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Lehramt Rudolfus: „Außerdem gibt es die beständige Einrichtung des kirchlichen Lehramtes durch Gottes
Vertreter auf Erden!“ Wobei Rudolfus hier natürlich einschränkt, daß das kirchliche Lehramt nur dann
richtig liegt und man ihm nur dann folgen muß, wenn es mit den Ansichten der Piusbruderschaft im Einklang
steht…
@stephanSchmidt Bei der Lektüre von Platons »Euthyphron« die scheinbar einfache Frage: a)Ist etwas
heilig/gut weil es die Götter lieben oder b) lieben es die Götter weil es heilig/gut ist? Die Judeo-Christliche
Tradtion tendiert zu (a) da Gott der einzige Geber moralischen Standards ist… Die klassischen Grichischen
Wissenschaften gehen in der Ethik davon aus, dass es einen universellen Begriff von Gut und Böse gibt,…
Diese Tradition tendiert also eher zu Position (b) Ich empfehle man einen Blick in die Summa theologica
des Thomas von Aquin; insbesondere empfehle ich die Fragen zu studieren in denen es um Recht und Gerechtigkeit
geht (II-II, Q 57) und auch jene, in denen es um das Wesen des Gesetzes geht (I-II, Q90 und folgende)
Kleine Minderheit? Rom hat etwa 2.5 Mio Einwohner und 0.5 Mio wollen da mitgehen Nun werden das wohl
nicht alles Römer sein. In Rom ist es zwar oft warm, aber so warm ist die Stadt nun auch nicht. Die werden
also aus verschiedenen Teilen Italiens kommen. Wenn da dann nur Italiener mitgehen, dann wären das 0.9%
der Italienischen Bevölkerung. Das nennt man dann bei kreuz.net eine kleine Minderheit?
es fehlt ein Wort – sorry Ich schrieb: „ich bestreite auch nicht, daß die Kirche jede Schrift, die von
sich behauptet ein „Evangelium“ zu sein, als kanonisch anerkannt hat,“ Richtig muß es heißen: „ich bestreite
auch nicht, daß die Kirche NICHT jede Schrift, die von sich behauptet ein „Evangelium“ zu sein, als kanonisch
anerkannt hat,“
Mt 16,18 Die Kirche wird nach dem Kirchengründungswort Christi niemals „von den Pforten der Hölle überrollt
werden“. Wo steht das geschrieben? (Zitat bitte!) Mt 16,18 κἀγὼ δέ σοι λέγω ὅτι σὺ
εἶ Πέτρος, καὶ ἐπὶ ταύτῃ τῇ πέτρᾳ οἰκοδομήσω μου τὴν
ἐκκλησίαν, καὶ πύλαι ᾅδου οὐ κατισχύσουσιν αὐτῆς. et
ego dico tibi quia tu es Petrus et super hanc petram ædificabo ecclesiam meam et portæ inferi non prævalebunt
adversum eam Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen,
und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen“
Bibel Sie bestreiten also nicht, daß wir es mit der Bibel mit einem redigierten, stark gekürztem und
vereinfachten und von Menschen verfälschten Werk zu tun haben? Was Rudolf sagt, kann ich nicht sagen,
ich bestreite es in der Form, wie es hier dargestellt wird. Ich bestreite nicht, daß Menschen die Bibel
niedergeschrieben haben; ich bestreite auch nicht, daß die Kirche jede Schrift, die von sich behauptet
ein „Evangelium“ zu sein, als kanonisch anerkannt hat, und ich bestreite auch nicht, daß es an manchen
(unwesentlichen) Stellen in der ein oder anderen Handschrift mal einen Fehler beim Abschreiben gegeben
hat. Die Quellenlage ist aber so gut, daß man sehr sicher sagen kann, wie der „Urtext“ lautet. Generell
ist die Bibel aber gleichsam „Gottes Wort in Menschen Wort“ – wenn man es so ausdrücken will. Sie ist
jedenfalls nicht eine Verbalinspiration, wie es manche evangelische Kreise zurückgehend auf das „sola
scriptura“ Prinzip des Doktor Martiunus behaupten.
wo wir schon dabei sind Wo wir schon beim Zitieren sind… …verumtamen unusquisque non iudicet et non
arguatur vir polpulus enim tuus sicut hii qui contradicunt sacerdoti et corrues hodie et corruet enim
propheta tecum nocte tracere feci matrem tuam…
Notwendig? Ich stimme der Bischofsweihe trotzdem zu, denn sie ist aus einem Notstand heraus erfolgt. Eine
Exkommunikation für eine notwendige Tat, die ist vor Gott ungültig. Da sucht man sich eine passende
„Notwendigkeit“ und schon ist die Exkommunikation ungültig. Ja ne, is klar!
@ nonn. Im Introitus beteten wir in der Hl. Messe: Cogitationes Cordis ejus in generatione et generationem:
ut eruat a morte animas eorum et alat eos in fame. Jesus Christus hat sein Leben gegeben, um die Sünder
zu retten. Die Sünder sollen dem Tode entrissen werden. Cogitationes Cordis ejus in generatione et generationem:
ut eruat a morte animas eorum et alat eos in fame. –> Die Ratschlüsse seines Herzen bleiben für alle
Zeiten: denn er will ihr Seelen von Tod entreißen und sie ernähren in Hungersnot. Was hat das mit dem
Thema zu tun?
@wsxyz Ich vermute eher, daß uns der Nikolaus sagen wollte, daß er Priester kennengelernt hat, die zwar
fromm (oder frömmelnd) die alte Messe feierten aber pastorale Nieten waren.
@Rudolfus „Da müssen Sie schon ein Dogmenverzeichnis oder eine Kirchendokumentssammlung befragen.“ Im
Denzinger lese ich in der Kurzerklärung: –-- ZITAT –-- Sieht man von den vorbereitenden Sitzungen am
26. Juni ab, wurde dieses Konzil in drei feierlichen Sitzungen (28. Juni, 5. und 17. Juli) durchgeführt.
Es verabschiedete Dekrete gegen Kaiser Friedrich II., gegen die Sarazenen und zur Wiedergewinnung des
Heiligen Landes, aber keine dogmatischen Beschlüsse. –-- ZITAT ENDE –-- (Hervorhebung/Fettdruck von mir)
@Rudolfus „Das II. Vaticanum war das einzige, das kein Dogma verkündet hat…“ Welche dogmatischen Beschlüsse
hat das 1. Konzil von Lyon (1245) denn verkündet?
Tabernakel auf dem Altar Mit dem Rücken zum Volk? Ist Ihnen (ständig) mit dem Rücken zu Christus (im
Tabernakel) lieber. Man sollte nicht vergessen, daß der Brauch, den Tabernakel auf dem Altar zu plazieren
noch gar nicht so uralt ist. Das stammt aus dem 16. Jh. Bischof Matthäus Giberti von Verona lies 1542
den Tabernakel auf dem Hochaltar anbringen und riet den Pfarrern seiner Diözese, dies auch zu tun. Nachfolgend
gab es einen entsprechenden Beschluß der Mailänder Synoden von 1565 und 1576, deren Tabernakeldekrete
wohl auf Karl Borromäus zurückgehen. Vorgeschrieben war der Tabernakel auf dem Altar erst mit dem Rituale
Romanum von 1614. Das bedeutet, daß 44 Jahre zwischen dem Entstehen des trid. Messbuchs (1570) und der
Vorschrift, den Tabernakel auf dem Hochaltar zu plazieren, vergingen.
Viele Kleriker? –- Viele Kirchen Ja in PB gibt es recht viele Kleriker. Bei den Professoren ist es so,
daß diese meist in Ortschaften um PB herum als Subsidiare tätig sind. Domkapitulare übernehmen auch
Messen in und um PB, auch wenn das ja eigentlich nicht ihre ureigene Aufgabe ist. Aber das war ja nicht
das Thema. –------ Was ich eigentlich sagen wollte ist, daß es viele Kirchen gibt, die relativ neu sind.
Teils in den 60er/70er Jahren aus dem Boden gestampft und so sehen sie auch teilweise aus: quadratisch-praktisch-(un)gute
Betonklötze. Und wie Betonkötze hat man in nicht wenigen Städte diese Kirchen am Bein. Sie wurden insbesondere
im Ruhrgebiet in Neubaugebieten in Zeiten gebaut, als dort viele Katholiken wohnten (60er/70er Jahre).
Teils stehen sie recht dicht beieinander. Diese Neubaugebiete sind im Laufe der Zeit zu sog. „Sozialen
Brennpunkten“ geworden, in denen weitaus mehr als die Hälfte der Leute Moslems sind (oder wie man heute
so sagt „Menschen mit Migrationshintergrund“) und in denen keiner, der es sich leisten kann, mehr leben
will.
Latein Die lateinische Version ist völlig ausreichend. Die Landessprachenversionen kann man später auch
nachreichen, rechtsverbindlich ist die lateinische Version, und die brauchen die Seelen der Kirche auf
Erden, die von den Bischöfen von der römischen hl. Messe ferngehalten werden. Vielleicht wil man es
deswegen übersetzen, weil manch ein Bischof mit dem Lateinischen Schwierigkeiten hat. Hier im Dom wird
ja recht häufig die Messe im NOM auf Latein zelebriert (genauer gesagt sogar täglich). Wenn bei größeren
Festen Gastbischöfe anwesend sind, habe ich schon erlebt, daß diese Schwierigkeiten mit der Sprache
hatte, insbesondere an den Stellen, an denen sie vom Standardtext abweichen mußte. Wenn also im Messbuch
steht: …una cum Papa nostro N. et Episcopo nostro N… sie aber sagen müßten: …una cum Papa nostro
N. et me indigno famulo tuo, et fratre meo N., Episcopo huius Ecclesiae N… Da kommt dann der ein oder
andere Bischof ins stottern. Besonders häufig werden Eigennamen falsch dekliniert. Wobei immer wieder
festzustellen ist, daß Bischöfe aus Afrika oder Asien oft besser Latein können als solche aus manchen
europäischen Staaten.
verstecken hilft kreuz.net versteckt sich mit einem Server in Dallas und einer fiktiven Adresse in Californien.
Würden die wahren Hintermänner deutlich hervortreten hätten sie schon längst den Verfassungsschutz
oder gar den Mossad am Allerwertesten. So können sie frei ihren Antisemitischen Dreck abladen und keiner
schert sich drum –-- noch nicht.
@ Heinrich Und die katholische Religion gibt uns bei vielen Irrtümern eine klare Richtschnur, anhand
derer wir den Irrtum vielleicht nicht völlig durchdringen, aber zumindest erkennen können. Leider tut
sie das in diesem speziellen Fall nicht. Das Problem ist der freie Wille. Dort gibt es in der Philosophie
grob gesagt zwei Konzepte: eines nach Aristoteles und Thomas v. Aquin; und eines nach Duns Scotus. Die
lehramtlichen Aussagen stehen mit beiden in Einklang. Das Konzept nach Duns Scotus ist meiner Meinung
nach aus praktischen Gründen problematisch, wenngleich es bei einigen Überlegungen in Bezug auf die
Erbsündenlehre von Vorteil sein kann; das nach Aristoteles und Thomas hingegen ist rein praktisch gesehen
unproblematisch, wenngleich es möglicherweise bei der Erbsündenlehre Probleme bereiten könnte. Die
Kirche ist in Bezug auf die beiden Konzepte indifferent und macht dort keine Aussage. Die Hirnforscher
(wie Singer) bekämpfen vor allem das Konzept nach Duns Scotus. Gibt es einen freien Willen, wie ihn Duns
Scotus lehrt? Oder einen wie ihn Aristoteles lehrt? Was haben neue naturwissenschaftliche Erkenntisse
für eine Auswirkung auf das Konzept des freien Willens? Wie frei ist der Mensch? Wer hat Recht? Letztlich:
Läßt sich der freie Wille „beweisen“?
@Heinrich der viertelvorelfte Der Wikipediaartikel zur Philosophie des Geistes beschäftigt sich nur am
Rande mit dem hier Gemeinten. Verweise auf Hegel, die in anderen Beiträgen angeklungen sind habe überhaupt
nix mit dem Thema zu tun. Da scheint man sich aus Unwissenheit auf alles zu stürzen, von dem man meint,
es hätte irgendwie mit dem Thema zu tun, nur um sich auskotzen zu können. So einfach ist die Sache allerdings
nicht. Ich werde mir aber nicht die Mühe machen den Kleingeistern hier die Thematik näher zu bringen.
Zahlen Nun, der Dom hat etwa 800-1000 Sitzplätze; rechnet man die Stehplätze mit ein gehen gut 5000
Leute rein. Es gibt 6 Sonntagsmessen. Die Marktkirche hat rund 500-600 Sitzplätze. Die Zahl der Stehplätze
kann ich nicht abschätzen, da die Kirche auch noch Emporen hat. Es werden wohl mit Stehplätzen mindestens
rund 3000 Leute reinpassen. Die Anzahl der Messen weiss ich nicht auswendig. Die Herz-Jesu Kirche hat
auch so etwa 500 Sitzplätze… Rein rechnerisch wird man die 43400 Katholiken in alle Kirchen und alle
Messen am Sonntag locken unterkriegen.
@ Typ Richtig: Innenstadt Paderborn Nicht mitgerechnet sind die Ortsteile. Ich habe übrigens in der Liste
noch die Kapelle bei den Vinzentinerinnen vergessen.
@Müller „…was über Jahrzehnte verplant worden ist, dass man nämlich meinte, jeder größere Bauernhof
brauche eine eigene Kapelle…“ So etwa war es wohl. Wenn ich mich auf den Balkon stelle und meinen Blick
schweifen lassen sehe ich – St. Laurentius – St. Georg – Herz-Jesu – St. Bonifatius – Franziskanerkirche
– Dom – St. Ulrich – St. Heinrich – Marktkirche – Busdorfkirche Blicke ich auf der anderen Seite der Wohung
aus dem Fenster sehe ich noch – St. Kilian – St. Meinolf – St. Elisabeth Da Häuser den Blick versperren
sehe ich nicht – St. Hedwig – St. Marien – St. Margaretha – St. Stephanus – Kapuzinerkirche Zusätzlich
hätten wir noch Kapellen: – Liborikapelle – bei den Schwestern der Christlichen Liebe im Mutterhaus – bei
den Schwestern der Christlichen Liebe im Theologenkonvikt – bei den Klarissen – bei den Augustiner Chrofrauen
– bei den Salesianern – im Priesterseminar – im Theologenkovikt – in mehreren Krankenhäusern – in mehreren
Altenheimen Das ganze bei etwa 43.400 Katholiken.
@S.a.d.T. „Bitte lesen Sie meine Postings hier nochmals…“ Den Stuss einmal zu lesen reicht völlig aus.
Wer sie freiwillig ein zweitesmal liest muß schon etwas masochistisch veranlagt sein.
Verschwörung Aha, die Protokolle sollen also echt sein die Amerikaner sollen die eigenen Hochhäuser
in die Luft gesprengt haben Was kommt noch alles? Ich glaube, so langsam reicht es mit dem Unsinn! Ich
kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen muß
@Rudolfus Man sollte den Homoanhängern überhaupt keine Möglichkeit zum Posten geben. Die sollen woanders
hin, aber nicht auf einer katholischen Seite sein. Das scheint wohl eine Einladung für alle „Homoanhänger“
zu sein. Oder sollte es tatsächlich irgendjemanden geben, der diese Seite als katholisch einstuft?
@Rudolfus „Katholisch sein heißt, alles zu glauben, was die Kirche Christi vorlegt – und nicht seine
Privatideen auszuspinnen.“ Als ich das vor wenigen Tagen ebenso sagte, kam der Vorwurf, daß das „Kadavergehorsam“
sei.
@Müller „Welchem Bischof sind die denn eigentlich juridisch zugeordnet?“ Er selbst hält sich doch für
den Mittelpunkt der Welt. Da wird er sich doch niemandem unterordnen.
@Rudolfus Die Lehre ist eindeutig, aber die Begründung der Lehre fällt den meisten in der Regel schwer.
Dann kommt nur: „Es ist so, weil es so definiert ist. – Basta!“ Das ist aber keine rechte Begründung.
Doch heute wollen die Leute Begründungen, die sie in 99% der Fälle nicht bekommen, weil sich die Katholiken
in ihr heimeliches Schneckenhaus oder Dogmatikgebäude zurückziehen, in dem es ihnen gut geht und sie
sich – wenn auch einsam – vor den Anfeindungen und Fragen der Welt geschützt fühlen. Warum ist Christus
wahrer Mensch und wahrer Gott? Weil es so definiert ist! Waum ist Jungfrau Maria Jungfrau? Weil es so
definiert ist! Warum ist der Papst unfehlbar? Weil es so definiert ist? Warum sind die Aussagen von „Bischof“
W. teils unsinnig? Weil es…
Nichtkatholiken Nichtkatholiken habe sogar sehr viel zu melden. Sie sind es nämlich häufig, die die
richtigen Fragen stellen, weil sie eher unvoreingenommen auf verschiedene Aussagen schauen. Daß dies
bei manchen Katholiken ein Unbehagen auslöst, ist verständlich. Insbesondere dann, wenn ihnen sinnvolle
Antworten fehlen.
Hirnforschung und Co. Der Autor des Artikels, dessen Name im Internet einzig und allein bei kreuz.net
zu finden ist (Pseudonym ??), wagt sich hier an ein Thema, das inzwischen große Regalwände an Fachliteratur
füllt. Meist wird das Thema innerhalb der Philosophie unter dem englischen Begriff „Philosophy of Mind“
behandelt. Aber es würde hier zu weit führen, das näher zu betrachten. Der Artikel ist einfach nur
dumm und zur Verdummung der Leser beitragend. Eher Bildzeitungsniveau! Oder doch kreuz.net-Niveau?
@santa rita „Unvermeidbare Folge dieser kranken Ideologie ist, dass der Staat immer mehr in die Hand des
Teufels fällt.“ Andere Länder, andere Sitten und andere Handzeichen. Dieses Handzeichen wird vor allem
in Deutschland als „Teufelszeichen“ interpretiert. Aber es hat verschiedene Bedeutungen in verschiedenen
Ländern. Bei Präsident Bush ist die Erklärung für die Verwendung recht klar. Er ist Texaner und Fan
der Football-Mannschaft „Texas Longhorns“ der University of Texas at Austin. Diese Football-Mannschaft
hat als Maskottchen ein Langhornrind (Longhorn) und dieses Zeichen bedeutet „Hook ‘em Horns“ (nehmt sie
auf die Hörner). Gemeint sind keine Teufelshörner. Das Zeichen ist zudem leicht mit dem Satz „I love
you“ in der amerikanischen Gebärdensprache (American Sign Language) zu verwechseln: www.masterstech-home.com/…or/I/I_Love_You.html
Weiteres auch unter: de.wikipedia.org/wiki/Mano_cornuto
@Ultramontanus „Wie kommen Sie darauf ?? Wir müssen uns nur daran gewöhnen, dass wir als Menschen nicht
die einzigen intelligenten, geschaffenen Wesen sind. Der Fall Luzifers, sein Sturz in die Welt, ist in
der Schrift ausgesagt.“ Der „gnostische Dualismus“ bezog sich auf die Aussage, daß durch den Fall Satans
die Schöpfung entstanden sei. So eine ähnliche Vorstellung gibt es in einigen gnostischen Überzeugungen.
–--- Die Substanz aller geistigen und leiblichen Geschöpfe ist gut und es gibt keine Natur des Bösen,
denn Gott, der Schöpfer von dem alles ist, hat nichts gemacht, was nicht gut ist. Daher wäre der Teufel
auch gut, wenn er in dem als was er gemacht wurde, verbliebe. Aber er gebrauchte seine Vortreflichkeit
schlecht und stand nicht in der Wahrheit und ist so abgefallen.
Singer So einfach ist Singer allerdings nicht. Das wäre eher eine Beschreibung für Personalität nach
Hume. Aber mit einer Glaubensfrage hat das gar nichts zu tun. Die SKIP-Argumente sind rein logisch und
teils auch biologisch und auch von jedem Ungläubigen nachvollziehbar. Dafür braucht man keine Schöpfungstheologie,
sondern es reicht (mehr oder weniger) reiner Materialismus. Damit sind sie einem gewissen Ideologievorwurf
entzogen.
noch keine Auswahl Es stimmt: noch gibt es nur wenige Möglichkeiten die Messe nach altem Ritus zu besuchen.
Aber was, wenn diese freigegeben wird und es in jeder Stadt eine solche Messe gibt. Jene, die jetzt nur
wegen des Ritus zur FSSPX laufen, werden sich 3x überlegen, ob sie weigerhin dorthin gehen oder doch
lieber in eine Kirche, wo der Priester 100%ig im Auftrag der Kirche handelt.
Begründungsnot Wie immer! Schwupdiewupp lassen sich die Christen mit simplen Feuerbachshen Erfüssen
in die Defensive drängen. Es bleibt nur der Rückgriff auf die Dogmatik, weil nicht sein kann, was nicht
sein darf. Kein Wunder, daß heute die Menschen, die nur etwas denken können, solchen platten Begründungen
nicht folgen wollen und der Kirche den Rücken kehren. Traurig!
@H.v.O „Nennt man so was nicht Sekundärtugenden?“ Nein. Kindergartengehabe ist keine Sekundärtugend,
sondern zeugt von schlechter Erziehung. Schizophrenie ist auch keine Sekundärtugend, sondern eine Krankheit.
ortsansässige Hirten Wer waren diese ortsansässigen Hirten? Juden können es ja nicht gewesen sein,
da die keine Schweine halten (dürfen), denn Schweine gelten bei denen ja als unreine Tiere.
@Rudolf Ich habe hier keinen zweiten Account und werde mit keinen einrichten. Sowas halte ich ehrlich
gesagt für ein Kindergartengehabe. Lediglich bei Schizophrenen Leuten mag sowas einen tieferen Sinn manchen.
Doppelt Womit zumindest geklärt wäre, daß hinter HeinrichvonOfterdingen und HeinrichderZweite ein und
dieselbe Person stecken. Was sowas soll? Jüngst gab es ja bei kreuz.net mal den Vorwurf, daß Homosexuelle
zur Schizophrenie neigen…
Anführungszeichen Die Anführungszeichen um das Wort Bischof zeigen nicht an, daß ich Zweifel an der
apostolischen Sukzession hätte, oder zweifel daran, daß er gültig zu Bischof geweiht ist; sie zeigen
vielmehr seine eigene Distanz zur Kirche und zur kirchlichen Hierarchie an: – durch die verbotene wenngleich
gültige Weihe – durch die Ablehnung der Beschlüsse eines rechtmäßigen Konzils – aufgrund seines Vorwurft
der Häresie gegen den Papst – etc. Bei einem Bischof, der ein Schismatiker ist und möglicherweise auch
Häretiker, setzte ich den Titel halt in Anführungszeichen.
Ungehorsam Wenn da Kloster aufgelöst werden soll und alle innerkirchlichen Rechtsmittel ausgeschöpft
sind, haben die Nonnen sich gefälligst der zuständigen Autorität zu beugen. Was die treiben ist reiner
Ungehorsam.
über Bord? Der Glaube ist nicht über Bord geworfen worden; der schippert noch durch das Weltmeer der
Zeiten. „Bischof“ W. hingegen, ist aus dem Schiff gefallen und schwimmt nun hinterher, laut winkend, das
Schiff soll zu ihm Kurs aufnehmen.
andere Religion Sehr richtig, er spricht von „neuer Religion“ oder „anderer Religion“. Davon, daß diese
völlig von der „wahren Religion“ (die er für sich gepachtet hat) abweicht etc. Er will auch keine Versöhnung,
da diese „Religionen“ unversöhnlich sind. Er will zurück, wie weit sagt er nicht; jedenfalls nicht in
die 70er Jahre, da gab es das II Vatikanum schon; nicht in die 60er Jahre, da war alles böse und verkommen;
nicht in die 50er Jahre, denn die haben das II. Vatikanum vorbereitet;… Aber er meint sicher: Früher
war alles besser.
zum Lachen Vielleicht sollte man den Artikel doch eher zum Lachen finden, auch wenn mir mehr nach Weinen
ist… Eine ältere Dame aus Feuchte sprach zum Vikar bei der Beichte: „Meine schwereren Sünden stell
ich nach hinten – einem Anfänger beicht ich bloß leichte!“ Es entglitt einem Pfarrer im Sprengel beim
Weihwassergruß mal der Schwengel. Der flog ganz genau an den Kopf einer Frau – seither singt die Frau
wie ein Engel! Beim Camping las jüngst Pfarrer Felch die Messe und hob grade den Kelch. Da trat zum Altar
es war sonderbar – Sie werden’s kaum glauben – ein Elch! In den Himmel kam jüngst Pfarrer Trapp, am Tor
holten Engel ihn ab. Sie riefen: „Wie schön, endlich einen zu sehn – Pfarrer sind halt überall knapp!“
wohl informiert Der Autor ist sicher „gut informiert“, allerdings ist er ein „feiger Hund“, wenn er nicht
bereit ist für sein Geschreibsel mit seinem Namen geradezustehen.
Heiligen Stuhl vortragen? Was soll dem Heiligen Stuhl vorgetragen werden? Daß es einen ökumenischen
Gottesdienst gibt, zu dem auch Sünder eingeladen sind?
Passt Da hätten wir doch einen passenden Heinz gefunden. Den Karlheinz Diez. Der passt in jeder kreuzgenehmen
Hinsicht: – ist 53 Jahre alt – ist Weihbischof in Fulda, womit der Stich in Richtung Algermissen geht
– war mal Subregens im Seminar – Ist sich nicht zu schade, mal eine Jugendmesse zu feiern: KLICK www.bonifatiuskloster.de/…messen/messe0605.htm
– …
Der Heinz Na, wer wohl mit dem „Heinz“ gemeint ist…? Da ist die Auswahl ja nicht groß in Deuschland.
Ist es der Heinz-Josef aus Fulda oder wird der Heinrich aus Aachen mit einem Kosenamen angesprochen? Egal!
Für Kreuz.net gilt bei beiden Bischöfen: Immer feste druff!
@Benedikt „Eben. Und deshalb behaupte ich, dass die FSSPX an der Änderung des Status Quo keinerlei Interesse
hat.“ Die wollen zwar die alten Messe, aber der NOM soll dann wohl gleichzeitig abgeschafft/verboten werden.
Wenn nun aber tatsäclich die generelle Freigabe der alten Messe kommt und die Messe nach NOM auch bestehen
bleibt, ist ihr Ziel nicht erreicht, aber möglicherweise laufen ihnen die Leute davon. Jedenfalls jene,
denen es vor allem auf den Ritus ankommt. –- ZITAT –- Könnte man sich nicht ein friedliches Nebeneinander
von Neuer und Alter Messe vorstellen? Nein. Beide verhalten sich zueinander wie Feuer und Eis. Die Alte
Messe ist katholisch und predigt das Christkönigtum; die Neue Messe ist ökumenisch und demokratisch.
Eine Koexistenz ist auf Dauer nicht vorstellbar. Das ist der Grund, warum einerseits im Raum der „konziliaren“
Kirche die Alte Messe so sehr unterdrückt und verfolgt wird, und warum andererseits die Priesterbruderschaft
St. Pius X. sich weigert, die Neue Messe anzuerkennen. Erzbischof Lefebvre nannte die Neue Messe einen
„illegitimen Ritus“; denn sie ist eine Mischung aus katholischen und protestantischen Elementen, sie ist
keine wirklich katholische Messe mehr. Langfristig wird einer der beiden Riten verschwinden müssen. Der
katholische wird es nach den Worten Unseres Herrn sicher nicht sein. Quelle: www.fsspx.info/…uderschaft/index.php?show=hlmesse&p…
Nicht Häretisch – sondern Schismatisch „Bishop“ W. spricht von einer „neuen Religion“, und diese sei
nicht die „wahre Religion“ und „radikal verschieden“ von der „wahren Religion“ Was aber nicht „wahre Religion“
ist und von ihr „radikal verschieden“ ist, kann nur „falsche Religion“ sein. Dann müssen die Führer
dieser „falschen Religion“ folglich nicht-katholisch sein. Aber das sagt „Bischof“ W. nicht. Er hält
daran fest, daß sich die Führer der „neuen Religion“, – die sich von der „wahren Religion“ „radikal
unterscheidet“, – innerhalb der Katholischen Kirche befinden und sogar legitime Führer sind. Gleichzeitig
wird aber nicht alles anerkannt, was der Papst entscheidet. – Das ist ein schismatischer Akt! Was „Bischof“
W. sagt, kann man doch nur noch als inkosequenten Unsinn bezeichnen.
noch zwei Zitate –-- ZITAT –-- Q: What do you think about Cardinal Joseph Ratzinger being elected to the
papacy? A: I was a little surprised, at first, because some people had said he wasn’t really in the running.
After that, to tell you the honest truth, I don’t expect a great deal from Rome as it stands. They are
too far gone in the „New Religion,“ and the „New Religion“ is too radically different and distant from
the True Religion. Rome is Rome, though, and I do believe there the popes are, and there are the cardinals,
and that is where the official structure of the Church is to be found. But, I’m afraid, for the defense
of the Faith, you’ve got to wait for some grave event to shake Rome and/or to drive the true cardinals
out of Rome to start again somewhere else. I’m afraid that Rome is too deeply in the grips of the enemies
of God. Quelle: www.sspxasia.com/…_Williamson_2005.htm –-- ZITAT –-- One thing above all should always
be remembered, in 2006, and for as long as this post-Conciliar crisis will last, namely that it consists
in a war to the death between two directly opposed religions: the Catholic religion centered on God, and
the Conciliar religion centered on man and the modern world. The Conciliar religion is a diabolically
skilful counterfeit of the true religion. Between these two religions, as such, there can be no peace
until one of them is dead… Quelle: qien.free.fr/…61027_williamson.htm
Merkwürdige Ansichten Der „Bischof“ W. scheint generell merkwürdige Ansichten zu haben, wenn man sich
mal im Internet umschaut. z.B. Die Leugnung des Holocaust: –---- ZITAT von einer Webseite –---- In 1989,
Notre-Dame-de-Lourdes church in Sherbrooke, Canada, Bishop Williamson stated, regarding this devilish
concoction of the Jews: „there was not one Jew killed in the gas chambers. It was all lies, lies, lies.
The Jews created the Holocaust so we would prostrate ourselves on our knees before them and approve of
their new State of Israel… Jews made up the Holocaust, Protestants get their orders from the devil,
and the Vatican has sold its soul to liberalism.“ Quelle: jloughnan.tripod.com/sparwill.htm –---- ZITAT
ENDE –----
Das Zentrum der Welt Nun, „Bischof“ W. sagt ja über sich selbst, daß er überzeugt sei, das Zentrum
der Welt zu sein ZITAT „Obwohl ich zufälligerweise zutiefst davon überzeugt bin, das Zentrum der Welt
zu sein.“ Quelle: www.kreuz.net/article.2474.html
@Pius XII Wenn er in „Deus Caritas Est“ und dann wiederholend in seiner Eucharsitie-Exhortation schreibt
„In Jesu Tod am Kreuz vollzieht sich die Wende Gottes gegen sich selbst“ dann ist das bedenklich. Ist
das „bedenklich“, weil er es missverständlich formuliert hätte, oder ist das „bedenklich“, weil ein
Satzfragmet aus dem Zusammenhang gerisssen wird, um es in böswilliger als „bedenklich“ hinzustellen?
Aus „Deus Carias est“ –------------------- Aber gerade nun zeigt sich, daß Gott Gott ist und nicht ein
Mensch: ,,Wie könnte ich dich preisgeben, Efraim, wie dich aufgeben, Israel? … Mein Herz wendet sich
gegen mich, mein Mitleid lodert auf. Ich will meinen glühenden Zorn nicht vollstrecken und Efraim nicht
noch einmal vernichten. Denn ich bin Gott, nicht ein Mensch, der Heilige in deiner Mitte’’ (Hos 11, 8-
9). Die leidenschaftliche Liebe Gottes zu seinem Volk – zum Menschen – ist zugleich vergebende Liebe.
Sie ist so groß, daß sie Gott gegen sich selbst wendet, seine Liebe gegen seine Gerechtigkeit. Der Christ
sieht darin schon verborgen sich anzeigend das Geheimnis des Kreuzes: Gott liebt den Menschen so, daß
er selbst Mensch wird, ihm nachgeht bis in den Tod hinein und auf diese Weise Gerechtigkeit und Liebe
versöhnt. … In seinem Tod am Kreuz vollzieht sich jene Wende Gottes gegen sich selbst, in der er sich
verschenkt, um den Menschen wieder aufzuheben und zu retten – Liebe in ihrer radikalsten Form… –------
Zu mehr reicht der Platz hier leider nicht. Selbst weiterlesen!
@Müller „Da will ein armer, alter, verwirrter, starrsinniger und kranker Mann bei Papst Benedikt fest
stellen, dass der falsch studiert habe, zwar kein Dogma wissentlich leugne, aber trotzdem auf dem falschen
Weg sei.“ Mir scheint, der entscheidende Punkt liegt beim Wort „wissentlich“ und „willentlich“ Es heißt
in dem Artikel: Einem willentlichen Apostaten ist es – so Bischof Williamson – unmöglich, der Kirche
als rechtmäßiger Papst vorzustehen. Doch bei Papst Benedikt XVI. kann der Bischof keine wissentliche
und willentliche Leugnung eines definierten Dogmas feststellen. W. muß so argumentieren, daß Benedikt
XVI gleichsam unwissentlich und unwillentlich Dogmas leugnet. Platt ausgedrückt: Er hält den Papst für
so blöde, daß dieser gar nicht merkt, was er da verzapft. Aber einen Papst, der aus Doofheit falsch
entscheidet, kann eben nach W. noch als Papst anerkennen. Würde der Papst nicht aus Doofheit, sondern
bewußt so entscheiden, wie er entscheidet, müßte W. ihn als Papst ablehnen. Das will er aber nicht,
da er damit dem Sedisvakantismus verfallen würde. So jedoch hält er sich die Tür nach Rom offen; bemitleidet
den „dummen Papst“, der die „falsche Philosophie“ studiert hat und hofft auf einen zukünftigen „klugen
Papst“ der dann die „richtige Philosophie“ studiert hat.
Falsche Philosophen ich meinte natürlich 1870! –-------- Ob der „Bischof“ wohl die „falschen Philosophen“
gelesen hat? Ob er sie verstanden hat? Egal ob er sich nun auf Heidegger, Kant, Feuerbach oder Hegel bezieht.
Vermutlich hat er keinen dieser Philosophen studiert. Richtig wäre, diese Philosophen zu verstehen –
ja mehr noch – besser zu verstehen, als sie sich selbst verstanden haben und dann versuchen ihre Fehler
zu finden und sie am besten noch durch ihre eigenen Aussagen zu widerlegen. Alles andere ist die Methode:
nix hören wollen – nix sehen wollen; Augen zu und durch. Man kann natürlich auch mit einem administrativen
Akt solche Philosophie verbieten; man kann auch Bücher verbrennen; aber all das wird einen Gedanken nicht
aus der Welt schaffen. Das vermag aber einzig das rachsüchtige Herz eines verbitterten Katholiken zu
erfreuen, der nicht in der Lage ist zu denken.
deutsche Philosophie Die Aussage dieses „Bischofs“ erinnert mich an die Aussage eines amerikanischen Prälaten
vom 24. April 1970, der nach der Schlußabstimmung von Dei Filius von Rom aus nach Hause schreibt: Man
findet darin einige dunkle Feststellungen aus dem Bereich der Metaphysik, die nur wenige Leser verstehen
werden und die ganz gewiß noch nie ein anderes Gehirn beschäftigt haben als das irgendeines deutschen
Philosophen, gegen den allein sie offenbar gerichtet sind. Alles andere ist eine recht hausbackene Theologie.
Gesetzgebung Hier ein Artikel www.rainbow.at/news/995875680 Angeblich hat der Vatikan altes italienisches
Strafrecht als sein eigenes übernommen. In wie weit es daran Modifikationen gegeben hat, kann ich nicht
sagen und auch nicht in wie weit die neue Verfassung des Vatikanstaates, die die alte von 1929, welche
das italienische Strafrecht inkorpurierte, ersetzt hat, Auswirkungen auf das Strafrecht hat. Neue Verfassung:
www.vatican.va/…slation/index_ge.htm –------ Wenn es um Märchen geht in denen Maria Magdalena mit Jesus
zusammen Kinder hatte, die später Tempelritter wurden oder um ein „Evangelium nach Maria Magdalena“ und
ähnlichen Kram, dann verzichte ich auf das Suchen nach Quellen. Sowas entspringt vor allem „mediengeilen“
(Entschuldigung für das Wort) und kirchenfeindlichen Romanautoren.
@Sentinel „Lesen sie die Bibel, aber die unverfälschte, dann werden sie sie finden.“ Nun ich habe verschiedene
dt. Bibelübersetzungen hier; sowie die lat. Vulgata und das gr. NT. Das AT in Hebräisch habe ich auch,
aber mein Hebräisch ist so eingerostet, daß ein nicht mehr viel mehr kann als die Buchstaben zu erkennen…
Eine genauere Angabe wo ich suchen soll, wäre schon nicht schlecht, um die entsprechenden Stellen auch
schnell zu finden. Soweit ich die Stellen im JETZIGEN vatikanischen Gesetzbuch kenne, wird dort von einem
Schutzalter von 12 Jahren gesprochen. Hierbei geht es um den Schutz von Kindern (wenngleich 12 Jahre wohl
etwas niedrig angesetzt ist), aber es geht nicht um einen Freibrief für homosexuelle Handlungen. –- Müßte
ich aber nochmal genau raussuchen. Es ist m.W. im Internet abrufbar.
@ K.d.C. „Hoffentlich kann die Piusbruderschaft recht bald das Monschauer Kloster einweihen. Dies wird
zu einem Hort des rechten Katholischen Glaubens im Bistum Aachen werden, das offensichtlich nicht nur
finanziell am Ende ist.“ Salomo aber baute ihm ein Haus. Doch der Höchste wohnt nicht in dem, was von
Menschenhand gemacht ist, wie der Prophet sagt: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel für
meine Füße. Was für ein Haus könnt ihr mir bauen?, spricht der Herr. Oder welcher Ort kann mir als
Ruhestätte dienen? Hat nicht meine Hand dies alles gemacht? (Apg 7,47-50)
@durchfuxt „Nicht nur böser, sondern auch gefährlich für das Geneinwohl! Durch ihren Lebensstil, der
eine Unkultur des Todes in sich trägt, nehmen Sie der Bevölkerung Europas die Zukunftsfähigkeit.“ Also
zwei Homosexuelle, die zusammenleben, gefährden das Gemeinwohl; aber zwei Homosexuelle, die enthaltsam
leben und keine Bindungen eingehen, sondern ledig bleiben, gefährden das Gemeinwohl nicht. Oder wie jetzt?
@Guntram –- Bussgottesdienst „Ich habe nix dagegen wenn man die Kirchen den Sodomisten öffnet, aber vorher
mögen sie doch bitte sich ihres sündhaften Treibens Gewahr werden, Beichten, Beten, hernach kann ja
ein sogenannter Bußgottesdienst für diese armen Seelen gelesen werden, mit der Mahnung hinfort von dieser
Perversion abzulassen.“ Hier scheint ein Missverständnis vorzuliegen, was ein Bussgottesdienst ist. Es
ist ein Wortgottesdienst, der dazu helfen soll, daß die Teilnehmer sich auf die Beichte vorbereiten –-
gleichsam eine Anleitung zur Gewissenserforschung. NACH dem Bussgottesdienst wird die Gelegenheit gegeben
zu beichten. Ich gestehe aber zu, daß die rechte Intention dieser Gottesdienstform bei manchen Leute
in Vergessenheit geraten ist. Manch einer meint, der Bussgottesdienst ersetze vollständig die Beichte…
@Mariokin „…und der Sünder sogar noch eine kirchl. Belohnung für seine sündhafte Einstellung bekommt
in Form eines Segens.“ Steht nicht in der Feldrede bei Lk 6: „…Aber ich sage euch, die ihr zuhört:
Liebet eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die
euch beleidigen. … Vielmehr liebt eure Feinde; tut Gutes und leiht, wo ihr nichts dafür zu bekommen
hofft. So wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Allerhöchsten sein; denn er ist gütig
gegen die Undankbaren und Bösen. Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist…“
Daten „Der sogenannte Gottesdienst findet am 17. Juni um 18.00 Uhr statt.“ und am 15.7. und am 18.8. und
am 16.9. und am 21.10. und am 18.11. und am 16.12. … Um die Lage der Kirche mal zu verdeutlichen: BILDLINK
www.citykirche.de/img/citymap.gif Sonst könnte man bei dem Artikel ja den Eindruck bekommen, als befände
sich die Kirche direkt neben dem Dom…
Erklärungsnot Der Mann hat teilweise Recht. Die Kirche, bzw. ihre Vertreter vor Ort, sagen den Menschen
was sie dürfen und was sie nicht dürfen, aber sie sind weder in der Lage die Gebote und Verbote zu begründen
noch sind sie in der Lage zu sagen, wie ein Leben nach den Geboten gelingen kann. Da lassen sie die Leute
einfach im Regen stehen. Gerade die Verbote müssen vernünftig begründet werden, was aber kaum einer
kann. Ein einfacher Verweis auf die Bibel ist eine der schlechtesten Begründungen, denn manche Verbote,
die dort niedergeschrieben sind, sollen eingehalten werden, andere brauchen es aber nicht. Das sieht für
Außenstehende doch sehr nach einer Willkürauswahl aus. Warum steht in der Bibel das Homosexualität
verboten ist und sie auch heute noch verboten ist; während in gleicher Weise in der Bibel steht, daß
man kein Blut essen darf, doch heute die Blutwurscht nicht verboten ist.
@ H.V.O. Den Begriff „Kadavergehorsam“ verbitte ich mir. –--- Das persönliche Gewissen ist keine Instanz
die allgemeingültig über Gesetze entscheiden kann.
Gewissen? Oh, das hört sich ja sehr modern an – die Berufung auf das Gewissen. Das wird heute ja sehr
gerne gemacht. Überall dort, wo man mit einem Gesetz oder einer Vorschrift oder Sonstigem nicht einverstanden
ist, folgt man seinem Gewissen. Natürlich muß der Mensch immer seinem Gewissen folgen. Er selbst kann
ja nicht anders uns insbesondere kann er selbst nicht entscheiden ob sein Gewissen irrt oder nicht. Nur:
es besteht immer die Möglichkeit, daß man einem irrenden Gewissen folgt. Aber mit dem Verweis auf das
Gewissen hat man sich natürlich fein rausgeredet. Sehr modern! Mit Tradition hat das in diesem Fall natürlich
nichts zu tun, da traditionell all das zu Glauben ist, was die Kirche zu glauben vorlegt. Aber in diesem
Punkt scheinen die Traditionalisten wohl eher auf das „moderne Pferd“ aufzuspringen. Da werden sie zu
autonomen Entscheidungsträgern, die selbst entscheiden, welches Gesetz richtig und welches falsch ist.
Ja ne – is klar!
@ H.v.O. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder sagt man, daß die Päpste vom Glauben abgefallen sind,
dann muß man notgedrungen dem Sedisvakantismus anhangen, oder man sagt, daß die Päpste rechtmäßige
Päpste sind, dann muß man ihnen auch folgen und wenn man es nicht tut, handelt man gegen die Kirche.
Entweder – Oder Ein Sowohl-als-auch gibt es in der Frage nicht. Da kann man sich nicht alles so zurechtdrehen,
wie man es gerne hätte.
@Rudolfus et Artois Rudolfus: „Niemand ist abtrünnig zu nennen, der dem apostolischen und römisch-katholischen
Glauben vorbildhaft die Treue hält.“ Artois „Die Instanz, die Ebf. Lefebvre recht gibt, ist das hl. Evangelium
und die Lehre der Kirche, wie sie in Dogma und Tradition glasklar vor uns ausgebreitet liegt.2 Die Bischofsweihen
zeigen weder eine „vorbildhafte“ Treue zum kath. Glauben noch lassen sie sich mit dem Evangelium und der
Tradition begründen. Sie sind vielmehr ein klarer Akt eines Aufstandes gegen die Hierarchie der Kirche
und gegen den Primat des Papstes. Damit bricht das Band der Einheit; und zurecht wurde dies sanktioniert.
@Rudolfus „Erzbischof Lefebvre, bitte für uns!“ Ein abtrünniger Bischof hat wohl eher die Gebete der
Gläubigen nötig als umgekehrt. – Wollen wir hoffen, daß er „nur“ im Fegefeuer sitzt…
Verbohrtheit? Ob Verbohrtheit der richtige Begriff ist, sei dahingestellt. Ich stelle jedoch immer wieder
fest, daß die FSSPX gleichsam auf der Meinung beharrt, daß einzig die „alte Messe“, richtig ist und
eine Koexistenz beider Riten nicht vorstellbar ist. Und da liegt der Hund begraben!
Staatskirchenrecht Das Staatskirchenrecht etc. in der Schweiz ist eine recht komplizierte Sache Einen
kurzen Einblick gibt folgende Seite: K L I C K www.bistum-basel.ch/seite.php?na=11,1,0,4870…
Gesetze II Liturgische Texte sind also nicht gesetzlich? Habe ich von „gesetzlich“ gesprochen? Nein, habe
ich nicht. Aber liturgische Bücher werden approbiert aber nicht als Gesetzestext promulgiert.
Holocaust Holocaust kommt aus dem Griechischen von holos=ganz und kausis=Verbrennung. Der Begriff kommt
auch in der Bibel öfters vor, z.B. in Psalm 50 (51).
gültig oder ungültig? „Vergessen Sie diese verunstaltete Formel möglichst rasch, gültig kann die sowieso
nie und nimmer sein.“ Was gültig ist oder nicht entscheidet die Kirche. Die Vollmacht ergiebt sich aus
der petrinischen Binde und Lösegewalt. Wenn die Kirche die Gültigkeit von einem Sakrament an bestimmte
Formen gebunden hat, dann ist das Sakrament gültig, wenn diese Formen eingehalten werden. Das dt. Messbuch
mit „für viele“ ist von dem zuständigen römischen Dikasterium approbiert. Damit ist die Messe auch
gültig.
@Guntram Ich könnte jetzt auch die Termine alleine hier in der Stadt nebst Eingemeindungen oder auch
im Bistum posten… Aber da würden wohl 100x1500 Zeichen oder mehr erforderlich sein.
Interview mit einem G8-Gegner Im Vorfeld des G8-Gipfels sah sich ein Kamerateam bei den G8-Gegnern um.
Bei einem Gespräch mit einem G8-Gegner bin ich fast vor Lachen vom Stuhl gefallen. Das lief etwa so:
Reporter: Sie fahren zur Demo? G8-Gegner: Ja sicher. Reporter: Und warum? G8-Gegner: Weil ich gegen die
Globalisierung bin. Reporter: Und was genau stört sie? G8-Gegner: Keine Ahnung. Ich bin politisch nicht
so interessiert.
@Doritta „Ich wage mir nicht auszudenken was bei Aufhebung dieses Gebotes dann alles vorkommen würde!“
Wenn alle Priester ehrlich wären, würden sich wirklich so einige wundern, was sie in Wahrheit für Leute
sind. Mehr sag ich erstmal nicht dazu.
Legal ? Leider hat sich in Deutschland die falsche Auffassung festgesetzt, daß Abtreibung „legal“ sein.
Selbst manche Politiker verlauten sowas. Abtreibung ist in Deutschland eben nicht „legal“, sondern sie
ist „verboten“, nur bleibt die Tat straffrei. Es ist dieses juristische Konstrukt von „verboten aber straffrei“.
Daß Deutschland de facto freilich eines der liberalsten Abtreibungsgesetze in Europa hat, wollen die
Politiker nicht wahr haben. Insbesondere §218a Nr. 2 ist ein Gummiparagraph sonders gleichen: (2) Der
mit Einwilligung der Schwangeren von einem Arzt vorgenommene Schwangerschaftsabbruch ist nicht rechtswidrig,
wenn der Abbruch der Schwangerschaft unter Berücksichtigung der gegenwärtigen und zukünftigen Lebensverhältnisse
der Schwangeren nach ärztlicher Erkenntnis angezeigt ist, um eine Gefahr für das Leben oder die Gefahr
einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes der Schwangeren
abzuwenden, und die Gefahr nicht auf eine andere für sie zumutbare Weise abgewendet werden kann. Das
bedeutet zu gut deutsch: wenn die Frau meint, sie könne sich aus finanziellen Gründen (ggf. in der Zukunft)
kein Kind „leisten“, oder auch sagt, daß sie ein Kind „seelisch“ stark belastet, dann ist der Schwangerschaftsabbruch
nicht mehr rechtswidrig. Dabei muß dies nichtmals eintreten, es reicht die „Gefahr einer schwerwiegenden
Beeinträchtigung des … seelischen Gesundheitszustandes“ – Also die reine Vermutung, daß es so sein
könnte.
Nochmal zum Bild Beim Photographen ist das Bild – aufgenommen am 1. Oktober 2006 – betitelt mit: „Marriage
Day, The Hague“ zu deutsch: „Hochzeitstag, Den Haag“ Leider gibt der Photograph nicht an, wo es aufgenommen
ist, aber das Bildnis im Hintergrund ist ja recht bekannt. Es handelt sich um die „Grote Kerk“ historie.denhaag.org/centr012b.htm
Wenn man runterscrollt, findet man auch das Bildnis wieder. –-> Link zum Bild historie.denhaag.org/dha501x.jpg
zum Bild Ob das Bild „Sünde“ ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Wo, wann und unter welchen Umständen
ist es aufgenommen? Auf den ersten Blick ist das Bild jedenfalls erstmal suggestiv…
Sprachwirrwar Natürlich hat Jesus nicht „pro multis“ gesagt. Er hat wohl eher Aramäisch gesprochen und
nicht Lateinisch. Überliefert ist der Text in Griechisch: bei Lk (22,20) fehlt das „für viele“ ganz
bei Mt jedoch steht „to peri pollon“ (viele) und eben nicht „panton“ (alle). Ob man „alle“ missverstehen
MUSS ist natürlich eine Frage. Man kann es auch all „für alle Christen/Katholiken“ oder ähnlich verstehen.
Es gibt einige Untersuchungen zu dieser Frage. Im Ergebnis sagt – soweit ich es verfolgt habe – die Mehrheit
aber, daß es eben „für viele“ heissen muß und nicht „für alle“.
zu wenig Platz Die 1500 Zeichen, die ich hier schreiben kann reichen nicht aus, um das auseinanderzudröseln.
Das ganze ist eine Interpretationsfrage der Begriffe Kirche, mystischer Leib, Kirche Christi, etc. etc.
und es hat auch einigen „Streit“ zwischen verschiedenen Positionen gegeben. Die Enzyklika Mystici Corporis
Christi Pius’ XII (1943) spricht aber schon statt von Person in der Kirche von einer Gliedschaft in der
Kirche (anders als der CIC von 1917). Es ist aber auch die Frage nach sichtbarer Kirche und unsichtbarer
Kirche. Die Kirche ist – nach Leo XIII in Satis cognitum (1896) – eine sichtbare und eine unsichtbare
Größe, entsprechend der gottmenschlichen Natur Christi. Sie ist eine rechtlich organisierte sichtbare
Gesellschaft und eine innere Gemeinschaft in Christus durch den Hl. Geist mit dem Vater. Aber man müßte
einen Zug durch die Kirchengeschichte machen, vor allem mit Blick auf das Konzil von Florenz und ebenso
auf die Positionen von Bellarmin bis hin zu II. Vatikanischen Konzil, um die Entwicklung und Ekklesiologie
dahinter nur ansatzweise darstellen zu können. Vielleicht könnte man es verkürzt so sagen, daß die
Taufe anfanghaft und zugleich unwiderruflich in die Kirche eingliedert und die sichtbare volle Mitgliedschaft
erst nach den unten aufgeführen Kriterien (Sakramente etc) gegeben ist. Wie gesagt: sehr sehr verkürzt
dargestellt.
CIC folgt dem Konzil Der CIC folgt dem Konzil. Hier sind insbesondere zu beachten: Lumen Gentium (LG 8;
14; 15) Unitatis redintegratio (UR 3; 22) Dignitas Humanae (DH 2; 9; 10)
angezogen? Sollen die beiden etwa angezogen in die Sauna gehen? Wenn es eine „gemischte Sauna“ war, könnte
man sich natürlich Gedanken machen, sofern man was gegen Protestanten in der Sauna hat.
@Burgorus In die katholische Kirche, dem mystischen Leib Christi, wird man durch die Taufe aufgenommen.
So gehört auch ein protestantisch getaufter Christ der katholischen Kirche an. Das ist eine etwas komplizierte
Sache. Der alte Codex von 1917 sagt in Can. 87 etwas anderes als der neue Codex in Can. 96 Es gilt da
beim alten Code auch noch Canon 12 zu berücksichtigen und beim neuen ein Blick in Canon 205 zu werfen.
Kurzum gesgt: Der CIC von 1917 definiert die Zugehörigkeit zur Kirche durch den Begriff des Personseins
in der Kirche. Nach Canon 87 wird durch die Taufe jemand Person in der Kirche. Er wird Träger von Rechten
und Pflichten. Dem Wortlaute nach gehören alle Getauften der katholischen Kirche an. Alle getauften sind
den Gesetzen der katholischen Kirche unterworfen (vgl. c. 12). Es ist – rein rechtlich gesprochen – einzig
und allein das Taufgeschehen, das die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche begründet. Der neue Codex
sagt, daß die Kirche Christi in der katholische Kirche verwirklicht ist und ihr alle Getauften angehören,
die in Glaubensbekenntnis, Sakrament und kirchlicher Leitung mit der kath. Kirche verbunden sind (c. 205).
Fragwürdige Statistiken Die Selbstmordrate soll also bei Frauen die abgetrieben haben höher sein, als
bei solchen die das Kind zur Welt gebracht haben? Man befragt 1000 Frauen die abgetrieben haben und man
befragt 1000 Frauen, die sich schon immer ein Kind gewünscht haben und es bekommen haben. Preisfrage:
welche Frauen sind wohl glücklicher?
Vorgesetzte „Sein direkter Chef ist Metropolit-Erzbischof Christoph Cardinal Schönborn (O.P.) von Wien.“
Da müßte man genau hingucken, ob es wirklich der Fall ist. Vermutlich ist sein direkter Chef nämlich
der Domprobst.
Schicki-Micki Ich weiss gar nicht, was man sich aufregt. Gerade Wien ist doch eine Schicki-Micki-Stadt
sonders gleichen. Außer natürlich die bei kreuz.net schreibenden katholischen vorzeige Wiener (Würstchen).
wenn’s stimmt Der Dechant wörtlich: „In der Pfarrjugend ist’s drunter und drüber gegangen.“ Da scheint –
wenn’s stimmt – jemand auszusprechen, was viele vermuten oder unterstellen.
Ursache und Wirkung 25 Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an
und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen. 26 Darum lieferte Gott
sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen;
27 ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander;
Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. etc…
Da kann man fragen, was Ursache und was Wirkung ist. Es liest sich so als sei zuerst die Gottlosigkeit
im Sinne des Vertauschens von Schöpfer und Geschöpf gewesen und [fett]in der Folge[/fett] sei die Homosexualität
entstanden. Damit wäre die Homosexualität eine Art „Symptom“ des Glaubensabfalls; als eine Folge. Als
Folge kann sie aber nicht gleichgesetzt werden mit dem Glaubensabfall. Damit ist fraglich ob sie selbst
eine Sünde ist. Wenn sie es ist, dann hätte Gott selbt den Menschen in die Sünde ausgeliefert. 28 Und
da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einem verworfenen Denken aus, so daß sie
tun, was sich nicht gehört: 29 Sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll
Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden Gott liefert sie also aufgrund ihrer Verweigerung
einem verworrenen Denken aus.
CCEO (Ostkirchenrecht) Der CCEO (Ostkirchenrecht der unierten Ostkirchen) spricht in Canon 1 von „Ecclesias
orientales catholicas“ sowie von der „Ecclesia latina“. Wörtlich: Can. 1 – Canones huius Codicis omnes
et solas Ecclesias orientales catholicas respiciunt, nisi, relationes cum Ecclesia latina quod attinet,
aliud expresse statuitur.
römischer Ritus Auch die unierten Ostkirchen kann man als „römisch-katholisch“ bezeichnen. Bezüglich
des Ritus ist es sinvoller vom „lateinischen Ritus“ zu sprechen, statt vom römisch-katholischen, wenn
man den Ritus der Westkirche meint. Nebem dem lateinischen Ritus gibt es innerhalb der römisch-katholischen
Kirche auch noch andere Riten in den unierten Ostkirchen (griechisch-katholisch, russisch-katholisch,
rumänisch-katholisch usw. usw.). Man darf die unierten Ostkirchen auch umgekehrt nicht am Ritus festmachen,
als seien sie „Rituskirchen“. Statt Rituskirche sollte man besser „eigenberechtigte Kirche“ sagen, wie
es die dt. Übersetzung des CCEO tut. Lat. werden sie „ecclesia sui iuris“ genannt.
Fronleichnam (Hamburg) Hier ein kurzer Zeitungsbericht/kommentar vom letzten Jahr. www.taz.de/…6/06/17/a0091.1/text
Dazu muß man wissen, daß sich der Dom der Erzdiözese Hamburg im Stadtteil St. Georg befindet. Dies
ist gleichsam der „Schwulenstadtteil“ von Hamburg, mit einer Menge an Cafés, Restaurants bis hin zu verschiedenen
Clubs der Schwulenszene. Fronleichnam und die Fronleichnamsprozession sind dort aber dennoch kein Problem.
o^/
Falsch gemacht? Wenn die Eltern z.b. Atheisten sind und ihr Kind athesistisch erziehen; wieso haben sie
dann was „falsch“ gemacht, wenn sie ihr Kind so erziehen, wie sie es für richtig halten? Soll die Erziehung
zum Christentum etwa unter Androhung von Strafe für alle Eltern verpflichtend gemacht werden?
Weggucken?! „Wie wärs mit: Unbeteiligte / Passanten gar nicht erst belästigen. Vor allem nicht, wenn
sie auch noch Kinder dabei haben, die den Obszönitäten ausgesetzt werden.“ So können auch die Kirchenkritiker
argumentieren. Das Glockengeläut wurde schon genannt. Dann könnten die Kritiker aber auch noch anführen,
daß sie durch Fronleichnahmsprozessionen „belästigt“ werden. Da wird dann sogar noch ein grausames Bildnis
(=Kreuz) herumgetragen und die Kinden müssen dieses qualvolle Teil angucken… etc. Das war doch in etwa
auch die Argumentation beim „Kruzifix-Streit“. Oder aber, daß die „Anführer“ in „albernen Kostümen“
rumlaufen und die Kinder dadurch gestört würden. Oder aber daß es eine transsexuelle Demontration sei,
weil einige männliche der Teilnehme „Kleider“ tragen. Es gibt vieles was man herbeiphantasieren kann.
Noch gibt es in Deutschland das Recht der Versammlungsfreiheit. Das gilt es in meinen Augen auch zu verteidigen –
egal ob einem die Ziele der Demonstranten bzw. sich versammelnden Personen passen oder nicht.
Vergleichbarkeit …und was machen Sie, wenn die Forschung ergibt, dass es tatsächlich ein Kleptomanie-Gen,
ein Vergewaltiger-Gen, ein Drogen-Gen und ein Betrüger-Gen gibt ? Man muß schon noch unterscheiden,
ob eine Sache vor allem jemanden persönlich betrifft, oder ob noch andere Leute unfreiwillig involviert
sind. Vergewaltigung –> unschuldiges Opfer Kleptomanie –> der Eigentümer der bestohlen wird Betrug –>
derjenige der betrogen wird Drogen –> betreffen vor allem den Konsumenten (Man könnte jetzt natürlich
bei Drogen noch gesellschaftliche Kosten oder ähnliches ins Feld führen, wie etwa wirtschaftliche Abhängigkeiten
bei den Erzeugerbauern oder auch Gewalt im Drogenmilieu.) Homosexualität –> solange es einvernehmlich
geschieht, betrifft es jene, die es tun. Bei Homosexualität muß man da noch weiter ausschweifen, um
objektive negative Folgen zu finden.
Brückenbauer „Das Wort „Brückenbauer“ wurde ja auch besonders in der NSDAP-Zeit für NSDAP-freundliche
Geistliche verwendet.“ Auf Deutsch ist das Wort „Pfui“ auf Lateinisch (Pontifex) OK?
@Bruder Theophil Halten Sie falsche, heuchlerische Toleranz etwas für besser ? Ich nicht. Falsche, heuchlerische
Toleranz halte ich für falsch und heuchlerisch.
Verbote Dann wird man tendenziöse Nachrichtenportale auch ablehnen MüSSEN, genauso wie die dazugehörigen
Staatswesen es besser tun sollten, denn ein Nachrichtenportal, das eine Kultur des Hassen schürt und
keine neutralen Informationen weiterträgt, kann keine allgemeine Akzeptanz erwarten. Es unterminiert
die Gesellschaft. Und ausserdem höhlt es sie durch gewisse Berichte und mache abstossende Ausdrucksformen
die Pressefreiehit aus.
Was tun? Fragst sich nur noch, was würden die Religionen dann tun? Nix werden sie tun. Farbenblindheit
ist auch genetisch bedingt. Dadurch wird sie aber nicht „gut“ und in der Folge der Existenz von Farbenblindheit
wird auch keiner auf die Idee kommen nur noch schwarze und weisse Kleidung herzustellen…
Öfter mal was „Neues“ Da scheint der Autor ja was ganz „neues“ herausgefunden zu haben: Homosexuelle
neigen zur Schizophrenie? Aber Moment mal! Was „Neues“? Oft ist es so, daß in dem Fall wo jemand laut
ruft, er habe was „Neues“ entdeckt, dies aus einem alten Buch abgeschrieben hat. Dabei gilt: Je lauter
er ruft, je älter ist das Buch. Hier hat der Autor nur verhalten gerufen und so stellt man auch fest,
daß das Buch gar nicht so alt ist. Vor rund 40 Jahren, in den 60ern des vorherigen Jahrhunderts, gab
es Untersuchungen von Moore und Selzer (1963), Lindinger (1964/64) und einigen wenigen anderen, die unter
Rückgriff auf rund 40 Jahre alte These von Bleuler (1911), mit zweifelhaften empirischen Untersuchungen
zu belegen versuchten, daß es einen Zusammenhang zwischen Schizophrenie und Homosexualität gibt. Die
Untersuchungen haben sich später bei genauerer Überprüfung als nicht stichhaltig und die Folgerungen
als unhaltbar erwiesen. Da denkt man nun, die Sache ist 40 Jahre ad acta gelegt aber kreuz.net wärmt
den alten Kaffee wieder auf.
Heiligenfeste und Co. Es sind viele Dinge fraglich. Ein paar seien mal genannt: Etwa der schon erwähnte
Heiligenkalender. In der einen Kirche wird der Heilige am Tag X gefeiert in der anderen am Tag Y. Die
Leseordnung ist auch eine andere. Das Kirchenjahr ist teil anders (etwa „nachgefeierte Sonntage nach Epiphanie“
etc.) Das Indult erlaubt Messfeiern nach dem Messbuch von 1962. Wie sieht es mit anderen Sakramenten aus?
Sollten die nach neuem oder alten Ritus gefeiert werden. Wie sieht es mit den sog. „niederen Weihen“ aus?
Welcher CIC soll gelten? Kann für Indult-Messen da ein anderes Kirchenrecht gelten als für andere Messen?
Wie sieht überhaupt es mit alten Bestimmungen aus, die nicht in den Rubriken stehen? Wenn die „alte Messe“
freigegeben werden sollte, sind da wohl einige Fragen zu berücksichtigen.
2. Hochgebet Selbst wenn man meint, daß im 2. Hochgebet das Opfer zu kurz kommt, so bleiben nach dem
NOM immer noch das 1. und das 3. und das 4. (und ggf. weiteren; vgl. neuestes lat. Messbuch). Den NOM
kann man wohl kaum deswegen ablehnen, weil einem eines von mehreren Hochgebeten missfällt. Das wird zwar
häufig genommen (vermutlich weil es das kürzeste ist), aber es ist sehr vom Priester abhängig. Ich
kenne einen, der sich einen gewissen Rhythmus überlegt hat, so daß abwechselnd unter Berücksichtigung
auch von besonderen Festtagen (Herz-Jesu-Freitag z.B. immer das 1. Hochgebet), alle Hochgebete etwa gleich
häufig im Laufe des Kirchenjahres drankommen. Wie gesagt, das hängt sehr vom Priester ab.
möchtegern-kathole: Messfrüchte …er kann die Wirkung der Gemeinde zuwenden. Ja, ja, die Lehre von
den Messfrüchten: – fructus generalissimus: eine dem Meßopfer entsprechende, ganz allgemeine Frucht,
die der ganzen Kirche, bzw. der ganzen Menschheit zukommt – fructus generalis: eine allgemeine Frucht,
die die anwesenden Gläubigen und Mitwirkenden erlangen – fructus specialis (ministerialis): eine Frucht,
die jenem zukommt, für den der Priester das Opfer appliziert – fructus specialissimus: eine Frucht, die
dem zelebrierenden Priester selbst zukommt Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage nach dem Wert
der Messe, und der Menge der Gnade, die eine Messe „hervorbringt“. Man hat den Eindruck, daß es eben
nicht um eine unendliche Gnade ging, sondern nur um einen Teil. Der Wert einer Messe wurde sogar teilweise
als „größer“ angesehen, wenn sie nur für eine Person gelesen wurde als für mehrere, die sich dann
die Gnade, die von der Messe ausging, „teilen“ mußten. Nur: Kann man die Gnade quantitativ bemessen und
begrenzen?
Schott Wie hier schon geschrieben wurde, waren Messübersetzungen für das Volk lange Zeit verboten. Bei
den ersten Übersetzungen war es noch verboten, die Wandlungsworte abzudrucken. Es ist dem Einsatz von
„Modernisten“ wie A. Schott und anderen zu verdanken, daß es überhaupt Übersetzungen gab und diese
auch irgendwann erlaubt wurden. Aber rund 300 Jahre lang wurde – was Übersetzungen anbelangt – das Volk
„dumm“ gehalten. Ist denn sinnvoll, für die Benutzung des Schotts in der Messe zu plädieren, damit man
der Messe gleichsam lesend zu folgen kann? Lenkt nicht das Lesen vom eigentlichen Mitfeiern ab? Wäre
es da nicht sinnvoller, der Priester liest die Messe in der Volkssprache (wie es nach dem NOM auch meist
getan wird)? Aber mit positivem Entscheid der beiden letzten Fragen verlässt man natürlich den „alten
Ritus“…
Heinz-Josef: Kommunionspendung extra missam Ob die von der Messe abgekoppelte Kommunion liturgisch sinnvoll
ist mag jeder selbst entscheiden. Sakramentenkongregation schreibt in der Instruktion Quam plurimum vom
1.10.1949: Der erste und ursprüngliche Zweck der Aufbewahrung der heiligen Gestalten in der Kirche außerhalb
der Messe ist die Spendung der Wegzehrung. Nebenzwecke sind die Austeilung der heiligen Kommunion außerhalb
der Messe in den Kirchen und die Anbetung des unter diesen Gestalten verborgenen Herrn Jesus Christus.
Damit ist schon die Aufbewahrung der Hl. Kommunion für andere Zwecke als des Viaticums nur ein Nebenzweck,
aber nicht der Hauptzweck der Aufbewahrung.
@Heinz-Josef Aber offensichtlich ist die „Symbolkraft“ des Opfers und Mahls nicht beim „vorkochen“ gegeben,
denn hier wurde geschrieben: gerade der ritus tridentinus zeigt symbolhaft opfer und mahl: von der opferung
weg liegt die hostie auf dem corporale … um erst nach dem tischgebet während des „libera nos…“ auf
die patene gelegt zu werden… Das ist in dieser Form aber vor allem bei einer Messe der Fall, bei der
nur eine Hostie konsekriert wird.
@athanasius Ich meinte die Unart, daß der Priester nur eine Hostie konsekriert und die Gemeinde aus dem
Tabernakel versorgt wird. Werden mehr als eine Hostie konsekriert, passt nämlich die Aussage mit dem
Korporale nur bedingt.
@Nachtlaterne Was ist das denn für ein Chat-Protokoll? Es sieht fast wie ein „Erotik-Chat“ oder sowas
aus. Darf ein wahren Christen dort mitschreiben? Ist das kirchlich erlaubt? Oder ist das schon sündhaft?
Könnte da nicht jemand, der sowas tut, seelischen Schaden dran nehmen? Könnte jemand, der sowas tut,
nicht gar zur Sünde verführt werden? Darf ein Christ sich freiwillig solchen Gefahren aussetzen?
@Rudolfus –- Alte Bücher Was brauchen wir schon wieder irgendeine Neubearbeitung? Es reicht, die katholischen
Gesangs- und Gebetsbücher vor der unseligen „Gotteslob“-Liedbuchära wieder in Gebrauch zu nehmen. In
den alten Büchern sind – je nach Diözese unterschiedlich – wirklich gute Lieder enthalten. Einige „neue“
Lieder des Gotteslobs sind aber auch nicht schlecht; manche in den End-60er/Anfang-70er Jahren getextete
Lieder indess, haben ihr Haltbarkeitsdatum längst überschritten. Vor dem Gotteslob gab in fast jeder
Diözese eigene Bücher mit unterschiedlichen Texten oder mit gleichen Texten aber unterschiedlichen Melodien.
Ich find es schon gut, wenn in ganz Deutschland oder im dt. Sprachgebiet größtenteils einheitliche Lieder
gesungen werden können. Das soll und darf aber nicht zu einer „Gleichmacherei“ führen. Deswegen hat
das Gotteslob auch diözesane Anhänge, in denen den Eigenarten der Diözesen Rechnung getragen wird;
etwa auch bei Heiligenliedern zu Diözesanpatronen. Die sind so regional begrenzt, daß sie oft in anderen
Diözesen nicht verehrt werden. Wer kennt außerhalb von Paderborn schon Lieder zu Heiligen wie dem Hl.
Liborius oder wer kennt Lieder zum Hl. Ansgar außer in Hamburg etc. etc.
@athanasius Küchenanalogie „(auch muttern kocht im topf und legt das essen dann auf einen vorlegteller!)“
Um mal bei der Analogie zu bleiben: Wenn Mutter kocht, dann kocht sie für die ganze Familie. Sie kocht
nicht nur für sich selbst, um dann die Familie mit Resten vom Vortag aus dem Kühlschrank zu versorgen.
2. Konzil von Lyon Das 2. Konzil von Lyon lehrt: Wenn sie aber in wahrer Buße in der Liebe verschieden
sind, ohne zuvor durch würdige Früchte der Buße für das Begangene und Unterlassene Genugtuung geleistet
zu haben, so werden ihre Seelen, wie uns der Bruder Johannes (Parastron OFM) erklärte, nach dem Tod durch
Reinigungs bzw. Läuterungsstrafen gereinigt: Und zur Milderung derartiger Strafen nützen ihnen die Fürbitten
der lebenden Gläubigen, nämlich Meßopfer, Gebete, Almosen und andere Werke der Frömmigkeit, die von
den Gläubigen entsprechend den Anordnungen der Kirche für andere Gläubige gewöhnlich verrichtet werden.
Die Seelen derer aber, die nach dem Empfang der heiligen Taufe überhaupt keiner Sündenschuld verfallen
sind, sowie jene, die nach einer zugezogenen Sündenschuld entweder noch in ihren Leibern verweilend,
oder nachdem sie ebendies abgelegt haben, wie weiter oben gesagt wurde, gereinigt wurden, werden sogleich
in den Himmel aufgenommen. Die Seelen derer aber, die in einer Todsünde oder allein mit der Ursünde
verscheiden, steigen alsbald in die Hölle hinab, werden jedoch mit ungleichen Strafen bestraft. Dieselbe
hochheilige Römische Kirche glaubt fest und behauptet fest, dass nichtsdestoweniger am Tage des Gerichtes
alle Menschen mit ihren Leibern vor dem Richterstuhl Christi erscheinen werden, um über ihre Taten Rechenschaft
abzulegen (vgl. Röm 14,10f).
Missa coram SS. Sacramento exposito Im Pastoralblatt der Diözese Eichstätt ist lage vor dem II. Vaticanum
zu lesen: „Denn die Exposition ist eine Permanenz des Opfers, eine fortdauernde Elevation und sie ist
ein Act der Verherrlichung des gegenwärtigen Gottes. Die Feier der Messe, in welcher das Opfer wiederholt
wird, während es gegenwärtig ist, und in welcher der Tod des Herrn verkündet wird, während er bereits
dargestellt ist, um Preis und Ehre zu empfangen, und in welcher er herabgerufen wird, während er schon
vom Himmel gestiegen, bietet einen soviel wie möglich zu umgehenden Contrast.“ Endgültig verboten sind
solche Messen aber erst seit Eucharisticum mysterium vom 25.5.1967.
praktische „Probleme“ Ich sehe bei dem MP auch rein praktische Probleme: Nehmen wir mal an, die „Auswahl“
des Ritus ist freigestellt und jeder Priester kann sich aussuchen, welchen er aktuell für die Messe verwendet.
Dann nehmen wir eine Pfarrei, in der es mehrere Sonntagsmessen gibt, und der Pfarrer entscheidet, daß
eine dieser Messen im „alten Ritus“ gefeiert wird. Soweit so gut, Soweit so schlecht. Welcher Heiligenkalender
soll benutzt werden? Soll in der einen Messe der Heilige am Tage X gefeiert werden und in der anderen
Messe am Tage Y? Im alten Ritus gibt es die Pfingsoktav, im neuen ist schon wieder „Zeit im Jahreskreis“.
Die Tageslesung im alten Ritus ist diese, im neuen Ritus jene. Zum Ende des Kirchenjahres feiert man im
alten Ritus die „nachgeholten Tage nach Epiphanie“; im neuen nicht. usw. usw.
kein Opfer? „Das Argument, die käme im neuen Ritus nicht zur Geltung, weil das Wort so selten verwendet
wäre halte ich für hinfällig, da dieses Wort im alten Ritus den Gläubigen außer im „Suscipiat…“
überhaupt nicht zu Ohren kam.“ Das „Suscipiat“ gibt es heute auch noch; wobei heute die Leute sogar das
Wort „Opfer“ selbst aussprechen, während sie früher einen lateinischen Text rezitierten, den nicht alle
verstanden. Es steht zudem jedem Priester frei, das „I. Hochgebet“ des neuen Messbuchs zu nehmen.
Übersetzung mit Lücke? kreuz.net übersetzt: Ich nehme den Fall an, daß diese Person – obwohl sie den
ehelichen Beischlaf nicht um der Zeugung willen vollzieht – die Zeugung von Kindern nicht durch ein böses
Gebet oder eine böse Tat verhindert. Da steht aber: Ich nehme an, daß du in diesem Falle, obwohl du
den ehelichen Beischlaf nicht um der Zeugung willen vollziehst, nicht um der Wollust willen die Zeugung
der Nachkommen verhinderst durch ein böses Gebet oder eine Böse tat. Gibt es einen Grund warum der Satzteil
„nicht um der Wollust willen“ ausgelassen wurde?
Etwas verspätet? Ist es nicht „etwas“ verspätet, wenn kreuz.net im Jahre 2007 eine Übersetzung eines
Artikels bringt, der bereits im Oktober 1998 im „New Oxford Review“ erschienen ist? Den engl. Originaltext
findet man im Internet: home.olemiss.edu/…61010/SeeVsReich.htm
Tabernakel „Das ist tatsächlich gegen alle Tradition – diese Vorschrift erfahre ich durch Sie das erste
Mal.“ Daß der Tabernakel auf dem Altar stehen MUSS, ist nun auch nicht gerade die älteste Sache der
Kirche.
Arche? War das dieser Verein in Hamburg. Ich habe da mal einen Fernsehprediger am TV gesehen. Die nannten
sich jedenfalls auch „Arche“. Knien ist natürlich so eine Sache… Im Westen gibt es das, im Osten in
der Form nicht und hat es nie gegeben. Insbesondere die Osterzeit wurde nicht gekniet. Das gilt auch heute
noch. So wird bei der Allerheiligenlitanei, wenn sie in der Osterzeit gesunden wird, gestanden und nicht
gekniet. Das „vor Gott stehen“ ist urchristlich.
Lust ist gut Ich habe das nicht mehr 100%ig im Kopf, aber wenn ich mich nicht irre, spricht der Hl. Thomas
v. Aquin sogar davon, daß der Mensch aufgrund der Erbsünde nur bedingt „Lust“ empfinden kann. Wäre
der Mensch ohne Erbsünde würde er viel intensiver die „Lust“ empfinden. Das ist alles andere als leibfeindlich.
Die Kirche ist auch nicht leibfeindlich. Das ist eher Sache mancher prüden evangelischen Denominationen.
Nur muß die „Lust“ in einer gewissen Ordnung stattfinden. Die Kinderzeugung darf natürlich auch Spass
machen. Lust ist aber nicht die Befriedigung von „Geilheit“.
Verstehe aber dann das Posting nicht Warum ist es dann ein Segen, wenn die Firmung im alten Ritus gespendet
wird, wenn doch der neue genauso gültig ist?
Doch ein Ablass für Luther! Also könnte es auch sein, daß diese Privatoffenbarung „falsch“ ist, und
man einen Ablass für Luther erwirken kann und er aus dem Fegefeuer erlöst wird?
@Rudolfus „Das inhaltliche Offenbarungsende ist somit Gottes Anordnung.“ Und es soll „inhaltlich“ nichts
neues sein, wenn die Gewissheit kundgetan wird, daß eine bestimmte Seele bis zum Weltgericht im Fegefeuer
bleiben muß?
@H.v.O. Das mag wohl sein, daß der Himmel sich keine Vorschrift machen läßt. Da hätten wir also: – Die
Kirche lehrt: Die Offenbarung ist mit dem Tod der Apostel abgeschlossen – Der Himmel läßt sich keine
Vorschriften machen und es gibt sog. Privatoffenbarungen Wenn beides stimmt, folgt daraus, daß die Kirche
irrt.
abgeschlossene Offenbarung Ich stimme zu, daß die Offenbarung mit dem Tod des letzten der Apostel abgeschlossen
ist. Indes wundert es mich doch, daß sich hier immer wieder auf verschiedene sog. „Privatoffenbarumgen“
berufen wird.
1 aus 100 Wenn man ein Kapitel aus 2 Büchern (de nuptiis et concupiscentia ad Valerium comitem libri
duo) mit insgesamt 100 Kapiteln herausgreift, darf auch die Frage erlaubt sein, ob man hier nicht verkürzt
zitiert.
alt = gut Ist nur gut was alt ist? Gotische oder romanische Kirchen waren auch „alt“, dennoch hat man
sie im Barock „modernisiert“ (=barockisiert). Damal war der Barock „modern“, aber modern gilt heute als
„schlecht“ Aber heute ist der Barock alt, also wieder gut, gotisch ist aber älter, ist es damit besser?
Also Rückbau der barockisierten Kirchen in den Urzustand? Von den Verfechtern der Meinung „alt=gut und
schön“ wird doch solange hin- und hergedreht bis ihre Meinung passt. Hauptsache das, was heute „modern“
ist kann als „schlecht“ hingestellt werden.
wer muß sich denn bekehren „Und in derselben Information aus einer Privatoffenbarung…wurde angegeben,
daß Luther (mindestens) bis zur Bekehrung der Protestanten im Fegefeuer bleiben müsse.“ Bis zur Bekehrung
welcher „Protestanten“? Der Lutheraner? Der Calvinisten? Von Freikirchlern? oder von allen? oder von wem?
Ablass „…denn laut einer Privatoffenbarung soll Luther im Fegefeuer gelandet sein…“ Dann werde ich
bei nächster Gelegenheit für ihm mal einen vollkommenen Ablass erwirken, dann hat sich das/sein Problem
auch erledigt. o^/
Abriss und Neubau Man hat Anfang des 18. Jh. den alten gotischen Hochaltar abgerissen und einen damals
„modernen“ Hochaltar errichtet. Dort sehe ich schon Parallelen zwischen dem „Bildersturm“ nach dem II.
Vatikanischen Konzil, als man in nicht wenigen Kirchen auch alte Altäre rausgerissen hat, um sie durch
„moderne“ zu ersetzen. Immer war das Motto: Altes raus, Neues rein. –- Egal ob dem Motto im 18. Jh oder
im 20. Jh. gefolgt wurde. Das Prinzip ist das gleiche. Heute sagt man freilich, daß der barocke Hochaltar
„ehrwürdig“, „erhaben“ und was weiss ich ist. War es der gotische Vorgänger nicht? Dem trauert aber
keiner hinterher. Warten wir 200 Jahre und die Leute werden ehrfurchtsvoll auf die architektonischen (Fehl)griffe
des 20. Jh. gucken. Und wehe, es kommt dann jemand, der was „moderne“ reinsetzen will.
Aneckungspunkte? Diejenigen pussierlichen Tierchen, die „Aneckungspunkte“ suchen, gibt es wohl auch auf
der „konservativen Seite“. Als Beispiel fällt mir da die gesamte Redaktion von kreuz.net mitsamt ihren
Autoren ein, sowie eine nicht unerhebliche Anzahl der Leser, die ihre Lesermeinungen kundtun.
Kulturbruch? Wer da einen Bügeltisch für die Altarwäsche vorstellt, zeigt den Kulturbruch… Und ein
barocker Altar in einer gotischen Kirche ist kein „Kulturbruch“?
Arbeitskleidung und Laternen „Arbeitskleidung“ von Priestern ist so eine Sache… Arbeitskleidung trägt
man beim Arbeiten, deswegen nennt sie sich auch Arbeitskleidung. Der Priester arbeiten nun in verschiedenen
Funktionen und trägt dort je nach Tätigkeit verschiedene Kleidung. Das ist ja auch sinnvoll. Bei der
Messe trägt er andere Arbeitskleidung als bei einer Vesper und wieder andere, wenn er ein Haus segnet.
So gesehen gibt es DIE Arbeitskleidung nicht. Wenn er nicht liturgisch arbeitet, trägt er eine von der
kirchlichen Autorität zugelassene Kleidung (oder sollte er zumindest). –---- Mit Laternen ist das generell
so eine Sache. Die brauchen zum Leuchten auch ein Leuchtmittel. Z.B. brauchen manche Öl. Kluge Leute
sorgen vor und nehmen immer und überall einen genügend großen Vorrat an Öl mit, törichte Leute nicht.
ist das biblisch? Die Protestanten legen doch soviel Wert auf ihr „sola scriptura“ Prinzip. Ist dieses
Nicht-feiern den biblisch? Wenn ich mir angucke, daß der Herr bei der Hochzeit zu Kana etwa 600 Liter
Wein aus Wasser gemacht hat, kann ich mir nicht vorstellen, daß er was gegen Fröhlichkeit hatte. Alles
hat seine Stunde…es gibt…eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und
eine Zeit für den Tanz… Oder rein praktisch: Wenn Fasten dann fasten, wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn :)3
Fröhlichkeit? „Wo bleibt das fröhliche, herzliche Lachen der Jugendlichen? Wo bleibt die Freude und
die Lust am gemeinsamen Feiern? In den Mienen der Jugendlichen findet man nichts davon.“ Nitzsche sagte
mal: „Die Christen müssten mir erlöster aussehen. Bessere Lieder müssten sie mir singen, wenn ich an
ihren Erlöser glauben sollte.“ Ganz Unrecht scheint er nicht gehabt zu haben, wenn ich mir angucke, wie
sauertöpfisch einige dreinschauen. Bei manchen gehört diese permanente Sauertöpfichkeit aber zum guten
Ton und zeichnet ihrer Meinung nach einen „guten Christen“ aus. –- Allerdings kannte ich das vor allem
von Protestanten (die können nun überhaupt nicht feiern und lachen)
Immunisierung „Ich wette, dem Teufel paßt der Artikel und die Bilder gar nicht, und so wird er sich in
den nachfolgenden Postings auch austoben. Ein untrügliches Zeichen, dass die Leute in dieser Gemeinde
das Gute tun.“ Na klar! Accusor ergo sum! Das ist eine Form von Immunisierung gegen Kritik. Egal was der
andere sagt, es wird positiv interpretiert. Sagt der andere: Das ist aber toll! Sagt man ihm: Dann sind
wir uns ja einig. Sagt der andere: Das ist aber Mist! Sagt man ihm: So wie Du eingestellt bist, mußte
ja sowas kommen, aber das ist nur ein Zeichen dafür, daß wir es richtig machen.
@ Bruder T. „Wenn der Tod Erlösung und Weg ins ewige Leben bei GOTT ist und Leiden auf dieser Welt ein
Segen, weil es uns Jesus Christus näher bringt und ähnlicher macht, dann beantwortet sich Ihre Frage
von selbst.“ Wenn Leiden ein Segen ist, warum hat Jesus dann viele kranke Menschen geheilt, aber keinen
mit einer Krankheit „gesegnet“? Manche Katholiken scheinen mir doch etwas masochistisch veranlagt zu sein –
wenn das nicht mal eine Perversion und Sünde ist?
Predigt Wie Predigt? In den Rubriken des Messbuchs finde ich keine Stelle, an der eine Predigt vorgesehen
ist. Ist das so eine Art von Modernismus? Pfui!
bezeichnend Es ist schon bezeichnend: Da werden drei verantwortungslose homosexuelle Verbrecher zurecht
verurteilt und kreuz.net berichtet darüber. Wie zu erwarten stürzen sich die Leser in ihren Kommentaren
wieder auf alle Homosexuellen, als seien alle gleich. „Homo-Bashing“ scheint hier ein beliebtes Spiel
zu sein. Interessant ist auch, daß die Christen hier kein einziges Wort des Mitleids für die Opfer verlieren.
Die scheinen ihnen in ihrem Zorn ganz egal zu sein. Immer feste druff auf die Homos! So ist’s recht, so
ist’s halt bei kreuz.net. Ist der Ruf mal ruiniert…
200 Jahre Grenze Ja, ich kenne diese 200Jahre Grenze. Aber da blieb nicht viel übrig. Rechne mal vom
Konzil von Trient 200 Jahre zurück. Wäre es nur um Texte gegangen, die irgendwelche Übernahmen aus
protestantischen Gebieten enthielten, hätte man wohl kaum 200 Jahre zurückgreifen müssen. Da hätte
70 oder 100 Jahre locker gereicht. Zu Hippolyt. Ob er sich tatsächlich zum Gegenpapst hat wählen lassen
ist Quellentechnisch nicht 100%ig gesichert. Sollte das aber der Fall sein, wäre das nach 217 geschehen.
Der Text, der das Hochgebet enthält entstand etwa in dem Zeitraum ab 210 bis zu seinem Tode. Da kannst
Du mal eine Doktorarbeit drüber schreiben, wenn Du nachweisen willst, wann einzelne Teile und speziell
das Hochgebet niedergeschrieben worden sind. Deine Argumentation ist aber einfach absurd. Er hat den Text
ja nicht erfunden, sondern das aufgeschrieben, was damals übliche Praxis war. Übrigens sollte Hippolyt
Dir doch sympatisch sein: der Streit entfachte doch vor allem an seiner rigorosen Einstellung gegenüber
sexuellen Vergehen, während die Kirche (Kalixtus) liberaler eingestellt war. Würde sowas heute passieren,
würde deinesgleichen sofort wieder: „Verfall der Sitten in der Kirche“ rufen.
tabula rasa „Ich denke, daß sich die Kardinäle und Bischöfe beim II.Vaticanum schon was gedacht haben,
deshalb darf man es nicht verteufeln. Genauso war es auf dem Trienter Konzil; und deshalb finde ich es
schade, daß ein jahrhundertelanger Ritus auf einmal zur Ausnahme wird. „ Erstmal sollte man sich vor
Augen halten, daß gerade das Trienter Konzil mit vielen Riten „tabula rasa“ gemacht hat. Die ganzen in
Europa verbreiteten lokalen Riten wurden abgeschafft bis auf den Mozarabischen Ritus und Toledo und den
Ambrosianischen Ritus in Mailand (Ordenssonderriten mal außen vor gelassen). Ansonsten wurden alle zum
bekannten trid. Ritus verpflichtet. Wenn also einer der große „Abschaffer“ war, dann das Konzil von Trient.
Hippolyt „der frühchristliche Gegenpapst Hippolyt hat ziemlich sicher defizitär die Messe gefeiert,
alleine schon weil er Gegenpapst war.“ Aha, und weil er Gegenpapst war feiert die Kirche am 13. August
(nach alten und neuem Heiligenkalender) seinen Gedenktag… Und dort heißt es im alten Stundenbuch:
Da, quaesumus, omnipotens Deus: ut beatorum Martyrum tuorum Hippolyti et Cassiani veneranda solemnitas,
et devotionem nobis augeat et salutem. Per Dominum nostrum.
guter Christ sein !?! „Der liebe Gott vergibt nicht 7mal, sondern 77777 mal. Aber wer immer weiter sich
von Gott entfernt, wem Gott egal ist und an seinen Sünden festhält, dem wird am jüngsten Tag der liebe
Gott sagen: sorry – Dich kenne ich nicht.“ Nur weiss man hier nicht, was der Sänger in anderen Dingen
denkt. Glaubst Du wirklich, daß Gott jemanden, der täglich in die Messe geht, der Armen hilft, der Hungerde
speist, der Kranke besucht, der Tote beerdigt etc. aber in einem einzigen moraltheologischen Punkt nicht
100%ig mit der Lehre der Kirche übereinstimmt aber diese Sünde nicht praktiziert, sondern lediglich
die Menschen liebt, obwohl sie die Sünde begehen, am Ende sagen wird: Ich kenne Dich nicht???
Tradis und alte Messe Ich sehe kein Problem in der alten Messen. Wer sie mag und haben will, soll dahin
gehen. Problematisch wird es erst – wenn so wie hier öfters geschehen – so getan wird, als sei es die
einzig „richtige“ Messe. DAS ist fundamentalistischer Traditionalismus. Das halte ich für falsch.
wetter egal Ich schrieb ja im ersten Posting schon, daß das Wetter prinzipiell egal ist. Ist es schlecht,
wird positiv über das Wetter berichtet ist es gut, wird positiv über das Wetter berichtet. Wäre es
kein Bericht über eine Wallfahrt gewesen, sondern über etwas, das kreuz.net nicht passt, dann wäre
schlechtes Wetter ein Indiz dafür, daß der Herr die „bösen Buben“ aus Groll hat nassregnen lassen.
Sonne oder Regen –- völlig egal „Der Himmel meinte es gut – und schickte Sturm, Kälte und Regenschauer,
vermatschte Wege und unzählige Blasen an den Füßen – um das Maß der Sühne und die Kraft der Gebete
zu vervielfachen.“ Hätte die Sonne geschienen würden wir heute lesen: Der Himmel meinte es gut. Der
Herrgott schenkte den Pilgern strahlenden Sonnenschein – ein Zeichen seines Wohlwollens mit den Anliegen
der Pilger… So macht man aus allem was Positives.
Farbmix Ich bin gar kein Freund von der Kombination von weißen Messgewändern (oder gar sog. „Mantelalben“)
mir farbiger Stola. Damit wäre zwar vermutlich rein „rechtlich“ der Vorschrift genüge getan, aber es
sieht einfach aus wie: gewollt und nicht gekonnt. Ne! – Da sollte man schon auf vernünftige Messgewänder
in der entsprechenden liturgischen Farbe zurückgreifen (sofern vorhanden).
Blau? Romulus: „Für die liturgischen Farben gibt es ganz klare überlieferte Richtlinien. Eine Schande,
wenn sich selbst Bischöfe nicht mehr an ihre eigenen Vorgaben halten.“ Dann zeig mir mal die Vorschrift
für blaue Marien-Messgewänder, die es in manchen Gegenden gibt.
Regenbogen Oder um Kardinäle und Papst in hässlichen Gay-Pride-Farbigen Kaseln zu sehen? Man muß schon
die Farbabfolge und die Anzahl der Farben beachten. Nicht alles, was die Farben eines Regenbogens hat,
hat was mit „Gay-Pride“ zu tun. Die sog. „Gay-Pride“-Flagge hat 6 Streifen von oben nach unten: Rot –
Orange – Gelb – Grün – Blau – Violett Die sog. „Pace“-Flagge hat hingegen 7 Streifen von oben nach unten:
Violett – Dunkelbau – Hellblau – Grün – Gelb – Orange – Rot Und noch einige andere mehr mit verschiedener
Anzahl von Streifen und Farbkombinationen: Greenpeace, Flagge der Stadt Cusco de.wikipedia.org/wiki/Cusco
usw. usw. en.wikipedia.org/wiki/Rainbow_flag
@ H.v.O Wenn die Diskussion abgelehnt ist könnten wir das ganze ja nochmals bezüglich der Kirchenmaler
wiederholen. Macht gewiss viel Spaß und bringt ungefähr soviel wie Matts Philosophie. Ja, wäre Michelangelo
nicht schwul gewesen, hätte er die Sixtinische Kapelle weiß angestrichen, statt sie zu bemalen.
Selbige Veranlagung vermutet man übrigens auch bei Tschaikowski und Camille Saint-Saens. Also weg mit
der Musik solcher Leute!
Mitläufer „Die Frage muss erlaubt sein, ob Mozart ein „gläubiger“ Freimaurer, also aus Sicht der Kirche
also ein Ungläubiger, oder ein „naiver“ Freimaurer war, der aus Mode, familiärer Tradition (sein Vater
war bereits in der Loge!), Mitläufertum (damals waren viele „gute Katholiken“ dabei, auch Bischöfe),
oder aus Spieltrieb, warum auch immer, mitgemacht hat, ohne seinen Glauben bewußt zu verraten. Letzterer
Typus war wohl zu der Zeit nicht so selten.“ Also um das nochmal klar zu sehen: Wenn also jemand aus „Mitläufertum“
oder „Mode“ in einer Freimaurerloge ist dann ist das nicht unbedingt schlimm. Wenn aber jemand – wie der
Musiker im Nachbarstrang – aus „Mitläufertum“ oder „Mode“ sagt, daß er nichts gegen Homosexuelle hat,
dann ist das ganz schlimm. Da wird sich doch was zurechtgedreht gerade, wie es zur eigenen Meinung passt.
@PegasusNbW Naja, bei Vivaldi wäre ich mir da nicht so sicher. Ob man Musik eines Priester spielen darf,
der seinen Priesterberuf gleichsam an den Nagel gehängt hat…
am besten alle rausschmeissen? Wenn ich den Stuss hier lese, frage ich mich, welche Musik überhaupt noch
„erlaubt“ ist. – Bach –> Protestantenmusik – Mozart –> Freimaurermusik – moderne Musik –> Teufelswerk
@Rudolfus „Die Amtskirche in Australien sollte das Lied und den Sänger ersatzlos aus dem Programm nehmen.“
Aha! Und als Jesus in seinem haus beim Essen war, kamen viele Zöllner und Sünder und aßen zusammen
mit ihm und seinen Jüngern. Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer
Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen? Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden brauchen
den Arzt, sondern die Kranken. Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn
ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.
noch nicht im Netz? Der Song scheint noch nicht im Internet zu sein – oder doch? Auf der Homepage des
Künstlers findet man ihn auch noch nicht: www.guysebastian.com.au/ Auch auf der WJT-Seite gibt es vorerst
nur einen Bericht: www.wyd2008.org/…_youth_day_2008_song
Der Sämann Der Same ist das Wort Gottes. Die aber an dem Wege sind, das sind, die es hören; danach kommt
der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, auf daß sie nicht glauben und nicht selig werden. Die
aber auf dem Fels, sind die: wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an; und die haben nicht
Wurzel; eine Zeitlang glauben sie, und zu der Zeit der Anfechtung fallen sie ab. Das aber unter die Dornen
fiel, sind die, die es hören und hingehen unter den Sorgen, Reichtum und Wollust dieses Lebens und ersticken
und bringen keine Frucht. Das aber auf dem guten Land, sind die, die das Wort hören und behalten in einem
feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.
geringe Zahlen Nach Sydney werden wohl weniger Jugendliche hinreisen. – Nicht weil sie nicht wollen, sondern
weil es am anderen Ende der Welt liegt, und sich viele die Anreise kaum leisten können. Aber wir werden
sehen.
schade eigentlich „die Jugend geht nicht zu einem Papst der „cool“ ist sondern deshalb weil der Papst
den EINZIGEN Gegenpol zur heutigen Zeit darstellt !“ Schade eigentlich, daß das ganze so personenzentriert
ist. Was nützt es, wenn der Papst für die Jugend ein „Superstar“ ist und ein „Gegenpol“ zu heutigen
Zeit, die Jugend aber sonst nix mit der Lehre der Kirche anfangen kann? Ich kenne einige Jugendliche –
teils auch evangelische oder konfessionslose – die zum Jugendtag fahren, vom Papst und dem was er sagt
begeistert sind, aber mit der Kirche sonst nichts zu tun haben wollen.
@Benedikt Um das festzustellen müsste man es halt mal versuchen. Die Priester könnten ja beim Anlegen
der Gewänder wieder die alten Gebete sprechen. Z.B. beim Anlegen des Zingulums Praecinge me, Domine,
cingulum puritatis, et exstingue in lumbis meis humorem libidinis, ut maneat in me virtus continentiae
et castitatis.
Mottolied Heute braucht’s für jede Veranstaltung ein modernes „Mottolied“ –- Dieser Lieder haben allerdings
in der Regel eine sehr kurze Halbwertszeit und sind genauso schnell vergessen, wie sie entstanden sind…
O:O
Evangelisch? Sebastian bekennt sich zu einer protestantischen Denomination. Ja und? Johann Sebastian Bach
war auch nicht katholisch. Dennoch wird seine Musik in kath. Gottesdiensten gespielt.
@Benedikt Es gibt so einige Erklärungen für manche Dinge, die im Nachhinein erfolgt sind. Ich denke
dort an die Messerklärungen des Durandus. Man kann natürlich z.B. erklären, daß ein Zingulum dafür
notwendig ist, um die „bösen Säfte der Begierde“ im Zaum zu halten, die sich in den Lenden bilden. Das
hört sich zumindest fromm an. Wie profan ist hingegen die Erklärung, daß man ein Zingulum dafür braucht,
um eine zu lange Albe zu schürzen? Ob manche dieser frommen Messerklärungen allerdings heute noch „vermittelbar“
sind, ist doch fraglich…
dann eben so @Benedikt Naja, jedenfalls hat das ganze was mit dem (übertriebenen?) Schmuck der Gewänder
zu tun. Nur ist der Sinn des ganzen Ritus bei Verwendung von weniger „steifen“ Gewändern doch mehr als
fraglich. –- Aber er ist eben vorgeschrieben und man bekommt ihn nicht mehr weg – jedenfalls nicht ohne
daß manche Leute von einer Deformation des Ritus zu sprechen beginnen. jeder weiss, woher der Ritus kommt
jeder weiss, daß er nicht (mehr) notwendig ist aber keiner will was dran ändern, weil es doch so „alt“
und „ehrwürdig“ ist…
Gewand anheben Welche Erklärung willst Du hören? Die fromme oder die praktische? Es gibt nämlich zwei
Erklärungen: Zum einen eine rein praktische: Die Gewänder (Baßgeigen) waren in der Vergangenheit teils
so stark – teils mit Silbergarn – bestickt und mit Verzierungen versehen, daß sie „hart wie ein Brett“
waren. Wenn dann der Priester eine Kniebeuge gemacht hat, wäre das Gewand stehen geblieben und der Kopf
im Gewand verschwunden –-- übertrieben ausgedrückt. Also wurde das Gewand angehoben, damit es nicht
hinderlich war. Dann gibt es noch die fromme Erklärung. Von der gerade konsekrierten erhobenen Hostie
flossen Gnadenströme, wie bei einem Blitzableiter, von oben herunter über das Gewand und die Messdiener
hoben es im richtigen Winkel an, dabei wie bei einer Ski-Sprungschanze, die Gnade zum Volk überfließen
konnte.
@Czibo Nieznany Nun, mir fällt da noch der Sprung zum fehlenden Thema ein. 1) früher trugen die Priester
alle Soutane. Das sah aus wie: „oben Onkel unten Tante“… 2) die Priester zeigten den Leuten ihr Hinterteil
(ein Schelm wer böses dabei denkt)… 3) die Messdiener mußten den „Rock“ (bzw. Messgewand) hochgeben
(bei der Wandlung) –- Ui, ui, ui Wer guckt schon gerne Leuten unter den Rock? Und hier wird es provoziert!
So, das Thema hätten wir also mit viel Phantasie und einigen Unverschämtheiten auch untergebracht.
jetzt fehlt noch was Jetzt hatten wir unpassend zum Thema also schon – irgendwelche Ost-, West- wasweissich-gebiete
– dt. Staatserziehung – Abtreibung Fällt nun noch jemand was unpassendes zum Thema in Bezug auf Homosexualität
ein? Dann wäre wieder alles beisammen.
verwirrt Ich bin jetzt etwas verwirrt bezüglich der plötzlichen Diskussion um irgendwelche „Ostgebiete“.
Stand der Hochaltar denn auf einem „Ostgebiet“ und der Volksaltar auf einem „Westgebiet“? Das würde dem
ganzen Bericht in den Augen von dem ein oder anderen unter Umständen eine politische Färbung verleihen…
Wenn es nicht so war, verstehe ich die Diskussion an dieser Stelle nicht.
juristisch einwandfrei? Der Pfarrer wollte lediglich die neue Messe am alten Altar feiern. Er wollte keine
trid. Messe feiern. UND: Der Pfarrgemeinderat ist ein beratendes Gremium, das gar nix gegen den Pfarrer
entscheiden kann.
was für ein Unsinn! Normalerweise kann man den Volksaltar ja gar nicht entfernen, da er aus Stein sein
sollte und in der Regel fest montiert ist. Einen „Holztisch“ kann man freilich bewegen…aber wer stellt
einen beweglichen Altar auf? Und natürlich ist der Volksaltar keine „Pflicht“. Ich kenne einige Kirchen,
in denen – alleine aus Denkmalschutzgründen – nie einer aufgestellt wurde. Und was hat der Sprecher denn
da für ein Verständnis von Messe? Es ist natürlich alleinige keine Veranstaltung des Volkes. Ohne Priester
keine Messe! Aber es ist natürlich auch keine Privatveranstaltung des Priesters. Schon nach altem Kirchenrecht
sollte es keine Messen geben, in denen der Priester alleine am Altar steht (can. 813 des alten CIC). Freilich
hat es solche Messen gegeben und gibt es immer noch, und die Messen sind auch gültig, aber doch eher
nicht erlaubt; oder zumindest nur mit großen Klimmzügen als „erlaubt“ zu deklarieren.
nicht jeder kann es, nicht jeder will es (können) Die Messe nach dem trid. Messbuch zu zelebrieren kann
sicher nicht jeder Priester – zumindest nicht ohne sich intensiv damit auseinanderzusetzen. Manch einem
Priester – das muß man leider sagen – mangelt es auch an den nötogen Lateinkenntnissen. Aber die Rubriken
des Messbuchs sind im Gegensatz zum Messbuch von 1970 (oder auch dem ganz neuen) doch erheblich umfangreicher
und komplizierter. Vor längerer Zeit habe ich sie mir mal durchgelesen. Die detailierten Bestimmungen
kann man nicht einfach auswendiglernen, sondern muß man auch verinnerlichen und verstehen. Das geht nicht
„mal eben so“.
@Robert Hallo Robert, wenn Du nicht auf die Sub-Domain des Forums klickst forum.fv-katheol.net/ sondern
auf die Hauptdomain fv-katheol.net/ dann steht rechts die Adresse.
@laetare „Wäre es nicht die Aufgabe des Verfassers eines Artikels, diese Anspielungen zu erkennen und
zu entschlüsseln, wenn er sie schon zitiert?“ Wo denkst Du hin, das hätte was mit Intellekt und unter
Umständen mit Arbeit oder gar – oh Graus – mit Wissen zu tun. Stammtischschimpfen kann man ohne all das.
Impressum – Was’n das Ach Robert, gerade HIER darf man das Wort „Impressum“ nur hinter vorgehaltener Hand
in den Mund nehmen. Wo ist denn das Impressum von kreuz.net? Diese Pseudo-Adresse, willst Du doch nicht
als Impressum bezeichnen. Freilich: Dein Forum hat ein Impressum – löblich! Aber Du, der immer mit Klarnamen
schreibt, ist sowieso bekannt wie ein bunter Hund.
glauben und nicht glauben möchtegern-kathole: „na ja, wenn Sie das unten Geschriebene nicht glauben wollen,
dann … glauben Sie’s halt einfach nicht :- )“ Ich sag es mal so: Ich glaube an die Wahrheit, aber nicht
selten an das „unten Geschriebene“.
Naja !? Mat22: „Und dafür lobe ich dieses moderne Medium und seriöse Informations- und Diskussionsplattformen
wie kreuz.net sie zur Verfügung stellt.“ Das Fettgedruckte ist bei dem Impressum mit dem Text: „ohne
Namen eingereichte Informationen und betrachtet es als Ehrensache, die strikte Anonymität seiner Informanten
zu wahren“ so eine Sache. Theoretisch – ich sag nicht dass es so ist – könnte hier jeder seinen Müll
abladen und kreuz.net veröffentlicht es. Manch einem dünkt es indess, dass so verfahren wird. Aber wir
sagt man so schön: Ist der Ruf erst runiniert, schimpft es sich ganz ungeniert.
Falls es stimmt Wenn es stimmt, was er da schreibt, daß auch Pünktchen sich einer „dreister Wiederbetätigung“
bedient, was regt sich das Pünktchen auf? Aber bei Sperre kann es ja als Semikolon wieder auferstehen
möchtegern-kathole Geschichtsschreibung ist was feines, man muß sie sich nur richtig zurechtdrehen –-
hier auf dieser Seite freilich so, daß es möglichst fromm klingt. Ob fromm und richtig aber identisch
sind, ist eine ganz andere Frage.
Alte Messe? Die Selbstbezeichnung als „möchtegern-kathole“ scheint mir schon richtig. Tut er doch so,
als sei nur die alte Messe wirkungsvoll, wobei die Bezeichnung „alte Messe“ ja schon falsch ist, da es
DIE alte Messe ja nicht gibt, vielmehr ist die sog. „alte Messe“ ja eher eine „junge Messe“, die sich
von der „jüngeren Messe“ und von den „alten Messen“ unterscheidet.
Userränge Aber vielleicht sollte man dem Schreiberling des kreuz.net-Artikels mal die Funktionsweise
der phpBB-Software erklären. In dem Artikel steht öfters, daß sich ein User als „stud for“ oder ähnlichem
„vorstellt“. Diese Bezeichnungen sind sogenannte Userränge, deren Bezeichnung der Webmaster vergeben
kann und die sich nach der Anzahl der Postings ändern. Das hat also nix mir „vorstellen“ zu tun.
nicht berühren und doch glauben! Ich weiss nicht, was das Gerede von der Methode des Apostels Thomas:
„Zuerst berühren, dann glauben.“ soll. Thomas hat doch wohl nicht mit den Fingern in den Wunden rumgestochert.
Davon steht zumindest nix im Evangelium.
Niveau Pünktchen: „Es hieß damals, daß diese Leser ein anderes und niveauvolleres Portal für sich
entdeckt hätten“ Naja, etwas niveauvolleres wie kreuz.net zu finden ist nun wahrlich nicht schwer.
Kirchensteuer? Was hat denn der dt. Sonderweg der Kirchensteuer mit der Weltkirche zu tun. Den Gläubigen
in Südamerika ist es ziemlich wurscht, ob es in einem Land in Europa die Kirchensteuer gibt oder nicht.
Was die Leute so zu wissen vorgeben Ich bin immer wieder erstaunt, wie tiefe Einblicke Leute wie Fellay
in die internen Angelegenheiten des Vatikans vorgeben zu haben. @Ruhrpöttler Man sollte schon noch zwischen
einem Roman und einer Reportage oder einem Bericht unterscheiden können; oder glaubst Du auch all das
was in Browns Roman „Da Vinci Code“ steht? Ein Roman ist ein Roman –- mehr nicht.
@Athanasius Darf ich Sie daran erinnern, daß Homosexuelle im Hitler-Reich nur dann verfolgt wurden, wenn
sie sich exhibitionistisch gaben und nie systematisch erschossen wurden wie die Zigeuner? Dazu mal aus
der Wikipedia Die Naziverfolgung schwuler Männer vollzog sich primär über die 1935 erfolgte entgrenzende
Verschärfung des Paragraphen 175 des Reichsstrafgesetzbuches (RStGB). Im Gegensatz zur preußisch-kaiserlichen
Version aus dem 19. Jahrhundert, die nach ständiger Rechtsprechung des Reichsgerichtshofes „beischlafähnliche
Handlungen“ für eine Strafbarkeit voraussetzte, reichten nach dem Willen des Nazi-Gesetzgebers bereits
„begehrliche Blicke“ für eine Strafverfolgung. Im „Dritten Reich“ wurden über 100.000 Männer polizeilich
erfasst (Rosa Listen), 50.000 Urteile ergingen aufgrund von §§ 175 und 175a RStGB, eine unbekannte Zahl
wurde in psychiatrische Anstalten überwiesen. Hunderte schwuler Männer wurden auf gerichtliche Anordnung
hin kastriert… de.wikipedia.org/…_Nationalsozialismus
Eros, Philia, Agape Pünktchen: Der griechische Begriff „agape“ ist jedoch nicht mit Sexus und Eros gleichzusetzen!
Der Begriff „Eros“ kommt im NT wenn überhaupt (ich habe jetzt nicht nachgeguckt) nur selten vor. Dennoch
stehen Agape und Eros in einer Beziehung zueinander: Papst Benedikt schreibt in „Deus caritas est“: Letztlich
lassen sich Eros und Agape niemals ganz voneinander trennen, im Gegenteil: Je mehr beide, wenn auch in
unterschiedlichen Dimensionen, im rechten Verhältnis zueinander stehen, desto mehr verwirklicht sich
die wahre Natur der Liebe. Auch wenn der Eros zunächst vor allem Verlangen ist, wird er, je näher er
der anderen Person kommt, umso weniger nach sich selber fragen, sondern immer mehr das Glück des anderen
suchen, sich selbst verschenken und sich wünschen, „für den anderen da zu sein“: Auf diese Weise tritt
das Moment der Agape in ihn ein und durchdringt ihn.
Zeitgeschmack? @Pünktchen Mir scheint indess, daß in dem Punkte, was akzeptabel erscheint und abgebildet
werden darf, sehr stark vom „Zeitgeist“ abhängig ist. Wie ist es sonst zu erklären, daß zur Zeiten
Michelangelos das Bild akzeptabel war, in späterer Zeit nicht mehr akzeptabel war und übermalt wurde,
heute aber wieder in den Urzustand zurückversetzt wurde. Von einer allgemein und immer gültigen „Wahrheit“
in dieser Frage, scheint man da doch weit entfernt zu sein. Derzeit fahren in solchen Fragen zwei Züge
und zwar in entgegengesetzte Richung und die Fahrgäste in beiden Zügen sind sich sicher im richtigen
Zug zu sitzen… Fragt sich nur: welcher Zug ist der „richtige“?
Was ist exibitionistisch, was ist obszön? @Pünktchen schreibt: …Die eindeutig exibitionistischen und
obszönen Massenfeten der CSD-Umzüge im Westen… Verlinkt ist dort ein Bild von nackten oder fast nackten
Leuten. Da hätte ich auch noch ein „exibitionistisches“ Bild zu bieten, auf dem viele nackte oder fast
nackte Leute zu sehen sind. www.romaculta.it/…mages_det/gesamt.jpg Pfui! – Sowas aber auch!
Meinungsfreiheit Natürlich ist dieser Vorfall in Moskau wieder ein gefundenes Fressen für kreuz.net.
Im Kern ging es Beck aber um das Versammlungsrecht und das Recht auf freie Meinungsäußerung. Und dieses
Recht gilt es m.E. auch zu schützen – selbst dann, wenn man selbst eine ganz andere Meinung zu einem
Thema hat. Man kann sich nicht einfach darauf berufen, daß die Mehrheit einer Stadt oder eines Landes
eine andere Meinung hat, und dann die Meinung der Minderheiten unterdrücken. Wenn man das aber will,
wenn man will, daß die nur die Mehrheitsmeinung in der Öffentlichkeit kund getan werden darf, dann darf
man sich auch nicht beschweren, wenn in einer Stadt mit überwiegend evangelischer Bevölkerung eine kath.
Fronleichnamsprozession verboten wird… Ob kreuz.net in so einem Fall auch „Bravo!“ ruft, weil die Meinung
der Mehrheit geschützt wird?
Co-Redemptrix Da der Titel „Co-Redemptrix“ m.E. durch verschiedene Sachen, wie auch dem Amsterdammer-Phantasma
aufgeladen ist, würde ich vorschlagen das Wort durch „Consolatrix“ zu ersetzen. Es gibt eine ganze Reihe
von Gnadenbildern an Wallfahrtsorten an denen die Mutter des Herrn mit dem Titel „Consolatrix Afflictorum“
verehrt wird. Vom Reimschema würde es auch in den Text passen.
Bitte Wer? Ach Guntramlein, es fragt sich, wer hier die Kirche besudelt. Die katholischen Homosexuellen
oder die katholischen Draufschläger, die keine Achtung vor dem Nächsten haben.
@Guntram Also, Sodomisten sollen mal gefälligst ganz leise seine, wenn sie sich hier dauernd als Opfer
aufspielen SIE WAREN AUCH TÄTER! Es mag auch vereinzelt Täter gegeben haben. Aber diese Täter können
wohl kaum die zig-Tausende inhaftierter, kastrierter oder ermordeter Homosexueller relativieren, wie niemals
überhaupt ein Mord an einem Menschen relativiert werden kann. Aber in Bezug auf Homosexuelle darf man
wohl alles verbreiten. Wenn jemand sagen würde, daß er – jetzt mal rein hypothetisch gesprochen – einen
Juden gekannt hätte, der mit den Nazis gemeinsame Sache gemacht hätte und jener würde daraus folgern,
daß die Juden nicht Opfer seien, dann würde der Aufschrei in Dtl. groß sein. Oder wenn jemand hier
sagt, daß er einen schwulen Priester kennte, der sich an einem Kind vergangen hätte, und die Priester
demnach alle Verbrecher seien, dann wäre der Aufschrei groß. Aber in Bezug auf Homosexuelle nimmt man
sich jedes nur erdenkliche Pseudo-Argument raus, um diese zu diffamieren.
Gott ist die Liebe Wenn es stimmen sollte, daß Gott die Liebe ist und es keine Liebe gibt, die nicht
von Gott stammt (vgl. 1. Johannesbrief), dann sollen mal die homophoben Vorzeigekatholiken erklären,
wie sich zwei Männer oder zwei Frauen lieben können, und diese Liebe nicht von Gott kommen kann.
@VirOblationis Das ist hinsichtl. des Menschen eine Sexualität, die der Fortpflanzung, der Arterhaltung,
dient. So ist es zu verstehen, daß es nach der Erschaffung des Menschen als Mann und Frau heißt: „Seid
fruchtbar und mehret euch…“ Ja, ne is klar. Immer und überall und zu jeder Gelegenheit, soll der Mensch
versuchen sich fortzupflanzen und fruchtbar zu sein. Ja, genauso scheint es gemeint zu sein. Frauen aufgepasst:
wer nicht bei drei auf den Bäumen ist, dem wird ein Kind verpasst.
@VirOblationis Die göttl. Wahrheit ist unbesiegt, weil unbesiegbar. Sie wrid sich am Ende immer durchsetzen.
Welche göttliche Wahrheit meinst Du? Die, daß Homosexuelle mit Nazis gleichzusetzen sind, wie hier geschehen?
Die, daß man Homosexuelle niederknüppeln soll, wie hier einige meinen? Etc. etc.
@Hexenhammer …Naja in Beleidigung sind Sie und Ihresgleichen bestens geübt… Das lernt man von Leuten,
die sich hier katholisch schimpfen. –-------- Zu Justizia. Ja, wenn man sich wie kreuz.net in den tiefen
den Internets versteckt, weil man zu feige ist, dann kann man sich in Sicherheit wiegen. – Noch.
@carlos … ein Blick auf diese Seite reicht um zu erkennen,… Die Seite ist – gottlob – keine Seite
der kath. Kirche. Nein! Hier schreiben teil recht verwirrt und verirrte Schafe der Kirche. Aber sie sind
auch in der Kirche vielfach mit ihrer Meinung alleine.
@Konservativer Ich wollte klarstellen das es ein Errungenschaft der Kirche ist das Abtreibungen verboten
waren, dies wurde von den Liberalen wieder erlaubt. Achja. Heißt es nicht schon im sog. Eid des Hippokrates:
„Ich schwöre … Auch werde ich nie einer Frau ein Abtreibungsmittel geben.“ Aber klar, auch der Eid
ist von der Kirche geschrieben. Ja – ne – is klar.
@Thomasino … Erst beim genaueren Überprüfen des Geschriebenen kommt man dahinter, dass es sich hier
um einen Verein von lesbischen und schwulen Polizeibediensteten handelt,… Da haben Sie vollkommen Recht,
das Geschriebene muß man erst ganz genau überprüfen um dahinter zu kommen, um was es auf der Seite
geht. Man muß sich nämlich die Mühe machen in den Seitenkopf zu gucken, wo steht Verein lesbischer
und schwuler Polizeibediensteter. Schon auf der Startseite velspol-nrw.de/ wird man begrüßt mit den
Worten: Herzlich Willkommen …beim Verein lesbischer und schwuler Polizeibediensteter. Scheint wirklich
sehr schwer zu sein, zu verstehen, worum es auf der Seite geht. Denn dazu muß man wenigstens lesen können.
Mit Verlaub: mit Ihrer Mail machen sie sich sowas von lächerlich, schlimmer geht’s nimmer. Die Forderung,
die sie an die Webseite stellen, könnte man im übrigen auch an kreuz.net stellen. Denn da muß man wirklich
ganz ganz ganz genau hingucken, um festzustellen, daß es keine Seite der katholischen Kirche ist. Bei
VelsPol reicht der Blick auf den Seitenkopf oder der Klick auf das Impressum; bei kreuz.net wird man selbst
unter dem Impressum mit einer fiktiven Adresse abgespeist. – Aber das Thema gab es ja schon öfters.
@Hexenhammer Das …Beck-Bild von kreuz.net ist von der Redaktion recht gut gewählt. Beck im Gestapomantel
daneben ein glatziger Leibwächter à la SA. Da sieht man gleich wessen Geistes Kind die Homosexideologen
sind. Das ist perfiede demagogische Hetze!
@ net_patrol Ich erinnere mal an Einsten: „Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche
Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.“
@Hexenhammer …das Volk vor der blutrünstigen Homoideologie beschützt. Ja, die Blutrünstigkeit liegt
in Rußland auf der anderen Seite: bei manchen Christen und denen, die sich so nennen und bei den Nationalisten
etc.
@Konservativer [V]olker Beck in seinem Beitrag… Daß das Schutzalter im Vatikan 12 Jahre beträgt, sagte
ich ja schon… Übrigens gab es vor kurzem einen „bizarren“ Rechtsfall in Deutschland. Eine Mutter hatte
ihr Baby umgebracht. Die Mutter konnte nicht bestraft werden, da sie zur Tatzeit erst 13 Jahre alt war
und damit noch nicht strafmündig. Der 17jähre Vater des Kindes mußte sich vor Gericht wegen Verführung
Minderjähriger (oder wie sich das nennt) verantworten.
@Konservativer Nur sollte jedem bewusst sein, dass es bei den Grünen Bestrebungen gibt auch Pädophilie
zu legalisieren. Was wollen die Grünen denn? Wollen die gar das Schutzalter auf 12 Jahre heruntersetzen;
also auf das Alter, das derzeit im Vatikan als Schutzalter gilt?
@Guntram Liebe Mitbrüder und -schwester in Christus, laßt Euch von den Sodomisten nicht einschrecken,
nehmt euch an Beispiel an die, leider von der Hl. Mutter Kirche getrennten, Christen ein Beispiel und
sagt offen, daß das was die Sodomisten treiben Sünde ist. Und was die Schläger von Moskau getan haben,
war keine Sünde?
Familienrechtler? Der Artikel spricht davon, daß auch „Familienrechtler“ festgenommen worden seien. Alle
anderen Medien sind sich einig, daß es sich um Neonazis gehandelt hat. Aber vielleicht ist das für kreuz.net
ein und dasselbe
zu viele? Was heißt den Die israelische Armee tötet zu viele arabische Kinder? Wenn dies „zu viele“
sind, wieviele tote Kinden wären denn nach Meinung der Redaktion eine angemessene Zahl?
@ Rudolphus Auch wenn vielleicht an einigen theologischen Fakultätet so eine Entscheidung nicht den Studenten
mitgeteilt wird, so kann und sollte man doch von einem Theologiestudenten soviel Eigenstand erwarten,
daß er sich getraut auch mal einen Blick in den „Denzinger-Hünermann“ zu werfen. Die Entscheidung findet
sich dort unter den Nummern DH 3398-3400
#19 juergen 13:07:16 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
Verschlafen? Interessant! Hier reagiert kreuz.net also im Oktober auf einen kath.net Artikel vom 25. Mai.
Entweder hielt man seinerzeit die kath.net Meldung nicht für erwähnenswert; dann stellt sich aber die
Frage warum man sie nun für erwähnenswert hält, oder aber der anonyme Schreiberling dieses Artikels
hatte einfach Langeweile und hat mal alte Artikel anderer Nachrichtenportale durchgesehen bis er etwas
fand, wozu er meinte, seinen Senf abgeben zu müssen. Ein HOCH auf den kreuz.net-Journalismus!
ad Cameron 1 Diese Frage stellte sich das US-amerikanische ‘Familienforschungsinstitut’ im Bundesstaat
Colorado. Das Family Research Institute in Colorado wurde von Paul Camron gegründet und ist nicht, wie
man beim Lesen des oben zitierten Textes vielleicht annehmen könnte, ein staatliches oder unabhängiges
Institut. – Aber das nur nebenbei. Die Studien von Paul Cameron sind seit langem bekannt und kaum eine
Studie wurde soviel diskutiert und auch kritisiert wie die von Paul Cameron. Er hat Menschen in 7 bzw.
8 amerikanischen Großstädten befragt. Die Personen wurden – wie es bei solchen Studien üblich ist –
rein nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Interviewer läuteten an der Tür und gaben dem ersten Erwachsenen
(bevorzugt Männer), den sie dort antrafen einen Fragebogen mit 550 Fragen in die Hand. Kritisiert wurde
bei der Methode die Länge des Fragebogens. Wer setzt sich schon hin und füllt freiwillig einen Fragebogen
mit 550 Fragen zu teils sehr intimen Dingen aus? So lag die Rücklaufquote der Fragebögen auch nur bei
rund 20% Da die Fragebögen von fremden Leuten an der Tür verteilt wurden, kam es auch in jeder Stadt
mindestens 1x dazu, daß die Leute statt die Fragebögen entgegen zu nehmen lieber die Polizei riefen.
Ich weiß auch nicht, wie ich reagieren würde, wenn plötzlich ein wildfremder Mensch unangekündigt
bei mir vor der Tür stünde und mir einen Fragebogen zu meinem Sexualverhalten in die Hand drücken würde…
Werbung Aha, da wird hier also dazu aufgerufen, keine Nivea-Produkte zu kaufen und statt dessen besser
Dove zu kaufen. Dove gehört zu Unileverkonzern. Dieser war es der 1989 als erster Konzern in England
einen Werbespot im Fernsehn brachte, in dem ein schwules Paar zu sehen war: www2.commercialcloset.org/…iowa/portrayals.html?record=88
Auch die zum Unileverkonzern gehörende Marke Langnese setzt auf Schwule in der Werbung. siehe da: www2.commercialcloset.org/…iowa/portrayals.html?record=693
Sicher erinnert sich der ein oder andere noch an die Werbespots mit „Holger und Max“ der Marke Iglu-4-Sterne,
auch eine Unilever-Tochter 162.61.224.241/index.php?datei=http://w…/ einen Spot gibt es auch als Download
im Netz: www.werbefilmchen.de/…counter/download.cgi?file=Iglu%20mi… Soweit dies, es ließe sich da
noch mehr zu sagen… –---------- Dann scheint kreuz.net also der Meinung zu sein, daß man keine Nivea-Produkte
kaufen sollte, weil Nivea den CSD in Wien und anderen Städten gesponsort hat; vielmehr soll man einen
Konzern unterstützen, der einem immer und immer wieder mit Werbespots überschüttet, in dem schule Paare
auftreten. So ganz verstehe ich das Anliegen nicht…!
@MilesChristi Man sieht je den Leuten, die die Kommunion empfangen nicht an, welcher „Konfession“ sie
angehören. Auch von den Brüdern, die dort leben, sind ja rund 1/3 katholisch. Es liegt aber der Verdacht
nahe, daß unter den Kommunikanten auch der ein oder ander Akatholik war.
Patchworkliturgie Während bei der Abschlußmesse zum WJT noch darauf hingewiesen wurde, daß die Eucharistie
nur Katholiken empfangen dürfen; hat man in Taize auf diesen Hinweise (bewußt??) verzichtet! Man wollte
es wohl allen Recht machen und nach allen Seiten offen sein. Aber wer nach allen Seiten offen ist, der
ist nicht ganz dicht. Ich habe teilweise die Übertragung auf Bayern3 gesehen: Der Kommentator war total
hilflos. Der wußte auch nicht mehr wovon er eigentlich sprechen sollte: Eucharistie, Abendmahl, gesegnetes
Brot, Leib Christi, Blut Christi, Wein… etc. da kam so ziemlich alles vor, was der Sprachschatz in diesen
Dingen hergibt. –- Gut, bei deutschen Medien erwarte ich nicht mehr ernsthaft, daß sich die Kommentatoren
auch nur etwas in der Sache auskennen.
Verspielt Wheeler erwartet sich von Papst Benedikt XVI. eine moralische Wiederbelebung der Christenheit
Wer das Christentum vornehmlich auf Moral reduziert der hat den Inhalt der christlichen Botschaft weder
verstanden noch dient er ihr.
Vorurteile? Stern: Spielt eh keine Rolle. Diese Denkweise – wie im Artikel – prägt alle deutschen Bistümer.
Hauptsache, man kann seine Voruteile pflegen und alle über einen Kamm scheren.
Falsche Datierung Die Instruktion „Instruktion zu einigen Fragen über die Mitarbeit der Laien am Dienst
des Priesters“ stammt nicht von letztem April, sondern von 1997. [A.d.R. Danke für den Hinweis, der Fehler
wurde behoben]