ecclesiasticus
Erstellt: 10:59:21 | Samstag, 19. Juli 2008
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14 Lesermeinungen
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Ärgernis: Meßtext ohne Wandlungsworte verwirrt die Gläubigen
#11   ecclesiasticus   21:46:16 | Montag, 9. Mai 2011
David Berger – damals
Ja, hier wird noch über David Berger gejubelt. Immerhin erstaunlich, dass das noch nicht gelöscht wurde. Denn jetzt wird ja sein Rauswurf bejubelt. Tempora mutantur.
@ Ottaviani: Sie scheinen also zu wissen, was bei den Assyrern von Priestermund zu -ohr im geheimen weitergegeben wurde. Faszinierend! :)
Die Einsetzungsworte überliefert bereits das NT in unterschiedlichen Fassungen. Es kann sich also nicht um magische Worte handeln. Auch bei den Byzantinern „wandeln“ nicht die Worte, sondern der Geist (Epiklese nach den Einsetzungsworten). Warum nict Vielfalt statt traditionalistischer Engstirnigkeit?
Redaktion benachrichtigen Novus Ordo bei den Chaldäern?
#8   ecclesiasticus   21:26:42 | Montag, 9. Mai 2011
Gute Reform – Friede von oben
Die chaldäische Kirche wurde erst durch Rom dazu gebracht, ihre Eigenständigkeit auch in der Liturgie wiederzugewinnen, nach jahrhundertelanger römischer Überlagerung. Reformen können sich also sowohl am Ursprung orientieren als auch zukunftsgerichtet sein!
Der Friede geht IMMER von Christus aus, egal in welcher Form der Friedensgruß gegeben wird. Deswegen sagt der Priester ja: „Der Friede DES HERRN sei mit euch.“ Mir reicht das WOrt aus. Allerdings habe ich es i einer röm.-kath. Messe in Ungarn auch schon mal erlebt, dass der Friedensgruß vom Altar ausging und dann durch die Reihen „weitergereicht“ wurde.
Redaktion benachrichtigen Man höre und staune: Absage an den Kulturkampf
#50   ecclesiasticus   21:15:56 | Montag, 9. Mai 2011
Vielfalt für alle
Wenn sich Lefèbvristen und „Altgläubige“ selbst auch zur Vielfalt bekennen würden, fiele es leichter, die Vielfalt an Riten konsequent zu leben. Leider fordern viele Piusbrüder & Sympathisanten lediglich für sch selbst Toleranz und Vielfalt, sind aber häufig nicht bereit, selbst Toleranz zu üben. Statt dessen erklären viele den „alten Ritus“ zur einzig möglichen und gültigen Form. Da ist keine Vielfalt mehr. Keine Toleranz für die Intoleranz!
Redaktion benachrichtigen Grundschüler mit Pornos verderben
#200   ecclesiasticus   21:00:24 | Montag, 9. Mai 2011
Aufklären ist nicht verderben!
Seit dem 18. Jh. (nicht früher!) wurde Masturbation von Medizinern (!), der Gesellschaft und auch der Kirche verteufelt. Hat nichts genützt, denn jeder macht es. Zum Glück hat sich die Einstellung heute geändert, die Kindern ein schlechtes Gewissen einredete, weil sie Lust und Zärtlichkeit spürten. Ich finde es in Ordnung, wenn auch in der Schule rüber geredet wird. Welcher Jugendlice fragt denn ernsthaft seine Eltern zum Thema Selbstbefriedigung?
Redaktion benachrichtigen Selbstverwirklichung kommt durch Selbstverleugnung + …
#33   ecclesiasticus   20:54:09 | Montag, 9. Mai 2011
Priester haben keinen Feierabend
Was hat denn dieser Priester für eine Berufsauffassung? Einfach hinschmeißen, weil nicht alles so läuft, wie er will? Denkt er nicht an die Menschen, für die er bestellt ist? Tolle Leistung, Hochwürden! Dann werden Sie mal bei den schwulen Piusbrüdern glücklich!
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe versagen auch an der Medienfront
#24   ecclesiasticus   20:47:00 | Montag, 9. Mai 2011
Wer sieht heutzutage noch fern?
Gott sei Dank werden meine Kirchensteuern nicht für einen TV-Kanal verschwendet. Wer sieht denn im Internetzeitalter noch fern? Da aben die Bischöfe völlig recht, ins Internet zu investieren.
Extremes wirkt immer anzieend, daher erfreut sich kreuz.net durchaus einiger Beliebtheit – nicht weil alle Leser den geistigen Ergüssen zustimmen, sondern weil es lustig (oder traurig) ist zu lesen, was für Müll manche Leute von sich geben; offensichtlich verwechseln die das Internet mit dem Klo…
Redaktion benachrichtigen Die nächsten haben ihre Maske vom Gesicht gerissen
#60   ecclesiasticus   19:31:11 | Freitag, 8. August 2008
FPÖ war noch nie katholisch
Die FPÖ war noch nie als Hort katholischer Überzeugungen bekannt – sie wird es auch zukünftig nicht sein. Das sollte allen eine Warnug sein, die meinen, mit rechtslastigen Vereinigungen gemeinsame Sache machen zu müssen, um kath. Positionen zum Durchbruch zu verhelfen.
„Gott mit dir, mein Österreich“ – aber bitte nicht mit der FPÖ!
Redaktion benachrichtigen Ex-Gemeinde mausert sich zum Projekt
#43   ecclesiasticus   19:00:32 | Freitag, 8. August 2008
Bitte beim Thema bleiben!
In obenstehendem Artikel geht es um Milieu-Gottesdienste – und hier wird über die Königsteiner Erklärung diskutiert??? Das gehört hier überhaupt nicht hin!
Zum Thema: Ich schließe mich Freddie Schenk an. Taizé-Gottesdienste sind nichts Verwerfliches, der Versuche, Nichtkirchgänger zurückzugewinnen, wohl auch nicht. Da der Kirchbesuch seit den 50er Jahren zurückgeht (also nicht erst seit dem Konzil), müssen wir wohl zur Kenntnis nehmen, daß wir, wenn wir „in alle Welt hinausgehen und das Evangelium verkünden“ wollen, auch andere Formen neben den bestehenden in den Blick nehmen sollten. Warum wird immer gleich rumgemosert, wenn nicht alles so ist wie 1950??
Merkwürdig erscheint mir nur die Terminologie: „Hochamt“ neben „Gemeindegottesdienst“. In beiden Formen dürfte Gemeinde präsent sein, also sind beides „Gemeindegottesdienste“. Und „amtlich“ („offizell“) dürften auch beide sein…
Redaktion benachrichtigen Neokonservative Verdrehungen
#19   ecclesiasticus   18:41:14 | Freitag, 8. August 2008
neo-antik?
Jetzt machen sogar schon die Konservativen die modernistische Sprachverhunzung mit: Alles, was man nicht mag, wird als „konservativ“ gebrandmarkt, weil das ja schlecht sein müsse, hier eben als „neo-konservativ“. Was für ein Unsinn!
Was den Lettner betrifft, so war seine Abschaffung eine durchaus gute Entscheidung des Konzils von Trient. (Wenn jemand nicht sehen will, was auf dem Altar passiert, kann er sich ja umdrehen oder die Augen schließen!)
Redaktion benachrichtigen Die schlimmste Strafe kommt im Jenseits
#284   ecclesiasticus   18:30:50 | Freitag, 8. August 2008
Beim Barte des Propheten
Mit dem Handgeben ist das bei manchen Muslimen ja eh so eine Sache… Ansonsten ist die Argumentation doch merkwürdig: Was kommt denn aus anderen Körperöffnungen so heraus??
Mich wundert, daß Muslime hier plötzlich wohlwollend zitiert werden, ansonsten aber in Bausch & Bogen verdammt werden. „Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt.“
Redaktion benachrichtigen Gottlose Superparty
#83   ecclesiasticus   11:53:06 | Samstag, 19. Juli 2008
Die üblichen Verdächtigen
Kaum gibt es mal ein kirchliches Ereignis, das scharenweise Jugendliche begeistert, schon kommen „die üblichen Verdächtigen“ und mäkeln rum. Frei nach dem Motto: „Das muß doch Teufelszeug sein, sonst wären sie nicht so begeistert.“ Echte Begeisterung darf anscheinend nur von einer tridentinischen Messe ausgehen… Wie arm!!!
Redaktion benachrichtigen Eine Erfindung der 60er Jahre
#23   ecclesiasticus   11:27:38 | Samstag, 19. Juli 2008
Er ist mitten unter uns
Die Gläbigen standen also nur in den Seitenschiffen, und das Mittelschiff blieb frei für den Einzug und den Chor? Man sehe sich einmal die riesigen Ausmaße der röm. Basiliken an – da soll das ganze Mittelschiff leer gewesen (oder mit einem kl. Chor belegt) sein? Schwer vorstellbar.
Im übrigen stimme ich voll zu: Die Ausrichtung nach Osten / zur augehenden Sonne hin besitzt heute wenig Symbolkraft – das gilt jedoch nicht für die Ausrichtung „ad Dominum“. Nur: Wo ist enn er Dominus? Nicht nur im Osten, sondern „in unserer Mitte“. Ein Altar, um den sich Priester und Volk scharen, macht das doch sehr gut deutlich.
Selbst wenn es das „Früher“ nie gegeben haben sollte, entspricht es doch recht gut dem Abliegen des christlichen Glaubens.
„Ich bin so ein großer Anhänger von Traditionen, daß ich gerne einmal eine neue stifte“, soll (sinngemäß) Papst Pius IX. gesagt haben. Recht hat er!
Redaktion benachrichtigen Zwei falsche Argumente
#92   ecclesiasticus   11:20:10 | Samstag, 19. Juli 2008
„da bin ich mitten unter ihnen“
Letztens nahm ich in Istanbul an einer armenisch-orthodoxen Liturgie teil: Die Gläubigen standen dem Priester gegenüber. So einheitlich, wie behauptet, scheint es also auch in den Ostkirchen nicht zu sein mit der angeblich nicht vorhandenen Ausrichtung versus populum.
Aber in der Tat geht es nicht um „zum Volk hin“ oder „vom Volk weg“, sondern. „zu Gott hin“. Aber wo ist denn Gott? Nur im Osten? Nach unserem Glauben doch wohl „in unserer Mitte“, wenn wir in seinem Namen versammelt sind. Dann ist das Gegenüber von Priester (Repräsentant Christi) und Volk, mit dem Altar (ebenfalls Symbol Christi) in der Mitte, doch angemessen.
Daß die Ostung lange Zeit Tradition war, ist ein schwaches Argument. Denn 1.) hat Jesus diese Tradition nicht selbst eingeführt und 2.) können Traditionen auch geändert werden, wenn das Empfinden sich ändert. Ich habe kein Verständnis dafür, eine bestimmte Tradition für sakrosankt zu erklären, als hinge der gesamte Glaube davon ab.
Im übrigen: Daß „alle“ Religionen eine bestmmte Gebetsrichtung haben, ist auch ein schwaches Argument. KEINE andere Religion spricht von einem „menschgewordenen“ Gott. Müssen wir deswegen so sein wie alle anderen – und das tun, was die anderen machen???
Redaktion benachrichtigen Historische Falschinterpretation
#34   ecclesiasticus   11:07:03 | Samstag, 19. Juli 2008
Altar und Tabernakel nicht Mittelpunkt
Wenn in den römischen Basiliken, die nicht geostet sind, die Gläubigen sich zum Hochgebet nach Osten wendeten, dann waren sie also nicht zum Hochaltar und Tabernakel hin ausgerichtet. Also heißt „ad Deum“ nicht „zum Tabernakel“.
Wenn der Herr „mitten unter uns“ ist, ist es doch folglich passend, wenn Priester (in persona Christi) und Gemeinde sich anschauen, weil der Herr eben nicht (nur) „im Osten“ ist, sondern „in unserer Mitte“.
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