häufiger erleben. Ja, es ist traurig. Aber gerade deswegen müssen wir missionieren. Die Altliberalen
denken falsch. Sie glauben, die Kirche solle sich an die Welt anbiedern. Falsch! Das ist ja wie Michael
Jackson, der sich seiner schwarzen Hautfarbe schämte. Die moderne Kirche hat eine Identitätskrise! Ich
habe gestern einen zum Islam konvertierten jungen Mann gesehen: die Kirche hat zu wenig für diese jungen
Menschen getan. Glauben sie, die jungen Leute wollen nicht mehr glauben? Total falsch, warum gehen sie
denn nicht in die Kirche? Tja, weil eben die Modernisten das Profil der Kirche abgebaut und die negative
Seite der Kirche propagiert haben, und die Mission und Demonstration des eigenen Glaubens aufgegeben haben.
Soll man sich noch wundern, daß immer weniger Leute in die Kirche gehen? Wer geht dahin, um ein sinnleeres
Gutmensch-Gerede anzuhören. Zeit verschwendung. Wer geht dahin, um den Pfarrer in seinem von Pfarrgemeinderätinnen
„kreativ“ gestalteten Messgewand zu bewundern? Die jungen Leute wissen gar nichts von der Kirche, wenn
was, denn bloß Negatives, weil die Modernisten immer dies als Auskunft über die Kirche ausgebreitet
haben. Dann laufen die jungen Leute zum Islam, weil sie Gott brauchen. Daher bitte, tut endlich mal was
für die Kirche.
@catholic: so einem Priester wie Friedl soll einen anderen Beruf suchen, den zahlen wir nicht. Heiraten
ja, dann mindestens mehr Anstand statt schmarotzen.
@catholic: Ihr Vergleich ist lächerlich: in Regensburg 9, bei Pius 3. Ich bitte Sie, wie groß ist das
Bistum Regensburg, wie groß ist die SSPX in Bayern. Dann vergleicht man die Prozentzahl, hat die SSPX
eine viel größere Berufung. Und wenn keiner aus Deutschland stammt, na und? SSPX ist international,
es kann sein, daß in Econe einige Deutsche sind. Was kümmert die Nationalität, es geht um Qualität.
Einzelfall-Eher Normalzustand Ich weiß was: „Ein Religionslehrer, der nur zu Weihnachten in die Kirche
geht.“ Einzelfall. Wissen Sie, wenn es wirklich Einzelfall wäre, dann würde ich nicht so wütend sein.
Gerade weil sowas der Normalfall geworden ist, und die Zerstörung der Kirche von Menschen wie Ihnen vorangetrieben
werden von innen her, müssen wir Laien endlich Widerstand leisten: Geldhahn zu drehen.
catholic: wieder Lüge und Blödsinn, im Bistum Essen war von zwei Jahren kein einziger Priester geweiht.
In einem so großen und traditionellen Bistum wie Regensburg durchschnittlich bloß 6-9. Die Piusbruderschaft
hat weltweit eine halbe bis 1 Million Laien, dazu 500 Priester. In den U.S.A. dieses Jahr 13 geweiht,
für Schweden ist einer geweiht, und einer wird geweiht. In Frankreich ist schon ein Viertel des Katholizismus
von den Traditionalisten präsentiert. Es ist beachtungswürdig Leistung.
@catholic: Ihr Zugeständnis erklärt, warum alles so untergekommen ist. Als Laie lassen wir uns also
so übers Ohr hauen? Also, Kirchensteuern noch so weiter verpuffen? Ist doch nicht besser, freiwillige
Spenden an Gemeinschaften abzugeben, die ihre Arbeit ordentlich machen?
@catholic: bei Euch treten soviele aus, weil Ihr nachlässige Auswahl und Ausbildung der Weihekandidaten
unternehmt. Es ist nicht verwunderlich, wer bloß einen angenehmen Beruf mit wenigem Aufwand wünscht,
kann eben keine Versuchung aushalten. Dabei weiß ich, daß bei Opus Dei Chirurgen eingetreten sind und
für 100 Euro Taschengeld pro Monat Priester geworden sind. Und sie sind sehr sehr gute Priester. werden
heute junge Menschen mit guter Schulbildung verheiratete Diakone, Pastoralreferenten/innen, Religionslehrer –
hier ist reichlich Nachwuchs da – liegts wohl am Pflichtzölibat aus dem Mittelalter? Ich weiß von einem
jungen Mann „mit guter Schulbildung“, er ist religionllehrer, geht aber nur zu Weihnachten in die Kirche.
Guter Nachwuchs, natürlich. Ich weiß von einem Theologie-Studenten, die nach dem Abschluß die grundlegenden
Begriffe nicht kennt. Ich kenne eine Theologie-Studentin, die ihre Mitbewohnerin beklaut … … Ja, sehr
guter Nachwusch.
catholic: warum müssen Sie immer ihre Ignoranz zum Besten geben? Die Heilige Mutter Kirche sündigt nicht,
weil sie keine Person ist. Nur eine individuelle Person mit geschaffener Natur kann sündigen. Ihr Theologiestudium
hat leider nichts getaugt.
@catholic: großer Ignorant sind Sie. Die Seminaristen sind erst zum Zölibat verpflichtet, nachdem er
die Subdiakon-Weihe empfangen hat. Daß wenige Deutschen den Priesterberuf wählen, liegt vielleicht eher
an der Schulbildung dieses Landes.
@möchtegern-kathole: tatsächlich, um seine Treue zur Partei zeigen zu können, vergreift er sich, un…
macht nun diesen großen Fehltritt. Aber gut gut, wenn er CDU-ler ist, ist er eher der Staatskirche treu,
statt der Heiligen Mutter Kirche, daher kann man wohl seine Unzufriedenheit verstehen: er hätte es so
gerne, daß Rom und Papst nach der Pfeife von Zollitsch und co. tanzen …
@möchtergern-kathole: die ganze Diskussion hier ist lächerlich. Papst hat es erlaubt. Und die ganze
Welt außer Deutschland hat es so verstanden. Es wird nicht mehr lange dauern, bis SSPX einen kanonischen
Status bekommt. Laß die die damit unzufrieden sind halt in ihrem eigenen Haß schmoren …
Soapopera ohne Ende. Cutie ist doch eher für das Fernsehen geeignet. Als Anglikanischer Priester wird
er auch wenig taugen. Der episkolale Bischof hat einen schlechten Kauf gemacht. Der Mann hat ein Problem,
warum hat er nicht den Beruf gewählt, den er am besten kann, und wollte Priester werden?
ich meine Sie, Sie schonen nicht einmal einen verstorbenen, reden aber von nächstenliebe. Schämen Sie
sich. Sogar Eli weiß, einer armen Seele die letzte Ehre zu geben. Sie und Ihresgleichen sind die Scheißmodernisten.
@Ben Sira: was erlauben Sie sich hier. Nehmen Sie die Verleumdung gegen Pater Schmidberger zurück. Was
Michael Jackson angeht, Sie zeigen, wie die Modernisten wie Scheißgesindel sind.
@St. Anton: Unterscheidung, Religion und Glaube sind verschieden. Glaube ist der Willensakt einer Person,
während Religion eine sozial institutionalisierte Aktivität einer Gemeinschaft ist. Religion ist ohne
Kult nicht zu denken. Glauben kann jedoch ohne Kult sein. Das ist ein sehr großer Unterschied. Der moderne
Mensch denkt, er sei gescheit, und Modernist denkt, er sei am gescheitesten, im Grunde sind sie aber aber
Depp.
@Domenico; @Ben Sira: die Graphik ist also von DBK, das kann man nicht leugnen. Also machen wir mal ein
bißchen Mathematik. 1970: 10.000 2000: weniger als 5.000 in 30 Jahren mehr als um eine Hälfte gesunken.
konservative Einschätzung, in 2030 dann nur 2.500; 2060: 1250, 2090: 625, 2120: 315; 2150: 158; … aber
es muß nicht so eine kontinuierliche Entwicklung sein, man kann also so sehen: in 30 mehr als 5000 verschwunden:
also in 10 Jahren ist tatsächlich das zu befürchten, was Fr. Schmidberger sagt. Er hat nichts falsch
angegeben, sondern eine glaubwürdige Prognose. Statt hier die SSPX, die sehr viel für den Glauben tut,
zu beschimpfen, sollen die Kirchenleiter u. Angestellten doch lieber was selber für den Glauben tun …
wenn die SSPX nicht katholisch sein wollen, dann hat man eben eine andere Kirche, und natürlich sin…
die Altliberalen froh: endlich haben wir mal ruhe und können tun was wir wollen. Die Folge: Absterben
der Kirche, wie die Altliberalen es vorgestellt und gewünscht haben. Genau aus diesem Grund mögen sie
die SSPX nicht! Die Altliberalen haßen die Katholische Kirche und wollen sie von ihnen her zerstören,
und SSPX ist eine Hürde.
die Kirche ist eine Monarchie, das Kirchenrecht bindet in Normalfällen, kann aber vom König bzw. dem
Papst aufgehoben werden. Genauso wie Gott Sünden vergeben kann, auch wenn wir gegen die Moralgesetze
gestoßen haben, kann der Papst begnadigen oder Sonderrecht gewähren.
@Ben Sira: sowas ist auch bei dem strengen Regiment der SSPX und dem hohen Idealismus der jüngen Männer
gar nicht möglich, ja, undenkbar. Wer in die SSPX eintritt, muß auf vieles verzichten: Monatlich 50
Euro Taschengeld, das geht nicht ohne hohen Idealismus, dafür bekommt man die Liebe und den Respekt der
Laien, die Brüderlichkeit in einer Gemeinschaft. Wer sich auf das von Ihnen erwähnte Abscheuliche einläßt,
hat keinen Respekt vor sich selbst. Und das ist der Grund, warum bei konservativen, strengen, bei den
modernisten „unbeliebten“ „anti-modernen“ Gemeinschaften solche Fälle nicht vorkommen. Wenn die modernisten
aber immer von Homo-Gleichberechtigung schreien, und die Kirche immer nur Männer weihen, dann denken
die Homos, die Kirche sei ein idealer Ort für sie, und die modernistischen Seminare treffen auch keine
strenge Auswahl, daher häufen sich in den letzten Jahrzehnten solche Fälle. Tja, denke doch and den
„Bischof“ Weakland: er hat seinem Geliebten Schweigegeld in hoher Summe bezahlt. Eigentlich seine private
Angelegenheit, wenn dieses Geld nicht aus Spendengeldern der Laien gestammt hätte… Aber die Medie begrüßt
ihn noch mit seinem „Outing“, und niemand prangert ihn wegen diesem Finanziellen Mißbrauch an. So ist
eben die Welt, doppelmoral.
@sankt niketas: unsinn, latent schwul, total unsinn. Nur weil sie Chorhemde tragen? Ich finde, daß so
was Männern durchaus sehr gut steht. Auch die Soutane steht herrlichen jüngen Männern sehr gut. Wer
schwul ist, fliegt dort sicherlich gleich aus.
lesenswert ist auch die bemerkung von Bischof Koch (Basel). Deutsche Bischöfe sind im Grunde schon ein
Sonderfall. Übrigens: heute war ich in einer lutheranischen Kirche, schockiert, weil dort mehr Katholizismus
vorhanden ist als in vielen modernen katholischen Kirchen. In dieser lutheranischen Kirche ist auch das
Pfingstengeschehen mit Maria und Apostel abgebildet (Gemalt nach der Reformation, also original lutheranisch).
Und der Altar steht mit Kommunionsschrank ad orientem in Apsis. Leute, Leute, denkt dies mal ganz genau
nach.
darum liebe ich die Bayern. Leben und leben lassen. Die Verbissenheit der von Nächstenliebe ständig
jaulender „Christen“ ist ja dagegen so widerlich. Ganz feine leit san des: ich liebe diesen Satz. Gott
mit dir, du Land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland! Über deinen weiten Gauen ruhe Seine Segenshand!
|: Er behüte deine Fluren, schirme deiner Städte Bau Und erhalte dir die Farben Seines Himmels, weiß
und blau! :| Gott mit dir, dem Bayernvolke, dass wir, uns’rer Väter wert, fest in Eintracht und in Frieden
bauen uns’res Glückes Herd! |: Dass mit Deutschlands Bruderstämmen einig uns ein jeder schau und den
alten Ruhm bewähre unser Banner, weiß und blau! :|
@Gotthard: um sich als Bf. Müller aufzuspielen zu können, sind Sie eine Nummer zu klein. Man kann über
Bf. Müller sagen was man will, er ist aber tausendfach intelligenter als Gotthard und die anderen neurotischen
Altliberalen.
@lux: die SSPX ist ja längst gemäßigt in ihrem Ton. Hast Du das Interview mit Bf. Fellay angeschaut?
Dabei wurde er gefragt, was er zu der Feindlichkeit der dt. Bischöfe denkt. Er hat bloß geantwortet,
daß die SSPX eben in Dt. u. Fr. stärker präsent ist, und der Konflikt alt ist. Ansonsten hat er nicht
einmal irgendeinen kritisiert, der die SSPX angreift. Bf. Fellay ist ein kluger Mann, ihm fehlt trotz
der Klugheit aber nicht an Entschiedenheit. Außerdem ist er auch sehr fromm und freundlich. Einen besseren
Kirchenfürsten kann ich mir nicht mehr vorstellen.
@Mannheimer: ob du was für Bullshit hälst oder nicht, ist ja doch so unerheblich. Hauptsache ist doch,
daß Du selber nicht soviel Bullshit redest, wie wir leider so oft von Dir lesen müssen. Schreibe doch
lieber über Sachen, von denen Du mehr Anhung hast.
@pneumat: das ist ja doch das übliche Gejammer der Apostaten, die aber immernoch von Kirchensteuern leben
möchten. Wer als Laien solche Leute unterstützt, ist selber schuld.
@der ex: ich bin froh, daß Du jetzt kein Priester mehr bist. Du hast offensichtlich eine falsche Entscheidung
getroffen und bist diesem anspruchsvollen Beruf durchaus nicht gewachsen gewesen.
@vonHerzmanovsky-Orlando, @Galatea: Deutsche Bischöfe machen Theater. Die anderen Teile der Welt nähern
sich dagegen der SSPX an. Eine sehr erfreuliche Entwicklung! Die SSPX gewinnt immer mehr Freunde! Bitte
schaue mal das jüngste Interview von Bischof Fellay bei dem Katholischen Fernsehen-Sender Salt&Light
an. Man sieht, daß der Priester-Moderator große Sympathie mit SSPX hat: www.saltandlighttv.org/…_slprog_witness.html
@Wagener: das Etablissement. ZdK ist ein Etablissement, gewiß! Geleitet von einem Meyer, der schon seine
politische Erfahrung als Minister der DDR gemacht und weiter in die BRD getragen hat. ZdK ist ein Etablissement,
und zwar ein solches, das der patriotischen Vereinigung der Volksrepublik China gleicht, wohlbemerkt solche
Institutionen wie ZdK gibt es weltweit nur in zwei Ländern, in der BRD und VRChina, und das hat Bischof
Dyba gesagt, auch ein etablierter Katholik übrigens.
@RT73: versöhnliche Worte. Die gute Nachricht und die Versöhnung vertragen viele nicht. Merkst Du nicht
wieviel Gift hier hervorsprudelt aus dem Herzen der politisch so korrekten „Gutmenschen“? Gutmenschen
sind oft keine guten Menschen. Merken müssen wir dies. Namen täuschen.
@noch ein Landorganist: Deine Vision. In Kath.net Forum reden die Österreicher selber schon, daß man
am Besten alle im Konkubinat lebenden Priester laizieren läßt, und die leer gewordenen Stellen dann
durch SSPX, FSSP, JMS und andere traditionstreue Priester ersetzen könnten. Eine interessante Idee.
@Ben Sira: Herrlichkeit „und das von Ttissier ist doch ein herrliches outfit!“ So ist es. Schönheit,
Erhabenheit, Ergebenheit und Demut vor dem Herrn. Das ist unsere katholische Liturgie. Nicht das Clown-Outfit
bei der Amtseinführung von dem neuen Bischof von Münster.
kein Platz in der Kirche, für menschen, die noch an Jesus Christus glauben. Aber wohl Platz genug für
Apostaten wie Hildegarfan. Alles klar, leute? Leute, Nächtenliebe ist ja nicht, hauptsächlich zählt
Euer Parteibuch, so spricht Hildegarfan die Meisterin des politischen Konformismus.
@Caldonazzi: Einheit der Kirche Ein Protestant wissen natürlich nicht, was das bedeutet, aber laßen
Sie mich Ihnen das mal illustrieren: Ich war in einem Land, dessen Sprache ich nicht kenne. Aber ich ging
in die Kirche und kannte den Ablauf, weil es überall gleich ist auf der Welt. Und die Katholiken haben
ein ganz anderes Gefühl von Identität, aber ein Protestant, der nichts davon weiß, soll lieber den
Mund halten, statt seine Ahnungslosigkeit als die Wahrheit schlechthin anzukündigen. Ortskirchen, unabhängig
vom Kontinent, agieren ganz unterschiedlich. Rom ist ohne weltliche Gewalt ziemlich hilflos. Was da alles
in die kath. Ortskirchen einfließt, reicht vom Ahnenglauben bis zum Medizinmann und vom Piusbruder bis
zum Drewermannanhänger. Das ist leider die Verirrungen, die nach dem so hochgelobten Vat. II eingetreten
sind. Aber wir sind dabei, das Latein wieder zur normalen liturgischen Sprache zu machen. Und Drewermanns
werden aus der Kirche verschwinden, und die SSPX wird dabei helfen, daß unsere Heilige Mutter Kirche
wieder die alte Glanz und Herrlichkeit erhält. Weltliche Gewalt? Brauchen wir nicht. Stattdessen scheint
die evangelische Kirche sich an die weltliche Gewalt sehr anbiedern zu wollen, denn reden die Protestanten
heute noch vom Glauben? Kaum. Die ganze Zeit versuchen sie, in der Politik zu diletieren.
@Caldonazzi: wenn man die 2000 oder mehr protestantischen Dominationen sieht, dann muß man Gott wirklich
danken, daß Er uns aufgrund Seiner Eigebung durch die Erlässe der Päpste davon bewahrt hat, die Heilige
Schrift subjektiv und beliebig auszulegen. Denn sonst wäre wir längst ein Sandhaufen wie Ihr jetzt seid.
Aber Gott sei dank sind wir immernoch die Eine Heilige Apostolische Katholische Kirche. Wenn jeder das
Recht hätte, das Verfassungsgesetz nach seinem Belieben auszulegen, hörte der Staat auch auf zu bestehen.
Manche denken das sei Freiheit, in Wirklichkeit aber bloß Anarchie und Unordnung.
@St. Anton: Weltanschauung der SSPX Damit kenne ich mich nicht gut genug aus. Schließlich bin ich nicht
eine davon. Aber ich habe Predigten von Bischof Fellay angesehen. Und er ist ein sehr frommer und liebenswürdiger
Mann. Ich bin 100% prozentig sicher, daß er und die anderen drei Bischöfe der SSPX Jesus Christus unseren
Herrn mit ihrem ganzen Herzen lieben. Und das genügt für mich, sie als Katholiken, und gute Katholiken
zu betrachten. Was ist für einen Katholiken wichtiger als die Liebe zu Herrn? Die Weltanschauung spielt
eine sekundäre Rolle. Schließlich ist die Kirche keine Partei, der Glaube keine Ideologie. Ja, Antisemitismus
ist schlecht. Intoleranz aber nicht unbedingt. Sagen Sie, haben Sie Toleranz mit Antisemitismum? Mit großen
Irrtümern? Wenn Sie diese Frage mit Nein antworten, dann müssen Sie auch einsehen, daß wir Katholiken,
wenn von unserem Glauben wirklich überzeugt, auch keine Toleranz zu Irrglauben haben können. Aber das
bedeutet nicht, daß wir nicht friedlich mit Leuten von anderer Überzeugung leben können in einer pluralistischen
Gesellschaft. Das können wir, aber wir dürfen nicht sagen, daß unser Glaube bloße eine der möglichen
Alternativen sei. Das wäre Apostasie. Und ja, Bischof Williamson wird oft in den Mund genommen, um gegen
die SSPX zu argumentieren. Aber mein Gott, der Mann hat auch seine gute Seite, auch wenn er in dieser
Hinsicht einen großen Fehler gemacht hat. Aber ist er nicht auch ein Mensch wie Sie und ich? Darf denn
die Nächstenliebe ihm nicht gelten?
@Ben Sira: SSPX „Also ich brauche die Piusbruderschaft nicht! Die sollen „ihr Ding“ machen und eine eigene
Kirhce bilden, so etwas gab es nach fast allen Konzilien. Dann ahben die ihren Willen und die „Konzilstreuen“
ihre Ruhe.“ Die SSPX will aber keine eigene Kirche bilden, sonst wäre sie längst eine „Kirche“. Denn
es gibt nur eine Kirche, die UNA SANCTA CATHOLICA APOSTILICA. Ihre Vorstellung ist ja gegen die Ekklesiologie
der Heiligen Mutter Kirche. Die „Konzilstreuen“ sollen auch mal über das Vat. II mal nachdenken, statt
alles unreflektiert hinzunehmen. Ich dachte, das ist auch die eigentliche Intention des jünsten Konzils?
Der moderne Mensch ist „aufgeklärt“, daher, nach der Botschaft der Aufklärung, soll er auch alles verstehen,
für sich überlegen dürfen. Aber viele scheinen aber gerade das Nachdenken des Konzils verbieten zu
wollen…
@St. Anton: Priesterweihe ist ein Sakrament, somit gehört es zur Sakramentlehre, ob die Piusprieste…
gültig geweiht Priester sind. Und sie sind es, nach der dogmatischen Lehre der Heiligen Mutter Kirche.
Auch die Taufe und andere durch die Piuspriester gespendeten Sakramente sind gültig, aber illegitim,
hinsichtlich des Kirchenrechtes. Man muß also die Priesterweihe der SSPX in zwei Aspekten betrachten:
1) Sakramentlehre; 2) das Kirchenrecht. Also: gültig aber illegitim, das ist die richtige Antwort auf
Ihre Frage. Die SSPX ist eine sehr gute Bruderschaft, die Heilige Mutter Kirche braucht sie.
@Paulaner: Ihr Gefühl ist richtig. Auch uns jungen Leuten graust es bei diesem Anblick. Nur die, die
durch die neuartige „Theolugie“ verbildeten und blind gemachten Menschen können sowas mit Gleichmut zu
sehen.
liebe Clarissa, von Ihrem Gericht mögen die hier angeklagten wohl noch wegen fehlendes Beweises straffrei
weggehen können. Dennoch, wie jeder unbestrafte Übeltäter, werden sie dann ab jetzt von echten Gläubigen
geächtet sein, bis sie durch Gottes Gnade umkehren, Asche aufs Haupt tun, und den Herrn um Vergebung
anflehen.
@catholic: Ihr Pseudotiefsinn nervt einen gerade zu sehr. Und die modernistische Abteilung ist voll von
so was. Statt echte katholische Lehre bekommt man bei Ihnen und Ihresgleichen sowas dünnes Süppchen
serviert. Kein Wunder, daß die jungen Leute Ihnen den Rücken kehren. Das wäre ein viel zu großer Schaden
für die Entwicklung ihrer Intelligenz. Ich bete nur, daß diese jungen Leute nicht irgendwoanders landen
wie bei Jehovas Zeugen, sondern Ecclesia Dei-Gemeinde, gute konservative Gemeinschaften wie Opus Dei,
oder FSSP, SSPX entdecken.
@catholic (?): also faßt man den Herrn mit einer Zange an? Und darüber regen Sie sich nicht auf? Na,
bei ihnen und den übrigen „catholiken“ ist von dem Katholizismus nunmal nicht mehr viel übriggeblieben.
Ich weiß nicht ob in diesem Fall die Wandlung eingetreten ist. Der Priester und Laien die sowas zulassen
haben keinen rechten Glauben mehr, das Brot nicht in der richtigen Materie. Wenn die Wandlung eingetreten
ist, dann darf man als Katholik eine solche Behandlung des Corpus Christi nie zulassen. Wenn aber die
Wandlung nicht eingetreten ist, dann ist die ganze Prozession unsinnig. Man kann gleich daheim bleiben.
Ich frage mich, wer noch zu so einer Prozession geht. Umfaßbar. Sind alle beteiligten verblödet? Dummheit +
Bosheit = Linzer Sonderweg. Es muß unbedingt was geschehen. SSPX muß dort einziehen, um die Laien zu
retten.
@gunther maria michel: es kann auch sein, daß unter den Klerikern einige seelisch ungesund sind, sodaß
sie Gefallen an sowas haben könnten, was einem gesunden Menschen nie einfallen würde. Nur eine Vermutung,
wenn auch weniger barmherzig.
wenn sogar HBR gegen dieses Stück Holz ist, dann müßte es tatsächlich beschißen sein. Denn das ist
das erste Mal, wo ich mit HBR einer Meinung bin. Also, lieber Kardinal Schönborn, werden Sie sowas Verrücktes
noch in Ihrem Dom leiden? Also tun Sie doch endlich mal was!
@lux in tenebris: perverse kranke Gehirne sind die, die diese Abscheulichkeit ausgeheckt und als „Kunst“
betrachten. Schändlich ist so ein Anblick, verrät auch den üblen Geschack des Erschaffers und des Aufstellers.
in der neusten Mitteilung des SSPX-Seminars Herz Jesu steht, daß Bischof Müller P. Schmidberger u. einen
anderen SSPX-Priester am 13. Mai zu einem freundlichen Gespräch eingeladen habe. Viele Mißverständnisse
können in diesem Gespräch bereinigt werden, so die SSPX-Mitteilung. Ein Vorbild für die anderen dt.
Bischöfe? Übrigens wird es mich interessieren, weshalb Bf. de Galarreta sich laut rorate-caeli so radikal
gegen die Reintegration in die Kirche geäußert hat.
@Diakonus: Beim Anblick dieses Medusa-Hauptes muß man tatsächlich vor Schrecken und Entsetzen beten,
daß uns die modernen „Künstler“ uns nächstes Mal vor solchen gesundheitschädlichen Werken verschonen
mögen! Kardinal Schönborn hat entweder keinen Geschmack oder keinen Charakter, daß er sowas in der
altwürdigen Kathedrale erlaubt. Ich hätte diesen abscheulichen Kitsch längst auf den Müllhaufen geschmißen.
@mannheimer: Charakter von Prietern. Ich glaube, Priester sind statistisch gesehen weder besser noch schlechter
als die anderen, man erwartet bloß für gewöhnlich zu viel von denen. So sind sie irgendwie arme Schweine,
aber keine Charakterschweine.
@Iamesseblo: Rabbiner Metzger hat doch nichts mit der Piusbruderschaft zu tun. Unsinn. Außerdem basiert
der obige Artikel auf einer Fehlmeldung bei Jerusalem Post. Papst hat dabei nichts zu dem Karfreitaggebet
geäußert, noch wird die Juden-Mission aufhören. Wenn ein orthodoxer Rabbiner die Juden-Mission ungerne
sieht, dann ist es auch verständlich, oder? Wir Katholiken sehen die Missionstätigkeit der Freikirchler
oder auch ungerne. Wir müssen halt nicht nach der Pfeife der anderen tanzen, und das tun wir doch auch
nicht. Der letzte Satz: „das jüdische Volk wird im Namen seines Gottes wandeln“, ist alttestamentlich
gesehen korrekt. Die erste Offenbarung ist mit dem Volk Israel verbunden.
@Paulaner: was Sie nicht sagen! Dieser Zustand ist beklagenswert! Bei der Telefonseelsorge triffst Du
auch keinen Priester. Das muß irgendwas schief gelaufen sein, vielleicht schon im Priesterseminar.
@Paulaner: Seelsorge, damit bin ich einverstanden. Aber daß die meisten Priester wegen zu viel Theorie
keine guten Seelsorger sind, das finde ich nicht. Eher zu wenig. Daß die Theologie keine hinreichende
Grundlage für Seelsorge ist, damit bin ich einverstanden. Tja, ein guter Priester muß so viele Qualitäten
haben: er muß fest im Charakter sein, er muß die Lebensumstände der ihm anvertrauten Gläubigen kennen,
usw., wie der Papst mal von den Priestern angefordert hat. Aber das alles zu erfüllen ist schwer, ich
bin eine Frau, aber wenn ich ein Mann wäre, wüßte ich nicht, ab ich diese schwierige Aufgabe gut meistern
könnte.
@Paulaner: Theologen, Akademiker. Deine Abneigung gegen sie ist mir schon klar. Aber meinst Du, daß die
Kirche nur so sein darf, wie Du sie vorstellst? Die Spannung zwischen den Theologen und einfachen Gläubigen
war schon immer da, seit der Gründung der Kirche. Und Luther hat eine große Abneigung gegen die damalige
Theologie gehabt. Aber, wie Paulus in einem seiner Briefe schreibt, wir Gläubige empfangen je nach seiner
Veranlagung verschiedene Gabe von dem Heiligen Geist, einer kann Zungenrede machen, der andere hat mehr
praktische Begabung usw., wie müssen wir Katholiken trotz unserer Unterschiede in Begabung und Charakter
zusammenhalten. Denn keiner ist zuviel, wie ein Körper, wenn die Füße sagen, der Kopf ist eitel, weil
er denkt, und der Kopf sagt, die Füße sein überflüßig, weil sie nicht denken, dann ist der ganze
Mensch in Disharmonie. So ist auch unsere Kirche: wir müssen den anderen auch gelten lassen, solange
wir alle die Kirche lieben und ihr im Gehorsam dienen.
@Brandenburgis: das gemeinsame Ziel anstreben. So sehe ich es auch, daß die beiden die Kirche lieben,
daran habe ich keinen Zweifel. Die Spannung besteht vielleicht darin, daß der Papst einen Job zu meistern
hat, der eine ganz andere Dimension hat als der Job von Bischof Williamson, und dieser nun wiederum nicht
sehr viel Verständnis für den Papst hat. Der letzte Beitrag von Bischof Williamson ist über „Dignitatis
Humanae“. Ich finde seine Überlegung durchaus interessant. Aber steht dieses Dokument tatsächlich im
Gegensatz zur Tradition? Das finde ich nicht.
@Brandenburgig: Bischof Williamson steht treu und fest in der GESAMTEN r-k Tradition, im Gegensatz zu
fast allen deutschen Bischöfen, im Gegensatz leider auch zum Papst. Gott segne den Heiligen Vater und
seinen getreuen Bischof Williamson! Dieser Satz ist schon an sich widersprüchlich. Wie kann Bischof Williamson
einerseits im Gegensatz zu Papst sein, andererseits ein getreuer Bischof von dem Heiligen Vater sein?
@St. Anton: Lk. 1,34: Annunciatio Mariae, „Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?“. Korrekt
ausgedrückt bezieht dies auf die Jungfrauengeburt. Unter dem „unbefleckten Empfängnis“ versteht man
theologisch was anderes: nämlich, daß Maria ohne Erbsünde geboren wurde.
@mannheimer: aus dem von Ihnen verlinkten Artikel: Zitat: „Nach rabbinischem Gesetz ist dagegen nur Jude,
wer eine jüdische Mutter hat oder nach jüdischem Ritus zum Judentum konvertiert ist. Eine Klausel, der
zufolge nur der nach Israel einwandern darf, der sich von der jüdischen Religion nicht abgewandt hat,
war später hinzugefügt worden und hatte in den vergangenen Jahren vor allem im Blick auf solche die
der Ansicht sind der Messias sei, in Person des Jesus von Nazareth, bereits erschienen, für Wirbel gesorgt.
Das Innenministerium des Staates Israel meinte deshalb, so genannten „messianischen Juden“ die Einwanderung
in den Staat der Juden verweigern zu können“. Nach dem rabbinischen Gesetz spielt also die Abkunft die
primäre Rolle, die Religionszugehörigkeit bloß die sekundäre. Die Juden sind Christen gegenüber nicht
besonders freundlich, und in Israel lernt man an der Schule überhaupt nichts über Christentum. Das muß
man auch mal sagen dürfen.
@mannheimer: soweit ich weiß, ein atheistischer Jude kann Staatsbürger von Israel werden, ein christlicher
jedoch nicht. Es gibt sehr viele russische Einwanderer in Israel, die den jüdischen Riten nicht folgen.
Aber sie werden trotzdem eingebürgert.
@visitator: Die echte Papstrolle ist der Oberhirt aller Katholiken. Daher ist Papst Benedikt genau der
Richtige. Wenn der Papst bloß zu einem Medienstar geworden wäre, dann wäre die RKK ohne jegliche Substanz.
Warum wollen wir Katholiken der Welt gefallen? Die Welt ist vom Teufel, sagt doch bereits Augustin, wenn
die Welt uns applaudiert, dann haben wir was falsches gemacht, sagt der Theologe Mark Shea, ein prominenter
Konvertit aus der Lutheranischen Kirche in die Römische Katholische.
egal was der Papst macht, wird es manchen nicht recht sein. Hat nicht der Konvertit Stephan Kramer wieder
„Bedauern“ geäußert? Aber warum sollen wir uns Katholiken von den anderen ewig diktieren lassen, was
wir zu tun haben? Alle haben Religionsfreiheit, bloß die Katholiken dürfen keine haben? Irgendwie reicht
es mir. Ich habe großen Respekt vor den Opfern der Nazi. Aber die Opfer sollen nicht mißbraucht werden,
um andere ewig zu unterdrücken. Moral ist Moral, sie soll dem Gewissen jedes einzelnen überlassen werden,
aber sie ist keine politische Keule, um die anderen kaputt zu machen. Yad Vashem ist eine nötige und
wichtige Gedenkstätte, um alle Menschen darauf hinzuweisen, zu welchem Unrecht und zu welcher unvorstellbaren
Grausamkeit wir Menschen fähig sind. Aber diese Erinnerung wird nur dadurch lebendig gehalten, wenn wir
uns dadurch weiteres Unrecht zu meiden versuchen. Juden selber inklusive.
@Klosterschüler: das Krankheitssympton unserer beklagenswerten Zeit besteht darin, daß man die Politik
für eine Art Religion hält. Der Staat ist das neue goldene Kalb, er verspricht den Bürgern Sicherheit,
Wohlstand und Lust. Dabei müssen die Bürger immer mehr Freiheit an ihn abgeben, bis sie in der Altersschwäche
als nicht mehr brauchbar abgeschlachtet werden.
@stimme der Vernunft: Gut, daß Sie wieder da sind. Ich muß mich mal bei Ihnen entschuldigen. Ich habe
nämlich nicht gesehen, daß Ihre Korrektur sich auf die Rechtschreibung bezieht. Dies nehme ich dankend
zur Kenntnis. Habe gedacht, Sie meinten es allgemein in Ihrer Rolle als „Stimme der Vernunft“.
@mannheimer: Kirchensteuer ist nur in Dt. u. Österreich die übliche Praxis. Außerdem hast Du als getaufter
Katholik Anspruch auf Sakramente, auch wenn Du aus der „Kirche“ ausgetreten bist, d.h. im Meldeamt als
r.K. abgemeldet bist. @Galatea: So ist ja doch! Denn man teilt einige Länder als böse ein, und einige
als gut. Im Grund sind wir Menschen alle teilweise böse, teilweise gut. Daher sprach Papst universal
jeden Menschen an, Gerechtigkeit von sich heraus anzustreben. Während die Politiker immer selber als
Anwälte der Gerechtigkeit auftreten, um gleich dadurch neues Unrecht zu schaffen.
@DJM: Ja, da mußt Du wohl recht haben, auf dem Flohmarkt kann man diese Gegenstände wohl kaufen. Vielleicht
ist das Verbot bloß für religiöse Einrichtungen geltend. Aber ich weiß nun nicht gut genug Bescheid
…
der Ablaß hat nichts mit der Sündenvergebung zu tun. Höchstens kann der Ablaß die Qual im Fegerfeuer
lindern. Aber Sündenvergebung ist ein Sakrament und setzt die innerliche Reue voraus, sonst kann man
gar keine Sünde vergeben. Außerdem darf man ein Sakrament auch gar nicht mit Geld zahlen, denn sonst
wäre es ein Tatbestand der Simonie. Zum Beispiel kann man keinen geweihten Rosenkranz kaufen, sondern
ungeweihten. Ein heiligen Gegenstand ist nämlich nicht zu verkaufen.
@Maria T.: es tut mir leid. Aber die Kirche ist kein Polit-Büro, und hat nicht die Funktion, andere zu
verurteilen. Die Kirche ist dazu da, wie Jesus schon gemacht hat, Sünder zu sich zu rufen. Glauben Sie
an Gott? Was werden Sie tun, falls Sie im Paradies sind, und der liebe Gott nicht über Nazi-Verbrechen,
über Gaza-Streifen, über Kapitalismus usw. redet? Meinen Sie, daß die glücklichen Seelen im Paradies
sich wirklich damit beschäftigen, alle Toten zu beschimpfen, weil diese mal nach Ihrer Meinung schlecht
Menschen seien? Und werden Sie wieder aus dem Paradies austreten, weil ein Sünder, der einmal große
Verbrechen begangen hat, aber sich wieder durch Umkehr und Buße mit Gott versöhnt hat, auch dort gelangen
ist? Oder möchten Sie die Richterin sein, und Leute in Paradies und Hölle einweisen? Was haben Sie überhaupt
von der Kirche gehofft und erwartet? Daß unsere Kirche leere Parole rufen und nichts tun? Wie die Antifa
Straßenschlachten liefern?
@sankt niketas: das Gewissen. Natürlich kann man nicht gegen das eigene Gewissen handeln, ohne zu sündigen.
Aber der Unterschied zwischen Thomas v. Aquin und Luther besteht darin, daß Thomas einsehen wird, wenn
er sich irrt, während Luther einfach keine Einsicht haben will. Das Böse verhindert das vernunftgemäße
Sich-Korrigieren-Lassen. Zum Beispiel zeigt einer der RAF Mörder bis heute keine Reue, oder viele Nazi-Verbrecher
sagen, sie haben bloß die Befehle ausgeführt, aber selber gar nichts verbrochen. Natürlich haben sie
Gewissensfreiheit, aber das hindert nicht daran, daß man sie rechtmäßig strafen muß, und wer gegen
den Heiligen Geist sündigt, und sich dabei auf sein Gewissen beruft, wird dadurch nicht selig.
@stimme der „Vernunft“: Du hälst Dich nicht für Gott, aber für die eingefleichte Vernunft, das merkt
man an Ihrer Wahl vom Nickname. Das Lehramt ist auch nicht die Vernunft schlechthin, aber es ist immerhin
zuverläßiger als ein Individuum wie Luther allein. Wer sich als eine höhere Vernunft hält als die
Ansammlung von Erfahrung u. Wissenschaft der gesamten Menschheit oder einer höheren Institution, der
leidet an Größenwahn. Sogar die genuinen Wissenschaftler wie Newton oder Einstein geben zu, daß sie
Zwerge auf Schultern eines Riesen seien. Und Einstein hat auch gemerkt: Genie=99% Fleiß + 1% Begabung.
Auch ein Künstler muß die Technik zuerst lernen. Ich lasse daher nicht von Dir korrigieren, wer bist
Du denn, jemand, der bloß hier eine Stimme hat?
@stimme der vernunft: Sie heißen vergebens „Vernunft“. Denn per Definition ist das Gewissen die vernunftgemäße
Anwendung der höchsten moralischen Prinzipien. Aber diese Anwendung muß vernünftig sein, ein irrendes
Gewissen ist nicht vernunftgemäß, z.B. wenn Terroristen sich auf ihr Gewissen berufen (z.B. Raf, Al-Quida).
Wir wissen, daß jedes Individuum nur partikuläre Vernunft vertritt, z.B. so sagt Hegel, so irren wir
uns öfters, und wir müssen uns daher von der universalen Vernunft korrigieren laßen: z.B. durch die
geltenden Normen, die Gesellschaft teilt auch Sanktionen aus, oder, was Glaubenswissen angeht, eben durch
das kirchliche Lehramt. Ein Schüler kann sich auch nicht auf sein Gewissen berufen, wenn er durchfällt.
So laßen wir uns zu jeder Zeit alle irgendwie durch eine höhere Instanz korrigieren und unterrichten.
Wer jedoch trotz aller Belehrungen sich selber als „Gott“ betrachtet, muß eben Sanktionen fürchten.
@sankt niketas: bindend nur in dem Sinne, daß man, ohne auf den Fehler hingewiesen zu sein, seinem Gewissen
bzw. dem Urteil seiner praktischen Urteilskraft momentan gehorchen soll. Aber das Gewissen muß sich auch
als korrigierbar zeigen: das ist das genuin Katholisches Gewissen. Wenn man aber beim Berufen aufs Gewissen
keine Zurechtweisung von Außen akzeptiert, ist man ein Lutheraner. Man kann nicht gegen das Gewissen
handeln, ohne zu sündigen, aber sein Gewissen muß auch von außen korrigieren lassen. Wenn Du weiter
darüber lesen möchtest, empfehle ich „Moralische Grundbegriffe“ von Prof. Spaemann. Thomas sagt:et propter
hoc etiam contingit conscientiam errare, non propter synderesis errorem, sed propter errorem rationis;
sicut patet in haeretico, cui dictat conscientia quod prius permittat se comburi quam juret: quia ratio
superior perversa est in hoc quod credit, juramentum simpliciter esse prohibitum. Das Gewissen sagt dem
Häretiker, daß der sich eher verbrennen läßt, als den Gehorsam zu schwören, weil der höhere Grund
dessen, woran dieser glaubt, verkehrt (perversa) ist, und so ist für den Häretiker, wie es offensichtlich
ist, den Gehorsam zu schwören schlechthin verboten. In diesem Fall bindend zwar den Häretiker sein Gewissen,
aber er handelt falsch. Aber so handeln nur Ketzer, während ein guter Katholik sich von der Heiligen
Inquisition korrigieren läßt, und wird so auch nicht verbrannt, wie Galileo. Während Giordano Bruno
verbrannt wurde. Dieser Unterschied trennt Ketzer und rechtgläubigen.
@sankt niketas: selber Schwachsinn: Gewissen ist ein Prinzip, aber kein absolutes, denn es gibt auc…
sich irrendes Gewissen. Nach Thomas Aquin ist das Gewissen: „nomen enim conscientiae significat applicationem
scientiae ad aliquid, unde conscire dicitur quasi simul scire“ (ver. 17. 1 c). Wenn unzureichendes Wissen
vorhanden ist, ist die Handlung, die aus dem irrigen Gewissen folgt, falsch, sittlich schlecht. Zugleich
ist die conscientia als eine Art „Urteilskraft“ zu verstehen. Dabei ist conscientia von synderesis zu
unterscheiden. z.B. Thomas sagt: „Et quia universalia principia juris ad synderesim pertinent, rationes
autem magis appropriatae ad opus, pertinent ad habitus, quibus ratio superior et inferior distinguuntur;
synderesis in hoc syllogismo quasi majorem ministrat, cujus consideratio est actus synderesis; sed minorem
ministrat ratio superior vel inferior, et ejus consideratio est ipsius actus; sed consideratio conclusionis
elicitae, est consideratio conscientiae.“ (Super. Sent. lib. 2, d. 24, q.2 art.4) das Gewissen hier hat
eine ähnliche Funktion wie die praktische Vernunft, während die synderesis die Funktion des kategorischen
Imperativen hat. Das Gewissen wendet, so Thomas, moralische Prinzipien, die es von der synderesis bekommt,
unter konkreten Umständen auf einzelne Handlungen an. So kann die synderesis sich nicht irren, aber doch
die conscientia (beachte „scientia“ u. „wissen“ in der dt. Übers.). So ist das Gewissen kein absolutes
Prinzip, was ich ursprünglich betonen wollte.
@lodenjacke: Sünder sind wir doch alle! Auch die guten Priester sind sehr oft versucht! Aber es gilt:
beten und standhalten, wenn man trotzdem gefallen ist, muß man umkehren und Buße leisten. Dann versucht
man, neu anzufangen. Und gerade in einer Gemeinde, wo man verwilderte Jugend hat, wo man zerstrittene
Familien hat, braucht man gute Seelsorger. Ich habe neulich im Kanonische Gesetz nachgeschlagen: ein Pfarrer
soll die Familien besuchen, er soll die Kranken, die Alten besuchen, er soll in seiner Gemeinde erkennen,
wer unter Einsamkeit leidet, wer hilflos dasteht, und diesen zur Hilfe zu kommen. usw. Und welcher Pfarrer
kann nur die Hälfte dieser Vorschriften erfüllen? Und derjenige am wenigsten, der mit seiner eigenen
persönlichen Liebschaft beschäftigt ist. Ein zölibatäres Leben ermöglicht den Einsatz des königlichen
Priestertums für die Sünder wie uns. Und wenn der Priester wirklich Kranken und Armen besucht und ihnen
zur Hilfe kommt, wird er auch nie einsam sein. Hw. Wagner, der so beschimpft wird, ist nämlich nie einsam,
sondern sehr beliebt in seiner Pfarrei.
@Kreuznetter: da sieht Du aber mit klaren Augen! Denn die Zerstrittenheit in der modernen Kirche (nach
dem II Vat.) ist äußerst beklagenswert! Wenn man zu sehr auf sich beruft, dann ist man subjektivisch,
egal ob man Tradi ist, oder Modernist, oder Pius-Anhänger! Aber die Piusbruderschaft hat den Subjektivimus
überwunden und hat sich für die Heilige Mutter Kirche entschieden! Ja, die Objektivität besteht eben
in der universalen Kirche mit Jesus Christus als Haupt und uns als Gliedern, und mit dem Heiligen Geist,
der durch die Geschichte hindurch in der Kirche wirkt! Und die päpstliche Autorität (nicht als Person,
sondern vom Amt aus) ist das, was uns zusammenhält. Man muß sich der Autorität des Papstes und der
Tradition unterwerfen! (Tradition=Verkündigung der Evangelium + die wachsende Erkenntnis von Gott und
seiner Offenbarung durch das Wirken des Heiligen Geistes). Dabei muß man zwischen Tradition u. Traditionalismus
unterscheiden, da der letztere bereits einen subjektivischen Einschlag hat, weil er sich eine Gruppe in
der Kirche, statt auf die universale Kirche beruft.
@Kreuznetter: Deine Form von Glauben Je nach persönlicher Überzeugung kann man sich für eine bestimmte
Form von Glaubensregeln und traditionellen oder modernen Riten entscheiden, die in einer bestimmten Zeit
als alleingültig angenommen werden. Wohin führt uns? Zu gar glauben an das Ego. Subjektive „Religion“
ist es. Weil dies von sich heraus auf die Objektivität verzichtet, verzichtet es auf jeden Wahrheitsanspruch.
Ohne Wahrheitsanspruch ist nichts bindend, bloß eine Geschmackssache, genauso wie, was für Schuhen Du
kaufst, wählst Du eine Form der Religiösität für sich selber heraus. Ein typisches Konsumverhalten.
Und am Ende hat man doch alles satt, und stirbt dann, ohne jegliche Überzeugung, daß man gerettet wird,
vereinsamt in eigenem Ego befangen ohne jeglichen Trost.
@MartinBieger: Wut? Nein, Mitleid! Was wird er machen mit einer Familie? Einen Beruf zu finden, der einem
paßt, ist nicht so einfach. Ich habe früher hier eine Geschichte gepostet, aus The Guardian: die singende
Nonne, sie ist auch ihren Weg „konsequent“ gegangen, teils auch wegen Streit mit ihrer Oberin um das Einkommen
durch ihre erfolgreichen Songs. Dann ist sie ausgetreten, gründete ein Kinderheim, versuchte, Karriere
mit Singen zu machen, lebte mit einer Partnerin: erlebte aber finanzielle Ruine, Mißerfolg, dann beging
sie Selbstmord, zusammen mit ihrer Partnerin. Das Leben ist nicht so rosa, sondern ein Kampf. Die Kirche
sorgt für seine Priester, dafür leisten diese ihr Gehorsam.
@mannheim: dann tut es mir leid für Sie, daß Sie die schöne Erfahrung des Glaubens nie richtig erlebt
haben. Credo ist anders als das dt. Wort „glaube“. Die Scholastik schreibt dem Verstand der Glaubensakt
zu, der gehört nicht zum Willen. Aber in der modernen Sprache betrachtet: bedeutet „glauben“ für wahrhalten,
dann können sie auch nicht beliebiges für wahrhalten, sondern nur das, was einen Grund dazu hat, daß
wir es für wahr betrachten. Aber ich weiß, Sie werden auf Ihrer Aussage verharren, ohne argumentieren
zu können, wie Sie immer tun.
@Paulaner: Du kannst doch nicht nach Deinem persönlichen Geschmack auswählen, was Du glauben willst
oder nicht. Denn so machst Du Dich selber zu einem „Gott“. Im Grunde müssen wir versuchen, das, was uns
zunächst unerträglich scheint, anzunehmen und mit Ja zu beantworten. Anfangs tut jeder sich schwer damit,
darum müssen wir um die Gnade Gottes bitten, damit wir glauben können.
@rums: das freut mich, ich kenne zwar bloß einen Priester persönlich sehr gut, u. die anderen eben bloß
durch Messe und Seelsorge, aber sie sind alle aufrichtige, fromme Menschen. Was für Wohltaten, daß wir
Laien noch solche Seelsorger haben. Lasset uns dafür beten, daß wir mehr solche Priester bekommen.
@lodenjacke: dagegen kenne ich nur zölibatär lebende Priester, das kommt vielleicht davon, daß ich
mich in Tradi- oder Neokon-Szene bewege. Aber sie sind alle gute Priester! Freundlich, überhaupt nicht
eitel, sondern demütig.
@Paulaner: was die Juden über uns denken. Die Juden halten uns Christen vielleicht für Einbrecher und
Diebe, ist denn noch niemand auf diese Idee gekommen? Oder für erfolglose Vatermörder. Ich weiß nicht,
was die Juden über uns denken, aber die jüdischen Witze, die ich kennen, sind z.T. grob. Es gibt freundlichere
Witze, aber daß eine Feindseligkeit gegen Christen bzw. gegen die katholische Kirche vorhanden ist, kann
man nicht bestreiten: ich habe diesen Eindruck durchs Lesen von Artikel und Kommentar der israelischen
Zeitung Haaretz gewonnen. Man ist dort der Kirche nicht besonders wohlgesonnen. Aber ich werde ihnen dies
nicht übelnehmen, schließlich leben sie in ihrem geschlossenen Weltbild, haben weniger Kontakt mit Christen,
wissen wenig vom Christentum (an der Schule wird kein solches Wissen vermittelt). Aber die Sache wird
verschlimmert, wenn die Modernisten und Liberalchristen mit einem tiefen Selbsthaß und großer Demolierungswahn
die eigene Geschichte schwärzer malen, als sie eigentlich war. Und sie schreien vom „Dialog“, im Grunde
verhindern sie durch solche Verbreitung von Vorurteilen und Haß gerade jeglichen ehrlichen Dialog. Denn
die Basis jedes ehrlichen Dialogs ist: gegenseitiges Kennenlernen, Respektieren der Eigenheit des anderen,
Freundschaft trotz Differenz.
@Gotthard: wozu mössen Sie noch den Artikel lesen, Sie sind doch selber ein Papsthasser genug. Aber wenn
zwei Papsthasser zusammensitzen, dann fühlen sie sich gegenseitig bestätigt in ihrem Haß.
@Väterchen Nurgle: Ergänzung, die Aussage eines Rabbiners zum Karfreitgagsgebet und Papst Benedikt wobei
ich betonen will: die Aufregung und Aufruhe wegen dieses Gebets fängt damit an, daß Papst Benedikt negative
Bezeichnungen in dem Missale gegen positive, freundliche getauscht hat, und dann kam die Aufruhe und die
Beschimpfung, daß Papst Benedikt ein „Antisemit“ sei. Eigentlich grober Unsinn! Denn bevor dieser Änderung
beten die Tradis in der weniger freundlichen Fassung, und niemand hat was dagegen gehabt. Rabbiner Kula
sagte dazu: „Wenn wir (die Juden) nicht sehen, daß wir ganz unvermeidlich unsere eigene Wahrheit an die
erste Stelle setzen bzw. uns und anderen nur einreden, daß das nicht der Fall und alle Wahrheiten gleich
wären – wie es meistens im politisch korrekten interreligiösen oder interkulturellen Dialog geschieht –
dann tauschen wir letzten Endes die Ehrlichkeit gegen ein Trugbild der Übereinstimmung, die Aufrichtigkeit
gegen Höflichkeiten, und Leidenschaft gegen eine Illusion von Harmonie. Vielleicht will der Papst, indem
er die abwertende Redeweise von „Blindheit und Schleier“ aufgibt, aber gleichzeitig die ehrliche Hoffnung
und das Gebet beibehält, daß andere das Licht sehen, das die Katholiken sehen, die leidenschaftliche
Hingaber, die aus der absoluten Wahrheit hervorgeht, mit der Toleranz und Offenheit vereinbaren, ohne
die es keinen wirklichen Ökumenismus geben kann. Der ganze Artikel erschien in einer Jüdischen Zeitung,
Hier weiterlesen summorum-pontificum.de/meinung/kula.shtml.
@Väterchen Nurgle: die Unterstellung Meiers Ich glaube, die Redaktion bezieht sich auf die folgende Aussage
Meiers: Zitat aus dem Original: „So reisst der deutsche Papst Gräben auf, die dank der Haltung «Dialog
statt Mission» überwunden schienen. Indem Benedikt den Juden einen eigenen Heilsweg abspricht, bleibt
er dem traditionellen Antijudaismus verhaftet. Ohne Antisemit zu sein“. Meier referiert hier keine Juden,
sondern die typische liberal christliche Auffassung, die dann bei den Juden naturgemäß willkommen geheißen
wird. Das Problem der Äußerung Meiers besteht darin, daß er meint, das Christentum sei im Grunde antijudaiistisch.
Aber was ist „Antijudaismus“, wenn das Christentum so gezeichnet wird, dann kann man Buddhismus auch so
bezeichnen. Jede sich selbst ernst nehmende Religion wird dann sich selber als den richtigen Heilsweg
betrachten, und die anderen als falsch. Also ist jede andere Religion gegen die jüdische, also sind alle
politisch unkorrekt. Die Modernisten bei den Evangelischen u. Katholischen haben ja längst aufgegeben
zu glauben, daher können sie leichtsinnig behaupten, Judentum sei ein richtiger Heilsweg. Wenn Judentum
nämlich ein richtiger Heilsweg ist, dann ist das Christentum eben falsch, und ich frage mich, warum diese
„Christen“ sich nicht gleich zum Judentum konvertieren. Das Dokument „Nostra aetate“ hat keine Aufgabe
der Mission verordnet, sondern an der Judenmission festgehalten. Dialog und Mission, das wäre mein Vorschlag.
@manheimer: dumme Wunschgedanken, die Modernisten verwinden halt weg, die der Schnee unter Sonne. Es gibt
noch uns Tradis (Laien u. Priester), und was geht uns diese protestantische Auffassung vom „Priestertum“
an?
@väterchen Nurgle: jeder von uns ist im gewissen Sinne beschränkt, daher bitte ich Sie, Ihre Arroganz
bezüglich Ihrer aufgeklärten Bildung abzulegen, und jemand nicht gleich als Narr zu bezeichnen, nur
weil er etwas sagt, was Ihnen beim ersten Anschein widersinnig vorkommt. Nun das Verhältnis zwischen
Judentum u. Christentum ist kompliziert: Wir Christen sind Erben des Judentums. Die Theologie eine hochkomplizierte
Wissenschaft, daher kann jeder Laie sich irren, wie die Redaktion. Nach der kirchlichen Lehre sind die
Juden auch zum Heil berufen, allein aus der universalistischen Auffassung der Kirche, denn Christus ist
für uns alle (egal welche Herkunft) gestorben (ein Lehrsatz der Kirche), daher dürfen wir die Juden
nicht die Heilmittel, deren Verwalterin die katholische Kirche ist, vorenthalten. Dies aber soll, so das
Konzilsdokument Nostra Aetate, aus dem Geist der Nächstenliebe geschehen. Der Artikel Meier ist jedoch
weder gut recherchiert noch gut argumentierend, sondern rein provokativ.
@Väterchen Nurgle: eben, genau richtig! Daher tut Kreuz.net mehr für die Toleranz als all ihre selbsternannte
Apostel in der Politik, in UN-Kommissionen und sonst woanders in der Mainstream-Gesellschaft. :(3
naturgesetz? Zeugung ist naturgesetzlich, also wieso Kondom? Kondom ist gegen das Naturgesetz. Begreife
doch du selber, soweit es dir möglich ist. Die Tiere haben weder Abtreibung noch Verhüttung, die Überbevölkerung
wird durch Fressen und Gefressenwerden reguliert, durch Seuche, Naturkatastrophe. Es gibt in der BDR auch
noch das Bürgerliche Gesetz. Wenn bloß das Naturgesetz herrschen sollten, dann wären Leute wie Du längst
vor die Hunden gegangen.
@sefirot: die Kirche ist nicht identisch mit ein paar Bischöfen, die schlecht ihr Amt ausüben. Solche
Bischöfe sind Sünder, Teil der Kirche, sprechen aber nicht mehr für die Kirche, indem sie Mißstände
unbestraft belassen und gegen das kanonische Gesetz handeln.
@badhofer: eben nicht, weil die Gesellschaft ein komplexes Gebilde ist. Ein moralisches Imperativ könnte
vielleicht als das oberste Prinzip reichen, aber man braucht dazu noch Maxime, weil das Leben eben auch
durchwachsen ist.
die kirche duldet keine Priester mit Freundinnen, sondern schlechte Bischöfe dulden schlechte Priester.
Schlechtes Gewissen kann nur eine natürliche Person haben, keine Behörde. Welchen Schulabschluß hast
Du, Hauptschule?
@lobenjacke: es ist besser, daß wir laien zu wenig Priester haben als die schlechten. Denn Priester sind
zwar auch Menschen u. schwach, aber sie müssen umkehren u. beichten. Leben sie aber heimlich in einem
Konkubinat, dürfen sie eigentlich in diesem Zustand keine Messe lesen. Lesen sie trotzdem Messe und machen
„Seelsorge“, dann sind wir Laien im gewissen Sinne betrogen. Dann ist für mich sinnvoller, zu Hause einen
Rosenkranz zu lesen, oder in eine Pfarrei zu fahren, wo ein guter Priester zelebriert, als bei einem ungehorsamen
im dauerhaften sündigen Zustand befindenden Priester zu bleiben. In den U.S.A. geht man deutlich härter
mit solchen Fällen um, das neuste Beispiel: Father Cutie, der jedoch Reue zeigt und um Vergebung bittet.
Daher finde ich nichts anstößiges daran, daß er weiter Priester bleibt. Aber die jenigen, die fehlen
aber keine Reue zeigen, sondern noch selbstgerecht sind, die sollen gehen und gute normale Bürger werden.
@Stimme: Neid? Ihn werde ich auf keinen Fall beneiden – verheiratet beide arbeitslos. Nach dem Honeymoon
kommt der Ehestreit, sie wird zum Ehekreuz, und er flüchtet ins Wirtshaus. Die Pius-Priester sind zwar
arm, aber immerhin versorgt und aufgehoben in einer brüderlichen Gemeinschaft, üben einen interessanten
Beruf aus, werden geschätzt und geehrt von den Laien, und last but not least, dienen Gott. Ein besseres
Leben kann ich mir nicht vorstellen.
badhofer: so einfach ist es nicht, das weiß jeder Jurist Du hast vergessen, dann gibt es noch die Christen,
die das ganze Gesetz sammt allen Propheten erfüllen, indem sie einfach nur alles das tun, was sie auch
von den anderen erwarten (oder sich zumindest darum bemühen). Siehe „Die Goldene Regel“ Nach dieser Vorstellung
würde auch bloß ein Handvoll Bestimmungen des Verfassungsgesetze für das bürgerlich Zusammenleben
im Staat ausreichen.
@Kreuznetter: es ist ja eine protestantische Auffassung, daß die Wirklichheit des Sakraments in der Kirchengemeinschaft
besteht, statt wie nach der kath. u. orth. Kirche in der Liturgie. Thomas v. Aquin schreibt: die sinnlichen
Zeichen in der Liturgie (wie z.B. Kniebeugung usw.) sind für uns Menschen da: damit wir als armselige,
an der Erde gebundene Wesen noch einen Zugang zu dem Göttlichen haben: bei den Lutheranern ist daher
Gott vielmehr transzendenter und ferner als bei den Katholiken: wir haben nämlich durch die Liturgie
noch eine für uns angepaßte Erfahrung des Göttlichen. Es ging später bei den Protestanten sogar so
weit, daß sie den Sakramenten nur symbolische Bedeutung zuschreiben. Also die Liturgie ist eigentlich
ein Plus für uns Katholiken.
es ist nach der Meldung von kath.net nichts anstößiges an der Rede von P. Wallner. Zitat: „Zwei Fehlformen
seien in den vergangenen Jahrzehnten aufgetreten, von denen die erste schon überwunden ist. Anfang der
60er-Jahre habe es die Tendenz gegeben, zu sehr an Ritualen zu hängen und zu sehr Äußerliches zu achten.
Das Zweite Vatikanische Konzil habe daraufhin eine Verinnerlichung der Liturgie angestrebt und wollte
eine stärkere innere Teilnahme bei der Messe fördern. Doch die Umsetzungsphase des Konzils fand im Schatten
der 68er statt, mit denen eine neue Fehlentwicklung einsetzte. „Es begann ein Anti-Ästhetizismus, der
misstrauisch war gegen jegliche Ordnung und Schönheit. Das Andachtsbild galt auf einmal als Kitsch. Das
Konzil wollte aber nicht die Grenzen von sakral und profan unter dem Stichwort der aktiven Teilnahme der
Gläubigen an der Messe aufheben“. www.kath.net/detail.php?id=22835
@Fakes: ich versuche noch mal, ernsthaft mit Dir zu reden: Naziverarschen. Ich bin durchaus dafür, daß
man das Böse bekämpft, egal in welcher Form. Ich bin überzeugt, daß jeder Mensch gleichwertig ist,
und haße es, Menschen nach ihrer politischen Überzeugung, Religion, Hautfarbe in würdige und unwürdige
Menschen aufzuteilen. Ich kann etwas Böses verhindern, indem ich mich mutig einsetze: z.B. wenn ein verfolgter
bei mir Unterkunft verlangt, ich kann jemandem nahrung geben. Ich kann auch einem Unrechtsregime nach
meiner Möglichkeit Widerstand leisten. Aber was Du hier machst, ist mir allein deswegen zuwider, weil
Du Menschen, egal wen, auf eine herabwürdigende Art behandelst, nur weil sie vielleicht anders sind als
Du. Jedes Unrecht fängt damit an: eine Gruppe Menschen auszusondieren, und ihnen dann den Respekt zu
verweigern und ihnen die Würde abzusprechen. Im Nazi-Regime war das Auswahlkriterium ethnische Zugehörigkeit,
im stalinistischen die politische Überzeugung, und heute, für manche, die Religionszugehörigkeit. Was
Nazis angeht: ich mag sie nicht, aber sie sind auch Menschen.
@fakes: schaue Du selber das Video an. Du kannst doch alles selber machen: mit sich selbst reden, Feinde
aufstellen und niederstechen. Gutes Kind, brauchst wohl keine Spielkameraden, sei schön brave hier, mit
mehreren Usernamen kannst Du auch hintereinander posten… Mama muß nicht auf Dich aufpassen, kiffe auch
nicht zuviel, das ist nichts für ein kleines kind.
ich erinnere mich, bei der ZDF-Meldung hat jemand mit Usernamen „Andreas“ eingeloggt, und absichtlich
antisemitische Reden gehalten. Danach hat er sich nicht mehr blicken lassen. Im Fernsehen hat man absichtlich
die Kommentare von genau diesem User gezeigt. Daher sind die Fakes vielleicht nicht nur neurotisch, haben
wahrscheinlich auch eine andere Absicht. So sind die „objektiven“ Medien. Man weiß nie, was für Tricks
sie ausdenken.
@Fakes aller Art: dann rede halt mit Dir selbst. An Dir merkt man, daß man Dir nicht mehr helfen kann.
Baue Dir eine Puppenfigur auf, schreibe darauf: Nazi aus Kreu.net=menschen, die meiner Vorstellung nicht
entsprechen, verbrenne sie. Vielleicht dies wird Deine Neurose ein bißchen befriedigen.
Schluzzi u. Co: bist Du 18? Oder noch jünger? Lese ein gutes Buch, statt hier als Moralapostel aufzutreten.
Ich empfehle Dir „Das Kapital“ von Karl Marx. Es wird Dir gut tun.
@Tränen oder SChluzzi plus Fakes aller Art: Du bist soooo langweilig. Du sucht hier Stereotypen, die
bloß in Deiner Phantasie existieren. Findest jedoch keinen. Daher muß Du Dich selber als einen Nazi
herausgeben. So dummes habe ich noch nie erlebt.
@St. Anton: beim Lesen dieses Artikels mußte ich vor Lachen schütteln. Ich fürchte, daß die kirchliche
Jugendarbeit tatsächlich sehr an Substanz verloren hat. Nachdenklich ist das alles schon. Aber solange
Geld da ist, denken die Leuten in den Pfarreien nicht ernsthaft nach. Es hat nichts mehr mit Moral und
Religion zu tun. Alles bloß ein Club für eine Handvoll Leute, die unter sich ein bißchen Spaß haben
wollen. Diesen Eindruck gewinne ich an den vielen Pfarrei-Verbänden. Wenn man für den eigenen Spaß
noch moralisch klingende Vorwände ausdenken kann, ist dann alles gerechtfertigt vor der Öffentlichkeit.
Diese jungen Leute brauchen dringend Katechese. Wer macht sich an diese Arbeit?
Gernot Facius: vielleicht ein Agent der Tradis in der DBK? Die ganze Sache mit EB Zollitsch wurde sorgfältig
durch alle großen deutschsprachigen Medien verschwiegen. Bloß kath.net hat eine vorsichtige Kritik aufgebracht,
und kreuz.net übte massive Kritik. Dennoch wurde diese ganze Sache, abgesehen von Stuttgarter Zeitung
(wegen dem Priorat der FSSPX dort) und einer anderen Lokalzeitung, überhaupt nicht in der Öffentlichkeit
diskutiert. Gut für EB. Zollitsch. Denn seine Aussagen sind im Hessischen Rundfunk notiert, jeder kann
sie prüfen. Und die Sache stand nicht gut für ihn. Er ist mit einer neuen Erklärung zur orthodoxen
Lehre zurückgerudert, und auch gut so. Und man darf die ganze Sache als erledigt betrachten. Aber ausgerechnet
Herr G. Facius, der scheinbar eine Lanze für EB. Zollitsch brechen wollte, und daher alle Medien, die
mal gewagt haben, über EB. Zollitschs problematische Aussagen zu berichten, in aller Öffentlichkeit
angriff, machte diese Sache zu einer öffentlichen Diskussion. Dadurch wird EB. Zollitsch weiter an Ansehen
und Autorität verlieren. Denn die heutigen Menschen können meistens selber lesen und urteilen. Nun,
Herr Facius, was möchten Sie wohl damit bezwecken? Daß Sie dieselbe Position beziehen wie die Linzer
Kirchenzeitung, die vor Wochen auch alle drei Medien heftig kritisiert hat, weil eben die Sache mit den
Dechanten durch diese Medien ans Licht kam, dürfen wir vielleicht als eine Tarnung verstehen? Oder?
@rum: Danke für Deine Zustimmung! Bayern ist ein wunderbares Land! @ Arkanum: Tradi Im Grunde kann ein
Tradi kein Nazi sein, wenn er ein stimmiges Weltbild hat. Denn Tradi beruft sich auf die Tradition der
Kirche, und der Nationalsozialismus ist ein Abbruch von aller Tradition, dieses neue Weltbild hat den
Menschen eine schöne neue Welt versprochen, und die Offenbarungsreligion abgeschafft, an ihre Stelle
trat dann eine von Menschen selbst gebastelte „Religion“, z.B. in SS-Ausbildungslagern haben sie auch
vom „Heilgen Geist“ gesprochen, meinten aber was ganz anderes. Der Nationalsozialismus ist ein Krankheitsbild
der Moderne, hat nichts mit der Tradition zu tun. Da er aber vielleicht viele Symbole aus der Geschichte
nach Beliebe verwendet hat, dachte man, er sei aus der Tradition gewachsen. Stimmt aber nicht, denn ein
echter Tradi wehrt sich gerade gegen die beliebige Instrumentalisierung von Zeichen. Für einen Tradi
ist die Tradition mit Sinn beladen und nicht beliebig manipulierbar. Aber es schließt natürlich nicht
aus, daß wenige Tradis mit dem Rechtsextremismus sympathisieren. Aber wie ich sage, sie sind keine echten
Tradis, sondern verdeckte Modernisten, die aber im Unterschied zu Mainstream-Modernisten sich anderer
Zeichen bedienen, weil sie anderen Zweck und Geschmack haben.
@Pascal: schön und gut, aber wieso fühlst Du Dich von mir angesprochen? Habe ja nichts gegen Dich. Aber
nur Kopfschütteln wegen dieser Selbstverleugnung der Deutschen. Alle Nationen dürfen in einer gesunder
Art und Weise stolz auf sich selbst sein: die Franzosen, die Engländer, die Japaner, die Chinesen, die
Inder, die Amerikaner. Nur die Deutschen leiden unter dem „Vaterland“, ja, es ist ein einst mißbrauchter
Begriff. Na und? Hat man nicht auch nächstenliebe, Brüderlichkeit, Freiheit, Gleichheit auch mißbraucht
und Millionen unter solchen Vorwand umgebracht? Aber der Begriff selber ist unschuldig. Ich halte den
extremen Nationalismus für gefährlich, aber einen gesunden Patriotismus zu haben ist nichts verwerfliches,
sondern was gutes. Die Patria, bereits die alten Römer haben dafür geschwärmt. Politsch korrekt ausgedrückt
ist der Patriotismus eigentlich nichts anders als die Heimatverbundenheit, z.B. wie die Bayern immer noch
sehr stolz auf ihren Freistaat sind.
@stimme: ich sehe auch Regierung, atheistische, die den Menschen wegen ihrer Gewissensfreiheit das Leben
genommen hat. Gewissensfreiheit ist ein Gedankengut des Christentum, denn erst seit Augustin hat die Menschheit
den Begriff „Gewissen“. In anderen Kulturen spielt das Gewissen keine so entscheidende Rolle.
@Mathilde: Unkosten dafür, ein moralisch guter Mensch zu sein: 1) nett zu Menschen in der Umgebung zu
sein, und ihnen zu helfen bereit zu sein, statt nette Sprüche zu schmeißen; 2) gut zu Ausländern zu
sein bedeutet sie als individuelle Person zu respektieren, statt leere Parole zu rufen. Junge Deutschen
haben im nicht europäischen Ausland oft Probleme, sich zu verständigen, und nolens volens nehmen besonders
die Linken eine Haltung der Ablehnung u. Überlegenheit an. Warum? Weil die Linken eben selbstgerecht
sind und nicht bereit sind, auf die Individualität der anderen einzugehen. 3) gut zu den älteren Menschen
zu sein: sie öfter besuchen, ihnen helfen. Was tun die Linken dagegen? Parties, Parties, Parties. Dann
sich versammeln, um die Pius-Anhänger mit Kondom zu bewerfen: Ist das ein zivilisierte Verhalten? Aber
unter dem Vorschein der Politischen Korrektheit kann man sich wohl alles erlauben?
@Stimme: Tja, die Welt ist immer schon unter der Führung von Teufel, und daher haßt echte Christen.
Daß die echten Christen aber nicht nach der Pfeife der Welt tanzen wollen, soll man ihnen doch gönnen.
Das nennt man heute zu tage „Gewissensfreiheit“ und steht in der Menschenrechtscharta geschrieben. Früher
hat man dafür mit dem Leben bezahlt.
@tränen: natürlich, ultralinken wie Du die friedlich demonstrierende Menschen mit Kondom bewerfen haben
kein Vaterland, und somit weint Ihr auch nicht, wenn dann, nur für Euch selbst. Ihr seid auch tatsächlich
zu beweinen, weil Ihr nichts mehr habt, außer Eurem verletzlich winzig kleinen Ego. Keine Tradition,
keine Kultur, keine Familie, kein Vaterland. Wer seid Ihr noch, ohne irgend ein Identifikationsmerkmal?
Im Ausland seid Ihr immer noch Deutsche, vergeßt es nicht. Und dort werdet Ihr die selbsgefälligen Linken
und selbst benannten „Weltbürger“ das deutsche Schwarzbrot bitterlich vermissen. Dann werdet Ihr merken,
wie scheinheilig Ihr seid. Ihr wollt Euch nur als gute Menschen ohne irgendwelche Unkosten zeigen, aber
ein wirklich guter Mensch zu sein, erfordert schon mehr moralische Kraft als Weicheier wie Ihr aufzubringen
im Stande seid.
@dummer Schluchzi; Deine Parodie ist so sehr primitiv. Hier sind keine Nazis, wenn schon, dann nur eine
Hand voll, ich kann Dir aufzählen, wer ein echter Nazi ist. Ansonsten ist man hier sehr konservativ,
manchmal etwas zu obsessiv gegen manche Mißstände in der Welt, man könnte etwas mehr Gelassenheit und
Optimismus haben. Aber vielleicht der Haß der Welt hat die meisten Tradis etwas verbissen gemacht. Ist
auch zu verstehen. Aber gut gut, wen ich nicht leiden kann, den nenne ich nunmal einen Nazi oder einen
Antisemiten, hinterlistig, unredlig ist ein solches Verfahren. Was den Artikel in der „Welt“ betrifft:
Dumm von dem Reporter, wenn er nämlich für die leitenden Werte eintreten will, soll er lieber von der
Vielfalt der politischen Unkorrektheiten schweigen, die er aber in einer solchen Großzeitung wie der
„Welt“ ausführlich referiert. Viele Dinge, die man jetzt nicht mehr offen zu sprechen wagt, hat Facius
auf diese Weise laut in die Welt posauniert. Womit ich nicht einverstanden ist: Kath.net, ein gutes Medium,
wird dort so dargestellt, als ob es von Kirchen von Not durch Deutsche Spenden unterstützt wäre, während
die Linzer Kirchenzeitung natürlich kein öffentliches Geld verbraucht. Ich unterstütze mit meinem Geld
tausendfach lieber kath.net, als die Kebse von Dechant Friedl. Also Herr Facius, prüfen Sie mal ihr Gewissen.
Kirche in Not tut mindestens was für die notleidenden Christen, während die Linzer Dechanten nichts,
oder was, dann nur gegen das Christentum. Schluzzi: wenn Parodie, dann bitte nächstes Mal mit etwas Niveau.
Frau Knobloch ist keine Vertreterin des Judentums, als Frau kann sie es auch gar nicht vertreten. Wenn
der Oberrabbiner von Jerusalem dem Papst gesagt hat, daß er den Fall Williamson als beendet betrachte,
dann ist der Fall abgeschlossen und erledigt. Wenn der Rabbiner Jakob Neusner keinen Anstoß an dem Karfreitaggebet
nimmt, noch der Rabbiner Kula, Liste fortsetzbar, dann ist dieser Fall abgeschlossen. Was soll eine Frau
sich über die vielen Rabbiner erheben und sich zur Vertreterin des Judentums schlechthin hochstilisieren?
Wir Katholiken sollen ihr bloß keine Aufmerksamkeit schenken. Habt Ihr nicht gemerkt, daß Frau Knobloch
oder die Funktionäre der ZdK bloß Kapital aus der political correctness schlagen möchten, um ihre Bedeutungslosigkeit
zu kompensieren? Wenn wir uns provozieren lassen, fallen wir gerade auf solche primitiven Taschenspielertricks
ein.
@Kreuznetter: Ihre Fragen 1) Erbsünde ist von aktueller Sünde zu unterscheiden. Aktuelle Sünden können
nur diejenigen begehen, die im vollen Besitz seiner Urteilskraft ist. Also keine kleinen Kinder, oder
wahnsinnigen. Menschen mit Erbsünde steht in der Entfernung von Gott. Wird aber nicht danach verurteilt.
Wir werden nach unseren aktuellen Sünden verurteilt. Beichten können nur die, die getauft sind. Beichte
ist zur Sündenvergebung da, und Sündenvergebung ist ein Sakrament, zu dem nur Katholiken Zugang haben.
Das Tilgen von Erbsünde geschieht durch die Taufe, die das Versühnen jedes Individuum mit Gott einleitet.
2) die Trinitätslehre ist die Lehre von Drei Personen in Gott, die wesensgleich sind. Jesus ruft als
Gottessohn Gottvater an. Aufgeopfert wurde die Menschennatur in Christus, die nicht mit Gott (dem Wesen
nach) identisch ist.
@ihrseidnichtkatholisch: (Fortsetzung) Der Mensch Jesus war gestorben und auferstanden, aber die göttliche
Natur war und ist immer lebendig. Eine Person-Zwei Naturen in Christus. Der Tod der Menschennatur in Christus
ist ein Opfer. In Messformeln lesen Sie auch Opfer. 3) Solidarität: EB. Zollitsch vertritt hier eine
anthropozentrische Auffassung. Wir kleine sterbliche Menschen sind Gott so wichtig, daß Er alles für
uns tun will, damit wir uns wohlfühlen: falsch aus zwei Hinsichten: ein anthropomorphisches Gottesbild
einerseits, Gott ist nach dieser Auffassung nicht anders als ein Sozialarbeiter, der uns ein Tempo-Tüchlein
reicht; andererseits: wir Menschen, wenn immer noch als sündig betrachtet, haben keine Erlösung bekommen,
sondern nur Mitleid. Schön, der sozialen Höflichkeit entsprechend, dennoch keine frohe Botschaft: denn
keine Erlösung, sondern nur billiges Mitleid. Oder, wir Menschen werden nicht als sündig betrachtet,
Gott hat nichts zu vergeben, sondern wir müssen Gott verzeihen, daß wir alles so schwer haben, daher
hat Gott Solidariät mit uns zeigen müssen, damit wir zufriedengestellt werden. in beiden Hinsichten
anthropomorphisch, Mensch steht anstelle von Gott, eigentlich ein verdeckter Atheismus für Menschen,
die keinen Mut zum Atheismus haben. Solidarität ist wichtig, dennoch nicht Gott braucht uns Menschen
und solidarisiert mit uns. Sondern wir Sünder müssen diese Frohe Botschaft begreifen und das Kreuz aufnehmen,
und somit mit Christus, dem Gottmenschen, solidarisieren. Gott zeigt keine Solidarität, Er zeigt Erbarmen
und gibt Vergebung.
@ihrseidnichtkatholisch: Betrachtung zu Ihrer Bemerkung 1) Allein Gott kann vergeben. Und göttliche Allmacht
kann auch ohne Opfer Christi Sünden vergeben, wenn Gott nur dies gewollt hätte. Daher ist es tatsächlich
nicht notwendig, daß Christus für uns sterben sollte. Das ist auch dogmatisch gesehen richtig: denn
der Tod Christi ist ein Ausdruck der göttlichen Liebe, und Liebe ist ein Willensakt und somit frei, was
frei ist, ist kontingent. Also es ist nicht notwendig, wenn auch geschichtlich wahr, daß Christus sich
für uns hingegeben hat. Dennoch ist es aus dem Ratschluß Gottes gesehen konditional notwendig, denn
wenn Gott seinen Ratschluß (bzw. seine Vorsehung) gefaßt hat, dann ändert er ihn auch nicht. Daher
ist der Sühnetod Christi eine notwendige Folge des göttlichen Entschlusses, dennoch als solche, unabhängig
allein an sich betrachtet, nicht notwendig, sondern kontingent wahr. Diesbezüglich vgl. Thomas v. Aquin,
STh III q. 46 www.corpusthomisticum.org/sth4046.html, was übrigens Bf. Williamson in einem seinen Artikel
sehr schön wiedergegeben hat. 2) Hingabe ist ein Opfer, in dem Karfreitagsgebet heißt es dort auf Latein
„holocaustum“. Die Wahl dieses Ausdrucks stellt eine Einheit zwischen dem NT u. AT her. Im AT. hat man
bereits Opfer als Werk des Gehorsams verstanden (vgl. LThK VII 1172. Daher ist Jesus Christus, der „gehorsam
bis zum Tod ist“ mit seinem Leben u. Tod, ein Opfergabe, im AT redet man auch von Gerechtigkeit als Sühnemittel
u. Weg zur Verbindung mit Gott (Sir 3,30), daher ist es jüdisch-christlich, von Sühneopfer zu reden.
(Fortsetzung folgt).
@ihrseidnichtkatholisch: Sie haben den von Ihnen selber zitierten Satz falsch verstanden! Die Betonung
soll auf „Menschenopfer“ liegen. Denn die Selbstaufopferung Jesu Christi ist kein Menschenopfer. Was längst
abgeschafft ist. Laut Prof. Klaus Berger ist das Opfer Christi kein Menschenopfer, noch Tempelopfer nach
jüdischem Gesetz, sondern eine Konkurrenz dazu. Näheres siehe die Erläuterung des best Neutestamentlers
Prof. Klaus Berger zu der Äußerung von EB. Zollitsch. Der Papst sagt was ganz anderes als EB. Zollitsch.
Ergänzung: ich meinte, manche akademisch anerkannten Wissenschaft wie die Kulturwissenschaft erreichen
einen viel niedrigeren Stand der Rationalität als die Theologie. Die Rationalität der Theologie als
Wissenschaft ist mindestens so hoch wie die der Philosophie / Logik (keine neumodische Philosophie aus
Frankreich, sondern die Philosophie alten Stils).
@Väterchen Nurgle: Ich vermute, Sie stammen (auch als Atheist) aus einem protestantischen Milieu? Glaube
ist nicht gleich mit Theologie zu setzen. Theologie ist insofern eine Wissenschaft, weil sie ein rationales
System ist. Sie ist wohl nicht empirisch, aber Mathematik ist auch nicht empirisch. Und Geisteswissenschaften
sind auch nicht empirisch, manche akademisch anerkannte Wissenschaften erreichen bloß einen sehr niedrigen
Stand der Rationalität, z.B. die sogenannte Kulturwissenschaft.
@Tacitus: wenn auch Muslime nicht den wahren Glauben besitzen, sind sie doch Gottesfürchtige Menschen,
und werden nie zu den von Ihnen genannten unmenschlichen Taten fortschreiten. Sie verehren auch die Mutter
Gottes, und Gottes Häuser werden sie auch nie schänden, sondern nur in Moscheen verwandeln: viele Kirche
der Kreuzzugsfahrer im Naheosten wurden heute als Moschee verwendet. Zu solchen Untaten sind meiner Ansicht
nach bloß radikale Linker im Stande…
@rums: Liebe – Logik Liebe dagegen ist wie das Leben selbst eine Kraft, die sowohl Willenselemente als
auch emotive Elemente beinhaltet. Sie veranlasst Dinge zu tun oder andere zulassen. Logik tut das nicht –
Logik ermittelt nur die Konsequenzen einer Handlung. Das stimmt, daher ist Logik nur für die Dogmatik
brauchbar. Für die Aszetik, Homiletik usw. gelten dann andere Hilfsmittel.
@Väterchen Nurgle: Bravo, Ihre Ausführung ist ein gutes Gegenargument gegen die verwässerte Lehre von
heute. Liebe Gottes (caritas) ist nur mit Hilfe von neoplatonischer Philosophie zu verstehen. Mit einem
den Menschen eigenen Gefühl hat sie nichts zu tun. Die Liebe Gottes ist ein theologischer Begriff, der
seine Funktion innerhalb des theologischen Systems erhält. Den Mystikern sei es unbenommen, daß sie
auch die Liebe Gottes als eine Realität erleben. Dazu sind aber die meisten Menschen nicht begnadigt
genug.
@Väterchen Nurgle: von Ihnen als „Narr“ tituliert zu sein, ist mir eine Ehre. Aber es ist viel zu früh,
dies als bewiesen zu betrachten. Das mathematische System besteht aus Definitionen, Axiomen, und dann
die daraus ableitbaren Theoreme. Axiome sind nicht beweisbar, und ein System, welches die gleiche Mächtigkeit
wie das natürliche Zahlensystem erreicht hat, kann nicht vollständig auf deduktive Weise bewiesen werden.
Ein mathematisches System, welches kompliziert genug ist, ist also nicht vollständig zu beweisen. Man
muß Voraussetzungen annehmen. (Diesbezüglich bitte vgl. der Gödelsche Unvollständigkeitssatz). Logik,
die moderne, hat eine große Affinität mit der Mathematik in Hinblick auf ihre Formalisierbarkeit. Die
ältere Logik hat keine solche hochentwickelte Formalisierungsmöglichkeit, ist jedoch in ihrer Begrifflichkeit
und Rationalität ebenso stringent aufgebaut. Die Theologie bzw. die katholische Theologie, basiert traditionell
(nicht die nach Rahner, sondern die harte scholastische) auf einem logisch stimmigen System, welches sich
der Begrifflichkeit der aristotelischen Metaphysik bedient. Sie können mal die Aussagen von einem Thomas
v. Aquin in Summa Theologiae III betrachten, die den Sühnetod Christi behandeln, die haben logische Mittel
als Hilfe für die Darlegung herangezogen. Im Mittelalter gehört nämlich das Studium der Logik unabdingbar
zur Vorstufe eines theologischen Studiums.
@liebe Klara: Ihre im Parallelismus aufgebaute Ausführung stellt uns den Teufelskreis klar vor Augen.
Aber das Rad der Fortuna steht nicht still und dreht sich weiter: Nun werden die Firmen an die geschäftstüchtigen
Söhne der Propheten ausverkauft, die wiederum versuchen, sie weiter zu verkaufen (denn jene sind eher
als Geschäftsleute als Industriellen bekannt), und wer kauft sie, wenn nicht die fleißigen Asiaten?
Und diese produzieren weitere Luxusprodukte, die in der Krise niemand mehr leisten kann, und gehen deswegen
pleite, so werden die Firmen weiterverkauft, und wer kauft sie dann? Die Schwaben! Denn mittlerweile haben
sie genug gespart, und können wieder was ausgeben. So schließt sich nun der Kreis. Globalisierung nennt
man ihn heute zu tage.
@Mannheim: dann behalten halt Deine Meinungen. Du bist auch hier, nicht in einem labor. Gott sei Dank.
Von Religion hast Du sehr wohl Meinungen, jedoch keine Ahnung. Punkt.
@mannheim: lächerlich, Hypothesen sind keine Meinungen. Wissenschaft hat nichts mit der Meinung zu tun.
Aber an Dir weiß man nun, weshalb die Schüler heute zu tage so schlecht Mathematik können: sie haben
kein Wissen, bloß eine nichts ahnende Meinung.
@badhofer: viele Lehrer, aber alle lehren aus ein derselben Autorität. Auch die guten Predigten haben
mir sehr genützt. Du erwähnst Meinungen. Heute zu tage betont man immer in der Pädagogik, daß man
als autonomer Mensch eine eigene Meinung bilden soll, dabei übernehmen die meisten ihre „Meinungen“ doch
nur von den Leitmedien (übrigens ein Herrschaftsinstrument des Staates u. der Industrie). Wirst Du einem
raten, eigene Meinung über Mathematik zu bilden? Wenn ich was wissen will, bilde ich keine eigene Meinung,
sondern befrage einen Fachkundigen, mir zu lehren. So ist es auch mit dem Glaubenswissen. Meinungen sind
nur insofern nützlich, wenn wir nichts wissen, oder noch nichts wissen können, als eine Art Vororientierung.
Ich bin der Kirche dankbar, daß sie mir das Wissen gibt, statt mich im Schattenreich der Meinungen herumirren
zu lassen.
@badhofer: ein Mönch, der eigens Zeit für mich genommen hat, als ich ihn darum bat, dann per Selbststudium:
Catechismus der RKK, Handbuch der Dogmatik, Theologisches Lexikon, Bibelkommentar, usw.
@Paulaner: stimmt, Sie werden der erste sein, den wir missionieren müssen. Denn Ihre Ansicht von Christentum
als einem Sozialnetzwerk ist höchstens problematisch. Ich schlage Ihnen vor, den Catechismus der Kirche
mal gründlich zu studieren. Ein guter Seelsorger belehrt einen, was man zu glauben hat. Das Seelenheil
hat Vorrang.
@Fabianus: Fehlschluß Die Juden glauben nur an Gott. Dieser ist aber auch Christus. Als müssen die Juden
zwangsläufig auch an Christus glauben.Diese Behauptung versteht sich natürlich als Axiom, oberhalb der
theoretischen und menschlichen Annahmen 1) Diese Behauptung ist kein Axiom, denn Sie haben einen Syllogismus
geliefert. Als Prämisse haben Sie „die Juden glauben nur an Gott“ u. „Gott ist auch Christus“ genannt.
Ein Axiom ist ein wahrer Satz, der jedoch nicht durch Beweis diskursiv bewiesen werden kann, sondern als
wahr vorausgesetzt wird. 2) Die Prämisse minor „Gott ist auch Christus“ ist problematisch. Theologisch
korrekt soll es heißen: „Gottvater ist wesensgleich mit dem Gottessohn“. Aber Jesus Christus ist eine
hypostatische Union von seiner göttlichen und menschlichen Natur. Das Dogma von Chalcedon lehrt: Jesus
Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch. Korrekt ist also zu sagen, wir glauben zus. mit den Juden
an denselben Gott, falsch ist jedoch zu behaupten, daß die Juden dasselbe glauben wie Christen. Denn
an Gott oder eine Person zu glauben ist eine Relation, etwas als Glaubensinhalt zu glauben ist ein Habitus.
Nun ist der christliche Glaubensinhalt anders bzw. mehr als der jüdische Glaubensinhalt. Weil wir jedoch
an denselben Gott glauben und Seine Botschaft beide ernst nehmen, ergibt sich daraus zwingend für uns
Christen, aufgrund des Gebotes der Nächstenliebe, Gottes jüdische Kinder zur Erfüllung ihres Glaubens
zu bringen. Also Judenmission. Q.E.D.
@Heggi: Großartig! Was Sie gerade geschildert haben. Die Piusbruderschaft hat mit Sicherheit in zentralen
Fragen weit weniger Probleme mit dem 2. Vatikanum, eine Reihe von deutschen Bischöfen, die meisten Oberlaien
in kirchlichen Diensten und mindestens 80 Prozent unserer Diözesanpriester. Mit anderen Worten: Der Ball
von der vollständigen Anerkennung des 2. Vatikanum muß zurückgeschossen werden. Ich hoffe, daß die
FSSPX diese Botschaft auch ernsthaft aufgreift! Dann haben ihre Gegner überhaupt keine Waffe mehr in
der Hand!
@möchtegern-kathole: Laßt uns also an dem gerade von Bischof Fellay ausgerufenen Rosenkranzkreuzzug
teilnehmen. Wir werden sicher wieder zu dem reinen unverfälschten Glauben zurückkehren. Denn der Betrug
des Satans war es, daß viele in der Kirche den Glauben falsch interpretieren, aber Gott ist allmächtig,
und daher wird Er auch Seine Kirche nicht untergehen lassen.
jetzt sieht man, woher der Priestermangel herstammt: die schlechte Atomosphäre, die verwässerte Lehre,
die mangelnde brüderliche Liebe … Nicht der Zölibat, nicht die echte katholische Tradition. Frauenordination
und Verheiratete als Prieterkandidaten als „Lösung“ werden nur die Kirche endgültig zum Grunde richten.
@lieber möchtegern: endlich kann ich antworten, weil gutpfad eine Zuschrift auf meine gepostet hat. Ja,
danke für die Erinnerung! Ich glaube, dieses Problem sind den Traditionalisten der Ecclesia-Dei-Umgebung
durchaus bewußt. Daher hat Herr Prof. Spaemann immer betont, daß man das 1. Hochgebet verwenden soll.
Auch hier summorum-pontificum.de/…anon_hippolyti.shtml können Sie was dazu lesen, ich glaube, wir müssen
uns auch an die Arbeit machen, daß in der Kirche nun das 1. Hochgebet verwendet wird.
@lieber möchtegern: Danke für Ihre Klärung! Ich freue mich, daß Sie so sehen. Prof. Spaemann hat auch
in seinem originalen Artikel geschrieben, daß den ersten Kanon gebetet werden soll, was aber sehr selten
geschieht. Er hat dabei einen Stadtdekan kritisiert, der den 1. Kanon verunglimpft hat. Aber wir werden
uns bemühen, die Reform der Reform voranzutreiben. Ich bin ein Fan von Hw. Zuhlsdorf, und er hat auf
seinem Blog wdtprs.com/blog/ Priester aufgerufen, die Neue Messe ad orientem zu lesen, und die Altar nach
der Art von Papst Benedikt zu ordnen. Und wer weiß, wir machen es Schritt für Schritt. Es ist nicht
sehr realistisch, von allen plötzlich zu verlangen, die Alte Messe zu besuchen. Wir müssen noch sehr
viele Widerstände überwinden. Aber wir machen uns zunächst daran, der Neuen Messe ihre Würde zu geben.
Dann werden wir sehen, ob der tridentinische Ritus doch wieder als die ordentliche Form eingeführt wird.
Wer weiß, wir machen uns zunächst an das Mögliche, dann wird das, was viele jetzt für unmöglich halten,
plötzlich Realität!
@möchte-gerne: Einspruch! Die Neue Messe ist nicht nur durch rechtliche Setzung gültig, sondern auch
durch die Messformeln. Außerdem ist das von Ihnen kritisierte Zitat nicht von Prof. Spaemann, den originalen
Text finden Sie in der Leserzeitung oder Tagespost (25.04.09). Die Neue Messe unterscheidet sich von der
schwarzen Messe hinsichtlich ihrer Form. Beides zu vergleichen ist schon sehr anstößig. Wenn Sie die
Neue Messe in ihrer vorgeschrieben Form mal lesen (nicht in ihrer praktischen Ausführung), dann werden
Sie feststellen, daß sie aus Gebeten zusammengesetzt wird, die wir Laien, und auch SSPX-Laien in ihrer
Muttersprache beten. Wenn die Neue Messe so sakrilegisch sein sollte, dann beten auch die SSPX-Laien tage
aus, tage ein sakrilegische Gebete, was ein Blödsinn ist. Also, die Neue Messe ist Gottesdienst, auch
die Wandlungsworte sind gleichgeblieben (die „für alle“ ist eine falsche Übersetzung, die nach der Meinung
des Papstes geändert werden soll). Nun, wenn auch die Neue Messe bei manchen nicht so beliebt ist (ich
liebe auch eher die Alte Messe), ist an ihrem Charakter als Gottesdienst nicht zu zweifeln.
@liebe Klara: gerade mitten im habe ich Ihre Zuschrift übersehen, zunächst viele Grüße! Ich tummele
nun wieder ein wenig hier. Zu Ihrer Bemerkung denke ich: wir müssen definieren, was Tradition ist. Nicht
alles, was mal in der Kirche legitimerweise geschehen ist, ist Tradition. Etwas kann auch akzidentelles
Charakters sein, und somit kann es nicht zur Tradition gehören. Wohl müßte die Tradition Kirchliche
Festlegungen sein, die über die Dauer der Zeit gelten sollen. Nun könnte die Weihe (wenn nämlich es
sich tatsächlich um eine Weihe handelte) zwar historisch gesehen geschehen sein, aber sie wurde später
durch klare Entschlüsse aufgegeben. In diesem Fall sollen wir dann diesen Festlegungen folgen. Denn auch
die Dogmen sind nach und nach herausgearbeitet, wir dürfen nicht mit einem zufälligen historischen Zustand
diese als nicht verbindlich erklären. Und wenn das Konzil von Chalcedon Can. 15 Diakonissen teils zum
Klerus rechnet, läßt sich fragen, wie verbindlich die Entschlüsse dieses Konzils sind. Denn die Kirche
war gerade beim Formieren. Und Leo. I nahm noch Anstoß an manchen Entschlüssen dieses Konzils, welches
übrigens noch zu einem Schisma führt. Schwierige Frage, gebe ich zu. Muß ich noch länger darüber
nachdenken.
@Fragender: an Ihrer Bemerkung sieht man, wie sehr die protestantische Ideologie in unsere Heilige Mutter
Kirche eingedrungen ist. Aber haben Sie jemals eine akademische Abhandlung über das Frühchristentum
gelesen? Augustin sprach von den vom Glauben abgefallenen. Und bereits Paulus sprach von Streit und Uneinigkeit.
Sie machen sich selber lächerlich, indem Sie annehmen, daß die früheren Christen christlicher seien.
Also sind sie bessere Menschen als wir Moderne Menschen? Das wollen die Modernisten wiederum nicht zugeben.
Denn sie verurteilen doch immer sehr freudig ihre Vorfahren. Ihre Aufzählung ist langweilig und falsch:
Die Spitale im Mittelalter sind Vorgänger des modernen Wohlfahrtssystems. Wo gab solche Beispiele im
antiken Christentum. Malteser, Johanniter usw. hatte ihre Wurzel im Kreuzzug. Haben Sie Augustin gelesen?
Denn wissen Sie, daß er mit der Sündenstrafe sehr ernst nimmt. Aber Sie sind ja bereits verprotestantisiert,
mein Freund. Es ist ein Zeichen für uns Katholiken, endlich mal mit dem falschen Ökumenismus auseinanderzusetzen.
Sonst bliebe uns nur ein Einheitsbrei ohne Christus übrig. Und die fundamentalistischen Protestanten
werden Leute wie den Fragenden bloß auslachen.
@B.Theophilus: liebe Grüße! lange nicht gesehen. Ja, wir werden gemeinsam anpacken. Die bayerischen
Diözesen sind noch da. Was Erzb. Zollitsch sagte, ist traurig. Aber wir werden mal für ihn beten!
Ich wundere mich, wie sehr das Frühchristentum als Argument übermäßig häufig gebraucht wird. Ist
das Frühchristentum christlicher als das Christentum in der Gegenreformation oder im Mittelalter? Es
ist doch nicht besonders relevant, was man z.B. im 3. Jh. gemacht hat. Wir Katholiken sind doch keine
Protestanten, die keine Tradition mehr haben und daher eine fingierte Legitimation im Frühchristentum
suchen mußten. Das Frühchristentum wird als Gegenentwurf zum Katholizismus von Protestanten, insbesondere
den radikaleren Puritanern verwendet. Wir Katholiken brauchen solche Argumente nicht, denn wir haben den
Heiligen Geist in der Kirche, und unsere lebendige Tradition. Fraudiakonat im Frühchristentum, wenn ja,
na und? Damals, in einer unterschiedlichen hierarchischen Ordnung hat es nun einmal eine ganz andere Funktion.
Es ist total sinnlos, das Frauendiakonat durch Hinzunahme eines historisch nicht geklärten Beispiels
von Frauen als „Diakoninnen“ legitimieren zu wollen. Aber so verfahren halt die Modernisten, immer diese
unwissenschaftliche Zweideutigkeit und Unredlichkeit. Ernsthafte Historiker und Linguisten werden ihren
Kopf über die modernistischen Theologen schütteln.
@liebe „Reformations“Dame: leider jammere ich hier nicht. Ich verwende auch meine Zeit nicht in der Pfarrgemeinde.
Wenn ich was sinnvolles für die Kirche tun will, dann studiere ich die Dogmatik und lerne die Tradition
der Heiligen Mutter Kirche kennen. Ich versuche, eine konstruktive Arbeit zu leisten. Ja, ich versuche
auch, Menschen unserem Glauben nahe zu bringen. Und das alles geht offenbar sehr gut ohne irgendeine Pfarrgemeinde.
Meine Gemeinde ist im Grunde unsere Gruppe für Alte Messe, und dort habe ich immer die reinste Brüderliche
Liebe erfahren dürfen. Auch die Priester dort nehmen sich viel Zeit für uns Laien. Wir beten gemeinsam
Rosenkranz in Meinung des Heiligen Vaters. Was Leute wie Sie in den Pfarrgemeinden treiben, weiß ich
nicht, aber ich habe die „Früchte“ gesehen, die eher bitter und mißraten sind. Und das ist auch der
Grund, warum ich solche Gemeinden vermeide. Als eine gute konstruktive Arbeit kann ich auch das Blog von
Hw. Zuhlsdorf nennen: wdtprs.com/blog/ Dort hat ein Leiter (Laie) einer Erwachsenen-Katechumen-Gruppe
vorgeschlagen, die Taufkandidaten zu einer Tridentinischen Messe zu bringen, damit sie auch den Ritus
in überlieferter Form kennenlernen.
@die dame, die angeblich die Kirche reformieren, aber in Wirklichkeit zum Grunde richten will: Sie sind
eine von den Gemeinderätinnen? Dann bewahrheiten Sie durch Ihren herzlosen und menschenfeindlichen Kommentar
gerade, was im Artikel behauptet wird. Tja, was im Artikel berichtet wird, ist leider Wirklichkeit. Aber
das Gleiche passiert auch woanders. Obwohl es sicher auch gute Seminare gibt. Wir müssen stets bedenken,
daß wir sündige Menschen sind, auch die Priesterkandidaten sind Versuchungen und Fehlern ausgeliefert.
@Prystivlaw: eben nicht, der Papst vertritt eine andere Auffassung. Hier ein Beleg: Aus seiner Oster-predigt
2005: „Die Barmherzigkeit Christi ist keine billig zu habende Gnade, sie darf nicht als Banalisierung
des Bösen mißverstanden werden. Christus trägt in seinem Leib und in seiner Seele die ganze Last des
Bösen, dessen ganze zerstörerische Kraft. Er verbrennt und verwandelt das Böse im Leiden, im Feuer
seiner leidenden Liebe. Der Tag der Vergeltung und das Jahr der Barmherzigkeit fallen im Ostermysterium,
im toten und auferstandenen Christus zusammen. Das ist die Vergeltung Gottes: Er selbst leidet in der
Person des Sohnes für uns. Je mehr wir von der Barmherzigkeit des Herrn berührt werden, um so mehr solidarisieren
wir uns mit seinem Leiden, werden wir bereit, »das, was an den Leiden Christi noch fehlt« (Kol 1,24),
in unserem Leib zu ergänzen“. […] Hier ist ein großer Unterschied zu der Äußerung von Zollitsch,
der eine anthropozentrische Ansicht vertritt. Der Papst vertritt jedoch eine theozentrische Ansicht, nicht
Gott solidarisiere mit uns, und wir sind berufen, mit Gott in seiner Liebe zu uns zu solidarisieren. Übrigens
ist der Papst stärker vom Neoplatonismus eines hl. Bonaventuras beeinflußt als von Kant oder Hegel,
wie manche ihm immer vorzuwerfen versuchen. Seine ganze Predigt (auch eine Anklage an Relativismus, Liberalismus)
siehe: www.vatican.va/…ice_20050418_ge.html
@Mindszenty: Danke auch für Ihre Bemerkung. Ich überlasse gerne Historikern, fachkundliche Urteile über
die Angemessenheit der Reaktion des Papstes Pius XII zu fällen, solange sie sich bemühen, objektiv zu
bleiben, was bei manchen nicht gerade der Fall ist. Aber ich muß ihn auch nicht deshalb verherrlichen,
auch wenn ich ihn liebe. Was mich stört ist, daß gerade Katholiken (die sogenannten liberalen Katholiken)
ihn ständig anzuschwärzen versuchen, was wir auch hier beobachten können.
@Mindszenty: einverstanden, was Sie geschrieben haben. für alle: ein weiteres Zitat aus Wikepedia „Most
recently, Rabbi David Dalin’s The Myth of Hitler’s Pope argues that critics of Pius are liberal Catholics
and ex-Catholics who „exploit the tragedy of the Jewish people during the Holocaust to foster their own
political agenda of forcing changes on the Catholic Church today“and that Pius XII was actually responsible
for saving the lives of many thousands of Jews.“
@Mindzenty: wenn er dies untersagen wollte, dann müßte es mit dem Kanonischen Gesetz konform sein. Ich
bin kein Expert, um sagen zu können, ob dies möglich ist. Wenn ja, dann hätten auch die Katholiken
in Deutschland zwischen Exkommunikation und Knaster bis Hinrichtung zu wählen gehabt. Als Mensch hätten
die meisten doch die Exkommunikation vorgezogen. Eine Handlung, die wirkungslos bleibt, ist trotz ihrer
guten Intention nicht gerechtfertigt. Ich habe noch einiges gefunden, was Pius XII im WWII gemacht hat:
After Germany invaded the Low Countries during 1940, Pius XII sent expressions of sympathy to the Queen
of the Netherlands, the King of Belgium, and the Grand Duchess of Luxembourg. When Mussolini learned of
the warnings and the telegrams of sympathy, he took them as a personal affront and had his ambassador
to the Vatican file an official protest, charging that Pius XII had taken sides against Italy’s ally Germany.
Mussolini’s foreign minister claimed that Pius XII was „ready to let himself be deported to a concentration
camp, rather than do anything against his conscience.“ In 1941, Pius XII interpreted Divini Redemptoris,
an encyclical of Pope Pius XI, which forbade Catholics to help communists, as not applying to military
assistance to the Soviet Union. This interpretation assuaged American Catholics who had previously opposed
Lend-Lease arrangements with the Soviet Union. en.wikipedia.org/wiki/Pope_Pius_XII alle Informationen
leicht im Netz zu finden.
@wolfgang 11: viele wurde aufgrund des Folterns gestorben. Für einen Man, der selber den Tod nicht fürchtet,
ist das Foltern wirklich nichts. Aber man muß in der Realpolitik eben das, was im Spielraum möglich
ist, tun. Und das hat eben Pius XI getan, was hätte nach Ihrer Meinung der Papst machen sollen: wie die
U.S.A. Luftbomber schicken, um das Unrechtsregime zur Steinzeit zurück zu bombardieren? Katholiken als
Selbstmordtäter gegen das Regime aufzurufen? Katholiken zu Guerilla-Truppen zusammen zu führen? Katholiken
in eine Kreuzzugarmee gegen Nazi-Deutschland zusammen zu rufen? Für weitere Anregungen bin ich dankbar.
@wolfgang11: diese Sittenordnung haben wir Christen vom Judentum übernommen. Diese Sittenordnung is…
durch die Selbstoffenbarung Gottes gestiftet, nicht angeordnet von irgendeinem Menschen. Diese Ordnung
hat sich seit dem Frühchristentum nicht geändert, und wird sich auch nicht ändern, solange echtes Christentum
fortbesteht. @Reichskonkordat: dieses Konkordat regelte das Verhältnis zwischen Kirche und Staat, da
Nazi-Deutschland von England und den U.S.A. auch anerkannt wurde, und diplomatische Beziehung mit diesen
Staaten unterhielt, war das Konkordat nichts anders als eine Reglung zwischen der Kirche als einer Instanz
und damaligem Deutschland, um die Katholiken in Deutschland zu schützen. Aufgrund dieses Konkordates
konnten die in Dachau inhaftierten Geistlichen von Arbeit befreit werden, aber es hinderte die Nazi-Schergen
nicht daran, die Geistlichen zu foltern und zu mißhandeln. Außerdem war Pius XII damals noch Kardinal.
@hildegardfan: wenn das Argument aus ist, greifen Modernisten wie Sie gerne nach der Wahrheit, auch wenn
Sie doch gerne immer Glaubenswahrheit leugnen, und Fakten verdrehen.
@wolfang 11: naive sind Sie, Pius XII betont das Königtum Christi, das bedeutet: Achtung vor dem Naturgesetz,
der von Gott gestifteten Sittenordnung (bzw. Familie, Ehe von Man und Frau, Achtung des Lebens usw.),
und das Gehorchen des Gewissens. Das ist der Gedanke von Christus König. Dies ergibt sich aus seiner
Antrittsenzyklika: www.kathpedia.com/index.php?title=Summi_po…_(Wortlaut)
@wolfgang 11: lächerlich, den großen Papst Pius XII anzuschmutzen, Modernisten sollen selber etwas vorsichtig
sein. Denn einerseits ist die Rolle des Vatikans nicht klar nachgewiesen, wenn doch, dann käme jemand
stärker in Verdacht, der jedoch nie von den Modernisten kritisiert wird (nicht Pius XII, denn gerade
auf heiligmäßige Menschen schleudern die Modernisten am liebsten Dreck). Als Katholikin will ich jedoch
den Namen nicht erwähnen. Außerdem ist im Wirren des Kriegsende könnte vieles passiert sein, dessen
moralisch zu verurteilen wir Menschen von heute nicht im Stande sind. Den U.S.A. wird z.B. auch vorgeworfen,
daß sie bei der Rattenlinien eine Rolle gespielt haben. Siehe:Involvement of world powers There have
also been allegations of collusion or active support by various governments for the ratlines. Accusations
have been levelled against the United States government of acting through the Central Intelligence Agency
to help smuggle Nazi scientists and officers to safety. Similar accusations have been made against the
KGB. en.wikipedia.org/wiki/Ratlines_(history)#Vatican_involvement
@hildegardfan: ich weiß nicht, ob Sie aus Ignoranz oder aus Unwahrhaftigkeit dies behaupten, beides ist
von Modernisten zu erwarten. Aus Nächstenliebe interpretiere ich Sie als falsch informiert, und gebe
Ihnen einen Beleg, wie der liebe Papst Pius XII ausdrücklich die Katholiken gegen das Nazi-Regime aufrief,
jedoch die, die Macht und Einfluß behalten wollten, arrangierten gerne mit dem Staat, wie es heute auch
der Fall ist. Eine Passage aus der Antrittsenzyklika von Papst Pius XII (20.10.1939): 52 Nicht weniger
aber unheilvoll erweisen sich für das Wohl der Nationen und den Fortschritt der großen menschlichen
Gesellschaft, die In Ihrem Schoß alle Völker umspannt, jene falschen Gedankengänge, nach denen die
Staatsgewalt frei und unabhängig von einem höchsten Wesen dastehen soll. […] 71 Die falsche Auffassung
von der schrankenlosen Autorität des Staates, ehrwürdige Brüder, ist nicht nur für das innere Leben
der Nationen; ihre Wohlfahrt und ihren geordneten Aufschwung verderblich, sondern schadet auch den Beziehungen
der Völker untereinander, weil sie die übernationale Gemeinschaft zerstört, dem Völkerrecht seine
Grundlage und seine Bedeutung entzieht, zur Verletzung fremder Rechte führt und jedes Verstehen und friedliche
Zusammenleben erschwert. Und noch mehr, wenn Menschen von Ihrem Schlag, lieber Hildegardfan, damals auf
den Papst gehört hätten, wäre die ganze Katastrophe nicht eingetreten …
@Alois Bischof: es steht schon bei Augustin, Gottesstaat, daß der irdische Staat danach trachtet, das
Volk Gottes zu unterdrücken. Also nichts neues. Daher sich nicht aufregen. Und das mit dem Iran, ja,
vielleicht nicht heuchlerisch, aber teuflisch. Der Teufel muß nicht heucheln, er ist das Böse und heuchelt
nicht. Nur der Mensch heuchelt, weil er sich unter Druck der Gesellschaft steht, daher heuchelt der böse
Mensch und gibt dadurch vor, gut zu sein. Daran sieht man, daß man in einer heuchlerischen Gesellschaft
mehr Gutes findet als in einer teuflischen, denn in einer heuchlerischen weiß man zumindest, was gut
und böse ist, und weiß auch, das dem Menschen das Gute ziemt. In einer teuflischen bekennt man offen
zum Bösen, dort ist keine Spur mehr vom Guten. Daher hütet Euch davor, den Iran als Vorbild zu nehmen.
Das ist auch ein Trick des Teufels, Euch zu verführen. Schaut stet auf Gott und Jesus Christus, verjagt
den Gram und Haß von Eurem Herzen. Wir werden gehaßt, aber wir hassen nicht, fröhlich singend gehen
wir durch die Verfolgung, und werden am Ende durch die Gnade Gottes das ewige Leben erlangen.
Konvertierte Juden sind nun einmal konservativ, nicht selten lieben sie die Tridentinische Messe. Denn
wozu konvertieren sie sich, wenn sie das Gleiche bekommen wie in einer liberalen jüdischen Gemeinde?
(Es gibt jüdische Gemeinde, wo homosexuelle Paare akzeptiert werden), wozu konvertieren sie sich, wenn
sie die gewässerte gefälschte Lehre wie die von ZdK abserviert bekommen?
@Bernd-Jupp: der HERR wird Dich u. Deinesgleichen deswegen strafen. Du bist kein Christ, sondern nur ein
Möchtegern-Christ. Wenn Du Deinen Lebensunterhalt von der Kirche bekommst, bist Du besser beraten, einen
anderen Beruf zu suchen. Wer ein Wort gegen Herrn Spaemann erhebt, ist mein Feind.
@heggi: Leute wie hildegarfan schreiben gerne unserem Herrn und Erlöser vor, wie er sich zu verhalten
hat. Leider tut er dies nicht. Daher gibt es Menschen wie uns, die auch nicht auf die Pfeife von hildegardfan
tanzen. Zum Glück.
@Pamino: richtig, war mir gestern noch aufgefallen. Johann Philipp von Schönborn war jedoch Kurfürst,
da er auch mal Bischof von Mainz war. Er war dann später Bischof von Würzburg geworden, ich habe aber
vergessen, in welchem Territorium er die Hexenverfolgung verboten hat. Ich habe im Kopf, daß er Kurfürst
war, dann habe ich aber seine Statue in Residenz zu Würzburg noch genauer vor Auge, daher die Konfusion.
Danke für die Anmerkung.
#140 für die Kirche 22:09:16 | Donnerstag, 16. April 2009
@mannheimer: ich meinte, die irdischen Verdienste. Wobei die übernatürliche Kirche durchaus himmliche
Verdienste haben kann, genauso wie Christus sündigt sie nicht, hat aber wie Christus Verdienste. Aber
natürlich werde ich nochmal in der Dogmatik nachschauen, ob ich alles korrekt gesagt habe.
#136 für die Kirche 22:05:46 | Donnerstag, 16. April 2009
@mannheim: ja, er vertritt die Kirche als irdische Organisation, die aber von der übernatürlichen Seite
der Kirche zu unterscheiden ist. Er handelt dies im Auftrag, so ist er nicht vollständig schuldig als
Person. Wenn er aus eigenen Motiven tut, dann ist er vollschuldig. Und ich neige gar nicht dazu, die Errungenschaft
der Zivilisation der Kirche zuzuschreiben. Mag sein, daß sie als menschliche Organisation eine Rolle
dabei spielt hat, aber ihr Hauptaufgabe besteht darin, Evangelium zu verkünden, und Seelen zu retten.
Mehr braucht sie nicht zu tun. Sowohl die Verdienste als auch die Fehler sind Akzidentien der Kirche,
und gehört ihrer menschlichen bzw. irdischen Seite an. Die übernatürliche Kirche, die Civitas Dei,
sündigt jedoch nicht.
#122 für die Kirche 21:55:08 | Donnerstag, 16. April 2009
@Orlando: so ist es nun, wenn man die anderen als Täter einstuft, ist man von eigener Schuld los. Daher
eilen alle sehr bereitwillig zur Verurteilung einer kleinen Gruppe.
#115 für die Kirche 21:49:36 | Donnerstag, 16. April 2009
@mannheimer: Schuld zu gestehen? Jedes Individuum bekennt seine eigene Schuld. Ja, ich bin eine Sünderin.
Aber meine Schuld bekenne ich vor Gott. Die Kirche ist heilig. Gesündigt haben wir schwachen Menschen.
Sie sind jedoch zu groß im Gemüt, um Unterscheidung machen zu können. Für manche, vielleicht nicht
wenige unter den Modernisten, ist es leichter, die Kirche schuldig zu zeigen, um sich als rein und Gutmensch
darzustellen. Das kann ich aus meinem Gewissen nicht tun, denn nicht die Anerkennung der Welt will ich.
Die Kirche ist heilig, ihr Volk ist eine Ansammlung von schwachen Sündern. Wer diese Unterscheidung nicht
machen kann, dem ist nicht mehr weiter zu helfen.
#107 für die Kirche 21:43:35 | Donnerstag, 16. April 2009
@mannheimer: ergänzung: die Geschichte ist ein komplexer Prozeß, nur Kinder und einfacher Leute neigen
dazu, alles in Täter-Opfer-Gegensätze aufzuteilen. Die Hexenverfolgung ist eine beliebte Hetze gegen
die Kirche, wobei sie die Kirche gar nicht in der ersten Linie betrifft: wer lesen kann, soll sich informieren.
Hier eine Passage aus Wikipedia- Die eigentliche europäische Hexenverfolgung fand in der Frühen Neuzeit
vor allem in West- und Mitteleuropa aufgrund von Anklagen gegenüber vermeintlichen Anhängern der so
genannten Hexenlehre statt. Bei der europäischen Hexenverfolgung von 1450 bis 1750 (Höhepunkt 1550-1650,
Österreich bis 1680) handelte es sich nur zum Teilum eine kirchliche Aktion gegen „Ketzer“, sondern in
erster Linie um ein europäisches Hysterie-Phänomen bezüglich Zauberei und Hexerei, das juristisch zur
Straftat der Zauberei umgesetzt wurde und zu vielen Verdächtigungen, Denunziationen, öffentlichen Massenprozessen
und Hinrichtungen führte. Die tatsächliche Verfolgung geschah, im Gegensatz zur Inquisition, durch Gerichte
und in sehr vielen Fällen aufgrund von Denunziationen aus der Bevölkerung. Besonders während des Dreißigjährigen
Krieges (1618-1648) wütete die Hexenverfolgung in Mitteleuropa. … mehr kann man unter de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung
lesen. Aber das Beste ist, eine akademische Abhandlung über die Hexenverfolgung auszuleihen, und einige
Wochen durchzustudieren, wovor man seinen Hexenprozeß gegen die Kirche öffnet.
#95 für die Kirche 21:32:42 | Donnerstag, 16. April 2009
@mannheimer: meinte die Bulle von Innozenz VIII Man soll die Bulle selber genau lesen. Hier ist die englische
Übers. …ww.malleusmaleficarum.org/mm00e.html wobei man als Historiker immer fragen muß, inwiefern
hat die Bulle ihre Wirkung. Sie hat bloß die Hexenverhörung als Aufgabe der Inquistoren festgestellt,
denn die Hexerei wird dabei als eine Art von Ketzerei betrachtet, hat aber die Hexenverbrennung noch nicht
zur Folge. Und ihre historische Folge ist aber fraglich. Denn nur zwei Inquisitoren wurden hier beauftragt,
und die Bulle wurde ende 15. Jh.s erlassen, der Höhepunkt der Hexenverfolgung bzw. Verbrennung war aber
ein Jahrhundert später. Und die Kirche hat außer diesem Dokument nichts mehr hinsichtlich der Hexenverfolgung
offiziell erlassen. Dabei wurden in puritanischen Neuengland auch viele Hexen verbrannt, der Roman Hawthorne
„The Scarlet Letter“ beschrieb den Glauben der Bevölkerung an Hexen.
#82 für die Kirche 21:15:47 | Donnerstag, 16. April 2009
@mannheimer: Ihr Lachen entlarvet bloß ein naives Gemüt, denn ist ein Geistlicher als Mensch mit de…
Kirche gleichzusetzen? Wenn ein Geistlicher aus Habgier eine alte Witwe als Hexe anzeigt, um ihr Hab und
Gut zu berauben, handelt er als Individuum, also aus dem eigenen Fehler. Wenn er etwas im Auftrag der
Kirche tut, dann vertritt er die Kirche. Es ist jedoch bei der Hexenverfolgung nicht der Fall gewesen.
#80 für die Kirche 20:37:12 | Donnerstag, 16. April 2009
@chico: dann sagen wir mal so, er kann noch besser werden! Hoffentlich entdeckt er eines Tages, daß er
noch vielmehr für den Herrn tun kann und die Laien besser geistlich betreuen kann, wenn er sich einbißchen
mehr bemüht.
#60 für die Kirche 20:30:01 | Donnerstag, 16. April 2009
@mannheimer: es ist ein Sophisma, was Sie gerade als Argument vorbrachten. Denn Sie vergleichen unschuldige
Kinder mit (nach damaligem Rechtsempfinden u. herrschendem Recht) schuldigen Menschen. Die Ketzer wurden
durch ein Gerichtsverfahren als schuldig gesprochen. Dann lag ihm noch frei, sich von der Ketzerei loszusprechen,
beharrte er jedoch darauf, wurde er der weltlichen Macht übergeben. Ein Ketzer wurde hingerichtet, nicht
um seinen Glauben zu verändern, denn das kann man gar nicht, sondern um zu verhindern, daß er seine
Irrlehre verbreiten und die anderen unschuldigen Menschen dadurch hinsichtlich ihres Seelenheils gefährdet.
Man kann heute es anders sehen, daß da die damalige Gesellschaft im Konsens ist, daß die Gefährdung
des Seelenheils anderer Menschen ein Kapitalverbrechen sei, ist dieses Verfahren nicht als Mord zu betrachten.
Dann haben wir die Verbrennung von Hexen. Aber dabei muß man beachten: die Hexenverfolgung ist eine spezielle
Erscheinung der Frühneuzeit, wobei die Protestanten stark beteiligt waren. Damalige Menschen haben im
allgemeinen an die Existenz der Hexen geglaubt, sogar oft die verurteilten selber. Das Verfahren ist von
Herrschaftsgebiet zu Herrschaftsgebiet verschieden, und die Kirche hat nichts damit zu tun. Sondern die
weltlichen Herrscher. Daß der Kurfürst u. Bischof von Würzburg, ein Vorfahren Kardinal Schönborns
als der erste Herrscher das Hexenverfolgung in seinem Gebiet verboten hat, ist ein Beleg dafür. Daß
einige Geistlichen aus eigenem Fehler unschuldige Menschen verfogt haben, ist aber nicht zu leugnen.
#76 für die Kirche 20:12:12 | Donnerstag, 16. April 2009
@chico: was Du gerade erzählste, ist ja positiv zu bewerten. Euer Priester scheint ein gütiger Mensch
zu sein. Aber jetzt knie ich nicht hin, wenn ich bei „Modernisten“ zur Kommunion gehe, sondern empfange
stehend die Mundkommunion. Eine Kommunionbank ist aber allerdings eine große Hilfe, auch für die Konzentration
vor dem Empfang.
#66 für die Kirche 19:50:48 | Donnerstag, 16. April 2009
@HBR: danke nicht zu früh, ist nicht abgeschafft, ich habe gerade vor Kurzem in einer modernistischen
Kirche Mundkommunion bekommen. Sie wird auch nicht abgeschafft, sondern wieder langsam zur Normalität.
#39 für die Kirche 17:58:58 | Donnerstag, 16. April 2009
@Alois Bischof: bitte erlauben Sie mir wieder eine besserwißerische Bemerkung. Aber dazu ist ja „Dignitatis
Humanae“ da! Ich habe vor kurzem dieses Dokument gelesen: es plädiert stark für die Religionsfreiheit
der Kirche (nicht so sehr für die Wahlfreiheit des Individuum, wenn auch teilweise vorhanden). Heute,
in Angesicht der fortgeschrittenen Säkularisierung, sind wir nun in der Situation, auch wir unsere Freiheit
zur Ausübung der Religion verteidigen zu müssen, statt mit der Staatsgewalt eines christlichen Staates
den Glauben zu bewahren. Wir können uns nun genau auf dieses Dokument berufen, um mehr Freiheit und weniger
Einmischung des Staates in unsere religiöse Angelegenheit zu verlangen, ja, wir müssen sogar dafür
kämpfen. Daher finde ich, daß die Anerkennung der Religionsfreiheit gerade uns zum Nutzen sein kann.
Denn die Zeiten haben sich geändert.
#31 für die Kirche 17:35:23 | Donnerstag, 16. April 2009
@mannheim: Sie denken durchaus unklar. Es gibt keine Logik in ihrer Schlußfolgerung. Auch die Hetzer
wurden dem weltlichen Arm gegeben, da die Vollstreckung der Todesstrafe einfach unter die Aufgabe der
Weltlichen Macht fiel. Ihr kennt die Geschichte wirklich nicht. Ignoranz wird zum Haß gegen die Kirche
instrumentalisiert. So geht es in der hochzivilisierten Industriegesellschaft zu.
#25 für die Kirche 17:28:35 | Donnerstag, 16. April 2009
@Anmut: schon, aber dann auch Religionsfreiheit und Versammlungsfreiheit für die Piusbruderschaft. Die
linke Partei hat eine Tendenz zur Totalitarismus. Dagegen muß man wirken. Wohlbemerkt ist auch die FDP,
die für die Piusbruderschaft ein faires Wort eingelegt hat.
#21 für die Kirche 17:23:26 | Donnerstag, 16. April 2009
wolfgang: zählen sie mal die Verbrannten Frauen, und vergleiche das Ergebnis mit den Toten allein in
der Sowijetunion. Dann siehst Du, wer der schlimmere ist.
#19 für die Kirche 17:20:00 | Donnerstag, 16. April 2009
gerade menschen, die mit dem Begriff „Toleranz“ umsich herum schmeißen, um andere zu unterdrücken, sind
die schrecklichsten Terroristen. Was für schöne Parole haben die Jakobiner, die Marxisten, die Nazis,
die Stalinisten, die Maoisten geschrien, und dem Volk rosige Zukunft versprochen, und das Ergebnis: Leichen
über Leichen. Aber heute, nichts gelernt. Der Terror fängt wieder an.
#16 für die Kirche 17:12:24 | Donnerstag, 16. April 2009
daher nennt man die geschlechtskrankheiten auch die französischen Krankheiten. nicht wahr. Die Religionsfreiheit
ist aber für dieses Volk kein Begriff.
#12 für die Kirche 12:20:57 | Donnerstag, 16. April 2009
@Alois Bischof: Katholisch heißt auch, dem Papst gehorsam zu sein. Während die Lutheraner sich auf ihr
Gewissen berufen. Und Euch steht es frei, protestantisch zu werden. Denn abgekoppelt von dem Heiligen
Stuhl in Rom, ist man nicht mehr katholisch. Wie lächerlich nennen die seit dem I. Vatikanum von Rom
abgespaltene Christen sich „altkatholisch“! Dieser Begriff ist ein Widerspruch in sich. Und die Sedis,
ja, wer nimmt sie ernst? Sie haben den Ast vom Baum abgesägt, auf dem sie selber sitzen. Der päpstlicher
Autorität zu widersprechen ist bereits gegen die katholische Religion und gegen das Unfehlbarkeitsdogma.
Und was ist die Tradition? Man kann sich nicht allein auf die Lehre des Erzbischof Lefebvres berufen.
Er hat sicherlich in vielen Hinsichten Recht, aber ist seine Lehre die absolute Richtlinien für alle
Katholiken? Was ist mit dem Heiligen Thomas? Was ist mit den großen Kirchlehrern des Mittelalters u.
der Frühneuzeit? Auch die Dignitatis Humanae greift auf solche Kirchenlehrer zurück. Man braucht nur
den Kommentar dieses Konzilsdokuments anzuschauen. Und es gibt in der Kirche durchaus traditionalistisch
gesonnenen Menschen, die die DH in der Tradition interpretieren. Es geht um eine Interpretation der strittigen
Konzilsdokumente, durch welche die Einheit der Kirche bewahrt werden kann. Und gerade darum geht es bei
dem doktrinalen Dialog zwischen Rom und SSPX. Wir müssen dabei mithelfen. Wer sich gegen Rom entscheidet,
den schützt sein bürgerliches Recht auf Religionsfreiheit. Aber katholisch ist er nun nicht mehr.
Warum sollen wir Christen die Aussagen vom Spiegel so ernst nehmen? Dieses Thema soll man als Christ und
Katholik einfach ruhen lassen, der Sturm ist vorbei. Wer der Kirche helfen will, kocht es nicht wieder
künstlich hoch. Jetzt geht es los mit der Versöhnung und dem erwünschten doktrinalen Dialog, Ihr sollt
Euch freuen. Eine gute Nachricht für alle Menschen, die von brüderlicher Liebe und Glauben an Jesus
Christus erfüllt sind: der Erzbischof von Bordeaux hat am Gründonnerstag den Distriktoberer der SSPX
in Frankreich zum Essen eingeladen. Diejenigen, die hier aus ihrer Neurose immer noch vom Haß erfüllt
sind, kann ich nur sagen: der Geist weht dahin, wo Er will. Ihr seid aber verblendet durch den alten Feind.
Pax vobiscum.
@Simplicius und @PiusXII, @Iamesseblo: ich wünsche der Priesterbruderschaft Pius X alles Gute. Ich finde,
daß sie auf einem guten Weg ist. Die SSPX soll der Sauerteig in der Kirche sein, wenn sie sich von der
Kirche wegbewegt, hat sie keine Grundlage (die Teigmasse), und wird ihren eigentlichen Zweck und Sinn
verlieren. @Iambesseblo: Haben Sie doch etwas mehr Zuversicht mit der „Konzilskirche“, schließlich ist
sie auf dem Fels Petrus gegründet, und Christus ist bei ihr. Die Zeiten ändern sich, die Verwüstung
aus den 70er Jahren wird durch Erneuerung wieder gutgemacht. Lesen Sie doch mal den Epilog von „Iota Unum“,
da hat Amerio trotz dem Verfall Hoffnung propezeiht, und er hat Recht. Jetzt gewinnt die Kirche wieder
zigtausende Konvertiten. Und was hat man damals bei „Ecclesia Dei“ gesagt: sie sagen, Latein verschwindet
sowieso, und die Tridentinische Messe wird ihre Grundlage bei der Kirchenvolk verlieren, da die Jüngeren
sowieso nichts damit anfangen können. Daher haben sie sogar aus diesem Grund die Indultmesse akzeptiert.
Aber was haben wir jetzt: eine immer steigende Nachfrage nach der tridentinischen Messe, und besonders
bei Konvertiten ist sie beliebt. Eine neue Zeit hat angefangen, die Kirche erneuert sich, weil der Heilige
Geist bei ihr ist, und dazu brauchen wir auch Euere Hilfe und Tät Und entschuldigung an alle für die
späte Antwort, ich war gestern nach dem Posting gleich weggegangen. Einen schönen Tag wünsche ich Euch
allen!
die Weihe und die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft sind nun mal zwei verschiedene Dinge. Es sieht
so aus, als ob manche sich als „traditionalistisch“ betrachtenden Menschen nicht zwischen dem Sakrament
und einem Disziplinarverfahren unterscheiden können. Die Weihe kann man nicht rückgängig machen, auch
ein dispensierter Priester ist weiterhin zum Zölibat verpflichtet, auch wenn er keine Heiligen Handlungen
mehr durchführt. Genauso wie exkommunizierte Laien immer noch Katholiken sind, ist die Weihe der ausgeschlossenen
Priester gültig. Es sieht danach aus, daß viele Hard-Core-Tradis gerade die fundamentale katholische
Tugend nicht besitzen, nämlich den Gehorsam. Man muß aufpassen, daß man nicht irgendwann einer wie
der Anglikaner oder Protestant wird, mit dem Pochen auf sein Recht von unabhängiger Kritik. Eine Organisation,
die ihre Autorität nicht auszuüben im Stande ist, ist schwach und nicht überlebensfähig. Das Individuum
muß sich nach Maßen fügen, um das Gemeinwohl zu erhalten. Und hier, in diesem Fall, geht es nicht um
die Rechthaberei einiger Laien oder Geistlichen, sondern um das Gemeinwohl der ganzen Piusbruderschaft,
und schließlich auch um das Gemeinwohl der ganzen Heiligen Mutter Kirche.