Major Kong
Erstellt: 00:25:13 | Samstag, 12. Juli 2008
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129 Lesermeinungen
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Das Zeugnis einer jungen Frau
#55   Major Kong   23:12:58 | Freitag, 28. Oktober 2011
In Leipzig kann die junge Dame selbstverständlich die „alte“ Hl. Messe besuchen. www.missa-tridentina-leipzig.de Wir heißen jeden herzlich willkommen.
Redaktion benachrichtigen Den Politikern auf den Leim gekrochen
#96   Major Kong   09:30:16 | Samstag, 23. Mai 2009
Ein mutiger Kirchenfürst
sind anders aus. Gewiss bedarf weder der HERR noch die Hl. Kirche eines HC Strache um ecclesia militans zu sein. Sie bedürfte aber Kirchenfürsten, die beständig für den Glauben streiten und nicht nur den Mund aufmachen, wenn es politisch opportun ist. Um die Schmuddelkinder von der FPÖ zu kritisieren, braucht es keinen Mut, um sich (in den für den Glauben relevanten Fragen) gegen das gesamte politische Establishment zu stellen, aber schon. Dieser Mut fehlt dem Freimaurersohn – und das ist das Problem.
Redaktion benachrichtigen Wurde er abserviert?
#10   Major Kong   11:19:27 | Freitag, 1. Mai 2009
Der Artikel ist Käse
Wohin hätte Erzbischof Ranjith denn in der Kurie befördert werden sollen? Auch dort gibt es nur begrenzt freie Stellen. Dass er seinem Chef nicht nachfolgt, ist ein ungeschriebenes Gesetz der Kurie, zudem ist Kardinal Canizares ja wohl aus traditioneller Sicht eine gute Wahl.
Auch Sri Lanka braucht irgendwann mal einen Kardinal.
Redaktion benachrichtigen In der Krise?
#8   Major Kong   21:06:51 | Samstag, 28. März 2009
Äpfel und Birnen
Entweder hat der Autor von Polen keine Ahnung oder er macht sich der mehr oder weniger der Fehlinformation schuldig.
Radio Maryja ist gewiss nicht der Speerspitze eines konservativen oder traditionellen Katholizismus. Ideologisch laufen die in Richtung action francaise, mit deutlich flacherem intellektuellem Niveau als diese. Wer sich schon einmal eine Veranstaltung dieses Ladens angeschaut hat, merkt, daß es da nicht um traditionelles geht. Pater Rydzyk bringt es fertig während der Predigt live mit irgendeinem polnischen Bischof zu telefonieren und seine Veranstaltung aufzupeppen. Was den im Beitrag genannten Danziger Bischof angeht, so hat der bei seiner Amtseinführung eine Mitra mit dem polnischen Adler vorn drauf getragen. Sah fürchterlich aus. Kardinal Dziwisz hingegen trägt häufiger eine traditionelle barocke Kasel. In seiner Kathedrale wird an jedem Werktag die überlieferte Messe gelesen (an Sonn- und Feiertagen andernorts in der Krakauer Altstadt). In der Diözese Danzig gibt es nur eine Kapelle der FSSPX.
Was die politische Bedeutung von Radio Maryja angeht, die wohl keine vier Millionen Hörer täglich erreichen, sondern eher weniger als eine Million, dürfte sich das mit der Wahl der Kaczyńscy Zwillinge erledigt haben. So entzaubert man sich auch.
Nichts desto trotz gibt es auch in Polen zwischen JPII-Jugendbewegten, nationalkatholischen Naturalisten und Neuheidentum eine stetig wachsende traditionelle Bewegung, die durch das MP einen starken Schub bekommen hat.
Redaktion benachrichtigen Österreichischer Parlamentarier: „Weg mit dem verpflichtenden Kirchenbeitrag!“
#63   Major Kong   08:30:52 | Samstag, 21. Februar 2009
Sie haben Recht Pierre.
Weg mit der Kirchensteuer. Allerdings sieht die „Vereinssatzung“ aka Kirchenrecht einen solchen Zwangsbeitrag nicht vor. Klappt in vielen Ländern der Erde eben auch ohne. Beispielsweise in Frankreich, wo das Fehlen der Kirchensteuer die traditionelle Bewegung zum Blühen brachte. :-]
Man kann Herrn Stadler nur Erfolg wünschen.
Redaktion benachrichtigen Eminenz!
#11   Major Kong   17:22:27 | Freitag, 30. Januar 2009
Sie sind ein Witzbold Gotthard!
Das gerade ein Modernist eine Medidation zu Mt 18 empfiehlt, lässt mich Lachkrämpfe leiden. Williamson hat einen Fehler gemacht und er hat gegen das staatliche Gesetz verstoßen. Die Konsequenz hieraus ist, daß er in Zukunft vermutlich keinerlei wichtige Aufgaben mehr in der Bruderschaft übertragen bekommt. Das ist vermutlich auch nicht das Schlechteste.
Zum Glück aber scheint aus diesen negativen Umständen auch etwas Gutes zu entstehen. Der Abbruch des Dialoges seitens der Vertreter jüdischer Organisationen kann sich sehr segensreich für die Kirche Gottes auswirken. Deren Vertreter sind nämlich somit nicht mehr gezwungen, einen Irrglauben zu goutieren. Deo Gratias o^/
Redaktion benachrichtigen Anständig, weltfromm und auf die materielle Zukunft ausgerichtet
#23   Major Kong   16:56:34 | Montag, 26. Januar 2009
Daneben.
Der Artikel ist daneben. Für Andere Verantwortung zu übernehmen gehört zum Wesen des Katholizismus. Das unterscheidet uns ja von Linken und Anarchisten. Zum Beichtgespräch zwingt man auch Niemanden, außer den Priester selbst, sollte der sich weigern die Sakramente zu spenden (kommt vor, hat aber mit dem Artikel nichts zu tun). Über die Rechtgläubigkeit des Geistlichen wird nichts ausgesagt. Ergo, ganz schwache Leistung, eine Entschuldigung wäre fällig.
Redaktion benachrichtigen Wir haben uns umarmt
#56   Major Kong   16:51:07 | Montag, 26. Januar 2009
@tim-pressum
Das wird nicht passieren und das ist auch gut so. Jetzt sind wieder Andere am Drücker. Ergo husch zurück in die swinning sixties und nehmen Sie den Gotthard mit, der kann dann auf die Trommeln hauen.
Redaktion benachrichtigen Nun kommt das Zweite Vatikanum an die Reihe
#93   Major Kong   10:10:22 | Sonntag, 25. Januar 2009
@ Binklerstein
Mit den Juden gibt es keine ökumenischen Bestrebungen, da haben Sie etwas missverstanden. Außerdem wird dort schon wegen der Seligsprechung von Papst Pius XII. das nötige Porzellan zerschlagen. Somit empfehle ich, Ihre Hoffnungen auf etwas anderes zu richten, Jesus Christus zum Beispiel.
Der Papst täte sicher gut daran, die Gläubigen daran zu erinnern, daß der weltlichen Obrigkeit Gehorsam zu leisten ist, solange es mit dem katholischen Glauben vereinbar ist. Diesen Grundsatz hat Williamson missachtet.
Redaktion benachrichtigen Nun kommt das Zweite Vatikanum an die Reihe
#76   Major Kong   00:36:50 | Sonntag, 25. Januar 2009
@ HBR
Seit wann ist denn Erzbischof Zollitzsch eine englische Dame? Die Anrede Ms wird ja im englischen für Frauen, deren Zivilstand nicht bekannt ist, genutzt.
Naja, hier waren Sie genauso präzise wie in der Einschätzung der kirchlichen Lage, die tatsächlich krisenhaft ist. Das werden Sie sicher auch noch irgendwann mitbekommen, selbst Paul VI. hat das irgendwann kapiert.
Redaktion benachrichtigen Nun kommt das Zweite Vatikanum an die Reihe
#8   Major Kong   16:48:22 | Samstag, 24. Januar 2009
@Turk
Ich vermute Hw. Jolie meint all jene Mitglieder der DBK, die als Ortsbischöfe an der staatl. „Schwangerenkonfliktberatung“ mitgewirkt haben indem sie die ihnen unterstehenden kirchl. Stellen bzw. Behörden angewiesen haben, Beratungscheine auf Grundlage der §§ 218 ff. StGB auszustellen oder die Ausstellung zumindest gebilligt haben.
Wenn sie die relevanten Stellen im KKK vergleichen, werden Sie lesen, daß die Vornahme einer Abtreibung immer einen schwer sündhaften Verstoß gegen das 5. Gebot darstellt, weil die Tötung Unschuldiger niemals gerechtfertigt werden kann.
Da die Erteilung des Beratungsscheins ist ursächlich für die Vornahme der sündhaften Handlung. Somit sind alle, die an der Ausstellung beteiligt waren, mitschuldig. Spätestens nach der entsprechenden röm. Stellungnahme konnten die Betroffenen nicht mehr bonae fide sein. Dennoch haben sie zumindest eine Zeit lang weiter am dt. System partizipiert.
Die Förderung der schweren Sünde stellt wiederum selbst eine schwere Sünde dar und bewirkt somit den Ausschluss von den Sakramenten, mithin die Exkommunizierung. Die von mir geschilderten Vorgänge sind offenkundig, so daß als öffentlich bekannt erachtet werden können.
In wieweit die Betroffenen ihre diesbezüglichen Sünden gebeichtet haben ist mir nicht bekannt. Es mag gut sein, daß die Exkommunizierung daher mittlerweile nicht mehr besteht. Jedoch wäre eine öffentliche Klarstellung im Rahmen der Wiedergutmachung wohl von Nöten.
Redaktion benachrichtigen Glücklich und dankbar
#45   Major Kong   09:47:09 | Freitag, 23. Januar 2009
@ clarissa
„Anhänger in den Tempel gespült“ – ich übernehme einmal Ihre vornehme Ausdrucksweise – hat wohl eher das strikte Bekenntnis zum alten Ritus und zur alten Glaubenspraxis. Gewiss ist die FSSPX heute damit kein Unikat mehr, doch lange Zeit war sie dies.
Redaktion benachrichtigen Frau Maiers Kreuzzug für den ehemaligen Regens
#15   Major Kong   21:26:59 | Mittwoch, 21. Januar 2009
den seelsorgerischen Anforderungen nicht gewachsen
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, daß die Beurteilung „den seelsorgerischen Anforderungen nicht gewachsen“ bedeutet, daß der Kandidat Gefahr laufen könnte, sich mit dem Rätesozialismus in den Pfarrgemeinden anzulegen und diese mit katholischer Orthodoxie sowie Orthopraxie zu nerven.
Es ist zwar einerseits nett, wenn Exzellenz solche Kandidaten schützt. Nicht mehr nett ist es aber, wenn sie dann in den Gemeinden seines Schutzes entbehren müssen. War da nicht mal was mit einem Priester im Bistum Augsburg im letzten Jahr? o.O
Redaktion benachrichtigen Warten auf eine Bombe?
#24   Major Kong   22:35:19 | Dienstag, 20. Januar 2009
@ JMX – Obama on abortion
Lieber JMX,
das Internet ist gut für vieles. Aus dem aktuellen Wiki-Eintrag über Obamas polit. Standpunkte ist der Link zwar raus, aber in den alten Versionen findet man ihn noch. Hier www.washingtonpost.com/…7/01/17/AR2007011701 finden sie einen Artikel der Washington Post vom 17.01.2007. In diesem Artikel heißt es wörtlich:
He voted against requiring medical care for aborted fetuses who survive.
Es handelte sich damals (2001) um eine Abstimmung im Senat von Illinois. Ich denke, eine derartige Haltung ist selbst für Pro-Choice-Anhänger extremistisch. Jemand, der einst Kindern, die eine Abtreibung überlebten, medizinische Hilfe verweigern wollte, weil dies das Recht auf Abtreibung als solches in Frage stellt, ist nunmehr der mächtigste Mann der Welt. Allerdings fällt auch die präzise und mE juristisch zutreffende Argumentation auf. Da versucht sich niemand durchzurelativieren, da weiß jemand klar, was die Stunde geschlagen hat.
Redaktion benachrichtigen Zeichen und Wunder
#4   Major Kong   12:21:16 | Mittwoch, 14. Januar 2009
HBR, Sie sind ein anerkannter Dummschwätzer
Dies haben Sie erneut bewiesen. In meiner Geburtsstadt wird die Hauptkirche (r.k.) regelmäßig der russisch-orthodoxen Gemeinde (die nach ihrem Selbstverständnis eben auch katholisch ist) zur Verfügung gestellt, damit diese dort das Hl. Messopfer in Form der göttlichen Liturgie unerlaubt aber gültig darbringen kann. Selbst wenn man den Schisma-Vorwurf plausibel begründen könnte, so bliebe doch der Vorwurf der eklatanten Ungleichbehandlung. Im Sinne des Ökumenismus müsste die FSSPX als nur in wenigen Dingen von der RKK verschieden am stärksten zu einer Rückkehr hofiert werden.
Warum wollen die modernist. Kathos wie HBR nur eine Prottie-Ökumene? Weil sie innerlich Protties sind. Warum wollen konservative Katholiken wie ich eine Ausrichtung auf liturgisch traditionelle Gemeinschaften? Weil wir wir traditionell und rechtgläubig sind.
Redaktion benachrichtigen Der Kardinal nimmt nichts zurück
#7   Major Kong   19:53:10 | Freitag, 9. Januar 2009
@ Herzmanovsky
Für das Staatsvolk des Staates Israel gilt das selbe Recht wie für alle anderen Staaten und Völker, sowohl in rechtlicher als auch in moralischer Hinsicht. Das auserwählte Volk Gottes ist im übrigen die Kirche, deren Glieder sich aus allen Sprachen, Rassen und Völkern rekrutieren, allerdings nicht aus allen Religionen ;-) (muss man ja heut extra dazu sagen).
Das Recht auf Selbstverteidigung steht dem Staat Israel so zu wie jedem anderen. Da aber die Politik des Staates Israel für die Entstehung von Hamastan zu einem wesentlichen Teil mitverantwortlich ist, kann sich Israel eben nur eingeschränkt auf Notwehr berufen, da diese Notwehrlage eben auch provoziert wurde. Insbesondere ist Israel für zivile Opfer stärker verantwortlich und entsprechend haftbar zu machen, da die Bevölkerungsdichte des Gaza-Streifens zu fast 3/4 aus Flüchtlingen (und deren Nachfahren) besteht, die von heute israelischem Territorium in dieses Homeland vertrieben wurde.
Redaktion benachrichtigen 106 Kinder und 22 Frauen
#131   Major Kong   00:22:11 | Freitag, 9. Januar 2009
Wer lesen kann ist klar im Vorteil
Ich habe nicht die Bewohner des Gaza-Streifens, sondern das Gebiet selbst als Müllhalde bezeichnet. Meine Formulierung bezieht sich insbesondere auf die unzureichenden Lebensbedingungen, die das Territorium seinen Einwohnern bietet.
Redaktion benachrichtigen 106 Kinder und 22 Frauen
#128   Major Kong   20:06:14 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Zweimal Kain und kein Abel
Mehr ist zur moralischen Bewertung dieses Konfliktes nicht zu sagen. Während in manchen Teilen der Welt und in manchen Kreisen ständig versucht wird, Hamastan als Unschuldslamm darzustellen, wird in der veröffentlichten Meinung so getan, als ob es sich hier um einen Konflikt handelt, der problemlos nach den Grundsätzen des Völkerrechts zugunsten Israels entschieden werden kann, solange am Tag mal zwei Stunden Feuerpause existieren um humanitäre Hilfe zu leisten.
Für einen Christen verbietet sich meiner Ansicht nach, die Position zu der Hamas, wie auch die Position Israels zu vertreten. Erste verbietet sich, da Angriffe auf Zivilisten barbarisch sind, zweite verbietet sich, da die Notwehrposition von Israel selbst verschuldet wurde. Niemand hat Israel um die Schöpfung dieser Müllhalde gebeten. Die Anmerkung, daß es sich um ein dicht besiedeltes Gebiet handelt, wo zivile Opfer unvermeidlich sind, muss vor dem Hintergrund der „Besiedlung“ des Gaza-Streifens als zynisch betrachtet werden.
Redaktion benachrichtigen Wer kennt schon Niterói?
#41   Major Kong   20:05:07 | Dienstag, 6. Januar 2009
Haltet den Spalter
HBR hat festgestellt, daß das MP Summorum Pontificum curae (dt. „Der Päpste Sorge“) eher zur Spaltung geführt hat. So frage ich, wer dafür verantwortlich ist? Der Papst natürlich hat mit dem MP zur Spaltung der Kirche beigetragen, er ist gewissermaßen ein Schismatiker :-D
Mal ernsthaft. Das sind die verkapptesten Modernisten, die ich mir vorstellen kann. Wenn man die Anwendung des MP, also universellen kirchlichen Rechtes verlangt, dann ist man ein Spalter. Wenn man ein hingegen Unrecht ausübt, dann sorgt man für die Einheit. Eine Argumentation wie aus dem Politbüro.
Im übrigen kenne ich das neue Missale nur aus dem eigenen Erdulden und Erleiden und nicht aus der „Propaganda“ der FSSPX. Das reicht mir, um ein Urteil zu fällen.
Redaktion benachrichtigen Wienerisch, römische, kafkaeske
#31   Major Kong   01:27:10 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
@ Gotthard
Gemäß Can 1115 CIC kann der Militärdekan gestatten, daß die Ehe woanders geschlossen werden kann. Wenn der Militärdekan die Ehe außerhalb seines örtlichen Zuständigkeitsbereichs selbst schließt, braucht er die Zustimmung des jeweiligen Ortsordinarius (1108 CIC). Ich denke, man hat das mit der Erzdiözese Rom entsprechend geklärt. Der Rektor der Anima hat mit dem kath. Eherecht nichts zu tun und hätte in brüderlicher Liebe lediglich den Ort bereitstellen sollen. Es wäre wohl kein Problem gewesen, wenn es die nicht die a.o. Form gewesen wäre.
Ich hoffe geholfen zu haben und wünsche, daß Ihnen die Glocken zum Christfest süßer denn je klinge(l)n. :(3
Redaktion benachrichtigen Reaktionärer Papst
#30   Major Kong   12:49:04 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Ja genau Otti
und innerhalb der amtskirchlichen Strukturen geschieht immer Gottes Wille :-D
Redaktion benachrichtigen Wienerisch, römische, kafkaeske
#29   Major Kong   12:46:28 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Ein starkes Stück
werter Gotthard. Woher nehmen Sie die Gewissheit, daß der Zelebrant nicht zuständig ist? Aus dem Artikel geht hervor, daß es sich um einen Angehörigen des österr. Bundesheers handelt. Der Zelebrant ist Militärdekan. Na klingelts. Personalprinzip steht hier gleich mit Territorialprinzip. Ist in Deutschland auch nicht anders. Sie haben wohl auch nicht gedient, sonst wüssten Sie das vielleicht. Ansonsten lässt sich nach dem Kirchenrecht die Zuständigkeit auch problemlos übertragen. Aber hier dürfte bereits von vornherein Zuständigkeit gegeben sein.
Selbstverständlich kann der zuständige Geistliche auch eine andere Kirche wählen, wenn das Brautpaar dies so möchte. Natürlich wäre noch zu fragen, wie das in der Anima grundsätzlich gehandhabt wird. Wenn Hochzeiten in der Anima (ist mW eh keine normale Pfarrkirche) grundsätzlich durchgeführt werden, dann wäre es nicht erlaubt, hier zu verweigern.
Redaktion benachrichtigen Wienerisch, römische, kafkaeske
#4   Major Kong   19:39:48 | Dienstag, 23. Dezember 2008
@ Marcellus
Ich würde die Rechtslage so interpretieren, daß jeder Kirchenrektor bestimmen kann, ob er „seine“ Kirche einem anderen Geistlichen zur öffentlichen Zelebration zur Verfügung stellt. Ein bestimmten Ritus kann er nicht untersagen.
Etwas anderes kann nur gelten, wenn in der Anima grundsätzlich jeder (dt.) Priester das Recht zur öffentlichen Zelebration hat.
Was die Tätigkeit angeht: Kann man zwei Herren dienen? Wie soll man für eine Politik arbeiten, die meilenweit an den Forderungen von Quas Primas vorbeigeht?
Redaktion benachrichtigen Wienerisch, römische, kafkaeske
#2   Major Kong   19:27:39 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Referent beim Nationalratspräsidenten?
Das kann aber dann kein richtiger Tradi sein, oder :-D . Nein ich sehe gerade, daß #3 zur Systemopposition gehört. Hoffentlich hat der Gatte dann keinen Riegel im Gesicht. Das wäre auch nicht besonders Tradi (na gut bei Stadler geht es auch).
Da ich selbst ja auch Traditionalist bin, erlaube ich mir mal darauf hinzuweisen, daß man sich nicht künstlich zum Märtyrer stilisieren sollte. Bekanntlich unterhält die FSSP in Rom eine eigene Personalpfarrei, der Kirchenrektor gehört wohl auch der deutschen Nation an. Natürlich wäre es schön, wenn die Ritenfrage überall in unserem Sinne gelöst wäre. Sofern man aber Möglichkeiten hat, sollte man um des eigenen Seelenfriedens willen, nicht grimmig Maximalforderungen verkämpfen. Kommt Zeit, kommt Rat.
Redaktion benachrichtigen Reaktionärer Papst
#11   Major Kong   12:28:45 | Dienstag, 23. Dezember 2008
@ ignosti
Ich gehe jetzt einfach mal wohlwollend davon aus, daß Sie wirklich Interesse an der Frage haben. Daher sei Ihnen dieser Link www.kath-info.de/wandlungsworte.html ans Herz gelegt. Kurz gesagt, geht es darum, zwischen der Kategorie „Heilsangebot“ für alle und der Kategorie „Heilswirksamkeit“ für viele zu unterscheiden. Die Wandlungsworte sprechen von der Heilswirksamkeit.
Redaktion benachrichtigen Mit solchen Leuten betreibt der Papst Ökumene
#122   Major Kong   11:18:19 | Montag, 22. Dezember 2008
Maßstab der Weltmenschen, Matt
Tja Matt, das ist der Maßstab der Weltmenschen. Aus dieser Sicht heraus kann das schon peinlich wirken. Am Maßstab der Weltmenschen gemessen ist auch vieles andere unsinnig. ABER: Dieser Maßstab ist nicht derjenige des Gläubigen, er war auch nicht derjenige des Hl. Joseph.
Dieser Maßstab ist für all jene hier, die auf biegen und brechen versuchen das Gnadengeschenk Gottes an die Menschen zu reduzieren. Es ist immer wieder erstaunlich zu beobachten, wie bei solchen Diskussionen aus gewöhnlichen Kirchenkritikern studierte Altphilologen werden :-D
@Ellijahu
Meine Hoffnung ruht zu allererst auf Gott, nicht auf Päpsten. Ein Pontifikat beurteile ich ansonsten nach dem Ableben des Betreffenden.
Der junge Ratzinger formuliert gewiss keck, vielleicht ist das einer gewissen Eitelkeit geschuldet gewesen, vielleicht dem Zeitgeist. Meine Sache sind solche Formulierungen gewiss nicht. Dennoch, wer die in Rede stehenden Passagen genau ließt, merkt auch , daß Ratzinger eben nicht die Dogmen leugnet, sondern versucht, auf für ihn wichtige Aspekte hinzuweisen.
Redaktion benachrichtigen Mit solchen Leuten betreibt der Papst Ökumene
#110   Major Kong   01:32:59 | Montag, 22. Dezember 2008
Ratzingers Jungfrauengeburt
an alle Mitleser bonae voluntatis, insbesondere HeinrichvonOfterdingen, hier noch mal die Anmerkung zu Ratzingers Ausführungen in „Einführung in das Christentum“. Ratzinger relativiert dort nicht die tatsächliche historische Begebenheit der Jungfrauengeburt. Er stellt zunächst klar, daß die Jungfrauengeburt keinesfalls im heidnischen Kontext verstanden werden darf. Anstelle eines menschlichen Vaters steht eben nicht Gottvater, wie das in der Mythologie gelegentlich vorkam. Jesus ist kein Gott-Mensch-Mischwesen, sondern eines Wesens mit dem Vater. Er grenzt zum Arianismus ab. Die Notwendigkeit der Jungfrauengeburt sieht Ratzinger im Gnadengeschenk Gottes an die Menschen. Gott schenkt durch die Jungfrau, daß was sich der Mensch nicht selbst schenken kann. Daher kann es keine Geburt sein, die aus einer menschlichen Zeugung resultiert.
Ob man mit dem Stil und der Sprache des jungen Ratzinger zurechtkommt, ist eine Sache. Eine andere und eben ein Verstoß gegen das 8. Gebot ist es, hier jemanden bewußt und entstellend unzureichend wieder zu geben.
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#73   Major Kong   20:31:32 | Sonntag, 21. Dezember 2008
ignoranti, proetcontra
@ignoranti,
Was genau haben Sie nicht verstanden? Unehelich meint streng genommen, von einer nicht verheirateten Mutter geboren zu werden. Darüber hinaus könnte man noch die Definition heranziehen, wonach die biologischen Eltern nicht verheiratet sind. Beide Varianten treffen aber für die Geburt des HERRN nicht zu. Welche Definition haben Sie für unehelich? Etwa das die Zeugung nicht durch ehelichen Akt geschah?
@proetcontra
Sie mögen weiter ausführen, da mir nicht klar ist, was Sie eigentlich wollen. Ignoranti hatte ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat gepostet, um die angebliche Haltung des Papstes zur Jungfrauengeburt anzuführen (mal vornehm ausgedrückt). Ich habe die Haltung des jungen Theologen Ratzinger anhand seines Buches umfassender recherchiert und kurz dargestellt. Das Faktum ist die Aussage von Ratzinger (ursprünglich in der Vorlesung, aus der das Buch entstanden ist, geäußert), die Primärquelle sein Buch, die verzerrende Sekundärquelle Wikiblödia.
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#69   Major Kong   19:57:52 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Nö, war er nicht.
Er ist weder durch Ehebruch gezeugt, noch außerhalb einer Ehe geboren worden. :(3
Überdies empfehle ich ein Blick in § 1592 Nr 1. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch der BRD).
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#66   Major Kong   19:49:28 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Blödsinn ignosti,
ich habe hinsichtlich meines Beitrags keinerlei eigene Wissenschaft betrieben, allerdings als gestandener Akademiker eine Primärquelle vollständig ausgewertet, anstatt aus einer trüben Sekundärquelle zu schöpfen, wie Sie es taten. Letztlich diente Ihr Beitrag zur Manipulation. Dieser bin ich entgegen getreten.
Wenn Sie das tatsächlich amüsiert, dann muss daraus geschlossen werden, daß Sie Ihre eigene Unzulänglichkeit amüsiert. Meiner Meinung nach ein Anzeichen beginnenden Schwachsinns.
Redaktion benachrichtigen Mit solchen Leuten betreibt der Papst Ökumene
#61   Major Kong   19:22:44 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Einführung in das Christentum
Jaja, der junge Tübinger Theologe. In einigen Diözesen stand das Werk auf dem Index. Jedoch schreibt auch der junge Ratzinger nicht, daß die Hl. Gottesmutter Maria nicht immerwährende Jungfrau gewesen sei, sondern, daß es Gottes Allmacht entspricht, verschiedenste Wege zur Verfügung zu haben. Er hat jedoch einen gewählt. Dieser ist jetzt Geschichte.
@ ignosti,
Sie sind ein Klugscheißer ohne akademischen Anspruch. Jeder Mensch mit brauchbarem Verstand hätte statt auf Wiki zurückzugreifen, sich das Werk selbst noch einmal zu Gemüte geführt und genau nachgelesen. So habe ich es getan und meine Erinnerung aufgefrischt. Ratzinger ging es hier um die Zurückweisung des Arianismus (sie dürfen gerne googlen, was das ist) und heidnischer Vorstellungen von Gott-Mensch-Mischwesen.
Ab S. 260 (in meiner Ausgabe 6. Auflage der Neuausgabe von 2000 im Kösel-Verlag) antwortet Ratzinger auch auf die Frage, warum dennoch die Jungfrauengeburt die Wahl Gottes war. Stichwort: Der Gottessohn als Gnadengeschenk, ein Geschenk, daß sich der Mensch nicht selbst machen kann.
Redaktion benachrichtigen Mit solchen Leuten betreibt der Papst Ökumene
#10   Major Kong   13:51:21 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Das Problem
am Protestantismus ist, daß die katholische Kirche sich mit der Idee (nicht mit den Seelen der fehlgeleiteten protestantischen Gläubigen) in den letzten vierzig Jahren im Übermaß beschäftigt hat. Ich kann allerdings nicht erkennen, daß dies im Besonderen Papst Benedikt angelastet werden kann. Mir erscheint vielmehr, daß er aus diesen Verstrickungen den geordneten Rückzug sucht. Er hat einzig und allein Akzente in Richtung der nicht-unierten Ostkirchen gesetzt, dort würde man über den Unsinn aus Chrismon ebenso lachen wie wir Katholiken es tun.
Daher ist bezüglich der Prottie-Traktate zu fragen, was quakt der Frosch die Sonne an?
Redaktion benachrichtigen Es ist immer dasselbe Muster
#15   Major Kong   22:49:40 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Ihr Beitrag war vorhersehbar Clarissa
und ebenso schwach. Der Artikel prangert eigentlich nur die Verletzung des 8. Gebotes an. Vom weltlichen Recht könnte man noch über die §§ 185 ff. StGB sprechen. Eine Werbung ist das wohl nicht.
Redaktion benachrichtigen Blasphemische Schweinerei
#24   Major Kong   17:21:18 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Arme Seele
dieser Pannizza. Wo sich diese jetzt aufhält dürfte aber auch die Redaktion nicht ganz genau wissen. Auf jeden Fall sollte sein Schicksal und seine ins Theater projezierten Wahnvorstellungen als abschreckendes Beispiel dienen.
Die Motivation des Theaters ist durchsichtig. Mit einem Schocker Kasse machen, was sonst. Jedenfalls ein gutes Argument, die öffentliche Förderung in Zeiten knapper Kassen zu überdenken.
Redaktion benachrichtigen Jeden Glauben und alle Hoffnung verloren
#26   Major Kong   13:10:42 | Dienstag, 16. Dezember 2008
@ Guttenberger
Ich wähnte, daß gerade das Rheinland mit dem Kölner Eigenritus einen vom römischen Ritus verschiedene Liturgie besaß. Zudem würde mich interessieren, wie der „iro-schottische“ Ritus im übrigen Deutschland ausgesehen hat. Da bin ich sehr neugierig.
Daß die Riten der lateinischen Ritenkirche sehr vielfältig waren ist mir wohl bekannt. Ich schrieb ja auch nicht, lateinisch=römisch. Allerdings werden die Riten ja oft als lat. Ritenfamilie bezeichnet, teilweise spricht man ja auch von verschiedenen Usus.
Redaktion benachrichtigen Jeden Glauben und alle Hoffnung verloren
#23   Major Kong   00:35:02 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Da haben Sie Recht Gotthard
Dennoch wird man sagen können, daß zu Zeiten von Trient der „lateinische Zweig“ und die damit verbundenen Probleme insbesondere im Zusammenhang mit der Reformation eine Gravität besaßen, die zu Zeiten des Pastoralkonzils schon nicht mehr so stark ausgeprägt war.
Leider haben Sie mir zu den indischen Verhältnissen nicht geantwortet :-(
Redaktion benachrichtigen Jeden Glauben und alle Hoffnung verloren
#21   Major Kong   18:03:49 | Montag, 15. Dezember 2008
@ Guttenberger
So klarstellend Ihr Beitrag ist, so falsch ist doch die Behauptung, daß das Hl. Konzil von Trient die anderen östlichen Riten minder gewertet hätte. Meines Erachtens nach hat man sich in Trient gar nicht damit beschäftigt. Warum? Die Union von Brest, durch welche die erste Unionskirche von fester Dauer entstand, fand erst nach Trient statt. Man möge mich korrigieren, aber zum Zeitpunkt des Konzil bestand die katholische Kirche nur aus der lateinischen Ritenkirche (wenn auch mit mehr Vielfalt).
Redaktion benachrichtigen Überdurchschnittlich viele Gläubige unter vierzig Jahren
#45   Major Kong   18:46:27 | Sonntag, 14. Dezember 2008
@ HBR
Warum diesen Groll auf die Besucher der überlieferten Liturgie? Die tun Ihnen doch nichts. Oder können Sie es etwa nicht ertragen, daß ein paar „alte Omis“ das Pastoralkonzil nicht für den allergrößten Wurf der Kirchengeschichte halten und vom Priester in der Messe nicht mit „Guten Morgen“ begrüßt werden.
Redaktion benachrichtigen Jeden Glauben und alle Hoffnung verloren
#18   Major Kong   18:42:58 | Sonntag, 14. Dezember 2008
@ Gotthard
Ich kenne die Situation in Indien nicht, deshalb frage ich nach. Wie bringen die Orientalen Spannungen in die lateinischen Diözesen? In meiner Diözese gibt es Unierte. Ich bin ein paar mal dort gewesen. Die meisten anderen lat. Katholiken dürften von denen noch keine Notiz genommen haben. Wenn die Unierten hier jetzt eine eigene Hierarchie hätten (eigentlich haben sie die auch in Form einer Exarchie) würde das niemanden von den Lateinern stören. Ergo, wie stören die Orientalen in Indien die Kreise der Lateiner konkret?
Redaktion benachrichtigen Bluthunde auf der Jagd
#12   Major Kong   12:40:30 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Hut ab
Hut ab vor Seiner Durchlaucht. Diese konsequente Haltung nötigt Respekt ab. Man sollte für ihn beten.
@ Zweifler
„Nur“ zwei Abschlüsse und drei Sprachen, dafür aber jünger. Was kann ich besser machen?
Redaktion benachrichtigen Wie blanker Hohn
#138   Major Kong   21:21:34 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Pflich für Firmkandidaten
Dieser Schei… ist auch noch Pflicht für junge Firmlinge. An die betroffenen Eltern mit Verantwortungsgefühl sei die Aufforderung gerichtet, Urlaub in Lichtenstein zu machen, wenn es gar nicht anders geht o^/
@ an einige Nutzer
Bei dieser Veranstaltung dürfte ein göttliches Wohlgefallen gefehlt haben. Daher ziehen die Sprüche vom Wehen des Hl. Geistes oder Christi Gegenwart etc. hier nicht.
@ Regina
Ich habe sie nicht unter die „Neugläubigen“ gezählt. Es fällt aber schon auf, wie extrem die Reformpartei versucht ihr Lebenswerk durchzuboxen und wieweit sich das von der Tradition entfernt.
Redaktion benachrichtigen Wie blanker Hohn
#1   Major Kong   15:07:33 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Man sieht den Unterschied
Wir Katholiken des alten Usus knien, wenn im großen Glaubensbekenntnis vom Geheimnis der Menschwerdung des Herrn die Rede ist („et incarnatus est…“). Die Neugläubigen (und hier hat der Begriff tatsächlich seine Berechtigung) machen dabei zotige Witze über Sexualität, die nebenbei eine Blasphemie darstellen. Jeder nach seinem Horizont wie mir scheint.
Redaktion benachrichtigen Versteckte Tretminen
#13   Major Kong   17:16:16 | Montag, 8. Dezember 2008
Humbug
Ich weiß nicht, ob Herr Nagel desöfteren in Polen weilte oder polnisch spricht. Ich kann für mich beides bejahen. In Polen ist die alte lat. Form der Hl. Messe sehr wohl ein Thema. In den großen Städten (Warschau, Krakau, Breslau, Posen, Lodsch usw. sowie im Industriegebiet in OS) ist sie präsent (Eher Ecclessia Dei, aber auch FSSPX). Auf dem Land und in den kleinen Städten hapert es noch, aber es wird besser. Gemeinsame Wahlfahren zum Beispiel auf den Hellen Berg in Tschenstochau gibt es auch. Firmungen im alten Usus kommen bei ED immer häufiger vor, so beispielsweise der ehemalige Auxiliarbischof von JP II in Krakau.
Gewiss ist die neuere Form der Hl. Messe noch etwas anders als im Westen und zum Teil durchaus erträglich. Vor allem kann man mitunter die Wurzel entdecken. Die sehr weit verbreitete Knie-Mund-Kommunion tut ihr übriges. Leider gab es in Polen kaum Denkmalschutz, so daß die Verbreitung neuerer freistehender Altäre noch etwas größer ist, als in Deutschland. Zudem schleichen sich durch das „vorbildhafte“ Pontifikat des vorangehenden Papstes diverse liturgische „Neuerungen“ ein :-@ .
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#24   Major Kong   13:23:57 | Montag, 8. Dezember 2008
@ atheisti
Ihrem Schreibstil nach zu urteilen, scheinen Sie höchstens 16 zu sein. Daraus lässt sich dann wieder schließen, daß Sie keinesfalls auf eigenen Füßen stehen, sondern von elterlichen oder staatlichen Transferleistungen abhängig sind.
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#5   Major Kong   20:44:46 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@ adlimina
Helfen Sie mir, aber ist der Autor des im Artikel vorgestellten Buches nicht schon lange vor dem MP „summorum pontificum curae“ gestorben?
Im übrigen frage ich mich, ob sich die Zelebration des alten Usus und des neuen gleichzeitig ausschließt? Ich kann mir schon vorstellen, daß viele Gläubige aufgrund der Fehlentwicklungen der letzten 45 Jahre und der Verflachung des kulturellen und geistigen Lebens nur schwer einen Zugang zur alten Form finden, aus diesem Grund aber den alten Usus abzulehnen, scheint mir ein vorgeschobenes Argument.
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#12   Major Kong   21:44:00 | Dienstag, 25. November 2008
In den letzten 40 Jahren nicht bodenständig genug?
Möchte man fragen. Offensichtlich hat diese „Bodenständigkeit“ der nachkonziliaren Epoche das Kloster erst in die Heimstätte eines Seniorenkonventes verwandelt. Im übrigen ist jeder Katholik Romantiker. Er sehnt sich nach etwas, was er in dieser Welt nicht finden wird…
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#22   Major Kong   12:28:08 | Dienstag, 25. November 2008
@Philomena
Ich bin über den rauhen Unterton Ihres Beitrages irritiert. Derartiges habe ich wohl kaum provoziert. Ich habe selbst einmal einer Hl. Messe in der „Indult“gemeinde beigewohnt, in welcher ein Klerikervom ISPN (zumindest hatte er enorme Ähnlichkeit mit einem Neupriester auf der Website des Institutes) dem älteren Weltpriester, der die Gemeinde betreut, als Diakon assistiert hat.
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#19   Major Kong   22:10:11 | Montag, 24. November 2008
Werter Heinrich
womöglich erweckte ich den Eindruck in medias res zu stehen. Mir ist die Person P. Goesches nicht persönlich bekannt, noch sein Engagement bei der FSSPX. Daher müsste man schon genauer ausführen, was damit gemeint ist. Ich schätze, wenn ich gelegentlich dort bin, lediglich die Möglichkeit in Berlin die die überlieferte Messe zu gehen.
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#17   Major Kong   21:56:25 | Montag, 24. November 2008
Bitte um Präzisierung
Das Institut, das die Kirche St. Afra und das zugehörige Grundstück mittlerweile dinglich erwerben konnte, betreut soviele Gläubige, wie es nur kann. Das ist doch nicht schlecht. Es handelt sich de facto um eine Personalgemeinde des alten Usus in Berlin. Vielleicht hat P. Goesche das anders intendiert, aber Gott hat es so gewirkt. Eigentlich müsste es sowas Land auf Land ab geben (Priester haben die altrituellen Gemeinschaften ja genug, selbst das ISPN konnte einen zur auswärtigen Seelsorge abstellen), dann stören wir Sie nicht mehr bei Ihrer diesseitigen Selbstverwirklichung und können gleichzeitig unseren Seelenfrieden suchen.
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#14   Major Kong   21:29:39 | Montag, 24. November 2008
Werte Clarissa
was für eine Frage soll ich beantworten? Die Reise von P. Goesche ist dem Internet zu entnehmen, mehr als dort steht, weiß ich auch nicht. Ich glaube aber gelesen zu haben, daß er auch in Regensburg einen Vortrag hielt. Dort ist ja ansonsten kein Institut etc für den alten Usus vorhanden, so daß ich dies nachvollziehen kann, im Gegensatz zu Wien, wo es ja die FSSP gibt. Aber sei’s drum, ist nicht meine Angelegenheit.
Was die Finanzierung angeht, darüber weiß ich auch nichts. Da ich aber selbst schon hin und wieder Vorträge organisiert habe (nicht mit Klerikern!), weiß ich, daß es eine häufige Gepflogenheit ist, dem Referenten Fahrtkosten und Unterkunft zumindest teilweise zu erstatten. Ich sehe daher keine zwingenden Gründe, anzunehmen, daß die Kosten von den Spenden für das Institut als solches getragen wurden.
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#12   Major Kong   21:03:33 | Montag, 24. November 2008
Nicht ganz richtig Philomena
Das Institut besitzt meiner Kenntnis nach mindestens drei Kleriker, von denen zwei in Berlin wirken. Die (mittlerweile zahlenmäßig sehr kleine) „Indult“gemeinde und das Institut unterstützen sich gegenseitig.
Da Wien nicht gerade zu den altrituell unterversorgten Orten zählt, kann man natürlich den Sinn einer derartigen Veranstaltung hinterfragen. So schön das Engagement gerade junger Leute im altrituellen Bereich ist, es sollte immer nach Sinn und Effizienz von Vorhaben gefragt werden.
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#8   Major Kong   18:43:50 | Donnerstag, 20. November 2008
Naja Sirilio
in der gesamten Republik Indien ist Englisch Amtssprache. Das englische Vokabular ist durch die normannische Eroberung (William the Conqueror -von lat. conquirere) wesentlich beeinflusst und verändert worden. Gewissermaßen Huckepack mit dem französischen kam das Latein. Das englische Vokabular ist wesentlich stärker durch das Latein beeinflusst worden als das deutsche, insbesondere die Fachsprachen.
Insofern lassen sich da sehr schnell Brücken schlagen :(3
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#35   Major Kong   21:56:55 | Mittwoch, 19. November 2008
Kommen Sie schon Clarissa
Wir wissen beide, ich muss jetzt nicht extra Redemptionis Sacramentum verlinken, daß es sich hier um eine Gottesdienstfeier handelte, die weder in der liturgischen Tradition der Kirche steht, noch als Hinführung auf das noch einzuführende MR 2002 und die Vorgaben von RS geeignet ist. Da es sich um vornehmlich junge Gläubige handelte, sollte der Kardinalerzbischof doch beginnen, sie mit den neuen liturgischen Schwerpunkten, die der Vatikan noch unter dem alten Pontifikat begonnen hat, vertraut machen. Hätte es sich um Ältere Gläubige gehandelt, die noch zu sehr dem Reformgeist der 70iger Jahre anhängen, hätte man da ja eine Ausnahme machen können, aus pastoralen Gründen, Sie wissen schon ^-^
Im übrigen hat die zuständige oberste Behörde wegen des Zerbröselns ja in RS auch das Verwenden der Patene angemahnt.
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#27   Major Kong   21:34:51 | Mittwoch, 19. November 2008
Juristisch Sattelfest
heißt nicht zwingend moralisch korrekt. Der Verfasser, der selbst Volljurist ist, weiß dies nur zu gut. Wie ich schon geschrieben hatte, mag diese Messe gültig gewesen sein. Die Materie ist hier bezüglich der Wandlung das geringste Problem. Problematisch ist vielmehr, daß diese Messe schlicht insakral, ja arschkriecherisch ist. Nur um eine vollkommen diesseitsorientierte Jugend in die „Kirche“ zu bekommen, biedert man sich an und lässt jede Ehrfurcht gegenüber dem Herrn und den Hl. Riten der Kirche vermissen. Wessen Glauben wurde durch dieses Schauspiel gestärkt? Naja, man hat gelernt vom Leib des Herrn abzubeisen, wenn das nichts ist. Ich hoffe nicht, daß die Übeltäter hier mitlesen, sonst werden die diese Phrase zum nächsten Motto machen: „Nimm nen Bissen vom Herrn“. Das würde deren kulturellem Niveau entsprechen.
Man sollte auch wieder die alte Formel zu Rate ziehen: Lex orandi = lex credendi. Wie mag wohl das Gesetz des Glaubens bei diesen Leuten aussehen?
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#11   Major Kong   14:24:47 | Mittwoch, 19. November 2008
nicht dem Kardinalkämmerer
sondern einer Gruppe von Kardinälen, die ihn fragte.
So zumindest legt es der Artikel in der Rzeczpospolita www.rp.pl/…_glosy_Wojtyle_.html nahe. Dort steht: Dzień po jego zakończeniu „dla historycznej pamięci“ kardynał zanotował w dzienniku odpowiedź, jaką dał „grupie kardynałów“, którzy postawili mu pytanie: czy przyjąłby wybór? Übersetzt steht da, daß er (Wyszyński) einen Tag nach dem Ende (des Konklave) für das geschichtliche Erinnern in sein Tagebuch die Antwort, die er einer Gruppe von Kardinälen gab, die ihm die Frage stellten, ob er die Wahl annehmen würde. Ergänzend muss gesagt werden, daß die Frage im poln. Irrealis wiedergegeben wurde. Daher ist von einer hypothetischen Frage auszugehen.
Interessant ist aber, daß gemäß dem Artikel, insbesondere unter Bezug auf dieses Abendessen, Kardinal Wojtyła von ausgesprochenen Konservativen, hier neben Wyszyński (bei dem innenpolitische Gründe eine Rolle gespielt haben) auch Kardinal Siri. Leider hat sich das Pontifikat dann nicht in diesem Geist entwickelt :'( . Das Königtum Jesu Christi beansprucht nicht nur den Unterleib, sondern den ganzen Menschen, die Kirche, den Staat, die Gesellschaft usw.
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#45   Major Kong   15:31:05 | Dienstag, 18. November 2008
Sie haben Recht clarissa
und genau das ist das Problem. Wenn die Wandlung wenigstens ungültig wäre, dann könnte man das Ganze als albernes Schauspiel abtuen. Hier aber setzt man den Hl. Leib des Herrn dem Sakrileg der Profanisierung und der Verachtung aus. Abgesehen davon, daß gerade bei einer solchen Materie Fragmente durch Herabfallen und ähnliches verunehrt werden können, wird den Teilnehmern keinerlei Ehrfurcht vor dem Herrn vermittelt. Es wird Ihnen vermittelt, daß Christus und die Religion etwas sind, was man bei Bedarf und Gelegenheit in das dümmliche Dasein dieser Zeit einbauen kann.
Solche Begebenheiten sind aber auch zu etwas nüzte. Sie zeigen manchem autoritätsgläubigem Neokonservativen wo Bartel den Most holt. Naja, frei nach Guareschis Figur der alten Lehrerin Signora Christina mag man sagen, auch für bestimmte Gattungen von Priestern gibt es einen Gott. >:)
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#57   Major Kong   13:34:41 | Sonntag, 16. November 2008
@karljosef (Entschuldigung für den franz)
Ich gehe überhaupt nicht zur Bruderschaft (sie wäre mit ca. 70 km am Nächsten), da mir der Notstandsgedanke, den ich in eingeschränktem Maße anerkenne, dort zu sehr überdehnt wird (hier ist insbesondere das reguläre Abnehmen von Beichten oder des Ehekonsens zu nennen, zudem ist die kritische differenzierte Auseinandersetzung mit VII einer grobmaschigen Pauschalablehnung gewichen).
Allerdings halte ich Ihre Aussage, daß mit den ED-Instituten das Bedürfnis nach der Tradition problemlos gestillt wäre, für vermessen. In meiner konkreten Umgebung gibt es überhaupt keinen traditionellen Katholizismus, da gilt es schon als konservativ, die „Deutsche Gemeindemesse von 1975“ präzise zu feiern. Wenn ich nicht jung, mobil und Sonntags öfter mal unterwegs wäre, hätte ich überhaupt keinen Zugang zur Tradition.
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#55   Major Kong   16:00:36 | Samstag, 15. November 2008
Ach franz josef großer Feldherr,
dachtest Du das so die Welt wär? Wenn man den Luxus genießt, in der Nähe eines solchen Institutes zu leben, klar. Aber diesen Luxus hat nicht jeder. Natürlich hat sich seit dem MP einiges entwickelt, aber das was die Bruderschaft für sich in Anspruch nimmt, nämlich überall zu versorgen, wo es gewünscht wird, das können die ED-Institute noch nicht. Hoffen wir, daß das Gerücht, was +.net über die Ausführungsbestimmungen zum MP verbreitet hat, wahr wird. Erst wenn die Hl. Vater bereit ist, die Bischöfe in der Liturgiefrage auch mal umzunieten, wofür wir beten sollten, erst dann gewinnt Ihr Argument an Gewicht.
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#28   Major Kong   13:32:10 | Freitag, 14. November 2008
@ HBR
Dann hoffen wir mal, daß Sie die Nachrichten gründlicher rezipieren als die Gerüchte. Es ist wohl nicht von einer Aufhebung sondern eher von der Feststellung des Nichteintritts die Rede.
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#26   Major Kong   12:49:13 | Freitag, 14. November 2008
richtig thaumathurgos!
Die Idee, die dahinter steht, ist, daß der Vatikan feststellt, daß die Tatstrafe der Exkommunikation nicht eingetreten ist, da sich die Weihenden und Geweihten in einem unvermeidbaren Verbotsirrtum befanden. Die Handlung werden als rechtswidrig aber entschuldigt erachtet. Gleichzeitig wird auch in einer ex-post-Betrachtung festgestellt, daß der „schismatische Akt“ nicht zu einem Schisma im Sinne des Can. 1364 CIC geführt hat ( :(3 für Clarissa), sondern zu einer Fortdauer des Ungehorsams wie schon vor 1988. Bei einem tatsächlich vorliegenden Schisma wäre die Annahme eines unvermeidbaren Verbotsirrtums wohl nicht so einfach. Deswegen wohl dann auch eine Klarstellung in diese Richtung.
Sollte diese, von mir schon seit geraumer Zeit favorisierte Lösung tatsächlich genutzt werden, dann wäre dies ein großes Geschenk an die Kirche. Man hätte implizit festgestellt, daß die nachkonziliare Zeit eine Menge Ungereimtheit mit sich brachte, zeigt der Bruderschaft aber auch auf, daß nicht jede unsubstantiierte Kritik angemessen ist. Alles in allem wäre dies wirklich eine absolut katholische Lösung.
Redaktion benachrichtigen Weiß in Rom die Rechte, was die Linke tut?
#19   Major Kong   09:03:43 | Donnerstag, 13. November 2008
Geht das überhaupt, Gotthard?
Kann denn, wer schon im Schisma steht, noch ins Schisma gehen? Wohl eher nicht. Daher ist Ihr Beitrag eher oberflächlich witzig, im übrigen aber ohne Tiefgang.
PS:Außerdem meine ich, daß die Raskolniken sich nicht wegen des Kalenders allein vom Moskauer Patriarchat trennten. Vielmehr trifft Ihre Aussage allenfalls auf die griechischen Altkalendarier zu.
Redaktion benachrichtigen Papst würdigt ambrosianischen Ritus +
#2   Major Kong   09:00:13 | Donnerstag, 13. November 2008
Immerhing
40% der katholischen Schüler. Immerhin, das lässt hoffen. Vermutlich werden die Armen jetzt von ihren verkniffenen Alt-68iger Lehrern durch eine verbale Stalin-Orgel ideologisch unter Feuer genommen, doch bitteschön „tolerant“ zu werden. Nunja, hieß es bei diesen Lehrern als sie noch Studenten waren, Ho- Ho- Ho-Chi Min, heißt es eben heute Ho- Ho- Homosexuell
Redaktion benachrichtigen Weiß in Rom die Rechte, was die Linke tut?
#2   Major Kong   13:33:38 | Mittwoch, 12. November 2008
@ Ruhrgebietler
Erlauben Sie mir die Frage, in wieweit Ihr Schutzengel von der Kalenderproblematik betroffen ist?
Was mir beim Namenspatron einleuchtet ist mir beim Schutzengel unklar.
Redaktion benachrichtigen Noch eine Papst-Stiftung + …
#5   Major Kong   10:02:56 | Mittwoch, 12. November 2008
Hilfeschrei an Katholik 999
Nicht das sich jemand irgendwann mal mit einem derartigen Hilfeschrei an Sie wendet, Katholik 999. Wäre interessant zu wissen, ob Sie dann immer noch so tolerant und gelassen wären. Selten eine derart dämliche Aussage gelesen. Naja, der Michigan Penal Code wird schon die passende Antwort für derartige Hilfeschreie parat haben.
Redaktion benachrichtigen Sind sogenannte „homophobe Klischees und Vorurteile“ das Problem?
#26   Major Kong   14:22:51 | Dienstag, 11. November 2008
Fakten und keine Wunschspekulationen
@ Bernado Gui
Mit Ihren Ausführungen zu den „Methoden der Russen“ die wir alle kennen würden, tragen auch Sie nicht zu einer Versachlichung der Diskussion bei.
@Sirillo und alle die sich angesprochen fühlen
Ich habe auf der Internetseite von Renovabis www.renovabis.de/aktuell/200830.shtml gelesen, daß die Erzdiözese Moskau mitgeteilt habe, auch die Verwaltung des russischen Präsidenten habe sich in die Ermittlungen eingeschaltet. Ich folgere hieraus, daß es eher nicht zu getürkten Ermittlungen niederer Chargen kommt. Wenn die Ermittlungen manipuliert sind, dann geschieht dies mit Billigung des Kreml.
Dies kann möglich sein. Die Rechtsstaatlichkeit ist in Russland gewiss nicht derart hoch ausgeprägt wie in Mitteleuropa, jedoch funktionieren die Gesetze der Logik gleich. Man müsste im Kreml also ein Motiv besitzen. Welches könnte dies sein? Will man die katholische Kirche diskreditieren?
Wenn ja, warum? Unbestreitbar war das Verhältnis Kirche Orthodoxie – Kirche in letzter Zeit eher von Annäherung geprägt. In diesen Tagen war der Kardinalerzbischof von Paris Gast des Patriarchen in Moskau.
Was für ein gewichtiges Motiv hätte der Geheimdienst selbst für eine Tat. Politisch bedeutend, gar der Regierung gefährlich waren die Patres gewiss nicht. Eher caritativ tätig und ansonsten wohl eher unauffällig. Riskiert man dafür einen Mord an zwei Ausländern? Eher nicht.
Ergo, die Variante der dt. Jesuiten ist nicht glaubwürdiger als die der russischen Behörden.
Redaktion benachrichtigen Ein flexibler Linker
#35   Major Kong   14:50:49 | Montag, 10. November 2008
Eine Debatte lohnt sich!
Als Tradi sage ich eine Debatte über den Zölibat lohnt sich. Sei es auch nur um daran zu erinnern, daß der Zölibat kein Dogma sondern eine kirchliche Ordnungsvorschrift ist, von der auch gerne dispensiert werden kann. Meiner Einschätzung nach sollte dies insbesondere von frustrierten Mitfünfzigern im geistlichen Stand gesagt, die ihr Amt lange als Sozialarbeit definierten und damit zwangsläufig scheitern mussten. Allerdings sollte diesen auch gesagt werden, daß die Dispens vom Zölibat auch eine Dispens von den priesterlichen Privilegien mit sich bringt ;-) .
Von Seiten junger Geistlicher, die dem Alten Usus nahe stehen, hab ich derartige Forderungen noch nie gehört. o.O
Redaktion benachrichtigen Verständnisvoller Oberhirte
#9   Major Kong   19:14:56 | Freitag, 7. November 2008
Unsinn von beiden Seiten
Der Autor bringt in dem Artikel genauso viel Unsinn wie die Herren, die zitiert werden.
Es handelt sich nur dann um abgefallene Priester, wenn sie nicht ordnungsgemäß laisiert worden sind. Ich geh jetzt mal davon aus, daß diese Leute laisiert wurden. Wenn ja, dann handelt es sich um Gläubige, die die Priesterweihe empfangen haben, aber die Rechte und Pflichten der Weihe nicht wahrnehmen dürfen. Die „Hausfrauen“ sind dann ihre Ehefrauen, sofern nach kirchlichem Brauch geheiratet wurde.
Die Zitierten sollten sich merken, daß es kein Recht auf den priesterlichen Dienst gibt. Wenn sie heiraten, dann können sie eben keine Priester sein. Es gibt in der lateinischen Kirche kein Recht auf Beides. Vielleicht sollte über einen Wechsel der Ritenkirche nachgedacht werden. Aber Vorsicht: da gibt es dann traditionelle Liturgie :-D
Es ist nett vom Erzbischof, daß er sich vielen Gruppen in seiner Diözese so intensiv widmet. Vielleicht schaut er auch mal bei einem kleinen Häufchen altritueller Gläubiger vorbei. Die können seinen Zuspruch sicher auch brauchen ^-^
Redaktion benachrichtigen Dann ist das Mysterium futsch
#18   Major Kong   00:48:51 | Freitag, 7. November 2008
@ Gregorius Magnus
Ich verstehe rein sachlich nicht, was ständig dieser Vorwurf von Trient soll? Dort fand ein wichtiges Konzil statt. Soweit es um die Messe geht, kann man sich von Trient eines mitnehmen. Es ist die Aufgabe des Papstes, die Gläubigen vor problematischen Riten zu bewahren. Das betrifft den NOM, wie er fast überall in D gelesen wird.
Ansonsten geht es nicht um Trient. Gerne würde ich in den alten Dominikanerritus gehen, den es vor Trient schon gab. Gerne auch in die überlieferte Messe der Kirche von Rom, die es ebenfalls vor Trient schon gab. Gerne auch in einen anderen Ritus, der schon seine tausend Jahre auf dem Buckel hat. Dies alles hat mit Trient nichts zu tun. Die „Herkunft aus dem Barock“ ist eine dreiste Lüge. Das weiß jeder, der zumindest minimal im Stoff der abendländischen Liturgiegeschichte steht.
Redaktion benachrichtigen Gebundene Hände
#48   Major Kong   19:26:51 | Donnerstag, 6. November 2008
@Jena-Boy
Auch jetzt liegen Sie wieder falsch und entscheiden können Sie sich auch nicht. Erst soll der RP das Parlament auflösen, dann wieder nicht. Die Auflösung 1930 war aus der ex-ante Sicht notwendig, da die Regierungsbildung fehlschlug, andererseits die Notverordnung abgelehnt wurde. Hier waren vor allem die Sozen schuld, weil die von der Macht nicht lassen konnten, jedoch auch keine Mehrheit hatten (so wie in Hessen in etwa :-D ).
Ich verrate Ihnen aber wo von Hindenburg versagt hat. Das war 1932, als er Reichskanzler Brüning wegen des Vorwurfs des „Agrarbolschewismus“ entließ. Hätte Hindenburg ihn gewähren lassen, hätte Brüning schon wenig später bei der Laussaner Schuldenkonferenz Ernte einfahren können und die Finanzen des Haushaltes stabilisieren können. Diesen Erfolg hätte Brüning zu Hause als politisch stabilisierenden Erfolg vermarkten können.
PS: Auch die Mehrheiten ab 1930 waren demokratisch (gewählt). Ein schönes Beispiel für das Versagen der Demokratie, wie ich finde.
Redaktion benachrichtigen Gebundene Hände
#36   Major Kong   16:19:56 | Donnerstag, 6. November 2008
@Jena-Boy
Schon mal nen Blick in die Weimarer Reichsverfassung geworfen? Der Reichspräsident konnte zwar gemäß Art. 25 den Reichstag jederzeit auflösen, jedoch nur einmal aus gleichem Anlass.
Eine erneute Auflösung (es war Ende 1932 schon mal aufgelöst worden) hätte wieder auf das gleiche Argument, daß nämlich eine Regierungsbildung nicht möglich gewesen wäre, gestützt sein müssen. Dies wäre verfassungswidrig gewesen.
Redaktion benachrichtigen Gebundene Hände
#19   Major Kong   15:01:27 | Donnerstag, 6. November 2008
@Jena-Boy
Natürlich ist der Artikel auch ein wenig Spekulation. Allerdings umreißt er die Lage und die ist nicht rosig. Aber sehen Sie es so. Die Boom-Phase in den neunziger Jahren wird in der Regel Bill Clinton angerechnet. Wer aber hat die ökonomischen Voraussetzungen hierfür geschaffen? Richtig ein anderer, Ronald Reagan nämlich. Nachdem die Dems der GOP den Aufschwung geklaut haben, kriegen sie den Abschwung noch dazu.
Richtig ist auch, daß Hindenburg Hitler ernannt hat. Nur hat Hindenburg vorher schon drei andere ernannt. Irgendwann gehen die Alternativen aus. Die Ernennung von Reichskanzlern war durch fehlende Mehrheiten im Reichstag begründet. Hätten die Sozialdemokraten und vor allem die deutschnationalen Protestanten Reichskanzler Brüning unterstützt, wäre es nicht zum Debakel gekommen.
Redaktion benachrichtigen Steht die Aufhebung der Exkommunikationen kurz bevor?
#57   Major Kong   20:00:49 | Montag, 3. November 2008
Erstaunlich
Es erstaunt mich werte Clarissa, aus ihrer Feder zu lesen, daß ein Schisma nicht vorliege. War es nicht immer auch Ihr Argument, daß man dieses sicher nicht wisse. In der Tat scheint das stärkste Argument gegen ein Schisma die Feststellung, daß der Vatikan auch über die FSSPX Jurisdiktion beansprucht, zu sein. Ansonsten beschreibt Ihr Beitrag ja letztlich auch schon den Zustand zwischen 1976 (?) und 1988.
Ceterum censeo: Hoffentlich ist an dem Artikel was dran. Die sichtbare Einheit der Kirche ist ein hohes Gut. Auch würde jede Form von Übereinkunft die Stellung der Reformpartei in den kirchlichen Strukturen weiter schwächen.
Redaktion benachrichtigen Mundkommunion – ein allgemeines Prinzip?
#68   Major Kong   18:30:13 | Freitag, 31. Oktober 2008
@ Fabianus, clarissa
Derartige Dinge können natürlich auch bei der Mundkommunion vorkommen. Auf youtube gibt es sogar ein Video von einer Hochzeitsmesse (ao. Form) bei der das von Clarissa geschilderte vorkommt. Sehr bitter. Wer aber dort genauer hinschaut, stellt fest, daß etwas fehlt. Die Patene! Bei ordnungsgemäßer Verwendung einer solchen sollte die Gefahr eigentlich minimal sein. Daher wundert mich auch das Vorkommnis, von dem Fabianus berichtete.
Ganz auszuschliesen sind Verunehrungen aufgrund der Unvollkommenheit unserer Welt natürlich nie. Aber die unterschiedliche Handhabe bei einer zu Boden gefallenen Hl. Hostie früher und heute zeigen, daß ein Wille zur würdigen Handhabung kaum mehr vorhanden ist.
@HBR
Mit Ihrer Bezungnahme Mundkommunion – Drittes Reich haben Sie sich endgültig als Troll geoutet.
Redaktion benachrichtigen Schließlich ist für Gott nichts unmöglich
#20   Major Kong   22:01:29 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Im Zorn zurückschauen?
Ich hoffe nicht, daß das Jubiläum der FSSP im Kern aus einer Rückschau auf die Ereignisse von 1988 besteht, sondern aus einem Ausblick auf die Möglichkeiten der Zukunft. Das Experiment der Tradition ist wieder möglich. Man kann rekonzilieren ohne das Gesicht zu verlieren. Sollten die Ausführungsbestimmungen zum MP tatsächlich die „Freizügigkeit“ für ED-Priester mit sich bringen, wäre das phänomenal.
Die Ereignisse von 1988, so problematisch sie sein mögen, sind in ihrer Ursache bereits im Jahr 1976 zu suchen, als Paul VI. die Frage der Liturgiereform auf die Ebene der Lehre hob. Man kann die Tradition nicht zulassen, weil das Konzil in Frage gestellt werden würde. Diese starrsinnige Haltung war der Auslöser für alles weitere. Nicht Erzbischof Lefebvre hat die alte Messe für kirchenpolitische Zwecke missbraucht, es war Paul VI. Er zeichnet auch für den kirchlichen Niedergang und das Chaos der 70iger Jahre verantwortlich. Heute ist vieles ja schon wieder etwas besser. Der Primus des Konzils hatte den Laden einfach nicht im Griff, wollte es sich und der Kirche aber nicht eingestehen!
Redaktion benachrichtigen Sie wollen die Sprache des Satans sprechen
#13   Major Kong   20:42:50 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Modernismus einmal anders!
Unterstellt, daß die Angaben in o.g. Artikel zutreffen, ist das ein sehr treffendes Beispiel dafür, daß auch der Klerus außerhalb des deutschen Sprachraums mitunter extrem vom Modernismus befallen ist. Während sich dies in Deutschland in einer überbordenden Huldigung an den Liberalismus in Staat und Gesellschaft sowie dem Ökumenismus äußert, ist es anderswo der Bazillus des Nationalismus. Alles Kinder von 1789, die in Opposition zur kirchlichen Wahrheit stehen.
Leider wird Alois Bischofs Vorschlag eines ausländischen Bischofs wohl nicht realisierbar sein, da dürfte ein Konkordat entgegenstehen. Interessant sind übrigens die Weihespender …ww.catholic-hierarchy.org/…ishop/bgherghel.html des Ortsbischofs ^-^ .
@Gallowglas
Ihre Einlassung ist mit purer Logik zu wiederlegen. Sie reden wirr.
@Jena-boy
Wieviel weiß man über die Hl. Kirche, wenn man zwischen sozialistischen Plattenbauten aufwächst?
Redaktion benachrichtigen Durch die Alte Messe bekehrt
#95   Major Kong   10:55:48 | Samstag, 18. Oktober 2008
@ Pius XII
Mag sein, daß es noch den einen oder anderen österr. Politiker gibt, der zumindest in privatissime Katholik ist. Jedoch sind sie keinesfalls Legion. Es erscheint mir widersprüchlich, vorstehenden Umstand herauszustellen, gleichzeitig Stadler aber für seinen Wechsel des Messortes zu kritisieren. Einerseits besteht man darauf, daß es wohl noch andere kath. Politiker, mutmaßlich postkonziliarer Glaubenspraxis gibt, andererseits wird ein Glaubensabfall Stadlers suggeriert, weil er jetzt eine diözesane Hl. Messe in der überlieferten Form besucht, die es wohl vor dem MP noch gar nicht gab.
Ich bin kein Experte für österr. Innenpolitik, meine aber zu wissen, daß sich Stadler insbesondere im vorpolit. Raum für den traditionellen Katholizismus stark gemacht hat, so sei hier der Kirchenbeitragsboykott, wie auch das Zurechtweisen der Erzdiözese Salzburg durch die Volksanwaltschaft erwähnt, das letztlich sogar dazu führte, daß man dort in Bezug auf die Bruderschaft offiziell blank ziehen musste.
Gewiss ist das „Dritte Lager“ unbrauchbar. Aber Stadler ist ja dort nicht als Katholik gestartet, sondern hat sich später bekehrt, wie viele andere, die heute die alte Liturgie besuchen. Unter normalen Umständen hätte er dann wechseln müssen, aber beim heutigen Zustand der ÖVP war dies keinesfalls geboten. Stattdessen hat er sich wohl bemüht, daß Parteiprogramm der FPÖ um das wehrhafte Christentum zu ergänzen.
Auf die übrigen Punkte kann ich mangels Zeichen jetzt nicht eingehen.
Redaktion benachrichtigen Durch die Alte Messe bekehrt
#89   Major Kong   10:00:35 | Freitag, 17. Oktober 2008
Mal sehen wie er sich entwickelt
Der einzige Katholik im Parlament sollte trotz aller Kritikpunkte an seinem parteipolitischen Schlingerkurs nach Möglichkeit unterstützt werden. Ich sehe kaum eine Alternative. Die entgottete ÖVP, die mit dem letzten Ergebnis ihre gerechte Strafe, insbesondere auch für die Ausfälle ihres Vorsitzenden gegen Glaube und Kirche, bekommen hat, ist keine Alternative mehr. Es bleibt zu hoffen, daß sie das Schicksal der DC teilen wird.
Leider ist das „Dritte Lager“ in Österreich ein rechter Proletenhaufen. Bis auf Haider und Stadler waren dort kaum Akademiker für längere Zeit in Führungspositionen aktiv. Der dümmliche Deutschnationalismus tut dann sein übriges. Durch Haiders Tod werden aber auch die Karten neu gemischt. Womöglich wird Stadler aber nicht wieder in die erste Linie drängen und sich mehr auf seine berufliche Karriere konzentrieren. Vernünftig wäre es für ihn schon. Er würde sich damit auch wohltuend von den Verbalmarktwirtschaftlern unter den „Christ“demokraten abheben, die ihr Lebtag noch nie in der freien Wirtschaft tätig waren, sondern immer nur Staatsknete kassiert haben.
@Onan
Klar, ein Schwuchtelpärchen, daß vom Staat alimentiert wird, dürfte nach Ihrer Ansicht wohl eher prädestiniert zur Elternschaft sein. Glaube ich Ihnen doch sofort. :-!
Redaktion benachrichtigen Konfusion im Kopf
#4   Major Kong   11:40:54 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Da bleiben noch Fragen, Timmi
Heißt das, der Kreuzestod Christi besitzt für die Juden keinerlei Relevanz? Benötigen sie Christus nicht, um zum ewigen Heil zu gelangen?
Wer gehört eigentlich zu den Juden? Legen Sie hier eine eng gefasste Definition zu Grunde, wie sie in den orthodoxen und konservativen jüdischen Gemeinden gilt (Jude nur, wer jüdische Mutter hat)? Oder nehmen Sie den liberaleren Ansatz, daß sich jede Person zum Judentum bekennen kann, so daß etwa auch ein Katholik, der zum Judentum übertritt, des Heils nicht verlustig gehen würde? Fragen über Fragen, die einer Antwort harren Timmi!
Redaktion benachrichtigen Die Reform hängt an einem dünnen Faden
#84   Major Kong   14:27:08 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Sie verkennen die Intention meines Beitrages
und auch den Adressatenkreis. Glauben Sie ernsthaft, ich wöllte Sie davon überzeugen, wie es um die Alters- und Sozialstruktur der Gläubigen der gregorianischen Liturgie bestellt ist? Wozu? Mein Ausgangsbeitrag richtete sich an jene Gläubige, die schon wieder pessimistisch werden, weil sich die Zustände in ihrer modernistischen Ortspfarrei nach 3 Jahren unter dem Pontifikat Benedikts XVI. noch nicht geändert haben. Diese Gläubigen wissen auch, wer Sonntags neben Ihnen sitzt.
Was Sie, Landorgel, glauben oder nicht, ist mir persönlich erstmal egal. Gleichwohl wünsche Ich Ihnen das Seelenheil :(3 . Daher immer schön den Glauben bekennen und die Sünde meiden O:)
Redaktion benachrichtigen Sind alle Busfahrer Volksverächter?
#9   Major Kong   14:13:05 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Hoffen wir mal das er recht hat
und es sich tatsächlich um einen allgemeinen Trend handelt. :-]
Redaktion benachrichtigen Die Reform hängt an einem dünnen Faden
#82   Major Kong   14:11:53 | Dienstag, 14. Oktober 2008
@Landorgel
Soweit es meine Ausführungen betrifft, handelt es sich um Erfahrungswerte von drei verschiedenen Kirchen/Kapellen in denen die alte Form gelesen wird. Soweit Sie statistische Erhebungen allgemeiner Natur wünschen, müsste man Sie auf Frankreich verweisen, da wurde sowas schon gemacht. Dort ist die altrituelle Bewegung bekanntlich um einiges stärker, der Trend der gleiche. Wenn ich es finde, stell ich es ein.
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#76   Major Kong   12:08:24 | Dienstag, 14. Oktober 2008
In der Kirche?
Denken Sie mal über den Satz nach, vielleicht geht Ihnen ein Licht auf.
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#74   Major Kong   10:26:13 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Lamoryanz ist unkatholisch!
Daher ist Thompsons Beitrag verfehlt. Man muss die ganze Sache als Kampf verstehen, als Kampf zwischen den Modernisten und dem Glauben verstehen. Auf der einen Seite gibt es die Gotthards und Landorgler hier im Forum, die es sich in dieser Welt gemütlich gemacht haben und lediglich ihren Anforderungen genügen wollen, auf der anderen Seite stehen die Wenigen, die Sehnsucht nach dem himmlichen Königreich haben und diese Sehnsucht in ihren liturgischen Vorstellungen ausdrücken. In diesem Kampf gibt es Offensiven und Rückschläge. Ich sehe keine Rückschläge, lediglich eine seit drei Jahren andauernde Offensive, die von Zeit zu Zeit an Intensität verliert oder gewinnt.
Man muss davon ausgehen, daß der Hl. Vater mit den kleinen Veränderungen an die Grenze des für ihn machbaren gegangen ist, man muss davon ausgehen, daß die Krise ein derart gigantisches Ausmaß hat, daß nicht in einem Federstrich hinweggezaubert werden kann.
Viel interessanter als die Frage nach der Anzahl der Hl. Messen in der traditionellen Form, ist doch die Frage, wer in den letzten Jahren zu diesen gestoßen ist. Die Tradis sind oft jung, hochgebildet und familiär orientiert. Dieser taktische Vorteil wird sich auf lange Sicht bemerkbar machen. Es ist zudem festzuhalten, daß die Christianisierung im römischen Reich nicht mit dem großen saturierten Teil der Bevölkerung begonnen hat, sondern anderswo.
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#52   Major Kong   23:58:35 | Freitag, 26. September 2008
Sie erdulden nicht
Das ist schön. Ich erdulde auch vieles nicht. Sozialismus, egal ob national oder international erdulde auch ich nicht, da bin ich ganz bei Ihnen :(3 . Ich erdulde aber auch nicht, den Kotau vor einer falschen Haltung, auch wenn es sich manche gemütlich gemacht haben. Wer nicht konsequent gegen Abtreibung eintritt, erduldet sie. Wer seichte Kompromisse glorifiziert, handelt unredlich. So einfach ist das.
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#64   Major Kong   23:51:12 | Freitag, 26. September 2008
Gotthard, Sie entlarvten sich!
Ihr vorletzter Beitrag in diesem Strang entlarvte Sie. Was Ihnen nicht passt, das darf nicht sein.
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#28   Major Kong   19:51:01 | Freitag, 26. September 2008
Was ist gegen das Bild einzuwenden ?
Das ist doch immerhin bedeutende zeitgenössische Kunst. Es ist doch schön, wenn eine Partei künstlerische Anliegen im Wahlkampf ganz nach vorne rückt. ^-^
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#26   Major Kong   19:47:55 | Freitag, 26. September 2008
Ist das wirklich so schlimm?
Als entschiedenem Anhänger der Alten Form stellt sich mir die Frage, ob das wirklich schlimm ist. Schlimm ist sicher die Tatsache, daß es für die Gläubigen keine Hl. Messe forma extraordinaria an Sonn- und Feiertagen gibt. Nicht schlimm finde ich, wenn ein ohnehin modernist. Geistlicher sich weigert. Meiner Erfahrung nach blüht die Hl. Messe in der alten Form dort, wo Gläubige und und Priester diese Form wollen. Das wirklich Problem besteht dort, wo gewillte Geistliche seitens der Autorität gehindert werden.
Zielrichtung nach dem MP muss es sein, gewillten Diözesangeistlichen (Priestermönchen natürlich auch) den Weg frei zu schaffen und dort wo es solche nicht gibt, Priester aus den ED-Instituten die Möglichkeit zu gewähren. Für letztere Option ist die pro-forma-Anfrage beim Ortspfarrer natürlich notwendig um das durch SP festgelegte Verwaltungsverfahren durchzuführen.
Vielleicht sollten sich die Organisatoren eher Gedanken machen, warum sie die Befragung derart unelegant über sich ergehen ließen. Letztlich hat die Aktion des Pfarrers das Vorhaben verzögert. Das alles war aber wohl zu erwarten. Wenn überhaupt, sollte man das Verwaltungsverfahren nutzen um entsprechend „Stimmung zu machen“ und weitere Sympathisanten zu gewinnen – nicht jedoch um Mitleid zu erheischen, wie es der Artikel tut.
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#17   Major Kong   15:35:50 | Freitag, 26. September 2008
@Stimme
Lästern Sie nicht so über Pflegeeinrichtungen, Sie werden möglich auch bald mal eine brauchen. Anhand Ihrer weltanschaulichen Haltung beurteilt, scheinen Sie ja auch nimmer der Jüngste zu sein.
Redaktion benachrichtigen Ich will ja auch eine Freud haben und mich nicht nur ärgern
#3   Major Kong   15:26:51 | Freitag, 26. September 2008
kirchliches Arbeitsrecht?
In vielen Arbeitsverträgen ist es üblich, ein Klausel aufzunehmen, die es untersagt, im Urlaub anderweitiger Arbeit nachzugehen. Urlaub soll ja schließlich der Erholung dienen. Vielleicht wär das auch was für das Erzbistum München.
Ansonsten scheint der Hw. Herr keine anderen Sorgen zu haben. Vielleicht mal wieder richtig Beichte hören, da vergeht einem vielleicht so ein Blödsinn.
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#4   Major Kong   10:34:08 | Freitag, 26. September 2008
Scheint kein schlechter zu sein
dieser Stadler. Soweit ich das mitbekommen habe, brauch man ihm aber nicht extra eine Vorzugsstimme zu geben, da er eh wegen seines guten Listenplatzes drinnen ist. Da wäre noch eine Stimme frei ^-^ . Allerdings scheint der vorstehende offenkundig von „den Christen“ lancierte Artikel auch wieder deren Schwächen zu offenbaren. Gewiss kann ich verstehen, daß man die Konkurrenz fürchtet, aber einfach pragmatisch zu sein, ist wohl auch nicht drinnen. Einfach sagen, keine Vorzugsstimme für Stadler, weil er keine braucht, ansonsten ein guter Mann. Letztlich hat Stadler ja recht, man muss professionell sein, da haben „die Christen“ noch zu arbeiten; trotz der netten jungen Damen aus dem Nachbarstrang, die dies hoffentlich auch aus Überzeugung machen.
Hauptsache keine Stimme für die Schwuchtelparteien ÖVP, SPÖ usw.!
@stimme der Vernunft
Warum sollte einem der Hintern auf Grundeis gehen? Die Zeiten sind für uns „Katholiban“ heute bedeutend besser als etwa in den 80iger Jahren. Wenn ich stattdessen so anfang 60 wäre, schon graues Haar hätte und mir nichts mehr bliebe als in der bunten Welt von damals zu denken und zu leben, dann würde mir der „Arsch auf Grundeis gehen“ :(3
Redaktion benachrichtigen Jesuitenpater abgefallen
#19   Major Kong   23:34:52 | Donnerstag, 25. September 2008
Der Witz ist alt, das Thema aber auch.
@ Jesuit
Der Witz ist alt, damit habe ich die Protties (Ihre ökumenischen GeschwisterInnen) früher immer geärgert.
Wenn ich mir Ihre Beiträge hier so durchlese, stellt sich mir die Frage, ob Sie wirklich Angehöriger der Gesellschaft Jesu sind. Wenn ja, gilt mein Vorschlag für Laisierungsverfahren auch für Sie :(3
An den Hw. Herrn Pater gerichtet, schlage ich ein ordnungsgemäßes Laisierungsverfahren vor. Nach Abschluss kann er sich dann auf Brautschau begeben. Vorzugsweise nach einer Dame, die ihn aus seinen hässlichen T-Hemden befreit.
Anbei: So wenig sympathisch der Herr Pater mir erscheint, allein das Eingeständnis hinsichtlich seiner „Berufung“ einem Irrtum aufgesessen zu sein, begründet keinen Glaubensabfall.
Redaktion benachrichtigen Viele Gläubige bei den Gottesdiensten
#31   Major Kong   23:22:30 | Donnerstag, 25. September 2008
@B-J so nicht!
Jetzt spielen Sie sich mal nicht so auf. Der Wert einer Wallfahrt hängt doch nicht von Ihrer Teilnehmerzahl ab. Mag sein, daß es anderswo mehr Leute gibt, na und. Im Glauben zählt Qualität nicht Quantität, da wird der Herrgott selbst entscheiden, wo die ist. Außerdem, wenn irgendwo 100 Jugendliche in zeitgeistiger Manier „kirchlich“ zusammenkommen, kriegen manche Kleriker auch gleich das Herzflattern vor Modernität. Also Bitte.
Wenn Ihnen der alte Usus egal ist, was geilen Sie sich eigentlich an der Ihrer Ansicht nach geringen Nachfrage auf? Mir scheint, Sie missgönnen!
Was Ihre beleidigenden Ausfälle (und die anderer Nutzer) gegen EB Haas angeht, so tut Zurechtweisung not. Ihr Niveau ist derart niedrig, daß ich es nicht einmal unterbieten könnte, wenn ich mich etwa über den Vorsitzenden der DBK und seiner Kenntnisse über das Internet, über die man hier www.gloria.tv/?video=dhjo2xzu… mehr erfahren kann, lustig machen würde.
Redaktion benachrichtigen Er sah das Heil in einer konservativen Theologie
#13   Major Kong   22:33:44 | Mittwoch, 24. September 2008
R.I.P.
Ohne den Verstorbenen und sein Oeuvre näher zu kennen, sei ihm ein gnädiger Richter und friedliches Ruhen gewünscht. Vielleicht gehörte er trotz seines protest. Bekenntnisses zur Seele der Kirche, wie es der Hl. Papst Pius X. in seinem Katechismus formulierte.
Allgemein fällt auf, daß akademisch geartete konservative Kulturkritik in Deutschland auf eher trockenen Boden fällt. Nichts desto trotz sind neue Ansätze konservativer Kulturkritik jenseits bürgerlich-bundesrepublikanischer Gemütlichkeit greifbar ohne dabei ins proletarisch-revolutionäre zu kippen. Man muss sie nur suchen, da sie derzeit eher biedermeieresk daher kommen.
Einige der vorstehenden Kommentare hingegen zeigen eine äußert proletarische bisweilen gar totalitäre Haltung, die mich schaudern lässt. Da scheint sich ein Barbar zum Zeichen des Heils zu deuten, eigenartig.
Redaktion benachrichtigen Wirksame Bremsmethoden
#8   Major Kong   15:17:19 | Montag, 22. September 2008
@landoII
Das Niveau Ihres Eingangsbeitrages spricht Bände und zeigt ganz klar wes Geistes Kind Sie sind, Vade Retro! Sie können sich auch nicht darauf berufen, provoziert worden zu sein, im Gegensatz zu Hank.
Redaktion benachrichtigen Eine römische Basilika für den Alten Ritus?
#31   Major Kong   13:51:37 | Donnerstag, 18. September 2008
wie belastbar?
@ landorganistIn (ich muss das mal gendern, das macht man heut so)
Ottaviani hat lediglich gefordert, daß jeder, der dies wünscht, die Möglichkeit haben soll, ausschließlich die ao. Form zu praktizieren. Das scheint für eine intolerante PersonIn wie Sie zuviel zu sein.
Allgemein stellt sich mir gerade die Frage, ob diese Extrembeispiele von Anträgen nicht forciert worden sind, um der Sache an sich zu schaden. Zutrauen würd ich es dem einen oder anderen Modernisten schon.
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#23   Major Kong   12:35:19 | Donnerstag, 18. September 2008
@Zwobbel
Implizit stimmen Sie mir zu. Der Kardinal wollte mit dieser Aussage, die im Kontext der Frankreich-Reise gelesen werden muss, die eigenen Leute (eben nicht die „hardcore-tradis“) an die Leine nehmen, weil das französische Episkopat wegen der Entwicklung nach SP nicht besonders erfreut sein dürfte.
Ich habe gerade ein Interview mit dem Vizepräsidenten der kath. Uni Lille, P. Bernard Podvin gelesen, wo diesem entgegengehalten wurde, daß fast die Hälfte der praktizierenden Katholiken in Frankreich die Alte Messe bevorzugen würden. Er antwortete, dies sei die logische Reaktion auf die Ereignisse des Mai 68. Ich war zugegebenermaßen erstaunt, daß der Pater diese Zahlen nicht zurückwies, sondern zu erklären versuchte und gleichzeitig hofft, daß sie sich ändern. Die kirchliche Linke in Frankreich hat Angst :-D
Allerdings ist die Wortspende des Kardinals ein Schlag ins Gesicht für alle die sich redlich mühen, die ao Hl. Messe zu organisieren. Da wird ein Spinner zitiert, zu den Vielen, die ernsthafte Beschwerden haben, wird nichts gesagt. Das ist nicht richtig.
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#7   Major Kong   11:14:05 | Donnerstag, 18. September 2008
Wie Viele?
Mich würde ja mal interessieren, wie viele dieser Zuschriften in der vom Kardinal gerügten Weise verfasst wurden und wie viele ernsthaft und vernünftig um das Anliegen der Alten Messe bitten. Ich vermute, daß hier ein paar „Rosinen“ rausgepickt wurden, um die Gläubigen des alten Ritus ein wenig zu disziplinieren. Man will sich ja nicht ständig mit den nationalen Bischofskonferenzen anlegen müssen, um Randgruppen zu schützen. Wobei, für andere Randgruppen haben ja sowohl der Vatikan als auch gewisse Bischofskonferenzen besonders viel Verständnis :-#
Redaktion benachrichtigen Bischöfliche Obstruktionspolitik
#22   Major Kong   15:06:33 | Mittwoch, 17. September 2008
@ Catholicus simplex!
Das lateinische Demonstrativpronomen, daß als Teil des Messkanons hier von Ihnen verunglimpft wird, lautet hoc und nicht „huc“.
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#126   Major Kong   11:11:48 | Dienstag, 16. September 2008
@ Benedikt, Clarissa
Mir ist das kirchenrechtlich und teilweise auch dogmatisch problematische Fundament der FSSPX sehr wohl bewußt. Ich stelle zudem nicht in Abrede, daß man sich hiermit auch sachlich auseinandersetzen kann. ABER: Ich kann keinen Sinn darin erkennen, den Nutzer Marcellus, der offenkundig aus unzulänglichen Ressourcen schöpft, derart vor sich her zu treiben. Trotz allem ist auch er Bruder in Christo. Zudem: es gibt in Deutschland vielleicht 50 irreguläre Hl. Messen der FSSPX, von denen die Hälfte wahrscheinlich nicht existieren würde, hätte man die alte Liturgie nicht so lange unterdrückt. Es gibt weit mehr „Hl. Messen“, die offensichtlich gegen die kirchlichen Bestimmungen hinsichtlich der Liturgie gefeiert werden und wo man, sollte man mal in eine solche geraten, sich die beiden Wörtchen „ecclesia supplet“ mantraartig immer wieder sagen muss, um das zu überstehen.
Mir ist eine derartige Einseitigkeit, wie sie von Ihnen beiden hier zu lesen ist, verdächtig.
Bis 1988 waren schon 20 Jahre ins Land gegangen. Ich verweise hier ausdrücklich auf die Aussage Pauls IV. aus 1976? zu Jean Guitton, man könne EB Lefebvres Wunsch zur Wiederzulassung der alten Liturgie nicht entsprechen, weil man damit das Konzil in Frage stellen würde. Wer hat also die Liturgiefrage auf die Ebene des Kirchenstreites gehoben?
PS: Clarissa, warum Zitatekrieg? Ich wollte damit nur sagen, daß ich im Moment nicht daraus zitieren kann. Warum eine derart patzige Reaktion?
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#117   Major Kong   00:21:25 | Dienstag, 16. September 2008
Mensch Benedikt
Sie sind ja noch am Leben, da kann ich mir eine kräftigere Wortwahl erlauben. Sie sind ein ziemlicher Korinthenkacker. Auch wenn ich es in der Betreffzeile versehentlich unterließ, Sie ausdrücklich mit zu nennen, so sei doch gesagt, daß auch Sie gemeint waren. Gerade genauso wie in einem der Beiträge vorher.
@ wahrer Glaube
Könnte man nicht auch sagen, daß die „Spaltung“ von denen verursacht wurde, die ohne Not Allen etwas neues aufzwingen wollten. Hätte man sich bei der Liturgiereform zumindest an der „benediktinische“ Toleranz orientiert, so wäre die irreguläre Situation der FSSPX wohl nie eingetreten.
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#112   Major Kong   00:06:42 | Dienstag, 16. September 2008
@ Clarissa
Meine Quellen:
1. Geschichte der katholischen Kirche vom St. Benno Verlag www.zvab.com/…isplayBookDetails.do?itemId=1744081…
2. Papstgeschichte von Seppelt-Löffler www.antiqbook.be/…ro/133314_122C.shtml
Bin derzeit leider ex loco, daher kann ich nicht daraus zitieren. Werde das nachholen, wenn ich wieder zu Hause bin.
Sie beide können wirklich froh sein, daß Marcellus sich hier derart aufführt. Ansonsten wäre Ihr Linksdrall schnell entlarvt.
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#102   Major Kong   23:46:29 | Montag, 15. September 2008
@Clarissa
Ich weiß, daß ist jetzt ein bissel platt, Sie werden aber sicher nicht bestreiten, daß Honorius I. rechtmäßiger Papst war. Zu seiner Rechtgläubigkeit wiederum hat sich das III. Konzil von Konstantinopel entsprechendes ausgesagt. Es gibt somit sehr wohl einen Präzedensfall für einen rechtmäßigen aber nicht rechtgläubigen Papst. Rückschlüsse auf andere will ich damit natürlich nicht ziehen ^-^
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#84   Major Kong   23:03:13 | Montag, 15. September 2008
@ Benedikt, Clarissa
Man müsste Sie beide wohl als Süßwassermatrosen bezeichnen. Sie scheinen auch nichts weiter zu können, als dem armen Marcelus, der zugebenermaßen auf verlorenem Posten argumentiert, dies um die Ohren zu hauen. An wirklichen Problemen haben Sie wohl wenig Interesse.
@Benedikt
Fischer hat die Partei der „Grünen“, die eindeutig eine „pro-choice“-Haltung besitzt, mehrmals öffentlich unterstützt. Ich verweiße hier auf die Stellungnahme des Präsidenten des päpstlichen Gerichtshofes Erzb. Burke bezüglich der Unterstützung für pro-choice-Politik. Macht man als Katho nicht. Wenn doch, wäre die Konsequenz zu erörtern. Insoweit muss Fischer nicht als zwingend exkommuniziert betrachtet werden, aber irgendwie auch nicht so weit weg davon.
Redaktion benachrichtigen Piep, piep, piep?
#78   Major Kong   22:54:36 | Montag, 15. September 2008
@Googler
Hm, irgendwie scheint der Hl. Vater jedem seiner öffentlichen Kommunikanten das auch vorzuschreiben. Wie gesagt, ausnahmsweise für deutsche Nommies, damit denen das nicht vor den Protestanten peinlich sein muss, in der Regel aber nicht. Versuchen Sie doch mal bei den Unierten Ihr „Recht auf Handkommunion“ durchzusetzen. Letzteres klingt irgendwie auch wie „Recht auf Abtreibung“.
Um die Sache mal abzuschließen. Der Hl. Vater wünscht sich ein friedliches Nebeneinander. Daher ist es unbotmäßig gegen die Riten und Gebräuche der göttlichen Liturgie des Hl. Papstes Gregor zu pinkeln, wie das hier geschieht. Es offenbart sich eine gewisse Blockwartmentalität sog. Neo-„konservativer“ Katholiken. :-S
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#60   Major Kong   22:27:54 | Montag, 15. September 2008
Vollpfosten
@ wahrer Glaube,
wäre vorgenannte Bezeichnung nicht unhöflich, müsste man sie auf Sie anwenden. Versuchen Sie sich doch mal vorzudrängeln, wenn der Hl. Vater öffentlich die Kommunion spendet und verlangen Sie von ihm die Handkommunion. Wie Ihnen womöglich im dt. Provinzmief entgangen ist, spendet der Hl. Vater die Hl. Kommunion öffentlich mittlerweile nur noch in der überlieferten Form um die kirchliche Regel zu verdeutlichen. Wenn Ihnen so sehr nach der HK ist, dann freuen Sie sich, daß Sie Ihnen im neuen Usus in Deutschland ausnahmsweise gestattet ist (noch >:) ), behelligen Sie aber bitte nicht die Geistlichen und Gläubigen, die sich an die kirchliche Regel halten.
Redaktion benachrichtigen ‘Die Christen’ und sonst niemand
#55   Major Kong   14:17:14 | Sonntag, 14. September 2008
Wer hat uns veraten – Christdemokraten ;-)
Mir scheint eine „rechte“ Alternative zur bürgerlichen Massenpartei kann eine Parteienlandschaft, wie sie in West- und Mitteleuropa existiert, durchaus auflockern. Ich sehe auch gar kein Problem darin, daß sich eine solche Partei vor allem um Themen kümmert, die man in Amerika als „social issues“ bezeichnet, meinetwegen noch um die Restriktion im Bereich der Einwanderung fremdkulturellen Prekariats.
Strategisches Ziel einer solchen Partei müsste es natürlich sein, die Hürde ins Parlament zu überwinden, um sich einer bürgerlichen Großpartei als Koalitionspartner anbieten zu können. In den Niederlanden hat es ja irgendwie funktioniert, auch wenn die ChristenUnie aus calvinistischen Sektierern besteht. Letztlich müsste eine solche Partei zumindest in ihren Kernfeldern auch einige Erfolge nachweisen können, Wirtschaft kann man ja dem Seniorpartner überlassen. Ob das in den Niederlanden so klappt, kann ich nicht beurteilen.
Darüberhinaus ist es aber auch ein bisschen fraglich, warum eine bürgerliche Volkspartei eine besondere Wirtschaftskompetenz besitzen sollte. Die Biographien ihrer Funktionäre und Parlamentarier legen das nicht unbedingt nahe. Da ist die Tätigkeit als selbständiger Rechtsanwalt (immerhin!) oft das größte unternehmerische Wagnis.
Ein Defizit solcher Parteien wie der „Christen“ besteht wohl in ihrer mangelnden Kompetenz was den Politik- und Medienbetrieb als solchen anbelangt. Im übrigen ist ein religiöser Bezug im Parteinamen mit Vorsicht zu betrachten.
Redaktion benachrichtigen Vor der Bohrspindel
#14   Major Kong   11:13:18 | Freitag, 12. September 2008
Geben kann, werter Heinrich
Allerdings dürfte eine kritische Distanz hierzu nicht das falscheste sein, zumal für einen traditionellen Katholiken. Mir erscheinen derartige Erscheinungen a la Medjugorje als Fluchtpunkte für „konservative“ Katholiken, die die Kirchenkrise erahnen, aber sich damit nicht auseinandersetzen wollen.
Redaktion benachrichtigen Angst als Mittel gegen die Angst
#39   Major Kong   09:29:21 | Freitag, 12. September 2008
Wie sich die Zeiten gleichen können
Ich stelle mir gerade vor, es wäre 1927 und es würde jemand vor dem aufkommenden Nationalsozialismus warnen. In weiten Teilen des dt. Bürgertums, daß damals deutschnational war, hätte man in ausgelacht und als Feind der öffentlichen Ordnung diffamiert.
Heute ist das deutsche Bürgertum in weiten Teilen linksliberal und ein Warner vor der Islamisierung der Gesellschaft ein Feind der öffentlichen Ordnung. Als Kronzeuge hierfür wird ein „Experte“ der Sozialisten bemüht :-D .
Ein Grund mehr, sich möglichst aus dem Geltungsbereich des GG zurückzuziehen. Naja zum Glück gibts in meiner Heimat keine Muslime oder Linksliberale. Leider aber Sozialisten.
Redaktion benachrichtigen Es war überraschend einfach, sie zu lieben
#42   Major Kong   11:10:00 | Donnerstag, 11. September 2008
Mensch Benedikt :-)
Nun lassen Sie den Protestanten nicht dumm sterben. Klären Sie ihn doch ein wenig über seinen geliebten Staat und dessen Konstitution auf. Na gut, dann mach ich es.
@Protti
Grundrechte binden grundsätzlich erst einmal die staatliche
Gewalt und nicht Private. Somit kann +.net nicht in den Schutzbereich von Art. 5 I GG eingreifen, da es kein staatliches Organ ist. Es gibt hiervon eine kleine Ausnahme, die Sie im sogenannten Blinkfuer-Urteil des BVerfG nachlesen könenn. Da +.net aber nicht der Axel-Springer-Konzern ist, ist das hier nicht von Relevanz.
Redaktion benachrichtigen Die Sexualaufklärung ist gescheitert
#75   Major Kong   11:05:23 | Donnerstag, 11. September 2008
Dess Brot ich es, dess Lied ich sing
Es ist mir natürlich klar, daß Sie als in diesem Bereich eingesetzte Lehrkraft die Vorzüge des Systems, dessen Teil Sie sind, anpreisen müssen. Jedoch sollten Sie nicht vergessen, daß es sich hierbei um ein Thema handelt, daß sie letztlich auch einem Teil der Schüler aufnötigen. Im übrigen lehne ich es ab, irgendwelche Bildungsstandards aus NRW als maßgeblich zu empfinden.
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#70   Major Kong   09:21:17 | Donnerstag, 11. September 2008
@Andreas_Rau
Es dreht sich ja alles darum, daß es nicht mehr als Aufgabe der Eltern sondern als Aufgabe der Schule gesehen wird. Hier wird insbesondere katholischen Familien ein Dienst aufgenötigt, dessen diese nicht bedürfen.
Hier in Polen ist Sexualkundeunterricht freiwillig. Die Schüler können nach eigenem Wunsch daran teilnehmen. Selbst wenn sie teilnehmen, wird ihnen dort nicht der Standardspruch „machs nur mit Gummi“ beigebracht, sondern es wird angeregt, darüber nachzudenken, ob es sinnvoll ist, es überhaupt „zu machen“.
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#63   Major Kong   00:31:18 | Donnerstag, 11. September 2008
@ colombe et al.
Ein anderer Nutzer, der sich als Tradi darstellte, hatte die Herkunft des Namens schnell erkannt. Vielleicht mal im Lexikon des internationalen Films stöbern. Wenn ich jetzt sagen würde, ich reite gern mal auf einer Bombe, wäre das wohl im Kontext des Themas missverständlich :-D .
Genug der Vulgarismen, dafür sind andere zuständig. Wer wie JMX derartige Formulierungen zur ernsthaften Diskussion nutzt, scheint eh jenseits von gut und böse zu. Dem denkenden Katholiken sei gesagt, daß die Phrase eines neutralen Sexualkundeunterrichts lächerlich ist. Meiner Erinnerung nach (Gymnasium in einem Leistungsbundesland) läuft das nach dem Schema ab: „Kondom ist besser als Pille, weil mit 15 die Nebenwirkungen und Risiken höher sind, abgesehen von STDs usw.“ Daß dort ein Plädoyer für Keuschheit seinen Platz haben könnte ist nahezu auszuschließen.
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#57   Major Kong   22:38:21 | Mittwoch, 10. September 2008
@ Simpel denkender Katholik
Warum sollten Eltern, die offenkundig über die Zusammenhänge soweit informiert waren, daß Sie Kinder in die Welt setzen konnten, nicht in der Lage sein, diese Kenntnis auch an ihre Kinder weiterzugeben? Mir scheint, ihre Argumentation enthält einen Bruch.
Darüberhinaus besteht zwischen Ihnen und der Heiligen Kirche wohl ein Dissens hinsichtlich der Frage was richtig verantwortete Sexualität ist. Kommen Sie mir jetzt aber bitte nicht mit Platitüden a la „Die Kirche will nur Kinderreichtum“ usw. Das würde Sie endgültig lächerlich machen und zwar hinsichtlich Ihrer Selbstbezichtigung als Katholik.
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#54   Major Kong   22:16:46 | Mittwoch, 10. September 2008
Ich weiß es aber besser!
Da ich (Deutscher) momentan in Polen lebe und mich in verschiedenster Art und Weise mit Land, Leuten, Kultur und Sprache auseinandersetze, kann ich dieses wohl besser beurteilen als Sie oder +.net.
PS: Im übrigen verbitte ich mir die Duzerei!
Redaktion benachrichtigen Die Sexualaufklärung ist gescheitert
#52   Major Kong   22:08:02 | Mittwoch, 10. September 2008
Herr Dr. Koch
Sie scheinen kein Filmfreund zu sein ^-^ .
Übrigens, der Nationalstürmer Klose entstammt einer
binationalen Ehe zwischen einer Polin und einem deutschen
Oberschlesier. Von einem Zusammenhang mit dem Judentum ist nichts bekannt.
PS: Worin haben sie promoviert?
Redaktion benachrichtigen Die Sexualaufklärung ist gescheitert
#50   Major Kong   21:55:50 | Mittwoch, 10. September 2008
Gut so, weiter sperren!
Erfreulich, wenn die Redaktion jetzt gegen Poster vorgeht, die über die Strenge schlagen. Neben den notorischen Antikatholiken sollten aber auch peinlich-flegelhafte „Katholiken“ gebannt werden, da sie uns Traditionalisten in Verruf bringen. Diese Maßnahmen könnten +.net wieder verstärkt zu einem Medium für palaeo-konservatives und traditionell-katholisches Gedankengut machen. Als Haus- und Hofmodernist halten wir uns dann weiter den Nutzer Gotthard.
Zum Artikel selbst. Nichts neues. Der sich als autonom begreifende Mensch interessiert sich allenfalls aus rein subjektivistischen Gründen für Nachwuchs. Die Triebbefriedigung ist dem subjektivistischen Hedonisten natürlich primär.
Im Kurs Familienrecht wurden wir von der Dozenten (langjährige Richterin am FamG) mit der Feststellung begrüßt, daß eine Scheidung am unwahrscheinlichsten bei auf auf dem Land lebenden Katholiken sei.
Redaktion benachrichtigen Es zieht sie wieder nach Fulda
#44   Major Kong   00:43:19 | Samstag, 6. September 2008
Gotthard Sie entblößen sich!
Da werden die Piusbrüder sich aber freuen, daß gerade Sie diese gegen den Vorwurf eines Schismas verteidigen :-D .
Auch wenns Ihnen nicht passt, so sind deren Sakramente (exklusive Beichte und Abnahme des Ehekonsens) doch wirksam. Der Vatikan sieht es so und daß aus begründeten Umständen. Im übrigen würde der unerlaubt geweihte Bischof Fellay beispielsweise auf einer Stufe mit dem seiner Zeit unerlaubt geweihten Bischof Lubomir Husar stehen, dessen kirchliche Regulierung auch erst nach 20 Jahren erfolgt ist. Sie können es drehen wie Sie wollen, Ihre Argumentation ist schlicht ergebnisorientiert und versucht den Alptraum vom Aggiornamento wach zu halten. Aber es hilft nichts, Alter Mann, Ihre Zeit und die Zeit Ihrer Ideen ist vorbei; und das nicht nur wegen einer Piusbruderschaft, sondern weil heute ein anderer Wind weht. Dieser weht gegen die Kirche aber er weht vor allem gegen Ihre Ideen.
Redaktion benachrichtigen Ihre Religion ist Marke Eigenbräu
#132   Major Kong   23:26:46 | Freitag, 5. September 2008
@ JB, simpel denkend.
Niemand wird gezwungen die Wahrheit zu glauben. Gott lässt dem Menschen die Freiheit zu glauben oder es zu lassen. Selbstverständlich ist, wie bei jeder freiverantworteten Entscheidung, mit den Konsequenzen zu leben.
Was die ansonsten propagieren ist bestenfalls der ferne Gott der griechischen Philosophen vor Christi Geburt. Das Kreuz hingegen ist konkret.
Redaktion benachrichtigen Es zieht sie wieder nach Fulda
#27   Major Kong   23:18:28 | Freitag, 5. September 2008
Ein Hetzer schlimmer als Goebbels
mehr als dieses Willy Brand Zitat fällt mir über Sie nicht ein, Gotthard! Bevor jetzt jemand mit NS-Vergleich kommt, Brandt sprach damals über H. Geißler. :-D
Was die FSSPX angeht. Die zuständige römische Behörde geht von einem Schisma nicht aus, das scheint Indiz dafür zu sein, daß es ein solches nicht gibt.
Sollte es eines geben, dann stehen die Piusbrüder auf einer Stufe mit den Ostschismatikern. In meiner Heimatstadt wird den Schismatikern die katholische Kirche zur Verfügung gestellt. Dort feiern die Ostschismatiker die wundervolle göttliche Liturgie des Hl. Johannes Goldmund. Die Feier einer göttlichen Liturgie wäre dann die zweite Gemeinsamkeit mit den Piusbrüdern.
Ansonsten redet Gotthard wieder besseren Wissens. Die von Bischof Fellay geweihten Priester werden ohne Nachweihe übernommen, falls sich einer der ihren wieder vollständig den römischen Autoritäten unterwirft (das was Gotthard noch nie gemacht hat :-! ). Ergo spendet Fellay gültig aber gegen das Kirchenrecht Sakramente.
Redaktion benachrichtigen Interdikt über Medjugorje-Guru
#3   Major Kong   19:35:35 | Donnerstag, 4. September 2008
Kann man dazu auch eine weitere Quelle
in einer verbreiteten Sprache angeben. Mich würde das tatsächlich interessieren. Obwohl ich durchaus Zugang
zu slawischen Sprachen habe, wäre ich dem kroatischen
abgeneigt.
Redaktion benachrichtigen Ihre Religion ist Marke Eigenbräu
#111   Major Kong   19:33:34 | Donnerstag, 4. September 2008
@JB, simpel denkender
Anathema sit!
Es gibt Lehren der Kirche, welche höchste Lehrautorität beanspruchen. Diese Lehren sind als unfehlbar von jedem
Katholiken zu glauben, hierzu zählen die sogenannten Dogemn. Daneben gibt es Lehren, die diese
höchste Lehrautorität nicht beanspruchen, an diesen ist persönlicher Zweifel unter hinzutreten von weiteren Umständen erlaubt.
Wer die höchste Lehrautorität grundsätzlich ablehnt, befindet sich außerhalb der Kirche. Sollte das bei Ihnen tatsächlich der Fall sein, dann ändern Sie bitte Ihre Signatur.
Redaktion benachrichtigen Ihre Religion ist Marke Eigenbräu
#20   Major Kong   20:31:44 | Mittwoch, 3. September 2008
Zwangsheirat?
@ PhilomeniaW
Den Begriff kenn ich nur im Zusammenhang mit Menschen, die aus dem Orient stammen und unsere Gesellschaften kulturell bereichern, so zumindest die Auffassung der öffentlichen Meinung.
In den USA dürfte es so etwas nicht geben, der Kleine kann daher sicher nein sagen. Natürlich ist die Option, die nächsten 20 Jahre in Schulden zu stecken, weil man für Mutter und Kind Unterhalt zu leisten hat, deutlich besser als diejenige, demnächst zu einer einflussreichen vermögenden Familie zu gehören und wirtschaftlich ausgesorgt zu haben. Der Kleine tut mir echt leid.
Ich kann ja verstehen, daß Sie diese Konnexität zwischen GV und plötzlich eintretender Verantwortung ein wenig anwidert, aber das ist eben der Plan der Natur (an den Herrgott werden Sie ja nicht glauben). Noch mehr dürfte Sie wohl anwidern, daß so ein Kind dann doch tatsächlich Mutter und Vater hat, so altmodisch und so, quasi faschistisch. Aber manchmal gibt es sowas noch.
Recht will ich Ihnen jedoch darin geben, das in einer solchen Situation ein 24h Job für eine Mutter bzw. Großmutter wohl nicht das Idealste ist.
Redaktion benachrichtigen Ihre Religion ist Marke Eigenbräu
#8   Major Kong   19:01:37 | Mittwoch, 3. September 2008
Der Remnant
ist keine lefebvristische Zeitung sondern unabhängig! Die Redaktion hält auf EB Lefevbre große Stücke, lobt aber auch den Reformkurs Seiner Heiligkeit.
In wieweit man der Aufforderung Folge leisten sollte – sofern man US-Bürger ist – ist ohnehin eine andere Sache.
Wenn ich mich recht erinnere wurde durch Roe vs. Wade das Abtreibungsverbot im Staat Texas gekippt. Der Rest der Einzelstaaten hat das dann angepasst. Strafrecht unterliegt also (zumindest in diesem Punkt) wohl der Kompetenz der Einzelstaaten. Das einzige, was eine präsidiale Administration machen kann, ist Richter zu ernennen, die formal korrekt feststellen, daß eine Abtreibungsfreiheit („right of privacy“ nannte man es dort) in der Verfassung keine Grundlage hat. Ein Abtreibungsverbot wohl aber auch nicht. Insofern wäre es an den Einzelstaaten mit republikanischer Mehrheit und Gouverneur entsprechende Gesetze zu schaffen. Der Supreme Court soll ja jetzt schon derart besetzt sein, daß er die Rolle als „interpreter of constitution“ nicht mehr wahrnehmen will und damit auch keine Rechtskonstruktionen kreiert um der öffentlichen Meinung zu folgen.
Nebenbei bemerkt, einer der obersten Richter, die Roe vs. Wade zu verantworten haben, war selbst Republikaner und hat sein Urteil wohl gemäß der mit ihm verbandelten Ärzte-Lobby gefällt.
Redaktion benachrichtigen Dreck auf die eigenen Leute
#74   Major Kong   09:37:44 | Mittwoch, 3. September 2008
Die Antwort könnten Sie sich selber geben
Leblhuber.
zunächst einmal macht es nur Sinn weiter zu diskutieren, wenn man nicht jede Auseinandersetzung als „Hetze“ qualifiziert.
Die Berührungspunkte zwischen Judentum und Christentum sind einfach enger, das gilt in historischer wie auch in räumlicher Hinsicht. Darüberhinaus dürfte die Auseinandersetzung der Kirche mit dem Protestantismus ein vielfaches der Auseinandersetzung mit dem Judentum eingenommen haben.
Sehen Sie, es bestreitet doch niemand Fehltendenzen in der Auseinandersetzung mit dem Judentum, insbesondere Gewalt und keine ausreichende Separierung vom Zeitgeist. Demgegenüber muss die Kirche aber darauf beharren, daß das Judentum nach dem Kreuz keine Wahrheit mehr in sich birgt. Nicht mehr nicht weniger.
Ein problematischer Punkt, der wohl Ursache dieser Debatte ist, ist jener, daß es in der subjektiven Wahrnehmung der Betroffenen einen signifikanten Teil säkularisierter „Juden“ im öffentliche Leben des späten 19. und frühen 20. Jhdt. gab. Dieses öffentliche Leben, das habituell und intellektuell stark gegen die christl. Kultur gerichtet war, war dann vermutl. auch der Anlass seitens einiger betroffener Vertreter der Kirche undifferenziert gegen das Judentum ins Horn zu stoßen.
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#61   Major Kong   22:26:23 | Dienstag, 2. September 2008
@JMX et al.
Das Reichskonkordat ist in weiten Teilen bis heute in Kraft. Zudem wurde es mit langer Vorlaufzeit ratifiziert. Das bedeutet, die Arbeiten hieran, die Verhandlungen etc. begannen lange vor der NS-Machtergreifung. Nach Ihrer Logik müsste man auch das schöne Wetter abschaffen, weil es im III. Reich auch mal Sonnenschein gegeben hat und die Nazis dies zu Parteitagen, Olympiaden etc missbrauchten. Olympiaden müssten dann wohl ebenso abgeschafft werden.
Ansonsten kommt hier nichts substantielles. Daß der katholische Glaube, so er unverfälscht gelehrt wird, antijudaistisch ist, wie er auch antibuddhistisch, antiislamisch usw ist, kann man als Binsenweisheit betrachten. Die Singularität der Wahrheit schließt den Irrtum eben aus. Hiervon zu unterscheiden ist der sog. Antisemitismus, dem man nur anhängen kann, wenn man nicht an die Einheit des Menschengeschlechtes glaubt. Wir Katholiken glauben an die Stammelternschaft und damit an die Einheit des Menschengeschlechtes.
Die bischöflichen Zitate belegen nur eines: damals wie heute hecheln manche Exzellenzen zu sehr dem Zeitgeist hinterher. Damals eben etwas deutschnational, heute recht linksliberal.
Überaus interessant lässt sich registrieren, daß für einige Freigeister hier die Unschuldsvermutung als Grundlage des Rechtsstaates offenkundig ein Fremdwort ist. Das ist bedenklich und freiheitsgefährdend.
Redaktion benachrichtigen Vermeintliches Unrecht
#19   Major Kong   22:11:13 | Samstag, 12. Juli 2008
katholische Nachrichten?
Man fragt sich hier wirklich, ob ein derartiger Beitrag sein muss. Da Dr. Lerle selbst kein Katholik ist und seine Themen
nicht viel mit dem Katholizismus zu tun haben, sehe ich den Bezug nicht wirklich.
Wer sich mit dem Thema NS-Judenvernichtung beschäftigt, wandelt zugegebenermaßen mitunter auf einem schmalen Grat. Allerdings besteht dennoch kein Grund sich strafbar zu machen um sich zum Pseudomärtyrer zu stilisieren. Die Judenvernichtung hat es gegeben. Einzelfragen sind für Historiker von Belang, für mich nicht.
Die Abtreibung ist hingegen ein Phänomen der Gegenwart, daher ist es für mich von Belang. Zu fragen wäre hier, wieviele Kinder Dr. Lerle mit seinem Handeln gerettet hat, wohl kein einziges.
Nett ist natürlich, daß sich dann hier im Kommentarbereich politisch korrekte Mitbürger ausdrücken dürfen, die an sonst nichts glauben.
Der einzig sinnvolle Beitrag kam von Nutzer Stöhr, der darauf hinwies, daß Volksverhetzung nach dem BRD-Strafrecht ein Vergehen ist und kein Verbrechen ist.
Verbrechen sind Straftaten, die im Mindestmaß mit einem Jahr Freiheitstrafe geahndet werden. Volksverhetzung wird im Mindestmaß mit 5 Tagessätzen Geldstrafe geahndet, ergo Vergehen, Schwarzfahren im übrigen auch :-] .
Redaktion benachrichtigen Gesunde Laizität + …
#6   Major Kong   10:10:31 | Samstag, 12. Juli 2008
Falsch Gallowglas!
Kritik ist kein Problem. Das Problem ist der Versuch mittels staatlicher Repression der Kirche ihren Auftrag unmöglich zu machen.
Ihre Weltsicht duldet keinen Widerspruch. Deshalb wollen sie jeden Widerspruch eliminieren.
Redaktion benachrichtigen Gesunde Laizität + …
#3   Major Kong   09:33:37 | Samstag, 12. Juli 2008
Austeilen und Einstecken
Gewiss ist es etwas naiv zu glauben, die Welt werde die Kirche im Rahmen allgemeiner Toleranz einfach so akzeptieren. Vielmehr ist des so, daß die Kirche dort am meisten dem Heiland folgt, wo sie am meisten verfolgt wird.
@Gallowglas
Es wirkt ein wenig so, als ob man, wenn man andersrum ist, nur austeilen aber nicht einstecken kann. Hängt das mit gewissen Vorlieben zusammen?
Redaktion benachrichtigen Antikatholische Indoktrination in der Schule
#18   Major Kong   00:41:22 | Samstag, 12. Juli 2008
Lamoryanz ist unkatholisch!
Die Lamoryanz dieses Artikels ist irritierend.
Mir fällt aus meiner noch nicht gar zu lang zurückliegenden Schulzeit ein Buch ein, welches wir in der gymnasialen Oberstufe verwendeten. Dort wurde im Rahmen des Kulturkampfes eher der kath. Standpunkt favorisiert.
Das Problem ist vielmehr allgemeiner Natur. Der Zeitgeist ist flach und dementsprechend breit wabernd.
Ein schönes Beispiel hierfür ist in der Tat das angesprochene Thema Kopernikus. Natürlich ist die Formulierung pl. Astronom Unsinn. Im ausgehenden Mittelalter gab es die Idee einer nationalen Identität noch nicht, auch wenn die Polen sich das gerne einreden. Umso überraschender ist, daß in der pl. Wikipedia pl.wikipedia.org/…wo%C5%9Bci_Kopernika diese Kontroverse einigermaßen sachlich aufgearbeitet worden ist. Deutschen Geschichtslehrern wäre dies ebenso zu empfehlen. Hieran könnte man nämlich erleutern, daß Kopernikus in erster Linie Katholik war und sonst nichts.
@Rocko
Die Polen sind weder als Volk traditionell-katholisch (schon historisch nicht) noch sind sie so katholisch wie ihr Ruf in Westeuropa das glauben machen möchte.
Die Zuspitzung auf Fragen pseudonationaler Identität, wie etwa bei Kopernikus ist tatsächlich etwas antikatholisch, da sie den Blick auf die Universalität der Kirche verstellt.
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