MarkX
Erstellt: 11:11:05 | Samstag, 26. Juli 2008
Mitteilung schreiben
43 Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Anständig, weltfromm und auf die materielle Zukunft ausgerichtet
#10   MarkX   15:18:06 | Montag, 26. Januar 2009
Richtig so!
Zitat: „Man muß alles tun, damit sie durchhalten.“
Denn wenn ein Schüler bereits von seinen Lehrern aufgegeben worden ist, findet sich all zu oft niemand, der dabei hilft, das Ruder herumzureißen, dem Schüler in den Hintern zu treten und den richtigen Weg zu zeigen. Ich verstehe daher nicht, was +.net hieran auszusetzen hat. Aber wahrscheinlich sollte sich ein älterer Pfarrer Ihrer Ansicht nach wohl ins Kloster verziehen und dort im scheinheilig anmutenden Gebet versauern, anstatt wirkliche Seelsorge zu betreiben. Diesen jungen Menschen hat die Kirche geholfen – und ich behaupte, dass dies eine nachhaltige Wirkung haben wird.
Übrigens, wie war das noch mit: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt…“?
Redaktion benachrichtigen Altgläubiger Priester ermordet
#4   MarkX   12:38:44 | Freitag, 23. Januar 2009
Kritik unangebracht?!
Liebe „clarissa colonia“,
bei allem Verständnis für Ihre Kritik an +.net, ich meine, diese ist in diesem Artikel nicht angebracht. Ein Mensch ist offenbar ermordet worden. Dabei ist es doch völlig egal, ob er „Modernist“ oder „Altgläubiger“, katholisch, orthodox, evangelisch oder was auch immer war und mit wem er wann, wo oder wie lange um was auch immer gestritten hat. Selbst der Person, die ich persönlich am wenigsten leiden kann, wünsche ich ein langes und gesundes Leben…
Redaktion benachrichtigen Krönungszeremonie für Präsident Barack Obama im letzten Augenblick abgesagt
#26   MarkX   14:58:04 | Dienstag, 20. Januar 2009
Da muss jemandem langweilig gewesen sein
Das dämlichste, was ich seit Langem zum Lesen vorgesetzt bekommen habe. Ich bedanke mich bei der Redaktion recht herzlich für diese unnötige Zeitverschwendung.
Redaktion benachrichtigen Homos sind so unmoralisch wie Kinderschänder oder Drogenhändler
#68   MarkX   17:32:14 | Montag, 5. Januar 2009
Man könnte meinen…
…einige hier Schreibende haben den lieben langen Tag lang zu wenig zu tun. Sollte man als angeblich aufrechter Katholik diese Zeit nicht besser ins Gebet investieren, anstatt seine geistig in weiten Teilen niveaulosen Ergüsse hier wechselseitig aufeinander abzulassen? Wie dem auch sei, Nichts für ungut…
Redaktion benachrichtigen Massenandrang + …
#61   MarkX   14:22:52 | Donnerstag, 1. Januar 2009
@vox e luce und @Gallowglas
Zitat „vox e luce“: „Der erste, der die Krankheit hatte und sie wohl auch verbreitet hatte…“
Antwort von Gallowglas: „der ursprünglich als ‘Patient Zero’ erfasste Gaëtan Dugas war lediglich der Erste, bei dem HIV als neue Krankheit betrachtet wurde.“
Der „Indexpatient“ ist nicht derjenige, bei dem eine Krankheit „zum ersten Mal“ oder gar als „neu“ betrachtet wurde, sondern (vereinfacht) diejenige Person, zu welcher eine Reihe von Ansteckungen zurückverfolgt werden kann. Dies bedeutet weder, dass es sich beim Indexpatienten um den Ersten mit dieser Infektion handelt, noch, dass er der Einzige ist, von dem eine Epidemie ausgegangen ist. Gaëtan Dugas wird heute nicht mehr als Indexpatient betrachtet, auch nicht von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde.
Worauf ich aber eigentlich mit meinen Kommentaren hinaus wollte: Es ist bedauerlich, dass zahlreiche Menschen ohne weitere Fachkenntnisse Halbwahrheiten, Hörensagen, Wunschvorstellungen oder (i.d.R. nicht selber gelesene) Sekundär- oder Tertiärquellen zum Besten geben, bei Nennung anderslautender Primärquellen aber in ein Muster von „nichts sehen, nichts hören, aber trotzdem weiter Maul aufreißen“ verfallen. Verwerflich wird es in meinen Augen spätestens dann, wenn dies zu Lasten Dritter geht. In dieser Diskussion sind dies im Übrigen weniger die „Homos“, sondern ebenso die mit HIV infizierten „Heteros“, die (epidemiologisch betrachtet) weltweit die Mehrheit der Infizierten – und damit der Aids-Patienten ausmachen.
Redaktion benachrichtigen Massenandrang + …
#32   MarkX   13:17:12 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
@Marcelus
Ich muss Sie leider enttäuschen: Richtig ist, dass Anfang der 80er-Jahre in den USA gehäuft bei Homosexuellen ein Syndrom vorgefunden wurde, welches dann als AIDS bezeichnet wurde.
Daraus dürfen Sie jedoch nicht folgern, dass innerhalb dieser Gruppe auch die ersten Erkrankungen aufgetreten sind. Krankheitsverläufe, die heute als AIDS diagnostiziert werden, finden sich seit den 60er-Jahren in zahlreichen Krankenakten in den USA und zwar, wie ich bereits bei Worobey zitierte, innerhalb der heterosexuellen Bevölkerung. Die von Worobey vorgelegten Ergebnisse sind wohlbegründet und nachprüfbar. Ihr als absoute Wahrheit hier proklamiertes (Un-)wissen, natürlich ohne jegliche Quellennennung, hingegen entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage und ist daher nicht geeignet, irgendeine Ihrer Thesen zu stützen.
Die Erde ist für mache Menschen eben auch heute noch eine Scheibe. Beten Sie, dass Sie nicht aus Versehen über den Rand fallen!
Redaktion benachrichtigen Massenandrang + …
#21   MarkX   12:57:11 | Mittwoch, 31. Dezember 2008
@Elijahu: Größeren Blödsinn lese ich selten!
Zitat: „Die Homoperversen sind für das Aufkommen der AIDS-Seuche verantwortlich, […] Die AIDS-Seuche trat zuerst in westlichen Großstädten ausschliesslich bei den Schwulen auf, und zwar in dem Jahrzehnt und in den Regionen in denen der Homoparagraph zuerst gekippt wurde.“
Das HI-Virus 1 vom Subtyp B tauchte erstmals in den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts in Zentralafrika auf. Bis in die 60er-Jahre breitete sich dieses Virus über Haiti in die USA aus. In den USA breitete sich das Virus zunächst gleichmäßig unter der heterosexuellen Bevölkerung aus, bevor es sich dann unter dem homosexuellen Teil der Bevölkerung ausbreitete. Als Quellen können unter anderem die Veröffentlichungen von Michael Worobey vom „Department of Ecology and Evolutionary Biology“ der Universität von Arizona herangezogen werden.
Die Veröffentlichungen der WHO zeigen darüber hinaus, dass sich die HI-Viren weltweit nicht gleichmäßig schnell ausbreiten. In Asien begann die Epidemie erst Ende der 80er- bis Mitte der 90er-Jahre. Südlich der Sahara, wo weltweit der größte Teil der HIV-Infizierten lebt, breitet sich das Virus hauptsächlich unter der Heterosexuellen Bevölkerung aus.
Wenn Sie, lieber Elijahu meinen, hier nachprüfbare und falsifizierbare Aussagen zur „Homoseuche“ AIDS machen zu müssen, hätten Sie besser einmal zuerst die Quellenlage sondiert und studiert und anschließend begründete Aussagen gemacht anstatt Ihre Leser mit religiös angehauchten Halbwahrheiten für Dumm zu verkaufen.
Redaktion benachrichtigen Liturgische Mißbräuche sind kein Phänomen der Gegenwart
#9   MarkX   16:50:44 | Montag, 29. Dezember 2008
@Gotthard
Welcher Journalismus? Ich habe mir vor einigen Monaten schonmal erlaubt, den nicht vorhandenen journalistischen Stil dieser Seite zu kritisieren. Einige Leser waren damit nicht einverstanden, es sei schließlich nichts auszusetzen…
Redaktion benachrichtigen Bewußt verwirrend?
#21   MarkX   12:12:59 | Sonntag, 28. Dezember 2008
@Marranenjäger und @Toter Alter Mann
Genau darauf wollte ich hinaus…
Andererseits muss ich aber ergänzen: Wer eine Messe – gleich in welcher Form – nur in der Absicht besucht, alle Fehler des Zelebranten zu notieren, um dann das „Fehlerprotokoll“ mit der Bitte (oder vielleicht besser: Mit dem Befehl?), diese Mißstände abzustellen dem Bischof vorzulegen, oder einfach gleich einen bösen Artikel hier einzustellen, der hätte auch gleich zu Hause bleiben können…
Redaktion benachrichtigen Bewußt verwirrend?
#8   MarkX   19:30:07 | Samstag, 27. Dezember 2008
V-II vs. „feierlich“ vs. Latein
„Freunde des Lateinischen und einer besonders feierlichen Liturgie können weltweit jeden Sonntag, ja jeden Tag an einer lateinischen Messe gemäß der durch die Liturgiereform erneuerten Liturgie teilnehmen.“
Das ist doch wohl nicht etwa ernst gemeint? Besonders feierlich ist also nur eine Messe auf Latein? Ich wette, dass sich auch für diesen Fall ein Priester findet, der die Messe mal eben schnell nebenbei in einem Atemzug vom Blatt liest und an den von den Rubriken geforderten Stellen noch etwas mit den Händen fuchtelt. Völlig egal, ob überlieferte Messe oder „neue“ Messe. Und ebenso egal, ob Deutsch oder Latein als Sprache Verwendung findet.
Nur mal ein Beispiel: Wie schnell konnten früher manche Priester das Schlussevangelium lesen? Wahrlich sehr feierlich. Obwohl es die „alte“ Messe war…
Redaktion benachrichtigen Den Dämon aus der Versenkung emporgeholt
#6   MarkX   13:57:22 | Mittwoch, 24. Dezember 2008
Der wahre Katholizismus wird doch vom Leser „Elijahu“ hier deutlich vertreten:
Nur mal ein paar Zitate von ihm der letzten zwei Tage:
„Ändert euer schamloses und dreistes Verhalten bevor es zu spät für euch ist, bevor der Staat euch umhaut und ins Feuer wirft.“
„Ich rufe hier nicht zum Mord auf, sondern zur Wiedereinführung der Todesstrafe und deren Anwendung auf schamlose Homosexuelle.“
„Die Homos sind das Problem, und ich habe die Lösung: staatlich verordnete Todesstrafe.“
„Todesstrafe für Homosex, möglichst brutal und maximal abschreckend, ist genau das richtige Mittel um dem moralischen Verfall unserer Gesellschaft entgegenzuwirken. Die Kirche war nie gegen Todesstrafe, im Mittelalter wurden sogar Hexen und Ketzer dem Staat zu genau diesem Zwecke übergeben.“
„Todesstrafe für Homos ist Dienst am Nächsten“
„Ihr Homoschwuchteln werdet bald alle gekeult werden“
Nicht, dass ich ihn (den Leser „Elijahu“) besonders ernst nehmen würde, aber von dieser Sorte laufen in JEDER Gemeinde genug herum. Die meisten sind eben nur zu feige, das auch offen auszusprechen. Dies soll kein Lob oder Unterstützung für unseren Mitleser „Elijahu“ sein, aber es zeigt doch, wie recht Frau Ranke-Heinemann mit Ihren Bemerkungen hat – und zwar nicht bloß aus historischer Perspektive.
Redaktion benachrichtigen Im Einklang mit den Werten der ‘Frankfurter Rundschau’
#26   MarkX   14:14:30 | Dienstag, 23. Dezember 2008
An Herrn Lingen
Zitat:
Das Neue Testament ist voll von Warnungen vor falschen Propheten, die nicht von Gott berufen worden sind und die christliche Wahrheit auf den Kopf stellen.
Das sollten Sie, Herr Lingen, sich mal ganz groß auf Ihre Fahnen schreiben! Am besten, Sie kleben es sich zusätzlich an den Badezimmerspiegel. Schließlich ist Selbsterkenntnis der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung!
Redaktion benachrichtigen Im Einklang mit den Werten der ‘Frankfurter Rundschau’
#21   MarkX   14:09:26 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Das ist wohl nach hinten losgegangen!
Zitat:
In redaktionellen Beiträgen und anonymen Diskussionsforen des Internets werde die angebliche Familie von „vermeintlichen Christen“ beschimpft [… und] verunglimpft.
Also prinzipiell genau so, wie im hier von Herrn Lingen zitierten früheren kreuz.net-Artikel, in welchem besagte ev. Pfarrerin von einem anonymen „vermeintlichen Katholiken“ beschimpft und verunglimpft worden ist.
Es ist schon doof, wenn die eigene Weitsicht nicht über das heimische Fensterbrett hinausreicht…
Redaktion benachrichtigen Absoluter Müll
#88   MarkX   12:46:50 | Montag, 22. Dezember 2008
@HarroMeyer
Ich fürchte, Sie haben zuerst geschrieben und dann nicht weiter über Ihr Zitat nachgedacht…
Das sollten Sie zügig nachholen und evtl. auch mal auf andere Kontexte ausweiten!
Redaktion benachrichtigen Früherer Generalvikar im Schisma
#12   MarkX   18:16:56 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Bitte die Landkarte nicht durch den Spiegel betrachten
Nur als Korrektur am Rande: Arizona liegt im Südwesten, nicht im Südosten, wie angegeben. Ist zwar nebensächlich, aber aus Gründen der Präzision auch nicht irrelevant.
Redaktion benachrichtigen „Scheinpapst Ratzinger und seinen Kumpanen“
#84   MarkX   12:13:42 | Samstag, 13. Dezember 2008
Herr Lingen…
…erhält meiner Meinung nach viel zu viel Aufmerksamkeit…
(Aber auf dieser Seite sollte ich mich darüber wohl eher weder wundern noch aufregen.)
Redaktion benachrichtigen Den Irrenden zu belehren ist ein Werk der Nächstenliebe
#93   MarkX   16:31:10 | Mittwoch, 10. Dezember 2008
@clarissa colonia (und ansonsten leicht OFF TOPIC)
Da eine ungerade Zahl sich immer als Summe einer geraden Zahl plus eins darstellen lässt, folgt unter Anwendung des ersten binomischen Lehrsatzes, dass das Quadrat JEDER ungeraden Zahl ebenfalls ungerade sein muss. Da außerdem das Quadrat jeder geraden Zahl immer gerade sein muss, folgt, und aus mathematischer Sicht ist dies das eigentlich Interessante, dass die Menge der geraden Quadratzahlen und die Menge der ungeraden Quadratzahlen gleichmächtig sind (denn es folgt ja auf jede gerade Zahl eine ungerade…).
Sorry, wenn das etwas am eigentlichen Thema vorbei geht, aber bei Mathematik kann ich mich nur schwer zurückhalten.
Redaktion benachrichtigen Auch die Volksgenossen sind bedroht
#74   MarkX   15:32:40 | Sonntag, 19. Oktober 2008
@Lutheraner
Allerdings ist einem seriösen Magazin, egal ob gedruckt oder im Internet zuzumuten, dass Herausgeber und Autoren unter ihrem vollen Namen auftreten. So verlangen es im übrigen auch die Gesetze in der BRD. Alle seriösen Journalisten tun es, +.net nicht. Wäre ja auch doof, wenn der Staatsanwalt morgens zwischen sechs und sieben Uhr mit einem roten Formular in der Hand an der Tür klingeln würde, nur weil hier mal wieder einem angeblichen Journalisten der braune Farbtopf umgekippt ist.
Auf den Rest ihres wenig geistreichen Beitrages gehe ich hier nicht weiter ein; dieser hoffnungslose und unnötige Rechtfertigungsversuch ist mir zu niveaulos.
Redaktion benachrichtigen Auch die Volksgenossen sind bedroht
#45   MarkX   17:35:19 | Samstag, 18. Oktober 2008
@Lutheraner
In der BRD hat ein Journalist das Grundrecht auf Aussageverweigerung. In Österreich und der Schweiz existieren ähnliche Regelungen, teilweise nur im Gesetzesrang, der Effekt ist aber derselbe. Dieses Recht habe ich nie in Abrede gestellt, auch wenn Sie dies hier so dargestellt haben. Das Impressum dieser Seite sagt ganz eindeutig: Schreibt, was ihr wollt, schreibt wie ihr wollt, wer es war, wird niemand herausfinden! Und das hat nichts mit Informantenschutz zu tun, sondern ist ein Zeichen von Feigheit.
Die Artikel auf kreuz.net sprechen leider zu oft gegen die Seriosität des/der „Journalisten“. Sie haben diesen Zusammenhang treffend bemerkt!
Dieser Artikel ist der bisher verachtenswerteste und widerlichste, den ich in den vergangenen Monaten auf dieser Seite gelesen habe. Sollte Ihnen das hier verwendete Vokabular zusagen, dann möchte Ich Ihnen hiermit mein aufrichtiges Beileid aussprechen. Wenn es Ihnen jedoch ebensowenig zusagt, wie mir, warum lenken Sie dann vom Thema ab?
Redaktion benachrichtigen Auch die Volksgenossen sind bedroht
#5   MarkX   12:44:00 | Samstag, 18. Oktober 2008
@freddie schenk:
Dann sehen Sie doch mal in das Impressum dieser Seite: „‘kreuz.net’ akzeptiert ohne Namen eingereichte Informationen und betrachtet es als Ehrensache, die strikte Anonymität seiner Informanten zu wahren.“ Das hat mit Journalismus nichts zu tun, mit Objektivität schon gar nicht. Soetwas ist auf dieser Seite ja auch unerwünscht.
Wenn Sie dann schon dabei sind, beachten Sie bitte auch die US-amerikanische Adresse. Derartigen volksverhetzenden und hirnlosen Müll könnten die Damen und Herren, die uns hier an manchen Tagen hier mit ihren „Artikeln“ beglücken / belustigen / wie oder was auch immer, sich in keinem europäischen Land leisten. Berücksichtigt man dann noch die Herkunft der meisten „Autoren“ (und jene, die sich dafür halten) hier, sieht man, dass diese hauptsächlich aus Deutschland und Österreich kommen. Ich nenne so etwas Feigheit.
Redaktion benachrichtigen Eseleien im Kirchenraum
#25   MarkX   13:15:39 | Samstag, 11. Oktober 2008
Tiersegnungen
Langsam weiß man bei +.net aber nicht mehr so ganz, was man noch vor wenigen Wochen geschrieben hat. Da wird in mehreren Artikeln der Vergangenheit daraug hingewiesen, Protestanten würden keine Segnungen kennen. Und was lese ich hier über der Bilderserie? „Tiersegnungen bei protestantischen Gemeinschaften.“ Etwas mehr Konsequenz bitte. :-P
Als ich noch in Bayern gewohnt hatte, war es in meinem Dorf übrigens üblich, dass der katholische Priester einmal im Jahr die Höfe, Felder und auch das Vieh der Bauern segnete. Aus Österreich und der Schweiz kenne ich ähnliches Brauchtum. Tiersegnungen sind also keineswegs sinnloser protestantischer Unfug.
Ob die hier beschriebene Praxis aus falsch verstandenem Brauchtum herrühren mag, oder nicht, mag ich nicht beurteilen. Ob man Tiere unbedingt in die Kirche führen muss, mag ich allerdings auch bezweifeln.
Redaktion benachrichtigen Heiligsprechung zu Lebzeiten
#29   MarkX   11:28:04 | Dienstag, 7. Oktober 2008
Er war stets bemüht…
Das klingt ja fast wie ein mittelmäßiges Arbeitszeugnis: „Er hat sich stets Mühe in der Leitung der Diözese gegeben…“ Das hat der arme Kardinal Lehmann trotz aller Kritik nun wirklich nicht verdient.
Das ist auch der Grund, warum ich in Vereinen und meinem sonstigen Umfeld das Verfassen einer Laudatio liebend gerne ablehne… :-)
Redaktion benachrichtigen Kollegialität oder funktionierende Leitung?
#10   MarkX   13:26:58 | Montag, 6. Oktober 2008
Persönlich und freiwillig vs. austauschbar und überflüssig
Das Problem ist doch weniger, „dass für die Menschen Religion zur persönlichen, freiwilligen Sache geworden“ ist, somdern vielmehr, dass Religion oft als beliebig austauschbar oder gar überflüssig angesehen wird.
Eine „persönliche und freiwillige Sache“ muss der Glaube schließlich sein, freiwillig, weil niemand zum Glauben gezwungen werden kann, persönlich, weil mein Glaube nicht außenstehende Dritte etwas angeht, sondern vor Gott nur mich und meinen Priester / Seelsorger / Beichtvater (setzen Sie ihre Bezeichnung hier selber ein)…
Auch wenn +.net sich scheinbar in einigen Artikeln über anderer Leute Glauben zu urteilen anmaßt.
Redaktion benachrichtigen Der Tod tritt ein, wenn das Herz herausgeschnitten wird
#61   MarkX   15:44:50 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Kusntmaler
Das um jeden Preis am Leben hängen, welches Sie beschreiben, ist sicher nicht richtig. Andererseits ist die Reaktion dieser Mutter auch verständlich, denn normalerweise sollten Eltern nicht erleben müssen, wie ihre Kinder sterben. Bitte bedenken Sie, dass schwere Krankheit und die dabei empfundene Hilflosigkeit durchaus derartige Reaktionen hervorrufen kann und nur vor diesem Hintergrund kann dieses Verhalten bewertet werden – falls dies einem von uns überhaupt zusteht (was ich zurückweise). Bedenken Sie bitte auch, dass der Empfänger nach einer Organspende nicht wieder so leben kann, wie bisher: Er muss starke Medikamente nehmen, die sein Immunsystem unterdrücken, um eine Abstoßung zu vermeiden. Oft kann die Abstoßung damit auch nur um einige Jahre (ich habe mal etwas von ca. zehn bis zwanzig Jahren gehört, gestehe aber ein, hier keine kompetenten Angaben machen zu können) hinausgezögert. Ich bezweifele, dass ein Betroffener danach so weiterlebt, als sei nichts gewesen, oder das fremde Organ eine Selbstverständlichkeit. In den meisten Fällen erlaubt eine Organspende aber bis auf diese Einschränkungen ein fast normales Leben. Und wenn diese Zeit beispielsweise dazu reicht, dass der Betroffene für seine Kinder in einer der wichtigsten Lebensphasen – nämlich dem Erwachsenwerden – da sein kann, dann ist diese Überlegung in meinen Augen sehr wohl ein Grund, seine Haltung zur Organspende zu überdenken.
Redaktion benachrichtigen Der Tod tritt ein, wenn das Herz herausgeschnitten wird
#58   MarkX   13:20:55 | Donnerstag, 2. Oktober 2008
@Gallowglas
Gallowglas schrieb: „Der Betroffene kann entscheiden, ob er spendet oder nicht, die Angehörigen haben sich dieser Entscheidung zu beugen. Falls der Betroffene etwas dagegen gehabt hätte, hätte er das in seinem Spenderausweis eintragen brauchen.“
Richtig, meine Angehörigen haben sich meinem Willen zur Organentnahme zu beugen, allerdings habe ich sie auch darüber informiert. Ihnen ist bekannt, dass ich einen Organspendeausweis besitze und was darin steht. Ich habe allerdings auch eine Vorsorgevollmacht ausgestellt, in der ich meine Angehörigen in die Pflicht nehme, sollte ich mich nicht mehr selber äußern können. Meine Angehörigen haben sich meinem Willen zu beugen, aber sie haben sich den Ärzten, die mich an meinem Lebensende betreuen sollen, mit Sicherheit nicht zu beugen. Es ist genau umgekehrt: Meine Ärzte müssen sich meinem Willen beugen, geht dies nicht mehr, haben sie sich dem Willen meiner Angehörigen zu beugen. Eine Regelung wie in Österreich muss in Deutschland keinesfalls eingeführt werden: Wer Organe nicht spenden möchte, kann dies auf dem von BgZA und DSO angebotenen Organspendeausweis-Formular ankreuzen. Warum haben viele Leute keinen Spendeausweis? Weil dieses Thema nicht im öffentlichen Bewusstsein ist. Aufklärungsarbeit und Selbstbestimmung sind hier die Stichworte und nicht Gesetze und Bevormundung! Mit religiösem Humbug hat das nichts zu tun.
Redaktion benachrichtigen Der Tod tritt ein, wenn das Herz herausgeschnitten wird
#9   MarkX   17:33:49 | Mittwoch, 1. Oktober 2008
@Navon
Ihren Ausführungen stimme ich zum großen Teil zu, möchte aber eines anmerken: Ein Gesetz, dass die Organentnahme für den Fall, dass der Betroffene nicht ausdrücklich widersprochen hat, erlaubt, ohne dass die Angehörigen konsultiert werden müssten oder ein Mitspracherecht hätten, ist in meinen Augen respekt- und würdelos und unter keinen Umständen zu akzeptieren. Jeder Mensch muss für sich die Entscheidung treffen, ob er (so wie ich) Organspender ist, ob er diese Entscheidung seinen Angehörigen zumuten mag oder ob er gegen die Entnahme seiner Organe ist. Nicht jeder Mensch beschäftigt sich mit dieser Frage. Der Staat darf dann aber nicht davon ausgehen, dass „keine Angabe“ mit einer Erlaubnis gleichzusetzen ist. Wenn wir mehr Organspender möchten – und die Langen Wartelisten von Betroffenen sprechen hierzu eine eindeutige Sprache – dann hat ein demokratischer Rechtsstaat die Aufgabe, umfassende Aufklärung und Überzeugungsarbeit zu leisten. Außer dumpfer Polemik nach dem Motto „wer nicht Organspender ist, soll auch keinen Anspruch auf ein Organ haben“ habe ich von umfassender, öffentlichkeitswirksamer Aufklärung in der jüngeren Vergangenheit wenig gesehen.
Halbwegs sinnvolle Links – auf +.net vielleicht von einigen nicht gerne gesehen – sind:
www.organspende-info.de/
www.dso.de/
Meine Ansicht: Organspende JA, aber bitte selbstbestimmt!
Redaktion benachrichtigen Von den Biertischen zur Unheiligen Kommunion
#22   MarkX   13:11:50 | Dienstag, 30. September 2008
Altkatholische „Prediger“ und „geändertes“ Credo
Altkatholische Priesterweihen sind (sofern sie an Männern vollzogen werden) auch aus römischer Sicht gültig. Oder irre ich da etwa? Wenn nein, ist die Herabsetzung zu „Prediger“ unangemessen und polemisch: Hw. Dolezal ist Priester – wenn auch altkatholisch. Die Tatsache, dass sich die Altkatholiken weit vom katholischen Glauben entfernt haben, ändert daran zunächst einmal nichts! Und so weit vom heutigen „Mainstream-Katholizismus“, wie er in zahlreichen Gemeinden zu beobachten ist, sind die Altkatholiken in Wirklichkeit doch gar nicht entfernt…
Zur „Änderung des Credos“ möchte ich darauf hinweisen, dass die volkssprachlichen Übersetzungen bereits lange vor der Reformation bis weit ins 19. Jahrhundert hinein auch in der katholischen Kirche die „allgemeine christliche Kirche“ bekannten. (Ein röm-kath. Katechismus aus der Reformationszeit schreibt etwa: „eine heylige allgemeine christliche kirchen / gemeinschaft der heyligen“) Ein Gang in Bibliotheken mit Büchern aus dieser Zeit (vielleicht ist ja auch in der ein oder anderen Pfarrei derartiges erhalten) schafft Aufklärung. Wie war doch gleich die Übersetzung von „katholikos“? Und was war noch mal eine Bibliothek?
Redaktion benachrichtigen Zeitgeistfetischisten besitzen starke Dogmen
#33   MarkX   09:01:11 | Donnerstag, 25. September 2008
@Gandalf_der_Graue
Hier gibt es keine „verkappte Mar(k)Xisten“, sondern vielmehr Leute, die mit den HEUTE geläufigen Umgangsformen vertraut sind und diese, allein aus Gründen der Höflichkeit, auch anwenden. Genau das ist nämlich die von Ihnen angesprochene „wenn wir sonst keine Probleme hätten“: Mangelnder Respekt voreinander, verstärkt oder verschlimmert durch angeblich „politisch korrektes“ Verhalten gegenüber Leuten mit anderer Position und auf der anderen Seite reines A…kriechertum gegenüber Personen, die mit uns konform zu gehen scheinen. Nichts anderes gilt für Frau Fürstin von Thurn und Taxis: Sie wird angehimmelt, weil sie eine ach so katholische Linie zu vertreten scheint. Das hier nur blind einem von angeblich katholischen Medien aufgemachten Idol hinterhergerannt wird, wird dabei gerne vergessen.
Sie haben recht, wir haben andere Probleme. Frau Fürstin von Thurn und Taxis Medienpräsenz ist ein Ausdruck von diesen.
Ihnen, Gandalf der Graue, weiterhin viel Spaß in Ihrer Traumwelt von Mittelerde – ich bitte nebenbei um Quellenangaben zum katholischen Glauben in J.R.R. Tolkiens Literatur…
Redaktion benachrichtigen Zeitgeistfetischisten besitzen starke Dogmen
#18   MarkX   17:49:18 | Mittwoch, 24. September 2008
„Durchlaucht“ gibt es nicht mehr…
Aus dem „Ratgeber für Anschriften und Anreden“, Stand Oktober 2004, herausgegeben vom Bundesministerium des Innern (Protokoll Inland), Az.: 115 012, Seite 19, „Familiennamen mit ehemaligen Adelsbezeichnungen“:
„[…] Dies bedeutet, dass ehemalige Adelsbezeichnungen nur als Teil des Familiennamens gelten und nicht mehr
verliehen werden dürfen. Inhaber von Familiennamen, zu deren Bestandteil eine ehemalige Adelsbezeichnung
gehört, werden daher in Anschrift und Anrede mit dem vollständigen Namen genannt. In der Anschrift ist daher folgende Reihenfolge bei der Namensnennung üblich: Anrede, Akademischer Grad, Vorname, ehemalige Adelsbezeichnung, Familienname. Beispiel: „Herrn Dr. Theo Graf von Hinckelstein“. Für die Anrede in einem Brief bedeutet dies zum Beispiel: „Sehr geehrte Frau Fürstin von Hinckelstein“ […] Anredeformen wie „Königliche Hoheit“, „Hoheit“, „Durchlaucht“ und dergleichen haben keine rechtliche Grundlage. Das Recht auf solche Prädikate wurde beispielsweise in Preußen aufgehoben durch § 1 Abs. 2 Nr. 3 des ‘Gesetzes über die Aufhebung der Standesvorrechte des Adels und die Auflösung der Hausvermögen vom 23. Juni 1920’, Pr.GS S. 367. Diese Anredeformen wurden auch nicht Namensbestandteil; sie dürfen weder als solche noch als Berufsbezeichnung in die Personenstandsbücher eingetragen werden. […]“
(Quelle: www.bmi.bund.de/ www.bmi.bund.de/…ften_und_Anreden.pdf)
Redaktion benachrichtigen Widerspruch gegen den Entscheid des Kölner Erzbischofs
#10   MarkX   13:24:37 | Montag, 22. September 2008
Mäßigung auf beiden Seiten…
Zitat aus einem offenen Brief von Hw. Jung an Kardinal Meisner, veröffentlicht vom Kölner Stadtanzeiger am 16.09.2008: „Dazu darf ich Sie an mein Einschreiben vom 12.02.2008 erinnern, in dem ich Ihnen schrieb: ‘Sollten Sie dennoch darauf bestehen, dass die Visitation schon im April 2008 durchzuführen ist, werde ich diese selbstverständlich voll und ganz mittragen, falls Ihre Visitationsordnung – was noch nachzuprüfen wäre – dem kanonischen Recht entspricht.’“ (Nachzulesen im Internet www.ksta.de/…/1221541599318.shtml)
Ich finde den Ton (des gesamten Briefes) äußerst anmaßend, von einer Bitte um einen Aufschub ist hier nichts zu lesen, ganz im Gegenteil: Weil im Erzbistum Köln Visitationen alle sechs anstatt wie im CIC gefordert fünf Jahre stattfinden, scheint Hw. Jung die Rechtmäßigkeit der Visitationsanordnung anzuzweifeln und hat damit eine Visitation abgelehnt.
Ich kann mich nur einigen Vorpostern anschließen: Wer sich in der freien Wirtschaft ein solches öffentliches Auftreten gegenüber seinem Arbeitgeber erlaubt, lebt fristlos von Arbeitslosengeld 2 (und mit dem zu erwartenden Zeugnis dann wohl sehr schnell von Hartz IV).
Hier ist wohl ein Sturkopf (Jung) auf einen anderen Sturkopf (Meisner) getroffen – dummerweise sitzt einer von beiden am längeren Hebel. Bleibt zu hoffen (oder besser zu beten), dass beide Seiten das einvernehmliche und höfliche Gespräch wiederfinden.
Redaktion benachrichtigen Ein Volk von Schweinehunden
#9   MarkX   13:04:45 | Samstag, 20. September 2008
@Franz Kappes: Milchmädchenrechnung 2. Teil
Nur knapp ein Drittel der deutschen Bevölkerung ist römisch-katholisch, denen ist es egal, ob eines der anderen Drittel fremdgeht…
Was dann wohl die Leere in den Beichtstühlen erklärt…
Redaktion benachrichtigen Den Homo-Ideologen kochen die Hormone über
#135   MarkX   18:15:21 | Donnerstag, 18. September 2008
Ich habe da mal eine Frage…
… die aber auch ein klein wenig vom Thema wegführt. Trotzdem hoffe ich, dass ich hier die ein oder andere Antwort bekomme. Gloria von Thurn und Taxis hat in dieser TV-Sendung angegeben, mit dem Thermometer ihren Zyklus „überwacht“ zu haben. Ist das nicht auch eine Form der Verhütung? Soll der der eheliche Verkehr nicht auch immer den Kinderwunsch mit einschließen und wird mit dieser „Methode“ nicht der Kinderwunsch vom ehelichen Verkehr abgetrennt? Ich meine, wenn schon christiliche Sexualmoral, dann doch bitte konsequent…
Redaktion benachrichtigen Lustiger Segen
#25   MarkX   20:48:05 | Mittwoch, 17. September 2008
Seltsames Bild des „Protestantismus“
Zum Zitat „die protestantische Glaubenslehre anerkennt keine Segnungen“ hätte ich aber gerne mal ein paar Belege angeführt. Selbstverständlich kennt zum Beispiel die ev.-lutherische Kirche (bzw. Gemeinschaft) Segnungen. So endet jeder Gottesdienst mit einem Segen, werden Verstorbene ausgesegnet und werden in vielen Regionen selbstverständlich auch neue Friedhöfe und die dazugehörigen Friedhofskapellen gesegnet. Entweder verstehe ich diesen oben zitierten Satz nicht, dann bitte ich um kurze Erläuterung, oder er ist in die unbelehrbare +.net-Unsinn-Schublade einzuordnen, dann belassen wir es einfach dabei…
Redaktion benachrichtigen Kritik an K-TV
#16   MarkX   16:23:35 | Montag, 15. September 2008
Künstlich aufgebauschte, nicht existierende Probleme
Mathilde schrieb:
„Der Herr sieht in die Herzen der Menschen, ich glaube kaum, dass ein Gesunder über das Fernsehen seine Sonntagspflicht erfüllen kann.“
Und genau hierauf hat Hw. Buschor ebenfalls in einer seiner Tagsthema-Sendungen ausdrücklich hingewiesen. Für alle Gesunden, die sonntags eine Messe in erreichbarer, dem Einzelnen zumutbarer Entfernung besuchen können, ersetzt auch laut Hw. Buschor eine Fernsehmesse NICHT die Sonntagspflicht.
Aber, und das bezieht sich weniger auf meine Vorposterin Mathilde, als vielmehr auf +.net, es ist vermutlich schöner und einfacher, sich ein oberflächiches Feindbild herauszupicken und lückenhaft zu zitieren als sich die Mühe zu machen, in Ruhe zu recherchieren oder gar die Betroffenen anzuhören und zu Wort kommen zu lassen.
Redaktion benachrichtigen Das makaberste Buch der Welt
#10   MarkX   17:31:15 | Dienstag, 2. September 2008
Schlechte Übersetzung…
Den Seitenhieb kann ich mir nicht ersparen: Auf einer Seite, die in Sachen „pro multis“ sehr viel Wert auf präzise Übersetzung legt, hätte ich aber erwartet, dass ein Plural (traitors) auch als solcher erkannt und übersetzt wird. Korrekte Flexion sollten für Lateiner außerdem auch noch machbar sein. Es muss heißen: „Eine wahre und vollkommene Erzählung des gesamten Prozesses gegen die verstorbenen, höchst barbarischen Verräter Garnet, einem Jesuiten, und seinen Verbündeten.“
Redaktion benachrichtigen Jetzt ist er selber k.o. gegangen
#9   MarkX   15:02:57 | Dienstag, 19. August 2008
Das Spektakel dieses Mannes…
…ist/war ja per DVB-S (Astra) über Daystar-Television zu bewundern. Nur wo bei dem Gebrülle und Gehampel die „Predigt“ zu suchen ist, bleibt rätselhaft.
Redaktion benachrichtigen Ohne Illusionen
#102   MarkX   16:33:44 | Sonntag, 17. August 2008
@pietdh
Vorsicht! Konsekration kennen sowohl evangelische als auch die katholischen Kirchen, haben aber fundamental unterschiedliche Auffassungen: Die Wandlung gibt es in evangelischen Kirchen nicht, weil sie „unmöglich“ wäre, sondern weil sie in diesen Konfessionen in der Regel abgelehnt wird. Lediglich die Lutherischen Kirchen sind nicht so weit von der katholischen Auffassung entfernt, wie es auf den ersten Blick scheint. Sie „können“ es also schon aus katholischer (dies fasst meiner Ansicht nach die Orthodoxie mit ein) richtig machen, sie „wollen“ aber nicht. Das ist ein großer Unterschied.
Die fehlenden Weihen sind wohl teilweise der Geschichte geschuldet, da sich im deutschen Raum kein Bischof zum Protestantismus bekannt und von Rom abgewendet hat. Die lutherische Kirche in Schweden hat aber bis heute gültig geweihte Bischöfe. Ein anderer Grund ist ein unterschiedliches Kirchenverständnis, vergleicht man evangelische und katholische Theologie.
Leben und Leben lassen ist ja ein netter Ansatz, aber er funktioniert nur, wenn erstens gegenseitige, deutliche Kritik erlaubt ist und zweitens nicht alles nach dem Motto „ist ja gar nicht so schlimm“ schöngeredet wird.
PS: Wie konnten die Urgemeinden „konsequent biblisch“ handeln, wenn die Bibel erst auf einem ökumenischen Konzil im vierten Jahrhundert festgelegt wurde? Wie wäre es mit der Besinnung auf die Tradition der Kirche? Die spielt in evangelischen Kreisen leider auch nur eine eher untergeordnete Roll
Redaktion benachrichtigen Ohne Illusionen
#100   MarkX   18:05:22 | Samstag, 16. August 2008
@Samurai
Tatsächlich spielt Ihre feinfühlige Unterscheidung bei meiner Kritik eine ziemlich untergeordnete Rolle. Nur in sehr wenigen evangelischen Gemeinden, selbst in ev.-luth. Gemeinden wird nur sehr selten Wert auf eine würdige Liturgie gelegt. Nur zu gerne wird mit „Feierabendmahlen“, inhaltsleeren „Familiengottesdiensten“ etc. dem Zeitgeist nachgerannt. Eine genaue Differenzierung in Sachen Denomination ist hierbei nicht nötig, eine „Liturgie“, die „missbräuchlich“ verwendet werden könnte, ist in der Praxis schlicht nicht vorhanden. Ein Gottesdienst, in dem der Schwerpunkt allein oder zumindest hauptsächlich auf der Predigt liegt, ist keine Liturgie. Dies ist der Fall in (fast) allen Gemeinden, die heute das Wort „evangelisch“ im Namen führen. Sie mag zwar noch in einigen Agenden vorgesehen sein, so zum Beispiel die lutherischen Messen, die durchaus als Liturgie bezeichnet werden dürfen, aber wann werden diese gelesen? Richtig erkannt: Sehr selten… Und bevor Sie mit „der MarkX hat doch als Katholik keine Ahnung“ ankommen: Ich bin (noch) kein Katholik sondern (noch formal) evangelisch lutherisch…
Redaktion benachrichtigen Ohne Illusionen
#95   MarkX   13:12:45 | Samstag, 16. August 2008
Viele evangelische Gemeinden…
…kennen gar keine „Liturgie“ mehr. Man beschränkt sich einfach auf einen Predigtgottesdienst mit vorangehender Bibellesung, begleitet von ein paar Liedern aus dem Gesang- und Gebetsbuch. Der einzige „Vorteil“ dabei: Wo keine Liturgie, da kein Missbrauch… :-D
Denjenigen evangelischen Geistlichen, die derartiges noch ernst nehmen, werden dann eben „katholisierende Tendenzen“ vorgeworfen, hauptsache, alles bleibt, wie es ist.
Redaktion benachrichtigen Sonderrechte für den Papstbruder
#42   MarkX   16:22:30 | Donnerstag, 14. August 2008
@Regina1961
Da bin ich ja ganz Ihrer Meinung. Nur ist in Deutschland numnal Parkverbot = eingeschränktes Halteverbot (siehe StVO). Und wenn der lustige +.net-Redakteur nach detaillierter Recherche schreibt, Präl. Ratzinger bekäme „Sonderrechte“, weil er mit Behindertenausweis im „Parkverbot“ parken dürfe, dann ist das eben Stuss, weil nunmal erlaubt – auch für Begleitpersonen von Schwerbehinderten, sprich: Dem Fahrer. Etwas anderes wäre es wohl bei Parken im „Halteverbot“, hier dürfte der Fahrer nur Ein- und Aussteigen lassen. Nur, warum sollen Personen, die auf irgendeine Art im öffentlichen Leben stehen (wie Präl. Ratzinger als Bruder des Papstes) das nicht dürfen, was jeder andere darf?
Redaktion benachrichtigen Sonderrechte für den Papstbruder
#34   MarkX   13:57:06 | Donnerstag, 14. August 2008
Was gibt es daran auszusetzen?
Parkverbot ist auch als „eingeschränktes Halteverbot“ bekannt. Mit einem Schwerbehindertenausweis ist das Parken im eingeschränkten Halteverbot erlaubt, sofern in diesem der Vermerk „auergewöhnlich Gehbehintert“ oder „Blind“ einetragen ist. Und so weit ich weiß, ist Prälat Ratzinger doch blind? Also darf sein Fahrer dort auch mit ausgelegtem Schwerbehindertenausweis parken, ohne dass es ein Knöllchen gibt. Das sind keine Sonderrechte, sondern das gilt so für Jedermann!
Redaktion benachrichtigen „Irgendein Weiterleben“
#28   MarkX   10:40:21 | Mittwoch, 30. Juli 2008
Leben nach dem Tod und Nahtoderfahrung…
…sind zwei völlig verschiedene Dinge. Der Patient, der eine sog. Nahtoderfahrung hat, ist eben noch lange NICHT tot und hat, da er uns detailliert davon berichten kann, offenbar – trotz dieser kritischen Situation – wieder das volle Bewusstsein erlangt. Eine Nahtoderfahrung kann uns daher rein garnichts darüber sagen, was nach unserem Tod geschieht.
Redaktion benachrichtigen Wer Geld hat, wird vielleicht überleben
#97   MarkX   11:25:35 | Samstag, 26. Juli 2008
Wenn ich diese Kommentare hier lese…
…kommt mir (mit Verlaub) mein Frühstück wieder hoch. Ja, es ist an der christlichen Sexualmoral nichts auszusetzen, Enthaltsamkeit bis zur und Treue in der Ehe schützen sehr wirkungsvoll gegen eine Ansteckung mit HIV, es verbleiben noch einige Risikofaktoren wie Blutkonserven, etc.
Aber all denen, die hier meinen, sich als vorbildlichen und wahren Katholiken darstellen zu müssen, kann ich nur empfehlen, aus ihrem wohlbehüteten und dekadenten Westeuropäischen Luftschloss zu erwachen und über den Tellerrand hinauszublicken. Was ist mit den zahlreichen Waisen auf dem afrikanischen Kontinent, die HIV positiv zur Welt gekommen sind und ihre Eltern wegen AIDS verloren haben? Was ist mit brachliegenden Volkswirtschaften auf diesem Kontinent, weil ein Großteil der erwerbsfähigen Bevölkerung aufgrund mangelnder oder unbezahlbarer medizinischer Versorgung durch diese Krankheit nicht mehr arbeiten kann?
Wie einfach ist es doch, sich in Homosexuellen ein primitives Feindbild zu erschaffen, um darüber das wahre Ausmaß ignorieren zu können. Wie sehr würde schließlich der eigene Lebensstandard sinken, wenn Staaten der Dritten Welt zu starken Volkswirtschaften mit gutausgebildeten und fleißeigen Arbeitskräften aufsteigen könnten…
Hauptsache Augen zu und durch! Dass Bischofskonferenzen und auch Papst Johannes Paul II. explizit darauf hingewiesen haben, HIV sei keine Strafe Gottes, das zählt nicht – passt schließlich nicht ins eigene Feind- und Weltbild.
Redaktion benachrichtigen
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net