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David Berger – damals Ja, hier wird noch über David Berger gejubelt. Immerhin erstaunlich, dass das noch
nicht gelöscht wurde. Denn jetzt wird ja sein Rauswurf bejubelt. Tempora mutantur. @ Ottaviani: Sie scheinen
also zu wissen, was bei den Assyrern von Priestermund zu -ohr im geheimen weitergegeben wurde. Faszinierend!
:) Die Einsetzungsworte überliefert bereits das NT in unterschiedlichen Fassungen. Es kann sich also
nicht um magische Worte handeln. Auch bei den Byzantinern „wandeln“ nicht die Worte, sondern der Geist
(Epiklese nach den Einsetzungsworten). Warum nict Vielfalt statt traditionalistischer Engstirnigkeit?
Gute Reform – Friede von oben Die chaldäische Kirche wurde erst durch Rom dazu gebracht, ihre Eigenständigkeit
auch in der Liturgie wiederzugewinnen, nach jahrhundertelanger römischer Überlagerung. Reformen können
sich also sowohl am Ursprung orientieren als auch zukunftsgerichtet sein! Der Friede geht IMMER von Christus
aus, egal in welcher Form der Friedensgruß gegeben wird. Deswegen sagt der Priester ja: „Der Friede DES
HERRN sei mit euch.“ Mir reicht das WOrt aus. Allerdings habe ich es i einer röm.-kath. Messe in Ungarn
auch schon mal erlebt, dass der Friedensgruß vom Altar ausging und dann durch die Reihen „weitergereicht“
wurde.
Vielfalt für alle Wenn sich Lefèbvristen und „Altgläubige“ selbst auch zur Vielfalt bekennen würden,
fiele es leichter, die Vielfalt an Riten konsequent zu leben. Leider fordern viele Piusbrüder & Sympathisanten
lediglich für sch selbst Toleranz und Vielfalt, sind aber häufig nicht bereit, selbst Toleranz zu üben.
Statt dessen erklären viele den „alten Ritus“ zur einzig möglichen und gültigen Form. Da ist keine
Vielfalt mehr. Keine Toleranz für die Intoleranz!
Aufklären ist nicht verderben! Seit dem 18. Jh. (nicht früher!) wurde Masturbation von Medizinern (!),
der Gesellschaft und auch der Kirche verteufelt. Hat nichts genützt, denn jeder macht es. Zum Glück
hat sich die Einstellung heute geändert, die Kindern ein schlechtes Gewissen einredete, weil sie Lust
und Zärtlichkeit spürten. Ich finde es in Ordnung, wenn auch in der Schule rüber geredet wird. Welcher
Jugendlice fragt denn ernsthaft seine Eltern zum Thema Selbstbefriedigung?
Priester haben keinen Feierabend Was hat denn dieser Priester für eine Berufsauffassung? Einfach hinschmeißen,
weil nicht alles so läuft, wie er will? Denkt er nicht an die Menschen, für die er bestellt ist? Tolle
Leistung, Hochwürden! Dann werden Sie mal bei den schwulen Piusbrüdern glücklich!
Wer sieht heutzutage noch fern? Gott sei Dank werden meine Kirchensteuern nicht für einen TV-Kanal verschwendet.
Wer sieht denn im Internetzeitalter noch fern? Da aben die Bischöfe völlig recht, ins Internet zu investieren.
Extremes wirkt immer anzieend, daher erfreut sich kreuz.net durchaus einiger Beliebtheit – nicht weil
alle Leser den geistigen Ergüssen zustimmen, sondern weil es lustig (oder traurig) ist zu lesen, was
für Müll manche Leute von sich geben; offensichtlich verwechseln die das Internet mit dem Klo…
FPÖ war noch nie katholisch Die FPÖ war noch nie als Hort katholischer Überzeugungen bekannt – sie
wird es auch zukünftig nicht sein. Das sollte allen eine Warnug sein, die meinen, mit rechtslastigen
Vereinigungen gemeinsame Sache machen zu müssen, um kath. Positionen zum Durchbruch zu verhelfen. „Gott
mit dir, mein Österreich“ – aber bitte nicht mit der FPÖ!
Bitte beim Thema bleiben! In obenstehendem Artikel geht es um Milieu-Gottesdienste – und hier wird über
die Königsteiner Erklärung diskutiert??? Das gehört hier überhaupt nicht hin! Zum Thema: Ich schließe
mich Freddie Schenk an. Taizé-Gottesdienste sind nichts Verwerfliches, der Versuche, Nichtkirchgänger
zurückzugewinnen, wohl auch nicht. Da der Kirchbesuch seit den 50er Jahren zurückgeht (also nicht erst
seit dem Konzil), müssen wir wohl zur Kenntnis nehmen, daß wir, wenn wir „in alle Welt hinausgehen und
das Evangelium verkünden“ wollen, auch andere Formen neben den bestehenden in den Blick nehmen sollten.
Warum wird immer gleich rumgemosert, wenn nicht alles so ist wie 1950?? Merkwürdig erscheint mir nur
die Terminologie: „Hochamt“ neben „Gemeindegottesdienst“. In beiden Formen dürfte Gemeinde präsent sein,
also sind beides „Gemeindegottesdienste“. Und „amtlich“ („offizell“) dürften auch beide sein…
neo-antik? Jetzt machen sogar schon die Konservativen die modernistische Sprachverhunzung mit: Alles,
was man nicht mag, wird als „konservativ“ gebrandmarkt, weil das ja schlecht sein müsse, hier eben als
„neo-konservativ“. Was für ein Unsinn! Was den Lettner betrifft, so war seine Abschaffung eine durchaus
gute Entscheidung des Konzils von Trient. (Wenn jemand nicht sehen will, was auf dem Altar passiert, kann
er sich ja umdrehen oder die Augen schließen!)
Beim Barte des Propheten Mit dem Handgeben ist das bei manchen Muslimen ja eh so eine Sache… Ansonsten
ist die Argumentation doch merkwürdig: Was kommt denn aus anderen Körperöffnungen so heraus?? Mich
wundert, daß Muslime hier plötzlich wohlwollend zitiert werden, ansonsten aber in Bausch & Bogen verdammt
werden. „Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt.“
Die üblichen Verdächtigen Kaum gibt es mal ein kirchliches Ereignis, das scharenweise Jugendliche begeistert,
schon kommen „die üblichen Verdächtigen“ und mäkeln rum. Frei nach dem Motto: „Das muß doch Teufelszeug
sein, sonst wären sie nicht so begeistert.“ Echte Begeisterung darf anscheinend nur von einer tridentinischen
Messe ausgehen… Wie arm!!!
Er ist mitten unter uns Die Gläbigen standen also nur in den Seitenschiffen, und das Mittelschiff blieb
frei für den Einzug und den Chor? Man sehe sich einmal die riesigen Ausmaße der röm. Basiliken an –
da soll das ganze Mittelschiff leer gewesen (oder mit einem kl. Chor belegt) sein? Schwer vorstellbar.
Im übrigen stimme ich voll zu: Die Ausrichtung nach Osten / zur augehenden Sonne hin besitzt heute wenig
Symbolkraft – das gilt jedoch nicht für die Ausrichtung „ad Dominum“. Nur: Wo ist enn er Dominus? Nicht
nur im Osten, sondern „in unserer Mitte“. Ein Altar, um den sich Priester und Volk scharen, macht das
doch sehr gut deutlich. Selbst wenn es das „Früher“ nie gegeben haben sollte, entspricht es doch recht
gut dem Abliegen des christlichen Glaubens. „Ich bin so ein großer Anhänger von Traditionen, daß ich
gerne einmal eine neue stifte“, soll (sinngemäß) Papst Pius IX. gesagt haben. Recht hat er!
„da bin ich mitten unter ihnen“ Letztens nahm ich in Istanbul an einer armenisch-orthodoxen Liturgie teil:
Die Gläubigen standen dem Priester gegenüber. So einheitlich, wie behauptet, scheint es also auch in
den Ostkirchen nicht zu sein mit der angeblich nicht vorhandenen Ausrichtung versus populum. Aber in der
Tat geht es nicht um „zum Volk hin“ oder „vom Volk weg“, sondern. „zu Gott hin“. Aber wo ist denn Gott?
Nur im Osten? Nach unserem Glauben doch wohl „in unserer Mitte“, wenn wir in seinem Namen versammelt sind.
Dann ist das Gegenüber von Priester (Repräsentant Christi) und Volk, mit dem Altar (ebenfalls Symbol
Christi) in der Mitte, doch angemessen. Daß die Ostung lange Zeit Tradition war, ist ein schwaches Argument.
Denn 1.) hat Jesus diese Tradition nicht selbst eingeführt und 2.) können Traditionen auch geändert
werden, wenn das Empfinden sich ändert. Ich habe kein Verständnis dafür, eine bestimmte Tradition für
sakrosankt zu erklären, als hinge der gesamte Glaube davon ab. Im übrigen: Daß „alle“ Religionen eine
bestmmte Gebetsrichtung haben, ist auch ein schwaches Argument. KEINE andere Religion spricht von einem
„menschgewordenen“ Gott. Müssen wir deswegen so sein wie alle anderen – und das tun, was die anderen
machen???
Altar und Tabernakel nicht Mittelpunkt Wenn in den römischen Basiliken, die nicht geostet sind, die Gläubigen
sich zum Hochgebet nach Osten wendeten, dann waren sie also nicht zum Hochaltar und Tabernakel hin ausgerichtet.
Also heißt „ad Deum“ nicht „zum Tabernakel“. Wenn der Herr „mitten unter uns“ ist, ist es doch folglich
passend, wenn Priester (in persona Christi) und Gemeinde sich anschauen, weil der Herr eben nicht (nur)
„im Osten“ ist, sondern „in unserer Mitte“.