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#23 Guttenberger 22:24:36 | Freitag, 20. August 2010
Martin Weber: idiotischer Nazivergleich Wegen der vielen Tippfehler hier die berichtigte Stellungnahme:
Wieso ist der Nazivergleich idiotisch? Was heißt denn vergleichen anderes, als die Herausarbeitung von
Gemeinsamkeiten und Unterschieden? Warum soll man Gemeinsamkeiten und Unterschiede nicht auch zwischen
der heutigen Massenabtreibung und dem Massenmord der Nazis herausarbeiten? Das Naziverbrechen war (Völker-)Mord.
Abtreibung hingegen ist kein Mord, sondern ein in §§ 218 und 219 StGB gesondert geregelter Straftatbestand.
Es gibt also grundlegende rechtliche Unterschiede. Bei beiden handelt es sich um abscheuliche Verbrechen,
(so JPII völlig zu recht) denen eine völlige Mißachtung menschlichen Lebens zugrundeliegt. Beide sind
in ihrer Art einmalig in der Geschichte. Warum sollte man diese und andere Gemeinsamkeiten und Unterschiede
nicht nennen dürfen? Die inhaltsgleichs Stellungnahme mit den Tippfehlern kann gelöscht werden.
#251 Guttenberger 00:28:37 | Mittwoch, 23. Juni 2010
Freinsberg, Mary Cruz, Ruhrgebietler Freinsberg: daß nur ausreichend konservative Kandidaten Bischof
werden, stimmt nachweislich nicht, denn dazu gibt es – zumindest unter den deutschen Bischöfen- zu viele
68er! Mary Cruz: das fehlende „nicht“ stimmt, Sie haben Recht, herzlichen Dank für die Berichtigung!
Auch ansonsten stimme ich Ihren Auführungen vollinhaltlich zu! Ruhrgebietler: Selbstverständlich ist
Seelsorge die Hauptaufgabe des Priesters. Hierzu gehört aber fallweise auch Stellungnahme zu die Öffentlichkeit
betreffenden Fragen, soweit sie berechtigte Interessen der Kirche, der Seelsorge und der heute gerne mit
Füßen getretenen Menschenwürde betreffen. Zu donum vitae z. B. darf die Kirche nicht schweigen.
#300 Guttenberger 00:12:26 | Samstag, 19. Juni 2010
Bischof Mixa: Gotthard und andere Daß Bischof Mixa nach umfangreichen Mobbingerlebnissen Psychotherapeutische
Behandlung benötigt, ist nicht zu beanstanden. Mixa macht geltend, um Rücktritt genötigt worden zu
sein. Das klingt nach Offenbarung des derzeitigen Hexenkessels in Augsburg durchaus glaubhaft. Damit ist
sein geplanter Gang zum Kirchengericht nicht zu beanstanden. M. W. setzt die Anfechtung einer Willenserklrärung,
wie Rücktritt, jedoch körperliche Gewalt oder zumindest deren Androhung voraus. Wenn das stimmt, ist
der Gang zum Gricht aussichtslos. Wir müssen jedoch berücksichtigen, daß zum Zeitpunkt der Inkrafttretung
der betgreffenden Gesetze psychische Gewalt noch bei weitem nicht die Rolle gespielt hat, wie heute. Damit
könnte Mixa im Rahmen fortentwickelter Rechtsprechung durchaus erfolg haben. Das Tragen bischöflichen
Ornats ist weihe- und nicht jurisdiktionsgebunden. Auch Altbischof Viktor Dammerz OSB ist zum Tragen des
vollen Ornates berechtigt. Der Versuch, Mixa dieses Recht streitig zu machen, läßt auf abgrundtiefen
Haß schließen. Der Versuch, Mixa krank zu reden, erinnert mich lebhaft an die entsprechenden Methoden
anerer Ideologien und deren Umgang mit Abweichlern. Die 68er Ideologie ist auch nur eine Ideologie unter
vielen, eine Denkhilfe für Gehirnprothesenträger.
#203 Guttenberger 22:31:55 | Sonntag, 7. Februar 2010
Paulaner: Bratwürstel Sie sehen geflissentlich darüber hinweg, daß es auch vor VATII schon Katholiken
gegeben hat, die freitags Fleisch essen durften: jene Leute, die den Kopf so hoch tragen, daß das Fleisch
erst am Samstag im Magen ankommt!
#37 Guttenberger 00:52:19 | Samstag, 16. Januar 2010
Kairos: Gottesdienst Sie übersehen, daß Gottesdienste nicht genügen. Jeder Laie kann fast alle Gottesdienste
gültig feiern, selbst das gesamte Stundengebet sowie Andachten und sonstige Wortgottesdienste mit Austeilung
der hl. Kommunion. Es geht vielmehr darum daß in jedem Ort wenigstens einmal sontäglich eine hl. Messe
gefeiert wird, und hierfür ist nun einmal mindestens die Priesterweihe notwendig. Ferner ist zumindest
vor der hl. Messe Beichtgelegenheit notwendig, und hierfür bedarf es ebenso wenigstens der Priesterweihe!
#191 Guttenberger 01:22:16 | Sonntag, 10. Januar 2010
Wiederholung wegen Tippfehler: Mathäus III Die Übereinstimmung der Hochreligionen in ihren wesentlichen
Aussagen bedeutet eben nicht, daß es egal ist, welcher Religion wir uns anschließen. Lesen Sie bitte
genau: ich habe ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Entscheidung für eine Religion auf der Ebene
der Werte getroffen wird. Meine dort folgenden Ausführungen gehören ebenfalls zu meiner Antwort.
#51 Guttenberger 00:37:38 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Mittelalter Unabhängig davon, welche Zeit man für das Mittelalter ansetzt – gebräuchlich ist die Zeit
ab Untergang des weströmischen Reiches bis zum Untergang des oströmischen Reiches und der damit verbundenen
Einwanderung griechischer Gelehrter, die zum Beginn der Renaissance führte – sollte man das Mittelalter
weder als Ideal hochstilisieren, noch verteufeln. Das Mittelalter hatte zweifellos hohe Ideale und eine
blühende Kunst (bildende Kunst und Musik), aber eben auch starke Schattenseiten, denn die hohen ritterlichen
Ideale wurden so gut wie nie in letzter Konsequenz gelebt und artete sogar in Raubrittertum aus. Die Einheit
von Staat und Kirche war zweifellos ein hohes Ideal, hat aber dazu geführt, das sich Kaiser und Papst
mitunter stritten, wie die Kesselflicker. Auch kann man mittelalterliche Fehden in ihren geistigen Grundlagen
nicht mit heutigen Kriegen gleichsetzen, denn es handelte sich im Wesentlichen um Rittertourniere, wobei
die Praxis allerdings wenig ritterlich war und heutiger Praxis recht nahe kommt. Die Trennung von Kirche
und Staat ist eine moderne Idee, bei uns waren beide bis 1806 Eines, im oströmischen Reich war es grundsätlzich
genauso, wobei allerdings die kaiserliche Macht überwog. Wir dürfen nicht vergessen, daß der österreichische
Kaiser in seiner Eigenschaft als Rechtsnachfolger des römisch-deutschen Kaisers noch das Recht der Bestätigung
der Papstwahl hatte, erst Pius X hat diese im Rahmen des italienischen Königreiches vollständig sinnlose
Praxis abge…
#27 Guttenberger 23:28:07 | Donnerstag, 9. Juli 2009
Pius-Brüder, Fortsetzung Unser Herr hat uns die Freiheit nicht deswegen gegeben, damit sie uns von irgendeiner
Insganz wieder genommen wird, sondern damit verantwortlich damit umgehen. Die Kirche ist daher nicht berechtigt,
uns Gläubige unter Ausschaltung jeglichen Widerstandes in den Himmel zu karren, wie es sich die Pius-Brüder
offenbar vorstellen. Wie sollten wir uns dann unter Auswertung unserer Talente bewähren? Nach Vollkommenbheit
können wir letztlich nur in Freiheit streben. Wir vervollkommnen uns, indem wir unseren Verantwortungsbereich
vervollkommnen, also unsere tägliche Arbeit möglichst vollkommen und vollendet verrichten, indem wir
genauso primärmotiviert und aus Liebe handeln, wie Gott selbst und so unsere Ebenbildlichkeit des Herrn
in uns verwirklichen. Damit geht es sowohl um unser Inneres, also auch das Außen. Ausgang ist unser Inneres,
von wo wir nach außen möglichst vollkommen wirken sollen. Der Hauptakzent liegt aber im Innen, denn
sonst ist es unerklärlich, daß ein Mensch mitten in seinem Schaffen abberufen wird. Der Mensch wird
abberufen, wenn er sein Leben im Herrn vollendet hat, unabhängig davon, ob auch seine Aufgaben nach außen
vollendet sind. Wieso die DBK den Kirchenvoilksbegehrern weit verständnisvoller entgegen kommt, als den
Pius-Brüdern, ist allerdings in keiner Weise nachvollziehbar. Ich vermute hier eine innere Unsicherheit
und das Fehlen von Argmenten für die geistliche Auseinandersetzung bei der DBK.
#57 Guttenberger 14:00:31 | Donnerstag, 2. Juli 2009
Personalpoloitik in Kirche und Wirtschaft Zu meinen Ausführungen ist grundsätzlich nachzutragen, daß
erwähnte Mißstände die absolute Ausnahme sind, sowohl in Kirche, als auch in der Privatwirtschaft.
In der Privatwirtschaft wird eine Geschäftsleitung einen Manager nicht so ohne weiteres ausschalten,
weil sich dann immer kritische Fragen nach der Sorgfalt der Eigunungsprüfung vor der Ernennung stellen.
In Großunternehmen wird ein mißliebig gewordener Manager im Allgemeinen auf eine unbedeutende Stelle
versetzt, unter Fortzahlung seiner Bezüge und Beibehaltung seines Titels, es sei denn, er hat sich allzu
grober Fehlentscheidung schuldig gemacht. Aber Entlassung nach der beschriebenen Methode ist grundsätzlich
möglich und kommt in seltensten Fällen auch vor. Ähnlich ist es in der Kirche: nach meiner Erfahrung
in Köln ist es für eine Pfarrre äußerst schwierig, einen auch nach objektiven Maßstäben untauglichen
Pfarrer los zu werden, d. h., in aller Regel steht das Bistum zu seinen Priestern. Bei Pater Bernhard
Sirch OSB handelt es sich auch nach meiner Ansicht um einen einzigen negativen Fall unter vielen positiven.
Bedenken Sie bitte, wieviele Priester es in Österreich gibt, die mit der Treue ihrer vorgesetzten Behörde
überwiegend positive Erfahrung machen. P. Sirch ist also ganz sicher ein bedauerlicher Einzelfall. Ich
habe mit meinen Ausführungen lediglich auf die grundsätzlichen Möglichkeiten hingewiesen, will aber
auf keinen Fall Kirche und Privatwirtschaft in schlechtes Licht rücken.
#47 Guttenberger 17:03:50 | Mittwoch, 1. Juli 2009
Pater Bernhard Sirch OSB Verehrte Clarissa, ich habe ausschließlich sachliche Fragen gestellt, ohne jede
Polemik! Das Thema „Christenverfolgung“ ist von anderer Seite eingebracht worden, nicht von mir. Bitte
um sorgfältigere und verantwortungsbewußte Recherche. Es trifft zu, eine Versetzung ohne Angabe von
Gründen ist rechtlich zulässig ist. Dieser Tatbestand liegt hier nicht vor. Es werden falsche Gründe
genannt. Die vom Pater geschilderten Gespräche mit seinen Vorgesetzten nennen ausdrücklich keine genauen
Gründe, genauso, wie man bei fehlender Schuld vorgeht. Diese Praxis ist aus Kirche und Welt gleichermaßen
und sattsam bekannt, der Gipfel niederträchtiger Gemeinheit. Abservierung eines mißliebigen ltd. Angest.
ist auch in der Privatwirtschaft problemlos. Versetzung aufgrund bewußt falscher Anschuldigungen mag
zwar formaljuristisch zulässig sein, ist aber gemein und hinterhältig. Jeder Mensch sollte Ehrfurcht
vor dem Wort haben, ein Christ erst Recht, weil das Wort Fleisch geworden ist. Ein Mensch ist nun einmal
so viel wert, wie sein Wort. –- Andere Zuschreiber: Indiskretion von Seiten des Paters ist nach meinen
Recherchen nicht feststellbar. Sollte sich jemand aufgrund eines Seelsorgegesprächs beschwert haben,
so ist der Pater zu seiner Verteidigung in demselben Forum berechtigt. Trägt der Beschwerdeführer seine
Anklage in die Öffentlichkeit, so darf der Pater sich öffentlich verteidigen. Etwa entgegenstehende
Bestimmungen des Kirchenrechtes erinnern eher an Bananenrepublikniveau.
#248 Guttenberger 20:12:09 | Montag, 29. Juni 2009
Rums: Herzlichen Dank für Ihre Stellungnahme, der ich mich vollinhaltlich anschließe! Ein Ziel von VATII
war es, die katholische Kirche aus der (ideologischen) Enge des Katholizimus herauszuführen in die ursprüngliche
Freiheit Ihrer Katholizität! Ich sehe, mich hier vertan zu haben. Setzen Sie bitte statt „Freiheit“ das
Wort „Weite“ , denn so wollte ich mich ausdrücken: Ein Ziel von VATII war es, die katholische Kirche
aus der (ideologischen) Enge des Katholizimus herauszuführen in die ursprüngliche Weite Ihrer Katholizität!
Gotthard, Caldonazi: pro köln G: Als ich letzten Samstagabend von einer Reise kurz nach 17 Uhr im HBF
ankam, waren ein paar Polizisten und keine Demeonstranten zu sehen. C: Daß „pro köln“ rechts steht,
bezweifelt m. W. niemand. Daß die Gruppe rechtsradikal ist, ist bisher nicht nachgewiesen. Entsprechend
dem vorgegebenen Sprachgebrauch gilt jedoch alles rechtsradikal, was rechts ist. Wir sollten die Dinge
nüchtern sehen.
St. Anton: „Pro Köln“ Von Rechtsradikalismus ist bei „Pro Köln“ bisher nichts bekanntngeworden. Daß
diese Gruppe vom Verfassungsschutz beobachtet wird, sagt nach heutigen Verhältnissen leider nichts, denn
das werden „Die Linken“ auch, leider nicht in allen Bundesländern. Daß „pro Köln“ gegen die genannte
Moschee ist, besagt noch nicht über Rechtsradikalität, denn die Moslems dulden in ihren Ländern häufig
auch keine christlichen Kirchen. Hier sollte man durchaus Gegensewitigkeit fordern, doch leider ist der
Westen innerlich zu schwach. Mit seiner Verbindung zwischen Dialog und Moscheebau hat sich Pfarrer Biskupek
(St. Aposteln) einen Bärendienst erwiesen, denn eine solche Verbindung ist nicht zwingend, wie das Beispiel
der Moslems zeigt, die trotz Gesprächsbereitscheft keinen christlichen Kirchenbau dulden. Vermutlich
ist er deswegen nicht Pfarrer seines Pfarrverbandes geworden, obwohl seine Kirche, St. Aposteln, die Hauptkirche
ist. Die von Biskupek konstruierte Verbindung hinterläßt eher den Eindruck abgrundtiefer Naivität.
Grundsätzlich ist der Sprachgebrauch interessant: Rechtsradikale werden immer so genannt, wohingegen
Linksradikale nur „Radikale“ genannt werden, ohne Hinweis auf ihre politische Richtung. Das zeigt doch,
wer die veröffentlichte Meinung steuert.
#85 Guttenberger 17:16:50 | Mittwoch, 25. März 2009
filioque Auf die erwähnte Anfrage habe ich vom damaligen Refenrenten heute folgende Antwort erhalten:
„„Bezüglich Ihrer Frage über den Hl. Geist muß ich sagen. daß ich mich damals wohl etwas unklar ausgedrückt
habe. Die Formel von Florenz, die Sie mir richtig mitgeteilt haben, stellt einen für beide Seiten „akzeptablen“
Kompromiß dar. Anstelle von „ex Patre Filioque“ setzt sie „ex Patre per Filium“. Wohl haben damals alle
Konzilsteilnehmer unterschrieben, aber die Griechen daheim widerriefen später und auch die Römer gebrauchten
sie nicht im Credo. Nur die Bulgaren bekennen sich zu ihr bis heute, wenn auch nicht im Credo. Ich hätte
damals sagen sollen, Sohn und Geist gehen vom Vater aus, und zwar der Geist – nach dem Florentinum – durch
den Sohn. Und außerdem sendet der Sohn den Geist in die Welt.“ Soweit das Zitat des Antwortbriefes des
damaligen Referenten auf meine Anfrage. J. G.
#61 Guttenberger 23:39:25 | Dienstag, 17. März 2009
Tutti Santi, Clarissa Colonia Tutti Santi hat die Lage richtig beschrieben. Das „filioque“ stammt aus
dem Streit mt den Arianern und kommt in Spanien erstmalig vor, durch Diktat eines römischdeutschen Kaisers
ist es in das Credo übernommen worden. Im Konzil von Ferrara-Florenz hat man sich geeinigt, daß der
Hl. Geist in Ewigkeit vom Vater ausgeht und vom Sohn in die Welt gesandt wird. Strittig ist in der Tat
ausschließlich der Umfang des römischen Primates. Daß Rom über die östlichen Patriarchen nicht dieselbe
Jurisdiktion ausübt, wie über die westlichen Bischöfe seines eigenen Patriarchates, ist wohl auch in
Rom nicht bestritten. Verwirrung hat im Osten der Verzicht des Papstes auf seinen Titel „Patriarch des
Abendlandes“ ausgelöst. CC: Der Alleinvertretungsanspruch ist allen Kirchen eigen. Tutti Santi hat hier
lediglich den orthodoxen Standpunkt beschrieben ohne den katholischen infrage zu stellen. Wegen der Anerkennung
der Sakramente ergibt sich die Frage, von wann Ihre Kenntnis ist. Hier ist es gerade nach dem Konzil mehrfach
hin- und her gegangen. Auch haben nicht alle Patriarchate gleich entschieden. Vermutlich wird die Anerkennng
in den einzelnen Patriarchaten unterschiedlich gehandhabt. So hat . B. Rußland eine Zeit lang Katjholiken
zum Altarssakrament zugelassen, diese Regelung aber wegen verschiedener Streitigkeiten wieder aufgehoben.
#123 Guttenberger 20:24:42 | Montag, 16. März 2009
Clarissa Colonia: orthodoxes Eherecht Die Orthodoxie erlaubt drei Heiraten, unabhängig davon, ob die
jeweils vorangegangene Ehe durch Tod oder Scheidung endete, wobei die Formulierung „bis der Tod euch scheidet“
dort beanstandet wird: wegen des Übergangs in das ewige Leben kann der Tod nicht scheiden, so daß diese
Formulierung nach orthodoxer Auffassung als Zweifel am Weiterleben nach dem irdischen Tode verstanden
werden kann. Nach der liturgischen Ordnung wird jedoch ab der Zweittauung nicht mehr gekrönt, weil das
Sakrament der Krönung bereits empfangen wurde. Vielmehr ist ein Bußakt vorgesehen. Eine vierte kirchliche
Trauung ist jedoch völlig ausgeschlossen. Pikanterweise sind dem oströmischen Kaiser Leon VI (verst.
912) kurz hintereinander drei(!) Ehefrauen gestorben, ohne einen Thronfolger zu hinterlassen. In Kenntnis
unterschiedlichen Kirchenrechtes hat er sich wegen einer 4. Ehe an Rom gewandt und und Papst Sergius III
hat nach römischem Recht einer erneute Trauung erlaubt, die aber vom Patriachen Nikolaos Mystkos nicht
anerkannt wurde. Ironie der Geschichte: dieser Patriarch hat nach dem Tode von Leon VI und seines Bruders
Alexander ein Jahr später (913) für den noch unmündigen Sohn Leons VI (Alexander hatte keinen Sohn)
Kaiser Konstantin VII die Regentschaft führen müssen, obwohl er, wie erwähnt, dessen Legsalität nicht
anerkennen konnte!
#110 Guttenberger 23:18:07 | Mittwoch, 11. März 2009
Abendmahl, Fortsetzung Die Verdienste der historisch kritischen Bbelauslegung sind sicher unstreitig.
Gefährlich ist allerdings die Umkehrung der biblischen Berichte: Geschichte als Wissenschaft gibt es
erst seit Ranke und Mommsen, also seit dem 19. Jahrhundert. Davor hat man historische Tatsachen zur Schilderung
seiner Anliegen benutzt. So gilt z. B. die Schilderung der Eroberung Trojas der Darstellung der griechischen
Heldentaten, für die Troja herhalten mußte. Dabei war es völlig normal, Tatachen so zu verbiegen, daß
sie dem Anliegen des Autors gerecht wurden. Das galt als völlig legitim Genauso ist es mit der Bibel.
Hier müssen wir immer nach dem Anliegen des Berichterstatters fragen. Wenn er in seiner Schildrung die
Damen fortläßt, hat das ganz seinen Grund. Im Übrigen greife ich gerne die Frage von Mrs. Cologne auf,
warum sich ausgerechnet Männer mit so viel Nachdruck für Priesterinnen einetzen.
#138 Guttenberger 02:06:52 | Dienstag, 10. März 2009
Leblhuber: Piusbrüder tut mir leid, aber dafür verwechseln Sie „Du“ mit „Sie“! Mir ist keine Verbrüderung
zwischen uns bekannt! Im Übrigen leiden Sie unter Interpretitis, denn Sie interpretieren einen Rückzug,
den ich nie vollogen habe. Ich habe lediglich geschrieben, daß der Vorwurf des Katholizismus auch ohne
poltischen Hintergrund besteht und das auch nachgewiesen, ihn jedoch für die Pisubrüdr nicht abgestritten.
Die Gabe der Unterscheidung (discretio) haben Sie allerdings nicht, sonst würden Sie zwischen Katholizität
und Katholizismus, Wirklichkeit und Ideologie, unterscheiden!
Schalom: Zölibat Schalom: Sie wissen genauso, wie ich, daß der Zölibat keine Glaubensfrage, sondern
eine der Kirchendisziplin ist und damit jederzeit aufgehoben werden könnte. Die genannten Probleme (Österreich)
sind bekannt, nicht jedoch auf dort beschränkt. Gleichwohl ist der Zölibat sicher nicht die Wurzel allen
Übels, gerade die hohe Ehescheidungsziffer sollte uns auf den Boden der Wirklichkeit zurückholen: die
Ehe ist kein Allheilmittel, sodern bei dem heutigen beruflich bedingten Streß’oft genug eine zusätliche
Belastung. Ich war als Berufstätiger, selbst Single, froh, beim abendlichen Betreten meiner Wohnung erst
einmal absolute Stille zu haben. Treffen zwei gestreßte Ehepartner aufeinander, ist der Krach schon vorprogrammiert.
Das Problem ist vielmehr fehlende Vermittlung geistlicher Substanz zu einem ganz prsönlichen Verhältnis
zu Gott, die Gewissheit, sich in allem Auf und Ab von ihm getragen zu wissen. Meine Familie hat in ihrer
etwa 600-jährigen Geschichte alle Höhen und Tiefen durchgemacht, das gibt natürlich Sicherheit. Wichtig
ist neben analythischem Denken der Wissenschaft unbedingt die Vermittlung auch verknüpfenden Denkens,
denn beide gehören zusammen, wie die beiden Themen eines smphonischen Satzes. Banal ausgedrückt: auf
2 Beinen steht man sicherer, als auf einem, so habe ich selbst durch entsprechendes Wissen nie Glaubenszweifel
gehabt, obwohl sich die bekannten Fragen mir selbstverständlich auch stellen. Gott fordert den ganzen
Menschen, mit all seinen Talenten.
Burgorus: Paragraphenreiter, Fortsetzung Sie schauen geflissentlich darüber hinweg, dáß wir es hier
(Benutzung von Vergleich im Sinne von Gleichsetzung) mit einer ganz gerissenen Sprachmanipulation zu tun
haben, denn wenn „Vergleich“ = „Gleichsetzung“ ist, gibt es für die Herausarbeitung von Gemeinsamkeiten
und Unterschieden kein Wort in der deutschen Sprache mehr, d. h. eine solche vergleichende Denkoperation
ist begrifflich heimatlos. Damit ist Denkverboten durch die ein öffentliches Monopol beanspruchenden
Meinungsleferanten Tür und Tor geöffnet: sie kaschieren ihre Denkverbote mit dem Hinweis auf Vergleichsverbote
oder die Unmöglichkeit von Vergleichen. Sehen Sie das nicht, Herr Burgorus? Eine ähnliche Sprachmanipulation
haben wir bei Benutzung des Wortes „Rehabilitierung“ im Zusammenhang mit dem Aufhub der Exkommunikation
der Pius-Bischöfe. Dieser Begriff ist hier völlig falsch, weil er suggeriert, diese Bischöfe würden
in eine Rechtsposition eingesetzt, die ihnen (zu Unrecht) abgenommen wurde. Ein Amt haben die illegal
geweihten aber nie gehabt und haben es auch jetzt nicht. Die Aufhebung der E. ist zuerst und vor allem
eine sakramentale Begünstigung, d. h., die vier dürfen überhaupt wieder legal beichten usw. Es ist
ausgesprochen schockierend, wie leicht hier mit einem bewußt falsch benutztem Vokabular die Volkswut
aufgekocht wurde. Das Ausland wird das auch so sehen und kritische Fragen nach der Zuverlässigkeit, insbesondere
nach der politischen Zuverlässigkeit unseres Landes stellen.
Caritatem: „Kloster auf Zeit“ Im Kloster werden Sie ganz sucher nicht „angebagggert“, Sie haben wohl eine
negative Phantasie. Schließlich sind solche Kurse keine Kontaktbörse. Ich habe Sie seriöser eingeschätzt.
Für Damen werden diese Kurse ausschließlich in Nonnen- und Schwesternklöstern angeboten, für Herren
in Abteien und sonstigen Männerklöstern. Verständlicherweise kenne ich nicht jedes Angebot, aber gemischgeschlechtliche
Kurse sind mir bisher nicht bekannt geworden. Imm Übrigen bin ich ganz sicher viel zu alt für Sie.
Seppi: Bagatelle Nun übertreiben Sie aber in die andere Richtung! Auslöschen menschlichen Lebens ist
nie eine Bagatelle, auch vergleichsweise nicht. Mord ist in § 211 StGB geregelt, Abtreibung unter §§218 –
220, also ein eigenständiger Straftatbestand mit eigenständigen Rechtsfolgen. Damit ist Abtreibung eben
kein Mord. Das ändert aber nichts an der Berechtigung der Aussage von Papst Johannes Paul II, der zutreffend
betont hat, daß Abteibung ein verascheuungswürdiges Verbrechen ist! Bitte, arbeiten Sie den Abtreibungsbefürwortern
nicht mit überspitzten, aber sachlich unhaltbaren, falschen Formulierungen in die Hände! Wr machen uns
unnötig lächerlich.
#48 Guttenberger 23:03:34 | Donnerstag, 5. März 2009
Caritatem: Ihren Ausführungen kann ich mich aus eigener Anschauung so pauschal nicht anschließen. Zwar
bin ich selber nach über 50-jähriger ehrenamtlicher Mitarbeit wegen linker Manieren unseres Netzwerk-Pfarrers
(die Netzwerkerideologie ist der 68er eng verwandt) aus dem Mitarbeiterkreis ausgeschieden. Auch die Auseinandersetzung
mit den Pius-Brüdern zeigt die völlig unvertretbare Abhängigkeit der Bischöfe von der veröffentlichten
Meinung. Die dringend notwendige Auseinandersetzung mit der 68er Ideologie suchen wir vergebens. Bischof
Mixa, der eine verantwortungsbewußte eigene Meinung vertritt und ein Schwimmen gegen den Strom nicht
scheut, stößt sogar auf Widerstand des Episkopates, der in seiner Gesamtheit offenbar lieber wie ein
toter Fisch mit dem Strom schwimmt. Das ist alles höchst unerfreulich. Nur: wer selber ohne Fehler ist,
werfe den ersten Stein! Die Gesamtheit der unerfreulichen Dinge verhindert es nicht, selbst durch ein
ernsthates geistliches Leben zur Fülle zu finden, in der göttlichen Fülle seine eigene Erfüllung zu
finden. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen: hierzu benötigen wir kein Weihesakrament, Taufe und
Firmung genügen vollauf. Hierzu muß man allerdings in die Stille finden und Stille aushalten. Es gibt
hier – auch für Frauen – im Rahmen von „Kloster auf Zeit“, „Tage im Kloster“ und ähnlichen Angeboten –
möglicherweise im Internet abrufbar – ausreichend Angebote zu einer Anleitung. Wichtig ist Geduld, auch
mit sich selbst. Ein jahrelanger steiniger Weg liegt vor Ihnen!
#46 Guttenberger 22:09:33 | Donnerstag, 5. März 2009
Caritatem: Kritik Warum muß man den Vatkan kritisieren? Bitte, nennen Sie die die Rechtsgrundlage Ihrer
forderung! Im Übrigen: hat Ihre Forderung grundsätzlichen Charakter, oder bezieht sie sich nur auf den
Vorgang „Pius-Bischöfe“?
#44 Guttenberger 21:49:55 | Donnerstag, 5. März 2009
caritatem, sefirot: Papst; Alois Bischof: Evolution c,s: Wieso BXVI den Deutschen geschadet hat, ist von
Ihnen nachzuweisen. Behaupten kann jeder. Natürlich kann man den Vatikan kritisieren. Vermutlich hat
es tatsächlich Pannen gegeben. Aber auch hier gilt: wem noch nie eine Panne passiert ist, möge bitte
den ersten Stein werfen. BXVI ist jedenfalls kein Fehlverhalen nachweisbar. B: Natürlich darf man die
Evolutionstheorie nicht zu einer Ideologie herabwürdigen. Die Kirche kann nur feststellen, ob die E.
mit der Lehre der Kirche vereinbar ist, und das ist, soweit mir bekannt, schon längst geschehen. Wir
haben schon vor 50 Jahren in der 4. Gymnasialklasse im r.-k. Religionsunterricht Evolutionstheorie gelernt,
so habe ich die heutige Infragestellung dieser Theorie als befremdlich empfunden. Will man etwa wieder
zurück? Das Gespräch von Naturwisenschaft und Glaube ist hoch interessant, wie auch wir es im Rahmen
der Deutschen Gesellschaft Teilhard de Chardin pflegen. Genauso,wie Thomas und andere das christliche
Weltbild mit Hilfe der Philosophie zu erklären suchten, versucht es Teilhard mit Hilfe der Naturwissenschaft.
Da naturwissenschaftliche Erkenntnis sich heute weit rascher ändert, als damals die damalige philosophische,
ist das Verhältnis weit spannungsreicher und damit interessanter. Allerdings hatte die Scholastik ebenfalls
gehörige Probleme, als nach der Eroberung Konstantinopels die Originaltexte von Aristhoteles nach Europa
kamen, die bis dahin ausschließlich aus Übersetzungen aus dem Arabischen bekannnt waren.
#38 Guttenberger 21:19:25 | Donnerstag, 5. März 2009
Gotthard, Sefirot G: Mit den Marienkundern hat die Aussage von Bischof Mixa ganz sicher nichts zu tun.
S: Wieso der Vergleich schräg ist, ist von Ihnen zu begründen. Mixa zählt im Übrigen nicht zusammen,
sondern stellt gegenüber. Im Übrigen: wenn Sie ein Kilo Äpfel und ein Kilo Birnen zusammenzählen,
haben Sie zwei Kilo Obst. Was haben Sie daran auszusetzen?
#28 Guttenberger 00:53:04 | Donnerstag, 5. März 2009
Gotthard: Schlachtung Hierfür gibt es – jedenfalls laut BGB und StGB – keine Legaldefinition, so daß
dieser Begriff auch auf die Vernichtung menschlichen Lebens angewendet werden darf. Die Sprachpolizei
ist wohl eher den Vertretern der 68er Ideologie zuzuordnen. Hierfür spricht die falsche Anwendng des
Begriffs „Vergleich“ im Zusammenang mit Holocaust und Abtreibung, des Begriffs „Rehabilitierung“ m Zusammenhang
mit den Pius-Bischöfen, die Verdrängung der Konservativen in die reaktionäre Ecke usw.
#26 Guttenberger 00:11:59 | Donnerstag, 5. März 2009
Bischof Mixa hat Recht! An seien Ausführungen ist absolut nichts auszusetzen. Es spricht für ihn, daß
er die Auseinandersetzung mit Erzbischof Zollitsch, der der veröffentlichten Meinung genauso auf den
Leim geht, wie Hieronymus 333, nicht auf die Spitze treibt.
#36 Guttenberger 00:00:11 | Donnerstag, 5. März 2009
Galatea: Dalai Lama, Schmarrn, Meinung, Bewußtsenserweiterung Meinung:ähnlich der Mathematik, wo es
Gleichungen mit einer und mit mehreren gleichermaßen richtigen Lösungen gibt, verhält es sich auch
mit Meinungen! Schmarrn: es istr äußerst anmaßend, die Meinungen anderer Religionen von vornherein
als Schmarrn zu bezeichnen! Was den Dalai Lama anbetrifft: woher wollen Sie wissen, daß das bei ns verbreitete
Schriftgut von ihm und über ihn ein zutreffendes Bild von ihm widergibt. Aus den Auseinandersetzungen
über die Pius-Brüder (Aufhub der Exkommunikation) und den Wirbel um Bischof Mixa sehen Sie doch, wie
wir – zum Teil sogar durch Wortverdrehungen – manipuliert werden. Bewustseinserweiterung: hier haben Sie
nur halb gelesen, denn ich habe ausdrücklich Paulus zitiert: „prüfet alles, das Gute behaltet“. Wie
wollen Sie denn anders prüfen, als unter Führung des hl. Geistes, die spätestens durch die hl. Firmung
jedem von uns angeboten wird. Man sollte allerdings der Versuchung widerstehen, den eigenen Vogel mit
der Taube des hl. Geistes zu verwechseln (= Unterscheidung der Geister, gehört zu den Haupttugenden).
#32 Guttenberger 20:56:09 | Mittwoch, 4. März 2009
Hildegardfan: Gespräch Ganz selbstverständlich muß miteinander gesprochen werden! Schließlich hat
Jesus Christus auch zu überzeugen versucht und nicht verlangt, daß seine Zuhörer seine Lehre ohne Widerrede
annehmen!
#92 Guttenberger 14:43:45 | Mittwoch, 4. März 2009
HBR, Tuttisanti HBR: Wie schon mehrfach festgestellt, heißt Vergleichen die Herausarbeitung von Gemeinsamkeiten
und Unterschieden. Was schreiben Sie für einen Unsinn? Tuttisanti: Für „Schlachten“ gibt es m. W. keine
Legaldefinition (jedenfalls kommt der Begriff weder im BGB noch imm Strafgesetzbuch vor), so daß man
diesen Begriff auch auf das Umbringen von Menschen anwenden kann. Ihr Hinweis auf den „Götzen Selbstverwirklichung“
trifft vollumfänglich zu. Die Abtreibungsbefürworter werden einmal wieder Sturm laufen.
#32 Guttenberger 00:02:08 | Mittwoch, 4. März 2009
Galatea: Schmarrn Was bezeichnen Sie hier als Schmarrn? Ich schätze Ihre Entschiedenheit, mit der Sie
für Biscof Miua eintreten, weil wir da einer Meinung sind. Es ist aber gerade das Kenneichen des Konservativen,
für neue Entwicklungen und Bewußtseinserweiterungen offen zu sein, nach dem Wort des Apostels Paulus:
„Prüfet alles, das Gute behaltet“. Wenn Sie sich auf die Schriften der katholischen Kirchenväter beschränken,
ist das natürlich in Ordnung. Sie sollten deswegen aber Andere nicht verurteilen, die bei uneingescränkter
Treue zur Katholizität ein weiteres Interssenspektrum haben.
#89 Guttenberger 23:52:50 | Dienstag, 3. März 2009
Galatea: Ihre Stellungname vom 3. März,21.56 die Ungerechtigkeit liegt in dem Umstand, dass dem Bischof
Mixa wieder einmal „Fettnäpfchen“, „Unerhörtheit“, „Peinlichkeit“, „Holocaustverniedlichung“ und ähnliches
vorgeworfen werden kann, medienwirksamst und ohne jede Scham, und die Aussage, um die es ging, dabei,
wie immer, mit dem Holocaustschäufelchen rasch in den Mülleimer des Nichtwahrgenommenen geleert wird.
Die massenmörderischen Abtreibungszahlen sind Tabu. Das Problem liegt in Ihrer Formulierung: „daß ihm…vorgeworfen
kann“. Hätten Sie geschrieben: „vorgeworfen wird“ wäre Ihre Aussage eindeutig gewesen. Ihre Formulierung
kann man so verstehen, daß ihm besagte Tatbestände zu Recht vorgeworfen werden können, und das hat
mich verständlicherweise stutzig gemacht. „Wird“ wäre richig gewesen, weil ihm diese Tatbestände tatsächlich
vorgeworfen werden. Wenn Vorwürfe gemacht werden können, heißt das in aller Regel, daß sie zu Recht
erhoben werden können.
#30 Guttenberger 23:38:26 | Dienstag, 3. März 2009
Galatea: Schriften Als überzeugter und praktizierender Christ lese ich natürlich lieber die Schriften
von Theresa von Avila, obwohl meine eigenen Interssen besser bei Johannes Cassian aufgehoben sind, einem
begnadeten geistlichem Vater und Schriftsteller, dessen Lektüre sogar der hl. Benedikt in seiner Regel
empfielt und dessen Einfluss sowohl dort, als auch im Exerzitienbuch des hl. Igatius von Loayola nachgewiesen
ist. Man sollte im Zeitalter des interreligiösen Gesprächs den Interessierten auch Schriften des Dalai
Lama zugänglich machen. Hier betone ich immer wieder, von Fachleuten bestätigt: wer in seiner eigenen
Religion sicher ist, fühlt sich durch die Aussagen anderer Religionen in seiner eigenen Religion bereichert
und gestärkt. Wer hingegen unsicher ist, vergleicht die kodifizierte Wirklichkeit der anderen Religion
mit der gelebten Wirklichkeit der eigenen, und da schneidet die eigene immer schlechter ab, als die fremde.
Bitte, beachten Sie die Offenheit der Texte der letzten Bischofssnode zu diesem Punkt.
#85 Guttenberger 23:23:50 | Dienstag, 3. März 2009
Galatea: Bischof Mixa Mii ist aus dem Zusammenhang nicht klar, wie Sie zu den Vorwürfen „Fettnäpfchen“
usw. stehen. Gegen ein reines Zitat dieser Vorwürfe ist natürlich nichts einzuwenden. Obwohl sie vermutlich
grundsätzlich hinter Mixa stehen, genauso, wie ich, konnte ich mich des Eindrucks einer Billigung der
genannten Vorwürfe nicht völlig erwehren. Mixa ist ein Mann, der als Priester soweit bekannt, ein erfolgreicher
und glaubwürdiger Seelsorger war. Damit ist er für das Bischofsamt bestens geeignet. Natürlich hat
er wie jeder, insbesondere als Inhaber einer Führungsaufgabe, seine Gegner. Bekanntlich kann es jedoch
niemand allen recht machen, diese Fähigkeit übersteigt, so möchte man manchmal meinen, sogar die Möglickeiten
des allmächtigen Gottes.
#28 Guttenberger 23:10:02 | Dienstag, 3. März 2009
Galatea, Caritatem: Ihre Beiträge G.: Der Weltbildverlag ist m. W. an einen privaten An leger verkauft
worden. Sein Angebot sprach für sich. Ansonsten hängt das Angebot vom Träger ab. In 2007 war ich auf
der Durchreise in der Klosterbuchhandlung Niederaltaich, dort sind ist mir kein anstößiges Schriftgut
aufgefallen. Ähnliches gilt für Mariawald und Maria Laach, wo ich ebenfalls auf Durchreise die Klosterbüchereien
nach Interessantem durchsucht habe. C: Über die Interna von Niederaltaich kann ich aus eigener Anschbauung
nichts sagen, weil mein lezter Gastaufenthalt schon 10 Jahre zurückliegt, als noch Abt Emmanuel II. regierte.
Davor war ich seit 1996 allerdings auch nur sporadisch dort, habe so keinen Gesamteindruck über Interna.
Insbesondere bin ich dem jetzigen Abt nie persönlich begegnet.
#24 Guttenberger 22:48:23 | Dienstag, 3. März 2009
caritatem: junge Ordensleute Das wollen wir hoffen. Aber es gibt in der Generation, die heute kirchliche
Führungsaufgaben wahrnimmt, ausreichend Anhänger der Frankfurter Schule. So hat letztes Jahr nach der
Versammlung in Sibiu ein teilnehender Vorsteher eines Klosters, das ganz auf Ökumene ausgerichtet ist,
einen Bericht geschrieben, der von Unverständnis über die Orthodoxie nur so strotzt. Meine Vermutung
seiner Zugehörigkeit zur Frankfurter Schule wurde von fachlicher Seite bestätigt.
#78 Guttenberger 21:51:20 | Dienstag, 3. März 2009
Erzbischof Zolitsch kann offenbar nicht klar denken: Daß man beides nicht vergleichen darf oder kann,
ist natürlich dummes Zeug! Vergleichen bedeutet Herausarbeitung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden.
Wie Erzbischof Zollitsch ohne Vergleich überhaupt zur Erkenntnis von Unterschieden? Beim Holocaust handelt
es sich um Völkermord (damit in seiner Schwere über Massenmord hinausgehend), der in seinem Umfang und
seiner industriellen Perfektion völlig unbestreitbar einmalig in der Geschichte ist. Daran gibt es keinen
ernst zu nehmenden Zweifel. Abtreibung ist hingegen im deutschen Strafgesetzbuch nicht unter Mord (§
211), sondern unter §§ 218 – 220 geregelt, also ein eigenständiger Straftatbestand. Damit ist Abtreibung
kein Mord (für diesen Hinweis bekomme ich von den Abteibungsgegnern, zu denen ich aus voller Überzeugung
selber gehöre, gemeinhin umfangreiche verbale Prügel), also mit dem Holocaust nicht gleichsetzbar. Wieso
darf man diese Unterschiede nicht herausarbeiten, also beide Sachverhalte miteinander vergleichen? Die
Tatsache, daß Abtreibung kein Mord ist, darf selbstverständlich nicht darüber hinwegtäuschen, daß
es sich hier um ein verabscheuungswürdiges Verbrechen handelt, wie Papst Johannes Pauls II mehrfach und
völlig zu Recht betont hat. Vergleichen hat also nichts mit Gleichsetzen zu tun. Gleichsetzung oder fehlende
Gleichsetzbarkeit ist vielmehr das Ergebnis eines Vergleiches. Mit Vergleichsverboten wollen die öffentlichen
Meinungsmacher gemeinhin Denkverbote durchsetzen.
#17 Guttenberger 21:23:20 | Dienstag, 3. März 2009
Ordensleben Die Hauptursache für den spürbaren Niedergang der Kirche wird gemeinhin bewußt verschwiegen:
die 68er Ideologie! Nachdem sich das Konzil vom Katholizismus (= ideologische Ausgabe der Katholizität)
verabschiedet hat, ist die geistige Lücke tragischerweise von der 68er Ideologie (gemäß damaliger Ankündigung
des Marsches durch die Institutionen) ausgefüllt worden. Nun ist jede Ideologie religionsfeindlich, sei
es auch nur deswegen, weil sie sämtliche Dynamik und jede Pragmatik tötet. Nicht nur bei der von 1968
kommt noch eine ausdrücklich religionsfeindliche Ausrichtung hinzu: höchste Wirklichkeit genießen ausschließlich
die eigenen Wünsche, eine absolute Wahrheit gibt es nicht, höchste Wirklichkeit haben die eigenen Wünsche,
es kommt nicht darauf an, Wahrheiten zu vermitteln, sondern Wirkung zu erzielen, Lügen sind hierbei erlaubt.
Die Diktatur des Relativismus und die Genderrevolution lassen grüßen. Wo soll da noch Platz für Gott
sein? Indemselben Maße in dem 68er Schlüsselstellungen in einer Ordens- oder sonstigen Gemeinschat übernehmen,
geht es mit ihr bergab. Das gilt selbstverständlich auch für die Kirche.
Josef Schuster sollte denken, bevor er sich äußert, und nicht umgekehrt. Statistische Gegenüberstellung
bedeutet keine tatbestandliche Gleichsetzung. Jeder Lebensversicherer erstellt Todesrsachenstatistiken.
Damit werden die Todesursachen in keiner Weise gewertet. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunders wurde
eine starke positive Korrelation zwischen der Entwicklung des Tomatenanbaus und der Produktion von Damenstrümpfen
entdeckt. Vielleicht kann Herr Schuster mit diesem Hinweis etwas anfangen.
#138 Guttenberger 23:06:45 | Sonntag, 1. März 2009
Hieronymus 333: Holocaust Wenn Sie den Bischof Williamson meinen, stimme ich Ihnen zu. Sofern Sie jedoch
Bischof Mixa meinen, ist Ihnen entgegenzuhalten, daß er die laufenden Auseinandersetzungen über das
Thema nicht verursacht, sondern sich lediglich zu einer laufenden Debatte zu Wort gemeldet hat.
#130 Guttenberger 14:06:27 | Sonntag, 1. März 2009
Heronymus 333, Gutgläubiger H333: Wieso Bischof Mixa mit seinen vollumfänglich zugreffenden Aussagen
ins Fettnäpchen getreten ist, ist von Ihnen nachzuweisen. Vergleichen Sie hierzu meine bisherigen Stellungnahmen
zu diesem Thema, die ich wegen Ihnen hier nicht wiederhole. G: Warum kommen Sie immer mit demselben Dienstmädchengeschwätz?
Warum soll man Birnen und Äpfel nicht miteinander vergleichen? Eine cheminsche Untersuchung wird sicher
mehr Gemeinsamkeiten, als Unterschiede feststellen. Bitte, studieren Sie erst einmal ein paar Semester
organische Chemie, ehe Sie solchen Unsinn verbreiten! Auch Ihr Vergleichsverständnis hat offenbar mit
der Wirklichkeit nicht mehr zu tun, als die Lüneburger Heidschnucke mit der christlichen Seefahrt.
#109 Guttenberger 13:46:50 | Sonntag, 1. März 2009
Gutgläubiger: Vergleich, Clemens H.: Frau G: Ihre Behauptung, die Zahlen von Abtreibungs- und Holocaustopfern
dürfen nicht miteinander verglichen werden, ist ausweislich Ihrer Begründung kein rationales, sondern
ein emotionales Argument und damit nicht ernst zu nehmen. Sie betätigen sich hier als willfähriges Werkzeug
der veröffentlichten Meinung. Wir brauchen aber selbständig denkende Menschen, die nicht wie tote Fische
mit dem Strom schwimmen. Hierzu gehören Sie offenbar nicht. Über die tatbestandlichen Unterschiede habe
ich bereits Stellung genommen. Jedes Lebensversicherungsungenehmen führt Todesursachenstatistiken, ohne
damit etwas zur tatbestandlichen Deckungsgleichheit zu sagen. CH: Mit Ihrem Vokabular beugen Sie sich
dem Diktat der veröffentlichten Meunung, schwimmen also wie ein toter Fisch mit dem Strom. Es sind nämlich
nicht igendwelche Frauen, die irgendwelche Kinder abtreiben, sondern Mütter, die ihre eigene Leibesfrucht
vernichten. Perverser geht es nicht!
#101 Guttenberger 00:44:55 | Sonntag, 1. März 2009
An Perfidie… Die Behauptung ist sachlich völlig unhaltar. Durch diese zahlenmäßige Gegenüberstellung,
so sie den Tatsachen entspricht, werden in keiner Weise Holocaust und Abtreibung gleichgesetzt. Eine Gegenüberstellung
z. B. der Anzahl der Verkehrsopfer und der Krebstoten wird – vielleicht mit Ausnahme von Herrn Stephan
Kramer – sicher auch niemand als tatbestandliche Gleichsetzung verstehen. In den 70er Jahren des letzten
Jahrhunderts wurde eine starke positive Korrelation zwischen dem Zuwachs vom Tomatenanbau und der Herstellung
von Damenstrümpfen festgestellt. Vielleicht kann Herr Kramer mit diesem Hinweis etwas anfangen.
#119 Guttenberger 23:31:01 | Samstag, 28. Februar 2009
gutgläubiger: Holocaust Bischof Mixa merke wohl:Der Holocaust darf niemals als Vergleich zu anderen Ereignissen
herangezogen werden. Wie komme Sie zu solchem Unsinn? Auf welche gesetzlichen Bestimmungen beziehen Sie
sich? Als Antwort zu Ihrem Unsinn lesen Sie bitte meinen Beitrag vom 28.02.09 um 0.05 Uhr!
#69 Guttenberger 00:05:25 | Samstag, 28. Februar 2009
Holocaust – Abtreibung Daß man beides nicht vergleichen darf oder kann, ist natürlich dummes Zeug! Vergleichen
bedeutet Herausarbeitung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Wie kommen die öffentlichen Meinungsmacher
ohne Vergleich überhaupt zur Erkenntnis von Unterschieden? Beim Holocaust handelt es sich um Völkermord
(damit in seiner Schwere über Massenmord hinausgehend), der in seinem Umfang und seiner industriellen
Perfektion völlig unbestreitbar einmalig in der Geschichte ist. Daran gibt es keinen ernst zu nehmenden
Zweifel. Abtreibung ist hingegen im deutschen Strafgesetzbuch nicht unter Mord (§ 211), sondern unter
§§ 218 – 220 geregelt, also ein eigenständiger Straftatbestand. Damit ist Abtreibung kein Mord (für
diesen Hinweis bekomme ich von den Abteibungsgegnern, zu denen ich aus voller Überzeugung selber gehöre,
gemeinhin umfangreiche verbale Prügel), also mit dem Holocaust nicht gleichsetzbar. Wieso darf man diese
Unterschiede nicht herausarbeiten, also beide Sachverhalte miteinander vergleichen? Die Tatsache, daß
Abtreibung kein Mord ist, darf selbstverständlich nicht darüber hinwegtäuschen, daß es sich hier um
ein verabscheuungswürdiges Verbrechen handelt, wie Papst Johannes Pauls II mehrfach und völlig zu Recht
betont hat. Vergleichen hat also nichts mit Gleichsetzen zu tun. Gleichsetzung oder fehlende Gleichsetzbarkeit
ist vielmehr das Ergebnis eines Vergleiches. Mit Vergleichsverboten wollen die öffentlichen Meinungsmacher
gemeinhin Denkverbote kaschieren
#24 Guttenberger 01:17:29 | Dienstag, 17. Februar 2009
Mitleid mit Ketzern Boff ist nicht exkommuniziert, Drevermann ist selbst aus der Kirche ausgetretem, war
aber nicht exkommuniziert; Küng und Gailot sind ebenfalls nicht exkommuniziert. Es handelt sich also
um keine gleichgelagerten Fälle. Spinnen diese Regionaldekane?
#80 Guttenberger 00:35:51 | Dienstag, 17. Februar 2009
Mons. Wagner Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt… Was in Deutschland die Rücknahme
der Exkommunikation bedeutet, findet ihre Parellele in Mons. Wagner. Die anstehende Diktatur des Relativismus
und die Genderrevolution stehen schon in den Startlöchern. Wehret den Anfängen! Diese Aufgabe wurde
leider verpaßt! Daß ausgerechnet Erzbischof Kothgasser Mons. Wagner hinsichtlich seiner Äußerung,
Homosexualität sei eine Krankheit, berichtigt, ist der Gipfel der Anmaßung. Seit wann handelt es sich
hier um eine theologische Frage? Oder ist er im Nebenberuf Arzt? „Schuster, bleib bei deinen Leisten“!
#50 Guttenberger 00:15:58 | Dienstag, 17. Februar 2009
biomilch: Williamson Wenn hier jemand ein Depp ist, sind Sie es, von keiner Sachkenntnis getrübt einfach
drauflos schreibt. Solche Probleme hat es in apostolischer Zeit allerdings auch schon gegeben, wie Hebräer
5, 11 – 35 beweist. Der Text passt sowohl zu Ihren bisherigen Ausführungen zu diesem Thema, als auch
zu dem Psedonym, unter dem Sie hier schreiben. Ich habe es nicht nötig, mich zu verstecken.
#299 Guttenberger 00:04:51 | Dienstag, 17. Februar 2009
Paule: BXVI = Hardliner? Soll das ein Witz sein? Wäre BXVI wirklich ein Hardliner, würde er mit der
Straße ganz anders, d. h. angemessen, umspringen, wie es sich gehört!
#30 Guttenberger 19:47:26 | Montag, 16. Februar 2009
Bussmann, Theophil B: Ihrer Auffassung stimme ich grundsätlich zu. In der Tat hat die Kirche kein Interpretationsrecht
über die Geschichte. Andererseits ergibt sich die Frage strafrechtlicher Konsequenzen wegen Erregung
öffentlichen Ärgernisses. Th: Die vom Konzil verursachten Probleme sind m. E. zumindest teilweise auf
die erstmals anerkannten Freiheiten – so z. B. Religionsfreiheit – zurückzuführen. Vermutlich sind die
Menschen für diese Freiheiten weitgehend noch nicht reif. Hier ist für viele die 68er Ideologie eine
hochwillkommene Helferin, die in die vom Katholizismus hinterlassene Lücke eingedrungen ist. Es gibt
eben ausreichend Leute, die es sich gerne in der bequemen Enge einer Ideologie gemütlich machen. Hier
ist kritisch zu fragen, ob und gegf. inwieweit die Pius-Brüder mit ihrer Ablehnung besagter Freiheiten
dem unselbständigen Teil der Christenheit entgegenkommen. Das Konzil wollte die Menschen aus der muffigen
Enge des Katholizismus in die ursprüngliche Wete und Freiheit der Katholizität zurückführen, wie bereits
mehrfach angemerkt.
#282 Guttenberger 19:27:51 | Montag, 16. Februar 2009
Landorganist: warum halten Sie die Entscheidung Wagners, um Rückname der päpstlichen Entscheidung zu
bitten, für dramatisch falsch? Die bösartige Feindschaft, die ihm entgegensclägt, hätte ihn vermutlich
ruiniert. So sehr ich seinen Schritt und die Zustimmung des Papstes auch bedauere, unter obigem Gesichtspunkt
halte ich die entscheidung für richtig. Es bleibt natürlich der mehr als unangenehme Beigeschmack, daß
sich Kanddat und Papst letzendlich dem Druck der Straße gebeugt haben. Weitere Versuche des Pöbels,
päpstliche Entscheidungen zu beeinflussen, werden sicher folgen.
#48 Guttenberger 19:21:26 | Montag, 16. Februar 2009
biomilch: Williamson Daß der Papst katholisch ist, ist durch seinen Werdegang ab Taufe bewiesen. Sie
können im Taufregster seiner Geburtspfarre nachsehen, wenn Sie dazu nicht zu träge sind. Es kommt nicht
darauf an, was vorstellbar ist oder nicht, sondern was bewiesen ist. Seien Sie doch nicht so schwerfällig!
#45 Guttenberger 18:04:53 | Montag, 16. Februar 2009
Biomilch: Williamson Sie behaupten ja schon wieder ohne geringsten Beleg!Woher wissen Sie, was der Vatikan
wußte? Sie behaupten, der Vatikan habe mit 100%ier Sicherheit recherchiert. Seit wann hat der Vatikan
ein FBI? „Auch sonst wird er seine Informationen gehabt haben.“ Eine solche Behauptung ist der Gipfel
der Unverforenheit. Sie sollten erst einmal einige Semester Jura studieren, ehe Sie drauflos schreiben.
Dann wüßten Sie, daß es sich beim Recht um die Spielregeln handelt in deren Rahmen sich das Leben in
der Öffentlichkeit vollzieht. Oder wollen Sie etwa imm Straßenverkehr ohne Verkehrsregeln oder beim
Sport ohne die entsprechenden Regeln auskommen? Ich würde mich an Ihrer Stelle mehr um Vermeidung des
Eindrucks allzu aufdringlicher Naivität bemühen!
#280 Guttenberger 17:42:54 | Montag, 16. Februar 2009
Leblhuber: Mons. Wagner Hier sei an den Umgang Jesu Christi mit den Parisäern erinnert. Bei Ihrem Zitat
ergibt sich die Frage des Gesamtzusammenhangs. Das Gute lebt immer im Streit mit dem Bösen, wenn das
nicht im Bewußtsein steht, stimmt wirklich etwas nicht, da hat Wagner Recht. Wenn Homosexualität medizinisch
heilbar ist, und das ist eine rein medizinische Frage, warum soll ein Priester darauf nicht hinweisen?
Sie streiten die Heilbarkeit jedenfalls nicht ab! Die Geschichte der Pfarre kenne ich von Köln aus selbstverständlich
nicht, deswegen argumentiere ich mit der gebotenen Vorsicht und setze mich lediglich mit den Gegnern des
genannten Pfarrers auseinander. Bei den beanstandeten Aussagen über die genannten Naturlatastrophen kommt
es darauf an, wie sich der Pfarrer genau ausgedrückt hat. Die Frage: „Könnte das nicht eine Strafe Gottes
sein“, ist sicher erlaubt und widerspricht dem kirchlichen Lehramt nicht. Anders ist es, wenn er felsenfest
behauptet, daß es eine Strafe Gottes ist. Eine solche Behauptung wäre in der Tat anmaßend. Inwieweit
Naturkatastrophen Folgen gesamtmenschlichen Fehlverhaltens sind, darüber gehen die Meinungen berechtigteweise
auseinander. Die Naturwissenschaften lehnen eine solche Sicht berechtigterweise ab, weil auch Gott wissenschaftlich
nicht zwingend beweisbar ist. Gruppen, die sich vertieft mit geistlichen Zusammenhängen befassen, sehen
das tatsächlich anders. Wer Recht hat, können weder Sie noch ich abschließend beurteilen. Wir müssen
die Frage offen lassen.
#169 Guttenberger 22:59:09 | Sonntag, 15. Februar 2009
Gotthard: Mons. Wagner Es gibt auch einen unberechtigten Widerstand. Wie wollen Sie die Berechtigung des
Widerstands beurteilen? Die Masse ist jedenfalls kein ernsthaftes Argument, auch, wennes sich, wie hier,
um Geweihte handelt. Auch Jesus Christus hat polarisiert! („Ich bin nicht gekommen, um den Frieden zu
bringen, sondern das Schwert“ Das Schwert steht hier für das Trennende)
#33 Guttenberger 22:54:27 | Sonntag, 15. Februar 2009
Biomilch: Wiliamson Ihre Ausführungen offenbaren erschreckende Unkenntnis geltenden Rechtes! Schuld,
nicht Unschuld ist zu beweisen, das ist ein absolut zwingender Rechtsgrundsatz. Ihre Unterstellung, der
Papst habe die unmögliche Haltung von W. zu der Judenvernichtung gekannt, erfüllt damit den Stratatbestand
der Verleumdung! Zudem ist es derGipfel der Unverschämtheit und Taktlosigkeit der Papstkritiker zu diesem
Vorgang, mit beispielloser Rücksichtslosigkeit auf den Empfindungen der Juden Klavier zu spielen!
#150 Guttenberger 22:40:51 | Sonntag, 15. Februar 2009
Savanarola: Mons. Wagner Sie behaupten ganz einfach. Können Sie Ihre Behauptungen nicht belegen? Bitte
Quellenangaben. Ich kenne von den beiden Rundfunkanstalten nur Radio Vatikan. Kommt die andere ausn Österreich?
#188 Guttenberger 22:24:06 | Sonntag, 15. Februar 2009
Erzkonservativ Allein die Bezeichnung „erzkonservativ“ durch besagtes Blatt zeigt, daß man in Linz noch
im 19. Jahrhundert lebt, also nicht tierisch ernst zu nehmen ist. Mons. Wagner hätte as Bistum sicher
in das 21. Jahrhundert gebracht.
#133 Guttenberger 22:13:39 | Sonntag, 15. Februar 2009
Savanarola: Mons. Wagner Wie kommen Sie zu dieser Beurteilung von Mons. Wagner? Bitte Nennung von Tatsachen
und deren Quellen! Daß er zur Mitra gegriffen hat, stimmt nachweislich nicht, er ist vielmehr von Rom
ernannt worden. Ich verweise noch einmal auf obigen Artikel: „Unser Pfarrer wird nur schlecht geredet“.
#122 Guttenberger 21:59:01 | Sonntag, 15. Februar 2009
Zölibat und Priesterehe Die Auffassung, die Apostel hätte nach ihrer Berufung ihr Ehe nicht mehr vollzogen,
ist glatter Unsin. Woher wollen Sie das wissen? In der Bibelsteht davon nichts. Haben Sie schon einmal
etwas vom ständigen Diakonat in der r.-k. Kirche gehört? Diese Leute sind durchweg verheiratet. Die
verheirateten Priester der Ostkirchen sind ebenfalls von Rom unbeanstandet. Orthodoxe Priester dürfen
in der Nacht vor der Feier der Göttlichen Liturgie ihre Ehe nicht vollziehen, das gilt für alle, die
am folgenden Tag den Leib und das Blut des Herrn empfangen wollen. Für die westlichen Diakone ist eine
solche Vorschrift nicht bekannt. Einen Ausschluß von Verheirateten vom Altardienst gibt es also nicht.
Im Übrigen hat es auch vor dem Konzilschon verheiratete Männer als Ministranten gegeben.
#113 Guttenberger 21:48:02 | Sonntag, 15. Februar 2009
Savanarola, Möchtegern-Kathole:Mons. Wagner S.: Ihre Ausführungen machen, soweit aus allem,was aus Kreutz.net
erkennbar – sonst kenne ich nur eine völlig deplazierte Beurteilung aus „Christ in der Gegenwart“ auf
mich den Eindruck übler Verleumdung. Wieso kommen Sie zu der Behauptung, Wagner habe sich selbst überschätzt?
Schließlich hat er sich nicht selbst zum Bischof gemacht, sondern ist von Rom ernannt worden. Gerade
sein Rüktrittsgesuch zeigt eben, daß er seine Kräfte zumindest nicht zu hoch einschätzt. Von Schädigung
der Kirche kann schon gar keine Rede sein. Hierfür sind ausschließlich seine Gegner verantwortlich.
Wo kommen wir hin, wenn Bischofsernennungen von der Zustimmung der Straße abhängen? M.: Gerade jetzt
ist der Konservative gefragt, der die Entwicklung eben im Spannungsfeld von Innovation und Tradition sieht,
gleich dem Hausvater, der Altes und Neues aus seiner Truhe hervorholt. Progressive und Reaktionäre taugen
gleichermaßen zur Lösung der anstehenden Probleme nicht.
#100 Guttenberger 21:33:39 | Sonntag, 15. Februar 2009
Rüdesheimer, Wassers R.: Bitte, entschuldigen Sie die Tippfehler, ich habe irrtümlich vor Korrekturlesung
auf den Absende-Knopf gedrückt. W.: Sie machen es sich zu einfach! Ökumene, ernsthaft betrieben, setzt
gerade ene tiefe Verwurzelung in der eigenen Tradiution voraus, soll sie (die Ökumene) nicht zum Ökumenismus,
also der ideologischen Ausgabe ihrerselbst, ausarten: „wir glauben alle gleich wenig, was trennt uns überhaupt
noch“! Nicht abzustreiten ist, daß die für das Konzol und ihre Ausführung verantwortlichen Päpste
ganz fest im r.-k. Glauben gestanden haben, sonst hätte JPII nicht zu einem interreligiösen Gesprächstreffen
einladen können. Es handelt sich hier um Mission auf allerhöchstem Niveau: Verkündigung unseres Glaubens,
durch Gebet an unseren Gott, an die höchsten Autoritäten anderer Religionen, ganz im Sinne der Christogenese
von Teilhard de Chardin! Wenn sich Einzelne durch solche Treffen verunsichert fühlen, zeigt das lediglich
ihre eigene mangelnde Verwurzelung in der Katholizität (nicht etwa im Katholizimus!). Solche Initiativen
des Papstes verursachen keine Unsicherheit, sodern lassen lediglich eine bereits bestehende Unsicherheit
zuage treten, sind also Grund genug zur Vertiefung des eigenen Glaubenswissens.
#86 Guttenberger 21:17:23 | Sonntag, 15. Februar 2009
Rüdesheimer: Mons. Wagner wäre gerade wegen des Widerstandes, den ihm ein aufgebrachter Mob entgegenbringt,
der richtige MAn gewesen. Lesen Sie doch bitte die Stellungnahmen unter „Unser Pfarrer wird nur schlechtgeredet“!
Es ist jedenfalls ein begnadeter Seelsorger. Geradezu schockierend ist, wie leicht heute öffentliche
Empörung produziert werden kann. Wir sehen das schon am Beispiel des Aufhbs der Exkommunikation der vier
Pius-Bischöfe. Was da alles an Falschmeldungen, bwußten Felinerpretationen und reaktionätrem Zeug verbreitet
wird, läßt einen erschaudern. Aber das sind alles nur Vorspiele für die Etablierung der Macht der Sraße.
Die sich anbahnende Diktatur des Relativismus und die Gender-Revolution schaffen noch ganz andere Dinge.
Wenn Sie argumentiert hätten, Nons. Wagner hätte sich durch die öffentlichen Verleumdungen überfordert
gefühlt, hätte ich Ihrer Auffassung zugestimmt.
#74 Guttenberger 21:02:05 | Sonntag, 15. Februar 2009
Bischof Wagner Die Rücknahme der Ernennung Hw. Wagners zum Weihbischof von Linz ist ein Skandal ersten
Ranges. So weit sind wir gekommen, daß Bischofsernennungen von der Zustimmung der Straße abhängen!
#19 Guttenberger 20:59:43 | Sonntag, 15. Februar 2009
Bischof Wagner Die Rücknahme der Ernennung Hw. Wagners zum Weihbischof von Linz ist ein Skandal ersten
Ranges. So weit sind wir gekommen, daß Bischofsernennungen von der Zustimmung der Straße abhängen!
#70 Guttenberger 00:24:39 | Mittwoch, 11. Februar 2009
v. H.-Orlando: Sprachen Diese These ist mir bekannt, aber hier dem Lateinischen eine beherrschende Stellung
einzuräumen, geht deutlich an der Wirklichkeit vorbei. Die Verwandtschaft der europäischen und asiatischen
Völker mit ihren afrikanischen Ursprüngen ist etwa 70.000 Jahe alt. Innerhalb Afrikas gibt es weit ältere
Verwandtschaften. So gibt es z. B. die über den indoeuropäschen Rahmen hinausgehende Vorsilbe „te“ für
das Göttliche (lateinisch: „deus“, griechisch „theos“, obwohl selbst auch nicht allen indoeuropäischen
Sprachen gemeinsam, wie sowohl das deutsche Wort „Gott“ selbst, wie auch das russische Wort für Gott
zeigt: „bog“. Diesen letzten Hinweis habe ich von meinem 1971 verstorbenen Vater, der sich mit Sprachwissenschaft
befasst hat. Die Anzahl solcher Gemeinsamkeiten ist jedoch gering, so daß berechtigte Zweifel bestehen,
es kann sich genauso um Zufall handeln So hat das deutsche Wort „stärken“ nichts mit dem griechischen
Wort „stergein“ (= lieben) wohl aber mit dem hethitischen „istark“ (= krank werden) zu tun. Das Wort „Stärke“ =
„mit Wasser angerührtes Reismehl zum Steifen der Wäsche“ ist um 1605 aus dem Verb „stärken“ rückgebildet.
#68 Guttenberger 23:05:33 | Dienstag, 10. Februar 2009
Vineta: Sprachen Sie rudern jetzt zurück, indem Sie sich auf Lehn- und Fremdwörter berufen (falls Ihnen
der Unterschied überhaupt klar ist) und sie weiter den Unerschied zwischen diesen beiden Gattungen und
der jeweile einheimischen Sprache überhaupt kennen. Es gibt im Chinesichen, Arabischen usw. keine gemeinsamen
Sprachwurzel mit dem Lateinischen. Sofern Sie anderer Meinung sind, weisen Sie das bitte nach! Sie sollten
Ihre eigene Unkenntnis nicht hinter der Beschuldigung Ihrer Gesprächspartner verbergen, nicht lesen zu
können.
#174 Guttenberger 22:54:41 | Dienstag, 10. Februar 2009
Grhard: Ihre Ausführungen Sie haben keine Ausnahme gemacht, sondern Redaktion und alle Lesebriefschreiber
in einen Topf geworfen. Ihr Ausführungen sind beleidigend! Sie rudern jetzt zurück, in dem Sie schreiben,
Sie hielten…, formulieren also nicht mehr als Tatsache, sondern als Ihre unverbindliche Privatmeinung,
mit Ausnahme Ihrer Ausführungen über de DBK. Zwar gibt es auch Artkel, mit denen ich nicht einverstanden
bin, aber haben Sie schon eimal etwas von dem Recht auf freie Meinungsäußern gehört? Die Stellungnahme
der DBK ist jedenfalls deutlich überzogen. Wenn Kritik nach dem Modell von Kreuz.net von Links kommt,
neigt die DBK stets demütig ihr Haupt.
#111 Guttenberger 23:32:43 | Montag, 9. Februar 2009
Gerhard: dummes Ich fühle mich als Mitdiskutant persönlich angesprochen. Ich fordere Sie hiermit auf,
Ihre unverschämte Falschaussage zurückzunehmen, aber dalli, dalli!
#54 Guttenberger 23:24:02 | Montag, 9. Februar 2009
Vineta: Sprachen Wo finden Sie im Chinesischen, Arabischen und Türkischen lateinische Wurzel? Auf Ihre
Antwort bin ich gespannt! Da die slavischen, keltischen, indischen usw. Sprachen zur indoeuropäischen
Sprachenfamilie gehören, finden wir dort natürlich mit den germanischen und romanischen Sprachen gemeinsame
Wurzeln. Hieraus eine Abhängigkeit vom Lateinischen herzuleiten, zeugt von blühender Phantasie! Auch
im Deutschen sind für etwa ein Viertel aller Vokalbeln keine indoeuropäischen Sprachwurzeln nachweisbar,
etwa 200 Vokabeln kommen aus dem Arabischen, so z. B. Spinath und Benzin.
#63 Guttenberger 22:55:55 | Montag, 9. Februar 2009
zu Abt Gregor Henckel Auch als entschiedener Gegner der Pius-Brüder sollte man eine Wiederaufnahme der
volle Kirchengemeinschaft ohne Vorbehalte wünschen, wegen der Ausführungen unseres Herrn in den Abschiedsreden,
die die Einheit aller dringend ans Herz legen. Wir wollen nicht hoffen, daß Abneigung der oder einiger
Piusbrüder gegen die Juden die Einheit scheitern läßt. Mission ist auf verschiedene Weise betreibbar:
das fängt mit Übberreden als die geistig anspruchsloseste Form an und geht bis zu den Gebetsgottesdiensten
mit den Führern anderer Religionen durch JPII. Auch durch Gebet sind Andere überzeugbar, das ist Mission
auf höchstem Niveau und hat nichts mit Synkretismus zu tun!
#100 Guttenberger 13:54:41 | Sonntag, 8. Februar 2009
Dem Artikel stimme ich grundsätzlich zu, kann aber den allgemeinen Judenhaß im Forum nicht bestätigen.
Von einzelnen Meinungsäußerungen, die in diese Richtung gehen, die auch Pünktchen – unter diesem Namen,
unter einem anderen Namen schreibt er weiter – unter berechtigter Verärgerung zum Rückug veranlaßt
haben, kann man keineswegs auf das gesamte Forum schließen. Es gibt doch eine ganze Reihe von Forumsteilnehmern,
die mit einer Abneigung gegen das Judentum nichts zu tun haben, ich selber stehe ebenfalls für ein freundschaftliches
Verhältnis zum Judentum. Von einer Entschuldigung durch Biwchof Williamson ist – zumindest mir – nichts
bekannt. Er hat sein Ingerview lediglich wegen der Folgen in der Öffentlichkeit und der dem Papst verursachten
Probleme bedauert, aber nichts zurückgenommen. Hier bitte ich um Mitteilung des Wortlautes seiner Entschuldigung
und der Fundstelle, sofern er es wider Erwarten tatsächlich eine gibt.
#72 Guttenberger 23:23:40 | Samstag, 7. Februar 2009
Vieira: natürlich nicht Die Lügen, die im Zusammenhang mit der Aufhebung der Exkommunikation verbreitet
werden, haben mit Rechtsextremismus sicher nichts zu tun. Ich habe lediglich darauf hinweisen wollen,
wie hysterisch und geradezu lügnerisch schon auf vollkommen richtige Entscheidungen reagiert wird, wenn
sie nicht zur politischen Korrrektheit passen.
#94 Guttenberger 23:07:21 | Samstag, 7. Februar 2009
Sachliche Stellungnahme finden wir in Nr. 6/09, Seite 7 der „Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln“,
www.kirchenzeitung-koeln.de, in dem Herr Kardinal Neissner die Dinge richtig stellt: Aufhub der Exkomminikation
ist keine Rehabiltierung, die Suspendierung besteht unverändert, Williamson ist ein gesonderter Fall,
der mit dem päpstlichen Dekret über den Aufhb der Exkommunikation nicht zu tun hat usw.
#108 Guttenberger 22:40:43 | Samstag, 7. Februar 2009
Monti: herzlichen Dank für Ihre Bestätigung! Damit versündigt sich Williamson schwer am Gebot unseres
Herrn, das uns alle – siehe Abschiedreden – zur Einheit verpflichtet.
#207 Guttenberger 22:36:23 | Samstag, 7. Februar 2009
Lorenz: Katholizismus Ihren ansonsten sicher sachlich richtigen Ausführungen betehen inn Ihrem Katholizismus-Verständnis,
auf das ich näher eingegangen bin.
#38 Guttenberger 22:34:05 | Samstag, 7. Februar 2009
Caritatem: Ihre Ausführungen Ihr Gebet nehme ich gerne und dankbar an! Ihre sonstigen Ausführungen triefen
allerdings von unbelegten Behauptungen, sodaß jede weitere Auseinandersetzung mit Ihnen verschwendete
Zeit ist.
#69 Guttenberger 22:28:51 | Samstag, 7. Februar 2009
Vieira: Menschenrechte Die Menschenrechte gelten selbstverständlich unumschränkt, sind aber auch mit
entsprechenden Pflichten verbunden, wie jedes Recht. Natürlich haben auch die Rechtsextremen das Recht
auf freie Meinunungsäußerung. Nur hinsichtlich öffentlicher Auftritte wird man vernünftigerweise Grenzen
setzen müssen, die für andere Extremisten natürlich auch gelten. Unser Rechtssytem bewegt sich immer
in Spannungsfeldern, hier zwischen Individual- und Gemenschaftsrecht. Bei den Rechtsextremen kommen die
Probleme mit dem Ausland hinzu. Sie sehen selbst, wie geradezu hysterisch auf die Aufhebung der Exkommunikation
der vier Pius-Bischöfe reagiert wurde, dabei war die Entscheidung des Papstes sowohl kirchenrechtlich,
als auch nach den eindeutigen Bestimmungen der hl. Schrift vollkommen in Ordnung. Jeder, dem die Einheit
der Kirche ein Herzensanliegen ist, hat die pästliche Entscheidung lebhaft begrüßt. Zur Diskreditierung
der päpstlichen Entscheidung wurden sogar die eindeutigen Lügen einer Rehabilitierung des Bischofs Williamson
und einer Relativierung von VATII verbreitet. Richtig ist hingegen, daß mit der Aufhebung der Exkommunikation
keine Rehablitierung der vier bischöfe verbunden ist, wegen Fortbestehender Suspendierung. Die vier Bischöfe
dürfen nach dem Aufhebungsdekretlediglich wie Laien in der r.-k.Kirche Sakramente empfangen, aber nicht
klerikal amtieren. Hinsichtlch des Konzils hat BXVI immer erklärt, fest auf dessen Grundlagen zu stehen.
#67 Guttenberger 03:19:39 | Samstag, 7. Februar 2009
Vieira: Menschenrechte Das „Wasser abgraben“ war wohl mißverständlich formuliert. Es geht darum, daß
hier keine Ansichten veröffentlicht werden, die unseren Staat im Ausland in Mißkredit bringen.
#198 Guttenberger 02:43:02 | Samstag, 7. Februar 2009
Lorenz: „Völlige Inkompetenz in Sachen Katholizismus“ Eine solche Inkompetenz muß ich leider auch Ihnen
bescheinigen, denn Sie unterscheiden nicht zwischen Katholizismus und katholischer Kirche, die eben keine
Vertreterin des Katholizismus, sondern der Katholizität ist! Der Katholizismus ist die im 19. Jahrhundert
entstandene ideologische Ausgabe der Katholiztät. Vom VATII überwunden, wird er heute im Wesentlichen
von den Pius-Brüdern vertreten. Das Problem ist eben für diese Leute, aus der Bequemlichkeit der geistigen
Enge, in der sie es sich gemütlich gemacht haben, herauszufinden in die ursprüngliche Weite der von
Rom und von VATII vertretenen Katholizität! Weite erfordert selbständiges Denken. Mit dem von den Piusbrüdern
vertretenen preußischen Marschtrittchristentum ginge die Kirche auf Dauer unter.
#91 Guttenberger 02:27:52 | Samstag, 7. Februar 2009
Das Interview wurde also in Bayern, aber von schwedischen Journalisten aufgenommen! Damit ist die bayerische
Staatsanwalt zuständig und erfreulicherweise auch tätig geworden. Da der idiotische Bischof wohl nicht
mehr nach Deutschland kommt, und er ebenso kaum ausgeliefert wird, dürfte das Verfahren leider im Sande
verlaufen. Aus dem vorstehenden Artikel ergibt sich folgendes: Williamson wollte die Wiederannährung
zwischen Rom und den Pius-Brüdern verhindern oder zumindest lächerlich machen. Das ist ihm durch verfehlte
öffentliche Stellungnamen selbst von Theologieprofessoren sowie des deutschen Vatikansprechers P. von
Gemmingen-Guttenberg SJ und sonstigen Wichtigtuern voll gelungen. Es bleibt zu hoffen, daß die Piusbrüder
VATII und die Autorität des Papstes doch noch vollumfänglich anerkennen und so zur vollen Kirchengemeinschaft
mit Rom finden. Die Gleichsetzung mit der Befreiungstheologie (Abt Raphael von Michaelsberg/ Siegburg)
und anderen linken Gruppen ist sachlich falsch, weil dort aus diesem Grund niemand exkommuniziert ist.
#63 Guttenberger 01:59:01 | Samstag, 7. Februar 2009
Veiera: wieso zu Unrecht und menschenrechtswidrig? Die Entscheidung, die Deutungshoheit der Geschichte
an die Justitz zu delegieren, ist zwar nicht unproblematisch. Hier führt aber kein Weg daran vorbei,
es geht um das berechtigte Anliegen, den Rechtsradikalen das Wasser abzugraben. Wie wir wissen, nehmen
es Ideologen und Radikale mit der Wahrheit nie tierisch ernst. Bei den Rechrtsradikalen kommt aber das
berechtigte Interesse unseres Landes hinzu, wegen einer gewissen Vergangenheit, der wir uns leider stellen
müssen – ich bin durch die Gnade einer ausreichend späten Geburt persönlich nicht davon betroffen –
keinen Ärger mit dem Ausland zu bekommen. Andere Länder können sich so rechts- und linksextrem gebärden,
wie sie wollen. Bei uns und in Österreich reagiert das Ausland auf Rechtsextremismus nun einmal empfindlich.
#123 Guttenberger 01:49:13 | Samstag, 7. Februar 2009
The truth, Karl Josef Es stimmt schon: würde sich ein Pressesprecher eines Unternehmens der Privatwirtschaft
solch unsinnige Aussagen über seine Unternehmensleitung erlauben, wie Pater Freiherr von Gemmingen-Guttenberg
SJ, würde er fristlos entlassen. In der Kirche geht das aber aus pastoralen Gründen nicht: die Linienvorgesetzten
sind nicht nur Arbeitgeber im üblichen Sinne, sondern auch als Seelsorger für ihre Mitarbeiter verantwortlich.
Ich habe selbst die Einblendung des Paters gesehen: auf mich hat er tatsächlich einen alkoholisierten
Eindruck gemacht. Nicht der Papst, sondern sein deutscher Pressesprecher bedarf dringender Ablösung.
#61 Guttenberger 01:02:22 | Samstag, 7. Februar 2009
Pius-Brüder In Mr. 6/09, Seite 7 der Kölner Kirchenzeitung hat Herr Kardinal Meiwsner ein Interview
zur Aufhebung der Exkommunikation der Pius-Bischöfe veröffentlicht, das an Sachlichkeit und richtiger
Wiedergabe der Ereignisse nichts zu wünschen übrig läßt. Unter www.kirchenzeitung -koeln.de dürfte
es abrufbar sein. Meissner weist völlig unmißverständlich nach, daß sich der Papst voll auf dem Boden
des Kirchenrechtes und der einschlägigen Bestimmungen der hl. Schrift bewegt. Es gibt an dem Rechtsakt
des Papstes nichts auszusetzen. Daß im Vatikan Panen wegen eines verrückten Pius-Bischofs geschehen
sind: wem noch nie eine Panne passiert ist, möge bitte den ersten Stein werfen. Es fällt mir schwer,
mich des Eindrucks der Böswiligkeit einiger Presseorgane und Theologieprofessoren zu entziehen. Die Causa
„„Biscof Williamson“ ist zunächst eine Angelegenheit der Pius-Brüder. Leider fehlt jede unmißverständliche,
eindeutige Distanzierung von seiner skandalösen Äußerung, zu der die deutsche Staastanwaltschaft völlig
zu Recht strafrechtliche Folgerungen zieht. Bis jetzt hat leider nur Rom eindeutig reagiert. Ferner fehlt
unverständlicherweise jede Kritik an der diesbezüglichen Personalauswahl des EB Levebrve. Auffällt,
daß das bereits im November aufgenommene Interview erst am Tage der Unterzeichnung der Aufhebungsurkunde
der Exkommunikation veröffentlicht wurde. Handelt es sch um eine Intrige gegen den Papst zulasten der
Deutschen unter Mißbrauchs des größten Verbrechens der Weltgeschichte…
#196 Guttenberger 23:51:29 | Freitag, 6. Februar 2009
Lorenz: Juden Wieso sind alter und neuer Bund nicht vergleichbar? Hier besteht dringender Erlklärungsbedarf!
Auch Ihre übigen Ausführungen, die beide Bunde ausschließlich von der juristischen Seite und damit
rein äußerlich betrachten, entbehren damit nicht einer gewissen Oberflächlichkeit. Ich vermute daher,
daß Sie auf meine obige Frage ebenfalls nicht sachdienlich antworten (können).
#28 Guttenberger 02:21:14 | Freitag, 6. Februar 2009
Leblhuber: konservativ Die Feststellung von Gemeinsamkeiten, nämlich ihrer Eigenschaft als Reaktionäre
ausweislich ihrer Ablehnung der sie betreffenden Konzilsbeschlüsse, die zu Ihrer Abspaltung von der Gesamtkirche
führten, bedeuten natürlich keine Gleichsetzung beider Gruppen. Schließlich bedeutet Vergleich doch
die Herausarbeitung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Gerade die Pius-Brüder lehnen die Freiheit
ab, wohingegen die Altkatholiken das Lehramt der Kirche im r.-k. Sinne ablehnen. Man kann hier zwei unterschiedliche
Richtungen sehen, da stimme ich Ihnen zu. Auf keinen Fall kann man Reaktionäre bzw Progressive als Steigerung
der Konservativen betrachten. Da der Konservative in der Mitte zwischen beiden steht, ist er nicht steigerbar.
Der Versuch, die Konservativen in die reaktionäre Ecke zu schieben, ergibt sich als Folge von deren Erfordernis
selbständigen Denkens: die veröffentlichte Meinung, insbesondere die Ideologie (heute die von 1968)
kann keine selbständigen Denker gebrauchen, sondern sucht ausschließlich angepaßte Trottel, die wie
tote Fische mit dem Strom schwimmen. Wie ein FH-Professor letztlich berichtet, von einer Studienrätin
bestätigt, wollen die heutigen Jugendlichen geschoben werden, eigene Verantwortung lehnen sie ab, sicher
eine Folge der 68er Gehirnwäsche. Und wie schwierig war es nach der Wende, weiten Teilen der Osteuropäer
die Erfordernis von Eigenverantwortlichkeit zu vermitteln, Folge der linken ideologiebedingten Geirnwäsche!
#29 Guttenberger 00:25:16 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Galatea: Seelsorge – Psychologie Unter Berücksichtigung meiner Ausführungen von soeben folgendes Gebet:
„Herr, auf die Fürbitte Deiner allreinen Mutter gieße bitte Deinen Heiligen Geist auf uns aus, damit
die Kraft und Wärme Deiner heilenden, heiligmachenden Liebe tief in unser aller Herzen eindringt und
dort die Fülle Deiner Gottheit offenbart! Schenke Heil einer Welt voller Unheil und Widerwärtigkeiten!
Wider alle Hoffnungslosigkeit sei Du unsere Hoffnung und Zuversicht! Hilf uns, in unserer Hilflosigkeit
Deinen Willen erkennen und zu tun! In unserer Schwachheit mache uns stark, einer lieblosen Welt voller
Haß, Zwietracht und Eigennutz kraftvolle und glaubwürdige Zeugen Deiner alles Begreifen übersteigenden
göttlichen Liebe und Herzensgüte zu sein!“ Sie sehen also, wir kommen hier in einen Bereich, der der
Wissenschaft als solcher völlig unzugänglich ist, der eben nicht nur den einzelnen Menschen sieht, obwohl
diesen in seiner Tiefe der Wissenschaft unzugänglichen Seelengrundes natürlich auch, sondern auch in
der Gesamtheit aller Menschen in Verbindung mit Gott sieht.
#72 Guttenberger 22:15:21 | Donnerstag, 15. Januar 2009
Gotthard: Kirche Moschee Danke für Ihre Ausführungen! Der einzele islamische Normalbürger kann tatsächlich
nichts unternehmen. Aber so weit, daß es ein Bewußstsein für das Gemeinsame zwischen Christentum und
Islam gibt, ist es leider noch nicht. Unter christlichen Theologen findet man Gedanken in dieser Richtung
noch eher, als bei islamischen, zumindest, was Veröffentlichungen anbetrifft. Veröffentlichungen in
dieser Richtung durch islamische Theologen könnten zur Gefahr für Leib und Leben der Autoren führen.
In Alexandrien soll es sehr zaghafte Denkanstöße in dieser Richtung geben. Vor Jahren hat – so weit
ich mich erinnere, UNA SANCTA -Berichte über eine christlich-islamische Gesprächsgruppe veröffentlicht,
an der der jordanische Prinz Hassan – Bruder von König Hussein – beteiligt war. Hier handelt es sich
aber um Einzelerscheinungen, die zumindest im Islam auf deutlichere Ablehnung stößt, als bei uns. Unser
Bewußtsein hat sich durch VATII deutlich erweitert.
#72 Guttenberger 01:13:56 | Freitag, 19. Dezember 2008
Leblhuber: Mutter des Herrn, Fortrs. Aus den Übertreibungen in der Marienverehrung sehen wir wieder Eines:
jede Übertreibung ist vom Teufel. Daher ist es kein Zufall, daß sich solche Übertreibungen besonders
in der Marienverehrung ausbreiten, die zum Wesentlichen unseres Glaubensgutes gehört. Man sollte das
Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Wegen des 4. Gebotes sehe ich mit Grignon auch eine Verpflichtung
zur Marienverehrung, denn da sie als Mutter Christi Mutter des Hauptes des Corpus Christi Mysticum, dessen
Glieder wir sind, ist, muß sie notwendigerweise auch unsere Mutter sein, denn eine Mutter bringt immer
den ganzen Menschen zur Welt und nicht nur seinen Kopf. Mit den Spannungen zwischen Jesus und seiner Mutter
sollte man m. E. vorsichtig sein. Sicher sind solche Spannungen zwischen dem Menschen Jesus und seiner
Mutter nicht grundsätzlich auszuschließen, zumal noch seine Göttlichkeit hinzukommt, für die bei seinen
Eltern zumindest ein Verständnis auf Anhieb fehlt, wie der Bericht vom 12-Jährigen im Tempel vermuten
läßt. Wir sollten aber auch nicht das Anliegen der biblischen Autoren nicht vergessen: Glaubensaussagen.
Rücksclüsseauf Begleiterscheinungen sollten wir nicht überbewerten, obwohl sie uns zeigen, daß Jesus
Christus eben auch wahrer Mensch war.
#43 Guttenberger 21:22:51 | Donnerstag, 18. Dezember 2008
Alois Bischof: Phanasie Die Lehre der Kirche sagt absolut nicht über außerirdische Lebewesen, spricht
sich also weder dafür, noch dagegen aus. Es handelt sich alleine um eine Frage der wissenschaftlichen
Erkenntnis. Sofern es außerirdische Lebewesen geben sollte, entstünden natürlich theologische Fragem,
so.z. B. über die Erlösung.
#25 Guttenberger 01:28:48 | Dienstag, 16. Dezember 2008
Gotthard, Major Kong: „Unierte“ Nachzutragen bleibt noch, daß Gotthard Recht hat: die maronitische Kirche
ist und war schon zur Zeit von Trient die einzige orientalische Kirche, die vollumfänglich mit Rom in
voller Gemeinschaft stand, und sie ist wohl die am vollkommensten Latinisierte!
#20 Guttenberger 15:41:21 | Montag, 15. Dezember 2008
„Unierte“: Fortsetzung Allerdings ist es bei den griechisch-Orthodoxen ähnlich: die in aller Welt zerstreuten
Griechen unterstehen nicht ihrer Heimatjurisdikion, so z. B. dem (autonomen, entspricht unserem Großerzbischof)
Erzbischof von Athen bzw. Zypern, sondern dem Patriarchen von Konstantinopel. Warum der Vatikan für die
Ausdehnung der syromalabarischen bzw. Syromalankarischen Jurisdiktionen (beide sind ecclesiae siu iuris,
also mit einem Großerzbischof an der Spitze, der syromalabarische, ein Redemptorist, ist sogar Kardinal)
eine Zustimmung von 2/3 des lateinischen Episkopates verlangt, ist beim besten Willen nicht einsehbar.
Schließlich hat VATII – in Abwendung von Trient – die ursprüngliche Gleichberechtigung aller Riten anerkannt.
Hier bedarf es also einer Begründung der Vereinbarkeit mit dem letzten Konzil.
#43 Guttenberger 00:09:18 | Samstag, 6. Dezember 2008
Pius- Brüder Der Artikel gibt die Ausführungen von Facius, die ich als „Die Welt“-Bezieher gelesen habe
richtig wieder. Vermutlich will Rom im Rahmen des Möglichen alles tuen, um die volle Kirchengemeinschaft
mit der Gruppe wieder her zu stellen. Daher das gedämpfte Vokabular.
#29 Guttenberger 00:52:07 | Freitag, 5. Dezember 2008
Handtaschen Das Problem mit den Diebstählen in großen Kirchen ist bekannt. Warum nehmen die Damen ihre
Handtaschen, die gewöhnlich nicht allzu groß sind, nicht einfach mit zur Kommunionbank? Das tut in Köln
fast jeder. J.G.
#14 Guttenberger 00:35:24 | Freitag, 5. Dezember 2008
Neue christliche Partei Wir dürfen hoffen, daß es der neuen christlichen Partei gelingt, die Wähler
durch ihr Programm (z. B. Lebensschutz) zu überzeugen. Da die Anzahl der überzeugten Christen stetig
abnimmt, ist die Wahrscheinlichkeit des Gelingens gering. Trotdem guten Erfolg! J.G.