Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Ein mutiger Kirchenfürst sind anders aus. Gewiss bedarf weder der HERR noch die Hl. Kirche eines HC Strache
um ecclesia militans zu sein. Sie bedürfte aber Kirchenfürsten, die beständig für den Glauben streiten
und nicht nur den Mund aufmachen, wenn es politisch opportun ist. Um die Schmuddelkinder von der FPÖ
zu kritisieren, braucht es keinen Mut, um sich (in den für den Glauben relevanten Fragen) gegen das gesamte
politische Establishment zu stellen, aber schon. Dieser Mut fehlt dem Freimaurersohn – und das ist das
Problem.
Der Artikel ist Käse Wohin hätte Erzbischof Ranjith denn in der Kurie befördert werden sollen? Auch
dort gibt es nur begrenzt freie Stellen. Dass er seinem Chef nicht nachfolgt, ist ein ungeschriebenes
Gesetz der Kurie, zudem ist Kardinal Canizares ja wohl aus traditioneller Sicht eine gute Wahl. Auch Sri
Lanka braucht irgendwann mal einen Kardinal.
Äpfel und Birnen Entweder hat der Autor von Polen keine Ahnung oder er macht sich der mehr oder weniger
der Fehlinformation schuldig. Radio Maryja ist gewiss nicht der Speerspitze eines konservativen oder traditionellen
Katholizismus. Ideologisch laufen die in Richtung action francaise, mit deutlich flacherem intellektuellem
Niveau als diese. Wer sich schon einmal eine Veranstaltung dieses Ladens angeschaut hat, merkt, daß es
da nicht um traditionelles geht. Pater Rydzyk bringt es fertig während der Predigt live mit irgendeinem
polnischen Bischof zu telefonieren und seine Veranstaltung aufzupeppen. Was den im Beitrag genannten Danziger
Bischof angeht, so hat der bei seiner Amtseinführung eine Mitra mit dem polnischen Adler vorn drauf getragen.
Sah fürchterlich aus. Kardinal Dziwisz hingegen trägt häufiger eine traditionelle barocke Kasel. In
seiner Kathedrale wird an jedem Werktag die überlieferte Messe gelesen (an Sonn- und Feiertagen andernorts
in der Krakauer Altstadt). In der Diözese Danzig gibt es nur eine Kapelle der FSSPX. Was die politische
Bedeutung von Radio Maryja angeht, die wohl keine vier Millionen Hörer täglich erreichen, sondern eher
weniger als eine Million, dürfte sich das mit der Wahl der Kaczyńscy Zwillinge erledigt haben. So entzaubert
man sich auch. Nichts desto trotz gibt es auch in Polen zwischen JPII-Jugendbewegten, nationalkatholischen
Naturalisten und Neuheidentum eine stetig wachsende traditionelle Bewegung, die durch das MP einen starken
Schub bekommen hat.
#63 Major Kong 08:30:52 | Samstag, 21. Februar 2009
Sie haben Recht Pierre. Weg mit der Kirchensteuer. Allerdings sieht die „Vereinssatzung“ aka Kirchenrecht
einen solchen Zwangsbeitrag nicht vor. Klappt in vielen Ländern der Erde eben auch ohne. Beispielsweise
in Frankreich, wo das Fehlen der Kirchensteuer die traditionelle Bewegung zum Blühen brachte. Man kann
Herrn Stadler nur Erfolg wünschen.
#11 Major Kong 17:22:27 | Freitag, 30. Januar 2009
Sie sind ein Witzbold Gotthard! Das gerade ein Modernist eine Medidation zu Mt 18 empfiehlt, lässt mich
Lachkrämpfe leiden. Williamson hat einen Fehler gemacht und er hat gegen das staatliche Gesetz verstoßen.
Die Konsequenz hieraus ist, daß er in Zukunft vermutlich keinerlei wichtige Aufgaben mehr in der Bruderschaft
übertragen bekommt. Das ist vermutlich auch nicht das Schlechteste. Zum Glück aber scheint aus diesen
negativen Umständen auch etwas Gutes zu entstehen. Der Abbruch des Dialoges seitens der Vertreter jüdischer
Organisationen kann sich sehr segensreich für die Kirche Gottes auswirken. Deren Vertreter sind nämlich
somit nicht mehr gezwungen, einen Irrglauben zu goutieren. Deo Gratias o^/
Daneben. Der Artikel ist daneben. Für Andere Verantwortung zu übernehmen gehört zum Wesen des Katholizismus.
Das unterscheidet uns ja von Linken und Anarchisten. Zum Beichtgespräch zwingt man auch Niemanden, außer
den Priester selbst, sollte der sich weigern die Sakramente zu spenden (kommt vor, hat aber mit dem Artikel
nichts zu tun). Über die Rechtgläubigkeit des Geistlichen wird nichts ausgesagt. Ergo, ganz schwache
Leistung, eine Entschuldigung wäre fällig.
@tim-pressum Das wird nicht passieren und das ist auch gut so. Jetzt sind wieder Andere am Drücker. Ergo
husch zurück in die swinning sixties und nehmen Sie den Gotthard mit, der kann dann auf die Trommeln
hauen.
#93 Major Kong 10:10:22 | Sonntag, 25. Januar 2009
@ Binklerstein Mit den Juden gibt es keine ökumenischen Bestrebungen, da haben Sie etwas missverstanden.
Außerdem wird dort schon wegen der Seligsprechung von Papst Pius XII. das nötige Porzellan zerschlagen.
Somit empfehle ich, Ihre Hoffnungen auf etwas anderes zu richten, Jesus Christus zum Beispiel. Der Papst
täte sicher gut daran, die Gläubigen daran zu erinnern, daß der weltlichen Obrigkeit Gehorsam zu leisten
ist, solange es mit dem katholischen Glauben vereinbar ist. Diesen Grundsatz hat Williamson missachtet.
#76 Major Kong 00:36:50 | Sonntag, 25. Januar 2009
@ HBR Seit wann ist denn Erzbischof Zollitzsch eine englische Dame? Die Anrede Ms wird ja im englischen
für Frauen, deren Zivilstand nicht bekannt ist, genutzt. Naja, hier waren Sie genauso präzise wie in
der Einschätzung der kirchlichen Lage, die tatsächlich krisenhaft ist. Das werden Sie sicher auch noch
irgendwann mitbekommen, selbst Paul VI. hat das irgendwann kapiert.
@Turk Ich vermute Hw. Jolie meint all jene Mitglieder der DBK, die als Ortsbischöfe an der staatl. „Schwangerenkonfliktberatung“
mitgewirkt haben indem sie die ihnen unterstehenden kirchl. Stellen bzw. Behörden angewiesen haben, Beratungscheine
auf Grundlage der §§ 218 ff. StGB auszustellen oder die Ausstellung zumindest gebilligt haben. Wenn
sie die relevanten Stellen im KKK vergleichen, werden Sie lesen, daß die Vornahme einer Abtreibung immer
einen schwer sündhaften Verstoß gegen das 5. Gebot darstellt, weil die Tötung Unschuldiger niemals
gerechtfertigt werden kann. Da die Erteilung des Beratungsscheins ist ursächlich für die Vornahme der
sündhaften Handlung. Somit sind alle, die an der Ausstellung beteiligt waren, mitschuldig. Spätestens
nach der entsprechenden röm. Stellungnahme konnten die Betroffenen nicht mehr bonae fide sein. Dennoch
haben sie zumindest eine Zeit lang weiter am dt. System partizipiert. Die Förderung der schweren Sünde
stellt wiederum selbst eine schwere Sünde dar und bewirkt somit den Ausschluss von den Sakramenten, mithin
die Exkommunizierung. Die von mir geschilderten Vorgänge sind offenkundig, so daß als öffentlich bekannt
erachtet werden können. In wieweit die Betroffenen ihre diesbezüglichen Sünden gebeichtet haben ist
mir nicht bekannt. Es mag gut sein, daß die Exkommunizierung daher mittlerweile nicht mehr besteht. Jedoch
wäre eine öffentliche Klarstellung im Rahmen der Wiedergutmachung wohl von Nöten.
#45 Major Kong 09:47:09 | Freitag, 23. Januar 2009
@ clarissa „Anhänger in den Tempel gespült“ – ich übernehme einmal Ihre vornehme Ausdrucksweise – hat
wohl eher das strikte Bekenntnis zum alten Ritus und zur alten Glaubenspraxis. Gewiss ist die FSSPX heute
damit kein Unikat mehr, doch lange Zeit war sie dies.
#15 Major Kong 21:26:59 | Mittwoch, 21. Januar 2009
den seelsorgerischen Anforderungen nicht gewachsen Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, daß die Beurteilung
„den seelsorgerischen Anforderungen nicht gewachsen“ bedeutet, daß der Kandidat Gefahr laufen könnte,
sich mit dem Rätesozialismus in den Pfarrgemeinden anzulegen und diese mit katholischer Orthodoxie sowie
Orthopraxie zu nerven. Es ist zwar einerseits nett, wenn Exzellenz solche Kandidaten schützt. Nicht mehr
nett ist es aber, wenn sie dann in den Gemeinden seines Schutzes entbehren müssen. War da nicht mal was
mit einem Priester im Bistum Augsburg im letzten Jahr?
#24 Major Kong 22:35:19 | Dienstag, 20. Januar 2009
@ JMX – Obama on abortion Lieber JMX, das Internet ist gut für vieles. Aus dem aktuellen Wiki-Eintrag
über Obamas polit. Standpunkte ist der Link zwar raus, aber in den alten Versionen findet man ihn noch.
Hier www.washingtonpost.com/…7/01/17/AR2007011701 finden sie einen Artikel der Washington Post vom 17.01.2007.
In diesem Artikel heißt es wörtlich: He voted against requiring medical care for aborted fetuses who
survive. Es handelte sich damals (2001) um eine Abstimmung im Senat von Illinois. Ich denke, eine derartige
Haltung ist selbst für Pro-Choice-Anhänger extremistisch. Jemand, der einst Kindern, die eine Abtreibung
überlebten, medizinische Hilfe verweigern wollte, weil dies das Recht auf Abtreibung als solches in Frage
stellt, ist nunmehr der mächtigste Mann der Welt. Allerdings fällt auch die präzise und mE juristisch
zutreffende Argumentation auf. Da versucht sich niemand durchzurelativieren, da weiß jemand klar, was
die Stunde geschlagen hat.
#4 Major Kong 12:21:16 | Mittwoch, 14. Januar 2009
HBR, Sie sind ein anerkannter Dummschwätzer Dies haben Sie erneut bewiesen. In meiner Geburtsstadt wird
die Hauptkirche (r.k.) regelmäßig der russisch-orthodoxen Gemeinde (die nach ihrem Selbstverständnis
eben auch katholisch ist) zur Verfügung gestellt, damit diese dort das Hl. Messopfer in Form der göttlichen
Liturgie unerlaubt aber gültig darbringen kann. Selbst wenn man den Schisma-Vorwurf plausibel begründen
könnte, so bliebe doch der Vorwurf der eklatanten Ungleichbehandlung. Im Sinne des Ökumenismus müsste
die FSSPX als nur in wenigen Dingen von der RKK verschieden am stärksten zu einer Rückkehr hofiert werden.
Warum wollen die modernist. Kathos wie HBR nur eine Prottie-Ökumene? Weil sie innerlich Protties sind.
Warum wollen konservative Katholiken wie ich eine Ausrichtung auf liturgisch traditionelle Gemeinschaften?
Weil wir wir traditionell und rechtgläubig sind.
@ Herzmanovsky Für das Staatsvolk des Staates Israel gilt das selbe Recht wie für alle anderen Staaten
und Völker, sowohl in rechtlicher als auch in moralischer Hinsicht. Das auserwählte Volk Gottes ist
im übrigen die Kirche, deren Glieder sich aus allen Sprachen, Rassen und Völkern rekrutieren, allerdings
nicht aus allen Religionen (muss man ja heut extra dazu sagen). Das Recht auf Selbstverteidigung steht
dem Staat Israel so zu wie jedem anderen. Da aber die Politik des Staates Israel für die Entstehung von
Hamastan zu einem wesentlichen Teil mitverantwortlich ist, kann sich Israel eben nur eingeschränkt auf
Notwehr berufen, da diese Notwehrlage eben auch provoziert wurde. Insbesondere ist Israel für zivile
Opfer stärker verantwortlich und entsprechend haftbar zu machen, da die Bevölkerungsdichte des Gaza-Streifens
zu fast 3/4 aus Flüchtlingen (und deren Nachfahren) besteht, die von heute israelischem Territorium in
dieses Homeland vertrieben wurde.
#131 Major Kong 00:22:11 | Freitag, 9. Januar 2009
Wer lesen kann ist klar im Vorteil Ich habe nicht die Bewohner des Gaza-Streifens, sondern das Gebiet
selbst als Müllhalde bezeichnet. Meine Formulierung bezieht sich insbesondere auf die unzureichenden
Lebensbedingungen, die das Territorium seinen Einwohnern bietet.
#128 Major Kong 20:06:14 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Zweimal Kain und kein Abel Mehr ist zur moralischen Bewertung dieses Konfliktes nicht zu sagen. Während
in manchen Teilen der Welt und in manchen Kreisen ständig versucht wird, Hamastan als Unschuldslamm darzustellen,
wird in der veröffentlichten Meinung so getan, als ob es sich hier um einen Konflikt handelt, der problemlos
nach den Grundsätzen des Völkerrechts zugunsten Israels entschieden werden kann, solange am Tag mal
zwei Stunden Feuerpause existieren um humanitäre Hilfe zu leisten. Für einen Christen verbietet sich
meiner Ansicht nach, die Position zu der Hamas, wie auch die Position Israels zu vertreten. Erste verbietet
sich, da Angriffe auf Zivilisten barbarisch sind, zweite verbietet sich, da die Notwehrposition von Israel
selbst verschuldet wurde. Niemand hat Israel um die Schöpfung dieser Müllhalde gebeten. Die Anmerkung,
daß es sich um ein dicht besiedeltes Gebiet handelt, wo zivile Opfer unvermeidlich sind, muss vor dem
Hintergrund der „Besiedlung“ des Gaza-Streifens als zynisch betrachtet werden.
#41 Major Kong 20:05:07 | Dienstag, 6. Januar 2009
Haltet den Spalter HBR hat festgestellt, daß das MP Summorum Pontificum curae (dt. „Der Päpste Sorge“)
eher zur Spaltung geführt hat. So frage ich, wer dafür verantwortlich ist? Der Papst natürlich hat
mit dem MP zur Spaltung der Kirche beigetragen, er ist gewissermaßen ein Schismatiker Mal ernsthaft.
Das sind die verkapptesten Modernisten, die ich mir vorstellen kann. Wenn man die Anwendung des MP, also
universellen kirchlichen Rechtes verlangt, dann ist man ein Spalter. Wenn man ein hingegen Unrecht ausübt,
dann sorgt man für die Einheit. Eine Argumentation wie aus dem Politbüro. Im übrigen kenne ich das
neue Missale nur aus dem eigenen Erdulden und Erleiden und nicht aus der „Propaganda“ der FSSPX. Das reicht
mir, um ein Urteil zu fällen.
#31 Major Kong 01:27:10 | Donnerstag, 25. Dezember 2008
@ Gotthard Gemäß Can 1115 CIC kann der Militärdekan gestatten, daß die Ehe woanders geschlossen werden
kann. Wenn der Militärdekan die Ehe außerhalb seines örtlichen Zuständigkeitsbereichs selbst schließt,
braucht er die Zustimmung des jeweiligen Ortsordinarius (1108 CIC). Ich denke, man hat das mit der Erzdiözese
Rom entsprechend geklärt. Der Rektor der Anima hat mit dem kath. Eherecht nichts zu tun und hätte in
brüderlicher Liebe lediglich den Ort bereitstellen sollen. Es wäre wohl kein Problem gewesen, wenn es
die nicht die a.o. Form gewesen wäre. Ich hoffe geholfen zu haben und wünsche, daß Ihnen die Glocken
zum Christfest süßer denn je klinge(l)n. :(3
#29 Major Kong 12:46:28 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Ein starkes Stück werter Gotthard. Woher nehmen Sie die Gewissheit, daß der Zelebrant nicht zuständig
ist? Aus dem Artikel geht hervor, daß es sich um einen Angehörigen des österr. Bundesheers handelt.
Der Zelebrant ist Militärdekan. Na klingelts. Personalprinzip steht hier gleich mit Territorialprinzip.
Ist in Deutschland auch nicht anders. Sie haben wohl auch nicht gedient, sonst wüssten Sie das vielleicht.
Ansonsten lässt sich nach dem Kirchenrecht die Zuständigkeit auch problemlos übertragen. Aber hier
dürfte bereits von vornherein Zuständigkeit gegeben sein. Selbstverständlich kann der zuständige Geistliche
auch eine andere Kirche wählen, wenn das Brautpaar dies so möchte. Natürlich wäre noch zu fragen,
wie das in der Anima grundsätzlich gehandhabt wird. Wenn Hochzeiten in der Anima (ist mW eh keine normale
Pfarrkirche) grundsätzlich durchgeführt werden, dann wäre es nicht erlaubt, hier zu verweigern.
#4 Major Kong 19:39:48 | Dienstag, 23. Dezember 2008
@ Marcellus Ich würde die Rechtslage so interpretieren, daß jeder Kirchenrektor bestimmen kann, ob er
„seine“ Kirche einem anderen Geistlichen zur öffentlichen Zelebration zur Verfügung stellt. Ein bestimmten
Ritus kann er nicht untersagen. Etwas anderes kann nur gelten, wenn in der Anima grundsätzlich jeder
(dt.) Priester das Recht zur öffentlichen Zelebration hat. Was die Tätigkeit angeht: Kann man zwei Herren
dienen? Wie soll man für eine Politik arbeiten, die meilenweit an den Forderungen von Quas Primas vorbeigeht?
#2 Major Kong 19:27:39 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Referent beim Nationalratspräsidenten? Das kann aber dann kein richtiger Tradi sein, oder . Nein ich
sehe gerade, daß #3 zur Systemopposition gehört. Hoffentlich hat der Gatte dann keinen Riegel im Gesicht.
Das wäre auch nicht besonders Tradi (na gut bei Stadler geht es auch). Da ich selbst ja auch Traditionalist
bin, erlaube ich mir mal darauf hinzuweisen, daß man sich nicht künstlich zum Märtyrer stilisieren
sollte. Bekanntlich unterhält die FSSP in Rom eine eigene Personalpfarrei, der Kirchenrektor gehört
wohl auch der deutschen Nation an. Natürlich wäre es schön, wenn die Ritenfrage überall in unserem
Sinne gelöst wäre. Sofern man aber Möglichkeiten hat, sollte man um des eigenen Seelenfriedens willen,
nicht grimmig Maximalforderungen verkämpfen. Kommt Zeit, kommt Rat.
#11 Major Kong 12:28:45 | Dienstag, 23. Dezember 2008
@ ignosti Ich gehe jetzt einfach mal wohlwollend davon aus, daß Sie wirklich Interesse an der Frage haben.
Daher sei Ihnen dieser Link www.kath-info.de/wandlungsworte.html ans Herz gelegt. Kurz gesagt, geht es
darum, zwischen der Kategorie „Heilsangebot“ für alle und der Kategorie „Heilswirksamkeit“ für viele
zu unterscheiden. Die Wandlungsworte sprechen von der Heilswirksamkeit.
#122 Major Kong 11:18:19 | Montag, 22. Dezember 2008
Maßstab der Weltmenschen, Matt Tja Matt, das ist der Maßstab der Weltmenschen. Aus dieser Sicht heraus
kann das schon peinlich wirken. Am Maßstab der Weltmenschen gemessen ist auch vieles andere unsinnig.
ABER: Dieser Maßstab ist nicht derjenige des Gläubigen, er war auch nicht derjenige des Hl. Joseph.
Dieser Maßstab ist für all jene hier, die auf biegen und brechen versuchen das Gnadengeschenk Gottes
an die Menschen zu reduzieren. Es ist immer wieder erstaunlich zu beobachten, wie bei solchen Diskussionen
aus gewöhnlichen Kirchenkritikern studierte Altphilologen werden @Ellijahu Meine Hoffnung ruht zu allererst
auf Gott, nicht auf Päpsten. Ein Pontifikat beurteile ich ansonsten nach dem Ableben des Betreffenden.
Der junge Ratzinger formuliert gewiss keck, vielleicht ist das einer gewissen Eitelkeit geschuldet gewesen,
vielleicht dem Zeitgeist. Meine Sache sind solche Formulierungen gewiss nicht. Dennoch, wer die in Rede
stehenden Passagen genau ließt, merkt auch , daß Ratzinger eben nicht die Dogmen leugnet, sondern versucht,
auf für ihn wichtige Aspekte hinzuweisen.
#110 Major Kong 01:32:59 | Montag, 22. Dezember 2008
Ratzingers Jungfrauengeburt an alle Mitleser bonae voluntatis, insbesondere HeinrichvonOfterdingen, hier
noch mal die Anmerkung zu Ratzingers Ausführungen in „Einführung in das Christentum“. Ratzinger relativiert
dort nicht die tatsächliche historische Begebenheit der Jungfrauengeburt. Er stellt zunächst klar, daß
die Jungfrauengeburt keinesfalls im heidnischen Kontext verstanden werden darf. Anstelle eines menschlichen
Vaters steht eben nicht Gottvater, wie das in der Mythologie gelegentlich vorkam. Jesus ist kein Gott-Mensch-Mischwesen,
sondern eines Wesens mit dem Vater. Er grenzt zum Arianismus ab. Die Notwendigkeit der Jungfrauengeburt
sieht Ratzinger im Gnadengeschenk Gottes an die Menschen. Gott schenkt durch die Jungfrau, daß was sich
der Mensch nicht selbst schenken kann. Daher kann es keine Geburt sein, die aus einer menschlichen Zeugung
resultiert. Ob man mit dem Stil und der Sprache des jungen Ratzinger zurechtkommt, ist eine Sache. Eine
andere und eben ein Verstoß gegen das 8. Gebot ist es, hier jemanden bewußt und entstellend unzureichend
wieder zu geben.
#73 Major Kong 20:31:32 | Sonntag, 21. Dezember 2008
ignoranti, proetcontra @ignoranti, Was genau haben Sie nicht verstanden? Unehelich meint streng genommen,
von einer nicht verheirateten Mutter geboren zu werden. Darüber hinaus könnte man noch die Definition
heranziehen, wonach die biologischen Eltern nicht verheiratet sind. Beide Varianten treffen aber für
die Geburt des HERRN nicht zu. Welche Definition haben Sie für unehelich? Etwa das die Zeugung nicht
durch ehelichen Akt geschah? @proetcontra Sie mögen weiter ausführen, da mir nicht klar ist, was Sie
eigentlich wollen. Ignoranti hatte ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat gepostet, um die angebliche
Haltung des Papstes zur Jungfrauengeburt anzuführen (mal vornehm ausgedrückt). Ich habe die Haltung
des jungen Theologen Ratzinger anhand seines Buches umfassender recherchiert und kurz dargestellt. Das
Faktum ist die Aussage von Ratzinger (ursprünglich in der Vorlesung, aus der das Buch entstanden ist,
geäußert), die Primärquelle sein Buch, die verzerrende Sekundärquelle Wikiblödia.
#69 Major Kong 19:57:52 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Nö, war er nicht. Er ist weder durch Ehebruch gezeugt, noch außerhalb einer Ehe geboren worden. :(3
Überdies empfehle ich ein Blick in § 1592 Nr 1. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch der BRD).
#66 Major Kong 19:49:28 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Blödsinn ignosti, ich habe hinsichtlich meines Beitrags keinerlei eigene Wissenschaft betrieben, allerdings
als gestandener Akademiker eine Primärquelle vollständig ausgewertet, anstatt aus einer trüben Sekundärquelle
zu schöpfen, wie Sie es taten. Letztlich diente Ihr Beitrag zur Manipulation. Dieser bin ich entgegen
getreten. Wenn Sie das tatsächlich amüsiert, dann muss daraus geschlossen werden, daß Sie Ihre eigene
Unzulänglichkeit amüsiert. Meiner Meinung nach ein Anzeichen beginnenden Schwachsinns.
#61 Major Kong 19:22:44 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Einführung in das Christentum Jaja, der junge Tübinger Theologe. In einigen Diözesen stand das Werk
auf dem Index. Jedoch schreibt auch der junge Ratzinger nicht, daß die Hl. Gottesmutter Maria nicht immerwährende
Jungfrau gewesen sei, sondern, daß es Gottes Allmacht entspricht, verschiedenste Wege zur Verfügung
zu haben. Er hat jedoch einen gewählt. Dieser ist jetzt Geschichte. @ ignosti, Sie sind ein Klugscheißer
ohne akademischen Anspruch. Jeder Mensch mit brauchbarem Verstand hätte statt auf Wiki zurückzugreifen,
sich das Werk selbst noch einmal zu Gemüte geführt und genau nachgelesen. So habe ich es getan und meine
Erinnerung aufgefrischt. Ratzinger ging es hier um die Zurückweisung des Arianismus (sie dürfen gerne
googlen, was das ist) und heidnischer Vorstellungen von Gott-Mensch-Mischwesen. Ab S. 260 (in meiner Ausgabe
6. Auflage der Neuausgabe von 2000 im Kösel-Verlag) antwortet Ratzinger auch auf die Frage, warum dennoch
die Jungfrauengeburt die Wahl Gottes war. Stichwort: Der Gottessohn als Gnadengeschenk, ein Geschenk,
daß sich der Mensch nicht selbst machen kann.
#10 Major Kong 13:51:21 | Sonntag, 21. Dezember 2008
Das Problem am Protestantismus ist, daß die katholische Kirche sich mit der Idee (nicht mit den Seelen
der fehlgeleiteten protestantischen Gläubigen) in den letzten vierzig Jahren im Übermaß beschäftigt
hat. Ich kann allerdings nicht erkennen, daß dies im Besonderen Papst Benedikt angelastet werden kann.
Mir erscheint vielmehr, daß er aus diesen Verstrickungen den geordneten Rückzug sucht. Er hat einzig
und allein Akzente in Richtung der nicht-unierten Ostkirchen gesetzt, dort würde man über den Unsinn
aus Chrismon ebenso lachen wie wir Katholiken es tun. Daher ist bezüglich der Prottie-Traktate zu fragen,
was quakt der Frosch die Sonne an?
#15 Major Kong 22:49:40 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Ihr Beitrag war vorhersehbar Clarissa und ebenso schwach. Der Artikel prangert eigentlich nur die Verletzung
des 8. Gebotes an. Vom weltlichen Recht könnte man noch über die §§ 185 ff. StGB sprechen. Eine Werbung
ist das wohl nicht.
#24 Major Kong 17:21:18 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Arme Seele dieser Pannizza. Wo sich diese jetzt aufhält dürfte aber auch die Redaktion nicht ganz genau
wissen. Auf jeden Fall sollte sein Schicksal und seine ins Theater projezierten Wahnvorstellungen als
abschreckendes Beispiel dienen. Die Motivation des Theaters ist durchsichtig. Mit einem Schocker Kasse
machen, was sonst. Jedenfalls ein gutes Argument, die öffentliche Förderung in Zeiten knapper Kassen
zu überdenken.
#26 Major Kong 13:10:42 | Dienstag, 16. Dezember 2008
@ Guttenberger Ich wähnte, daß gerade das Rheinland mit dem Kölner Eigenritus einen vom römischen
Ritus verschiedene Liturgie besaß. Zudem würde mich interessieren, wie der „iro-schottische“ Ritus im
übrigen Deutschland ausgesehen hat. Da bin ich sehr neugierig. Daß die Riten der lateinischen Ritenkirche
sehr vielfältig waren ist mir wohl bekannt. Ich schrieb ja auch nicht, lateinisch=römisch. Allerdings
werden die Riten ja oft als lat. Ritenfamilie bezeichnet, teilweise spricht man ja auch von verschiedenen
Usus.
#23 Major Kong 00:35:02 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Da haben Sie Recht Gotthard Dennoch wird man sagen können, daß zu Zeiten von Trient der „lateinische
Zweig“ und die damit verbundenen Probleme insbesondere im Zusammenhang mit der Reformation eine Gravität
besaßen, die zu Zeiten des Pastoralkonzils schon nicht mehr so stark ausgeprägt war. Leider haben Sie
mir zu den indischen Verhältnissen nicht geantwortet
#21 Major Kong 18:03:49 | Montag, 15. Dezember 2008
@ Guttenberger So klarstellend Ihr Beitrag ist, so falsch ist doch die Behauptung, daß das Hl. Konzil
von Trient die anderen östlichen Riten minder gewertet hätte. Meines Erachtens nach hat man sich in
Trient gar nicht damit beschäftigt. Warum? Die Union von Brest, durch welche die erste Unionskirche von
fester Dauer entstand, fand erst nach Trient statt. Man möge mich korrigieren, aber zum Zeitpunkt des
Konzil bestand die katholische Kirche nur aus der lateinischen Ritenkirche (wenn auch mit mehr Vielfalt).
#45 Major Kong 18:46:27 | Sonntag, 14. Dezember 2008
@ HBR Warum diesen Groll auf die Besucher der überlieferten Liturgie? Die tun Ihnen doch nichts. Oder
können Sie es etwa nicht ertragen, daß ein paar „alte Omis“ das Pastoralkonzil nicht für den allergrößten
Wurf der Kirchengeschichte halten und vom Priester in der Messe nicht mit „Guten Morgen“ begrüßt werden.
#18 Major Kong 18:42:58 | Sonntag, 14. Dezember 2008
@ Gotthard Ich kenne die Situation in Indien nicht, deshalb frage ich nach. Wie bringen die Orientalen
Spannungen in die lateinischen Diözesen? In meiner Diözese gibt es Unierte. Ich bin ein paar mal dort
gewesen. Die meisten anderen lat. Katholiken dürften von denen noch keine Notiz genommen haben. Wenn
die Unierten hier jetzt eine eigene Hierarchie hätten (eigentlich haben sie die auch in Form einer Exarchie)
würde das niemanden von den Lateinern stören. Ergo, wie stören die Orientalen in Indien die Kreise
der Lateiner konkret?
#12 Major Kong 12:40:30 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
Hut ab Hut ab vor Seiner Durchlaucht. Diese konsequente Haltung nötigt Respekt ab. Man sollte für ihn
beten. @ Zweifler „Nur“ zwei Abschlüsse und drei Sprachen, dafür aber jünger. Was kann ich besser machen?
#138 Major Kong 21:21:34 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Pflich für Firmkandidaten Dieser Schei… ist auch noch Pflicht für junge Firmlinge. An die betroffenen
Eltern mit Verantwortungsgefühl sei die Aufforderung gerichtet, Urlaub in Lichtenstein zu machen, wenn
es gar nicht anders geht o^/ @ an einige Nutzer Bei dieser Veranstaltung dürfte ein göttliches Wohlgefallen
gefehlt haben. Daher ziehen die Sprüche vom Wehen des Hl. Geistes oder Christi Gegenwart etc. hier nicht.
@ Regina Ich habe sie nicht unter die „Neugläubigen“ gezählt. Es fällt aber schon auf, wie extrem die
Reformpartei versucht ihr Lebenswerk durchzuboxen und wieweit sich das von der Tradition entfernt.
#1 Major Kong 15:07:33 | Dienstag, 9. Dezember 2008
Man sieht den Unterschied Wir Katholiken des alten Usus knien, wenn im großen Glaubensbekenntnis vom
Geheimnis der Menschwerdung des Herrn die Rede ist („et incarnatus est…“). Die Neugläubigen (und hier
hat der Begriff tatsächlich seine Berechtigung) machen dabei zotige Witze über Sexualität, die nebenbei
eine Blasphemie darstellen. Jeder nach seinem Horizont wie mir scheint.
#13 Major Kong 17:16:16 | Montag, 8. Dezember 2008
Humbug Ich weiß nicht, ob Herr Nagel desöfteren in Polen weilte oder polnisch spricht. Ich kann für
mich beides bejahen. In Polen ist die alte lat. Form der Hl. Messe sehr wohl ein Thema. In den großen
Städten (Warschau, Krakau, Breslau, Posen, Lodsch usw. sowie im Industriegebiet in OS) ist sie präsent
(Eher Ecclessia Dei, aber auch FSSPX). Auf dem Land und in den kleinen Städten hapert es noch, aber es
wird besser. Gemeinsame Wahlfahren zum Beispiel auf den Hellen Berg in Tschenstochau gibt es auch. Firmungen
im alten Usus kommen bei ED immer häufiger vor, so beispielsweise der ehemalige Auxiliarbischof von JP
II in Krakau. Gewiss ist die neuere Form der Hl. Messe noch etwas anders als im Westen und zum Teil durchaus
erträglich. Vor allem kann man mitunter die Wurzel entdecken. Die sehr weit verbreitete Knie-Mund-Kommunion
tut ihr übriges. Leider gab es in Polen kaum Denkmalschutz, so daß die Verbreitung neuerer freistehender
Altäre noch etwas größer ist, als in Deutschland. Zudem schleichen sich durch das „vorbildhafte“ Pontifikat
des vorangehenden Papstes diverse liturgische „Neuerungen“ ein .
#24 Major Kong 13:23:57 | Montag, 8. Dezember 2008
@ atheisti Ihrem Schreibstil nach zu urteilen, scheinen Sie höchstens 16 zu sein. Daraus lässt sich
dann wieder schließen, daß Sie keinesfalls auf eigenen Füßen stehen, sondern von elterlichen oder
staatlichen Transferleistungen abhängig sind.
#5 Major Kong 20:44:46 | Sonntag, 7. Dezember 2008
@ adlimina Helfen Sie mir, aber ist der Autor des im Artikel vorgestellten Buches nicht schon lange vor
dem MP „summorum pontificum curae“ gestorben? Im übrigen frage ich mich, ob sich die Zelebration des
alten Usus und des neuen gleichzeitig ausschließt? Ich kann mir schon vorstellen, daß viele Gläubige
aufgrund der Fehlentwicklungen der letzten 45 Jahre und der Verflachung des kulturellen und geistigen
Lebens nur schwer einen Zugang zur alten Form finden, aus diesem Grund aber den alten Usus abzulehnen,
scheint mir ein vorgeschobenes Argument.
#12 Major Kong 21:44:00 | Dienstag, 25. November 2008
In den letzten 40 Jahren nicht bodenständig genug? Möchte man fragen. Offensichtlich hat diese „Bodenständigkeit“
der nachkonziliaren Epoche das Kloster erst in die Heimstätte eines Seniorenkonventes verwandelt. Im
übrigen ist jeder Katholik Romantiker. Er sehnt sich nach etwas, was er in dieser Welt nicht finden wird…
#22 Major Kong 12:28:08 | Dienstag, 25. November 2008
@Philomena Ich bin über den rauhen Unterton Ihres Beitrages irritiert. Derartiges habe ich wohl kaum
provoziert. Ich habe selbst einmal einer Hl. Messe in der „Indult“gemeinde beigewohnt, in welcher ein
Klerikervom ISPN (zumindest hatte er enorme Ähnlichkeit mit einem Neupriester auf der Website des Institutes)
dem älteren Weltpriester, der die Gemeinde betreut, als Diakon assistiert hat.
#19 Major Kong 22:10:11 | Montag, 24. November 2008
Werter Heinrich womöglich erweckte ich den Eindruck in medias res zu stehen. Mir ist die Person P. Goesches
nicht persönlich bekannt, noch sein Engagement bei der FSSPX. Daher müsste man schon genauer ausführen,
was damit gemeint ist. Ich schätze, wenn ich gelegentlich dort bin, lediglich die Möglichkeit in Berlin
die die überlieferte Messe zu gehen.
#17 Major Kong 21:56:25 | Montag, 24. November 2008
Bitte um Präzisierung Das Institut, das die Kirche St. Afra und das zugehörige Grundstück mittlerweile
dinglich erwerben konnte, betreut soviele Gläubige, wie es nur kann. Das ist doch nicht schlecht. Es
handelt sich de facto um eine Personalgemeinde des alten Usus in Berlin. Vielleicht hat P. Goesche das
anders intendiert, aber Gott hat es so gewirkt. Eigentlich müsste es sowas Land auf Land ab geben (Priester
haben die altrituellen Gemeinschaften ja genug, selbst das ISPN konnte einen zur auswärtigen Seelsorge
abstellen), dann stören wir Sie nicht mehr bei Ihrer diesseitigen Selbstverwirklichung und können gleichzeitig
unseren Seelenfrieden suchen.
#14 Major Kong 21:29:39 | Montag, 24. November 2008
Werte Clarissa was für eine Frage soll ich beantworten? Die Reise von P. Goesche ist dem Internet zu
entnehmen, mehr als dort steht, weiß ich auch nicht. Ich glaube aber gelesen zu haben, daß er auch in
Regensburg einen Vortrag hielt. Dort ist ja ansonsten kein Institut etc für den alten Usus vorhanden,
so daß ich dies nachvollziehen kann, im Gegensatz zu Wien, wo es ja die FSSP gibt. Aber sei’s drum, ist
nicht meine Angelegenheit. Was die Finanzierung angeht, darüber weiß ich auch nichts. Da ich aber selbst
schon hin und wieder Vorträge organisiert habe (nicht mit Klerikern!), weiß ich, daß es eine häufige
Gepflogenheit ist, dem Referenten Fahrtkosten und Unterkunft zumindest teilweise zu erstatten. Ich sehe
daher keine zwingenden Gründe, anzunehmen, daß die Kosten von den Spenden für das Institut als solches
getragen wurden.
#12 Major Kong 21:03:33 | Montag, 24. November 2008
Nicht ganz richtig Philomena Das Institut besitzt meiner Kenntnis nach mindestens drei Kleriker, von denen
zwei in Berlin wirken. Die (mittlerweile zahlenmäßig sehr kleine) „Indult“gemeinde und das Institut
unterstützen sich gegenseitig. Da Wien nicht gerade zu den altrituell unterversorgten Orten zählt, kann
man natürlich den Sinn einer derartigen Veranstaltung hinterfragen. So schön das Engagement gerade junger
Leute im altrituellen Bereich ist, es sollte immer nach Sinn und Effizienz von Vorhaben gefragt werden.
#8 Major Kong 18:43:50 | Donnerstag, 20. November 2008
Naja Sirilio in der gesamten Republik Indien ist Englisch Amtssprache. Das englische Vokabular ist durch
die normannische Eroberung (William the Conqueror -von lat. conquirere) wesentlich beeinflusst und verändert
worden. Gewissermaßen Huckepack mit dem französischen kam das Latein. Das englische Vokabular ist wesentlich
stärker durch das Latein beeinflusst worden als das deutsche, insbesondere die Fachsprachen. Insofern
lassen sich da sehr schnell Brücken schlagen :(3
#35 Major Kong 21:56:55 | Mittwoch, 19. November 2008
Kommen Sie schon Clarissa Wir wissen beide, ich muss jetzt nicht extra Redemptionis Sacramentum verlinken,
daß es sich hier um eine Gottesdienstfeier handelte, die weder in der liturgischen Tradition der Kirche
steht, noch als Hinführung auf das noch einzuführende MR 2002 und die Vorgaben von RS geeignet ist.
Da es sich um vornehmlich junge Gläubige handelte, sollte der Kardinalerzbischof doch beginnen, sie mit
den neuen liturgischen Schwerpunkten, die der Vatikan noch unter dem alten Pontifikat begonnen hat, vertraut
machen. Hätte es sich um Ältere Gläubige gehandelt, die noch zu sehr dem Reformgeist der 70iger Jahre
anhängen, hätte man da ja eine Ausnahme machen können, aus pastoralen Gründen, Sie wissen schon Im
übrigen hat die zuständige oberste Behörde wegen des Zerbröselns ja in RS auch das Verwenden der Patene
angemahnt.
#27 Major Kong 21:34:51 | Mittwoch, 19. November 2008
Juristisch Sattelfest heißt nicht zwingend moralisch korrekt. Der Verfasser, der selbst Volljurist ist,
weiß dies nur zu gut. Wie ich schon geschrieben hatte, mag diese Messe gültig gewesen sein. Die Materie
ist hier bezüglich der Wandlung das geringste Problem. Problematisch ist vielmehr, daß diese Messe schlicht
insakral, ja arschkriecherisch ist. Nur um eine vollkommen diesseitsorientierte Jugend in die „Kirche“
zu bekommen, biedert man sich an und lässt jede Ehrfurcht gegenüber dem Herrn und den Hl. Riten der
Kirche vermissen. Wessen Glauben wurde durch dieses Schauspiel gestärkt? Naja, man hat gelernt vom Leib
des Herrn abzubeisen, wenn das nichts ist. Ich hoffe nicht, daß die Übeltäter hier mitlesen, sonst
werden die diese Phrase zum nächsten Motto machen: „Nimm nen Bissen vom Herrn“. Das würde deren kulturellem
Niveau entsprechen. Man sollte auch wieder die alte Formel zu Rate ziehen: Lex orandi = lex credendi.
Wie mag wohl das Gesetz des Glaubens bei diesen Leuten aussehen?
#11 Major Kong 14:24:47 | Mittwoch, 19. November 2008
nicht dem Kardinalkämmerer sondern einer Gruppe von Kardinälen, die ihn fragte. So zumindest legt es
der Artikel in der Rzeczpospolita www.rp.pl/…_glosy_Wojtyle_.html nahe. Dort steht: Dzień po jego zakończeniu
„dla historycznej pamięci“ kardynał zanotował w dzienniku odpowiedź, jaką dał „grupie kardynałów“,
którzy postawili mu pytanie: czy przyjąłby wybór? Übersetzt steht da, daß er (Wyszyński) einen
Tag nach dem Ende (des Konklave) für das geschichtliche Erinnern in sein Tagebuch die Antwort, die er
einer Gruppe von Kardinälen gab, die ihm die Frage stellten, ob er die Wahl annehmen würde. Ergänzend
muss gesagt werden, daß die Frage im poln. Irrealis wiedergegeben wurde. Daher ist von einer hypothetischen
Frage auszugehen. Interessant ist aber, daß gemäß dem Artikel, insbesondere unter Bezug auf dieses
Abendessen, Kardinal Wojtyła von ausgesprochenen Konservativen, hier neben Wyszyński (bei dem innenpolitische
Gründe eine Rolle gespielt haben) auch Kardinal Siri. Leider hat sich das Pontifikat dann nicht in diesem
Geist entwickelt . Das Königtum Jesu Christi beansprucht nicht nur den Unterleib, sondern den ganzen
Menschen, die Kirche, den Staat, die Gesellschaft usw.
#45 Major Kong 15:31:05 | Dienstag, 18. November 2008
Sie haben Recht clarissa und genau das ist das Problem. Wenn die Wandlung wenigstens ungültig wäre,
dann könnte man das Ganze als albernes Schauspiel abtuen. Hier aber setzt man den Hl. Leib des Herrn
dem Sakrileg der Profanisierung und der Verachtung aus. Abgesehen davon, daß gerade bei einer solchen
Materie Fragmente durch Herabfallen und ähnliches verunehrt werden können, wird den Teilnehmern keinerlei
Ehrfurcht vor dem Herrn vermittelt. Es wird Ihnen vermittelt, daß Christus und die Religion etwas sind,
was man bei Bedarf und Gelegenheit in das dümmliche Dasein dieser Zeit einbauen kann. Solche Begebenheiten
sind aber auch zu etwas nüzte. Sie zeigen manchem autoritätsgläubigem Neokonservativen wo Bartel den
Most holt. Naja, frei nach Guareschis Figur der alten Lehrerin Signora Christina mag man sagen, auch für
bestimmte Gattungen von Priestern gibt es einen Gott.
#57 Major Kong 13:34:41 | Sonntag, 16. November 2008
@karljosef (Entschuldigung für den franz) Ich gehe überhaupt nicht zur Bruderschaft (sie wäre mit ca.
70 km am Nächsten), da mir der Notstandsgedanke, den ich in eingeschränktem Maße anerkenne, dort zu
sehr überdehnt wird (hier ist insbesondere das reguläre Abnehmen von Beichten oder des Ehekonsens zu
nennen, zudem ist die kritische differenzierte Auseinandersetzung mit VII einer grobmaschigen Pauschalablehnung
gewichen). Allerdings halte ich Ihre Aussage, daß mit den ED-Instituten das Bedürfnis nach der Tradition
problemlos gestillt wäre, für vermessen. In meiner konkreten Umgebung gibt es überhaupt keinen traditionellen
Katholizismus, da gilt es schon als konservativ, die „Deutsche Gemeindemesse von 1975“ präzise zu feiern.
Wenn ich nicht jung, mobil und Sonntags öfter mal unterwegs wäre, hätte ich überhaupt keinen Zugang
zur Tradition.
#55 Major Kong 16:00:36 | Samstag, 15. November 2008
Ach franz josef großer Feldherr, dachtest Du das so die Welt wär? Wenn man den Luxus genießt, in der
Nähe eines solchen Institutes zu leben, klar. Aber diesen Luxus hat nicht jeder. Natürlich hat sich
seit dem MP einiges entwickelt, aber das was die Bruderschaft für sich in Anspruch nimmt, nämlich überall
zu versorgen, wo es gewünscht wird, das können die ED-Institute noch nicht. Hoffen wir, daß das Gerücht,
was +.net über die Ausführungsbestimmungen zum MP verbreitet hat, wahr wird. Erst wenn die Hl. Vater
bereit ist, die Bischöfe in der Liturgiefrage auch mal umzunieten, wofür wir beten sollten, erst dann
gewinnt Ihr Argument an Gewicht.
#28 Major Kong 13:32:10 | Freitag, 14. November 2008
@ HBR Dann hoffen wir mal, daß Sie die Nachrichten gründlicher rezipieren als die Gerüchte. Es ist
wohl nicht von einer Aufhebung sondern eher von der Feststellung des Nichteintritts die Rede.
#26 Major Kong 12:49:13 | Freitag, 14. November 2008
richtig thaumathurgos! Die Idee, die dahinter steht, ist, daß der Vatikan feststellt, daß die Tatstrafe
der Exkommunikation nicht eingetreten ist, da sich die Weihenden und Geweihten in einem unvermeidbaren
Verbotsirrtum befanden. Die Handlung werden als rechtswidrig aber entschuldigt erachtet. Gleichzeitig
wird auch in einer ex-post-Betrachtung festgestellt, daß der „schismatische Akt“ nicht zu einem Schisma
im Sinne des Can. 1364 CIC geführt hat ( :(3 für Clarissa), sondern zu einer Fortdauer des Ungehorsams
wie schon vor 1988. Bei einem tatsächlich vorliegenden Schisma wäre die Annahme eines unvermeidbaren
Verbotsirrtums wohl nicht so einfach. Deswegen wohl dann auch eine Klarstellung in diese Richtung. Sollte
diese, von mir schon seit geraumer Zeit favorisierte Lösung tatsächlich genutzt werden, dann wäre dies
ein großes Geschenk an die Kirche. Man hätte implizit festgestellt, daß die nachkonziliare Zeit eine
Menge Ungereimtheit mit sich brachte, zeigt der Bruderschaft aber auch auf, daß nicht jede unsubstantiierte
Kritik angemessen ist. Alles in allem wäre dies wirklich eine absolut katholische Lösung.
#19 Major Kong 09:03:43 | Donnerstag, 13. November 2008
Geht das überhaupt, Gotthard? Kann denn, wer schon im Schisma steht, noch ins Schisma gehen? Wohl eher
nicht. Daher ist Ihr Beitrag eher oberflächlich witzig, im übrigen aber ohne Tiefgang. PS:Außerdem
meine ich, daß die Raskolniken sich nicht wegen des Kalenders allein vom Moskauer Patriarchat trennten.
Vielmehr trifft Ihre Aussage allenfalls auf die griechischen Altkalendarier zu.
#2 Major Kong 09:00:13 | Donnerstag, 13. November 2008
Immerhing 40% der katholischen Schüler. Immerhin, das lässt hoffen. Vermutlich werden die Armen jetzt
von ihren verkniffenen Alt-68iger Lehrern durch eine verbale Stalin-Orgel ideologisch unter Feuer genommen,
doch bitteschön „tolerant“ zu werden. Nunja, hieß es bei diesen Lehrern als sie noch Studenten waren,
Ho- Ho- Ho-Chi Min, heißt es eben heute Ho- Ho- Homosexuell
#2 Major Kong 13:33:38 | Mittwoch, 12. November 2008
@ Ruhrgebietler Erlauben Sie mir die Frage, in wieweit Ihr Schutzengel von der Kalenderproblematik betroffen
ist? Was mir beim Namenspatron einleuchtet ist mir beim Schutzengel unklar.
#5 Major Kong 10:02:56 | Mittwoch, 12. November 2008
Hilfeschrei an Katholik 999 Nicht das sich jemand irgendwann mal mit einem derartigen Hilfeschrei an Sie
wendet, Katholik 999. Wäre interessant zu wissen, ob Sie dann immer noch so tolerant und gelassen wären.
Selten eine derart dämliche Aussage gelesen. Naja, der Michigan Penal Code wird schon die passende Antwort
für derartige Hilfeschreie parat haben.
#26 Major Kong 14:22:51 | Dienstag, 11. November 2008
Fakten und keine Wunschspekulationen @ Bernado Gui Mit Ihren Ausführungen zu den „Methoden der Russen“
die wir alle kennen würden, tragen auch Sie nicht zu einer Versachlichung der Diskussion bei. @Sirillo
und alle die sich angesprochen fühlen Ich habe auf der Internetseite von Renovabis www.renovabis.de/aktuell/200830.shtml
gelesen, daß die Erzdiözese Moskau mitgeteilt habe, auch die Verwaltung des russischen Präsidenten
habe sich in die Ermittlungen eingeschaltet. Ich folgere hieraus, daß es eher nicht zu getürkten Ermittlungen
niederer Chargen kommt. Wenn die Ermittlungen manipuliert sind, dann geschieht dies mit Billigung des
Kreml. Dies kann möglich sein. Die Rechtsstaatlichkeit ist in Russland gewiss nicht derart hoch ausgeprägt
wie in Mitteleuropa, jedoch funktionieren die Gesetze der Logik gleich. Man müsste im Kreml also ein
Motiv besitzen. Welches könnte dies sein? Will man die katholische Kirche diskreditieren? Wenn ja, warum?
Unbestreitbar war das Verhältnis Kirche Orthodoxie – Kirche in letzter Zeit eher von Annäherung geprägt.
In diesen Tagen war der Kardinalerzbischof von Paris Gast des Patriarchen in Moskau. Was für ein gewichtiges
Motiv hätte der Geheimdienst selbst für eine Tat. Politisch bedeutend, gar der Regierung gefährlich
waren die Patres gewiss nicht. Eher caritativ tätig und ansonsten wohl eher unauffällig. Riskiert man
dafür einen Mord an zwei Ausländern? Eher nicht. Ergo, die Variante der dt. Jesuiten ist nicht glaubwürdiger
als die der russischen Behörden.
#35 Major Kong 14:50:49 | Montag, 10. November 2008
Eine Debatte lohnt sich! Als Tradi sage ich eine Debatte über den Zölibat lohnt sich. Sei es auch nur
um daran zu erinnern, daß der Zölibat kein Dogma sondern eine kirchliche Ordnungsvorschrift ist, von
der auch gerne dispensiert werden kann. Meiner Einschätzung nach sollte dies insbesondere von frustrierten
Mitfünfzigern im geistlichen Stand gesagt, die ihr Amt lange als Sozialarbeit definierten und damit zwangsläufig
scheitern mussten. Allerdings sollte diesen auch gesagt werden, daß die Dispens vom Zölibat auch eine
Dispens von den priesterlichen Privilegien mit sich bringt . Von Seiten junger Geistlicher, die dem Alten
Usus nahe stehen, hab ich derartige Forderungen noch nie gehört.
#9 Major Kong 19:14:56 | Freitag, 7. November 2008
Unsinn von beiden Seiten Der Autor bringt in dem Artikel genauso viel Unsinn wie die Herren, die zitiert
werden. Es handelt sich nur dann um abgefallene Priester, wenn sie nicht ordnungsgemäß laisiert worden
sind. Ich geh jetzt mal davon aus, daß diese Leute laisiert wurden. Wenn ja, dann handelt es sich um
Gläubige, die die Priesterweihe empfangen haben, aber die Rechte und Pflichten der Weihe nicht wahrnehmen
dürfen. Die „Hausfrauen“ sind dann ihre Ehefrauen, sofern nach kirchlichem Brauch geheiratet wurde. Die
Zitierten sollten sich merken, daß es kein Recht auf den priesterlichen Dienst gibt. Wenn sie heiraten,
dann können sie eben keine Priester sein. Es gibt in der lateinischen Kirche kein Recht auf Beides. Vielleicht
sollte über einen Wechsel der Ritenkirche nachgedacht werden. Aber Vorsicht: da gibt es dann traditionelle
Liturgie Es ist nett vom Erzbischof, daß er sich vielen Gruppen in seiner Diözese so intensiv widmet.
Vielleicht schaut er auch mal bei einem kleinen Häufchen altritueller Gläubiger vorbei. Die können
seinen Zuspruch sicher auch brauchen
#18 Major Kong 00:48:51 | Freitag, 7. November 2008
@ Gregorius Magnus Ich verstehe rein sachlich nicht, was ständig dieser Vorwurf von Trient soll? Dort
fand ein wichtiges Konzil statt. Soweit es um die Messe geht, kann man sich von Trient eines mitnehmen.
Es ist die Aufgabe des Papstes, die Gläubigen vor problematischen Riten zu bewahren. Das betrifft den
NOM, wie er fast überall in D gelesen wird. Ansonsten geht es nicht um Trient. Gerne würde ich in den
alten Dominikanerritus gehen, den es vor Trient schon gab. Gerne auch in die überlieferte Messe der Kirche
von Rom, die es ebenfalls vor Trient schon gab. Gerne auch in einen anderen Ritus, der schon seine tausend
Jahre auf dem Buckel hat. Dies alles hat mit Trient nichts zu tun. Die „Herkunft aus dem Barock“ ist eine
dreiste Lüge. Das weiß jeder, der zumindest minimal im Stoff der abendländischen Liturgiegeschichte
steht.
#48 Major Kong 19:26:51 | Donnerstag, 6. November 2008
@Jena-Boy Auch jetzt liegen Sie wieder falsch und entscheiden können Sie sich auch nicht. Erst soll der
RP das Parlament auflösen, dann wieder nicht. Die Auflösung 1930 war aus der ex-ante Sicht notwendig,
da die Regierungsbildung fehlschlug, andererseits die Notverordnung abgelehnt wurde. Hier waren vor allem
die Sozen schuld, weil die von der Macht nicht lassen konnten, jedoch auch keine Mehrheit hatten (so wie
in Hessen in etwa ). Ich verrate Ihnen aber wo von Hindenburg versagt hat. Das war 1932, als er Reichskanzler
Brüning wegen des Vorwurfs des „Agrarbolschewismus“ entließ. Hätte Hindenburg ihn gewähren lassen,
hätte Brüning schon wenig später bei der Laussaner Schuldenkonferenz Ernte einfahren können und die
Finanzen des Haushaltes stabilisieren können. Diesen Erfolg hätte Brüning zu Hause als politisch stabilisierenden
Erfolg vermarkten können. PS: Auch die Mehrheiten ab 1930 waren demokratisch (gewählt). Ein schönes
Beispiel für das Versagen der Demokratie, wie ich finde.
#36 Major Kong 16:19:56 | Donnerstag, 6. November 2008
@Jena-Boy Schon mal nen Blick in die Weimarer Reichsverfassung geworfen? Der Reichspräsident konnte zwar
gemäß Art. 25 den Reichstag jederzeit auflösen, jedoch nur einmal aus gleichem Anlass. Eine erneute
Auflösung (es war Ende 1932 schon mal aufgelöst worden) hätte wieder auf das gleiche Argument, daß
nämlich eine Regierungsbildung nicht möglich gewesen wäre, gestützt sein müssen. Dies wäre verfassungswidrig
gewesen.
#19 Major Kong 15:01:27 | Donnerstag, 6. November 2008
@Jena-Boy Natürlich ist der Artikel auch ein wenig Spekulation. Allerdings umreißt er die Lage und die
ist nicht rosig. Aber sehen Sie es so. Die Boom-Phase in den neunziger Jahren wird in der Regel Bill Clinton
angerechnet. Wer aber hat die ökonomischen Voraussetzungen hierfür geschaffen? Richtig ein anderer,
Ronald Reagan nämlich. Nachdem die Dems der GOP den Aufschwung geklaut haben, kriegen sie den Abschwung
noch dazu. Richtig ist auch, daß Hindenburg Hitler ernannt hat. Nur hat Hindenburg vorher schon drei
andere ernannt. Irgendwann gehen die Alternativen aus. Die Ernennung von Reichskanzlern war durch fehlende
Mehrheiten im Reichstag begründet. Hätten die Sozialdemokraten und vor allem die deutschnationalen Protestanten
Reichskanzler Brüning unterstützt, wäre es nicht zum Debakel gekommen.
#57 Major Kong 20:00:49 | Montag, 3. November 2008
Erstaunlich Es erstaunt mich werte Clarissa, aus ihrer Feder zu lesen, daß ein Schisma nicht vorliege.
War es nicht immer auch Ihr Argument, daß man dieses sicher nicht wisse. In der Tat scheint das stärkste
Argument gegen ein Schisma die Feststellung, daß der Vatikan auch über die FSSPX Jurisdiktion beansprucht,
zu sein. Ansonsten beschreibt Ihr Beitrag ja letztlich auch schon den Zustand zwischen 1976 (?) und 1988.
Ceterum censeo: Hoffentlich ist an dem Artikel was dran. Die sichtbare Einheit der Kirche ist ein hohes
Gut. Auch würde jede Form von Übereinkunft die Stellung der Reformpartei in den kirchlichen Strukturen
weiter schwächen.
#68 Major Kong 18:30:13 | Freitag, 31. Oktober 2008
@ Fabianus, clarissa Derartige Dinge können natürlich auch bei der Mundkommunion vorkommen. Auf youtube
gibt es sogar ein Video von einer Hochzeitsmesse (ao. Form) bei der das von Clarissa geschilderte vorkommt.
Sehr bitter. Wer aber dort genauer hinschaut, stellt fest, daß etwas fehlt. Die Patene! Bei ordnungsgemäßer
Verwendung einer solchen sollte die Gefahr eigentlich minimal sein. Daher wundert mich auch das Vorkommnis,
von dem Fabianus berichtete. Ganz auszuschliesen sind Verunehrungen aufgrund der Unvollkommenheit unserer
Welt natürlich nie. Aber die unterschiedliche Handhabe bei einer zu Boden gefallenen Hl. Hostie früher
und heute zeigen, daß ein Wille zur würdigen Handhabung kaum mehr vorhanden ist. @HBR Mit Ihrer Bezungnahme
Mundkommunion – Drittes Reich haben Sie sich endgültig als Troll geoutet.
#20 Major Kong 22:01:29 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Im Zorn zurückschauen? Ich hoffe nicht, daß das Jubiläum der FSSP im Kern aus einer Rückschau auf
die Ereignisse von 1988 besteht, sondern aus einem Ausblick auf die Möglichkeiten der Zukunft. Das Experiment
der Tradition ist wieder möglich. Man kann rekonzilieren ohne das Gesicht zu verlieren. Sollten die Ausführungsbestimmungen
zum MP tatsächlich die „Freizügigkeit“ für ED-Priester mit sich bringen, wäre das phänomenal. Die
Ereignisse von 1988, so problematisch sie sein mögen, sind in ihrer Ursache bereits im Jahr 1976 zu suchen,
als Paul VI. die Frage der Liturgiereform auf die Ebene der Lehre hob. Man kann die Tradition nicht zulassen,
weil das Konzil in Frage gestellt werden würde. Diese starrsinnige Haltung war der Auslöser für alles
weitere. Nicht Erzbischof Lefebvre hat die alte Messe für kirchenpolitische Zwecke missbraucht, es war
Paul VI. Er zeichnet auch für den kirchlichen Niedergang und das Chaos der 70iger Jahre verantwortlich.
Heute ist vieles ja schon wieder etwas besser. Der Primus des Konzils hatte den Laden einfach nicht im
Griff, wollte es sich und der Kirche aber nicht eingestehen!
#13 Major Kong 20:42:50 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Modernismus einmal anders! Unterstellt, daß die Angaben in o.g. Artikel zutreffen, ist das ein sehr treffendes
Beispiel dafür, daß auch der Klerus außerhalb des deutschen Sprachraums mitunter extrem vom Modernismus
befallen ist. Während sich dies in Deutschland in einer überbordenden Huldigung an den Liberalismus
in Staat und Gesellschaft sowie dem Ökumenismus äußert, ist es anderswo der Bazillus des Nationalismus.
Alles Kinder von 1789, die in Opposition zur kirchlichen Wahrheit stehen. Leider wird Alois Bischofs Vorschlag
eines ausländischen Bischofs wohl nicht realisierbar sein, da dürfte ein Konkordat entgegenstehen. Interessant
sind übrigens die Weihespender …ww.catholic-hierarchy.org/…ishop/bgherghel.html des Ortsbischofs
. @Gallowglas Ihre Einlassung ist mit purer Logik zu wiederlegen. Sie reden wirr. @Jena-boy Wieviel weiß
man über die Hl. Kirche, wenn man zwischen sozialistischen Plattenbauten aufwächst?
#95 Major Kong 10:55:48 | Samstag, 18. Oktober 2008
@ Pius XII Mag sein, daß es noch den einen oder anderen österr. Politiker gibt, der zumindest in privatissime
Katholik ist. Jedoch sind sie keinesfalls Legion. Es erscheint mir widersprüchlich, vorstehenden Umstand
herauszustellen, gleichzeitig Stadler aber für seinen Wechsel des Messortes zu kritisieren. Einerseits
besteht man darauf, daß es wohl noch andere kath. Politiker, mutmaßlich postkonziliarer Glaubenspraxis
gibt, andererseits wird ein Glaubensabfall Stadlers suggeriert, weil er jetzt eine diözesane Hl. Messe
in der überlieferten Form besucht, die es wohl vor dem MP noch gar nicht gab. Ich bin kein Experte für
österr. Innenpolitik, meine aber zu wissen, daß sich Stadler insbesondere im vorpolit. Raum für den
traditionellen Katholizismus stark gemacht hat, so sei hier der Kirchenbeitragsboykott, wie auch das Zurechtweisen
der Erzdiözese Salzburg durch die Volksanwaltschaft erwähnt, das letztlich sogar dazu führte, daß
man dort in Bezug auf die Bruderschaft offiziell blank ziehen musste. Gewiss ist das „Dritte Lager“ unbrauchbar.
Aber Stadler ist ja dort nicht als Katholik gestartet, sondern hat sich später bekehrt, wie viele andere,
die heute die alte Liturgie besuchen. Unter normalen Umständen hätte er dann wechseln müssen, aber
beim heutigen Zustand der ÖVP war dies keinesfalls geboten. Stattdessen hat er sich wohl bemüht, daß
Parteiprogramm der FPÖ um das wehrhafte Christentum zu ergänzen. Auf die übrigen Punkte kann ich mangels
Zeichen jetzt nicht eingehen.
#89 Major Kong 10:00:35 | Freitag, 17. Oktober 2008
Mal sehen wie er sich entwickelt Der einzige Katholik im Parlament sollte trotz aller Kritikpunkte an
seinem parteipolitischen Schlingerkurs nach Möglichkeit unterstützt werden. Ich sehe kaum eine Alternative.
Die entgottete ÖVP, die mit dem letzten Ergebnis ihre gerechte Strafe, insbesondere auch für die Ausfälle
ihres Vorsitzenden gegen Glaube und Kirche, bekommen hat, ist keine Alternative mehr. Es bleibt zu hoffen,
daß sie das Schicksal der DC teilen wird. Leider ist das „Dritte Lager“ in Österreich ein rechter Proletenhaufen.
Bis auf Haider und Stadler waren dort kaum Akademiker für längere Zeit in Führungspositionen aktiv.
Der dümmliche Deutschnationalismus tut dann sein übriges. Durch Haiders Tod werden aber auch die Karten
neu gemischt. Womöglich wird Stadler aber nicht wieder in die erste Linie drängen und sich mehr auf
seine berufliche Karriere konzentrieren. Vernünftig wäre es für ihn schon. Er würde sich damit auch
wohltuend von den Verbalmarktwirtschaftlern unter den „Christ“demokraten abheben, die ihr Lebtag noch
nie in der freien Wirtschaft tätig waren, sondern immer nur Staatsknete kassiert haben. @Onan Klar, ein
Schwuchtelpärchen, daß vom Staat alimentiert wird, dürfte nach Ihrer Ansicht wohl eher prädestiniert
zur Elternschaft sein. Glaube ich Ihnen doch sofort.
#4 Major Kong 11:40:54 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Da bleiben noch Fragen, Timmi Heißt das, der Kreuzestod Christi besitzt für die Juden keinerlei Relevanz?
Benötigen sie Christus nicht, um zum ewigen Heil zu gelangen? Wer gehört eigentlich zu den Juden? Legen
Sie hier eine eng gefasste Definition zu Grunde, wie sie in den orthodoxen und konservativen jüdischen
Gemeinden gilt (Jude nur, wer jüdische Mutter hat)? Oder nehmen Sie den liberaleren Ansatz, daß sich
jede Person zum Judentum bekennen kann, so daß etwa auch ein Katholik, der zum Judentum übertritt, des
Heils nicht verlustig gehen würde? Fragen über Fragen, die einer Antwort harren Timmi!
#84 Major Kong 14:27:08 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Sie verkennen die Intention meines Beitrages und auch den Adressatenkreis. Glauben Sie ernsthaft, ich
wöllte Sie davon überzeugen, wie es um die Alters- und Sozialstruktur der Gläubigen der gregorianischen
Liturgie bestellt ist? Wozu? Mein Ausgangsbeitrag richtete sich an jene Gläubige, die schon wieder pessimistisch
werden, weil sich die Zustände in ihrer modernistischen Ortspfarrei nach 3 Jahren unter dem Pontifikat
Benedikts XVI. noch nicht geändert haben. Diese Gläubigen wissen auch, wer Sonntags neben Ihnen sitzt.
Was Sie, Landorgel, glauben oder nicht, ist mir persönlich erstmal egal. Gleichwohl wünsche Ich Ihnen
das Seelenheil :(3 . Daher immer schön den Glauben bekennen und die Sünde meiden
#82 Major Kong 14:11:53 | Dienstag, 14. Oktober 2008
@Landorgel Soweit es meine Ausführungen betrifft, handelt es sich um Erfahrungswerte von drei verschiedenen
Kirchen/Kapellen in denen die alte Form gelesen wird. Soweit Sie statistische Erhebungen allgemeiner Natur
wünschen, müsste man Sie auf Frankreich verweisen, da wurde sowas schon gemacht. Dort ist die altrituelle
Bewegung bekanntlich um einiges stärker, der Trend der gleiche. Wenn ich es finde, stell ich es ein.
#74 Major Kong 10:26:13 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Lamoryanz ist unkatholisch! Daher ist Thompsons Beitrag verfehlt. Man muss die ganze Sache als Kampf verstehen,
als Kampf zwischen den Modernisten und dem Glauben verstehen. Auf der einen Seite gibt es die Gotthards
und Landorgler hier im Forum, die es sich in dieser Welt gemütlich gemacht haben und lediglich ihren
Anforderungen genügen wollen, auf der anderen Seite stehen die Wenigen, die Sehnsucht nach dem himmlichen
Königreich haben und diese Sehnsucht in ihren liturgischen Vorstellungen ausdrücken. In diesem Kampf
gibt es Offensiven und Rückschläge. Ich sehe keine Rückschläge, lediglich eine seit drei Jahren andauernde
Offensive, die von Zeit zu Zeit an Intensität verliert oder gewinnt. Man muss davon ausgehen, daß der
Hl. Vater mit den kleinen Veränderungen an die Grenze des für ihn machbaren gegangen ist, man muss davon
ausgehen, daß die Krise ein derart gigantisches Ausmaß hat, daß nicht in einem Federstrich hinweggezaubert
werden kann. Viel interessanter als die Frage nach der Anzahl der Hl. Messen in der traditionellen Form,
ist doch die Frage, wer in den letzten Jahren zu diesen gestoßen ist. Die Tradis sind oft jung, hochgebildet
und familiär orientiert. Dieser taktische Vorteil wird sich auf lange Sicht bemerkbar machen. Es ist
zudem festzuhalten, daß die Christianisierung im römischen Reich nicht mit dem großen saturierten Teil
der Bevölkerung begonnen hat, sondern anderswo.
#52 Major Kong 23:58:35 | Freitag, 26. September 2008
Sie erdulden nicht Das ist schön. Ich erdulde auch vieles nicht. Sozialismus, egal ob national oder international
erdulde auch ich nicht, da bin ich ganz bei Ihnen :(3 . Ich erdulde aber auch nicht, den Kotau vor einer
falschen Haltung, auch wenn es sich manche gemütlich gemacht haben. Wer nicht konsequent gegen Abtreibung
eintritt, erduldet sie. Wer seichte Kompromisse glorifiziert, handelt unredlich. So einfach ist das.
#28 Major Kong 19:51:01 | Freitag, 26. September 2008
Was ist gegen das Bild einzuwenden ? Das ist doch immerhin bedeutende zeitgenössische Kunst. Es ist doch
schön, wenn eine Partei künstlerische Anliegen im Wahlkampf ganz nach vorne rückt.
#26 Major Kong 19:47:55 | Freitag, 26. September 2008
Ist das wirklich so schlimm? Als entschiedenem Anhänger der Alten Form stellt sich mir die Frage, ob
das wirklich schlimm ist. Schlimm ist sicher die Tatsache, daß es für die Gläubigen keine Hl. Messe
forma extraordinaria an Sonn- und Feiertagen gibt. Nicht schlimm finde ich, wenn ein ohnehin modernist.
Geistlicher sich weigert. Meiner Erfahrung nach blüht die Hl. Messe in der alten Form dort, wo Gläubige
und und Priester diese Form wollen. Das wirklich Problem besteht dort, wo gewillte Geistliche seitens
der Autorität gehindert werden. Zielrichtung nach dem MP muss es sein, gewillten Diözesangeistlichen
(Priestermönchen natürlich auch) den Weg frei zu schaffen und dort wo es solche nicht gibt, Priester
aus den ED-Instituten die Möglichkeit zu gewähren. Für letztere Option ist die pro-forma-Anfrage beim
Ortspfarrer natürlich notwendig um das durch SP festgelegte Verwaltungsverfahren durchzuführen. Vielleicht
sollten sich die Organisatoren eher Gedanken machen, warum sie die Befragung derart unelegant über sich
ergehen ließen. Letztlich hat die Aktion des Pfarrers das Vorhaben verzögert. Das alles war aber wohl
zu erwarten. Wenn überhaupt, sollte man das Verwaltungsverfahren nutzen um entsprechend „Stimmung zu
machen“ und weitere Sympathisanten zu gewinnen – nicht jedoch um Mitleid zu erheischen, wie es der Artikel
tut.
#17 Major Kong 15:35:50 | Freitag, 26. September 2008
@Stimme Lästern Sie nicht so über Pflegeeinrichtungen, Sie werden möglich auch bald mal eine brauchen.
Anhand Ihrer weltanschaulichen Haltung beurteilt, scheinen Sie ja auch nimmer der Jüngste zu sein.
#3 Major Kong 15:26:51 | Freitag, 26. September 2008
kirchliches Arbeitsrecht? In vielen Arbeitsverträgen ist es üblich, ein Klausel aufzunehmen, die es
untersagt, im Urlaub anderweitiger Arbeit nachzugehen. Urlaub soll ja schließlich der Erholung dienen.
Vielleicht wär das auch was für das Erzbistum München. Ansonsten scheint der Hw. Herr keine anderen
Sorgen zu haben. Vielleicht mal wieder richtig Beichte hören, da vergeht einem vielleicht so ein Blödsinn.
#4 Major Kong 10:34:08 | Freitag, 26. September 2008
Scheint kein schlechter zu sein dieser Stadler. Soweit ich das mitbekommen habe, brauch man ihm aber nicht
extra eine Vorzugsstimme zu geben, da er eh wegen seines guten Listenplatzes drinnen ist. Da wäre noch
eine Stimme frei . Allerdings scheint der vorstehende offenkundig von „den Christen“ lancierte Artikel
auch wieder deren Schwächen zu offenbaren. Gewiss kann ich verstehen, daß man die Konkurrenz fürchtet,
aber einfach pragmatisch zu sein, ist wohl auch nicht drinnen. Einfach sagen, keine Vorzugsstimme für
Stadler, weil er keine braucht, ansonsten ein guter Mann. Letztlich hat Stadler ja recht, man muss professionell
sein, da haben „die Christen“ noch zu arbeiten; trotz der netten jungen Damen aus dem Nachbarstrang, die
dies hoffentlich auch aus Überzeugung machen. Hauptsache keine Stimme für die Schwuchtelparteien ÖVP,
SPÖ usw.! @stimme der Vernunft Warum sollte einem der Hintern auf Grundeis gehen? Die Zeiten sind für
uns „Katholiban“ heute bedeutend besser als etwa in den 80iger Jahren. Wenn ich stattdessen so anfang
60 wäre, schon graues Haar hätte und mir nichts mehr bliebe als in der bunten Welt von damals zu denken
und zu leben, dann würde mir der „Arsch auf Grundeis gehen“ :(3
#19 Major Kong 23:34:52 | Donnerstag, 25. September 2008
Der Witz ist alt, das Thema aber auch. @ Jesuit Der Witz ist alt, damit habe ich die Protties (Ihre ökumenischen
GeschwisterInnen) früher immer geärgert. Wenn ich mir Ihre Beiträge hier so durchlese, stellt sich
mir die Frage, ob Sie wirklich Angehöriger der Gesellschaft Jesu sind. Wenn ja, gilt mein Vorschlag für
Laisierungsverfahren auch für Sie :(3 An den Hw. Herrn Pater gerichtet, schlage ich ein ordnungsgemäßes
Laisierungsverfahren vor. Nach Abschluss kann er sich dann auf Brautschau begeben. Vorzugsweise nach einer
Dame, die ihn aus seinen hässlichen T-Hemden befreit. Anbei: So wenig sympathisch der Herr Pater mir
erscheint, allein das Eingeständnis hinsichtlich seiner „Berufung“ einem Irrtum aufgesessen zu sein,
begründet keinen Glaubensabfall.
#31 Major Kong 23:22:30 | Donnerstag, 25. September 2008
@B-J so nicht! Jetzt spielen Sie sich mal nicht so auf. Der Wert einer Wallfahrt hängt doch nicht von
Ihrer Teilnehmerzahl ab. Mag sein, daß es anderswo mehr Leute gibt, na und. Im Glauben zählt Qualität
nicht Quantität, da wird der Herrgott selbst entscheiden, wo die ist. Außerdem, wenn irgendwo 100 Jugendliche
in zeitgeistiger Manier „kirchlich“ zusammenkommen, kriegen manche Kleriker auch gleich das Herzflattern
vor Modernität. Also Bitte. Wenn Ihnen der alte Usus egal ist, was geilen Sie sich eigentlich an der
Ihrer Ansicht nach geringen Nachfrage auf? Mir scheint, Sie missgönnen! Was Ihre beleidigenden Ausfälle
(und die anderer Nutzer) gegen EB Haas angeht, so tut Zurechtweisung not. Ihr Niveau ist derart niedrig,
daß ich es nicht einmal unterbieten könnte, wenn ich mich etwa über den Vorsitzenden der DBK und seiner
Kenntnisse über das Internet, über die man hier www.gloria.tv/?video=dhjo2xzu… mehr erfahren kann,
lustig machen würde.
#13 Major Kong 22:33:44 | Mittwoch, 24. September 2008
R.I.P. Ohne den Verstorbenen und sein Oeuvre näher zu kennen, sei ihm ein gnädiger Richter und friedliches
Ruhen gewünscht. Vielleicht gehörte er trotz seines protest. Bekenntnisses zur Seele der Kirche, wie
es der Hl. Papst Pius X. in seinem Katechismus formulierte. Allgemein fällt auf, daß akademisch geartete
konservative Kulturkritik in Deutschland auf eher trockenen Boden fällt. Nichts desto trotz sind neue
Ansätze konservativer Kulturkritik jenseits bürgerlich-bundesrepublikanischer Gemütlichkeit greifbar
ohne dabei ins proletarisch-revolutionäre zu kippen. Man muss sie nur suchen, da sie derzeit eher biedermeieresk
daher kommen. Einige der vorstehenden Kommentare hingegen zeigen eine äußert proletarische bisweilen
gar totalitäre Haltung, die mich schaudern lässt. Da scheint sich ein Barbar zum Zeichen des Heils zu
deuten, eigenartig.
#8 Major Kong 15:17:19 | Montag, 22. September 2008
@landoII Das Niveau Ihres Eingangsbeitrages spricht Bände und zeigt ganz klar wes Geistes Kind Sie sind,
Vade Retro! Sie können sich auch nicht darauf berufen, provoziert worden zu sein, im Gegensatz zu Hank.
#31 Major Kong 13:51:37 | Donnerstag, 18. September 2008
wie belastbar? @ landorganistIn (ich muss das mal gendern, das macht man heut so) Ottaviani hat lediglich
gefordert, daß jeder, der dies wünscht, die Möglichkeit haben soll, ausschließlich die ao. Form zu
praktizieren. Das scheint für eine intolerante PersonIn wie Sie zuviel zu sein. Allgemein stellt sich
mir gerade die Frage, ob diese Extrembeispiele von Anträgen nicht forciert worden sind, um der Sache
an sich zu schaden. Zutrauen würd ich es dem einen oder anderen Modernisten schon.
#23 Major Kong 12:35:19 | Donnerstag, 18. September 2008
@Zwobbel Implizit stimmen Sie mir zu. Der Kardinal wollte mit dieser Aussage, die im Kontext der Frankreich-Reise
gelesen werden muss, die eigenen Leute (eben nicht die „hardcore-tradis“) an die Leine nehmen, weil das
französische Episkopat wegen der Entwicklung nach SP nicht besonders erfreut sein dürfte. Ich habe gerade
ein Interview mit dem Vizepräsidenten der kath. Uni Lille, P. Bernard Podvin gelesen, wo diesem entgegengehalten
wurde, daß fast die Hälfte der praktizierenden Katholiken in Frankreich die Alte Messe bevorzugen würden.
Er antwortete, dies sei die logische Reaktion auf die Ereignisse des Mai 68. Ich war zugegebenermaßen
erstaunt, daß der Pater diese Zahlen nicht zurückwies, sondern zu erklären versuchte und gleichzeitig
hofft, daß sie sich ändern. Die kirchliche Linke in Frankreich hat Angst Allerdings ist die Wortspende
des Kardinals ein Schlag ins Gesicht für alle die sich redlich mühen, die ao Hl. Messe zu organisieren.
Da wird ein Spinner zitiert, zu den Vielen, die ernsthafte Beschwerden haben, wird nichts gesagt. Das
ist nicht richtig.
#7 Major Kong 11:14:05 | Donnerstag, 18. September 2008
Wie Viele? Mich würde ja mal interessieren, wie viele dieser Zuschriften in der vom Kardinal gerügten
Weise verfasst wurden und wie viele ernsthaft und vernünftig um das Anliegen der Alten Messe bitten.
Ich vermute, daß hier ein paar „Rosinen“ rausgepickt wurden, um die Gläubigen des alten Ritus ein wenig
zu disziplinieren. Man will sich ja nicht ständig mit den nationalen Bischofskonferenzen anlegen müssen,
um Randgruppen zu schützen. Wobei, für andere Randgruppen haben ja sowohl der Vatikan als auch gewisse
Bischofskonferenzen besonders viel Verständnis
#126 Major Kong 11:11:48 | Dienstag, 16. September 2008
@ Benedikt, Clarissa Mir ist das kirchenrechtlich und teilweise auch dogmatisch problematische Fundament
der FSSPX sehr wohl bewußt. Ich stelle zudem nicht in Abrede, daß man sich hiermit auch sachlich auseinandersetzen
kann. ABER: Ich kann keinen Sinn darin erkennen, den Nutzer Marcellus, der offenkundig aus unzulänglichen
Ressourcen schöpft, derart vor sich her zu treiben. Trotz allem ist auch er Bruder in Christo. Zudem:
es gibt in Deutschland vielleicht 50 irreguläre Hl. Messen der FSSPX, von denen die Hälfte wahrscheinlich
nicht existieren würde, hätte man die alte Liturgie nicht so lange unterdrückt. Es gibt weit mehr „Hl.
Messen“, die offensichtlich gegen die kirchlichen Bestimmungen hinsichtlich der Liturgie gefeiert werden
und wo man, sollte man mal in eine solche geraten, sich die beiden Wörtchen „ecclesia supplet“ mantraartig
immer wieder sagen muss, um das zu überstehen. Mir ist eine derartige Einseitigkeit, wie sie von Ihnen
beiden hier zu lesen ist, verdächtig. Bis 1988 waren schon 20 Jahre ins Land gegangen. Ich verweise hier
ausdrücklich auf die Aussage Pauls IV. aus 1976? zu Jean Guitton, man könne EB Lefebvres Wunsch zur
Wiederzulassung der alten Liturgie nicht entsprechen, weil man damit das Konzil in Frage stellen würde.
Wer hat also die Liturgiefrage auf die Ebene des Kirchenstreites gehoben? PS: Clarissa, warum Zitatekrieg?
Ich wollte damit nur sagen, daß ich im Moment nicht daraus zitieren kann. Warum eine derart patzige Reaktion?
#117 Major Kong 00:21:25 | Dienstag, 16. September 2008
Mensch Benedikt Sie sind ja noch am Leben, da kann ich mir eine kräftigere Wortwahl erlauben. Sie sind
ein ziemlicher Korinthenkacker. Auch wenn ich es in der Betreffzeile versehentlich unterließ, Sie ausdrücklich
mit zu nennen, so sei doch gesagt, daß auch Sie gemeint waren. Gerade genauso wie in einem der Beiträge
vorher. @ wahrer Glaube Könnte man nicht auch sagen, daß die „Spaltung“ von denen verursacht wurde,
die ohne Not Allen etwas neues aufzwingen wollten. Hätte man sich bei der Liturgiereform zumindest an
der „benediktinische“ Toleranz orientiert, so wäre die irreguläre Situation der FSSPX wohl nie eingetreten.
#112 Major Kong 00:06:42 | Dienstag, 16. September 2008
@ Clarissa Meine Quellen: 1. Geschichte der katholischen Kirche vom St. Benno Verlag www.zvab.com/…isplayBookDetails.do?itemId=1744081…
2. Papstgeschichte von Seppelt-Löffler www.antiqbook.be/…ro/133314_122C.shtml Bin derzeit leider ex
loco, daher kann ich nicht daraus zitieren. Werde das nachholen, wenn ich wieder zu Hause bin. Sie beide
können wirklich froh sein, daß Marcellus sich hier derart aufführt. Ansonsten wäre Ihr Linksdrall
schnell entlarvt.
#102 Major Kong 23:46:29 | Montag, 15. September 2008
@Clarissa Ich weiß, daß ist jetzt ein bissel platt, Sie werden aber sicher nicht bestreiten, daß Honorius
I. rechtmäßiger Papst war. Zu seiner Rechtgläubigkeit wiederum hat sich das III. Konzil von Konstantinopel
entsprechendes ausgesagt. Es gibt somit sehr wohl einen Präzedensfall für einen rechtmäßigen aber
nicht rechtgläubigen Papst. Rückschlüsse auf andere will ich damit natürlich nicht ziehen
#84 Major Kong 23:03:13 | Montag, 15. September 2008
@ Benedikt, Clarissa Man müsste Sie beide wohl als Süßwassermatrosen bezeichnen. Sie scheinen auch
nichts weiter zu können, als dem armen Marcelus, der zugebenermaßen auf verlorenem Posten argumentiert,
dies um die Ohren zu hauen. An wirklichen Problemen haben Sie wohl wenig Interesse. @Benedikt Fischer
hat die Partei der „Grünen“, die eindeutig eine „pro-choice“-Haltung besitzt, mehrmals öffentlich unterstützt.
Ich verweiße hier auf die Stellungnahme des Präsidenten des päpstlichen Gerichtshofes Erzb. Burke bezüglich
der Unterstützung für pro-choice-Politik. Macht man als Katho nicht. Wenn doch, wäre die Konsequenz
zu erörtern. Insoweit muss Fischer nicht als zwingend exkommuniziert betrachtet werden, aber irgendwie
auch nicht so weit weg davon.
#78 Major Kong 22:54:36 | Montag, 15. September 2008
@Googler Hm, irgendwie scheint der Hl. Vater jedem seiner öffentlichen Kommunikanten das auch vorzuschreiben.
Wie gesagt, ausnahmsweise für deutsche Nommies, damit denen das nicht vor den Protestanten peinlich sein
muss, in der Regel aber nicht. Versuchen Sie doch mal bei den Unierten Ihr „Recht auf Handkommunion“ durchzusetzen.
Letzteres klingt irgendwie auch wie „Recht auf Abtreibung“. Um die Sache mal abzuschließen. Der Hl. Vater
wünscht sich ein friedliches Nebeneinander. Daher ist es unbotmäßig gegen die Riten und Gebräuche
der göttlichen Liturgie des Hl. Papstes Gregor zu pinkeln, wie das hier geschieht. Es offenbart sich
eine gewisse Blockwartmentalität sog. Neo-„konservativer“ Katholiken.
#60 Major Kong 22:27:54 | Montag, 15. September 2008
Vollpfosten @ wahrer Glaube, wäre vorgenannte Bezeichnung nicht unhöflich, müsste man sie auf Sie anwenden.
Versuchen Sie sich doch mal vorzudrängeln, wenn der Hl. Vater öffentlich die Kommunion spendet und verlangen
Sie von ihm die Handkommunion. Wie Ihnen womöglich im dt. Provinzmief entgangen ist, spendet der Hl.
Vater die Hl. Kommunion öffentlich mittlerweile nur noch in der überlieferten Form um die kirchliche
Regel zu verdeutlichen. Wenn Ihnen so sehr nach der HK ist, dann freuen Sie sich, daß Sie Ihnen im neuen
Usus in Deutschland ausnahmsweise gestattet ist (noch ), behelligen Sie aber bitte nicht die Geistlichen
und Gläubigen, die sich an die kirchliche Regel halten.
#55 Major Kong 14:17:14 | Sonntag, 14. September 2008
Wer hat uns veraten – Christdemokraten Mir scheint eine „rechte“ Alternative zur bürgerlichen Massenpartei
kann eine Parteienlandschaft, wie sie in West- und Mitteleuropa existiert, durchaus auflockern. Ich sehe
auch gar kein Problem darin, daß sich eine solche Partei vor allem um Themen kümmert, die man in Amerika
als „social issues“ bezeichnet, meinetwegen noch um die Restriktion im Bereich der Einwanderung fremdkulturellen
Prekariats. Strategisches Ziel einer solchen Partei müsste es natürlich sein, die Hürde ins Parlament
zu überwinden, um sich einer bürgerlichen Großpartei als Koalitionspartner anbieten zu können. In
den Niederlanden hat es ja irgendwie funktioniert, auch wenn die ChristenUnie aus calvinistischen Sektierern
besteht. Letztlich müsste eine solche Partei zumindest in ihren Kernfeldern auch einige Erfolge nachweisen
können, Wirtschaft kann man ja dem Seniorpartner überlassen. Ob das in den Niederlanden so klappt, kann
ich nicht beurteilen. Darüberhinaus ist es aber auch ein bisschen fraglich, warum eine bürgerliche Volkspartei
eine besondere Wirtschaftskompetenz besitzen sollte. Die Biographien ihrer Funktionäre und Parlamentarier
legen das nicht unbedingt nahe. Da ist die Tätigkeit als selbständiger Rechtsanwalt (immerhin!) oft
das größte unternehmerische Wagnis. Ein Defizit solcher Parteien wie der „Christen“ besteht wohl in
ihrer mangelnden Kompetenz was den Politik- und Medienbetrieb als solchen anbelangt. Im übrigen ist ein
religiöser Bezug im Parteinamen mit Vorsicht zu betrachten.
#14 Major Kong 11:13:18 | Freitag, 12. September 2008
Geben kann, werter Heinrich Allerdings dürfte eine kritische Distanz hierzu nicht das falscheste sein,
zumal für einen traditionellen Katholiken. Mir erscheinen derartige Erscheinungen a la Medjugorje als
Fluchtpunkte für „konservative“ Katholiken, die die Kirchenkrise erahnen, aber sich damit nicht auseinandersetzen
wollen.
#39 Major Kong 09:29:21 | Freitag, 12. September 2008
Wie sich die Zeiten gleichen können Ich stelle mir gerade vor, es wäre 1927 und es würde jemand vor
dem aufkommenden Nationalsozialismus warnen. In weiten Teilen des dt. Bürgertums, daß damals deutschnational
war, hätte man in ausgelacht und als Feind der öffentlichen Ordnung diffamiert. Heute ist das deutsche
Bürgertum in weiten Teilen linksliberal und ein Warner vor der Islamisierung der Gesellschaft ein Feind
der öffentlichen Ordnung. Als Kronzeuge hierfür wird ein „Experte“ der Sozialisten bemüht . Ein Grund
mehr, sich möglichst aus dem Geltungsbereich des GG zurückzuziehen. Naja zum Glück gibts in meiner
Heimat keine Muslime oder Linksliberale. Leider aber Sozialisten.
#42 Major Kong 11:10:00 | Donnerstag, 11. September 2008
Mensch Benedikt Nun lassen Sie den Protestanten nicht dumm sterben. Klären Sie ihn doch ein wenig über
seinen geliebten Staat und dessen Konstitution auf. Na gut, dann mach ich es. @Protti Grundrechte binden
grundsätzlich erst einmal die staatliche Gewalt und nicht Private. Somit kann +.net nicht in den Schutzbereich
von Art. 5 I GG eingreifen, da es kein staatliches Organ ist. Es gibt hiervon eine kleine Ausnahme, die
Sie im sogenannten Blinkfuer-Urteil des BVerfG nachlesen könenn. Da +.net aber nicht der Axel-Springer-Konzern
ist, ist das hier nicht von Relevanz.
#75 Major Kong 11:05:23 | Donnerstag, 11. September 2008
Dess Brot ich es, dess Lied ich sing Es ist mir natürlich klar, daß Sie als in diesem Bereich eingesetzte
Lehrkraft die Vorzüge des Systems, dessen Teil Sie sind, anpreisen müssen. Jedoch sollten Sie nicht
vergessen, daß es sich hierbei um ein Thema handelt, daß sie letztlich auch einem Teil der Schüler
aufnötigen. Im übrigen lehne ich es ab, irgendwelche Bildungsstandards aus NRW als maßgeblich zu empfinden.
#70 Major Kong 09:21:17 | Donnerstag, 11. September 2008
@Andreas_Rau Es dreht sich ja alles darum, daß es nicht mehr als Aufgabe der Eltern sondern als Aufgabe
der Schule gesehen wird. Hier wird insbesondere katholischen Familien ein Dienst aufgenötigt, dessen
diese nicht bedürfen. Hier in Polen ist Sexualkundeunterricht freiwillig. Die Schüler können nach eigenem
Wunsch daran teilnehmen. Selbst wenn sie teilnehmen, wird ihnen dort nicht der Standardspruch „machs nur
mit Gummi“ beigebracht, sondern es wird angeregt, darüber nachzudenken, ob es sinnvoll ist, es überhaupt
„zu machen“.
#63 Major Kong 00:31:18 | Donnerstag, 11. September 2008
@ colombe et al. Ein anderer Nutzer, der sich als Tradi darstellte, hatte die Herkunft des Namens schnell
erkannt. Vielleicht mal im Lexikon des internationalen Films stöbern. Wenn ich jetzt sagen würde, ich
reite gern mal auf einer Bombe, wäre das wohl im Kontext des Themas missverständlich . Genug der Vulgarismen,
dafür sind andere zuständig. Wer wie JMX derartige Formulierungen zur ernsthaften Diskussion nutzt,
scheint eh jenseits von gut und böse zu. Dem denkenden Katholiken sei gesagt, daß die Phrase eines neutralen
Sexualkundeunterrichts lächerlich ist. Meiner Erinnerung nach (Gymnasium in einem Leistungsbundesland)
läuft das nach dem Schema ab: „Kondom ist besser als Pille, weil mit 15 die Nebenwirkungen und Risiken
höher sind, abgesehen von STDs usw.“ Daß dort ein Plädoyer für Keuschheit seinen Platz haben könnte
ist nahezu auszuschließen.
#57 Major Kong 22:38:21 | Mittwoch, 10. September 2008
@ Simpel denkender Katholik Warum sollten Eltern, die offenkundig über die Zusammenhänge soweit informiert
waren, daß Sie Kinder in die Welt setzen konnten, nicht in der Lage sein, diese Kenntnis auch an ihre
Kinder weiterzugeben? Mir scheint, ihre Argumentation enthält einen Bruch. Darüberhinaus besteht zwischen
Ihnen und der Heiligen Kirche wohl ein Dissens hinsichtlich der Frage was richtig verantwortete Sexualität
ist. Kommen Sie mir jetzt aber bitte nicht mit Platitüden a la „Die Kirche will nur Kinderreichtum“ usw.
Das würde Sie endgültig lächerlich machen und zwar hinsichtlich Ihrer Selbstbezichtigung als Katholik.
#54 Major Kong 22:16:46 | Mittwoch, 10. September 2008
Ich weiß es aber besser! Da ich (Deutscher) momentan in Polen lebe und mich in verschiedenster Art und
Weise mit Land, Leuten, Kultur und Sprache auseinandersetze, kann ich dieses wohl besser beurteilen als
Sie oder +.net. PS: Im übrigen verbitte ich mir die Duzerei!
#52 Major Kong 22:08:02 | Mittwoch, 10. September 2008
Herr Dr. Koch Sie scheinen kein Filmfreund zu sein . Übrigens, der Nationalstürmer Klose entstammt
einer binationalen Ehe zwischen einer Polin und einem deutschen Oberschlesier. Von einem Zusammenhang
mit dem Judentum ist nichts bekannt. PS: Worin haben sie promoviert?
#50 Major Kong 21:55:50 | Mittwoch, 10. September 2008
Gut so, weiter sperren! Erfreulich, wenn die Redaktion jetzt gegen Poster vorgeht, die über die Strenge
schlagen. Neben den notorischen Antikatholiken sollten aber auch peinlich-flegelhafte „Katholiken“ gebannt
werden, da sie uns Traditionalisten in Verruf bringen. Diese Maßnahmen könnten +.net wieder verstärkt
zu einem Medium für palaeo-konservatives und traditionell-katholisches Gedankengut machen. Als Haus-
und Hofmodernist halten wir uns dann weiter den Nutzer Gotthard. Zum Artikel selbst. Nichts neues. Der
sich als autonom begreifende Mensch interessiert sich allenfalls aus rein subjektivistischen Gründen
für Nachwuchs. Die Triebbefriedigung ist dem subjektivistischen Hedonisten natürlich primär. Im Kurs
Familienrecht wurden wir von der Dozenten (langjährige Richterin am FamG) mit der Feststellung begrüßt,
daß eine Scheidung am unwahrscheinlichsten bei auf auf dem Land lebenden Katholiken sei.
#44 Major Kong 00:43:19 | Samstag, 6. September 2008
Gotthard Sie entblößen sich! Da werden die Piusbrüder sich aber freuen, daß gerade Sie diese gegen
den Vorwurf eines Schismas verteidigen . Auch wenns Ihnen nicht passt, so sind deren Sakramente (exklusive
Beichte und Abnahme des Ehekonsens) doch wirksam. Der Vatikan sieht es so und daß aus begründeten Umständen.
Im übrigen würde der unerlaubt geweihte Bischof Fellay beispielsweise auf einer Stufe mit dem seiner
Zeit unerlaubt geweihten Bischof Lubomir Husar stehen, dessen kirchliche Regulierung auch erst nach 20
Jahren erfolgt ist. Sie können es drehen wie Sie wollen, Ihre Argumentation ist schlicht ergebnisorientiert
und versucht den Alptraum vom Aggiornamento wach zu halten. Aber es hilft nichts, Alter Mann, Ihre Zeit
und die Zeit Ihrer Ideen ist vorbei; und das nicht nur wegen einer Piusbruderschaft, sondern weil heute
ein anderer Wind weht. Dieser weht gegen die Kirche aber er weht vor allem gegen Ihre Ideen.
#132 Major Kong 23:26:46 | Freitag, 5. September 2008
@ JB, simpel denkend. Niemand wird gezwungen die Wahrheit zu glauben. Gott lässt dem Menschen die Freiheit
zu glauben oder es zu lassen. Selbstverständlich ist, wie bei jeder freiverantworteten Entscheidung,
mit den Konsequenzen zu leben. Was die ansonsten propagieren ist bestenfalls der ferne Gott der griechischen
Philosophen vor Christi Geburt. Das Kreuz hingegen ist konkret.
#27 Major Kong 23:18:28 | Freitag, 5. September 2008
Ein Hetzer schlimmer als Goebbels mehr als dieses Willy Brand Zitat fällt mir über Sie nicht ein, Gotthard!
Bevor jetzt jemand mit NS-Vergleich kommt, Brandt sprach damals über H. Geißler. Was die FSSPX angeht.
Die zuständige römische Behörde geht von einem Schisma nicht aus, das scheint Indiz dafür zu sein,
daß es ein solches nicht gibt. Sollte es eines geben, dann stehen die Piusbrüder auf einer Stufe mit
den Ostschismatikern. In meiner Heimatstadt wird den Schismatikern die katholische Kirche zur Verfügung
gestellt. Dort feiern die Ostschismatiker die wundervolle göttliche Liturgie des Hl. Johannes Goldmund.
Die Feier einer göttlichen Liturgie wäre dann die zweite Gemeinsamkeit mit den Piusbrüdern. Ansonsten
redet Gotthard wieder besseren Wissens. Die von Bischof Fellay geweihten Priester werden ohne Nachweihe
übernommen, falls sich einer der ihren wieder vollständig den römischen Autoritäten unterwirft (das
was Gotthard noch nie gemacht hat ). Ergo spendet Fellay gültig aber gegen das Kirchenrecht Sakramente.
#3 Major Kong 19:35:35 | Donnerstag, 4. September 2008
Kann man dazu auch eine weitere Quelle in einer verbreiteten Sprache angeben. Mich würde das tatsächlich
interessieren. Obwohl ich durchaus Zugang zu slawischen Sprachen habe, wäre ich dem kroatischen abgeneigt.
#111 Major Kong 19:33:34 | Donnerstag, 4. September 2008
@JB, simpel denkender Anathema sit! Es gibt Lehren der Kirche, welche höchste Lehrautorität beanspruchen.
Diese Lehren sind als unfehlbar von jedem Katholiken zu glauben, hierzu zählen die sogenannten Dogemn.
Daneben gibt es Lehren, die diese höchste Lehrautorität nicht beanspruchen, an diesen ist persönlicher
Zweifel unter hinzutreten von weiteren Umständen erlaubt. Wer die höchste Lehrautorität grundsätzlich
ablehnt, befindet sich außerhalb der Kirche. Sollte das bei Ihnen tatsächlich der Fall sein, dann ändern
Sie bitte Ihre Signatur.
#20 Major Kong 20:31:44 | Mittwoch, 3. September 2008
Zwangsheirat? @ PhilomeniaW Den Begriff kenn ich nur im Zusammenhang mit Menschen, die aus dem Orient
stammen und unsere Gesellschaften kulturell bereichern, so zumindest die Auffassung der öffentlichen
Meinung. In den USA dürfte es so etwas nicht geben, der Kleine kann daher sicher nein sagen. Natürlich
ist die Option, die nächsten 20 Jahre in Schulden zu stecken, weil man für Mutter und Kind Unterhalt
zu leisten hat, deutlich besser als diejenige, demnächst zu einer einflussreichen vermögenden Familie
zu gehören und wirtschaftlich ausgesorgt zu haben. Der Kleine tut mir echt leid. Ich kann ja verstehen,
daß Sie diese Konnexität zwischen GV und plötzlich eintretender Verantwortung ein wenig anwidert, aber
das ist eben der Plan der Natur (an den Herrgott werden Sie ja nicht glauben). Noch mehr dürfte Sie wohl
anwidern, daß so ein Kind dann doch tatsächlich Mutter und Vater hat, so altmodisch und so, quasi faschistisch.
Aber manchmal gibt es sowas noch. Recht will ich Ihnen jedoch darin geben, das in einer solchen Situation
ein 24h Job für eine Mutter bzw. Großmutter wohl nicht das Idealste ist.
#8 Major Kong 19:01:37 | Mittwoch, 3. September 2008
Der Remnant ist keine lefebvristische Zeitung sondern unabhängig! Die Redaktion hält auf EB Lefevbre
große Stücke, lobt aber auch den Reformkurs Seiner Heiligkeit. In wieweit man der Aufforderung Folge
leisten sollte – sofern man US-Bürger ist – ist ohnehin eine andere Sache. Wenn ich mich recht erinnere
wurde durch Roe vs. Wade das Abtreibungsverbot im Staat Texas gekippt. Der Rest der Einzelstaaten hat
das dann angepasst. Strafrecht unterliegt also (zumindest in diesem Punkt) wohl der Kompetenz der Einzelstaaten.
Das einzige, was eine präsidiale Administration machen kann, ist Richter zu ernennen, die formal korrekt
feststellen, daß eine Abtreibungsfreiheit („right of privacy“ nannte man es dort) in der Verfassung keine
Grundlage hat. Ein Abtreibungsverbot wohl aber auch nicht. Insofern wäre es an den Einzelstaaten mit
republikanischer Mehrheit und Gouverneur entsprechende Gesetze zu schaffen. Der Supreme Court soll ja
jetzt schon derart besetzt sein, daß er die Rolle als „interpreter of constitution“ nicht mehr wahrnehmen
will und damit auch keine Rechtskonstruktionen kreiert um der öffentlichen Meinung zu folgen. Nebenbei
bemerkt, einer der obersten Richter, die Roe vs. Wade zu verantworten haben, war selbst Republikaner und
hat sein Urteil wohl gemäß der mit ihm verbandelten Ärzte-Lobby gefällt.
#74 Major Kong 09:37:44 | Mittwoch, 3. September 2008
Die Antwort könnten Sie sich selber geben Leblhuber. zunächst einmal macht es nur Sinn weiter zu diskutieren,
wenn man nicht jede Auseinandersetzung als „Hetze“ qualifiziert. Die Berührungspunkte zwischen Judentum
und Christentum sind einfach enger, das gilt in historischer wie auch in räumlicher Hinsicht. Darüberhinaus
dürfte die Auseinandersetzung der Kirche mit dem Protestantismus ein vielfaches der Auseinandersetzung
mit dem Judentum eingenommen haben. Sehen Sie, es bestreitet doch niemand Fehltendenzen in der Auseinandersetzung
mit dem Judentum, insbesondere Gewalt und keine ausreichende Separierung vom Zeitgeist. Demgegenüber
muss die Kirche aber darauf beharren, daß das Judentum nach dem Kreuz keine Wahrheit mehr in sich birgt.
Nicht mehr nicht weniger. Ein problematischer Punkt, der wohl Ursache dieser Debatte ist, ist jener, daß
es in der subjektiven Wahrnehmung der Betroffenen einen signifikanten Teil säkularisierter „Juden“ im
öffentliche Leben des späten 19. und frühen 20. Jhdt. gab. Dieses öffentliche Leben, das habituell
und intellektuell stark gegen die christl. Kultur gerichtet war, war dann vermutl. auch der Anlass seitens
einiger betroffener Vertreter der Kirche undifferenziert gegen das Judentum ins Horn zu stoßen.
#61 Major Kong 22:26:23 | Dienstag, 2. September 2008
@JMX et al. Das Reichskonkordat ist in weiten Teilen bis heute in Kraft. Zudem wurde es mit langer Vorlaufzeit
ratifiziert. Das bedeutet, die Arbeiten hieran, die Verhandlungen etc. begannen lange vor der NS-Machtergreifung.
Nach Ihrer Logik müsste man auch das schöne Wetter abschaffen, weil es im III. Reich auch mal Sonnenschein
gegeben hat und die Nazis dies zu Parteitagen, Olympiaden etc missbrauchten. Olympiaden müssten dann
wohl ebenso abgeschafft werden. Ansonsten kommt hier nichts substantielles. Daß der katholische Glaube,
so er unverfälscht gelehrt wird, antijudaistisch ist, wie er auch antibuddhistisch, antiislamisch usw
ist, kann man als Binsenweisheit betrachten. Die Singularität der Wahrheit schließt den Irrtum eben
aus. Hiervon zu unterscheiden ist der sog. Antisemitismus, dem man nur anhängen kann, wenn man nicht
an die Einheit des Menschengeschlechtes glaubt. Wir Katholiken glauben an die Stammelternschaft und damit
an die Einheit des Menschengeschlechtes. Die bischöflichen Zitate belegen nur eines: damals wie heute
hecheln manche Exzellenzen zu sehr dem Zeitgeist hinterher. Damals eben etwas deutschnational, heute recht
linksliberal. Überaus interessant lässt sich registrieren, daß für einige Freigeister hier die Unschuldsvermutung
als Grundlage des Rechtsstaates offenkundig ein Fremdwort ist. Das ist bedenklich und freiheitsgefährdend.
katholische Nachrichten? Man fragt sich hier wirklich, ob ein derartiger Beitrag sein muss. Da Dr. Lerle
selbst kein Katholik ist und seine Themen nicht viel mit dem Katholizismus zu tun haben, sehe ich den
Bezug nicht wirklich. Wer sich mit dem Thema NS-Judenvernichtung beschäftigt, wandelt zugegebenermaßen
mitunter auf einem schmalen Grat. Allerdings besteht dennoch kein Grund sich strafbar zu machen um sich
zum Pseudomärtyrer zu stilisieren. Die Judenvernichtung hat es gegeben. Einzelfragen sind für Historiker
von Belang, für mich nicht. Die Abtreibung ist hingegen ein Phänomen der Gegenwart, daher ist es für
mich von Belang. Zu fragen wäre hier, wieviele Kinder Dr. Lerle mit seinem Handeln gerettet hat, wohl
kein einziges. Nett ist natürlich, daß sich dann hier im Kommentarbereich politisch korrekte Mitbürger
ausdrücken dürfen, die an sonst nichts glauben. Der einzig sinnvolle Beitrag kam von Nutzer Stöhr,
der darauf hinwies, daß Volksverhetzung nach dem BRD-Strafrecht ein Vergehen ist und kein Verbrechen
ist. Verbrechen sind Straftaten, die im Mindestmaß mit einem Jahr Freiheitstrafe geahndet werden. Volksverhetzung
wird im Mindestmaß mit 5 Tagessätzen Geldstrafe geahndet, ergo Vergehen, Schwarzfahren im übrigen auch
.
Falsch Gallowglas! Kritik ist kein Problem. Das Problem ist der Versuch mittels staatlicher Repression
der Kirche ihren Auftrag unmöglich zu machen. Ihre Weltsicht duldet keinen Widerspruch. Deshalb wollen
sie jeden Widerspruch eliminieren.
Austeilen und Einstecken Gewiss ist es etwas naiv zu glauben, die Welt werde die Kirche im Rahmen allgemeiner
Toleranz einfach so akzeptieren. Vielmehr ist des so, daß die Kirche dort am meisten dem Heiland folgt,
wo sie am meisten verfolgt wird. @Gallowglas Es wirkt ein wenig so, als ob man, wenn man andersrum ist,
nur austeilen aber nicht einstecken kann. Hängt das mit gewissen Vorlieben zusammen?
Lamoryanz ist unkatholisch! Die Lamoryanz dieses Artikels ist irritierend. Mir fällt aus meiner noch
nicht gar zu lang zurückliegenden Schulzeit ein Buch ein, welches wir in der gymnasialen Oberstufe verwendeten.
Dort wurde im Rahmen des Kulturkampfes eher der kath. Standpunkt favorisiert. Das Problem ist vielmehr
allgemeiner Natur. Der Zeitgeist ist flach und dementsprechend breit wabernd. Ein schönes Beispiel hierfür
ist in der Tat das angesprochene Thema Kopernikus. Natürlich ist die Formulierung pl. Astronom Unsinn.
Im ausgehenden Mittelalter gab es die Idee einer nationalen Identität noch nicht, auch wenn die Polen
sich das gerne einreden. Umso überraschender ist, daß in der pl. Wikipedia pl.wikipedia.org/…wo%C5%9Bci_Kopernika
diese Kontroverse einigermaßen sachlich aufgearbeitet worden ist. Deutschen Geschichtslehrern wäre dies
ebenso zu empfehlen. Hieran könnte man nämlich erleutern, daß Kopernikus in erster Linie Katholik war
und sonst nichts. @Rocko Die Polen sind weder als Volk traditionell-katholisch (schon historisch nicht)
noch sind sie so katholisch wie ihr Ruf in Westeuropa das glauben machen möchte. Die Zuspitzung auf Fragen
pseudonationaler Identität, wie etwa bei Kopernikus ist tatsächlich etwas antikatholisch, da sie den
Blick auf die Universalität der Kirche verstellt.